Quarterly Report • Jun 21, 2017
Quarterly Report
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und
für das Geschäftsjahr
der
DISKUS WERKE AG Frankfurt am Main
| I. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 6 |
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|---|---|
| 1. Grundlagen des Konzerns 6 |
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| a) Geschäftsmodell des Konzerns 6 |
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| 2. Wirtschaftsbericht 6 |
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| a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 6 |
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| b) Geschäftsverlauf DISKUS WERKE Konzern 8 |
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| aa) Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz 8 |
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| bb) Beschaffung, Personal 9 |
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| cc) Forschung und Entwicklung 9 |
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| dd) Geschäftsverlauf der operativen Tochtergesellschaften 10 |
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| (1) PITTLER T & S GmbH 10 |
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| (2) Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH 10 |
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| (3) BUDERUS - Schleiftechnik GmbH 10 |
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| (4) PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH 10 |
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| (5) NAXOS- DISKUS Schleifmittelwerke GmbH 11 |
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| (6) Fröhlich CNC Produktions GmbH 11 |
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| (7) DVS Production GmbH 11 |
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| (8) DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH 12 |
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| (9) Weitere operative Gesellschaften 12 |
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| c) Lage DISKUS WERKE Konzern 12 |
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| aa) Ertragslage 12 |
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| bb) Finanzlage 14 |
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| cc) Vermögenslage 15 |
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| d) Finanzielle Leistungsindikatoren 16 |
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| 3. Prognosebericht 16 |
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| a) Planungsprämissen 16 |
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| b) Unternehmensplanung 17 |
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| aa) Auftragseingang, Umsatz 17 |
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| bb) Beschaffung 17 |
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| cc) Personal 18 |
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| dd) Investitionen 18 |
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| c) Gesamtbetrachtung 18 |
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| 4. Chancen- und Risikobericht 18 |
| a) Risikobericht |
19 |
|---|---|
| aa) Markt |
19 |
| bb) Technologie |
19 |
| cc) Beschaffung |
20 |
| dd) Fertigung |
20 |
| ee) Entwicklung | 20 |
| ff) Finanzwirtschaft | 21 |
| b) Chancenbericht |
21 |
| aa) Markt |
21 |
| bb) Technologie |
22 |
| cc) Beschaffung |
22 |
| dd) Finanzwirtschaft |
23 |
| c) Gesamtbetrachtung |
23 |
| 5. Abhängigkeitsbericht | 24 |
| II. Konzernbilanz | 25 |
| III. Konzern Gewinn- und Verlustrechnung |
26 |
| IV. Konzernanhang |
27 |
| 1. Grundlagen |
27 |
| 2. Konsolidierungskreis |
27 |
| 3. Konsolidierungsgrundsätze einschließlich Währungsumrechnung | 30 |
| a) Kapitalkonsolidierung |
30 |
| b) Schuldenkonsolidierung | 30 |
| c) Zwischenergebniseliminierung | 30 |
| d) Aufwands- und Ertragskonsolidierung |
31 |
| e) Währungsumrechnung | 31 |
| f) Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen | 31 |
| 4. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze |
31 |
| a) Anlagevermögen | 32 |
| b) Vorräte |
32 |
| c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
33 |
| d) Liquide Mittel | 33 |
| e) Latente Steuern |
33 |
| f) Rückstellungen | 33 |
| g) Verbindlichkeiten | 34 |
| 5. Angaben zur Konzernbilanz |
35 |
| Konzernabschluss für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016 | |
|---|---|
| a) Anlagevermögen | 35 |
| b) Finanzanlagen | 36 |
| c) Vorräte |
37 |
| d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 37 |
| e) Latente Steuern | 37 |
| f) Überleitungsrechnung |
38 |
| g) Rechnungsabgrenzungsposten | 39 |
| h) Konzernbilanzgewinn |
39 |
| i) Sonderposten | 39 |
| j) Rückstellungen |
39 |
| k) Verbindlichkeiten | 40 |
| l) Kompensatorische Bewertungseinheiten | 40 |
| 6. Angaben zur Konzern Gewinn- und Verlustrechnung |
41 |
| a) Allgemeines |
41 |
| b) Positionen der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung |
41 |
| c) Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn/Verlust |
41 |
| d) Sonstige Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung |
41 |
| aa) Umsatzerlöse | 41 |
| bb) Sonstige betriebliche Erträge | 42 |
| cc) Sonstige betriebliche Aufwendungen | 42 |
| 7. Angaben zur Kapitalflussrechnung |
43 |
| 8. Entwicklung des Konzerneigenkapitals und Ausschüttungssperre | 43 |
| 9. Sonstige Angaben |
43 |
| a) Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane | 43 |
| aa) Aufsichtsrat |
43 |
| bb) Vorstand |
45 |
| b) Zahl der Beschäftigten |
45 |
| c) Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 14 HGB |
45 |
| d) Abschlussprüferhonorare gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB | 45 |
| e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 a. HGB | 45 |
| f) Haftungsverhältnisse | 46 |
| g) Konzernverhältnisse | 46 |
| h) Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens | 46 |
| 10. Anlage: Konzern-Anlagenspiegel | 47 |
| Konzernabschluss für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016 | |
|---|---|
| 11. Anlage: Konzern-Verbindlichkeiten | 48 |
| V. Konzernkapitalflussrechnung |
49 |
| VI. Entwicklung des Konzerneigenkapitals |
50 |
Der DISKUS WERKE Konzern/DVS TECHNOLOGY GROUP ist ein Zusammenschluss von elf operativ selbständigen Unternehmen der Werkzeugmaschinenbauund Schleifmittelbranche unter dem gemeinsamen Dach der DISKUS WERKE AG. Die DVS-Unternehmen definieren sich als Lösungsanbieter für zerspanende Bearbeitungsprozesse in definierten Marktsegmenten. Folgende drei Geschäftseinheiten sind integrierter Bestandteil des Geschäftsmodells der DVS TECHNOLOGY GROUP:
DVS Machine Tools & Automation: Die Herstellung und der Vertrieb von hochpräzisen Werkzeugmaschinen und Automationseinheiten sowie das dazugehörige Servicegeschäft (Technischer Service, Ersatzteile, Überholungen/ Reparaturen).
DVS Production: Die Serienfertigung/Systemlieferantenschaft von PKW- und Nutzfahrzeugkomponenten auf DVS Werkzeugmaschinen.
DVS Tools & Components: Die kundenindividuelle Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen und Schleifmitteln.
Das Jahr 2016 ist gekennzeichnet durch ein weltweites Wachstum von 2,8% (Branchenreport Deutschland/Commerzbank, 12/2016). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist differenziert pro Region verlaufen (Europa +1,5%, Deutschland +1,8 %, USA +1,5%). Wachstumstreiber waren unverändert Asien (+5,1%) insbes. China (+6,7%), wenn auch mit nachlassender Dynamik.
Der Weltmarkt für Werkzeugmaschinen entwickelte sich im Jahr 2016 leicht rückläufig. Nach Angaben des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) reduzierte sich die Weltproduktion in 2016 um 3% auf Mrd. EUR 67,7 (2015: Mrd. EUR 69,6). Weltgrößter Produzent von Werkzeugmaschinen in 2016 ist unverändert China mit Mrd. EUR 17,2 gefolgt von Deutschland (Mrd. EUR 11,2) und Japan (Mrd. EUR 11,1) und. Die deutsche Werkzeugmaschinenbranche blickt auf ein zufriedenstellendes Jahr 2016 zurück. Nach Angaben des VDW stiegen die Auftragseingänge im Werkzeugmaschinenbau in 2016 um 7%. Der Umsatz/die Produktion Gesamt (Maschinen, Ersatzteile, Reparaturen) erhöhte sich insgesamt um 1%. Jedoch zeigte sich eine unterschiedliche Entwicklung in den Segmenten Umformtechnik und Zerspanung. Für das für uns relevante Segment der Zerspanung verringerte sich der Umsatz/die Produktion in 2016 um 3 %. Die Gesamtproduktion liegt in 2016 mit Mrd. EUR 15,2 auf einem Rekordniveau. Dabei erhöhte sich die Produktion/der Umsatz im Inland um +7% während sich die Exporte (rd. Mrd. EUR 9,1) um 3% reduzierten.
Die Kapazitäten der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie waren in 2016 im Jahresdurchschnitt mit rd. 88% weiterhin gut ausgelastet. Die Reichweite des Auftragsbestands in der Werkzeugmaschinenindustrie bewegte sich in 2016 auf einem Niveau von rd. 6,9 Monaten.
Mit Mio. EUR 1.669 in 2016 ist der chinesische Markt mit Abstand das größte Exportland für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie, auch wenn sich die Exporte nach China in 2016 um 11% reduzierten. Auf den weiteren Plätzen in 2016 folgen die USA mit Mio. EUR 935 Exportvolumen (+9%) gefolgt von Italien (Mio. EUR 423), Polen (Mio. EUR 381 ), Frankreich (Mio. EUR 376), Österreich (Mio. EUR 330) und Tschechien (Mio. EUR 313). Von den 15 wichtigsten Exportländern Deutschlands im Werkzeugmaschinenbau verzeichneten in 2016 die Exporte nach Polen den größten Zuwachs mit 27%, den größten Rückgang zeigten Russland mit – 34% und die Türkei mit -20%.
Das Geschäftsjahr 2016 verlief für den DISKUS WERKE Konzern differenziert. Der Auftragseingang als auch der Umsatz liegen über Plan (+5% bzw. +4%). Das Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 8.445 rd. 36% unter dem Plan 2016 aufgrund Umsatzrückstand/Unterauslastung sowie Verlustsituation bei den Gesellschaften DISKUS Werke Schleiftechnik, Pittler T&S und Fröhlich CNC Produktion.
Der Konzern verzeichnete in 2016 einen Auftragseingang von TEUR 221.319. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von rd. 5%. Fast alle DVS Gruppengesellschaften konnten gute bis sehr gute Auftragseingänge in 2016 erzielen. Ausnahme mit deutlich zu geringen Auftragseingängen sind DISKUS WERKE Schleiftechnik und Fröhlich CNC Produktion. Der Auftragsbestand lag per 31.12.2016 bei TEUR 125.703, dies sind rd. 2% über Vorjahr. Mit diesem Auftragsbestand beträgt die Auftragsreichweite rd. 7 Monate im Durchschnitt und sichert eine gute Auslastung für 2017.
Im Geschäftsjahr 2016 konnte ein Umsatz von TEUR 218.440 erzielt werden. Der realisierte Umsatz liegt rd. 10% über dem Vorjahr. Der Exportanteil in 2016 liegt mit rd. 62% rd. 3 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau.
Die Situation in unseren Beschaffungsmärkten war in 2016 weitestgehend stabil und die Verfügbarkeit und Lieferzeiten bewegten sich bei den meisten Lieferanten in einem normalen Niveau.
In 2016 waren durchschnittlich 1.124 Mitarbeiter (Vj. 1.067) beschäftigt, davon 435 Angestellte (Vj. 416) und 689 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj. 651). Dies ist ein Aufbau gegenüber dem Vorjahr um 57 Mitarbeiter.
Innovationsfähigkeit schafft Vorsprung im Wettbewerb und ist somit Mittel zur Stärkung der Ertragskraft und Sicherung des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolges des DISKUS WERKE Konzerns. Die Forschung und Entwicklung leistet mit hoch qualifizierten Mitarbeitern einen wesentlichen Beitrag zur Absatzsicherung und –ausweitung auch auf neuen Märkten. Unter Einsatz modernster Verfahren und Technologien werden zusammen mit Kunden und Lieferanten bestehende Produkte, Prozesse und Dienstleistungen kontinuierlich weiterentwickelt und neue Lösungen erarbeitet. Highlights im Berichtsjahr 2016 waren die Markteinführung/Umsetzung unserer auf diversen Messen (GrindTec, IMTS, AMB) gezeigten Innovationen:
Darüber hinaus werden wir unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Markteinführung neuer Technologien und Maschinen konsequent fortführen.
Für die PITTLER T & S GmbH verlief das Geschäftsjahr 2016 wie folgt: Die Umsatzerlöse verringerten sich um 7% auf TEUR 19.388 (Vj. TEUR 20.855), ebenso reduzierten sich die Auftragseingänge im Berichtszeitraum auf nun TEUR 20.620 (Vj. TEUR 22.805). Die Gesellschaft weist ein negatives Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR -1.888 (Vj TEUR 105) aus bedingt durch eine sehr ungleichmäßige Auslastung sowie defizitär abgewickelte Projekte/Aufträge. Das Ergebnisniveau ist nicht zufriedenstellend. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt TEUR 19.950 (Vj. TEUR 14.715 ); das Eigenkapital verringerte sich auf TEUR 2.091 (Vj. TEUR 2.856). Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 10,5% (Vj. 19,4%).
Das Geschäftsjahr 2016 verlief für die Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH positiv, da Umsatz und Ergebnis gesteigert werden konnten. Der Umsatz erhöhte sich um 12,2% auf TEUR 18.617 (Vj. TEUR 16.591). Der Auftragseingang erhöhte sich um 11,7% auf TEUR 19.718 (Vj. TEUR 17.653). Der Jahresüberschuß vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 707 (Vj. TEUR 669). Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt TEUR 17.394 (Vj. TEUR 14.491 ), das Eigenkapital TEUR 5.225 (Vj. TEUR 5.000 ) und die daraus resultierende Eigenkapitalquote 30,0% (Vj. 34,5%).
Die BUDERUS-Schleiftechnik GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2016 mit TEUR 47.712 einen um 11,9% höheren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (Vj. TEUR 42.628). Die Auftragseingänge konnten mit TEUR 47.967 in 2016 (Vj. TEUR 45.283) im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesteigert werden. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung liegt bei TEUR 3.351 (Vj. TEUR 3.724). Das Ergebnis 2016 ist belastet durch hohe Nachlaufkosten für Projekte und planmäßige Aufstockung des Personals. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Jahresende 2016 TEUR 35.121 (Vj. TEUR 33.848). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 12.200 (Vj. TEUR 11.000). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 34,7% (Vj. 32,5%).
Die PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem deutlich höheren Umsatz und Ergebnis abgeschlossen; auch die Auftragseingänge haben sich deutlich erhöht. Die Umsatzerlöse stiegen um 10,1% auf TEUR 77.568 (Vj. TEUR 70.417). Die Auftragseingänge erhöhten sich um 20,6% auf TEUR 93.167 (Vj. TEUR 77.244). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 7.363 (Vj. TEUR 6.478). Die Bilanzsumme der Gesellschaft verringerte sich auf TEUR 51.765 (Vj. TEUR 54.575). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 20.087 (Vj. TEUR 17.944). Daraus leitet sich eine Eigenkapitalquote von 38,8% (Vj. 32,9%) ab.
Im Geschäftsjahr 2016 erhöhte sich der Umsatz der NAXOS-DISKUS Schleifmittelwerke GmbH gegenüber dem Vorjahr um 4,8% auf TEUR 16.007 (Vj. TEUR 15.278). Die Auftragseingänge haben sich um 6,1% auf TEUR 16.631 (Vj. TEUR 15.668) erhöht. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung konnte im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 316 gesteigert werden (Vj. TEUR 289). Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt bei TEUR 10.711 (Vj. TEUR 10.102), das Eigenkapital bei TEUR 6.615 (Vj. TEUR 6.515). Hieraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 61,8% (Vj. 64,5%).
Die Fröhlich CNC Produktion GmbH konnte im Geschäftsjahr 2016 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.300 (Vj. 12.164 TEUR) und Auftragseingänge in Höhe von TEUR 14.703 (Vj. TEUR 12.253) erzielen. Das Ergebnis vor Steuern ist deutlich negativ mit TEUR -2.285 (Vj. TEUR -212) aufgrund von Unterauslastung in der Radnabenproduktion als auch der Bestandsproduktion. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2016 TEUR 8.405 (Vj. TEUR 6.025). Bei einem Eigenkapital von TEUR 824 (Vj. TEUR 111) ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 9,8% (Vj. 1,8%).
Die DVS Production GmbH hat das Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen. Umsatz, Ergebnis und Auftragseingänge haben sich deutlich erhöht. Die Umsatzerlöse stiegen auf TEUR 13.036 (Vj. TEUR 11.717). Die Auftragseingänge erhöhten sich auf TEUR 12.980 (Vj. 11.717). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 1.902 (Vj. TEUR 1.106). Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich auf TEUR 15.942 (Vj. TEUR 14.655). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.500 (Vj. TEUR 3.500). Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 22,0% (Vj. 23,9%).
Für die DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH verlief das Geschäftsjahr 2016 nicht zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse verringerten sich um 15,9% auf TEUR 15.019 (Vj. TEUR 17.863) und auch die Auftragseingänge verminderten sich auf TEUR 11.590 (Vj. TEUR 14.112). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung ist deutlich negativ mit -1.984 TEUR (Vj. TEUR 335) bedingt durch Unterauslastung, hohe nachlaufende Kosten und umzugsbedingte Zusatzaufwendungen. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2016 TEUR 11.908 (Vj. TEUR 11.737). Bei einem Eigenkapital von TEUR 2.608 (Vj. TEUR 2.608) ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 21,9% (Vj 22,2%).
Neben den zuvor aufgeführten Gesellschaften gibt es noch weitere operative Unternehmen, die in den DISKUS WERKE AG Konzernabschluss einbezogen wurden. Hierzu zählen:
Die DVS-Technology GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von TEUR 8.660 (Vj. TEUR 6.296). Das Umsatzwachstum ist bedingt durch das Hochfahren eines Auftrags für einen neuen Großkunden. Die Werkzeugmaschinenbau Sinsheim GmbH weist in 2016 einen Umsatz in Höhe von TEUR 4.906 (Vj. TEUR 5.050) aus. Die Auftragseingangs- und Umsatz-Situation ist nicht zufriedenstellend, es fehlen vor allen Dingen Aufträge bei den Generalüberholungen. Die DVS Tooling GmbH erzielte im zweiten operativen Geschäftsjahr einen Umsatz von TEUR 4.030 (Vj. TEUR 1.794). Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und wir rechnen mit einem weiteren starken Wachstum in 2017 ff.
Im Geschäftsjahr 2016 konnte ein Umsatz von TEUR 218.440 (Vj. TEUR 199.154) erzielt werden. Der realisierte Umsatz liegt rd. 10% über dem Vorjahr.
Der Umsatz 2016 (2015) verteilte sich nach den 3 Geschäftsbereichen wie folgt:
| 2016 | 2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | |
| Umsatzerlöse | 218.440 | 97,8 | 199.153 | 93,8 |
| Bestandsveränderung | 2.764 | 1,2 | 12.777 | 6,0 |
| aktivierte Eigenleistungen | 2.182 | 1,0 | 477 | 0,2 |
| Betriebsleistung | 223.385 100,0 | 212.407 100,0 | ||
| sonstige betriebliche Erträge | 3.212 | 1,4 | 2.574 | 1,2 |
| Gesamtleistung | 226.598 101,4 | 214.981 101,2 | ||
| Materialaufwand | -100.274 | 44,9 | -98.437 | 46,3 |
| Personalaufwand | -66.635 | 29,8 | -62.147 | 29,3 |
| Abschreibungen | -9.502 | 4,3 | -9.346 | 4,4 |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | -38.742 | 17,3 | -31.047 | 14,6 |
| EBIT | 11.445 | 5,1 | 14.004 | 6,5 |
| Finanz- und Zinsergebnis | -3.000 | 1,3 | -3.146 | 1,5 |
| Ergebnis vor Steuern | 8.445 | 3,8 | 10.859 | 5,2 |
| Steuern | -3.367 | -1,5 | -3.283 | -1,5 |
| Jahresüberschuss | 5.078 | 2,3 | 7.576 | 3,6 |
Der DISKUS WERKE Konzern verzeichnete in 2016 eine Umsatzsteigerung von rd. 10% auf TEUR 218.440 während sich die Betriebsleistung um rd. 5% auf TEUR 223.385 erhöhte. Die Materialquote liegt in 2016 bei 44,9%, die Personalquote bei 29,8%. Operativ wurde ein EBIT (Earnings Before Interests and Taxes) von TEUR 11.445 erwirtschaftet; dies entspricht einer Marge von 5,1% (EBIT zu Betriebsleistung). Das Finanz- und Zinsergebnis enthält Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sowie den Zinssaldo und ist insgesamt negativ mit TEUR 3.000. Die Steuerposition enthält neben Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie sonstigen Steuern auch Steueraufwand/-ertrag aufgrund latenter Steuern auf Bewertungsunterschiede und Verbrauch ertragsteuerlicher Verlustvorträge. In 2016 erzielte der DISKUS WERKE Konzern ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 8.445 (Vj. TEUR 10.859). Insgesamt wird in 2016 ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.078 (Vj. TEUR 7.576) ausgewiesen.
Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 13.285 erwirtschaftet. Demgegenüber stehen Investitionen, überwiegend im Sachanlagevermögen i.H.v. TEUR 11.550. Im Saldo der Zahlungsströme erhöhte sich der Finanzmittelfonds um TEUR 3.429 auf TEUR 4.788 am 31.12.2016. Die Bankverbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.790 auf TEUR 63.963 zum 31.12.2016. Dies ist im Wesentlichen auf erhöhte Investitionen zurückzuführen.
Der DISKUS WERKE Konzern verfügte während des Geschäftsjahres 2016 über ausreichende Kreditlinien (inkl. Avalkredite), um allen fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und unverzüglich nachkommen zu können. Das Finanzmanagement unserer Konzerngesellschaften ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele skontiert zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die von den Kernbanken an die Konzerngesellschaften ausgereichten Kreditlinien waren in 2016 so bemessen, dass finanzielle Mittel jederzeit in ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt wurden.
Die Gesellschaft hat am 12.09.2016 eine neue strukturierte Betriebsmittel-Finanzierung (Club Deal) über Mio. EUR 50 mit einer Laufzeit bis zum 12.09.2021 mit ihren Kernbanken vorzeitig neu abgeschlossen. Die Ablösung erfolgte zum 28.09.2016. Diese Fazilität stellt uns ausreichende Betriebsmittellinien für die nächsten Jahre zur Verfügung mit angepassten Flexibilisierungsmöglichkeiten (Freie Linien, Auftragsfinanzierung, Factoring).
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 unechte Pensionsgeschäfte gemäß § 340b Abs. 3 HGB zur Optimierung des Working Capital abgeschlossen.
Der Vorstand sieht derzeit keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns stellt sich per 31.12.2016 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | |
| Aktiva | ||||
| Anlagevermögen | 88.744 | 38,7 | 87.286 | 40,0 |
| Umlaufvermögen | 135.497 | 59,0 | 125.250 | 57,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 526 | 0,2 | 501 | 0,2 |
| Latente Steuern | 4.896 | 2,1 | 5.051 | 2,3 |
| Bilanzsumme | 229.664 100,0 | 218.088 100,0 | ||
| Passiva | ||||
| Eigenkapital | 120.572 | 52,5 | 117.248 | 53,8 |
| Sonderposten | 1.033 | 0,4 | 1.522 | 0,7 |
| Rückstellungen | 19.899 | 8,7 | 17.641 | 8,1 |
| Verbindlichkeiten | 87.788 | 38,2 | 81.425 | 37,3 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 7 | 0,0 | 7 | 0,0 |
| Passive latente Steuern | 365 | 0,2 | 244 | 0,1 |
| Bilanzsumme | 229.664 100,0 | 218.088 100,0 |
Die Bilanzsumme zum 31.12.2016 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 11.576 erhöht auf TEUR 229.664. Auf der Aktivseite haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 2.693 reduziert während sich die Sachanlagen investitionsbedingt um TEUR 4.544 erhöht haben. Im Umlaufvermögen haben sich die Vorräte insgesamt um TEUR 3.803 erhöht im Wesentlichen begründet durch den Anstieg der fertigen Erzeugnisse und Waren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Stichtag 31.12.2016 um TEUR 1.185 erhöht. Dadurch ist das Umlaufvermögen insgesamt um rd. Mio. EUR 10 zum Stichtag gestiegen. Auf der Passivseite hat es folgende Veränderungen gegeben: Neben der Erhöhung der Rückstellungen um TEUR 2.258 sind die Bankverbindlichkeiten per 31.12.2016 mit TEUR 63.963 um TEUR 4.790 gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken auf 52,5% (Vj. 53,8%).
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite, Material-/Personalaufwandsquote (in Relation zur Betriebsleistung), Cash Flow und Kennzahlen zum Working Capital heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter hat sich in 2016 gesteigert auf TEUR 194 (Vj. TEUR 187). Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 3,9% (Vj. 5,5%). Die Materialaufwandsquote hat sich auf 44,9% (Vj. 46,3%) reduziert, während sich die Personalaufwandsquote auf 29,8% (Vj. 29,3%) leicht erhöht hat. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 11.550 und ist positiv. Die Kennzahlen zum Working Capital haben sich wie folgt entwickelt: die Anzahlungsquote (erhaltene Anzahlung zu Umsatz) ist mit 11% (Vj. 11%) stabil, während die Vorratsdauer (Vorräte zu Umsatz mal 365 Tage) mit 135 Tagen (Vj. 137 Tage) leicht verbessert wurde. Die Forderungsdauer (Forderungen zu Umsatz mal 365 Tage) hat sich auf 111 Tage (Vj.120 Tage) reduziert.
Für 2017 gehen wir von einem verbesserten gesamtwirtschaftlichen Umfeld aus. Wachstumsprognose aus 12/2016:
| 2016 - | 2017 - | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | erwartet | erwartet | |||
| Industrieländer | 1,7% | 1,3% | 1,2% | 1,9% | 2,1% | 1,5% | 1,7% | ||
| Deutschland | 3,6% | 0,4% | 0,1% | 1,6% | 1,7% | 1,8% | 1,3% | ||
| Europa | 1,5% | -0,6% | -0,4% | 0,9% | 1,6% | 1,5% | 1,5% | ||
| USA | 1,8% | 2,8% | 2,2% | 2,4% | 2,6% | 1,5% | 2,0% | ||
| Lateinamerika | 4,4% | 2,6% | 2,3% | 1,1% | -0,8% | -0,8% | 1,2% | ||
| Asien ohne Japan & China | 5,2% | 4,2% | 4,2% | 5,3% | 5,0% | 5,1% | 4,9% | ||
| Japan | -0,4% | 1,4% | 1,5% | -0,1% | 0,6% | 0,5% | 0,5% | ||
| China | 9,3% | 7,7% | 7,7% | 7,3% | 6,9% | 6,7% | 6,5% | ||
| Welt | 3,8% | 3,0% | 2,9% | 3,2% | 2,9% | 2,8% | 3,1% |
Quelle: Branchen-Report Deutschland/Commerzbank
Für 2017 erwartet die Commerzbank (oder auch der Internationale Währungsfonds (IWF)) ein leicht verbessertes weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,1 Prozent, in den Industrieländern von 1,7%. Zuversichtlich sind die Ökonomen bezüglich der Entwicklung in den Vereinigten Staaten mit einem BIP-Zuwachs von 2,0 Prozent. Die Wirtschaft der Euro-Zone soll vergleichsweise weniger nur um durchschnittlich 1,5 Prozent wachsen, während in Deutschland ein Wachstum von 1,3 % erwartet wird.
Verglichen mit früheren Jahren fällt das Wachstum in Asien und den Schwellen- und Entwicklungsländern heterogen aus. Für Japan wird ein Plus von 0,5 % prognostiziert. In der VR China wird mit einer weiteren Wachstumsverlangsamung (+ 6,5 %) gerechnet. In Russland und Brasilien wird mit einer weiteren schwierigen gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2017 gerechnet.
Der VDW geht in seiner Prognose für 2017 davon aus, dass sich die Auftragseingänge auf hohem Niveau stabilisieren und die Produktion/der Umsatz um 3% auf ein Niveau von rd. 15,6 Mrd. EURO wächst.
Neben einer Budgetplanung erstellt der DISKUS WERKE Konzern eine Mittelfristplanung für drei Jahre (2017 – 2019). Hier wurde von einem moderaten Marktwachstum (+ 3% für die Jahre 2018 und 2019) ausgegangen. Wir erwarten in den Planjahren keine drastischen Marktrückgänge oder -verwerfungen.
Der DISKUS WERKE Konzern plant Auftragseingänge für das Gesamtjahr 2017 in Höhe von TEUR 225.000. Dies liegt rd. 2% über dem hohen Niveau in 2016. Für das Jahr 2017 beträgt das Umsatzziel TEUR 220.000 (+ 1%), wodurch der Auftragsbestand auf einem hohem Niveau bleibt. Der geplante Umsatz 2017 ist durch den hohen Auftragsbestand der Werkzeugmaschinenfirmen sowie das Hochfahren neuer Produktionsaufträge im Geschäftsbereich DVS Production abgesichert. Für das Jahr 2017 planen wir mit einer deutlich verbesserten Rentabilität, da ein turn-around in den drei Verlustgesellschaften aus 2016 geplant ist.
Auf den für uns relevanten Beschaffungsmärkten planen wir mit einer stabilen Situation in 2017 (Preise und Lieferzeiten). Ein Preiserhöhungsdruck ist nur bedingt gegeben. Die Jahresgespräche für 2017 sind geführt und wir können für 2017 von einer in vielen Fällen stabilen Preissituation ausgehen. Preiserhöhungsforderungen konnten wir überwiegend abwehren und nur in Einzelfällen mussten wir moderate Preisanpassungen zwischen 1-2% akzeptieren. Der Preiserhöhungsforderungen haben sich in Q1 2017 erhöht.
Die Personalplanung sieht vor, die Stammbelegschaft in 2017 um weitere 50 Mitarbeiter aufzustocken. Dies betrifft im Wesentlichen unsere Serienproduktion am Standort Krauthausen bedingt durch feste neue Aufträge. Daneben werden wir uns in diversen DVS Firmen punktuell verstärken z.B. im Vertrieb, Service. Unverändert sollen Flexibilisierungsmöglichkeiten im Bereich altersbedingt freiwerdender Stellen, Leiharbeitereinsatz, Befristung von Arbeitsverträgen und Arbeitszeit weiter genutzt werden. Die hohe Ausbildungsquote wird beibehalten.
Insgesamt sind für 2017 hohe Investitionen in das Sachanlagevermögen i.H.v. TEUR 6.497 geplant. Dies betrifft im Wesentlichen die Fertigstellung der Erweiterungsinvestitionen am Standort Eschwege (Präwema, DVS Innovation) als auch den Standort Aßlar (BUDERUS Schleiftechnik: Erweiterung, Sanierung Verwaltung). Daneben investieren wir kontinuierlich in Rationalisierungsinvestitionen in neue Maschinen für die eigene mechanische Fertigung sowie in Erweiterungsinvestitionen im Geschäftsbereich Werkzeuge.
Insgesamt erwarten wir in 2017 einen positiven Geschäftsverlauf mit einem leichten Wachstum von 1-2%. Der geplante Auftragseingang beträgt Mio. EUR 225, der Umsatz liegt bei Mio. EUR 220. Die Umsatzrendite (EBIT zu Umsatz) wollen wir verbessern auf rd. 7%.
Ein fundierter Ausblick für das Jahr 2017 mit Chancen und Risiken fällt angesichts des guten Auftragsbestandes relativ leicht. Die Entwicklung hängt naturgemäß von der weiteren Stabilität der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab, wobei insbesondere die internationale Automobilindustrie mit Investitionen in Asien und Amerika als Zugpferd agiert. Das gesamtwirtschaftliche Marktumfeld ist für den DISKUS WERKE Konzern als Sondermaschinenbauer insbesondere aufgrund der Schulden-/ Euro-Krise und der geopolitischen Krisenherde über das Jahr 2016 hinaus herausfordernd, es bietet jedoch auch viele neue Chancen nicht zuletzt durch Markt- und Wettbewerbsbereinigungen. Wir wollen mit neuen/weiterentwickelten Produkten von der anhaltenden Investitionsphase profitieren und erwarten, dass wir die Umsatz- und Ergebnisziele in 2017 erreichen können. Die Chancen/Risiken in 2017 haben wir untergliedert in die Kategorien Markt, Technologie, Beschaffung, Fertigung, Entwicklung und finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken. Die Gesellschaft hat ein systematisches und effizientes Risikomanagementsystem installiert. Wichtiges Steuerungsinstrument ist dabei ein umfangreiches, standardisiertes Monats- und Quartalsberichtswesen.
Für 2017 wird von einem wahrscheinlich verbesserten konjunkturellen Branchenumfeld ausgegangen. Sollte entgegen allen Branchendaten und unseren Erwartungen während des Jahres 2017 erneut eine Krise mit drastischen Rückgängen einsetzen, so ist das Unternehmen darauf vorbereitet, Kapazitäten und Ressourcen flexibel anzupassen. So arbeiten die DVS Gesellschaften mit befristet Beschäftigten, die in der Regel übernommen werden, Leiharbeitnehmern und sonstigen zugekauften Leistungen ("verlängerte Werkbank"). Auch für dieses "Worst Case" -Szenario gehen wir nicht davon aus, in eine bestandsgefährdende Finanz- und Ertragslage zu kommen, was entsprechende Sensitivitätsanalysen unserer Kostenstrukturen belegen.
Wir sehen keine negativen Auswirkungen durch den "VW-Dieselgate"-Skandal oder den BREXIT. Die VW Gruppe gehörte in den letzten Jahren immer zu unseren Top-Kunden. Auch wenn die Investitionsbereitschaft in der VW Gruppe oder im UK zurückgeht, denken wir dies durch andere OEM (Original Equipment Manufacturer) und Zulieferkunden, wie in der Vergangenheit auch, kompensieren zu können.
Die Unternehmen der DVS TECHNOLOGY GROUP produzieren und vertreiben Präzisionswerkzeugmaschinen und Werkzeuge mit zugesagten Leistungs- und Qualitätsparametern. Denkbar ist, dass zugesagte Parameter nicht eingehalten werden können, es dadurch zu Garantieleistungen und Pönalen kommt oder womöglich Aufträge rückabgewickelt werden müssen. Aufgrund der hohen technologischen Kompetenz in den Konzerngesellschaften, der Qualifikation der Mitarbeiter und der langjährigen Erfahrung mit den Produktprogrammen der Gesellschaften erachten wir dieses Risiko als recht unwahrscheinlich. Bei Auftragsannahme wird u.a. eine technologische Risikobeurteilung vorgenommen. Pönalen mussten in der Vergangenheit nur in Einzelfällen gezahlt werden und die Garantieleistungen bewegten sich in einem normalen Rahmen.
Risiken auf der Beschaffungsseite bestehen zum einen im Ausfall von strategischen Lieferanten oder Lieferengpässe durch überlange Liefertermine, die die pünktliche Auslieferung der Produkte verzögern könnte. Wir versuchen Lieferengpässe zu vermeiden durch eine vorausschauende, frühzeitige Disposition und eine gruppenweite Lagerhaltungsstrategie kritischer Komponenten. Wir sind glücklicherweise kaum von einzelnen kritischen Lieferanten abhängig und haben oft mehrere gleichwertige Lieferanten, so dass der Ausfall eines Lieferanten mit negativen Konsequenzen für unsere Lieferkette recht unwahrscheinlich ist. Weiterhin besteht in der DVS TECHNOLOGY GROUP ein Leistungsverbund zwischen den Einzelgesellschaften und ein Großteil der mechanischen Schlüsselkomponenten wird in der Gruppe gefertigt.
Die Auslastung unserer Produktion wollen wir weiterhin durch konsequentes Insourcing absichern. Daneben nutzen wir bei Bedarf auch externe Kapazitäten. Die derzeitige Marktlage verlangt immer schnellere und stärkere Anpassungen durch schwankende Kapazitätsbedarfe und extreme Lieferzeitanforderungen. Dem begegnen wir mit unserer flexiblen Arbeitszeitregelung sowie weiteren Flexibilisierungsmöglichkeiten. Die Produktivität und Qualität der eigenen Fertigung soll weiter gesteigert werden. Denkbar wäre, dass die Fertigung der DVS TECHNOLOGY GROUP technologisch und/oder wirtschaftlich nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Dieses Risiko erachten wir als recht unwahrscheinlich an, da die Gesellschaften mit eigener Fertigung ihre Kapazitäten am Markt anbieten und seit Jahren Drittkunden haben, die Firmen seit Jahrzehnten über ein eigenes Fertigungsknow how und qualifizierte Mitarbeiter verfügen und permanent in die neuesten Technologien/Maschinen investiert wird. Der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften wird seit Jahren durch unsere eigene Ausbildung unterstützt.
Denkbar wäre, dass Maschinen der DVS TECHNOLOGY GROUP kopiert werden oder Wettbewerber leistungsfähigere Maschinen in den Markt bringen. Dieses Risiko erachten wir als sehr unwahrscheinlich, da die Konzerngesellschaften in definierten Marktnischen tätig sind mit hohen Eintrittsbarrieren. Weiterhin versucht die DVS TECHNOLOGY GROUP durch kontinuierliche Weiterentwicklung des Maschinenprogramms und hohe Entwicklungsaufwendungen seinen technologischen Vorsprung zu halten und auszubauen.
Im Rahmen der Planung werden Szenarien durchgerechnet, um Risiken in den Bereichen Preisänderungen, Kapitalbindung und Liquidität abzubilden. Der Konzern verfügt über ein robustes Geschäftsmodell mit hoher Planungssicherheit aufgrund der hohen Vorlauf- und Lieferzeiten im Sondermaschinenbau. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken sehen wir als sehr unwahrscheinlich an. Die Gesellschaft ist von Währungsrisiken weitestgehend nicht betroffen, da grundsätzlich in Euro fakturiert wird. Die Gesellschaft hat zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken Zins-swaps abgeschlossen. Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen im Anhang zum Konzernabschluss angeführt.
Die Zuversicht im Markt und der Nachholbedarf an Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen ist nach unserer Einschätzung in unserer Hauptkundengruppe, der Automobilindustrie und deren Zulieferer, nach wie vor ungebrochen. Auch in anderen für uns wichtigen Abnehmerbranchen wie z.B. Allgemeiner Maschinenbau ist die Nachfragesituation intakt. Die Entwicklung in der Automobilbranche wird je nach Region und Fahrzeugsegment unterschiedlich ausfallen. China wird sehr wahrscheinlich weiter wachsen auf hohem Niveau, wenn auch etwas abgeschwächt. In Europa ist eine moderate Entwicklung wahrscheinlich, wobei sich die Marktentwicklung seit 2015 insbesondere in den südeuropäischen Ländern deutlich verbessert hat. In den USA wird in unseren Marktsegmenten seit 2012 und recht wahrscheinlich auch weiterhin verstärkt investiert.
Am Markt ist der Trend zur Forderung nach immer kürzeren Lieferzeiten ungebrochen. Dies läuft konträr zur Auftrags- und Beschaffungssituation vieler Wettbewerber, die lange Lieferzeiten und eine schlechte Liefertreue haben können. Die Preisqualität ist stabil. Durch unsere hohe eigene Wertschöpfungstiefe in der DVS TECHNOLOGY GROUP und nur in einigen Bereichen moderat gestiegene Beschaffungspreise sowie eine effiziente Auftragsabwicklung können wir Kostensteigerungen wahrscheinlich weitestgehend kompensieren.
Der aktuelle Auftragsbestand und die damit verbundenen Liefertermine sichern uns eine gute Auslastung in 2017 und teilweise bis in das Jahr 2018 hinein. Die Projektanfragen und Auftragseingänge insbesondere in der Automobilindustrie sehen wir unverändert positiv in allen Regionen.
Die DVS TECHNOLOGY GROUP konnte neue Kunden in Nordamerika und China gewinnen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Neuaufträge in den nächsten Monaten in 2017 entwickeln werden. Der VDW sieht in 2017 die Auftragseingänge auf einem hohen Niveau und ein Wachstum in der Produktion von 3%. Wir sehen z.Zt. nur recht unwahrscheinlich einen drastischen Rückgang oder Einbruch in den Auftragseingängen.
Seit Jahren erarbeitet die DVS TECHNOLOGY GROUP in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden Konzepte, die speziell auf die gestellten Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Hierdurch wird die bestehende Produktpalette ständig weiterentwickelt. Z.B. ist das PRÄWEMA-Leistungshonen das Resultat einer kontinuierlichen Entwicklung, die sich am Markt durchgesetzt hat und zwischenzeitlich als neuer Standard etabliert ist. Durch gemeinsame Forschung und Entwicklung mit Kunden und Werkzeuglieferanten konnten die Werkzeugstandzeiten in den letzten Jahren weiter erhöht und die Bearbeitungszeiten verkürzt werden. Getriebe, in denen Zahnräder dieser Qualität laufen, sind deutlich geräuschärmer. Aktuelle Innovationen der DVS TECHNOLOGY GROUP sind z.B. die weiterentwickelte Honmaschine mit neuen Anwendungen (VarioDressing, Messtechnik), Werkzeuge, die Technologie Wälzschälen und der neue Maschinentyp UGrind. Ziel der DVS TECHNOLOGY GROUP ist es, den technologischen Vorsprung in unseren Marktnischen zu halten und auszubauen.
Der Boom im Maschinenbau und insbes. in der Werkzeugmaschinenbaubranche hatte in der Vergangenheit zu teilweise dramatisch verlängerten Lieferzeiten geführt. Allerdings hat sich die Situation im Beschaffungsmarkt seit 2012/13 deutlich entspannt und die Lieferzeiten haben sich normalisiert. Der Preiserhöhungsdruck hat abgenommen, jedoch in Q1 2017 angezogen. Wir gehen davon aus, Preiserhöhungen für 2017 in vielen Fällen wahrscheinlich abwehren zu können. Die Beschaffungsstrategie ist für unsere Sondermaschinen aufgrund hoher Qualitäts- und Lieferzeitanforderungen sowie niedriger Stückzahlen überwiegend lokal. Weiterhin fertigen wir fast alle mechanischen Schlüsselkomponenten unserer Maschinen in der eigenen Firmengruppe. Auch der Werkzeugbedarf wird zunehmend über die Gesellschaften der DVS TECHNOLOGY GROUP abgedeckt, was die Wettbewerbsfähigkeit verbessert (Technologie, Kosten).
Die Unternehmensplanung 2017, die im Dezember 2016 verabschiedet wurde, mit einem Auftragseingang von Mio. EUR 225 und einem Umsatz von Mio. EUR 220 und einer Rentabilität auf hohem Niveau erachten wir als anspruchsvolles, jedoch sehr wahrscheinliches Szenario. Sollten in einem positiven Szenario die anstehenden Projekte alle kurzfristig und zu unseren Gunsten entschieden werden, so ist der Konzern aufgrund der aufgebauten Stammbelegschaft und der Möglichkeit von Kapazitätserweiterungen in der DVS TECHNOLOGY GROUP oder außerhalb der Gruppe durchaus in der Lage einen noch höheren Umsatz in 2017 zu realisieren. Bereits in den vergangenen Jahren wurde in erheblichem Umfang auf den Leistungsverbund und Kapazitäten innerhalb der DVS TECHNOLOGY GROUP als auch außerhalb bei Dritten ("verlängerte Werkbank") zurückgegriffen. Dies werden wir auch in 2017 nutzen.
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Aussichten für den deutschen Werkzeugmaschinenbau in 2017 sind positiv, da die Auftragsbestände sehr hoch sind und wir nicht mit einem drastischen Rückgang oder Einbruch bei den Auftragseingängen rechnen. Der VDW rechnet mit einem Auftragseingang auf hohem Niveau und einer Produktionssteigerung von 3%. Unser konsolidierter Auftragsbestand per 31.12.2016 in Höhe von rd. Mio. EUR 126 und den damit verbundenen Lieferterminen sichern uns eine gute Auslastung für 2017. In den ersten 3 Monaten 2017 haben wir einen guten Auftragseingang i.H.v. Mio. EUR 59,8 erzielen können. Dies liegt rd. 6% über unserer Planung. Unsere Unternehmensplanung 2017, die im Dezember 2016 verabschiedet wurde, zielt darauf ab, einen Auftragseingang von Mio. EUR 225 sowie einen Umsatz in 2017 von Mio. EUR 220 zu erwirtschaften. Das Ergebnis vor Steuern soll bei rd. Mio. EUR 13 liegen. Aus heutiger Sicht ist dies ein anspruchsvolles, jedoch sehr wahrscheinliches Szenario. Sollte die positive Investitionshaltung unserer Kunden entgegen der Branchenerwartungen und unserer Erwartungen in 2017 drastisch einbrechen, so ist das Unternehmen darauf vorbereitet, Kapazitäten und Ressourcen flexibel anzupassen. Auch für dieses "Worst Case"- Szenario gehen wir nicht davon aus, in eine bestandsgefährdende Finanz- und Ertragslage zu kommen. Die Gesellschaft ist weitgehend abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der von ihr bearbeiteten Branchen und Märkte. Die DVS TECHNOLOGY GROUP ist in definierten Marktnischen des Sondermaschinenbaus tätig, wobei die Markteintrittsbarrieren hoch sind. Hinzuweisen bleibt auf die Risiken, die sich aus dem Verhalten und der Entwicklung von Wettbewerbern ergeben können, der weiteren Entwicklung der Schulden-/Eurokrise und der geopolitischen Krisenherde sowie der Marktentwicklung in China, USA und Russland.
Die Geschäftsführung sieht derzeit keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken. Wir beurteilen deshalb die Entwicklung des Unternehmens für 2017 als positiv.
Die DISKUS WERKE AG hat einen Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2016 nach § 312 AktG erstellt. Nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren, erhielten die Unternehmen des DISKUS WERKE Konzerns bei jedem in diesem Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäfte eine angemessene Gegenleistung und wurden durch die in dem Bericht angegebenen getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt.
Frankfurt am Main, den 04. Mai 2017 Vorstand der DISKUS WERKE AG
Josef Friedrich Preis Axel Loehr Bernd Rothenberger Vorsitzender
| A K T I V A | 31.12.2016 | 31.12.2015 | P A S S I V A | 31.12.2016 | 31.12.2015 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | TEUR | A. | Eigenkapital | TEUR | ||||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | I. | Gezeichnetes Kapital | 25.000 | 25.000 | ||||
| 1. Selbst geschaffene gew erbliche Schutzrechte und |
II. | Kapitalrücklage | 50.638 | 50.638 | |||||
| ähnliche Rechte und Werte | 1.758 | 1.735 | III. | Gew innrücklagen |
|||||
| 2. Entgeltlich erw orbene Konzessionen, gew erbliche |
1. Gesetzliche Rücklage | 586 | 586 | ||||||
| Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 58 | 115 | 2. Andere Gew innrücklagen |
460 | 460 | ||||
| 3. Geschäfts- oder Firmenw ert |
26.796 | 29.454 | IV. | Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | 64 | 86 | |||
| 28.612 | 31.305 | V | Konzernbilanzgew inn/-verlust |
23.864 | 23.327 | ||||
| II. | Sachanlagen | VI. | Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter | 19.960 | 17.152 | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten | 120.572 | 117.248 | |||||||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken32.437 | 25.435 | ||||||||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 15.052 | 16.227 | |||||||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung4.572 | 4.215 | B. | Sonderposten | 1.033 | 1.522 | ||||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.389 | 3.029 | |||||||
| 53.450 | 48.906 | C. | Rückstellungen | ||||||
| III. | Finanzanlagen | 1. Rückstellungen für Pensionen und | |||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 162 | ähnliche Verpflichtungen | 2.459 | 2.586 | ||||
| 2. Assoziierte Unternehmen | 6.682 | 6.913 | 2. Steuerrückstellungen | 2.824 | 950 | ||||
| 6.682 | 7.075 | 3. Sonstige Rückstellungen | 14.616 | 14.104 | |||||
| B. | Umlaufvermögen | 19.899 | 17.641 | ||||||
| I. | Vorräte | D. | Verbindlichkeiten | ||||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 24.346 | 22.796 | 1. Verbindlichkeiten gegenüber | ||||||
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 30.271 | 28.481 | Kreditinstituten | 63.963 | 59.173 | ||||
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 24.357 | 23.433 | 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||||||
| 4. Geleistete Anzahlungen | 1.776 | 265 | Leistungen | 15.499 | 15.209 | ||||
| 5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | -24.467 | -22.497 | 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen | ||||||
| 56.282 | 52.479 | Unternehmen | 237 | 154 | |||||
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unter | |||||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 66.502 | 65.317 | nehmen mit denen ein Beteiligungs | ||||||
| 2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | 97 | 101 | verhältnis besteht | 36 | 213 | ||||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit | 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 8.053 | 6.676 | ||||||
| denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 303 | 166 | davon aus Steuern TEUR 2.207 (TEUR 1.736) | ||||||
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 4.879 | 3.140 | davon im Rahmen der | ||||||
| 71.781 | 68.724 | sozialen Sicherheit TEUR 11 (TEUR 15) | |||||||
| III. | Wertpapiere | 22 | 24 | 87.788 | 81.425 | ||||
| IV. | Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, | E. | Rechnungsabgrenzungsposten | 7 | 7 | ||||
| Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 7.412 | 4.023 | F. | Passive latente Steuern | 365 | 244 | |||
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 526 | 501 | ||||||
| D. | Aktive latente Steuern | 4.896 | 5.051 | ||||||
| 229.664 | 218.088 | 229.664 | 218.088 |
| 01.01.2016- | 01.01.2015- | |
|---|---|---|
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |
| TEUR | TEUR | |
| 1 . Umsatzerlöse | 218.440 | 199.153 |
| 2 . Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen | ||
| und unfertigen Erzeugnissen | 2.764 | 12.777 |
| 3 . Andere aktivierte Eigenleistungen | 2.182 | 477 |
| 4 . Sonstige betriebliche Erträge | 3.212 | 2.574 |
| davon aus Kursgewinnen T€ 21 (T€ 71) | ||
| 5 . Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und für | ||
| bezogene Waren | 82.400 | 82.473 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 17.874 | 15.964 |
| 6 . Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 55.773 | 51.942 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversor- | ||
| gung und Unterstützung, | 10.862 | 10.205 |
| davon für Altersversorgung T€ 297 (T€ 361) | ||
| 7 . Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlage- | ||
| vermögens und Sachanlagen | 9.502 | 9.346 |
| 8 . Sonstige betriebliche Aufwendungen | 38.742 | 31.047 |
| davon aus Kursverlusten T€ 15 (T€ 19) | ||
| 9 . Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 120 | 155 |
| 10 . Zinsen und ähnliche Erträge | 24 | 30 |
| davon aus der Abzinsung T€ 1 (T€ 1) | ||
| 11 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 3.144 | 3.331 |
| davon aus der Aufzinsung T€ 105 (T€ 122) | ||
| 12 . Ergebnis vor Steuern | 8.445 | 10.859 |
| 13 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||
| a) Laufender Steueraufwand | 3.006 | 1.699 |
| b) Latenter Steueraufwand/-ertrag | 276 | 1.451 |
| 14 . Ergebnis nach Steuern | 5.163 | 7.709 |
| 15 . Sonstige Steuern | 85 | 133 |
| 16 . Konzernjahresüberschuss | 5.078 | 7.576 |
| 17 . Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn/Verlust (-) | 2.508 | 964 |
| 18 . Konzerngewinn | 2.570 | 6.612 |
| 19 . Gewinnvortrag Vorjahr | 23.327 | 17.683 |
| 20 . Ausschüttung der Muttergesellschaft | 2.032 | 968 |
| 21 . Konzernbilanzgewinn |
23.864 | 23.327 |
Diskus Werke AG, Sitz in Frankfurt Amtsgericht: Frankfurt am Main Handelsregisternummer: HRB 6617
Mutterunternehmen ist die DISKUS WERKE AG, Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main in der Abteilung B unter der Nummer 6617. Der Konzernabschluss für das Jahr 2016 der DISKUS WERKE AG und ihrer Tochterunternehmen, im Folgenden auch als "wir" oder "das Unternehmen" bezeichnet, wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Grundsätzen ermittelt. Die Ausweisstetigkeit wurde grundsätzlich gewahrt. Die Umsatzerlöse sind nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da diese durch die Neudefinition gem. § 277 Abs. 1 HGB n.F. erheblich ausgeweitet wurden. Bei der Anwendung des § 277 Abs. 1 in der Fassung des BilRUG bereits im Vorjahr, hätte sich ein als Umsatzerlöse auszuweisender Betrag in Höhe von TEUR 199.330 ergeben. Das Geschäftsjahr aller einbezogenen Konzerngesellschaften entspricht dem Kalenderjahr.
Neben der DISKUS WERKE AG werden in den Konzernabschluss alle wesentlichen Unternehmen einbezogen, bei denen die DISKUS WERKE AG unmittelbar oder mittelbar über die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik so zu bestimmen, dass die Gesellschaften des Konzerns aus der Tätigkeit dieser Unternehmen (Tochterunternehmen) Nutzen ziehen. Eine Einbeziehung beginnt grundsätzlich zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht, sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Der Konsolidierungskreis hat sich im Geschäftsjahr geändert, aber die Vergleichbarkeit der aufeinander folgenden Konzernabschlüsse ist nur unwesentlich beeinträchtigt worden. Daher kann auf zusätzliche Angaben gem. § 294 Abs. 2 HGB verzichtet werden. Der Konsolidierungskreis des Berichtszeitraums ist in folgender Abbildung dargestellt:
Konzernabschluss für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016
Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen, die nicht einbezogen werden, aber auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird, werden nach der Equity-Methode gem. § 312 Abs. 1 Nr. 2 HGB bewertet. Andere Beteiligungen mit widerlegter Assoziierungsvermutung werden nicht konsolidiert. Sie werden mit ihren historischen Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Zeitwerten im Konzernabschluss ausgewiesen. Im Konzernabschluss werden die folgenden Tochtergesellschaften vollkonsolidiert:
| Name der einbezogenen Gesellschaft | Sitz | Anteilsbesit |
|---|---|---|
| 1 DISKUS WERKE AG | Frankfurt/Main | z Quote in % |
| 2 DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH | Dietzenbach | 100,00 |
| 3 PITTLER T & S GmbH | Dietzenbach | 100,00 |
| 4 Diskus-PITTLER Grundstücksgesellschaft mbH | Dietzenbach | 80,00 |
| 5 Diskus Erste Grundstücksgesellschaft mbH | Dietzenbach | 80,00 |
| 6 Diskus Zweite Grundstücksgesellschaft mbH | Dietzenbach | 80,00 |
| 7 Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH | Schwalmstadt | 100,00 |
| 8 Günter Rothenberger Industries GmbH | Dietzenbach | 74,90 |
| 9 BUDERUS - Schleiftechnik GmbH | Aßlar | 94,80 |
| 10 PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH | Eschwege | 100,00 |
| 11 NAXOS-DISKUS Schleifmittelwerke GmbH | Butzbach | 100,00 |
| 12 DVS-Technology GmbH | Krauthausen | 93,08 |
| 13 DVS Production GmbH | Krauthausen | 100,00 |
| 14 DVS Technology Europe GmbH | Sinsheim | 100,00 |
| 15 HEID Beteiligungs GmbH | Krauthausen | 100,00 |
| 16 HEID Magdeburg Grundstücksverwaltung GmbH & | Krauthausen | 100,00 |
| Co. KG 17 Maschintec Produktion GmbH |
Krauthausen | 100,00 |
| 18 Grundstücksverwaltung Krauthausen GmbH | Krauthausen | 63,61 |
| 19 Werkzeugmaschinenbau Sinsheim GmbH | Sinsheim | 90,00 |
| 20 DVS Innovation GmbH | Eschwege | 100,00 |
| 21 CABORUNDUM -DILUMIT Schleiftechnik GmbH | Düsseldorf | 100,00 |
| 22 DVS Asia Co., Ltd. | Hong Kong | 100,00 |
| 23 Fröhlich CNC Produktion GmbH | Kürnbach | 75,00 |
| 24 DVS Tooling GmbH | Dietzenbach | 51,00 |
| 25 DVS Technology America Inc. | Plymouth (USA) | 100,00 |
| 25 DVS Universal Grinding GmbH | Dietzenbach | 100,00 |
| 26 DVS Tools & Components GmbH | Dietzenbach | 100,00 |
Mit Gesellschaftsvertrag vom 13.06.2016 wurde die DVS Universal Grinding GmbH gegründet und am 11.07.2016 ins Handelsregister eingetragen. Mit Beschluss vom 23.12.2016 wurden 51% der DVS Tooling GmbH von der Diskus Werke AG an die DVS Tools & Components GmbH (ehemals Seeger Verwaltungsges.mbH) verkauft.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Soweit die Anschaffungskosten für die Beteiligung deren neubewerteten Eigenkapitalanteil übersteigt, entsteht ein aktivischer Unterschiedsbetrag, der als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen bilanziert wird. Beruht ein aktivischer Unterschiedsbetrag auf Verlusten, die zwischen dem Erwerbszeitpunkt und der Erstkonsolidierung entstanden sind, erfolgt eine Verrechnung mit den Gewinnvorträgen. Ein passiver Unterschiedsbetrag wird, soweit er den Zeitwerten der monetären Vermögensgegenständen zugrunde lag, planmäßig über die durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst und unter dem Posten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte im Konzern beträgt nach bisherigen Bewertungsgrundsätzen zwischen 5 und 20 Jahre. Für die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital wird in der Konzernbilanz gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten ausgewiesen. Der bilanzierte Ausgleichsposten beinhaltet sowohl die aus der Anwendung der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB resultierenden Anteile der anderen Gesellschafter am Eigenkapital als auch grundsätzlich die nach dem Posten Jahresüberschuss in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesenen, anderen Gesellschaftern zuzurechnenden Gewinne und Verluste.
Sämtliche Forderungen und Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.
Ergebnisse zwischen den Tochtergesellschaften wurden eliminiert, soweit sie wesentlich waren. Die Zwischenergebniseliminierung war im Wesentlichen auf Gewinne aus der konzerninternen Veräußerung von immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Fertigerzeugnissen vorzunehmen.
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit dem auf sie entfallenden Materialaufwand und sonstige betrieblichen Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB nicht angewendet.
Die Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, welches zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wird, zu Devisenkassamittelkurs am Konzern-Abschlussstichtag umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung ausgewiesen.
Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde wie im Vorjahr in tausend Euro aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden an die einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der DISKUS WERKE AG angepasst. Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Unternehmen werden nach den für den DISKUS WERKE Konzern einheitlich geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Die Konzernvorräte und das Anlagevermögen bereinigen wir um Zwischenergebnisse. Ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge unterliegen der Abgrenzung latenter Steuern.
Die immateriellen Anlagenwerte und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und auf Basis der erwarteten Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Der Abschreibungsberechnung liegen bis zu fünfzehn Jahre bei technischen Anlagen und Maschinen und überwiegend drei bis acht Jahre bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zugrunde. Soweit den Gegenständen des Sachanlagevermögens am Bilanzstichtag dauernde niedrigere Werte beizulegen waren, wurden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Nicht konsolidierte Anteile an verbundenen Unternehmen sowie sonstige Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. im Falle einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte, im Wesentlichen entgeltlich erworbene Vertriebsrechte, Kundenkarteien und Software, werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Forschungskosten sind als laufender Aufwand der Periode erfasst. Entwicklungskosten wurden, soweit die tatbestandsmäßigen Voraussetzungen erfüllt waren, als immaterielle Vermögensgegenstände zu Anschaffungskosten bzw. als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände zu Herstellungskosten i.H.v. TEUR 2.656 angesetzt und auf Basis der erwarteten Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. als laufender Aufwand der Periode erfasst. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie planmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens der Fertigung.
Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Einzelkosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie planmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens der Fertigung. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch Abwertungen berücksichtigt.
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Forderungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden in angemessenem Umfang Wertberichtigungen gebildet. Niedrige und unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisen-Mittelkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung zum Abschlussstichtag berücksichtigt.
Bargeldbestände sowie Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisen-Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Aktive und passive latente Steuern werden für zu erwartende Steuerminderungen und für zu erwartende Steuermehrbelastungen nachfolgender Geschäftsjahre angesetzt, sofern sie aus unterschiedlichen Wertansätzen einzelner Bilanzposten resultieren. Grundsätzlich können sich diese Bewertungsunterschiede zwischen der nationalen Steuerbilanz und der nationalen Handelsbilanz, der konzerneinheitlich bewerteten Bilanz und der nationalen Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen und sogenannten "Tax Credits" ergeben. Auf temporäre Differenzen in Verbindung mit Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen wurden keine latenten Steuern gebildet. Buchungen latenter Steuern auf Konzernebene erfolgen grundsätzlich unter Ansatz des Konzernsteuersatzes von 30 % bzw. 15 % bei Grundstücksgesellschaften.
Den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Als Berechnungsgrundlagen der Pensionsrückstellungen dienten die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck bei Anwendung eines Rechnungszinsfusses von 4,01% (Vj. 3,89 %) in der Projected Unit Credit Method, die erwartete Kostensteigerung liegt zwischen 0,5-1,0 % p.a. Im Konzern wurde von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Die aus der BilMoG-Umbewertung der Pensionsrückstellungen resultierende Unterdeckung wird bis zum 31.12.2024 jährlich zu mindestens einem
Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen zugeführt, der nicht ausgewiesene Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 200 (Vj. TEUR 246). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinsen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 187. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und betreffen überwiegend Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Altersteilzeitverpflichtungen, Gewährleistungsverpflichtungen, noch zu erbringende Montageleistungen, ausstehende Rechnungen, Konventionalstrafen für verspätete Maschinenlieferungen sowie Verpflichtungen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung. Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB (Deckungsvermögen) mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 73 wurden mit Altersteilzeitverpflichtungen mit einem Erfüllungsbeitrag in Höhe von TEUR 137 verrechnet. Die Steuerrückstellungen enthalten Verpflichtungen für noch nicht veranlagte Ertragsteuern des laufenden Jahres und ggf. des Vorjahres.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die gemäß § 255 Abs. 2a S. 2 HGB angefallenen Entwicklungskosten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden, soweit die Voraussetzungen dafür erfüllt waren, unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgenommen. Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2016 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Konzern-Anlagenspiegel). Die gemäß § 255 Abs. 2a S. 2 HGB im Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in Höhe von 555 TEUR wurden in voller Höhe unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgenommen. Der für die Werkzeugmaschinen Ziegenhain GmbH zum 01.01.2007 unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktivierte aktivische Unterschiedsbetrag wird unverändert planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Im Rahmen der Erstkonsolidierung des Günter Rothenberger Industries GmbH (GRI) - Teilkonzerns wurden dort aktivierte aktivische Unterschiedsbeträge übernommen und mit dem aktivischen Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb des GRI-Teilkonzerns auf den 01.01.2008 zusammengefasst und planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 20 Jahren nach bisherigen Grundsätzen abgeschrieben. Indikatoren, welche auf eine dauerhafte Wertminderung des GRI Goodwills schließen lassen, lagen zum Stichtag der Berichtsperiode nicht vor. Anhaltspunkte, welche eine Änderung des bestehenden Abschreibungsplans rechtfertigen, bestehen zum Stichtag der Berichtsperiode nicht.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen betreffen die at equity bilanzierte HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH, Gießen und das Joint Venture WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co., Ltd. In der Zugangspalte werden die fortgeführten Anschaffungskosten und Kapitalerhöhungen bei Beteiligungen und assoziierten Unternehmen ausgewiesen sowie anteilige Ergebnisse aus at equity Konsolidierungen. Anpassungen an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung wurden bei der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH nicht vorgenommen. Geschäfts- und Firmenwerte (GFW) oder passive Unterschiedsbeträge (UB) gemäß § 312 Abs. 1 HGB entstehen bei der Erstkonsolidierung, wenn das anteilige Eigenkapital des assoziierten Unternehmens den Buchwert unterschreitet (GFW) bzw. übersteigt (negativer UB). Der GFW der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH wird planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren nach bisherigen Grundsätzen abgeschrieben, der GFW der WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co., Ltd. wird über 5 Jahre abgeschrieben. Indikatoren, welche auf eine dauerhafte Wertminderung schließen lassen bzw. Anhaltspunkte, welche eine Änderung des bestehenden Abschreibungsplans rechtfertigen, bestehen nicht. Von den anteiligen Ergebnissen ist ein Wert von TEUR 113 (Vj. TEUR 166) der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH und der WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co.,Ltd. ein Wert von TEUR 7 (Vj. TEUR 6) im Konzernergebnis enthalten. Übersicht der Unternehmen die nach der Equity-Methode bilanziert sind:
| Assoziierte Unternehmen: | § 16 AktG Anteil in % |
Eigenkapital zum 31.12.2016 |
Ergebnis 01.01.- 31.12.2016 |
GFW oder negativer UB (-) zum 31.12.2016 |
Buchwert 31.12.2016 TEUR |
Buchw ert 31.12.2015 TEUR |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH, Giessen | 50 | 10.226 | 226 | 945 | 6.238 | 6.459 |
| WMZ Technology (Shenyang) Co., Ltd. | 50 | 926 | 14 | 0 | 445 | 454 |
Summe Assoziierte Unternehmen: 6.682 6.913
Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Auf das Wahlrecht gemäß § 255 Abs. 2 S. 3 HGB wurde verzichtet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB abgesetzt.
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Erstattungsansprüche aus Ertragssteuern in Höhe von TEUR 583 , Ansprüche auf Erstattung bzw. Verrechnung von Vorsteuern für erhaltene aber erst nach dem Bilanzstichtag berechnete Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.752 (Vj. TEUR 888) sowie Forderungen aus Darlehen in Höhe TEUR 1.401 und Bonus TEUR 468 enthalten.
Die aktiven latenten Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 4.896 (Vj. TEUR 5.051) betreffen Bewertungsunterschiede zwischen Handelsbilanzen und Steuerbilanzen der einbezogenen Konzerngesellschaften sowie Handelsbilanzen I und II und Konsolidierungssachverhalte sowie latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge trifft der Vorstand eine Einschätzung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, dass diese Posten in Zukunft tatsächlich realisierbar sind. Die Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern setzt ausreichend steuerpflichtiges Einkommen in jenen Perioden voraus, in denen die temporären Unterschiede abzugsfähig werden. Unter Heranziehung des steuerpflichtigen Einkommens früherer Jahre sowie der Prognose über das steuerpflichtige Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre, in denen die aktiven latenten Steuern abzugsfähig sind, ist der Vorstand der Auffassung, dass die Realisierung der Steuervorteile aus den aktivierten latenten Steuern wahrscheinlich ist. Steuerlatenzen werden mit einem konzerneinheitlichen Steuersatz von 15% für Körperschaftsteuer und 15% für Gewerbesteuer bewertet. Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 365 (Vj. TEUR 244) betreffen zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen Handelsbilanzen I und II und Konsolidierungssachverhalte.
| Latente Steuern im Konzern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | 01.01.2016- | Verbrauch/ | 01.01.2015- | Ver | ||
| 31.12.2016 | Zuführung | Auflösung | 31.12.2015 | änderung | in % | |
| Aktive latente Steuern | ||||||
| Steuerliche Verlustvorträge | 3.019 | 1.868 | 1.924 | 3.075 | -56 | -1,83 |
| Steuerabgrenzung für Bewertungsunterschiede | 1.817 | 37 | 196 | 1.976 | -159 | -8,02 |
| Gesamt | 4.896 | 1.905 | 2.120 | 5.051 | -155 | -3,06 |
| Passive latente Steuern | ||||||
| Steuerabgrenzung für Bewertungsunterschiede | 365 | 129 | 8 | 244 | 121 | 49,51 |
| Gesamt | 365 | 129 | 8 | 244 | 121 | 49,75 |
Zum 31. Dezember 2016 bestehen im Konzern zeitlich und der Höhe nach unbegrenzt vortragsfähige inländische körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 16.973 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 11.392. Hieraus resultierende weitere latente Steuern in Höhe von TEUR 1.235 auf gewerbe- und körperschaftsteuerliche Verlustvorträge wurden nicht aktiviert, da die Realisierung weiterer Steuervorteile aus den Verlustvorträgen nicht hinreichend verlässlich bestimmt werden konnte.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lassen sich aus dem Konzernergebnis vor Steuern wie folgt entwickeln:
| 2016 | 2015 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 8.360 | 10.726 |
| Erwarteter Ertragsteueraufwand | ||
| (Konzern-)Steuersatz 30,0 %; Vorjahr: 30,0 % | 2.508 | 3.218 |
| Überleitung: | ||
| Abweichend für Grundstücksunternehmen +/- +/- | -48 | -34 |
| Steueranteil für: | ||
| steuerfreie Erträge aus Beteiligungserträgen | -36 | -46 |
| steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen + + | 13 | 20 |
| steuerlichen Verlustvorträge (Abschreibungen und | ||
| Zuschreibungen auf Verlustvorträge) | ||
| temporäre Differenzen und Verluste, für die keine latenten | ||
| Steuern erfasst wurden +/- +/- | 896 | 58 |
| Sonstige Steuereffekte +/- +/- | -51 | -66 |
| Ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 3.282 | 3.150 |
| Effektiver (Konzern-) Steuersatz (%) | 39,3% | 29,4% |
Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen Auszahlungs- und Rückzahlungsbeträgen von Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 10 (Vj. TEUR 11) i.S. von § 250 Abs.3 HGB enthalten.
Das voll einbezahlte gezeichnete Kapital der DISKUS WERKE AG beträgt TEUR 25.000. Die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31.12.2016 ist im Anhang dargestellt. Die Kapitalrücklage entfällt mit TEUR 50.638 auf die Kapitalrücklage der Muttergesellschaft.
Der Konzernbilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:
| TEUR | 01.01.2016- 31.12.2016 |
01.01.2015- 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Konzernbilanzgewinn zum 01.01. | 23.327 | 17.683 |
| Ausschüttungen des Mutterunternehmens | - 2.032 |
- 968 |
| Gewinnvortrag | 21.295 | 16.715 |
| Konzernjahresüberschuss | 5.078 | 7.576 |
| Einstellung/ Minderung andere Gewinnrücklagen | - | - |
| Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn | - 2.508 |
- 964 |
| Konzernbilanzgewinn | 23.864 | 23.327 |
Der Sonderposten entfällt auf erhaltene Investitionszuschüsse und −zulagen. Der Posten wird unter stetiger Beibehaltung der bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethode über die durchschnittlichen Nutzungsdauern der geförderten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Inbetriebnahme Maschinen | 6.091 | 3.998 |
| Garantierückstellung | 1.992 | 1.837 |
| Urlaubslöhne/ - gehälter | 1.396 | 1.166 |
| sonstige Personalkosten | 1.487 | 1.500 |
| Altersteilzeit | 137 | 51 |
| Konventionalstrafen | 731 | 626 |
| Berufsgenossenschaft | 173 | 151 |
| Jahresabschluss-/Prüfungskosten | 277 | 272 |
| Ausstehende Rechnungen | 258 | 148 |
| Archivierungskosten | 60 | 61 |
| Übrige | 2.016 | 4.292 |
| Sonstige Rückstellungen | 14.616 | 14.104 |
Der Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2016 ist in der Anlage dargestellt.
Die derivativen Finanzgeschäfte werden entsprechend § 254 HGB als Bewertungseinheit mit einem Grundgeschäft zusammengefasst, soweit ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang zwischen Finanzgeschäft und Grundgeschäft besteht. Finanzgeschäfte, für die keine Bewertungseinheit gebildet wurde, werden einzeln zu Marktpreisen bewertet. Die Bewertung erfolgt nach der Einschätzung der Bank über den Wert des betreffenden Finanzinstruments unter den vorherrschenden Marktbedingungen und leitet sich ab entweder vom Mid Market-Preis oder, wenn als Geld- und Briefkurs ausgedrückt, vom indikativen Preis, zu dem die Bank das Finanzinstrument beendet und abgeschlossen bzw. zurückgekauft und verkauft hätte, und zwar jeweils zum Geschäftsschluss bzw. zu einem anderen vereinbarten Zeitpunkt am relevanten Finanzplatz am jeweils angegebenen Bewertungstag. Daraus resultierende unrealisierte Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. Von den zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumenten in Höhe von nominal TEUR 16.329 werden TEUR 16.329 in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Davon entfallen TEUR 16.329 auf Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps). Die Zinsswaps werden insbesondere eingesetzt, um das Zinsänderungsrisiko aus den variabel verzinslichen Darlehen zu minimieren.
Die Nominalwerte und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit dem variabel verzinslichen Teil der Konsortialdarlehen zu einer kompensatorischen Bewertungseinheit zusammengefasst:
| in TEUR | Laufzeit | Nominalwert | Marktwert | Kompensation der |
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2016 | Bewertungseinheit | |||
| Zinsswap | 01.01.2016 | 5.000 | 4.897 | -103 |
| 31.12.2020 | ||||
| Zinsswap | 04.01.2016 | 5.000 | 4.898 | -102 |
| 31.12.2020 | ||||
| Zinsswap | 30.12.2015 | 5.500 | 5.169 | -331 |
| 30.12.2030 | ||||
| Zinsswap | 28.09.2012- | 829 | 813 | -16 |
| 30.09.2019 | ||||
| Summe: | 16.329 | 15.777 | -552 |
Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Die Erfassung von Umsatzerlösen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich erst dann, wenn die Leistung erbracht bzw. die Waren oder Erzeugnisse geliefert worden sind, d.h. der Gefahrenübergang auf den Kunden realisiert worden ist.
Es handelt sich bei dem auf andere Gesellschafter entfallenden Gewinn oder Verlust um einen ihrer Beteiligungsquote entsprechenden Anteil am Jahresergebnis des einbezogenen Tochterunternehmens. Ermittlungsgrundlage ist die HB II mit der konzerneinheitlichen Bewertung, d.h. unter Berücksichtigung der konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsanpassungen und unter Berücksichtigung hieraus entstehender latenter Steuern.
Die Hauptgeschäftstätigkeit des Konzerns verteilt sich auf die Segmente Herstellung von Präzisionswerkzeugmaschinen, welche in den Umsatzerlösen, und Grundbesitzverwaltung, welche in den sonstigen betrieblichen Erträgen, erfasst werden.
Die Umsatzerlöse werden erzielt mit der Herstellung und Vertrieb von Dreh-, Fräs- und Honmaschinen, Herstellung und Vertrieb von Schleifmaschinen und Ersatzteilen (Produkte), sowie Lohnbearbeitung, Lohnfertigung und Servicegeschäft (Dienstleistung). Die Umsatzerlöse des Konzerns verteilen sich nach Art und Region wie folgt:
| in TEUR | 2016 | Vorjahr |
|---|---|---|
| Produkte | 197.297 | 176.499 |
| Dienstleistungen | 21.143 | 22.654 |
| Umsatzerlöse | 218.440 | 199.153 |
| in TEUR | 2016 | Vorjahr |
|---|---|---|
| Inland | 93.634 | 85.608 |
| Europa | 50.641 | 45.032 |
| Amerika | 18.187 | 19.218 |
| Asien | 55.979 | 49.294 |
| Umsatzerlöse | 218.440 | 199.153 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| Ver | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2016 | Vorjahr | änderung | in % |
| Abgang von VG des Anlagevermögens | 600 | 3 | 597 | >100,00 |
| Auflösung von Rückstellungen | 318 | 179 | 139 | 77,78 |
| Miet- und Pachteinnahmen | 0 | 177 | -177 | -100,00 |
| Übrige | 2.294 | 2.215 | 79 | 3,55 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.212 | 2.574 | 638 | 24,79 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| Ver | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2016 | Vorjahr | änderung | in % |
| Mieten, Pachten und Nebenkosten | 10.397 | 6.932 | 3.465 | 49,98 |
| Kfz- und Reisekosten | 4.819 | 3.911 | 908 | 23,21 |
| Kosten der Warenabgabe | 2.684 | 2.228 | 456 | 20,45 |
| Rechts- und Beratungskosten | 876 | 739 | 137 | 18,56 |
| Provisionen | 5.711 | 4.882 | 829 | 16,97 |
| Instandhaltung, Wartung, Reparatur | 1.889 | 1.677 | 212 | 12,66 |
| Fremdleistung | 1.948 | 2.360 | -412 | -17,44 |
| Marketing | 939 | 863 | 76 | 8,77 |
| Übrige | 9.480 | 7.456 | 2.024 | 27,14 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 38.742 | 31.047 | 7.695 | 24,78 |
Für die Kapitalflussrechnung ist erstmalig der DRS 21 angewandt worden. Im Bundesanzeiger vom 08. April 2014 ist der DRS 21 "Kapitalflussrechnung" durch das Bundesministerium der Justiz bekannt gemacht worden. Ausgangspunkt der Kapitalflussrechnung ist der Finanzmittelfond zu Beginn der Periode. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme getrennt nach der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit darzustellen. Hierbei entspricht die Summe der Cashflows aus diesen drei Tätigkeitsbereichen der Veränderung des Finanzmittelfonds in der Berichtsperiode, soweit diese nicht auf wechselkurs-, konsolidierungskreis- oder sonstigen bewertungsbedingten Änderungen beruhen.
Die Zahlungsströme sind entsprechend der jeweiligen wirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmens entweder der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investition- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen.
Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Eigenkapitalspiegel. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 838. Die Ausschüttungssperre resultiert aus dem Einzelabschluss der Muttergesellschaft und betrifft den Aktivüberhang latenter Steuern. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen den Aktionären des Mutterunternehmens der Bilanzgewinn abzüglich Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 3.144 zur Verfügung.
Dem Aufsichtsrat obliegt die Überwachung der Geschäftsführung und die Genehmigung wichtiger unternehmerischer Vorgänge. Zudem bestellt der Aufsichtsrat den Vorstand. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Mitglieder an:
Dr. Philipp Mohr, Oberursel, Managing Director der William Blair and Company L.L.C., Frankfurt am Main Vorsitzender des Aufsichtsrates der DISKUS WERKE AG Dr. Steen Rothenberger, Diplom-Kaufmann, Bad Homburg v.d.H., Geschäftsführer der ROTHENBERGER 4xS Vermögensverwaltung GmbH
Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der DISKUS WERKE AG Sonstige Mandate:
Günter Rothenberger, Bad Homburg v.d.H.,
Geschäftsführer der Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH Sonstige Mandate:
Peter Heinz, Frankfurt am Main, Bankkaufmann Sonstige Mandate:
Sonstige Mandate:
Dr. Sven Rothenberger, Diplom-Kaufmann, Bad Homburg v.d.H. Vorstandsvorsitzender der a.a.a. allgemeine anlageverwaltung AG Sonstige Mandate:
Die Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen des Konzerns beliefen sich für das Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 105 (Vj. TEUR 45).
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Personen geführt:
Dipl.-Ing. Josef Friedrich Preis (Vorsitzender)
Dipl.-Wirt.-Ing. Axel Loehr
Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 822 (Vj. TEUR 856). An frühere Mitglieder des Vorstands und deren Witwen wurden im Geschäftsjahr 2016 TEUR 24 (Vj. TEUR 24) geleistet.
Im Jahr 2016 wurden bei den vollkonsolidierten Konzerngesellschaften durchschnittlich 1.124 Mitarbeiter (Vj. 1.067) beschäftigt, davon 435 (Vj. 416) Angestellte und 689 (Vj. 651) gewerbliche Arbeitnehmer.
Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten belief sich in 2016 auf TEUR 1.784; davon wurden TEUR 555 Entwicklungskosten unter den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens aktiviert.
Für Konzernabschlussprüfung und Einzelabschlussprüfung der DISKUS WERKE AG und einbezogene Unternehmen (TEUR):
| Abschlussprüferleistungen: | 122 |
|---|---|
| Andere Bestätigungsleistungen | 0 |
| Steuerberatungsleistungen: | 16 |
| Sonstige Leistungen: | 7 |
Im Konzern bestehen finanzielle Verpflichtungen, überwiegend aus Miet- und Leasingverträgen, in Höhe von TEUR 42.185.
| in TEUR | Mietverträge | Leasing | Wartung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 6.317 | 35.410 | 458 | 42.185 |
| davon bis 1 Jahr | 626 | 7.767 | 453 | |
| > 1 Jahr | 5.691 | 27.644 | 6 |
Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aufgrund der Mithaftung für Verpflichtungen Dritter.
Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Rothenberger 4xS Holding GmbH, Frankfurt am Main, Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 102182. Die Veröffentlichungen der Konzern-Jahresabschlüsse erfolgen im elektronischen Bundesanzeiger (eBanz).
Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen aus dem Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 1.935 auszuschütten und den Rest in Höhe von TEUR 2.047 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 4. Mai 2017 Vorstand der DISKUS WERKE AG
Josef Friedrich Preis Axel Loehr Bernd Rothenberger Vorsitzender
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten | Abschreibungen | Nettowerte | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bruttowerte | Bruttowerte | kumuliert | kumuliert | ||||||||||
| Stand | Stand | zum | |||||||||||
| 01.01.2016 | Zugänge | Umbuchung | Abgänge | Währung | 31.12.2016 | 01.01.2016 | Zugänge | Abgänge | Umbuchuung 31.12.2016 | 31.12.2016 | Vorjahr | ||
| I. Immaterielle Vermö gensgegenstände |
TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
2.453 | 555 | -352 | 0 | 0 | 2.656 | 717 | 181 | 0 | 0 | 898 | 1.758 | 1.736 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
6.094 | 268 | 352 | 243 | 0 | 6.471 | 5.978 | 564 | 129 | 0 | 6.412 | 58 | 115 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 54.353 | 26 | 0 | 0 | 0 | 54.379 | 24.899 | 2.684 | 0 | 0 | 27.583 | 26.796 | 29.454 |
| Immaterielle Vermö gensgegenstände |
62.900 | 850 | 0 | 243 | 0 | 63.507 | 31.594 | 3.429 | 129 | 0 | 34.894 | 28.612 | 31.305 |
| II. Sachanlagen | |||||||||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund-stücken |
33.389 | 1.252 | 6.637 | 1 | 0 | 41.277 | 7.955 | 886 | 0 | 0 | 8.841 | 32.437 | 25.435 |
| 2. Techn. Anlagen und M aschinen |
44.723 | 1.856 | 1.685 | 1.676 | 0 | 46.588 | 28.496 | 3.752 | 707 | - 6 |
31.536 | 15.052 | 16.227 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 14.098 | 1.620 | - 7 |
305 | 0 | 15.406 | 9.881 | 1.215 | 269 | 6 | 10.833 | 4.572 | 4.2150 |
| 4. geleistete Anzahlungen und | |||||||||||||
| Anlagen im Bau | 3.030 | 6.676 | -8.314 | 0 | 0 | 1.391 | 1 | 1 | 0 | 0 | 2 | 1.389 | 3.029 |
| Sachanlagen | 95.240 | 11.404 | 0 | 1.982 | 0 | 104.663 | 46.333 | 5.855 | 976 | 0 | 51.212 | 53.450 | 48.906 |
| III. F inanzanlagen |
|||||||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 162 | 6 | -162 | 0 | 0 | 6 | 0 | 6 | 0 | 0 | 6 | 0 | 162 |
| 2. Assoziierte Unternehmen | 9.004 | 0 | 0 | 0 | -17 | 8.987 | 2.090 | 213 | 0 | 0 | 2.303 | 6.682 | 6.913 |
| F inanzanlagen |
9.166 | 6 | -162 | 0 | -17 | 8.993 | 2.090 | 219 | 0 | 0 | 2.309 | 6.682 | 7.075 |
| 167.306 | 12.260 | -162 | 2.225 | -17 | 177.162 | 80.019 | 9.502 | 1.105 | 0 | 88.417 | 88.744 | 87.286 |
DISKUS WERKE AG Konzernabschluss für den Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016
| in TEUR | 31.12.2016 gesamt |
1 Jahr | davon mit einer Restlaufzeit bis/mehr als 1-5 Jahren |
5 Jahre | Vorjahr gesamt |
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 63.963 | 22.469 | 32.554 | 8.940 | 59.173 | 30.806 |
| 2. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 15.499 | 15.209 | - | - | 15.209 | 15.209 |
| 3. | Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
237 | 154 | - | 154 | 154 | |
| 4. | Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
36 | 213 | - | - | 213 | 213 |
| 5. | Sonstige Verbindlichkeiten | 8.053 | 6.853 | 1.200 | - | 6.676 | 4.176 |
| 87.788 | 44.899 | 33.754 | 8.940 | 81.425 | 50.558 |
Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beläuft sich im Konzern auf TEUR 63.963, davon sind grundpfandrechtliche Sicherheiten in Höhe von TEUR 19.663 (Vj. TEUR 14.687) bestellt und Sicherungsübereignungen für Maschinenfinanzierungen in Höhe von TEUR 2.905 (Vj. TEUR 3.871) gewährt worden. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Sicherheiten.
| in TEUR | 01.01.2016- 01.01.2015- | |||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |||
| 1. | Periodenhergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich | |||
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter) | 5.078 | 7.576 | ||
| 2. | +/- | Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 9.502 | 9.346 |
| 3. | +/- | Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 385 | 93 |
| 4. | +/- | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 0 | 2 |
| 5. | +/- | Ergebnisse aus at equity bewerteten Untern., soweit nicht zahlungswirksam | 0 | -142 |
| 6. | -/+ | Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und | ||||
| Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -6.883 | -20.833 | ||
| 7. | +/- | Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit | ||||
| usw. zuzuordnen sind | 1.377 | 6.307 | ||
| 8. | -/+ | Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 600 | 15 |
| 9. | -/+ | Zinsaufwendungen / Zinserträge | 3.063 | 3.179 |
| 10. - | Sonstige Beteilgungserträge | -120 | 0 | |
| 11. +/- | Ertragsteueraufwand/-ertrag | 3.281 | 1.451 | |
| 12. -/+ | Ertragsteuerzahlungen | -1.598 | 0 | |
| 13. = | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 12) | 14.685 | 6.994 | |
| 14. | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen | |||
| Anlagevermögens | 0 | 0 | ||
| 15. - | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -850 | -208 | |
| 16. + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 849 | 3 | |
| 17. - | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -11.404 | -7.620 | |
| 18. - | Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -6 | ||
| 19. - | Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | 0 | 0 | |
| 20 + | Erhaltene Zinsen | 24 | 30 | |
| 21. + | Erhaltenen Dividenden | 120 | 0 | |
| 22. = | Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 14 bis 21) | -11.267 | -7.795 | |
| 23. + | Einzahlung aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern | 812 | 42 | |
| 24. + | Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) | |||
| Krediten | 4.830 | 4.495 | ||
| 25. - | gezahlte Zinsen | -3.087 | -3.209 | |
| 26. - | Gezahlte Dividenen an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -2.032 | -968 | |
| 27. - | Gezahlte Dividenen an andere Gesellschafter | -512 | -320 | |
| 28. = | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 23 bis 27) | 11 | 40 | |
| 29. = | Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands | |||
| ( Summe aus Positionen 13, 22 u.28) | 3.429 | -761 | ||
| 30. +/- | Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0 | 0 | |
| 31. +/- | Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0 | 0 | |
| 32. + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 1.359 | 2.120 | |
| 33. = | Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 27 bis 29) | 4.788 | 1.359 |
| 1. | Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode: | ||
|---|---|---|---|
| 2. | Finanzmittel | 7.412 | 4.023 |
| 3. | - kurzfristig fällige Bankverbindlichkeiten |
-2.624 | -2.664 |
| 4. | = Finanzmittel am Ende der Periode |
4.788 | 1.359 |
| Eigenkapitalspiegel | Anteilseigner des Mutterunternehmens | Anteil | Konzern | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Fremde | ||||||||||
| gez. Kapital |
Kapital rücklage rücklage |
gel. Einlage |
gesetzlich e Rücklage |
andere Gewinn Gewinn- rücklagen |
Eigenkapit a l Differenz Währungs umrechnun g |
Gewinn- vortrag |
Konzern Gewinn/- Gewinn/- verlust |
Summe Eigenkapital |
kum. übriges |
gesamt | |
| 01.01.2015 | 25.000 | 50.638 | - | 586 | 460 | 60 | 17.683 | - | 94.426 | 16.466 | 110.893 |
| Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen | - | - | |||||||||
| Kapitalerhöhung (geleistete Einlage) | - | - | |||||||||
| Einstellung in die Kapitalrücklage | - | 42 | 42 | ||||||||
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | - | - | |||||||||
| Dividende | - 968 |
- 968 |
- 320 |
- 1.288 |
|||||||
| Erstkonsolidierung | - | - | |||||||||
| Auflösung passiver Unterschiedsbetrag | - | - | |||||||||
| Kapitalkonsolidierung/Sonstiges | 26 | - | 26 | 26 | |||||||
| Konzerngewinn/-verlust | 6.612 | 6.612 | 964 | 7.576 | |||||||
| 31.12.2015 | 25.000 | 50.638 | - | 586 | 460 | 86 | 17.683 | 5.644 | 100.096 | 17.152 | 117.248 |
| Umbuchungen | 5.644 | - 5.644 | |||||||||
| 01.01.2016 | 25.000 | 50.638 | - | 586 | 460 | 86 | 23.327 | - | 100.096 | 17.152 | 117.248 |
| Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen | - | 62 | 62 | ||||||||
| Kapitalerhöhung (geleistete Einlage) | - | 750 | 750 | ||||||||
| Einstellung in die Kapitalrücklage | - | - | |||||||||
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | - | - | |||||||||
| Dividende | - 2.032 | - 2.032 |
- 512 |
- 2.545 |
|||||||
| Erstkonsolidierung | - | - | |||||||||
| Auflösung passiver Unterschiedsbetrag | - | - | |||||||||
| Kapitalkonsolidierung/Sonstiges | - 22 |
- | - 22 |
- 22 |
|||||||
| Konzerngewinn/-verlust | 2.570 | 2.570 | 2.508 | 5.078 | |||||||
| 31.12.2016 | 25.000 | 50.638 | - | 586 | 460 | 64 | 23.327 | 537 | 100.611 | 19.960 | 120.572 |
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