Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

ecotel communication ag Annual Report 2012

Mar 27, 2013

131_10-k_2013-03-27_aa360323-0d92-4955-b234-2b2be7876feb.pdf

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

ecotel communication ag

Prinzenallee 1140549 DüsseldorfTelefon: +49 (0) 211 55 007 - 0 Telefax: +49 (0) 211 55 007 - 222 [email protected]

ecotel communication ag Geschäftsbericht 2012 Kennzahlen >>

Geschäftsbericht20 12

Unternehmenspro

fi l

Die ecotel communication ag hat sich als bundesweit agierendes Telekommunikationsunternehmen auf drei Geschäftsbereiche spezialisiert.

Im Kernbereich "Geschäftskundenlösungen" versorgt ecotel rund 19.000 Geschäftskunden mit einem integrierten Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunklösungen. Hierzu zählen bundesweit verfügbare und konvergente Bündelprodukte, breitbandige Datenanbindungen auf Basis von DSL- und Ethernet-Technologien, die skalierbare Vernetzung von Unternehmensstandorten (VPNs) sowie Housing- und Hosting-Services.

1Unternehmensprofi l

Im zweiten Geschäftsbereich "Wiederverkäuferlösungen" vermarktet die ecotel Gruppe Vorleistungsprodukte an andere Telekommunikationsunternehmen. Zugleich erzielt die Gesellschaft in diesem Geschäftsbereich hohe Verkehrsvolumina und damit eine Vertiefung der Wertschöpfung für den Kernbereich "Geschäftskunden". Neben dem internationalen Wholesale-Voice-Geschäft von ecotel ist die mvneco GmbH diesem Bereich zugeordnet.

Im Bereich "New Business" werden neue wachstumsstarke Geschäftsfelder und Nischen der operativ selbstständigen Tochtergesellschaften besetzt. Neben der auf das Privatkundengeschäft ausgerichteten easybell GmbH ist die auf das New-Media-Geschäft fokussierte nacamar GmbH Teil dieser eigenständigen Business Unit.

Die Unternehmensgruppe hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf und beschäftigt mit ihren Tochtergesellschaften und Beteiligungen aktuell ca. 210 Mitarbeiter.

INHA
LT
  • 01 Unternehmensprofi l
  • 02 Vorwort des Vorstandes04 ecotel stellt sich vor
  • 16 Die ecotel Aktie

KONZERNLAGEBERICHT

  • 34 Nachtragsbericht
  • 35 Risikobericht
  • 40 Prognosebericht
INHA LT KO NZE
RNA
BSC
HLU
SS
01
02
04
16
Unte
rneh
fi l
men
spro
Vorw
ort d
es V
orsta
ndes
ecot
el ste
llt sic
h vo
r
Die e
cote
l Akt
ie
42
44
45
46
Konz
ern-B
ilanz
Konz
ern-G
bnisr
echn
terge
esam
ung
Konz
ern-K
apita
lfl uss
rech
nung
Entw
icklu
ng d
es K
rn-E
igen
kapit
als
onze
KON
18
GEB
ERIC
ZER
NLA
HT
Gesc
häfts
- und
Rah
bedi
men
ngun
gen
48
91
92
Konz
nhan
g de
tel co
nicat
ion a
erna
r eco
mmu
g
ätigu
aftsp
rüfer
Best
rk de
s Wi
rtsch
ngsv
erme
s
fsich
Beric
ht de
s Au
tsrat
es
31
34
35
40
41
Ertra
Fina
nd V
ermö
lage
gs-,
nz- u
gens
Nach
trags
beric
ht
Risik
ober
icht
Prog
beric
ht
nose
Erklä
der
tzlich
en V
ertre
ter
rung
gese
96
98
98
Glos
sar
Fina
nzka
lende
r
Impr
essu
m
Anga
ben in
Mio.
EUR
2010 2011 2012
Umsa
tz
98,3 84,5 94,3
Gesc
häftsk
unden
44,8 41,6 40,8
Wiede
rverkä
ufer
38,7 30,6 40,8
New B
usine
ss
14,8 12,3 12,7
Rohe
rtrag
22,9 24,6 25,1
Gesc
häftsk
unden
17,5 18,7 18,9
Wiede
rverkä
ufer
1,3 1,4 1,0
New B
usine
ss
4,1 4,5 5,2
EBITD
A
4,9 7,1 6,8
A (be
Sonde
reinfl ü
ssen)
EBITD
reinig
t von
4,9 6,6 6,8
in % v
om U
msatz
(bere
inigt v
on So
ndere
infl üss
en)
5,0 % 7,8 % 7,2 %
EBIT 1,5 3,1 0,4
EBIT
(bere
inigt v
on So
ndere
infl üss
en)
1,5 3,2 3,5
in % v
om U
msatz
(bere
inigt v
on So
ndere
infl üss
en)
1,5 % 3,8 % 3,7 %
Konze
rn-Erg
ebnis
0,1 1,1 -2,6
Konze
rn-Erg
ebnis
(bere
inigt v
on So
ndere
infl üss
en)
0,1 1,2 1,4
1 (ber
Ergeb
nis je
Aktie
in EUR
einigt
von S
onder
einfl ü
ssen)
0,02 0,32 0,38
Bilanz
summ
e
48,8 45,4 42,7
Eigen
kapita
l
20,0 21,4 19,3
in % d
er Bila
nzsum
me
41,0 % 47,1 % 45,2 %
Aktien
stückz
ahl zu
m 31.
12. (a
hende
Aktie
n)
usste
3.752
.500
3.752
.500
3.685
.096
Nettofi
verbin
dlichk
eiten
nanz
7,1 3,0 -0,3
als M
ultiple
EBITD
A
vom
1,5 0,4 n.a.
.12. 2
Mitarb
eiter z
um 31
184 189 189

Aktiva und Passiva in Mio. EUR50402010 Aktiva 2011 Aktiva 2012 Passiva 2012 Passiva 2011 Aktiva: langfristige Vermögenswerte kurzfristige Vermögenswerte liquide Mittel Passiva: Eigenkapital langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 7,6 (17 %) 21,4 (47 %) 16,4 (36 %) 14,7 (32 %) 24,5 (55 %) 6,2 (13 %) 45,4 5,5 (13 %) 19,3 (45 %) 17,9 (42 %) 42,7 14,0 (33 %) 21,2 (49 %) 7,5 (18 %) 45,4 42,7

Kennzahlen

1) sowohl unverwässert als auch verwässert

2) ohne Minderheitsgesellschaften (synergyPLUS GmbH, mvneco GmbH)

Wese
ntlich
e Dat
m Ca
shfl o
en zu
w
Anga
ben in
Mio.
EUR
2010 2011 2012
lfonds
01.01
Finan
zmitte
zum
7,1 6,1 6,2
Cashfl
us lau
fende
r Ges
chäfts
tätigk
ow a
eit 5,3 6,3 6,8
Cashfl
us Inv
estitio
nstäti
gkeit
ow a
-1,8 -1,6 -2,7
Cashfl
us Fin
anzie
stätig
keit
ow a
rungs
-4,5 -4,5 -2,8
lfonds
Finan
zmitte
31.12
zum
6,1 6,2 7,5

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Vorstandes

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

auch im Jahr 2012 konnte ecotel nahtlos an die positive Geschäftsentwicklung der Vorjahre anknüpfen.

So konnten die operativen Planzahlen entweder übertroffen oder zumindest am oberen Ende erreicht werden. Der Konzernumsatz wurde von 84,5 Mio. EUR auf 94,3 Mio. EUR gesteigert, der Rohertrag verbesserte sich von 24,6 Mio. EUR auf 25,1 Mio. EUR und das EBITDA betrug 6,8 Mio. EUR nach 7,1 Mio. EUR im Vorjahr. Auch das von der Gesellschaft angestrebte wichtigste Ziel, der vollständige Abbau der Nettofi nanzverbindlichkeiten, konnte erfolgreich umgesetzt werden. So besaß die Gesellschaft zum 31. Dezember 2012 ein Nettovermögen von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr: -3,0 Mio. EUR).

Leider haben einmalige Sondereffekte aus Abschreibungen das Ergebnis belastet. Im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung der Vermögenswerte in der Bilanz mussten außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen werden. Zum einen wurde der Firmenwert (Goodwill) der Tochtergesellschaft nacamar, welcher im Rahmen des Erwerbs der Gesellschaft im Jahr 2007 entstanden war, vollständig wertberichtigt (2,9 Mio. EUR). Zum anderen wurden im Finanzergebnis die Gesellschafterdarlehen an den 49%-Beteiligungen mvneco GmbH und synergyPLUS GmbH in Höhe von 0,9 Mio. EUR anteilig wertberichtigt. In diesem Zusammenhang ist jedoch herauszustellen, dass die außerplanmäßigen Sonderabschreibungen keine Cash-Relevanz besitzen und einen reinen Bilanzierungsvorgang darstellen. Durch die außerplanmäßigen Wertberichtigungen konnte der Risikobericht der Gesellschaft folglich deutlich verkürzt werden.

Ohne die beschriebenen Sondereffekte hätte das bereinigte EBIT 3,5 Mio. EUR, nach 3,2 Mio. EUR im Vorjahr, betragen. Das bereinigte Konzernergebnis hätte 1,4 Mio. EUR betragen (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR) mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 0,38 EUR.

Aufgrund der Abschreibungen auf die Darlehen ist es ecotel aus bilanzrechtlichen Gründen nicht möglich, eine Dividendenzahlung vorzunehmen. Deshalb haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, das bereits im vergangenen Jahr aufgesetzte Aktienrückkaufprogramm fortzusetzen. Das Aktienrückkaufprogramm sieht vor, in der Zeit vom 28. Februar 2013 bis zum Ablauf des 31. Juli 2013 bis zu 175.096 eigene Aktien (dies entspricht 4,5 Prozent des Grundkapitals) zurückzukaufen.

Nachstehend möchten wir Ihnen noch einen kurzen Überblick über die wichtigsten Ereignisse aus dem Tagesgeschäft in 2012 geben.

Im Oktober 2012 unterzeichnete ecotel als Ergänzung zum erfolgreichen Produktbereich "ISDN-Vollanschlüsse" eine Kooperationsvereinbarung mit Vodafone zur Vermarktung des kompletten B2B-Mobilfunk-Produktportfolios des Düsseldorfer Telekommunikationskonzerns. Nach erfolgreichem Vermarktungsstart soll in einem zweiten Schritt eine eigenständige Mobilfunklösung im ecotel Brand aufgesetzt werden. Solange erhält ecotel eine Sonderposition im Rahmen des bestehenden Partnerprogramms – den Vodafone BusinessPartner Excellence-Status. Die ecotel Kunden profi tieren dabei insbesondere von der neuen Konvergenzlösung in Form der kostenlosen Erreichbarkeit der kundeneigenen Vodafone-Mobilfunkkarten von sämtlichen ecotel Vollanschlüssen.

Im November 2012 gab die Bundesnetzagentur ihre vorläufi gen Entgeltgenehmigungen für die Festnetz- und Mobilfunkterminierung bekannt. Die daraus resultierende signifi kante Reduzierung der Terminierungsentgelte ist ein wesentlicher Treiber zur möglichen Verbesserung des Rohertrags in 2013.

Nachdem das ecotel Rechenzentrum in der ersten Jahreshälfte erfolgreich zertifi ziert wurde (Datacenter Star Audit & ISO-27001), wurde in der zweiten Jahreshälfte die Kühlung des Rechenzentrums weiter optimiert. Dabei wurden neue redundante Kaltwassererzeuger auf dem Dach des Rechenzentrums installiert und in Betrieb genommen. Neben einer signifi kanten Reduzierung des Stromverbrauchs für die Kühlung und einer deutlichen Steigerung der Energieeffi zienz ist das Rechenzentrum gleichzeitig "grüner" und umweltfreundlicher geworden.

Aus vertrieblicher Sicht war 2012 das erfolgreichste Jahr in der ecotel Firmengeschichte. In Ergänzung zu einem sehr guten Auftragseingangsvolumen im klassischen B2B-Geschäft konnte ecotel im November 2012 einen neuen Großauftrag mit der Allianz Deutschland AG zur Anbindung ihrer Agenturen unterzeichnen. Im Zuge des aktuell laufenden Projektes "Allianz Global Network" (AGN) zur Digitalisierung und Optimierung des Informationsaustausches zwischen den Agenturen und der Zentrale hat ecotel den Auftrag erhalten, bis zu 10.000 Agenturstandorte mit der Unternehmenszentrale zu verbinden und diese neben den klassischen Datendiensten optional auch mit Sprachdiensten zu versorgen. ecotel übernimmt damit den gesamten Infrastruktur-Service für das Allianz-Agenturnetz in Deutschland.

Auch für die weitere Entwicklung des Unternehmens ist das Management optimistisch und plant eine signifi kante Steigerung der B2B-Umsätze von 40 Mio. EUR in 2012 auf 50 Mio. EUR bis 2015. Für 2013 erwartet das Unternehmen - bei bereits steigenden B2B Umsätzen - einen Konzernumsatz von 80–90 Mio. EUR mit einem EBITDA von 6–7 Mio. EUR. Der geplante Umsatzrückgang im Vergleich zu 2012 resultiert aus der Reduzierung der Mobilfunk-Terminierungsentgelte, die 1:1 an andere Carrier weitergegeben werden und so zu einer korrelierenden Reduzierung der Umsätze von mehr als 10 Mio. EUR im Wiederverkäufersegment führen. Mittelfristig verfolgt das Unternehmen konsequent das Ziel, bis 2015 den Umsatz auf 100 Mio. EUR sowie das EBITDA auf 10 Mio. EUR zu steigern.

Abschließend möchten wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ecotel Gruppe für die erbrachte Leistung und ihren Beitrag zum Erfolg des Unternehmens bedanken. Unseren Kunden, Geschäftspartnern und Aktionären danken wir gleichermaßen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für die zukünftigen Anforderungen im Telekommunikationsmarkt sehen wir uns gut gerüstet und bestens aufgestellt.

von linksBernhard Seidl, Peter Zils, Achim Theis

Achim TheisVorstand Vertrieb

Bernhard SeidlVorstand Finanzen

Peter ZilsVorstandsvorsitzender

Den Großauftrag für die bundesweite Vernetzung von sämtlichen Geldautomaten der ING-DiBa in Deutschland hat ecotel im Jahr 2012 erfolgreich umgesetzt. Zur Zeit umfasst das Netz bereits mehr als 1.300 Automaten.

Um den besonderen Leistungs- und Sicherheitsanforderungen der größten Direktbank Deutschlands gerecht zu werden, wurden performante Business-DSL-Anbindungen der Standorte in Form eines Virtual Private Network (VPN) von ecotel auf Basis von leistungsfähiger MPLS-Technologie eingesetzt. Damit werden die Transaktionsdaten der Geldautomaten besonders schnell und sicher verarbeitet. Für zusätzlichen Schutz sorgt die Datenverschlüsselung im IP-Sec-Verfahren. Im Rahmen des VPNs wurde das zentrale Rechenzentrum der Bank mit ecotel Ethernet-Leitungen inklusive Leitungs- und Carrier-Redundanz integriert, um diese zentrale Schnittstelle besonders abzusichern. Abgerundet wird das Großprojekt durch ein spezielles Monitoring rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr und den Einsatz von individuellen Firewall- und VPN-Komponenten, die die Abläufe optimal unterstützen und von ecotel gehostet werden.

Stefan Schimpl, als Ressortleiter der ING-DiBa AG verantwortlich für die Geldautomaten, begründet die Entscheidung pro ecotel: "Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe an ecotel war nicht nur das leistungsfähige Gesamtkonzept, sondern auch die Bewertung des TÜV Rheinland, der das Betriebskonzept von ecotel explizit geprüft und als "sicher" bewertet hat."

Das neue Projekt für die ING-DiBa umfasst den Ausbau von Managed Services und Kapazitäten für das Hosting der "Public Web"-Seiten der ING-DiBa im unternehmenseigenen ecotel Rechenzentrum, das nach höchsten Sicherheitsstandards (eco Star- und ISO-zertifi ziert) in Frankfurt/Main betrieben wird.

Neues Hauptgebäude LEO in Frankfurt Quelle: ING-DiBa Pressebild

ecotel baut Geschäftsbeziehung mit ING-DiBa um Rechenzentrums-Leistungen aus

ecotel stellt sich vor

5

ecotel stellt sich vor:ALL AROUND COMMUNICATION – SUCCESS FOR YOUR BUSINESS!

Seit dem 30. Januar 2013 kann ecotel voller Stolz auf eine 15-jährige Firmengeschichte zurück blicken. Für mich als Unternehmensgründer, CEO und Aktionär ist der Rückblick auf die vergangenen 15 Jahre natürlich mehr als nur eine Zahl. Wer hätte sich vorstellen können, dass neue Technologien im Festnetz und Mobilfunk so schnell unser Kommunikationsverhalten verändern und unseren Arbeits-Alltag prägen. Gerade als Anbieter von Telekommunikationslösungen hat sich ecotel immer wieder neu erfi nden müssen und sich im Wandel der Zeit auch selbst verändert. Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen, Führungskräften und Mitarbeitern ist es uns dabei gelungen, ecotel zu einem profi tablen Unternehmen mit attraktiven Zukunftsperspektiven zu gestalten. Besonders freuen wir uns darüber, dass sich ecotel zu einer festen Größe im Telekommunikationsmarkt entwickelt hat und uns immer mehr namhafte, und große Unternehmen ihr Vertrauen für die Realisierung komplexer und IT-lastiger Projekte schenken.

An dieser Stelle möchte ich deshalb auch die Gelegenheit nutzen, und mich bei Ihnen, unseren Kunden, Partnern und Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Gleichzeitig möchte ich mich dazu bekennen, dass wir auch in der Zukunft alles dafür tun werden, Ihre hohen Anforderungen zu erfüllen.

Auf Grundlage der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Anbindung von Agenturstandorten kann ecotel die Partnerschaft mit der Allianz Deutschland AG nun deutlich ausbauen. Im Zuge des aktuell laufenden Projektes "Allianz Global Network" zur Digitalisierung und Optimierung des Informationsaustausches zwischen Agenturen und Zentrale erhielt ecotel den Zuschlag für einen Großauftrag zur Anbindung von bis zu 10.000 Agenturstandorten mit Sprach- und Datendiensten in Deutschland.

7ecotel stellt sich vor

Um den umfangreichen Leistungs- und Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, setzt die Allianz auf performante Business-DSL-, Ethernet- und LTE-Anbindungen über ein Virtual Private Network (VPN) mit MPLS-Technologie von ecotel. Damit wird der schnelle und sichere Informationsaustausch der

ecotel erhält neuen Großauftrag von der Allianz Deutschland AG

Dr. Andreas NolteCIO Allianz Deutschland AG

"Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe an ecotel war nicht nur das leistungsfähige Gesamtkonzept, sondern auch die hohe Flexibilität und Kundenorientierung von der Anschaltung über den Betrieb bis hin zur Rechnungsstellung. Dieses Gesamtpaket hat uns überzeugt. Die für uns besonders interessante "Multi-Carrier-Strategie" inklusive Netzkopplung mit den relevanten Carriern und die damit verbundene höchstmögliche Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen für unsere Agenturen in Deutschland rundete die Entscheidung schließlich ab.""Der Ausbau unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Allianz ist für uns ein weiterer Beleg dafür, dass wir in den letzten Jahren unsere Hausaufgaben gemacht haben. Mit unserem aktuellen Produktportfolio, unserer Multi-Lieferanten-Strategie und unseren kundenorientierten Serviceleistungen sehen wir uns gut gerüstet, die zunehmenden Anforderungen unserer Kunden auch im Bereich der Datendienste erfolgreich erfüllen zu können. Dies hat nun auch die Allianz Deutschland AG mit ihrem neuen Großauftrag honoriert. Während sich viele Unternehmen aktuell mit der Einführung von 'Cloud Services' beschäftigen, haben wir uns darauf spezialisiert, die notwendigen 'Rennstrecken' hierfür zu liefern und die individuelle Infrastruktur professionell zu managen."

Achim TheisVorstand Vertrieb ecotel

Agenturen mit der Zentrale speziell für die zukünftige Nutzung von Cloud Services ermöglicht. Zur zusätzlichen Datensicherheit wird eine moderne IP-Sec- und Web-Proxy-Plattform im ecotel Rechenzentrum aufgesetzt und betrieben. Abgerundet wird das Großprojekt durch den Einsatz individueller Firewall- und VPN-Komponenten sowie einen interaktiven Monitoring-Service rund um die Uhr. ecotel übernimmt damit den gesamten Infrastruktur-Service für das Agenturnetz in Deutschland.

Neben der Unterbringung im ecotel Rechenzentrum setzt der Kunde auch für die Festnetztelefonie mit seinem Primärmultiplex (PMX)-Anschluss auf ecotel. Komplett wird das umfassende ecotel Dienstepaket durch die Highspeed-Ethernet-Anbindung auf Glasfaserbasis für den Standort in Düsseldorf. Der Vorteil der Lösung besteht in der einfachen Skalierbarkeit der Bandbreite, die jederzeit eine fl exible Anpassung an den sich verändernden Daten- oder Standortbedarf bietet.

Als weltweiter Anbieter führender Lösungen in den Bereichen Digitales Marketing, Datenmanagement und Analyseservices unterstützt Experian Marketing Services Marketingverantwortliche dabei, über eine zielgenaue Kommunikation den Return on Invest zu steigern. Das Spektrum der Services reicht von E-Mail und Social Media Marketing über Konsumentensegmentierungen und Zielgruppenanalysen bis hin zu umfangreichen Beratungsleistungen. Grundlage des erfolgreichen Geschäftsmodells sind umfangreiche Datenbanken mit Höchstmengen an sensiblen Daten. Das gilt auch für die Muttergesellschaft Experian, die Kunden in über 90 Ländern Informationsdienstleistungen und Datenund Analysetools zur Bewertung von Kreditrisiken und Vorbeugung von betrügerischen Handlungen zur Verfügung stellt.

Wenn es um die externe Auslagerung von Kundendaten geht, ist allgemein äußerste Sicherheit erforderlich. Für Experian Marketing Services als international führender Anbieter ist sowohl die Daten- als auch die Ausfallsicherheit von essenzieller Bedeutung. Deshalb vertraut das Unternehmen für die Unterbringung und das Management seiner IT-Systeme bereits seit mehreren Jahren auf das zertifi zierte Rechenzentrum von ecotel. Zahlreiche ausgebaute Rack-Systeme sind mittlerweile bei ecotel in Betrieb, weitere Racks werden in den kommenden Monaten sukzessive in Betrieb genommen.

ecotel Rechenzentrum

ist das Fundament für führendenE-Mail-Marketing-Anbieter Experian Marketing Services

Wichtige Voraussetzung für die Auslagerung der Daten zu ecotel war neben der modernen Infrastruktur des Rechenzentrums mit innovativer Rack-Technologie die sichere Brandmelde- und Löschanlage, die permanente Überwachung der redundanten Strom- und Klimasysteme sowie die gesicherten Zutrittssysteme. Für die hohe Performance der Plattform von Experian Marketing Services spielt neben der schnellen, redundanten Gbit/s-Anbindung des ecotel Rechenzentrums die direkte Netzanbindung an andere große Internetanbieter sowie an den DE-CIX, den derzeit größten Datenaustauschpunkt Europas, eine entscheidende Rolle. Zusätzliche Sicherheit bietet das aktive Network Operation Center (NOC) mit umfassendem Ticketing- und Monitoring-System und 24-Stunden-Systemüberwachung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Olivier Mansard, Head of Marketing Services Experian Deutschland GmbH, fasst die Vorteile der Zusammenarbeit mit ecotel zusammen: "Wir schätzen an ecotel die hohe Flexibilität mit schnellen Reaktionen auf unsere speziellen Anforderungen. So wurde für unsere Infrastruktur z.B. eine dedizierte 10 Gbit/s-Anbindung unter kürzester Zeitvorgabe eingerichtet. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen uns und den Technikern aus dem Rechenzentrum in Frankfurt funktioniert einfach reibungslos. Durch den proaktiven Informationsaustausch sind wir stets über die nächsten Planungsschritte informiert. Und die hohe Flexibilität von ecotel bezüglich der Anzahl der benötigen Racks und Bandbreitengeschwindigkeit gibt uns die notwendige Planungssicherheit für unser zukünftiges Unternehmenswachstum."

9

Olivier MansardHead of Marketing Services Experian Deutschland GmbH

ecotel stellt sich vor

Als Tochtergesellschaft der ecotel communication ag vermarktet das Berliner Unternehmen easybell bundesweit hochwertige und zugleich preiswerte Internet- und Telefonanschlüsse. Innerhalb des Konzernverbundes der ecotel Gruppe bildet die easybell GmbH das starke Standbein im Privatkundengeschäft. Ursprünglich 2006 als Call-by-Call-Anbieter gestartet, wurden sukzessive die Geschäftsfelder Breitband über DSL und Voice-over-IP erschlossen. Durch innovative Produkte zu günstigen Preisen hat sich easybell innerhalb weniger Jahre von einem Startup zum etablierten Player im Breitbandmarkt entwickelt, der neue Maßstäbe bei Produkten und Preisgestaltung setzt. Mit dem Tarif "Komplett allnet" wurde im vergangenen Jahr die erste Allnet-Flat im Festnetzsektor eingeführt. Überdies unterbot easybell mit seinen VDSL-Anschlüssen als erster Anbieter die Marke von 25 Euro im Monat. Bei den wichtigen Preisportalen und Fachzeitschriften führt easybell die Tarifvergleiche an.

Die Hauptproduktlinien sind TAL-Komplettanschlüsse und Telefonie-Lösungen via Voice over IP. easybell schaltet ausschließlich ratenadaptive ADSL2+ und VDSL2 Anschlüsse. Dabei wird eng mit dem Vorlieferanten Telefónica Deutschland zusammengearbeitet, wodurch easybell bundesweit verfügbar ist. 2012 kam die erste Kooperation mit Vitroconnect auf regionaler Ebene hinzu.

Die Voice over IP-Produkte wurden 2012 technisch komplett neu aufgestellt. Eine neue Class V Plattform gehört zu den technisch modernsten in Deutschland. Die neue Technik bietet ein hohes Maß an Flexibilität bei hoher Zuverlässigkeit und

easybell: Preiswert, kompetent und kundenfreundlich

geringen Kosten. Neue Produkte können schnell auf den Markt gebracht werden und die hohe Skalierbarkeit erlaubt es, über das eigene Tochterunternehmen init.voice andere Carrier und große Geschäftskunden einzubinden.

easybell setzt auf Kundenzufriedenheit durch transparente Produkte mit fairen Vertragsbedingungen und kurzen Vertragslaufzeiten. Dadurch wurde eine selbstbestimmte Kundenschicht erreicht, die im Schnitt deutlich länger bei dem Unternehmen bleibt, als sie durch lange Vertragslaufzeiten gebunden wäre. Zusätzlich empfehlen die Kunden easybell in Internetforen und in persönlichen Kontakten als kompetenten und freundlichen Partner weiter. Ein Grundstein dafür ist der exzellente Kundenservice, der im vergangenen Jahr unter 15 Breitbandanbietern in einem Test des Deutschen Instituts für Servicequalität den ersten Platz im Bereich Mailsupport belegt hat. easybell geht auf die modernen Lebensgewohnheiten seiner Kunden ein und erweitert die Reichweite des klassischen Festnetzes: Die IP-basierten Telefonanschlüsse können weltweit genutzt werden, etwa auf Smartphones mit der selbstentwickelten easybell App oder anderen internetfähigen Endgeräten wie VoIP Routern oder IP-Phones. Die Zugangsdaten der Anschlüsse sind für den einzelnen Kunden zugänglich und daher auf vielen Endgeräten parallel nutzbar. Ergänzt werden die Angebote durch innovative Features, wie Fax2Mail, Voice-2Mail und eine hochwertige Online-Anschlussverwaltung.

Darüber hinaus bietet die easybell GmbH weiter klassisches Call by Call und Internet by Call sowie CLS-Anschlüsse an. Im Call by Call und Internet by Call Geschäft gehört sie seit Jahren zu den Marktführern.

2012 war für easybell ein Jahr des rasanten Wachstums. Die Anzahl der geschalteten TAL-Komplettanschlüsse konnte im Geschäftsjahr 2012 verachtfacht werden. Dies gelang in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld, in dem viele DSL-Anbieter es durch den Konkurrenzdruck der Kabelanbieter höchstens noch schaffen, den Kundenverlust zu minimieren.

Das hohe Wachstum wurde ausschließlich aus dem operativen Cashfl ow fi nanziert. Ermöglicht wurde dies durch eine konsequente Automatisierung aller Geschäftsprozesse, sodass easybell mit sehr konkurrenzfähigen Prozesskosten arbeitet. Beim Einkauf von Vorleistungen profi tiert easybell von Synergien innerhalb der ecotel Gruppe.

Weiterhin konnte easybell die Kundengewinnungskosten aufgrund intelligenter Preis- und Vermarktungsstrategien niedrig halten. Dank einer konsequenten Fokussierung auf Empfehlungsmarketing steigert sich der Bekanntheitsgrad durch die steigende Kundenzahl kontinuierlich, ohne die Marketingkosten signifi kant zu erhöhen.

easybell wird den Wachstumskurs konsequent fortsetzen. Weitere technische Innovationen und komplett neue Produktlinien werden zusätzliche Kundengruppen erschließen und die Nutzungsintensität durch Bestandskunden erhöhen. easybell ist aus der deutschen Telekommunikationslandschaft nicht mehr wegzudenken.

Das ecotel Tochterunternehmen nacamar GmbH begleitet Inhalteanbieter und TV-Sender seit Beginn des Streamings kontinuierlich auf ihrem Weg, sich dem Konsumverhalten der Zuschauer anzupassen, und stellt seit über 15 Jahren zuverlässig die passenden Technologien für seine Kunden zu Verfügung. Durch den Wandel der Endgeräte-Technologien vom reinen Fernsehbildschirm über PC und Mobile bis hin zum heutigen internetfähigen Smart-TV einerseits und des Nutzerverhaltens zum "Fernsehen überall" haben sich auch die Anforderungen an nacamar geändert, und so hat sich die ecotel-Tochter über die Jahre vom reinen Streaminganbieter zum New Media Full Service Provider weiterentwickelt. Videoinhalte werden bei nacamar für alle gängigen Endgeräte aufbereitet und ausgespielt, die dafür nötigen Webseiten und Applikationen werden von nacamar gehostet und auf Kundenwunsch sogar programmiert und betrieben. Werbeintegration, persönliche Empfehlungen, ein umfangreiches Statistikportal und Rund-um-die-Uhr-Service für die Kunden runden das aktuelle Leistungsspektrum ab.

Durch die Zugehörigkeit zur ecotel communication AG kann nacamar auf einer hervorragenden Infrastruktur im Rechenzentrum der Konzernmutter aufbauen und seinen Kunden beste Internetanbindungen, hohe Ausfallsicherheit und erstklassigen Service bieten. Das Network Operation Center der ecotel steht auch den nacamar Kunden rund um die Uhr für Störungsmeldungen und Support zur Verfügung.

Aber wie positionieren sich Fernsehsender und Inhalteanbieter als Hauptzielgruppe der nacamar in der heutigen Zeit? Die Neuen Medien haben viele Vorteile für kleine und mittelständische Anbieter, sind aber auch mit dem Fluch behaftet, dass die Bewegtbildangebote auf den internetfähigen Endgeräten immer umfangreicher und unübersichtlicher werden.

Multimediales nutzerorientiertes Fernsehen durch Multiscreen-Playout, Apps und Zusatzdienste von nacamar

Der Regionalsender center.tv Münster ist Kunde bei nacamar und nutzt geschickt die gesamte Palette an Dienstleistungen des Düsseldorfer Streamingspezialisten, um auf allen Endgeräten mit seinem Programm kosteneffi zient präsent zu sein. Die TV-Konsumenten können nun zusätzlich zum regional über NRW-Kabelprovider empfangbaren normalen TV-Programm auf der ganzen Welt von allen Endgeräten aus Neuigkeiten und Interessantes aus der Region Münster anschauen. Einzige Voraussetzung ist eine übliche Internetverbindung mit 2 MBit/s Bandbreite. Hierüber verteilt center.tv Münster einen Livekanal und eine Mediathek mit ausgewählten Sendungen an seine Zuschauer. Kernprodukte dafür seitens nacamar sind der medianac®, eine Online-Video-Plattform, in der center. tv Münster alle Videoinhalte in die passenden Rubriken ablegt und in verschiedene Streaming-Formate wandeln läßt, und onteve®, die Plattform für Multiscreen-Playout, Apps und Zusatzdienste. Der medianac wandelt die abgelegten Videos in alle nötigen Formate um, damit Smartphone, Smart TV und Co. sie über die onteve-Apps reibungslos abspielen können. Auch das 24-Stunden-Programm, der sogenannte Livestream, wird bei nacamar im Rechenzentrum der ecotel empfangen und noch einmal in unterschiedliche Formate umgewandelt.

Auf den internetfähigen Fernsehgeräten und Set-Top-Boxen von Herstellern wie Samsung, Philips, Videoweb, TechniSat u.a.m. kann man über sog. App-Stores ähnlich einer Smartphoneoberfl äche die Applikation von center.tv Münster aufrufen, die eigens für den Sender von nacamar nach dessen Vorstellungen konzipiert wurde, installieren und nutzen. Über die unterschiedlichen Rubriken kann der Zuschauer in der Smart-TV-App ganz nach seinen Wünschen auswählen, was er gerade schauen möchte.

Die ecotel Aktie

Die ecotel Aktie ist seit dem 29. März 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Am 6. August 2007 erfolgte der Wechsel vom Entry Standard in den Prime Standard. Das Grundkapital beträgt 3.900.000 Aktien. Davon hält die Gesellschaft 214.904 eigene Aktien. Somit sind zum 31.12.2012 3.685.096 Aktien ausstehend.

Kursentwicklung 2012

Der Aktienmarkt in 2012 war von einer deutlichen Erholung der Aktienkurse geprägt. Die wesentlichen Indizes verbuchten im Jahresverlauf deutliche Gewinne. Der Dax als Repräsentant der Large-Cap-Unternehmen verbesserte sich in 2012 um 25 %, der TecDax um 18 % bis zum Ende 2012.

Die ecotel Aktie konnte sich diesem Wachstum nicht ganz anschließen. Sie eröffnete das Jahr mit 4,7 EUR. Nachdem sich der Kurs der ecotel Aktie im2. Quartal auf bis zu 5,5 EUR verbesserte, pendelte er sich im restlichen Jahresverlauf bei 5,0 EUR ein und schloss das Jahr mit 5,1 EUR. Insgesamt steigerte sich der Kurs der ecotel Aktie in 2012 um 8 %.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der Aktie lag in 2012 bei 2.631 Stück pro Tag verglichen mit 2.050 Stück im Vorjahr. Zum Jahresende wies ecotel bei einem Aktienkurs von 5,1 EUR und 3.685.096 ausstehenden Aktien eine Marktkapitalisierung von 18,8 Mio. EUR auf.

Investor Relations

In 2012 wurde ein intensiver Dialog mit Investoren, Analysten und Journalisten durchgeführt, um das Handelsvolumen der ecotel Aktie ausbauen und den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Die ecotel Aktie wurde weiterhin durch die Analysten der DZ Bank sowie WGZ Bank research-technisch betreut. Darüber hinaus präsentierte sich ecotel 2012 auf Anlegermessen wie dem Eigenkapitalforum. Für 2013 sind wieder IR Maßnahmen wie die Teilnahme an der Frühjahrskonfe-

Die ecotel Aktie

Kennzahlen Ø 2012

WKN 58543
4
otieru
Datum
Erstn
ng
29.03
.2006
ISIN DE000
58543
43
Aktie
kzahl zum 3
nstüc
012 Durch
1.12.2
3.685
.096
Symb
ol
E4C schnit
tliche
s Tages
volum
en 20
12
2.631
Markt Höchs
tkurs
2012
(€)
5,48
ent ab
segm
08.08
.2007
Prime
Stand
ard
Tiefst
kurs 2
012 (€
)
4,31
Index
-
zugeh
örigke
it
Markt
kapita
lisieru
ng zum 3
012 (€
m)*
1.12.2
18,8
Gattu
ng
Stück
aktien
Desig
nated
Spon
sor
Close
Broth
ers Se
ydler Bank
AG

tien des Unternehmens.

In 2012 führte ecotel ein Aktienrückkaufprogramm durch. Im Zeitraum vom 25. Mai bis 30. Septem ber 2012 hat die ecotel insgesamt 67.404 eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs von 4,9 EUR erworben. Die Anzahl der zurückgekauften Aktien entspricht einem Anteil von 1,73 % des Grundka pitals der Gesellschaft. Somit besaß ecotel Ende 2012 214.904 eigene Aktien, was einem Anteil von

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

zukunftsträchtige und nachhaltige Produktbereiche bereits über 75 % zum B2B-Geschäftskundenumsatz bei.

Je nach Zielgruppe erfolgt der Vertrieb im Bereich Geschäftskundenlösungen über den Direkt- oder den Partnervertrieb mit insgesamt 400 aktiven Vertriebspartnern. Damit verfügt ecotel über einen breiten Zugang zu ihrer Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Geschäftskunden. Darüber hinaus hat sich ecotel als erfolgreicher Partner in der Zusammenarbeit mit mehr als 100 Einkaufsgenossenschaften und Verbundgruppen etabliert.

Im Bereich Geschäftskundenlösungen versorgt das Unternehmen bundesweit ca. 19.000 kleine und mittelständische Unternehmen mit 40 Mio. EUR Jahresumsatz aus verschiedenen Branchen mit standardisierten und individuellen Telekommunikationslösungen.

Verlagerung der Umsatzverteilung im Geschäftskundensegment

1. ECOTEL IM ÜBERBLICK

Die ecotel Gruppe (nachfolgend "ecotel" genannt) ist ein seit 1998 bundesweit tätiges Telekommunikationsunternehmen, das sich auf die Anforderungen von Geschäftskunden spezialisiert hat. ecotel vermarktet Produkte und Dienstleistungen über drei Geschäftsbereiche: "Geschäftskundenlösungen", "Wiederverkäuferlösungen" und "New Business".

Geschäftskundenlösungen

Im Kernbereich "Geschäftskundenlösungen" bietet ecotel bundesweit kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie einzelnen Großkunden ein integriertes Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunkdiensten aus einer Hand an.

Im Bereich der Sprachdienste verfügt ecotel über das komplette Portfolio von Anschluss, Telefonie sowie Mehrwertdiensten. Bei den Datenprodukten erstreckt sich das Angebot von Datenanschlüssen wie ADSL, SDSL, VDSL und Ethernet bis hin zu sicheren Unternehmensvernetzungen via VPN sowie dem Housing von Serverfarmen und das Hosting

Wiederverkäuferlösungen

Im Geschäftsbereich "Wiederverkäuferlösungen" fasst ecotel die Angebote für andere Telekommunikationsunternehmen zusammen. Zudem ist die Gesellschaft im netzübergreifenden Handel mit Telefonminuten (Wholesale) für nationale und internationale Carrier tätig und unterhält hierfür Netzzusammenschaltungen mit mehr als 100 internationalen Carriern. Über das Wholesale-Geschäft wickelt ecotel auch einen Teil der nationalen und internationalen Telefongespräche seiner Geschäftskunden ab. Dem Wiederverkäufersegment zugeordnet ist die Beteiligung an der mvneco GmbH als technischer Dienstleister bzw. Enabler für Mobilfunklösungen.

New Business

Im Bereich "New Business" sind die neuen wachstumsstarken Geschäftsfelder der ecotel vereint. Hierzu gehören unter anderem die nacamar GmbH mit ihrem Streaming-Geschäft für Medienunternehmen sowie die easybell GmbH mit dem Privatkundengeschäft.

von Shared Services (Software as a Service, Cloud Computing). Zudem vermarktet ecotel auch Mobilfunkprodukte und bietet Geschäftskunden kombinierte Festnetz- und Mobilfunkprodukte an.

Über die letzten sechs Jahre hat sich ecotel praktisch neu erfunden und seinen "Umsatzmix" im Geschäftskundenbereich erheblich verändert. In 2006 erwirtschaftete ecotel noch ca. 94 % der Geschäftskundenumsätze mit reinen Preselect Sprachdiensten. Mittlerweile beträgt der Umsatzanteil von Preselection nur noch ca. 21 % der Geschäftskundenumsätze. Bedingt durch gezielte Produktwechsel und hohe Kündigungsquoten, wird sich der Preselection-Umsatzanteil zukünftig noch weiter reduzieren.

Im Gegensatz hierzu konnten die neuen Produktbereiche ihre Anteile am Gesamtumsatz deutlich ausbauen. Neben den ecotel Vollanschlüssen haben sich insbesondere die Daten- und VPN-Umsätze positiv entwickelt. Mit den Vollanschlüssen (43 %), Datendiensten (25 %), Housing/Hosting-Dienstleistungen (8 %) sowie Mobilfunk (3 %) steuern

Vergütung der Organmitglieder

Infrastruktur

ernennen. Es können auch stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Vorstandsmitglieder bestellt der Aufsichtsrat für die Dauer von höchstens fünf Jahren. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Nach der Satzung der Gesellschaft erlässt der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung für den Vorstand. Dem ist der Aufsichtsrat nachgekommen. le Vergütungsansprüche in Höhe von insgesamt TEUR 0 (Vorjahr: 110 TUER) zu. ecotel hat für die Vorstandsmitglieder eine Vermögensschadenshaft- pfl ichtversicherung (D&O-Versicherung) mit ange- messener Selbstbeteiligung abgeschlossen. Zu- dem steht den drei Vorstandsmitgliedern jeweils ein Firmenwagen zu. Das Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft, an welchem zwei Mitglieder des Vorstands teilgenom- men haben, ist 2012 ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste und variable jährliche Vergütung. Für das Geschäfts- jahr 2012 stehen dem Aufsichtsrat keine variablen Vergütungen zu. Ferner hat die ecotel auch für die Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschadens- haftpfl ichtversicherung (D&O-Versicherung) mit an- gemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen. Die Gesamtbezüge der Organe sowie die individu- ellen Vergütungen der Vorstandsmitglieder und Auf- sichtsratsmitglieder sind im Konzernanhang (An-

ecotel besitzt ein eigenes Rechenzentrum auf dem Campus des größten Europäischen Internetkno tens in Frankfurt a.M. und hält ein eigenes zentrales Voice- und Daten-Backbone-Netz vor, um eine op timale Netzzusammenschaltung mit allen wichtigen globalen Carriern sicherzustellen. Für das New-Media-Geschäft unterhält der Kon-

Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft wird ecotel durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Der Aufsichtsrat hat von seiner Ermächtigung Gebrauch gemacht und am 10.10.2012 beschlossen, dass jedes Vorstandsmitglied die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Vorstand oder einem Prokuristen vertritt. Derzeit gehören dem Vorstand der Gesellschaft die Herren Peter Zils (CEO), Bernhard Seidl (CFO) und Achim Theis (CSO) an. Herrn Wilfried Kallenberg (CTO/COO) wurde Gesamtprokura erteilt, welche am 29.11.2012 im Handelsregister eingetragen wurde. merkung [29], "Organbezüge") aufgeführt.

zern ein eigenes Content Delivery Netzwerk (CDN). mvneco GmbH betreibt eine zentrale Mobilfunk-

ecotel betreibt kein eigenes Zugangsnetz, sondern bezieht die TK-Zuführungsleistungen von diversen Vorlieferanten und kann hierdurch jeweils den Be treiber mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auswählen. Als typische Vorlieferanten sind die Deutsche Telekom (DTAG), Vodafone, Versatel, Telefonica, QSC und E-Plus zu nennen. Durch den kundenbezogenen Einkauf der Zuführungsleistung ist ein Großteil der Kostenbasis der ecotel variabel.plattform. IT-seitig betreibt ecotel eigene Systeme für das Auf- tragsmanagement sowie die Rechnungsstellung (Billing). 2. RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN DER GESELLSCHAFT Die von der ecotel communication ag ausgegebe- nen stimmberechtigten Aktien sind am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Teilsegment Prime Standard) zugelassen. Bei dem regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse handelt es sich um einen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 7 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG). Leitungsorgan Gesetzliches Leitungs- und Vertretungsorgan der ecotel communication ag ist der Vorstand der Ge- sellschaft. Gemäß § 5 der Satzung der Gesellschaft besteht der Vorstand aus mindestens zwei Per- sonen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie ei-

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der ecotel erfolgt auf der Grundlage von § 87 AktG und Vorstandsvergütungsgesetz (VorstAG) und umfasst eine feste jährliche Grundvergütung sowie einen variablen Bestandteil. Die Zielvorgaben (z.B. Auftragseingang, EBITDA, Ergebnis je Aktie, Nettoverschuldung) für den variablen Anteil werden jährlich durch den Aufsichtsrat festgelegt. Die Auszahlung des variablen Anteils ist an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt und erfolgt nur in Höhe des zu diesem Zeitpunkt bereits sicher verdienten Anteils. Für das Geschäftsjahr 2012 stehen dem Vorstand variabsammlung. Ausgenommen hiervon sind Änderun gen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen; zu solchen Änderungen ist der Aufsichtsrat ermäch tigt. Hauptversammlungsbeschlüsse werden, soweit die Satzung nicht im Einzelfall etwas anderes anordnet oder zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen stehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stim menmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfas-

nen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands

Änderungen der Satzung

Jede Satzungsänderung bedarf gemäß § 179 AktG grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptver-

Kapitalverhältnisse

Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 3.900.000,00 EUR. Das Kapital ist in 3.900.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien eingeteilt. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR ausgegeben. Das Grundkapital ist in Höhe von 3.900.000,00 EUR vollständig eingezahlt. Jede nennbetragslose Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Stimmrechtsbeschränkungen bestehen nicht. Zum 31.12.2012 hielt ecotel 214.904 eigene Aktien, was einem Anteil von 5,51 % am Grundkapital der Gesellschaft entspricht. Somit beträgt das ausgegebene Kapital in der Bilanz 3.685.096 EUR. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, wie sie sich beispielsweise aus Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern ergeben können, sind dem Vorstand der Gesellschaft nicht bekannt.

Genehmigtes Kapital

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2012 wurde der Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. Juli 2017 einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 1.950.000,00 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen. Die Zahl der Aktien muss sich in demselben Verhältnis wie das Grundkapital erhöhen. Im Geschäftsjahr 2012 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.

Bedingtes Kapital

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2012 wurden die bestehenden bedingten Kapitalia I und II in Höhe von bis zu 1.500.000 EUR bzw. 150.000 EUR vollständig aufgehoben.

Zudem hat die Hauptversammlung am 27. Juli 2012 eine neue bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 1.500.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien beschlossen (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. Juli 2012 bis zum 26. Juli 2017 von der Gesellschaft begeben werden können. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen oder die zur Wandlung verpfl ichteten Inhaber der Wandelschuldverschreibungen ihre Pfl icht zur Wandlung erfüllen und soweit nicht andere Erfüllungsformen zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung gestellt werden. Im Geschäftsjahr 2012 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.

Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Die Hauptversammlung hat die Gesellschaft mit Beschluss vom 30. Juli 2010 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befi nden oder ihr nach dem § 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien läuft bis zum 29. Juli 2015. Im Geschäftsjahr 2012 hat die Gesellschaft im Zeitraum vom 25. Mai bis einschließlich 30. September 2012 insgesamt 67.404 Aktien der ecotel communication ag zu einem Durchschnittskurs von 4,9481 EUR erworben. Der Erwerb der Stückaktien erfolgte entsprechend der Ad-hoc-Mitteilung vom 23. Mai 2012 und wurde durch das von der ecotel communication ag beauftragte Kreditinstitut über die Börse durchgeführt. Die Anzahl der zurückgekauften Aktien entsprach einem Anteil von 1,73 % des Grundkapitals der ecotel communication ag. Zum 31. Dezember 2012 besaß ecotel somit 214.904 eigene Aktien, was einem Anteil von 5,51 % am Grundkapital der Gesellschaft entspricht.

Kapitalbeteiligungen und Kontrollrechte

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Namen der Aktionäre, deren Beteiligung am Grundkapital der Gesellschaft Ende 2012 mehr als 3 % beträgt. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte.

Akti
onä
r
Akti
enb
esitz
(in
%)
Pete
r Zil
s
25,6
4 %
& M
Inte
llect
Inv
estm
ent
ent
ana
gem
Ltd.
25,0
9 %
IQ
Mar
trad
e H
oldi
und
Ma
ng
nag
e
haft
tges
ellsc
mb
H
men
14,5
6 %
PVM
Priv
Valu
es M
edia
AG
ate
9,31
%
Eige
ne A
ktien
5,51
%
Ges
amt
80,1
1 %

Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Eine Stimmrechtskontrolle für den Fall, dass Arbeitnehmer am Gesellschaftskapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, liegt nicht vor.

Auswirkungen potenzieller Übernahmeangebote

Die Darlehensgewährung einzelner Banken ist auf der Grundlage erfolgt, dass die Beteiligung von Herrn Peter Zils an der ecotel einen Anteil von25 % zuzüglich einer Stimme am Grundkapital während der gesamten Laufzeit des Darlehensvertrags nicht unterschreitet oder gänzlich aufgegeben wird. Ferner darf die direkte oder indirekte Beteiligung der ecotel an der nacamar GmbH einen Anteil von

75 % des Stammkapitals nicht unterschreiten. Weitere Vereinbarungen zwischen ecotel und anderen Personen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, bestehen nicht. Für die Vorstandsmitglieder der ecotel bestehen keine Vereinbarungen für Entschädigungen im Fall einer Übernahme.

Im Falle eines Kontrollwechsels bei der ecotel communication ag oder der ecotel private GmbH hat der zweite Gesellschafter der easybell GmbH, die Consultist GmbH, das Recht, einen solchen Teilgeschäftsanteil an der easybell GmbH von der ecotel communication ag oder der ecotel private GmbH zu erwerben, dass sie mindestens eine Beteiligung von 51 % an der easybell GmbH erreicht. Der Kaufpreis muss dem Marktwert des Teilgeschäftsanteils entsprechen.

sowie die größte deutsche Radio-Streaming-Plattform (freestream) im konzerneigenen Rechenzentrum mit Anbindung an alle wichtigen nationalen und internationalen Netze. Die nacamar GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und beschäftigte 2012 durchschnittlich 16 Mitarbeiter (Vorjahr: 17 Mitarbeiter).

ecotel private GmbH

Die ecotel private GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der ecotel. Das Unternehmen wurde im Jahr 2003 gegründet und betreibt Sprachdienste an Privatkunden. Die ecotel private GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die ecotel private GmbH hält 51 % der Anteile an der easybell GmbH.

easybell GmbH

Die easybell GmbH hat ihren Sitz in Berlin und beschäftigte 2012 mit ihren Tochterunternehmen durchschnittlich 14 feste Mitarbeiter (Vorjahr: 12 Mitarbeiter). Die Gesellschaft bietet Privatkunden innovative und preisaggressive Telekommunikationsprodukte. Gegenwärtig ist die easybell GmbH im Bereich Festnetzanschluss, Sprache sowie DSL unterwegs. Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich über Telekommunikations-Preisportale. Zudem hält das Unternehmen 100 % der Anteile an der Sparcall GmbH, welche die Call-by-Call Nummer "01028" vermarktet, sowie 100 % der Anteile an der carrier-services.de GmbH, welche die Call-by-Call-Nummer "010010" und "01041"(Tellina) vermarktet. Im November 2011 wurde die init.voice GmbH mit Sitz in Berlin zur Abwick-

Struktur und Beteiligung von ecotel

3. STRUKTUR UND BETEILIGUNGEN DERGESELLSCHAFT

Die ecotel communication ag als Muttergesellschaft hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf. 2012 beschäftigte die Gesellschaft inklusive Vorstand und Auszubildenden ohne ihre Tochtergesellschaften 159 Mitarbeiter, 1 Mitarbeiter weniger als durchschnittlich 2011.

Die Tochterunternehmen und Beteiligungen der ecotel communication ag haben ihre Standorte in Deutschland und beschäftigten 2012 inklusive Geschäftsführern und Auszubildenden durchschnittlich 54 feste Mitarbeiter (nach 54 Mitarbeitern in 2011).

nacamar GmbH

Die nacamar GmbH wurde ursprünglich 1995 gegründet. Die Gesellschaft fi rmierte zwischenzeitlich unter World Online und später als Tiscali Business GmbH. Nachdem ecotel in 2007 das Unternehmen zu 100 % erworben hatte und in 2009 das B2B-Geschäft der Gesellschaft auf die Muttergesellschaft verschmolzen hat, agiert nacamar nunmehr als eigenständiger Service-Provider im New-Media-Geschäft und bietet Unternehmen aus der Medienbranche ein weitgefächertes Angebot an Medienapplikationen an. Hierzu gehören die Aufbereitung sowie das Streaming von Audio- und Videoinhalten für verschiedenste Endgeräte, das Management von Medienbibliotheken für Unternehmen sowie eine eigene Werbevermarktung. nacamar betreibt ein eigenes Content-Delivery-Netzwerk (CDN)

20 %

ecotel communication ag Sitz: Düsseldorfecotel private ag Sitz: Düsseldorfnacamar GmbHSitz: Düsseldorfmvneco GmbHSitz: Düsseldorf100 %100 %49 %49 %carrier-services.de GmbHSitz: Berlin100 %easybell GmbH Sitz: BerlinSparcall GmbH Sitz: Berlin51 %init.voice GmbHSitz: Berlin100 %synergyPLUS GmbH Sitz: Rathenow100 %Mediagate Participations S.á.r.l.

Sitz: Luxemburg

mvneco GmbH

ecotel hat im April 2007 mit anderen Konsortialpartnern die mvneco GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. ecotel hält 48,7 % der Anteile des Unternehmens. 2012 beschäftigte die mvneco GmbH durchschnittlich 15 feste Mitarbeiter (Vorjahr: 13 Mitarbeiter). Sie fungiert als technischer Dienstleister und ermöglicht als sogenannter Mobile Virtual Network Enabler (MVNE) anderen Telekommunikationsunternehmen, wie etwa der ecotel communication ag, den Einstieg in den Mobilfunkmarkt. Dabei wird die technische Plattform von der mvneco GmbH an das Vermittlungsnetz eines Mobilfunknetzbetreibers (z.B. E-Plus) angeschlossen, wodurch das Angebot eigener Mobilfunkdienste ermöglicht wird.

synergyPLUS GmbH

Mediagate Participations S.à.r.l.

über Mediagate noch kein operatives Geschäft abgewickelt.

4. UNTERNEHMENSSTEUERUNG DES KONZERNS

Die synergyPLUS GmbH, Rathenow, wurde im Februar 2009 gegründet. Die synergyPLUS GmbH agiert als exklusiver Vertriebspartner der ecotel und vermarktet insbesondere die neuen Vollanschlussprodukte in Verbindung mit den ergänzenden ecotel Mobilfunklösungen als Konvergenzprodukt über Telesales und Handelsvertreter. Das Telesales- und Handelsvertreter-Konzept ermöglicht es, die Fixkosten niedrig zu halten und gleichzeitig den Zugriff auf einen direkt steuerbaren Vertrieb zu haben. 2012 beschäftigte die synergyPLUS GmbH 9 feste Mitarbeiter (Vorjahr: 12 Mitarbeiter). ecotel hält 49 % der Anteile des Unternehmens.lisierten Ausblick auf das Geschäftsjahresende. Zudem erfolgt eine kontinuierliche Liquiditäts-, Investitions- und Working-Capital-Überwachung. Zur Steuerung werden bereichsbezogene spezifi sche Kennzahlen (z.B. Minutenvolumen, Preis je Minute, Einkaufsmarge, Mengengerüste) verwendet, die in einem Reportingsystem abgebildet werden. 5. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGDie aktivierten Entwicklungsaufwendungen betrugen im Jahr 2012 TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 174). Sie betreffen im Wesentlichen eine eigenentwickelte Softwarelösung für die neue Verfügbarkeitsabfrage.

ecotel steuert die drei Geschäftsbereiche nach der Maßgabe der strategischen Gesamtausrichtung des Konzerns. Es gibt eine Gesamt-Budgetplanung, in die die Jahresbudgets der Geschäftsbereiche sowie der Konzernunternehmen einfl ießen. Die Planung erfolgt auf Produktebene nach dem Kostenträgerverfahren. Dabei werden den Erlösarten die direkten variablen Kosten je Produkt zugeordnet und eine Rohmarge je Produkt ermittelt. Die produktübergreifenden indirekten Kosten sowie die Personalkosten werden separat geplant. Die unterjährige Berichterstattung erfolgt monatlich auf Umsatz-, Ergebnis- und Cashfl ow-Ebene je Bereich mit detaillierter Analyse der Abweichungen gegenüber der Planung und dem Vorjahr sowie einem regelmäßig aktua-

Am 23. Mai 2012 hat die ecotel communication ag einen Kapitalanteil von 20,27 % an der neu gegründeten Mediagate Participations S.à.r.l. mit Sitz in Mamer (Luxemburg) durch Leistung einer Bareinlage in Höhe von TEUR 4 erworben. Der Zweck der Gesellschaft ist die Gewinnung und Abwicklung von New-Media-Geschäft in Luxemburg. In 2012 wurde Das Wirtschaftswachstum in Deutschland betrug in 2012 laut statistischem Bundesamt nur noch0,7 % – nach 3,0 % Wachstum im Vorjahr. Wichtigster Wachstumsmotor war der Export. Für 2013 stimmen Ökonomen die deutsche Wirtschaft auf ein geringeres Wachstum als im abgelaufenen Jahr ein. Die Prognosen bewegen sich in einer Spannbreite von 0,3 bis knapp 1,0 %.

6. MARKT- UND WETTBEWERBSUMFELD

Telekommunikations-Marktvolumen sank auch 2012

2012 sank der Gesamtmarkt für Telekommunikationsdienste (inklusive Kabelnetze) in Deutschland leicht von 60,2 Milliarden EUR auf 60,1 Milliarden EUR (Quelle: VATM-Marktanalyse 2012, S. 5). Der Anteil der alternativen Wettbewerber am Gesamtmarkt erhöhte sich dank der Zuwächse im Breitband-Kabelnetz von 59 % auf 62 %.

Der Festnetzmarkt, bestehend aus Anschlüssen, Sprach- und Datendiensten, machte dabei mit einem Außenumsatz von 30,9 Milliarden EUR 51 % des Gesamtmarktes an Telekommunikationsdienstleistungen aus.

Der Mobilfunkumsatz konnte aufgrund des gestiegenen Datenverkehrs von 24,6 Milliarden EUR auf 24,8 Milliarden EUR leicht zulegen. Die Zahl der aktivierten SIM-Karten lag Ende 2012 leicht oberhalb des Vorjahreswertes bei ca. 115 Mio. Stück. Davon machen die M2M SIM-Karten mittlerweile ca. 3 % aus.

Festnetz-Komplettanschlüsse in Mio.

Mittlerweile haben die alternativen Wettbewerber im Festnetz mehr als 15 Mio. eigene Telefonanschlüsse geschaltet (inklusive der Sprachzugänge über Kabel-TV-Netze) und kommen somit bei 38 Mio. Telefonanschlüssen auf einen Marktanteil von über 40 % (Quelle: VATM-Marktanalyse 2012, S. 11). Während die Zahl der klassischen Vollanschlüsse bei den Wettbewerbern mittlerweile zurückgeht, ist bei den entbündelten Voice-over-IP-Anschlüssen und bei Kabel-TV-Komplettanschlüssen ein deutliches Wachstum zu beobachten.

Ende 2012 gab es in Deutschland über 28 Mio. Breitbandanschlüsse, nach 27 Mio. Breitbandanschlüssen Ende 2011. Dabei entfi elen 9 Mio. Anschlüsse (33 %) auf den entbündelten Teilnehmerzugang, 2 Mio. Anschlüsse (6 %) auf Resale DSL / Wholesale DSL / IP Bitstream, 13 Mio. Anschlüsse (45 %) auf die DTAG sowie 4 Mio. Anschlüsse (15 %) auf Kabel-TV. 0,3 Mio. Haushalte (1 %) sind mittlerweile über einen breitbandigen Glasfaserzugang angeschlossen. Die Wettbewerber der DTAG haben einen Marktanteil von 55 % (Quelle: VATM-Marktanalyse 2012, S. 13).

Der Anteil der Wettbewerber der DTAG am Verkehrsvolumen bei Sprachdiensten beträgt in etwa 59 % des gesamten Verkehrsvolumens im deutschen Festnetzmarkt. Der Anteil der Sprachverbindungsminuten über Komplettanschlüsse an der Gesamtmenge von Festnetzminuten, die von Wettbewerbern realisiert werden, beträgt über 87 %. Jedoch beobachtet man bei den Call-by-Callund Preselection-Volumina (VNB Vorwahl aus dem Netz der DTAG) eine Bodenbildung (Quelle: VATM-Marktanalyse 2012, S. 10).

Trends im B2B-Markt

Ähnlich wie im Vorjahr ist die Umsatzentwicklung im Geschäftskundensegment (B2B) in Deutschland rückläufi g, im Wesentlichen getrieben durch die weiterhin hohe Wettbewerbsintensität. Darüber hinaus wird die traditionelle Voice-Technologie immer mehr durch Voice-over-IP-Lösungen ersetzt.

Wichtige TK-Trends der Zukunft im Geschäftskundenbereich sind der kontinuierliche Ausbau an breitbandigen Internetzugängen sowohl über Festnetz (Glasfaser, Vectoring) als auch über Mobilfunk (LTE, HSPA+), die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX / IP Centrex) sowie das stärkere Zusammenwachsen von Telekommunikation und IT.

Ein bedeutsamer aktueller IT Trend ist 'Cloud Computing' mit seinen Ausprägungen Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS). Im Wesentlichen geht es dabei um das Verlagern von lokalen Rechenleistungen (Hardware) und Applikationsprogrammen (Software) sowie der Datenhaltung (Content) in zentrale und hochperformant abgesicherte Rechenzentren eines ITK Dienstleisters, auf die der Nutzer über breitbandige und gesicherte Anbindungen zugreift.

Weitere wichtige ITK Trends sind (Quelle: Deloitte: Telekommunikationsdienste von morgen):

  • eHealth / Telemedizin
  • Mobile Payment / kontaktloses Bezahlen
  • Smart Energy / Intelligente Stromnetze
  • Connected Car
  • Cloud Media / Allverfügbarkeit der Inhalte

Regulatorische Trends

ecotel unterliegt als Telekommunikationsunternehmen der Aufsicht der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA). Die BNetzA fördert die Liberalisierung und Marktöffnung der Telekommunikationsbranche.

Wichtige aktuelle Themengebiete sind:

  • Herausforderung des fl ächendeckenden Ausbaus mit modernen Hochleistungsnetzen im Festnetz und Mobilfunk inklusive verbesserter Rahmenbedingungen für wettbewerbskonforme Infrastrukturinvestitionen

  • Diskriminierungsfreie Regulierung der breitbandigen Erschließung der Kabelverzweiger (Vectoring)

  • Sicherstellung einer fl ächendeckenden gleichartigen Grundversorgung in städtischen und ländlichen Räumen mit Telekommunikationsdiensten (Universaldienstleistungen) inklusive breitbandigerAnschlüsse zu erschwinglichen Preisen

  • Netzneutralität (d.h. gleichberechtigte und unveränderte Übertragung von Datenpaketen durch Carrier, unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben)

  • Modernisierung der bestehenden Datenschutzregeln

7. GESCHÄFTSENTWICKLUNG 2012

Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die wichtigsten Ereignisse des Geschäftsjahres 2012 der ecotel gegeben.

Unterzeichnung des Hauptvertrags mit Allianz

Weiterer Ausbau des Geschäfts mit derING-DiBa

Im April 2012 erhielt ecotel einen weiteren Großauftrag von der ING-DiBa für die Implementierung, das Housing sowie den Managed Service der ING-DiBa Webfarm.

Abschluss eines B2B-Mobilfunkvermarktungsvertrags mit Vodafone

Im November 2012 hat die Allianz den Hauptvertrag mit ecotel zur Anbindung ihrer Agenturen unterzeichnet. Im Zuge des laufenden Projekts "Allianz Global Network (AGN)" zur Digitalisierung und Optimierung des Informationsaustausches zwischen Agenturen und Zentrale verbindet ecotel bis zu 10.000 Agenturstandorte mit der Unternehmenszentrale und versorgt diese mit Sprach- und Datendiensten. Um den umfangreichen Leistungs- und Sicherheitsanforderungen des Großkonzerns zu entsprechen, werden performante Business-DSL-, Ethernet- und LTE-Anbindungen über ein Virtual Private Network (VPN) mit MPLS-Technologie eingesetzt. Damit wird der schnelle und sichere Informationstausch der Agenturen mit der Zentrale speziell für die zukünftige Nutzung von Cloud Services ermöglicht. Zur zusätzlichen Datensicherheit wird eine moderne IP-Sec- und Web-Proxy-Plattform im ecotel Rechenzentrum aufgesetzt und betrieben. Abgerundet wird das Großprojekt durch einen Managed Router Service sowie einen interaktiven Monitoring Service rund um die Uhr. ecotel übernimmt damit den gesamten Infrastruktur-Service für das Agenturnetz in Deutschland. lung erfolgt mit den Tarifnamen und Formularen von Vodafone. Besonderes ecotel Merkmal ist dabei die kostenlose Erreichbarkeit der kundeneigenen Vodafone Mobilfunkkarten von den ecotel Vollanschlüssen. Nach erfolgreichem Vermarktungsstart soll in einem zweiten Schritt eine eigenständige Mobilfunklösung im ecotel Brand aufgesetzt werden. Erfolgreiche Vermarktung der Datenprodukte Bei der Vermarktung seiner Datenprodukte konnte ecotel in 2012 seinen Erfolg aus dem Vorjahr fortführen. Unter anderem wurden in 2012 150 neue breitbandige Ethernet-Leitungen und 300 SHDSL-Leitungen vermarktet. Verbesserung der Kostenbasis durch niedrigere Terminierungsentgelte in 2013 Im November 2012 gab die Bundesnetzagentur ihre vorläufi gen Entgeltgenehmigungen für die Festnetz- und Mobilfunkterminierung bekannt. Die daraus resultierende signifi kante Reduzierung der Terminierungsentgelte ist ein wesentlicher Treiber für ecotel zur möglichen Verbesserung des Rohertrags in 2013.

Im Oktober 2012 unterzeichnete ecotel eine Kooperationsvereinbarung mit Vodafone zur Vermarktung

des kompletten B2B-Mobilfunk-Produktportfolios des Düsseldorfer Telekommunikationskonzerns als Ergänzung zum erfolgreichen Produktbereich "ISDN-Vollanschlüsse". In der ersten Vermarktungsphase agiert ecotel als Vermittler der Tarife im Vodafone-Branding, auch die Auftragsabwick-

Erfolgreiche Umsetzung der Verfügbarkeitsabfrage

Zur Prüfung der Verfügbarkeit sämtlicher an einem Kundenstandort verfügbaren ecotel Produkte, vom Festnetz-ISDN-Vollanschluss über sämtliche DSL-Varianten bis hin zur Ethernet-Festverbindung, ist es seit Herbst 2012 mit der neuen, webbasierten Verfügbarkeitsabfrage möglich, die Schnittstellen verschiedenster Vorlieferanten in einem konsolidierten Tool zusammenzuführen. Mit einer Abfrage kann damit in Sekundenschnelle das jeweils beste

1. ERTRAGSLAGE

2012 wurde ein Konzernumsatz in Höhe von94,3 Mio. EUR erzielt (Vorjahr: 84,5 Mio. EUR). Die Umsatzsteigerung von 12% ist im Wesentlichen auf den Bereich Wiederverkäufer zurückzuführen. Der Rohertrag (Umsatzerlöse minus Materialaufwand) erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2 % von 24,6 Mio. EUR auf 25,1 Mio. EUR. Die Rohertragsmarge reduzierte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 29 % auf 27 %.

Steigende Roherträge im Geschäftskundensegment

Der Bereich Geschäftskundenlösungen erzielte einen Anteil von 43 % (Vorjahr: 49 %) an den Gesamterlösen und einen Anteil von 75 % (Vorjahr: 76 %) am Rohertrag der ecotel-Gruppe. Der Umsatz im Geschäftskundensegment betrug 40,8 Mio. EUR verglichen mit 41,6 Mio. EUR im Vorjahr. Der Rohertrag lag 2012 bei 18,9 Mio. EUR nach 18,7 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Die Rohertragsmarge erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 45 % auf 46 %.

Rückläufi ge Umsätze im Wiederverkäufersegment

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

ten sich im Vergleich zum Vorjahr von 12,3 Mio. EUR auf 12,7 Mio. EUR. Der Rohertrag erhöhte sich von 4,5 Mio. EUR auf 5,2 Mio. EUR. Dies ent spricht einer Rohertragsmarge von 41 %.

Höhere sonstige betriebliche Erträge

Der Geschäftsbereich Wiederverkäuferlösungen trug mit 43 % (Vorjahr: 36 %) zu den Gesamterlösen und mit 4 % (Vorjahr: 6 %) zum gesamten Rohertrag bei. Der Umsatz in diesem Segment erhöhte sich um 33 % von 30,6 Mio. EUR auf 40,8 Mio. EUR. Der Rohertrag reduzierte sich von 1,4 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR. Dies entspricht einer Rohertragsmarge von 2 %. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 6,8 Mio. EUR und blieb damit 4% unterhalb des Vorjahresni veaus von 7,1 Mio. EUR, da im Vorjahr ein Sonder effekt aufgrund der höheren sonstigen betrieblichen Erträge enthalten war.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich in 2012 auf 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR). Der Rückgang erklärt sich im Wesentlichen durch den im Vorjahr erfolgten Verkauf der Geschäftsak tivitäten der i-cube an die infi nity3 GmbH, dem im Geschäftsjahr keine vergleichbaren Erlöse gegen überstehen.

Höherer Personalaufwand und niedrigere sons tige betriebliche Aufwendungen

Steigende Umsätze und Roherträge im New-Business-Segment Der Geschäftsbereich New Business trug mit 13 % (Vorjahr: 15 %) zu den Gesamterlösen und mit 21 % (Vorjahr: 18 %) zum gesamten Rohertrag bei. Die New-Business-Umsätze erhöh-Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 3,3 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR. Hiervon entfallen 1,6 Mio. EUR auf die planmäßigen Abschreibungen von immateriellen Vermögensständen wie Entwicklungskosten und Kundenstämmen sowie 1,8 Mio. EUR auf die plan mäßigen Abschreibungen von Sachanlagen.

Der Personalaufwand erhöhte sich 2012 um0,3 Mio. EUR von 9,7 Mio. EUR auf 10,0 Mio. EUR. Die Mitarbeiterzahl der konsolidierten Unternehmen (mit Minderheitsgesellschaften) blieb wie im Vorjahr bei 214. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen redu-

zierten sich leicht von 9,5 Mio. EUR auf 9,3 Mio. EUR.

Außerplanmäßige Wertberichtigungen belasten das EBIT und Konzernergebnis

Ergebnis an einem möglichen Kundenstandort unter Berücksichtigung aller Lieferanten sowie möglicher Produktalternativen mit entsprechenden Bandbreiten ausgegeben werden.

Modernisierung des ecotel Rechenzentrums

Nachdem das ecotel Rechenzentrum in der ersten Jahreshälfte erfolgreich zertifi ziert wurde (Datacenter Star Audit & ISO-27001), wurde in der zweiten Jahreshälfte die Kühlung des Rechenzentrums weiter optimiert. Dabei wurden neue Kaltwassererzeuger auf dem Dach des Rechenzentrums installiert, welche doppelt abgesichert sind (n+1-Redundanz) und mit freier Kühlung funktionieren. Das bedeutet, dass unterhalb einer bestimmten Außentemperatur die Außenluft zur Kühlung verwendet wird. Neben der Stromersparnis bei der Kühlung und der Verbesserung der Energieeffi zienz wird das Rechenzentrum gleichzeitig "grüner" und umweltfreundlicher.

Die außerplanmäßigen Wertminderungen in Höhe von 3,1 Mio. EUR umfassen im Wesentlichen die vollständigen Abschreibungen des Firmenwerts (Goodwill) bei der Tochtergesellschaft nacamar. Der Goodwill entstand im Rahmen des Erwerbs der Gesellschaft im Jahr 2007. Aufgrund des Verlusts des größten Kunden im ersten Halbjahr 2011 und der als wahrscheinlich eingeschätzten, jedoch nicht eingetretenen Akquise von zwei Großkunden wurde dieser vollständig wertberichtigt.

Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich somit auf 0,4 Mio. EUR, nach 3,1 Mio. EUR im Vorjahr. Ohne die Sonderabschreibung hätte das bereinigte EBIT 3,5 Mio. EUR betragen.

Das Finanzergebnis betrug 2012 -1,3 Mio. EUR nach -0,4 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2011. Im Finanzergebnis wurden die Gesellschafterdarlehen an den 49%-Beteiligungen mvneco GmbH und synergyPLUS GmbH in Höhe von 0,9 Mio. EUR teilweise wertberichtigt. Hintergrund für die Sonderabschreibungen ist die verschlechterte Finanzkraft beider Gesellschaften. Bei der mvneco GmbH führt insbesondere der in 2013 zu erwartende Verlust eines Großkunden zur Eintrübung der Erfolgsaussichten. Der Restwert dieser Darlehen beläuft sich nunmehr auf 1,4 Mio. EUR. Weitere Aufwendungen im Finanzergebnis sind Zinsen in Höhe von 0,2 Mio. EUR, Aufwendungen für die Kapitalmarktbetreuung in Höhe von 0,1 Mio. EUR sowie eine fi nanzielle Schuld für den negativen Barwert eines Wechselkurssicherungsgeschäfts in Höhe von 0,1 Mio. EUR.

Der Steueraufwand für 2012 lag bei 0,8 Mio. EUR und setzt sich aus 0,9 Mio. EUR effektivem Steueraufwand sowie 0,1 Mio. EUR latentem Steuerertrag zusammen.

Das Konzernergebnis 2012 vor Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter betrug -1,6 Mio. EUR nach 1,7 Mio. EUR im Vorjahr. Das Konzernergeb-

Auf der Passivseite reduzierte sich das Eigenkapital um 10 % von 21,4 Mio. EUR auf 19,3 Mio. EUR. Somit reduzierte sich die Eigenkapitalquote von 47 % Ende 2011 auf 45 % Ende 2012. Die langfris tigen Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich um 27 % von 7,6 Mio. EUR auf 5,5 Mio. EUR. Davon entfallen 0,7 Mio. EUR auf passive latente Ertrag steuern. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöh ten sich um 9 % von 16,4 Mio. EUR auf 17,8 Mio. EUR. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten (Finanz verbindlichkeiten minus liquide Mittel) betrugen Ende 2012 -0,2 Mio. EUR, was einer Reduktion um 3,3 Mio. EUR verglichen mit dem Vorjahr entspricht.

4. GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFT-LICHEN LAGE DES KONZERNS

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die wirt schaftliche Lage des ecotel Konzerns trotz des Kon zernfehlbetrags (vor Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter) in Höhe von 1,6 Mio. EUR weiter verbessert. Dazu trug insbesondere die positive Umsatzentwicklung bei, die die Grundlage für die erfolgreiche Reduzierung der Finanzverbindlichkei-

21,1 Mio. EUR. Der Goodwill reduzierte sich durch die Sonderabschreibung auf 8,9 Mio. EUR. Der Wert der Kundenbeziehungen verringerte sich auf grund der laufenden Abschreibungen von 3,1 Mio. EUR auf 2,5 Mio. EUR. Die kurzfristigen Vermö genswerte (ohne liquide Mittel) reduzierten sich von 14,6 Mio. EUR auf 13,9 Mio. EUR. ten und der damit einhergehenden Entlastung des Finanzergebnisses bildete. bei -2,8 Mio. EUR (Vorjahr: -4,5 Mio. EUR) und um- fasst die Tilgung von Finanzkrediten in Höhe von 2,5 Mio. EUR, Zahlungen für den Rückerwerb ei- gener Aktien in Höhe von 0,3 Mio. EUR, die Auf- nahme neuer Finanzkredite in Höhe von 0,6 Mio. EUR, Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter in Höhe von 0,2 Mio. EUR sowie Zinsauszahlungen in Höhe von 0,4 Mio. EUR. Der Bestand des Finanzmittelfonds hat sich von 6,2 Mio. EUR Anfang 2012 auf 7,5 Mio. EUR Ende 2012 wesentlich erhöht. ecotel hat eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von 2,9 Mio. EUR. Davon waren Ende 2012 1,2 Mio. EUR als Aval genutzt. Somit standen noch 1,7 Mio. EUR zur weiteren Verfügung. Die Gesellschaft war wie in den Vorjahren in der Lage, ihren Zahlungsverpfl ichtungen uneinge- schränkt und termingerecht nachzukommen. Wich- tige Ziele des Finanzmanagements sind zudem die Einhaltung der mit Banken vereinbarten Financial Covenants sowie die Minimierung von Kredit-, Zins- und Währungsrisiken, soweit diese einen wesentli- chen Einfl uss auf die Finanzlage ausüben können. Hierzu verweisen wir auf unsere Ausführungen im Risikobericht. 3. VERMÖGENSLAGE Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2012 42,7 Mio. EUR, was einer Reduktion um 6 % ge- genüber 45,4 Mio. EUR zum 31. Dezember 2011 entspricht. Der Rückgang der Bilanzsumme ist im Wesentlichen durch die Wertminderung immateri-

eller Vermögensgegenstände (z.B. Goodwill, Kun denstamm) sowie die Tilgung der Finanzkredite bedingt, welche beide zu einer Bilanzverkürzung führten.

Auf der Aktivseite reduzierten sich die langfristigen Vermögenswerte um 14 % von 24,5 Mio. EUR auf nis 2012 nach Anteilen nicht beherrschender Ge- sellschafter belief sich auf -2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,70 EUR (Vorjahr: 0,29 EUR). Das um die Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis hätte 1,4 Mio. EUR betragen mit einem bereinigten Er- gebnis je Aktie von 0,38 EUR. Abgleich der Prognosen mit dem tatsächlichen Geschäftsverlauf Mit 94,3 Mio. EUR lag der tatsächlich erwirtschafte- te Umsatz oberhalb des prognostizierten Intervalls von 80-90 Mio. EUR. Das erwirtschaftete EBITDA lag mit 6,8 Mio. EUR am oberen Ende des Prognosekorridors von 6-7 Mio. EUR. Ebenfalls konnte die geplante Reduzierung der Net- tofi nanzverbindlichkeiten auf unter 0 EUR (inklusive der Nachrangtranche) übertroffen werden und lag zum Stichtag bei -0,3 Mio. EUR. 2. FINANZLAGE Der Cashfl ow aus laufender Geschäftstätikeit für 2012 betrug 6,8 Mio. EUR, verglichen mit 6,3 Mio. EUR im Vorjahr. Das Working Capital (Dif- ferenz aus Forderungen und Verbindlichkeiten) re- duzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. EUR. Der Cashfl ow aus Investitionstätigkeit 2012 betrug -2,7 Mio. EUR nach -1,6 Mio. EUR im Vorjahr. Er setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Inves- titionen von 0,4 Mio. EUR in Softwarelizenzen und eigenentwickelte Software sowie Investitionen von 2,4 Mio. EUR für Server-, Netzwerk-, Router- und Rechenzentrumsinfrastruktur sowie Einzahlun- gen aus dem Verkauf von Anlagevermögen sowie Zinseinzahlungen in Höhe von 0,1 Mio. EUR. Der Cashfl ow aus Finanzierungstätigkeit lag 2012

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine nennenswerten Änderungen der Rahmenbedingungen. Weder änderte sich das wirtschaftliche Umfeld in einem Maße, dass es wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten der ecotel hatte, noch stellte sich die Branchensituation anders dar als zum 31. Dezember 2012.

Risikobericht

1. RISIKOMANAGEMENT UND INTERNES KONTROLLSYSTEM

Zur frühzeitigen Identifi zierung und Bewertung von unternehmerischen und bestandsgefährdenden Risiken sowie zum richtigen Umgang hiermit setzt ecotel ein entsprechendes Risikomanagementsystem ein.

Die konzernweite Verantwortung der Früherkennung und Gegensteuerung von Risiken liegt beim Vorstand. Für die kontinuierliche Identifi zierung und Bewertung von Risiken im Unternehmen unterstützen ihn dabei die Geschäftsführer der Tochterunternehmen sowie Mitglieder der Geschäftsleitung von ecotel.

Zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterhält ecotel ein Internes Kontrollsystem (IKS), welches in regelmäßigen Abständen überarbeitet

Mit Hilfe eines quartalsweise erscheinenden Risikoreports verfolgen der Vorstand und der Aufsichtsrat das gesamte Jahr hindurch die identifi zierten Risiken mit Bezug auf das geplante Ergebnis. Der Fokus liegt dabei auf der Identifi kation des Handlungsbedarfs und dem Status der eingeleiteten Maßnahmen zur systematischen Steuerung der identifi zierten Risiken. In Form einer Risikomatrix sind dabei jeweils alle wesentlichen Risiken aufgeführt, die das Ergebnis und den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Alle Risikopotenziale werden nach Wahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe bewertet. Zudem werden die Risiken mit Bezug auf das geplante Ergebnis der Gesellschaft als potenzielle Planabweichung quantifi ziert. Abschließend sind hinter jedem Risikopotenzial die eingeleiteten Maßnahmen zur Steuerung enthalten. Zur IFRS-Abschlusserstellung sowie zu komplexeren Bilanzierungssachverhalten werden externe Dienstleister hinzugenommen. Gleiches gilt für die Erstellung der Steuererklärung. Darüber hinaus erfolgt eine Überwachung der zentralen Finanzkennzahlen durch einen regelmäßigen Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsanalyse. 2. RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNGIm Rahmen der Geschäftstätigkeit ist ecotel mit operativen Risiken, fi nanzwirtschaftlichen Risiken, strategischen Risiken sowie mit Risiken des Marktumfelds konfrontiert.Operative Risiken Operative Risiken sind eher kurzfristiger Natur und konzentrieren sich bei ecotel hauptsächlich auf mögliche Ausfälle, Fehler und Kapazitätsengpässe

wird. Das Risiko der Finanzberichterstattung besteht darin, dass die Jahres- und Zwischenabschlüsse Falschdarstellungen enthalten könnten, die möglicherweise wesentlichen Einfl uss auf die Entscheidungen ihrer Adressaten haben. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem zielt darauf ab, mögliche Fehlerquellen zu identifi zieren und die daraus resultierenden Risiken zu begrenzen. Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ist das interne Kontrollsystem derart gestaltet, dass für alle wesentlichen Geschäftsvorfälle das 4-Augen-Prinzip eingesetzt wird und dass in der Buchhaltung eine Funktionstrennung zwischen den Abteilungen (Kreditoren, Debitoren) vorliegt. Für die korrekte Bilanzierung werden Kontierungsrichtlinien eingesetzt.

von Infrastruktur (z.B. Backbone, Rechenzentrum, Vermittlungstechnik, Server-Farmen) sowie auf die korrekte und zeitnahe Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse in den Bereichen Provisionierung, Rechnungsstellung, Forderungsmanagement sowie der Kundenbetreuung.

Die Sicherstellung einer maximal hohen Verfügbarkeit von Infrastruktur durch entsprechende Systemredundanzen sowohl auf Vermittlungstechnik- als auch auf Leitungsseite ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung der Risiken, die ecotel konsequent umsetzt. Die Implikationen eines möglichen Ausfalls der eigenen Vermittlungstechnik sind dadurch minimiert, dass nur der internationale B2B- sowie der Wholesale-Verkehr über die eigenen Vermittlungssysteme terminiert wird und der größte Teil des B2B-Sprachverkehrs in den Netzen der Vorlieferanten verbleibt. Für den Mobilfunkverkehr besteht ein Fallback-Szenario, dass bei einem Ausfall des eigenen Netzes der Verkehr über das Netz des Vorlieferanten geroutet wird. Im Bereich der Verfügbarkeit der Server-Farmen des nacamar CDN sind die Server-Farmen in getrennten Räumlichkeiten vollständig dupliziert.

Im Bereich der Rechenzentrum-Infrastruktur liegen potenzielle Risiken im Ausfall der Klima- und Notstromversorgung sowie dem Wegfall der Anbindung. Die Notstromversorgung ist redundant ausgebaut, im Bereich der Klimatechnik wurde in 2012 eine n+1-Redundanz umgesetzt. Weiterhin existieren externe Kapazitätsengpässe bei der Stromversorgung des Rechenzentrums in Frankfurt am Main, welche möglicherweise zu Behinderungen beim künftigen Kundenwachstum führen können. Da eventuelle Ausbaumaßnahmen in der Stromversorgung mit signifi kanten Investitionen verbunden sind, wird dieses Projekt erst bei entsprechenden zusätzlichen Kapazitätsnachfragen von Kunden in Angriff genommen. Das Rechenzentrum ist über zwei unterschiedliche Hauseinführungen über kanten- und knotendisjunkte Wege an verschiedene Carrier angebunden.

Die Abhängigkeit der ecotel von der DTAG konnte im Bereich der Anschlussübernahme dadurch gemindert werden, dass ecotel die Anschlussübernahme über die DTAG nur noch in sogenannten Off-Net -

Gebieten einsetzt, in denen alternative Teilnehmernetzbetreiber (Vodafone, Versatel) kein eigenes Netz besitzen (ca. 30 % der deutschen Geschäftskunden).

ecotel hat Ende 2012 beschlossen, seine Geschäftskunden zukünftig mit Vodafone Mobilfunkprodukten zu bedienen. Da der bestehende MVNO-Vertrag mit E-Plus zum Jahresende 2013 ausläuft, müssen voraussichtlich bis dahin die bestehenden SIM-Mobilfunkverträge auf andere Angebote migriert werden. Dies kann unter Umständen zu einer erhöhten Wechselbereitschaft von Mobilfunkkunden führen, was die Ertragslage der Gesellschaft schädigen könnte.

Mögliche Verzögerungen bei der Implementierung der Abwicklungsplattform für das Allianzprojekt könnten zu einer Verschiebung des in 2013 geplanten Router-Rollouts sowie der Leitungsmigration führen und damit Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft für 2013 und 2014 haben.

Weiterhin bemüht sich ecotel, das Know-how zur Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse immer auf mehrere Mitarbeiter zu verteilen, um keine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu erzeugen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzwirtschaftliche Risiken umfassen bei der ecotel Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken, Währungsrisiken sowie Zinsrisiken.

Ein Kreditrisiko besteht, wenn Transaktionspartner ihren Zahlungsverpfl ichtungen nicht nachkommen. Die Entwicklung des Forderungsbestandes wird ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig identifi zieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Im Rahmen der Akquisitionsfi nanzierungen hat ecotel

mit den fi nanzierenden Kreditinstituten marktübliche Financial Covenants vereinbart, die sich auf das Verhältnis bestimmter Finanzkennzahlen beziehen. Als Grundlage für die Ermittlung der Kennzahlen dient der von der ecotel aufgestellte IFRS-Konzernabschluss. Eine Verletzung der Covenants könnte möglicherweise zu einer Kündigung und vorzeitigen Rückzahlung der Investitionsdarlehen und Betriebsmittelkredite führen und damit eine signifi kante Verschlechterung der Liquiditätslage der ecotel nach sich ziehen, soweit keine Einigung über eine Anpassung der Financial Covenants oder eine Refi nanzierung erzielt werden kann. Bei allen drei derzeitigen Covenants (Eigenkapitalquote (SOLL: >25 % / 35 %; IST: 47 %), Netto Finanzverbindlichkeiten / EBITDA (SOLL: <2,5; IST: -0,48), EBITDA / Umsatzerlöse (SOLL: >5 %; IST: 6,3 %)) liegt ecotel deutlich innerhalb der von den Financial Covenants vorgegebenen Intervalle. Das Unternehmen geht davon aus, dass auch für das Jahr 2013 alle Covenant-Schwellenwerte sicher eingehalten werden können.

ecotel verfügte zum Jahresende 2012 über liquide Mittel in Höhe von 7,5 Mio. EUR. Die Nettofi nanzverbindlichkeiten betrugen zum Jahresende -0,3 Mio. EUR (nach 3,0 Mio. EUR im Vorjahr). Als zusätzliche Liquiditätsreserve hält ecotel eine Betriebsmittellinie von 2,9 Mio. EUR. Davon waren Ende 2012 1,2 Mio. EUR als Avallinie genutzt.

Gegenwärtig laufen keine gegen ecotel eingeleiteten Rechtsstreitigkeiten mit einem Streitwert von mehr als 5.000 EUR

Mögliche Zinsrisiken, die durch Änderungen der Marktzinssätze entstehen könnten, werden durch Zinsswaps bzw. Festsatzdarlehen gesichert.

satz. Der Einsatz solcher derivativen Finanzinstrumente dient, ausschließlich der Sicherung und wer den nicht zur Spekulation eingesetzt. Weitere Infor mationen zum Einsatz von Derivaten sind im Anhang enthalten.

Strategische Risiken

Strategische Risiken sind eher mittelfristiger Natur und beruhen auf der strategischen Unternehmens ausrichtung für die Bereiche Einkauf, Produkte, Ver trieb, Technologie und IT.

Die Abhängigkeit von Lieferanten wird dadurch redu ziert, dass für die wesentlichen Vorleistungsprodukte eine Zwei-Lieferanten-Strategie eingehalten wird.

Währungsrisiken, die sich durch Zahlungsströme in unterschiedlichen Währungen ergeben, werden spätestens zum Zeitpunkt ihrer Entstehung gesichert. Dabei kommen Devisentermingeschäfte zum Eingungen, die maßgeblich durch Entscheidungen der BNetzA sowie durch sonstige Verbraucherschutz-

Ein strategisches Risiko ist weiterhin die hohe Wech selbereitschaft von Preselection-Kunden zu Bündelprodukten anderer Anbieter und der damit verbun dene Rückgang der Kundenbasis, der noch nicht ausreichend durch eigene Neuprodukte kompen siert werden konnte. Sollte es ecotel nicht gelingen, ihre Kunden z.B. über eigene wettbewerbsfähige Bündelangebote stärker zu binden und dadurch eine geringere Abwanderungsquote zu verzeichnen, kann dies auch signifi kante nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von ecotel haben.

Risiken des Marktumfelds

Ferner entstehen durch den rapiden technologischen Wandel neue Produkte und Geschäftsmodelle. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auf diese Weise die Produkte von ecotel weniger wettbewerbs fähig und somit weniger nachgefragt werden. ecotel beobachtet daher kontinuierlich das Marktumfeld, um schnell und effektiv auf Technologieänderungen reagieren zu können. Die bestehenden regulatorischen Rahmenbedin-

maßnahmen (bspw. verpfl ichtende Preisansagen bei Call-by-Call Gesprächen) beeinfl usst werden, könnten sich zudem zum Nachteil der Geschäftstätigkeit von ecotel ändern und negative Geschäftsentwicklungen herbeiführen.

Gesamtrisiko kalkulierbar

Zusammenfassend ist ecotel davon überzeugt, dass die vorstehend identifi zierten wesentlichen Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit den Bestand der Gesellschaft konkret gefährden und dass ecotel auch 2013 durch das fl exible Geschäftsmodell und das Überwachungssystem Risiken schnell erkennen, darauf reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten kann.

3. CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Neben den Risiken gibt es eine Vielzahl an Chancen, welche die Geschäftsentwicklung der ecotel Gruppe nachhaltig prägen können.

Neue Marktentwicklungen in den Bereichen Voice over IP und Hosted PBX

Ein wichtiges Trendthema der Telekommunikation ist die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX/IP Centrex) in Kombination mit Voice over IP. Machbar wurde diese Veränderung erst durch die fl ächendeckende Verfügbarkeit von breitbandigen Internetzugängen. ecotel beobachtet aufmerksam diese Entwicklungen und plant mittelfristig, seine Kundenbasis in Ergänzung zum ISDN-Vollanschluss auf sogenannte NGN (Next Generation Network)-Voice-Anschlüsse zu schwenken. Unter anderem können die Kunden damit innovative Dienstleistungen (z.B. konvergente Festnetzund Mobilfunkprodukte, Unifi ed Communication) nutzen. Gleichzeitig könnte ecotel von signifi kanten Kosteneinsparungen profi tieren.

Ausbau der Vertriebsaktivitäten im Datenbereich

Für 2013 plant ecotel weiteres Wachstum im Da tenbereich. Unter anderem sollte die in 2012 erfolgte Erweiterung der bestehenden Ethernet- und SHDSL-Produktpalette um neue Funktionalitäten (Auslandsabdeckung, MPLS-Integration) und Ka pazitäten (SHDSL 10 Mbit/s) zu weiteren Vertriebs erfolgen führen.

Replikation des Allianz Projektauftrags zur si cheren Unternehmensvernetzung auch bei an deren Großkunden

Die Umsetzung des Allianz-Projekts sowie der Connectivity-Lösung zur sicheren Unternehmens vernetzung ermöglicht ecotel beste Möglichkeiten, ähnlich gelagerte Projekte auch bei anderen Groß kunden umzusetzen. Hierzu gehört insbesondere der Ende-zu-Ende-Infrastruktur-Service angefan gen vom Kundenrouter über verschiedene Anbin dungstechnologien bis hin zu den zentralen Netz komponenten wie Web Proxy, Firewalls, Intrusion Detection bei einem interaktiven Monitoring-Service rund um die Uhr.

Aufsetzen strategischer Kooperationen zur Nut zung von Marktchancen infolge der stärkeren Verzahnung von Telekommunikation und IT

Die aktuellen Umsätze und Wachstumsraten des Gesamtmarktes rund um Cloud-Services, das heißt die Verlagerung von lokaler Rechenleistung in sichere Rechenzentren, sind beachtlich. Cloud Computing ist auch eines der beherrschenden Trendthemen. Betrachtet man den für Geschäftskunden besonders wichtigen Bereich der Private-Cloud-Lösungen, so bewegt sich der deutsche Markt, gemäß einer Erhebung des BMWI, bereits auf einem jährlichen Umsatzniveau von >2 Mrd. EUR. Bis 2025 2025 wird hier ein enormes Wachstum von >30 % pro Jahr auf ca. 10 Mrd. EUR erwartet. Markttreibende Lösungen sind hier u.a. zentrale ERP/CRM-Lösungen, Voice und Video over IP, IaaS und dazu passende Infrastrukturdienste, welche die Daten schnell und sicher für die Kunden transportieren.

Diese positive Entwicklung korrespondiert ideal mit der Produktpalette von ecotel im Bereich der Infrastruktur- und Datendienste – beispielsweise mit den bundesweit verfügbaren xDSL- und Ethernet-Bandbreiten bis hin zu den MPLS-VPN-Lösungen und Housing/Colocation-Services im ecotel Rechenzentrum. Hierzu hat ecotel eine strategische Kooperation mit Fujitsu aufgesetzt, um das Thema "Cloud" näher an den Mittelstand heranzuführen.

ecotel plant auch für andere IT-nahe Dienstleistungen wie Security oder Virtualisierung ähnlich gelagerte Kooperationen, um gemeinsam mit Partnern vom Marktwachstum profi tieren zu können.

Vermarktung von konvergenten Festnetz- und Mobilfunkprodukten

Die in 2012 mit Vodafone unterzeichnete Kooperationsvereinbarung beim Mobilfunk ermöglicht es ecotel, konvergente Festnetz- und Mobilfunk-Produkte mit einer kostenlosen Erreichbarkeit der kundeneigenen Vodafone Mobilfunkkarten von den ecotel Vollanschlüssen aufzusetzen. Hier bieten sich neue Umsatzchancen für ecotel.

Einmalerträge aus Klageverfahren

ecotel führt gegenwärtig zwei aktive juristische Auseinandersetzungen. Beide Verfahren sind derzeit offen und können in den nächsten Jahren zu erheblichen sonstigen betrieblichen Erträgen führen.

4. HINWEISE ZU PROGNOSEN

Dieser Lagebericht enthält auch zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten" , "beabsichtigen", "planen" , "einschätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb der ecotel Gruppe liegen, beeinfl usst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der ecotel. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der ecotel Gruppe wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen.

Prognosebericht

Mittelfristige Steigerung des Umsatzes und des EBITDA bis 2015

Das Management verfolgt das mittelfristige Ziel, bis 2015 seinen Umsatz auf 100 Mio. EUR sowie das EBITDA auf 10 Mio. EUR zu steigern. Möglich werden soll dies im Wesentlichen durch eine Steigerung des B2B-Umsatzes von aktuell 40 Mio. EUR auf 50 Mio. EUR bis 2015. Unter anderem soll dies durch Umsatzsteigerungen mit Produkten der Bereiche Vollanschluss, Datendienste, Mobilfunk sowie den sogenannten Managed Services erreicht werden.

Kurzfristige Erhöhung der Netto fi nanzverbindlichkeiten

Aufgrund der erheblichen Vorlaufi nvestitionen in Höhe von 4-5 Mio. EUR im Rahmen des Allianz Projekts gehen wir für 2013 von einem Anstieg der Nettofi nanzverbindlichkeiten verglichen mit dem Vorjahr aus. Die genannten Investitionen sind allerdings vertraglich besichert und amortisieren sich über die Vertragslaufzeit bis 2018.

Prognose 2013 und 2014

Für 2013 erwartet das Unternehmen einen Konzernumsatz von ca. 80-90 Mio. EUR bei steigenden B2B-Umsätzen. Der geplante Umsatzrückgang im Vergleich zu 2012 erklärt sich durch die Reduzierung der Mobilfunk-Terminierungsentgelte, die 1:1 an andere Carrier weitergegeben werden und so zu einer korrelierenden Reduzierung der Umsätze im Wiederverkäufersegment führen. Die Gesellschaft erwartet zudem für 2013 ein EBITDA von 6-7 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2014 wird eine Konzern-Umsatz- und Konzern-EBITDA-Entwicklung erwartet, die im Einklang mit den mittelfristigen Konzern-Umsatz- und Konzern-EBITDA-Zielen steht.

Vorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag haben die nach § 289a HGB erforderliche Erklärung zur Unternehmensführung sowie den Corporate Governance Bericht einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung abgegeben und im Internet der Öffentlichkeit (http://ir.ecotel.de/ cgi-bin/show.ssp?id=6000&companyName=ecotel& language=German) dauerhaft zugänglich gemacht.

Düsseldorf, den 19. März 2013 ecotel communication ag

Der VorstandPeter Zils Bernhard Seidl Achim Theis

Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance Bericht

Erklärung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Düsseldorf, den 19. März 2013 ecotel communication ag

Der VorstandPeter Zils Bernhard Seidl Achim Theis

Konzern-Bilanz

zum 31. Dezember 2012

Akt iva
Ang
aben
in E
UR
(An
han
g)
31.1
2.20
11
31.1
2.20
12
A. gfris
Lan
tige
Ver
mög
te
ens
wer
I. Goo
dwil
l un
d an
dere
imm
ielle
Ver
mög
ater
te
ens
wer
(1) 16.9
67.1
70,8
1
13.7
93.9
47,4
8
II. Sac
han
lage
n
(2) 5.07
9.56
5,01
5.94
0.22
8,48
III. Nac
h de
r Eq
uity-
Met
hod
e be
tete
Fin
anla
wer
anz
gen
(3) 1.58
6.13
4,39
1.41
0.00
0,00
IV. Son
stig
e Fi
lage
nan
zan
n
(3) 25.0
00,0
0
3.80
0,00
V. Lan
gfris
tige
For
deru
nge
n
(4) 623
.799
,25
0,00
VI. Late
nte
Ertr
teue
prüc
he
ags
rans
(7) 193
.361
,40
0,00
Sum Lan
gfri
stig
e Ve
rmö
rte
me
gen
swe
24.4
75.0
30,8
6
21.1
47.9
75,9
6
B. Kurz
frist
ige V
öge
erte
erm
nsw
I. Vor
räte
(5) 88.7
77,4
8
145
.446
,68
II. feru
Ford
Lie
d Le
istun
erun
gen
aus
nge
n un
gen
(6) 13.4
24.4
77,5
9
12.5
13.7
16,8
7
III. Son
stig
e Fo
rder
nd V
öge
erte
ung
en u
erm
nsw
(6) 1.21
1.43
5,67
1.32
0.46
7,33
IV. Tats
äch
liche
Ert
teue
prüc
he
rags
rans
(7) 9.19
4,76
26.7
83,1
0
V. Fina
ittel
nzm
(8) 6.23
5.21
5,59
7.53
3.43
2,71
Sum kurz
frist
ige
Ver
mög
te
me
ens
wer
20.9
69.1
01,0
9
21.5
39.8
46,6
9
Sum Akt
iva
me
45.4
44.1
31,9
5
42.6
87.8
22,6
5
siv
Pas
a
Ang
aben
in E
UR
(An
g)
han
31.1
2.20
11
31.1
2.20
12
A.
Eige
nka
pita
l
I.
Gez
eich
nete
s Ka
pita
l
(9) 3.75
2.50
0,00
3.68
5.09
6,00
ückl
II.
Kap
italr
age
(9) 1.67
8.03
6,50
1.44
3.25
4,38
III.
Son
stig
e R
ückl
age
n
15.0
87.0
43,0
0
12.4
60.8
18,7
4
Sum
Kon
aktio
näre
chn
me
zern
n zu
zure
Eige
nka
pita
l
end
es
20.5
17.5
79,5
0
17.5
89.1
69,1
2
IV.
Ante
ile n
icht
beh
che
nde
r Ge
sells
errs
cha
fter
(9) 900
.115
,78
1.73
3.55
0,34
Sum
Eige
nka
pita
l
me
21.4
17.6
95,2
8
19.3
22.7
19,4
6
B.
Lan
gfris
tige

ckst
ellu
nge
n
und
Ver
bind
lichk
eite
n
I.
Late
nte
Ertr
teue
ags
rn
(10) 979
.058
,08
687
.973
,30
II.
Lan
gfris
tige
Da
rleh
en
(11) 6.60
9.37
5,00
4.83
1.25
0,00
Son
III.
stig
e Fi
zsch
ulde
nan
n
(11) 0,00 0,00
Sum
Lan
gfri
stig
e R
ück
stel
lung
me
en
und
Ver
bind
lich
keit
en
7.58
8.43
3,08
5.51
9.22
3,30
C.
Kurz
frist
ige
Rüc
kste
llung
en
und
Ver
bind
lichk
eite
n
I.
Tats
äch
liche
Ert
teue
rags
rn
(10) 313
.903
,36
669
.730
,47
II.
Fina
huld
nzsc
en
(11) 2.71
5.50
2,70
2.48
8.71
5,17
III.
Ver
bind
lichk
eite
s Li
efer
nd L
n au
ung
en u
eist
ung
en
(11) 11.5
55.2
16,9
8
12.9
68.0
31,7
7
IV.
Ver
bind
lichk
eite
übe
iiert
n ge
gen
r as
soz
Unte
rneh
men
en (11) 133
.765
,95
213
.230
,42
V.
Son
stig
e Ve
rbin
dlich
keite
n
(11) 1.71
9.61
4,60
1.50
6.17
2,06
Sum
Kur
zfris
tige

cks
tellu
me
nge
n
bind
lich
keit
und
Ver
en
16.4
38.0
03,5
9
17.8
45.8
79,8
9
Sum
Pas
siva
me
45.4
44.1
31,9
5
42.6
87.8
22,6
5

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

für das Geschäftsjahr 2012

Konzern-Kapitalfl ussrechnung

Ang
aben
in E
UR
(An
g)
han
01.0
1.-3
1.12
. 201
1
01.0
1.-3
1.12
. 201
2
1. Um
erlö
satz
se
(14) 84.4
81.3
25,0
8
94.2
98.0
86,2
4
2. Son
stig
e be
trieb
liche
Ert
räge
(15) 1.59
9.97
3,98
993
.908
,39
3. And
aktiv
ierte
Eig
enle
istun
ere
gen
849
,00
112
.369
,10
4. Ges
leis
amt
tun
g
86.0
82.1
48,0
6
95.4
04.3
63,7
3
5. laufw
Mat
eria
and
Aufw
end
en f
ür b
e Le
istun
ung
ezo
gen
gen
(16) -59
.854
.073
,84
-69
.245
.049
,97
6. Pers
laufw
and
ona
(17)
6.1 Löh
nd G
ehä
lter
ne u
-8.3
98.1
46,0
2
-8.6
74.3
55,5
0
6.2 Soz
iale
Abg
abe
d Au
fwe
ndu
n un
nge
n
für A
lters
nd U
nter
stüt
vers
orgu
ng u
zun
g
-1.3
06.7
11,7
6
-1.3
61.1
79,6
3
7. Plan
mäß
ige A
bsch
reib
ung
en
(18) -3.3
09.9
30,5
4
-3.3
79.5
39,8
8
8. Auß
erpl
äßig
e W
ertm
inde
anm
rung
en
(18)
8.1 lan
gfris
tige
n Ve
rmö
rten
von
gen
swe
-54
1.54
7,56
-3.0
72.4
28,7
1
8.2 kur
zfris
tige
n Ve
rmö
rten
von
gen
swe
-104
.276
,55
0,00
9. Son
Auf
stig
e be
trieb
liche
dun
wen
gen
(19) -9.4
71.0
44,8
8
-9.2
79.2
89,1
6
10. Bet
rieb
lich
es E
rgeb
nis
(EB
IT)
3.09
6.41
6,91
392
.520
,88
11. Fina
rträg
nze
e
144
.145
,74
645
.650
,25
12. Fina
ufwe
ndu
nza
nge
n
-545
.365
,45
-1.8
96.6
81,4
4
13. Erge
bnis
den
h Eq
uity-
Met
hod
e be
tete
aus
nac
wer
n
Fina
nlag
nza
en
-12
.137
,70
-23
.690
,72
14. Fina
rgeb
nis
nze
(20) -413
.357
,41
-1.2
74.7
21,9
1
15. Erg
ebn
is d
ewö
hnli
che
n G
häft
stät
ig-
er g
esc
keit
Ert
teue
vor
rags
rn
2.68
3.05
9,50
-882
.201
,03
16. Steu
Ein
kom
und
Ert
ern
vom
men
vom
rag
(21) -982
.536
,42
-766
.422
,29
17. bnis
(=
bnis
)
Kon
Kon
amt
zern
erge
zern
ges
erge
1.70
0.52
3,08
-1.6
48.6
23,3
2
18. Erge
bnis
il nic
ht b
ehe
hen
der
Ges
ellsc
haft
ante
rrsc
er
(22) -627
.371
,44
-946
.265
,57
19. Den
Akt
ionä
der
tel c
unic
atio
ren
eco
omm
n ag
hne
nde
s K
rgeb
nis
urec
onz
erne
zuz
1.07
3.15
1,64
-2.5
94.8
88,8
9
Unv ässe
rtes
Erg
ebn
is je
Akt
ie
erw
(23) 0,29 -0,7
0
Verw ässe
Erg
ebn
is je
Akt
ie
rtes
(23) 0,29 -0,7
0
für
das
Ge
sch
äfts
jah
r 20
12
sieh
e An
hang
Tz.
24
Ang
aben
in E
UR
(An
han
g)
201
1
201
2
Kon
jahr
rgeb
nis v
or E
rtrag
steu
und
zern
ese
ern
Erge
bnis
ante
il nic
ht b
ehe
hen
der
Ges
ellsc
haft
vor
rrsc
er
(24) 2.68
3.05
9,50
-882
.201
,03
Zins
bnis
erge
(24) 343
.973
,04
162
.204
,98
Abs
chre
ibun
auf
Ge
stän
de d
es A
nlag
rmö
gen
gen
eve
gen
s
(24) 3.85
1.47
8,10
7.23
0.82
2,45
auf
Ge
stän
ufve
rmö
Abs
chre
ibun
de d
es U
mla
gen
gen
gen
s
(24) 104
.276
,55
0,00
Erge
bnis
den
h Eq
uity-
Met
hod
e be
tete
aus
nac
wer
n
Unte
rneh
men
(24) 12.1
37,7
0
23.6
90,7
2
Cas
hfl o
w
6.99
4.92
4,89
6.53
4.51
7,12
Son
stig
hlun
nwir
ksam
e Au
fwe
ndu
n (+
) un
d
e za
gsu
nge
Ertr
äge
(-)
(24) 66.0
80,9
7
0,00
Gew
inn
(-) /
Ver
lust
(+) a
us A
bgä
n G
nstä
nde
nge
n vo
ege
n
des
Anl
öge
age
verm
ns
(24) -25
.801
,27
-31
.625
,06
Zun
ahm
e (-)
/ Ab
nah
(+) d
er F
orde
us L
iefe
me
rung
en a
run
und
Lei
stun
gen
gen
(24) 997
.660
,48
877
.797
,15
Zun
ahm
e (+
) / A
bna
hme
(-)
der
Ford
und
stig
erun
gen
son
en
Ver
mög
te
ens
wer
(24) -487
.529
,66
-25
.443
,09
Zun
ahm
e (+
) / A
bna
hme
(-)
der
Ver
bind
lichk
eite
s Li
efe
n au
nd L
eist
rung
en u
ung
en
(24) -1.2
46.0
16,4
6
97.9
79,7
9
e (+
) / A
(-)
n (o
Zun
ahm
bna
hme
der
Ver
bind
lichk
eite
hne
Fina
huld
en)
nzsc
(24) 238
.027
,16
-119
.853
,07
Gez
ahlt
e (-)
/ er
halt
end
e (+
) Er
trag
steu
ern
(24) -276
.179
,97
-525
.906
,90
Mitt
elzu
fl us
s la
ufen
der
Ges
chä
ftst
ätig
keit
s au
6.26
1.16
6,14
6.80
7.46
5,94
Einz
ahlu
s Ab
gän
Sac
h- u
nd i
ater
ielle
nge
n au
gen
von
mm
m
Anla
öge
gev
erm
n
(24) 142
.853
,34
33.9
25,2
8
en f
as S
Aus
zah
lung
ür In
titio
in d
ach
d im
mat
erie
l
ves
nen
- un
le A
nlag
rmö
eve
gen
(24) -1.7
17.7
32,0
9
-2.7
98.8
89,3
0
Einz
ahlu
us d
Ver
kauf
Fin
anla
ng a
em
von
anz
gen
(24) 119
.034
,45
0,00
Aus
zah
lung
en f
ür In
titio
in d
as F
inan
ves
nen
z
öge
anla
gev
erm
n
(24) -25
.000
,00
-3.8
00,0
0
Verä
nde
ufgr
und
der
Ers
tkon
solid
ieru
rung
en a
ng v
on
Toc
hter
rneh
unte
men
(24) 0,00 23.8
35,1
8
Aus
zah
lung
um A
ntei
lserw
erb
Min
derh
eits
en z
von
ellsc
haft
ges
ern
(24) -113
.800
,00
0,00
Aus
zah
lung
ch d
er E
quit
y-M
etho
de b
rtete
en a
n na
ewe
Unte
rneh
men
(24) -70
.000
,00
0,00
Zins
einz
ahlu
nge
n
(24) 37.0
20,7
8
22.3
21,4
3
Mitt
elab
fl us
s In
titio
nstä
tigk
eit
s au
ves
-1.6
27.6
23,5
2
-2.7
22.6
07,4
1
enrü
Akti
cke
rb
rwe
(24) 0,00 -333
.521
,51
Aus
zah
lung
n M
inde
rhei
sells
cha
fter
tsge
en a
(24) -48
.336
,00
-153
.931
,00
Einz
ahlu
us d
er A
ufna
hme
Fin
kred
iten
ng a
von
anz
(24) 4.00
0.00
0,00
570
.000
,00
Aus
zah
lung
en f
ür d
ie T
ilgun
n Fi
zkre
dite
g vo
nan
n
(24) -7.9
80.2
10,8
6
-2.5
21.8
96,5
3
Zins
zah
lung
aus
en
(24) -502
.956
,68
-347
.292
,37
Mitt
elab
-/-zu
fl us
s Fi
zier
stät
igke
it
s au
nan
ung
-4.5
31.5
03,5
4
-2.7
86.6
41,4
1
Zah
lung
swi
rksa
Ver
änd
me
eru
ng
Fin
mitt
des
elbe
stan
ds
anz
102
.039
,08
1.29
8.21
7,12
Fina
ittel
bes
tand
An
fang
der
Pe
riod
nzm
am
e
6.13
3.17
6,51
6.23
5.21
5,59
Fina
ittel
bes
tand
En
de d
er P
erio
de
nzm
am
6.23
5.21
5,59
7.53
3.43
2,71

Mangels entsprechender Sachverhalte wird auf die Darstellung des "Sonstigen Ergebnisses" ("other comprehensive income") verzichtet.

Gew
innr
ückl
age
n
den
Akt
ionä
der
Ang
aben
in T
EUR
Anh
(9)
ang
Gez
eich
nete
s
Kap
ital
Kap
italr
ückl
age
Son
stig
e
Gew
innr
ückl
age
n
Kon
bnis
zern
erge
ren
tel c
unic
atio
eco
omm
n
rech
des
ag z
uzu
nen
Eige
nka
pita
l
Ante
ile
nich
t be
herr
sch
end
er
Ges
ellsc
haft
er
Sta
nd a
m 1
. Ja
r 20
11
nua
3.75
2
1.66
2
13.9
18
56 19.3
88
585
Verä
nde
dur
ch B
etei
ligun
nd -
verk
äufe
rung
gsz
u- u
Erst
kon
solid
ieru
ng
0 +0 40 0 40 -158
Umg
liede
auf
d EA
V ea
syb
ell G
mbH
rung
grun
0 0 0 0 0 -154
Umb
uch
Vor
jahr
rgeb
nis
ung
ese
0 0 56 -56 0 0
Nich
geb
nisw
irks
t er
ame
Eige
nka
pita
lver
änd
eru
nge
n
0 0 96 -56 40 -312
Akti
ptio
lan
eno
nsp
0 16 0 0 16 0
Kon
bnis
201
1
zern
erge
0 0 0 1.07
3
1.07
3
627
Erge
bnis
wirk
sam
e
Eige
nka
pita
lver
änd
erun
gen
0 16 0 1.07
3
1.08
9
627
Sta
nd a
m 3
1. D
mbe
r 20
11
eze
3.75
2
1.67
8
14.0
14
1.07
3
20.5
17
900
Entn
ahm
e Ka
pita
lrüc
klag
otel
e ec
ag
0 -235 235 0 0 0
Rüc
kkau
f eig
Akt
ien
ene
-67 0 -266 0 -333 0
Aus
glei
chsz
ahlu
ufgr
und
EAV
ybe
ll Gm
bH
ng a
eas
0 0 0 0 0 -113
Umb
uch
Vor
jahr
rgeb
nis
ung
ese
0 0 1.07
3
-1.0
73
0 0
Nich
t er
geb
nisw
irks
ame
Eige
nka
pita
lver
änd
eru
nge
n
-67 -235 1.04
2
-1.0
73
-333 -312
Kon
bnis
201
1
zern
erge
0 0 0 -2.5
95
-2.5
95
947
Erge
bnis
wirk
sam
e
Eige
nka
pita
lver
änd
erun
gen
0 0 0 -2.5
95
-2.5
95
947
Sta
nd a
m 3
1. D
mbe
r 20
12
eze
3.68
5
1.44
3
15.0
56
-2.5
95
17.5
89
1.73
4

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Konzernanhang der ecotel communication ag Grundlagen bei der Rechnungslegung

ALLGEMEINE ANGABEN

Die ecotel communication ag ist ein in Deutschland (Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf) ansässiges Unternehmen und hat sich als bundesweit agierendes Telekommunikationsunternehmen auf die Anforderungen mittelständischer Unternehmen in drei Geschäftsbereichen spezialisiert.

Im Kernbereich "Geschäftskundenlösungen" bietet der ecotel Konzern mittelständischen Unternehmen sowie Großkunden ein integriertes Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunklösungen als Komplettpaket aus einer Hand an. Deutschlandweit versorgt ecotel ca. 19.000 Geschäftskunden mit standardisierten und individuellen Telekommunikationslösungen.

Im zweiten Geschäftsbereich "Wiederverkäuferlösungen" vermarktet die ecotel Gruppe Vorprodukte an andere Telekommunikationsunternehmen. Zugleich erzielt die Gesellschaft mit diesem Geschäftsbereich hohe Verkehrsvolumina und damit eine Vertiefung der Wertschöpfung für den Kernbereich "Geschäftskunden". Neben dem Wholesale Geschäft der ecotel communication ag ist die mvneco GmbH diesem Bereich zugeordnet.

Im Bereich "New Business" werden neue wachstumsstarke Geschäftsfelder und Nischen der weiterhin operativ selbstständigen Tochtergesellschaften und Beteiligungen besetzt. Hierzu gehören unter anderem die nacamar GmbH mit ihrem New-Media-Geschäft sowie die easybell GmbH mit dem Privatkundengeschäft.

Es werden alle am Bilanzstichtag gültigen und in der EU anzuwendenden Standards angewendet. Zudem werden die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) beachtet.

Die folgende Änderung einer Verlautbarung des IASB war von ecotel im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 erstmals anzuwenden:

Im Oktober 2010 hat das IASB Änderungen zu IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben – Übertragung fi nanzieller Vermögenswerte" veröffentlicht. Durch diese Änderungen wird den Nutzern von Finanzberichten ein besserer Einblick in Transaktionen zur Übertragung von fi nanziellen Vermögenswerten gewährt. Die Änderungen sind anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen. Im ersten Jahr der Anwendung sind Vergleichsangaben nicht erforderlich. Die Erstanwendung der überarbeiteten Fassung im Konzernanhang zum 31. Dezember 2012 hatte keinen Einfl uss.

Vom IASB oder vom IFRS IC veröffentlichte, aber noch nicht angewendete Standards, Interpretationen und Änderungen

Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2012 wurden die folgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen verabschiedet und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Diese treten jedoch erst später in Kraft und wurden im vorliegenden Konzernabschluss nicht vorzeitig angewendet:

Stan
/Inte
dard
tatio
rpre
n
Pfl ic
Erst
mal
ige
htan
wen

dun
ch I
ASB
g na
Pfl ic
Erst
mal
ige
htan
wen
- dun
g in
der
EU
Änd
IAS
1 "D
arst
ellu
ng d
es A
bsch
luss
es":
Da
erun
gen
an
r
stel
lung
Bes
tand
teile
n de
nstig
en E
rgeb
niss
von
s so
es
1. J
uli 2
012
1. J
uli 2
012
Änd
IAS
12 "
Ertr
rn":
Late
Steu
teue
nte
erun
gen
an
ags
ern:
Rea
lisie
rund
e lie
der
Ver
mög
te
rung
zug
gen
ens
wer
1. Ja
r 20
12
nua
1. J
ar 2
013
anu
Übe
rarb
eitu
ng I
AS
19 "
Mita
rbei
terv
ergü
tung
en"
1. J
ar 2
012
anu
1. J
ar 2
013
anu
Übe
rarb
eitu
ng I
AS
27 "
Einz
elab
sch
lüss
e"
1. J
ar 2
013
anu
1. J
ar 2
014
anu
Übe
rarb
eitu
ng I
AS
28 "
Ante
ile a
iiert
en U
neh
nter
n as
soz
men
und
Ge
mei
nsch
afts
unte
rneh
"
men
1. Ja
r 20
13
nua
1. J
ar 2
014
anu
Änd
IAS
32 "
Fina
nzin
stru
te –
Da
rste
llung
":
erun
gen
an
men
Sald
on fi
d Sc
ieru
ziell
en V
öge
erte
huld
ng v
nan
erm
nsw
n un
en
1. Ja
r 20
14
nua
1. J
ar 2
014
anu
Änd
IFR
S 1
"Ers
tma
lige
Anw
end
der
IFR
S":
erun
gen
an
ung
Hoc
hinfl
atio
d St
reic
hun
g fe
Anw
end
sda
ster
ten
n un
ung
1. J
uli 2
011
1. J
ar 2
013
anu
Änd
S 7
en":
IFR
"Fin
instr
nte
– An
gab
erun
gen
an
anz
ume
Sald
ieru
on fi
ziell
en V
öge
erte
d Sc
huld
ng v
nan
erm
nsw
n un
en
1. Ja
r 20
13
nua
1. J
ar 2
013
anu
IFR
S 10
"Ko
rnab
sch
lüss
e"
nze
1. J
ar 2
013
anu
1. J
ar 2
014
anu
IFR
S 11
"Ge
mei
Vere
inba
en"
nsa
me
rung
1. J
ar 2
013
anu
1. J
ar 2
014
anu
IFR
S 12
"An
gab
u An
teile
and
Un
tern
ehm
en"
en z
n an
eren
1. J
ar 2
013
anu
1. J
ar 2
014
anu
S 13
rts"
IFR
"Be
g de
s be
izule
den
Zei
twe
mes
sun
gen
1. J
ar 2
013
anu
1. J
ar 2
013
anu
IFR
IC 2
0 "A
brau
mko
in d
er P
rodu
ktion
sph
ein
sten
ase
es
Tag
eba
ube
erks
"
rgw
1. Ja
r 20
13
nua
1. J
ar 2
013
anu
Änd
IFR
S 1
"Ers
tma
lige
Anw
end
erun
gen
an
ung
S":
r öff
der
IFR
Dar
lehe
n de
entl
iche
n Ha
nd
1. Ja
r 20
13
nua
1. J
ar 2
013
anu

Soweit die genannten Standards/Interpretationen von Relevanz für den Konzernabschluss der ecotel communication ag sind, wird im Folgenden eine Kurzbeschreibung des Inhalts dieser Neuerungen bzw. Änderungen sowie eine erste Einschätzung ihrer Auswirkungen auf den Konzernabschluss der ecotel communication ag wiedergegeben:

Das IASB hat im Mai 2011 drei neue IFRS (IFRS 10, IFRS 11, IFRS 12) sowie zwei überarbeitete Standards (IAS 27, IAS 28) zur Bilanzierung von Beteiligungen an Tochterunternehmen, gemeinschaftlichen Vereinbarungen und assoziierten Unternehmen veröffentlicht. Die Regelungen sind in der EU für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen, verpfl ichtend anzuwenden. Die Anwendung der neuen und geänderten IFRS wird möglicherweise Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashfl ows des ecotel-Konzerns bei zukünftigen Unternehmenszusammenschlüssen haben und zu zusätzlichen Anhangangaben des ecotel Konzerns führen. Davon ausgenommen ist allerdings die Neufassung des IAS 27, da dieser sich nunmehr ausschließlich auf den Einzelabschluss erstreckt, ecotel hingegen keinen IFRS-Einzelabschluss gemäß § 325 Abs. 2a HGB erstellt.

Mit IFRS 10 "Consolidated Financial Statements" führt das IASB ein einheitliches Konsolidierungskonzept ein. Damit wird die bisherige Unterscheidung zwischen "klassischen" Tochterunternehmen (IAS 27) und Zweckgesellschaften (SIC-12) aufgegeben. Beherrschung (Control) besteht dann und nur dann, wenn ein Investor über die Entscheidungsmacht verfügt, variablen Rückfl üssen ausgesetzt ist oder ihm Rechte bezüglich der Rückfl üsse zustehen und infolge der

zu erfüllen, darf nach den neuen Vorschriften der für den Bilanzierenden zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehende Rechtsanspruch auf Saldierung nicht unter der Bedingung eines künftigen Ereignisses stehen und muss sowohl im ordentlichen Geschäftsverkehr als auch bei Verzug und Insolvenz einer Vertragspartei gelten. Des Weiteren wird bestimmt, dass ein Bruttoausgleichsmechanismus die Saldierungsvoraussetzungen nach IAS 32 erfüllt, sofern keine wesentlichen Kredit- und Liquiditätsrisiken verbleiben, Forderungen und Verbindlichkeiten in einem einzigen Verrechnungsprozess verarbeitet werden und er damit im Ergebnis äquivalent ist zu einem Nettoausgleich. Die neuen Vorschriften sind verpfl ichtend rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Ecotel prüft die hieraus resultierenden Effekte auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashfl ows, geht jedoch derzeit von keinen wesentlichen Änderungen aus.

Ebenfalls im Dezember 2011 hat das IASB in IFRS 7 "Financial Instruments: Disclosures" erweiterte Angabepfl ichten zu Saldierungsrechten veröffentlicht. Neben erweiterten Angaben zu nach IAS 32 tatsächlich vorgenommenen Saldierungen werden für bestehende Saldierungsrechte unabhängig davon, ob eine Saldierung nach IAS 32 tatsächlich vorgenommen wird, Angabepfl ichten eingeführt. Die neuen Vorschriften sind verpfl ichtend rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Ecotel prüft die hieraus resultierenden Effekte auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashfl ows des Konzerns und geht von erweiterten Angabepfl ichten aus.

Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2012 wurden die folgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen verabschiedet, die jedoch noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen wurden. Diese treten jedoch erst später in Kraft und wurden im vorliegenden Konzernabschluss ebenfalls nicht vorzeitig angewendet:

Entscheidungsmacht in der Lage ist, die Höhe der variablen Rückfl üsse zu beeinfl ussen. Mit Inkrafttreten des IFRS 10 wird SIC-12 "Consolidation – Special Purpose Entities" aufgehoben; ebenfalls aufgehoben werden die konzernabschlussrelevanten Vorschriften des IAS 27 "Consolidated and Separate Financial Statements".

IFRS 11 "Joint Arrangements" wird IAS 31 "Interests in Joint Ventures" sowie SIC-13 "Jointly Controlled Entities – Non-Monetary Contributions by Venturers" ersetzen. Er regelt die Bilanzierung von Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) und von gemeinschaftlichen Tätigkeiten (Joint Operations). Mit Aufhebung von IAS 31 ist die Anwendung der Quotenkonsolidierungsmethode für Gemeinschaftsunternehmen nicht länger zulässig. Die Anwendung der Equity-Methode ist nunmehr in der Neufassung des IAS 28 "Interests in Associates and Joint Ventures" geregelt und erstreckt sich sowohl auf assoziierte Unternehmen als auch Gemeinschaftsunternehmen. Bei Bestehen einer gemeinschaftlichen Tätigkeit werden die zurechenbaren Vermögenswerte, Schulden, Aufwendungen und Erträge gemäß der Beteiligungsquote unmittelbar in den Konzern und Jahresabschluss des "Joint Operator" übernommen.

In IFRS 12 "Disclosure of Interests in Other Entities" werden sämtliche Angabepfl ichten, die im Konzernabschluss in Bezug auf Tochterunternehmen, gemeinschaftliche Vereinbarungen und assoziierte Unternehmen sowie nicht konsolidierte strukturierte Unternehmen zu tätigen sind, zentral gebündelt.

Die Neufassung des IAS 27 "Separate Financial Statements" regelt ausschließlich die bilanzielle Abbildung von Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen im Jahresabschluss sowie zugehörige Anhangangaben (Einzelabschluss gemäß § 325 Abs. 2a HGB). Die Neufassung des IAS 28 "Investments in Associates and Joint Ventures" regelt die Einbeziehung von Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode.

Ebenfalls im Mai 2011 hat das IASB den IFRS 13 "Fair Value Measurement" veröffentlicht. Mit dieser Veröffentlichung schafft das IASB einen einheitlichen übergreifenden Standard zur Fair-Value-Bewertung. IFRS 13 ist verpfl ichtend prospektiv anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. IFRS 13 regelt, wie zum Fair-Value zu bewerten ist, sofern ein anderer IFRS die Fair-Value-Bewertung (oder die Fair-Value-Angabe) vorschreibt. Es gilt eine neue Fair-Value-Defi nition, die den Fair-Value als Veräußerungspreis einer tatsächlichen oder hypothetischen Transaktion zwischen beliebigen unabhängigen Marktteilnehmern unter marktüblichen Bedingungen am Bewertungsstichtag charakterisiert. Der Standard gilt nahezu allumfassend, lediglich IAS 2 "Inventories", IAS 17 "Leases" und IFRS 2 "Share-based Payment" sind ausgenommen. Während für Finanzinstrumente der Umfang dieser Vorschriften nahezu unverändert bleibt, ist dies für andere Sachverhalte (z.B. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen) nunmehr umfassender bzw. präziser geregelt. Die bereits bekannte dreistufi ge Fair-Value-Hierarchie ist übergreifend anzuwenden. Die Anwendung des IFRS 13 führt voraussichtlich zu erweiterten Anhangangaben im ecotel Konzernabschluss.

Im Dezember 2011 hat das IASB in IAS 32 "Financial Instruments: Presentation" Präzisierungen zu den Saldierungsvorschriften veröffentlicht. Um die Saldierungsvoraussetzungen nach IAS 32

Stan
dard
/Inte
tatio
rpre
n
Erst
mal
ige
Pfl ic
htan
wen

dun
ch I
ASB
g na
Erst
mal
ige
Pfl ic
htan
wen
- dun
g in
der
EU
IFR
S 9
"Fin
instr
nte"
anz
ume
1. Ja
r 20
15
nua
Noc
h un
bek
t
ann
Änd
IFR
S 9
und
IFR
S 7
erun
gen
an
1. J
ar 2
015
anu
Noc
h un
bek
t
ann
Ver
bes
IFR
S 20
09-2
011
seru
nge
n an
1. J
ar 2
013
anu
Noc
h un
bek
t
ann
Änd
IFR
S 10
"Ko
rnab
sch
lüss
e", I
FRS
11
erun
gen
an
nze
"Ge
mei
Vere
inba
en"
und
IFR
S 12
"An
gab
nsa
me
rung
en z
u
": Ü
Ante
ilen
nde
Unte
rneh
berg
sbe
stim
an a
ren
men
ang
mun
gen 1. Ja
r 20
13
nua
Noc
h un
bek
t
ann
Änd
IFR
S 10
"Ko
rnab
sch
lüss
e", I
FRS
12
erun
gen
an
nze
"Ang
abe
Ant
eile
and
Un
ehm
en"
und
IAS
27
tern
n zu
n an
eren
"Ein
zela
bsch
lüss
e": K
apit
alan
lage
ellsc
haft
ges
en
1. Ja
r 20
14
nua
Noc
h un
bek
t
ann

Das IASB hat im November 2009 IFRS 9 "Financial Instruments" veröffentlicht. Die Änderungen wurden bisher noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Der Standard ist das Ergebnis der ersten von drei Phasen des Projekts zum Ersatz des IAS 39 "Financial Instruments: Recognition and Measurement" durch IFRS 9. IFRS 9 regelt die Klassifi zierung und Bewertung von fi nanziellen Vermögenswerten. Die Regelungen zu Wertminderungen von Finanzinstrumenten und Hedge Accounting werden derzeit vom IASB überarbeitet. IFRS 9

Das Geschäftsjahr der ecotel communication ag und ihrer voll konsolidierten Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge einschließlich der Vorjahreszahlen werden in Tausend EURO (TEUR) angegeben.

Der geprüfte Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht wird im Bundesanzeiger hinterlegt werden, die Freigabe des Konzernabschlusses zur Veröffentlichung erfolgt am 25. März 2013 durch Weitergabe vom Vorstand an den Aufsichtsrat der ecotel communication ag.

KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE

Nach IFRS sind sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode abzubilden. Der Kaufpreis eines erworbenen Tochterunternehmens wird auf die erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden verteilt. Maßgeblich sind dabei die Wertverhältnisse zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt wurde. Die ansatzfähigen Vermögenswerte und die übernommenen Schulden und Eventualschulden werden – unabhängig von der Beteiligungshöhe – in voller Höhe mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Ein verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Goodwill angesetzt. Ein verbleibender passivischer Unterschiedsbetrag wird erfolgswirksam erfasst. Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens werden ab dem Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen. Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens bleiben bis zu dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Beherrschung durch das Mutterunternehmen endet. Im Rahmen der Endkonsolidierung werden die Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte bei der Berechnung des Abgangserfolgs berücksichtigt.

Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse werden eliminiert, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. In Einzelabschlüssen vorgenommene Abschreibungen bzw. Zuschreibungen auf Anteile an einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich zurückgenommen.

Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert. Danach werden die Anteile an einem assoziierten Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich der nach dem Erwerb eingetretenen Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit dem assoziierten Unternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des assoziierten Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des assoziierten Unternehmens ausgewiesene Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils erfasst und insofern zutreffend in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Abschlüsse der assoziierten Unternehmen werden zum gleichen Bilanzstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens. Soweit erforderlich, werden Anpassungen an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

schreibt vor, dass fi nanzielle Vermögenswerte einer der folgenden zwei Bewertungskategorien zuzuordnen sind: "Zu fortgeführten Anschaffungskosten" oder "at Fair Value". Zudem gewährt IFRS 9 ein Wahlrecht der Bewertung zum Fair Value, indem er gestattet, fi nanzielle Vermögenswerte, die normalerweise der Kategorie "at Amortized Cost" zuzuordnen wären, der Kategorie "at Fair Value" zuzuordnen, wenn dies Inkongruenzen bei der Bewertung oder beim Ansatz beseitigt oder erheblich verringert. Eigenkapitalinstrumente sind zwingend der Kategorie "at Fair Value" zuzuordnen. Der Standard gestattet es jedoch beim erstmaligen Ansatz von Eigenkapitalinstrumenten, die nicht zu Handelszwecken erworben wurden, das unwiderrufl iche Wahlrecht auszuüben, diese erfolgsneutral direkt im Eigenkapital "at Fair Value" zu designieren. Hieraus erhaltene Dividenden werden erfolgswirksam in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. IFRS 9 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen. Vorperioden brauchen bei erstmaliger Anwen-dung nicht geändert zu werden, wobei Angabepfl ichten zu den sich aus der Erstanwendung ergebenden Effekten bestehen. Ecotel prüft derzeit die hieraus resultierenden Effekte auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashfl ows des Konzerns.

Ebenfalls im Oktober 2010 hat das IASB die Vorschriften zur Bilanzierung von fi nanziellen Verbindlichkeiten veröffentlicht. Diese werden in IFRS 9 "Financial Instruments" integriert und ersetzen die hierzu existierenden Vorschriften in IAS 39 "Financial Instruments: Recognition and Measurement". Die neue Verlautbarung übernimmt die Vorschriften zur Einbuchung und Ausbuchung sowie die meisten Vorschriften zu Klassifi zierung und Bewertung unverändert aus IAS 39. Vorschriften zur Fair-Value-Option für fi nanzielle Verbindlichkeiten, um die Problematik des eigenen Kreditrisikos zu regeln, werden hingegen im neuen IFRS 9 modifi ziert. Das Verbot der Bewertung solcher derivativer Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert, die mit einem nicht notierten Eigenkapitalinstrument verbunden sind und nur durch Lieferung solcher erfüllt werden können, wird eliminiert. Die Verlautbarung ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen. Vorperioden brauchen bei erstmaliger Anwendung nicht geändert zu werden, wobei Angabepfl ichten zu den sich aus der Erstanwendung ergebenden Effekten bestehen. Diese Verlautbarung wurde bislang noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. ecotel prüft die hieraus resultierenden Effekte auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashfl ows des Konzerns.

Die übrigen genannten Änderungen sind ohne Relevanz für den Konzernabschluss der ecotel.

Neben der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung werden eine Kapitalfl ussrechnung erstellt und die Entwicklung des Eigenkapitals gezeigt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gesamtergebnisrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang entsprechend aufgegliedert und erläutert. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Da ecotel weder im Vorjahr noch im Geschäftsjahr 2012 über entsprechende Sachverhalte verfügte, wird auf die Darstellung des sonstigen Ergebnisses ("other comprehensive income") im Anschluss an die Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet.

KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konzernabschluss sind neben der ecotel communication ag alle (Vorjahr: bis auf ein Tochterunternehmen alle) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die ecotel communication ag unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt.

Die bisher aus Wesentlichkeitsgründen nicht konsolidierte init.voice GmbH wird mit Wirkung zum 1. Januar 2012 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Diese Gesellschaft wurde am 9. November 2011 mit einem Stammkapital von TEUR 25 durch die easybell GmbH gegründet. Aufgrund der geringfügigen Geschäftstätigkeit wurden für die Erstkonsolidierung die wirtschaftlichen Verhältnisse zum 1. Januar 2012 zugrunde gelegt. Die Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden der init.voice GmbH wiesen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung 1. Januar 2012 die folgenden Buchwerte auf, die mangels vorhandener stiller Reserven auch deren Zeitwerten entsprachen:

Gm
Init.v
oice
bH
TEU
R
Buc
hwe
rt
Anp
sbe
trag
ass
ung
an d
en b
eizu
lege
n
den
Zei
twe
rt
Beiz
uleg
end
er
Zeit
t
wer
Ges
fts-
chä
ode
r Fir
t
men
wer
0,0 1,4 1,4
Imm
ater
ielle
Ver
mög
te
ens
wer
26,2 0,0 26,2
Sac
han
lage
n
0,4 0,0 0,4
rmö
Ford
und
stig
e Ve
rte
erun
gen
son
gen
swe
0,2 0,0 0,2
Liqu
ide
Mitt
el
23,8 0,0 23,8
Son
stig
e Sc
huld
en
-27,
0
0,0 -27,
0
Grü
ndu
kap
ital
ngs
23,6 1,4 25,0

Die Erst- bzw. Endkonsolidierung erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt des Anteilserwerbs bzw. der Anteilsveräußerung.

Im Berichts- und Vergleichszeitraum hielt die ecotel communication ag direkt und indirekt die folgenden Beteiligungen:

Vorj
ahre
hlen
in
sza
Klam
mer
n
Ante
il
Kap
ital
am
Eige
nka
pita
l
Erge
bnis
Ums
atz
ter1
)
Mita
rbei
2)
in %
2)
in T
EUR
2)
in T
EUR
2)
in T
EUR
2)
(Du
rchs
chn
itt)
tel p
riva
te G
mbH
eco
100
,0
644 196 17 0
Düs
seld
orf
(100
,0)
(931
)
(304
)
(23) (0)
ybe
ll Gm
bH
eas
50,9
8
369 4 3.56
9
9
Pots
dam
(50,
98)
(365
)
(-81
)
(2.4
56)
(12)
Gm
ier-s
ervi
.de
bH
carr
ces
100
,0
478 282 2.85
8
3
Berl
in
(100
,0)
(196
)
(66) (2.0
46)
(0)
rcal
l Gm
bH
spa
100
,0
2.63
4
1.32
6
3.66
5
0
Pots
dam
(100
,0)
(1.3
08)
(834
)
(4.6
40)
(0)
Init.v
oice
Gm
bH
100
,0
112 88 383 1
Berl
in
(100
,0)
(24) (-1) (0) (0)
r Gm
bH
nac
ama
100
,0
2.20
7
-6 2.67
1
15
Düs
seld
orf
(100
,0)
(2.9
13)
(653
)
(3.4
88)
(17)
Gm
bH
mvn
eco
48,6
5
-2.9
81
492 4.52
9
14
Düs
seld
orf
(45,
0)
(-3.4
72)
(-27
)
(3.2
92)
(13)
Vorj
ahre
hlen
in
sza
Klam
mer
n
Ante
il
Kap
ital
am
Eige
nka
pita
l
Erge
bnis
Ums
atz
)
ter1
Mita
rbei
2)
in %
2)
in T
EUR
2)
in T
EUR
2)
in T
EUR
2)
(Du
rchs
chn
itt)
Plus
Gm
bH
syn
ergy
49,9 -679 -168 370 8
Rath
eno
w
(49,
9)
(-51
1)
(-12
9)
(333
)
(12)
Med
iaga
te P
artic
ipat
ions
S.à.
r.l.
20,3 16 -2 0 0
Mam
er (L
mbu
rg)
uxe
(0,0
)
(0) (0) (0) (0)

1) ohne Vorstände/Geschäftsführer und Auszubildende 2) Vorjahreszahlen in Klammern

Konzernabschlussstichtag für die Aufstellung des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember, der zugleich auch Stichtag für den Einzelabschluss des Mutterunternehmens und aller voll konsolidierten Tochtergesellschaften ist.

Beteiligungserwerbe und -veräußerungen

Am 23. Mai 2012 hat die ecotel communication ag einen Kapitalanteil von 20,27% an der neu gegründeten Mediagate Participations S.à.r.l. mit Sitz in Mamer (Luxemburg) in Höhe von TEUR 4 übernommen. Da diese Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2012 noch kein wesentliches operatives Geschäft ausführte, ist die Beteiligung an dieser Gesellschaft im Konzernabschluss mit den Anschaffungskosten von TEUR 4 ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Wertansätze im Konzernabschluss werden unbeeinfl usst von steuerlichen Vorschriften allein von der wirtschaftlichen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Rahmen der Vorschriften der IFRS bestimmt.

Für den Konzernabschluss wurden zudem die ergänzenden Bestimmungen des § 315a HGB

beachtet.

Vermögenswerte werden aktiviert, wenn alle wesentlichen mit der Nutzung verbundenen Chancen und Risiken dem Konzern zustehen. Die Bewertung erfolgt mit Ausnahme bestimmter fi nanzieller Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Die Anschaffungskosten umfassen alle Gegenleistungen, die aufgebracht wurden, um einen Vermögenswert zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu setzen. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifi zierten Vermögenswertes zugeordnet werden können, werden grundsätzlich als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Anderenfalls werden Fremdkapitalkosten in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Qualifi zierte Vermögenswerte im Sinne des IAS 23 liegen, wie im Vorjahr, im ecotel Konzern nicht vor. Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten, selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte, aus denen dem Konzern wahrscheinlich ein künftiger Nutzen zufl ießt und die verlässlich bewertet werden können, werden mit ihren Herstellungskosten bewertet

und über ihre voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben, sofern nicht in Ausnahmefällen eine andere Abschreibungsmethode dem Nutzungsverlauf eher entspricht.

Forschungskosten werden als laufender Aufwand behandelt. Entwicklungskosten werden dann aktiviert und linear abgeschrieben, wenn ein neu entwickeltes Produkt oder Verfahren eindeutig abgegrenzt werden kann, technisch realisierbar ist und entweder die eigene Nutzung oder die Vermarktung vorgesehen ist. Weiterhin setzt die Aktivierung voraus, dass eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist, die Kosten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit durch künftige Finanzmittelzufl üsse gedeckt werden und die Fähigkeit, den immateriellen Vermögenswert zu nutzen oder zu verkaufen, vorhanden ist.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Konsolidierung werden bei Anzeichen für eine Wertminderung, mindestens aber einmal jährlich einem Wertminderungstest auf der betreffenden Cash Generating Unit unterzogen.

Nach IAS 36 ist der Buchwert dem erzielbaren Betrag gegenüberzustellen. Der erzielbare Betrag defi niert sich dabei als der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten und dem Nutzungswert.

Kon
sion
und
blic
he S
chu
tzre
chte
zes
en
ge
wer
3 -
5 Ja
hre
Ent
wic
klun
gsk
oste
n
5 Ja
hre
Sof
twa
re
3 Ja
hre
Kun
den
stam
m
6 -
18 J
ahr
e

Folgende Nutzungsdauern liegen der Bewertung regelmäßig zugrunde:

Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die immateriellen Vermögenswerte außerplanmäßig abgeschrieben. Der aus einem Vermögenswert erzielbare Betrag entspricht dem höheren Wert aus Nettoverkaufserlös und Barwert der künftigen, dem Vermögenswert zuzuordnenden Zahlungsströme (Nutzungswert).

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibung, bewertet. Sachanlagen werden grundsätzlich linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, sofern nicht in Ausnahmefällen eine andere Abschreibungsmethode dem Nutzungsverlauf eher entspricht. Das Sachanlagevermögen wird regelmäßig über folgende wirtschaftliche Nutzungsdauern abgeschrieben:

And
An
lage
n, B
etri
ebs
d G
häft
ssta
ttun
ere
- un
esc
sau
g
3 -
7 Ja
hre
----------------------------------------------------------------------------------------------------------- --------------------

Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die Sachanlagen außerplanmäßig abgeschrieben. Sind die Gründe für in Vorjahren vorgenommen außerplanmäßig Wertminderungen entfallen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nettoveräußerungswert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden bei erstmaliger Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert unter Berücksichtigung angefallener Transaktionskosten bilanziert und entsprechend fortgeführt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden auf Basis marktgerechter Zinssätze abgezinst. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird bei Vorliegen einzelfallbezogener Hinweise durch angemessene Wertminderungen Rechnung getragen. In Fremdwährung valutierende Forderungen werden zum Briefkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Vorausbezahlte Mieten und Versicherungsprämien werden durch Rechnungsabgrenzungen aktivisch abgegrenzt, die unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen werden.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpfl ichtungen, die auf vergangenen Geschäftsvorfällen oder vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Die Rückstellungen werden mit dem wahrscheinlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Saldierung mit positiven Erfolgsbeiträgen erfolgt nicht. Rückstellungen werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpfl ichtung gegenüber Dritten zugrunde liegt. Langfristige Rückstellungen werden, sofern der aus einer Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist, mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert. Der Erfüllungsbetrag umfasst auch die am Bilanzstichtag nach IAS 37 zu berücksichtigenden Kostensteigerungen.

Verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens grundsätzlich mit dem Betrag der erhaltenen Gegenleistung angesetzt; dabei werden angefallene Transaktionskosten bei fi nanziellen Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, berücksichtigt. In der Folge werden die Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Langfristige Verbindlichkeiten werden auf Basis marktgerechter Zinssätze abgezinst. In Fremdwährung valutierende Verbindlichkeiten werden zum Geldkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern werden auf unterschiedliche Wertansätze der Vermögenswerte und Schulden in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften gebildet, soweit diese unterschiedlichen Wertansätze künftig zu einem höheren oder niedrigeren zu versteuernden Einkommen führen, als dies unter Maßgabe der Konzernbilanz der Fall wäre. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten künftigen Nutzung bestehender steuerlicher Verlustvorträge ergeben und deren Realisierung mit ausreichender Sicherheit gewährleistet ist. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Latente Steuern auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge der inländischen Konzerngesellschaften wurden wie im Vorjahr mit 15 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag, auf gewerbesteuerliche Verlustvorträge mit 13-16 % gerechnet. Diese Sätze wurden entsprechend für die Ermittlung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen verwendet, soweit sich die Differenzen in der Zukunft umkehren. Ausländische Konzerngesellschaften bestehen derzeit nicht.

Derivative Finanzinstrumente werden in der ecotel Gruppe zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus der Fremdfi nanzierung der Geschäftstätigkeit sowie zur Absicherung von Währungskursrisiken aus erwarteten Fremdwährungstransaktionen eingesetzt. Entsprechend IAS 39 werden derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bewertet, die Veränderung der Zeitwerte wird ergebniswirksam innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen. Die Ermittlung der Zeitwerte erfolgt durch Rückgriff auf notierte Marktpreise auf dem Kapitalmarkt, welche zum Bilanzstichtag bei den entsprechenden Kreditinstituten abgefragt werden. Derivative Finanzinstrumente mit einem positiven Fair Value werden unter den sonstigen fi nanziellen Vermögenswerten, derivative Finanzinstrumente mit einem negativen Fair Value unter den sonstigen Finanzschulden bilanziert. Ihre Einbuchung erfolgt erstmals am Erfüllungstag, der in der Regel wenige Tage nach dem Verpfl ichtungsgeschäft (Handelstag) liegt. Die eingesetzten Zinsswap-Kontrakte und Devisentermingeschäfte der ecotel communication ag fallen unter die Finanzinstrumente-Kategorie "Zu Handelszwecken gehalten" (IAS 39.9) und werden bis zu ihrer Ausbuchung im Falle des Auslaufens oder der Ablösung entsprechend ihrer Marktwerte als fi nanzielle Vermögenswerte oder fi nanzielle Schulden bilanziert.

Beteiligungen an nicht konsolidierten Unternehmen werden aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Marktpreisen zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die übrigen Finanzinstrumente der ecotel Gruppe betreffen die Kategorie "Kredite und Forderungen". Diese werden bei ihrer erstmaligen Bilanzierung zu ihrem beizulegenden Zeitwert einschließlich direkt zurechenbarer Transaktionskosten bewertet. Die Folgebilanzierung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.

Die Erfassung von Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht ist bzw. die Vermögenswerte geliefert worden sind und damit der Gefahrenübergang stattgefunden hat. Rückstellungen für Gewährleistung werden zum Zeitpunkt der Realisierung der entsprechenden Umsatzerlöse gebildet.

Im Mobilfunk-Geschäft werden Umsätze durch das Angebot von Mobilfunk-Diensten und einmalige Bereitstellungsentgelte generiert. Umsätze aus Mobilfunk-Diensten enthalten monatliche Leistungsentgelte, Entgelte für Sondermerkmale sowie Verbindungs- und Roaming-Entgelte, die den Kunden der ecotel in Rechnung gestellt werden. Umsätze aus Mobilfunk-Diensten werden auf Basis in Anspruch genommener Nutzungsminuten oder anderer vereinbarter Tarifmodelle realisiert abzüglich Gutschriften und Anpassungen aufgrund von Preisnachlässen.

Umsatzerlöse aus dem Daten- und Internet-Geschäft werden mit Bereitstellung der Leistung erfasst. Bei Verträgen auf Basis von Festpreisen werden Umsatzerlöse anteilig über die Laufzeit des Dienstleistungsvertrags erfasst und bei allen anderen Dienstleistungsverträgen auf Basis der erbrachten Dienstleistung oder auf Nutzungsbasis. Umsatzerlöse aus Verträgen für nach Zeitund Materialaufwand abgerechnete Leistungen werden mit dem Erbringen von Arbeitsstunden und dem Anfallen direkter Kosten zum vertraglich festgelegten Stundensatz erfasst.

Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Hardware werden realisiert, sobald das Produkt an den Kunden versandt wurde und soweit es keine unerfüllten Verpfl ichtungen seitens des Unternehmens gibt, die sich auf die endgültige Abnahme des Kunden auswirken. Sämtliche Kosten aus diesen Verpfl ichtungen werden bei der Realisierung des entsprechenden Umsatzerlöses erfasst.

Soweit die Bedingungen gemäß IAS 18.20 ff. für die Realisation von Dienstleistungsumsätzen nach Maßgabe des Fertigstellungsgrades des Geschäfts am Bilanzstichtag erfüllt sind, werden die entsprechenden Umsätze auf Basis der Feststellung der erbrachten Arbeitsleistungen nach dieser Methode erfasst.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst. Dividenden werden grundsätzlich vereinnahmt, wenn der Anspruch rechtlich entstanden ist. Innerhalb des Finanzergebnisses werden auch die nicht mit dem Eigenkapital verrechenbaren Kosten der Kapitalbeschaffung wie Kosten der Aktienkurspfl ege ausgewiesen. Das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen wird gesondert innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind Ermessensentscheidungen und Annahmen getroffen sowie Schätzungen verwandt worden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten ausgewirkt haben. Die Ermessensentscheidungen, Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die konzerneinheitliche Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern, die Bilanzierung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen sowie die der Überprüfung der Werthaltigkeit von Zahlungsmittel-generierenden Einheiten und von Vermögenswerten zugrunde liegenden Parameter. Die der jeweiligen Schätzung zugrunde liegenden Annahmen und die entsprechenden Buchwerte sind bei den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gesamtergebnisrechnung erläutert. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Solche Abweichungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Beträchtliche Risiken im Sinne des IAS 1.129, die Annahmen und Schätzungen innewohnen könnten, wurden bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses nicht identifi ziert.

Ang
aben
in T
EUR
Ges
chä
fts
ode
r
Firm
en
te
wer
Kon
zes

sion
en,
erbl
iche
gew
Sch
ech
utzr
te
und
ähn
liche
Rec
hte
und
Wer
te
Ent
wick
lung
s
kost
en
Kun
be- zieh
den
ung
en
Gele
istet
e Anz
ahlu
nge
n
Ges
amt
ffun
Ans
cha
und
He
rste
llun
gs-
gs
kos
Sta
nd 0
1.01
.201
2
ten
14.4
26
6.78
2
3.19
3
9.42
4
0 33.8
25
Verä
nde
des
Ko
lidie
skre
ises
rung
nso
rung
1 27 0 0 0 28
äng
Zug
e
0 246 46 0 1.01
6
1.30
8
Umb
uch
ung
en
0 0 0 0 0 0
Abg
äng
e
0 7 266 0 0 273
Sta
nd 3
1.12
.201
2
14.4
27
7.04
8
2.97
3
9.42
4
1.01
6
34.8
88
ibun
Sta
Abs
chre
nd 0
1.01
.201
2
gen
2.66
9
5.52
1
2.38
4
6.28
4
0 16.8
58
Verä
nde
des
Ko
lidie
skre
ises
rung
nso
rung
0 1 0 0 0 1
Zug
äng
e pl
äßig
anm
0 482 501 640 0 1.62
3
Zug
äng
ßerp
lanm
äßig
e au
2.88
4
0 0 0 0 2.88
4
Abg
äng
e
0 5 267 0 0 272
Sta
nd 3
1.12
.201
2
5.55
3
5.99
9
2.61
8
6.92
4
0 21.0
94
Buc
hwe
rte S
tand
31.
12.2
011
11.7
57
1.26
1
809 3.14
0
0 16.9
67
Buc
hwe
rte S
tand
31.
12.2
012
8.87
4
1.04
9
355 2.50
0
1.01
6
13.7
94

Die immateriellen Vermögenswerte haben sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt entwickelt:

Im Vorjahr 2011 hatten sich die immateriellen Vermögenswerte wie folgt entwickelt:

(1) Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige imma terielle Vermögenswerte

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Zugänge der aktivierten Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2012 betrugen TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 174). Diese betreffen eine bei der ecotel communication ag eigenentwickelte Softwarelösung für eine neue Verfügbarkeitsabfrage von Leitungen.

Unter den Kundenbeziehungen sind erworbene Kundenstämme aus dem in 2007 erfolgten nacamar Erwerb in Höhe von TEUR 2.001 (Vorjahr: TEUR 2.210) enthalten. Ein weiterer Kundenstamm resultiert bei der ecotel aus der früheren ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH (TEUR 113, Vorjahr: TEUR 338). Dieser Kundenstamm wird über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren, der Kundenstamm "nacamar" abhängig vom Kundensegment über eine Nutzungsdauer zwischen 10 und 18 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Kundenbeziehungen hinsichtlich der in 2006 erworbenen DSLCOMP GmbH werden zum Bilanzstichtag mit TEUR 383 (Vorjahr: TEUR 583) ausgewiesen, sie werden über zehn Jahre linear abgeschrieben. Weitere Kundenbeziehungen werden zum Bilanzstichtag bei der easybell GmbH (TEUR 3, Vorjahr: TEUR 9) bilanziert, die linear über sechs Jahre abgeschrieben werden.

Im Berichtsjahr 2012 ergaben sich die unten dargestellten, in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen außerplanmäßigen Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwertes nacamar in Höhe von TEUR 2.884. Der Goodwill entstand im Rahmen des Erwerbs der Gesellschaft im Jahr 2007. Aufgrund des Verlustes des größten Kunden im ersten Halbjahr 2011 und der zunächst als wahrscheinlich eingeschätzten, jedoch nicht eingetretenen Akquise von zwei Großkunden wurde dieser Geschäfts- oder Firmenwert im Geschäftsjahr 2012 vollständig wertberichtigt.

Im Vorjahr betrafen die außerplanmäßigen Wertminderungen auf langfristige Vermögenswer-te in Höhe von TEUR 375 die Wertminderung der Geschäfts- und Firmenwerte der nacamar (TEUR 350) aufgrund des Wechsels des nacamar Kunden ZDF sowie der i-cube (TEUR 25) aufgrund des Verkaufs des Reseller-Geschäfts. Weitere außerplanmäßige Wertminderungen von langfristigen Vermögenswerten ergaben sich im Vorjahr bei Lizenzen der i-cube mit TEUR 112 und Anlagen im Bau der ecotel communication ag mit TEUR 54.

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert setzt sich unter Berücksichtigung der in 2012 vorgenommenen außerplanmäßigen Wertminderungen aufgrund gesunkener Werthaltigkeit wie folgt zusammen:

Ang
aben
in T
EUR
Ges
chä
fts
ode
r
Firm
en
te
wer
Kon
zes

sion
en,
erbl
iche
gew
Sch
utzr
ech
te
und
ähn
liche
Rec
hte
und
Wer
te
Ent
wick
lung
s
kost
en
Kun
be- zieh
den
ung
en
Gele
istet
e Anz
ahlu
nge
n
Ges
amt
Ans
cha
ffun
und
He
llun
rste
gs-
gs
kos
Sta
nd 0
1.01
.201
1
ten
14.6
66
6.55
3
3.01
9
9.42
4
0 33.6
62
Verä
nde
des
Ko
lidie
skre
ises
rung
nso
rung
-240 -322 0 0 0 -562
Zug
äng
e
0 481 174 0 0 655
Umb
uch
ung
en
0 70 0 0 0 70
Abg
äng
e
0 0 0 0 0 0
Sta
nd 3
1.12
.201
1
14.4
26
6.78
2
3.19
3
9.42
4
0 33.8
25
Abs
chre
ibun
Sta
nd 0
1.01
.201
1
gen
2.53
4
5.11
3
1.89
9
5.61
4
0 15.1
60
Verä
nde
des
Ko
lidie
skre
ises
rung
nso
rung
-240 -268 0 0 0 -508
Zug
äng
e pl
äßig
anm
0 564 485 670 0 1.71
9
Zug
äng
ßerp
lanm
äßig
e au
375 112 0 0 0 487
Abg
äng
e
0 0 0 0 0 0
Sta
nd 3
1.12
.201
1
2.66
9
5.52
1
2.38
4
6.28
4
0 16.8
58
rte S
Buc
hwe
tand
31.
12.2
010
12.1
32
1.44
0
1.12
0
3.81
0
0 18.5
02
Buc
hwe
rte S
tand
31.
12.2
011
11.7
57
1.26
1
809 3.14
0
0 16.9
67
Cas
ratin
nit (
CGU
)
h-G
g U
ene
Ang
aben
in T
EUR
Buc
hwe
rt
31.1
2.20
11
Auß
äßig
erpl
anm
e
Wer
tmin
deru
nge
n
201
2
Zug
Ers
t
ang
aus
kon
solid
ieru
ng
201
2
Buc
hwe
rt
31.1
2.20
12
Ges
chä
ftsk
und
en
8.73
2
0 0 8.73
2
nac
ama
r
2.88
4
2.88
4
0 0
ybe
ll
eas
124 0 0 124
ier-s
ervi
carr
ces
17 0 0 17
Init-
voic
e
0 0 1 1
Sum
me
11.7
57
2.88
4
1 8.87
4

Die Sachanlagen haben sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt entwickelt:

Ang
aben
in T
EUR
Gru
nds
tück
e,
dstü
cks
grun
glei
che
Re
chte
und
Ba
uten
eins
chlie
ßlich
der
Bau
ten
auf
frem
den
Gru
nd
stüc
ken
Tec
hnis
che
Anl
age
n
und
Ma
sch
inen
And
ere
Anla
gen
,
Betr
iebs
d
- un
Ges
chä
ftsa
us
stat
tung
Gele
istet
e
Anz
ahlu
nge
n
und
Anl
age
n
in B
au
Ges
amt
ffun
Ans
cha
und
He
rste
llun
gsk
oste
gs-
n
Sta
nd 0
1.01
.201
2
5.54
6
0 8.56
6
180 14.2
92
Verä
nde
des
Ko
lidie
skre
ises
rung
nso
rung
0 0 0 0 0
Zug
äng
e
274 95 1.41
5
1.02
0
2.80
4
Umb
uch
ung
en
0 0 61 -61 0
Abg
äng
e
892 0 39 0 931
Sta
nd 3
1.12
.201
2
4.92
8
95 10.0
03
1.13
9
16.1
65
Sta
Abs
chre
ibun
nd 0
1.01
.201
2
gen
2.66
2
0 6.44
2
108 9.21
2
Verä
nde
des
Ko
lidie
skre
ises
rung
nso
rung
0 0 0 0 0
Zug
äng
e pl
äßig
anm
770 17 968 0 1.75
5
Zug
äng
ßerp
lanm
äßig
e au
188 0 0 0 188
Abg
äng
e
891 0 39 0 930
Sta
nd 3
1.12
.201
2
2.72
9
17 7.37
1
108 10.2
25
Buc
hwe
rte S
tand
31.
12.2
011
2.88
4
0 2.12
4
72 5.08
0
rte S
Buc
hwe
tand
31.
12.2
012
2.19
9
78 2.63
2
1.03
1
5.94
0

(2) Sachanlagen

Gemäß IAS 36 wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zur Ermittlung des Value in Use Wertminderungstests nach der Discounted-Cashfl ow-Methode für die Prüfung der Werthaltigkeit der ausgewiesenen Geschäfts- und Firmenwerte durchgeführt. Hierfür wurden die Daten der jeweiligen Unternehmensplanung zugrunde gelegt (Prognosezeitraum: 5 Jahre).

Im Vorjahr ergab sich eine außerplanmäßige Wertminderung auf Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 375.

Folgende Annahmen wurden bei der Durchführung der Impairmenttests zugrunde gelegt: Kapitalisierungszinssatz 6,8 % (Vorjahr: 6,0 %) nach Steuern bzw. 9,9 % (Vorjahr: 8,6 %) vor Steuern, Beta-Faktor 1,0 (Vorjahr: 0,9), Debt-Ratio 28 % (Vorjahr: 34 %). Die jährlichen Wachstumsraten für die ersten fünf Jahre betrugen bei der nacamar GmbH 5 % (Vorjahr: 5 %), bei ecotel 4 % (Vorjahr: 0 %) und bei easybell 10 % (Vorjahr 0 %). Für die ewige Rente wurde bei der nacamar GmbH eine Wachstumsrate von 0 % (Vorjahr: 1 %) sowie bei allen anderen Unternehmen ebenfalls eine Wachstumsrate von 0 % (Vorjahr: 0 %) verwendet. Der verwendete Ertragsteuersatz beträgt 31 % (Vorjahr 31 %).

Ang
aben
in T
EUR
Gru
nds
tück
e,
dstü
cks
grun
glei
che
Re
chte
und
Ba
uten
ßlich
eins
chlie
der
Bau
ten
auf
frem
Gru
den
nd
stüc
ken
Tec
hnis
che
Anl
age
n
und
Ma
sch
inen
And
ere
Anla
gen
,
Betr
iebs
d
- un
Ges
chä
ftsa
us
stat
tung
Gele
istet
e
Anz
ahlu
nge
n
und
Anl
age
n
in B
au
Ges
amt
Ans
cha
ffun
und
He
rste
llun
gsk
oste
gs-
n
Sta
nd 0
1.01
.201
1
5.50
8
0 7.76
4
256 13.5
28
Verä
nde
des
Ko
lidie
skre
ises
rung
nso
rung
0 0 -11 0 -11
Zug
äng
e
170 0 840 52 1.06
2
Umb
uch
ung
en
0 0 58 -128 -70
Abg
äng
e
132 0 85 0 217
Sta
nd 3
1.12
.201
1
5.54
6
0 8.56
6
180 14.2
92
Abs
chre
ibun
Sta
nd 0
1.01
.201
1
gen
2.12
5
0 5.48
9
54 7.66
8
Verä
nde
des
Ko
lidie
skre
ises
rung
nso
rung
0 0 -10 0 -10
Zug
äng
e pl
äßig
anm
543 0 1.04
8
0 1.59
1
Zug
äng
ßerp
lanm
äßig
e au
0 0 0 54 54
Abg
äng
e
6 0 85 0 91
Sta
nd 3
1.12
.201
1
2.66
2
0 6.44
2
108 9.21
2
Buc
hwe
rte S
tand
31.
12.2
010
3.38
3
0 2.27
5
202 5.86
0
rte S
Buc
hwe
tand
31.
12.2
011
2.88
4
0 2.12
4
72 5.08
0

Im Geschäftsjahr 2011 stellte sich die Entwicklung des Sachanlagevermögens des Konzerns wie folgt dar:

Leasingzahlungen in Folgejahren

Ausstehende Leasingverpfl ichtungen bestanden zum 31. Dezember 2012 nur noch aus Operating- und nicht mehr aus Finanzierungsleasingverträgen. Die Verpfl ichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen stellen sich zum 31. Dezember 2012 wie folgt dar:

Ang
aben
in T
EUR
Betr
iebs
d G
häft
ssta
ttun
Bis
1 Ja
hr
210
ab 1
Jah
r bis
5 Ja
hre
212
ab 5
Jah
re
0
Ges
amt
31.1
2.20
12
422
g (L
ing)
- un
esc
sau
eas
Übr
ige
Miet
vert
räge
845 2.94
0
820 4.60
5
1.05
5
3.15
2
820 5.02
7

Die außerplanmäßigen Wertminderungen auf Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken in Höhe von TEUR 188 betrafen technisch veraltete Kaltwassersätze und fi elen in das Segment der Geschäftskunden.

Zum Stichtag bestand gegenüber einem Großhandelspartner Abnahmeverpfl ichtung für Routerhardware in Höhe rund 3,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0 EUR).

(3) Finanzanlagen

Ang
aben
in T
EUR
Bis
1 Ja
hr
ab 1
Jah
r bis
5 Ja
hre
ab 5
Jah
re
Ges
amt
31.1
2.20
11
Betr
iebs
d G
häft
ssta
ttun
g (L
ing)
- un
esc
sau
eas
197 230 0 427
Übr
ige
Miet
vert
räge
1.52
1
1.10
5
1.15
2
3.77
8
1.71
8
1.33
5
1.15
2
4.20
5

(4) Langfristige Forderungen

Die Leasingverpfl ichtungen resultieren im Wesentlichen aus Leasingverträgen von Firmenfahrzeugen. Die übrigen Mietverträge umfassen im Wesentlichen die Miete von Bürofl ächen sowie des Rechenzentrums.

Aus Finanzierungsleasingverhältnissen der nacamar bestanden ausschließlich im Vorjahr zum 31. Dezember 2011 kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 70.

Zum 31. Dezember 2011 bestanden folgende fi nanzielle Verpfl ichtungen aus Operating- und Finanzierungsleasingverträgen:

Die in der Berichtsperiode als Aufwand erfassten Zahlungen aus Leasingverhältnissen sind in Textziffer 19 angegeben.

Bei den nach der Equity-Methode bewerteten Finanzanlagen handelt es sich mit TEUR 1.050 (Vorjahr: TEUR 1.586) um ein Darlehen der ecotel communication ag an das at equity bewertete Unternehmen mvneco GmbH, welches jährlich mit 5 % verzinst wird und mit einem qualifi zierten Rangrücktritt versehen ist. In Höhe der Veränderung des negativen Equity-Wertes der mvneco GmbH von TEUR 958 im Vorjahr auf TEUR 790 zum 31. Dezember 2012 konnte eine Wertaufholung der Ausleihung in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr Abschreibung: TEUR 12) vorgenommen werden. Aufgrund der nachhaltig verminderten Finanzkraft der mvneco GmbH wurde jedoch zusätzlich eine Wertminderung von TEUR 779 gemäß den Bewertungsvorschriften des IAS 28.31 i.V.m. IAS 39 erforderlich, sodass die Ausleihung zum Stichtag einen Buchwert in Höhe von TEUR 1.050 aufweist.

Der Buchwert der Beteiligung an der at equity bewerteten mvneco GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2012 wie im Vorjahr auf TEUR 0, da die ursprünglichen Anschaffungskosten dieser Beteiligung von TEUR 254 aufgrund der anteiligen kumulierten Jahresfehlbeträge der Gesellschaft vollständig abgeschrieben werden mussten. Der Buchwert enthielt einen anteiligen Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 131). Zum Stichtag wies die Gesellschaft ein Vermögen in Höhe von TEUR 2.721 sowie Schulden in Höhe von TEUR 5.701 aus.

Ebenfalls den nach der Equity-Methode bewerteten Finanzanlagen zugeordnet ist ein Darlehen an das at equity bewertete Unternehmen synergyPlus GmbH in Höhe von TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 624). Der negative Equity-Wert zum 31. Dezember 2012 betrug TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 131) und wurde zum 31. Dezember 2012 durch eine entsprechende Abschreibung des Darlehens berücksichtigt. Über die Equity-Bewertung hinaus wurde eine außerplanmäßige Wertminderung in Höhe von TEUR 107 vorgenommen, die in der Gesamtergebnisrechnung unter den Finanzaufwendungen ausgewiesen wurde.

(5) Vorräte

(6) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forde rungen und Vermögenswerte

Angaben in TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sonstige Forderungen und Vermögenswerte

Ang
aben
in T
EUR
Res
tlau
fzei
t
übe
r 1 J
ahr
Ges
amt
31.1
2.20
11
Res
tlau
fzei
t
übe
r 1 J
ahr
Ges
amt
31.1
2.20
12
Ford
Lie
feru
d
erun
gen
aus
nge
n un
Leis
tung
en
en D
ritte
geg
0 13.3
37
0 12.4
60
erbu
nde
ne U
neh
nter
geg
en v
men
0 27 0 0
iiert
e U
nter
neh
geg
en a
ssoz
men
0 60 0 54
0 13.4
24
0 12.5
14
stig
e Fo
rder
nd V
öge
erte
son
ung
en u
erm
nsw
Akti
ve R
ech
bgre
ten
nun
gsa
nzu
ngs
pos
0 286 0 361
Übr
ige
stig
e Fo
rder
nd V
öge
erte
son
ung
en u
erm
nsw
0 925 0 959
0 1.21
1
0 1.32
0

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen im Vorjahr bestanden gegen die zum damaligen Zeitpunkt nicht konsolidierte init.voice GmbH. Die Ergebniswirkung der Erhöhung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die der Aufl ösung von Einzelwertberichtigungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die Forderungen sind unverzinslich und unterliegen somit keinem Zinsänderungsrisiko. Die Buchwerte entsprechen aufgrund der sehr kurzfristigen Zahlungsziele den beizulegenden Zeitwerten.

(7) Tatsächliche und latente Ertrag steueransprüche

202 27
äch
prüc
Tats
liche
Ert
teue
he
rags
rans
9 27
Late
Ertr
prüc
he
nte
teue
ags
rans
193 0
Ang
aben
in T
EUR
31.1
2.20
11
31.1
2.20
12

Der Buchwert der Beteiligung an der at equity bewerteten synergyPlus GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2012 auf TEUR 0, da die ursprünglichen Anschaffungskosten dieser Beteiligung von TEUR 150 aufgrund der anteiligen kumulierten Jahresfehlbeträge der Gesellschaft vollständig abgeschrieben werden mussten. Zum Stichtag wies die Gesellschaft ein Vermögen in Höhe von TEUR 84 sowie Schulden in Höhe von TEUR 763 aus.

Ferner wird in den Finanzanlagen die Beteiligung an der Mediagate Participations S.à.r.l. mit Sitz in Mamer (Luxemburg) ausgewiesen (TEUR 4).

Die langfristigen Forderungen des Vorjahres umfassen im Wesentlichen das im aktuellen Geschäftsjahr in die nach der Equity-Methode bewerteten Finanzanlagen gem. IAS 28.29 umgegliederte Darlehen, welches von der ecotel communication ag an die synergyPlus GmbH ausgereicht wurde.

Der ausgewiesene Vorratsbestand betrifft im Wesentlichen Router. Diese werden den Kunden bei Abschluss eines Dienstleistungsvertrags über dessen Dauer befristet zur Verfügung gestellt und bei Nutzungsbeginn dem planmäßig abzuschreibenden Sachanlagevermögen zugeordnet. Eine Abwertung der sich noch nicht im Einsatz befi ndlichen Endgeräte auf den Nettoveräußerungswert hat sich im Geschäftsjahr nicht ergeben.

(9) Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals des Konzerns ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.

Die Anzahl der zum 31. Dezember 2012 im Umlauf befi ndlichen Aktien der ecotel communication ag beträgt 3.685.096 (Vorjahr: 3.752.500) Stück (nach Verrechnung der selbst gehaltenen 214.904 (Vorjahr: 147.500) Stück. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 ausgegeben. Durch den Rückkauf von Aktien im Geschäftsjahr reduzierte sich das Grundkapital in 2012 um TEUR 67.

Aktienbasierte Vergütung

Aufgrund der Nichterreichung der Erfolgsziele sind alle ausgegebenen Bezugsrechte aus dem früheren Aktienoptionsplan gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung der ecotel communication ag vom 27. Juli 2007 zum 30. September 2011 verfallen.

Die letztmalige zeitanteilige Zuführung zur Kapitalrücklage wurde im Vorjahr mit TEUR 17 im Personalaufwand erfasst. Insgesamt wurden bis zum Auslaufen dieses Aktienoptionsplans TEUR 318 der Kapitalrücklage zugeführt.

Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter betreffen die indirekten Minderheitenanteile am Eigenkapital der easybell GmbH (TEUR 181, Vorjahr: TEUR 179), der sparcall GmbH (TEUR 1.279, Vorjahr TEUR 629), der carrier-services.de GmbH (TEUR 231, Vorjahr TEUR 92) und der erstmals einbezogenen init.voice GmbH (TEUR 43).

Aktienbesitz

Folgende wesentliche Beteiligungen über 10 % werden an der Gesellschaft gehalten:

(8)
Fina
ittel
nzm
Ang
aben
in T
EUR
31.1
2.20
11
31.1
2.20
12
Gut
hab
en b
ei K
redi
tinst
itute
n
6.21
2
7.53
2
Kas
bes
tand
und
Sch
ecks
sen
23 1
6.23
5
7.53
3
%
Pete
r Zil
s
4%
25,6
Eige
ne A
ktien
5,51
%
Stre
ube
sitz
19,8
9%
Inte
llect
Inv
& M
Ltd.
estm
ent
ent
ana
gem
25,0
9%
IQ M
artra
de H
oldi
nd M
entg
llsch
aft m
bH
ng u
ana
gem
ese
14,5
6%
PVM
Priv
ate
Valu
es M
edia
AG
9,31
%

ecotel communication ag: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der

europaweiten Verbreitung

05.01.2012Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Mitteilung der Gesellschaften

1) Augur Financial Opportunity SICAV, Luxemburg, Luxemburg 2) Augur Financial Holding II S.A., Luxemburg, Luxemburg 3) Augur Financial Holding Zwei GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland 4) Augur Capital GmbH, Bad Soden am Taunus, Deutschland 5) Augur Zwei Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland,

dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf, am 29. Dezember 2011 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,092 % (das entspricht 3.600 Stimmrechten) betragen hat.

Die Stimmrechte werden gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG gänzlich allen unter 1) bis 5) genannten Gesellschaften zugerechnet.

Mitteilung der Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, Düsseldorf, Deutschland, vom 30. Dezember 2011, dass ihr Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, Prin-zenallee 11, 40549 Düsseldorf, am 29. Dezember 2011 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,092 % (das entspricht 3600 Stimmrechten) betragen hat.

Weitere Mitteilungen:

23.05.2012

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG

Der Vorstand der ecotel communication ag (WKN 000585434/ISIN DE0005854343) hat heute beschlossen, in der Zeit vom 25. Mai 2012 bis zum Ablauf des 30. September 2012 bis zu 100.000 eigene Aktien (das entspricht 2,6 % des derzeitigen Grundkapitals) zurückzukaufen. Der Erwerb soll über die Börse erfolgen. Der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den arithmetischen Mittelwert der Schlusskurse der Aktie im XETRA-Handel an den drei Handelstagen vor dem Erwerb um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Bei Zugrundelegung der Schlusskurse der Aktie im XETRA-Handel an den letzten drei Handelstagen vor dem Tage der Beschlussfassung entspricht dies einem Rückkaufvolumen von bis zu ca. 0,51 Millionen Euro.

Der Vorstand macht damit von dem Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 30. Juli 2010 Gebrauch, der den Vorstand bis zum 29. Juli 2015 zum Erwerb eigener Aktien im Umfang von bis zu 10 % des Grundkapitals ermächtigt hat. Die zurückerworbenen Aktien können zu allen im Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vorgesehenen Zwecken verwendet werden.

Die latenten Ertragsteueransprüche betrafen im Vorjahr mit TEUR 193 latente Steueransprüche aufgrund bestehender körperschaft- und gewerbesteuerlicher Verlustvorträge bei zwei Tochterunternehmen. Aufgrund des Verbrauchs dieser steuerlichen Verlustvorträge bestanden zum 31. Dezember 2012 keine aktiven latenten Steuern mehr aus Verlustvorträgen. Die effektiven Ertragsteueransprüche betreffen ertragsteuerliche Erstattungsansprüche aus Gewerbesteuer-, Körperschaftsteuer- und Zinsabschlagsteuerguthaben.

Der Rückkauf der Aktien erfolgt unter Führung eines Kreditinstituts in Übereinstimmung mit §§ 14 Abs. 2, 20a Abs. 3 WpHG unter Anlehnung an die sog. Safe-Harbor-Regelung gemäß Verordnung (EG) Nr. 2273/2003. Das beauftragte Kreditinstitut trifft seine Entscheidungen über den Zeitpunkt des Aktienerwerbs unabhängig und unbeeinfl usst von der ecotel communication ag.

24.08.2012

Mitteilung der ecotel communication ag, Düsseldorf, Deutschland, gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG, dass ihr Anteil an eigenen Aktien an der ecotel communication ag, Düsseldorf, Deutschland, (ISIN: DE0005854343) am 22. August 2012 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,02 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 195.800, Gesamtzahl Stimmrechte: 3.900.000).

Kapitalmanagement

Der ecotel Konzern steuert sein Kapital mit dem vorrangigen Ziel, die Geschäftstätigkeit zu unterstützen und die langfristige Unternehmensfortführung zu sichern. Das Kapitalmanagement umfasst sowohl das gesamte bilanzielle Eigen- als auch das Fremdkapital. Zusammenfassende quantitative Angaben zum gemanagten Kapital sind der Bilanz sowie den entsprechenden Anhangangaben zu entnehmen. Wichtiges Ziel ist die Einhaltung der mit den Banken vereinbarten Financial Covenants. Diese Financial Covenants bestehen aus der Einhaltung bestimmter Vorgaben bei der Eigenkapitalquote, dem Verhältnis Netto-Finanzverbindlichkeiten zu EBITDA und dem Verhältnis EBITDA zu Umsatzerlösen. Im Rahmen des mo natlichen Reportings werden die Financial Covenants überprüft. Dabei werden auch künftige Entwicklungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Financial Covenants analysiert, um gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.

Bei allen drei derzeitigen Covenants lag die ecotel im Geschäftsjahr 2012 deutlich innerhalb der vorgegebenen Intervalle.

Ang
aben
in T
EUR
Anfa
ngs

bes
tand
01.0
1.20
12
Ver
brau
ch
Aufl
ösu
ng
Zufü
hrun
g
Um
bu
n/
chu
nge
Sald
ieru
ng
End
be
stan
d
31.1
2.20
12
Effe
ktive
Ert
teue
rags
rn
314 165 0 521 0 670
Late
nte
Ertr
teue
ags
rn
979 291 0 0 0 688
Rüc
kste
llun
Ert
teue
gen
rags
rn
1.29
3
456 0 521 0 1.35
8
dav
it ein
er L
aufz
eit
on m
bis z
u 1
Jah
r
314 165 0 521 0 670

(10) Effektive und latente Ertrag steuern

(11) Sonstige Finanz schulden, Ver bindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbind lichkeiten

Ang
aben
in T
EUR
Res
tlau
fzei
t
bis
1 Ja
hr
Ges
amt
31.1
2.20
11
Res
tlau
fzei
t
bis
1 Ja
hr
Ges
amt
31.1
2.20
12
Kred
itver
bind
lichk
eite
n
2.71
6
9.32
5
2.48
9
7.32
0
Son
stig
e
0 0 0 0
Fina
chu
lden
nzs
2.71
6
9.32
5
2.48
9
7.32
0
Ver
bind
lich
keit
us L
iefe
und
Lei
stun
en a
run
gen
gen
11.5
55
11.5
55
12.9
68
12.9
68
Ver
bind
lich
keit
nüb
ziie
rten
en g
ege
er a
sso
Unt
hme
erne
n
134 134 213 213
Son
stig
e St
eue
rn
330 330 167 167
Soz
iale
Sich
erhe
it
41 41 11 11
Löh
nd G
ehä
Aus
ahle
nde
lter
zuz
ne u
408 408 412 412
Son
stig
albe
Ver
bind
lichk
eite
e pe
rson
zog
ene
n
192 192 98 98
Abs
chlu
rüfu
ng/A
ufsic
htsr
at
ssp
102 102 133 133
Son
stig
e
647 647 685 685
Son
stig
rbin
dlic
iten
e Ve
hke
1.72
0
1.72
0
1.50
6
1.50
6

Aus der Bewertung eines Zinsswaps zum beizulegenden Zeitwert resultierten fi nanzielle Schulden von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 83). Die Veränderung des beizulegenden Zeitwertes ist im Finanzergebnis enthalten.

Aus der Bewertung eines Wechselkurssicherungsgeschäfts zum beizulegenden Zeitwert resultierten fi nanzielle Schulden von TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 0). Die Veränderung des beizulegenden Zeitwertes ist im Finanzergebnis enthalten.

Die Kreditverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen ein in 2009 aufgenommenes KfW Innovationsdarlehen in Höhe von TEUR 5.000, ein in 2011 aufgenommenes Investitionsdarlehen in Höhe von TEUR 4.000, ein in 2012 aufgenommenes KfW Investitionsdarlehen in Höhe von TEUR 570 sowie die Zeitwerte des Zinsswaps und Wechselkurssicherungsgeschäfts. Das in 2009 aufgenommene Darlehen besteht hälftig aus einer Fremdkapitaltranche und hälftig aus einer Nachrangtranche. Beide Tranchen haben eine Laufzeit von zehn Jahren, die Verzinsung ist fest. Das in 2011 aufgenommene Darlehen hat eine Laufzeit von zwei Jahren, die Verzinsung bemisst sich nach einem Referenzzins zuzüglich einer Marge. Zur Sicherung wurden die Geschäftsanteile an der nacamar GmbH an die kreditgebende Bank verpfändet. Das in 2012 aufgenommene Darlehen hat eine Laufzeit von fünf Jahren, die Verzinsung ist fest. Bei den kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten handelt es sich um die in 2013 fällige Tilgung der drei Darlehen.

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird der Konzern mit Währungs-, Zinsänderungs- und Bonitätsänderungsrisiken konfrontiert, die einen Einfl uss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

Fremdwährungsrisiko: Fremdwährungsrisiken entstehen aufgrund von Forderungen, Verbindlichkeiten, fl üssigen Mitteln und geplanten Transaktionen, die nicht in der funktionalen Währung des Konzerns bestehen bzw. entstehen werden. Der Konzern setzt seit dem Geschäftsjahr 2012 derivative Finanzinstrumente in der Form von Devisentermingeschäften zur Absicherung von US-

(12) Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Dollar Fremdwährungsrisiken aus zukünftigen erwarteten Auszahlungen in Fremdwährung ein. Ende 2012 bestanden fünf Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von TEUR 3.290. Alle derivativen Finanzinstrumente werden als fi nanzielle Vermögenswerte oder fi nanzielle Schulden erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert zum Stichtag bewertet. Die Laufzeit der abgeschlossenen Devisentermingeschäfte orientiert sich an der Laufzeit der zugrunde liegenden Grundgeschäfte und liegt damit überwiegend im kurzfristigen Bereich. Da das Währungsrisiko in den abgelaufenen Geschäftsjahren gering war, wurden bisher keine derivativen Finanzinstrumente zur Währungskurssicherung eingesetzt.

Zinsrisiko: Im ecotel Konzern bestehen Zinsrisiken hauptsächlich wegen der Finanzschulden des Konzerns. Gegen negative Wertveränderungen aus unerwarteten Zinsbewegungen erfolgen Absicherungen durch derivative Finanzgeschäfte. Ende 2012 bestand ein Zinsswap mit einem Nominalvolumen von TEUR 2.000. Ende 2011 bestanden drei Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von TEUR 6.250. Alle derivativen Finanzinstrumente werden als fi nanzielle Vermögenswerte oder fi nanzielle Schulden erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert zum Stichtag bewertet. Bei der betriebswirtschaftlichen Interpretation der positiven oder negativen beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente ist zu beachten, dass ihnen Grundgeschäfte mit kompensierenden Risiken gegenüberstehen. Die Laufzeit der abgeschlossenen Zinsderivate orientiert sich an der Laufzeit der zugrunde liegenden Grundgeschäfte und liegt damit überwiegend im kurz- bis mittelfristigen Bereich.

Kreditrisiko: Ein Kreditrisiko besteht für den Konzern, wenn Transaktionspartner ihren Zahlungsverpfl ichtungen nicht nachkommen oder nicht nachkommen können. Das maximale Ausfallrisiko wird bilanziell durch den Buchwert des jeweiligen fi nanziellen Vermögenswertes dargestellt. Die Entwicklung des Forderungsbestandes wird ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig identifi zieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Entsprechend haben sich im Konzern die Wertberichtigungen für die unter den folgenden Bilanzposten ausgewiesenen Forderungen wie folgt entwickelt:

Wer
tber
icht
igun
für
gen
For
der
en 2
012
ung
Ang
aben
in T
Ford
erun
gen
aus
Lief
und
erun
gen
Leis
tung
en
EUR
Son
stig
e Fo
rde
nd S
rung
en u
ons

tige
Ver
mög
ens

te
wer
Ges
amt 31.1
2.20
12
Stan
d 01
.01.
201
2
362 0 362
Wer
tber
ichti
des
Be
rich
tsja
hres
gun
gen
17 0 17
Abg
äng
e
177 0 177
Sta
nd 3
1.12
.201
2
202 0 202
Wer
tber
icht
igun
für
gen
For
der
en 2
011
ung
Ang
aben
in T
EUR
Ford
erun
gen
aus
Lief
und
erun
gen
Leis
tung
en
Son
stig
e Fo
rde
nd S
rung
en u
ons

tige
Ver
mög
ens

te
wer
Ges
amt 31.1
2.20
11
Stan
d 01
.01.
201
1
441 85 526
Wer
tber
ichti
des
Be
rich
tsja
hres
gun
gen
0 0 0
Abg
äng
e
79 85 164
Sta
nd 3
1.12
.201
1
362 0 362

Die Wertberichtigungen betreffen vollständig die Bewertungskategorie "Kredite und Forderungen".

Zum 31. Dezember 2012 bestanden überfällige, nicht wertberichtigte Forderungen in folgender

Höhe:

Übe
rfäl
lige
, nic
ht w
ert
ber
icht
igte
Fo
rder
ung
en
Brut
tow
ert
31.1
2.20
12
Ang
aben
in T
EUR
Ford
Lie
fe
erun
gen
aus
Son
stig
e Fo
rder
ung
en
und
stig
e Ve
son
r

Überfällige, wertberichtigte Forderungen Nicht wertberichtigte, in den folgenden Zeitbändern überfällige Forderungen bis 30Tage 31-60Tage 61-90Tage 91-120Tage über 120Tage rungen und Leistungen 12.716 202 522 170 59 24 214 mögenswerte 1.320 0 0 0 0 0 0 14.036 202 522 170 59 24 214

Einzelwertberichtigungen werden bei Vorliegen von Wertminderungshinweisen auf überfällige ausfallbedrohte fi nanzielle Vermögenswerte berücksichtigt, soweit der Barwert der zukünftigen Zahlungsströme dieser Forderungen aufgrund Uneinbringlichkeit oder geminderter Werthaltigkeit unterhalb des ausgewiesenen Buchwertes liegt. Bei den nicht fälligen, nicht wertberichtigten Forderungen wird die Einbringlichkeit in vollem Umfang erwartet.

Die dargestellten nicht wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Überfälligkeit von mehr als 120 Tagen in Höhe von TEUR 214 (Vorjahr: TEUR 287) betreffen Forderungen, deren Einbringung noch erwartet wird. Hiervon betreffen TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 10) das Barter-Geschäft der nacamar GmbH, wobei für die fehlenden Gegenrechnungen in entsprechender Höhe Verbindlichkeiten für ausstehende Rechnungen passiviert sind.

Zum 31. Dezember 2011 ergab sich folgende Situation:

In der Konzernbilanz zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente lassen sich in die folgende Bewertungshierarchie einstufen, die widerspiegelt, inwieweit der beizulegende Zeitwert beobachtbar ist:

Stufe 1: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels auf aktiven Märkten notierten (nicht angepassten) Preisen für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten.

Stufe 2: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preise) oder indirekt (von Preisen abgeleitete) beobachtbarer Inputdaten, die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen.

Stufe 3: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit herangezogener Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren (nicht beobachtbare Inputdaten).

ecotel verfügt ausschließlich über Finanzinstrumente der Stufen 1 und 2. Während des Geschäftsjahres 2012 wurden keine Umgliederungen zwischen Stufe 1 und Stufe 2 vorgenommen. Alle in der folgenden Darstellung zum 31. Dezember 2012 aufgeführten zum beizulegenden Zeitwert bewerteten fi nanziellen Vermögenswerte sind der Stufe 1 (Flüssige Mittel) und Stufe 2 zugeordnet. Bei den fi nanziellen Verbindlichkeiten gehören die kurzfristigen Finanzschulden in Höhe von TEUR 141 (Vorjahr TEUR 83) zur Stufe 2. Diese betreffen zum 31. Dezember 2012 die negativen Marktwerte des gehaltenen Zinsswaps (TEUR 30) bzw. der fünf gehaltenen Devisentermingeschäfte (TEUR 111) der ecotel. Der Vorjahreswert betraf zwei Zinsswaps.

Die fi nanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten lassen sich in Bewertungskategorien mit den folgenden Buchwerten untergliedern:

Übe
rfäl
lige
, nic
ht w
ert
ber
icht
igte
Fo
rder
ung
en
Brut
tow
ert
31.1
2.20
11
Wer
tber
ich
tigte
For
deru
nge
n
Nich
t we
rtbe
rich
tigte
, in
den
folg
end
en
Zeit
bän
dern
übe
rfäll
ige
Ford
erun
gen
Ang
aben
in T
EUR
bis 3
0
Tag
e
31-6
0
Tag
e
61-9
0
Tag
e
91-1
20
Tag
e
übe
r 12
0
Tag
e
Ford
Lie
fe
erun
gen
aus
nd L
eist
rung
en u
ung
en
13.7
86
362 174 379 410 25 287
Son
stig
e Fo
rder
ung
en
und
stig
e Ve
son
r
mög
te
ens
wer
1.21
1
0 0 0 0 0 0
14.9
97
362 174 379 410 25 287
Fina
nzie
lle V
öge
erte
erm
nsw
31.
12.2
012
zum
Fair
Val
ue
Buc
hwe
rte
Ang
aben
in T
EUR
Zah
lung
s
mitt
el u
nd
Äqu
ivale
nte
Kred
ite u
nd
Ford
erun

gen
Erfo
lgsw
irk
sam
zum
beiz
uleg
en
den
Zei
twe
rt
bilan
zier
te
Fina
nzin
st
ente
rum
Zur
Ver
äuß
erun
g
verf
ügb
are
fi na
nzie
lle
Ver
mög
ens

te
wer
(nich
t im A
nwen

dung
sbere
ich
von I
FRS
7)
Ges
amt

buc
hwe
rte
Flüs
sige
Mit
tel
7.53
3
7.53
3
0 0 0 7.53
3
Ford
Lie
feru
erun
gen
aus
nge
n
und
Lei
stun
gen
12.5
14
0 12.5
14
0 0 12.5
14
Übr
ige
kurz
frist
ige
Ford
erun
gen
und
Ver
mög
te
ens
wer
1.32
0
0 1.32
0
0 0 1.32
0
Fina
nlag
nza
en
1.41
4
0 0 0 1.41
4
1.41
4
Ges
amt
22.7
81
7.53
3
13.8
34
0 1.41
4
22.7
81
Fina
nzie
lle V
erb
indl
ichk
eite
n
31.
12.2
012
zum
Fair
Val
ue
Buc
hwe
rte
Ang
aben
in T
EUR
Son
stig
e Sc
huld
en
Erfo
lgsw
irksa
m
bei
zule
den
zum
gen
Zeit
t bil
ierte
wer
anz
Fina
nzin
stru
te
men
Ver
bind
lichk
eite
us L
iefe
n a
run
Ver
bind
lichk
eite
übe
n ge
gen
r
ziier
ten
Unte
rneh
asso
men
Son
stig
e Ve
rbin
dlich
keite
n
kurz
frist
ig
1.50
6
1.50
6
0
Son
stig
e Fi
zsch
ulde
nan
n
Fina
nzie
lle V
erb
indl
ichk
eite
n
31.
12.2
012
zum
Fair
Val
ue
Buc
hwe
rte
Ang
aben
in T
EUR
Son
e Sc
stig
huld
en
Erfo
lgsw
irksa
m
bei
zule
den
zum
gen
Zeit
t bil
ierte
wer
anz
Fina
nzin
stru
te
men
buc
hwe
Ges
amt
rte
Fina
huld
en k
urzf
ristig
nzsc
2.48
9
2.34
9
140 2.48
9
Ver
bind
lichk
eite
us L
iefe
n a
run
und
Lei
stun
gen
gen
12.9
68
12.9
68
0 12.9
68
Ver
bind
lichk
eite
übe
n ge
gen
r
ziier
ten
Unte
rneh
asso
men
213 213 0 213
Son
stig
e Ve
rbin
dlich
keite
n
frist
kurz
ig
1.50
6
1.50
6
0 1.50
6
Lan
gfris
tige
Da
rleh
en
4.83
1
4.83
1
0 4.83
1
Son
stig
e Fi
zsch
ulde
nan
n
lang
frist
ig
0 0 0 0
Ges
amt
22.0
07
21.8
67
140 22.0
07
Fina
nzie
lle V
öge
erte
erm
nsw
31.
12.2
011
zum
Fair
Val
ue
Buc
hwe
rte
Ang
aben
in T
EUR
Zah
lung
s
mitt
el u
nd
Äqu
ivale
nte
Kred
ite u
nd
Ford
erun

gen
Erfo
lgsw
irk
sam
zum
beiz
uleg
en
den
Zei
twe
rt
bilan
zier
te
Fina
nz
instr
nte
ume
Zur
Ver
äuß
erun
g
verf
ügb
are
fi na
nzie
lle
Ver
mög
ens

te
wer
(nich
t im A
nwen

dung
sbere
ich
von I
FRS
7)
Ges
amt

buc
hwe
rte
Flüs
sige
Mit
tel
6.23
5
6.23
5
0 0 0 6.23
5
Ford
Lie
feru
erun
gen
aus
nge
n
und
Lei
stun
gen
13.4
24
0 13.4
24
0 0 13.4
24
Übr
ige
kurz
frist
ige
Ford
erun
gen
und
Ver
mög
te
ens
wer
1.21
1
0 1.21
1
0 0 1.21
1
Fina
nlag
nza
en
1.61
1
0 0 0 1.61
1
1.61
1
gfris
fi na
Lan
tige
nzie
lle V
ö
erm
rte
gen
swe
624 0 624 0 0 624
Ges
amt
23.1
05
6.23
5
15.2
59
0 1.61
1
23.1
05

Zum 31.12.2011 ergab sich folgende Aufteilung:

Fina
nzie
lle V
erb
indl
ichk
eite
n
31.
12.2
011
zum
Fair
Val
ue
Buc
hwe
rte
Ang
aben
in T
EUR
Son
stig
e Sc
huld
en
Erfo
lgsw
irksa
m
bei
zule
den
zum
gen
Zeit
t bil
ierte
wer
anz
Fina
nzin
stru
te
men
Ges
buc
hwe
amt
rte
Fina
huld
en k
urzf
ristig
nzsc
2.71
6
2.63
3
83 2.71
6
Ver
bind
lichk
eite
us L
iefe
n a
run
und
Lei
stun
gen
gen
11.5
55
11.5
55
0 11.5
55
Ver
bind
lichk
eite
übe
n ge
gen
r
ziier
Unte
rneh
ten
asso
men
133 133 0 133
Son
stig
e Ve
rbin
dlich
keite
n
kurz
frist
ig
1.72
0
1.72
0
0 1.72
0
Lan
gfris
tige
Da
rleh
en
6.49
7
6.60
9
0 6.60
9
Son
stig
e Fi
zsch
ulde
nan
n
frist
lang
ig
0 0 0 0
Ges
amt
22.6
21
22.6
50
83 22.7
33

Aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der zu Handelszwecken gehaltenen derivativen Finanzinstrumente wurden am jeweiligen Bilanzstichtag Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung von TEUR 59 (Vorjahr: Ertrag TEUR 15) erfasst. Die Effekte resultieren ausschließlich aus den Devisentermingeschäften (Verlust TEUR 111) und dem Zinsswap (Gewinn TEUR 52; Vorjahr ausschließlich Gewinn aus Zinsswaps).

Liquiditätsrisiko: Die Refi nanzierung der ecotel Konzerngesellschaften erfolgt i.d.R. zentral durch die ecotel communication ag. Hier besteht das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die fi nanziellen Verpfl ichtungen fristgerecht zu erfüllen. Im Jahr 2013 werden Tilgungen mit einem Nominalvolumen von Mio. EUR 2,3 fällig. Für die Deckung des Liquiditätsbedarfs stehen fl üssige Mittel in Höhe von Mio. EUR 7,5 zur Verfügung. Darüber hinhinaus verfügt die ecotel communication ag über eine vertraglich vereinbarte Betriebsmittellinie in Höhe von Mio. EUR 2,9, die sich nach Abzug der Avalschulden in Höhe von Mio. EUR 1,2 zum 31. Dezember 2012 auf Mio. EUR 1,7 (Vorjahr: Mio. EUR 1,3) beläuft. Bezüglich der von der ecotel communication ag aufgenommenen Bankdarlehen (Restwert: Mio. EUR 7,2) sowie der zur Verfügung stehenden Kreditlinie bestehen sogenannte Financial Covenants. Eine Verletzung der Financial Covenants könnte möglicherweise zu einer Kündigung und vorzeitigen Rückzahlung des Investitionsdarlehens von TEUR 2.000 sowie der Kreditlinie führen, sofern keine Einigung über eine Anpassung der Financial Covenants oder eine Refi nanzierung erzielt werden kann. Insgesamt wird das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt.

Aus den fi nanziellen Verbindlichkeiten resultieren in den nächsten Jahren voraussichtlich die folgenden (nicht diskontierten) Zahlungen:

Tilg
s-/Z
insz
n fü
ahlu
ung
nge
r
fi na
nzie
lle S
chu
lden
Buc
hwe
rte
31.1
2.20
12
Tilg
hlun
ung
sza
gen
Zins
zah
lung
en
Ang
aben
in T
EUR
201
3
201
4
bis
201
7
Ab 2
018
201
3
201
4
bis 2
017
Ab
201
8
Ver
bind
lichk
eite
übe
n ge
gen
r
Kred
itins
titut
en
7.17
9
2.34
8
2.82
6
2.00
5
249 621 84
Ver
bind
lichk
eite
s Fi
zie
n au
nan
slea
sing
rung
0 0 0 0 0 0 0
Der
ivati
ve fi
ziell
e Sc
huld
nan
en
141 111 0 0 30 0 0

Zum Vorjahresstichtag ergab sich folgende Darstellung:

Tilg
s-/Z
insz
ahlu
n fü
ung
nge
r
fi na
nzie
lle S
chu
lden
Buc
hwe
rte
31.1
2.20
11
Tilg hlun
ung
sza
gen Zins
zah
lung
en
Ang
aben
in T
EUR
201
2
201
3
bis
201
6
Ab 2
017
201
2
201
3
bis 2
016
Ab
201
7
Ver
bind
lichk
eite
übe
n ge
gen
r
Kred
itins
titut
en
9.17
2
2.56
3
3.45
8
3.15
1
335 724 199
Ver
bind
lichk
eite
s Fi
zie
n au
nan
slea
sing
rung
70 70 0 0 1 0 0
ve fi
e Sc
Der
ivati
ziell
huld
nan
en
83 0 0 0 83 0 0

Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie ggf. auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zugrunde:

Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung (Finanzschulden) wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7. Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cashfl ow Hedges gegen Zinsänderungsrisiken designiert sind, aus und gehen demzufolge in die Berechnung der

ergebnisbezogenen Sensitivitäten mit ein. Marktzinssatzänderungen bei Zinsderivaten (Zinsswaps), die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das sonstige Finanzergebnis und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2012 um 50 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wäre das Ergebnis vor Steuern um TEUR 0 niedriger (höher) gewesen. Die hypothetische Ergebnisauswirkung ergibt sich aus den potenziellen Effekten aus Zins- und Währungsderivaten von TEUR 17 und originären variabel verzinslichen Finanzschulden von TEUR -17.

Währungskursrisiken werden ebenfalls gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Relevante Risikovariablen sind nicht funktionale Währungen, in denen Konzerngesellschaften Finanzinstrumente eingehen. Die Sensitivitätsanalyse unterstellt, dass die Werte zum Abschlussstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr sind. Eine Aufwertung bzw. Abwertung der jeweiligen Fremdwährung (USD) gegenüber der funktionalen Währung (EUR) um 5 % hätte das operative Ergebnis (EBIT) um Mio. EUR 0,2 reduziert bzw. um Mio. EUR 0,2 gesteigert.

Nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen bestanden zum 31. Dezember 2012 in Höhe von TEUR 1.212 (Vorjahr: TEUR 1.612) für Avalschulden.

Sonstige fi nanzielle Verpfl ichtungen ergaben sich ausschließlich aus den oben dargestellten Verpfl ichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen.

(13) Eventualforder ungen und Verbindlichkeiten sowie sonstige fi nanzielle Verpfl ichtungen

Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
Inla 74.3 76.7
nd 09 10
Aus 10.1 17.5
land 72 88
84.4
81
94.2
98

(14) Umsatzerlöse

Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Die Aufteilung der Umsatzerlöse auf die Geschäftsbereiche "Geschäftskunden", "Wiederverkäufer" und "New Business" ergeben sich aus der Segmentberichterstattung. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit der Erbringung von Dienstleistungen erzielt. Umsatzerlöse mit Kunden in der Schweiz beliefen sich auf TEUR 10.761 (Vorjahr: TEUR 5.384) und entfallen ausschließlich auf das Wiederverkäufer-Segment.

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
Löh
nd G
ehä
lter
ne u
8.39
8
8.67
4
Soz
iale
Abg
abe
n
1.30
7
1.36
1
Dav
on A
ufwe
ndu
n fü
r Alt
d fü
r Un
ters
tütz
nge
ersv
erso
rgun
g un
ung
654 698
9.70
5
10.0
35
Mita
rbei
ter
201
1
201
2
Ang
este
llte
176 176
176 176
Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
Aufl
ösu
on V
erbi
ndlic
hke
iten
ng v
120 151
Wei
terb
hnu
on G
ebü
hren
und
Auf
dun
erec
ng v
wen
gen
85 51
Aufl
ösu
on E
inze
lwer
tber
ichti
auf
For
deru
ng v
gun
gen
nge
n
79 177
Sac
hbe
züg
e Kf
z-N
utzu
ng
200 238
Wäh
sku
win
rung
rsge
ne
12 3
Abg
imm
ielle
n Ve
rmö
, Sa
cha
nlag
nd
ater
rten
ang
von
gen
swe
en u
Fina
nlag
nza
en
27 32
Übr
ige
1.07
7
342
1.60
0
994

(15) Sonstige betriebliche Erträge und andere aktivierteEigenleistungen

(17) Personalaufwand

Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben
Davon Aufwendungen für Altersversorgung und

(16) Materialaufwand

Im Geschäftsjahr wurden bei den konsolidierten Gesellschaften durchschnittlich beschäftigt:

Der Materialaufwand fällt ausschließlich für in Anspruch genommene Fremdleistungen an.

(18) Planmäßige Abschreibungen und außerplan mäßige Wert minderungen

Eine Aufteilung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sach- und Finanzanlagen ist den Erläuterungen zu der jeweiligen Position zu entnehmen.

Im Geschäftsjahr 2012 ergaben sich nach der Durchführung von Werthaltigkeitstests außerplanmäßige Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte der Cash Generating Units von insgesamt TEUR 2.884 (Vorjahr: TEUR 375), auf sonstige immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 112) sowie auf das Sachanlagevermögen von TEUR 188 (Vorjahr: TEUR 54).

Außerdem wurden in 2012 kurzfristige und langfristige fi nanzielle Vermögenswerte des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 611 (mvneco) bzw. TEUR 299 (synergyPlus) abgeschrieben (Vorjahr: ausschließlich kurzfristig TEUR 104). Hierin ist das Ergebnis aus der Equity-Bewertung in Höhe von -24 TEUR enthalten.

201
2
3.70
7
1.16
2
714
1.13
5
899
437
432
336
145
241
26
0
45
9.27
9

(19) Sonstige betrieblicheAufwendungen

Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
Effe
ktive
Ert
teue
rags
rn
-453 -864
Late
Ertr
nte
teue
ags
rn
-530 98
Ertr
rauf
d
teue
ags
wan
-983 -766

(21) Steuern vom Einkommenund Ertrag

Nachfolgend ist eine Überleitung vom erwarteten zum tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand dargestellt. Zur Ermittlung des erwarteten Steueraufwands wird das Ergebnis vor Ertragsteuern mit einem vom Konzern vorgegebenen pauschalen Ertragsteuersatz von 31 % (Vorjahr: 31 %) multipliziert. Dieser besteht aus einem Steuersatz von 15 % (Vorjahr: 15 %) für Körperschaftsteuer zuzüglich 5,5 % für Solidaritätszuschlag und 15 % (Vorjahr: 15 %) für Gewerbesteuer. Der erwartete Steueraufwand wird mit dem tatsächlichen Steueraufwand verglichen.

Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
Zins
erträ
ge
Zins
erträ
us B
ank
guth
abe
n/Fe
ld
stge
ge a
19 0
Son
stig
e Zi
d äh
nlich
e Er
träg
nse
n un
e
125 132
144 132
Zins
aufw
end
ung
en
Zins
aufw
end
us K
redi
tver
bind
lichk
eite
ung
en a
n
-486 -345
(Zin
ap)
Erge
bnis
der
ivati
Fin
instr
nten
aus
ven
anz
ume
ssw
15 53
Son
stig
e Zi
d äh
nlich
e Au
fwe
ndu
nse
n un
nge
n
-17 -2
-488 -294
Zins
bnis
erge
-344 -162
Son
stig
e fi n
ielle
Auf
dun
und
Ert
räge
anz
wen
gen
Erge
bnis
der
ivati
Fin
instr
nten
aus
ven
anz
ume
(De
vise
nter
min
chä
fte)
ges
0 -110
Kos
ten
der
Akti
enk
wie
e fi n
ielle
Auf
dun
-57 -93
fl eg
stig
ursp
e so
son
anz
wen
gen
-886
Abw
ertu
ng D
arle
hen
d sy
yPlu
mv
nec
o un
nerg
s
0
Erge
bnis
at e
quit
y be
tete
n Un
tern
ehm
aus
wer
en
-12
-69 -24
-1.1
13
Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
Zins
erträ
ge
Zins
erträ
us B
ank
guth
abe
n/Fe
ld
stge
ge a
19 0
Son
stig
e Zi
d äh
nlich
e Er
träg
nse
n un
e
125 132
144 132
Zins
aufw
end
ung
en
Zins
aufw
end
us K
redi
tver
bind
lichk
eite
ung
en a
n
-486 -345
(Zin
ap)
Erge
bnis
der
ivati
Fin
instr
nten
aus
ven
anz
ume
ssw
15 53
Son
stig
e Zi
d äh
nlich
e Au
fwe
ndu
nse
n un
nge
n
-17 -2
-488 -294
Zins
bnis
erge
-344 -162
Son
stig
e fi n
ielle
Auf
dun
und
Ert
räge
anz
wen
gen
Erge
bnis
der
ivati
Fin
instr
nten
aus
ven
anz
ume
(De
vise
nter
min
chä
fte)
ges
0 -110
Kos
ten
der
Akti
enk
fl eg
wie
stig
e fi n
ielle
Auf
dun
ursp
e so
son
anz
wen
gen
-57 -93
Abw
ertu
ng D
arle
hen
d sy
yPlu
mv
nec
o un
nerg
s
0 -886
Erge
bnis
at e
quit
y be
tete
n Un
tern
ehm
aus
wer
en
-12 -24
-69 -1.1
13
Fina
rgeb
nis
nze
-413 -1.2
75
Ang aben
in T
EUR
201
1
201
2
Zins
erträ
ge
Zins
erträ
us B
ank
guth
abe
n/Fe
ld
stge
ge a
19 0
Son
stig
e Zi
d äh
nlich
e Er
träg
nse
n un
e
125 132
144 132
Zins
aufw
end
ung
en
Zins
aufw
end
us K
redi
tver
bind
lichk
eite
ung
en a
n
-486 -345
(Zin
ap)
Erge
bnis
der
ivati
Fin
instr
nten
aus
ven
anz
ume
ssw
15 53
Son
stig
e Zi
d äh
nlich
e Au
fwe
ndu
nse
n un
nge
n
-17 -2
-488 -294
Zins
bnis
erge
-344 -162
Son
stig
e fi n
ielle
Auf
dun
und
Ert
räge
anz
wen
gen
Erge
bnis
der
ivati
Fin
instr
nten
aus
ven
anz
ume
(De
vise
nter
min
chä
fte)
ges
0 -110
Kos
ten
der
Akti
enk
fl eg
wie
stig
e fi n
ielle
Auf
ursp
e so
son
anz
wen
dun
gen
-57 -93
Abw
ertu
ng D
arle
hen
d sy
yPlu
mv
nec
o un
nerg
s
0 -886
Erge
bnis
at e
quit
y be
tete
n Un
tern
ehm
aus
wer
en
-12 -24
-69 -1.1
13
Fina
rgeb
nis
nze
-413 -1.2
75

(20) Finanzergebnis

Die Überleitung vom erwarteten zum tatsächlichen Ertragsteueraufwand für das Berichtsjahr und das Vorjahr stellt sich wie folgt dar:

Ang
aben
in T
EUR
201
1
aktiv
201
1
siv
pas
201
2
akti
v
201
2
siv
pas
Ver
lustv
orträ
ge
193 0 0 0
Sac
han
lage
n / I
ater
ielle
Ver
mög
te
mm
ens
wer
743 1.69
1
746 1.41
1
feru
Ford
Lie
d Le
istun
erun
gen
aus
nge
n un
gen
0 57 0 67
Fina
huld
nzsc
en
26 0 44 0
Son
stig
e Po
sten
0 0 0 0
Sald
ieru
ktiv
/ pa
ssiv
ng a
-769 -769 -790 -790
Wer
tber
ichti
gun
g
0 0 0 0
193 979 0 688

Latente Steueransprüche in einem Steuerhoheitsgebiet werden mit latenten Steuerschulden desselben Gebietes insoweit verrechnet, als sich die Fristigkeiten entsprechen.

Es wurden sämtliche ertragsteuerlichen Verlustvorträge zu den Bilanzstichtagen bei der Aktivierung latenter Ertragsteueransprüche berücksichtigt, da in den Folgejahren voraussichtlich ausreichend hohe steuerliche Erträge für deren Nutzung zur Verfügung stehen werden. Bei der ecotel

201
1
201
2
Zus
tehe
nde
s Ko
rnja
hres
bnis
(in
EUR
)
nze
erge
1.07
3.15
1,64
-2.5
94.8
88,8
9
Gew
ichte
te d
urch
sch
nittli
che
Akt
ienz
ahl
3.75
2.50
0,00
3.72
9.65
9,95
Unv
äss
s Er
geb
nis
je A
ktie
(in
EUR
)
erte
erw
0,29 -0,7
0
(in
)
Verw
äss
erte
s Er
geb
nis
je A
ktie
EUR
0,29 -0,7
0

communication ag konnte der körperschaftsteuerliche Verlustvortrag aus 2011 (TEUR 957) im Geschäftsjahr 2012 vollständig verbraucht werden. Bei der ecotel private wurde der aus dem Vorjahr bestehende ertragsteuerliche Verlustvortrag in Höhe von TEUR 134 in 2012 ebenfalls vollständig verbraucht.

Auf zu versteuernde temporäre Differenzen in Verbindung mit Anteilen an Tochterunternehmen und at equity bewerteten Beteiligungen werden keine latenten Steuern gebildet, soweit die Bedingungen der Ausnahmeregelung des IAS 12.39 erfüllt sind.

Das den nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehende Ergebnis von TEUR 946 (Vorjahr: TEUR 627) betrifft die anteiligen Jahresergebnisse der easybell GmbH (TEUR 2; Vorjahr: TEUR -40), der sparcall GmbH (TEUR 650; Vorjahr: TEUR 409), der carrier-services.de GmbH (TEUR 138; Vorjahr TEUR 32) und der erstmals einbezogenen init.voice GmbH (TEUR 43). Im Vorjahr waren hier noch die toBEmobile GmbH (TEUR -42) und die i-cube GmbH bis zum Erwerb der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter im November 2011 (TEUR 114) enthalten. Im Zusammenhang mit dem Ergebnisabführungsvertrag mit der easybell GmbH ergab sich in 2012 ein Ausgleichsanspruch des nicht beherrschenden Ge-sellschafters in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 154).

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 als Quotient aus dem den Aktionären der ecotel communication ag zustehenden Konzernjahresergebnis und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befi ndlichen Inhaberstückaktien ermittelt.

Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie tritt dann ein, wenn die durchschnittliche Aktienanzahl durch Hinzurechnung der Ausgabe potenzieller Aktien aus Optionen und wandelbaren Finanzinstrumenten erhöht wird. Die bis zum Ende des dritten Quartals 2011 bestehenden 145.000 Stück Aktienoptionen waren grundsätzlich als verwässernde Eigenkapitalinstrumente zu berücksichtigen. Aufgrund der Wertverhältnisse bis zum Verfall der Aktienoptionen lag jedoch der Ausübungspreis dieser Optionen deutlich über dem für die entsprechende Periode notierten durchschnittlichen Börsenkurs der ecotel Aktie. Entsprechend IAS 33.47 hatten diese Optionen zum Vorjahresstichtag keinen verwässernden Effekt, so dass das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis gleichlautend sind.

(22) Ergebnisanteil nicht beherrschen der Gesellschafter

(23) Ergebnis je Aktie

Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
Erge
bnis
Ste
vor
uern
2.68
3
-882
Steu
tz im
Ko
ersa
nze
rn
31,0
%
31,0
%
Erw
Ste
g (V
orja
hr: e
rtete
r Ste
ufwa
nd)
arte
ter
rtra
uere
rwa
uera
-832 273
Unte
rsch
iede
abw
eich
end
en S
teue
rsät
Ko
rnst
rsat
aus
zen
zum
nze
eue
z
-11 84
Steu
ufgr
uerf
inde
und
ste
reie
r Er
träg
erm
rung
en a
e
-23 -6
Steu
ehru
fgru
nd s
rlich
nic
ht a
bzu
gsfä
hige
r Au
fwe
ndu
teue
erm
nge
n au
nge
n
-189 -1.1
68
Steu
Vorj
ahre
ern
0 35
Verä
nde
We
rtbe
rich
tigu
ktive
late
nte
Steu
auf
Ver
lustv
orträ
rung
ng a
ern
ge
120 0
Erge
bnis
us E
quit
y-Be
teilig
se a
ung
en
-4 -7
Son
stig
e St
reffe
kte
eue
-44 23
Ste
ufw
and
lau
t Gu
V (A
ufw
and
- / E
g +)
rtra
uera
-983 -766
Effe
ktiv
er S
z in
%
teue
rsat
-36,
6 %
86,8
%

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der bilanzorientierten Verbindlichkeiten-Methode. Danach werden für temporäre Differenzen zwischen den im Konzernabschluss angesetzten Buchwerten und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden künftig wahrscheinlich eintretende Steuerentlastungen und -belastungen bilanziert. Beziehen sich die temporären Differenzen auf Posten, die unmittelbar das Eigenkapital erhöhen oder belasten, so werden auch die dazugehörigen latenten Steuern unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet. Erfolgsneutrale Verrechnungen haben sich zum 31. Dezember 2012 und zum 31. Dezember 2011 nicht ergeben.

Die latenten Steuern sind den folgenden Sachverhalten zuzuordnen:

(24) Kapitalfl uss rechnung

Erläuterungen zur Kapitalfl ussrechnung

Die Kapitalfl ussrechnung ist entsprechend den Regelungen des IAS 7 aufgestellt und gliedert sich nach Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Die Einfl üsse von Konsolidierungskreisänderungen und Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelfonds werden gesondert dargestellt.

Der Finanzmittelfonds der Kapitalfl ussrechnung entspricht der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Position "Finanzmittel".

(25) Dividendenaus schüttung

Sonstige Erläuterungen

(26) Angaben über die Beziehungen zu nahestehen den Unterneh men und Personen

Für Ausschüttungen an die Aktionäre der ecotel communication ag ist gemäß § 58 Abs. 2 AktG das im handelsrechtlichen Jahresabschluss der ecotel communication ag ausgewiesene Bilanzergebnis maßgeblich; dieses beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 549).

Das Volumen der an nahestehende Unternehmen erbrachten bzw. in Anspruch genommenen Leistungen stellt sich wie folgt dar:

Die Forderungen gegen die at equity bewerteten Unternehmen betrugen zum 31. Dezember 2012 gegen synergyPlus GmbH TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 59) und gegen mvneco GmbH TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1).

Das unter den Finanzanlagen ausgewiesene Darlehen der ecotel communication ag an das at equity bewertete Unternehmen mvneco GmbH in Höhe von TEUR 2.619 (Vorjahr: TEUR 2.544) wurde wegen des negativen Equity-Werts der mvneco GmbH und gesunkener Werthaltigkeit zum 31. Dezember 2012 auf TEUR 1.050 abgeschrieben.

Das ebenfalls unter den Finanzanlagen ausgewiesene Darlehen der ecotel communication ag an das at equity bewertete Unternehmen synergyPlus GmbH in Höhe von TEUR 658 (Vorjahr: TEUR 624) wurde zum 31. Dezember 2012 wegen des negativen Equity-Wertes der synergyPlus GmbH und gesunkener Werthaltigkeit insgesamt auf TEUR 360 abgeschrieben.

Volu
der
tel
men
von
eco
erbr
ach
Leis
ten
tung
en
Volu
der
tel
men
von
eco
in A
ruch
nsp
n Le
istun
gen
omm
ene
gen
Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
201
2
PLU
S G
mbH
syn
ergy
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
6 2 297 353
Gm
bH
mvn
eco
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
146 140 1.16
7
765
init.v
oice
Gm
bH
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
27 0 0 0
Volu
der
men
erbr
ach
ten
tel
von
eco
Leis
tung
en
Volu
der
men
in A
gen
omm
ene
tel
von
eco
ruch
nsp
n Le
istun
gen
Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
201
1
201
2
Noe
rr LL
P
feru
Lie
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
0 0 6 5
QIT
S G
mbH
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
10 10 785 672
ADC
O U
ltdie
nste
Ho
lding
Gm
bH
mwe
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
143 208 0 0
MPC
Se
rvice
Gm
bH
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
12 2 301 315
GFE
I Ak
tien
ellsc
haft
ges
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
0 0 4 0
ile O
ne G
Mob
mbH
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
109 0 0 0
IQ M
artra
de H
oldi
und
Ma
ntge
sells
cha
ft m
bH
ng-
nag
eme
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
1 1 0 0
Clos
rs S
AG
e Br
othe
eyd
ler R
arch
ese
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
0 0 25 25
sult
ist G
mbH
con
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
0 0 132 150
Lars
Urb
an
Lie
feru
d Le
istun
aus
nge
n un
gen
0 0 50 47

Mit folgenden nahestehenden Personen unterhielt der ecotel Konzern in 2012 Leistungsbeziehungen:

Vereinbarungen mit der QITS GmbH

Die Qits GmbH, Quality Information Technology Services ("Qits"), deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Johannes Borgmann ist, erbringt seit 1999 verschiedene Dienstleistungen für die ecotel communication ag. Neben Dienstleistungen aufgrund des Rahmenvertrages für Software, insbesondere für das Billingsystem der Gesellschaft, betraf dies Druckdienstleistungen, Hardwareerwerb, IT-Leistung, Datenschutz sowie Finanzbuchhaltungs-Dienstleistungen. Zum Stichtag bestanden gegenüber der Qits GmbH Forderungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 68).

Vereinbarungen mit der MPC Service GmbH

Zwischen der MPC Service GmbH und ecotel communication ag besteht seit August 2002 ein Handelsvertretervertrag. Im Rahmen dieses Vertrages erhält die MPC Service GmbH für den monatlichen Auftragseingang eine Abschlussprovision sowie eine produktabhängige Provision auf den monatlichen Umsatz aller von MPC vermittelten Kunden. Zudem erbrachte die Gesellschaft für die ecotel Beratungsdienstleistungen für das Allianz-Projekt. Die Vereinbarung entspricht der Vereinbarung mit den übrigen Vertriebspartnern der Gesellschaft. Das Aufsichtsratsmitglied Herr Mirko Mach ist Geschäftsführer und Gesellschafter der MPC Service GmbH und war ehemaliger Gesellschafter der in 2010 auf ecotel verschmolzenen ADTG GmbH. Zum Stichtag bestanden gegenüber der MPC Service GmbH Forderungen in Höhe von TEUR 0,02 (Vorjahr: TEUR 0,03) und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 40).

Vereinbarung mit der consultist GmbH

Seit 2009 besteht zwischen der consultist GmbH und der sparcall GmbH ein Geschäftsbesorgungsvertrag. In beiden Gesellschaften ist Herr Andreas Bahr der Geschäftsführer. Zum Stichtag bestanden aus Sicht der sparcall GmbH Verbindlichkeiten gegenüber der consultist GmbH in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 12).

ADCO Umweltdienste Holding GmbH

Die ecotel communication ag erbringt seit 2008 verschiedene Dienstleistungen für die ADCO Umweltdienste Holding GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Johannes Borgmann ist. Zum Stichtag bestanden gegen die ADCO Umweltdienste Holding GmbH Forderungen in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 22).

Vereinbarungen mit Close Brothers Seydler Research AG

Seit 2011 besteht zwischen der ecotel communication ag und der Close Brothers Seydler Research AG eine Vertragsbeziehung für die Erbringung von Betreuungsdiensten (Designated Sponsoring) auf den XETRA-Handelsplätzen.

Das Aufsichtsratsmitglied Herr Sascha Magsamen ist zudem auch Mitglied des Aufsichtsrates der Close Brothers Seydler Research AG. Wie im Vorjahr bestanden zum Stichtag gegenüber der Close Brothers Seydler Research AG keine Verbindlichkeiten.

Vereinbarung mit Lars Urban

Seit 2009 besteht zwischen der easybell GmbH und HerrnLars Urban, Geschäftsführer der easybell GmbH, eine Geschäftsbeziehung für die Erbringung von Dienstleitungen und Beratertätigkeiten. Wie im Vorjahr bestanden zum Stichtag gegenüber Herrn Lars Urban keine Verbindlichkeiten.

Vereinbarungen mit Noerr LLP

Noerr LLP, eine Partnerschaft von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern, erbringt seit November 2005 Beratungsleistungen für die Gesellschaft. Das Aufsichtsratsmitglied Dr. Thorsten Reinhard ist Rechtsanwalt und Partner bei Noerr. Zum Stichtag bestanden gegenüber der Noerr LLP Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 0).

In 2012 bezog Frau Sandra Zils, die Frau des Vorstandsvorsitzenden, eine Vergütung als Arbeitnehmerin der ecotel communication ag in Höhe von insgesamt TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 14) für ihre Tätigkeit im ecotel Konzern.

Zu weiteren Angaben wird auf die Erläuterungen unter Tz. 29 verwiesen.

(27) Segmentbericht erstattung

Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an den Vorstand und den Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung der Segmentierungskriterien für die Geschäftssegmente bei der ecotel communication ag.

Die Segmentierung erfolgt entsprechend der internen Berichterstattung nach Geschäftsbereichen, die sich wie folgt voneinander abgrenzen lassen:

  • Im Segment Geschäftskunden (operativer Kernbereich) bietet der ecotel Konzern kleinen und mittelständischen Unternehmen in Form von "Komplettpaketen" Sprach-, Daten und Mehr wertdienste sowie Direktanschlüsse für Sprach- und Datenverkehr aus einer Hand an.
  • Im Segment Wiederverkäufer vermarktet der ecotel-Konzern Produkte und Kom plettlösungen für andere Telekommunikationsunternehmen (einschließlich Reseller und Call-Shops).
  • Im Bereich New Business sind das Privatkundengeschäft der easybell GmbH so wie das New-Media-Geschäft der nacamar GmbH zusammengefasst.

Als Segmentergebnis, das seitens des Vorstands zur Unternehmenssteuerung und Überwachung verwendet wird, wird das Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern dargestellt. Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller bilanzierten segmentbezogenen Vermögenswerte ohne Ertragsteueransprüche. Die Segmentschulden enthalten die segmentbezogenen Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Finanzschulden, jedoch keine Ertragsteuerschulden.

Ges
chä
ftsk
und
en
Wie
derv
erkä
ufer
New
Bus
ines
s
Kon
solid
seg
men
grei
ieru
ng
tübe
r
fend
Kon zern
Ang
aben
in T
EUR
201
1
201
2
201
1
201
2
201
1
201
2
201
1
201
2
201
1
201
2
Auß
msä
tze
enu
41.5
63
40.7
44
30.6
18
40.8
37
12.3
00
12.7
17
0 0 84.4
81
94.2
98
Inte
t-Um
sätz
rseg
men
e
0 0 4.39
2
492 357 447 -4.7
49
-939 0 0
EBIT 1.80
5
1.34
2
551 222 740 -1.1
71
0 0 3.09
6
393
Jah
rgeb
nis
rese
1.14
0
-978 371 204 189 -994 0 119 1.70
0
-1.6
49
Roh
ertra
g
18.7
17
18.8
99
1.39
0
953 4.52
0
5.20
1
0 0 24.6
27
25.0
53
Plan
mäß
ige
Abs
chre
ibun
gen
-2.2
88
-2.2
88
-345 -97 -677 -674 0 0 -3.3
10
-3.3
80
Auß
erpl
äßig
anm
e
Wer
tmin
deru
nge
n
-54 -188 -138 0 -454 -2.8
84
0 0 -646 -3.0
72
Erge
bnis
at e
quit
aus
y
bew
erte
ten
Unte
rneh

men
0 0 -12 -24 0 0 0 0 -12 -24
Seg
tver
mög
men
en
23.5
25
25.1
30
9.14
9
7.98
1
9.03
8
8.72
5
3.73
2
852 45.4
44
42.6
88
Seg
tsch
ulde
men
n
6.11
7
7.50
8
5.43
1
5.10
1
1.92
6
2.75
1
10.5
53
8.00
5
24.0
27
23.3
65
Inve
stitio
in i
nen
m
öge
mat
erie
lle V
erm
ns
te u
nd S
ach
anla
wer
gen
1.23
7
3.42
5
205 0 276 718 0 0 1.71
8
4.14
3

Intersegmentäre Transaktionen wurden zu Marktpreisen durchgeführt.

Bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Absatzregionen wird auf die Erläuterungen zu den Umsatzerlösen verwiesen. Segmentvermögen und Segmentinvestitionen entfallen vollständig auf Deutschland.

Vorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag haben die nach § 289a HGB erforderliche Erklärung zur Unternehmensführung einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung abgegeben und der Öffentlichkeit auf der Internetseite der ecotel communication ag (www. ecotel.de unter Investor Relations / Corporate Governance) zugänglich gemacht.

(28) Erklärung zur Unternehmens führung gemäß § 289 A HGB einschließlich der Erklärung gemäß § 161 AKTG zum deutschen Corpo rate Governance

Kodex

Der Vorstand der ecotel communication ag setzte sich im Berichtsjahr 2012 wie folgt zusammen:

  • Peter Zils, Ingenieur, Düsseldorf (Vorsitzender), CEO
  • Bernhard Seidl, Ingenieur, München, CFO
  • Achim Theis, Kaufmann, Düsseldorf, CSO

Zu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren im Jahr 2012 bestellt:

• Johannes Borgmann, Kaufmann, Wesel (Vorsitzender)

  • Mirko Mach, Kaufmann, Heidelberg (stellvertretender Vorsitzender)
  • Dr. Norbert Bensel, selbständiger Unternehmensberater, Berlin
  • Brigitte Holzer, Berg
  • Sascha Magsamen, Kaufmann, Frankfurt am Main
  • Dr. Thorsten Reinhard, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main

Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat setzten sich in 2012 wie folgt zusammen:

(29) Organe und Organbezüge

Ang
aben
in T
EUR
Fes
te
Verg
ütun
g
Neb
en
leist
ung
en
Erfo
lgs- bez
oge
ne
Verg
ütun
g
Akti
en
opti
ons

plan
Sum
me
Akti
en- opti
n Anz
one
ahl
Se
Bern
hard
idl
220
,0
12,6 0 0 232
,6
0
Ach
im T
heis
211
,7
16,6 0 0 228
,3
0
Pete
r Zil
s
300
,0
23,2 0 0 323
,2
0
Joh
es B
ann
orgm
ann
12,7 0 0 0 12,7 0
Brig
itte
Holz
er
8,5 0 0 0 8,5 0
Dr. T
hors
ten
Rein
hard
7,0 0 0 0 7,0 0
Mirk
o M
ach
9,5 0 0 0 9,5 0
Sas
cha
Ma
gsa
men
7,0 0 0 0 7,0 0
Dr. N
orbe
rt Be
l
nse
6,8 0 0 0 6,8 0
Auf
sich
itgli
ed
tsra
tsm
Fun
ktio
n
Unt
ehm
ern
en
Joh
es B
ann
org
man
n
Ges
ftsfü
chä
hrer
ADC
O U
Gm
ltdie
nste
Ho
lding
bH
mwe
Mem
ber
Boa
rd o
f Dir
ecto
rs
ADC
O H
OLD
ING
S, In
c. in
Ma
riett
a G
ia
eorg
300
62,
USA
CEO ADC
O H
OLD
ING
S, In
a, G
c. in
Ma
riett
ia
eorg
300
62,
USA
Ges
chä
ftsfü
hrer
ADC
O B
etei
ligun
gs-G
mbH
(Ra
ting
en)
Ges
chä
ftsfü
hrer
ADC
O Im
mob
ilien
Gm
bH (
Rati
n)
nge
Ges
chä
ftsfü
hrer
ADC
O In
tern
atio
nal
Gm
bH
Präs
iden
t de
s Ve
ltun
tes
rwa
gsra
TOI
TO
I AG
ffolt
(Sch
)
in A
weiz
ern
Ges
chä
ftsfü
hrer
ME
PS
Gm
bH i
n Ra
ting
en
Ges
chä
ftsfü
hrer
QIT
S G
mbH
in R
atin
gen

Dem Vorstand stehen für das Geschäftsjahr 2012 variable Vergütungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 110) zu. Bei den Vergütungen handelt es sich ausschließlich um kurzfristig fällige Leistungen.

Im Jahr 2011 setzten sich die Vergütungen wie folgt zusammen:

Zum 31. Dezember 2012 waren die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft Mitglieder in folgenden Gremien:

Auf
sich
itgli
ed
tsra
tsm
Fun
ktio
n
Unt
ehm
ern
en
Mirk
o M
ach
Ges
chä
ftsfü
hren
der
Ge
sells
cha
fter
MPC
Se
rvice
Gm
bH,
Heid
elbe
rg
Dr.
Nor
bert
Be
l
nse
Ges
chä
ftsfü
hren
der
Ges
ellsc
haft
er
NB
Con
sult
ing-
und
Bet
eilig
s G
mbH
ung
Mitg
lied
des
Auf
sich
tsra
ts
Pra
ktike
r AG
Mitg
lied
des
Auf
sich
tsra
ts
Pra
ktike
r De
utsc
hlan
d G
mbH
Mitg
lied
des
Auf
sich
tsra
ts
IAS
Ins
titut
für
Arb
eits-
und
Soz
ialhy
gien
e AG
Auf
Mitg
lied
des
sich
tsra
ts
Com
s G
d G
De
utsc
hlan
mbH
pas
roup
Vors
itzen
der
des
Auf
sich
tsra
ts
Tran
sCa
re A
G
Mitg
lied
des
Be
irats
BRE
UER
Na
chri
chte
ntec
hnik
Gm
bH
Mitg
lied
des
Be
irats
IQ M
artra
de H
oldi
und
Ma
ntge
sells
cha
ft m
bH
ng-
nag
eme
Brig
itte
Hol
zer
Ge
äfts
führ
Inha
ber,
sch
erin
ng G
Holz
er H
oldi
mbH
, Be
rg
Inha
ber,
Ge
sch
äfts
führ
erin
OCT
AGO
N C
API
TAL
Gm
bH,
Berg
CFO PPR
O F
inan
cial
Ltd.
Sas
cha
Ma
gsa
men
Auf
Vors
itzen
der
des
sich
tsra
ts
ICM
G, F
furt
Me
dia A
rank
Mai
am
n
Vors
itzen
der
des
Auf
sich
tsra
ts
Wig
e M
edia
AG
, Kö
ln
Vors
itzen
der
des
Auf
sich
tsra
ts
Med
iNav
i AG
, Sta
rnbe
rg
Stel
lver
tr. V
orsi
tzen
der
des
Aufs
ichts
rats
Tyro
s AG
, Ha
mbu
rg
Mitg
lied
des
Ver
walt
srat
ung
s
AG
uz/S
Nov
avis
ions
, Ro
tkre
chw
eiz
Mitg
lied
des
Auf
sich
tsra
ts
Eco
lutio
ns G
mbH
& C
o. K
GaA
, Fra
nkfu
Ma
in
rt am
Mitg
lied
des
Auf
sich
tsra
ts
Vors
tand
PVM
Priv
ate
Valu
es M
edia
AG
, Fra
nkfu
rt am
Ma
in
Vors
tand
Imp
Tota
l Re
turn
AG
, Fra
nkfu
rt am
Ma
in
era
Vors
tand
Insp
ire A
G, P
ade
rbor
n
Ges
chä
ftsfü
hrer
en/Ö
Fra
Film
prod
uktio
n G
mbH
, Wi
ster
reic
h
mes
Ges
chä
ftsfü
hrer
Prä
zisio
nsd
rehe
rei J
oha
nn K
ölbe
l Na
chfo
lger
Gm
bH,
Puc
hhe
im
Dr. T
hor
Re
inha
rd
sten
Part
(Me
mbe
r)
ner
Noe
rr LL
P, L
ond
on
Mitg
lied
des
Auf
sich
tsra
ts
Wac
kler
Hold
ing
SE,

nch
en

Die Mitglieder des Vorstands bekleiden keine Ämter in Kontrollgremien i.S.d. § 285 Nr. 10 HGB.

Fes
te
Verg
ütun
g
Neb
en
leist
ung
en
lgs- bez
Erfo
oge
ne
Verg
ütun
g
Akti
en
opti
ons

plan
Sum
me
Akti
en- opti
n Anz
one
ahl
Akti
en- opti
n Fair
one
Val
ue
bei
Ang
aben
in T
EUR
Beg
ebu
ng
Bern
hard
Se
idl
198
,3
10,2 50,0 12,0 270
,5
90.0
00
239
Ach
im T
heis
191
,7
13,9 35,8 4,9 246
,3
30.0
00
43
Pete
r Zil
s
300
,0
22,5 25,0 0 347
,5
0 0
Joh
es B
ann
orgm
ann
14,0 0,2 0 14,2 0 0
Brig
itte
Holz
er
10,0 0 0 10,0 0 0
Dr. T
hors
ten
Rein
hard
7,0 0 0 7,0 0 0
Mirk
o M
ach
9,5 0 0 9,5 0 0
Sas
cha
Ma
gsa
men
3,0 0,1 0 3,1 0 0
Dr. N
orbe
rt Be
l
nse
5,0 0 0 5,0 0 0
Dr. J
him
Drey
oac
er
2,5 0,4 0 2,9 0 0

(31) Befreiung von der Offenlegung des Einzelabschlusses

(30) Aufwand für Ab schlussprüfer

Im Geschäftsjahr 2012 betrug das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses der ecotel communication ag für Abschlussprüfungen des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse des Mutterunternehmens und einbezogener Tochterunternehmen TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 65). Für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen, Steuerberatungsleistungen sowie für sonstige Beratungsleistungen wurden für den Konzernabschlussprüfer keine Aufwendungen erfasst.

Für die Tochtergesellschaft nacamar GmbH wird die Befreiung von der Offenlegung des Einzelabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.

Düsseldorf, den 19. März 2013

Der Vorstand

Peter Zils Bernhard Seidl Achim Theis

Wir haben den von der ecotel communication ag, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss ‒ bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalfl ussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Anhang ‒ sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der ecotel communication ag, Düsseldorf, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 25. März 2013 Deloitte & Touche GmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers

gez. Frank Wirtschaftsprüfer

gez. Schlereth Wirtschaftsprüfer

Der Aufsichtsrat der ecotel communication ag (ecotel) hat die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2012 regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Grundlage hierfür waren die ausführlichen, in schriftlicher und mündlicher Form erstatteten Berichte des Vorstands. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand im regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstandsvorsitzenden.

Der Aufsichtsrat der ecotel kam im Berichtsjahr zu insgesamt fünf Sitzungen zusammen, und zwar am 19. Januar, 27. März, 23. Mai, 27. Juli sowie am 10. Oktober. Zudem gab es sechs Beschlussfassungen im Umlaufverfahren. In den Sitzungen hat der Vorstand der ecotel den Aufsichtsrat den gesetzlichen Vorgaben entsprechend über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, die Rentabilität der Gesellschaft, den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft unterrichtet und über diese Fragen zusammen mit dem Aufsichtsrat beraten. Der Aufsichtsrat war ferner in alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung eingebunden und hat insbesondere Maßnahmen des Vorstandes, die nach der Geschäftsordnung des Vorstandes seiner Zustimmung bedurften, geprüft und bewilligt.

1. Schwerpunkt der Beratung im Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat hat sich in allen Aufsichtsratssitzungen in 2012 ausführlich über den Verlauf des B2B-Geschäfts, über Projekte von strategischer Bedeutung sowie über laufende Rechtsstreitigkeiten berichten lassen. Dies betraf unter anderem die Vertragsverhandlungen für einen Großauftrag, welcher im Berichtsjahr 2012 verwirklicht wurde. Ebenso begleitete der Aufsichtsrat die Kooperation im Bereich Mobilfunk mit einem Netzbetreiber, die im Berichtsjahr 2012 umgesetzt wurde.

Der Aufsichtsrat ließ sich ferner laufend über die Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaften easybell GmbH, nacamar GmbH sowie mvneco GmbH unterrichten und Maßnahmen vorstellen, mit denen der Vorstand die Ergebnisse bei der Tochtergesellschaft nacamar GmbH zu verbessern beabsichtigt.

Der Aufsichtsrat befasste sich auch mit Angelegenheiten des Vorstands wie der Verlängerung von zwei Dienstverträgen sowie der Ausgestaltung des variablen Vergütungssystems für 2012. Zudem führte er eine Angemessenheitsprüfung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung durch. Eine weitere wichtige Beschlussfassung in der Aufsichtsratssitzung am 23. Mai 2012 betraf die Durchführung eines Aktienrückkaufprogramms in 2012.

Wie schon in der Vergangenheit hat der Aufsichtsrat überdies Fragen des Risikomanagements besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Der Aufsichtsrat hat die regelmäßigen Risikoberichte des Vorstands diskutiert und selbst Vorschläge zum Risikomanagement unterbreitet. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass der Vorstand der Risikoüberwachung die gebotene Aufmerksamkeit schenkt, die von ihm identifi zierten Risiken nachvollziehbar priorisiert und durch angemessene Maßnahmen zu reduzieren bemüht ist.

Bericht des Aufsichtsrates

In der Aufsichtsratssitzung am 27. März 2012 stand die Prüfung sowie die Billigung des Jahresund Konzernabschlusses 2011 im Mittelpunkt. Zudem genehmigte der Aufsichtsrat in der Sitzung am 27. März 2012 verschiedene Verträge zwischen ecotel und Gesellschaften, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt sind (dazu näher unten).

2. Behandlung von Interessenkonfl ikten im Aufsichtsrat

Alle Mitglieder des Aufsichtsrates sind dem Grundsatz verpfl ichtet, ihre Entscheidungen ausschließlich am Unternehmensinteresse der ecotel auszurichten. Soweit bei der Beratung oder Beschlussfassung im Aufsichtsrat Interessenkonfl ikte oder die Besorgnis von Interessenkonfl ikten auftraten, sind diese im Aufsichtsrat behandelt worden. Das betreffende Aufsichtsratsmitglied hat sich jeweils seiner Stimme enthalten und, sofern dies im Einzelfall opportun schien, auch nicht an der vorangegangenen Aussprache beteiligt. Die übrigen Aufsichtsratsmitglieder haben sich zudem durch Befragung des Vorstandes die erforderliche Sicherheit verschafft, dass dieser unbeeinfl usst von dem (potenziellen) Interessenkonfl ikt des betroffenen Aufsichtsratsmitgliedes agiert. Die vorgenannten Grundsätze kamen im Berichtsjahr nur bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrats über die Zustimmung zu Verträgen zwischen ecotel und Gesellschaften, an denen Mitglieder des Aufsichtsrats beteiligt sind, zum Tragen. Dies betrifft die Herren Johannes Borgmann, Mirko Mach und Dr. Thorsten Reinhard.

3. Jahres- und Konzernabschluss

Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der ecotel nach den Regeln des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht nach IFRS-Grundsätzen aufgestellt. Der durch die Hauptversammlung der ecotel vom 27. Juli 2012 gewählte Abschlussprüfer der ecotel, die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, hat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht und den Konzernlagebericht geprüft. Er hat dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Die Abschlussunterlagen und die Berichte des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Prüfung vor. Vertreter der Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben an den Verhandlungen des Aufsichtsrates über diese Unterlagen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht sowie den Konzernlagebericht eingehend geprüft und mit dem Abschlussprüfer erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Abschlussprüfers über das Ergebnis seiner Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss oder den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 erhoben, sondern den Jahresabschluss und den Konzernabschluss mit Beschluss vom 27. März 2013 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der ecotel für das Geschäftsjahr 2012 festgestellt.

4. Corporate Governance

Kein Mitglied des Aufsichtsrats hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 27. März 2012 die im Corporate Governance Kodex vorgesehene Effi zienzprüfung vorgenommen.

Vorstand und Aufsichtsrat haben im Berichtsjahr 2012 am 23. März 2012 sowie am 31. Mai 2012 eine gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben. Die Erklärungen wurden auf den Internetseiten der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.

5. Änderungen im Aufsichtsrat im Berichtsjahr

Im Berichtsjahr haben sich keine Veränderungen im Aufsichtsrat ergeben.

6. Änderungen im Vorstand im Berichtsjahr

Die Bestellung des Vorstandsmitglieds Peter Zils endete turnusmäßig am 28. Februar 2012. Durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 28. Februar 2012 wurde seine Bestellung um drei Jahre verlängert. Zugleich wurde der Dienstvertrag von Herrn Theis zu veränderten Konditionen am 26. September 2012 um 3 Jahre verlängert.

7. Ausschüsse

Der Aufsichtsrat hat einen dreiköpfi gen Prüfungsausschuss (Audit Committee) gebildet, der insbesondere Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements und der Compliance behandelt. Der Prüfungsausschuss hat im Berichtsjahr vier Mal getagt und sich dabei insbesondere mit den Quartalsberichten und dem Jahresabschluss 2011 auseinandergesetzt. Der Prüfungsausschuss setzt sich unverändert aus Frau Brigitte Holzer (Vorsitzende) sowie den Herren Mirko Mach und Sascha Magsamen zusammen.

Der Aufsichtsrat hat ferner einen dreiköpfi gen Nominierungsausschuss gebildet, der Wahlvorschläge an die Hauptversammlung vorbereitet und darüber hinaus auch die Aufgaben eines Personalausschusses übernimmt. Der Nominierungsausschuss wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 27. März 2012 neu gewählt und setzt sich nunmehr aus Herrn Dr. Bensel (Vorsitzender) sowie den Herren Dr. Thorsten Reinhard und Johannes Borgmann zusammen. Dieser Ausschuss hat im Geschäftsjahr 2012 einmal getagt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands der ecotel sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaften der ecotel Gruppe für ihren großen Einsatz für die Gesellschaft und die im Berichtsjahr 2012 geleistete Arbeit.

Düsseldorf, den 25. März 2013 Für den Aufsichtsrat:

Johannes Borgmann Vorsitzender des Aufsichtsrats

Virtual Network Operator (VNO)

ARPU

Durchschnittlicher Umsatz pro Kunde (Average Revenue per User).

Backbone-Netz

Ein Backbone ist ein Hochleistungs- oder Hauptnetz für den Anschluss von lokalen Subnetzen, territorial verteilten Endgeräten oder zentral gesteuerten Netzen. In der Regel verfügt das Backbone über eine höhere Übertragungskapazität als die an ihm angeschlossenen und miteinander verbundenen Geräte und Netze.

Breitbandzugang

Teilnehmerseitiger breitbandiger Netzanschluss (breitbandiger Zugang) mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit. Der Anschluss ist drahtgebunden möglich über die vorhandene Kupfer-Doppelader Mittels DSL-Verfahren über Glasfaser oder über das Breitband-Kabelnetz (BK).

Call-by-Call

Im Call-by-Call-Verfahren bei Telefonaten oder bei Internetnutzung wählt der Kunde vor jedem Gespräch oder jeder Einwahl die Netzvorwahl der Telefongesellschaft seiner Wahl.

Carrier

Unter einem Carrier/Netzbetreiber versteht man eine Gesellschaft zum Betrieb von Telekommunikationsnetzen. Ein Carrier/Netzbetreiber verfügt über eigene Netze oder über wesentliche, für die Übertragung wichtige Komponenten, Vermittlungseinrichtungen oder Netzwerkmanagementsysteme. Netzbetreiber unterscheiden sich hinsichtlich der räumlichen Ausdehnung in globale Carrier, nationale Carrier, regionale Carrier und Stadtnetz-Carrier oder sog. City Carrier. Globale Carrier agieren weltweit oder international, nationale Carrier bieten ihr Leistungsangebot und ihre Netzinfrastruktur in einem geografi sch abgegrenzten Gebiet innerhalb eines Landes an und City Carrier agieren innerhalb von Stadtgrenzen bzw. innerhalb eines städtischen Ballungsraums.

Customer Relationship Management (CRM)

Customer Relationship Management hat zum Ziel, Kundenbedürfnisse individuell zu adressieren, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und sie damit langfristig an das Unternehmen zu binden. Hierzu werden die kundenbezogenen Abteilungen eines Unternehmens wie Vertrieb, Marketing und Support systematisch auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet.

DSL

Digital Subscriber Line (engl. für Digitale Teilnehmeranschlussleitung) – digitale Technologie einer breitbandigen Übertragungstechnik, mit der Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu mehreren Megabit/Sek. bei herkömmlichen Telefonnetzen (über Kupferkabel) erreicht werden können.

Ethernet

Hauptsächlich im lokalen Datennetz (LAN) genutzte kabelge-

Glossar

bundene Datennetztechnik. Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen in einem LAN angeschlossenen Geräten (PC, Drucker etc.). In seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur auf ein Gebäude. Heute verbindet Ethernet auch Geräte über weite Entfernungen und ermöglicht dabei die Übertragung großer Datenmengen.

HGB Handelsgesetzbuch

Housing/Hosting Bereitstellung von Rechenzentrumsfl äche und Rechnerkapazitä ten im Rechenzentrum durch Internet-Dienstleistungsanbieter für die Anbindung an das Internet.

IFRS International Financial Reporting Standards – Normen der inter nationalen Rechnungslegung.

IP Bitstream Access

Das "IP Bitstream Access"-Produkt der Deutschen Telekom AG ermöglicht Anbietern ohne eigene Zugangsinfrastruktur die eigenständige Vermarktung von DSL-Anschlüssen ohne den bis her zusätzlich erforderlichen Telefonanschluss.

Konvergenzprodukt

Ein Konvergenzprodukt ist ein integriertes Festnetz-, Internet- und Mobilfunkprodukt.

Media-Streaming Aus einem Computernetzwerk empfangene und gleichzeitig wie dergegebene Audio- und Videodaten.

MPLS

Multiprotocol Label Switching (MPLS) ermöglicht die verbin dungsorientierte Übertragung von Datenpaketen in einem ver bindungslosen Netz entlang eines zuvor aufgebauten ("signali sierten") Pfads.

MVNE

Während der Mobile Virtual Network Operator (MVNO) als vir tueller Netzbetreiber eigene Dienste entwickelt, betreibt und vermarktet, ist der Mobile Virtual Network Enabler (MVNE) wie derum Partner des MVNO. Er betreibt die notwendige Infrastruk tur, um Dienste des MVNO an die Kommunikationsinfrastruktur eines Mobilfunknetzes anzubinden (für die Übertragung auch großer Datenmengen).

MVNO

Der Mobile Virtual Network Operator (MVNO) ist eine neue Ge schäftsform der Mobilfunkbranche zwischen dem eigentlichen Netzbetreiber und dem Service-Provider oder Reseller. Im Gegensatz zum Netzbetreiber betreibt der MVNO kein eigenes Access-Netzwerk mit eigenen Funkstationen. Der MVNO hat je doch die Möglichkeit, Kernnetzleistungen – z.B. Vermittlung,

IN-Plattform, Kundenverwaltung, Home Location Register (HLR), Billing – selbst zu betreiben oder vom Netzbetreiber zu mieten. Damit hat der MVNO die gleichen Möglichkeiten, Dienste zu ge- stalten wie der Mobilfunknetzbetreiber selbst. Für den Service- Provider begrenzen sich die Gestaltungsmöglichkeiten auf die Umsetzung von Preismodellen, die auf der Basis der vom Carrier gelieferten Gesprächsdaten berechnet werden können. Network Operation Center (NOC) Das Network Operation Center (NOC) ist die technische Be- triebsstelle für ein Netzwerk und verantwortlich für die Überwa- chung (Monitoring) des Netzwerkes. On-Net-/Off-Net-Gebiet In On-Net-Gebieten sind Vollanschlussprodukte von alternativen Netzbetreibern verfügbar. In den so genannten Off-Net-Gebieten werden Telekommunikationsdienstleistungen mittels Anschluss- übernahme über die DTAG realisiert. Prepaidkarte Mit dem Begriff Guthabenkarte wird die Nutzung von Dienstleis- tungen über vorausbezahlte Guthabenkonten umschrieben, die im Telekommunikationsbereich verbreitet ist. Die häufi g verwen- dete Bezeichnung "Prepaidkarte" leitet sich aus dem englischen "prepaid" für "vorausbezahlt" ab. Preselection Dauerhafte Voreinstellung des Anschlusses beim Teilnehmer- netzbetreiber (TNB) auf einen Verbindungsnetzbetreiber (VNB) zur Abwicklung von Gesprächen. Die Voreinstellung erfordert in der Regel eine vertragliche Vereinbarung mit dem gewünschten VNB. Die Realisierung der Voreinstellung am Anschluss wird vom TNB vorgenommen. Prime Standard Der Prime Standard ist das Zulassungssegment für Unterneh- men an der Frankfurter Wertpapierbörse, die sich international positionieren wollen. Im Prime Standard müssen Aktiengesell- schaften über das Maß des General Standard hinausgehende internationale Transparenzanforderungen erfüllen. PSTN Public Switched Telephone Network (PSTN) ist ein Fernsprech- netz, das für die Abwicklung von Telefongesprächen konstruiert ist. Reseller Unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung erfolgender Weiterverkauf von Telekommunikationsdienstleistungen anderer Telekommunikationsunternehmen. So genannte Switch-based Reseller verfügen über eine eigene Vermittlungstechnologie, Re- seller ohne eigene Vermittlungsrechner werden als Rebiller oder Switchless Reseller bezeichnet. Roaming Ermöglicht Telefonate über Netze verschiedener Netzbetreiber, wie zum Beispiel beim internationalen Roaming im paneuropäischen GSM-System. Virtual Network Operator (VNO) Virtuelle Netzwerkbetreiber verfügen über keine eigenen Netz- werkinfrastrukturen. Stattdessen stellen sie ein Netzwerk aus den Infrastrukturen anderer Anbieter zusammen und verbinden diese mit eigenen Bestandteilen zu einem virtuellen (Gesamt-) Netz, etwa mittels eigener Switch-Technologie. VoIP Voice over IP – Auf dem Internet Protocol basierende Sprach- dienste (sog. VoIP-Dienste), die in Hinsicht auf Qualität und Pro- duktgestaltung mit traditionellen Telefondiensten vergleichbar sind. VoIP-Dienste zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Nutzer auf der Basis eines paketvermittelten Datennetzes telefonieren können. Dabei kann es sich um das Internet oder um gemanagte IP-Netze handeln. Vollanschlussprodukt Bereitstellung eines "echten" ISDN-Anschlusses über alternative Teilnehmernetzbetreiber statt einer Anschlussübernahme durch die Deutsche Telekom AG. Der Vollanschluss kann optional auch mit einem DSL-Anschluss erworben werden. VPN Virtual Private Network – Unternehmensnetze, die zur geschlos- senen Vernetzung von Unternehmensstandorten verwendet werden. White Label Service Als White Label werden Produkte bezeichnet, die nicht unter einer Eigenmarke, sondern als Marke anderer Unternehmen an Kunden vermarktet werden. Wholesale Service Netzübergreifender Handel (An- und Verkauf) von Telefonminu- ten in größeren Volumina.

98
Fina
nzka
lend
er I
mpr
ess
um
99
Noti
zen
99
F
i
k
l
d
n
a
n
z
a
e
n
e
r
N
i
t
o
z
e
n
1
Ma
i
2
0
1
3
Ve
ö
f
fe
l
ic
hu
de
Qu
ls
be
ic
h
Q
1
5.
t
ta
te
r
n
ng
s
ar
r
s
2
6.
Ju
l
i
2
0
1
3
Ha
lun
tve
up
rsa
m
m
g
1
4.
Au
t
2
0
1
3
Ve
ö
f
fe
t
l
ic
hu
de
Qu
ta
ls
be
ic
h
te
Q
2
g
us
r
n
ng
s
ar
r
s
f
fe
Qu
Q
1
5.
No
be
2
0
1
3
Ve
ö
t
l
ic
hu
de
ta
ls
be
ic
h
te
3
ve
m
r
r
n
ng
s
ar
r
s
I
m
p
r
e
s
s
u
m
Co
ig
h
2
0
1
3 e
l c
ica
ion
t
te
t
p
y
r
co
om
mu
n
a
g
Fo
f
i e
Da
Po
i
d
io,
Ke
in
Kr
üg
to
tra
ts
tu
t
g
ra
s
r
rs
er
F
i
k
l
d
n
a
n
z
a
e
n
e
r
N
i
t
o
z
e
n
1
Ma
i
2
0
1
3
5.
2
6.
Ju
l
i
2
0
1
3
1
4.
Au
t
2
0
1
3
g
us
1
5.
No
be
2
0
1
3
ve
m
r
Ve
ö
f
fe
l
ic
hu
de
Qu
ls
be
ic
h
Q
1
t
ta
te
r
n
ng
s
ar
r
s
Ha
lun
tve
up
rsa
m
m
g
Ve
ö
f
fe
t
l
ic
hu
de
Qu
ta
ls
be
ic
h
te
Q
2
r
n
ng
s
ar
r
s
f
fe
Qu
Q
Ve
ö
t
l
ic
hu
de
ta
ls
be
ic
h
te
3
r
n
ng
s
ar
r
s
I
m
p
r
e
s
s
u
m
Co
ig
h
2
0
1
3 e
t
te
p
y
r
co
Fo
f
i e
Da
Po
to
tra
g
ra
s
r
l c
ica
ion
t
om
mu
n
a
g
i
d
io,
Ke
in
Kr
üg
ts
tu
t
rs
er