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edding AG Interim / Quarterly Report 2013

Sep 16, 2013

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Interim / Quarterly Report

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Publication

edding Aktiengesellschaft

Ahrensburg

Jahresabschluss zum 30. Juni 2013

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2013

Zwischenlagebericht des Konzerns

Bericht zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Entwicklung der Geschäftsfelder

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013 beträgt der Konzernumsatz 57,3 Mio. €. Dies entspricht einem Zuwachs von 4,6 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Umsatzwachstum resultiert aus einem Umsatzanstieg in den beiden Geschäftsfeldern Schreiben und Markieren und Visuelle Kommunikation, wobei der Bereich Visuelle Kommunikation hierzu erwartungsgemäß überproportional beigetragen hat.

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Geschäftsfeldern und Regionen wie folgt:

2013 2012 Veränderung
01.01.-30.06. 01.01.-30.06.
--- --- --- --- ---
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR %
--- --- --- --- ---
Schreiben und Markieren
Inland 17,5 16,7 0,8 4,8
Übriges Europa 19,4 20,1 – 0,7 – 3,5
Übersee 4,3 3,6 0,7 19,4
41,2 40,4 0,8 2,0
Visuelle Kommunikation
Inland 5,5 4,9 0,6 12,2
Übriges Europa 7,2 6,8 0,4 5,9
Übersee 0,5 0,4 0,1 25,0
13,2 12,1 1,1 9,1
Partnermarken und sonstige Erlöse 2,9 2,3 0,6 26,1
Konzern gesamt 57,3 54,8 2,5 4,6

Geschäftsfeld Schreiben und Markieren

Die Umsätze im Geschäftsfeld Schreiben und Markieren konnten gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % gesteigert werden.

Im deutschen Markt liegt die Umsatzsteigerung bei 4,8 %. Hier wirkt sich unter anderem die erfolgreiche Einführung der edding Druckerpatronen aus. Zusätzlich wurden ab dem zweiten Quartal Umsätze mit neuen Sortimenten unserer Kategorien Malen und Spielen, Gestalten und Dekorieren sowie einer umfangreichen Auswahl an Farbsprays erzielt.

Dagegen ist in den übrigen europäischen Märkten ein Umsatzrückgang von 3,5 % zu verzeichnen, wobei die Entwicklung in den einzelnen Märkten sehr unterschiedlich ist. So konnten wir zum Beispiel in Großbritannien deutliche Umsatzzuwächse durch weiteren Ausbau des Schulgeschäftes erzielen, während wir in der Türkei einen rückläufigen Umsatz hinnehmen mussten. Hier haben Großhändler als Reaktion auf eine Anfang des Jahres erfolgte Anpassung unseres Preis- und Konditionssystems bei stabilen Abverkäufen ihre Lagerbestände deutlich reduziert. Aus derzeitiger Sicht handelt es sich hierbei jedoch um einen Einmaleffekt, im zweiten Quartal hat sich die Situation bereits verbessert.

Die Umsätze in den Überseemärkten liegen deutlich über Vorjahresniveau. Hierzu tragen insbesondere Kolumbien und Argentinien bei. In Kolumbien konnten wie geplant Marktanteile hinzu gewonnen werden. In Argentinien halten wir die bisherige positive Entwicklung im Hinblick auf das im Geschäftsbericht 2012 erläuterte wirtschaftliche und politische Umfeld nicht für eine nachhaltige Entwicklung, zumal wir unsere Kreditpolitik erneut verschärft haben.

Aus derzeitiger Sicht ist im Geschäftsfeld Schreiben und Markieren gegenüber dem Vorjahr im weiteren Jahresverlauf noch eine leichte Verbesserung möglich. So konnte im Juli die Region übriges Europa einen deutlichen Umsatzanstieg in fast allen Ländern verzeichnen.

Geschäftsfeld Visuelle Kommunikation

Im Geschäftsfeld Visuelle Kommunikation konnte eine deutliche Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 9,1 % erzielt werden. Diese Entwicklung resultiert sowohl aus der Geschäftsentwicklung in Deutschland als auch im übrigen Europa hier ist insbesondere die Schweiz zu nennen. In Übersee wurde auf niedrigem Niveau ebenfalls eine Umsatzverbesserung erzielt.

Die Umsatzentwicklung wird getragen von einem deutlichen Umsatzanstieg im Bereich der elektronischen Whiteboards und e-Screens. Dies ist insbesondere auf die Neueinführung der interaktiven Touchboards sowie der e-Screens mit 84 Zoll Bildschirmdiagonale zurückzuführen.

Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung.

Partnermarken

Zu dem deutlichen Anstieg der Umsätze mit Partnermarken hat unter anderem eine neue Vertriebskooperation in Frankreich beigetragen.

Ertragslage

Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern ist im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich auf 3,9 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 2,5 Mio. €).

Hierzu hat im Wesentlichen ein positiver Sondereffekt in Höhe von 2,5 Mio. € im Finanz-und Beteiligungsergebnis beigetragen, der aus einer Neuordnung der Finanzierung der argentinischen Tochtergesellschaft im Zeitraum März bis August 2013 resultiert. Nach einer Kapitalerhöhung durch Sacheinlagen in Form argentinischer Staatsanleihen konnten aus dem Verkaufserlös dieser Wertpapiere bestehende Konzernverbindlichkeiten als bisherige Finanzierungsquelle weitgehend beglichen werden. Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Kapitalerhöhung an der Börse Buenos Aires einerseits und an der Börse New York andererseits führte zu unterschiedlichen Wertansätzen bei den Konzerngesellschaften und infolgedessen zu einem Ertrag im Rahmen der Kapitalkonsolidierung zum 30. Juni 2013.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist trotz der steigenden Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,6 Mio. € gesunken (Vorjahr: 2,9 Mio. €).

Das Rohergebnis ist umsatzbedingt um 0,9 Mio. € angestiegen. Dabei ist die Rohergebnisquote in Bezug auf die Gesamtleistung um 1,2 Prozentpunkte auf 59,6 % gesunken. Hier wird der Effekt aus der bereits im Geschäftsbericht 2012 kommunizierten Veränderung der Struktur der Umsatzerlöse hinsichtlich der Geschäftsfelder sichtbar. Zudem ergibt sich eine Auswirkung aus einer gestiegenen Risikovorsorge im Bereich der Vorratsbestände aufgrund von bevorstehenden Veränderungen im Produktsortiment.

Das gestiegene Rohergebnis wird überkompensiert durch den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Neben planmäßig gestiegenen Kosten hier sind insbesondere Marketing- und Beratungsaufwendungen zu nennen resultieren 1,0 Mio. € aus weitestgehend nicht realisierten Wechselkursverlusten. Diese sind insbesondere im Zusammenhang mit der türkischen und argentinischen Tochtergesellschaft sowie aus Aufwendungen aus der Bewertung von Kurssicherungsgeschäften entstanden.

Weiterhin ist der Personalaufwand leicht um 0,4 Mio. € angestiegen. Dieser Anstieg resultiert wesentlich aus Stellenbesetzungen im Jahresverlauf 2012, für die der Personalaufwand im ersten Halbjahr 2013 nunmehr in voller Höhe anfällt.

Nach Ertragsteuern verbleibt entsprechend ein Überschuss von 3,0 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €). Die Steuerquote ist gegenüber dem Vorjahr deutlich rückläufig, da das Konzernergebnis vor Steuern stark durch den oben genannten Konsolidierungseffekt geprägt ist, der nicht der Besteuerung unterliegt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Konzerns ist seit dem letzten Bilanzstichtag um 3,7 Mio. € auf 83,1 Mio. € gestiegen, was einem Zuwachs von 4,7 % entspricht.

Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem weiteren planmäßigen Aufbau von Vorratsbeständen sowie dem leichten Anstieg des Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zudem befinden sich zur Neuordnung der Bilanzstruktur der argentinischen Tochtergesellschaft vorgesehene Wertpapiere vorübergehend im Portfolio des edding Konzerns, die zum Halbjahresstichtag für den starken Anstieg der sonstigen Forderungen und Vermögenswerte verantwortlich sind. Demzufolge ist der Bestand an flüssigen Mitteln zum Halbjahresstichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2012 leicht rückläufig.

Die Höhe des Eigenkapitals ist im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag trotz der im ersten Halbjahr stattfindenden Dividendenzahlung und der im Eigenkapital verbuchten negativen Währungskurseffekte konstant geblieben. Hierbei wirkt das aufgrund des Sondereffekts aus der Kapitalkonsolidierung der argentinischen Tochtergesellschaft außerordentlich hohe Periodenergebnis kompensierend.

Die Entwicklung der Passiva wird im ersten Halbjahr 2013 dominiert von der Nutzung kurzfristiger Kreditlinien zum Aufbau der Vorratsbestände und zur Zwischenfinanzierung der zum Halbjahresstichtag noch nicht abgeschlossenen Neuordnung der Kapitalstruktur der argentinischen Tochtergesellschaft. Die planmäßige Tilgung der langfristigen Bankdarlehen sowie der stichtagsbedingt niedrigere Bestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mindern demgegenüber die Höhe des Fremdkapitals.

Der Cashflow befindet sich im Vergleich leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Jedoch resultiert aus dem Berichtszeitraum insgesamt ein deutlich erhöhter negativer Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit. Dies liegt im Wesentlichen an der bereits erläuterten Entwicklung des Vorratsvermögens sowie dem Erwerb der kurzfristig gehaltenen argentinischen Staatsanleihen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist im Berichtszeitraum leicht negativ. Er ist im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2012 aufgrund der im Vorjahreszeitraum erfolgten Zahlungsmittelabflüsse im Rahmen der Übernahme der edding Mexico S. de R.L. de C.V. jedoch deutlich angestiegen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013 aufgrund der stark erhöhten Aufnahme von kurzfristigen Neukrediten bei gleichzeitiger planmäßiger Tilgung von langfristigen Finanzschulden wesentlich über dem des Vorjahreszeitraums. Insgesamt war die Zahlungsfähigkeit im ersten Halbjahr 2013 jederzeit gegeben. Das gilt unverändert für das laufende zweite Halbjahr 2013.

Mitarbeiter

Im ersten Halbjahr waren durchschnittlich 623 Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist die Anzahl um 11 Mitarbeiter gesunken. Wesentlicher Effekt ist hier die Personalreduktion in der edding Hellas Ltd. (Griechenland) im Rahmen der durchgeführten strukturellen Anpassung des Geschäftsmodells. Zusätzlich führen temporäre Schwankungen insbesondere durch saisonal befristete Stellen in Lateinamerika sowie Beginn und Ende von Ausbildungszeiten zu einem Rückgang. Aufgrund regional unterschiedlicher Lohnniveaus wirkt sich dieser zahlenmäßige Rückgang nur bedingt auf die Personalaufwendungen aus.

Risikobericht

Hinsichtlich der Risikoeinschätzung wird auf den Risikobericht im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2012 verwiesen. Insbesondere das wirtschaftliche und politische Umfeld in Argentinien ist unverändert kritisch. Daher bleibt trotz des positiven Einmaleffekts aus der Kapitalisierung der argentinischen Konzerngesellschaft die im Vorjahr gebildete Risikovorsorge in unveränderter Höhe bestehen. Weitere wesentliche Risiken, die über die im Geschäftsbericht 2012 dargestellten Risiken hinausgehen, sind im Berichtszeitraum nicht hinzugekommen. Für die verbleibenden Monate des laufenden Geschäftsjahres werden keine weiteren Risiken erwartet.

Ausblick und Chancen

Der Vorstand beurteilt den Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2013 insbesondere im Hinblick auf die Umsatzentwicklung als positiv. Aus heutiger Sicht ist im weiteren Jahresverlauf noch eine leichte Verbesserung der Umsatzentwicklung gegenüber 2012 möglich. Entsprechend gehen wir für das gesamte Geschäftsjahr 2013 unter Berücksichtigung des genannten Sondereffekts von einem steigenden Konzernergebnis vor Ertragsteuern aus. Voraussetzung hierfür ist, dass die derzeitige Entspannung der Finanz- und Wirtschaftslage im Euroraum weiterhin anhält und nicht wieder eine Verschärfung eintritt.

Zwischenabschluss des Konzerns

Konzernbilanz

AKTIVA

30.06.2013 31.12.2012* 01.01.2012*
Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 18,9 19,8 21,4
Latente Steuern 1,2 1,0 0,9
Ertragsteuerforderungen 0,8 0,8 0,9
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 2,7 2,3 2,6
Langfristige Vermögenswerte 23,6 23,9 25,8
Vorräte 28,0 26,0 23,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19,1 18,4 19,3
Flüssige Mittel 6,0 7,2 8,8
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 6,4 3,9 4,2
Kurzfristige Vermögenswerte 59,5 55,5 55,9
83,1 79,4 81,7
PASSIVA
Eigenkapital 36,0 35,9 35,9
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13,6 13,8 12,4
Langfristige Finanzschulden 6,3 7,2 8,9
Andere langfristige Verbindlichkeiten 0,9 0,7 0,9
Langfristige Verbindlichkeiten 20,8 21,7 22,2
Ertragsteuerrückstellungen 0,1 0,1 1,0
Kurzfristige Finanzschulden 8,5 2,7 4,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5,5 7,1 6,4
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 12,2 11,9 11,6
Kurzfristige Verbindlichkeiten 26,3 21,8 23,6
83,1 79,4 81,7

*Anpassung aufgrund der Korrektur von Vorjahreswerten. Hierzu wird auf die erläuternden Angaben verwiesen.

Konzerngewinn- und -verlustrechnung 2013

2013 2012*
01.01.-30.06. 01.01.-30.06.
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Umsatzerlöse 57,3 54,8
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 0,4 0,3
Gesamtleistung 57,7 55,1
Materialaufwand – 23,3 – 21,6
Personalaufwand – 15,1 – 14,7
Abschreibungen – 1,3 – 1,4
Sonstige betriebliche Erträge 1,7 2,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen – 18,1 – 16,5
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) 1,6 2,9
Finanz- und Beteiligungsergebnis 2,3 – 0,4
Ergebnis vor Ertragsteuern 3,9 2,5
Ertragsteuern – 0,9 – 1,3
Konzernergebnis 3,0 1,2
Davon:
Anteil der Aktionäre der edding AG 3,1 1,2
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter – 0,1 0,0
Ergebnis je Aktie
(gemäß LAS 33 bezogen auf Stammaktien) 5,16 € 1,89 €

*Anpassung aufgrund der Korrektur von Vorjahreswerten. Hierzu wird auf die erläuternden Angaben verwiesen.

Konzerngesamtergebnisrechnung 2013

2013 2012*
01.01.-30.06. 01.01.-30.06.
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Konzernergebnis 3,0 1,2
Posten, die anschließend nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen:
Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste 0,0 0,0
Latente Steuern 0,0 0,0
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung – 0,7 0,2
Sicherungsgeschäfte:
Im Eigenkapital erfasste Fair Value Änderungen – 0,2 0,0
In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen – 0,2 – 0,3
Latente Steuern 0,1 0,1
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen – 1,0 0,0
Gesamtergebnis 2,0 1,2
Davon:
Anteil der Aktionäre der edding AG 2,1 1,2
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter – 0,1 0,0

Konzernkapitalflussrechnung

2013 2012*
01.01.-30.06. 01.01.-30.06.
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Cashflow 3,3 2,4
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit – 3,5 – 0,3
Cashflow aus der Investitionstätigkeit – 0,5 – 1,7
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3,0 – 2,3
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands – 1,0 – 4,3
Einfluss von Wechselkursänderungen – 0,2 0,0
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 7,2 8,8
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 6,0 4,5

*Anpassung aufgrund der Korrektur von Vorjahreswerten. Hierzu wird auf die erläuternden Angaben verwiesen.

Eigenkapitalveränderungsrechnung des Konzerns

Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen

und Bilanzgewinn
Sicherungsgeschäfte
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- ---
1.1.2012 5,4 4,2 25,6 0,5
Anpassung Vorjahreswerte 0,5
01.01.2012 angepasst 5,4 4,2 26,1 0,5
Konzernergebnis 1 1,2
Dividendenzahlung – 1,9
Übrige Veränderungen – 0,2
30.06.2012 angepasst 5,4 4,2 25,4 0,3
01.01.20132 5,4 4,2 26,6 0,2
Konzernergebnis 3,1
Dividendenzahlung – 1,9
Übrige Veränderungen – 0,3
30.06.2013 5,4 4,2 27,8 – 0,1
Fremdwährungs-

umrechnung
Anteil der Aktionäre der

edding AG
Anteile nicht

beherrschender

Gesellschafter
Gesamt
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- ---
1.1.2012 – 0,8 34,9 0,5 35,4
Anpassung Vorjahreswerte 0,5 0,5
01.01.2012 angepasst – 0,8 35,4 0,5 35,9
Konzernergebnis 1 1,2 0,0 1,2
Dividendenzahlung – 1,9 – 1,9
Übrige Veränderungen 0,2 0,0 0,0 0,0
30.06.2012 angepasst – 0,6 34,7 0,5 35,2
01.01.20132 – 0,9 35,5 0,4 35,9
Konzernergebnis 3,1 – 0,1 3,0
Dividendenzahlung – 1,9 – 1,9
Übrige Veränderungen – 0,7 – 1,0 0,0 – 1,0
30.06.2013 – 1,6 35,7 0,3 36,0

1 Davon Anpassung der Vorjahreswerte in Höhe von 0,1 Mio. E. Hierzu wird auf die erläuternden Angaben verwiesen.

2 Neben der Anpassung der Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2012 wurden die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2013 ebenfalls angepasst, was aufgrund der Darstellung des Halbjahresabschlusses nicht in der Eigenkapitalveränderungsrechnung des Konzerns ersichtlich ist. Hierzu wird ebenfalls auf die erläuternden Angaben verwiesen.

Erläuternde Angaben

Segmentberichterstattung

Zur Aufgliederung der Umsatzerlöse mit externen Kunden verweisen wir auf den Zwischenlagebericht. Umsatzerlöse zwischen den Segmenten sind nicht angefallen. Die langfristigen Vermögenswerte haben sich gegenüber dem letzten Konzernabschluss nicht wesentlich verändert.

Die Segmentergebnisse sowie die Überleitung auf das Konzernergebnis vor Ertragsteuern stellen sich wie folgt dar:

2013 2012*
01.01.-30.06. 01.01.-30.06.
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
EBIT Schreiben und Markieren 4,7 6,0
EBIT Visuelle Kommunikation – 0,1 – 0,5
EBIT der Segmente 4,6 5,5
EBIT der edding AG – 3,1 – 2,4
Konsolidierung 0,1 – 0,2
Konzern-EBIT 1,6 2,9
Finanz- und Beteiligungsergebnis 2,3 – 0,4
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 3,9 2,5

*Anpassung aufgrund der Korrektur von Vorjahreswerten. Hierzu wird auf den Abschnitt „Anpassung der Vorjahreswerte" verwiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Zwischenabschluss des edding Konzerns zum 30. Juni 2013 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 „Zwischenberichterstattung" aufgestellt. Dabei wurden alle ab dem 1. Januar 2013 in der EU verpflichtend anzuwendenden IFRS umgesetzt.

Die Anwendung des überarbeiteten IAS 1 „Darstellung des Abschlusses" hat Änderungen der Darstellung des sonstigen Ergebnisses zur Folge. Des Weiteren hat die Anwendung des IAS 19R „Leistungen an Arbeitnehmer" wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des edding Konzerns. Hierfür wird auf den Abschnitt „Anpassung der Vorjahreswerte" verwiesen.

Darüber hinaus resultierten aus der erstmaligen Anwendung der in der EU verpflichtend anzuwendenden IFRS keine weiteren wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des edding Konzerns.

Im Übrigen wurden bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2012 verwendet. Diese Grundsätze sind im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2012 der edding Aktiengesellschaft detailliert beschrieben.

Die Ertragsteuern wurden unter Anwendung des für das gesamte Geschäftsjahr erwarteten durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes ermittelt.

Wesentliche Veränderungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden im Zwischenlagebericht erläutert.

Der vorliegende Zwischenabschluss wurde weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Anpassung der Vorjahreswerte

Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2013 aufgrund der zum 1. Januar 2013 erfolgten erstmaligen Anwendung des IAS 19R „Leistungen an Arbeitnehmer" angepasst. Die Anpassung betrifft qualifizierende Versicherungsverträge der niederländischen Tochtergesellschaften, die nach IAS 19R als beitragsorientierte Pläne zu klassifizieren sind, nach dem Wortlaut des bis zum 31. Dezember 2012 angewendeten IAS 19 jedoch als leistungsorientierte Pläne zu klassifizieren waren.

Die Anpassung aufgrund der erstmaligen Anwendung des IAS 19R erfolgte gemäß IAS 8.19 ff. retrospektiv zum 1. Januar 2012 erfolgsneutral gegen die Gewinnrücklagen sowie im Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2012. Nach erfolgter rückwirkender Anpassung sind somit keine Verpflichtungen und kein Planvermögen aus den Pensionsplänen der niederländischen Tochtergesellschaften in der Bilanz des edding Konzerns enthalten.

Nachfolgende Darstellung erläutert die Korrekturbeträge der betroffenen Bilanzposten (vor Saldierung) in der Eröffnungsbilanz des angepassten Vorjahres:

01.01.2012 01.01.2012
berichtet angepasst
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Aktive latente Steuern 3,1 2,9
Eigenkapital 35,4 35,9
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13,1 12,4

Nach Saldierung der aktiven latenten Steuern mit den passiven latenten Steuern hat sich die Bilanzsumme zum 1. Januar 2012 von 81,9 Mio. € auf 81,7 Mio. € vermindert.

Zum Ende des Vorjahres waren folgende Anpassungseffekte auf die betroffenen Bilanzposten (vor Saldierung) zu verzeichnen:

31.12.2012 31.12.2012
berichtet angepasst
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Aktive latente Steuern 3,1 2,7
Eigenkapital 34,8 35,9
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15,3 13,8

Nach Saldierung der aktiven latenten Steuern mit den passiven latenten Steuern hat sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2012 von 79,8 Mio. € auf 79,4 Mio. € vermindert.

Die nachfolgende Übersicht stellt die Effekte aus der Anpassung der Vorjahreswerte auf die betroffenen Posten der Konzerngewinn- und -verlustrechnung und der Eigenkapitalveränderungsrechnung des Konzerns dar:

30.06.2012 30.06.2012
berichtet angepasst
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Konzerngewinn- und -verlustrechnung
Personalaufwand – 14,8 – 14,7
Konzernergebnis 1,1 1,2
Eigenkapitalveränderungsrechnung des Konzerns
Eigenkapital 34,6 35,2

Die Verbuchung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsverpflichtungen und korrespondierendem Planvermögen erfolgt im sonstigen Gesamtergebnis bei Vorliegen der zu Grunde liegenden finanzmathematischen Gutachten. Daher wird die rückwirkende Anpassung des sonstigen Gesamtergebnisses zum 31. Dezember 2012 durchgeführt und ist somit nicht im sonstigen Gesamtergebnis des Zeitraums vom 1. Januar 2012 bis 30. Juni 2012 ersichtlich.

Das Ergebnis je Aktie des angepassten Vorjahres stellt sich zum 30. Juni 2012 wie folgt dar:

30.06.2012 30.06.2012
berichtet angepasst
--- --- ---
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Konzernergebnis 1,1 1,2
Anteile der Aktionäre der edding AG 1,1 1,2
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 0,0 0,0
Ergebnis je Aktie
(gemäß IAS 33 bezogen auf Stammaktien) 1,79 € 1,89 €

Angaben zum beizulegenden Zeitwert

Die nachfolgenden Tabellen zeigen Buchwerte und beizulegende Zeitwerte der im Zwischenabschluss erfassten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach den Bewertungskategorien gemäß IAS 39. Der beizulegende Zeitwert (Fair Value) eines Finanzinstruments entspricht dem Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen wird.

30.06.2013 31.12.2012
Fair Value Fair Fair
--- --- --- --- --- ---
Hierarchie Buchwert Value Buchwert Value
--- --- --- --- --- ---
Stufe Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte
Darlehen und Forderungen 27,1 27,1 28,4 28,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 19,1 19,1 18,5 18,5
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte
(ohne Derivate) 1 2,0 2,0 2,7 2,7
Flüssige Mittel 1 6,0 6,0 7,2 7,2
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte 2,6 2,6 0,2 0,2
Wertpapiere 1 2,6 2,6 0,0 0,0
Derivate mit positivem Marktwert 2 0,0 0,0 0,2 0,2
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 0,1 0,1 0,1 0,1
Beteiligungen n. a. 0,1 0,1 0,1 0,1
30.06.2013 31.12.2012
Fair Value Fair Fair
--- --- --- --- --- ---
Hierarchie Buchwert Value Buchwert Value
--- --- --- --- --- ---
Stufe Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- ---
Finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, zu Anschaffungskosten bewertet 27,6 28,0 23,6 24,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 13,6 13,9 8,5 8,8
Übrige Finanzschulden 1 1,1 1,2 1,4 1,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1 5,5 5,5 7,1 7,1
Andere Verbindlichkeiten
(ohne Derivate) 1 7,4 7,4 6,6 6,6
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten 0,6 0,6 0,3 0,3
Derivate mit negativem Marktwert* 2 0,6 0,6 0,3 0,3
30.06.2013 31.12.2012
Fair Value Fair Fair
--- --- --- --- --- ---
Hierarchie Buchwert Value Buchwert Value
--- --- --- --- --- ---
Stufe Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- ---
Finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, zu Anschaffungskosten bewertet 27,6 28,0 23,6 24,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 13,6 13,9 8,5 8,8
Übrige Finanzschulden 1 1,1 1,2 1,4 1,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1 5,5 5,5 7,1 7,1
Andere Verbindlichkeiten
(ohne Derivate) 1 7,4 7,4 6,6 6,6
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten 0,6 0,6 0,3 0,3
Derivate mit negativem Marktwert* 2 0,6 0,6 0,3 0,3

Die Bewertungsverfahren und Inputfaktoren für die Bewertung der finanziellen Vermögenswerte und Schulden haben sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 nicht verändert. Umgliederungen zwischen den Stufen der Fair Value Hierarchie haben seitdem ebenfalls nicht stattgefunden.

*Die Derivate mit negativem Marktwert enthalten zum 30. Juni 2013 als Cashflow Hedges designierte Derivate mit einem Marktwert von 0,3 Mio. €.

Konsolidierungskreis

Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 haben sich im Konsolidierungskreis keine Änderungen ergeben.

Dividende

Die Hauptversammlung der edding Aktiengesellschaft hat am 17. Juni 2013 beschlossen, von dem Bilanzgewinn 2012 folgende Dividenden an die Aktionäre auszuschütten:

€ 1,75 Dividende je Vorzugsstückaktie im rechnerischen Nennwert von € 5,00
€ 1,71 Dividende je Stammstückaktie im rechnerischen Nennwert von € 5,00

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24

Mit dem Mehrheitsgesellschafter Volker Detlef Ledermann und seinen Angehörigen wurden im ersten Halbjahr 2013 keine nennenswerten Geschäftsaktivitäten getätigt.

Darüber hinaus haben Unternehmen des edding Konzerns mit Mitgliedern des Aufsichtsrats oder des Vorstands als Personen in Schlüsselpositionen beziehungsweise mit Gesellschaften, in deren Geschäftsführungs- oder Aufsichtsgremien diese Personen vertreten sind, keine wesentlichen berichtspflichtigen Geschäfte vorgenommen. Dies gilt auch für nahe Familienangehörige dieses Personenkreises.

Eventualverbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestanden Eventualverbindlichkeiten aus gewährten Bürgschaften in Höhe von 0,2 Mio. € (31.12.2012: 0,2 Mio. €).

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Wesentliche berücksichtigungspflichtige und nicht zu berücksichtigende, aber angabepflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind bisher nicht eingetreten.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Zwischenabschluss des Konzerns ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Zwischenlagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Ahrensburg, im August 2013

edding Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Per Ledermann

Thorsten Streppelhoff

Sönke Gooß