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edding AG — Annual Report 2012
May 29, 2013
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Annual Report
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Publication
edding Aktiengesellschaft
Ahrensburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
Geschäftsbericht 2012
edding Aktiengesellschaft
Bookkoppel 7
D-22926 Ahrensburg
Telefon 0 41 02/808-0
Telefax 0 41 02/808-204
Internet www.edding.de
E-Mail [email protected]
Organe
Aufsichtsrat
| Mitglied | Funktion |
|---|---|
| Rüdiger Kallenberg, Rellingen Bankkaufmann | Vorsitzender |
| Chehab Wahby, Bruchsal Kaufmann | Stellvertretender Vorsitzender |
| Roberto Hübner, Cottbus Ingenieur (bis 20. Juni 2012) | Arbeitnehmervertreter |
| Anja Keihani, Hannover Kauffrau (seit 20. Juni 2012) | Arbeitnehmervertreterin |
| Dr. Sabine Friedrich-Renken, Hamburg Rechtsanwältin | Ersatzmitglied |
| Karl Sieveking, Hamburg Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht | Ersatzmitglied |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats bekleiden keine weiteren Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.
Vorstand
| Mitglied | Funktion |
|---|---|
| Per Ledermann, Ahrensburg Kaufmann | Vorsitzender/Chief Executive Officer (seit 1. Januar 2013) |
| Sönke Gooß, Rosengarten Kaufmann (seit 1. Januar 2013) | Chief Financial Officer |
| Thorsten Streppelhoff, Hamburg Ingenieur (seit 1. Januar 2013) | Chief Operating Officer |
Die Mitglieder des Vorstands bekleiden keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.
Bericht des Aufsichtsrats
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
wir überreichen Ihnen heute den Bericht über das Geschäftsjahr 2012.
Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern und Märkten wird im Bericht des Vorstands detailliert erläutert.
Über die Lage des edding Konzerns sowie über die laufenden Geschäfte wurde der Aufsichtsrat im Berichtsjahr regelmäßig und umfassend in vier Aufsichtsratssitzungen informiert. An allen Sitzungen nahmen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder teil.
Zusätzlich zu den Sitzungen stand der Aufsichtsrat, insbesondere dessen Vorsitzender, auch zwischen den Sitzungsterminen im engen Kontakt zum Vorstand der edding AG.
Durch regelmäßige - sowohl schriftliche als auch mündliche - Berichte des Vorstands über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Unternehmensstrategie, das Risikomanagement, die Personalplanung sowie weitere Themen von allgemeiner Bedeutung war der Aufsichtsrat jederzeit über die aktuelle Geschäftslage unterrichtet. Die Information über die wichtigsten finanzwirtschaftlichen Kennzahlen wurde durch monatliche schriftliche Berichte gewährleistet. Daneben erhielt der Aufsichtsrat vierteljährlich detaillierte Quartalsberichte über die Entwicklung in den einzelnen Konzerngesellschaften sowie Einschätzungen über die zukünftigen Chancen und Risiken.
Unabhängig von der Berichterstattung über das operative Geschäft wurden dem Aufsichtsrat aus dem internen Kontrollsystem soweit erforderlich ad hoc, ansonsten monatlich beziehungsweise quartalsweise Berichte über die wesentlichen Risiken des Konzerns, ihre Eintrittswahrscheinlichkeit, ihre finanziellen Auswirkungen und ihre Behandlung beziehungsweise Vermeidung zur Verfügung gestellt.
Anhand dieser Berichte konnte sich der Aufsichtsrat davon überzeugen, dass das interne Kontrollsystem wirksam in die laufenden Arbeitsprozesse integriert ist und der Eintritt wesentlicher Risiken frühzeitig erkannt werden kann. Dem Aufsichtsrat sind keine Handlungen bekannt, durch die sich Personen aus dem Kreis der Geschäftsleitung, der Aufsichtsratsmitglieder, der Mitarbeiter oder Dritter ungerechtfertigte oder rechtswidrige Vorteile verschafft haben.
Neben der Tätigkeit als Aufsichtsrat bestanden im Berichtsjahr zwischen den Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft keine Geschäftsbeziehungen.
In den vier Sitzungen des Jahres 2012 wurde auf Anregung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft jeweils ein fester Tagesordnungspunkt dem Bericht über den Stand des internen Kontrollsystems gewidmet. Das System hat seine Aufbauphase abgeschlossen und die Regelungen und Verfahrensanweisungen sind im Intranet der Gesellschaft für alle Mitarbeiter zugänglich dokumentiert. Für die Überwachung der Einhaltung ist das Ressort Risk Management zuständig, das direkt dem Vorstand unterstellt ist.
Die einzelnen Sitzungen behandelten schwerpunktmäßig folgende Themen:
Im April erörterte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2011 und stellte ihn gemäß Aktiengesetz fest beziehungsweise billigte den Konzernabschluss. Er stimmte dem Dividendenvorschlag des Vorstands zu und unterzeichnete den Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2011.
In der Sitzung im Juni im Anschluss an die Hauptversammlung konstituierte sich zunächst der neu gewählte Aufsichtsrat und wählte Herrn Kallenberg zu seinem Vorsitzenden und Herrn Wahby zu seinem stellvertretenden Vorsitzenden. Zudem beschäftigte sich der Aufsichtsrat in dieser Sitzung mit der Erweiterung des Vorstands der edding AG. Die Erweiterung ist Teil der Zukunftssicherung des Unternehmens und war bereits in den Vorjahren nach der Übertragung der unternehmerischen Verantwortung auf Per Ledermann im Fokus von Inhabern und Aufsichtsrat. Die beiden nicht der Familie Ledermann angehörigen Manager Sönke Gooß und Thorsten Streppelhoff gehören seit mehreren Jahren der erweiterten Geschäftsleitung des Konzerns an. Der Aufsichtsrat sah es daher als ideale Lösung an, ihnen die Vorstandsposten anzubieten und ein Vertragsangebot zu unterbreiten.
Im September fand die zweitätige Strategiesitzung statt. Neben der Überprüfung der bisherigen Strategieziele und deren Erreichungsgrad lag der Schwerpunkt auf dem Südamerikageschäft und der Fortentwicklung des Geschäftsfelds Visuelle Kommunikation insbesondere unter der Marke Legamaster.
Besonders das Südamerikageschäft bedurfte einer ausführlichen Standortbestimmung, da sich die instabile politische und wirtschaftliche Situation in Argentinien weiter verschärft hat. Der Aufsichtsrat hat die Vorschläge des Vorstands über Maßnahmen zur Risikoverringerung unter Aufrechterhaltung des Argentiniengeschäftes zustimmend zur Kenntnis genommen.
Im Übrigen wurde an den in den Vorjahren getroffenen grundsätzlichen Entscheidungen hinsichtlich Internationalisierung und Markentransfer in neue Anwendungsfelder festgehalten.
In seiner Sitzung im Dezember 2012 nahm der Aufsichtsrat die vom Vorstand im Rahmen der verabschiedeten Strategie erstellte Mittelfristplanung für die nächsten drei Jahre zustimmend zur Kenntnis. Außerdem bestellte er die Herren Gooß und Streppelhoff zu ordentlichen Vorstandsmitgliedern der edding AG mit Wirkung vom 1. Januar 2013 für vier Jahre.
Im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 erledigte der Aufsichtsrat folgende Regularien:
Nach entsprechendem Beschluss durch die Hauptversammlung am 20. Juni 2012 beauftragte er die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Hamburg, mit der Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2012, vereinbarte das Honorar des Abschlussprüfers und legte die Prüfungsschwerpunke fest.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht der edding AG wurden am 8. März 2013 und der Jahresabschluss und der Lagebericht des edding Konzerns wurden am 17. April 2013 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft versehen. Die Prüfungsberichte für die edding AG und den edding Konzern wurden vom Vorstand allen Mitgliedern des Aufsichtsrats nach Vorliegen umgehend zusammen mit dem Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns zugesandt und von ihnen geprüft.
In der Aufsichtsratssitzung vom 24. April 2013 wurden der Jahresabschluss und der Lagebericht der edding AG im Beisein des Abschlussprüfers eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Abschlussprüfung für die edding AG und dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung ohne Einwendungen zu und hat den Jahresabschluss der edding AG für das Geschäftsjahr 2012 gebilligt. Dieser ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. In derselben Sitzung des Aufsichtsrats am 24. April 2013 wurden im Beisein des Abschlussprüfers der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat nahm den Konzernabschluss der edding Aktiengesellschaft billigend zur Kenntnis.
Dem edding Aufsichtsrat liegt eine Unabhängigkeitserklärung der Abschlussprüfer im Sinne der Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex vor. Die Erklärung bestätigt, dass keine beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer, seinen Organen und Prüfungsleitern einerseits und dem Unternehmen und seinen Organmitgliedern andererseits bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen können.
Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand dankt der Aufsichtsrat für ihren persönlichen Einsatz.
Ahrensburg, 24. April 2013
Der Aufsichtsrat
Rüdiger Kallenberg, Vorsitzender
Chehab Wahby, Stellvertretender Vorsitzender
Anja Keihani, Arbeitnehmervertreterin
Corporate Governance Bericht
gemäß Ziffer 3.10 Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK)
Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der edding Aktiengesellschaft gemäß § 161 Aktiengesetz zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Die edding Aktiengesellschaft bekennt sich zu einer verantwortungsvollen, an Wertschöpfung ausgerichteten Leitung und Überwachung des Unternehmens. Sowohl die Transparenz der Grundsätze des Unternehmens als auch die Nachvollziehbarkeit seiner kontinuierlichen Entwicklung soll gewährleisten, bei Kunden, Geschäftspartnern und Aktionären Vertrauen zu schaffen, zu erhalten und zu stärken.
Deshalb begrüßt die edding Aktiengesellschaft den Deutschen Corporate Governance Kodex und die in ihm zum Ausdruck gebrachten Wertvorstellungen. Den weitaus meisten der in diesem Kodex formulierten Standards und Empfehlungen wurde und wird entsprochen.
Die edding Aktiengesellschaft hat den Empfehlungen der Regierungskommission "Deutscher Corporate Governance Kodex" (DCGK) in der Fassung vom 15. Mai 2012 seit der Geltung dieser Fassung mit folgenden Ausnahmen entsprochen:
Ziffer 2.3.3 DCGK
Die Bestellung eines Vertreters für die weisungsgebundene Ausführung des Stimmrechts der Aktionäre erübrigt sich, da sich die stimmberechtigten Aktien fast ausschließlich im Familienbesitz befinden und nicht breit gestreut sind. Sollten die Vorzugsaktionäre ein ausdrückliches Stimmrecht in der Hauptversammlung erhalten, so wird die Gesellschaft für die Bestellung eines Vertreters für die weisungsgebundene Ausübung des Stimmrechts sorgen, der auch in der Hauptversammlung erreichbar ist.
Ziffer 4.1.5 und Ziffer 5.1.2 DCGK
Bei der Zusammensetzung des Vorstands und bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen ist angesichts der spezifischen Unternehmensprägung eine gewisse Flexibilität hinsichtlich der Besetzung der genannten Positionen erforderlich, die einer festen Quote oder einem schematisierten Verfahren vorzuziehen ist. Zentrales Kriterium bei den in Rede stehenden Personalentscheidungen ist daher die fachliche Eignung und Qualifikation des Bewerbers und nicht dessen Geschlecht. Daneben wird im Rahmen der Besetzung der Stellen durchaus auch der Aspekt der Vielfalt (Diversity) erwogen.
Ziffer 4.2.1 DCGK
Bis Ende 2012 bestand der Vorstand aus einem Vorstandsmitglied. Seit Anfang 2013 besteht der Vorstand aus drei Mitgliedern, die die Geschäfte nach Maßgabe einer Geschäftsordnung gesamtverantwortlich führen. Die Beschlussfassung im Vorstand erfolgt auf der Grundlage einstimmiger Beschlüsse; eine entsprechende Regelung wird kurzfristig auch ausdrücklich in die Geschäftsordnung des Vorstandes übernommen.
Ziffer 4.2.4 DCGK
Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands wird im Konzernabschluss in ihrer Gesamtheit ausgewiesen und den Vorjahreszahlen gegenübergestellt. Auf der Hauptversammlung der Gesellschaft im Jahre 2011 wurde für einen Zeitraum von fünf Jahren beschlossen, dass auf die Offenlegung sonstiger nach Maßgabe des Gesetzes über die Offenlegung der Vorstandsvergütung (VorstOG) erforderlichen Angaben verzichtet wird.
Ziffer 4.2.5 DCGK
Von der Offenlegung der Vorstandsvergütung wird insoweit abgesehen, als die Gesellschaft durch Hauptversammlungsbeschluss von einer individualisierten Offenlegung der Vorstandsvergütung befreit ist (vgl. Ziffer 4.2.4 DCGK). Einen Vergütungsbericht nach Maßgabe von § 315 Abs. 2 Nr. 4 HGB veröffentlicht die Gesellschaft im Konzernlagebericht des Geschäftsberichts.
Ziffer 5.1.2 und Ziffer 5.4.1 DCGK
Die Festlegung einer generellen Altersgrenze für Organmitglieder lehnt das Unternehmen ab, weil vermieden werden soll, dass wertvolle Erfahrungen verloren gehen könnten.
Ziffer 5.3 DCGK
Die Bildung von Ausschüssen - einschließlich eines Audit Commitees - durch den Aufsichtsrat ist aufgrund der Größe des Aufsichtsrates mit nur drei Aufsichtsratsmitgliedern nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Gleiches gilt für den zu bildenden Nominierungsausschuss gemäß Ziffer 5.3.3 DCGK.
Ziffer 5.4.1 und Ziffer 5.4.2 DCGK
Der Aufsichtsrat hat im Jahre 2012 eine generelle Zielsetzung für seine Zusammensetzung formuliert, die auch an der unternehmensspezifischen Situation, der internationalen Ausrichtung des Unternehmens sowie an der Vermeidung potentieller Interessenkonflikte orientiert ist und auch Aspekte der Vielfalt (Diversity) ins Kalkül zieht. Andererseits soll auch zukünftig eine gewisse Flexibilität für die Benennung fachlich geeigneter Aufsichtsratsmitglieder bestehen, die einer schematischen Einbeziehung des Kriteriums der Vielfalt (Diversity) vorzuziehen ist; aus diesem Grunde wird namentlich auf die Normierung einer geschlechtsspezifischen Quote verzichtet. Weiterhin wird darauf verzichtet, eine Mindestanzahl unabhängiger Aufsichtsratsmitglieder i.S.v. Ziffer 5.4.2 DCGK zu benennen; vielmehr soll es der Regelfall sein, dass alle Aufsichtsratsmitglieder als unabhängig anzusehen sind.
Ziffer 5.4.6 DCGK
Die Zahlung einer erfolgsorientierten Vergütung an die Aufsichtsratsmitglieder hat der Aufsichtsrat im Jahre 2004 erwogen und seinerzeit auch mit Wirkung für die Zukunft abgelehnt. Die Höhe der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrates wird im Konzernabschluss in ihrer Gesamtheit ausgewiesen und regelmäßig durch die Hauptversammlung beschlossen. Die Aufteilung der Gesamtvergütung des Aufsichtsrats auf dessen einzelne Mitglieder ist in der Satzung des Unternehmens festgelegt und dort zu entnehmen.
Ziffer 6.2 DCGK
Die Gesellschaft veröffentlicht eingehende Stimmrechtsmitteilungen von Aktionären gemäß §§ 21 und 25 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) in der gemäß § 26 WpHG erforderlichen Weise.
Ziffer 6.6 DCGK
Organmitglieder und zu diesen in enger Beziehung stehende Personen erfüllen die ihnen obliegenden Mitteilungspflichten bei Geschäften mit Aktien der Gesellschaft im gesetzlichen Umfang des § 15a WpHG ("Directors' Dealings"). Die Gesellschaft veröffentlicht solche Mitteilungen ebenfalls im gesetzlichen Umfang des § 15a WpHG.
Informationen zum Aktienbesitz von Organmitgliedern werden über die Veröffentlichung der vorstehend genannten Directors' Dealings hinaus im Geschäftsbericht in dem Umfang veröffentlicht, wie es für Beziehungen zu nahe stehenden Personen gemäß IAS 24.9 vorgesehen ist (Konzernabschluss) und wie es sich aus Bekanntmachungen gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 Aktiengesetz i.V.m. §§ 21 ff. WpHG (Geschäftsbericht für Einzelabschluss) ergibt; letztere Informationen beziehen sich auf die direkt oder indirekt gehaltenen Stimmrechte und nicht auf den Aktienbesitz.
Ziffer 7.1.2 DCGK
Hauptsächlich aus Kostengründen können weder grundsätzlich der Konzernabschluss innerhalb von 90 Tagen noch eventuelle Zwischenberichte innerhalb von 45 Tagen nach Geschäftsjahresende öffentlich zugänglich gemacht werden. Der Jahresabschluss wird jedoch gemäß § 325 Abs. 4 HGB innerhalb einer Frist von vier Monaten nach Geschäftsjahresende beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und zusätzlich auf der Internetseite bekannt gemacht; im Übrigen werden die üblichen, eventuell vorläufigen Kennzahlen innerhalb von 90 Tagen durch Pressemitteilung veröffentlicht. Für das Berichtsjahr 2013 wird - soweit vorstehend nicht bereits ausdrücklich dargelegt - entsprechend verfahren.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012 kann auf der Internetseite der edding AG, Bereich Investor Relations, Corporate Governance (http://www.edding.de/de_unternehmen_corporate_governance.html) eingesehen werden.
Ahrensburg, 8. Februar 2013
edding Aktiengesellschaft
Vorstand und Aufsichtsrat
Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB
Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB wurde auf der Internetseite der edding AG (www.edding.de) in der Rubrik Investor Relations veröffentlicht.
Bericht über die Zielsetzung für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der edding AG gemäß Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK)
Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der edding AG findet unter Berücksichtigung der Unternehmensgröße, der unternehmensspezifischen Situation, der internationalen Tätigkeit des Unternehmens und des Kreises der stimmberechtigten Stammaktionäre statt.
In der Regel besteht der Aufsichtsrat aus der nach § 95 AktG vorgesehene Mindestanzahl von drei Mitgliedern.
Ein Mitglied des Aufsichtsrats wird nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Drittelbeteiligung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat von den Arbeitnehmern des Unternehmens gewählt.
Die beiden anderen Mitglieder des Aufsichtsrats, die von den Aktionärsvertretern bestimmt werden, sollten Eigenschaften und Fähigkeiten aufweisen beziehungsweise Aufgaben übernehmen können, die den Anforderungen entsprechen, wie sie sich aus den Bestimmungen der Satzung und dem Geschäftszweck der Gesellschaft sowie den Bestimmungen des Aktiengesetzes ergeben.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats sollten keine Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder sonstigen Geschäftspartnern des Unternehmens innehaben und nicht in einer geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zum Vorstand der edding AG stehen, die einen Interessenkonflikt begründen könnten. Eine Beratungsfunktion gegenüber dem genannten Personenkreis ist dem Aufsichtsrat anzuzeigen, damit das eventuelle Bestehen eines Interessenkonflikts geprüft werden kann.
Im Regelfall sollen Verwandte in gerader Linie, Ehepartner und Geschwister nicht im Aufsichtsrat vertreten sein, wenn gleichzeitig ein entsprechendes Familienmitglied dem Vorstand angehört.
Hinsichtlich der Wissens- und Erfahrungskompetenzen sollte ein Aufsichtsratsmitglied seinen Schwerpunkt im Bereich des Rechnungswesens und der Finanzen und ein Aufsichtsratsmitglied seinen Schwerpunkt im Bereich Marketing und Vertrieb haben.
Für die Auswahl gelten daneben die Bestimmungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in seiner jeweils geltenden Fassung. Die pauschale Festsetzung einer Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und einer geschlechtsspezifischen Quote ist nicht vorgesehen.
Über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und die Anzahl seiner Mitglieder soll regelmäßig neu befunden werden, wenn sich der Umfang der Geschäftstätigkeit, der Gegenstand des Unternehmens oder die Aktionärsstruktur wesentlich verändern.
Vorschläge des Aufsichtsrats zur personellen Besetzung des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung als zuständiges Wahlgremium sollen nach Maßgabe der vorliegenden Zielsetzung ergehen.
Der Aufsichtsrat wird die vorliegende Zielsetzung regelmäßig überprüfen und die Maßgaben erforderlichenfalls anpassen und fortschreiben.
Die vorliegende Zielsetzung wird jährlich im Corporate Governance Bericht des Geschäftsberichts veröffentlicht.
Ahrensburg, 10. Mai 2012
Aufsichtsrat der edding Aktiengesellschaft
Lagebericht der edding AG
1. Das wirtschaftliche Umfeld
Auch im Jahr 2012 entwickelten sich die Märkte heterogen.
Das vom Internationalen Währungsfonds (IWF) veröffentlichte Wirtschaftswachstum für das Jahr 2012 betrug 1,3 % für die Industrienationen und 5,1 % für die Entwicklungs- und Schwellenländer.1 Zwar war besonders China mit 7,8 % der Wachstumstreiber, aber erneut wuchsen auch die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (+ 3,6 %) und Osteuropa (+ 1,8 %) - für die edding Gruppe wichtige Absatzregionen. Lateinamerika hingegen als zweite für uns wichtige Schwellenregion wuchs mit 3,0 % deutlich gebremster, besonders da Brasilien und Argentinien merklich an konjunkturellem Schwung verloren.
Die USA konnten mit 2,3 % Wachstum wieder etwas Dynamik gewinnen, inwieweit politische Einflüsse vor und nach der Präsidentschaftswahl hier eine Rolle spielen, bleibt abzuwarten.
Die Eurozone hingegen rutschte vor dem Hintergrund der südeuropäischen Krisenmärkte in die Rezession (- 0,4 %). Auch wenn die beiden großen Volkswirtschaften Deutschland (+ 0,9 %) und Frankreich (+ 0,2 %) noch minimales Wachstum erreichen konnten, war dies nicht ausreichend, um die massiven Einbrüche Griechenlands (- 6,0 %), Italiens (- 2,1 %) und Spaniens (- 1,4 %) aufzufangen. In diesen Ländern sind zwar erste Bemühungen beim Schuldenabbau erkennbar, unklar bleibt aber, wie mit den rapide steigenden Arbeitslosenzahlen und den damit verbundenen finanziellen und sozialen Verwerfungen umgegangen werden kann.
Aber nicht nur die südlichen europäischen Länder hatten mit Problemen zu kämpfen, auch die Volkswirtschaften im Vereinigten Königreich (- 0,2 %) und Tschechien (- 1,0 %) verloren an Boden.
Der für uns wichtige Beschaffungsmarkt Japan ist nach dem durch die Fukushima-Katastrophe gekennzeichneten Jahr 2011 im Berichtsjahr wieder in die Wachstumszone zurückgekehrt. Die Politik der am 16. Dezember 2012 neu gewählten Regierung Abe hat dazu die exportfreundliche Abwertung des Yen unterstützt, der im Kalenderjahr 2012 stichtagsbezogen um 14 % zulegen konnte. Dies wirkt sich für uns positiv auf die Beschaffungspreise aus, stärkt andererseits aber auch wichtige japanische Wettbewerber in ihrer Marktposition in Europa. Unsere langfristige Währungssicherungspolitik werden wir gerade in diesem eher volatilen Umfeld beibehalten.
Der europäische Markt für Schreibgeräte wuchs laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Zeitraum September 2011 bis Oktober 2012 wertmäßig lediglich um 1,0 %, was volumenseitig sogar einen Rückgang bedeutete. Gleiches galt für die für edding wichtigste Produktgruppe Marker.2
Auch für den Bereich visuelle Kommunikation konnte der Markt weniger Impulse geben als erhofft. Zwar wurden im Bereich interaktiver visueller Kommunikationslösungen im Raum Europe, Middle East, Africa (EMEA) rund 17 % mehr Einheiten abgesetzt als im Vorjahr, allerdings entfiel nahezu das gesamte Wachstum auf ein großes Investitionsprojekt in Schulen in der Türkei. Die für uns wichtigen Märkte Deutschland und Niederlande waren sogar rückläufig.3
1 World Economic Outlook, IMF, October 2012 und World Economic Outlook Update, IMF, January 2013
2 Gfk, Panelmarkt Europe-9
3 Futuresource, January 2013
Auch der Altenaer Kreis (AK), dem 20 führende Markenfirmen der Industrie für Papier-, Büro-und Schreibwaren (PBS) angehören, musste von einem schwierigen Umfeld berichten So fielen die Deutschlandumsätze der Mitglieder ungewichtet um 1,0 % im Zeitraum Januar bis Oktober, ein Rückgang, der auch von marginalen Zuwächsen im Exportgeschäft (+ 0,5 %) nicht aufgefangen werden konnte.
Zusammenfassend bedeutet dies, dass die risikoorientierte Unternehmensführung, die schon immer Grundlage des edding Geschäftsmodells war, gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit von hohem Wert ist. Das seit 2009 verstärkte Bemühen um Flexibilität bei gleichzeitigem Fokus auf die Umsetzung unserer strategischen Leitlinien halten wir weiterhin für ein probates Mittel, um nachhaltige Entwicklung mit hoher Reaktionsfähigkeit in volatilen Märkten zu verbinden.
4 Pressemitteilung des Altenaer Kreises, November 2012
2. Ertragslage der edding AG
Aufgabe der edding AG ist die gesamte unternehmerische Führung ihrer Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Hier sind zentrale Managementfunktionen, Rechnungswesen und Controlling sowie IT angesiedelt.
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
Veränderung TEUR |
Veränderung % |
|
|---|---|---|---|---|
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 11.892 | 11.772 | 120 | 1,0 |
| Erträge aus Beteiligungen | 16 | 1 | 15 | n.a. |
| Aufwendungen aus Verlustübernahme | - | - 63 | 63 | - 100,0 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | - 2.346 | - 547 | - 1.799 | 328,9 |
| Zuschreibungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen/Beteiligungen | 965 | 750 | 215 | 28,7 |
| Beteiligungsergebnis | 10.527 | 11.913 | - 1.386 | - 11,6 |
| Umsatzerlöse | 4.298 | 3.928 | 370 | 9,4 |
| Personalaufwendungen | - 4.855 | - 3.834 | - 1.021 | 26,6 |
| Abschreibungen | - 1.066 | - 1.023 | - 43 | 4,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 464 | 1.102 | - 638 | - 57,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen/ | ||||
| sonstige Steuern | - 4.415 | - 4.392 | - 23 | 0,5 |
| EBIT | 4.953 | 7.694 | - 2.741 | - 35,6 |
| Finanzergebnis | - 560 | - 1.037 | 477 | - 46,0 |
| Ergebnis vor Steuern | 4.393 | 6.657 | - 2.264 | - 34,0 |
| Ertragsteuern | - 2.494 | - 4.417 | 1.923 | - 43,5 |
| Jahresüberschuss | 1.899 | 2.240 | - 341 | - 15,2 |
Die Ertragslage der edding AG ist gekennzeichnet durch Erträge und Aufwendungen im Rahmen des Beteiligungsergebnisses, die im Wesentlichen aus Gewinnabführungsverträgen mit der edding International GmbH und der V. D. Ledermann & Co. GmbH resultieren.
Das Beteiligungsergebnis gliedert sich wie folgt:
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Ergebnisübernahmen | ||
| edding International GmbH | 11.214 | 11.772 |
| V. D. Ledermann & Co. GmbH | 678 | - 63 |
| PBS Network Gesellschaft für Kommunikationsund Serviceleistungen mbH | 15 | - |
| DEGEDESTRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG | 1 | 1 |
| 11.908 | 11.710 | |
| Zuschreibungen | ||
| Legamaster International B.V. | 1.000 | 750 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 64 | - |
| edding Argentina S.A. (Forderungen) | 1 | - |
| 1.065 | 750 | |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | ||
| edding Argentina S.A. | - 2.000 | - |
| edding Hellas Ltd. | - 410 | - |
| edding Mexico S. de R.L. de C.V. (Forderung) | - 36 | - |
| edding Ofis ve Kirtasiye Ürünleri Tic. Ltd. Sti. | - | - 500 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | - | - 47 |
| - 2.446 | - 547 | |
| 10.527 | 11.913 |
Das Beteiligungsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mio. EUR gesunken.
Wesentlicher Effekt war hierbei die Abschreibung auf die Beteiligung an der edding Argentina S.A. in Höhe von 2,0 Mio. EUR. Diese Risikovorsorge wurde erforderlich durch die zunehmende Instabilität des Argentiniengeschäftes. Wir sahen uns hier im Berichtsjahr vermehrt Importbeschränkungen sowie zunehmenden Einschränkungen des Devisenverkehrs ausgesetzt. Hierzu verweisen wir auch auf den Risikobericht. Zusätzlich wurde im Zuge operativer Restrukturierungsmaßnahmen die Kapitalstruktur unserer griechischen Tochtergesellschaft angepasst, was zu einem Abschreibungsbedarf der Beteiligung an dieser Gesellschaft führte.
Diese Effekte werden teilweise kompensiert durch erhöhte Zuschreibungen und die gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. EUR angestiegene Ergebnisübernahme.
Bezüglich der Legamaster International B.V. wurde aufgrund der positiven Entwicklung der Gesellschaft eine Wertaufholung in Höhe von 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: Wertaufholung in Höhe von 0,8 Mio. EUR) für ein in den Geschäftsjahren 2006 und 2007 wertberichtigtes Darlehen vorgenommen; damit ist die Wertberichtigung vollständig aufgelöst.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Ertrag aus der Übernahme des Ergebnisses von der edding International GmbH gesunken. Diese Entwicklung basiert im Wesentlichen auf einer geringfügig verminderten Rohertragsmarge aufgrund leicht gestiegener Bezugskosten sowie gestiegenen Währungskursverlusten. Darüber hinaus war das Ergebnis mit Sondereffekten aus dem Erwerb der mexikanischen Tochtergesellschaft behaftet.
Die Ergebnisübernahme von der V. D. Ledermann & Co. GmbH ist deutlich gestiegen. Während das Vorjahr durch eine für die Gesellschaft ungünstige Absatzverschiebung im Produktportfolio belastet war, konnten im Geschäftsjahr 2012 eine wesentlich höhere Produktionsauslastung und daraus folgend deutliche Umsatzsteigerungen erzielt werden.
Die Umsatzerlöse der edding AG betreffen im Wesentlichen umsatzbedingt angestiegene Lizenzerlöse von der edding International GmbH sowie Konzernumlagen.
Der deutliche Anstieg der Personalaufwendungen resultiert aus mehreren Effekten. Zum einen sind in dieser Position einmalige Personalaufwendungen enthalten. Zum anderen ist der weitere Anstieg auf die im Geschäftsjahr 2012 erhöhte Mitarbeiterzahl, den leicht gestiegenen Aufwand für Altersversorgung sowie auf höhere Gewinnbeteiligungen und Prämien, die überwiegend vom Konzernergebnis abhängig sind, zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 0,6 Mio. EUR zurückgegangen. Der Vorjahreswert war geprägt durch eine Zuschreibung für einen wieder genutzten Gebäudeteil in Höhe von 0,7 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen auf Vorjahresniveau, wobei Veränderungen in einzelnen Kostenpositionen sich gegenseitig ausgleichen.
Das Betriebsergebnis (EBIT) fällt um 2,7 Mio. EUR geringer aus als im Vorjahr, was im Wesentlichen durch das geringere Beteiligungsergebnis und die höheren Personalaufwendungen bedingt ist.
Im Vorjahr war der Jahresüberschuss wesentlich beeinflusst durch eine Steuernachzahlung resultierend aus Wertpapierleihgeschäften der Jahre 2006 und 2007. Diese führte im Vorjahr zu einem um 1,6 Mio. EUR erhöhten Steueraufwand und einem um 0,4 Mio. EUR verminderten Finanzergebnis bedingt durch zusätzlichen Zinsaufwand. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahreswert entsprechend verbessert.
Die Steuerquote ist korrespondierend von 65,8 % auf 56,4 % des Ergebnisses vor Steuern gesunken. Die trotz des Rückganges noch relativ hohe Steuerquote erklärt sich durch die Nichtabzugsfähigkeit vorgenommener Risikovorsorgen für Anteile an verbundenen Unternehmen.
Somit liegt der Jahresüberschuss mit 1,9 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 2,2 Mio. EUR und ist unter Berücksichtigung der Risikovorsorgen noch zufriedenstellend ausgefallen.
Von dem Bilanzgewinn sollen wie im Vorjahr 1,9 Mio. EUR an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Dividende beträgt laut Vorschlag des Vorstands jeweils unverändert zum Vorjahr 1,75 EUR pro Vorzugsstückaktie und 1,71 EUR pro Stammstückaktie im rechnerischen Nennwert von je 5,00 EUR.
3. Vermögens- und Finanzlage der edding AG
Die Bilanzsumme der edding AG zum 31. Dezember 2012 ist mit 58,1 Mio. EUR deutlich geringer als die Bilanzsumme zum Vorjahresstichtag. Der Rückgang der Bilanzsumme liegt im Wesentlichen in zwei Sachverhalten begründet: Zum einen reduzierte sich der Buchwert des Anlagevermögens hauptsächlich wegen der im Berichtsjahr in den Beteiligungsansätzen der Tochtergesellschaften in Argentinien und Griechenland vorgenommenen Risikovorsorgen im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Mio. EUR. Zum anderen ging der Bestand an liquiden Mitteln im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 1,1 Mio. EUR zurück.
Das Eigenkapital stieg durch die Zuführung in die Gewinnrücklagen aus dem Jahresüberschuss gemäß § 58 Abs. 2 AktG im aktuellen Geschäftsjahr nur leicht. Dennoch ist die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr durch die verringerte Bilanzsumme von 62,1 % auf 65,8 % gestiegen.
Auf der Passivseite der Bilanz ist als wesentlicher Effekt für diese Entwicklung der aus der planmäßigen Tilgung der langfristigen Darlehen sowie des im Vorjahresvergleich geringeren Bedarfs an kurzfristigen Kreditlinien resultierende Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2,8 Mio. EUR zu nennen. Die Nettofinanzschulden sind somit deutlich zurückgeführt worden. Zudem haben die von edding im Geschäftsjahr 2012 an die Finanzbehörden geleisteten Vorauszahlungen auf Ertragsteuern des aktuellen Geschäftsjahres den ermittelten Steueraufwand vollumfänglich abgedeckt, so dass zum aktuellen Bilanzstichtag keine Rückstellung für Ertragsteuern auszuweisen ist. Ein leicht gegenläufiger Effekt resultiert aus der Entwicklung der sonstigen Rückstellungen, die im Berichtsjahr um 0,5 Mio. EUR angestiegen sind.
Die Investitionen in das Sachanlagevermögen von 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,3 Mio. EUR) entfallen im Wesentlichen auf IT-Hardware. Die Zugänge bei den Immateriellen Vermögensgegenständen von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,3 Mio. EUR) betreffen ausschließlich IT-Software.
Aufgrund der Risikovorsorge insbesondere bei der argentinischen Tochtergesellschaft sanken im Geschäftsjahr 2012 die Beteiligungsansätze der Anteile an verbundenen Unternehmen. Zudem wurden im Geschäftsjahr 2012 die Anteile an der edding Mexico S. de R.L. de C.V. (Mexiko) von den Beteiligungen in die Anteile an verbundenen Unternehmen umgegliedert, da die edding AG mittelbar nunmehr 100 % der Anteile an dieser Gesellschaft hält. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen setzen sich im Vorjahresvergleich wie folgt zusammen:
| 31.12.2012 TEUR |
31.12.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verbundene Unternehmen | ||
| edding International GmbH | 26.466 | 26.466 |
| Legamaster GmbH | 300 | 300 |
| edding Argentina S.A. (Argentinien) | 2.347 | 4.347 |
| edding Ofis ve Kirtasiye Ürünleri Tic. Ltd. Sti. (Türkei) | 6.811 | 6.811 |
| V. D. Ledermann & Co. GmbH | 1.534 | 1.534 |
| EDDING (U.K.) LTD. (Großbritannien) | 658 | 658 |
| edding AG & Co. Grundstücksverwaltung OHG | 400 | 400 |
| DEGESTRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG | 383 | 383 |
| edding Japan Inc. (Japan) | 48 | 48 |
| edding Colombia S.A.S. (Kolumbien) | 258 | 258 |
| edding Hellas Ltd. (Griechenland) | - | - |
| edding Mexico S. de R.L. de C.V. (Mexiko) | - | - |
| 39.205 | 41.205 | |
| Beteiligungen | ||
| PBS Network Gesellschaft für Kommunikations- | ||
| und Serviceleistungen mbH | 52 | 52 |
| Beruf und Familie Stormarn GmbH | 3 | - |
| 55 | 52 | |
| 39.260 | 41.257 |
Neben den Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen unterhält die edding AG eine Niederlassung in Wunstorf, die keinen operativen Geschäftsbetrieb hat.
Insgesamt war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Jahr 2012 und zum Bilanzstichtag jederzeit gegeben. Dies gilt unverändert für das laufende Geschäftsjahr 2013.
4. Mitarbeiter
Die edding AG hat im Jahresdurchschnitt 61 Mitarbeiter beschäftigt, was im Vergleich zum Durchschnitt des Vorjahres einer Steigerung um 6 Mitarbeiter entspricht.
Im Geschäftsjahr 2012 wurde an allen deutschen Standorten die Gesundheitsförderung sowie Prävention von Krankheiten in den Vordergrund gestellt. Des Weiteren wurde verstärkt in die interne Ausbildung investiert und an den deutschen Standorten das Schulungsprogramm für die Mitarbeiter erweitert.
5. Risikobericht
Risikomanagementsystem
Das Risikomanagementsystem der edding AG ist integraler Bestandteil aller Planungs- und Berichtserstattungssysteme in allen Konzernbereichen beziehungsweise Tochterunternehmen. Alle Geschäftsfelder der edding AG sind insbesondere aufgrund der internationalen Ausrichtung einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Zum rechtzeitigen Erkennen aller wesentlichen Risiken setzt die edding AG seit Jahren ein standardisiertes Risikomanagementsystem ein. Dies umfasst die systematische Identifikation, Bewertung, Steuerung, Dokumentation, Kommunikation und Überwachung von Risiken. Im Rahmen der Corporate Governance tragen sowohl Risikosteuerung und -überwachung als auch das interne Kontrollsystem (IKS) zum Risikomanagement bei. Die Bewertung der Risiken erfolgt dabei konzernweit einheitlich nach der potenziellen Schadenshöhe und deren Eintrittswahrscheinlichkeit. Zudem erfolgt eine Präzisierung durch die Unterscheidung in Worst-, Base- und Best-Case-Szenarien und den sich daraus ergebenden Risikoerwartungswerten. Daraus möglicherweise resultierende Rückstellungen beziehungsweise Wertberichtigungen werden in den Bilanzen der jeweiligen Bereiche beziehungsweise Gesellschaften dargestellt.
Die aktuelle Berichterstattung zur Risikolage des Konzerns erfolgt in den Monats- beziehungsweise Quartalsberichten an den Vorstand und Aufsichtsrat. Darüber hinaus ist der Risikobericht Inhalt von Sitzungen des Vorstands und des Aufsichtsrats.
Die jeweils direkte Verantwortung für die Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken ist festgelegt und obliegt den sogenannten „risk owners", die grundsätzlich dem Management der Geschäftsbereiche und der Tochtergesellschaften angehören.
Die im Risikomanagementhandbuch beschriebenen risikopolitischen Grundsätze der edding AG sowie die in der Risikodokumentation aufgenommenen Risikoindikatoren regeln die Meldepflichten bei Veränderungen der Risikolage.
Die Überprüfung des Risikomanagementsystems erfolgte auch im Jahre 2012 mit Unterstützung der in 2011 implementierten internen Revision direkt durch den Vorstand. Zusätzlich zu der im Rahmen der jährlichen Abschlussprüfung stattfindenden Beurteilung der Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems durch eine externe Wirtschaftprüfungsgesellschaft stellt dies einen weiteren Baustein der Risikominimierung dar.
Internes Kontrollsystem
Der Vorstand hat für die vielfältigen organisatorischen, technischen und kaufmännischen Abläufe im Unternehmen ein internes Kontrollsystem eingerichtet. Wesentlicher Bestandteil ist das Prinzip der Funktionstrennung, das gewährleisten soll, dass vollziehende (zum Beispiel die Abwicklung von Einkäufen), verbuchende (zum Beispiel Rechnungswesen) und verwaltende (zum Beispiel Lagerverwaltung) Tätigkeiten, die innerhalb eines Unternehmensprozesses vorgenommen werden, nicht in einer Hand vereint sind. Dies wird durch das von edding bereits seit vielen Jahren eingesetzte integrierte ERP-Softwaresystem SAP R/3 unter Berücksichtigung eines entsprechenden Berechtigungskonzepts gewährleistet. Es stellt sicher, dass Mitarbeiter nur auf solche Prozesse und Daten Zugriff haben, die sie für ihre Arbeit benötigen. In die Software sind außerdem standardmäßig viele automatische Kontrollen integriert, die Fehler bei der Erfassung und Buchung von rechnungswesenrelevanten Geschäftsvorfällen zu verhindern helfen.
Zudem gewährleistet das Vier-Augen-Prinzip, dass kein wesentlicher Vorgang ohne Kontrolle bleibt.
Für die unterschiedlichen Prozesse im Unternehmen existieren Sollkonzepte und Anweisungen, die es Führungskräften und Außenstehenden ermöglichen zu beurteilen, ob Mitarbeiter konform zu diesem Sollkonzept arbeiten.
Die Mitarbeiter des Rechnungswesens der edding AG sind überwiegend bereits langjährig im Unternehmen tätig und daher sehr sicher und erfahren im Umgang mit den Routinegeschäftsvorfällen und Transaktionen, welche die Geschäftstätigkeit des edding Konzerns mit sich bringt. Zudem nehmen die Mitarbeiter an regelmäßigen Schulungen und Fortbildungen teil.
Das aktive Risikomanagement-System stellt sicher, dass kritische Informationen und Daten direkt an die Geschäftsleitung gegeben werden. Zur Sicherstellung der bilanziell richtigen Erfassung und Würdigung von unternehmerischen Sachverhalten finden regelmäßige gemeinsame Sitzungen von Vorstand und kaufmännischer Leitung statt.
Hinsichtlich gesetzlicher Neuregelungen und neuartiger oder ungewöhnlicher Geschäftsvorfälle besteht auch unterjährig ein enger Kontakt mit den Wirtschaftsprüfern. Problemfälle werden im Vorwege analysiert, diskutiert und gemeinsam mit dem Wirtschaftsprüfer einer kritischen Würdigung unterzogen.
Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt mittels einer zertifizierten Konsolidierungssoftware zentral durch Mitarbeiter der edding AG mit langjähriger Erfahrung und spezieller Expertise für Konsolidierungsfragen und IFRS-Rechnungslegungsstandards. Für die Berichterstattung der Tochtergesellschaften an die Muttergesellschaft verwenden wir standardisierte Reporting-Packages, die alle Angaben für einen vollständigen IFRS-Konzernabschluss enthalten.
Wesentliche Risiken
Marktrisiken
Die in 2011 begonnenen Maßnahmen zur Absicherung bestehender Beschaffungsrisiken wurden weiter vorangetrieben. So wurden in 2012 nochmals sämtliche Sicherheitsbestände überprüft, was zu einem weiteren moderaten Aufbau der Bestände geführt hat. Insbesondere Halb- und Fertigteile von japanischen Lieferanten, die wir nach der Fukushima-Katastrophe einer neuen Risikobewertung unterzogen haben, werden nun mit erhöhten Sicherheitsbeständen geführt.
Finanzmarktrisiken und finanzielle Risiken
Wie in den vergangenen Jahren im edding Konzern üblich, wurden auch in 2012 die währungsbedingten Risiken mit Kurssicherungsgeschäften wirtschaftlich abgesichert. Dies betrifft vorwiegend das Yen-Euro-Wechselkursrisiko aus der Vorratsbeschaffung. Aufgrund der Wahlen und dem damit verbundenen Regierungswechsel in Japan kam es zum Ende des Jahres 2012 zu einer starken Abwertung des Yen, die mit Vorholeffekten der angekündigten erhöhten japanischen Plan-Inflationsrate von 1 % auf 2 % und den durch die neue japanische Regierung beschlossenen Konjunkturprogrammen zu erklären ist. Auch für die über den Jahreswechsel hinaus erwarteten weiteren Wechselkursschwankungen des Yen sieht sich der edding Konzern durch den Abschluss der Kurssicherungsgeschäfte gut vorbereitet, so dass Planungssicherheit auf der Beschaffungsseite jederzeit gegeben ist. Die Abwertung des Yen zum Jahresende führte allerdings zu stichtagsbezogenen Kursverlusten aus den abgeschlossenen Kurssicherungsgeschäften bei der Tochtergesellschaft edding International GmbH.
Das Wechselkursrisiko in der Türkei konnte durch eine weitere Reduzierung der Euroverbindlichkeiten unserer türkischen Tochtergesellschaft stark reduziert werden, was auch in den Folgejahren das absolute Wechselkursrisiko des edding Konzerns weiter minimieren wird.
Den potentiellen Wechselkursrisiken eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone wurde in 2012 mit der Optimierung der Bilanzstruktur unserer griechischen Tochtergesellschaft begegnet, so dass sich der edding Konzern im Falle einer wiederholten Verschärfung der Eurokrise Finanzmarktrisiken in diesem Zusammenhang in nur unwesentlichem Umfang gegenüber sähe.
Durch unser weiterhin sehr konservatives Forderungsmanagement gab es in 2012 keine nennenswerten Forderungsausfälle. Das Ausfallrisiko im Forderungsbestand sehen wir weiter als unwesentlich an.
Zur Absicherung des derzeit bestehenden niedrigen Zinsniveaus bestehen weiterhin Zinsswaps, die bei Bedarf für neue Finanzierungen verwendet werden könnten.
Leistungswirtschaftliche Risiken
In unseren Märkten möchten wir Innovations- und Qualitätsführer sein. Um dieses Ziel erreichen zu können, beschäftigen wir uns insbesondere bei der Einführung neuer Produkte sehr intensiv mit den Markt- beziehungsweise Kundenanforderungen. Zum weiteren Ausbau des hohen Qualitätsniveaus haben wir in 2012 unter anderem damit begonnen, unsere Supply Chain Prozesse zu reorganisieren. Um Schwachstellen zu reduzieren, die durch Informationsdefizite in den ERP-Systemen entstehen können, wurden Prozesse modifiziert, die unsere Service- und Lieferqualität - auch auf dem bereits sehr hohen Niveau - noch weiter verbessern werden.
Personalrisiken
Der Bereich Human Ressources der edding Aktiengesellschaft konnte auch in 2012 wieder ein vielfältiges und zugleich sehr individuell zugeschnittenes Weiterbildungsprogramm anbieten. Alle internen Maßnahmen wurden von den Mitarbeitern mit gut bis sehr gut bewertet, was die Qualität der angebotenen sowie durchgeführten Schulungsmaßnahmen bestätigt.
Die jährlich durchgeführten Mitarbeiterbefragungen zeigten in 2012 eine weitere Verbesserung der bereits seit Jahren auf hohem Niveau liegenden Zufriedenheitsbefragungen. Die überdurchschnittlich hohe Motivation unserer Mitarbeiter und die damit verbundene Qualität zeigt sich auch in den jährlich extern stattfindenden Branchenbefragungen von Fachhändlern, in denen wir im Berichtsjahr zum siebten Male hintereinander den ersten Platz der PBS-Lieferanten belegen.
Politische Risiken
Wie bereits im Halbjahresbericht 2012 veröffentlicht, hat sich die wirtschaftliche und politische Lage in Argentinien auch in 2012 weiter verschärft. Die Regierung Kirchner stemmt sich mit zahlreichen Maßnahmen gegen Haushalts- und Zahlungsbilanzdefizite und damit gegen eine Abwertung des Peso. Unsere Wettbewerbsposition im Land wird unter anderem beeinflusst durch einen deutlichen Anstieg der Importzölle, anhaltend restriktive Importbeschränkungen sowie zunehmende Devisenbewirtschaftung, die einen freien Tausch von Peso gegen US-Dollar einschränkt. Diese Maßnahmen führen insgesamt zu einer deutlichen Schwächung der lokalen Industrieproduktion bei einer ohnehin schon hohen verdeckten Inflation durch mehr oder weniger indexierte Löhne und Gehälter.
Die langsame aber stetige Abwertung des Peso kann die Inflation nicht kompensieren, die offiziell immer noch bei rund 10 % liegt, tatsächlich aber rund 25 % betragen dürfte. Trotz einer Abwertung des Argentinischen Peso um rund 15 % in 2012 ist der Abwertungsdruck ungebrochen. Die Preisdifferenz auf dem Schwarzmarkt für den Peso beträgt rund 30 %.
Höhepunkt der staatlichen Interventionspolitik im Berichtsjahr 2012 war die Verstaatlichung des Erdölunternehmens YPF, einer Tochtergesellschaft des spanischen Erdölkonzerns Repsol. Dies war eine Maßnahme, die sich deutlich negativ auf das Investitionsklima in Argentinien ausgewirkt hat.
Zu ernsthaften Produktionsausfällen bei unserer argentinischen Tochtergesellschaft aufgrund der Importbeschränkungen und damit verbundenen Lieferrückständen an unsere Kunden ist es bislang noch nicht gekommen, da wir aufgrund der schwierigen Lage unsere Vorratsbestände deutlich angehoben haben, was andererseits den Cashflow entsprechend negativ belastet. Da der argentinische Markt ein unverändert wichtiges Standbein für die edding Gruppe ist, werden wir in 2013 weitere Möglichkeiten zur Risikominimierung prüfen, die eine Aufrechterhaltung unserer Marktposition gewährleisten.
Die politischen und wirtschaftlichen Risiken aufgrund der Schuldenkrise in Europa haben sich im Jahresverlauf leicht entspannt. In Griechenland haben wir die Bilanzstruktur unserer Tochtergesellschaft krisenfest gemacht und zudem konnten die Außenstände gegen griechische Kunden im Vergleich zum Geschäftsvolumen überproportional reduziert werden. Wir sehen in der Eurokrise derzeit kein wesentlich erhöhtes Risiko mehr für die edding Gruppe.
Rechtliche und gesellschaftsrechtliche Risiken
Gegen den edding Konzern sind keine Rechtsstreitigkeiten oder Schadenersatzforderungen anhängig, die einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der edding AG und des edding Konzerns haben könnten. Risiken, die aufgrund fehlerhafter Produkte oder ungenügender Vertragssicherheit entstehen können, werden durch unser umfassendes Qualitätsmanagementsystem sowie durch fachkundige juristische Überprüfung unserer Verträge und Allgemeinen Geschäftsbedingungen begrenzt.
Gesamtrisiko/Fortbestandsrisiko
Auch das Jahr 2012 war stark geprägt durch die Eurokrise, die insbesondere durch die Fast-Insolvenz Griechenlands das gesamte Jahr über für Verunsicherung an den Finanzmärkten sowie der Realwirtschaft sorgte. Trotzdem konnte der edding Konzern auch im Jahr 2012 seine Marktposition weiter festigen. Insgesamt ist daher die Risikosituation des edding Konzerns weiterhin stabil. Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
6. Sonstige Berichterstattung
Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 Nr. 5 HGB
Die Gesamtvergütung eines Vorstandsmitglieds setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Dabei handelt es sich um einen erfolgsunabhängigen Teil, eine erfolgsabhängige Zahlung und Zahlungen in eine Direktversicherung. Die Höhe der Gesamtvergütung des Vorstandsmitglieds legt der Aufsichtsrat in seiner Gesamtheit nach den Richtlinien des Vorstandsvergütungsgesetzes in angemessener Höhe fest. Neben der Beurteilung von Leistung und Verantwortung des einzelnen Vorstandsmitglieds wird auch die Höhe der Vorstandsbezüge bei vergleichbaren börsennotierten Aktiengesellschaften berücksichtigt.
Der erfolgsunabhängige Teil der Vergütung besteht aus einem Fixum und verschiedenen Nebenleistungen, und zwar der Fortzahlung des monatlichen Grundgehalts für die Zeit von zwei Monaten im Falle der Dienstunfähigkeit und der privaten Nutzung eines Firmenwagens. Außerdem ist für das Vorstandsmitglied eine Unfallversicherung und eine D&O-Versicherung mit einem Selbstbehalt von zehn Prozent beziehungsweise dem Eineinhalbfachen eines Jahresfestgehalts im Schadensfall abgeschlossen. Des Weiteren erhält das Vorstandsmitglied eine Versorgungszusage durch den Abschluss einer Direktversicherung zum Zwecke der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung.
Der erfolgsabhängige Teil der Vergütung besteht zum einen aus einer Tantieme, die sich aus einem Prozentsatz vom ausgewiesenen Jahresgewinn der edding AG nach Steuern errechnet, und zum anderen aus einem langfristigen, auf die Vertragslaufzeit des Vorstandsvertrages ausgerichteten Bonus. Diesem Bonus liegt eine Zielvereinbarung zwischen Vorstandsmitglied und Aufsichtsrat zu Grunde. Tantieme und Bonus können mehr als die Hälfte der Gesamtbezüge ausmachen. Die Vereinbarung über die Tantieme enthält eine Malusregelung, die im Falle eines Jahresverlustes bei der AG zur Anwendung kommt.
Neben dem Anstellungsvertrag bestehen keine weiteren Dienstleistungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Tochtergesellschaften einerseits und den Vorstandsmitgliedern andererseits.
Das Handelsgesetzbuch sieht seit dem Jahr 2006 die individualisierte Veröffentlichung der Bezüge der Vorstandsmitglieder vor, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen und erfolgsabhängigen Komponenten sowie Komponenten mit langfristiger Wirkung. Die verlangten Angaben können unterbleiben, wenn die Hauptversammlung dies mit einer Dreiviertelmehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals beschlossen hat. Die ordentliche Hauptversammlung der edding AG hat demgemäß am 28. Juni 2011 das Unterbleiben dieser Angaben für die Jahresabschlüsse und Konzernjahresabschlüsse der Geschäftsjahre 2011 bis 2015 mit 100 % des stimmberechtigten Kapitals beschlossen.
Die Aufwendungen für die Bezüge des Vorstands insgesamt sind im Anhang zum Jahresabschluss und zum Konzernjahresabschluss der edding AG zum 31. Dezember 2012 angegeben.
Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder besteht ausschließlich aus einer erfolgsunabhängigen Vergütung, die die Hauptversammlung der edding AG jeweils für das abgelaufene Geschäftsjahr beschließt. Außerdem erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Auslagen im Zusammenhang mit der Aufsichtsratstätigkeit ersetzt.
Die Vergütungen betragen für den Vorsitzenden das Dreifache und für den stellvertretenden Vorsitzenden das Doppelte des von der Hauptversammlung beschlossenen Grundvergütungsbetrages. Für das Geschäftsjahr 2011 betrug die Grundvergütung für ein Aufsichtsratsmitglied 18.000,00 EUR. Daneben sind keine Vergütungen oder Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen an die Aufsichtsratsmitglieder gezahlt beziehungsweise gewährt worden.
Berichterstattung nach § 289 Abs. 4 HGB
Gezeichnetes Kapital
Das voll eingezahlte Grundkapital der edding AG beträgt zum 31. Dezember 2012 unverändert 5.366.095,00 EUR und ist in 600.000 Stück nennwertlose Stammstückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 5,00 EUR sowie 473.219 Stück nennwertlose Vorzugsstückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 5,00 EUR aufgeteilt.
Stimmrechtsbeschränkungen oder Beschränkungen, die Übertragung von Aktien betreffend
Die Vorzugsstückaktien sind stimmrechtslos.
Direkte oder indirekte Beteiligungen
Beteiligungen (auch mittelbare über Zurechnungen gemäß §§ 21,22 WpHG), die 10 % der Stimmrechte der edding AG überschreiten, werden gehalten von:
Herrn Volker Detlef Ledermann
Frau Susanne Ledermann
Frau Angelika Schumacher
Frau Dina Alexandra Schumacher
Herrn David Alexander Schumacher
Frau Beatrix Ledermann
Frau Julia Marie Ledermann
Herrn Jan Moritz Ledermann
Herrn Per Ledermann
Inhaber von Aktien mit Sonderrechten
Es bestehen keine Aktien mit Sonderrechten.
Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Arbeitnehmerbeteiligungen
Soweit Arbeitnehmer an der edding AG beteiligt sind, üben diese ihre Kontrollrechte unmittelbar aus.
Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über die Änderung der Satzung
Mitglieder des Vorstands werden gemäß §§ 84, 85 AktG bestellt und abberufen. Satzungsänderungen erfolgen gemäß §§ 133, 179 AktG. Bestimmungen der Satzung der Gesellschaft, die diese Punkte betreffen, finden sich in §§ 6 und 7 sowie in § 20 der Satzung.
Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien
Ein Hauptversammlungsbeschluss zur Ermächtigung des Vorstands, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben, besteht gegenwärtig nicht.
Wesentliche Vereinbarungen unter der Bedingung eines Kontrollwechsels
Der Dienstvertrag des Vorstandsvorsitzenden enthält ein Sonderkündigungsrecht des Vorstandsvorsitzenden im Falle eines Kontrollwechsels. Im Fall der berechtigten Ausübung des Sonderkündigungsrechts zahlt die Gesellschaft dem Vorstandsvorsitzenden eine einmalige Entschädigung in Höhe von 50 % des Jahresfestgehalts, das bis zum regulären Ende des Vertrages zu zahlen gewesen wäre, jedoch begrenzt auf die Höhe eines Jahresfestgehaltes.
Weitere berichtspflichtige Tatbestände liegen nicht vor.
Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB
Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB wurde auf der Internetseite der edding AG (www.edding.de) in der Rubrik Investor Relations veröffentlicht.
7. Nachtragsbericht
Die bisherigen Mitglieder der Geschäftsleitung der edding Gruppe, Herr Thorsten Streppelhoff und Herr Sönke Gooß, wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2013 zu Vorständen der edding AG bestellt.
Weitere wesentliche Ereignisse oder Vorgänge mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der edding AG sind vom Bilanzstichtag bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts nicht eingetreten.
8. Ausblick
Spätestens seit dem Jahr 2008 ist der Ausblick in einem sehr heterogenen Umfeld mit mehr Unsicherheiten behaftet als früher. Auch die Entwicklung in 2013 ist daher schwer vorhersagbar.
Die politische Blockadesituation in den USA und die gerade in Kraft getretenen Budgetkürzungen könnten neben den direkten Konsequenzen für die amerikanische Wirtschaft auch negative Ausstrahlungswirkungen auf die internationalen Kapitalmärkte und die Weltwirtschaft entfalten.
Auch im für uns wichtigen Beschaffungsmarkt Japan haben die Wahlen von 2012 politische Konsequenzen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die expansive Strategie der siegreichen Liberaldemokraten bei der Parlamentswahl 2012 Erfolge zeigen wird. Das Setzen auf einen schwächeren Yen bei höheren Schulden hilft uns zwar kurzfristig, da wir gegenüber Japan als Beschaffungsmarkt eine deutlich negative Handelsbilanz haben. Inwieweit die Entwicklung nachhaltig sein wird, bleibt aber abzuwarten. Daher werden wir auch weiterhin unsere Währungsrisiken im Japanischen Yen mittelfristig durch Hedging-Instrumente reduzieren.
In Europa ist die Prognose für die einzelnen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sehr unterschiedlich. Wahrscheinlich ist jedoch, dass wir uns in einer langfristigen Seitwärtsbewegung befinden, sollten die südeuropäischen Staaten einen vollständigen Kollaps auch weiterhin vermeiden können.5 Eine starke Erholung wie nach der Krise 2009 ist nicht zu erwarten, da die tiefen strukturellen Probleme der hohen Staatsschulden und verheerenden Arbeitslosenquoten in Ländern wie Spanien und Griechenland diese noch lange beschäftigen werden. Die weiterhin stabile Entwicklung Deutschlands ist dabei durchaus auch als fragil zu betrachten, wird doch entscheidend sein, dass gerade auch die internationalen Abnehmerländer der Exportwaren weiterhin finanzkräftig bleiben und auf deutsche Waren zurückgreifen.
Vor dem Hintergrund eines sich aber tendenziell stabilisierenden Welthandels dürfte das schwache vierte Quartal 2012 nicht der Beginn einer Rezession hierzulande sein.6 Nichts desto trotz wäre jedes Wachstum jenseits der 1 % für Deutschland sicherlich als Erfolg zu werten - auch hier rechnen wir eher mit einer Seitwärtsbewegung. Zudem tendierte der ifo-Geschäftsklimaindex zum Jahresende wieder etwas freundlicher - nach merklicher Eintrübung im ersten Halbjahr - wobei der Einzelhandel etwas pessimistischer in die Zukunft blickte als die Industrie.7
Leichtes Wachstum für 2013 erwartet auch die Markenindustrie der Papier-, Büro- und Schreibwarenbranche, möchte sich aber auf den Umfang nicht festlegen.8
Das Jahr 2013 wird bei edding wie schon die vergangenen Jahre geprägt sein von Projekten zur weiteren Steigerung unserer operativen Exzellenz bei der Umsetzung unserer Strategie 2012+.
5 Siehe auch Ernst & Young Eurozone Forecast, S. 2
6 Siehe auch Ernst & Young Eurozone Forecast, Outlook for Germany, S. 1
7 ifo Konjunkturperspektiven 12-2012
8 PBS-Report vom 16.11.2012 unter Bezugnahme auf Presseerklärung des Altenaer Kreises
Die konsequente Ausrichtung unseres Produktmanagements nach endverbraucherrelevanten Kategorien ist abgeschlossen und die entwickelten Inhalte sind in weiten Teilen marktreif mit neuen Produkten und klaren Designs in allen Kategorien. Die überaus erfolgreiche Einführung der edding Druckerpatronen wird weiter fortgeführt, dazu ergänzt ab 2013 ein Sortiment an edding Farbspraydosen unsere Produktpalette.
Mit der Markteinführung unseres Touch-Boards sowie e-Screens mit Bildschirmdiagonalen von über 80 Zoll sind wir auch im Bereich der visuellen Kommunikation wettbewerbsfähig aufgestellt.
Wie schon immer bei edding werden wir unsere Risiken laufend im Blick behalten und, wo möglich, Maßnahmen zur Vorsorge einleiten - dies gilt besonders auch für Märkte mit großen politischen Risiken wie Argentinien. Auch in Bezug auf relevante Risiken werden wir in den nächsten beiden Jahren unsere Investitionen mindestens auf dem Niveau von 2012 vornehmen, insbesondere im IT-Bereich zur Verbesserung unserer Sicherheit sowie zur Integration unserer Tochtergesellschaften.
Angesichts der fragilen Wirtschaftslagen haben wir auch in diesem Jahr Alternativszenarien im Planungsprozess entwickelt, auf die wir bei einer Eintrübung des Umfelds sehr schnell zurückgreifen können.
Zum Zeitpunkt der Lageberichterstellung entwickelten sich die edding AG sowie der Konzern im Umsatz plangemäß leicht über dem Niveau von 2012. Wir erwarten nach Abwägung der bestehenden Chancen und Risiken des weiteren Geschäftsverlaufs auch für die kommenden Jahre 2013 und 2014 steigende Umsatzerlöse. Dabei gehen wir von Wachstum in beiden Geschäftsfeldern aus, allerdings überproportional im Segment der Visuellen Kommunikation. Vor dem Hintergrund der in 2012 vorgenommenen überdurchschnittlich hohen Risikovorsorgen für Tochtergesellschaften rechnen wir für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 mit moderat steigenden Jahresüberschüssen. Hinsichtlich der Segmentergebnisentwicklung erwarten wir für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 leicht steigende Ergebnisse für beide Segmente.
Ahrensburg, 7. März 2013
Der Vorstand
Per Ledermann
Thorsten Streppelhoff
Sönke Gooß
Bilanz zum 31. Dezember 2012
AKTIVA
| Anhang | 31.12.2012 TEUR |
31.12.2011 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 6 | 645 | 472 |
| II. Sachanlagen | 7 | 3.708 | 4.063 |
| III. Finanzanlagen | 8 | 39.839 | 41.721 |
| 44.192 | 46.256 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 9 | ||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 11.983 | 12.096 | |
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | - | 36 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.168 | 1.114 | |
| II. Flüssige Mittel | 244 | 1.311 | |
| 13.395 | 14.557 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 10 | 132 | 167 |
| D. Aktive latente Steuern | 17 | 337 | 446 |
| 58.056 | 61.426 | ||
| PASSIVA | |||
| Anhang | 31.12.2012 TEUR |
31.12.2011 TEUR |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 11 | 5.366 | 5.366 |
| II. Kapitalrücklage | 4.246 | 4.246 | |
| III. Gewinnrücklagen | 12 | 26.710 | 26.665 |
| IV. Bilanzgewinn | 12 | 1.854 | 1.854 |
| 38.176 | 38.131 | ||
| B. Sonderposten mit Rücklageanteil | 13 | 482 | 708 |
| C. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 14 | 11.057 | 11.085 |
| 2. Steuerrückstellungen | 17 | - | 920 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 15 | 1.711 | 1.228 |
| 12.768 | 13.233 | ||
| D. Verbindlichkeiten | 16 | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.250 | 8.050 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 475 | 361 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 452 | 406 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3 | 3 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 113 | 88 | |
| 6.293 | 8.908 | ||
| E. Passive latente Steuern | 17 | 337 | 446 |
| 58.056 | 61.426 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
| Anhang | 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 21 | 4.298 | 3.928 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 22 | 1.465 | 1.852 |
| 3. Gesamtleistung | 5.763 | 5.780 | |
| 4. Personalaufwand | 23 | - 4.855 | - 3.834 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle | |||
| Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 24 | - 1.066 | - 1.023 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 25 | - 4.422 | - 4.336 |
| 7. Betriebsergebnis | - 4.580 | - 3.413 | |
| 8. Erträge aus Beteiligungen | 26 | 16 | 1 |
| 9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 27 | 11.892 | 11.772 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 28 | 513 | 278 |
| 11. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 27 | - | - 63 |
| 12. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 24 | - 2.410 | - 547 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 29 | - 1.009 | - 1.315 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 4.422 | 6.713 | |
| 15. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 30 | - 2.494 | - 4.417 |
| 16. Sonstige Steuern | - 29 | - 56 | |
| 17. Jahresüberschuss | 1.899 | 2.240 | |
| 18. Einstellung in andere Gewinnrücklagen | - 45 | - 386 | |
| 19. Bilanzgewinn | 1.854 | 1.854 |

Anhang
1 Entwicklung des Anlagevermögens (in TEUR)1
| Anschaffungskosten 01.01.2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Anschaffungskosten 31.12.2012 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, Lizenzen | 4.679 | 362 | 150 | 10 | 5.181 |
| Geleistete Anzahlungen | 150 | - | - 150 | - | - |
| 4.829 | 362 | - | 10 | 5.181 | |
| Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 17.806 | 5 | - | 2 | 17.809 |
| Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung | 8.673 | 519 | - | 1.679 | 7.513 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - | - | - | - |
| 26.479 | 524 | - | 1.681 | 25.322 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 43.457 | 410 | 325 | - | 44.192 |
| Beteiligungen | 377 | 3 | - 325 | - | 55 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 511 | 54 | - | 3 | 562 |
| 44.345 | 467 | - | 3 | 44.809 | |
| Anlagevermögen | 75.653 | 1.353 | - | 1.694 | 75.312 |
| Kumulierte Afa 01.01.2012 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Zuschreibungen | Kumulierte AfA 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, Lizenzen | 4.357 | 189 | 10 | - | 4.536 | |
| Geleistete Anzahlungen | - | - | - | - | ||
| 4.357 | 189 | - | 10 | - | 4.536 | |
| Sachanlagen | ||||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 14.396 | 496 | - | - | - | 14.892 |
| Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung | 8.020 | 381 | - | 1.679 | - | 6.722 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - | - | - | - | |
| 22.416 | 877 | - | 1.679 | - | 21.614 | |
| Finanzanlagen | ||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.252 | 2.410 | 325 | - | - | 4.987 |
| Beteiligungen | 325 | - | - 325 | - | - | |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 47 | - | - | - | 47 | - |
| 2.624 | 2.410 | - | - | 47 | 4.987 | |
| Anlagevermögen | 29.397 | 3.476 | - | 1.689 | 47 | 31.137 |
| Nettobuchwerte | |||
|---|---|---|---|
| Zeitwertbewertung von zur Deckung von Pensionszusagen erworbenen Wertpapieren gemäß §254 HGB | 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
| --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, Lizenzen | - | 645 | 322 |
| Geleistete Anzahlungen | - | - | 150 |
| - | 645 | 472 | |
| Sachanlagen | |||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | - | 2.917 | 3.410 |
| Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung | - | 791 | 653 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | - | - | |
| - | 3.708 | 4.063 | |
| Finanzanlagen | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | - | 39.205 | 41.205 |
| Beteiligungen | - | 55 | 52 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 17 | 579 | 464 |
| 17 | 39.839 | 41.721 | |
| Anlagevermögen | 17 | 44.192 | 46.256 |
1 Es können Rundungsdifferenzen auftreten.
2 Grundsätze der Rechnungslegung
Der Jahresabschluss der edding AG wird nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.
Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.
In der Gewinn- und Verlustrechnung und in der Bilanz sind einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Auf die Gliederungspositionen des Anhangs wird in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung hingewiesen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Betragsangaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (TEUR), sofern nichts anderes vermerkt ist. Dadurch können Rundungsdifferenzen auftreten.
Der testierte Jahresabschluss sowie der Lagebericht zum 31. Dezember 2012 der edding AG (Amtsgericht Lübeck, Registernummer HRB 2675 AH) werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
3 Anteilsbesitz (Stand 31.12.2012)
| Gesellschaft | Sitz | Eigenkapital TEUR |
Ergebnis TEUR |
Beteiligung % |
|---|---|---|---|---|
| Inland | ||||
| edding International GmbH | Ahrensburg | 26.472 | 11.2141 | 100 |
| edding Vertrieb GmbH | Ahrensburg | 5.205 | 3.9022 | 1004 |
| V. D. Ledermann & Co. GmbH | Ahrensburg | 1.534 | 6781 | 100 |
| edding AG & Co. Grundstücksverwaltung OHG | Düsseldorf | - 1.024 | 316 | 100 |
| DEGEDESTRA | ||||
| Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG | Eschborn | - 8 | 78 | 98 |
| PBS Network Gesellschaft für Kommunikations- und Serviceleistungen mbH | Stuttgart | 985 | 106 | 17 |
| Legamaster GmbH | Ahrensburg | - 424 | - 162 | 100 |
| Office Gold Club GmbH | Düsseldorf | 157 | 30 | 64 |
| Beruf und Familie Stormarn GmbH | Bad Oldesloe | 25 | - | 10 |
| Ausland | ||||
| edding Benelux group B.V. | Lochern, NL | 808 | 4 | 1004 |
| edding Legamaster B.V. | Lochem, NL | 580 | 113 | 1004 |
| edding Lega International B.V.B.A. | Mechelen, BE | 92 | 70 | 1004 |
| Legamaster International B.V. | Lochem, NL | 1.507 | 31 | 1004 |
| edding France SAS | Roncq, FR | - 181 | 46 | 1004 |
| EDDING (U.K.) LTD. | St.Albans, GB | 1.346 | 4543 | 100 |
| edding Hellas Ltd. | Athen, GR | 939 | 173 | 100 |
| edding Ofis ve Kirtasiye Ürünleri Tic. Ltd. Sti. | Istanbul, TR | 2.789 | 1123 | 1005 |
| edding Japan Inc. | Tokio, JP | 1.215 | 783 | 76 |
| edding Mexico S. de R. L. de C.V. | Mexico City, MX | - 583 | - 3523 | 1006 |
| edding Argentina S.A. | Buenos Aires, AR | 517 | - 8393 | 100 |
| edding Colombia S.A.S. | Sabaneta, CO | 209 | - 1903 | 60 |
1 Vor Ergebnisabführung an die edding AG.
2 Vor Ergebnisabführung an die edding International GmbH.
3 Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte zum Stichtagskurs, die des Jahresergebnisses zum Durchschnittskurs.
4 Mittelbar über die edding International GmbH beziehungsweise deren Beteiligungen.
5 90 % unmittelbar, 10 % mittelbar über die edding International GmbH.
6 50 % unmittelbar, 50 % mittelbar über die edding International GmbH.
4 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden nicht aktiviert.
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden nach § 6 Absatz 2, Satz 1 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und nicht im Inventar erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00, die bis zum 31. Dezember 2009 zugegangen waren, wurden gemäß § 6 Absatz 2a EStG in einem Sammelposten erfasst und werden über fünf Jahre abgeschrieben. Seit 1. Januar 2010 wird auf die Bildung von Sammelposten verzichtet und wie folgt bilanziert: Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 und nicht mehr als EUR 410,00 werden inventarisiert und im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Neben den planmäßigen Abschreibungen wurden in den Vorjahren Sonderabschreibungen gemäß § 3 Zonenrandförderungsgesetz vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen den steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen und den handelsrechtlich zulässigen Abschreibungen ist als Sonderposten mit Rücklageanteil passiviert. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Eine Ausnahme bilden die Wertpapiere zur Deckung der Pensionsverpflichtungen, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen, die sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko richten, werden berücksichtigt.
Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ermittelt, die insbesondere bei den Pensionsrückstellungen bestehen. Dabei werden bei der edding AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern beziehungsweise bei Personengesellschaften bestehen, an denen die edding AG als Gesellschafter beteiligt ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der edding AG von aktuell 29,71 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Abweichend hiervon werden latente Steuern aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden bei Beteiligungen in der Rechtsform einer Personengesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes ermittelt, der lediglich Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag beinhaltet; dieser beträgt derzeit 15,83 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Aktive latente Steuern werden nur bis zur Höhe der bestehenden passiven latenten Steuern bilanziert. Im Falle eines Überhangs aktiver latenter Steuern erfolgt in Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB keine Aktivierung.
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wird in Textziffer 14 detailliert erläutert.
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Höhe der Rückstellungen bemisst sich nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag; dabei werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.
Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr sind zum Transaktionskurs unter Beachtung des Niederst- und Höchstwertprinzips bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Stichtagskurs bewertet; dabei kann es zum Ausweis unrealisierter Gewinne kommen.
5 Anlagevermögen
Die Aufgliederung der in den Bilanzen zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2012 sind im Anlagenspiegel dargestellt.
6 Immaterielle Vermögensgegenstände
Die Zugänge und Umbuchungen in Höhe von TEUR 512 (Vorjahr: TEUR 279) betreffen ausschließlich Investitionen in IT-Software.
7 Sachanlagen
Im Wesentlichen betreffen die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 524 (Vorjahr: TEUR 327) IT-Hardware in Höhe von TEUR 392 (Vorjahr: TEUR 210), Büroausstattung in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 39) und Lagerausstattung in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 4).
8 Finanzanlagen
Die Zugänge des Geschäftsjahres bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 410 betreffen eine Kapitalerhöhung bei der edding Hellas Ltd. Die Kapitalerhöhung ist durch Bareinlage erfolgt. Im Geschäftsjahr 2012 wurde dieser Beteiligungsbuchwert zudem vollständig wertberichtigt.
Durch den Erwerb der 50 Prozent Fremdanteile an der edding Mexico S. de R.L. de C.V. durch die edding International GmbH ist der bereits in Vorjahren vollständig wertberichtigte Beteiligungsansatz an der edding Mexico S. de R.L. de C.V. seit dem Geschäftsjahr 2012 unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen auszuweisen.
Die im Vorjahr aufgrund einer voraussichtlich nicht dauernden Wertminderung nach § 253 Abs. 3 S. 4 HGB vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der edding Ofis ve Kirtasiye Ürünleri Tic. Ltd. Sti. wurde im Geschäftsjahr 2012 beibehalten, da sich die Wertminderung als voraussichtlich dauernd nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB herausgestellt hat.
Ebenfalls aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung nach § 253 Abs. 3 S. 3 HGB wurde die Beteiligung an der edding Argentina S.A. im Geschäftsjahr 2012 um TEUR 2.000 außerplanmäßig abgeschrieben.
Anteile an Investmentfonds werden als Wertpapiere des Anlagevermögens ausgewiesen. Diese Wertpapiere dienen zur Deckung von wertpapiergebundenen Pensionsverpflichtungen und werden handelsrechtlich als Bewertungseinheit zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 579 zum 31. Dezember 2012 bewertet. Da die Voraussetzungen für die Saldierung mit den Pensionsverpflichtungen nicht erfüllt sind, erfolgt der Ausweis separat unter den Finanzanlagen. In 2012 sind Zuschreibungen in Höhe von TEUR 64 auf den gestiegenen beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere erfolgt.
9 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr sowie die Bereitstellung von Finanzmitteln. Von diesen Forderungen haben TEUR 5.800 (Vorjahr: TEUR 6.000) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 1.168 (Vorjahr: TEUR 1.114) haben TEUR 566 (Vorjahr: TEUR 694) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
In den sonstigen Vermögensgegenständen ist der Barwert des Körperschaftsteuerguthabens aus dem früheren steuerlichen Anrechnungsverfahren in Höhe von TEUR 722 (Vorjahr: TEUR 850), das innerhalb von fünf Jahren zur Auszahlung gelangt, enthalten. Zudem sind Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 291 (Vorjahr: TEUR 66) und Forderungen gegenüber den Finanzbehörden für im Geschäftsjahr 2012 im Voraus zu viel entrichtete Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen.
10 Rechnungsabgrenzungsposten
Die sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen vorausgezahlte Versicherungsprämien und Wartungskosten.
11 Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital beträgt am Bilanzstichtag TEUR 5.366 (Vorjahr: TEUR 5.366). Es ist eingeteilt in 600.000 Stück Stammstückaktien und 473.219 Stück Vorzugsstückaktien im rechnerischen Wert von je EUR 5,00 pro Stück. Sämtliche Aktien lauten auf den Inhaber.
12 Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn
| Andere Gewinnrücklagen | 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|---|---|---|
| Stand 1.1. | 26.665 | 26.279 |
| Einstellung aus dem Jahresüberschuss | 45 | 386 |
| Stand 31.12. | 26.710 | 26.665 |
Die Überleitung des Bilanzgewinns ist in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Der Bilanzgewinn 2011 in Höhe von TEUR 1.854 wurde in voller Höhe als Dividende ausgeschüttet.
13 Sonderposten mit Rücklageanteil
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Stand 1.1. | 708 | 935 |
| Auflösung | - 226 | - 227 |
| Stand 31.12. | 482 | 708 |
Der Sonderposten betrifft Sonderabschreibungen nach § 3 Zonenrandförderungsgesetz.
14 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Pensionsrückstellungen werden in wertpapiergebundene und nicht wertpapiergebundene Verpflichtungen unterteilt.
Die nicht wertpapiergebundenen Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Für diese Verpflichtungen sind zum Teil Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen.
Es wurde zum 31. Dezember 2012 ein Rechnungszinsfuß von 5,05 % p.a. (Vorjahr: 5,13 % p.a.) zugrunde gelegt, der dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Für alle Berechtigten wurden bei der Bewertung jährliche Rentensteigerungen von bis zu 1,9 % und Gehaltssteigerungen von bis zu 2,0 % unterstellt. Eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde unter Beachtung der tatsächlichen Gegebenheiten nicht berücksichtigt, da es sich bei den nicht wertpapiergebundenen Verpflichtungen ausschließlich um laufende Rentenverpflichtungen handelt.
Die wertpapiergebundenen Pensionsrückstellungen werden als Bewertungseinheit mit den zu ihrer Deckung gehaltenen Wertpapieren zusammengefasst und mit dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bewertet, solange der Zeitwert den garantierten Mindestbetrag nicht unterschreitet.
15 Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Gratifikationen in Höhe von TEUR 892 (Vorjahr: TEUR 404) und sonstige personalbezogene Aufwendungen sowie Rückstellungen für derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert (TEUR 284; Vorjahr: TEUR 206). Zu den derivativen Finanzinstrumenten wird auch auf Textziffer 20 des Anhangs verwiesen.
16 Verbindlichkeiten
| 31.12.2012 TEUR |
31.12.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.250 | 8.050 |
| davon Restlaufzeit bis 1 Jahr | 800 | 2.800 |
| Restlaufzeit 1 - 5 Jahre | 2.450 | 2.750 |
| Restlaufzeit über 5 Jahre | 2.000 | 2.500 |
| grundpfandrechtlich gesichert | 5.250 | 6.050 |
Das im Vorjahr abgeschlossene langfristige Darlehen mit einem Restvolumen von TEUR 4.500 zum 31. Dezember 2012 ist durch die Bestellung von Grundschulden grundpfandrechtlich besichert. Die im Geschäftsjahr 2011 aufgenommenen zwei kurzfristigen Geldmarktkredite in Höhe von zusammen TEUR 2.000 wurden im Geschäftsjahr 2012 getilgt.
Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr sowie die Bereitstellung von Finanzmitteln. Von diesen Verbindlichkeiten haben TEUR 332 (Vorjahr: TEUR 332) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren.
Alle anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
| 31.12.2012 TEUR |
31.12.2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten | 113 | 88 |
| davon aus Steuern | 91 | 81 |
17 Latente Steuern
Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Ansatz- beziehungsweise Bewertungsunterschieden bei Tochtergesellschaften in der Rechtsform der Personengesellschaft, die aktiven latenten Steuern aus Bewertungsdifferenzen der Bilanzposition Pensionsrückstellungen. Für die Kalkulation wurde der bei Realisierung der latenten Steuern erwartete Steuersatz verwendet, welcher auf der aktuell gültigen Rechtslage basiert.
18 Haftungsverhältnisse
Am 31. Dezember 2012 bestanden Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 1.887 (Vorjahr: TEUR 1.305), davon TEUR 1.800 (Vorjahr: TEUR 1.217) zu Gunsten verbundener Unternehmen. Eine Inanspruchnahme ist unwahrscheinlich, da die Bürgschaften zum überwiegenden Teil für Kontokorrentverbindlichkeiten verbundener Unternehmen bestehen, die bisher ihren Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen sind.
Die edding AG hat gesamtschuldnerische Haftungen aus ihrer Komplementärstellung bei der DEGEDESTRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG und aus ihrer Gesellschafterstellung bei der edding AG & Co. Grundstücksverwaltung OHG.
Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die Mietverträge mit Konzerngesellschaften abgeschlossen wurden und diese ihren Verpflichtungen vollumfänglich nachgekommen sind.
19 Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Nach § 285 Nr. 3 HGB angabepflichtige Geschäfte bestanden zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht. Im Übrigen verweisen wir auf die Haftungsverhältnisse.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 1.462 mit den folgenden Fristigkeiten:
| TEUR | |
|---|---|
| fällig 2013 | 638 |
| fällig 2014 - 2017 | 824 |
Die Verpflichtungen basieren im Wesentlichen auf Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge sowie IT-Soft- und Hardware.
Im Vorjahr beliefen sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen insgesamt auf TEUR 1.327.
20 Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten
Zum Bilanzstichtag bestanden bei der edding AG folgende nicht bilanzierte derivative Finanzinstrumente, die mit den Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst wurden:
Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken hält die edding AG einen Zinsswap mit einem Nominalvolumen von derzeit TEUR 750 mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2015. Der Zinsswap wies zum 31. Dezember 2012 einen negativen Marktwert von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 38) auf. Dieses derivative Finanzinstrument besichert ein variabel verzinsliches Darlehen mit identischer Laufzeit und einem Buchwert von TEUR 750 zum 31. Dezember 2012. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die „Critical-Term-Match-Methode" verwendet Da der Zinsswap und das besicherte Darlehen eine Bewertungseinheit bilden, wird für den negativen Marktwert keine Rückstellung gebildet. Für die Bilanzierung der Bewertungseinheit wird die Einfrierungsmethode angewendet
Demgegenüber werden die negativen Marktwerte der folgenden derivativen Finanzinstrumente bei der Rückstellungsbildung einbezogen:
| Swap | Transaktionsjahr | Nominalvolumen TEUR |
Laufzeit bis | Marktwert 31.12.2012 TEUR |
Marktwert 31.12.2011 TEUR |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2006 | 1.500 | 29.12.2017 | - 140 | - 142 |
| 2 | 2011 | 2.000 | 12.09.2014 | - 42 | - 17 |
| 3 | 2011 | 2.000 | 12.09.2014 | - 38 | - 20 |
| 4 | 2011 | 3.000 | 30.09.2014 | - 64 | - 27 |
Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag wurden durch die ausgebenden Banken nach der mark-to-market Methode ermittelt.
21 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 4.298 (Vorjahr: TEUR 3.928) betreffen im Wesentlichen Lizenzen und Umlagen und verteilen sich auf das Inland mit TEUR 3.891 (Vorjahr: TEUR 3.532) und das Ausland mit TEUR 407 (Vorjahr: TEUR 396).
Der Anstieg der Umsatzerlöse im Inland ist vor allem auf eine Steigerung der Lizenzerlöse sowie der Mietumlagen zurückzuführen.
22 Sonstige betriebliche Erträge
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen | 1.001 | 762 |
| Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil | 226 | 227 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 74 | 21 |
| Erträge aus Zuschreibungen auf das Sachanlagevermögen | - | 742 |
| Übrige Erträge | 164 | 100 |
| 1.465 | 1.852 |
Bei den Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen, aus Zuschreibungen auf das Sachanlagevermögen und aus der Auflösung von Rückstellungen handelt es sich um periodenfremde Erträge. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 16).
23 Personalaufwand/Mitarbeiter
| Personalaufwand | 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 3.886 | 3.079 |
| Soziale Abgaben | 489 | 429 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 480 | 326 |
| 4.855 | 3.834 |
| Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Angestellte | 52 | 49 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 1 | 1 |
| Auszubildende | 8 | 5 |
| 61 | 55 |
24 Abschreibungen
Unter diesem Posten werden Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von TEUR 1.066 (Vorjahr: TEUR 1.023) ausgewiesen. Zu den außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen siehe Textziffer 8.
25 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Hierunter werden insbesondere Aufwendungen für IT, Instandhaltung und sonstige Raumkosten, Versicherungen sowie Rechts- und Beratungskosten ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursverluste in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 33) und keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen.
26 Erträge aus Beteiligungen
Der Ertrag betrifft die Gewinnausschüttung der PBS Network Gesellschaft für Kommunikationsund Serviceleistungen mbH für das Geschäftsjahr 2011 sowie die Gewinnausschüttung der DEGEDESTRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG für das Geschäftsjahr 2012.
27 Erträge aus Gewinnabführung und Aufwendungen aus Verlustübernahme
Die hier ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen resultieren aus den Ergebnisabführungen folgender Gesellschaften:
| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| edding International GmbH | 11.214 | 11.772 |
| V. D. Ledermann & Co. GmbH | 678 | - 63 |
| 11.892 | 11.709 |
28 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
In dieser Position sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 166) sowie Zinserträge aus Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 37) enthalten.
29 Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Position beinhaltet Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 7), den Zinsanteil aus der Abzinsung von Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen in Höhe von TEUR 555 (Vorjahr: TEUR 572) sowie periodenfremde Zinsen auf Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 372).
30 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten wie im Vorjahr keine latenten Steuern. In den Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.794) enthalten, die auf Vorjahre entfallen.
31 Ausschüttungsgesperrte Beträge
Das Jahresergebnis enthält keine Beträge, die der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB unterliegen.
32 Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Im Geschäftsjahr wurden keine nach § 285 Nr. 21 HGB berichtspflichtigen Geschäfte getätigt.
33 Mitteilungen zum Bestehen von Beteiligungen nach §§ 21 ff. des Wertpapierhandelsgesetzes
Im Geschäftsjahr 2012 haben die folgenden Personen mitgeteilt, dass sie die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 75 % der Stimmrechte an der edding AG überschritten haben:
Herr David Alexander Schumacher
Bereits in den Vorjahren haben die folgenden Personen mitgeteilt, dass sie die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 75 % der Stimmrechte an der edding AG überschritten haben:
Herr Volker Detlef Ledermann
Frau Susanne Ledermann
Frau Angelika Schumacher
Frau Dina Alexandra Schumacher
Frau Beatrix Ledermann
Frau Julia Marie Ledermann
Herr Jan Moritz Ledermann
Herr Per Ledermann
Wir verweisen hierzu auf unsere Mitteilungen nach §§ 21 ff. WpHG.
Die Stimmrechte der Familie Ledermann, soweit diese nicht gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind, sind in einem Stimmrechtspool zusammengefasst.
34 Entsprechenserklärung
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde abgegeben und ist gesondert sowie als Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB im Internet unter www.edding.de veröffentlicht.
35 Gesamtbezüge des Aufsichtsrats, des Vorstands und der früheren Mitglieder des Vorstands
Die Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr 2012 betragen TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 345). Auf der Hauptversammlung der edding AG vom 28. Juni 2011 wurde beschlossen, dass auf eine individualisierte Offenlegung der Vorstandsvergütung nach Maßgabe des Gesetzes über die Offenlegung der Vorstandsvergütung (VorstOG) verzichtet wird.
Die Bezüge für frühere Mitglieder des Vorstands betragen TEUR 1.108 (Vorjahr: TEUR 1.072) und die Bezüge des Aufsichtsrats TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 108). Die für frühere Mitglieder des Vorstands gebildeten Pensionsrückstellungen betragen zum 31. Dezember 2012 TEUR 10.462 (Vorjahr: TEUR 10.604).
36 Organe der edding AG
Der Aufsichtsrat ist wie folgt besetzt:
| Mitglied | Funktion |
|---|---|
| Rüdiger Kallenberg, Rellingen Bankkaufmann | Vorsitzender |
| Chehab Wahby, Bruchsal Kaufmann | Stellvertretender Vorsitzender |
| Roberto Hübner, Cottbus Ingenieur (bis 20. Juni 2012) | Arbeitnehmervertreter |
| Anja Keihani, Hannover Kauffrau (seit 20. Juni 2012) | Arbeitnehmervertreterin |
| Dr. Sabine Friedrich-Renken, Hamburg Rechtsanwältin | Ersatzmitglied |
| Karl Sieveking, Hamburg Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht | Ersatzmitglied |
Die Mitglieder des Aufsichtsrats bekleiden keine weiteren Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.
Die Besetzung des Vorstands lautet wie folgt:
| Mitglied | Funktion |
|---|---|
| Per Ledermann, Ahrensburg Kaufmann | Vorsitzender/Chief Executive Officer (seit 1. Januar 2013) |
| Sönke Gooß, Rosengarten Kaufmann (seit 1. Januar 2013) | Chief Financial Officer |
| Thorsten Streppelhoff, Hamburg Ingenieur (seit 1. Januar 2013) | Chief Operating Officer |
Die Mitglieder des Vorstands bekleiden keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.
37 Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers
Das für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar wird im Anhang zum Konzernabschluss der edding AG angegeben.
38 Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns
Nach Einstellung von TEUR 45 aus dem Jahresüberschuss 2012 in die anderen Gewinnrücklagen der edding AG verbleibt ein Bilanzgewinn von TEUR 1.854.
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn folgende Dividenden an die Aktionäre zu verteilen:
| EUR 1,75 | Dividende je Vorzugsstückaktie im rechnerischen Nennwert von EUR 5,00 |
| EUR 1,71 | Dividende je Stammstückaktie im rechnerischen Nennwert von EUR 5,00 |
Ahrensburg, 7. März 2013
Der Vorstand
Per Ledermann
Thorsten Streppelhoff
Sönke Gooß
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der edding Aktiengesellschaft, Ahrensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 8. März 2013
**Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft**
Dirk Schützenmeister, Wirtschaftsprüfer
Florian Riedl, Wirtschaftsprüfer
Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der edding AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Ahrensburg, 7. März 2013
Der Vorstand
Per Ledermann
Thorsten Streppelhoff
Sönke Gooß