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Dürr AG — Annual Report 2014
Jun 19, 2015
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Annual Report
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Dürr Aktiengesellschaft
Stuttgart
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014
ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT
Der Lagebericht der Dürr AG und der Konzernlagebericht sind nach § 315 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 3 HGB zusammengefasst und im Dürr Jahresabschluss 2014 veröffentlicht.
Der Jahresabschluss und der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasste Lagebericht der Dürr AG für das Geschäftsjahr 2014 werden beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Jahresabschluss der Dürr AG sowie der Jahresbericht des Konzerns für das Geschäftsjahr 2014 stehen auch im Internet unter www.durr.com/de/investor/finanzberichte/ zur Verfügung.
BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014
DER DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT, STUTTGART
AKTIVA
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| Tsd. € | Anhang | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | (1) | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 11.116 | 310 | |
| II. Sachanlagen | 144 | 117 | |
| III. Finanzanlagen | 748.258 | 512.567 | |
| 759.518 | 512.994 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (2) | 152.443 | 302.230 |
| II. Sonstige Wertpapiere | (3) | 5.000 | 9.937 |
| III. Flüssige Mittel | (4) | 205.685 | 246.686 |
| 363.128 | 558.853 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | (5) | 2.332 | 243 |
| D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung | (6) | 3.751 | 1.150 |
| Summe AKTIVA | 1.128.729 | 1.073.240 | |
| Passiva | |||
| Tsd. € | Anhang | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | (7) | 88.579 | 88.579 |
| II. Kapitalrücklage | (8) | 156.174 | 156.174 |
| III. Bilanzgewinn | (9) | 283.122 | 267.784 |
| 527.875 | 512.537 | ||
| B. Rückstellungen | (11) | 14.924 | 16.978 |
| C. Verbindlichkeiten | (12) | 585.930 | 542.395 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | (13) | - | 1.330 |
| Summe PASSIVA | 1.128.729 | 1.073.240 |
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
DER DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT, STUTTGART
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| Tsd. € | Anhang | 2014 | 2013 |
|---|---|---|---|
| 1. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen | (15) | 47.535 | 195.988 |
| 2. Erträge aus Beteiligungen | (15) | 42.653 | 32.576 |
| 3. Aufwendungen aus Verlustübernahmen | (15) | - | -1 |
| 4. Beteiligungsergebnis | (15) | 90.188 | 228.563 |
| 5. Sonstige betriebliche Erträge | (16) | 48.418 | 29.557 |
| 6. Personalaufwand | (17) | -14.150 | -12.536 |
| 7. Abschreibungen | (1) | -379 | -305 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (18) | -42.423 | -21.744 |
| 9. Finanzergebnis | (19) | -10.082 | -24.335 |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 71.572 | 199.200 | |
| 11. Steuern | (20) | -6.063 | -5.496 |
| 12. Jahresüberschuss | 65.509 | 193.704 | |
| 13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 217.613 | 74.080 | |
| 14. Bilanzgewinn | 283.122 | 267.784 |
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
DER DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT, STUTTGART
I. GRUNDLAGEN UND METHODEN
Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Im Interesse einer besseren Übersichtlichkeit sind in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Die ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden nach den handelsrechtlichen Vorschriften unverändert gegenüber dem Vorjahr bilanziert.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. ANLAGEVERMÖGEN
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage A beigefügt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist als Anlage B beigefügt.
IMMATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear bzw. auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben.
SACHANLAGEN
Zugänge zu Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Den planmäßigen Abschreibungen liegt die lineare Abschreibungsmethode auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde. Falls notwendig werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu 410,00 € werden seit dem Geschäftsjahr 2010 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.
FINANZANLAGEN
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Langfristige verzinsliche Ausleihungen werden mit ihrem Nominalbetrag bzw. mit ihrem Sicherungskurs bewertet. Der als Ausleihungen ausgewiesene Betrag betrifft wie im Vorjahr ausschließlich Ausleihungen an verbundene Unternehmen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bilanziert. Die Gesellschaft hat Unternehmensanleihen erworben, die zum 31. Dezember 2014 mit einem Buchwert von 25.314 Tsd. € (Vorjahr: 27.355 Tsd. €) ausgewiesen sind.
2. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
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| Tsd. € | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 107.510 | 247.976 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 44.933 | 54.254 |
| 152.443 | 302.230 |
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Allen risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Soweit in den Forderungen Fremdwährungsforderungen enthalten sind, sind diese mit dem Stichtagskurs bewertet. Auf die Anpassung an den Stichtagskurs wird bei Kurssicherung durch ein Devisentermingeschäft verzichtet.
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4 Tsd. € ausgewiesen (Vorjahr: 1 Tsd. €).
3. SONSTIGE WERTPAPIERE
Der Ansatz der sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert.
4. FLÜSSIGE MITTEL
Die Position enthält neben dem Kassenbestand die Guthaben bei Kreditinstituten. Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Guthaben bei Kreditinstituten aus Termingeldern wurden, soweit ihre Laufzeit drei Monate übersteigt, in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.
5. AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNG
Die Position beinhaltet ein Disagio in Höhe von 2.087 Tsd. € aus der im Geschäftsjahr begebenen Anleihe. Das Disagio wird planmäßig über die Laufzeit der Anleihe abgeschrieben. Für weitere Erläuterungen zu der von Dürr begebenen Anleihe wird auf Textziffer 12 verwiesen. Darüber hinaus werden im Voraus entrichtete Beträge periodengerecht abgegrenzt.
6. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS VERMÖGENSVERRECHNUNG
Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB aus der Saldierung von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen und der Sicherung betrieblicher Wertguthaben dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen zur Sicherung der Altersversorgungsverpflichtungen und um Wertpapiere und Bankguthaben zur Sicherung der betrieblichen Wertguthaben.
Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Pensionsverpflichtung):
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| Tsd. € | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 8.304 | 8.120 |
| davon aktivisch ausgewiesen | 7.759 | - |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 8.834 | 6.038 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 10.537 | 7.507 |
| davon aktivisch ausgewiesen | 10.255 | - |
| Verrechnete Erträge | 0 | 4 |
| Verrechnete Aufwendungen | 442 | 140 |
Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB für Altersversorgungsverpflichtungen (VOraB-Programm):
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| Tsd. € | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 1.914 | 1.555 |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 2.784 | 2.380 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 3.122 | 2.654 |
| Verrechnete Erträge | 362 | 300 |
| Verrechnete Aufwendungen | 283 | 219 |
Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines eventuell vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung).
Die Rückstellungen für betriebliche Wertguthaben werden saldiert mit der entsprechenden Insolvenzsicherung gemäß § 246 Abs. 2 HGB ausgewiesen.
Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB für betriebliche Wertguthaben:
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| Tsd. € | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden | 263 | 258 |
| Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände | 310 | 256 |
| Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände | 310 | 309 |
7. GEZEICHNETES KAPITAL
Grundkapital
Das Grundkapital der Dürr AG betrug zum 31. Dezember 2014 88.579 Tsd. € (Vorjahr: 88.579 Tsd. €) und setzte sich aus 34.601.040 Aktien (Vorjahr: 34.601.040 Aktien) zusammen. Jede Aktie repräsentiert einen Anteil am gezeichneten Kapital in Höhe von 2,56 € und lautet auf den Inhaber. Die ausgegebenen Aktien waren zu jedem Bilanzstichtag vollständig eingezahlt.
Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb und zur Veräußerung eigener Aktien
Die Hauptversammlung vom 30. April 2010 hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 29. April 2015 einmalig oder mehrfach, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke eigene auf den Inhaber lautende Stückaktien über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots zu erwerben. Die Anzahl der so erworbenen Aktien darf zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals betragen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Der Gegenwert für den Erwerb der Aktien darf im Falle des Erwerbs über die Börse vom Börsenkurs nicht um mehr als 5 % abweichen. Im Falle eines öffentlichen Kaufangebots an alle Aktionäre darf der Erwerbspreis bis zu 20 % über dem Börsenkurs liegen, muss jedoch mindestens dem Börsenkurs entsprechen.
Ferner wurde der Vorstand von der Hauptversammlung am 30. April 2010 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats aufgrund der vorgenannten Ermächtigung erworbene Aktien über die Börse oder durch ein öffentliches Kaufangebot an alle Aktionäre zu veräußern. In näher bestimmten Fällen dürfen die Aktien auch in anderer Weise und damit unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre veräußert werden. Schließlich ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien, die aufgrund der Ermächtigung erworben wurden, ohne Kapitalherabsetzung ganz oder teilweise einzuziehen, ohne dass dies eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Genehmigtes Kapital
Die Hauptversammlung vom 30. April 2014 hat den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 29. April 2019 um bis zu 44.289 Tsd. € gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals durch die Ausgabe von bis zu 17.300.520 Inhaber-Stückaktien zu erhöhen.
Bedingtes Kapital
Die Hauptversammlung vom 30. April 2014 hat den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 29. April 2019 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder Namen lautende Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen, Genussrechte, Gewinnschuldverschreibungen oder Kombinationen dieser Instrumente mit oder ohne Laufzeitbegrenzung im Gesamtnennbetrag von bis zu 1.600.000 Tsd. € zu begeben. Zu diesem Zweck ist das Grundkapital um bis zu 44.289 Tsd. € durch Ausgabe von bis zu 17.300.520 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht.
8. KAPITALRÜCKLAGE
Die Kapitalrücklage enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien und betrug zum 31. Dezember 2014 156.174 Tsd. € (Vorjahr: 156.174 Tsd. €). Die Kapitalrücklage unterliegt den Verfügungsbeschränkungen des § 150 AktG.
9. BILANZGEWINN
Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
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| Tsd. € | |
|---|---|
| Bilanzgewinn am 31. Dezember 2013 | 267.784 |
| Dividendenausschüttung | 50.171 |
| Jahresüberschuss 2014 | 65.509 |
| Bilanzgewinn am 31. Dezember 2014 | 283.122 |
10. AUSSCHÜTTUNGS-, ABFÜHRUNGS- UND ENTNAHMESPERRE (vgl. § 285 Nr. 28 HGB)
Aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von 1.455 Tsd. € (Vorjahr: 1.266 Tsd. €).
11. RÜCKSTELLUNGEN
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| Tsd. € | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen | 263 | 613 |
| Steuerrückstellungen | 4.698 | 7.605 |
| Sonstige Rückstellungen | 9.963 | 8.760 |
| 14.924 | 16.978 |
Pensionsverpflichtungen
Die Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren (PUC-Verfahren) berechnet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Dabei dürfen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Der Berechnung der Pensionsverpflichtungen liegen die Wahrscheinlichkeitswerte nach den "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde.
a) Herkömmliche Pensionsverpflichtungen
Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 4,66 % (Vorjahr: 4,91 %).
Bei den Bewertungen wurde berücksichtigt, dass ein begünstigter Mitarbeiter vor Eintritt eines Versorgungsfalls aufgrund einer Arbeitnehmer- oder Arbeitgeberkündigung ausscheiden kann. Eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate von 4,4 % (Vorjahr: 3,0 %) ist daher in die Berechnungen eingeflossen.
Bei den gehaltsabhängigen Versorgungszusagen wurden in die Berechnung langfristig erwartete Gehaltsentwicklungen einbezogen, die von diversen Kriterien (Inflation, Produktivität, Karriere u.a.) abhängen. Als unternehmensspezifischer Parameter für die langfristige Gehaltssteigerung wurde eine Rate von 3,0 % (Vorjahr: 3,5 %) verwendet.
Des Weiteren ist eine Rentenanpassungsrate von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) in die Berechnung der Pensionsverpflichtung eingeflossen.
Im Berichtsjahr ergab sich aus der Saldierung eines Teils der Pensionsverpflichtungen ein aktiver Unterschiedsbetrag, siehe dazu die Ausführungen unter Punkt (6).
b) VORaB-Programm
Die Gesellschaft hat ihren Beschäftigten die Möglichkeit angeboten, eine arbeitnehmerfinanzierte Versorgungszusage (VOraB-Programm) in Anspruch zu nehmen. Dabei können die Berechtigten bestimmte Teile ihrer künftigen Bezüge in eine Anwartschaft auf betriebliche Zusatzleistungen umwandeln. Zur Absicherung und Finanzierung der daraus resultierenden Verpflichtung hat die Gesellschaft eine Rückdeckungsversicherung auf das Leben der Berechtigten abgeschlossen. Die daraus resultierenden Leistungen stehen ausschließlich der Gesellschaft zu. Die Höhe der Altersrente entspricht im Wesentlichen der Leistung aus der von der Gesellschaft abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung, die sich aus einer garantierten Rente sowie den vom Versicherer zugeteilten Überschussanteilen zusammensetzt. Die Verpflichtung aus der Versorgungszusage bilanziert die Gesellschaft saldiert mit dem Planvermögen aus der Rückdeckungsversicherung, wobei sich durch versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste eine Über- bzw. Unterdeckung ergeben kann. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 4,66 % (Vorjahr: 4,91 %). Des Weiteren ist eine Rentenanpassungsrate von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) in die Berechnung der Pensionsverpflichtung eingeflossen.
Im Berichtsjahr ergab sich aus der Saldierung ein aktiver Unterschiedsbetrag, siehe dazu die Ausführungen unter Punkt (6).
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Sie betreffen im Wesentlichen die noch zu erwartenden Kosten aus Tantiemenzahlungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Jahresabschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten sowie Kosten der Hauptversammlung bzw. des Geschäftsberichts.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.
12. VERBINDLICHKEITEN
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| davon mit einer Restlaufzeit | ||||
|---|---|---|---|---|
| Tsd. € | Gesamt | bis 1 Jahr | über 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Anleihen | 300.000 | - | - | 300.000 |
| (2013) | (225.000) | (-) | (225.000) | (-) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 274 | 274 | - | - |
| (2013) | (390) | (390) | (-) | (-) |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 278.234 | 278.234 | - | - |
| (2013) | (311.853) | (311.853) | (-) | (-) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 7.422 | 7.422 | - | - |
| (2013) | (5.152) | (5.152) | (-) | (-) |
| davon aus Steuern | 908 | 908 | - | - |
| (2013) | (883) | (883) | (-) | (-) |
| 31. Dezember 2014 | 585.930 | 285.930 | - | 300.000 |
| 31. Dezember 2013 | 542.395 | 317.395 | 225.000 | (-) |
Sämtliche Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Soweit in den Verbindlichkeiten Fremdwährungsverbindlichkeiten enthalten sind, werden diese grundsätzlich mit dem Stichtagskurs bewertet.
Auf Anpassungen an den Stichtagskurs wird bei Kurssicherungen durch Devisentermingeschäfte verzichtet.
Anleihe
Im März 2014 emittierte Dürr eine nicht nachrangige Anleihe über 300.000 Tsd. € mit einem Kupon von 2,875 % und einem Ausgabekurs von 99,221 %. Die Auszahlung an Dürr und die Erstnotiz der Anleihe erfolgten am 3. April 2014. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist nicht vorzeitig kündbar. Platziert wurde die Anleihe bei institutionellen und privaten Investoren außerhalb der USA. Die Anleihe besitzt kein Rating.
Am 28. September 2014 wurde die im Geschäftsjahr 2010 emittierte Anleihe mit einem Betrag von 225.000 Tsd. € vorzeitig zum Nominalwert in voller Höhe zurückgezahlt.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Mit Wirkung zum 21. März 2014 hat Dürr einen neuen Konsortialkredit mit einem Gesamtvolumen von 300.000 Tsd. € und einer Laufzeit bis zum 21. März 2019 abgeschlossen. Damit wurde der frühere Konsortialkredit über 230.000 Tsd. € (Laufzeit bis 30. Juni 2015) frühzeitig refinanziert. Das Bankenkonsortium besteht aus Baden-Württembergischer Bank, Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, UniCredit Bank AG, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG und KfW IPEX-Bank GmbH.
Der neue syndizierte Kredit beinhaltet keine dinglichen Sicherheiten am Anlage- oder Umlaufvermögen und dient zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung. Er besteht aus einer Barlinie über 100.000 Tsd. € und einer Avallinie über 200.000 Tsd. €. Letztere wird für Bürgschaften und Garantien im operativen Geschäft genutzt. Der bisherige Kreditvertrag setzte sich aus einer Barlinie über 50.000 Tsd. € und einer Avallinie über 180.000 Tsd. € zusammen. Es besteht die Möglichkeit, den neuen Kreditvertrag ohne zusätzliche Kosten um bis zu zwei Jahre bis zum 21. März 2021 zu verlängern.
Eine vorzeitige Kündigung des syndizierten Kredits ist bei Verletzung vereinbarter Financial Covenants oder anderer Kreditbedingungen möglich, sofern die kreditgewährenden Banken dies mit einer Zweidrittelmehrheit beschließen. Die Verzinsung erfolgt in Höhe des laufzeitkongruenten Refinanzierungssatzes zuzüglich einer variablen Marge.
Nach den Berechnungen des Vorstands wurden die vereinbarten Financial Covenants für den syndizierten Kredit zum Bilanzstichtag eingehalten.
Zum Bilanzstichtag wurden 116.534 Tsd. € aus der Avallinie in Anspruch genommen (Vorjahr: 145.115 Tsd. €). Die Barlinie der syndizierten Kredite wurde in den Geschäftsjahren 2013 und 2014 nicht in Anspruch genommen.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um die sich aus dem Liquiditätsmanagement ergebenden Salden (Cash Pooling).
13. PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNG
Im Vorjahr war in dieser Position ein Agio in Höhe von 1.330 Tsd. € aus der im Jahr 2010 begebenen Anleihe enthalten. Der Restbuchwert des Agios wurde planmäßig über die verbleibende Restlaufzeit der Anleihe abgeschrieben. Aufgrund der vorzeitigen Rückzahlung der Anleihe wurde das Agio im Geschäftsjahr 2014 ergebniswirksam ausgebucht.
14. LATENTE STEUERN
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| Tsd. € | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Aktive latente Steuern | ||
| Sonstige Rückstellungen | 1.188 | 1.184 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 5.575 | 7.437 |
| Beteiligungen | - | - |
| Sonstige Ausleihungen | 5.590 | 3.398 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 898 | 922 |
| Zins- und Verlustvortrag | 570 | 3.390 |
| Summe aktive latente Steuern | 13.821 | 16.331 |
| Passive latente Steuern | ||
| Geschäfts- und Firmenwerte | 93 | 319 |
| Pensionsrückstellungen | 3.692 | 3.286 |
| Langzeitkonten | 5.511 | 5.157 |
| Summe passive latente Steuern | 9.296 | 8.762 |
| Summe latente Steuern | 4.525 | 7.569 |
| Nicht angesetzte latente Steuern | -4.525 | -7.569 |
| Bilanzausweis | 0 | 0 |
Die Dürr AG bilanziert sämtliche latenten Steuern ihrer Organgesellschaften.
Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 28,7 % (Vorjahr: 29,5 %) für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Die latenten Steuern auf Verlustvorträge sind in der Höhe bilanziert, mit deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Jahre gerechnet werden kann.
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) mit folgenden Ausnahmen (Anwendung § 265 Abs. 6 und Abs. 7 HGB) gegliedert: Dem Charakter der Dürr Aktiengesellschaft als Holding-Gesellschaft entsprechend, werden die Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung in der branchenüblichen Darstellungsweise ausgewiesen. in der Position "Beteiligungsergebnis" werden "Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen" sowie "Erträge aus Beteiligungen" ausgewiesen.
15. BETEILIGUNGSERGEBNIS
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| Tsd. € | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen | 47.535 | 195.988 |
| Erträge aus Beteiligungen | 42.653 | 32.576 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 42.653 | 32.576 |
| Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen | - | -1 |
| 90.188 | 228.563 |
Für weitere Angaben zu den Erträgen und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage B) verwiesen, die integraler Bestandteil des Anhangs ist.
16. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
Diese Position beinhaltet unter anderem einen Kostenersatz durch verbundene Unternehmen in Höhe von 28.854 Tsd. € (Vorjahr: 21.576 Tsd. €), Erträge von 19.254 Tsd. € (Vorjahr: 7.721 Tsd. €) aus der Währungsumrechnung und Erträge von 170 Tsd. € (Vorjahr: 95 Tsd. €) aus der Rückstellungsauflösung.
17. PERSONALAUFWAND
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| Tsd. € | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Gehälter | 13.044 | 11.828 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 1.106 | 708 |
| davon für Altersversorgung | 407 | (55) |
| 14.150 | 12.536 |
Im Jahresdurchschnitt wurden 53 Angestellte (Vorjahr: 49 Angestellte) beschäftigt.
18. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN
Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 19.116 Tsd. € (Vorjahr: 7.617 Tsd. €). Darüber hinaus werden Rechts- und Beratungskosten, EDV-Dienstleistungen sowie Kosten für die Inanspruchnahme weiterer Dienstleistungen ausgewiesen. Des Weiteren sind im Geschäftsjahr 2014 Transaktionskosten aus der Begebung der Anleihe und für den Abschluss des Konsortialkredits enthalten.
19. FINANZERGEBNIS
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| Tsd. € | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Zuschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 4.150 | - |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 4.150 | - |
| Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1.097 | 468 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 1.097 | 468 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 6.530 | 4.214 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 2.764 | 2.023 |
| davon aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 675 | 512 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | - | -10.000 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -21.859 | -19.017 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | -2.118 | -721 |
| davon aus Abzinsungen | -460 | -458 |
| -10.082 | -24.335 |
In den Zuschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind Zuschreibungen aus im Vorjahr abgeschriebenen langfristigen Ausleihungen und Cash-Pooling-Forderungen gegenüber der Dürr Ecoclean S.A.S., Loué, in Höhe von 4.150 Tsd. € enthalten.
20. STEUERN
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| Tsd. € | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -6.063 | -5.495 |
| Sonstige Steuern | - | -1 |
| -6.063 | -5.496 |
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten den inländischen Steueraufwand in Höhe von 6.058 Tsd. € (Vorjahr: 11.368 Tsd. €) sowie ausländische Quellensteuern in Höhe von 5 Tsd. € (Vorjahr: 1 Tsd. €), im Vorjahr waren zudem Erträge in Höhe von 3.145 Tsd. € aus Steuererstattungen und Auflösungen von Steuerrückstellungen inländischer Ertragsteuern in Höhe von 2.729 Tsd. € enthalten.
V. SONSTIGE ANGABEN
1. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE
Von den der Dürr AG gewährten Kredit- und Avallinien können Teilbeträge unter gesamtschuldnerischer Mithaftung der Dürr AG durch Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften in Anspruch genommen werden. Zum Bilanzstichtag betrug die Inanspruchnahme der Gesamtlinie durch die Dürr AG und die Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften 116.534 Tsd. €.
Des Weiteren stehen Aval-/Garantielinien bei Kautionsversicherungen in Höhe von 250.000 Tsd. € zur Verfügung, die zum Bilanzstichtag in Höhe von 132.747 Tsd. € in Anspruch genommen wurden. Darüber hinaus besteht für die Absicherung von Ansprüchen aus Altersteilzeit eine Avallinie in Höhe von 10 Mio. €. Zum Bilanzstichtag waren davon 142 Tsd. € genutzt.
Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag Bürgschaften gegenüber Banken für Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in Höhe von 162.681 Tsd. €. Zum Bilanzstichtag betrug die Inanspruchnahme der Linien durch die Tochtergesellschaften, für welche die Dürr AG bürgt, 21.589 Tsd. €. Ferner haftet die Dürr AG im Rahmen des Konzern-Cash-Poolings gesamtschuldnerisch mit den eingebundenen Tochtergesellschaften für Sollsalden gegenüber der finanzierenden Bank.
Im Zusammenhang mit dem Projektgeschäft der Tochtergesellschaften ist die Dürr AG Vertragserfüllungsgarantien und ähnliche Verpflichtungen eingegangen, die sich zum Bilanzstichtag auf 587.989 Tsd. € beliefen. Die Dürr AG hat sich ferner dazu verpflichtet, für Verbindlichkeiten aus ausstehenden Mietzahlungen von Tochtergesellschaften zu haften. Zudem haftet die Dürr AG für Zahlungsverpflichtungen der Dürr IT GmbH, Stuttgart, aus IT-Leasingverträgen.
Das Risiko einer Inanspruchnahme von Bürgschaften und Garantien für die Tochtergesellschaften wird aufgrund deren guter Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingestuft.
2. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen in Höhe von 98 Tsd. € für das Geschäftsjahr 2015, 45 Tsd. € für das Geschäftsjahr 2016 und 19 Tsd. € für das Geschäftsjahr 2017. Darin enthalten sind finanzielle Mindestverpflichtungen aus Mietverhältnissen gegenüber der Dürr Systems GmbH, Stuttgart, in Höhe von 50 Tsd. €.
3. GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor.
4. FINANZDERIVATE
Ein Derivat ist ein Finanzinstrument oder ein anderer Vertrag, der alle der drei folgenden Merkmale aufweist:
1.) Sein Wert ändert sich infolge einer Änderung eines bestimmten Zinssatzes, Preises eines Finanzinstruments, Rohstoffpreises, Wechselkurses, Preis- oder Zinsindexes, Bonitätsratings oder Kreditindexes oder einer anderen Variablen.
2.) Es erfordert keine Anschaffungsauszahlung oder eine Anschaffungsauszahlung, die im Vergleich zu anderen Vertragsformen, von denen zu erwarten ist, dass sie in ähnlicher Weise auf Änderungen der Marktbedingungen reagieren, geringer ist.
3.) Es wird zu einem späteren Zeitpunkt beglichen.
Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente wie beispielsweise Devisenterminkontrakte ein, um sich gegen Zins- und Währungsrisiken abzusichern. Es handelt sich bei diesen Derivaten um Finanztitel, die ausschließlich außerhalb der Börse zwischen Dürr und Kreditinstituten abgewickelt werden, so genannte Over-the-Counter-Produkte (OTC-Produkte).
Der Zeitwert der Finanzinstrumente wurde auf Basis der folgenden Methoden und Annahmen ermittelt: Bei Devisentermingeschäften wurden die Zeitwerte als Barwert der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweiligen vertraglich vereinbarten Terminkurse und des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelt. Die Zeitwerte der Zinswährungssicherungskontrakte ergeben sich aus den erwarteten abgezinsten zukünftigen Zahlungsströmen, basierend auf aktuellen Marktparametern.
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| Währungsbezogene Geschäfte | Nominalbetrag | Positiver beizulegender Zeitwert | Negativer beizulegender Zeitwert | Buchwert (sofern vorhanden) |
in Bilanzposten (sofern in Bilanz erfasst) |
|---|---|---|---|---|---|
| Devisentermin- geschäfte |
|||||
| Mit Banken | 4.326 kCHF | 21 Tsd.€ | - | - | - |
| 86.475 kCZK | - | 8 Tsd. € | - | - | |
| 3.500 kCZK | - | - | - | - | |
| 4.129 kCHF | - | 46 Tsd. € | - | - | |
| 2.658 kCHF | 3 Tsd. € | - | - | - | |
| 69.973 kCZK | 147 Tsd. € | - | - | - | |
| 20.978 kDKK | - | 52 Tsd. € | - | - | |
| 192.424 kDKK | 43 Tsd. € | - | - | - | |
| 9.869 kGBP | - | 240 Tsd. € | -8 Tsd.€ | Sonstige Rückstellungen | |
| 40.000 kJPY | - | 3 Tsd. € | -3 Tsd.€ | Sonstige Rückstellungen | |
| 3.995 kMXN | 11 Tsd. € | - | - | - | |
| 21.844 kMXN | - | 9 Tsd. € | - | - | |
| 1.718 kPLN | 1 Tsd. € | - | - | - | |
| 4.530 kPLN | - | 21 Tsd. € | -21 Tsd. € | Sonstige Rückstellungen- | |
| 100.000 kRUB | 94 Tsd. € | - | - | - | |
| 33.987 kUSD | - | 1.485 Tsd. € | -91 Tsd. € | Sonstige Rückstellungen | |
| 57.000 kCNH | - | 226 Tsd. € | - | - | |
| 1.355 kMYR | - | 10 Tsd. € | -10 Tsd. € | Sonstige Rückstellungen | |
| 20.913 kGBP | 239 Tsd. € | - | - | - | |
| 30.015 kHUF | - | 3 Tsd. € | - | - | |
| 449.500 kMXN | 20 Tsd. € | - | - | - | |
| 41.860 kUSD | - | 2.129 Tsd. € | - | - | |
| 118 kUSD | - | - | - | - | |
| 195.562 kPLN | 384 Tsd. € | - | - | - | |
| 1.919 kPLN | - | 4 Tsd.€ | - | - | |
| 104.970 kUSD | 495 Tsd. € | - | - | - | |
| 854 kUSD | 32 Tsd. € | - | - | - | |
| 653 kCHF | - | 49 Tsd. € | - | - | |
| Mit verbundenen Unternehmen | |||||
| 4.326 kCHF | 21 Tsd.€ | - | - | - | |
| 86.475 kCZK | - | 8 Tsd.€ | - | - | |
| 3.500 kCZK | - | - | - | - | |
| 4.129 kCHF | - | 46 Tsd. € | - | - | |
| 158 kCHF | - | - | - | - | |
| 69.973 kCZK | 147 Tsd. € | - | - | - | |
| 20.978 kDKK | - | 52 Tsd. € | - | - | |
| 174.424 kDKK | 42 Tsd. € | - | - | - | |
| 9.727 kGBP | - | 231 Tsd.€ | - | - | |
| 3.995 kMXN | 11 Tsd.€ | - | - | - | |
| 21.844 kMXN | - | 9 Tsd.€ | - | - | |
| 1.718 kPLN | 1 Tsd.€ | - | - | - | |
| 32.500 kUSD | - | 1.395 Tsd. € | - | - | |
| 57.000 kCNH | - | 226 Tsd. € | - | - | |
| 3.949 kGBP | 108 Tsd. € | - | - | - | |
| 30.015 kHUF | - | 3 Tsd. € | - | - | |
| 41.860 kUSD | - | 2.129 Tsd. € | - | - | |
| 118 kUSD | - | - | - | - | |
| 2.193 kPLN | - | - | - | - | |
| 1.919 kPLN | - | 4 Tsd.€ | - | - | |
| 2.159 kUSD | 134 Tsd. € | - | - | - | |
| 854 kUSD | 32 Tsd. € | - | - | - | |
| 653 kCHF | - | 49 Tsd. € | - | - |
Der Betrag der Wertänderung eines Derivats wird in dem Posten der Gewinn- und Verlustrechnung berichtet, in dem auch die Wertänderung des Grundgeschäfts erfasst wurde.
Wenn keine Bewertungseinheit gebildet wurde, werden Derivate maximal zu den Anschaffungskosten bilanziert. Sofern der Zeitwert unter den Anschaffungskosten lag, erfolgte eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert, bei negativem beizulegendem Zeitwert wurde eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet.
5. BEWERTUNGSEINHEITEN
Die von der Gesellschaft verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den dazugehörigen Grundgeschäften eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB n.F.
In Bewertungseinheiten einbezogene Vermögensgegenstände und Schulden:
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| Betrag | Bilanzposition | Art der abgesicherten Risiken | Art der Bewertungseinheit | Gesichertes Volumen | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzunwirksame Geschäfte | |||||
| Mit Banken | 21 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 4.326 kCHF |
| 8 Tsd.€ | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 86.475 kCZK | |
| 46 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 4.129 kCHF | |
| 147 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 69.973 kCZK | |
| 52 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 20.978 kDKK | |
| 42 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 174.424 kDKK | |
| 232 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 9.727 kGBP | |
| 11 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 3.995 kMXN | |
| 9 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 21.844 kMXN | |
| 1 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 1.718 kPLN | |
| 1.396 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 32.500 kUSD | |
| 226 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 57.000 kCNH | |
| 108 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 3.949 kGBP | |
| 3 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 30.015 kHUF | |
| 2.129 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 41.860 kUSD | |
| 4 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 1.919 kPLN | |
| 134 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 2.159 kUSD | |
| 32 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 854 kUSD | |
| 49 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 653 kUSD | |
| Mit verbundenen Unternehmen | |||||
| 21 Tsd.€ | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 4.326 kCHF | |
| 8 Tsd.€ | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 86.475 kCZK | |
| 46 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 4.129 kCHF | |
| 147 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 69.973 kCZK | |
| 52 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 20.978 kDKK | |
| 42 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 174.424 kDKK | |
| 231 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 9.727 kGBP | |
| 11 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 3.995 kMXN | |
| 9 Tsd.€ | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 21.844 kMXN | |
| 1 Tsd.€ | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 1.718 kPLN | |
| 1.395 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 32.500 kUSD | |
| 226 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 57.000 kCNH | |
| 108 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 3.949 kGBP | |
| 3 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 30.015 kHUF | |
| 2.129 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 41.860 kUSD | |
| 4 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 1.919 kPLN | |
| 134 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 2.159 kUSD | |
| 32 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 854 kUSD | |
| 49 Tsd. € | - | Währungsrisiko | Micro Hedge | 653 kUSD |
Alle Finanzderivate sowie die zugrunde liegenden Grundgeschäfte unterliegen einer regelmäßigen internen Kontrolle und Bewertung im Rahmen einer Vorstandsrichtlinie. Der Abschluss derivativer Finanzinstrumente ist auf die wirtschaftliche Absicherung des operativen Geschäfts begrenzt.
Zu Beginn einer Sicherungsbeziehung werden sowohl die Sicherungsbeziehung als auch die Risikomanagementzielsetzungen und -strategien im Hinblick auf die Absicherung formal festgelegt und dokumentiert. Diese Dokumentation enthält die Festlegung des Sicherungsinstruments, des Grundgeschäfts oder der abgesicherten Transaktion und die Art des abzusichernden Risikos sowie eine Beschreibung, wie das Unternehmen die Wirksamkeit des Sicherungsinstruments bei der Kompensation der Risiken aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Cashflows des gesicherten Grundgeschäfts ermitteln wird. Derartige Sicherungsbeziehungen werden hinsichtlich der Erreichung einer Kompensation der Risiken aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Cashflows als in hohem Maße wirksam eingeschätzt. Sie werden fortlaufend dahingehend beurteilt, ob sie tatsächlich während der gesamten Berichtsperiode, für die die Sicherungsbeziehung designiert wurde, hochwirksam waren.
Die Gesellschaft verwendet zur Risikoabsicherung ausschließlich Micro Hedges, bei denen ein aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierendes Risiko mittels eines einzelnen Sicherungsinstruments abgesichert wird.
Der Zeitwert der Finanzinstrumente wurde auf Basis der folgenden Methoden und Annahmen ermittelt:
Bei Devisentermingeschäften wurden die Zeitwerte als Barwert der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweiligen vertraglich vereinbarten Terminkurse und des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelt.
Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Wertänderungen und Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Auch zukünftig werden sich bei den jeweilig abgesicherten Risiken die gegenläufigen Wertentwicklungen voraussichtlich weitestgehend ausgleichen, da laut Konzernrisikopolitik Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden.
Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet. Der Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen erfolgt je nach Fälligkeit der Grundgeschäfte in einem Zeitraum von 1 bis 70 Monaten.
Im Wesentlichen schließt die Dürr AG kurzfristige Devisentermingeschäfte im Auftrag von Tochtergesellschaften ab und leitet die Konditionen entsprechend weiter, sodass eine Bewertungseinheit zwischen dem externen und internen Devisentermingeschäft vorliegt und somit für diese Geschäfte auf die Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste verzichtet wird.
6. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG
Der Jahresabschluss der Dürr Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2014 weist einen Bilanzgewinn von 283.122 Tsd. € aus. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, 57.092 Tsd. € als Dividende für das Geschäftsjahr 2014 auszuschütten und 226.030 Tsd. € auf neue Rechnung vorzutragen. Danach entfällt auf eine Stückaktie eine Bardividende von 1,65 €.
7. KONZERNABSCHLUSS
Die Gesellschaft stellt zum 31. Dezember 2014 einen Konzernabschluss nach § 315a HGB auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im Bundesanzeiger sowie im Internet unter www.durr.de veröffentlicht.
8. DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEX/ ERKLÄRUNG NACH § 161 AKTG
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung haben Vorstand und Aufsichtsrat der Dürr AG am 10. Dezember 2014 in Bietigheim-Bissingen abgegeben und den Aktionären durch die Veröffentlichung im Internet zugänglich gemacht.
9. ABSCHLUSSPRÜFERHONORAR
Das Abschlussprüferhonorar wird im Konzernabschluss der Dürr AG angegeben.
10. MITGLIEDER DES VORSTANDS
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| RALF W. DIETER Vorsitzender | RALPH HEUWING |
|---|---|
| • Unternehmenskommunikation, Personal (Arbeitsdirektor), Forschung & Entwicklung, Qualitätsmanagement, Interne Revision, Corporate Compliance | • Finanzen/Controlling, Investor Relations, Risikomanagement, Recht/Patente, Informationstechnologie, Global Sourcing g |
| • Division Paint and Final Assembly Systems | • Division Clean Technology Systems |
| • Division Application Technology | • Division Woodworking Machinery and Systems in |
| • Division Measuring and Process Systems | • Dürr Consult |
| ■ Carl Schenck AG, Darmstadt* (Vorsitzender) , Göppingen | ■ Carl Schenck AG, Darmstadt*München |
| ■ Dürr Systems GmbH, Stuttgart* (Vorsitzender) | ■ Dürr Systems GmbH, Stuttgart* (bis 27.10.2014) , |
| ■ HOMAG Group AG, Schopfloch* (seit 13.10.2014, Vorsitzender) | ■ MCH Management Capital Holding AG |
| ■ Körber AG, Hamburg | |
| ■ Schuler AG | |
| □ Andritz AG, Graz, Österreich (seit 21.03.2014) □ Dürr Paintshop Systems Engineering (Shanghai) Co. Ltd., Schanghai, V. R. China* (Supervisor) | □ Dürr india Pvt. Ltd., Chennai, indien* |
• Ressortverteilung der Vorstandsmitglieder
■ Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten
□ Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien
* Konzernmandat
Die individuellen Vergütungsaufwendungen für die Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr setzen sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
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| GEWÄHRTE ZUWENDUNGEN | RALF W. DIETER VORSTANDSVORSITZENDER | |||
|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Grundvergütung (Festvergütung) | 600.000,00 | 700.000,00 | 700.000,00 | 700.000,00 |
| Sonstige Vergütungen1 (Nebenleistungen) | 47.153,18 | 26.103,31 | 26.103,31 | 26.103,31 |
| Summe | 647.153,18 | 726.103,31 | 726.103,31 | 726.103,31 |
| Einjährige variable Vergütung (einschl. Short Term Incentive, STI) | 1.000.000,00 | 1.200.000,00 | 0,00 | 1.200.000,00 |
| Mehrjährige variable Vergütung (einschl. Long Term Incentive, LTI) | 1.400.000,00 | 1.300.000,00 | 0,00 | 1.300.000,00 |
| Long Term Incentive (2011-2013) | 500.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Long Term Incentive (2012-2014) | 500.000,00 | 500.000,00 | 0,00 | 500.000,00 |
| Long Term Incentive (2013-2015) | 400.000,00 | 400.000,00 | 0,00 | 400.000,00 |
| Long Term Incentive (2014-2016) | 0,00 | 400.000,00 | 0,00 | 400.000,00 |
| Sonstige variable Vergütung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 350.000,00 |
| Summe | 3.047.153,18 | 3.226.103,31 | 726.103,31 | 3.576.103,31 |
| Versorgungsaufwand2 | 160.000,00 | 170.000,00 | 170.000,00 | 170.000,00 |
| Gesamtvergütung | 3.207.153,18 | 3.396.103,31 | 896.103,31 | 3.746.103,31 |
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| GEWÄHRTE ZUWENDUNGEN | RALPH HEUWING FINANZVORSTAND | |||
|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Grundvergütung (Festvergütung) | 500.000,00 | 551.046,00 | 551.046,00 | 551.046,00 |
| Sonstige Vergütungen1 (Nebenleistungen) | 26.784,54 | 28.022,62 | 28.022,62 | 28.022,62 |
| Summe | 526.784,54 | 579.068,62 | 579.068,62 | 579.068,62 |
| Einjährige variable Vergütung (einschl. Short Term Incentive, STI) | 900.000,00 | 1.100.000,00 | 0,00 | 1.100.000,00 |
| Mehrjährige variable Vergütung (einschl. Long Term Incentive, LTI) | 1.400.000,00 | 1.300.000,00 | 0,00 | 1.300.000,00 |
| Long Term Incentive (2011-2013) | 500.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Long Term Incentive (2012-2014) | 500.000,00 | 500.000,00 | 0,00 | 500.000,00 |
| Long Term Incentive (2013-2015) | 400.000,00 | 400.000,00 | 0,00 | 400.000,00 |
| Long Term Incentive (2014-2016) | 0,00 | 400.000,00 | 0,00 | 400.000,00 |
| Sonstige variable Vergütung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 300.000,00 |
| Summe | 2.826.784,54 | 2.979.068,62 | 579.068,62 | 3.279.068,62 |
| Versorgungsaufwand2 | 140.000,00 | 147.500,00 | 147.500,00 | 147.500,00 |
| Gesamtvergütung | 2.966.784,54 | 3.126.568,62 | 726.568,62 | 3.426.568,62 |
1 Sachbezüge, Zuschüsse zu Versicherungen etc.
2 Im Geschäftsjahr erfasste Dienstzeitaufwendungen
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| ZUFLUSS | RALF W. DIETER VORSTANDSVORSITZENDER | RALPH HEUWING FINANZVORSTAND | ||
|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2014 | 2013 | 2014 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Grundvergütung (Festvergütung) | 600.000,00 | 700.000,00 | 500.000,00 | 575.000,00 |
| Sonstige Vergütungen1 (Nebenleistungen) | 47.153,18 | 26.103,31 | 26.784,54 | 28.022,62 |
| Summe | 647.153,18 | 726.103,31 | 526.784,54 | 603.022,62 |
| Einjährige variable Vergütung | 1.000.000,00 | 1.000.000,00 | 900.000,00 | 900.000,00 |
| Mehrjährige variable Vergütung | 1.325.000,00 | 1.200.000,00 | 1.350.000,00 | 1.240.000,00 |
| Long Term Incentive (2010-2012) | 1.500.000,00 | 0,00 | 1.500.000,00 | 0,00 |
| Long Term Incentive (2011-2013) | 0,00 | 1.500.000,00 | 0,00 | 1.500.000,00 |
| Sonstiges2 | -175.000,00 | -300.000,00 | -150.000,00 | -260.000,00 |
| Summe | 2.972.153,18 | 2.926.103,31 | 2.776.784,54 | 2.743.022,62 |
| Versorgungsaufwand3 | 160.000,00 | 170.000,00 | 140.000,00 | 147.500,00 |
| Gesamtvergütung | 3.132.153,18 | 3.096.103,31 | 2.916.784,54 | 2.890.522,62 |
1 Sachbezüge, Zuschüsse zu Versicherungen, etc.
2 In den Vorjahren erfolgte Abschlagszahlungen
3 Im Geschäftsjahr erfasste Dienstzeitaufwendungen
Als Zahlung aus der ersten LTI-Tranche (Laufzeit 2010 bis 2012) erhielt der Vorstand insgesamt 3.000 Tsd. €. Davon wurden 2.675 Tsd. € nach der Hauptversammlung 2013 ausbezahlt. 325 Tsd. € waren bereits im Jahr 2011 als Abschlagszahlung gewährt worden. Aus der zweiten LTI-Tranche (Laufzeit 2011 bis 2013) erhielt der Vorstand im Jahr 2012 eine Abschlagszahlung von 560 Tsd. €, die mit der Abschlusszahlung in Höhe von 3.000 Tsd. € im Jahr 2014 verrechnet wurde.
Im Dezember 2014 erhielt der Vorstand eine Abschlagszahlung auf die kurzfristige erfolgsabhängige Vergütung für das Geschäftsjahr in Höhe von 1.500 Tsd. € (Vorjahr: 1.500 Tsd. €).
An frühere Mitglieder des Vorstands wurden Pensionsbezüge in Höhe von 490 Tsd. € (Vorjahr: 475 Tsd. €) bezahlt. Die Pensionsverpflichtungen für diesen Personenkreis sind im Geschäftsjahr in einem aktiven Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung in Höhe von 1.579 Tsd. € ausgewiesen. Der Bilanzausweis resultiert aus dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen in Höhe von 7.819 Tsd. € (Vorjahr: 7.635 Tsd. €) abzüglich der Zeitwerte der abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 9.398 Tsd. € (Vorjahr: 7.507 Tsd. €).
11. MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS
KLAUS EBERHARDT1)4)5)
Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Rheinmetall AG, Düsseldorf
Vorsitzender
■ ElringKlinger AG, Dettingen/Erms
■ KSPG AG, Neckarsulm
(bis 31.12.2014, Vorsitzender)
■ MTU Aero Engines AG, München (Vorsitzender)
HAYO RAICH1)3)4)
Freigestellter Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Dürr AG, Stuttgart
Freigestellter Vorsitzender des Betriebsrats der Dürr Systems GmbH, Stuttgart, am Standort Bietigheim-Bissingen
Stv. Vorsitzender
■ Dürr Systems GmbH, Stuttgart
(Stv. Vorsitzender)
PROF. DR. NORBERT LOOS1)2)4)5)
Geschäftsführender Gesellschafter der Loos Beteiligungs-GmbH, Stuttgart
Weiterer Stv. Vorsitzender
(bis 30.04.2014)
■ BHS tabletop AG, Selb (Vorsitzender)
■ Hans R. Schmid Holding AG, Offenburg
(Vorsitzender)
■ LTS Lohmann Therapie-Systeme AG, Andernach
(Vorsitzender)
KARL-HEINZ STREIBICH1)4)5)
Vorsitzender des Vorstands der Software AG, Darmstadt
Weiterer Stv. Vorsitzender seit 30.04.2014
■ Deutsche Telekom AG, Bonn
■ Deutsche Messe AG, Hannover
■ Mann+Hummel GmbH, Ludwigsburg
(bis 01.04.2014)
■ Mann+Hummel Holding GmbH, Ludwigsburg
(bis 01.04.2014)
STEFAN ALBERT3)4)
Freigestellter Vorsitzender des Betriebsrats der Schenck RoTec GmbH, Darmstadt
■ Betriebspensionskasse der Firma Carl Schenck AG VVaG, Darmstadt
MIRKO BECKER2) 3)
Freigestelltes Mitglied des Konzernbetriebsrats der Dürr AG, Stuttgart
Freigestellter Betriebsrat der Dürr Systems GmbH, Stuttgart, am Standort Bietigheim-Bissingen
PROF. DR. ALEXANDRA DÜRR2)5)
Professorin für medizinische Genetik an der Universität Pierre et Marie Curie (UPMC) und Oberärztin im Département de Génétique, Groupe Hospitalier Pitié-Salpêtrière, Paris, Frankreich
PROF. DR.-ING. HOLGER HANSELKA
Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Karlsruhe
(seit 30.04.2014)
■ Harmonic Drive AG, Limburg an der Lahn
■ MAFA-Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH, Aalen
THOMAS HOHMANN3)
Personalleiter der Dürr Systems GmbH, Stuttgart
GUIDO LESCH1)3)
Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle, Völklingen
■ Saarschmiede GmbH Freiformschmiede, Völklingen (Stv. Vorsitzender)
DR. HERBERT MÜLLER2)
Rechtsanwalt
DR. MARTIN SCHWARZ-KOCHER2) 3)
Geschäftsführer der IMU Institut GmbH, Stuttgart
PROF. DR.-ING. DR.-ING. E.H. KLAUS WUCHERER
Geschäftsführer der Dr. Klaus Wucherer Innovations- und Technologieberatung GmbH, Erlangen
■ Festo AG & Co. KG, Esslingen (Vorsitzender)
■ Heitec AG, Erlangen (Stv. Vorsitzender)
■ Leoni AG, Nürnberg (Stv. Vorsitzender)
■ SAP SE, Walldorf
1) Mitglied Präsidium und Personalausschuss
2) Mitglied Prüfungsausschuss
3) Vertreter der Arbeitnehmer
4) Mitglied Vermittlungsausschuss
5) Mitglied Nominierungsausschuss
■ Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten
Die individuellen Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder setzen sich wie folgt zusammen:
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| € | Grundvergütung | Vergütung Ausschuss- mitgliedschaft |
Sitzungsgeld2) | Variable Vergütung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Dr.-Ing. E.h. Heinz Dürr Vorsitzender (bis 26. April 2013) | - | - | - | - | - |
| (2013) | (20.000,00) | (6.250,00) | (3.000,00) | (35.000,00) | (64.250,00) |
| Klaus Eberhardt Vorsitzender | 60.000,00 | 11.250,00 | 9.000,00 | 105.000,00 | 185.250,00 |
| (2013) | (46.666,67) | (5.000,00) | (6.000,00) | (81.666,67) | (139.333,34) |
| Hayo Raich*1) Stellvertretender Vorsitzender | 30.000,00 | 5.000,00 | 9.000,00 | 52.500,00 | 96.500,00 |
| (2013) | (30.000,00) | (5.000,00) | (5.000,00) | (52.500,00) | (92.500,00) |
| Prof. Dr. Norbert Loos Stellvertretender Vorsitzender (bis 30. April 2014) | 10.000,00 | 10.166,67 | 4.000,00 | 17.500,00 | 41.666,67 |
| (2013) | (30.000,00) | (25.500,00) | (10.000,00) | (52.500,00) | (118.000,00) |
| Karl-Heinz Streibich Stellvertretender Vorsitzender seit 30. April 2014 | 26.666,67 | 3.333,33 | 6.000,00 | 46.666,67 | 82.666,67 |
| (2013) | (20.000,00) | (-) | (6.000,00) | (35.000,00) | (61.000,00) |
| Stefan Albert*1) | 20.000,00 | - | 7.000,00 | 35.000,00 | 62.000,00 |
| (2013) | (20.000,00) | (-) | (6.000,00) | (35.000,00) | (61.000,00) |
| Mirko Becker*1) | 20.000,00 | 9.000,00 | 10.000,00 | 35.000,00 | 74.000,00 |
| (2013) | (20.000,00) | (9.000,00) | (9.000,00) | (35.000,00) | (73.000,00) |
| Prof. Dr. Alexandra Dürr | 20.000,00 | 11.500,00 | 10.000,00 | 35.000,00 | 76.500,00 |
| (2013) | (20.000,00) | (11.500,00) | (9.000,00) | (35.000,00) | (75.500,00) |
| Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka (seit 30. April 2014) | 13.333,33 | - | 4.000,00 | 23.333,33 | 40.666,66 |
| Thomas Hohmann* | 20.000,00 | - | 7.000,00 | 35.000,00 | 62.000,00 |
| (2013) | (20.000,00) | (-) | (6.000,00) | (35.0000) | (61.000,00) |
| Guido Lesch*1) | 20.000,00 | 5.000,00 | 9.000,00 | 35.000,00 | 69.000,00 |
| (2013) | (20.000,00) | (5.000,00) | (7.000,00) | (35.000,00) | (67.000,00) |
| Dr. Herbert Müller | 20.000,00 | 12.000,00 | 9.000,00 | 35.000,00 | 76.000,00 |
| (2013) | (13.333,33) | (-) | (4.000,00) | (23.333,33) | (40.666,66) |
| Dr. Martin Schwarz-Kocher*1) | 20.000,00 | 9.000,00 | 9.000,00 | 35.000,00 | 73.000,00 |
| (2013) | (20.000,00) | (9.000,00) | (9.000,00) | (35.000,00) | (73.000,00) |
| Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Klaus Wucherer | 20.000,00 | - | 6.000,00 | 35.000,00 | 61.000,00 |
| (2013) | (20.000,00) | (-) | (6.000,00) | (35.000,00) | (61.000,00) |
| Gesamt | 300.000,00 | 76.250,00 | 99.000,00 | 525.000,00 | 1.000.250,00 |
| (Gesamt 2013) | (300.000,00) | (76.250,00) | (86.000,00) | (525.000,00) | (987.250,00) |
* Arbeitnehmervertreter
1) Diese Arbeitnehmervertreter haben erklärt, ihre Vergütung nach den Richtlinien des Deutschen Gewerkschaftsbunds an die Hans-Böckler-Stiftung abzuführen.
2) für Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen
12. OFFENLEGUNGSPFLICHTIGE MITTEILUNGEN ÜBER BETEILIGUNGEN GEMÄSS § 21 ABS. 1 WPHG
Folgende Mitteilungen wurden europaweit veröffentlicht:
DGAP Stimmrechtsmitteilung vom 05.03.2015
Die JPMorgan Asset Management (UK) Limited, London, Großbritannien hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.03.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dürr Aktiengesellschaft, Bietigheim-Bissingen, Deutschland am 26.02.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,12% (das entspricht 1079420 Stimmrechten) betragen hat.
3,12% der Stimmrechte (das entspricht 1079420 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
DGAP Stimmrechtsmitteilung vom 03.03.2015
Die BlackRock Holdco 4, LLC, Wilmington, DE, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 27.02.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dürr Aktiengesellschaft, Bietigheim-Bissingen, Deutschland am 25.02.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,02% (das entspricht 1044217 Stimmrechten) betragen hat.
2,47% der Stimmrechte (das entspricht 856365 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,54% der Stimmrechte (das entspricht 187852 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Bitte beachten Sie, dass die oben genannte Gesamtbeteiligung nicht notwendigerweise der Summe der aufgeführten Zurechnungen entspricht. Dies rührt daher, dass für die Stimmrechte mehrere Zurechnungen innerhalb der BlackRock Gruppe existieren.
Die BlackRock Holdco 6, LLC, Wilmington, DE, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 27.02.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dürr Aktiengesellschaft, Bietigheim-Bissingen, Deutschland am 25.02.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,02% (das entspricht 1044217 Stimmrechten) betragen hat.
2,47% der Stimmrechte (das entspricht 856365 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,54% der Stimmrechte (das entspricht 187852 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Bitte beachten Sie, dass die oben genannte Gesamtbeteiligung nicht notwendigerweise der Summe der aufgeführten Zurechnungen entspricht. Dies rührt daher, dass für die Stimmrechte mehrere Zurechnungen innerhalb der BlackRock Gruppe existieren.
Die BlackRock Delaware Holdings Inc., Wilmington, DE, Vereinigte Staaten von Amerika hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.03.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dürr Aktiengesellschaft, Bietigheim-Bissingen, Deutschland am 25.02.2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,02% (das entspricht 1044217 Stimmrechten) betragen hat.
2,47% der Stimmrechte (das entspricht 856365 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,54% der Stimmrechte (das entspricht 187852 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
Bitte beachten Sie, dass die oben genannte Gesamtbeteiligung nicht notwendigerweise der Summe der aufgeführten Zurechnungen entspricht. Dies rührt daher, dass für die Stimmrechte mehrere Zurechnungen innerhalb der BlackRock Gruppe existieren.
DGAP Stimmrechtsmitteilung vom 17.11.2014
Die ALECTA PENSIONSFÖRSÄKRING, Stockholm, Schweden hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.11.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dürr Aktiengesellschaft, Bietigheim-Bissingen, Deutschland am 11.11.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,15% (das entspricht 1090000 Stimmrechten) betragen hat.
DGAP Stimmrechtsmitteilung vom 30.09.2014
Following a review, conducted in close collaboration with the Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), of the way BlackRock has interpreted its voting rights disclosure obligations under German law, BlackRock entities today filed a statement representing their holdings as at the settlement date of 25 September 2014 in Dürr Aktiengesellschaft.
The statement does not reflect a change in BlackRock's current holdings of voting rights. The statement simply updates information currently in the market regarding BlackRock's holdings in Dürr Aktiengesellschaft. Further, the statement does not signify any change in invesment strategies pursued.
Also, BlackRock issues a press release detailing the BlackRock group entities and their respective voting rights applicable to Dürr Aktiengesellschaft and other relvant German issuers on http://www.blackrock.com/corporate/en-gb/news-and-insights/press-releases and on Bloomberg.
'Voting Rights Disclosure
1. BlackRock, Inc.
Section 21, 22
BlackRock, Inc., New York, NY, U.S.A., hereby informs you pursuant to Sec. 21 para. 1 WpHG that its share in the voting rights of Dürr Aktiengesellschaft (ISIN DE0005565204) on 25 September 2014 amounts to 3.98% (this corresponds to 1,377,367 out of a total of 34,601,040 voting rights (the Total Voting Rights')).
2.71% of the Total Voting Rights (this corresponds to 938,297 voting rights) are to be attributed to BlackRock, Inc. pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 1 WpHG.
0.79% of the Total Voting Rights (this corresponds to 274,561 voting rights) are to be attributed to BlackRock, Inc. pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.
0.40% of the Total Voting Rights (this corresponds to 139,221 voting rights) are to be attributed pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 1 WpHG as well as pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.
0.07% of the Total Voting Rights (this corresponds to 25,288 voting rights) are to be attributed pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 2 in connection with sentence 2 WpHG as well as pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.
The voting rights pursuant to Sec. 21 para. 1 sentence 1 No. 1 WpHG are attributed from the following undertakings which are controlled by BlackRock, Inc. and whose holdings of voting rights amount to 3% each or more in Dürr Aktiengesellschaft: BlackRock Holdco 2, Inc.; BlackRock Financial Management, Inc..
2. BlackRock Holdco 2, Inc.
Section 21, 22
BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, DE, U.S.A., hereby informs you pursuant to Sec. 21 para. 1 WpHG that its share in the voting rights of Dürr Aktiengesellschaft (ISIN DE0005565204) on 25 September 2014 amounts to 3.98% (this corresponds to 1,377,367 out of a total of 34,601,040 voting rights (the ,Total Voting Rights')).
2.71% of the Total Voting Rights (this corresponds to 938,297 voting rights) are to be attributed to BlackRock Holdco 2, Inc. pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 1 WpHG.
0.79% of the Total Voting Rights (this corresponds to 274,561 voting rights) are to be attributed to BlackRock Holdco 2, Inc. pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.
0.40% of the Total Voting Rights (this corresponds to 139,221 voting rights) are to be attributed pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 1 as well as pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.
0.07% of the Total Voting Rights (this corresponds to 25,288 voting rights) are to be attributed pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 2 in connection with sentence 2 WpHG as well as pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in Connection with sentence 2 WpHG.
The voting rights pursuant to Sec. 21 para 1 sentence 1 No. 1 WpHG are attributed from the following undertakings which are controlled by BlackRock Holdco 2, Inc. and whose holdings of voting rights amount to 3% each or more in Dürr Aktiengesellschaft: BlackRock Financial Management Inc..
3. BlackRock Financial Management, Inc.
Section 21, 22
BlackRock Financial Management, Inc., New York, NY, U.S.A., hereby informs you pursuant to Sec. 21 para. 1 WpHG that its share in the voting rights of Dürr Aktiengesellschaft (ISIN DE0005565204) on 25 September 2014 amounts to 3.80% (this corresponds to 1,315,494 out of a total of 34,601,040 voting rights (the ,Total Voting Rights')).
2.71% of the Total Voting Rights (this corresponds to 938,297 voting rights) are to be attributed to BlackRock Financial Management, Inc. pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 1 WpHG.
0.06% of the Total Voting Rights (this corresponds to 21,941 voting rights) are to be attributed to BlackRock Financial Management, Inc. pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 WpHG.
0.54% of the Total Voting Rights (this corresponds to 185,309 voting rights) are to be attributed to BlackRock Financial Management, Inc. pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.
0.40% of the Total Voting Rights (this corresponds to 139,221 voting rights) are to be attributed pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 1 WpHG as well as pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.
0.07% of the Total Voting Rights (this corresponds to 25,288 voting rights) are to be attributed pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 2 in connection with sentence 2 WpHG as well as pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.
0.01% of the Total Voting Rights (this corresponds to 2,719 voting rights) are to be attributed pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 as well as pursuant to Sec. 22 para. 1 sentence 1 No. 6 in connection with sentence 2 WpHG.'
DGAP Stimmrechtsmitteilung vom 05.07.2013
Die Heinz und Heide Dürr Stiftung, Berlin, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.07.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dürr Aktiengesellschaft, Bietigheim-Bissingen, Deutschland am 01.07.2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,468 % (das entspricht 1200000 Stimmrechten) betragen hat.
DGAP Stimmrechtsmitteilung vom 05.04.2011
Herr Heinz Dürr, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.04.2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dürr Aktiengesellschaft, Bietigheim-Bissingen, Deutschland, ISIN : DE0005565204, WKN : 556520 am 31.03.2011 die Schwelle von 30 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 28,14 % (das entspricht 4867806 Stimmrechten) betragen hat. 28,14 % der Stimmrechte (das entspricht 4867806 Stimmrechten) sind Herrn Dürr gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Heinz Dürr GmbH zuzurechnen. Sonstige Erläuterungen: Rückgabe eines Wertpapierdarlehens.
Die Heinz Dürr GmbH, Berlin, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.04.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dürr Aktiengesellschaft, Bietigheim-Bissingen, Deutschland, ISIN : DE0005565204, WKN: 556520 am 31.03.2011 die Schwelle von 30 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 28,14 % (das entspricht 4867806 Stimmrechten) betragen hat.
Sonstige Erläuterungen: Rückgabe eines Wertpapierdarlehens.
Bietigheim-Bissingen, den 19. März 2015
Dürr Aktiengesellschaft
Der Vorstand
RALF W. DIETER
RALPH HEUWING
ANLAGE A
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2014
scroll
| Tsd. € | Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | Sachanlagen* | Anteile an verbundenen Unternehmen | Ausleihungen an verbundene Unternehmen | Wertpapiere | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kumulierte Anschaffungswerte zum 1. Januar 2014 | 3.865 | 416 | 462.739 | 30.473 | 28.049 | 525.542 |
| Zugänge | 11.150 | 105 | 240.443 | - | 4.014 | 255.712 |
| Abgänge | -310 | -93 | -10.711 | -5.862 | -16.976 | |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - |
| Kumulierte Anschaffungswerte zum 31. Dezember 2014 | 14.705 | 428 | 703.182 | 19.762 | 26.201 | 764.278 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 1. Januar 2014 | 3.555 | 299 | - | 8.000 | 694 | 12.548 |
| Abschreibungen | 344 | 35 | - | 628 | 1.007 | |
| Abgänge | -310 | -50 | - | -8.000 | -435 | -8.795 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31. Dezember 2014 | 3.589 | 284 | - | - | 887 | 4.760 |
| Restbuchwerte zum 31. Dezember 2014 | 11.116 | 144 | 703.182 | 19.762 | 25.314 | 759.518 |
| Restbuchwerte zum 31. Dezember 2013 | 310 | 117 | 462.739 | 22.473 | 27.355 | 512.994 |
* Die Sachanlagen beinhalten ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung.
ANLAGE B
AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES GEMÄSS §§ 285 UND 313 HGB ZUM 31.12.2014
Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB wurden für die Beteiligungen, die ihren Sitz in Deutschland haben, aus den nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüssen entnommen. Für alle übrigen Gesellschaften stellten die nach den Vorschriften der IFRS aufgestellten Abschlüsse (Reporting Packages) die Grundlage für diese Angaben dar.
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| Name und Sitz | Anteil am Kapita in %*) |
Eigenkapital3) in Tsd. € |
Jahresergebnis3) in Tsd. € |
|---|---|---|---|
| A. VOLLKONSOLIDIERTE TOCHTERUNTERNEHMEN | |||
| Deutschland | |||
| Benz GmbH Werkzeugsysteme, Haslach i.K. | 51 | 7.460 | 1.535 |
| Brandt Kantentechnik GmbH, Lemgo1) | 100 | 19.602 | 0 |
| Carl Schenck AG, Darmstadt | 100 | 137.613 | 42.897 |
| Dürr Assembly Products GmbH, Püttlingen1) | 100 | 5.981 | 0 |
| Dürr Ecoclean GmbH, Filderstadt1) | 100 | 46.617 | 0 |
| Dürr International GmbH, Stuttgart1) | 100 | 12.428 | 0 |
| Dürr IT Service GmbH, Stuttgart1) | 100 | 59 | 12 |
| Dürr Parata GmbH, Stuttgart | 100 | 49 | -1 |
| Dürr Somac GmbH, Stollberg1) | 100 | 519 | -2 |
| Dürr Systems GmbH, Stuttgart1) | 100 | 145.363 | 0 |
| Dürr Systems Karlstein GmbH, Karlstein/Main | 100 | 453 | -2.138 |
| Dürr Systems Wolfsburg GmbH, Wolfsburg1) | 100 | 1.566 | 0 |
| Dürr Technologies GmbH, Stuttgart | 100 | 227.875 | -203 |
| Friz Kaschiertechnik GmbH, Weinsberg | 100 | 2.927 | -123 |
| Holzma Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw1) | 100 | 14.025 | 0 |
| Homag Automation GmbH, Lichtenberg/Erzgeb.1) | 100 | 15.488 | 0 |
| Homag eSolution GmbH, Schopfloch | 51 | 995 | 212 |
| Homag Finance GmbH, Schopfloch | 100 | 46.482 | 11.575 |
| Homag Group AG, Schopfloch | 55,9 | 115.426 | 24.165 |
| Homag GUS GmbH, Schopfloch1) | 100 | 100 | 0 |
| Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch1) | 100 | 82.284 | 0 |
| Homag Vertrieb & Service GmbH, Schopfloch | 100 | 1.211 | 74 |
| Luft- und Thermotechnik Bayreuth GmbH, Goldkronach | 100 | 1.838 | 1.086 |
| Schenck RoTec GmbH, Darmstadt1) | 100 | 9.226 | 0 |
| Schenck Technologie- und Industriepark GmbH, Darmstadt1) | 100 | 12.540 | 0 |
| Schuler Consulting GmbH, Pfalzgrafenweiler | 100 | 534 | 142 |
| Thermea Energiesysteme GmbH, Ottendorf-Okrilla | 30 | 4.786 | -424 |
| Torwegge Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Löhne | 100 | -477 | -122 |
| Weeke Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz | 100 | 29.018 | 111 |
| Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, St. Johann-Lonsingen | 75,9 | 1.707 | -1.096 |
| Andere EU-Länder | |||
| Agramkow Fluid Systems A/S, Sønderborg / Dänemark | 100 | 13.989 | 1.534 |
| Carl Schenck Denmark ApS, Sønderborg / Dänemark | 100 | 10.686 | 3.701 |
| Carl Schenck Machines en Installaties B.V., Rotterdam / Niederlande | 100 | 830 | 175 |
| CPM S.p.A., Beinasco / Italien | 51 | 11.301 | 4.613 |
| Datatechnic S.A.S., Uxegney / Frankreich | 100 | 8.562 | 1.136 |
| Dürr Anlagenbau Ges. m.b.H., Zistersdorf / Österreich | 100 | 2.375 | 462 |
| Dürr Cleaning France S.A.S., Loué / Frankreich | 100 | 723 | -910 |
| Dürr Cyplan Ltd., Aldermaston / Großbritannien | 50 | 3.410 | -393 |
| Dürr Automation S.A.S., Loué / Frankreich | 100 | -1.447 | -4.142 |
| Dürr Ecoclean spol. s r.o., Oslavany / Tschechische Republik | 100 | 1.067 | 556 |
| Dürr Ltd., Warwick / Großbritannien | 100 | 9.023 | 4.114 |
| Dürr Poland sp. z o.o., Radom / Polen | 100 | 5.669 | 2.002 |
| Dürr Systems Czech Republic a.s., Ledeč nad Sázavou / Tschechische Republik | 100 | 4.860 | -11 |
| Dürr Systems S.A.S., Guyancourt / Frankreich | 100 | 18.798 | 1.979 |
| Dürr Systems spol. s r.o., Bratislava / Slowakei | 100 | 579 | 381 |
| Dürr Systems Spain S.A., San Sebastian / Spanien | 100 | 9.124 | 5.144 |
| Holzma Plattenaufteiltechnik S.A. Unipersonal, L'Ametlla del Valles / Spanien | 100 | 3.834 | 851 |
| Homag Austria Gesellschaft mbH, Oberhofen am irrsee / Österreich | 100 | 766 | -162 |
| Homag Danmark A/S, Galten / Dänemark | 100 | 1.425 | 459 |
| Homag Espana Maquinaria S.A., LLinars del Vallés (Barcelona) / Spanien | 100 | 1.038 | 911 |
| Homag France S.A.S., Schiltigheim / Frankreich | 100 | 5.726 | 1.898 |
| Homag Italia S.p.A., Giussano / Italien | 100 | 2.137 | 74 |
| Homag Machinery Środa Sp. z o. o., Środa Wielkopolska / Polen | 100 | 5.727 | 1.118 |
| Homag Polska Sp. z o.o., Środa Wielkopolska / Polen | 100 | 1.717 | 1.373 |
| Homag U.K. Ltd., Castle Donington / Großbritannien | 100 | 2.838 | 899 |
| Olpidürr S.p.A., Novegro di Segrate / Italien | 65 | 6.341 | 955 |
| Schenck Italia S.r.l., Paderno Dugnano / Italien | 100 | 510 | 91 |
| Schenck Ltd., Warwick / Großbritannien | 100 | 2.815 | 752 |
| Schenck S.A.S., Jouy-le-Moutier / Frankreich | 100 | 5.895 | 1.174 |
| Stimas Engineering S.r.l., Turin / Italien | 51 | 73 | 9 |
| Verind S.p.A., Rodano / Italien | 50 | 6.509 | 421 |
| Sonstige europäische Länder | |||
| CPM Automation d.o.o. Beograd, Belgrad / Serbien | 100 | 202 | 30 |
| Dürr Systems Makine Mühendislik Proje Ithalat ve Ihracat Ltd. Sirketi, Istanbul / Türkei | 100 | 1.031 | 616 |
| Homag (Schweiz) AG, Höri / Schweiz | 100 | 6.619 | 1.456 |
| OOO "Homag Russland", Moskau / Russland | 100 | -138 | -783 |
| OOO Dürr Systems RUS, Moskau / Russland | 100 | 1.126 | 360 |
| Schenck Industrie-Beteiligungen AG, Glarus / Schweiz | 100 | 16.377 | -35 |
| UCM AG, Rheineck/ Schweiz | 100 | 4.573 | 162 |
| Nordamerika / Zentralamerika | |||
| Benz Incorporated, Charlotte, North Carolina / USA | 100 | 225 | 101 |
| Dürr de México, S.A. de C.V., Queretaro / Mexiko | 100 | 9.107 | 2.854 |
| Dürr Ecoclean Inc., Auburn Hills, Michigan / USA | 100 | 10.295 | 375 |
| Dürr Inc., Plymouth, Michigan / USA | 100 | 42.304 | 1.507 |
| Dürr Systems Canada Corp., Windsor, Ontario / Kanada | 100 | 0 | 0 |
| Dürr Systems Inc., Plymouth, Michigan / USA | 100 | 122.323 | 30.336 |
| Homag Canada Inc., Mississauga, Ontario / Kanada | 100 | 5.865 | 753 |
| Homag US, Inc., Grand Rapids, Michigan / USA | 100 | 10.233 | -210 |
| Howard S. Twichell Company, Inc., Coppell, Texas / USA | 100 | 586 | 176 |
| Schenck Corporation, Deer Park, New York / USA | 100 | 67.695 | 660 |
| Schenck RoTec Corporation, Auburn Hills, Michigan / USA | 100 | 2.114 | 859 |
| Schenck Trebel Corporation, Deer Park, New York / USA | 100 | 20.831 | 786 |
| Stiles Machinery Inc., Grand Rapids, Michigan / USA | 100 | 18.672 | 2.196 |
| Weeke North America, Inc., Grand Rapids, Michigan / USA | 100 | -59 | 133 |
| Südamerika | |||
| Agramkow do Brasil Ltda., Indaiatuba / Brasilien | 100 | 495 | 125 |
| Dürr Brasil Ltda., São Paulo / Brasilien | 100 | 15.171 | 3.365 |
| Homag Machinery (São Paulo) Maquinas Especiais para Madeira Ltda., Taboão da Serra / Brasilien | 100 | 2.957 | -138 |
| Homag South America Ltda., Taboão da Serra / Brasilien | 100 | -1.606 | -594 |
| Irigoyen 330 S.A., Cap. Fed. Buenos Aires / Argentinien2) | 100 | 193 | -8 |
| Afrika/Asien/Australien | |||
| Agramkow Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur / Singapur | 100 | 439 | 162 |
| Dürr (Thailand) Co., Ltd., Bangkok / Thailand | 100 | 2.572 | -10 |
| Dürr Africa (Pty.) Ltd., Port Elizabeth / Südafrika | 100 | 1.319 | 699 |
| Dürr India Private Ltd., Chennai / Indien | 100 | 4.801 | 1.590 |
| Dürr Japan K.K., Yokohama / Japan | 100 | 148 | -16 |
| Dürr Korea Inc., Seoul / Südkorea | 100 | 11.605 | 5.099 |
| Dürr Paintshop Systems Engineering (Shanghai) Co. Ltd., Schanghai / V. R. China | 100 | 73.354 | 37.852 |
| Durr Systems (Malaysia) Sdn. Bhd., Kuala Lumpur / Malaysia | 100 | 1.634 | -201 |
| Dürr Systems Maroc sarl au, Tanger / Marokko | 100 | 454 | 56 |
| HA (Thailand) Co. Ltd., Bangkok / Thailand | 100 | 123 | 81 |
| HA Malaysia SDN Bhd, Puchong / Malaysia | 100 | -218 | -14 |
| Homag Asia (PTE) Ltd., Singapur / Singapur | 100 | 415 | -103 |
| Homag Australia Pty. Ltd., Sydney / Australien | 100 | 880 | -281 |
| Homag India Private Ltd., Bangalore / Indien | 99,9 | 730 | 240 |
| Homag Japan Co. Ltd., Higashiosaka / Japan | 100 | 4.527 | 385 |
| Homag Korea Co. Ltd., Bucheon City / Südkorea | 54,55 | 1.604 | 460 |
| Homag Machinery (Shanghai) Co. Ltd., Schanghai / V. R. China | 81,25 | 20.040 | 2.832 |
| Homag Machinery Bangalore Pvt. Ltd., Bangalore / Indien | 100 | 1.314 | -248 |
| Homag New Zealand Ltd., Auckland / Neuseeland | 100 | 0 | 0 |
| PT Durr System Indonesia, Jakarta / Indonesien | 100 | 756 | -20 |
| Schenck RoTec India Limited, Noida / Indien | 100 | 3.423 | 372 |
| Schenck Shanghai Machinery Corporation Ltd., Schanghai / V. R. China | 100 | 32.706 | 6.353 |
| B. NICHT KONSOLIDIERTE TOCHTERUNTERNEHMEN | |||
| Futura GmbH, Schopfloch | 100 | 25 | 0 |
| Homag India GmbH, Schopfloch | 100 | 1 | -1 |
| Hüllhorst GmbH, Barntrup2) | 100 | 264 | 3 |
| Unterstützungseinrichtung der Carl Schenck AG, Darmstadt, GmbH, Darmstadt | 100 | 1.114 | 2 |
| Homag Group Trading SEE EOOD, Plovdiv / Bulgarien | 100 | 557 | 311 |
| Homag Equipment Machinery Trading LLC, Dubai / VAE4) | 80 | -308 | -345 |
| OOO "FAYZ- Homag GUS", Taschkent / Usbekistan2) | 33 | - | - |
| C. AT EQUITY BEWERTETE BETEILIGUNGEN | |||
| LaTherm GmbH, Dortmund2) | 28 | - | - |
| Prime Contractor Consortium FAL China, Stuttgart | 50 | - | - |
| Homag China Golden Field Ltd., Hongkong / V. R. China | 25 | 18.479 | 1.814 |
| Nagahama Seisakusho Ltd., Osaka / Japan | 50 | 26.697 | 4.518 |
| Shanghai Shenlian Testing Machine Works Co., Ltd., Schanghai / V. R. China | 49 | 116 | -854 |
| D. SONSTIGE BETEILIGUNGEN | |||
| Parker Engineering Co., Ltd., Tokio / Japan | 10 | 45.276 | 7.830 |
* Beteiligung gemäß § 16 AktG
1) Ergebnisabführungsvertrag mit der jeweiligen Obergesellschaft
2) In Liquidation
3) Deutsche Gesellschaften HGB-Werte, ausländische Gesellschaften IFRS-Werte
4) Stimmrechte 100 %
BESTÄTIGUNGSVERMERK
ZU DEM JAHRESABSCHLUSS UND DEM LAGEBERICHT, DER MIT DEM KONZERNLAGEBERICHT DER GESELLSCHAFT ZUSAMMENGEFASST WURDE, HABEN WIR FOLGENDEN BESTÄTIGUNGSVERMERK ERTEILT:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, der mit dem Konzernlagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 19. März 2015
**Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
SKIRK, Wirtschaftsprüfer
HUMMEL, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats
SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,
Dürr hat im Jahr 2014 seine gute Geschäftsentwicklung fortgesetzt und zugleich die strategischen Weichen für zukünftiges Wachstum gestellt. Die operative Leistungsfähigkeit des Konzerns zeigte sich in dem guten Cashflow, der weiteren Margenverbesserung und den hohen Niveaus bei Auftragseingang und Auftragsbestand. Erfreulich sind auch die Zuwächse im Service-Geschäft. Sie bestärken Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeiter darin, den mit dem Programm CustomerExcellence@Dürr eingeschlagenen Kurs fortzusetzen.
Auf strategischer Ebene hat Dürr mit der Mehrheitsübernahme der HOMAG Group AG einen wichtigen Schritt vollzogen. Die HOMAG Group bietet dem Konzern ein weiteres Standbein, verbreitert seine Markt- und Kundenbasis und sichert zusätzliche Wachstums- und Ergebnischancen. Unabhängig davon wird sich Dürr auch weiterhin voll auf die Automobilindustrie konzentrieren. Zugleich wird das Unternehmen seine Kompetenz im Maschinen- und Anlagenbau in neue Geschäftsfelder einbringen. Dies gilt auch für das Industrielackiergeschäft der Division Application Technology. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass Dürr mit diesem Ansatz zusätzliche Werte schaffen wird, und wird den Vorstand dabei konstruktiv und mit kritischem Rat begleiten.
Der Aufsichtsrat hat den Vorstand im Geschäftsjahr 2014 umfassend beraten und sämtliche Aufgaben wahrgenommen, die ihm nach Gesetz und Satzung zukommen. Er wurde vom Vorstand stets zeitnah und ausführlich über Geschäftsentwicklung, strategische Maßnahmen, Unternehmensplanung und zustimmungspflichtige Geschäfte informiert. Allen Beschlüssen des Aufsichtsrats ging eine kritische Prüfung und Erörterung der entsprechenden schriftlichen Entscheidungsvorlagen voran.
Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands gewissenhaft kontrolliert und bestätigt, dass dieser in jeder Hinsicht rechtmäßig, ordnungsmäßig und wirtschaftlich gehandelt hat. Der Vorstand hat das Risikomanagementsystem in operativen, finanzwirtschaftlichen und juristischen Fragen effektiv genutzt; dabei wurden die Bereiche Compliance, Recht, Controlling und interne Revision stets hinzugezogen. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig und umfassend über Risiken und Chancen informiert und hat den Vorstand bei der Weiterentwicklung des Risikokontroll- und Überwachungssystems wirkungsvoll unterstützt.
Im Jahr 2014 trat der Aufsichtsrat zu sechs ordentlichen und einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Kein Mitglied nahm an weniger als fünf Sitzungen teil. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats tauschte sich regelmäßig persönlich und telefonisch mit dem Vorstand aus. Über die Ergebnisse dieser Unterredungen wurden die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrats zeitnah unterrichtet.
WICHTIGE THEMEN DER SITZUNGEN
Die Analyse von Geschäftsverlauf und Finanzlage des Konzerns und seiner Divisions nahm in allen Sitzungen des Jahres 2014 breiten Raum ein. Anhand der wesentlichen Kennzahlen Auftragseingang, Umsatz, EBIT, EBIT-Marge und ROCE beschäftigte sich der Aufsichtsrat besonders intensiv mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Weitere Schwerpunkte bildeten das Service-Geschäft und das Optimierungsprojekt CustomerExcellence@Dürr. Außerdem informierte der Vorstand regelmäßig über das Marktvolumen und die anstehenden Projektvergaben in der Automobilindustrie.
Die Sitzung am 17. März 2014 stand im Zeichen der Prüfung des Jahresabschlusses 2013, zudem wurde die Tagesordnung für die Hauptversammlung am 30. April 2014 behandelt. Im Kontext der Vorstandsvergütung verabschiedete der Aufsichtsrat die neue Long-Term-Incentive-Tranche, ferner zog er einen Vertikalvergleich zwischen der Vorstandsvergütung und den Vergütungsniveaus im obersten Führungskreis und in der Belegschaft. Weitere Beratungsschwerpunkte waren der erste Personalbericht des Jahres, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Ukrainekrise auf das Russlandgeschäft und die Expansion der Division Application Technology in das Industrielackiergeschäft. Außerdem ermächtigte der Aufsichtsrat den Vorstand, eine neue Anleihe zu begeben und einen neuen syndizierten Kredit abzuschließen.
Am 30. April, dem Tag der Hauptversammlung, fanden zwei Sitzungen statt. Vor dem Aktionärstreffen informierte sich der Aufsichtsrat über die Marktsituation in China und die geplante Akquisition der Applikationstechnikunternehmen Bersch & Fratscher sowie EST+. Zudem erörterte er die Absicht des Vorstands, das Geschäft mit Flugzeugmontagetechnik zu veräußern und in die Broetje-Gruppe einzubringen. In der Sitzung nach der Hauptversammlung wählte der Aufsichtsrat je ein neues Mitglied für seine vier Ausschüsse sowie einen neuen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Dies war notwendig, da Herr Professor Dr. Norbert Loos sein Aufsichtsratsmandat mit Ablauf der Hauptversammlung aus Altersgründen niedergelegt hatte. Weitere Informationen finden Sie im Absatz "Veränderungen im Aufsichtsrat".
In der außerordentlichen Sitzung am 15. Juli 2014 ermächtigte der Aufsichtsrat den Vorstand zur Mehrheitsübernahme der HOMAG Group AG. Zuvor ließ er sich das Projekt ausführlich darstellen und diskutierte mit dem Vorstand alle wesentlichen Aspekte der Transaktion.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Sitzung am 30. Juli 2014 waren die Halbjahreszahlen 2014. Dabei beleuchtete der Aufsichtsrat unter anderem die verhaltene Umsatzentwicklung infolge kundenseitiger Projektverzögerungen. Es folgte die Durchsprache des zweiten Personalberichts und des ersten Risikoberichts des Jahres. Als Gast erläuterte Herr Dr. Hans Schumacher, Leiter der Division Application Technology, die Implikationen des Themas Industrie 4.0 für Dürr. Danach beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit dem Stand der HOMAG-Mehrheitsübernahme. Um den Unternehmenserfolg in China nachhaltig zu sichern, stimmte der Aufsichtsrat der Investition in ein neues Hightech-Center für die Lackier- und Umwelttechnik in Schanghai zu, das bis 2016 realisiert wird.
In der Sitzung am 2. Oktober 2014 standen das Wachstum im Service-Geschäft und die Ergebniswende in der industriellen Reinigungstechnik im Fokus. Im Zusammenhang mit der HOMAG-Transaktion ermächtigte der Aufsichtsrat den Vorstand, den Abschluss eines Beherrschungsvertrags und gegebenenfalls eines Gewinnabführungsvertrags vorzubereiten. Darüber hinaus informierte der Vorstand über den Status der Einbringung des Geschäfts mit Flugzeugmontagetechnik in die Broetje-Gruppe. Schließlich stimmte der Aufsichtsrat der Investition in den Bau eines zentralen Campus-Standorts in Southfield (Michigan, USA) zu. Dort werden ab 2016 alle im Großraum Detroit angesiedelten Dürr-Aktivitäten räumlich zusammengefasst.
Schwerpunkt der Sitzung am 10. Dezember 2014 war die zukünftige Entwicklung des Konzerns. Der Vorstand und die Leiter der Divisions präsentierten die Strategie für die Jahre 2015 bis 2020. Auf dieser Basis genehmigte der Aufsichtsrat das Budget für 2015 und nahm die Planung für 2016 bis 2018 zur Kenntnis. Im weiteren Sitzungsverlauf diskutierte der Aufsichtsrat den aktuellen Risikobericht. Mit Blick auf die Bestellung von Herrn Heuwing zum Vorstandsvorsitzenden der HOMAG Group AG wurden dessen Dienstvertrag sowie der Geschäftsverteilungsplan des Vorstands angepasst. Die Vorsitzenden von Vorstand und Aufsichtsrat unterzeichneten die neue Entsprechenserklärung zur Corporate Governance, ausführliche Informationen dazu finden Sie im Lagebericht (Seite 63 bis 71 des Geschäftsberichts).
VERÄNDERUNGEN IM AUFSICHTSRAT
Mit dem altersbedingten Ausscheiden von Herrn Professor Dr. Loos wurden diverse Neubesetzungen im Aufsichtsrat und in dessen Ausschüssen notwendig. Auf Vorschlag des Nominierungsausschusses wählte die Hauptversammlung Herrn Professor Dr. Holger Hanselka zum ordentlichen Mitglied des Aufsichtsrats. Zum Nachfolger von Herrn Professor Dr. Loos als weiteren stellvertretenden Vorsitzenden bestimmte der Aufsichtsrat Herrn Karl-Heinz Streibich. Zudem wurde Herr Streibich zum Mitglied des Personal-, Vermittlungs- und Nominierungsausschusses gewählt, während Herr Dr. Herbert Müller in den Prüfungsausschuss eintrat und dessen Vorsitz übernahm. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Professor Dr. Loos an dieser Stelle nochmals für seine wertvollen Beiträge und sein langjähriges Engagement für den Dürr-Konzern.
ARBEIT DER AUSSCHÜSSE
Der Personalausschuss, der auch als Präsidium fungiert, trat im Jahr 2014 zwei Mal zusammen. Er behandelte vor allem Fragen der Vorstandsvergütung, dazu zählen der Vertikalvergleich, die Vorbereitung der neuen LTI-Tranche sowie die Anpassung des Dienstvertrags von Herrn Heuwing und des Geschäftsverteilungsplans des Vorstands.
Der Nominierungsausschuss hielt eine Sitzung ab. Am 17. März 2014 empfahl er dem Plenum, Herrn Professor Dr. Hanselka für die Wahl in den Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung zu nominieren.
Der Prüfungsausschuss, der drei Mal tagte, beschäftigte sich intensiv mit den Quartals-, Jahres- und Konzernabschlüssen sowie mit diversen Bilanzierungssachverhalten. Weitere wichtige Themen waren die Analyse des Pensionsplans von Dürr in den USA, die Refinanzierung im März /April 2014, die Finanzierung der HOMAG-Transaktion und die Kostenschätzungen bei der Auftragsbilanzierung anhand der POC-Methode. Des Weiteren schlug der Prüfungsausschuss die Schwerpunkte für die Abschlussprüfung vor und überwachte die Einhaltung kapitalmarktrechtlicher Vorschriften.
Der Ausschuss kontrollierte und bestätigte die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems; ferner überprüfte er das Compliance-Management-System und den Rechnungslegungsprozess. Die Prüfungsergebnisse wurden dem Aufsichtsrat am 10. Dezember 2014 dargelegt und im Plenum diskutiert. Weitere Berichte erstattete der Prüfungsausschuss in den Sitzungen am 17. März und 30. Juli 2014. Eine Einberufung des Vermittlungsausschusses war wie in den Vorjahren nicht erforderlich.
PRÜFUNG UND FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand auf den 31. Dezember 2014 aufgestellten Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht von Dürr AG und Dürr-Konzern geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht haben den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegen. Sie wurden mit dem Vorstand in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 27. März 2015 ausführlich diskutiert und geprüft. Dasselbe gilt für die ebenfalls fristgerecht vorgelegten Prüfungsberichte der Wirtschaftsprüfer. Die Wirtschaftsprüfer, die den Bestätigungsvermerk unterzeichnet haben, nahmen an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats sowie an der Prüfungsausschusssitzung am selben Tag teil. Sie berichteten über ihre Prüfung und standen für weitere Erläuterungen und Diskussionen zur Verfügung. Als Vorsitzender des Prüfungsausschusses nahm Herr Dr. Müller in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats ausführlich zu den Prüfungsunterlagen Stellung, berichtete über die Vorgespräche mit den Wirtschaftsprüfern und erläuterte den Vorschlag, für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende von 1,65 € je Aktie auszuschütten. Zudem ging er ausführlich auf die Prüfungsschwerpunkte ein. Diese waren unter anderem die Erstkonsolidierung der HOMAG Group und die Darstellung des Erwerbs der HOMAG-Group-Anteile im Anhang zum Konzernabschluss.
Auf Grundlage der ihm vorgelegten Unterlagen sowie der Berichte von Prüfungsausschuss und Wirtschaftsprüfern hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht geprüft und akzeptiert. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung beider Abschlüsse durch den Wirtschaftsprüfer zu, schließt sich bei der Beurteilung der Lage von Konzern und Dürr AG der Einschätzung des Vorstands an und billigt den Jahresabschluss und den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat auf Empfehlung des Prüfungsausschusses und nach eigener Prüfung an.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Leitern der Divisions, den Arbeitnehmervertretern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im Jahr 2014. Den Aktionären der Dürr AG dankt der Aufsichtsrat für das Vertrauen, das sie in das Unternehmen gesetzt haben.
Bietigheim-Bissingen, 27. März 2015
KLAUS EBERHARDT, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex
der Dürr AG
Vorstand und Aufsichtsrat der Dürr AG erklären hiermit gemäß § 161 Absatz 1 Satz 1 Aktiengesetz, dass seit der Entsprechenserklärung vom 11. Dezember 2013 den Empfehlungen der Regierungskommission "Deutscher Corporate Governance Kodex" ("Kodex") zunächst in der Fassung vom 13. Mai 2013 - bekanntgemacht im Bundesanzeiger am 10. Juni 2013 - und im Anschluss daran in der Fassung vom 24. Juni 2014 - bekanntgemacht im Bundesanzeiger am 30. September 2014 - mit folgenden Ausnahmen entsprochen wurde und wird:
Selbstbehalt bei der D&O-Versicherung (Ziffer 3.8 Absätze 2 und 3)
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats bestand und besteht eine D&O-Versicherung ohne Selbstbehalt (Gruppenversicherung). Der Empfehlung in Ziffer 3.8 Absatz 3 i.V.m. Absatz 2 des Kodex wurde und wird daher nicht entsprochen. Die Einführung eines Selbstbehalts für Mitglieder des Aufsichtsrats ist nicht geplant, weil die Dürr AG nicht der Auffassung ist, dass das bereits hohe Engagement und das Verantwortungsbewusstsein der Mitglieder des Aufsichtsrats durch die Vereinbarung eines Selbstbehalts weiter gesteigert werden können. Zudem ist zu berücksichtigen, dass für die sechs Arbeitnehmervertreter des paritätisch besetzten Aufsichtsrats der Dürr AG die persönliche Versicherung des verbleibenden Restrisikos (in Höhe des Selbstbehalts) auf eigene Kosten unverhältnismäßig teuer wäre.
Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder (Ziffer 5.4.1 Absätze 2 und 3)
Den Empfehlungen in Ziffer 5.4.1 Absätze 2 und 3 des Kodex wird nicht entsprochen. Nach Auffassung des Aufsichtsrats geht mit der Benennung und Veröffentlichung konkreter Ziele für seine Zusammensetzung und deren regelmäßiger Anpassung ein nicht unerheblicher Aufwand einher, der mit Blick auf die Größe des Aufsichtsrats und die nochmals gestiegene Arbeitsbelastung des Gremiums aufgrund gesetzlicher Neuerungen nicht mehr gerechtfertigt erscheint. Außerdem ginge mit der Festsetzung starrer Ziele die Möglichkeit verloren, herausragende Persönlichkeiten, die nicht in den gesteckten Rahmen passen, für die Mitarbeit im Aufsichtsrat zu gewinnen. Der Aufsichtsrat wird sich deshalb jeweils erst im Vorfeld der Beschlussfassung über seine Vorschläge an die Hauptversammlung zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern mit der gewünschten Zusammensetzung des Gremiums befassen. Dabei wird er auch andere als die in Ziffer 5.4.1 Absatz 2 des Kodex benannten Kriterien berücksichtigen. Im Zeitpunkt dieser Erklärung verfügt der Aufsichtsrat über ein weibliches Mitglied und über mehrere Mitglieder, die fundierte Auslandserfahrung mitbringen.
Eine Altersgrenze, wie sie Ziffer 5.4.1 Absatz 2 des Kodex fordert, ist für Mitglieder des Aufsichtsrats nicht vorgesehen, weil nach Auffassung der Dürr AG die Leistungsfähigkeit der Aufsichtsratsmitglieder nicht vom Erreichen einer unflexiblen Altersgrenze abhängig ist. Darüber hinaus wird sich die Dürr AG auch in Zukunft nicht pauschal auf eine Altersgrenze festlegen, weil die Gesellschaft hierdurch der Möglichkeit beraubt würde, herausragend geeignete Persönlichkeiten, die diese Altersgrenze bereits überschritten haben oder während der Laufzeit ihres Mandats überschreiten werden, für die Mitarbeit im Aufsichtsrat zu gewinnen.
Variable Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder (Ziffer 5.4.6 Absatz 2 Satz 2)
Die variable Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats, die sich am Konzernergebnis vor Steuern (EBT) orientiert, wurde von den Aktionären beschlossen und in § 15 Absatz 1 der Satzung geregelt. Sie hat sich bewährt. Dürr möchte dem allgemeinen Trend, die variablen Vergütungsbestandteile in eine fixe Vergütung umzuwandeln, nicht folgen. In der Anerkennung einer erfolgreichen Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr in Verbindung mit einer Begrenzung der variablen Vergütung auf einen vernünftigen Höchstbetrag sieht Dürr ein geeignetes variables Vergütungsinstrument.
Bietigheim-Bissingen, den 10. Dezember 2014
Für den Aufsichtsrat
Klaus Eberhardt, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Bietigheim-Bissingen, den 10. Dezember 2014
Für den Vorstand
Ralf Dieter, Vorsitzender des Vorstands
Gewinnverwendungsbeschluss
Die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft hat am 15. Mai 2015 beschlossen, den im Jahresabschluss der Dürr Aktiengesellschaft ausgewiesenen Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 283.121.936,51 € zur Ausschüttung einer Dividende von 1,65 € je Stückaktie auf 34.601.040 Stückaktien zu verwenden. Der Restbetrag in Höhe von 226.030.220,51 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Bietigheim-Bissingen, den 15. Mai 2015
Dürr Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart
Der Vorstand