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DO & CO AG Interim / Quarterly Report 2010

Aug 31, 2010

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Interim / Quarterly Report

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DO & CO Restaurants & Catering AG

1. Quartal 2010/2011

Konzernlagebericht 1. Quartal 2010/2011 1
Kennzahlen der DO & CO Gruppe nach IFRS 2
Wirtschaftliches Umfeld 3
Risikomanagement 4
Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in
Zusammenhang mit der Aufstellung des Konzernabschlusses 7
Umsatz 8
Ergebnis 9
Bilanz 9
Cash Flow 10
MitarbeiterInnen 10
Airline Catering 11
International Event Catering 12
Restaurants, Lounges & Hotel 13
Aktie / Investor Relations 14
Ausblick 16
Kennzahlen Glossar 17
Konzernabschluss 1. Quartal 2010/2011 18
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 19
Konzern-Geldflussrechnung 20
Konzern-Eigenkapitalveränderung 21
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 21
Beteiligungsgesellschaften 22
Konzernanhang zum 1. Quartal 2010/2011 23
I. Allgemeine Erläuterungen 23
I.1. Grundlagen 23
I.1.1. Allgemein 23
I.1.2. Auswirkungen neuer und geänderter Standards 24
I.2. Konsolidierungsgrundsätze 24
I.2.1. Konsolidierungskreis 24
I.2.2. Konsolidierungsmethoden 25
I.2.3. Geschäftssegmente 25
I.2.4. Währungsumrechnung 25
I.3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 26
II. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 31
II.1. Konzernbilanz zum 30. Juni 2010 31
II.2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das 1. Quartal 2010/2011 38
III. Sonstige Angaben 41
Konzern-Anlagespiegel 49
Bestätigungsvermerk 50

Konzernlagebericht 1. Quartal 2010/2011

Highlights

Umsätze gesteigert und Margen verbessert

EBITDA, EBIT und Net Result konnten im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres weiter gesteigert werden. Der Konzern kann eine EBITDA Marge von 8,8 % (VJ: 8,5 %) und eine EBIT Marge von 4,7 % (VJ: 3,9 %) berichten. Die Earnings per Share liegen bei EUR 0,31 (VJ: EUR 0,24).

Emirates Tender am Standort London Heathrow gewonnen

Emirates, der qualitätsorientierte Carrier aus Dubai, hat sich am Standort London Heathrow für DO & CO entschieden. Damit werden sämtliche Flüge von Emirates ex London Heathrow nach Dubai, die mit A-380 und B-777 Großraumflugzeugen durchführt werden, von DO & CO gecatert.

Gute Entwicklung bei Turkish DO & CO

In der Türkei setzt sich die dynamische Aufwärtsentwicklung mit Turkish Airlines und auch anderen Kunden fort. Im April 2010 wurde mit dem Einsatz von "DO & CO`s flying chefs" auf Langstreckenflügen der Turkish Airlines begonnen. Weiters ist zu berichten, dass im ersten Quartal des Geschäftsjahres die erste Lounge für Turkish Airlines in Adana eröffnet wurde.

ATP Tennis Masters Series in Madrid wieder von DO & CO betreut

DO & CO verwöhnte auch in diesem Jahr beim ATP Tennis Masters Series in Madrid über 35.000 VIP-Gäste gastronomisch auf allerhöchstem Niveau.

DO & CO beim UEFA Champions League Finale 2010 in Madrid

Beim UEFA Champions League Finale 2010 in Madrid kamen wie in den Vorjahren über 5.000 VIP-Gäste in den Genuss des DO & CO Caterings.

Kennzahlen der DO & CO Gruppe nach IFRS

Die Abkürzungen und Berechnungen der Kennzahlen werden im Kennzahlen Glossar erläutert.

1. Quartal
2010 / 2011
1. Quartal
2009 / 2010
2009 / 2010 Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2008 / 2009
Umsatz in m € 102,13 88,33 352,74 387,78
EBITDA in m € 8,98 7,52 36,03 28,83
EBITDA-Marge in % 8,8% 8,5% 10,2% 7,4%
EBIT in m € 4,81 3,44 18,57 8,61
EBIT-Marge in % 4,7% 3,9% 5,3% 2,2%
EGT in m € 5,26 3,56 19,26 8,83
Konzernergebnis in m € 2,34 1,86 9,66 2,08
MitarbeiterInnen 3.638 3.802 3.542 3.835
Eigenkapital 1 in m € 92,53 78,52 87,34 75,45
Eigenkapital-Quote1 in % 46,1% 45,5% 50,9% 45,6%
Nettozinsverbindlichkeiten in m € -41,17 -8,65 -29,17 0,07
Net Gearing in % -44,5% -11,0% -33,4% 0,1%
Working Capital in m € 19,57 11,93 17,43 9,91
Operativer Cash-Flow in m € 16,15 12,19 45,85 24,66
Abschreibungen in m € -4,16 -4,08 -17,46 -20,22
Free Cash-Flow in m € 12,56 8,86 31,47 0,75
ROS in % 5,1% 4,0% 5,5% 2,3%
Capital Employed in m € 66,79 82,77 73,58 88,98
ROCE in % 4,3% 2,9% 15,5% 5,8%
ROE in % 2,6% 2,4% 11,9% 2,8%

1… Bereinigt um vorgesehene Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte

Kennzahlen je Aktie

(berechnet mit der gewichteten Anzahl an ausgegebenen Aktien)

1. Quartal 1. Quartal Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2010 / 2011 2009 / 2010 2009 / 2010 2008 / 2009
EBITDA je Aktie in € 1,17 0,97 4,66 3,70
EBIT je Aktie in € 0,63 0,44 2,40 1,10
Gewinn je Aktie in € 0,31 0,24 1,25 0,27
buchmäßiges Eigenkapital 1 in € 12,08 10,11 11,31 9,69
Höchstkurs2 in € 19,75 8,90 16,40 18,95
Tiefstkurs 2 in € 15,00 7,70 7,70 7,49
Kurs ultimo 2 in € 19,49 8,60 16,00 8,10
Aktienanzahl gewichtet 3 in TPie 7.660 7.769 7.725 7.790
Aktienanzahl ultimo 3 in TPie 7.656 7.763 7.663 7.779
Marktkapitalisierung ultimo in m € 149,22 66,76 122,62 63,01

1 ... Bereinigt um vorgesehene Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte

2 ... Schlusskurs

3 ... Bereinigt um die bis zum jeweiligen Stichtag rückgekauften eigenen Aktien

Wirtschaftliches Umfeld

Nachdem die Weltwirtschaft im Jahr 2009 ausgehend vom Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers in die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg geschlittert war, begann auch 2010 mit unvorhergesehenen Hürden: Zunächst war der Flugverkehr durch flächendeckende winterliche Einflüsse wiederholt zum Erliegen gekommen. Ab April 2010 musste der Flugverkehr dann in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas aufgrund des Ausbruchs des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull wiederholt für mehrere Tage ganz oder teilweise eingestellt werden, was eine bis dahin beispiellose Beeinträchtigung des Luftverkehrs in Europa darstellte.

Dennoch weisen die Frühindikatoren darauf hin, dass sich die begonnene konjunkturelle Erholung der Weltwirtschaft weiter fortsetzen wird: zunehmende Normalisierung des Geschehens an den Finanzmärkten, beginnende Impulse aus den umfangreichen geld- und fiskalpolitischen Stabilisierungsmaßnahmen sowie gestiegener Konsum und Unternehmervertrauen. Insgesamt wuchs die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2010 um rund 5 %. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war die Wirtschaft noch um 3,2 % geschrumpft.

In den USA hat die Konjunktur deutlich zugelegt. Wachstumsimpulse kamen dabei vom privaten Konsum, von den Exporten sowie geld- und finanzpolitischen Maßnahmen.

Auch die asiatischen Volkswirtschaften gewannen deutlich an Schwung, der vor allem von den staatlichen Konjunkturpaketen, dem Außenhandel sowie der wachsenden Binnennachfrage getragen wird.

Afrika und der Nahe Osten profitieren von den höheren Rohstoffpreisen und einer größeren Exportnachfrage.

Europa hingegen hatte Anfang des Jahres mit der ungewöhnlich kalten Witterung, den Auswirkungen des Vulkanausbruchs sowie der Schuldenkrise in einigen Ländern zu kämpfen. Positive Impulse kamen vor allem vom Außenhandel.

Der Euro verlor im Laufe des ersten Quartals 2010 gegenüber dem US-Dollar an Wert, was vor allem auf die Staatsverschuldung Griechenlands sowie die dadurch ausgelöste Euro-Skepsis auf den weltweiten Kapitalmärkten zurückzuführen war.

Vor dem Hintergrund positiver Wirtschaftsdaten haben sich die Ölpreise stabilisiert.

Für den weiteren Verlauf des Jahres 2010 wird von einer fortschreitenden Entspannung der weltweiten Wirtschaftslage ausgegangen. Die Wirtschaftsforscher prognostizieren für 2010 ein weltweites Wirtschaftswachstum von 4,5 %, für 2011 von 4,25 %. Die österreichische Wirtschaft wird laut Prognosen des WIFO von 2010 bis 2012 um rund 1,35 % pro Jahr wachsen.

Risikomanagement

DO & CO ist weltweit in den drei Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel tätig und mit unterschiedlichsten Risiken konfrontiert. Durch diese Diversifikation eröffnen sich gleichzeitig zahlreiche Chancen für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens.

Das Risikomanagement wird bei DO & CO als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen, das einerseits der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes dient und andererseits auch Chancen zur Steigerung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Nutzung zukünftiger Erfolgs- und Wachstumspotentiale aufzeigt. Durch das Risikomanagement wird auf veränderte Rahmenbedingungen sicher und zeitnah reagiert.

Ausgangsbasis des angewendeten Risiko- und Chancenmanagementsystems sind standardisierte, konzernweite Planungs- und Kontrollprozesse sowie unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme, die den Grundsätzen des Risikomanagements sowie den Risikostrukturen gemäß COSO1 entsprechen.

Das Risiko- und Chancenmanagement wird als ureigenste Managementaufgabe wahrgenommen, vom Corporate Riskmanager koordiniert und bildet einen integralen Bestandteil aller Geschäftsprozesse, was zu einer kurzen Identifikationszeit sowohl von Risiken als auch von Chancen führt. Durch das permanente Berichtswesen sind alle Führungskräfte und Entscheidungsträger in das Risikomanagement eingebunden.

Identifizierte Risiken und Chancen werden in Risiko- und Chancenfelder zusammengefasst und ressortabhängig für die weitere Bearbeitung vom Corporate Riskmanager auf das jeweils verantwortliche Management verteilt. Für die festgestellten Risiken und Chancen werden Maßnahmen zur Bewältigung/Nutzung generiert und anschließend durch das lokale Management vor Ort umgesetzt. Maßnahmen zur Risikoabwehr beinhalten sowohl die Reduktion der möglichen Schadenshöhe als auch die Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die Erhöhung der Ertragschancen und Realisierbarkeit.

Eine besondere Bedeutung kommt dem Prinzip der Diversifikation zu. Durch die weltweite Aktivität der Gruppe und die Aufteilung des Geschäfts in drei Divisionen werden spezifische Bedrohungen in einzelnen Märkten abgeschwächt. DO & CO schafft somit durch das Geschäftsmodell einen zusätzlichen Risikoausgleich.

Die Tätigkeit des Risikomanagements wird durch eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen unterstützt, wozu eine zentrale Administration, Controlling, Rechtsabteilung und die interne Revision gehören.

Für das erste Quartal 2010/2011 wurden die folgenden Risikofelder als wesentlich identifiziert:

Spezifische Risiken und Entwicklungen der Airline Branche

Die Airline Branche ist durch ihre starke Abhängigkeit von den konjunkturellen Entwicklungen weltweit und in den jeweiligen Regionen gekennzeichnet.

Durch permanenten Kontakt des Key Account Managements der Division Airline Catering mit den Kunden kann auf deren wirtschaftliche Lage zeitnah reagiert werden, um negativen Auswirkungen der Airline Branche auf den DO & CO Konzern rasch gegensteuern zu können. Durch die Akquisitionen neuer Kunden im Zuge der weltweiten Teilnahme an den der Konzernstrategie entsprechenden Ausschreibungen wird eine weitere Risikostreuung erreicht.

Dem spezifischen Risiko einer längerfristigen und großräumigen Luftraumsperre und den damit verbundenen umfassenden Ausfällen von Flügen der Vertragspartner wird durch enge Koopera-

1 COSO (Committee of Sponsoring Organizations of the Tradeway Commission); eine unabhängige privatwirtschaftliche Organisation, die von den fünf größten mit Finanzberichterstattung befassten Verbänden getragen wird.

tion mit den Fluglinien, Luftfahrtbehörden (EASA) und dem internationalen Flugwetterdienst entsprechend entgegengewirkt.

Risiken auf Grund von Terror und politischen Unruhen

Internationale Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau haben dazu geführt, dass sich das Risiko auf Grund von Terror in jenen Bereichen, in denen der DO & CO Konzern tätig ist, im abgelaufenen Jahr stabilisiert hat, jedoch ist jederzeit mit negativen entsprechenden Auswirkungen auf die Airline Branche zu rechnen. Die ständige Anpassung der Sicherheitsstandards auf die neuesten Erkenntnisse führt dazu, dass sich die Gefahr von Terroranschlägen reduziert hat. Der DO & CO Konzern bereitet sich jedoch durch ständige Beobachtung der politischen Situation auf entsprechende Maßnahmen im Bedarfsfall vor.

Konjunkturelle Entwicklung

Die Aktivitäten von DO & CO sind in allen drei Divisionen stark von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst, da diese einen erheblichen Einfluss auf den Tourismus sowie das Freizeitverhalten der Konsumenten hat. Die volatile Reise- und vor allem Flugaktivität der Konsumenten haben besonders auf die Division Airline Catering Auswirkungen.

DO & CO steuert dem konjunkturellen Risiko in Bezug auf seine Geschäftsfelder durch eine regionale Diversifikation mit Standorten in sieben verschiedenen Ländern sowie durch seine Aktivitäten in drei unterschiedlichen Marktsegmenten entgegen. Eine zeitnahe Ergebnisberichterstattung inklusive Analyse und Vorschau zum laufenden operativen Geschäft in jeder "Reporting Entity" (zum Zweck der internen Berichterstattung werden die Unternehmen des Konzerns auf mit Profit Centern vergleichbare Einheiten aufgeteilt) stellen sicher, dass eine entsprechende Kapazitätsanpassung unverzüglich erfolgt. Die konjunkturelle Lage hat sich in den vergangenen Monaten schrittweise verbessert, sodass wieder mit Umsatzzuwächsen gerechnet wird.

Hygienerisiken

Um den hohen hygienischen Standard der von DO & CO produzierten Speisen sicherzustellen, wurden in allen Geschäftsbereichen Risikoanalysen im Rahmen der Weiterentwicklung des bestehenden HACCP–Systems (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und auf Basis dieser Analysen Maßnahmen in Form von konzernweiten Hygienerichtlinien zur Beherrschung bzw. Minimierung der Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch ein international tätiges Qualitätssicherungsteam permanent überwacht und entsprechend den neuesten internationalen Erkenntnissen weiterentwickelt.

Personalrisiken

Für DO & CO sind die Mitarbeiter und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente um das angestrebte Wachstum sicherzustellen.

Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neu hinzutretende Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen Mitarbeitern den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönliche Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern.

Rechtliche Risiken

Aufgrund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene - vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft - sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverser Airlines zu beachten.

Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten, weshalb diesem Risiko durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung gegengesteuert wird. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Schadensvermeidungsvorkehrungen nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert.

Währungsrisiken

Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche von DO & CO, insbesondere der Divisionen Airline Catering sowie International Event Catering, ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen YTL, USD und GBP zu nennen.

Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und der gleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.

Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt. Zum Stichtag waren keine derivativen Instrumente im Einsatz.

Liquiditätsrisiken

Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte, tägliche Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.

Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle österreichischen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden.

Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.

Bonitätsrisiken

DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen aller Rechtseinheiten wird das Bonitätsrisiko der Kunden sehr zeitnahe überwacht und ermöglicht ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation.

Zusätzlich wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern.

Kreditversicherungen werden durch DO & CO nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten.

Zinsrisiko

Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in quartalsweise durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass DO & CO aufgrund des eingerichteten Risikomanagements die Risiken für überschaubar und ausgleichbar bewertet. Der erfolgreiche Fortbestand des Konzerns ist durch diese Risiken nicht beeinträchtigt.

Zusätzliche detaillierte Angaben zum Währungs-, Liquiditäts-, Bonitäts- und Zinsrisiko sind im Anhang (unter Punkt 4 Forderungen und Punkt 25 Finanzinstrumente) nachzulesen.

Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in Zusammenhang mit der Aufstellung des Konzernabschlusses

Der Vorstand nimmt seine Verantwortung hinsichtlich der Ausgestaltung eines internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems hinsichtlich des Rechnungslegungsprozesses sowie die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wahr. Das interne Kontrollsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess gewährleistet die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Finanzinformationen und Datenverarbeitungssysteme. Es stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell ordnungsgemäß erfasst, aufbereitet, verarbeitet und in die Rechnungslegung übernommen werden. Ziel des internen Kontrollsystems ist es, effektive und sich ständig verbessernde interne Kontrollen hinsichtlich der Rechnungslegung zu gewährleisten und somit einen regelungskonformen Abschluss sicherzustellen. Zudem werden Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowie die Einhaltung sämtlicher (gesetzlicher und anderer) Regelungen sichergestellt.

Die Verantwortlichkeiten in Bezug auf das interne Kontrollsystem wurden an die Unternehmensorganisation angepasst, um ein den Anforderungen entsprechendes und zufriedenstellendes Kontrollumfeld zu gewährleisten. Den zentralen Funktionen Konzernrechnungslegung und Konzerncontrolling obliegt die Ausgestaltung einheitlicher Konzernrichtlinien sowie die Organisation und Kontrolle der Finanzberichterstattung im Konzern.

Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen wird die Einhaltung der Verfahren für die Erfassung, Verbuchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen regelmäßig kontrolliert. Sämtliche Kontrollmaßnahmen finden im gesamten laufenden Geschäftsprozess Anwendung. Die Kontrollmaßnahmen reichen von der Durchsicht der verschiedenen Periodenergebnisse durch das Management hin zur spezifischen Überleitung von Konten und der Analyse der fortlaufenden Prozesse im Rechnungswesen. Die mit dem Rechnungslegungsprozess verbundenen Bereiche werden in qualitativer und quantitativer Hinsicht geeignet ausgestattet.

Die verwendeten Datenverarbeitungssysteme werden gezielt weiterentwickelt und laufend optimiert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die IT-Sicherheit besonderes Augenmerk gelegt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird durch entsprechende Berechtigungskonzepte der Zugriff auf die Unternehmensdaten geschützt. Diese restriktive Vergabe ermöglicht eine Trennung von sensiblen Tätigkeiten.

Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software sowie klare gesetzliche Vorgaben stellen die Basis für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar.

Die Finanzberichterstattung an den Aufsichtsrat und den Vorstand sowie das mittlere Management erfolgt regelmäßig, umfassend und zeitnah.

Der Rechnungslegungsprozess und die Finanzberichterstattung werden systematisch auf mögliche Risiken geprüft und regelmäßig vom Corporate Riskmanager evaluiert. Bei einem auftretenden Bedarf werden Optimierungsmaßnahmen rasch eingeleitet und umgesetzt, um so etwaigen Risiken bestmöglich entgegenzuwirken.

Umsatz

Die DO & CO Gruppe erzielte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 einen Umsatz von EUR 102,13 Mio. Dies bedeutet eine wesentliche Umsatzsteigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um EUR 13,80 Mio.

Umsatz 1. Quartal
2010/2011
1. Quartal
2009/2010
Veränderung Veränderung
in %
Airline Catering in m € 75,75 61,39 14,35 23,4%
International Event Catering in m € 11,38 11,95 -0,57 -4,8%
Restaurants, Lounges & Hotel in m € 15,00 14,99 0,02 0,1%
Konzernumsatz 102,13 88,33 13,80 15,6%

Die Umsätze der Division Airline Catering sind trotz schwieriger Marktbedingungen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 auf EUR 75,75 Mio gestiegen. Dies entspricht einem signifikanten Umsatzwachstum von EUR 14,35 Mio gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres mit EUR 61,39 Mio. Der Anstieg der Umsätze ist vor allem an den internationalen Standorten, insbesondere der Türkei, zu verzeichnen. Die Entwicklung auf dem österreichischen Markt hat sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 stabilisiert. Im Vergleich zum Vorjahr stellen sich die Umsätze mit dem Hauptkunden Austrian Airlines als leicht rückläufig dar. Im Gegensatz dazu ist eine positive Entwicklung beim Kunden NIKI vor allem durch die Ausweitung des Streckennetzes zu verzeichnen. Die Geschäftsaktivitäten mit Drittkunden zeigen gegenüber dem ersten Quartal des letzten Jahres ein deutliches Wachstum. Der Anteil am Konzernumsatz erhöht sich damit von 69,5 % auf 74,2 %.

Die Umsätze der Division International Event Catering sind im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres von EUR 11,95 Mio auf EUR 11,38 Mio gesunken. Der Rückgang ist insbesondere auf den Formel 1 Kalender zurückzuführen, da der Rennkalender des Vorjahres zeitlich nicht dem Kalender des heurigen Jahres entsprach und somit Rennen nicht in die gleiche Vergleichsperiode fielen. Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 11,1 %.

Die Umsätze der Division Restaurants, Lounges & Hotel in Höhe von EUR 15,00 Mio liegen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 auf Vorjahresniveau (VJ: EUR 14,99 Mio). Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 14,7 %.

Ergebnis

Das konsolidierte Betriebsergebnis (EBIT) der DO & CO Gruppe beträgt für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2010/2011 EUR 4,81 Mio und liegt damit um EUR 1,37 Mio höher als das Betriebsergebnis des Vergleichszeitraumes des Vorjahres.

Das EBITDA der DO & CO Gruppe liegt bei EUR 8,98 Mio. Das bedeutet einen Anstieg von EUR 1,46 Mio gegenüber dem EBITDA des Vergleichszeitraumes des Vorjahres.

Konzern 1. Quartal
2010/2011
1. Quartal
2009/2010
Veränderung Veränderung
in %
Umsatz in m € 102,13 88,33 13,80 15,6%
EBITDA in m € 8,98 7,52 1,46 19,4%
Abschreibungen in m € -4,16 -4,08 -0,08 -2,0%
EBIT in m € 4,81 3,44 1,37 39,9%
EBITDA-Marge in % 8,8% 8,5%
EBIT-Marge in % 4,7% 3,9%
MitarbeiterInnen 3.638 3.802 -164 -4,3%

Im Bereich des Materialaufwandes und Aufwandes für bezogene Leistungen erhöhten sich die Kosten in Relation zum Umsatz von 39,2 % im Vorjahr auf 41,6 %. In absoluten Zahlen stieg der Materialaufwand um EUR +7,85 Mio (+22,7 %) bei einem Umsatzwachstum von +15,6 %.

Der Personalaufwand in Relation zum Umsatz konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 von 34,8 % auf 32,6 % reduziert werden. In absoluten Zahlen stiegen die Personalkosten von EUR 30,73 Mio auf EUR 33,30 Mio.

Die Abschreibungen sind von EUR 4,08 Mio im ersten Quartal Geschäftsjahr 2009/2010 auf EUR 4,16 Mio gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnen einen Anstieg von EUR 1,82 Mio bzw. 10,4 %. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch höhere Mieten, Pachten und Betriebskosten begründet.

Die Steuerquote (Verhältnis des Steueraufwandes zum unversteuerten Ergebnis) beträgt im ersten Quartal 2010/2011 36,1 % (1. Quartal 2009/2010: 26,6%).

Das Konzernergebnis im ersten Quartal 2010/2011 beträgt EUR 2,34 Mio und liegt um EUR 0,49 Mio über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Earnings per share liegen damit bei EUR 0,31.

Bilanz

Das langfristige Vermögen ist im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. März 2010 um EUR 3,14 Mio gestiegen, was durch verstärkte Investitionstätigkeit und Fremdwährungseffekte begründet ist.

Im Bereich des kurzfristigen Vermögens kommt es zu einer Erhöhung von EUR 25,85 Mio gegenüber dem Bilanzstichtag 31. März 2010. Dies ist zum einem auf einen sehr deutlichen Anstieg der liquiden Mittel, zum anderen auf einen saisonal bedingten Anstieg der Forderungen zurückzuführen.

Das konsolidierte Eigenkapital (bereinigt um vorgesehene Dividendenzahlungen sowie Buchwerte der Firmenwerte) verzeichnet im Vergleich zum Bilanzstichtag einen Anstieg um EUR 5,19 Mio von EUR 87,34 Mio zum 31. März 2010 auf EUR 92,53 Mio zum 30. Juni 2010, was im Wesentlichen durch das Konzernergebnis einerseits und die Fremdwährungseffekte andererseits bedingt ist.

Die Eigenkapitalquote (nach Bereinigung um vorgesehene Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte) liegt bei 46,1 % (31.3.2010: 50,9 %).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verzeichnen einen deutlichen Anstieg um EUR 23,71 Mio auf EUR 89,07 Mio im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres.

Cash Flow

Der operative Cash Flow von EUR 16,15 Mio liegt um EUR 3,96 Mio höher als jener des Vorjahres. Dieser Anstieg ist vor allem durch das deutlich verbesserte Periodenergebnis bedingt. Zusätzlich wurde der operative Cash Flow durch eine Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und eine Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen gestärkt.

Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR -3,60 Mio und ist damit auf Vorjahresniveau (VJ: EUR -3,33 Mio).

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt EUR -0,59 Mio (VJ: EUR -6,02 Mio). Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 wurden Finanzverbindlichkeiten zurückgeführt.

MitarbeiterInnen

Die durchschnittliche Anzahl der MitarbeiterInnen sank gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 3.802 auf 3.638 Beschäftigte. Diese Veränderung ist durch konzernweite Personalanpassungen aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage bedingt. Entgegen diesem Trend veränderte sich der Mitarbeiterstand in der Türkei, der aufgrund der Ausweitung des Geschäftsvolumens gestiegen ist.

Airline Catering

Die konsequente Verfolgung der Premiumstrategie bei Produkt und Service haben in der größten DO & CO Division, Airline Catering, erneut zu einem starken Wachstum von Umsatz und Ergebnis geführt.

Weltweit setzen 21 DO & CO Gourmetküchen in New York, London, Frankfurt, Berlin, München, Mailand, Malta, Salzburg, Wien, Linz, Graz sowie an weiteren neun Standorten in der Türkei neue Standards im Premiumsegment des Airline Caterings.

Mehr als 60 Fluglinien zählen zum Kundenportfolio von DO & CO. Darunter finden sich die wichtigen nationalen Kunden wie Austrian Airlines Group und NIKI sowie zahlreiche namhafte internationale Airlines wie Turkish Airlines, British Airways, Singapore Airlines, Oman Air, Cathay Pacific, Emirates Airlines, Etihad Airways, Qatar Airways, Royal Air Maroc, South African Airways, KLM, Iberia und Air France.

Airline Catering 1. Quartal
2010/2011
1. Quartal
2009/2010
Veränderung Veränderung
in %
Umsatz in m € 75,75 61,39 14,35 23,4%
EBITDA in m € 6,72 5,41 1,31 24,2%
Abschreibungen in m € -3,42 -3,46 0,04 1,2%
EBIT in m € 3,30 1,95 1,35 69,4%
EBITDA-Marge in % 8,9% 8,8%
EBIT-Marge in % 4,4% 3,2%
Anteil am Konzernumsatz in % 74,2% 69,5%

EBITDA und EBIT verbesserten sich daher gegenüber den Ergebnissen des ersten Quartals des Vorjahres erheblich. Das EBITDA liegt mit EUR 6,72 Mio um EUR +1,31 Mio (+24,2 %) über dem Vorjahr. Das EBIT ist von EUR 1,95 Mio auf EUR 3,30 Mio gestiegen. Die EBIT Marge konnte im Airline Catering von 3,2 % im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 auf 4,4 % erhöht werden.

Im ersten Quartal konnte die Division Airline Catering ein deutliches Umsatzwachstum von +23,4 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Dieses Wachstum hat vor allem an den internationalen Standorten stattgefunden, wobei in diesem Zusammenhang insbesondere die Türkei hervorzuheben ist.

In der Türkei kann sowohl bei Drittkunden als auch beim Hauptkunden Turkish Airlines von einem sehr deutlichen Wachstum berichtet werden. Dieses Umsatzwachstum von Turkish Airlines beruht zum Einen auf der Flottenexpansion und zum Anderen auf dem verstärkten Returncatering auf der Kurzstrecke. Darüber hinaus wurde das Dienstleistungsspektrum für die Turkish Airlines ausgedehnt. DO & CO hat nicht nur das weltweite Equipment- und Beveragemanagement für die Turkish Airlines übernommen, sondern zudem auch ein modernes Trainingscenter zur Schulung der Cabin Crew von Turkish Airlines errichtet. Zusätzlich sorgen "DO & CO Flying Chefs" seit Beginn des Wirtschaftsjahres für das leibliche Wohl der First und Business Class Passagiere auf Langstreckenflügen von Turkish Airlines. Weiters hat zur positiven Geschäftsentwicklung die konjunkturelle Erholung im Allgemeinen und das Aufleben des Konsums in der Türkei beigetragen.

Auch an den meisten internationalen Standorten ist ein Umsatzwachstum zu verzeichnen. Dank zahlreicher Akquisitionen von Neukunden konnten die negativen Auswirkungen der Aschewolke (April 2010) mehr als kompensiert werden.

Am Standort London Heathrow sind z.B. die Neukunden China Airlines und Cyprus Airways erstmals in einem vollen Quartal vertreten, während DO & CO Italien mit den Neukunden Cathay Pacific und Singapore Airlines den Vorjahresumsatz deutlich übertreffen konnte. An den deutschen DO & CO Standorten Frankfurt und München konnte Oman Air zum Umsatzwachstum beitragen.

International Event Catering

Der Umsatz der Division International Event Catering betrug im ersten Quartal 2010/2011 EUR 11,38 Mio und wies damit eine leicht rückläufige Entwicklung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf (VJ: EUR 11,95 Mio). Der Rückgang ist insbesondere auf den Formel 1 Kalender zurückzuführen, da der Rennkalender des Vorjahres zeitlich nicht dem Kalender des heurigen Jahres entsprach und somit Rennen nicht in die gleiche Vergleichsperiode fielen.

International Event Catering 1. Quartal
2010/2011
1. Quartal
2009/2010
Veränderung Veränderung
in %
Umsatz in m € 11,38 11,95 -0,57 -4,8%
EBITDA in m € 1,11 0,99 0,12 12,5%
Abschreibungen in m € -0,26 -0,09 -0,17 -192,0%
EBIT in m € 0,85 0,90 -0,05 -5,4%
EBITDA-Marge in % 9,8% 8,3%
EBIT-Marge in % 7,5% 7,5%
Anteil am Konzernumsatz in % 11,1% 13,5%

Am österreichischen Markt konnte DO & CO wiederum zahlreiche prestigeträchtige Veranstaltungen durchführen. Das Stadioncatering von Red Bull Salzburg ist mittlerweile fixer Bestandteil des DO & CO Eventportfolios. Politische Zusammenkünfte auf höchster Ebene, Galaabende internationaler Organisationen, Sommerfeste von Unternehmen der Privatwirtschaft sowie zahlreiche private Hochzeiten sind ebenso mit bester Resonanz durchgeführte Veranstaltungen des ersten Quartals.

Besonderes Highlight im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 war das Tennisturnier der ATP Tennis Masters Series in Madrid. Es wurden über 35.000 VIP-Gäste gastronomisch auf allerhöchstem Niveau verwöhnt.

Als weiterer Höhepunkt im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 ist das UEFA Champions League Finale 2010 in Madrid zu nennen. Beim wichtigsten europäischen Sportereignis des Jahres kamen über 5.000 VIP Gäste in den Genuss des DO & CO Caterings.

Wie auch in den Jahren zuvor werden die Formel 1 Grands Prix von DO & CO kulinarisch betreut. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 konnte das erfahrene Team bei 7 Grands Prix – davon 3 außerhalb Europas – jeden einzelnen Gast vom DO & CO Catering in Perfektion und Vollendung überzeugen.

Das EBITDA der Division International Event Catering liegt im ersten Quartal des Wirtschaftsjahres 2010/2011 mit EUR 1,11 Mio geringfügig über jenem des Vergleichszeitraumes des Vorjahres (EUR 0,99 Mio). Die EBITDA Marge konnte von 8,3 % im ersten Quartal des Vorjahres auf 9,8 % gesteigert werden. Das EBIT reduzierte sich von EUR 0,90 Mio auf EUR 0,85 Mio. Die EBIT Marge liegt mit 7,5 % auf Vorjahresniveau.

Restaurants, Lounges & Hotel

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 konnte in der Division Restaurants, Lounges & Hotel ein Umsatz von EUR 15,00 Mio erzielt werden. Damit liegt der Umsatz der Division auf Vorjahresniveau.

Restaurants, Lounges & Hotel 1. Quartal
2010/2011
1. Quartal
2009/2010
Veränderung Veränderung
in %
Umsatz in m € 15,00 14,99 0,02 0,1%
EBITDA in m € 1,14 1,12 0,02 2,0%
Abschreibungen in m € -0,49 -0,53 0,05 8,8%
EBIT in m € 0,66 0,59 0,07 11,7%
EBITDA-Marge in % 7,6% 7,5%
EBIT-Marge in % 4,4% 3,9%
Anteil am Konzernumsatz in % 14,7% 17,0%

Insbesondere klassische DO & CO Restaurantstandorte wie DO & CO Stephansplatz und DO & CO in der Albertina, als auch die Demel Cafés in Wien und Salzburg konnten ihre Umsätze steigern. Ebenso zufriedenstellend verlief das erste Quartal für das DO & CO Hotel in Wien. Sowohl Auslastung als auch Ertrag konnten das Vorjahr übertreffen.

Differenziert ist die Entwicklung der Lounges im ersten Quartal des Wirtschaftsjahres 2010/2011 zu betrachten: Die für Lufthansa und Emirates betriebenen Lounges in Frankfurt und New York konnten deutliche Passagierzuwächse verzeichnen, während die Lounges in Wien geringfügig rückläufig waren. Weiters ist zu berichten, dass im ersten Quartal des Geschäftsjahres die erste Lounge in der Türkei am Flughafen Adana eröffnet wurde. Dieser Turkish Airlines Lounge sollen im Laufe der nächsten Quartale weitere Lounges an türkischen Flughäfen folgen.

Das EBITDA in Höhe von EUR 1,14 Mio liegt damit auf Vorjahresniveau, während das EBIT mit EUR 0,66 Mio gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht gesteigert werden konnte. Sowohl die EBITDA Marge als auch die EBIT Marge konnten auf 7,6 % (VJ: 7,5 %) bzw. auf 4,4 % (VJ: 3,9 %) leicht verbessert werden.

Aktie / Investor Relations

Nach einem starken ersten Quartal im Jahr 2010 erhielten die Aktienmärkte durch die Griechenlandkrise einen Dämpfer. Zusätzlich belastetet durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko kamen im Markt immer mehr Befürchtungen über ein neuerliches Abgleiten in die Rezession auf.

Der ATX ist im Berichtszeitraum um 13,5 % gesunken und schloss am 30. Juni 2010 bei 2.279 Punkten (31.3.2010: 2.634 Punkte).

DO & CO Aktie

Die DO & CO Aktie verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Kursanstieg um 21,8 % und schloss am 30. Juni 2010 mit einem Kurs von EUR 19,49. Dieser Kurs entspricht einer Marktkapitalisierung von EUR 149,23 Mio (unter Berücksichtigung der bis zum Stichtag rückgekauften Aktien).

DO & CO Aktie in EUR | ATX (Austrian Traded Index)

DO & CO setzte im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2010/2011 das Aktienrückkaufprogramm fort. Es wurden bis zum 30. Juni 2010 138.725 Aktien (31.3.2010: 131.740 Stück) zurückgekauft. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 1,78 %. Zwischen 17. Oktober 2008 und 10. Januar 2011 können maximal 4 % des Grundkapitals aus dem Streubesitz zurückgekauft werden.

DO & CO evaluiert derzeit die Voraussetzungen einer möglichen Kapitalmaßnahme und eines möglichen Zweitlistings an der Istanbuler Börse. Aktuell werden in Zusammenarbeit mit den türkischen Behörden und Institutionen des türkischen Kapitalmarktes die rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert und abgeklärt. DO & CO wäre das erste ausländische Unternehmen mit einem Zweitlisting an der ISE (Istanbul Stock Exchange). Eine Entscheidung über eine definitive Durchführung wird erst in den nächsten Wochen erfolgen.

Aktionärsstruktur

Die Attila Dogudan Privatstiftung ist mit 55,39 % Mehrheitsaktionär der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft. Der Anteil der DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH (ein mittelbar zu 100 % verbundenes Unternehmen der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg. Gen.m.b.H.) beträgt 25,19 %. Der verbleibende Aktienanteil befindet sich im Streubesitz (sämtliche Beteiligungsverhältnisse beziehen sich auf den Stichtag 30. Juni 2010 und berücksichtigen die zu diesem Zeitpunkt rückgekauften eigenen Anteile).

Finanzkalender

31.08.2010 Ergebnis für das erste Quartal 2010/2011
11.11.2010 Ergebnis für das erste Halbjahr 2010/2011
10.02.2011 Ergebnis für die ersten drei Quartale 2010/2011

Investor Relations

DO & CO bekennt sich zu hoher Transparenz gegenüber allen Zielgruppen der Financial Community. In diesem Sinne wurden im Laufe des Jahres regelmäßig die Konzernergebnisse veröffentlicht sowie relevante Ereignisse in Presseaussendungen bekanntgegeben.

Alle Veröffentlichungen sowie Informationen zur Aktie finden Sie auf unserer Homepage www.doco.com unter "Investor Relations".

Ausblick

In der Division Airline Catering hat die Volatilität des Marktgeschehens abgenommen und eine zumindest temporäre Erholung von der Krise eingesetzt.

DO & CO konnte in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres allgemein einen Anstieg der Passagierzahlen bei den Fluglinien feststellen. Es ist anzunehmen, dass sich dieser Trend, zumindest moderat, auch in den nächsten Monaten weiter fortsetzen wird.

In der Türkei setzt sich die dynamische Aufwärtsentwicklung der Turkish Airlines und anderer Drittkunden fort. Um eine weitere Verbesserung des Onboard Services zu erzielen, wurde im April 2010 mit dem Einsatz von "DO & COs flying chefs" auf Langstreckenflügen der Turkish Airlines begonnen. In den folgenden Monaten ist beabsichtigt, das Board Service auf sämtlichen Langstreckenflügen mit "DO & COs flying chefs" zu verstärken.

Sehr erfreulich ist ebenso, dass DO & CO in London Heathrow den Kunden Emirates gewinnen konnte. Seit Anfang Juli 2010 werden 5 tägliche Flüge von London Heathrow nach Dubai von DO & CO gecatert. Emirates operiert diese Strecke mit den modernen Großraumflugzeugen Airbus 380 und Boeing 777 und setzt dabei auf beste DO & CO Qualität. Dies ist ein weiterer Beweis, dass die Qualitäts-Strategie von DO & CO auch in einem schwierigem Marktumfeld von qualitätsfokussierten Fluglinien wie Emirates geschätzt und immer stärker als Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb eingesetzt wird.

Im Zentrum der Aktivitäten der Division International Event Catering stehen neben Veranstaltungen für viele nationale und internationale Firmen- und Privatkunden auch wieder große internationale Events wie Formel 1 Grands Prix, Beachvolleyball, Basketballweltmeisterschaft, etc. am Programm. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 wurde DO & CO, nach der EURO 2004 und der EURO 2008, als Hospitality Production Partner für die Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und in der Ukraine beauftragt. Die Vorbereitungen für dieses Großereignis wurden bereits aufgenommen und werden die Tätigkeiten der Division International Event Catering in den nächsten Monaten maßgeblich prägen. Weiters nimmt DO & CO aktuell an Ausschreibungen für international bedeutende Großveranstaltungen teil.

Auch im Bereich der Lounges kann ein weiterer Kundengewinn verzeichnet werden. DO & CO konnte die Ausschreibung der Emirates Lounge am Flughafen London Heathrow gewinnen und wird ab Oktober 2010 die kulinarische Betreuung der Premium-Passagiere der Emirates ex London Heathrow übernehmen. Diese Lounge ist nach New York JFK die zweite, die für Emirates von DO & CO betrieben wird. Insgesamt betreibt DO & CO weltweit bereits 12 Lounges.

Der Fokus der Division Restaurants, Lounges und Hotel liegt in den folgenden Monaten dieses Wirtschaftsjahres bei den Projektarbeiten für die Errichtung eines Hotels in Istanbul. Vorausgesetzt, dass alle Bewilligungsverfahren positiv abgeschlossen werden können, erfolgt der Beginn der Bauarbeiten voraussichtlich Ende des Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres. Die Eröffnung ist derzeit für 2012 vorgesehen.

Ganz allgemein ist das DO & CO Management zuversichtlich, den erfolgreichen Weg der letzten Jahre auch weiterhin fortsetzen zu können.

Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards und sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen sollten DO & CO auch weiterhin – trotz schwieriger Marktverhältnisse – sehr gute Wachstumspotentiale ermöglichen. Für das Geschäftsjahr 2010/2011 wird daher – sollten keine unvorhergesehenen, insbesondere nicht im Einfluss von DO & CO liegenden Umstände eintreten – eine plankonforme Entwicklung der Ergebnisse erwartet.

Wien, am 27. August 2010

Der Vorstand:

Attila DOGUDAN e.h. Michael DOBERSBERGER e.h. Vorsitzender Mitglied

Kennzahlen Glossar

EBITDA-Marge

Setzt das EBITDA (Betriebsergebnis zuzüglich Abschreibungen) in Relation zum Umsatz

EBIT-Marge

Setzt das EBIT (Betriebsergebnis) in Relation zum Umsatz

Eigenkapital-Quote

Zeigt das Verhältnis des um Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte bereinigten Eigenkapitals zum Gesamtkapital

Nettozinsverbindlichkeiten

Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens

Gearing Ratio

Zeigt die Finanzierungsgebarung als Verhältnis Nettozinsverbindlichkeiten zu Eigenkapital (bereinigt um Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte)

Working Capital

Ist der Überschuss des Umlaufvermögens über das kurzfristige Fremdkapital

Free Cash-Flow

Cash-Flow aus der Betriebstätigkeit zuzüglich Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit

ROS – Return on sales

Ist die Umsatzrendite und wird durch Gegenüberstellung des EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) zu Umsatz ermittelt

Capital Employed

Eigenkapital nach Dividendenzahlungen abzüglich der Buchwerte der Firmenwerte zuzüglich verzinsliches Fremdkapital und Nettozinsverbindlichkeiten abzüglich Finanzanlagen

ROCE – Return on capital employed

Zeigt die Verzinsung des investierten Kapitals durch Gegenüberstellung des EBIT vor Firmenwertabschreibungen abzüglich der bereinigten Steuern im Vergleich zum durchschnittlichen Capital Employed

ROE – Return on equity

Versteuertes Ergebnis (vor Firmenwertabschreibungen) wird dem durchschnittlichen Eigenkapital nach Dividendenausschüttungen und nach Abzug der Buchwerte der Firmenwerte gegenübergestellt

Konzernabschluss 1. Quartal 2010/2011

der DO & CO Gruppe nach IFRS

Konzernbilanz zum 30. Juni 2010

Anhang A K T I V A
in TEUR
30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Immaterielle Vermögenswerte 24.959 28.189 25.352 28.733
Sachanlagen 62.408 57.319 59.143 57.548
Finanzanlagen 1.782 1.650 1.645 1.536
(1) Anlagevermögen 89.149 87.157 86.140 87.817
(2) Übriges langfristiges Vermögen 1.898 950 1.770 1.046
Langfristiges Vermögen 91.047 88.108 87.910 88.863
(3) Vorräte 11.959 11.629 10.333 11.238
(4) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.543 34.629 31.213 31.875
(4) Summe übrige kurzfristige Forderungen sowie sonstiges kurzfristiges Vermögen 15.112 19.321 14.026 18.022
(5) Liquide Mittel 41.980 17.965 29.171 15.132
Kurzfristiges Vermögen 110.594 83.544 84.742 76.267
(6) Latente Steuern 3.177 5.088 3.116 4.227
Summe Aktiva 204.818 176.740 175.768 169.357
Anhang P A S S I V A
in TEUR
30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Grundkapital 15.590 15.590 15.590 15.590
Kapitalrücklagen 34.464 34.464 34.464 34.464
Gewinnrücklagen 33.701 25.207 24.043 23.124
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -3.345 -6.230 -5.636 -6.502
Eigene Anteile -1.337 -297 -1.221 -162
Konzernergebnis 2.343 1.857 9.659 2.084
Summe Anteilseigner der DO & CO AG 81.417 70.591 76.898 68.598
Anteile anderer Gesellschafter 17.113 13.158 16.442 12.075
(7) Eigenkapital 98.530 83.749 93.340 80.672
(8) Langfristige Rückstellungen 17.215 14.349 16.805 14.771
(9) Langfristige Finanzverbindlichkeiten 0 8.000 0 8.503
(10) Übrige langfristige Verbindlichkeiten 0 200 257 225
Langfristige Verbindlichkeiten 17.215 22.549 17.062 23.499
(11) Kurzfristige sonstige Rückstellungen 47.469 37.132 36.185 31.767
(12) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 809 1.315 0 6.699
(13) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.583 22.158 21.625 17.979
(13) Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 11.212 9.837 7.555 8.740
Kurzfristige Verbindlichkeiten 89.073 70.442 65.366 65.185
Summe Passiva 204.818 176.740 175.768 169.357

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

für das 1. Quartal 2010/2011

Anhang in TEUR 1. Quartal
2010 / 2011
1. Quartal
2009 / 2010
2009 / 2010 Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2008 / 2009
(14) Umsatzerlöse 102.127 88.328 352.744 387.775
(15) Sonstige betriebliche Erträge 1.992 2.094 9.905 15.080
(16) Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen -42.438 -34.590 -140.403 -164.724
(17) Personalaufwand -33.301 -30.730 -119.752 -133.945
(18) Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -4.164 -4.082 -17.040 -16.810
(18) Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 0 0 -421 -3.410
(19) Sonstige betriebliche Aufwendungen -19.404 -17.582 -66.467 -75.359
EBIT - Operatives Betriebsergebnis 4.811 3.438 18.567 8.607
(20) Finanzergebnis 446 120 690 227
EGT - Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.258 3.558 19.257 8.835
(21) Steuern vom Einkommen und Ertrag -1.898 -946 -6.138 -3.488
Ergebnis nach Ertragsteuern 3.360 2.612 13.119 5.346
(22) Auf konzernfremde Gesellschafter entfallendes Ergebnis -1.017 -756 -3.460 -3.263
Konzernergebnis 2.343 1.857 9.659 2.084
Kennzahlen je Aktie
Anzahl der Aktien (in Stk) 7.656.475 7.763.370 7.663.460 7.779.245
Anzahl der Aktien (in Stk) 7.656.475 7.763.370 7.663.460 7.779.245
Gewichtete Aktien (in Stk) 7.659.760 7.768.785 7.725.246 7.790.230
Ergebnis je Aktie 0,31 0,24 1,25 0,27

Konzern-Geldflussrechnung

für das 1. Quartal 2010/2011

in TEUR 1.Quartal
2010 / 2011
1.Quartal
2009 / 2010
Geschäftsjahr
2009 / 2010
Geschäftsjahr
2008 / 2009
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.258 3.558 19.257 8.835
+ Abschreibungen und Wertminderungen 4.164 4.082 17.460 20.220
-/+ Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Vermögenswerten
des Investitionsbereiches
-54 -2 374 432
+/- Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen -137 -114 -110 -78
-/+ sonstige nicht zahlungswirksame Erträge/ Aufwendungen
Cash-Flow aus dem Ergebnis
0
9.231
0
7.524
0
36.982
-838
28.570
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte und der kurzfristigen
Vermögenswerte
-11.688 -5.779 2.092 4.944
+/- Zunahme / Abnahme von Rückstellungen 9.084 6.137 9.781 5.644
+/- Zunahme / Abnahme von Lieferverbindlichkeiten sowie der
übrigen Verbindlichkeiten
10.763 5.733 2.804 -11.843
+/- Währungsbedingte Veränderung des Nicht-Fondsvermögen -3.474 -503 -1.383 -422
+/- Veränderung des Ausgleichsposten aus der 2.177 -82 242 761
- Schuldenkonsolidierung
Zahlungen für Ertragsteuern sowie Veränderung latenter
Steuern
61 -841 -4.662 -2.991
Cash-Flow aus dem operativen Bereich 16.153 12.188 45.854 24.662
+/- Veränderungen aus Abgängen von Sachanlagen und 91 33 104 211
- immateriellem Vermögen
Auszahlungen für Zugänge von Sachanlagen und
-3.679 -2.634 -13.544 -24.234
immateriellem Vermögen
-/+ Zunahme / Abnahme der langfristigen Forderungen
-8 -729 -944 112
Cash-Flow aus dem Investitionsbereich -3.595 -3.330 -14.385 -23.912
- Dividendenzahlung an Aktionäre 0 0 -1.165 -1.169
- Dividendenzahlung an Minderheitsgesellschafter -1.282 0 -233 0
+/- Zahlungsströme aus dem Erwerb eigener Aktien -116 -135 -1.059 -162
+/- Zunahme / Abnahme der Finanzverbindlichkeiten 809 -5.887 -15.202 -10.522
Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich -589 -6.021 -17.659 -11.853
Cash-Flow gesamt 11.969 2.837 13.811 -11.103
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf den
29.171
840
15.132
-3
15.132
228
26.069
166
Finanzmittelbestand
Finanzmittelbestand am Ende der Periode
Fondsveränderung
41.980
11.969
17.965
2.837
29.171
13.811
15.132
-11.103

Konzern-Eigenkapitalveränderung

für das 1. Quartal 2010/2011

Den Anteilseignern der DO & CO AG zurechenbarer Anteil
Übriges kum. Ergebnis
in TEUR Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
ergebnis
Währungs
differenzen
ausländ.
Tochter
unter
nehmen
Aus
wirkungen
Net Invest
ment
Latente
Steuer
Eigene
Anteile
Summe Anteile
anderer
Gesell
schafter
Eigen
kapital
Stand per 31. März 2009 15.590 34.464 23.124 2.084 -120 -8.720 2.338 -162 68.598 12.075 80.672
Dividendenauszahlungen 2008/2009 0 0
Ergebnisvortrag 2008/2009 2 .084 -2.084 0 0
Gesamtergebnis 1.857 354 -69 -13 2.128 1.083 3.211
Veränderung eigener Anteile -135 -135 -135
Stand per 30. Juni 2009 15.590 34.464 25.207 1.857 234 -8.789 2.326 -297 70.591 13.158 83.749
Stand per 31. März 2010 15.590 34.464 24.043 9.659 503 -8.346 2.207 -1.221 76.898 16.442 93.340
Dividendenauszahlungen 2009/2010 0 -1.282 -1.282
Ergebnisvortrag 2009/2010 9 .659 -9.659 0 0
Gesamtergebnis 2.343 115 2.994 -817 4.634 1.953 6.587
Veränderung eigener Anteile -116 -116 -116
Stand per 30. Juni 2010 15.590 34.464 33.701 2.343 618 -5.352 1.389 -1.337 81.417 17.113 98.530

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

für das 1. Quartal 2010/2011

1. Quartal
2010 / 2011
1. Quartal
2009 / 2010
2009 / 2010 Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2008 / 2009
Ergebnis nach Ertragsteuern 3.360 2.612 13.119 5.346
Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung 1.050 681 1.764 -1.940
Auswirkungen des Net Investment Approach 2.994 -69 373 918
Ertragsteuern auf andere erfasste Erträge und Aufwendungen -817 -13 -131 -158
Übriges kumuliertes Ergebnis der Periode nach Steuern 3.227 599 2.006 -1.179
Gesamtergebnis der Periode 6.587 3.211 15.124 4.167
Anteil anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis 1.953 1.083 4.600 2.225
Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens am Gesamtergebnis 4.634 2.128 10.524 1.942

Beteiligungsgesellschaften

der DO & CO Restaurants & Catering AG per 30. Juni 2010

Gesellschaft Sitz Land Beteiligung in % 1
Obergesellschaft
Währung Nominalkapital in
THW2
Vollkonsolidierte Gesellschaften
DO & CO Party-Service & Catering GmbH
DO & CO im Haas Haus Restaurantbetriebs GmbH
Wien
Wien
A
A
100,0
100,0
DCAG
DCAG
EUR
EUR
36 3)
36 3)
DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH Wien A 100,0 DINV EUR 36
DO & CO - Salzburg Restaurants & Betriebs GmbH Salzburg A 100,0 DCAG EUR 36 3)
DO & CO - Baden Restaurants & Veranstaltungs GmbH Baden A 100,0 DCAG EUR 36 3)
DO & CO Albertina GmbH Wien A 100,0 DCAG EUR 35 3)
AIOLI Airline Catering Austria GmbH Wien-Flughafen A 100,0 DCAG EUR 36 3)
AIOLI Restaurants & Party-Service GmbH Wien A 100,0 DCAG EUR 36 3)
K.u.K. Hofzuckerbäcker Ch. Demel's Söhne GmbH Wien A 100,0 DCCC EUR 799 4)
Demel Salzburg Café-Restaurant Betriebs GmbH Salzburg A 100,0 DCAG EUR 35 3)
B & B Betriebsrestaurants GmbH Wien A 100,0 DCAG EUR 36 3)
Cafe-Restaurant & Catering im Casino Wien GmbH Wien A 100,0 DCCC EUR 35 4)
DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH Wien A 90,0 DCCC EUR 35
DO & CO Airline Catering Austria GmbH Wien A 100,0 DCAG EUR 150 3)
Sky Gourmet - airline catering and logistics GmbH Wien-Flughafen A 100,0 DCCC EUR 800 4)
DO & CO (Deutschland) Holding GmbH Kelsterbach D 100,0 DINV EUR 25
DO & CO München GmbH Schwaig/Oberding D 100,0 DDHO EUR 25 5)
DO & CO Frankfurt GmbH Kelsterbach D 100,0 DDHO EUR 25 5)
DO & CO Berlin GmbH Berlin D 100,0 DDHO EUR 25 5)
DO & CO Lounge GmbH Frankfurt D 100,0 DDHO EUR 25 5)
DO & CO Italy S.r.l. Vizzola Ticino I 100,0 DCAG EUR 1.275
DO & CO Restauración & Catering Espana, S.L. Barcelona E 100,0 DINV EUR 3
DO & CO International Catering Ltd. Feltham GB 100,0 DINV EUR 30 6)
DO & CO Event & Airline Catering Ltd. Feltham GB 100,0 DINV GBP 0
DO & CO International Investments Ltd. London GB 100,0 DCAG EUR 0 6)
Total Inflight Solution GmbH Wien A 100,0 DCCC EUR 35 4)
DO & CO Museum Catering Ltd. London GB 100,0 DINV GBP 0
DO & CO Holdings USA, Inc. Wilmington USA 100,0 DINV USD 100
DO & CO Miami Catering, Inc. Miami USA 100,0 DHOL USD 1
DO & CO New York Catering, Inc. New York USA 100,0 DHOL USD 1
DO & CO – Restauração e Catering, Sociedade Unipessoal, Lda Lissabon P 100,0 DINV EUR 5
DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S.
THY DO&CO Ikram Hizmetleri A.S.
Istanbul
Istanbul
TK
TK
100,0
50,0
DINV
DIST
TL
TL
750
30.000
DO & CO Event Austria GmbH Wien A 100,0 DCAG EUR 100 3)
DO & CO Catering & Logistics Austria GmbH Wien A 100,0 DCAG EUR 100 3)
DO & CO International Event AG Zug CH 100,0 DINV CHF 100
DO & CO International Catering & Logistics AG Zürich CH 100,0 DINV CHF 100
Sky Gourmet Slovensko s.r.o. Bratislava SK 100,0 DSKY EUR 63 7)
DO & CO Olympiapark München Restaurant GmbH München D 100,0 DDHO EUR 25 5)
DO & CO Olympiapark München Catering GmbH München D 100,0 DDHO EUR 25 5)
DEMEL New York Inc. New York USA 100,0 DHOL USD 1
At equity-konsolidierte Gesellschaften
Sky Gourmet Malta Ltd. Fgura MAL 40,0 DSKY EUR 1 8)
Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. Fgura MAL 40,0 DSKY EUR 1 8)
Giava Demel S.r.l. Mailand I 100,0 DCCC EUR 30
ISS Ground Services GmbH Wien A 49,0 DTIS EUR 218

1) DCAG = DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft DCCC = DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH DHOL = DO & CO Holdings USA, Inc. DINV = DO & CO International Investments Ltd. DDHO = DO & CO (Deutschland) Holding GmbH DSKY = Sky Gourmet - airline catering and logistics GmbH DIST = DO & CO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S. DTIS = Total Inflight Solution GmbH 2) THW = Tausend Heimatwährung 3) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 4) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 5) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

6) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in GBP.

7) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in SKK.

8) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in MTL.

Konzernanhang zum 1. Quartal 2010/2011

Der Konzernabschluss der DO & CO Restaurants & Catering AG zum 30. Juni 2010 wurde in Anwendung der Bestimmung des § 245a UGB nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag anzuwendenden Richtlinien der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.

I. Allgemeine Erläuterungen

I.1. Grundlagen

I.1.1. Allgemein

Die DO & CO Restaurants & Catering AG ist ein international tätiger Cateringkonzern mit Sitz in Wien. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die folgenden drei Bereiche: Airline Catering, International Event Catering sowie Restaurants, Lounges & Hotel.

Die Zwischenabschlüsse der vollkonsolidierten inländischen und ausländischen Gesellschaften wurden, sofern diese nicht hinsichtlich der Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung waren, von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Die ordnungsgemäße Aufstellung der Zwischenabschlüsse aller einbezogenen Tochtergesellschaften erfolgte unter Beachtung der für das Geschäftsjahr 2010/2011 gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und unter Anwendung der konzerneinheitlich vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der Muttergesellschaft.

Der Konzernabschluss zum 1. Quartal 2010/2011 entspricht den für das Geschäftsjahr 2010/2011 gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind.

I.1.2. Auswirkungen neuer und geänderter Standards

Vom IASB verabschiedete neue Standards werden ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens angewendet, soweit sie bis zum 30. Juni 2010 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden und bis zu diesem Zeitpunkt in Kraft getreten sind, und wirken sich auf den Konzernabschluss der DO & CO – Gruppe wie folgt aus:

Die seit diesem Geschäftsjahr (2010/2011) verpflichtend anzuwendenden Regelungen der IFRS 1 revised (Erstmalige Anwendung der IFRS), IFRS 2 (Barerfüllte anteilsbasierte Vergütung), IFRS 3 revised (Unternehmenszusammenschlüsse - umfassende Überarbeitung hinsichtlich der Anwendung der Erwerbsmethode) mit den damit zusammenhängenden Folgeänderungen der IAS 27, 28 und 31, von IAS 32 (Klassifizierung von Bezugsrechten) und den Ergänzungen zu IAS 39 (Finanzinstrumente, Ansatz und Bewertung betreffend zur Sicherung qualifizierte Instrumente, Eingebettete Derivative) hatten für den Konzern keine oder nur eine untergeordnete Bedeutung.

Die Auswirkungen auf die Konzernrechnungslegung der erstmaligen Anwendung von IAS 24 revised (Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen) ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 sind noch nicht mit ausreichender Sicherheit bestimmbar bzw. haben für den Konzern nur eine untergeordnete Bedeutung.

Die Vorschriften des ab diesem Geschäftsjahr (2010/2011) verpflichtend anzuwendenden IFRIC 18 (Übertragung von Vermögenswerten von Kunden) sowie der ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 geltenden IFRIC 19 (Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente) und Ergänzungen zu IFRIC 14 (Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes) beziehen sich auf Sachverhalte, die die DO & CO – Gruppe nicht betreffen.

I.2. Konsolidierungsgrundsätze

I.2.1. Konsolidierungskreis

Die Festlegung des Konsolidierungskreises erfolgte nach den Grundsätzen des IAS 27 (Consolidated Financial Statements). Dementsprechend wurden in den Konzernabschluss zum 30. Juni 2010 neben der DO & CO Restaurants & Catering AG siebzehn inländische und zweiundzwanzig ausländische Tochterunternehmen einbezogen, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar 100 % der Anteile hält. An einer inländischen vollkonsolidierten Gesellschaft besitzt der Konzern 90 % der Anteile. Eine ausländische Gesellschaft, welche im Ausmaß von 50 % im Eigentum des Konzerns steht, wird auf Grund des Vorliegens von beherrschendem Einfluss vollkonsolidiert.

Eine ausländische Gesellschaft, an der die Gesellschaft mittelbar eine 100 %-ige Beteiligung hält, wurde, wie zwei weitere ausländische Gesellschaften, an der die Gesellschaft mittelbar jeweils eine 40 %-ige Beteiligung hält, sowie eine inländische Gesellschaft, an der die Gesellschaft mittelbar eine 49 %-ige Beteiligung hält, nach der Equity-Methode bilanziert.

Der Konsolidierungskreis (einschließlich der DO & CO Restaurants & Catering AG) hat sich im 1. Quartal 2010/2011 im Vergleich zum 31. März 2010 nicht verändert.

I.2.2. Konsolidierungsmethoden

Die Erstkonsolidierung wurde zum 1. April 1997, zum späteren Erwerbszeitpunkt bzw. zum zeitnahen Bilanzstichtag vorgenommen, sofern die Auswirkungen gegenüber dem Zeitpunkt des Erwerbes von untergeordneter Bedeutung waren. Die Kapitalkonsolidierung bei vollkonsolidierten verbundenen Unternehmen erfolgte auf Grundlage der Erwerbsmethode. Dabei wurde den Anschaffungskosten das neu bewertete Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt gegenübergestellt ("purchase method"). Aktive Unterschiedsbeträge wurden, soweit sie nicht den neu bewerteten Vermögenswerten zugerechnet werden konnten, als Firmenwert ausgewiesen. Gemäß dem Standard IFRS 3 Business Combinations werden Firmenwerte aus Akquisitionen nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit überprüft (Impairment - Test) und nur im Falle einer Wertminderung abgeschrieben.

Für die nach der Equity-Methode einbezogenen assoziierten Unternehmen gelten die gleichen Eigenkapitalkonsolidierungsgrundsätze wie im Rahmen der Vollkonsolidierung, wobei bei unwesentlichen Auswirkungen auf das anteilig übernommene Jahresergebnis die nationalen Bewertungsmethoden beibehalten wurden.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen aufgerechnet. Weiters wurden Umsatzerlöse und andere Erträge (überwiegend aus Lieferungen und Leistungen) zwischen den vollkonsolidierten Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen wurden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung waren. Abzinsungen und andere einseitig ergebniswirksame Buchungen wurden im Konzernabschluss berichtigt. Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen wurden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht.

I.2.3. Geschäftssegmente

DO & CO steuert die Geschäftstätigkeit nach divisionalen Kriterien und unterscheidet nach der internen Berichtsstruktur die Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel. Die Einteilung der Geschäftssegmente und die Darstellung der Segmentergebnisse erfolgt gemäß IFRS 8 ("Management Approach") und folgt den internen Berichten an den Vorstand als jene verantwortliche Unternehmensinstanz (key operating decision maker), welche über die Allokation von Ressourcen auf die Geschäftssegmente entscheidet.

DO & CO hat Kunden, deren Anteil am Konzernumsatz 10 % übersteigt. Umsätze mit diesen Kunden sind in allen Divisionen enthalten und belaufen sich insgesamt auf weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes.

I.2.4. Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Zwischenabschlüsse der ausländischen Gesellschaften erfolgte nach dem Konzept der funktionalen Währung entsprechend den Vorgaben des IAS 21 (The Effects of Changes in Foreign Exchange Rates). Die funktionale Währung ist, mit Ausnahme von zwei britischen Gesellschaften, bei den ausländischen Gesellschaften die jeweilige Landeswährung, da die Tochtergesellschaften ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben.

Die Zwischenabschlüsse von acht ausländischen Tochtergesellschaften mit Sitz außerhalb des Gemeinschaftsgebietes der Staaten der Europäischen Union bzw. von zwei Tochtergesellschaften mit Sitz in Großbritannien wurden nach den Grundsätzen des modifizierten Stichtagskursverfahrens umgerechnet. Die Bilanzposten wurden mit dem Stichtagsmittelkurs zum 30. Juni 2010 bewertet, in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erträge und Aufwendungen mit dem Durchschnittskurs des ersten Quartals umgerechnet.

Stichtagsumrechnungsdifferenzen aus der Bilanz wurden ergebnisneutral in das Eigenkapital eingestellt. Währungsumrechungsdifferenzen zwischen dem Stichtagskurs innerhalb der Bilanz und dem Durchschnittskurs innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Eigenkapital verrechnet, wobei im Berichtsjahr ergebnisneutral insgesamt passive Stichtagsumrechnungsdifferenzen von TEUR 1.955 in das Eigenkapital eingestellt wurden.

Die Bewegungen im Anlagevermögen wurden zu Durchschnittskursen dargestellt. Veränderungen des Devisenmittelkurses zum Bilanzstichtag gegenüber jenem des Vorjahres sowie Differenzen, die aus der Verwendung von Durchschnittskursen entstanden sind, wurden im Konzernanlagenspiegel als "Währungsänderungen" gesondert ausgewiesen.

Nicht realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen bei monetären Posten, die wirtschaftlich einem Anteil an einem verbundenen Unternehmen zuzurechnen sind, wie insbesondere Ausleihungen aus gegebenen Darlehen an türkische, britische und amerikanische Tochtergesellschaften, wurden ergebnisneutral in einen Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung eingestellt und im Eigenkapital verrechnet.

Die für die Währungsumrechnung verwendeten Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stichtagskurs kum. Durchschnittskurs
in EUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 30. Juni 2010 30. Juni 2009
1 US-Dollar 0,814930 0,707514 0,792836 0,723377
1 Britisches Pfund 1,223316 1,173571 1,183572 1,146187
1 Türkische Lira 0,515464 0,462663 0,512714 0,465211
1 Schweizer Franken 0,752842 0,655093 0,717628 0,659955

I.3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum vorjährigen Konzernabschluss unverändert beibehalten.

Immaterielles Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögenswerte wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.

Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmbarer Nutzungsdauer werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Liegen Anzeichen für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag (höherer Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert des Vermögenswertes) unter dem Buchwert, wird eine Wertminderung gem. IAS 36 erfasst.

Die Anschaffungskosten von Firmenwerten, die im Zusammenhang mit Unternehmenskäufen entstehen, werden im Erwerbszeitpunkt als Überschuss der Ausgaben für den Erwerb über den Fair Value der erworbenen Vermögenswerte abzüglich der Schulden und Eventualverbindlichkeiten bewertet.

Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern auf Basis des erzielbaren Betrages jener zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Firmenwert zugeordnet ist, auf Wertminderung geprüft ("Impairment Only Approach"). Zahlungsmittelgenerierende Einheiten werden durch die Zusammenfassung von Vermögenswerten auf der niedrigsten möglichen Ebene, die selbständig Zahlungsströme generiert, gebildet. Dieser Werthaltigkeitstest wird jährlich oder bei Vorliegen von Anzeichen, dass die zahlungsmittelgenerierende Einheit wertgemindert ist, durchgeführt. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit deren erzielbaren Betrag, dann ist der Firmenwert um den Differenzbetrag abzuschreiben. Eine Zuschreibung in Folgejahren, bei Wegfall des Grundes der Wertminderung, ist nicht zulässig. Übersteigt die Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert des ihr zugeordneten Firmenwertes, ist die darüber hinausgehende Wertminderung durch anteilige Minderung der Buchwerte der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordneten Vermögenswerte zu erfassen.

Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit wird durch Berechnung des Nutzwertes nach der Discounted Cash-Flow (DCF) Methode ermittelt. Diese Berechnung basiert auf vom Management genehmigten Finanzplänen für 5 Jahre und einer ewigen Rente. Die Abzinsungsfaktoren richten sich nach den durchschnittlich gewogenen Kapitalkosten ("Weighted Average Cost of Capital"). Für das erste Quartal 2010/2011 wurde ein WACC von 8 % herangezogen.

Beim Verkauf von Beteiligungen werden zuordenbare Firmenwerte anteilig erfolgswirksam ausgebucht.

Die aus der Kapitalkonsolidierung fortgeschriebenen Unterschiedsbeträge ergaben sich zum 30. Juni 2010 wie folgt:

in TEUR 30.Juni 2010 31.März 2010
Im Anlagevermögen aktivierte Firmenwerte 4.056 4.056

Wertminderungen des Firmenwertes gemäß IAS 36 wurden im Berichtjahr keine vorgenommen.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten, abzüglich von planmäßig verteilten Abschreibungen bzw. von vorgenommenen und fortgeführten Wertminderungen, bewertet. Vermögenswerte, bei denen Hinweise auf Wertminderungen vorliegen und die Barwerte der künftigen Einzahlungsüberschüsse unter den Buchwerten liegen, werden gemäß IAS 36 (Impairment of Assets) auf den Nutzwert oder einen möglichen Einzelveräußerungs- bzw. Liquidationswert wertgemindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Für Zugänge in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009/2010 wurde die volle Jahresabschreibung, für Zugänge nach dem 30. September 2009 die halbe Jahresabschreibung verrechnet bzw. wurden Abschreibungen pro rata temporis angesetzt. Die Abschreibung für das erste Quartal 2009/2010 bzw. 2010/2011 wurde pro rata temporis vorgenommen.

Den planmäßigen linearen Abschreibungen des Anlagevermögens lagen unter Berücksichtigung der erwarteten wirtschaftlichen bzw. technischen Nutzungsmöglichkeiten überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde:

a) Immaterielle Vermögenswerte 2,0 bis 25,0 Jahre
b) Grundstücke und Bauten 25,0 und 40,0 Jahre
c) Bauten auf fremdem Grund 2,0 bis 10,0 Jahre
d) Technische Anlagen und Maschinen 2,0 bis 10,0 Jahre
e) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2,0 bis 10,0 Jahre

Geringwertige Vermögenswerte wurden im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten im Jahr des Zugangs jeweils auf einen Merkposten abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden die geringwertigen Vermögenswerte überwiegend nach einer angenommenen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren als Abgang dargestellt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand und Baukostenzuschüsse Dritter (Investitionszuschüsse) wurden passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer des geförderten Vermögenswertes ergebniswirksam aufgelöst.

Gemietete Sachanlagen, die wirtschaftlich als Anlagenkäufe mit langfristiger Finanzierung anzusehen waren und bei denen im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die sich aus dem Eigentum an einem Vermögenswert ergeben, übertragen wurden (Finanzierungsleasing), wurden in Übereinstimmung mit IAS 17 (Leases) mit dem Barwert aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögenswerte. Die aus den künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen wurden abgezinst und unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgte zu den Anschaffungskosten. Der Buchwert der ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen beträgt zum Stichtag unverändert zum Vorjahr EUR 0,00.

Anteile an assoziierten Unternehmen und Übrige Finanzanlagen

Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden nach der Equity-Methode bewertet.

Die Wertpapiere werden im Zugangszeitpunkt mit ihren Anschaffungskosten erfasst und in den Folgeperioden mit aktuellen beizulegenden Werten basierend auf Börsenotierungen bewertet. Schwankungen im Marktwert werden erfolgswirksam im Finanzergebnis erfasst.

Vorräte

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen am Stichtag. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte überwiegend nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren. Die mengenmäßige Erfassung erfolgte durch eine zeitnahe körperliche Bestandsaufnahme zu den Stichtagen.

Liefer- und sonstige Forderungen

Forderungen und sonstige Vermögenswerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht im Falle erkennbarer Einzelrisiken angemessene Wertberichtigungen vorgenommen wurden und der niedrigere beizulegende Wert anzuwenden war. Zinsenlose oder nicht verzinste langfristige Forderungen wurden mit dem abgezinsten Barwert angesetzt. Fremdwährungsforderungen aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften wurden mit dem Devisengeldkurs zum Stichtag bewertet.

Kurzfristiges Finanzvermögen

Das kurzfristige Finanzvermögen (Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten) wurde unter den liquiden Mitteln ausgewiesen und im Falle von Fremdwährungsbeständen mit den Tageswerten zum Stichtag angesetzt.

Latente Steuern

Latente Steuern wurden in Übereinstimmung mit IAS 12 (Income Taxes) für alle temporären Bewertungs- und Bilanzierungsdifferenzen zwischen den Wertansätzen in der IFRS- und der Steuerbilanz eingestellt. Die Abgrenzungen wurden unter Beachtung des landesüblichen Ertragsteuersatzes des betroffenen Konzernunternehmens zum Zeitpunkt der Umkehr der Wertdifferenz ermittelt. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge wurden in dem Umfang angesetzt, in dem mit einer zukünftigen Verwertung derselben innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes gerechnet werden kann.

Rechnungsabgrenzungen

Rechnungsabgrenzungen wurden unter den sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen. Es handelte sich hierbei um Ausgaben oder Einzahlungen vor den Stichtagen, soweit sie Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach den Stichtagen sind.

Rückstellung für Pensionen, Abfertigungen und Jubiläumsgelder

Die Berechnung der gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern österreichischer Konzerngesellschaften zur Entrichtung einer einmaligen Abfertigung im Kündigungsfall oder zum Zeitpunkt des Pensionsantrittes erfolgte nach einem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Benefit-Obligation Method"). Dabei wurden die voraussichtlich zu erbringenden Leistungen unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 5,0 % p.a. (31.3.2010: 5,0 % p.a.) und unter Einbeziehung von zu erwartenden Bezugssteigerungen in Höhe von 3,0 % p.a. (31.3.2010: 3,0 % p.a.) bei einem angenommenen Pensionsantrittsalter von 60 Jahren bei Frauen und von 65 Jahren bei Männern ermittelt.

Für in österreichischen Gesellschaften beschäftigte Dienstnehmer wurde eine Rückstellung für Dienstnehmerjubiläen als abfertigungsähnliche Verpflichtung passiviert. Die Berechnung derselben erfolgte unter Zugrundelegung der gleichen Berechnungsfaktoren wie für die Abfertigungsrückstellungen. Die gutachtlich erhobenen Barwerte dieser Rückstellungen wurden unter Ansatz eines altersabhängigen Fluktuationsabschlages passiviert.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste wurden unverändert zu den Vorjahren sofort im Jahr des Entstehens ergebniswirksam im Personalaufwand verrechnet. Leistungsorientierte Abfertigungsverpflichtungen von ausländischen Gesellschaften wurden nach vergleichbaren Methoden rückgestellt, sofern nicht beitragsorientierte Versorgungssysteme bestehen.

Die Berechnung der Abfertigungsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in einer türkischen Konzerngesellschaft erfolgt (unverändert zum 31.3.2010) unter Ansatz eines Rechnungszinssatzes von 14,25 % p.a. sowie von zu erwartenden inflationsbedingten Bezugssteigerungen in Höhe von 11,0 % p.a.

Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen aus der einem ehemaligen Mitarbeiter eingeräumten Pensionszusage erfolgte unter Zugrundelegung der gleichen Berechnungsfaktoren wie für die Abfertigungsrückstellungen der österreichischen Konzerngesellschaften.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen lang- und kurzfristigen Rückstellungen wurden für alle rechtlichen oder tatsächlichen Verpflichtungen gegenüber Dritten auf Grund eines vergangenen Ereignisses angesetzt, wenn es wahrscheinlich war, dass diese Verpflichtung zu einem Mittelabfluss führen wird. Die Rückstellungen wurden mit jenem Wert angesetzt, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Zwischenabschlusses nach bester Schätzung ermittelt werden konnte.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte zum Devisenbriefkurs am Stichtag.

Schätzungen und Ermessensausübungen

Im Konzernabschluss müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Angabe von sonstigen Verpflichtungen am Stichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Die in der Zukunft tatsächlich zu realisierenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.

Hauptanwendungsbereiche für Annahmen und Schätzungen liegen in der Festlegung der Nutzungsdauer von Kundenverträgen und Sachanlagen und in den Annahmen über den erwarteten Abzinsungsfaktor, Gehalts- und Pensionssteigerungen und Fluktuationsraten bei der versicherungsmathematischen Bewertung von Pensionsplänen, Abfertigungsansprüchen und ähnlichen Ansprüchen. Weiters erfolgt die Beurteilung über die Realisierbarkeit von latenten Steuern durch die Einschätzung des Managements, ob eine Verwertbarkeit aller latenten Steuern gegeben ist.

Vor allem bei der Beurteilung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und sonstigem Anlagevermögen werden vom Management Schätzungen und zukunftsbezogene Annahmen über die erwarteten abgezinsten Nettogeldflüsse und Kapitalkostensätze getroffen. Diese Schätzungen werden aufgrund von Erfahrungswerten und unter der Prämisse der Unternehmensfortführung und nach bestem Wissen vorgenommen. Die verbleibende Unsicherheit wird somit in angemessener Weise berücksichtigt.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wird ermittelt, indem das Konzernergebnis nach Minderheitenanteilen durch die gewichtete Anzahl der ausgegebenen Aktien dividiert wird.

Änderungen von Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

Es kam im ersten Quartal des Geschäftsjahres zu keinen Änderungen der Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden.

II. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

II.1. Konzernbilanz zum 30. Juni 2010

(1) Anlagevermögen

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Immaterielle Vermögenswerte 24.959 28.189 25.352 28.733
Sachanlagen 62.408 57.319 59.143 57.548
Finanzanlagen 1.782 1.650 1.645 1.536
Summe 89.149 87.157 86.140 87.817

Die Aufgliederung der in der Konzernbilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im ersten Quartal 2010/2011 sowie im Vorjahr sind im beiliegenden Konzern-Anlagespiegel angegeben. Als Währungsänderungen sind jene Beträge ausgewiesen, die aus der Umrechnung der Vermögenswerte der ausländischen Tochtergesellschaften mit den unterschiedlichen Bilanzstichtagskursen und durch die Verwendung des Durchschnittskurses für unterjährige Bewegungen resultierten. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 wurde Airline Catering Equipment mit einem Buchwert von TEUR 884 in einer türkischen Tochtergesellschaft vom Anlagevermögen in die Vorräte umgegliedert.

Als immaterielle Vermögenswerte wurden zum Stichtag ausschließlich Firmenwerte und sonstige Rechte, wie insbesondere Kundenverträge, Lizenzen, Marken- und Nutzungsrechte, sowie Softwarelizenzen ausgewiesen. Aktivierbare selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte lagen im Konzern nicht vor.

Der Grundwert der im Sachanlagevermögen erfassten Grundstücke beträgt TEUR 742 (31.3.2010: TEUR 675).

Das Bestellobligo zum 30. Juni 2010 für bereits bestellte, aber noch nicht gelieferte Anlagegüter beträgt TEUR 1.806 (31.3.2010: TEUR 1.119).

Im Sachanlagevermögen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) wurden aufgrund von abgeschlossenen Finanzierungsleasingverträgen folgende Beträge berücksichtigt:

in TEUR 30. Juni 2010 31.März 2010
Anschaffungskosten 2.299 2.299
Kumulierte Abschreibung 2.299 2.299
Buchwert 0 0

Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen resultierten aus Miet- oder Leasingverträgen für bewegliche Vermögenswerte sowie aus Miet- und Pachtverträgen für Immobilien wie folgt:

in TEUR 30. Juni 2010 31.März 2010
im folgenden 12 Monaten 22.925 20.822
in den folgenden fünf Jahren 114.679 104.720

Darüber hinaus bestehen aufgrund langfristiger Mietverträge (Kündigungsverzicht bis längstens 2035) Verpflichtungen in Höhe von TEUR 91.890 (31.3.2010: TEUR 89.874).

Im Posten andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind Festwerte in Höhe von TEUR 957 (31.3.2010: TEUR 956) für Geschirr, Besteck, Tischwäsche und Gebinde enthalten. Die Festwerte wurden überwiegend bei den Gesellschaften aktiviert, welche Umsätze aus dem Bereich Restaurants, Lounges & Hotel erzielten.

Finanzanlagen

Die assoziierten Unternehmen sind zur Gänze at-equity bilanziert und haben sich wie folgt entwickelt:

1. Quartal 1. Quartal
in TEUR 2010/2011 2009/2010
Stand 1.4 1.432 1.322
Gewinnauschüttung 0 0
Anteilige Periodenergebnisse 137 114
Summe 1.568 1.436

Der Bilanzansatz der assoziierten Unternehmen, welche sämtlich nicht-börsennotierte Gesellschaften sind, ergibt sich aus nachfolgender Aufstellung:

1. Quartal 1. Quartal
in TEUR 2010/2011 2009/2010
Sky Gourmet Malta Ltd. 190 183
Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. 105 80
Giava Demel S.r.l. 0 0
ISS Ground Services GmbH 1.273 1.174
Summe 1.568 1.436

Die sonstigen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Kurswerten bewertet.

(2) Übriges langfristiges Vermögen

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Sonstige langfristige Vermögenswerte 1.898 950 1.770 1.046
Summe 1.898 950 1.770 1.046

Das übrige langfristige Vermögen der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften umfasste im Wesentlichen die aufgrund des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres zum 31. März 2010 langfristigen Charakter darstellenden aktivierten Ertragsteuervorauszahlungen der DO & CO Restaurants & Catering AG sowie geleistete Kautionen für angemietete Räumlichkeiten.

(3) Vorräte

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.587 5.008 4.931 5.460
Waren 6.372 6.620 5.402 5.778
Summe 11.959 11.629 10.333 11.238

Im Posten Waren wurden mit TEUR 2.443 (31.3.2010: TEUR 2.427) Festwerte für Geschirr, Besteck, Tischwäsche, Servierbehelfe und Gebinde sowie sonstige Arbeitsbehelfe unter Berücksichtigung des zukünftigen Nutzens erfasst.

(4) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige kurzfristige Forderungen sowie sonstiges kurzfristiges Vermögen

Die Zusammensetzung des kurzfristigen Umlaufvermögens mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr zeigte sich wie folgt:

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.543 34.629 31.213 31.875
Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
708 631 697 631
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 12.595 17.591 12.653 16.509
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1.809 1.099 676 882
Summe übrige kurzfristige Forderungen sowie sonstiges
kurzfristiges Vermögen
15.112 19.321 14.026 18.022
Summe 56.655 53.950 45.239 49.897

Die Wertberichtigungen zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für allfällige Ausfallsrisiken sowie für Zinsverluste stellen sich wie folgt dar:

1. Quartal Geschäftsjahr
in TEUR 2010/20111 in TEUR 2009/2010
Stand 1.4. 1.498 Stand 1.4. 1.663
Zuführung 23 Zuführung 551
Umgliederung / Währungsänderung 21 Umgliederung / Währungsänderung 12
Verbrauch -68 Verbrauch -569
Auflösung -44 Auflösung -159
Summe 1.430 Summe 1.498

Die Altersstruktur der nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:

in TEUR 30. Juni 2010 31. März 2010
noch nicht fällig 29.788 20.480
weniger als 20 Tage 5.103 4.239
mehr als 20 Tage aber weniger als 40 Tage überfällig 3.266 2.688
mehr als 40 Tage aber weniger als 80 Tage überfällig 1.267 1.897
mehr als 80 Tage überfällig 1.641 1.419
Summe 41.065 30.723

Die Wertberichtigung zu den sonstigen Forderungen stellt sich wie folgt dar:

1. Quartal Geschäftsjahr
in TEUR 2010/20111 in TEUR 2009/2010
Stand 1.4. 130 Stand 1.4. 86
Zuführung 2 Zuführung 48
Verbrauch 0 Verbrauch -4
Auflösung 0 Auflösung 0
Summe 132 Summe 130

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 30. Juni 2010 in Höhe von TEUR 10.291 (31.3.2010: TEUR 7.841) Forderungen gegenüber einzelnen Kunden enthalten, die zum Stichtag 30. Juni 2010 mehr als 20 % der insgesamt ausstehenden Forderungen betragen. Diese Forderungen sind bis Mitte August 2010 zur Gänze beglichen. Es liegen keine Informationen vor, die auf konkrete Ausfallrisiken zum Stichtag schließen lassen.

In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten sind in Höhe von TEUR 8.597 Forderungen gegenüber in- und ausländischen Finanzbehörden enthalten, die laufend gutgeschrieben werden. Es liegen keine Informationen vor, die auf konkrete Ausfallrisiken zum Stichtag schließen lassen.

(5) Liquide Mittel

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Kassabestände, erhaltene Schecks 510 540 888 499
Guthaben bei Kreditinstituten 41.470 17.425 28.282 14.633
Summe 41.980 17.965 29.171 15.132

Die durchschnittliche Verzinsung der Guthaben bei Kreditinstituten betrug im ersten Quartal 2010/2011 0,9 % (31.3.2010: 1,1 %).

(6) Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen resultierten aus folgenden zeitlich begrenzten Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden zwischen den Buchwerten des IFRS-Konzernabschlusses und den entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlagen:

in TEUR 31. Juni 2010 31. März 2010
Aktiva Passiva Aktiva Passiva
Immaterielle Vermögenswerte 13 -3.008 16 -2.711
Sachanlagen 298 -944 332 -1.019
Finanzanlagen 0 -977 0 -931
Vorräte 0 -62 9 0
Forderungen 102 -73 107 -44
Konsolidierungsbuchungen 1.397 0 2.280 0
Rückstellungen 6.227 -3 4.720 -3
Verbindlichkeiten 195 0 198 0
Rechnungsabgrenzungsposten 0 -28 0 -21
Summe aus Bilanzabweichungen 8.232 -5.095 7.662 -4.730
Steuerliche Verlustvorträge 6.664 0 6.047 0
Bewertungsabweichung für aktive latente Steuern -6.754 0 -6.040 0
Aufrechnung von Bestandsdifferenzen gegenüber der
-4.965 4.965 -4.553 4.553
selben Steuerbehörde
Summe 3.177 -130 3.116 -176

Im vorliegenden Konzernabschluss wurden für aktive Bestandsdifferenzen und steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 6.754 (31.3.2010: TEUR 6.040) keine latenten Steuern aktiviert, da die Realisierung dieser latenten Steueransprüche in Form künftiger Steuerentlastungen noch nicht ausreichend gesichert ist.

(7) Eigenkapital

Das Konzerneigenkapital für das erste Quartal 2010/2011 und Vorperioden stellt sich wie folgt dar:

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Grundkapital 15.590 15.590 15.590 15.590
Kapitalrücklagen 34.464 34.464 34.464 34.464
Gewinnrücklagen 33.701 25.207 24.043 23.124
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -3.345 -6.230 -5.636 -6.502
Eigene Anteile -1.337 -297 -1.221 -162
Konzernergebnis 2.343 1.857 9.659 2.084
Summe Anteilseigner der DO & CO AG 81.417 70.591 76.898 68.598
Anteile anderer Gesellschafter 17.113 13.158 16.442 12.075
Summe Eigenkapital 98.530 83.749 93.340 80.672

Das Grundkapital der DO & CO Restaurants & Catering AG beträgt EUR 15.590.400,00 und entfällt auf 7.795.200 auf Inhaber lautende Stückaktien mit Stimmrecht.

In der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis 30. Juni 2012 um bis zu weitere EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück neue auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 10. Juli 2008 wurde das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen (bedingtes Kapital).

Es wurden im Berichtszeitraum im Zuge des Aktienrückkaufprogramms 6.985 Aktien rückgekauft. Ingesamt beträgt der Stand an zurückgekauften Aktien damit 138.725 Stück. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 1,78 %.

Die Aktie der DO & CO Restaurants & Catering AG notiert seit 19. März 2007 im "Prime Market" der Wiener Börse. Die Attila Dogudan Privatstiftung ist mit 55,39 % Mehrheitsaktionär der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft. Der Anteil der DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH (ein mittelbar zu 100 % verbundenes Unternehmen der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg. Gen.m.b.H.) beträgt 25,19 %. Der verbleibende Aktienanteil befindet sich im Streubesitz (sämtliche Beteiligungsverhältnisse beziehen sich auf den Stichtag und berücksichtigen die zu diesem Zeitpunkt rückgekauften eigenen Anteile).

In den Gewinnrücklagen sind neben den Reserven aus thesaurierten Gewinnen die Gewinnrücklagen in Höhe der in österreichischen Einzelabschlüssen in Anspruch genommenen steuerlichen Investitionsbegünstigungen ausgewiesen, wobei eine auf diese unversteuerten Rücklagen entfallende latente Steuerrückstellung unterlassen wurde. Darüber hinaus beinhalten diese neben gesetzlichen Gewinnrücklagen einzelner in den Konzernabschluss einbezogener Gesellschaften sämtliche nicht im Rahmen der Kapitalkonsolidierung eliminierten Gewinnrücklagen von Tochterunternehmen.

Die Anteile anderer Gesellschafter umfassen die direkt bestehenden Fremdanteile am Eigenkapital der vollkonsolidierten THY DO&CO Đkram Hizmetleri A.Ş. in der Höhe von 50 %. Weiters erfolgte unter diesem Posten der Ausweis des Minderheitenanteils von 10 % an der DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH.

Die Hauptversammlung vom 8. Juli 2010 hat dem Vorschlag des Vorstands der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft zugestimmt, eine Dividende von EUR 0,25 pro Aktie für das Geschäftsjahr 2009/2010 auszuschütten. Dies entspricht, bezogen auf den Schlusskurs von EUR 16,0 am 31. März 2010, einer Dividendenrendite von 1,56 % (2008/2009: 1,85 %).

(8) Langfristige Rückstellungen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der langfristigen Rückstellungen zum Stichtag ergab sich wie folgt:

in TEUR Stand per
31. März 2010
Währungs
änderungen
Verwendung Auflösung Zuführung Stand per
30. Juni 2010
Abfertigungsrückstellungen PBO 11.863 335 265 0 418 12.351
Pensionsrückstellungen PBO 549 0 15 0 8 542
Jubiläumsgeldrückstellungen PBO 3.185 0 73 0 66 3.178
Latente Steuerrückstellungen 176 104 501 0 351 130
Sonstige Rückstellungen 1.032 13 32 0 0 1.014
Summe 16.805 452 885 0 842 17.215

Die Wertansätze der Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder in den österreichischen Konzerngesellschaften wurden zum Stichtag durch versicherungsmathematische Gutachten unter Zugrundelegung der Projected-Benefit-Obligation Methode ermittelt. Die Bewertung erfolgte unter Zugrundelegung eines Zinssatzes in Höhe von 5,0 % (31.3.2010: 5,0 %), von Bezugserhöhungen in Höhe von 3,0 % (31.3.2010: 3,0 %) und von Rentensteigerungen in Höhe von 3,0 % (31.3.2010: 3,0 %).

Die Berechnung der Abfertigungsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in einer türkischen Konzerngesellschaft erfolgte unter Ansatz eines Rechnungszinssatzes von 14,25 % (31.3.2010: 14,25 %) sowie von zu erwartenden inflationsbedingten Bezugssteigerungen in Höhe von 11,0 % (31.3.2010: 11,0 %).

in TEUR Abfertigungen
1. Quartal
Pensionen
1. Quartal
Jubiläumsgelder
1. Quartal
2010 / 2011 2009 / 2010 2010 / 2011 2009 / 2010 2010 / 2011 2009 / 2010
Barwert der Verpflichtungen (PBO) am 1. April 11.863 9.744 549 534 3.185 2.824
Währungsänderungen
Dienstzeitaufwand*
335
367
97
585
0
0
0
8
0
135
0
98
Zinsaufwand* 148 136 7 15 39 38
Abfertigungs-/ Jubiläumsgeldzahlungen -265 -500 -15 -13 -73 -52
Auswirkung von Plankürzungen und Abgeltungen* 0 0 0 0 0 0
Versicherungstechnisches Ergebnis* -97 -19 2 5 -108 -11
Barwert der Verpflichtungen (PBO) per 30. Juni 12.351 10.042 542 549 3.178 2.897

* Diese Positionen sind im Personalaufwand erfasst

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden unverändert im Entstehungsjahr ergebniswirksam berücksichtigt.

Die sonstigen langfristigen Rückstellungen umfassten zum Stichtag Rückstellungen für Prozessrisiken sowie Rückstellungen für Altersteilzeitvereinbarungen.

(9) Langfristige Finanzverbindlichkeiten

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 8.000 0 8.503
Summe 0 8.000 0 8.503

Langfristige Finanzverbindlichkeiten in der Höhe von EUR 7,00 Mio waren aufgrund einer Aufrechnungsvereinbarung mit dem Guthaben bei einem Kreditinstitut saldiert auszuweisen (IAS 32.42). Demgemäß waren beide Posten um diesen Betrag reduziert darzustellen.

(10) Übrige langfristige Verbindlichkeiten

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Sonstige Verbindlichkeiten 0 200 257 225
Summe 0 200 257 225

(11) Kurzfristige sonstige Rückstellungen

in TEUR Stand per
31. März 2010
Währungs
änderungen
Verwendung Auflösung Zuführung Stand per
30. Juni 2010
Steuerrückstellungen
Sonstige Personalrückstellungen
5.553
10.558
20
80
9
2.094
0
0
2.645
2.432
8.209
10.976
Noch nicht fakturierte Lieferungen und
Leistungen
1.778 49 1.763 125 3.829 3.768
Sonstige Rückstellungen 18.296 781 1.626 52 7.116 24.515
Summe 36.185 931 5.492 177 16.022 47.469

Die Vorsorgen für Personalaufwendungen umfassten im Wesentlichen die Rückstellungen für anteilige Sonderzahlungen aufgrund des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres mit einem Betrag in Höhe von TEUR 368 (31.3.2010: TEUR 1.676), Rückstellungen für bis zum Stichtag noch nicht konsumierte Urlaube in Höhe von TEUR 6.642 (31.3.2010: TEUR 5.878) sowie andere Rückstellungen für leistungsbezogene Entgeltbestandteile in Höhe von TEUR 3.966 (31.3.2010: TEUR 2.781). Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Periodenabgrenzungen.

(12) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Barvorlage 809 1.315 0 6.699
Summe 809 1.315 0 6.699

(13) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

in TEUR 30. Juni 2010 30. Juni 2009 31. März 2010 31. März 2009
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.583 22.158 21.625 17.979
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 420 417 350 989
Sonstige Verbindlichkeiten 9.282 9.108 7.054 7.655
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1.510 312 151 96
Summe übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 11.212 9.837 7.555 8.740
Summe 40.795 31.995 29.180 26.719

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr resultierten aus Verbindlichkeiten gegenüber Abgabenbehörden aus Umsatzsteuern und anderen vom Entgelt abhängigen Abgaben, aus Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Dienstnehmern in Höhe der laufenden Entgeltzahlungen.

Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

in TEUR 30. Juni 2010 31. März 2010
Garantien 13.027 12.659

Bei den ausgewiesenen Beträgen handelt es sich unverändert zum Vorjahr um Liefergarantien aus der Türkei und um Bankgarantien zur Sicherstellung von Ansprüchen aus Mietverhältnissen sowie zur Sicherstellung von Abgabenrückzahlungen der italienischen Finanzbehörde.

II.2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das 1. Quartal 2010/2011

Die Aufstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

(14) Umsatzerlöse

in TEUR 1. Quartal 1. Quartal Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2010 / 2011 2009 / 2010 2009 / 2010 2008 / 2009
Airline Catering 75.746 61.394 258.555 246.842
International Event Catering 11.376 11.947 33.996 76.873
Restaurants, Lounges & Hotel 15.005 14.987 60.192 64.061
Summe 102.127 88.328 352.744 387.775

(15) Sonstige betriebliche Erträge

in TEUR 1. Quartal 1. Quartal Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2010 / 2011 2009 / 2010 2009 / 2010 2008 / 2009
Buchgewinne aus dem Abgang vom Anlagevermögen 93 33 99 154
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 177 99 3.408 2.590
Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen 44 5 159 304
Versicherungsvergütungen 3 21 59 156
Mieterträge 65 38 218 117
Kursdifferenzen 955 1.054 2.441 8.828
Übrige sonstige betriebliche Erträge 654 845 3.521 2.931
Summe 1.992 2.094 9.905 15.080

(16) Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen

in TEUR 1. Quartal 1. Quartal Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2010 / 2011 2009 / 2010 2009 / 2010 2008 / 2009
Materialaufwand (inkl. Handelswareneinsatz) 36.519 29.260 119.726 116.587
Aufwand für bezogene Leistungen 5.918 5.330 20.676 48.137
Summe 42.438 34.590 140.403 164.724

(17) Personalaufwand

in TEUR 1. Quartal 1. Quartal Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2010 / 2011 2009 / 2010 2009 / 2010 2008 / 2009
Löhne 21.496 20.070 72.807 80.673
Gehälter 5.197 4.784 20.043 22.044
Aufwendungen für Abfertigungen, Pensionen und Leistungen
an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen
545 674 4.354 3.903
Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben
sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge
5.002 4.507 18.685 23.208
Sonstige Sozialaufwendungen 1.061 694 3.863 4.116
Summe 33.301 30.730 119.752 133.945

Im Rahmen einer beitragsorientierten Mitarbeitervorsorge zahlt die DO & CO Gruppe festgelegte Beiträge in Höhe von TEUR 149 (1. Quartal 2009/2010: TEUR 127) an Mitarbeitervorsorgekassen ein. Die Verpflichtung der DO & CO Gruppe ist durch Zahlung der Beiträge erfüllt.

(18) Abschreibungen und Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte

in TEUR 1. Quartal
2010 / 2011
1. Quartal
2009 / 2010
Geschäftsjahr
2009 / 2010
Geschäftsjahr
2008 / 2009
Planmäßige Abschreibungen 4.164 4.082 17.040 16.810
Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten
0 0 421 3.410
Summe 4.164 4.082 17.460 20.220

(19) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Zusammensetzung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergab sich wie folgt:

in TEUR 1. Quartal 1. Quartal Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2010 / 2011 2009 / 2010 2009 / 2010 2008 / 2009
Steuern, soweit sie nicht unter Steuern vom Einkommen und
Ertrag fallen 300 254 1.000 1.306
Mieten, Pachten und Betriebskosten (inkl. Airportabgaben) 10.411 9.469 37.841 37.664
Reise-, Nachrichten- und Kommunikationsaufwand 1.919 1.652 5.319 7.063
Transport-, KFZ-Aufwand und Instandhaltungen 2.735 2.332 8.353 9.126
Versicherungen 244 172 893 991
Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwand 1.028 789 3.001 2.762
Werbeaufwand 172 152 594 706
Sonstiger Personalaufwand 166 85 357 538
Übriger sonstiger betrieblicher Aufwand 871 1.274 2.765 2.310
Forderungsverluste, Wertberichtigungen und sonstige
Schadensfälle 86 97 1.850 1.486
Kursdifferenzen 865 810 2.185 8.606
Buchverluste aus dem Abgang vom Anlagevermögen 39 30 473 277
Sonstiger Verwaltungsaufwand 568 465 1.837 2.524
Summe 19.404 17.582 66.467 75.359

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen durch höhere umsatzabhängige Flughafengebühren begründet.

(20) Finanzergebnis

in TEUR 1. Quartal 1. Quartal Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2010 / 2011 2009 / 2010 2009 / 2010 2008 / 2009
Beteiligungsergebnis
Ergebnis aus Beteiligungen 137 114 157 404
davon aus assoziierten Unternehmen 137 114 157 404
Summe Beteiligungsergebnis 137 114 157 404
Sonstiges Finanzergebnis
Erträge aus sonstigen Wertpapieren des Anlagevermögens 5 0 0 27
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 331 105 726 967
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -27 -99 -194 -1.171
Summe sonstiges Finanzergebnis 310 6 533 -177
Summe 446 120 690 227

(21) Steuern vom Einkommen und Ertrag

in TEUR 1. Quartal
2010 / 2011
1. Quartal
2009 / 2010
Geschäftsjahr
2009 / 2010
Geschäftsjahr
2008 / 2009
Ertragsteueraufwand 3.097 1.634 5.891 4.842
davon aperiodisch 0 0 -14 -195
Latente Steuern -1.199 -687 247 -1.353
Summe 1.898 946 6.138 3.488

Als Ertragsteuern wurden sowohl die von der DO & CO Restaurants & Catering AG und ihren Tochtergesellschaften entrichteten bzw. geschuldeten einkommensabhängigen Steuern sowie die latenten Steuerabgrenzungen erfasst.

Die effektive Steuerbelastung des DO & CO Konzerns als Verhältnis des gesamten Steueraufwandes zum Ergebnis vor Steuern beträgt 36,1 % (30. Juni 2010: 29,6 %). Die Ursachen für den Unterschied zwischen dem für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 anzuwendenden Körperschaftsteuersatz von 25 % (VJ: 25 %) und der ausgewiesenen Konzernsteuerquote ergaben sich wie folgt:

in TEUR 30. Juni 2010 31. März 2010
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 5.258 19.257
Ertragsteueraufwand zum Steuersatz von 25 % 1.314 4.814
(VJ: 25 %)
Nicht temporäre Differenzen sowie Steueraufwendungen bzw. Steuererträge und 247 446
-aufwendungen aus Vorperioden
Veränderung der Wertberichtigung auf aktive latente Steuern sowie Verluste, auf die
keine latenten Steuern aktiviert wurden 455 1.310
Steuersatzänderungen und -differenzen -118 -432
Effektivsteuerbelastung 1.898 6.138
Effektivsteuersatz in % 36,1 31,9

(22) Auf konzernfremde Gesellschafter entfallendes Ergebnis

Die Anteile von Konzernfremden am Jahresgewinn von vollkonsolidierten Gesellschaften mit Minderheitenanteilen beliefen sich auf TEUR 1.017 (1. Quartal 2009/2010: TEUR 756).

III. Sonstige Angaben

(23) Ergebnis je Aktie

Die Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 30. Juni 2010 beträgt 7.795.200 Stück (VJ: 7.795.200 Stück). DO & CO setzte im 1. Quartal 2010/2011 das Aktienrückkaufprogramm fort. Es wurden im 1. Quartal 2010/2011 6.985 Aktien zurückgekauft. Der Stand an zurückgekauften Aktien zum Stichtag 30. Juni 2010 beträgt damit 138.725 Stück. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 1,78 %. Zwischen 17. Oktober 2008 und 10. Januar 2011 können maximal 4 % des Grundkapitals aus dem Streubesitz zurückgekauft werden.

1. Quartal
2010 / 2011
1. Quartal
2009 / 2010
Geschäftsjahr
2009 / 2010
Geschäftsjahr
2008 / 2009
Anzahl der Aktien (in Stk) zum Stichtag 7.656.475 7.763.370 7.663.460 7.779.245
Gewichtete Aktien (in Stk) 7.659.760 7.768.785 7.725.246 7.790.230
Ergebnis je Aktie 0,31 0,24 1,25 0,27

Das Ergebnis je Aktie auf Basis des Konzernergebnisses von TEUR 2.343 (1. Quartal 2009/2010: TEUR 1.857) beträgt EUR 0,31 (1. Quartal 2009/2010: EUR 0,24).

(24) Konzern-Geldflussrechnung für das 1. Quartal 2010/2011

Die Darstellung der Geldflussrechnung erfolgte nach der indirekten Methode, wobei der Fonds der liquiden Mittel den Kassenbeständen, Schecks und den Bankguthaben entspricht. Die Ertragsteuerzahlungen sind gesondert im Cash-Flow aus dem operativen Bereich ausgewiesen. Zinsenein- und -auszahlungen wurden ebenfalls der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Die Dividendenzahlungen an Aktionäre der DO & CO Restaurants & Catering AG wurden als Teil der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Eine Erläuterung der Konzern-Geldflussrechnung befindet sich im Konzernlagebericht.

(25) Finanzinstrumente und Risikobericht

Finanzinstrumente

Die Überleitung der Buchwerte je Kategorie nach IAS 39 auf die Fair Values (Zeitwerte) stellt sich, unterteilt in die Kategorien Kredite und Forderungen (KuF), Finanzielle Schulden (FS), Zur Veräußerung verfügbar (ZVF), Bis zur Endfälligkeit gehalten (BZEG) sowie Fair Value erfolgswirksam (FVE) wie folgt dar:

Aktiva in TEUR 30.6.2010
Buchwert
Kein Finanz
instrument
30.6.2010
Buchwert der
Finanz
instrumente
30.6.2010 Fair
Value der
Finanz
instrumente
Wert
an
satz
KuF /
FS
ZVF BZEG FVE
Finanzanlagen 1.782 1.568 214 214 FV 0 214 0 0
Übriges langfristiges Vermögen 1.898 725 1.173 1.173 AK 1.173 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.543 0 41.543 41.543 AK 41.543 0 0 0
Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen 708 0 708 708 AK 708 0 0 0
Sonstige Forderungen und Vermögenwerte 12.595 10.945 1.650 1.650 AK 1.650 0 0 0
Liquide Mittel 41.980 0 41.980 41.980 AK 41.980 0 0 0
Summe 100.506 13.238 87.268 87.268 87.054 214 0 0
Passiva in TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.583 0 29.583 29.583 AK 29.583 0 0 0
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 11.212 8.135 3.077 3.077 AK 3.077 0 0 0
Summe 40.795 8.135 32.660 32.660 32.660 0 0 0
Aktiva in TEUR 31.3.2010
Buchwert
Kein Finanz
instrument
31.3.2010
Buchwert der
Finanz
instrumente
31.3.2010 Fair
Value der
Finanz
instrumente
Wert
an
satz
KuF /
FS
ZVF BZEG FVE
Finanzanlagen 1.645 1.432 214 214 FV 0 214 0 0
Übriges langfristiges Vermögen 1.770 605 1.165 1.165 AK 1.165 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.213 0 31.213 31.213 AK 31.213 0 0 0
Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen 697 0 697 697 AK 697 0 0 0
Sonstige Forderungen und Vermögenwerte 12.653 10.821 1.831 1.831 AK 1.831 0 0 0
Liquide Mittel 29.171 0 29.171 29.171 AK 29.171 0 0 0
Summe 77.149 12.858 64.291 64.291 64.077 214 0 0
Passiva in TEUR
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 257 0 257 257 AK 257 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.625 0 21.625 21.625 AK 21.625 0 0 0
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 7.555 5.317 2.238 2.238 AK 2.238 0 0 0
Summe 29.437 5.317 24.120 24.120 24.120 0 0 0

Das Ergebnis aus den Finanzinstrumenten nach den Kategorien gemäß IAS 39 resultiert im 1. Quartal 2010/2011 und 2009/2010 aus Zinsen und enthält keine Folgebewertungen.

Währungsrisiko

Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche von DO & CO, insbesondere der Divisionen Airline Catering sowie International Event Catering, ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen YTL, USD und GBP zu nennen.

Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und der gleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.

Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt. Zum Stichtag waren keine derivativen Instrumente im Einsatz.

Die gemäß IAS 39 durchgeführte Sensitivitätsanalyse unter Berücksichtigung der Transaktionsund Translationsrisiken zeigt folgende Ergebnisveränderungen (EGT) unter Annahme von Wechselkursschwankungen bezogen auf den Stichtagskurs und den Jahresdurchschnittskurs der wichtigsten Fremdwährungen (Aufwertung der Fremdwährung):

Wechselkursänderung EUR zu USD um 5 % hätte einen Effekt von TEUR 241 (GJ 2009/2010: TEUR 523)

Wechselkursänderung EUR zu GBP um 5 % hätte einen Effekt von TEUR 163 (GJ 2009/2010: TEUR 216)

Wechselkursänderung EUR zu YTL um 5 % hätte einen Effekt von TEUR -43 (GJ 2009/2010: TEUR 340)

Liquiditätsrisiko

Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte, tägliche Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.

Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle österreichischen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden.

Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.

Das Liquiditätsrisiko der DO & CO Gruppe ist aufgrund der geringen Verschuldung begrenzt. Der bestehende Liquiditätsbedarf kann aus vorhandenen liquiden Mitteln und bei Banken eingeräumten Finanzierungsrahmen gedeckt werden.

Die künftigen Tilgungen sowie die künftige Zinsbelastung bestehender Finanzverbindlichkeiten zum Stichtag 30. Juni 2010 können wie folgt analysiert werden:

30. Juni 2010 31.März 2010
in TEUR Tilgung Zinsen Tilgung Zinsen
innerhalb eines Jahres fällig 809 0 0 0
zwischen einem und fünf Jahren fällig 0 0 0 0
nach fünf Jahren fällig 0 0 0 0

Bonitätsrisiko

DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Es wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen aller Rechtseinheiten wird das Bonitätsrisiko der Kunden sehr zeitnahe überwacht und ermöglicht so ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation.

Kreditversicherungen werden durch DO & CO nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten.

Die auf der Aktivseite ausgewiesenen und um vorgenommene Wertberichtigungen reduzierten Forderungen stellen das maximale Bonitäts- und Ausfallsrisiko dar. Da die Bonität bestehender und neuer Kunden laufend überprüft wird, kann das Kreditrisiko aus Forderungen gegenüber Kunden aus heutiger Sicht als gering eingeschätzt werden und ist in Abhängigkeit der Marktentwicklung zu sehen.

Bezüglich des kundenseitigen Ausfallsrisikos wird auf die Aufstellung über die überfälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstigen Forderungen unter Ziffer (4) des Anhanges verwiesen.

Das Kreditrisiko aus der Anlage von liquiden Mitteln von Wertpapieren ist infolge der besten Bonität der Vertragspartner bzw. des niedrigen in Wertpapieren gebundenen Vermögens als nicht gegeben anzusehen.

Zinsrisiko

Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in quartalsweise durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.

DO & CO hat per 30. Juni 2010 geringe Finanzverbindlichkeiten und konnte im ersten Quartal 2010/2011 seine liquiden Mittel weiter erhöhen. Eine Erhöhung des durchschnittlichen Zinssatzes um 1 %-Punkt hätte eine positive Auswirkung von rund 1,6 % bezogen auf das Konzernergebnis (EGT) zur Folge. Es sind daher keine negativen Auswirkungen im Fall von Zinsänderungen zu erwarten.

Kapitalmanagement

Die finanzwirtschaftliche Steuerung des DO & CO Konzerns zielt, abgesehen von der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts, auch auf die Erhaltung und Verbesserung der Kapitalstruktur ab. Diese Kapitalstruktur ist insofern eine wichtige Voraussetzung für ein profitables Wachstum des Unternehmens, da diese Finanzstrategie darauf abzielt, Rentabilität, Stabilität, Liquidität und finanzielle Flexibilität des Konzerns zu sichern. Dafür wurden die folgenden strategischen Eckpfeiler definiert:

  • Vorhandensein einer strategischen Mindestliquidität
  • Nachhaltige Eigenkapitalquote in angemessener Höhe
  • Wahrung der finanziellen und operativen Flexibilität durch Nichtbelastung des verfügbaren Vermögens

Auch die Dividendenpolitik des Konzerns folgt diesen Prämissen. Die vorgeschlagenen Dividendenzahlungen berücksichtigen daher den für die folgenden Jahre benötigten Kapitalbedarf.

(26) Segmentberichterstattung

Die Segmentberichterstattung nach Divisionen stellt sich für das 1. Quartal 2010/2011 wie folgt dar:

1. Quartal
2010/2011
Airline
Catering
International
Event
Catering
Restaurants,
Lounges
& Hotel
Total
Umsatz in m € 75,75 11,38 15,00 102,13
EBITDA in m € 6,72 1,11 1,14 8,98
Abschreibungen in m € -3,42 -0,26 -0,49 -4,16
EBIT in m € 3,30 0,85 0,66 4,81
EBITDA-Marge in % 8,9% 9,8% 7,6% 8,8%
EBIT-Marge in % 4,4% 7,5% 4,4% 4,7%
Anteil am Konzernumsatz in % 74,2% 11,1% 14,7% 100,0%
Gesamtinvestitionen in m € 4,18 0,04 0,05 4,28

Der Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:

1. Quartal
2009/2010
Airline
Catering
International
Event
Catering
Restaurants,
Lounges
& Hotel
Total
Umsatz in m € 61,39 11,95 14,99 88,33
EBITDA in m € 5,41 0,99 1,12 7,52
Abschreibungen in m € -3,46 -0,09 -0,53 -4,08
EBIT in m € 1,95 0,90 0,59 3,44
EBITDA-Marge in % 8,8% 8,3% 7,5% 8,5%
EBIT-Marge in % 3,2% 7,5% 3,9% 3,9%
Anteil am Konzernumsatz in % 69,5% 13,5% 17,0% 100,0%
Gesamtinvestitionen in m € 2,03 0,18 0,09 2,30

Das Segmentvermögen setzt sich wie folgt zusammen:

30. Juni 2010 Airline
Catering
International
Event Catering
Restaurants,
Lounges
& Hotel
TOTAL
Anlagevermögen in m € 81,80 1,62 5,73 89,15
Vorräte in m € 8,05 2,85 1,06 11,96
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in m € 35,03 3,59 2,92 41,54

Der Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:

31. März 2010 Airline
Catering
International
Event Catering
Restaurants,
Lounges
& Hotel
TOTAL
Anlagevermögen in m € 78,35 1,81 5,98 86,14
Vorräte in m € 6,64 2,65 1,04 10,33
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in m € 23,53 5,07 2,61 31,21

Die Segmentberichterstattung nach Regionen (Sitz der Gesellschaften) stellt sich für das 1. Quartal 2010/2011 wie folgt dar:

1. Quartal
2010/2011
Austria Other
Europe
Other
Countries
Total
Umsatz in m € 34,34 62,28 5,51 102,13
Anteil am Konzernumsatz in % 33,6% 61,0% 5,4% 100,0%

Der Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:

1. Quartal
2009/2010
Austria Other
Europe
Other
Countries
Total
Umsatz in m € 34,59 48,17 5,57 88,33
Anteil am Konzernumsatz in % 39,2% 54,5% 6,3% 100,0%

Das Segmentvermögen setzt sich wie folgt zusammen:

30. Juni 2010 Austria Other
Europe
Other
Countries
Total
Anlagevermögen in m € 27,67 52,31 9,17 89,15
Vorräte in m € 4,64 7,17 0,15 11,96
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in m € 15,90 23,10 2,54 41,54

Der Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:

31. März 2010 Austria übriges
Europa
Sonstige
Länder
TOTAL
Anlagevermögen in m € 28,58 49,00 8,56 86,14
Vorräte in m € 4,66 5,48 0,19 10,33
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in m € 12,61 17,02 1,58 31,21

(27) Wesentliche Ereignisse nach dem 30. Juni 2010 (Nachtragsbericht)

Ereignisse nach dem 30. Juni 2010, die für die Bewertung am Stichtag von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle, Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 (Events after the Balance Sheet Date) gebucht oder offen zu legen sind, wurden im vorliegenden Konzernabschluss der DO & CO Restaurants & Catering AG berücksichtigt oder sind nicht bekannt.

(28) Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen

Mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, die über die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg. Gen. m.b.H. bzw. der mit dieser mittelbar zu 100 % verbundenen DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH als Aktionär der DO & CO Restaurants & Catering AG mittelbar ein nahe stehendes Unternehmen ist, wurden die Geschäftsbeziehungen zu fremdüblichen Bedingungen abgewickelt.

Bestehende Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, in denen Aufsichtsratsmitglieder der DO & CO Restaurants & Catering AG tätig sind, laufen zu fremdüblichen Konditionen ab. Unternehmen, an denen die Aufsichtsräte o. Univ. Prof. DDr. Waldemar JUD und Dr. Werner SPORN ein erhebliches wirtschaftliches Interesse haben, haben im ersten Quartal 2010/2011 für juristische Beratungstätigkeiten Honorare in der Höhe von TEUR 143 erbracht.

Der Konzern hält 50 % an der THY DO&CO Đkram Hizmetleri A.Ş. Die restlichen 50 % an dieser Gesellschaft werden von Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.) gehalten. Die THY DO&CO Đkram Hizmetleri A.Ş. beliefert Turkish Airlines mit Airline Catering-Leistungen. Sämtliche Geschäftsbeziehungen wurden zu fremdüblichen Bedingungen abgewickelt. Im Zusammenhang mit dieser Geschäftsbeziehung sind in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegenüber Turkish Airlines in Höhe von TEUR 5.730 (31.3.2010: TEUR 4.325) enthalten.

DO & CO ist zu 49 % an der ISS Ground Services GmbH (assoziertes Unternehmen) beteiligt und bezog im 1. Quartal 2010/2011 Leistungen in der Höhe von TEUR 1.888 (1. Quartal 2009/2010: 1.587). Im Zusammenhang mit dieser Geschäftsbeziehung sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 648 (31.3.2010: TEUR 752) gegenüber der ISS Ground Services GmbH enthalten. Sämtliche Geschäftsbeziehungen wurden zu fremdüblichen Bedingungen abgewickelt.

(29) Angaben über Organe und Arbeitnehmer

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer ergab sich wie folgt:

1. Quartal 1. Quartal
2010/2011 2009/2010
Arbeiter 3.207 3.322
Angestellte 431 480
Gesamt 3.638 3.802

Zusätzlich zu den in den Vergleichsjahren beschäftigten Arbeitern waren 231 (VJ: 129) Personen in Form von Teilzeitarbeitsverpflichtungen (fallweise Beschäftigung) tätig.

Als Organe der DO & CO Restaurants & Catering AG sind folgende Personen im 1. Quartal 2010/2011 tätig gewesen:

Vorstand: Herr Attila DOGUDAN, Wien, Vorsitzender, Herr Michael DOBERSBERGER, Wien.

Die Fixbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im abgelaufenen ersten Quartal TEUR 113, wobei davon auf Herrn Attila Dogudan rund TEUR 68 und auf Herrn Michael Dobersberger rund TEUR 45 entfielen.

Aufsichtsrat: Herr o.Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD, Graz, Vorsitzender, Herr Dr. Werner SPORN, Wien, Stellvertreter des Vorsitzenden, Herr Ing. Georg THURN-VRINTS, Poysbrunn, Herr Präsident Ökonomierat Generalanwalt Dr. Christian KONRAD, Wien.

An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 08. Juli 2010 für das Geschäftsjahr 2009/2010 eine Vergütung in Höhe von TEUR 12,5 für das erste Quartal (VJ: TEUR 9,5) bezahlt.

Haftungen für Kredite sowie Firmenkredite von Konzerngesellschaften an Vorstände und Aufsichtsräte bestehen nicht.

Wien, am 27. August 2010

Der Vorstand:

Attila DOGUDAN e.h. Michael DOBERSBERGER e.h. Vorsitzender Mitglied

Wesentliche Unterschiede zwischen den österreichischen und den IFRS Rechnungslegungsvorschriften

Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung: Während das UGB für Firmenwerte entweder eine erfolgsneutrale Rücklagenverrechnung oder eine Aktivierung mit linearer Abschreibung vorsieht, sind gemäß IFRS 3 Firmenwerte zu aktivieren und jährlich einem Impairment-Test zu unterziehen. Eine planmäßige Abschreibung ist hingegen nicht mehr vorgesehen.

Latente Steuern: Nach den IAS/IFRS sind für alle temporären Differenzen zwischen Steuerbilanz und IFRS-Bilanz unter Verwendung des gegenwärtig gültigen Steuersatzes latente Steuern zu bilanzieren, wogegen gemäß UGB latente Steuern nur für passive zeitliche Differenzen verpflichtend zu bilden sind. Abweichend zum Unternehmensrecht sind innerhalb IFRS auch für steuerliche Verlustvorträge aktive latente Steuern zu bilden, wenn diese durch zukünftige steuerliche Gewinne verwertet werden können.

Sonstige Rückstellungen: Im Gegensatz zum UGB, dem das unternehmerische Vorsichtsprinzip zugrunde liegt, stellen die IAS/IFRS tendenziell höhere Anforderungen an die Bestimmbarkeit der rückzustellenden Zahlungsverpflichtung und die Eintrittswahrscheinlichkeit. Aufwandsrückstellungen sind im Gegensatz zum österreichischen Unternehmensrecht nicht zulässig.

Personalrückstellungen: Nach IAS/IFRS wird der Berechnung der Personalrückstellungen (Abfertigungsrückstellungen, Pensionsrückstellungen, Jubiläumsgeldrückstellungen) die Projected-Benefit-Obligation-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) basierend auf dem aktuellen Kapitalmarktzinssatz unter Berücksichtigung von künftigen Gehaltssteigerungen zugrunde gelegt. Im Gegensatz dazu findet nach österreichischem Unternehmensrecht das Teilwertverfahren Anwendung.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte: Gemäß UGB sind kurzfristige Finanzvermögenswerte mit den Marktwerten, höchstens jedoch mit den Anschaffungskosten zu bewerten. Nach IAS/IFRS sind generell die Marktwerte anzusetzen.

Bewertung von Fremdwährungsbeträgen: Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt grundsätzlich mit dem Stichtagskurs zum Bilanzstichtag, sodass jede Währungsschwankung ergebniswirksam erfasst wird. Abweichend davon sind nach UGB entsprechend dem Imparitätsprinzip nur nicht realisierte Verluste zu bilanzieren. Umrechnungsbedingte Währungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung im Zusammenhang mit konzerninternen langfristigen Darlehen werden gemäß IFRS als nicht realisierte Kursgewinne oder -verluste ergebnisneutral im Eigenkapital berücksichtigt.

Außerordentliches Ergebnis: Nach IFRS ist der Ausweis eines außerordentlichen Ergebnisses im Gegensatz zur österreichischen Rechnungslegung nicht erlaubt.

Erweiterte Ausweispflicht: Nach den IAS/IFRS sind die Positionen der Bilanz, Gewinn- und Verlust-Rechnung, Geldflussrechnung sowie die Entwicklung des Eigenkapitals im Anhang (Notes) detailliert zu erläutern. Weitere Informationspflichten bestehen insbesondere hinsichtlich der Geschäftssegmente und derivativer Finanzinstrumente.

KONZERN- ANLAGESPIEGEL

zum 30. Juni 2010

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KONZERN- ANLAGESPIEGEL

zum 31. März 2010

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Bestätigungsvermerk

Bericht zum Konzernzwischenabschluss

Wir haben den beigefügten Konzernzwischenabschluss der

DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft, Wien,

für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2010 geprüft. Dieser Konzernzwischenabschluss umfasst die Konzernzwischenbilanz zum 30. Juni 2010, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2010 sowie den Konzernanhang.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernzwischenabschluss und die Buchführung

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Konzernbuchführung sowie die Aufstellung eines Konzernzwischenabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den lnternational Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernzwischenabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernzwischenabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernzwischenabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernzwischenabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung eines Konzernzwischenabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernzwischenabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernzwischenabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. Juni 2010 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Konzerns für die Periode vom 1. April 2010 bis 30. Juni 2010 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.

Aussagen zum Konzernlagebericht für das 1. Quartal 2010/2011

Der Konzernlagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernzwischenabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernzwischenabschluss in Einklang steht.

Der Konzernlagebericht für das erste Quartal 2010/2011 steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2010.

Wien, am 27. August 2010

PKF CENTURION

WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT MBH MEMBER FIRM OF PKF INTERNATIONAL LIMITED

Dr. Stephan Maurer e.h. Mag. Wolfgang Adler e.h. Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer