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ecotel communication ag — Management Reports 2011
Apr 17, 2012
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Management Reports
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ecotel communication ag
Düsseldorf
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Lagebericht
I. GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGEN
1. WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland betrug in 2011 laut statistischem Bundesamt 3,0 % - nach 3,6 % Wachstum im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaftskraft hat Ende 2011 einen leichten Dämpfer erhalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im vierten Quartal 2011 um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Für 2012 erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ein Wachstum von 0,6 %.
Telekommunikations-Marktvolumen sank auch 2011
2011 sank der Gesamtmarkt für Telekommunikationsdienste (inklusive Kabelnetze) in Deutschland um 0,8 % von 60,8 Milliarden EUR auf 60,3 Milliarden EUR (Quelle: VATM-Marktanalyse 2011, S. 5). Der Anteil der alternativen Wettbewerber am Gesamtmarkt erhöhte sich gleichzeitig von 58 % auf 59,4 %.
Der Festnetzmarkt, bestehend aus Anschlüssen, Sprach- und Datendiensten, macht dabei mit einem Außenumsatz von 32,6 Milliarden EUR 54 % des Gesamtmarktes an Telekommunikationsdienstleistungen aus.
Der Mobilfunkumsatz reduzierte sich in 2011 trotz zunehmenden Sprachverkehrs von 24,2 Milliarden EUR auf 23,9 Milliarden EUR, im Wesentlichen getrieben durch den signifikanten Rückgang bei den durchschnittlichen Minutenpreisen. Die Zahl der aktivierten SIM-Karten lag Ende 2011 leicht oberhalb des Vorjahreswertes bei ca. 111 Mio. Stück.
Mittlerweile haben die alternativen Wettbewerber im Festnetz mehr als 15 Mio. eigene Telefonanschlüsse geschaltet (inklusive der Sprachzugänge über Kabel-TV-Netze) und kommen somit bei 39 Mio. Telefonanschlüssen auf einen Marktanteil von fast 40 % (Quelle: VATM-Marktanalyse 2011, S. 12). Während jedoch die Zahl der klassischen Vollanschlüsse bei den Wettbewerbern mittlerweile leicht zurückgeht, ist bei den entbündelten Voice-over-IP-Anschlüssen und bei Kabel-TV-Komplettanschlüssen ein deutliches Wachstum zu beobachten.
Ende 2011 gab es in Deutschland über 27 Mio. Breitbandanschlüsse, nach 26 Mio. Breitbandanschlüssen Ende 2010. Dabei entfielen 9 Mio. Anschlüsse (34 %) auf den entbündelten Teilnehmerzugang, 2 Mio. Anschlüsse (8 %) auf Resale DSL / Wholesale DSL / IP Bitstream, 12 Mio. Anschlüsse (44 %) auf die Deutsche Telekom AG (DTAG) sowie 4 Mio. Anschlüsse (13 %) auf Kabel-TV. 0,3 Mio. Haushalte (1%) sind mittlerweile über einen breitbandigen Glasfaserzugang angeschlossen. Die Wettbewerber der DTAG haben einen Marktanteil von 55 % (Quelle: VATM-Marktanalyse 2011, S. 13).
Der Anteil der Wettbewerber der DTAG am Verkehrsvolumen bei Sprachdiensten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, im Wesentlichen bedingt durch den steigenden Anteil der Wettbewerber an eigenen Komplettanschlüssen, dieser Anteil betrug 2011 64% des gesamten Verkehrsvolumens im Deutschen Festnetzmarkt. Mittlerweile nimmt der Anteil der Sprachverbindungsminuten über Komplettanschlüsse an der Gesamtmenge von Festnetznetzminuten, die von Wettbewerbern realisiert werden, fast 84 % ein. Bei Call-by-Call und Preselection (Verbindungsnetzbetreiber (VNB) Vorwahl aus dem Netz der DTAG) ist das Volumen dagegen stark rückläufig (Quelle: VATM-Marktanalyse 2011, S. 10).
Trends im B2B-Markt
Ähnlich wie im Vorjahr ist die Umsatzentwicklung im Geschäftskundensegment (B2B) in Deutschland rückläufig, im Wesentlichen getrieben durch die weiterhin hohe Wettbewerbsintensität. Darüber hinaus wird die traditionelle Voice-Technologie immer mehr durch Voice-over-IP-Lösungen ersetzt.
Wichtige TK Trends der Zukunft im Geschäftskundenbereich sind der kontinuierliche Ausbau an breitbandigen Internetzugängen sowohl über Festnetz (VDSL, FTTH) als auch über Mobilfunk (HSPA+, LTE), die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX / IP Centrex) sowie das stärkere Zusammenwachsen von Telekommunikation und IT.
Der bedeutendste aktuelle IT Trend ist „Cloud Computing“ mit seinen Ausprägungen Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS). Im Wesentlichen geht es dabei um das Verlagern von lokalen Rechenleistungen (Hardware) und Applikationsprogrammen (Software) sowie der Datenhaltung (Content) in sichere Rechenzentren im Internet, auf welche der Nutzer über breitbandige und gesicherte Anbindungen zugreift.
Weitere wichtige ITK Trends sind mobile Applikationen, IT Security, Social Media, Virtualisierung, Business Intelligence, IT Outsourcing, Business Process Management, Smart Metering und M-Payment (Quelle: Bitkom, 37. Branchenbarometer).Regulatorische Trends
ecotel unterliegt als Telekommunikationsunternehmen der Aufsicht der Bundesnetzagentur für Elek-trizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA). Die BNetzA fördert die Liberalisierung und Marktöffnung der Telekommunikationsbranche.
Wichtige aktuelle Themengebiete sind:
- Beschleunigung des Ausbaus von hochleistungsfähigen öffentlichen Telekommunikationsnetzen der nächsten Generation inklusive verbesserter Rahmenbedingungen für wettbewerbskonforme Infrastrukturinvestitionen
- Sicherstellung einer flächendeckenden gleichartigen Grundversorgung in städtischen und ländlichen Räumen mit Telekommunikationsdiensten (Universaldienstleistungen) inklusive breitbandigen Anschlüssen zu erschwinglichen Preisen
- Netzneutralität (d.h. gleichberechtigte und unveränderte Übertragung von Datenpaketen durch Carrier, unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben)
- Stärkung des Verbraucherschutzes hinsichtlich der Zeitdauer zur Speicherung von Verkehrsdaten Anfang 2012 wurde die Novelle des Telekommunikationsgesetzes verabschiedet.
Die wichtigsten Inhalte sind:
- Investitionsfreundliche Regulierungsgrundsätze (Berücksichtigung von regionalen Besonderheiten, Investitionsrisiken, Unternehmenskooperationen durch die BNetzA)
- Erhöhung der Planungssicherheit von Unternehmen (z.B. Unternehmen haben Auskunftsrecht über zu erwartende regulatorische Rahmenbedingungen beim Netzausbau)
- Mitnutzung alternativer Infrastrukturen (z.B. Abwasserkanäle, Energienetze) und Duldungspflicht der Grundstückseigentümer
- Microtrenching (Verlegen von Glasfaserleitungen in geringerer Tiefe)
- Stärkung der Verbraucherrechte (u.a. Kostenlose Warteschleifen, Sperren von Mehrwertdiensterufnummern beim Handy, Erleichterung des Wechsels des TK Anbieters, kürzere Vertragslaufzeiten, Preisansage bei Call-by-Call, Stärkung des Datenschutzes z.B. bei Handy Ortung)
Im Rahmen der EU-Roaming-Verordnung ist zu erwarten, dass in 2012 und den Folgejahren die Sprach- und Datenroaming-Entgelte weiter abgesenkt werden.
2. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Die Gesellschaft ist ein seit 1998 bundesweit tätiges Telekommunikationsunternehmen, das sich auf die Anforderungen von Geschäftskunden spezialisiert hat. ecotel vermarktet Produkte und Dienstleistungen über zwei Geschäftsbereiche: "Geschäftskundenlösungen" und "Wiederverkäuferlösungen".
Geschäftskundenlösungen
Im Kernbereich "Geschäftskundenlösungen" bietet ecotel bundesweit kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie einzelnen Großkunden ein integriertes Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunkdiensten aus einer Hand an.
Im Bereich der Sprachdienste verfügt ecotel über das komplette Portfolio von Anschluss, Telefonie sowie Mehrwertdiensten. Bei den Datenprodukten erstreckt sich das Angebot von Datenanschlüssen wie ADSL, SDSL, Mietleitungen (Leased Lines) und Ethernet bis hin zu sicheren Unternehmensvernetzungen via Virtual Private Network (VPN) sowie das Housing von Serverfarmen und das Hosting von Shared Services (Software as a Service, Cloud Computing). Seit 2008 vermarktet ecotel zudem auch eigene Mobilfunkprodukte und bietet Geschäftskunden Sprachtarife in Verbindung mit Optionen zur mobilen Datennutzung an.
Über die letzten fünf Jahre hat sich ecotel‘s "Umsatzmix" im Geschäftskundenbereich erheblich verändert. In 2006 erwirtschaftete ecotel noch ca. 94 % der Geschäftskundenumsätze mit reinen Preselect Sprachdiensten. Mittlerweile hat die erfolgreiche Vermarktung der Vollanschlüsse den Vertrieb von reinen Verbindungsminuten über Preselectionangebote nahezu abgelöst. Im Rahmen von kontinuierlichen Kundenbindungsmaßnahmen werden bei Bestandskunden sukzessive Produktwechsel von Preselection auf ecotel Vollanschlüsse durchgeführt. Mittlerweile beträgt der Umsatzanteil von Preselection nur noch ca. 26 % der Geschäftskundenumsätze und wird zukünftig noch weiter zurückgehen, bedingt durch gezielte Produktwechsel und hohe Kündigungsquoten.
Im Gegensatz dazu konnten die neuen Produktbereiche ihre Anteile am Gesamtumsatz deutlich ausbauen. Neben den ecotel Vollanschlüssen haben sich insbesondere die Daten und VPN Umsätze positiv entwickelt. Mit den Vollanschlüssen (43 %), Datendiensten (21 %), Housing/Hosting Dienstleistungen (7 %) sowie Mobilfunk (3 %) steuern zukunftsträchtige und nachhaltige Produktbereiche bereits 74 % zum B2B-Geschäftskundenumsatz bei.
Je nach Zielgruppe erfolgt der Vertrieb im Bereich Geschäftskundenlösungen über den Direkt- oder den Partnervertrieb mit insgesamt 500 aktiven Vertriebspartnern. Damit verfügt ecotel über einen breiten Zugang zu ihrer Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Geschäftskunden. Darüber hinaus hat sich ecotel als erfolgreicher Partner in der Zusammenarbeit mit mehr als 100 Einkaufsgenossenschaften und Verbundgruppen etabliert.
Im Bereich Geschäftskundenlösungen versorgt das Unternehmen bundesweit mehr als 20.000 kleine und mittelständische Unternehmen mit 40 Millionen Euro Jahresumsatz aus verschiedenen Branchen mit standardisierten und individuellen Telekommunikationslösungen.
Wiederverkäuferlösungen
Im Geschäftsbereich "Wiederverkäuferlösungen" fasst ecotel die Angebote für andere Telekommunikationsunternehmen zusammen. Zudem ist die Gesellschaft im netzübergreifenden Handel mit Telefonminuten (Wholesale) für nationale und internationale Carrier tätig und unterhält hierfür Netzzusammenschaltungen mit mehr als 100 internationalen Carriern. Über das Wholesale Geschäft wickelt ecotel auch den Großteil seiner nationalen und internationalen Telefongespräche seiner Geschäftskunden ab. Dem Wiederverkäufersegment zugeordnet, ist die Beteiligung der mvneco GmbH als technischer Dienstleister bzw. Enabler für den Mobilfunk.
Infrastruktur
Auf der Infrastrukturseite ist das Geschäftsmodell der ecotel effizient und "lean" ausgerichtet.
ecotel betreibt kein eigenes Zugangsnetz, sondern bezieht die TK Zuführungsleistungen von diversen Vorlieferanten und kann jeweils den Betreiber mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis auswählen. Als typische Vorlieferanten sind die DTAG, Vodafone, Versatel, Telefonica, QSC und Eplus zu nennen. Durch den kundenbezogenen Einkauf der Zuführungsleistung ist ein Großteil der Kostenbasis der ecotel variabel.
ecotel besitzt ein eigenes Rechenzentrum auf dem Campus des größten Europäischen Internetknotens in Frankfurt a.M. und hält ein eigenes zentrales Voice und Daten Backbone-Netz vor, um eine optimale Netzzusammenschaltung mit allen wichtigen globalen Carriern sicherzustellen.
IT-seitig unterhält ecotel eigene Systeme für das Auftragsmanagement sowie die Rechnungsstellung.
3. RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN DER GESELLSCHAFT
Die von der ecotel communication ag ausgegebenen stimmberechtigten Aktien sind am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Teilsegment Prime Standard) zugelassen. Bei dem regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse handelt es sich um einen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 7 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG).
Leitungsorgan
Gesetzliches Leitungs- und Vertretungsorgan der ecotel communication ag ist der Vorstand der Gesellschaft. Gemäß § 5 der Satzung der Gesellschaft besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Es können auch stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Nach der Satzung der Gesellschaft erlässt der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung für den Vorstand. Dem ist der Aufsichtsrat nachgekommen.
Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft wird ecotel durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Der Aufsichtsrat hat von seiner Ermächtigung Gebrauch gemacht und bestimmt, dass die jeweiligen Vorstandsmitglieder einzelvertretungsberechtigt sind. Derzeit gehören dem Vorstand der Gesellschaft die Herren Peter Zils (CEO), Bernhard Seidl (CFO) und Achim Theis (CSO) an.
Vergütung der Organmitglieder
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der ecotel erfolgt auf der Grundlage von § 87 AktG und Vorstandsvergütungsgesetz (VorstAG) und umfasst eine feste jährliche Grundvergütung sowie einen variablen Bestandteil. Die Zielvorgaben (z.B. Auftragseingang, EBITDA, Net Income, Aktienkursentwicklung) für den variablen Anteil werden jährlich durch den Aufsichtsrat festgelegt. Die Auszahlung des variablen Anteils ist an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt und erfolgt nur in Höhe des zu diesem Zeitpunkt bereits sicher verdienten Anteils. ecotel hat für die Vorstandsmitglieder eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen.
Des Weiteren nehmen zwei Mitglieder des Vorstands am Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft teil.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste und variable jährliche Vergütung. Ferner hat die ecotel auch für die Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen.
Die Gesamtbezüge der Organe sowie die individuellen Vergütungen der Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratsmitglieder sind im Anhang (Punkt 4. Sonstige Angaben [g], "Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats") aufgeführt.
Änderungen der Satzung
Jede Satzungsänderung bedarf gemäß § 179 AktG grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung. Ausgenommen hiervon sind Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen; zu solchen Änderungen ist der Aufsichtsrat ermächtigt.
Hauptversammlungsbeschlüsse werden, soweit die Satzung nicht im Einzelfall etwas anderes anordnet oder zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst.
Kapitalverhältnisse
Grundkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 3.900.000,00 EUR. Das Kapital ist in 3.900.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien eingeteilt. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR ausgegeben. Das Grundkapital ist in Höhe von 3.900.000,00 EUR vollständig eingezahlt. Jede nennbetragslose Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Stimmrechtsbeschränkungen bestehen nicht. Derzeit hält ecotel 147.500 eigene Aktien, so dass das ausgegebene Kapital in der Bilanz 3.752.500 EUR beträgt. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, wie sie sich beispielsweise aus Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern ergeben können, sind dem Vorstand der Gesellschaft nicht bekannt.
Genehmigtes Kapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 wurde der Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. Juli 2012 einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 1.750.000,00 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen. Die Zahl der Aktien muss sich in demselben Verhältnis wie das Grundkapital erhöhen. Im Geschäftsjahr 2011 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Bedingtes Kapital
Die Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 1.500.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien beschlossen (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 bis zum 26. Juli 2012 von der Gesellschaft oder durch eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligungsgesellschaft der Gesellschaft gegen Barleistung begeben werden. Im Geschäftsjahr 2011 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Des Weiteren hat die Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 die Schaffung eines bedingten Kapitals zur Bedienung des Aktienoptionsprogramms 2007 beschlossen. Danach ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 150.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 150.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Erfüllung von Bezugsrechten, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 bis zum 26. Juli 2012 gewährt werden. In den Geschäftsjahren 2009 - 2011 wurden die Erfolgsziele zur Ausübung der ausgegebenen Bezugsrechte nicht erreicht und die gewährten Bezugsrechte sind verfallen.
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien
Die Hauptversammlung hat die Gesellschaft mit Beschluss vom 30. Juli 2010 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach dem § 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien läuft bis zum 29. Juli 2015. Im Geschäftsjahr 2011 hat die Gesellschaft von ihrer Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien keinen Gebrauch gemacht. Zum 31. Dezember 2011 hält ecotel 147.500 eigene Aktien.
Kapitalbeteiligungen und Kontrollrechte
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Namen der Aktionäre, deren Beteiligung am Grundkapital der Gesellschaft Ende 2011 mehr als 3 % beträgt. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte.
Aktionär
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| Aktienbesitz | (in %) |
|---|---|
| Peter Zils | 25,64 |
| Intellect Investment & Management Ltd. | 25,09 |
| IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH | 14,56 |
| PVM Private Values Media AG | 9,31 |
| Eigene Aktien | 3,78 |
| Gesamt | 78,38 |
Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Eine Stimmrechtskontrolle für den Fall, dass Arbeitnehmer am Gesellschaftskapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, liegt nicht vor.
Auswirkungen potenzieller Übernahmeangebote
Die Darlehensgewährung einzelner Banken ist auf der Grundlage erfolgt, dass die Beteiligung von Herrn Peter Zils an der ecotel einen Anteil von 25 % zuzüglich einer Stimme am Grundkapital während der gesamten Laufzeit des Darlehenvertrags nicht unterschreitet oder gänzlich aufgegeben wird. Ferner darf die direkte oder indirekte Beteiligung der ecotel an der nacamar GmbH einen Anteil von 75 % des Stammkapitals nicht unterschreiten. Weitere Vereinbarungen zwischen ecotel und anderen Personen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, bestehen nicht. Für die Vorstandsmitglieder der ecotel bestehen keine Vereinbarungen für Entschädigungen im Fall einer Übernahme.
Im Falle eines Kontrollwechsels bei der ecotel communication ag oder der ecotel private GmbH hat der zweite Gesellschafter der easybell GmbH, die Consultist GmbH, das Recht, einen solchen Teil-geschäftsanteil an der easybell GmbH von der ecotel communication ag oder der ecotel private GmbH zu erwerben, dass sie mindestens eine Beteiligung von 51 % an der easybell GmbH erreicht. Der Kaufpreis muss dem Marktwert des Teilgeschäftsanteils entsprechen.
4. STRUKTUR UND BETEILIGUNGEN DER GESELLSCHAFT
Die ecotel communication ag hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf. 2011 beschäftigte die Gesellschaft inklusive Vorstand und Auszubildenden ohne ihre Tochtergesellschaften 160 Mitarbeiter, drei Mitarbeiter mehr als durchschnittlich 2010.
Die Tochterunternehmen der ecotel communication ag haben ihre Standorte in Deutschland und beschäftigten 2011 inklusive Geschäftsführern und Auszubildenden durchschnittlich 44 feste Mitarbeiter (nach 52 Mitarbeitern in 2010).
nacamar GmbH
Die nacamar GmbH wurde ursprünglich 1995 gegründet. Die Gesellschaft firmierte zwischenzeitlich unter World Online und später als Tiscali Business GmbH. Nachdem ecotel in 2007 das Unternehmen zu 100 % erworben hatte und in 2009 das B2B-Geschäft der Gesellschaft auf die Muttergesellschaft verschmolzen hat, agiert nacamar nunmehr als eigenständiger Service Provider im New Media Geschäft und bietet Unternehmen aus der Medienbranche ein weitgefächertes Angebot an Medienapplikationen an. Hierzu gehören die Aufbereitung sowie das Streaming von Audio- und Videoinhalten für verschiedenste Endgeräte, das Management von Medienbibliotheken für Unternehmen sowie eine eigene Werbevermarktung. nacamar betreibt ein eigenes Content Delivery Netzwerk (CDN) sowie die größte deutsche Radio Streaming Plattform (freestream) im konzerneigenen Rechenzentrum mit Anbindung an alle wichtigen nationalen und internationalen Netze. Die nacamar GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und beschäftigte 2011 durchschnittlich 17 Mitarbeiter (Vorjahr: 17 Mitarbeiter).
ecotel private GmbH
Die ecotel private GmbH ist eine 100%-ige Tochter der ecotel. Das Unternehmen wurde im Jahr 2003 gegründet und betreibt Sprachdienste an Privatkunden. Die ecotel private GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die ecotel private GmbH hält 50,98 % der Anteile an der easybell GmbH.
toBEmobile GmbH
Die Anteile an der toBEmobile GmbH, Düsseldorf, wurden im Oktober 2011 an André Borutta veräußert.
i-cube GmbH
Im November 2011 verkaufte ecotel den operativen Geschäftsbetrieb der i-cube GmbH, Düsseldorf, an die infinity3 GmbH, Bielefeld. Anschließend erwarb ecotel die ausstehenden Anteile an der i-cube GmbH, um diese auf Basis des Verschmelzungsvertrags vom 7. Februar 2012 auf die ecotel zu verschmelzen.
mvneco GmbH
ecotel hat im April 2007 mit anderen Konsortialpartnern die mvneco GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. ecotel hält 48,65 % der Anteile des Unternehmens. 2011 beschäftigte die mvneco GmbH durchschnittlich 15 feste Mitarbeiter. Sie fungiert als technischer Dienstleister und ermöglicht als sogenannter Mobile Virtual Network Enabler (MVNE) anderen Telekommunikationsunternehmen, wie etwa der ecotel communication ag, den Einstieg in den Mobilfunkmarkt. Dabei wird die technische Plattform von der mvneco GmbH an das Vermittlungsnetz eines Mobilfunknetzbetreibers (z.B. E-Plus) angeschlossen, wodurch das Angebot eigener Mobilfunkdienste ermöglicht wird.
synergyPLUS GmbH
Die synergyPLUS GmbH, Rathenow, wurde im Februar 2009 gegründet. Die synergyPLUS GmbH agiert als exklusiver Vertriebspartner der ecotel und vermarktet insbesondere die neuen Vollanschlussprodukte in Verbindung mit den ergänzenden ecotel Mobilfunklösungen als Konvergenzprodukt über Telesales und Handelsvertreter. Das Telesales- und Handelsvertreter-Konzept ermöglicht es, die Fixkosten niedrig zu halten und gleichzeitig den Zugriff auf einen direkt steuerbaren Vertrieb zu haben. Ende 2011 beschäftigte die synergyPLUS GmbH 12 feste Mitarbeiter. ecotel hält 49,9 % der Anteile des Unternehmens.
PPRO GmbH
Im Dezember 2011 wurden die verbleibenden Anteile an der PPRO GmbH, Bad Heilbrunn, an die Nieland Technologies GmbH verkauft.
5. UNTERNEHMENSSTEUERUNG
ecotel steuert die Geschäftsbereiche nach der Maßgabe der strategischen Gesamtausrichtung des Konzerns. Es gibt eine Gesamt-Budgetplanung, in die die Jahresbudgets der Geschäftsbereiche sowie der Konzernunternehmen einfließen. Die Planung erfolgt auf Produktebene nach dem Kostenträgerverfahren. Dabei werden den Erlösarten die direkten variablen Kosten je Produkt zugeordnet und eine Rohmarge je Produkt ermittelt. Die produktübergreifenden indirekten Kosten sowie die Personalkosten werden separat geplant. Die unterjährige Berichterstattung erfolgt monatlich auf Umsatz-, Ergebnis- und Cashflow-Ebene je Bereich mit detaillierter Analyse der Abweichungen gegenüber der Planung und dem Vorjahr sowie einem regelmäßig aktualisierten Ausblick auf das Geschäftsjahresende. Zudem erfolgt eine kontinuierliche Liquiditäts-, Investitions- und Working-Capital-Überwachung. Zur Steuerung werden bereichsbezogene spezifische Kennzahlen (z.B. Minutenvolumen, Preis je Minute, Einkaufsmarge, Mengengerüste) verwendet, die in einem Reportingsystem abgebildet werden.
6. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Die im Jahr 2011 von der ecotel aktivierten Entwicklungsaufwendungen in Höhe von TEUR 82 betreffen im Wesentlichen eigenentwickelte Softwarelösungen und Produktentwicklungen. Bei der ecotel communication ag waren dies in erster Linie das Auftragsabwicklungssystem für Festnetz, Daten und Mobilfunk sowie neue Schnittstellen zu weiteren Vorlieferanten.
7. GESCHÄFTSENTWICKLUNG 2011
Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die wichtigsten Ereignisse des Geschäftsjahres 2011 der ecotel gegeben.
Erfolgreiche Vermarktung der Vollanschlussprodukte
ecotel vertreibt seit Ende 2009 ISDN Sprach- und Datenanschlüsse (sogenannte Vollanschlüsse) auf Basis der Infrastruktur von Versatel AG und der Vodafone D2 GmbH und deckt damit mehr als 70 % der Geschäftskunden in Deutschland ab (sogenannte On-net Gebiete). Beim Einkauf dieser Vollanschlüsse bezieht ecotel die ISDN Sprach- und Datenanschlüsse mit einem attraktiven Großhandelsrabatt und senkt somit nachhaltig seine Kostenbasis in On-net Gebieten um 35 % verglichen mit dem Einkauf über den bisherigen Vorlieferanten DTAG. Zudem entfallen die Kosten für die Zuführung des Sprachverkehrs, da die Zuführung im Teilnehmernetzbetreiber (TNB)-eigenen Netz erfolgt. Diese Kosteneinsparung erhöht einerseits die Profitabilität der ecotel und führt andererseits dazu, dass ecotel Neuprodukte zu attraktiven Konditionen an Bestands- und Neukunden vermarkten kann.
Das Vollanschluss-Produkt bildet somit die neue Geschäftsgrundlage der ecotel und trägt signifikant zur Erhöhung des Rohertrags im Geschäftskundensegment bei. Ende 2011 waren bereits 13.000 Vollanschluss-Aufträge aktiv, welche über alternative Vorlieferanten realisiert wurden.
Erfolgreiche Vermarktung der Daten- und VPN-Produkte
Bei der Vermarktung seiner Datenprodukte konnte ecotel in 2011 wesentliche Erfolge feiern. Unter anderem wurden in 2011 135 neue breitbandige Ethernetleitungen und 250 SHDSL Leitungen realisiert. Zudem konnte ecotel in 2011 einen Großauftrag von der ING DiBa zur Anbindung von mehr als 1.200 Geldautomaten abschließen.
Verbesserung der Kostenbasis durch niedrigere Mobilfunk Terminierungsentgelte
Am 24. Februar 2011 gab die Bundesnetzagentur ihre endgültigen Entgeltgenehmigungen für die Mobilfunkterminierung bekannt, die bis 30. November 2012 Bestand haben. Die daraus resultierende Halbierung der Mobilfunkterminierungsentgelte für 2011 war neben der erfolgreichen Vermarktung der Vollanschlüsse ein wesentlicher Treiber zur Erhöhung des Rohertrags der ecotel im letzten Jahr.
Konsolidierung weiterer Tochtergesellschaften
Mit der Veräußerung der Beteiligung an der toBEmobile GmbH sowie der PPRO GmbH hat ecotel den Umfang des Beteiligungsportfolios weiter auf die strategische Gesamtausrichtung der Gesellschaft angepasst. Hierzu zählen auch die Veräußerung des Geschäftsbetriebs der i-cube GmbH und deren Verschmelzung auf die Gesellschaft.
Effizienzsteigerungen der internen und externen Geschäftsprozesse
Die Weiterführung der IT Systemkonsolidierung sowie die Inbetriebnahme der automatisierten Provisionierungsschnittstelle mit Vodafone führten zu einer effizienteren Auftragsbearbeitung und Auftragsabwicklung. Zudem laufen mittlerweile mehr und mehr Prozesse papierlos ab. Die Effizienzsteigerung auf Systemseite ging einher mit einem neuen Auftragsmanagementprozess zur Steigerung der Kundenzufriedenheit. Der vollständige Anschalteprozess (Auftragsprüfung, Auftragsbestätigung, Terminbestätigung, Quality Call, Erstrechnungskontrolle) für Neuprodukte und die zugehörige Kommunikation zwischen ecotel und dem Endkunden läuft über feste Ansprechpartner (Contract Ownership).
II. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE
1. ERTRAGSLAGE
2011 wurde ein Umsatz in Höhe von 74,6 Mio. EUR erzielt, gegenüber 86,8 im Vorjahreszeitraum. Der Rohertrag (Umsatzerlöse minus Materialaufwand) steigerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7 % von 18,6 Mio. EUR auf 20,0 Mio. EUR. Die Rohertragsmarge lag somit bei 27 % (Vorjahr: 21 %).
Konstante Zahlen im Geschäftskundensegment
Der Bereich Geschäftskundenlösungen erzielte einen Anteil von 55 % (Vorjahr: 51 %) an den Gesamterlösen sowie einen Anteil von 93 % am Rohertrag der ecotel. Der Umsatz in Höhe von 42 Mio. EUR reduzierte sich dabei leicht zum Vorjahr (Vorjahr: 45) insbesondere aufgrund des weiterhin anhaltenden Kundenverlusts beim klassischen Preselection-Geschäft.
Rückläufiges Geschäft im Wiederverkäufersegment
Der Geschäftsbereich Wiederverkäuferlösungen trug mit 45 % (Vorjahr: 49 %) zu den Gesamterlösen und mit einem Anteil von 7 % zum Rohertrag der ecotel bei. Der Umsatz in diesem Segment reduzierte sich von 42 Mio. EUR auf 33 Mio. EUR. Ursächlich hierfür ist vor allem die Reduzierung der Mobilfunk Terminierungsentgelte.
Geringere Aufwendungen
Der Personalaufwand 2011 steigerte sich leicht im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Mio. EUR und belief sich 2011 auf 8,3 Mio. EUR. Die Mitarbeiterzahl steigerte sich auf 160 (Vorjahr: 157).
Hauptsächlich infolge erzielter Kosteneinsparungen reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um ca. 5 % von 8,1 Mio. EUR auf 7,7 Mio. EUR.
Höheres EBITDA und EBIT als im Vorjahr
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Jahres 2011 erhöhte sich um 53 % von 3,0 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 6 %.
Die Abschreibungen reduzierten sich 2011 von 2,7 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR. Davon entfallen ca. 1,2 Mio. EUR auf Abschreibungen von Geschäfts- oder Firmenwerten und sonstigen immateriellen Vermögensgegenständen. Die verbleibenden Abschreibungen beziehen sich auf Abschreibungen auf das sonstige Anlagevermögen.
Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Vergleich zum Vorjahre um das Zehnfache, auf 2,2 Mio. EUR. (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR.) Die EBIT Marge erhöhte sich entsprechend auf 3 %.
Verbessertes Finanzergebnis
Das Finanzergebnis betrug 2011 -1,9 Mio. EUR nach -2,2 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2010. Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2011 setzt sich im Wesentlichen aus Aufwendungen aus der Verlustübernahme der Tochtergesellschaft nacamar GmbH in Höhe von 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,8 Mio. EUR), und einem negativen Zinsergebnis in Höhe von -0,3 Mio. EUR (Vorjahr: -0,5 Mio. EUR) zusammen.
Der Steueraufwand für 2011 lag bei 0,05 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR) aufgrund genutzter Verlustvorträge.
Der Jahresüberschuss 2011 betrug 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 2,1 Mio. EUR).
2. FINANZLAGE
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit für 2011 betrug 3,9 Mio. EUR, verglichen mit -1,1 Mio. EUR im Vorjahr.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit 2011 betrug -1,1 Mio. EUR. Er setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Investitionen von 0,2 Mio. EUR in Softwarelizenzen und eigenentwickelte Software sowie Investitionen von 0,8 Mio. EUR für Server-, Netzwerk- und Rechenzentrumsinfrastruktur sowie Erlöse aus dem Verkauf von Finanzanlagen in Höhe von 0,1 Mio. EUR.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag 2011 bei -3,6 Mio. EUR (Vorjahr: -3,5 Mio. EUR) und umfasst die Tilgung von Finanzkrediten in Höhe von 7,5 Mio. EUR und die Aufnahme neuer Finanzkredite in Höhe von 4 Mio. EUR.
Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich von 3,6 Mio. EUR Anfang 2010 auf 2,8 Mio. EUR Ende 2011 reduziert.
ecotel hat eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von 2,9 Mio. EUR. Davon waren Ende 2011 1,6 Mio. EUR als Aval genutzt und somit 1,0 Mio. EUR noch offen.
Die Gesellschaft war wie in den Vorjahren in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt und termingerecht nachzukommen.
3. VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2011 28,2 Mio. EUR, was einer Reduktion um 15 % gegenüber 33,2 Mio. EUR zum 31. Dezember 2010 entspricht. Der Rückgang der Bilanzsumme ist im Wesentlichen durch Abschreibungen und der Tilgung von Bankverbindlichkeiten begründet.
Auf der Seite der Aktiva reduzierte sich das Anlagevermögen um 21 % von 15,4 Mio. EUR auf 12,3 Mio. EUR. Ursächlich für diesen Rückgang ist im Wesentlichen die Kapitalrückzahlung einer Tochtergesellschaft in Höhe von 2,3 Mio. EUR, die zu einer entsprechenden Reduzierung der Finanzanlagen geführt hat.
Das Umlaufvermögen inklusive Rechungsabgrenzungsposten (ohne liquide Mittel) reduzierte sich von 14,1 Mio. EUR auf 13,1 Mio. EUR. Die liquiden Mittel reduzierten sich von 3,6 Mio. EUR auf 2,8 Mio. EUR.
Auf der Seite der Passiva erhöhte sich das Eigenkapital um 8 % von 6,6 Mio. EUR auf 7,2 Mio. EUR. Somit beträgt die Eigenkapitalquote Ende 2011 26 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 20 %). Die Rückstellungen betrugen 1,3 Mio. EUR und sind durchgängig kurzfristiger Natur. Die Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich durch Tilgungsmaßnahmen von 12,8 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich im Wesentlichen durch den Ausgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der nacamar GmbH von 1,1 Mio. EUR auf 0,4 Mio. EUR.
4. GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft deutlich verbessert. Dazu trug insbesondere die positive Entwicklung der Ertragslage bei, die die Grundlage für die erfolgreiche Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten und der damit einhergehenden Entlastung des Finanzergebnisses bildete.
III. NACHTRAGSBERICHT
Nach Abschluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine nennenswerten Änderungen der Rahmenbedingungen. Weder änderte sich das wirtschaftliche Umfeld in einem Maße, dass es wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten der ecotel hatte, noch stellte sich die Branchensituation anders dar als zum 31. Dezember 2011. Als bedeutsamer Geschäftsvorfall nach dem Bilanzstichtag ist die Verschmelzung der i-cube GmbH auf die ecotel zu nennen. Der diesbezügliche Verschmelzungsvertrag datiert vom 7. Februar 2012, die Handelsregistereintragungen vom 11./16. Februar 2012 beim übernehmenden bzw. übertragenden Rechtsträger. Somit geht das wirtschaftliche und rechtliche Eigentum an den Vermögensgegenständen und Schulden im Geschäftsjahr 2012 auf die ecotel über.
IV. RISIKOBERICHT
1. RISIKOMANAGEMENT und internes Kontrollsystem
Zur frühzeitigen Identifizierung und Bewertung von unternehmerischen und bestandsgefährdenden Risiken sowie zum richtigen Umgang hiermit setzt der ecotel Konzern ein entsprechendes Risikomanagementsystem ein.
Die konzernweite Verantwortung der Früherkennung und Gegensteuerung von Risiken liegt beim Vorstand. Für die kontinuierliche Identifizierung und Bewertung von Risiken im Unternehmen unterstützen ihn dabei die Geschäftsführer der Tochterunternehmen sowie Mitglieder der Geschäftsleitung von ecotel.
Mit Hilfe eines quartalsweise erscheinenden Risikoreports verfolgen der Vorstand und der Aufsichtsrat das gesamte Jahr hindurch die identifizierten Risiken mit Bezug auf das geplante Ergebnis. Der Fokus liegt dabei auf der Identifikation des Handlungsbedarfs und dem Status der eingeleiteten Maßnahmen zur systematischen Steuerung der identifizierten Risiken. In Form einer Risikomatrix sind dabei jeweils alle wesentlichen Risiken aufgeführt, die das Ergebnis und den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Alle Risikopotenziale werden nach Wahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe bewertet. Zudem werden die Risiken mit Bezug auf das geplante Ergebnis der Gesellschaft als potenzielle Planabweichung quantifiziert. Abschließend sind hinter jedem Risikopotenzial die eingeleiteten Maßnahmen zur Steuerung enthalten.
Zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterhält ecotel ein Internes Kontrollsystem (IKS), welches in regelmäßigen Abständen überarbeitet wird. Das Risiko der Finanzberichterstattung besteht darin, dass die Jahres- und Zwischenabschlüsse Falschdarstellungen enthalten könnten, die möglicherweise wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Adressaten haben. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem zielt darauf ab, mögliche Fehlerquellen zu identifizieren und die daraus resultierenden Risiken zu begrenzen. Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ist das interne Kontrollsystem derart gestaltet, dass für alle wesentlichen Geschäftsvorfälle das 4-Augen-Prinzip eingesetzt wird und dass in der Buchhaltung eine Funktionstrennung zwischen den Abteilungen (Kreditoren, Debitoren) vorliegt. Für die korrekte Bilanzierung werden Kontierungsrichtlinien eingesetzt. Zur IFRS-Abschlusserstellung sowie zu komplexeren Bilanzierungssachverhalten werden externe Dienstleister hinzugenommen. Gleiches gilt für die Erstellung der Steuererklärung. Darüber hinaus erfolgt eine Überwachung der zentralen Finanzkennzahlen durch einen regelmäßigen Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsanalyse.
2. RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist ecotel mit operativen Risiken, finanzwirtschaftlichen Risiken, strategischen Risiken sowie mit Risiken des Marktumfelds konfrontiert.
Operative Risiken
Operative Risiken sind eher kurzfristiger Natur und konzentrieren sich bei ecotel hauptsächlich auf mögliche Ausfälle, Fehler und Kapazitätsengpässe von Infrastruktur (z.B. Backbone, Rechenzentrum, Vermittlungstechnik, Server-Farmen) sowie auf die korrekte und zeitnahe Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse in den Bereichen Provisionierung, Rechnungsstellung, Forderungsmanagement sowie der Kundenbetreuung.
Die Sicherstellung einer maximal hohen Verfügbarkeit von Infrastruktur durch entsprechende Systemredundanzen sowohl auf Vermittlungstechnik- als auch auf Leitungsseite ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung der Risiken, die ecotel konsequent umsetzt. Die Implikationen eines möglichen Ausfalls der eigenen Vermittlungstechnik sind dadurch minimiert, dass nur der internationale B2B- sowie der Wholesale-Verkehr über die eigenen Vermittlungssysteme terminiert wird und der größte Teil des B2B-Sprachverkehrs in den Netzen der Vorlieferanten verbleibt. Für den Mobilfunkverkehr besteht ein Fallback Szenario, dass bei einem Ausfall des eigenen Netzes der Verkehr über das Netz des Vorlieferanten geroutet wird. Im Bereich der Verfügbarkeit der Server-Farmen des nacamar-Media-Delivery-Netzwerks sind die Server-Farmen in getrennten Räumlichkeiten vollständig dupliziert.
Im Bereich der Rechenzentrum-Infrastruktur liegen potenzielle Risiken im Ausfall der Klima- und Notstromversorgung. Die Notstromversorgung ist redundant ausgebaut, im Bereich der Klimatechnik wird in 2012 eine n+1 Redundanz umgesetzt. Zudem wird zukünftig eine Freiluftkühlung implementiert, welche die Energieeffizienz des Rechenzentrums weiter erhöht und die Risiken durch möglicherweise zukünftig steigende Strompreise mindert. Weiterhin existieren externe Kapazitätsengpässen bei der Stromversorgung des Rechenzentrums in Frankfurt am Main, welche möglicherweise zu Behinderungen beim künftigen Kundenwachstum führen können. Da eventuelle Ausbaumaßnahmen in der Stromversorgung mit signifikanten Investitionen verbunden sind, wird dieses Projekt erst bei entsprechenden zusätzlichen Kapazitätsnachfragen von Kunden in Angriff genommen.
Die Abhängigkeit der ecotel von der DTAG konnte im Bereich der Anschlussübernahme dadurch gemindert werden, dass ecotel die Anschlussübernahme über die DTAG nur noch in sogenannten Off-net Gebieten einsetzt, in denen alternative Teilnehmernetzbetreiber (Vodafone, Versatel) kein eigenes Netz besitzen (ca. 30 % der Deutschen Geschäftskunden).
Weiterhin bemüht sich ecotel, das Know-how zur Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse immer auf mehrere Mitarbeiter zu verteilen, um keine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu erzeugen.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Finanzwirtschaftliche Risiken umfassen bei der ecotel Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken sowie Zinsrisiken.
Im Rahmen der Akquisitionsfinanzierungen hat ecotel mit den finanzierenden Kreditinstituten marktübliche Financial Covenants vereinbart, die sich auf das Verhältnis bestimmter Finanzkennzahlen beziehen. Als Grundlage für die Ermittlung der Kennzahlen dient der von der ecotel aufgestellte IFRS-Konzernabschluss. Eine Verletzung der Covenants könnte möglicherweise zu einer Kündigung und vorzeitigen Rückzahlung der Investitionsdarlehen und Betriebsmittelkredite führen und damit eine signifikante Verschlechterung der Liquiditätslage der ecotel nach sich ziehen, soweit keine Einigung über eine Anpassung der Financial Covenants oder eine Refinanzierung erzielt werden kann. Bei allen drei derzeitigen Covenants (Eigenkapitalquote (SOLL:>25 %/35 %; IST: 47 %), Netto Finanzverbindlichkeiten / EBITDA (SOLL: <2,5; IST: 0,08), EBITDA / Umsatzerlöse (SOLL:>5 %; IST: 7,6 %)) liegt ecotel deutlich innerhalb der von den Financial Covenants vorgegebenen Intervalle. Das Unternehmen geht davon aus, dass 2012 alle Covenant-Schwellenwerte sicher eingehalten werden.
Die ecotel verfügt zum Stichtag über liquide Mittel in Höhe von 2,8 Mio. EUR. Über den Konzernverbund hat die ecotel mittelbar Zugriff auf weitere 3,4 Mio. EUR an liquiden Mitteln. Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen zum Jahresende 3,1 Mio. EUR (nach 7,1 Mio. EUR im Vorjahr). Davon entfallen 2,5 Mio. EUR auf eine Nachrangtranche. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die vorhandenen Barmittel und der erwartete Kapitalzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit ausreichen, um die weitere Unternehmensstrategie zu finanzieren und gleichzeitig die Nettoverschuldung auf null zu reduzieren. Als zusätzliche Liquiditätsreserve hält ecotel eine Betriebsmittellinie von 2,9 Mio. EUR. Davon waren Ende 2011 1,6 Mio. EUR als Avallinie genutzt.
Zudem läuft eine durch die DTAG gegen ecotel eingeleitete Rechtsstreitigkeit für aus Sicht von ecotel strittige Nachforderungen. Der Streitwert beläuft sich auf 500 TEUR. Hierfür hat die Gesellschaft Vorsorge durch Bildung einer entsprechenden Rückstellung getroffen. Aufgrund des mit Unsicherheiten behafteten Ausgangs des Rechtsstreits kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass der möglicherweise festgestellte Anspruch der Gegenseite die getroffene Vorsorge übersteigt.
Mögliche Zahlungsschwankungen bei Zinsen aufgrund von Zinsänderungen werden dadurch begrenzt, dass ecotel für die ausstehenden Darlehensbeträge Zinsswaps bzw. Festsatzdarlehen abgeschlossen hat.
Strategische Risiken
Strategische Risiken sind eher mittelfristiger Natur und beruhen auf der strategischen Unternehmensausrichtung von Einkauf, Produkte, Vertrieb, Technologie und IT.
Die Abhängigkeit von Lieferanten wird dadurch reduziert, dass für wesentliche Produkte eine Zwei-Lieferanten-Strategie eingehalten wird.
Ein strategisches Risiko ist weiterhin die hohe Wechselbereitschaft von Preselection-Kunden zu Bündelprodukten anderer Anbieter und der damit verbundene Rückgang der Kundenbasis, der noch nicht ausreichend durch eigene Neuprodukte kompensiert werden konnte. Sollte es ecotel nicht gelingen, ihre Kunden z.B. über eigene wettbewerbsfähige Bündelangebote stärker zu binden und dadurch eine geringere Abwanderungsquote zu verzeichnen, kann dies auch signifikante nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von ecotel haben.
Verschlechterte Zukunftsaussichten könnten eventuell auch zu Sonderabschreibung auf den Wert des Gesellschafterdarlehens an der mvneco (1,6 Mio. EUR) führen. Unter anderem könnten diese dadurch eintreten, dass der IN-MVNO Vertrag der mvneco mit E-Plus nicht mehr verlängert wird, wodurch die Resellerkunden der mvneco möglicherweise auf alternative Vertragsmodelle (z.B. Serviceprovider) ohne Einbeziehung der mvneco schwenken würden.
Risiken des Marktumfelds
Andere wesentliche Risiken, die eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage von ecotel hervorrufen könnten, sind markt- und branchenbedingt.
Die Telekommunikationsbranche ist durch einen intensiven und preisaggressiven Wettbewerb gekennzeichnet. Der bestehende starke Preis- und Verdrängungswettbewerb im Privatkundensegment könnte sich in Zukunft noch stärker auf das Geschäftskundensegment ausdehnen. Eine starke Konsolidierung der Telekommunikationsindustrie könnte negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ecotel haben, da dadurch die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten erhöht würde.
Ferner entstehen durch den rapiden technologischen Wandel neue Produkte und Geschäftsmodelle. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auf diese Weise die Produkte von ecotel weniger wettbewerbsfähig und somit weniger nachgefragt werden. ecotel beobachtet daher kontinuierlich das Marktumfeld, um schnell und effektiv auf Technologieänderungen reagieren zu können.
Die bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen, die maßgeblich durch Entscheidungen der BNetzA sowie durch sonstige Verbraucherschutzmaßnahmen (bspw. verpflichtende Preisansagen bei Call-by-Call Gesprächen) beeinflusst werden, könnten sich zudem zum Nachteil der Geschäftstätigkeit von ecotel ändern und negative Geschäftsentwicklungen herbeiführen.
Gesamtrisiko kalkulierbar
Zusammenfassend ist ecotel davon überzeugt, dass die vorstehend identifizierten wesentlichen Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit den Bestand der Gesellschaft konkret gefährden und dass ecotel auch 2012 durch das flexible Geschäftsmodell und das Überwachungssystem Risiken schnell erkennen, darauf reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten kann.
3. CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Neben den Risiken gibt es eine Vielzahl an Chancen, welche die Geschäftsentwicklung der ecotel Gruppe nachhaltig prägen können.
Vermarktung von Vollanschlüssen an Bestandskunden und Neukunden
Bis 2009 bezog ecotel die Sprachanschlüsse fast ausschließlich von der DTAG, erhielt hierfür jedoch keine Vergünstigungen z.B. in Form von Großhandelsrabatten. Beim Einkauf insbesondere der Sprach-, aber auch der Datenanschlüsse über alternative Lieferanten wie Vodafone und Versatel bezieht ecotel diese zu attraktiven Großhandelskonditionen. Zudem entfallen die Kosten für die Zuführung des Sprachverkehrs, da die Zuführung im jeweiligen TNB-Netz erfolgt. Ende 2011 hatte ecotel 13.000 aktive Vollanschlüsse geschaltet. Über die erzielten Rabatte bei den Sprachanschlüssen sowie den besseren Einkaufskonditionen bei den Verbindungsentgelten kann ecotel die Margensituation erheblich verbessern und hat die Basis für weitere wettbewerbsfähige Produkte geschaffen. Zudem bildet der ISDN-Vollanschluss eine Brückentechnologie für eine zukünftige Migration der Kunden auf Voice over IP Technologie.
Neue Marktentwicklungen in den Bereichen Voice over IP und Hosted PBX
Ein wichtiges Trendthema der Telekommunikation ist die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX/IP Centrex) in Kombination mit Voice over IP. Machbar wurde diese Veränderung erst durch die flächendeckende Verfügbarkeit von breitbandigen Internetzugängen. ecotel beobachtet aufmerksam diese Entwicklungen und plant mittelfristig, seine Kundenbasis in den nicht durch Versatel und Vodafone versorgten offnet-Gebieten auf sogenannte NGN (Next Generation Network) Anschlüsse zu schwenken. Unter anderem können die Kunden damit innovative Dienstleistungen (z.B. konvergente Festnetz- und Mobilfunkprodukte) nutzen. Gleichzeitig profitiert ecotel von signifikanten Kosteneinsparungen.
Erweiterung des Datenportfolios
Für 2012 plant ecotel weiteres Wachstum im Datenbereich. Unter anderem soll die bestehende Ethernet und SHDSL Produktpalette um neue Standardfunktionalitäten (Auslandsabdeckung, MPLS Integration), Zugangstechnologien (z.B. Satellit, LTE) und Kapazitäten (SHDSL 10 Mbps) erweitert werden.
Effizienzsteigerungen der internen und externen Geschäftsprozesse
Der Abschluss der Systemkonsolidierung sowie die Inbetriebnahme der Provisionierungsschnittstelle mit Vodafone führten zu einer wesentlich besseren Auftragsabwicklung und Kundenbetreuung. Die zugehörigen Effizienz- und Produktivitätssteigerungen müssen jedoch noch umgesetzt werden, um ecotels Wettbewerbsposition dauerhaft zu sichern. Weiterhin plant ecotel, seine Infrastrukturkosten durch verschiedenste Optimierungsmaßnahmen im Netzwerk und Rechenzentrum in 2012 weiter zu senken.
Einmalerträge aus Klageverfahren
ecotel führt gegenwärtig zwei aktive juristische Auseinandersetzungen. Beide Verfahren sind derzeit offen und können in den nächsten Jahren zu erheblichen sonstigen betrieblichen Erträgen führen.
4. HINWEISE ZU PROGNOSEN
Dieser Lagebericht enthält auch zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“, „einschätzen“ oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb der ecotel-Gruppe liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der ecotel. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der ecotel-Gruppe wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen.
V. PROGNOSEBERICHT
Steigerung der EBITDA Marge
Das Management verfolgt das Ziel, die EBITDA Marge bis 2013 für den ecotel Konzern von aktuell 8% auf 10% zu führen
Steigerung der B2B Umsätze
In Kombination mit verbesserten Rahmenbedingungen wie z.B. Contract Ownership, Neuprodukten und Neutarifen ist es das erklärte Ziel der Geschäftsführung, ab 2013 wieder steigende B2B Umsätze zu erwirtschaften und bis 2015 wieder einen dreistelligen Umsatz zu generieren. Unter anderem soll dies durch stärkere Kundenbindungsmaßnahmen als auch durch eine Steigerung des Neukundengeschäfts geschehen.
Weitere Reduktion der Nettofinanzverbindlichkeiten
Für 2012 strebt der Konzern auf Grundlage des operativen Geschäftsverlaufs an, die Nettofinanzverbindlichkeiten von aktuell 3 Mio. EUR auf null EUR zu senken. Mögliche Sondereffekte, wie Aktien-Rückkäufe oder zusätzliche Investitionen, sind bei dieser Planung nicht berücksichtigt.
Prognose 2012
Für 2012 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von ca. 80 - 90 Mio. EUR sowie ein Konzern-EBITDA von 6 - 7 Mio. EUR.
Erklärung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Düsseldorf, den 23. März 2012
ecotel communication ag
Der Vorstand
Peter Zils
Bernhard Seidl
Achim Theis
Bilanz zum 31. Dezember 2011
ecotel communication ag, Düsseldorf
Aktiva
scroll
| 31.12.2011 EUR |
Vorjahr TEUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 74.636,01 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 515.779,98 | 501.988,52 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 2.700.000,00 | 3.600.000,00 |
| 3.290.415,99 | 4.101.988,52 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Mietereinbauten | 1.811.189,31 | 2.336.655,24 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.127.630,19 | 983.057,10 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 71.377,67 | 202.333,05 |
| 3.010.197,17 | 3.522.045,39 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.258.621,14 | 5.194.821,14 |
| 2. Beteiligungen | 149.701,00 | 261.701,00 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.550.122,78 | 2.372.997,82 |
| 5.958.444,92 | 7.829.519,96 | |
| 12.259.058,08 | 15.453.553,87 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| Waren | 78.199,84 | 121.096,91 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.916.178,32 | 11.628.632,50 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 791.302,88 | 1.253.134,34 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 159.213,89) | ||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 60.187,73 | 56.280,55 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 845.154,96 | 801.005,13 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 107.152,45 (Vorjahr: TEUR 123.432,87) | ||
| 12.612.823,89 | 13.739.052,52 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 2.830.907,18 | 3.583.908,96 |
| 15.521.930,91 | 17.444.058,39 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 372.087,43 | 301.332,87 |
| 28.153.076,42 | 33.198.945,13 | |
| Passiva | ||
| 31.12.2011 EUR |
Vorjahr TEUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital (Bedingtes Kapital: EUR 1.650.000,00) | 3.900.000,00 | 3.900.000,00 |
| - Eigene Anteile | -147.500,00 | -147.500,00 |
| Ausgegebenes Kapital | 3.752.500,00 | 3.752.500,00 |
| II. Kapitalrücklage | 2.734.782,12 | 2.734.782,12 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 147.500,00 | 147.500,00 |
| IV. Bilanzgewinn | 548.517,89 | 0,00 |
| 7.183.300,01 | 6.634.782,12 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 98.887,35 | 111.232,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 1.204.513,31 | 1.021.168,14 |
| 1.303.400,66 | 1.132.400,14 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.171.881,29 | 12.750.000,00 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.652.000,00 (Vorjahr: TEUR 7.578.125,00) | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.937.490,74 | 10.793.673,55 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 8.937.490,74 (Vorjahr: TEUR 10.793.673,55) | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 429.305,55 | 1.096.194,73 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 429.305,55 (Vorjahr: TEUR 1.096.194,73) | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 133.765,95 | 130.797,79 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 133.765,95 (Vorjahr: TEUR 0,00) | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 866.573,22 | 661.096,80 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 866.573,22 (Vorjahr: TEUR 661.096,80) | ||
| davon aus Steuern: EUR 333.956,70 (Vorjahr: TEUR 235.986,33) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 5.907,57 (Vorjahr: TEUR 4.369,89) | ||
| 19.539.016,75 | 25.431.762,87 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 127.359,00 | 0,00 |
| 28.153.076,42 | 33.198.945,13 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
ecotel communication ag, Düsseldorf
scroll
| 2011 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 74.585.831,47 | 86.796.338,59 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 933.929,00 | 760.064,16 |
| davon aus Währungsumrechung: EUR 11.681,47 (Vorjahr: EUR 16.119,68) | ||
| 3. Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -54.618.194,40 | -68.208.822,08 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Gehälter | -7.193.253,10 | -7.134.856,88 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.101.975,53 | -1.084.329,34 |
| davon für Altersversorgung: EUR 12.249,44 (Vorjahr: EUR 11.939,18) | ||
| 5. Abschreibungen | ||
| a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -2.384.699,24 | -2.519.941,34 |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten | 0,00 | -226.000,00 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.738.830,09 | -8.115.288,10 |
| davon aus Währungsumrechung: EUR 8.932,43 (Vorjahr: EUR 17.202,68) | ||
| 7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 112.749,96 | 141.661,63 |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 5.625,00 (Vorjahr 7.500,00) | ||
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 20.015,53 | 4.306,41 |
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0,00 | -871.642,91 |
| 10. Aufwendungen aus Verlustübernahme | -1.541.874,59 | -764.686,15 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -474.033,62 | -716.763,41 |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 151.521,29) | ||
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 599.665,39 | -1.939.959,42 |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -47.139,00 | -83.197,12 |
| 14. Sonstige Steuern | -4.008,50 | -31.311,26 |
| 15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 548.517,89 | -2.054.467,80 |
| 16. Verlustvortrag | 0,00 | -13.930.750,08 |
| 17. Entnahme aus der Kapitalrücklage | 0,00 | 15.985.217,88 |
| 18. Bilanzgewinn | 548.517,89 | 0,00 |
Anhang
ecotel communication ag, Düsseldorf
Der Jahresabschluss der ecotel communication ag wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches ("HGB") sowie des Aktiengesetzes ("AktG") erstellt.
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 3 HGB.
Am 29. März 2006 erfolgte der Börsengang mit der Einbeziehung der Aktien der ecotel communication ag (im Folgenden auch ’ecotel’ oder ’Gesellschaft’ genannt) in den Open Market (Freiverkehr) und gleichzeitiger Einbeziehung in den Teilbereich des Freiverkehrs (Entry Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse.
Am 6. August 2007 erfolgte die Zulassung des Grundkapitals der Gesellschaft zum amtlichen Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse mit gleichzeitiger Zulassung zum Teilbereich des Amtlichen Markts mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) mit anschließender Notierungsaufnahme.
1) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und über den Zeitraum der Nutzung linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von Lizenzen wird mit fünf Jahren, die von Software mit drei Jahren angesetzt. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt fünf Jahre.
Forschungskosten werden als laufender Aufwand behandelt. Entwicklungskosten werden dann zu Herstellungskosten aktiviert und linear abgeschrieben, wenn ein neu entwickeltes Produkt oder Verfahren eindeutig abgegrenzt werden kann, technisch realisierbar ist und entweder die eigene Nutzung oder die Vermarktung vorgesehen ist. Weiterhin setzt die Aktivierung voraus, dass eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und die Kosten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit durch künftige Finanzmittelzuflüsse gedeckt werden. Die Nutzungsdauer wurde mit fünf Jahren angesetzt.
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt.
Die Berechnung der Abschreibungen basiert auf folgenden Nutzungsdauern:
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| Nutzungsdauer in Jahren | |
|---|---|
| Einbauten auf fremden Grundstücken | 7 |
| EDV-Ausstattung | 3 bis 4 |
| Fuhrpark | 3 bis 6 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5 bis 7 |
| GWG Sammelposten (EUR 150 bis EUR 1.000) | 5 |
Geringwertige Vermögensgegenstände unter EUR 150 werden sofort als Aufwand erfasst.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nettoveräußerungswert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde mit 1 % auf die Nettobeträge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.
Von dem Wahlrecht zum Ansatz eines Aktivüberhangs bei den latenten Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten (§ 274 Absatz 1 Satz 2 HGB) sowie den bestehenden steuerlichen Verlustvorträgen (§ 274 Absatz 1 Satz 4 HGB) wird kein Gebrauch gemacht. Die temporären Differenzen in den Wertansätzen bei einem Steuersatz von ca. 31,2 % bestehen im Wesentlichen beim Geschäfts- oder Firmenwert sowie beim sonstigen Anlagevermögen.
Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Künftige Preis- und Kostenentwicklungen werden bei der Rückstellungsbewertung insoweit berücksichtigt, wie sie intersubjektiv nachvollziehbar sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre diskontiert. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 sind indes keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Für Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger kommen das Anschaffungskostenprinzip gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und das Imparitätsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht zur Anwendung.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB aufgestellt.
Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht ist bzw. die Vermögenswerte geliefert worden sind und damit der Gefahrenübergang stattgefunden hat. Den Umsatzerlösen werden sachlich wie zeitlich die korrespondierenden Aufwendungen gegenübergestellt.
2) ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
a) Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.
Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen vor allem Erweiterungsinvestitionen für EDV-Software und den Erwerb von Lizenzen und Nutzungsrechten.
Bei den Zugängen der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände handelt es sich um Entwicklungskosten für Software. Forschungsaufwendungen sind im Geschäftsjahr nicht entstanden. Diese betreffen im Wesentlichen das Aufsetzen eines Monitoring Systems für die technische Überwachung von Virtual Private Network (VPN). Ferner wurden Entwicklungskosten für die einheitliche Abrechnung und Kontrolle aller Call Detail Records (CDR) von Lieferanten sowie ihr Monitoring aktiviert.
b) Sachanlagen
Die Zugänge bei den Sachanlagen resultieren im Wesentlichen aus den Erweiterungen der EDV und der sonstigen Technik.
c) Finanzanlagen
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| Beteiligungsquote % |
Eigenkapital zum 31. Dezember 2011 TEUR |
Jahresergebnis TEUR |
|
|---|---|---|---|
| ecotel private GmbH, Düsseldorf | 100,00 | 866 | 218 |
| easybell GmbH, Berlin | **50,98 | 342 | *371 |
| i-cube GmbH, Düsseldorf | 100,00 | 301,7 | 223,2 |
| carrier-services.de GmbH, Berlin | **100,00 | 159 | 85 |
| Sparcall GmbH, Bad Belzig | **100,00 | 1308 | 834 |
| init.voice GmbH, Berlin | **100,00 | 23 | -1 |
| nacamar GmbH, Frankfurt | 100,00 | 1.700 | *-1.542 |
| synergyPlus GmbH, Rathenow | 49,90 | -511 | -683 |
| mvneco GmbH, Düsseldorf | 48,65 | -3.472 | -27 |
* vor Ergebnisabführung
** indirekte Beteiligung
Im Geschäftsjahr 2011 hat die Gesellschaft 49,8 % der Anteile an der i-cube GmbH erworben. Daraufhin wurde die i-cube GmbH mit Wirkung zum 1. Dezember 2011 und zu Buchwerten auf die ecotel verschmolzen. Aufgrund des Verschmelzungsvertrags vom 7. Februar 2012 sowie der Handelsregistereintragungen vom 11./16. Februar 2012 beim übernehmenden bzw. übertragenden Rechtsträger ging das wirtschaftliche und rechtliche Eigentum an den Vermögensgegenständen und Schulden jedoch erst im folgenden Geschäftsjahr auf die ecotel über. Somit ist der von der i-cube GmbH im Zeitraum Dezember 2011 erwirtschaftete Fehlbetrag in Höhe von TEUR 6 lediglich wirtschaftlich der ecotel zuzurechnen. Der Fehlbetrag übersteigt den rechnerischen Verschmelzungsgewinn in Höhe von TEUR 81 nicht. Letzterer ergibt sich aus der Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts in Höhe von TEUR 227 mit dem Nettovermögen der i-cube GmbH in Höhe von TEUR 308. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr 2011 die von der ecotel communication ag gehaltenen Geschäftsanteile an der PPRO GmbH, Bad Heilbrunn, und der toBEmobile GmbH, Düsseldorf veräußert. Der Veräußerungsgewinn in Höhe von TEUR 10 ist als Gewinn aus Veräußerung von Finanzanlagen in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.
Die Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen resultieren aus einem mit 5 % verzinstem Darlehen an die mvneco GmbH sowie aus drei mit 5 % bzw. 7,5 % verzinsten Darlehen an die synergyPLUS GmbH.
a) Vorräte
Unter den Vorräten sind im Wesentlichen auf Lager befindliche technische Ausrüstung, die im Rahmen der Dienstleistungserbringung an Kunden vermietet bzw. verkauft wird, ausgewiesen.
b) Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum 31. Dezember 2011 resultieren vor allem aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die i-cube GmbH in Höhe von TEUR 320 (Vorjahr: TEUR 773). Ebenfalls bestehen gegen die i-cube GmbH Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 159). Schließlich werden hier noch Forderungen gegen die nacamar GmbH in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 269) ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren zum einen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der i-cube GmbH in Höhe von TEUR 421 (Vorjahr: TEUR 331), sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der nacamar GmbH in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 0).
c) Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten im Wesentlichen einen Provisionsvorschuss an die synergyPlus GmbH in Höhe von TEUR 59.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der mvneco GmbH in Höhe von TEUR 109.
d) Sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer in Höhe von TEUR 532 (Vorjahr: TEUR 535), Forderung aus der Veräußerung der Finanzanlage PPRO von TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 0), Lieferanten- und Mietkautionen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 74), Sicherheitsleistungen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 58) sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 39).
e) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für die Nutzung einer Dienstleistungsplattform (TEUR 178), sowie Vorauszahlungen an Lieferanten für Supportdienstleitungen und für Vorleistungen an anderen Telekommunikationsunternehmen (TEUR 172).
f) Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2011 EUR 3.900.000 Die Anzahl der zum 31. Dezember 2011 ausgegebenen Aktien der ecotel communication ag beträgt 3.900.000 Stück. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 ausgegeben. Die Gesellschaft hält eine Anzahl von 147.500 eigenen Aktien. Davon entfallen 100.000 Aktien auf die im Geschäftsjahr 2008 erfolgte unentgeltliche Rückübertragung von ecotel-Aktien durch die Gesellschafter der ehemaligen ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH. Die Rückübertragung fand auf Basis einer mit diesen Gesellschaftern geschlossenen Earn-Out-Vereinbarung statt. Im Geschäftsjahr 2009 wurden weitere 47.500 Aktien aufgrund einer in Bezug auf die Anteile an der ehemaligen ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH geltend gemachten Kaufpreisanpassung zurückgegeben. Diese wurden in Höhe ihres Nennbetrags vom Grundkapital abgesetzt. Das ausgegebene Kapital beträgt somit EUR 3.752.500.
g) Genehmigtes Kapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 wurde der Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. Juli 2012 einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 1.750.000 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2007). Die Zahl der Aktien muss sich in demselben Verhältnis wie das Grundkapital erhöhen. Im Geschäftsjahr 2011 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
h) Bedingtes Kapital
Die Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 1.500.000 durch Ausgabe von bis zu 1.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien beschlossen (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 bis zum 26. Juli 2012 von der Gesellschaft oder durch eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligungsgesellschaft der Gesellschaft gegen Barleistung begeben werden. Im Geschäftsjahr 2011 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Des Weiteren hat die Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 die Schaffung eines bedingten Kapitals zur Bedienung des Aktienoptionsprogramms 2007 beschlossen. Danach ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 150.000 durch Ausgabe von bis zu 150.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Erfüllung von Bezugsrechten, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 bis zum 26. Juli 2012 gewährt werden. Im Geschäftsjahr 2011 wurden keine Aktienoptionen an Vorstand oder leitende Angestellte der ecotel gewährt.
i) Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.
j) Gewinnrücklagen
Unter den anderen Gewinnrücklagen wird der ehemals auf die Rücklage für eigene Anteile entfallene Betrag ausgewiesen.
Das Eigenkapital stellt sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt dar:
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| EUR | Stand zum 31. Dezember 2011 [EUR] |
|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 3.900.000,00 |
| Nennbetrag eigener Anteile | -147.500,00 |
| Ausgegebenes Kapital | 3.752.500,00 |
| Kapitalrücklage | 2.734.782,12 |
| Gewinnrücklagen | |
| Andere Gewinnrücklagen | 147.500,00 |
| Rücklagen Gesamt | 2.882.282,12 |
| Jahresüberschuss | 548.517,89 |
| Eigenkapital Gesamt | 7.183.300,01 |
In Höhe der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von TEUR 82 besteht eine Ausschüttungssperre im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB.
a) Rückstellungen
Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
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| Rückstellungsspiegel | Stand 1.1.2011 TEUR |
Inanspruchnahme TEUR |
Auflösung TEUR |
Zuführung TEUR |
Stand 31.12.2011 TEUR |
|---|---|---|---|---|---|
| Steuerrückstellungen | 111 | 59 | 0 | 47 | 99 |
| Urlaub | 92 | 92 | 0 | 76 | 76 |
| Berufsgenossenschaft | 27 | 27 | 29 | 29 | |
| Schwerbehindertenabgabe | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 55 | 55 | 41 | 41 | |
| Ausstehende Eingangsrechnungen | 444 | 210 | 8 | 552 | 778 |
| Aufsichtsratvergütung | 37 | 31 | 52 | 58 | |
| Sonstige Personalbezogene Rückstellungen | 250 | 191 | 59 | 110 | 110 |
| Übrige Rückstellungen | 113 | 93 | 89 | 109 | |
| Sonstige Rückstellungen | 1.021 | 702 | 67 | 952 | 1.204 |
a) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zwei Ratentilgungsdarlehen in Höhe von Mio. EUR 4 bzw. TEUR 250 mit einer Laufzeiten bis März 2012 bzw. Dezember 2013, sowie zwei langfristige Innovationsdarlehen in Höhe von Mio. EUR 4,9 mit einer Laufzeit bis September 2019 ausgewiesen. Zur Sicherung des erstgenannten Ratentilgungsdarlehens wurden die Geschäftsanteile an der nacamar GmbH an die kreditgebende Bank verpfändet.
Aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren in den nächsten Jahren voraussichtlich die folgenden (nicht diskontierten) Zahlungen:
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| Tilgungs-/Zinszahlungen | Buchwerte | Tilgungszahlungen | ||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | 31.12.2011 | 2012 | 2013 bis 2016 | ab 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.172 | 2.563 | 3.458 | 3.151 |
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| Tilgungs-/Zinszahlungen | Buchwerte | Tilgungszahlungen | ||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | 31.12.2010 | 2011 | 2012 bis 2015 | ab 2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 12.750 | 7.578 | 1.500 | 3.672 |
b) Sonstige Verbindlichkeiten
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt in Höhe von TEUR 359 (Vorjahr: TEUR 340), aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr: Anspruch TEUR 120), aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 116), kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 38), sowie Verbindlichkeiten aus Provisionszahlungen (TEUR 30; Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen.
c) Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet eine Einnahme aufgrund vorzeitiger Vertragsbeendigung. Er wird entsprechend der Laufzeit des Vertrages linear aufgelöst.
3) ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
a) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
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| 2011 TEUR |
2010 TEUR |
+ / - TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Erlöse aus Sprachdiensten | 17.070 | 23.710 | -6.640 |
| Erlöse Anschlüsse | 10.845 | 7.744 | 3.101 |
| Erlöse aus Datendiensten | 8.497 | 8.318 | 179 |
| Erlöse aus Mobilfunk | 1.181 | 1.194 | -13 |
| Erlöse aus Mehrwertdienste und Servicenummern | 596 | 560 | 36 |
| Erlöse aus Housing/Hosting | 2.898 | 2.788 | 110 |
| Erlöse aus Carrierservices | 2.036 | 5.481 | -3.445 |
| Erlöse Non-Carrierservices | 6.589 | 2.567 | 4.022 |
| Erlöse Wholesale | 24.613 | 34.082 | -9.469 |
| Erlöse Sonstige | 261 | 352 | -93 |
| Gesamt | 74.586 | 86.796 | -12.212 |
| 2011 TEUR |
2010 TEUR |
+ / - TEUR |
|
| Inland | 64.803 | 73.245 | -8.443 |
| Ausland | 9.783 | 13.551 | -3.768 |
| Gesamt | 74.586 | 86.796 | -12.211 |
b) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterberechnung von Kosten (TEUR 457; Vorjahr: TEUR 646), Erträge aus Zuschreibung der Finanzanlagen (TEUR 250; Vorjahr: TEUR 0), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 67; Vorjahr: TEUR 50), Erträge aus Herabsetzung der EWB/PWB (TEUR 73; Vorjahr: TEUR 0), Erträge aus Anlagenverkäufen (TEUR 17; Vorjahr TEUR 11) sowie Erträge aus Kursdifferenzen (TEUR 12; Vorjahr: TEUR 16). Darüber hinaus ist der mit der Veräußerung der Geschäftsanteile an der PPRO GmbH., Bad Heilbrunn, verbundene Gewinn aus dem Verkauf von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 10 hierin enthalten.
c) Materialaufwand
Der Materialaufwand betrifft eingekaufte Vorleistungen bei anderen Telekommunikationsunternehmen.
d) Abschreibungen
Im Geschäftsjahr 2011 wurden Anlagen im Bau um TEUR 54 außerplanmäßig abgeschrieben, da diese Vermögensgegenstände voraussichtlich nicht mehr so genutzt werden können, wie in der Vergangenheit erwartet.
e) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Vermittlungsprovisionen (TEUR 3.124; Vorjahr: TEUR 3.180), Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 861; Vorjahr: TEUR 848), Technischer Support und Entwicklung (TEUR 832; Vorjahr: TEUR 818), Kfz- und Reisekosten (TEUR 502; Vorjahr: TEUR 484), sowie Raumkosten (TEUR 596; Vorjahr: TEUR 672).
f) Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der nacamar GmbH wurde ein Verlust in Höhe von TEUR 1.542 (Vorjahr: TEUR 765) übernommen.
g) Zinserträge und Zinsaufwendungen
Die Zinserträge im Geschäftsjahr 2011 ergaben sich aus Kontokorrentguthaben sowie aus Darlehensforderungen gegen Beteiligungsunternehmen. Die Zinsaufwendungen entfallen im Wesentlichen auf die Darlehensverbindlichkeiten.
h) Steuern
Der Ausweis enthält die auf den Jahresüberschuss entfallende Gewerbesteuer, sowie KFZ-Steuern.
4) SONSTIGE ANGABEN
a) Angabe zur Corporate Governance-Erklärung § 285 Nr. 16 HGB
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung wurde vom Vorstand und vom Aufsichtsrat abgegeben und der Öffentlichkeit über die Internetseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.
b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB
Aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus vertraglichen Bindungen mit Lieferanten erwachsen der Gesellschaft in den nächsten Jahren finanzielle Verpflichtungen wie folgt:
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| TEUR | bis 1 Jahr | 2 bis 5 Jahre | ab 5 Jahre | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Miete | 839 | 1.578 | 1.151 | 3.568 |
| Leasing/Mietkauf | 172 | 186 | 0 | 358 |
Weiter bestehen vertragliche Vereinbarungen über den zu erreichenden Mindestumsatz mit Lieferanten bis 2016 über eine Gesamthöhe von TEUR 6.000.
c) Derivative Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken für Finanzierungsvorgänge in Form dreier Zins-Swaps gehalten. Die Zins-Swaps beziehen sich auf ein Nominalvolumen von insgesamt TEUR 6.812. Aus der Bewertung der Zins-Swaps resultierten zum Stichtag finanzielle Schulden von TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 98). Hierfür wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet.
d) Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während der Geschäftsjahre 2011 und 2010 beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
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| 2011 | 2010 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 160 | 157 |
| (Ohne Vorstandsmitglieder und Auszubildende) | 142 | 147 |
e) Vorstand
Der Vorstand der ecotel communication ag setzte sich im Berichtsjahr 2011 wie folgt zusammen:
· Peter Zils, Düsseldorf, Ingenieur, CEO
· Bernhard Seidl, München, CFO
· Achim Theis, Düsseldorf, CSO
Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Der Aufsichtsrat hat von seiner Ermächtigung Gebrauch gemacht und bestimmt, dass die jeweiligen Vorstandsmitglieder einzelvertretungsberechtigt sind.
f) Aufsichtsrat
Zu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren im Jahr 2011 bestellt:
· Johannes Borgmann, Kaufmann, Düsseldorf (Vorsitzender)
· Mirko Mach, Kaufmann, Heidelberg (stellvertretender Vorsitzender)
· Dr. Norbert Bensel, selbständiger Unternehmensberater, Berlin
· Dr. Joachim Dreyer, selbständiger Unternehmensberater, Heiligenberg (bis 29. Juli 2011)
· Brigitte Holzer, Kauffrau, Murnau
· Dr. Thorsten Reinhard, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main
· Sascha Magsamen, Kaufmann, Frankfurt am Main ( ab 29. Juli 2011)
Zum 31. Dezember 2011 waren die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft gemäß § 285 Nr. 10 HGB Mitglieder in folgenden Gremien:
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| Aufsichtsratmitglied | Funktion | Unternehmen |
|---|---|---|
| Johannes Borgmann | Geschäftsführer | ADCO Umweltdienste Holding GmbH |
| Member Board of Directors | ADCO HOLDINGS, Inc. in Marietta, Georgia 30062, USA | |
| CEO | ADCO HOLDINGS, Inc. in Marietta, Georgia 30062, USA | |
| Geschäftsführer | ADCO Beteiligungs- GmbH (Ratingen) | |
| Geschäftsführer | ADCO Immobilien GmbH (Ratingen) | |
| Geschäftsführer | ADCO International GmbH | |
| Präsident des Verwaltungsrates | TOI TOI AG in Affoltern (Schweiz) | |
| Geschäftsführer | MEPS GmbH in Ratingen | |
| Geschäftsführer | QITS GmbH in Ratingen | |
| Brigitte Holzer | Mitglied des Aufsichtsrats | Linux Information Systems AG, München |
| Inhaber, Geschäftsführerin | Holzer Holding GmbH, Berg | |
| Inhaber, Geschäftsführerin | OCTAGON CAPITAL GmbH, Berg | |
| FP & A Manager Eastern Europe, Middle East & Africa | Adobe Systems GmbH, München | |
| Mirko Mach | Geschäftsführender Gesellschafter | MPC Service GmbH, Heidelberg |
| Liquidator | 1stopmobile.com AG i. L., Heidelberg | |
| Dr. Thorsten Reinhard | Partner | Noerr LLP, London |
| Mitglied des Aufsichtsrats | Wackler Holding SE, München | |
| Dr. Norbert Bensel | Mitglied des Aufsichtsrats | Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG / Praktiker AG |
| Mitglied des Aufsichtsrats | DEVK Sach- und HUK-Versicherungsverein a.G. | |
| Mitglied des Aufsichtsrats | Praktiker Deutschland GmbH | |
| Mitglied des Aufsichtsrats | IAS Institut für Arbeits- und Sozialhygiene AG | |
| Mitglied des Aufsichtsrats | Compass Group Deutschland GmbH | |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats | TransCare AG | |
| Mitglied des Beirats | BLG Logistics Group AG & Co. KG | |
| Mitglied des Beirats | BREUER Nachrichtentechnik GmbH | |
| Mitglied des Beirats | IQ Martrade Holding- und Managementgesellschaft mbH | |
| Mitglied des Verwaltungsrats | Qnamic AG, Schweiz | |
| Dr. Joachim Dreyer | Mitglied des Beirats | ZU Stiftung, Friedrichshafen |
| Mitglied des Beirats | EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe | |
| Mitglied des Beirats | Mobile One GmbH, Ratingen | |
| Sascha Magsamen | Vorsitzender des Aufsichtsrats | Wige Media AG, Köln |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats | ICM Media AG, Frankfurt am Main | |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats | GFEI AG, Frankfurt am Main | |
| Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats | Mistral Media AG, Köln | |
| Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats | Nextevolution AG, Mainz | |
| Mitglied des Aufsichtsrats | Close Brothers Seydler Research AG, Frankfurt am Main |
Die Mitglieder des Vorstands bekleiden keine Ämter in Kontrollgremien i.S.d. § 285 Nr. 10 HGB.
g) Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats
Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands entspricht den gesetzlichen Vorgaben des Aktiengesetzes sowie des Vorstandsvergütungsgesetzes.
Der variable Bestandteil richtet sich nach dem Erreichen bestimmter Zielvorgaben (u.a. Auftragseingang, EBITDA, EBIT). Diese werden jährlich durch den Aufsichtsrat festgelegt. Zusätzlich ist die Auszahlung des variablen Anteils an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt. Auf Basis der Zielerreichung stehen dem Vorstand variable Vergütungen in Höhe von insgesamt TEUR 110 zu. Davon entfallen TEUR 35 auf das Vorjahr und TEUR 75 auf das Geschäftsjahr 2011. Für die Vergütungsansprüche wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. ecotel hat für die Vorstandsmitglieder eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen.
Des Weiteren nehmen zwei Mitglieder des Vorstands am Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft teil. Im Geschäftsjahr sind die Bezugsrechte jedoch verfallen.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste und variable jährliche Vergütung. Ferner hat die ecotel auch für die Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2011 wurden keine variablen Vergütungen an die Aufsichtsräte gezahlt, da die hierfür vereinbarten Zielvorgaben nicht erreicht wurden.
Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat setzten sich in 2011 wie folgt zusammen:
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| TEUR | Feste Vergütung | Erfolgsbezogene/ Variable Vergütung | Summe |
|---|---|---|---|
| Bernhard Seidl | 191,9 | 50,0 | 241,9 |
| Achim Theis | 191,5 | 35,8 | 227,3 |
| Peter Zils | 314,2 | 25,0 | 339,2 |
| Johannes Borgmann | 14,0 | 0,2 | 14,2 |
| Brigitte Holzer | 10,0 | 0 | 10,0 |
| Dr. Thorsten Reinhard | 7,0 | 0 | 7,0 |
| Mirko Mach | 9,5 | 0 | 9,5 |
| Sascha Magsamen | 3,0 | 0,1 | 3,1 |
| Dr. Norbert Bensel | 5,0 | 0 | 5,0 |
| Dr. Joachim Dreyer | 2,5 | 0,4 | 2,9 |
h) Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Die Gesellschaft hat verschiedene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt. Diese sind zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.
i) Beteiligungen an der Gesellschaft
Folgende wesentliche Beteiligungen werden an der Gesellschaft gehalten:
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| TEUR | % |
|---|---|
| Peter Zils | 25,64% |
| eigene Aktien | 3,78% |
| Streubesitz | 21,62% |
| Intellect Investment & Management Ltd. | 25,09% |
| IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH | 14,56% |
| PVM Private Values Media AG | 9,31% |
Während des Geschäftsjahres 2011 lagen folgende Meldungen vor, die in Verbindung mit § 20 Abs. 1 oder Abs. 4 AktG oder in Verbindung mit § 21 Abs. 1 oder Abs. 1a des WpHG zu Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG geführt haben.
31. März 2011
Mitteilung der AvW Gruppe AG, Krumpendorf, Österreich, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwellen von 10 %, 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
1-7. April 2011
Mitteilung der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, Deutschland, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,21 % (das entspricht 398305 Stimmrechten) betragen hat.
2-7. April 2011
Mitteilung der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, Deutschland, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 1. April 2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363305 Stimmrechten) betragen hat.
3-7. April 2011
Mitteilung der PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main, Deutschland, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,21 % (das entspricht 398305 Stimmrechten) betragen hat.
Diese Stimmrechte sind der Gesellschaft gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG zuzurechnen.
4-7. April 2011
Mitteilung der PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main, Deutschland, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 1. April 2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363305 Stimmrechten) betragen hat.
Diese Stimmrechte sind der Gesellschaft gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG zuzurechnen.
5-8. April 2011
Mitteilung der Augur Financial Opportunity SICAV, Luxemburg, Luxemburg, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,21 % (das entspricht 398305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Augur Financial Holding II S.A., Luxemburg
- Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
6-8. April 2011
Mitteilung der Augur Financial Holding II S.A., Luxemburg, Luxemburg, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,21 % (das entspricht 398305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
7-8. April 2011
Mitteilung der Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,21 % (das entspricht 398305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
8-8. April 2011
Mitteilung der Augur Capital GmbH, Bad Soden am Taunus, Deutschland, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,21 % (das entspricht 398305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main
- Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
9-8. April 2011
Mitteilung der Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 10,21 % (das entspricht 398305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
10-8. April 2011
Mitteilung der Augur Financial Opportunity SICAV, Luxemburg, Luxemburg, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 1. April 2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Augur Financial Holding II S.A., Luxemburg
- Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
11-8. April 2011
Mitteilung der Augur Financial Holding II S.A., Luxemburg, Luxemburg, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 1. April 2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
11-8. April 2011
Mitteilung der Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 1. April 2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
12-8. April 2011
Mitteilung der Augur Capital GmbH, Bad Soden am Taunus, Deutschland, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 1. April 2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main
- Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
13-8. April 2011
Mitteilung der Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 1. April 2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363305 Stimmrechten) betragen hat.
Die Stimmrechte werden ihr gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die Kette der kontrollierten Unternehmen lautet wie folgt:
- Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
- Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf
11. August 2011
Mitteilung der Auer von Welsbach Privatstiftung, Wien, Österreich, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 31. März 2011 die Schwellen von 10 %, 5 % und 3 % unterschritten hat und seitdem 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.
11. August 2011
Mitteilung der AvW Beteiligungsverwaltung GmbH, Wien, Österreich, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, am 31. März 2011 die Schwellen von 10 %, 5 % und 3 % unterschritten hat und seitdem 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.
Weitere Mitteilungen
Mitteilung der Intellect Investment & Management Ltd., Tortola, British Virgin Island, vom 1. Juli 2009, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 1. Juli 2008 die Schwelle von 25 % überschritten hat und zu diesem Tag 25,09 % beträgt (Anzahl Aktien: 978.489, Grundkapital in Stück 3.900.000). Die Stimmrechte werden von Andrey Morozov, Finnland, gehalten, der mehr als 3 % der Stimmrechte an der Gesellschaft besitzt.
Mitteilung von Herrn Peter Zils, Deutschland, vom 11. Januar 2010, dass sein Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 5. Januar 2010 die Schwelle von 30 % unterschritten hat und zu diesem Tag 25,64 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 1.000.000, Gesamtzahl Stimmrechte: 3.900.000).
Mitteilung der IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH, Düsseldorf, vom 11. Januar 2010, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 5. Januar 2010 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 14,56 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 567.879). Die Stimmrechte werden von folgenden Gesellschaften gehalten, welche mehr als 10 % der Stimmrechte haben: (1) MARTRADE Logistic GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Düsseldorf, (2) MARTRADE Logistic Verwaltungs GmbH, Düsseldorf, (3) Günther Hahn, Deutschland.
k) Honorare Wirtschaftsprüfer
Das Honorar für die Abschlussprüfung betrug TEUR 65.
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011
ecotel communication ag, Düsseldorf
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| Bruttobuchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2011 EUR |
Zugänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2011 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 82.312,31 | 0,00 | 0,00 | 82.312,31 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.856.284,23 | 217.497,46 | 70.000,00 | -283,00 | 5.143.498,69 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 4.500.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.500.000,00 |
| 9.356.284,23 | 299.809,77 | 70.000,00 | -283,00 | 9.725.811,00 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Mietereinbauten | 5.270.497,78 | 170.343,83 | 0,00 | -132.028,47 | 5.308.813,14 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.932.828,39 | 665.959,75 | 58.556,40 | -126.739,62 | 6.530.604,92 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 256.805,70 | 52.073,66 | -128.556,40 | 0,00 | 180.322,96 |
| 11.460.131,87 | 888.377,24 | -70.000,00 | -258.768,09 | 12.019.741,02 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.185.915,87 | 113.800,00 | 0,00 | -2.300.000,00 | 7.999.715,87 |
| 2. Beteiligungen | 2.106.130,40 | 0,00 | 0,00 | -112.000,00 | 1.994.130,40 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.990.644,88 | 177.124,96 | 0,00 | 0,00 | 3.167.769,84 |
| 15.282.691,15 | 290.924,96 | 0,00 | -2.412.000,00 | 13.161.616,11 | |
| 36.099.107,25 | 1.479.111,97 | 0,00 | -2.671.051,09 | 34.907.168,13 |
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| kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2011 EUR |
Zugänge EUR |
Zuschreibungen | Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2011 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 7.676,30 | 0,00 | 0,00 | 7.676,30 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.354.295,71 | 273.462,31 | 0,00 | -39,31 | 4.627.718,71 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 900.000,00 | 900.000,00 | 0,00 | 0,00 | 1.800.000,00 |
| 5.254.295,71 | 1.181.138,61 | 0,00 | -39,31 | 6.435.395,01 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Mietereinbauten | 2.933.842,54 | 570.281,29 | 0,00 | -6.500,00 | 3.497.623,83 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.949.771,29 | 578.806,70 | 0,00 | -125.603,26 | 5.402.974,73 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 54.472,65 | 54.472,64 | 0,00 | 0,00 | 108.945,29 |
| 7.938.086,48 | 1.203.560,63 | 0,00 | -132.103,26 | 9.009.543,85 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.991.094,73 | 0,00 | -250.000,00 | 0,00 | 4.741.094,73 |
| 2. Beteiligungen | 1.844.429,40 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.844.429,40 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 617.647,06 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 617.647,06 |
| 7.453.171,19 | 0,00 | -250.000,00 | 0,00 | 7.203.171,19 | |
| 20.645.553,38 | 2.384.699,24 | -250.000,00 | -132.142,57 | 22.648.110,05 |
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| Nettobuchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2011 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 74.636,01 | 0,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 515.779,98 | 501.988,52 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 2.700.000,00 | 3.600.000,00 |
| 3.290.415,99 | 4.101.988,52 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Mietereinbauten | 1.811.189,31 | 2.336.655,24 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.127.630,19 | 983.057,10 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 71.377,67 | 202.333,05 |
| 3.010.197,17 | 3.522.045,39 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.258.621,14 | 5.194.821,14 |
| 2. Beteiligungen | 149.701,00 | 261.701,00 |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.550.122,78 | 2.372.997,82 |
| 5.958.444,92 | 7.829.519,96 | |
| 12.259.058,08 | 15.453.553,87 |
Düsseldorf, den 23. März 2012
ecotel communication ag
Der Vorstand
Peter Zils
Bernhard Seidl
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ecotel communication ag, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der ecotel communication ag, Düsseldorf, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 23. März 2012
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Schlereth, Wirtschaftsprüfer
gez. Frank, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat ließ sich ferner die Maßnahmen vorstellen, mit denen der Vorstand Prozesse im Auftrags- und Ordermanagement zu verbessern beabsichtigt. Wie schon in der Vergangenheit hat der Aufsichtsrat überdies Fragen des Risikomanagements besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Aufsichtsrat hat die regelmäßigen Risikoberichte des Vorstands diskutiert und selbst Vorschläge zum Risikomanagement unterbreitet. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass der Vorstand der Risikoüberwachung die gebotene Aufmerksamkeit schenkt, die von ihm identifizierten Risiken nachvollziehbar priorisiert und durch angemessene Maßnahmen zu reduzieren bemüht ist.
In der Aufsichtsratssitzung am 28. März 2011 stand der Jahresabschluss 2010 im Mittelpunkt. Zudem genehmigte der Aufsichtsrat in der Sitzung am 28. März 2011 vorsorglich verschiedene Verträge zwischen ecotel und Gesellschaften, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt sind (dazu näher unten).
2. Behandlung von Interessenkonflikten im Aufsichtsrat
Alle Mitglieder des Aufsichtsrates sind dem Grundsatz verpflichtet, ihre Entscheidungen ausschließlich am Unternehmensinteresse der ecotel auszurichten. Soweit bei der Beratung oder Beschlussfassung im Aufsichtsrat Interessenkonflikte oder die Besorgnis von Interessenkonflikten auftraten, sind diese im Aufsichtsrat behandelt worden. Das betreffende Aufsichtsratsmitglied hat sich jeweils seiner Stimme enthalten und, sofern dies im Einzelfall opportun schien, auch nicht an der vorangegangenen Aussprache beteiligt. Die übrigen Aufsichtsratsmitglieder haben sich zudem durch Befragung des Vorstandes die erforderliche Sicherheit verschafft, dass dieser unbeeinflusst von dem (potentiellen) Interessenkonflikt des betroffenen Aufsichtsratsmitgliedes agiert. Die vorgenannten Grundsätze kamen im Berichtsjahr nur bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrats über die Zustimmung zu Verträgen zwischen ecotel und Gesellschaften, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt sind, zum Tragen. Dies betrifft die Herren Johannes Borgmann, Mirko Mach und Dr. Thorsten Reinhard.
3. Jahres- und Konzernabschluss
Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der ecotel nach den Regeln des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht nach IFRS-Grundsätzen aufgestellt. Der Abschlussprüfer der ecotel, Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, hat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht und den Konzernlagebericht geprüft. Er hat dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Die Abschlussunterlagen und die Berichte des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Prüfung vor. Vertreter der Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben an den Verhandlungen des Aufsichtsrates über diese Unterlagen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht, den Konzernlagebericht und den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns eingehend geprüft und mit dem Abschlussprüfer erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Abschlussprüfers über das Ergebnis seiner Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen.
Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss oder den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011 erhoben, sondern den Jahresabschluss und den Konzernabschluss mit Beschluss vom 27. März 2012 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der ecotel für das Geschäftsjahr 2011 festgestellt.
4. Änderungen im Aufsichtsrat im Berichtsjahr
Die Amtszeit sämtlicher Mitglieder des Aufsichtsrats endete mit Beendigung der Hauptversammlung am 29. Juli 2011. Herr Dr. Joachim Dreyer hatte zuvor erklärt, nicht erneut für den Aufsichtsrat zu kandidieren. Die übrigen Aufsichtsratsmitglieder standen auf Vorschlag des Aufsichtsrats am 29. Juli 2011 erneut zur Wahl: Frau Brigitte Holzer sowie die Herren Dr. Norbert Bensel, Johannes Borgmann, Mirko Mach, Sascha Magsamen und Dr. Thorsten Reinhard. Anstelle von Herrn Dr. Joachim Dreyer schlug der Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, Herrn Sascha Magsamen in den Aufsichtsrat zu wählen. Die Hauptversammlung folgte jeweils den Wahlvorschlägen des Aufsichtsrats. Die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder erfolgte bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2015 beschließt.
5. Änderungen im Vorstand im Berichtsjahr
Die Bestellung des Vorstandsmitglieds Bernhard Seidl endete am 31. August 2011 turnusmäßig. Durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 22. Februar 2011 wurde seine Bestellung um drei Jahre verlängert. Zugleich wurde der Anstellungsvertrag von Herrn Seidl zu veränderten Konditionen für den gleichen Zeitraum verlängert.
6. Ausschüsse
Der Aufsichtsrat hat einen dreiköpfigen Prüfungsausschuss (Audit Committee) gebildet, der insbesondere Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements und der Compliance behandelt. Der Prüfungsausschuss hat im Berichtsjahr fünf Mal getagt und sich dabei insbesondere mit den Quartalsberichten und dem Jahresabschluss 2010 auseinandergesetzt. Der Prüfungsausschuss wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 29. Juli 2011 neu gewählt und setzt sich nunmehr aus Frau Brigitte Holzer (Vorsitzende) sowie den Herren Mirko Mach und Sascha Magsamen zusammen.
Der Aufsichtsrat hat ferner einen dreiköpfigen Nominierungsausschuss gebildet, der Wahlvorschläge an die Hauptversammlung vorbereitet. Der Ausschuss setzt sich unverändert aus Frau Brigitte Holzer sowie den Herren Johannes Borgmann (Vorsitzender) und Dr. Thorsten Reinhard zusammen. Dieser Ausschuss hat im Geschäftsjahr 2011 einmal getagt, um den an die Hauptversammlung gerichteten Wahlvorschlag des Aufsichtsrats für die Neuwahl des Aufsichtsrats vorzubereiten.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands der ecotel sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaften der ecotel-Gruppe für ihren großen Einsatz für die Gesellschaft und die im Berichtsjahr 2011 geleistete Arbeit. Ebenso dankt der Aufsichtsrat Herrn Dr. Joachim Dreyer, der im Berichtsjahr aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedenen ist, für dessen wertvollen Impulse und tatkräftige Unterstützung.
Düsseldorf, den 27. März 2012
Für den Aufsichtsrat
Johannes Borgmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Entsprechenserklärung
Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB einschließlich der Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Vorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag haben die nach § 289a HGB erforderliche Erklärung zur Unternehmensführung einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung abgegeben und der Öffentlichkeit auf der Internetseite der ecotel communication ag (http://ir.ecotel.de/cgi-bin/show.ssp?id=6000&companyName=ecotel&language=German) dauerhaft zugänglich gemacht.
Düsseldorf, den 23. März 2012
ecotel communication ag
Der Vorstand
Peter Zils
Bernhard Seidl
Achim Theis