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DO & CO AG — Annual Report 2017
Jun 14, 2018
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Annual Report
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DO & CO Aktiengesellschaft
Jahresfinanzbericht Geschäftsjahr 2017/2018
| Konzernlagebericht 2017/2018 1 | ||
|---|---|---|
| 1. | Highlights 1 | |
| 2. | Kennzahlen der DO & CO Gruppe nach IFRS 2 | |
| 3. | Wirtschaftliches Umfeld 3 | |
| 4. | Geschäftsverlauf 5 | |
| 4.1. | Umsatz 5 | |
| 4.2. | Ergebnis 6 | |
| 4.3. | Bilanz 7 | |
| 4.4. 4.5. |
MitarbeiterInnen 7 Nicht-finanzielle Leistungsfaktoren 7 |
|
| 4.6. | Airline Catering 8 | |
| 4.7. | International Event Catering 11 | |
| 4.8. | Restaurants, Lounges & Hotel 13 | |
| 4.9. | Aktie / Investor Relations / Angaben gem. § 243a UGB 15 | |
| 4.10. | Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag 21 | |
| 5. | Ausblick 21 | |
| 6. | Chancen- und Risikomanagement 23 | |
| 7. | Internes Kontrollsystem 29 | |
| Konsolidierter Corporate Governance Bericht 31 | ||
| 1. | Bekenntnis zum Corporate Governance Kodex 31 | |
| 2. | Der Vorstand 31 | |
| 3. | Der Aufsichtsrat 32 | |
| 4. | Vergütungsbericht 35 | |
| 5. | Diversitätskonzept 36 | |
| 6. | Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Vorstand, Aufsichtsrat und in leitenden | |
| Stellen 37 | ||
| Bericht des Aufsichtsrates 38 | ||
| 1. | Konzernabschluss 2017/2018 der DO & CO Aktiengesellschaft nach IFRS 40 Konzernbilanz 41 |
|
| 2. | Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 42 | |
| 3. | Konzern-Gesamtergebnisrechnung 43 | |
| 4. | Konzern-Geldflussrechnung 44 | |
| 5. | Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 45 | |
| 6. | Segmentberichterstattung 46 | |
| Konzernanhang 48 | ||
| 1. | Allgemeine Angaben 48 | |
| 2. | Auswirkungen neuer bzw. geänderter IFRS 49 | |
| 3. | Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze 53 | |
| 3.1. | Konsolidierung 53 | |
| 3.2. | Währungsumrechnung 55 | |
| 3.3. | Rechnungslegungsmethoden 56 | |
| 3.4. | Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzungen 61 | |
| 4. | Erläuterungen zur Konzernbilanz 63 | |
| 4.1. | Immaterielle Vermögenswerte 63 | |
| 4.2. | Sachanlagen 65 | |
| 4.3. | Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen 66 | |
| 4.4. | Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) 66 | |
| 4.5. | Vorräte 67 | |
| 4.6. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 67 | |
| 4.7. 4.8. |
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) 68 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 68 |
|
| 4.9. | Eigenkapital 68 | |
| 4.10. 4.11. |
Anleihe 70 Langfristige Rückstellungen 70 |
| 4.12. | Ertragsteuern 71 | |||
|---|---|---|---|---|
| 4.13. | Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 72 | |||
| 4.14. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 73 | |||
| 4.15. | Kurzfristige Rückstellungen 73 | |||
| 4.16. | Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristig) 73 | |||
| 5. | Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 74 | |||
| 5.1. | Umsatzerlöse 74 | |||
| 5.2. | Sonstige betriebliche Erträge 74 | |||
| 5.3. | Materialaufwand 74 | |||
| 5.4. | Personalaufwand 74 | |||
| 5.5. | Sonstige betriebliche Aufwendungen 75 | |||
| 5.6. | Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen 75 | |||
| 5.7. | Finanzergebnis 75 | |||
| 5.8. | Ertragsteuern 76 | |||
| 5.9. 5.10. |
Ergebnis je Aktie 76 Vorschlag für die Gewinnverwendung 76 |
|||
| 6. | Erläuterungen zur Konzern-Geldflussrechnung (Cashflow Statement) 77 | |||
| 7. | Sonstige Angaben 78 | |||
| 7.1. | Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten 78 | |||
| 7.2. | Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen 82 | |||
| 7.3. | Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) 83 | |||
| 7.4. | Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen 83 | |||
| 7.5. | Beteiligungen 84 | |||
| 7.6. | Organe 85 | |||
| Bestätigungsvermerk 87 | ||||
| Erklärungen aller gesetzlichen Vertreter gemäß § 124 Börsegesetz 92 | ||||
| Glossar 93 | ||||
| Einzelabschluss 2017/2018 der DO & CO Aktiengesellschaft inkl. Lagebericht | ||||
| und Bestätigungsvermerk 94 | ||||
Konzernlagebericht 2017/2018
1. Highlights
Top-Konzernergebnis trotz Umsatzrückgang durch konsequente Positionierung im Premiumsegment und weitere Diversifizierung
Innovative Produkte, neue Kunden, eine gute Entwicklung mit bestehenden Kunden und zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz sichern auch in diesem Geschäftsjahr ein Top-Ergebnis: Umsatz (861,41 m€ / -5,7 %), Konzernergebnis (24,37 m€ / +17,0 %). Der Gewinn je Aktie liegt damit bei 2,50 € (VJ: 2,14 €). Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende von 0,85 € je Aktie vorschlagen.
Neuer Airline Catering Standort in Los Angeles
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 ist die erfolgreiche Eröffnung einer Gourmetküche auf modernstem Stand der Technik in Los Angeles zu vermelden. Der Los Angeles International Airport ist mit bis zu 85 Millionen Fluggästen der zweitgrößte Flughafen in den USA sowie der fünftgrößte Flughafen der Welt. Seit Anfang September 2017 wird an diesem Standort Emirates mit einem täglichen Langstreckenflug als Erstkunde betreut. Danach folgte unmittelbar am 1. Oktober 2017 Cathay Pacific, mit 3 bis 4 Flügen pro Tag von Los Angeles nach Hongkong. Neben den Standorten New York John F. Kennedy Airport und Chicago O'Hare ist dies bereits der dritte DO & CO Standort in den USA.
Bedeutende neue Kunden 2017/2018 im Airline Catering
- § Emirates und Cathay Pacific ex Los Angeles
- § Oman Air ex London Heathrow
- § Qatar Airways ex Chicago O'Hare und Incheon
- § Thai Airways ex Frankfurt, München, Mailand Malpensa und Wien
Übernahme des Stadion Caterings des Turiner Traditionsclubs Juventus
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2017/2018 ist es DO & CO gelungen, Juventus Turin als Neukunden zu gewinnen. Ab Mitte August 2017 wurde das Stadion Catering des Turiner Traditionsclubs übernommen. Dies ist ein ganz bedeutender und wichtiger Schritt für den Ausbau dieses Geschäftsbereiches. Juventus Turin ist neben Bayern München, Red Bull Salzburg und Austria Wien bereits der 4. Fußball Club, den DO & CO kulinarisch betreut.
DO & CO bestätigt die Führungsposition bei Premium Sportveranstaltungen
Im Geschäftsjahr 2017/2018 betreute DO & CO in seiner bereits 26. Saison insgesamt 17 Formel 1 Grands Prix in 17 verschiedenen Ländern. Weitere Highlights waren in diesem Geschäftsjahr das Tennisturnier der ATP Tennis Masters Series in Madrid und das UEFA Champions League Finale in Cardiff. DO & CO hat im Geschäftsjahr 2017/2018 neben zahlreichen Veranstaltungen aus Sport und Wirtschaft das Catering von 35 Fußballspielen in der Münchner Allianz Arena ausgerichtet.
Eröffnung des zweiten Nespresso Cafés in London
DO & CO und Nespresso haben mit ihrem Joint Venture Ende Juni 2017 das zweite Nespresso Café in London eröffnet. Im Stadtteil Soho werden frische Produkte aus der Londoner DO & CO Gourmetküche und Nespresso Kaffee serviert.
2. Kennzahlen der DO & CO Gruppe nach IFRS
Die Berechnungen der Kennzahlen werden im Kennzahlen Glossar erläutert.
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | ||
|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | ||
| Umsatz | m€ | 861,41 | 913,44 |
| EBITDA | m€ | 83,41 | 91,89 |
| EBITDA-Marge | % | 9,7% | 10,1% |
| EBIT | m€ | 50,64 | 56,24 |
| EBIT-Marge | % | 5,9% | 6,2% |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | m€ | 46,17 | 49,86 |
| Konzernergebnis | m€ | 24,37 | 20,83 |
| Net Result-Marge | % | 2,8% | 2,3% |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit (Netto-Cashflow) | m€ | 42,40 | 56,36 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | m€ | -86,15 | -65,17 |
| Free Cashflow | m€ | -43,75 | -8,81 |
| EBITDA je Aktie | € | 8,56 | 9,43 |
| EBIT je Aktie | € | 5,20 | 5,77 |
| Gewinn je Aktie | € | 2,50 | 2,14 |
| ROS | % | 5,4% | 5,5% |
| 31. März 2018 | 31. März 2017 | ||
|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1 | m€ | 240,11 | 247,56 |
| Eigenkapital-Quote 1 | % | 41,9% | 39,8% |
| Net Debt (Finanzverschuldung) | m€ | 75,16 | 10,08 |
| Net Debt to EBITDA | 0,90 | 0,11 | |
| Net Gearing | % | 31,3% | 4,1% |
| Working Capital | m€ | 41,26 | -8,22 |
| Buchmäßiges Eigenkapital je Aktie 1 | € | 19,76 | 20,18 |
| Höchstkurs 2 | € | 69,44 | 107,60 |
| Tiefstkurs 2 | € | 38,22 | 52,42 |
| Kurs ultimo 2 | € | 51,50 | 60,89 |
| Aktienanzahl ultimo | TStk | 9.744 | 9.744 |
| Marktkapitalisierung ultimo | m€ | 501,82 | 593,31 |
| MitarbeiterInnen | 9.587 | 9.576 |
1… Bereinigt um vorgesehene Dividende
2…Schlusskurs
3. Wirtschaftliches Umfeld1
Das globale Wirtschaftswachstum stieg im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016 an. Der Internationale Währungsfond (IWF) erhöhte bereits im Herbst 2017 die Wachstumsprognose von 3,5 % zu Beginn des Jahres auf 3,6 %. Im Jänner 2018 betrug das geschätzte Wirtschaftswachstum 3,7 % für das Jahr 2017 und lag somit über dem Vorjahreswert von 3,2 %. Die positive Entwicklung ist insbesondere auf erhöhtes Wachstum im Euroraum, in den USA und in Asien zurückzuführen.
Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in den Erwartungen für die folgenden Jahre wider. Für 2018 und 2019 prognostizieren die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds ein globales Wirtschaftswachstum von 3,9 %.
Der IWF sieht jedoch diese Entwicklungen nur kurzfristig. Mittelfristig sind laut IWF Reformen notwendig, um die Produktivität und Investitionen zu steigern. Ein Anstieg der Rohstoffpreise führte 2017 in Europa zu einem Anstieg der Inflationsraten. Auch im Jahr 2018 wird erwartet, dass die Rohstoffpreise steigen sollen. Politische Unsicherheiten sowie der zunehmende Nationalismus in Ländern Europas und in den USA stellen laut IWF weiterhin ein Risiko für das globale Wachstum dar.
Für den Euroraum errechnete der IWF im Jahr 2017 ein Wachstum von 2,4 %, während es im Vorjahr bei 1,8 % lag. Während sich das Wirtschaftswachstum in Großbritannien aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem geplanten Austritt Großbritanniens verringerte, konnte in vielen Ländern Europas ein starkes Wachstum verzeichnet werden. Für die folgenden zwei Jahre wird für den Euroraum weiterhin ein Wirtschaftswachstum erwartet.
Im Jahr 2017 verzeichnete die österreichische Wirtschaft ein Wachstum von 2,9 % und lag somit deutlich über dem Wert des Vorjahres (1,5 %). Im Vergleich zum Euroraum zeigt sich in Österreich eine deutlich bessere Wirtschaftsentwicklung. Sowohl die Investitionen wie auch der öffentliche und private Konsum konnten zum Wirtschaftswachstum beitragen. Des Weiteren ist der Beitrag des Außenhandels im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist im Jahr 2017 mit 5,6 % (nach Eurostat-Definition) erstmals wieder gesunken. Der EU-Schnitt der Arbeitslosenquote ist weiterhin gesunken, liegt aber mit 7,8 % deutlich über Österreich. Die heimische Inflationsrate (HVPI) ist gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % auf 2,2 % gestiegen. Wie im Vorjahr liegt somit die Inflationsrate über der Rate der Europäischen Union mit einer Jahresinflation von 1,7 % im Jahr 2017 (VJ: 0,3 %). Die Wirtschaftskammer Österreich (Wirtschaftslage und Prognose aus dem März 2018) prognostiziert auch für 2018 ein Wirtschaftswachstum von 3,2 %. Dieses liegt somit um 0,3 % höher als im Jahr 2017.
Für das Jahr 2017 wird in der Türkei ein Wirtschaftswachstum von 5,1 % errechnet. Dieses liegt somit deutlich über dem Wert des Vorjahres von 3,2 %. Das Wirtschaftswachstum der Türkei hat die Erwartungen übertroffen. Haupttreiber des Wirtschaftswachstums waren vor allem der Anstieg an Exporten und der expansive finanzpolitische Kurs. Auch für das Jahr 2018 wird ein Wachstum von 3,5 % erwartet.
Das Wirtschaftswachstum der USA lag im Jahr 2017 mit 2,3 % über dem Vorjahreswert von 1,5 %. Dieses Wachstum wurde vor allem durch den privaten Konsum und Investitionen getragen. Für das Jahr 2018 erwartet der IWF ein Wirtschaftswachstum von 2,7 %, wobei aufgrund der Steuererleichterungen die Investitionen weiterhin ansteigen sollen.
Die Ukraine zeigt auch im Jahr 2017 wieder ein Wachstum von 2,0 %, liegt jedoch unter dem Wert des Vorjahres von 2,3 %. Für 2018 wird eine Steigerung des Wachstums erwartet und ein BIP-Wachstum von 3,2 % prognostiziert.
Das Wachstum in Südkorea, der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens, stieg in 2017 auf 3,0 % an und liegt somit über dem Jahr 2016 von 2,8 %.
1 Quelle Wirtschaftsdaten:
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2018/01/11/world-economic-outlook-update-january-2018 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2017/09/19/world-economic-outlook-october-2017
Aufgrund der Niedrigzinsphase lagen auch 2017 die Erträge von Tages- und Festgeldanlagen deutlich unter dem historischen Durchschnitt, wodurch ein signifikanter Anstieg der Nachfrage an den Finanzmärkten nach ertragreicheren Anlagen zu verzeichnen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ den Leitzinssatz in der Eurozone unverändert auf dem Rekordtief von 0,0 %. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (FED) erhöhte hingegen den Leitzinssatz im März 2018 erneut auf eine Spanne von 1,5 % – 1,75 % aufgrund guter Konjunkturdaten und einer geringen Arbeitslosenrate.
Vom 1. April 2017 bis 31. März 2018 verbuchte der österreichische Leitindex ATX ein Plus von rd. 21 %, der türkische Index BIST 100 stieg um mehr als 29 %.
Im Geschäftsjahr 2017/2018 schwankte der Euro gegenüber dem US-Dollar zwischen 1,09 und 1,25 EUR/USD. Der Wechselkurs betrug per 31. März 2018 1,23 EUR/USD, damit gewann in der Berichtsperiode der Euro gegenüber dem USD an Wert (VJ: 1,07 EUR/USD per 1. April 2017). Die türkische Lira fiel gegenüber dem Euro von 3,89 EUR/TRY per 1. April 2017 auf 4,88 per 31. März 2018. Der Wechselkurs des britischen Pfunds betrug zum 31. März 2018 0,88 EUR/GBP (im Vergleich zu 0,86 EUR/GBP per 1. April 2017). Nach der Aufhebung des Mindestkurses von 1,20 Franken pro Euro durch die Schweizerische Nationalbank im Jahr 2015 lag der EUR/CHF Kurs bei 1,18 per 31. März 2018 im Vergleich zu 1,07 ein Jahr zuvor. Bei der ukrainischen Hryvnia ist in der Berichtsperiode eine Abwertung zu verzeichnen, die einen EUR/UAH Kurs von 32,70 per 31. März 2018 zeigt (im Vergleich zu 28,96 EUR/UAH per 1. April 2017).
4. Geschäftsverlauf
| Konzern | Geschäftsjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | Veränderung | Veränderung in % |
||
| Umsatzerlöse | m€ | 861,41 | 913,44 | -52,03 | -5,7% |
| Sonstige betriebliche Erträge | m€ | 23,31 | 28,72 | -5,41 | -18,8% |
| Materialaufwand | m€ | -369,12 | -383,50 | 14,38 | 3,7% |
| Personalaufwand | m€ | -288,33 | -315,13 | 26,80 | 8,5% |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | m€ | -143,25 | -149,55 | 6,30 | 4,2% |
| Ergebnis nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | m€ | -0,61 | -2,09 | 1,48 | 70,9% |
| EBITDA - Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Effekten aus Werthaltigkeitsprüfungen |
m€ | 83,41 | 91,89 | -8,48 | -9,2% |
| Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | m€ | -32,77 | -35,66 | 2,88 | 8,1% |
| EBIT - Betriebsergebnis | m€ | 50,64 | 56,24 | -5,59 | -9,9% |
| Finanzergebnis | m€ | -4,47 | -6,38 | 1,90 | 29,8% |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | m€ | 46,17 | 49,86 | -3,69 | -7,4% |
| Ertragsteuern | m€ | -12,80 | -16,06 | 3,25 | 20,3% |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | m€ | 33,37 | 33,80 | -0,44 | -1,3% |
| Davon Anteil der nicht beherrschenden Anteile | m€ | -8,99 | -12,97 | 3,98 | 30,7% |
| Davon Anteil der Gesellschafter der DO & CO Aktiengesellschaft (Konzernergebnis) |
m€ | 24,37 | 20,83 | 3,54 | 17,0% |
| EBITDA-Marge | % | 9,7% | 10,1% | ||
| EBIT-Marge | % | 5,9% | 6,2% | ||
| MitarbeiterInnen | 9.587 | 9.576 | 11 | 0,1% |
4.1. Umsatz
Der DO & CO Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 861,41 m€. Dies stellt eine Umsatzreduktion von -5,7 % bzw. -52,03 m€ gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres dar.
Dieser Umsatzrückgang war insbesondere durch negative Währungseffekte in Höhe von ca. 67 m€, Sparmaßnahmen im Airline Catering Türkei in Höhe von ca. 32 m€, den Wegfall der Fußballeuropameisterschaft in Höhe von ca. 29 m€ sowie eine wesentliche Reduktion des Geschäftsvolumens beim Airline Kunden NIKI in Österreich in Höhe von ca. 16 m€ beeinflusst. Diese negativen Umsatzeffekte belaufen sich in Summe auf ca. 144 m€. Bereinigt um diese Effekte würde der Konzern ein Umsatzwachstum von ca. +10 % ausweisen.
| Umsatz | Geschäftsjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | Veränderung | Veränderung in % |
||
| Airline Catering | m€ | 574,11 | 597,46 | -23,34 | -3,9% |
| International Event Catering | m€ | 123,00 | 146,33 | -23,33 | -15,9% |
| Restaurants, Lounges & Hotel | m€ | 164,30 | 169,66 | -5,36 | -3,2% |
| Konzernumsatz | 861,41 | 913,44 | -52,03 | -5,7% |
| Anteil am Konzernumsatz | Geschäftsjahr | ||
|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | ||
| Airline Catering | % | 66,6% | 65,4% |
| International Event Catering | % | 14,3% | 16,0% |
| Restaurants, Lounges & Hotel | % | 19,1% | 18,6% |
| Konzernumsatz | 100,0% | 100,0% |
Die Umsätze der Division Airline Catering sind im Geschäftsjahr 2017/2018 von 597,46 m€ um -23,34 m€ auf 574,11 m€ gesunken. Das bedeutet eine Reduktion von -3,9 %. Der Anteil der Umsätze der Division Airline Catering am Gesamtumsatz beträgt 66,6 % (VJ: 65,4 %).
In Hinblick auf die Reduktion des Umsatzes in der Division Airline Catering ist vor allem die deutliche Abwertung der türkischen Lira, des US-Dollar sowie des britischen Pfund gegenüber dem Euro hervorzuheben. Auf Basis der historischen Durchschnittskurse aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr 2016/2017 würde die Division Airline Catering ein Umsatzwachstum von ca. +7 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ausweisen.
Die Umsätze der Division International Event Catering sind im Geschäftsjahr 2017/2018 von 146,33 m€ um -23,33 m€ auf 123,00 m€ gesunken. Das bedeutet eine Reduktion von -15,9 %. Der Anteil der Umsätze der Division International Event Catering am Gesamtumsatz beträgt 14,3 % (VJ: 16,0 %).
Der starke Umsatzrückgang in dieser Division ist auf das Fehlen der Aktivitäten während der Fußballeuropameisterschaft im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Bereinigt um diesen Sondereffekt würde die Division International Event Catering ein Umsatzwachstum von ca.+4 % ausweisen.
Die Umsätze der Division Restaurants, Lounges & Hotel sind im Geschäftsjahr 2017/2018 von 169,66 m€ um -5,36 m€ auf 164,30 m€ gesunken. Das bedeutet eine Reduktion von -3,2 %. Der Anteil der Umsätze der Division Restaurants, Lounges & Hotel am Gesamtumsatz beträgt 19,1 % (VJ: 18,6 %).
In der Division Restaurants, Lounges & Hotel trägt insbesondere der Geschäftsbereich der Lounges zu dieser Umsatzreduktion bei. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Verträge betreffend die Emirates Lounges in Mailand und New York John F. Kennedy beendet wurden. Die beiden Lounges wurden bis Anfang Juli bzw. Ende August 2017 noch von DO & CO betrieben.
4.2. Ergebnis
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 23,31 m€ (VJ: 28,72 m€). Dies bedeutet eine Reduktion von -5,41 m€.
Der Materialaufwand reduzierte sich in absoluten Zahlen von 383,50 m€ um -14,38 m€ (-3,7 %) auf 369,12 m€ bei einer Umsatzreduktion von -5,7 %. Damit erhöhte sich die Relation von Materialaufwendungen zu Umsatz geringfügig von 42,0 % auf 42,9 %.
Der Personalaufwand reduzierte sich in absoluten Zahlen im Geschäftsjahr 2017/2018 von 315,13 m€ auf 288,33 m€ (-8,5 %). Damit reduzierte sich der Personalaufwand in Relation zum Umsatz von 34,5 % auf 33,5 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnen eine Reduktion von -6,30 m€ bzw. -4,2 %. Damit liegt der sonstige betriebliche Aufwand in Relation zum Umsatz bei 16,6 % (VJ: 16,4 %).
Das Ergebnis der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen beträgt für das Geschäftsjahr 2017/2018 -0,61 m€ (VJ: -2,09 m€). Der deutliche Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres resultiert aus dem Joint Venture mit Nespresso und Versilia.
Die EBITDA-Marge beträgt im Geschäftsjahr 2017/2018 9,7 % (VJ: 10,1 %).
Die Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen betragen 32,77 m€ und liegen damit im Geschäftsjahr 2017/2018 um -2,88 m€ unter dem Vorjahr (VJ: 35,66 m€). Der Hauptgrund für diese Reduktion sind getätigte Investitionen in den vorangegangenen Geschäftsjahren, welche nun abgeschrieben sind.
Die EBIT-Marge liegt im Geschäftsjahr 2017/2018 bei 5,9 % (VJ: 6,2 %).
Das Finanzergebnis verringerte sich im Geschäftsjahr 2017/2018 von -6,38 m€ auf -4,47 m€ und umfasst im Wesentlichen die Zinsen für die Unternehmensanleihe, welche Anfang 2014 platziert wurde. Die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen durch höhere Zinserträge aus Hochzinsländern begründet.
Die Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2017/2018 betragen 12,80 m€ (VJ: 16,06 m€), dies stellt eine Reduktion um -3,25 m€ dar. Die Steuerquote (Verhältnis des Steueraufwandes zum unversteuerten Ergebnis) beträgt im Geschäftsjahr 2017/2018 27,7 % (VJ: 32,2 %). Die Treiber der Steuerquote im Geschäftsjahr 2017/2018 liegen vor allem in der Bewertung latenter Steuern aus laufendem Jahr und Vorjahren sowie aus Einmaleffekten aus laufenden Steuern.
Das Ergebnis nach Ertragsteuern des Konzerns beträgt im Geschäftsjahr 2017/2018 33,37 m€ und liegt um -0,44 m€ (-1,3 %) unter jenem des Vergleichszeitraums des Vorjahres.
Vom Ergebnis nach Steuern stehen 8,99 m€ (VJ: 12,97 m€) anderen Gesellschaften zu. Dies bedeutet einen Rückgang von -30,7 % im Vergleich zum Vorjahr und resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Ergebnis vor Ertragsteuern der Turkish DO & CO aufgrund des Wertverlusts der türkischen Lira.
Der auf die Anteilseigner der DO & CO Aktiengesellschaft entfallende Ergebnisanteil (Konzernergebnis) beträgt daher 24,37 m€ (VJ: 20,83 m€). Der Gewinn je Aktie liegt damit bei 2,50 € (VJ: 2,14 €).
4.3. Bilanz
Die Abnahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. März 2017 ist auf Investitionstätigkeiten in den USA, Frankreich und Türkei zurückzuführen.
Das konsolidierte Eigenkapital (bereinigt um vorgesehene Dividenden) beträgt zum 31. März 2018 240,11 m€. Damit beträgt die Eigenkapitalquote zum 31. März 2018 41,9 %.
Der Rückgang der kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Begleichung von Verpflichtungen unter anderem für den Kauf einer Liegenschaft in der Nähe von Paris.
4.4. MitarbeiterInnen
Die durchschnittliche Anzahl der MitarbeiterInnen (Vollzeitäquivalent) betrug im Geschäftsjahr 2017/2018 9.587 Beschäftigte (VJ: 9.576 Beschäftigte). In der Türkei gab es zwar einen Rückgang an Mitarbeitern, der jedoch durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit an den deutschen Standorten und dem neuen Standort in Los Angeles kompensiert wurde.
4.5. Nicht-finanzielle Leistungsfaktoren
Gemäß dem Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz (NaDiVeG) ist DO & CO verpflichtet, für das Geschäftsjahr 2017/2018 einen nicht-finanziellen Bericht zu veröffentlichen. Dieser ist auf der homepage (www.doco.com) abrufbar.
4.6. Airline Catering
Mit einem unverwechselbaren, innovativen und kompetitiven Produktportfolio generiert die Division Airline Catering den größten Umsatzanteil im DO & CO Konzern.
Weltweit setzen die 31 DO & CO Gourmetküchen in New York, Chicago, Los Angeles, London, Istanbul, Frankfurt, München, Mailand, Malta, Warschau, Kiew, Seoul und Wien sowie an weiteren Standorten in Österreich, Deutschland, der Türkei und Polen neue Standards im Premiumsegment des Airline Caterings.
Zahlreiche Fluglinien zählen zum Kundenportfolio von DO & CO. Darunter finden sich namhafte Kunden wie Austrian Airlines, Asiana Airlines, Air France, British Airways, Cathay Pacific, China Airlines, Emirates, Etihad Airways, EVA Air, Egypt Air, Korean Air, Lufthansa, LOT Polish Airlines, Oman Air, Pegasus Airlines, Qatar Airways, Singapore Airlines, South African Airways, Turkish Airlines, Thai Airways, Ukraine International Airlines und Royal Jordanian.
| Airline Catering | Geschäftsjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | Veränderung | Veränderung in % |
||
| Umsatz | m€ | 574,11 | 597,46 | -23,34 | -3,9% |
| EBITDA | m€ | 60,62 | 70,63 | -10,02 | -14,2% |
| Abschreibungen | m€ | -23,14 | -25,20 | 2,06 | 8,2% |
| Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | m€ | -1,14 | -0,49 | -0,65 | -132,5% |
| EBIT | m€ | 36,33 | 44,94 | -8,61 | -19,2% |
| EBITDA-Marge | % | 10,6% | 11,8% | ||
| EBIT-Marge | % | 6,3% | 7,5% | ||
| Anteil am Konzernumsatz | % | 66,6% | 65,4% |
Die Division Airline Catering erzielte im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Umsatz von 574,11 m€ (VJ: 597,46 m€). Dies entspricht einem Rückgang von -3,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der Umsätze der Division Airline Catering am Konzernumsatz beträgt 66,6 % (VJ: 65,4 %). Insgesamt wurden von den 31 Gourmetküchen der DO & CO Gruppe weltweit über 114 Millionen Passagiere auf mehr als 681 Tausend Flügen kulinarisch versorgt.
EBITDA und EBIT liegen im Geschäftsjahr 2017/2018 aufgrund des Umsatzrückganges unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBITDA liegt mit 60,62 m€ um -10,02 m€ bzw. -14,2 % unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBIT reduzierte sich von 44,94 m€ auf 36,33 m€ (-19,2 %). Die EBITDA-Marge beträgt im Geschäftsjahr 2017/2018 10,6 % (VJ: 11,8 %). Die EBIT-Marge liegt bei 6,3 % (VJ: 7,5 %).
Die Division Airline Catering war auch im Geschäftsjahr 2017/2018 mit einem sehr kompetitiven und volatilen Marktumfeld konfrontiert.
In Hinblick auf die Entwicklung an den internationalen Standorten sind folgende Punkte hervorzuheben.
TÜRKEI
Das für den Hauptkunden Turkish Airlines im Herbst 2016 initiierte Sparprogramm wurde im laufenden Geschäftsjahr fortgesetzt und ist erstmalig ein ganzes Geschäftsjahr ergebniswirksam.
Im Verlauf des Geschäftsjahres 2017/2018 war ein deutlicher Verfall der türkischen Lira gegenüber dem Euro zu verzeichnen. Während die türkische Lira gegenüber dem Euro zu Beginn des Geschäftsjahres 2017/2018 noch 3,89 EUR/TRY betrug, belief sich der Kurs der türkischen Lira Ende März 2018 nur mehr auf 4,88 EUR/TRY und war damit um -25,4 % gefallen. Nachdem der wesentliche Teil der Kosten in lokaler Währung anfällt, bleiben die Margen davon größtenteils unberührt.
In der Türkei ist in der Landeswährung (türkische Lira) ein Umsatzwachstum von +1,9 % zu verzeichnen, welches sich durch den Wertverlust der türkischen Lira gegenüber dem Euro in der DO & CO Konzern-Gewinn- und -verlustrechnung mit einem Umsatzrückgang von insgesamt -16,9 % widerspiegelt.
ÖSTERREICH
In Österreich kam es zu einem Umsatzrückgang, welcher auf NIKI zurückzuführen ist. Im Sommerflugplan 2017 waren nur noch 5 von bisher 22 Flugzeugen in Österreich stationiert gewesen. Des Weiteren wurde ein Buy-on-Board Konzept eingeführt, welches von dem von DO & CO und Partnern gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Versilia Solutions Ltd. gestaltet wurde. Aufgrund der Insolvenz der NIKI Muttergesellschaft Air Berlin wurden die Cateringleistungen für NIKI mit Ende 2017 eingestellt.
USA
Umsatzzuwächse sind für den Standort New York John F. Kennedy zu berichten. Zu dieser Entwicklung trägt vor allem der Neukunde Lufthansa mit einem täglichen Abflug nach München bzw. zwei täglichen Abflügen nach Frankfurt seit März 2017 bei. Somit konnte DO & CO die Marktposition an diesem strategisch wichtigen Standort weiter ausbauen. Auch bestehende Kunden wie Emirates und Egypt Air tragen zu diesem Umsatzplus bei. Des Weiteren werden am Standort Investitionen für Umbau- und Erweiterungsarbeiten seit Jänner 2017 getätigt, um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Die Fertigstellung ist Mitte des Geschäftsjahres 2018/2019 geplant.
Das Geschäftsvolumen am zweiten nordamerikanischen Standort, Chicago O'Hare, ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Diese konstante Umsatzentwicklung ist einzig und alleine auf die Abwertung des US-Dollar gegenüber der Berichtswährung zurückzuführen. In lokaler Berichtswährung ist eine Umsatzsteigerung von +6,8 % (1,4 mUSD) zu verzeichnen. Erfreulich ist zu berichten, dass Qatar Airways die Zusammenarbeit mit DO & CO vertieft hat und gegen Ende des Geschäftsjahres 2017/2018 als Neukunde am Standort Chicago O'Hare gewonnen werden konnte. Ab März 2018 wurde Qatar Airways für einen täglichen Abflug becatert. DO & CO betreut an diesem Standort mit Emirates, British Airways, Cathay Pacific, Turkish Airlines, Austrian Airlines, Finnair, Etihad Airways, EVA Air und Qatar Airways bereits neun Kunden.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 ist die erfolgreiche Eröffnung einer Gourmetküche auf modernstem Stand der Technik in Los Angeles zu vermelden. Der Los Angeles International Airport ist mit bis zu 85 Millionen Fluggästen der zweitgrößte Flughafen in den USA sowie der fünftgrößte Flughafen der Welt. Seit Anfang September 2017 wird an diesem Standort Emirates mit einem täglichen Langstreckenflug als Erstkunde betreut. Danach folgte unmittelbar am 1. Oktober 2017 Cathay Pacific, mit 3 bis 4 Flügen pro Tag von Los Angeles nach Hongkong. Neben den Standorten New York John F. Kennedy Airport und Chicago O'Hare ist dies bereits der dritte DO & CO Standort in den USA.
GROSSBRITANNIEN
An dem Standort London Heathrow konnte der Umsatz durch eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden und durch die Akquisition von Neukunden gesteigert werden. In diesem Zusammenhang ist zu berichten, dass seit Juli 2017 Oman Air in London Heathrow als Neukunde betreut wird. Um auch weiterhin Wachstum ermöglichen zu können, wurden an der bestehenden Gourmetküche Investitionen für Umbau- und Erweiterungsarbeiten getätigt, welche im Geschäftsjahr 2017/2018 abgeschlossen wurden. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr 2017/2018 die Entwicklung eines neuen Geschirr- und Servicekonzeptes für die British Airways Business Class erfolgreich abgeschlossen. Während einer sechsmonatigen Testphase auf der Strecke zwischen London Heathrow und New York John F. Kennedy Airport wurden auch die Speisen in der First und Business Class von DO & CO zubereitet. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kundenzufriedenheit während und nach der Testphase gesteigert werden konnte.
Das Joint Venture Versilia Solutions Ltd., welches sich ausschließlich auf die Entwicklung von Buy-on-Board Lösungen für das Airline Catering konzentriert, betreute im Geschäftsjahr 2017/2018 mit NIKI, JetSmart und Stobart Air bereits drei Kunden.
DEUTSCHLAND
An den deutschen Standorten (Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin) konnten die Umsätze durch eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden und durch die Akquisition von Neukunden, die bereits mit Ende des Geschäftsjahres 2016/2017 gewonnen werden konnten, gesteigert werden. In diesem Zusammenhang ist zu berichten, dass gegen Ende des Geschäftsjahres 2016/2017 Thai Airways in Frankfurt und München als Neukunde gewonnen wurde. Ab April 2017 wurde Thai Airways für einen täglichen Abflug ex München bzw. zwei tägliche Abflüge ex Frankfurt becatert.
POLEN
An den Airline Catering Standorten in Polen konnten die Umsätze durch eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden und durch die Akquisition von Neukunden gesteigert werden. Hervorzuheben ist, dass in Warschau seit September 2016 Air China als Neukunde betreut wird.
ITALIEN
Am Standort Mailand Malpensa konnte das Geschäftsvolumen weiter gesteigert werden, was insbesondere auf den Neukunden Thai Airways ab April 2017 sowie die bestehenden Kunden Oman Air und Qatar Airways zurückzuführen ist.
UKRAINE
Rückläufig ist die Geschäftsentwicklung am Airline Catering Standort in Kiew, vor allem durch den Verlust des wichtigsten Kunden, der nun Eigencatering durchführt.
Strategie von DO & CO
- § Ausbau der Positionierung als "der" Premium Anbieter im Airline Catering
- § Ein unverwechselbares, innovatives und kompetitives Produktportfolio
- § Langfristige Partnerschaften mit den Kunden an mehreren Standorten
- § Gesamtanbieter im Airline Catering
- § Gourmetküchen Ansatz: die Speisen für alle Divisionen werden in zentralen Küchen zubereitet, um gleichbleibende Qualität, divisionsübergreifende Nutzung des Know-how und hohe Auslastung zu gewährleisten
Vorschau auf das Geschäftsjahr 2018/2019
- § Teilnahme an zahlreichen Ausschreibungen für bestehende bzw. neue Kunden
- § Errichtung einer neuen Gourmetküche für den Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle in Frankreich
- § Abschluss der Erweiterungsinvestitionen in den Standort New York (Flughafen John F. Kennedy)
- § Expansion des Buy-on-Board Geschäftes mit dem von DO & CO und Partnern gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Versilia Solutions Ltd.
- § Evaluierung von Übernahmezielen und Expansionsmöglichkeiten
Wettbewerbsvorteil von DO & CO
- § "Der" Premium Airline Caterer
- § Produktkreativität und -innovation
- § Anbieter von Komplettlösungen
4.7. International Event Catering
Der Umsatz der Division International Event Catering beträgt im Geschäftsjahr 2017/2018 123,00 m€ (VJ: 146,33 m€). Das EBITDA der Division International Event Catering beträgt im Geschäftsjahr 2017/2018 12,10 m€ (VJ: 11,79 m€). Die EBITDA-Marge liegt bei 9,8 % (VJ: 8,1 %). Das EBIT beträgt im Geschäftsjahr 2017/2018 7,24 m€ (VJ: 6,72 m€). Die EBIT-Marge liegt bei 5,9 % (VJ: 4,6 %).
| International Event Catering | Geschäftsjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | Veränderung | Veränderung in % |
||
| Umsatz | m€ | 123,00 | 146,33 | -23,33 | -15,9% |
| EBITDA | m€ | 12,10 | 11,79 | 0,31 | 2,6% |
| Abschreibungen | m€ | -4,86 | -5,07 | 0,21 | 4,2% |
| EBIT | m€ | 7,24 | 6,72 | 0,53 | 7,8% |
| EBITDA-Marge | % | 9,8% | 8,1% | ||
| EBIT-Marge | % | 5,9% | 4,6% | ||
| Anteil am Konzernumsatz | % | 14,3% | 16,0% |
Der starke Umsatzrückgang in dieser Division ist auf das Fehlen der Aktivitäten während der Fußballeuropameisterschaft im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen.
Im International Event Catering übernahm DO & CO bereits in der 26. Saison die kulinarische Betreuung der Formel 1 Grands Prix. Es wurden insgesamt 17 Formel 1 Grands Prix in 17 verschiedenen Ländern becatert. Zusätzlich ist DO & CO seit dem Geschäftsjahr 2014/2015 auch für den Bereich der Formel 1 VIP-Hospitality-Infrastruktur verantwortlich. Dieser beinhaltet die Bereitstellung von Nicht-Catering Leistungen wie Zelte, Mobiliar, Security, Dekoration und Entertainment. Des Weiteren hat DO & CO seit dem Geschäftsjahr 2016/2017 das Catering für das Mercedes Motorhome für sämtliche Formel 1 Grands Prix übernommen.
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2017/2018 ist es DO & CO gelungen, Juventus Turin als Neukunden zu gewinnen. DO & CO war ab Mitte August 2017 für das Stadion Catering des Turiner Traditionsclubs für 16 Serie A Spiele, die höchste Spielklasse im italienischen Profifußball, vier Champions League Spiele sowie drei Spiele im nationalen Pokalwettbewerb verantwortlich. Im Schnitt kamen dabei ca. 4.100 VIP-Gäste sowie 36.000 weitere Stadionbesucher in den Genuss von DO & CO Catering. Weiters fanden zahlreiche Events an Nichtspieltagen statt. Die Übernahme des Stadion Caterings ist ein ganz bedeutender und wichtiger Schritt für den Ausbau dieses Geschäftsbereiches. Juventus Turin ist neben Bayern München, Red Bull Salzburg und Austria Wien bereits der 4. Fußball Club, den DO & CO kulinarisch betreut.
DO & CO hat im Geschäftsjahr 2017/2018 das Catering von insgesamt 35 Fußballspielen in der Allianz Arena übernommen. Das Catering umfasst die vollumfängliche Betreuung des VIP- und Public Bereichs bei allen Spielen von FC Bayern München, fünf Spielen von TSV 1860 München sowie die Ausrichtung zahlreicher Veranstaltungen aus Sport und Wirtschaft in der Allianz Arena. Ein besonderes Eventhighlight in der Allianz Arena war im August 2017 der an zwei Spieltagen ausgetragene Audi Cup. Zusätzlich wurden von DO & CO zahlreiche Events im Olympiapark in München ausgerichtet.
Der Frühsommer startete mit dem alljährlichen Tennisturnier im Zuge der ATP Tennis Masters Series in Madrid. DO & CO verantwortete das exklusive Catering von VIP-Gästen sowie der Tennisspieler. Zusätzlich durfte DO & CO das UEFA Champions League Finale im Nationalstadion von Wales in Cardiff ausrichten. Dies war bereits das zwölfte Champions League Finale, welches DO & CO für die UEFA ausrichten durfte.
Im Juli 2017 fand das Springreitturnier CHIO Aachen statt. DO & CO war erneut für das Catering der VIP-Gäste verantwortlich.
Der Höhepunkt des Sommers war auch dieses Jahr die Beachvolleyball Weltmeisterschaft in Wien Ende Juli bzw. Anfang August 2017. Innerhalb von zehn Tagen kamen die VIP-Gäste in den Genuss von feinstem DO & CO Catering.
DO & CO betreute in diesem Geschäftsjahr zum zweiten Mal auch die VIP-Gäste beim Beachvolleyball Miami Major Ende Februar bzw. Anfang März 2018 in Fort Lauderdale in den USA.
Ebenfalls ist das alljährliche Filmfestival am Wiener Rathausplatz Ende Juni bis Anfang September 2017 hervorzuheben. DO & CO ist hier seit 1992 für die Planung, die Organisation, den Aufbau und die gastronomische Logistik für diesen in Europa einzigartigen Gourmet Food Market verantwortlich.
Des Weiteren wurden sowohl die ÖFB-Länderspiele im Wiener Ernst-Happel-Stadion als auch die Heimspiele des FC Red Bull Salzburg in der Salzburger Red Bull Arena von DO & CO betreut.
Außerdem hat DO & CO das Catering seit Beginn der Fußball Bundesliga Saison 2016/2017 für die VIP-Gäste des Traditionsklubs Austria Wien im Ernst-Happel-Stadion übernommen.
Im Jänner 2018 war das Highlight der Wintersaison erneut das Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Ebenfalls sorgte DO & CO im Rahmen der Vierschanzentournee am Bergisel und in Bischofshofen sowie beim Nachtslalom in Schladming für ein einzigartiges Ambiente und Catering auf höchstem Niveau.
Strategie von DO & CO
- § Verstärkung der Kernkompetenz als Premium Caterer
- § Ausbau der Positionierung als "Gourmet Entertainment Generalunternehmer" mit "schlüsselfertigen" Kreativlösungen
- § Festigung der Premium Event Marke "DO & CO"
- § Profilierung als starker und verlässlicher Partner
Vorschau auf das Geschäftsjahr 2018/2019
- § ATP Tennis Masters in Madrid
- § UEFA Champions League Finale 2018 im Stadion NSK Olimpijskyj in Kiew
- § Beachvolleyball Major Series in Poreč
- § Kulinarische Betreuung und Management der VIP-Hospitality-Infrastruktur der Formel 1
- § Betreuung von Fußballspielen für FC Bayern München in der Allianz Arena
- § Teilnahme an der Ausschreibung an der Fußball-Europameisterschaft 2020
Wettbewerbsvorteil von DO & CO
- § "One stop partner"
- § Einzigartiges Premiumprodukt unverkennbar und nicht austauschbar
- § Höchste Zuverlässigkeit, Flexibilität und Qualitätsorientierung machen DO & CO zum "no headache partner", der seinen Kunden jederzeit zur Verfügung steht
- § Ein internationales, dynamisches, im Premium-Segment erfahrenes Führungsteam
4.8. Restaurants, Lounges & Hotel
Im Geschäftsjahr 2017/2018 erzielte die Division Restaurants, Lounges & Hotel einen Umsatz von 164,30 m€ (VJ: 169,66 m€). Dies entspricht eine Umsatzreduktion von -3,2 %. Das EBITDA beträgt 10,70 m€ (VJ: 9,47 m€). Die EBITDA-Marge liegt bei 6,5 % (VJ: 5,6 %). Das EBIT mit 7,07 m€ liegt über dem Vorjahresniveau (VJ: 4,58 m€). Die EBIT-Marge beträgt 4,3 % (VJ: 2,7 %).
| Restaurants, Lounges & Hotel | Geschäftsjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | Veränderung | Veränderung in % |
||
| Umsatz | m€ | 164,30 | 169,66 | -5,36 | -3,2% |
| EBITDA | m€ | 10,70 | 9,47 | 1,23 | 13,0% |
| Abschreibungen | m€ | -3,39 | -3,59 | 0,20 | 5,7% |
| Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | m€ | -0,24 | -1,30 | 1,06 | 81,4% |
| EBIT | m€ | 7,07 | 4,58 | 2,49 | 54,4% |
| EBITDA-Marge | % | 6,5% | 5,6% | ||
| EBIT-Marge | % | 4,3% | 2,7% | ||
| Anteil am Konzernumsatz | % | 19,1% | 18,6% |
Die Division Restaurants, Lounges & Hotel umfasst folgende Geschäftsbereiche: Restaurants und Demel Cafés, Lounges, Hotel, Mitarbeiterrestaurants, Retail, Airport Gastronomie und Railway Catering.
Der Bereich der Mitarbeiterrestaurants mit Standorten in Österreich und Deutschland verzeichnete im Geschäftsjahr 2017/2018 Umsatzzuwächse.
Die Restaurants verzeichneten im Geschäftsjahr 2017/2018 eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung. Das DO & CO Flagship Restaurant am Stephansplatz, das DO & CO Restaurant Albertina sowie die beiden Restaurants im Münchner Olympiapark, Restaurant 181 und Restaurant Olympiasee entwickelten sich zufriedenstellend.
DO & CO hat Mitte Juni 2017 den ersten Gourmetshop unter der Marke Henry in Kiew eröffnet.
Des Weiteren haben DO & CO und Nespresso mit ihrem Joint Venture Ende Juni 2017 das zweite Nespresso Café in London eröffnet. Im Stadtteil Soho werden frische Produkte aus der Londoner DO & CO Gourmetküche und Nespresso Kaffee serviert.
Der Flagship Store von Hédiard, ein Tochterunternehmen von DO & CO, am Place de la Madeleine in Paris wird derzeit neu gestaltet und ist während der Umbauphase geschlossen.
In den von DO & CO weltweit betriebenen 29 Lounges konnten im Geschäftsjahr 2017/2018 über 4,4 Millionen Passagiere kulinarisch versorgt werden. Die Verträge betreffend die Emirates Lounges in Mailand und New York John F. Kennedy wurden beendet. Die beiden Lounges wurden bis Anfang Juli bzw. Ende August 2017 noch von DO & CO betrieben.
Das Zugcatering für die Österreichischen Bundesbahnen wurde, wie berichtet, mit 31. März 2018 beendet.
Strategie von DO & CO
- § Kreatives Herzstück des DO & CO Konzerns
- § Marketinginstrument und Imageträger der Gruppe sowie Markenentwicklung
Vorschau auf das Geschäftsjahr 2018/2019
- § Fortsetzung der Expansion im Bereich Retail mit der Eröffnung weiterer Standorte von Nespresso Cafés und "Henry - the art of living" Shops
- § Fortsetzung der Expansion in den Bereichen Lounges, Airport Gastronomie und Mitarbeiterrestaurants
Wettbewerbsvorteil von DO & CO
- § Vorreiter bei Produktinnovationen und der Umsetzung internationaler Trends
- § Starke Marke, die für Spitzenqualität bürgt
- § Breitgefächertes Spektrum innerhalb der Division: Lounges, Retail, Airport Gastronomie, Restaurants und Demel Cafés, Hotel und Mitarbeiterrestaurants
- § Einzigartige Standorte: Stephansplatz, Kohlmarkt, Albertina und Neuer Markt in Wien, Place de la Madeleine in Paris sowie Istanbul Ortaköy
4.9. Aktie / Investor Relations / Angaben gem. § 243a UGB
Aktienmärkte im Überblick
Der gesamteuropäische Aktienindex EuroStoxx 50 ist im Berichtszeitraum um -4,0 % gesunken. Der DAX verzeichnete ebenfalls eine Reduktion um -1,8 %. Der US-Börsenindex Dow Jones Industrial hingegen wies einen Anstieg von 16,6% auf.
Der Wiener Leitindex ATX zeigte einen sukzessiven Aufwärtstrend. Insgesamt verzeichnete der ATX im Berichtszeitraum mit einer Entwicklung von 2.828,79 Punkten am 31. März 2017 auf 3.428,53 Punkte am 30. März 2018 einen Kursanstieg von 21,2 %.
Die Istanbuler Börse verzeichnete im Berichtszeitraum ebenfalls einen sukzessiven Aufwärtstrend. Der türkische Leitindex BIST 100 stieg im Berichtszeitraum um 29,2 % und schloss am 30. März 2018 bei 114.930,20 Punkten.
DO & CO Aktie
Die DO & CO Aktie verzeichnete an der Wiener Börse im Geschäftsjahr 2017/2018 einen Kursverlust von -15,4 % und schloss am 30. März 2018 mit einem Kurs von 51,50 €.
An der Istanbuler Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursanstieg von 3,9 % und schloss am 30. März 2018 mit einem Kurs von TRY 245,10.
Dividende
Der Vorstand der DO & CO Aktiengesellschaft wird der Hauptversammlung am 12. Juli 2018 eine Dividende in Höhe von 0,85 € je Aktie vorschlagen. Damit entspricht die Dividende jener des vorangegangen Geschäftsjahres. Die Ausschüttungsquote beträgt 34,0 %.
Handelsvolumen
Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Wiener Börse betrug im Geschäftsjahr 2017/2018 1.139 t€. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Istanbuler Börse betrug im Geschäftsjahr 2017/2018 615 t€. Damit liegt das Handelsvolumen in Wien über jenem an der Istanbuler Börse. Das Handelsvolumen beider Börsen gemeinsam betrug im Tagesdurchschnitt 1.754 t€ bzw. 35.116 Stück. Damit liegt das tägliche Handelsvolumen in Anzahl über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
| Börse Wien Geschäftsjahr |
Börse Istanbul | Summe Geschäftsjahr |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Geschäftsjahr | |||||||
| 2017/2018 | 2016/2017 | 2017/2018 | 2016/2017 | 2017/2018 | 2016/2017 | ||
| Volumen in Stk* | 22.677 | 21.413 | 12.439 | 9.684 | 35.116 | 31.097 | |
| Volumen in t€* | 1.139 | 1.452 | 615 | 684 | 1.754 | 2.136 |
*Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen der DO & CO Aktie
Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen*
Kennzahlen je Aktie
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | ||
|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | ||
| Höchstkurs 1 | € | 69,44 | 107,60 |
| Tiefstkurs 1 | € | 38,22 | 52,42 |
| Kurs ultimo 1 | € | 51,50 | 60,89 |
| Aktienanzahl ultimo | TStk | 9.744 | 9.744 |
| Marktkapitalisierung ultimo | m€ | 501,82 | 593,31 |
1… Schlusskurs
Die Aktionärsstruktur der DO & CO Aktiengesellschaft
Zum Stichtag 31. März 2018 befinden sich 67,69 % der Aktien im Streubesitz. Der verbleibende Aktienanteil von 32,31 % wird von der Attila Dogudan Privatstiftung gehalten. Darin ist ein Aktienanteil von 1,59 % beinhaltet, welcher für Management- und Mitarbeiterbeteiligungen vorgesehen ist.
Informationen zur DO & CO Aktie
ISIN AT0000818802 Bloomberg Code DOC AV, DOCO. TI WKN 081880 Börseplätze Wien, Istanbul Währung EUR, TRY
Reuters Code DOCO.VI, DOCO.IS Indizes ATX Prime, ATX CPS, ATX GP, BIST ALL
Finanzkalender
| 02.07.2018 | Nachweisstichtag Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2017/2018 |
|---|---|
| 12.07.2018 | Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2017/2018 |
| 16.07.2018 | Dividenden-ex-Tag |
| 17.07.2018 | Nachweisstichtag Dividenden |
| 30.07.2018 | Dividendenzahltag |
| 14.08.2018 | Ergebnis für das erste Quartal 2018/2019 |
| 15.11.2018 | Ergebnis für das erste Halbjahr 2018/2019 |
| 14.02.2019 | Ergebnis für die ersten drei Quartale 2018/2019 |
Investor Relations
Im Geschäftsjahr 2017/2018 hat das Management der DO & CO Aktiengesellschaft Gespräche mit zahlreichen institutionellen Investoren und Finanzanalysten geführt.
Analysen und Berichte über die DO & CO Aktie werden derzeit von elf internationalen Institutionen veröffentlicht:
- Kepler Cheuvreux
- Renaissance Capital
- Wood & Company
- Erste Bank
- HSBC
- Raiffeisen Centrobank
- İş Investment
- Ünlü & Co
- Garanti Securities (bis 16.11.2017)
- GSC Research
- Global Menkul Degerler
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 48,91 € (Stand: 31. März 2018).
Alle Veröffentlichungen, den Corporate Governance Bericht sowie Informationen zur Aktie finden Sie auf unserer Homepage www.doco.com unter "Investor Relations".
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Investor Relations Email: [email protected]
Informationen gemäß § 243a Unternehmensgesetzbuch (UGB)
-
- Das Grundkapital beträgt 19.488.000,00 € und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien zerlegt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.
-
- Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie in Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern enthalten sind, sind dem Vorstand derzeit nicht bekannt.
-
- Die Attila Dogudan Privatstiftung mit 32,31 % hält zum Bilanzstichtag zumindest 10 % am Grundkapital der Gesellschaft.
-
- Es gibt derzeit keine Aktien mit besonderen Kontrollrechten.
-
- DO & CO MitarbeiterInnen, die im Besitz von Aktien der Gesellschaft sind, üben ihr Stimmrecht unmittelbar bei der Hauptversammlung aus.
-
- Es gibt keine Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstands, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben. Für die Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrates durch die Hauptversammlung genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %). Für eine Änderung der Satzung, die nicht eine bedingte Kapitalerhöhung, ein genehmigtes Kapital oder eine ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung zum Gegenstand hat, genügt die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %).
-
- Das Grundkapital der Gesellschaft wird gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu 7.795.200,00 € durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten im Sinne des Hauptversammlungsbeschlusses vom 10. Juli 2008 und vom 4. Juli 2013 erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2017 wurde der Vorstand ermächtigt, für eine Geltungsdauer von 30 Monaten ab dem 27. Juli 2017 eigene Aktien im gesetzlichen Höchstausmaß zu erwerben.
-
- Es bestehen Vereinbarungen mit Abnehmern von Leistungen des DO & CO Konzerns, die diese Abnehmer berechtigen, im Falle eines Kontrollwechsels in der Gesellschaft das Vertragsverhältnis teilweise oder zur Gänze aufzukündigen. Eine namentliche Bekanntgabe dieser Vereinbarungen erfolgt nicht, weil eine solche der Gesellschaft erheblich schaden würde.
-
- Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes bestehen nicht.
4.10. Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Nach dem 31. März 2018 ergaben sich keine nennenswerten Ereignisse und Entwicklungen, die für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des DO & CO Konzerns von Bedeutung wären.
5. Ausblick
DO & CO ist durch seine unterschiedlichen Vertriebsmöglichkeiten, einem breiten Markenportfolio sowie Aktivitäten in unterschiedlichen Regionen für herausfordernde Marktbedingungen sehr gut vorbereitet und erwartet auch in Zukunft gute Entwicklungsmöglichkeiten.
VERLÄNGERUNG DES CATERING VERTRAGS MIT AUSTRIAN AIRLINES
DO & CO und Austrian Airlines werden ihre langjährige Partnerschaft weiter fortsetzen. Aus einem Ausschreibungsverfahren mit sechs internationalen Teilnehmern ist DO & CO erneut als Bestbieter hervorgegangen und ist stolz, auch in Zukunft auf allen Flügen der Austrian Airlines das Catering der Business Class, der Premium Economy und der Economy Class anbieten zu können.
Zusätzlich hat jeder Passagier die Möglichkeit über das Online-Bestellservice "DO & CO à la Carte" sein persönliches Wunschmenü zu bestellen.
Die beiden Partner, die schon seit 2007 eng zusammenarbeiten, wollen auch in Zukunft gemeinsam innovative Produkte entwickeln und den Passagieren "Gourmet Entertainment by DO & CO" anbieten. Dabei wird zukünftig ein besonderer Fokus auf die Erfüllung individueller Kundenwüsche ("customisation") gelegt.
Die neue Vereinbarung beginnt mit 1. Jänner 2019 und wurde für die Dauer von drei Jahren, mit einer Verlängerungsmöglichkeit für weitere drei Jahre abgeschlossen.
VERLÄNGERUNG DES CATERINGVERTRAGES MIT LOT POLISH AIRLINES
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 ist es DO & CO gelungen den Cateringvertrag mit LOT Polish Airlines an den Standorten in Polen um weitere fünf Jahre und neun Monate zu verlängern.
ERWEITERUNG DER PARTNERSCHAFT MIT DER LUFTHANSA GRUPPE - SWISS NEUER KUNDE IN LOS ANGELES
Nach der Lufthansa in New York JFK, der Verlängerung der Partnerschaft mit der Austrian Airlines konnte auch erstmals die SWISS als Kunde gewonnen werden.
Ab Anfang Juli 2018 wird die SWISS, mit einem täglichen Flug von Los Angeles nach Zürich, täglich von DO & CO beliefert. Damit wird die Zusammenarbeit mit der Lufthansa Gruppe weiter vertieft. DO & CO hat damit am neu eröffneten Standort Los Angeles mit Emirates, Cathay Pacific und SWISS bereits drei Kunden.
VERLÄNGERUNG DES VERTRAGES MIT DER OLYMPIAPARK MÜNCHEN GMBH
Der Olympiapark München und die Arena One Gastronomie GmbH, ein Unternehmen des DO & CO-Konzerns, setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft fort.
Nach einem Ausschreibungsverfahren hat die Bietergemeinschaft "Arena One Gastronomie GmbH und DO & CO München GmbH" den Zuschlag für die kulinarische Betreuung der Gäste und Besucher des Münchener Olympiaparks erhalten. Somit ist das Münchner Team von DO & CO auch in Zukunft exklusiv für die gastronomische Bespielung des Olympiaparks, des Seerestaurants und des Restaurants 181 im Olympiaturm verantwortlich.
Die neue Vereinbarung beginnt mit 1. Jänner 2019 und wird für die Dauer von mindestens fünf Jahren abgeschlossen.
DO & CO BAUT EINE DER GRÖSSTEN GOURMETKÜCHEN EUROPAS IN LONDON
Die bereits bestehende DO & CO Gourmetküche in London Heathrow wird um ein neues Gebäude erweitert. Mit über 30.000 m2 Fläche wird eine der modernsten Gourmetküchen Europas gebaut. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen.
GROSSE INTERNATIONALE AUSSCHREIBUNGEN
Neben der kontinuierlichen Teilnahme von DO & CO an Ausschreibungen für Einzelkunden an unterschiedlichsten Standorten, finden derzeit zwei große internationale Ausschreibungen für "Homebase Caterer" statt. Sowohl British Airways, als auch Iberia schreiben das Catering an den Standorten London Heathrow, London Gatwick bzw. Madrid Barajas ab dem Jahr 2020 aus.
Bei der Ausschreibung für British Airways handelt es sich um einen der größten Accounts in Europa. Dieser umfasst alle Cateringleistungen für alle Kurz- und Langstreckenflüge ex London Heathrow und London Gatwick für einen Zeitraum von zehn Jahren.
Die Ausschreibung bei Iberia umfasst ebenfalls alle Cateringleistungen für alle Kurz- und Langstreckenflüge bei Iberia sowie Iberia Express ex Madrid-Barajas für einen Zeitraum von ebenfalls zehn Jahren.
DO & CO befindet sich in beiden Ausschreibungen in der engeren Auswahl. Eine Entscheidung ist in den kommenden Wochen zu erwarten.
Ebenfalls erwähnenswert ist die IAG Nordamerika Ausschreibung, welche alle Cateringleistungen für alle British Airways, Iberia und Aer Lingus Flüge ex Nordamerika umfasst. DO & CO ist mit den Standorten New York John F. Kennedy Airport, Chicago O'Hare und Los Angeles in Nordamerika vertreten. Mit einer Entscheidung ist im Herbst 2018 zu rechnen.
EXPANSION DES BUY-ON-BOARD GESCHÄFTES IM BEREICH AIRLINE CATERING
DO & CO wird mit seinem 2016 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Versilia Solutions Ltd. weiter die Entwicklung von Buy-on-Board Lösungen für das Airline Catering konzentrieren und die Expansion weiter voranschreiten. Es ist erfreulich, dass ab 1. Juni 2018 Laudamotion ex Wien (ehemalige NIKI) zurückgewonnen werden konnte. Im Winterflugplan werden bis zu acht Flugzeuge in Wien stationiert sein. Weiters konnte Vueling als Neukunde gewonnen werden und wird ab Mitte August ab Wien becatert.
ERÖFFNUNG DER NEUEN GOURMETKÜCHE IN PARIS & ERÖFFNUNG HEDIARD PARIS
Um einige Monate verspätet, begründet durch Probleme beim Bau, wird auch die neue Gourmetküche in Paris bis Ende 2018 in Betrieb gehen. Der Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle ist mit bis zu 69 Millionen Fluggästen der zweitgrößte Flughafen Europas und wird von den meisten DO & CO Kunden, zum Teil mehrmals am Tag, angeflogen.
Ebenso wird am Place de la Madeleine das Flagschiff von Hediard vor Jahresende eröffnet.
TÜRKEI
Derzeit wird mit Turkish Airlines im guten Einvernehmen über eine Auflösung der Partnerschaft bei Turkish DO & CO verhandelt. Die Verhandlungen sind derzeit noch im Gange. Ein Abschluss wird in einigen Wochen erwartet.
ÜBERNAHME DES CATERINGS FÜR DEN TRADITIONSCLUB FK AUSTRIA WIEN
DO & CO hat seit Beginn der Fußball Bundesliga Saison 2016/2017 für die VIP-Gäste des Traditionsklubs Austria Wien das Catering im Ernst-Happel-Stadion übernommen. Ab Juni 2018 wird DO & CO das komplette Catering nach dem Wiedereinzug in die umgebaute und runderneuerte Generali-Arena übernehmen. Das Catering umfasst die vollumfängliche Betreuung des VIP- und Public Bereichs bei allen Spielen von Austria Wien. Die Fußball-Arena wird nach dem Umbau 17.500 Zuschauer fassen. DO & CO wird dabei auch das Design und die komplette Ausstattung der VIP-Lounges gestalten. Weiters wird DO & CO in der Viola Sports Bar auch an Nicht-Spieltagen für die kulinarische Betreuung des Teams und der Mitarbeiter von Austria Wien sorgen. Ebenso sollen an Nicht-Spieltagen Events in der Generali-Arena ausgerichtet werden.
Neben FC Bayern München, Juventus Turin, FC Red Bull Salzburg ist Austria Wien nun der vierte Verein mit kulinarischer Betreuung von DO & CO.
WEITERE INTERNATIONALE AUSSCHREIBUNGEN IM BEREICH FUSSBALL
DO & CO nimmt derzeit an einer Ausschreibung für die UEFA Championsleague Finali der Jahre 2019, 2020 und 2021 sowie an der Ausschreibung für Teile der UEFA EURO 2020 betreffend Hospitality Services bzw. Catering teil. Eine Entscheidung ist ebenfalls in den nächsten Wochen zu erwarten.
NEUE AKQUISITIONEN
Laufend werden von DO & CO, wie auch in den letzten Quartalen, mögliche Akquisitionsziele in verschiedenen Märkten evaluiert.
Durch nicht von DO & CO verursachte Rahmenbedingungen bzw. durch Einzelevents, die nicht jährlich stattfinden, hat DO & CO in einzelnen Märkten erstmals eine Umsatz- bzw. Ertragsreduktion hinnehmen müssen. Das Management ist derzeit nicht nur fokussiert die Kosten den neuen Bedingungen anzupassen, sondern auch gleichzeitig nachhaltiges Wachstum mit stabilen Margen anzustreben.
Das DO & CO Management ist hinsichtlich der Fortsetzung des erfolgreichen Weges der letzten Jahre zuversichtlich. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards sowie sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen stellen auch weiterhin die Basis von DO & CO für die bestmögliche Ausnützung vorhandener Wachstumspotenziale dar.
6. Chancen- und Risikomanagement
DO & CO ist aufgrund der weltweiten Tätigkeit in den drei Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel mit den unterschiedlichsten Risiken konfrontiert. Durch diese Diversifikation eröffnen sich jedoch auch zahlreiche Chancen für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens.
Im Hinblick auf sich bietende Chancen sind die folgenden Ansatzpunkte hervorzuheben, die es dem Konzern ermöglichen, sich positiv weiterzuentwickeln. Die Akquisition von zusätzlichen Kunden wird als Chance erachtet. Ebenso stellt die Ausdehnung des Lieferumfanges mit bestehenden Kunden eine Chance für DO & CO dar. Dies kann einerseits durch das Anbieten umfassenderer Leistungen an bestehenden Standorten, andererseits durch das Erbringen von Leistungen an zusätzlichen Standorten erfolgen. Des Weiteren sieht DO & CO die Möglichkeit, durch innovative Produkte und Dienstleistungen die positive Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben.
Das Risikomanagement wird bei DO & CO als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen, das einerseits der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes dient und andererseits auch Chancen zur Steigerung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Nutzung zukünftiger Erfolgs- und Wachstumspotenziale aufzeigt. Durch das Risikomanagement wird auf veränderte Rahmenbedingungen und die sich daraus allenfalls ergebenden Chancen und Risiken reagiert.
Ausgangsbasis des angewandten Risiko- und Chancenmanagementsystems sind die, in der Chancen- und Risikopolicy standardisierten, konzernweiten Planungs- und Kontrollprozesse sowie unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme, die den Grundsätzen des Risikomanagements sowie den Risikostrukturen gemäß COSO (Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission) entsprechen.
Das Risiko- und Chancenmanagement wird als ureigenste Managementaufgabe gesehen und stellt einen integralen Bestandteil aller Geschäftsprozesse dar. Dies führt zu einer kurzen Identifikationszeit sowohl von Risiken als auch von Chancen. Durch ein regelmäßiges Berichtswesen sind alle Führungskräfte und Entscheidungsträger in das Risikomanagement eingebunden.
Identifizierte Risiken und Chancen werden in Risiko- und Chancenfelder zusammengefasst und ressortabhängig auf das jeweils verantwortliche Management verteilt. Für die festgestellten Risiken und Chancen werden Maßnahmen zur Bewältigung/Nutzung definiert und anschließend durch das lokale Management vor Ort umgesetzt. Maßnahmen zur Risikoabwehr beinhalten sowohl die Reduktion der möglichen Schadenshöhe als auch die Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die Erhöhung der Ertragschancen und Realisierbarkeit.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Prinzip der Diversifikation zu. Durch die weltweite Aktivität der Gruppe und die Aufteilung des Geschäfts in drei Divisionen werden spezifische Bedrohungen in einzelnen Märkten abgeschwächt. DO & CO schafft somit durch das Geschäftsmodell einen zusätzlichen Risikoausgleich.
Die Tätigkeit des Risikomanagements wird durch eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen unterstützt, dazu gehören eine zentrale Administration, das Controlling, die Rechtsabteilung und die Interne Revision.
Politische Krisen, Kriege und Naturkatastrophen können insbesondere die Sicherheit von Fluggesellschaften, Veranstaltungen, Kunden und MitarbeiterInnen in erheblichem Ausmaß gefährden. Zur Risikoanalyse, -überwachung und -steuerung dieses Sicherheitsrisikos betreibt DO & CO ein umfassendes Monitoring der weltweiten als auch der lokalen Sicherheitslagen und deren aktuellen Entwicklungen, die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von DO & CO zur Folge haben könnten.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Versicherungsunternehmen wird sichergestellt, dass versicherbare Risiken entsprechend abgedeckt sind.
Für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurden vor allem die folgenden Risikofelder als wesentlich identifiziert:
Spezifische Risiken und Entwicklungen der Airline Branche
Die Airline Branche ist durch ihre starke Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen gekennzeichnet. Spezifische Problemstellungen der Luftfahrtindustrie haben weiters mittelbar und unmittelbar Auswirkungen auf die Airline Catering Division von DO & CO.
Die politischen Krisen sowie Terroranschläge haben zu einer Veränderung des Reise- und Freizeitverhaltens von Menschen geführt. Des Weiteren wird die Sicherheit des Flugbetriebes durch direkte Terroranschläge auf Fluggesellschaften bedroht, was zu Mehrkosten für die Gewährleistung der Sicherheit führt.
Nachdem wesentliche Teile des Umsatzes mit einigen wenigen Hauptkunden wie Turkish Airlines, Emirates, Etihad Airways, LOT Polish Airlines, Austrian Airlines, Cathay Pacific, British Airways und Pegasus Airlines erwirtschaftet werden, ist ein "Klumpenrisiko" gegeben.
Durch permanentes Monitoring der Sicherheitslage einerseits und durch den laufenden Kontakt des Key Account Managements mit den Kunden andererseits kann auf sämtliche Veränderungen zeitnah reagiert werden. Somit ist es möglich, negativen Auswirkungen auf den DO & CO Konzern rasch gegensteuern zu können.
Konjunkturelle Entwicklung
Die Aktivitäten von DO & CO sind in allen drei Divisionen stark von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst, da diese einen erheblichen Einfluss auf den Tourismus sowie das Freizeitverhalten der Konsumenten hat. Die volatile Reise- und vor allem Flugaktivität der Konsumenten hat besonders auf die Division Airline Catering Auswirkungen.
Risiken für eine fortdauernde Expansion bestehen aus der Sicht von DO & CO durch die permanente weltweite Terrorbedrohung, politische Unruhen und die Veränderung der weltpolitischen Landschaft.
DO & CO steuert dem konjunkturellen Risiko in Bezug auf seine Geschäftsfelder durch eine internationale Diversifikation sowie durch seine Aktivitäten in drei unterschiedlichen Marktsegmenten entgegen. Eine zeitnahe Ergebnisberichterstattung inklusive Analyse und Vorschau zum laufenden operativen Geschäft in jeder "Reporting Entity" (zum Zweck der internen Berichterstattung werden die Unternehmen des Konzerns in mit Profit Centern vergleichbare Einheiten aufgeteilt) stellen sicher, dass eine entsprechende Kapazitätsanpassung unverzüglich erfolgt.
Risiken aufgrund von Terror und politischen Unruhen
Terroranschläge und Terrorbedrohung führen immer wieder zu Sicherheitsrisiken. Dies betrifft sowohl die Luftfahrt direkt als auch indirekt durch dadurch verändertes Reiseverhalten. Auch im Bereich von Großevents kann es zu kurzfristigen Absagen von Veranstaltungen kommen, wenn für den Event eine konkrete Terrorwarnung besteht.
DO & CO betreibt aktives Monitoring, um Entwicklungen in bestimmten Regionen der Welt bereits im Vorfeld einschätzen zu können und Präventivszenarien für den Fall etwaiger Beeinträchtigungen zu entwerfen. Notwendige Sicherheitsmaßnahmen richten sich dabei nach der Wahrscheinlichkeit und Auswirkung eines Schadensereignisses.
Bei der Erstellung umfassender Sicherheitsanalysen für das Unternehmen und dessen Kunden greift DO & CO auf die von nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden zur Verfügung gestellten Informationen zurück.
Neben der kontinuierlichen Bewertung von Risiken für das Unternehmen kommt der Sicherheit der MitarbeiterInnen im Ausland ein hoher Stellenwert zu. Entsandte werden vor der Abreise und während des Aufenthalts zeitnahe über die aktuelle Sicherheitslage informiert.
Risiken aufgrund von Naturkatastrophen und Epidemien
Umweltrisiken können sich plötzlich und ohne Vorwarnung konkretisieren, wie Ereignisse in der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben. Derartige Ereignisse sind nicht beeinflussbar und können den Flugverkehr einer gesamten Region ganz oder teilweise lahmlegen.
Dem spezifischen Risiko einer längerfristigen und großräumigen Luftraumsperre und den damit verbundenen umfassenden Ausfällen von Flügen der Vertragspartner wird durch enge Kooperation mit den Fluglinien, Luftfahrtbehörden (EASA) und dem internationalen Flugwetterdienst entsprechend entgegengewirkt.
Zu den Risiken, die ebenfalls nicht in der Einflusssphäre von DO & CO liegen, aber massiven Einfluss auf die Luftfahrt- und Tourismusindustrie nach sich ziehen, zählen unter anderem der Ausbruch von Epidemien, wie beispielsweise der Vogelgrippe, des Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS) oder des Ebolafiebers. Heute muss nach Expertenschätzungen damit gerechnet werden, dass Menschen auf allen Kontinenten innerhalb weniger Wochen durch Krankheitserreger infiziert werden können. Reisebeschränkungen durch die Gesundheitsbehörden können Einfluss auf das Reise- wie Freizeitverhalten von Menschen haben, weshalb Flüge als auch Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden könnten.
Reputationsrisiken
Den möglichen Schäden an der Marke und dem Ruf von DO & CO wird mit einem Regelwerk entgegengewirkt. Dieses Regelwerk gewährleistet einen einheitlichen Standard für die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Reputationsrisiken. Jede/r MitarbeiterIn hat die Verantwortung, den Ruf von DO & CO zu schützen. Die Hauptverantwortung für die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung sowie Berichterstattung obliegt den nationalen und internationalen Geschäftsbereichsleitungen. Wird ein potenzielles Reputationsrisiko erkannt, so wird ein zentral gesteuerter Risikomanagementprozess in Gang gesetzt, welcher alle erforderlichen Aktivitäten beinhaltet, um jeglichen Imageschaden und damit verbundene Schäden von DO & CO abzuwenden.
Hygienerisiken
Um den hohen hygienischen Standard der von DO & CO produzierten Speisen sicherzustellen, wurden in allen Geschäftsbereichen Risikoanalysen im Rahmen der Weiterentwicklung des bestehenden HACCP–Systems (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und auf Basis dieser Analysen Maßnahmen in Form von konzernweiten Hygienerichtlinien zur Beherrschung bzw. Minimierung der Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch ein international tätiges Qualitätssicherungsteam permanent überwacht und entsprechend den neuesten internationalen Erkenntnissen weiterentwickelt.
Schadensrisiken
Dem Schadenspotenzial durch Feuer, Sturm, Überschwemmungen und Erdbeben wird durch entsprechende Sicherheits- und Katastrophenschutzmaßnahmen sowie Notfallpläne entgegengewirkt, welche regelmäßig trainiert und adaptiert werden. Diese Risiken sind durch angemessenen Versicherungsschutz abgedeckt.
Personalrisiken
Für DO & CO sind die MitarbeiterInnen und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte MitarbeiterInnen einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente, um das angestrebte Wachstum sicherzustellen.
Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neue Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen MitarbeiterInnen den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönlicher Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern.
Beschaffungsrisiken
Als Verarbeiter von Lebensmitteln ist DO & CO bei den eingesetzten Rohstoffen einem Beschaffungsrisiko ausgesetzt. Durch klimatische, logistische und sonstige Ereignisse wie beispielsweise der Vogelgrippe können Rohstoffe unter Umständen nur in geringeren Mengen verfügbar sein. Auch unterliegen diese Rohstoffe Preisschwankungen, die nicht immer vollständig an die Abnehmer weitergegeben werden können.
Durch langfristige Lieferbeziehungen, Lieferantendiversifikation und permanentes Monitoring der Beschaffungsmärkte wird sichergestellt, dass die benötigten Rohstoffe in der höchstmöglichen Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen permanent verfügbar sind.
Ausfallsrisiko von Produktionsanlagen
Zur Minimierung des Ausfallsrisikos bei kritischen Produktionsanlagen (Großküchen, Kühlhäusern) werden permanent gezielte, umfangreiche Investitionen in die technische Optimierung sensibler Aggregate getätigt. Konsequente, vorbeugende Instandhaltung, risikoorientierte Reserveteillagerung sowie umfassende Schulungen von MitarbeiterInnen sind weitere zentrale Maßnahmen zur Risikoreduktion im Produktionsanlagenbereich.
Informationstechnologie
Viele Prozesse innerhalb des DO & CO Konzerns sind IT-unterstützt bzw. von Informationen abhängig, die aus diesen Systemen generiert werden. Ein Ausfall dieser Systeme stellt daher ein Risiko dar. Diesem Risiko wird durch intensive Schulungen und dem entsprechenden Einsatz interner und externer Fachkräfte entgegengewirkt. Die IT-Infrastruktur und IT-Systeme werden konzernweit permanent gewartet und optimiert, um die Funktionalität aufrechtzuerhalten und zu verbessern bzw. das Ausfallsrisiko so gering wie möglich zu halten.
Rechtliche Risiken
Aufgrund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene – vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft, Personalwesen, Steuern und Abgaben – sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverser Airlines zu beachten. Auf geänderte Rechtslagen gilt es weiters, zeitgerecht zu reagieren und die Änderungen in die Geschäftsprozesse zu implementieren.
Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten, weshalb diesem Risiko durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung gegengesteuert wird. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Vorkehrungen zur Schadensvermeidung nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert.
Akquisition und Integration von Unternehmen
Eines der strategischen Ziele des DO & CO Konzerns ist es, nicht nur organisch zu wachsen, sondern auch Unternehmen zu akquirieren. In Verfolgung dieses strategischen Ziels wurden und werden Unternehmen akquiriert und in die DO & CO Gruppe eingegliedert. Im Zuge dieses Prozesses stellen sich zahlreiche Herausforderungen, um die angestrebten Ziele zu erreichen und entsprechende Risiken zu vermeiden.
Währungsrisiken
Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen TRY, UAH, USD, GBP, CHF und PLN zu nennen.
Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und der gleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt.
Liquiditätsrisiken
Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.
Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.
Der bestehende Liquiditätsbedarf kann aus vorhandenen Zahlungsmitteln und bei Banken eingeräumten Finanzierungsrahmen gedeckt werden.
Bonitätsrisiken
DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen wird das Bonitätsrisiko der Kunden zeitnahe überwacht und ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation ermöglicht.
Zusätzlich wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern.
Kreditversicherungen werden durch DO & CO gegenwärtig nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten. Das verbleibende Risiko wird durch Rückstellungen in angemessener Höhe abgedeckt.
Zinsrisiko
Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.
Zusätzliche detaillierte Angaben zum Währungs-, Liquiditäts-, Bonitäts- und Zinsrisiko sind im Anhang (unter Punkt 4.6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Punkt 7.1. Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten) nachzulesen.
7. Internes Kontrollsystem
Der Vorstand nimmt seine Verantwortung hinsichtlich der Ausgestaltung eines internen Kontrollund Risikomanagementsystems, des Rechnungslegungsprozesses sowie der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wahr. Das interne Kontrollsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess gewährleistet die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Finanzinformationen und Datenverarbeitungssysteme. Es stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell ordnungsgemäß erfasst, aufbereitet, verarbeitet und in die Rechnungslegung übernommen werden. Ziel des internen Kontrollsystems ist es, effektive und sich ständig verbessernde interne Kontrollen hinsichtlich der Rechnungslegung zu gewährleisten und somit einen regelungskonformen Abschluss sicherzustellen. Zudem werden Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowie die Einhaltung sämtlicher (gesetzlicher und anderer) Regelungen sichergestellt.
Die Verantwortlichkeiten in Bezug auf das interne Kontrollsystem werden laufend an die Unternehmensorganisation angepasst, um ein den Anforderungen entsprechendes und zufriedenstellendes Kontrollumfeld zu gewährleisten. Den zentralen Funktionen Konzernrechnungslegung und Konzerncontrolling obliegt die Ausgestaltung einheitlicher Konzernrichtlinien sowie die Organisation und Kontrolle der Finanzberichterstattung im Konzern.
Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen wird die Einhaltung der Verfahren für die Erfassung, Verbuchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen regelmäßig kontrolliert. Sämtliche Kontrollmaßnahmen finden im gesamten laufenden Geschäftsprozess Anwendung. Die Kontrollmaßnahmen reichen von der Durchsicht der verschiedenen Periodenergebnisse durch das Management bis hin zur spezifischen Überleitung von Konten und der Analyse der fortlaufenden Prozesse im Rechnungswesen. Die mit dem Rechnungslegungsprozess verbundenen Bereiche werden in qualitativer und quantitativer Hinsicht geeignet ausgestattet.
Die verwendeten Datenverarbeitungssysteme werden gezielt weiterentwickelt und laufend optimiert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die IT-Sicherheit besonderes Augenmerk gelegt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird durch entsprechende Berechtigungskonzepte der Zugriff auf die Unternehmensdaten geschützt. Diese restriktive Vergabe ermöglicht eine Trennung von sensiblen Tätigkeiten.
Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software sowie klare gesetzliche Vorgaben stellen die Basis für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar.
Die Finanzberichterstattung an den Aufsichtsrat und den Vorstand sowie das mittlere Management erfolgt regelmäßig, umfassend und zeitnah.
Das Konzernrechnungswesen ist zentraler Ansprechpartner in allen Bilanzierungsfragen sowohl auf Einzelgesellschafts- wie auf Konzernebene. Ihm obliegt auch die Erstellung des Konzernabschlusses unter Zuhilfenahme einer anerkannten Konsolidierungssoftware. Das Einspielen der Einzelabschlüsse und Erstellen des Konzernabschlusses samt Anhangsangaben wird begleitet durch zahlreiche Kontrollen, die die Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten sicherstellen. Ein Konzernhandbuch, in dem die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze von DO & CO festgelegt sind und das laufend aktualisiert wird, stellt die einheitliche Verarbeitung der Geschäftsfälle, Bilanzierung und Bewertung sicher und reduziert das Risiko der unterschiedlichen Vorgehensweisen innerhalb des Konzerns. Die Bilanzierung nach der aktuellen Rechtslage wird durch die laufende Fortbildung der MitarbeiterInnen sichergestellt. Bei der bilanziellen Abbildung komplexer Sachverhalte zieht DO & CO zur Unterstützung externe Dienstleister hinzu, um deren ordnungsgemäße Abbildung im Jahres- und Konzernabschluss zu gewährleisten. Das gilt etwa für die Akquisition von Unternehmen, die Risiken aus der Zusammenführung unterschiedlicher Buchungssysteme sowie Bewertungsrisiken bergen. Für bestimmte Bewertungen (z.B. Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen) bedient sich die Gesellschaft der Expertise von Sachverständigen.
Zur Vermeidung betrügerischer Handlungen und Missbrauch sind Funktionstrennungen sowie laufende und nachgelagerte Kontrollen im Sinne eines "4-Augen-Prinzips" implementiert. Regelmäßige Audits durch die Interne Revision gewährleisten eine permanente Verbesserung und Optimierung der Prozesse.
Unabhängig von seiner Ausgestaltung kann kein internes Kontrollsystem das Erreichen der gesetzten Ziele mit absoluter Sicherheit gewährleisten. Aufgrund der Ausgestaltung des implementierten Kontrollsystems und seiner ständigen Weiterentwicklung erachtet DO & CO das Risiko einer fehlerhaften Abschlusserstellung als begrenzt.
Konsolidierter Corporate Governance Bericht
1. Bekenntnis zum Corporate Governance Kodex
Der Österreichische Corporate Governance Kodex (ÖCGK) stellt ein den internationalen Standards entsprechendes Regelwerk für die verantwortungsvolle Führung sowie Leitung von Aktiengesellschaften in Österreich dar.
Seit Februar 2007 bekennt sich DO & CO umfassend zu den Regeln des Österreichischen Corporate Governance Kodex (abrufbar unter www.corporate-governance.at), hält die im Kodex angeführten L-Regeln (Legal Requirements) dem Gesetz entsprechend ein und erklärt, von den C-Regeln (Comply or Explain) nicht abzuweichen.
Ziel des Managements von DO & CO ist die nachhaltige und langfristige Steigerung des Unternehmenswerts. Strenge Grundsätze guter Unternehmensführung und Transparenz sowie die permanente Weiterentwicklung eines effizienten Systems der Unternehmenskontrolle sollen zu einer Unternehmenskultur führen, die Vertrauen schafft und damit langfristige Wertschöpfung ermöglicht.
Die Einhaltung des Corporate Governance Kodex lässt DO & CO in Entsprechung der Regel 62 des ÖCGK seit dem Geschäftsjahr 2007/2008 regelmäßig durch eine unabhängige, externe Institution evaluieren. Die Evaluierung für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurde durch Dr. Ullrich Saurer, Rechtsanwalt, Held Berdnik Astner & Partner Rechtsanwälte GmbH vorgenommen. Der Bericht über die externe Evaluierung ist auf der Website unter www.doco.com von DO & CO abrufbar.
2. Der Vorstand
Attila DOGUDAN
Vorsitzender; geboren 1959 Erstbestellung erfolgte am 3. Juni 1997 Ende der laufenden Funktionsperiode: 31. Juli 2020 Keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen
Mag. Gottfried NEUMEISTER
Mitglied des Vorstands; geboren 1977 Erstbestellung erfolgte am 16. Juli 2012 Ende der laufenden Funktionsperiode: 31. Juli 2020 Keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen
Arbeitsweise
In der Satzung sowie in der Geschäftsordnung sind die Geschäftsverteilung und die Zusammenarbeit des Vorstands geregelt.
Dem Vorsitzenden des Vorstands obliegen die Gesamtleitung des Unternehmens und die Koordinierung der Tätigkeit des Vorstands. Die Mitglieder des Vorstands unterrichten einander gegenseitig über alle wichtigen Geschäftsvorfälle ihres Geschäftsbereiches.
Der Vorsitzende des Vorstands, Attila Dogudan, ist zuständig für die Strategie und Organisation des Konzerns, für zentrale Einheiten, Personal und Einkauf, M & A, Recht, IT sowie federführend für das gesamte operative Geschäft.
Das Vorstandsmitglied Mag. Gottfried Neumeister ist zuständig für den Finanzbereich, Investor Relations, alle Produktionsstandorte weltweit, den Vertrieb des Airline Catering sowie das Railway Catering und soll den Vorsitzenden des Vorstandes bei der Entwicklung der Strategie und Organisation des Konzerns unterstützen.
Die Geschäftsordnung enthält weiters die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands sowie einen Katalog der Maßnahmen, die der Zustimmung durch den Aufsichtsrat bedürfen.
Aktienbesitz von Vorstandsmitgliedern
Zum Bilanzstichtag 31. März 2018 hielt Mag. Gottfried Neumeister 10.000 Stückaktien an der DO & CO Aktiengesellschaft.
3. Der Aufsichtsrat
em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD
Vorsitzender bis zum 1. August 2017; danach Mitglied bis 12. März 2018; unabhängig; geboren 1943 erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
RA Dr. Werner SPORN
Stellvertreter des Vorsitzenden bis zum 27. Juli 2017; unabhängig; geboren 1935 Repräsentant des Streubesitzes bis zum 27. Juli 2017 erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
Ing. Georg THURN-VRINTS
Mitglied; unabhängig; geboren 1956 bestellt bis zur 21. o.HV (2019), erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
Ök.-Rat Dr. Christian KONRAD
Mitglied; unabhängig; geboren 1943 Repräsentant des Streubesitzes bestellt bis zur 21. o.HV (2019), erstmalig gewählt am 10. Juli 2002 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
Dr. Andreas BIERWIRTH
Vorsitzender seit dem 1. August 2017; unabhängig; geboren 1971 bestellt bis zur 23. o.HV (2021), erstmalig gewählt am 21. Juli 2016 Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen börsennotierten Gesellschaften:
§ Mitglied des Verwaltungsrates der EasyJet PLC, Großbritannien
Dr. Peter HOFFMANN-OSTENHOF
- Stellvertreter des Vorsitzenden seit dem 1. August 2017; unabhängig; geboren 1955 bestellt bis zur 24. o.HV (2022), erstmalig gewählt am 27. Juli 2017 Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen börsennotierten Gesellschaften:
§ Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates bei der Österreichischen Staatsdruckerei Holding AG, Österreich
Dr. Cem KOZLU
- Stellvertreter des Vorsitzenden; unabhängig; geboren 1946 Repräsentant des Streubesitzes
bestellt bis zur 23. o.HV (2021), erstmalig gewählt am 21. Juli 2016
Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen börsennotierten Gesellschaften:
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Pegasus Hava Tasimaciligi A.Ş., Türkei
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Anadolu Efes Biracilik ve Malt Sanayi A.Ş., Türkei
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Yazicilar Holding A.Ş., Türkei
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Coca-Cola Icecek A.Ş., Türkei
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Sisecam A.Ş., Türkei
Arbeitsweise
Grundlage für das Handeln des Aufsichtsrates sind das österreichische Aktiengesetz, die Satzung sowie die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat und der Österreichische Corporate Governance Kodex, dem sich der Aufsichtsrat ausdrücklich verpflichtet hat.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017/2018 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben im Rahmen von vier Sitzungen wahrgenommen. Die Schwerpunkte lagen bei der Beratung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie den Erwerb von Beteiligungen, den Ausbau des Vertriebsnetzes (u.a. die Eröffnung der neuesten Produktionsküche am Flughafen Los Angeles) sowie organische und geographische Expansionsmöglichkeiten und laufende Themen, wie insbesondere die Verlängerung des Vertrages mit Austrian Airlines, die Beziehung zum Hauptkunden in der Türkei, sowie Nespresso-DO & CO Cafés.
Ein Aufsichtsratsmitglied hat an mehr als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats aufgrund von Krankheit nicht persönlich teilgenommen.
Aktienbesitz von Aufsichtsratsmitgliedern
Zum Bilanzstichtag 31. März 2018 hielt Dr. Andreas Bierwirth 450 Stückaktien an der DO & CO Aktiengesellschaft. Dr. Cem Kozlu hielt zum Bilanzstichtag 31. März 2018 14.215 Stückaktien an der DO & CO Aktiengesellschaft.
Unabhängigkeit
Im Aufsichtsrat von DO & CO sind weder ehemalige Vorstandsmitglieder noch leitende Angestellte vertreten; Überkreuzverflechtungen existieren ebenso nicht. Bestehende Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, in denen Aufsichtsratsmitglieder der DO & CO Aktiengesellschaft tätig sind, laufen zu fremdüblichen Konditionen ab (siehe auch Vergütungsbericht).
Im Zusammenhang mit den Regeln 39 und 53 sowie Anhang 1 des ÖCGK hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 14. Februar 2007 nachstehende Kriterien für die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder und Ausschuss-Mitglieder beschlossen:
Ein Aufsichtsratsmitglied ist als unabhängig anzusehen, wenn es in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zur Gesellschaft oder deren Vorstand steht, die einen materiellen Interessenkonflikt begründet und daher geeignet ist, das Verhalten des Mitglieds zu beeinflussen.
Als weitere Kriterien der Unabhängigkeit eines Aufsichtsratsmitglieds werden festgelegt:
-
Das Aufsichtsratsmitglied soll in den vergangenen fünf Jahren nicht Mitglied des Vorstands oder leitender Angestellter der Gesellschaft oder eines Tochterunternehmens der Gesellschaft gewesen sein.
-
Das Aufsichtsratsmitglied soll zu der Gesellschaft oder einem Tochterunternehmen der Gesellschaft kein Geschäftsverhältnis in einem für das Aufsichtsratsmitglied bedeutenden Umfang unterhalten oder im letzten Jahr unterhalten haben. Dies gilt auch für Geschäftsverhältnisse mit Unternehmen, an denen das Aufsichtsratsmitglied ein erhebliches wirtschaftliches Interesse hat. Die Genehmigung einzelner Geschäfte durch den Aufsichtsrat gemäß L-Regel 48 führt nicht automatisch zur Qualifikation als nicht unabhängig.
-
Das Aufsichtsratsmitglied soll in den letzten drei Jahren nicht Abschlussprüfer der Gesellschaft oder Beteiligter oder Angestellter der prüfenden Prüfungsgesellschaft gewesen sein.
-
Das Aufsichtsratsmitglied soll nicht Vorstandsmitglied in einer anderen Gesellschaft sein, in der ein Vorstandsmitglied der Gesellschaft Aufsichtsratsmitglied ist.
-
Das Aufsichtsratsmitglied soll kein enger Familienangehöriger (direkter Nachkomme, Ehegatte, Lebensgefährte, Eltern, Onkel, Tante, Geschwister, Nichte, Neffe) eines Vorstandsmitglieds oder von Personen sein, die sich in einer in den vorstehenden Punkten beschriebenen Position befinden.
Die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrates erklären, dass sie im Sinne dieser Kriterien unabhängig sind.
Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse
PRÜFUNGSAUSSCHUSS:
em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD: Vorsitzender bis 1. August 2017; Mitglied bis 12. März 2018
Dr. Werner SPORN: Stellvertreter des Vorsitzenden bis 27. Juli 2017
Ing. Georg THURN-VRINTS: Mitglied
Ök.-Rat Dr. Christian KONRAD: Mitglied
Dr. Andreas BIERWIRTH: Vorsitzender seit 1. August 2017
Dr. Peter HOFFMANN-OSTENHOF: 1. Stellvertreter des Vorsitzenden seit 1. August 2017
Dr. Cem KOZLU: 2. Stellvertreter des Vorsitzenden seit 1. August 2017
Zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses gehören die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des internen Revisionssystems und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, die Überwachung der Abschlussprüfung und der Konzernabschlussprüfung, die Prüfung und Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers), insbesondere im Hinblick auf die für die geprüfte Gesellschaft erbrachten zusätzlichen Leistungen, die Erstattung eines Berichtes über das Ergebnis der Abschlussprüfung an den Aufsichtsrat und die Darlegung, wie die Abschlussprüfung zur Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung beigetragen hat, sowie die Rolle des Prüfungsausschusses dabei, die Prüfung des Jahresabschlusses und die Vorbereitung seiner Feststellung, die Prüfung des Vorschlags für die Gewinnverteilung, des Lageberichts und des konsolidierten Corporate Governance-Berichts und des konsolidierten Nachhaltigkeitsberichtes sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat, die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat sowie die Vorbereitung des Vorschlags des Aufsichtsrates für die Auswahl des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers).
Die Funktion des Prüfungsausschusses wird derzeit vom gesamten Aufsichtsrat wahrgenommen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist auch Vorsitzender des Prüfungsausschusses und dessen Finanzexperte. Die Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates sind auch Stellvertreter des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2017/2018 insgesamt zweimal in Anwesenheit des Abschlussprüfers zusammen und hat sich mit dem Abschlussprüfer auch in Abwesenheit des Vorstandes ausgetauscht. Die Tätigkeitsschwerpunkte in diesen Sitzungen lagen bei der Behandlung der Maßnahmen des Internen Kontrollsystems (IKS) sowie zur Funktionsfähigkeit des Risikomanagements, weiters bei der Umsetzung der internen Revision sowie bei den sonstigen in § 92 Abs 4a AktG zu setzenden Prüfungshandlungen.
PRÄSIDIUM:
em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD: Vorsitzender bis 1. August 2017
Dr. Werner SPORN: Stellvertreter des Vorsitzenden bis 27. Juli 2017
Dr. Andreas BIERWIRTH: Vorsitzender seit 1. August 2017
Dr. Peter HOFFMANN-OSTENHOF: Stellvertreter des Vorsitzenden seit 1. August 2017 Das Präsidium besteht aus dem Vorsitzenden und dem 1. Stellvertreter.
Dem Präsidium obliegt auch die Funktion des Nominierungsausschusses, des Vergütungsausschusses sowie des Ausschusses zur Entscheidung in dringenden Fällen.
Als Nominierungsausschuss unterbreitet das Präsidium dem Aufsichtsrat Vorschläge zur Besetzung frei werdender Mandate im Vorstand und befasst sich mit Fragen der Nachfolgeplanung. Im Geschäftsjahr 2017/2018 fand keine Sitzung des Nominierungsausschusses statt.
Als Vergütungsausschuss befasst sich das Präsidium mit den Angelegenheiten, die die Beziehung zu der Gesellschaft und den Mitgliedern des Vorstands betreffen, der Vergütung der Vorstandsmitglieder und mit dem Inhalt von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern. Der Vergütungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2017/2018 einmal und hat sich mit der variablen Vergütung der Vorstände für das Geschäftsjahr 2016/2017 beschäftigt.
Als Ausschuss zur Entscheidung in dringenden Fällen obliegt dem Präsidium die Entscheidung bei zustimmungspflichtigen Geschäften.
4. Vergütungsbericht
Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die für die Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates der DO & CO Aktiengesellschaft angewendet werden.
Vergütungen für den Vorstand
Die Vergütung des Vorstandes setzt sich aus fixen und erfolgsabhängigen Bestandteilen zusammen, wobei sich der Fixbezug der Vorstandsmitglieder am Aufgaben- und Verantwortungsbereich orientiert. Ein weiteres wichtiges Element für die Vergütung des Vorstandes ist eine variable Komponente, welche sich ebenfalls am Aufgaben- und Verantwortungsbereich orientiert und die Kriterien der Regel 27 des ÖCGK berücksichtigt. Dies bedeutet, dass die variablen Vergütungsbestandteile somit insbesondere auf mehrjährige, langfristige sowie nachhaltige Kriterien abstellen und nicht finanzielle Kriterien miteinbeziehen.
Für das Geschäftsjahr 2017/2018 berechnet sich die variable Vergütung insbesondere unter Berücksichtigung der EBITDA- und EBIT-Marge in Kombination mit der Umsetzung von strategischen Unternehmenszielen sowie persönlichen Leistungszielen.
Die erfolgsabhängige Komponente stellt auf messbare Leistungskriterien sowie auf betragliche oder als Prozentsätze der fixen Vergütungsbestandteile bestimmte Höchstgrenzen ab und beträgt maximal 100 % des Fixbezuges.
| Bezüge Vorstand 2017/2018 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fixe Variable Gesamt Bezüge Bezüge bezüge in t€ |
||||||||
| Attila Dogudan * | 766 | 0 | 766 | |||||
| Mag. Gottfried Neumeister ** | 631 | 0 | 631 | |||||
| Summe | 1.397 | 0 | 1.397 |
Die Bezüge für das Geschäftsjahr 2017/2018 belaufen sich wie folgt:
*Inklusive Sachbezug und inklusive 32 t€ für die Tätigkeit als Stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie CEO bei der THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş.
**Inklusive 29 t€ für die Tätigkeit als Mitglied des Verwaltungsrates bei der THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş.
Es bestehen derzeit keine Vereinbarungen über eine betriebliche Altersvorsorge für den Vorstand. Dem Vorstandsvorsitzenden steht ein Abfertigungsanspruch in analoger Anwendung des Angestelltengesetzes zu. Die Dienstverträge der Vorstandsmitglieder sehen im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund einen Abfindungsanspruch von drei Monatsgehältern vor. Bei vorzeitiger Beendigung des Vorstandsvertrages aus einem vom Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund steht kein Abfindungsanspruch zu. Zusätzliche Ansprüche des Vorstands im Falle einer Beendigung der Funktion bestehen nicht. Weiters bestehen derzeit keine Vereinbarungen im Falle eines Kontrollwechsels.
Vergütungen für den Aufsichtsrat
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 27. Juli 2017 für das Geschäftsjahr 2016/2017 eine Vergütung von insgesamt 140 t€ bezahlt. Die Verteilung ist in nachfolgender Tabelle dargestellt.
| Bezüge Aufsichtsrat 2016/2017 * | ||||
|---|---|---|---|---|
| in t€ | ||||
| em. o. Univ. Prof. DDr. Waldemar JUD | 35 | |||
| Dr. Werner SPORN | 25 | |||
| Ing. Georg THURN - VRINTS | 20 | |||
| Ök. - Rat Dr. Christian KONRAD | 20 | |||
| Dr. Andreas BIERWIRTH | 20 | |||
| Dr. Cem KOZLU | 20 | |||
| Summe | 140 |
*Sitzungsgelder wurden keine bezahlt
Unternehmen, an denen das ehemalige Aufsichtsratsmitglied Dr. Werner SPORN ein erhebliches wirtschaftliches Interesse hatte, haben im Geschäftsjahr 2017/2018 für juristische Beratungstätigkeiten außerhalb ihrer organschaftlichen Funktion Honorare in der Höhe von 635.107,10 € in Rechnung gestellt.
Weiters besteht in der DO & CO Aktiengesellschaft eine aufrechte Vermögensschaden- und Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) zugunsten der Organmitglieder. Die Kosten werden vom Unternehmen getragen.
5. Diversitätskonzept
Bei der Auswahl der Mitglieder des Aufsichtsrates stehen fachliche Qualifikation, persönliche Kompetenz und Einsatz, sowie langjährige Erfahrung in Führungspositionen im Vordergrund. Darüber hinaus werden aber auch Aspekte der Diversität, der Internationalität seiner Mitglieder und der Altersstruktur berücksichtigt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind zwischen 47 und 75 Jahre alt, wobei ein Mitglied nicht österreichischer Staatsbürger ist und über langjährige Erfahrung auf dem türkischen Markt besitzt.
Bei der Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrates soll auf unternehmensspezifische Anforderungen sowie auf die Qualität der Vorstands,- und Aufsichtsratsmitglieder Bedacht genommen werden. Die Organe der DO & CO Aktiengesellschaft sollen mit Persönlichkeiten besetzt sein, welche die erforderlichen Kenntnisse der für DO & CO relevanten Geschäftsfelder, persönliche Voraussetzungen und Erfahrung mitbringen, die die Leitung und Überwachung eines weltweit tätigen und kapitalmarktorientierten Konzerns erfordern und sicherstellen. Derzeit gehören keine Frauen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat an. In zahlreichen Positionen auf Managementebene haben jedoch Frauen im DO & CO Konzern Führungspositionen inne (siehe dazu auch Punkt 6).
6. Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Vorstand, Aufsichtsrat und in leitenden Stellen
Das Unternehmen legt größten Wert auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei der Vergabe von Führungspositionen wie auch bei der Gleichstellung der Entlohnung. Die Besetzung der Managementpositionen der DO & CO Aktiengesellschaft wie auch ihrer Tochtergesellschaften erfolgt in ausgeglichenem Maße, welches sich am hohen Anteil von Frauen in der Geschäftsführung der Gesellschaften und in leitender Stellung des Konzerns zeigt. Besonders hervorzuheben ist die Position des Unternehmens bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für die Rückkehr von Frauen in Führungspositionen nach Mutterschutz und Karenz. In diversen Teilzeitmodellen wird es den Mitarbeiterinnen ermöglicht, in ihre ursprünglichen Managementfunktionen wieder einzusteigen und ihre Führungsaufgaben wahrzunehmen.
Wien, am 12. Juni 2018
Attila Dogudan e.h. Vorstandsvorsitzender Mag. Gottfried Neumeister e.h. Vorstandsmitglied
Bericht des Aufsichtsrates
Der Vorstand der DO & CO Aktiengesellschaft hat die Mitglieder des Aufsichtsrates regelmäßig schriftlich und mündlich in und außerhalb von Sitzungen über die Lage und Entwicklung des Unternehmens sowie über die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Anhand der Berichte und Auskünfte des Vorstands hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht und über Geschäftsvorgänge von besonderer Bedeutung im Rahmen von offenen Diskussionen eingehend beraten.
In der 19. ordentlichen Hauptversammlung am 27. Juli 2017 wurde Dr. Peter Hoffmann-Ostenhof in den Aufsichtsrat der DO & CO Aktiengesellschaft gewählt. Gleichzeitig ist Dr. Werner Sporn nach Beendigung der 19. ordentlichen Hauptversammlung aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Der Aufsichtsrat möchte sich an dieser Stelle für sein langjähriges, außerordentliches Engagement und die gute Zusammenarbeit bedanken.
Am 12. März 2018 ist bedauerlicher Weise der langjährige Vorsitzende des DO & CO Aufsichtsrates, em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar Jud, welcher die Unternehmensgeschichte durch seine langjährige Funktion als Vorsitzender mitgeprägt hat, verstorben. Der Aufsichtsrat besteht somit derzeit aus 5 Mitgliedern.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017/2018 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben im Rahmen von vier Sitzungen wahrgenommen. Die Schwerpunkte lagen bei der Beratung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie den Erwerb von Beteiligungen, den Ausbau des Vertriebsnetzes (u.a. die Eröffnung der neuesten Produktionsküche am Flughafen Los Angeles) sowie organische und geographische Expansionsmöglichkeiten und laufende Themen, wie insbesondere die Verlängerung des Vertrages mit Austrian Airlines, die Beziehung zum Hauptkunden in der Türkei, sowie Nespresso-DO & CO Cafés.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstandsvorsitzende berieten regelmäßig wesentliche Fragen der Unternehmensentwicklung.
Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 13. Juni 2018 den Jahresabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft und die Vorbereitung seiner Feststellung, den Vorschlag für die Gewinnverteilung, den Lagebericht, den konsolidierten Corporate Governance Bericht sowie den konsolidierten Nachhaltigkeitsbericht, den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht geprüft und weiters vorgeschlagen, die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018/2019 zu wählen.
Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2017/2018 insgesamt zweimal zusammen und hat dabei auch den Rechnungslegungsprozess, die Umsetzung von Optimierungen des internen Kontrollsystems, der Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überwacht.
Der Vergütungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2017/2018 einmal und hat sich mit der variablen Vergütung der Vorstände für das Geschäftsjahr 2016/2017 beschäftigt.
Der um den Anhang erweiterte Jahresabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft zum 31. März 2018 samt Lagebericht wurde gemäß den österreichischen Rechnungslegungsbestimmungen erstellt und durch die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer hat den zusätzlichen Bericht dem Prüfungsausschuss gemäß Artikel 11 der Abschlussprüfer-VO vorgelegt und über das Ergebnis der Abschlussprüfung schriftlich berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich mit dem Bericht des Vorstands zum Prüfungsergebnis einverstanden erklärt und den Jahresabschluss 2017/2018 gebilligt. Dieser ist damit gemäß § 96 Abs (4) AktG festgestellt.
Der Konzernabschluss zum 31. März 2018 samt Erläuterungen wurde gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt und mit dem Konzernlagebericht durch die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH geprüft. Nach Überzeugung des Abschlussprüfers vermittelt der Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns der DO & CO Aktiengesellschaft zum 31. März 2018 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017/2018 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen.
Des Weiteren hat der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverteilung der DO & CO Aktiengesellschaft geprüft. Der Hauptversammlung wird am 12. Juli 2018 vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von 8.282.400,00 € zur Gänze auszuschütten. Dies ermöglicht eine Dividende von 0,85 € auf jede dividendenberechtigte Aktie.
Die Einklangsprüfung des konsolidierten Corporate Governance Berichtes nach § 243b UGB sowie die Evaluierung der Einhaltung der Regeln des ÖCGK durch die DO & CO Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2017/2018 wurde von Dr. Ullrich Saurer, Rechtsanwalt, Held Berdnik Astner & Partner Rechtsanwälte GmbH durchgeführt und hat ergeben, dass DO & CO die Regeln des Österreichischen Corporate Governance Kodex im Geschäftsjahr 2017/2018 eingehalten hat.
Der Aufsichtsrat hat auch eine Selbstevaluierung seiner Tätigkeit durchgeführt. Die Ergebnisse daraus wurden in der Aufsichtsratssitzung vom 12. Februar 2018 ausführlich diskutiert.
Der Aufsichtsrat schlägt vor, die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH zum (Jahres- & Konzern-) Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018/2019 zu bestellen.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei der Unternehmensleitung und den MitarbeiterInnen für ihren großen persönlichen Einsatz in einem unverändert herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld.
Wien, am 13. Juni 2018 Dr. Andreas Bierwirth
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Konzernabschluss 2017/2018 der DO & CO Aktiengesellschaft nach IFRS
1. Konzernbilanz
| A K T I V A | in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 | |
|---|---|---|---|---|
| Anhang | ||||
| 4.1. 4.2. |
Immaterielle Vermögenswerte Sachanlagen |
53,36 232,66 |
59,90 220,12 |
|
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie | 2,04 | 1,55 | ||
| 4.3. | Nach der Equity Methode bilanzierte Beteiligungen | 7,28 | 8,55 | |
| 4.4. | Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 4,43 | 3,73 | |
| 4.12. | Latente Steueransprüche | 6,64 | 7,13 | |
| Übrige langfristige Vermögenswerte | 13,98 | 13,00 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 320,40 | 313,98 | ||
| 4.5. | Vorräte | 25,71 | 24,58 | |
| 4.6. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 112,42 | 99,33 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 14,39 | 16,21 | ||
| 4.12. | Steuererstattungsansprüche | 2,27 | 5,90 | |
| 4.7. | Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 21,44 | 17,88 | |
| 4.8. | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 76,47 | 143,53 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 252,71 | 307,43 | ||
| Summe Aktiva | 573,10 | 621,41 | ||
| P A S S I V A | in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 | |
| Anhang | ||||
| Grundkapital Kapitalrücklagen |
19,49 70,51 |
19,49 70,51 |
||
| Erwirtschaftete Ergebnisse | 168,91 | 152,83 | ||
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | -57,27 | -37,58 | ||
| Sonderposten aus Gesellschaftertransaktion | -0,86 | -0,32 | ||
| Anteile der Anteilseigner der | ||||
| DO & CO Aktiengesellschaft | 200,78 | 204,93 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 47,61 | 50,91 | ||
| 4.9. | Eigenkapital | 248,39 | 255,84 | |
| 4.10. | Anleihe | 149,06 | 148,76 | |
| 4.11. | Rückstellungen | 20,49 | 23,24 | |
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten | 0,04 | 0,00 | ||
| 4.12. | Latente Steuerschulden | 2,91 | 3,18 | |
| Langfristige Schulden | 172,50 | 175,18 | ||
| 4.13. | Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 27,58 | 49,87 | |
| 4.14. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 76,65 | 73,72 | |
| 4.15. | Rückstellungen | 22,63 | 37,19 | |
| 4.12. | Steuerschulden | 12,11 | 11,15 | |
| 4.16. | Sonstige Verbindlichkeiten Kurzfristige Schulden |
13,24 | 18,47 190,39 |
|
| 152,21 |
2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | ||
|---|---|---|---|
| Anhang | in m€ | 2017/2018 | 2016/2017 |
| 5.1. | Umsatzerlöse | 861,41 | 913,44 |
| 5.2. | Sonstige betriebliche Erträge | 23,31 | 28,72 |
| 5.3. | Materialaufwand | -369,12 | -383,50 |
| 5.4. | Personalaufwand | -288,33 | -315,13 |
| 5.5. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -143,25 | -149,55 |
| Ergebnis nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen |
-0,61 | -2,09 | |
| EBITDA - Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Effekten aus Werthaltigkeitsprüfungen |
83,41 | 91,89 | |
| 5.6. | Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | -32,77 | -35,66 |
| EBIT - Betriebsergebnis | 50,64 | 56,24 | |
| Finanzierungserträge | 3,58 | 2,34 | |
| Finanzierungsaufwendungen | -6,37 | -6,62 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | -1,68 | -2,09 | |
| 5.7. | Finanzergebnis | -4,47 | -6,38 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 46,17 | 49,86 | |
| 5.8. | Ertragsteuern | -12,80 | -16,06 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 33,37 | 33,80 | |
| Davon Anteil der nicht beherrschenden Anteile | -8,99 | -12,97 | |
| Davon Anteil der Gesellschafter der DO & CO Aktiengesellschaft (Konzernergebnis) |
24,37 | 20,83 | |
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | ||
| 2017/2018 | 2016/2017 | ||
| Konzernergebnis in m€ | 24,37 | 20,83 | |
| Anzahl (ultimo) der Aktien (in Stück) | 9.744.000 | 9.744.000 | |
| 5.9. | Unverwässertes/Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 2,50 | 2,14 |
3. Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| in m€ | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 33,37 | 33,80 |
| Währungsumrechnung | -33,62 | -19,01 |
| Ertragsteuern | 1,92 | -0,60 |
| Reklassifizierungsfähiges sonstiges Ergebnis | -31,70 | -19,61 |
| Abfertigungs- und Pensionsverpflichtungen | 1,90 | -2,87 |
| Ertragsteuern | -0,40 | 0,56 |
| Nicht-Reklassifizierungsfähiges sonstiges Ergebnis | 1,50 | -2,31 |
| Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern | -30,21 | -21,92 |
| Gesamtergebnis | 3,15 | 11,89 |
| Davon Anteil der nicht beherrschenden Anteile | -1,52 | 2,76 |
| Davon Anteil der Gesellschafter der DO & CO Aktiengesellschaft (Gesamtergebnis) |
4,68 | 9,13 |
4. Konzern-Geldflussrechnung
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| in m€ | 2017/2018 | 2016/2017 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 46,17 | 49,86 |
| +/- Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | 32,77 | 35,66 |
| -/+ Gewinne / Verluste aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte | 0,27 | 0,42 |
| -/+ Ergebnis nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen, | 0,61 | 2,09 |
| soweit nicht zahlungswirksam | ||
| +/- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen / Erträge +/- Zinssaldo |
5,31 2,79 |
0,18 4,32 |
| +/- Dividenden | -0,03 | 0,00 |
| Brutto-Cashflow | 87,88 | 92,52 |
| -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte und der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte | -34,05 | -1,09 |
| +/- Zunahme / Abnahme von Rückstellungen | -14,69 | 6,64 |
| +/- Zunahme / Abnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie | ||
| der sonstigen Verbindlichkeiten | 11,93 | -26,05 |
| - Zahlungen für Ertragsteuern |
-8,67 | -15,66 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit (Netto-Cashflow) | 42,40 | 56,36 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen und + |
0,66 | 0,08 |
| immateriellen Vermögenswerten | ||
| + Einzahlungen aus Abgängen sonstiger finanzieller Vermögenswerte |
0,19 | 0,73 |
| - Auszahlungen für Zugänge von Sachanlagen |
-75,13 | -58,57 |
| - Auszahlungen für Zugänge von immateriellen Vermögenswerten |
-0,64 | -1,84 |
| Auszahlungen für Zugänge von nach der Equity-Methode - bilanzierten Beteiligungen |
0,00 | -6,39 |
| - Auszahlungen für Zugänge sonstiger finanzieller Vermögenswerte |
-13,95 | -1,93 |
| + erhaltene Dividenden |
0,03 | 0,44 |
| + erhaltene Zinsen |
2,68 | 2,30 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -86,15 | -65,17 |
| - Dividendenzahlung an Aktionäre der DO & CO Aktiengesellschaft |
-8,28 | -8,28 |
| - Dividendenzahlung an Anteilseigner nicht beherrschender Anteile |
-2,32 | -2,29 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von finanziellen Verbindlichkeiten |
-1,80 | 0,00 |
| - gezahlte Zinsen |
-4,69 | -5,38 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -17,10 | -15,96 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -60,85 | -24,75 |
| Anfangsbestand der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 143,53 | 171,91 |
| Veränderung aufgrund von Wechselkursänderungen (Anfangsbestand) | -6,01 | -2,71 |
| Veränderung aufgrund von Wechselkursänderungen (Bewegung) | -0,20 | -0,66 |
| Endbestand der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 76,47 | 143,53 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -60,85 | -24,75 |
Zu den Erläuterungen der Konzern-Geldflussrechnung siehe Abschnitt 6.
5. Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
| Eigenkapital der Anteilseigner der DO & CO Aktiengesellschaft | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | ||||||||||
| in m€ | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Erwirtschaftete Ergebnisse |
Rücklage Währungs umrechnung |
Neu bewertung IAS 19 |
Sonderposten Gesellschafter transaktion |
Summe | Nicht beherrschende Anteile |
Gesamtes Eigenkapital |
|
| Stand per 1. April 2017 | 19,49 | 70,51 | 152,83 | -34,84 | -2,74 | -0,32 | 204,93 | 50,91 | 255,84 | |
| Dividendenauszahlungen 2016/2017 | -8,28 | -8,28 | -2,32 | -10,60 | ||||||
| Gesamtergebnis | 24,37 | -20,44 | 0,75 | 4,68 | -1,52 | 3,15 | ||||
| Transaktionen mit anderen Gesellschaftern | -0,54 | -0,54 | 0,54 | 0,00 | ||||||
| Stand per 31. März 2018 | 19,49 | 70,51 | 168,91 | -55,27 | -1,99 | -0,86 | 200,78 | 47,61 | 248,39 | |
| Stand per 1. April 2016 | 19,49 | 70,51 | 140,28 | -24,50 | -1,37 | -0,27 | 204,13 | 50,24 | 254,37 | |
| Dividendenauszahlungen 2015/2016 | -8,28 | -8,28 | -2,13 | -10,42 | ||||||
| Gesamtergebnis | 20,83 | -10,33 | -1,37 | 9,13 | 2,76 | 11,89 | ||||
| Transaktionen mit anderen Gesellschaftern | -0,05 | -0,05 | 0,05 | 0,00 | ||||||
| Stand per 31. März 2017 | 19,49 | 70,51 | 152,83 | -34,84 | -2,74 | -0,32 | 204,93 | 50,91 | 255,84 |
Das Eigenkapital wird in Abschnitt 4.9. erläutert.
6. Segmentberichterstattung
Der Vorstand von DO & CO ist der Hauptentscheidungsträger für die Allokation von Ressourcen auf die Geschäftssegmente sowie zur Bewertung ihrer Ertragskraft. Er steuert den Konzern auf Basis von nach IFRS ermittelten Finanzdaten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der berichtspflichtigen Segmente entsprechen den im Konzernanhang beschriebenen Konzernbilanzierungs- und bewertungsmethoden.
Nach dem Management Approach folgt die Segmentberichterstattung der internen Berichterstattung an den Vorstand von DO & CO für die Geschäftssegmente
- · Airline Catering,
- · International Event Catering und
- · Restaurants, Lounges und Hotel.
Für das Management sind die Ergebnisgrößen EBIT und EBITDA steuerungsrelevant. Für Zwecke der Ressourcenallokation orientiert sich das Management vorrangig am EBIT, das damit das Segmentergebnis im Sinne von IFRS 8 darstellt. Soweit Overheads den einzelnen Segmenten nicht verursachungsgerecht zugerechnet werden können, erfolgt ihre Allokation im Wesentlichen umsatzproportional. Die Wertansätze für die Segmentberichterstattung entsprechen den auf den IFRS-Konzernabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Das operative Ergebnis (EBIT) wird als Segmentergebnis berichtet. Die Verrechnungspreise werden entsprechend den OECD-Richtlinien festgelegt.
Das Finanzergebnis und der Steueraufwand werden im Konzern zentral gesteuert.
Das Segmentvermögen umfasst im Wesentlichen Grundstücke und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grund, Anlagen in Bau und darauf geleistete Anzahlungen, Geschäfts- und Firmenwerte und sonstige Rechte, sowie im Segment Restaurant, Lounges und Hotel die Marke Hédiard und im Segment International Event Catering übrige langfristige Vermögenswerte.
Die Zuordnung von finanziellen Verbindlichkeiten wird in der internen Berichterstattung nicht durchgeführt.
Auf drei Kontinenten generiert das Geschäftssegment Airline Catering mit einem unverwechselbaren innovativen und kompetitiven Produktportfolio den größten Umsatzanteil im DO & CO Konzern. Herzstück des Segments Airline Catering sind 31 Gourmetküchen an internationalen Flughäfen (unter anderem Istanbul, London, New York, Wien, Frankfurt, Warschau, Mailand), die im Geschäftsjahr 2017/2018 114 Millionen Passagiere auf mehr als 681.000 Flügen kulinarisch versorgten. Zahlreiche Fluglinien zählen zum Kundenportfolio von DO & CO, darunter Austrian Airlines, Asiana Airlines, Air France, British Airways, Cathay Pacific, China Airlines, Emirates, Etihad Airways, EVA Air, Egypt Air, Korean Air, Lufthansa, LOT Polish Airlines, Oman Air, Pegasus Airlines, Qatar Airways, Singapore Airlines, South African Airways, Turkish Airlines, Thai Airways, Ukraine International Airlines und Royal Jordanian.
Im Geschäftssegment International Event Catering ist der DO & CO Konzern weltweit aktiv und bietet den Kunden bei den Events neben dem klassischen Catering auch Komplettlösungen einschließlich Logistik, Dekoration, Möbel, Zeltbau, Musik, Entertainment und Beleuchtung. Zu den Referenzen in diesem Geschäftssegment zählen unter anderem das Catering für 17 Formel 1 Grands Prix, die Finalspiele der UEFA Champions League, das Catering der Münchner Allianz Arena und des Münchner Olympiaparks sowie das Stadioncatering für Juventus Turin. Im Vorjahr war die Ausrichtung der UEFA EURO 2016 in diesem Geschäftssegment enthalten. Langjährige Partnerschaften bestätigen: Nationale und internationale Veranstalter vertrauen auf DO & CO als Gastgeber und Gesamtanbieter für Hospitalitylösungen.
In dem Segment Restaurants, Lounges & Hotel liegt der Ursprung des Konzerns. Das Geschäftssegment umfasst eine Reihe unterschiedlicher Bereiche, wie Lounges, Retail, Airport Gastronomie, Restaurants und Demel Café, Hotel, Mitarbeiterrestaurants und Railway Catering. DO & CO hat einen Kunden, dessen Anteil am Konzernumsatz 10 % übersteigt und im Geschäftsjahr 2017/2018 238,47 m€ beträgt. Umsätze mit diesem Kunden sind insbesondere in den Segmenten Airline Catering und Restaurants, Lounges und Hotel enthalten.
Die Segmentberichterstattung zu den Geschäftssegmenten stellt sich für das Geschäftsjahr 2017/2018 bzw. das Geschäftsjahr 2016/2017 wie folgt dar:
| Geschäftsjahr 2017/2018 |
Airline Catering |
International Event Catering |
Restaurants, Lounges & Hotel |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | m€ | 574,11 | 123,00 | 164,30 | 861,41 |
| EBITDA | m€ | 60,62 | 12,10 | 10,70 | 83,41 |
| Planmäßige Abschreibungen | m€ | -23,14 | -4,86 | -3,39 | -31,39 |
| Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | m€ | -1,14 | 0,00 | -0,24 | -1,38 |
| EBIT | m€ | 36,33 | 7,24 | 7,07 | 50,64 |
| EBITDA-Marge | % | 10,6% | 9,8% | 6,5% | 9,7% |
| EBIT-Marge | % | 6,3% | 5,9% | 4,3% | 5,9% |
| Anteil am Konzernumsatz | % | 66,6% | 14,3% | 19,1% | 100,0% |
| Gesamtinvestitionen | m€ | 52,72 | 3,52 | 15,26 | 71,49 |
| Geschäftsjahr 2016/2017 |
Airline Catering |
International Event Catering |
Restaurants, Lounges & Hotel |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | m€ | 597,46 | 146,33 | 169,66 | 913,44 |
| EBITDA | m€ | 70,63 | 11,79 | 9,47 | 91,89 |
| Planmäßige Abschreibungen | m€ | -25,20 | -5,07 | -3,59 | -33,87 |
| Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | m€ | -0,49 | 0,00 | -1,30 | -1,79 |
| EBIT | m€ | 44,94 | 6,72 | 4,58 | 56,24 |
| EBITDA-Marge | % | 11,8% | 8,1% | 5,6% | 10,1% |
| EBIT-Marge | % | 7,5% | 4,6% | 2,7% | 6,2% |
| Anteil am Konzernumsatz | % | 65,4% | 16,0% | 18,6% | 100,0% |
| Gesamtinvestitionen | m€ | 38,66 | 2,50 | 16,42 | 57,59 |
Die Außenumsatzerlöse des DO & CO Konzerns teilen sich nach dem Sitz des leistungserbringenden Tochterunternehmens wie folgt auf die geographischen Regionen auf:
| Geschäftsjahr 2017/2018 |
Österreich | Türkei | USA | Deutsch land |
Sonstige Länder |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | m€ | 193,40 | 253,98 | 94,60 | 138,38 | 181,06 | 861,41 |
| Anteil am Konzernumsatz | % | 22,5% | 29,5% | 11,0% | 16,1% | 21,0% | 100,0% |
| Geschäftsjahr 2016/2017 |
Österreich | Türkei | USA | Deutsch land |
Sonstige Länder |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | m€ | 196,79 | 305,10 | 87,72 | 129,27 | 194,56 | 913,44 |
| Anteil am Konzernumsatz | % | 21,5% | 33,4% | 9,6% | 14,2% | 21,3% | 100,0% |
Die langfristigen Vermögenswerte nach IFRS 8 nach geographischen Regionen (exkl. Ertragssteuerforderungen und latente Steuern) betrugen zum 31. März 2018 bzw. zum 31. März 2017:
| Geschäftsjahr 2017/2018 |
Österreich | Türkei | USA | Deutsch land |
Sonstige Länder |
Total |
|---|---|---|---|---|---|---|
| m€ | 31,46 | 81,66 | 61,40 | 43,33 | 95,89 | 313,76 |
| in % | 10,0% | 26,0% | 19,6% | 13,8% | 30,6% | 100,0% |
| Geschäftsjahr 2016/2017 |
Österreich | Türkei | USA | Deutsch land |
Sonstige Länder |
Total |
| m€ | 32,40 | 99,77 | 42,06 | 44,64 | 87,99 | 306,85 |
Konzernanhang
1. Allgemeine Angaben
Die DO & CO Aktiengesellschaft (DO & CO, Gesellschaft) mit Sitz in 1010 Wien, Stephansplatz 12, ist das Mutterunternehmen eines international tätigen Cateringkonzerns. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die drei Segmente Airline Catering, International Event Catering sowie Restaurants, Lounges & Hotel. Die Aktien der DO & CO Aktiengesellschaft notieren an der Wiener und Istanbuler Börse.
Der Konzernabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis 31. März 2018 (2017/2018) wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union für kapitalmarktorientierte Unternehmen anzuwenden sind, sowie den nach § 245a UGB ergänzend zu beachtenden Vorschriften des Unternehmensgesetzbuchs aufgestellt.
Den Anforderungen dieser Vorschriften hat DO & CO uneingeschränkt entsprochen. Der Konzernabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DO & CO Konzerns. Die Abschlüsse aller wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen vollkonsolidierten in- und ausländischen Gesellschaften wurden geprüft.
Die Gliederung der Konzernbilanz wird gem. IAS 1 nach Fristigkeiten vorgenommen. Vermögenswerte und Schulden werden als kurzfristig klassifiziert, wenn diese voraussichtlich innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag realisiert werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Der Konzernabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung des Mutterunternehmens, aufgestellt. Betragsangaben im Konzernabschluss erfolgen vorbehaltlich abweichender Angaben in Millionen Euro (m€). Sowohl Einzel- als auch Summenwerte stellen den Wert mit der kleinsten Rundungsdifferenz dar. Bei Additionen der dargestellten Einzelwerte können deshalb geringfügige Differenzen zu den ausgewiesenen Summen auftreten.
Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, sind Annahmen und Schätzungen erforderlich, die die Höhe und den Ausweis von bilanzierten Vermögenswerten und Schulden, Erträgen und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen des Vorstandes, basierend auf Erfahrungen aus vergleichbaren Transaktionen erfolgen, können die tatsächlichen Werte von diesen Schätzungen abweichen.
Der Vorstand von DO & CO hat den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017/2018 am 12. Juni 2018 zur Veröffentlichung genehmigt und zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Am 13. Juni 2018 soll der Konzernabschluss vom Aufsichtsrat der Gesellschaft gebilligt werden.
2. Auswirkungen neuer bzw. geänderter IFRS
Die in der Berichtsperiode 2017/2018 erstmalig verpflichtende Anwendung folgender, vom IASB bzw. IFRS Interpretations Committee neu erlassener bzw. geänderter und von der Europäischen Union übernommenen Standards und Interpretationen hatten keinen bzw. keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder auf das Ergebnis von DO & CO.
| Standard / Interpretation (Erstanwendung im Geschäftsjahr 2017/2018) |
Veröffentlichung (EU Übernahme) |
Anwendungspflicht seitens DO & CO |
Auswirkung auf den Konzernabschluss |
|
|---|---|---|---|---|
| IAS 7 | Änderungen an IAS 7: Angabeninitiative - Kapitalflussrechnung | 29. Jänner 2016 (06. November 2017) |
01. April 2017 | zusätzliche Anhangsangaben |
| IAS 12 | Änderungen an IAS 12: Ansatz aktiver latenter Steueransprüche für nicht realisierte Verluste |
19. Jänner 2016 (06. November 2017) |
01. April 2017 | keine Auswirkung |
| IFRS 12 | Jährliche Verbesserungen der IFRS Zyklus 2014-2016 Änderungen zu IFRS 12: Klarstellung Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen |
08. Dezember 2016 (07. Februar 2018) |
01. April 2017 | keine Auswirkung |
Die Änderungen von IAS 7 zur Kapitalflussrechnung fordern zusätzliche Angaben betreffend die Veränderung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsaktivitäten, welche DO & CO in einer Überleitungsrechnung zwischen Eröffnungsbilanz- und Schlussbilanzwerten der Finanzschulden darstellt.
Die Änderungen von IAS 12 zum Ansatz aktiver latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste und IFRS 12 zu Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen lediglich Klarstellungen und haben keine bzw. keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Die folgenden, vom IASB bzw. IFRS Interpretations Committee neu erlassenen bzw. geänderten Standards und Interpretationen wurden in der Berichtsperiode 2017/2018 noch nicht angewendet, da entweder die Übernahme in den Rechtsbestand der EU noch aussteht oder sie noch nicht verpflichtend anzuwenden waren. Von der Möglichkeit einer freiwilligen vorzeitigen Anwendung macht DO & CO keinen Gebrauch.
| Standard / Interpretation (bis zum 31.03.2018) |
Endorsed und anzuwenden ab |
Anwendungspflicht seitens DO & CO |
Voraussichtliche Auswirkung auf den Konzernabschluss |
|
|---|---|---|---|---|
| IFRS 9 | Finanzinstrumente | Jänner 2018 | 01. April 2018 | wird evaluiert |
| IFRS 15 | Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | Jänner 2018 | 01. April 2018 | keine wesentliche Auswirkung |
| IFRS 16 | Leasingverhältnisse | Jänner 2019 | 01. April 2019 | wesentliche Auswirkungen erwartet |
| IFRS 4 | Änderungen: Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente mit IFRS 4 Versicherungsverträge |
Jänner 2018 | 01. April 2018 | keine Auswirkung |
| IFRS 15 | Klarstellungen zu IFRS 15: Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | Jänner 2018 | 01. April 2018 | keine wesentliche Auswirkung |
| IFRS 1 | Jährliche Verbesserungen der IFRS Zyklus 2014-2016 Änderungen zu IFRS 1: Erstmalige Anwendung der IFRS |
Jänner 2018 | 01. April 2018 | keine Auswirkung |
| IAS 28 | Jährliche Verbesserungen der IFRS Zyklus 2014-2016 Klarstellung zu IAS 28: Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures |
Jänner 2018 | 01. April 2018 | keine Auswirkung |
| IFRS 2 | Änderungen zu IFRS 2: Klassifizierung und Bewertung anteilsbasierter Transaktionen |
Jänner 2018 | 01. April 2018 | keine Auswirkung |
| IAS 40 | Änderungen: Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltene Immobilien |
Jänner 2018 | 01. April 2018 | keine Auswirkung |
| IFRS 9 | Änderungen zu IFRS 9: Vorzeitige Rückzahlungsoptionen mit negativer Vorfälligkeitsentschädigung |
Jänner 2019 | 01. April 2019 | wird evaluiert |
| IFRIC 22 | Fremdwährungstransaktionen und Vorauszahlungen | Jänner 2018 | 01. April 2018 | wird evaluiert |
| Standard / Interpretation (bis zum 31.03.2018) |
Nicht endorsed und anzuwenden ab |
Anwendungspflicht seitens DO & CO |
Voraussichtliche Auswirkung auf den Konzernabschluss |
|
|---|---|---|---|---|
| IFRS 14 | Preisregulierte Absatzgeschäfte | Jänner 2016 | von EU nicht übernommen |
keine Auswirkung |
| IFRS 10 IFRS 12 IAS 28 |
Anteile an assoziierten Unternehmen/Konzernabschlüsse: Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture |
Auf unbestimmte Zeit verschoben |
Auf unbestimmte Zeit verschoben |
keine Auswirkung |
| IFRS 17 | Versicherungsverträge | Jänner 2021 | vorläufig 01. April 2021 | keine Auswirkung |
| IFRIC 23 | Steuerrisikopositionen aus Ertragssteuern | Jänner 2019 | vorläufig 01. April 2019 | wird evaluiert |
| IAS 28 | Änderungen: Langfristige Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen |
Jänner 2019 | vorläufig 01. April 2019 | wird evaluiert |
| IFRS 3 | Jährlichen Verbesserungen der IFRS Zyklus 2015-2017 Änderungen: Unternehmenszusammenschlüsse |
Jänner 2019 | vorläufig 01. April 2019 | wird evaluiert |
| IFRS 11 | Jährliche Verbesserungen der IFRS Zyklus 2015-2017 Änderungen: Gemeinsame Vereinbarungen |
Jänner 2019 | vorläufig 01. April 2019 | wird evaluiert |
| IAS 12 | Jährliche Änderungen der IFRS Zyklus 2015-2017 Änderungen: Ertragssteuern |
Jänner 2019 | vorläufig 01. April 2019 | wird evaluiert |
| IAS 23 | Jährliche Änderungen der IFRS Zyklus 2015-2017 Änderungen: Fremdkapitalkosten |
Jänner 2019 | vorläufig 01. April 2019 | wird evaluiert |
| IAS 19 | Änderungen: Employee Benefits | Jänner 2019 | vorläufig 01. April 2019 | wird evaluiert |
Die neu anzuwendenden Standards IFRS 9, IFRS 15 und IFRS 16 werden im Folgenden kurz erläutert:
IFRS 9 Finanzinstrumente
IFRS 9 "Finanzinstrumente" befasst sich mit der Klassifizierung, dem Ansatz und der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten. Die vollständige Version des IFRS 9 wurde im Juli 2014 veröffentlicht. Dieser Standard ersetzt die Abschnitte des IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung", die sich mit der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten befassen. IFRS 9 behält das gemischte Bewertungsmodell mit Vereinfachungen bei und schafft drei Bewertungskategorien für finanzielle Vermögenswerte: fortgeführte Anschaffungskosten, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert. Die Kategorisierung richtet sich nach dem Geschäftsmodell des Unternehmens und den Eigenschaften der vertraglichen Zahlungsströme des finanziellen Vermögenswerts. Investitionen in Eigenkapitalinstrumente sind grundsätzlich zwingend erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Hier besteht lediglich zu Beginn das unwiderrufliche Wahlrecht, Änderungen des beizulegenden Zeitwerts im sonstigen Ergebnis auszuweisen. Es gibt künftig ein neues Wertminderungsmodell auf Basis erwarteter Verluste, welches das Modell des IAS 39, das auf eingetretenen Verlusten basiert, ersetzt. Für finanzielle Verbindlichkeiten hat sich die Kategorisierung und Bewertung grundsätzlich nicht geändert. Die einzige Ausnahme betrifft die Verbindlichkeiten, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert designiert wurden, für die Änderungen des eigenen Kreditrisikos im sonstigen Ergebnis zu erfassen sind. IFRS 9 erleichtert die Vorschriften zur Messung der Hedge-Effektivität, indem der quantitative Effektivitätstest grundsätzlich entfällt. Erforderlich ist ein wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen dem gesicherten Grundgeschäft und dem Sicherungsinstrument. Zudem muss das Sicherungsverhältnis dem entsprechen, das die Geschäftsführung tatsächlich für Zwecke des Risikomanagements nutzt. Eine zeitgleiche Dokumentation ist nach wie vor erforderlich, unterscheidet sich aber von der derzeit nach IAS 39 erstellten Dokumentation.
Hinsichtlich IFRS 9 wurde eine Analyse der bestehenden Finanzinstrumente durchgeführt, um festzustellen, ob sich ein wesentlicher Umstellungseffekt aus der Klassifizierung ergeben könnte. Ein wesentlicher Effekt wird nicht erwartet, da der Konzern nur in geringem Ausmaß Eigenkapitalanteile an anderen Gesellschaften hält, welche zukünftig nur noch zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind. Der Konzern hat ein Modell zur systematischen Erfassung der zu erwarteten Wertminderungen aufbereitet. Unter Anwendung dieses Modells ergab sich für das Geschäftsjahr 2017/2018 ein erwarteter Wertminderungsbedarf von 0,28 m€ (tatsächliche Wertminderung in 2017/2018 3,86 m€). Dies zeigt, dass der Anpassungsbedarf nach wie vor als gering einzuschätzen ist.
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden
Mit IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" werden einheitliche Regelungen zur Umsatzrealisierung geschaffen, die auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden sind. IFRS 15 ersetzt IAS 18 "Umsatzerlöse" und IAS 11 "Fertigungsaufträge" sowie die dazugehörigen Interpretationen. Die Basis des neuen Standards beinhaltet ein umfassendes Modell, wie Erlöse aus Verträgen mit Kunden zu erfassen sind. Nach diesem Modell erfasst ein Unternehmen Erlöse in der Höhe, in der für die übernommenen Leistungsverpflichtungen zur Übertragung von Waren bzw. Erbringung von Dienstleistungen entsprechende Gegenleistungen erwartet werden. Zur Ermittlung der zu realisierenden Umsatzerlöse sieht der neue Standard ein fünfstufiges Schema vor. Entscheidend für die Umsatzrealisierung ist nicht mehr die Übertragung wesentlicher Chancen und Risiken, sondern der Zeitpunkt, zu dem der Kunde die Verfügungsmacht über die vereinbarten Güter und Dienstleistungen erlangt und Nutzen aus diesen ziehen kann.
Die Auswirkungen der Anwendung von IFRS 15 auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von DO & CO wurden evaluiert. Die wesentlichen Kundenverträge aus allen Geschäftsbereichen wurden auf separate Leistungsverpflichtungen und auf mögliche zeitliche Verschiebung der Umsatzrealisierung analysiert. In den Segmenten Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel wird keine wesentliche Betroffenheit durch die Separation von Leistungsverpflichtungen erwartet. Anders als in den Bereichen Airline Catering und Restaurant, Lounges & Hotels, wurden im Segment International Event Catering mehr als eine Leistungsverpflichtung identifiziert: (1.) Catering Services und (2.) Infrastruktur Services. In diesem Segment wurde ergänzend der Vertrag zur Abwicklung mehrerer Motorsportrennen hinsichtlich der quantitativen Auswirkungen im Detail analysiert. Es ergibt sich hier aufgrund der Preisgestaltungen kein Allokationsbedarf.
Dadurch konnte festgestellt werden, dass aufgrund der zeitlichen Legung der Renntage und den folgenden Zahlungseingängen nur im ersten Halbjahr des DO & CO Konzerns Vertragsvermögenswerte entstehen können. Diese betrugen unterjährig jeweils 0,38 m€ (Q2) und 0,54 m€ (Q3) zu den Quartalsstichtagen. Am Ende des Geschäftsjahres würden keine Vertragsvermögenswerte mehr bestehen, sodass aus Sicht des DO & CO Konzerns keine wesentlichen Umstellungseffekte durch den IFRS 15 gegeben sind.
IFRS 16 Leasingverhältnisse
Der im Jänner 2016 verabschiedete Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" ersetzt den bisherigen IAS 17 "Leasingverhältnisse" sowie die dazugehörigen Interpretationen. Er führt ein einheitliches Leasingbilanzierungsmodell für Leasingnehmer ein, bei dem eine Unterscheidung in Operating Lease und Finance Lease zukünftig entfällt, dafür aber die Nutzungsrechte und Verbindlichkeiten für alle Leasingverträge zu bilanzieren sind. Ausnahmeregelungen sind für kurzfristige Leasingverhältnisse und Vermögenswerte von geringem Wert vorgesehen. Für Leasinggeber, die weiterhin zwischen Operating Lease und Finance Lease unterscheiden, ergeben sich nur geringfügige Änderungen im Vergleich zur Bilanzierung nach IAS 17.
In Bezug auf IFRS 16 wurde die Erhebung und Analyse der Verträge aus sämtlichen Konzerngesellschaften abgeschlossen, womit nun eine konzernübergreifende Übersicht aller bestehenden Leasingvereinbarungen vorliegt. Auf Basis der analysierten Verträge wird der Schwerpunkt vor allem beim Leasing von Immobilien und gegebenenfalls Untermietverhältnissen mit den damit einhergehenden Fragestellungen liegen (Bestimmung der Laufzeit, Behandlung von Mieteinbauten, Bestimmung des zugrundeliegenden Zinssatzes). Die Analyse bezüglich der Möglichkeit keine Aktivierung eines Nutzungsrechtes aufgrund von kurzfristigen Leasingverhältnissen oder Leasingverhältnissen, bei denen der zugrunde liegende Vermögenswert von geringem Wert ist, vorzunehmen, ist noch in Bearbeitung.
Derzeit befasst sich DO & CO mit der technisch systemseitigen Implementierung des neuen Leasing Standards.
Da am Berichtsstichtag die zu leistenden Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen 158,79 m€ betragen (vgl. Angabe 7.2. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen), ist von einer wesentlichen Bilanzverlängerung im Bereich Vermögenswerte und Schulden aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 auszugehen. Eine quantitative Aussage kann derzeit noch nicht getroffen werden. In der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung werden die Miet- und Pachtaufwendungen aus den Operating-Leasingverhältnisse in der Position Sonstige Betriebliche Aufwendungen erfasst. Mit Anwendung von IFRS 16 werden die Nutzungsrechte aktiviert und über die geplante Nutzungsdauer innerhalb der Position Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen erfasst. Zudem kommt es in der Konzern-Kapitalflussrechnung zu einer Verschiebung aus dem Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit in den Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit, da die Tilgung der Leasingverbindlichkeiten als Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zu zeigen ist.
DO & CO plant den IFRS 16 erstmals zum 1. April 2019 unter Anwendung des modifizierten retrospektiven Ansatzes anzuwenden.
IFRS 4, Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle, IFRS 2, IAS 40, IFRIC 22
Bei der Anwendung der neuen bzw. geänderten Standards IFRS 4 (Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente mit IFRS 4 Versicherungsverträge) und der im Rahmen der Annual Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle veröffentlichten Änderungen und Klarstellungen zu IFRS 1 (First Time Adoption of IFRS) und IAS 28 (Investments in Associates and Joint Ventures), sowie der Änderungen zu IFRS 2 (Klassifizierung und Bewertung anteilsbasierter Transaktionen), der Änderungen zu IAS 40 (Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) sowie IFRIC 22 Fremdwährungstransaktionen und Vorauszahlungen werden keine bzw. keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet.
3. Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze
3.1. Konsolidierung
3.1.1. Konsolidierungskreis
Der Konzernabschluss zum 31. März 2018 umfasst neben DO & CO alle wesentlichen Tochterunternehmen, die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar beherrscht. Beherrschung ist gegeben, wenn DO & CO oder eines seiner Tochterunternehmen die Verfügungsgewalt über ein Beteiligungsunternehmen inne hat, aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen eine Risikobelastung erfährt oder variablen Rückflüssen aus ihm ausgesetzt ist und kraft seiner Macht die variablen Rückflüsse beeinflussen kann. Diese Macht resultiert bei den Tochterunternehmen von DO & CO regelmäßig aus dem Halten der Stimmrechtsmehrheit.
Am Tochterunternehmen THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş. hält DO & CO 50 % der Stimmrechte. Das Recht zur Besetzung von Gesellschaftsorganen vermittelt DO & CO die Macht, die relevanten Aktivitäten von THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş. zu bestimmen und auf diese Weise die eigene Rendite aus dem Engagement zu beeinflussen. Aufgrund dieses Umstands liegt nach Einschätzung des Vorstands die Beherrschung über THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş. bei DO & CO.
Zu den Informationsanforderungen zu Anteilen an Tochterunternehmen nach IFRS 12 siehe Abschnitt 4.9.
Vier ausländische Beteiligungen an Joint Venture Gesellschaften, die DO & CO gemeinschaftlich mit einem anderen Unternehmen über eine mittelbare Beteiligung führt, werden als Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss von DO & CO einbezogen.
Bei zwei ausländischen Gesellschaften, an denen DO & CO mittelbar jeweils 40 % der Anteile und Stimmrechte hält, sowie bei einer inländischen Gesellschaft, an der die Gesellschaft mittelbar 49 % der Stimmrechte hält, hat DO & CO die Möglichkeit, an den Entscheidungen zur Finanz- und Geschäftspolitik maßgeblich mitzuwirken (assoziierte Unternehmen). Sie sind nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
Die Angaben zu Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen sind im Abschnitt 4.3. angemerkt.
3.1.2. Konsolidierungskreisänderungen
Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden folgende neugegründeten Tochterunternehmen erstmals in den Konzern einbezogen:
- · Hédiard Foncière SAS (100 %)
- · Hédiard Restauration en Vol SAS (100 %)
3.1.3. Konsolidierungsgrundsätze
Die erstmalige Einbeziehung von Tochterunternehmen erfolgt zum Erwerbszeitpunkt. Das ist der Zeitpunkt, zu dem DO & CO die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt hat. Bei Verlust der Beherrschung werden Tochterunternehmen endkonsolidiert.
Die Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode. Sie sieht eine Bewertung der vom Mutterunternehmen erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt vor. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Gegenleistung. Soweit die Anschaffungskosten des Erwerbs zuzüglich des Werts der Anteile anderer Gesellschafter und des beizulegenden Zeitwerts etwaiger vor Erlangung der Beherrschung gehaltener Anteile (sukzessiver Erwerb) den beizulegenden Zeitwert der identifizierten Vermögenswerte und Schulden übersteigt, setzt DO & CO einen Geschäfts- oder Firmenwert an. Im umgekehrten Fall erfasst die Gesellschaft den Unterschiedsbetrag nach einer erneuten Überprüfung der Kaufpreisallokation unmittelbar erfolgswirksam. Nicht beherrschende Anteile bewertet DO & CO in Höhe ihres Anteils am Nettovermögen der Tochterunternehmen.
Geschäfts- oder Firmenwerte aus Akquisitionen werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit überprüft (Impairment-Test) und im Falle einer Wertminderung auf ihren niedrigeren erzielbaren Betrag abgeschrieben.
Anteile an Gemeinschaftsunternehmen und an assoziierten Unternehmen bilanziert DO & CO nach der Equity-Methode. Die erworbenen Beteiligungen werden zum Erwerbszeitpunkt mit ihren Anschaffungskosten einschließlich Transaktionskosten angesetzt. Übersteigen die Anschaffungskosten des Anteilserwerbs die erworbenen Anteile an den beizulegenden Zeitwerten der Vermögenswerte und Schulden, wird ein Firmenwert erfasst. Ein Firmenwert ist Teil des Beteiligungsbuchwerts und wird nicht separat auf Wertminderung geprüft. Ein negativer Unterschiedsbetrag wird sofort ergebniswirksam erfasst. Die Fortschreibung des Beteiligungsbuchwerts erfolgt unter Berücksichtigung der anteilig DO & CO zuzurechnenden Nettovermögensänderungen der Beteiligungsgesellschaft. Fortgeschriebene Verluste eines assoziierten oder eines Gemeinschaftsunternehmens, die den Buchwert des Anteils von DO & CO übersteigen, werden nur in jener Höhe erfasst, als eine rechtliche oder faktische Verpflichtung zur Verlustabdeckung eingegangen wurde. Die Werthaltigkeit der nach der Equity-Methode bilanzierten Anteile untersucht DO & CO, sofern Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen.
Die Grundlage für die Bilanzierung der Anteile nach der Equity-Methode bildet der Abschluss des Gemeinschaftsunternehmens oder des assoziierten Unternehmens zum Abschlussstichtag von DO & CO. Bei abweichenden Abschlussstichtagen stützt DO & CO die Fortschreibung des Beteiligungsbuchwerts auf einen zum Abschlussstichtag aufgestellten Zwischenabschluss der betreffenden Unternehmen.
Die Einbeziehung der Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen in den Konzernabschluss erfolgt nach einheitlichen Rechnungslegungsmethoden. Wesentliche konzerninterne Transaktionen, Salden und unrealisierte Gewinne aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Bei Transaktionen zwischen dem Mutterunternehmen oder Tochterunternehmen und nach der Equity-Methode einbezogener Unternehmen erfolgt die Eliminierung anteilig. Entsprechendes gilt für unrealisierte Verluste, es sei denn, die Transaktion deutet auf eine Wertminderung des übertragenen Vermögenswerts hin.
3.2. Währungsumrechnung
Die Konzernberichtswährung ist der Euro. Die funktionale Währung ausländischer Tochterunternehmen weicht davon teilweise ab. Die Umrechnung der Abschlüsse von Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, erfolgt gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagsmethode. Vermögenswerte und Schulden der einzubeziehenden Abschlüsse der Unternehmen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am 31. März 2018, Erträge und Aufwendungen mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Fremdwährungsgeschäfte werden mit den zum Transaktionszeitpunkt geltenden Wechselkursen in die jeweilige funktionale Währung umgerechnet. Die Umrechnung monetärer Posten (insbesondere Forderungen und Verbindlichkeiten) erfolgt in der Folgezeit zum jeweiligen Stichtagskurs. Auftretende Umrechnungsdifferenzen erfasst DO & CO unmittelbar ergebniswirksam. Eine abweichende Behandlung erfahren nicht realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen bei monetären Posten, die wirtschaftlich einen Teil der Nettoinvestition in ein ausländisches Tochterunternehmen darstellen. Sie werden erfolgsneutral als Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital erfasst (Net Investment Approach). Dazu zählen insbesondere bestimmte Ausleihungen an britische, amerikanische, ukrainische und schweizerische Tochtergesellschaften, deren Rückführung auf absehbare Zeit weder geplant noch wahrscheinlich ist.
Bewegungen im Anlagevermögen werden zu Durchschnittskursen umgerechnet. Auswirkungen von Änderungen des Devisenmittelkurses zum Abschlussstichtag gegenüber jenem des Vorjahres sowie aus der Verwendung von Durchschnittskursen sind in der Entwicklung des Anlagevermögens als Währungsänderungen gesondert ausgewiesen.
Umrechnungsdifferenzen, die aus der Verwendung unterschiedlicher Stichtagskurse bei Posten der Bilanz resultieren oder auf Kursabweichungen zwischen den zur Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen der Gewinn- und Verlustrechnung sowie den mit ihnen verbundenen Nettovermögensänderungen in der Bilanz zurückgehen, sind ergebnisneutral als Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital erfasst. Während der Konzernzugehörigkeit erfolgsneutral erfasste Währungsumrechnungsdifferenzen werden bei der Endkonsolidierung des betreffenden Unternehmens in den Gewinn oder Verlust umgegliedert.
Die für die Währungsumrechnung verwendeten Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 Euro entspricht | 31. März 2018 | 31. März 2017 | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
| US-Dollar | 1,2324 | 1,0691 | 1,1708 | 1,0973 |
| Britisches Pfund | 0,8791 | 0,8555 | 0,8823 | 0,8414 |
| Türkische Lira | 4,8772 | 3,8894 | 4,3105 | 3,5165 |
| Schweizer Franken | 1,1754 | 1,0696 | 1,1358 | 1,0836 |
| Polnische Zloty | 4,2126 | 4,2265 | 4,2213 | 4,3518 |
| Ukrainische Hrywnja | 32,7042 | 28,9642 | 31,2179 | 28,4022 |
| Mexikanischer Peso | 22,4075 | 20,0175 | 21,6866 | 21,0985 |
| Südkoreanische Won | 1.309,4300 | 1.194,5400 | 1.298,9000 | 1.260,2100 |
3.3. Rechnungslegungsmethoden
Allgemeines Bewertungsprinzip
Der Konzernabschluss basiert auf historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten. Ausgenommen hiervon sind Vermögenswerte und Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert angesetzt sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Unter dem Bilanzposten Immaterielle Vermögenswerte weist DO & CO im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte sowie erworbene Kundenverträge, Lizenzen, Marken- und Nutzungsrechte aus. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen fallen bei DO & CO nicht an. Die immateriellen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und kumulierter Wertminderungen angesetzt. Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmbarer Nutzungsdauer schreibt DO & CO linear über eine Nutzungsdauer von 2 bis 17 Jahren planmäßig ab. Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer sind nicht planmäßig abzuschreiben. Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung immaterieller Vermögenswerte vor, unterzieht DO & CO die entsprechenden Vermögenswerte einem Werthaltigkeitstest. Unabhängig von solchen Indikatoren testet DO & CO Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer jährlich auf Wertminderung. Zur Ermittlung und Erfassung von Wertminderungen siehe die Erläuterungen zu Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte.
Sachanlagen
Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und kumulierter Wertminderungen angesetzt. Zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zählen neben dem Kaufpreis und den direkt zurechenbaren Aufwendungen, um den Vermögenswert an den Standort und in den vom Management beabsichtigten betriebsbereiten Zustand zu bringen, auch die geschätzten Aufwendungen für eine etwaige Verpflichtung zum Abbruch und zum Entfernen des Gegenstands sowie für die Wiederherstellung des Standorts, an dem er sich befindet. Für qualifizierte Vermögenswerte hat DO & CO bislang keine Fremdkapitalkosten als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, da für den Erwerb oder die Herstellung dieser Vermögenswerte keine Fremdmittel aufgewendet wurden.
DO & CO schreibt abnutzbare Sachanlagen linear unter Berücksichtigung wesentlicher Restwerte über folgende Nutzungsdauern ab:
| Bauten auf eigenem Grund | 25,0 bis | 40,0 Jahre | |
|---|---|---|---|
| Bauten auf fremdem Grund | 2,0 bis | 25,0 Jahre | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 2,0 bis | 20,0 Jahre | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2,0 bis | 10,0 Jahre |
Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen ausgewiesen.
Bei Hinweisen auf mögliche Wertminderungen beurteilt DO & CO die Notwendigkeit einer Abwertung der Vermögenswerte nach den in diesem Abschnitt unter Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte dargestellten Grundsätzen.
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen werden durch Vergleich des Nettoveräußerungswertes mit dem Restbuchwert des abgehenden Vermögenswerts im Zeitpunkt der Ausbuchung ermittelt und in den Sonstigen betrieblichen Erträgen oder den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie
DO & CO behandelt bebaute Grundstücke, die für eine unbestimmte künftige Nutzung gehalten werden, als Finanzinvestition gehaltene Immobilie. Beim erstmaligen Ansatz hat DO & CO die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie mit den Anschaffungskosten einschließlich angefallener Nebenkosten angesetzt. In der Folge wird die Immobilie zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen ab Inbetriebnahme und kumulierter Wertminderungen bewertet.
Leasingverhältnisse
Leasingverträge, die die wesentlichen mit dem Eigentum an den Leasinggütern verbundenen Chancen und Risiken beim Leasinggeber belassen, behandelt DO & CO als Operating-Leasingverträge. Die aus ihnen geschuldeten Leasingzahlungen erfasst die Gesellschaft regelmäßig auf linearer Basis während der Vertragslaufzeit unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen. In die Bilanz wird weder der geleaste Vermögenswert noch eine Verbindlichkeit für künftig zu leistende Leasingzahlungen aufgenommen.
Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte
DO & CO prüft aktivierte Geschäfts- und Firmenwerte jährlich auf Wertminderung. Alle immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden auf Wertminderungen geprüft, wenn Ereignisse oder Indikatoren darauf hinweisen, dass ihr Buchwert voraussichtlich weder durch Verkauf der Vermögenswerte noch durch ihren Einsatz im Unternehmen erzielbar sein wird. Bestätigt sich diese Vermutung, erfasst DO & CO einen Wertminderungsaufwand in Höhe der Differenz zwischen Buchwert und niedrigerem erzielbaren Betrag. Der erzielbare Betrag entspricht dem höheren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten und den diskontierten Nettoeinzahlungen aus der weiteren Nutzung des Vermögenswerts (Nutzungswert). Lassen sich einzelnen Vermögenswerten keine abgrenzbaren Cashflows zurechnen, erfolgt die Werthaltigkeitsprüfung auf Basis der kleinsten Zahlungsmittel generierenden Einheiten, für die sich Zahlungsströme identifizieren lassen, die weitgehend unabhängig von den Zahlungsströmen anderer Zahlungsmittel generierender Einheiten (ZGE) sind. Geschäfts- oder Firmenwerte prüft DO & CO auf der niedrigsten Ebene innerhalb des Konzerns auf Werthaltigkeit, auf der das Management diese Vermögenswerte für Zwecke der internen Steuerung überwacht. Die ihnen zugrundeliegende ZGE umfasst maximal ein operatives Segment.
Wertminderungen führen zu einer entsprechenden Verminderung des Buchwerts des Vermögenswerts. Bei Werthaltigkeitsprüfungen auf Basis von Zahlungsmittel generierenden Einheiten kürzen Wertminderungen vorrangig einen der Einheit zugerechneten Geschäfts- oder Firmenwert. Ein danach verbleibender Betrag mindert die langfristigen Vermögenswerte im Verhältnis ihrer Buchwerte, wobei die Abwertung durch den Wert von null und – soweit feststellbar – durch den Nettoveräußerungspreis bzw. den Nutzungswert des betreffenden Vermögenswerts begrenzt wird.
Wertminderungsaufwendungen erfasst DO & CO erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen.
Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung eines planmäßig abzuschreibenden Vermögenswerts vor, überprüft DO & CO dessen Restnutzungsdauer, die angewandte Abschreibungsmethode und einen gegebenenfalls berücksichtigten Restwert unabhängig davon, ob ein Wertminderungsaufwand zu erfassen ist oder nicht.
Steigt der erzielbare Betrag eines wertgeminderten Vermögenswerts (mit Ausnahme eines Geschäfts- oder Firmenwerts) zu einem späteren Stichtag an, passt DO & CO den Buchwert entsprechend an, wobei die fortgeführten Anschaffungskosten die Obergrenze der Bewertung bilden. Erträge aus Zuschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen ausgewiesen. Wertaufholungen für Geschäfts- oder Firmenwerte lassen die IFRS nicht zu.
Finanzielle Vermögenswerte
DO & CO erfasst finanzielle Vermögenswerte, wenn das Unternehmen Vertragspartei zu den Vereinbarungen über das Finanzinstrument wird. Finanzielle Vermögenswerte sind auszubuchen, wenn die von ihnen gewährten Rechte auf Cashflows auslaufen oder der Vermögenswert wirksam auf einen Dritten übertragen wird. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden am Erfüllungstag erfasst bzw. ausgebucht.
Im Zugangszeitpunkt weist DO & CO finanzielle Vermögenswerte einer der folgenden Bewertungskategorien zu: Kredite und Forderungen oder zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte. Die Einstufung erfolgt abhängig von der Art des finanziellen Vermögenswerts und dem Zweck des Erwerbs. Sie wird zu jedem Abschlussstichtag geprüft.
- · Als Kredite und Forderungen (Loans and Receivables LaR) werden nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen oder bestimmbaren Zahlungen klassifiziert, die nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden. Sie resultieren aus der Bereitstellung finanzieller Vermögenswerte, Güter oder Dienstleistungen an einen Schuldner, sofern keine Absicht zum Handel dieser Forderungen besteht. Ihr Ausweis erfolgt im kurzfristigen Vermögen, soweit sie nicht mehr als 12 Monate nach dem Abschlussstichtag fällig sind. Anderenfalls werden sie im langfristigen Vermögen erfasst. Ihr erstmaliger Ansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten. In der Folgezeit bewertet DO & CO Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
- · Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available for Sale Financial Assets – AfS) sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die nach ihren objektiven Merkmalen keiner anderen Kategorie zurechenbar sind oder im Zugangszeitpunkt durch eine Designationsentscheidung des Management dieser Kategorie zugeordnet wurden. Sofern ein Abgang der Vermögenswerte innerhalb von 12 Monaten zu erwarten ist, erfolgt ihr Ausweis im kurzfristigen Vermögen, andernfalls im langfristigen Vermögen. Bei der erstmaligen Erfassung setzt DO & CO zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte mit ihrem beizulegenden Zeitwert zuzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten an. Zu den folgenden Abschlussstichtagen werden sie mit ihrem beizulegenden Zeitwert am Abschlussstichtag bewertet. Ausgenommen hiervon sind Eigenkapitalinstrumente anderer Unternehmen, deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist. Sie sind zu Anschaffungskosten angesetzt.
Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von AfS werden als Teil des Sonstigen Ergebnisses in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. Das gilt nicht für Wertberichtigungen sowie Gewinne oder Verluste aus der Währungsumrechnung monetärer Posten. Sie werden unmittelbar im Gewinn oder Verlust erfasst. Die erfolgsneutral erfassten Aufwendungen und Erträge sind bei Abgang des Vermögenswerts oder bei Eintritt einer Wertminderung in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern.
Einen etwaigen Wertminderungsaufwand für Kredite und Forderungen ermittelt DO & CO als Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und seinem erzielbaren Betrag und erfasst diesen erfolgswirksam auf einem Wertminderungskonto. Steht der Ausfall einer Forderung so gut wie sicher fest, wird sie abgeschrieben. Steigt der erzielbare Betrag zu einem späteren Stichtag an, ist eine erfolgswirksame Zuschreibung maximal bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten zu erfassen.
Vorräte
Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungspreis am Abschlussstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten ermittelt DO & CO überwiegend nach dem Durchschnittspreisverfahren. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der noch anfallenden Vertriebskosten.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beinhalten vor allem Guthaben bei Kreditinstituten und in geringem Umfang Kassenbestände und Schecks. Fremdwährungsbestände werden mit den Tageswerten zum Abschlussstichtag umgerechnet.
Eigenkapital
Das Eigenkapital repräsentiert das nach Abzug aller Schulden verbleibende Vermögen des Konzerns. Es ist in der Konzernbilanz getrennt für die Gesellschafter des Mutterunternehmens und die Anteilseigner nicht beherrschender Anteile ausgewiesen.
DO & CO hat anlässlich eines Unternehmenszusammenschlusses ein Termingeschäft über am Akquisitionsobjekt verbliebene Anteile anderer Gesellschafter abgeschlossen. Diese Transaktion wird im Abschluss wie folgt dargestellt:
Bei der erstmaligen Erfassung des Unternehmenszusammenschlusses ist ein Posten für nicht beherrschende Anteile im Eigenkapital angesetzt worden, der nach Maßgabe eingetretener Änderungen in der Vermögensposition der anderen Gesellschafter (anteilige Ergebniszuweisungen und Ausschüttungen) fortgeführt wird. Im Gegenzug hat DO & CO für die Verpflichtung aus der Stillhalterposition eine langfristige derivative finanzielle Verbindlichkeit angesetzt. Die Einbuchung der Verbindlichkeit erfolgte erfolgsneutral gegen den Sonderposten aus Gesellschaftertransaktion im Eigenkapital. Unter der Annahme, DO & CO erwerbe jeweils den aktuellen Stand des Investments der anderen Gesellschafter, wird der zu jedem Abschlussstichtag für die anderen Gesellschafter im Eigenkapital erfasste Betrag ausgebucht. Differenzen zwischen den jeweils ausgebuchten Eigenkapitalbeträgen und jenen Beträgen, mit denen die derivative finanzielle Verbindlichkeit erfasst bzw. fortgeschrieben worden sind, berücksichtigt DO & CO nach den Vorschriften zur Abbildung von Transaktionen zwischen den Gesellschaftergruppen als Anpassung des Eigenkapitals des Mutterunternehmens.
Leistungen an Arbeitnehmer
DO & CO hat sich gegenüber Arbeitnehmern zu Leistungen nach Beendigung der Arbeitsverhältnisse verpflichtet. Bei beitragsorientierten Plänen ist die Verpflichtung auf den an einen externen Versorgungsträger zu leistenden Beitrag begrenzt. Den Beitrag erfasst DO & CO als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung. Am Abschlussstichtag nicht erfüllte Verpflichtungen werden als kurzfristige Schulden passiviert.
Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen hat DO & CO zugesagte Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu gewähren: Dienstnehmer, deren Dienstverhältnis österreichischem Recht unterliegt und vor dem 1. Januar 2003 begründet worden ist, haben bei einer Kündigung durch den Dienstgeber oder einer Beendigung des Dienstverhältnisses aus wichtigem Grund einen Anspruch auf eine Abfertigung. Entsprechendes gilt bei Erreichen des Pensionsalters nach einer ununterbrochenen Dienstzeit von drei Jahren. Außerdem hat DO & CO einem ehemaligen Mitarbeiter eine lebenslange Pension zugesagt. Hierbei trägt DO & CO das Anlagerisiko und das Risiko, höhere Aufwendungen als erwartet zu tragen (versicherungstechnisches Risiko). Die unter den langfristigen Rückstellungen passivierten Beträge entsprechen dem Barwert der erdienten Ansprüche ("defined benefit obligation" (DBO)). Sie werden jährlich nach der Methode laufender Einmalzahlungen ("projected unit credit method") berechnet und berücksichtigen sowohl die am Abschlussstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch die künftig zu erwartenden Steigerungen der Gehälter und Renten unter Verwendung eines dienstzeitabhängigen Fluktuationabschlags. Als Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Verpflichtungen dient die Rendite erstrangiger festverzinslicher Unternehmensanleihen des jeweiligen Währungsraums. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden die voraussichtlich zu erbringenden Leistungen unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,30 % p.a. (VJ: 1,30 % p.a.) und unter Einbeziehung von zu erwartenden Bezugssteigerungen in Höhe von 1,80 % p.a. (VJ: 1,80 % p.a.) bei einem angenommenen gesetzlichen Pensionsantrittsalter von 65 Jahren bei Frauen und von 65 Jahren bei Männern (VJ: 65/65) ermittelt. Die durchschnittlichen Laufzeiten betragen für Abfertigungen 10,9 Jahre, für Jubiläumsgelder 8,8 Jahre und für Pensionen 4,9 Jahre. Abfertigungsverpflichtungen von ausländischen Gesellschaften wurden nach vergleichbaren Methoden ermittelt und passiviert, sofern nicht beitragsorientierte Versorgungssysteme bestehen. Die Berechnung der Abfertigungsverpflichtungen gegenüber MitarbeiterInnen in türkischen Konzerngesellschaften erfolgt auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 15,07 % p.a. (VJ: 12,92 %) und zu erwartender inflationsbedingter Bezugssteigerungen von 10,23 % p.a. (VJ: 11,29 %). Nach türkischem Recht besteht der Anspruch für jede/n MitarbeiterIn, der nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit grundlos gekündigt wird, zum Militär einberufen wird, stirbt, sowie bei Pensionsantritt nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit für Männern (20 Jahre für Frauen) und einem Pensionsalter von 60 Jahren für Männer (58 Jahren für Frauen). Aus den leistungsorientierten Verpflichtungen ergeben sich nach Einschätzung des Managements keine außergewöhnlichen Risiken oder Risikokonzentrationen. Aus Anpassungen und Änderungen finanzieller und demographischer Annahmen resultierende Gewinne und Verluste werden in der Periode ihrer Entstehung erfolgsneutral im Sonstigen Ergebnis erfasst. Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand weist DO & CO im Jahr des Anfalls als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung aus.
Die Bewertung anderer langfristig fälliger Leistungen an Arbeitnehmer (insbesondere Jubiläumsgelder für in österreichischen Gesellschaften tätige Dienstnehmer) orientiert sich an den für leistungsorientierte Versorgungspläne dargestellten Grundsätzen. Die gutachtlich erhobenen Barwerte dieser Verpflichtungen berücksichtigen einen dienstzeitabhängigen Fluktuationsabschlag. Abweichend von der Behandlung leistungsorientierter Versorgungspläne werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus anderen langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer nicht im Sonstigen Ergebnis, sondern unmittelbar ergebniswirksam im Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Sonstige Rückstellungen
DO & CO passiviert Rückstellungen für gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtungen, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, wahrscheinlich zu einem künftigen Abfluss wirtschaftlicher Ressourcen führen werden und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit dem bestmöglich geschätzten Betrag des erwarteten künftigen Mittelabflusses. Bei längerfristigen Verpflichtungen wird der geschätzte Zahlungsmittelabfluss abgezinst. Erstattungsansprüche gegen Dritte, deren Entstehen so gut wie sicher ist, berücksichtigt DO & CO durch Ansatz eines gesonderten Vermögenswerts.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Originäre finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz passiviert, wenn DO & CO vertraglich verpflichtet ist, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine konzernfremde Partei zu übertragen. Die erstmalige Erfassung der Verbindlichkeiten erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, ihre Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten nach der Effektivzinsmethode. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn sie beglichen, aufgehoben oder erloschen sind.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden als kurzfristig klassifiziert, wenn der Konzern nicht das unbedingte Recht hat, die Begleichung der Verbindlichkeit auf einen Zeitpunkt mindestens 12 Monate nach dem Abschlussstichtag zu verschieben. In allen anderen Fällen erfolgt der Ausweis innerhalb der langfristigen Schulden.
Latente Steuern
Aktive latente Steuern werden für abzugsfähige temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten der Vermögenswerte und Schulden und ihren Steuerwerten, für steuerliche Verlustvorträge und für Steuergutschriften gebildet, soweit ein für ihre Nutzung erforderliches steuerliches Einkommen in der Zukunft wahrscheinlich verfügbar sein wird. Passive latente Steuern setzt DO & CO für zu versteuernde temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten und den Steuerwerten von Vermögenswerten und Schulden an. Antizipiert wird in beiden Fällen die erwartete künftige Steuerwirkung, die sich aus der Umkehr der temporären Differenzen bzw. aus der Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge oder von Steuergutschriften ergibt. Zur Bestimmung der latenten Ertragsteuern wird der am Abschlussstichtag gültige Steuersatz herangezogen, es sei denn, für den Zeitpunkt der erwarteten Umkehr temporärer Differenzen oder der Nutzung eines steuerlichen Verlustvortrags bzw. einer Steuergutschrift ist ein abweichender Steuersatz bereits beschlossen.
Latente Steuern werden als Ertrag oder Aufwand unter den Ertragsteuern in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Davon ausgenommen sind latente Steuern auf Sachverhalte, die sich unmittelbar auf das Eigenkapital ausgewirkt haben. Sie sind erfolgsneutral erfasst.
Erlösrealisation
Die Umsatzerlöse umfassen alle Erträge aus dem Verkauf von Gütern und der Erbringung von Dienstleistungen. Andere operative Erträge werden als Sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen.
DO & CO realisiert Erlöse dann, wenn der wirtschaftliche Nutzen aus einem Geschäft mit einem Konzernfremden wahrscheinlich zufließen wird und die Höhe des Nutzenzuflusses verlässlich bestimmt werden kann. Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern werden realisiert, wenn die maßgeblichen Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum der verkauften Waren und Erzeugnisse verbunden sind, auf den Kunden übergegangen sind, DO & CO keine wirksame Verfügungsmacht über die verkauften Waren und Erzeugnisse verbleibt und die angefallenen oder noch anfallenden Kosten verlässlich bestimmt werden können. Umsatzerlöse aus Dienstleistungen realisiert die Gesellschaft in dem Umfang, wie betreffende Leistungen am Abschlussstichtag erbracht worden sind. Zinserträge erfasst DO & CO nach der Effektivzinsmethode. Dividenden werden dann erfasst, wenn der Anspruch rechtlich entstanden ist.
Ergebnis je Aktie
Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis je Aktie ermittelt sich als Verhältnis des auf die Anteilseigner von DO & CO zustehenden Gewinns oder Verlusts und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Stammaktien.
3.4. Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzungen
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses nimmt DO & CO Ermessensentscheidungen und Schätzungen vor und trifft Annahmen, die sich auf die Bilanzierung und Bewertung von Vermögenswerten und Schulden, den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen und die jeweils zugehörigen Angaben einschließlich der Angaben von Eventualschulden auswirken. Diese Ermessensentscheidungen und Schätzungen können sich erheblich auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von DO & CO auswirken.
Wesentliche Schätzungen und Annahmen sowie mit den gewählten Rechnungslegungsmethoden verbundene Unsicherheiten sind vor allem in den folgenden Sachverhalten immanent. Ergänzend sei auf die Erläuterungen zu den einzelnen Sachverhalten verwiesen.
- · Die erstmalige Erfassung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen aus Unternehmenszusammenschlüssen erfordert Schätzungen zur Ermittlung ihres beizulegenden Zeitwerts. Entsprechendes gilt beim Erwerb von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen im Hinblick auf das von den Anteilen repräsentierte Nettovermögen.
- · Eine wesentliche Beurteilung betrifft die bilanzielle Abbildung eines Terminkaufs über Anteile anderer Gesellschafter. DO & CO nimmt die Vereinbarung zum Anlass, zu jedem Abschlussstichtag den aktuellen Stand des Investments der anderen Gesellschafter als erworben zu betrachten (siehe auch die grundlegenden Erläuterungen zum Eigenkapital in Abschnitt 4.9.). Diese Behandlung der anderen Gesellschafter wirkt sich auf die Struktur des Eigenkapitals aus.
- · Die Folgebewertung abnutzbarer immaterieller Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltener Immobilien erfordert Schätzungen und Annahmen zur Ermittlung der planmäßigen Abschreibung, insbesondere zur Bestimmung der Nutzungsdauern, der Abschreibungsmethoden und der Restwerte. Die Schätzungen basieren auf Erfahrungswerten und Beurteilungen des Managements.
- · Obligatorische und ereignisinduzierte Werthaltigkeitstests langfristiger Vermögenswerte erfordern in mehrfacher Hinsicht Beurteilungen und Schätzungen. Diese betreffen vor allem die Identifizierung interner und externer Anhaltspunkte, die auf eine
Wertminderung hindeuten. Das Management berücksichtigt hierzu insbesondere Änderungen gegenwärtiger Wettbewerbsbedingungen, signifikante Abweichungen zum erwarteten Ergebnis, Wegfall eines wichtigen Kunden, die Einstellung von Dienstleistungen, nachteilige Entwicklung des politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie wesentliche Änderung der Wechselkursparitäten und des Zinsniveaus. Bei Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen beurteilt das Management das Vorliegen einer Wertminderung anhand von Kriterien, die auf mögliche wirtschaftliche Schwierigkeiten der Unternehmen hindeuten. Mit dieser Prüfung sind Unsicherheiten hinsichtlich des Zeitpunkts der Erfassung einer Wertminderung verbunden. Schätzungen und Annahmen liegen ferner der Ermittlung der erzielbaren Beträge der einzelnen Bewertungsobjekte zugrunde. Soweit diese durch Barwertkalküle bestimmt werden, schätzt DO & CO die erwarteten Zahlungsmittelzu- und -abflüsse auf Basis genehmigter Finanzpläne für eine Detailplanungsphase von fünf Jahren und eine sich anschließende Fortschreibungsphase entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer des Bewertungsobjekts. Die Cashflow-Schätzung geht von der Unternehmensfortführung aus und stützt sich auf Planungen, in die Erfahrungswerte sowie Annahmen über makroökonomische Rahmenbedingungen und Entwicklungen in der jeweiligen Branche eingehen. Verbleibende Unsicherheiten werden in angemessener Weise berücksichtigt. Die zur Barwertermittlung verwendeten Zinssätze basieren auf den Kapitalkosten des Unternehmens.
- · Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Ihrer Bewertung liegen insbesondere Annahmen zu den Abzinsungssätzen, den erwarteten Gehalts- und Rententrends, den Fluktuationsraten und den Sterbewahrscheinlichkeiten zugrunde. Bei der Ermittlung eines angemessenen länderspezifischen Diskontierungszinssatzes orientiert sich DO & CO an den Renditen erstrangiger Industrieschuldverschreibungen mit einer vergleichbaren Restlaufzeit wie die zu bewertende Verpflichtung. Die Schätzung des Mortalitätsrisikos basiert auf öffentlich zugänglichen länderspezifischen Richttafeln. Die berücksichtigten Gehalts- und Rentensteigerungen leiten sich aus erwarteten länderspezifischen Inflationsraten sowie betrieblichen Erfahrungen ab. Leistungsorientierte Verpflichtungen reagieren höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Tatsächlich kann die künftige Entwicklung aufgrund sich ändernder Markt-, Wirtschafts- und sozialer Bedingungen von den in die Bewertung eingeflossenen Erwartungen abweichen. Die Wertansätze beruhen im Wesentlichen auf Gutachten. Die zugrundeliegenden Annahmen werden jährlich von DO & CO überprüft.
- · Beim Ansatz und der Bewertung von sonstigen Rückstellungen bestehen Schätzungsunsicherheiten über das Vorliegen gegenwärtiger Verpflichtungen sowie über die Höhe des zur Erfüllung der ungewissen Schulden voraussichtlich notwendigen Ressourcenabflusses.
- · Die Bilanzierung latenter Steuern verlangt nach einer Einschätzung, inwieweit der mit ihnen verbundene künftige Steuervorteil wahrscheinlich realisierbar sein wird. Hierzu bedarf es einer Prognose, in welchem Umfang steuerliche Gewinne zur Nutzung des Steuerminderungspotenzials wahrscheinlich zur Verfügung stehen werden. Dabei sind die Auswirkungen der Umkehr zu versteuernder temporärer Differenzen, die geplanten Ergebnisse aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie Steuergestaltungsmaßnahmen zur Erzeugung von verrechenbaren steuerlichen Einkommen in die Beurteilung miteinzubeziehen. Das zukünftige steuerliche Ergebnis und der Zeitpunkt der möglichen Realisierung von aktiven latenten Steuern bedürfen der Schätzung.
Das Management überprüft zu jedem Abschlussstichtag die vorgenommenen Schätzungen und Annahmen. Änderungen führen regelmäßig zu einer erfolgswirksamen Anpassung der Wertansätze in der laufenden Berichtsperiode. Ausgenommen hiervon sind unmittelbar im Eigenkapital erfasste Sachverhalte.
4. Erläuterungen zur Konzernbilanz
4.1. Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte umfassen Geschäfts- oder Firmenwerte, die Marke Hédiard sowie erworbene Rechte und Lizenzen an solchen Rechten. Zu den Rechten und Lizenzen zählen insbesondere Kundenverträge, Marken- und Nutzungsrechte sowie Softwarelizenzen. Mit Ausnahme der Geschäfts- oder Firmenwerte und der Marke Hédiard weisen alle immateriellen Vermögenswerte eine bestimmbare Nutzungsdauer auf.
Die immateriellen Vermögenswerte haben sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
| in m€ | Geschäfts- oder Firmenwert |
Nutzungsrechte und Kundenverträge |
Marke Hédiard | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Stand 31. März 2017 |
24,55 | 74,87 | 9,94 | 109,36 |
| Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen | 15,59 | -15,59 | 0,00 | 0,00 |
| Währungsumrechnung | -3,08 | -0,49 | 0,00 | -3,58 |
| Zugänge | 0,00 | 0,64 | 0,00 | 0,64 |
| Abgänge | -1,42 | -0,25 | 0,00 | -1,67 |
| Stand 31. März 2018 | 35,64 | 59,18 | 9,94 | 104,76 |
| Kumulierte Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen Stand 31. März 2017 |
0,09 | 49,36 | 0,00 | 49,46 |
| Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen | 15,59 | -15,59 | 0,00 | 0,00 |
| Währungsumrechnung | -2,93 | -0,26 | 0,00 | -3,19 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 0,00 | 5,12 | 0,00 | 5,12 |
| Zugänge (Wertminderungen) | 1,64 | 0,03 | 0,00 | 1,67 |
| Abgänge | -1,42 | -0,22 | 0,00 | -1,65 |
| Umbuchungen | 0,00 | -0,02 | 0,00 | -0,02 |
| Stand 31. März 2018 | 12,97 | 38,42 | 0,00 | 51,39 |
| Buchwerte Stand 31. März 2018 | 22,67 | 20,75 | 9,94 | 53,36 |
| in m€ | Geschäfts- oder Firmenwert |
Nutzungsrechte und Kundenverträge |
Marke Hédiard | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Stand 31. März 2016 |
25,00 | 78,45 | 9,94 | 113,39 |
| Währungsumrechnung | -0,44 | -3,63 | 0,00 | -4,07 |
| Zugänge | 0,00 | 1,83 | 0,00 | 1,83 |
| Abgänge | -0,01 | -3,11 | 0,00 | -3,12 |
| Umbuchungen | 0,00 | 1,33 | 0,00 | 1,33 |
| Stand 31. März 2017 | 24,55 | 74,87 | 9,94 | 109,36 |
| Kumulierte Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen Stand 31. März 2016 |
0,09 | 47,00 | 0,00 | 47,09 |
| Währungsumrechnung | 0,00 | -3,01 | 0,00 | -3,01 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 0,00 | 7,38 | 0,00 | 7,38 |
| Abgänge | 0,00 | -3,11 | 0,00 | -3,11 |
| Umbuchungen | 0,00 | 1,11 | 0,00 | 1,11 |
| Stand 31. März 2017 | 0,09 | 49,36 | 0,00 | 49,46 |
| Buchwerte Stand 31. März 2017 | 24,46 | 25,50 | 9,94 | 59,90 |
Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich auf eine etwaige Wertminderung geprüft. Zu diesem Zweck ordnet DO & CO diese den Zahlungsmittel generierenden Einheiten zu, die voraussichtlich den Nutzen aus den Synergien des jeweiligen Unternehmenszusammenschlusses ziehen werden. Als Vergleichswert zum Buchwert ermittelt DO & CO den erzielbaren Betrag der Zahlungsmittel generierenden Einheiten.
Auf eine Werthaltigkeitsprüfung für den dem Segment Airline Catering zuzurechnenden Geschäfts- oder Firmenwert der Sky Gourmet (31. März 2018: 4,06 m€/ 31. März 2017: 4,06 m€) hat DO & CO verzichtet. Es hat sich die Zusammensetzung der Vermögenswerte und Schulden nicht wesentlich geändert, die letzte Berechnung des erzielbaren Betrags lag wesentlich über den Buchwerten der Vermögenswerten der ZGE und durch die seither eingetretene Entwicklungen ist eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts praktisch ausgeschlossen.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die im Geschäftsjahr 2017/2018 getesteten Geschäfts- oder Firmenwerte und die wesentlichen für die jeweiligen Werthaltigkeitstests getroffenen Annahmen.
| Zahlungsmittel generierende Einheit | Airline Catering DO & CO Poland |
Arena One Allianz Arena |
Hédiard Oleander Group AG / Lasting Impressions |
|
|---|---|---|---|---|
| Segment | Airline Catering | International Event Catering |
Restaurants, Lounges & Hotel |
Airline Catering |
| Buchwert des Geschäfts oder Firmenwerts in m€ |
1,25 | 7,76 | 8,66 | 0,94 |
| Dauer des Detailplanungszeitraums in Jahren |
5 | 10 | 10 | 5 |
| Cash Flow Wachstum nach Ende des Detail- bzw. Grobplanungszeitraums in % |
2% | 1 %* | 1,3 % | 2% |
| Diskontierungssatz (vor Steuern) |
8,75% | 8,18 - 9,07 % | 10,18% | 7,86% |
| Diskontierungssatz (nach Steuern) |
7,12% | 5,48 - 6,19% | 7,61% | 6,43% |
| Wertkonzept | value in use | value in use | fair value less cost to sell |
value in use |
*insgesamt zwei Szenarien, wobei nur ein Szenario eine Fortschreibung nach dem Detailplanungszeitraum vorsieht
Die Schätzung der Cashflows für die Bestimmung des Nutzungswertes basiert in der Regel auf Prognosen, die auf den vom Management genehmigten Finanzplänen beruhen. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes abzüglich Veräußerungskosten basiert ebenfalls auf den genehmigten Finanzplänen sowie den marktüblichen Erwartungen der zukünftigen Entwicklung des Geschäftsmodells der Cash Generating Unit, wobei unternehmensspezifische Synergieeffekte unberücksichtigt bleiben. Aufgrund der verwendeten Planungsannahmen sind die Fair Values dem Level 3 zuzuordnen. Soweit der für die Berechnung der ewigen Rente notwendige stabile Geschäftsausblick am Ende der Detailplanungsphase nicht gewährleistet ist, erweitert DO & CO die Planung um eine Grobplanungsphase. Der erweiterte Detailplanungszeitraum bei der Arena One Allianz Arena resultiert aus der zugrundeliegenden Vertragslaufzeit. Die für die Werthaltigkeitstests verwendeten Wachstumsannahmen basieren auf adaptierten Erfahrungen der Vergangenheit. Sie berücksichtigen zusätzlich Annahmen über die Bindung und Neugewinnung wesentlicher Kunden sowie über erwartete Entwicklungen in den entsprechenden Märkten. Die Entwicklung der Kostenstruktur reflektiert ebenso die Erfahrungen der Vergangenheit wie auch eingeleitete Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und erwartete Entwicklungen für die einzelnen Kostenfaktoren.
Zur Fortschreibung der Zahlungsstromprognosen nach dem Ende des Detail- oder Grobplanungszeitraums berücksichtigt DO & CO Wachstumsraten, die sich aus den erwarteten Inflationsraten des jeweiligen lokalen Marktumfelds ableiten. Für die Prognose der Inflationsraten werden externe Quellen herangezogen.
Auch bei einem um 0,5 %-Punkt höheren Diskontierungszinssatz lägen die erzielbaren Beträge der auf Wertminderung getesteten Zahlungsmittel generierenden Einheiten mit zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerten über den jeweiligen Buchwerten. Entsprechendes gilt, wenn die in der ewigen Rente berücksichtigten Wachstumsraten um 0,5 %-Punkte oder die Profitabilität um 10 % reduziert würden.
Aufgrund der temporären Einstellung des Geschäftsbetriebs der Mazlum Ambalaj Sanayi ve Dış Ticaret A.Ş. wurde eine Werthaltigkeitsprüfung mittels Fair Value less Cost to Sell durchgeführt. Die Fair Values, die dem Level 3 zuzuordnen sind, wurden auf Basis der beobachtbaren Inputfaktoren und Erwartungswerten zu Zahlungsströmen ermittelt. Daraus resultierte eine Wertminderung in Höhe des Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 1,64m€. Die Wertminderung ist im Segment Airline Catering enthalten und wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen ausgewiesen.
Im Rahmen von Unternehmenserwerben wurden Kundenverträge erworben, die zum damaligen beizulegenden Zeitwert aktiviert wurden und über die geschätzte Nutzungsdauer von bis zu 17 Jahren linear abgeschrieben werden. Diese sind mit einem Buchwert von 10,15 m€ (VJ: 11,77 m€) in der Position Immaterielle Vermögenswerte erfasst.
4.2. Sachanlagen
In der nachfolgenden Übersicht ist die Entwicklung der Sachanlagen in der Berichts- und der Vergleichsperiode dargestellt:
| Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem |
Technische Anlagen und Maschinen |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| in m€ Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten |
Grund | ||||
| Stand 31. März 2017 | 150,91 | 46,90 | 102,85 | 81,31 | 381,97 |
| Währungsumrechnung | -13,29 | -4,49 | -9,24 | -14,85 | -41,87 |
| Zugänge | 14,10 | 3,93 | 11,34 | 41,47 | 70,85 |
| Abgänge | -2,84 | -1,10 | -3,19 | -2,69 | -9,82 |
| Umbuchungen | 19,19 | 0,52 | 2,50 | -22,15 | 0,07 |
| Stand 31. März 2018 | 168,09 | 45,77 | 104,27 | 83,08 | 401,20 |
| Kumulierte Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen Stand 31. März 2017 |
64,58 | 27,38 | 69,30 | 0,58 | 161,85 |
| Währungsumrechnung | -6,01 | -1,91 | -5,73 | -0,12 | -13,76 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 10,58 | 3,99 | 11,69 | 0,00 | 26,26 |
| Zugänge (Wertminderungen) | -0,06 | 0,05 | 0,22 | 0,00 | 0,21 |
| Zuschreibungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -0,01 | -0,01 |
| Abgänge | -2,20 | -1,04 | -2,77 | 0,00 | -6,01 |
| Stand 31. März 2018 | 66,88 | 28,47 | 72,72 | 0,46 | 168,54 |
| Buchwerte Stand 31. März 2018 | 101,20 | 17,29 | 31,55 | 82,62 | 232,66 |
| in m€ | Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund |
Technische Anlagen und Maschinen |
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Stand 31. März 2016 |
142,84 | 46,66 | 104,04 | 61,88 | 355,43 |
| Währungsumrechnung | -3,96 | -3,62 | -5,94 | -11,09 | -24,61 |
| Zugänge | 1,84 | 1,83 | 5,45 | 46,63 | 55,76 |
| Abgänge | -0,48 | -0,91 | -2,84 | -0,10 | -4,34 |
| Umbuchungen | 10,67 | 2,93 | 2,15 | -16,02 | -0,27 |
| Stand 31. März 2017 Kumulierte Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen Stand 31. März 2016 |
150,91 56,80 |
46,90 25,50 |
102,85 62,77 |
81,31 0,00 |
381,97 145,06 |
| Währungsumrechnung | -2,78 | -1,32 | -3,48 | -0,06 | -7,65 |
| Zugänge (planmäßige Abschreibungen) | 9,92 | 4,06 | 12,52 | 0,00 | 26,49 |
| Zugänge (Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen) | 1,10 | 0,00 | 0,09 | 0,64 | 1,84 |
| Zuschreibungen | 0,00 | -0,01 | -0,04 | 0,00 | -0,05 |
| Abgänge | -0,46 | -0,85 | -2,54 | 0,00 | -3,84 |
| Stand 31. März 2017 | 64,58 | 27,38 | 69,30 | 0,58 | 161,85 |
| Buchwerte Stand 31. März 2017 | 86,33 | 19,52 | 33,55 | 80,72 | 220,12 |
Die Zugänge im Geschäftsjahr 2017/2018 betreffen im Wesentlichen die Erweiterungen bzw. die Errichtung von Gourmetküchen an den Standorten New York, JFK, Los Angeles, Paris und London, Heathrow im Segment Airline Catering sowie die Weiterführung des Baus des Hotels in Istanbul und den Umbau des Hédiard Flagship Stores am Place de la Madelaine in Paris im Segment Restaurants, Lounges und Hotel. Im Segment International Event Catering sind Investitionen im Zuge der Übernahme des Stadioncaterings von Juventus Turin erfasst.
Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurden unter Anlagen in Bau die Erweiterungen der Gourmetküchen an den Standorten New York, JFK und London, Heathrow im Segment Airline Catering sowie die Weiterführung des Baus des Hotels in Istanbul im Segment Restaurants, Lounges und Hotel erfasst. Die Zugänge im Geschäftsjahr 2016/2017 resultieren im Wesentlichen aus Investitionen im Segment Airline Catering in der Türkei, Österreich, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und USA und aus Investitionen im Segment Restaurants, Lounges und Hotel in der Türkei sowie im Segment International Event Catering in Deutschland und Österreich.
Es kam im Geschäftsjahr 2016/2017 im Rahmen von Werthaltigkeitsprüfungen, die für ZGEs aufgrund von internen Anhaltspunkten (triggering events) durchgeführt wurden, zu außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 1,84 m€. Diese sind den Segmenten Airline Catering und Restaurants, Lounges & Hotel zugeordnet.
4.3. Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen
Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen betreffen strategische Partnerschaften in den Segmenten Airline Catering und Restaurants, Lounges und Hotel.
Die nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen haben sich im Geschäftsjahr und in der Vorperiode wie folgt entwickelt:
| in m€ | Geschäftsjahr 2017/2018 |
Geschäftsjahr 2016/2017 |
||
|---|---|---|---|---|
| Assoziierte | Gemeinschafts | Assoziierte | Gemeinschafts | |
| Unternehmen | unternehmen | Unternehmen | unternehmen | |
| Stand 1. April | 2,25 | 6,30 | 1,99 | 2,29 |
| Anteile an Periodenergebnissen | 0,91 | -1,49 | 0,67 | -2,76 |
| Zugang | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6,39 |
| Währungsdifferenzen | 0,00 | -0,28 | 0,00 | 0,38 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis | 0,00 | -0,03 | 0,00 | 0,00 |
| Anteile an Gewinnausschüttungen | -0,38 | 0,00 | -0,41 | 0,00 |
| Stand 31. März | 2,78 | 4,50 | 2,25 | 6,30 |
Die Veränderung der anteiligen Periodenergebnisse bei den Gemeinschaftsunternehmen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres resultiert aus den Beteiligungen Versilia Solutions Ltd. (-0,46 m€ / VJ: -0,91 m€) und Nespresso - DO & CO SA (0,00 m€ / -0,78 m€). Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden 1,00 m€ (VJ: 0,33 m€) anteilige Verluste außerbücherlich erfasst.
Die Anteile an Periodenergebnissen entsprechen den Anteilen am Ergebnis aus fortgeführter Tätigkeit der Unternehmen.
Die im Konzernabschluss ausgewiesenen Buchwerte der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen zeigt die folgende Übersicht:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 | ||
|---|---|---|---|---|
| Assoziierte | Gemeinschafts | Assoziierte | Gemeinschafts | |
| Unternehmen | unternehmen | Unternehmen | unternehmen | |
| Buchwerte | 2,78 | 4,50 | 2,25 | 6,30 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis | 0,00 | -0,03 | 0,00 | 0,00 |
4.4. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte (langfristig) beinhalten im Wesentlichen Wertpapiere und Beteiligungen sowie Ausleihungen.
Weitere Erläuterungen zu diesen Finanzinstrumenten enthält Abschnitt 7.1.
4.5. Vorräte
Der Bestand der Vorräte von DO & CO zu den Abschlussstichtagen setzt sich wie folgt zusammen:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 14,51 | 14,32 |
| Waren | 11,20 | 10,26 |
| Summe | 25,71 | 24,58 |
Da die Waren überwiegend unmittelbar an Kunden weiterverkauft werden, waren zum Abschlussstichtag Wertminderungen nur in unwesentlichem Umfang zu erfassen. Entsprechendes gilt für die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, die kurzfristig umgeschlagen werden.
4.6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen eine Restlaufzeit von höchstens 12 Monaten nach dem Abschlussstichtag auf. Zur Beurteilung der Werthaltigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden permanente Bonitätseinschätzungen vorgenommen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 115,95 | 102,28 |
| Wertberichtigungen | -3,56 | -2,96 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (netto) | 112,40 | 99,33 |
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht eine Risikokonzentration: Zum 31. März 2018 entfallen auf einen Kunden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 23,77 m€ (31. März 2017: 28,57 m€). Von diesen Forderungen stehen Mitte Mai 2018 noch 9,42 m€ (VJ: 14,21 m€) aus. Hinweise auf Uneinbringlichkeit der Forderungen liegen nicht vor.
Vom Gesamtbestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31. März 2018 56,46 m€ (31. März 2017: 55,39 m€) weder wertgemindert noch überfällig.
Die Wertberichtigungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen die Forderungen mit einer Überfälligkeit von über 80 Tagen und haben sich wie folgt entwickelt:
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| in m€ | 2017/2018 | 2016/2017 |
| Stand 1. April | 2,96 | 3,11 |
| Zuführung | 2,16 | 0,58 |
| Umgliederung / Währungsänderung | -0,22 | -0,14 |
| Verbrauch | -0,68 | -0,42 |
| Auflösung | -0,65 | -0,18 |
| Stand 31. März | 3,56 | 2,96 |
Eine Überprüfung der Werthaltigkeit des Forderungsbestands aus Lieferungen und Leistungen führte zu einer Wertberichtigung in Höhe von 2,00 m€.
Zum 31. März 2018 und zum 31. März 2017 weisen die nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen folgende Überfälligkeiten auf:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| noch nicht fällig | 56,46 | 55,39 |
| bis 20 Tage überfällig | 23,12 | 26,39 |
| 21 Tage bis 40 Tage überfällig | 9,06 | 5,21 |
| 41 Tage bis 80 Tage überfällig | 5,78 | 7,52 |
| über 80 Tage überfällig | 17,97 | 4,74 |
| Summe | 112,40 | 99,25 |
Für Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von 3,56 m€ wurden Wertberichtigungen in Höhe von 3,56 m€ erfasst.
4.7. Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Die sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte (kurzfristig) setzen sich wie folgt zusammen:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Abgegrenzte Zahlungen | 5,65 | 4,53 |
| Sonstige nicht finanziellen Vermögenswerte | 15,80 | 13,35 |
| Summe | 21,44 | 17,88 |
Die Wertberichtigungen auf die sonstigen nicht-finanziellen Vermögenswerte (kurzfristig) haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| in m€ | 2017/2018 | 2016/2017 |
| Stand 1. April | 0,60 | 0,74 |
| Zuführung | 0,00 | 0,33 |
| Verbrauch | -0,34 | -0,15 |
| Auflösung | -0,12 | -0,32 |
| Stand 31. März | 0,14 | 0,60 |
4.8. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Kassenbestände, schwebende Geldbewegungen und Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Laufzeit von bis zu 3 Monaten. Diese werden zu tagesaktuellen Werten am Bilanzstichtag angesetzt. In der Bilanz werden zum Bilanzstichtag 76,47 m€ (31. März 2017: 143,53 m€) angesetzt. Die Reduktion der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ist vor allem durch Investitionstätigkeit begründet.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente enthalten Devisen in fremder Währung u.a. von:
| 31. März 2018 | 31. März 2017 | |
|---|---|---|
| mUSD | 16,40 | 22,33 |
| mTRY | 82,66 | 65,47 |
| mUAH | 110,88 | 225,92 |
| mGBP | 3,24 | 2,07 |
| mPLN | 5,03 | 3,74 |
Hinsichtlich Verfügungsbeschränkungen von Zahlungsmitteln wird auf Abschnitt 4.9. verwiesen.
4.9. Eigenkapital
Die Aktie von DO & CO notiert seit März 2007 im "Prime Market" der Wiener Börse und seit Dezember 2010 zusätzlich an der Istanbuler Börse. Zum Stichtag 31. März 2018 befinden sich 67,69 % der Aktien im Streubesitz. Der verbleibende Aktienanteil von 32,31 % wird von der Attila Dogudan Privatstiftung gehalten. Darin ist ein Aktienanteil von 1,59 % beinhaltet, welcher für Management- und Mitarbeiterbeteiligungen vorgesehen ist.
Das gezeichnete Kapital von DO & CO beträgt am Abschlussstichtag 19,49 m€. Es sind 9.744.000 voll eingezahlte nennwertlose Aktien ausgegeben. Jede Aktie gewährt eine Stimme.
In der 19. ordentlichen Hauptversammlung der DO & CO Aktiengesellschaft am 27. Juli 2017 wurde für das Geschäftsjahr 2016/2017 eine Dividende in Höhe von 0,85 € je dividendenberechtigter Aktie beschlossen. Insgesamt hat die DO & CO Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre am 14. August 2017 Dividenden in Höhe von 8.282.400,00 € ausgezahlt. Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen Beträge aus Kapitalerhöhungen der Vergangenheit, die über den Betrag des gezeichneten Kapitals hinaus erzielt worden sind, abzüglich der Kapitalbeschaffungskosten nach Steuern.
Das kumulierte übrige Eigenkapital beinhaltet die Rücklage aus der Währungsumrechnung, die im Geschäftsjahr und in den Vorjahren erfolgsneutral erfassten Unterschiedsbeträge aus der Umrechnung von Abschlüssen in fremder Währung in die Berichtswährung einschließlich der Auswirkungen aus Net Investments und die IAS 19 Rücklage, versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Abzug der darauf entfallenden Ertragsteuern.
Der innerhalb des Eigenkapitals angesetzte Sonderposten aus Gesellschaftertransaktionen geht auf den Erwerb von 51 % der Anteile und Stimmrechte an der DO AND CO KYIV LLC zurück. Da sich die Gesellschaft zugleich gegenüber den anderen Gesellschaftern verpflichtet hat, die von diesen gehaltenen 49 % der Anteile zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben, ist in Höhe des Barwerts der Kaufpreisverbindlichkeit eine Schuld anzusetzen. Ihr erstmaliger Ansatz erfolgte erfolgsneutral gegen den im Eigenkapital ausgewiesenen Sonderposten aus Gesellschaftertransaktionen bei gleichzeitiger Fortführung des Postens für nicht beherrschende Anteile. Unter der Annahme, DO & CO erwerbe jeweils den aktuellen Stand des Investments der anderen Gesellschafter, bucht die Gesellschaft zu jedem Stichtag den für die anderen Gesellschafter im Eigenkapital erfassten Betrag aus. Differenzen zwischen den ausgebuchten Eigenkapitalbeträgen und jenen Beträgen, mit denen die derivative finanzielle Verbindlichkeit erfasst bzw. fortgeschrieben wird, berücksichtigt DO & CO nach den Vorschriften zur Abbildung von Transaktionen zwischen den Gesellschaftergruppen durch Anpassung des Sonderpostens.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2017 wurde der Vorstand ermächtigt, für eine Geltungsdauer von 30 Monaten ab dem 27. Juli 2017 eigene Aktien im gesetzlichen Höchstausmaß (börslich/außerbörslich) zu erwerben.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Juli 2013 wurde der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, Finanzinstrumente im Sinne des § 174 AktG auszugeben, insbesondere Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Gewinnschuldverschreibungen, Hybridanleihen, Genussrechte von bis zu 200.000.000,00 €, die auch das Bezugs- und/oder das Umtauschrecht auf den Erwerb von bis zu 3.897.600 Stück Aktien der Gesellschaft einräumen können. Das hierzu geschaffene genehmigte Kapital beläuft sich auf bis zu 200.000.000,00 €. Die Ermächtigung erlischt am 3. Juli 2018.
Die nicht beherrschenden Anteile umfassen die direkten Fremdanteile am Eigenkapital der vollkonsolidierten THY DO & CO İkram Hizmetleri A.Ş. in Höhe von 50 %, der vollkonsolidierten Lasting Impressions Food Company Ltd. in Höhe von 15 %, der vollkonsolidierten Mazlum Ambalaj Sanayi ve Dış Ticaret A.Ş. in Höhe von 49 % und der vollkonsolidierten DO & CO Netherlands Holding B.V. in Höhe von 49 %. Weiters erfolgte unter diesem Posten der Ausweis der nicht beherrschenden Anteile von 10 % an der DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH.
Den Einfluss von Anteilseignern nicht beherrschender Anteile (NCI – non-controlling interests) mit materieller Beteiligung an Tochterunternehmen auf die Aktivitäten und den Cashflow der Unternehmen stellen die nachstehenden Übersichten dar.
| 31. März 2018 | 31. März 2017 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Name des Tochterunternehmens | Haupt | Stimmrechts | Net result | Buchwert | Net result | Buchwert |
| niederlassung | anteil | NCI | NCI | NCI | NCI | |
| in m€ | in m€ | in m€ | in m€ | |||
| THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. | Türkei | 50% | 11,15 | 48,54 | 13,55 | 50,25 |
| in m€ Ergebnis G&V Name des Tochterunternehmens Umsatz Auf Mutter Minderheit Gesamt Sonstiges erlöse wendungen unternehmen Ergebnis THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. 250,88 228,58 11,15 11,15 22,31 -10,54 Geschäftsjahr 2016/2017 Ergebnis G&V in m€ Name des Tochterunternehmens Umsatz Auf Mutter Minderheit Gesamt Sonstiges erlöse wendungen unternehmen Ergebnis THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. 293,51 266,42 13,55 13,55 27,09 -10,54 31. März 2018 Vermögen Schulden Eigenkapital in m€ Name des Tochterunternehmens Kurzfristig Langfristig Kurzfristig Langfristig Mutter unternehmen |
Geschäftsjahr 2017/2018 | |||
|---|---|---|---|---|
| Dividenden Minderheiten |
||||
| 2,32 | ||||
| Dividenden Minderheiten |
||||
| 2,29 | ||||
| Nicht | ||||
| beherrschende | ||||
| Anteile | ||||
| THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. 62,77 81,26 39,59 7,35 48,54 |
48,54 | |||
| 31. März 2017 | ||||
| Vermögen Schulden Eigenkapital in m€ |
||||
| Name des Tochterunternehmens Kurzfristig Langfristig Kurzfristig Langfristig Mutter |
Nicht | |||
| unternehmen | beherrschende | |||
| Anteile | ||||
| THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. 63,00 95,92 51,17 7,25 50,25 |
50,25 |
Die devisenrechtlichen Verordnungen Nr. 140 der Nationalbank der Ukraine vom 5. März 2016 wurde durch die Verordnung der Nationalbank der Ukraine Nr. 19 vom 1. März 2018 ersetzt. Ausschüttungen von Dividenden ins Ausland sind für die Zeiträume bis einschließlich 2017 im monatlichen Betrag von bis zu 7 m\$ erlaubt. Weiters ist eine vorzeitige Rückzahlung der durch die Nichtresidenten gewährten Fremdwährungsdarlehen im Betrag von bis zu 2 m\$ erlaubt. Bis zum 13. Juni 2018 muss keine Zwangskonvertierung von Devisen, die nach den Darlehensverträgen zugezählt werden, durchgeführt werden, wenn diese Geldmittel für die Rückzahlung der Darlehensverbindlichkeiten nach anderen Darlehensverträgen verwendet werden.
4.10. Anleihe
DO & CO hat Anfang März 2014 eine Unternehmensanleihe mit einem Nominalbetrag von 150,00 m€ platziert. Die Anleihe ist am 4. März 2021 fällig und weist einen Zinssatz von 3,125 % p.a. auf. Der Zinsaufwand nach der Effektivzinsmethode im Geschäftsjahr 2017/2018 beträgt 4,99 m€ (Geschäftsjahr 2016/2017: 4,98 m€). Die Zahlung erfolgt jährlich am 4. März.
4.11. Langfristige Rückstellungen
Die Zusammensetzung der langfristigen Rückstellungen aus Arbeitsverhältnissen stellen sich zum Abschlussstichtag wie folgt dar:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Abfertigungsrückstellungen DBO | 15,40 | 17,99 |
| Jubiläumsgeldrückstellungen DBO | 4,09 | 4,65 |
| Pensionsrückstellungen DBO | 0,58 | 0,59 |
| Sonstige Rückstellungen | 0,41 | 0,00 |
| Summe | 20,49 | 23,24 |
Vom Gesamtbetrag der langfristigen Rückstellungen sind 2,20 m€ kurzfristig fällig.
Die Anwartschaftsbarwerte der leistungsorientierten Versorgungsverpflichtungen und der Jubiläumsgelder haben sich im Geschäftsjahr 2017/2018 folgendermaßen entwickelt:
| Abfertigungen | Pensionen | Jubiläumsgelder | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in m€ | 2017/2018 2016/2017 2017/2018 2016/2017 2017/2018 2016/2017 | |||||
| Barwert der Verpflichtungen (DBO) am 1. April |
17,99 | 16,98 | 0,59 | 0,61 | 4,65 | 4,86 |
| Währungsänderungen | -1,50 | -1,44 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Dienstzeitaufwand* | 1,61 | 1,49 | 0,01 | 0,02 | 0,29 | 0,48 |
| Zinsaufwand | 1,12 | 0,88 | 0,01 | 0,01 | 0,06 | 0,06 |
| Auszahlungen | -1,76 | -2,75 | -0,08 | -0,08 | -0,36 | -0,32 |
| Auswirkung von Plankürzungen und Abgeltungen* | -0,16 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -0,14 | 0,00 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste ** | -1,90 | 2,83 | 0,05 | 0,04 | -0,40 | -0,43 |
| davon aus erfahrungsbedingten Änderungen | -0,03 | 0,00 | 0,04 | 0,04 | 0,05 | -0,05 |
| davon aus Änderungen der finanziellen Annahmen | -1,87 | 2,45 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,04 |
| davon aus Änderungen der demografischen Annahmen | 0,00 | 0,38 | 0,00 | 0,00 | -0,45 | -0,42 |
| Barwert der Verpflichtungen (DBO) per 31. März |
15,40 | 17,99 | 0,58 | 0,59 | 4,09 | 4,65 |
* Diese Position ist im Personalaufwand erfasst.
** Diese Position ist für Jubiläumsgelder im Personalaufwand erfasst.
Die tatsächliche Entwicklung der Verpflichtungen kann infolge sich ändernder Markt-, Wirtschafts- und sozialer Bedingungen von den Annahmen abweichen, die ihrer Bewertung zugrunde liegen. Die daraus resultierenden Wertanpassungen sind ebenso wie Änderungen dieser Annahmen in der vorstehenden Abbildung als versicherungsmathematische Gewinne und Verluste ausgewiesen.
DO & CO erfasst versicherungsmathematische Gewinne und Verluste bei Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen im Jahr ihrer Entstehung in der Gesamtergebnisrechnung erfolgsneutral als Neubewertung IAS 19. Bei Jubiläumsgeldern werden Neubewertungen der Verpflichtung unmittelbar im Personalaufwand der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Personalrückstellungen ist im Finanzergebnis ausgewiesen.
Die Aufwendungen aus Abfertigungen und Pensionen setzen sich wie folgt zusammen und sind in den jeweils angegebenen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen:
| in m€ | GuV-Position | Abfertigungen | Pensionen | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | 2017/2018 | 2016/2017 | ||
| Laufender Dienstzeitaufwand | Personalaufwand | 1,61 | 1,49 | 0,01 | 0,02 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | Personalaufwand | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Zinsaufwand | Finanzierungs aufwendungen |
1,12 | 0,88 | 0,01 | 0,01 |
| Summe | 2,72 | 2,37 | 0,02 | 0,03 |
4.12. Ertragsteuern
Die tatsächlichen Ertragsteuerforderungen resultieren aus Steuervorauszahlungen. Sofern ein Rechtsanspruch zur Verrechnung tatsächlicher Steuerforderungen und Steuerschulden besteht, wurde eine Saldierung vorgenommen.
Die latenten Steuern zum 31. März 2018 resultieren aus temporären Differenzen zwischen den Buchwerten von Vermögenswerten und Schulden und ihren Steuerwerten sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die wesentlichen Ursachen latenter Steuern zeigt die nachstehende Übersicht:
| 31. März 2018 | 31. März 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| in m€ | Aktive latente Steuern |
Passive latente Steuern |
Aktive latente Steuern |
Passive latente Steuern |
| Immaterielle Vermögenswerte | 0,04 | -2,64 | 0,07 | -6,97 |
| Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien |
0,53 | -6,38 | 0,39 | -8,27 |
| Vorräte | 0,00 | -0,77 | 0,00 | 0,00 |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte und übrige kurzfristige Vermögenswerte |
2,62 | -4,69 | 0,40 | -3,64 |
| Rückstellungen | 7,89 | -2,37 | 10,00 | -0,03 |
| Verbindlichkeiten | 1,43 | -0,16 | 7,81 | -0,23 |
| Summe aus temporären Differenzen | 12,52 | -17,01 | 18,68 | -19,12 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 8,04 | 0,00 | 6,12 | 0,00 |
| Wertberichtigung auf aktive latente Steuern |
0,18 | 0,00 | 0,46 | 0,00 |
| Saldierung von Bestandsdifferenzen gegenüber der selben Steuerbehörde |
-14,10 | 14,10 | -18,13 | 15,94 |
| Summe | 6,64 | -2,91 | 7,13 | -3,18 |
Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurde ein Steueraufwand in Höhe von -1,52 m€ (31. März 2017: 0,04 m€) aus der Neubewertung von Pensions- und Abfertigungsrückstellungen und Net Investments direkt im Eigenkapital erfasst. Der Buchwert der Rücklage der latenten Steuern im sonstigen Ergebnis weist einen Buchwert von 2,25 m€ (31. März 2017: 0,54 m€) aus. Der Buchwert der nicht beherrschenden Anteile betrug 0,29 m€ (31. März 2017: 0,39 m€).
Die aktivierten und nicht aktivierten Verlustvorträge und die Vortragsfähigkeit nicht aktivierter Verlustvorträge veranschaulicht folgende Übersicht:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Aktivierte Verlustvorträge | 28,37 | 20,48 |
| Nicht aktivierte Verlustvorträge | 137,11 | 108,39 |
| davon zwischen zwei und fünf Jahren verfallbare Verlustvorträge | 0,00 | 0,20 |
| Unverfallbare Verlustvorträge | 137,11 | 108,19 |
| Summe noch nicht genutzter Verlustvorträge | 165,48 | 128,87 |
DO & CO hat im Geschäftsjahr latente Steuern in Höhe von 0,72 m€ (31. März 2017: 0,00 m€) auf bisher nicht berücksichtigte Verlustvorträge angesetzt. Für steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 137,11 m€ (31. März 2017: 108,39 m€) sind keine latenten Steuern aktiviert, da die Realisierung der potenziellen Steuervorteile innerhalb des Planungszeitraums nicht ausreichend gesichert ist.
Latente Steuerschulden, die aus Anteilen an Tochter-, Gemeinschafts- oder assoziierten Unternehmen resultieren (outside-basis differences), bleiben außer Ansatz, da deren Umkehrung durch die DO & CO Gruppe gesteuert werden kann und in absehbarer Zeit nicht wahrscheinlich ist.
4.13. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig)
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Darlehen | 2,57 | 4,85 |
| Rückstellung für Zinsen Anleihe | 0,35 | 0,35 |
| Übrige sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 24,67 | 44,68 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 27,58 | 49,87 |
Die übrigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (kurzfristig) beinhalten im Wesentlichen anteilige Sonderzahlungen aufgrund des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres mit einem Betrag in Höhe von 3,17 m€ (31. März 2017: 3,14 m€) sowie Rückstellungen für anteiligen bis zum Bilanzstichtag noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub in Höhe von 10,50 m€ (31. März 2017: 11,31 m€).
Im Geschäftsjahr 2016/2017 waren in dieser Position unter anderem eine Verbindlichkeit für den Ankauf einer Liegenschaft in der Nähe von Paris für den Bau einer Gourmetküche in Höhe von 7,57 m€ enthalten.
4.14. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 70,53 | 65,20 |
| Noch nicht fakturierte Lieferungen und Leistungen | 6,12 | 8,51 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 76,65 | 73,72 |
4.15. Kurzfristige Rückstellungen
Die kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
| in m€ | Stand per 1. April 2017 |
Währungs änderungen |
Verwendung | Auflösung | Zuführung | Transfer | Stand per 31. März 2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Personalrückstellungen | 5,31 | -0,39 | -1,93 | -5,02 | 5,10 | 0,00 | 3,07 |
| Sonstige Rückstellungen | 31,88 | -2,09 | -15,81 | -6,53 | 12,52 | -0,42 | 19,56 |
| Summe | 37,19 | -2,48 | -17,74 | -11,55 | 17,62 | -0,42 | 22,63 |
Die sonstigen Personalrückstellungen betreffen leistungsbezogene Entgeltbestandteile in Höhe von 3,07 m€ (31. März 2017: 5,31 m€). In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Absatzgeschäften, Prüfungs- und Beratungskosten, Prozesskosten sowie weitere gegenwärtige Verpflichtungen und Abgrenzungen enthalten.
Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen durch die Verwendung der im Vorjahr gebildeten Rückstellung für den Sozialplan in einer französischen Tochtergesellschaft, der Auflösung der Rückstellung für drohende Strafzahlungen in Zusammenhang mit Arbeitszeitüberschreitungen und möglichen Verstößen gegen die Entsenderichtlinie im Zuge des Einsatzes von ungarischen MitarbeiterInnen sowie Auflösungen von Rückstellungen für Kundenboni in der Türkei begründet.
4.16. Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristig)
Die sonstigen Verbindlichkeiten (kurzfristig) setzen sich wie folgt zusammen:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0,87 | 2,38 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 11,22 | 13,85 |
| Abgegrenzte Zahlungen | 1,15 | 2,23 |
| Summe | 13,24 | 18,47 |
Die Erfüllung der Verpflichtungen wird innerhalb von 12 Monaten nach dem Abschlussstichtag erwartet. Die Übrigen Verbindlichkeiten betreffen überwiegend Umsatzsteuerschulden, Verpflichtungen gegenüber Sozialversicherungsträgern sowie Verpflichtungen gegenüber Dienstnehmern für laufende Entgeltzahlungen.
5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinnund Verlustrechnung
5.1. Umsatzerlöse
Die in den einzelnen Unternehmensbereichen und geografischen Gebieten erzielten Umsätze stellt die Segmentberichterstattung dar.
5.2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Geschäftsjahr 2017/2018 bzw. im Vorjahr:
| in m€ | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 11,10 | 8,86 |
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 3,01 | 3,94 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 9,20 | 15,92 |
| Summe | 23,31 | 28,72 |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge umfassen unter anderem Kompensationszahlungen für den Ausgleich von Mehrkosten im Railway Catering sowie Erträge in Zusammenhang mit dem Abschluss eines Insolvenzverfahrens.
5.3. Materialaufwand
Im Geschäftsjahr 2017/2018 und im Vorjahr sind Materialaufwendungen und Aufwendungen für bezogene Leistungen in folgender Höhe angefallen:
| in m€ | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| Materialaufwand (inkl. Handelswareneinsatz) | -277,32 | -282,27 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -91,80 | -101,23 |
| Summe | -369,12 | -383,50 |
Die bezogenen Leistungen umfassen im Wesentlichen die Anmietung von Equipment und zugekauftes Personal.
5.4. Personalaufwand
Im DO & CO Konzern waren im Geschäftsjahr 2017/2018 durchschnittlich 9.587 Arbeitnehmer (VJ: 9.576 Arbeitnehmer) beschäftigt.
Die Personalaufwendungen setzten sich im Geschäftsjahr und im Vorjahr wie folgt zusammen:
| in m€ | Geschäftsjahr 2017/2018 |
Geschäftsjahr 2016/2017 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | -227,67 | -242,19 |
| Aufwendungen für Abfertigungen, Pensionen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen |
-5,70 | -11,84 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge |
-43,39 | -45,24 |
| Sonstige Personalaufwendungen | -11,57 | -15,86 |
| Summe | -288,33 | -315,13 |
Der Rückgang des Personalaufwands ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr 2016/2017 inkludierten eingeklagten Entschädigungen aufgrund von Entlassungen in der Türkei sowie Aufwendungen aufgrund eines Sozialplans in Frankreich zurückzuführen (vgl. Abschnitt 4.15. Kurzfristige Rückstellungen).
In Österreich wurden 0,77 m€ in Mitarbeitervorsorgekassen eingezahlt.
5.5. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen:
| in m€ | Geschäftsjahr 2017/2018 |
Geschäftsjahr 2016/2017 |
|---|---|---|
| Mieten, Pachten und Betriebskosten (inkl. Airportabgaben) | -69,79 | -72,03 |
| Reise-, Nachrichten- und Kommunikationsaufwand | -15,15 | -17,46 |
| Transport-, KFZ-Aufwand und Instandhaltungen | -21,91 | -22,66 |
| Versicherungen | -1,76 | -1,48 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwand | -7,26 | -8,44 |
| Forderungsverluste, Wertberichtigungen und sonstige Schadensfälle | -4,65 | -1,52 |
| Aufwendungen aus der Währungsumrechnung | -3,75 | -2,97 |
| Verluste aus dem Abgang vom Anlagevermögen | -0,35 | -0,49 |
| Sonstige Steuern | -4,68 | -4,03 |
| Übriger sonstiger betrieblicher Aufwand | -13,95 | -18,47 |
| Summe | -143,25 | -149,55 |
In den Mieten, Pachten und Betriebskosten sind fixe Mieten in Höhe von 28,63 m€ (VJ: 21,54 m€) und umsatzbasierte Zahlungen in Höhe von 11,26 m€ (VJ: 16,60 m€) enthalten.
Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer und alle Mitglieder des österreichischen Netzwerkes des Abschlussprüfers betrugen für die Prüfung des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse im Berichtsjahr 0,50 m€ (VJ: 0,46 m€) sowie 0,02 m€ (VJ: 0,14 m€) für andere Beratungsleistungen.
5.6. Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Abschreibungen und Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen umfassen:
| in m€ | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| Planmäßige Abschreibungen | -31,39 | -33,87 |
| Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | -1,38 | -1,79 |
| Summe | -32,77 | -35,66 |
Die Aufteilung der ausgewiesenen Wertminderungsaufwendungen auf die Geschäftssegmente ist der Segmentberichterstattung zu entnehmen.
5.7. Finanzergebnis
Die Zusammensetzung des Finanzergebnisses zeigt folgende Übersicht:
| in m€ | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| Erträge aus sonstigen Wertpapieren des Anlagevermögens | 0,71 | 0,04 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 2,87 | 2,30 |
| Erträge aus Beteiligungen | -0,01 | 0,00 |
| Aufwendungen aus Wertpapieren des Umlaufvermögens | -0,01 | 0,00 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -6,36 | -6,62 |
| Sonstiges Finanzergebnis | -1,68 | -2,09 |
| Summe | -4,47 | -6,38 |
In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus Zahlungsmitteläquivalenten in der Türkei und der Ukraine enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen für die Unternehmensanleihe in Höhe von 4,99 m€ (VJ: 4,98 m€) und aus der Aufzinsung von Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses und sonstigen langfristig fälligen Verpflichtungen in Höhe von 1,18 m€ (VJ: 0,94 m€) enthalten. Das sonstige Finanzergebnis beinhaltet Währungseffekte aus Konzernfinanzierungen in Fremdwährung.
5.8. Ertragsteuern
Die Ertragsteuern setzen sich wie folgt aus tatsächlichen und latenten Ertragsteuern zusammen:
| in m€ | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| Tatsächliche Ertragsteuern | -11,92 | -16,45 |
| Latente Ertragsteuern | -0,88 | 0,39 |
| Summe | -12,80 | -16,06 |
Von den tatsächlichen Ertragsteueraufwendungen entfallen -10,96 m€ (VJ: -14,02 m€) auf das laufende Jahr. Ertragsteueraufwendungen in Höhe von -0,96 m€ (VJ: -2,42 m€) betreffen Anpassungen von in Vorjahren angefallenen Steuern.
Die im Geschäftsjahr 2017/2018 ausgewiesenen Ertragsteuern leiten sich wie folgt aus dem erwarteten Ertragsteueraufwand ab, der sich bei Anwendung des Ertragsteuersatzes von DO & CO auf das Konzernergebnis vor Steuern ergeben hätte:
| in m€ | Geschäftsjahr 2017/2018 |
Geschäftsjahr 2016/2017 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 46,17 | 49,86 |
| Erwarteter Steueraufwand 25 % (VJ: 25 %) | -11,54 | -12,47 |
| +/- Steuerunterschiede Ausland | 1,63 | 1,83 |
| Rechnerischer Steueraufwand | -9,91 | -10,63 |
| Überleitungsposten | -2,89 | -5,42 |
| Ausgewiesener Steueraufwand | -12,80 | -16,06 |
| Effektiver Steuersatz | 27,7% | 32,2% |
Die effektive Steuerbelastung des DO & CO Konzerns als Verhältnis des ausgewiesenen Steueraufwands zum Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 27,7 % (VJ: 32,2 %). Die Treiber der Steuerquote im Geschäftsjahr 2017/2018 liegen vor allem in der Bewertung latenter Steuern aus laufendem Jahr und Vorjahren sowie aus Einmaleffekten aus laufenden Steuern.
5.9. Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie berechnet sich als Quotient aus dem auf die Gesellschafter von DO & CO entfallenden Konzernergebnis und der durchschnittlichen Anzahl ausgegebener Aktien während des Geschäftsjahres.
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
| Konzernergebnis in m€ | 24,37 | 20,83 |
| Anzahl (ultimo) der Aktien (in Stück) | 9.744.000 | 9.744.000 |
| Unverwässertes/Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 2,50 | 2,14 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie.
5.10. Vorschlag für die Gewinnverwendung
Gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes bildet der nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Jahresabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft zum 31. März 2018 die Grundlage für die Ausschüttung einer Dividende. Dieser Jahresabschluss weist einen Bilanzgewinn in Höhe von 8,28 m€ aus. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den gesamten Bilanzgewinn der DO & CO Aktiengesellschaft auszuschütten. Dies ermöglicht eine Dividende in Höhe von 0,85 € je dividendenberechtigter Aktie. Die vorgeschlagene Dividende löst im Fall der Ausschüttung keine Steuerwirkungen bei DO & CO aus.
6. Erläuterungen zur Konzern-Geldflussrechnung (Cashflow Statement)
Die Darstellung der Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit erfolgte nach der indirekten Methode. Der Finanzmittelbestand entspricht den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten laut Bilanz. Sie umfassen Kassabestände, Schecks und Bankguthaben.
Die Ertragsteuerzahlungen sind gesondert im Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit ausgewiesen.
Der Brutto-Cashflow beträgt 87,88 m€ und liegt um -4,64 m€ unter jenem des Vergleichszeitraumes des Vorjahres. Unter Einbeziehung der Veränderungen des Working Capital und der Zahlungen für Ertragsteuern ergibt sich ein Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von 42,40 m€ (Geschäftsjahr 2016/2017: 56,36 m€). Der gesunkene Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit resultiert hauptsächlich aus dem Abbau von Rückstellungen und Aufbau von Forderungen.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf -86,15 m€ (Geschäftsjahr 2016/2017: -65,17 m€). Die zahlungswirksamen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betragen -75,77 m€ (Geschäftsjahr 2016/2017: -60,41m€).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -17,10 m€ (Geschäftsjahr 2016/2017: -15,96 m€).
| in m€ | Erwirtschaftete Ergebnisse |
Non controlling interests |
Darlehen | Anleihe | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. April 2017 | 131,99 | 50,91 | 4,85 | 148,76 | 336,52 |
| Dividendenzahlung an Aktionäre der DO & CO Aktiengesellschaft | -8,28 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -8,28 |
| Dividendenzahlung an andere Gesellschafter | 0,00 | -2,32 | 0,00 | 0,00 | -2,32 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | 0,00 | 0,00 | -1,80 | 0,00 | -1,80 |
| Gezahlte Zinsen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -4,69 | -4,69 |
| Gesamtänderung des Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | -8,28 | -2,32 | -1,80 | -4,69 | -17,10 |
| Auswirkungen aus Wechselkursänderungen | 0,00 | -10,62 | -0,48 | 0,00 | -11,09 |
| Zinsaufwand | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4,99 | 4,99 |
| Sonstige Änderungen bezogen auf Eigenkapital | 20,83 | 9,64 | 0,00 | 0,00 | 30,47 |
| 31. März 2018 | 144,54 | 47,61 | 2,57 | 149,06 | 343,79 |
7. Sonstige Angaben
7.1. Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten
Die angegebenen beizulegenden Zeitwerte werden je nach zugeordneter Stufe (Level) nach folgenden Parametern ermittelt:
- · Stufe 1: Umfasst auf aktiven Märkten quotierte Preise für identische Vermögenswerte oder Schulden
- · Stufe 2: Sind direkt (d.h. als Preis) oder indirekt (d.h. vom Preis abgeleitet) beobachtbare Inputfaktoren für Vermögenswerte oder Schulden, die nicht der Stufe 1 zugeordnet werden können
- · Stufe 3: Dabei handelt es sich um auf nicht beobachtbare Marktdaten basierende Inputfaktoren für den Vermögenswert oder die Schulden (d.h. nicht beobachtbare Inputfaktoren). Eine Einordnung der Bewertung in die Stufe 3 erfolgt bereits dann, wenn bei der Bewertung ein nicht beobachtbarer Inputfaktor vorliegt, der die Bewertung signifikant beeinflusst.
Die Buchwerte der Finanzinstrumente, aufgeteilt nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39, und nach ihren Klassen zugeordneten Fair Values (beizulegenden Zeitwerte) sind in den folgenden Tabellen dargestellt:
| Bewertungs | ||||
|---|---|---|---|---|
| in m€ | Buchwert 31. März 2018 |
kategorie gemäß IAS 39 |
Fair Value | Level |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)1 | 4,43 | |||
| Beteiligungen und sonstige Wertpapiere | 0,38 | AfS | ||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 4,05 | AfS | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 112,42 | LaR | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | 14,39 | LaR | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 76,47 | AfS | ||
| Summe Vermögenswerte | 207,71 | |||
| Anleihe | 149,06 | FLAC | 157,88 | 1 |
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 27,58 | FLAC | ||
| Darlehen | 2,57 | FLAC | 2,37 | 3 |
| Übrige sonstige kurzfristige finanzielle | ||||
| Verbindlichkeiten | 25,01 | FLAC | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 76,65 | FLAC | ||
| Summe Schulden | 253,29 |
| Bewertungs | ||||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | kategorie | |||
| in m€ | 31. März 2017 | gemäß IAS 39 | Fair Value | Level |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)1 Beteiligungen und sonstige Wertpapiere |
3,73 0,47 |
AfS | ||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 3,25 | AfS | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 99,33 | LaR | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | 16,21 | LaR | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 143,53 | AfS | ||
| Summe Vermögenswerte | 262,80 | |||
| Anleihe | 148,76 | FLAC | 162,33 | 1 |
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 49,87 | FLAC | ||
| Darlehen | 4,85 | FLAC | 4,23 | 3 |
| Übrige sonstige kurzfristige finanzielle | ||||
| Verbindlichkeiten | 45,02 | FLAC | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 73,72 | FLAC | ||
| Summe Schulden | 272,35 |
1… Die Bewertung erfolgte nach IAS 39 zu Anschaffungskosten
LaR: Loans and Receivables (Kredite und Forderungen); AfS: Available for Sale Financial Assets (Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte); HfT: Held for Trading (zu Handelszwecken gehalten); FLAC: Financial Liabilities at Amortised Cost (Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden).
Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die anderen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte stellen die Buchwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeiten eine angemessene Schätzung ihrer beizulegenden Zeitwerte dar. Entsprechendes gilt für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten und die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten. Auf die Angabe des beizulegenden Zeitwerts wird nach der Erleichterungsvorschrift gemäß IFRS 7.29(a) verzichtet.
Auf die erfolgsneutrale Fair Value Bewertung der als AfS gehaltenen Finanzinstrumente in den sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerten wird verzichtet. Der beizulegende Zeitwert der darin ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen ist nicht verlässlich ermittelbar. Ihre Bewertung erfolgt daher zu Anschaffungskosten. Auf eine Fair Value Bewertung der Wertpapiere wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Der beizulegende Zeitwert des in den Kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesene Darlehens wird durch Diskontierung der zukünftigen Cashflows ermittelt. Der fristadäquate Abzinsungszinssatz beträgt 8,3 %. Individuellen Merkmalen der Finanzinstrumente wird durch marktübliche Bonitäts- bzw. Liquiditätsspreads Rechnung getragen. Die finanzielle Verbindlichkeit aus der Verpflichtung zum zukünftigen Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter (vgl. Abschnitt 4.9. Eigenkapital) wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert ermittelt sich als Barwert der Differenz zwischen dem Kaufpreis, den DO & CO für den Erwerb von 51 % der Anteile abzüglich des vertraglich vereinbarten Kaufpreises für sämtliche Anteile an dem Tochterunternehmen. Wertänderungen werden unmittelbar mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. Aus diesem Grund ist keine Zuordnung zu den Bewertungskategorien nach IAS 39 möglich. Zum 31. März 2018 beträgt der Buchwert der Verbindlichkeit aus dem Erwerb der Anteile anderer Gesellschafter 0,00 m€ (31. März 2017: 0,00 m€).
Währungsrisiko
Bedingt durch die Internationalität der geschäftlichen Aktivitäten ist DO & CO in erhöhtem Maße dem Risiko von Währungsschwankungen ausgesetzt. Diese Risiken betreffen insbesondere die Währungen Türkische Lira (TRY), Britische Pfund (GBP), Ukrainische Hrywnja (UAH), US Dollar (USD) und Polnische Zloty (PLN).
Eine Absicherung gegen Währungsverluste strebt die Gesellschaft vorrangig durch natürliche Sicherungsbeziehungen an, die darauf zielen, Erlöse und Aufwendungen in einer Fremdwährung nach Möglichkeit hinsichtlich Währungsbetrag und Zeitpunkt ihres Anfalls aufeinander abzustimmen. Des Weiteren ist die Gesellschaft bestrebt, Währungsrisiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen soweit wie möglich auf Kunden und Lieferanten zu übertragen.
Bei Bedarf setzt DO & CO derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken ein. Zum Abschlussstichtag hält die Gesellschaft keine derartigen Instrumente im Bestand. Von der Möglichkeit des Hedge Accounting macht DO & CO gegenwärtig keinen Gebrauch.
Um die Abhängigkeit von Währungsrisiken aus Finanzinstrumenten zu verdeutlichen, die in einer von der funktionalen Währung abweichenden Währung denominiert sind, verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen. Die anhand dieser Analysen ermittelten Ergebniseffekte aus Wechselkursschwankungen ergeben sich im Wesentlichen aus den zum Abschlussstichtag bestehenden Fremdwährungsforderungen bzw. Fremdwährungsverbindlichkeiten. Die Auswirkungen auf die Höhe des Eigenkapitals ergeben sich aus langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten, die Teil des Nettoinvestments in ausländische Geschäftsbetriebe darstellen. Wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernberichtswährung bleiben in der Sensitivitätsanalyse unberücksichtigt.
Zum 31. März 2018 wendete DO & CO zur Währungsumrechnung folgende Umrechnungskurse der wesentlichen Fremdwährungen gegenüber dem Euro an:
| Währung | USD | GBP | TRY | PLN | UAH | CHF |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stichtagskurs zum 31. März 2018 | 1,2324 | 0,8791 | 4,8772 | 4,2126 | 32,7043 | 1,1754 |
| (Fremdwährung gegenüber Euro) |
Nach dem Ergebnis der Sensitivitätsanalyse führte eine Aufwertung (Abwertung) der für DO & CO wesentlichen Fremdwährungen um 10 % gegenüber der jeweiligen funktionalen Währung der Konzerngesellschaften zu den folgenden hypothetischen Auswirkungen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern im Geschäftsjahr 2017/2018 bzw. auf das Eigenkapital zum 31. März 2018:
| Auswirkungen auf das Ergebnis vor Ertragsteuen (m€) | USD | GBP | TRY | PLN | UAH | CHF |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aufwertung der Fremdwährung zum Euro um 10% | 1,04 | 0,31 | 0,44 | -0,19 | 0,18 | 0,01 |
| Abwertung der Fremdwährung zum Euro um 10% | -0,85 | -0,19 | -0,45 | 0,19 | -0,18 | -0,01 |
| Auswirkungen auf das Eigenkapital (m€) | USD | GBP | TRY | PLN | UAH | CHF |
| Aufwertung der Fremdwährung zum Euro um 10% | 5,06 | 1,47 | - | - | 1,26 | - |
| Abwertung der Fremdwährung zum Euro um 10% | -4,14 | -1,20 | - | - | -1,03 | - |
Liquiditätsrisiko
Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und sonstige Investitionsprojekte ist es wesentlich, die Auswirkungen auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.
Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle österreichischen und deutschen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden. Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.
Aufgrund des von DO & CO gehaltenen Bestands an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten und nicht ausgenutzter Kreditlinien ist das Liquiditätsrisiko des DO & CO Konzerns gegenwärtig vernachlässigbar.
DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering.
Das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden wird durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten seitens der Kunden reduziert.
Nachstehend sind die undiskontierten vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungszahlungen der in den Anwendungsbereich von IFRS 7 fallenden finanziellen Verbindlichkeiten wiedergegeben:
| 31. März 2018 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in m€ | Buchwert | Mittelabfluss in der nächsten Berichtsperiode |
Mittelabfluss in der über nächsten Berichtsperiode |
Späterer Mittelabfluss |
||
| Mittelabfluss Anleihe | 149,06 | 4,69 | 4,69 | 159,38 | ||
| Mittelabfluss Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 76,65 | 76,65 | ||||
| Mittelabfluss sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 27,58 | 27,58 | ||||
| Mittelabfluss Verbindlichkeiten im Anwendungsbereich von IFRS 7 |
253,29 | 108,92 | 4,69 | 159,38 |
| 31. März 2017 | ||||
|---|---|---|---|---|
| in m€ | Buchwert | Mittelabfluss in der nächsten Berichtsperiode |
Mittelabfluss in der über nächsten Berichtsperiode |
Späterer Mittelabfluss |
| Mittelabfluss Anleihe | 148,76 | 4,69 | 4,69 | 159,38 |
| Mittelabfluss Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 73,72 | 73,72 | ||
| Mittelabfluss sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 49,87 | 49,87 | ||
| Mittelabfluss Verbindlichkeiten im Anwendungsbereich von IFRS 7 |
272,35 | 128,27 | 4,69 | 159,38 |
Zinsrisiko
Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit mindestens der Dauer der Mittelbindung in den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in halbjährlich durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Diese stellen die Auswirkungen von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und –aufwendungen dar. Zinsänderungsrisiken bestehen insoweit nicht bei Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Bei variabel verzinslichen finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden wirken sich Marktzinsänderungen dagegen auf die Höhe des Finanzergebnisses aus. Bei DO & CO betrifft das insbesondere Zahlungsmittel. Auswirkungen auf das Eigenkapital ergeben sich aus einer Änderung der Marktzinsen nicht, da die Gesellschaft über keine Derivate verfügt, die zur Absicherung gegen zinsbedingte Cashflow-Schwankungen aus Grundgeschäften designiert sind.
Wäre das Marktzinsniveau am 31. März 2018 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen, hätte sich ein um 0,76 m€ höheres (0,26 m€ niedrigeres) Ergebnis vor Ertragsteuern ergeben. DO & CO ist damit gegenwärtig keinem wesentlichen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Kalkulation erfolgte unter der Annahme, dass die Depots von DO & CO keine negative Verzinsung haben.
Ausfallrisiko
Das maximale Ausfallrisiko wird weitgehend durch die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte bestimmt.
Zum Bilanzstichtag 31. März 2018 hat DO & CO keine Kreditversicherungen abgeschlossen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Bei den übrigen originären Finanzinstrumenten bestehen keine wesentlichen Ausfallsrisiken. Das verbleibende Risiko wird durch angemessene bilanzielle Vorsorgen abgedeckt.
Kapitalmanagement
Die Kapitalmanagementstrategie von DO & CO zielt auf die Steigerung des Unternehmenswerts und die Beibehaltung einer soliden Kapitalstruktur mit hoher Eigenkapitalausstattung ab. Damit festigt DO & CO das Vertrauen der Investoren, der Kreditgeber und des Markts und sichert die Kapitalbasis für die zukünftige Geschäftsentwicklung. Die Einhaltung der Kapitalmanagementstrategie wird permanent durch das Finanzmanagement überwacht. Zu den wesentlichen Merkmalen des internen Kontroll- und Risikomanagements wird auf die Erläuterungen im Lagebericht verwiesen.
Im Rahmen einer wertorientierten Unternehmensführung kommen als bedeutende Steuerungsgrößen EBITDA und EBIT sowie EBITDA- und EBIT-Margen zum Einsatz. Im Fokus stehen der erfolgreiche Einsatz des Gesellschaftsvermögens und das Erreichen eines die Kapitalkosten übersteigenden Wertbeitrags. DO & CO überwacht sein Kapital anhand der Kennzahlen Net Gearing (Verschuldungsgrad), Eigenkapitalquote und Net Debt zu EBITDA.
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | ||
|---|---|---|---|
| 2017/2018 | 2016/2017 | ||
| EBITDA | m€ | 83,41 | 91,89 |
| EBITDA-Marge | % | 9,7% | 10,1% |
| EBIT | m€ | 50,64 | 56,24 |
| EBIT-Marge | % | 5,9% | 6,2% |
| Eigenkapital-Quote 1 | % | 41,9% | 39,8% |
| Net Debt (Finanzverschuldung) | m€ | 75,16 | 10,08 |
| Net Debt to EBITDA | 0,90 | 0,11 | |
| Net Gearing | % | 31,3% | 4,1% |
1… Bereinigt um vorgesehene Dividende
(Inhalte und Berechnung der Kennzahlen sind im Kennzahlen-Glossar erläutert)
Der Aufrechterhaltung der Kapitalstruktur dient eine Dividendenpolitik, die sich nach dem Konzernergebnis bemisst. Gemäß dieser Orientierung wird der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen eine Dividende in Höhe von 0,85 € je dividendenberechtigter Aktie auszuschütten. Das niedrige Zinsniveau wurde bereits im Jahr 2014 zur Emission einer Anleihe mit einem Volumen von 150 m€ genutzt. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren und einen Fixzinskoupon von 3,125 %.
7.2. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen
Die Eventualschulden des DO & CO Konzerns betragen am 31. März 2018 34,58 m€ (31. März 2017: 22,14 m€) und setzen sich wie folgt zusammen:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Garantien | 34,47 | 21,24 |
| Sonstige vertragliche Haftungsverpflichtungen | 0,11 | 0,90 |
| Summe | 34,58 | 22,14 |
Sämtliche unter den Eventualschulden ausgewiesene Sachverhalte betreffen potentielle zukünftige Verpflichtungen, die zum Abschlussstichtag 31. März 2018 ungewiss sind und DO & CO erst bei Eintreten nicht wahrscheinlicher zukünftiger Ereignisse zu Leistungen verpflichten.
Gemäß IAS 37.91 wird aus Praktikabilität auf die Angaben gemäß IAS 37.86 und IAS 37.89 verzichtet.
Zum 31. März 2018 sind schwebende Verträge über den Bezug von Sachanlagen in Höhe von 3,64 m€ (31. März 2017: 31,23 m€) abgeschlossen.
Es bestehen unkündbare Operating-Leasingverhältnisse über Geschäftsräume und Geschäftsausstattungen sowie in kleinerem Umfang über Fahrzeuge und sonstige Vermögenswerte.
Die nach dem Abschlussstichtag zu leistenden Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operating- Leasingverhältnissen betragen:
| in m€ | 31. März 2018 | 31. März 2017 |
|---|---|---|
| Bis ein Jahr | 27,17 | 23,93 |
| Länger als ein Jahr und bis zu fünf Jahren | 50,91 | 55,89 |
| Über fünf Jahre | 80,72 | 99,63 |
| Summe | 158,79 | 179,45 |
Aus umsatzabhängigen Leasingzahlungen könnten weitere Leasingzahlungen bis zu 13,91 m€ (31. März 2017: 16,60 m€) zu leisten sein.
7.3. Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)
Nach dem 31. März 2018 ergaben sich keine nennenswerten Ereignisse und Entwicklungen, die für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns von Bedeutung wären.
7.4. Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen
Die DO & CO Aktiengesellschaft steht unmittelbar oder mittelbar in Ausübung der normalen Geschäftstätigkeit mit nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in Beziehung.
Nahestehende Personen und Unternehmen umfassen im Wesentlichen Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats oder Unternehmen im Einflussbereich von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern.
| Geschäftsjahr 2017/2018 | Geschäftsjahr 2016/2017 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige | Nicht | Sonstige | Nicht | |||||
| nahestehende | Assoziierte | Gemeinschafts | konsolidierte | nahestehende | Assoziierte | Gemeinschafts | konsolidierte | |
| Personen und | Unternehmen | unternehmen | Tochter | Personen und | Unternehmen | unternehmen | Tochter | |
| in m€ | Unternehmen | unternehmen | Unternehmen | unternehmen | ||||
| Erbrachte Lieferungen und Leistungen | 2,70 | 0,42 | 6,61 | 0,37 | 0,00 | 0,25 | 0,85 | 1,12 |
| Empfangene Lieferungen und Leistungen | 6,13 | 9,59 | 0,05 | 1,95 | 6,54 | 11,27 | 0,03 | 4,08 |
| 31. März 2018 | 31. März 2017 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige | Nicht | Sonstige | Nicht | |||||
| nahestehende | Assoziierte | Gemeinschafts | konsolidierte | nahestehende | Assoziierte | Gemeinschafts | konsolidierte | |
| Personen und | Unternehmen | unternehmen | Tochter | Personen und | Unternehmen | unternehmen | Tochter | |
| in m€ | Unternehmen | unternehmen | Unternehmen | unternehmen | ||||
| Forderungen | 3,65 | 0,03 | 3,02 | 0,54 | 0,95 | 0,01 | 1,47 | 1,37 |
| Schulden | 0,35 | 0,86 | 0,41 | 0,58 | 0,47 | 1,11 | 0,02 | 0,86 |
| gegebene Darlehen | 0,00 | 0,00 | 4,05 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2,40 | 0,00 |
Im Geschäftsjahr 2017/2018 sind Forderungen in Höhe von 0,17 m€ (31. März 2017: 0,36 m€) wertberichtigt. Es bestehen Forderungen aus Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 1,68 Jahren und einer durchschnittlichen Verzinsung von 2,64 % p.a.
Zur Besicherung von Krediten und Bestandsverträgen gab DO & CO Garantien für Gemeinschaftsunternehmen und Assoziierte Unternehmen in Höhe von 15,62 m€ (VJ: 7,40 m€). Mit einem Zahlungsabfluss daraus wird nicht gerechnet.
Die Geschäfte mit diesen nahestehenden Personen und Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Haftungen für Kredite sowie Firmenkredite von Konzerngesellschaften an Vorstände und Aufsichtsräte bestehen nicht.
Zur Vergütung der Organmitglieder wird auf Abschnitt 7.6. verwiesen.
7.5. Beteiligungen
Zum 31. März 2018 hält DO & CO folgende Beteiligungen:
| Konsolidierung 1) | Beteiligung in % | Nominalkapital in | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesellschaft | Sitz | Land | Währung | THW2) | ||
| AIOLI Airline Catering Austria GmbH | Wien-Flughafen | A | V | 100,0 | EUR | 36 3) |
| B & B Betriebsrestaurants GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 36 3) |
| Demel Salzburg Cafe-Restaurant Betriebs GmbH DO & CO - Salzburg Restaurants & Betriebs GmbH |
Salzburg Salzburg |
A A |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
35 3) 36 3) |
| DO & CO Airline Catering Austria GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 150 3) |
| DO & CO Airline Logistics GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 35 3) |
| DO & CO Airport Hospitality GmbH DO & CO Albertina GmbH |
Wien Wien |
A A |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
35 4) 35 3) |
| DO & CO Catering & Logistics Austria GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 100 3) |
| DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 36 |
| DO & CO Event Austria GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 100 3) |
| DO & CO Facility Management GmbH DO & CO Gourmet Kitchen Cold GmbH |
Wien Wien |
A A |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
35 3) 35 3) |
| DO & CO Gourmet Kitchen Hot GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 35 3) |
| DO & CO im Haas Haus Restaurantbetriebs GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 36 3) |
| DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH | Wien | A | V | 90,0 | EUR | 35 |
| DO & CO Immobilien GmbH DO & CO Party-Service & Catering GmbH |
Wien Wien |
A A |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
36 3) 36 3) |
| DO & CO Pastry GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 35 3) |
| DO & CO Procurement GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 35 3) |
| DO & CO Special Hospitality Services GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 35 3) |
| Henry - the art of living GmbH Henry am Zug GmbH |
Wien Wien |
A A |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
36 3) 35 4) |
| Ibrahim Halil Dogudan Gesellschaft m.b.H. | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 36 3) |
| ISS Ground Services GmbH | Wien | A | E | 49,0 | EUR | 218 14) |
| K.u.K. Hofzuckerbäcker Ch. Demel's Söhne GmbH | Wien | A | V | 100,0 | EUR | 799 4) |
| Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH | Wien-Flughafen | A | V | 100,0 | EUR | 800 4) |
| Total Inflight Solution GmbH WASH & GO Logistics GmbH |
Wien Wien |
A A |
V N |
100,0 0,0 |
EUR EUR |
35 4) 36 14) |
| DO & CO International Event AG | Zug | CH | V | 100,0 | CHF | 100 |
| Nespresso - DO & CO SA | Lausanne | CH | E | 50,0 | CHF | 1.000 13) |
| Oleander Group AG | Zug | CH | V | 100,0 | GBP | 67 10) |
| Arena One Gastronomie GmbH DO & CO München GmbH |
München München |
D D |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
25 5) 100 5) |
| Arena One Mitarbeiterrestaurants GmbH | München | D | V | 100,0 | EUR | 25 5) |
| Arena One Service GmbH | München | D | V | 100,0 | EUR | 25 5) |
| DO & CO (Deutschland) Holding GmbH | Kelsterbach | D | V | 100,0 | EUR | 25 |
| DO & CO Berlin GmbH | Berlin | D | V | 100,0 | EUR | 25 5) |
| DO & CO Deutschland Catering GmbH DO & CO Düsseldorf GmbH |
München Düsseldorf |
D D |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
25 25 5) |
| DO & CO Frankfurt GmbH | Kelsterbach | D | V | 100,0 | EUR | 25 5) |
| DO & CO Kelsterbach GmbH | Kelsterbach | D | N | 100,0 | EUR | 25 5) |
| DO & CO Lounge Deutschland GmbH | München | D | V | 100,0 | EUR | 25 5) |
| DO & CO Lounge GmbH DO & CO Catering München GmbH |
Frankfurt München-Flughafen |
D D |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
25 5) 25 5) |
| DO & CO Restauración & Catering España, S.L. | Barcelona | E | V | 100,0 | EUR | 3 |
| Financière Hédiard SA | Colombes | F | V | 100,0 | EUR | 5.094 |
| Hédiard Events SAS | Paris | F | V | 100,0 | EUR | 100 |
| Hédiard SA Hédiard Traiteur SAS |
Paris Colombes |
F F |
V V |
100,0 100,0 |
EUR EUR |
310 40 |
| Hédiard restauration en vol SAS | Argenteuil | F | V | 100,0 | EUR | 100 |
| Hédiard Fonciere SAS | Argenteuil | F | V | 100,0 | EUR | 100 |
| DO & CO AIRPORT GASTRONOMY LIMITED | Feltham | GB | V | 100,0 | EUR | 0 6) |
| DO & CO Airport Hospitality UK Ltd. DO & CO Event & Airline Catering Ltd. |
Feltham Feltham |
GB GB |
V V |
100,0 100,0 |
GBP GBP |
0 0 |
| DO & CO International Catering Ltd. | Feltham | GB | V | 100,0 | EUR | 30 6) |
| DO & CO International Investments Ltd. | London | GB | V | 100,0 | EUR | 5.000 6) |
| Henry - The Art of Living Ltd. Fortnum & Mason Events Ltd. |
Feltham London |
GB GB |
V E |
100,0 50,0 |
GBP GBP |
0 0 |
| Lasting Impressions Food Co. Ltd | Feltham | GB | V | 85,0 | GBP | 0 |
| Versilia Solutions Ltd. | Northampton | GB | E | 50,0 | GBP | 0 |
| Henry am Zug Hungary Kft. | Budapest | HU | N | 100,0 | EUR | 10 9) |
| DO & CO Italy S.r.l. | Vizzola Ticino | I | V | 100,0 | EUR | 2.900 |
| Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. Sky Gourmet Malta Ltd. |
Fgura Fgura |
MT MT |
E E |
40,0 40,0 |
EUR EUR |
1 8) 1 8) |
| DO & CO México, S. de R.L. de C.V. | Mexiko-Stadt | MX | V | 100,0 | MXN | 50 12) |
| DO & CO Netherlands Holding B.V. | Den Haag | NL | V | 51,0 | EUR | 20 |
| DO & CO – Restauração e Catering, Sociedade Unipessoal, Lda | Lissabon | P | V | 100,0 | EUR | 5 |
| DO & CO Poland Sp. z o.o. DO & CO Real Estate Poland Sp. Z o.o. |
Warschau Warschau |
PL PL |
V V |
100,0 100,0 |
PLN PLN |
7.447 55 |
| Sharp DO & CO Korea LLC | Seoul | ROK E | 50,0 | KRW | 7.000.000 | |
| Sky Gourmet Slovensko s.r.o. | Bratislava | SK | V | 100,0 | EUR | 63 7) |
| DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic . ve San. A.S. | Istanbul | TK | V | 100,0 | TRY | 750 |
| MAZLUM AMBALAJ SANAYİ VE DIŞ TİCARET A.Ş THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. |
Tekirdag Istanbul |
TK TK |
V V |
51,0 50,0 |
TRY TRY |
3.523 30.000 |
| DO & CO AIRPORT GASTRONOMY LLC | Kiew-Boryspil | UA | V | 100,0 | UAH | 5.055 |
| DO & CO Ukraine LLC | Kiew-Boryspil | UA | V | 100,0 | UAH | 521 11) |
| DO AND CO KYIV LLC | Kiew-Boryspil | UA | V | 51,0 | UAH | 2.400 |
| DEMEL New York Inc . DO & CO CHICAGO CATERING, INC. |
New York Wilmington |
USA V USA V |
100,0 100,0 |
USD USD |
1 1 |
|
| DO & CO Holdings USA, Inc . | Wilmington | USA V | 100,0 | USD | 100 | |
| DO & CO Los Angeles, Inc . | Wilmington | USA V | 100,0 | USD | 1 | |
| DO & CO Miami Catering, Inc . | Miami | USA V | 100,0 | USD | 1 | |
| DO & CO NEW JERSEY CATERING, INC. DO & CO New York Catering, Inc . |
Wilmington New York |
USA N USA V |
100,0 100,0 |
USD USD |
0 1 |
7.6. Organe
Als Organe der DO & CO Aktiengesellschaft sind folgende Personen im Geschäftsjahr 2017/2018 tätig gewesen:
Vorstand:
Attila DOGUDAN
Vorsitzender; geboren 1959 Erstbestellung erfolgte am 3. Juni 1997 Ende der laufenden Funktionsperiode: 31. Juli 2020 Keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen
Mag. Gottfried NEUMEISTER
Mitglied des Vorstands; geboren 1977 Erstbestellung erfolgte am 16. Juli 2012 Ende der laufenden Funktionsperiode: 31. Juli 2020 Keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen
Die Vergütungen der Mitglieder des Vorstandes im Geschäftsjahr 2017/2018 zeigt nachfolgende Übersicht:
| Bezüge Vorstand 2017/2018 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fixe | Variable | Gesamt | |||||
| in t€ | Bezüge | Bezüge | bezüge | ||||
| Attila Dogudan * | 766 | 0 | 766 | ||||
| Mag. Gottfried Neumeister ** | 631 | 0 | 631 | ||||
| Summe | 1.397 | 0 | 1.397 |
*Inklusive Sachbezug und inklusive 32 t€ für die Tätigkeit als Stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie CEO bei der THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş.
**Inklusive 29 t€ für die Tätigkeit als Mitglied des Verwaltungsrates bei der THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş.
Es bestehen derzeit keine Vereinbarungen über eine betriebliche Altersvorsorge für den Vorstand. Dem Vorstandsvorsitzenden steht ein Abfertigungsanspruch in analoger Anwendung des Angestelltengesetzes zu. Die Dienstverträge der Vorstandsmitglieder sehen im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund einen Abfindungsanspruch von drei Monatsgehältern vor. Bei vorzeitiger Beendigung des Vorstandsvertrages aus einem vom Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund steht kein Abfindungsanspruch zu. Zusätzliche Ansprüche des Vorstands im Falle einer Beendigung der Funktion bestehen nicht. Weiters bestehen derzeit keine Vereinbarungen im Falle eines Kontrollwechsels.
Aufsichtsrat:
em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD
Vorsitzender bis zum 1. August 2017; danach Mitglied bis 12. März 2018; unabhängig; geboren 1943 erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
RA Dr. Werner SPORN
Stellvertreter des Vorsitzenden bis zum 27. Juli 2017; unabhängig; geboren 1935 Repräsentant des Streubesitzes bis zum 27. Juli 2017 erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
Ing. Georg THURN-VRINTS
Mitglied; unabhängig; geboren 1956 bestellt bis zur 21. o.HV (2019), erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
Ök.-Rat Dr. Christian KONRAD
Mitglied; unabhängig; geboren 1943 Repräsentant des Streubesitzes bestellt bis zur 21. o.HV (2019), erstmalig gewählt am 10. Juli 2002 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
Dr. Andreas BIERWIRTH
Vorsitzender seit dem 1. August 2017; unabhängig; geboren 1971 bestellt bis zur 23. o.HV (2021), erstmalig gewählt am 21. Juli 2016 Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen börsennotierten Gesellschaften:
§ Mitglied des Verwaltungsrates der EasyJet PLC, Großbritannien
Dr. Peter HOFFMANN-OSTENHOF
- Stellvertreter des Vorsitzenden seit dem 1. August 2017; unabhängig; geboren 1955 bestellt bis zur 24. o.HV (2022), erstmalig gewählt am 27. Juli 2017 Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen börsennotierten Gesellschaften:
§ Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates bei der Österreichischen Staatsdruckerei Holding AG, Österreich
Dr. Cem KOZLU
- Stellvertreter des Vorsitzenden; unabhängig; geboren 1946 Repräsentant des Streubesitzes
bestellt bis zur 23. o.HV (2021), erstmalig gewählt am 21. Juli 2016
Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen börsennotierten Gesellschaften:
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Pegasus Hava Tasimaciligi A.Ş., Türkei
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Anadolu Efes Biracilik ve Malt Sanayi A.Ş., Türkei
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Yazicilar Holding A.Ş., Türkei
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Coca-Cola Icecek A.Ş., Türkei
- § Mitglied des Verwaltungsrates der Sisecam A.Ş., Türkei
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 27. Juli 2017 für das Geschäftsjahr 2016/2017 eine Vergütung in Höhe von 0,14 m€ (VJ: 0,10 m€) bezahlt.
Wien, am 12. Juni 2018
Der Vorstand:
Attila DOGUDAN e.h. Mag. Gottfried NEUMEISTER e.h. Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Konzernabschluss
Prüfungsurteil
Wir haben den Konzernabschluss der
DO & CO Aktiengesellschaft, Wien,
und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2018, der gesonderten Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Gesamtergebnis-rechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzern-Geldflussrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr und dem Konzernanhang, geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht der beigefügte Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2018 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind (IFRS), und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-Verordnung Nr. 537/2014 (im Folgenden EU-VO) und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der International Standards on Auditing (ISA). Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt "Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind vom Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten für unsere Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt, und wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Bewertung und Ausweis von Ertragssteuerposten
Beschreibung
Die DO & CO Aktiengesellschaft ist ein international tätiger Konzern, der seine Tätigkeit in einer Vielzahl von Ländern in unterschiedlichen geographischen Regionen ausübt. Dadurch ist die DO & CO – Gruppe unterschiedlichen Steuergesetzgebungen ausgesetzt und unterliegt somit die Ermittlung der Ertragssteuern sowie der latenten Steuern gem. IAS 12 einer erhöhten Komplexität. Zusätzlich erfordern die umfangreichen Vorschriften des IAS 12 zukunftsbezogene Schätzungen und können Änderungen von Steuersätzen durch die Steuergesetzgebung wesentliche Auswirkung auf die Bewertung von tatsächlichen und latenten Steueransprüchen haben.
Im Konzernabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft besteht somit das Risiko, dass die entsprechenden Steuerrisiken nicht erfasst werden und die tatsächlichen und latenten Steuern nicht im erforderlichen Umfang ermittelt und bewertet wurden. Dies kann dazu führen, dass angesetzte Steuerguthaben und latente Steuern überbewertet werden oder Steuerverbindlichkeiten bzw. -rückstellungen nicht ausreichend erfasst wurden.
Wir verweisen auf die Darstellung im Abschnitten 4.12. des Konzernanhangs.
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung
Wir haben den Ansatz und die Bewertung der Ertragssteuerposten im Konzernabschluss auf Konzern- und Einzelabschlussebene in Stichproben auf Vollständigkeit und Genauigkeit geprüft. Zusätzlich haben wir externe Bestätigungen über die steuerlichen Verhältnisse der DO & CO Aktiengesellschaft und wesentlicher Tochtergesellschaften von den jeweiligen steuerlichen Vertretern bzw Beratern eingeholt und beurteilt, ob die Informationen in den steuerrelevanten Positionen entsprechend berücksichtigt wurden. Ansatz und Bewertung aktiver latenter Steuern haben wir anhand der Steuerplanungen sowie der diesen zugrunde liegenden Annahmen und zukunftsbezogenen Schätzungen kritisch gewürdigt. Darüber hinaus haben wir die Anpassung der Steuersätze aufgrund beschlossener Änderungen durch die Steuergesetzgeber in einzelnen Ländern geprüft.
Werthaltigkeit der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte einschließlich der Geschäftsund Firmenwerte
Beschreibung
Die DO & CO Aktiengesellschaft zeigt in ihrem Konzernabschluss zum 31. März 2018 Buchwerte für Geschäfts- und Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte mit einer unbestimmten Nutzungsdauer in Höhe von EUR 32,61 Mio., Sachanlagen in Höhe von EUR 232,66 Mio. sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von EUR 20,75 Mio.
Die IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, verlangen von Unternehmen, Geschäfts- und Firmenwerte und immaterielle Vermögenswerte mit einer unbestimmten Nutzungsdauer jährlich auf Wertminderungen zu überprüfen. Zusätzlich ist es für immaterielle Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer sowie Sachanlagen erforderlich, zu überprüfen, ob ein Anhaltspunkt vorliegt, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte.
Ein Tochterunternehmen der DO & CO Aktiengesellschaft in der Türkei erbringt Leistungen an einen Hauptkunden auf Grundlage eines befristeten Vertrages, der mit Ende 2018 ausläuft und eine Verlängerungsoption für ein weiteres Jahr (somit bis Ende 2019) beinhaltet. Da das Tochterunternehmen als wesentlich zu beurteilen ist, hätte die Beendigung des Cateringsvertrages signifikante Auswirkungen auf den Konzernabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft und können somit Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen.
Zusätzlich sind unter den Geschäfts- und Firmenwerten sowie bei den immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer Beträge in Höhe von EUR 18,60 Mio. einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit in Frankreich zugeordnet, die derzeit geschlossen ist und umgebaut wird.
Die Überprüfung der Werthaltigkeit von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen erfordert wesentliche Schätzungen des Vorstandes über künftige Umsatzentwicklungen und Ergebnismargen, Transaktionspreise (beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten) und daraus resultierenden Zahlungsmittelüberschüssen sowie Annahmen zur Festlegung der verwendeten Diskontierungssätze. Diese Ermessensentscheidungen sind daher mit einer wesentlichen Unsicherheit behaftet. Für den Abschluss besteht das Risiko einer Überbewertung der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen.
Auf die Darstellung im Konzernanhang in den Abschnitten 4.1 und 4.2 wird verwiesen.
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung
Wir haben die Konzeption des Prozesses der Gesellschaft zur Durchführung der Überprüfung von Wertminderungen erhoben.
Die prognostizierten Umsätze, Ergebnisse und Investitionen haben wir mit den vorhandenen Business Plänen abgestimmt und die wesentlichen Planungsparameter (Umsätze, Aufwendungen, Investitionen und Veränderungen des Working Capital) kritisch gewürdigt. Darüber hinaus haben wir die Übereinstimmung der aktuellen Prognosen der Zahlungsmittelüberschüsse mit den effektiven Ergebnissen der Vergangenheit überprüft, um die Angemessenheit der Planungen zu verifizieren.
Weiters haben wir das Berechnungsschema für die Ableitung des Diskontierungszinssatzes nachvollzogen, die angesetzten Parameter durch Datenbankabfragen plausibilisiert und die Auswirkungen von Parameteränderungen auf die Bewertungsergebnisse unter Einbeziehung unseres internen Bewertungsspezialisten analysiert. Zusätzlich haben wir vom Vorstand externe Nachweise zur Bestätigung der Werthaltigkeit eingeholt, um die Angaben des Vorstandes zu überprüfen.
Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und des Prüfungsausschusses für den Konzernabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses und dafür, dass dieser in Übereinstimmung mit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB ein möglichst getreues Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit – sofern einschlägig – anzugeben, sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzuwenden, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen, entweder den Konzern zu liquidieren oder die Unternehmenstätigkeit einzustellen, oder haben keine realistische Alternative dazu.
Der Prüfungsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns.
Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses
Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit der EU-VO und mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung, die die Anwendung der ISA erfordern, üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus gilt:
- · Wir identifizieren und beurteilen die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Abschluss, planen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken, führen sie durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- · Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben.
-
· Wir beurteilen die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben.
-
· Wir ziehen Schlussfolgerungen über die Angemessenheit der Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch die gesetzlichen Vertreter sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr des Konzerns von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zur Folge haben.
- · Wir beurteilen die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, dass ein möglichst getreues Bild erreicht wird.
- · Wir erlangen ausreichende geeignete Prüfungsnachweise zu den Finanzinformationen der Einheiten oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns, um ein Prüfungsurteil zum Konzernabschluss abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die Alleinverantwortung für unser Prüfungsurteil.
Wir tauschen uns mit dem Prüfungsausschuss unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung erkennen, aus.
Wir geben dem Prüfungsausschuss auch eine Erklärung ab, dass wir die relevanten beruflichen Verhaltensanforderungen zur Unabhängigkeit eingehalten haben, und tauschen uns mit ihm über alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte aus, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit und – sofern einschlägig – damit zusammenhängende Schutzmaßnahmen auswirken.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, über die wir uns mit dem Prüfungsausschuss ausgetauscht haben, diejenigen Sachverhalte, die am bedeutsamsten für die Prüfung des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte in unserem Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus oder wir bestimmen in äußerst seltenen Fällen, dass ein Sachverhalt nicht in unserem Bestätigungsvermerk mitgeteilt werden sollte, weil vernünftigerweise erwartet wird, dass die negativen Folgen einer solchen Mitteilung deren Vorteile für das öffentliche Interesse übersteigen würden.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Bericht zum Konzernlagebericht
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der österreichischen unternehmensrechtlichen Vor-schriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob er nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt wurde.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Berufsgrundsätzen zur Prüfung des Konzernlageberichts durchgeführt.
Urteil
Nach unserer Beurteilung ist der Konzernlagebericht nach den geltenden rechtlichen Anforderungen aufgestellt worden, enthält zutreffende Angaben nach § 243a UGB und steht in Einklang mit dem Konzernabschluss.
Erklärung
Angesichts der bei der Prüfung des Konzernabschlusses gewonnenen Erkenntnisse und des gewonnenen Verständnisses über den Konzern und sein Umfeld wurden wesentliche fehlerhafte Angaben im Konzernlagebericht nicht festgestellt.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen beinhalten alle Informationen im nichtfinanziellen Bericht, den wir bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erhalten haben, sowie im Geschäftsbericht, ausgenommen den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht und den Bestätigungsvermerk. Der Geschäftsbericht wird uns voraussichtlich nach dem Datum des Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt.
Unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss deckt diese sonstigen Informationen nicht ab, und wir werden keine Art der Zusicherung darauf geben.
In Verbindung mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses ist es unsere Verantwortung, diese sonstigen Informationen zu lesen, sobald diese vorhanden sind, und abzuwägen, ob sie angesichts des bei der Prüfung gewonnenen Verständnisses wesentlich in Widerspruch zum Konzernabschluss stehen oder sonst wesentlich falsch dargestellt erscheinen.
Zusätzliche Angaben nach Artikel 10 der EU-VO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 27. Juli 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 27. Juli 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 1998/99 Abschlussprüfer.
Wir erklären, dass das Prüfungsurteil im Abschnitt "Bericht zum Konzernabschluss" mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 der EU-VO in Einklang steht.
Wir erklären, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen (Artikel 5 Abs. 1 der EU-VO) erbracht haben und dass wir bei der Durchführung der Abschlussprüfung unsere Unabhängigkeit von der geprüften Gesellschaft gewahrt haben.
Auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Abschlussprüfung auftragsverantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Dr. Andreas Staribacher.
Wien, am 12. Juni 2018
PKF CENTURION
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH
Dr. Andreas Staribacher Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Konzernabschluss samt Konzernlagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.
Erklärungen aller gesetzlichen Vertreter gemäß § 124 Börsegesetz
Wir bestätigen nach bestem Wissen,
-
dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt,
-
dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wir bestätigen nach bestem Wissen,
-
dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens vermittelt,
-
dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Wien, am 12. Juni 2018
Der Vorstand:
Attila DOGUDAN e.h. Mag. Gottfried NEUMEISTER e.h. Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied
Glossar
| Geschäftsjahr 2017/2018 |
Geschäftsjahr 2016/2017 |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| EBITDA-Marge in % | EBITDA Umsatzerlöse mit Dritten |
m€ m€ |
83,41 861,41 |
9,7% | 10,1% |
| EBIT-Marge in % | EBIT Umsatzerlöse mit Dritten |
m€ m€ |
50,64 861,41 |
5,9% | 6,2% |
| Return on Sales in % | Ergebnis vor Ertragsteuern Umsatzerlöse mit Dritten |
m€ m€ |
46,17 861,41 |
5,4% | 5,5% |
| Bereinigtes Eigenkapital in m€ | + Eigenkapital - (vorgesehene) Dividende |
m€ m€ |
248,39 8,28 |
240,11 | 247,56 |
| Eigenkapitalquote in % | Bereinigtes Eigenkapital Gesamtkapital |
m€ m€ |
240,11 573,10 |
41,9% | 39,8% |
| Return on Equity (ROE; in %) | Ergebnis nach Ertragsteuern Ø bereinigtes Eigenkapital 1 |
m€ m€ |
33,37 245,84 |
13,6% | 13,4% |
| Debt (finanzielle Verbindlichkeiten) in m€ | + Anleihe + Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) + Kurzfristige Darlehen |
m€ m€ m€ |
149,06 0,00 2,57 |
151,63 | 153,61 |
| Net Debt (Nettofinanzverschuldung) in m€ | + Debt - Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
m€ m€ |
151,63 76,47 |
75,16 | 10,08 |
| Net Debt to EBITDA | Net Debt EBITDA |
m€ m€ |
75,16 83,41 |
0,90 | 0,11 |
| Net Gearing in % | Net Debt Bereinigtes Eigenkapital |
m€ m€ |
75,16 240,11 |
31,3% | 4,1% |
| Surplus Cash in m€ | + Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 2% der Umsatzerlöse - (vorgesehene) Dividende |
m€ m€ m€ |
76,47 17,23 8,28 |
50,96 | 116,98 |
| Working Capital in m€ | + Kurzfristige Vermögenswerte - Kurzfristige Schulden - Surplus Cash - (vorgesehene) Dividende |
m€ m€ m€ m€ |
252,71 152,21 50,96 8,28 |
41,26 | -8,22 |
| Free Cashflow in m€ | + Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit (Netto-Cashflow) + Cashflow aus der Investitionstätigkeit |
m€ m€ |
42,40 -86,15 |
-43,75 | -8,81 |
| EPS (Ergebnis je Aktie) in € | Konzernergebnis Aktienanzahl |
m€ Mpie |
24,37 9,74 |
2,50 | 2,14 |
| KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) | Kurs ultimo (Schlusskurs) EPS |
€ € |
51,50 2,50 |
20,59 | 28,48 |
| Steuerquote in % | Ertragsteuern Ergebnis vor Ertragsteuern |
m€ m€ |
12,80 46,17 |
27,7% | 32,2% |
| Bereinigtes EBIT in m€ | EBIT - Mieterlöse aus als Finanzinvestition gehaltene Immobilien + Aufwände aus als Finanzinvestition gehaltene Immobilien |
m€ m€ m€ |
50,64 0,00 0,00 |
50,64 | 56,24 |
| Capital Employed in m€ | + Bereinigtes Eigenkapital + Langfristige Schulden - Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien |
m€ m€ m€ m€ |
240,11 172,50 76,47 2,04 |
334,10 | 277,66 |
| Return on Capital Employed (ROCE) in % | + Bereinigtes EBIT Ø Capital Employed 1 |
m€ m€ |
50,64 306,84 |
16,5% | 20,5% |
1 … Ermittelt als Durchschnittsbestand zum Ende der letzten vier Quartale und des Bestands zu Beginn des Betrachtungszeitraums
Einzelabschluss 2017/2018 der DO & CO Aktiengesellschaft inkl. Lagebericht und Bestätigungsvermerk
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| Inhaltsverzeichnis | Seite |
|---|---|
| Bestätigungsvermerk | $\overline{2}$ |
| Anlagen | |
| Bilanz zum 31. März 2018 | Anlage 1 |
| Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit | |
| vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 | Anlage 2 |
| Anhang für das Geschäftsjahr 2017/18 | Anlage 3 |
| Entwicklung des Anlagevermögens 2017/18 | Anlage 3a |
| Beteiligungsgesellschaften per 31. März 2018 | Anlage 3b |
| Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/18 | Anlage 4 |
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Sachverhalt und Risiken
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Prüferisches Vorgehen
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:LU EHVWLPPHQ YRQ GHQ6DFKYHUKDOWHQ EHU GLH ZLU XQVPLW GHP3UIXQJVDXVVFKXVV DXVJH WDXVFKWKDEHQGLHMHQLJHQ6DFKYHUKDOWHGLHDPEHGHXWVDPVWHQIUGLH3UIXQJGHV-DKUHVDE VFKOXVVHVGHV*HVFKlIWVMDKUHVZDUHQXQGGDKHUGLHEHVRQGHUVZLFKWLJHQ3UIXQJVVDFKYHUKDOWH VLQG:LU EHVFKUHLEHQ GLHVH6DFKYHUKDOWH LQ XQVHUHP%HVWlWLJXQJVYHUPHUN HV VHL GHQQ*H VHW]H RGHU DQGHUH 5HFKWVYRUVFKULIWHQ VFKOLHHQ GLH|IIHQWOLFKH\$QJDEH GHV 6DFKYHUKDOWV DXV RGHUZLUEHVWLPPHQLQlXHUVWVHOWHQHQ)lOOHQGDVVHLQ6DFKYHUKDOWQLFKWLQXQVHUHP%HVWlWL JXQJVYHUPHUNPLWJHWHLOWZHUGHQVROOWHZHLOYHUQQIWLJHUZHLVHHUZDUWHWZLUGGDVVGLHQHJDWLYHQ )ROJHQHLQHUVROFKHQ0LWWHLOXQJGHUHQ9RUWHLOHIUGDV|IIHQWOLFKH,QWHUHVVHEHUVWHLJHQZUGHQ
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'HU /DJHEHULFKW LVW DXI *UXQG GHU |VWHUUHLFKLVFKHQ XQWHUQHKPHQVUHFKWOLFKHQ 9RUVFKULIWHQ GD UDXI]XSUIHQREHUPLWGHP-DKUHVDEVFKOXVVLQ(LQNODQJVWHKWXQGREHUQDFKGHQJHOWHQGHQ UHFKWOLFKHQ\$QIRUGHUXQJHQDXIJHVWHOOWZXUGH
'LHJHVHW]OLFKHQ9HUWUHWHUGHU*HVHOOVFKDIWVLQGYHUDQWZRUWOLFKIUGLH\$XIVWHOOXQJGHV/DJHEH ULFKWVLQhEHUHLQVWLPPXQJPLWGHQ|VWHUUHLFKLVFKHQXQWHUQHKPHQVUHFKWOLFKHQ9RUVFKULIWHQ
:LU KDEHQ XQVHUH 3UIXQJ LQ hEHUHLQVWLPPXQJ PLW GHQ %HUXIVJUXQGVlW]HQ ]XU 3UIXQJ GHV /DJHEHULFKWVGXUFKJHIKUW
Urteil
1DFK XQVHUHU %HXUWHLOXQJ LVW GHU /DJHEHULFKW QDFK GHQ JHOWHQGHQ UHFKWOLFKHQ \$QIRUGHUXQJHQ DXIJHVWHOOW ZRUGHQ HQWKlOW ]XWUHIIHQGH \$QJDEHQ QDFK D 8*% XQG VWHKW LQ (LQNODQJ PLW GHP-DKUHVDEVFKOXVV
Erklärung
\$QJHVLFKWV GHU EHL GHU 3UIXQJ GHV -DKUHVDEVFKOXVVHV JHZRQQHQHQ (UNHQQWQLVVH XQG GHV JHZRQQHQHQ9HUVWlQGQLVVHVEHUGLH*HVHOOVFKDIWXQGLKU8PIHOGZXUGHQZHVHQWOLFKHIHKOHU KDIWH\$QJDEHQLP/DJHEHULFKWQLFKWIHVWJHVWHOOW
6RQVWLJH,QIRUPDWLRQHQ
'LH JHVHW]OLFKHQ 9HUWUHWHU VLQG IU GLH VRQVWLJHQ ,QIRUPDWLRQHQ YHUDQWZRUWOLFK 'LH VRQVWLJHQ ,QIRUPDWLRQHQEHLQKDOWHQDOOH,QIRUPDWLRQHQLP*HVFKlIWVEHULFKWDXVJHQRPPHQGHQ.RQ]HUQ DEVFKOXVV -DKUHVDEVFKOXVV?GHQ.RQ]HUQODJHEHULFKW /DJHEHULFKW?XQGGHQ%HVWlWLJXQJVYHU PHUN 'HU *HVFKlIWVEHULFKW ZLUG XQV YRUDXVVLFKWOLFK QDFK GHP 'DWXP GHV %HVWlWLJXQJVYHU PHUNV]XU9HUIJXQJJHVWHOOW
8QVHU 3UIXQJVXUWHLO ]XP -DKUHVDEVFKOXVV GHFNW GLHVH VRQVWLJHQ ,QIRUPDWLRQHQ QLFKW DE XQG ZLUZHUGHQNHLQH\$UWGHU=XVLFKHUXQJGDUDXIJHEHQ
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:LUHUNOlUHQGDVVZLUNHLQHYHUERWHQHQ1LFKWSUIXQJVOHLVWXQJHQ \$UWLNHO\$EVGHU(892? HUEUDFKWKDEHQXQGGDVVZLUEHLGHU'XUFKIKUXQJGHU\$EVFKOXVVSUIXQJXQVHUH8QDEKlQJLJ NHLWYRQGHUJHSUIWHQ*HVHOOVFKDIWJHZDKUWKDEHQ
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3.)&(1785,21 :LUWVFKDIWVSUIXQJVJHVHOOVFKDIWPE+
'U\$QGUHDV6WDULEDFKHU 0DJ.DUO3URVVLQJHU :LUWVFKDIWVSUIHU :LUWVFKDIWVSUIHU
'LH9HU|IIHQWOLFKXQJRGHU:HLWHUJDEHGHV-DKUHVDEVFKOXVVHVPLWXQVHUHP%HVWlWLJXQJVYHUPHUNGDUIQXULQGHUYRQXQV EHVWlWLJWHQ)DVVXQJHUIROJHQ'LHVHU%HVWlWLJXQJVYHUPHUNEH]LHKWVLFKDXVVFKOLHOLFKDXIGHQGHXWVFKVSUDFKLJHQXQG YROOVWlQGLJHQ-DKUHVDEVFKOXVVVDPW/DJHEHULFKW)UDEZHLFKHQGH)DVVXQJHQVLQGGLH9RUVFKULIWHQGHV\$EV 8*%]XEHDFKWHQ
zum 31.03.2018
| Aktiva | 31.03.2018 | % | 31.03.2017 | % | |
|---|---|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete |
|||||
| Lizenzen | 3.082.324,16 | 0,8 | 2.970.917,75 | 0,8 | |
| 2. geleistete Anzahlungen | 297.453,38 | 0,1 | 79.131,00 | 0,0 | |
| 3. WB immaterielle | -2.759.848,98 619.928,56 |
-0,7 0,2 |
-2.377.619,94 672.428,81 |
-0,7 0,2 |
|
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Bauten davon Investitionen in fremde Gebäude |
5.830.319,49 5.830.319,49 |
1,5 1,5 |
6.159.471,01 6.159.471,01 |
1,7 1,7 |
|
| 2. Maschinen | 200.510,55 | 0,1 | 259.238,11 | 0,1 | |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 591.179,96 | 0,2 | 819.026,60 | 0,2 | |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
2.368.195,07 8.990.205,07 |
0,6 2,3 |
479.821,54 7.717.557,26 |
0,1 2,1 |
|
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 57.784.968,73 | 14,4 | 47.523.172,98 | 13,1 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
148.094.591,08 | 37,0 | 126.876.072,56 | 35,0 | |
| 3. Beteiligungen davon Anteile an assoziierten Unternehmen |
243.508,04 243.508,04 |
0,1 0,1 |
243.508,04 243.508,04 |
0,1 0,1 |
|
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
1.988.343,00 | 0,5 | 1.403.766,91 | 0,4 | |
| 5. Wertpapiere (Wertrechte) des Anlagevermögens |
36.651,27 208.148.062,12 217.758.195,75 |
0,0 52,0 54,4 |
36.651,27 176.083.171,76 184.473.157,83 |
0,0 48,6 50,9 |
|
| B. | Umlaufvermögen | ||||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
|||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
1.248.772,61 | 0,3 | 655.625,28 | 0,2 |
zum 31.03.2018
| Aktiva | 31.03.2018 | % | 31.03.2017 | % |
|---|---|---|---|---|
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
60.044,19 | 0,0 | 60.044,00 | 0,0 |
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen davon aus Lieferungen und Leistungen davon sonstige davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
154.265.235,06 13.902.036,51 140.363.198,55 52.098.275,74 |
38,5 3,5 35,1 13,0 |
81.325.076,70 9.636.039,78 71.689.036,92 43.493.240,55 |
22,4 2,7 19,8 12,0 |
| 3. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem |
14.209.468,22 | 3,6 | 14.724.953,30 | 4,1 |
| Jahr | 4.948.245,55 169.723.475,89 |
1,2 42,4 |
6.400.890,53 96.705.655,28 |
1,8 26,7 |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
10.552.743,82 180.276.219,71 |
2,6 45,0 |
77.776.268,37 174.481.923,65 |
21,5 48,1 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten |
732.800,36 | 0,2 | 948.156,01 | 0,3 |
| D. Aktive latente Steuern |
1.583.937,73 | 0,4 | 2.631.397,62 | 0,7 |
| Summe Aktiva | 400.351.153,55 | 100,0 | 362.534.635,11 | 100,0 |
| Passiva | 31.03.2018 | % | 31.03.2017 | % | |
|---|---|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | ||||
| I. eingefordertes Grundkapital gezeichnetes Grundkapital einbezahltes Grundkapital |
19.488.000,00 19.488.000,00 19.488.000,00 |
4,9 4,9 4,9 |
19.488.000,00 19.488.000,00 19.488.000,00 |
5,4 5,4 5,4 |
|
| II. Kapitalrücklagen | |||||
| 1. gebundene | 74.707.498,42 | 18,7 | 74.707.498,42 | 20,6 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 64.635,22 | 0,0 | 64.635,22 | 0,0 | |
| 2. andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 86.893.287,44 | 21,7 | 41.147.154,50 | 11,4 | |
| 86.957.922,66 | 21,7 | 41.211.789,72 | 11,4 | ||
| IV. Bilanzgewinn | 8.282.400,00 | 2,1 | 8.282.400,00 | 2,3 | |
| 189.435.821,08 | 47,3 | 143.689.688,14 | 39,6 | ||
| B. | Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 2.396.195,50 | 0,6 | 2.592.985,96 | 0,7 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 8.263.905,67 | 2,1 | 8.129.460,00 | 2,2 | |
| 3. sonstige Rückstellungen | 4.054.865,55 | 1,0 | 8.582.901,73 | 2,4 | |
| 14.714.966,72 | 3,7 | 19.305.347,69 | 5,3 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Anleihen | 150.000.000,00 | 37,5 | 150.000.000,00 | 41,4 | |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
150.000.000,00 | 37,5 | 150.000.000,00 | 41,4 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | |||||
| Leistungen davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem |
1.274.388,29 | 0,3 | 1.144.879,07 | 0,3 | |
| Jahr davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem |
975.797,94 | 0,2 | 994.982,31 | 0,3 | |
| Jahr | 298.590,35 | 0,1 | 149.896,76 | 0,0 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen davon aus Lieferungen und Leistungen davon sonstige davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr |
40.731.732,61 3.508.552,39 37.223.180,22 40.731.732,61 |
10,2 0,9 9,3 10,2 |
41.257.497,75 3.416.085,91 37.841.411,84 41.257.497,75 |
11,4 0,9 10,4 11,4 |
|
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 1.479.580,73 | 0,4 | 3.532.242,36 | 1,0 | |
| davon aus Steuern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
1.073.196,98 224.387,23 |
0,3 0,1 |
3.269.115,16 241.178,45 |
0,9 0,1 |
|
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr |
1.479.580,73 | 0,4 | 3.532.242,36 | 1,0 | |
| davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
193.485.701,63 43.187.111,28 150.298.590,35 |
48,3 10,8 37,5 |
195.934.619,18 45.784.722,42 150.149.896,76 |
54,1 12,6 41,4 |
Anlage 1
| Passiva | 31.03.2018 | % | 31.03.2017 | % | |
|---|---|---|---|---|---|
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten | 2.714.664,12 | 0,7 | 3.604.980,10 | 1,0 |
| Summe Passiva | 400.351.153,55 | 100,0 | 362.534.635,11 | 100,0 |
DO & CO Aktiengesellschaft 156765m
| 2017/2018 | % | 2016/2017 | % | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 27.322.796,49 | 100,0 | 41.519.338,78 | 100,0 |
| 2. | sonstige betriebliche Erträge | ||||
| a) Erträge aus der Auflösung von | |||||
| Rückstellungen | 2.670.786,89 | 9,8 | 135.524,21 | 0,3 | |
| b) übrige | 184.529,39 | 0,7 | 765.131,44 | 1,8 | |
| 2.855.316,28 | 10,5 | 900.655,65 | 2,2 | ||
| 3. | Aufwendungen für Material und | ||||
| sonstige bezogene Herstellungsleistungen |
|||||
| a) Materialaufwand | 64.467,42 | 0,2 | -55.151,69 | -0,1 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 4.116.831,92 | 15,1 | 5.897.834,93 | 14,2 | |
| 4.181.299,34 | 15,3 | 5.842.683,24 | 14,1 | ||
| 4. | Personalaufwand | ||||
| a) Löhne | 531.163,08 | 1,9 | 808.766,15 | 2,0 | |
| b) Gehälter | 10.556.943,71 | 38,6 | 14.488.974,84 | 34,9 | |
| c) soziale Aufwendungen | 2.838.057,14 | 10,4 | 3.655.603,69 | 8,8 | |
| aa) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche |
|||||
| Mitarbeitervorsorgekassen | 208.051,13 | 0,8 | 576.796,77 | 1,4 | |
| bb) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie |
|||||
| vom Entgelt abhängige Abgaben und | |||||
| Pflichtbeiträge | 2.514.707,23 13.926.163,93 |
9,2 51,0 |
2.920.402,03 18.953.344,68 |
7,0 45,7 |
|
| 5. | Abschreibungen | ||||
| a) auf immaterielle Gegenstände des | |||||
| Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.159.616,18 | 4,2 | 1.287.721,01 | 3,1 | |
| 6. | sonstige betriebliche Aufwendungen | ||||
| a) Steuern, soweit sie nicht unter Steuern | |||||
| vom Einkommen fallen | 219.498,66 | 0,8 | 150.902,50 | 0,4 | |
| b) übrige | 10.732.383,36 | 39,3 | 15.672.174,35 | 37,8 | |
| 10.951.882,02 | 40,1 | 15.823.076,85 | 38,1 | ||
| 7. | Zwischensumme aus Z 1 bis 6 | ||||
| (Betriebsergebnis) | -40.848,70 | -0,2 | 513.168,65 | 1,2 | |
| 8. | Erträge aus Beteiligungen | 62.766.992,07 | 229,7 | 11.944.966,99 | 28,8 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 62.766.992,07 | 229,7 | 11.944.966,99 | 28,8 | |
| 9. | sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.309.425,97 | 12,1 | 2.922.157,96 | 7,0 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 3.157.109,37 | 11,6 | 2.813.427,78 | 6,8 | |
| 10. | Erträge aus der Zuschreibung zu | ||||
| Finanzanlagen | 740.315,98 | 2,7 | 393.077,78 | 1,0 | |
| 11. | Aufwendungen aus Finanzanlagen | 3.958.372,42 | 14,5 | 6.259.566,81 | 15,1 |
| davon Abschreibungen auf Finanzanlagen davon Aufwendungen aus verbundenen |
0,00 | 4,4 | 290.967,13 | 3,7 | |
| Unternehmen | 3.958.372,42 | 14,5 | 4.532.821,68 | 10,9 |
| 2017/2018 | % | 2016/2017 | % | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 12. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon betreffend verbundene Unternehmen |
6.009.899,40 1.063.679,78 |
22,0 0,1 |
5.179.398,55 64.194,20 |
12,5 0,2 |
| 13. | Zwischensumme aus Z 8 bis 12 (Finanzergebnis) |
56.848.462,20 | 208,1 | 3.821.237,37 | 9,2 |
| 14. | Ergebnis vor Steuern | 56.807.613,50 | 207,9 | 4.334.406,02 | 10,4 |
| 15. | Steuern vom Einkommen davon latente Steuern |
2.779.080,56 1.047.459,89 |
10,2 3,8 |
908.194,13 -2.631.397,62 |
2,2 -6,3 |
| 16. | Ergebnis nach Steuern | 54.028.532,94 | 197,7 | 3.426.211,89 | 8,3 |
| 17. | Jahresüberschuss | 54.028.532,94 | 197,7 | 3.426.211,89 | 8,3 |
| 18. | Auflösung von Gewinnrücklagen | 0,00 | 0,0 | 4.856.188,11 | 11,7 |
| 19. | Zuweisung zu Gewinnrücklagen | 45.746.132,94 | 167,4 | 0,00 | 0,0 |
| 20. | Bilanzgewinn | 8.282.400,00 | 30,3 | 8.282.400,00 | 20,0 |
Anhang
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Allgemeine Grundsätze
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 189 ff des österreichischen Unternehmensgesetzbuchs (UGB) in der geltenden Fassung unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit entsprechend der gesetzlichen Regelungen eingehalten.
Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.
Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste wurden - soweit gesetzlich geboten - berücksichtigt.
Die Gesellschaft ist Konzernmuttergesellschaft iSd § 15 AktG.
Die Gesellschaft ist oberstes Mutterunternehmen und hat einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht gemäß den Bestimmungen der §§ 244 ff UGB zum 31. März 2018 erstellt. Die Gesellschaft ist beim Handelsgericht Wien als zuständiges Firmenbuchgericht unter der Firmenbuchnummer 156765m erfasst.
Gruppenbesteuerung: Die Gesellschaft ist Gruppenträger einer Steuergruppe iSd § 9 KStG.
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung von Nebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.
Von den Zugängen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres fand die volle Jahresabschreibung, von den Zugängen in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres die halbe Jahresabschreibung Berücksichtigung.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear unter Zugrundelegung folgender Nutzungsdauern berechnet:
| Nutzungsdauer in Jahren |
|
|---|---|
| Konzessionen | 10 |
| Vertragsrecht | 3,5 - 6 |
| EDV-Software | 3 - 7 |
Sachanlagevermögen
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung von Nebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.
Von den Zugängen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres fand die volle Jahresabschreibung, von den Zugängen in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres die halbe Jahresabschreibung Berücksichtigung.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear unter Zugrundelegung folgender Nutzungsdauern berechnet:
| in Jahren | Nutzungsdauer | ||
|---|---|---|---|
| Bauten auf fremdem Grund | 5 | - | 25 |
| Maschinen | 3 | - | 10 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 | - | 10 |
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 13 EStG 1988 werden im Zugangsjahr jeweils auf EUR 0,01 abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter nach einer angenommenen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren als Abgang dargestellt.
Finanzanlagen
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und es wurden soweit notwendig außerplanmäßige Zu- und Abschreibungen durchgeführt. Außerplanmäßige Zu- und Abschreibungen werden nur dann vorgenommen, wenn Wertsteigerungen bzw. -minderungen voraussichtlich von Dauer sind.
Anteile an verbundenen Unternehmen
Unter diesem Posten werden ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen
Unter diesem Posten werden an in- und ausländische Tochterunternehmen gegebene Ausleihungen ausgewiesen. Das Wahlrecht gem. § 906 Abs. 32 UGB wurde in Anspruch genommen und die steuerlich gebildete Zuschreibungsrücklage unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Beteiligungen
Unter diesem Posten werden ausschließlich Anteile an assoziierten Unternehmen ausgewiesen.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Unter diesem Posten werden an ausländische Beteiligungen gegebene Ausleihungen ausgewiesen.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.
Im Falle erkennbarer Einzelrisiken wurde der niedrigere beizulegende Zeitwert angesetzt.
Fremdwährungsforderungen wurden mit ihrem Entstehungskurs oder mit dem niedrigeren Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.
Rückstellungen
Rückstellungen für Anwartschaften auf Abfertigungen
Die Abfertigungsrückstellung wurde nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Verfahren der laufenden Einmalprämien auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 1,30 % (Vorjahr 1,30 %), einer durchschnittlichen Bezugserhöhung von 1,80 % (Vorjahr 1,80 %) und des gesetzlichen Pensionsantrittsalters ermittelt. Ein Fluktuationsabschlag in Höhe von 0,00 % (Vorjahr 0,00 %) wurde berücksichtigt.
Der Berechnung wurde die biometrische Rechnungsgrundlage AVÖ 2008-P zugrunde gelegt.
Der Rechnungszinssatz wurde auf Basis von Renditen hochwertiger festverzinslicher Unternehmensanleihen in der Währung und erwarteten Laufzeit von rund 10 Jahren zum Bilanzstichtag ermittelt.
Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurde – wie im Vorjahr – das Wahlrecht in Anspruch genommen, die Zinskomponente der Abfertigungsrückstellung in Höhe von EUR 33.577,83 (Vorjahr EUR 34.089,96) im Finanzerfolg auszuweisen.
Die Veränderungen der Abfertigungsrückstellungen werden bei einer Dotierung unter dem Personalaufwand und bei Auflösung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach bestmöglicher Schätzung zur Erfüllung der Verpflichtung aufgewendet werden müssen.
Die Jubiläumsgeldrückstellung wurde nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Verfahren der laufenden Einmalprämien auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 1,30 % (Vorjahr 1,30 %), einer durchschnittlichen Bezugserhöhung von 1,80 % (Vorjahr 1,80 %) und des gesetzlichen Pensionsantrittsalters ermittelt. Die Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden gestaffelt nach Dienstjahren wie folgt berücksichtigt:
| Volle Dienstjahre | 2017/2018 | 2016/2017 |
|---|---|---|
| 0 bis 2 | 28,10 % | 21,30 % |
| 3 bis 4 | 21,60 % | 21,30 % |
| 5 bis 9 | 12,70 % | 10,20 % |
| 10 bis 14 | 6,40 % | 5,80 % |
| 15 bis 19 | 3,60 % | 2,60 % |
| 20 bis 34 | 3,60 % | 2,10 % |
| 35 bis 99 | 0,00 % | 0,00 % |
Der Rechnungszinssatz wurde auf Basis von Renditen hochwertiger festverzinslicher Unternehmensanleihen in der Währung und erwarteten Laufzeit von rund 10 Jahren zum Bilanzstichtag ermittelt.
Der Berechnung wurde die biometrische Rechnungsgrundlage AVÖ 2008-P zugrunde gelegt.
Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurde – wie im Vorjahr – das Wahlrecht in Anspruch genommen, die Zinsenkomponente der Jubiläumsrückstellung in Höhe von EUR 10.793,85 (Vorjahr EUR 12.115,39) im Finanzerfolg auszuweisen.
Die Veränderungen der Jubiläumsgeldrückstellungen werden bei einer Dotierung unter dem Personalaufwand und bei Auflösung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.
Steuerrückstellungen
Die Rückstellungen für Ertragsteuern wurden in der Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht ermittelt.
Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenmittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung bewertet, wobei Kursverluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag berücksichtigt wurden.
Erläuterungen der Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten (§ 226 Abs 1 UGB) wird gesondert in der Beilage 3a zu diesem Anhang dargestellt.
Die Angabe zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen gemäß § 238 Abs 1 Z 4 UGB erfolgt gesondert in der Anlage 3b zu diesem Anhang.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Es bestehen keine Ausleihungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Es bestehen keine Ausleihungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus überrechneten Jahresgewinnen der inländischen Gruppenmitglieder aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen für das Geschäftsjahr 2017/2018 beliefen sich zum Bilanzstichtag auf ingesamt TEUR 10.889 (Vorjahr TEUR 10.102).
In der Position "sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände" sind Erträge in Höhe von TEUR 1.250 (Vorjahr TEUR 75) enthalten, die nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen zu Ende des Geschäftsjahres TEUR 733 (Vorjahr TEUR 948). Der Betrag ergibt sich insbesondere dadurch, dass im Zuge der Emission der DO & CO Unternehmensanleihe ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten für das Disagio in Höhe von TEUR 1.143 im Geschäftsjahr 2013/2014 angesetzt wurde. Dieses Disagio wird linear über die Laufzeit der Anleihe (7 Jahre) verteilt und entsprechend im Finanzergebnis der folgenden Perioden ausgewiesen.
Aktive latente Steuern
Latente Steuern werden aufgrund der Ergebnisabführungsverträge der Gruppenmitglieder im Gruppenträger DO & CO Aktiengesellschaft ausgewiesen.
Die Differenzen der latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Unterschieden in der steuerrechtlichen Bewertung bei Abfertigungsrückstellungen, Jubiläumsgeldrückstellungen sowie Geldbeschaffungskosten.
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 25%. Die aktiven latenten Steuern veränderten sich zum Vorjahr erfolgswirksam um TEUR 1.048.
Eigenkapital
Grundkapital und Kapitalrücklagen
Das Grundkapital beträgt EUR 19.488.000,00 und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien mit Stimmrecht zerlegt.
Zusammensetzung Kapitalrücklagen
| EUR | EUR | |
|---|---|---|
| Agio aus Börsegang 1998 (§ 229 (2) Z 1 i.V.m. (5) UGB) | 13.081.110,15 | |
| Cent-Differenz aus EUR-Umstellung 2001/2002 | 0,01 | |
| Agio aus Kapitalerhöhung 2006/2007 | 24.273.186,35 | |
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 2007/2008 | -1.427.918,09 | |
| Agio aus Kapitalerhöhung 2010/2011 | 38.781.120,00 | 74.707.498,42 |
Bilanzgewinn
Die Gesellschaft hat mit inländischen Tochtergesellschaften Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Die Namen der von der Ergebnisabführung umfassten Gesellschaften sind dem Beteiligungsspiegel zu entnehmen. Gemäß diesen Verträgen haben die Töchter ihren Jahresgewinn an die Muttergesellschaft abzuführen, wogegen sich die DO & CO Aktiengesellschaft gegenüber den Tochtergesellschaften verpflichtet, allfällige Jahresverluste zu übernehmen und abzudecken.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 2.900 (Vorjahr TEUR 6.234) sowie Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 1.155 (Vorjahr TEUR 2.349).
Anleihe
Zu Ende des Geschäftsjahres 2013/2014 hat die DO & CO Aktiengesellschaft eine Unternehmensanleihe in Höhe von TEUR 150.000 platziert. Die Anleihe besitzt eine 7 jährige Laufzeit und einen Fixzinskupon von 3,125 % p.a.. Das Disagio der Anleihe wurde in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.
Verbindlichkeiten
Es gibt wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
In der Position "sonstige Verbindlichkeiten" sind wie im Vorjahr keine wesentlichen Aufwendungen enthalten, die nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus zum Bilanzstichtag bestehenden Vereinbarungen über die Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen beläuft sich für die folgenden fünf Jahre auf rund EUR 7.759.761,05 (Vj: EUR 7.333.064,00), davon entfallen auf das nächste Geschäftsjahr rund EUR 1.551.952,21 (Vj: EUR 1.475.082,00). Es handelt sich hierbei um laufende Nutzungsentgelte für angemietete Sachanlagen und umsatzabhängige Nutzungsentgelte für angemietete Räumlichkeiten.
Haftungsverhältnisse
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft gab gegenüber einem Lieferanten eine Rangrücktrittserklärung ab. Die Forderung zum Bilanzstichtag belief sich auf TEUR 23 (Vorjahr TEUR 2) und war im Vorjahr zur Gänze wertberichtigt. Des Weiteren wurden Bankgarantien in der Höhe von TEUR 20.430 (Vorjahr TEUR 8.648) abgegeben.
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Gesellschaft übernahm für zwei Tochtergesellschaften die Ausfallshaftung von Kundenforderungen. Zum Bilanzstichtag belief sich der Betrag der offenen Forderungen auf TEUR 8.211 (Vorjahr TEUR 5.552).
Zusätzlich hat die Gesellschaft Haftungsübernahmen in der Höhe von TEUR 108 (Vorjahr TEUR 108) und Rangrücktrittserklärungen von TEUR 5.569 (Vorjahr TEUR 5.584) abgegeben.
Um die finanzielle Leistungsfähigkeit der verbundenen Unternehmen AIOLI Airline Catering Austria GmbH und DO & CO Airline Catering Austria GmbH glaubhaft zu machen, verpflichtet sich die DO & CO Aktiengesellschaft dafür Sorge zu tragen, dass die AIOLI Airline Catering Austria GmbH und die DO & CO Airline Catering Austria GmbH ihre Verpflichtungen als Dienstleister auf dem Flughafen Wien gemäß dem Flughafen-Bodenabfertigungsgesetz erfüllen können. Diese Erklärung steht im Zusammenhang mit dem Ansuchen der Tochtergesellschaften um eine Bewilligung zur Erbringung eines Bodenverpflegungsdienstes iSd § 7 Flughafen-Bodenabfertigungsgesetztes.
Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gemäß § 240 UGB stellte sich wie folgt dar:
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse Konzernunternehmen | 26.162.984,75 | 35.083.082,24 |
| Umsatzerlöse Dritte | 1.159.811,74 | 6.436.256,55 |
| 27.322.796,49 | 41.519.338,78 |
Personalaufwand
In der Position Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen sind Aufwendungen für Abfertigungen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr TEUR 433) und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in der Höhe von TEUR 129 (Vorjahr TEUR 144) enthalten.
Im Posten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Jubiläumsgelder in Höhe von TEUR 125 enthalten. Im Vorjahr waren im Posten Löhne und Gehälter Aufwendungen für Rückstellungen für Jubiläumsgelder in Höhe von TEUR -46 enthalten.
Erträge aus der Beteiligung an verbundene Unternehmen
Der Posten betrifft die aufgrund der Ergebnisabführungsverträge übernommenen Jahresergebnisse 2017/2018 der inländischen Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 10.889 (Vorjahr TEUR 10.102) und Ausschüttungen ausländischer Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 52.878 (Vorjahr TEUR 1.843), darin enthalten ist eine Sachdividende einer ausländischen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 50.456.
Aufwendungen aus Finanzanlagen
Unter den Aufwendungen aus Finanzanlagen werden die Übernahmen der im Geschäftsjahr angefallenen Jahresverluste von Tochtergesellschaften aufgrund von aufrechten Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 2.747 (Vorjahr TEUR 1.584) sowie Abschreibungen aus Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.212 (Vorjahr TEUR 749) sowie Forderungsverzichte gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von TEUR 0,00 (Vorjahr TEUR 3.136) ausgewiesen.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Zwischen der Gesellschaft als Gruppenträger und 21 (Vorjahr 21) Tochtergesellschaften als Gruppenmitglieder besteht eine Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG. Steuerausgleichsvereinbarungen mit den inländischen Gruppenmitgliedern wurden aufgrund aufrechter Ergebnisabführungsverträge nicht abgeschlossen.
Die Gesellschaft hat aktive Steuerabgrenzungen gemäß § 198 Abs 10 UGB vorgenommen. Der gemäß dieser Bestimmung aktivierbare Betrag der Gruppe beträgt zum 31. März 2018 rund TEUR 1.584 (Vorjahr TEUR 2.631).
Sonstige Angaben
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Verbundene Unternehmen im Sinne des 189a Z 8 UGB sind alle Unternehmen, die zum Konzern der DO & CO AG gehören. Geschäfte mit diesen Gesellschaften werden wie mit unabhängigen Dritten abgewickelt.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Die Angaben zu Geschäften der Gesellschaft mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinn der gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards unterbleiben gemäß § 238 Abs 1 Z 12 UGB, da diese zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen wurden.
Zahl der Arbeitnehmer
Gemäß § 239 Abs 1 Z 1 UGB beträgt die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gegliedert nach Arbeitern und Angestellten:
| 2017/2018 | 2016/2017 | |
|---|---|---|
| Arbeiter | 10 | 16 |
| Angestellte | 136 | 149 |
| Gesamt | 146 | 165 |
Genehmigtes Kapital
Der Vorstand war gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 5. Juli 2012 bis zum 30. Juni 2017 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu weitere EUR 9.744.000,00 durch Ausgabe von bis zu 4.872.000 Stück neue, auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen.
Bedingtes Kapital
Der Vorstand ist gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Juli 2013 ermächtigt, das Grundkapital gemäß § 159 Abs 2 Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 neuen Stückaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten zu erhöhen.
Ergebnisverwendung
Gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes bildet der nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Jahresabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft zum 31. März 2018 die Grundlage für die Ausschüttung einer Dividende. Dieser Jahresabschluss weist einen Bilanzgewinn in Höhe von MEUR 8,28 aus. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der DO & CO Aktiengesellschaft auszuschütten. Dies ermöglicht eine Dividende in Höhe von EUR 0,85 je dividendenberechtigter Aktie.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.
Aufwendungen für den Abschlussprüfer
Die Angabe der Aufwendungen für den Abschlussprüfer unterbleibt gem. § 238 Abs 1 Z 18 UGB und kann dem Konzernabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft entnommen werden.
Unternehmensbeziehungen gem. § 237 Abs. 1 Z 7 iVm § 238 Abs. 1 Z 7 UGB
Die Gesellschaft ist oberstes Mutterunternehmen und hat einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht gemäß den Bestimmungen der §§ 244 ff UGB zum 31.03.2018 erstellt. Die Gesellschaft ist beim Handelsgericht Wien als zuständiges Firmenbuchgericht unter der Firmenbuchnummer 156765m erfasst.
Angaben zu Vorstandsmitgliedern
Im Geschäftsjahr 2017/2018 waren als Vorstandmitglieder tätig:
Herr Attila DOGUDAN, Wien, Vorsitzender, Herr Mag. Gottfried NEUMEISTER, Wien.
Die Bezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr 2017/2018 TEUR 1.397 (Vorjahr TEUR 2.046). Davon wurden TEUR 62 (Vorjahr TEUR 95) von verbundenen Unternehmen bezogen. Die im Geschäftsjahr 2017/2018 ausbezahlten variablen Gehaltsbestandteile für das Geschäftsjahr 2016/2017 betrugen TEUR 965 (Vorjahr TEUR 1.726). Für die variablen Vergütungsansprüche für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurde in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1.226) vorgesorgt. Die Höhe der Aufwendungen für Abfertigungen für den Vorstand beträgt TEUR 14 (Vorjahr TEUR 22).
Den Mitgliedern des Vorstandes wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern des Vorstandes eingegangen.
Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates
Im Geschäftsjahr 2017/2018 waren folgende Personen Mitglieder des Aufsichtsrates:
Herr Dr. Andreas BIERWIRTH, Schwechat, Vorsitzender (Vorsitzender seit 01.08.2017) , Herr Dr. Peter HOFFMANN-OSTENHOF, Wien, Stellvertreter des Vorsitzenden (seit 27.07.2017, Stellvertreter des Vorsitzenden seit 01.08.2017), Herr em.o.Univ.Prof. DDr. Waldemar JUD, Graz (bis 12.03.2018, Vorsitzender bis 01.08.2017 ), Herr Dr. Werner SPORN, Wien (bis 27.07.2017, Stellvertreter des Vorsitzenden), Herr Ing. Georg THURN-VRINTS, Poysbrunn, Herr Präsident Ökonomierat Generalanwalt Dr. Christian KONRAD, Wien, Herr Cem KOZLU, Istanbul.
An die Aufsichtsratsmitglieder wurde im Geschäftsjahr für das vorangegangene Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr TEUR 100) bezahlt.
Wien, 12. Juni 2018
Der Vorstand
........................................................................... Attila DOGUDAN e.h.
................................................................................. Mag. Gottfried NEUMEISTER e.h.
Entwicklung des Anlagevermögens der DO & CO Aktiengesellschaft, Wien
| Ans cha ffun gs- |
Ans cha ffun gs- |
Kum Abs chre ibun gen |
Abs chre ibun gen des Jah res (+) A bzin sun g |
a | Kum Abs chre ibun gen |
Buc hwe rt |
Buc hwe rt |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| kost en a m 01.0 4.20 17 |
Zug äng e Umb uch ung en u |
Abg äng e Umb uch ung en |
kost en a m 31.0 3.20 18 |
am 01.0 4.20 17 |
(-) A ufzi nsu ng |
aa | Zus chre ibun gen |
Abg äng e |
am 31.0 3.20 18 |
am 31.0 3.20 17 |
am 31.0 3.20 18 |
||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |||
| I. | Imm ater ielle Ve rmö stän de gen sge gen |
||||||||||||
| 1. | Gew erbl iche Sch utzr ech te u nd |
||||||||||||
| ähn liche Re chte |
2.97 0.91 7,75 |
143 .182 ,91 |
31.7 76,5 0 |
3.08 2.32 4,16 |
2.37 7.61 9,94 |
390 .401 ,87 |
a | 0,00 | 8.17 2,83 |
2.75 9.84 8,98 |
593 .297 ,81 |
322 .475 ,18 |
|
| 2. | Gel eist ete Anz ahlu nge n |
79.1 31,0 0 |
226 .272 ,38 0,00 |
7.95 0,00 0,00 |
297 .453 ,38 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 79.1 31,0 0 |
297 .453 ,38 |
|
| 3.05 0.04 8,75 |
u 369 .455 ,29 |
39.7 26,5 0 |
3.37 9.77 7,54 |
2.37 7.61 9,94 |
390 .401 ,87 |
a | 0,00 | 8.17 2,83 |
2.75 9.84 8,98 |
672 .428 ,81 |
619 .928 ,56 |
||
| II. Sac |
han lage n |
||||||||||||
| 1. | Bau ten auf frem dem Gru nd |
6.96 7.05 7,37 |
31.6 45,0 0 |
0,00 | 6.99 8.70 2,37 |
807 .586 ,36 |
360 .796 ,52 |
a | 0,00 | 0,00 | 1.16 8.38 2,88 |
6.15 9.47 1,01 |
5.83 0.31 9,49 |
| 2. | Tec hnis che An lage d M hine n un asc n |
301 .489 ,06 |
1.71 7,36 |
0,00 | 303 .206 ,42 |
42.2 50,9 5 |
60.4 44,9 2 |
a | 0,00 | 0,00 | 102 .695 ,87 |
259 .238 ,11 |
200 .510 ,55 |
| 3. | And Anla , Be trieb nd ere gen s- u Ges chä ftsa usst attu |
2.72 7.51 8,41 |
120 .126 ,67 |
20.4 33,7 8 |
2.82 7.21 1,30 |
1.90 8.49 1,81 |
347 .972 |
0,00 | 20.4 33,3 4 |
2.23 6.03 1,34 |
819 .026 ,60 |
591 .179 |
|
| 4. | ng Gel eist ete Anz ahlu nge n |
479 .821 ,54 |
1.88 8.37 3,53 |
0,00 | 2.36 8.19 5,07 |
0,00 | ,87 0,00 |
a | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 479 .821 ,54 |
,96 2.36 8.19 5,07 |
| 0,00 | |||||||||||||
| 10.4 75.8 86,3 8 |
u 2.04 1.86 2,56 |
0,00 20.4 33,7 8 |
12.4 97.3 15,1 6 |
2.75 8.32 9,12 |
769 .214 ,31 |
a | 0,00 | 20.4 33,3 4 |
3.50 7.11 0,09 |
7.71 7.55 7,26 |
8.99 0.20 5,07 |
||
| III. | Fina nlag nza en |
||||||||||||
| 1. | Ant eile erbu nde Un tern ehm an v nen en |
48.1 94.4 66,7 4 |
10.2 61.7 95,7 5 |
0,00 | 58.4 56.2 62,4 9 |
671 .293 ,76 |
0,00 | a | 0,00 | 0,00 | 671 .293 ,76 |
47.5 23.1 72,9 8 |
57.7 84.9 68,7 3 |
| 2. | Aus leih rbun den ung en a n ve e |
||||||||||||
| Unte rneh men |
128 .320 .439 ,79 |
25.6 32.4 80,5 6 |
3.41 8.20 1,80 |
150 .534 .718 ,55 |
1.44 4.36 7,23 |
938 .469 ,47 |
a | 0,00 | 74.6 50,5 5 |
2.44 0.12 7,47 |
126 .876 .072 ,56 |
148 .094 .591 ,08 |
|
| u | -74. 833 ,22 206 .774 |
aa | 0,00 | ||||||||||
| ,54 | aa | ||||||||||||
| 3. | Bete iligu nge n |
480 .907 ,95 |
0,00 | 0,00 | 480 .907 ,95 |
237 .399 ,91 |
0,00 | a | 0,00 | 0,00 | 237 .399 ,91 |
243 .508 ,04 |
243 .508 ,04 |
| 4. | Aus leih n U nter neh , mi t ung en a men den in B etei verh ältn is |
||||||||||||
| ligu en e ngs bes teht |
1.45 7.33 4,13 |
652 .390 ,75 |
1.16 6,81 |
2.10 8.55 8,07 |
53.5 67,2 2 |
66.6 47,8 |
5 a |
0,00 | 0,00 | 120 .215 ,07 |
1.40 3.76 6,91 |
1.98 8.34 3,00 |
|
| 5. | We rtpa pier e de s An lage öge verm ns |
36.6 51,2 7 |
0,00 | 0,00 | 36.6 51,2 7 |
0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 36.6 51,2 7 |
36.6 51,2 7 |
|
| 0,00 u |
0,00 | -74. 833 ,22 |
aa | ||||||||||
| 178 .489 .799 ,88 |
36.5 46.6 67,0 |
3.41 9.36 8,61 |
211 .617 .098 |
2.40 6.62 |
206 .774 ,54 1.00 5.11 |
aa a |
0,00 | 74.6 50,5 |
3.46 9.03 6,21 |
176 .083 .171 |
208 .148 .062 |
||
| 6 | ,33 | 8,12 | 7,32 | 5 | ,76 | ,12 | |||||||
| -74. 833 ,22 |
aa | ||||||||||||
| 38.9 57.9 84,9 1 u |
3.47 9.52 8,89 |
206 .774 ,54 |
aa | ||||||||||
| Insg esa |
mt | 192 .015 .735 ,01 |
38.9 57.9 84,9 1 |
3.47 9.52 8,89 |
227 .494 .191 ,03 |
7.54 2.57 7,18 |
2.16 4.73 3,50 |
a | 0,00 | 103 .256 ,72 |
9.73 5.99 5,28 |
184 .473 .157 ,83 |
217 .758 .195 ,75 |
| Beteiligung in % Konsolidierung1) |
Obergesellschaft1) Währung |
/ Jahresfehlbetrag Jahresüberschuss in THW2) |
Eigenkapital in THW2) |
Nominalkapital in THW2) |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesellschaft | Sitz | Land | |||||
| AIOLI Airline Catering Austria GmbH B & B Betriebsrestaurants GmbH |
Wien-Flughafen Wien |
A A |
V 100,0 V 100,0 |
DCAG EUR DCAG EUR |
-729 412 |
170 194 |
36 3) 36 3) |
| Demel Salzburg Cafe-Restaurant Betriebs GmbH | Salzburg | A | V 100,0 |
DCAG EUR | 0 | 35 | 35 3) |
| DO & CO - Salzburg Restaurants & Betriebs GmbH | Salzburg | A | V 100,0 |
DCAG EUR | -166 | 99 | 36 3) |
| DO & CO Airline Catering Austria GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | 1.771 | 27 | 150 3) |
| DO & CO Airline Logistics GmbH DO & CO Airport Hospitality GmbH |
Wien Wien |
A A |
V 100,0 V 100,0 |
DCAG EUR DCCC EUR |
71 -1.346 |
45 83 |
35 3) 35 4) |
| DO & CO Albertina GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | -410 | 35 | 35 3) |
| DO & CO Catering & Logistics Austria GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | -115 | 100 | 100 3) |
| DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DINV EUR |
-4.488 | 22.707 | 36 |
| DO & CO Event Austria GmbH DO & CO Facility Management GmbH |
Wien Wien |
A A |
V 100,0 V 100,0 |
DCAG EUR DCAG EUR |
1.642 182 |
250 248 |
100 3) 35 3) |
| DO & CO Gourmet Kitchen Cold GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | 596 | 79 | 35 3) |
| DO & CO Gourmet Kitchen Hot GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | 494 | 77 | 35 3) |
| DO & CO im Haas Haus Restaurantbetriebs GmbH DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH |
Wien Wien |
A A |
V 100,0 V 90,0 |
DCAG EUR DCCC EUR |
311 346 |
483 1.486 |
36 3) 35 |
| DO & CO Immobilien GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | 164 | 245 | 36 3) |
| DO & CO Party-Service & Catering GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | 150 | 596 | 36 3) |
| DO & CO Pastry GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | 412 | 55 | 35 3) |
| DO & CO Procurement GmbH DO & CO Special Hospitality Services GmbH |
Wien Wien |
A A |
V 100,0 V 100,0 |
DCAG EUR DCAG EUR |
3.928 756 |
198 74 |
35 3) 35 3) |
| Henry - the art of living GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | -1.326 | 29 | 36 3) |
| Henry am Zug GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCCC EUR | 4.530 | 35 | 35 4) |
| Ibrahim Halil Dogudan Gesellschaft m.b.H. | Wien | A | V 100,0 |
DCAG EUR | 0 | 22 | 36 3) |
| ISS Ground Services GmbH K.u.K. Hofzuckerbäcker Ch. Demel's Söhne GmbH |
Wien Wien |
A A |
E 49,0 V 100,0 |
DTIS EUR DCCC EUR |
1.351 2.395 |
1.580 724 |
218 14) 799 4) |
| Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH | Wien-Flughafen | A | V 100,0 |
DCCC EUR | 2.314 | 4.337 | 800 4) |
| Total Inflight Solution GmbH | Wien | A | V 100,0 |
DCCC EUR | 379 | 142 | 35 4) |
| WASH & GO Logistics GmbH | Wien | A | N 0,0 |
EUR | -209 | -827 | 36 14) |
| DO & CO International Event AG Nespresso - DO & CO SA |
Zug Lausanne |
CH CH |
V 100,0 E 50,0 |
DINV CHF DCAG CHF |
50 -2.262 |
608 -3.135 |
100 1.000 13) |
| Oleander Group AG | Zug | CH | V 100,0 |
DINV GBP |
-193 | -524 | 67 10) |
| Arena One Gastronomie GmbH | München | D | V 100,0 |
DDHO EUR | 846 | 25 | 25 5) |
| DO & CO München GmbH | München | D | V 100,0 |
DDHO EUR | 2.469 | 100 | 100 5) |
| Arena One Mitarbeiterrestaurants GmbH Arena One Service GmbH |
München München |
D D |
V 100,0 V 100,0 |
DDHO EUR DDHO EUR |
1.821 363 |
25 25 |
25 5) 25 5) |
| DO & CO (Deutschland) Holding GmbH | Kelsterbach | D | V 100,0 |
DCAG EUR | -146 | 4.047 | 25 |
| DO & CO Berlin GmbH | Berlin | D | V 100,0 |
DDHO EUR | -2 | 25 | 25 5) |
| DO & CO Deutschland Catering GmbH DO & CO Düsseldorf GmbH |
München Düsseldorf |
D D |
V 100,0 V 100,0 |
DCAG EUR DDHO EUR |
180 -2.232 |
326 25 |
25 25 5) |
| DO & CO Frankfurt GmbH | Kelsterbach | D | V 100,0 |
DDHO EUR | -1.058 | 25 | 25 5) |
| DO & CO Kelsterbach GmbH | Kelsterbach | D | N 100,0 |
DDHO EUR | -5 | 23 | 25 5) |
| DO & CO Lounge Deutschland GmbH | München | D | V 100,0 |
DDHO EUR | -139 | 25 | 25 5) |
| DO & CO Lounge GmbH DO & CO Catering München GmbH |
Frankfurt München-Flughafen |
D D |
V 100,0 V 100,0 |
DDHO EUR DDHO EUR |
86 -1.971 |
25 25 |
25 5) 25 5) |
| DO & CO Restauración & Catering España, S.L. | Barcelona | E | V 100,0 |
DINV EUR |
161 | 851 | 3 |
| Financière Hédiard SA | Colombes | F | V 100,0 |
DCAG EUR | -1.007 | -22.418 | 5.094 |
| Hédiard Events SAS | Paris | F | V 100,0 |
DHFI EUR |
12 | 1.176 | 100 |
| Hédiard SA Hédiard Traiteur SAS |
Paris Colombes |
F F |
V 100,0 V 100,0 |
DHFI EUR DHSA EUR |
-6.805 40 |
-3.092 1.777 |
310 40 |
| Hédiard restauration en vol SAS | Argenteuil | F | V 100,0 |
DHFI EUR |
-12 | 88 | 100 |
| Hédiard Fonciere SAS | Argenteuil | F | V 100,0 |
DHFI EUR |
-124 | -24 | 100 |
| DO & CO AIRPORT GASTRONOMY LIMITED | Feltham | GB | V 100,0 |
DINV EUR |
-3 | -11 | 0 6) |
| DO & CO Airport Hospitality UK Ltd. DO & CO Event & Airline Catering Ltd. |
Feltham Feltham |
GB GB |
V 100,0 V 100,0 |
DINV GBP DINV GBP |
-33 902 |
6 6.735 |
0 0 |
| DO & CO International Catering Ltd. | Feltham | GB | V 100,0 |
DINV EUR |
3.862 | 4.036 | 30 6) |
| DO & CO International Investments Ltd. | London | GB | V 100,0 |
DCAG EUR | 57.775 | 77.574 | 5.000 6) |
| Henry - The Art of Living Ltd. | Feltham | GB | V 100,0 |
DINV GBP |
-102 | -260 | 0 |
| Fortnum & Mason Events Ltd. Lasting Impressions Food Co. Ltd |
London Feltham |
GB GB |
E 50,0 V 85,0 |
DLHR GBP DOLG GBP |
-2 497 |
-247 7.314 |
0 0 |
| Versilia Solutions Ltd. | Northampton | GB | E 50,0 |
DINV GBP |
-806 | 2.661 | 0 |
| Henry am Zug Hungary Kft. | Budapest | HU | N 100,0 |
DRCH EUR | -22 | -120 | 10 9) |
| DO & CO Italy S.r.l. Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. |
Vizzola Ticino Fgura |
I MT |
V 100,0 E 40,0 |
DCAG EUR DSKY EUR |
-2.505 19 |
392 412 |
2.900 1 8) |
| Sky Gourmet Malta Ltd. | Fgura | MT | E 40,0 |
DSKY EUR |
599 | 1.725 | 1 8) |
| DO & CO México, S. de R.L. de C.V. | Mexiko-Stadt | MX | V 100,0 |
DNEW MXN | 5.233 | 16.460 | 50 12) |
| DO & CO Netherlands Holding B.V. | Den Haag | NL | V 51,0 |
DINV EUR |
-21 | -56 | 20 |
| DO & CO – Restauração e Catering, Sociedade Unipessoal, Lda DO & CO Poland Sp. z o.o. |
Lissabon Warschau |
P PL |
V 100,0 V 100,0 |
DINV EUR DCAG PLN |
0 11.317 |
-45 24.346 |
5 7.447 |
| DO & CO Real Estate Poland Sp. Z o.o. | Warschau | PL | V 100,0 |
DCAG PLN | 4.031 | 66.999 | 55 |
| Sharp DO & CO Korea LLC | Seoul | ROK E | 50,0 | DINV KRW |
-2.760.459 | 406.176 | 7.000.000 |
| Sky Gourmet Slovensko s.r.o. | Bratislava | SK | V 100,0 |
DSKY EUR |
-6 | 408 | 63 7) |
| DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S. MAZLUM AMBALAJ SANAYø VE DIù TøCARET A.ù |
Istanbul Tekirdag |
TK TK |
V 100,0 V 51,0 |
DINV TRY DCCC TRY |
21.367 -3.988 |
66.260 -17.350 |
750 3.523 |
| THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. | Istanbul | TK | V 50,0 |
DIST TRY |
91.581 | 487.150 | 30.000 |
| DO & CO AIRPORT GASTRONOMY LLC | Kiew-Boryspil | UA | V 100,0 |
DAGA UAH | -1.233 | -20.406 | 5.055 |
| DO & CO Ukraine LLC | Kiew-Boryspil | UA | V 100,0 |
DCCC UAH | -5.636 | -34.511 | 521 11) |
| DO AND CO KYIV LLC DEMEL New York Inc. |
Kiew-Boryspil New York |
UA USA |
V 51,0 V 100,0 |
DCNL UAH DHOL USD |
-50.546 -36 |
-98.680 -2.373 |
2.400 1 |
| DO & CO CHICAGO CATERING, INC. | Wilmington | USA | V 100,0 |
DHOL USD | 615 | -2.953 | 1 |
| DO & CO Holdings USA, Inc. | Wilmington | USA | V 100,0 |
DINV USD |
889 | 14.321 | 100 |
| DO & CO Los Angeles, Inc. | Wilmington | USA | V 100,0 |
DHOL USD | -6.980 | 4.608 | 1 |
| DO & CO Miami Catering, Inc. DO & CO NEW JERSEY CATERING, INC. |
Miami Wilmington |
USA USA |
V 100,0 N 100,0 |
DHOL USD DHOL USD |
-1 0 |
3.371 0 |
1 0 |
| DO & CO New York Catering, Inc. | New York | USA | V 100,0 |
DHOL USD | 3.070 | 2.016 | 1 |
- 1) DAGA = DO & CO Airport Gastronomy Ltd.
- DCAG = DO & CO Aktiengesellschaft DCCC = DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH
- DCNL = DO & CO Netherlands Holding B.V.
- DDHO = DO & CO (Deutschland) Holding GmbH
- DHFI = Financière Hédiard SA DHOL = DO & CO Holdings USA, Inc.
- DHSA = Hédiard SA
- DINV = DO & CO International Investments Ltd. DIST = DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S.
- DLHR = DO & CO Event & Airline Catering Ltd.
- DNEW = DO & CO New York Catering, Inc.
- DOLG = Oleander Group AG DRCH = Henry am Zug GmbH
- DSKY = Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH
- DTIS = Total Inflight Solution GmbH
- 2) 3) THW = Tausend Heimatwährung Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Aktiengesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
- 4) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
- 5) 6) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in GBP
- 7) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte urspünglich in SKK
- 8) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in MTL
- 9) 10) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in HUF Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in CHF
- 11) 1 % wird von der DO & CO Event Austria GmbH gehalten
- 12) 1 % wird von der DO & CO Holdings USA Inc. gehalten
- 13) Ein assoziiertes Unternehmen der DO & CO Aktiengesellschaft mit 3 Tochtergesellschaften; Angaben des Teilkonzernabschlusses
- 14) Bilanzstichtag WASH & GO Logistics GmbH 30.11.2017, Bilanzstichtag ISS Ground Services GmbH 31.12.2017
DO & CO Aktiengesellschaft, Wien
LAGEBERICHT 2017/2018
1. Bericht über Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
1.1. Geschäftsverlauf
Die DO & CO Aktiengesellschaft ist Muttergesellschaft eines international tätigen Konzerns, dessen Geschäftsaktivitäten die Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel umfassen.
Die wesentliche Aufgabe der DO & CO Aktiengesellschaft besteht in der zentralen Koordination sämtlicher vom Unternehmensgegenstand der DO & CO Gesellschaften umfassten Aktivitäten als Strategie- und Finanzholding.
Wirtschaftliches Umfeld
Das globale Wirtschaftswachstum stieg im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016 an. Der Internationale Währungsfond (IWF) erhöhte bereits im Herbst 2017 die Wachstumsprognose von 3,5 % zu Beginn des Jahres auf 3,6 %. Im Jänner 2018 betrug das geschätzte Wirtschaftswachstum 3,7 % für das Jahr 2017 und lag somit über dem Vorjahreswert von 3,2 %. Die positive Entwicklung ist insbesondere auf erhöhtes Wachstum im Euroraum, in den USA und in Asien zurückzuführen.
Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in den Erwartungen für die folgenden Jahre wider. Für 2018 und 2019 prognostizieren die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds ein globales Wirtschaftswachstum von 3,9 %.
Der IWF sieht jedoch diese Entwicklungen nur kurzfristig. Mittelfristig sind laut IWF Reformen notwendig, um die Produktivität und Investitionen zu steigern. Ein Anstieg der Rohstoffpreise führte 2017 in Europa zu einem Anstieg der Inflationsraten. Auch im Jahr 2018 wird erwartet, dass die Rohstoffpreise steigen sollen. Politische Unsicherheiten sowie der zunehmende Nationalismus in Ländern Europas und in den USA stellen laut IWF weiterhin ein Risiko für das globale Wachstum dar.
Für den Euroraum errechnete der IWF im Jahr 2017 ein Wachstum von 2,4 %, während es im Vorjahr bei 1,8 % lag. Während sich das Wirtschaftswachstum in Großbritannien aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem geplanten Austritt Großbritanniens verringerte, konnte in vielen Ländern Europas ein starkes Wachstum verzeichnet werden. Für die folgenden zwei Jahre wird für den Euroraum weiterhin ein Wirtschaftswachstum erwartet.
Im Jahr 2017 verzeichnete die österreichische Wirtschaft ein Wachstum von 2,9 % und lag somit deutlich über dem Wert des Vorjahres (1,5 %). Im Vergleich zum Euroraum zeigt sich in Österreich eine deutlich bessere Wirtschaftsentwicklung. Sowohl die Investitionen wie auch der öffentliche und private Konsum konnten zum Wirtschaftswachstum beitragen. Des Weiteren ist der Beitrag des Außenhandels im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist im Jahr 2017 mit 5,6 % (nach Eurostat-Definition) erstmals wieder gesunken. Der EU-Schnitt der Arbeitslosenquote ist weiterhin gesunken, liegt aber mit 7,8 % deutlich über Österreich. Die heimische Inflationsrate (HVPI) ist gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % auf 2,2 % gestiegen. Wie im Vorjahr liegt somit die Inflationsrate über der Rate der Europäischen Union mit einer Jahresinflation von 1,7 % im Jahr 2017 (VJ: 0,3 %). Die Wirtschaftskammer Österreich (Wirtschaftslage und Prognose aus dem März 2018) prognostiziert auch für 2018 ein Wirtschaftswachstum von 3,2 %. Dieses liegt somit um 0,3 % höher als im Jahr 2017.
Für das Jahr 2017 wird in der Türkei ein Wirtschaftswachstum von 5,1 % errechnet. Dieses liegt somit
deutlich über dem Wert des Vorjahres von 3,2 %. Das Wirtschaftswachstum der Türkei hat die Erwartungen übertroffen. Haupttreiber des Wirtschaftswachstums waren vor allem der Anstieg an Exporten und der expansive finanzpolitische Kurs. Auch für das Jahr 2018 wird ein Wachstum von 3,5 % erwartet.
Das Wirtschaftswachstum der USA lag im Jahr 2017 mit 2,3 % über dem Vorjahreswert von 1,5 %. Dieses Wachstum wurde vor allem durch den privaten Konsum und Investitionen getragen. Für das Jahr 2018 erwartet der IWF ein Wirtschaftswachstum von 2,7 %, wobei aufgrund der Steuererleichterungen die Investitionen weiterhin ansteigen sollen.
Die Ukraine zeigt auch im Jahr 2017 wieder ein Wachstum von 2,0 %, liegt jedoch unter dem Wert des Vorjahres von 2,3 %. Für 2018 wird eine Steigerung des Wachstums erwartet und ein BIP-Wachstum von 3,2 % prognostiziert.
Das Wachstum in Südkorea, der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens, stieg in 2017 auf 3,0 % an und liegt somit über dem Jahr 2016 von 2,8 %.
Aufgrund der Niedrigzinsphase lagen auch 2017 die Erträge von Tages- und Festgeldanlagen deutlich unter dem historischen Durchschnitt, wodurch ein signifikanter Anstieg der Nachfrage an den Finanzmärkten nach ertragreicheren Anlagen zu verzeichnen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ den Leitzinssatz in der Eurozone unverändert auf dem Rekordtief von 0,0 %. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve (FED) erhöhte hingegen den Leitzinssatz im März 2018 erneut auf eine Spanne von 1,5 % – 1,75 % aufgrund guter Konjunkturdaten und einer geringen Arbeitslosenrate.
Vom 1. April 2017 bis 31. März 2018 verbuchte der österreichische Leitindex ATX ein Plus von rd. 21 %, der türkische Index BIST 100 stieg um mehr als 29 %.
Im Geschäftsjahr 2017/2018 schwankte der Euro gegenüber dem US-Dollar zwischen 1,09 und 1,25 EUR/USD. Der Wechselkurs betrug per 31. März 2018 1,23 EUR/USD, damit gewann in der Berichtsperiode der Euro gegenüber dem USD an Wert (VJ: 1,07 EUR/USD per 1. April 2017). Die türkische Lira fiel gegenüber dem Euro von 3,89 EUR/TRY per 1. April 2017 auf 4,88 per 31. März 2018. Der Wechselkurs des britischen Pfunds betrug zum 31. März 2018 0,88 EUR/GBP (im Vergleich zu 0,86 EUR/GBP per 1. April 2017). Nach der Aufhebung des Mindestkurses von 1,20 Franken pro Euro durch die Schweizerische Nationalbank im Jahr 2015 lag der EUR/CHF Kurs bei 1,18 per 31. März 2018 im Vergleich zu 1,07 ein Jahr zuvor. Bei der ukrainischen Hryvnia ist in der Berichtsperiode eine Abwertung zu verzeichnen, die einen EUR/UAH Kurs von 32,70 per 31. März 2018 zeigt (im Vergleich zu 28,96 EUR/UAH per 1. April 2017).
Höhepunkte Geschäftsjahr 2017/2018
Durch internationales Wachstum und konsequente Positionierung im Premiumsegment konnte der DO & CO Konzern im Geschäftsjahr 2017/2018 ein Ergebnis in Höhe von € 24,37 Mio. (VJ: € 20,83 Mio.) erzielen.
Im Hinblick auf die Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres sind insbesondere die folgenden Höhepunkte hervorzuheben:
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2017/2018 ist es DO & CO gelungen, Juventus Turin als Neukunden zu gewinnen. Ab Mitte August 2017 wurde das Stadion Catering des Turiner Traditionsclubs übernommen. Dies ist ein ganz bedeutender und wichtiger Schritt für den Ausbau dieses Geschäftsbereiches. Juventus Turin ist neben Bayern München, Red Bull Salzburg und Austria Wien bereits der 4. Fußball Club, den DO & CO kulinarisch betreut.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 ist die erfolgreiche Eröffnung einer Gourmetküche auf modernstem Stand der Technik in Los Angeles zu vermelden. Der Los Angeles International Airport ist mit bis zu 85 Millionen Fluggästen der zweitgrößte Flughafen in den USA sowie der fünftgrößte Flughafen der Welt. Seit Anfang September 2017 wird an diesem Standort Emirates mit einem täglichen Langstreckenflug als Erstkunde betreut. Danach folgte unmittelbar am 1. Oktober 2017 Cathay Pacific, mit 3 bis 4 Flügen pro Tag von Los Angeles nach Hongkong. Neben den Standorten New York John F. Kennedy Airport und Chicago O'Hare ist dies bereits der dritte DO & CO Standort in den USA.
Im Geschäftsjahr 2017/2018 betreute DO & CO in seiner bereits 26. Saison insgesamt
17 Formel 1 Grands Prix in 17 verschiedenen Ländern. Weitere Highlights waren in diesem Geschäftsjahr das Tennisturnier der ATP Tennis Masters Series in Madrid und das UEFA Champions League Finale in Cardiff. DO & CO hat im Geschäftsjahr 2017/2018 neben zahlreichen Veranstaltungen aus Sport und Wirtschaft das Catering von 35 Fußballspielen in der Münchner Allianz Arena ausgerichtet.
DO & CO und Nespresso haben mit ihrem Joint Venture Ende Juni 2017 das zweite Nespresso Café in London eröffnet. Im Stadtteil Soho werden frische Produkte aus der Londoner DO & CO Gourmetküche und Nespresso Kaffee serviert.
Entwicklung der Divisionen
Airline Catering
Die Division Airline Catering war auch im Geschäftsjahr 2017/2018 mit einem sehr kompetitiven und volatilen Marktumfeld konfrontiert.
In Hinblick auf die Entwicklung an den internationalen Standorten sind folgende Punkte hervorzuheben.
TÜRKEI
Das für den Hauptkunden Turkish Airlines im Herbst 2016 initiierte Sparprogramm wurde im laufenden Geschäftsjahr fortgesetzt und ist erstmalig ein ganzes Geschäftsjahr ergebniswirksam.
Im Verlauf des Geschäftsjahres 2017/2018 war ein deutlicher Verfall der türkischen Lira gegenüber dem Euro zu verzeichnen. Während die türkische Lira gegenüber dem Euro zu Beginn des Geschäftsjahres 2017/2018 noch 3,89 EUR/TRY betrug, belief sich der Kurs der türkischen Lira Ende März 2018 nur mehr auf 4,88 EUR/TRY und war damit um
-25,4 % gefallen. Nachdem der wesentliche Teil der Kosten in lokaler Währung anfällt, bleiben die Margen davon größtenteils unberührt.
In der Türkei ist in der Landeswährung (türkische Lira) ein Umsatzwachstum von
+1,9 % zu verzeichnen, welche sich durch den Wertverlust der türkischen Lira gegenüber dem Euro in der DO & CO Konzern-Gewinn- und -verlustrechnung mit einem Umsatzrückgang von insgesamt -16,9 % widerspiegelt.
ÖSTERREICH
In Österreich kam es zu einem Umsatzrückgang, welcher auf NIKI zurückzuführen ist. Im Sommerflugplan 2017 waren nur noch 5 von bisher 22 Flugzeugen in Österreich stationiert gewesen. Des Weiteren wurde ein Buy-on-Board Konzept eingeführt, welches von dem von DO & CO und Partnern gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Versilia Solutions Ltd. gestaltet wurde. Aufgrund der Insolvenz der NIKI Muttergesellschaft Air Berlin wurden die Cateringleistungen für NIKI mit Ende 2017 eingestellt.
USA
Umsatzzuwächse sind für den Standort New York John F. Kennedy zu berichten. Zu dieser Entwicklung trägt vor allem der Neukunde Lufthansa mit einem täglichen Abflug nach München bzw. zwei täglichen Abflügen nach Frankfurt seit März 2017 bei. Somit konnte DO & CO die Marktposition an diesem strategisch wichtigen Standort weiter ausbauen. Auch bestehende Kunden wie Emirates und Egypt Air tragen zu diesem Umsatzplus bei. Des Weiteren werden am Standort Investitionen für Umbau- und Erweiterungsarbeiten seit Jänner 2017 getätigt, um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Die Fertigstellung ist Mitte des Geschäftsjahres 2018/2019 geplant.
Das Geschäftsvolumen am zweiten nordamerikanischen Standort, Chicago O'Hare, ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Diese konstante Umsatzentwicklung ist einzig und alleine auf die Abwertung des US-Dollar gegenüber der Berichtswährung zurückzuführen. In lokaler Berichtswährung ist eine Umsatzsteigerung von +6,8 % 1,4 mUSD) zu verzeichnen. Erfreulich ist zu berichten, dass Qatar Airways die Zusammenarbeit mit DO & CO vertieft hat und gegen Ende des Geschäftsjahres 2017/2018 als Neukunde am Standort Chicago O'Hare gewonnen werden konnte. Ab März 2018 wurde Qatar Airways für einen täglichen Abflug becatert. DO & CO betreut an diesem Standort mit Emirates, British Airways, Cathay Pacific, Turkish Airlines, Austrian Airlines, Finnair, Etihad Airways, EVA Air und Qatar Airways bereits neun Kunden.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 ist die erfolgreiche Eröffnung einer Gourmetküche auf modernstem Stand der Technik in Los Angeles zu vermelden. Der Los Angeles International Airport ist mit bis zu 85 Millionen Fluggästen der zweitgrößte Flughafen in den USA sowie der fünftgrößte Flughafen der Welt. Seit Anfang September 2017 wird an diesem Standort Emirates mit einem täglichen Langstreckenflug als Erstkunde betreut. Danach folgte unmittelbar am 1. Oktober 2017 Cathay Pacific, mit 3 bis 4 Flügen pro Tag von Los Angeles nach Hongkong. Neben den Standorten New York John F. Kennedy Airport und Chicago O'Hare ist dies bereits der dritte DO & CO Standort in den USA.
GROSSBRITANNIEN
An dem Standort London Heathrow konnte der Umsatz durch eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden und durch die Akquisition von Neukunden gesteigert werden. In diesem Zusammenhang ist zu berichten, dass seit Juli 2017 Oman Air in London Heathrow als Neukunde betreut wird. Um auch weiterhin Wachstum ermöglichen zu können, wurden an der bestehenden Gourmetküche Investitionen für Umbau- und Erweiterungsarbeiten getätigt, welche im Geschäftsjahr 2017/2018 abgeschlossen wurden. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr 2017/2018 die Entwicklung eines neuen Geschirr- und Servicekonzeptes für die British Airways Business Class erfolgreich abgeschlossen. Während einer sechsmonatigen Testphase auf der Strecke zwischen London Heathrow und New York John F. Kennedy Airport werden auch die Speisen in der First und Business Class von DO & CO zubereitet. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kundenzufriedenheit während und nach der Testphase gesteigert werden konnte.
DEUTSCHLAND
An den deutschen Standorten (Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin) konnten die Umsätze durch eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden und durch die Akquisition von Neukunden, die bereits mit Ende des Geschäftsjahres 2016/2017 gewonnen werden konnten, gesteigert werden. In diesem Zusammenhang ist zu berichten, dass gegen Ende des Geschäftsjahres 2016/2017 Thai Airways in Frankfurt und München als Neukunde gewonnen wurde. Ab April 2017 wurde Thai Airways für einen täglichen Abflug ex München bzw. zwei tägliche Abflüge ex Frankfurt becatert.
POLEN
An den Airline Catering Standorten in Polen konnten die Umsätze durch eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden und durch die Akquisition von Neukunden gesteigert werden. Hervorzuheben ist, dass in Warschau seit September 2016 Air China als Neukunde betreut wird.
ITALIEN
Am Standort Mailand Malpensa konnte das Geschäftsvolumen weiter gesteigert werden, was insbesondere auf den Neukunden Thai Airways ab April 2017 sowie die bestehenden Kunden Oman Air und Qatar Airways zurückzuführen ist.
UKRAINE
Rückläufig ist die Geschäftsentwicklung am Airline Catering Standort in Kiew, vor allem durch den Verlust des wichtigsten Kunden, der nun Eigencatering durchführt.
International Event Catering
Im International Event Catering übernahm DO & CO bereits in der 26. Saison die kulinarische Betreuung der Formel 1 Grands Prix. Es wurden insgesamt 17 Formel 1 Grands Prix in 17 verschiedenen Ländern becatert. Zusätzlich ist DO & CO seit dem Geschäftsjahr 2014/2015 auch für den Bereich der Formel 1 VIP-Hospitality-Infrastruktur verantwortlich. Dieser beinhaltet die Bereitstellung von Nicht-Catering Leistungen wie Zelte, Mobiliar, Security, Dekoration und Entertainment. Des Weiteren hat DO & CO seit dem Geschäftsjahr 2016/2017 das Catering für das Mercedes Motorhome für sämtliche Formel 1 Grands Prix übernommen.
Zu Beginn des Geschäftsjahres 2017/2018 ist es DO & CO gelungen, Juventus Turin als Neukunden zu gewinnen. DO & CO war ab Mitte August 2017 für das Stadion Catering des Turiner Traditionsclubs für 16 Serie A Spiele, die höchste Spielklasse im italienischen Profifußball, vier Champions League Spiele sowie drei Spiele im nationalen Pokalwettbewerb verantwortlich. Im Schnitt kamen dabei ca. 4.100 VIP-Gäste sowie 36.000 weitere Stadionbesucher in den Genuss von DO & CO Catering. Weiters fanden zahlreiche Events an Nichtspieltagen statt. Die Übernahme des Stadion Caterings ist ein ganz bedeutender und wichtiger Schritt für den Ausbau dieses Geschäftsbereiches. Juventus Turin ist neben Bayern München, Red Bull Salzburg und Austria Wien bereits der 4. Fußball Club, den DO & CO kulinarisch betreut.
DO & CO hat im Geschäftsjahr 2017/2018 das Catering von insgesamt 35 Fußballspielen in der Allianz Arena übernommen. Das Catering umfasst die vollumfängliche Betreuung des VIP- und Public Bereichs bei allen Spielen von FC Bayern München, fünf Spielen von TSV 1860 München sowie die Ausrichtung zahlreicher Veranstaltungen aus Sport und Wirtschaft in der Allianz Arena. Ein besonderes Eventhighlight in der Allianz Arena war im August 2017 der an zwei Spieltagen ausgetragene Audi Cup. Zusätzlich wurden von DO & CO zahlreiche Events im Olympiapark in München ausgerichtet.
Der Frühsommer startete mit dem alljährlichen Tennisturnier im Zuge der ATP Tennis Masters Series in Madrid. DO & CO verantwortete das exklusive Catering von VIP-Gästen sowie der Tennisspieler. Zusätzlich durfte DO & CO das UEFA Champions League Finale im Nationalstadion von Wales in Cardiff ausrichten. Dies war bereits das zwölfte Champions League Finale, welches DO & CO für die UEFA ausrichten durfte.
Im Juli 2017 fand das Springreitturnier CHIO Aachen statt. DO & CO war erneut für das Catering der VIP-Gäste verantwortlich. Der Höhepunkt des Sommers war auch dieses Jahr die Beachvolleyball Weltmeisterschaft in Wien Ende Juli bzw. Anfang August 2017. Innerhalb von zehn Tagen kamen die VIP-Gäste in den Genuss von feinstem DO & CO Catering. DO & CO betreute in diesem Geschäftsjahr zum zweiten Mal auch die VIP-Gäste beim Beachvolleyball Miami Major Ende Februar bzw. Anfang März 2018 in Fort Lauderdale in den USA.
Ebenfalls ist das alljährliche Filmfestival am Wiener Rathausplatz Ende Juni bis Anfang September 2017 hervorzuheben. DO & CO ist hier seit 1992 für die Planung, die Organisation, den Aufbau und die gastronomische Logistik für diesen in Europa einzigartigen Gourmet Food Market verantwortlich.
Des Weiteren wurden sowohl die ÖFB-Länderspiele im Wiener Ernst-Happel-Stadion als auch die Heimspiele des FC Red Bull Salzburg in der Salzburger Red Bull Arena von DO & CO betreut.
Außerdem hat DO & CO das Catering seit Beginn der Fußball Bundesliga Saison 2016/2017 für die VIP-Gäste des Traditionsklubs Austria Wien im Ernst-Happel-Stadion übernommen.
Im Jänner 2018 war das Highlight der Wintersaison erneut das Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Ebenfalls sorgte DO & CO im Rahmen der Vierschanzentournee am Bergisel und in Bischofshofen sowie beim Nachtslalom in Schladming für ein einzigartiges Ambiente und Catering auf höchstem Niveau.
Restaurants, Lounges & Hotel
Der Bereich der Mitarbeiterrestaurants mit Standorten in Österreich und Deutschland verzeichnete im Geschäftsjahr 2017/2018 Umsatzzuwächse.
Die Restaurants verzeichneten im Geschäftsjahr 2017/2018 eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung. Das DO & CO Flagship Restaurant am Stephansplatz, das DO & CO Restaurant Albertina sowie die beiden Restaurants im Münchner Olympiapark, Restaurant 181 und Restaurant Olympiasee entwickelten sich zufriedenstellend.
DO & CO hat Mitte Juni 2017 den ersten Gourmetshop unter der Marke Henry in Kiew eröffnet.
Des Weiteren haben DO & CO und Nespresso mit ihrem Joint Venture Ende Juni 2017 das zweite Nespresso Café in London eröffnet. Im Stadtteil Soho werden frische Produkte aus der Londoner DO & CO Gourmetküche und Nespresso Kaffee serviert.
Der Flagship Store von Hédiard, ein Tochterunternehmen von DO & CO, am Place de la Madeleine in Paris wird derzeit neu gestaltet und ist während der Umbauphase geschlossen.
In den von DO & CO weltweit betriebenen 29 Lounges konnten im Geschäftsjahr 2017/2018 über 4,4 Millionen Passagiere kulinarisch versorgt werden. Die Verträge betreffend die Emirates Lounges in Mailand und New York John F. Kennedy wurden beendet. Die beiden Lounges wurden bis Anfang Juli bzw. Ende August 2017 noch von DO & CO betrieben.
Das Zugcatering für die Österreichischen Bundesbahnen wurde mit 31. März 2018 beendet.
Gesellschaftsrechtliche Veränderungen
Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden folgende indirekt gehaltenen Tochterunternehmen neu gegründet:
- ˙ Hédiard Fonciere SAS (100 %)
- ˙ Hédiard Restauration en Vol SAS (100 %)
Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft nunmehr (direkt bzw. indirekt) Beteiligungen an 50 ausländischen und 27 inländischen Gesellschaften, die als verbundene Unternehmen gelten, sowie Beteiligungen an zwei inländischen und 7 ausländischen Gesellschaften, die at-equity in den Konzernabschluss einbezogen werden.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind aufgrund eines Großmutterzuschusses an ein ausländisches Tochterunternehmen von € 47,52 Mio. auf 57,78 Mio. gestiegen.
1.2. Bericht über die Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.
1.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Im Geschäftsjahr 2017/2018 sind die Umsatzerlöse der DO & CO Aktiengesellschaft um 14,20 m€ auf 27,32 m€ (VJ: 41,52 m€) gesunken. Die Konzernerlöse sanken aufgrund einer geringeren Weiterverrechnung von Overheadkosten von 35,08 m€ auf 26,16 m€. Im Geschäftsjahr 2016/2017 waren in den Umsatzerlösen Managementleistungen für die EURO 2016 enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 1,95 m€ auf 2,86 m€ gestiegen. Die darin enthaltenen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (u.a. für Rechtsberatung, Prämien) nahmen von 0,01 m€ auf 2,67 m€ zu. Die Kursgewinne nahmen von 0,55 m€ auf 0,07 m€ ab.
Der Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 1,66 m€ von 5,84 m€ auf 4,18 m€. Die von Tochterunternehmen weiterverrechneten Personalkosten nahmen von 2,92 m€ auf
1,63 m€ ab. Grund hierfür ist v.a der Managementauftrag der EURO 2016 im Vorjahr, bei dem auch auf Personal von Tochterunternehmen zurückgegriffen wurde. Ebenso sanken die von Tochterunternehmen erbrachten Fremdleistungen von 1,35 m€ auf 1,09 m€ sowie die Weiterverrechnung von diversen Kosten an Tochterunternehmen von 1,45 m€ auf 1,20 m€.
Bei den Personalaufwendungen konnte v.a. aufgrund der Auflösung von Prämienrückstellungen sowie der geringeren Verrechnung seitens der Tochterunternehmen ein Rückgang von 18,95 m€ auf 13,93 m€ verzeichnet werden.
Die Abschreibungen für das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2017/2018 auf 1,16 m€ (VJ: 1,29 m€).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 4,87 m€ von 15,82 m€ auf 10,95 m€ gesunken. Im Geschäftsjahr 2016/2017 waren hierbei Kosten im Zusammenhang mit dem Managementauftrag der EURO 2016 enthalten. Des Weiteren wurde im Vorjahr eine Wertberichtigung von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,44 m€ verbucht.
Das Betriebsergebnis beträgt somit -0,04 m€ und sank damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,55 m€.
Das Finanzergebnis beträgt 56,85 m€ (VJ: 3,82 m€). Der Zinsaufwand in Zusammenhang mit der im Geschäftsjahr 2013/2014 platzierten Unternehmensanleihe in Höhe von 150,0 m€ beläuft sich auf 4,85 m€.
Im Geschäftsjahr 2017/2018 sind die Erträge aus Beteiligungen um 50,82 m€ auf 62,77 m€ angestiegen. Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten Gewinnüberrechnungen von Organgesellschaften, Ausschüttungen von verbundenen Unternehmen sowie eine Sachdividende eines Tochterunternehmens in Höhe von 50,46 m€.
Die Aufwendungen aus Finanzanlagen belaufen sich im Geschäftsjahr auf 3,96 m€ (VJ: 6,26 m€). Die darin enthaltenen Verluste aus Organgesellschaften belaufen sich auf 2,75 m€ (VJ: 1,58 m€). Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie Beteiligungsunternehmen wurden aufgrund von Wechselkursdifferenzen mit 1,21 m€ (VJ: 0,75 m€) wertberichtigt; es gab keine Abschreibungen von Beteiligungen an verbundene oder assoziierten Unternehmen (VJ: 0,79 m€). Im Gegensatz zum Vorjahr (3,14 m€) sind im Geschäftsjahr 2017/2018 keine Aufwendungen aus Forderungsverzichten die Finanzanlagen betreffend ausgewiesen.
Somit ergibt sich für das Geschäftsjahr 2017/2018 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 56,81 m€ (VJ: 4,33 m€).
Der Steueraufwand steigt von 0,91 m€ auf 2,78 m€. Im Vorjahr wurden aufgrund der Erstanwendung des RÄG 2014 erstmals aktive latente Steuern aktiviert. Im Geschäftsjahr wurden 0,05 m€ an passiven latenten Steuern erfasst. Hinsichtlich näherer Details dazu sei auf den Anhang verwiesen.
Somit ergibt sich ein Jahresüberschuss von 54,03 m€ gegenüber 3,43 m€ im Vorjahr.
Der Netto-Geldabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -9,45 m€ (VJ:
-17,50 m€). Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ist auf Zahlungen für Ertragsteuern in Höhe von 0,70 m€ (VJ: 7,95 m€) sowie auf Veränderungen der Konzernforderungen und Konzernverbindlichkeiten, der Rückstellungen und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. anderer Aktiva zurückzuführen.
Der Netto-Geldabfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf -54,20 m€ (VJ: -7,79 m€). Die Veränderung begründet sich durch Auszahlungen für Finanzanlagenzugänge sowie der Veränderung von sonstigen Finanzinvestitionen.
Der Netto-Geldabfluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -3,58 m€ (VJ: -5,83 m€) und resultiert aus dem konzerninternen Cashpooling sowie aus den Dividendenzahlungen an die Aktionäre.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind im Berichtsjahr von 126,88 m€ auf 148,09 m€ gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf Ausleihungen an die DO & CO München GmbH sowie die Hédiard SA zurück zu führen. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, belaufen sich auf 1,99 m€ (VJ: 1,40 m€).
Die Eigenkapital-Quote der DO & CO Aktiengesellschaft beträgt zum 31. März 2018 47,3 % (VJ: 39,6 %).
Aufgrund der Funktion der Gesellschaft als Strategie- und Finanzholding wird an dieser Stelle auf die Darstellung und Erläuterung weiterer Kennzahlen verzichtet.
Die DO & CO Aktie verzeichnete im Geschäftsjahr 2017/2018 an der Wiener Börse einen Kursverlust; an der Istanbuler Börse hingegen einen Kursgewinn.
An der Wiener Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursverlust von -15,4 % und schloss am 30. März 2018 mit einem Kurs von 51,50 €.
An der Istanbuler Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursanstieg von 3,9 % und schloss am 30. März 2018 mit einem Kurs von TRY 245,10.
Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Wiener Börse betrug im Geschäftsjahr 2017/2018 1.139 t€. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Istanbuler Börse betrug im Geschäftsjahr 2017/2018 615 t€. Damit liegt das Handelsvolumen in Wien über jenem an der Istanbuler Börse. Das Handelsvolumen beider Börsen gemeinsam betrug im Tagesdurchschnitt 1.754 t€ bzw. 35.116 Stück. Damit liegt das tägliche Handelsvolumen in Anzahl über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
MitarbeiterInnen, Kunden und Lieferanten
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind wichtige Werttreiber eines Unternehmens, die den Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflussen, diese sind für DO & CO:
- Produktinnovation
- Mitarbeiter
- Kundenzufriedenheit
- Beziehung zu Lieferanten
Das DO & CO Management ist hinsichtlich der Fortsetzung des erfolgreichen Weges der letzten Jahre zuversichtlich, dass dieser Fokus den Unternehmenserfolg auch zukünftig sichern wird. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards, Kundenorientierung sowie sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen stellen auch weiterhin die Basis von DO & CO für die bestmögliche Nutzung vorhandener Wachstumspotentiale dar.
Die MitarbeiterInnen der DO & CO Gruppe sind das größte Kapital des Unternehmens. Damit dieses Kapital auch in Zukunft weiter wachsen kann, legt DO & CO großen Wert auf kontinuierliche Personalentwicklung zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Die professionelle Ausbildung der MitarbeiterInnen des Eventteams in der hauseigenen DO & CO Academy stellt nicht nur die Qualität der DO & CO Dienstleistungen, sondern auch die Sicherheit der MitarbeiterInnen im Umgang mit dem notwendigen Equipment sicher. Für Schulungen werden u.a. neueste technische Mittel verwendet und die international tätigen Köche weltweit über Videoscreen geschult, um einen einheitlichen Standard in Produktpräsentation und –vielfalt zu gewährleisten.
DO & CO verfügt über langjährige zufriedene Kunden basierend auf gemeinsam entwickelten Produkt- und Servicepaketen und der Flexibilität, auf Kundenwünsche einzugehen. Die Kundenzufriedenheit beweist sich immer wieder, wenn DO & CO neue Standorte für Airline Catering eröffnet und bestehende Kunden auch an diesen Standorten zu DO & CO wechseln.
DO & CO ist bestrebt die Geschäftsbeziehungen mit seinen Lieferanten langfristig einzugehen. Das setzt voraus, dass die Partnerschaft für beide Seiten eine gewinnbringende ist. Fairness bei der Preisgestaltung, Verlässlichkeit und Flexibilität bei Lieferung der Ware sind Werte, die die Geschäftsgebaren begleiten. Das gemeinsame Entwickeln von Produkten und Dienstleistungen stärkt die Loyalität und darüber hinaus das Verständnis unterschiedlicher Unternehmenskulturen aller Partner. Des Weiteren unterstützt der wertvolle Erfahrungsaustausch die Erreichung der hohen Qualitätsansprüche von DO & CO.
Darüber hinaus legt DO & CO größten Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. In seiner gesellschaftlichen Rolle strebt DO & CO nach einer stetigen Verringerung des Abfalls sowie einer Optimierung des Rohstoffverbrauchs. Strenge Abfallwirtschaftskonzepte für jeden einzelnen Standort, laufende Überprüfung der Abwassergrenzwerte und der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen und Abfällen sind daher selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmensführung.
Bezüglich detaillierterer Angaben hinsichtlich der Themenbereiche Qualitätsmanagement, Umweltschutz und Personalwesen wird auf die Ausführungen im konsolidierten nichtfinanziellen Bericht (Nachhaltigkeitsbericht 2017/2018) verwiesen, welche auch für die DO & CO Aktiengesellschaft zutreffend sind.
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
2.1. Ausblick
DO & CO ist durch seine unterschiedlichen Vertriebsmöglichkeiten, einem breiten Markenportfolio sowie Aktivitäten in unterschiedlichen Regionen für herausfordernde Marktbedingungen sehr gut vorbereitet und erwartet auch in Zukunft gute Entwicklungsmöglichkeiten.
VERLÄNGERUNG DES CATERING VERTRAGS MIT AUSTRIAN AIRLINES
DO & CO und Austrian Airlines werden ihre langjährige Partnerschaft weiter fortsetzen.
Aus einem Ausschreibungsverfahren mit sechs internationalen Teilnehmern ist DO & CO erneut als Bestbieter hervorgegangen und ist stolz, auch in Zukunft auf allen Flügen der Austrian Airlines das Catering der Business Class, der Premium Economy und der Economy Class anbieten zu können.
Zusätzlich hat jeder Passagier die Möglichkeit über das Online-Bestellservice "DO & CO a la Carte" sein persönliches Wunschmenü zu bestellen.
Die beiden Partner, die schon seit 2007 eng zusammenarbeiten, wollen auch in Zukunft gemeinsam innovative Produkte entwickeln und den Passagieren "Gourmet Entertainment by DO & CO" anbieten. Dabei wird zukünftig ein besonderer Fokus auf die Erfüllung individueller Kundenwüsche ("customization") gelegt.
Die neue Vereinbarung beginnt mit 1. Jänner 2019 und wurde für die Dauer von drei Jahren, mit einer Verlängerungsmöglichkeit für weitere drei Jahre abgeschlossen.
VERLÄNGERUNG DES CATERINGVERTRAGES MIT LOT POLISH AIRLINES
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 ist es DO & CO gelungen den Cateringvertrag mit LOT Polish Airlines an den Standorten in Polen um weitere fünf Jahre und neun Monate zu verlängern.
ERWEITERUNG DER PARTNERSCHAFT MIT DER LUFTHANSA GRUPPE - SWISS NEUER KUNDE IN LOS ANGELES
Nach der Lufthansa in New York JFK, der Verlängerung der Partnerschaft mit der Austrian Airlines konnte auch erstmals die SWISS als Kunde gewonnen werden.
Ab Anfang Juli 2018 wird die SWISS, mit einem täglichen Flug von Los Angeles nach Zürich, täglich von DO & CO beliefert. Damit wird die Zusammenarbeit mit der Lufthansa Gruppe weiter vertieft. DO & CO hat damit am neu eröffneten Standort Los Angeles mit Emirates, Cathay Pacific und SWISS bereits drei Kunden.
VERLÄNGERUNG DES VERTRAGES MIT DER OLYMPIAPARK MÜNCHEN GMBH
Der Olympiapark München und die Arena One Gastronomie GmbH, ein Unternehmen des DO & CO-Konzerns, setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft fort.
Nach einem Ausschreibungsverfahren hat die Bietergemeinschaft "Arena One Gastronomie GmbH und DO & CO München GmbH" den Zuschlag für die kulinarische Betreuung der Gäste und Besucher des Münchener Olympiaparks erhalten. Somit ist das Münchner Team von
DO & CO auch in Zukunft exklusiv für die gastronomische Bespielung des Olympiaparks, des Seerestaurants- und des Restaurants 181 im Olympiaturm verantwortlich.
Die neue Vereinbarung beginnt mit 1. Jänner 2019 und wird für die Dauer von mindestens fünf Jahren abgeschlossen.
DO & CO BAUT EINE DER GRÖSSTEN GOURMETKÜCHEN EUROPAS IN LONDON
Die bereits bestehende DO & CO Gourmetküche in London Heathrow wird um ein neues Gebäude erweitert. Mit über 30.000 m2 Fläche wird eines der modernsten Gourmetküchen Europas gebaut. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen.
GROSSE INTERNATIONALE AUSSCHREIBUNGEN
Neben der kontinuierlichen Teilnahme von DO & CO an Ausschreibungen für Einzelkunden an unterschiedlichsten Standorten, finden derzeit zwei große internationale Ausschreibungen für "Homebase Caterer" statt. Sowohl British Airways, als auch Iberia schreiben das Catering an den Standorten London Heathrow, London Gatwick bzw. Madrid Barajas ab dem Jahr 2020 aus.
Bei der Ausschreibung für British Airways handelt es sich um einen der größten Accounts in Europa. Dieser umfasst alle Cateringleistungen für alle Kurz- und Langstreckenflüge ex London Heathrow und London Gatwick für einen Zeitraum von zehn Jahren.
Die Ausschreibung bei Iberia umfasst ebenfalls alle Cateringleistungen für alle Kurz- und Langstreckenflüge bei Iberia sowie Iberia Express ex Madrid-Barajas für einen Zeitraum von ebenfalls zehn Jahren.
DO & CO befindet sich in beiden Ausschreibungen in der engeren Auswahl. Eine Entscheidung ist in den kommenden Wochen zu erwarten.
Ebenfalls erwähnenswert ist die IAG Nordamerika Ausschreibung, welche alle Cateringleistungen für alle British Airways, Iberia und Aer Lingus Flüge ex Nordamerika umfasst. DO & CO ist mit den Standorten New York John F. Kennedy Airport, Chicago O'Hare und Los Angeles in Nordamerika vertreten. Mit einer Entscheidung ist im Herbst 2018 zu rechnen.
EXPANSION DES BUY-ON-BOARD GESCHÄFTES IM BEREICH AIRLINE CATERING
DO & CO wird mit seinem 2016 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Versilia Solutions Ltd. weiter die Entwicklung von Buy-on-Board Lösungen für das Airline Catering konzentrieren und die Expansion weiter voranschreiten. Es ist erfreulich, dass ab 1. Juni 2018 Laudamotion ex Wien (ehemalige NIKI) zurückgewonnen werden konnte. Im Winterflugplan werden bis zu acht Flugzeuge in Wien stationiert sein. Weiters konnte Vueling als Neukunde gewonnen werden und wird ab Mitte August ab Wien becatert.
ERÖFFNUNG DER NEUEN GOURMETKÜCHE IN PARIS & ERÖFFNUNG HEDIARD PARIS
Um einige Monate verspätet, begründet durch Probleme beim Bau, wird auch die neue Gourmetküche in Paris bis Ende 2018 in Betrieb gehen. Der Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle ist mit bis zu 69 Millionen Fluggästen der zweitgrößte Flughafen Europas und wird von den meisten DO & CO Kunden, zum Teil mehrmals am Tag, angeflogen.
Ebenso wird am Place de la Madeleine das Flagschiff von Hediard vor Jahresende eröffnet.
TÜRKEI
Derzeit wird mit Turkish Airlines im guten Einvernehmen über eine Auflösung der Partnerschaft bei Turkish DO & CO verhandelt. Die Verhandlungen sind derzeit noch im Gange. Ein Abschluss wird in einigen Wochen erwartet.
ÜBERNAHME DES CATERINGS FÜR DEN TRADITIONSCLUB FK AUSTRIA WIEN
DO & CO hat seit Beginn der Fußball Bundesliga Saison 2016/2017 für die VIP-Gäste des Traditionsklubs Austria Wien das Catering im Ernst-Happel-Stadion übernommen. Ab Juni 2018 wird DO & CO das komplette Catering nach dem Wiedereinzug in die umgebaute und runderneuerte Generali-Arena übernehmen. Das Catering umfasst die vollumfängliche Betreuung des VIP- und Public Bereichs bei allen Spielen von Austria Wien. Die Fußball-Arena wird nach dem Umbau 17.500 Zuschauer fassen. DO & CO wird dabei auch das Design und die komplette Ausstattung der VIP-Lounges gestalten. Weiters wird DO & CO in der Viola Sports Bar auch an Nicht-Spieltagen für die kulinarische Betreuung des Teams und der Mitarbeiter von Austria Wien sorgen. Ebenso sollen an Nicht-Spieltagen Events in der Generali-Arena ausgerichtet werden.
Neben FC Bayern München, Juventus Turin, FC Red Bull Salzburg ist Austria Wien nun der vierte Verein mit kulinarischer Betreuung von DO & CO.
WEITERE INTERNATIONALE AUSSCHREIBUNGEN IM BEREICH FUSSBALL
DO & CO nimmt derzeit an einer Ausschreibung für die UEFA Championsleague Finali der Jahre 2019, 2020
und 2021 sowie an der Ausschreibung für Teile der UEFA EURO 2020 betreffend Hospitality Services bzw. Catering teil. Eine Entscheidung ist ebenfalls in den nächsten Wochen zu erwarten.
NEUE AKQUISITIONEN
Laufend werden von DO & CO, wie auch in den letzten Quartalen, mögliche Akquisitionsziele in verschiedenen Märkten evaluiert.
Durch nicht von DO & CO verursachte Rahmenbedingungen bzw. durch Einzelevents, die nicht jährlich stattfinden, hat DO & CO in einzelnen Märkten erstmals eine Umsatz- bzw. Ertragsreduktion hinnehmen müssen. Das Management ist derzeit nicht nur fokussiert die Kosten den neuen Bedingungen anzupassen, sondern auch gleichzeitig nachhaltiges Wachstum mit stabilen Margen anzustreben.
Das DO & CO Management ist hinsichtlich der Fortsetzung des erfolgreichen Weges der letzten Jahre zuversichtlich. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards sowie sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen stellen auch weiterhin die Basis von DO & CO für die bestmögliche Ausnützung vorhandener Wachstumspotenziale dar.
2.2. Chancen- und Risikomanagement
DO & CO ist aufgrund der weltweiten Tätigkeit in den drei Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel mit den unterschiedlichsten Risiken konfrontiert. Durch diese Diversifikation eröffnen sich jedoch auch zahlreiche Chancen für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens.
Im Hinblick auf sich bietende Chancen sind die folgenden Ansatzpunkte hervorzuheben, die es dem Konzern ermöglichen, sich positiv weiterzuentwickeln. Die Akquisition von zusätzlichen Kunden wird als Chance erachtet. Ebenso stellt die Ausdehnung des Lieferumfanges mit bestehenden Kunden eine Chance für DO & CO dar. Dies kann einerseits durch das Anbieten umfassenderer Leistungen an bestehenden Standorten, andererseits durch das Erbringen von Leistungen an zusätzlichen Standorten erfolgen. Des Weiteren sieht DO & CO die Möglichkeit, durch innovative Produkte und Dienstleistungen die positive Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben.
Das Risikomanagement wird bei DO & CO als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen, das einerseits der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes dient und andererseits auch Chancen zur Steigerung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Nutzung zukünftiger Erfolgs- und Wachstumspotenziale aufzeigt. Durch das Risikomanagement wird auf veränderte Rahmenbedingungen und die sich daraus allenfalls ergebenden Chancen und Risiken reagiert.
Ausgangsbasis des angewandten Risiko- und Chancenmanagementsystems sind die, in der Chancen- und Risikopolicy standardisierten, konzernweiten Planungs- und Kontrollprozesse sowie unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme, die den Grundsätzen des Risikomanagements sowie den Risikostrukturen gemäß COSO (Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission) entsprechen.
Das Risiko- und Chancenmanagement wird als ureigenste Managementaufgabe gesehen und stellt einen integralen Bestandteil aller Geschäftsprozesse dar. Dies führt zu einer kurzen Identifikationszeit sowohl von Risiken als auch von Chancen. Durch ein regelmäßiges Berichtswesen sind alle Führungskräfte und Entscheidungsträger in das Risikomanagement eingebunden.
Identifizierte Risiken und Chancen werden in Risiko- und Chancenfelder zusammengefasst und ressortabhängig auf das jeweils verantwortliche Management verteilt. Für die festgestellten Risiken und Chancen werden Maßnahmen zur Bewältigung/Nutzung definiert und anschließend durch das lokale Management vor Ort umgesetzt. Maßnahmen zur Risikoabwehr beinhalten sowohl die Reduktion der möglichen Schadenshöhe als auch die Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die Erhöhung der Ertragschancen und Realisierbarkeit.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Prinzip der Diversifikation zu. Durch die weltweite Aktivität der Gruppe und die Aufteilung des Geschäfts in drei Divisionen werden spezifische Bedrohungen in einzelnen Märkten abgeschwächt. DO & CO schafft somit durch das Geschäftsmodell einen zusätzlichen Risikoausgleich.
Die Tätigkeit des Risikomanagements wird durch eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen unterstützt, dazu gehören eine zentrale Administration, das Controlling, die Rechtsabteilung und die Interne Revision.
Politische Krisen, Kriege und Naturkatastrophen können insbesondere die Sicherheit von Fluggesellschaften, Veranstaltungen, Kunden und MitarbeiterInnen in erheblichem Ausmaß gefährden. Zur Risikoanalyse, -überwachung und -steuerung dieses Sicherheitsrisikos betreibt DO & CO ein umfassendes Monitoring der weltweiten als auch der lokalen Sicherheitslagen und deren aktuellen Entwicklungen, die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von DO & CO zur Folge haben könnten.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Versicherungsunternehmen wird sichergestellt, dass versicherbare Risiken entsprechend abgedeckt sind.
Für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurden vor allem die folgenden Risikofelder als wesentlich identifiziert:
Spezifische Risiken und Entwicklungen der Airline Branche
Die Airline Branche ist durch ihre starke Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen gekennzeichnet. Spezifische Problemstellungen der Luftfahrtindustrie haben weiters mittelbar und unmittelbar Auswirkungen auf die Airline Catering Division von DO & CO.
Die politischen Krisen sowie Terroranschläge haben zu einer Veränderung des Reise- und Freizeitverhaltens von Menschen geführt. Des Weiteren wird die Sicherheit des Flugbetriebes durch direkte Terroranschläge auf Fluggesellschaften bedroht, was zu Mehrkosten für die Gewährleistung der Sicherheit führt.
Nachdem wesentliche Teile des Umsatzes mit einigen wenigen Hauptkunden wie Turkish Airlines, Emirates, Etihad Airways, LOT Polish Airlines, Austrian Airlines, Cathay Pacific, British Airways und Pegasus Airlines erwirtschaftet werden, ist ein "Klumpenrisiko" gegeben.
Durch permanentes Monitoring der Sicherheitslage einerseits und durch den laufenden Kontakt des Key Account Managements mit den Kunden andererseits kann auf sämtliche Veränderungen zeitnah reagiert werden. Somit ist es möglich, negativen Auswirkungen auf den DO & CO Konzern rasch gegensteuern zu können.
Konjunkturelle Entwicklung
Die Aktivitäten von DO & CO sind in allen drei Divisionen stark von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst, da diese einen erheblichen Einfluss auf den Tourismus sowie das Freizeitverhalten der Konsumenten hat. Die volatile Reise- und vor allem Flugaktivität der Konsumenten hat besonders auf die Division Airline Catering Auswirkungen.
Risiken für eine fortdauernde Expansion bestehen aus der Sicht von DO & CO durch die permanente weltweite Terrorbedrohung, politische Unruhen und die Veränderung der weltpolitischen Landschaft.
DO & CO steuert dem konjunkturellen Risiko in Bezug auf seine Geschäftsfelder durch eine internationale Diversifikation sowie durch seine Aktivitäten in drei unterschiedlichen Marktsegmenten entgegen. Eine zeitnahe Ergebnisberichterstattung inklusive Analyse und Vorschau zum laufenden operativen Geschäft in jeder "Reporting Entity" (zum Zweck der internen Berichterstattung werden die Unternehmen des Konzerns in mit Profit Centern vergleichbare Einheiten aufgeteilt) stellen sicher, dass eine entsprechende Kapazitätsanpassung unverzüglich erfolgt.
Risiken aufgrund von Terror und politischen Unruhen
Terroranschläge und Terrorbedrohung führen immer wieder zu Sicherheitsrisiken. Dies betrifft sowohl die Luftfahrt direkt als auch indirekt durch dadurch verändertes Reiseverhalten.
Auch im Bereich von Großevents kann es zu kurzfristigen Absagen von Veranstaltungen kommen, wenn für den Event eine konkrete Terrorwarnung besteht.
DO & CO betreibt aktives Monitoring, um Entwicklungen in bestimmten Regionen der Welt bereits im Vorfeld einschätzen zu können und Präventivszenarien für den Fall etwaiger Beeinträchtigungen zu entwerfen. Notwendige Sicherheitsmaßnahmen richten sich dabei nach der Wahrscheinlichkeit und Auswirkung eines Schadensereignisses.
Bei der Erstellung umfassender Sicherheitsanalysen für das Unternehmen und dessen Kunden greift DO & CO auf die von nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden zur Verfügung gestellten Informationen zurück.
Neben der kontinuierlichen Bewertung von Risiken für das Unternehmen kommt der Sicherheit der MitarbeiterInnen im Ausland ein hoher Stellenwert zu. Entsandte werden vor der Abreise und während des Aufenthalts zeitnahe über die aktuelle Sicherheitslage informiert.
Risiken aufgrund von Naturkatastrophen und Epidemien
Umweltrisiken können sich plötzlich und ohne Vorwarnung konkretisieren, wie Ereignisse in der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben. Derartige Ereignisse sind nicht beeinflussbar und können den Flugverkehr einer gesamten Region ganz oder teilweise lahmlegen.
Dem spezifischen Risiko einer längerfristigen und großräumigen Luftraumsperre und den damit verbundenen umfassenden Ausfällen von Flügen der Vertragspartner wird durch enge Kooperation mit den Fluglinien, Luftfahrtbehörden (EASA) und dem internationalen Flugwetterdienst entsprechend entgegengewirkt.
Zu den Risiken, die ebenfalls nicht in der Einflusssphäre von DO & CO liegen, aber massiven Einfluss auf die Luftfahrt- und Tourismusindustrie nach sich ziehen, zählen unter anderem der Ausbruch von Epidemien, wie beispielsweise der Vogelgrippe, des Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS) oder des Ebolafiebers. Heute muss nach Expertenschätzungen damit gerechnet werden, dass Menschen auf allen Kontinenten innerhalb weniger Wochen durch Krankheitserreger infiziert werden können. Reisebeschränkungen durch die Gesundheitsbehörden können Einfluss auf das Reise- wie Freizeitverhalten von Menschen haben, weshalb Flüge als auch Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden könnten.
Reputationsrisiken
Den möglichen Schäden an der Marke und dem Ruf von DO & CO wird mit einem Regelwerk entgegengewirkt. Dieses Regelwerk gewährleistet einen einheitlichen Standard für die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Reputationsrisiken. Jede/r MitarbeiterIn hat die Verantwortung, den Ruf von DO & CO zu schützen. Die Hauptverantwortung für die Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung sowie Berichterstattung obliegt den nationalen und internationalen Geschäftsbereichsleitungen. Wird ein potenzielles Reputationsrisiko erkannt, so wird ein zentral gesteuerter Risikomanagementprozess in Gang gesetzt, welcher alle erforderlichen Aktivitäten beinhaltet, um jeglichen Imageschaden und damit verbundene Schäden von DO & CO abzuwenden.
Hygienerisiken
Um den hohen hygienischen Standard der von DO & CO produzierten Speisen sicherzustellen, wurden in allen Geschäftsbereichen Risikoanalysen im Rahmen der Weiterentwicklung des bestehenden HACCP–Systems (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und auf Basis dieser Analysen Maßnahmen in Form von konzernweiten Hygienerichtlinien zur Beherrschung bzw. Minimierung der Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch ein international tätiges Qualitätssicherungsteam permanent überwacht und entsprechend den neuesten internationalen Erkenntnissen weiterentwickelt.
Schadensrisiken
Dem Schadenspotenzial durch Feuer, Sturm, Überschwemmungen und Erdbeben wird durch entsprechende Sicherheits- und Katastrophenschutzmaßnahmen sowie Notfallpläne entgegengewirkt, welche regelmäßig trainiert und adaptiert werden. Diese Risiken sind durch angemessenen Versicherungsschutz abgedeckt.
Personalrisiken
Für DO & CO sind die MitarbeiterInnen und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte MitarbeiterInnen einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente, um das angestrebte Wachstum sicherzustellen.
Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neue Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen MitarbeiterInnen den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönlicher Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern.
Beschaffungsrisiken
Als Verarbeiter von Lebensmitteln ist DO & CO bei den eingesetzten Rohstoffen einem Beschaffungsrisiko ausgesetzt. Durch klimatische, logistische und sonstige Ereignisse wie beispielsweise der Vogelgrippe können Rohstoffe unter Umständen nur in geringeren Mengen verfügbar sein. Auch unterliegen diese Rohstoffe Preisschwankungen, die nicht immer vollständig an die Abnehmer weitergegeben werden können.
Durch langfristige Lieferbeziehungen, Lieferantendiversifikation und permanentes Monitoring der Beschaffungsmärkte wird sichergestellt, dass die benötigten Rohstoffe in der höchstmöglichen Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen permanent verfügbar sind.
Ausfallsrisiko von Produktionsanlagen
Zur Minimierung des Ausfallsrisikos bei kritischen Produktionsanlagen (Großküchen, Kühlhäusern) werden permanent gezielte, umfangreiche Investitionen in die technische Optimierung sensibler Aggregate getätigt. Konsequente, vorbeugende Instandhaltung, risikoorientierte Reserveteillagerung sowie umfassende Schulungen von MitarbeiterInnen sind weitere zentrale Maßnahmen zur Risikoreduktion im Produktionsanlagenbereich.
Informationstechnologie
Viele Prozesse innerhalb des DO & CO Konzerns sind IT-unterstützt bzw. von Informationen abhängig, die aus diesen Systemen generiert werden. Ein Ausfall dieser Systeme stellt daher ein Risiko dar. Diesem Risiko wird durch intensive Schulungen und dem entsprechenden Einsatz interner und externer Fachkräfte entgegengewirkt. Die IT-Infrastruktur und IT-Systeme werden konzernweit permanent gewartet und optimiert, um die Funktionalität aufrechtzuerhalten und zu verbessern bzw. das Ausfallsrisiko so gering wie möglich zu halten.
Rechtliche Risiken
Aufgrund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene – vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft, Personalwesen, Steuern und Abgaben – sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverser Airlines zu beachten. Auf geänderte Rechtslagen gilt es weiters, zeitgerecht zu reagieren und die Änderungen in die Geschäftsprozesse zu implementieren.
Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten, weshalb diesem Risiko durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung gegengesteuert wird. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Vorkehrungen zur Schadensvermeidung nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert.
Akquisition und Integration von Unternehmen
Eines der strategischen Ziele des DO & CO Konzerns ist es, nicht nur organisch zu wachsen, sondern auch Unternehmen zu akquirieren. In Verfolgung dieses strategischen Ziels wurden und werden Unternehmen akquiriert und in die DO & CO Gruppe eingegliedert. Im Zuge dieses Prozesses stellen sich zahlreiche Herausforderungen, um die angestrebten Ziele zu erreichen und entsprechende Risiken zu vermeiden.
Währungsrisiken
Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen TRY, UAH, USD, GBP, CHF und PLN zu nennen.
Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und der gleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt.
Liquiditätsrisiken
Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.
Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.
Der bestehende Liquiditätsbedarf kann aus vorhandenen Zahlungsmitteln und bei Banken eingeräumten Finanzierungsrahmen gedeckt werden.
Bonitätsrisiken
DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen wird das Bonitätsrisiko der Kunden zeitnahe überwacht und ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation ermöglicht.
Zusätzlich wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern.
Kreditversicherungen werden durch DO & CO gegenwärtig nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten. Das verbleibende Risiko wird durch Rückstellungen in angemessener Höhe abgedeckt.
Zinsrisiko
Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.
3. Bericht über Forschung und Entwicklung
Im Unternehmen wird keine Forschung und Entwicklung betrieben.
4. Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontrollund Risikomanagementsystems in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Der Vorstand nimmt seine Verantwortung hinsichtlich der Ausgestaltung eines internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, des Rechnungslegungsprozesses sowie der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wahr. Das interne Kontrollsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess gewährleistet die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Finanzinformationen und Datenverarbeitungssysteme. Es stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell ordnungsgemäß erfasst, aufbereitet, verarbeitet und in die Rechnungslegung übernommen werden. Ziel des internen Kontrollsystems ist es, effektive und sich ständig verbessernde interne Kontrollen hinsichtlich der Rechnungslegung zu gewährleisten und somit einen regelungskonformen Abschluss sicherzustellen. Zudem werden Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowie die Einhaltung sämtlicher (gesetzlicher und anderer) Regelungen sichergestellt.
Die Verantwortlichkeiten in Bezug auf das interne Kontrollsystem werden laufend an die Unternehmensorganisation angepasst, um ein den Anforderungen entsprechendes und zufriedenstellendes Kontrollumfeld zu gewährleisten. Den zentralen Funktionen Konzernrechnungslegung und Konzerncontrolling obliegt die Ausgestaltung einheitlicher Konzernrichtlinien sowie die Organisation und Kontrolle der Finanzberichterstattung im Konzern.
Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen wird die Einhaltung der Verfahren für die Erfassung, Verbuchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen regelmäßig kontrolliert. Sämtliche Kontrollmaßnahmen finden im gesamten laufenden Geschäftsprozess Anwendung. Die Kontrollmaßnahmen reichen von der Durchsicht der verschiedenen Periodenergebnisse durch das Management bis hin zur spezifischen Überleitung von Konten und der Analyse der fortlaufenden Prozesse im Rechnungswesen. Die mit dem Rechnungslegungsprozess verbundenen Bereiche werden in qualitativer und quantitativer Hinsicht geeignet ausgestattet.
Die verwendeten Datenverarbeitungssysteme werden gezielt weiterentwickelt und laufend optimiert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die IT-Sicherheit besonderes Augenmerk gelegt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird durch entsprechende Berechtigungskonzepte der Zugriff auf die Unternehmensdaten geschützt. Diese restriktive Vergabe ermöglicht eine Trennung von sensiblen Tätigkeiten.
Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software sowie klare gesetzliche Vorgaben stellen die Basis für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar.
Die Finanzberichterstattung an den Aufsichtsrat und den Vorstand sowie das mittlere Management erfolgt regelmäßig, umfassend und zeitnah.
Das Konzernrechnungswesen ist zentraler Ansprechpartner in allen Bilanzierungsfragen sowohl auf Einzelgesellschafts- wie auf Konzernebene. Ein Konzernhandbuch, in dem die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze von DO & CO festgelegt sind und das laufend aktualisiert wird, stellt die einheitliche Verarbeitung der Geschäftsfälle, Bilanzierung und Bewertung sicher und reduziert das Risiko der unterschiedlichen Vorgehensweisen innerhalb des Konzerns. Die Bilanzierung nach der aktuellen Rechtslage wird durch die laufende Fortbildung der MitarbeiterInnen sichergestellt. Bei der bilanziellen Abbildung komplexer Sachverhalte zieht DO & CO zur Unterstützung externe Dienstleister hinzu, um deren ordnungsgemäße Abbildung im Jahres- und Konzernabschluss zu gewährleisten. Das gilt etwa für die Akquisition von Unternehmen, die Risiken aus der Zusammenführung unterschiedlicher Buchungssysteme sowie Bewertungsrisiken bergen. Für bestimmte Bewertungen (z.B. Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen) bedient sich die Gesellschaft der Expertise von Sachverständigen.
Zur Vermeidung betrügerischer Handlungen und Missbrauch sind Funktionstrennungen sowie laufende und nachgelagerte Kontrollen im Sinne eines "4-Augen-Prinzips" implementiert. Regelmäßige Audits durch die Interne Revision gewährleisten eine permanente Verbesserung und Optimierung der Prozesse.
Unabhängig von seiner Ausgestaltung kann kein internes Kontrollsystem das Erreichen der gesetzten Ziele mit absoluter Sicherheit gewährleisten. Aufgrund der Ausgestaltung des implementierten Kontrollsystems und seiner ständigen Weiterentwicklung erachtet DO & CO das Risiko einer fehlerhaften Abschlusserstellung als begrenzt.
5. Angaben zu Kapital-, Anteils-, Stimm- und Kontrollrechten und damit verbundenen Verpflichtungen
Genehmigtes Kapital
In der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Juli 2012 wurde der Vorstand bis 30. Juni 2017 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu weitere EUR 9.744.000,00 durch Ausgabe von bis zu 4.872.000 Stück neue auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Die Ermächtigung erlosch am 30. Juni 2017.
Bedingtes Kapital
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Juli 2013 wurde das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.
Informationen gemäß § 243a Unternehmensgesetzbuch (UGB)
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- Das Grundkapital beträgt 19.488.000,00 € und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien zerlegt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.
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- Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie in Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern enthalten sind, sind dem Vorstand derzeit nicht bekannt.
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- Die Attila Dogudan Privatstiftung mit 32,31 % hält zum Bilanzstichtag zumindest 10 % am Grundkapital der Gesellschaft.
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- Es gibt derzeit keine Aktien mit besonderen Kontrollrechten.
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- DO & CO MitarbeiterInnen, die im Besitz von Aktien der Gesellschaft sind, üben ihr Stimmrecht unmittelbar bei der Hauptversammlung aus.
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- Es gibt keine Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstands, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben. Für die Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrates durch die Hauptversammlung genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %). Für eine Änderung der Satzung, die nicht eine bedingte Kapitalerhöhung, ein genehmigtes Kapital oder eine ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung zum Gegenstand hat, genügt die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %).
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- Das Grundkapital der Gesellschaft wird gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu 7.795.200,00 € durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten im Sinne des Hauptversammlungsbeschlusses vom 10. Juli 2008 und vom 4. Juli 2013 erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juli 2017 wurde der Vorstand ermächtigt, für eine
Geltungsdauer von 30 Monaten ab dem 27. Juli 2017 eigene Aktien im gesetzlichen Höchstausmaß zu erwerben.
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- Es bestehen Vereinbarungen mit Abnehmern von Leistungen des DO & CO Konzerns, die diese Abnehmer berechtigen, im Falle eines Kontrollwechsels in der Gesellschaft das Vertragsverhältnis teilweise oder zur Gänze aufzukündigen. Eine namentliche Bekanntgabe dieser Vereinbarungen erfolgt nicht, weil eine solche der Gesellschaft erheblich schaden würde.
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- Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes bestehen nicht.
Wien, 12. Juni 2018
Der Vorstand
........................................................................... Attila DOGUDAN e.h.
................................................................................. Mag. Gottfried NEUMEISTER e.h.