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edding AG Audit Report / Information 2013

Aug 15, 2014

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Audit Report / Information

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Publication

edding Aktiengesellschaft

Ahrensburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Organe

Aufsichtsrat

Mitglied Funktion
Rüdiger Kallenberg, Rellingen

Bankkaufmann
Vorsitzender
Chehab Wahby, Bruchsal

Kaufmann
Stellvertretender Vorsitzender
Anja Keihani, Hannover

Kauffrau
Arbeitnehmervertreterin
Dr. Sabine Friedrich-Renken, Hamburg

Rechtsanwältin
Ersatzmitglied
Karl Sieveking, Hamburg

Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt,

Fachanwalt für Steuerrecht
Ersatzmitglied

Die Mitglieder des Aufsichtsrats bekleiden keine weiteren Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Vorstand

Mitglied Funktion
Per Ledermann, Ahrensburg

Kaufmann
Vorsitzender / Chief Executive Officer
Sönke Gooß, Rosengarten

Kaufmann
Chief Financial Officer
Thorsten Streppelhoff, Hamburg

Ingenieur
Chief Operating Officer

Die Mitglieder des Vorstands bekleiden keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

wir überreichen Ihnen heute den Bericht über das Geschäftsjahr 2013.

Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern und Märkten wird im Bericht des Vorstands detailliert erläutert.

Über die Lage des edding Konzerns sowie über die laufenden Geschäfte wurde der Aufsichtsrat im Berichtsjahr regelmäßig und umfassend in fünf Aufsichtsratssitzungen informiert. An allen Sitzungen nahmen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder teil.

Zusätzlich zu den Sitzungen stand der Aufsichtsrat, insbesondere dessen Vorsitzender, auch zwischen den Sitzungsterminen im engen Kontakt zum Vorstand der edding AG.

Durch regelmäßige – sowohl schriftliche als auch mündliche – Berichte des Vorstands über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Unternehmensstrategie, das Risikomanagement, die Personalplanung sowie weitere Themen von allgemeiner Bedeutung war der Aufsichtsrat jederzeit über die aktuelle Geschäftslage unterrichtet. Die Information über die wichtigsten finanzwirtschaftlichen Kennzahlen wurde durch monatliche schriftliche Berichte gewährleistet.

Daneben erhielt der Aufsichtsrat vierteljährlich detaillierte Quartalsberichte über die Entwicklung in den einzelnen Konzerngesellschaften sowie Einschätzungen über die zukünftigen Chancen und Risiken.

Unabhängig von der Berichterstattung über das operative Geschäft wurden dem Aufsichtsrat aus dem internen Kontrollsystem soweit erforderlich adhoc, ansonsten monatlich beziehungsweise quartalsweise Berichte über die Kernrisiken des Konzerns, ihre Eintrittswahrscheinlichkeit, ihre finanziellen Auswirkungen und ihre Behandlung beziehungsweise Vermeidung zur Verfügung gestellt.

Anhand dieser Berichte konnte sich der Aufsichtsrat davon überzeugen, dass das interne Kontrollsystem wirksam in die laufenden Arbeitsprozesse integriert ist und der Eintritt wesentlicher Risiken frühzeitig erkannt werden kann.

Dem Aufsichtsrat sind keine Handlungen bekannt, durch die sich Personen aus dem Kreis der Geschäftsleitung, der Aufsichtsratsmitglieder, der Mitarbeiter oder Dritter ungerechtfertigte oder rechtswidrige Vorteile verschafft haben.

Neben der Tätigkeit als Aufsichtsrat bestanden im Berichtsjahr zwischen den Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft keine Geschäftsbeziehungen.

Auf jeder Sitzung des Aufsichtsrats in 2013 gab es einen Tagesordnungspunkt, der dem Bericht über das Risikomanagement gewidmet war.

Im Übrigen behandelten die einzelnen Sitzungen schwerpunktmäßig folgende Themen:

Im Januar 2013 wurde die Entwicklung im Südamerika-Geschäft behandelt. Aufgrund der unübersichtlichen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Argentinien – insbesondere der ständigen Importrestriktionen – wurde eine mögliche Schließung der Produktion und eine Verlagerung der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in das benachbarte Ausland diskutiert. Da auch hiermit erhebliche konkrete Risiken verbunden sind, wurde der Vorschlag des Vorstands über moderatere Maßnahmen zur Risikoverringerung unter Aufrechterhaltung des Argentiniengeschäfts zustimmend zur Kenntnis genommen.

Im April erörterte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2012 und stellte ihn gemäß Aktiengesetz fest beziehungsweise billigte den Konzernabschluss. Er stimmte dem Dividendenvorschlag des Vorstands zu und unterzeichnete den Bericht des Aufsichtsrats.

In der Sitzung im Juni im Anschluss an die Hauptversammlung war die Neuordnung der Logistik für den Geschäftsbereich Schreiben und Markieren Hauptthema. Der Vorstand informierte über die Absicht, die derzeit am Standort Ahrensburg in Eigenregie betriebene Logistik auf einen Dienstleister an einem anderen Standort zu übertragen.

Im September fand die Strategiesitzung statt. Für das Geschäftsfeld Schreiben und Markieren konnte festgestellt werden, dass die Strategie sowohl hinsichtlich der Internationalisierung als auch hinsichtlich der Ausweitung des Händlerkreises, der hauptsächlich Privatkunden beliefert, weiterhin erfolgreich war. Auch der Markentransfer in neue Anwendungsfelder wie Spraydosen und Druckerpatronen setzte sich erfreulich fort. Im Geschäftsfeld Visuelle Kommunikation führte die Neuausrichtung auf elektronische Medien zu einer spürbaren Verbesserung des Geschäftsverlaufs. Insofern waren keine Korrekturen an der Strategie erforderlich.

In seiner Sitzung im Dezember 2013 nahm der Aufsichtsrat die vom Vorstand im Rahmen der verabschiedeten Strategie erstellte Mittelfristplanung für die nächsten drei Jahre zustimmend zur Kenntnis.

Im Übrigen beauftragte er gemäß Beschluss der Hauptversammlung die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Hamburg, als Rechtsnachfolgerin der Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Hamburg, mit der Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2013, vereinbarte das Honorar des Abschlussprüfers und legte die Prüfungsschwerpunkte fest.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der edding AG wurden am 11. März 2014 und der Jahresabschluss und der Lagebericht des edding Konzerns wurden am 17. April 2014 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft versehen. Die Prüfungsberichte für die edding AG und den edding Konzern wurden vom Vorstand allen Mitgliedern des Aufsichtsrats nach Vorliegen umgehend zusammen mit dem Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns zugesandt und von ihnen geprüft.

In der Aufsichtsratssitzung vom 28. April 2014 wurden im Beisein des Abschlussprüfers der Jahresabschluss und der Lagebericht der edding AG sowie der Jahresabschluss und der Lagebericht des edding Konzerns eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Abschlussprüfung für die edding AG und dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung ohne Einwendungen zu und hat den Jahresabschluss der edding AG für das Geschäftsjahr 2013 gebilligt. Dieser ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht nahm der Aufsichtsrat billigend zur Kenntnis.

Dem edding Aufsichtsrat liegt eine Unabhängigkeitserklärung der Abschlussprüfer im Sinne der Nummer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex vor. Die Erklärung bestätigt, dass keine beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer, seinen Organen und Prüfungsleitern einerseits und dem Unternehmen und seinen Organmitgliedern andererseits bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen können.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand dankt der Aufsichtsrat für ihren engagierten Einsatz, der den Erfolg des abgelaufenen Geschäftsjahres möglich gemacht hat.

Ahrensburg, 28. April 2014

Der Aufsichtsrat

Rüdiger Kallenberg, Vorsitzender

Chehab Wahby, Stellvertretender Vorsitzender

Anja Keihani, Arbeitnehmervertreterin

Corporate Governance Bericht

gemäß Nummer 3.10 Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK)

1. Erklärung gemäß § 161 Absatz 1 Satz 1 Aktiengesetz zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der edding Aktiengesellschaft erklären Folgendes:

Die edding Aktiengesellschaft bekennt sich zu einer verantwortungsvollen, an Wertschöpfung ausgerichteten Leitung und Überwachung des Unternehmens. Sowohl die Transparenz der Grundsätze des Unternehmens als auch die Nachvollziehbarkeit seiner kontinuierlichen Entwicklung soll gewährleisten, bei Kunden, Geschäftspartnern und Aktionären Vertrauen zu schaffen, zu erhalten und zu stärken.

Deshalb begrüßt die edding Aktiengesellschaft den Deutschen Corporate Governance Kodex und die in ihm zum Ausdruck gebrachten Wertvorstellungen. Den weitaus meisten der in diesem Kodex formulierten Standards und Empfehlungen wurde und wird entsprochen.

Die edding Aktiengesellschaft hat den Empfehlungen der Regierungskommission „Deutscher Corporate Governance Kodex“ (DCGK) in der Fassung vom 13. Mai 2013 seit der Geltung dieser Fassung mit folgenden Ausnahmen entsprochen und wird dies auch im neuen Berichtsjahr so handhaben:

Nummer 2.3.2 DCGK

Die Bestellung eines Vertreters für die weisungsgebundene Ausführung des Stimmrechts der Aktionäre erübrigt sich, da sich die stimmberechtigten Aktien fast ausschließlich im Familienbesitz befinden und nicht breit gestreut sind. Sollten die Vorzugsaktionäre ein ausdrückliches Stimmrecht in der Hauptversammlung erhalten, so wird die Gesellschaft für die Bestellung eines Vertreters für die weisungsgebundene Ausübung des Stimmrechts sorgen, der auch in der Hauptversammlung erreichbar ist.

Nummer 3.10 DCGK

Der Corporate Governance Bericht ist im Geschäftsbericht der edding Aktiengesellschaft abgedruckt, während die Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex und die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a Handelsgesetzbuch auf der Internetseite der edding AG veröffentlicht werden.

Nummern 4.1.5 und 5.1.2 DCGK

Bei der Zusammensetzung des Vorstands und bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen ist angesichts der spezifischen Unternehmensprägung eine gewisse Flexibilität hinsichtlich der Besetzung der genannten Positionen erforderlich, die einer festen Quote oder einem schematisierten Verfahren vorzuziehen ist. Zentrales Kriterium bei den in Rede stehenden Personalentscheidungen ist daher die fachliche Eignung und Qualifikation des Bewerbers und nicht dessen Geschlecht. Daneben wird im Rahmen der Besetzung der Stellen durchaus auch der Aspekt der Vielfalt (Diversity) erwogen.

Nummer 4.2.4 DCGK

Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands wird im Konzernabschluss in ihrer Gesamtheit ausgewiesen und den Vorjahreszahlen gegenübergestellt. Auf der Hauptversammlung der Gesellschaft im Jahre 2011 wurde für einen Zeitraum von fünf Jahren beschlossen, dass auf die Offenlegung sonstiger nach Maßgabe des Gesetzes über die Offenlegung der Vorstandsvergütung erforderlichen Angaben verzichtet wird.

Nummer 4.2.5 DCGK

Von der Offenlegung der individualisierten Vorstandsvergütung wird insoweit abgesehen, als die Gesellschaft durch Hauptversammlungsbeschluss von einer solchen Offenlegung der Vorstandsvergütung befreit ist (vgl. Nummer 4.2.4 DCGK). Einen Vergütungsbericht nach Maßgabe von § 315 Absatz 2 Nummer 4 Handelsgesetzbuch veröffentlicht die Gesellschaft im Konzernlagebericht des Geschäftsberichts.

Nummern 5.1.2 und 5.4.1 DCGK

Die Festlegung einer generellen Altersgrenze für Organmitglieder lehnt das Unternehmen ab, weil vermieden werden soll, dass wertvolle Erfahrungen verloren gehen könnten.

Nummer 5.3 DCGK

Da der Aufsichtsrat lediglich aus drei Mitgliedern besteht, werden keine Ausschüsse gebildet.

Nummern 5.4.1 und 5.4.2 DCGK

Der Aufsichtsrat hat im Jahre 2012 eine generelle Zielsetzung für seine Zusammensetzung formuliert, die auch an der unternehmensspezifischen Situation, der internationalen Ausrichtung des Unternehmens sowie an der Vermeidung potentieller Interessenkonflikte orientiert ist und auch Aspekte der Vielfalt (Diversity) ins Kalkül zieht. Andererseits soll auch zukünftig eine gewisse Flexibilität für die Benennung fachlich geeigneter Aufsichtsratsmitglieder bestehen, die einer schematischen Einbeziehung des Kriteriums der Vielfalt (Diversity) vorzuziehen ist; aus diesem Grunde wird namentlich auf die Normierung einer geschlechtsspezifischen Quote verzichtet. Weiterhin wird darauf verzichtet, eine Mindestanzahl unabhängiger Aufsichtsratsmitglieder im Sinne von Nummer 5.4.2 DCGK zu benennen; vielmehr soll es der Regelfall sein, dass alle Aufsichtsratsmitglieder als unabhängig anzusehen sind.

Nummer 5.4.6 DCGK

Die Zahlung einer erfolgsorientierten Vergütung an die Aufsichtsratsmitglieder hat der Aufsichtsrat vormals erwogen und seinerzeit auch mit Wirkung für die Zukunft abgelehnt. Die Höhe der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates wird im Konzernabschluss in ihrer Gesamtheit ausgewiesen und regelmäßig durch die Hauptversammlung beschlossen. Die Aufteilung der Gesamtvergütung des Aufsichtsrats auf dessen einzelne Mitglieder ist in der Satzung des Unternehmens festgelegt und dort zu entnehmen.

Nummer 6.3 DCGK

Organmitglieder und zu diesen in enger Beziehung stehende Personen erfüllen die ihnen obliegenden Mitteilungspflichten sowohl bei Geschäften mit Aktien der Gesellschaft im gesetzlichen Umfang des § 15 a Wertpapierhandelsgesetz („Directors’ Dealings“). Die Gesellschaft veröffentlicht solche Mitteilungen ebenfalls im gesetzlichen Umfang des § 15 a Wertpapierhandelsgesetz. Informationen zum Aktienbesitz von Organmitgliedern werden darüber hinaus im Geschäftsbericht in dem Umfang veröffentlicht, wie es für Beziehungen zu nahe stehenden Personen gemäß IAS 24.9 vorgesehen ist (Konzernabschluss) und wie es sich aus Bekanntmachungen gemäß § 160 Absatz 1 Nummer 8 Aktiengesetz i.V.m. §§ 21 ff. Wertpapierhandelsgesetz (Geschäftsbericht für Einzelabschluss) ergibt; letztere Informationen beziehen sich auf die direkt oder indirekt gehaltenen Stimmrechte der betreffenden Personen.

Nummer 7.1.2 DCGK

Hauptsächlich aus Kostengründen können weder grundsätzlich der Konzernabschluss innerhalb von 90 Tagen noch eventuelle Zwischenberichte innerhalb von 45 Tagen nach Geschäftsjahresende öffentlich zugänglich gemacht werden. Der Jahresabschluss wird jedoch gemäß § 325 Absatz 4 Handelsgesetzbuch innerhalb einer Frist von vier Monaten nach Geschäftsjahresende beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und zusätzlich auf der Internetseite bekannt gemacht; im Übrigen werden die üblichen, eventuell vorläufigen Kennzahlen innerhalb von 90 Tagen durch Pressemitteilung veröffentlicht.

Ahrensburg, 7. Februar 2014

edding Aktiengesellschaft

Vorstand und Aufsichtsrat

2. Bericht über die Zielsetzung für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der edding AG gemäß Nummer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK)

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der edding AG findet unter Berücksichtigung der Unternehmensgröße, der unternehmensspezifischen Situation, der internationalen Tätigkeit des Unternehmens und des Kreises der stimmberechtigten Stammaktionäre statt.

In der Regel besteht der Aufsichtsrat aus der nach § 95 AktG vorgesehenen Mindestanzahl von drei Mitgliedern.

Ein Mitglied des Aufsichtsrats wird nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Drittelbeteiligung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat von den Arbeitnehmern des Unternehmens gewählt.

Die beiden anderen Mitglieder des Aufsichtsrats, die von den Aktionärsvertretern bestimmt werden, sollten Eigenschaften und Fähigkeiten aufweisen beziehungsweise Aufgaben übernehmen können, die den Anforderungen entsprechen, wie sie sich aus den Bestimmungen der Satzung und dem Geschäftszweck der Gesellschaft sowie den Bestimmungen des Aktiengesetzes ergeben.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats sollten keine Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder sonstigen Geschäftspartnern des Unternehmens innehaben und nicht in einer geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zum Vorstand der edding AG stehen, die einen Interessenkonflikt begründen könnten. Eine Beratungsfunktion gegenüber dem genannten Personenkreis ist dem Aufsichtsrat anzuzeigen, damit das eventuelle Bestehen eines Interessenkonflikts geprüft werden kann.

Im Regelfall sollen Verwandte in gerader Linie, Ehepartner und Geschwister nicht im Aufsichtsrat vertreten sein, wenn gleichzeitig ein entsprechendes Familienmitglied dem Vorstand angehört.

Hinsichtlich der Wissens- und Erfahrungskompetenzen sollte ein Aufsichtsratsmitglied seinen Schwerpunkt im Bereich des Rechnungswesens und der Finanzen und ein Aufsichtsratsmitglied seinen Schwerpunkt im Bereich Marketing und Vertrieb haben.

Für die Auswahl gelten daneben die Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in seiner jeweils geltenden Fassung. Die pauschale Festsetzung einer Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und einer geschlechtsspezifischen Quote ist nicht vorgesehen.

Über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und die Anzahl seiner Mitglieder soll regelmäßig neu befunden werden, wenn sich der Umfang der Geschäftstätigkeit, der Gegenstand des Unternehmens oder die Aktionärsstruktur wesentlich verändern.

Vorschläge des Aufsichtsrats zur personellen Besetzung des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung als zuständiges Wahlgremium sollen nach Maßgabe der vorliegenden Zielsetzung ergehen.

Der Aufsichtsrat wird die vorliegende Zielsetzung regelmäßig überprüfen und die Maßgaben erforderlichenfalls anpassen und fortschreiben.

Die vorliegende Zielsetzung wird jährlich im Corporate Governance Bericht des Geschäftsberichts veröffentlicht.

Ahrensburg, 10. Mai 2012

edding Aktiengesellschaft

Aufsichtsrat

Die vorstehende Zielsetzung gilt nach wie vor und ist in dieser Form umgesetzt. Der Aufsichtsrat prüft regelmäßig etwaige Anpassungen der Zielsetzung.

Ahrensburg, 28. April 2014

edding Aktiengesellschaft

Aufsichtsrat

3. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB wurde auf der Internetseite der edding Aktiengesellschaft in der Rubrik „Investor Relations“ unter http://www.edding.com/de/unternehmen/investor-relations/berichte-und-kennzahlen/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung/ veröffentlicht.

Lagebericht der edding AG

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das weltwirtschaftliche Umfeld zeigte sich 2013 etwas stabilisiert.

Die globale Aktivität und der Welthandel nahmen in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 zu. Das Wachstum beruhte dabei vor allem auf der gestiegenen Nachfrage in den Industrienationen, die überraschend positive Impulse für die Exportaktivitäten der Schwellenländer setzte. Mit Ausnahme von China zeigten diese jedoch eine eher verhaltene Binnennachfrage.

Die Finanzmärkte haben sich ebenfalls weiter beruhigt, insbesondere dank der sinkenden Risikoprämien auf Staatsschulden der kriselnden Euroländer sowie der gegen Jahresende leicht gemäßigten lockeren Geldpolitik der USA.

Unter dem Strich blieben 3,0 % Wachstum der globalen Wirtschaft, gestützt auf 1,3 % in den Industrienationen (darin 1,9 % für die USA) und 4,7 % in den Schwellenländern (positiv beeinflusst von 7,7 % für China). Der für uns bedeutende lateinamerikanische Wirtschaftsraum wuchs um 2,6 %.

Die Eurozone ist noch nicht in die Wachstumszone zurückgekehrt, sondern schrumpfte um 0,4 %. Zwar verzeichnete Deutschland einen leichten Zuwachs um ein halbes Prozent, konnte jedoch die Probleme der südeuropäischen Mitgliedsstaaten (unter anderem Spanien -1,2 % und Italien -1,8 %) nicht kompensieren.

Japan - für edding weiterhin ein wichtiger Beschaffungsmarkt - konnte sein Wachstum erneut ausbauen und legte um 1,7 % zu. Auch hier unterstützte die Regierung durch eine lockere Geldpolitik, die die Entwicklung des Japanischen Yen nach Jahren der Stärke exportfreundlich umkehrte, so dass im Jahr 2013 eine Schwächung des Japanischen Yen um über 25 % gegenüber dem Euro zu verzeichnen war. 1

Der Markt für Bürobedarf in Europa zeigte indes wenige Impulse. In Folge dessen konnten die Mitglieder des Altenaer Kreises, allesamt bedeutende Markenfirmen in dieser Industrie, in den ersten zehn Monaten 2013 nicht wachsen. Im Deutschlandgeschäft verzeichnete man sogar einen Rückgang. 2 Die Mitglieder des PBS Industrieverbandes meldeten gar ein Minus von rund einem Prozent für die ersten acht Monate. 3

Auch der Fachhandel für Papier-, Büro-, Schreibwaren hat 2013 im Branchendurchschnitt Um- satzrückgänge hinnehmen müssen. Im stationären Geschäft mit Privatkunden sank dabei der Umsatz um 2,5 %, der Streckenhandel verlor 1,9 %. 4

Anders als in den letzten Jahren entwickelte sich auch der Markt für interaktive Lösungen der visuellen Kommunikation ohne große Impulse. Für Europa wurde für 2013 ein Rückgang der Zahl verkaufter Displays um 20 % prognostiziert. 5 Festzustellen bleibt, dass dieses Geschäft hohen Schwankungen durch einzelne große Ausschreibungen unterworfen ist. Insgesamt entdecken sowohl Bildungseinrichtungen wie auch Unternehmen der Privatwirtschaft die Vorteile dieser Technologien, auch wenn die Entwicklung in Deutschland, wo immer noch lediglich 15 % der Klassenräume mit interaktiven Technologien ausgestattet sind, erst am Anfang steht. 6

1 World Economic Outlook, IMF, October 2013 und World Economic Outlook Update, IMF, January 2014

2 Pressemitteilungen des Altenaer Kreises, November 2013

3 Pressemitteilungen des PBS Industrieverbandes, September 2013

4 http://www.pbs-business.de/news/13128/

5 Futuresource Consulting, Quarterly Market Track World, Q3 2013

6 Futuresource Consulting, Quarterly Market Track Germany, Q3 2013

Die edding Gruppe trägt dem zwar leicht stabilisierten aber immer noch volatilen Umfeld bereits seit Jahren durch risikoorientierte Geschäftsführung und fortschreitende Flexibilisierung der Organisation Rechnung. Wir nutzen dabei die Möglichkeiten der Finanzmärkte zum Beispiel in Bezug auf Währungssicherung im betriebswirtschaftlich sinnvollen Rahmen aus. Außerdem zeigt sich in Zeiten heterogener Marktentwicklung die Risiko reduzierende Entwicklung unserer Internationalisierungsstrategie, dank der wir uns heute auf ein diversifiziertes Länderportfolio stützen können.

2. Ertragslage der edding AG

Aufgabe der edding AG ist die gesamte unternehmerische Führung ihrer Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Hier sind zentrale Managementfunktionen, Rechnungswesen und Controlling sowie IT angesiedelt.

2013 2012 Veränderung Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
--- --- --- --- ---
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 14.841 11.892 2.949 24,8
Erträge aus Beteiligungen 601 16 585 3.656,3
Zuschreibungen / Abschreibungen auf Finanzanlagen – 3.452 – 2.346 – 1.106 47,1
Zuschreibungen / Abschreibungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen / Beteiligungen 315 965 – 650 – 67,4
Beteiligungsergebnis 12.305 10.527 1.778 16,9
Umsatzerlöse 4.244 4.298 – 54 – 1,3
Personalaufwendungen – 5.796 – 4.855 – 941 19,4
Abschreibungen – 1.131 – 1.066 – 65 6,1
Sonstige betriebliche Erträge 803 464 339 73,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen / sonstige Steuern – 4.488 – 4.415 – 73 1,7
EBIT 5.937 4.953 984 19,9
Finanzergebnis – 742 – 560 – 182 32,5
Ergebnis vor Steuern 5.195 4.393 802 18,3
Ertragsteuern – 2.593 – 2.494 – 99 4,0
Jahresüberschuss 2.602 1.899 703 37,0

Die Ertragslage der edding AG ist gekennzeichnet durch Erträge und Aufwendungen im Rahmen des Beteiligungsergebnisses, die im Wesentlichen aus Gewinnabführungsverträgen mit der edding International GmbH und der V. D. Ledermann & Co. GmbH resultieren.

Das Beteiligungsergebnis gliedert sich wie folgt:

2013 2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Ergebnisübernahmen
edding International GmbH 14.311 11.214
EDDING (U.K.) LTD. 595
V. D. Ledermann & Co. GmbH 530 678
PBS Network Gesellschaft für Kommunikations- und Serviceleistungen mbH 5 15
DEGEDESTRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG 1 1
15.442 11.908
Zuschreibungen
edding Argentina S.A. (Forderungen) 315 1
Wertpapiere des Anlagevermögens 135 64
Legamaster International B.V. 1.000
450 1.065
Abschreibungen und Wertberichtigungen
edding Argentina S.A. – 2.088 – 2.000
edding Ofis ve Kirtasiye Ürünleri Tic. Ltd. Sti. – 1.499
edding Hellas Ltd. – 410
edding Mexico S. de R.L. de C.V. (Forderung) – 36
– 3.587 – 2.446
12.305 10.527

Das Beteiligungsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. EUR gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer höheren Ergebnisübernahme von der edding international GmbH, die durch die Abschreibung auf die Anteile an der türkischen Tochtergesellschaft teilweise kompensiert wird.

Der Ertrag aus der Übernahme des Ergebnisses von der edding International GmbH ist im Vorjahresvergleich um 3,1 Mio. EUR gestiegen. Hiervon entfallen 2,0 Mio. EUR auf die Auflösung von in Vorjahren gebildeten Wertberichtungen auf Forderungen gegen die edding Argentina S.A. Zusätzlich wirkten sich gestiegene Umsatzerlöse, geringere Marketingaufwendungen und die höhere Ergebnisübernahme von der edding Vertrieb GmbH positiv auf das Ergebnis der edding International GmbH aus.

Eine weitgehende Auflösung von Wertberichtigungen auf die argentinischen Konzernforderungen war möglich geworden, weil im Laufe des Geschäftsjahres die Finanzierung der edding Argentina S.A. neu geordnet wurde. Nach einer Kapitalerhöhung durch Sacheinlagen in Form argentinischer Staatsanleihen durch die edding AG konnten aus dem Verkaufserlös dieser Wertpapiere die bestehenden Konzernverbindlichkeiten weitgehend beglichen werden. Die durch diese Kapitalerhöhung gestiegenen Anteile an der edding Argentina S.A. wurden gleichzeitig um 2,1 Mio. EUR abgewertet, da das Umfeld in Argentinien unverändert schwierig ist. Hierzu verweisen wir auf den Risikobericht. Somit haben wir die für edding Argentina S.A. bestehende Risikovorsorge von Wertberichtigungen auf Forderungen (bei der edding AG und der edding International GmbH) in Wertberichtigungen auf Finanzanlagen (bei der edding AG) umgeschichtet; es verbleibt für das Geschäftsjahr 2013 im Beteiligungsergebnis der edding AG ein positiver Nettoeffekt von 0,2 Mio. EUR. Die argentinische Gesellschaft selbst ist infolge dieser Transaktion kaum noch einem Abwertungsrisiko der Landeswährung ausgesetzt, da Hartwährungsverbindlichkeiten deutlich abgebaut wurden.

Die EDDING (U.K.) LTD konnte ihre Ertragslage seit einem deutlichen Einbruch in 2007 und 2008 im Zuge der Pfund-Abwertung in den letzten Jahren stabilisieren, so dass im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder eine Dividendenzahlung an die edding AG möglich war.

Leider blieb im Jahr 2013 die Geschäftsentwicklung der türkischen Vertriebsgesellschaft deutlich hinter den Erwartungen zurück. Dies hat in Verbindung mit einer Schwächung der Türkischen Lira dazu geführt, dass die Anteile an der Gesellschaft um 1,5 Mio. EUR abzuwerten waren.

Die Umsatzerlöse der edding AG betreffen im Wesentlichen Lizenzerlöse von der edding International GmbH sowie Konzernumlagen. Die umsatzbedingt gestiegenen Lizenzerlöse werden durch geringere Erlöse aus konzerninternen Umlagen für IT-Dienstleistungen überkompensiert.

Mehrere Effekte haben zu einem deutlichen Anstieg der Personalaufwendungen in der edding AG geführt. Die Erweiterung des Vorstands der Gesellschaft von einem auf drei Mitglieder zum 1. Januar 2013 macht rund die Hälfte dieser Erhöhung aus, was neben einer moderaten Anhebung der individuellen Bezüge im Wesentlichen auf eine Kostenverschiebung von der edding International GmbH in die edding AG zurückzuführen ist. Im Übrigen sind durch diese Erweiterung des Vorstands keine neuen Stellen im Konzern entstanden. Weiterhin sind ergebnisbedingt Rückstellungen für Gewinnbeteiligungen und Prämien, die überwiegend vom Konzernergebnis abhängig sind, deutlich angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind bedingt durch höhere Auflösungen von Rückstellungen aus dem Vorjahr um 0,3 Mio. EUR angestiegen.

Das Finanzergebnis ist im Vorjahresvergleich um 0,2 Mio. EUR gesunken. Dies resultiert zum Teil aus Bewertungseffekten im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung in Argentinien.

Damit liegt das Ergebnis vor Steuern 0,8 Mio. EUR über dem Vorjahreswert.

Die Steuerquote ist gegenüber dem Vorjahr von 56,4% auf 49,0% gesunken, da in 2013 teilweise nicht steuerpflichtige Erträge aus Dividenden und aus Zuschreibungen auf Forderungen im Ergebnis enthalten sind. Die Steuerquote verbleibt auf hohem Niveau, da das Jahresergebnis 2013 maßgeblich durch steuerlich nicht zu berücksichtigende Abschreibungen auf Verbundforderungen und Finanzanlagen geprägt ist.

Somit konnte der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR gesteigert werden, was aus Sicht des Vorstands ein zufriedenstellendes Ergebnis darstellt.

Von dem Bilanzgewinn sollen 1,9 Mio. EUR an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Dividende beträgt laut Vorschlag des Vorstands jeweils unverändert zum Vorjahr 1,75 EUR pro Vorzugsstückaktie und 1,71 EUR pro Stammstückaktie im rechnerischen Nennwert von je 5,00 EUR.

3. Vermögens- und Finanzlage der edding AG

Die Bilanzsumme der edding AG zum 31. Dezember 2013 ist mit 58,2 Mio. EUR geringfügig höher als die Bilanzsumme zum Vorjahresstichtag.

Dieser insgesamt nur leichte Anstieg der Bilanzsumme ist das Ergebnis mehrerer gegenläufiger Effekte auf der Aktivseite. Zum einen erhöhte sich das Finanzanlagevermögen aufgrund der im Geschäftsjahr 2013 bei der Legamaster GmbH und der edding Argentina S.A. vorgenommenen Kapitalerhöhungen. Dieser Anstieg wird jedoch größtenteils durch die Abschreibungen auf die Beteiligungsansätze der argentinischen und der türkischen Tochtergesellschaft kompensiert, so dass nur ein leichter Nettoanstieg der Finanzanlagen zu verzeichnen ist. Zum anderen ging der Buchwert des übrigen Anlagevermögens aufgrund planmäßiger Abschreibungen zurück. Damit erhöhte sich der Buchwert des gesamten Anlagevermögens in nur geringfügigem Umfang.

Im Bereich der Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen durch die Entwicklung der übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgeglichen. Zudem war die Summe der sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund eines im Vorjahresvergleich geringeren Vorsteuerüberhangs und der turnusgemäßen Vereinnahmung von Steuerforderungen aus Vorjahren rückläufig.

Das Eigenkapital stieg durch die Zuführung in die Gewinnrücklagen aus dem Jahresüberschuss gemäß § 58 Abs. 2 AktG. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich daher von 65,8 % zum Vorjahresstichtag auf 66,9 % zum 31. Dezember 2013.

Auf der Passivseite der Bilanz sind weitere gegenläufige Effekte für den nur unwesentlichen Gesamtanstieg der Bilanzsumme verantwortlich. Insbesondere wird der aus der planmäßigen Tilgung der langfristigen Darlehen resultierende Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 0,8 Mio. EUR ungefähr zur Hälfte durch den Anstieg der sonstigen Rückstellungen, insbesondere für Mitarbeitertantiemen, kompensiert.

Die Nettofinanzschulden sind somit in 2013 weiter zurückgeführt worden. Zudem haben die von edding im Geschäftsjahr 2013 an die Finanzbehörden geleisteten Vorauszahlungen auf Ertragsteuern des aktuellen Geschäftsjahres den ermittelten Steueraufwand vollumfänglich abgedeckt, so dass zum aktuellen Bilanzstichtag keine Rückstellung für Ertragsteuern auszuweisen ist.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen von 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR.) entfallen im Wesentlichen auf IT-Hardware. Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen von 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR) betreffen ausschließlich IT-Software.

Aufgrund der oben beschriebenen Kapitalerhöhungen abzüglich umgesetzter Risikovorsorgemaßnahmen bei den Tochtergesellschaften stiegen im Geschäftsjahr 2013 die Beteiligungsansätze der Anteile an verbundenen Unternehmen leicht an. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen setzen sich im Vorjahresvergleich wie folgt zusammen:

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Verbundene Unternehmen
edding International GmbH 26.466 26.466
Legamaster GmbH 700 300
edding Argentina S.A. (Argentinien) 3.905 2.347
edding Ofis ve Kirtasiye Ürünleri Tic. Ltd. Sti. (Türkei) 5.312 6.811
V. D. Ledermann & Co. GmbH 1.534 1.534
EDDING (U.K.) LTD. (Großbritannien) 658 658
edding AG & Co. Grundstücksverwaltung OHG 400 400
DEGESTRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co.
Immobilien-Vermietungs KG 383 383
edding Japan Inc. (Japan) 48 48
edding Colombia S.A.S. (Kolumbien) 258 258
edding Hellas Ltd. (Griechenland)
edding Mexico S. de R.L. de C.V. (Mexiko)
39.664 39.205
Beteiligungen
PBS Network Gesellschaft für Kommunikations-
und Serviceleistungen mbH 52 52
Beruf und Familie Stormarn GmbH 3 3
55 55
39.719 39.260

Neben den Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen unterhält die edding AG eine Niederlassung in Wunstorf, die keinen operativen Geschäftsbetrieb hat.

Insgesamt war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Jahr 2013 und zum Bilanzstichtag jederzeit gegeben. Dies gilt unverändert für das laufende Geschäftsjahr 2014.

4. Mitarbeiter

Die edding AG hat im Jahresdurchschnitt 61 Mitarbeiter beschäftigt. Somit ist die Gesamtzahl an Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.

Neben den weiteren Maßnahmen unserer internen „edding Academy“ lag in 2013 ein wesentlicher Schwerpunkt des Personalmanagements auf dem verstärkten Schulungs- und Coachingbedarf im Hause edding. Das betriebliche Gesundheitsmanagement wurde auf bestehendem Niveau fortgesetzt.

Bei der diesjährigen Mitarbeiterumfrage in Deutschland wurde das in der Vergangenheit positive Ergebnis im Durchschnitt leicht verbessert und die Zufriedenheit mit den Leistungen des Unternehmens sowie die Beurteilung der persönlichen Situation der Mitarbeiter hat sich positiv entwickelt.

Des Weiteren wurden in 2013 Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Teil der Verantwortung für die Mitarbeiter – aber auch als Mittel der Mitarbeiterbindung – weiter intensiviert.

5. Risikobericht

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem der edding AG ist integraler Bestandteil aller Planungs- und Berichterstattungssysteme in allen Konzernbereichen beziehungsweise Tochterunternehmen. Alle Geschäftsfelder der edding AG sind insbesondere aufgrund der internationalen Ausrichtung einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Zum rechtzeitigen Erkennen aller wesentlichen Risiken setzt die edding AG seit Jahren ein standardisiertes Risikomanagementsystem ein. Dies umfasst die systematische Identifikation, Bewertung, Steuerung, Dokumentation, Kommunikation und Überwachung von Risiken. Im Rahmen der Corporate Governance tragen sowohl Risikosteuerung und -überwachung als auch das interne Kontrollsystem (IKS) zum Risikomanagement bei. Die Bewertung der Risiken erfolgt dabei konzernweit einheitlich nach der potenziellen Schadenshöhe und deren Eintrittswahrscheinlichkeit. Zudem erfolgt eine Präzisierung durch die Unterscheidung in Worst-, Base- und Best-Case-Szenarien und den sich daraus ergebenden Risikoerwartungswerten. Daraus möglicherweise resultierende Rückstellungen beziehungsweise Wertberichtigungen werden in den Bilanzen der jeweiligen Bereiche beziehungsweise Gesellschaften dargestellt.

Die aktuelle Berichterstattung zur Risikolage des Konzerns erfolgt in den Monats- beziehungsweise Quartalsberichten an den Vorstand und Aufsichtsrat. Darüber hinaus ist der Risikobericht Inhalt von Sitzungen des Vorstands und des Aufsichtsrats.

Die jeweils direkte Verantwortung für die Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken ist festgelegt und obliegt den sogenannten „risk owners“, die grundsätzlich dem Management der Geschäftsbereiche und der Tochtergesellschaften angehören.

Die im Risikomanagementhandbuch beschriebenen risikopolitischen Grundsätze der edding AG sowie die in der Risikodokumentation aufgenommenen Risikoindikatoren regeln die Meldepflichten bei Veränderungen der Risikolage.

Die Überprüfung des Risikomanagementsystems erfolgte auch im Jahre 2013 mit Unterstützung der in 2011 implementierten internen Revision direkt durch den Vorstand. Zusätzlich zu der im Rahmen der jährlichen Abschlussprüfung stattfindenden Beurteilung der Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems durch eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stellt dies einen weiteren Baustein der Risikominimierung dar.

Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem

Der Vorstand hat für die vielfältigen organisatorischen, technischen und kaufmännischen Abläufe im Unternehmen ein internes Kontrollsystem eingerichtet. Wesentlicher Bestandteil ist das Prinzip der Funktionstrennung, das gewährleisten soll, dass vollziehende (zum Beispiel die Abwicklung von Einkäufen), verbuchende (zum Beispiel Rechnungswesen) und verwaltende (zum Beispiel Lagerverwaltung) Tätigkeiten, die innerhalb eines Unternehmensprozesses vorgenommen werden, nicht in einer Hand vereint sind. Dies wird durch das von edding bereits seit vielen Jahren eingesetzte integrierte ERP-Softwaresystem SAP R/3 unter Berücksichtigung eines entsprechenden Berechtigungskonzepts gewährleistet. Es stellt sicher, dass Mitarbeiter nur auf solche Prozesse und Daten Zugriff haben, die sie für ihre Arbeit benötigen. In die Software sind außerdem standardmäßig viele automatische Kontrollen integriert, die Fehler bei der Erfassung und Buchung von rechnungswesenrelevanten Geschäftsvorfällen zu verhindern helfen.

Zudem gewährleistet das Vier-Augen-Prinzip, dass kein wesentlicher Vorgang ohne Kontrolle bleibt.

Für die unterschiedlichen Prozesse im Unternehmen existieren Sollkonzepte und Anweisungen, die es Führungskräften und Außenstehenden ermöglichen zu beurteilen, ob Mitarbeiter konform zu diesem Sollkonzept arbeiten.

Die Mitarbeiter des Rechnungswesens der edding AG sind überwiegend bereits langjährig im Unternehmen tätig und daher sehr sicher und erfahren im Umgang mit den Routinegeschäftsvorfällen und Transaktionen, welche die Geschäftstätigkeit des edding Konzerns mit sich bringt. Zudem nehmen die Mitarbeiter an regelmäßigen Schulungen und Fortbildungen teil.

Das aktive Risikomanagement-System stellt sicher, dass kritische Informationen und Daten direkt an den Vorstand gegeben werden. Die Sicherstellung der bilanziell richtigen Erfassung und Würdigung von unternehmerischen Sachverhalten ist regelmäßig Inhalt von Vorstandssitzungen.

Hinsichtlich gesetzlicher Neuregelungen und neuartiger oder ungewöhnlicher Geschäftsvorfälle besteht auch unterjährig ein enger Kontakt mit den Wirtschaftsprüfern. Problemfälle werden im Vorwege analysiert, diskutiert und gemeinsam mit dem Wirtschaftsprüfer einer kritischen Würdigung unterzogen.

Die konzernweit implementierte Bilanzierungsrichtlinie schafft ein konzerneinheitliches Normensystem der Bilanzierung auf der Basis der IFRS. Die Bilanzierungsrichtlinie wird soweit erforderlich einmal jährlich aktualisiert, um den Erweiterungen und Änderungen der IFRS Rechnung zu tragen. Jährliche Schulungen der Mitarbeiter des Rechnungswesens der edding Tochtergesellschaften tragen dafür Sorge, dass die Neuerungen der Rechnungslegungsstandards fristgerecht umgesetzt werden.

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt mittels einer zertifizierten Konsolidierungssoftware zentral durch Mitarbeiter der edding AG mit langjähriger Erfahrung und spezieller Expertise für Konsolidierungsfragen und IFRS-Rechnungslegungsstandards. Für die Berichterstattung der Tochtergesellschaften an die Muttergesellschaft verwendet edding standardisierte Reporting Packages, die alle Angaben für einen vollständigen IFRS-Konzernabschluss enthalten.

Wesentliche Risiken

Marktrisiken

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die strategischen Bestände, insbesondere die Halb- und Fertigteile aus dem asiatischen Raum weiter aufgebaut. Somit konnten in 2013 alle definierten Produkte den erwünschten Sicherheitsbestand erreichen. Zudem wurde die Betriebsstätte in Bautzen einem Sicherheitscheck unterzogen sowie die damit verbundenen Verbesserungsmaßnahmen umgehend eingeleitet und bereits in 2013 erfolgreich abgeschlossen.

Finanzmarktrisiken und finanzielle Risiken

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden wie im edding Konzern üblich die wesentlichen Währungen, mit denen wir unsere Geschäfte betreiben, mit Kurssicherungsgeschäften wirtschaftlich abgesichert. Dies betrifft vorwiegend das Yen-Euro-Wechselkursrisiko aus der Vorratsbeschaffung, das größtenteils abgesichert werden konnte. Auch für die über den Jahreswechsel hinaus erwarteten Wechselkursschwankungen des Japanischen Yen sieht sich der edding Konzern durch den Abschluss der Kurssicherungsgeschäfte gut vorbereitet, so dass Planungssicherheit auf der Beschaffungsseite jederzeit gegeben ist. Die Abwertung des Japanischen Yen insbesondere zum Jahresende führte allerdings zu stichtagsbezogenen Kursverlusten aus den abgeschlossenen Kurssicherungsgeschäften bei der Tochtergesellschaft edding International GmbH. Die Absicherung wird im Konzernabschluss als bilanzielle Sicherungsbeziehung („Cashflow Hedge Accounting“) abgebildet, so dass die Kursverluste größtenteils nicht die Gewinn- und Verlustrechnung 2013 des edding Konzerns berühren.

Das Wechselkursrisiko in der Türkei konnte durch die in Vorjahren durchgeführte Reduzierung der Euroverbindlichkeiten unserer türkischen Tochtergesellschaft erheblich gemindert werden, was sich wie erwartet positiv in 2013 ausgewirkt hat. Die Türkische Lira hat jedoch im Jahr 2013 stark an Wert verloren. Für die insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2013 verstärkte Abwertung sowie die weiteren negativen Aussichten im Lirabereich wird eine Änderung des konzerninternen Finanzierungskonzepts geprüft, um die Wechselkursverluste im edding Konzern weiter zu minimieren.

Das wirtschaftliche und politische Umfeld in Argentinien war auch in 2013 unverändert kritisch. Dennoch gelang es dem edding Konzern im Jahr 2013 das durch die ungünstigen Rahmenbedingungen bestehende Wechselkursrisiko aus dem argentinischen Peso deutlich zu reduzieren. Durch eine im Wesentlichen im Zeitraum März bis August 2013 durchgeführte Neuordnung der Finanzierung der argentinischen Tochtergesellschaft konnten bestehende Konzernverbindlichkeiten in einem wesentlichen Umfang beglichen werden. Die in Vorjahren aus diesen Konzernverbindlichkeiten resultierenden Währungskursverluste werden hierdurch spürbar zurückgehen.

Durch unser weiterhin sehr konservatives Forderungsmanagement gab es in 2013 keine nennenswerten Forderungsausfälle.

Zur Absicherung des derzeit bestehenden niedrigen Zinsniveaus bestehen weiterhin Zinsswaps, die bei Bedarf für neue Finanzierungen verwendet werden könnten.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Die im Jahre 2012 begonnene Geschäftsprozessreorganisation in den Bereichen Beschaffungsmanagement und Vertriebsdisposition wurde weiter vorangetrieben und hat zu einer deutlichen Verbesserung der Lieferperformance geführt. Um Kunden- und Marktanforderungen zu antizipieren, hat edding auch im Jahr 2013 die Kundenbedürfnisse seiner Kunden systematisch untersucht und entsprechende Maßnahmenpakete zur Erfüllung der Kundenwünsche entwickelt. Auch in 2014 werden diese Maßnahmen beziehungsweise Projekte mit höchster Priorität umgesetzt.

Personalrisiken

Die jährlich durchgeführten Mitarbeiterbefragungen haben auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr wieder gute bis sehr gute Ergebnisse ergeben. Nach wie vor wird edding von der eigenen Belegschaft als sehr guter Arbeitgeber wahrgenommen, wodurch sich unter anderem auch die hohe Motivation aller im edding Konzern beschäftigten Mitarbeiter erklären lässt. Die durch den Bereich Human Resources entwickelten Weiterbildungsmaßnahmen im edding Konzern, insbesondere für die kundennahen Geschäftsprozesse, wurden auch in 2013 wieder sehr zahlreich besucht. Mit diesen Maßnahmenpaketen wird die edding AG auch zukünftig die hohe Mitarbeiterqualität sichern beziehungsweise kontinuierlich ausbauen.

Politische Risiken

Die wirtschaftliche und politische Lage in Argentinien ist unverändert angespannt, wenngleich sich in den letzten Wochen ein erstes Umschwenken der Regierung feststellen lässt. Nachdem die Devisenreserven der Zentralbank historische Tiefststände erreicht haben, kann dem Abwertungsdruck des Argentinischen Peso (ARS) nicht mehr in dem Maße Stand gehalten werden wie in den letzten Jahren geschehen. Seit Anfang Januar 2014 hat der Peso um rund 20 % abgewertet. Die Kursnotierung ist entsprechend von 6,50 zeitweise auf ein Niveau von 8,00 ARS/USD gestiegen.

Damit werden Importe nach Argentinien tendenziell teurer, was im Wesentlichen unsere Wettbewerber trifft, die fast ausschließlich Fertigwaren importieren. Die edding Argentina S.A. hat mit ihrer eigenen Fertigung in der Provinz San Juan in den letzten Jahren unter der im Vergleich zur Währungsentwicklung überproportionalen Inflation zu leiden gehabt. Dies hat dazu geführt, dass die lokale Fertigung immer weniger wettbewerbsfähig geworden war; dieser Effekt beginnt sich aufgrund der Abwertung wieder auszugleichen. Damit ergibt sich für uns die Chance, Marktanteile hinzuzugewinnen, da andere Lieferanten deutliche Preiserhöhungen angekündigt haben. Im Übrigen haben wir aufgrund der unberechenbaren Importrestriktionen bereits für das Geschäftsjahr 2014 weitgehend ausreichende Rohwarenbestände aufgebaut. Zu ernsthaften Produktionsausfällen bei unserer argentinischen Tochtergesellschaft aufgrund der Importbeschränkungen und damit verbundenen Lieferrückständen an unsere Kunden ist es entgegen unseren Erwartungen im Jahr 2013 nicht gekommen.

Die Politik der argentinischen Regierung zielt derzeit darauf ab, wieder Zugang zu internationalen Finanzmärkten zu erhalten. Dazu wurden verschiedene Maßnahmen zur Wiederherstellung von Vertrauen getroffen. So hat die argentinische Regierung den Gläubigern von Altschulden einen Tilgungsplan vorgestellt und im Fall des US-Hedgefonds NML Capital den obersten Gerichtshof der USA angerufen, wobei der Berufungsantrag abgelehnt wurde. Für die Enteignung der spanischen Repsol-Tochter YPF wurde eine Entschädigung in Aussicht gestellt, Zahlungsrückstände aus Prozessen eines Weltbankschiedsgerichtes wurden beglichen.

Im Übrigen hat die edding Argentina S.A. trotz des Peso-Verfalls keine Wechselkursverluste zu verzeichnen, da deren Bilanz seit der Wertpapiertransaktionen mit argentinischen Staatsanleihen im Berichtsjahr keine nennenswerte offene Fremdwährungsposition mehr enthält. Diese Transaktionen wurden zwecks Neuordnung der Finanzierung der argentinischen Tochtergesellschaft im Wesentlichen im Zeitraum März bis August 2013 durchgeführt. Nach einer Kapitalerhöhung durch Sacheinlagen in Form argentinischer Staatsanleihen konnten aus dem Verkaufserlös dieser Wertpapiere bestehende Konzernverbindlichkeiten als bisherige Finanzierungsquelle weitgehend beglichen werden. Damit haben wir uns für die erwartete und jetzt eingetretene Abwertung krisenfest gemacht.

Trotz der durchgeführten Kapitalmaßnahmen und der sich abzeichnenden Abwertung des Peso beurteilen wir die Lage in Argentinien aufgrund der immer noch steigenden verdeckten Inflation unverändert als kritisch. Die derzeitigen Maßnahmen der Regierung lassen bereits negative Auswirkungen auf Konsumverhalten und Realeinkommen der Bevölkerung erkennen, so dass in 2014 nur mit einem minimalen Wirtschaftswachstum gerechnet wird. Devisenzuflüsse aus Investitionstätigkeit sind demgegenüber auch nicht zu erwarten, da das Umfeld und die Unzuverlässigkeit der Regierung in höchstem Maße abschreckend wirken.

Alles in allem ist die Situation der Tochtergesellschaft zwar bilanziell deutlich stabiler, die weitere Entwicklung ist jedoch unverändert stark durch die wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten geprägt und bleibt sehr volatil.

Auch in der Türkei hat Ende des Jahres 2013 eine deutliche Abwertung der Währung eingesetzt. Hierfür werden neben dem generellen Trend des Abzugs von Kapital aus den sogenannten Emerging Markets auch die politischen Verhältnisse als Ursache genannt. Das Vorgehen der Regierung gegen Demonstrationen sowie das Eingreifen in die Freizügigkeit des Internets erschüttern das Vertrauen in die politische Stabilität des eigentlich als demokratisch geltenden Landes. Der starke Rückhalt der Regierung Erdogan in der Bevölkerung war in den vergangenen Jahren auch weitgehend getragen vom wirtschaftlichen Wohlstand. Im Jahr 2014 stehen Kommunal- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei an. Wir gehen davon aus, dass sich im Nachgang zu diesen Wahlen die Lage wieder stabilisieren wird, da die Türkei unverändert an ihrem Wunsch nach einem EU-Beitritt festhält.

Die politischen und wirtschaftlichen Risiken aufgrund der Schuldenkrise in Europa haben sich im Jahresverlauf weiter entspannt. In Griechenland haben wir die Bilanzstruktur unserer Tochtergesellschaft bereits in 2012 krisenfest gemacht und zudem konnten die Außenstände gegen griechische Kunden im Vergleich zum Geschäftsvolumen nochmals reduziert werden. Wir sehen in der Eurokrise unverändert kein wesentlich erhöhtes Risiko mehr für die edding Gruppe.

Rechtliche und gesellschaftsrechtliche Risiken

Gegen den edding Konzern sind keine Rechtsstreitigkeiten oder Schadenersatzforderungen anhängig, die einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der edding AG und des edding Konzerns haben könnten. Risiken, die aufgrund fehlerhafter Produkte oder ungenügender Vertragssicherheit entstehen können, werden durch unser umfassendes Qualitätsmanagementsystem sowie durch fachkundige juristische Überprüfung unserer Verträge und Allgemeinen Geschäftsbedingungen begrenzt.

Gesamtrisiko / Fortbestandsrisiko

Insgesamt ist die Risikosituation des edding Konzerns weiterhin stabil. Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

6. Sonstige Berichterstattung

Vergütungsbericht

Die Gesamtvergütung des Vorstandes setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Dabei handelt es sich um einen erfolgsunabhängigen Teil, eine erfolgsabhängige Zahlung und Zahlungen in eine Direktversicherung. Die Höhe der Gesamtvergütung des Vorstandes legt der Aufsichtsrat in seiner Gesamtheit nach den Richtlinien des Vorstandsvergütungsgesetzes in angemessener Höhe fest. Neben der Beurteilung von Leistung und Verantwortung des einzelnen Vorstandsmitglieds wird auch die Höhe der Vorstandsbezüge bei vergleichbaren börsennotierten Aktiengesellschaften berücksichtigt.

Der erfolgsunabhängige Teil der Vergütung besteht aus einem Fixum und verschiedenen Nebenleistungen, und zwar der Fortzahlung des monatlichen Grundgehalts für die Zeit von zwei Monaten im Falle der Dienstunfähigkeit und der privaten Nutzung eines Firmenwagens. Außerdem ist für das Vorstandsmitglied eine Unfallversicherung und eine D&O-Versicherungen mit einem Selbstbehalt von zehn Prozent beziehungsweise dem Eineinhalbfachen eines Jahresfestgehalts im Schadensfall abgeschlossen. Des Weiteren erhält das Vorstandsmitglied eine Versorgungszusage durch den Abschluss einer Direktversicherung zum Zwecke der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung.

Der erfolgsabhängige Teil der Vergütung besteht zum einen aus einer Tantieme, die sich aus einem Prozentsatz vom ausgewiesenen Jahresgewinn der edding AG nach Steuern errechnet, und zum anderen aus einem langfristigen, auf die Vertragslaufzeit des Vorstandsvertrages ausgerichteten Bonus. Diesem Bonus liegt eine Zielvereinbarung zwischen Vorstandsmitglied und Aufsichtsrat zu Grunde. Tantieme und Bonus können mehr als die Hälfte der Gesamtbezüge ausmachen. Die Vereinbarung über die Tantieme enthält eine Malusregelung, die im Falle eines Jahresverlustes bei der AG zur Anwendung kommt.

Neben dem Anstellungsvertrag bestehen keine weiteren Dienstverträge zwischen der Gesellschaft und ihren Tochtergesellschaften einerseits und den Vorstandsmitgliedern andererseits.

Das Handelsgesetzbuch sieht seit dem Jahr 2006 die individualisierte Veröffentlichung der Bezüge der Vorstandsmitglieder vor, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen und erfolgsabhängigen Komponenten sowie Komponenten mit langfristiger Wirkung. Die verlangten Angaben können unterbleiben, wenn die Hauptversammlung dies mit einer Dreiviertelmehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals beschlossen hat. Die ordentliche Hauptversammlung der edding AG hat demgemäß am 28. Juni 2011 das Unterbleiben dieser Angaben für die Jahresabschlüsse und Konzernjahresabschlüsse der Geschäftsjahre 2011 bis 2015 mit 100 % des stimmberechtigten Kapitals beschlossen.

Die Aufwendungen für die Bezüge des Vorstands insgesamt sind in den Anhängen zum Jahresabschluss und zum Konzernjahresabschluss der edding AG zum 31. Dezember 2013 angegeben.

Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder besteht ausschließlich aus einer erfolgsunabhängigen Vergütung, die die Hauptversammlung der edding AG jeweils für das abgelaufene Geschäftsjahr beschließt. Außerdem erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Auslagen im Zusammenhang mit der Aufsichtsratstätigkeit ersetzt.

Die Vergütungen betragen für den Vorsitzenden das Dreifache und für den stellvertretenden Vorsitzenden das Doppelte des von der Hauptversammlung beschlossenen Grundvergütungsbetrages. Für das Geschäftsjahr 2012 betrug die Grundvergütung für ein Aufsichtsratsmitglied unverändert 18.000,00 EUR. Daneben sind keine Vergütungen oder Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen an die Aufsichtsratsmitglieder gezahlt beziehungsweise gewährt worden.

Übernahmerelevante Angaben

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Grundkapital der edding AG beträgt zum 31. Dezember 2013 unverändert 5.366.095,00 EUR und ist in 600.000 Stück nennwertlose Stammstückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 5,00 EUR sowie 473.219 Stück nennwertlose Vorzugsstückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 5,00 EUR aufgeteilt.

Stimmrechtsbeschränkungen oder Beschränkungen, die Übertragung von Aktien betreffend

Die Vorzugsstückaktien sind stimmrechtslos.

Rechte von Vorzugsaktionären

Hinsichtlich der besonderen Rechte von Vorzugsaktionären verweisen wir auf die allgemein gültigen gesetzlichen Regelungen des §140 Abs. 2 AktG.

Direkte oder indirekte Beteiligungen

Beteiligungen (auch mittelbare über Zurechnungen gemäß §§ 21, 22 WpHG), die 10 % der Stimmrechte der edding AG überschreiten, werden gehalten von:

Herrn Volker Detlef Ledermann
Frau Susanne Ledermann
Frau Angelika Schumacher
Frau Dina Alexandra Schumacher
Herrn David Alexander Schumacher
Frau Beatrix Ledermann
Frau Julia Marie Ledermann
Herrn Jan Moritz Ledermann
Herrn Per Ledermann
Herrn Yannick Nicolas Ledermann (neu hinzugekommen)

Inhaber von Aktien mit Sonderrechten

Es bestehen mit Ausnahme von Vorzugsaktien keine Aktien mit Sonderrechten.

Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Arbeitnehmerbeteiligungen

Soweit Arbeitnehmer an der edding AG beteiligt sind, üben diese ihre Kontrollrechte unmittelbar aus.

Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über die Änderung der Satzung

Mitglieder des Vorstands werden gemäß §§ 84, 85 AktG bestellt und abberufen. Satzungsänderungen erfolgen gemäß §§ 133, 179 AktG. Bestimmungen der Satzung der Gesellschaft, die diese Punkte betreffen, finden sich in §§ 6 und 7 sowie in § 20 der Satzung.

Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien

Ein Hauptversammlungsbeschluss zur Ermächtigung des Vorstands, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben, besteht gegenwärtig nicht.

Wesentliche Vereinbarungen unter der Bedingung eines Kontrollwechsels

Der Dienstvertrag des Vorstandsvorsitzenden enthält ein Sonderkündigungsrecht des Vorstandsvorsitzenden im Falle eines Kontrollwechsels. Im Fall der berechtigten Ausübung des Sonderkündigungsrechts zahlt die Gesellschaft dem Vorstandsvorsitzenden eine einmalige Entschädigung in Höhe von 50 % des Jahresfestgehalts, das bis zum regulären Ende des Vertrages zu zahlen gewesen wäre, jedoch begrenzt auf die Höhe eines Jahresfestgehaltes.

Weitere berichtspflichtige Tatbestände liegen nicht vor.

7. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB wurde auf der Internetseite der edding Aktiengesellschaft in der Rubrik „Investor Relations“ unter http://www.edding.com/de/ unternehmen/investor-relations/berichte-und-kennzahlen/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung/ veröffentlicht.

8. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse oder Vorgänge mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der edding AG sind vom Bilanzstichtag bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts nicht eingetreten.

9. Prognosebericht

Wie in den vergangenen Jahren gilt auch weiterhin, dass die Prognosegenauigkeit tendenziell abnimmt. Wir beobachten ein Umfeld mit kurzfristigeren Verhaltensweisen der Marktteilnehmer. Insbesondere der Handel reagiert auf Rückgänge der Nachfrage meist unmittelbar mit massivem Lagerabbau – ein Verhalten, das sich für uns sofort in großem Umfang bemerkbar machen kann. Daneben sind auch die geografischen Märkte weiter sehr heterogen in ihrer Entwicklung.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen leicht gefestigter erscheinen. Zwar bleibt die Lage in Südeuropa angespannt und vor allem die Situation Frankreichs ist zunehmend besorgniserregend, so dass die Eurokrise noch nicht ausgestanden ist, die positiveren Tendenzen in Spanien – und sogar punktuell in Griechenland – lassen aber hoffen. Als Folge erwartet der internationale Währungsfonds für 2014 nach mehreren Jahren der Kontraktion eine Rückkehr der Eurozone in den Wachstumsbereich (+1,0 %) mit Deutschland als Wachstumsmotor (+1,6 %). Die wirtschaftliche Dynamik der USA (+2,8 %) und Japans (+1,7 %) stimulieren nach der IWF-Prognose auch die Schwellenländer (+5,1 %).7

Das ifo-Konjunkturbarometer zeigt eine positive Tendenz. Im Einzelhandel mit Schreib- und Papierwaren, Schul- und Büroartikeln beurteilten die Unternehmen im Dezember 2013 sowohl die derzeitige Situation als auch die Aussichten deutlich weniger ungünstig als im November, das Geschäftsklima hellte sich spürbar auf. Auch im Großhandel ließen die Umfrageergebnisse bezüglich des weiteren Geschäftsverlaufs leichte Zuversicht bei den Unternehmen erkennen. 8

Auch die deutschen Industrieverbände sehen dem Jahr 2014 mit Optimismus entgegen. 9 Im Bereich Papier-, Büro-, Schreibwaren ist die Sicht der Dinge etwas verhaltener. Die zunehmende Digitalisierung in Schule und Büro stellt neben der allgemeinen Wirtschaftslage ein Strukturproblem der Branche dar. Immerhin seien die Perspektiven, was das Jahresendgeschäft und die Aussichten für 2014 angeht, zwischenzeitlich durchweg positiv, berichtet der Altenaer Kreis. Bei der überwiegenden Zahl der Markenfirmen mehrten sich die Anzeichen, dass sich die verhaltene Umsatzentwicklung in den nächsten Monaten zumindest nicht weiter abschwächen dürfte. Lichtblicke böten starke Marken, denen es gelinge, den Menschen die emotionalen, sinnlichen Erfahrungen und den Mehrwert von Markenprodukten näherzubringen – auch und gerade im digitalen Zeitalter. 10

Dagegen sieht die Situation im Fachhandel unserer Branche eher düster aus: Für 2014 erwartet der Branchenverband bei den PBS-Ladengeschäften weitere Umsatzrückgänge in Höhe von bis zu drei Prozent. Auch in den letzten Jahren gut geführte Häuser könnten sich nur mit größten Anstrengungen gegen Abwanderungstendenzen ins Netz und gegen Frequenzverluste der Standorte wehren, so die Aussichten. Dagegen werde sich der Umsatz im Streckengeschäft stabilisieren. Erwartet wird dabei eine „schwarze Null“.11

Wir tragen die strukturellen Themen mit der Umsetzung unserer Strategie fort. Im edding Markengeschäft haben wir uns konsequent in Bereichen etabliert, die der Digitalisierung und der schwankenden Konjunktur in geringerem Maße ausgesetzt sind. Mittlerweile bedienen wir aus unserem Marketing neun Endverwenderkategorien, dabei einige mit klarem Fokus auf den Bereich „Business to Consumer“ wie Malen und Spielen oder Dekorieren und Gestalten. Natürlich folgen wir unseren Konsumenten auch in die relevanten Einkaufsstätten und öffnen uns damit neuen Kanälen. Außerdem wagen wir uns produktseitig in Felder vor, in denen unsere Marke einen echten Mehrwert etabliert, wie im Bereich Druckerpatronen und Farbsprays. Diesen Weg werden wir fortsetzen und die Dehnbarkeit unserer Marke in weitere Felder analysieren, in denen edding für die Erfüllung von Konsumentenbedürfnissen steht.

Im Bereich visueller Kommunikation unter der Marke Legamaster haben wir die Zukunft schon vor einigen Jahren eingeleitet. Da sich nunmehr auch an deutschen Schulen das „Ende der Kreidezeit“ abzeichnet, planen wir weiteres Wachstum im interaktiven Bereich, in dem bereits im Jahr 2013 die Legamaster-Produktgruppe den höchsten Umsatzanstieg aufwies.

Des Weiteren stehen Maßnahmen zur Risikovorsorge und Kostenflexibilisierung im Mittelpunkt der Projekte 2014. Bereits in den Vorjahren haben wir Fixkosten reduziert, genauso wie unsere Anfälligkeit gegenüber Währungsschwankungen. Beides wird in 2014 fortgesetzt, unter anderem durch ein Outsourcing der logistischen Aktivitäten am Standort Ahrensburg.

Angesichts der fragilen Wirtschaftslagen haben wir auch in diesem Jahr Alternativszenarien im Planungsprozess entwickelt, auf die wir bei einer Eintrübung des Umfelds sehr schnell zurückgreifen können.

Zum Zeitpunkt der Lageberichterstellung lag der Umsatz des Konzerns deutlich über dem des Vorjahres. Insbesondere das Geschäftsfeld Schreiben und Markieren weist im Januar 2014 eine starke Umsatzentwicklung auf, während Visuelle Kommunikation im Umsatz nur leicht über Vorjahr liegt. Im Februar zeichnet sich in beiden Geschäftsfeldern eine leichte Abschwächung der sehr guten Januar-Entwicklung ab. Wir erwarten nach Abwägung der bestehenden Chancen und Risiken des weiteren Geschäftsverlaufs für die Jahre 2014 und 2015 moderat steigende Umsatzerlöse in beiden Geschäftsfeldern, wobei in 2015 mit leicht steigenden Wachstumsraten gerechnet wird.

Da das Geschäftsjahr 2013 in der Tochtergesellschaft edding International GmbH durch hohe stichtagsbezogene Kursverluste aus abgeschlossenen Kurssicherungsgeschäften belastet war, was zu entsprechend sinkenden Beschaffungskosten in 2014 führen wird, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 – zusätzlich gestützt durch höhere Umsatzerlöse – ein deutlich steigendes operatives Ergebnis. 12 Dies wird leicht kompensiert durch geplante Marketingaufwendungen auf dem Niveau der Vorjahre nach eher verhaltenen Ausgaben im Berichtsjahr. Für das Geschäftsjahr 2015 erwarten wir umsatzbedingt moderat steigende Ergebnisse.

Ahrensburg, 10. März 2014

Der Vorstand

Per Ledermann

Thorsten Streppelhoff

Sönke Gooß

7 IMF, World Economic Outlook Update, Januar 2014

8 ifo Konjunkturbarometer 12/2013

9 IW-Verbandumfrage

10 Pressemitteilung des Altenaer Kreises vom 14.11.2013

11 http://www.pbs-business.de/news/13128/

12 Da sich die Bildung der Drohverlustrückstellung im Konzernabschluss 2013 aufgrund abweichender Bilanzierungsvorschriften nur in geringem Umfang auf die Konzerngewinn- und -verlustrechnung ausgewirkt hat, wird der betreffende positive Effekt in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung 2014 zum Großteil nicht anfallen.

Bilanz zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

Anhang 31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
--- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6 558 645
II. Sachanlagen 7 3.334 3.708
III. Finanzanlagen 8 40.489 39.839
44.381 44.192
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.015 11.983
2. Sonstige Vermögensgegenstände 850 1.168
II. Flüssige Mittel 330 244
13.195 13.395
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10 368 132
D. Aktive latente Steuern 17 271 337
58.215 58.056
PASSIVA
Anhang 31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 11 5.366 5.366
II. Kapitalrücklage 4.246 4.246
III. Gewinnrücklagen 12 27.458 26.710
IV. Bilanzgewinn 12 1.854 1.854
38.924 38.176
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 13 256 482
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 14 11.138 11.057
2. Sonstige Rückstellungen 15 2.109 1.711
13.247 12.768
D. Verbindlichkeiten 16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.450 5.250
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 612 475
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 351 452
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3
5. Sonstige Verbindlichkeiten 104 113
5.517 6.293
E. Passive latente Steuern 17 271 337
58.215 58.056

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

Anhang 2013 2012
TEUR TEUR
--- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 21 4.244 4.298
2. Sonstige betriebliche Erträge 22 1.118 1.465
3. Gesamtleistung 5.362 5.763
4. Personalaufwand 23 – 5.796 – 4.855
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24 – 1.131 – 1.066
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 25 – 4.394 – 4.422
7. Betriebsergebnis – 5.959 – 4.580
8. Erträge aus Beteiligungen 26 601 16
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 27 14.841 11.892
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28 519 513
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 24 – 3.587 – 2.410
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29 – 1.126 – 1.009
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.289 4.422
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag 30 – 2.593 – 2.494
15. Sonstige Steuern – 94 – 29
16. Jahresüberschuss 2.602 1.899
17. Einstellung in andere Gewinnrücklagen – 748 – 45
18. Bilanzgewinn 1.854 1.854

Konzernstruktur

(Stand 31.12.2013)

Anhang

1 Entwicklung des Anlagevermögens (in TEUR) 1

Anschaffungs-

kosten 1.1.2013
Zugänge Umbu-

chungen
Abgänge Anschaffungs-

kosten 31.12.2013
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, Lizenzen 5.181 101 5.282
Geleistete Anzahlungen 58 58
5.181 159 5.340
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 17.809 17.809
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.513 314 561 7.266
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 197 197
25.322 511 561 25.272
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 44.192 4.046 48.238
Beteiligungen 55 55
Wertpapiere des Anlagevermögens 562 56 618
44.809 4.102 48.911
Anlagevermögen 75.312 4.772 561 79.523
Kumulierte AfA 01.01.2013 Zugänge Umbu-

chungen
Abgänge Zuschrei-

bungen
Kumulierte AfA 31.12.2013 Zeitwert-

bewertung Wertpapiere 31.12.2013 1
Zeitwert-

bewertung Wertpapiere 31.12.2012 1
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, Lizenzen 4.536 246 4.782
Geleistete Anzahlungen
4.536 246 4.782
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 14.892 495 15.387
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.722 390 561 6.551
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
21.614 885 561 21.938
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.987 3.587 8.574
Beteiligungen
Wertpapiere des Anlagevermögens 152 17
4.987 3.587 8.574 152 17
Anlagevermögen 31.137 4.718 561 35.294 152 17
Nettobuchwerte
31.12.2013 31.12.2012
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, Lizenzen 500 645
Geleistete Anzahlungen 58
558 645
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 2.422 2.917
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 715 791
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 197
3.334 3.708
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 39.664 39.205
Beteiligungen 55 55
Wertpapiere des Anlagevermögens 770 579
40.489 39.839
Anlagevermögen 44.381 44.192

1 Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

1 Bei der Spalte „Zeitwertbewertung Wertpapiere“ handelt es sich um die Zeitwertbewertung von zur Deckung von Pensionszusagen erworbenen Wertpapieren gemäß § 254 HGB, die kumuliert bis zum jeweiligen Stichtag offen in der Entwicklung des Anlagevermögens ausgewiesen wird.

2 Grundsätze der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der edding AG wird nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung und in der Bilanz sind einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Auf die Gliederungspositionen des Anhangs wird in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung hingewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Betragsangaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (TEUR), sofern nichts anderes vermerkt ist. Dadurch können Rundungsdifferenzen auftreten.

Der testierte Jahresabschluss sowie der Lagebericht zum 31. Dezember 2013 der edding AG (Amtsgericht Lübeck, Registernummer HRB 2675 AH) werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

3 Anteilsbesitz (Stand 31.12.2013)

Gesellschaft Sitz Eigenkapital Ergebnis Beteiligung
TEUR TEUR %
--- --- --- --- ---
Inland
edding International GmbH Ahrensburg 26.472 10.0021 100
edding Vertrieb GmbH Ahrensburg 5.205 4.3102 1004
V. D. Ledermann & Co. GmbH Ahrensburg 1.534 5.301 100
edding AG & Co. Grundstücksverwaltung OHG Düsseldorf – 674 350 100
DEGEDESTRA
Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG Eschborn 72 80 98
PBS Network Gesellschaft für Kommunikations- und Serviceleistungen mbH Stuttgart 999 44 17
Legamaster GmbH Ahrensburg 315 338 100
Office Gold Club GmbH Düsseldorf 56 – 101 64
Beruf und Familie Stormarn GmbH Bad Oldesloe – 10 10
Ausland
edding Benelux group B.V. Lochem, NL 835 27 1004
edding Legamaster B.V. Lochem, NL 677 97 1004
edding Lega International B.V.B.A. Mechelen, BE 201 109 1004
Legamaster International B.V. Lochem, NL 1.988 481 1004
edding France SAS Roncq, FR – 187 – 6 1004
EDDING (U.K.) LTD. St. Albans, GB 942 2203 100
edding Hellas Ltd. Athen, GR 631 – 308 100
edding Ofis ve Kirtasiye Ürünleri Tic. Ltd. Sti. Istanbul, TR 1.359 – 1.009 3 1005
edding Japan Inc. Tokio, JP 1.020 753 76
edding Mexico S. de R. L. de C.V. Mexico City, MX – 1.197 – 6853 1006
edding Argentina S.A. Buenos Aires, AR 5.114 1403 100
edding Colombia S.A.S. Sabaneta, CO 232 523 60

1 Vor Ergebnisabführung an die edding AG.

2 Vor Ergebnisabführung an die edding International GmbH.

3 Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte zum Stichtagskurs, die des Jahresergebnisses zum Durchschnittskurs.

4 Mittelbar über die edding International GmbH beziehungsweise deren Beteiligungen.

5 90 % unmittelbar, 10 % mittelbar über die edding International GmbH.

6 50 % unmittelbar, 50 % mittelbar über die edding International GmbH.

4 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden nicht aktiviert.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden nach § 6 Absatz 2, Satz 1 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und nicht im Inventar erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00, die bis zum 31. Dezember 2009 zugegangen waren, wurden gemäß § 6 Absatz 2a EStG in einem Sammelposten erfasst und werden über fünf Jahre abgeschrieben. Seit 1. Januar 2010 wird auf die Bildung von Sammelposten verzichtet und wie folgt bilanziert: Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 und nicht mehr als EUR 410,00 werden inventarisiert und im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Neben den planmäßigen Abschreibungen wurden in den Vorjahren Sonderabschreibungen gemäß § 3 Zonenrandförderungsgesetz vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen den steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen und den handelsrechtlich zulässigen Abschreibungen ist als Sonderposten mit Rücklageanteil passiviert. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Eine Ausnahme bilden die Wertpapiere zur Deckung der Pensionsverpflichtungen, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen, die sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko richten, werden berücksichtigt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ermittelt, die insbesondere bei den Pensionsrückstellungen bestehen. Dabei werden bei der edding AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern beziehungsweise bei Personengesellschaften bestehen, an denen die edding AG als Gesellschafter beteiligt ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der edding AG von aktuell 29,71 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Abweichend hiervon werden latente Steuern aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden bei Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes ermittelt, der lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag beinhaltet; dieser beträgt derzeit 15,83 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Aktive latente Steuern werden nur bis zur Höhe der bestehenden passiven latenten Steuern bilanziert. Im Falle eines Überhangs aktiver latenter Steuern erfolgt in Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB keine Aktivierung.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wird in Textziffer 14 detailliert erläutert.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Höhe der Rückstellungen bemisst sich nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag; dabei werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr sind zum Transaktionskurs unter Beachtung des Niederst- und Höchstwertprinzips bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Stichtagskurs bewertet; dabei kann es zum Ausweis unrealisierter Gewinne kommen.

5 Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in den Bilanzen zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2013 sind im Anlagenspiegel dargestellt.

6 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Zugänge in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 512) betreffen Investitionen in IT-Software in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr TEUR 512) sowie Anzahlungen auf IT-Software in Höhe von TEUR 58 (Vorjahr TEUR 0).

7 Sachanlagen

Im Wesentlichen betreffen die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt TEUR 511 (Vorjahr: TEUR 524) mit TEUR 226 IT-Hardware (Vorjahr: TEUR 392), mit TEUR 197 als Anlagen im Bau ausgewiesene IT-Hardware (Vorjahr TEUR 0), mit TEUR 49 Büroausstattung (Vorjahr: TEUR 76) und mit TEUR 24 Lagerausstattung (Vorjahr: TEUR 24).

8 Finanzanlagen

Die Zugänge des Geschäftsjahres bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.046 betreffen eine Kapitalerhöhung bei der Legamaster GmbH in Höhe von TEUR 400 sowie eine Kapitalerhöhung bei der edding Argentina S.A. in Höhe von TEUR 3.646.

Die Kapitalerhöhung bei der Legamaster GmbH ist durch Bareinlage in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB erfolgt.

Die Kapitalerhöhung bei der edding Argentina S.A. erfolgte hingegen durch Sacheinlagen in Form argentinischer Staatsanleihen. Aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB wurde die nun erhöhte Beteiligung im Geschäftsjahr 2013 um TEUR 2.088 außerplanmäßig wertberichtigt.

Eine voraussichtlich dauernde Wertminderung nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB war ebenfalls der Grund für die außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der edding Ofis ve Kirtasiye Ürünleri Tic. Ltd. Sti. im Geschäftsjahr 2013. Hierbei entstand ein Abschreibungsaufwand in Höhe von TEUR 1.499.

Anteile an Investmentfonds werden als Wertpapiere des Anlagevermögens ausgewiesen. Diese Wertpapiere dienen zur Deckung von wertpapiergebundenen Pensionsverpflichtungen und werden handelsrechtlich als Bewertungseinheit zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 770 zum 31. Dezember 2013 (Vorjahr: TEUR 579) bewertet. Da die Voraussetzungen für die Saldierung mit den Pensionsverpflichtungen nicht erfüllt sind, erfolgt der Ausweis separat unter den Finanzanlagen. In 2013 sind Zuschreibungen in Höhe von TEUR 135 auf den gestiegenen beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere erfolgt (Vorjahr: Zuschreibungen in Höhe von TEUR 64).

9 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr sowie die Bereitstellung von Finanzmitteln. Von diesen Forderungen haben TEUR 5.400 (Vorjahr: TEUR 5.800) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 850 (Vorjahr: TEUR 1.168) haben TEUR 433 (Vorjahr: TEUR 566) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist der Barwert des Körperschaftsteuerguthabens aus dem früheren steuerlichen Anrechnungsverfahren in Höhe von TEUR 589 (Vorjahr: TEUR 722) enthalten, das innerhalb von vier Jahren zur Auszahlung gelangt. Zudem werden Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 291) und Forderungen gegen die Finanzbehörden für im Geschäftsjahr 2013 im Voraus zu viel entrichtete Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 46) ausgewiesen.

10 Rechnungsabgrenzungsposten

Die sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen vorausgezahlte Versicherungsprämien und Wartungskosten.

11 Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt am Bilanzstichtag TEUR 5.366 (Vorjahr: TEUR 5.366). Es ist eingeteilt in 600.000 Stück Stammstückaktien und 473.219 Stück Vorzugsstückaktien im rechnerischen Wert von je EUR 5,00 pro Stück. Sämtliche Aktien lauten auf den Inhaber.

12 Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn

Andere Gewinnrücklagen 2013 2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Stand 1.1. 26.710 26.665
Einstellung aus dem Jahresüberschuss 748 45
Stand 31.12. 27.458 26.710

Die Überleitung des Bilanzgewinns ist in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Der Bilanzgewinn 2012 in Höhe von TEUR 1.854 wurde in voller Höhe als Dividende ausgeschüttet.

13 Sonderposten mit Rücklageanteil

2013 2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Stand 1.1. 482 708
Auflösung – 226 – 226
Stand 31.12. 256 482

Der Sonderposten betrifft Sonderabschreibungen nach § 3 Zonenrandförderungsgesetz.

14 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen werden in wertpapiergebundene und nicht wertpapiergebundene Verpflichtungen unterteilt.

Die nicht wertpapiergebundenen Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Für diese Verpflichtungen sind zum Teil Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen.

Es wurde zum 31. Dezember 2013 ein Rechnungszinsfuß von 4,89 % p.a. (Vorjahr: 5,05 % p.a.) zugrunde gelegt, der dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Für alle Berechtigten wurden bei der Bewertung jährliche Rentensteigerungen von bis zu 1,9 % unterstellt. Eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde unter Beachtung der tatsächlichen Gegebenheiten nicht berücksichtigt, da es sich bei den nicht wertpapiergebundenen Verpflichtungen ausschließlich um laufende Rentenverpflichtungen handelt. Ebenso wurden Gehaltssteigerungen nicht berücksichtigt, da der wesentliche Anteil der Pensionsrückstellungen unabhängig von der Gehaltsentwicklung ist.

Die wertpapiergebundenen Pensionsrückstellungen werden als Bewertungseinheit mit den zu ihrer Deckung gehaltenen Wertpapieren zusammengefasst und mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, solange der Zeitwert den garantierten Mindestbetrag nicht unterschreitet.

15 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Gratifikationen in Höhe von TEUR 1.277 (Vorjahr: TEUR 892) und sonstige personalbezogene Aufwendungen sowie Rückstellungen für derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert (TEUR 144; Vorjahr: TEUR 284). Zu den derivativen Finanzinstrumenten wird auch auf Textziffer 20 des Anhangs verwiesen.

16 Verbindlichkeiten

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.450 5.250
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr 800 800
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre 2.150 2.450
Restlaufzeit über 5 Jahre 1.500 2.000
grundpfandrechtlich gesichert 4.450 5.250

Kurzfristige Geldmarktkredite wurden zum 31. Dezember 2013 wie im Vorjahr nicht in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr sowie die Bereitstellung von Finanzmitteln. Von diesen Verbindlichkeiten haben TEUR 332 (Vorjahr: TEUR 332) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

31.12.2013 31.12.2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Sonstige Verbindlichkeiten 104 113
davon aus Steuern 102 91

17 Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Ansatz- beziehungsweise Bewertungsunterschieden bei Tochtergesellschaften in der Rechtsform der Personengesellschaft, die aktiven latenten Steuern aus Bewertungsdifferenzen der Bilanzposition Pensionsrückstellungen. Für die Kalkulation wurden die bei Realisierung der latenten Steuern erwarteten Steuersätze von 29,71 % beziehungsweise – soweit gewerbesteuerliche Befreiungen vorliegen – von 15,83 % verwendet, welche auf der aktuell gültigen Rechtslage basieren.

18 Haftungsverhältnisse

Am 31. Dezember 2013 bestanden Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 1.141 (Vorjahr: TEUR 1.887), davon TEUR 1.053 (Vorjahr: TEUR 1.800) zu Gunsten verbundener Unternehmen. Eine Inanspruchnahme ist unwahrscheinlich, da die Bürgschaften zum überwiegenden Teil für Kontokorrentverbindlichkeiten verbundener Unternehmen bestehen, die bisher ihren Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen sind.

Die edding AG hat gesamtschuldnerische Haftungen aus ihrer Komplementärstellung bei der DEGEDESTRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG und aus ihrer Gesellschafterstellung bei der edding AG & Co. Grundstücksverwaltung OHG.

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die Mietverträge mit Konzerngesellschaften abgeschlossen wurden und diese ihren Verpflichtungen vollumfänglich nachgekommen sind.

19 Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nach § 285 Nr. 3 HGB angabepflichtige Geschäfte bestanden zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht. Im Übrigen verweisen wir auf die Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 1.074 mit den folgenden Fristigkeiten:

TEUR
fällig 2014 609
fällig 2015 - 2018 465

Die Verpflichtungen basieren im Wesentlichen auf Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge sowie IT-Soft- und -Hardware.

Im Vorjahr beliefen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen insgesamt auf TEUR 1.462.

20 Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Zum Bilanzstichtag bestanden bei der edding AG folgende nicht bilanzierte derivative Finanzinstrumente, die mit den Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst wurden:

Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken hält die edding AG einen Zinsswap mit einem Nominalvolumen von derzeit TEUR 450 mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2015. Der Zinsswap wies zum 31. Dezember 2013 einen negativen Marktwert von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 29) auf. Dieses derivative Finanzinstrument besichert ein variabel verzinsliches Darlehen mit identischer Laufzeit und einem Buchwert von TEUR 450 zum 31. Dezember 2013. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die „Critical-Term-Match-Methode“ verwendet. Da der Zinsswap und das besicherte Darlehen eine Bewertungseinheit bilden, wird für den negativen Marktwert keine Rückstellung gebildet. Für die Bilanzierung der Bewertungseinheit wird die Einfrierungsmethode angewendet.

Demgegenüber werden die negativen Marktwerte der folgenden derivativen Finanzinstrumente bei der Rückstellungsbildung einbezogen:

Swap Transaktionsjahr Nominalvolumen Laufzeit bis Marktwert 31.12.2013 Marktwert 31.12.2012
TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- ---
1 2007 1.200 29.12.2017 – 87 – 140
2 2011 2.000 12.9.2014 – 16 – 42
3 2011 2.000 12.9.2014 – 15 – 38
4 2011 3.000 30.09.2014 – 26 – 64

Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag wurden durch die ausgebenden Banken nach der mark-to-market Methode ermittelt.

21 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 4.244 (Vorjahr: TEUR 4.298) betreffen im Wesentlichen Lizenzen und Umlagen und verteilen sich auf das Inland mit TEUR 3.854 (Vorjahr: TEUR 3.891) und das Ausland mit TEUR 390 (Vorjahr: TEUR 407).

Für 2013 ist ein leichter Rückgang der Umsatzerlöse zu verzeichnen, da die gestiegenen Lizenzerlöse durch gesunkene Erlöse aus Umlagen für IT-Dienstleistungen überkompensiert werden.

22 Sonstige betriebliche Erträge

2013 2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen 315 1.001
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 457 74
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 226 226
Übrige Erträge 120 164
1.118 1.465

Bei den Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen und aus der Auflösung von Rückstellungen handelt es sich um periodenfremde Erträge. Bei den Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen in 2013 handelt es sich um die Zuschreibung auf argentinische Forderungen. Die aufgelösten Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalsonderzahlungen und nicht benötigte Rückstellungen für die Zinsswaps. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 41).

23 Personalaufwand / Mitarbeiter

Personalaufwand 2013 2012
TEUR TEUR
--- --- ---
Löhne und Gehälter 4.650 3.886
Soziale Abgaben 530 489
Aufwendungen für Altersversorgung 616 480
5.796 4.855
Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 2013 2012
Angestellte 51 52
Gewerbliche Arbeitnehmer 2 1
Auszubildende 8 8
61 61

24 Abschreibungen

Unter diesem Posten werden Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von TEUR 1.131 (Vorjahr: TEUR 1.066) ausgewiesen. Zu den außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen siehe Textziffer 8.

25 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hierunter werden insbesondere Aufwendungen für IT, Instandhaltung und sonstige Raumkosten, Versicherungen sowie Rechts- und Beratungskosten ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursverluste in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 2) und keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen.

26 Erträge aus Beteiligungen

Der Ertrag betrifft eine Dividendenzahlung der EDDING (U.K.) LTD. in Höhe von TEUR 595 (Vorjahr: TEUR 0) sowie die Gewinnausschüttung der PBS Network Gesellschaft für Kommunikations- und Serviceleistungen mbH für das Geschäftsjahr 2012 in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 15) und die Gewinnausschüttung der DEGEDESTRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1).

27 Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Die hier ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen resultieren aus den Ergebnisabführungen folgender Gesellschaften:

2013 2012
TEUR TEUR
--- --- ---
edding International GmbH 14.311 11.214
V. D. Ledermann & Co. GmbH 530 678
14.841 11.892

28 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In dieser Position sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 303 (Vorjahr: TEUR 350), Erträge aus Wertpapieren in Höhe von TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 62), sowie Zinserträge aus Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 32) enthalten.

29 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 8) sowie den Zinsanteil aus der Abzinsung von Pensions-, Altersteilzeit-, Gratifikations- und Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 540 (Vorjahr: TEUR 555).

30 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten wie im Vorjahr keine latenten Steuern. In den Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag sind wie im Vorjahr keine Steueraufwendungen enthalten, die auf Vorjahre entfallen.

31 Ausschüttungsgesperrte Beträge

Das Jahresergebnis enthält keine Beträge, die der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB unterliegen.

32 Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr wurden keine nach § 285 Nr. 21 HGB berichtspflichtigen Geschäfte getätigt.

33 Mitteilungen zum Bestehen von Beteiligungen nach §§ 21 ff. des Wertpapierhandelsgesetzes

Am 28. Januar 2014 hat Yannick Nicolas Ledermann mitgeteilt, dass er die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 75 % der Stimmrechte an der edding AG überschritten hat.

Bereits in den Vorjahren haben die folgenden Personen mitgeteilt, dass sie die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 75 % der Stimmrechte an der edding AG überschritten haben:

Herr Volker Detlef Ledermann
Frau Susanne Ledermann
Frau Angelika Schumacher
Frau Dina Alexandra Schumacher
Herr David Alexander Schumacher
Frau Beatrix Ledermann
Frau Julia Marie Ledermann
Herr Jan Moritz Ledermann
Herr Per Ledermann

Wir verweisen hierzu auf unsere Mitteilungen nach §§ 21 ff. WpHG.

Die Stimmrechte der Familie Ledermann, soweit diese nicht gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind, sind in einem Stimmrechtspool zusammengefasst.

34 Entsprechenserklärung

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde abgegeben und ist gesondert sowie als Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB im Internet unter www.edding.de veröffentlicht.

35 Gesamtbezüge des Aufsichtsrats, des Vorstands und der früheren Mitglieder des Vorstands

Die Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr 2013 betragen TEUR 768 (Vorjahr: TEUR 286). Auf der Hauptversammlung der edding AG vom 28. Juni 2011 wurde beschlossen, dass auf eine individualisierte Offenlegung der Vorstandsvergütung nach Maßgabe des Gesetzes über die Offenlegung der Vorstandsvergütung (VorstOG) verzichtet wird.

Die Bezüge für frühere Mitglieder des Vorstands betragen TEUR 1.138 (Vorjahr: TEUR 1.108) und die Bezüge des Aufsichtsrats TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 108). Die für frühere Mitglieder des Vorstands gebildeten Pensionsrückstellungen betragen zum 31. Dezember 2013 TEUR 10.355 (Vorjahr: TEUR 10.462).

36 Organe der edding AG

Der Aufsichtsrat ist wie folgt besetzt:

Mitglied Funktion
Rüdiger Kallenberg, Rellingen Bankkaufmann Vorsitzender
Chehab Wahby, Bruchsal Kaufmann Stellvertretender Vorsitzender
Anja Keihani, Hannover Kauffrau Arbeitnehmervertreterin
Dr. Sabine Friedrich-Renken, Hamburg Rechtsanwältin Ersatzmitglied
Karl Sieveking, Hamburg Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht Ersatzmitglied

Die Mitglieder des Aufsichtsrats bekleiden keine weiteren Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Die Besetzung des Vorstands lautet wie folgt:

Mitglied Funktion
Per Ledermann, Ahrensburg Kaufmann Vorsitzender / Chief Executive Officer
Sönke Gooß, Rosengarten Kaufmann Chief Financial Officer
Thorsten Streppelhoff, Hamburg Ingenieur Chief Operating Officer

Die Mitglieder des Vorstands bekleiden keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

37 Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar wird im Anhang zum Konzernabschluss der edding AG angegeben.

38 Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

Nach Zuführung von TEUR 748 aus dem Jahresüberschuss 2013 in die anderen Gewinnrücklagen der edding AG verbleibt ein Bilanzgewinn von TEUR 1.854.

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn folgende Dividenden an die Aktionäre zu verteilen:

EUR 1,75 Dividende je Vorzugsstückaktie im rechnerischen Nennwert von EUR 5,00
EUR 1,71 Dividende je Stammstückaktie im rechnerischen Nennwert von EUR 5,00

Ahrensburg, 10. März 2014

Der Vorstand

Per Ledermann

Thorsten Streppelhoff

Sönke Gooß

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der edding Aktiengesellschaft, Ahrensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, 11. März 2014

**Ebner Stolz GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Dirk Schützenmeister, Wirtschaftsprüfer

Florian Riedl, Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

(Bilanzeid)

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der edding AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Ahrensburg, 10. März 2014

Der Vorstand

Per Ledermann

Thorsten Streppelhoff

Sönke Gooß