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edding AG Interim / Quarterly Report 2010

Oct 6, 2010

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Interim / Quarterly Report

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Publication

edding Aktiengesellschaft

Ahrensburg

Halbjahresfinanzbericht

Halbjahresfinanzberichterstattung

der edding AG zum 30. Juni 2010

Konzern-Zwischenlagebericht

Bericht zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Entwicklung der Geschäftsfelder

Das wirtschaftliche Umfeld ist insgesamt geprägt durch eine Erholung gegenüber 2009, ist aber nach wie vor kurzfristigen Schwankungen unterworfen wie z.B. der Instabilität einzelner Märkte.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010 konnte der Konzernumsatz auf 52,0 Mio. € gesteigert werden. Dies entspricht einem Zuwachs von 12,8% gegenüber dem deutlich von der Wirtschaftskrise gezeichneten Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Wachstum wird getragen von einem Umsatzanstieg im Geschäftsfeld Schreiben und Markieren mit dem Schwerpunkt auf der Konzernmarke edding.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach Geschäftsfeldern und Regionen:

2010 1.1.-30.06.

Mio. €
2009 1.1.-30.06.

Mio. €
Veränderung
Mio. € %
--- --- --- --- ---
Geschäftsfeld Schreiben und Markieren
Inland 15,2 14,3 0,9 6,3%
Europa 19,1 14,5 4,6 31,7%
Übersee 2,8 2,0 0,8 40,0%
37,1 30,8 6,3 20,5%
Geschäftsfeld Visuelle Kommunikation
Inland 4,7 4,9 -0,2 -4,1%
Europa 7,3 7,2 0,1 1,4%
Übersee 0,5 0,6 -0,1 -16,7%
12,5 12,7 -0,2 -1,6%
Partnermarken und sonstige Erlöse 2,4 2,6 -0,2 -7,7%
Gesamt 52,0 46,1 5,9 12,8%

Geschäftsfeld Schreiben und Markieren

Im deutschen Markt konnte ein Wachstum von 6,3% erzielt werden. Dies resultiert insbesondere aus verbesserten Umsätzen in Vertriebskanälen mit überwiegend gewerblichen Endverwendern, die in 2009 besonders stark zurückgegangen waren.

In den übrigen europäischen Märkten, die in 2009 von einem deutlichen Umsatzrückgang betroffen waren, konnte ein überproportionales Umsatzwachstum von 31,7% erzielt und so das Umsatzniveau von 2008 annähernd wieder erreicht werden. Die Entwicklung in den einzelnen Märkten ist dabei sehr heterogen. Deutliche Wachstumstreiber sind Osteuropa, die Türkei und Großbritannien. In Osteuropa konnte ein großer Anteil der dramatischen Einbrüche des Vorjahres, die durch einen weitreichenden Abbau der Lagerbestände auf Seiten

unserer Vertriebspartner verschärft wurden, wieder aufgeholt werden. In der Türkei konnte zusätzlich zur allgemeinen Markterholung das Geschäft in einzelnen Vertriebskanälen weiter deutlich ausgebaut werden. Der Anstieg in Großbritannien resultiert unter anderem aus weiteren Zuwächsen im Schulgeschäft.

In den Überseemärkten konnte der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 40,0% gesteigert werden. Dieser Anstieg ist vorwiegend durch Umsatzwachstum in unseren Kernmärkten Argentinien und Kolumbien getrieben. Ein Teil des nominellen Wachstums Argentiniens resultiert aus Inflations- und Währungseffekten. Das reale Wachstum resultiert neben weiterem Marktausbau aus einer deutlichen Markterholung trotz anhaltender wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit. Von einer nachhaltigen Markterholung kann dabei noch nicht ausgegangen werden, da die Kunden derzeit ihre Bestände vor dem Hintergrund weiterer Inflationsängste erhöhen.

Aufgrund der bisherigen positiven Entwicklung scheint insgesamt ein Umsatz deutlich über Vorjahr möglich, wobei sich der Umsatzanstieg in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich abschwächen wird, bedingt durch Aufholungseffekte im 2. Halbjahr 2009, die für das laufende Jahr nicht im gleichen Umfang zu erwarten sind.

Geschäftsfeld Visuelle Kommunikation

Die Umsätze im Geschäftsfeld Visuelle Kommunikation liegen leicht unter Vorjahr, wobei der Anteil der klassischen Produkte wie Whiteboards und Flipcharts gegenüber den interaktiven Medien, die insbesondere das erste Halbjahr 2009 geprägt haben, wieder zugenommen hat. Leicht über Vorjahr liegende Umsätze in Europa können die unter Vorjahr liegenden Umsätze in Deutschland und Übersee nur zum Teil ausgleichen.

Innerhalb Europas gleichen sich positive und negative Entwicklungen weitgehend aus. Wachstum konnte insbesondere in Belgien, Frankreich und der Türkei erzielt werden. In Russland ist dagegen ein Rückgang zu verzeichnen. Hier konnten im Vorjahreszeitraum erstmals nennenswerte Absätze mit einem neuen Partner für den Vertrieb von interaktiven Medien erzielt werden. Folgeaufträge hierzu haben wir erst für das 2. Halbjahr 2010 erhalten.

Für die zweite Jahreshälfte wird noch mit einem Anstieg im sogenannten Projektgeschäft und den interaktiven Medien gerechnet, entsprechend erscheint für das Gesamtjahr ein Umsatz leicht über Vorjahresniveau möglich.

Ertragslage

Das Konzernergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010 ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 5,3 Mio. € gestiegen (Vorjahr -0,5 Mio. €) und liegt damit über dem Gesamtergebnis 2009 (4,2 Mio. €). Die Ergebnisentwicklung resultiert aus dem im Wesentlichen umsatzbedingten Anstieg des Rohergebnisses um 5,1 Mio. €. Zusätzlich ist die Rohergebnisquote in Bezug auf die Gesamtleistung um 3,3 Prozentpunkte auf 60,0% gestiegen. Wesentlichen Einfluss hat hier die Veränderung des Geschäftsfeld- und Produktmix.

Die Kosten sind erwartungsgemäß angestiegen, auch wenn sich wesentliche für Strategieumsetzung eingeplante Kosten noch ins nächste Jahr verschieben werden. In den Personalkosten resultiert der Anstieg trotz leicht rückläufiger Mitarbeiterzahl aus dem Wegfall der Kurzarbeit und ergebnisbedingt wieder steigenden Rückstellungen für Bonuszahlungen. Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind insbesondere die Kosten für Werbung und Marketing gestiegen.

Dem stehen deutlich auf 2,6 Mio. € gestiegene sonstige betriebliche Erträge gegenüber. Hiervon resultieren 1,7 Mio. € aus nicht realisierten Wechselkursgewinnen sowie Marktpreisveränderungen für Kurssicherungsgeschäfte. Dies ist der wesentliche Effekt für das noch über dem Niveau von 2008 liegende Halbjahresergebnis.

Nach Steuern verbleibt ein Überschuss von 3,6 Mio. € (Vorjahr -0,8 Mio. €).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Konzerns ist seit dem letzten Bilanzstichtag um 3,5 Mio. € auf 74,8 Mio. € gestiegen, was einer Erhöhung um 4,9 % entspricht.

Insgesamt haben sich in der Struktur der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im Wesentlichen umsatzrelevante Veränderungen ergeben. So sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich gestiegen. Die im Vorjahr stark reduzierten Vorräte wurden entsprechend wieder erhöht. Damit geht auch der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einher.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital ergebnisbedingt gestiegen.

Der Cashflow ist gegenüber dem Vorjahr ergebnisbedingt angestiegen, während der Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit negativ ist. Dies resultiert im Wesentlichen aus der mit dem Umsatzanstieg verbundenen Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und aus Vorratsaufbau.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt auf Vorjahresniveau und enthält im Wesentlichen planmäßige Tilgung von Finanzschulden. Insgesamt war die Zahlungsfähigkeit im ersten Halbjahr 2010 jederzeit gegeben. Das gilt unverändert für das laufende zweite Halbjahr 2010.

Mitarbeiter

Im ersten Halbjahr waren durchschnittlich 555 Mitarbeiter beschäftigt. Die Anzahl ist damit gegenüber dem Vorjahr (568 Mitarbeiter) um 13 Mitarbeiter gesunken. Zum einen wirkt sich die Nichtbesetzung von freigewordenen Stellen im Rahmen der Kostensparmaßnahmen aus dem Vorjahr aus. Zusätzlich ergeben sich auch temporär nicht besetzte Stellen durch Fluktuation bzw. aus Ende und Beginn von Ausbildungsverträgen.

Risikobericht

Hinsichtlich der Risikoeinschätzung wird auf den Risikobericht im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2009 verwiesen. Weitere wesentliche Risiken, die über die im Geschäftsbericht 2009 dargestellten Risiken hinausgehen, sind im Berichtszeitraum nicht hinzugekommen. Für die verbleibenden Monate des laufenden Geschäftsjahres werden keine weiteren Risiken erwartet.

Ausblick und Chancen

Der Vorstand beurteilt den Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres als insgesamt sehr positiv und geht entsprechend der Einschätzung der einzelnen Geschäftsfelder von einer leichten Abschwächung des bisherigen Wachstumstrends im zweiten Halbjahr aus. Damit wird sich im zweiten Halbjahr auch der Ergebnisanstieg im Vorjahresvergleich deutlich abschwächen, insbesondere vor dem Hintergrund von schwierigen und nur bedingt einzuschätzenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in einzelnen Märkten. Entsprechend wird für das Gesamtjahr 2010 ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich mit einem daraus resultierenden deutlichen Anstieg des Konzernergebnisses vor Steuern erwartet.

Konzern-Bilanz

AKTIVA

30.06.2010

Mio. €
31.12.2009

Mio. €
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 19,8 20,1
Latente Steuern 1,6 1,4
Ertragsteuerforderungen 1,2 1,2
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 2,5 2,2
Langfristige Vermögenswerte 25,1 24,9
Vorräte 16,3 12,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20,9 18,9
Flüssige Mittel 8,2 11,2
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 4,3 3,6
Kurzfristige Vermögenswerte 49,7 46,4
74,8 71,3
PASSIVA
Eigenkapital 32,7 29,7
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 11,8 12,0
Langfristige Finanzschulden 6,1 6,7
Latente Steuern 2,2 2,1
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 0,9 1,1
Langfristige Verbindlichkeiten 21,0 21,9
Ertragsteuerrückstellungen 2,8 3,2
Andere kurzfristige Rückstellungen 0,4 0,2
Kurzfristige Finanzschulden 2,7 2,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5,1 4,4
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 10,1 9,6
Kurzfristige Verbindlichkeiten 21,1 19,7
74,8 71,3

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2010 1.1. - 30.6.

Mio. €
2009 1.1. - 30.6.

Mio. €
Umsatzerlöse 52,0 46,1
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 0,1
Gesamtleistung 52,2 46,2
Materialaufwand -20,9 -20,0
Personalaufwand -13,4 -13,0
Abschreibungen -1,4 -1,8
Sonstige betriebliche Erträge 2,6 1,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -13,5 -12,6
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) 5,6 0,0
Finanz- und Beteiligungsergebnis -0,3 -0,5
Ergebnis vor Ertragsteuern 5,3 -0,5
Ertragsteuern -1,7 -0,3
Ergebnis nach Steuern 3,6 -0,8
Anteile der Aktionäre der edding AG 3,6 -0,8
Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,0
Ergebnis je Aktie (gemäß IAS 33 bezogen auf Stammaktien) 6,00 € - 1,40 €

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

2010 1.1. - 30.6.

Mio. €
2009 1.1. - 30.6.

Mio. €
Ergebnis nach Steuern 3,6 -0,8
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung 0,5 0,1
Versicherungsmathematische Gewinne (Pensionen) 0,0 0,0
Cashflow Hedges:
Im Eigenkapital erfasste Fair Value Änderungen - -0,2
In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - -0,8
Latente Steuern 0,0 0,3
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0,5 -0,6
Gesamtergebnis 4,1 -1,4
Anteile der Aktionäre der edding AG 4,0 -1,4
Anteile anderer Gesellschafter 0,1 0,0

Konzern-Kapitalflussrechnung

2010 1.1. - 30.6.

Mio. €
2009 1.1. - 30.6.

Mio. €
Cashflow 4,6 -0,1
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1,0 1,2
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -0,9 -0,7
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1,3 -1,3
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands -3,2 -0,8
Einfluss von Wechselkursänderungen 0,2 0,0
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 11,2 4,9
\= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 8,2 4,1

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Gezeichnetes Kapital

Mio. €
Kapital-

rücklagen

Mio. €
Gewinn-

rücklagen

Mio. €
Bilanz-

gewinn

Mio. €
Unterschieds-

betrag

Mio. €
Anteil der

Aktionäre

der ed- ding AG

Mio. €
Anteile

anderer

Gesellschafter

Mio. €
Gesamt

Mio. €
01.01.2009 5,4 4,2 18,1 2,2 -1,3 28,6 0,2 28,8
Konzernergebnis -0,8 -0,8 0,0 -0,8
Dividendenzahlung -1,1 -1,1 -1,1
Übrige Veränderungen 0,3 -1,1 0,1 -0,7 -0,7
30.06.2009 5,4 4,2 18,4 -0,8 -1,2 26,0 0,2 26,2
01.01.2010 5,4 4,2 20,4 0,7 -1,2 29,5 0,2 29,7
Konzernergebnis 3,6 3,6 0,0 3,6
Dividendenzahlung -1,1 -1,1 -1,1
Übrige Veränderungen -0,4 0,4 0,4 0,4 0,1 0,5
30.06.2010 5,4 4,2 20,0 3,6 -0,8 32,4 0,3 32,7

Segmentberichterstattung

Zur Aufgliederung der Umsatzerlöse mit externen Kunden verweisen wir auf den Zwischenlagebericht. Umsatzerlöse zwischen den Segmenten sind nicht angefallen. Die langfristigen Vermögenswerte haben sich gegenüber dem letzten Konzernabschluss nicht wesentlich verändert. Die Segmentergebnisse sowie die Überleitung auf das Konzernergebnis vor Steuern stellen sich wie folgt dar:

2010 1.1. - 30.6.

Mio. €
2009 1.1. - 30.6.

Mio. €
EBIT Schreiben und Markieren 7,4 2,4
EBIT Visuelle Kommunikation 0,2 0,0
EBIT der Segmente 7,6 2,4
EBIT der edding AG -2,6 -2,4
Konsolidierung 0,6 0,0
Konzern-EBIT 5,6 0,0
Finanz- und Beteiligungsergebnis -0,3 -0,5
Konzernergebnis vor Steuern 5,3 -0,5

Erläuternde Angaben

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2010 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt. Dabei wurden alle ab dem 1. Januar 2010 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen umgesetzt. Aus der erstmaligen Anwendung ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des edding Konzerns.

Im Übrigen wurden bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2009 verwendet. Diese Grundsätze sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2009 der edding AG detailliert beschrieben.

Die Ertragsteuern wurden unter Anwendung des für das gesamte Geschäftsjahr erwarteten durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes ermittelt.

Wesentliche Veränderungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden im Zwischenlagebericht erläutert.

Der vorliegende Zwischenabschluss wurde weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Konsolidierungskreis

Die edding Lega International B.V. mit Sitz in Lochem/Niederlande wurde zum 1. Januar 2010 in die Gesellschaften Legamaster International B.V. und edding Legamaster B.V. mit Sitz am gleichen Standort aufgespalten. Darüberhinaus haben sich im Konsolidierungskreis gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 keine Änderungen ergeben.

Dividende

Die Hauptversammlung der edding AG hat am 29. Juni 2010 beschlossen, von dem Bilanzgewinn 2009 folgende Dividenden an die Aktionäre auszuschütten:

€ 1,02 Dividende je Vorzugsstückaktie

€ 1,00 Dividende je Stammstückaktie.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24

Mit dem Mehrheitsgesellschafter Volker Detlef Ledermann und seinen Angehörigen wurden im ersten Halbjahr 2010 keine nennenswerten Geschäftsaktivitäten getätigt.

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegen Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von 0,3 Mio. € (31.12.2009: 0,6 Mio. €).

Darüber hinaus haben Unternehmen des edding Konzerns mit Mitgliedern des Aufsichtsrats oder des Vorstands als Personen in Schlüsselpositionen beziehungsweise mit Gesellschaften, in deren Geschäftsführungs- oder Aufsichtsgremien diese Personen vertreten sind, keine wesentlichen berichtspflichtigen Geschäfte vorgenommen. Dies gilt auch für nahe Familienangehörige dieses Personenkreises.

Eventualverbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 0,2 Mio. € (31.12.2009: 0,1 Mio. €). Weitere Eventualverbindlichkeiten bestanden nicht.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Wesentliche berücksichtigungspflichtige und nicht zu berücksichtigende, aber angabepflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind bisher nicht eingetreten.

Versicherung des gesetzlichen Vertreters

Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Ahrensburg, im August 2010

edding Aktiengesellschaft

Der Vorstand

P. Ledermann