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ecotel communication ag — Annual Report 2013
Mar 31, 2014
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Annual Report
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ecotel communication ag
Prinzenallee 11 40549 Düsseldorf Telefon: +49 (0) 211 55 007 - 0 Telefax: +49 (0) 211 55 007 - 222 [email protected] www.ecotel.de Kennzahlen >>
Geschäftsbericht
ecotel communication ag Geschäftsbericht 2013
20 13
| Angaben in Mio. EUR | 2011 | 2012 | 2013 |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 84,5 | 94,3 | 91,4 |
| Geschäftskunden | 41,6 | 40,8 | 42,2 |
| Wiederverkäufer | 30,6 | 40,8 | 34,7 |
| New Business | 12,3 | 12,7 | 14,5 |
| Rohertrag | 24,6 | 25,1 | 26,9 |
| Geschäftskunden | 18,7 | 18,9 | 21,2 |
| Wiederverkäufer | 1,4 | 1,0 | 0,7 |
| New Business | 4,5 | 5,2 | 5,0 |
| EBITDA | 7,1 | 6,8 | 6,7 |
| EBITDA (bereinigt von Sondereinflüssen) | 6,6 | 6,8 | 6,7 |
| in % vom Umsatz (bereinigt von Sondereinflüssen) | 7,8 % |
7,2 % |
7,3% |
| EBIT | 3,1 | 0,4 | 3,3 |
| EBIT (bereinigt von Sondereinflüssen) | 3,2 | 3,5 | 3,3 |
| in % vom Umsatz (bereinigt von Sondereinflüssen) | 3,8 % | 3,7 % | 3,6% |
| Konzern-Ergebnis | 1,1 | -2,6 | 1,5 |
| Konzern-Ergebnis (bereinigt von Sondereinflüssen) | 1,2 | 1,4 | 1,5 |
| 1 Ergebnis je Aktie in EUR (bereinigt von Sondereinflüssen) |
0,32 | 0,38 | 0,42 |
| Bilanzsumme | 45,4 | 42,7 | 46,0 |
| Eigenkapital | 21,4 | 19,3 | 20,8 |
| in % der Bilanzsumme | 47,1 % |
45,2 % |
45,2% |
| Aktienstückzahl zum 31.12. (ausstehende Aktien) | 3.752.500 | 3.685.096 | 3.600.000 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | 3,0 | -0,3 | 1,3 |
| als Multiple vom EBITDA | 0,4 | n.a. | 0,2 |
| 2 Mitarbeiter zum 31.12. |
189 | 189 | 200 |
Kennzahlen
1) sowohl unverwässert als auch verwässert
2) ohne Minderheitsgesellschaften (synergyPLUS GmbH, mvneco GmbH)
| Wesentliche Daten zum Cashflow Angaben in Mio. EUR |
2011 | 2012 | 2013 |
|---|---|---|---|
| Finanzmittelfonds zum 01.01. | 6,1 | 6,2 | 7,5 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 6,3 | 6,8 | 6,9 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -1,6 | -2,7 | -7,7 |
| Cashflow aus Finanzierungsstätigkeit | -4,5 | -2,8 | -0,6 |
| Finanzmittelfonds zum 31.12. | 6,2 | 7,5 | 6,1 |
Aktiva und Passiva in Mio. EUR
Unternehmensprofil
Die an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard notierte ecotel communication ag hat sich als bundesweit agierendes Telekommunikationsunternehmen auf drei Geschäftsbereiche spezialisiert.
Im Kernbereich »Geschäftskundenlösungen« versorgt ecotel rund 18.000 Geschäftskunden mit einem ITK-Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunklösungen.
Hierzu zählen bundesweit verfügbare und konvergente Bündelprodukte, breitbandige Datenanbindungen auf Basis von xDSL- und Ethernet-Technologien, die skalierbare Vernetzung von Unternehmensstandorten (VPNs) sowie Housing- und Hosting-Services.
Im zweiten Geschäftsbereich »Wiederverkäuferlösungen« vermarktet die ecotel Gruppe Vorleistungsprodukte an andere Telekommunikationsunternehmen. Zugleich erzielt die Gesellschaft in diesem Geschäftsbereich hohe Verkehrsvolumina und damit eine Vertiefung der Wertschöpfung für den Kernbereich »Geschäftskunden«. Neben dem internationalen Wholesale-Voice-Geschäft von ecotel ist die mvneco GmbH diesem Bereich zugeordnet.
Im Bereich »New Business« werden neue wachstumsstarke Geschäftsfelder und Nischen über operativ selbstständige Tochtergesellschaften besetzt. Neben der auf das Privatkundengeschäft ausgerichteten easybell GmbH ist die auf das New-Media-Geschäft fokussierte nacamar GmbH Teil dieser eigenständigen Business Unit.
Die 1998 gegründete Unternehmensgruppe hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf und beschäftigt mit ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen aktuell ca. 200 Mitarbeiter.
Inhaltsverzeichnis
INHALT
- 01 Unternehmensprofil
- 02 Vorwort des Vorstandes
- 04 ecotel stellt sich vor
- 20 Die ecotel Aktie
KONZERNLAGEBERICHT
- 24 Geschäfts- und Rahmenbedingungen
- 37 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
- 39 Nachtragsbericht
- 40 Risikobericht
- 45 Prognosebericht
- 47 Erklärung der gesetzlichen Vertreter
KONZERNABSCHLUSS
- 50 Konzern-Bilanz
- 52 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
- 53 Konzern-Kapitalflussrechnung
- 54 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
- 56 Konzernanhang der ecotel communication ag
- 101 Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers
- 102 Bericht des Aufsichtsrates
- 106 Glossar
- 108 Finanzkalender
- 108 Impressum
von links: Peter Zils, Achim Theis, Bernhard Seidl
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
im Jahr des 15-jährigen Bestehens konnte ecotel mit einem durchweg positiven Geschäftsverlauf aufwarten. Infolgedessen konnten die geplanten finanziellen Leistungsindikatoren entweder übertroffen oder zumindest am oberen Ende erreicht werden.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 91,4 Mio. EUR erzielt nach 94,3 Mio. EUR im Vorjahr. Mit dieser Entwicklung übertraf die Gesellschaft den vom Vorstand veröffentlichten Prognosekorridor von 80 bis 90 Mio. EUR. Der gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent rückläufige Konzernumsatz ist im Wesentlichen auf den geplanten Rückgang des margenschwächeren Bereiches Wiederverkäufer zurückzuführen.
Der Rohertrag erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7 % von 25,1 Mio. EUR auf 26,9 Mio. EUR. Die Rohertragsmarge erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 27 % auf 29 %.
Das EBITDA lag mit 6,7 Mio. EUR nahezu unverändert zum Vorjahr im oberen Bereich des Prognosekorridors von 6 bis 7 Mio. EUR. Das EBIT belief sich für den Berichtszeitraum auf 3,3 Mio. EUR. Das Konzernergebnis verbesserte sich von 1,4 Mio. Euro (2012 bereinigt) auf 1,5 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie konnte von 0,38 EUR (2012 bereinigt) um 11 Prozent auf 0,42 EUR zulegen. Die Eigenkapitalquote blieb unverändert bei 45 Prozent.
Nachstehend möchten wir Ihnen noch einen kurzen Überblick über die wichtigsten Ereignisse aus 2013 geben.
Nachdem sich seit 2011 schon die Roherträge im Geschäftskundenbereich kontinuierlich verbessert haben, konnte ecotel erstmals seit 2007 auch wieder ein Wachstum der Geschäftskunden-Umsätze verzeichnen. Mit den in 2013 erwirtschafteten B2B-Umsätzen in Höhe von 42,2 Mio. EUR bei einer B2B-Rohmarge von mehr als 50 % hat ecotel die Basis zur Erreichung seiner Mittelfristziele für 2015 gelegt.
Aus vertrieblicher Sicht konnte ecotel in 2013 auch beim Auftragseingang für Datendienste neue Rekorde vermelden. Unter anderem konnten mehr als 200 neue breitbandige Ethernet-Leitungen und mehr als 350 neue SHDSL-Leitungen vermarktet werden.
Achim Theis Vorstand Vertrieb
Bernhard Seidl Vorstand Finanzen
Peter Zils Vorstandsvorsitzender
Der Router-Roll-out zur sicheren Unternehmensvernetzung von ca. 10.000 Versicherungs-Agenturen der Allianz ist im Herbst des letzten Jahres erfolgreich angelaufen. Bis zum Ende des ersten Quartals 2014 werden alle Agenturen an das neue private Unternehmensnetzwerk angeschlossen sein. Mit diesem Schritt wird die Phase 1 des Großprojekts erfolgreich abgeschlossen sein. Grundlage für die schnelle Umsetzung, mit bis zu 800 Installationen pro Woche, war die von ecotel in 2013 neu eigenentwickelte Router-Management-Plattform, die den vollautomatisierten Prozess-Ablauf von der Beauftragung bis hin zur erfolgreichen Router-Installation am Agentur-Standort sicherstellt.
Auch die Tochtergesellschaft easybell hatte ein erfolgreiches Jahr 2013. Besonders erfreulich entwickelte sich das DSL-Geschäft, welches im Geschäftsjahr deutlich an Dynamik gewann. Wachstumstreiber sind Weiterempfehlungen zufriedener Kunden, die das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und den Service loben. Dies zeigt unter anderem eine Kundenumfrage der Computer-BILD, in der easybell als bester überregionaler DSL-Anbieter in Deutschland ausgezeichnet wurde. Auch beim Vergleich der Internetanbieter durch die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien ging easybell als Testsieger hervor und schnitt mit einer Wertung von 92,7 Prozent über 10 Prozent besser ab als das zweitplatzierte Unternehmen. ecotel möchte seine Aktionäre weiterhin am Erfolg und der Wertentwicklung des Unternehmens teilhaben lassen. Vor diesem Hintergrund haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, das bereits im vergangenen Jahr aufgesetzte Aktienrückkaufprogramm fortzuführen. Das Aktienrückkaufprogramm sieht vor, in der Zeit vom 31. März 2014 bis zum Ablauf des 30. Juni 2014 bis zu 90.000 eigene Aktien (dies entspricht 2,3 Prozent des Grundkapitals) zurückzukaufen.
Für 2014 erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz von 85 bis 95 Mio. EUR bei einem EBITDA von 6,5 bis 7,5 Mio. EUR. Treiber der Profitabilitätssteigerung sind weiterhin steigende B2B-Umsätze für die das Management ein Wachstum von 42,2 Mio. EUR in 2013 auf 43 bis 44 Mio. EUR prognostiziert.
Zudem verfolgt der Vorstand weiterhin die Zielsetzung, bis 2015 den Umsatz auf 100 Mio. EUR sowie das EBITDA auf 10 Mio. EUR zu steigern. Dies setzt jedoch voraus, dass eine nicht vorhersehbare sechsmonatige Verzögerung bei einer für 2014 geplanten Leitungsmigration bis 2015 wieder kompensiert werden kann. Vor diesem Hintergrund wird die Neuausrichtung des Geschäftskundensegmentes eine Schlüsselrolle einnehmen. Neben der sicheren Vernetzung von Unternehmensstandorten werden zukünftig insbesondere die neuen Cloud-Produkte sowie die Sprachprodukte auf Basis der für geplanten, eigenen NGN-Plattform (Next Generation Network) im Fokus stehen.
Abschließend möchten wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ecotel Gruppe für die erbrachte Leistung und ihren Beitrag zum Erfolg des Unternehmens bedanken. Unseren Kunden, Geschäftspartnern und Aktionären danken wir gleichermaßen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für die zukünftigen Anforderungen im Telekommunikationsmarkt sehen wir uns weiterhin gut gerüstet und bestens aufgestellt.
Vorwort des Vorstandes
Auszeichnung der erfolgreichen ecotel Partner rechts: Christian Schmitt (DGRV), 2. von rechts Jörg Glaser (ServiCon)
ecotel feiert 15-jähriges Bestehen
CRN-Veröffentlichung zum Firmenjubiläum
Im hart umkämpften Telekommunikationsmarkt kann man es als echte Leistung ansehen, wenn ein mittelständischer Anbieter 15 Geschäftsjahre ohne Blessuren übersteht. ecotel beging diesen Anlass jetzt mit einer großen Jubiläumsfeier.
Auf der gecharterten Yacht »Grace Kelly« ging es mit Mitarbeitern, Vertriebs- und Kooperationspartnern sowie langjährig mit dem Unternehmen verbundenen Wegbegleitern am Düsseldorfer Rheinufer entlang zu einem großen Feuerwerk, das die 250 Gäste quasi vom Logenplatz aus betrachten konnten. Sommerliche Temperaturen und ein gelungenes Catering machten den abendlichen Schiffsausflug zu einem rundum gelungenen Erlebnis für die aus ganz Deutschland angereisten Partner.
Höhepunkt des Schiffsausflugs war ein 25-minütiges Feuerwerk.
Peter Zils, Gründer und CEO, ist überzeugt: "ecotel hat sich seit Beginn der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes im Jahre 1998 zu einer profitablen Unternehmensgruppe mit attraktiven Zukunftsperspektiven entwickelt. Hierzu haben maßgeblich unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner beigetragen und deshalb gilt ihnen mein besonderer Dank." von Folker Lück
Zusätzlich sollte das Datennetz im Hinblick auf die Anbindung zukünftiger Standorte skalierbar sein und auch während der laufenden Projektphase Produktanpassungen aufgrund geänderten Bandbreitenbedarfs ermöglichen.
Im Rahmen der Projektumsetzung wurden die Datenanbindungen in Form eines Ethernet-VPNs mit innovativer MPLS-Technologie realisiert. Bei den eingesetzten Ethernet-Leitungen handelt es sich um doppelt abgesicherte Festverbindungen mit garantiertem Bandbreitendurchsatz. Besonderen Schutz erhalten die Daten über die rein »private« Wegeführung innerhalb des geschlossenen ecotel MPLS-VPNs.
Darüber hinaus sorgen dedizierte Backup-Anbindungen der einzelnen Standorte per Hot Standby Routing Protokoll (HSRP) für die zusätzliche Absicherung des Datennetzes.
Ulrich Strack, Leiter IT der Alfred Ritter GmbH & Co. KG, resümiert: "Was wir an ecotel besonders schätzen, ist die aktive Kommunikation und die enge Zusammenarbeit, auch in Abstimmung mit Manfred Maier von StarTech, während der gesamten Projektabstimmungs- und Migrationsphase. Unsere unterschiedlichen Anforderungen z. B. an die jeweiligen Anbindungsvarianten wurden stets individuell
und mit höchster Priorität angegangen.Auch bei der Terminkoordination von Roll-out und Inbetriebnahme unserer Standorte ist das Projektmanagement-Team sehr flexibel auf unsere Vorgaben eingegangen. Im operativen Betrieb läuft unser Datennetz über ecotel stabil und schnell."
Ritter-Sport Firmenzentrale Waldenbuch
Quadratisch. Praktisch. Gut.
Ritter Sport bezieht Ethernet-Datennetz von ecotel
Mit diesem Slogan erzielte das Familienunternehmen Alfred Ritter GmbH & Co. KG maßgeblich den heutigen Bekanntheitsgrad. Das mittelständische Unternehmen wurde vor über 100 Jahren gegründet und ist heute mit der Marke Ritter Sport in über 100 Ländern vertreten. Garant für den nachhaltigen Erfolg des Mittelständlers ist der hohe Qualitätsanspruch, der sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des schwäbischen Traditionsunternehmens zieht.
Speziell wenn es um die Datenanbindung der Niederlassungsstandorte an die Unternehmenszentrale geht, sind die Themen Sicherheit und Qualität von zentraler Bedeutung. Mit fundiertem Fachwissen und praxiserprobtem Know-how begleitet Manfred Maier, Geschäftsführer des ecotel Vertriebspartners StarTech, schon seit vielen Jahren die Alfred Ritter GmbH & Co. KG. Die regelmäßige Prüfung der vorhandenen Systeme und Netzwerke auf mögliche Optimierungspotenziale gehört zum Tagesgeschäft des Experten für Sprach- und Datenkommunikation.
Als es um die Optimierung der vorhandenen Netzinfrastruktur mit schnelleren Datenverbindungen und höheren Übertragungskapazitäten ging, konnte das Telekommunikationsunternehmen ecotel gegenüber anderen Anbietern überzeugend punkten. Besonderes Augenmerk lag bei diesem Projekt auf der Anbindung der internationalen Standorte in Österreich und Italien.
Manfred Maier erklärt: "Weitere entscheidende Argumente pro ecotel waren der Vorteil der bundesweit höchstmöglichen Bandbreitenverfügbarkeit wie auch der hohe Individualisierungsgrad, den ecotel im Rahmen seiner Multi-Lieferanten-Strategie bieten kann. Zudem können wir über ecotel alle Leitungen und Dienste aus einer Hand beziehen. Wichtige Faktoren für einen anspruchsvollen Großkunden wie Ritter Sport, die kein anderer Anbieter in dieser Form leisten kann."
Manfred Maier Geschäftsführer StarTech Stuttgart
Die Stuttgarter Performance-Marketing-Agentur hurra.com ist mit über 200 Mitarbeitern und zehn Standorten eine der führenden Agenturen Europas für SEM, SEO, Website- und Conversion-Optimierung sowie Online-Display-Advertising. Bereits seit 1998 agieren die Visionäre für Online-Marketing kompetent und sehr erfolgreich im schnelllebigen Web und gelten damit als »alter Hase« der Branche.
Die Auslagerung von Unternehmens-Daten in ein externes Rechenzentrum ist eine zentrale Vertrauensfrage. Gerade für das rasant wachsende und datenintensive Suchmaschinen-Marketing sind hochperformante Rechner mit stabiler Anbindung und höchster Verfügbarkeit der Leistung absolute Grundvoraussetzung. Und auch die Themen Klimatisierung und Energieeffizienz spielen bei Rechenzentrumsleistungen angesichts ständig steigender Strompreise eine immer größere Rolle.
Die konkreten Anforderungen von hurra.com bestanden darin, selbstentwickelte Software-Anwendungen zur Optimierung von Kampagnen auf Basis von Google AdWords zuverlässig und sicher zu hosten. Immerhin handelt es sich hier um ein Kampagnenvolumen von insgesamt über 60 Millionen Keywords. Bei der Auswahl des externen Dienstleisters konnte das mehrfach zertifizierte und moderne Rechenzentrum von ecotel die Entscheider der innovativen Agentur nachhaltig überzeugen.
Für die Kunden steht hier die neueste Infrastruktur mit moderner Brandmeldeanlage und permanenter Überwachung der Strom-, Klima- und Zutrittssysteme bereit. Die direkte mehrfach redundante Anbindung an andere große Internetanbieter und die unmittelbare Nachbarschaft zum DE-CIX, dem größten Datenaustauschpunkt Europas, sorgt für
dauerhafte Stabilität und Sicherheit. Zusätzliche Sicherheit bietet das aktive Network Operation Center (NOC) mit umfassendem Ticketing- und Monitoring-System und 24-Stunden-Systemüberwachung an 365 Tagen im Jahr.
Die Agentur hurra.com nutzt für die Unterbringung und Anbindung ihrer Daten am Standort Frankfurt aktuell zehn Racks, die von ecotel in zwei dedizierten Räumen mit gesicherten Zutrittssystemen exklusiv für hurra.com bereitgestellt werden.
ecotel Rechenzentrum bildet das Fundament für führende Performance-Marketing-Agentur hurra.com
Fabian Burberg, Senior IT Network & System Administrator der Hurra Communications GmbH, fasst die Vorteile mit ecotel zusammen: "Wir schätzen an ecotel besonders die lösungsorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Mitarbeiter im Rechenzentrum verstehen es immer wieder, unsere Anforderungen konstruktiv anzunehmen und eine funktionierende Lösung zu schaffen. Im Rahmen unseres Wachstums hat sich unser Strombedarf und die notwendige Klimatisierungsleistung stark erhöht. Mit einem speziell für uns entwickelten Heiß-Kalt-Gang-Konzept konnte ecotel unseren erhöhten Bedarf sichern und zukunftsfähig machen.
Überzeugt hat uns auch das flexible Abrechnungsverfahren von ecotel, durch das wir bei monatlich schwankendem Stromverbrauch kommerziell am meisten profitieren. Alles in allem ein rundum stimmiges Leistungsangebot für unsere hochsensiblen Daten."
Fabian Burberg, Senior IT Network & System Administrator
hurra.com Firmenzentrale Stuttgart
Innovative Housing-Lösungen »Made in Germany« Fujitsu setzt bei neuem Server-Housing-Projekt auf umfas-
sende Partnerschaft mit ecotel
Fujitsu vertraut beim Housing einer leistungsstarken Fujitsu Server-/Storage-Infrastruktur auf das mehrfach ausgezeichnete Rechenzentrum von ecotel. Über die bestehende Kooperation mit ecotel wurde die komplette IT-Infrastruktur, bestehend aus Fujitsu Rack-/Blade-Servern in Verbindung mit NetApp-Storage, in leistungsstarken Racks im ISOzertifizierten ecotel Datacenter in Frankfurt am Main flexibel, sicher und hochverfügbar untergebracht.
Wesentlicher Aspekt bei der erfolgreichen Akquise und Umsetzung des Kundenprojektes war der gemeinsame ganzheitliche Betreuungsansatz des Kunden, von ersten vertrieblichen Analyse- und Planungsgesprächen bis zur Erstellung und Umsetzung eines individuellen Housing-Konzepts für die
Fujitsu Technology Solutions GmbH Werk Augsburg
Fujitsu Server. Besondere Fachkompetenz wurde zudem über spezialisierte Technical Consultants beider Partner während der gesamten Angebotsund Projektphase eingebracht. Für die Planung und Umsetzung eines individuellen Server-Raum-Konzeptes wurden außerdem die Techniker des ecotel Datacenters involviert.
Jörg Brünig, Senior Director Channel Managed Accounts Fujitsu Central Europe und Mitglied der Geschäftsleitung Fujitsu Deutschland, erklärt: "Im Rahmen des umfangreichen Projektes hat uns ecotel mit fundierter Fachkompetenz sowohl bei der Planung und Projektierung wie auch beim operativen Betrieb des Datacenters überzeugt. Die individuellen Housing-Konzepte reichten von der Anmietung einzelner Rack-Einheiten bis hin zum kompletten kundenindividuellen Raumkonzept. Mit ecotel runden wir unser Serverangebot für den Kunden optimal ab und bieten hervorragende Ansätze für den flexiblen und kostengünstigen Betrieb der IT-Infrastruktur."
Andreas Stamm, Sales Director Großkunden/Kooperationen/Distribution der ecotel communication ag, ergänzt: "In unserem gemeinsamen Beratungsansatz verfolgen wir bedarfsorientierte Lösungen für kundenindividuelles Housing von modernster Fujitsu-Server-Technologie mit performanter, bundesweiter Anbindung der Standorte über ein geschütztes Kunden-VPN.
Die steigende Zunahme an Datenmengen und die permanent wachsenden Sicherheitsanforderungen verlangen von den Unternehmen neue Wege. Die hochverfügbare Unterbringung von leistungsstarken Servern und IT-Infrastruktur in einem nach hohen Sicherheitsstandards betriebenen energieeffizienten Rechenzentrum ist zudem oft wesentlich kostengünstiger als laufende Investitionen für Betrieb, Ausbau und Pflege eigener Serverräume. Zusätzlich hat der Kunde hier die Gewissheit, immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.
Systemhauspartnern bieten sich mit der Unterstützung von Fujitsu und ecotel entsprechende neue Umsatzchancen und die Beteiligung an lukrativen Wachstumsmärkten. Die Partner können damit attraktive Margen für Hardware und Service generieren und erhalten für die über ecotel bereitgestellten Datendienste einmalige Abschlussprovisionen sowie laufende Umsatzbeteiligungen.
Jörg Brünig Senior Director Channel Managed Accounts Fujitsu Central Europe Mitglied der Geschäftsleitung Fujitsu Deutschland
Unify GmbH & Co KG und die ecotel communication ag bauen die bereits langjährig bestehende Kooperation mit ihrer neuen PBX Hosting-Lösung für den Channel aus. Unify bringt sein UC-fähiges Kommunikationssystem OpenScape Business S in die Partnerschaft ein, ecotel rundet die Lösung mit seinem exklusiven Hosting-Angebot inkl. Breitbandanbindung und SIP-Verbindungsentgelten im ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum ab. Damit erhält der Mittelstand eine innovative Private Cloud-Lösung, auf die bislang nur Großkonzerne Zugriff hatten.
Die PBX Hosting-Lösung adressiert Geschäftskunden mit 20 bis 500 Mitarbeitern. Sie bietet eine Antwort auf die vielfältigen Anforderungen an ein hoch verfügbares Kommunikationssystem: flexibel, leistungsstark und skalierbar. Das Hosting der OpenScape Business S im ecotel Rechenzentrum überzeugt mit einer in diesem Segment bisher kaum erreichten Betriebssicherheit und Verfügbarkeit.
Zu der innovativen Lösung gehört neben der hoch verfügbaren Unterbringung der OpenScape Business S im ecotel Rechenzentrum die schnelle
Bereitstellung aller hierfür notwendigen Dienste. In Kombination mit dem bundesweit verfügbaren ecotel MPLS-VPN zur sicheren Anbindung der Kundenstandorte wird eine performante Gesamtlösung realisiert. Abgerundet wird die PBX Hosting-Lösung durch attraktive ecotel SIP-Verbindungstarife mit zusätzlichen Einsparpotenzialen.
Günter Scholz, Leiter Partner Management SME bei Unify, ist von den Vorteilen der neuen Lösung mit ecotel überzeugt: "Die Partner bleiben wie bisher verantwortlich für den Verkauf, die Installation und den Service der OpenScape Business S. Mit den bekannten Margen und Verdienstmöglichkeiten und über den bisherigen Distributionsweg. Selbstverständlich unterstützen wir unsere Fachhandelspartner auch bei der Vermarktung unserer Lösungen in Verbindung mit den ecotel Angeboten."
Innovatives PBX Hosting-Konzept von ecotel und Unify ecotel präsentiert neue Lösung als Partneraussteller am Stand von Unify auf der CeBIT 2014
Geschäftskunden erhalten mit der neuen Gesamtlösung ein umfassendes Angebot aus einer Hand. Mit attraktiven Einsparpotenzialen in Form von Tarifersparnissen, die wiederum zur Refinanzierung der Lösung genutzt werden können.
Andreas Stamm, Sales Director Großkunden / Kooperationen / Distribution der ecotel communication ag, ergänzt: "Zum Lösungspaket der Open Scape Business S gehört das professionelle Hosting auf virtualisierten Servern im ecotel Rechenzentrum. Inklusive sicherer Datenanbindung und SIP-Trunk für attraktive Sprachtarife. Mit ecotel PBX Hosting erhalten die Partner eine sichere Lösung »Made in Germany«. Wir unterstützen die Partner bei der Erstellung von Angeboten, Präsentationen und Kundenbesuchsterminen. Zusätzlich zahlen wir den Partnern bei der Beauftragung attraktive Provisionen auf den Abschluss und zusätzlich als laufende Umsatzbeteiligung, solange der Kunde die ecotel Services nutzt. Die Partner erfahren damit eine Stärkung ihrer Position im Wettbewerb und profitieren von einer erweiterten Wertschöpfungskette." Die Innovationskraft des neuen ecotel PBX Hosting-Konzeptes wurde auch bereits mit der aktuellen Auszeichnung der »Initiative Mittelstand« honoriert: Im Rahmen der CeBIT wurde die ecotel Lösung mit dem renommierten Innovationspreis-IT 2014 in der Kategorie VoIP/Telekommunikation als zweitbeste Lösung ausgezeichnet. Unify Messestand CEBIT 2014
Bestehende und neue Partner profitieren mit ecotel PBX Hosting von zusätzlichen Umsatzchancen und behalten weiterhin die volle Kontrolle und Wertschöpfung für das durch Sie vermarktete und installierte Kommunikationssystem. Dazu Oliver Jansen, Director Marketing & Productmanagement der ecotel communication ag:
"Bei der Entwicklung dieser Lösung standen zwei Dinge im Vordergrund: Erstens, die Schaffung der bestmöglichen Betriebsumgebung für ein Mittelstands-Kommunikationssystem, und zweitens, die Berücksichtigung des Geschäftsmodells eines Telekommunikations-Systemhauses. Das scheint uns gelungen zu sein."
von links: O. Jansen (ecotel), G. Scholz (unify), A. Stamm (ecotel)
easybell: Preiswert, kompetent und kundenfreundlich
Als Tochtergesellschaft der ecotel communication ag vermarktet das Berliner Unternehmen easybell bundesweit hochwertige und zugleich preiswerte Internet- und Telefonanschlüsse. Innerhalb des Konzernverbundes der ecotel Gruppe bildet die easybell GmbH das starke Standbein im Privatkundengeschäft. Ursprünglich 2006 als Call-by-Call-Anbieter gestartet, wurden sukzessive die Geschäftsfelder Breitband über DSL und Voice-over-IP erschlossen. Durch innovative Produkte zu günstigen Preisen hat sich easybell innerhalb weniger Jahre von einem Start-up zum etablierten Player im Breitbandmarkt entwickelt, der neue Maßstäbe bei Produkten und Preisgestaltung setzt. Mit dem Tarif »Komplett allnet« wurde die erste Allnet Flat im Festnetzsektor eingeführt. Überdies unterbot easybell mit seinen VDSL-Anschlüssen als erster Anbieter die Marke von 25 Euro im Monat. Bei den wichtigen Preisportalen und Fachzeitschriften führt easybell die Tarifvergleiche an.
Die Hauptproduktlinien sind TAL-Komplettanschlüsse und Telefonie-Lösungen via Voice-over-IP. easybell schaltet ausschließlich ratenadaptive ADSL2+ und VDSL-Anschlüsse. Dabei wird eng mit dem Vorlieferanten Telefónica Deutschland zusammengearbeitet, wodurch easybell bundesweit verfügbar ist. 2012 kam die erste Kooperation mit Vitroconnect auf regionaler Ebene hinzu.
Die Voice-over-IP-Produkte basieren auf einer innovativen Class-V-Plattform, die zu den technisch modernsten in Deutschland zählt. Die neue Technik bietet ein hohes Maß an Flexibilität bei hoher Zuverlässigkeit und geringen Kosten. Neue Produkte können schnell auf den Markt gebracht werden und die hohe Skalierbarkeit erlaubt es, über das eigene Tochterunternehmen init.voice andere Carrier und große Geschäftskunden einzubinden.
easybell setzt auf Kundenzufriedenheit durch transparente Produkte mit fairen Vertragsbedingungen und kurzen Vertragslaufzeiten. Dadurch wurde eine selbstbestimmte Kundenschicht erreicht, die im Schnitt deutlich länger bei dem Unternehmen bleibt, als sie durch lange Vertragslaufzeiten gebunden wäre. Zusätzlich empfehlen die Kunden easybell in Internetforen und in persönlichen Kontakten als kompetenten und freundlichen Partner weiter.
Ein Grundstein dafür ist der durch verschiedene unabhängige Servicetests ausgezeichnete Kundenservice. Im vergangenen Jahr ging easybell erstmals unter zehn Breitbandanbietern als Testsieger in einem Test der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien in Kooperation mit N24 hervor.
easybell geht auf die modernen Lebensgewohnheiten seiner Kunden ein und erweitert die Reichweite des klassischen Festnetzes: Die IP-basierten Telefonanschlüsse können weltweit genutzt werden, etwa auf Smartphones mit der selbst entwickelten easybell App oder anderen internetfähigen Endgeräten wie VoIP-Routern oder IP-Phones. Die Zugangsdaten der Anschlüsse sind für den einzelnen Kunden zugänglich und daher auf vielen Endgeräten parallel nutzbar. Ergänzt werden die Angebote durch innovative Features, wie Fax2Mail, Voice2Mail und eine hochwertige Online-Anschlussverwaltung.
Darüber hinaus bietet die easybell GmbH weiter klassisches Call by Call und Internet by Call an. Im
Call by Call- und Internet by Call-Geschäft gehört sie seit Jahren zu den Marktführern.
2013 war für easybell ein Jahr des rasanten Wachstums. Die Anzahl der geschalteten TAL-Komplettanschlüsse konnte im Geschäftsjahr 2013 etwa verdoppelt werden. Dies gelang in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld, in dem viele DSL-Anbieter es durch den Konkurrenzdruck der Kabelanbieter höchstens noch schaffen, den Kundenverlust zu minimieren.
Das hohe Wachstum wurde ausschließlich aus dem operativen Cashflow finanziert. Ermöglicht wurde dies durch eine konsequente Automatisierung aller Geschäftsprozesse, sodass easybell mit sehr konkurrenzfähigen Prozesskosten arbeitet. Beim Einkauf von Vorleistungen profitiert easybell von Synergien innerhalb der ecotel Gruppe.
Weiterhin konnte easybell die Kundengewinnungskosten aufgrund intelligenter Preis- und Vermarktungsstrategien niedrig halten. Dank einer konsequenten Fokussierung auf Empfehlungsmarketing steigert sich der Bekanntheitsgrad durch die steigende Kundenzahl kontinuierlich, ohne die Marketingkosten signifikant zu erhöhen.
easybell wird den Wachstumskurs konsequent fortsetzen. Weitere technische Innovationen und komplett neue Produktlinien werden zusätzliche Kundengruppen erschließen und die Nutzungsintensität durch Bestandskunden erhöhen. easybell ist aus der deutschen Telekommunikationslandschaft nicht mehr wegzudenken.
Von A wie Audiostreaming bis Z wie zentrale Videoverwaltung Das nacamar Leistungsportfolio
Das ecotel Tochterunternehmen nacamar GmbH bietet als Full-Service-Provider New Media seit über 15 Jahren alle relevanten Dienste rund um Strea ming und Hosting von Audio- und Videoinhalten für Inhalteanbieter, Fernseh- und Radiosender so wie Portalbetreiber und Markeninhaber. Durch den Wandel der Endgeräte-Technologien vom PC über Mobile bis hin zum heutigen internetfähigen Smart-TV einerseits und die Veränderung des Nutzerverhaltens zum Fernsehen immer und überall haben sich auch die Anforderungen an nacamar geändert.
An dem aktuellen Kundenprojekt 3-Screen-Playout für Bibel TV lässt sich ideal das gesamte Leistungs spektrum der nacamar aufzeigen: Der christliche Fernsehsender Bibel TV möchte sich zukünftig kun denfreundlicher, zukunftssicher und überall erreich bar aufstellen. Aufgabe der nacamar GmbH ist es, eine Online Videoplattform (sog. Mediathek) zu er stellen, das aktuelle Fernsehprogramm und zusätz liche Livestreams für alle internetfähigen Endgeräte aufzubereiten sowie Applikationen für mobile End geräte wie Smartphones, Tablets und internetfähige Fernseher zu entwickeln und zu gestalten.
Livestreaming
nacamar empfängt im Rechenzentrum von ecotel den Bibel TV-Livestream via Satellit, transcodiert ihn in ein internetfähiges Signal und spielt ihn über die eigene CDN-Server-Infrastruktur an Tausende Nutzer über PC, Smartphone, Tablet und SmartTV aus. Parallel dazu wird ein zweiter Livestream, der
im Sender eigens für die Neuen Medien kreiert wur de, per Internet an das nacamar-CDN zur Vertei lung an User angeliefert. Aus unzähligen Musikclips hat Bibel TV außerdem zukünftig die Möglichkeit, über ein einfach zu bedienendes, von nacamar bereitgestelltes Redaktionswerkzeug einen dritten Livestream zu erzeugen und über das CDN zu ver breiten, den Bibel TV-Musikkanal.
Video-On-Demand
Über die Online-Video-Lösung medianac werden von der Redaktion Audio- und Videoclips in den Cloud-Service bei nacamar hochgeladen und mit beschreibenden Daten (sog. Metadaten) versorgt, von der Redaktion des Kunden dort gepflegt und in verschiedenen Auflösungen und Bitraten allen Ap plikationen, nach Rubriken geordnet, zur Verfügung gestellt.
Applikationsentwicklung/Agenturdienstleistung
Die Apps, die sich der Endkunde zukünftig aus den Appstores von Apple, Android, Samsung, Philips oder LG auf sein Smartphone, Tablet oder Smart TV
laden kann, wurden vollständig von nacamar ent worfen, gestaltet und gebaut und auf den Endgerä ten mehrerer Jahrgänge von über 20 Herstellern getestet.
Infrastruktur und Network Operation Center
Durch die Zugehörigkeit zur ecotel communica tion AG kann nacamar auf einer hervorragenden Netz- und IP-Infrastruktur im Rechenzentrum der Konzernmutter aufbauen und Bibel TV somit bes te Internetanbindungen, hohe Ausfallsicherheit und erstklassigen Service bieten. Das Network Operati on Center der ecotel steht auch den nacamar Kun den rund um die Uhr für Störungsmeldungen und Support zur Verfügung.
Ausblick Corporate Communications
Die nacamar ergänzt 2014 ihr Lösungsportfolio um eine Online-Präsentationslösung für WebCasts. In vestor Relation Events, Webinars und Online-Lear ning können damit live und on demand einfach und sicher zusammen mit entsprechendem Präsentati onsmaterial im Internet übertragen werden.
Im Rahmen der Informationsverbreitung über das Internet wird Online-Video auch für Unterneh men immer wichtiger. Egal ob Hauptversammlung, Pressekonferenzen, Produktpräsentationen oder E-Learning – ohne Online-Videos sind solche Events heutzutage bereits nicht mehr vorstellbar. Entspre chend wichtig ist hierbei für ein Unternehmen die Auswahl der richtigen Werkzeuge zum Aufnehmen, Aufbereiten, Verbreiten und Nachhaltig-verfügbar-Machen solcher Inhalte im Intra- und Internet.
nacamar präsentiert mit der Corporate-Communication-Plattform RichCast ein solches universell einsetzbares Werkzeug mit Cloud-Integration für
das Hosting und Streaming und die Verwaltung der Inhalte. Die zentrale Komponente der RichCast-Lösung ist der P•CORDER der Firma pixel2media – eine kompakte, robuste und günstige Aufzeich nungslösung für viele Einsatzgebiete wie E-Lear ning, Corporate Education, Hochschulen und Aka demien, Produktankündigungen, Marketing- und Sales-Konferenzen, Aktionärsversammlungen etc. Dabei vereint er ein komplettes Aufnahmestudio in einem Gerät: Videomischer, Audiomischpult, A/V-Splitter, A/V-Rekorder, Videoprozessor und Live-Streaming-Prozessor. Als P•CORDER Mobi le Studio Kit kann er als ultra-mobile Kofferlösung völlig autonom eingesetzt und von einem Laien aufgebaut und bedient werden. Der große Vorteil: Die Aufnahmen sind sofort nach dem Ereignis ver fügbar und sehen trotzdem absolut professionell und firmenspezifisch aus. Der robuste und günsti ge P•CORDER passt in jeden Konferenzraum und kann Aufzeichnungen auf jeder Veranstaltung ein fach und günstig erstellen.
Das RichCast-Backend erlaubt die Verwaltung der Inhalte durch den Kunden auch in einer Cloud-Umgebung, in der bereits vorhandene firmenspezifische Player für Live- und On-demand-Übertragungen als Embeded Code zur Verfügung stehen. Detaillierte Statistiken runden das Leistungsspekt rum von RichCast ab.
Mit der RichCast-Lösung spricht nacamar Unter nehmen jeder Größe an, die mithilfe einer preis werten, einfach zu handhabenden und flexiblen Lösung ihre Informations- und Präsentationsinhal te online professionell verbreiten wollen – auf PC, Mobile und auch SmartTV.
Die ecotel Aktie
Die ecotel Aktie ist seit dem 29. März 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Am 6. August 2007 erfolgte der Wechsel vom Entry Standard in den Prime Standard. Das Grundkapital beträgt 3.900.000 Aktien. Davon hält die Gesellschaft 300.000 eigene Aktien. Somit sind zum 31.12.2013 3.600.000 Aktien ausstehend.
Kursentwicklung 2013
Der Aktienmarkt war in 2013 von deutlichen Kurszuwächsen geprägt. Die wesentlichen Indizes verbuchten im Jahresverlauf deutliche Gewinne. Der Dax als Repräsentant der Large-Cap-Unternehmen stieg in 2013 um 25 %, der TecDax legte sogar um 41 % zu.
Die ecotel Aktie lag zum Jahresbeginn bei einem Kurs von 5,2 EUR. Mitte März erreichte der Kurs die 6-EUR-Marke. Im weiteren Jahresverlauf pendelte sich die Aktie um dieses Niveau ein, bis sie schließlich im November ihren Höchststand von 6,7 EUR erreichte. Mit einem kontinuierlichen Aufwärtstrend schloss die Aktie das Jahr mit einem Kurs von 6,4 EUR. Insgesamt steigerte sich der Kurs der ecotel Aktie in 2013 um 25 %.
Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der Aktie lag in 2013 bei 3.033 Stück pro Tag verglichen mit 2.631 Stück im Vorjahr. Zum Jahresende wies ecotel bei einem Aktienkurs von 6,4 EUR und 3.600.000 ausstehenden Aktien eine Marktkapitalisierung von 23,0 Mio. EUR auf.
Investor Relations
Auch in 2013 fand ein intensiver Dialog mit Investoren, Analysten und Journalisten statt, um das Handelsvolumen der ecotel Aktie auszubauen und den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Die Entwicklung der ecotel Aktie wurde weiterhin durch die Analysten der DZ Bank sowie WGZ Bank mit Research-Publikationen bewertet. Darüber hinaus präsentierte sich ecotel 2013 auf Anlegermessen, wie z. B. der Frühjahrskonferenz der Deutschen Börse. Für 2014 sind wieder IR-Maßnahmen geplant, um den Kontakt zu interessierten Anlegern zu pflegen, u. a. auch die Teilnahme am Eigenkapitalforum.
Aktuelle Informationen zum Unternehmen, wie z. B. Quartalsberichte, Pressemitteilungen und Finanzkalender sowie die Analystenpräsentationen können von allen Anlegern auf der Website des Unternehmens unter der Rubrik »Investor Relations« unmittelbar nach Veröffentlichung abgerufen werden.
Aktionärsstruktur
In 2013 gab es eine wesentliche Veränderung in der Aktionärsstruktur der ecotel. IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH reduzierte seinen Anteil an der Gesellschaft von 14,6 % auf 9,8 %. Die anderen Großaktionäre der Gesellschaft sind weiterhin Peter Zils (CEO der ecotel) mit einem Anteil von 25,6 %, die Intellect Investment & Management Ltd. mit einem Anteil von 25,1 % sowie die Private Value Media AG mit einem Anteil von 9,3 % der Aktien des Unternehmens.
Im Zeitraum vom 28. Februar bis einschließlich 31. Juli 2013 führte ecotel ein Aktienrückkaufprogramm durch. In diesem Zeitraum hat die ecotel insgesamt 85.096 eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs von 5,51 EUR erworben. Die Anzahl der zurückgekauften Aktien entspricht einem Anteil von 2,2 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Somit besaß ecotel 300.000 eigene Aktien zum Ende 2013, was einem Anteil von 7,7 % am Grundkapital der Gesellschaft entspricht. Der Streubesitz lag zum Jahresende bei 22,5 %.
| WKN | 585434 Datum Erstnotierung | 29.03.2006 | |
|---|---|---|---|
| ISIN | DE0005854343 Aktienstückzahl zum 31.12.2013 |
3.600.000 | |
| Symbol | E4C Durchschnittliches Tagesvolumen 2013 |
3.033 | |
| Marktsegment ab 08.08.2007 |
Prime Standard Höchstkurs 2013 (€) | 6,7 | |
| Tiefstkurs 2013 (€) | 5,1 | ||
| Index zugehörigkeit |
CDAX, Prime All Share Technology All Share |
Marktkapitalisierung zum 31.12.2013 (€ m)* |
23,0 |
| Gattung | Stückaktien Designated Sponsor | Close Brothers Seydler Bank AG |
|
| * Basierend auf dem Schlusskurs am 31. Dezember 2013 von 6,4 Euro je Aktie und 3.600.000 ausstehenden Aktien |
Kennzahlen Ø 2013
1. ECOTEL IM ÜBERBLICK
Die ecotel Gruppe (nachfolgend »ecotel« genannt) ist ein seit 1998 bundesweit tätiges Telekommunikationsunternehmen, das sich auf die Anforderungen von Geschäftskunden spezialisiert hat. ecotel vermarktet Produkte und Dienstleistungen über drei Geschäftsbereiche: »Geschäftskundenlösungen (B2B)«, »Wiederverkäuferlösungen« und »New Business«.
Geschäftskundenlösungen (B2B)
Im Kernbereich »Geschäftskundenlösungen« bietet ecotel bundesweit kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie einzelnen Großkunden ein integriertes Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunkdiensten aus einer Hand an.
Die folgende Übersicht zeigt das komplette Produktportfolio im Geschäftskundenbereich:
Im Bereich der Sprachdienste verfügt ecotel über das komplette Portfolio von Anschluss, Telefonie sowie Mehrwertdiensten. Bei den Datenprodukten erstreckt sich das Angebot von Datenanschlüssen wie ADSL, SDSL, VDSL und Ethernet bis hin zu sicheren Unternehmensvernetzungen via VPN sowie das Housing von Serverfarmen und das Hosting von Shared Services (Software as a Service, Cloud Computing). Zudem vermarktet ecotel auch Mobilfunkprodukte und bietet Geschäftskunden kombinierte Festnetz- und Mobilfunkprodukte an.
Über die letzten sieben Jahre musste sich ecotel mit seinem Produktportfolio neu erfinden. In 2006 erwirtschaftete ecotel noch ca. 94 % der Geschäftskundenumsätze mit reinen Preselect-Sprachdiensten. Mittlerweile beträgt der Umsatzanteil von Preselection nur noch weniger als 15 % der Geschäftskundenumsätze. Bedingt durch gezielte Produktwechsel und hohe Kündigungsquoten wird sich der Preselection-Umsatzanteil zukünftig noch weiter reduzieren.
Im Gegensatz hierzu konnten die neuen Produktbereiche ihre Anteile am Gesamtumsatz deutlich ausbauen. Neben den ecotel Vollanschlüssen haben sich insbesondere die Daten- und VPN-Umsätze positiv entwickelt. Mit den Vollanschlüssen (43 %), Datendiensten (31 %), Housing-/Hosting-Dienstleistungen (9 %) sowie Mobilfunk (3 %) steuern zukunftsträchtige und nachhaltige Produktbereiche bereits über 85 % zum B2B-Geschäftskundenumsatz bei.
Je nach Zielgruppe erfolgt der Vertrieb im Bereich Geschäftskundenlösungen über den Direkt- oder den Partnervertrieb mit mehr als 400 Vertriebspartnern. Damit verfügt ecotel über einen breiten Zugang zu ihrer Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Geschäftskunden. Darüber hinaus hat sich ecotel als erfolgreicher Partner in der Zusammenarbeit mit mehr als 100 Einkaufsgenossenschaften und Verbundgruppen etabliert.
Im Bereich Geschäftskundenlösungen versorgt das Unternehmen bundesweit ca. 18.000 kleine und mittelständische Unternehmen mit mehr als 42 Mio. EUR Jahresumsatz aus verschiedenen Branchen mit standardisierten und individuellen Telekommunikationslösungen.
Wiederverkäuferlösungen
Im Geschäftsbereich »Wiederverkäuferlösungen« fasst ecotel die Angebote für andere Telekommunikationsunternehmen zusammen. Zudem ist die Gesellschaft im netzübergreifenden Handel mit Telefonminuten (Wholesale) für nationale und internationale Carrier tätig und unterhält hierfür Netzzusammen-
schaltungen mit mehr als 100 internationalen Carriern. Über die Wholesale-Plattform wickelt ecotel auch einen Teil der nationalen und internationalen Telefongespräche seiner Geschäftskunden ab. Dem Wiederverkäufersegment zugeordnet ist die Beteiligung an der mvneco GmbH als technischer Dienstleister und Berater für Mobilfunklösungen.
New Business
Im Bereich »New Business« sind die neuen wachstumsstarken Geschäftsfelder der ecotel vereint. Hierzu gehören unter anderem die nacamar GmbH mit ihrem Streaming-Geschäft für Medienunternehmen sowie die easybell GmbH mit dem Privatkundengeschäft.
Verlagerung der Umsatzverteilung im Geschäftskundensegment
Infrastruktur
ecotel betreibt kein eigenes Zugangsnetz, sondern bezieht die TK-Zuführungsleistungen von diversen Vorlieferanten und kann hierdurch jeweils den Betreiber mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auswählen. Als typische Vorlieferanten sind beispielsweise Deutsche Telekom (DTAG), Telefonica, Verizon, Versatel, QSC, Colt, E-Plus und Vodafone zu nennen. Durch den kundenbezogenen Einkauf der Zuführungsleistung ist ein Großteil der ecotel Kostenbasis variabel.
ecotel besitzt ein eigenes Rechenzentrum auf dem Campus des größten europäischen Internetknotens in Frankfurt a.M. sowie weitere Rechenzentrumsfläche in Düsseldorf. Die beiden Points of Presence (POP)-Standorte sind über ein eigenes zentrales Voice- und Daten-Backbone vernetzt und mittels Netzzusammenschaltung mit vielen regionalen und globalen Carriern verbunden.
Für das New-Media-Geschäft unterhält der Konzern ein eigenes Content Delivery Netzwerk (CDN). mvneco GmbH betreibt eine zentrale Mobilfunkplattform.
IT-seitig betreibt ecotel eigene Systeme für das Auftragsmanagement, Routermanagement, Netzwerkmonitoring sowie die Rechnungsstellung (Billing).
2. RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN DER GESELLSCHAFT
Die von der ecotel communication ag ausgegebenen stimmberechtigten Aktien sind am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Teilsegment Prime Standard) zugelassen. Bei dem regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse handelt es sich um ei-
nen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 7 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG).
Leitungsorgan
Gesetzliches Leitungs- und Vertretungsorgan der ecotel communication ag ist der Vorstand der Gesellschaft. Gemäß § 5 der Satzung der Gesellschaft besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Es können auch stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Vorstandsmitglieder bestellt der Aufsichtsrat für die Dauer von höchstens fünf Jahren. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Nach der Satzung der Gesellschaft erlässt der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung für den Vorstand. Dem ist der Aufsichtsrat nachgekommen.
Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft wird ecotel durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Derzeit gehören dem Vorstand der Gesellschaft die Herren Peter Zils (CEO), Bernhard Seidl (CFO) und Achim Theis (CSO) an. Herr Wilfried Kallenberg (CTO/COO) hat Gesamtprokura.
Vergütung der Organmitglieder
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der ecotel erfolgt auf der Grundlage von § 87 AktG und Vorstandsvergütungsgesetz (VorstAG) und umfasst eine feste jährliche Grundvergütung sowie einen variablen Bestandteil. Die Zielvorgaben (z. B. Auftragseingang und EBITDA) für den variablen Anteil werden jährlich durch den Aufsichtsrat festgelegt. Die Auszahlung des variablen Anteils ist an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt und erfolgt nur in Höhe des zu diesem Zeitpunkt bereits sicher verdienten Anteils. Für das Geschäftsjahr 2013 stehen dem Vorstand variable Vergütungsansprüche in Höhe von insgesamt 192 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) zu. ecotel hat für die Vorstandsmitglieder eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen. Zudem steht den drei Vorstandmitgliedern jeweils ein Firmenwagen zu.
Es bestand in 2013 kein Aktienoptionsprogramm für die Gesellschaft.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats hatten bis zum 31. Juli 2013 Anspruch auf eine feste und variable jährliche Vergütung. Für das anteilige Geschäftsjahr in 2013 stehen dem Aufsichtsrat keine variablen Vergütungen zu. Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat hat die ordentliche Hauptversammlung der ecotel communication ag vom 26. Juli 2013 beschlossen, die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats mit Wirkung ab dem 01. August 2013 neu zu gestalten und ab diesem Zeitpunkt auf eine erfolgsorientierte Vergütung für die Tätigkeit im Aufsichtsrat zu verzichten. Vorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag waren und sind der Auffassung, dass die Bezahlung einer angemessenen Festvergütung und der Verzicht auf eine erfolgsorientierte Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats die Unabhängigkeit des Aufsichtsrats unterstreicht und besser geeignet ist, potenzielle Interessenkonflikte bei Entscheidungen des Aufsichtsrats zu vermeiden und dass die rein funktionsbezogene Vergütung der überwachenden Aufgabe der Aufsichtsratsmitglieder besser gerecht wird. Ferner hat die ecotel auch für die Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen.
Die Gesamtbezüge der Organe sowie die individuellen Vergütungen der Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratsmitglieder sind im Konzernanhang (Anmerkung [28], "Organbezüge") aufgeführt.
Änderungen der Satzung
Jede Satzungsänderung bedarf gemäß § 179 AktG grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung. Ausgenommen hiervon sind Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen; zu solchen Änderungen ist der Aufsichtsrat ermächtigt.
Hauptversammlungsbeschlüsse werden, soweit die Satzung nicht im Einzelfall etwas anderes anordnet oder zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst.
Kapitalverhältnisse
Grundkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 3.900.000 EUR. Das Kapital ist in 3.900.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien eingeteilt. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR ausgegeben. Das Grundkapital ist in Höhe von 3.900.000 EUR vollständig eingezahlt. Jede nennbetragslose Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Stimmrechtsbeschränkungen bestehen nicht. Zum 31.Dezember 2013 hielt ecotel 300.000 eigene Aktien, was einem Anteil von 7,7 % am Grundkapital der Gesellschaft entspricht. Somit beträgt das ausgegebene Kapital in der Bilanz 3.600.000 EUR. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, wie sie sich beispielsweise aus Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern ergeben können, sind dem Vorstand der Gesellschaft nicht bekannt.
Genehmigtes Kapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2012 wurde der Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. Juli 2017 einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 1.950.000,00 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen. Die Zahl der Aktien muss sich in demselben Verhältnis wie das Grundkapital erhöhen. Im Geschäftsjahr 2013 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Bedingtes Kapital
Auf der Hauptversammlung vom 27. Juli 2012
wurde eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 1.500.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien beschlossen (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. Juli 2012 bis zum 26. Juli 2017 von der Gesellschaft begeben werden können. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder die zur Wandlung verpflichteten Inhaber der Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen und soweit nicht andere Erfüllungsformen zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung gestellt werden. Im Geschäftsjahr 2013 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien
Die Hauptversammlung hat die Gesellschaft mit Beschluss vom 30. Juli 2010 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach dem § 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien läuft bis zum 29. Juli 2015. Im Geschäftsjahr 2013 hat die Gesellschaft im Zeitraum vom 28. Februar bis einschließlich 31. Juli 2013 insgesamt 85.096 Aktien der ecotel communication ag zu einem Durchschnittskurs von 5,51 EUR erworben. Der Erwerb der Stückaktien erfolgte entsprechend der Ad-hoc-Mitteilung vom 28. Februar 2013 und wurde durch das von der ecotel communication ag beauftragte Kreditinstitut über die Börse durchgeführt. Die Anzahl der zurückgekauften Aktien entsprach einem Anteil von 2,18 % des Grundkapitals der ecotel communication ag. Zum 31. Dezember 2013 besaß ecotel somit 300.000 eigene Aktien, was einem Anteil von 7,7 % am Grundkapital der Gesellschaft entspricht.
Kapitalbeteiligungen und Kontrollrechte
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Namen der Aktionäre, deren Beteiligung am Grundkapital der Gesellschaft Ende 2013 mehr als 3 % beträgt. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte.
Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Eine Stimmrechtskontrolle für den Fall, dass Arbeitnehmer am Gesellschaftskapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, liegt nicht vor.
Auswirkungen potenzieller Übernahmeangebote
Die Darlehensgewährung einer Bank ist auf der Grundlage erfolgt, dass die Beteiligung von Herrn Peter Zils an der ecotel einen Anteil von 25 % zuzüglich einer Stimme am Grundkapital während der gesamten Laufzeit des Darlehensvertrags nicht unterschreitet oder sie gänzlich aufgegeben wird. Weitere Vereinbarungen zwischen ecotel und anderen Personen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, bestehen nicht. Für die Vorstandsmitglieder der ecotel bestehen keine Vereinbarungen für Entschädigungen im Fall einer Übernahme.
Im Falle eines Kontrollwechsels bei der ecotel communication ag oder der ecotel private GmbH hat der zweite Gesellschafter der easybell GmbH, die Consultist GmbH, das Recht, einen solchen Teilgeschäftsanteil an der easybell GmbH von der ecotel communication ag oder der ecotel private GmbH zu erwerben, dass sie mindestens eine Beteiligung von 51 % an der easybell GmbH erreicht. Der Kaufpreis muss dem Marktwert des Teilgeschäftsanteils entsprechen.
| Aktionär | Aktienbesitz (in %) |
|---|---|
| Peter Zils | 25,64% |
| Intellect Investment & Management Ltd. |
25,09% |
| IQ Martrade Holding und Manage mentgesellschaft mbH |
9,79% |
| PVM Private Values Media AG | 9,31% |
| Eigene Aktien | 7,69% |
| Gesamt | 77,52% |
3. STRUKTUR UND BETEILIGUNGEN DER GESELLSCHAFT
Die ecotel communication ag als Muttergesellschaft hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf. 2013 beschäftigte die Gesellschaft inklusive Vorstand und Auszubildenden ohne ihre Tochtergesellschaften 164 Mitarbeiter, 5 Mitarbeiter mehr als durchschnittlich 2012. Die Tochterunternehmen und Beteiligungen der ecotel communication ag haben ihre Standorte in Deutschland und beschäftigten 2013 inklusive Geschäftsführern und Auszubildenden durchschnittlich 64 feste Mitarbeiter (nach 54 Mitarbeitern in 2012).
nacamar GmbH
Die nacamar GmbH wurde 1995 gegründet. Die Gesellschaft firmierte zwischenzeitlich unter World Online und später als Tiscali Business GmbH. Nachdem ecotel in 2007 das Unternehmen zu 100 % erworben hatte und in 2009 das B2B-Geschäft der Gesellschaft auf die Muttergesellschaft verschmolzen hat, agiert nacamar nunmehr als eigenständiger Service-Provider im New-Media-Geschäft und bietet Unternehmen aus der Medienbranche ein weitgefächertes Angebot an Medienapplikationen an. Hierzu gehören die Aufbereitung sowie das Streaming von Audio- und Videoinhalten für verschiedenste Endgeräte, das Management von Medienbibliotheken für Unternehmen sowie eine eigene Werbevermarktung. nacamar betreibt ein eigenes CDN sowie die größte deutsche Radio-Streaming-Plattform (freestream) im konzerneigenen Rechenzentrum mit Anbindung an alle wichtigen nationalen und internationalen Netze. Die nacamar GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und beschäftigte 2013 durchschnittlich 19 Mitarbeiter (Vorjahr: 16 Mitarbeiter).
ecotel private GmbH
Die ecotel private GmbH ist eine 100 %-prozentige Tochter der ecotel. Das Unternehmen wurde im Jahr 2003 gegründet und betreibt Sprachdienste an Privatkunden. Die ecotel private GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die ecotel private GmbH hält 51 % der Anteile an der easybell GmbH. Es ist geplant, die Gesellschaft in 2014 auf ecotel zu verschmelzen.
easybell GmbH
Die easybell GmbH hat ihren Sitz in Berlin und beschäftigte 2013 mit ihren Tochterunternehmen durchschnittlich 17 feste Mitarbeiter (Vorjahr: 14 Mitarbeiter). Die Gesellschaft bietet Privatkunden innovative und preisaggressive Telekomunikationsprodukte. Gegenwärtig liegt der Fokus der easybell GmbH auf der Vermarktung von Produkten im Bereich Festnetzanschluss, Sprache sowie DSL. Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich über Telekommunikations-Preisportale. Zudem hält das Unternehmen 100 % der Anteile an der Sparcall GmbH, welche die Call-by-Call-Nummer »01028« vermarktet, sowie 100 % der Anteile an der carrier-services. de GmbH, welche die Call-by-Call Nummer »010010«, »01038« (tellmio) sowie »01041« (Tellina) vermarktet. Im November 2011 wurde die init. voice GmbH mit Sitz in Berlin für die Bereitstellung
von Voice-over-IP-Dienstleistungen gegründet, an der easybell wiederum 100 % der Anteile hält.
mvneco GmbH
ecotel hat im April 2007 mit anderen Konsortialpartnern die mvneco GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. ecotel hält 48,65 % der Anteile des Unternehmens. 2013 beschäftigte die mvneco GmbH durchschnittlich 21 feste Mitarbeiter (Vorjahr: 15 Mitarbeiter). Sie fungiert als technischer Dienstleister sowie Berater und ermöglicht als so genannter Mobile Virtual Network Enabler (MVNE) anderen Telekommunikationsunternehmen, wie etwa der ecotel communication ag, den Einstieg in den Mobilfunkmarkt. Dabei wird die technische Plattform von der mvneco GmbH an das Vermittlungsnetz eines Mobilfunknetzbetreibers (z. B. E-Plus) angeschlossen, wodurch das Angebot eigener Mobilfunkdienste ermöglicht wird.
synergyPLUS GmbH
Die synergyPLUS GmbH, Rathenow, wurde im Februar 2009 gegründet. Die synergyPLUS GmbH agiert als exklusiver Vertriebspartner der ecotel und vermarktet insbesondere die Vollanschlussprodukte in Verbindung mit den ergänzenden ecotel Mobilfunklösungen als Konvergenzprodukt über Telesales und Handelsvertreter. 2013 beschäftigte die synergyPLUS GmbH sieben feste Mitarbeiter (Vorjahr: zwölf Mitarbeiter). ecotel hält 49,9 % der Anteile des Unternehmens.
Mediagate Participations S.à.r.l.
Am 23. Mai 2012 hat die ecotel communication ag einen Kapitalanteil von 20 % an der neu gegründeten Mediagate Participations S.à.r.l. mit Sitz in Mamer (Luxemburg) durch Leistung einer Bareinlage in Höhe von TEUR 4 erworben. Der Zweck der Gesellschaft ist die Gewinnung und Abwicklung von New-Media-Geschäft in Luxemburg. In 2013 wurde über Mediagate noch kein operatives Geschäft abgewickelt.
4. UNTERNEHMENSSTEUERUNG DES KONZERNS
ecotel steuert die drei Geschäftsbereiche nach der Maßgabe der strategischen Gesamtausrichtung des Konzerns. Es gibt eine Gesamt-Budgetplanung, in die die Jahresbudgets der Geschäftsbereiche sowie der Konzernunternehmen einfließen. Die Planung erfolgt auf Produktebene nach dem Teilkostenverfahren. Dabei werden den Erlösarten die direkten variablen Kosten je Produkt zugeordnet und eine Rohmarge je Produkt ermittelt. Die produktübergreifenden indirekten Kosten (Gemeinkosten) sowie die Personalkosten werden separat geplant. Die unterjährige Berichterstattung erfolgt monatlich auf Umsatz-, Ergebnis- und Cashflow-Ebene je Bereich mit detaillierter Analyse der Abweichungen gegenüber der Planung und dem Vorjahr sowie einem regelmäßig aktualisierten Ausblick auf das Geschäftsjahresende. Zudem erfolgt eine kontinuierliche Liquiditäts-, Investitions- und Working-Capital-Überwachung. Zur Steuerung werden bereichsbezogene spezifische Kennzahlen (z. B. Minutenvolumen, Preis je Minute, Einkaufsmarge, Mengengerüste) verwendet, die in einem Reportingsystem (Dashboard) abgebildet werden.
5. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Die aktivierten Entwicklungsaufwendungen betrugen im Jahr 2013 TEUR 1.150 (Vorjahr: TEUR 46). Diese betreffen im Wesentlichen die aktivierten Kosten aus Dienstleistungen externer Mitarbeiter für eine eigenentwickelte Remote-Router-Management-Plattform für das Allianz-Projekt.
6. MARKT- UND WETTBEWERBSUMFELD
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland betrug in 2013 laut Statistischem Bundesamt nur noch 0,4 % nach 0,7 % Wachstum im Vorjahr. Dies war das schwächste Wachstum seit 2009. Für 2014 stimmen Ökonomen die deutsche Wirtschaft auf ein stärkeres Wirtschaftswachstum mit Zuwachsprognosen von 1,7 bis 1,9 % ein.
Struktur und Beteiligung von ecotel
Telekommunikations-Marktvolumen sank auch in 2013
2013 sank der Gesamtmarkt für Telekommunikationsdienste (inklusive Kabelnetze) in Deutschland leicht von 60,2 Milliarden EUR auf 59,6 Milliarden EUR (Quelle: VATM-Marktanalyse 2013, S. 5). Der Anteil der alternativen Wettbewerber am Gesamtmarkt erhöhte sich dank der Zuwächse im Breitband-Kabelnetz von 62 % auf 63 %.
Der Festnetzmarkt, bestehend aus Anschlüssen, Sprach- und Datendiensten, macht dabei mit einem Außenumsatz von 29,7 Milliarden EUR 50 % des Gesamtmarktes an Telekommunikationsdienstleistungen aus.
Der Mobilfunkumsatz konnte aufgrund des gestiegenen Datenverkehrs von 24,8 Milliarden EUR auf 25,1 Milliarden EUR leicht zulegen. Die Zahl der aktivierten SIM-Karten lag Ende 2013 konstant bei ca. 115 Mio. Stück. Davon machen die Mobile to Mobile (M2M) SIM-Karten ca. 3 % aus.
Ende 2013 gab es in Deutschland fast 29 Mio. Breitbandanschlüsse, nach 28 Mio. Breitbandanschlüssen Ende 2012. Dabei entfielen 9 Mio. Anschlüsse (30 %) auf den entbündelten Teilnehmerzugang, 2 Mio. Anschlüsse (6 %) auf Resale DSL / Wholesale DSL / IP-Bitstream, 12 Mio. Anschlüsse (43 %) auf die DTAG sowie 5 Mio. Anschlüsse (19 %) auf Kabel-TV. 0,3 Mio. Haushalte (1 %) sind mittlerweile über einen breitbandigen Glasfaserzugang angeschlossen. Die Wettbewerber der DTAG haben einen Marktanteil von 56 %. Das Wachstum der Wettbewerber stammt dabei aus den TV-Kabel-Breitbandnetzen, während DSL-basierte alternative Festnetzbetreiber Marktanteile verlieren. (Quelle: VATM-Marktanalyse 2013, S. 16)
Der Anteil der Wettbewerber der DTAG am Verkehrsvolumen bei Sprachdiensten beträgt in etwa 50 % des gesamten Verkehrsvolumens im Deutschen Festnetzmarkt. Der Anteil der Sprachverbindungsminuten über Komplettanschlüsse an der Gesamtmenge von Festnetzminuten, die von Wettbewerbern realisiert werden, beträgt fast 90 %. Jedoch beobachtet man bei den Call-by-Call- und Preselection-Volumina (VNB-Vorwahl aus dem Netz der DTAG) eine Bodenbildung.
(Quelle: VATM-Marktanalyse 2013, S. 12)
Festnetz-Komplettanschlüsse in Mio.
Trends im B2B-Markt
Ähnlich wie im Vorjahr ist die Umsatzentwicklung im Geschäftskundensegment (B2B) in Deutschland rückläufig, im Wesentlichen getrieben durch die weiterhin hohe Wettbewerbsintensität. Darüber hinaus wird die traditionelle Voice-Technologie immer mehr durch Voice-over-IP-Lösungen ersetzt.
Wichtige TK-Trends der Zukunft im Geschäftskundenbereich sind der kontinuierliche Ausbau an breitbandigen Internetzugängen sowohl über Festnetz (Glasfaser, Vectoring) als auch über Mobilfunk (LTE, WLAN), die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX / IP Centrex) sowie das stärkere Zusammenwachsen von Telekommunikation und IT.
Ein bedeutsamer aktueller IT-Trend ist »Cloud Computing« mit seinen Ausprägungen Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS). Im Wesentlichen geht es dabei um das Verlagern von lokalen Rechenleistungen (Hardware) und Applikationsprogrammen (Software) sowie der Datenhaltung (Content) in zentrale und hochperformant abgesicherte Rechenzentren eines ITK-Dienstleisters, auf welche der Nutzer über breitbandige und gesicherte Anbindungen zugreift. Ein wesentlicher Aspekt in diesem Zusammenhang sind zudem der Datenschutz sowie die Sicherheit der zentral gelagerten Daten.
Weitere wichtige ITK-Trends sind:
- Big Data Analytics
- Mobile to Mobile (M2M) / das Internet der Dinge
- Over The Top (OTT)-Services wie Skype, WhatsApp, Netflix
- Smart devices / tragbar, biegbar, 3-D-Druck
- E-Health/Telemedizin
- Mobile Payment/ kontaktloses Bezahlen
- Smart Energy /Intelligente Stromnetze
- Connected Car
Regulatorische Trends
ecotel unterliegt als Telekommunikationsunterneh-
men der Aufsicht der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA). Die BNetzA fördert die Liberalisierung und Marktöffnung der Telekommunikationsbranche.
Wichtige aktuelle Themengebiete sind unter anderem:
7. GESCHÄFTSENTWICKLUNG 2013
Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die wichtigsten Ereignisse des Geschäftsjahres 2013 der ecotel gegeben.
Erfolgreicher Start des Router-Roll-outs im Rahmen eines Großprojekts für die Allianz Deutschland AG
Im Zuge des Projektes »Allianz Global Network« zur Digitalisierung und Optimierung des Informationsaustausches zwischen Allianz-Agenturen und Konzern-Zentrale erhielt ecotel Ende 2012 den Zuschlag für einen Großauftrag zur Anbindung von ca. 10.000 Agenturstandorten mit Sprach- und
Datendiensten in Deutschland. Grundlage für die schnelle Umsetzung ist die von ecotel in 2013 entwickelte neue Router-Management-Plattform, die den vollautomatisierten Prozess-Ablauf von der Beauftragung bis zur erfolgreichen Router-Installation am Agentur-Standort sicherstellt. Zu den besonderen Funktionalitäten der Plattform gehört die systemische Einbindung und Kopplung sämtlicher Vorlieferanten, sowie der internen und externen Service-Dienstleistungen mit den bestehenden SAP- und Incident-Schnittstellen der Allianz Deutschland AG.
Damit wird der schnelle und sichere Informationsaustausch der Agenturen mit der Zentrale für die zukünftige Nutzung von Cloud Services ermöglicht. Zur zusätzlichen Datensicherheit wurde eine IP-Sec- und Web-Proxy-Plattform im ecotel Rechenzentrum implementiert. Leistungsfähige und individuelle Firewall- und VPN-Komponenten sowie ein interaktiver 24x7 Monitoring-Service sind ebenfalls Bestandteil des Gesamt-Projektes. ecotel übernimmt damit den gesamten Infrastruktur-Service für das Agenturnetz in Deutschland. Im Herbst 2013 wurde der Roll-out der Kundenrouter gestartet, bis zum Ende des ersten Quartals 2014 werden sämtliche Allianz-Agenturen an das neue Agenturnetz angeschlossen sein. Mit diesem Schritt wird die Phase 1 des Großprojekts erfolgreich abgeschlossen sein.
Erstmals wieder steigende B2B-Umsätze und weiter steigende B2B-Roherträge
Nachdem sich seit 2011 die Roherträge im Geschäftskundenbereich kontinuierlich verbessert haben, konnte ecotel erstmals seit 2007 auch wieder ein Wachstum der Geschäftskunden-Umsätze verzeichnen. Grundlage hierfür war neben dem Allianzprojekt und dem hieraus resultierenden Umsatzwachstum der sehr gute Auftragseingang im klassischen B2B-Geschäft. Mit den in 2013 erwirtschafteten B2B-Umsätzen in Höhe von 42,2 Mio. EUR legt ecotel die Basis zur Erreichung seiner Mittelfristziele für 2015.
- Verbesserte politische und regulatorische Rahmenbedingungen zum Breitbandausbau in Deutschland.
- Abstimmung der Europäischen Telekommunikationspolitik (EU Single Market) mit den speziellen Anforderungen des Deutschen Telekommunikationsmarktes.
- Sicherstellung einer flächendeckenden gleichartigen Grundversorgung in städtischen und ländlichen Räumen mit Telekommunikationsdiensten (Universaldienstleistungen) inklusive breitbandige Anschlüsse zu erschwinglichen Preisen.
- Netzneutralität (d.h. gleichberechtigte und unveränderte Übertragung von Datenpaketen durch Carrier, unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben).
- Modernisierung der bestehenden Datenschutzregeln sowie des Verbraucherschutzes.
Weiterhin erfolgreiche Vermarktung der Datenprodukte
Beim Vertrieb der Datenprodukte ist ecotel ebenfalls weiterhin auf Erfolgskurs. Unter anderem wurden in 2013 mehr als 200 neue breitbandige Ethernet-Leitungen und mehr als 350 neue SHDSL-Leitungen vermarktet.
Neues Network Operation Center in Frankfurt
Im Hinblick auf den weiteren strategischen Ausbau des zukunftsträchtigen B2B-Datengeschäftes hat ecotel Ende 2013 die Modernisierungsarbeiten für das neue Network Operation Center (NOC) in Frankfurt erfolgreich abgeschlossen. Kunden und Mitarbeiter profitieren nunmehr von neuestem Equipment inkl. 24 x 7 Monitoring-Service für einen verbesserten Kundenservice.
Nachhaltiges Wachstum der easybell
Auch die Tochter easybell hatte ein erfolgreiches Jahr 2013. Besonders erfreulich entwickelte sich das DSL-Geschäft, welches im Geschäftsjahr deutlich an Dynamik gewann. Wachstumstreiber sind Weiterempfehlungen durch zufriedene Kunden, die das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und den Service loben. Dies zeigt unter anderem eine Computer-Bild-Umfrage, in der easybell als zweitbester DSL-Anbieter in Deutschland ausgezeichnet wurde. Weiterhin ging easybell als Testsieger aus dem Vergleich der Internetanbieter durch die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien hervor.
8. ZIELE UND STRATEGIEN DES UNTERNEHMENS
Es ist das erklärte Ziel der Gesellschaft, aus der ecotel einen der führenden Anbieter für Telekommunikationsdienstleistungen für mittelständische Geschäftskunden zu machen. Ermöglicht wird dies durch die hohe Anpassungskraft und Innovationsfähigkeit der Gesellschaft. Im Folgenden werden die Unternehmensziele der wichtigsten Gesellschaften der ecotel Gruppe beschrieben.
ecotel
Ein bedeutender Treiber zum Erreichen der Mittelfristziele ist die Entwicklung des Geschäftskundensegments bei ecotel. Die zukünftige Ausrichtung in diesem Segment steht dabei auf 3 Säulen:
a) Sichere Unternehmensvernetzung
Das Konzept der sicheren Unternehmensvernetzung, wie es unter anderem auch bei dem Allianz-Projekt zur Anwendung kam, ist natürlich auch bei anderen Unternehmen mit dezentralen Strukturen von großer Bedeutung. Insofern wird es für ecotel ein wesentliches Fokusthema sein, diese Kunden im Mittelstand zu identifizieren und von unserem Dienstleistungskonzept mit dem Vorteil »Made in Germany« zu überzeugen.
b) Neue Produkte im Cloud-Bereich
ecotel plant zudem eine vermehrte Präsenz im Markt für Cloud Services. Diese sollen von geo-redundanten Enterprise-Cloud-Lösungen über neue Sicherheits-IT-Lösungen wie z. B. Backup oder Intrusion Detection und Prevention (IDS/IPS) reichen. Und dies natürlich unter dem Aspekt der Datensicherheit »Made in Germany«.
c) Neue Sprachprodukte auf Basis von Next Generation Networks (NGN)
ecotel befindet sich derzeit im Prozess, neue innovative Sprachprodukte im Rahmen der technischen Weiterentwicklung der Netzwerktechnologie von ISDN auf IP (NGN) einzuführen. Hierbei handelt es sich zum einen um Neuprodukte zur Anbindung von
Telefonanlagen am Kundenstandort über Voiceoder IP-Technologie (SIP-Trunk). Und zum anderen um neue Private-Cloud-Komplettlösungen für den Mittelstand inklusive kundeneigener Telefonanlage auf virtualisiertem Server im ecotel Rechenzentrum, SIP-Trunk und Anbindung über ecotel. Ebenfalls komplett »Made in Germany«.
Rückläufige Umsätze im Wiederverkäufersegment
Der Geschäftsbereich Wiederverkäuferlösungen trug mit 38 % (Vorjahr: 43 %) zu den Gesamterlösen und mit 2 % (Vorjahr: 4 %) zum gesamten Rohertrag bei. Der Umsatz in diesem Segment reduzierte sich um 15 % von 40,8 Mio. EUR auf 34,7 Mio. EUR, überwiegend bedingt durch regulatorische Senkung der Mobilfunk-Terminierungsentgelte Ende 2012. Der Rohertrag reduzierte sich von 1,0 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR. Dies entspricht einer Rohertragsmarge von 2 %.
Steigende Umsätze im New-Business-Segment
Der Geschäftsbereich New Business trug mit 16 % (Vorjahr: 13 %) zu den Gesamterlösen und mit 19 % (Vorjahr: 21 %) zum gesamten Rohertrag bei. Die New-Business-Umsätze erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von 12,7 Mio. EUR auf 14,4 Mio. EUR. Der Rohertrag reduzierte sich aufgrund rückläufiger Call-by-Call-Umsätze von 5,2 Mio. EUR auf 5,0 Mio. EUR. Dies entspricht einer Rohertragsmarge von 35 %.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie Auftragseingang
nacamar
Das Hauptziel der nacamar ist es, sich als Full-Service-Provider mit dem Schwerpunkt Software as a Service (SaaS) zu positionieren.
easybell
easybells Fokus ist weiterhin die Innovationsführerschaft bei klassischen Sprachdiensten im Deutschen Telekommunikations-Privatkundenmarkt mittels moderner Cloud-Applikationen.
1. ERTRAGSLAGE
2013 wurde ein Konzernumsatz in Höhe von 91,4 Mio. EUR erzielt (Vorjahr: 94,3 Mio. EUR). Der Umsatzrückgang von 3 % ist im Wesentlichen auf den Bereich Wiederverkäufer zurückzuführen. Die Auftragseingänge von Neukunden des Bereichs Geschäftskundenlösungen lagen demgegenüber rd. 20 % über Budget. Vor allem deshalb erhöhte sich der Rohertrag (Umsatzerlöse minus Materialaufwand) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7 % von 25,1 Mio. EUR auf 26,9 Mio. EUR. Die Rohertragsmarge erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 27 % auf 29 %.
Steigende Umsätze, Roherträge und Rohmargen im Geschäftskundensegment
Der Bereich Geschäftskundenlösungen erzielte einen Anteil von 46 % (Vorjahr: 43 %) an den Gesamterlösen und einen Anteil von 79 % (Vorjahr: 75 %) am Rohertrag der ecotel Gruppe. Der Umsatz im Geschäftskundensegment betrug 42,2 Mio. EUR verglichen mit 40,8 Mio. EUR im Vorjahr. Der Rohertrag lag 2013 bei 21,3 Mio. EUR nach 18,9 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum und verbesserte sich um 13 %. Die Rohertragsmarge erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 46 % auf 50 %.
Modernisiertes Network Operation Center (NOC) der ecotel in Frankfurt
Niedrigere sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich in 2013 auf 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR).
Höherer Personalaufwand und höhere sonstige betriebliche Aufwendungen
Der Personalaufwand erhöhte sich 2013 um 0,6 Mio. EUR von 10,0 Mio. EUR auf 10,6 Mio. EUR, im Wesentlichen bedingt durch Neueinstellungen sowie durch Gehaltserhöhungen. Die Mitarbeiterzahl der konsolidierten Unternehmen (ohne Minderheitsgesellschaften) stieg von 189 auf 200.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich aufgrund von höheren Aufwendungen für externe Mitarbeitern zur Abwicklung eines Großprojekts für die Allianz Deutschland AG temporär von 9,3 Mio. EUR auf 10,3 Mio. EUR.
Verbessertes EBIT und Konzernergebnis
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 6,7 Mio. EUR und blieb damit leicht unterhalb des Vorjahresniveaus von 6,8 Mio. EUR.
Die planmäßigen Abschreibungen blieben konstant bei 3,4 Mio. EUR. Hiervon entfallen 1,4 Mio. EUR auf die planmäßigen Abschreibungen von immateriellen Vermögensständen wie Entwicklungskosten und Kundenstämmen sowie 2,0 Mio. EUR auf die planmäßigen Abschreibungen von Sachanlagen.
Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich somit auf 3,3 Mio. EUR, nach 0,4 Mio. EUR im Vorjahr, welches vor allem durch außerplanmäßige Wertminderungen auf Goodwill von 2,9 Mio. EUR negativ beeinflusst war.
Das Finanzergebnis betrug 2013 -0,2 Mio. EUR nach -1,3 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2012. Es umfasst im Wesentlichen Aufwendungen für Zinsen in Höhe von 0,2 Mio. EUR, Aufwendungen für die Kapitalmarktbetreuung in Höhe von 0,1 Mio. EUR sowie einen Ertrag in Höhe von 0,1 Mio. EUR aus einem Devisentermingeschäft.
Der Steueraufwand für 2013 lag bei 1,0 Mio. EUR und setzt sich aus 0,8 Mio. EUR effektivem Steueraufwand sowie 0,2 Mio. EUR latentem Steuerertrag zusammen.
Das Konzernergebnis 2013 vor Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter betrug 2,1 Mio. EUR nach -1,6 Mio. EUR im Vorjahr. Das Konzernergebnis 2013 nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter belief sich auf 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: -2,6 Mio. EUR). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,42 EUR (Vorjahr: -0,70 EUR).
Abgleich der Prognosen mit dem tatsächlichen Geschäftsverlauf
Mit 91,4 Mio. EUR lag der tatsächlich erwirtschaftete Umsatz oberhalb des prognostizierten Intervalls von 80-90 Mio. EUR. Ursächlich für diese Überperformance waren die weniger stark als prognostiziert gesunkenen Wiederverkäufer-Umsätze bei positiver Auftragseingangsentwicklung des Bereichs Geschäftskundenlösungen.
Das erwirtschafte EBITDA lag entsprechend mit 6,7 Mio. EUR im oberen Bereich des Prognosekorridors von 6 bis 7 Mio. EUR.
2. FINANZLAGE
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit für 2013 betrug 6,9 Mio. EUR, verglichen mit 6,8 Mio. EUR im Vorjahr. Das Working Capital (Differenz aus Forderungen und Verbindlichkeiten) reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mio. EUR bei einem um 1,8 Mio. EUR höheren Rohergebnis.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit 2013 betrug -7,7 Mio. EUR nach -2,7 Mio. EUR im Vorjahr. Er setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Investitionen für das Sach- und immaterielle Anlagevermögen in Höhe von 8,2 Mio EUR sowie der teilweisen Tilgung eines Gesellschafterdarlehens
durch das assozierte Unternehmen mvneco in Höhe von 0,5 Mio. EUR. Von den Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen entfielen über 5,0 Mio. EUR in Vorlaufinvestitionen (Router, Server-Equipment, Netzplattformen, Entwicklung einer Remote-Router-Management-Plattform) für das Großprojekt der Allianz, welche sich über die nächsten Jahre amortisieren werden.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag 2013 bei -0,6 Mio. EUR (Vorjahr: -2,8 Mio. EUR) und umfasst die Tilgung von Finanzkrediten in Höhe von 2,3 Mio. EUR, Zahlungen für den Rückerwerb eigener Aktien in Höhe von 0,5 Mio. EUR, die Aufnahme neuer Finanzkredite in Höhe von 2,6 Mio. EUR, Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter in Höhe von 0,1 Mio. EUR sowie Zinsauszahlungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR.
Der Bestand des Finanzmittelfonds hat sich von 7,5 Mio. EUR Anfang 2013 auf 6,1 Mio. EUR Ende 2013 verringert.
ecotel hat eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von 2,9 Mio. EUR. Davon waren Ende 2013 1,2 Mio. EUR als Aval genutzt. Somit standen noch 1,7 Mio. EUR zur weiteren Verfügung.
Der Konzern war wie in den Vorjahren in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt und termingerecht nachzukommen. Wichtige Ziele des Finanzmanagements sind zudem die Einhaltung der mit Banken vereinbarten Financial Covenants sowie die Minimierung von Kredit-, Zins- und Währungsrisiken, soweit diese einen wesentlichen Einfluss auf die Finanzlage ausüben können. Hierzu verweisen wir auf unsere Ausführungen im Risikobericht.
3. VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzsumme betrug 46,0 Mio. EUR zum 31. Dezember 2013, was einem Anstieg um 8 % gegenüber 42,7 Mio. EUR zum 31. Dezember 2012 entspricht. Der Anstieg der Bilanzsumme ist im
Wesentlichen auf die Vorlaufinvestitionen für ein Großprojekt zurückzuführen.
Auf der Aktivseite erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte um 14 % von 21,1 Mio. EUR auf 24,1 Mio. EUR. Der Goodwill blieb konstant bei 8,9 Mio. EUR. Der Wert der Kundenbeziehungen verringerte sich aufgrund der laufenden Abschreibungen von 2,5 Mio. EUR auf 2,0 Mio. EUR. Die kurzfristigen Vermögenswerte (ohne liquide Mittel) erhöhten sich von 14,0 Mio. EUR auf 15,8 Mio. EUR.
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 8 % von 19,3 Mio. EUR auf 20,8 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote blieb aufgrund der Bilanzverlängerung bei 45 %. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten und latenten Steuern erhöhten sich aufgrund der Aufnahme neuer Finanzkredite um 35 % von 5,5 Mio. EUR auf 7,4 Mio. EUR. Davon entfallen 0,9 Mio. EUR auf passive latente Ertragsteuern. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht von 17,8 Mio. EUR auf 17,9 Mio. EUR. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten (Finanzverbindlichkeiten minus liquide Mittel) betrugen Ende 2013 1,3 Mio. EUR, was einem Anstieg von 1,6 Mio. EUR verglichen mit dem Vorjahr entspricht. Die Gesellschaft ist somit fristenkongruent finanziert.
4. GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLI-CHEN LAGE DES KONZERNS
Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich der Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage des ecotel Konzerns weiter verbessert. Dazu trug insbesondere die positive Umsatz- und Margenentwicklung im Kernsegment Geschäftskunden bei.
Nach Abschluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine nennenswerten Änderungen der Rahmenbedingungen. Weder änderte sich das wirtschaftliche Umfeld in einem Maße, dass es wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten der ecotel hatte, noch stellte sich die Branchensituation anders dar als zum 31. Dezember 2013.
Nachtragsbericht
1. RISIKOMANAGEMENT UND INTERNES KONTROLLSYSTEM
Zur frühzeitigen Identifizierung und Bewertung von unternehmerischen und bestandsgefährdenden Risiken sowie zum richtigen Umgang hiermit setzt ecotel ein entsprechendes Risikomanagementsystem ein.
Die konzernweite Verantwortung der Früherkennung und Gegensteuerung von Risiken liegt beim Vorstand. Für die kontinuierliche Identifizierung und Bewertung von Risiken im Unternehmen unterstützen ihn dabei die Geschäftsführer der Tochterunternehmen sowie Mitglieder der Geschäftsleitung von ecotel.
Mit Hilfe eines quartalsweise erscheinenden Risikoreports verfolgen der Vorstand und der Aufsichtsrat das gesamte Jahr hindurch die identifizierten Risiken mit Bezug auf das geplante Ergebnis. Der Fokus liegt dabei auf der Identifikation des Handlungsbedarfs und dem Status der eingeleiteten Maßnahmen zur systematischen Steuerung der identifizierten Risiken. In Form einer Risikomatrix sind dabei jeweils alle wesentlichen Risiken aufgeführt, die das Ergebnis und den Bestand des Unternehmens gefährden könnten.
Alle Risikopotenziale werden dabei nach Eintrittswahrscheinlichkeiten und möglicher Schadenshöhe bewertet.
Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden dabei in Niedrig, Mittel, Hoch und Sehr Hoch klassifiziert. Die mögliche Schadenshöhe (als Nettobarwert) wird wiederum ebenfalls in vier Schadensklassen gemäß nachfolgender Tabelle unterteilt.
Die den identifizierten Risikopositionen zugeordneten Wahrscheinlichkeiten und Schadensklassen werden entsprechend der nachfolgenden Tabelle in Risikoklassen eingeteilt. Daraus ergibt sich das Bruttorisiko je Risikoposition (1 bis 4). Die Geschäftsleitung leitet für jede Risikoposition einzuleitende Maßnahmen zur Risikosteuerung ab und bewertet daraus das Nettorisiko.
Zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterhält ecotel ein Internes Kontrollsystem (IKS), welches in regelmäßigen Abständen überarbeitet wird. Das Risiko der Finanzberichterstattung
besteht darin, dass die Konzern- und Zwischenabschlüsse Falschdarstellungen enthalten könnten, die möglicherweise wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Adressaten haben. Das rechnungslegungsbezogene Interne Kontrollsystem zielt darauf ab, mögliche Fehlerquellen zu identifizieren und die daraus resultierenden Risiken zu begrenzen. Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ist das interne Kontrollsystem derart gestaltet, dass für alle wesentlichen Geschäftsvorfälle das Vier-Augen-Prinzip eingesetzt wird und dass in der Buchhaltung eine Funktionstrennung zwischen den Abteilungen (Kreditoren, Debitoren) vorliegt. Soweit wie möglich werden hierfür IT-gestützte Kontrollen verwendet. Für die korrekte Bilanzierung werden Kontierungsrichtlinien eingesetzt. Zur IFRS-Abschlusserstellung sowie zu komplexeren Bilanzierungssachverhalten werden externe Dienstleister hinzugenommen. Gleiches gilt für die Erstellung der Steuererklärung. Darüber hinaus erfolgt eine Überwachung der zentralen Finanzkennzahlen durch einen regelmäßigen Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsanalyse.
2. RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist ecotel mit operativen Risiken, finanzwirtschaftlichen Risiken, strategischen Risiken sowie mit Risiken des Marktumfelds konfrontiert. Alle Risiken werden mit ihrem Brutto- und Nettorisiko (nach eingeleitenden Maßnahmen) aufgeführt.
Operative Risiken
Operative Risiken sind eher kurzfristiger Natur und konzentrieren sich bei ecotel hauptsächlich auf mögliche Ausfälle, Fehler und Kapazitätsengpässe von Infrastruktur (z. B. Backbone, Rechenzentrum, Vermittlungstechnik, Server-Farmen) sowie auf die korrekte und zeitnahe Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse in den Bereichen Provisionierung, Rechnungsstellung, Forderungsmanagement sowie der Kundenbetreuung.
Die Sicherstellung einer maximal hohen Verfügbarkeit von Infrastruktur durch entsprechende Systemredundanzen sowohl auf Vermittlungstechnik- als auch auf Leitungsseite ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung der Risiken, die ecotel konsequent umsetzt. Die Implikationen eines möglichen Ausfalls der eigenen Vermittlungstechnik sind aktuell dadurch minimiert, dass nur Teile des internationalen B2B-Verkehrs sowie der Wholesale-Verkehr über die eigenen Vermittlungssysteme terminiert werden und der größte Teil des B2B-Sprachverkehrs in den Netzen der Vorlieferanten verbleibt. Für den Mobilfunkverkehr besteht ein Fallback- Szenario, dass bei einem Ausfall des eigenen Netzes der Verkehr über das Netz des Vorlieferanten geroutet wird. Im Bereich der Verfügbarkeit der Server-Farmen des nacamar-CDN sind die Server-Farmen in getrennten Räumlichkeiten vollständig dupliziert (Bruttorisiko 4 / Nettorisiko 4).
Im Bereich der Rechenzentrum-Infrastruktur liegen potenzielle Risiken im Ausfall der Klima- und Notstromversorgung sowie dem Wegfall der Anbindung. Die Notstromversorgung ist redundant ausgebaut, im Bereich der Klimatechnik wurde in 2012 eine n+1-Redundanz umgesetzt. Weiterhin existieren externe Kapazitätsengpässe bei der Stromversorgung des Rechenzentrums in Frankfurt am Main, welche möglicherweise zu Behinderungen beim künftigen Kundenwachstum führen können. Da eventuelle Ausbaumaßnahmen in der Stromversorgung mit signifikanten Investitionen verbunden sind, wird dieses Projekt erst bei entsprechenden zusätzlichen Kapazitätsnachfragen von Kunden in Angriff genommen. Das Rechenzentrum ist über zwei unterschiedliche Hauseinführungen über kanten- und knotendisjunkte Wege an verschiedene Carrier angebunden (Bruttorisiko 3 / Nettorisiko 3).
Zur Umsetzung einer Geo-Redundanz bei der Rechenzentrums-Infrastruktur wurde in Düsseldorf eine weitere Rechenzentrumsfläche angemietet.
Risikobericht Vermögens-
| Mögliche Schadenshöhe |
|---|
| > 1.000.000 EUR |
| 300.000 – 1.000.000 EUR |
| 100.000 – 300.000 EUR |
| < 100.000 EUR |
| Eintrittswahr scheinlichkeit |
Mögliche Schadenshöhe |
Risiko klasse |
|---|---|---|
| Sehr hoch | sehr hoch | 1 |
| Sehr hoch | hoch | 1 |
| Hoch | sehr hoch | 1 |
| Hoch | hoch | 2 |
| Sehr hoch | mittel | 2 |
| Hoch | mittel | 2 |
| Mittel | sehr hoch | 2 |
| Mittel | hoch | 2 |
| Mittel | mittel | 3 |
| Niedrig | sehr hoch | 3 |
| Sehr hoch | niedrig | 3 |
| Hoch | niedrig | 3 |
| Niedrig | hoch | 3 |
| Mittel | niedrig | 4 |
| Niedrig | mittel | 4 |
| Niedrig | niedrig | 4 |
Die Rechenzentren von Düsseldorf und Frankfurt sind über n x 10 Gbps redundant miteinander verbunden. Zudem sind die Zuführungen der wichtigsten Carrier-Vorlieferanten redundant an beiden Rechenzentren angeschlossen. Auch die Anbindung des Internets geschieht geo-redundant über verschiedene Carrier zu beiden POPs. Für 2014 ist zusätzlich geplant, die Einwahlplattformen für die verschiedenen Zugangsleitungen (ADSL, SHDSL, Ethernet) geo-redundant auszubauen.
Da ecotel kein eigenes Zugangsnetz betreibt, sondern die Zuführung von Sprach- und Datenanschlüssen von der Telekom und von alternativen Carriern anmietet, besteht hier eine Abhängigkeit von den Vorlieferanten. Bei Nichtverlängerung von Einkaufsverträgen oder bei einer Verschlechterung der Einkaufskonditionen kann dies zur Verschlechterung der Ertragslage bei ecotel führen. ecotel versucht diese Abhängigkeit von Vorlieferanten dadurch zu minimieren, dass die Gesellschaft für jedes wesentliche Produkt einen alternativen Vordienstleister vorhält. Dies ist zumindest in den Gebieten möglich, wo mehrere Vordienstleister parallele Infrastrukturen betreiben (Bruttorisiko 1 / Nettorisiko 2).
ecotel hat Ende 2012 beschlossen, seine Geschäftskunden zukünftig mit Vodafone Mobilfunkprodukten zu bedienen. Der bestehende MVNO-Vertrag mit E-Plus wurde Ende 2013 verlängert, sodass aktuell keine zwingende Migration der bestehenden SIM-Mobilfunkverträge auf andere Angebote notwendig ist, welche unter Umständen zu einer erhöhten Wechselbereitschaft von Mobilfunkkunden führen könnte (Bruttorisiko 3 / Nettorisiko 3).
Verzögerungen beim Start des Router-Roll-outs im Rahmen des Allianzprojekts führten zu einer mehrmonatigen zeitlichen Verschiebung des ursprünglich für Ende 2013 geplanten Vermarktungsstarts zur Leitungsmigration. Dies könnte Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft für 2014 und 2015 haben (Bruttorisiko 1 / Nettorisiko 1).
Weiterhin bemüht sich ecotel, das Know-how zur Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse immer auf mehrere Mitarbeiter zu verteilen, um keine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu erzeugen (Bruttorisiko 4 / Nettorisiko 4)
.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Finanzwirtschaftliche Risiken umfassen bei der ecotel Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken, Währungsrisiken sowie Zinsrisiken.
Ein Kreditrisiko besteht, wenn Transaktionspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Die Forderungsausfallquote bewegt sich bei ecotels Geschäftskunden aktuell bei 0,2 %. Die Entwicklung des Forderungsbestandes wird ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können (Bruttorisiko 4 / Nettorisiko 4).
Im Rahmen der Akquisitionsfinanzierungen hat ecotel mit den finanzierenden Kreditinstituten marktübliche Gläubigerschutzklauseln (so genannte Financial Covenants) vereinbart, die sich auf das Verhältnis bestimmter Finanzkennzahlen beziehen. Als Grundlage für die Ermittlung der Kennzahlen dient der von der ecotel aufgestellte IFRS-Konzernabschluss. Eine Verletzung der Covenants könnte möglicherweise zu einer Kündigung und vorzeitigen Rückzahlung der Investitionsdarlehen und Betriebsmittelkredite führen und damit eine signifikante Verschlechterung der Liquiditätslage der ecotel nach sich ziehen, soweit keine Einigung über eine Anpassung der Financial Covenants oder eine Refinanzierung erzielt werden kann. Bei allen drei einzuhaltenden Covenants (Eigenkapitalquote (SOLL: >20 % / 25 %; IST: 32 % / 46 %), Netto Finanzverbindlichkeiten / EBITDA (SOLL: <2,5; IST: 0,20 / 0,22), EBITDA / Umsatzerlöse (SOLL: >5 %; IST: 7,4 % / 6,7 %)) liegt ecotel derzeit deutlich innerhalb der von den Financial Covenants vorgegebenen Intervalle. Das Unternehmen geht davon aus, dass auch für das Jahr 2014 alle Covenant-Schwellenwerte sicher eingehalten werden können (Bruttorisiko 4 / Nettorisiko 4).
ecotel verfügte zum Jahresende 2013 über liquide Mittel in Höhe von 6,1 Mio. EUR. Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen zum Jahresende 1,3 Mio. EUR (nach -0,3 Mio. EUR im Vorjahr). Als zusätzliche Liquiditätsreserve hält ecotel eine Betriebsmittellinie von 2,9 Mio. EUR. Davon waren Ende 2013 1,2 Mio. EUR als Avallinie genutzt.
Gegenwärtig laufen keine gegen ecotel eingeleiteten Rechtsstreitigkeiten mit einem Streitwert von mehr als 5.000 EUR.
Es bestehen aktuell keine Zinsrisiken bei der Gesellschaft, da die ausstehenden Darlehen Festsatzdarlehen sind.
Währungsrisiken, die sich durch Zahlungsströme in unterschiedlichen Währungen ergeben, werden spätestens zum Zeitpunkt ihrer Entstehung gesichert. Dabei kommen Devisentermingeschäfte zum Einsatz. Der Einsatz solcher derivativen Finanzinstrumente dient ausschließlich der Sicherung und wird nicht zur Spekulation eingesetzt. Zum Stichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte.
Strategische Risiken
Strategische Risiken sind eher mittelfristiger Natur und beruhen auf der strategischen Unternehmensausrichtung für die Bereiche Einkauf, Produkte, Vertrieb, Technologie und IT.
Verzögerungen bei der Entwicklungen innovativer NGN-Voice-Produkte könnten dazu führen, dass ecotel seine Ertragsziele für Neuprodukte in 2014 und 2015 nur zeitlich verzögert erreicht (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 2).
In der Vergangenheit bestand ein bedeutendes strategisches Risiko in der hohen Wechselbereitschaft von Preselection-Kunden zu Bündelprodukten anderer Anbieter mit dem damit verbundenen Rückgang der ecotel Kundenbasis. Mittlerweile betragen die Preselect-Umsätze weniger als 15 % der Geschäftskundenumsätze, sodass der Rückgang der Preselect-Umsätze inzwischen gut durch nachhaltige Neuprodukte kompensiert werden kann. Dies erkennt man auch an den mittlerweile wieder ansteigenden Geschäftskundenumsätzen (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 3).
Risiken des Marktumfelds
Andere wesentliche Risiken, die eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage von ecotel hervorrufen könnten, sind markt- und branchenbedingt.
Die Telekommunikationsbranche ist durch einen intensiven und preisaggressiven Wettbewerb gekennzeichnet. Der bestehende starke Preis- und Verdrängungswettbewerb im Privatkundensegment könnte sich in Zukunft noch stärker auf das Geschäftskundensegment ausdehnen. Eine starke Konsolidierung der Telekommunikationsindustrie könnte negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ecotel haben, da dadurch die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten erhöht würde (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 2).
Ferner entstehen durch den rapiden technologischen Wandel neue Produkte und Geschäftsmodelle. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auf diese Weise die Produkte von ecotel weniger wettbewerbsfähig und somit weniger nachgefragt werden. ecotel beobachtet daher kontinuierlich das Marktumfeld, um schnell und effektiv auf Technologieänderungen reagieren zu können (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 2).
Die bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen, die maßgeblich durch Entscheidungen der BNetzA sowie durch sonstige Verbraucherschutzmaßnahmen beeinflusst werden, könnten sich zudem zum Nachteil der Geschäftstätigkeit von ecotel
ändern und negative Geschäftsentwicklungen herbeiführen (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 2).
Bislang hat die Regulierung eher auf niedrige Verbraucherpreise denn auf Investitionsanreize gesetzt. Es gibt jedoch Tendenzen, dass die neue Bundesregierung den Forderungen der Deutschen Telekom nach einem Abbau der Marktaufsicht bzw. der Regulierung nachgeben könnte. Dies könnte dazu führen, die Deutsche Telekom den alternativen Telekommunikationsanbietern den Zugang zu ihrem Netz erschwert. Preise für Breitbandanschlüsse könnten sich zukünftig daher stark erhöhen und negative Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft haben (Bruttorisiko 2 / Nettorisiko 2).
Gesamtrisiko kalkulierbar
Zusammenfassend ist ecotel davon überzeugt, dass die identifizierten wesentlichen Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit den Bestand der Gesellschaft konkret gefährden und dass ecotel auch 2014 durch das flexible Geschäftsmodell und das Überwachungssystem Risiken schnell erkennen, darauf reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten kann.
3. CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Neben den Risiken gibt es eine Vielzahl an Chancen, welche die Geschäftsentwicklung der ecotel Gruppe nachhaltig prägen können.
Neue Produkte in den Bereichen Voice over IP und Hosted PBX
Zwei wichtige Trendthemen der Telekommunikation sind der Ersatz von ISDN-Technologie durch Voice over IP (VoIP) sowie die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX / IP Centrex). Machbar wurde diese Veränderung erst durch die flächendeckende Verfügbarkeit von breitbandigen Internetzugängen.
ecotel ist gegenwärtig dabei, neue innovative Produkte zu diesen Trendthemen einzuführen. Hierbei handelt es sich zum einen um SIP-Anschlüsse für Geschäftskunden zur Anbindung von klassischen ISDN- (ecotel ethernetVoice Option) sowie IP-fähigen Telefonanlagen (ecotel SIP Trunk). Und zum anderen um eine neue Vertriebskooperation mit Unify und deren Vermarktungspartner zur Vermarktung von kundeneigenen Telefonanlagen (OpenScape Business) auf einem virtualisierten Server im ecotel Rechenzentrum (ecotel PBX Hosting) inkl. Anbindung des Kundenstandortes und ecotel SIP Trunk Lösung als »Private Cloud Lösung – Made in Germany«.
Nachhaltige Vertriebsaktivitäten im Datenbereich
Auch für 2014 plant ecotel weiteres Wachstum im Datenbereich. In 2013 stellten die Datenumsätze inkl. Hosting mit 17,4 Mio. EUR bereits mehr als 40 % der Geschäftskundenumsätze dar. Diese Quote soll weiter wachsen, unter anderem durch Erweiterung der bestehenden Ethernet- und SHDSL-Produktpalette um neue Funktionalitäten und Kombination mit neuen VoIP-Sprachprodukten (siehe oben).
Replikation des Allianz-Projektauftrags zur sicheren Unternehmensvernetzung auch bei anderen Großkunden
Die erfolgreiche Umsetzung des Allianzprojektes mit der Connectivity-Lösung zur sicheren Unternehmensvernetzung ermöglicht ecotel beste Möglichkeiten, ähnlich gelagerte Projekte auch bei anderen Großkunden mit dezentralen Strukturen umzusetzen. Hierzu gehört insbesondere der individuell gestaltbare Remote Router Management Service, Connectivity-Lösungen innerhalb eines MPLS-VPNs sowie Sicherheitsservices, wie z. B. Web Proxy oder Intrusion Prevention / Intrusion Detection Services.
Aufsetzen strategischer Kooperationen zur Nutzung von Marktchancen infolge der stärkeren Verzahnung von Telekommunikation und IT
Die aktuellen Umsätze und Wachstumsraten des Gesamtmarktes rund um Cloud-Services, das heißt die Verlagerung von lokaler Rechenleistung in sichere Rechenzentren, sind beachtlich. Diese positive Entwicklung korrespondiert ideal mit der Produktpalette von ecotel im Bereich der Infrastruktur- und Datendienste – beispielsweise mit den bundesweit verfügbaren xDSL- und Ethernet-Bandbreiten bis hin zu den MPLS-VPN-Lösungen und Housing/ Colocation Services im geo-redundanten ecotel Rechenzentrum. Hier unterhält ecotel eine strategische Kooperation mit Fujitsu, um das Thema »Cloud« näher an den Mittelstand heranzuführen.
.
Anders als viele multinationale Cloudanbieter mit ihrer heterogenen Struktur schafft ecotel als deutscher Anbieter mit Rechenzentren in Frankfurt am Main und Düsseldorf die Voraussetzungen für die vollständige und glaubhafte Einhaltung der deutschen Datenschutzgesetze. In Hinblick auf die aktuelle Datensicherheitsdiskussion ist dies ein entscheidender Standort- und Wettbewerbsvorteil.
Einmalerträge aus Klageverfahren
ecotel führt gegenwärtig zwei aktive juristische Auseinandersetzungen. Beide Verfahren sind derzeit offen und können in den nächsten Jahren zu erheblichen sonstigen betrieblichen Erträgen führen.
Weitere Umsatz- und Ertragssteigerung bei easybell
Das Wachstum an DSL-Kunden bei easybell läuft ungebremst. Für 2014 plant die Gesellschaft, 20.000 neue DSL-Kunden zu akquirieren.
4. HINWEISE ZU PROGNOSEN
Dieser Lagebericht enthält auch zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie »erwarten«, »beabsichtigen«, »planen«, »einschätzen« oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb der ecotel Gruppe liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der ecotel. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der ecotel Gruppe wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen.
Prognose 2014
Für 2014 erwartet der Vorstand profitables Wachstum mit einem Konzernumsatz von 85 bis 95 Mio. EUR bei einem prozentualen Anstieg der Auftragseingänge bei Neukunden im niedrigen zweistelligen Bereich. Die Gesellschaft erwartet zudem für 2014 ein EBITDA von 6,5 bis 7,5 Mio. EUR. Treiber der Profitabilitätssteigerung sind weiterhin steigende B2B-Umsätze insbesondere durch die anstehende Leitungsmigration bei der Allianz Deutschland AG, für die das Management ein Wachstum von 42,2 Mio. EUR in 2013 auf 43 bis 44 Mio. EUR in 2014 prognostiziert. Voraussetzungen für den Eintritt der prognostizierten Entwicklungen sind ferner das Ausbleiben nachteiliger Veränderungen der identifizierten Risiken – wie höhere Eintrittswahrscheinlichkeiten oder Schadenshöhe – und von neuen Risiken, die im Prognosezeitraum entstehen könnten. Identifizierte Chancen müssen zudem bestehen und realisierbar bleiben.
Mittelfristziel 2015
Das Management verfolgt weiterhin die Zielsetzung, bis 2015 den Umsatz auf 100 Mio. EUR sowie das EBITDA auf 10 Mio. EUR zu steigern. Dies setzt jedoch voraus, dass eine nicht vorhersehbare sechsmonatige Verzögerung bei einer für 2014 geplanten Leitungsmigration bis 2015 wieder kompensiert werden kann.
Prognosebericht
Vorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag haben die nach § 289a HGB erforderliche Erklärung zur Unternehmensführung sowie den Corporate Governance Bericht einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung abgegeben und im Internet der Öffentlichkeit (http://ir.ecotel.de/cgi-bin/ show.ssp?id=6000&companyName=ecotel&language=German) dauerhaft zugänglich gemacht.
Düsseldorf, den 21. März 2014 ecotel communication ag
Der Vorstand
Peter Zils Bernhard Seidl Achim Theis
Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance Bericht
Erklärung der gesetzlichen Vertreter
sichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Düsseldorf, den 21. März 2014 ecotel communication ag
Der Vorstand
Peter Zils Bernhard Seidl Achim Theis
Konzernabschluss
Konzern-Bilanz
zum 31. Dezember 2013
| Aktiva | Angaben in EUR | (Anhang) | 31.12.2012 | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|
| A. Langfristige Vermögenswerte | ||||
| I. Goodwill und andere immaterielle Vermögenswerte | (1) | 13.793.947,48 | 13.778.707,54 | |
| II. Sachanlagen | (2) | 5.940.228,48 | 9.448.499,36 | |
| III. Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen | (3) | 1.410.000,00 | 889.412,00 | |
| IV. Sonstige Finanzanlagen | (3) | 3.800,00 | 3.800,00 | |
| Summe Langfristige Vermögenswerte | 21.147.975,96 | 24.120.418,90 | ||
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| I. Vorräte | (4) | 145.446,68 | 110.438,10 | |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (5) | 12.513.716,87 | 14.181.967,96 | |
| III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (5) | 959.561,32 | 1.133.828,31 | |
| IV. Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | (5) | 360.906,01 | 339.199,98 | |
| V. Tatsächliche Ertragsteueransprüche | (6) | 26.783,10 | 8.397,67 | |
| VI. Finanzmittel | (7) | 7.533.432,71 | 6.102.618,82 | |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 21.539.846,69 | 21.876.450,84 | ||
| Summe Aktiva | 42.687.822,65 | 45.996.869,74 |
| A. Eigenkapital |
|---|
| Summe Konzernaktionären zuzurechnendes |
| B. Langfristige Rückstellungen |
| und Verbindlichkeiten |
| Summe Langfristige Rückstellungen |
| C. Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten |
| IV. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten |
| Summe Kurzfristige Rückstellungen |
| Passiva | Angaben in EUR | (Anhang) | 31.12.2012 | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | (8) | 3.685.096,00 | 3.600.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | (8) | 1.443.254,38 | 1.443.254,38 | |
| III. Sonstige Rücklagen | (8) | 12.460.818,74 | 13.701.897,65 | |
| Summe Konzernaktionären zuzurechnendes Eigenkapital |
17.589.169,12 | 18.745.152,03 | ||
| IV. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | (8) | 1.733.550,34 | 2.006.444,80 | |
| Summe Eigenkapital | 19.322.719,46 | 20.751.596,83 | ||
| B. Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten |
||||
| I. Latente Ertragsteuern | (9) | 687.973,30 | 889.883,42 | |
| II. Langfristige Darlehen | (10) | 4.831.250,00 | 6.488.750,00 | |
| Summe Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten |
5.519.223,30 | 7.378.633,42 | ||
| C. Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten |
||||
| I. Tatsächliche Ertragsteuern | (9) | 669.730,47 | 566.269,92 | |
| II. Finanzschulden | (10) | 2.488.715,17 | 942.500,00 | |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (10) | 12.968.031,77 | 12.872.615,08 | |
| IV. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen |
(10) | 213.230,42 | 34.460,90 | |
| V. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | (10) | 1.147.831,99 | 1.733.764,43 | |
| VI. Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | (10) | 358.340,07 | 1.717.029,16 | |
| Summe Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten |
17.845.879,89 | 17.866.639,49 | ||
| Summe Passiva | 42.687.822,65 | 45.996.869,74 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
für das Geschäftsjahr 2013
Mangels entsprechender Sachverhalte wird auf die Darstellung des »Sonstigen Ergebnisses« (»other comprehensive income«) verzichtet.
| Angaben in EUR | (Anhang) | 01.01.-31.12. 2012 |
01.01.-31.12. 2013 |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | (13) | 94.298.086,24 | 91.365.376,83 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | (14) | 993.908,39 | 632.824,92 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 112.369,10 | 0,00 | |
| 4. Gesamtleistung | 95.404.363,73 | 91.998.201,75 | |
| 5. Materialaufwand | |||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | (15) | -69.245.049,97 | -64.422.360,08 |
| 6. Personalaufwand | (16) | ||
| 6.1 Löhne und Gehälter | -8.674.355,50 | -9.182.781,99 | |
| 6.2 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung |
-1.361.179,63 | -1.422.381,39 | |
| 7. Planmäßige Abschreibungen | (17) | -3.379.539,88 | -3.414.066,23 |
| 8. Außerplanmäßige Wertminderungen von langfristigen Vermögenswerten |
(17) | -3.072.428,71 | 0,00 |
| 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (18) | -9.279.289,16 | -10.263.739,30 |
| 10. Betriebliches Ergebnis (EBIT) | 392.520,88 | 3.292.872,76 | |
| 11. Finanzerträge | 645.650,25 | 42.681,76 | |
| 12. Finanzaufwendungen | -1.896.681,44 | -261.477,00 | |
| 13. Ergebnis aus den nach Equity-Methode bewerteten Unternehmen |
-23.690,72 | 0,00 | |
| 14. Finanzergebnis | (19) | -1.274.721,91 | -218.795,24 |
| 15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätig keit vor Ertragsteuern |
-882.201,03 | 3.074.077,52 | |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (20) | -766.422,29 | -967.511,95 |
| 17. Konzernergebnis (= Konzerngesamtergebnis) | -1.648.623,32 | 2.106.565,57 | |
| 18. Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter | (21) | -946.265,57 | -578.956,57 |
| 19. Den Aktionären der ecotel communication ag zuzurechnendes Konzernergebnis |
-2.594.888,89 | 1.527.609,00 | |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | (22) | -0,70 | 0,42 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | (22) | -0,70 | 0,42 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
für das Geschäftsjahr 2013 siehe Anhang Tz. 23
| Angaben in EUR | 2012 | 2013 |
|---|---|---|
| Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern und | ||
| vor Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter | -882.201,03 | 3.074.077,52 |
| Zinsergebnis | 162.204,98 | 219.026,16 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 7.230.822,45 | 3.433.330,70 |
| Ergebnis aus den nach Equity-Methode bewerteten Unternehmen |
23.690,72 | 0,00 |
| Cashflow | 6.534.517,12 | 6.726.434,38 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) |
0,00 | -110.522,93 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens |
-31.625,06 | -1.734,42 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferun gen und Leistungen |
877.797,15 | -1.668.619,93 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte |
-25.443,09 | -117.183,52 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Liefe rungen und Leistungen |
97.979,79 | 1.219.418,30 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten (ohne Finanzschulden) |
-119.853,07 | 1.670.660,90 |
| Gezahlte (-) / erhaltende (+) Ertragsteuern | -525.906,90 | -850.676,95 |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 6.807.465,94 | 6.867.775,83 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sach- und immateriellem Anlagevermögen |
33.925,28 | 3.079,28 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immateriel le Anlagevermögen |
-2.798.889,30 | -8.223.277,03 |
| Rückzahlung von Ausleihungen an nach der Equity Methode bewertete Unternehmen |
0,00 | 529.412,00 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanz anlagevermögen |
-3.800,00 | 0,00 |
| Veränderungen aufgrund der Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen |
23.835,18 | 0,00 |
| Zinseinzahlungen | 22.321,43 | 12.248,08 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -2.722.607,41 | -7.678.537,67 |
| Aktienrückerwerb | -333.521,51 | -469.666,10 |
| Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter | -153.931,00 | -112.831,00 |
| Einzahlung aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 570.000,00 | 2.600.000,00 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -2.521.896,53 | -2.348.125,00 |
| Zinsauszahlungen | -347.292,37 | -289.429,95 |
| Mittelab-/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit | -2.786.641,41 | -620.052,05 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands |
1.298.217,12 | -1.430.813,89 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 6.235.215,59 | 7.533.432,71 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 7.533.432,71 | 6.102.618,82 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
| Gewinnrücklagen | den Aktionären der | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR Anhang (8) |
Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Sonstige Gewinnrücklagen |
Konzernergebnis | ecotel communication ag zuzurechnendes Eigenkapital |
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter |
Summe | |
| Stand am 1. Januar 2012 | 3.752 | 1.678 | 14.014 | 1.073 | 20.517 | 900 | 21.417 | |
| Entnahme Kapitalrücklage ecotel ag | 0 | -235 | 235 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Rückkauf eigene Aktien | -67 | 0 | -266 | 0 | -333 | 0 | -333 | |
| Ausgleichszahlung aufgrund EAV easybell GmbH | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -113 | -113 | |
| Umbuchung Vorjahresergebnis | 0 | 0 | 1.073 | -1.073 | 0 | 0 | 0 | |
| Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen |
-67 | -235 | 1.042 | -1.073 | -333 | -113 | -446 | |
| Konzernergebnis 2012 | 0 | 0 | 0 | -2.595 | -2.595 | 947 | -1.648 | |
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen |
0 | 0 | 0 | -2.595 | -2.595 | 947 | -1.648 | |
| Stand am 31. Dezember 2012 | 3.685 | 1.443 | 15.056 | -2.595 | 17.589 | 1.734 | 19.323 | |
| Rückkauf eigene Aktien | -85 | 0 | -385 | 0 | -470 | 0 | -470 | |
| Ausgleichszahlung aufgrund EAV easybell GmbH | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -208 | -208 | |
| Ausschüttungsbedingte Veränderung indirekter Fremdanteile sparcall GmbH |
0 | 0 | 98 | 0 | 98 | -98 | 0 | |
| Umbuchung Vorjahresergebnis | 0 | 0 | -2.595 | 2.595 | 0 | 0 | 0 | |
| Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen |
-85 | 0 | -2.882 | 2.595 | -372 | -306 | -678 | |
| Konzernergebnis 2013 | 0 | 0 | 0 | 1.528 | 1.528 | 579 | 2.107 | |
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen |
0 | 0 | 0 | 1.528 | 1.528 | 579 | 2.107 | |
| Stand am 31. Dezember 2013 | 3.600 | 1.443 | 12.174 | 1.528 | 18.745 | 2.007 | 20.752 |
Konzernanhang der ecotel communication ag Grundlagen bei der Rechnungslegung
Allgemeine Angaben
Die ecotel communication ag ist ein in Deutschland (Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf) ansässiges Unternehmen und hat sich als bundesweit agierendes Telekommunikationsunternehmen auf die Anforderungen mittelständischer Unternehmen in drei Geschäftsbereichen spezialisiert.
Im Kernbereich »Geschäftskundenlösungen« bietet der ecotel Konzern mittelständischen Unternehmen sowie Großkunden ein integriertes Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunklösungen als Komplettpaket aus einer Hand an. Deutschlandweit versorgt ecotel ca. 18.000 Geschäftskunden mit standardisierten und individuellen Telekommunikationslösungen.
Im zweiten Geschäftsbereich »Wiederverkäuferlösungen« vermarktet die ecotel Gruppe Vorprodukte an andere Telekommunikationsunternehmen. Zugleich erzielt die Gesellschaft mit diesem Geschäftsbereich hohe Verkehrsvolumina und damit eine Vertiefung der Wertschöpfung für den Kernbereich »Geschäftskunden«. Neben dem Wholesale-Geschäft der ecotel communication ag ist die mvneco GmbH diesem Bereich zugeordnet.
Im Bereich »New Business« werden neue wachstumsstarke Geschäftsfelder und Nischen der weiterhin operativ selbstständigen Tochtergesellschaften und Beteiligungen besetzt. Hierzu gehören unter anderem die nacamar GmbH mit ihrem New-Media-Geschäft sowie die easybell GmbH mit dem Privatkundengeschäft.
Es werden alle am Bilanzstichtag gültigen und in der EU anzuwendenden Standards angewendet. Zudem werden die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) beachtet.
Die folgenden Änderungen von Verlautbarungen des IASB waren von ecotel im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 erstmals anzuwenden:
Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2013 wurden die folgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen verabschiedet und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Diese Standards sind im vorliegenden Konzernabschluss erstmals anzuwenden:
Die Änderung von IAS 1 wurde im Juni 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnt. Die Änderung von IAS 1 betrifft die Darstellung der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses. Dabei sind Bestandteile, für die künftig eine erfolgswirksame Umgliederung vorgesehen ist (sog. Recycling), gesondert von Bestandteilen, die im Eigenkapital verbleiben, darzustellen. Die Änderung hat mangels entsprechender Sachverhalte im Geschäftsjahr 2013 bzw. 2012 keinen Einfluss auf die Darstellung des sonstigen Ergebnisses im Abschluss und somit keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Im Juni 2011 hat das IASB Änderungen an IAS 19 »Leistungen an Arbeitnehmer« veröffentlicht, die im Juni 2012 von der EU übernommen wurden. Die Änderungen an IAS 19 sind grundsätzlich mit retrospektiver Wirkung verpflichtend auf Abschlüsse für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Der Konzern bilanziert keine Pensionsrückstellungen. Die Änderung hat keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Änderung von IFRS 7 wurde im Dezember 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnt. Mit der Änderung sollen bestehende Inkonsistenzen über eine Ergänzung der Anwendungsleitlinien beseitigt werden. Die bestehenden grundlegenden Bestimmungen zur Saldierung von Finanzinstrumenten werden jedoch beibehalten. Mit der Änderung werden darüber hinaus ergänzende Angaben definiert. Die Änderung hatte keine Auswirkungen auf die vom Konzern angewandten Rechnungslegungsmethoden.
Im Mai 2011 hat das IASB IFRS 13 »Fair Value Measurement« veröffentlicht, der die Regelungen über die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, die bisher in den einzelnen IFRS enthalten sind, in einem einzigen Standard zusammenführt und durch eine einheitliche Regelung ersetzt. IFRS 13 ist prospektiv für die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Wesentliche Auswirkungen aus der Erstanwendung für die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden haben sich in 2013 nicht ergeben. Im Konzernanhang war keine wesentliche Erweiterung der Erläuterung zu den beizulegenden
| Standard/Interpretation | Erstmalige Pflichtanwen dung nach IASB |
Erstmalige Pflichtanwen dung in der EU |
|---|---|---|
| Änderungen an IAS 1 »Darstellung des Abschlusses«: Darstellung von Bestandteilen des sonstigen Ergebnisses |
1. Juli 2012 | 1. Juli 2012 |
| Änderungen an IAS 12 »Ertragsteuern«: Latente Steuern: Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte |
1. Januar 2012 | 1. Januar 2013 |
| Überarbeitung IAS 19 »Mitarbeitervergütungen« | 1. Januar 2013 | 1. Januar 2013 |
| Änderungen an IFRS 1 »Erstmalige Anwendung der IFRS«: Hochinflati on und Streichung fester Anwendungsdaten |
1. Januar 2013 | 1. Januar 2013 |
| Änderungen an IFRS 1 »Erstmalige Anwendung der IFRS«: Darlehen der öffentlichen Hand |
1. Januar 2013 | 1. Januar 2013 |
| Änderungen an IFRS 7 »Finanzinstrumente – Angaben«: Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden |
1. Januar 2013 | 1. Januar 2013 |
| IFRS 13 »Bemessung des beizulegenden Zeitwerts« | 1. Januar 2013 | 1. Januar 2013 |
| Jährliches Verbesserungsprojekt Zyklus 2009-2011 | 1. Januar 2013 | 1. Januar 2013 |
| IFRIC 20 »Abraumkosten in der Produktionsphase eines Tagebauberg werks« |
1. Januar 2013 | 1. Januar 2013 |
Zeitwerten der im Konzern gehaltenen finanziellen Vermögenswerte und Schulden infolge der Art der gehaltenen Finanzinstrumente erforderlich.
Bei den Verbesserungen zu IFRS 2009-2011 handelt es sich um einen Sammelstandard, der im Mai 2012 veröffentlicht wurde und Änderungen in verschiedenen IFRS zum Gegenstand hat, welche verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Im Einzelnen handelt es sich hier um folgende Änderungen:
IFRS 1: Klarstellung, dass ein Unternehmen, welches die Bilanzierung nach IFRS beendet hat und beschließt oder verpflichtet ist, diese fortzusetzen, die Möglichkeit hat, IFRS 1 erneut anzuwenden. Wendet das Unternehmen IFRS 1 nicht erneut an, muss es seinen Abschluss rückwirkend anpassen, so als ob es die Anwendung von IFRS niemals beendet hätte. Mangels Erstanwenderstatus hatte diese Änderung keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss;
IAS 1: Klarstellung des Unterschieds zwischen freiwilligen zusätzlichen Vergleichsinformationen und vorgeschriebenen Vergleichsinformationen, welche in der Regel die vorangegangene Berichtsperiode umfassen;
IAS 16: Klarstellung, dass wesentliche Ersatzteile und Wartungsgeräte, die als Sachanlagen qualifizieren, nicht unter die Anwendungsbestimmungen für Vorräte fallen;
IAS 32: Klarstellung, dass Ertragsteuern auf Ausschüttungen an Inhaber von Eigenkapitalinstrumenten unter die Anwendungsbestimmungen des IAS 12 Ertragsteuern fallen;
IAS 34: Regelung zur Angleichung von Angaben über Segmentvermögen mit den Angaben zu Segmentschulden in Zwischenabschlüssen sowie zur Angleichung von Angaben in der Zwischenberichterstattung mit den Angaben für die Jahresberichterstattung.
Die aufgelisteten Neuregelungen hatten keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Vom IASB oder vom IFRS IC veröffentlichte, aber noch nicht angewendete Standards, Interpretationen und Änderungen
Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2013 wurden die folgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen verabschiedet und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Diese treten jedoch erst später in Kraft und wurden im vorliegenden Konzernabschluss nicht vorzeitig angewendet.
Soweit die genannten Standards/Interpretationen von Relevanz für den Konzernabschluss der ecotel communication ag sind, wird im Folgenden eine Kurzbeschreibung des Inhalts dieser Neuerungen bzw. Änderungen sowie eine erste Einschätzung ihrer Auswirkungen auf den Konzernabschluss der ecotel communication ag wiedergegeben:
IFRS 10 wurde im Mai 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt. Der neue Standard ersetzt die Bestimmungen des bisherigen IAS 27 Konzern- und Einzelabschlüsse zur Konzernrechnungslegung und die Interpretation SIC-12 Konsolidierung – Zweckgesellschaften. IFRS 10 begründet ein einheitliches Beherrschungskonzept, welches auf alle Unternehmen einschließlich der Zweckgesellschaften Anwendung findet. Im Juni 2012 wurden zudem die überarbeiteten Übergangsrichtlinien zu IFRS 10-12 veröffentlicht, die die Erstanwendung der neuen Standards erleichtern sollen. Die mit IFRS 10 eingeführten Änderungen erfordern gegenüber der bisherigen Rechtslage Ermessensausübung des Managements bei der Beurteilung der Frage, über welche Unternehmen im Konzern Beherrschung ausgeübt wird und ob diese daher im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einzubeziehen sind. Die Anwendung dieses Standards wird keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen sind zum 1. Januar 2014 unverändert.
IFRS 11 wurde im Mai 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt. Der Standard ersetzt den IAS 31 Anteile an Gemeinschaftsunternehmen und die Interpretation SIC-13 Gemeinschaftlich geführte Unternehmen – Nicht monetäre Einlagen durch Partnerunternehmen. Mit IFRS 11 wird u. a. das bisherige Wahlrecht zur Anwendung der Quotenkonsolidierung bei Gemeinschaftsunternehmen aufgehoben. Diese Unternehmen werden künftig allein
| Standard/Interpretation | Erstmalige Pflichtanwen dung nach IASB |
Erstmalige Pflichtanwen dung in der EU |
|---|---|---|
| Überarbeitung IAS 27 »Einzelabschlüsse« | 1. Januar 2013 | 1. Januar 2014 |
| Überarbeitung IAS 28 »Anteile an assoziierten Unternehmen und Ge meinschaftsunternehmen« |
1. Januar 2013 | 1. Januar 2014 |
| Änderungen an IAS 32 »Finanzinstrumente – Darstellung«: Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden |
1. Januar 2014 | 1. Januar 2014 |
| IAS 36 »Wertminderung von Vermögenswerten«: Angaben zum erziel baren Betrag bei nicht finanziellen Vermögenswerten |
1. Januar 2014 | 1. Januar 2014 |
| IAS 39 »Finanzinstrumente – Ansatz und Bewertung«: Novationen von Derivaten und Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung |
1. Januar 2014 | 1. Januar 2014 |
| IFRS 10 »Konzernabschlüsse« | 1. Januar 2013 | 1. Januar 2014 |
| IFRS 11 »Gemeinsame Vereinbarungen« | 1. Januar 2013 | 1. Januar 2014 |
| IFRS 12 »Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen« | 1. Januar 2013 | 1. Januar 2014 |
| Änderungen an IFRS 10 »Konzernabschlüsse«, IFRS 11 »Gemeinsame Vereinbarungen« und IFRS 12 »Angaben zu Anteilen an anderen Unter nehmen«: Übergangsbestimmungen |
1. Januar 2013 | 1. Januar 2014 |
| Änderungen an IFRS 10 »Konzernabschlüsse«, IFRS 12 »Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen« und IAS 27 »Einzelabschlüsse«: |
||
| Kapitalanlagegesellschaften | 1. Januar 2014 | 1. Januar 2014 |
at equity in den Konzernabschluss einbezogen. Änderungen ergeben sich aus der Erstanwendung des neuen Standards nicht, da keine Unternehmensverbindungen im Sinne von Gemeinschaftsunternehmen bzw. von Gemeinsamen Vereinbarungen bestehen.
IFRS 12 wurde im Mai 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt. Der Standard regelt einheitlich die Angabepflichten für den Bereich der Konzernrechnungslegung und konsolidiert die Angaben für Tochterunternehmen, die bislang in IAS 27 geregelt waren, die Angaben für gemeinschaftlich geführte und assoziierte Unternehmen, welche sich bislang in IAS 31 bzw. IAS 28 befanden, sowie für strukturierte Unternehmen. Da der neue Standard neben den zuvor bestandenen Erläuterungspflichten neue Angabeerfordernisse formuliert, werden die Konzernangaben zu diesem Unternehmenskreis künftig umfassender sein.
Der überarbeitete Standard IAS 28 wurde im Mai 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt. Mit der Verabschiedung von IFRS 11 und IFRS 12 wurde der Regelungsbereich von IAS 28 – neben den assoziierten Unternehmen – auch auf die Anwendung der Equity-Methode auf Gemeinschaftsunternehmen ausgeweitet. Bezüglich der Auswirkungen verweisen wir auf unsere Erläuterungen zum IFRS 11 – Gemeinschaftliche Vereinbarungen.
Die Änderung von IAS 32 wurde im Dezember 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt. Mit der Änderung sollen bestehende Inkonsistenzen über eine Ergänzung der Anwendungsleitlinien beseitigt werden. Die bestehenden grundlegenden Bestimmungen zur Saldierung von Finanzinstrumenten werden jedoch beibehalten. Mit der Änderung werden darüber hinaus ergänzende Angaben definiert. Die Änderung wird keine Auswirkungen auf die vom Konzern angewandten Rechnungslegungsmethoden haben, jedoch weitere Angaben nach sich ziehen.
Die Änderung von IAS 36 wurde im Mai 2013 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt. Mit IFRS 13 war als Folgeänderung in IAS 36 die Pflicht eingeführt worden, den erzielbaren Betrag jeder zahlungsmittelgenerierenden Einheit bzw. Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten anzugeben, der ein wesentlicher Geschäfts- oder Firmenwert oder wesentliche immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer zugeordnet sind. Damit war die neue Anforderung jedoch weiter gefasst worden, als vom IASB beabsichtigt. Mit dem im Mai veröffentlichten Änderungsstandard wird die Angabepflicht nun entsprechend der ursprünglichen Intention des IASB auf Fälle beschränkt, in denen in der laufenden Berichtsperiode eine Wertminderung oder eine Wertaufholung erfasst wurde. Darüber hinaus werden Angabepflichten für den Fall normiert, dass hinsichtlich eines einzelnen Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit eine Wertminderung oder eine Wertaufholung erfasst und der erzielbare Betrag auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten ermittelt wurde. Die Änderungen sind rückwirkend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Da im Konzern der erzielbare Betrag auf Basis des Nutzungswerts ermittelt wird, sind keine erweiterten Angaben zu erwarten.
Im Juni 2013 wurden vom IASB Änderungen an IAS 39 veröffentlicht. Durch die Änderung wird erreicht, dass ein Wechsel der Vertragspartei eines Sicherungsinstruments zu einer zentralen Gegenpartei infolge von rechtlichen oder regulatorischen Anforderungen unter bestimmten Voraussetzungen keine Beendigung einer Sicherungsbeziehung auslöst. Die Änderungen sind rückwirkend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Der Konzern geht davon aus, dass die Änderungen keine Auswirkungen haben werden.
Die Änderungen an IFRS 10 – Konzernabschlüsse, IFRS 12 – Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen: Übergangsleitlinien und IAS 27 – Einzelabschlüsse: Kapitalanlagegesellschaften sowie die Überarbeitung des IAS 27 – Einzelabschlüsse, die alle erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden sind, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt, werden keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben.
Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2013 wurden die folgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen verabschiedet, die jedoch noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen wurden. Diese treten erst später in Kraft und wurden im vorliegenden Konzernabschluss nicht vorzeitig angewendet:
Im November 2013 hat der IASB eng begrenzte Änderungen zu IAS 19 – Leistungen an Arbeitnehmer: Arbeitnehmerbeiträge veröffentlicht. Die Änderungen sind anzuwenden auf die Erfassung von Beiträgen von Arbeitnehmern oder Dritten zu leistungsorientierten Pensionsplänen. Hierdurch ist es gestattet, die Beiträge von Arbeitnehmern oder Dritten in der Periode als Reduktion des laufenden Dienstzeitaufwands zu erfassen, in der die zugehörige Arbeitsleistung erbracht wurde, sofern die Beiträge unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre sind. Die Änderungen des IAS 19 sind anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen eine frühere Anwendung ist zulässig. Diese Änderungen werden keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.
Der erste Teil der Phase I bei der Vorbereitung des IFRS 9 Finanzinstrumente wurde im November 2009 veröffentlicht. Der Standard beinhaltet Neuregelungen zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Hiernach sind Schuldinstrumente abhängig von ihren jeweiligen Charakteristika und unter Berücksichtigung des Geschäftsmodells entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten oder
| Standard/Interpretation | Erstmalige Pflichtanwen dung nach IASB |
Erstmalige Pflichtanwen dung in der EU |
|---|---|---|
| Änderungen an IAS 19 »Leistungen an Arbeitnehmer«: Arbeitnehmer beiträge |
1. Juli 2014 | Noch unbekannt |
| IFRS 9 »Finanzinstrumente« | Offen | Noch unbekannt |
| Änderungen an IFRS 9 »Finanzinstrumente« und IFRS 7 »Finanzins trumente – Angaben«: Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Übergangsvorschriften |
Offen | Noch unbekannt |
| Änderungen an IFRS 9 »Finanzinstrumente«, IFRS 7 »Finanzinstrumen te – Angaben« und IAS 39 »Finanzinstrumente – Ansatz und Bewer tung«: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen |
Offen | Noch unbekannt |
| IFRIC 21 »Abgaben« | 1. Januar 2014 | Noch unbekannt |
| Jährliches Verbesserungsprojekt Zyklus 2010-2012 | 1. Juli 2014 | Noch unbekannt |
| Jährliches Verbesserungsprojekt Zyklus 2011-2013 | 1. Juli 2014 | Noch unbekannt |
| IFRS 14 – Regulatorische Abgrenzungsposten | 1. Januar 2016 | Noch unbekannt |
erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren. Eigenkapitalinstrumente sind immer zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren. Wertschwankungen von Eigenkapitalinstrumenten dürfen aber aufgrund des eingeräumten instrumentenspezifischen Wahlrechts, welches im Zeitpunkt des Zugangs des Finanzinstruments ausübbar ist, im sonstigen Ergebnis erfasst werden. In diesem Fall würden für Eigenkapitalinstrumente nur bestimmte Dividendenerträge erfolgswirksam erfasst. Eine Ausnahme bilden finanzielle Vermögenswerte, die zu Handelszwecken gehalten werden und die zwingend erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind. Der IASB hat im Oktober 2010 den zweiten Teil der Phase I des Projekts abgeschlossen. Der Standard wurde damit um die Vorgaben zu finanziellen Verbindlichkeiten ergänzt und sieht vor, die bestehenden Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften für finanzielle Verbindlichkeiten mit folgenden Ausnahmen beizubehalten: Auswirkungen aus der Änderung des eigenen Kreditrisikos bei finanziellen Verbindlichkeiten, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifiziert wurden, müssen erfolgsneutral erfasst und derivative Verbindlichkeiten auf nicht notierte Eigenkapitalinstrumente dürfen nicht mehr zu Anschaffungskosten angesetzt werden.
Es war zunächst – nach einer im Dezember 2011 veröffentlichten Verschiebung des Erstanwendungszeitpunkts, verbunden mit zusätzlichen Anhangangaben zum Verständnis der Effekte aus der Erstanwendung des IFRS 9 auf den Ansatz und die Bewertung von Finanzinstrumenten – vorgesehen, IFRS 9 erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnt. Die Anwendung des ersten Teils der Phase I wird Auswirkungen auf die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten des Konzerns haben, sofern dieser Teil des Standards von der EU in dieser Form übernommen wird. Aus dem zweiten Teil dieser Projektphase werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns erwartet.
Im November 2013 hat der IASB Ergänzungen zu IFRS 9 – Finanzinstrumente, IFRS 7 Finanzinstrumente – Angaben und IAS 39 Finanzinstrumente – Ansatz und Bewertung: Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen veröffentlicht. Die Ergänzungen an IFRS 9 umfassen eine grundsätzliche Überarbeitung der Regelungen zum Hedge Accounting, durch die es den Unternehmen ermöglicht werden soll, ihre Risikomanagementaktivitäten im Abschluss besser darstellen zu können. Zusätzlich werden umfangreiche Angabepflichten gefordert. Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, den erfolgsneutralen Ausweis von bonitätsbedingten Marktwertänderungen für Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, vorzeitig anzuwenden, ohne die vollständigen Regelungen von IFRS 9 anzuwenden. Des Weiteren wurde der bisher in IFRS 9 enthaltene verpflichtende Erstanwendungszeitpunkt ab dem 1. Januar 2015 aufgehoben; ein neuer Erstanwendungszeitpunkt wird erst festgelegt, wenn das gesamte IFRS 9-Projekt kurz vor der Vollendung steht. Die Übernahme des Standards einschließlich der Ergänzungen durch die EU steht noch aus.
Der Konzern kann derzeit noch nicht abschließend beurteilen, welche Auswirkungen die Erstanwendung des Standards einschließlich der Ergänzungen haben wird, sofern der Standard von der EU in dieser Form übernommen wird.
Im Mai 2013 hat der IASB mit IFRIC 21 – Abgaben eine Interpretation zu IAS 37 – Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen veröffentlicht. Die Interpretation regelt die Bilanzierung öffentlicher Abgaben, die keine Ertragsteuern nach IAS 12 darstellen, und klärt insbesondere, wann eine
Verpflichtung zur Zahlung derartiger Abgaben als Verbindlichkeit zu bilanzieren ist. Die Interpretation ist anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen; eine frühere Anwendung ist zulässig. Der Konzern geht derzeit davon aus, dass die Interpretation, sofern sie von der EU in dieser Form übernommen wird, keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung des Konzernabschlusses haben wird.
Bei den Verbesserungen zu IFRS 2010-2012 handelt es sich um einen Sammelstandard, der im Dezember 2013 veröffentlicht wurde und Änderungen in verschiedenen IFRS zum Gegenstand hat. Im Einzelnen handelt es sich hier um folgende Änderungen:
IFRS 2: Präzisierung der Definition von Ausübungsbedingungen;
IFRS 3: und Folgeänderung IFRS 9: Klarstellung, dass ein Unternehmen IAS 32 anzuwenden hat, wenn es bedingte Gegenleistungen im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als finanzielle Verbindlichkeit oder Eigenkapital klassifiziert. IFRS 9 soll entsprechend geändert werden, um sicherzustellen, dass bedingte Gegenleistungen nicht zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden können;
IFRS 8: Erweiterung der Angabepflichten um eine Beschreibung der zusammengefassten Geschäftssegmente und der dabei analysierten wirtschaftlichen Indikatoren und Klarstellung, dass eine Überleitung des Gesamtbetrags der Vermögenswerte der berichtspflichtigen Segmente zu den Vermögenswerten des Unternehmens nur dann im Abschluss darzustellen ist, wenn der Hauptentscheidungsträger regelmäßig über die Bewertung der Vermögenswerte der Segmente informiert wird;
IFRS 13: Klarstellung der Möglichkeit der Bewertung kurzfristiger Forderungen und Verbindlichkeiten ohne Abzinsung trotz Folgeänderungen an IFRS 9 und IAS 39;
IAS 16/IAS 38: Berechnung (bzw. Abstimmung) der kumulierten Abschreibungen bei Anwendung der Neu-
bewertungsmethode;
IAS 24: Behandlung der Fälle, in denen die Aufgaben des Managements in Schlüsselpositionen durch ju-
ristische Personen ausgeführt werden.
Dieser Sammelstandard ist verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen; eine frühere Anwendung ist zulässig. Die Übernahme des Sammelstandards durch die EU steht noch aus. Der Konzern kann derzeit noch nicht abschließend beurteilen, welche Auswirkungen die Erstanwendung des Sammelstandards haben wird, sofern dieser von der EU in dieser Form übernommen wird.
Bei den Verbesserungen zu IFRS 2011-2013 handelt es sich um einen Sammelstandard, der im Dezember 2013 veröffentlicht wurde und Änderungen in verschiedenen IFRS zum Gegenstand hat. Im Einzelnen handelt es sich hier um folgende Änderungen:
IFRS 1: Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting: Klarstellung, dass ein Unternehmen wahlweise in seinem ersten IFRS-Abschluss einen neuen, noch nicht verbindlichen IFRS anwenden kann, sofern seine frühere Anwendung zulässig ist;
IFRS 3: Klarstellung, dass alle Typen von gemeinschaftlichen Vereinbarungen i. S. v. IFRS 11 – Gemeinschaftliche Vereinbarungen vom Anwendungsbereich des IFRS 3 ausgeschlossen sind;
IFRS 13: Bewertung zum beizulegenden Zeitwert: Klarstellung, dass die Portfolioausnahme des Paragraphen 52 des IFRS 13 auf alle Verträge im Anwendungsbereich des IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung oder IFRS 9 Finanzinstrumente anzuwenden ist, unabhängig davon, ob diese Verträge die Definitionen von finanziellen Vermögenswerten oder finanziellen Verbindlichkeiten nach IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung erfüllen oder nicht;
IAS 40: Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien: Klarstellung, dass IAS 40 und IFRS 3 sich nicht gegenseitig ausschließen. Die Beurteilung, ob der Erwerb einer als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie den Erwerb eines Vermögenswerts oder einer Gruppe von Vermögenswerten oder einen Unternehmenszusammenschluss nach IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse darstellt, hat auf Grundlage der Regelungen des IFRS 3 zu erfolgen.
Dieser Sammelstandard ist verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen; eine frühere Anwendung ist zulässig. Die Übernahme des Sammelstandards durch die EU steht noch aus. Der Konzern kann derzeit noch nicht abschließend beurteilen, welche Auswirkungen die Erstanwendung des Sammelstandards haben wird, sofern dieser von der EU in dieser Form übernommen wird.
Im Januar 2014 wurde vom IASB der Standard IFRS 14 (Regulatorische Abgrenzungsposten) veröffentlicht. Zielsetzung dieses Standards ist es, Unternehmen, die IFRS-Erstanwender sind und die nach ihren bisherigen Rechnungslegungsvorschriften regulatorische Abgrenzungsposten erfassen, zu gestatten, dies auch nach dem Übergang auf die IFRS weiterhin zu tun. Mangels IFRS-Erstanwenderstatus hat dieser Standard keine Bedeutung für den Konzern.
Neben der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung wird eine Kapitalflussrechnung erstellt und die Entwicklung des Eigenkapitals gezeigt.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gesamtergebnisrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang entsprechend aufgegliedert und erläutert. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Da ecotel weder im Vorjahr noch im Geschäftsjahr 2013 über entsprechende Sachverhalte verfügte, wird auf die Darstellung des sonstigen Ergebnisses (»other comprehensive income«) im Anschluss an die Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet.
Das Geschäftsjahr der ecotel communication ag und ihrer voll konsolidierten Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge einschließlich der Vorjahreszahlen werden in Tausend EURO (TEUR) bzw. Millionen EURO (Mio. EUR) angegeben.
Der geprüfte Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht wird im Bundesanzeiger hinterlegt werden, die Freigabe des Konzernabschlusses zur Veröffentlichung erfolgt am 24. März 2014 durch Weitergabe vom Vorstand an den Aufsichtsrat der ecotel communication ag.
Konsolidierungsgrundsätze
Nach IFRS sind sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode abzubilden. Der Kaufpreis eines erworbenen Tochterunternehmens wird auf die erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden verteilt. Maßgeblich sind dabei die Wertverhältnisse zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt wurde. Die ansatzfähigen Vermögenswerte und die übernommenen Schulden und Eventualschulden werden – unabhängig von der Beteiligungshöhe – in voller Höhe mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Ein verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Goodwill angesetzt. Ein verbleibender passivischer Unterschiedsbetrag wird erfolgswirksam erfasst. Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens werden ab dem Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen. Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens bleiben bis zu dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Beherrschung durch das Mutterunternehmen endet. Im Rahmen der Endkonsolidierung werden die Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte bei der Berechnung des Abgangserfolgs berücksichtigt.
Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse werden eliminiert, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. In Einzelabschlüssen vorgenommene Abschreibungen bzw. Zuschreibungen auf Anteile an einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich zurückgenommen.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert. Danach werden die Anteile an einem assoziierten Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich der nach dem Erwerb eingetretenen Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit dem assoziierten Unternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des assoziierten Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des assoziierten Unternehmens ausgewiesene Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils erfasst und insofern zutreffend in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Abschlüsse der assoziierten Unternehmen werden zum gleichen Bilanzstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens. Soweit erforderlich werden Anpassungen an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss sind neben der ecotel communication ag alle (Vorjahr: alle) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die ecotel communication ag unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt.
Die Erst- bzw. Endkonsolidierung erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt des Anteilserwerbs bzw. der Anteilsveräußerung.
Im Berichts- und Vergleichszeitraum hielt die ecotel communication ag direkt und indirekt die folgenden Beteiligungen:
Konzernabschlussstichtag für die Aufstellung des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember, der zugleich auch Stichtag für den Einzelabschluss des Mutterunternehmens und aller vollkonsolidierten Tochtergesellschaften ist.
Beteiligungserwerbe und -veräußerungen
Im Vorjahr hat die ecotel communication ag am 23. Mai 2012 einen Kapitalanteil von 20,27 % an der neu gegründeten Mediagate Participations S.à.r.l. mit Sitz in Mamer (Luxemburg) in Höhe von TEUR 4 übernommen. Da diese Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2013 noch kein wesentliches operatives Geschäft ausführte, ist die Beteiligung an dieser Gesellschaft im Konzernabschluss mit den Anschaffungskosten von TEUR 4 ausgewiesen.
| Vorjahreszahlen in Klammern |
Anteil am Kapital |
Eigenkapital | Ergebnis | Umsatz | Mitarbeiter1) |
|---|---|---|---|---|---|
| in %2) | in TEUR2) | in TEUR2) | in TEUR2) | (Durchschnitt)2) | |
| ecotel private GmbH | 100,0 | 671 | 415 | 14 | 0 |
| Düsseldorf | (100,0) | (644) | (196) | (17) | (0) |
| easybell GmbH | 50,98 | 377 | 8 | 5.750 | 10 |
| Berlin | (50,98) | (369) | (4) | (3.569) | (9) |
| carrier-services.de GmbH | 100,0 | 623 | 145 | 2.957 | 5 |
| Berlin | (100,0) | (478) | (282) | (2.858) | (3) |
| sparcall GmbH | 100,0 | 3.000 | 566 | 2.482 | 0 |
| Potsdam | (100,0) | (2.634) | (1.326) | (3.665) | (0) |
| Init.voice GmbH | 100,0 | 149 | 38 | 286 | 1 |
| Berlin | (100,0) | (112) | (88) | (383) | (1) |
| nacamar GmbH | 100,0 | 1.947 | -260 | 3.257 | 18 |
| Düsseldorf | (100,0) | (2.207) | (-6) | (2.671) | (15) |
| mvneco GmbH | 48,65 | -2.156 | 825 | 3.679 | 20 |
| Düsseldorf | (48,65) | (-2.981) | (492) | (4.529) | (14) |
| synergyPlus GmbH | 49,9 | -760 | -81 | 278 | 6 |
| Rathenow | (49,9) | (-679) | (-168) | (370) | (8) |
| Mediagate Participations | 20,3 | 17 | -15 | 0 | 0 |
| S.à.r.l. Mamer (Luxemburg) | (20,3) | (16) | (-2) | (0) | (0) |
1) ohne Vorstände/Geschäftsführer und Auszubildende
2) Vorjahreszahlen in Klammern
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Wertansätze im Konzernabschluss werden unbeeinflusst von steuerlichen Vorschriften allein von der wirtschaftlichen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Rahmen der Vorschriften der IFRS bestimmt.
Für den Konzernabschluss wurden zudem die ergänzenden Bestimmungen des § 315a HGB beachtet.
Vermögenswerte werden aktiviert, wenn alle wesentlichen mit der Nutzung verbundenen Chancen und Risiken dem Konzern zustehen. Die Bewertung erfolgt mit Ausnahme bestimmter finanzieller Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Die Anschaffungskosten umfassen alle Gegenleistungen, die aufgebracht wurden, um einen Vermögenswert zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu setzen. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, werden grundsätzlich als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Anderenfalls werden Fremdkapitalkosten in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Qualifizierte Vermögenswerte im Sinne des IAS 23 liegen, wie im Vorjahr, im ecotel Konzern nicht vor.
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten, selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte, aus denen dem Konzern wahrscheinlich ein künftiger Nutzen zufließt und die verlässlich bewertet werden können, werden mit ihren Herstellungskosten bewertet und über ihre voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben, sofern nicht in Ausnahmefällen eine andere Abschreibungsmethode dem Nutzungsverlauf eher entspricht.
Forschungskosten werden als laufender Aufwand behandelt. Entwicklungskosten werden dann aktiviert und linear abgeschrieben, wenn ein neu entwickeltes Produkt oder Verfahren eindeutig abgegrenzt werden kann, technisch realisierbar ist und entweder die eigene Nutzung oder die Vermarktung vorgesehen ist. Weiterhin setzt die Aktivierung voraus, dass eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist, die Kosten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit durch künftige Finanzmittelzuflüsse gedeckt werden und die Fähigkeit, den immateriellen Vermögenswert zu nutzen oder zu verkaufen, vorhanden ist.
Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Konsolidierung werden bei Anzeichen für eine Wertminderung, mindestens aber einmal jährlich einem Wertminderungstest auf der betreffenden Cash Generating Unit unterzogen.
Nach IAS 36 ist der Buchwert dem erzielbaren Betrag gegenüberzustellen. Der erzielbare Betrag definiert sich dabei als der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten und dem Nutzungswert.
Folgende Nutzungsdauern liegen der Bewertung regelmäßig zugrunde:
Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die immateriellen Vermögenswerte außerplanmäßig abgeschrieben. Der aus einem Vermögenswert erzielbare Betrag entspricht dem höheren Wert aus Nettoverkaufserlös und Barwert der künftigen, dem Vermögenswert zuzuordnenden Zahlungsströme (Nutzungswert).
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen und gegebenenfalls außerplanmäßige Wertminderungen, bewertet. Sachanlagen werden grundsätzlich linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, sofern nicht in Ausnahmefällen eine andere Abschreibungsmethode dem Nutzungsverlauf eher entspricht. Das Sachanlagevermögen wird regelmäßig über folgende wirtschaftliche Nutzungsdauern abgeschrieben:
Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die Sachanlagen außerplanmäßig abgeschrieben. Sind die Gründe für in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Wertminderungen entfallen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.
Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nettoveräußerungswert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden bei erstmaliger Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert unter Berücksichtigung angefallener Transaktionskosten bilanziert und entsprechend fortgeführt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden auf Basis marktgerechter Zinssätze abgezinst. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird bei Vorliegen einzelfallbezogener Hinweise durch angemessene Wertminderungen Rechnung getragen. In Fremdwährung valutierende Forderungen werden zum Briefkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Vorausbezahlte Mieten und Versicherungsprämien werden durch Rechnungsabgrenzungen aktivisch abgegrenzt, die unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen werden.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Geschäftsvorfällen oder vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Die Rückstellungen werden mit dem wahrscheinlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Saldierung mit positiven Erfolgsbeiträgen erfolgt nicht. Rückstellungen werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten zugrunde liegt. Langfristige Rückstellungen werden, sofern der aus einer Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist, mit ihrem
| Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte | 3 - 5 Jahre |
|---|---|
| Entwicklungskosten | 5 Jahre |
| Software | 3 Jahre |
| Kundenstamm | 6 - 18 Jahre |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 - 7 Jahre |
|---|---|
| ---------------------------------------------------- | ------------- |
auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert. Der Erfüllungsbetrag umfasst auch die am Bilanzstichtag nach IAS 37 zu berücksichtigenden Kostensteigerungen.
Verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens grundsätzlich mit dem Betrag der erhaltenen Gegenleistung angesetzt; dabei werden angefallene Transaktionskosten bei finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, berücksichtigt. In der Folge werden die Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Langfristige Verbindlichkeiten werden auf Basis marktgerechter Zinssätze abgezinst. In Fremdwährung valutierende Verbindlichkeiten werden zum Geldkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Latente Steuern werden auf unterschiedliche Wertansätze der Vermögenswerte und Schulden in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften gebildet, soweit diese unterschiedlichen Wertansätze künftig zu einem höheren oder niedrigeren zu versteuernden Einkommen führen, als dies unter Maßgabe der Konzernbilanz der Fall wäre. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Latente Steuern der inländischen Konzerngesellschaften wurden wie im Vorjahr mit 15 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag, gewerbesteuerlich mit 13-16 % hierauf gerechnet. Diese Sätze wurden entsprechend für die Ermittlung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen verwendet, soweit sich die Differenzen in der Zukunft umkehren. Ausländische Konzerngesellschaften bestehen derzeit nicht.
Derivative Finanzinstrumente werden in der ecotel Gruppe ausschließlich zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus der Fremdfinanzierung der Geschäftstätigkeit sowie zur Absicherung von Währungskursrisiken aus erwarteten Fremdwährungstransaktionen eingesetzt. Entsprechend IAS 39 werden derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bewertet, die Veränderung der Zeitwerte wird ergebniswirksam innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen. Die Ermittlung der Zeitwerte erfolgt durch Rückgriff auf notierte Marktpreise auf dem Kapitalmarkt, welche zum Bilanzstichtag bei den entsprechenden Kreditinstituten abgefragt werden. Derivative Finanzinstrumente mit einem positiven Fair Value werden unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten, derivative Finanzinstrumente mit einem negativen Fair Value unter den sonstigen Finanzschulden bilanziert. Ihre Einbuchung erfolgt erstmals am Erfüllungstag, der in der Regel wenige Tage nach dem Verpflichtungsgeschäft (Handelstag) liegt. Die im Vorjahr eingesetzten Zinsswap-Kontrakte und Devisentermingeschäfte der ecotel communication ag fallen unter die Finanzinstrumente-Kategorie »Zu Handelszwecken gehalten« (IAS 39.9) und werden bis zu ihrer Ausbuchung im Falle des Auslaufens oder der Ablösung entsprechend ihrer Marktwerte als finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Schulden bilanziert. Zum 31.12.2013 bestanden keine solchen derivativen Finanzinstrumente mehr.
Beteiligungen an nicht konsolidierten Unternehmen werden aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Marktpreisen zu Anschaffungskosten bilanziert.
Die übrigen Finanzinstrumente der ecotel Gruppe betreffen die Kategorie »Kredite und Forderungen«. Diese werden bei ihrer erstmaligen Bilanzierung zu ihrem beizulegenden Zeitwert einschließlich direkt zurechenbarer Transaktionskosten bewertet. Die Folgebilanzierung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
Die Erfassung von Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht ist bzw. die Vermögenswerte geliefert worden sind und damit der Gefahrenübergang stattgefunden hat. Rückstellungen für Gewährleistung werden zum Zeitpunkt der Realisierung der entsprechenden Umsatzerlöse gebildet.
Im Mobilfunk-Geschäft werden Umsätze durch das Angebot von Mobilfunk-Diensten und einmalige Bereitstellungsentgelte generiert. Umsätze aus Mobilfunk-Diensten enthalten monatliche Leistungsentgelte, Entgelte für Sondermerkmale sowie Verbindungs- und Roaming-Entgelte, die den Kunden der ecotel in Rechnung gestellt werden. Umsätze aus Mobilfunk-Diensten werden auf Basis in Anspruch genommener Nutzungsminuten oder anderer vereinbarter Tarifmodelle realisiert abzüglich Gutschriften und Anpassungen aufgrund von Preisnachlässen.
Umsatzerlöse aus dem Daten- und Internet-Geschäft werden mit Bereitstellung der Leistung erfasst. Bei Verträgen auf Basis von Festpreisen werden Umsatzerlöse anteilig über die Laufzeit des Dienstleistungsvertrags erfasst und bei allen anderen Dienstleistungsverträgen auf Basis der erbrachten Dienstleistung oder auf Nutzungsbasis. Umsatzerlöse aus Verträgen für nach Zeitund Materialaufwand abgerechnete Leistungen werden mit dem Erbringen von Arbeitsstunden und dem Anfallen direkter Kosten zum vertraglich festgelegten Stundensatz erfasst.
Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Hardware werden realisiert, sobald das Produkt an den Kunden versandt wurde und soweit es keine unerfüllten Verpflichtungen seitens des Unternehmens gibt, die sich auf die endgültige Abnahme des Kunden auswirken. Sämtliche Kosten aus diesen Verpflichtungen werden bei der Realisierung des entsprechenden Umsatzerlöses erfasst.
Soweit die Bedingungen gemäß IAS 18.20 ff. für die Realisation von Dienstleistungsumsätzen nach Maßgabe des Fertigstellungsgrades des Geschäfts am Bilanzstichtag erfüllt sind, werden die entsprechenden Umsätze auf Basis der Feststellung der erbrachten Arbeitsleistungen nach dieser Methode erfasst.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.
Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst. Dividenden werden grundsätzlich vereinnahmt, wenn der Anspruch rechtlich entstanden ist. Innerhalb des Finanzergebnisses werden auch die nicht mit dem Eigenkapital verrechenbaren Kosten der Kapitalbeschaffung wie Kosten der Aktienkurspflege ausgewiesen. Das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen wird gesondert innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind Ermessensentscheidungen und Annahmen getroffen sowie Schätzungen verwandt worden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten ausgewirkt haben. Die Ermessensentscheidungen, Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die konzerneinheitliche Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern, die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen sowie die der Überprüfung der Werthaltigkeit von Zahlungsmittel generierenden Einheiten und von Vermögenswerten zugrunde liegenden Parameter. Die der jeweiligen Schätzung zugrunde liegenden Annahmen und die entsprechenden Buchwerte sind bei den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gesamtergebnisrechnung erläutert. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Solche Abweichungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Beträchtliche Risiken im Sinne des IAS 1.129, die Annahmen und Schätzungen innewohnen könnten, wurden bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses nicht identifiziert.
| Angaben in TEUR | Geschäfts oder Firmen werte |
Konzes sionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
Ent wicklungs kosten |
Kundenbe ziehungen |
Geleistete Anzahlungen |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungs kosten Stand 01.01.2013 |
14.427 | 7.048 | 2.973 | 9.424 | 1.016 | 34.888 |
| Zugänge | 0 | 258 | 1.088 | 0 | 0 | 1.346 |
| Umbuchungen | 0 | 954 | 62 | 0 | -1.016 | 0 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2013 | 14.427 | 8.260 | 4.123 | 9.424 | 0 | 36.234 |
| Abschreibungen Stand 01.01.2013 | 5.553 | 5.999 | 2.618 | 6.924 | 0 | 21.094 |
| Zugänge planmäßig | 0 | 586 | 249 | 525 | 0 | 1.360 |
| Zugänge außerplanmäßig | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2013 | 5.553 | 6.585 | 2.867 | 7.450 | 0 | 22.455 |
| Buchwerte Stand 31.12.2012 | 8.874 | 1.049 | 355 | 2.500 | 1.016 | 13.794 |
| Buchwerte Stand 31.12.2013 | 8.874 | 1.675 | 1.256 | 1.974 | 0 | 13.779 |
Erläuterungen zur Konzernbilanz Die immateriellen Vermögenswerte haben sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt entwickelt:
(1) Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle
Vermögenswerte
| Angaben in TEUR | und ähnliche Rechte und Werte |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungs kosten Stand 01.01.2012 |
14.426 | 6.782 | 3.193 | 9.424 | 0 | 33.825 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 1 | 27 | 0 | 0 | 0 | 28 |
| Zugänge | 0 | 246 | 46 | 0 | 1.016 | 1.308 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | 0 | 7 | 266 | 0 | 0 | 273 |
| Stand 31.12.2012 | 14.427 | 7.048 | 2.973 | 9.424 | 1.016 | 34.888 |
| Abschreibungen Stand 01.01.2012 | 2.669 | 5.521 | 2.384 | 6.284 | 0 | 16.858 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| Zugänge planmäßig | 0 | 482 | 501 | 640 | 0 | 1.623 |
| Zugänge außerplanmäßig | 2.884 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.884 |
| Abgänge | 0 | 5 | 267 | 0 | 0 | 272 |
| Stand 31.12.2012 | 5.553 | 5.999 | 2.618 | 6.924 | 0 | 21.094 |
| Buchwerte Stand 31.12.2011 | 11.757 | 1.261 | 809 | 3.140 | 0 | 16.967 |
| Buchwerte Stand 31.12.2012 | 8.874 | 1.049 | 355 | 2.500 | 1.016 | 13.794 |
Die Zugänge zuzüglich der Umbuchungen der aktivierten Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2013 betrugen TEUR 1.150 (Vorjahr: TEUR 46). Diese betreffen im Wesentlichen eine eigenentwickelte Remote-Router-Management-Plattform für das Großprojekt mit einem bekannten Versicherungsunternehmen.
Unter den Kundenbeziehungen sind erworbene Kundenstämme aus dem in 2007 erfolgten nacamar-Erwerb in Höhe von TEUR 1.791 (Vorjahr: TEUR 2.001) enthalten. Ein weiterer Kundenstamm resultierte bei der ecotel aus der früheren ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH (Vorjahr: TEUR 113), welcher zum 31. Dezember 2013 nach einer Laufzeit von 6 Jahren vollständig abgeschrieben war. Der Kundenstamm »nacamar« wird abhängig vom Kundensegment über eine Nutzungsdauer zwischen 10 und 18 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Kundenbeziehungen hinsichtlich der in 2006 erworbenen DSLCOMP GmbH werden zum Bilanzstichtag mit TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 383) ausgewiesen, sie werden über zehn Jahre linear abgeschrieben. Die Kundenbeziehungen bei der easybell GmbH sind zum Bilanzstichtag nach einer Laufzeit von 6 Jahren planmäßig voll abgeschrieben worden (TEUR 0, Vorjahr: TEUR 3).
Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert setzt sich wie folgt zusammen:
Gemäß IAS 36 wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zur Ermittlung des Value in Use Wertminderungstests nach der Discounted-Cashflow-Methode für die Prüfung der Werthaltigkeit der ausgewiesenen Geschäfts- und Firmenwerte durchgeführt. Hierfür wurden die Daten der jeweiligen Unternehmensplanung zugrunde gelegt (Prognosezeitraum: 5 Jahre).
Im Vorjahr ergab sich eine außerplanmäßige Wertminderung auf den Geschäfts- oder Firmenwert der CGU nacamar in Höhe von TEUR 2.884. In 2013 ergab sich kein Wertminderungsbedarf. Der erzielbare Betrag der CGU »Geschäftskunden« beträgt TEUR 41.310, der CGU »nacamar« TEUR 1.331 und der CGU »easybell« TEUR 11.486.
Folgende Annahmen wurden bei der Durchführung der Impairmenttests zugrunde gelegt: Kapitalisierungszinssatz 6,1 % (Vorjahr: 6,8 %) nach Steuern bzw. 8,0 % (Vorjahr: 9,9 %) vor Steuern, Beta-Faktor 0,8 (Vorjahr: 1,0), Debt-Ratio 25 % (Vorjahr: 28 %). Die jährlichen durchschnittlichen Wachstumsraten für die ersten fünf Jahre betrugen bei der nacamar GmbH 4 % (Vorjahr: 5 %), bei ecotel 2 % (Vorjahr: 4 %) und bei easybell 10 % (Vorjahr 10 %). Für die ewige Rente wurde bei der nacamar GmbH eine Wachstumsrate von 0 % (Vorjahr: 0 %) sowie bei allen anderen Unternehmen ebenfalls eine Wachstumsrate von 0 % (Vorjahr: 0 %) verwendet. Der verwendete Ertragsteuersatz beträgt 31 % (Vorjahr: 31 %).
Die Sachanlagen haben sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt entwickelt:
| Cash-Generating Unit (CGU) Angaben in TEUR |
Buchwert 31.12.2012 |
Außerplanmäßige Wertminderungen 2013 |
Zugang aus Erst konsolidierung 2013 |
Buchwert 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|
| Geschäftskunden | 8.732 | 0 | 0 | 8.732 |
| nacamar | 0 | 0 | 0 | 0 |
| easybell | 124 | 0 | 0 | 124 |
| carrier-services | 17 | 0 | 0 | 17 |
| Init-voice | 1 | 0 | 0 | 1 |
| Summe | 8.874 | 0 | 0 | 8.874 |
| Angaben in TEUR | Grundstücke, grundstücks gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund stücken |
Technische Anlagen und Maschinen |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus stattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01.2013 |
4.928 | 95 | 10.003 | 1.139 | 16.165 |
| Zugänge | 823 | 0 | 3.683 | 1.057 | 5.563 |
| Umbuchungen | 660 | 0 | 360 | -1.020 | 0 |
| Abgänge | 0 | 0 | 10 | 109 | 119 |
| Stand 31.12.2013 | 6.411 | 95 | 14.036 | 1.067 | 21.609 |
(2) Sachanlagen
Im Geschäftsjahr 2012 stellte sich die Entwicklung des Sachanlagevermögens des Konzerns wie folgt dar:
Die außerplanmäßigen Wertminderungen des Vorjahres auf Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken in Höhe von TEUR 188 betrafen technisch veraltete Kaltwassersätze und fielen in das Segment der Geschäftskunden.
Im Vorjahr bestand gegenüber einem Großhandelspartner eine Abnahmeverpflichtung für Routerhardware in Höhe von rd. Mio. EUR 3,0. Im laufenden Geschäftsjahr bestanden keine Abnahmeverpflichtungen.
| Angaben in TEUR | Grundstücke, grundstücks gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund stücken |
Technische Anlagen und Maschinen |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus stattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Abschreibungen Stand 01.01.2013 | 2.729 | 17 | 7.371 | 108 | 10.225 |
| Zugänge planmäßig | 623 | 29 | 1.402 | 0 | 2.054 |
| Zugänge außerplanmäßig | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | 0 | 0 | 10 | 108 | 118 |
| Stand 31.12.2013 | 3.352 | 46 | 8.763 | 0 | 12.161 |
| Buchwerte Stand 31.12.2012 | 2.199 | 78 | 2.632 | 1.031 | 5.940 |
| Buchwerte Stand 31.12.2013 | 3.059 | 49 | 5.273 | 1.067 | 9.448 |
| Angaben in TEUR | Grundstücke, grundstücks gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund stücken |
Technische Anlagen und Maschinen |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus stattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01.2012 |
5.546 | 0 | 8.566 | 180 | 14.292 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 274 | 95 | 1.415 | 1.020 | 2.804 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 61 | -61 | 0 |
| Abgänge | 892 | 0 | 39 | 0 | 931 |
| Stand 31.12.2012 | 4.928 | 95 | 10.003 | 1.139 | 16.165 |
| Abschreibungen Stand 01.01.2012 | 2.662 | 0 | 6.442 | 108 | 9.212 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge planmäßig | 770 | 17 | 968 | 0 | 1.755 |
| Zugänge außerplanmäßig | 188 | 0 | 0 | 0 | 188 |
| Abgänge | 891 | 0 | 39 | 0 | 930 |
| Stand 31.12.2012 | 2.729 | 17 | 7.371 | 108 | 10.225 |
| Buchwerte Stand 31.12.2011 | 2.884 | 0 | 2.124 | 72 | 5.080 |
| Buchwerte Stand 31.12.2012 | 2.199 | 78 | 2.632 | 1.031 | 5.940 |
Leasingzahlungen in Folgejahren
Ausstehende Leasingverpflichtungen bestanden zum 31. Dezember 2013 wie bereits im Vorjahr nur aus Operating- und nicht mehr aus Finanzierungsleasingverträgen. Die Verpflichtungen aus Operating-Leasing-Verhältnissen stellen sich zum 31. Dezember 2013 wie folgt dar:
Die Leasingverpflichtungen aus Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren im Wesentlichen aus Leasingverträgen von Firmenfahrzeugen. Die übrigen Mietverträge umfassen im Wesentlichen die Miete von Büroflächen sowie des Rechenzentrums.
Zum 31. Dezember 2012 bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen aus Operating-Leasing-Verträgen:
Die in der Berichtsperiode als Aufwand erfassten Zahlungen aus Leasingverhältnissen sind in Textziffer 18 angegeben.
Bei den nach der Equity-Methode bewerteten Finanzanlagen handelt es sich mit TEUR 529 (Vorjahr: TEUR 1.050) um ein Darlehen der ecotel communication ag an das at equity bewertete Unternehmen mvneco GmbH, welches jährlich mit 5 % verzinst wird und mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen ist. In Höhe der Veränderung des negativen Equity-Wertes der mvneco GmbH von TEUR 790 im Vorjahr auf TEUR 514 zum 31. Dezember 2013 war der Gesellschaft ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 168) aus der Beteiligung zuzurechnen. Hieraus ergab sich keine Zuschreibung der Ausleihung, da diese aufgrund der nachhaltig verminderten Finanzkraft der mvneco GmbH im Wert gemindert ist. Im Geschäftsjahr war eine Wertminderung gemäß den Bewertungsvorschriften des IAS 28.31 i.V.m. IAS 39 in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 779) zu erfassen, sodass die Ausleihung zum Stichtag unter Berücksichtigung von Darlehensrückzahlungen (TEUR 530) und einer Zinsforderung (TEUR 28) einen Buchwert in Höhe von TEUR 529 aufweist.
Der Buchwert der Beteiligung an der at equity bewerteten mvneco GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2013 wie im Vorjahr auf TEUR 0, da die ursprünglichen Anschaffungskosten dieser Beteiligung von TEUR 254 aufgrund der anteiligen kumulierten Jahresfehlbeträge der Gesellschaft vollständig abgeschrieben werden mussten. Der Buchwert enthielt einen anteiligen
| Angaben in TEUR | Bis 1 Jahr ab 1 Jahr bis 5 Jahre |
ab 5 Jahre | Gesamt 31.12.2013 |
|
|---|---|---|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung (Leasing) | 178 | 124 | 0 | 302 |
| Übrige Mietverträge | 881 | 2.064 | 231 | 3.176 |
| 1.059 | 2.188 | 231 | 3.478 |
| Angaben in TEUR | Bis 1 Jahr ab 1 Jahr bis 5 Jahre |
ab 5 Jahre | Gesamt 31.12.2012 |
|
|---|---|---|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung (Leasing) | 210 | 212 | 0 | 422 |
| Übrige Mietverträge | 845 | 2.940 | 820 | 4.605 |
| 1.055 | 3.152 | 820 | 5.027 |
(3) Finanzanlagen
Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 131). Zum Stichtag wies die Gesellschaft ein Vermögen in Höhe von TEUR 1.452 (Vorjahr: TEUR 2.721), Schulden in Höhe von TEUR 3.608 (Vorjahr: TEUR 5.701), Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 3.679 (Vorjahr: TEUR 4.529) und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 567 (Vorjahr: TEUR 345) aus.
Ebenfalls den nach der Equity-Methode bewerteten Finanzanlagen zugeordnet ist ein Darlehen an das at equity bewertete Unternehmen synergyPlus GmbH in Höhe von TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 360). Der negative Equity-Wert zum 31. Dezember 2013 betrug TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 191). Im Vorjahr wurde eine außerplanmäßige Wertminderung in Höhe von TEUR 107 vorgenommen, die in der Gesamtergebnisrechnung im Vorjahr unter den Finanzaufwendungen ausgewiesen wurde.
Der Buchwert der Beteiligung an der at equity bewerteten synergyPlus GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf TEUR 0, da die ursprünglichen Anschaffungskosten dieser Beteiligung von TEUR 150 aufgrund der anteiligen kumulierten Jahresfehlbeträge der Gesellschaft vollständig abgeschrieben werden mussten. Zum Stichtag wies die Gesellschaft ein Vermögen in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 84), Schulden in Höhe von TEUR 797 (Vorjahr TEUR 763), Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 278 (Vorjahr: TEUR 370) und einen Jahresfreibetrag in Höhe von 57 TEUR (Vorjahr: TEUR 117) aus.
Ferner wird in den Finanzanlagen die Beteiligung an der Mediagate Participations S.à.r.l. mit Sitz in Mamer (Luxemburg) ausgewiesen (TEUR 4; Vorjahr: TEUR 4).
Der ausgewiesene Vorratsbestand betrifft im Wesentlichen Router. Diese werden den Kunden bei Abschluss eines Dienstleistungsvertrags über dessen Dauer befristet zur Verfügung gestellt und bei Nutzungsbeginn dem planmäßig abzuschreibenden Sachanlagevermögen zugeordnet. Eine Abwertung der sich noch nicht im Einsatz befindlichen Endgeräte auf den Nettoveräußerungswert hat sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. (4) Vorräte
Die Ergebniswirkung der Erhöhung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die Forderungen sind unverzinslich und unterliegen somit keinem Zinsänderungsrisiko. Die Buchwerte entsprechen aufgrund der sehr kurzfristigen Zahlungsziele den beizulegenden Zeitwerten.
Die effektiven Ertragsteueransprüche betreffen wie im Vorjahr ertragsteuerliche Erstattungsansprüche aus Gewerbesteuer-, Körperschaftsteuer- und Zinsabschlagsteuerguthaben.
Die Entwicklung des Eigenkapitals des Konzerns ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.
Die Anzahl der zum 31. Dezember 2013 im Umlauf befindlichen Aktien der ecotel communication ag beträgt 3.600.000 (Vorjahr: 3.685.096) Stück (nach Verrechnung der selbst gehaltenen 300.000 (Vorjahr: 214.904) Stück. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 ausgegeben. Durch den Rückkauf von Aktien im Geschäftsjahr reduzierte sich das Grundkapital in 2013 um TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 67). Es gelten die Bestimmungen des § 71b Akt.G.
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter betreffen die indirekten Minderheitenanteile am Eigenkapital der easybell GmbH (TEUR 185, Vorjahr: TEUR 181), der sparcall GmbH (TEUR 1.458, Vorjahr TEUR 1.279), der carrier-services.de GmbH (TEUR 302, Vorjahr: TEUR 231) und der init.voice GmbH (TEUR 62, Vorjahr TEUR 43).
Aktienbesitz
Folgende wesentliche Beteiligungen wurden zum 31. Dezember 2013 an der Gesellschaft gehalten:
| Angaben in TEUR | 31.12.2012 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Latente Ertragsteueransprüche | 0 | 0 |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 27 | 8 |
| 27 | 8 |
| 7.533 | 6.103 | ||
|---|---|---|---|
| Kassenbestand und Schecks | 1 | 8 | |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 7.532 | 6.095 | |
| Angaben in TEUR | 31.12.2012 | 31.12.2013 |
| 7.533 | 6.103 |
|---|---|
| % | |
|---|---|
| Peter Zils | 25,64% |
| Intellect Investment & Management Ltd. | 25,09% |
| IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH | 9,79% |
| PVM Private Values Media AG | 9,31% |
| eigene Aktien | 7,69% |
| Streubesitz | 22,48% |
| Angaben in TEUR | Restlaufzeit über 1 Jahr |
Gesamt 31.12.2012 |
Restlaufzeit über 1 Jahr |
Gesamt 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
||||
| gegen Dritte | 0 | 12.460 | 0 | 14.128 |
| gegen assoziierte Unternehmen | 0 | 54 | 0 | 54 |
| 0 | 12.514 | 0 | 14.182 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Übrige sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 0 | 959 | 0 | 1.134 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 361 | 0 | 339 |
| 0 | 1.320 | 0 | 1.473 |
- (7) Finanzmittel
- (8) Eigenkapital
(5) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle und nicht finanzielle Vermögenswerte
(6) Tatsächliche und
latente Ertragsteueransprüche Während des Geschäftsjahres 2013 lagen folgende Meldungen vor, die in Verbindung mit § 20 Abs. 1 oder Abs. 4 AktG oder in Verbindung mit § 21 Abs. 1 oder Abs. 1a des WpHG zu Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG geführt haben.
09.07.2009
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EQS Group AG.
Die Intellect Investment & Management Ltd., Tortolo, British Virgin Island hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 9-11, 40549 Düsseldorf, Deutschland (ISIN DE0005854343) am 01. Juli 2009 die Schwelle von 25 % überschritten hat und zu diesem Tag 25,09 % (978.489 Stimmrechte, Grundkapital in Stück 3.900.000) beträgt.
Herr Andrey Morozov, Finnland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 9-11, 40549 Düsseldorf, Deutschland (ISIN DE0005854343) am 01. Juli 2009 die Schwelle von 25 % überschritten hat und zu diesem Tag 25,09 % (978.489 Stimmrechte, Grundkapital in Stück 3.900.000) beträgt.
Davon sind Herrn Andrey Morozov 25,09 % (978.489 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgendes von ihm kontrollierte Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag 3 % oder mehr beträgt, gehalten:
- Intellect Investment & Management Ltd.
11.01.2010
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
ecotel communication ag: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
Herr Peter Zils, Deutschland, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 9-11, 40549 Düsseldorf, Deutschland (ISIN DE0005854343) am 5. Januar 2010 die Schwelle von 30 % unterschritten hat und zu diesem Tag 25,64 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 1.000.000, Gesamtzahl Stimmrechte: 3.900.000).
07.04.2011
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EQS Group AG.
Die PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1
WpHG am 06.04.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Düsseldorf, Deutschland am 01.04.2011 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,31 % (das entspricht 363305 Stimmrechten) betragen hat.
Diese Stimmrechte sind der Gesellschaft gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG zuzurechnen.
23.05.2012
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG
Der Vorstand der ecotel communication ag (WKN 000585434/ISIN DE0005854343) hat heute beschlossen, in der Zeit vom 25. Mai 2012 bis zum Ablauf des 30. September 2012 bis zu 100.000 eigene Aktien (das entspricht 2,6 % des derzeitigen Grundkapitals) zurückzukaufen. Der Erwerb soll über die Börse erfolgen. Der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den arithmetischen Mittelwert der Schlusskurse der Aktie im XETRA-Handel an den drei Handelstagen vor dem Erwerb um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Bei Zugrundelegung der Schlusskurse der Aktie im XETRA-Handel an den letzten drei Handelstagen vor dem Tage der Beschlussfassung entspricht dies einem Rückkaufvolumen von bis zu ca. 0,51 Millionen Euro.
Der Vorstand macht damit von dem Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 30. Juli 2010 Gebrauch, der den Vorstand bis zum 29. Juli 2015 zum Erwerb eigener Aktien im Umfang von bis zu 10 % des Grundkapitals ermächtigt hat. Die zurückerworbenen Aktien können zu allen im Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vorgesehenen Zwecken verwendet werden.
Der Rückkauf der Aktien erfolgt unter Führung eines Kreditinstituts in Übereinstimmung mit §§ 14 Abs. 2, 20a Abs. 3 WpHG unter Anlehnung an die sog. Safe-Harbor-Regelung gemäß Verordnung (EG) Nr. 2273/2003. Das beauftragte Kreditinstitut trifft seine Entscheidungen über den Zeitpunkt des Aktienerwerbs unabhängig und unbeeinflusst von der ecotel communication ag.
24.08.2012
Mitteilung der ecotel communication ag, Düsseldorf, Deutschland, gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG, dass ihr Anteil an eigenen Aktien an der ecotel communication ag, Düsseldorf, Deutschland (ISIN: DE0005854343), am 22. August 2012 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,02 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 195.800, Gesamtzahl Stimmrechte: 3.900.000).
01.11.2013
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EQS Group AG.
Die IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH, Düsseldorf, Deutschland, hat uns
gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf, Deutschland (ISIN DE0005854343), am 25. Oktober 2013 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Tag 9,79 % (381.826 Stimmrechte, Grundkapital in Stück 3.900.000) beträgt.
Die MARTRADE Logistic GMBH & Co. Kommanditgesellschaft, Düsseldorf, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs.1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf, Deutschland (ISIN DE0005854343), am 25. Oktober 2013 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Tag 9,79 % (381.826 Stimmrechte, Grundkapital in Stück 3.900.000) beträgt.
Davon sind der MARTRADE Logistic GmbH & Co. Kommanditgesellschaft 9,79 % (381.826 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimm-rechte werden dabei über das folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimm-rechtsanteil an der ecotel communication ag 5 % oder mehr beträgt, gehalten:
- IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH
Die MARTRADE Logistic Verwaltungs GmbH, Düsseldorf, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs.1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf, Deutschland (ISIN DE0005854343), am 25. Oktober 2013 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Tag 9,79 % (381.826 Stimmrechte, Grundkapital in Stück 3.900.000) beträgt.
Davon sind der MARTRADE Logistic Verwaltungs GmbH 9,79 % (381.826 Stimmrechte) nach § 22 Abs.1 S.1 Nr.1 WpHG zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über die folgenden von ihr kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag 5 % oder mehr beträgt, gehalten:
- IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH
- MARTRADE Logistic GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
Herr Günther Hahn, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf, Deutschland (ISIN DE0005854343), am 25. Oktober 2013 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Tag 9,79 % (381.826 Stimmrechte, Grundkapital in Stück 3.900.000) beträgt.
Davon sind Herrn Günther Hahn 9,79 % (381.826 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG
zuzurechnen. Die zugerechneten Stimmrechte werden dabei über die folgenden von ihm kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag 5 % oder mehr beträgt, gehalten:
- IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH
- MARTRADE Logistic GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
- MARTRADE Logistic Verwaltungs GmbH
Kapitalmanagement
Der ecotel Konzern steuert sein Kapital mit dem vorrangigen Ziel, die Geschäftstätigkeit zu unterstützen und die langfristige Unternehmensfortführung zu sichern. Das Kapitalmanagement umfasst sowohl das gesamte bilanzielle Eigen- als auch das Fremdkapital. Zusammenfassende quantitative Angaben zum gemanagten Kapital sind der Bilanz sowie den entsprechenden Anhangangaben zu entnehmen. Wichtiges Ziel ist die Einhaltung der mit den Banken vereinbarten Financial Covenants. Diese Financial Covenants bestehen aus der Einhaltung bestimmter Vorgaben bei der Eigenkapitalquote, dem Verhältnis Netto-Finanzverbindlichkeiten zu EBITDA und dem Verhältnis EBITDA zu Umsatzerlösen. Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die Financial Covenants überprüft. Dabei werden auch künftige Entwicklungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Financial Covenants analysiert, um gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.
Bei allen drei derzeitigen Covenants lag die ecotel im Geschäftsjahr 2013 deutlich innerhalb der vorgegebenen Intervalle.
| Angaben in TEUR | Anfangs bestand 01.01.2013 |
Verbrauch Auflösung Zuführung | Umbu chungen/ Saldierung |
Endbe stand 31.12.2013 |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuern | 670 | 353 | 0 | 249 | 0 | 566 |
| Latente Ertragsteuern | 688 | 0 | 0 | 202 | 0 | 890 |
| Rückstellungen Ertragsteuern | 1.358 | 353 | 0 | 451 | 0 | 1.456 |
| davon mit einer Laufzeit bis zu 1 Jahr |
670 | 353 | 0 | 249 | 0 | 566 |
(9) Tatsächliche und latente Ertragssteuern
Aus der Bewertung eines Zinsswaps zum beizulegenden Zeitwert resultierten im Vorjahr finanzielle Schulden in Höhe von TEUR 30. Zum 31. Dezember 2013 bestanden keine entsprechenden derivativen Finanzschulden. Die Veränderung des beizulegenden Zeitwertes ist im Finanzergebnis enthalten.
Aus der Bewertung eines Wechselkurssicherungsgeschäfts zum beizulegenden Zeitwert resultierten finanzielle Schulden von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 111). Zum 31. Dezember 2013 bestanden keine entsprechenden derivativen Finanzschulden. Die Veränderung des beizulegenden Zeitwertes ist im Finanzergebnis enthalten.
Die Kreditverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen ein in 2009 aufgenommenes KfW Innovationsdarlehen in Höhe von TEUR 5.000, ein in 2012 aufgenommenes KfW Investitionsdarlehen in Höhe von TEUR 570, ein in 2013 aufgenommenes KfW Investitionsdarlehen in Höhe von TEUR 2.600 sowie im Vorjahr die Zeitwerte des Zinsswaps und Wechselkurssicherungsgeschäfts. Das in 2009 aufgenommene Darlehen besteht hälftig aus einer Fremdkapitaltranche und hälftig aus einer Nachrangtranche. Beide Tranchen haben eine Laufzeit von zehn Jahren, die Verzinsung ist fest. Die in 2012 und 2013 aufgenommenen Darlehen haben jeweils eine Laufzeit von 5 Jahren und sind ebenfalls fest verzinslich. Bei den kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten handelt es sich um die in 2014 fällige Tilgung der drei Darlehen.
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird der Konzern mit Währungs-, Zinsänderungs- und Bonitätsänderungsrisiken konfrontiert, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage haben könnten.
Fremdwährungsrisiko: Fremdwährungsrisiken entstehen aufgrund von Forderungen, Verbindlichkeiten, flüssigen Mitteln und geplanten Transaktionen, die nicht in der funktionalen Währung des Konzerns bestehen bzw. entstehen werden. Der Konzern setzte im Geschäftsjahr 2012 derivative Finanzinstrumente in der Form von Devisentermingeschäften zur Absicherung von US-Dollar-Fremdwährungsrisiken aus zukünftigen erwarteten Auszahlungen in Fremdwährung ein. Diese hatten ein Nominalvolumen von TEUR 3.290 und wurden zum 31.12.2012 als finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Schulden erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Laufzeit der abgeschlossenen Devisentermingeschäfte orientierte sich an der Laufzeit der zugrunde liegenden Grundgeschäfte und lag im kurzfristigen Bereich. Da das Währungsrisiko nach Auslaufen der im Vorjahr kontrahierten Sicherungsgeschäfte gering war, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine weiteren derivativen Finanzinstrumente zur Währungskurssicherung eingesetzt.
Zinsrisiko: Im ecotel Konzern können Zinsrisiken hauptsächlich wegen der Finanzschulden des Konzerns bestehen. Gegen bedeutsame Risiken aus negativen Wertveränderungen, die aus unerwarteten Zinsbewegungen resultieren können, erfolgen grundsätzlich Absicherungen durch derivative Finanzgeschäfte. Ende 2012 bestand ein Zinsswap mit einem Nominalvolumen von TEUR 2.000. Alle derivativen Finanzinstrumente wurden als finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Schulden zum Stichtag erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei der betriebswirtschaftlichen Interpretation der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte ist mit Blick auf die im Vorjahresabschluss ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte bzw. Schulden zu beachten, dass ihnen Grundgeschäfte mit kompensierenden Risiken gegenüberstanden. Die Laufzeit der abgeschlossenen Zinsderivate orientierte sich an der Laufzeit der zugrunde liegenden Grundgeschäfte und lag im kurzfristigen Bereich. Aufgrund der festen Verzinsung der Ende 2013 ausgewiesenen Darlehen bestehen zum Stichtag insoweit keine Zinsänderungsrisiken mehr, sodass auch keine Sicherungsgeschäfte abgeschlossen wurden.
Kreditrisiko: Ein Kreditrisiko besteht für den Konzern, wenn Transaktionspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen oder nicht nachkommen können. Das maximale Ausfallrisiko wird bilanziell durch den Buchwert des jeweiligen finanziellen Vermögenswertes dargestellt. Die Entwicklung des Forderungsbestandes wird ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.
| Angaben in TEUR | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Gesamt 31.12.2012 |
Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Gesamt 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|
| Kreditverbindlichkeiten | 2.489 | 7.320 | 943 | 7.432 |
| Finanzschulden | 2.489 | 7.320 | 943 | 7.432 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12.968 | 12.968 | 12.873 | 12.873 |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen |
213 | 213 | 34 | 34 |
| Sonstige Steuern | 167 | 167 | 759 | 759 |
| Soziale Sicherheit | 11 | 11 | 11 | 11 |
| Auszuzahlende Löhne und Gehälter | 412 | 412 | 164 | 164 |
| Sonstige personalbezogene Verbindlichkeiten | 98 | 98 | 130 | 130 |
| Abschlussprüfung/Aufsichtsrat | 133 | 133 | 163 | 163 |
| Übrige | 327 | 327 | 508 | 508 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.148 | 1.148 | 1.734 | 1.734 |
| Passive Rechnungsabgrenzung | 358 | 358 | 1.717 | 1.717 |
| Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 358 | 358 | 1.717 | 1.717 |
Entsprechend haben sich im Konzern die Wertberichtigungen für die unter den folgenden Bilanzposten ausgewiesenen Forderungen wie folgt entwickelt: Wertberichtigungen für Forderungen 2013 Angaben in TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Forderungen und Sonstige Vermögenswerte Gesamt 31.12.2013 Stand 01.01.2013 202 0 202
(10) Sonstige Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle und nicht finanzielle Verbindlichkeiten
(11) Berichterstattung zu Finanzinstrumenten
| Wertberichtigungen für Forderungen 2013 |
Angaben in TEUR | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
Sonstige Forde rungen und Sonstige Vermö genswerte |
Gesamt 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2013 | 202 | 0 | 202 | |
| Wertberichtigungen des Berichtsjahres | 0 | 0 | 0 | |
| Abgänge | 38 | 0 | 38 | |
| Stand 31.12.2013 | 164 | 0 | 164 |
Die Wertberichtigungen betreffen vollständig die Bewertungskategorie »Kredite und Forderungen«.
Zum 31. Dezember 2013 bestanden überfällige, nicht wertberichtigte Forderungen in folgender Höhe:
Einzelwertberichtigungen werden bei Vorliegen von Wertminderungshinweisen auf überfällige ausfallbedrohte finanzielle Vermögenswerte berücksichtigt, soweit der Barwert der zukünftigen Zahlungsströme dieser Forderungen aufgrund Uneinbringlichkeit oder geminderter Werthaltigkeit unterhalb des ausgewiesenen Buchwertes liegt. Bei den nicht fälligen, nicht wertberichtigten Forderungen wird die Einbringlichkeit in vollem Umfang erwartet.
Die dargestellten nicht wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Überfälligkeit von mehr als 120 Tagen in Höhe von TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 214) betreffen Forderungen, deren Einbringung noch erwartet wird. Hiervon betreffen TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 11) das Barter-Geschäft der nacamar GmbH, wobei für die fehlenden Gegenrechnungen in entsprechender Höhe Verbindlichkeiten für ausstehende Rechnungen passiviert sind.
Zum 31. Dezember 2012 ergab sich folgende Situation:
In der Konzernbilanz zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente lassen sich in die folgende Bewertungshierarchie einstufen, die widerspiegelt, inwieweit der beizulegende Zeitwert beobachtbar ist:
Stufe 1: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels auf aktiven Märkten notierten (nicht angepassten) Preisen für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten.
Stufe 2: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preise) oder indirekt (von Preisen abgeleitete) beobachtbarer Inputdaten, die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen.
Stufe 3: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit herangezogener Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren (nicht beobachtbare Inputdaten).
ecotel verfügt in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 ausschließlich über Finanzinstrumente der Stufen 1 und 2. Während des Geschäftsjahres 2013 wurden keine Umgliederungen zwischen Stufe 1 und Stufe 2 vorgenommen. Alle in der folgenden Darstellung zum 31. Dezember 2013 aufgeführten zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte sind der Stufe 1 (Flüssige Mittel) zugeordnet. Bei den finanziellen Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres 2012 gehören kurzfristige Finanzschulden in Höhe von TEUR 141 zur Stufe 2. Diese betrafen ausschließlich die negativen Marktwerte des gehaltenen Zinsswaps (TEUR 30) bzw. der fünf gehaltenen Devisentermingeschäfte (TEUR 111) der ecotel. Die Bewertung der der Stufe 2 zugeordneten Finanzinstrumente basierte auf Barwertkalkülen, denen die erwarteten künftigen Zahlungsmittelzu- und -abflüsse, die sich aus Zins- bzw. Währungskursänderungen ergeben können, sowie ein laufzeitäquivalenter Diskontierungszinssatz zugrunde gelegt wurden. Die erwarteten Zahlungsmittelzu- und -abflüsse wurden aus Marktdaten wie der Zinsstrukturkurve am Stichtag bzw. Währungstermingeschäften abgeleitet.
| Überfällige, nicht wert berichtigte Forderungen |
Bruttowert 31.12.2013 |
Wertberich tigte Forderungen |
Nicht wertberichtigte, in den folgenden Zeitbändern überfällige Forderungen |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | bis 30 Tage |
31-60 Tage |
61-90 Tage |
91-120 Tage |
über 120 Tage |
||
| Forderungen aus Liefe rungen und Leistungen |
14.346 | 164 | 672 | 230 | 61 | 136 | 120 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Ver mögenswerte |
1.134 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 15.480 | 164 | 672 | 230 | 61 | 136 | 120 |
| Überfällige, nicht wert berichtigte Forderungen |
Bruttowert 31.12.2012 |
Wertberich tigte Forderungen |
Nicht wertberichtigte, in den folgenden Zeitbändern überfällige Forderungen |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | bis 30 Tage |
31-60 Tage |
61-90 Tage |
91-120 Tage |
über 120 Tage |
||
| Forderungen aus Liefe rungen und Leistungen |
12.716 | 202 | 522 | 170 | 59 | 24 | 214 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Ver mögenswerte |
960 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 13.676 | 202 | 522 | 170 | 59 | 24 | 214 |
| Wertberichtigungen für Forderungen 2012 Angaben in TEUR |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
Sonstige Forde rungen und Sons tige Vermögens werte |
Gesamt 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2012 | 362 | 0 | 362 |
| Wertberichtigungen des Berichtsjahres | 17 | 0 | 17 |
| Abgänge | 177 | 0 | 177 |
| Stand 31.12.2012 | 202 | 0 | 202 |
Die in den nachfolgenden Tabellen ausgewiesenen Buchwerte finanzieller Vermögenswerte und Schulden, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind, stellen vorwiegend aufgrund ihres kurzfristigen Charakters eine gute Näherung für ihren beizulegenden Zeitwert dar.
Die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten lassen sich in Bewertungskategorien mit den folgenden Buchwerten untergliedern:
Zum 31. Dezember 2012 ergab sich folgende Aufteilung
Aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der zu Handelszwecken gehaltenen derivativen Finanzinstrumente wurden in 2013 Erträge in der Gesamtergebnisrechnung von TEUR 110 (Vorjahr: Aufwand TEUR 59) erfasst. Die Effekte resultieren in 2013 aus der Auflösung der Devisentermingeschäfte (Gewinn TEUR 110, Vorjahr Verlust TEUR 110) und im Vorjahr aus der Auflösung des Zinsswaps (Gewinn TEUR 52).
Liquiditätsrisiko: Die Refinanzierung der ecotel Konzerngesellschaften erfolgt in der Regel zentral durch die ecotel communication ag. Hier besteht das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Im Jahr 2014 werden Tilgungen mit einem Nominalvolumen von Mio. EUR 0,9 fällig. Für die Deckung des Liquiditätsbedarfs stehen flüssige Mittel in Höhe von Mio. EUR 6,1 zur Verfügung. Darüber hinaus verfügt die ecotel communication ag über eine vertraglich vereinbarte Betriebsmittellinie in Höhe von Mio. EUR 2,9 (Vorjahr: Mio. EUR 2,9), die sich nach Abzug der Avalschulden in Höhe von Mio. EUR 1,2 zum 31. Dezember 2013 auf Mio. EUR 1,7 (Vorjahr: Mio. EUR 1,7) beläuft. Bezüglich der von
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum 31.12.2013 |
Fair Value | |||
|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | Sonstige Schulden | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Finanzinstrumente |
Gesamtbuchwerte | |
| Finanzschulden kurzfristig | 943 | 943 | 0 | 943 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferun gen und Leistungen |
12.873 | 12.873 | 0 | 12.873 |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen |
34 | 34 | 0 | 34 |
| Sonstige Verbindlichkeiten kurzfristig |
1.734 | 1.734 | 0 | 1.734 |
| Langfristige Darlehen | 6.489 | 6.489 | 0 | 6.489 |
| Gesamt | 22.073 | 22.073 | 0 | 22.073 |
| Finanzielle Vermögenswerte zum 31.12.2013 |
Fair Value | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | Zahlungs mittel und Äquivalente |
Kredite und Forderun gen |
Erfolgswirk sam zum beizulegen den Zeitwert bilanzierte Finanzinst rumente |
Zur Ver äußerung verfügbare finanzielle Vermögens werte |
Gesamt buchwerte |
|
| Flüssige Mittel | 6.103 | 6.103 | 0 | 0 | 0 | 6.103 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
14.182 | 0 | 14.182 | 0 | 0 | 14.182 |
| Übrige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte |
1.134 | 0 | 1.134 | 0 | 0 | 1.134 |
| Finanzanlagen | 4 | 0 | 0 | 0 | 4 | 4 |
| Gesamt | 21.423 | 6.103 | 15.316 | 0 | 4 | 21.423 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum 31.12.2012 |
Fair Value | Buchwerte | ||
|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | Sonstige Schulden | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Finanzinstrumente |
Gesamtbuchwerte | |
| Finanzschulden kurzfristig | 2.489 | 2.349 | 140 | 2.489 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferun gen und Leistungen |
12.968 | 12.968 | 0 | 12.968 |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen |
213 | 213 | 0 | 213 |
| Sonstige Verbindlichkeiten kurzfristig |
1.148 | 1.148 | 0 | 1.148 |
| Langfristige Darlehen | 4.831 | 4.831 | 0 | 4.831 |
| Gesamt | 21.649 | 21.509 | 140 | 21.649 |
| Finanzielle Vermögenswerte zum 31.12.2012 |
Fair Value | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | Zahlungs mittel und Äquivalente |
Kredite und Forderun gen |
Erfolgswirk sam zum beizulegen den Zeitwert bilanzierte Finanz instrumente |
Zur Ver äußerung verfügbare finanzielle Vermögens werte |
Gesamt buchwerte |
|
| Flüssige Mittel | 7.533 | 7.533 | 0 | 0 | 0 | 7.533 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
12.514 | 0 | 12.514 | 0 | 0 | 12.514 |
| Übrige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte |
960 | 0 | 960 | 0 | 0 | 960 |
| Finanzanlagen | 4 | 0 | 0 | 0 | 4 | 4 |
| Gesamt | 21.011 | 7.533 | 13.474 | 0 | 4 | 21.011 |
der ecotel communication ag aufgenommenen Bankdarlehen (Restwert: Mio. EUR 7,4; Vorjahr: Mio. EUR 7,2) sowie der zur Verfügung stehenden Kreditlinie bestehen sogenannte Financial Covenants. Eine Verletzung der Financial Covenants könnte möglicherweise zu einer Kündigung und vorzeitigen Rückzahlung von Investitionsdarlehen in Höhe von TEUR 3.989 sowie der Kreditlinie führen, sofern keine Einigung über eine Anpassung der Financial Covenants oder eine Refinanzierung erzielt werden kann. Insgesamt wird das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt.
Aus den finanziellen Verbindlichkeiten resultieren in den nächsten Jahren voraussichtlich die folgenden (nicht diskontierten) Zahlungen:
Zum Vorjahresstichtag ergab sich folgende Darstellung:
Zinsänderungsrisiken werden grundsätzlich gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt, soweit der Konzern solchen Risiken am Bilanzstichtag ausgesetzt ist. Originäre variabel verzinsliche Finanzinstrumente, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cashflow Hedges gegen Zinsänderungsrisiken designiert sind, sowie Zinsderivate (Zinsswaps), die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, bestanden lediglich zum Vorjahresstichtag, aufgrund ihres Auslaufens in 2013 nicht jedoch zum 31. Dezember 2013. Ebenso bestanden am 31. Dezember 2013 keine originären Finanzinstrumente mit fester Verzinsung (Finanzschulden) und einer Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, da alle Finanzinstrumente zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden und einer festen Verzinsung unterliegen. Somit war der ecotel communication Konzern am 31. Dezember 2013 keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7 ausgesetzt. Eine Sensitivitätsanalyse für das Risiko aus Zinsänderungen wurde daher nicht durchgeführt.
Währungskursrisiken werden ebenfalls gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt, soweit der Konzern am Bilanzstichtag Risikovariablen aus dem Einsatz nicht funktionaler Währungen ausgesetzt ist, in denen Konzerngesellschaften Finanzinstrumente eingehen. Auch dies war lediglich im Vorjahr, nicht aber zum 31. Dezember 2013 der Fall, sodass zum Stichtag keine Sensitivitätsanalyse für das Risiko aus Währungskursänderungen durchgeführt wurde.
Nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen bestanden zum 31. Dezember 2013 in Höhe von TEUR 1.157 (Vorjahr: TEUR 1.212) für Avalschulden.
Der Buchwert der als Sicherheit gestellten finanziellen Vermögenswerte betrug zum 31. Dezember 2013 TEUR 72.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergaben sich ausschließlich aus den oben dargestellten Verpflichtungen aus Operating-Leasing-Verhältnissen.
Die Aufteilung der Umsatzerlöse auf die Geschäftsbereiche »Geschäftskunden«, »Wiederverkäufer« und »New Business« ergeben sich aus der Segmentberichterstattung. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit der Erbringung von Dienstleistungen erzielt. Umsatzerlöse mit Kunden in der Schweiz beliefen sich auf TEUR 13.976 (Vorjahr: TEUR 10.761) und entfallen ausschließlich auf das Wiederverkäufer-Segment.
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Der Materialaufwand fällt ausschließlich für in Anspruch genommene Fremdleistungen an.
| Davon Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 698 | 681 |
|---|---|---|
| Soziale Abgaben | 1.361 | 1.422 |
| Löhne und Gehälter | 8.674 | 9.183 |
| Angaben in TEUR | 2012 | 2013 |
| 10.035 | 10.605 |
|---|---|
| Tilgungs-/Zinszahlungen für finanzielle Schulden |
Buchwerte 31.12.2013 |
Tilgungszahlungen | Zinszahlungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | 2014 | 2015 bis 2018 |
Ab 2019 | 2014 | 2015 bis 2018 |
Ab 2019 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Derivative finanzielle Schulden |
7.432 0 |
943 0 |
5.629 0 |
860 0 |
228 30 |
571 0 |
18 0 |
| Tilgungs-/Zinszahlungen für finanzielle Schulden |
Buchwerte 31.12.2013 |
Tilgungszahlungen | Zinszahlungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | 2013 | 2014 bis 2017 |
Ab 2018 | 2013 | 2014 bis 2017 |
Ab 2018 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Derivative finanzielle Schulden |
7.179 141 |
2.348 110 |
2.826 0 |
2.005 0 |
249 31 |
621 0 |
84 0 |
| Angaben in TEUR | 2012 | 2013 |
|---|---|---|
| Inland | 76.710 | 73.342 |
| Ausland | 17.588 | 18.023 |
| 94.298 | 91.365 |
(13) Umsatzerlöse
(12) Eventualforderungen und Verbindlichkeiten
sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen
(14) Sonstige betriebliche Erträge
(16) Personalaufwand
(15) Materialaufwand
| Angaben in TEUR | 2012 | 2013 |
|---|---|---|
| Auflösung von Verbindlichkeiten | 151 | 1 |
| Weiterberechnung von Gebühren und Aufwendungen | 51 | 24 |
| Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen | 177 | 56 |
| Sachbezüge Kfz-Nutzung | 238 | 229 |
| Mieterträge | 62 | 92 |
| Währungskursgewinne | 3 | 6 |
| Versicherungserstattungen | 0 | 24 |
| Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen |
32 | 0 |
| Übrige | 280 | 201 |
| 994 | 633 |
Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Für alle Mitarbeiter der Konzerngesellschaften in Deutschland besteht ein beitragsorientierter Altersversorgungsplan im Rahmen der deutschen Rentenversicherung, in die der Arbeitgeber in Höhe eines derzeit gültigen Beitragssatzes von 9,45 % (AG-Anteil) der rentenpflichtigen Vergütung einzuzahlen hat. Darüber hinaus bestehen keine Altersversorgungspläne.
Im Geschäftsjahr wurden bei den konsolidierten Gesellschaften durchschnittlich beschäftigt:
Außerdem betrug die Anzahl der Vorstände bzw. Geschäftsführer bei den konsolidierten Konzerngesellschaften 5 (Vorjahr: 5) sowie die der Auszubildenden 9 (Vorjahr: 9). Bei den at equity bewerteten Gesellschaften waren 26 (Vorjahr: 22) Angestellte und 2 (Vorjahr: 2) Geschäftsführer beschäftigt.
Eine Aufteilung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sach- und Finanzanlagen ist den Erläuterungen zu der jeweiligen Position zu entnehmen.
Im Geschäftsjahr 2013 ergaben sich nach der Durchführung von Werthaltigkeitstests keine außerplanmäßigen Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte der Cash Generating Units (Vorjahr: TEUR 2.884). Außerplanmäßige Wertminderungen ergaben sich nur im Vorjahr auf das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 188.
Außerdem wurden im Vorjahr kurzfristige und langfristige finanzielle Vermögenswerte des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 611 (mvneco) und TEUR 299 (synergyPlus) abgeschrieben. Im Vorjahr war darin das Ergebnis aus der Equity-Bewertung in Höhe von TEUR -24 enthalten. Entsprechende Abschreibungen ergaben sich in 2013 nur für mvneco in Höhe von TEUR 19.
Nachfolgend ist eine Überleitung vom erwarteten zum tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand dargestellt. Zur Ermittlung des erwarteten Steueraufwands wird das Ergebnis vor Ertragsteuern mit einem vom Konzern vorgegebenen pauschalen Ertragsteuersatz von 31 % (Vorjahr: 31 %) multipliziert. Dieser besteht aus einem Steuersatz von 15 % (Vorjahr: 15 %) für Körperschaftsteuer zuzüglich 5,5 % für Solidaritätszuschlag hierauf und 15 % (Vorjahr: 15 %) für Gewerbesteuer. Der erwartete Steueraufwand wird mit dem tatsächlichen Steueraufwand verglichen.
| Mitarbeiter | 2012 | 2013 |
|---|---|---|
| Angestellte | 176 176 |
186 186 |
| Angaben in TEUR | 2012 | 2013 |
|---|---|---|
| Kosten der Warenabgabe | 3.707 | 3.582 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten | 1.162 | 2.146 |
| Mieten, Pachten, Raumkosten | 714 | 773 |
| EDV-Kosten | 1.135 | 969 |
| Sonstige Verwaltungskosten | 899 | 1.388 |
| Kfz-Kosten | 437 | |
| Vertriebsaufwendungen | 432 | |
| Veränderung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen/Forderungsverluste |
336 | |
| Versicherungsbeiträge | 145 | |
| Reparaturen und Instandhaltung | 241 | |
| Leasing | 26 | |
| Übrige | 45 | |
| 9.279 | 10.264 |
(18) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(17) Planmäßige Abschreibungen und außerplanmäßige Wertminderungen
(20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
| Angaben in TEUR | 2012 | 2013 |
|---|---|---|
| Zinserträge | ||
| Zinserträge aus Bankguthaben/Festgeld | 0 | 1 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 132 | 42 |
| 132 | 43 | |
| Zinsaufwendungen | ||
| Zinsaufwendungen aus Kreditverbindlichkeiten | -345 | -256 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten (Zinsswap) | 53 | 0 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -2 | -6 |
| -294 | -262 | |
| Zinsergebnis | -162 | -219 |
| Sonstige finanzielle Aufwendungen und Erträge | ||
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten (Devisentermingeschäfte) |
-110 | 110 |
| Kosten der Aktienkurspflege sowie sonstige finanzielle Aufwendungen | -93 | -91 |
| Abwertung Darlehen mvneco (im Vorjahr auch synergyPlus) | -886 | -19 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen | -24 | 0 |
| -1.113 | 0 | |
| Finanzergebnis | -1.1275 | -219 |
| Angaben in TEUR | 2012 | |
| 2013 | ||
| Tatsächliche Ertragsteuern | -864 | -765 |
| Latente Ertragsteuern | 98 | -202 |
| Ertragsteueraufwand | -766 | -967 |
(19) Finanzergebnis
Die Überleitung vom erwarteten zum tatsächlichen Ertragsteueraufwand für das Berichtsjahr und das Vorjahr stellt sich wie folgt dar:
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der bilanzorientierten Verbindlichkeiten-Methode. Danach werden für temporäre Differenzen zwischen den im Konzernabschluss angesetzten Buchwerten und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden künftig wahrscheinlich eintretende Steuerentlastungen und -belastungen bilanziert. Beziehen sich die temporären Differenzen auf Posten, die unmittelbar das Eigenkapital erhöhen oder belasten, so werden auch die dazugehörigen latenten Steuern unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet. Erfolgsneutrale Verrechnungen haben sich zum 31. Dezember 2013 und zum 31. Dezember 2012 nicht ergeben.
Die latenten Steuern sind den folgenden Sachverhalten zuzuordnen:
Latente Steueransprüche in einem Steuerhoheitsgebiet werden mit latenten Steuerschulden desselben Gebietes insoweit verrechnet, als sich die Fristigkeiten entsprechen.
Zum 31. Dezember 2013 bestanden ebenso wie zum Vorjahres-Bilanzstichtag weder bei ecotel communication ag noch bei den konsolidierten Tochterunternehmen ertragsteuerliche Verlustvorträge. Die letzten verbliebenen Verlustvorträge wurden bei ecotel communication ag und ecotel private im Geschäftsjahr 2012 vollständig verbraucht.
Auf zu versteuernde temporäre Differenzen in Verbindung mit Anteilen an Tochterunternehmen und at equity bewerteten Beteiligungen werden keine latenten Steuern gebildet, soweit die Bedingungen der Ausnahmeregelung des IAS 12.39 erfüllt sind.
Das den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnende Ergebnis von TEUR 579 (Vorjahr: TEUR 946) betrifft die anteiligen Jahresergebnisse der easybell GmbH (TEUR 4; Vorjahr: TEUR 2), der sparcall GmbH (TEUR 277; Vorjahr: TEUR 650), der carrier-services.de GmbH (TEUR 71, Vorjahr: TEUR 138) und der init.voice GmbH (TEUR 19; Vorjahr: TEUR 43). Im Zusammenhang mit dem Ergebnisabführungsvertrag zwischen der easybell GmbH und der ecotel private GmbH ergab sich in 2013 ein Ausgleichsanspruch des nicht beherrschenden Gesellschafters in Höhe von TEUR 208 (Vorjahr: TEUR 113).
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 als Quotient aus dem den Aktionären der ecotel communication ag zustehenden Konzernjahresergebnis und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Inhaberstückaktien ermittelt.
Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie tritt dann ein, wenn die durchschnittliche Aktienanzahl durch Hinzurechnung der Ausgabe potenzieller Aktien aus Optionen und wandelbaren Finanzinstrumenten erhöht wird. Zum 31. Dezember 2013 bestanden wie auch im Vorjahr keine entsprechenden verwässernden Finanzinstrumente, sodass das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis gleichlautend sind.
Die Kapitalflussrechnung ist entsprechend den Regelungen des IAS 7 aufgestellt und gliedert sich nach Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Die Einflüsse von Konsolidierungskreisänderungen und Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelfonds werden gesondert dargestellt.
Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung entspricht der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Position »Finanzmittel«.
| Angaben in TEUR | 2012 | 2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | -882 | 3.074 |
| Steuersatz im Konzern | 31,0 % | 31,0 % |
| Erwarteter Steueraufwand (Vorjahr: erwarteter Steuerertrag) | 273 | -953 |
| Unterschiede aus abweichenden Steuersätzen zum Konzernsteuersatz | 84 | 29 |
| Steuerminderungen aufgrund steuerfreier Erträge | -6 | -65 |
| Steuermehrungen aufgrund steuerlich nicht abzugsfähiger Aufwendungen | -1.168 | -8 |
| Steuern Vorjahre | 35 | 34 |
| Ergebnisse aus Equity-Beteiligungen | -7 | 0 |
| Sonstige Steuereffekte | 23 | -4 |
| Steueraufwand laut GuV (Aufwand - / Ertrag +) | -766 | -967 |
| Effektiver Steuersatz in % | 86,8 % | 31,5 % |
(22) Ergebnis je Aktie
(23) Kapitalflussrechnung
| Angaben in TEUR | 2012 aktiv |
2012 passiv |
2013 aktiv |
2013 passiv |
|---|---|---|---|---|
| Sachanlagen / Immaterielle Vermögenswerte | 746 | 1.411 | 688 | 1.511 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 67 | 1 | 68 |
| Finanzschulden | 44 | 0 | 0 | 0 |
| Saldierung aktiv / passiv | -790 | -790 | -689 | -689 |
| Wertberichtigung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 | 688 | 0 | 890 |
Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung
(21) Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter
| 2012 | 2013 | |
|---|---|---|
| Zustehendes Konzernjahresergebnis (in EUR) | -2.594.888,89 | 1.527.609,00 |
| Gewichtete durchschnittliche Aktienzahl | 3.729.659,95 | 3.634.271,54 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,70 | 0,42 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,70 | 0,42 |
Für Ausschüttungen an die Aktionäre der ecotel communication ag ist gemäß § 58 Abs. 2 AktG das im handelsrechtlichen Jahresabschluss der ecotel communication ag ausgewiesene Bilanz
ergebnis maßgeblich; dieses beträgt TEUR -52 (Vorjahr: TEUR 0). Aufgrund der im handelsrechtlichen Einzelabschluss der ecotel communication ag aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von TEUR 45 besteht zudem eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB.
Das Volumen der an nahestehende Unternehmen erbrachten bzw. in Anspruch genommenen Leistungen stellt sich wie folgt dar:
Die Forderungen gegen die at equity bewerteten Unternehmen betrugen zum 31. Dezember 2013 gegen synergyPlus GmbH TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 53) und gegen mvneco GmbH TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1).
Das unter den Finanzanlagen ausgewiesene Darlehen der ecotel communication ag an das at equity bewertete Unternehmen mvneco GmbH in Höhe von ursprünglich TEUR 2.619 wurde wegen des negativen Equity-Werts der mvneco GmbH und gesunkener Werthaltigkeit zunächst zum 31. Dezember 2012 auf TEUR 1.050 abgeschrieben. Nach einer in 2013 berücksichtigten weiteren Abschreibung von TEUR 19, Zinsforderungen von TEUR 28 sowie geleisteten Tilgungszahlungen von TEUR 530 belief sich der Darlehenssaldo der ecotel communication ag gegenüber mvneco GmbH zum 31. Dezember 2013 auf TEUR 529.
Das ebenfalls unter den Finanzanlagen ausgewiesene Darlehen der ecotel communication ag an das at equity bewertete Unternehmen synergyPlus GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf TEUR 360, nachdem es im Vorjahr von ursprünglich TEUR 659 wegen des negativen Equity-Wertes der synergyPlus GmbH und gesunkener Werthaltigkeit um TEUR 299 abgeschrieben worden war.
Mit folgenden nahestehenden Personen unterhielt der ecotel Konzern in 2013 Leistungsbeziehungen:
Vereinbarungen mit der QITS GmbH
Die QITS GmbH, Quality Information Technology Services (»QITS«), deren Geschäftsführer der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Johannes Borgmann bis zum 25. April 2013 war, erbringt seit 1999 verschiedene Dienstleistungen für die ecotel communication ag. Neben Dienstleistungen aufgrund des Rahmenvertrages für Software, insbesondere für das Billingsystem der Gesellschaft, betraf dies Druckdienstleistungen, Hardwareerwerb, IT-Leistung, Datenschutz sowie Finanzbuchhaltungs-Dienstleistungen. Zum Vorjahresabschlussstichtag bestanden gegenüber der QITS GmbH Forderungen in Höhe von TEUR 1 und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 83. Zum 31. Dezember 2013 war die QITS GmbH aufgrund der Beendigung der geschäftsführenden Gesellschafter-Stellung von Herrn Borgmann zum 25. April 2013 keine nahestehende Person des ecotel communication Konzerns mehr.
Vereinbarungen mit der MPC Service GmbH
Zwischen der MPC Service GmbH und ecotel communication ag besteht seit August 2002 ein Handelsvertretervertrag. Im Rahmen dieses Vertrages erhält die MPC Service GmbH für den monatlichen Auftragseingang eine Abschlussprovision sowie eine produktabhängige Provision auf den monatlichen Umsatz aller von MPC vermittelten Kunden. Zudem erbrachte die Gesellschaft für die ecotel Beratungsdienstleistungen für das Allianz-Projekt. Die Vereinbarung entspricht der Vereinbarung mit den übrigen Vertriebspartnern der Gesellschaft. Das Aufsichtsratsmitglied Mirko Mach ist Geschäftsführer und Gesellschafter der MPC Service GmbH. Zum Stichtag bestanden gegenüber der MPC Service GmbH Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0,02) und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 34).
Sonstige Erläuterungen
(24) Dividendenausschüttung
(25) Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
| Volumen der von ecotel erbrachten Leistungen |
in Anspruch genommenen Leistungen |
Volumen der von ecotel | ||
|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | 2012 2013 |
2012 | 2013 | |
| synergyPLUS GmbH | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 2 0 |
353 | 271 | |
| mvneco GmbH | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 140 123 |
765 | 214 |
| erbrachten Leistungen | Volumen der von ecotel | Volumen der von ecotel in Anspruch genommenen Leistungen |
|
|---|---|---|---|
| 2012 | 2013 | 2012 | 2013 |
| erbrachten Leistungen | Volumen der von ecotel | Volumen der von ecotel in Anspruch genommenen Leistungen |
||
|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 |
| Noerr LLP | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | 5 | 12 |
| QITS GmbH (Leistungen bis zum 25. April 2013) | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 10 | 2 | 672 | 286 |
| ADCO Umweltdienste Holding GmbH | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 208 | 237 | 0 | 0 |
| MPC Service GmbH | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 2 | 3 | 315 | 441 |
| IQ Martrade Holding- und Managementgesellschaft mbH | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 1 | 1 | 0 | 0 |
| consultist GmbH | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | 150 | 180 |
| Lars Urban | ||||
| aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | 47 | 29 |
Vereinbarung mit der consultist GmbH
Seit 2009 besteht zwischen der consultist GmbH und der sparcall GmbH ein Geschäftsbesorgungsvertrag. In beiden Gesellschaften ist Herr Andreas Bahr der Geschäftsführer. Zum Stichtag bestanden aus Sicht der sparcall GmbH Verbindlichkeiten gegenüber der consultist GmbH in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 16).
ADCO Umweltdienste Holding GmbH
Die ecotel communication ag erbringt seit 2008 verschiedene Dienstleistungen für die ADCO Umweltdienste Holding GmbH, deren Geschäftsführer der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Johannes Borgmann ist. Zum Stichtag bestanden gegen die ADCO Umweltdienste Holding GmbH Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 18).
Vereinbarung mit Lars Urban
Seit 2009 besteht zwischen der easybell GmbH und Lars Urban, Geschäftsführer der easybell GmbH, eine Geschäftsbeziehung für die Erbringung von Dienstleistungen und Beratertätigkeiten. Wie im Vorjahr bestanden zum Stichtag gegenüber Lars Urban keine Verbindlichkeiten.
Vereinbarungen mit Noerr LLP
Noerr LLP, eine Partnerschaft von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, erbringt seit November 2005 Beratungsleistungen für die Gesellschaft. Das Aufsichtsratsmitglied Dr. Thorsten Reinhard ist Rechtsanwalt und Partner bei Noerr. Zum Stichtag bestanden gegenüber der Noerr LLP Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1).
In 2013 bezog Frau Sandra Zils, die Frau des Vorstandsvorsitzenden, eine Vergütung als Arbeitnehmerin der ecotel communication ag in Höhe von insgesamt TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 14) für ihre Tätigkeit im ecotel Konzern.
Zu weiteren Angaben wird auf die Erläuterungen unter Tz. 28 verwiesen.
Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an den Vorstand und den Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung der Segmentierungskriterien für die Geschäftssegmente bei der ecotel communication ag.
Die Segmentierung erfolgt entsprechend der internen Berichterstattung nach Geschäftsbereichen, die sich wie folgt abgrenzen lassen:
Als Segmentergebnis, das seitens des Vorstands zur Unternehmenssteuerung und -überwachung verwendet wird, wird das Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern dargestellt. Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller bilanzierten segmentbezogenen Vermögenswerte ohne Ertragsteueransprüche. Die Segmentschulden enthalten die segmentbezogenen Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Finanzschulden, jedoch keine Ertragsteuerschulden.
Intersegmentäre Transaktionen wurden zu Marktpreisen durchgeführt.
(26) Segmentberichterstattung
Mehrwertdienste sowie Direktanschlüsse für Sprach- und Datenverkehr aus einer Hand an.
- Im Segment Geschäftskunden (operativer Kernbereich) bietet ecotel kleinen und mittelständischen Unternehmen in Form von »Komplettpaketen« Sprach-, Daten- und
- Im Segment Wiederverkäufer vermarktet ecotel Produkte und Komplettlösungen für andere Telekommunikationsunternehmen (einschließlich Reseller und Call-Shops).
- Im Bereich New Business ist das Privatkundengeschäft der easybell GmbH sowie das New-Media-Geschäft der nacamar GmbH zusammengefasst.
| Geschäftskunden Wiederverkäufer | New Business |
Konsolidierung segmentüber greifend |
Konzern | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Angaben in TEUR | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 |
| Außenumsätze | 40.744 42.214 40.837 34.712 12.717 14.440 | 0 | 0 94.298 91.365 | |||||||
| Intersegment-Umsätze | 0 | 0 | 492 | 646 | 447 | 306 | -939 | -952 | 0 | 0 |
| EBIT | 1.342 | 2.282 | 222 | 131 -1.171 | 880 | 0 | 0 | 393 | 3.293 | |
| Jahresergebnis | -978 | 1.503 | 204 | 109 | -994 | 494 | 119 | 0 | -1.649 | 2.107 |
| Rohertrag | 18.899 21.253 | 953 | 668 | 5.201 | 5.022 | 0 | 0 25.053 26.943 | |||
| Planmäßige Abschreibungen |
-2.609 -2.650 | -97 | 0 | -674 | -764 | 0 | 0 | -3.380 | -3.414 | |
| Außerplanmäßige Wertminderungen |
-188 | 0 | 0 | 0 -2.884 | 0 | 0 | 0 | -3.072 | 0 | |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Unterneh men |
0 | 0 | -24 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -24 | 0 |
| Segmentvermögen | 25.130 28.112 | 7.981 | 8.476 | 8.725 | 9.641 | 852 | -232 42.688 45.997 | |||
| Segmentschulden | 7.508 | 9.297 | 5.101 | 7.146 | 2.751 | 4.153 | 8.005 | 4.649 23.365 25.245 | ||
| Investitionen in im materielle Vermögens werte und Sachanlagen |
3.425 | 6.373 | 0 | 0 | 718 | 535 | 0 | 0 | 4.143 | 6.908 |
Bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Absatzregionen wird auf die Erläuterungen zu den Umsatzerlösen verwiesen. Segmentvermögen und Segmentinvestitionen entfallen vollständig auf Deutschland.
Vorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag haben die nach § 289a HGB erforderliche Erklärung zur Unternehmensführung einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung abgegeben und der Öffentlichkeit auf der Internetseite der ecotel communication ag (www. ecotel.de unter Investor Relations / Corporate Governance) zugänglich gemacht.
Der Vorstand der ecotel communication ag setzte sich im Berichtsjahr 2013 wie folgt zusammen:
Zu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2013 bestellt:
Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat setzten sich in 2013 wie folgt zusammen:
Die erfolgsbezogenen variablen Vergütungen sind an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt. Dem Vorstand stehen für das Geschäftsjahr 2013 sicher verdiente variable Vergütungen in Höhe von TEUR 192,4 (Vorjahr: TEUR 0) zu. Nach Abzug bereits ausgezahlter Entgeltbestandteile wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Bei den Vergütungen handelt es sich ausschließlich um kurzfristig fällige Leistungen.
Im Jahr 2012 setzten sich die Vergütungen wie folgt zusammen:
Zum 31. Dezember 2013 waren die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft Mitglieder in folgenden Gremien:
(27) Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289 A HGB einschließlich der Erklärung gemäß § 161 AKTG zum deutschen Corporate Governance Kodex
(28) Organe und Organbezüge
- Peter Zils, Ingenieur, Düsseldorf (Vorsitzender), CEO
- Bernhard Seidl, Ingenieur, München, CFO
-
Achim Theis, Kaufmann, Düsseldorf, CSO
-
Johannes Borgmann, Kaufmann, Wesel (Vorsitzender)
- Mirko Mach, Kaufmann, Heidelberg (stellvertretender Vorsitzender)
- Dr. Norbert Bensel, selbstständiger Unternehmensberater, Berlin
- Brigitte Holzer, Kauffrau, Berg
- Sascha Magsamen, Kaufmann, Frankfurt am Main
- Dr. Thorsten Reinhard, Rechtsanwalt, Kronberg im Taunus
| Angaben in TEUR | Feste Vergütung |
Nebenleistungen Erfolgsbezogene Vergütung |
Summe | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Bernhard Seidl | 220,0 | 12,6 | 0 | 232,6 | |
| Achim Theis | 211,7 | 16,6 | 0 | 228,3 | |
| Peter Zils | 300,0 | 23,2 | 0 | 323,2 | |
| 731,7 | 52,4 | 0 | 784,1 | ||
| Johannes Borgmann | 12,7 | 0 | 0 | 12,7 | |
| Brigitte Holzer | 8,5 | 0 | 0 | 8,5 | |
| Dr. Thorsten Reinhard | 7,0 | 0 | 0 | 7,0 | |
| Mirko Mach | 9,5 | 0 | 0 | 9,5 | |
| Sascha Magsamen | 7,0 | 0 | 0 | 7,0 | |
| Dr. Norbert Bensel | 6,8 | 0 | 0 | 6,8 | |
| 51,5 | 0 | 0 | 51,5 | ||
| Aufsichtsratsmitglied | Funktion | Unternehmen |
|---|---|---|
| Johannes Borgmann | Geschäftsführer | ADCO Umweltdienste Holding GmbH, Ratingen |
| Member Board of Directors ADCO HOLDINGS, Inc. in Marietta Georgia 30062, USA | ||
| CEO ADCO HOLDINGS, Inc. in Marietta, Georgia 30062, USA | ||
| Geschäftsführer | ADCO Beteiligungs-GmbH, Ratingen | |
| Geschäftsführer | ADCO Immobilien GmbH, Ratingen | |
| Geschäftsführer | ADCO International GmbH, Ratingen | |
| Präsident des Verwaltungsrates | TOI TOI AG, Affoltern/Schweiz | |
| Geschäftsführer | MEPS GmbH, Ratingen | |
| Mirko Mach | Gesellschaftsführender Gesellschafter |
MPC Service GmbH, Heidelberg |
| Dr. Norbert Bensel | Geschäftsführer | NB Consulting- und Beteiligungs GmbH, Berlin |
| Mitglied des Aufsichtsrats | Praktiker AG, Hamburg und Kirkel | |
| Mitglied des Aufsichtsrats | Praktiker Deutschland GmbH, Kirkel | |
| Mitglied des Aufsichtsrats | IAS Institut für Arbeits- und Sozialhygiene AG, Berlin | |
| Mitglied des Aufsichtsrats | Compass Group Deutschland GmbH, Eschborn | |
| Mitglied des Beirats | BREUER Nachrichtentechnik GmbH, Bonn | |
| Mitglied des Beirats IQ Martrade Holding- und Managementgesellschaft mbH, Düsseldorf |
||
| Vorstand | EL-Net Consulting AG, München | |
| Angaben in TEUR | Feste Vergütung |
Nebenleistungen Erfolgsbezogene Vergütung |
Summe | |
|---|---|---|---|---|
| Bernhard Seidl | 220,0 | 12,6 | 66,7 | 299,3 |
| Achim Theis | 220,0 | 16,6 | 67,4 | 304,0 |
| Peter Zils | 300,0 | 23,2 | 58,3 | 381,5 |
| 740,0 | 52,4 | 192,4 | 984,8 | |
| Johannes Borgmann | 16,3 | 0 | 0 | 16,3 |
| Brigitte Holzer | 9,8 | 0 | 0 | 9,8 |
| Dr. Thorsten Reinhard | 9,3 | 0 | 0 | 9,3 |
| Mirko Mach | 12,8 | 0 | 0 | 12,8 |
| Sascha Magsamen | 9,3 | 0 | 0 | 9,3 |
| Dr. Norbert Bensel | 9,8 | 0 | 0 | 9,8 |
| 67,3 | 0 | 0 | 67,3 |
Die Mitglieder des Vorstands bekleiden keine Ämter in Kontrollgremien i. S. d. § 285 Nr. 10 HGB.
Im Geschäftsjahr 2013 betrug das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses der ecotel communication ag für Abschlussprüfungen des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse des Mutterunternehmens und einbezogener Tochterunternehmen TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 60). Für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen, Steuerberatungsleistungen sowie für sonstige Beratungsleistungen wurden für den Konzernabschlussprüfer wie im Vorjahr keine Aufwendungen erfasst.
Für die Tochtergesellschaft nacamar GmbH wird die Befreiung von der Offenlegung des Einzelabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.
Düsseldorf, den 21. März 2014
Der Vorstand
Peter Zils Bernhard Seidl Achim Theis
Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers
Wir haben den von der ecotel communication ag, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens , Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hin¬reichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der ecotel communication ag, Düsseldorf, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 24. März 2014 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Schlereth gez. Frank Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
(30) Befreiung von der Offenlegung des Einzelabschlusses
Aufsichtsratsmitglied Funktion Unternehmen Brigitte Holzer Inhaber, Geschäftsführerin Holzer Holding GmbH, Berg CFO PPRO Financial Ltd.. London/Großbritannien Sascha Magsamen Vorsitzender des Aufsichtsrats ICM Media AG, Frankfurt am Main Vorsitzender des Aufsichtsrats Wige Media AG, Köln Vorsitzender des Aufsichtsrats MediNavi AG, Starnberg Stellvertr. Vorsitzender des Aufsichtsrats Tyros AG, Hamburg Mitglied des Aufsichtsrats Ecolutions GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main Mitglied des Aufsichtsrats Close Brothers Seydler Research AG, Frankfurt am Main Vorstand PVM Private Values Media AG, Frankfurt am Main Vorstand Impera Total Return AG, Frankfurt am Main Vorstand Inspire AG, Paderborn Geschäftsführer Frames Filmproduktion GmbH, Wien/Österreich Geschäftsführer Präzisionsdreherei Johann Kölbel Nachfolger GmbH, Puchheim Dr. Thorsten Reinhard Partner (Member) Noerr LLP, London/Großbritannien Mitglied des Aufsichtsrats Wackler Holding SE, München
(29) Aufwand für Abschlussprüfer
Bericht des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat der ecotel communication ag (ecotel) hat die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2013 regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Grundlage hierfür waren die ausführlichen, in schriftlicher und mündlicher Form erstatteten Berichte des Vorstands. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand im regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstandsvorsitzenden.
Der Aufsichtsrat der ecotel kam im Berichtsjahr zu insgesamt fünf Sitzungen zusammen, und zwar am 17. Januar, 21. März, 6. Juni, 26. Juli sowie am 11./12. November. Darüber hinaus haben vier telefonische Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. Zudem gab es fünf Beschlussfassungen im Umlaufverfahren. In den Sitzungen hat der Vorstand der ecotel den Aufsichtsrat den gesetzlichen Vorgaben entsprechend über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, die Rentabilität der Gesellschaft, den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft unterrichtet und über diese Fragen zusammen mit dem Aufsichtsrat beraten. Der Aufsichtsrat war ferner in allen Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung eingebunden und hat insbesondere Maßnahmen des Vorstandes, die nach der Geschäftsordnung des Vorstandes seiner Zustimmung bedurften, geprüft und bewilligt.
1. Schwerpunkt der Beratung im Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat hat sich in allen Aufsichtsratssitzungen in 2013 ausführlich über den Verlauf des B2B-Geschäfts, über Projekte von strategischer Bedeutung sowie über laufende Rechtsstreitigkeiten berichten lassen. Dies betraf unter anderem das Projektmanagement eines Großauftrags und eine großvolumige Ausschreibung jeweils im Bereich Datenlösungen. Zudem stimmte er einem Antrag des Vorstands zu, in einem für die Gesellschaft maßgeblichen Rechtsstreit Berufung gegen ein erstinstanzliches Urteil einzulegen. Ebenso begleitete der Aufsichtsrat ein Kooperationsprojekt mit einem Netzbetreiber.
Der Aufsichtsrat ließ sich ferner laufend über die Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaften easybell GmbH und nacamar GmbH sowie die Beteiligungen SynergyPLUS GmbH und mvneco GmbH unterrichten und diskutierte mit dem Vorstand über die strategische Entwicklung dieser Gesellschaften. In diesem Zusammenhang prüfte der Aufsichtsrat verschiedene vom Vorstand vorgeschlagene Kapital-, Struktur- und Desinvestitionsmaßnahmen.
Der Aufsichtsrat befasste sich auch mit Angelegenheiten des Vorstands. Er bestellte den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Herrn Johannes Borgmann, mit Wirkung zum 1. Mai 2014 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands der ecotel. Herr Borgmann soll dann zunächst die Ressorts Operations und Human Resources übernehmen. Zudem beschloss der Aufsichtsrat über die Ausgestaltung des variablen Vergütungssystems für 2013 und lobte einen Sonderbonus für die Vorstandsmitglieder aus. Ein Vorstandsmitglied hat die Bonusvoraussetzungen inzwischen erfüllt, bei den anderen beiden Vorstandsmitgliedern ist dies noch nicht der Fall.
Weitere wichtige Beschlussfassungen betrafen ein Aktienrückkaufprogramm sowie die Aufnahme eines Investitionskredits. Zudem war der Aufsichtsrat in die ad-hoc-Veröffentlichung der vorläufigen Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2012 eingebunden. Ferner hat der Aufsichtsrat der Hauptversammlung der Gesellschaft vorgeschlagen, die Satzung der Gesellschaft zu ändern. Der von der Hauptversammlung umgesetzte Vorschlag war darauf gerichtet, die Regelungen zur variablen Vergütung des Aufsichtsrats aufzuheben und den Mitgliedern des Aufsichtsrats künftig nur noch eine (erhöhte) feste Vergütung zu zahlen. Wie schon in der Vergangenheit hat der Aufsichtsrat überdies Fragen des Risikomanagements besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Aufsichtsrat hat die regelmäßigen Risikoberichte des Vorstands diskutiert und selbst Vorschläge zum Risikomanagement unterbreitet. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass der Vorstand der Risikoüberwachung die gebotene Aufmerksamkeit schenkt, die von ihm identifizierten Risiken nachvollziehbar priorisiert und durch angemessene Maßnahmen zu reduzieren bemüht ist.
In der Aufsichtsratssitzung am 21. März 2013 sowie in der telefonischen Aufsichtsratssitzung am 25. März 2013 stand die Prüfung sowie die Billigung des Jahres- und Konzernabschlusses 2012 im Mittelpunkt. Zudem genehmigte der Aufsichtsrat in der Sitzung am 21. März 2013 verschiedene Verträge zwischen ecotel und Gesellschaften, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt sind (dazu näher unten).
2. Behandlung von Interessenkonflikten im Aufsichtsrat
Alle Mitglieder des Aufsichtsrates sind dem Grundsatz verpflichtet, ihre Entscheidungen ausschließlich am Unternehmensinteresse der ecotel auszurichten. Soweit bei der Beratung oder Beschlussfassung im Aufsichtsrat Interessenkonflikte oder die Besorgnis von Interessenkonflikten auftraten, sind diese im Aufsichtsrat behandelt worden. Das betreffende Aufsichtsratsmitglied hat sich jeweils seiner Stimme enthalten und, sofern dies im Einzelfall opportun schien, auch nicht an der vorangegangenen Aussprache beteiligt. Die übrigen Aufsichtsratsmitglieder haben sich zudem durch Befragung des Vorstandes die erforderliche Sicherheit verschafft, dass dieser unbeeinflusst von dem (potenziellen) Interessenkonflikt des betroffenen Aufsichtsratsmitgliedes agiert. Die vorgenannten Grundsätze kamen im Berichtsjahr nur bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrats über die Zustimmung zu Verträgen zwischen ecotel und Gesellschaften, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt sind, zum Tragen. Dies betraf die Herren Johannes Borgmann, Mirko Mach und Dr. Thorsten Reinhard.
3. Jahres- und Konzernabschluss
Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der ecotel nach den Regeln des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht nach IFRS-Grundsätzen aufgestellt. Der durch die Hauptversammlung der ecotel vom 26. Juli 2013 gewählte Abschlussprüfer der ecotel, die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, hat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht und den Konzernlagebericht geprüft. Er hat dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Die Abschlussunterlagen und die Berichte des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Prüfung vor. Vertreter der Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben an den Verhandlungen des Aufsichtsrates über diese Unterlagen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht sowie den Konzernlagebericht eingehend geprüft und mit dem Abschlussprüfer erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Abschlussprüfers über das Ergebnis seiner Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen.
Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss oder den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 erhoben, sondern den Jahresabschluss und den Konzernabschluss mit Beschluss vom 24. März 2014 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der ecotel für das Geschäftsjahr 2013 festgestellt.
4. Corporate Governance
Kein Mitglied des Aufsichtsrats hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 21. März 2013 die im Corporate Governance Kodex vorgesehene Effizienzprüfung vorgenommen.
Vorstand und Aufsichtsrat haben im Berichtsjahr 2013 am 13. März 2013 eine gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben. Die Erklärungen wurden auf den Internetseiten der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.
5. Änderungen im Aufsichtsrat im Berichtsjahr
Im Berichtsjahr haben sich keine Veränderungen im Aufsichtsrat ergeben.
6. Änderungen im Vorstand im Berichtsjahr
Im Berichtsjahr haben sich keine Veränderungen im Vorstand ergeben.
7. Ausschüsse
Der Aufsichtsrat hat einen dreiköpfigen Prüfungsausschuss (Audit Committee) gebildet, der insbesondere Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements und der Compliance behandelt. Der Prüfungsausschuss hat im Berichtsjahr vier Mal getagt und sich dabei insbesondere mit den Quartalsberichten und dem Jahresabschluss 2012 auseinandergesetzt. Der Prüfungsausschuss setzt sich unverändert aus Frau Brigitte Holzer (Vorsitzende) sowie den Herren Mirko Mach und Sascha Magsamen zusammen.
Der Aufsichtsrat hat ferner einen dreiköpfigen Nominierungsausschuss gebildet, der Wahlvorschläge an die Hauptversammlung vorbereitet und darüber hinaus auch die Aufgaben eines Personalausschusses übernimmt. Der Nominierungs- und Personalausschuss setzt sich unverändert aus Herrn Dr. Bensel (Vorsitzender) sowie den Herren Dr. Thorsten Reinhard und Johannes Borgmann zusammen. Dieser Ausschuss hat im Geschäftsjahr 2013 zweimal getagt.
8. Änderungen im Vorstand nach Ablauf des Berichtsjahres Herr Bernhard Seidl hat dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er der Gesellschaft über das Ende seines aktuellen Bestellungszeitraums am 31. August 2014 hinaus nicht mehr als Vorstandsmitglied zur Verfügung steht. Vor diesem Hintergrund hat der Aufsichtsrat am 24. März 2014 beschlossen, die Zuständigkeiten von
Herrn Borgmann als zukünftigem Vorstandsmitglied mit dem Zeitpunkt des Ausscheidens von Herrn Seidl
um dessen Ressort zu erweitern.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands der ecotel sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaften der ecotel-Gruppe für ihren großen Einsatz für die Gesellschaft und die im Berichtsjahr 2013 geleistete Arbeit. Sein besonderer Dank gilt Herrn Seidl für die großen Verdienste, die er sich in seiner langjährigen Tätigkeit als Finanzvorstand um die ecotel-Gruppe erworben hat.
Düsseldorf, den 28. März 2014 Für den Aufsichtsrat:
Johannes Borgmann Vorsitzender des Aufsichtsrats
CDN
Ein Content Delivery Network (CDN), oder auch Content Distribution Network genannt, ist ein Netz lokal verteilter und über das Internet verbundener Server, mit dem Inhalte (insbesondere große Mediendateien) ausgeliefert werden.
Cloud Computing
Cloud-Computing (deutsch etwa: Rechnen in der Wolke) umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen.
Connected Car
Unter den Begriff »Connected Car« fallen so verschiedene Anwendungen wie die Motorsteuerung, die Überwachung der Fahrzeuge aus der Ferne, die Übernahme der Kontrolle bei Bewusstlosigkeit des Fahrers oder das automatische Absetzen eines Notrufs im Falle eines Unfalls (eCall). Aber auch eine "Pay as you drive"-Versicherung, die die tatsächlich gefahrenen Kilometer oder sogar den persönlichen Fahrstil als Grundlage des Tarifs nimmt, sowie eine Vielzahl an Infotainment-Diensten wie Park-, Verkehrs- oder Wetterinformationen gehören dazu.
DE-CIX
Der DE-CIX (Deutscher Commercial Internet Exchange) ist ein Internet-Knoten in Frankfurt am Main und gemessen am Durchsatz der größte der Welt. Er wird von der DE-CIX Management GmbH betrieben.
Ethernet
Hauptsächlich im lokalen Datennetz (LAN) genutzte kabelgebundene Datennetztechnik. Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen in einem LAN angeschlossenen Geräten (PC, Drucker etc.). In seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur auf ein Gebäude. Heute verbindet Ethernet auch Geräte über weite Entfernungen und ermöglicht dabei die Übertragung großer Datenmengen.
HSRP
Das Hot Standby Router Protocol (HSRP) ist ein Cisco proprietäres Protokoll, das eine hohe Netzwerkverfügbarkeit sicherstellen soll. Das HSRP routet den IP-Verkehr von Hosts auf Ethernet-Netzwerke, ohne sich dabei auf die Verfügbarkeit eines einzelnen Routers zu verlassen.
Glossar IaaS (Infrastructure as a Service)
Rechnerwolken bieten Nutzungszugang von virtualisierten Computerhardware-Ressourcen wie Rechnern, Netzwerken und Speicher. Mit IaaS gestalten sich Nutzer frei ihre eigenen virtuellen Computer-Cluster und sind daher für die Auswahl, die Installation, den Betrieb und das Funktionieren ihrer Software selbst verantwortlich.
IDS
Ein Intrusion Detection System (IDS) bzw. Angrifferkennungssystem ist ein System zur Erkennung von Angriffen, die gegen ein Computersystem oder Computernetz gerichtet sind. Das IDS kann eine Firewall ergänzen oder auch direkt auf dem zu überwachenden Computersystem laufen und so die Sicherheit von Netzwerken erhöhen.
IP-Centrex
IP-Centrex bezeichnet die Übernahme des Prinzips von Centrex in IP-Telefonie und bedeutet die Bereitstellung der Funktionen einer Telefonanlage durch einen Provider im öffentlichen Netz.
IPS
Intrusion Prevention System, System zur Erkennung von Angriffen auf Computersysteme oder –netze.
IP Bitstream Access
Das "IP Bitstream Access"-Produkt der Deutschen Telekom AG ermöglicht Anbietern ohne eigene Zugangsinfrastruktur die eigenständige Vermarktung von DSL-Anschlüssen ohne den bisher zusätzlich erforderlichen Telefonanschluss.
IP-Sec
Zum Aufbau eines Virtual Private Networks (VPN) geschaffene Erweiterung des Internet Protokolls (IP).
M2M
Machine-to-Machine steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle, zunehmend unter Nutzung des Internets und den verschiedenen Zugangsnetzen, wie dem Mobilfunknetz. Eine Anwendung ist die Fernüberwachung, -kontrolle und -wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird. Die M2M-Technologie verknüpft dabei Informations- und Kommunikationstechnik.
Monitoring
Systematische Erfassung (Protokollierung), Beobachtung oder Überwachung eines Vorgangs oder Prozesses mittels technischer Hilfsmittel (zum Beispiel Langzeit-EKG) oder anderer Beobachtungssysteme. Dabei ist die wiederholte regelmäßige Durchführung ein zentrales Element der jeweiligen Untersuchungsprogramme, um anhand von Ergebnisvergleichen Schlussfolgerungen ziehen zu können.
MPLS
Multiprotocol Label Switching (MPLS) ermöglicht die verbindungsorientierte Übertragung von Datenpaketen in einem verbindungslosen Netz entlang eines zuvor aufgebauten ("signalisierten") Pfads.
MVNE
NGN
Next Generation Network (NGN), auch Next Generation Access Network (NGA-Netz) bezeichnet in der Telekommunikation die Netzwerktechnologie, welche traditionelle leitungsvermittelnde Telekommunikationsnetze wie Telefonnetze, Kabelfernsehnetze, Mobilfunknetze usw. durch eine einheitliche paketvermittelnde Netzinfrastruktur und -architektur ersetzt und zu den älteren Telekommunikationsnetzen kompatibel ist.
NOC
Das Network Operation Center (NOC) ist die technische Betriebsstelle für ein Netzwerk und verantwortlich für die Überwachung (Monitoring) des Netzwerkes.
on-demand
Ein Begriffszusatz für Dienstleistungen, Waren oder Ähnliches, der auf eine zeitnahe Erfüllung von Anforderungen bzw. Nachfragen hinweisen soll.
Während der Mobile Virtual Network Operator (MVNO) als virtueller Netzbetreiber eigene Dienste entwickelt, betreibt und vermarktet, ist der Mobile Virtual Network Enabler (MVNE) wiederum Partner des MVNO. Er betreibt die notwendige Infrastruktur, um Dienste des MVNO an die Kommunikationsinfrastruktur eines Mobilfunknetzes anzubinden (für die Übertragung auch großer Datenmengen). SaaS (Software as a Service) Rechnerwolken bieten Nutzungszugang von Software-Sammlungen und Anwendungsprogrammen. SaaS Diensteanbieter offerieren spezielle Auswahlen von Software, die auf ihrer Infrastruktur läuft. SaaS wird auch als Software on demand (Software bei Bedarf) bezeichnet.
PaaS (Platform as a Service)
Rechnerwolken bieten Nutzungszugang von Programmierungsoder Laufzeitumgebungen mit flexiblen, dynamisch anpassbaren Rechen- und Datenkapazitäten. Mit PaaS entwickeln Nutzer ihre
eigenen Software-Anwendungen oder lassen diese hier ausführen, innerhalb einer Softwareumgebung, die vom Dienstanbieter (Service Provider) bereitgestellt und unterhalten wird.
PBX-Hosting
Der Begriff bezeichnet eine zentral im Rechenzentrum bereitgestellte, dedizierte Telefonanlage für einen Kunden mit ggf. mehreren Standorten. Die Standorte werden über IP-Datennetze verbunden, externe Gespräche werden mittels eines zentralen, in der Telefonanlage eingerichteten SIP-Trunks geführt.
POP
Als Point of Presence (PoP) wird ein physischer Knotenpunkt für eine Verbindung in ein (privates) Datennetzwerk bezeichnet.
SIP-Trunk
SIP ist die Abkürzung für Session Initiation Protocol. SIP-Trunkbezeichnet eine Technik, mit der IP-basierte Telefonanlagen über einen einzigen Account viele Rufnummern verwalten können. Das klassische SIP-Verfahren charakterisiert sich dadurch, dass jedes Endgerät für jede Rufnummer einen eigenen Account braucht. Im Gegensatz dazu macht es SIP Trunking möglich, mit einem Account mehrere Durchwahlnummern zu verwalten. Diese Möglichkeit findet vor allem bei Unternehmen großen Zuspruch, die meist viele Endgeräte mit eigenen Rufnummern benötigen.
VoIP
Voice over IP – Auf dem Internet Protocol basierende Sprachdienste (sog. VoIP-Dienste), die in Hinsicht auf Qualität und Produktgestaltung mit traditionellen Telefondiensten vergleichbar sind. VoIP-Dienste zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Nutzer auf der Basis eines paketvermittelten Datennetzes telefonieren können. Dabei kann es sich um das Internet oder um gemanagte IP-Netze handeln.
Finanzkalender
-
- Mai 2014 Veröffentlichung des Quartalsberichtes Q1
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- Juli 2014 Hauptversammlung
-
- August 2014 Veröffentlichung des Quartalsberichtes Q2
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- November 2014 Veröffentlichung des Quartalsberichtes Q3
Impressum
Copyright 2014 ecotel communication ag Fotografie Steffen Hoeft Photography, Steffen Hoeft