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ecotel communication ag — Annual Report 2010
May 2, 2011
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Annual Report
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ecotel communication ag
Düsseldorf
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010
Konzernlagebericht 2010 der ecotel communication ag
I. GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGEN
1. ECOTEL IM ÜBERBLICK
Die ecotel Gruppe (nachfolgend "ecotel" genannt) ist ein seit 1998 bundesweit tätiges Telekommunikationsunternehmen, das sich auf die Anforderungen von Geschäftskunden spezialisiert hat. ecotel vermarktet Produkte und Dienstleistungen über drei Geschäftsbereiche: "Geschäftskundenlösungen", "Wiederverkäuferlösungen" und "New Business".
Geschäftskundenlösungen
Im Kernbereich "Geschäftskundenlösungen" bietet ecotel bundesweit kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie einzelnen Großkunden ein integriertes Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunkdiensten aus einer Hand an.
Die folgende Übersicht zeigt das komplette Produktportfolio im Geschäftskundenbereich:

Geschäftskunden Produktportfolio der ecotel Gruppe
Im Bereich der Sprachdienste verfügt ecotel über das komplette Portfolio von Anschluss, Telefonie sowie Mehrwertdiensten. Bei den Datenprodukten erstreckt sich das Angebot von Datenanschlüssen wie ADSL, SDSL, Mietleitungen (Leased Lines) und Ethernet bis hin zu sicheren Unternehmensvernetzungen via VPN sowie das Housing von Serverfarmen und das Hosting von Shared Services (Software as a Service, Cloud Computing). Seit 2008 vermarktet ecotel zudem auch eigene Mobilfunkprodukte und bietet Geschäftskunden Sprachtarife in Verbindung mit Optionen zur mobilen Datennutzung an.
Über die letzten drei Jahre hat sich im Rahmen der Produkterweiterungsstrategie der "Umsatzmix" des Geschäftskundenbereichs erheblich verändert. Während in 2006 noch ca. 96 % der Geschäftskundenumsätze mit Sprach- und Mehrwertdiensten erwirtschaftet wurden, verminderte sich dieser Bereich im Gesamtbild im Jahr 2010 auf knapp über 50 %. Die übrigen Produktbereiche Sprach- und Vollanschlüsse (18 %), VPN und Datendienste (19 %) sowie Housing / Hosting (7 %) und Mobilfunk (3 %) steuern mittlerweile 47 % der Geschäftskundenumsätze bei. Zudem werden die rückläufigen Sprachumsätze des klassischen Preselection-Geschäfts zunehmend durch Neuumsätze im Bereich Vollanschlüsse, Daten und Mobilfunk kompensiert.

Verlagerung der Umsatzverteilung im Geschäftskundensegment
Je nach Zielgruppe erfolgt der Vertrieb im Bereich Geschäftskundenlösungen über den Direkt- oder den Partnervertrieb mit insgesamt 500 aktiven Vertriebspartnern. Dadurch erhält ecotel einen breiten Zugang zu ihrer Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Geschäftskunden. Darüber hinaus hat sich ecotel als erfolgreicher Partner in der Zusammenarbeit mit mehr als 100 Einkaufsgenossenschaften und Verbundgruppen etabliert.
Im Bereich Geschäftskundenlösungen versorgt das Unternehmen bundesweit ca. 30.000 kleine und mittelständische Unternehmen aus allen Branchen mit standardisierten und individuellen Telekommunikationslösungen.
Wiederverkäuferlösungen
Im Geschäftsbereich "Wiederverkäuferlösungen" fasst ecotel die Angebote für andere Telekommunikationsunternehmen und branchenfremde Vermarkter von Telekommunikationsdiensten zusammen. Zudem ist die Gesellschaft im netzübergreifenden Handel mit Telefonminuten (Wholesale) für nationale und internationale Carrier tätig und erzielt damit zugleich eine Vertiefung der Wertschöpfung für den Kernbereich "Geschäftskundenlösungen". Hierfür unterhält ecotel Netzzusammenschaltungen mit ca. 100 internationalen Carriern.
In diesem Segment befinden sich zudem die Beteiligungsgesellschaft mvneco GmbH als technischer Dienstleister für Mobilfunkangebote sowie das verbundene Unternehmen i-cube GmbH als technischer Dienstleister für entbündelte DSL und Voice over IP Produkte für andere Reseller.
New Business
Im Bereich "New Business" sind die neuen wachstumsstarken Geschäftsfelder der ecotel vereint. Hierzu gehören unter anderem die nacamar GmbH mit ihrem New-Media-Geschäft sowie die easybell GmbH mit dem Privatkundengeschäft. Zudem hält ecotel einen Minderheitsanteil an der PPRO GmbH, einer Gesellschaft, die im Bereich der Internet-basierten Zahlungssysteme aktiv ist.
Infrastruktur
ecotel unterhält eigene Komponenten einer Telekommunikationsinfrastruktur, unter anderem einen IP-Backbone mit Standorten in Frankfurt am Main und Düsseldorf, ein eigenes Rechenzentrum, einen Voice Switch sowie zentrale Einwahlplattformen. Für das New-Media-Geschäft unterhält der Konzern verschiedene Server-Farmen. mvneco GmbH betreibt eine zentrale Mobilfunkplattform.
IT-seitig unterhält ecotel eigene Systeme für Ordermanagement und Billing. Im Rahmen einer Systemkonsolidierung konnten die vier Bestandssysteme 2010 auf zwei Systeme migriert werden.
2. RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN DER GESELLSCHAFT
Die von der ecotel communication ag ausgegebenen stimmberechtigten Aktien sind am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Teilsegment Prime Standard) zugelassen. Bei dem regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse handelt es sich um einen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 7 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG).
Leitungsorgan
Gesetzliches Leitungs- und Vertretungsorgan der ecotel communication ag ist der Vorstand der Gesellschaft. Gemäß § 5 der Satzung der Gesellschaft besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Es können auch stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellt werden. Die Vorstandsmitglieder werden auf höchstens fünf Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Nach der Satzung der Gesellschaft erlässt der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung für den Vorstand. Dem ist der Aufsichtsrat nachgekommen.
Nach § 6 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft wird ecotel durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Der Aufsichtsrat hat von seiner Ermächtigung Gebrauch gemacht und bestimmt, dass die jeweiligen Vorstandsmitglieder einzelvertretungsberechtigt sind. Derzeit gehören dem Vorstand der Gesellschaft die Herren Peter Zils (CEO), Bernhard Seidl (CFO) und Achim Theis (CSO) an.
Vergütung der Organmitglieder
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der ecotel erfolgt auf der Grundlage von § 87 AktG und Vorstandsvergütungsgesetz (VorstAG) und umfasst eine feste jährliche Grundvergütung sowie einen variablen Bestandteil. Die Zielvorgaben (u.a. Auftragseingang, EBITDA, EBIT) für den variablen Anteil werden jährlich durch den Aufsichtsrat festgelegt. Die Auszahlung des variablen Anteils ist an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt und erfolgt nur in Höhe des zu diesem Zeitpunkt bereits sicher verdienten Anteils. ecotel hat für die Vorstandsmitglieder eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen.
Des Weiteren nehmen zwei Mitglieder des Vorstands am Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft teil.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste und variable jährliche Vergütung. Ferner hat die ecotel auch für die Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) mit angemessener Selbstbeteiligung abgeschlossen.
Die Gesamtbezüge der Organe sowie die individuellen Vergütungen der Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratsmitglieder sind im Konzernanhang (Anmerkung [29], "Organbezüge") aufgeführt.
Änderungen der Satzung
Jede Satzungsänderung bedarf gemäß § 179 AktG grundsätzlich eines Beschlusses der Hauptversammlung. Ausgenommen hiervon sind Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen; zu solchen Änderungen ist der Aufsichtsrat ermächtigt.
Hauptversammlungsbeschlüsse werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst.
Kapitalverhältnisse
Grundkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 3.900.000,00 EUR. Das Kapital ist in 3.900.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien eingeteilt. Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR ausgegeben. Das Grundkapital ist in Höhe von 3.900.000,00 EUR vollständig eingezahlt. Jede nennbetragslose Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Stimmrechtsbeschränkungen bestehen nicht. Derzeit hält ecotel 147.500 eigene Aktien, so dass das gezeichnete Kapital in der Bilanz 3.752.500 EUR beträgt. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, wie sie sich beispielsweise aus Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern ergeben können, sind dem Vorstand der Gesellschaft nicht bekannt.
Genehmigtes Kapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 wurde der Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. Juli 2012 einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 1.750.000,00 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen. Die Zahl der Aktien muss sich in demselben Verhältnis wie das Grundkapital erhöhen. Im Geschäftsjahr 2010 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Bedingtes Kapital
Die Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 1.500.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.500.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien beschlossen (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Aktien an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 bis zum 26. Juli 2012 von der Gesellschaft oder durch eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligungsgesellschaft der Gesellschaft gegen Barleistung begeben werden. Im Geschäftsjahr 2010 hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Des Weiteren hat die Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 die Schaffung eines bedingten Kapitals zur Bedienung des Aktienoptionsprogramms 2007 beschlossen. Danach ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 150.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 150.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Erfüllung von Bezugsrechten, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 27. Juli 2007 bis zum 26. Juli 2012 gewährt werden. Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Aktienoptionen an Vorstand oder leitende Angestellte der ecotel gewährt.
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien
Die Hauptversammlung hat die Gesellschaft mit Beschluss vom 30. Juli 2010 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach dem § 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien läuft bis zum 29. Juli 2015. Im Geschäftsjahr 2010 hat die Gesellschaft von ihrer Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien keinen Gebrauch gemacht. Zum 31. Dezember 2010 hält ecotel 147.500 eigene Aktien.
Kapitalbeteiligungen und Kontrollrechte
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Namen der Aktionäre, deren Beteiligung am Grundkapital der Gesellschaft Ende 2010 mehr als 10 % beträgt. Es bestehen in Bezug auf die Aktien keine unterschiedlichen Stimmrechte.
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| Aktionär | Aktienbesitz (in %) |
|---|---|
| Peter Zils | 25,64 |
| Intellect Investment & Management Ltd. | 25,09 |
| IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH | 14,56 |
| AvW Management-Beteiligungs AG (in Insolvenz) | 10,12 |
| Gesamt | 75,41 |
Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Eine Stimmrechtskontrolle für den Fall, dass Arbeitnehmer am Gesellschaftskapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, liegt nicht vor.
Auswirkungen potenzieller Übernahmeangebote
Wesentliche Vereinbarungen zwischen ecotel und anderen Personen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, bestehen nicht. Für die Vorstandsmitglieder der ecotel bestehen keine Vereinbarungen für Entschädigungen im Fall eines Übernahmeangebots.
Im Falle eines Kontrollwechsels bei der ecotel communication ag oder der ecotel private GmbH hat der zweite Gesellschafter der easybell GmbH, die Consultist GmbH, das Recht, einen solchen Teilgeschäftsanteil an der easybell GmbH von der ecotel communication ag oder der ecotel private GmbH zu erwerben, dass sie mindestens eine Beteiligung von 51 % an der easybell GmbH erreicht. Der Kaufpreis muss dem Marktwert des Teilgeschäftsanteils entsprechen.
3. STRUKTUR UND BETEILIGUNGEN DER GESELLSCHAFT
Die ecotel communication ag als Muttergesellschaft hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf. 2010 beschäftigte die Gesellschaft inklusive Vorstand und Auszubildenden ohne ihre Tochtergesellschaften 157 Mitarbeiter, 21 Mitarbeiter mehr als Ende 2009. Der Zuwachs an Mitarbeitern entstand im Wesentlichen durch die Verschmelzung der ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH mit ecotel.
Die Tochterunternehmen der ecotel communication ag haben ihre Standorte in Deutschland und beschäftigten 2010 inklusive Geschäftsführern und Auszubildenden durchschnittlich 52 feste Mitarbeiter (nach 57 Mitarbeitern Ende 2009).

Struktur und Beteiligungen von ecotel
nacamar GmbH
Die nacamar GmbH wurde ursprünglich 1995 gegründet, firmierte zwischenzeitlich unter World Online und später als Tiscali Business GmbH, bevor das B2B-Geschäft auf die ecotel verschmolzen wurde. Die seit 2007 wieder unter nacamar GmbH firmierende Gesellschaft ist ein eigenständiger New Media Full Service Provider. Daneben bietet die 100%ige Tochtergesellschaft der ecotel communication ag Großunternehmen aus der Medienbranche New Media- sowie weiterführende Internet- und Datendienste an. nacamar bereitet Radio- und TV-Inhalte für das Internet auf und liefert sie anschließend live, on-demand oder als Podcast/Vodcast über das Internet an die Internet-Nutzer aus. nacamar betreibt eine eigene Streaming-Plattform im konzerneigenen Rechenzentrum mit Anbindung an alle wichtigen nationalen und internationalen Netze. Die nacamar GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und beschäftigte 2010 durchschnittlich 17 Mitarbeiter (Vorjahr: 16 Mitarbeiter).
ecotel private GmbH
Die ecotel private GmbH ist eine 100%-ige Tochter der ecotel. Das Unternehmen wurde im Jahr 2003 zur Vermarktung von White-Label-Services gegründet und vertreibt vornehmlich Sprachdienste über branchenfremde Vermarkter an Privatkunden. Die ecotel private GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die ecotel private GmbH hält 51 % der Anteile an der easybell GmbH.
easybell GmbH
Die easybell GmbH hat ihren Sitz in Potsdam und beschäftigte 2010 durchschnittlich zehn feste Mitarbeiter. Die Gesellschaft bietet technisch versierten Privatkunden preisaggressive Telekommunikationsprodukte. Gegenwärtig ist die easybell GmbH im Bereich "Schmalbanddienste und ADSL" aktiv. Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich über Telekommunikations-Preisportale. Zudem hält das Unternehmen 100 % der Anteile an der Sparcall GmbH, welche die Call-by-Call Nummer "01028" vermarktet, sowie 100 % der Anteile an der carrier-services.de GmbH, welche die Call-by-Call Nummer "010010" vermarktet.
toBEmobile GmbH
An der im Jahr 2006 gegründeten toBEmobile GmbH hält die ecotel communication ag 51 % der Anteile. Das Unternehmen ist als Mobile Virtual Network Operator (MVNO) im Mobilfunkmarkt tätig. Die toBEmobile GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf.
i-cube GmbH
Die i-cube GmbH mit Sitz in Düsseldorf bietet ecotel, anderen Telekommunikationsunternehmen und branchenfremden Vermarktern das komplette Portfolio an entbündelten DSL-Dienstleistungen und Voice over IP an. Die Kunden können somit über eine standardisierte Schnittstelle Vorleistungen mit einer bundesweiten Verfügbarkeit von verschiedenen Lieferanten wie Telefonica, QSC oder Deutsche Telekom (DTAG) ohne Abnahmeverpflichtungen beziehen. ecotel hält 50,1 % der Anteile an der i-cube GmbH.
mvneco GmbH
ecotel hat im April 2007 mit anderen Konsortialpartnern die mvneco GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. ecotel hält 49% der Anteile des Unternehmens. 2010 beschäftigte die mvneco GmbH durchschnittlich neun feste Mitarbeiter. Sie füngiert als technischer Dienstleister und ermöglicht als sogenannter Mobile Virtual Network Enabler (MVNE) anderen Telekommunikationsunternehmen, wie etwa der ecotel communication ag, den Einstieg in den Mobilfunkmarkt. Dabei wird die technische Plattform von der mvneco GmbH an das Vermittlungsnetz eines Mobilfonknetzbetreibers (z.B. E-Plus) angeschlossen, wodurch das Angebot eigener Mobilfonkdienste ermöglicht wird.
synergyPLUS GmbH
Die synergyPLUS GmbH wurde im Februar 2009 gegründet. Die synergyPLUS GmbH agiert als exklusiver Vertriebspartner der ecotel und vermarktet insbesondere die neuen Vollanschlussprodukte in Verbindung mit den ergänzenden ecotel Mobilfunklösungen als Konvergenzprodukt über Telesales und Handelsvertreter. Das Telesales- und Handelsvertreter-Konzept ermöglicht es, die Fixkosten niedrig zu halten und gleichzeitig den Zugriff auf einen direkt steuerbaren Vertrieb zu haben. Ende 2010 beschäftigte die synergyPLUS GmbH zehn feste Mitarbeiter. ecotel hält 49 % der Anteile des Unternehmens.
PPRO GmbH
PPRO GmbH mit Sitz in Bad Heilbrunn ist eine auf internetbasierte Zahlungsabwicklung spezialisierte Gesellschaft. Wesentliche Produkte sind dabei eine virtuelle Prepaid-Kreditkarte (paysafecard) sowie eine kaufmännische Schnittstelle für das Online-Bezahlverfahren "giropay" für über das Internet agierende Händler. 2010 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich sechs feste Mitarbeiter. ecotel hält 11,2 % der Anteile an der Gesellschaft.
4. UNTERNEHMENSSTEUERUNG DES KONZERNS
ecotel steuert die drei Geschäftsbereiche nach der Maßgabe der strategischen Gesamtausrichtung des Konzerns. Es gibt eine Gesamt-Budgetplanung, in die die Jahresbudgets der Geschäftsbereiche sowie der Konzernunternehmen einfließen. Die Planung erfolgt auf Produktebene nach dem Kostenträgerverfahren. Dabei werden den Erlösarten die direkten variablen Kosten je Produkt zugeordnet und eine Rohmarge je Produkt ermittelt. Die produktübergreifenden indirekten Kosten sowie die Personalkosten werden separat geplant. Die unterjährige Berichterstattung erfolgt monatlich auf Umsatz-, Ergebnis- und Cashflow-Ebene je Bereich mit detaillierter Analyse der Abweichungen gegenüber der Planung und dem Vorjahr sowie einem regelmäßig aktualisierten Ausblick auf das Geschäftsjahresende. Zudem erfolgt eine kontinuierliche Liquiditäts-, Investitions- und Working-Capital-Überwachung. Zur Steuerung werden bereichsbezogene spezifische Kennzahlen (z.B. Minutenvolumen, Preis je Minute, Einkaufsmarge) verwendet, die in einem Reportingsystem abgebildet werden.
5. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Entwicklungsaufwendungen von ecotel im Jahr 2010 betreffen im Wesentlichen eigenentwickelte Softwarelösungen und Produktentwicklungen. Bei der ecotel communication ag waren dies in erster Linie das Auftragsabwicklungssystem für Festnetz, Daten und Mobilfunk sowie das Kundenportal. Bei der nacamar GmbH waren dies im Wesentlichen Entwicklungen im Rahmen des Media Delivery Netzwerks (MDN), des Video Asset Management System (medianac) sowie des Kundenportals.
6. MARKT- UND WETTBEWERBSUMFELD
Die deutsche Wirtschaft konnte sich von der Finanzkrise deutlich schneller erholen, als von vielen Experten angenommen. Im Jahr 2010 betrug das Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung laut statistischem Bundesamt 3,6 % nach einem Rückgang von 4,7 % im Vorjahr. Für 2011 erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ein Wachstum von über 2 %.
Telekommunikations-Marktvolumen sank auch 2010
2010 sank der Gesamtmarkt für Telekommunikationsdienste (inklusive Kabelnetze) in Deutschland um 1,3 % von 61,8 Milliarden EUR auf 61,0 Milliarden EUR (Quelle: VATM-Marktanalyse 2010, S. 5). Der Anteil der alternativen Wettbewerber am Gesamtmarkt erhöhte sich gleichzeitig von 56 % auf 58 %.
Der Festnetzmarkt, bestehend aus Anschlüssen, Sprach- und Datendiensten, macht dabei mit einem Außenumsatz von 33 Milliarden EUR 54 % des Gesamtmarktes an Telekommunikationsdienstleistungen aus.

Gesamtmarkt für Telekommunikationsdienste in Deutschland (in Mrd. EUR)
Zu beachten ist, dass mittlerweile auch die Kabelnetzbetreiber ihren Umsatz im Telekommunikationsbereich signifikant gesteigert haben. So betrug 2010 der Umsatzanteil der Kabelnetzbetreiber am Gesamt-TK-Markt 6 %.
Der Mobilfunkumsatz erhöhte sich 2010 von 24,1 Milliarden EUR auf 24,3 Milliarden EUR, im Wesentlichen getrieben durch den Anstieg an Datendienstumsätzen mit der neuen Generation von Mobilfunkgeräten, den sogenannten Smartphones. Die Zahl der aktivierten SIM-Karten lag Ende 2010 wie im Vorjahr bei ca. 108 Mio. Stück.
Mittlerweile haben die alternativen Wettbewerber über 15 Mio. eigene Telefonanschlüsse geschaltet (inklusive der Sprachzugänge über Kabel-TV-Netze) und kommen somit bei 35 Mio. Telefonanschlüssen auf einen Marktanteil von 43 % (Quelle: VATM-Marktanalyse 2010, S. 11). Während jedoch die Zahl der klassischen Festnetzanschlüsse bei den Wettbewerbern nur noch leicht ansteigt, ist bei den entbündelten Voice-over-IP-Anschlüssen und bei Kabel-TV-Komplettanschlüssen ein deutliches Wachstum zu beobachten.

Festnetz-Telefon-Komplettanschlüsse der Wettbewerber (in Mio.)
Ende 2010 gab es in Deutschland fast 27 Mio. Breitbandanschlüsse, nach 25 Mio. Breitbandanschlüssen Ende 2009. Dabei entfielen 9,0 Mio. Anschlüsse (33 %) auf den entbündelten Teilnehmerzugang, 1,9 Mio. Anschlüsse (7 %) auf Resale DSL / Wholesale DSL / IP Bitstream, 12,1 Mio. Anschlüsse (45 %) auf die Deutsche Telekom AG (DTAG) sowie 3,9 Mio. Anschlüsse (15 %) auf andere Zugangsarten wie Kabel-TV. Die Wettbewerber der DTAG haben somit einen Marktanteil von 55 %.
Der Anteil der Wettbewerber der DTAG am Verkehrsvolumen bei Sprachdiensten, insbesondere bei den Komplettanschlüssen, hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Bei Call-by-Call und Preselection ist das Volumen dagegen stark rückläufig (Quelle: VATM-Marktanalyse 2010, S. 10). Mittlerweile nimmt der Anteil der Sprachverbindungsminuten über Komplettanschlüsse an der Gesamtmenge von Festnetznetzminuten, die von Wettbewerbern realisiert werden, mehr als 80 % ein. Hinzu kommt eine Substitution von Festnetz durch Mobilfonk sowie eine Substitution von PSTN (Public Switched Telephone Network) Sprache durch VoIP (Voice over IP).

Gesamtmarkt Wettbewerber Sprachdienste in Deutschland nach Produkten (in Mio. Minuten pro Tag)
Trends im B2B-Markt
Ähnlich wie im Vorjahr ist die Umsatzentwicklung im Geschäftskundensegment (B2B) in Deutschland rückläufig, im Wesentlichen getrieben durch die weiterhin hohe Wettbewerbsintensität. Darüber hinaus wird die traditionelle Voice-Technologie immer mehr durch Voice-over-IP-Lösungen ersetzt.
Wichtige TK Trends der Zukunft im Geschäftskundenbereich sind der kontinuierliche Ausbau an breitbandigen Internetzugängen sowohl über Festnetz (VDSL, FFTH) als auch über Mobilfunk (HSPA+, LTE), die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX / IP Centrex) sowie das stärkere Zusammenwachsen von Telekommunikation und IT. Hierzu gehört u.a. auch das Trendthema "Cloud Computing" mit seinen Ausprägungen Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS). Im Wesentlichen geht es dabei um das Verlagern von lokalen Rechenleistungen (Hardware) und Applikationsprogrammen (Software) sowie der Datenhaltung (Content) in sichere Rechenzentren im Internet, auf welche der Nutzer über breitbandige und gesicherte Anbindungen zugreift.
Regulatorische Trends
ecotel unterliegt als Telekommunikationsunternehmen der Aufsicht der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA). Die BNetzA fördert die Liberalisierung und Marktöffnung der Telekommunikationsbranche.
Wichtige aktuelle Themengebiete sind:
| ― | Beschleunigung des Ausbaus von hochleistungsfähigen öffentlichen Telekommunikationsnetzen der nächsten Generation inklusive verbesserter Rahmenbedingungen für wettbewerbskonforme Infrastrukturinvestitionen |
| ― | Sicherstellung einer flächendeckenden gleichartigen Grundversorgung in städtischen und ländlichen Räumen mit Telekommunikationsdiensten (Universaldienstleistungen) inklusive breitbandi-gen Anschlüssen zu erschwinglichen Preisen |
| ― | Netzneutralität (d.h. gleichberechtigte und unveränderte Übertragung von Datenpaketen durch Carrier, unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben) |
| ― | Stärkung des Verbraucherschutzes hinsichtlich der Zeitdauer zur Speicherung von Verkehrsdaten |
| ― | Regelung zu kostenlosen Warteschleifen |
Im Bereich Mobilfunk beschloss die BNetzA zum 1. Dezember 2010 eine signifikante Absenkung der Terminierungsentgelte, die bis zum 30. November 2012 befristet ist. Im Rahmen der EU-Roaming-Verordnung ist zu erwarten, dass in den kommenden Jahren die Sprach- und Datenroaming-Entgelte weiter abgesenkt werden.
7. GESCHÄFTSENTWICKLUNG 2010
Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die wichtigsten Ereignisse des Geschäftsjahres 2010 der ecotel gegeben.
Erfolgreiche Vermarktung der Vollanschlüsse
ecotel vertreibt seit Ende 2009 ISDN Sprach- und Datenanschlüsse (sogenannte Vollanschlüsse) (ISDN + DSL) auf der Basis der Infrastruktur von Versatel AG und der Vodafone D2 GmbH und deckt damit mehr als 70 % der Geschäftskunden in Deutschland ab (sogenannte on-net Gebiete).
Beim Einkauf dieser Vollanschlüsse bezieht ecotel die Sprach- und Datenanschlüsse mit einem attraktiven Großhandelsrabatt und senkt somit seine Kostenbasis in on-net Gebieten um 35 % verglichen mit dem Einkauf über die Deutsche Telekom AG (DTAG), und das bei gleichbleibender ISDN-Qualität. Zudem entfallen die Kosten für die Zuführung des Sprachverkehrs, da die Zuführung im TNB-eigenen Netz erfolgt. Diese Kosteneinsparung erhöht einerseits die Profitabilität der ecotel und führt andererseits dazu, dass ecotel Neuprodukte zu attraktiven Konditionen vermarkten kann. Damit einher ging die zusätzliche Herausforderung, möglichst viele Bestandskunden auf die neuen Produkte umzustellen und über weitere Rabatte besser an sich zu binden.
Zum Ende des Jahres 2010 konnten bereits ca. 10.000 Vollanschluss-Aufträge als Auftragseingang verbucht werden. Davon waren ca. 6.000 Vollanschlüsse Ende 2010 aktiv.

Durchschnittliche Verbesserung der Einkaufskosten bei Vollanschluss Aufträgen
Das Vollanschluss-Produkt bildet somit eine neue Geschäftsgrundlage der ecotel und trägt signifikant zur Erhöhung des Rohertrags im Geschäftskundensegment bei.
Verschmelzung der ADTG GmbH und der /bin/done GmbH auf die ecotel
Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 wurden die ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH sowie die /bin/done digital solutions GmbH auf die ecotel communication ag verschmolzen. Somit wird nun das Geschäftskundensegment aus einer rechtlichen Einheit heraus bedient.
Abschluss des Projektes "NetMig"
Im ersten Quartal 2010 konnte die Umstellung der Backbone-Netzinfrastruktur auf die nächste Netzgeneration (Projekt NetMig) abgeschlossen werden, was einerseits zu einer variablen Kostenbasis, andererseits zu einer Verbesserung der Servicequalität und signifikanten Bandbreitenerhöhung für die Kunden geführt hat. Zudem konnte mit diesem Projekt die langfristige Kostenbasis im Infrastrukturbereich gesenkt werden.
Systemkonsolidierung erfolgreich gestartet
ecotel migriert gegenwärtig seine IT Systemlandschaft von vier Bestandssystemen auf ein System. Mittlerweile konnten zwei Systemmigrationen durchgeführt und zwei IT-Systeme abgeschaltet werden, bis Mitte 2011 wird die Systemkonsolidierung auf ein IT-System abgeschlossen sein.
Einführung neuer Mobilfunkprodukte
Mit der Einführung des Produkts "AllnetFlat Mobile" wurde das Mobilfunk-Produktportfolio um ein attraktives Flatrate-Produkt erweitert, bei der die Verbindungen ins Internet, ins Festnetz und zu allen anderen deutschen Mobilfunknetzen (Deutsche Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus) in die Flatrate eingeschlossen sind. Das Produkt AllnetFlat Mobile wird in Paketen mit wahlweise drei, fünf oder zehn SIM-Karten vertrieben, die Kosten je SIM-Karte bewegen sich abhängig von der Paketgröße zwischen 30 EUR und 50 EUR. Der Kunde hat somit volle Transparenz, Kostenkontrolle und Planungssicherheit bei seinen Mobilfunkkosten.
II. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE
1. ERTRAGSLAGE
2010 wurde ein Konzernumsatz in Höhe von 98,3 Mio. EUR erzielt (Vorjahr: 98,7 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung des um die Entkonsolidierung der PPRO GmbH bereinigten Vorjahresniveaus entspricht dies einem Umsatzanstieg von 6,1 Mio. EUR bzw. einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Vorjahr. Der Rohertrag (Umsatzerlöse minus Materialaufwand) erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1 % von 22,7 Mio. EUR auf 22,9 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung des um die Entkonsolidierung der PPRO GmbH bereinigten Vorjahresniveaus erhöhte sich der Rohertrag um 0,7 Mio. EUR bzw. um 3 %. Die Rohertragsmarge blieb verglichen mit dem Vorjahreszeitraum konstant bei 23 %.
Rückläufige Umsätze bei steigender Marge im Geschäftskundensegment
Der Bereich Geschäftskundenlösungen erzielte einen Anteil von 46 % (Vorjahr: 49 %) an den Gesamterlösen und einen Anteil von 76 % (Vorjahr: 79 %) am Rohertrag der ecotel-Gruppe. Der Umsatz im Geschäftskundensegment betrug 44,8 Mio. EUR verglichen mit 48,2 Mio. EUR im Vorjahr. Der Umsatzrückgang von 7 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum ist auf den weiterhin anhaltenden Kundenverlust beim klassischen Preselection-Geschäft zurückzuführen, welcher 2010 noch nicht ausreichend durch Neugeschäfte mit Vollanschlüssen und Mobilfunkprodukten kompensiert werden konnte. Der Rohertrag lag 2010 bei 17,5 Mio. EUR - nach 17,9 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Die Rohertragsmarge erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 37 % auf 39 %.
Wachsendes Geschäft im Wiederverkäufersegment
Der Geschäftsbereich Wiederverkäuferlösungen trug mit 39 % (Vorjahr: 35 %) zu den Gesamterlösen und mit 6 % (Vorjahr: 6 %) zum gesamten Rohertrag bei. Der Umsatz in diesem Segment erhöhte sich um 13 % von 34,4 Mio. EUR auf 38,7 Mio. EUR, der Rohertrag betrug ähnlich wie im Vorjahr 1,3 Mio. EUR. Dies entspricht einer Rohertragsmarge von 3 %.
Anhaltendes Wachstum im Bereich New Business
Der Geschäftsbereich New Business trug mit 15 % (Vorjahr: 16 %) zu den Gesamterlösen und mit 18 % (Vorjahr: 16 %) zum gesamten Rohertrag bei. Unter Berücksichtigung des um die Entkonsolidierung der PPRO GmbH bereinigten Vorjahresniveaus erhöhten sich die New-Business-Umsätze um 54% von 9,6 Mio. EUR auf 14,8 Mio. EUR, der Rohertrag erhöhte sich von bereinigt 3,1 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR. Dies entspricht einer Rohmarge von 28 %.
Niedrigerer Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen
Der Personalaufwand reduzierte sich 2010 leicht um 0,1 Mio. EUR von 9,6 Mio. EUR auf 9,5 Mio. EUR. Die Mitarbeiterzahl aller konsolidierten Gesellschaften erhöhte sich auf 206 (Vorjahr: 193).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich leicht von 9,8 Mio. EUR auf 9,7 Mio. EUR.
Gleiches EBITDA wie im Vorjahr, positives EBIT und Konzernergebnis
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug 2010 wie im Vorjahr 4,9 Mio. EUR. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 5,0 %.
Die planmäßigen Abschreibungen reduzierten sich 2010 von 4,0 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR. Hiervon entfallen 0,6 Mio. EUR auf die planmäßigen Abschreibungen von Kundenstämmen der übernommenen Unternehmen. Hinzu kommen 0,1 Mio. EUR außerplanmäßige Abschreibungen von Anlagevermögen.
Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 1,5 Mio. EUR, nach -2,2 Mio. EUR im Vorjahr.
Das Finanzergebnis betrug 2010 -0,7 Mio. EUR nach -0,1 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2009. Es umfasst Aufwendungen für Zinsen in Höhe von 0,5 Mio. EUR sowie eine Verlustverrechnung des Gesellschafterdarlehens gegen die mvneco GmbH in Höhe von 0,2 Mio. EUR.
Der Steueraufwand für 2010 lag bei 0,4 Mio. EUR.
Das Konzernergebnis 2010 nach Anteilen Fremder betrug 0,1 Mio. EUR, nach -2,2 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,02 EUR versus -0,57 EUR im Vorjahr.
2. FINANZLAGE
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit für 2010 betrug 5,3 Mio. EUR, verglichen mit 6,1 Mio. EUR im Vorjahr. Das Working Capital (Differenz aus Forderungen und Verbindlichkeiten) blieb konstant.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit 2010 betrug -1,8 Mio. EUR nach -3,6 Mio. EUR im Vorjahr. Er setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Investitionen von 0,5 Mio. EUR in Softwarelizenzen und eigenentwickelte Software sowie Investitionen von 1,2 Mio. EUR für Server-, Netzwerk- und Rechenzentramsinfrastraktur. Dem stehen Einzahlungen aufgrund der Erstkonsolidierung der carrier-services.de GmbH, Einzahlungen aus Anlagenabgängen sowie Zinsenzahlungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR entgegen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag 2010 bei -4,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR) und setzt sich aus der Tilgung von Finanzkrediten in Höhe von 3,5 Mio. EUR, der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 0,3 Mio. EUR und Zinsauszahlungen in Höhe von 0,7 Mio. EUR zusammen.
Der Bestand des Finanzmittelfonds hat sich von 7,1 Mio. EUR Anfang 2010 auf 6,1 Mio. EUR Ende 2010 um 1,0 Mio. EUR verringert.
ecotel hat eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von 2,9 Mio. EUR. Davon waren Ende 2010 1,9 Mio. EUR als Aval genutzt und somit 1,0 Mio. EUR noch offen.
Die Gesellschaft war wie in den Vorjahren in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt und termingerecht nachzukommen.
3. VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2010 48,8 Mio. EUR, was einer Reduktion um 7 % gegenüber 52,7 Mio. EUR zum 31. Dezember 2009 entspricht. Der Rückgang der Bilanzsumme ist im Wesentlichen durch die Abschreibungen in Höhe von insgesamt 3,5 Mio. EUR sowie die Tilgung der Finanzkredite bedingt.
Auf der Aktivseite reduzierten sich die langfristigen Vermögenswerte um 6 % von 28,8 Mio. EUR auf 27,1 Mio. EUR. Der Goodwill beträgt 12,1 Mio. EUR. Der Wert der Kundenbeziehungen verringerte sich aufgrund der laufenden Abschreibungen von 4,5 Mio. EUR auf 3,8 Mio. EUR. Die kurzfristigen Vermögenswerte (ohne liquide Mittel) reduzierten sich von 16,8 Mio. EUR auf 15,6 Mio. EUR.
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 2 % von 19,6 Mio. EUR auf 20,0 Mio. EUR. Somit erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 37 % Ende 2009 auf 41 % Ende 2010. Die langfristigen Rückstellungen und Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich von 14,1 Mio. EUR auf 6,2 Mio. EUR. Davon entfallen 0,1 Mio. EUR auf latente Ertragsteuern. Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund der Abschlusstilgung des Investitionsdarlehens in Höhe von 4,6 Mio. EUR Ende 2011 von 19,0 Mio. EUR auf 22,6 Mio. EUR. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten (Finanzverbindlichkeiten minus liquide Mittel) betrugen unter Berücksichtigung des eigenkapitalnahen Charakters der KfW Nachrangtranche (2,5 Mio. EUR) 4,6 Mio. EUR, was einer Reduktion um 2,8 Mio. EUR verglichen mit dem Vorjahr entspricht.
III. NACHTRAGSBERICHT
Nach Abschluss des Geschäftsjahres ergaben sich keine nennenswerten Änderungen der Rahmenbedingungen. Weder änderte sich das wirtschaftliche Umfeld in einem Maße, dass es wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten der ecotel hatte, noch stellte sich die Branchensituation anders dar als zum 31. Dezember 2010.
IV. RISIKOBERICHT
1. RISIKOMANAGEMENT UND INTERNES KONTROLLSYSTEM
Zur frühzeitigen Identifizierung und Bewertung von unternehmerischen und bestandsgefährdenden Risiken sowie zum richtigen Umgang hiermit setzt ecotel ein entsprechendes Risikomanagementsystem ein.
Die konzernweite Verantwortung der Früherkennung und Gegensteuerung von Risiken liegt beim Vorstand. Für die kontinuierliche Identifizierung und Bewertung von Risiken im Unternehmen unterstützen ihn dabei die Geschäftsführer der Tochterunternehmen sowie Mitglieder der Geschäftsleitung von ecotel.
Mit Hilfe eines quartalsweise erscheinenden Risikoreports verfolgen der Vorstand und der Aufsichtsrat das gesamte Jahr hindurch die identifizierten Risiken mit Bezug auf das geplante Ergebnis. Der Fokus liegt dabei auf der Identifikation des Handlungsbedarfs und dem Status der eingeleiteten Maßnahmen zur systematischen Steuerung der identifizierten Risiken. In Form einer Risikomatrix sind dabei jeweils alle wesentlichen Risiken aufgeführt, die das Ergebnis und den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Alle Risikopotenziale werden nach Wahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe bewertet. Zudem werden die Risiken mit Bezug auf das geplante Ergebnis der Gesellschaft als potenzielle Planabweichung quantifiziert. Abschließend sind hinter jedem Risikopotenzial die eingeleiteten Maßnahmen zur Steuerung enthalten.
Zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit, der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung sowie zur Einhaltung der für das Unternehmen maßgeblichen rechtlichen Vorschriften unterhält ecotel ein Internes Kontrollsystem (IKS), welches in regelmäßigen Abständen überarbeitet wird. Das Risiko der Finanzberichterstattung besteht darin, dass unsere Jahres- und Zwischenabschlüsse Falschdarstellungen enthalten könnten, die möglicherweise wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Adressaten haben. Unser rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem zielt darauf ab, mögliche Fehlerquellen zu identifizieren und die daraus resultierenden Risiken zu begrenzen. Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ist das interne Kontrollsystem derart gestaltet, dass für alle wesentlichen Geschäftsvorfälle das 4-Augen-Prinzip eingesetzt wird und dass in der Buchhaltung eine Funktionstrennung zwischen den Abteilungen (Kreditoren, Debitoren) vorliegt. Für die korrekte Bilanzierung werden Kontierungsrichtlinien eingesetzt. Zur IFRS-Abschlusserstellung sowie zu komplexeren Bilanzierungssachverhalten werden externe Dienstleister hinzugenommen. Gleiches gilt für die Erstellung der Steuererklärung. Darüber hinaus erfolgt eine Überwachung der zentralen Finanzkennzahlen durch einen regelmäßigen Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsanalyse.
2. RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist ecotel mit operativen Risiken, finanzwirtschaftlichen Risiken, strategischen Risiken sowie mit Risiken des Marktumfelds konfrontiert.
Operative Risiken
Operative Risiken sind eher kurzfristiger Natur und konzentrieren sich bei ecotel hauptsächlich auf mögliche Ausfälle, Fehler und Kapazitätsengpässe von Infrastruktur (z.B. Backbone, Rechenzentrum, Vermittlungstechnik, Server-Farmen) sowie auf die korrekte und zeitnahe Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse in den Bereichen Provisionierung, Rechnungsstellung, Forderungsmanagement sowie der Kundenbetreuung.
Die Sicherstellung einer maximal hohen Verfügbarkeit von Infrastruktur durch entsprechende Systemredundanzen ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung der Risiken, die ecotel konsequent umsetzt. Durch das "Projekt Netmig" konnte das Risiko eines Ausfalls der Backbone Infrastruktur praktisch eliminiert werden. Die Implikationen eines möglichen Ausfalls der Vermittlungstechnik sind dadurch minimiert, dass nur der internationale B2B- sowie der Wholesale-Verkehr über die eigenen Vermittlungssysteme terminiert wird und der größte Teil des B2B-Sprachverkehrs in den Netzen der Vorlieferanten verbleibt. Für den Mobilfunkverkehr besteht ein Fallback Szenario, dass bei einem Ausfall des eigenen Netzes der Verkehr über das Netz des Vorlieferanten geroutet wird. Im Bereich der Verfügbarkeit der Server-Farmen des nacamar-Media-Delivery-Netzwerks wurden 2010 die Server-Farmen in getrennten Räumlichkeiten vollständig dupliziert.
Im Bereich der Rechenzentrum-Infrastruktur werden kontinuierliche Modernisierungs- und Wartungsmaßnahmen durchgeführt. Potenzielle Risiken liegen in externen Kapazitätsengpässen bei der Stromversorgung des Rechenzentrums in Frankfurt am Main, welche möglicherweise zu Behinderungen beim künftigen Kundenwachstum führen können. Der Fokus von Ausbaumaßnahmen des Rechenzentrums 2011 / 2012 liegt daher weiterhin in der Kapazitätserweiterung der Stromversorgung und der Schaffüng weiterer Redundanzen im Bereich der Notstromversorgung.
Weitere operative Risikofaktoren sind die Schnittstellen zur einheitlichen Auftragserfassung und -bearbeitung mit der DTAG (WITA) sowie Vodafone. Während die WITA-Schnittstelle 2010 nicht fehlerfrei funktionierte, wird die Schnittstelle mit Vodafone aufgrund einer systemseitigen Verzögerung voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2011 in Betrieb genommen. Beide Umstände führten im Berichtszeitraum zu erheblichen Behinderungen bei der Auftragsabwicklung und somit zu Kunden- und Partnerunzufriedenheit.
Die Abhängigkeit der ecotel von der DTAG konnte im Bereich der Anschlussübernahme dadurch gemindert werden, dass ecotel die Anschlussübernahme über die DTAG nur noch in sogenannten Off-net Gebieten einsetzt, in denen alternative Teilnehmernetzbetreiber (Vodafone, Versatel) kein eigenes Netz besitzen (ca. 30 % der Deutschen Geschäftskunden). Da mittlerweile DSL Anschlüsse im Rahmen der Anschlussübernahme nur gegen ein zusätzliches Entgelt und signifikante Mehraufwände von der DTAG übernommen werden können, setzt ecotel auf eine neue Lösung mit direkter Bestellung von Standalone DSL Anschlüssen. Diese können zukünftig als Basis für eine Migration auf eine ecotel-Voice over IP Lösung genutzt werden.
ecotel hat inzwischen einen größeren Teil seiner Bestandskundenbasis auf Vollanschlüsse alternativer Vorlieferanten migriert. Da Migrationen typischerweise mit Risiken behaftet sind (z.B. Prozess- und Schnittstellenprobleme), kann es im Rahmen der Migration unter ungünstigen Umständen zu einer erhöhten Wechselbereitschaft von Kunden kommen, was die Ertragslage der Gesellschaft nachhaltig schädigen könnte. Bisher blieben höhere Wechselquoten bei der Kundenbasis aus.
Weiterhin bemüht sich ecotel, das Know-how zur Abwicklung unternehmenskritischer Prozesse immer auf mehrere Mitarbeiter zu verteilen, um keine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu erzeugen.
Gegenwärtig läuft eine gegen die nacamar GmbH eingeleitete Rechtsstreitigkeit für die nicht erfolgte Abnahme von Hardware-Equipment. Der Streitwert beträgt 166 TEUR. ecotel hält den Ausgang des Klageverfahrens für offen.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Finanzwirtschaftliche Risiken umfassen bei der ecotel Kreditrisiken, Liquiditätsrisiken sowie Zinsrisiken.
Im Rahmen der Akquisitionsfinanzierungen hat ecotel mit den finanzierenden Kreditinstituten marktübliche Financial Covenants vereinbart, die sich auf das Verhältnis bestimmter Finanzkennzahlen beziehen. Eine Verletzung der Covenants könnte möglicherweise zu einer Kündigung und vorzeitigen Rückzahlung der Investitionsdarlehen und Betriebsmittelkredite führen und damit eine signifikante Verschlechterung der Liquiditätslage der ecotel nach sich ziehen, soweit keine Einigung über eine Anpassung der Financial Covenants oder eine Refinanzierung erzielt werden können. Bei zwei der drei derzeitigen Covenants (Eigenkapitalquote (SOLL: >25%; IST: 40 %), Netto Finanzverbindlichkeiten / EBITDA (SOLL: <2,5; IST: 1,0)) liegt ecotel deutlich innerhalb der von den Financial Covenants vorgegebenen Intervalle. Beim dritten Covenant (EBITDA gemäß Covenant Vereinbarung / Umsatzerlöse (SOLL: >5 %; IST: 4,7 %)) hat ecotel 2010 den vereinbarten Schwellenwert im Rahmen einer temporären Covenant Anpassung erreicht. Das Unternehmen geht davon aus, dass 2011 alle Covenant Schwellenwerte eingehalten werden.
ecotel verfügte zum Jahresende 2010 über liquide Mittel in Höhe von 6,1 Mio. EUR. Die Nettoverbindlichkeiten betrugen zum Jahresende 4,6 Mio. EUR (nach 7,4 Mio. EUR im Vorjahr) und liegen damit unterhalb des EBITDA aus 2010. In 2011 muss neben der laufenden Darlehenstilgung in Höhe von 3,6 Mio. EUR zum Jahresende 2011 auch die letzte Tranche eines Investitionsdarlehens in Höhe von 4 Mio. EUR getilgt werden. Grundsätzlich können diese Tilgungen aus dem bestehenden Finanzmittelfonds, den laufenden Cashflows sowie der bestehenden Kreditlinie getilgt werden. Um jedoch die Auswirkungen auf die Liquiditätspuffer des Unternehmens gering zu halten, plant ecotel eine Refinanzierung dieser endfälligen Tranche. Ein Kreditinstitut hat bereits Bereitschaft signalisiert, diese Refinanzierung bereitzustellen. Abgesehen davon geht die Gesellschaft davon aus, dass die vorhandenen Barmittel und der erwartete Kapitalzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit ausreichen, um die weitere Unternehmensstrategie zu finanzieren und gleichzeitig die Nettoverschuldung zu reduzieren. Als zusätzliche Liquiditätsreserve hält ecotel eine Betriebsmittellinie von 2,9 Mio. EUR. Davon waren Ende 2010 1,9 Mio. EUR als Avallinie genutzt und somit 1,0 Mio. EUR noch offen.
Mögliche Zahlungsschwankungen bei Zinsen aufgrund von Zinsänderungen werden dadurch begrenzt, dass ecotel für einen Großteil der ausstehenden Darlehensbeträge Zinsswaps abgeschlossen hat.
Strategische Risiken
Strategische Risiken sind eher mittelfristiger Natur und beruhen auf der strategischen Unternehmensausrichtung von Einkauf, Produkte, Vertrieb, Technologie und IT.
Die Abhängigkeit von Lieferanten wird dadurch reduziert, dass für wesentliche Produkte eine Zwei-Lieferanten-Strategie eingehalten wird.
Ein strategisches Risiko ist weiterhin die hohe Wechselbereitschaft von Preselection-Kunden zu Bündelprodukten anderer Anbieter und der damit verbundene Rückgang der Kundenbasis, der noch nicht ausreichend durch eigene Neuprodukte kompensiert werden konnte. Sollte es ecotel nicht gelingen, ihre Kunden z.B. über eigene wettbewerbsfähige Bündelangebote stärker zu binden und dadurch eine geringere Abwanderungsquote zu verzeichnen, kann dies auch signifikante nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von ecotel haben.
ecotel, mvneco und nacamar versorgen neben einer Vielzahl von mittelständischen Geschäftskunden auch einzelne Großkunden mit Telekommunikations-, Mobilfunk und Streaming-Dienstleistungen. Es besteht das Risiko, dass ecotel-Unternehmen im Jahr 2011 und den Folgejahren neben kleineren Kunden auch Großkunden an Wettbewerber verlieren könnten.
Risiken des Marktumfelds
Andere wesentliche Risiken, die eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage von ecotel hervorrufen könnten, sind markt- und branchenbedingt.
Die Telekommunikationsbranche ist durch einen intensiven und preisaggressiven Wettbewerb gekennzeichnet. Der bestehende starke Preis- und Verdrängungswettbewerb im Privatkundensegment könnte sich in Zukunft noch stärker auf das Geschäftskundensegment ausdehnen. Eine starke Konsolidierung der Telekommunikationsindustrie könnte negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ecotel haben, da dadurch die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten erhöht würde.
Bei einem Tochterunternehmen der ecotel besteht das Risiko, dass bei einem Vorlieferanten der Geschäftsbetrieb möglicherweise nicht aufrechterhalten werden kann. Hier muss möglicherweise kurzfristig auf eine alternative Technologielösung zurückgegriffen werden, um Schaden vom eigenen Unternehmen abwenden zu können.
Ferner entstehen durch den rapiden technologischen Wandel neue Produkte und Geschäftsmodelle. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auf diese Weise die Produkte von ecotel weniger wettbewerbsfähig und somit weniger nachgefragt werden. ecotel beobachtet daher kontinuierlich das Marktumfeld, um schnell und effektiv auf Technologieänderungen reagieren zu können.
Die bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen könnten sich zudem zum Nachteil der Geschäftstätigkeit von ecotel ändern und negative geschäftsrelevante Änderungen herbeiführen.
Gesamtrisiko kalkulierbar
Zusammenfassend ist ecotel davon überzeugt, dass die vorstehend identifizierten wesentlichen Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit den Bestand der Gesellschaft konkret gefährden und dass ecotel auch 2011 durch das flexible Geschäftsmodell und das Überwachungssystem Risiken schnell erkennen, darauf reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten kann.
3. CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Neben den Risiken gibt es eine Vielzahl an Chancen, welche die Geschäftsentwicklung der ecotel Gruppe nachhaltig prägen können.
Vermarktung von Vollanschlüssen an Bestandskunden und Neukunden
ecotel hat inzwischen mehr als 20.000 Sprachanschlüsse und 10.000 DSL Datenanschlüsse vermarktet. Bis 2009 bezog ecotel die Sprachanschlüsse fast ausschließlich von der Deutschen Telekom, erhielt hierfür jedoch keine Vergünstigungen z.B. in Form von Großhandelsrabatten. Beim Einkauf insbesondere der Sprach-, aber auch der Datenanschlüsse über alternative Lieferanten wie Vodafone und Versatel bezieht ecotel diese zu attraktiven Großhandelskonditionen. Zudem entfallen die Kosten für die Zuführung des Sprachverkehrs, da die Zuführung im jeweiligen TNB-Netz erfolgt. Die deutschlandweite Verfügbarkeit der alternativen Vorlieferanten beträgt mehr als 70 %. Unter Berücksichtigung von Verhinderungsgründen, z.B. bei Anschlüssen für Alarmanlagen, Brandmeldeanlagen und Faxgeräte dürften demnach mehr als die Hälfte der Anschlüsse potenziell migrierbar sein. Darüber hinaus werden vom Vertrieb sukzessiv Produktwechsel bei Preselection-Bestandskunden auf Vollanschlussprodukte durchgeführt. Über die erzielten Rabatte bei den Sprachanschlüssen sowie bessere Einkaufskonditionen der Verbindungsentgelte kann ecotel die Margensituation erheblich verbessern. Gleichzeitig bilden die neuen Vollanschlüsse für ecotel die Basis für wettbewerbsfähige Produkte und für eine neue Wachstumsperspektive. ecotel plant, bis Mitte 2011 die Migration der verfügbaren und geeigneten Bestandskunden auf die Netze der alternativen Vorlieferanten abgeschlossen zu haben.
Verbesserung der Kostenbasis durch niedrigere Mobilfunk Terminierungsentgelte
Am 24. Februar 2011 gab die Bundesnetzagentur ihre endgültigen Entgeltgenehmigungen für die Mobilfunkterminierung bekannt, die ab 1. Dezember 2010 gültig sind und bis 30. November 2012 Bestand haben. Die daraus resultierende Halbierung der Mobilfunkterminierungsentgelte erhöht einerseits die Profitabilität der ecotel und führt andererseits dazu, dass ecotel Neuprodukte zu attraktiven Konditionen vermarkten und Bestandskunden über Rabatte besser an sich binden kann.
Vermarktung von Festnetz-/Mobilfunk-Konvergenzprodukten
Seit 2010 vermarktet ecotel an Geschäftskunden integrierte Festnetz-, Internet- und Mobilfunklösungen und nahm damit eine Vorreiterfunktion im Markt ein. Aktuell bietet ecotel mit der "AllesDrinFlat" als einer der ersten Anbieter im Markt eine Flatrate für Gespräche in alle Netze, egal ob vom Festnetzanschluss oder vom Handy - unbegrenzte Internetnutzung und Datenübertragung, egal ob per DSL oder mobil mit dem Smartphone. Diese neue Transparenz bei voller Kostenkontrolle und Planungssicherheit der Kommunikationskosten für Geschäftskunden ermöglicht ecotel weiteres Potenzial für Umsatzwachstum, insbesondere bei kleineren Geschäftskunden. Zusätzlich plant ecotel, sein existierendes Mobilfunk-Leistungsangebot noch um ein D-Netz Produkt (Vodafone, T-Mobile) zu ergänzen, um seinen Kunden ein abgerundetes und für mobile Breitbanddienste attraktives Angebot präsentieren zu können.
Neue Marktentwicklungen in den Bereichen Cloud Computing und Hosted PBX
Ein wichtiges Trendthema der Telekommunikation ist die Verlagerung der Telefonanlagen ins Netz (Hosted PBX / IP Centrex). Hinzu kommen das stärkere Zusammenwachsen von Telekommunikation und IT und die Verlagerung von IT-Infrastrukturen (z.B. Rechenkapazität, Datenspeicher-, Software- und Programmierumgebungen) vom Endnutzer hinein ins Datennetz. Machbar wurde diese Veränderung erst durch die flächendeckende Verfügbarkeit von breitbandigen Internetzugängen. ecotel beobachtet aufmerksam diese Entwicklungen und sieht sich insbesondere als ITK-Ausrüster mit standardisierten Rund-um-Sorglos "ecotel-Office-Paketen" für die SME Zielgruppe (1-20 Arbeitsplätze) gut positioniert. Der wachsende Bereich der Datendienste bietet hierfür die beste Grundlage.
Vermarktung von neuen Privatkundenprodukten
Die easybell GmbH hat 2010 erfolgreich weitere Geschäftsfelder aufgebaut, welche den Rückgang im klassischen Dial-in-Geschäft ausgeglichen haben. Mit der Vermarktung der Call-by-Call-Rufnummern "01028" und "010010" stieg die easybell GmbH innerhalb kürzester Zeit zu einem der größten und bekanntesten Call-by-Call-Anbieter in Deutschland auf. Zudem bietet easybell seinen Kunden entbündelte Anschlussprodukte für Sprache und DSL (Double Play) an und flankiert diese seit 2010 auch mit eigenen Mobilfunkangeboten (Triple Play). Neue Features wie Fax-to-Mail (weltweiter Fax Empfang per E-mail) komplettieren das Angebot.
Weiteres Wachstum des New-Media-Geschäfts der nacamar GmbH
Der Markt für Audio-/Video-Anwendungen im Internet, in welchem die nacamar GmbH tätig ist, gehört zu den stärksten Wachstumsfeldern im ITK-Marktsegment (IT + Telekommunikation). Großkunden wie die ZDF-Mediathek bildeten die Basis für den weiteren Ausbau des Media-Delivery-Netzwerks (MDN) der nacamar GmbH. Die hochmoderne Server-Farm-Infrastruktur zusammen mit einem erneuerten Backoffice/Kundenportal schaffen eine gute Ausgangsposition für weiteres Wachstum in den nächsten Jahren. Neben den klassischen Standbeinen Audio- und Video-Streaming sowie Werbung hat nacamar mit seiner Video-Asset-Management-Lösung "medianac" ein weiteres attraktives B2B-Geschäftsfeld für die Zukunft erschlossen.
Effizienzsteigerungen der internen und externen Geschäftsprozesse
Der Abschluss der Systemkonsolidierung auf ein IT System bis Mitte 2011 sowie die Inbetriebnahme der Provisionierungsschnittstelle mit Vodafone wird zu einer effizienteren Auftragsbearbeitung und Auftragsabwicklung führen. Gleichzeitig verbessert sich der Kunden-Support. Weitere Effizienzsteigerungseffekte erwarten wir uns von der Optimierung der Rechnungsstellungsprozesse und der Weiterentwicklung des ecotel Kunden- und Partnerportals. Zudem werden zukünftig weitere Prozesse papierlos ablaufen.
4. HINWEISE ZU PROGNOSEN
Dieser Lagebericht enthält auch zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "einschätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb der ecotel-Gruppe liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der ecotel. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der ecotel-Gruppe wesentlich abweichen von den in zu-kunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen.
V. PROGNOSEBERICHT
Steigerung der Profitabilität und EBITDA Marge
Die Verbesserung der Kostenbasis durch die Migration von Bestandskunden auf Vollanschlüsse alternativer Vorlieferanten und die niedrigeren Mobilfunk Terminierungsentgelte einerseits sowie die Optimierung der internen und externen Geschäftsprozesse andererseits ermöglicht es ecotel, die Profitabilität des Unternehmens mittelfristig signifikant zu steigern. Das Management verfolgt das Ziel, die EBITDA Marge bis 2013 von aktuell 5 % in einen zweistelligen Prozentbereich zu führen.
Weitere Reduktion der Nettofinanzverbindlichkeiten
Für 2011 strebt die Gesellschaft an, die Nettofinanzverbindlichkeiten auf unter 3 Mio. EUR zu senken. Für Ende 2012 plant das Unternehmen, die Nettofinanzverbindlichkeiten auf Null zu reduzieren.
Prognose 2011 und 2012
Für 2011 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von ca. 90 Mio. EUR. Das Unternehmen geht derzeit davon aus, dass der Umsatz des margenschwachen Wholesale Geschäfts aufgrund der Reduzierung der Mobilfunk Terminierungsentgelte im Jahr 2011 erheblich unterhalb des Vorjahresniveaus liegen wird. Gleichzeitig rechnet ecotel aufgrund des neuen Umsatzmix sowie der neuen Kostenstruktur für 2011 mit einer signifikanten Steigerung der Profitabilität und plant einen EBITDA von 5,5 bis 6,5 Mio. EUR.
Für 2012 erwartet das Unternehmen bei konstanten Umsätzen eine Steigerung der EBITDA Marge auf 8%.
VI. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Vorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag haben die nach § 289a HGB erforderliche Erklärung zur Unternehmensführung einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung abgegeben und im Internet der Öffentlichkeit (www.ecotel.de unter Investor Relations / Corporate Governance) dauerhaft zugänglich gemacht.
Düsseldorf, den 24. März 2011
ecotel communication ag
Der Vorstand
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| Peter Zils | Bernhard Seidl | Achim Theis |
Erklärung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Düsseldorf, den 24. März 2011
ecotel communication ag
Der Vorstand
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| Peter Zils | Bernhard Seidl | Achim Theis |
Konzernabschluss der
ecotel communication ag für das Geschäftsjahr 2010
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2010
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| EUR | Anhang | 31.12.2009 | 31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| Aktiva | |||
| --- | --- | --- | --- |
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| I. Goodwill und andere immaterielle Vermögenswerte | (1) | 19.758.791,64 | 18.501.999,45 |
| II. Sachanlagen | (2) | 6.305.178,23 | 5.860.123,80 |
| III. Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen | (3) | 1.602.490,63 | 1.523.272,09 |
| IV. Sonstige Finanzanlagen | (3) | 219.529,19 | 112.000,00 |
| V. Langfristige Forderungen | (4) | 171.275,01 | 521.674,29 |
| VI. Latente Ertragsteueransprüche | (7) | 775.339,01 | 537.390,46 |
| Summe Langfristige Vermögenswerte | 28.832.603,71 | 27.056.460,09 | |
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| I. Vorräte | (5) | 107.297,91 | 133.698,55 |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (6) | 14.726.109,55 | 14.391.255,89 |
| III. Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | (6) | 1.745.051,74 | 817.722,63 |
| IV. Tatsächliche Ertragsteueransprüche | (7) | 222.743,79 | 222.743,79 |
| V. Finanzmittel | (8) | 7.071.935,85 | 6.133.176,51 |
| Summe Kurzfristige Vermögenswerte | 23.873.138,84 | 21.698.597,37 | |
| Summe Aktiva | 52.705.742,55 | 48.755.057,46 |
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| EUR | Anhang | 31.12.2009 | 31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| Passiva | |||
| --- | --- | --- | --- |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | (9) | 3.752.500,00 | 3.752.500,00 |
| II. Kapitalrücklage | (9) | 17.602.454,58 | 1.661.096,69 |
| III. Sonstige Rücklagen | (9) | -2.078.362,24 | 13.974.231,78 |
| Summe Konzernaktionären zustehendes Eigenkapital | 19.276.592,34 | 19.387.828,47 | |
| IV. Anteile anderer Gesellschafter | (9) | 314.233,94 | 585.190,90 |
| Summe Eigenkapital | 19.590.826,28 | 19.973.019,37 | |
| B. Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | |||
| I. Latente Ertragsteuern | (10) | 852.910,26 | 792.328,39 |
| II. Langfristige Darlehen | (11) | 12.750.000,00 | 5.331.604,17 |
| III. Sonstige Finanzschulden | (11) | 473.766,82 | 69.913,17 |
| Summe Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 14.076.677,08 | 6.193.845,73 | |
| C. Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | |||
| I. Tatsächliche Ertragsteuern | (10) | 18.603,26 | 351.854,69 |
| II. Finanzschulden | (11) | 3.963.256,81 | 7.918.409,12 |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (11) | 14.077.264,19 | 12.801.971,24 |
| IV. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen | (11) | 115.793,42 | 130.797,79 |
| V. Sonstige Verbindlichkeiten | (11) | 863.321,51 | 1.385.159,52 |
| Summe Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 19.038.239,19 | 22.588.192,36 | |
| Summe Passiva | 52.705.742,55 | 48.755.057,46 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2010
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| EUR | Anhang | 1.1.-31.12.2009 | 1.1.-31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | (14) | 98.698.796,43 | 98.314.011,76 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | (15) | 1.131.734,48 | 1.045.276,34 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 469.511,82 | 116.812,78 | |
| 4. Gesamtleistung | 100.300.042,73 | 99.476.100,88 | |
| 5. Materialaufwand | |||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | (16) | -75.963.307,99 | -75.369.415,34 |
| 6. Personalaufwand | (17) | ||
| 6.1 Löhne und Gehälter | -8.391.866,01 | -8.242.959,50 | |
| 6.2 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | -1.217.384,28 | -1.235.132,51 | |
| 7. Planmäßige Abschreibungen | (18) | -3.922.655,84 | -3.238.395,12 |
| 8. Außerplanmäßige Wertminderungen | (18) | ||
| 8.1 von langfristigen Vermögenswerten | -2.953.049,89 | -135.812,55 | |
| 8.2 von kurzfristigen Vermögenswerten | -216.002,61 | -85.004,17 | |
| 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (19) | -9.785.917,59 | -9.702.968,32 |
| 10. Betriebliches Ergebnis (EBIT) | -2.150.141,48 | 1.466.413,37 | |
| 11. Finanzerträge | 2.209.052,76 | 139.638,07 | |
| 12. Finanzaufwendungen | -1.388.658,60 | -670.432,64 | |
| 13. Ergebnis aus nach der Equity-Methode bewerteten Finanzanlagen | -910.297,61 | -205.117,08 | |
| 14. Finanzergebnis | (20) | -89.903,45 | -735.911,65 |
| 15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Ertragsteuern | -2.240.044,93 | 730.501,72 | |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (21) | -31.369,42 | -392.168,65 |
| 17. Konzernergebnis (= Konzerngesamtergebnis) | -2.271.414,35 | 338.333,07 | |
| 18. Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | (22) | 116.765,56 | -281.871,36 |
| 19. Den Aktionären der ecotel communication ag zustehendes Konzernergebnis | -2.154.648,79 | 56.461,71 |
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| EUR | Anhang | 1.1.-31.12.2009 | 1.1.-31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | (23) | -0,57 | 0,02 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | (23) | -0,57 | 0,02 |
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2010
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| EUR | Anhang | 2009 | 2010 |
|---|---|---|---|
| Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern und vor Anteilen Fremder | (24) | -2.240.044,93 | 730.501,72 |
| Zinsergebnis | (24) | 667.597,51 | 455.044,88 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | (24) | 7.091.708,29 | 3.425.336,86 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens | (24) | 0,00 | 85.004,17 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen | (24) | 910.297,61 | 205.117,08 |
| Cashflow | 6.429.558,48 | 4.901.004,71 | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) und Erträge (-) | (24) | 299.397,41 | 43.860,00 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | (24) | 12.482,01 | -9.331,32 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (24) | -337.586,08 | 1.792.080,86 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte | (24) | -82.245,10 | 770.121,18 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (24) | 157.404,37 | -2.874.444,46 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten (ohne Finanzschulden) | (24) | 60.722,54 | 531.798,47 |
| Gezahlte (-) / erhaltene (+) Ertragsteuern | (24) | -434.167,89 | 115.924,00 |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 6.105.565,74 | 5.271.013,44 | |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sach- und immateriellem Anlagevermögen | (24) | 0,00 | 21.891,85 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und immaterielle Anlagevermögen | (24) | -3.639.435,77 | -1.666.495,91 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Finanzanlagen | (24) | 135.761,15 | 0,00 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | (24) | -149.700,00 | -20.016,18 |
| Veränderungen aufgrund der Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen | (24) | 0,00 | 233.271,15 |
| Auszahlungen an nach der Equity-Methode bewertete Unternehmen | (24) | 0,00 | -350.399,28 |
| Zinseinzahlungen | (24) | 32.545,83 | 31.328,71 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -3.620.828,79 | -1.750.419,66 | |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | (24) | 5.587.090,00 | 0,00 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | (24) | -3.681.172,14 | -3.790.060,21 |
| Zinsauszahlungen | (24) | -784.871,06 | -669.292,91 |
| Mittelab-/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit | 1.121.046,80 | -4.459.353,12 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands | 3.605.783,75 | -938.759,34 | |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 3.466.152,10 | 7.071.935,85 | |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 7.071.935,85 | 6.133.176,51 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
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| Gezeichnetes Kapital | Kapital-rückage | Gewinnrücklagen | den Aktionären der ecotel communication ag zuzurechnendes Eigenkapital | Anteile anderer Gesellschafter | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | Sonstige Gewinnrücklagen | Konzernergebnis | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anhang (9) | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 1. Januar 2009 | 3.900 | 17.914 | 4.235 | -4.188 | 21.861 | 594 |
| Veränderung durch Beteiligungszu- und -verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -134 |
| Rückerhalt eigene Aktien | -148 | -390 | 0 | 0 | -538 | 0 |
| Umgliederung aufgrund EAV easybell GmbH | 0 | 0 | 29 | 0 | 29 | -29 |
| Umbuchung Vorjahresergebnis | 0 | 0 | -4.188 | 4.188 | 0 | 0 |
| Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | -148 | -390 | -4.159 | 4.188 | -509 | -163 |
| Aktienoptionsplan | 0 | 79 | 0 | 0 | 79 | 0 |
| Konzernergebnis 2009 | 0 | 0 | 0 | -2.154 | -2.154 | -117 |
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | 0 | 79 | 0 | -2.154 | -2.075 | -117 |
| Stand am 31. Dezember 2009 | 3.752 | 17.603 | 76 | -2.154 | 19.277 | 314 |
| Veränderung durch Erstkonsolidierung | 0 | 0 | -21 | 0 | -21 | 21 |
| Umgliederung aufgrund EAV easybell GmbH | 0 | 0 | 32 | 0 | 32 | -32 |
| Entnahme Kapitalrücklage ecotel communication ag | 0 | -15.985 | 15.985 | 0 | 0 | 0 |
| Umbuchung Vorjahresergebnis | 0 | 0 | -2.154 | 2.154 | 0 | 0 |
| Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | 0 | -15.985 | 13.842 | 2.154 | 11 | -11 |
| Aktienoptionsplan | 0 | 44 | 0 | 0 | 44 | 0 |
| Konzernergebnis 2010 | 0 | 0 | 0 | 56 | 56 | 282 |
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | 0 | 44 | 0 | 56 | 100 | 282 |
| Stand am 31. Dezember 2010 | 3.752 | 1.662 | 13.918 | 56 | 19.388 | 585 |
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| Summe | |
|---|---|
| TEUR | |
| --- | --- |
| Anhang (9) | |
| --- | --- |
| Stand am 1. Januar 2009 | 22.455 |
| Veränderung durch Beteiligungszu- und -verkäufe | -134 |
| Rückerhalt eigene Aktien | -538 |
| Umgliederung aufgrund EAV easybell GmbH | 0 |
| Umbuchung Vorjahresergebnis | 0 |
| Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | -672 |
| Aktienoptionsplan | 79 |
| Konzernergebnis 2009 | -2.271 |
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | -2.192 |
| Stand am 31. Dezember 2009 | 19.591 |
| Veränderung durch Erstkonsolidierung | 0 |
| Umgliederung aufgrund EAV easybell GmbH | 0 |
| Entnahme Kapitalrücklage ecotel communication ag | 0 |
| Umbuchung Vorjahresergebnis | 0 |
| Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | 0 |
| Aktienoptionsplan | 44 |
| Konzernergebnis 2010 | 338 |
| Ergebniswirksame Eigenkapitalveränderungen | 382 |
| Stand am 31. Dezember 2010 | 19.973 |
Konzernanhang der ecotel communication ag
GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG
Allgemeine Angaben
Die ecotel communication ag ist ein in Deutschland (Prinzenallee 11, 40549 Düsseldorf) ansässiges Unternehmen und hat sich als bundesweit agierendes Telekommunikationsunternehmen auf die Anforderungen mittelständischer Unternehmen in drei Geschäftsbereichen spezialisiert.
Im Kernbereich "Geschäftskundenlösungen" bietet der ecotel-Konzern mittelständischen Unternehmen sowie Großkunden ein integriertes Produktportfolio aus Sprach-, Daten- und Mobilfunklösungen als Komplettpaket aus einer Hand an. Deutschlandweit versorgt ecotel ca. 30.000 Geschäftskunden mit standardisierten und individuellen Telekommunikationslösungen.
Im zweiten Geschäftsbereich "Wiederverkäuferlösungen" vermarktet die ecotel-Gruppe Vorprodukte an andere Telekommunikationsunternehmen und branchenfremde Vermarkter. Über moderne Enabling- und Vermittlungs-Plattformen erhalten diese Zugriff auf das gesamte Produktportfolio der ecotel Gruppe, beispielsweise entbündelte Teilnehmer- und Breitbandanschlüsse oder Mobilfunklösungen. Zugleich erzielt die Gesellschaft mit diesem Geschäftsbereich hohe Verkehrsvolumina und damit eine Vertiefung der Wertschöpfung für den Kernbereich "Geschäftskunden". Neben dem Wholesale Geschäft der ecotel communication ag ist die i-cube GmbH und mvneco GmbH diesem Bereich zugeordnet.
Im Bereich "New Business" werden neue wachstumsstarke Geschäftsfelder und Nischen der weiterhin operativ selbstständigen Tochtergesellschaften und Beteiligungen besetzt. Hierzu gehören unter anderem die nacamar GmbH mit ihrem New-Media-Geschäft sowie die easybell GmbH mit dem Privatkundengeschäft. Zudem hält ecotel einen Minderheitsanteil an der PPRO GmbH, einer Gesellschaft, die im Bereich der Internet-basierten Zahlungssysteme aktiv ist.
Unter Beachtung von § 315a Abs. 1 HGB werden alle am Bilanzstichtag gültigen und in der EU anzuwendenden Standards angewendet. Zudem werden die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) beachtet.
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat eine Reihe von Änderungen bei bestehenden International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie einige neue IFRS verabschiedet, die seit dem 1. Januar 2010 verpflichtend anzuwenden sind. Die nachfolgenden erstmals im Geschäftsjahr anzuwendenden Standards und Interpretationen haben keine wesentlichen oder mangels relevanter Sachverhalte gar keine Auswirkungen auf den ecotel-Konzernabschluss:
―
Änderungen an IFRS 1 - Änderungen in Bezug auf Vermögenswerte des Öl- und Gasbereichs und Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält
―
Änderung des IFRS 2 - Änderungen in Bezug auf in bar erfüllte anteilsbasierte Vergütungen im Konzern
―
Änderungen des IAS 28 und IAS 31 - Folgeänderungen aus den Änderungen an IFRS 3
―
Änderungen des IAS 39 - Änderungen hinsichtlich zulässiger Grundgeschäfte sowie eingebetteter Derivate bei Umklassifizierung finanzieller Vermögenswerte
―
Diverse Verbesserungen der IFRS (Improvement Projects) hinsichtlich
| ― | IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards" |
| ― | IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütung" |
| ― | IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche" |
| ― | IFRS 8 "Geschäftssegmente" |
| ― | IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" |
| ― | IAS 7 "Aufstellung über die Zahlungsströme" |
| ― | IAS 17 "Leasingverhältnisse" |
| ― | IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten" |
| ― | IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" |
| ― | IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" |
| ― | IFRIC 9 "Erneute Beurteilung eingebetteter Derivate" |
| ― | IFRIC 16 "Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb" |
―
IFRIC 17 - Sachausschüttungen an Eigentümer
―
IFRIC 18 - Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden
Änderung des IFRS 3 - Umfassende Überarbeitung zur Anwendung der Erwerbsmethode sowie Folgeänderungen des IAS 27 aus den Änderungen an IFRS 3:
Im Januar 2008 veröffentlichte das IASB die überarbeiteten Standards IFRS 3, Unternehmenszusammenschlüsse (IFRS 3 (2008)), und IAS 27, Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS (IAS 27 (2008)), die im Geschäftsjahr 2009 von der EU übernommen wurden. Die überarbeiteten Standards sind verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen, und werden grundsätzlich ab dem Geschäftsjahr 2010 inklusive entsprechender Anpassungen in IFRS 2, IFRS 7 und IAS 39 angewendet.
In IFRS 3 (2008) wird die Anwendung der Akquisitionsmethode bei Unternehmenszusammenschlüssen neu geregelt. Wesentliche Neuerungen betreffen die Bewertung von nicht beherrschenden Anteilen, die Erfassung von sukzessiven Unternehmenserwerben und die Behandlung von bedingten Kaufpreisbestandteilen und Anschaffungsnebenkosten. Nach der Neuregelung kann die Bewertung von nicht beherrschenden Anteilen entweder zum beizulegenden Zeitwert (Full-Goodwill-Methode) oder zum anteiligen beizulegenden Zeitwert des identifizierbaren Nettovermögens erfolgen. Bei sukzessiven Unternehmenserwerben ist eine erfolgswirksame Neubewertung zum Zeitwert von zum Zeitpunkt des Beherrschungsübergangs gehaltenen Anteilen vorgesehen. Eine Anpassung bedingter Kaufpreisbestandteile, die zum Zeitpunkt des Erwerbs als Verbindlichkeit ausgewiesen werden, ist zukünftig erfolgswirksam zu erfassen. Anschaffungsnebenkosten werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens als Aufwand erfasst.
Wesentliche Änderungen des IAS 27 (2008) betreffen die Bilanzierung von Transaktionen ohne Kontrollübergang sowie Transaktionen mit Kontrollwechsel. Transaktionen, die nicht zu einem Beherrschungsverlust führen, sind erfolgsneutral als Eigenkapitaltransaktion zu erfassen. Verbleibende Anteile sind zum Zeitpunkt des Beherrschungswechsels hingegen zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Nach dem überarbeiteten Standard ist bei nicht beherrschenden Anteilen der Ausweis von Negativsalden zulässig, da sowohl Gewinne als auch Verluste zukünftig unbegrenzt beteiligungsproportional zugerechnet werden.
Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2010 wurden die folgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen verabschiedet. Diese treten jedoch erst später in Kraft und wurden im vorliegenden Konzernabschluss nicht vorzeitig angewendet. Ihre Auswirkungen auf den Konzernabschluss der ecotel communication ag wurden noch nicht vollständig analysiert, so dass die zu erwartenden Effekte, wie sie am Fuße der Tabelle dargestellt sind, lediglich eine erste Einschätzung darstellen.
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| Standard / Interpretation | FN | Anzuwenden für Geschäftsjahre ab |
Geplante erstmalige Anwendung ab | |
|---|---|---|---|---|
| IFRS 1 | Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards | 1 | 1. Juli 2010 | 1.Januar 2011 |
| - Änderung in Bezug auf Ausnahmen von den Angabepflichten des IFRS | ||||
| IFRS 1 | Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards | 1, 3 | 1. Juli 2011 | 1. Januar 2012 |
| -Änderung in Bezug auf feste Zeitpunkte in der Ausnahme für Ausbuchungen | ||||
| IFRS 1 | Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards | 1, 3 | 1. Juli 2011 | 1. Januar 2012 |
| -Änderung in Bezug auf ausgeprägte Hochinflation | ||||
| IFRS 7 | Finanzinstrumente: Angaben | 1 3 | 1. Januar 2011 | 1.Januar 2011 |
| -Änderungen zur Verdeutlichung offenzulegender Anhangangaben | ||||
| IFRS 7 | Finanzinstrumente: Angaben | 1, 3 | 1. Juli 2011 | 1. Januar 2012 |
| - Änderungen zur Verbesserung der Angaben bei Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten | ||||
| IFRS 9 | Finanzinstrumente - Klassifizierung und Bewertung | 1, 3 | 1. Januar 2013 | 1. Januar 2013 |
| IAS 12 | Ertragsteuern | 1 | 1.Januar 2012 | 1. Januar 2012 |
| - begrenzte Änderung in Bezug auf die Rückgewinnung der zugrunde liegenden Vermögenswerte | ||||
| IAS 24 | Angaben zu nahestehenden Unternehmen und Personen (überarbeitete Definition der nahestehenden Unternehmen und Personen) | 1 | 1. Januar 2011 | 1.Januar 2011 |
| IAS 32 | Finanzinstrumente: Ausweis | 1 | 1. Februar 2010 | 1.Januar 2011 |
| -Änderungen in Bezug auf die Klassifizierung von Bezugsrechten | ||||
| IFRIC 14 | Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestdotierungsverpflichtungen und ihre Wechselwirkung | 1 | 1. Januar 2011 | 1.Januar 2011 |
| -Änderungen vom November 2009 hinsichtlich freiwilliger Vorauszahlungen | ||||
| IFRIC 19 | Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente | 1 | 1. Juli 2010 | 1.Januar 2011 |
| Diverse | Improvements to IFRSs | 1, 3 | diverse | 1. Januar 2011 |
1 Es werden keine nennenswerten Auswirkungen auf den Konzernabschluss derecotel communication ag erwartet.
2 Es werden vor allem zusätzliche/modifizierte Anhangangaben zum Konzernabschluss der ecotel communication ag erwartet.
3 Verlautbarung des IASB/IFRIC wurde noch nicht von der EU übernommen.
Neben der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung werden eine Kapitalflussrechnung erstellt und die Entwicklung des Eigenkapitals gezeigt.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gesamtergebnisrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang entsprechend aufgegliedert und erläutert. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Das Geschäftsjahr der ecotel communication ag und ihrer voll konsolidierten Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge einschließlich der Vorjahreszahlen werden in Tausend EURO (TEUR) angegeben.
Der geprüfte Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht wird im elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt werden, die Freigabe des Konzernabschlusses zur Veröffentlichung wird voraussichtlich am 28. März 2011 durch den Aufsichtsrat der ecotel communication ag erfolgen.
Konsolidierungsgrundsätze
Für erstmals in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen wird die Kapitalkonsolidierung nach der Erwerbsmethode in Form der Neubewertungsmethode zum anteiligen beizulegenden Zeitwert des identifizierbaren Nettovermögens durchgeführt (IFRS 3). Dabei werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem neu bewerteten anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen aufgerechnet. Eine Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem neu bewerteten anteiligen Eigenkapital wird den Vermögenswerten und Schulden des Tochterunternehmens zugeordnet. Danach verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte unter den immateriellen Vermögenswerten des Anlagevermögens ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge werden sofort ertragswirksam vereinnahmt. Im Rahmen der Entkonsolidierung werden die Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte sowie der negativen Unterschiedsbeträge bei der Berechnung des Abgangserfolgs berücksichtigt.
Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse werden eliminiert, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. In Einzelabschlüssen vorgenommene Abschreibungen bzw. Zuschreibungen auf Anteile an einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich zurückgenommen.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert. Nach der Equity-Methode werden die Anteile an einem assoziierten Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich der nach dem Erwerb eingetretenen Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit dem assoziierten Unternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des assoziierten Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des assoziierten Unternehmens ausgewiesene Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils erfasst und insofern in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Abschlüsse des assoziierten Unternehmens werden mit einer Ausnahme zum gleichen Bilanzstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens. Soweit erforderlich werden Anpassungen an konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss sind neben der ecotel communication ag alle (Vorjahr: bis auf zwei) Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die ecotel communication ag unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Das ukrainische Tochterunternehmen Phase Five R&D Ltd. wurde im Vorjahr aus Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Beteiligung an der Phase Five R&D Ltd. wurde im Geschäftsjahr 2010 veräußert.
Die bisher aus Wesentlichkeitsgründen nicht konsolidierte carrier-services.de GmbH wird mit Wirkung zum 1. Januar 2010 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Diese Gesellschaft wurde zu 100% am 1.7.2007 im Rahmen des Erwerbs der easybell zu einem Kaufpreis von TEUR 56 in bar erworben. Aufgrund der geringfügigen Geschäftstätigkeit wurden für die Erstkonsolidierung die wirtschaftlichen Verhältnisse zum 01.01.2010 zu Grunde gelegt. Die Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden der carrier-services.de GmbH wiesen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung 01.01.2010 die folgenden Buchwerte auf, die mangels vorhandener stiller Reserven auch deren Zeitwerten entsprachen:
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| carrier-services.de GmbH TEUR |
Buchwert | Anpassungsbetrag an den beizulegenden Zeitwert |
Beizulegender Zeitwert |
|---|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0,0 | 17,3 | 17,3 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1,1 | 0,0 | 1,1 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 1.411,4 | 0,0 | 1.411,4 |
| Liquide Mittel | 233,3 | 0,0 | 233,3 |
| Rückstellungen | -5,0 | 0,0 | -5,0 |
| Sonstige Schulden | -1.599,2 | 0,0 | -1.599,2 |
| Latente Steuern | -2,5 | 0,0 | -2,5 |
| Kaufpreis | 39,1 | 17,3 | 56,4 |
Die Erst- bzw. Entkonsolidierung erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt des Kontrollerwerbs bzw. -verlusts.
Im Berichts- und Vergleichszeitraum hielt die ecotel communication ag direkt und indirekt die folgenden Beteiligungen:
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| Vorjahreszahlen in Klammern | Anteil am | Eigenkapital | Ergebnis | Umsatz | Mitarbeiter1) |
|---|---|---|---|---|---|
| Kapital in %2) | in TEUR2) | in TEUR2) | in TEUR2) | (Durchschnitt)2) | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| easybell GmbH, Düsseldorf | 100,0 | 781 | 47 | 31 | 0 |
| (100,0) | (579) | (24) | (42) | (0) | |
| easybell GmbH, Potsdam | 50,98 | 446 | 116 | 2.258 | 10 |
| (50,98) | (342) | (61) | (2.738) | (5) | |
| carrier-services.de GmbH, Berlin | 100,0 | 130 | 91 | 2.158 | 0 |
| (vormals: 010010 Telecom GmbH) | (100,0) | (33) | (3) | (340) | (0) |
| sparcall GmbH, Potsdam | 100,0 | 474 | 438 | 5.892 | 0 |
| (100,0) | (23) | (-2) | (1.598) | (0) | |
| i-cube GmbH, Düsseldorf | 50,1 | 79 | -54 | 2.245 | 0 |
| (50,1) | (133) | (-3) | (543) | (0) | |
| Phase Five R&D Ltd. / Ukraine, Kharkiv | 100,0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| (im Geschäftsjahr veräußert) | (100,0) | (28) | (1) | (184) | (1) |
| /bin/done digital solutions GmbH | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| (verschmolzen auf ecotel communication ag) | (100,0) | (29) | (-35) | (227) | (3) |
| toBEmobile GmbH, Düsseldorf | 51,03 | 96 | -14 | 16 | 0 |
| (51,03) | (27) | (-48) | (102) | (1) | |
| nacamar GmbH, Düsseldorf | 100,0 | 5.375 | -46 | 4.935 | 17 |
| (100,0) | (5.000) | (-690) | (5.223) | (30) | |
| ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| GmbH, Düsseldorf | (100,0) | (22) | (545) | (6.320) | (16) |
| (verschmolzen auf ecotel communication ag) | |||||
| PPRO GmbH, Bad Heilbrunn | 11,2 | 308 | 4 | 9.254 | 6 |
| (11,2) | (304) | (-33) | (6.543) | (2) | |
| mvneco GmbH, Düsseldorf | 48,65 | -3.446 | -515 | 2.033 | 9 |
| (45,0) | (-2.931) | (-1.465) | (1.466) | (9) | |
| synergyPLUS GmbH, Rathenow | 49,9 | -383 | -276 | 184 | 10 |
| (49,9) | (-107) | (-407) | (23) | (1) |
1) ohne Vorstände/Geschäftsführer und Auszubildende
2) Vorjahreszahlen in Klammern
Konzernabschlussstichtag für die Aufstellung des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember, der zugleich auch Stichtag für den Einzelabschluss des Mutterunternehmens und aller voll konsolidierten Tochtergesellschaften ist.
Beteiligungserwerbe und -veräußerungen
Im Geschäftsjahr 2010 wurde die bisher vollkonsolidierten Tochterunternehmen ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH und /bin/done digital solutions GmbH auf die ecotel communication ag zum Stichtag 1. Januar 2010 verschmolzen. Effekte haben sich hieraus im Konzern nicht ergeben. Weiterhin wurden alle Anteile am verbundenen Unternehmen Phase Five R&D Ltd. veräußert.
Die toBEmobile GmbH wird seit 2006 voll konsolidiert. ecotel hält seit dem Erwerb auch zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 unverändert einen Anteil von 51,03 % und verfügt über eine Kaufoption zum Erwerb der Minderheitenanteile von 48,97 %. Die Kaufoption konnte von ecotel frühestens zum 31. Dezember 2008 ausgeübt werden. Der Optionskaufpreis würde in diesem Fall zum Kaufzeitpunkt basierend auf der Summe des Unternehmenswertes zu diesem Zeitpunkt ermittelt. Bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses 2010 wurde diese Option von ecotel nicht ausgeübt. Zum 31. Dezember 2010 kann der Option mangels positiver Ergebnisse der toBEmobile GmbH kein wesentlicher Wert beigemessen werden.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Wertansätze im Konzernabschluss werden unbeeinflusst von steuerlichen Vorschriften allein von der wirtschaftlichen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Rahmen der Vorschriften der IFRS bestimmt.
Für den Konzernabschluss wurden zudem die ergänzenden Bestimmungen des § 315a HGB beachtet.
Vermögenswerte werden aktiviert, wenn alle wesentlichen mit der Nutzung verbundenen Chancen und Risiken dem Konzern zustehen. Die Bewertung erfolgt mit Ausnahme bestimmter finanzieller Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Die Anschaffungskosten umfassen alle Gegenleistungen, die aufgebracht wurden, um einen Vermögenswert zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten, die auf den Erwerb oder die Herstellung eines nicht qualifizierten Vermögenswerts entfallen, werden nicht aktiviert.
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten, selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte, aus denen dem Konzern wahrscheinlich ein künftiger Nutzen zufließt und die verlässlich bewertet werden können, werden mit ihren Herstellungskosten bewertet und über ihre voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben, sofern nicht in Ausnahmefällen eine andere Abschreibungsmethode dem Nutzungsverlauf eher entspricht.
Forschungskosten werden als laufender Aufwand behandelt. Entwicklungskosten werden dann aktiviert und linear abgeschrieben, wenn ein neu entwickeltes Produkt oder Verfahren eindeutig abgegrenzt werden kann, technisch realisierbar ist und entweder die eigene Nutzung oder die Vermarktung vorgesehen ist. Weiterhin setzt die Aktivierung voraus, dass eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und die Kosten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit durch künftige Finanzmittelzuflüsse gedeckt werden.
Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Konsolidierung werden bei Anzeichen für eine Wertminderung, mindestens aber einmal jährlich einem Wertminderungstest unterzogen. Hierbei wird i.d.R. der Nutzungswert unter der Annahme der Unternehmensfortführung ermittelt. Bei konkreten Veräußerungsabsichten wird der Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten herangezogen.
Folgende Nutzungsdauern liegen der Bewertung regelmäßig zugrunde:
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| Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte | 3 - 5 Jahre |
| Entwicklungskosten | 5 Jahre |
| Software | 3 Jahre |
Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die immateriellen Vermögenswerte außerplanmäßig abgeschrieben. Der aus einem Vermögenswert erzielbare Betrag entspricht dem höheren Wert aus Nettoverkaufserlös und Barwert der künftigen, dem Vermögenswert zuzuordnenden Zahlungsströme (Nutzungswert).
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibung, bewertet. Sachanlagen werden grundsätzlich linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, sofern nicht in Ausnahmefällen eine andere Abschreibungsmethode dem Nutzungsverlauf eher entspricht. Das Sachanlagevermögen wird regelmäßig über folgende wirtschaftliche Nutzungsdauern abgeschrieben:
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| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 - 7 Jahre |
Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die Sachanlagen außerplanmäßig abgeschrieben. Sind die Gründe für in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen entfallen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.
Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nettoveräußerungswert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden bei erstmaliger Erfassung mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung angefallener Transaktionskosten bilanziert und entsprechend fortgeführt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen, auf Erfahrungswerten gestützten Ausfallrisiko wird durch angemessene Wertminderungen Rechnung getragen. In Fremdwährung valutierende Forderungen werden zum Briefkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Vorausbezahlte Mieten und Versicherungsprämien werden durch Rechnungsabgrenzungen aktivisch abgegrenzt, die unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen werden.
Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Qualifizierte Vermögenswerte im Sinne des IAS 23 liegen im ecotel-Konzern nicht vor.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Geschäftsvorfällen oder vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Die Rückstellungen werden mit dem wahrscheinlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Saldierung mit positiven Erfolgsbeiträgen erfolgt nicht. Rückstellungen werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten zugrunde liegt. Langfristige Rückstellungen werden, sofern der aus einer Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist, mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert. Der Erfüllungsbetrag umfasst auch die am Bilanzstichtag nach IAS 37 zu berücksichtigenden Kostensteigerungen.
Verbindlichkeiten werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens grundsätzlich mit dem Betrag der erhaltenen Gegenleistung angesetzt; dabei werden angefallene Transaktionskosten berücksichtigt. In der Folge werden die Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Langfristige Verbindlichkeiten werden abgezinst. In Fremdwährung valutierende Verbindlichkeiten werden zum Geldkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Latente Steuern werden auf unterschiedliche Wertansätze der Vermögenswerte und Schulden in der Konzernbilanz und den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften gebildet, soweit diese unterschiedlichen Wertansätze künftig zu einem höheren oder niedrigeren zu versteuernden Einkommen führen, als dies unter Maßgabe der Konzernbilanz der Fall wäre. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten künftigen Nutzung bestehender steuerlicher Verlustvorträge ergeben und deren Realisierung mit ausreichender Sicherheit gewährleistet ist. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Latente Steuern auf körperschaftssteuerliche Verlustvorträge der inländischen Konzerngesellschaften wurden wie im Vorjahr mit 15 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag, auf gewerbesteuerliche Verlustvorträge mit 13-16 % gerechnet. Diese Sätze wurden entsprechend für die Ermittlung der latenten Steuern auf temporäre Differenzen verwendet, soweit sich die Differenzen in der Zukunft umkehren.
Derivative Finanzinstrumente werden in der ecotel-Gruppe nur begrenzt und ausschließlich zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt. Entsprechend IAS 39 werden derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bewertet, die Veränderung der Zeitwerte wird ergebniswirksam innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen. Die Ermittlung der Zeitwerte erfolgt durch Rückgriff auf öffentlich notierte Marktpreise auf dem Kapitalmarkt, welche zum Bilanzstichtag bei den entsprechenden Kreditinstituten abgefragt werden. Derivative Finanzinstrumente mit einem positiven Fair Value werden unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten, derivative Finanzinstrumente mit einem negativen Fair Value unter den sonstigen Finanzschulden bilanziert. Ihre Einbuchung erfolgt erstmals am Erfüllungstag, der in der Regel wenige Tage nach dem Verpflichtungsgeschäft (Handelstag) liegt. Die eingesetzten Zinsswap-Kontrakte der ecotel communication ag fallen unter die Finanzinstrumente-Kategorie "Zu Handelszwecken gehalten" (IAS 39.9) und werden bis zu ihrer Ausbuchung im Falle des Auslaufens oder der Ablösung entsprechend ihrer Marktwerte als finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Schulden bilanziert.
Die Wertpapiere werden zur kurzfristigen Anlage liquider Mittel gehalten und werden der Kategorie "Zu Handelszwecken gehalten" zugeordnet. Somit erfolgt deren Bewertung zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag.
Beteiligungen an nicht konsolidierten Unternehmen werden aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Marktpreisen zu Anschaffungskosten bilanziert.
Die übrigen Finanzinstrumente der ecotel-Gruppe betreffen die Kategorie "Kredite und Forderungen". Diese werden bei ihrer erstmaligen Bilanzierung zu ihrem beizulegenden Zeitwert einschließlich direkt zurechenbarer Transaktionskosten bewertet. Die Folgebilanzierung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
Die Erfassung von Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht ist bzw. die Vermögenswerte geliefert worden sind und damit der Gefahrenübergang stattgefunden hat. Rückstellungen für Gewährleistung werden zum Zeitpunkt der Realisierung der entsprechenden Umsatzerlöse gebildet. Soweit die Bedingungen gemäß IAS 18.20 ff. für die Realisation von Dienstleistungsumsätzen nach Maßgabe des Fertigstellungsgrades des Geschäfts am Bilanzstichtag erfüllt sind, werden die entsprechenden Umsätze auf Basis der Feststellung der erbrachten Arbeitsleistungen nach dieser Methode erfasst.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.
Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht erfasst. Dividenden werden grundsätzlich vereinnahmt, wenn der Anspruch rechtlich entstanden ist. Innerhalb des Finanzergebnisses werden auch die nicht mit dem Eigenkapital verrechenbaren Kosten der Kapitalbeschaffung wie Kosten der Aktienkurspflege ausgewiesen. Das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen wird gesondert innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind Ermessensentscheidungen und Annahmen getroffen sowie Schätzungen verwandt worden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten ausgewirkt haben. Die Ermessensentscheidungen, Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die konzerneinheitliche Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern, die Bilanzierung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen sowie die der Überprüfung der Werthaltigkeit von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten und von Vermögenswerten zugrunde liegenden Parameter. Die der jeweiligen Schätzung zugrunde liegenden Annahmen sind bei den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Konzern-Gesamtergebnisrechnung erläutert. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Solche Abweichungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Beträchtliche Risiken im Sinne des IAS 1.129, die Annahmen und Schätzungen innewohnen könnten, wurden bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses nicht identifiziert.
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ
(1) GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERTE UND SONSTIGE IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE
Die immateriellen Vermögenswerte haben sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt entwickelt:
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| TEUR | Geschäfts- oder Firmenwerte | Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | Entwicklungskosten | Kundenbeziehungen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 1.1.2010 | 14.649 | 6.359 | 2.730 | 9.424 | 33.162 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 17 | 1 | 0 | 0 | 18 |
| Zugänge | 0 | 183 | 289 | 0 | 472 |
| Umbuchungen | 0 | 10 | 0 | 0 | 10 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2010 | 14.666 | 6.553 | 3.019 | 9.424 | 33.662 |
| Abschreibungen Stand 1.1.2010 | 2.534 | 4.641 | 1.341 | 4.887 | 13.403 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge planmäßig | 0 | 472 | 477 | 727 | 1.676 |
| Zugänge außerplanmäßig | 0 | 0 | 81 | 0 | 81 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2010 | 2.534 | 5.113 | 1.899 | 5.614 | 15.160 |
| Buchwerte Stand 31.12.2009 | 12.115 | 1.718 | 1.389 | 4.537 | 19.759 |
| Buchwerte Stand 31.12.2010 | 12.132 | 1.440 | 1.120 | 3.810 | 18.502 |
Im Vorjahr 2009 hatten sich die immateriellen Vermögenswerte wie folgt entwickelt:
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| TEUR | Geschäfts- oder Firmenwerte | Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | Entwicklungskosten | Kundenbeziehungen | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 1.1.2009 | 16.711 | 5.565 | 2.183 | 9.263 | 33.722 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | -74 | 0 | 0 | -74 |
| Zugänge | 0 | 868 | 547 | 164 | 1.579 |
| Abgänge | -2.062 | 0 | 0 | -3 | -2.065 |
| Stand 31.12.2009 | 14.649 | 6.359 | 2.730 | 9.424 | 33.162 |
| Abschreibungen Stand 1.1.2009 | 3.240 | 3.928 | 496 | 2.444 | 10.108 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | -46 | 0 | 0 | -46 |
| Zugänge planmäßig | 0 | 759 | 495 | 843 | 2.097 |
| Zugänge außerplanmäßig | 1.003 | 0 | 350 | 1.600 | 2.953 |
| Abgänge | -1.709 | 0 | 0 | 0 | -1.709 |
| Stand 31.12.2009 | 2.534 | 4.641 | 1.341 | 4.887 | 13.403 |
| Buchwerte Stand 31.12.2008 | 13.471 | 1.637 | 1.687 | 6.819 | 23.614 |
| Buchwerte Stand 31.12.2009 | 12.115 | 1.718 | 1.389 | 4.537 | 19.759 |
Die aktivierten Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2010 betrugen TEUR289 (Vorjahr: TEUR 547). Diese betreffen bei der ecotel communication ag im Wesentlichen das Aufsetzen eines einheitlichen Auftragsabwicklungs-, Abrechnungs- und Kundenbetreuungssystems für Festnetz, Daten und Mobilfunk sowie das neue Vollanschlussprodukt (TEUR 155). Ferner wurden bei der ecotel communication ag Entwicklungskosten für die Weiterentwicklungen des Vertriebspartner-Abrechnungstools (TEUR 25) sowie des Online-Kundenportals (TEUR 22) aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 88 bei der nacamar GmbH umfassen im Wesentlichen Weiterentwicklungen des Media Delivery Netzwerks (TEUR 21), des Video Asset Management System "medianac" (TEUR 43) sowie des Kundenportals (TEUR 24).
Außerdem werden in 2007 erworbene Kundenstämme bei der nacamar GmbH (TEUR 2.421, Vorjahr: TEUR 2.631) und bei ecotel aus der verschmolzenen früheren ADtG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH (TEUR 563, Vorjahr: TEUR 788) bilanziert. Dieser Kundenstamm wird über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren, der Kundenstamm "nacamar" abhängig vom Kundensegment über eine Nutzungsdauer zwischen zehn und 18 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Kundenbeziehungen hinsichtlich der in 2006 erworbenen DSLCOMP GmbH werden zum Bilanzstichtag mit TEUR 783 (Vorjahr: TEUR 983) ausgewiesen, sie werden über zehn Jahre linear abgeschrieben. Weitere Kundenbeziehungen werden zum Bilanzstichtag bei der easybell GmbH (TEUR 43, Vorjahr: TEUR 135) bilanziert, sie werden linear über sechs bzw. zwei Jahre abgeschrieben.
Im Berichtsjahr 2010 ergaben sich außerplanmäßige Abschreibungen von langfristigen Vermögenswerten auf aktivierte Entwicklungskosten bei der toBEmobile GmbH (TEUR 81) sowie auf Anlagen im Bau bei der ecotel communication ag (TEUR 54). Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von TEUR 85 betreffen das bisher nicht über T-Net abgerufene IP Transit Übertragungsvolumen, welches Ende 2010 verfallen ist.
Im Vorjahr fielen außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (ohne Geschäfts- oder Firmenwerte) in Höhe von TEUR 1.300 auf den Kundenstamm "nacamar" und in Höhe von TEUR 300 auf den Kundenstamm "DSLCOMP" an sowie waren außerplanmäßige Abschreibungen auf Entwicklungskosten (Projekt "Balloon") mit einem Betrag von TEUR 350 zu berücksichtigen.
Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert setzt sich unter Berücksichtigung der in 2009 vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen aufgrund gesunkener Werthaltigkeit wie folgt zusammen:
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| Cash-Generating Unit (CGU) | Buchwert 31.12.2009 | Außerplanmäßige Abschreibungen | Zugang wegen Erstkonsolidierung | Buchwert 31.12.2010 |
|---|---|---|---|---|
| 2010 | 2010 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Geschäftskunden DSL COMP /ecotel |
8.732 | 0 | 0 | 8.732 |
| i-cube | 25 | 0 | 0 | 25 |
| nacamar | 3.234 | 0 | 0 | 3.234 |
| easybell | 124 | 0 | 0 | 124 |
| carrier-services | 0 | 0 | 17 | 17 |
| Summe | 12.115 | 0 | 17 | 12.132 |
Gemäß IAS 36 wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Wertminderungstests nach der Discounted Cashflow Methode für die Prüfung der Werthaltigkeit der ausgewiesenen Geschäfts- und Firmenwerte durchgeführt. Hierfür wurden die Daten der jeweiligen Unternehmensplanung zugrunde gelegt (Prognosezeitraum: 5 Jahre). Im Berichtsjahr 2010 wurde kein Wertminderungsbedarf festgestellt.
Im Vorjahr fielen außerplanmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von insgesamt TEUR 1.003 sowie eine Abschreibung und ein Abgang wegen Endkonsolidierung in Höhe von TEUR 353 an.
Folgende Annahmen wurden bei der Durchführung der Impairmenttests zugrunde gelegt: Kapitalisierungszinssatz 6,2% (Vorjahr: 8,6%) nach Steuern bzw. 8,4% (Vorjahr: 11,7%) vor Steuern, Beta-Faktor 0,9 (Vorjahr: 1,3), Debt-Ratio 46% (Vorjahr: 41 %). Die Wachstumsraten für die ersten fünf Jahre betrugen bei der nacamar 8 % (Vorjahr: 3 %) und allen anderen CGUs 0 % (Vorjahr: zwischen 0 % und 5 %). Für die ewige Rente wurde bei der nacamar eine Wachstumsrate von 2 % (Vorjahr: 0 %) sowie bei allen anderen CGUs eine Wachstumsrate von 1 % (Vorjahr: 0 %) verwendet. Der verwendete Ertragsteuersatz beträgt wie im Vorjahr 31 %.
(2) SACHANLAGEN
Die Sachanlagen haben sich im Geschäftsjahr 2010 wie folgt entwickelt:
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| TEUR | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 1.1.2010 | 5.179 | 7.155 | 182 | 12.516 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 306 | 770 | 118 | 1.194 |
| Umbuchungen | 34 | 0 | -44 | -10 |
| Abgänge | -11 | -161 | 0 | -172 |
| Stand 31.12.2010 | 5.508 | 7.764 | 256 | 13.528 |
| Abschreibungen Stand 1.1.2010 | 1.598 | 4.613 | 0 | 6.211 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge planmäßig | 538 | 1.025 | 0 | 1.563 |
| Zugänge außerplanmäßig | 0 | 0 | 54 | 54 |
| Abgänge | -11 | -149 | 0 | -160 |
| Stand 31.12.2010 | 2.125 | 5.489 | 54 | 7.668 |
| Buchwerte Stand 31.12.2009 | 3.581 | 2.542 | 182 | 6.305 |
| Buchwerte Stand 31.12.2010 | 3.383 | 2.275 | 202 | 5.860 |
Im Geschäftsjahr 2009 stellte sich die Entwicklung des Sachanlagevermögens des Konzerns wie folgt dar:
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| TEUR | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 1.1.2009 | 4.926 | 5.665 | 109 | 10.700 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | -57 | 0 | -57 |
| Zugänge | 330 | 1.658 | 73 | 2.061 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | -77 | -111 | 0 | -188 |
| Stand 31.12.2009 | 5.179 | 7.155 | 182 | 12.516 |
| Abschreibungen Stand 1.1.2009 | 861 | 3.724 | 0 | 4.585 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0 | -21 | 0 | -21 |
| Zugänge | 771 | 1.055 | 0 | 1.826 |
| Abgänge | -34 | -145 | 0 | -179 |
| Stand 31.12.2009 | 1.598 | 4.613 | 0 | 6.211 |
| Buchwerte Stand 31.12.2008 | 4.065 | 1.942 | 109 | 6.116 |
| Buchwerte Stand 31.12.2009 | 3.581 | 2.542 | 182 | 6.305 |
Im Berichtsjahr 2010 fielen außerplanmäßige Abschreibungen auf Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 54 bei der ecotel communication ag an.
Leasingzahlungen in Folgejahren
Die ausstehenden Leasingverpflichtungen aus Operating- und Finanzierungsleasingverträgen stellen sich zum 31. Dezember 2010 wie folgt dar:
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| TEUR | bis 1 Jahr | ab 1 Jahr bis 5 Jahre | ab 5 Jahre | Gesamt 31.12.2010 |
|---|---|---|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung (Leasing) | 134 | 141 | 0 | 275 |
| Übrige Mietverträge | 1.126 | 1.986 | 0 | S.112 |
| 1.260 | 2.127 | 0 | 3.387 |
Die Leasingverpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Leasingverträgen von technischem Equipment und Software, von Firmenfahrzeugen sowie Mietverpflichtungen aus gemieteter Büroausstattung. Die übrigen Mietverträge umfassen im Wesentlichen die Miete von Büroflächen sowie des Rechenzentrums sowie Rahmenverträge für Leitungslieferungen.
Aus Finanzierungsleasingverhältnissen der nacamar bestehen zum 31.12.2010 Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 219 (davon TEUR 149 kurzfristig) sowie der ecotel in Höhe von TEUR 93, die vollständig kurzfristiger Natur sind. Die hierfür bilanzierten Buchwerte betragen insgesamt TEUR 307.
Zum 31. Dezember 2009 bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen aus Operating-Leasinaverträaen:
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| TEUR | bis 1 Jahr | ab 1 Jahr bis 5 Jahre | ab 5 Jahre | Gesamt 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung (Leasing) | 147 | 94 | 0 | 241 |
| Übrige Mietverträge | 1.161 | 2.679 | 98 | 3.938 |
| 1.308 | 2.773 | 98 | 4.179 |
(3) FINANZANLAGEN
Bei den nach der Equity-Methode bewerteten Finanzanlagen handelt es sich im Wesentlichen mit TEUR 1.523 (Vorjahr: TEUR 1.594) um ein Darlehen der ecotel communication ag an das at equity bewertete Unternehmen mvneco GmbH, welches jährlich mit 5 % verzinst wird und mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen ist. In Höhe des negativen Equity-Wertes der mvneco GmbH zum 31. Dezember 2010 (TEUR 946) wurde eine weitere Abschreibung der Ausleihung in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 769) vorgenommen.
Der Buchwert der Beteiligung an der at equity bewerteten mvneco GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2010 wie im Vorjahr auf TEUR 0, da die ursprünglichen Anschaffungskosten dieser Beteiligung von TEUR 234 sowie der Zugang im Berichtsjahr von TEUR 20 aufgrund der anteiligen kumulierten Jahresfehlbeträge der Gesellschaft vollständig abgeschrieben werden mussten. Der Buchwert enthielt einen anteiligen Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 45). Zum Stichtag wies die Gesellschaft ein Vermögen in Höhe von TEUR 1.530 sowie Schulden in Höhe von TEUR 4.975 aus.
Der Buchwert der Beteiligung an der at equity bewerteten synergyPLUS GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2010 auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 8), da die ursprünglichen Anschaffungskosten dieser Beteiligung von TEUR 150 aufgrund der anteiligen kumulierten Jahresfehlbeträge der Gesellschaft in 2010 weiter abgeschrieben werden mussten. Zum Stichtag wies die Gesellschaft ein Vermögen in Höhe von TEUR 223 sowie Schulden in Höhe von TEUR 605 aus. Der negative Equity-Wert beträgt zum Abschlussstichtag TEUR -88.
Ferner wird in den Finanzanlagen die Minderheits-Beteiligung an der PPRO GmbH (TEUR 112) ausgewiesen.
(4) LANGFRISTIGE FORDERUNGEN
Bei den langfristigen Forderungen handelt es sich mit TEUR 522 (Vorjahr: TEUR 171) um sonstige Forderungen sowie Darlehen an assoziierte Unternehmen.
(5) VORRÄTE
Der ausgewiesene Vorratsbestand betrifft im Wesentlichen Daten-Endgeräte sowie SIM Karten. Eine Abwertung auf den Nettoveräußerungswert hat sich nicht ergeben.
(6) FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN UND VERMÖGENSWERTE
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| TEUR | Restlaufzeit | Gesamt | Restlaufzeit | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| über 1 Jahr | 31.12.2009 | über 1 Jahr | 31.12.2010 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||
| gegen Dritte | 0 | 13.244 | 0 | 14.335 |
| gegen verbundene Unternehmen | 0 | 1.475 | 0 | 0 |
| gegen assoziierte Unternehmen | 0 | 7 | 0 | 56 |
| 14.726 | 0 | 14.391 | ||
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | ||||
| Wertpapiere | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 323 | 0 | 143 |
| Übrige sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 0 | 1.422 | 0 | 675 |
| 0 | 1.745 | 0 | 818 |
Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.475 bestanden gegen die carrier-services.de GmbH, welche seit Jahresbeginn vollkonsolidiert wird. Die Ergebniswirkung der Erhöhung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die Forderungen sind unverzinslich und unterliegen somit keinem Zinsänderungsrisiko. Die Buchwerte entsprechen den Zeitwerten.
(7) TATSÄCHLICHE UND LATENTE ERTRAGSTEUERANSPRÜCHE
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| TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Latente Ertragsteueransprüche | 775 | 537 |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 223 | 223 |
| 998 | 760 |
Die latenten Ertragsteueransprüche betreffen mit TEUR 537 (Vorjahr: TEUR 656) latente Steueransprüche aufgrund bestehender körperschafts- und gewerbesteuerlicher Verlustvorträge bei zwei (Vorjahr: zwei) Tochterunternehmen. Im Vorjahr betrafen weitere TEUR 119 aktive latente Steuern aufgrund temporärer Differenzen bei Tochterunternehmen. Zum 31.12.2010 wurden TEUR 388 aktive latente Steuern aus temporären Differenzen der nacamar aufgrund des ertragsteuerlichen Organkreises mit passiven latenten Steuern der ecotel saldiert. Die tatsächlichen Ertragsteueransprüche betreffen ertragsteuerliche Erstattungsansprüche aus Gewerbesteuer-, Körperschaftsteuer- und Zinsabschlagsteuerguthaben.
(8) FINANZMITTEL
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| TEUR | 31.12.2009 | 31.12.2010 |
|---|---|---|
| Guthaben bei Kreditinstituten | 7.045 | 6.119 |
| Kassenbestand und Schecks | 27 | 14 |
| 7.072 | 6.133 |
(9) EIGENKAPITAL
Die Entwicklung des Eigenkapitals des Konzerns ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.
Die Anzahl der zum 31. Dezember 2010 im Umlauf befindlichen Aktien der ecotel communication ag beträgt 3.752.500 Stück (nach Verrechnung der selbst gehaltenen 147.500 Stück). Die Aktien sind als nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 ausgegeben.
Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 1.661 (Vorjahr: TEUR 17.603).
Aktienbasierte Vergütung
Der Aktienoptionsplan basiert auf dem Beschluss der Hauptversammlung der ecotel communication ag vom 27. Juli 2007. Für 45.000 Stück dieses Optionsplans, die bereits vor 2007 ausgegeben wurden, entspricht der Ausübungspreis zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft dem 30-tägigen Durchschnittskurs der Aktie vor dem Zuteilungstag (EUR 13,45). Die Laufzeit des Optionsplans beträgt fünf Jahre. Die Aktienoptionen dürfen erstmals nach Ablauf einer Wartezeit von zwei Jahren nach Zuteilungstag ausgeübt werden. Nach Ablauf der Wartezeit kann pro Jahr ein Drittel der Optionen gewandelt werden. Optionen können nach Ablauf der Wartezeit nur ausgeübt werden, wenn der Durchschnittskurs der Aktie im Vergleich zum Ausübungspreis um mindestens 5 % pro Jahr gestiegen ist und er sich um mindestens zwei Prozentpunkte besser entwickelt hat als der HDAX (fasst die Werte aller 110 Unternehmen aus den Auswahlindizes DAX, MDAX und TecDAX zusammen).
Die Höhe des beizulegenden Zeitwertes der Verpflichtung aus der aktienbasierten Vergütungszusage wurde auf der Grundlage eines Binomialmodells bewertet. Dabei wurden die folgenden Parameter verwendet:
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| Dividendenrendite | 0,00 % |
| Risikoloser Zinssatz | 3,90 % |
| Volatilität der ecotel-Aktie | 35,97 % |
| Volatilität des HDAX-Indizes | 15,96 % |
Der Ausübungspreis zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft entspricht auch bei den mit Gewährungszeitpunkt 1. Oktober 2007 insgesamt zusätzlich ausgegebenen 100.000 Stück Aktienoptionen zum 1. Oktober 2007 dem 30-tägigen Durchschnittskurs der Aktie vor dem Zuteilungstag (EUR 12,27). Gemäß IFRS 2 wurde für die Bewertung der alten 45.000 Aktienoptionen ein Ausübungspreis von EUR 13,45 beibehalten. Die zu Grunde gelegten Volatilitäten beruhen für alle Optionen auf historischen annualisierten Volatilitäten gemäß Bloomberg-Notierungen für einen 260-Tageszeitraum. Der erwartete Ausübungszeitraum beträgt drei bis fünf Jahre.
Die Ende 2010 bestehenden 145.000 Optionen wurden zwei Vorstandsmitgliedern (120.000 Optionen, Marktwert bei Begebung insgesamt TEUR 282) sowie einer weiteren leitenden Angestellten der ecotel communication ag gewährt, für die der Aufwand aus der Zuführung zur Kapitalrücklage TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 11) beträgt (25.000 Optionen, Marktwert bei Begebung: TEUR 36). Eine personenbezogene Aufgliederung der Marktwerte ist im Anhang Tz. 29 enthalten. Die Eigenschaften der neu gewährten Optionen gleichen denen der zuvor gewährten Optionen. Aufgrund der Wertverhältnisse im Gewährungszeitpunkt 1. Oktober 2007 wurden allerdings für die Ermittlung des Fair Value dieser neu gewährten Optionen ebenfalls unter Verwendung eines Binomialmodells folgende Parameter verwendet:
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| Dividendenrendite | 0,00 % |
| Risikoloser Zinssatz | 4,15 % |
| Volatilität der ecotel-Aktie | 36,00 % |
| Volatilität des HDAX-Indizes | 15,13 % |
Die zugrunde gelegten Volatilitäten beruhen auf historischen annualisierten Volatilitäten gemäß Bloomberg-Notierungen für einen 260-Tageszeitraum. Der erwartete Ausübungszeitraum beträgt drei bis fünf Jahre.
Die zeitanteilige Zuführung zur Kapitalrücklage (TEUR 44; Vorjahr: TEUR 79) ist im Personalaufwand erfasst. Zum 31. Dezember 2010 ist in der Kapitalrücklage ein Betrag von TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 257) für die bestehenden Aktienoptionen enthalten.
Minderheitenanteile
Die Anteile anderer Gesellschafter betreffen die Minderheitenanteile am Eigenkapital der toBEmobile GmbH (TEUR 47; Vorjahr: TEUR 54), der i-cube GmbH (TEUR 39; Vorjahr TEUR 66) und der easybell GmbH (TEUR 219, Vorjahr: TEUR 194) sowie die indirekten Minderheiten an der sparcall GmbH (TEUR 220, Vorjahr TEUR 0) und der carrier-services.de GmbH (TEUR 60).
Aktienbesitz
Folgende wesentliche Beteiligungen über 10 % werden an der Gesellschaft gehalten:
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| TEUR | % |
|---|---|
| Peter Zils | 25,64 % |
| Intellect Investment & Management Ltd. | 25,09 % |
| IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH | 14,56 % |
| AvW Gruppe AG | 10,12 % |
Während des Geschäftsjahres 2010 lagen folgende Meldungen vor, die in Verbindung mit § 20 Abs. 1 oder Abs. 4 AktG oder in Verbindung mit § 21 Abs. 1 oder Abs. 1 a des WpHG zu Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG geführt haben:
11. Januar 2010
Mitteilung der IQ Martrade Holding und Managementgesellschaft mbH, Düsseldorf, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 5. Januar 2010 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 14,56 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 567.879). Die Stimmrechte werden von folgenden Gesellschaften gehalten, welche mehr als 10 % der Stimmrechte haben: (1) MARTRADE Logistic GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Düsseldorf, (2) MARTRADE Logistic Verwaltungs GmbH, Düsseldorf, (3) Günther Hahn, Deutschland.
11. Januar 2010
Mitteilung der pisaZ GmbH, Düsseldorf, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 7. Juli 2008 die Stimmrechtsschwellen von 3 % und 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,41 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 210.896, Gesamtzahl Stimmrechte: 3.900.000). Weitere Mitteilung der pisaZ GmbH, Düsseldorf, dass der Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag, am 5. Januar 2010 die Stimmrechtsschwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,0 % beträgt (Anzahl Stimmrechte: 0, Gesamtzahl Stimmrechte: 3.900.000).
11. Januar 2010
Mitteilung von Herrn Peter Zils, Deutschland, dass sein Stimmrechtsanteil an der ecotel communication ag am 5. Januar 2010 die Schwelle von 30 % unterschritten hat und zu diesem Tag 25,64% beträgt (Anzahl Stimmrechte: 1.000.000, Gesamtzahl Stimmrechte: 3.900.000).
Kapitalmanagement
Der ecotel-Konzern steuert sein Kapital mit dem vorrangigen Ziel, die Geschäftstätigkeit zu unterstützen und die langfristige Unternehmensfortführung zu sichern. Das Kapitalmanagement umfasst sowohl das Eigen- als auch das Fremdkapital. Wichtiges Ziel ist die Einhaltung der mit dem Banken vereinbarten Financial Covenants. Diese werden daher laufend überwacht. Dabei werden künftige Entwicklungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Financial Covenants analysiert, um gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.
(10) TATSÄCHLICHE UND LATENTE ERTRAGSTEUERN
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| TEUR | Anfangsbestand 1.1.2010 | Veränderungen des Konsolidierungskreises | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Umbuchungen/ Saldierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuern | 19 | 0 | 17 | 0 | 350 | 0 |
| Latente Ertragsteuern | 853 | 2 | 0 | 102 | 427 | -388 |
| Rückstellungen Ertragsteuern | 872 | 2 | 17 | 102 | 777 | -388 |
| Davon mit einer Laufzeit bis zu 1 Jahr | 19 | 0 | 17 | 0 | 350 | 0 |
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| TEUR | Endbestand 31.12.2010 |
|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuern | 352 |
| Latente Ertragsteuern | 792 |
| Rückstellungen Ertragsteuern | 1.144 |
| Davon mit einer Laufzeit bis zu 1 Jahr | 352 |
(11) SONSTIGE FINANZSCHULDEN, VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN
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| TEUR | Restlaufzeit | Gesamt | Restlaufzeit | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 31.12.2009 | bis 1 Jahr | 31.12.2010 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Kreditverbindlichkeiten | 3.963 | 16.713 | 7.918 | 13.250 |
| Sonstige | 0 | 474 | 0 | 70 |
| Finanzschulden | 3.963 | 17.187 | 7.918 | 13.320 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 14.077 | 14.077 | 12.802 | 12.802 |
| Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen | 116 | 116 | 131 | 131 |
| Sonstige Steuern | 459 | 459 | 314 | 314 |
| Soziale Sicherheit | 21 | 21 | 36 | 36 |
| auszuzahlende Löhne und Gehälter | 0 | 0 | 395 | 395 |
| Sonstige personalbezogene Verbindlichkeiten | 87 | 87 | 365 | 365 |
| Abschlussprüfung/Aufsichtsrat | 98 | 98 | 105 | 105 |
| Sonstige | 198 | 198 | 170 | 170 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 863 | 863 | 1.385 | 1.385 |
Die Finanzschulden bestehen gegenüber Kreditinstituten. Aus der Bewertung eines Zins-swaps zum beizulegenden Zeitwert resultierten finanzielle Schulden von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 175). Die Veränderung des beizulegenden Zeitwertes ist im Finanzergebnis enthalten.
Die Kreditverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen den Restbetrag zweier in 2007 aufgenommener Akquisitionsdarlehen sowie ein in 2009 aufgenommenes KfW Innovationsdarlehen. Die in 2007 aufgenommen Darlehen haben eine Laufzeit von fünf Jahren, die Verzinsung bemisst sich nach einem Referenzzins zuzüglich einer Marge. Zur Sicherung wurden die Geschäftsanteile an der nacamar GmbH an die kreditgebende Bank verpfändet. Das in 2009 aufgenommene Darlehen besteht hälftig aus einer Fremdkapitaltranche und hälftig aus einer Nachrangtranche. Beide Tranchen haben eine Laufzeit von zehn Jahren, die Verzinsung ist fest. Bei den kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um die in 2011 fällige Tilgung der beiden in 2007 aufgenommenen Akquisitionsdarlehen.
(12) BERICHTERSTATTUNG ZU FINANZINSTRUMENTEN
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird der Konzern mit Währungs-, Zinsänderungs- und Kreditpreisänderungsrisiken konfrontiert, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.
Fremdwährungsrisiko: Fremdwährungsrisiken entstehen aufgrund von Forderungen, Verbindlichkeiten, flüssigen Mitteln und geplanten Transaktionen, die nicht in der funktionalen Währung der Gesellschaft bestehen bzw. entstehen werden. Die Gesellschaft prüft den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken. Da das Währungsrisiko in den abgelaufenen Geschäftsjahren gering war, wurden keine derivativen Finanzinstrumente zur Währungskurssicherung eingesetzt.
Zinsrisiko: Im ecotel-Konzern bestehen Zinsrisiken hauptsächlich wegen der Finanzschulden und der zinstragenden Anlagen des Konzerns. Gegen negative Wertveränderungen aus unerwarteten Zinsbewegungen erfolgen Absicherungen durch originäre und derivative Finanzgeschäfte. Ende 2010 bestanden zwei Zinsswaps. Die beiden Zinsswaps weisen ein Nominalvolumen von TEUR 5.000 bzw. TEUR 2.750 auf. Alle derivativen Finanzinstrumente werden als finanzielle Vermögenswerte oder finanzielle Schulden mit dem beizulegenden Zeitwert zum Stichtag bewertet. Bei der Interpretation der positiven oder negativen beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente ist zu beachten, dass ihnen i.d.R. Grundgeschäfte mit kompensierenden Risiken gegenüberstehen. Die Laufzeit der abgeschlossenen Zinsderivate orientiert sich an der Laufzeit der zugrunde liegenden Grundgeschäfte und liegt damit überwiegend im kurz- bis mittelfristigen Bereich.
Kreditrisiko: Ein Kreditrisiko besteht für den Konzern, wenn Transaktionspartner ihren Verpflichtungen in den üblichen Zahlungsfristen nicht nachkommen können. Das maximale Ausfallrisiko wird bilanziell durch den Buchwert des jeweiligen finanziellen Vermögenswertes dargestellt. Die Entwicklung des Forderungsbestandes wird ständig überwacht, um mögliche Ausfallrisiken frühzeitig identifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.
Entsprechend haben sich im Konzern die Wertberichtigungen für die unter den folgenden Bilanzposten ausgewiesenen Forderungen wie folgt entwickelt:
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| Wertberichtigungen für Forderungen 2010 | Forderungen aus Lieferungen und Leistunge | Sonstige Forderungen und Sonstige Vermögenswerte | Gesamt 31.12.2010 |
|---|---|---|---|
| TEUR | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Stand 1.1.2010 | 489 | 0 | 489 |
| Wertberichtigungen des Berichtsjahres | 22 | 85 | 107 |
| Abgänge | 70 | 0 | 70 |
| Stand 31.12.2010 | 441 | 85 | 526 |
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| Wertberichtigungen für Forderungen 2009 | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Sonstige Forderungen und Sonstige Vermögenswerte | Gesamt 31.12.2009 |
|---|---|---|---|
| TEUR | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Stand 1.1.2009 | 393 | 110 | 503 |
| Wertberichtigungen des Berichtsjahres | 256 | 216 | 472 |
| Abgänge | 160 | 326 | 486 |
| Stand 31.12.2009 | 489 | 0 | 489 |
Die Wertberichtigungen betreffen vollständig finanzielle Vermögenswerte der Bewertungskategorie "Kredite und Forderungen".
Zum 31. Dezember 2010 bestanden überfällige, nicht wertberichtigte Forderungen in folgender Höhe:
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| Überfällige, nicht wertberichtigte Forderungen | Bruttowert | Überfällige, wertberichtigte Forderungen | Nicht wertberichtigte, in den folgenden Zeitbändern überfällige Forderungen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | 31.12.2010 | bis 30 | 31-60 | 61-90 | 91-120 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Tage | Tage | Tage | Tage | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzforderungen | 522 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 14.832 | 441 | 237 | 495 | 172 | 10 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 903 | 85 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 16.257 | 526 | 237 | 495 | 172 | 10 |
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| Überfällige, nicht wertberichtigte Forderungen | Nicht wertberichtigte, in den folgenden Zeitbändern überfällige Forderungen |
|---|---|
| TEUR | über 120 |
| --- | --- |
| Tage | |
| --- | --- |
| Finanzforderungen | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 378 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 0 |
| 378 |
Einzelwertberichtigungen werden auf überfällige ausfallbedrohte finanzielle Vermögenswerte berücksichtigt, soweit der beizulegende Zeitwert dieser Forderungen aufgrund Uneinbringlichkeit oder geminderter Werthaltigkeit unterhalb des ausgewiesenen Buchwertes liegt.
Die dargestellten nicht wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Überfälligkeit von mehr als 120 Tagen in Höhe von TEUR 378 (Vorjahr: TEUR 250) betreffen hauptsächlich Forderungen, die von einem Inkassobüro betreut werden und nur mit 30% wertberichtigt wurden. Weitere TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 37) betreffen das BarterGeschäft der nacamar GmbH, wobei für die fehlenden Gegenrechnungen in entsprechender Höhe Verbindlichkeiten für ausstehende Rechnungen passiviert sind.
Zum 31. Dezember 2009 ergab sich folgende Situation:
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| Überfällige, nicht wertberichtigte Forderungen | Bruttowert | Überfällige, wertberichtigte Forderungen | Nicht wertberichtigte, in den folgenden Zeitbändern überfällige Forderungen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | 31.12.2009 | bis 30 | 31-60 | 61-90 | 91-120 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Tage | Tage | Tage | Tage | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzforderungen | 171 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 15.215 | 489 | 279 | 309 | 83 | 4 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 1.745 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 17.131 | 489 | 279 | 309 | 83 | 4 |
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| Überfällige, nicht wertberichtigte Forderungen | Nicht wertberichtigte, in den folgenden Zeitbändern überfällige Forderungen |
|---|---|
| TEUR | über 120 |
| --- | --- |
| Tage | |
| --- | --- |
| Finanzforderungen | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 250 |
| Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 0 |
| 250 |
In der Konzernbilanz zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente lassen sich in die folgende Bewertungshierarchie einstufen, die widerspiegelt, inwieweit der beizulegende Zeitwert beobachtbar ist:
Stufe 1: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels auf aktiven Märkten notierten (nicht angepassten) Preisen für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten.
Stufe 2: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preise) oder indirekt (von Preisen abgeleitete) beobachtbarer Inputdaten, die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen.
Stufe 3: Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert mittels für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit herangezogener Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren (nicht beobachtbare Inputdaten).
Ecotel verfügt ausschließlich über Finanzinstrumente der Stufen 1 und 2. Während des Geschäftsjahres 2010 wurden keine Umgliederungen zwischen Stufe 1 und Stufe 2 vorgenommen. Alle in der folgenden Darstellung zum 31. Dezember 2010 aufgeführte zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte sind der Stufe 1 zugeordnet. Bei den finanziellen Verbindlichkeiten gehören die kurzfristigen Finanzschulden in Höhe von TEUR 98 zur Stufe 2. Diese betreffen zum 31. Dezember 2010 den negativen Marktwert der gehaltenen Zinsswaps der ecotel communication ag.
Die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten lassen sich in Bewertungskategorien mit den folgenden Buchwerten untergliedern:
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| Buchwerte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte zum 31.12.2010 (TEUR) |
Fair Value | Zahlungsmittel und -äquivalente | Kredite und Forderungen | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Finanzinstrumente |
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | GESAMTBUCHWERTE |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Flüssige Mittel | 6.133 | 6.133 | 0 | 0 | 0 | 6.133 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 14.391 | 0 | 14.391 | 0 | 0 | 14.391 |
| Übrige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte | 818 | 0 | 818 | 0 | 0 | 818 |
| Finanzanlagen | 1.635 | 0 | 0 | 0 | 1.635 | 1.635 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 522 | 0 | 522 | 0 | 0 | 522 |
| GESAMT | 23.499 | 6.133 | 15.731 | 0 | 1.635 | 23.499 |
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| Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte zum 31.12.2010 (TEUR) |
Fair Value | Sonstige Schulden | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Finanzinstrumente |
GESAMTBUCHWERTE |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzschulden kurzfristig | 7.918 | 7.820 | 98 | 7.918 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12.802 | 12.802 | 0 | 12.802 |
| Sonstige Verbindlichkeiten kurzfristig | 1.385 | 1.385 | 0 | 1.385 |
| Langfristige Darlehen | 5.332 | 5.332 | 0 | 5.332 |
| Sonstige Finanzschulden langfristig | 70 | 70 | 0 | 70 |
| GESAMT | 27.507 | 27.409 | 98 | 27.507 |
Zum 31.12.2009 ergab sich folgende Aufteilung:
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| Finanzielle Vermögenswerte zum 31.12.2009 (TEUR) |
Fair Value | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zahlungsmittel und -äquivalente | Kredite und Forderungen | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Finanzinstrumente |
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | GESAMTBUCHWERTE | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Flüssige Mittel | 7.072 | 7.072 | 0 | 0 | 0 | 7.072 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 14.726 | 0 | 14.726 | 0 | 0 | 14.726 |
| Übrige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte | 1.745 | 0 | 1.745 | 0 | 0 | 1.745 |
| Finanzanlagen | 1.822 | 0 | 0 | 0 | 1.822 | 1.822 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 171 | 0 | 171 | 0 | 0 | 171 |
| GESAMT | 25.536 | 7.072 | 16.642 | 0 | 1.822 | 25.536 |
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| Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte zum 31.12.2010 (TEUR) |
Fair Value | Sonstige Schulden | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Finanzinstrumente |
GESAMTBUCHWERTE |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzschulden kurzfristig | 3.963 | 3.788 | 175 | 3.963 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 14.077 | 14.077 | 0 | 14.077 |
| Sonstige Verbindlichkeiten kurzfristig | 863 | 863 | 0 | 863 |
| Langfristige Darlehen | 12.750 | 12.750 | 0 | 12.750 |
| Sonstige Finanzschulden langfristig | 474 | 474 | 0 | 474 |
| GESAMT | 32.127 | 31.952 | 175 | 32.127 |
Aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der zu Handelszwecken gehaltenen derivativen Finanzinstrumente wurden am jeweiligen Bilanzstichtag Aufwendungen in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung von TEUR-77 (Vorjahr: TEUR-175) erfasst. Die Effekte resultieren ausschließlich aus den Zinsswaps.
Liquiditätsrisiko: Die Refinanzierung der ecotel-Konzerngesellschaften erfolgt i.d.R. zentral durch die ecotel communication ag. Hier besteht das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Im Jahr 2011 werden Tilgungen mit einem Nominalvolumen von EUR 7,6 Mio. fällig. Für die Deckung des Liquiditätsbedarfs stehen flüssige Mittel in Höhe von EUR 6,1 Mio. zur Verfügung. Darüber hinaus verfügt die ecotel communication ag über eine vertraglich vereinbarte Betriebsmittellinie in Höhe von EUR 2,9 Mio., die sich nach Abzug der Avalschulden in Höhe von EUR 1,9 Mio. zum 31. Dezember 2010 auf EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 3,7 Mio.) beläuft. Bezüglich der von der ecotel communication ag aufgenommenen Bankdarlehen (EUR 23 Mio.) sowie der zur Verfügung stehenden Kreditlinie bestehen sogenannte Financial Covenants. Eine Verletzung der Financial Covenants könnte möglicherweise zu einer Kündigung und vorzeitigen Rückzahlung der Darlehen und der Kreditlinie führen, sofern keine Einigung über eine Anpassung der Financial Covenants oder eine Refinanzierung erzielt werden kann. Insgesamt wird das Liquiditätsrisiko als mäßig eingeschätzt.
Aus den finanziellen Verbindlichkeiten resultieren in den nächsten Jahren voraussichtlich die folgenden (nicht diskontierten) Zahlungen:
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| Tilgungs-/Zinszahlungen für | Buchwerte | Tilgungszahlungen | Zinszahlungen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| finanzielle Schulden | 31.12.2010 | 2011 | 2012 bis | Ab 2016 | 2011 | 2012 bis |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | 2015 | 2015 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 12.750 | 7.578 | 1.500 | 3.672 | 370 | 744 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 322 | 251 | 71 | 0 | 12 | 1 |
| Derivative finanzielle Schulden | 98 | 0 | 0 | 0 | 97 | 1 |
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| Tilgungs-/Zinszahlungen für | Zinszahlungen |
|---|---|
| finanzielle Schulden | Ab 2016 |
| --- | --- |
| TEUR | |
| --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 349 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 0 |
| Derivative finanzielle Schulden | 0 |
Zum Vorjahresstichtag ergab sich folgende Darstellung:
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| Tilgungs-/Zinszahlungen für | Buchwerte | Tilgungszahlungen | Zinszahlungen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| finanzielle Schulden | 31.12.2009 | 2010 | 2011 bis | Ab 2015 | 2010 | 2011 bis |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | 2014 | 2014 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 16.250 | 3.500 | 8.766 | 3.984 | 120 | 990 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 610 | 288 | 322 | 0 | 28 | 13 |
| Derivative finanzielle Schulden | 175 | 0 | 0 | 0 | 155 | 99 |
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| Tilgungs-/Zinszahlungen für | Zinszahlungen |
|---|---|
| finanzielle Schulden | Ab 2015 |
| --- | --- |
| TEUR | |
| --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 510 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 0 |
| Derivative finanzielle Schulden | 0 |
(13) EVENTUALFORDERUNGEN UND -VERBINDLICHKEITEN SOWIE SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
Nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen bestanden zum 31. Dezember 2010 in Höhe von TEUR 1.878 (Vorjahr: TEUR 2.532) für Avalschulden.
Gegenwärtig läuft eine gegen die ecotel communication ag eingeleitete Rechtsstreitigkeit für die nicht erfolgte Abnahme von Hardware. Für die mit dem Rechtsstreit verbundenen Prozesskosten wurde eine Rückstellungen in Höhe von TEUR 50 gebildet.
Eventualforderungen resultieren aus einer derzeit noch laufenden Klage. Hier wird hinsichtlich eines Anspruchs auf Schadensersatz gegen die ancotel GmbH aufgrund einer Sachbeschädigung von ecotel IT-Ausstattung im Rechenzentrum der ancotel GmbH geklagt. In dem Verfahren werden zukünftige Ansprüche für wahrscheinlich gehalten, sind derzeit jedoch nicht zuverlässig quantifizierbar.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergaben sich ausschließlich aus den oben dargestellten Verpflichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen.
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
(14) UMSATZERLÖSE
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| TEUR | 2009 | 2010 |
|---|---|---|
| Inland | 82.260 | 84.434 |
| Ausland | 16.439 | 13.880 |
| 98.699 | 98.314 |
Die Aufteilung der Umsatzerlöse auf die Geschäftsbereiche "Geschäftskunden", "Wiederverkäufer" und "New Business" ergeben sich aus der Segmentberichterstattung. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit der Erbringung von Dienstleistungen erzielt.
(15) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE UND ANDERE AKTIVIERTE EIGENLEISTUNGEN
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
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| TEUR | 2009 | 2010 |
|---|---|---|
| Auflösung von Verbindlichkeiten | 571 | 80 |
| Weiterberechnung von Gebühren und Aufwendungen | 189 | 119 |
| Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen | 19 | 75 |
| Währungskursgewinne | 13 | 17 |
| Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzanlagen | 2 | 22 |
| Übrige | 338 | 732 |
| 1.132 | 1.045 |
Die in 2010 ausgewiesenen anderen aktivierten Eigenleistungen betreffen wie im Vorjahr konzernintern verrechnete Programmierarbeiten.
(16) MATERIALAUFWAND
Der Materialaufwand fällt ausschließlich für in Anspruch genommene Fremdleistungen an.
(17) PERSONALAUFWAND
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| TEUR | 2009 | 2010 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 8.392 | 8.243 |
| Soziale Abgaben | 1.217 | 1.235 |
| - Davon Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 636 | 632 |
| 9.609 | 9.478 |
Im Geschäftsjahr wurden bei den konsolidierten Gesellschaften durchschnittlich beschäftigt:
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| Mitarbeiter | 2009 | 2010 |
|---|---|---|
| Angestellte | 174 | 171 |
| 174 | 171 |
Außerdem betrug die Anzahl der Vorstände bzw. Geschäftsführer bei den konsolidierten Konzerngesellschaften 5 (Vorjahr: 8) sowie die der Auszubildenden 8 (Vorjahr: 12). Bei den at equity bewerteten Gesellschaften waren 17 (Vorjahr: 12) Angestellte und 2 (Vorjahr: 2) Geschäftsführer beschäftigt. Bei der PPRO GmbH waren in 2010 neben dem Geschäftsführer 5 (Vorjahr: keine) Angestellte beschäftigt.
(18) PLANMÄSSIGEABSCHREIBUNGEN UND AUSSERPLANMÄSSIGE WERTMINDERUNGEN
Eine Aufteilung der Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sach- und Finanzanlagen ist den Erläuterungen zu der jeweiligen Position zu entnehmen.
Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich nach der Durchführung von Werthaltigkeitstests außerplanmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte der Cash Generating Units von insgesamt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.003), auf sonstige immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens von TeUr 81 (Vorjahr: TEUR 1.950) sowie auf das Sachanlagevermögen von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 0).
Außerdem wurden in 2010 sonstige Vermögenswerte des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 216) abgeschrieben.
(19) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN
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| TEUR | 2009 | 2010 |
|---|---|---|
| Kosten der Warenabgabe | 3.951 | 3.866 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten | 1.421 | 1.089 |
| Mieten, Pachten, Raumkosten | 946 | 728 |
| EDV-Kosten | 842 | 920 |
| Sonstige Verwaltungskosten | 505 | 1.831 |
| Kfz-Kosten | 436 | 430 |
| Vertriebsaufwendungen | 345 | 446 |
| Veränderung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen | 256 | 24 |
| Versicherungsbeiträge | 161 | 187 |
| Reparaturen und Instandhaltung | 46 | 0 |
| Leasing | 38 | 29 |
| Verlust aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | 1 | 0 |
| Übrige | 838 | 153 |
| 9.786 | 9.703 |
(20) FINANZERGEBNIS
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| TEUR | 2009 | 2010 |
|---|---|---|
| Zinserträge | ||
| Zinserträge aus Bankguthaben/Festgeld | 3 | 3 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 315 | 134 |
| 318 | 137 | |
| Zinsaufwendungen | ||
| Zinsaufwendungen aus Kreditverbindlichkeiten | -669 | -615 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | -202 | 77 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -114 | -54 |
| -985 | -592 | |
| Zinsergebnis | -667 | -455 |
| Sonstige finanzielle Aufwendungen und Erträge | ||
| Kaufpreisrückerstattung nacamar | 1.650 | 0 |
| Kaufpreisrückerstattung ADTG | 173 | 0 |
| Übrige sonstige finanzielle Erträge | 68 | 2 |
| Kosten der Aktienkurspflege sowie sonstige finanzielle Aufwendungen |
-404 | -78 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen | -910 | -205 |
| 577 | -281 | |
| Finanzergebnis | -90 | -736 |
(21) STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG
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| TEUR | 2009 | 2010 |
|---|---|---|
| Effektive Ertragsteuern | -6 | -218 |
| Latente Ertragsteuern | -25 | -174 |
| Ertragsteueraufwand | -31 | -392 |
Nachfolgend ist eine Überleitung vom erwarteten zum tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand dargestellt. Zur Ermittlung des erwarteten Steueraufwands wird das Ergebnis vor Ertragsteuern mit einem vom Konzern vorgegebenen pauschalen Ertragsteuersatz von 32 % (Vorjahr: 32 %) multipliziert. Dieser besteht aus einem Steuersatz von 15 % (Vorjahr: 15 %) für Körperschaftsteuer zuzüglich 5,5 % für Solidaritätszuschlag und 16 % (Vorjahr: 16 %) für Gewerbesteuer. Der erwartete Steueraufwand wird mit dem tatsächlichen Steueraufwand verglichen.
Die Überleitung vom erwarteten zum tatsächlichen Ertragsteueraufwand für das Berichtsjahr und das Vorjahr stellt sich wie folgt dar:
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| TEUR | 2009 | 2010 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | -2.240 | 731 |
| Steuersatz im Konzern | 32,0 % | 32,0 % |
| Erwarteter Steuerertrag | 717 | -234 |
| Unterschiede aus abweichenden Steuersätzen zum Konzernsteuersatz | -31 | 14 |
| Steuerminderungen aufgrund steuerfreier Erträge | 278 | 240 |
| Steuermehrungen aufgrund steuerlich nicht abzugsfähiger Aufwendungen | -306 | -400 |
| Steuern Vorjahre | 0 | 27 |
| Veränderung aktive latente Steuern auf Verlustvorträge | -373 | 24 |
| Ergebnisse aus Equity-Beteiligungen | -286 | -64 |
| Sonstige Steuereffekte | -30 | 1 |
| Steueraufwand laut GuV (Aufwand -/Ertrag +) | -31 | -392 |
| Effektiver Steuersatz in % | 1,4 % | -53,6 % |
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der bilanzorientierten Verbindlichkeiten-Methode. Danach werden für temporäre Differenzen zwischen den im Konzernabschluss angesetzten Buchwerten und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden künftig wahrscheinlich eintretende Steuerentlastungen und -belastungen bilanziert. Beziehen sich die temporären Differenzen auf Posten, die unmittelbar das Eigenkapital erhöhen oder belasten, so werden auch die dazugehörigen latenten Steuern unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet. Erfolgsneutrale Verrechnungen haben sich zum 31. Dezember 2010 und zum 31. Dezember 2009 nicht ergeben.
Die latenten Steuern sind den folgenden Sachverhalten zuzuordnen:
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| TEUR | 2009 | 2009 | 2010 | 2010 |
|---|---|---|---|---|
| aktiv | passiv | aktiv | passiv | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verlustvorträge | 656 | 0 | 537 | 0 |
| Sachanlagen/Immaterielle Vermögenswerte | 770 | 1.407 | 461 | 1.218 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 38 | 0 | 66 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 0 | 114 | 0 | 0 |
| Sonstige Rückstellungen/Schulden | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzschulden | 55 | 0 | 31 | 0 |
| Sonstige Posten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Saldierung aktiv/passiv | -706 | -706 | -492 | -492 |
| Wertberichtigung | 0 | 0 | ||
| 775 | 853 | 537 | 792 |
Latente Steueransprüche in einem Steuerhoheitsgebiet und desselben Steuersubjekts werden mit latenten Steuerschulden desselben Gebietes und Steuersubjekts insoweit verrechnet, als sich die Fristigkeiten entsprechen.
Es wurden sämtliche ertragsteuerlichen Verlustvorträge zu den Bilanzstichtagen bei der Aktivierung latenter Ertragsteueransprüche berücksichtigt, da in den Folgejahren voraussichtlich ausreichend hohe steuerliche Erträge für deren Nutzung zu Verfügung stehen werden. Bei der ecotel communication ag wurde der körperschaftsteuerliche Verlustvortrag bis 31. Dezember 2010 in Höhe von TEUR 1.994 (Vorjahr: TEUR 2.002) bzw. der gewerbesteuerliche Verlustvortrag bis 31. Dezember 2010 in Höhe von TEUR 823 (Vorjahr: TEUR 1.327)
für den steuerlichen Organkreis mit der nacamar GmbH und der ADTG Allgemeine Telefondienstleistungs GmbH einschließlich für 2010 zu berücksichtigender steuerlicher Anpassungen beim Ansatz aktiver latenter Steuern vollständig berücksichtigt. Bei der ecotel private GmbH wurde insgesamt ein bestehender ertragsteuerlicher Verlustvortrag in Höhe von TEUR 352 berücksichtigt.
Auf zu versteuernde temporäre Differenzen in Verbindung mit Anteilen an Tochterunternehmen und at equity bewerteten Beteiligungen werden keine latenten Steuern gebildet, soweit die Bedingungen der Ausnahmeregelung des IAS 12.39 erfüllt sind.
(22) ERGEBNISANTEIL ANDERER GESELLSCHAFTER
Das anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnis von TEUR 282 (Vorjahr: TEUR-117) betrifft den anteiligen Jahresüberschuss der easybell GmbH (TEUR 57; Vorjahr: TEUR 10), der sparcall GmbH (TEUR 214) und der carrier-services.de GmbH (TEUR 45) sowie die anteiligen Verluste der toBEmobile GmbH (TEUR -7; Vorjahr: TEUR -42) und der i-cube GmbH (TEUR -27; Vorjahr: TEUR -45).
(23) ERGEBNIS JE AKTIE
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 als Quotient aus dem den Aktionären der ecotel communication ag zustehenden Konzernjahresergebnis und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Inhaberstückaktien ermittelt.
Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie tritt dann ein, wenn die durchschnittliche Aktienanzahl durch Hinzurechnung der Ausgabe potenzieller Aktien aus Optionen und wandelbaren Finanzinstrumenten erhöht wird. Zum 31. Dezember 2007 und zum 31. Dezember 2008 sind die bestehenden 145.000 Stück Aktienoptionen grundsätzlich als verwässernde Eigenkapitalinstrumente zu berücksichtigen. Aufgrund der Wertverhältnisse am 31. Dezember 2010 und ebenso am Vorjahresstichtag lag jedoch der Ausübungspreis dieser Optionen deutlich über dem für die entsprechende Periode notierten durchschnittlichen Börsenkurs der ecotel Aktie. Entsprechend IAS 33.47 hatten diese Optionen somit zum 31. Dezember 2010 und zum Vorjahresstichtag keinen verwässernden Effekt, so dass das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis gleichlautend sind.
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| 2009 | 2010 | |
|---|---|---|
| Zustehendes Konzernjahresergebnis (in EUR) | -2.154.648,79 | 56.461,71 |
| Gewichtete durchschnittliche Aktienanzahl | 3.752.500,00 | 3.752.500,00 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,57 | 0,02 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,57 | 0,02 |
ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG
(24) KAPITALFLUSSRECHNUNG
Die Kapitalflussrechnung ist entsprechend den Regelungen des IAS 7 aufgestellt und gliedert sich nach Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Die Einflüsse von Konsolidierungskreisänderungen auf den Finanzmittelfonds werden gesondert dargestellt.
Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung entspricht der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Position "Finanzmittel" abzüglich kurzfristiger Kontokorrentverbindlichkeiten.
SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN
(25) DIVIDENDENAUSSCHÜTTUNGEN
Für Ausschüttungen an die Aktionäre der ecotel communication ag ist gemäß § 58 Abs. 2 AktG das im handelsrechtlichen Jahresabschluss der ecotel communication ag ausgewiesene Bilanzergebnis maßgeblich; dieses beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR -13.936).
(26) ANGABEN ÜBER DIE BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Das Volumen der an nahestehende Unternehmen bzw. von nahestehenden Unternehmen in Anspruch genommenen Leistungen stellt sich wie folgt dar:
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| TEUR | Volumen der erbrachten Leistungen | Volumen der in Anspruch genommenen Leistungen | ||
|---|---|---|---|---|
| 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Phase Five R&D Ltd. | ||||
| - aus Lieferungen und Leistungen | 197 | 98 | 0 | 0 |
| synergyPLUS GmbH | ||||
| - aus Lieferungen und Leistungen | 16 | 160 | 32 | 14 |
| mvneco gmbh | ||||
| - aus Lieferungen und Leistungen | 550 | 847 | 169 | 120 |
Die Forderungen gegen die at equity bewerteten Unternehmen synergyPLUS GmbH und mvneco GmbH sind in der Konzernbilanz mit TEUR 578 (Vorjahr: TEUR 178) enthalten.
Das unter den Finanzanlagen ausgewiesene Darlehen der ecotel communication ag an das at equity bewertete Unternehmen mvneco GmbH in Höhe von TEUR 2.469 (Vorjahr: TEUR 2.363) wurde wegen des negativen Equity-Werts der mvneco GmbH zum 31. Dezember 2010 infolge der Wertminderung um TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 769) abgeschrieben.
Mit folgenden nahestehenden Personen bzw. Unternehmen unterhielt der ecotel Konzern in 2010 Leistungsbeziehungen:
Vereinbarungen mit der QITS GmbH
Die QITS GmbH, Quality Information Technology Services ("QITS"), deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Johannes Borgmann ist, erbringt seit 1999 verschiedene Dienstleistungen für die ecotel communication ag. Neben Dienstleistungen aufgrund des Rahmenvertrages für Software, insbesondere für das Billingsystem der Gesellschaft, betraf dies Druckdienstleistungen, IT-Leistung, Datenschutz sowie Finanz-buchhaltungs-Dienstleistungen. Im Geschäftsjahr 2010 sind an die QITS Vergütungen in Höhe von rund TEUR 853 (Vorjahr: TEUR 861) gezahlt worden.
Vereinbarungen mit Noerr LLP
Noerr LLP (bis zum 31.12.2009: Nörr Stiefenhofer Lutz Partnerschaftsgesellschaft) erbringt seit November 2005 Beratungsleistungen für die Gesellschaft. Das Aufsichtsratsmitglied Dr. Thorsten Reinhard ist Rechtsanwalt und Partner bei Noerr. Im Geschäftsjahr 2010 sind an Noerr Vergütungen in Höhe von rund TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 34) gezahlt worden.
Vereinbarungen mit der MPC Service GmbH
Zwischen der MPC Service GmbH und ecotel communication ag sowie dem Tochterunternehmen ADTG GmbH besteht seit August 2002 ein Handelsvertretervertrag. Im Rahmen dieses Vertrages erhält die MPC Service GmbH für den monatlichen Auftragseingang eine Abschlussprovision sowie eine produktabhängige Provision auf den monatlichen Umsatz aller von MPC vermittelten Kunden. Die Vereinbarung entspricht der Vereinbarung mit den übrigen Vertriebspartnern der Gesellschaft. Das Aufsichtsratsmitglied Mirko Mach ist Geschäftsführer und Gesellschafter der MPC Service GmbH und war ehemaliger Gesellschafter der ADTG GmbH. Im Geschäftsjahr 2010 sind an MPC Vertriebspartnerprovisionen in Höhe von TEUR 339 (Vorjahr: TEUR 342) gezahlt worden.
Zu weiteren Angaben wird auf die Erläuterungen unter Tz. 29 verwiesen.
(27) SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an den Vorstand und den Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung der Segmentierungskriterien für die Geschäftssegmente bei der ecotel communication ag.
Die Segmentierung erfolgt entsprechend der internen Berichterstattung nach Geschäftsbereichen, die sich wie folgt abgrenzen lassen:
| ― | Im Segment Geschäftskunden (operativer Kernbereich) bietet ecotel kleinen und mittelständischen Unternehmen in Form von "Komplettpaketen" Sprach-, Daten und Mehrwertdienste sowie Direktanschlüsse für Sprach- und Datenverkehr aus einer Hand an. |
| ― | Im Segment Wiederverkäufer vermarktet ecotel Produkte und Komplettlösungen für andere Telekommunikationsunternehmen (einschließlich Reseller und Call-Shops) sowie branchenfremde Vermarkter. |
| ― | Im Bereich New Business sind die wachstumsstarken Geschäftsfelder und Tochtergesellschaften sowie das New Media-Geschäft zusammengefasst. |
Als Segmentergebnis, das der Vorstand zur Unternehmenssteuerung und -Überwachung verwendet, wird das Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern dargestellt. Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller bilanzierten segmentbezogenen Vermögenswerte ohne Ertragsteueransprüche. Die Segmentschulden enthalten die segmentbezogenen Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Finanzschulden, jedoch keine Ertragsteuerschulden.
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| TEUR | Geschäftskunden | Wiederverkäufer | New Business | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Außenumsätze | 48.192 | 44.813 | 34.414 | 38.667 | 16.093 | 14.834 |
| Intersegment-Umsätze | 2.597 | 0 | 1.880 | 5.561 | 381 | 457 |
| EBIT | -1.024 | 900 | 386 | 183 | -1.456 | 727 |
| Jahresergebnis | -181 | 331 | 386 | 183 | -2.421 | 168 |
| Rohertrag | 17.877 | 17.455 | 1.250 | 1.271 | 3.608 | 4.219 |
| Abschreibungen | -2.972 | -2.168 | -167 | -260 | -3.952 | -1.031 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen | -141 | -8 | -769 | -197 | 0 | 0 |
| Segmentvermögen | 26.320 | 23.147 | 9.329 | 9.416 | 14.965 | 13.372 |
| Segmentschulden | 11.312 | 6.882 | 6.645 | 6.278 | 2.906 | 2.618 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 1.782 | 897 | 350 | 4 | 1.507 | 765 |
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| TEUR | Konsolidierung / | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| Segmentübergreifend | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Außenumsätze | 0 | 0 | 98.699 | 98.314 |
| Intersegment-Umsätze | -4.857 | -6.018 | 0 | 0 |
| EBIT | -56 | -344 | -2.150 | 1.466 |
| Jahresergebnis | -56 | -344 | -2.271 | 338 |
| Rohertrag | 0 | 0 | 22.735 | 22.945 |
| Abschreibungen | 0 | 0 | -7.092 | -3.459 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | -910 | -205 |
| Segmentvermögen | 2.092 | 3.208 | 52.706 | 49.143 |
| Segmentschulden | 12.252 | 13.392 | 33.115 | 29.170 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 0 | 0 | 3.639 | 1.666 |
Intersegmentäre Transaktionen wurden zu Marktpreisen durchgeführt.
Bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Absatzregionen wird auf die Erläuterungen zu den Umsatzerlösen verwiesen. Segmentvermögen und Segmentinvestitionen entfallen vollständig auf Deutschland.
(28) ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG GEMÄSS § 289A HGB EINSCHLIESSLICH DER ERKLÄRUNG GEMÄSS § 161 AKTG ZUM DEUTSCHEN CORPORATE GOVERNANCE KODEX
Vorstand und Aufsichtsrat der ecotel communication ag haben die nach § 289a HGB erforderliche Erklärung zur Unternehmensführung einschließlich der nach § 161 AktG vorgeschriebenen Erklärung abgegeben und der Öffentlichkeit auf der Internetseite der ecotel communication ag (www.ecotel.de unter Investor Relations / Corporate Governance) dauerhaft zugänglich gemacht.
(29) ORGANE UND ORGANBEZÜGE
Der Vorstand der ecotel communication ag setzte sich im Berichtsjahr 2010 wie folgt zusammen:
| ― | Peter Zils, Ingenieur, Düsseldorf (Vorsitzender) |
| ― | Bernhard Seidl, Ingenieur, München |
| ― | Achim Theis, Kaufmann, Düsseldorf |
Zu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2010 bestellt:
| ― | Johannes Borgmann, Kaufmann, Düsseldorf (Vorsitzender) |
| ― | Mirko Mach, Kaufmann, Heidelberg (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― | Brigitte Holzer, Kauffrau, Berg |
| ― | Dr. Thorsten Reinhard, Rechtsanwalt, Frankfurt/Main |
| ― | Stephan Brühl, Kaufmann, Düsseldorf (bis 09.08.2010) |
| ― | Mag. Reinhold Oblak, Kaufmann, Krumpendorf (bis 09.08.2010) |
| ― | Dr. Norbert Bensel, selbständiger Unternehmensberater, Berlin (ab 09.08.2010) |
| ― | Dr. Joachim Dreyer, selbständiger Unternehmensberater, Heiligenberg (ab 09.08.2010) |
Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat setzten sich in 2010 wie folgt zusammen:
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| TEUR | Feste Vergütung |
Erfolgsbezogene Vergütung |
Aktienoptions- plan |
Summe | Aktienoptionen- Anzahl |
Aktienoptionen- Fair Value bei Begebung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bernhard Seidl | 210,3 | 33,3 | 30,7 | 274,3 | 90.000 | 239 |
| Achim Theis | 193,1 | 21,7 | 7,2 | 222,0 | 30.000 | 43 |
| Peter Zils | 298,5 | 16,7 | 0 | 315,2 | 0 | 0 |
| Johannes Borgmann | 12,4 | 0 | 0 | 12,4 | 0 | 0 |
| Brigitte Holzer | 6,3 | 0 | 0 | 6,3 | 0 | 0 |
| Dr. Thorsten Reinhard | 4,9 | 0 | 0 | 4,9 | 0 | 0 |
| Mirko Mach | 6,6 | 0 | 0 | 6,6 | 0 | 0 |
| Stephan Brühl | 1,5 | 0 | 0 | 1,5 | 0 | 0 |
| Mag. Reinhold Oblak | 1,5 | 0 | 0 | 1,5 | 0 | 0 |
| Dr. Norbert Bensel | 2,0 | 0 | 0 | 2,0 | 0 | 0 |
| Dr. Joachim Dreyer | 2,0 | 0 | 0 | 2,0 | 0 | 0 |
Zusätzlich stehen dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2010 variable Vergütungen in Höhe von TEUR 143 zu. Die Auszahlung des variablen Anteils ist an eine nachhaltige Unternehmensentwicklung über drei Jahre gekoppelt und erfolgt nur in Höhe des zu diesem Zeitpunkt bereits sicher verdienten Anteils. Dieser betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 72. Für die Vergütungsansprüche wurden entsprechende Rückstellungen gebildet.
In 2010 bezog Frau Sandra Zils Vergütungen von insgesamt TEUR 9 für ihre Tätigkeit im Ecotel-Konzern (Vorjahr: TEUR 11).
Im Jahr 2009 setzten sich die Vergütungen wie folgt zusammen:
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| TEUR | Feste Vergütung |
Erfolgsbezogene Vergütung |
Aktienoptions- plan |
Summe | Aktienoptionen- Anzahl |
Aktienoptionen- Fair Value bei Begebung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bernhard Seidl | 201,1 | 0 | 53,7 | 254,8 | 90.000 | 239 |
| Achim Theis | 199,2 | 0 | 13,8 | 213,0 | 30.000 | 43 |
| Peter Zils | 295,6 | 0 | 0 | 295,6 | 0 | 0 |
| Johannes Borgmann | 8,0 | 0 | 0 | 8,0 | 0 | 0 |
| Brigitte Holzer | 4,5 | 0 | 0 | 4,5 | 0 | 0 |
| Dr. Thorsten Reinhard | 3,5 | 0 | 0 | 3,5 | 0 | 0 |
| Mirko Mach | 4,8 | 0 | 0 | 4,8 | 0 | 0 |
| Stephan Brühl | 2,5 | 0 | 0 | 2,5 | 0 | 0 |
| Mag. Reinhold Oblak | 2,1 | 0 | 0 | 2,1 | 0 | 0 |
Zum 31. Dezember 2010 waren die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft Mitglieder in folgenden Gremien:
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| Aufsichtsratsmitglied | Funktion | Unternehmen |
|---|---|---|
| Johannes Borgmann | Geschäftsführer | ADCO Umweltdienste Holding GmbH, Ratingen |
| derzeit Member Board of Directors | ADCO HOLDINGS, Inc., Marietta, Georgia/USA | |
| Geschäftsführer | ADCO Beteiligungs-GmbH, Ratingen | |
| Geschäftsführer | ADCO Immobilien GmbH, Ratingen | |
| Geschäftsführer | ADCO International GmbH, Ratingen | |
| derzeit Präsident des Verwaltungsrates | TOI TOI AG, Affoltern/Schweiz | |
| Geschäftsführer | MEPS GmbH, Ratingen | |
| Geschäftsführer | QITS GmbH, Ratingen | |
| Mirko Mach | Geschäftsführender Gesellschafter | MPC Service GmbH, Heidelberg |
| Liquidator | 1stopmobile.com AG i. L., Heidelberg | |
| Dr. Norbert Bensel | Mitglied des Aufsichtsrats | Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG, Kirkel |
| Mitglied des Aufsichtsrats | DEVK Deutsche Eisenbahn Versicherung Sach- und | |
| HUK-Versicherungsverein a.G. Betriebliche Sozialeinrich | ||
| tung der Deutschen Bahn, Köln | ||
| Mitglied des Aufsichtsrats | Praktiker Deutschland GmbH, Kirkel | |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats | TransCare AG, Wiesbaden | |
| Mitglied des Beirats | BLG Logistics Group AG & Co. KG, Bremen | |
| Mitglied des Beirats | BREUER Nachrichtentechnik GmbH, Bonn | |
| Mitglied des Beirats | IQ Martrade Holding- und Managementgesellschaft mbH, | |
| Düsseldorf | ||
| Mitglied des Verwaltungsrats | Qnamic AG, Hägendorf/Schweiz | |
| Dr. Joachim Dreyer | Mitglied des Beirats | Zeppelin University gGmbH, Friedrichshafen |
| Mitglied des Beirats | EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe | |
| Mitglied des Beirats | Mobile One GmbH, Ratingen | |
| Brigitte Holzer | Mitglied des Aufsichtsrats | Linux Information Systems AG, München |
| Director | INCORBUS Ltd., London/Großbritannien | |
| Inhaber, Geschäftsführerin | Holzer Holding GmbH, Berg | |
| Inhaber, Geschäftsführerin | OCTAGON CAPITAL GmbH, Berg | |
| FP & A Manager Eastern Europe, | Adobe Systems GmbH, München | |
| Middle East & Africa | ||
| Dr. Thorsten Reinhard | Partner | Noerr LLP, London/Großbritannien |
| Mitglied des Aufsichtsrats | Wackler Holding SE, München |
(30) AUFWAND FÜR ABSCHLUSSPRÜFER
Im Geschäftsjahr 2010 betrug das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses der ecotel communication ag für Abschlussprüfungen des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse des Mutterunternehmens und einbezogener Tochterunternehmen TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 60). Für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen, Steuerberatungsleistungen sowie für sonstige Beratungsleistungen wurden für den Konzernabschlussprüfer keine Aufwendungen erfasst.
(31) BEFREIUNG VON DER OFFENLEGUNG DES EINZELABSCHLUSSES
Für die Tochtergesellschaft nacamar GmbH, Düsseldorf, wird die Befreiung von der Offenlegung des Einzelabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.
Düsseldorf, den 24. März 2011
Der Vorstand
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| Peters Zils | Bernhard Seidl | Achim Theis |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der ecotel communication ag, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der ecotel communication ag, Düsseldorf, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 24. März 2011
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| gez. Schlereth | gez. Frank |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |