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DVS Technology AG

Annual Report Mar 6, 2019

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Annual Report

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Diskus Werke AG

Dietzenbach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

I. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017

1. Grundlagen des Konzerns

a) Geschäftsmodell des Konzerns

Der DISKUS WERKE Konzern/DVS TECHNOLOGY GROUP ist ein Zusammenschluss von zwöf operativ selbständigen Unternehmen der Werkzeugmaschinenbau-und Schleifmittelbranche unter dem gemeinsamen Dach der DISKUS WERKE AG. Die DVS-Unternehmen definieren sich als Lösungsanbieter für zerspanende Bearbeitungsprozesse in definierten Marktsegmenten. Folgende drei Geschäftseinheiten sind integrierter Bestandteil des Geschäftsmodells der DVS TECHNOLOGY GROUP:

1. DVS Machine Tools & Automation: Die Herstellung und der Vertrieb von hochpräzisen Werkzeugmaschinen und Automationseinheiten sowie das dazugehörige Servicegeschäft (Technischer Service, Ersatzteile, Überholungen/ Reparaturen).

2. DVS Production: Die Serienfertigung/Systemlieferantenschaft von PKW- und Nutzfahrzeugkomponenten auf DVS Werkzeugmaschinen.

3. DVS Tools & Components: Die kundenindividuelle Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen und Schleifmitteln.

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Geschäftsmodell DVS TECHNOLOGY GRUOP: Lösungsanbieter für zerspanende Bearbeitungsprozesse in definierten Marktsegmenten
DVS Machine Tools & Automation DVS Production DVS Tools & Components

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2017 ist gekennzeichnet durch ein weltweites Wachstum von 3,6% (Branchenreport Deutschland/Commerzbank, 12/2017). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist differenziert pro Region verlaufen (Europa +1,8%, Deutschland +2,0%, USA +1,5%). Wachstumstreiber waren unverändert Asien (+5,4%) insbes. China (+6,7%).

Der Weltmarkt für Werkzeugmaschinen entwickelte sich im Jahr 2017 positiv. Nach Angaben des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) zog die weltweite Produktion von Werkzeugmaschinen in 2017 wieder kräftig an. Sie stieg auf Eurobasis um 6 Prozent auf ein Volumen von 71,3 Mrd. EUR (2016: Mrd. EUR 67,2). Weltgrößter Produzent von Werkzeugmaschinen in 2017 ist unverändert China mit Mrd. EUR 17,8 gefolgt von Deutschland (Mrd. EUR 11,8) und Japan (Mrd. EUR 11,4). Die deutsche Werkzeugmaschinenbranche blickt auf ein gutes Jahr 2017 zurück. Nach Angaben des VDW stiegen die Auftragseingänge im Werkzeugmaschinenbau in 2017 um 8%, insbesondere nach der EMO im zweiten Halbjahr. Der Umsatz/die Produktion Gesamt (Maschinen, Ersatzteile, Reparaturen) erhöhte sich insgesamt um 4%. Jedoch zeigte sich eine unterschiedliche Entwicklung in den Segmenten Umformtechnik und Zerspanung. Für das für uns relevante Segment der Zerspanung erhöhte sich der Umsatz/die Produktion in 2017 um 5 %. Die Gesamtproduktion liegt in 2017 mit Mrd. EUR 15,7 auf einem Rekordniveau. Dabei ist die Produktion/der Umsatz im Inland stabil geblieben während sich die Exporte (rd. Mrd. EUR 10,1) um 8% verbesserten.

Die Kapazitäten der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie waren in 2017 im Jahresdurchschnitt mit rd. 91,6% weiterhin sehr gut ausgelastet.

Mit Mio. EUR 1.972 in 2017 ist der chinesische Markt mit Abstand das größte Exportland für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie. Die Exporte nach China haben sich im Jahr 2017 um 19% erhöht. Auf den weiteren Plätzen in 2017 folgen die USA mit Mio. EUR 1.118 Exportvolumen (+20%) gefolgt von Frankreich (Mio. EUR 445), Italien (Mio. EUR 431), Mexiko (Mio. EUR 385), Österreich (Mio. EUR 360) und Polen (Mio. EUR 357). Von den 15 wichtigsten Exportländern Deutschlands im Werkzeugmaschinenbau verzeichneten in 2017 die Exporte nach Indien den größten Zuwachs mit 32% und Mexiko mit 30%, den größten Rückgang zeigten die Türkei mit -15% und Polen mit -12%.

b) Geschäftsverlauf DISKUS WERKE Konzern

Das Geschäftsjahr 2017 verlief für den DISKUS WERKE insgesamt gut. Der Auftragseingang als auch der Umsatz liegen über Plan (+10% bzw. +12%). Das Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 13.593 rd. 5% über dem Plan 2017.

aa) Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz

Der Konzern verzeichnete in 2017 einen Auftragseingang von TEUR 247.537. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von rd. 10%. Fast alle DVS Gruppengesellschaften konnten gute bis sehr gute Auftragseingänge in 2017 erzielen, insbesondere Präwema Antriebstechnik GmbH und DVS Tooling GmbH. Der Auftragsbestand lag per 31.12.2017 bei TEUR 126.358, dies sind rd. 4% über dem Vorjahr. Mit diesem Auftragsbestand beträgt die Auftragsreichweite rd. 6,5 Monate im Durchschnitt und sichert eine gute Auslastung für 2018.

Im Geschäftsjahr 2017 konnte ein Umsatz von TEUR 246.882 erzielt werden. Der realisierte Umsatz liegt rd. 13% über dem Vorjahr. Der Exportanteil in 2017 liegt mit rd. 66% rd. 3 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau.

bb) Beschaffung, Personal

Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt hat sich seit Q4 2017 deutlich verändert, d.h. es ist ein Preiserhöhungsdruck spürbar und in einzelnen Bereichen z.B. Lineartechnik, Kugelrollspindeln sind die Lieferzeiten deutlich angezogen. In Q4 2017 wurden diverse Jahresgespräche für 2018 geführt und abgeschlossen. Teilweise haben wir Mehrjahresvereinbarungen für 2018 abgeschlossen. Wir erwarten durchschnittliche Preiserhöhungen für 2018 von ca. 2%.

In 2017 waren durchschnittlich 1.202 Mitarbeiter (Vj. 1.124) beschäftigt, davon 460 Angestellte (Vj. 435) und 742 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj. 689). Dies ist ein Aufbau gegenüber dem Vorjahr um 78 Mitarbeiter.

cc) Forschung und Entwicklung

Innovationsfähigkeit schafft Vorsprung im Wettbewerb und ist somit Mittel zur Stärkung der Ertragskraft und Sicherung des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolges des DISKUS WERKE Konzerns. Die Forschung und Entwicklung leistet mit hoch qualifizierten Mitarbeitern einen wesentlichen Beitrag zur Absatzsicherung und -ausweitung auch auf neuen Märkten. Unter Einsatz modernster Verfahren und Technologien werden zusammen mit Kunden und Lieferanten bestehende Produkte, Prozesse und Dienstleistungen kontinuierlich weiterentwickelt und neue Lösungen erarbeitet. Highlights im Berichtsjahr 2017 waren die Markteinführung/Umsetzung unserer auf diversen Messen (EMO in Hannover und CIMT in Peking) gezeigten Innovationen:

- Neue Maschinentypen und -plattformen UGrind, DFine, SkiveLine und BV235

- Weiterentwicklung der Technologie des Innenverzahnungshonens

Darüber hinaus werden wir unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Markteinführung neuer Technologien und Maschinen konsequent fortführen.

dd) Geschäftsverlauf der operativen Tochtergesellschaften

(1) PITTLER T & S GmbH

Für die PITTLER T & S GmbH verlief das Geschäftsjahr 2017 wie folgt: Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 25% auf TEUR 24.238 (Vj. TEUR 19.388), ebenso stiegen die Auftragseingänge im Berichtszeitraum auf nun TEUR 20.756 (Vj. TEUR 20.620). Die Gesellschaft weist ein negatives Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisübernahme der DVS Production GmbH in Höhe von TEUR -1.343 (Vj. TEUR - 1.888) aus bedingt durch eine sehr ungleichmäßige Auslastung sowie defizitär abgewickelte Projekte/Aufträge. Das Ergebnisniveau ist nicht zufriedenstellend. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt TEUR 27.963 (Vj. TEUR 19.950 ); das Eigenkapital erhöhte sich auf TEUR 2.632 (Vj. TEUR 2.091). Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 9,4% (Vj. 10,5%).

(2) Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH

Das Geschäftsjahr 2017 verlief für die Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH positiv, da Umsatz und Ergebnis gesteigert werden konnten. Der Umsatz erhöhte sich um 25,8% auf TEUR 23.426 (Vj. TEUR 18.617). Der Auftragseingang erhöhte sich um 4,5% auf TEUR 20.526 (Vj. TEUR 19.718). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 1.645 (Vj. TEUR 707). Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt TEUR 16.592 (Vj. TEUR 17.394), das Eigenkapital TEUR 5.200 (Vj. TEUR 5.225) und die daraus resultierende Eigenkapitalquote 31,3% (Vj. 30,0%)

(3) BUDERUS - Schleiftechnik GmbH

Die BUDERUS-Schleiftechnik GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2017 mit TEUR 50.917 einen um 6,7% höheren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (Vj. TEUR 47.712). Die Auftragseingänge mit TEUR 45.496 in 2017 (Vj. TEUR 47.967) haben sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung liegt bei TEUR 454 (Vj. TEUR 3.351). Das Ergebnis 2017 ist belastet durch hohe Nachlaufkosten für Projekte, überproportional zugekaufte Leistungen sowie hohe Fixkosten und liegt deutlich unter unseren Erwartungen. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Jahresende 2017 TEUR 37.203 (Vj. TEUR 35.121). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 13.088 (Vj. TEUR 12.200). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 35,2% (Vj. 34,7%)

(4) PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH

Die PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem deutlich höheren Umsatz und Ergebnis abgeschlossen; auch die Auftragseingänge haben sich deutlich erhöht. Die Umsatzerlöse stiegen um 18,8% auf TEUR 92.146 (Vj. TEUR 77.568). Die Auftragseingänge erhöhten sich um 4,0% auf TEUR 96.883 (Vj. TEUR 93.167). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 9.694 (Vj. TEUR 7.363). Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich auf TEUR 64.397 (Vj. TEUR 51.765). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 21.986 (Vj. TEUR 20.087). Daraus leitet sich eine Eigenkapitalquote von 34,1% (Vj. 38,8%) ab.

(5) NAXOS- DISKUS Schleifmittelwerke GmbH

Im Geschäftsjahr 2017 erhöhte sich der Umsatz der NAXOS-DISKUS Schleifmittelwerke GmbH gegenüber dem Vorjahr um 10,1% auf TEUR 17.616 (Vj. TEUR 16.007). Die Auftragseingänge haben sich um 12,0% auf TEUR 18.623 (Vj. TEUR 16.631) erhöht. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung konnte im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 819 gesteigert werden (Vj. TEUR 316). Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt bei TEUR 11.265 (Vj. TEUR 10.711), das Eigenkapital bei TEUR 6.765 (Vj. TEUR 6.615). Hieraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 60,1% (Vj. 61,8%)

(6) Fröhlich CNC Produktions GmbH

Die DVS Production South GmbH konnte im Geschäftsjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 17.023 (Vj. 15.300 TEUR) und Auftragseingänge in Höhe von TEUR 16.832 (Vj. TEUR 14.703) erzielen. Das Ergebnis vor Steuern ist negativ mit TEUR 49 (Vj. TEUR -2.285). Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Gesellschafter Machintec GmbH einen Forderungsverzicht von TEUR 1.000 geleistet hat. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2017 TEUR 6.903 (Vj. TEUR 8.405). Bei einem Eigenkapital von TEUR 1.459 (Vj. TEUR 824) ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 10,4% (Vj. 9,8%).

(7) DVS Production GmbH

Die DVS Production GmbH hat das Geschäftsjahr 2017 erfolgreich abgeschlossen. Umsatz, Ergebnis und Auftragseingänge haben sich deutlich erhöht. Die Umsatzerlöse stiegen auf TEUR 15.626 (Vj. TEUR 13.036). Die Auftragseingänge erhöhten sich auf TEUR 15.419 (Vj. 12.980). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 2.779 (Vj. TEUR 1.902). Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich auf TEUR 17.322 (Vj. TEUR 15.942). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.500 (Vj. TEUR 3.500). Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 20,2% (Vj. 22,0%).

(8) DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH

Für die DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH verlief das Geschäftsjahr 2017 nicht zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse erhöhten sich leicht um 1% auf TEUR 15.137 (Vj. TEUR 15.019) während sich die Auftragseingänge deutlich auf TEUR 17.727 erhöhten (Vj. TEUR 11.590). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung ist negativ mit -574 TEUR (Vj. TEUR -1.984) bedingt durch Unterauslastung im ersten Halbjahr.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2017 TEUR 10.401 (Vj. TEUR 11.908). Bei einem Eigenkapital von TEUR 2.608 (Vj. TEUR 2.608) ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 25,1% (Vj 21,9%).

(9) Weitere operative Gesellschaften

Neben den zuvor aufgeführten Gesellschaften gibt es noch weitere operative Unternehmen, die in den DISKUS WERKE AG Konzernabschluss einbezogen wurden. Hierzu zählen:

- DVS-Technology GmbH

- Werkzeugmaschinenbau Sinsheim GmbH

- DVS Universal Grinding GmbH

- DVS Tooling GmbH

Die DVS-Technology GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in Höhe von TEUR 9.837 (Vj. TEUR 8.660). Das Umsatzwachstum ist bedingt durch das weitere Hochfahren eines Auftrags für einen Großkunden. Die Werkzeugmaschinenbau Sinsheim GmbH weist in 2017 einen Umsatz in Höhe von TEUR 4.323 (Vj. TEUR 4.906) aus. Die Auftragseingangs- und Umsatz-Situation ist nicht zufriedenstellend, es fehlen vor allem Aufträge bei den Generalüberholungen. Die DVS Tooling GmbH erzielte im dritten operativen Geschäftsjahr einen Umsatz von TEUR 10.039 (Vj. TEUR 4.030). Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und wir rechnen mit einem weiteren Wachstum in 2018. Die DVS Universal Grinding GmbH erzielte in 2017 einen Umsatz in Höhe von TEUR 960 und einen Auftragseingang von TEUR 1.005.

c) Lage DISKUS WERKE Konzern

aa) Ertragslage

Umsatz

Im Geschäftsjahr 2017 konnte ein Umsatz von TEUR 246.882 (Vj. TEUR 218.440) erzielt werden. Der realisierte Umsatz liegt rd. 13% über dem Vorjahr.

Der Umsatz 2017 (2016) verteilte sich nach den 3 Geschäftsbereichen wie folgt:

Der Umsatz 2017 (2016) verteilt sich nach Regionen wie folgt:

Gewinn- und Verlustrechnung

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2017 2016
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 246.882 97,5 218.440 97,8
Bestandsveränderung 4.568 1,8 2.764 1,2
aktivierte Eigenleistungen 1.651 0,7 2.182 1,0
Betriebsleistung 253.100 100,0 223.386 100,0
sonstige betriebliche Erträge 3.344 1,3 3.212 1,4
Gesamtleistung 256.445 101,3 226.598 101,4
Materialaufwand -115.632 45,7 -100.274 44,9
Personalaufwand -72.365 28,6 -66.635 29,8
Abschreibungen sonstige betriebliche -10.090 4,0 -9.502 4,3
Aufwendungen -42.194 16,7 -38.742 17,3
EBIT 16.164 6,3 11.445 5,1
Finanz- und Zinsergebnis -2.571 1,0 -3.000 1,3
Ergebnis vor Steuern 13.593 5,4 8.445 3,8
Steuern vom Einkommen und Ertrag 5.775 2,3 3.282 1,5
sonstige Steuern 575 0,3 85 0,1
Jahresergebnis 7.244 2,9 5.078 2,3

Erläuterung bezüglich des EBIT und der Zusammensetzung der sonstigen Steuern: Die Summe der sonstigen Steuern beinhaltet außerordentliche Steuern aus der Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 333 sowie auf ausländische Steuer in Höhe von TEUR 49. Somit würde sich ein bereinigtes EBIT in Höhe TEUR 15.782 ergeben.

Der DISKUS WERKE Konzern verzeichnete in 2017 eine Umsatzsteigerung von rd. 13% auf TEUR 246.882 während sich die Betriebsleistung um rd. 13% auf TEUR 253.100 erhöhte. Die Materialquote liegt in 2017 bei 45,7%, die Personalquote bei 28,6%. Operativ wurde ein EBIT (Earnings Before Interests and Taxes) von TEUR 16.164 erwirtschaftet; dies entspricht einer Marge von 6,3% (EBIT zu Betriebsleistung). Das Finanz- und Zinsergebnis enthält Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sowie den Zinssaldo und ist insgesamt negativ mit TEUR 2.571. Die Steuerposition enthält neben Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie sonstigen Steuern auch den Steueraufwand/-ertrag aufgrund latenter Steuern auf Bewertungsunterschiede und Verbrauch ertragsteuerlicher Verlustvorträge. In 2017 erzielte der DISKUS WERKE Konzern ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 13.593 (Vj. TEUR 8.445). Insgesamt wird in 2017 ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 7.244 (Vj. TEUR 5.078) ausgewiesen.

bb) Finanzlage

Insgesamt wurde im Berichtszeitraum 01.01.2017 — 31.12.2017 ein Cash Flow (CF) aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 17.682 erwirtschaftet. Im CF aus Investitionstätigkeit sind Investitionen im Sachanlagevermögen mit T€ 7.612 enthalten. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist im Zeitraum 01.01.2017 bis 31.12.2017 geprägt durch die Rückführung der Darlehen um T€ 5.029 und die Zahlung der Divi-dende und Zinsen. Im Saldo der Zahlungsströme ist stichtagsbezogen der Zahlungsmittelbestand per 31.12.2016 von T€ 7.412 auf T€ 10.318 per 31.12.2017 gestiegen.

Der DISKUS WERKE Konzern verfügte während des Geschäftsjahres 2017 über ausreichende Kreditlinien (inkl. Avalkredite), um allen fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und unverzüglich nachkommen zu können. Das Finanzmanagement unserer Konzerngesellschaften ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele skontiert zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die von den Kernbanken an die Konzerngesellschaften ausgereichten Kreditlinien waren in 2017 so bemessen, dass finanzielle Mittel jederzeit in ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt wurden.

Die Gesellschaft hat am 12.09.2016 eine neue strukturierte Betriebsmittel-Finanzierung (Club Deal) über Mio. EUR 50 mit einer Laufzeit bis zum 12.09.2021 mit ihren Kernbanken vorzeitig neu abgeschlossen. Die Ablösung erfolgte zum 28.09.2016. Diese Fazilität stellt uns ausreichende Betriebsmittellinien für die nächsten Jahre zur Verfügung mit angepassten Flexibilisierungsmöglichkeiten (Freie Linien, Auftragsfinanzierung, Factoring).

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 unechte Pensionsgeschäfte gemäß § 340b Abs. 3 HGB zur Optimierung des Working Capital abgeschlossen.

Der Vorstand sieht derzeit keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken.

cc) Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns stellt sich per 31.12.2017 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

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31.12.2017 31.12.2016
TEUR % TEUR %
--- --- --- --- ---
Anlagevermögen 86.830 36,0 88.744 38,6
Umlaufvermögen 148.987 61,8 135.497 59,0
Rechnungsabgrenzungsposten 546 0,1 526 0,2
Latente Steuern 4.885 2,0 4.896 2,1
Bilanzsumme 241.248 100,0 229.664 100,0
Passiva
Eigenkapital 125.362 52,0 120.572 52,5
Sonderposten 686 0,3 1.033 0,4
Rückstellungen 25.374 10,5 19.899 8,7
Verbindlichkeiten 88.913 36,9 87.788 38,2
Rechnungsabgrenzungsposten 7 0,1 7 0,0
Passive latente Steuern 906 0,4 365 0,2
Bilanzsumme 241.248 100,0 229.664 100,0

Die Bilanzsumme zum 31.12.2017 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 11.585 erhöht auf TEUR 241.249. Auf der Aktivseite haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 2.721 reduziert während sich die Sachanlagen investitionsbedingt um TEUR 863 erhöht haben. Im Umlaufvermögen haben sich die Vorräte insgesamt um TEUR 3.753 erhöht im Wesentlichen begründet durch den Anstieg der unfertigen Erzeugnisse und Waren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Stichtag 31.12.2017 um TEUR 5.387 erhöht. Das Umlaufvermögen ist insgesamt um rd. Mio. EUR 13,5 zum Stichtag gestiegen. Auf der Passivseite hat es folgende Veränderungen gegeben: Neben der Erhöhung der Rückstellungen um TEUR 5.475 sind die Bankverbindlichkeiten per 31.12.2017 mit TEUR 61.871 um TEUR 2.092 zurückgegangen. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken auf 52,0% (Vj. 52,5%).

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite, Material-/Personalaufwandsquote (in Relation zur Betriebsleistung), Cash Flow und Kennzahlen zum Working Capital heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter hat sich in 2017 gesteigert auf TEUR 205 (Vj. TEUR 194). Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 5,5% (Vj. 3,9%). Die Materialaufwandsquote hat sich auf 45,7% (Vj. 44,9%) erhöht, während sich die Personalaufwandsquote auf 28,6% (Vj. 29,8% %) reduziert hat. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 17.682. Die Kennzahlen zum Working Capital haben sich wie folgt entwickelt: die Anzahlungsquote (erhaltene Anzahlung zu Umsatz) ist mit 10,4% (Vj. 11,2%) zurückgegangen, während die Vorratsdauer (Vorräte zu Umsatz mal 365 Tage) mit 127 Tagen (Vj. 135 Tage) reduziert wurde. Die Forderungsdauer (Forderungen zu Umsatz mal 365 Tage) hat sich auf 106 Tage (Vj.111 Tage) reduziert.

3. Prognosebericht

a) Planungsprämissen

Für 2018 gehen wir von einem weiterhin guten gesamtwirtschaftlichen Umfeld aus.

Wachstumsprognose aus 12/2017:

Wachstumsraten des BIP in ausgewählten Regionen der Welt

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2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017- erwartet 2018 erwartet
Industrieländer 1,7% 1,3% 1,2% 1,9% 2,1% 1,8% 2,4% 2,3%
Deutschland 3,6% 0,4% 0,1% 1,6% 1,7% 1,9% 2,0% 2,0%
Europa 1,5% -0,6% -0,4% 0,9% 1,6% 1,8% 1,8% 2,2%
USA 1,8% 2,8% 2,2% 2,4% 2,6% 1,5% 1,5% 2,4%
Lateinamerika 4,4% 2,6% 2,3% 1,1% -0,8% -1,9% 1,0% 1,8%
Asien ohne Japan & China 5,2% 4,2% 4,2% 5,3% 5,0% 5,6% 5,4% 5,4%
Japan -0,4% 1,4% 1,5% -0,1% 0,6% 1,0% 1,5% 1,1%
China 9,3% 7,7% 7,7% 7,3% 6,9% 6,7% 6,7% 6,4%
Welt 3,8% 3,0% 2,9% 3,2% 2,9% 3,0% 3,6% 3,7%

Quelle: Branchen-Report Deutschland/Commerzbank

Für 2018 erwartet die Commerzbank (oder auch der Internationale Währungsfonds (IWF)) ein leicht verbessertes weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,7%, in den Industrieländern von 2,3%. Zuversichtlich sind die Ökonomen bezüglich der Entwicklung in den Vereinigten Staaten mit einem BIP-Zuwachs von 2,4%. Die Wirtschaft der Euro-Zone soll vergleichsweise weniger nur um durchschnittlich 2,2% wachsen, während in Deutschland ein Wachstum von 2,0 % erwartet wird.

Für Asien inkl. der Entwicklungs- und Schwellenländer wird für 2018 mit einem BIP-Wachstum von + 5,4% gerechnet. Während in Japan ein Plus von nur 1,1 % prognostiziert wird, wird in der VR China mit einer weiteren Wachstumsverlangsamung auf hohem Niveau (+ 6,4 %) gerechnet.

Der VDW geht in seiner Prognose für 2018 davon aus, dass sich die Auftragseingänge auf hohem Niveau stabilisieren und die Produktion/der Umsatz um 5% auf ein Niveau von rd. 16,5 Mrd. EURO wächst.

Neben einer Budgetplanung erstellt der DISKUS WERKE Konzern eine Mittelfristplanung für drei Jahre (2018 — 2020). Hier wurde von einem moderaten Marktwachstum (+ 3% für die Jahre 2018 und 2020) ausgegangen. Wir erwarten in den Planjahren keine drastischen Marktrückgänge oder -verwerfungen.

b) Unternehmensplanung

aa) Auftragseingang, Umsatz

Der DISKUS WERKE Konzern plant Auftragseingänge für das Gesamtjahr 2018 in Höhe von TEUR 253.000. Dies liegt rd. 1,2% über dem hohen Niveau in 2017. Für das Jahr 2018 beträgt das Umsatzziel TEUR 253.000 (+2,5%), wodurch der Auftragsbestand auf einem hohen Niveau bleibt. Der geplante Umsatz 2018 ist durch den hohen Auftragsbestand der Werkzeugmaschinenfirmen sowie das Hochfahren neuer Produktionsaufträge im Geschäftsbereich DVS Production abgesichert. Für das Jahr 2018 planen wir mit einer nochmals verbesserten Rentabilität.

bb) Beschaffung

Auf den für uns relevanten Beschaffungsmärkten planen wir mit einer durchschnittlichen Preiserhöhung für 2018 von ca. 2%. Im vierten Quartal 2017 wurden diverse Jahresgespräche für 2018 geführt und abgeschlossen. Teilweise haben wir Mehrjahresvereinbarungen für 2018 abgeschlossen. Generell ist im Markt ein deutlicher Preiserhöhungsdruck seit Q4 2017 spürbar.

cc) Personal

Die Personalplanung sieht vor, die Stammbelegschaft in 2018 um weitere 60 Mitarbeiter aufzustocken. Dies betrifft im Wesentlichen unsere Serienproduktion bei DVS Production GmbH bedingt durch feste neue Aufträge. Daneben werden wir uns in diversen DVS Firmen punktuell verstärken z.B. im Vertrieb, Service. Unverändert sollen Flexibilisierungsmöglichkeiten im Bereich altersbedingt freiwerdender Stellen, Leiharbeitereinsatz, Befristung von Arbeitsverträgen und Arbeitszeit weiter genutzt werden. Die hohe Ausbildungsquote wird beibehalten.

dd) Investitionen

Insgesamt sind für 2018 sehr hohe Investitionen in das Sachanlagevermögen i.H.v. TEUR 17.037 geplant. Dies betrifft im Wesentlichen folgende Projekte/Kapazitätserweiterungen:

• DVS Production (4,4 Mio.€): Halle 4 (Fertigung / Logistik)

• DVS China (4,0 Mio.€): Neuer Standort / Serienproduktion in China

• DVS Real Estate (2,9 Mio.€): Neubau für DVS Tooling

• BUDERUS (2,5 Mio.€): Erweiterung/Sanierung Verw.-Gebäude, Bauphase I

c) Gesamtbetrachtung

Insgesamt erwarten wir in 2018 einen positiven Geschäftsverlauf mit einem Wachstum von ca. 2-3%. Der geplante Auftragseingang und Umsatz belaufen sich auf 253 Mio. EUR. Die Umsatzrendite (EBIT zu Betriebsleistung) wollen wir verbessern auf rd. 7,5% (Ist 2017 6,3%).

4. Chancen- und Risikobericht

Ein fundierter Ausblick für das Jahr 2018 mit Chancen und Risiken fällt angesichts des guten Auftragsbestandes relativ leicht. Die Entwicklung hängt naturgemäß von der weiteren Stabilität der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab, wobei insbesondere die internationale Automobilindustrie mit Investitionen in Asien und Amerika als Zugpferd agiert. Das gesamtwirtschaftliche Marktumfeld ist für den DISKUS WERKE Konzern als Sondermaschinenbauer insbesondere aufgrund der geopolitischen Krisenherde sowie der drohenden negativen handelspolitischen Entwicklungen über das Jahr 2017 hinaus herausfordernd, es bietet jedoch auch viele neue Chancen nicht zuletzt durch Markt- und Wettbewerbsbereinigungen. Wir wollen mit neuen/weiterentwickelten Produkten von der anhaltenden Investitionsphase profitieren und erwarten, dass wir die Umsatz- und Ergebnisziele in 2018 erreichen können. Die Chancen/Risiken in 2018 haben wir untergliedert in die Kategorien Markt, Technologie, Beschaffung, Fertigung, Entwicklung und finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken. Die Gesellschaft hat ein systematisches und effizientes Risikomanagementsystemn installiert. Wichtiges Steuerungsinstrument ist dabei ein umfangreiches, standardisiertes Monats- und Quartalsberichtswesen.

a) Risikobericht

aa) Markt

Für 2018 wird von einem wahrscheinlich gleichbleibend sehr guten konjunkturellen Branchenumfeld ausgegangen. Sollte entgegen allen Branchendaten und unseren Erwartungen während des Jahres 2018 erneut eine Krise mit drastischen Rückgängen einsetzen, so ist das Unternehmen darauf vorbereitet, Kapazitäten und Ressourcen flexibel anzupassen. So arbeiten die DVS Gesellschaften mit befristet Beschäftigten, die in der Regel übernommen werden, Leiharbeitnehmern und sonstigen zugekauften Leistungen („verlängerte Werkbank"). Auch für dieses „Worst Case" -Szenario gehen wir nicht davon aus, in eine bestandsgefährdende Finanz-und Ertragslage zu kommen, was entsprechende Sensitivitätsanalysen unserer Kostenstrukturen belegen.

Wir sehen keine negativen Auswirkungen durch den „VW-Dieselgate"-Skandal oder den BREXIT. Die VW Gruppe gehörte in den letzten Jahren immer zu unseren Top-Kunden. Auch wenn die Investitionsbereitschaft in der VW Gruppe oder im UK zurückgeht, denken wir dies durch andere OEM (Original Equipment Manufacturer) und Zulieferkunden, wie in der Vergangenheit auch, kompensieren zu können.

bb) Technologie

Die Unternehmen der DVS TECHNOLOGY GROUP produzieren und vertreiben Präzisionswerkzeugmaschinen und Werkzeuge mit zugesagten Leistungs- und Qualitätsparametern. Denkbar ist, dass zugesagte Parameter nicht eingehalten werden können, es dadurch zu Garantieleistungen und Pönalen kommt oder womöglich Aufträge rückabgewickelt werden müssen. Aufgrund der hohen technologischen Kompetenz in den Konzerngesellschaften, der Qualifikation der Mitarbeiter und der langjährigen Erfahrung mit den Produktprogrammen der Gesellschaften erachten wir dieses Risiko als recht unwahrscheinlich. Bei Auftragsannahme wird u.a. eine technologische Risikobeurteilung vorgenommen. Pönalen mussten in der Vergangenheit nur in Einzelfällen gezahlt werden und die Garantieleistungen bewegten sich in einem normalen branchenüblichen Rahmen.

cc) Beschaffung

Risiken auf der Beschaffungsseite bestehen zum einen im Ausfall von strategischen Lieferanten oder Lieferengpässe durch überlange Liefertermine, die die pünktliche Auslieferung der Produkte verzögern könnte. Wir versuchen Lieferengpässe zu vermeiden durch eine vorausschauende, frühzeitige Disposition und eine gruppenweite Lagerhaltungsstrategie kritischer Komponenten. Wir sind glücklicherweise kaum von einzelnen kritischen Lieferanten abhängig und haben oft mehrere gleichwertige Lieferanten, so dass der Ausfall eines Lieferanten mit negativen Konsequenzen für unsere Lieferkette recht unwahrscheinlich ist. Weiterhin besteht in der DVS TECHNOLOGY GROUP ein Leistungsverbund zwischen den Einzelgesellschaften und ein Großteil der mechanischen Schlüsselkomponenten wird in der Gruppe gefertigt.

dd) Fertigung

Die Auslastung unserer Produktion wollen wir weiterhin durch konsequentes Insourcing absichern. Daneben nutzen wir bei Bedarf auch externe Kapazitäten. Die derzeitige Marktlage verlangt immer schnellere und stärkere Anpassungen durch schwankende Kapazitätsbedarfe und extreme Lieferzeitanforderungen. Dem begegnen wir mit unserer flexiblen Arbeitszeitregelung sowie weiteren Flexibilisierungsmöglichkeiten. Die Produktivität und Qualität der eigenen Fertigung soll weiter gesteigert werden. Denkbar wäre, dass die Fertigung der DVS TECHNOLOGY GROUP technologisch und/oder wirtschaftlich nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Dieses Risiko erachten wir als recht unwahrscheinlich an, da die Gesellschaften mit eigener Fertigung ihre Kapazitäten am Markt anbieten und seit Jahren Drittkunden haben, die Firmen seit Jahrzehnten über ein eigenes Fertigungs-know how und qualifizierte Mitarbeiter verfügen und permanent in die neuesten Technologien/Maschinen investiert wird. Der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften wird seit Jahren durch unsere eigene Ausbildung unterstützt.

ee) Entwicklung

Denkbar wäre, dass Maschinen der DVS TECHNOLOGY GROUP kopiert werden oder Wettbewerber leistungsfähigere Maschinen in den Markt bringen. Dieses Risiko erachten wir als sehr unwahrscheinlich, da die Konzerngesellschaften in definierten Marktnischen tätig sind mit hohen Eintrittsbarrieren. Weiterhin versucht die DVS TECHNOLOGY GROUP durch kontinuierliche Weiterentwicklung des Maschinenprogramms und hohe Entwicklungsaufwendungen seinen technologischen Vorsprung zu halten und auszubauen.

ff) Finanzwirtschaft

Im Rahmen der Planung werden Szenarien durchgerechnet, um Risiken in den Bereichen Preisänderungen, Kapitalbindung und Liquidität abzubilden. Der Konzern verfügt über ein robustes Geschäftsmodell mit hoher Planungssicherheit aufgrund der hohen Vorlauf- und Lieferzeiten im Sondermaschinenbau. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken sehen wir als sehr unwahrscheinlich an. Die Gesellschaft ist von Währungsrisiken weitestgehend nicht betroffen, da grundsätzlich in Euro fakturiert wird. Die Gesellschaft hat zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken Zins-swaps abgeschlossen. Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen im Anhang zum Konzernabschluss angeführt.

b) Chancenbericht

aa) Markt

Die Zuversicht im Markt und der Nachholbedarf an Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen ist nach unserer Einschätzung in unserer Hauptkundengruppe, der Automobilindustrie und deren Zulieferer, nach wie vor ungebrochen. Diese Entwicklung wird unterstützt durch die Umstellung auf Hybrid-und Elektroantriebe. Auch in anderen für uns wichtigen Abnehmerbranchen wie z.B. allgemeiner Maschinenbau ist die Nachfragesituation intakt. Die Entwicklung in der Automobilbranche wird je nach Region und Fahrzeugsegment unterschiedlich ausfallen. China wird sehr wahrscheinlich weiter wachsen auf hohem Niveau, wenn auch abgeschwächt. In Europa ist eine moderate Entwicklung wahrscheinlich, wobei sich die Marktentwicklung seit 2015 insbesondere in den südeuropäischen Ländern deutlich verbessert hat. In den USA wird in unseren Marktsegmenten seit 2012 und recht wahrscheinlich auch weiterhin verstärkt investiert mit einem Wachstum von + 2,4% in 2018.

Am Markt ist der Trend zur Forderung nach immer kürzeren Lieferzeiten ungebrochen. Dies läuft konträr zur Auftrags- und Beschaffungssituation vieler Wettbewerber, die lange Lieferzeiten und eine schlechte Liefertreue haben können. Die Preisqualität ist stabil. Durch unsere hohe eigene Wertschöpfungstiefe in der DVS TECHNOLOGY GROUP und nur in einigen Bereichen moderat gestiegene Beschaffungspreise sowie eine effiziente Auftragsabwicklung können wir Kostensteigerungen wahrscheinlich weitestgehend kompensieren.

Der aktuelle Auftragsbestand und die damit verbundenen Liefertermine sichern uns eine gute Auslastung in 2018 und teilweise bis in das Jahr 2019 hinein. Die Projektanfragen und Auftragseingänge insbesondere in der Automobilindustrie sehen wir unverändert positiv in allen Regionen.

Die DVS TECHNOLOGY GROUP konnte neue Kunden in Nordamerika und China gewinnen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Neuaufträge in den nächsten Monaten in 2018 entwickeln werden. Der VDW sieht in 2018 die Auftragseingänge auf einem hohen Niveau und ein Wachstum in der Produktion von 5%. Wir sehen z.Zt. nur recht unwahrscheinlich einen drastischen Rückgang oder Einbruch in den Auftragseingängen.

bb) Technologie

Seit Jahren erarbeitet die DVS TECHNOLOGY GROUP in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden Konzepte, die speziell auf die gestellten Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Hierdurch wird die bestehende Produktpalette ständig weiterentwickelt. Z.B. ist das PRÄWEMA-Leistungshonen das Resultat einer kontinuierlichen Entwicklung, die sich am Markt durchgesetzt hat und zwischenzeitlich als neuer Standard etabliert ist. Durch gemeinsame Forschung und Entwicklung mit Kunden und Werkzeuglieferanten konnten die Werkzeugstandzeiten in den letzten Jahren weiter erhöht und die Bearbeitungszeiten verkürzt werden. Getriebe, in denen Zahnräder dieser Qualität laufen, sind deutlich geräuschärmer. Aktuelle Innovationen der DVS TECHNOLOGY GROUP sind z.B. die neuen Maschinentypen und -plattformen UGrind, DFine, SkiveLine, BV235 sowie die Weiterentwicklung der Technologie des Innenverzahnungshonens. Ziel der DVS TECHNOLOGY GROUP ist es, den technologischen Vorsprung in unseren Marktnischen zu halten und auszubauen.

cc) Beschaffung

Der Boom im Maschinenbau und insbes. in der Werkzeugmaschinenbaubranche hatte in der Vergangenheit zu teilweise dramatisch verlängerten Lieferzeiten geführt. Allerdings hat sich die Situation im Beschaffungsmarkt seit 2012/13 deutlich entspannt und die Lieferzeiten haben sich normalisiert. Allerdings sind die Lieferzeiten seit Q4 2017 in Teilbereichen z.B. Lineartechnik drastisch gestiegen und der Preiserhöhungsdruck hat seitdem deutlich angezogen. Wir gehen davon aus, Preiserhöhungen für 2018 teilweise abwehren zu können, es jedoch zu Preiserhöhungen im Durchschnitt von 2% wahrscheinlich kommen wird. Die Beschaffungsstrategie ist für unsere Sondermaschinen aufgrund hoher Qualitäts-und Lieferzeitanforderungen sowie niedriger Stückzahlen überwiegend lokal. Weiterhin fertigen wir fast alle mechanischen Schlüsselkomponenten unserer Maschinen in der eigenen Firmengruppe. Auch der Werkzeugbedarf wird zunehmend über die Gesellschaften der DVS TECHNOLOGY GROUP abgedeckt, was die Wettbewerbsfähigkeit verbessert (Technologie, Kosten).

dd) Finanzwirtschaft

Die Unternehmensplanung 2018, die im Dezember 2017 verabschiedet wurde, mit einem Auftragseingang von Mio. EUR 253 und einem Umsatz von Mio. EUR 253 und einer Rentabilität auf hohem Niveau erachten wir als anspruchsvolles, jedoch sehr wahrscheinliches Szenario. Sollten in einem positiven Szenario die anstehenden Projekte alle kurzfristig und zu unseren Gunsten entschieden werden, so ist der Konzern aufgrund der aufgebauten Stammbelegschaft und der Möglichkeit von Kapazitätserweiterungen in der DVS TECHNOLOGY GROUP oder außerhalb der Gruppe durchaus in der Lage einen noch höheren Umsatz in 2018 zu realisieren. Bereits in den vergangenen Jahren wurde in erheblichem Umfang auf den Leistungsverbund und Kapazitäten innerhalb der DVS TECHNOLOGY GROUP als auch außerhalb bei Dritten („verlängerte Werkbank") zurückgegriffen. Dies werden wir auch in 2018 nutzen.

c) Gesamtbetrachtung

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Aussichten für den deutschen Werkzeugmaschinenbau in 2018 sind positiv, auch wenn die aktuellen geopolitischen Krisen und handelspolitischen Entwicklungen Risiken darstellen. Die Auftragsbestände im Werkzeugmaschinenbau sind sehr hoch und wir rechnen nicht mit einem drastischen Rückgang oder Einbruch bei den Auftragseingängen. Der VDW rechnet mit einem Auftragseingang auf hohem Niveau und einer Produktionssteigerung von +5%. Unser konsolidierter Auftragsbestand per 31.12.2017 in Höhe von rd. Mio. EUR 126 und den damit verbundenen Lieferterminen sichern uns eine gute Auslastung für 2018. Unsere Unternehmensplanung 2018, die im Dezember 2017 verabschiedet wurde, zielt darauf ab, einen Auftragseingang von Mio. EUR 253 sowie einen Umsatz in 2018 von Mio. EUR 253 zu erwirtschaften. Das Ergebnis vor Steuern soll bei rd. Mio. EUR 16 liegen. Aus heutiger Sicht ist dies ein anspruchsvolles, jedoch sehr wahrscheinliches Szenario. Sollte die positive Investitionshaltung unserer Kunden entgegen der Branchenerwartungen und unserer Erwartungen in 2018 drastisch einbrechen, so ist das Unternehmen darauf vorbereitet, Kapazitäten und Ressourcen flexibel anzupassen. Auch für dieses „Worst Case"-Szenario gehen wir nicht davon aus, in eine bestandsgefährdende Finanz- und Ertragslage zu kommen. Die Gesellschaft ist weitgehend abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der von ihr bearbeiteten Branchen und Märkte. Die DVS TECHNOLOGY GROUP ist in definierten Marktnischen des Sondermaschinenbaus tätig, wobei die Markteintrittsbarrieren hoch sind. Hinzuweisen bleibt auf die Risiken, die sich aus dem Verhalten und der Entwicklung von Wettbewerbern ergeben können, der weiteren Entwicklung der geopolitischen Krisenherde, der handelspolitischen Risiken sowie der Marktentwicklung in China, USA und Russland.

Die Geschäftsführung sieht derzeit keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken. Wir beurteilen deshalb die Entwicklung des Unternehmens für 2018 als positiv.

5. Abhängigkeitsbericht

Die DISKUS WERKE AG hat einen Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2017 nach § 312 AktG erstellt. Nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren, erhielten die Unternehmen des DISKUS WERKE Konzerns bei jedem in diesem Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäfte eine angemessene Gegenleistung und wurden durch die in dem Bericht angegebenen getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt.

Dietzenbach, den 09. Mai 2018

Vorstand der DISKUS WERKE AG

Josef Friedrich Preis, Vorsitzender

Axel Loehr

Bernd Rothenberger

Konzernbilanz zum 31.12.2017

AKTIVA

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31.12.2017 31.12.2016
TEUR
--- --- --- ---
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 931 1.758
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 909 58
3. Geschäfts- oder Firmenwert 24.051 26.796
25.891 28.612
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten Einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.409 32.437
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.055 15.052
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.144 4.572
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.704 1.389
54.313 53.450
III. Finanzanlagen
2. Assoziierte Unternehmen 6.626 6.682
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 25.373 24.346
2. Unfertige Erzeugnisse 55.471 50.128
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.152 4.500
4. Geleistete Anzahlungen 1.652 1.776
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -25.613 -24.467
60.035 56.282
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungenaus Lieferungen und Leistungen 71.889 66.502
2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 98 97
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 476 303
4. Sonstige Vermögensgegenstände 6.149 4.879
78.613 71.781
III. Wertpapiere 22 22
IV. Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.318 7.412
C. Rechnungsabgrenzungsposten 546 526
Aktive latente Steuern 4.885 4.896
241.248 229.664
PASSIVA
31.12.2017 31.12.2016
A. Eigenkapital TEUR
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 50.638 50.638
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 586 586
2. Andere Gewinnrücklagen 460 460
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -16 64
V. Konzernbilanzgewinn/-verlust 23.598 23.864
VI. Ausgleichsposten für Anteile Anderer Gesellschafter 25.096 19.960
125.362 120.572
B. Sonderposten 686 1.033
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.446 2.459
2. Steuerrückstellungen 3.157 2.824
3. Sonstige Rückstellungen 19.771 14.616
25.374 19.899
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61.871 63.963
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.292 15.499
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 90 237
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnisbesteht 70 36
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.590 8.053
davon aus Steuern TEUR 2.265 (TEUR 1.736)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 23 (TEUR 15)
88.913 87.788
E. Rechnungsabgrenzungsposten 7 7
F. Passive latente Steuern 906 365
241.248 229.664

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung

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01.01.2017- 31.12.2017 01.01.2016- 31.12.2016
TEUR TEUR
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 246.882 218.440
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.568 2.764
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.651 2.182
4. Sonstige betriebliche Erträge 3.344 3.212
davon aus Kursgewinnen T€ 98 (T€ 21)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 93.939 82.400
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 21.693 17.874
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 60.719 55.773
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung, 11.646 10.862
davon für Altersversorgung T€ 273 (T€ 297)
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.090 9.502
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon aus Kursverlusten T€ 17 (T€ 15) 42.194 38.742
9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 289 120
10. Zinsen und ähnliche Erträge 49 24
davon aus der Abzinsung T€ 0 (T€ 1)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.909 3.144
davon aus der Aufzinsung T€ 111 (T€ 105)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
a) Laufender Steueraufwand 5.223 3.006
b) Latenter Steueraufwand 552 276
13. Ergebnis nach Steuern 7.819 5.163
14. Sonstige Steuern 575 85
15. Konzernjahresüberschuss 7.244 5.078
16. Umgliederung Anteile anderer Gesellschafter 20 0
17. Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn/Verlust (-) -5.595 2.508
18. Konzerngewinn 1.669 2.570
19. Gewinnvortrag Vorjahr 23.864 23.327
20. Ausschüttung der Muttergesellschaft 1.935 2.032
21. Konzernbilanzgewinn 23.598 23.864

Konzernanhang

Diskus Werke AG, Sitz Dietzenbach

Amtsgericht: Dietzenbach

Handelsregisternummer: HRB 50187

1. Grundlagen

Mutterunternehmen ist die DISKUS WERKE AG, Dietzenbach, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dietzenbach in der Abteilung B unter der Nummer 50187. Der Konzernabschluss für das Jahr 2017 der DISKUS WERKE AG und ihrer Tochterunternehmen, im Folgenden auch als „wir" oder „das Unternehmen" bezeichnet, wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Grundsätzen ermittelt. Die Ausweisstetigkeit wurde grundsätzlich gewahrt. Das Geschäftsjahr aller einbezogenen Konzerngesellschaften entspricht dem Kalenderjahr.

2. Konsolidierungskreis

Neben der DISKUS WERKE AG werden in den Konzernabschluss alle wesentlichen Unternehmen einbezogen, bei denen die DISKUS WERKE AG unmittelbar oder mittelbar über die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik so zu bestimmen, dass die Gesellschaften des Konzerns aus der Tätigkeit dieser Unternehmen (Tochterunternehmen) Nutzen ziehen. Eine Einbeziehung beginnt grundsätzlich zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht, sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Der Konsolidierungskreis hat sich im Geschäftsjahr nicht geändert, jedoch wurden Konzerngesellschaften umbenannt und intern umgehängt. Daher kann auf zusätzliche Angaben gem. § 294 Abs. 2 HGB verzichtet werden. Der Konsolidierungskreis des Berichtszeitraums ist in folgender Abbildung dargestellt:

Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen, die nicht einbezogen werden, aber auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird, werden nach der Equity-Methode gem. § 312 Abs. 1 Nr. 2 HGB bewertet. Andere Beteiligungen mit widerlegter Assoziierungsvermutung werden nicht konsolidiert. Sie werden mit ihren historischen Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Zeitwerten im Konzernabschluss ausgewiesen. Im Konzernabschluss werden die folgenden Tochtergesellschaften vollkonsolidiert:

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Name der einbezogenen Gesellschaft Sitz Anteilsbesitz
1 DISKUS WERKE AG Dietzenbach Quote in %
2 DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH Dietzenbach 100,00
3 PITTLER T & S GmbH Dietzenbach 100,00
4 Diskus-PITTLER Grundstücksgesellschaft mbH Dietzenbach 80,00
5 Diskus Erste Grundstücksgesellschaft mbH Dietzenbach 80,00
6 Diskus Zweite Grundstücksgesellschaft mbH Dietzenbach 80,00
7 Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH Schwalmstadt 100,00
8 Günter Rothenberger Industries GmbH Dietzenbach 74,90
9 BUDERUS - Schleiftechnik GmbH Aßlar 94,80
10 PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH Eschwege 100,00
11 NAXOS-DISKUS Schleifmittelwerke GmbH Butzbach 100,00
12 DVS-Technology GmbH Krauthausen 93,08
13 DVS Production GmbH Krauthausen 100,00
14 DVS Technology Europe GmbH Sinsheim 100,00
15 HEID Beteiligungs GmbH Krauthausen 100,00
16 HEID Magdeburg Grundstücksverwaltung GmbH & Co. Krauthausen 100,00
17 Maschintec Produktion GmbH Krauthausen 100,00
18 Grundstücksverwaltung Krauthausen GmbH Krauthausen 63,61
19 Werkzeugmaschinenbau Sinsheim GmbH Sinsheim 90,00
20 DVS Innovation GmbH Eschwege 100,00
21 DVS Real Estate GmbH Dietzenbach 100,00
22 DVS Asia Co., Ltd. Hong Kong 100,00
23 DVS Production South GmbH Kürnbach 90,00
24 DVS Tooling GmbH Dietzenbach 51,00
25 DVS Technology America Inc. Plymouth (USA) 100,00
26 DVS Universal Grinding GmbH Dietzenbach 100,00
27 DVS Tools & Components GmbH Dietzenbach 100,00

3. Konsolidierungsgrundsätze einschließlich Währungsumrechnung

a) Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Soweit die Anschaffungskosten für die Beteiligung deren neubewerteten Eigenkapitalanteil übersteigt, entsteht ein aktivischer Unterschiedsbetrag, der als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen bilanziert wird. Beruht ein aktivischer Unterschiedsbetrag auf Verlusten, die zwischen dem Erwerbszeitpunkt und der Erstkonsolidierung entstanden sind, erfolgt eine Verrechnung mit den Gewinnvorträgen. Ein passiver Unterschiedsbetrag wird, soweit er den Zeitwerten der monetären Vermögensgegenständen zugrunde lag, planmäßig über die durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst und unter dem Posten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte im Konzern beträgt nach bisherigen Bewertungsgrundsätzen zwischen 5 und 20 Jahre. Für die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital wird in der Konzernbilanz gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten ausgewiesen. Der bilanzierte Ausgleichsposten beinhaltet sowohl die aus der Anwendung der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB resultierenden Anteile der anderen Gesellschafter am Eigenkapital als auch grundsätzlich die nach dem Posten Jahresüberschuss in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesenen, anderen Gesellschaftern zuzurechnenden Gewinne und Verluste.

b) Schuldenkonsolidierung

Sämtliche Forderungen und Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.

c) Zwischenergebniseliminierung

Ergebnisse zwischen den Tochtergesellschaften wurden eliminiert, soweit sie wesentlich waren. Die Zwischenergebniseliminierung war im Wesentlichen auf Gewinne aus der konzerninternen Veräußerung von immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Fertigerzeugnissen vorzunehmen.

d) Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit dem auf sie entfallenden Materialaufwand und sonstige betrieblichen Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.

e) Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB nicht angewendet.

f) Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen

Die Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, welches zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wird, zu Devisenkassamittelkurs am Konzern-Abschlussstichtag umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung ausgewiesen.

4. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde wie im Vorjahr in tausend Euro aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden an die einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der DISKUS WERKE AG angepasst. Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Unternehmen werden nach den für den DISKUS WERKE Konzern einheitlich geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Die Konzernvorräte und das Anlagevermögen bereinigen wir um Zwischenergebnisse. Ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge unterliegen der Abgrenzung latenter Steuern.

a) Anlagevermögen

Die immateriellen Anlagenwerte und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und auf Basis der erwarteten Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Der Abschreibungsberechnung liegen bis zu fünfzehn Jahre bei technischen Anlagen und Maschinen und überwiegend drei bis acht Jahre bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zugrunde. Soweit den Gegenständen des Sachanlagevermögens am Bilanzstichtag dauernde niedrigere Werte beizulegen waren, wurden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Nicht konsolidierte Anteile an verbundenen Unternehmen sowie sonstige Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. im Falle einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte, im Wesentlichen entgeltlich erworbene Vertriebsrechte, Kundenkarteien und Software, werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Forschungskosten sind als laufender Aufwand der Periode erfasst. Entwicklungskosten wurden, soweit die tatbestandsmäßigen Voraussetzungen erfüllt waren, als immaterielle Vermögensgegenstände zu Anschaffungskosten bzw. als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände zu Herstellungskosten i.H.v. TEUR 2.020 angesetzt und auf Basis der erwarteten Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. als laufender Aufwand der Periode erfasst. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie planmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens der Fertigung.

b) Vorräte

Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Einzelkosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie planmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens der Fertigung. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch Abwertung berücksichtigt.

Innerhalb des Vorratsvermögens wurde der Vorjahresausweis der fertigen Erzeugnisse in Höhe TEUR 19.587 zu Gunsten der unfertigen Erzeugnisse zur Einhaltung der Konzernrichtlinien angepasst

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden in angemessenem Umfang Wertberichtigungen gebildet. Niedrige und unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisen-Mittelkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung zum Abschlussstichtag berücksichtigt.

d) Liquide Mittel

Bargeldbestände sowie Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisen-Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

e) Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden für zu erwartende Steuerminderungen und für zu erwartende Steuermehrbelastungen nachfolgender Geschäftsjahre angesetzt, sofern sie aus unterschiedlichen Wertansätzen einzelner Bilanzposten resultieren. Grundsätzlich können sich diese Bewertungsunterschiede zwischen der nationalen Steuerbilanz und der nationalen Handelsbilanz, der konzerneinheitlich bewerteten Bilanz und der nationalen Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen und sogenannten "Tax Credits" ergeben. Auf temporäre Differenzen in Verbindung mit Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen wurden keine latenten Steuern gebildet. Buchungen latenter Steuern auf Konzernebene erfolgen grundsätzlich unter Ansatz des Konzernsteuersatzes von 30 % bzw. 15 % bei Grundstücksgesellschaften.

f) Rückstellungen

Den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Als Berechnungsgrundlagen der Pensionsrückstellungen dienten die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck bei Anwendung eines Rechnungszinsfusses von 3,68 % (Vj. 4,01 %) in der Projected Unit Credit Method, die erwartete Kostensteigerung liegt zwischen 0,5-1,0 % p.a. Im Konzern wurde von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Die aus der BilMoG-Umbewertung der Pensionsrückstellungen resultierende Unterdeckung wird bis zum 31.12.2024 jährlich zu mindestens einem Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen zugeführt, der nicht ausgewiesene Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 175 (Vj. TEUR 200). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinsen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 213. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und betreffen überwiegend Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Altersteilzeitverpflichtungen, Gewährleistungsverpflichtungen, noch zu erbringende Montageleistungen, ausstehende Rechnungen, Konventionalstrafen für verspätete Maschinenlieferungen sowie Verpflichtungen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung.

Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB (Deckungsvermögen) mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 74 wurden mit Altersteilzeitverpflichtungen mit einem Erfüllungsbeitrag in Höhe von TEUR 115 verrechnet. Die Steuerrückstellungen enthalten Verpflichtungen für noch nicht veranlagte Ertragsteuern des laufenden Jahres und ggf. des Vorjahres.

g) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. Angaben zur Konzernbilanz

a) Anlagevermögen

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die gemäß § 255 Abs. 2a S. 2 HGB angefallenen Entwicklungskosten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden, soweit die Voraussetzungen dafür erfüllt waren, unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgenommen. Die Abschreibungen richten sich nach der geschätzten Dauer des jeweiligen Produktlebenszykluses. Soweit keine Schätzungen vorgenommen werden können, erfolgen die Abschreibungen über 10 Jahre. Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2016 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Konzern-Anlagenspiegel). Die gemäß § 255 Abs. 2a S. 2 HGB im Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in Höhe von 411 TEUR wurden in voller Höhe unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgenommen. Der für die Werkzeugmaschinen Ziegenhain GmbH zum 01.01.2007 unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktivierte aktivische Unterschiedsbetrag wird unverändert planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Im Rahmen der Erstkonsolidierung des Günter Rothenberger Industries GmbH (GRI) -Teilkonzerns wurden dort aktivierte aktivische Unterschiedsbeträge übernommen und mit dem aktivischen Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb des GRI-Teilkonzerns auf den 01.01.2008 zusammengefasst und planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 20 Jahren nach bisherigen Grundsätzen abgeschrieben. Indikatoren, welche auf eine dauerhafte Wertminderung des GRI Goodwills schließen lassen, lagen zum Stichtag der Berichtsperiode nicht vor. Anhaltspunkte, welche eine Änderung des bestehenden Abschreibungsplans rechtfertigen, bestehen zum Stichtag der Berichtsperiode nicht.

b) Finanzanlagen

Die Anteile an assoziierten Unternehmen betreffen die at equity bilanzierte HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH, Gießen und das Joint Venture WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co., Ltd. In der Zugangspalte werden die fortgeführten Anschaffungskosten und Kapitalerhöhungen bei Beteiligungen und assoziierten Unternehmen ausgewiesen sowie anteilige Ergebnisse aus at equity Konsolidierungen. Anpassungen an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung wurden bei der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH nicht vorgenommen. Geschäfts- und Firmenwerte (GFW) oder passive Unterschiedsbeträge (UB) gemäß § 312 Abs. 1 HGB entstehen bei der Erstkonsolidierung, wenn das anteilige Eigenkapital des assoziierten Unternehmens den Buchwert unterschreitet (GFW) bzw. übersteigt (negativer UB). Der GFW der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH wird planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren nach bisherigen Grundsätzen abgeschrieben, der GFW der WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co., Ltd. wird über 5 Jahre abgeschrieben. Indikatoren, welche auf eine dauerhafte Wertminderung schließen lassen bzw. Anhaltspunkte, welche eine Änderung des bestehenden Abschreibungsplans rechtfertigen, bestehen nicht. Von den anteiligen Ergebnissen ist ein Wert von TEUR 82 (Vj. TEUR 113) der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH und der WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co.,Ltd. ein Wert von TEUR 207 (Vj. TEUR 7) im Konzernergebnis enthalten. Übersicht der Unternehmen die nach der Equity-Methode bilanziert sind:

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Assoziierte Unternehmen: § 16 AktG Anteil in % Eigenkapital zum 31.12.2017 Ergebnis 01.01.- 31.12.2017 GFW oder negativer UB (-) zum 31.12.2017 Buchwert 31.12.2017

TEUR
Buchwert 31.12.2016

TEUR
HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH, Giessen 50 10.190 163 731 6.006 6.238
WMZ Precision Technology (Shenyang) Co., Ltd. 50 1.317 405 0 620 445
Summe Assoziierte Unternehmen: 6.626 6.683

c) Vorräte

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Auf das Wahlrecht gemäß § 255 Abs. 2 S. 3 HGB wurde verzichtet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB abgesetzt.

d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Erstattungsansprüche aus Ertragssteuern in Höhe von TEUR 428, Ansprüche auf Erstattung bzw. Verrechnung von Vorsteuern für erhaltene aber erst nach dem Bilanzstichtag berechnete Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.591 (Vj. TEUR 1.752) sowie Forderungen aus Darlehen in Höhe TEUR 1.076 und Boni TEUR 618 enthalten.

e) Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 4.885 (Vj. TEUR 4.896) betreffen Bewertungsunterschiede zwischen Handelsbilanzen und Steuerbilanzen der einbezogenen Konzerngesellschaften sowie Handelsbilanzen I und II und Konsolidierungssachverhalte sowie latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge trifft der Vorstand eine Einschätzung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, dass diese Posten in Zukunft tatsächlich realisierbar sind. Die Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern setzt ausreichend steuerpflichtiges Einkommen in jenen Perioden voraus, in denen die temporären Unterschiede abzugsfähig werden. Unter Heranziehung des steuerpflichtigen Einkommens früherer Jahre sowie der Prognose über das steuerpflichtige Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre, in denen die aktiven latenten Steuern abzugsfähig sind, ist der Vorstand der Auffassung, dass die Realisierung der Steuervorteile aus den aktivierten latenten Steuern wahrscheinlich ist. Steuerlatenzen werden mit einem konzerneinheitlichen Steuersatz von 15% für Körperschaftsteuer und 15% für Gewerbesteuer bewertet. Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 906 (Vj. TEUR 365) betreffen zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen Steuerbilanzen und Handelsbilanzen I sowie II und Konsolidierungssachverhalte.

Die Zusammensetzung latenter Steuern ist nachfolgend dargestellt:

Latente Steuern im Konzern

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TEUR 01.01.2017- 31.12.2017 Zuführung Verbrauch/ Auflösung 01.01.2016- 31.12.2016 Veränderung in %
Aktive latente Steuern
Steuerliche Verlustvorträge 3.003 222 238 3.019 -16 -0,54
Steuerabgrenzung für Bewertungsunterschiede 1.882 87 82 1.877 5 0,24
Gesamt 4.885 309 321 4.896 -11 -0,23
Passive latente Steuern
Steuerabgrenzung für Bewertungsunterschiede 906 547 6 365 541 148,18
Gesamt 906 547 6 365 541 148,29

Zum 31. Dezember 2017 bestehen im Konzern zeitlich und der Höhe nach unbegrenzt vortragsfähige inländische körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 18.519 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 12.173. Hieraus resultierende weitere latente Steuern in Höhe von TEUR 1.601 auf gewerbe- und körperschaftsteuerliche Verlustvorträge wurden nicht aktiviert, da die Realisierung weiterer Steuervorteile aus den Verlustvorträgen nicht hinreichend verlässlich bestimmt werden konnte.

f) Überleitungsrechnung

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lassen sich aus dem Konzernergebnis vor Steuern wie folgt entwickeln:

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2017 2016
TEUR TEUR
--- --- ---
Ergebnis vor Ertragsteuern 13.594 8.360
Erwarteter Ertragsteueraufwand
(Konzern-)Steuersatz 30,0 %; Vorjahr: 30,0 % 4.078 2.508
Überleitung:
Abweichend für Grundstücksunternehmen +/- +/- -33 -48
Steueranteil für:
steuerfreie Erträge aus Beteiligungserträgen -87 -36
steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen + + 43 13
steuerlichen Verlustvorträge (Abschreibungen und Zuschreibungen auf Verlustvorträge)
temporäre Differenzen und Verluste, für die keine latenten Steuern erfasst wurden +/- +/- 1.601 896
Sonstige Steuereffekte +/- +/- 173 -51
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand 5.775 3.282
Effektiver (Konzern-) Steuersatz (%) 42,5% 39,3%

g) Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen Auszahlungs- und Rückzahlungsbeträgen von Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 8 (Vj. TEUR 10) i.S. von § 250 Abs.3 HGB enthalten.

h) Konzerneigenkapital

Das voll einbezahlte gezeichnete Kapital der DISKUS WERKE AG beträgt TEUR 25.000. Die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31.12.2017 ist im Anhang dargestellt. Die Kapitalrücklage entfällt mit TEUR 50.638 auf die Kapitalrücklage der Muttergesellschaft.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 04.07.2017 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 01.07.2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 12.499.998,99 € gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen, wobei die neuen Aktien grundsätzlich den Aktionären zum Bezug anzubieten sind (Genehmigtes Kapital 2017/1).

Der Konzernbilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:

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TEUR 01.01.2017- 31.12.2017 01.01.2016- 31.12.2016
Konzernbilanzgewinn zum 01.01. 23.864 23.327
Ausschüttungen des Mutterunternehmens -1.935 -2.032
Konsolidierung/ Sonstiges - -1.770
Gewinnvortrag 21.929 19.525
Konzernjahresüberschuss 7.244 5.078
Einstellung/ Minderung andere Gewinnrücklagen - -
Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn -5.575 -738
Konzernbilanzgewinn 23.598 23.864

i) Sonderposten

Der Sonderposten entfällt auf erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen. Der Posten wird unter stetiger Beibehaltung der bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethode über die durchschnittlichen Nutzungsdauern der geförderten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst.

j) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2017 2016
Inbetriebnahme Maschinen 6.920 6.091
Garantierückstellung 2.231 1.992
Urlaubslöhne/ - gehälter 1.768 1.396
sonstige Personalkosten 2.225 1.487
Altersteilzeit 120 137
Konventionalstrafen 1.355 731
Berufsgenossenschaft 171 173
Jahresabschluss-/Prüfungskosten 286 277
Ausstehende Rechnungen 943 258
Archivierungskosten 75 60
Übrige 3.677 2.016
Sonstige Rückstellungen 19.771 14.616

k) Verbindlichkeiten

Der Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2017 ist in der Anlage dargestellt.

l) Kompensatorische Bewertungseinheiten

Die derivativen Finanzgeschäfte werden entsprechend § 254 HGB als Bewertungseinheit mit einem Grundgeschäft zusammengefasst, soweit ein unmittelbarer Sicherungs-zusammenhang zwischen Finanzgeschäft und Grundgeschäft besteht. Finanzgeschäfte, für die keine Bewertungseinheit gebildet wurde, werden einzeln zu Marktpreisen bewertet. Die Bewertung erfolgt nach der Einschätzung der Bank über den Wert des betreffenden Finanzinstruments unter den vorherrschenden Marktbedingungen und leitet sich ab entweder vom Mid Market-Preis oder, wenn als Geld- und Briefkurs ausgedrückt, vom indikativen Preis, zu dem die Bank das Finanzinstrument beendet und abgeschlossen bzw. zurückgekauft und verkauft hätte, und zwar jeweils zum Geschäftsschluss bzw. zu einem anderen vereinbarten Zeitpunkt am relevanten Finanzplatz am jeweils angegebenen Bewertungstag. Daraus resultierende unrealisierte Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. Von den zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumenten in Höhe von nominal TEUR 28.250 werden TEUR 28.250 in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Davon entfallen TEUR 28.250 auf Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps). Die Zinsswaps werden insbesondere eingesetzt, um das Zinsänderungsrisiko aus den variabel verzinslichen Darlehen zu minimieren.

Die Nominalwerte und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit dem variabel verzinslichen Teil der Konsortialdarlehen zu einer kompensatorischen Bewertungseinheit zusammengefasst:

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in TEUR Laufzeit Nominalwert Marktwert 31.12.2017 Kompensation der Bewertungseinheit
Zinsswap 01.01.2016 31.12.2020 5.000 4.938 -62
Zinsswap 04.01.2016 31.12.2020 5.000 4.938 -62
Zinsswap 30.12.2015 30.12.2030 5.220 5.002 -218
Zinsswap 31.03.2017- 30.09.2021 5.000 4.961 -39
Zinsswap 31.03.2017- 10.09.2021 5.000 4.974 -26
Zinsswap 31.12.2016- 30.09.2036 2.500 2.465 -35
Zinsswap 28.09.2012- 30.09.2019 530 523 -7
Summe: 28.250 27.801 -449

6. Angaben zur Konzern Gewinn- und Verlustrechnung

a) Allgemeines

Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

b) Positionen der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erfassung von Umsatzerlösen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich erst dann, wenn die Leistung erbracht bzw. die Waren oder Erzeugnisse geliefert worden sind, d.h. der Gefahrenübergang auf den Kunden realisiert worden ist.

c) Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn/Verlust

Es handelt sich bei dem auf andere Gesellschafter entfallenden Gewinn oder Verlust um einen ihrer Beteiligungsquote entsprechenden Anteil am Jahresergebnis des einbezogenen Tochterunternehmens. Ermittlungsgrundlage ist die HB II mit der konzerneinheitlichen Bewertung, d.h. unter Berücksichtigung der konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsanpassungen und unter Berücksichtigung hieraus entstehender latenter Steuern.

d) Sonstige Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Hauptgeschäftstätigkeit des Konzerns verteilt sich auf die Segmente Herstellung von Präzisionswerkzeugmaschinen, welche in den Umsatzerlösen, und Grundbesitzverwaltung, welche in den sonstigen betrieblichen Erträgen, erfasst werden.

aa) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden erzielt mit der Herstellung und Vertrieb von Dreh-, Fräs-und Honmaschinen, Herstellung und Vertrieb von Schleifmaschinen und Ersatzteilen (Produkte), sowie Lohnbearbeitung, Lohnfertigung und Servicegeschäft (Dienstleistung). Die Umsatzerlöse des Konzerns verteilen sich nach Art und Region wie folgt:

Umsatzerlöse

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in TEUR 2017 Vorjahr
Produkte 222.926 197.297
Dienstleistungen 23.956 21.143
Umsatzerlöse 246.882 218.440
Umsatzerlöse nach Regionen
in TEUR 2017 Vorjahr
Inland 79.923 93.634
Europa 66.368 50.641
Amerika 31.618 18.187
Asien 68.973 55.979
Umsatzerlöse 246.882 218.440

bb) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2017 Vorjahr Veränderung in %
Abgang von VG des Anlagevermögens 0 600 -600 -100,00
Auflösung von Rückstellungen 643 318 325 102,18
Übrige 2.701 2.294 407 17,75
Sonstige betriebliche Erträge 3.344 3.212 132 19,93

cc) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2017 Vorjahr Veränderung in %
Mieten, Pachten und Nebenkosten 11.175 10.397 778 7,49
Kfz- und Reisekosten 5.316 4.819 497 10,32
Kosten der Warenabgabe 3.234 2.684 550 20,50
Rechts- und Beratungskosten 724 876 -152 -17,32
Provisionen 6.130 5.711 419 7,34
Instandhaltung, Wartung, Reparatur 1.710 1.889 -179 -9,45
Fremdleistung 2.869 1.948 921 47,27
Marketing 1.069 939 130 13,85
Übrige 9.965 9.480 485 5,12
Sonstige betriebliche Aufwendungen 42.194 38.742 3.452 8,91

7. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Für die Kapitalflussrechnung wird der DRS 21 angewandt. Im Bundesanzeiger vom 8. April 2014 ist der DRS 21 „Kapitalflussrechnung" durch das Bundesministerium der Justiz bekannt gemacht worden. Ausgangspunkt der Kapitalflussrechnung ist der Finanzmittelfond zu Beginn der Periode. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme getrennt nach der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit darzustellen. Hierbei entspricht die Summe der Cashflows aus diesen drei Tätigkeitsbereichen der Veränderung des Finanzmittelfonds in der Berichtsperiode, soweit diese nicht auf wechselkurs-, konsolidierungskreis- oder sonstigen bewertungsbedingten Änderungen beruhen.

Die Zahlungsströme sind entsprechend der jeweiligen wirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmens entweder der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investition- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen.

8. Entwicklung des Konzerneigenkapitals und Ausschüttungssperre

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Eigenkapitalspiegel. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 1.028. Die Ausschüttungssperre resultiert aus dem Einzelabschluss der Muttergesellschaft und betrifft den Aktivüberhang latenter Steuern. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen den Aktionären des Mutterunternehmens der Bilanzgewinn abzüglich Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 5.429 zur Verfügung.

9. Sonstige Angaben

a) Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

aa) Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat obliegt die Überwachung der Geschäftsführung und die Genehmigung wichtiger unternehmerischer Vorgänge. Zudem bestellt der Aufsichtsrat den Vorstand. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Mitglieder an:

Dr. Philipp Mohr, Oberursel, Managing Director der William Blair and Company L.L.C., Frankfurt am Main

Vorsitzender des Aufsichtsrates der DISKUS WERKE AG

Dr. Steen Rothenberger, Diplom-Kaufmann, Bad Homburg v.d.H., Geschäftsführer der ROTHENBERGER 4xS Vermögensverwaltung GmbH

Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der DISKUS WERKE AG

Sonstige Mandate:

- Mitglied des Aufsichtsrates der a.a.a. aktiengesellschaft allgemeine anlageverwaltung

- Geschäftsführer der Rothenberger 4 x S Holding GmbH, Hamburg

Günter Rothenberger, Bad Homburg v.d.H.,

Geschäftsführer der Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH

Sonstige Mandate:

- Mitglied des Aufsichtsrates der a.a.a. aktiengesellschaft allgemeine anlageverwaltung

- Vorstand der Maschinenfabrik HEID AG, Stockerau

- Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Pittler Maschinenfabrik Aktiengesellschaft, Langen

Peter Heinz, Frankfurt am Main, Bankkaufmann

Sonstige Mandate:

- Mitglied des Aufsichtsrates der AVECO Holding AG, Frankfurt am Main

- Mitglied des Aufsichtsrates der Maschinenfabrik HEID AG, Stockerau

Meinert Hahnemann, Stuttgart

Sonstige Mandate:

- Mitglied des Aufsichtsrates der ROTHENBERGER AG, Kelkheim

Dr. Sven Rothenberger, Diplom-Kaufmann, Bad Homburg v.d.H.

Vorstandsvorsitzender der a.a.a. allgemeine anlageverwaltung AG

Sonstige Mandate:

- Geschäftsführer der ROTHENBERGER 4 x S Holding GmbH, Hamburg

Die Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen des Konzerns beliefen sich für das Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 86 (Vj. TEUR 105).

bb) Vorstand

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Personen geführt:

Dipl.-Ing. Josef Friedrich Preis (Vorsitzender)

Dipl.-Wirt.-Ing. Axel Loehr

Dipl.-Kaufm. Bernd Rothenberger

Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf TEUR 999 (Vj. TEUR 822). An frühere Mitglieder des Vorstands und deren Witwen wurden im Geschäftsjahr 2017 TEUR 24 (Vj. TEUR 24) geleistet.

b) Zahl der Beschäftigten

Im Jahr 2017 wurden bei den vollkonsolidierten Konzerngesellschaften durchschnittlich 1.202 Mitarbeiter (Vj. 1.124) beschäftigt, davon 460 (Vj. 435) Angestellte und 742 (Vj. 689) gewerbliche Arbeitnehmer.

c) Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 14 HGB

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten belief sich in 2017 auf TEUR 1.675; davon wurden TEUR 411 Entwicklungskosten unter den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens aktiviert.

d) Abschlussprüferhonorare gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Für Konzernabschlussprüfung und Einzelabschlussprüfung der DISKUS WERKE AG und einbezogene Unternehmen (TEUR):

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Abschlussprüferleistungen: 126
Andere Bestätigungsleistungen 0
Steuerberatungsleistungen: 10
Sonstige Leistungen: 8

e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 a. HGB

Im Konzern bestehen finanzielle Verpflichtungen, überwiegend aus Miet- und Leasingverträgen, in Höhe von TEUR 49.655.

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in TEUR Mietverträge Leasing Wartung Gesamt
Gesamt 8.241 40.913 500 49.655
davon bis 1 Jahr 881 9.286 480
> 1 Jahr 7.360 31.627 21

f) Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aufgrund der Mithaftung für Verpflichtungen Dritter.

g) Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Rothenberger 4xS Holding GmbH, Frankfurt am Main, Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 102182. Die Veröffentlichungen der Konzern-Jahresabschlüsse erfolgen im elektronischen Bundesanzeiger (eBanz).

h) Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen aus dem Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 6.457 eine Dividende von EUR 0,25 je Aktie (= TEUR 2.419) auszuschütten und den Rest in Höhe von TEUR 4.038 auf neue Rechnung vorzutragen.

Dietzenbach, den 09. Mai 2018

Vorstand der DISKUS WERKE AG

Josef Friedrich Preis, Vorsitzender

Axel Loehr

Bernd Rothenberger

Zusätzliche Angaben nach § 328 HGB

Der Konzernabschluss der DISKUS WERKE AG, Dietzenbach, ist durch Beschluss der Aufsichtsratssitzung am 14. Mai 2018 gebilligt worden.

Die Hauptversammlung vom 03. Juli 2018 beschloss gemäß dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den in der Bilanz zum 31. Dezember 2017 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.457.293,33 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,25 auf jede der gewinnanteilsberechtigten 9.677.413 Stückaktien: EUR 2.419.353,25

Vortrag auf neue Rechnung: EUR 4.037.940,08

Anlage 1: Konzern-Anlagenspiegel 2017

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Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Bruttowerte 01.01.2017 Zugänge Umbuchung Abgänge Währung Bruttowerte 31.122017
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TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.656 411 -1.047 0 0 2.020
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.471 470 1.047 0 0 7.988
3. Geschäfts- oder Firmenwert 54.379 0 0 0 0 54.379
Immaterielle Vermögensgegenstände 63.506 881 0 0 0 64.387
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.277 2.214 831 0 0 44.322
2. Techn. Anlagen und Maschinen 46.621 2.613 -178 1.403 0 47.653
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.406 1.815 0 495 0 16.725
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.391 970 -653 0 0 1.708
Sachanlagen 104.695 7.612 0 1.899 0 110.408
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6 0 0 0 0 6
2. Assoziierte Unternehmen 8.987 290 0 100 -32 9.145
Finanzanlagen 8.993 290 0 100 -32 9.151
177.194 8.783 0 1.999 -32 183.947

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Abschreibungen
kumuliert Stand 01.01.2017 Zugänge Abgänge Umbuchung kumuliert Stand 31.12.2017
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TEUR TEUR TEUR TEUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 898 192 0 0 1.090
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.412 666 0 0 7.078
3. Geschäfts- oder Firmenwert 27.583 2.746 0 0 30.329
Immaterielle Vermögensgegenstände 34.893 3.603 0 0 38.496
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.841 1.073 0 0 9.914
2. Techn. Anlagen und Maschinen 31.569 4.036 1.007 0 34.598
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.833 1.161 414 0 11.580
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2 2 0 0 4
Sachanlagen 51.245 6.271 1.421 0 56.095
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6 0 0 0 6
2. Assoziierte Unternehmen 2.303 215 0 0 2.518
Finanzanlagen 2.309 215 0 0 2.524
88.449 10.090 1.421 0 97.118

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Nettowerte
zum 31.12.2017 Vorjahr
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TEUR TEUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 931 1.758
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 909 58
3. Geschäfts- oder Firmenwert 24.051 26.796
Immaterielle Vermögensgegenstände 25.891 28.612
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.410 32.437
2. Techn. Anlagen und Maschinen 13.055 15.052
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.144 4.572
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.704 1.389
Sachanlagen 54.313 53.450
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
2. Assoziierte Unternehmen 6.626 6.682
Finanzanlagen 6.626 6.682
86.830 88.744

Anlage 2: Konzern-Verbindlichkeiten 2017

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in TEUR 31.12.2017 davon mit einer Restlaufzeit 31.12.2016 davon mit einer Restlaufzeit
gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr gesamt <1 Jahr >1 Jahr
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1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61.871 18.302 38.459 63.963 22.469 41.494
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20292 20292 - 15.498 15.498 -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 90 90 - 237 237 -
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 70 70 - 36 36 -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.590 6.590 - 8.053 6.853 -
88.912 45.343 38.459 87.787 45.093 41.494

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit über 5 Jahre in Höhe von TEUR 5.109 (Vj. TEUR 8.940).

Sicherheiten:

Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beläuft sich im Konzern auf TEUR 61.871, davon sind grundpfandrechtliche Sicherheiten in Höhe von TEUR 20.819 (Vj. TEUR 19.663) bestellt und Sicherungsübereignungen für Maschinenfinanzierungen in Höhe von TEUR 542 (Vj. TEUR 2.905) gewährt worden. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Sicherheiten.

Anlage 3: Konzernkapitalflussrechnung 2017

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in TEUR 01.01.2017- 31.12.2017 01.01.2016- 31.12.2016
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteil anderer Gesellschafter) 7.244 5.078
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 10.090 9.502
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 5.142 385
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -495 0
5. +/- Ergebnisse aus at equity bewerteten Untern., soweit nicht zahlungswirksam -189 0
6. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -10.604 -6.883
7. +/- Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit usw. zuzuordnen sind 3.411 1.377
B. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 16 600
9. -/+ Zinsaufwendungen / Zinserträge 2.860 3.063
10. - Sonstige Beteiligungserträge -100 -120
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 5.775 3.281
12. -/+ Ertragsteuerzahlungen -5.467 -1.598
13. \= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 12) 17.682 14.685
14. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -881 -850
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 462 849
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.612 -11.404
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -6
18. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -45 0
19. + Erhaltene Zinsen 49 24
20. + Erhaltenen Dividenden 100 120
21. \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 14 bis 21) -7.927 -11.267
22. + Einzahlung aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 57 812
23. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten -5.029 4.830
24. - gezahlte Zinsen -2.798 -3.087
25. - Gezahlte Dividenen / nicht beherrschende Anteile -1.935 -2.032
26. - Gezahlte Dividenen an andere Gesellschafter 0 -512
27. \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 23 bis 27) -9.705 11
28. \= Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands ( Summe aus Positionen 13, 22 u. 28) 50 3.429
29. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -80 0
30. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
31. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.788 1.359
32. \= Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 27 bis 29) 4.758 4.788
1. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode:
2. Finanzmittel 10.318 7.412
3. - kurzfristig fällige Bankverbindlichkeiten -5.561 -2.624
4. \= Finanzmittel am Ende der Periode 4.758 4.788

Anlage 4: Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2017

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Eigenkapitalspiegel Anteilseigner des Mutterunternehmens
in TEUR gez. Kapital Kapitalrücklage gel. Einlage zur Kapitalerhöhung gesetzliche Rücklage andere Gewinnrücklagen
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1.1.2016 25.000 50.638 - 586 460
Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen
Kapitalerhöhung (geleistete Einlage)
Einstellung in die Kapitalrücklage
Einstellung in die gesetzliche Rücklage
Dividende
Erstkonsolidierung
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag
Kapitalkonsolidierung/Sonstiges
Konzerngewinn/-verlust
31.12.2016 25.000 50.638 - 586 460
Umbuchungen
1.1.2017 25.000 50.638 - 586 460
Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen
Kapitalerhöhung (geleistete Einlage)
Einstellung in die Kapitalrücklage
Einstellung in die gesetzliche Rücklage
Dividende
Erstkonsolidierung
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag
Kapitalkonsolidierung/Sonstiges
Konzerngewinn/-verlust
31.12.2017 25.000 50.638 - 586 460

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Eigenkapitalspiegel Anteilseigner des Mutterunternehmens
in TEUR Eigenkapital Differenz Währungsumrechnung Gewinnvortrag Konzerngewinn/- Summe Eigenkapital
--- --- --- --- ---
1.1.2016 86 23.327 - 100.096
Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen -
Kapitalerhöhung (geleistete Einlage) -
Einstellung in die Kapitalrücklage -
Einstellung in die gesetzliche Rücklage -
Dividende -2.032 -2.032
Erstkonsolidierung -
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag -
Kapitalkonsolidierung/Sonstiges -22 - -22
Konzerngewinn/-verlust 2.570 2.570
31.12.2016 64 23.327 538 100.612
Umbuchungen 538 -538
1.1.2017 64 23.865 - 100.612
Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen -
Kapitalerhöhung (geleistete Einlage) -
Einstellung in die Kapitalrücklage -
Einstellung in die gesetzliche Rücklage -
Dividende -1.935 -1.935
Erstkonsolidierung -
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag -
Kapitalkonsolidierung/Sonstiges -79 - -79
Konzerngewinn/-verlust 1.669 1.669
31.12.2017 -16 23.865 -266 100.267

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Eigenkapitalspiegel Anteil Fremde Konzern
in TEUR kum. gesamt
--- --- ---
1.1.2016 17.152 117.249
Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen 62 62
Kapitalerhöhung (geleistete Einlage) 750 750
Einstellung in die Kapitalrücklage -
Einstellung in die gesetzliche Rücklage -
Dividende -512 -2.545
Erstkonsolidierung -
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag -
Kapitalkonsolidierung/Sonstiges -22
Konzerngewinn/-verlust 2.508 5.078
31.12.2016 19.960 120.572
Umbuchungen
1.1.2017 19.960 120.572
Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen -
Kapitalerhöhung (geleistete Einlage) -
Einstellung in die Kapitalrücklage 57 57
Einstellung in die gesetzliche Rücklage -
Dividende -1.935
Erstkonsolidierung -
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag -
Kapitalkonsolidierung/Sonstiges -495 -574
Konzerngewinn/-verlust 5.574 7.244
31.12.2017 25.096 125.362

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die DISKUS WERKE AG

Wir haben den von der DISKUS WERKE AG aufgestellten Konzernabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Konzernabschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystem des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Darmstadt, den 11. Mai 2018

**Dr. Dornbach GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Klaus Walter, Wirtschaftsprüfer

Eduard Kollar, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2017 hat der Aufsichtsrat gemäß Gesetz und Satzung den Vorstand der Gesellschaft bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und überwacht. Er war in Entscheidungen von erheblicher Bedeutung für das Unternehmen eingebunden.

Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich und mündlich über die Lage der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften sowie die grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik durch den Vorstand unterrichtet. Die Grundlage zur Wahrnehmung ihrer Kontroll- und Prüffunktion bildet dabei ein monatliches Berichtswesen sowie ein konsolidiertes Quartals-Reporting, welches die Aufsichtsratsmitglieder regelmäßig erhalten und in welchem die aktuelle Situation der einzelnen Gesellschaften und des gesamten Konzerns dargestellt ist.

Im Jahr 2017 ist der Aufsichtsrat zu vier Sitzungen zusammengekommen. In diesen hat er sich anhand der schriftlichen und mündlichen Berichterstattung des Vorstandes eingehend über den Geschäftsverlauf, die Lage des Unternehmens, über bedeutsame Geschäftsvorfälle sowie die Strategie und deren Umsetzung unterrichten lassen und darüber beraten. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Beteiligungen, insbesondere deren Umsatz- und Ergebnisentwicklung sowie Finanz- und Liquiditätslage, wurde ausführlich erörtert. Die Mitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand waren bei allen Sitzungen vollzählig anwesend. Zwischen den Aufsichtsratssitzungen haben sich Vorstand und Aufsichtsrat in persönlichen Gesprächen oder telefonisch abgestimmt und regelmäßig Kontakt gehalten. Sofern erforderlich wurden AR-Beschlüsse per Umlaufverfahren abgeschlossen.

Der Aufsichtsrat hat den Geschäften, die nach Gesetz und Satzung seiner Zustimmung unterliegen, zugestimmt. Hierzu gehören Entscheidungen und Maßnahmen, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens von grundlegender Bedeutung sind.

Wichtige Themen in 2017 waren u. a.: der Jahresabschluss 2016, die strategische Positionierung und Entwicklung des Unternehmens, Investitionen in das Sachanlagevermögen, der Erwerb und die Gründung von Gesellschaften, die Weiterentwicklung der Produktlinien bzw. Innovationen, die Beschlussvorschläge und Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung 2017, die Finanzierung der Gesellschaft, die Budgetierung für das Geschäftsjahr 2018 und die Mittelfristplanung 2018 — 2020 sowie Aspekte des Risikomanagements, der Compliance und der Corporate Governance.

Den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 der DISKUS WERKE AG nach HGB sowie den DISKUS WERKE Konzernabschluss nach HGB einschließlich des Berichts über die Lage des Konzerns zum 31. Dezember 2017 hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft Dr. Dornbach GmbH & Co. KG, Darmstadt, geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk für die DISKUS WERKE AG und für den DISKUS WERKE Konzern mit Datum 11. Mai 2018 versehen. Die Prüfberichte und die Abschlussunterlagen wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der DISKUS WERKE AG, den DISKUS WERKE Konzernabschluss sowie den Bericht über die Lage des Konzerns für das Geschäftsjahr 2017 geprüft und ohne Einwendungen gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der DISKUS WERKE AG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und im Vorstand gab es in 2017 nicht.

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Führungskräften der DISKUS WERKE AG und deren Tochtergesellschaften für ihren Einsatz und die geleistete, erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2017.

Dietzenbach, im Mai 2018

Für den Aufsichtsrat

Dr. Philip Mohr

Vorsitzender des Aufsichtsrates

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