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DocCheck AG Annual Report 2016

Apr 12, 2017

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Annual Report

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DocCheck AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Einzelabschluss 2016

Lagebericht der DocCheck AG, Köln, für das Geschäftsjahr 2016

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Aufbau und Struktur der DocCheck AG

Die DocCheck AG mit Sitz in Köln ("DocCheck AG") ist oberste Gesellschaft des DocCheck-Konzerns (im Folgenden "DocCheck-Gruppe" oder "Gruppe" genannt). Dieser besteht neben der DocCheck AG aus ihren Tochtergesellschaften:

antwerpes ag ("antwerpes"), Köln
DocCheck Medical Services GmbH ("DocCheck"), Köln
DocCheck Guano AG ("Guano"), Köln
DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH ("DocCheck Shop"), Weil im Schönbuch.

Die antwerpes ag hat ihrerseits eine Tochtergesellschaft, die Breadcrumb GmbH mit Sitz in Köln. Die weiteren Ausführungen betreffend die antwerpes ag gelten gleichfalls für die Breadcrumb GmbH, soweit nicht anders erläutert. Die Breadcrumb GmbH gehört zum Konzernsegment "antwerpes".

Die DocCheck AG bildet das Dach der DocCheck-Gruppe und operiert dabei als geschäftsführende Holding. Das operative Geschäft wird von den Tochtergesellschaften betrieben. Die Tochtergesellschaften der DocCheck AG sind zugleich die Konzernsegmente.

Die DocCheck AG und alle Tochtergesellschaften außer der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH haben ihren Sitz in Köln (Nordrhein-Westfalen). Die DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH hat ihren Sitz in Weil im Schönbuch (Baden-Württemberg). Die Segmentierung erfolgte nach den Geschäftsbereichen DocCheck, DocCheck Shop, DocCheck Guano und antwerpes. Die DocCheck Guano AG hält eine Beteiligung in Höhe von 25,5 Prozent an der PatientZero Games GmbH, Hamburg.

2. Geschäftsmodelle der DocCheck AG

Die DocCheck AG hat sich mit ihren Tochtergesellschaften auf den Wachstumsmarkt Healthcare spezialisiert.

Im operativen Geschäft stehen dafür zwei Marken:

DocCheck, die mitgliederstärkste europäische Internet-Community für Healthcare Professionals und
antwerpes, eine der größten inhabergeführten Agenturen für kreative Healthcare-Kommunikation in Deutschland.

antwerpes und DocCheck liefern ihren Kunden aus dem Healthcare-Markt ein leistungsfähiges Angebot: vom integrierten Kommunikationskonzept bis zum passenden Zielgruppenkanal alles aus einer Hand.

2.1 DocCheck

Unter der Marke DocCheck agieren im operativen Business drei Unternehmen:

die DocCheck Medical Services GmbH,
die DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH und
die DocCheck Guano AG.

2.1.1 DocCheck Medical Services GmbH ("DocCheck")

Die DocCheck Medical Services GmbH betreibt die nach unserer Einschätzung größte europäische Internet-Community für Healthcare Professionals (vor allem Ärzte und Apotheker) mit mehr als 1.000.000 registrierten Nutzern und über 2.500 Kooperationspartnern aus dem gesamten Gesundheitssektor. Damit verfügt DocCheck im Healthcare-Markt über eine sehr große Reichweite: nahezu jeder zweite Arzt in Deutschland ist Mitglied der DocCheck Community und nahezu alle großen pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland nutzen DocCheck. DocCheck ist lt. IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.) die meistbesuchte Internetseite für Healthcare Professionals in Deutschland. Die Reichweite von DocCheck beschränkt sich aber nicht nur auf Deutschland: DocCheck ist mit mehreren Sprachversionen in anderen wichtigen Ländern vertreten (z.B. in Frankreich, Spanien und Italien). Der Anteil der internationalen Besucher beträgt lt. IVW rund 20 Prozent. Diese Reichweite und entsprechendes Marketing haben DocCheck zu einer bekannten Marke bei vielen Healthcare Professionals in Deutschland gemacht. Unter der Marke DocCheck wurde eine Vielzahl von Geschäftsmodellen etabliert. Zu den wichtigsten Geschäftsaktivitäten der DocCheck Medical Services GmbH gehören:

DocCheck Media (Direktmarketing)

Die DocCheck Community ist nach Angaben der IVW das am häufigsten frequentierte Internetangebot für Healthcare Professionals in Deutschland. Im November 2016 erreichte DocCheck für alle Nutzungsinhalte (Web und Mobile) 21,4 Millionen Page Impressions (im Vorjahr: 20,4 Millionen) und 9,6 Millionen Besuche (im Vorjahr: 9,1 Millionen). Damit konnte DocCheck seinen Abstand lt. IVW zu den anderen medizinischen Fachmedien weiter ausbauen. Darüber hinaus verfügt DocCheck mit den DocCheck News über einen der reichweitenstärksten elektronischen Newsletter für Healthcare Professionals in Europa. Über 315.000 deutschsprachige Abonnenten erhalten regelmäßig die Doc-Check-Publikationen per Email. Die DocCheck News und die DocCheck Webseiten sind damit ein bevorzugtes Medium für die Schaltung von elektronischen Anzeigen (Advertorials, Banner).

DocCheck Research (Marktforschung)

DocCheck verfügt über eines der umfangreichsten Fachgruppen-Panels in Deutschland - mit mehr als 209.000 Teilnehmern, davon allein ca. 77.000 Humanmediziner. Das Besondere dieses Panels ist die hohe Panelqualität, da alle Panelmitglieder einen Berufsnachweis erbracht haben. Auf Basis des beschriebenen Panels führt DocCheck Studien für Dritte durch, z.B. für die pharmazeutische Industrie. DocCheck nutzt den Zugang zu den Fachgruppen darüber hinaus, um eigene Studien durchzuführen. Durch die Fokussierung auf Online-Befragungen kann DocCheck Marktforschungsdienstleistungen effizient und schnell erbringen.

DocCheck bMail (Direktmarketing)

DocCheck bMail erreicht über 182.900 Medical Professionals in Europa und ist damit ein besonders leistungsstarkes Direktmarketing-Instrument. Über den Service DocCheck bMail können Kunden von DocCheck ihre Zielgruppe schnell und effizient mit einer hohen Email-Responserate von bis zu 25 Prozent erreichen.

DocCheck Industry

In diesem Geschäftsbereich werden die Industriekunden betreut, die den DocCheck Passwortschutz auf ihrer Webseite oder in ihrer App einsetzen möchten. Neben dem kostenlosen DocCheck Login werden hier die jährlich wiederkehrenden Lizenzentgelte für die kostenpflichtigen Varianten des Doc-Check Logins vereinnahmt.

DocCheck Paid Content

Der Bereich Paid Content entwickelt das DocCheck multeBook sowie Apps für die Anwendung auf dem Smartphone. Beide Produkte werden insbesondere über die Appstores von Apple und Google vertrieben. Beim multeBook handelt es sich um multimedial aufbereitete und mit dynamischen Inhalten angereicherte Fachbücher, die auf handelsübliche Tablets heruntergeladen werden können.

2.1.2 DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH ("DocCheck Shop")

Im DocCheck Shop sind die Handelsaktivitäten der Marke DocCheck gebündelt. Der Fokus liegt auf dem Handel mit Medizin- und Praxisbedarf und kleinerer Medizintechnik. Neben einem Sortiment von 15.000 Medical-Produkten wird unter dem Label "DocCheck" auch eine eigene Produktlinie mit zirka 200 eigenen Produkten angeboten. Die Produkte werden derzeit über drei Kanäle an Ärzte und Apotheker vertrieben:

Internet

Unter www.doccheckshop.de hat sich der DocCheck Shop als einer der nach unserer Einschätzung umsatzstärksten Online-Shops für Medizin- und Praxisbedarf in Deutschland etabliert. DocCheck Shop übernimmt auch den Vertrieb digitaler Produkte, wie z.B. eBooks, so dass nahezu das gesamte Endkundengeschäft der Gruppe in den Händen des DocCheck Shop gebündelt ist. Beim Betrieb des Webshops können viele der Stärken der DocCheck Gruppe gebündelt zum Einsatz gebracht werden, z.B. die Kommunikations-, Innovations- und Kreativkraft der antwerpes ag, der Zielgruppenzugang bei Healthcare Professionals über die DocCheck Medical Services GmbH und das Logistik- und Produkt-Know-How der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH selbst. Die Vernetzung des DocCheck Shop mit den Kölner Geschäftsbereichen wird daher weiter vorangetrieben werden, insbesondere durch eine Integration von Mitarbeitern der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH am Standort Köln.

Call-Center

DocCheck Shop verfügt über gedruckte Kataloge und Broschüren, die als Beilage in Publikationen oder per Mailing verschickt wird. Auch Kunden, die über das Internet beim DocCheck Shop bestellen, erhalten den Katalog. Auf Wunsch kann der Kunde auf Basis des Katalogs über das eigene Call-Center bestellen.

Weitere Vertriebskanäle

DocCheck Shop bedient einige Bestandskunden über einen kleinen Außendienst bzw. freie Handelsvertreter. Im Einzelfall führt DocCheck Shop auf Anfrage auch Großhandelstransaktionen aus.

2.1.3 DocCheck Guano AG

Die DocCheck Guano AG geht Beteiligungen an eHealth-Unternehmen, insbesondere in der Gründungsphase ("Seed-Finanzierung"), ein. Die DocCheck Guano AG will damit junge Unternehmen in der Gründungsphase unterstützen, bereits etabliertere Unternehmen fördern und den eHealth-Markt dadurch stärken. Darüber hinaus eröffnen sich den DocCheck-Gesellschaften bessere Kooperationsmöglichkeiten mit diesen Unternehmen. Wirtschaftliches Ziel ist es, langfristig an der Wertsteigerung der Portfoliounternehmen zu partizipieren. Zum Stichtag hält die DocCheck Guano AG Beteiligungen an fünf Start-ups.

Die DocCheck Guano AG bewegt sich im Venture Capital Markt. Die Gesellschaft spielt hier, vom nominell investierbaren Kapital her betrachtet, eine untergeordnete Rolle. Durch die Einbindung in die DocCheck Gruppe kann sie Start-Ups und jungen Unternehmen jedoch mehr als nur Kapital anbieten, nämlich Knowhow und einen starken Zielgruppenzugang. Die DocCheck AG hat historisch ebenfalls als Start-up begonnen und ist im Jahr 2000 erfolgreich an die Börse gegangen. Dieses Erfahrungswissen und das langjährige Standing von DocCheck im Gesundheitsmarkt sind starke Argumente für die DocCheck Guano AG als Investor.

2.2 antwerpes

Im Kommunikationsgeschäft liegen die Wurzeln der DocCheck-Gruppe. antwerpes ist seit 1990 als Dienstleister für Kommunikation im Healthcare-Markt tätig und heute einer der größten Anbieter in diesem Bereich in Deutschland. Unter antwerpes werden integrierte Kommunikationskonzepte für Kunden insbesondere aus dem Healthcare-Markt entwickelt und realisiert. antwerpes hat es sich zum Ziel gesetzt, für seine Kunden die innovativste und kreativste unter den deutschen Healthcare-Agenturen zu sein. Das Leistungsportfolio teilt sich in zurzeit drei Units:

Campaigning

Der Campaigning-Bereich liefert umfassende Kampagnen- und Kommunikationskonzepte für die Healthcare-Industrie. Der Bereich erbringt selbst Leistungen in den Bereichen Strategie, Konzept, Print, Direktmarketing, Außendienstmaterialien und Event unter Einbeziehung insbesondere der digitalen Leistungsangebote der anderen Konzernbereiche.

Digitale Kommunikation

Der Bereich digitale Kommunikation entwickelt und implementiert Inter-, Intra- und Extranet-Anwendungen, innovative eMarketing- und eDetailing-Konzepte, mobile Apps und Lösungen im Bereich Physical Computing und Virtual/Augmented Reality. Search Engine Optimization (SEO), Search Engine Advertising (SEA) und Search Engine Marketing (SEM) runden das Leistungspaket für die Betreuung von mobilen Applikationen ab.

Operativ ist der Bereich Digitale Kommunikation in zwei Units geteilt. Die eine Unit kümmert sich dabei primär um Projekte im Bereich SEO/SEA/SEM, während die zweite Unit sich überwiegend mit der Erstellung und dem Betrieb von Websites und Applikationen befasst.

Public Relations und Social Media

Der Bereich Public Relations und Social Media bietet klassische und Online-PR für die Laien- und Fachpresse. Social-Media-Dienstleistungen, z.B. die Erstellung und Betreuung von Facebook- oder Youtube-Kanälen, runden das Spektrum der Unit und der Agentur passgenau ab.

Die Verzahnung der Bereiche wird unter dem Gedanken der "360-Grad-Betreuung" ausgebaut.

3. Steuerungssystem

Die Verantwortung für das Steuerungssystem liegt beim Vorstand der DocCheck AG. Die operative Umsetzung des Steuerungssystems erfolgt durch den Unternehmensbereich Controlling. Das System ist etabliert und hat seine Funktionsfähigkeit bewiesen. Es wird laufend optimiert. Grundlage des Systems sind quantitative Daten aus den Vorsystemen des Rechnungswesens, also der Projektsteuerungssoftware (antwerpes, DocCheck) beziehungsweise Warenwirtschaft und Online-Shop (DocCheck Shop) die in Excel und einem Business Intelligence System aufbereitet werden. Wo immer möglich, werden die quantitativen Daten um qualitative Informationen ergänzt. Berichte enthalten grundsätzlich eine durch das Controlling ausformulierte Analyse. Das Controlling berichtet wöchentlich an den Gesamtvorstand und die Führungskräfte. Die wesentliche Steuerungsgröße für die kurzfristige operative Steuerung ist das EBIT, unterstützt durch die Indikatoren Auftragseingänge, Projektdeckungen und Auslastung der Mitarbeiter (antwerpes und DocCheck) beziehungsweise Umsatz (DocCheck Shop).

Bei der antwerpes ag, aber in Teilen auch bei der DocCheck Medical Services GmbH, handelt es sich um projektorientierte Dienstleister. Zwischen Auftragseingang und Umsatzrealisation können wegen der Projektlaufzeiten mehrere Monate liegen. Eine Frühindikation für zukünftige Umsätze ist daher unverzichtbar. Die Kennzahl Auftragseingang ist eine zukunftsgerichtete Kennzahl und ermöglicht frühzeitiges Handeln, da der Auftrag die früheste verlässliche Manifestation zukünftiger Umsätze darstellt. Jeder von einem Kunden erteilte Auftrag wird unverzüglich in der Projektsteuerungssoftware erfasst. Die zeitgerechte Erfassung wird in den wöchentlichen Controlling-Runden gemeinsam mit den Geschäftsbereichsverantwortlichen mithilfe der Projektbestandslisten überwacht. Die Auftragseingänge werden wöchentlich für das laufende Jahr ausgewertet. Dazu wird der Bruttoauftragseingang um die enthaltenen Fremdleistungen (bspw. Druck- oder Medialeistungen) bereinigt, um lediglich den auf die DocCheck-Gruppe selbst entfallenden Anteil vom Auftragseingang (Deckungsbeitrag 1) zu berücksichtigen. Der resultierende Nettoauftragseingang (kurz: Auftragseingang) wird nach Geschäftsbereichen getrennt dargestellt und dem geplanten Rohertrag (Umsatz minus Materialaufwand) des laufenden Jahres sowie dem Auftragseingang des Vorjahres gegenübergestellt. Dadurch entsteht Transparenz darüber, ob der Auftragseingang grundsätzlich ausreicht, um die gesetzten Pläne zu erfüllen und ob im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum oder ein Rückgang vorliegt. Beim DocCheck Shop tritt an die Stelle des Auftragseingangs der Umsatz, da zwischen Auftragseingang/Bestellung und Auslieferung im Regelfall nur wenige Tage verstreichen. Lediglich zum Quartalsende werden zusätzlich die offenen Bestellungen ausgewertet. Der Umsatz wird dabei aufgegliedert nach Online- und Offline-Umsatz sowie nach Vertriebskanälen. Bei einzelnen Geschäftsbereichen der DocCheck Medical Services GmbH tritt ebenfalls der Umsatz an die Stelle des Auftragseingangs, zum Beispiel im Bereich DocCheck Paid Content. Hier liegen ebenfalls nur geringe Zeitverzögerungen zwischen Bestellung und Umsatz vor.

Der größte Kostenblock für die antwerpes ag und für die DocCheck Medical Services GmbH sind die Personalkosten. Dem Personaleinsatz kommt daher für die Wirtschaftlichkeit die größte Bedeutung zu. Die wichtigste Kennzahl hinsichtlich der Effizienz des Personaleinsatzes ist für die antwerpes ag sowie für Teile der DocCheck Medical Services GmbH die externe Auslastung der operativen Mitarbeiter. Jedem operativen Mitarbeiter wird zu diesem Zweck eine von seinem hierarchischen Level und seiner Aufgabe abhängige Soll-Vorgabe zugeordnet. Diese Soll-Vorgabe gibt an, wie viele Stunden pro Tag für externe Kunden geleistet werden sollen. Die Ist-Stunden dokumentiert jeder Mitarbeiter in der elektronischen Zeiterfassung der Projektsteuerungssoftware. Die tatsächliche Durchführung dieser Dokumentation wird vom Controlling und vom Vorstand kontinuierlich überwacht. Sie ist arbeitsrechtlich verankert. Das Verhältnis von Ist-Stunden zu Soll-Stunden ergibt die externe Auslastung des Mitarbeiters. Die externe Auslastung kann aggregiert für Geschäftsbereiche oder Unternehmen ermittelt werden. Zusammen mit dem Auftragseingang dient die externe Auslastung als Basis für Entscheidungen über den Personaleinsatz. Die Projektdeckung gibt Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit einzelner Projekte. Dazu werden dem Budget, in der Regel der Auftragswert, die Ist-Kosten gegenübergestellt. Die Ist-Kosten ermitteln sich aus den über die Zeiterfassung erfassten Stunden der Mitarbeiter bewertet zu Verkaufspreisen. Der Verkaufspreis einer Mitarbeiterstunde ist abhängig vom hierarchischen Level des Mitarbeiters. Budget und Kosten können, in Abhängigkeit vom Projektumfang, weiter in Teilprojekte oder Meilensteine zergliedert werden, um die Aussagekraft zu erhöhen. Die genannten Kennzahlen werden wöchentlich ermittelt und in strukturierten Reports an den Vorstand berichtet.

Die monatlichen Berichte, die am ersten Werktag eines Monats an alle Führungskräfte mit Umsatzverantwortung gehen, sind zusätzlich um bereichsspezifische Informationen wie Bestandsinformationen und ggf. weitere bereichsspezifische Performance-Indikatoren ergänzt. Die Inhalte der Reports werden analysiert und schriftlich kommentiert. Das Berichtssystem ist bewusst einfach, schlank und effizient gehalten, um den Konzern von vermeidbaren Overheadkosten zu entlasten. Es ist zudem inhaltlich und strukturell so ausgelegt, dass die Hauptarbeit in die Analyse und Kommentierung investiert werden kann und nicht in die Datenbeschaffung. Für die quartalsweise Erfolgsrechnung werden in der Kostenrechnung je Geschäftsbereich das EBIT und der sogenannte Deckungsbeitrag II (DB II) ermittelt. Damit wird im Konzern das Ergebnis vor Gemeinkostenumlagen bezeichnet. Der DB II ist vollständig durch die Entscheidungen des Geschäftsbereichsleiters determiniert. Variable Vergütungen der Geschäftsbereichsleiter werden auf den DB II oder das EBIT bezogen. Diese Daten dienen der Überprüfung des Erfolgs der in der Vergangenheit eingeleiteten Maßnahmen und dem stichtagsbezogenen Vergleich der Bereiche. Als Vergleichsmaßstab stehen die Vorjahreswerte als auch die Planwerte aus der Business-Planung zur Verfügung. Die Ergebnisse der Kostenrechnung haben damit eine große Bedeutung für die Unternehmenssteuerung. Der Regelkreis aus Auftragseingang, Projektdeckung und Soll-Auslastung der Mitarbeiter gewährleistet eine hohe Effizienz der Dienstleistungstätigkeit bei antwerpes und DocCheck. Der Benchmark gegen Plan und Vorjahr erlaubt dezidierte Abweichungsanalysen. Beim DocCheck Shop ermöglichen insbesondere die Analysen nach Absatzkanälen wichtige steuerungsrelevante Erkenntnisse. Abgerundet wird die operative Steuerung durch die periodischen Ergebnisrechnungen in Verbindung mit der Business-Planung.

Über die Finanzanlagen erfolgt ein regelmäßiges, mindestens monatliches Reporting. Dieses stellt die Wertentwicklung, Gewinne und Verluste und den Aufbau des Anlageportfolios umfassend dar. Die Entwicklung des Anlageportfolios ist regelmäßig Gegenstand von Analysen und wird kontinuierlich zwischen Vorstand und Controlling unter der Maßgabe einer langfristigen Anlageorientierung diskutiert.

Die Beteiligungen der DocCheck Guano AG stellen einen wesentlichen Vermögenswert des Konzerns dar, entziehen sich jedoch auf Grund der geringen Beteiligungsquoten dem direkten Einfluss des DocCheck Konzerns. Dies ist unvermeidlich und grundsätzlich gewollt, da die Beteiligungsunternehmen ihr Geschäft selbständig führen sollen. Dennoch sind in den Beteiligungsvereinbarungen umfassende Berichtspflichten und Kontrollrechte definiert um sicherzustellen, dass sich die Investoren ein zutreffendes Bild von der jeweiligen Beteiligung machen können. Zu diesen Berichtspflichten zählen, je nach Beteiligung, testierte Jahresabschlüsse, die innerhalb von drei Monaten nach Jahresende vorzulegen sind oder auch kontinuierliche Reportingpflichten sowie die Verpflichtung, eine Businessplanung vorzulegen. Das Controlling der DocCheck AG überwacht die Einhaltung der Berichtspflichten und entwickelt die Berichte zusammen mit den Beteiligungen im Bedarfsfall weiter.

4. Forschung und Entwicklung

Kreative technische Innovationen sind ein wesentliches Merkmal der Aktivitäten der DocCheck-Gruppe und tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Im Vergleich zu klassischen Industriebetrieben mit Forschungs- und Entwicklungsabteilungen ist die DocCheck-Gruppe in erster Linie Anbieter von Dienstleistungen. Aus diesem Grund werden Entwicklungen immer mit Bezug zu einem konkreten Kundenprojekt oder als Teil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses vorangetrieben.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Markt und Wettbewerb

1.1 Kernmarkt

Die Versorgung mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Gesundheitssektor zählt zum Grundbedarf der Menschen und ist damit konjunkturellen Schwankungen weniger ausgesetzt als andere Bedürfnisse. Daher ist der Anteil der Gesundheitsausgaben, gemessen am deutschen Bruttoinlandsprodukt, seit zehn Jahren tendenziell leicht steigend. Der Anteil lag laut den letzten Angaben des Statistischen Bundesamtes für 2014 bei 11,2 Prozent (vgl. Gesundheitsberichterstattung des Bundes). Der Anteil bleibt relativ konstant, durch das Wachstum des BIP hat der Gesamtbetrag der Ausgaben gegenüber 2013 noch einmal um 13,3 Mrd. Euro zugelegt. Die Prokopf-Ausgaben betrugen damit 2014 4.050 EUR, im Vergleich zu 3.902 EUR in 2013.

Der deutsche Gesundheitsmarkt gilt als einer der expansivsten Wachstums- und Beschäftigungsmotoren aller deutschen Branchen. Neben der reinen Größe ist die Arzneimittelindustrie als Wirtschaftsfaktor mit einer Nettowertschöpfung von über 100.000 Euro pro Beschäftigten eine der leistungsfähigsten Branchen in Deutschland. Zudem gilt sie als Branche mit besten Zukunftsaussichten. Sie profitiert dabei sehr stark von den erwarteten gesellschaftlichen, aber auch von den technologischen Veränderungen. Steigendes Gesundheitsbewusstsein, medizintechnologischer, pharmakologischer sowie diagnostischer und therapeutischer Fortschritt haben dazu beigetragen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung immer weiter gestiegen ist. Daher und aufgrund der anhaltend niedrigen Geburtenrate vollzieht sich in den nächsten Jahren der bekannte demografische Wandel, der gleichzeitig den noch in den Kinderschuhen steckenden, sogenannten zweiten Gesundheitsmarkt stark expandieren lassen wird. Dazu gehören zum Beispiel der Gesundheitstourismus und Medical Wellness, aber auch der Heil- und Hilfsmittelbereich für ältere Gesunde. Dagegen dürfte der sogenannte erste Gesundheitsmarkt, der derzeit vor allen Dingen durch die gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird, noch stärker reglementiert und durch Leistungskataloge eingeengt werden. Andererseits wird der Apothekenbereich weiter liberalisiert und der Anteil der frei zugänglichen beziehungsweise nicht verschreibungspflichtigen Medikamente zunehmen. Die Potenziale der digitalen Gesundheitswirtschaft sind heute noch nicht völlig absehbar. Versicherungen und Industrie öffnen sich jedoch spürbar. Die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft, sowohl in der Industrie und Institutionen/Facheinrichtungen als auch auf der Patientenseite schreitet unaufhaltsam voran und wird den Markt nachhaltig verändern.

In der Gesundheitswirtschaft stecken damit große Innovationspotenziale und gesamtwirtschaftliche Impulse. Stärker als jede andere Branche in Deutschland trägt die Gesundheitsbranche zu Arbeitsplätzen, modernen Dienstleistungen sowie technologisch hochwertigen Entwicklungen bei. Ihr werden damit weiterhin gute Wachstums- und Entwicklungsperspektiven prognostiziert.

1.2 Markt für Kommunikationsdienstleistungen

Der deutsche Werbemarkt ist grundsätzlich stark abhängig von konjunkturellen Einflüssen und der damit verbundenen Investitionsfreudigkeit der Werbekunden. Der Werbemarkt im Healthcare-Bereich ist darüber hinaus immer noch abhängig von der Zahl der Produktneueinführungen. Diese sind bei verschreibungspflichtigen Medikamenten einer Regulierung und staatlichen Bewertung unterworfen. Der Ausgang der Bewertungsverfahren ist nicht immer vorhersehbar und sorgt bei den Herstellern - und damit auch bei deren Zulieferern - für ein hohes Maß an Unsicherheit. Für das Jahr 2017 rechnet der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa) mit einer Anzahl von Arzneimittel-Neueinführungen auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt sinkt die Abhängigkeit von Neueinführungen jedoch, da zunehmend auch im weiteren Produktlebenszyklus in (vorwiegend digitale) Marketing- und Werbemaßnahmen investiert wird. Die Bedeutung des Außendienstes für die Betreuung der Ver-schreiber geht weiter zurück.

Für das Jahr 2017 wird nach einer Prognose von Magna Global ein Wachstum des deutschen Werbemarktes von etwa 2,5 Prozent erwartet. Die Wachstumsrate bleibt damit nahezu konstant. Wachstumstreiber dürften weiterhin die digitalen Medien sein, während das klassische Werbegeschäft weiter Umsätze abgeben muss.

Neben den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem Markt für Kommunikationsdienstleistungen lässt sich aber auch festhalten, dass die Ansprüche, die heute an Kommunikationsdienstleister gestellt werden, komplexer geworden sind. Der Trend geht hin zu sogenannten 360-Grad-Anbietern, die in der Lage sind, ihre Kunden bei einer Vielzahl unterschiedlicher Fragestellungen zu unterstützen - von der klassischen Kampagnenentwicklung bis hin zum Community-Marketing. Die DocCheck-Gruppe hat sich auf diese Entwicklung eingestellt und versteht sich als "One-Stop-Shop", der in der Lage ist, anspruchsvolle crossmediale Kampagnen mit einem komplexen Maßnahmenportfolio zu begleiten.

1.3 Wettbewerb

Aufgrund ihrer breiten Aufstellung innerhalb des Healthcare-Marktes begegnen die Unternehmen der DocCheck-Gruppe mit ihren Produkten und Dienstleistungen sehr unterschiedlichen Wettbewerbern:

antwerpes

Gemessen am W&V-Umsatzranking der 50 größten Werbeagenturen Deutschlands gehört antwerpes zu den 25 größten Werbeagenturen in Deutschland. Hinsichtlich der Konzeption und Realisierung von integrierten, crossmedialen Multichannel-Marketingkampagnen für Healthcare-Produkte sieht sich antwerpes aufgrund seines Know-hows in klassischer Kommunikation, PR und eMarketing im deutschen Healthcare-Markt als sehr wettbewerbsfähig an.

DocCheck

DocCheck ist laut IVW das reichweitenstärkste Portal für Healthcare Professionals in Deutschland. Das DocCheck-Passwort als Log-in für über 2.500 Websites garantiert, dass die DocCheck Community durch immer neue Anmeldungen für das Passwort weiter dynamisch wächst. Monatlich kommen nach internen Statistiken zirka 6.500 neue Nutzer aus ganz Europa hinzu. Der Passwort-Service selbst ist sowohl für die Nutzer als auch für Kooperationspartner in der Basisversion kostenlos. Bei den Produkten und Dienstleistungen, die auf Basis dieser Community entwickelt werden, begegnet DocCheck unterschiedlichen Wettbewerbern aus der On- und Offline-Welt. Dazu zählen unter anderem:

Verlage
Marktforschungsunternehmen
Direktmarketingdienstleister
andere Ärzteportale bzw. Ärzte-Communities

Im Bereich des Online-Publishings ist es DocCheck gelungen, mit über 315.000 Abonnenten den reichweitenstärksten Newsletter für Medical Professionals im deutschsprachigen Raum zu etablieren.

Laut IVW-Online-Ranking liegt das DocCheck-Portal bei beiden verwendeten Messgrößen Visits und Page Impressions Ende 2016 weiter auf Platz eins der medizinischen Angebote für Healthcare Professionals - vor den Online-Ablegern der Branchenblätter "Ärztezeitung" und "Ärzteblatt". Im Online-Segment wächst DocCheck durch seinen klaren Fokus auf nutzergenerierte Inhalte ("User Generated Content") schneller als die Wettbewerber.

Im Bereich der Pharmamarktforschung hat sich die quantitative Online-Marktforschung mittlerweile als Standard etabliert. DocCheck Research hat hier durch sein qualifiziertes Panel von ca. 73.000 Ärzten und rund 22.000 Apothekern einen Wettbewerbsvorteil vor anderen Anbietern. Der unkomplizierte Panelzugriff ermöglicht eine besonders schnelle Gewinnung von Rohdaten - auch in schwer erreichbaren Zielgruppen.

Im Direktmarketing verfügt der Service DocCheck BusinessMail (kurz: bMail) über einen Verteiler von mehr als 182.000 Medical Professionals in Deutschland, die der Zusendung von eMails zugestimmt haben. Hinsichtlich der Größe des Verteilers, der Datenqualität und der hohen Responserate von bis zu 25 Prozent dürfte dieser DocCheck-Dienst nach unserer Einschätzung marktführend in Deutschland sein.

Im Bereich "Paid Content" konkurriert DocCheck hauptsächlich mit den Anbietern anderer medizinischer Apps bzw. klassischen Verlagen im Bereich des multeBooks.

DocCheck Shop

Der DocCheck Shop konkurriert mit anderen Mailorder-Anbietern und Internetversendern für Medizinbedarf. Bezogen auf das reine Internetgeschäft dürfte der DocCheck Shop jedoch zu den umsatzstärksten Online-Shops für Medizinbedarf in Deutschland gehören (exakte Daten liegen dazu nicht vor). Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des DocCheck Shops ist die enge Anbindung an das DocCheck-Portal, da sie ein kostengünstiges Erreichen der verschiedenen Zielgruppen ermöglicht.

Insgesamt konnte die DocCheck-Gruppe die Wettbewerbsfähigkeit in den letzten Jahren kontinuierlich verbessern. Durch die Fokussierung auf den Healthcare-Markt, die Konzentration auf die zwei Marken DocCheck und antwerpes und die Integration von Marketingkonzepten, Marketingtools und Zielgruppe wurde ein klares Alleinstellungsmerkmal erreicht. Gerade dieser ganzheitlich systemische Ansatz - den die DocCheck-Gruppe bereits seit Jahren erfolgreich am Markt umsetzt - wird vom Branchenblatt W&V als eines der Business-Modelle für die Zukunft beschrieben. Bis heute deckt nach unserer Einschätzung kein Wettbewerber in Deutschland den Markt für Healthcare-Kommunikation in vergleichbarer Weise ab.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2016 verlief in ruhigen Bahnen auf erneut hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz im Konzern um lediglich 3 Prozent von 26,8 Millionen Euro auf nun 25,9 Millionen Euro zurückgegangen. Das EBIT bleibt konstant bei 4,0 Millionen Euro.

Der Konzern hat sich im Geschäftsjahr 2016 besser entwickelt als erwartet.

3. Ertragslage der Tochtergesellschaften

Die Ertragslage der DocCheck AG wird im Wesentlichen von den wirtschaftlichen Entwicklungen der Tochtergesellschaften bestimmt. Der DocCheck-Konzern stellt seinen Konzernabschluss nach den Vorschriften der IFRS auf, auf dem die nachfolgenden Erläuterungen der Ertragslage aufbauen. Der Konzern insgesamt sowie die Tochtergesellschaften haben sich im Geschäftsjahr 2016 wie nachfolgend dargestellt entwickelt.

3.1 Umsatz-, Kosten- und Ergebnisentwicklung im Konzern

Der Umsatz der DocCheck-Gruppe sank im Jahr 2016 um 3 Prozent von 26,8 auf 25,9 Millionen Euro. Der Rohertrag (Gesamtleistung zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand) stieg um 2 Prozent von 17,3 Millionen Euro auf 17,7 Millionen Euro. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen durch Zuschreibungen auf Anlagevermögen (Edelmetalle) und Steuererstattungen von 287 TEUR auf 375 TEUR. Die Aufwendungen (Personalaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen und Abschreibungen) stiegen im Geschäftsjahr von 13,3 Millionen Euro auf 13,6 Millionen Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwände lagen konstant bei 3,4 Millionen Euro. Die Abschreibungen fielen von 0,8 auf 0,6 Millionen Euro, da erheblich weniger außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen anfielen (Edelmetalle). Abschreibungen auf Firmenwerte fielen in 2016 wie im Vorjahr nicht an. Der Personalaufwand stieg um 6 Prozent von 9,1 Millionen Euro auf 9,6 Millionen Euro. Grund ist hier die höhere Zahl von Mitarbeitern. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit 4,0 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (4,0 Millionen Euro). Das Finanzergebnis sank wegen sinkender Zinseinnahmen aus liquiden Mitteln und geringeren Zuschreibungen auf das Aktienportfolio von 144 TEUR auf 2 TEUR. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Minderheitenanteilen ist analog zum Finanzergebnis leicht rückläufig von 4,2 Millionen Euro auf 4,0 Millionen Euro gestiegen. Der Konzerngewinn sinkt leicht von 2,9 Millionen Euro auf 2,7 Millionen Euro. Nach Steuern und Minderheitenanteilen resultiert ein Ergebnis pro Aktie nach IFRS 33 von 53 Cent (im Vorjahr: 58 Cent).

3.2 Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den Geschäftsbereichen nach IFRS

Das Ergebnis der DocCheck-Gruppe liegt in der Situation der einzelnen Geschäftsbereiche des Konzerns begründet. Die einzelnen Geschäftsbereiche (Segmente) im Überblick (Zahlen nach IFRS, vor Konsolidierung):

antwerpes

Das Agenturgeschäft der DocCheck-Gruppe, vertreten durch die antwerpes ag, verzeichnete einen leicht rückläufigen Umsatz von 13,4 Millionen Euro von 14,0 Millionen Euro. Das hohe Niveau der Vorjahre konnte damit nicht ganz gehalten werden. Der Rohertrag entwickelte sich analog zum Umsatz und ging leicht von 11,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 11,3 Millionen Euro zurück. Die Umsatzveränderung entspricht dabei der Veränderung des Auftragseingangs für Eigenleistungen. Dieser Leistungsindikator wies eine Veränderung von minus drei Prozent auf. Die Auslastung des Personals durch Kundenprojekte lag im Jahresdurchschnitt bei 83 Prozent und damit auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (84 Prozent). Im Jahr 2016 war die Auslastung im Wesentlichen stabil, mit den Monaten März und Oktober mit den schwächsten Auslastungen von knapp unter 80 Prozent. Der Personalaufwand im Agenturbereich, in dem nahezu ausschließlich die Kosten der operativ tätigen Mitarbeiter erfasst sind, stieg in 2016 um 10 Prozent von 4,4 Millionen Euro auf 4,9 Millionen Euro. Administrative Mitarbeiter sind ganz überwiegend in der DocCheck AG beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 10 Prozent von 3,0 Millionen Euro auf 3,3 Millionen Euro. Der Anteil der Konzernumlage an den sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt weiter bei ca. 80 Prozent und machte in 2016 rund 60 Prozent der Kostensteigerung aus. In der Konzernumlage sind alle administrativen Tätigkeiten sowie Raum- und Betriebskosten enthalten. Das übrige Kostenwachstum resultiert aus höherem Marketingaufwand. Der Einsatz freier Mitarbeiter, der im Vorjahr ein Kostentreiber war, konnte um rund 20 Prozent reduziert werden. Mit insgesamt 8,2 Millionen Euro stiegen die Kosten im Geschäftsbereich antwerpes im Jahr 2016 um 10 Prozent gegenüber dem Jahr 2015 (7,4 Millionen Euro). Aus dieser Entwicklung ergibt sich für das Geschäftsjahr 2016 im Geschäftsbereich antwerpes ein EBIT von 3,2 Millionen Euro gegenüber 4,3 Millionen Euro im Jahr 2015.

DocCheck

Der Geschäftsbereich DocCheck, dargestellt durch die DocCheck Medical Services GmbH, umfasst die Portal-, Community- und Serviceaktivitäten der DocCheck-Gruppe. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent von 4,0 Millionen Euro in 2015 auf 4,5 Millionen Euro in 2016. Zu dem Wachstum haben alle operativen Geschäftsbereiche beigetragen. Lediglich der Bereich Paid Content weist erneut einen Umsatzrückgang auf, da Teile des Geschäftes an die DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH abgegeben wurden.

Der Rohertrag steigt parallel zum Umsatz um 21 Prozent von 3,2 Millionen Euro auf 3,9 Millionen Euro. Der Personalaufwand stieg in 2016 um 22 Prozent von 1,5 auf 1,8 Millionen Euro. Hintergrund der Veränderung ist ein Ausbau des Personalstamms in den operativen Bereichen, aber auch in den Servicebereichen und im Vertrieb. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen inklusive Konzernumlage stiegen in deutlich geringerem Umfange als der Rohertrag, und zwar um 7 Prozent von 1,2 Millionen Euro auf 1,3 Millionen Euro. Maßgeblich für den Anstieg ist insbesondere eine um 16 Prozent höhere Konzernumlage als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2016 weist der Geschäftsbereich DocCheck ein EBIT in Höhe von 0,7 Millionen Euro aus (im Vorjahr: 0,5 Millionen Euro).

Die Auftragseingänge für Eigenleistungen stiegen deutlich von 3,5 Millionen Euro in 2015 auf 3,9 Millionen Euro in 2016. Auch hier zeigt sich das Wachstum in allen Bereichen, mit Ausnahme des Bereichs Paid Content.

Die Auslastung durch Kundenprojekte war in den Bereichen, in denen sich diese Relation messen lässt, im Jahresmittel nicht befriedigend. Im Bereich DocCheck Research lag die Auslastung mit 61 Prozent in 2016 wieder leicht unter dem Niveau von 63 Prozent in 2015. Das erste Halbjahr war dabei mit einer Auslastung von 49 Prozent deutlich schwächer als das zweite Halbjahr mit einer Auslastung von 75 Prozent.

DocCheck Shop

Der Geschäftsbereich DocCheck Shop besteht aus der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH, Weil im Schönbuch. An der Gesellschaft hält die DocCheck AG einen Anteil von nunmehr 90,0 Prozent (Vorjahr: 57,5 Prozent). Der Umsatz im Segment DocCheck Shop sank deutlich von im Vorjahr 9,2 Millionen Euro auf 8,3 Millionen Euro in 2016. Wesentlicher Grund für den Rückgang ist ein Einmaleffekt aus einem niedrigstmargigen Großhandelsgeschäft in 2015, das in diesem Umfang in 2016 nicht wiedergekehrt ist. Der Umsatz über den eigenen Online-Shop veränderte sich in 2016 von 4,1 Millionen Euro auf 5,1 Millionen Euro (+24 Prozent). Der Rohertrag war um 3 Prozent rückläufig und sank leicht von 2,5 Millionen Euro auf 2,4 Millionen Euro. Die DocCheck AG stellte in 2016 keinen Marketingkostenzuschuss bereit. Die Betriebskosten (Personalkosten, Abschreibungen und sonstiger Aufwand) sanken in 2016 um 15 Prozent von 2,7 Millionen Euro auf 2,3 Millionen Euro. Ursache ist der Entfall der im Jahr 2015 einmalig entstandenen Kosten für die Schließung des Standortes Eilenburg. Zu verzeichnen sind jedoch erneut höhere Marketingkosten. DocCheck Shop erzielte in 2016 ein operatives Ergebnis (EBIT) von 88 TEUR (im Vorjahr: -262 TEUR).

DocCheck Guano AG

Guano erzielte in 2016 keine Umsätze. In 2015 wurden 11 TEUR umgesetzt. Die sonstigen betrieblichen Aufwände in Höhe von 64 TEUR (im Vorjahr 227 TEUR) fielen an für den Geschäftsbetrieb. Kosten für eigenes Personal fielen keine an. Das EBIT der Gesellschaft beträgt in 2016 -87 TEUR (im Vorjahr: -230 TEUR).

3.3 Erläuterung von Abweichungen der tatsächlichen Geschäftsentwicklung gegenüber früher berichteten Erwartungen

Die antwerpes ag hat mit 13,4 Millionen Euro das prognostizierte Umsatzziel von 12,2 Millionen Euro in 2016 übertroffen. Der Umsatz konnte in dieser Höhe realisiert werden, da es gelungen ist, bei Bestands- und Neukunden entsprechende Aufträge zu akquirieren. Höherer Aufwand für Wettbewerbspräsentationen und Akquise hat die Effizienz etwas gedrückt, so dass mit 3,1 Millionen Euro ein EBIT 1,2 Millionen Euro unter Vorjahr, jedoch 700 TEUR über der Prognose erzielt wurde. Diese Entwicklung war aufgrund der geringen Auftragsvorschau nicht vorhersehbar.

DocCheck Medical hat das Umsatzziel von 4,3 Millionen Euro in 2016 um 200 TEUR leicht übertroffen. Auch das EBIT liegt 200 TEUR über den erwarteten 0,5 Millionen Euro.

Der Bereich DocCheck Shop hat das Umsatzziel von 7,6 Millionen Euro mit 8,3 Millionen Euro deutlich übertroffen. Der Online-Umsatz hat seinen Teil planmäßig beigetragen. Die Großhandelsaktivitäten, die für 2016 nicht mehr erwartet wurden, setzten sich jedoch noch kurzzeitig fort, so dass der Rückgang der Umsätze geringer ausfiel als prognostiziert. Das EBIT bleibt dabei leicht hinter den Erwartungen zurück. Statt der prognostizierten 200 TEUR konnten lediglich 88 TEUR realisiert werden. Auch hier machen sich höhere Marketingaufwände bemerkbar.

DocCheck Guano hat planmäßig keine Umsatzerlöse realisiert und auch das planmäßige Ergebnis von -100 TEUR erreicht.

Im Konzern konnte die Umsatzprognose von 24,0 Millionen Euro für 2016 mit einem tatsächlichen Umsatz von 25,9 Millionen Euro übertroffen werden. Die zusätzlichen Umsätze wirken sich auch auf das Ergebnis aus, denn das EBIT liegt mit 4,0 Millionen Euro deutlich über der prognostizierten und erwarteten Größenordnung von 2,5 bis 3,0 Millionen Euro.

4. Finanzlage

Der Bestand an liquiden Mitteln lag zum Stichtag unverändert bei 8,6 Millionen Euro.

Der DocCheck Konzern besitzt 90 Goldbarren a ein Kilogramm (Bilanzposition "Als Finanzinvestitionen gehaltene Edelmetalle"). Die Goldbarren werden mit dem Anschaffungswert von 1,6 Millionen Euro in der Bilanz ausgewiesen. Der Marktwert zum 31. Dezember 2016 betrug 3,1 Millionen Euro (Vorjahr ca. 2,8 Millionen Euro).

DocCheck verfügt über 675 Kilogramm Silber. Die Silberbarren werden in der Bilanz zum Marktwert in Höhe von 0,3 Millionen Euro bilanziert (im Vorjahr: 0,3 Millionen Euro).

DocCheck besitzt 50 Barren Platin à 1 Kilogramm. Das Platin wird zum Marktwert bilanziert, dieser betrug zum 31. Dezember 2016 ca. 1,4 Millionen Euro (im Vorjahr: 1,3 Millionen Euro).

Die DocCheck AG hält zum Stichtag zwei Anleihen. Eine Anleihe hat ein Moody's-Rating für Anleihen von Baa1 (Investment Grade). Die zweite Anleihe (Asklepios Kliniken) hat kein Rating. Die dritte Anleihe, die zum vorherigen Stichtag noch im Portfolio befindlich war, wurde zum Fälligkeitstermin zum Nominalwert vom Emittenten zurückgezahlt. Insgesamt sind zu Nennwerten 0,75 Millionen Euro investiert, davon 0,25 Millionen Euro in Anleihen ohne Rating. Die Laufzeit der Anleihen fällt in den Zeitraum 2017 bis 2018.

Darüber hinaus verfügt der DocCheck-Konzern über ein in 2020 fälliges Schuldscheindarlehen im Wert von 2,0 Millionen EUR (im Vorjahr: 2,0 Millionen Euro), zu Fair Value bewertete Aktien mit einem Verkehrswert von 835 TEUR (im Vorjahr: 956 EUR) und Immobilienbesitz im Buchwert von 783 TEUR (im Vorjahr: 805 TEUR).

Die liquiden Mittel im Konzern werden durch Cash-Pooling-Verträge mit den Tochtergesellschaften antwerpes ag, DocCheck Medical Services GmbH, DocCheck Guano AG und Breadcrumb GmbH durch die DocCheck AG verwaltet. Ausgenommen ist davon DocCheck Shop. Finanzanlagen erfolgen u.a. in Immobilien, Anleihen, Schuldscheindarlehen, Aktien, Edelmetalle und Beteiligungen. Die verschiedenen Anlageformen bringen unterschiedliche Risiken mit sich, die sich durch die Diversifizierung aber teilweise kompensieren. Derivative Finanzinstrumente wurden bislang nicht erworben. Absicherungsgeschäfte wurden in keiner Form getätigt. Die Dividendenpolitik soll grundsätzlich fortgeführt werden.

Die Liquidität des Konzerns ist allein schon auf Grund der vorhandenen liquiden Mittel mindestens mittelfristig gesichert. Im Geschäftsjahr 2016 wurde mit 2,7 Mio. EUR ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erzielt (im Vorjahr: 3,6 Millionen EUR). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Millionen EUR auf -0,8 Millionen EUR zurückgegangen. Investitionen wurden in 2016 hauptsächlich für die Fertigstellung des 6. Bauabschnittes am Standort Köln getätigt. Die DocCheck AG hat ihren Anteil an der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH von 57,5 Prozent auf 90 Prozent erhöht. Die DocCheck Guano AG hat einen sechsstelligen Betrag in Kapitalerhöhungen ihrer Beteiligungsunternehmen investiert. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der maßgeblich durch die Höhe der Dividendenzahlung an Aktionäre beeinflusst ist, hat sich gegen über dem Vorjahr von -1,7 Millionen EUR um 0,2 Millionen EUR auf -1,9 Millionen EUR verringert.

Die vorhandenen Liquiditätsreserven werden für die Finanzierung des operativen Geschäftes also nicht beansprucht.

5. Vermögenslage

Der Bestand an Vorräten im Konzern ist - unter Berücksichtigung geleisteter Anzahlungen in Höhe von 74 TEUR (im Vorjahr: 106 TEUR) - von 1,3 Millionen Euro auf 1,2 Millionen Euro leicht rückläufig. Der Bestand an unfertigen Leistungen des Dienstleistungsgeschäfts der antwerpes ag und der DoCheck Medical Services GmbH hat sich nach Teilgewinnrealisation von 0,5 Millionen Euro leicht auf 0,4 Millionen Euro reduziert. Der Warenbestand bezieht sich ausschließlich auf das Warenlager von DocCheck Shop und ist im Jahr 2016 nach Wertberichtigungen leicht um 10 TEUR auf 731 TEUR gesunken (im Vorjahr: 741 TEUR).

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Konzern ist von 3,7 Millionen Euro auf 3,4 Millionen Euro gesunken und korreliert mit der Umsatzsituation.

Auf der Passivseite sanken die kurzfristigen Verbindlichkeiten noch einmal deutlich von 6,3 Millionen Euro auf jetzt 5,2 Millionen Euro. Der Rückgang geht hauptsächlich auf die Abnahme des Bestandes an erhaltenen Anzahlungen um 480 TEUR zurück. Das Eigenkapital des DocCheck-Konzerns erhöhte sich leicht von 19,6 Millionen Euro auf 20,2 Millionen Euro zum Jahresende 2016.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns beträgt 78 Prozent (im Vorjahr: 75 Prozent). Der Konzern ist damit, abgesehen von den erhaltenen Anzahlungen, im Wesentlichen frei von Fremdfinanzierungen. Verbindlichkeiten resultieren hauptsächlich aus fälligen Steuern, erhaltenen Anzahlungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten des Konzerns sind kurzfristiger Natur und in der Regel zinslos. Fremdkapitalmaßnahmen sind in 2016 nicht erfolgt und kommen für 2017 primär im Geschäftsbereich Venture Capital in Betracht.

6. Entwicklung und Lage der DocCheck AG

Ende 2016 beschäftigt die DocCheck AG 32 Mitarbeiter ohne Vorstand und Auszubildende (im Vorjahr: 29). Ihren Tochtergesellschaften bietet sie die Übernahme von administrativen Tätigkeiten wie:

Geschäftsführung
Rechnungswesen
Controlling
Facility-Management
Human Resources
Organisationsentwicklung
Corporate Communications
Front-Office-Services

Abhängig vom Grad der Beteiligungen und vom Standort werden diese Unternehmensfunktionen in unterschiedlicher Intensität von den Tochtergesellschaften abgefordert.

Aus dem nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellten Jahresabschluss der DocCheck AG kann Folgendes berichtet werden:

Die Umsatzerlöse der DocCheck AG betrugen in 2016 4,1 Millionen Euro - gegenüber 3,8 Millionen Euro im Vorjahr. Nahezu alle Erlöse wurden konzernintern erzielt durch die Weiterbelastung der Kosten für die oben beschriebenen für die Tochtergesellschaften erbrachten Dienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 139 TEUR (im Vorjahr: 88 TEUR). Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert aus Erträgen aus der Zuschreibung von Silber- und Platinbeständen auf den Marktwert am Stichtag (Zuschreibung: 121 TEUR; im Vorjahr: Abschreibung in Höhe von 282 TEUR).

Zu den Erlösen der operativen Tätigkeit und den sonstigen betrieblichen Erträgen kamen Erträge aus der Anlage der liquiden Mittel in Höhe 71 TEUR (im Vorjahr: 88 TEUR) sowie aus Gewinnabführungsverträgen Erträge von 3,9 Millionen Euro (im Vorjahr: 4,7 Millionen Euro). Der Anstieg der Personalaufwendungen um 301 TEUR ist im Wesentlichen durch eine gestiegene Mitarbeiteranzahl begründet (Durchschnittlich fünf Mitarbeiter mehr im Vergleich zum Vorjahr).

Der Jahresüberschuss der DocCheck AG ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Millionen Euro auf 2,6 Millionen Euro gesunken. Bezogen auf den handelsrechtlichen Jahresüberschuss der DocCheck AG ergibt sich ein Ergebnis pro Aktie von 53 Cent (Vorjahr: 57 Cent).

Die Gesellschaft besitzt eine Immobilie zur Nutzung durch eine Tochtergesellschaft im Buchwert von 0,8 Millionen Euro (im Vorjahr: 0,8 Millionen Euro). Der Anstieg der Finanzanlagen resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Anteile an der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH in Höhe von 0,8 Millionen Euro bei einem gegenläufigen Effekt aufgrund eines Abgangs innerhalb der Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 0,3 Millionen Euro. Der Finanzmittelfonds sank im Berichtsjahr von 8,3 Millionen Euro auf 8,2 Millionen Euro. Die DocCheck AG hat in 2016 keine Neuanlagen in Aktien oder sonstige Wertpapiere getätigt.

Die Bilanzsumme der DocCheck AG ist gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Millionen Euro auf 26,1 Millionen Euro angestiegen (im Vorjahr: 25,6 Millionen). Das Eigenkapital der DocCheck AG betrug zum Abschlussstichtag 23,5 Millionen Euro (im Vorjahr: 22,8 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote der DocCheck ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen und beträgt nunmehr 90% (im Vorjahr: 89%).

C. NACHTRAGSBERICHT

Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres ergeben.

D. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1.1 Prognose für das Geschäftsjahr 2017

Die DocCheck AG ist überwiegend im Bereich der Gesundheitswirtschaft tätig. Der Gesundheitsmarkt ist an sich weniger zyklisch als andere Märkte. Allerdings ist dieser Markt auch ein stark vom Staat regulierter Markt. Diese Eingriffe sind nicht immer vorhersehbar. Die DocCheck-Gruppe profitiert vom Trend zu integrierter und digitaler Kommunikation. Durch die rechtzeitige Umstellung des Angebotes der antwerpes ag auf 360 Grad Kampagnen konnten wir unsere Marktposition festigen. Die Prognose beschränkt sich auf quantitative Indikatoren, da qualitative Indikatoren nicht durchgehend vorliegen.

Für das Segment antwerpes ist eine Umsatz- und Ertragsprognose wegen der geringen Vorschau weiterhin mit großer Unsicherheit verbunden. Der Bestand an Kundenverträgen mit einer Laufzeit von über sechs Monaten ist sehr gering und macht nur einen Bruchteil des Umsatzes aus. Der Vorstand plant wegen der weiterhin guten Konjunktur und einer guten Personalausstattung bei störungsfreiem Jahresverlauf für die antwerpes ag in 2017 einen leicht steigenden Umsatz von 14,0 Millionen Euro und einen nahezu stabilen EBIT in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Mögliche, in der Planung aber nicht berücksichtigte Störungen wären regulierende Eingriffe die ggf. zu einer kurzfristigen Nachfragezurückhaltung führen könnten.

Für Breadcrumb werden keine relevanten Kosten und Umsätze erwartet.

Der Vorstand erwartet für das Segment DocCheck für 2017 bei einem störungsfreien Jahresverlauf einen steigenden Umsatz von ca. 5,2 Millionen Euro. Dabei soll weiter in den Ausbau der DocCheck Services investiert werden. Die EBIT-Erwartung für DocCheck für 2017 liegt bei 0,5 Millionen Euro, also leicht unter dem Niveau von 2016.

Die Handelsumsätze im Segment DocCheck Shop sind in hohem Maße abhängig von der Investitionsbereitschaft der Ärzte und dem Erfolg der Marketingmaßnahmen in einem sich schnell wandelnden Umfeld. Für 2017 sind derzeit keine Hemmnisse für die Investitionsbereitschaft absehbar. DocCheck Shop will daher bei den Online-Umsätzen in 2017 weiter wachsen. Das klassische Geschäft könnte sich wegen der ausbleibenden Großhandelstransaktionen weiter rückläufig entwickeln. Dies ist in der Planung berücksichtigt. Der Umsatz im DocCheck Shop dürfte in 2017 mit 9,0 Millionen Euro Umsatz wieder etwas zulegen, bei einem leicht positiven EBIT von 180 TEUR. Hierbei wird davon ausgegangen, dass sich die Kostenbelastungen aus Investitionen in die Infrastruktur des Unternehmens in Grenzen halten. Wesentliche Prämisse für die Erreichung der Umsatz- und Ergebnisziele ist ein Wachstum des Online-Umsatzes um erneut etwa ein Viertel.

Für DocCheck Guano ist für 2017 nur marginaler Umsatz geplant. Das EBIT der Gesellschaft wird sich auf ca. -0,2 Millionen Euro belaufen. Das negative EBIT resultiert überwiegend aus Marketing- und Personalkosten. Etwaige Abschreibungen auf bestehende Beteiligungen sind in dieser Planung nicht vorgesehen, können aber eintreten.

Die DocCheck-Gruppe rechnet in Summe für 2017 mit einem leicht steigenden Umsatz von 28,0 Millionen Euro bei einer Ertragslage deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, d.h. mit einem EBIT im Korridor von 3,0 bis 3,5 Millionen Euro. Diese Projektionen basieren auf der internen Businessplanung und sind mit kaufmännischer Vorsicht erstellt. Es besteht jedoch grundsätzlich die Möglichkeit, dass die Gruppe ihre Ziele aufgrund unerwarteter Marktereignisse, unvorhersehbarer politischer Regulierungsmaßnahmen oder aufgrund des Wegfalls von Großkunden deutlich verfehlt. Sollte die Ertragslage der DocCheck-Gruppe stabil bleiben, dann wird der Vorstand prüfen, ob er, nach vorliegender Zustimmung des Aufsichtsrats, der Hauptversammlung vorschlägt, eine Dividende an die Aktionäre auszuschütten.

Insgesamt verfügt die DocCheck-Gruppe über eine hohe Liquidität. Mögliche Risiken bezüglich der Finanzlage werden eingehend im Risikobericht beschrieben. Die DocCheck-Gruppe weist eine hohe Eigenkapitalquote von rund 78 Prozent mit einem hohen Anteil an verfügbaren Mitteln auf. Die Gruppe ist somit solide finanziert und erwartet auch für das Jahr 2017 diesbezüglich - vorbehaltlich der gesamtwirtschaftlichen Lage - keine tiefgreifenden Veränderungen.

1.2 Risiken und Chancen

Grundlage für die Identifizierung von Risiken und Chancen in der DocCheck-Gruppe sind die Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen, gesonderte Strategietage mit allen Vorständen, Unitleitern in Budgetverantwortung und den Geschäftsführern aller Tochtergesellschaften sowie eine regelmäßig durchgeführte Führungskräftebefragung.

Darüber hinaus nimmt der Vorstand der Gesellschaft kontinuierliche Marktbeobachtungen und Wettbewerbsanalysen vor. Das Risikomanagement ist darüber hinaus in den Planungsprozessen der Gesellschaft verankert.

Auf dieser Basis wurden die Chancen und Risiken des Unternehmens in fünf Themenkomplexe unterteilt. Mit diesen Themenkomplexen soll die Umwelt des Unternehmens möglichst vollständig erfasst werden:

Markt | Kunden
Systeme | Infrastruktur
Kosten
Human Resources
Finanzen | Recht

1.2.1 Markt | Kunden

Die DocCheck-Gruppe erzielt mehr als 75 Prozent ihres Umsatzes im Gesundheitsmarkt und hier vor allem im Teilbereich des Pharmamarktes (Rx und OTC). Der Gesundheitsmarkt stellt sich insoweit als robust dar, als dass er trotz einer volatilen Weltwirtschaftsentwicklung ein vergleichsweise stabiles Nachfrageverhalten zeigt. Darüber hinaus weist der Gesundheitsmarkt nach wie vor Wachstumspotenziale auf. Diese Potenziale resultieren aus der demografischen Veränderung sowie einer Nachfragezunahme für die Gesundheitsvorsorge. Der DocCheck-Konzern fokussiert seine Aktivitäten daher auf diesen Wachstumsmarkt. Diese Fokussierung bringt die Chance auf Synergien in allen Konzernprozessen.

Risiken

Die besondere Herausforderung für die Branche ergibt sich aus dem staatlichen Streben nach Kostenreduktion im Gesundheitswesen. Ein Großteil der Gesundheitsausgaben wird staatlich oder quasistaatlich finanziert. Aus diesem Grund ist dieser Markt einer Vielzahl von regulativen Eingriffen durch den Gesetzgeber ausgesetzt. Ihr Einfluss hebt einen Teil des Wachstums auf, das durch Innovationen und steigende Nachfrage erzeugt wird.

Die antwerpes ag realisiert ihre Umsätze hauptsächlich im Projektgeschäft und der späteren Betreuung des fertiggestellten Projektes. Die Projekte haben in der Regel eine Laufzeit von unter einem Jahr und werden projektbezogen vom Kunden beauftragt. Projekte müssen in den meisten Fällen einzeln akquiriert werden. Daraus resultieren hohe Akquiseaufwände und ungewisse Vertriebserfolge. Der Erfolg eines Geschäftsjahres ist daher mit hoher Unsicherheit verbunden.

Hersteller sind in zunehmendem Maße gefordert, die Wirksamkeit ihrer Therapieansätze wissenschaftlich zu belegen. Daraus resultieren Unsicherheiten für die Markteinführung neuer Produkte und für die Fortführung bestehender Produkte. Das kann - auch kurzfristig - Einfluss auf die Höhe und Struktur der Marketingbudgets der Kunden des DocCheck Konzerns haben. Das Eintreten und die Auswirkungen solcher Änderungen sind regelmäßig dem Ausmaß und dem Zeitpunkt nach nicht vorhersehbar.

Der Einfluss politischer Entscheidungen auf den Gesundheitsmarkt war 2016 für die DocCheck Gruppe weniger spürbar. Das zum 1. Januar 2011 in Kraft getretene Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) hat die Möglichkeit der Zulassung neuer Medikamente zwar grundsätzlich verringert. Ein daraus resultierender Rückgang der Nachfrage nach mit der Markteinführung verbundenen Kommunikations- und Marktforschungsleistungen war jedoch in 2016 nicht zu beobachten.

Die weiteren Folgen der Euro-Krise auf die Gesamtwirtschaft stellen ebenso ein Risiko dar, weil sie die Investitionsneigung der Kunden der DocCheck-Gruppe negativ beeinflussen können. Zum Bilanzstichtag sind wichtige Indikatoren wie der Auftragseingang nicht betroffen. Für das Geschäftsjahr 2017 können weiter reichende Folgen der Finanzkrise für die Geschäftstätigkeit des Konzerns jedoch bei einem erneuten Aufflammen der Krise nicht ausgeschlossen werden. Für die Beschaffungsmarktseite sind weiterhin Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen für die Gesellschaft im Blick zu halten.

Das geringe Marktzinsniveau macht die Anlage der liquiden Mittel der DocCheck AG weniger rentabel. Daher ist weiterhin mit niedrigen Zinserträgen zu rechnen. Der Versuch, die Rendite durch den Erwerb von Edelmetallen oder Aktien zu erhöhen, geht mit steigenden Risiken einher. Insbesondere erhöht sich die Exposition gegenüber Kursschwankungen. Fallende Kurse können zu erheblichen Verlusten führen. Negative Guthabenzinsen könnten das Zinsergebnis belasten.

Ein mögliches Ausfallrisiko stellt das Kreditrisiko dar. Dieses Risiko kann sich hauptsächlich bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus erworbenen Anleihen und Schuldscheindarlehen realisieren. Der Konzern beobachtet die Kreditwürdigkeit seiner Schuldner kontinuierlich und hatte aufgrund seiner Schuldnerstruktur in der Vergangenheit nur geringe Forderungsausfälle zu verzeichnen. Insbesondere im Online-Handel des DocCheck Shop ist jedoch ein übliches Maß an Forderungsausfällen unvermeidlich. Für die Forderungen gegenüber Kunden und sonstigen Schuldnern des Konzerns ergaben sich am Bilanzstichtag allerdings keine Risiken von wesentlicher Bedeutung.

Die Forderungen werden im Konzern nach ihrer Altersstruktur wertberichtigt. Alle Forderungen, die älter als sechs Monate sind, werden zu 100 Prozent wertberichtigt. Sicherheiten wurden nicht einbehalten. Mögliche Liquiditätsrisiken werden durch die Einforderungen von Kundenanzahlungen für mittelgroße bis große Projekte abgesichert. Somit reduziert sich das Liquiditätsrisiko. Sämtliche finanzielle Verbindlichkeiten mit Ausnahme der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Miete, Leasing) der Gesellschaft sind kurzfristiger Natur.

Der Vertrieb von Medizinbedarf per Außendienst, wie ihn der DocCheck Shop betreibt, bedingt eine hohe Abhängigkeit vom einzelnen Außendienstmitarbeiter. Der Ausfall eines Außendienstmitarbeiters, z.B. durch Austritt oder Krankheit, kann zu spürbaren Umsatzeinbußen führen, da die Loyalität des Kunden unter Umständen eher dem Außendienstmitarbeiter als dem Unternehmen gilt. Zum Stichtag sind für DocCheck Shop zwei Außendienstmitarbeiter tätig, einer davon in ungekündigtem und unbefristetem Arbeitsverhältnis, der andere als freier Handelsvertreter.

Chancen

Die DocCheck-Gruppe geht davon aus, dass der Kostendruck im Gesundheitswesen zu einem höheren Bedarf an kostengünstigeren Marketinginstrumenten und -kanälen führen wird. Die allgemeine technologische Entwicklung (mobiles und stationäres Internet, mobile Anwendungen, Cloud-Services, Social Media, etc.) und die Durchdringung fast aller Zielgruppen mit diesen Technologien verstärkt die Nachfrage nach integrierten Marketingkonzepten mit dem Schwerpunkt auf eMarketing-Maßnahmen. Auf diese Trends sind die Angebote der DocCheck-Gruppe ausgerichtet. Durch die verstärkte Nachfrage in diesem Segment können Umsatzrückgänge an anderen Stellen aufgefangen werden, jedoch nicht immer innerhalb eines Segmentes.

Die Digitalisierung führt zu einer höheren Selbstbestimmung der Patienten. Die pharmazeutische Industrie tritt daher immer stärker in den Dialog mit den Endkunden und Patienten, bevorzugt über digitale Kanäle. Dieser Trend stützt das Geschäftsmodell des Konzerns.

Eine eventuelle Rezession als Folge der Euro-Krise könnte zu einer Marktbereinigung führen, wenn finanzschwache oder durch Risikokapital finanzierte Wettbewerber vom Markt verschwinden. Gleichzeitig könnte der DocCheck-Konzern aufgrund seiner guten Eigenkapitalstruktur auch bei einer Verschlechterung der Geschäftsaussichten seine Geschäfte weiterverfolgen. Damit könnte der Abstand zum Wettbewerb weiter vergrößert werden. Zusätzlich könnten Kunden bei der Auftragsvergabe Dienstleister wie die DocCheck-Gruppe bevorzugen, die sowohl leistungs- als auch finanzstark sind, um damit auch mittelfristig die vertragsgerechte Leistungserbringung sicherzustellen.

Die Verschiebung im Pharmamarkt - weg von klassischen Pharmaherstellern hin zu Herstellern von Generika und Biologicals - bietet die Chance, durch eine Justierung der Kundenstruktur von neuen Wachstumsmärkten innerhalb des Healthcare-Marktes zu profitieren. Darüber hinaus bietet der Gesundheitsmarkt weitere Teilmärkte, die vom Konzern noch intensiver bearbeitet werden können. Die in weiten Teilen quasistaatliche Finanzierung des Gesundheitsmarktes macht diesen Markt krisenfester als andere Märkte. Insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wirkt sich diese Stabilität positiv auf Auslastungs- und Forderungsausfallrisiken aus.

Staatliche Eingriffe in den Gesundheitsmarkt können zur Verfügbarkeit zusätzlicher Mittel für die Marktteilnehmer oder aber zu einer erhöhten Investitionsneigung führen. Höhere Beitragsaufkommen, sei es durch mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte oder steigende Beitragssätze, verbessern die Finanzsituation der Marktteilnehmer. Geringere Zwangsrabatte oder eine Entschärfung von Zulassungsprozessen für Arzneimittel könnten in höheren Margen bzw. einer steigenden Anzahl von Markteinführungen resultieren. Dadurch würden sich die Umsatzpotenziale aller Konzerngesellschaften deutlich erhöhen.

1.2.2 Systeme | Infrastruktur

Die Organisation des DocCheck-Konzerns baut auf der Vernetzung der einzelnen Aktivitäten in der Gruppe zu einem Produkt- und Dienstleistungsportfolio mit Alleinstellungsmerkmal auf. Nicht in allen, aber in den meisten Einzelbereichen gibt es jeweils starke Konkurrenten. In der Kombination und der organisatorisch engen Verzahnung von Marktkenntnis, Marketing-Know-how und Zielgruppenkanal hat das Geschäftsmodell der DocCheck-Gruppe eine solide Marktstellung.

Risiken

Im Vergleich zu einer One-Product-Company stellt das Geschäftsmodell der DocCheck-Gruppe, das stark auf projektorientierte Dienstleistungen aufbaut, besondere Ansprüche an die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern in den verschiedenen Bereichen und mit den Kunden, an die Planung und die Prozesse im Unternehmen und damit an die Unternehmenskultur. Die kontinuierliche Anpassung der Prozesse an das sich wandelnde Serviceportfolio birgt das Risiko von Fehlallokationen und Fehlsteuerungen. Die Komplexität des Unternehmens könnte so groß werden, dass es zunehmend schwerer würde, den Konzern wirtschaftlich zu führen. Der DocCheck-Konzern strebt daher danach, Anzahl und Größe der Geschäftsbereiche auf einem effizienten Niveau zu halten. Für den Geschäftsbetrieb des Konzerns sind umfangreiche IT-Systeme installiert. Die meisten IT-Systeme von DocCheck sind redundant ausgelegt, wichtige Daten mindestens doppelt gesichert. Durch einen unvorhergesehenen Ausfall von Hard- oder Softwarekomponenten kann es dennoch zu Service- und Umsatzausfällen kommen. Der Ausfall oder der Missbrauch der IT-Systeme oder der darin gespeicherten Daten kann die Leistungsfähigkeit und Reputation des Unternehmens beschädigen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Mitarbeitern oder Lieferanten des Konzerns Fehler unterlaufen. Es verbleibt ein Restrisiko böswilliger Handlungen. Daraus können dem Konzern Schäden entstehen. Die wesentlichen Merkmale des internen Kontrollsystems sind separat in diesem Lagebericht beschrieben.

Ein vollständiger Verlust der IT-Systeme und der darin gespeicherten Daten ist ein für den DocCheck Konzern existenzbedrohendes Risiko. Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sind getroffen, sodass die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Totalverlustes unter normalen Umständen gering ist. Er kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Chancen

Die Nutzung neuer und Cloud-basierter Services ermöglicht es, neue IT-Lösungen teilweise deutlich schneller und kostengünstiger einzuführen, als dies in der Vergangenheit noch der Fall war. Sie können die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen und Kollegen deutlich verbessern. In diesem Bereich kann die DocCheck AG sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, wenn sie solche Lösungen frühzeitig integriert.

Die Weiterentwicklung technischer Geräte bietet Möglichkeiten, innovative Produkte in den Markt einzuführen. Hieraus können insbesondere für antwerpes, aber auch für DocCheck Medical relevante Umsatzchancen resultieren. Notwendige Updates für bestehende Anwendungen führen ebenfalls zu steigenden Umsätzen.

1.2.3 Kosten

Die wesentlichen Kostenpositionen des Konzerns konnten im Jahr 2016 stabil gehalten werden, bzw. skalierten mit dem Wachstum mit.

Risiken

Für das Geschäftsjahr 2017 könnte eine steigende Inflation bzw. auch eine stark steigende Geldmenge ohne offiziellen Ausweis einer Inflation Kostensteigerungen verursachen, insbesondere bei den Personalkosten. Dem Kostensteigerungsrisiko begegnet der Konzern durch ständiges aktives Kostenmanagement und Preisanpassungen. Bei den Personalkosten, Abschreibungen und sonstigen Aufwänden handelt es sich um Kosten, die bei einem Rückgang der Auslastung nicht ohne weiteres angepasst werden können. Sollte die Auslastung der Kapazitäten deutlich abfallen, besteht das Risiko erheblicher operativer Verluste. Aus der Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses können sich für die Beschaffung im DocCheck Shop Risiken ergeben, da ein Teil der Waren aus Asien bezogen wird und in Dollar abgerechnet wird.

Chancen

Auf der Kostenseite ergeben sich Chancen durch die Fixkostendegression der Holdingkosten durch Wachstum. Der Konzern ist durch die Notierung im Entry Standard, sowie die vergleichsweise komplexe Konzernstruktur mit überproportional hohen Kosten im Vergleich zu weniger komplexen und nicht öffentlich gehandelten Unternehmen, wie zum Beispiel inhabergeführte Einprodukt-Unternehmen, belastet. Durch eine Verringerung der Komplexität sowie durch ein beschleunigtes Wachstum des Konzerns kann dieser Nachteil gemindert werden.

1.2.4 Human Resources

Die Entwicklung der DocCheck-Gruppe basiert auf einer modernen und leistungsorientierten Unternehmenskultur. Diese spiegelt sich in einer hohen Identifikation der Mitarbeiter mit den Unternehmenszielen wider. Der Personalabteilung der DocCheck AG obliegen in diesem Kontext wichtige Aufgaben wie Personalmarketing, Recruiting, Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung, Organisationsentwicklung und Employer Branding. Darüber hinaus berät sie die Geschäftsführung, Führungskräfte und Mitarbeiter in allen Fragen der Personalführung und -entwicklung.

Risiken

Die Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeitern ist weiterhin schwierig. Hier steuert der Konzern mit kreativen Wegen in der Personalakquise, einer intensiven individuellen Entwicklung von vorhandenen Mitarbeitern sowie im Bedarfsfall auch durch die Beschäftigung freier Mitarbeiter gegen. Ein besonderes Risiko stellt die geringe Verfügbarkeit an qualifiziertem Personal dar. Hier herrscht eine große Personalnachfrage bei geringem Personalangebot. Erfolglose Rekrutierungsbemühungen von Fachkräften können zu einem verringerten Innovationstempo der DocCheck-Gruppe und damit auch zu einer Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit führen. Weiteres Risikopotenzial besteht in der Konzentration von Führungsaufgaben auf einige wenige Personen. Durch die Verknüpfung von Knowhow, Kapital und Führungsaufgaben könnte der Ausfall von Dr. Frank Antwerpes zu einer schwierigen Lage für das Unternehmen führen. Hier wirkt DocCheck durch gezielte Aus- und Weiterbildung von Führungspersonal entgegen. Es besteht eine stabile zweite Führungsebene in Form der Geschäftsführung der Tochtergesellschaften antwerpes ag und DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH sowie den Unitleitern der DocCheck AG, DocCheck Medical Services GmbH und antwerpes ag.

Chancen

Der DocCheck-Konzern qualifiziert weiterhin Mitarbeiter für Führungsaufgaben und legt bei Mitarbeitern den Fokus auf Entwicklung und Kompetenzerweiterung. Es existiert insbesondere bei antwerpes und in der DocCheck AG eine stabile zweite Führungsebene, die einen substanziellen Beitrag zur Entwicklung des Konzerns leistet. Die weitere Entwicklung und Bindung der Führungskräfte birgt das Potenzial, das Unternehmen noch schneller und strategieorientierter zu entwickeln.

In schwierigeren wirtschaftlichen Phasen wird die Personalakquise erleichtert, da der Konzern relativ krisensicher finanziert ist. Hinzu kommt, dass DocCheck als Arbeitgeber zunehmend attraktiver wird. Dies hängt mit dem Wachstum des Konzerns sowie der konsequenten Personalentwicklung zusammen, durch die zunehmend attraktive Stellen und Perspektiven entwickelt werden können. Die Angaben der Chancen aus dem Human-Resources-Bereich und hier vor allem die kontinuierliche Personalentwicklung und die damit verbundene Nachwuchsförderung spiegeln auch die nicht finanziellen Leistungsindikatoren wider.

1.2.5 Finanzen | Recht

Die DocCheck-Gruppe verfolgt bei Finanzanlagen grundsätzlich konservative Anlagen, stimmt die Risikoexposition jedoch zunehmend auf die am Markt erhältlichen Zinsen ab. Das Unternehmen sieht den Schwerpunkt seiner Tätigkeit nicht im Anlagemanagement, sondern in der Erzielung von Gewinnen im operativen Geschäft. Der DocCheck-Konzern geht zahlreiche vertragliche Verpflichtungen mit Kunden, Lieferanten und Partnern ein. Er ist an vielen Stellen gesetzlichen Bestimmungen und Regulierungen unterworfen.

Risiken

Ein Teil der Finanzmittel der DocCheck-Gruppe ist in Edelmetallen angelegt. Die Edelmetallanlagen dienen in erster Linie zur langfristigen Absicherung des Inflationsrisikos. Die Wertentwicklung dieser Anlage ist nicht vorhersehbar, da sie von zahlreichen globalen Faktoren bestimmt wird. Edelmetalle unterliegen größeren Kursschwankungen, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Wert dieser Anlagen zeitweise oder dauerhaft deutlich reduziert.

Ein Teil der Finanzmittel der DocCheck-Gruppe ist in Aktien angelegt. Durch die Aktienanlage wird das Anlageportfolio um eine Anlageform mit höheren Renditechancen bereichert. Die Wertentwicklung dieser Anlage ist jedoch nicht vorhersehbar. Aktien unterliegen größeren Kursschwankungen, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Wert dieser Anlagen zeitweise oder dauerhaft deutlich reduziert.

Ein Teil der Finanzmittel der DocCheck AG ist über die DocCheck Guano AG in Beteiligungen an jungen Unternehmen investiert. Die Wertentwicklung dieser Beteiligungen ist nicht vorhersehbar. Die DocCheck Guano AG hat in mehrere Start-ups investiert. Ein Totalverlust zumindest einzelner Beteiligungsinvestitionen ist auf Grund der noch nicht etablierten Geschäftsmodelle über einen mittel- bis langfristigen Zeitraum sehr wahrscheinlich. Es ist nicht auszuschließen, dass alle Beteiligungsinvestitionen verloren gehen.

Aus der anhaltenden Krise an den Finanzmärkten könnten ebenfalls Risiken für den Konzern erwachsen. Bis zum Bilanzstichtag hat die Krise die Finanzierung des DocCheck-Konzerns lediglich durch sinkende Zinserträge negativ beeinflusst. Durch den hohen Bestand an liquiden Mitteln ist der Konzern unabhängig von Fremdfinanzierungen. Ein Refinanzierungsrisiko besteht insoweit nicht. Dieser Zustand wird sich voraussichtlich auch in 2017 nicht ändern. Der Konzern ist zur Finanzierung seiner Geschäftstätigkeit nicht auf die Zinserträge angewiesen.

Die Konzernunternehmen besitzen zum Bilanzstichtag Forderungen im niedrigen sechsstelligen Bereich in ausländischer Währung, so dass am Bilanzstichtag nur ein geringes Wechselkursrisiko besteht.

Bei den verzinslichen Forderungen und Schulden des Unternehmens sind überwiegend Festzinsen vereinbart. Marktzinsänderungen würden sich hier nur dann auswirken, wenn diese Finanzinstrumente zum Fair Value bilanziert wären. Da dies nicht der Fall ist, unterliegen die Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken.

Die Konzernunternehmen haben keine Verträge über Zinsderivate abgeschlossen. Am Bilanzstichtag besteht damit kein Zinsrisiko aus solchen Derivaten. Demzufolge wurde keine Sensitivitätsanalyse im Hinblick auf Zinsänderungen durchgeführt. Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag Anteile in Form von Aktien und Anleihen an anderen börsennotierten Unternehmen. Hinsichtlich der erworbenen Aktien und Anleihen besteht ein Marktpreisrisiko aufgrund der Tatsache, dass diese Wertpapiere an der Börse gehandelt werden und allgemeinen Marktschwankungen unterliegen. Anders als die Aktien sollen die Anleihen bis zur Endfälligkeit gehalten werden, so dass die Gesellschaft diesen Marktpreisrisiken bei den Anleihen nicht unmittelbar ausgesetzt ist. Für jede Investition besteht die theoretische Möglichkeit des Totalverlustes. Die DocCheck AG ist in zwei Anleihen investiert. Diese haben ein Moody's-Rating von Baa1 (Investment Grade) bzw. kein Rating.

Die DocCheck AG hat den Vorständen und Geschäftsführern der Konzerngesellschaften Aktienoptionen gewährt. Der Wert der Optionen - und damit die Kosten für die Gesellschaft aus der Gewährung - hängt direkt mit dem Aktienkurs zusammen. Ein stark steigender Kurs der DocCheck Aktie würde stark steigende Kosten für die Gewährung von weiteren Optionen in der Zukunft verursachen.

Aus Verträgen mit Kunden können sich Vertragsstrafen in relevanter Höhe ergeben. Der DocCheck-Konzern verhandelt Vertragsstrafenklauseln mit dem Ziel, sie auszuschließen oder zu minimieren. Zahlreiche Kunden zeigen hier jedoch auf Grund verschärfter gesetzlicher Bestimmungen eine geringere Gesprächsbereitschaft als in der Vergangenheit.

Chancen

Aus den Anlagen in Aktien und Beteiligungen resultieren erhebliche Gewinnpotenziale, wenn sich die Werte der Aktien oder Beteiligungen deutlich erhöhen sollten.

E. INTERNES KONTROLLSYSTEM UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM

Die Basis des Kontroll- und Risikomanagements der DocCheck AG ist die Unternehmensstrategie. Soweit das unternehmerische Handeln es im Rahmen der Strategie erfordert, werden überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst in Kauf genommen. Darüber hinausgehende Risiken werden mit dem Ziel kontrolliert und gesteuert, Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder Schadensausmaß für den DocCheck-Konzern so zu minimieren, dass mindestens die wirtschaftlich sinnvolle Fortexistenz des Konzerns und seiner Einheiten gewährleistet ist.

Die Verantwortung für das Kontroll- und Risikomanagementsystem liegt beim Vorstand der DocCheck AG, der es mit Unterstützung der Bereiche Controlling und Rechnungswesen um- und durchsetzt. Der Vorstand berichtet dazu neben den regelmäßig stattfindenden Aufsichtsratssitzungen alle zwei Monate dem Aufsichtsrat. In besonderen Fällen erfolgt eine Ad-hoc-Berichterstattung an den Aufsichtsrat.

Die DocCheck AG betrachtet Risikomanagement als integralen Teil der Unternehmensführung. Daher wird der Risikomanagementprozess aus der DocCheck AG heraus gesteuert und überwacht, aber durch alle Mitarbeiter des Konzerns, insbesondere durch die Führungskräfte, gelebt. Das bestehende Kontroll- und Risikomanagementsystem ist in einem elektronischen Risikomanagementhandbuch dokumentiert.

Zentrale Bestandteile des Risikomanagementsystems sind die Führungs- und Controllingprozesse, konzerninterne Guidelines, Risikoinventur, IT-Sicherheit und das Berichtswesen. Die Führungsprozesse im Konzern sehen mindestens wöchentliche Abstimmungen zwischen Vorstand und Führungskräften vor. Hinzu kommen weitere spontane oder geplante Abstimmungen. Aufgrund der Größe des Konzerns ist der Vorstand stark in das Tagesgeschäft involviert und schon dadurch über die laufenden Geschäftsvorfälle gut informiert.

In die Rechnungslegungsprozesse integrierte sowie parallel dazu existierende Überwachungsmaßnahmen sind wesentlicher Teil des Überwachungssystems. Es existieren stringente Regelungen für vielfältige Rechnungslegungsprozesse. So sind die Zeichnungsberechtigungen für Bestellungen, Eingangsrechnungen und Zahlungen exakt definiert. Alle Cash-relevanten Prozesse unterliegen mindestens dem Vieraugenprinzip, unter Einbeziehung des Vorstands. Kundenaufträge sind, da bewertungsrelevant, unverzüglich in der EDV zu erfassen. Elektronisch eingehende Bestellungen werden zentral im Controlling entgegengenommen. Alle erforderlichen Buchungen sind zeitnah und vollständig auszuführen.

Zur Erstellung des Abschlusses wird ein spezialisiertes Rechnungswesensystem mit integrierter Konsolidierung und Unterstützung der Intercompanybuchungen eingesetzt. Dadurch werden Schnittstellen minimiert. Durch die Konzentration des Rechnungswesens auf ein einziges System mit zentraler Stammdatenhaltung werden einheitliche Bilanzierungs-, Kontierungs- und Bewertungsstandards unterstützt. Intercompanybuchungen erfolgen innerhalb eines geschlossenen Systems. Die korrekte Verwendung und Einrichtung des Systems wird durch die IT-Prüfung im Rahmen der Konzernabschlussprüfung geprüft. Forderungen und Verbindlichkeiten werden als Stichproben über Saldenbestätigungen verprobt. Es existiert ein dediziertes Rollen- und Rechtemanagement für rechnungslegungsrelevante IT-Systeme.

Die Zahlen der Finanzbuchhaltung werden im selben System in die Kostenrechnung übergeben und dort noch einmal nach Kostenstellen aufgegliedert. Dadurch können etwaige Abweichungen in einzelnen Positionen schneller erkannt und aufgeklärt werden. Die Verantwortung und die Berechtigung für Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung liegen in unterschiedlichen Händen.

Aufgrund der geringen Größe des Konzerns im Vergleich zu börsennotierten Unternehmen ist die Komplexität in der Konzernrechnungslegung deutlich reduziert. Daher kommen keine spezialisierten Systeme für die Erstellung und Verarbeitung von Berichtspackages zum Einsatz. Die Zentralisierung aller Verwaltungsfunktionen, insbesondere des Rechnungswesens, in der Holding unter der direkten Leitung durch den Konzernvorstand stellt die vollständige und gleichartige Erfassung aller Geschäftsvorfälle sicher und gewährleistet die Besetzung der relevanten Stellen mit adäquat qualifizierten Mitarbeitern. Unter anderem dadurch wird die Einhaltung der maßgeblichen Vorschriften gewährleistet.

Besondere Geschäftsvorfälle, wie zum Beispiel Verschmelzungsvorgänge, werden mit der Unterstützung durch Anwälte, Wirtschafts- und Steuerberater durchgeführt. Diese sind unabhängig von den Konzernabschlussprüfern.

Die Prüfung des Konzernabschlusses durch die Abschlussprüfer ist ein wesentliches Element externer und prozessunabhängiger Überwachungsmaßnahmen des Konzernrechnungslegungsprozesses. Hinzu kommen regelmäßige Prüfungen durch Steuerbehörden und Träger der Sozialversicherungen. Die Verteilung von Ausführungs- und Genehmigungsprozessen auf mehrere Personen, in der Regel unter Einbeziehung des Vorstands, verringert das Risiko krimineller Handlungen durch Mitarbeiter.

Im Unternehmen existiert ein umfassendes Berichtswesen. Über die wesentlichen Indikatoren (wie Auftragseingang, Auslastung, Entwicklung der Kundenprojekte, ggf. Umsatz (vgl. 3)) wird wöchentlich dem Vorstand berichtet. Monatlich wird ein entsprechendes umfassendes Reporting erstellt, das zusätzlich die Finanzanlagen umfasst. Ein Online Analyse-Instrument bietet jederzeit tagesaktuelle Daten für wesentliche KPI.

Auch für die Finanzanlagen ist ein Berichtsprozess eingerichtet, der mindestens monatlich über die Entwicklung der einzelnen Anlagen informiert. Darüber hinaus erfolgen in kürzeren Abständen Portfolioanalysen in Abstimmung zwischen Vorstand und Controlling.

Für das Beteiligungscontrolling der Beteiligungen der DocCheck Guano AG sind in den Beteiligungsverträgen Berichtspflichten der Beteiligungsgesellschaften dokumentiert, die vom Controlling nachgehalten werden. Darüber hinaus findet ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Verantwortlichen der DocCheck Guano AG und den Beteiligungen statt.

Die Sicherheit der IT-Systeme wird durch interne Regelungen bestimmt, die bekannt sind und durchgesetzt werden. Darüber hinaus erfolgen externe Audits durch Kunden, Fachfirmen, sowie im Rahmen der Konzernabschlussprüfung durch die IT-Prüfer. Im Rahmen der laufenden Risikobeobachtung werden Risiken ständig auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und ihr Schadensausmaß hin bewertet. Zusätzlich wird ca. alle zwei Jahre unter den Führungskräften eine Risikobefragung durchgeführt, deren Ergebnisse mit in die Risikoinventur einfließen. Risiken werden, wo wirtschaftlich möglich und sinnvoll, durch Versicherungen abgesichert. So werden insbesondere Risiken aus Haftpflicht und aus dem Untergang des Firmenvermögens abgesichert. Absicherungen von Währungs- oder Kursschwankungen sowie Betriebsunterbrechungen erfolgen nicht.

Allen Kontroll- und Risikomanagementsystemen zum Trotz können Fehleinschätzungen, punktuell unzureichende Kontrollen, unerwartete Umstände oder kriminelle Handlungen nie gänzlich ausgeschlossen werden. Die Risikoexposition des Konzerns halten wir derzeit für überschaubar. Den Eintritt bestandsgefährdender Risiken halten wir derzeit für unwahrscheinlich.

F. SONSTIGE ANGABEN

1. DocCheck AG

Die DocCheck AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr und hat ihren Geschäftssitz in Köln. Das operative Geschäft wird von den Tochtergesellschaften betrieben. Die Aktien der Holding sind seit dem 17. April 2000 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Am 15. Januar 2003 erhielt die DocCheck AG die Zulassung zum Prime Standard. Seit dem 29. Februar 2008 notierte die DocCheck AG im General Standard und seit dem 17. Juni 2011 ist die DocCheck AG im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

1.1 Dividende

Die ordentliche Hauptversammlung der DocCheck AG hat am 12. Mai 2016 beschlossen, für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende von 40 Cent pro Aktie auszuschütten. Die Ausschüttung erfolgte zum 13. Mai 2016 und betrug 1.995.926,40 Euro für 4.989.816 Aktien.

1.2 Stock Options

Die DocCheck AG hat zum Stichtag insgesamt 68.000 Aktienoptionen an Mitarbeiter in derzeit zwei Tranchen ausgegeben. Davon sind im Vorjahr bereits 2.000 Optionen verfallen.

Im Geschäftsjahr 2015 wurden in einer Tranche insgesamt 46.000 Aktienoptionen an Vorstandsmitglieder der DocCheck AG und an Mitglieder der Geschäftsführung der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen ausgegeben, von denen zum Stichtag 2.000 Optionen verfallen sind. Der Basispreis der Optionen beträgt 4,34 Euro, der Bezugskurs 4,30 Euro. Die Wartezeit beträgt vier Jahre, die erstmalige Ausübung ist voraussichtlich am 14. August 2019 möglich.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden in einer Tranche insgesamt 22.000 Aktienoptionen an Vorstandsmitglieder der DocCheck AG und an Mitglieder der Geschäftsleitung der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen ausgegeben. Der Basispreis der Optionen beträgt 7,26 Euro, der Bezugskurs 6,90 Euro. Die Wartezeit beträgt vier Jahre, die erstmalige Ausübung ist voraussichtlich am 26. August 2020 möglich.

2. Vergütungsbericht

Der Vorstand der DocCheck AG bezog im Jahr 2016 folgende Vergütungen:

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Gesamtbezüge Davon fix Davon variabel Anzahl der gewährten Aktienoptionen
Name des Vorstands EUR EUR EUR 31.12.2016
--- --- --- --- ---
Dr. Frank Antwerpes, CEO 243.330 183.330 60.000 40.000
Helmut Rieger, CCO 72.375 57.708 14.667 8.000
Summe 315.705 241.038 74.667 48.000

Im Vorjahr erhielt der Vorstand der DocCheck AG folgende Vergütungen:

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Gesamtbezüge Davon fix Davon variabel Anzahl der gewährten Aktienoptionen
Name des Vorstands EUR EUR EUR 31.12.2015
--- --- --- --- ---
Dr. Frank Antwerpes, CEO 243.330 183.330 60.000 20.000
Helmut Rieger, CCO 58.667 44.000 14.667 8.000
Summe 301.997 227.330 74.667 28.000

Die DocCheck AG legt die Vergütung der Mitglieder ihres Vorstands freiwillig individuell offen. Der folgende Vergütungsbericht erläutert auch die Vergütungen des Aufsichtsrats sowie darüber hinaus die Grundzüge der Vergütungssysteme für die Organe. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder setzt sich, wie in der oben stehenden Tabelle im Einzelnen aufgeführt, zusammen aus fixen Bestandteilen und einer ergebnisabhängigen Tantieme. Die Bemessungsgrundlage der Tantieme ist der Jahresüberschuss laut Handelsbilanz der DocCheck AG vor Tantiemen des Vorstands abzüglich eines handelsrechtlichen Verlustvortrages abzüglich der Beträge, die in die gesetzlichen oder satzungsmäßigen Rücklagen einzustellen sind. Die Tantieme wird nach einem festen Prozentsatz berechnet, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder unterschiedlich ist. Die Sätze lauten wie folgt:

Bei Dr. Frank Antwerpes sind es 7,5 Prozent, begrenzt auf max. 33,33 Prozent vom Fixum.
Bei Helmut Rieger ist es ein Prozent, begrenzt auf max. 33,33 Prozent vom Fixum.

Die Summe der Tantiemen aller Vorstände ist begrenzt auf einen festen Prozentsatz vom handelsrechtlichen Jahresüberschuss der DocCheck AG vor Tantieme und ertragsabhängigen Steuern.

Im Geschäftsjahr 2016 betrugen die Gesamtbezüge des Vorstands 316 TEUR (im Vorjahr: 302 TEUR). Pensionszusagen sind vom Aufsichtsrat per Arbeitsvertrag bewilligt, jedoch bisher nicht gewährt worden. Ferner wurde eine D&O-Versicherung für Vorstand und Aufsichtsrat abgeschlossen. Eine individuelle Aufteilung der Versicherungsprämie ist nicht möglich.

Dr. Frank Antwerpes hat im Krankheitsfall einen Anspruch auf unveränderte Fortzahlung des Gehaltes für einen Zeitraum von zwölf Monaten, längstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages. Im Falle des Ablebens von Herrn Dr. Antwerpes erhalten die Witwe und die minderjährigen Kinder als Gesamtgläubiger für den Sterbemonat und die sechs folgenden Monate das volle Gehalt, längstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages.

Der Vorstand Helmut Rieger hat im Krankheitsfall einen Anspruch auf unveränderte Fortzahlung des Gehaltes bis zum Ende des Anstellungsvertrages. Im Falle des Ablebens von Herrn Rieger erhalten die Witwe und die minderjährigen Kinder als Gesamtgläubiger für den Sterbemonat und die drei folgenden Monate das volle Gehalt, längstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Leistungen im Sinne des § 314 HGB, die den Vorstandsmitgliedern für den Fall der Beendigung ihrer Tätigkeiten zugesagt worden sind.

Auf der Basis des Beschlusses der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 hat der Vorstand der DocCheck AG in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat das Aktienoptionsprogramm (AOP) 2015 in der Aufsichtsratssitzung vom 25. März 2015 und der Vorstandssitzung vom 25. März 2015 verabschiedet. Ziel des AOP ist es, die Berechtigten möglichst langfristig an die Gesellschaft zu binden, um eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung zu gewährleisten. An diesen übergeordneten Zielen orientieren sich die durch das Aktienoptionsprogramm und die hiermit verbundene Nachhaltigkeitstantieme geschaffenen Vergütungszusagen. Danach sind der Aufsichtsrat und Vorstand nach Maßgabe der Bestimmungen des Hauptversammlungsbeschlusses ermächtigt, bis zu 498.891 Aktienoptionen an den Vorstand der DocCheck AG, Mitglieder der Geschäftsführung der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen sowie Arbeitnehmer (insbesondere Führungskräfte mit hohem strategischen Stellenwert) der DocCheck AG und der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen zu gewähren. Die Ausübung der Optionen sowie die Gewährung der Nachhaltigkeitstantieme sind an die Erreichung folgender Erfolgsziele geknüpft:

Der Kurs der Aktie der Gesellschaft erreicht bei Ablauf einer Wartezeit von vier Jahren mindestens den Basispreis, und
Mindestens drei von vier der festgestellten und veröffentlichten Konzernjahresabschlüsse der Gesellschaft zu den Abschlussstichtagen, die unmittelbar nacheinander auf den Zeitpunkt der Optionseinräumung folgen, weisen ein EBIT von 500.000 EUR oder mehr aus.

Eine Option berechtigt zum Bezug je einer Aktie der DocCheck AG zum Bezugskurs. Die Hauptversammlung vom 25. Mai 2015 hat zur Bedienung der Optionsrechte im Rahmen des AOP ein bedingtes Kapital von bis zu 498.981 EUR geschaffen. Statt der bedingten Kapitalerhöhung ist die Gesellschaft auch berechtigt, Aktien aus dem genehmigten Kapital oder eigene Aktien zu verwenden. Darüber hinaus behält sich die DocCheck AG vor, auf Barzahlung umzustellen. In diesem Fall wird dem Berechtigten bei Ausübung der Option ein Barbetrag ausgezahlt, der die Optionsinhaber wirtschaftlich so stellt, als wäre das AOP in seiner ursprünglichen Form durchgeführt worden.

Der Basispreis einer Option entspricht dem durchschnittlichen Börsenkurs der DocCheck-Aktie, ermittelt auf Basis des arithmetischen Mittelwerts des Schlusskurses der Aktie der Gesellschaft im XETRA-Handel der "Deutsche Börse AG" (oder einem an die Stelle getretenen Nachfolgesystems) - falls kein solcher Schlusskurs vorliegt, des Schlusskurses der Aktie der Gesellschaft im Präsenzhandel an der Frankfurter Wertpapierbörse - innerhalb von 12 Monaten vor dem Beschluss des Vorstands und bzw. oder des Aufsichtsrats über das jeweilige Angebot zum Erwerb der Optionsrechte, mindestens dem gesetzlichen Mindestausgabebetrag.

Die Ausübung der mit diesem Optionsvertrag gewährten Optionen ist - nach Erfüllung der Wartezeit - jeweils nur während folgender Zeiträume zulässig:

Ab der zweiten bis zur sechsten Woche nach Veröffentlichung des vorläufigen Jahresergebnisses der Gesellschaft (Ausübungszeitraum 1)
Ab der zweiten bis zur sechsten Woche nach Veröffentlichung der Halbjahreszahlen der Gesellschaft (Ausübungszeitraum 2)

Die Optionen können letztmals in dem Ausübungszeitraum 1 des sechsten nach Gewährung der Aktienoptionen beginnenden Geschäftsjahres ausgeübt werden. Mit Ablauf dieses Ausübungszeitraumes verfallen sie ersatzlos.

Im Zeitraum zwischen dem 26. März 2015 und dem 7. April 2015 wurden insgesamt 46.000 Optionen an sieben Berechtigte ausgegeben, von denen zum Stichtag 2.000 Optionen verfallen sind (1. Tranche). Der Basispreis für eine Aktie wurde für diese Tranche auf 4,34 EUR festgelegt. Der Bezugskurs je Aktie beträgt bis zu fünf Prozent unterhalb des Basispreises und wurde auf 4,30 EUR fixiert. Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen beträgt zum Zeitpunkt der Optionsgewährung 2,45 EUR je Option.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt 22.000 Optionen an zwei Berechtigte ausgegeben (2. Tranche). Der Basispreis für eine Aktie wurde für diese Tranche auf 7,26 EUR festgelegt. Der Bezugskurs je Aktie beträgt bis zu fünf Prozent unterhalb des Basispreises und wurde auf 6,90 EUR fixiert. Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen beträgt zum Zeitpunkt der Optionsgewährung 2,18 EUR je Option.

Zusätzlich zu den Aktienoptionen erwerben die Berechtigten der ersten Tranche nach Ablauf der Wartezeit und bei Erreichen der Erfolgsziele einen Anspruch auf Gewährung eines Nettogeldbetrages, der der Zahl ihrer jeweiligen Optionen multipliziert mit dem anzusetzenden Bezugskurs entspricht (Nachhaltigkeitstantieme). Die Nachhaltigkeitstantieme ist zweckgebunden zum Bezug von Aktien der Gesellschaft aufgrund der Teilnahme am Aktienoptionsprogramm.

Der Aufsichtsrat der DocCheck AG bezog im Jahr 2016 folgende Vergütungen:

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Gesamtbezüge Davon fix Davon variabel
Name des Aufsichtsrats EUR EUR EUR
--- --- --- ---
Dr. Joachim Pietzko, Aufsichtsratsvorsitzender 30.000 12.000 18.000
Prof. Dr. Britta Böckmann, stellv. Aufsichtsratsvorsitzende 15.000 6.000 9.000
Winfried Leimeister 15.000 6.000 9.000
Summe 60.000 24.000 36.000

Der Aufsichtsrat der DocCheck AG bezog im Vorjahr folgende Vergütungen:

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Gesamtbezüge Davon fix Davon variabel
Name des Aufsichtsrats EUR EUR EUR
--- --- --- ---
Dr. Joachim Pietzko, Aufsichtsratsvorsitzender 30.000 12.000 18.000
Prof. Dr. Britta Böckmann, stellv. Aufsichtsratsvorsitzende 15.000 6.000 9.000
Winfried Leimeister 15.000 6.000 9.000
Summe 60.000 24.000 36.000

Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden Bezüge für ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2016 in Höhe von insgesamt 60 TEUR (im Vorjahr: 60 TEUR) gewährt. Die Mitglieder erhalten pro Jahr 6 TEUR als fixe Tätigkeitsvergütung, der Vorsitzende erhält das Zweifache. Zusätzlich erhalten die Aufsichtsräte eine variable Vergütung in Höhe der prozentualen EBIT-Marge. Als Bemessungsgrundlage dient die fixe Vergütung.

Eine Pensionszusage für Aufsichtsratsmitglieder wurde nicht gewährt. Es besteht eine D&O-Versicherung für Vorstand und Aufsichtsrat.

3. Angaben nach §§ 289 Abs. 4 ff., 315 Abs. 4 HGB

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2016 4.989.816,00 Euro und ist eingeteilt in 4.989.816 auf den Inhaber lautende nennwertlose Namensaktien. Die Gesellschaft hat ausschließlich Stammaktien ausgegeben. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Insbesondere vermittelt jede Aktie eine Stimme sowie einen Anteil am Gewinn der Gesellschaft, welcher dem rechnerischen Anteil der Aktie am Grundkapital entspricht.

Es existieren keine Beschränkungen, die Stimmrechte oder Übertragung von Aktien betreffen. Damit hat eine Aktie einen Anteil am Grundkapital von einem Euro. Am Grundkapital der Gesellschaft bestanden zum 31. Dezember 2016 von Dr. Frank Antwerpes, Deutschland, und Ben Antwerpes, Deutschland, direkte Beteiligungen, die zehn Prozent der Stimmrechte überschreiten. Allerdings werden nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 WpHG den Anteilen von Ben Antwerpes 7,58 Prozent seiner Mutter Pia Antwerpes, Deutschland, zugerechnet. Es gibt keine Aktien der Gesellschaft, die mit Sonderrechten ausgestattet sind, die Kontrollbefugnisse verleihen. Die Ernennung und Abberufung des Vorstands ist in §§ 84, 85 AktG sowie in § 7 Abs. 2 der Satzung der DocCheck AG geregelt. Demnach erfolgt die Bestellung der Vorstandsmitglieder durch den Aufsichtsrat, der auch die Anzahl der Vorstände bestimmt. Dabei kann der Aufsichtsrat einen Vorsitzenden des Vorstandes und einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes ernennen.

Änderungen der Satzung sind grundsätzlich in §§ 179, 181, 133 AktG geregelt. Verschiedene weitere Vorschriften des AktG sind unter Umständen ebenfalls einschlägig bei Satzungsänderungen und -ergänzungen beziehungsweise verdrängen die vorgenannten Regelungen. Als Beispiel seien hier §§ 182 ff. AktG bei Kapitalerhöhungen, §§ 222 ff. AktG bei Kapitalherabsetzungen sowie § 262 AktG bei Auflösung der Aktiengesellschaft genannt. Nach § 17 der Satzung der DocCheck AG ist der Aufsichtsrat befugt, Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen. Der Vorstand hat die ihm durch Gesetz und Satzung eingeräumten Befugnisse, welche im Kern die Befugnisse zur Leitung der Gesellschaft unter eigener Verantwortung und Vertretung nach außen umfassen.

Der Vorstand ist mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Mai 2014 ermächtigt, bis zu 2.000.000 Aktien der Gesellschaft zum Zwecke des Einzugs zu erwerben. Das Grundkapital kann zu diesem Zwecke um bis zu 2 Millionen Euro herabgesetzt werden.

Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um 2.494.908,00 Euro (genehmigtes Kapital 2015) bis zum 19. Mai 2020 zu erhöhen.

Nach § 5 Abs. 4 der Satzung ist das Grundkapital um bis zu 498.981,00 Euro bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen an Vorstandsmitglieder der DocCheck AG, Mitglieder der Geschäftsführung der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen sowie Arbeitnehmer (insbesondere an Führungskräfte mit hohem strategischen Stellenwert) der DocCheck AG und der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen gemäß der in der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 erteilten Ermächtigung zur Ausgabe von Aktienoptionen. Zum 31. Dezember 2016 waren insgesamt 68.000 Aktienoptionen aus zwei Tranche zugeteilt, von denen zum Stichtag 2.000 Optionen verfallen sind.

Die Gesellschaft ist mit Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai 2016 bis zum 11. Mai 2021 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals über die Börse oder außerhalb der Börse mittels eines an alle Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Kaufangebots zur Verwendung zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken zu erwerben.

Zum 31. Dezember 2016 verfügt die Gesellschaft über keine eigenen Aktien.

Die Gesellschaft unterhält keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Zudem gibt es keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind.

Köln, 10. März 2017

DocCheck AG

Vorstand

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gez. Dr. Frank Antwerpes gez. Helmut Rieger

Bilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVSEITE

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31.12.16 31.12.15
EUR EUR EUR EUR
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A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.748,00 52.820,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 782.938,07 805.480,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 154.327,00 169.073,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.104.351,00 903.708,00
4. Einbauten in fremde Grundstücke 1.189.952,00 1.080.097,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 53.090,27
6. Anlage in Edelmetallen 3.341.295,00 6.572.863,07 3.220.600,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.164.977,75 5.372.378,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 100.000,00 100.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.758.043,15 9.023.020,90 15.636.631,97 3.021.254,84
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.462.673,53 1.713.232,57
2. Sonstige Vermögensgegenstände 111.898,14 1.574.571,67 25.886,48
II. Sonstige Wertpapiere 631.383,58 739.747,33
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.173.466,36 10.379.421,61 8.266.153,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 92.962,71 62.036,67
26.109.016,29 25.585.557,83

PASSIVSEITE

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31.12.16 31.12.15
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- ---
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.989.816,00 4.989.816,00
Bedingtes Kapital EUR 498.981,00 (Vorjahr: EUR 498.981,00)
II. Kapitalrücklage 13.973.671,60 13.946.541,60
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 39.166,10 39.166,10
2. Andere Gewinnrücklagen 32.447,39 71.613,49 32.447,39
IV. Bilanzgewinn 4.474.143,71 23.509.244,80 3.827.509,17
- davon Gewinnvortrag EUR 1.831.582,77 (Vorjahr: EUR 965.561,85)
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.237.780,00 1.183.786,00
2. Sonstige Rückstellungen 515.104,02 1.752.884,02 436.327,33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 200.290,25 147.704,14
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 131.084,00 528.194,53
3. Sonstige Verbindlichkeiten 515.513,22 454.065,57
- davon aus Steuern EUR 479.722,49 (Vorjahr: EUR 412.388,39)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 771,24 (Vorjahr: EUR 742,50) 846.887,47
26.109.016,29 25.585.557,83
0,00 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016

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2016 2015
EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 4.144.230,66 3.841.285,59
2. Sonstige betriebliche Erträge 138.507,75 88.008,45
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene Waren
-1.955,87 -2.113,37
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -73.186,32 -75.142,19 -62.725,91
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.488.360,93 -1.242.622,08
b) Soziale Abgaben -296.412,04 -1.784.772,97 -241.349,70
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-

gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-454.891,48 -656.258,69
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.838.099,21 -1.947.331,40
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 3.902.680,15 4.694.809,87
8. Aufwendungen aus der Verlustübernahme -87.252,62 -230.746,82
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und

Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
48.388,78 59.061,80
- davon aus verbundenen Unternehmen

EUR 500,00 (Vorjahr: EUR 500,00)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.916,53 28.908,64
- davon aus verbundenen Unternehmen

EUR 12.944,01 (Vorjahr: EUR 14.256,52)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und

auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
-46.317,64 -57.764,32
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.328.706,28 -1.409.214,74
13. Ergebnis nach Steuern 2.641.541,48 2.861.947,32
14. Sonstige Steuern 1.019,46 0,00
15. Jahresüberschuss 2.642.560,94 2.861.947,32
16. Gewinnvortrag 1.831.582,77 965.561,85
17. Bilanzgewinn 4.474.143,71 3.827.509,17

Anhang der DocCheck AG, Köln, für das Geschäftsjahr 2016

Die DocCheck AG hat ihren Sitz in der Vogelsanger Str. 66 in 50823 Köln und ist im Handelsregister beim Amtsgericht der Stadt Köln unter der Nummer HRB 32420 eingetragen.

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2016 gemäß § 267 Abs. 1 HGB die Merkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft. Aus Transparenzgründen werden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften freiwillig auf den Jahresabschluss 2016 angewandt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 238 bis 288 HGB, der Vorschriften der §§ 150 bis 160 AktG aufgestellt. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. Der gemäß der Satzung aufzustellende Lagebericht wird gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften nach § 289 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Berichtsjahr wurden die handelsrechtlichen Neuregelungen infolge des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) vollumfänglich umgesetzt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung weicht aufgrund der erstmaligen Anwendung des § 275 HGB i.d.F. des BilRUG von der Vorjahresdarstellung ab. Durch die erstmalige Anwendung des BilRUG wurde die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" verkürzt und um den Posten "Ergebnis nach Steuern" erweitert. Die Vorjahreswerte werden entsprechend angepasst.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den handelsrechtlichen Anschaffungskosten (§ 255 HGB) vermindert um die jeweiligen Abschreibungen in der Bilanz angesetzt.

Die Abschreibung des abnutzbaren Anlagevermögens erfolgt ausschließlich durch gleichmäßige Verteilung der Anschaffungskosten auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände (lineare Abschreibung). Immaterielle Vermögensgegenstände werden über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 1 und 6 Jahren abgeschrieben. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 19 bis 33 Jahren abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen werden über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 6 bis 20 Jahren abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden über einen Zeitraum zwischen 3 und 10 Jahren und Einbauten in fremde Grundstücke zwischen 10 und 20 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von jeweils bis 410 EUR, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, werden in Anlehnung an das steuerliche Wahlrecht nach § 6 Abs. 2 EStG mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2016 wurden geringwertige Anlagegüter in Höhe von 22 TEUR angeschafft (im Vorjahr: 31 TEUR).

Die Bewertung der im Rahmen langfristiger Investitionspolitik in den vergangenen Geschäftsjahren angeschafften Gold-, Silber- und Platinbestände erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Entfällt der Grund für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung ganz oder teilweise in Folgeperioden wieder, wird eine entsprechende Wertaufholung vorgenommen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten ausgewiesen, sofern nicht aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden sind.

Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Bei einem Unterschied zwischen Anschaffungskosten und Rückzahlungsbetrag wird dieser nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des Wertpapiers verteilt. Für den Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt die Bewertung zum niedrigeren beizulegenden Wert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bewertet. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Unverzinsliche Forderungen mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr sind mit dem abgezinsten Wert angesetzt.

3. Sonstige Wertpapiere

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen für Vorgänge ausgewiesen, die in den nachfolgenden Geschäftsjahren zu Aufwand führen.

6. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Vorstände, Geschäftsführer und Arbeitnehmer der DocCheck AG sowie der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen werden zu dem beizulegenden Zeitwert des Eigenkapitalinstruments am Tag der Gewährung bewertet. Dieser Zeitwert wird linear über den Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit als Personalaufwand mit korrespondierender Erhöhung des Eigenkapitals (Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB) erfasst und beruht auf den Erwartungen der DocCheck AG hinsichtlich der Eigenkapitalinstrumente, die voraussichtlich unverfallbar werden. Die Ermittlung des Zeitwerts ist mit Schätzungen verbunden, die zu jedem Abschlussstichtag überprüft werden. Sofern sich Änderungen der ursprünglichen Schätzung ergeben, werden diese erfolgswirksam erfasst.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für einen Eintritt vorliegen.

Für anteilsbasierte Vergütungen mit Barausgleich wird eine Rückstellung erfasst und bei Zugang mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird zu jedem Abschlussstichtag neu ermittelt und eventuelle Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

9. Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden bei der DocCheck AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen, an denen die DocCheck AG als Gesellschafter beteiligt ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der DocCheck AG von unverändert 32,5 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr 2016 ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - Steuerentlastung.

10. Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Aus Gründen der Klarheit wurden die Mietereinbauten innerhalb der Sachanlagen als eigener Posten "Einbauten in fremde Grundstücke" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden Investitionen in den Ausbau eines neuen Gebäudeabschnitts in Höhe von 249 TEUR vorgenommen, die über die Restlaufzeit des Mietvertrages einschließlich Verlängerungsoption abgeschrieben werden.

Die zu Investitionszwecken gehaltenen Gold-, Silber- und Platinbestände werden unter dem Posten "Anlage in Edelmetallen" ausgewiesen. Die Wertminderungen der Silber- und Platinbestände aus dem Vorjahr wurden im Geschäftsjahr 2016 aufgrund leicht gestiegener Stichtagskurse wieder teilweise gutgeschrieben. Zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung wird weiterhin von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung der Silber- und Platinbestände ausgegangen.

Die Bilanzwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 793 TEUR erhöht. Die DocCheck AG hat am 28. Juni 2016 weitere 32,5 Prozent der Anteile an der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH, Weil im Schönbuch, erworben. Damit beträgt die Beteiligungsquote an der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH nun 90,0 Prozent. Die Anteilsübertragung fand mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2016 statt. Zudem wurde das Stammkapital der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH am 17. Oktober 2016 um 23.500 EUR auf 54.700 EUR erhöht. Zur Stärkung der Eigenkapitalposition und der zukünftigen Liquidität der Gesellschaft hat die DocCheck AG in diesem Zusammenhang zusätzlich zur Stammeinlage ein Aufgeld in Höhe von 521 TEUR übernommen, das überwiegend durch Verzicht auf die Rückzahlung der werthaltigen, sofort fälligen und liquiden Darlehensforderungen der DocCheck AG gegen die DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH geleistet wurde.

Die verbundenen Unternehmen sind im Anteilsbesitz dargestellt.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen aus einem Darlehen in Höhe von 100 TEUR an die DocCheck Guano AG. Das Darlehen hat eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren und wird verzinst.

Der Posten Wertpapiere des Anlagevermögens setzt sich zum 31. Dezember 2016 aus zwei (im Vorjahr: drei) Unternehmensanleihen und einem Schuldscheindarlehen zusammen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen belaufen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 13 TEUR (im Vorjahr: 57 TEUR) und resultieren aus der Bewertung der Unternehmensanleihen nach der Effektivzinsmethode. Zum Bilanzstichtag lag der Börsenkurs von einer Unternehmensanleihe um 0,5 TEUR unter dem Buchwert. Eine außerplanmäßige Abschreibung gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB ist unterblieben, da nicht von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung ausgegangen wird.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016

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Anschaffungskosten Abschreibung
Wert

01.01.16
Zugänge Abgänge Umbuchungen Wert

31.12.16
Wert

01.01.16
--- --- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 524.856,67 15.066,94 0,00 0,00 539.923,61 472.036,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschliesslich Bauten auf fremden Grundstücken 927.588,90 0,00 0,00 0,00 927.588,90 122.108,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 207.540,04 0,00 0,00 0,00 207.540,04 38.467,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.160.749,76 398.964,45 14.954,06 53.090,27 2.597.850,42 1.257.041,76
4. Einbauten in fremde Grundstücke 2.892.374,68 248.956,82 44.692,87 0,00 3.096.638,63 1.812.277,68
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 53.090,27 0,00 0,00 -53.090,27 0,00 0,00
6. Anlage in Edelmetalle 4.087.030,00 0,00 0,00 0,00 4.087.030,00 866.429,69
10.328.373,65 647.921,27 59.646,93 0,00 10.916.647,99 4.096.325,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.833.321,64 792.599,70 0,00 0,00 6.625.921,34 460.943,59
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 100.000,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00 0,00
3 Wertpapiere des Anlagevermögens 3.043.674,53 0,00 264.824,53 0,00 2.778.850,00 22.419,69
8.976.996,17 792.599,70 264.824,53 0,00 9.504.771,34 483.363,28
Gesamtsumme 19.830.226,49 1.455.587,91 324.471,46 0,00 20.961.342,94 5.051.724,95

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Abschreibung Bilanz
Zugänge Abgänge Zuschreibung Wert

31.12.16
Wert

31.12.16
Wert

31.12.15
--- --- --- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.138,94 0,00 0,00 499.175,61 40.748,00 52.820,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschliesslich Bauten auf fremden Grundstücken 22.542,00 0,00 0,00 144.650,83 782.938,07 805.480,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.746,00 0,00 0,00 53.213,04 154.327,00 169.073,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.362,72 14.906,06 -1,00 1.493.499,42 1.104.351,00 903.708,00
4. Einbauten in fremde Grundstücke 139.101,82 44.692,87 0,00 1.906.686,63 1.189.952,00 1.080.097,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 53.090,27
6. Anlage in Edelmetalle 0,00 0,00 120.694,69 745.735,00 3.341.295,00 3.220.600,31
427.752,54 59.598,93 120.693,69 4.343.784,92 6.572.863,07 6.232.048,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 460.943,59 6.164.977,75 5.372.378,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00 100.000,00
3 Wertpapiere des Anlagevermögens 13.211,69 14.824,53 0,00 20.806,85 2.758.043,15 3.021.254,84
13.211,69 14.824,53 0,00 481.750,44 9.023.020,90 8.493.632,89
Gesamtsumme 468.103,17 74.423,46 120.693,69 5.324.710,97 15.636.631,97 14.778.501,54

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 1.463 TEUR (im Vorjahr: 1.713 TEUR). Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1.296 TEUR; im Vorjahr: 1.203 TEUR) sowie sonstige Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (167 TEUR; im Vorjahr: sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 12 TEUR). Die im Vorjahr bestehenden Darlehensforderungen gegen die DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH in Höhe von 522 TEUR bestehen zum Stichtag aufgrund einer bei der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH durchgeführten Kapitalmaßnahme nicht mehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 112 TEUR (im Vorjahr: 26 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen gegen den Vermieter der DocCheck AG bezüglich einer Kostenübernahme eines Teils der angefallenen Umbaumaßnahmen sowie Zinsabgrenzungen zusammen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Sonstige Wertpapiere

Zur Risikostreuung hat die DocCheck AG Aktien von nationalen und internationalen Unternehmen aus den Bereichen Internet & Social Media, Logistik und Biotechnologie erworben. Die Wertpapiere werden gemäß § 253 Abs. 4 HGB zum Börsenkurs bewertet, sofern dieser unter den Anschaffungskosten liegt. Die daraus resultierenden Wertminderungen betragen zum Stichtag 33 TEUR (im Vorjahr: 1 TEUR).

4. Eigenkapital

a. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der DocCheck AG beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf 4.989.816,00 EUR (im Vorjahr: 4.989.816,00 EUR), ist aufgeteilt in 4.989.816 Stück (im Vorjahr: 4.989.816 Stück) nennbetragslose auf den Namen lautende Stückaktien und ist voll eingezahlt. Jede Aktie gewährt ein Stimmrecht. Der rechnerische Wert der Stückaktien beträgt 1 EUR. Es wurden ausschließlich Stammaktien ausgegeben.

b. Eigene Anteile

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Mai 2016 wurde die Gesellschaft bis zum 11. Mai 2021 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt zehn Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in diesem Fall auch mehrmals, durch die Gesellschaft oder durch Dritte für Rechnung der Gesellschaft ausgeübt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre kann unter bestimmten, im Hauptversammlungsbeschluss festgelegten Umständen ausgeschlossen werden.

Zum 31. Dezember 2016 hält die DocCheck AG keine eigenen Anteile.

c. Genehmigtes Kapital

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2015 wurde die Gesellschaft ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 19. Mai 2020 um bis zu insgesamt 2.494.908,00 EUR gegen Bar- oder Sacheinlagen durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stamm-Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015). Die Ausnutzung der Ermächtigung kann auch in einzelnen Tranchen erfolgen.

Ferner ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre kann unter bestimmten, im Hauptversammlungsbeschluss festgelegten Umständen ausgeschlossen werden.

d. Bedingtes Kapital

Das Grundkapital ist um bis zu 498.981,00 EUR bedingt erhöht durch die Ausgabe von bis zu 498.981 auf den Namen lautenden Stückaktien. Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen an Vorstandsmitglieder der DocCheck AG, Mitglieder der Geschäftsführung der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen sowie an Arbeitnehmer (insbesondere Führungskräfte mit hohem strategischem Stellenwert) der DocCheck AG und der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen, nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 (Aktienoptionsprogramm 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der gewährten Bezugsrechte ihr Bezugsrecht ausüben und die Gesellschaft zur Erfüllung des Bezugsrechtes keine eigenen Aktien oder hierzu Aktien aus dem genehmigten Kapital verwendet. Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates bzw., soweit die Gewährung an Mitglieder des Vorstands erfolgt, der Aufsichtsrat, ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

e. Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB

Zum 31. Dezember 2016 beläuft sich die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB auf 3.752 TEUR (im Vorjahr: 3.752 TEUR).

f. Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB

Aus dem Aktienoptionsprogramm 2012 wurden im Geschäftsjahr 2016 27 TEUR in die Kapitalrücklage eingestellt. Zum 31. Dezember 2016 beläuft sich die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB damit auf 46 TEUR (im Vorjahr: 19 TEUR).

g. Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB

Zum 31. Dezember 2016 beläuft sich die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB auf 9.261 TEUR (im Vorjahr: 9.261 TEUR).

h. Kapitalrücklage nach § 237 Abs. 5 AktG

Zum 31. Dezember 2016 beläuft sich die Kapitalrücklage nach § 237 Abs. 5 AktG auf 914 TEUR (im Vorjahr: 914 TEUR).

i. Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:

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2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Gesetzliche Rücklage 39 39
andere Gewinnrücklagen 33 33
Summe 72 72

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Tantiemen und Provisionen (kurzfristig) 156 151
Tantiemen und Provisionen (langfristig) 140 60
Abschluss- und Prüfungskosten 101 114
Urlaub 57 38
Aufsichtsratsvergütung 48 62
Berufsgenossenschaft 3 3
Sonstige 10 8
Summe 515 436

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 200 TEUR (im Vorjahr: 148 TEUR) und haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 131 TEUR (im Vorjahr: 528 TEUR) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Diese Verbindlichkeiten betreffen ebenfalls wie im Vorjahr im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling.

Am 18. Oktober 2004 wurde zwischen der DocCheck AG und der Sparkasse Köln-Bonn ein Vertrag über eine zentrale Liquiditätsdisposition abgeschlossen. Die Liquiditätsdisposition führt zu einem täglichen Ausgleich der Geschäftskonten der antwerpes ag und der DocCheck Medical Services GmbH über das Geschäftskonto der DocCheck AG. Im Geschäftsjahr 2014 wurden die DocCheck Guano AG und die Breadcrumb GmbH ebenfalls in die zentrale Liquiditätsdisposition aufgenommen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten, wie im Vorjahr sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, setzen sich wie folgt zusammen:

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2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Umsatzsteuer 451 386
Lohn- und Kirchensteuer 29 26
Abgrenzung Mietzahlungen 8 11
Lohn und Gehalt 7 4
Soziale Sicherheit 1 1
Reisekosten 1 0
Sonstige 19 26
Summe 516 454

Absicherungen von Verbindlichkeiten durch Pfandrechte und ähnliche Rechte bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2016 bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB.

Zum 31. Dezember 2016 bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

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TEUR
Aus Miete 2.046
Aus Leasingverhältnissen 53
Sonstige 12
Summe 2.111
- davon fällig innerhalb eines Jahres 608
- davon fällig nach mehr als einem bis fünf Jahren 1.503
- davon fällig nach mehr als fünf Jahren 0

Aus einem Vertrag über rechtliche Beratung bestehen zum Stichtag Verbindlichkeiten in Höhe von 17 TEUR, die nicht bilanziert sind, da deren Inanspruchnahme von Projektmeilensteinen abhängig ist, die zum Stichtag nicht erfüllt waren und deren voraussichtliche Erfüllung zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht verlässlich geschätzt werden kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird auf Basis der zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bestehenden Erkenntnisse als gering eingestuft.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilRUG wurden Umsatzerlöse in Höhe von 14 TEUR (im Vorjahr: 16 TEUR) aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umklassifiziert. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Die Umsatzerlöse von insgesamt 4.144 TEUR (im Vorjahr: 3.841 TEUR) setzen sich aus Umlagen für erbrachte Leistungen und verauslagte Kosten (Mieten, Wareneinkauf, Personalbeschaffungskosten etc.) wie folgt zusammen:

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2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
antwerpes ag 2.866 2.610
DocCheck Medical Services GmbH 1.035 939
DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH 218 213
DocCheck Guano AG 6 58
Breadcrumb GmbH 5 5
Sonstige 14 16
Summe 4.144 3.841

Die Umsatzerlöse wurden in 2016 ausschließlich im Inland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt 139 TEUR (im Vorjahr: 88 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:

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2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Zuschreibungen des Anlagevermögens 121 0
Erträge aus dem Abgang von Wertpapieren des 10 76
Umlaufvermögens
Erlöse aus dem Verkauf Sachanlagevermögen 0 8
Übrige 8 4
Summe 139 88

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilRUG wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 14 TEUR (im Vorjahr: 16 TEUR) aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umklassifiziert. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Raumkosten 764 716
Verwaltungsaufwendungen 202 252
Wartungen und Reparaturen 145 184
Rechts- und Beratungskosten 144 103
Reisekosten 108 99
Aufsichtsratsvergütungen 60 60
Personalbeschaffung 52 69
Hauptversammlungskosten 50 54
Internetkosten 47 45
Fahrzeugkosten 47 37
Fortbildungen 39 52
Versicherungen, Beiträge und Gebühren 33 40
Börsenpräsenz 32 22
Marketingzuschuss DocCheck Shop 0 97
Übrige 116 117
Summe 1.839 1.947

4. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betragen 48 TEUR (im Vorjahr: 59 TEUR) und betreffen Zinserträge.

5. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 46 TEUR (im Vorjahr: 58 TEUR) betreffen Unternehmensanleihen und Aktien.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 1.329 TEUR (im Vorjahr: 1.409 TEUR) setzen sich aus der Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag in Höhe von 631 TEUR (im Vorjahr: 683 TEUR) und der Gewerbesteuer in Höhe von 672 TEUR (im Vorjahr: 726 TEUR) zusammen.

Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. Insgesamt erwartet die DocCheck AG zum 31. Dezember 2016 aus zeitlichen Bewertungsunterschieden - sowohl eigenen als auch bei Gesellschaften des steuerlichen Organkreises - eine zukünftige Steuerentlastung von 18 TEUR (im Vorjahr: 7 TEUR). Die Ermittlung dieses Betrages erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 32,5 %, der Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag umfasst.

Aktive latente Steuern resultieren aus wertmäßigen Unterschieden bei den Rückstellungen für Personalkosten sowie Wertpapieren des Umlaufvermögens. Zukünftig nutzbare steuerliche Verlustvorträge liegen zum Bilanzstichtag nicht vor.

In Ausübung des Wahlrechtes aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert.

7. Gewinnausschüttung

Auf der ordentlichen Hauptversammlung der DocCheck AG vom 12. Mai 2016 erfolgte die Beschlussfassung, eine Dividendenauszahlung für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 1.996 TEUR vorzunehmen. Des Weiteren wurde von der Hauptversammlung beschlossen, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 1.831 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

C. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 31 (im Vorjahr: 26) Mitarbeiter beschäftigt (Angabe ohne Auszubildende und Vorstandsmitglieder). Hierbei handelt es sich ausschließlich um Verwaltungsmitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Die Organe der DocCheck AG hatten im Geschäftsjahr 2016 folgende Mitglieder:

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Organe der DocCheck AG Mitgliedschaft in anderen Kontrollgremien
Vorstand
Dr. Frank Antwerpes, Köln

Vorsitzender des Vorstands, CEO

Arzt und Zahnarzt
antwerpes ag, Köln (Vorsitzender des Vorstands)

DocCheck Medical Services GmbH, Köln (Geschäftsführer)

DocCheck Guano AG, Köln (Vorstand)

Breadcrumb GmbH, Köln (Geschäftsführer)
Helmut Rieger, Weil im Schönbuch

Vorstand Handelsgeschäft, CCO

Kaufmann
DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH, Weil im Schönbuch (Geschäftsführer)

antwerpes ag, Köln (Mitglied des Aufsichtsrats)

DocCheck Guano AG, Köln (Aufsichtsratsvorsitzender)
Aufsichtsrat
Dr. Joachim Pietzko, Köln,

Rechtsanwalt

Aufsichtsratsvorsitzender
-
Prof. Dr. Britta Böckmann, Düsseldorf,

Professorin an der Fachhochschule Dortmund, stellv. Aufsichtsratsvorsitzende
Comline AG, Dortmund (stellv. Aufsichtsratsvorsitzende)

Philips GmbH, Hamburg (Mitglied des Aufsichtsrats)
Winfried Leimeister, Köln,

Steuerberater
antwerpes ag, Köln (Mitglied des Aufsichtsrats)

Vorstandsvergütung

Der Vorstand der DocCheck AG bezog im Jahr 2016 folgende Vergütungen:

Vorstandsvergütung 2016

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Gesamtbezüge Davon

fix
Davon

variabel
Anzahl der gewährten Aktienoptionen Beizulegender Zeitwert der gewährten Optionen
Name des Vorstands EUR EUR EUR 31.12.2016 31.12.2016
--- --- --- --- --- ---
Dr. Frank Antwerpes, CEO 243.330 183.330 60.000 40.000* 91.420
Helmut Rieger, CCO 72.375 57.708 14.667 8.000 19.608
Summe 315.705 241.038 74.667 48.000 111.028

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Beizulegender Zeitwert der Nachhaltigkeitsprämie Summe aus Optionswert und Nachhaltigkeitsprämie Davon als Aufwand erfasst
Name des Vorstands 31.12.2016 31.12.2016 2016
--- --- --- ---
Dr. Frank Antwerpes, CEO 158.017 249.437 51.105
Helmut Rieger, CCO 19.608 63.207 18.968
Summe 177.625 312.644 70.073

Vorstandsvergütung 2015

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Gesamtbezüge Davon

fix
Davon

variabel
Anzahl der gewährten Aktienoptionen Beizulegender Zeitwert der gewährten Optionen
Name des Vorstands EUR EUR EUR 31.12.2015 31.12.2015
--- --- --- --- --- ---
Dr. Frank Antwerpes, CEO 243.330 183.330 60.000 20.000* 49.020
Helmut Rieger, CCO 58.667 44.000 14.667 8.000 19.608
Summe 301.997 227.330 74.667 28.000 68.628

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Beizulegender Zeitwert der Nachhaltigkeitsprämie Summe aus Optionswert und Nachhaltigkeitsprämie Davon als Aufwand erfasst
Name des Vorstands 31.12.2015 31.12.2015 2015
--- --- --- ---
Dr. Frank Antwerpes, CEO 158.017 207.037 35.759
Helmut Rieger, CCO 19.608 63.207 14.303
Summe 177.625 270.244 50.062

* Dr. Antwerpes wurde vom Aufsichtsrat eine Zusage über die Gewährung von insgesamt 60.000 Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsprogramm 2012 erteilt. Diese Optionen werden in drei jährlichen Tranchen zu jeweils 20.000 Aktienoptionen ab dem Geschäftsjahr 2015 ausgegeben. Für die Tranche 2017 sind Bezugskurs und Basispreis vom Aufsichtsrat jeweils zum Zeitpunkt der Optionsgewährung der jeweiligen Tranche durch Aufsichtsratsbeschluss und gesonderten Vertrag erneut festzulegen.

Der Vorstand Dr. Frank Antwerpes hat im Krankheitsfall einen Anspruch auf unveränderte Fortzahlung des Gehaltes für einen Zeitraum von 12 Monaten, längstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages. Im Falle des Ablebens des Vorstandsmitgliedes erhalten die Witwe und die minderjährigen Kinder als Gesamtgläubiger für den Sterbemonat und die sechs folgenden Monate das volle Gehalt, längstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages.

Der Vorstand Helmut Rieger hat im Krankheitsfall einen Anspruch auf unveränderte Fortzahlung des Gehaltes, jedoch längstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages. Im Falle des Ablebens von Herrn Rieger erhalten die Witwe und die minderjährigen Kinder als Gesamtgläubiger für den Sterbemonat und die drei folgenden Monate das volle Gehalt, längstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages.

Darüber hinaus bestehen keine weiteren Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Leistungen im Sinne des § 285 HGB, die den Vorstandsmitgliedern für den Fall der Beendigung ihrer Tätigkeiten zugesagt worden sind.

3. Aufsichtsratsvergütung

Der Aufsichtsrat der DocCheck AG bezog folgende Vergütungen:

Aufsichtsratsvergütung 2016

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Gesamtbezüge Davon

fix
Davon variabel
Name des Aufsichtsrats EUR EUR EUR
--- --- --- ---
Dr. Joachim Pietzko, Aufsichtsratsvorsitzender 30.000 12.000 18.000
Prof. Dr. Britta Böckmann, stellv. Aufsichtsratsvorsitzende 15.000 6.000 9.000
Winfried Leimeister 15.000 6.000 9.000
Summe 60.000 24.000 36.000

Aufsichtsratsvergütung 2015

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Gesamtbezüge Davon

fix
Davon variabel
Name des Aufsichtsrats EUR EUR EUR
--- --- --- ---
Dr. Joachim Pietzko, Aufsichtsratsvorsitzender 30.000 12.000 18.000
Prof. Dr. Britta Böckmann, stellv. Aufsichtsratsvorsitzende 15.000 6.000 9.000
Winfried Leimeister 15.000 6.000 9.000
Summe 60.000 24.000 36.000

Mit Herrn Dr. Pietzko besteht ein Vertrag über allgemeinberatende bzw. rechtsberatende Tätigkeiten zur Wahrnehmung gerichtlicher oder außergerichtlicher Mandate. Im Geschäftsjahr 2016 betrug der Umfang der Geschäfte mit Herrn Dr. Pietzko 2 TEUR (brutto) (im Vorjahr: 2 TEUR).

4. Konzernabschluss

Die DocCheck AG erstellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2016 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis. Der Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

5. Anteilsbesitz

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Name und Sitz der Gesellschaft Beteiligungsquote

zum 31.12.2016
Eigenkapital

zum 31.12.2016

(in TEUR)
Jahresergebnis 2016

(in TEUR)
DocCheck Medical Services GmbH, Köln 100% 643 01)
antwerpes ag, Köln 100% 298 01)
DocCheck Guano AG, Köln 100% 37 01)
Breadcrumb GmbH, Köln 100% 25 03)
DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH, Weil im Schönbuch 90% 1.301 83
PatientZero Games GmbH, Hamburg 25,5%4) 165) -476)

1) nach Ergebnisabführung an die DocCheck AG

2) über die antwerpes ag

3) nach Ergebnisabführung an die antwerpes ag

4) über die DocCheck Guano AG

5) Stammkapital in TEUR

6) Angaben zum 31. Dezember 2015, da zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses lagen noch keine aktuellen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 vorlagen.

6. Aktienbasierte Vergütungen

Auf der Basis des Beschlusses der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 hat der Vorstand der DocCheck AG in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat das Aktienoptionsprogramm (AOP) 201 in der Aufsichtsratssitzung vom 25. März 2015 und der Vorstandssitzung vom 25. März 2015 verabschiedet. Ziel des AOP ist es, die Berechtigten möglichst langfristig an die Gesellschaft zu binden, um eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung zu gewährleisten. An diesen übergeordneten Zielen orientieren sich die durch das Aktienoptionsprogramm und die hiermit verbundene Nachhaltigkeitstantieme geschaffenen Vergütungszusagen. Danach sind der Aufsichtsrat und Vorstand nach Maßgabe der Bestimmungen des Hauptversammlungsbeschlusses ermächtigt, bis zu 498.891 Aktienoptionen an den Vorstand der DocCheck AG, Mitglieder der Geschäftsführung der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen sowie Arbeitnehmer (insbesondere Führungskräfte mit hohem strategischen Stellenwert) der DocCheck AG und der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen zu gewähren. Die Ausübung der Optionen sowie die Gewährung der Nachhaltigkeitstantieme sind an die Erreichung folgender Erfolgsziele geknüpft:

Der Kurs der Aktie der Gesellschaft erreicht bei Ablauf einer Wartezeit von vier Jahren mindestens den Basispreis, und
Mindestens drei von vier der festgestellten und veröffentlichten Konzernjahresabschlüsse der Gesellschaft zu den Abschlussstichtagen, die unmittelbar nacheinander auf den Zeitpunkt der Optionseinräumung folgen, weisen ein EBIT von 500.000 EUR oder mehr aus.

Eine Option berechtigt zum Bezug je einer Aktie der DocCheck AG zum Bezugskurs. Die Hauptversammlung vom 25. Mai 2015 hat zur Bedienung der Optionsrechte im Rahmen des AOP ein bedingtes Kapital von bis zu 498.981 EUR geschaffen. Statt der bedingten Kapitalerhöhung ist die Gesellschaft auch berechtigt, Aktien aus dem genehmigten Kapital oder eigene Aktien zu verwenden. Darüber hinaus behält sich die DocCheck AG vor, auf Barzahlung umzustellen. In diesem Fall wird dem Berechtigten bei Ausübung der Option ein Barbetrag ausgezahlt, der die Optionsinhaber wirtschaftlich so stellt, als wäre das AOP in seiner ursprünglichen Form durchgeführt worden.

Der Basispreis einer Option entspricht dem durchschnittlichen Börsenkurs der DocCheck-Aktie, ermittelt auf Basis des arithmetischen Mittelwerts des Schlusskurses der Aktie der Gesellschaft im XETRA-Handel der "Deutsche Börse AG" (oder einem an die Stelle getretenen Nachfolgesystems) - falls kein solcher Schlusskurs vorliegt, des Schlusskurses der Aktie der Gesellschaft im Präsenzhandel an der Frankfurter Wertpapierbörse - innerhalb von 12 Monaten vor dem Beschluss des Vorstands und bzw. oder des Aufsichtsrats über das jeweilige Angebot zum Erwerb der Optionsrechte, mindestens dem gesetzlichen Mindestausgabebetrag.

Die Ausübung der mit diesem Optionsvertrag gewährten Optionen ist - nach Erfüllung der Wartezeit - jeweils nur während folgender Zeiträume zulässig:

Ab der zweiten bis zur sechsten Woche nach Veröffentlichung des vorläufigen Jahresergebnisses der Gesellschaft (Ausübungszeitraum 1)
Ab der zweiten bis zur sechsten Woche nach Veröffentlichung der Halbjahreszahlen der Gesellschaft (Ausübungszeitraum 2)

Die Optionen können letztmals in dem Ausübungszeitraum 1 des sechsten nach Gewährung der Aktienoptionen beginnenden Geschäftsjahres ausgeübt werden. Mit Ablauf dieses Ausübungszeitraumes verfallen sie ersatzlos.

1. Tranche

Im Zeitraum zwischen dem 26. März 2015 und dem 7. April 2015 wurden insgesamt 46.000 Optionen an sieben Berechtigte ausgegeben, von denen 2.000 Optionen verfallen sind.

Der Basispreis für eine Aktie wurde auf 4,34 EUR festgelegt. Der Bezugskurs je Aktie beträgt bis zu fünf Prozent unterhalb des Basispreises und wurde auf 4,30 EUR fixiert.

Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen beträgt zum Zeitpunkt der Optionsgewährung 2,45 EUR je Option.

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 erfasste Personalaufwand für die Optionen beträgt 25 TEUR (im Vorjahr: 19 TEUR).

Zusätzlich zu den Aktienoptionen erwerben die Berechtigten nach Ablauf der Wartezeit und bei Erreichen der Erfolgsziele einen Anspruch auf Gewährung eines Nettogeldbetrages, der der Zahl ihrer jeweiligen Optionen multipliziert mit dem anzusetzenden Bezugskurs entspricht (Nachhaltigkeitstantieme). Die Nachhaltigkeitstantieme ist zweckgebunden zum Bezug von Aktien der Gesellschaft aufgrund der Teilnahme am Aktienoptionsprogramm. Hierfür wurde zum Stichtag eine Rückstellung für Tantiemen in Höhe von 140 TEUR gebildet (im Vorjahr: 60 TEUR).

2. Tranche

Am 26. August 2016 wurden insgesamt 22.000 Optionen an zwei Berechtigte ausgegeben Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen beträgt zum Zeitpunkt der Optionsgewährung 2,12 EUR je Option.

Der Basispreis für eine Aktie wurde auf 7,26 EUR festgelegt. Der Bezugskurs je Aktie beträgt bis zu fünf Prozent unterhalb des Basispreises und wurde auf 6,90 EUR fixiert.

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 erfasste Personalaufwand für die Optionen der 2. Tranche beträgt 4 TEUR (im Vorjahr: 0 TEUR).

Die 2. Tranche wurde ohne Nachhaltigkeitstantieme ausgegeben.

Übersicht der zum Stichtag insgesamt ausgegebenen Optionen (Summe aller Tranchen):

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2016 2015
Ausstehende Optionen zu Beginn der Periode 44.000 0
Neuzusagen 22.000 46.000
Verfallen 0 0
Ausgeübt 0 0
Erloschen 0 -2.000
Ausstehende Optionen zum Ende der Periode 66.000 44.000
davon ausübbar zum Ende der Periode 0 0

7. Honorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar lässt sich wie folgt aufschlüsseln:

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2016 2015
TEUR TEUR
--- --- ---
Abschlussprüfungsleistungen 52 51
Summe 52 51

8. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

D. Ergebnisverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat der DocCheck AG planen der Hauptversammlung am 24. Mai 2017 vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 40 Cent pro Aktie auszuschütten. Dies entspricht einer Bruttodividende von 1.995.926,40 EUR. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 2.478.217,31 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Köln, 10. März 2017

DocCheck AG

Vorstand

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gez. Dr. Frank Antwerpes gez. Helmut Rieger

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die DocCheck AG

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DocCheck AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Köln, 10. März 2017

BDO AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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gez. Bitz gez. Pitzen
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat informiert in diesem Bericht über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016. Im Mittelpunkt der Erläuterungen stehen der kontinuierliche Dialog mit dem Vorstand sowie seine Berichterstattung an den Aufsichtsrat sowie die Jahres- und Konzernabschlussprüfung.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands entsprechend den uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Aufgaben laufend überwacht und tagte in vier ordentlichen Sitzungen am 11. Februar, 17. März und 12. Mai sowie fernmündlich am 16. November 2016. Bei den Sitzungen waren alle Mitglieder des Aufsichtsrats entweder persönlich anwesend oder, wie bei der fernmündlichen Sitzung, per Telefonkonferenz zugeschaltet. Die nach Gesetz und Satzung erforderlichen Beschlüsse hat der Aufsichtsrat entweder im Umlaufverfahren oder im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen gefasst.

Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat durch regelmäßige Berichte schriftlich, mündlich sowie fernmündlich vom Vorstand zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über die Unternehmensplanung, wesentliche Geschäftsvorfälle, grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik einschließlich der strategischen und organisatorischen Ausrichtung, Kosten- und Ertragsentwicklung sowie die Finanzplanung unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat war somit in alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, eingebunden. Darüber hinaus hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig über die aktuelle Lage des Unternehmens vom Vorstandsvorsitzenden unterrichten lassen. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung zu informieren ist, traten nicht auf.

Beratungsschwerpunkte

Alle dem Aufsichtsrat vorgelegten Vorgänge, die gemäß Gesetz oder Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, wurden mit dem Vorstand eingehend erörtert. Neben der aktuellen Geschäftsentwicklung legte der Aufsichtsrat die folgenden Beratungsschwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 2016 fest:

Berichterstattung durch den Vorstand

zum Jahresabschluss 2015 und 2016
zum Zwischenbericht des ersten Halbjahrs und Veröffentlichungen von Finanznachrichten
zur Lage der Gesellschaft
zur Geschäftsentwicklung der Holding, ihrer Töchter und Beteiligungen
zu bestehenden und zukünftigen Beteiligungen der DocCheck Guano AG
zum Stock Options-Programm

Beratungen

zur Unternehmensstrategie mit eigener Aufsichtsratssitzung im Februar
zum Risikomanagement und internen Kontrollsystem
zur Vorbereitung der ordentlichen Hauptversammlung am 12. Mai 2016
zum Stock Options-Programm
zu bestehenden und zukünftigen Beteiligungen der DocCheck Guano AG
zur Erhöhung der Beteiligungsquote an der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH
zur vorgezogenen Vertragsverlängerung von Helmut Rieger
zur Effizienzprüfung des Aufsichtsrats

Jahres- und Konzernabschlussprüfung ausführlich erörtert

Der Jahresabschluss der DocCheck AG, der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 sowie der Lagebericht der DocCheck AG und der des Konzerns sind von der BDO Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Abschlussprüfer sind von der Hauptversammlung am 20. Mai 2015 gewählt und vom Aufsichtsrat beauftragt worden. Die Berichte der Wirtschaftsprüfer über die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie der Lageberichte lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Die Berichte wurden ausgiebig durch Herrn Leimeister, der als unabhängiger Finanzexperte im Sinne des Aktiengesetzes gilt, im Vorfeld der Sitzung geprüft und sind in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats vom 17. März 2016 in Gegenwart des Abschlussprüfers eingehend erörtert worden. Der Aufsichtsrat hatte keine Einwände, schloss sich den Ergebnissen des Abschlussprüfers an und hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht am 17. März 2016 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der vom Vorstand aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurde ebenfalls gebilligt.

Für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung des Geschäftsjahres 2016 schlug der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die BDO Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, zur Bestellung vor. Die Hauptversammlung stimmte diesem Vorschlag zu und in der Folge beauftragte der Aufsichtsrat die von der Hauptversammlung gewählte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Somit wurden der Jahresabschluss der DocCheck AG, der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 sowie der Lagebericht der DocCheck AG und der des Konzerns von der BDO Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Berichte der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie der Lageberichte lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Die Berichte wurden ausgiebig durch Herrn Leimeister, der als unabhängiger Finanzexperte im Sinne des Aktiengesetzes gilt, im Vorfeld der Sitzung geprüft und sind in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats vom 21. März 2017 in Gegenwart des Abschlussprüfers eingehend erörtert worden. Der Aufsichtsrat hatte keine Einwände, schloss sich den Ergebnissen des Abschlussprüfers an und hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht am 21. März 2017 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der vom Vorstand aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurde ebenfalls gebilligt.

Ausschussbildung

Der Aufsichtsrat der DocCheck AG bildet keine Ausschüsse. Die Bildung von Ausschüssen dient der Förderung einer effizienteren Aufsichtsratstätigkeit. Der Aufsichtsrat der DocCheck AG besteht nur aus drei Mitgliedern und ist auch nur in dieser Größe beschlussfähig. Aus diesem Grund ist für die DocCheck AG eine Ausschussbildung für den Aufsichtsrat nicht sinnvoll.

Stock Options-Programm

Auf der Basis des Beschlusses der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 hat der Vorstand der DocCheck AG in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat am 26. August 2016 an zwei Berechtigte Stock Options Verträge mit insgesamt 22.000 Optionen ausgegeben. Ziel des AOP ist es, die Berechtigten möglichst langfristig an die Gesellschaft zu binden, um eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung zu gewährleisten. Der Basispreis für eine Aktie wurde entsprechend des Hauptversammlungsbeschlusses vom 25. Mai 2012 auf 7,26 Euro festgelegt. Der Bezugskurs je Aktie beträgt bis zu fünf Prozent unterhalb des Basispreises und wurde auf 6,90 Euro fixiert.

Hauptversammlung

Der Aufsichtsrat hat sich über die Tagesordnung der Hauptversammlung, die am 12. Mai 2016 stattfand, im Vorfeld ausgiebig beraten und sie einstimmig beschlossen.

Dividendenzahlung

Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand den Gewinnverwendungsvorschlag im Hinblick auf die Dividendenpolitik ausgiebig erörtert und diesem dann zugestimmt. Somit haben Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung 2016 vorgeschlagen, eine Dividende von 0,40 Euro je dividendenberechtigter der auf den Namen lautenden Stückaktie auszuschütten. Die ordentliche Hauptversammlung der DocCheck AG folgte dem Vorschlag und hat am 12. Mai 2016 beschlossen, für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende von 0,40 Euro je dividendenberechtigter der auf den Namen lautenden Stückaktie auszuschütten.

Ich danke meinen Aufsichtsratskollegen für die gute Zusammenarbeit. Weiterhin spreche ich, stellvertretend für den gesamten Aufsichtsrat, dem Vorstand ebenfalls Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit aus.

Für die Herausforderungen des laufenden Geschäftsjahres 2017 wünscht der Aufsichtsrat dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DocCheck-Gruppe viel Erfolg.

Köln, im März 2017

Dr. Pietzko

Aufsichtsratsvorsitzender

Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Abschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Köln, 10. März 2017

Der Vorstand der DocCheck AG

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gez. Dr. Frank Antwerpes gez. Helmut Rieger

Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinnes

Der Vorstand der DocCheck AG, Köln, schlägt folgende Verwendung des Bilanzgewinnes zum 31.12.2016 in Höhe von 4.474.143,71 EUR vor:

1. Verteilung an die Aktionäre

Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,40 EUR pro Aktie.

Bei einem zurzeit im Umlauf befindlichen Aktienbestand von 4.989.816 Aktien beträgt die Dividendenzahlung an die Aktionäre 1.995.926,40 EUR

2. Rücklage

Die Einstellung in die gesetzliche Gewinnrücklage nach § 150 Abs.1 und 2 AktG entfällt.

3. Gewinnvortrag

Der nach Dividendenausschüttung verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 2.478.217,31 EUR wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen.

Zum 31. Dezember 2016 hält die DocCheck AG keine eigenen Aktien.

Soweit die DocCheck AG im Zeitpunkt der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung eigene Aktien hält, sind diese nach dem Aktiengesetz nicht dividendenberechtigt. Der auf solche nicht dividendenberechtigten Stückaktien entfallende Teilbetrag wird ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen.

Köln, 10. März 2017

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gez. Dr. Frank Antwerpes gez. Helmut Rieger