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Dr. Hoenle AG

Annual / Quarterly Financial Statement Mar 24, 2011

121_rns_2011-03-24_f815a0f0-b716-4d66-9539-f1891220e24f.html

Annual / Quarterly Financial Statement

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Dr. Hönle AG

Gräfelfing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2009 bis zum 30.09.2010

BILANZ ZUM 30.09.2010

DER DR. HÖNLE AKTIENGESELLSCHAFT, GRÄFELFING

AKTIVA

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30.09.2010 30.09.2009
--- --- ---
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.101,76 662.889,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.098.615,72 1.132.657,74
2. technische Anlagen und Maschinen 680.390,63 763.306,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 659.617,86 596.944,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.500,00 0,00
2.458.124,21 2.492.909,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.836.032,34 11.572.710,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.210.797,37 5.010.797,37
3. Beteiligungen 5.000,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 209.426,42 209.474,19
5. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 683.699,13 574.510,90
17.944.955,26 17.367.492,84
21.063.181,23 20.523.291,51
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.346.854,26 4.589.629,24
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.274.233,62 1.188.959,58
6.621.087,88 5.778.588,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.509.638,64 1.521.812,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.094.536,35 3.777.194,14
3. sonstige Vermögensgegenstände 717.241,60 531.695,98
5.321.416,59 5.830.702,93
III. Wertpapiere
eigene Anteile 2.245.356,55 1.661.778,90
IV. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.133.570,09 83.885,42
16.321.431,11 13.354.956,07
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 129.028,51 143.464,36
37.513.640,85 34.021.711,94

PASSIVA

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30.09.2010 30.09.2009
--- --- ---
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 5.512.930,00 5.512.930,00
Bedingtes Kapital: € 251.070,00 (Vj. € 251.070,00)
II. Kapitalrücklage 17.705.970,84 17.705.970,84
III. Gewinnrücklagen 2.294.228,11 1.710.650,46
IV. Bilanzgewinn 5.579.007,20 3.264.652,93
31.092.136,15 28.194.204,23
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.375.827,00 1.265.805,00
2. Steuerrückstellungen 594.000,00 0,00
3. sonstige Rückstellungen 1.806.166,14 1.419.600,63
3.775.993,14 2.685.405,63
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 682.350,00 1.055.976,98
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 232.149,32 271.692,57
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 972.051,96 795.875,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 636.809,46 794.807,12
5. sonstige Verbindlichkeiten 120.424,82 221.376,20
• davon aus Steuern: € 83.015,56 (Vj. € 181.523,12)
• davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vj. € 0,00)
2.643.785,56 3.139.728,08
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.726,00 2.374,00
37.513.640,85 34.021.711,94

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01.10.2009-30.09.2010

der DR. HÖNLE AKTIENGESELLSCHAFT GRÄFELFING

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01.10.2009-30.09.2010 01.10.2008-30.09.2009
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1. Umsatzerlöse 25.887.106,04 18.486.636,39
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 79.529,57 -111.404,39
Gesamtleistung 25.966.635,61 18.375.232,00
3. sonstige betriebliche Erträge 1.101.070,63 744.592,84
27.067.706,24 19.119.824,84
4. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.576.725,37 8.561.673,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 93.099,23 12.669.824,60 104.358,36 8.666.032,05
Rohergebnis 14.397.881,64 10.453.792,79
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 5.994.040,60 4.987.331,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.145.502,41 1.052.537,80
• davon für Altersversorgung: € 142.578,72 (Vj. € 112.744,72)
6. Abschreibungen:
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 496.874,58 466.650,81
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 159.977,31
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.640.493,40 12.276.910,99 4.504.411,63 11.170.909,24
2.120.970,65 -717.116,45
8. Erträge aus Beteiligungen 231.057,58 603.277,44
• davon aus verbundenen Unternehmen: € 231.057,58 (Vj. € 603.277,44)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 238.029,20 216.103,38
• davon aus verbundenen Unternehmen: € 229.201,61 (Vj. € 209.272,65)
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 654.934,16 113.350,56
• davon aus verbundenen Unternehmen: € 44.645,64 (Vj. € 35.075,65)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 12.586,28 670.645,38
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.297,41 40.770,32
Finanzergebnis 979.137,25 221.315,68
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.100.107,90 -495.800,77
14. außerordentliche Erträge 400.000,00 0,00
15. außerordentliches Ergebnis 400.000,00 0,00
3.500.107,90 -495.800,77
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Vj. erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) 596.207,33 -19.399,03
17. sonstige Steuern 5.968,65 602.175,98 7.270,19 -12.128,84
18. Jahresüberschuss (Vj. -fehlbetrag) 2.897.931,92 -483.671,93
19. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.264.652,93 3.096.646,86
20. Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile (Vj. Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile) -583.577,65 651.678,00
21. Bilanzgewinn 5.579.007,20 3.264.652,93

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010

der DR. HÖNLE AKTIENGESELLSCHAFT

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG beachtet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge erhalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Vorhersehbare Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind alle berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Alle geringwertigen immateriellen Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert von 150 EUR bis 1.000 EUR werden entsprechend den steuerlichen Bestimmungen auf einem separaten Konto erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Betriebsgebäude werden linear mit 3 %, die Wohnteile mit 2 % abgeschrieben. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend den steuerlich relevanten AfA-Tabellen abgeschrieben. Die Einbauten in das Fremdgebäude werden über die Laufzeit des Mietvertrags (10 Jahre) abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden wie bereits oben bei den immateriellen Vermögensgegenständen beschrieben behandelt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen von Vermögensgegenständen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Der in den Finanzanlagen ausgewiesene Aktivwert der Rückdeckungsversicherung für die Pensionsverpflichtungen wird mit dem Deckungskapital angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bestandsrisiken, z.B. aus geminderter Verwertbarkeit, fanden durch Reichweitenabschreibungen angemessene Berücksichtigung.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Sondereinzel- und -gemeinkosten der Fertigung sowie die Kosten der allgemeinen Verwaltung und der Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen.

Soweit die Herstellungskosten bei fertigen Erzeugnissen durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen.

In der Bewertung der Herstellkosten sind keine Fremdkapitalzinsen enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden anhand von Einzelwertberichtigungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Kreditrisikos (Delkredere, Zinsen, Skontierungen) Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Die Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren auf der Basis eines Zinsfußes von 6 % (§ 6a EStG) ermittelt. Dabei kamen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

3. Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu historischen Anschaffungskursen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.

Soweit es das Höchst- bzw. Niederstwertprinzip erfordert, erfolgte die Umrechnung zum Geld- bzw. Briefkurs des Stichtages.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen:

scroll

Höhe des

Eigenkapitals
Anteile vom

Eigenkapital
Ergebnis des Geschäftsjahres

01.10.2009-

30.09.2010
T€ % T€ gehalten

über Nr.
--- --- --- --- ---
Direkte Beteiligungen
(1) Solitec Gesellschaft für technischen Produkt vertrieb mbH, Gräfelfinp/München 38 100,00 1
(2) Honle UV UK Ltd., Luton, Großbritannien 25 100,00 2
(3) Honle UV France S.a.r.l., Bron/Lyon, Frankreich 573 100,00 112
(4) Aladin GmbH, Gräfelfinp/München 1.823 60,00 366
(5) Honle Spain S.A., Gava/Barcelona, Spanien 117 60,00 4
(6) PrintConcept GmbH, Kohlberg 487 90,00 461
(7) Eltosch Torsten Schmidt GmbH, Hamburg -5.216 100,00 251
(8) Agita Holding AG, Regensdorf/Zürich, Schweiz 1.789 100,00 -67
(9) PrintDesign Engineering GmbH 26 20,00 1
Indirekte Beteiligungen:
(10) Eltosch America Inc, Mt. Prospect/Chicago, USA -41 100,00 -25 (7)
(11) Panacol AG, Regensdorf/Zürich, Schweiz 3.981 100,00 100 (8)
(12) Panacol-Elosol GmbH, Steinbach/Ts. -230 100,00 632 (11)
(13) Eleco Produits EFD, SAS, Paris, Frankreich 2.419 99,96 194 (11)
(14) Domino S.a.r.l., Paris, Frankreich 39 100,00 33 (13)
(15) Megadustries Martinique, Frankreich 84 75,71 17 (13)
(16) Megadustries Guadeloupe, Frankreich 35 76,00 4 (13)

Die Eigenkapitalbeträge in Fremdwährung werden mit dem amtlichen Mittelkurs, die Jahresergebnisse in Fremdwährung werden mit dem Durchschnittskurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Entwicklung des Anlagevermögens der Dr. Hönle Aktiengesellschaft für die Zeit vom 01.10.2009 - 30.09.2010

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Anschaffungs- /Herstellungskosten kumulierte Abschreibungen
Stand

01.10.2009
Zugang

2009/2010
Abgang

2009/2010
Stand

30.09.2010
Stand

01.10.2009
Zugang

2009/2010
--- --- --- --- --- --- ---
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.653.245,08 170.036,21 0,00 1.823.281,29 990.355,83 172.823,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.290.471,65 0,00 0,00 1.290.471,65 157.813,91 34.042,02
2. technische Anlagen und Maschinen 1.211.662,97 12.884,33 0,00 1.224.547,30 448.356,26 95.800,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (IAS) 1.699.583,58 256.881,34 0,00 1.956.464,92 1.102.638,61 194.208,45
4. geleistete Anzahlungen 0,00 20.127,27 627,27 19.500,00 0,00 0,00
4.201.718,20 289.892,94 627,27 4.490.983,87 1.708.808,78 324.050,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.572.710,38 263.321,96 0,00 11.836.032,34 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.010.797,37 500.000,00 300.000,00 5.210.797,37 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 542.738,60 0,00 0,00 542.738,60 333.264,41 12.586,28
4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 574.510,90 109.188,23 0,00 683.699,13 0,00 0,00
5. Beteiligungen 0,00 5.000,00 0,00 5.000,00 0,00 0,00
17.700.757,25 877.510,19 300.000,00 18.278.267,44 333.264,41 12.586,28
23.555.720,53 1.337.439,34 300.627,27 24.592.532,60 3.032.429,02 509.460,86

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kumulierte Abschreibungen
Zuschreibung

2009/2010
Abgang

2009/2010
Stand

30.09.2010
Buchwert

30.09.2010
Buchwert

30.09.2009
Abschreibungen

2009/2010
--- --- --- --- --- --- ---
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 1.163.179,53 660.101,76 662.889,25 172.823,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 191.855,93 1.098.615,72 1.132.657,74 34.042,02
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 544.156,67 680.390,63 763.306,71 95.800,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (IAS) 0,00 0,00 1.296.847,06 659.617,86 596.944,97 194.208,45
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 19.500,00 0,00 0,00
0,00 0,00 2.032.859,66 2.458.124,21 2.492.909,42 324.050,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 11.836.032,34 11.572.710,38 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 5.210.797,37 5.010.797,37 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.538,51 0,00 333.312,18 209.426,42 209.474,19 12.586,28
4. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 0,00 0,00 0,00 683.699,13 574.510,90 0,00
5. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 5.000,00 0,00 0,00
12.538,51 0,00 333.312,18 17.944.955,26 17.367.492,84 12.586,28
12.538,51 0,00 3.529.351,37 21.063.181,23 20.523.291,51 509.460,86

In der Berichtsperiode kam es zu folgenden Änderungen bei den Beteiligungen:

Mit notarieller Urkunde wurde am 21. Dezember 2009 die Firma PrintDesign GmbH mit Sitz in Kohlberg gegründet. An der PrintDesign GmbH wurden 20 % der Geschäftsanteile übernommen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 23.12.2009 wurde die Firma geändert. Die Firma lautet: PrintDesign Engineering GmbH mit Sitz in Kohlberg.
Zum 01.01.2010 wurden weitere 10 % an der PrintConcept UV-Systeme GmbH, Kohlberg (im folgenden PrintConcept GmbH) erworben. Zum Bilanzstichtag werden 90 % der Anteile an der PrintConcept GmbH gehalten.

Das in den Ausleihungen enthaltene, an die Eltosch Torsten Schmidt GmbH ausgegebene Darlehen hat Eigenkapital ersetzenden Charakter.

2. Vorräte

Die Reichweitenabschreibung auf Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe zum 30.09.2010 betrug T€ 664 gegenüber T€ 543 zum 30.09.2009.

Die Wertberichtigung im Rahmen der Reichweitenabschreibung für die Fertigerzeugnisse beträgt zum 30.09.2010 T€ 167. Zum 30.09.2009 betrug der Wert T€ 51.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungsspiegel zum 30.09.2010

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Restlaufzeit

bis zu einem Jahr
Restlaufzeit

von mehr als einem Jahr
Gesamtbetrag
--- --- --- ---
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.509.638,64 0,00 1.509.638,64
2. Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen 3.019.502,77 75.033,58 3.094.536,35
- davon aus Lieferungen und Leistungen: € 2.714.451,34 (Vj. € 2.866.850,39)
3. sonstige Vermögensgegenstände 566.575,00 150.666,60 717.241,60
Gesamtsumme 5.095.716,41 225.700,18 5.321.416,59

Die Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 56 (Vj. T€ 62). Einzelwertberichtigungen auf Forderungen sind keine enthalten (Vj. T€ 0).

4. Eigene Anteile

Der Bestand an eigenen Aktien hat sich im Geschäftsjahr 2009/2010 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Zum 30.09.2010 hält die Dr. Hönle AG 325.839 Stück eigene Aktien (5,91 % des Grundkapitals). Die Anschaffungskosten betrugen insgesamt T€ 2.531, der durchschnittliche Stückpreis lag bei € 7,77.

Aufgrund der Kursentwicklung bis zum 30.09.2010 kam es zu einer Zuschreibung in Höhe von T€584 auf einen Buchwert von T€ 2.245. In dieser Höhe besteht eine Rücklage für eigene Anteile.

Der Erwerb der eigenen Anteile erfolgte im Wesentlichen zum Zweck der Schaffung einer Akquisitionswährung im Hinblick auf geplante Unternehmenserwerbe. Zudem besteht die Möglichkeit, die Aktienoptionsprogramme über die eigenen Anteile zu bedienen oder die Aktien einzuziehen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2009/2010 können keine weiteren Optionen mehr ausgegeben werden. Beide Aktienoptionsprogramme sind abgelaufen.

Gemäß § 71b AktG stehen der Dr. Hönle AG aus den eigenen Aktien keine Rechte zu. Insbesondere sind diese Aktien nicht stimm- und dividendenberechtigt.

Am 23. März 2010 hat die Hauptversammlung beschlossen, Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG zu ermächtigen, bis zum 31. Dezember 2014 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des Grundkapitals zu erwerben.

5. Disagio

Das Disagio in Höhe von T€ 23 resultiert aus dem Darlehen zur Finanzierung des Grundstückskaufs Rott am Inn.

6. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

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Stand zum 30.09.2010 5.512.930,00

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist in 5.512.930 nennwertlose Stückaktien (Stammaktien) eingeteilt. Die Stückaktien lauten auf den Inhaber.

Die Hauptversammlung vom 20.11.2000 bzw. vom 27.02.2002 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu T€ 364 zum Zwecke der Bedienung von Optionsrechten, zu deren Ausgabe der Vorstand entsprechend dem Aktienoptionsplan ermächtigt wurde, beschlossen (bedingtes Kapital 2000/I bzw. 2002/I). Dieser Aktienoptionsplan ist zum Ende des Geschäftsjahres 2008/2009 ausgelaufen, eine Ausübung der Optionen ist nicht mehr möglich. Durch die Ausgabe von Bezugsrechten in Vorjahren verringerte sich das bedingte Kapital 2000/I auf € 91.070.

Die Hauptversammlung vom 26.02.2004 hat die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu T€ 160 zum Zwecke der Bedienung von Optionsrechten, zu deren Ausgabe der Vorstand entsprechend dem Aktienoptionsplan ermächtigt wurde, beschlossen (bedingtes Kapital 2004). Zweck, Ausgestaltung und Bedingungen des neuen Aktienoptionsplans sind in der Einladung zur Hauptversammlung 2004 bekannt gemacht und auch im Internet veröffentlicht worden. Zum Abschlussstichtag waren aus diesem Aktienoptionsprogramm an Arbeitnehmer und Mitglieder des Vorstandes 116.200 Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG ausgegeben. Weitere Optionen wurden nicht ausgegeben. Dieses Aktienoptionsprogramm ist zum Geschäftsjahresende 2009/2010 ausgelaufen. Eine Ausübung der Optionen konnte nicht erfolgen, da die Erfolgsziele nicht erreicht wurden.

Der Vorstand wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 23. März 2010 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 22.03.2015 das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien (Stammaktien) gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen um bis zu T€ 2.750 zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010). Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen ganz oder teilweise auszuschließen. Dieses genehmigte Kapital 2010 ersetzt das genehmigte Kapital 2005.

b) Kapitalrücklage

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Stand zum 30.09.2010 17.705.970,84

Der Gesamtwert der Kapitalrücklage betrifft geleistete Aufgelder aus Kapitalerhöhungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.

c) Gesetzliche Rücklage

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Stand zum 30.09.2010 48.871,56

Die gesetzliche Rücklage übersteigt zusammen mit den Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 HGB den zehnten Teil des Grundkapitals.

d) Rücklage für eigene Anteile

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Stand zum 01.10.2009 1.661.778,90
Veränderung der Rücklage für eigene Anteile " 583.586,65
Stand zum 30.09.2010 2.245.356,55

Die Rücklage für eigene Anteile wurde gemäß § 272 Abs. 4 HGB in Höhe des Buchwertes zum 30.09.2010 der eigenen Aktien auf der Aktivseite der Bilanz gebildet. Die Veränderung resultiert aus der Zuschreibung der eigenen Anteile aufgrund der Kursentwicklung während des Geschäftsjahres 2009/2010.

e) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2009/2010 wie folgt:

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Stand zum 01.10.2009 3.264.652,93
Jahresüberschuss 2009/2010 " 2.897.931,92
Veränderung der Rücklage für eigene Anteile " -583.577,65
Stand zum 30.09.2010 5.579.007,20

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Höhe von T€ 1.253 (Vj. T€ 570) Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Hierzu gehören im Wesentlichen abgegrenzte Urlaubs-, Gleitzeit- und Weihnachtsgeldansprüche sowie Tantiemen- und Provisionsansprüche von Vorstand und Mitarbeitern. Die Verpflichtungen im Kreditorenbereich in Höhe von T€ 423 (Vj. T€ 756) setzen sich im Wesentlichen aus ausstehenden Eingangsrechnungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Verpflichtungen aus bestehenden Mietverhältnissen, Kosten für den Jahresabschluss und die Steuererklärungen sowie Aufwendungen, die im Zusammenhang mit unseren Investor-Relation-Aktivitäten stehen, zusammen. In Höhe von T€ 130 (Vj. T€ 94) wurden Rückstellungen für Gewährleistungen und Gutschriften gebildet.

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 30.09.2010

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Restlaufzeit

bis zu einem Jahr
Restlaufzeit

zwischen einem und fünf Jahren
Restlaufzeit

von mehr als fünf Jahren
Gesamtbetrag davon durch

Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
Art und Form

der Sicherheit
--- --- --- --- --- --- ---
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.060,00 188.240,00 447.0500,00 682.350,00 682.350,00 Grundschuld
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 232.149,32 0,00 0,00 232.149,32 0,00
• davon gegen verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vj. € 13.750,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 972.051,96 0,00 0,00 972.051,96 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 636.809,46 0,00 0,00 636.809,46 0,00
• davon aus Lieferungen und Leistungen: € 42.443,11 (Vj. € 782.780,27)
5. sonstige Verbindlichkeiten 120.424,82 0,00 0,00 120.424,82 0,00
• davon aus Steuern: € 83.013,56 (Vj. € 181.532,12)
• davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vj. € 0,00)
Gesamtsumme 2.008.495,56 188.240,00 447.050,00 2.643.785,56 682.350,00

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich -unterteilt nach geographischen Gesichtspunkten- wie folgt zusammen:

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2009/2010 2008/2009
T€ T€
--- --- ---
Inland 14.050 9.929
Europäische Union 5.950 4.741
übriges Ausland 5.887 3.817
Gesamt 25.887 18.487

2. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Im Geschäftsjahr 2009/2010 erfolgte die Abschreibung von Wertpapieren des Anlagevermögens (Aktien) in Höhe von T€ 13 (Vj. T€ 19).

3. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Diese Position enthält im Wesentlichen die Steuerrückstellungen für das Veranlagungsjahr 2010 in Höhe von T€ 594.

Der Ertragsteueraufwand von T€ 596 entfällt in Höhe von T€ 528 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (T€ 3.100) und in Höhe von T€ 68 auf das außerordentliche Ergebnis (T€400).

4. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

In der Position sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 70 (Vj. T€ 33) ausgewiesen. Davon entfielen T€ 15 auf die Abrechnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, T€ 6 auf die Anpassung des IHK-Beitrags, T€ 11 auf die Anpassung der Haftpflichtversicherung der Signal Iduna und T€ 36 auf Erstattungen von Kunden. Außerdem entfallen T€228 (Vj. T€ 79) auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen ist periodenfremder Aufwand in Höhe von T€ 125 (Vj. T€ 163) enthalten. Davon entfielen u.a. T€ 13 auf Nacharbeitungskosten, T€ 54 auf die Erhöhung der Aufsichtsratsvergütung und T€ 42 auf die Anpassung von Boni-Zahlungen.

5. Außerordentliche Erträge

Die außerordentlichen Erträge in Höhe von T€ 400 resultieren aus realisierten Garantieansprüchen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Konzerntochter Eltosch Torsten Schmidt GmbH.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen:

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Verpflichtungen aus: Leasingverträgen im Folgejahr T€ 90 gesamt T€ 169
Mietverträgen Betriebs- und Geschäftsausstattung im Folgejahr T€ 17 gesamt 3T€ 5

Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Räumlichkeiten wurde zum Ende des Geschäftsjahres 2009/2010 ein Gebäudemietvertrag vor Ablauf der Mietzeit neu vertraglich geregelt. Die finanziellen Verpflichtungen stellen sich für die Gebäudemietverträge insgesamt wie folgt dar:

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Gebäudemietverträge im Folgejahr T€ 1.074 gesamt T€ 12.522
Rahmenverträge im Folgejahr T€ 151 gesamt T€ 151

Zwischen den beiden Parteien Eltosch Torsten Schmidt GmbH und Dr. Hönle AG wurde im Geschäftsjahr 2008/2009 eine Rangrücktrittsvereinbarung in Höhe von T€ 5.000 unterzeichnet.

Aufgrund der Verpflichtung zum Erwerb der restlichen Fremdanteile (20 %) an der Print-Concept GmbH bestand zum 30.09.2009 eine geschätzte Kaufpreisverpflichtung in Höhe von T€ 626. Mit Erwerb der weiteren 10 % zum 01.01.2010 reduziert sich die Kaufpreisverpflichtung zum 30.09.2010 um T€ 137 auf T€ 489.

2. Honorare der Abschlussprüfer

Für das Geschäftsjahr 2009/2010 wurden von dem Abschlussprüfer AWT Horwath GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die folgenden Honorare in Rechnung gestellt:

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Abschlussprüfung T€ 113
Steuerberatungsleistungen T€ 18
Sonstige Leistungen T€ 32
Gesamt T€ 163

3. Entsprechenserklärung nach § 161 AktG Corporate Governance

Vorstand und Aufsichtsrat der Dr. Hönle AG haben die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite des Unternehmens (www.hoenle.de) dauerhaft zugänglich gemacht.

4. Wesentliche Beteiligungen nach § 21 WpHG

Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG müssen Aktionäre wesentliche Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen melden.

Einziger Aktionär, der einen Anteil von über 10 % an der Dr. Hönle AG gemeldet hat, ist Herr Dietrich Freiherr von Dobeneck. Herr von Dobeneck teilte am 12. Februar 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 25. Januar 2006 bei 10,28 % lag. Davon waren ihm 8,41 % der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die pro-beam AG & Co. KGaA, Planegg, hat am 9. Februar 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 25.01.2006 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 8,41 % betrug.

Die pro-beam Beteiligungs AG & Co. KG, Planegg, hat am 9. Februar 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 25.01.2006 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 8,41 % betrug. Davon waren ihr 8,41 % der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die pro-beam Verwaltungs AG, Planegg, hat am 9. Februar 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 25.01.2006 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 8,41 % betrug. Davon waren ihr 8,41 % der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die Dobeneck-Technologie-Stiftung, Planegg, hat am 12. Februar 2006 gemäß §21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 25.01.2006 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 8,41 % betrug. Davon waren ihr 8,41 % der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die Scherzer & Co. Aktiengesellschaft, Köln, hat am 13. Mai 2008 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 09.05.2008 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 5,08 % betrug.

Herr Dr. Hans-Joachim Vits teilte am 28. August 2002 gemäß § 41 Abs. 2 WpHG a.F. mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 01.04.2002 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 6,33 % betrug.

Herr Prof. Dr. Karl Hönle teilte am 16. August 2005 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 28.07.2005 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 4,95 % betrug.

Die HSBC Trinkaus Investment Managers SA, Luxemburg, Luxemburg, hat am 30. März 2009 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 23.03.2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 3,007 % betrug.

5. Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Herr Norbert Haimerl, Diplom-Betriebswirt (FH), gesamtvertretungsberechtigt

Herr Heiko Runge, Diplom-Ingenieur (FH), gesamtvertretungsberechtigt

Die Gesamtbezüge der Vorstände beliefen sich im Geschäftsjahr 2009/2010 auf T€ 737. Die Angaben zur Vergütung des Vorstandes und des Aufsichtsrates gemäß § 285 Nr. 9a Satz 5 bis 9 HGB sind im Vergütungsbericht, der Teil des Lageberichts ist, enthalten.

Zusätzlich zu dem oben genannten Betrag wurden für Hinterbliebene von ehemaligen Vorständen Versorgungszahlungen in Höhe von T€ 12 geleistet.

Die Versorgungsansprüche sind zum Bilanzstichtag mit einem Betrag von T€ 164 durch Pensionsrückstellungen gedeckt.

Mitglieder des Aufsichtsrats

Herr Dr. Hans-Joachim Vits, Wuppertal - Vorsitzender

Rechtsanwalt, selbstständig

Herr Prof. Dr. Karl Hönle, Dachau - stellvertretender Vorsitzender

Diplom-Physiker, Geschäftsführer der Dr. Hönle Medizintechnik GmbH

Herr Eckhard Pergande, Seefeld

Bankkaufmann

Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind nicht im Kontrollorgan weiterer Unternehmen vertreten.

Die Bezüge des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2009/2010 belaufen sich auf T€ 126.

Gegenüber einem Mitglied des Aufsichtsrats bestehen Forderungen in Höhe von T€ 28. Die Verzinsung erfolgt mit 5 % p.a., Sicherheiten wurden nicht gestellt.

Entwicklung dieser Forderungen:

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Stand

01.10.2009
Zugang Rückzahlungen Stand

30.09.2010
T€ T€ T€ T€
--- --- --- --- ---
Forderungen gg. Aufsichtsräte 25 3 0 28

6. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 110 Mitarbeiter (Vj. 104) (ohne Vorstand) beschäftigt, die in folgenden Funktionsbereichen tätig waren:

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Vertrieb 18
Forschung und Entwicklung 18
Produktion, Service 44
Logistik 12
Verwaltung 18
Gesamt: 110

Vorschlag des Vorstands

der Dr. Hönle Aktiengesellschaft über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2009/2010

Der Vorstand schlägt vor, vom Bilanzgewinn der Dr. Hönle Aktiengesellschaft aus dem Geschäftsjahr 2009/2010 in Höhe von € 5.579.007,20

a) einen Teilbetrag von € 1.574.309,10 zur Zahlung einer Dividende von € 0,30 je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und
b) den verbleibenden Restbetrag von € 4.004.698,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

Dieser Gewinnverwendungsvorschlag berücksichtigt, dass die von der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar gehaltenen eigenen Aktien gemäß § 71b Aktiengesetz nicht dividendenberechtigt sind. Bis zur Hauptversammlung kann sich die Anzahl der dividendenberechtigten Stückaktien verändern. In diesem Fall wird der Hauptversammlung bei unveränderter Ausschüttung von € 0,30 je dividendenberechtigter Stückaktie ein entsprechend angepasster Gewinnverwendungsvorschlag unterbreitet werden.

Gräfelfing, Januar 2011

Norbert Haimerl

Heiko Runge

F. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Gräfelfing, 26. November 2010

Norbert Haimerl, Vorstand

Heiko Runge, Vorstand

Lagebericht über das Geschäftsjahr 2009/2010

der Dr. Hönle AG

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Dr. Hönle AG ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Systemanbietern im Bereich UV-Technologie. Die Geräte werden in der Farb- und Lacktrocknung, in der Kleb- und Kunststoffhärtung sowie in der Oberflächenentkeimung und Sonnenlichtsimulation eingesetzt. Sitz der Dr. Hönle AG ist Gräfelfing bei München. Die Gesellschaft ist weltweit an 50 Standorten in über 20 Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern vertreten.

Marktentwicklung

Die Weltkonjunktur erholte sich von der Wirtschaftskrise in rascherem Tempo als erwartet. Die kräftige Expansion, die etwa zur Jahresmitte 2009 begonnen hatte, setzte sich auch im Jahr 2010 fort. Das Institut für Weltwirtschaft korrigierte seine Prognose nach oben und erwartet für 2010 einen Anstieg der Weltproduktion von 4,7 Prozent. In Deutschland setzte die Konjunkturerholung deutlich schneller ein als in den meisten anderen Industriestaaten. Neben dem boomenden Export legte auch der Konsum wieder zu.

In der Druckindustrie verbesserte sich die konjunkturelle Lage allerdings deutlich später als in der Gesamtwirtschaft: Bis Mitte 2010 waren die Umsätze der Druckindustrie rückläufig. Erst im Sommer setzte eine leichte Nachfragebelebung ein. Insgesamt ist das Marktvolumen der Druckindustrie jedoch weit unter dem Niveau vor der Wirtschaftskrise.

Im verarbeitenden Gewerbe und in der chemischen Industrie nahm die Produktion im letzten Geschäftsjahr dagegen schneller zu, als die Gesamtwirtschaft wuchs. Die Rahmenbedingungen für die Geschäftsfelder Klebstoffhärtung und Sonnenlichtsimulation waren daher für die Dr. Hönle AG weit besser als im Vorjahr.

Geschäftsverlauf

Die Umsätze der Dr. Hönle AG stiegen im Geschäftsjahr 2009/2010 deutlich an. Dabei profitierte die Gesellschaft von zwei Effekten. Zum einen stiegen die Umsätze mit der Konzerntochter Eltosch Torsten Schmidt GmbH (im folgenden Eltosch) von 3.453 T€ im Vorjahr auf 7.656 T€ im Berichtsjahr. Ausschlaggebend hierfür war die Verlagerung der Eltosch-Fertigung nach Gräfelfing bei München. Seit 2009 werden hier nun Hönle- und Eltosch-Anlagen in Eigenregie produziert. Eltosch ließ in der Vergangenheit ihre Anlagen von externen Dienstleistern fertigen.

Darüber hinaus profitierte Hönle von der konjunkturellen Belebung, die sich über alle Geschäftsbereiche erstreckte. Die gestiegenen Eltosch-Umsätze und der wirtschaftliche Aufschwung bildeten die Basis für eine Umsatzsteigerung um 40,0 % auf ein Umsatzniveau von 25.887 T€. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht die bereits seit Frühjahr 2009 ansteigenden Quartalsumsätze der Dr. Hönle AG.

Quartalsumsätze der Geschäftsjahre 2007/2008 bis 2009/2010 in T€

Der Umsatzanstieg wurde im Wesentlichen in den Bereichen Offsetdruck, Digitaldruck und Telekommunikation erzielt. Die Stimmung in der Druckindustrie verbesserte sich im Laufe des Geschäftsjahres zusehends und die Investitionsbereitschaft nahm wieder zu. Insgesamt basierten die Umsatzzuwächse jedoch auf einem breiten Fundament von unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Die prozentual stärksten Umsatzzuwächse erfolgten bei den Klebstoffanwendungen. Bei vielen Kunden, etwa aus dem Maschinenbau und der Elektronikindustrie, liefen die Geschäfte wieder besser und so wurden deutlich mehr Geräte zur Klebstoffhärtung als noch vor einem Jahr geordert. Auch bei den Sonderanlagen stiegen die Umsätze: Bereits im letzten Geschäftsjahr war dies der einzige Bereich, der trotz der Wirtschaftskrise gewachsen war und auch im abgelaufenen Jahr legten die Umsätze bei Oberflächenentkeimungs- und bei Sonnenlichtsimulationsanlagen nochmals zu.

Unter regionalen Gesichtspunkten verlief die Geschäftsentwicklung ebenfalls äußerst positiv. In Deutschland, dem wichtigsten Absatzmarkt der Dr. Hönle AG, stiegen die Umsätze um 41,5 % auf 14.050 T€. Der in Deutschland traditionell starke Maschinenbausektor profitierte von dem konjunkturellen Aufschwung überproportional und so verkaufte auch Hönle deutlich mehr Anlagen als noch vor einem Jahr. Im europäischen Ausland kletterten die Umsätze um 25,5 % auf 5.950 T€. Der von der Wirtschaftskrise im letzten Geschäftsjahr am stärksten betroffene Absatzbereich außerhalb der Europäischen Union lieferte im Berichtsjahr die prozentual stärksten Zuwächse. Die Erlöse legten um 54,2 % auf 5.887 T€ zu. Dabei profitierten sowohl Nordamerika als auch der südostasiatische Raum von der wirtschaftlichen Belebung.

Umsatzentwicklung nach Regionen

Hönle trieb im Geschäftsjahr 2009/2010 die Integration der neuen Tochtergesellschaften weiter voran. Dazu gehörte die Vereinheitlichung von Baugruppen, die die internen Arbeitsabläufe vereinfacht und zu einer Senkung der Aufwandspositionen beitrug. Ferner arbeitete Hönle weiter an einem gemeinsamen modularen Steuerungskonzept für Hönle- und Eltosch-Anlagen und an einer einheitlichen stufenlosen Leistungselektrik. Die Entwicklungen im Bereich Steuerung und Leistungsregelung werden die Herstellungskosten weiter senken und den Service vereinfachen.

Darüber hinaus hat die Dr. Hönle AG die Produktionsabläufe insgesamt optimiert und damit zu einer Effizienzsteigerung in der Fertigung beigetragen. Ebenso wurde in neue Produktionsanlagen investiert.

Weitere Einsparpotenziale für Hönle- und Eltosch-Produkte ergaben sich durch die Zentralisierung des Einkaufs. Hier wurden erste Einsparpotenziale analysiert und erschlossen. Ferner organisierte Hönle den strategischen Einkauf neu und legte den Schwerpunkt insbesondere auf das Qualitätsmanagement und die Verbesserung der Rohertragsmargen. Die Feinabstimmung der Integration der neuen Konzerngesellschaften ist abgeschlossen. Alle Bereiche, die von der Integration der neuen Tochtergesellschaften betroffen waren, wurden neu strukturiert und die neuen Aufgaben und Abläufe erfolgreich implementiert.

Aufgrund der verbesserten Auftragslage nahm der Personalbestand in der Dr. Hönle AG wieder zu. Die Zuwächse erfolgten vor allem in den Bereichen Produktion und Logistik. Wie geplant bezog das Unternehmen die neuen zusätzlichen Räumlichkeiten in Gräfelfing bei München. Die etwa 1.200 Quadratmeter große angemietete Fläche wird insbesondere für den Bereich Logistik genutzt.

Angesichts positiver Wachstumserwartungen fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr auch die Entscheidung für eine Vergrößerung der bestehenden Büro- und Produktionskapazitäten am Standort Gräfelfing. Insgesamt werden zusätzliche Flächen von 1.700 Quadratmetern entstehen. Zugleich wurde der Mietvertrag für den Standort Gräfelfing, Lochhamer Schlag 1, neu verhandelt. Der Mietaufwand wird aufgrund der neuen Verträge im nächsten Geschäftsjahr um etwa 20 % sinken. Im Vertrag erfolgt auch der Verzicht auf die Rückbauverpflichtung für erfolgte bauliche Veränderungen. Zusammen mit niedrigeren erwarteten Renovierungskosten konnten im Geschäftsjahr 2009/2010 Rückstellungen in Höhe von 150 T€ aufgelöst werden.

Hönle nahm an mehreren Fachmessen im In- und Ausland teil, unter anderem an der IPEX. Die IPEX ist die größte englischsprachige Messe für die Druckindustrie, daher fungiert sie als Barometer für die weitere Entwicklung des Druckmarktes. Die Resonanz der Marktteilnehmer war positiv, sie blicken wieder optimistischer in die Zukunft. Das Interesse an Druckmaschinen und insbesondere an UV- und thermischen Trocknern nahm zu. Hönle knüpfte interessante Kontakte und führte vielversprechende Gespräche. Auftragseingang und Umsatz stiegen nach der Messe an und auch für die weitere Geschäftsentwicklung erwartet Hönle positive Impulse.

Das Geschäftsjahr 2009/2010 war geprägt von der einsetzenden konjunkturellen Belebung, von der vollständigen Integration der Fertigung der Eltosch-Anlagen und der Feinabstimmung der Integration der neuen Konzerngesellschaften. Das gegenüber dem Vorjahr deutlich höhere Umsatzniveau führte zusammen mit den Restrukturierungsmaßnahmen zu einer erheblich verbesserten Ertragssituation. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von -717 T€ im Vorjahr auf 2.121 T€ im Geschäftsjahr 2009/2010. Das Jahresergebnis erhöhte sich von 484 T€ im Vorjahr auf 2.898 T€ im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Konzernstruktur

Die Dr. Hönle AG ist an mehreren Gesellschaften im In- und Ausland beteiligt. Im Ausland ist Hönle mit eigenen Standorten in jenen Ländern vertreten, die für das operative Geschäft eine Schlüsselposition einnehmen. Hönle verfügt über Tochtergesellschaften in Frankreich, Schweiz, Spanien, England und USA, ein Repräsentanzbüro in China sowie ein Netz von Vertriebspartnern in weiteren Ländern. Die Unternehmensgruppe ist damit weltweit mit rund 50 Standorten in über 20 Ländern mit eigenen Gesellschaften und Vertriebspartnern vertreten.

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Nr. Name und Sitz Stammkapital Beteiligung gehalten über
Direskte Beteiligungen
1 Agita Holding AG, Zürich, Schweiz CHF 50.000 100,00 %
2 Aladin GmbH, Gräfelfing/München 500.000 60,00 %
3 Eltosch Torsten Schmidt GmbH, Hamburg 750.000 100,00 %
4 Honle Spain S.A., Gavá/Barcelona, Spanien 160.200 60,00 %
5 Honle UV France S.á.r.l., Bron/Lyon, Frankreich 7.622 100,00 %
6 Honle UV (UK) Ltd., Luton, Großbritannien £ 71.000 100,00 %
7 PrintConcept GmbH, Kohlberg 26.000 90,00 %
8 Solitec GmbH, Gräfelfing/München 25.565 100,00 %
9 PrintDesign Engineering GmbH, Kohlberg 25.000 20,00 %
Indirekte Beteiligungen
10 Domino S.á.r.l., Gennevilliers/Paris, Frankreich 7.622 100,00 % 11
11 Eleco Produits E.F.D., Gennevilliers/Paris, Frankreich 352.000 99,96 % 15
12 Eltosch America Inc., Mt. Prospect/Chicago, USA $ 1.000 100,00 % 3
13 Megadustries S.á.r.l., Guadeloupe, Frankreich 15.245 76,00 % 11
14 Megadustries S.á.r.l., Martinique, Frankreich 21.343 75,71 % 11
15 Panacol AG, Regensdorf/Zürich, Schweiz CHF 50.000 100,00 % 1
16 Panacol Elosol GmbH, Steinbach/Ts. 255.646 100,00 % 15

Managementsystem

Ziel des unternehmerischen Handelns ist es, auf ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmenswertes hinzuwirken. Dabei möchte Hönle auch seiner sozialen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Investoren gerecht werden. Hönle strebt die Festigung und den Ausbau ihrer Marktposition in ihren Kerngeschäftsfeldern an und setzt dabei insbesondere auf kundenspezifische Systemlösungen. Wir sehen uns als Partner der Industrie.

Die Geschäftsbereiche der Dr. Hönle AG arbeiten in einer funktionalen Organisation zusammen. Das unternehmensinterne Managementsystem besteht im Wesentlichen aus regelmäßigen Vorstandsbesprechungen, einer monatlichen Analyse der Geschäftsentwicklung, der strategischen Unternehmensplanung, der Investitions-, Personal- und Akquisitionsplanung sowie dem Risiko- und Chancenmanagement und der regelmäßigen Berichterstattung an den Aufsichtsrat.

Operatives Ziel des Hönle Managements ist es, den Umsatz und den Überschuss nachhaltig zu steigern. Großer Wert wird auch auf die Zunahme des operativen Cashflows der Dr. Hönle AG gelegt. Wichtige Finanzkennzahlen zur Überprüfung der Profitabilität sind neben den Unternehmensergebnissen die operativen Margen. Hönle überwacht daher ständig die Entwicklung der Umsätze und der Aufwandsquoten und vergleicht diese mit der internen Planung.

Die wichtigsten Steuerungsgrößen des letzten Geschäftsjahres und ihre Veränderung gegenüber dem Vorjahr werden im Folgenden dargestellt:

Steuerungsgrößen

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2009/2010 2008/2009 Veränderung
Umsatz 25.887 T€ 18.487 T€ 40,0 %
Überschuss (Vj. Fehlbetrag) 2.898 T€ -484 T€ 698,8 %
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 3.535 T€ -1.984 T€ 278,2 %
Materialaufwandsquote 48,8 % 47,2 % 3,4 %
Personalaufwandsquote 27,5 % 32,9 % -16,4 %
Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen 17,8 % 24,5 % -27,3 %
EBIT-Marge 8,2 % -3,9 % 310,3 %
Nettoumsatzrendite 11,2 % -2,6 % 530,8 %

Forschung & Entwicklung

Der Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten im letzten Geschäftsjahr lag auf der Erweiterung der Produktpalette sowie der Optimierung der Systeme in Hinblick auf ihre Funktionalität, Qualität und Energieeffizienz. Dabei spielten die Ideen der Mitarbeiter und das Wissen externer Partner wie Industrieunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine entscheidende Rolle. Nachfolgend werden die wichtigsten Entwicklungsprojekte des letzten Geschäftsjahres dargestellt:

Green Printing ist ein zentrales Thema in der Druckindustrie. UV-Trockner der Dr. Hönle AG leisten einen Beitrag zum ressourcenschonenden Drucken. Die UV-Technologie schont Mensch und Umwelt, sie kommt nahezu ohne Lösemittel aus und verbraucht meist weniger Energie als herkömmliche Trocknungsverfahren. Natürlich haben es sich die Trocknungs-Profis zur Aufgabe gemacht, ihre Entwicklungen ständig weiter zu optimieren - hinsichtlich der Technik, aber auch unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit. Die Kombination dieser beiden Ansätze zeigt sich in Neuentwicklungen und in der Verbesserung bereits bewährter Produkte der Dr. Hönle AG.

Wie kundennah und zukunftsorientiert die Forschung und Entwicklung von Hönle arbeitet, zeigte die Prämierung der Bundesgenossenschaft für Druck und Papierverarbeitung: Sie zeichnete Hönle für leistungsstarke und umweltschonende Produkte aus. Auf der Fachmesse ICE erhielt das Unternehmen das BG-Prüfzertifikat für "Energieminimierte Trocknung". Zuvor hatte die Bundesgenossenschaft das Eltosch UV-Modul Light Guide umfangreich getestet. Ausgehend von dem bereits guten Wirkungsgrad des Vorgänger-Modells bestätigten die Testreihen, dass das neue Eltosch-Modul die Effizienz nochmals um 20 % steigern kann. Bessere Effizienz bei gleichem Energieaufwand führt zu einer Kostenersparnis für den Kunden bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt.

Elektronische Vorschaltgeräte ermöglichen die optimale Regelung der UV-Intensität während des Druckprozesses und erhöhen die UV-Ausbeute. Hönle hat ein neues 10kW-Vorschaltgerät entwickelt und damit die Produktpalette weiter ausgebaut. Die Geräte können für die Leistungsregelung sowohl bei Hönle- als auch bei Eltosch-Trocknern verwendet werden.

Im Bereich der Vereinheitlichung von Baugruppen von Hönle- und Eltosch-Anlagen laufen mehrere Entwicklungsprojekte. Diese betreffen das modulare Steuerungskonzept sowie die einheitliche stufenlose Leistungselektrik.

Die zukunftsträchtige UV-LED-Technologie hält Einzug in die Druckindustrie. Dieser Entwicklung trägt Hönle Rechnung und so sind in den vergangenen Monaten mehrere neue Hochleistungsprodukte wie beispielsweise die LED Powerline entstanden. Dieses Hochleistungs-Array ist ideal für die Zwischen- (Pinning) und Endtrocknung. Das Gerät verfügt über eine hohe Intensität und ermöglicht das flexible Programmieren von Abläufen, was es insbesondere zum Einsatz in vollautomatischen Fertigungslinien prädestiniert.

Die auftragsunabhängigen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Dr. Hönle AG fielen insgesamt von 476 T€ im Vorjahr auf 461 T€ im letzten Geschäftsjahr. Die Zahl der in der F&E-Abteilung beschäftigten Mitarbeiter blieb mit durchschnittlich 18 unverändert. Insgesamt arbeiteten damit 14,6 % der Mitarbeiter in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Umweltaspekte

Die UV-Trocknung zeichnet sich im Vergleich zu konventionellen thermischen Trocknungsverfahren durch eine meist deutlich bessere Umweltverträglichkeit aus. Für den Einsatz moderner UV-Trockner spricht eine gegenüber herkömmlichen Infrarot- und Heißlufttrocknern wesentlich günstigere Energiebilanz. Darüber hinaus werden durch die Verwendung der UV-Technologie erhebliche Mengen an umweltschädlichen Lösungsmitteln eingespart. Schließlich trägt auch die hohe Qualität und Kratzfestigkeit der Lacke dazu bei, Reparaturarbeiten aufgrund mechanischer Belastungen zu reduzieren.

Die VOC-Verordnung der Europäischen Union ist im Jahr 2001 als 31. Bundes-Immissionsschutzverordnung in deutsches Recht umgesetzt worden. Die Richtlinie begrenzt die Emission flüchtiger organischer Verbindungen (VOC - volatile organic Compounds). Der Zeitplan zur Umsetzung in der betrieblichen Praxis sieht 2013 als Ende der Übergangsfristen vor; die Verordnung wird dann in vollem Umfang wirksam. Die Verwendung von UV-Farben und - Lacken ist eine Möglichkeit, den Vorgaben dieser Richtlinie zu entsprechen. Daher ergeben sich in naher Zukunft gute Chancen für die weitere Verbreitung der UV-Technologie in den Bereichen Druck, Lackierung und Beschichtung.

Der Prozess zur weiteren Begrenzung von Emissionen, beispielsweise in Form der "National Emission Ceilings Directive", geht länderübergreifend weiter. Eine nochmalige Absenkung der Grenzwerte birgt weitere Umsatzpotenziale für die UV-Technologie.

Ertragslage

Zwei Faktoren beeinflussten die Geschäftsentwicklung der Dr. Hönle AG positiv: die unerwartet schnelle konjunkturelle Erholung und die vollständige Integration der Fertigung der Eltosch-Anlagen in die Dr. Hönle AG. Beides zusammen führte zu einer Umsatzsteigerung von 40,0 %. Bereits ein Jahr nach der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten schrieb die Dr. Hönle AG wieder schwarze Zahlen und erzielte ein Vorsteuerergebnis (EBT) von über 3 Mio. €.

Die Materialaufwandsquote stieg in der Dr. Hönle AG um 1,6 Prozentpunkte auf 48,8 %. Die höhere Materialaufwandsquote ist auf die geringere Rohertragsmarge der Eltosch-Anlagen zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote sank von 32,9 % auf 27,5 % aufgrund des insgesamt höheren Umsatzniveaus. Dabei stieg der Personalaufwand von 6.040 T€ im Vorjahr auf 7.140 T€ im Berichtsjahr. Ursache hierfür waren die aufgrund des höheren Personalbestandes um 253 T€ gestiegen Gehälter, erhöhte Aufwendungen für Tantiemen, Provisionen, Erfolgsbeteiligungen sowie höhere Rückstellungen für Urlaub, Gleitzeit und Weihnachtsgeld in Höhe von insgesamt 762 T€. Der sonstige betriebliche Aufwand blieb trotz des höheren Umsatzniveaus mit 4.640 T€ auf Vorjahresniveau (4.504 T€). Aufwandserhöhend wirkte sich lediglich der aufgrund der unsicheren Marktentwicklung von 46 T€ auf 317 T€ gestiegene Aufwand für Dienstleistungen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung aus. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen fiel von 24,5 % im Vorjahr auf 17,8 % im Geschäftsjahr 2009/2010.

Das Betriebsergebnis verbesserte sich von -717 T€ im Geschäftsjahr 2008/2009 auf 2.121 T€ im Geschäftsjahr 2009/2010. Die Dr. Hönle AG erzielte 231 T€ Erträge aus Beteiligungen, die aus der Gewinnausschüttung der PrintConcept und der Honle France stammen. Ferner führte die positive Kursentwicklung der Hönle Aktie zu einer Zuschreibung auf die eigenen Anteile in Höhe von 584 T€. Die Erträge aus Beteiligungen und die Zuschreibung der eigenen Anteile wirkten sich positiv auf das Finanzergebnis aus, das von 221 T€ im Vorjahr auf 979 T€ im Berichtsjahr stieg. Im Geschäftsjahr erzielte Hönle außerordentliche Erträge in Höhe von 400 T€, die aus der Realisierung von Garantieansprüchen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Eltosch GmbH resultieren.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) lag nach -496 T€ im Vorjahr bei 3.100 T€ im Berichtsjahr. Im gleichen Zeitraum stieg das Jahresergebnis von -484 T€ auf 2.898 T€.

Ertragsentwicklung

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in T€ 2009/2010 2008/2009 Veränderung
Umsatzerlöse 25.887 18.487 40,0 %
Rohergebnis 14.398 10.455 37,7 %
Betriebsergebnis (EBIT) 2.121 -717 395,8 %
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 3.100 -496 725,0 %
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.898 -484 698,8 %

Vermögenslage

Auf der Aktivseite der Bilanz führte der Erwerb von weiteren 10 % der Anteile an der PrintConcept GmbH im Berichtsjahr zu einer Erhöhung der Bilanzposition "Anteile an verbundenen Unternehmen". Der Wert stieg insgesamt von 11.573 T€ auf 11.836 T€. Die Dr. Hönle AG hielt zum Geschäftsjahresende 90 % der Anteile an der PrintConcept GmbH.

Im Geschäftsjahr wurde an das Tochterunternehmen Panacol-Elosol GmbH ein Darlehen in Höhe von T€ 500 ausgereicht. Die PrintConcept GmbH hat ein Darlehen in Höhe von T€ 300 zurückgeführt bzw. dessen Laufzeit verkürzt. Die Bilanzposition "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" erhöhte sich dadurch um T€ 200 auf T€ 5.211.

Aufgrund der Umsatzsteigerung, der Integration der Eltosch Fertigung sowie der Verlängerung der Lieferzeiten der Lieferanten erhöhten sich das Vorratsvermögen im Berichtsjahr von 5.779 T€ auf 6.621 T€.

Der gestiegene Kurs der Hönle Aktie führte zu einer Zuschreibung auf die eigenen Anteile zum 30.09.2010 um 584 T€ auf 2.245 T€.

Der deutliche Anstieg der liquiden Mittel im Berichtsjahr von 84 T€ auf 2.134 T€ beruht neben der guten Geschäftsentwicklung auf dem erstmalig im Geschäftsjahr 2009/2010 mit den verbunden Unternehmen praktizierten "Cash-Pooling". Das Umlaufvermögen stieg damit im Zeitraum 01.10.2009 bis 30.09.2010 von 13.499 T€ auf insgesamt 16.451 T€.

Auf der Passivseite der Bilanz ließen insbesondere Rückstellungen für Steuern und für Tantiemen und Provisionen die Rückstellungen der Dr. Hönle AG um 1.091 T€ auf 3.776 T€ steigen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gingen mit 682 T€ (Vj. 1.056 T€) weiter zurück.

Finanzlage

Nach Eliminierung von zahlungsunwirksamen Vorgängen ergibt sich im Geschäftsjahr 2009/2010 ein Cashflow von 2.923 T€. Neben dem Jahresüberschuss waren die Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen um 980 T€, die Erhöhung der Vorräte um 842 T€ und die Verringerung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 682 T€ wesentliche Einflussfaktoren, die zu einem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 3.535 T€ führten. Dabei trugen insbesondere die Darlehensrückzahlungen der Aladin GmbH und der Eltosch GmbH zu einem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen bei.

Ein langfristiges Darlehen an die PrintConcept GmbH wurde von den Ausleihungen in ein kurzfristiges Darlehen umgewandelt und ein großer Teil im Geschäftsjahr 2009/2010 beglichen. Die Einzahlungen aus der Rückführung von Ausleihungen erhöhten sich in Folge dessen um 227 T€. Liquiditätsverringernd wirkten sich Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen aus, die im Wesentlichen Aufwendungen für IT-Software, IT-Hardware und die Betriebs- und Geschäftsausstattung umfassten. Der Erwerb weiterer Anteile an der PrintConcept GmbH führte zu einem Mittelabfluss von 263 T€. Um Aufwendungen aus Wechselkursdifferenzen zukünftig zu vermeiden, hat die Panacol GmbH ein in Schweizer Franken ausgereichtes Darlehen an die Panacol AG zurückgeführt. Die Panacol GmbH erhielt im Gegenzug im letzten Geschäftsjahr ein Darlehen von der Dr. Hönle AG in Höhe von 500 T€. Insgesamt beliefen sich die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit damit auf 1.111 T€.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit lag bei insgesamt 374 T€, der sich insbesondere aufgrund der Rückführung eines Kontokorrentkredites über 327 T€ ergab. Insgesamt erhöhte sich der Bestand an liquiden Mitteln im Geschäftsjahr um 2.050 T€.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Sowohl die in der Dr. Hönle AG erfolgende Fertigung der Eltosch-Anlagen als auch der konjunkturelle Aufschwung der Gesamtwirtschaft wirkte sich positiv auf die wirtschaftliche Lage der Dr. Hönle AG im Geschäftsjahr 2009/2010 aus. Die positive Entwicklung des Binnenmarktes, aber auch die einsetzende Belebung im Ausland, insbesondere in Südostasien, bildeten die Basis für eine Umsatzseigerung von 40 % bei der Dr. Hönle AG. Die Restrukturierung und die Integration der 2008 erworbenen Unternehmensgruppen wurden im Geschäftsjahr 2009/2010 erfolgreich abgeschlossen. Hönle erwirtschaftete ein Vorsteuerergebnis (EBT) von über 3 Mio. €.

Mit über 4 Mio. € kurzfristig liquidierbaren Vermögenswerten und zusätzlichen bestehenden Kreditlinien ist die Dr. Hönle AG nach wie vor solide finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf lediglich 0,7 Mio. €. Das Unternehmen ist mit seiner starken Markposition in mehreren Wachstumsfeldern sehr gut für die weitere Geschäftsentwicklung aufgestellt.

Mitarbeiter

Aufgrund der positiven Auftragslage erhöhte Hönle die Zahl der jeweils zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Vorstand) von 96 auf 123. Insbesondere in den Bereichen Produktion und Logistik wurden neue Mitarbeiter eingestellt. Von den 123 Mitarbeitern der Dr. Hönle AG arbeiteten 13 in Teilzeit; dies entspricht 10,6 %. Die Mitarbeiter waren in folgenden Funktionsbereichen tätig:

Funktionsbereiche

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30.09.2010 30.09.2009 Veränderung
Vertrieb 20 18 11,1 %
Forschung, Entwicklung 18 16 12,5 %
Produktion, Service 50 38 31,6 %
Logistik 16 9 77,8 %
Verwaltung 19 15 26,7 %
gesamt 123 96 28,1 %

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durchschnittlich 2009/2010 2008/2009 Veränderung
Vertrieb 18 19 -5,3 %
Forschung, Entwicklung 18 18 0,0 %
Produktion, Service 44 42 4,8 %
Logistik 12 10 20,0 %
Verwaltung 18 15 20,0 %
gesamt 110 104 5,8 %

Der Personalaufwand stieg im letzten Geschäftsjahr von 6.040 T€ auf 7.140 T€. Dabei stiegen die Gehälter von 4.652 T€ auf 4.906 T€ im Zuge des Personalaufbaus. Darüber hinaus erhöhten Tantiemen, Provisionen, das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm sowie Rückstellungen für Weihnachtsgeld, Urlaub und Gleitzeitkonten den Personalaufwand, der sich wie folgt aufteilte:

Personalaufwand

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in T€ 2009/2010 2008/2009 Veränderung
Löhne und Gehälter 5.994 4.987 20,2 %
soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung 1.146 1.053 8,8 %
gesamt 7.140 6.040 18,2 %

Hönle investiert in die Berufsausbildung, um den künftigen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften decken zu können: Zum Geschäftsjahresende waren 15 Auszubildende in der Gesellschaft beschäftigt, vier mehr als im Vorjahr. Die Dr. Hönle AG bildet derzeit Industriekaufleute, Technische Zeichner, Informatikkaufleute, Kaufleute für Marketingkommunikation und Fachkräfte für Lagerlogistik aus. Ferner bietet sie Praktikanten und Diplomanden die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in ein Technologieunternehmen zu erhalten. Zur Gewährleistung eines hohen Qualifikationsniveaus bei seinen Mitarbeitern investiert Hönle kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung.

Zum Ende des Geschäftsjahres waren elf Personen im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung bei Hönle beschäftigt.

Nachtragsbericht

Im November 2010 hat ein Brand in einem Außenlager Teile des Vorratsvermögens der Dr. Hönle AG vernichtet. Die Dr. Hönle AG geht davon aus, dass der entstandene Schaden über eine Feuer- und Betriebsunterbrechungsversicherung in voller Höhe versichert ist und die Liefertermine trotz des Brandschadens weitgehend eingehalten werden können.

Nach dem Ende des Geschäftsjahres hat die Dr. Hönle AG weitere 35 % an der Honle Spain S.A., Gavá/Barcelona erworben. Damit hält die Dr. Hönle AG seit November 2010 nunmehr 95 % der Anteile an der Honle Spain S.A..

Die Dr. Hönle AG erwarb nach Geschäftsjahresende 51 % der Anteile an der uv-technik Speziallampen GmbH, Wümbach. Die uv-technik Speziallampen GmbH entwickelt, fertigt und vertreibt UV-Strahler, Vorschaltgeräte und Messtechnik. Die Geräte werden zur Entkeimung, Härtung und zur Materialanalyse eingesetzt.

Übernahmerechtliche Angaben

Im Folgenden sind die nach § 289 Abs. 4 HGB geforderten übernahmerechtlichen Angaben zum 30.09.2010 dargestellt.

Zu Nr. 1: Das Grundkapital der Dr. Hönle AG lag zum Geschäftsjahresende bei 5.512.930 €, aufgeteilt in 5.512.930 nennwertlose Inhaberaktien. Jede Aktie verfügt über ein Stimmrecht, Aktien mit Sonderrechten bestehen nicht.

Zu Nr. 3: Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG müssen Aktionäre wesentliche Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen melden. Einziger Aktionär, der einen Anteil von über 10 % an der Dr. Hönle AG gemeldet hat, ist Herr Dietrich Freiherr von Dobeneck. Herr von Dobeneck teilte am 12. Februar 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sein Stimmrechtsanteil an der Dr. Hönle AG am 25. Januar 2006 bei 10,28 % lag. Davon waren ihm 8,41 % der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Zu Nr. 6: Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren. Jede Satzungsänderung der Gesellschaft bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung.

Zu Nr. 7: Vorstand und Aufsichtsrat sollen auch künftig in der Lage sein, genehmigtes Kapital insbesondere zum Erwerb von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen und sonstigen Wirtschaftsgütern sowie zur Stärkung der Eigenmittel der Gesellschaft einzusetzen. Deshalb hat die Hauptversammlung vom 23. März 2010 den Vorstand bis zum 22. März 2015 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer nennwertloser Inhaberaktien um bis zu 2.750.000 Stück zu erhöhen. Ferner hat die Hauptversammlung vom 23. März 2010 die Gesellschaft im Interesse ihrer Aktionäre ermächtigt, bis zum 31. Dezember 2014 bis zu 551.293 eigene Aktien zu erwerben.

Zu Nr. 8: Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG hat der Vorstand das Recht zu kündigen und sein Amt niederzulegen.

Zu Nr. 9: Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG hat der Vorstand das Recht auf Erhalt einer Abfindung.

Weitere Einzelheiten zu § 289 Abs. 4 Nr. 8 und 9 HGB sind im nachfolgenden Vergütungsbericht erläutert.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die nach § 289a abzugebende Erklärung zur Unternehmensführung ist im Corporate Governance Bericht enthalten. Sie steht auch im Internet unter www.hoenle.de zur Verfügung.

Risikobericht

Die Risikopolitik der Dr. Hönle AG orientiert sich an den unternehmerischen Zielen eines nachhaltigen Wachstums und einer Steigerung der Unternehmensergebnisse, um damit zu einer Erhöhung des Unternehmenswertes beizutragen. Um diese Ziele zu erreichen, sollen Risiken frühestmöglich erkannt, bewertet und durch die Einleitung geeigneter Maßnahmen mögliche negative Auswirkungen begrenzt sowie eine Bestandsgefährdung des Unternehmens verhindert werden.

Zur Überwachung der Risiken wurde bei Hönle ein formalisiertes Risikomanagementsystem eingeführt. Die in einem Handbuch dokumentierten Grundsätze definieren, wie mit Risiken umzugehen ist. In Abwägung der potenziellen Schadenshöhe, der Wahrscheinlichkeit eines Schadensfalls, aber auch der dabei bestehenden Chancen für das Unternehmen wird festgelegt, ob das Risiko vermieden, reduziert, übertragen oder akzeptiert werden soll.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten bei gegebenem Anlass Risikomeldungen an den Risikomanager (Risikoidentifikation). Im Rahmen einer vorgegebenen Skala zur Bewertung der potenziellen Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit wurden sämtliche Risiken beurteilt (Risikobewertung). Notwendige Maßnahmen wurden, wann immer dies nötig war, festgelegt und eingeleitet (Risikosteuerung). Ferner wurden im vierteljährlichen Abstand Risikobesprechungen mit den zuständigen Risikoverantwortlichen durchgeführt, die Risikosituation analysiert und Maßnahmen überwacht (Risikocontrolling). Der Vorstand der Dr. Hönle AG wird in regelmäßigen Abständen über die aktuelle Risikosituation des Unternehmens informiert und zusätzlich bei Erreichen definierter Risikoschwellen über Einzelrisiken umgehend in Kenntnis gesetzt. Sämtliche Zuständigkeiten, Grundsätze und Vorgehensweisen wurden in einem Risikomanagementhandbuch dokumentiert und alle Risikomeldungen auf standardisierten Formularen erfasst (Risikodokumentation).

Aus heutiger Sicht bestehen folgende interne und externe Risiken für die Dr. Hönle AG:

Marktrisiken

Die konjunkturelle Lage verbesserte sich deutlich. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob der positive Trend im neuen Geschäftsjahr anhält; die Aussichten für die Weltkonjunktur trübten sich zuletzt leicht ein. Die gegenwärtige Verschnaufpause des konjunkturellen Wachstums in den Industrieländern dürfte jedoch nur kurzfristig sein und die Dynamik des weltwirtschaftlichen Aufschwungs nicht aufhalten. Ein konjunktureller Abschwung würde auch die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Dr. Hönle AG beeinflussen. Hönle begegnet diesem Risiko mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung, welche es ermöglicht, auf aktuelle konjunkturelle Entwicklungen schnell zu reagieren.

Operative Risiken

Die Dr. Hönle AG übernahm im Mai 2008 die Eltosch Torsten Schmidt GmbH. Bei deutlich rückläufigen Umsätzen der Gesellschaft resultierte ein negatives Unternehmensergebnis im Geschäftsjahr 2008/2009. Hönle setzte ein Maßnahmenpaket um, um die Ertragskraft zu verbessern. So wurden die Personalkosten stark gesenkt, die bisher fremdvergebene Eltosch-Fertigung in die Dr. Hönle AG verlagert und mit der Entwicklung gleicher Baugruppen für Eltosch- und Hönle-Anlagen begonnen. Im Geschäftsjahr 2009/2010 erzielte Eltosch ein positives Ergebnis auf niedrigem Niveau, dennoch muss die weitere Geschäftsentwicklung kritisch verfolgt werden.

Der Verlust von Großkunden könnte zu einem Umsatzrückgang führen. Hönle begegnet diesem Risiko, indem die Gesellschaft Großkunden intensiv beobachtet und dabei auch ihre finanzielle Leistungsstärke permanent überprüft. Die Kundenzufriedenheit der Key Account Kunden wird ständig überwacht. Ferner führt der Ausbau des Kundenstamms in wirtschaftlich voneinander entkoppelten Zielbranchen zu einer besseren Risikostruktur. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Großkunden stellt demgegenüber eine gute Basis dar, die Geschäftsaktivitäten auszuweiten und auch zukünftig mit starken Partnern weiter zu wachsen.

Es ist nicht auszuschließen, dass einzelne Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen in Zukunft nicht oder nicht termingerecht nachkommen können. Die Kunden der Dr. Hönle AG zeichnen sich bisher jedoch durch ein gutes Zahlungsverhalten aus. Hönle passt die Zahlungskonditionen den Bonitäten im Bedarfsfall entsprechend an.

Wie andere Unternehmen unterliegt auch die Dr. Hönle AG informationstechnischen Risiken. Die IT-Systeme bilden die Basis für nahezu alle betrieblichen Vorgänge. Um die Geschäftsprozesse vor IT-Risiken zu schützen, wurden Strukturen geschaffen, die mögliche Schäden verhindern und eine hohe Prozesssicherheit sicherstellen sollen. Hierbei ist die redundante Auslegung der IT-Systeme von großer Bedeutung. Unsere betrieblichen Lösungen in den Bereichen Zugangskontrolle, Schutzsysteme, Störungsmanagement und Datensicherung sichern eine hohe Verfügbarkeit der EDV-technischen Infrastruktur.

Hönle steht im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte. Die Attraktivität des Arbeitgebers ist von entscheidender Bedeutung bei der Entscheidungsfindung der Bewerber. Hönle legt daher Wert auf ein gutes Arbeitsklima, gezielte Weiterbildungsmaßnahmen, unternehmensinterne Ausbildung, bietet vielversprechende berufliche Perspektiven und arbeitet eng mit ausgewählten Hochschulen zusammen. Den möglichen Wegfall von wesentlichen Know-how-Trägern wirkt Hönle durch ein Stellvertreterprinzip entgegen, das die Weitergabe von Informationen und die Sicherstellung von Fachwissen gewährleistet. Insgesamt ist Hönle für den zunehmenden Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt um Fach- und Führungskräfte gut gerüstet.

Finanzrisiken

Der Euro verlor im Geschäftsjahr 2009/2010 gegenüber dem Dollar zwar an Wert, verteuerte sich jedoch seit Juni 2010 wieder. Bereits seit 2001 verliert der Dollar im Vergleich zum Euro an Wert. Es ist davon auszugehen, dass weiter steigende Kurswerte des Euros sich negativ auf die Exportgeschäfte von Hönle auswirken könnten. Da sämtliche Umsätze in Euro fakturiert wurden, verzichtet Hönle jedoch auf Währungssicherungsgeschäfte. Wechselkursschwankungen, die sich auf regionale Preisstrukturen auswirken, begegnet Hönle mit einer kontinuierlichen Marktbeobachtung und gegebenenfalls mit Produkt- oder Preisanpassungen.

Andererseits birgt ein zukünftig wieder schwächer werdender Euro die Chance auf Wettbewerbsvorteile der Gesellschaft im europäischen Ausland.

Die Dr. Hönle AG hält Finanzanlagen in Aktien in Höhe von 209 T€. Es handelt sich dabei überwiegend um internationale Standardwerte. Der Buchwert der Wertpapiere blieb im Berichtsjahr unverändert. Es ist jedoch möglich, dass die Aktienkurse etwa infolge eines erwarteten Konjunkturabschwungs nachgeben und eine Wertberichtigung durchgeführt werden muss. Andererseits besteht die Chance einer künftig wieder positiven Kursentwicklung und einer entsprechenden Zuschreibung. Ähnliche Chancen und Risiken gelten auch für die von der Dr. Hönle AG gehaltenen eigenen Anteile.

Gesamtrisiko

Hönle ist mit leistungsstarken Produkten und einer soliden finanziellen Basis gut aufgestellt. Ein wirtschaftlicher Abschwung würde auch die Geschäftsentwicklung der Dr. Hönle AG negativ beeinflussen. Insgesamt überwiegen aus heutiger Sicht jedoch die Chancen auf eine positive Geschäftsentwicklung bei weitem die bestehenden Risiken. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sind oder zukünftig sein könnten.

Risikomanagement in Bezug auf den Rechnungslegungsprozess

Nachfolgend sind die Angaben gemäß § 289 Abs. 5 HGB dargestellt:

Das Risikomanagementsystem sowie das interne Kontrollsystem befassen sich unter anderem auch mit der Überwachung der Rechnungslegungsprozesse. Neben der Identifizierung und Bewertung derjenigen Risiken, die in Bezug auf einen regelkonformen Abschluss hinderlich sind, ist das Ergreifen geeigneter Maßnahmen zur Abwendung derartiger Gefahren obligatorisch.

Zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung zählen neben der eingehenden Schulung der Mitarbeiter, etwa bei neuen gesetzlichen Vorgaben, die Festlegung der Verantwortlichkeiten und die Funktionentrennung im Rechnungswesen sowie der kontrollierte Zugang auf IT-Systemebene.

Die strategische Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen und das interne Kontrollwesen sind untrennbare Bestandteile des Risikomanagementsystems. Ziel der strategischen Unternehmensplanung ist die Erkennung zukünftiger Chancen und Risiken. Das interne Berichtswesen fungiert als Informationssystem, welches Auskunft über bestehende Risiken erteilt. Das interne Kontrollwesen ist fortlaufend damit beschäftigt, erkannte Risiken und eingeleitete Gegenmaßnahmen zu überwachen. Das interne Kontrollwesen umfasst auch den Rechnungslegungsprozess der Dr. Hönle AG.

Zur sachgemäßen Umsetzung der internen Risikomanagementrichtlinien greift die Dr. Hönle AG auch auf die Verwendung eines eigens konzipierten Handbuchs zurück. Die Inhalte des Handbuchs umfassen Verhaltensregeln zur Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Dokumentation von Risiken.

Um eine eventuelle Gefährdung von Daten weitestgehend ausschließen zu können, ist Hönle ständig bestrebt, Präventivmaßnahmen im IT-Bereich der Finanzbuchhaltung zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Dabei sind regelmäßige Aktualisierungen beziehungsweise Weiterentwicklungen des Systems genauso selbstverständlich wie auch die Einhaltung der internen Sicherheitsrichtlinien durch die Mitarbeiter. Schutz vor unberechtigtem Zugriff, Zerstörung und Missbrauch wird sowohl durch den Einsatz von Firewall-Systemen als auch durch Zugriffskontrollen auf Betriebssystem- und Anwendungsebene geboten.

Die Gestaltung unseres IT-Systems trägt weiterhin zu einer zeitnahen und ordnungsgemäßen Erfassung konzernrelevanter Informationen für den Rechnungslegungsprozess bei und gewährleistet unseren Konzernunternehmen ein größtmögliches Maß an Sicherheit.

Risikomanagement in Bezug auf Finanzinstrumente (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Die Dr. Hönle AG überwacht, koordiniert und lenkt im Rahmen ihrer Position als Konzernführungsgesellschaft die finanzwirtschaftlichen Aktivitäten der Hönle Gruppe. Die Gewährleistung ausreichender Liquiditätsreserven ist hierbei von oberster Priorität. Darüber hinaus wird auf eine Optimierung der Rentabilität bei gleichzeitiger Minimierung der Risiken Wert gelegt.

Ausfallrisiko

Eine potenzielle finanzielle Gefährdung stellt bei Geschäftsabwicklungen grundsätzlich immer das Ausfallrisiko dar, welches mit dem Zahlungsrückstand des Vertragspartners einhergeht. Hönle überprüft die Bonität ihrer Geschäftspartner, wobei Großkunden ein besonderes Augenmerk gilt. Die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsvorgänge gewährleistet ein niedriges Ausfallrisiko.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko stellt insofern eine Gefahr für die Dr. Hönle AG dar, als dass aktuelle oder zukünftige Zahlungen aufgrund unzureichender Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln nicht getätigt werden können. Mit einer langfristigen Finanzplanung, die sich über mehrere Jahre hinweg erstreckt, sowie einer regelmäßigen Liquiditätsplanung wird eine stetige Zahlungsfähigkeit garantiert.

Marktrisiko

Das Marktrisiko beinhaltet dasjenige Risiko, das mit finanziellen Verlusten aufgrund schwankender Marktpreise (z. B. bei Rohstoffen, Wechselkursen, Zinsen oder Aktienkursen) einhergeht. Für die Dr. Hönle AG relevant sind vor allem das Währungsrisiko, das Zinsrisiko sowie das Warenpreisrisiko. Diese Risiken können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Das Währungsrisiko umfasst die aus Wechselkursschwankungen entstehenden Gefahren, die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte der Dr. Hönle AG haben können. Da die Dr. Hönle AG ihre Geschäfte in Euro abwickelt, werden Wechselkursrisiken aus der Verrechnung von Lieferungen oder Leistungen an Kunden vermieden. Das Zinsrisiko ergibt sich aus den sich verändernden Zinssätzen, ist jedoch für Hönle von untergeordneter Relevanz.

In Abhängigkeit von der sich verändernden Marktsituation kann es bei den Einkaufspreisen für die benötigten Rohstoffe beziehungsweise für Energie zu deutlichen Preisschwankungen kommen. Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die Dr. Hönle AG basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse gegen spezielle Sicherheitsmaßnahmen in den Bereichen Währungs-, Zins- und Warenpreisrisiken entschieden. Von den bestehenden und zu erwartenden Marktrisiken geht aus heutiger Sicht keine Bestandsgefährdung für die Dr. Hönle AG aus. Eine positive Marktentwicklung birgt jedoch Chancen für eine positive Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Vergütungsbericht

Vergütung der Vorstände

Die Vergütungsstruktur ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung auszurichten. Die monetären Vergütungsteile umfassen fixe und variable Bestandteile.

Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden sowohl die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Struktur und Höhe der Vorstandsvergütung werden vom Aufsichtsrat regelmäßig überprüft.

Erfolgsunabhängige Bezüge

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in T€ Gehalt sonstige Bezüge Gesamt
09/10 08/09 09/10 08/09 09/10 08/09
--- --- --- --- --- --- ---
Norbert Haimerl 211 204 19 14 230 218
Heiko Runge 210 203 11 10 221 213
Summe 421 407 30 24 451 431

Erfolgsabhängige Bezüge

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in T€ Tantieme
09/10 08/09
--- --- ---
Norbert Haimerl 143 0
Heiko Runge 143 0
Summe 286 0

Die Mitglieder des Vorstands der Dr. Hönle AG hielten zu Beginn des Geschäftsjahres 2009/2010 jeweils 10.000 Aktienoptionen. Da die Erfolgsziele nicht erreicht wurden, war eine Ausübung nicht möglich. Das Aktienoptionsprogramm ist im Geschäftsjahr ausgelaufen, die Optionen sind vollständig verfallen.

Pensionen

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in T€ Jahresbezug bei Eintritt des Pensionsfalls Zuführung zu den Pensionsrückstellungen
Stand 30.09.10 Stand 30.09.2009 2009/2010 2008/2009
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Norbert Haimerl 36 36 17 16
Heiko Runge 36 36 14 14
Summe 72 72 31 30

Zusätzlich wurden Versorgungszahlungen für Hinterbliebene von ehemaligen Vorständen in Höhe von 12 T€ geleistet.

Leistungen bei Beendigung der Vorstandstätigkeit

Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Dr. Hönle AG für eine Amtszeit von jeweils höchstens fünf Jahren. Für den Fall eines Eigentümerwechsels bei der Dr. Hönle AG (Change of Control) hat das Vorstandsmitglied das Recht, innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Kenntnis vom Eigentümerwechsel den Vorstandsdienstvertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende zu kündigen und sein Amt zu diesem Zeitpunkt niederzulegen. Als Eigentümerwechsel gilt jede unmittelbare oder mittelbare Erlangung der Kontrolle über die Dr. Hönle AG im Sinne des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) durch einen Dritten. Im Falle des Ausscheidens steht dem Vorstand eine Abfindung in Höhe von zwei Jahresbruttogehältern (einschließlich erfolgsabhängiger Vergütungen), maximal jedoch in Höhe von 400 T€ zu. Zur Berechnung des Jahresbruttogehaltes wird der Durchschnitt der in den letzten drei Geschäftsjahren vor dem Ausscheiden erzielten Jahresbruttogehälter ermittelt.

Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder

Die Regelung zur Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wurde auf der Hauptversammlung vom 23.03.2010 rückwirkend für das Geschäftsjahr 2008/2009 dahingehend geändert, dass die Gesamtvergütung nur noch feststehende Bezüge, die sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder orientieren, enthält. Darüber hinaus wird keine weitere Vergütung, beispielsweise für Beratungs- oder Vermittlungsleistungen gewährt.

Die angegebene Vergütung im Geschäftsjahr 2009/2010 enthält die rückwirkende Anpassung der Vergütung für das Geschäftsjahr 2008/2009.

Erfolgsunabhängige Bezüge

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in T€ Gesamt
Stand 30.09.2010 1 Stand 30.09.2009
--- --- ---
Dr. Hans-Joachim Vits 56 8
Prof. Dr. Karl Hönle 42 6
Eckhard Pergande 28 4
Summe 126 18

Die Beträge verteilen sich wie folgt auf die satzungsgemäße Vergütung für das Geschäftsjahr 2009/2010 und die rückwirkende Anpassung für das Geschäftsjahr 2008/2009:

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in T€ satzungsmäßige Vergütung rückwirkende Anpassung

für 2008/2009
Gesamt
Dr. Hans-Joachim Vits 32 24 56
Prof. Dr. Karl Hönle 24 18 42
Eckhard Pergande 16 12 28
Summe 72 54 126

Prognosebericht

Marktausblick

Die kräftige Expansion der Weltwirtschaft setzte sich nach der Jahreswende fort und hielt auch im dritten Quartal 2010 an. Die Aussichten für die Weltkonjunktur haben sich zuletzt leicht eingetrübt. Die gegenwärtige Verschnaufpause des konjunkturellen Wachstums in den Industrieländern dürfte jedoch nur kurzfristig sein und die Dynamik des weltwirtschaftlichen Aufschwungs nicht aufhalten. In den Schwellenländern wird die Abschwächung wohl nur moderat ausfallen und die Wirtschaft auch 2011 kräftig expandieren. Im Ergebnis erwarten die Experten, dass sich das Tempo der weltwirtschaftlichen Expansion zwar verlangsamt, die gesamtwirtschaftliche Produktion aber deutlich aufwärts gerichtet bleibt.

Erstmals seit dem Beginn der Wirtschaftskrise wird die Geschäftslage in der deutschen Druckindustrie wieder positiv eingeschätzt. Die Werte des ifo-Konjunkturtests stiegen zum Ende des Geschäftsjahres um beachtliche 32 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat auf ein Plus von 9 %. Die Bewertungen für die Nachfrage, die Produktionsentwicklung und die Auftragsbestände haben sich weiter verbessert und sind nun alle positiv.

Weitere Absatzmärkte, in welchen die Dr. Hönle AG aktiv ist, wie etwa der Klebstoffmarkt, werden sich aufgrund des konjunkturellen Aufschwungs voraussichtlich auch im nächsten Geschäftsjahr positiv entwickeln.

Ausblick für die Dr. Hönle AG

Nach der Akquisition mehrere Gesellschaften wurden nahezu alle Funktionsbereiche der Dr. Hönle AG restrukturiert: Die Fertigung der Eltosch-Anlagen wurde vollständig in die Dr. Hönle AG integriert- sie erfolgte in der Vergangenheit bei externen Dienstleistern. Die Eigenfertigung senkte die Produktionskosten und ermöglicht eine effektive Qualitätssicherung. Die Buchhaltung der Tochtergesellschaften wurde zentralisiert und erfolgt nun in der Dr. Hönle AG. Und auch die IT, der Einkaufs und die Logistik erfolgen zentral am Standort Gräfelfing für mehrere Gesellschaften der Unternehmensgruppe. Dies alles trug zu einer Verbesserung der Abläufe und zu einer Reduzierung der Aufwandspositionen im Konzern bei.

Die Dr. Hönle AG wird die Produktionskapazitäten der geplanten Umsatzentwicklung anpassen. Daher wird die Gesellschaft zusätzlich zu der bereits erfolgten Erweiterung der Gewerbeflächen um 1.200 qm die Räumlichkeiten um weitere 1.700 qm vergrößern. Der Bezug der neuen Flächen, die eine effiziente Fertigung und Inbetriebnahme auch in Zukunft sicherstellen, ist für Ende des Jahres 2011 geplant. Auch der Personalbestand wird der geplanten Unternehmensentwicklung angepasst: Im Zuge des erwarteten weiteren Wachstums werden insbesondere in der Fertigung, aber auch in der Entwicklung und im Vertrieb neue Mitarbeiter eingestellt.

Hönle entwickelt für ihren größten Absatzmarkt, die Druckmaschinenindustrie, ein einheitliches Steuerungskonzept für Hönle- und Eltosch-Anlagen. Mit dem neuen Steuerungskonzept lassen sich Fertigungsabläufe optimieren und der Service vereinfachen. Für den Klebstoffmarkt wird Hönle das Produktprogramm im Bereich UV-Härtungsgeräte auf LED-Basis erweitern. Ziel ist es, die Effizienz der Produkte weiter zu erhöhen und die Intensität zu steigern. Das neue Steuerungskonzept und die neuen LED-Produkte werden zusätzliche Verkaufsimpulse geben und zu einer positiven Umsatzentwicklung der Dr. Hönle AG beitragen.

Zur weiteren Erschließung des chinesischen Marktes beabsichtigt Hönle in der Freihandelszone in Shanghai eine Handelsgesellschaft zu eröffnen. Hönle setzt damit den dynamischen Ausbau des Vertriebsnetzes insbesondere im Südostasiatischen Raum fort.

Die Dr. Hönle AG hat begonnen, den strategischen Einkauf neu zu strukturieren. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Kostenanalyse, Lieferantenauswahl und Volumenbündelung. Die eingeleiteten Maßnahmen werden dazu beitragen, die Qualität zu sichern und gleichzeitig neue Einsparpotentiale zu erschließen.

Aufgrund der unsicheren konjunkturellen Entwicklung im letzten Geschäftsjahr hatte Hönle einen hohen Bestand an Zeitarbeitern in der Fertigung. Im neuen Geschäftsjahr wird der Bestand an Zeitarbeitern reduziert und gleichzeitig werden neue qualifizierte Fachkräfte eingestellt. Durch diese Maßnahme werden die Effizienz im Produktionsbereich gesteigert und die Aufwandspositionen reduziert. Die Umsetzung dieser Maßnahme ist bereits im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres geplant.

Das Investitionsvolumen für den Ausbau der Geschäftsaktivitäten wird voraussichtlich bei unter einer Million Euro liegen.

Der anhaltende konjunkturelle Aufschwung, der sich über alle Absatzmärkte der Dr. Hönle AG erstreckt, wird sich voraussichtlich positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Im Druckmarkt, dem größten Absatzbereich der Dr. Hönle AG, nahmen die Auftragseingänge weiter zu. Von den in den nächsten Jahren erwarteten steigenden Umsatzniveaus in der Druckindustrie wird Hönle voraussichtlich überproportional profitieren. Auch in den anderen Absatzsegmenten der Dr. Hönle AG wird die konjunkturelle Belebung die Umsätze positiv beeinflussen. Insgesamt erwartet der Vorstand der Dr. Hönle AG im nächsten Geschäftsjahr bei einer anhaltenden konjunkturellen Erholung einen Umsatzanstieg von etwa 10 %. Auch im darauf folgenden Geschäftsjahr geht der Vorstand von deutlich steigenden Betriebsergebnissen bei weiter wachsenden Umsätzen aus.

Gräfelfing, 08. Dezember 2010

Dr. Hönle AG

Der Vorstand

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Bericht enthält Aussagen und Informationen der Dr. Hönle AG, die sich auf in der Zukunft liegende Zeiträume beziehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf der Basis aller zum Zeitpunkt deErstellung des Berichtes zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Dr. Hönle Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Dr. Hönle Aktiengesellschaft den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 20. Dezember 2010

**AWT Horwath GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

gez. ppa. A. Haas, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. S. Spitaler, Wirtschaftsprüfer

Gewinnverwendungsbeschluss

Die Hauptversammlung der Gesellschaft am 16. März 2011 hat beschlossen, vom Bilanzgewinn der Dr. Hönle Aktiengesellschaft aus dem Geschäftsjahr 2009/2010 in Höhe von € 5.579.007,20

a) einen Teilbetrag von € 1.574.309,10 zur Zahlung einer Dividende von € 0,30 je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und
b) den verbleibenden Restbetrag von € 4.004.698,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

Gräfelfing, im März 2011

Dr. Hönle Aktiengesellschat

Der Vorstand

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