Annual Report • Jun 28, 2019
Annual Report
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und
für das Geschäftsjahr
der
| Seite | |
|---|---|
| I. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 | |
| 1. Grundlagen des Konzerns | |
| a) Geschäftsmodell des Konzerns | |
| 2. Wirtschaftsbericht | |
| a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 5 | |
| b) Geschäftsverlauf DISKUS WERKE Konzern | |
| aa) Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz | |
| bb) Beschaffung, Personal | |
| cc) Forschung und Entwicklung | |
| dd) Geschäftsverlauf der operativen Tochtergesellschaften | |
| (1) PITTLER T & S GmbH | |
| (2) Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH | |
| (3) BUDERUS - Schleiftechnik GmbH | |
| (4) PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH | |
| (5) NAXOS- DISKUS Schleifmittelwerke GmbH | |
| (6) DVS Production South GmbH | |
| (7) DVS Production GmbH | |
| (8) DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH | |
| (9) Weitere operative Gesellschaften | |
| c) Lage DISKUS WERKE Konzern | |
| aa) Ertragslage | |
| bb) Finanzlage | |
| cc) Vermögenslage | |
| d) Finanzielle Leistungsindikatoren | |
| 3. Prognosebericht | |
| a) Planungsprämissen | |
| b) Unternehmensplanung | |
| aa) Auftragseingang, Umsatz | |
| bb) Beschaffung | |
| cc) Personal | |
| dd) Investitionen | |
| c) Gesamtbetrachtung | |
| 4. Chancen- und Risikobericht | |
| a) Risikobericht | |
| aa) Markt | |
| bb) Technologie |
| DISKUS WERKE AG Konzernabschluss für den Zeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2018 |
|
|---|---|
| cc) Beschaffung | |
| dd) Fertigung | |
| ee) Entwicklung | |
| ff) Finanzwirtschaft | |
| b) Chancenbericht | |
| aa) Markt | |
| bb) Technologie | |
| cc) Beschaffung | |
| dd) Finanzwirtschaft | |
| c) Gesamtbetrachtung | |
| 5. Abhängigkeitsbericht | |
| II. Konzernbilanz | |
| III. Konzern Gewinn- und Verlustrechnung | |
| IV. Konzernanhang | |
| 1. Grundlagen | |
| 2. Konsolidierungskreis | |
| 3. Konsolidierungsgrundsätze einschließlich Währungsumrechnung 30 | |
| a) Kapitalkonsolidierung | |
| b) Schuldenkonsolidierung | |
| c) Zwischenergebniseliminierung | |
| d) Aufwands- und Ertragskonsolidierung | |
| e) Währungsumrechnung | |
| f) Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen 31 | |
| 4. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethode | |
| a) Anlagevermögen | |
| b) Vorräte | |
| c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |
| d) Liquide Mittel | |
| e) Latente Steuern | |
| f) Rückstellungen | |
| g) Verbindlichkeiten | |
| 5. Angaben zur Konzernbilanz | |
| a) Anlagevermögen | |
| b) Finanzanlagen | |
| c) Vorräte | |
| d) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |
| e) Latente Steuern | |
| f) Überleitungsrechnung |
| ass für den Zeitiaum 01.01.2010 DIS 31.12.2010 | |
|---|---|
| g) Rechnungsabgrenzungsposten | |
| h) Konzerneigenkapital | |
| i) Sonderposten | |
| j) Rückstellungen | |
| k) Verbindlichkeiten | |
| I) Kompensatorische Bewertungseinheiten | |
| 6. Angaben zur Konzern Gewinn- und Verlustrechnung | |
| a) Allgemeines | |
| b) Positionen der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung | |
| c) Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn/Verlust | |
| d) Sonstige Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 41 | |
| aa) Umsatzerlöse | |
| bb) Sonstige betriebliche Erträge | |
| cc) Sonstige betriebliche Aufwendungen | |
| 7. Angaben zur Kapitalflussrechnung | |
| 8. Entwicklung des Konzerneigenkapitals und Ausschüttungssperre 43 | |
| 9. Sonstige Angaben | |
| a) Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane | |
| aa) Aufsichtsrat | |
| bb) Vorstand | |
| b) Zahl der Beschäftigten | |
| c) Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten gemäß § 314 Abs. 1 | |
| Nr. 14 HGB | |
| d) Abschlussprüferhonorare gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB | |
| e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 a. HGB 46 | |
| f) Haftungsverhältnisse | |
| g) Außerbilanzielle Geschäfte | |
| h) Konzernverhältnisse | |
| i) Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens 47 | |
| 10. Anlage: Konzern-Anlagenspiegel | |
| V. Konzernkapitalflussrechnung | |
| VI. Entwicklung des Konzerneigenkapitals |
Der DISKUS WERKE Konzern (nachfolgend - DVS TECHNOLOGY GROUP genannt) ist ein Zusammenschluss von zwölf operativ selbständigen Unternehmen der Werkzeugmaschinenbau- und Schleifmittelbranche unter dem gemeinsamen Dach der DISKUS WERKE AG. Die DVS-Unternehmen definieren sich als Lösungsanbieter für zerspanende Bear-beitungsprozesse in definierten Marktsegmenten. Folgende drei Geschäfts-einheiten sind integrierter Bestandteil des Geschäftsmodells der DVS TECHNOLOGY GROUP:
DVS Machine Tools & Automation: Die Herstellung und der Vertrieb von hochpräzisen Werkzeugmaschinen und Automationseinheiten sowie das dazu-Servicegeschäft (Technischer Service, gehörige Überholungen/ Ersatzteile. Reparaturen).
DVS Production: Die Serienfertigung/Systemlieferantenschaft von PKW- und Nutzfahrzeugkomponenten auf DVS Werkzeugmaschinen.
DVS Tools & Components: Die kundenindividuelle Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen und Schleifmitteln.
Das Jahr 2018 ist gekennzeichnet durch ein weltweites Wachstum von 3,8% (Branchenreport Deutschland/Commerzbank, 12/2018). Die gesamtwirtschaftliche
Werkzeugmaschinen-Produktion Deutschland
Entwicklung (BIP-Wachstum) ist differenziert pro Region verlaufen (Europa +2,0%, Deutschland +1,8%, USA +2,9%, Asien +5,6%, China +6,5%).
Der Weltmarkt für Werkzeugmaschinen entwickelte sich im Jahr 2018 positiv. Nach Angaben des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) zog die weltweite Produktion von Werkzeugmaschinen in 2018 kräftig an. Sie stieg auf Eurobasis um 5,6 Prozent auf ein Volumen von 75,5 Mrd. EUR (2017: Mrd. EUR 71,5). Weltgrößter Produzent von Werkzeugmaschinen in 2018 ist unverändert China mit Mrd. EUR 17,7 gefolgt von Deutschland (Mrd. EUR 12,7) und Japan (Mrd. EUR 12,4). Die deutsche Werkzeugmaschinenbranche blickt auf ein gutes Jahr 2018 zurück. Nach Angaben des VDW stiegen die Auftragseingänge im Werkzeugmaschinenbau in 2018 um 1%, jedoch mit einer deutlich abnehmenden Dynamik im 2.Hj. 2018. Nach dem 1. Hj. 2018 hatte der Zuwachs im Auftragseingang noch + 7% betragen. Der Umsatz/die Produktion Gesamt (Maschinen, Ersatzteile, Reparaturen) erhöhte sich insgesamt um 7%, wobei sich im für uns relevanten Segment der Zerspanung der Umsatz/die Produktion in 2018 um 6% erhöhte. Die Gesamtproduktion liegt in 2018 mit Mrd. EUR 17,1 auf einem Rekordniveau. Dabei erhöhte sich die Produktion/der Umsatz im Inland um +17%, während sich die Exporte (rd. Mrd. EUR 10,5) um 3% verbesserten.
Die Kapazitäten der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie waren in 2018 im Jahresdurchschnitt mit rd. 91,9% weiterhin sehr gut ausgelastet.
Hinweis Werkzeugmaschnen nief Teile/Zubehör, Quellen Statistisches Bundesamt, VDMA, VDW
Mit Mio. EUR 2.069 in 2018 ist der chinesische Markt mit Abstand weiterhin das größte Exportland für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie. Die Exporte nach China haben sich im Jahr 2018 um 5% erhöht. Auf den weiteren Plätzen in 2018 folgen die USA mit Mio. EUR 1.194 Exportvolumen (+7%) gefolgt von Italien (Mio. EUR 525), Polen (Mio. EUR 417), Frankreich (Mio. EUR 369), Österreich (Mio. EUR 361) und Schweiz (Mio. EUR 355). Von den 15 wichtigsten Exportländern Deutschlands im Werkzeugmaschinenbau verzeichneten in 2018 die Exporte nach Italien den größten Zuwachs mit 21% und Spanien mit 18%, den größten Rückgang zeigten Mexiko und UK mit jeweils -15% und Frankreich mit -19%.
Das Geschäftsjahr 2018 verlief für die DVS TECHNOLOGY GROUP erfreulich. Im Auftragseingang als auch im Umsatz wurden neue Bestwerte erreicht bei einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 14.568.
Der Konzern verzeichnete in 2018 einen Auftragseingang von TEUR 276.237. Dies ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von rd. 9%. Fast alle DVS Gruppengesellschaften konnten gute bis sehr gute Auftragseingänge in 2018 erzielen, insbesondere Präwema Antriebstechnik GmbH und Pittler T&S GmbH. Der Auftragsbestand lag per 31.12.2018 bei TEUR 138.598, dies sind rd. 9% über dem Vorjahr. Mit diesem Auftragsbestand beträgt die Auftragsreichweite rd. 6-7 Monate im Durchschnitt und sichert eine gute Auslastung für 2019.
Im Geschäftsjahr 2018 konnte ein Umsatz von TEUR 263.996 erzielt werden. Der realisierte Umsatz liegt rd. 7% über dem Vorjahr. Der Exportanteil in 2018 liegt mit rd. 59% rd. 7 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau.
Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt hat sich in 2018 deutlich verändert. Es war ein signifikanter Preiserhöhungsdruck spürbar und in einzelnen Bereichen z.B. Lineartechnik, Kugelrollspindeln sind die Lieferzeiten drastisch angezogen.
In 2018 waren durchschnittlich 1.354 Mitarbeiter (Vj. 1.202) beschäftigt, davon 510 Angestellte (Vj. 460) und 844 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj. 742). Dies ist ein Aufbau gegenüber dem Vorjahr um 152 Mitarbeiter.
Innovationsfähigkeit schafft Vorsprung im Wettbewerb und ist somit Mittel zur Stärkung der Ertragskraft und Sicherung des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolges der DVS Technology Group. Die Forschung und Entwicklung leistet mit hoch qualifizierten Mitarbeitern einen wesentlichen Beitrag zur Absatzsicherung und -ausweitung auch auf neuen Märkten. Unter Einsatz modernster Verfahren und Technologien werden zusammen mit Kunden und Lieferanten bestehende Produkte, Prozesse und Dienstleistungen kontinuierlich weiterentwickelt und neue Lösungen erarbeitet.
Der Fokus der F&E-Aktivitäten lag in 2018 in der Markteinführung bzw. Umsetzung der auf verschiedenen Messen präsentierten Innovationen (u.a. neue Maschinentypen und -plattformen UGrind, DFine, SkiveLine, BV235 sowie die Weiterentwicklung der Technologie des Innenverzahnungshonens). Die DVS TECHNOLOGY GROUP hat sich im September 2018 auf den Messen AMB in Stuttgart und IMTS in Chicago mit Schwerpunkt E-Mobilität präsentiert. Daneben gibt es sowohl im Geschäftsbereich Mashine Tools als auch im Geschäftsbereich Production zahlreiche Projekte mit E-Mobilitätsteilen.
Für die PITTLER T & S GmbH verlief das Geschäftsjahr 2018 wie folgt: Die Umsatzerlöse reduzierten sich um 15% auf TEUR 20.548 (Vj. TEUR 24.238), die Auftragseingänge im Berichtszeitraum stiegen auf TEUR 30.010 (Vj. TEUR 20.756). Die Gesellschaft weist ein negatives Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisübernahme der DVS Production GmbH in Höhe von TEUR -690 (Vj. TEUR - 1.343) aus bedingt durch eine sehr ungleichmäßige Auslastung sowie defizitär abgewickelte Projekte/Aufträge. Das Ergebnisniveau ist nicht zufriedenstellend. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt TEUR 30.235 (Vj. TEUR 27.963); das Eigenkapital erhöhte sich auf TEUR 2.842 (Vj. TEUR 2.632). Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 9,4% (Vi. 9,4%).
Das Geschäftsjahr 2018 verlief für die Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH positiv bei gestiegenen Auftragseingängen und leicht rückläufigem Umsatz und Ergebnis. Der Umsatz reduzierte sich um 8,3% auf TEUR 21.474 (Vj. TEUR 23.426). Der Auftragseingang ist mit TEUR 22.531 um rd. 10% gestiegen (Vi. TEUR 20.526). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung liegt bei TEUR 1.574 (Vj. TEUR 1.645). Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt TEUR 16.868 (Vj. TEUR 16.592), das Eigenkapital TEUR 6.082 (Vj. TEUR 5.200) und die daraus resultierende Eigenkapitalquote 36,1% (Vj. 31,3%)
Die BUDERUS-Schleiftechnik GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2018 mit TEUR 44.636 einen um 12,3% niedrigen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (Vj. TEUR 50.917). Die Auftragseingänge mit TEUR 37.825 in 2018 (Vj. TEUR 45.496) haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung liegt bei TEUR 393 (Vj. TEUR 454). Das Ergebnis 2018 ist belastet durch hohe Nachlaufkosten für Projekte, überproportional zugekaufte Leistungen sowie hohe Fixkosten und liegt deutlich unter unseren Erwartungen. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Jahresende 2018 TEUR 39.690 (Vj. TEUR 37.203). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 13.532 (Vj. TEUR 13.088). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 34,1% (Vj. 34,7%)
Die PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH hat das Geschäftsjahr 2018 mit Eckdaten auf einem sehr hohen Niveau abgeschlossen. Die Umsatzerlöse stiegen um 2,6% auf TEUR 94.546 (Vj. TEUR 92.146). Die Auftragseingänge reduzierten sich um 2,0% auf TEUR 94.871 (Vj. TEUR 96.883). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 9.422 (Vj. TEUR 9.694). Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich auf TEUR 65.450 (Vj. TEUR 64.397). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in
Höhe von TEUR 26.771 (Vj. TEUR 21.986). Daraus leitet sich eine Eigenkapitalguote von 40,9% (Vj. 34,1%) ab.
Geschäftsiahr 2018 erhöhte sich der Umsatz der NAXOS-DISKUS $Im$ Schleifmittelwerke GmbH gegenüber dem Vorjahr um 13,0% auf TEUR 19.910 (Vj. TEUR 17.616). Die Auftragseingänge konnten um 15,3% auf TEUR 21.476 (Vj. TEUR 18.623) gesteigert werden. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung konnte im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 1.895 verbessert werden (Vj. TEUR 819). Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt bei TEUR 12.270 (Vj. TEUR 11.265), das Eigenkapital bei TEUR 7.180 (Vj. TEUR 6.765). Hieraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 58,5% (Vj. 60,1%)
Die DVS Production South GmbH konnte im Geschäftsjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 18.908 (Vj. 17.023 TEUR) und Auftragseingänge in Höhe von TEUR 18.908 (Vj. TEUR 16.832) erzielen. Das Ergebnis vor Steuern ist negativ mit TEUR -179 (Vj. TEUR -49). Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Gesellschafter Maschintec GmbH einen Forderungsverzicht von TEUR 1.700 geleistet hat. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2018 TEUR 6.213 (Vj. TEUR 6.903). Bei einem Eigenkapital von TEUR 546 (Vj. TEUR 1.459) ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 8,8% (Vj. 10,4%).
Für die DVS Production GmbH verlief das Geschäftsjahr 2018 nicht zufriedenstellend. Umsatz und Auftragseingänge haben sich deutlich erhöht, jedoch ist das Ergebnis stark rückläufig aufgrund hoher Vorleistungen und Belastungen für neue Serienanläufe. Die Umsatzerlöse stiegen auf TEUR 19.990 (Vj. TEUR 15.626). Die Auftragseingänge erhöhten sich auf TEUR 19.990 (Vj. 15.419). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt TEUR 861 (Vj. TEUR 2.779). Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich auf TEUR 22.322 (Vj. TEUR 17.322). Die Gesellschaft verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.500 (Vj. TEUR 3.500). Daraus errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 15,37% (Vj. 20,2%).
Die DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH konnte im Geschäftsjahr 2018 hohe Umsatzerlöse realisieren. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 38,7% auf TEUR 21.006 (Vj. TEUR 15.137) während die Auftragseingänge ebenfalls deutlich auf TEUR 25.451 gesteigert wurden (Vj. TEUR 17.727). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung ist positiv mit 418 TEUR (Vj. TEUR -574). Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2018 TEUR 12.320 (Vj. TEUR 10.401). Bei einem Eigenkapital von TEUR 2.608 (Vj. TEUR 2.608) ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 21,2% (Vj. 21,9%).
Neben den zuvor aufgeführten Gesellschaften gibt es noch weitere operative Unternehmen, die in den DISKUS WERKE AG Konzernabschluss einbezogen wurden. Hierzu zählen:
Die DVS-Technology GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von TEUR 11.180 (Vj. TEUR 9.837). Das Umsatzwachstum ist bedingt durch das weitere Hochfahren eines Auftrags für einen Großkunden. Die Werkzeugmaschinenbau Sinsheim GmbH weist in 2018 einen Umsatz in Höhe von TEUR 4.280 (Vj. TEUR 4.323) aus. Die DVS Tooling GmbH erzielte einen Umsatz von TEUR 12.591 (Vj. TEUR 10.039). Diese Entwicklung ist sehr erfreulich und wir rechnen mit einem weiteren Wachstum in 2019. Die DVS Universal Grinding GmbH erzielte in 2018 einen Umsatz in Höhe von TEUR 2.523 und einen Auftragseingang von TEUR 4.242. Die DVS Technology America Inc. konnte das Jahr 2018 sehr positiv abschließen mit einem Umsatz von TEUR 9.627 und einem Auftragseingang von TEUR 10.781. Die in 2018 mehrheitlich erworbene rbc-Fördertechnik GmbH erzielte in 2018 einen Umsatz vom TEUR 7.737 bei einem Auftragseingang von TEUR 9.807 TEUR.
Im Geschäftsjahr 2018 konnte ein Umsatz von TEUR 263.996 (Vj. TEUR 246.882) erzielt werden. Der realisierte Umsatz liegt rd. 7% über dem Vorjahr.
Der Umsatz 2018 (2017) verteilte sich nach den 3 Geschäftsbereichen wie folgt:
Der Umsatz 2018 (2017) verteilt sich nach Regionen wie folgt:
| 2018 | 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | % | TEUR | % | |
| Umsatzerlöse | 263.996 | 97,3% | 246.882 | 97,5% |
| Bestandsveränderung | 5.433 | 2,0% | 4.568 | 1,8% |
| aktivierte Eigenleistung | 1.808 | 0,7% | 1.651 | 0,7% |
| Betriebsleistung | 271.237 | 100,0% | 253.101 | 100,0% |
| sonstige betriebliche Erträge | 4.475 | 1,6% | 3.344 | 1,3% |
| Gesamtleistung | 275.712 | 101,6% | 256.445 | 101,3% |
| Materialaufwand | 126.083 | 46,5% | 115.632 | 45,7% |
| Personalaufwand | 80.250 | 29,6% | 72.365 | 28,6% |
| Abschreibungen | 9.814 | 3,6% | 10.090 | 4,0% |
| sonstige betriebliche Aufwendungen | 42.347 | 15,6% | 42.194 | 16,7% |
| EBIT | 17.218 | 6,3% | 16.164 | 6,4% |
| Finanz- und Zinsergebnis | $-2.650$ | $-1,0%$ | $-2.571$ | $-1,0%$ |
| Ergebnis vor Steuern | 14.568 | 5,4% | 13.593 | 5,4% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 5.739 | 2,1% | 5.775 | 2,3% |
| sonstige Steuern | 222 | 0,1% | 575 | 0,2% |
| Jahresergebnis | 8.606 | 3,2% | 7.243 | 2,9% |
Erläuterungen bezüglich des EBIT und der sonstigen Steuern: Die Summe der sonstigen Steuern beinhaltet Kfz-Steuer, Grundsteuer und ausländische Steuern. Somit würde sich ein bereinigtes EBIT für 2018 in Höhe von TEUR 16.996 ergeben. Der DISKUS WERKE Konzern verzeichnete in 2018 eine Umsatzsteigerung von rd. 7% auf TEUR 263.996 während sich die Betriebsleistung ebenfalls um rd. 7% auf TEUR 271.237 erhöhte. Die Materialquote liegt in 2018 bei 46,5%, die Personalquote bei 29,6%. Operativ wurde ein EBIT (Earnings Before Interests and Taxes) von TEUR 17.218 erwirtschaftet; dies entspricht einer Marge von 6,3% (EBIT zu Betriebsleistung). Das Finanz- und Zinsergebnis enthält Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sowie den Zinssaldo und ist insgesamt negativ mit TEUR 2.650. Die Steuerposition enthält neben Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie sonstigen Steuern auch den Steueraufwand/-ertrag aufgrund latenter Steuern auf Bewertungsunterschiede und Verbrauch ertragsteuerlicher Verlustvorträge. In 2018 erzielte der DISKUS WERKE Konzern ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 14.568 (Vj. TEUR 13.593). Insgesamt wird in 2018 ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 8.607 (Vj. TEUR 7.243) ausgewiesen.
Insgesamt wurde im Berichtszeitraum 01.01.2018 - 31.12.2018 ein Cash Flow (CF) aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 10.031 erwirtschaftet. Im CF aus Investitionstätigkeit sind hohe Investitionen im Sachanlagevermögen mit T€ 16.551 enthalten. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist im Zeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2018 geprägt durch neue Darlehensaufnahmen von T€ 9.192 und die Zahlung der Dividende und Zinsen. Im Saldo der Zahlungsströme ist stichtagsbezogen der Zahlungsmittelbestand per 31.12.2017 von T€ 10.318 auf T€ 9.881 per 31.12.2018 gesunken.
Der DISKUS WERKE Konzern verfügte während des Geschäftsjahres 2018 über ausreichende Kreditlinien (inkl. Avalkredite), um allen fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und unverzüglich nachkommen zu können. Das Finanzmanagement unserer Konzerngesellschaften ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele skontiert zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die von den Kernbanken an die Konzerngesellschaften ausgereichten Kreditlinien waren in 2018 so bemessen, dass finanzielle Mittel jederzeit in ausreichender Höhe zur Verfügung gestellt wurden.
Die Gesellschaft hat am 12.09.2016 eine neue strukturierte Betriebsmittel-Finanzierung (Club Deal) über Mio. EUR 50 mit einer Laufzeit bis zum 12.09.2021 mit ihren Kernbanken vorzeitig neu abgeschlossen. Die Ablösung erfolgte zum 28.09.2016. Diese Fazilität stellt uns ausreichende Betriebsmittellinien für die nächsten Jahre zur Verfügung mit angepassten Flexibilisierungsmöglichkeiten (Freie Linien, Auftragsfinanzierung, Factoring).
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 unechte Pensionsgeschäfte gemäß § 340b Abs. 3 HGB zur Optimierung des Working Capital abgeschlossen.
Der Vorstand sieht derzeit keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns stellt sich per 31.12.2018 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
$\overline{7}$
775
259.319
Die Bilanzsumme zum 31.12.2018 hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 18.071 erhöht auf TEUR 259.319. Auf der Aktivseite haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 2.352 reduziert während sich die Sachanlagen investitionsbedingt um TEUR 9.927 erhöht haben. Im Umlaufvermögen haben sich die Vorräte insgesamt um TEUR 8.063 erhöht im Wesentlichen begründet durch den Anstieg der unfertigen Erzeugnisse und Waren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Stichtag 31.12.2018 um TEUR 2.702 erhöht. Hierdurch ist das Umlaufvermögen insgesamt um rd. Mio. EUR 10,5 zum Stichtag gestiegen. Auf der Passivseite hat es folgende Veränderungen gegeben: Neben der leichten Reduzierung der Rückstellungen um TEUR 181 sind die Bankverbindlichkeiten per 31.12.2018 mit TEUR 74.316 um TEUR 12.444 gestiegen. Die Eigenkapitalguote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken auf 50,7% (Vj. 52,0%).
$0,0%$
$0,3%$
100,0%
Rechnungsabgrenzungsposten
Passive latente Steuern
Bilanzsumme
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite, Material-/Personalaufwandsquote (in Relation zur Betriebsleistung), Cash Flow und Kennzahlen zum Working Capital heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter hat sich in 2018 auf TEUR 196 (Vj. TEUR 205) reduziert. Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 5,5% (Vj. 5,5%). Die Materialaufwandsquote hat sich auf 46,5% (Vj. 45,7%) erhöht, ebenso die Personalaufwandsquote auf 29,6% (Vj. 28,6%). Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 10.031. Die Kennzahlen zum Working Capital haben sich wie folgt entwickelt: die Anzahlungsquote (erhaltene Anzahlung zu
7.439
10.538
18.071
6.174
$-463$
$-181$
$\mathbf{0}$
$-131$
18.071
12.672
88.913
$\overline{7}$
906
241.248
36,9%
0,0%
$0,4%$
100,0%
136
$-42$
$\bf{0}$
Umsatz) ist mit 10,7% (Vj. 10,4%) leicht gestiegen. Die Vorratsdauer (Vorräte zu Umsatz mal 365 Tage) ist gestiegen auf 133 Tage (Vi. 127 Tage). Die Forderungsdauer (Forderungen zu Umsatz mal 365 Tage) hat sich auf 103 Tage (Vi. 106 Tage) leicht reduziert.
Für 2019 gehen wir von einem weiterhin guten gesamtwirtschaftlichen Umfeld aus. Wachstumsprognose aus 12/2018:
| $2018 -$ | $2019 -$ | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | erwartet | erwartet | |
| Industrieländer | 1.2% | 1.9% | 2.1% | 1.8% | 2,3% | 2,4% | 2,2% |
| Deutschland | 0.1% | 1.6% | 1,7% | 1.9% | 2,1% | 1,8% | 1,6% |
| Euro pa | $-0.4%$ | 0.9% | 1.6% | 1,8% | 2.5% | 2.0% | 1,8% |
| USA | 2.2% | 2.4% | 2,6% | 1,5% | 2.2% | 2.9% | 2,5% |
| Lateinamerika | 2,3% | 1,1% | $-0.8%$ | $-1.9%$ | 1.0% | 1,2% | 1,8% |
| Asien ohne Japan & China | 4.2% | 5.3% | 5.0% | 5,6% | 5,6% | 5,6% | 5,3% |
| Japan | 1.5% | $-0.1%$ | 0.6% | 1.0% | 1,5% | 1,4% | 1.4% |
| China | 7.7% | 7.3% | 6,9% | 6.7% | 6.9% | 6,5% | 6,2% |
| Welt | 2.9% | 3.2% | 2,9% | 3,0% | 3,7% | 3,8% | 3,5% |
| Wachstumsraten des BIP in ausgewählten Regionen der Welt | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| ----------------------------------------------------------------------- | -- | -- | -- | -- | -- |
Quelle: Branchen-Report Deutschland/Commerzbank
Für 2019 erwartet die Commerzbank (oder auch der Internationale Währungsfonds (IWF)) eine abgeschwächte Entwicklung und ein verringertes weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,5%, in den Industrieländern von 2,2%. Zuversichtlich sind die Ökonomen bezüglich der Entwicklung in den Vereinigten Staaten mit einem BIP-Zuwachs von 2,5%. Die Wirtschaft der Euro-Zone soll vergleichsweise weniger nur um durchschnittlich 1,8% wachsen, während in Deutschland ein Wachstum von 1,6 % erwartet wird.
Für Asien inkl. der Entwicklungs- und Schwellenländer wird für 2019 mit einem BIP-Wachstum von +5,3% gerechnet. Während in Japan ein Plus von nur 1,4% prognostiziert wird, wird in der VR China mit einer weiteren Wachstumsverlangsamung auf hohem Niveau (+6,2%) gerechnet.
Der VDW geht in seiner Prognose für 2019 davon aus, dass sich die Auftragseingänge auf hohem Niveau leicht reduzieren um 2% und die Produktion/der Umsatz um 2% auf ein Niveau von rd. 17,4 Mrd. EURO wächst.
Neben einer Budgetplanung erstellt der DISKUS WERKE Konzern eine Mittelfristplanung für drei Jahre (2019 – 2021). Hier wurde von einem moderaten Marktwachstum (+ 3% für die Jahre 2019 und 2021) ausgegangen. Wir erwarten in den Planjahren keine drastischen Marktrückgänge oder -verwerfungen.
Der DISKUS WERKE Konzern plant Auftragseingänge für das Gesamtjahr 2019 in Höhe von TEUR 280.000. Dies liegt rd. 1,4% über dem hohen Niveau in 2018. Für das Jahr 2019 beträgt das Umsatzziel TEUR 275.000 (+4,2%), wodurch der Auftragsbestand auf einem hohen Niveau bleibt. Der geplante Umsatz 2019 ist durch den hohen Auftragsbestand der Werkzeugmaschinenfirmen sowie das Hochfahren neuer Produktionsaufträge im Geschäftsbereich DVS Production abgesichert. Durch die neuen Serienaufträge kommt es in 2019 zu einer Volumensteigerung, die sich positiv auf die Stückkosten auswirken. Für das Jahr 2019 planen wir mit einer verbesserten Rentabilität.
Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt hat sich in 2018 deutlich verändert. Es ist ein signifikanter Preiserhöhungsdruck spürbar und in einzelnen Bereichen z.B. Lineartechnik, Kugelrollspindeln sind die Lieferzeiten drastisch angezogen. Auf den für uns relevanten Beschaffungsmärkten planen wir mit einer durchschnittlichen Preiserhöhung für 2019 von ca. 2%. Dies sollte jedoch im Laufe 2019 abnehmen.
Die Personalplanung sieht vor, die Stammbelegschaft in 2019 um weitere 80 Mitarbeiter aufzustocken. Dies betrifft im Wesentlichen unsere Serienproduktion bei DVS Production GmbH (+46 FTE) bedingt durch feste neue Aufträge. Daneben werden wir uns in diversen DVS Firmen punktuell verstärken z.B. im Vertrieb, Service. Unverändert sollen Flexibilisierungsmöglichkeiten im Bereich altersbedingt freiwerdender Stellen, Leiharbeitereinsatz, Befristung von Arbeitsverträgen und Arbeitszeit weiter genutzt werden. Die hohe Ausbildungsquote wird beibehalten.
In 2019 sind hohe Investitionen geplant mit rd. 10 Mio. EURO und zwei größeren Projekten: Bauabschnitt 2 Verwaltungsgebäude bei der Firma Buderus Schleiftechnik (2.100 TEUR) und Erweiterung Kalthalle/Montage bei WMZ (2.130 TEUR).
Insgesamt erwarten wir in 2019 einen positiven Geschäftsverlauf mit einem moderaten Wachstum. Der geplante Auftragseingang und Umsatz belaufen sich auf 280 Mio. EUR bzw. 275 Mio. EUR. Die Umsatzrendite (EBIT zu Betriebsleistung) wollen wir verbessern auf rd. 6,6% (lst 2018 6,3%).
Ein fundierter Ausblick für das Jahr 2019 mit Chancen und Risiken fällt angesichts des guten Auftragsbestandes relativ leicht. Die Entwicklung hängt naturgemäß von der weiteren Stabilität der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab, wobei insbesondere die internationale Automobilindustrie mit Investitionen in Asien und Amerika als Zugpferd agiert. Das gesamtwirtschaftliche Marktumfeld ist für die DVS TECHNOLOGY GROUP als Sondermaschinenbauer insbesondere aufgrund der geopolitischen Krisenherde sowie der drohenden negativen handelspolitischen Entwicklungen über das Jahr 2018 hinaus herausfordernd, es bietet jedoch auch viele neue Chancen nicht zuletzt durch Markt- und Wettbewerbsbereinigungen. Wir wollen mit neuen/weiterentwickelten Produkten von der anhaltenden Investitionsphase profitieren und erwarten, dass wir die Umsatz- und Ergebnisziele in 2019 erreichen können. Die Chancen/Risiken in 2019 haben wir untergliedert in die Kategorien Markt, Technologie, Beschaffung, Fertigung, Entwicklung und finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken. Die Gesellschaft hat ein systematisches und effizientes Risikomanagementsystem installiert. Wichtiges Steuerungsinstrument ist dabei ein umfangreiches. standardisiertes Monats- und Quartalsberichtswesen.
Für 2019 wird von einem wahrscheinlich abgeschwächten konjunkturellen Branchenumfeld ausgegangen. Sollte entgegen allen Branchendaten und unseren Erwartungen während des Jahres 2019 erneut eine Krise mit drastischen Rückgängen einsetzen, so ist das Unternehmen darauf vorbereitet, Kapazitäten und Ressourcen flexibel anzupassen. So arbeiten die DVS Gesellschaften mit befristet Beschäftigten. die in der Regel übernommen werden, Leiharbeitnehmern und sonstigen zugekauften Leistungen ("verlängerte Werkbank"). Auch für dieses "Worst Case" -Szenario gehen wir nicht davon aus, in eine bestandsgefährdende Finanz- und Ertragslage zu
kommen, was entsprechende Sensitivitätsanalysen unserer Kostenstrukturen belegen.
Wir sehen keine negativen Auswirkungen durch den BREXIT, da die Anzahl unserer OEM- und Zulieferkunden in UK überschaubar ist und nur einen geringen Umsatzanteil ausmacht. Auch wenn die Investitionsbereitschaft im UK zurückgeht, denken wir dies durch andere OEM (Original Equipment Manufacturer) und Zulieferkunden, wie in der Vergangenheit auch, kompensieren zu können.
Die weltweite Automobilindustrie steht vor gewaltigen Herausforderungen in den nächsten Jahren. Der Transformationsprozess hin zur E-Mobilität hat begonnen und die Frage ist nicht, ob die E-Mobilität kommt, sondern, wann, in welcher Geschwindigkeit und mit welchen Stückzahlen. Dabei wird zunächst die Hybridisierung im Vordergrund stehen.
Die Unternehmen der DVS TECHNOLOGY GROUP produzieren und vertreiben Präzisionswerkzeugmaschinen und Werkzeuge mit zugesagten Leistungs- und Qualitätsparametern. Denkbar ist, dass zugesagte Parameter nicht eingehalten werden können, es dadurch zu Garantieleistungen und Pönalen kommt oder womöglich Aufträge rückabgewickelt werden müssen. Aufgrund der hohen technologischen Kompetenz in den Konzerngesellschaften, der Qualifikation der Mitarbeiter und der langjährigen Erfahrung mit den Produktprogrammen der Gesellschaften erachten wir dieses Risiko als recht unwahrscheinlich. Bei Auftragsannahme wird u.a. eine technologische Risikobeurteilung vorgenommen. Pönalen mussten in der Vergangenheit nur in Einzelfällen gezahlt werden und die Garantieleistungen bewegten sich in einem normalen branchenüblichen Rahmen.
Risiken auf der Beschaffungsseite bestehen zum einen im Ausfall von strategischen Lieferanten oder Lieferengpässe durch überlange Liefertermine, die die pünktliche Auslieferung der Produkte verzögern könnte. Wir versuchen Lieferengpässe zu vermeiden durch eine vorausschauende, frühzeitige Disposition und eine gruppenweite Lagerhaltungsstrategie kritischer Komponenten. Wir sind glücklicherweise kaum von einzelnen kritischen Lieferanten abhängig und haben oft mehrere gleichwertige Lieferanten, so dass der Ausfall eines Lieferanten mit negativen Konsequenzen für unsere Lieferkette recht unwahrscheinlich ist. Weiterhin besteht in der DVS TECHNOLOGY GROUP ein Leistungsverbund zwischen den
Einzelgesellschaften und ein Großteil der mechanischen Schlüsselkomponenten wird in der Gruppe gefertigt.
Die Auslastung unserer Produktion wollen wir weiterhin durch konsequentes Insourcing absichern. Daneben nutzen wir bei Bedarf auch externe Kapazitäten. Die derzeitige Marktlage verlangt immer schnellere und stärkere Anpassungen durch schwankende Kapazitätsbedarfe und extreme Lieferzeitanforderungen. Dem begegnen wir mit unserer flexiblen Arbeitszeitregelung sowie weiteren Flexibilisierungsmöglichkeiten. Die Produktivität und Qualität der eigenen Fertigung sollen weiter gesteigert werden. Denkbar wäre, dass die Fertigung der DVS TECHNOLOGY GROUP technologisch und/oder wirtschaftlich nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Dieses Risiko erachten wir als recht unwahrscheinlich an, da die Gesellschaften mit eigener Fertigung ihre Kapazitäten am Markt anbieten und seit Jahren Drittkunden haben, die Firmen seit Jahrzehnten über ein eigenes Fertigungsknow how und qualifizierte Mitarbeiter verfügen und permanent in die neuesten Technologien/Maschinen investiert wird. Der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften wird seit Jahren durch unsere eigene Ausbildung unterstützt.
Denkbar wäre, dass Maschinen der DVS TECHNOLOGY GROUP kopiert werden oder Wettbewerber leistungsfähigere Maschinen in den Markt bringen. Dieses Risiko erachten wir als sehr unwahrscheinlich, da die Konzerngesellschaften in definierten Marktnischen tätig sind mit hohen Eintrittsbarrieren. Weiterhin versucht die DVS TECHNOLOGY GROUP durch kontinuierliche Weiterentwicklung des Maschinenprogramms und hohe Entwicklungsaufwendungen seinen technologischen Vorsprung zu halten und auszubauen.
Im Rahmen der Planung werden Szenarien durchgerechnet, um Risiken in den Bereichen Preisänderungen, Kapitalbindung und Liquidität abzubilden. Der Konzern verfügt über ein robustes Geschäftsmodell mit hoher Planungssicherheit aufgrund der hohen Vorlaufund Lieferzeiten im Sondermaschinenbau. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken sehen wir als sehr unwahrscheinlich an. Die Gesellschaft ist von Währungsrisiken weitestgehend nicht betroffen, da grundsätzlich in Euro fakturiert wird. Die Gesellschaft hat zur Absicherung
von Zinsänderungsrisiken Zinsswaps abgeschlossen. Einzelheiten hierzu sind in den Erläuterungen im Anhang zum Konzernabschluss angeführt.
Der Markt ist in einer großen Transformation durch die E-Mobilität. Dennoch bietet diese Entwicklung auch enorme Chancen: Wertschöpfungsketten werden neu aufgeteilt, neue Anbieter entstehen. die Kunden suchen flexible Fertigungskapazitäten. Der Markt und der teilweise Nachholbedarf an Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen ist nach unserer Einschätzung in. unserer Hauptkundengruppe, der Automobilindustrie und deren Zulieferer, nach wie vor intakt. Diese Entwicklung wird unterstützt durch die Umstellung auf Hybrid- und Elektroantriebe. Auch in anderen für uns wichtigen Abnehmerbranchen wie z.B. allgemeiner Maschinenbau ist die Nachfragesituation unverändert gut. Die Entwicklung in der Automobilbranche wird je nach Region und Fahrzeugsegment unterschiedlich ausfallen. China wird sehr wahrscheinlich weiter wachsen auf hohem Niveau, wenn auch abgeschwächt. In Europa ist eine moderate Entwicklung wahrscheinlich. In den USA wird in unseren Marktsegmenten recht wahrscheinlich auch weiterhin verstärkt investiert mit einem Wachstum von + 2,5% in 2019.
Am Markt ist der Trend zur Forderung nach immer kürzeren Lieferzeiten ungebrochen. Dies läuft konträr zur Auftrags- und Beschaffungssituation vieler Wettbewerber, die lange Lieferzeiten und eine schlechte Liefertreue haben können. Die Preisqualität ist stabil. Durch unsere hohe eigene Wertschöpfungstiefe in der DVS TECHNOLOGY GROUP und nur in einigen Bereichen moderat gestiegene Beschaffungspreise sowie eine effiziente Auftragsabwicklung können wir Kostensteigerungen wahrscheinlich weitestgehend kompensieren.
Der aktuelle Auftragsbestand und die damit verbundenen Liefertermine sichern uns eine gute Auslastung in 2019 und teilweise bis in das Jahr 2020 hinein. Die Projektanfragen und Auftragseingänge insbesondere in der Automobilindustrie sehen wir unverändert positiv in allen Regionen, auch wenn Großprojekte fehlen.
Die DVS TECHNOLOGY GROUP konnte neue Kunden in Nordamerika und China gewinnen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Neuaufträge in den nächsten Monaten in 2019 entwickeln werden. Der VDW sieht in 2019 die Auftragseingänge leicht abgeschwächt auf einem hohen Niveau und ein Wachstum in der Produktion von 2%. Wir sehen z.Zt. nur recht unwahrscheinlich einen drastischen Rückgang oder Einbruch in den Auftragseingängen.
Seit Jahren erarbeitet die DVS TECHNOLOGY GROUP in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kunden Konzepte, die speziell auf die gestellten Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Hierdurch wird die bestehende Produktpalette ständig weiterentwickelt. Z.B. ist das PRÄWEMA-Leistungshonen das Resultat einer kontinuierlichen Entwicklung, die sich am Markt durchgesetzt hat und zwischenzeitlich als neuer Standard etabliert ist. Durch gemeinsame Forschung und Entwicklung mit Kunden und Werkzeuglieferanten konnten die Werkzeugstandzeiten in den letzten Jahren weiter erhöht und die Bearbeitungszeiten verkürzt werden. Getriebe, in denen Zahnräder dieser Qualität laufen, sind deutlich geräuschärmer. Aktuelle Innovationen der DVS TECHNOLOGY GROUP sind z.B. die neuen Maschinentypen und -plattformen UGrind, DFine, SkiveLine, BV235 sowie die Weiterentwicklung der Technologie des Innenverzahnungshonens. Ziel der DVS TECHNOLOGY GROUP ist es, den technologischen Vorsprung in unseren Marktnischen zu halten und auszubauen.
Der Boom im Maschinenbau und insbes, in der Werkzeugmaschinenbaubranche hatte in der Vergangenheit zu teilweise dramatisch verlängerten Lieferzeiten geführt. Allerdings hatte sich die Situation im Beschaffungsmarkt seit 2012/13 deutlich entspannt und die Lieferzeiten hatten sich normalisiert. Allerdings sind die Lieferzeiten seit Q4 2017 in Teilbereichen z.B. Lineartechnik, Kugelrollspindeln drastisch gestiegen und der Preiserhöhungsdruck hat seitdem deutlich angezogen. Wir gehen davon aus. Preiserhöhungen für 2019 teilweise abwehren zu können, es jedoch zu Preiserhöhungen im Durchschnitt von 2% wahrscheinlich kommen wird. Die Beschaffungsstrategie ist für unsere Sondermaschinen aufgrund hoher Qualitäts- und Lieferzeitanforderungen sowie niedriger Stückzahlen überwiegend lokal. Weiterhin fertigen wir fast alle mechanischen Schlüsselkomponenten unserer Maschinen in der eigenen Firmengruppe. Auch der Werkzeugbedarf wird zunehmend über die Gesellschaften der DVS TECHNOLOGY GROUP abgedeckt. die was Wettbewerbsfähigkeit verbessert (Technologie, Kosten).
Die Unternehmensplanung 2019, die im Dezember 2018 verabschiedet wurde, mit einem Auftragseingang von Mio. EUR 280 und einem Umsatz von Mio. EUR 275 und einer Rentabilität auf hohem Niveau erachten wir als anspruchsvolles, jedoch sehr wahrscheinliches Szenario. Sollten in einem positiven Szenario die anstehenden Projekte alle kurzfristig und zu unseren Gunsten entschieden werden, so ist der Konzern aufgrund der aufgebauten Stammbelegschaft und der Möglichkeit von Kapazitätserweiterungen in der DVS TECHNOLOGY GROUP oder außerhalb der Gruppe durchaus in der Lage einen noch höheren Umsatz in 2019 zu realisieren. Bereits in den vergangenen Jahren wurde in erheblichem Umfang auf den Leistungsverbund und Kapazitäten innerhalb der DVS TECHNOLOGY GROUP als auch außerhalb bei Dritten ("verlängerte Werkbank") zurückgegriffen. Dies werden wir auch in 2019 nutzen.
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Aussichten für den deutschen Werkzeugmaschinenbau in 2019 sind bedingt positiv, auch wenn die aktuellen geopolitischen Krisen, die handelspolitischen Entwicklungen und die gesamtwirtschaftlichen, konjunkturellen Rahmenbedingungen Risiken darstellen. Die Auftragsbestände im Werkzeugmaschinenbau sind sehr hoch. Der VDW rechnet mit einem leicht abgeschwächten Auftragseingang auf hohem Niveau und einer Produktionssteigerung von +2%. Unser konsolidierter Auftragsbestand per 31.12.2018 in Höhe von rd. Mio. EUR 139 und den damit verbundenen Lieferterminen sichern uns eine gute Auslastung für 2019. Unsere Unternehmensplanung 2019, die im Dezember 2018 verabschiedet wurde, zielt darauf ab, einen Auftragseingang von Mio. EUR 280 sowie einen Umsatz in 2019 von Mio. EUR 275 zu erwirtschaften. Das Ergebnis vor Steuern soll bei rd. Mio. EUR 16 liegen. Aus heutiger Sicht ist dies ein anspruchsvolles und Best Case Scenario. Nach den Zahlen aus dem ersten Quartal 2019 sowohl für den deutschen Werkzeugmaschinenbau (VDW: -23% Auftragseingang im Segment Zerspanung) als auch für die weltweite Automobilindustrie (Weltproduktion -7%) muss für 2019 mit signifikanten Rückgängen gerechnet werden. Dies wird sich vor allen Dingen für unsere Werkzeugmaschinenfirmen auf 2020 auswirken. Die DVS Technology Group ist darauf vorbereitet, Kapazitäten und Ressourcen flexibel anzupassen. Die Umsatzsetzung von Maßnahmen ist im zweiten Quartal 2019 eingeleitet worden. Auch für dieses "Worst Case"-Szenario gehen wir nicht davon aus,
in eine bestandsgefährdende Finanz- und Ertragslage zu kommen. Die Gesellschaft ist weitgehend abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der von ihr bearbeiteten Branchen und Märkte. Die DVS TECHNOLOGY GROUP ist in definierten Marktnischen des Sondermaschinenbaus tätig, wobei die Markteintrittsbarrieren hoch sind. Hinzuweisen bleibt auf die Risiken, die sich aus dem Verhalten und der Entwicklung von Wettbewerbern ergeben können, der weiteren Entwicklung der geopolitischen Krisenherde. der handelspolitischen Risiken sowie der Marktentwicklung in China, USA und Russland.
Die Geschäftsführung sieht derzeit keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Risiken. Wir beurteilen deshalb die Entwicklung des Unternehmens für 2019 als positiv.
Die DISKUS WERKE AG hat einen Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2018 nach § 312 AktG erstellt. Nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren, erhielten die Unternehmen des DISKUS WERKE Konzerns bei jedem in diesem Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäfte eine angemessene Gegenleistung und wurden durch die in dem Bericht angegebenen getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt.
Dietzenbach, den 09. Mai 2019 Vorstand der DISKUS WERKE AG
Bernd Rothenberger
Josef Friedrich Preis Vorsitzender
Axel Loehr
DISKUS WERKE AG
Konzernabschluss für den Zeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2018
| AKTIVA | 31.12.2018 | 31,12.2017 | PASSIVA | 31.12.2018 | 31.12.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ∢ | Anlagevermögen | TEUR | નં | Egenkapital | TEUR | ||||
| Inmaterielle Vermögensgegenstände | Gezeichnetes Kapital | 25.000 | 25.000 | ||||||
| 1. Selbst geschaffene gew erbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
774 | 931 | Gew innrücklagen Kapitalrücklage |
50.638 | 50.638 | ||||
| 2. Entgeltlich erw orbene Konzessionen, gew erbliche | . Gesetzliche Rücklage | 586 | 586 | ||||||
| Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 885 | 909 | 2. Andere Gew innrücklagen | 460 | 460 | ||||
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 21.897 | 24.051 | Σ | Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | RS. | $-16$ | |||
| 23,556 | 25.891 | $\mathbf{r}$ | Konzernbilanzgew inn/-verlust | 26.848 | 23.598 | ||||
| Sachanlagen | $\leq$ | Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter | 27,970 | 25.096 | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten | 131,536 | 125.362 | |||||||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 43.609 | 34.409 | |||||||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 12.151 | 13.055 | |||||||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.457 | 5.144 | ø | Sonderposten | 223 | 686 | |||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.022 | 1.704 | |||||||
| 64.239 | 54.312 | ئ | Rückstellungen | ||||||
| $\equiv$ | Finanzanlagen | 1. Rückstellungen für Pensionen und | |||||||
| 2. Assoziierte Unternehmen | 6.473 | 6.626 | ähnliche Verpflichtungen | 2.483 | 2.446 | ||||
| Steuerrückstellungen Ń |
1.552 | 3.157 | |||||||
| ø | Umlaufvermögen | 3. Sonstige Rückstellungen | 21,159 | 19.771 | |||||
| Vorräte | 25,193 | 25.374 | |||||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 27.429 | 25.373 | d | Verbindlichkeiten | |||||
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 59.711 | 55.414 | 1. Verbindlichkeiten gegenüber | ||||||
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 8.530 | 3.210 | Kreditinstituten | 74.316 | 61.871 | ||||
| 4. Geleistete Anzahlungen | 772 | 1.652 | 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||||||
| ' 1 5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
28.343 | $-25.613$ | Leistungen | 22.881 | 20.292 | ||||
| 68.099 | 60.035 | 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen | |||||||
| ≓ | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | Unternehmen | \$ | 8 | |||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 74.591 | 71.889 | 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unter- | ||||||
| 2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | 56 | 98 | nehmen mit denen ein Beteiligungs- | ||||||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit | verhältnis besteht | 421 | $\overline{z}$ | ||||||
| denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 719 | 476 | Sonstige Verbindlichkeiten uó |
3.882 | 6,590 | ||||
| Sonstige Vermögensgegenstände 4 |
6.138 | 6.149 | davon aus Steuern TEUR 444 (TEUR 1.736) | ||||||
| 81.545 | 78.612 | davon im Rahmen der | |||||||
| III. Wertpapiere | $\circ$ | 22 | sozialen Sicherheit TEUR 17 (TEUR 15) | ||||||
| M. Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, | 101.585 | 88.913 | |||||||
| Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 9,881 | 10,318 | Rechnungsabgrenzungsposten | ||||||
| ö | Rechnungsabgrenzungsposten | 682 | 546 | யியி | Passive latente Steuern | 775 | 906 | ||
| ρ | Aktive latente Steuern | 4.843 | 4.885 | ||||||
| 259.318 | 241.248 | 259.318 | 241.248 | ||||||
25
| 01.01.2018- 31.12.2018 TEUR |
01.01.2017- 31.12.2017 TEUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 263.996 | 246.882 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen | ||
| und unfertigen Erzeugnissen | 5.433 | 4.568 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.808 | 1.651 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 4.475 | 3.344 |
| davon aus Kursgewinnen T€ 19 (T€ 21) | ||
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe und für | ||
| bezogene Waren | 103.550 | 93.939 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 22.533 | 21.693 |
| 6 Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 67.308 | 60.719 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversor- | ||
| gung und Unterstützung, | 12.942 | 11.646 |
| davon für Altersversorgung T€ 355 (T€ 297) | ||
| 7. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlage- | ||
| vermögens und Sachanlagen | 9.814 | 10.090 |
| 8 Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| davon aus Kursverlusten T€ 6 (T€ 15) | 42.347 | 42.194 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 210 | 289 |
| 10. Zinsen und ähnliche Erträge | 50 | 49 |
| davon aus der Abzinsung T€ 0 (T€ 1) | ||
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 2.911 | 2.909 |
| davon aus der Aufzinsung T€ 92 (T€ 105) | ||
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||
| a) Laufender Steueraufwand | 5.760 | 5.223 |
| b) Latenter Steuerertrag/-aufwand | $-21$ | 552 |
| 14. Ergebnis nach Steuern | 8.828 | 7.819 |
| 15. Sonstige Steuern | 222 | 575 |
| 16 Konzernjahresüberschuss | 8.606 | 7.244 |
| 17 . Umgliederung Anteile anderer Gesellschafter | 0 | 20 |
| 18 . Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn/Verlust (-) | 2.938 | 5.595 |
| 19. Konzerngewinn | 5.668 | 1.669 |
| 20. Gewinnvortrag Vorjahr | 23.598 | 23.864 |
| 21. Ausschüttung der Muttergesellschaft | 2.419 | 1.935 |
| 22. Konzernbilanzgewinn | 26.848 | 23.598 |
Diskus Werke AG, Sitz Dietzenbach Amtsgericht: Dietzenbach Handelsregisternummer: HRB 50187
Mutterunternehmen ist die DISKUS WERKE AG, Dietzenbach, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dietzenbach in der Abteilung B unter der Nummer 50187. Der Konzernabschluss für das Jahr 2018 der DISKUS WERKE AG und ihrer Tochterunternehmen, im Folgenden auch als "wir" oder "das Unternehmen" bezeichnet, wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Grundsätzen ermittelt. Die Ausweisstetigkeit wurde grundsätzlich gewahrt. Das Geschäftsjahr aller einbezogenen Konzerngesellschaften entspricht dem Kalenderjahr.
Neben der DISKUS WERKE AG werden in den Konzernabschluss alle wesentlichen Unternehmen einbezogen, bei denen die DISKUS WERKE AG unmittelbar oder mittelbar über die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik so zu bestimmen, dass die Gesellschaften des Konzerns aus der Tätigkeit dieser Unternehmen (Tochterunternehmen) Nutzen ziehen. Eine Einbeziehung beginnt grundsätzlich zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht, sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Der Konsolidierungskreis hat sich im Geschäftsjahr geändert, jedoch ist die Vergleichbarkeit der aufeinander folgenden Konzernabschlüsse nur unwesentlich beeinträchtigt. Mit Notarvertrag vom 27.02.2018 wurden 60% der Anteile an der rbc-Fördertechnik GmbH mit Sitz in Bad Camberg erworben. Mit Urkunde vom 04.01.2018 wurde die DVS Asia II Co.Ltd. mit Sitz in Hong Kong gegründet. Die DVS Precision Components (Taicang) Co. Ltd. mit Sitz in Taicang (VR China) wurde am 19.03.2018 gegründet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dadurch die Bilanzsumme um TEUR 7.124 und die Umsatzerlöse um TEUR 7.737 erhöht Der Konsolidierungskreis des Berichtszeitraums ist in folgender Abbildung dargestellt:
Konzernabschluss für den Zeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2018 DISKUS WERKE AG
$\overline{28}$
Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen, die nicht einbezogen werden, aber auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird, werden nach der Equity-Methode gem. § 312 Abs. 1 Nr. 2 HGB bewertet. Andere Beteiligungen mit widerlegter Assoziierungsvermutung werden nicht konsolidiert. Sie werden mit ihren historischen Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Zeitwerten im Konzernabschluss ausgewiesen. Im Konzernabschluss werden die folgenden Tochtergesellschaften vollkonsolidiert:
| Name der einbezogenen Gesellschaft | Sitz | Anteilsbesit | |
|---|---|---|---|
| 1 | DISKUS WERKE AG | Dietzenbach | Quote in % |
| $\overline{2}$ | DISKUS WERKE Schleiftechnik GmbH | Dietzenbach | 100,00 |
| 3 PITTLER T & S GmbH | Dietzenbach | 100,00 | |
| 4 Diskus-PITTLER Grundstücksgesellschaft mbH | Dietzenbach | 80,00 | |
| 5 Diskus Erste Grundstücksgesellschaft mbH | Dietzenbach | 80,00 | |
| 6 Diskus Zweite Grundstücksgesellschaft mbH | Dietzenbach | 80,00 | |
| 7 Werkzeugmaschinenbau Zegenhain GmbH | Schwalmstadt | 100,00 | |
| 8 Günter Rothenberger Industries GmbH | Dietzenbach | 74,90 | |
| 9 BUDERUS - Schleiftechnik GmbH | A S lar | 94,80 | |
| 10 PRÄWEMA Antriebstechnik GmbH | Eschwege | 100,00 | |
| 11 NAXOS-DISKUS Schleifmittelwerke GmbH | Butzbach | 100,00 | |
| 12 DVS-Technology GmbH | Krauthausen | 93,08 | |
| 13DVS Production GmbH | Krauthausen | 100,00 | |
| 14 DVS Technology Europe GmbH | Sinsheim | 100,00 | |
| 15 HEID Beteiligungs GmbH | Krauthausen | 100,00 | |
| 16 HEID Magdeburg Grundstücksverwaltung GmbH & | Krauthausen | 100,00 | |
| 17 Maschintec Produktion GmbH | Krauthausen | 100,00 | |
| 18 Grundstücksverwaltung Krauthausen GmbH | Krauthausen | 63,61 | |
| 19 Werkzeugmaschinenbau Sinsheim GmbH | Sinsheim | 90,00 | |
| 20 DVS Innovation GmbH | Eschwege | 100,00 | |
| 21 DVS Real Estate GmbH | Dietzenbach | 100,00 | |
| 22 DVS Asia Co., Ltd. | Hong Kong | 100,00 | |
| 23 DVS Production South GmbH | Kürnbach | 90,00 | |
| 24 DVS Tooling GmbH | Dietzenbach | 51,00 | |
| 25 DVS Technology America Inc. | Plymouth (USA) | 100,00 | |
| 26 DVS Universal Grinding GmbH | Dietzenbach | 100,00 | |
| 27 DVS Tools & Components GmbH | Dietzenbach | 100,00 | |
| 28 rbc Fördertechnik GmbH | Bad Camberg | 60,00 | |
| 29 DVS Asia Il Co., Ltd. | Hong Kong | 100,00 | |
| 30 DVS Precision Components (Taicang) Co., Ltd. | Taicang (VR China) | 100,00 |
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Soweit die Anschaffungskosten für die Beteiligung deren übersteigt. entsteht ein neubewerteten Eigenkapitalanteil aktivischer Unterschiedsbetrag, der als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen bilanziert wird. Beruht ein aktivischer Unterschiedsbetrag auf Verlusten, die zwischen dem Erwerbszeitpunkt und der Erstkonsolidierung entstanden sind, erfolgt eine Verrechnung mit den Gewinnvorträgen. Ein passiver Unterschiedsbetrag wird, soweit er den Zeitwerten der monetären Vermögensgegenständen zugrunde lag, planmäßig über die durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst und unter dem Posten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte im Konzern beträgt nach bisherigen Bewertungsgrundsätzen zwischen 5 und 20 Jahre. Für die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital wird in der Konzernbilanz gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten ausgewiesen. Der bilanzierte die Ausgleichsposten beinhaltet sowohl aus der Anwendung der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB resultierenden Anteile der anderen Gesellschafter am Eigenkapital als auch grundsätzlich die nach dem Posten Jahresüberschuss in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesenen, anderen Gesellschaftern zuzurechnenden Gewinne und Verluste. Bei Auf- und Abstockungen von Mehrheitsbeteiligungen wird das Wahlrecht des DRS 23.171 ausgenutzt und die Transaktion entsprechend der Einheitstheorie als Kapitalvorgang abgebildet.
Sämtliche Forderungen und Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.
Ergebnisse zwischen den Tochtergesellschaften wurden eliminiert, soweit sie wesentlich waren. Die Zwischenergebniseliminierung war im Wesentlichen auf Gewinne aus der konzerninternen Veräußerung von immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Fertigerzeugnissen vorzunehmen.
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit dem auf sie entfallenden Materialaufwand und sonstige betrieblichen Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB nicht angewendet. Die Währungsumrechnung erfolgt nach den Grundsätzen des DRS 25.
Die Aktiv- und Passivposten einer auf fremde Währung lautenden Bilanz werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, welches zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wird, zu Devisenkassamittelkurs am Konzern-Abschlussstichtag umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung ausgewiesen.
Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde wie im Vorjahr in tausend Euro aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden an die einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der DISKUS WERKE AG angepasst. Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Unternehmen werden nach den für den DISKUS WERKE Konzern einheitlich geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Die: Konzernvorräte und das Anlagevermögen bereinigen wir um Zwischenergebnisse.
Ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge unterliegen der Abgrenzung latenter Steuern.
Die immateriellen Anlagenwerte und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und auf Basis der erwarteten Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Der Abschreibungsberechnung liegen bis zu fünfzehn Jahre bei technischen Anlagen und Maschinen und überwiegend drei bis acht Jahre bei anderen Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung zugrunde. Soweit den Gegenständen des Sachanlagevermögens am Bilanzstichtag dauernde niedrigere Werte beizulegen waren, wurden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Nicht konsolidierte Anteile an verbundenen Unternehmen sowie sonstige Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. im Falle einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte, im Wesentlichen entgeltlich erworbene Vertriebsrechte, Kundenkarteien und Software, werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Forschungskosten sind als laufender Aufwand der Periode erfasst. Entwicklungskosten wurden, soweit die tatbestandsmäßigen Voraussetzungen erfüllt waren, als immaterielle Vermögensgegenstände zu Anschaffungskosten bzw. als selbst immaterielle qeschaffene Vermögensgegenstände zu Herstellungskosten i.H.v. TEUR 2.139 angesetzt und auf Basis der erwarteten Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. als laufender Aufwand der Periode erfasst. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch notwendige Materialund Fertigungsgemeinkosten sowie planmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens der Fertigung. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.
Der Wertansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Einzelkosten auch notwendige Materialund Fertigungsgemeinkosten sowie planmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens
der Fertigung. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch Abwertung berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert
Forderungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden in angemessenem Umfang Wertberichtigungen gebildet. Niedrige und unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisen-Mittelkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles bewertet. Buchverluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung zum Abschlussstichtag berücksichtigt.
Bargeldbestände sowie Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisen-Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Aktive und passive latente Steuern werden für zu erwartende Steuerminderungen und für zu erwartende Steuermehrbelastungen nachfolgender Geschäftsjahre angesetzt, sofern sie aus unterschiedlichen Wertansätzen einzelner Bilanzposten resultieren. Grundsätzlich können sich diese Bewertungsunterschiede zwischen der nationalen Steuerbilanz und der nationalen Handelsbilanz, der konzerneinheitlich bewerteten Bilanz und der nationalen Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen und sogenannten "Tax Credits" ergeben. Auf temporäre Differenzen in Verbindung mit Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen wurden keine latenten Steuern gebildet. Buchungen latenter Steuern auf Konzernebene erfolgen grundsätzlich unter Ansatz des Konzernsteuersatzes von 30 % bzw. 15 % bei Grundstücksgesellschaften.
Den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Als Berechnungsgrundlagen der Pensionsrückstellungen dienten die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck bei Anwendung eines Rechnungszinsfusses von 3,21 % (Vj. 3,68 %) in der Projected Unit
Credit Method, die erwartete Kostensteigerung liegt zwischen 0,5-1,0 % p.a. Im Konzern wurde von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Die aus der BilMoG-Umbewertung der Pensionsrückstellungen resultierende Unterdeckung wird bis zum 31.12.2024 jährlich zu mindestens einem Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen zugeführt, der nicht ausgewiesene Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 150 (Vj. TEUR 175). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinsen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 220. Vermögensgegenstände gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB (Deckungsvermögen) mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 176 wurden mit Altersteilzeitverpflichtungen mit einem Erfüllungsbeitrag in Höhe von TEUR 108 verrechnet. Die Steuerrückstellungen enthalten Verpflichtungen für noch nicht veranlagte Ertragsteuern des laufenden Jahres und ggf. des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und überwiegend betreffen Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Altersteilzeitverpflichtungen, Gewährleistungsverpflichtungen, noch zu erbringende Montageleistungen, ausstehende Rechnungen, Konventionalstrafen für verspätete Maschinenlieferungen sowie Verpflichtungen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die gemäß § 255 Abs. 2a S. 2 HGB angefallenen Entwicklungskosten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden, soweit die Voraussetzungen dafür erfüllt waren, unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgenommen. Die Abschreibungen richten sich nach der geschätzten Dauer des jeweiligen Produktlebenszykluses. Soweit keine Schätzungen vorgenommen werden können, erfolgen die Abschreibungen über 10 Jahre. Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2018 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Konzern-Anlagenspiegel). Die gemäß § 255 Abs. 2a S. 2 HGB im Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen in Höhe von 106 TEUR wurden in voller Höhe unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgenommen. Der für die Werkzeugmaschinen Ziegenhain GmbH zum 01.01.2007 unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktivierte aktivische Unterschiedsbetrag wird unverändert planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Im Rahmen der Erstkonsolidierung des Günter Rothenberger Industries GmbH (GRI) -Teilkonzerns wurden dort aktivierte aktivische Unterschiedsbeträge übernommen und mit dem aktivischen Unterschiedsbetrag aus dem Erwerb des GRI-Teilkonzerns auf den 01.01.2008 zusammengefasst und planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 20 Jahren nach bisherigen Grundsätzen abgeschrieben. Indikatoren, welche auf eine dauerhafte Wertminderung des GRI Goodwills schließen lassen, lagen zum Stichtag der Berichtsperiode nicht vor. Anhaltspunkte, welche eine Änderung des bestehenden Abschreibungsplans rechtfertigen, bestehen zum Stichtag der Berichtsperiode nicht. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der rbc-Fördertechnik GmbH in Höhe von TEUR 654 wird als Geschäfts- und Firmenwert ausgewiesen und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen betreffen die at equity bilanzierte HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH, Gießen und das Joint Venture WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co., Ltd. In der Zugangspalte werden die fortgeführten Anschaffungskosten und Kapitalerhöhungen bei Beteiligungen und assoziierten Unternehmen ausgewiesen sowie anteilige Ergebnisse aus at equity Konsolidierungen. Anpassungen an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung wurden bei der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH nicht vorgenommen. Geschäfts- und Firmenwerte (GFW) oder passive Unterschiedsbeträge (UB) gemäß § 312 Abs. 1 HGB entstehen bei der Erstkonsolidierung, wenn das anteilige Eigenkapital des assoziierten Unternehmens den Buchwert unterschreitet (GFW) bzw. übersteigt (negativer UB). Der GFW der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH wird planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren nach bisherigen Grundsätzen abgeschrieben, der GFW der WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co., Ltd. wird über 5 Jahre abgeschrieben. Indikatoren, welche auf eine dauerhafte Wertminderung schließen lassen bzw. Anhaltspunkte, welche eine Änderung des bestehenden Abschreibungsplans rechtfertigen, bestehen nicht. Von den anteiligen Ergebnissen ist ein Wert von TEUR 69 (Vj. TEUR 82) der HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH und der WMZ Precision Machinery (Shenyang) Co., Ltd. ein Wert von TEUR 139 (Vj. TEUR 207) im Konzernergebnis enthalten. Übersicht der Unternehmen die nach der Equity-Methode bilanziert sind:
| Assoziierte Unternehmen: | Anteil in % | Eigenkapital Izum § 16 AktG 31.12.2018 31.12.2018 UB (-) zum |
Ergebnis $01.01 -$ |
GFW oder negativer 31.12.2018 |
Buchwert 31.12.2018 TEUR |
Buchw ert 31.12.2017 TEUR |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HEYLIGENSTAEDT Werkzeugmaschinen GmbH, Giessen | 50 | 10.178 | 138 | 518 | 5,787 | 6.006 |
| WMZ Precision Technology (Shenyang) Co., Ltd. | 50 | 1.508 | 276 | 686 | 620 | |
Summe Assoziierte Unternehmen:
Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Auf das Wahlrecht gemäß § 255 Abs. 2 S. 3 HGB wurde verzichtet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB abgesetzt.
6.473
6.626
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Erstattungsansprüche aus Ertragssteuern in Höhe von TEUR 999, Ansprüche auf Erstattung bzw. Verrechnung von Vorsteuern für erhaltene aber erst nach dem Bilanzstichtag berechnete Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.982 (Vj. TEUR 2.591) sowie Forderungen aus Darlehen in Höhe TEUR 812 und Boni TEUR 370 enthalten.
Die aktiven latenten Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 4.843 (Vj. TEUR 4.885) betreffen Bewertungsunterschiede zwischen Handelsbilanzen und Steuerbilanzen der einbezogenen Konzerngesellschaften sowie Handelsbilanzen I und II und Konsolidierungssachverhalte sowie latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Bei der Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge trifft der Vorstand eine Einschätzung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, dass diese Posten in Zukunft tatsächlich realisierbar sind. Die Realisierbarkeit von aktiven latenten Steuern setzt ausreichend steuerpflichtiges Einkommen in jenen Perioden voraus, in denen die temporären Unterschiede abzugsfähig werden. Unter Heranziehung des steuerpflichtigen Einkommens früherer Jahre sowie der Prognose über das steuerpflichtige Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre, in denen die aktiven latenten Steuern abzugsfähig sind, ist der Vorstand der Auffassung, dass die Realisierung der Steuervorteile aus den aktivierten latenten Steuern wahrscheinlich ist. Steuerlatenzen werden mit einem konzerneinheitlichen Steuersatz von 15% für Körperschaftsteuer und 15% für Gewerbesteuer bewertet. Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 775 (Vj. TEUR 906) betreffen zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen Steuerbilanzen und Handelsbilanzen I sowie II und Konsolidierungssachverhalte.
Die Zusammensetzung latenter Steuern ist nachfolgend dargestellt:
| Latente Steuern im Konzern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | 01.01.2018- | Verbrauch/ | 01.01.2017- | Ver- | ||
| 31.12.2018 | Zuführung | Auflösung | 31.12.2017 | anderung | in $%$ | |
| Aktive latente Steuern | ||||||
| Steuerliche Verlustvorträge | 2.915 | 100 | 188 | 3.003 | -88 | $-2.92$ |
| Steuerabgrenzung für Bewertungsunterschiede | 1.927 | 226 | 181 | 1.882 | 45 | 2,38 |
| Gesamt | 4.843 | 326 | 369 | 4.885 | $-42$ | $-0.86$ |
| Passive latente Steuern | ||||||
| Steuerabgrenzung für Bewertungsunterschiede | 775 | 22 | 154 | 906 | $-131$ | $-14.41$ |
| Gesamt | 775 | 22 | 154 | 906 | $-131$ | $-14.50$ |
Zum 31. Dezember 2018 bestehen im Konzern zeitlich und der Höhe nach unbegrenzt inländische körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von vortragsfähige TEUR 16.989 und gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 12.546. Hieraus resultierende weitere latente Steuern in Höhe von TEUR 5.944 auf gewerbe- und körperschaftsteuerliche Verlustvorträge wurden nicht aktiviert, da die Realisierung weiterer Steuervorteile aus den Verlustvorträgen nicht hinreichend verlässlich bestimmt werden konnte.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lassen sich aus dem Konzernergebnis vor Steuern wie folgt entwickeln:
| 2018 TEUR |
2017 TEUR |
|
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 14.345 | 13.594 |
| Erwarteter Ertragsteueraufwand | ||
| (Konzern-)Steuersatz 30,0 %; Vorjahr: 30,0 % | 4.304 | 4.078 |
| Überleitung: | ||
| Abweichend für Grundstücksunternehmen +/- +/- | $-17$ | $-33$ |
| Steueranteil für: | ||
| steuerfreie Erträge aus Beteiligungserträgen | $-30$ | -87 |
| steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen + + | 51 | 43 |
| steuerlichen Verlustvorträge (Abschreibungen und | ||
| Zuschreibungen auf Verlustvorträge) | ||
| temporäre Differenzen und Verluste, für die keine latenten | ||
| Steuern erfasst wurden $+/-$ | 1.813 | 1.601 |
| Sonstige Steuereffekte +/- +/- | $-361$ | 173 |
| Ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 5.760 | 5.775 |
| Effektiver (Konzern-) Steuersatz (%) | 40,2% | 42,5% |
Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen Auszahlungs- und Rückzahlungsbeträgen von Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 8 (Vj. TEUR 10) i.S. von § 250 Abs.3 HGB enthalten.
Das voll einbezahlte gezeichnete Kapital der DISKUS WERKE AG beträgt TEUR 25.000. Das Grundkapital ist zum Bilanzstichtag 31.12.2018 in 9.677.413 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31.12.2018 ist im Anhang dargestellt. Die Kapitalrücklage entfällt mit TEUR 50.638 auf die Kapitalrücklage der Muttergesellschaft.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 04.07.2017 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 01.07.2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 12.499.998,99 € gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen, wobei die neuen Aktien grundsätzlich den Aktionären zum Bezug anzubieten sind (Genehmigtes Kapital 2017/I).
Der Konzernbilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:
| TEUR | 01.01.2018- 31.12.2018 |
01.01.2017- 31.12.2017 |
|---|---|---|
| Konzernbilanzgewinn zum 01.01. | 23.598 | 23.864 |
| Ausschüttungen des Mutterunternehmens | 2.419 | 1.935 |
| Konsolidierung/Sonstiges | 20 | |
| Gewinnvortrag | 21.179 | 21.949 |
| Konzernjahresüberschuss | 8.606 | 7.244 |
| Einstellung/ Minderung andere Gewinnrücklagen | ||
| Anderen Gesellschaftern zustehender Gewinn | 2.938 | 5.595 |
| Konzernbilanzgewinn | 26.848 | 23.598 |
Der Sonderposten entfällt auf erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen. Der Posten wird unter stetiger Beibehaltung der bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethode über die durchschnittlichen Nutzungsdauern der geförderten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| Inbetriebnahme Maschinen | 7.426 | 6.920 |
| Garantierückstellung | 2.327 | 2.231 |
| Urlaubslöhne/ - gehälter | 2.020 | 1.768 |
| sonstige Personalkosten | 2.274 | 2.225 |
| Altersteilzeit | 68 | 120 |
| Konventionalstrafen | 1.488 | 1.355 |
| Berufsgenossenschaft | 169 | 171 |
| Jahresabschluss-/Prüfungskosten | 329 | 286 |
| Ausstehende Rechnungen | 1.059 | 943 |
| Archivierungskosten | 73 | 75 |
| Übrige | 3.927 | 3.677 |
| Sonstige Rückstellungen | 21.159 | 19.771 |
Der Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2018 ist in der Anlage dargestellt.
Die derivativen Finanzgeschäfte werden entsprechend § 254 HGB als Bewertungseinheit mit einem Grundgeschäft zusammengefasst, soweit ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang zwischen Finanzgeschäft und Grundgeschäft besteht. Finanzgeschäfte, für die keine Bewertungseinheit gebildet wurde, werden einzeln zu Marktpreisen bewertet. Die Bewertung erfolgt nach der Einschätzung der Bank über den Wert des betreffenden Finanzinstruments unter den vorherrschenden Marktbedingungen und leitet sich ab entweder vom Mid Market-Preis oder, wenn als Geld- und Briefkurs ausgedrückt, vom indikativen Preis, zu dem die Bank das Finanzinstrument beendet und abgeschlossen bzw. zurückgekauft und verkauft hätte, und zwar jeweils zum Geschäftsschluss bzw. zu einem anderen vereinbarten Zeitpunkt am relevanten Finanzplatz am jeweils angegebenen Bewertungstag. Daraus resultierende unrealisierte Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. Von den zum Bilanzstichtag im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumenten in Höhe von nominal TEUR 27.480 werden TEUR 27.480 in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Davon entfallen TEUR 27.480 auf Zinssicherungsgeschäfte (Zinsswaps). Die Zinsswaps werden insbesondere eingesetzt, um das Zinsänderungsrisiko aus den variabel verzinslichen Darlehen zu minimieren.
Die Nominalwerte und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit dem variabel verzinslichen Teil der Konsortialdarlehen zu einer kompensatorischen Bewertungseinheit zusammengefasst:
| in TEUR | Laufzeit | Nominalwert | Marktwert 31.12.2018 |
Kompensation der Bewertungseinheit |
|---|---|---|---|---|
| Zinsswap | 01.01.2016 31.12.2020 |
5.000 | 4.941 | $-59$ |
| Zinsswap | 04.01.2016 31.12.2020 |
5.000 | 4.940 | $-60$ |
| Zinsswap | 30.12.2015 30.12.2030 |
5.010 | 4.779 | $-231$ |
| Zinsswap | 31.03.2017- 30.09.2021 |
5.000 | 4.951 | $-49$ |
| Zinsswap | 31.03.2017- 10.09.2021 |
5.000 | 4.920 | $-80$ |
| Zinsswap | 31.12.2016- 30.09.2036 |
2.247 | 2.260 | 13 |
| Zinsswap | 28.09.2012- 30.09.2019 |
223 | 222 | $-1$ |
| Summe: | 27.480 | 27.013 | $-467$ |
Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Die Erfassung von Umsatzerlösen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt erst dann, wenn die Leistung erbracht bzw. die Waren oder Erzeugnisse geliefert worden sind, d.h. der Gefahrenübergang auf den Kunden realisiert worden ist.
Es handelt sich bei dem auf andere Gesellschafter entfallenden Gewinn oder Verlust um einen ihrer Beteiligungsquote entsprechenden Anteil am Jahresergebnis des einbezogenen Tochterunternehmens. Ermittlungsgrundlage ist die HB II mit der konzerneinheitlichen Bewertung, d.h. unter Berücksichtigung der konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsanpassungen und unter Berücksichtigung hieraus entstehender latenter Steuern.
Die Hauptgeschäftstätigkeit des Konzerns verteilt sich auf die Segmente Herstellung von Präzisionswerkzeugmaschinen, welche in den Umsatzerlösen, und Grundbesitzverwaltung, welche in den sonstigen betrieblichen Erträgen, erfasst werden.
Die Umsatzerlöse werden erzielt mit der Herstellung und Vertrieb von Dreh-, Fräs- und Honmaschinen, Herstellung und Vertrieb von Schleifmaschinen und Ersatzteilen (Produkte), sowie Lohnbearbeitung, Lohnfertigung und Servicegeschäft (Dienstleistung). Die Umsatzerlöse des Konzerns verteilen sich nach Art und Region wie folgt:
| in TEUR | 2018 | Vorjahr |
|---|---|---|
| Produkte | 224.076 | 222.926 |
| Dienstleistungen | 39.920 | 23.956 |
| Umsatzerlöse | 263,996 | 246.882 |
| in TEUR | 2018 | Vorjahr |
|---|---|---|
| Inland | 110.998 | 79.923 |
| Europa | 58.680 | 66.368 |
| Amerika | 17.030 | 31.618 |
| Asien | 77.288 | 68.973 |
| Umsatzerlöse | 263.996 | 246.882 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2018 | Vorjahr | Ver- änderung |
in $%$ |
|---|---|---|---|---|
| Abgang von VG des Anlagevermögens Auflösung von Rückstellungen Übrige |
670 1.068 2.737 |
643 2.701 |
670 425 36 |
0,00 66,05 1,32 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.475 | 3.344 | 1.131 | 67,38 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| $\overline{\text{Ver}}$ | ||||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2018 | Vorjahr | änderung | in $%$ |
| Mieten, Pachten und Nebenkosten | 13.264 | 11.175 | 2.089 | 18,69 |
| Kfz- und Reisekosten | 5.648 | 5.316 | 331 | 6,23 |
| Kosten der Warenabgabe | 3.831 | 3.234 | 597 | 18,46 |
| Rechts- und Beratungskosten | 1.026 | 724 | 302 | 41,69 |
| Provisionen | 5.112 | 6.130 | $-1.018$ | $-16,61$ |
| Instandhaltung, Wartung, Reparatur | 1.739 | 1.710 | 29 | 1,67 |
| Fremdleistung | 1.390 | 2.869 | $-1.479$ | $-51,55$ |
| Marketing | 1.161 | 1.069 | 92 | 8,62 |
| Übrige | 9.176 | 9.965 | $-790$ | $-7,92$ |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 42.347 | 42.194 | 153 | 0,36 |
Für die Kapitalflussrechnung wird der DRS 21 angewandt. Im Bundesanzeiger vom 08. April 2014 ist der DRS 21 "Kapitalflussrechnung" durch das Bundesministerium der Justiz bekannt gemacht worden. Ausgangspunkt der Kapitalflussrechnung ist der Finanzmittelfond zu Beginn der Periode. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme getrennt nach der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit darzustellen. Hierbei entspricht die Summe der Cashflows aus diesen drei Tätigkeitsbereichen der Veränderung des Finanzmittelfonds in der Berichtsperiode, soweit diese nicht auf wechselkurs-, konsolidierungskreis- oder sonstigen bewertungsbedingten Änderungen beruhen.
Die Zahlungsströme sind entsprechend der jeweiligen wirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmens entweder der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investition- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen.
Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Eigenkapitalspiegel. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 770. Die Ausschüttungssperre resultiert aus dem Einzelabschluss der Muttergesellschaft und betrifft den Aktivüberhang latenter Steuern. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen den Aktionären des Mutterunternehmens der Bilanzgewinn abzüglich Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 3.949 zur Verfügung.
Dem Aufsichtsrat obliegt die Überwachung der Geschäftsführung und die Genehmigung wichtiger unternehmerischer Vorgänge. Zudem bestellt der Aufsichtsrat den Vorstand. Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Mitglieder an:
Dr. Steen Rothenberger, Diplom-Kaufmann, Bad Homburg v.d.H., Geschäftsführer der ROTHENBERGER 4xS Vermögensverwaltung GmbH
Vorsitzender des Aufsichtsrates der DISKUS WERKE AG Sonstige Mandate:
Mitglied des Aufsichtsrates der a.a.a. aktiengesellschaft allgemeine anlageverwaltung Geschäftsführer der Rothenberger 4 x S Holding GmbH, Frankfurt am Main
Dr. Philipp Mohr, Oberursel, Managing Director der William Blair and Company L.L.C., Frankfurt am Main
Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der DISKUS WERKE AG
Günter Rothenberger, Bad Homburg v.d.H., Geschäftsführer der Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH Sonstige Mandate:
Peter Heinz, Frankfurt am Main, Bankkaufmann Sonstige Mandate:
Dr. Sven Rothenberger, Diplom-Kaufmann, Bad Homburg v.d.H. Vorstandsvorsitzender der a.a.a. allgemeine anlageverwaltung AG Sonstige Mandate:
Geschäftsführer der ROTHENBERGER 4 x S Holding GmbH, Frankfurt am Main
Die Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen des Konzerns beliefen sich für das Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 120 (Vj. TEUR 86).
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Personen geführt:
Dipl.-Ing. Josef Friedrich Preis (Vorsitzender)
Dipl.-Wirt.-Ing. Axel Loehr
Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf TEUR 1.019 (Vj. TEUR 999). An frühere Mitglieder des Vorstands und deren Witwen wurden im Geschäftsjahr 2018 TEUR 24 (Vj. TEUR 24) geleistet.
Im Jahr 2018 wurden bei den vollkonsolidierten Konzerngesellschaften durchschnittlich 1.354 Mitarbeiter (Vj. 1.202) beschäftigt, davon 510 (Vj. 460) Angestellte und 844 (Vj. 742) gewerbliche Arbeitnehmer.
Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten belief sich in 2018 auf TEUR 1.204; davon wurden TEUR 13 Entwicklungskosten unter den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens aktiviert.
Für Konzernabschlussprüfung und Einzelabschlussprüfung der DISKUS WERKE AG und einbezogene Unternehmen (TEUR):
| Abschlussprüferleistungen: | 126 |
|---|---|
| Andere Bestätigungsleistungen | Ω |
| Steuerberatungsleistungen: | 10 |
| Sonstige Leistungen: | 8 |
Im Konzern bestehen finanzielle Verpflichtungen, überwiegend aus Miet- und Leasingverträgen, in Höhe von TEUR 53.541.
| in TEUR | Mietverträge Leasing Wartung Gesamt | |||
|---|---|---|---|---|
| Gesamt | 5.010 48.004 | 527 53.541 | ||
| davon bis 1 Jahr | 654 11.863 | 491 | ||
| $>$ 1 Jahr | $4.355$ 36.141 | 36 1 |
Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aufgrund der Mithaftung für Verpflichtungen Dritter.
Der Konzern hat in 2018 Sale-and-lease-back Geschäfte im Gesamtvolumen in Höhe TEUR 11.612 abgeschlossen. Die Verträge haben eine durchschnittliche Laufzeit von 6 Jahren mit einer finanziellen jährlichen Verpflichtung in Höhe TEUR 2.020.
Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Rothenberger 4xS Holding GmbH, Frankfurt am Main, Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 102182. Die Veröffentlichungen der Konzern-Jahresabschlüsse erfolgen im elektronischen Bundesanzeiger (eBanz).
Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen aus dem Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 4.719 eine Dividende von EUR 0,25 je Aktie (= TEUR 2.419) auszuschütten und den Rest in Höhe von TEUR 2.300 auf neue Rechnung vorzutragen.
Dietzenbach, den 09. Mai 2019 Vorstand der DISKUS WERKE AG
Josef Friedrich Preis Vorsitzender
Axel Loehr
Bernd Rothenberger
DISKUS WERKE AG
Konzernabschluss für den Zeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2018
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten | Abschreibungen | Netto werte | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bruttowerte | Anderung | Bruttowerte | kumuliert | Anderung | kumuliert | ||||||||||
| 01012018 | Konsolidierungs- kreis |
Zugänge | Umbuchung | Abgänge | Währung | 31.12.2018 | 01012018 Stand |
Konsolidierungs- kreis |
Zugänge | Stand | E 即 |
||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | Abgänge TEUR |
Währung | 31.12.2018 TEUR |
31.12.2018 | Vorjahr | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | TEUR | TEUR | |||||||||||||
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechle und ähnliche Rechte und Werte |
2.020 | 106 | $\frac{3}{2}$ | 0 | ۰ | $\circ$ | 2.139 | 1.090 | ۰ | 275 | $\circ$ | o | |||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
7.988 | 58 | 399 | 0 | Ξ | ۰ | 8.433 | 7.078 | 22 | 459 | Ξ | $\circ$ | 1,365 | 774 | 930 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 54.379 | \$ | $\circ$ | $\circ$ | ۰ | $\circ$ | 55.033 | 30.329 | ۰ | 2.808 | $\circ$ | ۰ | 7.547 33,137 |
885 21.897 |
24.050 909 |
| Immateris IIe Vermögensgegenstände | 64.387 | 817 | 412 | ۰ | $\overline{1}$ | $\circ$ | 65.605 | 38.497 | $\approx$ | 3.542 | Ξ | ۰ | 42.050 | 23.666 | 25,889 |
| II. Sachaniagen | |||||||||||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grund-stücken |
44.322 | $\circ$ | 2.610 | 7.653 | 4 | Т | 54.572 | 9.914 | ۰ | 1.051 | 6 | ۰ | 10.963 | 43.609 | 84,409 |
| 2. Techn. Anlagen und Maschinen | 47,653 | 257 | 3,968 | 984 | 6.467 | ရာ | 46.386 | 34.598 | 116 | 3.709 | 4.188 | 0 | 34.235 | 12.151 | 13.055 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 16,725 | 207 | 2.046 | 613 | 800 | 4 | 18.996 | 11.580 | 137 | 1.299 | 480 | $\mathbf{\tilde{c}}$ | 12.538 | 6.457 | 5.144 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
1,708 | 0 | 10.082 | $-9.250$ | 514 | ۰ | 2.026 | 4 | o | $\circ$ | $\circ$ | o | 4 | 2.022 | 1.704 |
| Sachaniagen | 110.403 | 464 | 18.706 | ۰ | 7.594 | မှ | 121.980 | 56.096 | 253 | 6.059 | 4,670 | $\mathbf{\Omega}$ | 57.740 | 64,240 | 54.312 |
| III. Finanzanlagen | |||||||||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | œ, | o | $\circ$ | 4 | ۰ | ۰ | 2 | 6 | ۰ | ۰ | 4 | 0 | $\sim$ | $\circ$ | $\circ$ |
| 2. Assozierte Unternehmen | 9.145 | ۰ | 8 | 4 | ۰ | Ņ | 9.210 | 2.518 | ۰ | 213 | 4 | $\circ$ | 2.735 | 6473 | 6.625 |
| Finanzanlagen | 9,151 | ۰ | 88 | $\circ$ | $\circ$ | 7 | 9.212 | 2.524 | ۰ | 213 | $\circ$ | $\circ$ | 2.737 | 6.473 | 6,682 |
| 183,945 | 1.281 | 19,186 | o | 7,605 | e | 196,796 | 97.119 | 2/5 | 9.814 | 4,682 | $\mathbf{\hat{z}}$ | 102.529 | 94.269 | 86,883 |
48
DISKUS WERKE AG
Konzemabschluss für den Zeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2018
Anlage: Konzern-Verbindlichkeiten
| in TEUR | gesamt | 31.12.2018 davon mit einer Restlaufzeit $1$ Jahr |
$> 1$ Jahren | Vorjahr gesamt |
davon mit einer Restlaufzeit $< 1$ Jahr |
> 1 Jahren |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 74.316 | 29.512 | 44.804 | 61.871 | 18.302 | 43.569 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 22.881 | 22.881 | 20.292 | 20.292 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
84 | $\frac{4}{3}$ | S | 90 | ||
| Ë 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
421 | 421 | 70 | 70 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 3.882 | 3.882 | 6.590 | 6.590 | ||
| 101.585 | 56.780 | 44.804 | 88.913 | 45.344 | 43.569 |
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit über 5 Jahre in Höhe von TEUR 15.601 (Vj. TEUR 5.109).
Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beläuft sich im Konzern auf TEUR 74.243, davon sind grundpfandrechtliche Sicherheiten in Höhe von TEUR 27.555 (Vj. TEUR 20.819) bestellt und Sicherungsübereignungen für Maschinenfinanzierungen in Höhe von TEUR 458 (Vj. TEUR 542) gewährt worden. Desweiteren wurden Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sicherheitshalber abgetreten. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Sicherheiten.
$\frac{4}{9}$
| in TEUR | ||||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2018- 31.12.2018 |
01.01.2017- 31.12.2017 |
|||
| 1. | Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich | |||
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter) | 8.606 | 7.245 | ||
| 2, | $+/-$ | Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 9.814 | 10.090 |
| 3. | $+/-$ | Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 1.190 | 5.142 |
| 4. | $+/-$ | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | $-407$ | -495 |
| 5. | $+/-$ | Ergebnisse aus at equity bewerteten Untern., soweit nicht zahlungswirksam | $-210$ | $-189$ |
| 6. | $-$ /+ | Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und | ||||
| Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | $-8.952$ | $-10.604$ | ||
| 7. | $+/-$ | Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit | ||||
| usw. zuzuordnen sind | -499 | 3.411 | ||
| 8. | $-1$ | Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | $-670$ | 16 |
| 9. | $+/-$ | Zinsaufwendungen / Zinserträge | 2.861 | 2.860 |
| 10 | $\overline{\phantom{a}}$ | Sonstige Beteilgungserträge | -75 | $-100$ |
| 11 | $+/-$ | Ertragsteueraufwand/-ertrag | 5.777 | 5.775 |
| 12. | $-$ /+ | Ertragsteuerzahlungen | $-7.404$ | $-5.467$ |
| 13. | $=$ | Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 12) | 10.031 | 17.683 |
| 14. | $\frac{1}{2}$ | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -412 | $-881$ |
| $15. +$ | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 3.127 | 462 | |
| 16. | $\overline{\phantom{a}}$ | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | $-18.706$ | $-7.612$ |
| 17. | L, | Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | 0 | 0 |
| 18. | $\overline{\phantom{a}}$ | Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | -685 | $-45$ |
| 19. | $\ddot{}$ | Erhaltene Zinsen | 50 | 49 |
| 20. | $\ddot{}$ | Erhaltenen Dividenden | 75 | 100 |
| 21. | $=$ | Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 14 bis 20) | $-16.551$ | $-7.927$ |
| 22. | 小 | Einzahlung aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftem | 21 | 57 |
| 23. | $+/-$ | Ein-/Auszahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) | ||
| Krediten | 8.205 | -5.029 | ||
| 24. | $\overline{\phantom{a}}$ | gezahlte Zinsen | $-2.819$ | $-2.798$ |
| 25. | $\sim$ | Gezahlte Dividenden | $-2.419$ | $-1.935$ |
| 26. | $\overline{\phantom{a}}$ | Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter | $-196$ | |
| 27 | $=$ | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 22 bis 26) | 2.792 | $-9.705$ |
| 28. | $\equiv$ | Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands | ||
| (Summe aus Positionen 13, 21 u.27) | $-3.728$ | 50 | ||
| 29. | $+/-$ | Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 40 | $-80$ |
| 30. | $+/-$ | Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | $\Omega$ | $\Omega$ |
| 31. | $\,$ + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 4.758 | 4.788 |
| 32. | $=$ | Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 28 bis 31) | 1.067 | 4.758 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode: | ||||
| Finanzmittel | ||||
| $\frac{1}{2}$ $\frac{2}{3}$ $\frac{3}{4}$ |
kurzfristig fällige Bankverbindlichkeiten | 9.881 | 10.318 | |
| $=$ | $-8.814$ | $-5.561$ | ||
| Finanzmittel am Ende der Periode | 1.067 | 4758 |
DISKUS WERKE AG
Konzemabschluss für den Zeitraum 01.01.2018 bis 31.12.2018
| Eigenkapitalspiegel | Anteilseigner | des Mutterunternehmens | Anteil | Konzern | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Fremde | ||||||||||
| gez. Kapital |
rücklage Kapital- |
zur Kapital- erhöhung Einlage gi |
gesetzlich Rücklage |
rücklagen Gewinn- andere |
umrechnun Eigenkapit Währungs- Differenz |
Gewinn- vortrag |
Gewinn/- Konzern- |
Eigenkapital Summe |
kum. | gesamt | |
| 01.01.2017 | 25.000 | 50.638 | 586 | 460 | 3 | 23.865 | 100.611 | 19.960 | 120.573 | ||
| Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen | |||||||||||
| Kapitalerhöhung (geleistete Einlage) | |||||||||||
| Einstellung in die Kapitalrücklage | 57 | 57 | |||||||||
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | |||||||||||
| Dividende | 1.935 ï |
1.935 $\pmb{\cdot}$ |
1.935 | ||||||||
| Erstkonsolidierung | |||||||||||
| Auflösung passiver Unterschiedsbetrag | |||||||||||
| Kapitalkonsolidierung/Sonstiges | 79 ï |
ı | 79 | 495 | 574 | ||||||
| Konzemgewinn/-verlust | 1.669 | 1.669 | 5.574 | 7.243 | |||||||
| 31.12.2017 | 25.000 | 50,638 | I, | 586 | 460 | $\frac{6}{1}$ | 23.865 | 266 | 100.266 | 25.096 | 125.362 |
| Umbuchungen | 266 ı |
266 | |||||||||
| 01.01.2018 | 25.000 | 50.638 | 586 | 460 | 16 ٠ |
23.598 | 100.266 | 25.096 | 125.362 | ||
| Einstellung/ Verw andere Gewinnrücklagen | |||||||||||
| Kapitalerhöhung (geleistete Einlage) | |||||||||||
| Einstellung in die Kapitalrücklage | Z | 21 | |||||||||
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | |||||||||||
| Dividende | 2.419 $\mathbf{I}$ |
2.419 f. |
196 | 2.615 | |||||||
| Erstkonsolidierung | 111 | 111 | |||||||||
| Auflösung passiver Unterschiedsbetrag | |||||||||||
| Kapitalkonsolidierung/Sonstiges | SS 1 | SO | 5 | ||||||||
| Konzerngewinn/-verlust | 5.668 | 5,668 | 2.938 | 8.606 | |||||||
| 31.12.2018 | 25.000 | 50.638 | 586 | 460 | $\frac{4}{3}$ | 23.598 | 3.249 | 103.565 | 27.970 | 131.536 | |
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 (vgl. Anlagen 1. II.-VI.) und dem Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 (vgl. Anlage 1. I.) der DISKUS WERKE AG, Dietzenbach unter dem Datum vom 13. Mai 2018 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:
"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die DISKUS WERKE AG
Wir haben den Konzernabschluss der DISKUS WERKE AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 sowie dem Konzernanhang - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DISKUS WERKE AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortlichkeit des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitgehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmungen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung. dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu-
künftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich
etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Darmstadt, den 13. Mai 2019
Dr. Dornbach GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Jochen Ball Wirtschaftsprüfer
Eduard Kollar Wirtschaftsprüfer"
Den vorstehenden Konzernprüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).
Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Konzernprüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und / oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Darmstadt, den 13. Mai 2019
Dr. Dornbach GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Jochen Ball
Wirtschaftsprüfer
Eduard Kollar Wirtschaftsprüfer
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