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DO & CO AG Annual Report 2013

Jun 3, 2014

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Annual Report

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DO & CO Aktiengesellschaft

Jahresfinanzbericht Geschäftsjahr 2013/2014

1. Konzernlagebericht 2013/2014 1
1.1. Highlights 1
1.2. Kennzahlen der DO & CO Gruppe nach IFRS 2
1.3. Wirtschaftliches Umfeld 3
1.4. Risikomanagement 5
1.5. Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und
Risikomanagementsystems in Zusammenhang mit der Aufstellung des
Konzernabschlusses 11
1.6.
1.7.
Umsatz 12
Ergebnis 15
1.8. Bilanz 16
1.9. MitarbeiterInnen 16
1.10. Airline Catering 17
1.11. International Event Catering 20
1.12. Restaurants, Lounges & Hotel 22
1.13. Aktie / Investor Relations / Angaben gem. § 243a UGB 24
1.14. Ausblick 30
2. Corporate Governance Bericht 32
2.1. Bekenntnis zum Corporate Governance Kodex 32
2.2. Der Vorstand 32
2.3. Der Aufsichtsrat 33
2.4. Vergütungsbericht 36
2.5. Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Vorstand, Aufsichtsrat und in leitenden
Stellen 38
3. Bericht des Aufsichtsrates 39
Kennzahlen Glossar 41
Konzernabschluss 2013/2014 der DO & CO Aktiengesellschaft nach IFRS 42
1. Konzernbilanz zum 31. März 2014 43
2.
3.
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013/2014 44
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 45
4. Konzern-Geldflussrechnung 46
5. Konzern-Eigenkapitalveränderung 47
Konzernanhang 2013/2014 48
1. Allgemeine Angaben 48
2. Auswirkungen neuer bzw. geänderter IFRS 49
3. Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze 50
3.1. Änderungen der Rechnungslegungsmethoden 50
3.2. Konsolidierung 50
3.2.1. Konsolidierungskreis 50
3.2.2. Konsolidierungsgrundsätze 53
3.3. Geschäftssegmente 54
3.4. Währungsumrechnung 54
3.5. Rechnungslegungsmethoden 55
3.6. Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzungen 62
4. Erläuterungen zur Konzernbilanz 64
4.1. Immaterielle Vermögenswerte 64
4.2.
4.3.
Sachanlagen 65
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 66
4.4. Leasingverhältnisse 67
4.5. Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen 67
4.6. Übrige Finanzanlagen 68
4.7. Sonstige langfristige Vermögenswerte 68
4.8. Effektive Ertragsteuerforderungen 68
4.9. Vorräte 69
4.10. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 69
4.11. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 70
4.12. Liquide Mittel 70
4.13. Eigenkapital 71
4.14. Personalrückstellungen 72
4.15. Begebene Anleihe 74
4.16. Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 75
4.17. Latente Steuern 75
4.18. Sonstige kurzfristige Rückstellungen 76
4.19. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 76
5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 77
5.1. Umsatzerlöse 77
5.2. Sonstige betriebliche Erträge 77
5.3. Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen 77
5.4. Personalaufwand 78
5.5. Wertminderungen langfristiger materieller und immaterieller Vermögenswerte 78
5.6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 78
5.7. Ergebnis nach der Equity-Methode bewerteter Beteiligungen 79
5.8. Finanzergebnis 79
5.9. Ertragsteuern 79
5.10. Ergebnis je Aktie 80
5.11. Vorschlag für die Gewinnverwendung 80
6. Erläuterungen zur Konzern-Geldflussrechnung (Cashflow Statement) 81
7. Sonstige Angaben 82
7.1. Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten 82
7.2. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 86
7.3. Segmentberichterstattung 87
7.4. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) 89
7.5. Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen 89
7.6. Beteiligungen 91
7.7. Organe 92
8. Bestätigungsvermerk 94
Einzelabschluss 2013/2014 der DO & CO Aktiengesellschaft inkl. Lagebericht
und Bestätigungsvermerk 96
Erklärungen aller gesetzlichen Vertreter gemäß § 82 Abs. 4 Z 3 Börsegesetz
135

1. Konzernlagebericht 2013/2014

1.1. Highlights

Top-Ergebnis durch internationales Wachstum und konsequente Positionierung im Premiumsegment

Innovative Produkte, neue Kunden, eine gute Entwicklung mit bestehenden Kunden und zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz sichern auch in diesem Geschäftsjahr ein Top-Ergebnis: Umsatz (EUR 636,14 Mio /+10,4 %), EBITDA (EUR 66,18 Mio /+12,8 %), EBIT (EUR 46,64 Mio /+12,3 %), Konzernergebnis (EUR 26,07 Mio /+14,3 %). Der Gewinn je Aktie liegt damit bei EUR 2,68 (VJ: EUR 2,34). Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende von EUR 0,85 je Aktie vorschlagen.

Akquisition der Arena One GmbH

Mit Wirkung zum 1. Jänner 2014 erwarb DO & CO 100 % der Anteile der Arena One GmbH mit Sitz in München. Die Arena One GmbH beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter und zeichnet für das Catering in allen Bereichen der Allianz Arena, dem Heimstadion des FC Bayern München und des TSV 1860 München, verantwortlich. Zusätzlich ist das Unternehmen seit 1972 exklusiver Cateringpartner des Olympiaparks München.

Bedeutende neue Kunden 2013/2014 im Airline Catering

  • Qatar Airways ex Warschau
  • Emirates Airline ex Kiew-Boryspil
  • British Airways ex London City
  • South African Airways ex London Heathrow, Frankfurt und München
  • China Southern Airlines und KLM Royal Dutch Airlines ex Istanbul Atatürk

Besonders hervorzuheben ist die neue Geschäftsbeziehung mit dem Premium Carrier South African Airways an gleich drei DO & CO Standorten. Seit 1. März 2014 werden täglich insgesamt vier Langstreckenflüge, davon zwei ex London Heathrow und jeweils einer ex Frankfurt und München, in zwei Klassen ausschließlich mit DO & CO Premiumqualität versorgt.

DO & CO bestätigt die Führungsposition bei Premium Sportveranstaltungen

Im Geschäftsjahr 2013/2014 betreute DO & CO in seiner bereits 22. Saison insgesamt 16 Formel 1 Grands Prix in 16 verschiedenen Ländern und verwöhnte dabei 70.000 VIP-Gäste im exklusiven Paddock Club. Weitere Highlights waren in diesem Geschäftsjahr das Tennisturnier der ATP Tennis Masters Series in Madrid mit 32.000 VIP-Gästen, das UEFA Champions League Finale in London mit 7.000 VIP-Gästen und das UEFA Supercup Finale in Prag. Hinzu kamen "Klassiker" wie das Hahnenkammrennen in Kitzbühel, das prestigereiche Springreitturnier CHIO Aachen und das Beachvolleyballturnier am Wörthersee.

DO & CO Anleihe 2014 – 2021

Die DO & CO Aktiengesellschaft platzierte im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 eine Unternehmensanleihe in der Höhe von EUR 150 Mio. Die Anleihe besitzt eine sieben jährige Laufzeit und einen Fixzinskupon von 3,125 % p.a. Die Anleihe wurde zum Handel im geregelten Freiverkehr der Wiener Börse zugelassen. Die Erstnotiz erfolgte am 4. März 2014. Der Platzierungserfolg der DO & CO Anleihe zeigte sich durch eine starke Nachfrage sowohl von institutionellen Investoren als auch von Privatanlegern. Überwiegendes Interesse kam von österreichischen Investoren.

Sehr gute Entwicklung an der Istanbuler und Wiener Börse

Die DO & CO Aktie konnte sich im Geschäftsjahr 2013/2014 sowohl an der Istanbuler als auch an der Wiener Börse sehr gut behaupten. In Istanbul erzielte die DO & CO Aktie im Berichtsjahr einen Kursanstieg von 25,6 %, während der Leitindex BIST 100 um 18,8 % sank. In Wien gewann die DO & CO Aktie 5,3 %. Im selben Zeitraum stieg der ATX um 7,3 %. Die DO & CO Aktie schloss am 31. März 2014 in Istanbul mit einem Kurs von TRY 113,00 und in Wien mit einem Kurs von EUR 37,61.

1.2. Kennzahlen der DO & CO Gruppe nach IFRS

Die Abkürzungen und Berechnungen der Kennzahlen werden im Kennzahlen Glossar erläutert.

Geschäftsjahr Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013 2011/2012
Umsatz m € 636,14 576,19 466,35
EBITDA m € 66,18 58,67 51,71
EBITDA-Marge % 10,4% 10,2% 11,1%
EBIT m € 46,64 41,53 32,58
EBIT-Marge % 7,3% 7,2% 7,0%
EGT m € 44,88 42,26 35,58
Konzernergebnis m € 26,07 22,81 19,33
Net Result-Marge % 4,1% 4,0% 4,1%
MitarbeiterInnen 7.323 5.642 4.166
Eigenkapital 1 m € 189,48 184,84 161,64
Eigenkapital-Quote 1 % 37,3% 53,3% 56,8%
Nettozinsverbindlichkeiten m € -27,98 -56,77 -85,04
Net Gearing % -14,8% -30,7% -52,6%
Working Capital m € 179,15 75,17 92,39
Operativer Cash-Flow m € 42,19 36,03 45,67
Cash-Flow aus dem Investitionstätigkeit m € -58,05 -30,41 -62,55
Free Cash-Flow m € -15,87 5,62 -16,88
ROS % 7,1% 7,3% 7,6%

1… Bereinigt um vorgesehene Dividenden und Buchwerte der Firmenwerte

Kennzahlen je Aktie

Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Geschäftsjahr
2011/2012
EBITDA je Aktie 6,79 6,02 5,31
EBIT je Aktie 4,79 4,26 3,34
Gewinn je Aktie 2,68 2,34 1,98
Buchmäßiges Eigenkapital 1 19,45 18,97 16,59
Höchstkurs 2 41,00 37,50 35,30
Tiefstkurs 2 31,39 26,55 23,50
Kurs ultimo 2 37,61 35,71 29,18
Aktienanzahl ultimo TPie 9.744 9.744 9.744
Marktkapitalisierung ultimo m € 366,47 347,91 284,33

1… Bereinigt um vorgesehene Dividenden und Buchwerte der Firmenwerte

2… Schlusskurs

1.3. Wirtschaftliches Umfeld1

Das weltwirtschaftliche Wachstum hat sich im Jahr 2013 auf einem dem Jahr 2012 ähnlichen Niveau bewegt. Trotz der anhaltenden Schuldenkrise der Eurozone, die eine enorme Belastung für die Konjunktur darstellt, machte die finanzielle Konsolidierung der Staatshaushalte Fortschritte. Ein deutlich schwächeres Wachstum der Schwellenländer als erwartet ließ allerdings nur verhaltene Wachstumsraten im Welthandel zu. Außerdem verhielten sich Staats- und Privatsektor bei Investitionen zurückhaltend. Die wirtschaftlichen Aussichten der Schwellenländer verbesserten sich im Laufe dieses Jahres jedoch, wodurch sich das Klima für Investoren aufhellte. Die Gefahren einer neuerlichen Krise sind trotzdem noch nicht gebannt, auch wenn die akuten Risiken abnahmen.

Für die Weltwirtschaft errechnete der Internationale Währungsfonds (IWF) im Jahr 2013 ein Wachstum von 3,0 % nach 3,2 % im letzten Jahr. Für 2014 wird das Weltwirtschaftswachstum auf einem Niveau von 3,6 % erwartet. Für 2015 prognostizieren die Ökonomen des IWF eine weitere Beschleunigung auf 3,9 %. Wachstumstreiber sind vor allem die USA, die asiatischen Schwellenländer und die Länder der südlichen Sahara, deren Wirtschaftsleistung um 5,4 % wachsen soll.

Die Wachstumsrate der USA betrug im Jahr 2013 1,9 %, nachdem sie sich im Jahr 2012 noch auf 2,8 % belief. Für 2014 wird indes wieder ein Wachstum von 2,8 % erwartet. Der Rückgang des Wachstums 2013 wird mit der Staatsschuldenkrise der Eurozone, der Konjunkturabkühlung in China und den automatischen Haushaltskürzungen begründet. Insbesondere im letzten Quartal konnten jedoch die Konsumausgaben, welche in den USA etwa 70 % der Wirtschaftsleistung ausmachen, wieder gesteigert werden. Zusätzlich erfuhr der Arbeitsmarkt einen Aufschwung und die Exporte stiegen deutlich stärker als die Importe. Auf Grund dieser Aufhellung will die US-Notenbank die Ankäufe von langfristigen Staatsanleihen und Immobilienpapieren 2014 deutlich zurückfahren. Den Leitzins beließ sie seit Ende 2008 bei 0,00 % bis 0,25 %.

Die BRICS-Staaten2 verzeichneten bis auf Brasilien allesamt niedrigere Wachstumsraten als im Vorjahr. Im Jahr 2013 wirkten sich neben der rückläufigen Nachfrage aus Europa auch der deutliche Rückgang an Investitionen und die Preisentwicklung von Rohstoffen negativ aus. Die BRICS-Staaten befinden sich zudem inmitten von Reformen zu nachhaltigeren Wachstumsmodellen, einer neuen Preispolitik und auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten in öffentlichen Verschuldungskrisen. China möchte seinen strukturellen Herausforderungen nicht nur durch das Zurückfahren des Einflusses von Staatsunternehmen und mehr Wettbewerb begegnen, sondern auch durch eine marktorientierte Preispolitik und die Öffnung des Finanzmarkts für Privatbanken. Im Jahr 2013 erreichte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wie im Vorjahr ein Wachstum von 7,7 %. Russlands globale Wettbewerbsfähigkeit schwächte sich indes ab und erreichte nach 3,4 % Wirtschaftswachstum im Jahr 2012 nur noch 1,3 % im Jahr 2013.

Nach einem Wachstum in der Höhe von 1,4 % im Jahr 2012 erreichte Japan im Jahr 2013 1,5 %. Im Laufe des Jahres erholte sich die Wirtschaft des Landes weiter moderat, dämpfend wirkte die Konjunkturabkühlung Chinas. Es wurde erwartet, dass der schwache Yen Kurs die Exporte ankurble. Dies trat jedoch nicht ein, da die Importe meist in Dollar abgerechnet werden.

Im Gegensatz zum Euroraum, der im Jahr 2013 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung in der Höhe von 0,5 % verzeichnete, konnte die Europäische Union im gleichen Zeitraum nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in der Höhe von 0,3 % im Jahr 2012 ein Wachstum von 0,2 % vorweisen. Die Erholung basiert vor allem auf Exporterfolgen. Für eine nachhaltige Erholung sei es laut IWF jedoch notwendig, dass auch die heimische Nachfrage steigt. Zusätzlich dämpfte die Notwendigkeit der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte eine weitere Aufwärtsentwicklung. Auf Grund der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche wurde der Leitzins im Euroraum im November 2013 auf das Rekordtief von 0,25 % gesenkt.

1 Quelle Wirtschaftsdaten: http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2014/01/pdf/text.pdf

2 Vereinigung aufstrebender Volkswirtschaften (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika)

Im Jahr 2013 ergab sich für Österreich ein Wirtschaftswachstum von 0,4 %, welches deutlich unter den Vorjahren 2012 (0,9 %) und 2011 (2,8 %) lag. Auf Grund der Stagnation der Reallöhne und der erhöhten Arbeitsplatzunsicherheit waren die privaten Haushalte in ihren Konsumausgaben zurückhaltend. Auch der Unternehmenssektor hielt sich mit Investitionen zurück. Nach dem Verlust der Spitzenbonität AAA im Jänner 2012 wurde 2013 das Rating der Republik Österreich von AA+ mit stabilem Ausblick durch S&P bestätigt. Die Affirmation reflektiert die stabile Regierungspolitik Österreichs ebenso wie eine vorhersehbare und wachstumsunterstützende Wirtschaftspolitik. Für 2014 wird wieder ein Wachstum in der Höhe von 1,7 % prognostiziert, da neben der Erholung der Weltwirtschaft eine zunehmende inländische Nachfrage erwartet wird. Trotz einer gestiegenen Arbeitslosenquote in Höhe von 4,9 % (nach Eurostat-Definition) im Jahr 2013 verzeichnete Österreich immer noch die niedrigste Arbeitslosenquote aller EU-Mitgliedstaaten; der EU-Schnitt lag bei 10,9 %. Die heimische Inflationsrate ist 2013 auf 2,1 % zurückgegangen nach 2,4 % im vorangegangen Jahr. Im Durchschnitt lag die Inflation in der Europäischen Union im Jahr 2013 bei 1,5 %.

Deutschlands Wirtschaft erreichte ein Wachstum in Höhe von 0,5 % nach 0,9 % in 2012. Wachstumsmotor waren auch dieses Jahr die robuste Auslands- und Binnennachfrage sowie eine gesunkene Arbeitslosigkeit. Außerdem konnte Deutschland als einziger Euro-Staat 2013 einen Budgetüberschuss von 0,01 % des BIP vermelden.

Das türkische Wirtschaftswachstum ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte auf 4,3 % gestiegen. Als treibende Kraft erwiesen sich insbesondere staatliche Investitionen und der private Konsum. Da die Türkische Lira jedoch deutlich an Wert einbüßen musste, erhöhte dies die Auslandsverschuldung türkischer Firmen deutlich. Verbunden mit steigenden Zinsen und einer dadurch sinkenden Binnennachfrage bedeutet dies, eine deutliche Verlangsamung der Wirtschaftsdynamik. Für 2014 rechnen die Ökonomen des IWF mit einem Wachstum von nur noch 2,3 %.

Die Entwicklungen in der Ukraine beschäftigten im abgelaufenen Jahr die Finanzmärkte und vor allem den europäischen Raum. Noch immer leidet die ukrainische Wirtschaft an den Folgen des massiven Einbruchs 2009, als die Wirtschaftsleistung um 15 % zurückging. 2013 wurde das Wachstum in der Höhe von 2 % vor allem durch Exporte getragen. Der Leistungsbilanzsaldo war 2013 wiederum negativ und wird vom Zustrom ausländischer Direktinvestitionen und Finanzmittel der Internationalen Finanzinstitutionen nur teilweise ausgeglichen. Das zukünftige Wachstum wird von wirtschaftspolitischen Reformen, der Konsolidierung der öffentlichen Finanzen und der Verbesserung des Geschäfts- und Investitionsklimas abhängen.

Auf Grund der Niedrigzinsphase lagen auch 2013 die Erträge durch Tages- und Festgeldanlagen meist unter der Inflationsrate, wodurch ein signifikanter Anstieg der Nachfrage an den Finanzmärkten nach ertragreicheren Anlagen zu verzeichnen war. Durch Maßnahmen der EZB gegen die Ausdehnung der Schuldenkrise sank das systemische Risiko, wodurch sich Kapitalanlagen in Aktien verstärkten. Der Deutsche Aktienindex stieg im Jahr 2013 im Vergleich zu einem ebenfalls starken Vorjahr deutlich um 24 %, der österreichische Leitindex ATX um 6 % und der Dow Jones um 27 %. Der türkische Index BIST 100 verzeichnete einen Rückgang in der Höhe von 9 %.

Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar stieg, mit zwischenzeitlichen kleinen Rückschlägen, über das Jahr 2013 kontinuierlich Richtung 1,40 EUR/USD. Trotz der höheren Dynamik der US Konjunktur und der Senkung des europäischen Leitzinses besaß der Euro noch Nachholpotential. Der Wechselkurs betrug zum 31. März 2014 EUR/USD 1,3788. Auch die Entwicklung der türkischen Lira ist hervorzuheben, welche im Berichtszeitraum von EUR/TRY 2,3212 auf EUR/TRY 2,9693 abwertete (Quelle: OeNB).

1.4. Risikomanagement

DO & CO ist auf Grund der weltweiten Tätigkeit in den drei Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel mit den unterschiedlichsten Risiken konfrontiert. Durch diese Diversifikation eröffnen sich jedoch auch zahlreiche Chancen für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens.

Das Risikomanagement wird bei DO & CO als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen, das einerseits der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes dient und andererseits auch Chancen zur Steigerung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Nutzung zukünftiger Erfolgs- und Wachstumspotentiale aufzeigt. Durch das Risikomanagement wird auf veränderte Rahmenbedingungen und die sich daraus allenfalls ergebenden Chancen und Risiken sicher, zeitnah und effektiv reagiert.

Ausgangsbasis des angewandten Risiko- und Chancenmanagementsystems sind die in der Chancen- und Risikopolicy standardisierten, konzernweiten Planungs- und Kontrollprozesse sowie unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme, die den Grundsätzen des Risikomanagements sowie den Risikostrukturen gemäß COSO3entsprechen.

Das Risiko- und Chancenmanagement wird als ureigenste Managementaufgabe gesehen und stellt einen integralen Bestandteil aller Geschäftsprozesse dar, was zu einer kurzen Identifikationszeit sowohl von Risiken als auch von Chancen führt. Durch ein regelmäßiges Berichtswesen sind alle Führungskräfte und Entscheidungsträger in das Risikomanagement eingebunden.

Identifizierte Risiken und Chancen werden in Risiko- und Chancenfelder zusammengefasst und ressortabhängig auf das jeweils verantwortliche Management verteilt. Für die festgestellten Risiken und Chancen werden Maßnahmen zur Bewältigung/Nutzung definiert und anschließend durch das lokale Management vor Ort umgesetzt. Maßnahmen zur Risikoabwehr beinhalten sowohl die Reduktion der möglichen Schadenshöhe als auch die Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die Erhöhung der Ertragschancen und Realisierbarkeit.

Eine besondere Bedeutung kommt dem Prinzip der Diversifikation zu. Durch die weltweite Aktivität der Gruppe und die Aufteilung des Geschäfts in drei Divisionen werden spezifische Bedrohungen in einzelnen Märkten abgeschwächt. DO & CO schafft somit durch das Geschäftsmodell einen zusätzlichen Risikoausgleich.

Die Tätigkeit des Risikomanagements wird durch eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen unterstützt, dazu gehören eine zentrale Administration, Controlling, Rechtsabteilung und die Interne Revision.

Durch die enge Zusammenarbeit des Risikomanagements mit Versicherungsunternehmen wird sichergestellt, dass versicherbare Risiken entsprechend abgedeckt sind.

Für das Geschäftsjahr 2013/2014 wurden die folgenden Risikofelder als wesentlich identifiziert:

Spezifische Risiken und Entwicklungen der Airline Branche

Die Airline Branche ist durch ihre starke Abhängigkeit von den konjunkturellen Entwicklungen weltweit und in den jeweiligen Regionen gekennzeichnet. Spezifische Problemstellungen der Luftfahrtindustrie haben weiters mittelbar und unmittelbar Auswirkungen auf die Airline Catering Division von DO & CO. Die Luftfahrtindustrie ihrerseits ist besonders von der Entwicklung der Treibstoffpreise, der Besteuerung sowie den Flughafen- und Sicherheitsgebühren abhängig. Da weiters wesentliche Teile des Umsatzes mit einigen wenigen Hauptkunden wie Turkish Airlines, Austrian Airlines Group, NIKI, Emirates Airline, Etihad Airways, LOT Polish Airlines, Cathay Pacific, British Airways und Pegasus Airlines erwirtschaftet werden, ist zusätzlich ein "Klumpenrisiko" gegeben.

3 COSO (Committee of Sponsoring Organizations of the Tradeway Commission); eine unabhängige privatwirtschaft liche Organisation, die von den fünf größten mit Finanzberichterstattung befassten Verbänden getragen wird.

Durch permanentes Monitoring der gesamtwirtschaftlichen Lage einerseits und durch den laufenden Kontakt des Key Account Managements mit den Kunden andererseits kann auf sämtliche Veränderungen zeitnah reagiert werden. Somit ist es möglich, negativen Auswirkungen auf den DO & CO Konzern rasch gegensteuern zu können. Durch die Akquisitionen neuer Kunden im Zuge der weltweiten Teilnahme an Ausschreibungen wird eine weitere Risikostreuung erreicht.

Konjunkturelle Entwicklung

Die Aktivitäten von DO & CO sind in allen drei Divisionen stark von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst, da diese einen erheblichen Einfluss auf den Tourismus sowie das Freizeitverhalten der Konsumenten hat. Die volatile Reise- und vor allem Flugaktivität der Konsumenten haben besonders auf die Division Airline Catering Auswirkungen.

DO & CO steuert dem konjunkturellen Risiko in Bezug auf seine Geschäftsfelder durch eine internationale Diversifikation sowie durch seine Aktivitäten in drei unterschiedlichen Marktsegmenten entgegen. Eine zeitnahe Ergebnisberichterstattung inklusive Analyse und Vorschau zum laufenden operativen Geschäft in jeder "Reporting Entity" (zum Zweck der internen Berichterstattung werden die Unternehmen des Konzerns in mit Profit Centern vergleichbare Einheiten aufgeteilt) stellen sicher, dass eine entsprechende Kapazitätsanpassung unverzüglich erfolgt.

Risiken auf Grund von Terror und politischen Unruhen

Internationale Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau haben dazu geführt, dass sich das Risiko auf Grund von Terror in jenen Bereichen, in denen der DO & CO Konzern tätig ist, in den letzten Jahren stabilisiert hat, jedoch ist jederzeit mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Airline Branche zu rechnen. Die ständige Anpassung der Sicherheitsstandards an die neuesten Erkenntnisse führt dazu, dass sich die Gefahr von Terroranschlägen stabilisiert hat. Der DO & CO Konzern bereitet sich jedoch durch ständige Beobachtung der politischen Situation und Sicherheitsschulungen auf entsprechende Maßnahmen im Bedarfsfall vor.

Insbesondere werden die Entwicklungen in der Ukraine permanent beobachtet und evaluiert. Bei allfälligen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit werden zeitnah entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet und umgesetzt.

Risiken auf Grund von Naturkatastrophen und Epidemien

Zu den Risiken, die nicht in der Einflusssphäre von DO & CO liegen, aber massiven Einfluss auf die Luftfahrt- und Tourismusindustrie nach sich ziehen, zählen unter anderem der Ausbruch von Epidemien wie beispielsweise der Vogelgrippe oder des Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS). Auch Naturkatastrophen wie der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im April 2010, welcher den Flugverkehr in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas wiederholt für mehrere Tage ganz oder teilweise lahmlegte sowie der Atomreaktorzwischenfall mit einer entsprechenden Verstrahlung der Umwelt in Japan zählen zu den nicht beeinflussbaren Risiken.

Dem spezifischen Risiko einer längerfristigen und großräumigen Luftraumsperre und den damit verbundenen umfassenden Ausfällen von Flügen der Vertragspartner wird durch enge Kooperation mit den Fluglinien, Luftfahrtbehörden (EASA) und dem internationalen Flugwetterdienst entsprechend entgegengewirkt.

Hygienerisiken

Um den hohen hygienischen Standard der von DO & CO produzierten Speisen sicherzustellen, wurden in allen Geschäftsbereichen Risikoanalysen im Rahmen der Weiterentwicklung des bestehenden HACCP–Systems (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und auf Basis dieser Analysen Maßnahmen in Form von konzernweiten Hygienerichtlinien zur Beherrschung bzw. Minimierung der Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch ein international tätiges Qualitätssicherungsteam permanent überwacht und entsprechend den neuesten internationalen Erkenntnissen weiterentwickelt.

Schadensrisiken

Dem Schadenspotential durch Feuer, Sturm, Überschwemmungen und Erdbeben wird durch entsprechende Sicherheits- und Katastrophenschutzmaßnahmen sowie Notfallpläne entgegen gewirkt, welche regelmäßig trainiert und adaptiert werden. Diese Risiken sind durch angemessenen Versicherungsschutz abgedeckt.

Personalrisiken

Für DO & CO sind die Mitarbeiter und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente, um das angestrebte Wachstum sicherzustellen.

Parallel zur laufenden Expansion des DO & CO Konzerns wird auch das Management des Unternehmens auf eine immer breitere Basis gestellt.

Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neue Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen Mitarbeitern den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönlicher Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern.

Beschaffungsrisiken

Als Verarbeiter von Lebensmitteln ist DO & CO bei den eingesetzten Rohstoffen einem Beschaffungsrisiko ausgesetzt. Durch klimatische, logistische und sonstige Ereignisse wie beispielsweise die Vogelgrippe, können Rohstoffe unter Umständen in geringeren Mengen verfügbar sein. Auch unterliegen diese Rohstoffe Preisschwankungen, die nicht immer vollständig an die Abnehmer weitergegeben werden können.

Durch langfristige Lieferbeziehungen, Lieferantendiversifikation und permanentes Monitoring der Beschaffungsmärkte wird sichergestellt, dass die benötigten Rohstoffe in der höchstmöglichen Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen permanent verfügbar sind.

Ausfallsrisiko von Produktionsanlagen

Zur Minimierung des Ausfallsrisikos bei kritischen Produktionsanlagen (Großküchen, Kühlhäusern) werden permanent gezielte, umfangreiche Investitionen in die technische Optimierung sensibler Aggregate getätigt. Konsequente vorbeugende Instandhaltung, risikoorientierte Reserveteillagerung sowie umfassende Schulungen von Mitarbeitern sind weitere zentrale Maßnahmen zur Risikoreduktion im Produktionsanlagenbereich.

Informationstechnologie

Viele Prozesse innerhalb des DO & CO Konzerns sind IT-unterstützt bzw. von Informationen abhängig, die aus diesen Systemen generiert werden. Ein Ausfall dieser Systeme stellt daher ein Risiko dar. Diesem Risiko wird durch intensive Schulungen und den entsprechenden Einsatz interner und externer Fachkräfte entgegengewirkt. Die IT-Infrastruktur und IT-Systeme werden konzernweit permanent gewartet und optimiert, um die Funktionalität aufrecht zu erhalten und zu verbessern bzw. das Ausfallsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Rechtliche Risiken

Auf Grund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene - vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft, Personalwesen, Steuern und Abgaben sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverser Airlines zu beachten. Auf geänderte Rechtslagen gilt es weiters, zeitgerecht zu reagieren und die Änderungen in die Geschäftsprozesse zu implementieren.

Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten, weshalb diesem Risiko durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung und ein auf Vorstandsebene installiertes Risk- & Compliance-Comittee gegengesteuert wird. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Schadensvermeidungsvorkehrungen nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert.

Akquisition und Integration von Unternehmen

Eines der strategischen Ziele des DO & CO Konzerns ist es, nicht nur organisch zu wachsen, sondern auch Unternehmen zu akquirieren. In Verfolgung dieses strategischen Ziels wurden und werden Unternehmen akquiriert und in die DO & CO Gruppe eingegliedert. Im Zuge dieses Prozesses stellen sich zahlreiche Herausforderungen, die angestrebten Ziele zu erreichen und entsprechende Risiken zu vermeiden.

Währungsrisiken

Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen TRY, UAH, USD, GBP und PLN zu nennen.

Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und der gleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.

Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt.

Liquiditätsrisiken

Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte, tägliche Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.

Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle österreichischen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden.

Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.

Der bestehende Liquiditätsbedarf kann aus vorhandenen liquiden Mitteln und bei Banken eingeräumten Finanzierungsrahmen gedeckt werden.

Bonitätsrisiken

DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen aller Rechtseinheiten wird das Bonitätsrisiko der Kunden sehr zeitnahe überwacht und ermöglicht ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation.

Zusätzlich wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern.

Kreditversicherungen werden durch DO & CO nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten. Das verbleibende Risiko wird durch Rückstellungen in angemessener Höhe abgedeckt.

Zinsrisiko

Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in halbjährlich durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.

Risiken der Bilanzerstellung

Die Verwendung von Schätzungen und die Inanspruchnahme von Ermessensspielräumen unter anderem in den Bereichen der nichtfinanziellen Vermögenswerte, der aktiven latenten Steuern, der Vorrats- und Forderungsbewertung, Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen haben eine unmittelbare Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage.

Durch die bilanzielle Einbeziehung von Akquisitionen und die dabei notwendigen Beurteilungen von Sachverhalten können Bewertungsrisiken entstehen. Die Zusammenführung von unterschiedlichen Buchungslogiken beinhaltet ein Ausweisrisiko. Ein Konzernhandbuch, in welchem die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze von DO & CO festgelegt sind, stellt einen standardisierten Prozess sicher und reduziert das Risiko der unterschiedlichen Vorgehensweisen innerhalb des Konzerns.

In den Rechnungslegungsprozess ist ein dem Konzern angepasstes Internes Kontrollsystem integriert, worin beispielsweise die Funktionstrennung und das Vier-Augen-Prinzip festgelegt sind. Regelmäßige Audits durch die Interne Revision sowie des Wirtschaftsprüfers gewährleisten eine permanente Verbesserung und Optimierung der Prozesse.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass DO & CO auf Grund des eingerichteten Risikomanagementsystems die Risiken für überschaubar und ausgleichbar bewertet.

Der erfolgreiche Fortbestand des Konzerns ist durch diese Risiken nicht beeinträchtigt.

Zusätzliche detaillierte Angaben zum Währungs-, Liquiditäts-, Bonitäts- und Zinsrisiko sind im Anhang (unter Punkt 4.10 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Punkt 7.1 Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten) nachzulesen.

1.5. Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in Zusammenhang mit der Aufstellung des Konzernabschlusses

Der Vorstand nimmt seine Verantwortung hinsichtlich der Ausgestaltung eines internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, des Rechnungslegungsprozesses sowie der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wahr. Das interne Kontrollsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess gewährleistet die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Finanzinformationen und Datenverarbeitungssysteme. Es stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell ordnungsgemäß erfasst, aufbereitet, verarbeitet und in die Rechnungslegung übernommen werden. Ziel des internen Kontrollsystems ist es, effektive und sich ständig verbessernde interne Kontrollen hinsichtlich der Rechnungslegung zu gewährleisten und somit einen regelungskonformen Abschluss sicherzustellen. Zudem werden Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowie die Einhaltung sämtlicher (gesetzlicher und anderer) Regelungen sichergestellt.

Die Verantwortlichkeiten in Bezug auf das interne Kontrollsystem werden laufend an die Unternehmensorganisation angepasst, um ein den Anforderungen entsprechendes und zufriedenstellendes Kontrollumfeld zu gewährleisten. Den zentralen Funktionen Konzernrechnungslegung und Konzerncontrolling obliegt die Ausgestaltung einheitlicher Konzernrichtlinien sowie die Organisation und Kontrolle der Finanzberichterstattung im Konzern.

Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen wird die Einhaltung der Verfahren für die Erfassung, Verbuchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen regelmäßig kontrolliert. Sämtliche Kontrollmaßnahmen finden im gesamten laufenden Geschäftsprozess Anwendung. Die Kontrollmaßnahmen reichen von der Durchsicht der verschiedenen Periodenergebnisse durch das Management bis hin zur spezifischen Überleitung von Konten und der Analyse der fortlaufenden Prozesse im Rechnungswesen. Die mit dem Rechnungslegungsprozess verbundenen Bereiche werden in qualitativer und quantitativer Hinsicht geeignet ausgestattet.

Die verwendeten Datenverarbeitungssysteme werden gezielt weiterentwickelt und laufend optimiert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die IT-Sicherheit besonderes Augenmerk gelegt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird durch entsprechende Berechtigungskonzepte der Zugriff auf die Unternehmensdaten geschützt. Diese restriktive Vergabe ermöglicht eine Trennung von sensiblen Tätigkeiten.

Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software, sowie klare gesetzliche Vorgaben stellen die Basis für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar.

Die Finanzberichterstattung an den Aufsichtsrat und den Vorstand sowie das mittlere Management erfolgt regelmäßig, umfassend und zeitnah.

Der Rechnungslegungsprozess und die Finanzberichterstattung werden systematisch auf mögliche Risiken geprüft und regelmäßig vom Corporate Riskmanager evaluiert. Bei einem auftretenden Bedarf werden Optimierungsmaßnahmen rasch eingeleitet und umgesetzt, um so etwaigen Risiken bestmöglich entgegenzuwirken.

1.6. Umsatz

Der DO & CO Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von EUR 636,14 Mio. Dies stellt eine Umsatzsteigerung von 10,4 % bzw. EUR 59,95 Mio gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres dar.

Umsatz Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013 Veränderung Veränderung
in %
2011/2012
Airline Catering m € 450,19 400,23 49,96 12,5% 349,81
International Event Catering m € 60,79 71,09 -10,30 -14,5% 46,01
Restaurants, Lounges & Hotel m € 125,16 104,87 20,29 19,3% 70,54
Konzernumsatz 636,14 576,19 59,95 10,4% 466,35
Anteil am Konzernumsatz Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013
Airline Catering % 70,8% 69,5%
International Event Catering % 9,6% 12,3%
Restaurants, Lounges & Hotel % 19,7% 18,2%
Konzernumsatz 100,0% 100,0%

Die Umsätze der Division Airline Catering sind trotz schwieriger Marktbedingungen im Geschäftsjahr 2013/2014 von EUR 400,23 Mio um EUR 49,96 Mio auf EUR 450,19 Mio gestiegen. Der Anteil der Umsätze der Division Airline Catering am Gesamtumsatz beträgt 70,8 % (VJ: 69,5 %).

Der Anstieg der Umsätze in der Division Airline Catering war vor allem an den internationalen Standorten zu verzeichnen.

Turkish DO & CO verzeichnete im Geschäftsjahr 2013/2014 sowohl bei Drittkunden als auch bei Turkish Airlines eine erfreuliche Entwicklung. Das Konzept der "Flying Chefs" wurde weiter ausgebaut. Zusätzlich zu den Langstreckenflügen werden die Passagiere auf internationalen Kurzstreckenflügen von "Flying Chefs" betreut. Insgesamt sind bereits über 500 DO & CO "Flying Chefs" für Turkish Airlines im Einsatz. Bei den Drittkunden sind die Neukunden China Southern Airlines und KLM Royal Dutch Airlines zu nennen.

Deutliche Umsatzzuwächse sind ebenfalls für den Standort am New Yorker John F. Kennedy Airport zu berichten. Zu dieser Entwicklung tragen vor allem Emirates Airline mit nunmehr drei täglichen Abflügen und British Airways mit täglich bis zu zehn Langstreckenflügen nach London Heathrow und London City bei. Zusätzlich hat Turkish Airlines ihr Programm um einen täglichen Flug ex New York John F. Kennedy erweitert.

Aus London Heathrow können zwei erfolgreiche Start-Ups vermeldet werden. Seit November 2013 ist DO & CO für das Catering von zwei täglichen "Business Class Only" Flügen der British Airways ex London City nach New York John F. Kennedy verantwortlich. Des Weiteren befindet sich seit 1. März 2014 South African Airways mit zwei täglichen Langstreckenflügen im Kundenportfolio. Zusätzlich konnte der Umsatz mit bestehenden Kunden erhöht werden.

Im Airline Catering Markt Deutschland mit den DO & CO Standorten Frankfurt, München und Berlin konnten die Umsätze durch eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden gesteigert werden. Zusätzliche Umsätze in Frankfurt konnten insbesondere durch Emirates Airline und Etihad Airways generiert werden. Besonders hervorzuheben ist auch hier die Akquisition von South African Airways als Kunde in Frankfurt und München mit je einem täglichen Abflug seit 1. März 2014.

Die Umsätze der DO & CO Poland Sp. z o.o. wurden im Geschäftsjahr 2013/2014 erstmals ein gesamtes Wirtschaftsjahr einbezogen. Die Umsatzentwicklung war auf Grund des Restrukturierungsprozesses des Hauptkunden LOT Polish Airlines rückläufig. Zusätzlich ist der Start-Up der Qatar Airways im September 2013 zu erwähnen.

Für den Standort Österreich können für das Geschäftsjahr 2013/2014 stabile Umsätze berichtet werden, während für die Standorte Kiew und Mailand Umsatzrückgänge zu verzeichnen sind.

Die Umsätze der Division International Event Catering sind im Geschäftsjahr 2013/2014 von EUR 71,09 Mio um EUR 10,30 Mio auf EUR 60,79 Mio gesunken. Der Anteil der Umsätze der Division International Event Catering am Gesamtumsatz beträgt 9,6 % (VJ: 12,3 %).

Der Umsatzrückgang ist ausschließlich darauf zurückzuführen, dass im Geschäftsjahr 2012/2013 das Catering für die UEFA EURO 2012 in Polen und Ukraine von DO & CO ausgerichtet wurde. Bereinigt um den Einmaleffekt der UEFA EURO 2012 kann eine sehr erfreuliche Umsatzsteigerung von 20,4 % berichtet werden.

Im Bereich der Major Events ist die kulinarische Betreuung der Formel 1 hervorzuheben. Es wurden insgesamt 16 Formel 1 Grands Prix in 16 verschiedenen Ländern mit 70.000 VIP-Gästen im exklusiven Paddock Club betreut. Zusätzlich sind das ATP Tennis Masters in Madrid mit 32.000 VIP-Gästen, das UEFA Champions League Finale im Londoner Wembley Stadion mit 7.000 VIP-Gästen und das UEFA Supercup Finale in Prag hervorzuheben. Im Sommer 2013 stand die kulinarische Betreuung von VIP-Gästen beim traditionellen Springreitturnier CHIO Aachen, bei zwei bedeutenden Reitturnieren am Ossiacher See in Kärnten und beim Beachvolleyball Turnier am Wörthersee im Mittelpunkt. Zu den Klassikern des Winters zählten das Hahnenkammrennen in Kitzbühel, die Vierschanzentournee Veranstaltungen am Bergisel und in Bischofshofen sowie der Nachtslalom in Schladming.

Im Segment der Classic Events kann man ebenfalls auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. DO & CO konnte bei zahlreichen Veranstaltungen aus Wirtschaft, Politik und Sport als Premium-Caterer auftreten.

Mit Wirkung zum 1. Jänner 2014 hat DO & CO 100 % der Anteile der Arena One GmbH mit Sitz in München von der E.ON Facility Management GmbH erworben. Die Umsätze der Arena One GmbH werden damit seit 1. Jänner 2014 in die Berichterstattung der DO & CO Gruppe miteinbezogen. Die Arena One GmbH zeichnet für das Catering in allen Bereichen der Allianz Arena, dem Heimstadion des FC Bayern München und des TSV 1860 München, verantwortlich. Zusätzlich ist das Unternehmen seit 1972 exklusiver Cateringpartner des Olympiaparks München. Seit der Einbeziehung der Arena One GmbH in die DO & CO Gruppe sind neben der Betreuung zahlreicher Veranstaltungen aus Sport und Wirtschaft, das Catering von elf Fußballspielen in der Allianz Arena sowie die Durchführung der gesamten VIP-Hospitality im Bolschoi-Eispalast bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi hervorzuheben.

Die Umsätze der Division Restaurants, Lounges & Hotel in Höhe von EUR 125,16 Mio liegen im Geschäftsjahr 2013/2014 um 19,3 % über Vorjahresniveau von EUR 104,87 Mio. Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 19,7 % (VJ: 18,2 %).

Dieser Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen durch die Übernahme der Arena One GmbH sowie Erhöhungen in den Bereichen Lounges, der Airport Gastronomie, Retail sowie Railway Catering begründet.

In den von DO & CO weltweit betriebenen 23 Lounges, bestehend aus den Austrian Airlines und Flughafen Wien Lounges in Wien, den Lufthansa Lounges in Frankfurt, den Emirates Lounges in London Heathrow, New York John F. Kennedy und Mailand Malpensa sowie den Turkish Airlines Lounges in Istanbul Atatürk, Dalaman, Trabzon, Adana und Bodrum sind im Geschäftsjahr 2013/2014 erfreuliche Umsatzzuwächse zu berichten. Zusätzlich eröffnete im September 2013 die Turkish Airlines Arrival Lounge am Flughafen Atatürk in Istanbul, welche ebenfalls von DO & CO betreut wird.

DO & CO ist auch im Bereich der Airport Gastronomie auf Expansionskurs. Seit Juli 2013 ist DO & CO mit "Henry" Shops am Flughafen Kiew-Boryspil vertreten und verzeichnete trotz eines sehr schwierigen Umfeldes gute Umsätze.

Auch der positive Trend im Retail setzte sich fort. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2013/2014 wurde in Wien Mitte "The Mall" im ersten Stock ein weiterer "Henry" eröffnet.

Im Railway Catering sind deutliche Umsatzsteigerungen zu berichten. Im Geschäftsjahr 2013/2014 wurden mehr als 3,5 Millionen Passagiere gastronomisch versorgt.

Weitere Zuwächse vermeldete auch der Bereich der Mitarbeiterrestaurants. Mit der Akquisition der Arena One GmbH zählen weitere 24 Mitarbeiterrestaurants, verteilt über das gesamte deutsche Bundesgebiet, zu diesem DO & CO Bereich.

Die DO & CO Restaurants zeigten auch im Geschäftsjahr 2013/2014 wieder eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Mit der Übernahme der Arena One GmbH erweiterte sich das Restaurant Portfolio um zusätzliche Standorte im Olympiapark in München. Mit Ende 2013 hat sich DO & CO vom Standort Casino Baden zurückgezogen.

1.7. Ergebnis

Das konsolidierte Betriebsergebnis (EBIT) des DO & CO Konzerns beträgt für das Geschäftsjahr 2013/2014 EUR 46,64 Mio und liegt damit um EUR 5,11 Mio über dem Betriebsergebnis des Vorjahres. Die EBIT Marge konnte von 7,2 % im Vorjahr auf 7,3 % im Geschäftsjahr 2013/2014 gesteigert werden.

Das EBITDA des DO & CO Konzerns liegt bei EUR 66,18 Mio. Das bedeutet einen Anstieg von EUR 7,52 Mio gegenüber dem EBITDA des Vorjahres. Die EBITDA Marge beträgt 10,4 % (VJ: 10,2 %).

Konzern Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013 Veränderung Veränderung
in %
2011/2012
Umsatz m € 636,14 576,19 59,95 10,4% 466,35
EBITDA m € 66,18 58,67 7,52 12,8% 51,71
Abschreibungen m € -19,36 -17,11 -2,24 -13,1% -16,09
Wertminderung m € -0,18 -0,02 -0,16 -838,3% -3,04
EBIT m € 46,64 41,53 5,11 12,3% 32,58
EGT m € 44,88 42,26 2,62 6,2% 35,58
Konzernergebnis m € 26,07 22,81 3,27 14,3% 19,33
EBITDA-Marge % 10,4% 10,2% 11,1%
EBIT-Marge % 7,3% 7,2% 7,0%
MitarbeiterInnen 7.323 5.642 1.681 29,8% 4.166

Im Bereich des Materialaufwandes und Aufwandes für bezogene Leistungen liegen die Kosten in Relation zum Umsatz mit 41,7 % auf dem Niveau des Vorjahres. In absoluten Zahlen stieg der Materialaufwand um EUR 25,19 Mio (+10,5 %) bei einem Umsatzwachstum von 10,4 %.

Der Personalaufwand in Relation zum Umsatz erhöhte sich im Geschäftsjahr 2013/2014 geringfügig von 33,1 % auf 33,2 %. In absoluten Zahlen stiegen die Personalkosten von EUR 190,71 Mio auf EUR 211,44 Mio.

Die Abschreibungen und Wertminderungen betragen EUR 19,54 Mio und liegen damit im Geschäftsjahr 2013/2014 um EUR 2,41 Mio über dem Vorjahr (VJ: EUR 17,13 Mio).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnen einen Anstieg von EUR 12,47 Mio bzw. 12,1 %.

Die Steuerquote (Verhältnis des Steueraufwandes zum unversteuerten Ergebnis) beträgt im Geschäftsjahr 2013/2014 22,6 % (VJ: 25,4 %).

Das Ergebnis des Konzerns nach Ertragsteuern beträgt im Geschäftsjahr 2013/2014 EUR 34,73 Mio und liegt um EUR 3,20 Mio über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der auf die Anteilseigener der DO & CO Aktiengesellschaft entfallende Ergebnisanteil (Konzernergebnis) beträgt EUR 26,07 Mio (VJ: EUR 22,81 Mio). Der Gewinn je Aktie liegt damit bei EUR 2,68 (VJ: EUR 2,34).

1.8. Bilanz

Im Bereich des langfristigen Vermögens kommt es zu einer Erhöhung um EUR 40,38 Mio auf EUR 196,91 Mio. Diese Veränderung ist insbesondere auf einen Anstieg der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens zurückzuführen.

In Hinblick auf die Erhöhung der immateriellen Vermögenswerte sind insbesondere die Erstkonsolidierungen von

  • Arena One GmbH,
  • Mazlum Ambalaj Sanayi ve Dış Ticaret A.Ş.

zu erwähnen.

Des Weiteren sind in Hinblick auf die Erhöhung des Sachanlagevermögens die Investitionen in das Hotelprojekt in Istanbul, Investitionen in die türkischen Airline Catering Standorte sowie die Erstkonsolidierungen hervorzuheben.

Das kurzfristige Vermögen steigt von EUR 195,72 Mio um EUR 120,70 Mio auf EUR 316,42 Mio. Dieser Anstieg ist zum größten Teil durch eine Erhöhung der liquiden Mittel in Folge der Emission der DO & CO Unternehmensanleihe zurückzuführen. Der Anstieg der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch die Ausdehnung der Geschäftstätigkeit und die Erstkonsolidierungen zu erklären.

Das konsolidierte Eigenkapital (bereinigt um vorgesehene Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte) stieg um EUR 4,64 Mio von EUR 184,84 Mio zum 31. März 2013 auf EUR 189,48 Mio zum 31. März 2014.

Die Eigenkapitalquote (bereinigt um vorgesehene Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte) verringerte sich zum 31. März 2014 auf 37,3 % im Vergleich zu 53,3 % per 31. März 2013. Die Ursachen dafür liegen insbesondere in der Ausdehnung der Bilanzsumme in Folge der Emission der Unternehmensanleihe.

Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich von EUR 41,24 Mio auf EUR 180,95 Mio. Dieser Anstieg ist vor allem auf die Emission der DO & CO Unternehmensanleihe zurückzuführen. Die DO & CO Aktiengesellschaft hat im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 eine Anleihe im Volumen von EUR 150 Mio und einem Fixzinskupon von 3,125 % p.a. begeben. Die Laufzeit der Anleihe beträgt sieben Jahre.

Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten verzeichnen einen Anstieg um EUR 13,31 Mio auf EUR 128,99 Mio im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Auch hier ist auf die Ausdehnung der Geschäftstätigkeit und insbesondere die Erstkonsolidierungen zu verweisen.

1.9. MitarbeiterInnen

Die durchschnittliche Anzahl der MitarbeiterInnen betrug im Geschäftsjahr 2013/2014 7.323 Beschäftigte (VJ: 5.642 Beschäftigte). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einbeziehung der Arena One GmbH, die ganzjährige Einbeziehung von DO & CO Poland Sp. z o.o. sowie die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in der Türkei und den USA zurückzuführen.

1.10. Airline Catering

In neun Ländern generiert die Division Airline Catering mit einem unverwechselbaren, innovativen und kompetitiven Produktportfolio den größten Umsatzanteil im DO & CO Konzern.

Weltweit setzen die 25 DO & CO Gourmetküchen in New York, London, Istanbul, Frankfurt, München, Berlin, Mailand, Malta, Warschau, Kiew und Wien sowie an weiteren Standorten in Österreich, der Türkei und Polen neue Standards im Premiumsegment des Airline Caterings.

Mehr als 60 Fluglinien zählen zum Kundenportfolio von DO & CO. Darunter finden sich namhafte Kunden wie Austrian Airlines Group, NIKI, Turkish Airlines, British Airways, Emirates Airline, Etihad Airways, Qatar Airways, Cathay Pacific, Singapore Airlines, South African Airlines, LOT Polish Airlines, Oman Air, Royal Air Maroc, EVA Air, China Southern Airlines, Royal Jordanian, China Airlines, Pegasus Airlines und Asiana Airlines.

Airline Catering Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013 Veränderung Veränderung
in %
2011/2012
Umsatz m € 450,19 400,23 49,96 12,5% 349,81
EBITDA m € 51,24 43,45 7,79 17,9% 40,75
Abschreibungen m € -13,87 -12,81 -1,06 -8,3% -14,25
Wertminderung m € -0,14 0,00 -0,14 100,0% -1,70
EBIT m € 37,23 30,64 6,59 21,5% 24,80
EBITDA-Marge % 11,4% 10,9% 11,7%
EBIT-Marge % 8,3% 7,7% 7,1%
Anteil am Konzernumsatz % 70,8% 69,5% 75,0%

Die Division Airline Catering erzielte im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von EUR 450,19 Mio (VJ: EUR 400,23 Mio). Dies entspricht einem Wachstum von 12,5 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der Umsätze der Division Airline Catering am Konzernumsatz beträgt 70,8 % (VJ: 69,5 %). Insgesamt wurden von den Gourmetküchen der DO & CO Gruppe weltweit über 84 Millionen Passagiere auf mehr als 550 Tausend Flügen kulinarisch versorgt.

EBITDA und EBIT konnten auch in diesem Geschäftsjahr weiter gesteigert werden. Das EBITDA liegt mit EUR 51,24 Mio um EUR 7,79 Mio (+17,9 %) über dem Vorjahr. Das EBIT ist von EUR 30,64 Mio auf EUR 37,23 Mio gestiegen (+21,5 %). Die EBITDA Marge im Airline Catering beträgt 11,4 % (VJ: 10,9 %). Die EBIT Marge konnte auf 8,3 % gesteigert werden (VJ: 7,7 %).

Die Division Airline Catering war auch im Geschäftsjahr 2013/2014 mit einem sehr kompetitiven und volatilen Marktumfeld konfrontiert. Trotz dieser schwierigen Marktbedingungen konnte DO & CO erfreuliche Umsatzzuwächse verzeichnen und Neukunden im Premiumsegment gewinnen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Entwicklungen in der Division Airline Catering in der Türkei, an den anderen internationalen Standorten und in Österreich dargestellt:

Turkish DO & CO verzeichnete auch im Geschäftsjahr 2013/2014 sowohl bei Drittkunden als auch bei Turkish Airlines eine erfreuliche Entwicklung.

Besonders hervorzuheben ist, dass Turkish Airlines mit DO & CO als Cateringpartner bei Skytrax 20134 die prestigeträchtige Auszeichnung des "Best Business Class Catering" verliehen bekam. Zwei weitere Top 5 Platzierungen in den Klassen "Premium Economy Catering" und "Economy Catering" runden diesen Erfolg ab.

4 Quelle: http://www.worldairlineawards.com/Awards_2013/jcatering.html

Das Konzept der "Flying Chefs" wurde weiter ausgebaut. Zusätzlich zu den Langstreckenflügen werden die Passagiere auf internationalen Kurzstreckenflügen von "Flying Chefs" betreut. Insgesamt sind bereits über 500 DO & CO "Flying Chefs" für Turkish Airlines im Einsatz. Darüber hinaus gestaltete und implementierte Turkish DO & CO für Turkish Airlines das neue Airline Catering Equipment für alle Passagierklassen. Dies zeigt einmal mehr, dass DO & CO kompetenter Partner für ganzheitliche Lösungen im Airline Catering ist.

Zugleich entwickelte sich das Geschäft mit Drittkunden im Geschäftsjahr 2013/2014 sehr gut. Es konnten am Standort Istanbul Atatürk die Fluglinien China Southern Airlines und KLM Royal Dutch Airlines als Neukunden gewonnen werden.

Um weiteres Wachstum zu gewährleisten, werden Großinvestitionen an den beiden Standorten in Istanbul (Flughafen Atatürk und Flughafen Sabiha Gökçen) getätigt. Am Standort Flughafen Atatürk werden über 4.500 m² adaptiert und erweitert, am Flughafen Sabiha Gökçen ist eine Vergrößerung der bestehenden Unit um mehr als 15.000 m² geplant. Darüber hinaus ist eine Erweiterung der Gourmetküche in Ankara um weitere 2.000 m² vorgesehen.

Deutliche Umsatzzuwächse sind für den Standort New York John F. Kennedy Airport zu berichten. Zu dieser Entwicklung tragen vor allem Emirates Airline mit nunmehr drei täglichen Abflügen und British Airways mit täglich bis zu zehn Langstreckenflügen nach London Heathrow und London City bei. Zusätzlich hat Turkish Airlines ihr Programm um einen täglichen Flug ex New York John F. Kennedy erweitert.

Aus London Heathrow können zwei erfolgreiche Start-Ups vermeldet werden. Seit November 2013 ist DO & CO für das Catering von zwei täglichen "Business Class Only" Flügen der British Airways ex London City nach New York John F. Kennedy verantwortlich. Mit 1. März 2014 startete das Catering von zwei täglichen Langstreckenflügen der South African Airways nach nur sehr kurzer Vorbereitungszeit erfolgreich vom Flughafen London Heathrow. Zusätzlich konnten der Umsatz mit bestehenden Kunden gesteigert und die Marktposition an diesem strategisch wichtigen Standort weiter ausgebaut werden. In Folge der sehr hohen Auslastung der Unit ist eine Erweiterung der Gourmetküche für das kommende Wirtschaftsjahr geplant.

Im Airline Catering Markt Deutschland mit den Standorten Frankfurt, München und Berlin konnten die Umsätze durch eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden gesteigert werden. Zusätzliche Umsätze in Frankfurt konnten insbesondere durch Emirates Airline und Etihad Airways generiert werden. Besonders hervorzuheben ist auch hier der Gewinn von South African Airways als Kunde in Frankfurt und München mit je einem täglichen Abflug seit 1. März 2014.

Für die Standorte Kiew und Mailand sind Umsatzrückgänge zu berichten.

Der Umsatzrückgang in der Ukraine ist vor allem durch den Konkurs des Kunden Aerosvit Airlines im Jänner 2013 bedingt, der zu diesem Zeitpunkt der bedeutendste Kunde von DO & CO Kiew war. Im Laufe des Geschäftsjahres 2013/2014 konnte der dadurch verursachte Umsatzausfall zu einem großen Teil durch die Geschäftsausweitung mit bestehenden Kunden und auch durch den Gewinn von Neukunden ausgeglichen werden. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auf die deutliche Ausweitung der Aktivitäten mit Ukraine International Airlines sowie auf die Akquisition von Emirates Airline als neuen Kunden am Standort Kiew hinzuweisen.

Seit Herbst 2013 befindet sich die Ukraine in einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen instabilen Situation. Infolge dessen war eine deutliche Abwertung der ukrainischen Hrywnja gegenüber EUR und USD zu beobachten. Risikomindernd für DO & CO wirkt hier vor allem, dass die Mehrheit der Airline Catering Kundenverträge auf USD und EUR basiert. Eine Einschätzung der weiteren Entwicklungen und deren zukünftige Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit und Ergebnisse von DO & CO Kiew ist gegenwärtig sehr schwierig. Das Management von DO & CO beobachtet deshalb laufend und intensiv die Entwicklungen in der Ukraine, um zeitnah und wirksam reagieren zu können.

Der Umsatzrückgang in Mailand ist durch den Wegfall einer Charter Airline bedingt. Dieser Kunde sah auf Grund einer strategischen Neuorganisation infolge einer Fusion keine Notwendigkeit mehr für frisch zubereitete Speisen und Premium Catering. Erfreulich ist zu berichten, dass DO & CO Italy von Etihad Airways mit dem Preis für den besten regionalen Caterer ausgezeichnet wurde.

Die Integration der im Dezember 2012 erworbenen Tochter DO & CO Poland konnte erfolgreich fortgeführt werden. Die Geschäftsentwicklung in Polen in 2013/2014 war auf Grund des Restrukturierungsprozesses des Hauptkunden LOT Polish Airlines rückläufig. Zusätzlich ist der Start-Up der Qatar Airways im September 2013 zu erwähnen.

Für den Standort Österreich können für das Geschäftsjahr 2013/2014 stabile Umsätze berichtet werden. Die Vertragsverhandlungen mit NIKI konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Der Cateringvertrag wurde um weitere drei Jahre bis Ende 2016 verlängert.

Erfreulich ist die Entwicklung von "DO & CO à la carte Menü" bei Austrian Airlines, welches 2012 in Kooperation mit Austrian Airlines eingeführt wurde. Dies ermöglicht dem Kunden im Zuge des Ticketkaufs im Internet, aber auch bis eine Stunde vor Abflug (am Flughafen in Wien Schwechat), die Bestellung eines "DO & CO à la carte Menüs".

Im Geschäftsjahr 2013/2014 hat DO & CO eine weitere Akquisition in der Division Airline Catering durchgeführt. In der Türkei wurde zum Ende des Geschäftsjahres 2013/2014 ein vertikaler Expansionsschritt getätigt. DO & CO erwarb 51 % an einem Verpackungshersteller mit rund 100 Mitarbeitern mit Sitz in der Türkei, circa 100 km westlich von Istanbul. Dieses Unternehmen produziert innovative Verpackungen für Fluglinien, Handel und Gastronomie und ergänzt daher die Produktpalette von DO & CO im Hinblick auf ganzheitliche Lösungen. Die Einbeziehung dieses Unternehmens in die DO & CO Konzernbilanz erfolgte erstmalig zum 31. März 2014.

Strategie von DO & CO

  • Ausbau der Positionierung als "der" Premium Anbieter im Airline Catering
  • Ein unverwechselbares, innovatives und kompetitives Produktportfolio
  • Langfristige Partnerschaften mit den Kunden
  • Gesamtanbieter im Airline Catering
  • Gourmetküchen Ansatz: die Speisen für alle Divisionen werden in zentralen Küchen zubereitet, um gleichbleibende Qualität, divisionsübergreifendes Know-how und hohe Auslastung zu gewährleisten

Vorschau auf das Geschäftsjahr 2014/2015

  • Evaluierung von Übernahmezielen und Expansionsmöglichkeiten
  • Teilnahme an Ausschreibungen und Akquisitionen von weiteren Kunden an sämtlichen Standorten
  • Eröffnung einer neuen Gourmetküche am internationalen Flughafen Chicago O'Hare
  • Erweiterungsinvestitionen in die Standorte in Istanbul (Flughafen Atatürk und Flughafen Sabiha Gökçen), Ankara, London Heathrow und New York John F. Kennedy

Wettbewerbsvorteil von DO & CO

  • "Der" Premium Airline Caterer
  • Produktkreativität und -innovation
  • Anbieter von Komplettlösungen für die Kunden

1.11. International Event Catering

Der Umsatz der Division International Event Catering verzeichnete im Geschäftsjahr 2013/2014 eine Reduktion. Der Umsatzrückgang ist ausschließlich darauf zurückzuführen, dass im Geschäftsjahr 2012/2013 das Catering für die UEFA EURO 2012 in Polen und Ukraine von DO & CO ausgerichtet wurde.

Der Jahresumsatz beläuft sich auf EUR 60,79 Mio (VJ: EUR 71,09 Mio). Dies entspricht einem Minus von 14,5 %. Bereinigt um den Einmaleffekt der EURO 2012 kann eine sehr erfreuliche Umsatzsteigerung von 20,4 % berichtet werden.

Das EBITDA der Division International Event Catering liegt im Geschäftsjahr 2013/2014 mit EUR 7,53 Mio absolut unter jenem des Vorjahres (EUR 8,53 Mio). Die EBITDA Marge konnte jedoch auf 12,4 % leicht erhöht werden (VJ: 12,0 %). Das EBIT reduziert sich von EUR 6,57 Mio auf EUR 5,18 Mio. Die EBIT Marge liegt mit 8,5 % unter dem Vorjahresniveau (VJ: 9,2 %).

International Event Catering Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013 Veränderung Veränderung
in %
2011/2012
Umsatz m € 60,79 71,09 -10,30 -14,5% 46,01
EBITDA m € 7,53 8,53 -1,00 -11,8% 5,53
Abschreibungen m € -2,35 -1,96 -0,38 -19,6% -0,60
Wertminderung m € 0,00 0,00 0,00 0,0% -0,75
EBIT m € 5,18 6,57 -1,39 -21,1% 4,18
EBITDA-Marge % 12,4% 12,0% 12,0%
EBIT-Marge % 8,5% 9,2% 9,1%
Anteil am Konzernumsatz % 9,6% 12,3% 9,9%

Im Bereich der Sportevents von internationalem Format ist die kulinarische Betreuung der Formel 1 hervorzuheben. Für DO & CO war dies bereits die 22. Saison. Es wurden insgesamt 16 Formel 1 Grands Prix in 16 verschiedenen Ländern mit 70.000 VIP-Gästen im Paddock Club betreut. Als besonderes Highlight ist der Grand Prix in Abu Dhabi mit 15.000 Gästen innerhalb von drei Tagen zu betonen.

Der Frühsommer startete mit dem alljährlichen Tennisturnier im Zuge der ATP Tennis Masters Series in Madrid. DO & CO verantwortete das exklusive Catering der 32.000 VIP-Gäste sowie der Tennisspieler. Bei dem UEFA Champions League Finale im Londoner Wembley Stadion wurden 7.000 VIP-Gäste von DO & CO kulinarisch verwöhnt. Dies war bereits das achte Champions League Finale, welches DO & CO für die UEFA ausrichten durfte. Weiters fanden in diesem Jahr im Mai und Juli 2013 zwei bedeutende Reitturniere am Ossiacher See in Kärnten statt, bei denen DO & CO für die Bewirtung von 4.300 Besuchern der Riders Lounge verantwortlich war.

DO & CO war auch in diesem Jahr für das Catering der 4.500 VIP-Gäste des Springreittuniers CHIO Aachen verantwortlich. Dieser Event wird von DO & CO bereits seit 1998 in ununterbrochener Serie betreut. Als Höhepunkt des Sommers gilt das alljährliche Beachvolleyball Turnier am Wörthersee. Innerhalb von vier Tagen waren 6.500 VIPs Gäste von DO & CO.

Als besonderes Event im August 2013 ist das UEFA Supercup Finale in Prag hervorzuheben. Im Rahmen dieser Veranstaltung zeichnete DO & CO nicht nur für das Catering der 1.400 VIP-Gäste, sondern auch für die Errichtung der notwendigen Infrastruktur verantwortlich.

Des Weiteren wurden sowohl alle ÖFB-Länderspiele im Wiener Ernst Happel Stadion von DO & CO betreut als auch die Heimspiele des FC Red Bull Salzburg in der Salzburger Red Bull Arena.

Die Highlights im Winter 2013/2014 waren das alljährliche Hahnenkammrennen in Kitzbühel, die Vierschanzentournee Veranstaltungen am Bergisel und in Bischofshofen und der Nachtslalom in Schladming, bei denen DO & CO für ein einzigartiges Ambiente sowie Catering auf höchsten Niveau sorgte.

In England wurde im Geschäftsjahr 2013/2014 zusammen mit Fortnum & Mason die Chelsea Flower Show ausgerichtet. Unter anderem kam auch die englische Königin Queen Elisabeth II in den Genuss von feinstem DO & CO Catering.

Zusätzlich konnte DO & CO bei zahlreichen Veranstaltungen aus Wirtschaft, Politik und Sport als Premium-Caterer auftreten und weitere Umsatzzuwächse erzielen.

Erfreulich ist der Abschluss einer Vertragsverlängerung bis 2016 mit der Stadt Wien für das alljährliche Filmfestival am Wiener Rathausplatz. DO & CO ist hier seit 1992 für die Planung, Organisation, den Aufbau und die gastronomische Logistik des größten Gourmet Food Market Europas verantwortlich. In diesem Rahmen wurden im vergangen Sommer 22 Wiener Gastronomen und zahlreiche Wirtschaftspartner betreut. An 65 Veranstaltungstagen konnten 750.000 Besucher verzeichnet werden.

Mit Wirkung zum 1. Jänner 2014 konnte DO & CO 100 % der Anteile der Arena One GmbH mit Sitz in München von der E.ON Facility Management GmbH erwerben. Die Arena One beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter und zeichnet für das Catering in allen Bereichen der Allianz Arena, dem Heimstadion des FC Bayern München und des TSV 1860 München, verantwortlich. Zusätzlich ist das Unternehmen seit 1972 exklusiver Cateringpartner des Olympiaparks München. Die Arena One GmbH wurde mit 1. Jänner 2014 in den DO & CO Konzern einbezogen. Seither sind neben der Betreuung zahlreicher Veranstaltungen aus Sport und Wirtschaft, das Catering von elf Fußballspielen in der Allianz Arena sowie die Durchführung der gesamten VIP-Hospitality im Bolschoi-Eispalast bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi hervorzuheben.

Strategie von DO & CO

  • Verstärkung der Kernkompetenz als Premium Caterer
  • Ausbau der Positionierung als "Gourmet Entertainment Generalunternehmer" mit schlüsselfertigen Lösungen
  • Festigung der Premium Event Marke "DO & CO"
  • Profilierung als starker und verlässlicher Partner

Vorschau auf das Geschäftsjahr 2014/2015

  • UEFA Champions League Finale 2014 in Lissabon. Damit kann die Serie nach Gelsenkirchen 2004, Istanbul 2005, Paris 2006, Rom 2009, Madrid 2010, London 2011, München 2012 und London 2013 erfolgreich fortgesetzt werden
  • ATP Masters in Madrid
  • Kulinarische Betreuung der Formel 1
  • Zusammenarbeit mit Fortnum & Mason: Chelsea Flower Show
  • Betreuung von 44 Fußballspielen in der Allianz Arena

Wettbewerbsvorteil von DO & CO

  • "One stop partner"
  • Einzigartiges Premiumprodukt unverkennbar und nicht austauschbar
  • Höchste Zuverlässigkeit, Flexibilität und Qualitätsorientierung machen DO & CO zum "no headache partner", der seinen Kunden jederzeit zur Verfügung steht
  • Ein internationales, dynamisches, im Premium-Segment erfahrenes Führungsteam

1.12. Restaurants, Lounges & Hotel

Im Geschäftsjahr 2013/2014 konnte in der Division Restaurants, Lounges & Hotel ein Umsatz in der Höhe von EUR 125,16 Mio erzielt werden. Der Anteil am Konzernumsatz hat im Vergleich zum Vorjahr von 18,2 % auf 19,7 % zugenommen. Der Umsatzanstieg um EUR 20,29 Mio (+19,3 %) gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen durch Steigerungen in den Bereichen Retail, Railway Catering, der Airport Gastronomie und der Lounges sowie durch die Übernahme der Arena One GmbH begründet.

Das EBITDA der Division Restaurants, Lounges & Hotel stieg von EUR 6,68 Mio im Vorjahr auf EUR 7,41 Mio im Berichtsjahr an. Die EBITDA Marge beträgt 5,9 % (VJ: 6,4 %). Das EBIT in Höhe von EUR 4,23 Mio liegt geringfügig unter dem Vorjahr. Die EBIT Marge beträgt 3,4 % (VJ: 4,1 %).

Restaurants, Lounges & Hotel Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013 Veränderung Veränderung
in %
2011/2012
Umsatz m € 125,16 104,87 20,29 19,3% 70,54
EBITDA m € 7,41 6,68 0,73 10,9% 5,43
Abschreibungen m € -3,14 -2,34 -0,80 -34,1% -1,24
Wertminderung m € -0,05 -0,02 -0,03 -131,3% -0,59
EBIT m € 4,23 4,32 -0,09 -2,2% 3,60
EBITDA-Marge % 5,9% 6,4% 7,7%
EBIT-Marge % 3,4% 4,1% 5,1%
Anteil am Konzernumsatz % 19,7% 18,2% 15,1%

Die Division Restaurants, Lounges & Hotel umfasst folgende Bereiche: Lounges, Retail, Airport Gastronomie, Restaurants und Demel, Hotel, Mitarbeiterrestaurants und Railway Catering.

Im Bereich der Lounges verzeichnete DO & CO auch im Geschäftsjahr 2013/2014 wieder erfreuliche Entwicklungen. Die Verträge für das Catering der Emirates Lounges konnten am Standort London Heathrow für weitere zwei Jahre sowie am Standort New York John F. Kennedy um weitere drei Jahre verlängert werden. Besonders positiv hervorzuheben sind die Turkish Airlines Lounges in Istanbul Atatürk. Auf Grund des großen Erfolgs und der stetig zunehmenden Besucherzahlen wurde die Fläche von 3.000 m2 auf 6.000 m2 verdoppelt. Die architektonische Gestaltung, die Planung des Umbaus und dessen Betreuung wurden von DO & CO durchgeführt. Die Lounge bietet nach dem Umbau eine Sitzplatzkapazität für bis zu 1.000 Gäste. Des Weiteren wurde im September 2013 eine zusätzliche Arrival Lounge für Turkish Airlines am Flughafen Atatürk in Istanbul eröffnet.

In den von DO & CO weltweit betriebenen 23 Lounges, bestehend aus den Austrian Airlines und Flughafen Wien Lounges in Wien, den Lufthansa Lounges in Frankfurt, den Emirates Lounges in London Heathrow, New York John F. Kennedy und Mailand sowie den Turkish Airlines Lounges in Istanbul, Dalaman, Trabzon, Adana und Bodrum konnten im Geschäftsjahr 2013/2014 über 2,7 Millionen Passagiere kulinarisch versorgt werden.

Auch der positive Trend im Retail setzte sich fort. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2013/2014 wurde in Wien Mitte "The Mall" im ersten Stock ein weiterer "Henry" eröffnet. Auf rund 240 m2 mit 60 Sitzplätzen können die gesunden und frischen Produkte der DO & CO Gourmetküche nun auch entspannt vor Ort genossen werden. Weitere Standorte in Wien wurden bereits gesichert und werden im Laufe des neuen Geschäftsjahres 2014/2015 eröffnet.

DO & CO ist auch im Bereich der Airport Gastronomie auf Expansionskurs. Seit Juli 2013 ist DO & CO mit "Henry" Shops am Flughafen Kiew-Boryspil vertreten und verzeichnete trotz eines sehr schwierigen Umfeldes gute Umsätze. Auch die Flughafengastronomie am Flughafen Bodrum berichtet im Geschäftsjahr 2013/2014 eine positive Entwicklung und verbuchte weitere Umsatzzuwächse.

Die DO & CO Restaurants zeigten auch im Geschäftsjahr 2013/2014 wieder eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Das DO & CO Flagship Restaurant am Stephansplatz konnte wie gewohnt konstant gute Umsätze vorweisen. Mit der Übernahme der Arena One GmbH erweiterte sich das Restaurant Portfolio um zusätzliche Standorte im Olympiapark in München. Zusätzlich ist hervorzuheben, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Albertina und DO & CO um weitere zehn Jahre verlängert wurde. Mit Ende 2013 hat sich DO & CO vom Standort Casino Baden zurückgezogen.

Parallel dazu schreiten die Bauarbeiten für das Hotel in Istanbul weiter voran. Neben den rund 100 "casual luxury" Zimmern sollen ein Restaurant, eine Bar, ein Demel Shop und eine Eventlocation für bis zu 1.000 Gäste entstehen.

Weitere Zuwächse vermeldete der Bereich der Mitarbeiterrestaurants. Mit der Akquisition der Arena One GmbH erweitern 24 Mitarbeiterrestaurants, verteilt über das gesamte deutsche Bundesgebiet, diesen DO & CO Bereich. Seit dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 zählt auch das Mitarbeiterrestaurant der Präsidentenkanzlei in Istanbul zum DO & CO Portfolio. Der Expansionskurs setzte sich auch in Österreich fort. DO & CO erhielt im August 2013 den Zuschlag für ein weiteres Mitarbeiterrestaurant am Standort Wien.

Auch im Railway Catering sind Umsatzsteigerungen zu berichten. Nach Abschluss der Integration dieses Geschäftsbereichs in den DO & CO Konzern konnten kontinuierlich Verbesserungen bei Henry am Zug erzielt werden.

Strategie von DO & CO

  • Kreatives Herzstück des DO & CO Konzerns
  • Marketinginstrument und Imageträger der Gruppe sowie Markenentwicklung

Vorschau auf das Geschäftsjahr 2014/2015

  • Wiedereröffnung des DO & CO Restaurants in der Albertina in neuem Design
  • Start eines weiteren DO & CO Mitarbeiterrestaurants in Wien ab Mai 2014
  • Eröffnung der Lufthansa Lounges in London Heathrow im Oktober 2014
  • Hotel und Restaurant in Istanbul am Bosporus: Fortsetzung der Bauarbeiten geplante Restauranteröffnung Herbst 2014
  • Erweiterung der Airport Gastronomie am Flughafen Wien (Pier West / C Gates) mit neuem Foodcourt
  • Fortsetzung der Expansion im Bereich Retail mit weiteren "Henry the art of living" Shops

Wettbewerbsvorteil von DO & CO

  • Vorreiter bei Produktinnovationen und der Umsetzung internationaler Trends
  • Starke Marke, die für Spitzenqualität bürgt
  • Breitgefächertes Spektrum innerhalb der Division: Lounges, Retail, Airport Gastronomie, Restaurants und Demel, Hotel, Mitarbeiterrestaurants und Railway Catering
  • Einzigartige Standorte: Stephansplatz, Kohlmarkt, Albertina, Michaelerplatz, Neuer Markt, Istanbul Ortaköy

1.13. Aktie / Investor Relations / Angaben gem. § 243a UGB

Aktienmärkte im Überblick

Die globalen Finanzmärkte verzeichneten im Berichtszeitraum bis auf wenige Ausnahmen einen deutlichen Aufschwung. Obwohl die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten im Jahresverlauf zu starken Schwankungen führten, konnten die internationalen Aktienmärkte zum Teil deutliche Kursanstiege verzeichnen. Die Gründe hierfür sind in der expansiven Geldpolitik der Notenbanken, verbesserten Konjunkturaussichten und dem langfristig niedrigen Zinsniveau zu suchen. Der gesamteuropäische Aktienindex EuroStoxx 50 konnte im Jahresvergleich um 20,5 % zulegen. Der US-Börsenindex Dow Jones Industrial verzeichnete einen Zuwachs um 12,9 %, der DAX um 22,6 %.

Die Kursentwicklung an der Wiener Börse blieb dagegen deutlich hinter den internationalen Benchmarks zurück. Der ATX ist im Berichtszeitraum von 2.352,01 Punkten am 28. März 2013 auf 2.523,82 Punkte am 31. März 2014 gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 7,3 %.

Die Istanbuler Börse verlor im Berichtszeitraum sogar deutlich an Wert. Nach massiven Zugewinnen seit Anfang 2012 war laut Analysten eine Korrektur notwendig, welche Anfang Mai 2013 einsetzte. Hinzu kam eine schwache türkische Lira, welche die Anleger verunsicherte. Der türkische Leitindex BIST 100, sank im Berichtszeitraum um 18,8 % und schloss bei 69.736,34 Punkten.

Die Devisenmärkte waren im Geschäftsjahr 2013/2014 ebenfalls stark von der Politik der großen Notenbanken geprägt. Der Euro gewann im Jahresverlauf an Wert gegenüber dem US-Dollar. Der Wechselkurs betrug zum 31. März 2014 EUR/USD 1,3788 (VJ: EUR/USD 1,2805).

Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der türkischen Lira, welche im Berichtszeitraum von EUR/TRY 2,3212 auf EUR/TRY 2,9693 abwertete. Dies entspricht einem Verlust von 27,9 % im Verhältnis zum Euro.

Börsennotiz

Seit 1998 ist die DO & CO Aktie im Prime Market an der Wiener Börse gelistet. Sie wurde in den ATX Global Players aufgenommen, welcher von der Wiener Börse berechnet wird. Neben der Wiener Börse notiert die DO & CO Aktie seit 2010 auch an der Istanbuler Börse. Zusätzlich notiert die Aktie in Deutschland im Freiverkehr an den Börsen in Frankfurt, München, Stuttgart und Berlin.

Die Performance der DO & CO Aktie

Die DO & CO Aktie konnte sich im Geschäftsjahr 2013/2014 sowohl an der Wiener als auch an der Istanbuler Börse sehr gut behaupten.

An der Wiener Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursanstieg von 5,3 % und schloss am 31. März 2014 mit einem Kurs von EUR 37,61. Im selben Zeitraum stieg der ATX, der führende Aktienindex der Wiener Börse, um 7,3 %.

An der Istanbuler Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursanstieg von 25,6 % und schloss am 31. März 2014 mit einem Kurs von TRY 113,00. Beachtlich erwies sich diese Kurssteigerung im Vergleich zum BIST 100, dem führenden Aktienindex der Istanbuler Börse, welcher im Berichtszeitraum um 18,8 % sank.

Dividende

Der Vorstand der DO & CO Aktiengesellschaft wird der Hauptversammlung am 3. Juli 2014 eine Dividende in Höhe von EUR 0,85 je Aktie vorschlagen. Damit erhöht sich die Dividende im Vergleich zum vorangegangen Geschäftsjahr um EUR 0,35 je Aktie. Damit beträgt die Ausschüttungsquote 31,8 %.

Handelsvolumen

An den Börsen in Wien und Istanbul stieg das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie im Vergleich zum Vorjahr in Summe um TEUR 92, was einer Erhöhung um 18,5 % entspricht.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Wiener Börse betrug im Geschäftsjahr 2013/2014 TEUR 251, beziehungsweise 7.031 Stück. Damit stieg es im Vergleich zum Vorjahr deutlich (Geschäftsjahr 2012/2013: 3.368 Stück).

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Istanbuler Börse belief sich im Geschäftsjahr 2013/2014 auf TEUR 339. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen erreichte 9.427 Stück (Geschäftsjahr 2012/2013: 12.308 Stück). Damit liegt das Handelsvolumen in Istanbul, wie schon in der Vergangenheit, über jenem an der Wiener Börse.

Börse Wien Börse Istanbul Summe
Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Volumen in Stk * 7.031 3.368 9.427 12.308 16.458 15.676
Volumen in TEUR * 251 108 339 390 590 498

*Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen der DO & CO Aktie

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen erfuhr während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2013/2014 ein Wachstum. Dieser Anstieg wurde sowohl an der Wiener als auch an der Istanbuler Börse verzeichnet.

Durchschnittliches tägliches Handelsvolumen in Aktien

Kennzahlen je Aktie

Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Geschäftsjahr
2011/2012
Höchstkurs 1 41,00 37,50 35,30
Tiefstkurs 1 31,39 26,55 23,50
Kurs ultimo 1 37,61 35,71 29,18
Aktienanzahl ultimo TPie 9.744 9.744 9.744
Marktkapitalisierung ultimo m € 366,47 347,91 284,33

1 ... Schlusskurs

Die Aktionärsstruktur der DO & CO Aktiengesellschaft

Die Attila Dogudan Privatstiftung hält einen Anteil von 40,95 % (31. März 2013: 40,95 %) an der DO & CO Aktiengesellschaft. Der Anteil der DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH (ein mittelbar zu 100 % verbundenes Unternehmen der RAIFFEISEN-HOLDING NIEDERÖSTERREICH-WIEN registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung) reduzierte sich in diesem Geschäftsjahr auf 0,00 % (31. März 2013: 12,00 %). Der Anteil der UniCredit Bank AG mit Sitz in München (eine Konzerngesellschaft der UniCredit SpA mit Sitz in Rom) beträgt 10,00 % (31. März 2013: 0,00 %). Der verbleibende Aktienanteil von 49,05 % (31. März 2013: 47,05 %) befindet sich im Streubesitz. In diesem Streubesitz enthalten sind 1,68 %, welche für Management- und Mitarbeiterbeteiligungen vorgesehen sind und von der Attila Dogudan Privatstiftung verwaltet werden.

Informationen zur DO & CO Aktie

ISIN AT0000818802
Reuters Code DOCO.VI, DOCO.IS
Bloomberg Code DOC AV, DOCO.TI
Indizes ATX Prime, BIST-ALL
WKN 081880
Börseplätze Wien, Istanbul
Währung EUR, TRY

Finanzkalender

03.07.2014 Hauptversammlung
07.07.2014 Dividenden-ex-Tag
21.07.2014 Dividendenzahltag
14.08.2014 Ergebnis für das erste Quartal 2014/2015
20.11.2014 Ergebnis für das erste Halbjahr 2014/2015
12.02.2015 Ergebnis für die ersten drei Quartale 2014/2015

Kommunikation mit institutionellen Investoren und Finanzanalysten

Im Geschäftsjahr 2013/2014 hat das Management der DO & CO Aktiengesellschaft Gespräche mit zahlreichen institutionellen Investoren und Finanzanalysten zumeist im Zuge von Investorenkonferenzen und Roadshows geführt. Diese Gespräche fanden in New York, Frankfurt, London, Zürich, Tallinn, Stockholm, Helsinki, Kopenhagen, Prag, Wien und Stegersbach statt. Des Weiteren wurden in regelmäßigen Abständen, insbesondere zu Quartalsende, Telefonkonferenzen mit Analysten und Investoren abgehalten.

Analysen und Berichte über die DO & CO Aktie werden derzeit von acht internationalen Institutionen veröffentlicht:

  • Erste Bank
  • Wood & Company
  • Renaissance Capital
  • İş Investment
  • Finansinvest
  • Kepler Chevreux
  • BGC Partners
  • Global

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei EUR 42,41 (Stand: 30. April 2014).

Alle Veröffentlichungen sowie Informationen zur Aktie finden Sie auf unserer Homepage www.doco.com unter "Investor Relations".

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Investor Relations Email: [email protected]

DO & CO Anleihe 2014 - 2021

Die DO & CO Aktiengesellschaft platzierte im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von EUR 150 Mio. Die Anleihe besitzt eine sieben jährige Laufzeit und einen Fixzinskupon von 3,125 % p.a. Die Anleihe wurde zum Handel im geregelten Freiverkehr der Wiener Börse zugelassen. Die Erstnotiz erfolgte am 4. März 2014. Der Platzierungserfolg der DO & CO Anleihe zeigte sich durch die starke Nachfrage sowohl von institutionellen Investoren als auch von Privatanlegern. Überwiegendes Interesse kam von österreichischen Investoren.

Die Transaktion wurde von der Erste Group Bank AG, der Raiffeisen Bank International AG und der UniCredit Bank Austria AG als Joint-Lead Manager begleitet.

Informationen zur DO & CO Anleihe

ISIN AT0000A15HF7
Börseplatz Wien
Börsenotiz Geregelter Freiverkehr
WKN A1ZD8U
Währung EUR

Informationen gemäß § 243a Unternehmensgesetzbuch (UGB)

    1. Das Grundkapital beträgt EUR 19.488.000,00 und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien zerlegt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.
    1. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie in Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern enthalten sind, sind dem Vorstand derzeit nicht bekannt.
    1. Die Attila Dogudan Privatstiftung mit 40,95 % sowie die UniCredit Bank AG mit Sitz in München mit 10,00 % halten zum Bilanzstichtag zumindest 10 % am Grundkapital der Gesellschaft.
    1. Es gibt derzeit keine Aktien mit besonderen Kontrollrechten.
    1. DO & CO Mitarbeiter, die im Besitz von Aktien der Gesellschaft sind, üben ihr Stimmrecht unmittelbar bei der Hauptversammlung aus.
    1. Es gibt keine Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstands, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben. Für die Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrates durch die Hauptversammlung genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %). Für eine Änderung der Satzung, die nicht eine bedingte Kapitalerhöhung, ein genehmigtes Kapital oder eine ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung zum Gegenstand hat, genügt die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %).
    1. Der Vorstand ist bis 30.06.2017 ermächtigt,

a) mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital von derzeit Nominale EUR 19.488.000,00 um bis zu weitere EUR 9.744.000,00 durch Ausgabe von bis zu 4.872.000 Stück neue, auf Inhaber lautende Stammaktien (Stückaktien) gegen Barund/oder Sacheinlage – allenfalls in mehreren Tranchen – zu erhöhen und den Ausgabebetrag, die Ausgabebedingungen und die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen,

  • b) mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
  • (i) wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen erfolgt, oder
  • (ii) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen, oder
  • (iii) um eine den Emissionsbanken eingeräumte Mehrzuteilungsoption zu bedienen.

Das Grundkapital der Gesellschaft wird gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten im Sinne des Hauptversammlungsbeschlusses vom 10. Juli 2008 und vom 4. Juli 2013 erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.

    1. Es bestehen Vereinbarungen mit Abnehmern von Leistungen des DO & CO Konzerns, die diese Abnehmer berechtigen, im Falle eines Kontrollwechsels in der Gesellschaft das Vertragsverhältnis teilweise oder zur Gänze aufzukündigen. Eine namentliche Bekanntgabe dieser Vereinbarungen erfolgt nicht, weil eine solche der Gesellschaft erheblich schaden würde.
    1. Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes bestehen nicht.

1.14. Ausblick

In der Division Airline Catering werden sich die Vertriebsaktivitäten an den DO & CO Standorten sowohl auf die Ausweitung der Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Kunden als auch auf die Akquisition von Neukunden konzentrieren.

In der Türkei steht in den kommenden Monaten die Erneuerung und Erweiterung der bestehenden Gourmetküchen in Istanbul (Flughafen Atatürk und Flughafen Sabiha Gökçen) im Vordergrund. Weiter ausgebaut werden soll auch das Konzept der "Flying Chefs" bei Turkish Airlines auf Langstreckenflügen und internationalen Kurzstreckenflügen.

Ebenso sind Um- und Erweiterungsbauten in New York in den kommenden Monaten geplant, um die Kapazität der Unit zu erhöhen. Ab Juli 2014 werden die Flüge der Austrian Airlines ex Newark von DO & CO betreut.

Besonders hervorzuheben ist die geplante Errichtung einer neuen 10.000 m² großen DO & CO Gourmetküche in unmittelbarer Nähe zum internationalen Flughafen Chicago O'Hare. DO & CO konnte bereits mit Emirates Airline, Austrian Airlines, Turkish Airlines und British Airways vier Kunden für diesen Standort gewinnen. Mit diesem neuen Standort am viertgrößten Flughafen der Welt hat DO & CO einen wichtigen Expansionsschritt in Nordamerika gesetzt.

Auch der Standort in London Heathrow wird im kommenden Wirtschaftsjahr erweitert, um neue Kapazitäten für Wachstum zu schaffen.

Die wirtschaftliche Instabilität im Osten der Ukraine hielt auch im April und Mai des neuen Geschäftsjahres 2014/2015 an. Eine Einschätzung der weiteren Entwicklungen und deren zukünftige Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit und Ergebnisse von DO & CO Kiew ist gegenwärtig sehr schwierig. Das Management von DO & CO beobachtet deshalb laufend und intensiv die Entwicklungen in der Ukraine, um zeitnah und wirksam reagieren zu können.

Am 1. April 2014 wurde der Cateringvertrag für die Betreuung der Flüge der Emirates Airline ex Mailand Malpensa aufgelöst. Grund hierfür ist die von einer Tochter der Emirates Group durchgeführte Übernahme der italienischen Standorte des Airline Catering Unternehmens Servair, welche das Catering der Emirates Airline in Mailand Malpensa übernehmen wird. Sehr erfreulich ist, dass ab 1. Juni 2014 ein täglicher Flug ex Mailand Malpensa der Qatar Airways hinzugewonnen werden konnte. Der Kunde wird damit an sieben Standorten von DO & CO betreut.

In der Division International Event Catering stehen wiederum große internationale Events auf dem Programm. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/2015 wird DO & CO die VIP-Gäste bei den ATP Masters in Madrid und beim Champions League Finale in Lissabon betreuen. Ebenso befinden sich das prestigereiche Springreitturnier CHIO Aachen, die Chelsea Flower Show in London und das Beachvolleyballturnier am Wörthersee auf dem Eventkalender der nächsten Monate von DO & CO.

Die weitere Integration der Arena One GmbH in den DO & CO Verbund steht in den nächsten Monaten ebenso im Mittelpunkt der Aktivitäten dieser Division. Im Geschäftsjahr 2014/2015 sind die Betreuung von 44 Fußballspielen in der Allianz Arena sowie zahlreiche Veranstaltungen aus Politik, Sport und Wirtschaft durch die Arena One GmbH geplant.

Auch in der Division Restaurants, Lounges und Hotel ist für das Geschäftsjahr 2014/2015 eine Vielzahl an Aktivitäten geplant. Neben dem Ausbau der Bereiche Retail und Airport Gastronomie wird die Eröffnung des Restaurants in Istanbul im Fokus stehen.

Der Expansionskurs im Bereich Retail wird weiter fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2013/2014 wurden bereits neue Standorte in Wien gesichert. Diese werden im Laufe des neuen Geschäftsjahres 2014/2015 eröffnet.

Parallel dazu schreiten die Bauarbeiten für das Hotel in Istanbul weiter voran. Neben den knapp 100 Zimmern sollen ein Restaurant, eine Bar, ein Demel und eine Eventlocation für bis zu 1.500 Gäste entstehen. Die Eröffnung des Restaurants ist für Herbst 2014 vorgesehen. Die Eröffnung des Hotels und der Eventlocation ist für das erste Halbjahr 2015 geplant.

Neu ins DO & CO Lounge Portfolio werden im Geschäftsjahr 2014/2015 zwei Lounges der Lufthansa am Flughafen London Heathrow kommen.

DO & CO ist auch im Bereich der Airport Gastronomie weiter auf Expansionskurs. Am Flughafen Wien wird im Oktober 2014 zusätzlich zu den bestehenden Outlets am Check-In 3 (Skylink / G Gates) ein Foodcourt am Check-In 1 (Pier West / C Gates) eröffnet. Bereits seit April 2014 ist DO & CO mit einem Henry Pop-Up Konzept an diesem Abschnitt des Flughafens vertreten. Des Weiteren werden die Aktivitäten im Bereich Airport Gastronomie am Flughafen Kiew-Boryspil weiter ausgebaut.

Auch zu erwähnen ist der Start eines weiteren DO & CO Mitarbeiterrestaurants, welches im Mai 2014 in Betrieb genommen wird.

Das DO & CO Management ist hinsichtlich der Fortsetzung des erfolgreichen Weges der letzten Jahre zuversichtlich. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards sowie sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen stellen auch weiterhin die Basis von DO & CO für die bestmögliche Ausnützung vorhandener Wachstumspotentiale dar.

2. Corporate Governance Bericht

2.1. Bekenntnis zum Corporate Governance Kodex

Der Österreichische Corporate Governance Kodex (ÖCGK) stellt ein den internationalen Standards entsprechendes Regelwerk für die verantwortungsvolle Führung sowie Leitung von Aktiengesellschaften in Österreich dar.

Seit Februar 2007 bekennt sich DO & CO umfassend zu den Regeln des Österreichischen Corporate Governance Kodex (abrufbar unter www.corporate-governance.at), hält die im Kodex angeführten L-Regeln (Legal Requirements) dem Gesetz entsprechend ein und erklärt, von den C-Regeln (Comply or Explain) nicht abzuweichen.

Ziel des Managements von DO & CO ist die nachhaltige und langfristige Steigerung des Unternehmenswertes. Strenge Grundsätze guter Unternehmensführung und Transparenz sowie die permanente Weiterentwicklung eines effizienten Systems der Unternehmenskontrolle sollen zu einer Unternehmenskultur führen, die Vertrauen schafft und damit langfristige Wertschöpfung ermöglicht.

Die Einhaltung des Corporate Governance Kodex lässt DO & CO in Entsprechung der Regel 62 des ÖCGK seit dem Geschäftsjahr 2007/2008 regelmäßig durch eine unabhängige, externe Institution evaluieren. Die Evaluierung für das Geschäftsjahr 2013/2014 wurde durch Rechtsanwalt Dr. Ullrich Saurer, Graz, vorgenommen. Der Bericht über die externe Evaluierung ist auf der Website von DO & CO abrufbar.

2.2. Der Vorstand

Attila DOGUDAN

Vorsitzender; geboren 1959 Erstbestellung erfolgte am 3. Juni 1997 Ende der laufenden Funktionsperiode: 31. Juli 2015 Keine sonstigen Aufsichtsratsmandate oder vergleichbaren Funktionen

Dr. Haig ASENBAUER

Mitglied des Vorstands; geboren 1967 Erstbestellung erfolgte am 16. Juli 2012 Ende der laufenden Funktionsperiode: 31. Juli 2015 Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen Gesellschaften: Aufsichtsrat der MOUVI Holding AG

Mag. Gottfried NEUMEISTER

Mitglied des Vorstands; geboren 1977 Erstbestellung erfolgte am 16. Juli 2012 Ende der laufenden Funktionsperiode: 31. Juli 2015 Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen Gesellschaften:

Verwaltungsrat der HESUS FX Trading AG

Dr. Klaus PETERMANN

Mitglied des Vorstands; geboren 1966 Erstbestellung erfolgte am 16. Juli 2012 Ende der laufenden Funktionsperiode: 31. Juli 2015 Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen Gesellschaften:

  • Verwaltungsrat der Indivis S.A., Luxemburg
  • Verwaltungsrat der Libidama International S.A. SPF, Luxemburg
  • Verwaltungsrat der Immobilière Kockelscheurer S.A., Luxemburg

Nach dem Ende der Berichtsperiode wurde Jaap Roukens (geboren 1965) am 5. Mai 2014 mit einer Funktionsperiode bis zum 30. April 2017 als weiteres Vorstandsmitglied bestellt.

Arbeitsweise

In der Satzung sowie in der Geschäftsordnung sind die Geschäftsverteilung und die Zusammenarbeit des Vorstands geregelt.

Dem Vorsitzenden des Vorstands obliegen die Gesamtleitung des Unternehmens und die Koordinierung der Tätigkeit des Vorstands. Sämtliche Mitglieder des Vorstands haben den Vorsitzenden und einander gegenseitig über alle wichtigen Geschäftsvorfälle ihres Geschäftsbereiches zu unterrichten.

Der Vorsitzende des Vorstands, Attila Dogudan, ist zuständig für die Strategie und Organisation des Konzerns, für zentrale Einheiten, Personal und Einkauf sowie federführend für das gesamte operative Geschäft.

Vorstandsmitglied Dr. Haig Asenbauer ist zuständig für M & A, Recht, IT, regional für die Ukraine und Polen sowie federführend für das Wachstum und die Entwicklung des Retailgeschäftes und die Airport Gastronomie und soll den Vorsitzenden des Vorstandes bei der Entwicklung der Strategie und Organisation des Konzerns unterstützen.

Vorstandsmitglied Mag. Gottfried Neumeister ist zuständig für alle Produktionsstandorte weltweit und in Österreich, den Vertrieb des Airline Catering sowie das Railway Catering und soll den Vorsitzenden des Vorstandes bei der Entwicklung der Strategie und Organisation des Konzerns unterstützen.

Vorstandsmitglied Dr. Klaus Petermann ist zuständig für Finanzen, Controlling und Investor Relations und soll den Vorsitzenden des Vorstandes bei der Entwicklung der Strategie und Organisation des Konzerns unterstützen.

Die Geschäftsordnung enthält weiters die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands sowie einen Katalog der Maßnahmen, die der Zustimmung durch den Aufsichtsrat bedürfen.

Aktienbesitz von Vorstandsmitgliedern

Zum Bilanzstichtag 31. März 2014 hielten Dr. Haig Asenbauer und Mag. Gottfried Neumeister je 10.000 Stückaktien an der DO & CO Aktiengesellschaft. Dr. Klaus Petermann hielt zum Bilanzstichtag 31. März 2014 13.800 Stückaktien an der DO & CO Aktiengesellschaft.

2.3. Der Aufsichtsrat

em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD

Vorsitzender; unabhängig; geboren 1943

bestellt bis zur 16. o.HV (2014), erstmalig gewählt am 20. März 1997

weitere Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften:

  • Vorsitzender des Aufsichtsrates der Ottakringer Getränke AG, Wien
  • Mitglied des Aufsichtsrates der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft
  • Mitglied des Aufsichtsrates der BKS Bank AG
  • Mitglied des Aufsichtsrates der CA Immobilien Anlagen Aktiengesellschaft
  • Mitglied des Aufsichtsrates der Oberbank AG

RA Dr. Werner SPORN

Stellvertreter des Vorsitzenden; unabhängig; geboren 1935 Repräsentant des Streubesitzes bestellt bis zur 16. o.HV (2014), erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften

Ing. Georg THURN-VRINTS

Mitglied; unabhängig; geboren 1956 bestellt bis zur 16. o.HV (2014), erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften

Ök.-Rat Dr. Christian KONRAD

Mitglied; unabhängig; geboren 1943 bestellt bis zur 16. o.HV (2014), erstmalig gewählt am 10. Juli 2002 weitere Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften:

  • Vorsitzender des Aufsichtsrates der AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Wien
  • Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der BAYWA AG, München (bis 4.6.2013)
  • Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt, Mannheim

Arbeitsweise

Grundlage für das Handeln des Aufsichtsrates sind das österreichische Aktiengesetz, die Satzung sowie die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat und der Österreichische Corporate Governance Kodex, dem sich der Aufsichtsrat ausdrücklich verpflichtet hat.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013/2014 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben im Rahmen von vier Sitzungen wahrgenommen sowie zwei Beschlüsse im Umlaufwege vorgenommen. Die Schwerpunkte lagen bei der Beratung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie den Erwerb von Beteiligungen, den Ausbau des Vertriebsnetzes und den Aufbau neuer Geschäftsfelder, insbesondere den Erwerb der Arena One GmbH im München, die Begebung einer Anleihe, die Expansion in New York und London sowie in Chicago.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstandsvorsitzende berieten regelmäßig wesentliche Fragen der Unternehmensentwicklung.

Ein Mitglied des Aufsichtsrates hat im abgelaufenen Geschäftsjahr an mehr als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen nicht persönlich teilgenommen, hat jedoch dem Aufsichtsratsvorsitzenden für diese Sitzungen das Stimmrecht übertragen.

Unabhängigkeit

Im Aufsichtsrat von DO & CO sind weder ehemalige Vorstandsmitglieder noch leitende Angestellte vertreten; Überkreuzverflechtungen existieren ebenso nicht. Bestehende Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, in denen Aufsichtsratsmitglieder der DO & CO Aktiengesellschaft tätig sind, laufen zu fremdüblichen Konditionen ab (siehe auch Vergütungsbericht).

Im Zusammenhang mit den Regeln 39 und 53 sowie Anhang 1 des ÖCGK hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 14. Februar 2007 nachstehende Kriterien für die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder und Ausschuss-Mitglieder beschlossen:

Ein Aufsichtsratsmitglied ist als unabhängig anzusehen, wenn es in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zur Gesellschaft oder deren Vorstand steht, die einen materiellen Interessenkonflikt begründet und daher geeignet ist, das Verhalten des Mitglieds zu beeinflussen.

Als weitere Kriterien der Unabhängigkeit eines Aufsichtsratsmitglieds werden festgelegt:

  1. Das Aufsichtsratsmitglied soll in den vergangenen fünf Jahren nicht Mitglied des Vorstands oder leitender Angestellter der Gesellschaft oder eines Tochterunternehmens der Gesellschaft gewesen sein.

  2. Das Aufsichtsratsmitglied soll zu der Gesellschaft oder einem Tochterunternehmen der Gesellschaft kein Geschäftsverhältnis in einem für das Aufsichtsratsmitglied bedeutenden Umfang unterhalten oder im letzten Jahr unterhalten haben. Dies gilt auch für Geschäftsverhältnisse mit Unternehmen, an denen das Aufsichtsratsmitglied ein erhebliches wirtschaftliches Interesse hat. Die Genehmigung einzelner Geschäfte durch den Aufsichtsrat gemäß L-Regel 48 führt nicht automatisch zur Qualifikation als nicht unabhängig.

  3. Das Aufsichtsratsmitglied soll in den letzten drei Jahren nicht Abschlussprüfer der Gesellschaft oder Beteiligter oder Angestellter der prüfenden Prüfungsgesellschaft gewesen sein.

  4. Das Aufsichtsratsmitglied soll nicht Vorstandsmitglied in einer anderen Gesellschaft sein, in der ein Vorstandsmitglied der Gesellschaft Aufsichtsratsmitglied ist.

  5. Das Aufsichtsratsmitglied soll kein enger Familienangehöriger (direkter Nachkomme, Ehegatte, Lebensgefährte, Eltern, Onkel, Tante, Geschwister, Nichte, Neffe) eines Vorstandsmitglieds oder von Personen sein, die sich in einer in den vorstehenden Punkten beschriebenen Position befinden.

Die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrates erklären, dass sie im Sinne dieser Kriterien unabhängig sind.

Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse

PRÜFUNGSAUSSCHUSS: em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD: Vorsitzender Dr. Werner SPORN: Stellvertreter des Vorsitzenden Ing. Georg THURN-VRINTS: Mitglied Ök.-Rat Dr. Christian KONRAD: Mitglied

Zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses gehören die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des internen Revisionssystems und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, die Überwachung der Abschlussprüfung und der Konzernabschlussprüfung, die Prüfung und Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers), insbesondere im Hinblick auf die für die geprüfte Gesellschaft erbrachten zusätzlichen Leistungen, die Prüfung des Jahresabschlusses und die Vorbereitung seiner Feststellung, die Prüfung des Vorschlags für die Gewinnverteilung, des Lageberichts und des Corporate Governance-Berichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat, die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat sowie die Vorbereitung des Vorschlags des Aufsichtsrates für die Auswahl des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers).

Die Funktion des Prüfungsausschusses wird derzeit vom gesamten Aufsichtsrat wahrgenommen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist auch Vorsitzender des Prüfungsausschusses und dessen Finanzexperte. Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates ist auch Stellvertreter des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.

Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2013/2014 insgesamt zweimal in Anwesenheit des Abschlussprüfers zusammen und hat sich mit dem Abschlussprüfer auch in Abwesenheit des Vorstandes ausgetauscht. Die Tätigkeitsschwerpunkte in diesen Sitzungen lagen bei der Behandlung der Maßnahmen des Internen Kontrollsystems (IKS) sowie zur Funktionsfähigkeit des Risikomanagements, weiters bei der Umsetzung der internen Revision sowie bei den sonstigen in § 92 Abs 4a AktG zu setzenden Prüfungshandlungen.

PRÄSIDIUM: em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD: Vorsitzender Dr. Werner SPORN: Stellvertreter des Vorsitzenden

Das Präsidium besteht aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter.

Dem Präsidium obliegt auch die Funktion des Nominierungsausschusses, des Vergütungsausschusses sowie des Ausschusses zur Entscheidung in dringenden Fällen.

Als Nominierungsausschuss unterbreitet das Präsidium dem Aufsichtsrat Vorschläge zur Besetzung frei werdender Mandate im Vorstand und befasst sich mit Fragen der Nachfolgeplanung.

Das Präsidium in seiner Funktion als Nominierungsausschuss tagte einmal und hat, aufgrund der Expansion des Unternehmens, die Bestellung von einem weiteren Vorstandsmitglied mit der Kompetenz Verkauf und Vertrieb vorgeschlagen.

Als Vergütungsausschuss befasst sich das Präsidium mit den Angelegenheiten, die die Beziehung zu der Gesellschaft und den Mitgliedern des Vorstands betreffen, der Vergütung der Vorstandsmitglieder und mit dem Inhalt von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern.

Das Präsidium in seiner Funktion als Vergütungsausschuss tagte einmal, hat die Vergütungspolitik überprüft und sich in diesem Zusammenhang mit der Gewährung von variablen Gehaltsbestandteilen für Mitglieder des Vorstands auf Basis der vertraglich vereinbarten Parameter befasst.

Als Ausschuss zur Entscheidung in dringenden Fällen obliegt dem Präsidium die Entscheidung bei zustimmungspflichtigen Geschäften.

2.4. Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die für die Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates der DO & CO Aktiengesellschaft angewendet werden.

Vergütungen für den Vorstand

Die Vergütung des Vorstandes setzt sich aus fixen und erfolgsabhängigen Bestandteilen zusammen, wobei sich der Fixbezug der Vorstandsmitglieder am Aufgaben- und Verantwortungsbereich orientiert. Ein weiteres wichtiges Element für die Vergütung des Vorstands ist eine variable Komponente, welche sich ebenfalls am Aufgaben- und Verantwortungsbereich orientiert und die Kriterien der Regel 27 des ÖCGK berücksichtigt. Dies bedeutet, dass die variablen Vergütungsbestandteile somit insbesondere auf mehrjährige, langfristige sowie nachhaltige Kriterien abstellen und nicht finanzielle Kriterien miteinbeziehen.

Für die Geschäftsjahre 2012/2013 sowie 2013/2014 berechnet sich die variable Vergütung auf Basis eines Durchschnittes der EBIT-Marge der letzten drei Jahre in Kombination mit der Umsetzung von strategischen Unternehmenszielen (Erwerb von Beteiligungen wie u.a. die Arena One GmbH in Deutschland und LOT Catering in Polen, Begebung einer Anleihe, Expansion in USA, Entwicklung von Marktanteilen und strategischen Geschäftseinheiten) sowie persönlichen Leistungszielen.

Die erfolgsabhängige Komponente stellt auf messbare Leistungskriterien sowie auf betragliche oder als Prozentsätze der fixen Vergütungsbestandteile bestimmten Höchstgrenzen ab und beträgt maximal 100 % des Fixbezuges.

Die Bezüge für das Geschäftsjahr 2013/2014 belaufen sich wie folgt:
Bezüge Vorstand 2013/2014
Fixe Variable Gesamt
in TEUR Bezüge Bezüge bezüge
Attila Dogudan* 748 443 1.190
Dr. Haig Asenbauer** 515 368 883
Mag. Gottfried Neumeister 400 292 692
Dr. Klaus Petermann** 425 292 718
Summe 2.089 1.395 3.484

*Inklusive Sachbezug und inklusive TEUR 25 für die Tätigkeit als Stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie CEO bei der THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş.

**Inklusive TEUR 25 für die Tätigkeit als Mitglied des Verwaltungsrates bei der THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.Ş.

Wie bereits im letzten Jahr berichtet, fand im Geschäftsjahr 2012/2013 eine umfangreiche Reorganisation der Konzernstruktur von DO & CO statt. Diese Reorganisation führte auch zu einer Erweiterung des Vorstands von zwei auf vier Personen und einer Neuverteilung von Aufgabenund Verantwortungsbereichen, weswegen die Kriterien für die variablen Vergütungsbestandteile des Vorstands noch nicht endgültig festgelegt waren, aber gemäß vertraglicher Vereinbarung den Anforderungen der Regel 27 des Österreichischen Corporate Governance Kodex (ÖCGK) zu entsprechen hatten. Diese Reorganisation wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführt und somit folgende variablen Bezüge für den Vorstand beschlossen:

Variable Bezüge Vorstand 2012/2013
in TEUR
Attila Dogudan 300
Dr. Haig Asenbauer 261
Mag. Gottfried Neumeister 197
Dr. Klaus Petermann 197
Summe 954

Es bestehen derzeit keine Vereinbarungen über eine betriebliche Altersvorsorge für den Vorstand. Dem Vorstandsvorsitzenden steht ein Abfertigungsanspruch in analoger Anwendung des Angestelltengesetzes zu. Die Dienstverträge der Vorstandmitglieder sehen im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund einen Abfindungsanspruch von drei Monatsgehältern vor. Bei vorzeitiger Beendigung des Vorstandsvertrages aus einem vom Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund steht kein Abfindungsanspruch zu. Zusätzliche Ansprüche des Vorstands im Falle einer Beendigung der Funktion bestehen nicht. Weiters bestehen derzeit keine Vereinbarungen im Falle eines Kontrollwechsels.

Vergütungen für den Aufsichtsrat

Das Vergütungsschema der Aufsichtsratsmitglieder sieht vor, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrates eine um 60 % höhere und der stellvertretende Vorsitzende eine um 40 % höhere Vergütung eines Aufsichtsratsmitglieds erhält.

An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Juli 2013 für das Geschäftsjahr 2012/2013 eine Vergütung von insgesamt TEUR 55 (VJ: TEUR 55) bezahlt. Die Verteilung ist in nachfolgender Tabelle dargestellt.

Bezüge Aufsichtsrat 2012/2013
in TEUR
em. o. Univ. Prof. DDr. Waldemar JUD 18
Dr. Werner SPORN 16
Ing. Georg THURN - VRINTS 11
Ök. - Rat Dr. Christian KONRAD 11
Summe 55

Unternehmen, an denen die Aufsichtsräte em. o. Univ. Prof. DDr. Waldemar JUD und Dr. Werner SPORN ein erhebliches wirtschaftliches Interesse haben, haben im Geschäftsjahr 2013/2014 für juristische Beratungstätigkeiten außerhalb ihrer organschaftlichen Funktion Honorare in der Höhe von TEUR 765 in Rechnung gestellt.

Weiters besteht in der DO & CO Aktiengesellschaft eine aufrechte Vermögensschaden- und Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) zugunsten der Organmitglieder. Die Kosten werden vom Unternehmen getragen.

2.5. Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Vorstand, Aufsichtsrat und in leitenden Stellen

Das Unternehmen legt größten Wert auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei der Vergabe von Führungspositionen wie auch bei der Gleichstellung der Entlohnung. Die Besetzung der Managementpositionen der DO & CO Aktiengesellschaft wie auch ihrer Tochtergesellschaften erfolgt in ausgeglichenem Maße, welches sich am hohen Anteil von Frauen in der Geschäftsführung der Gesellschaften und in leitender Stellung des Konzerns zeigt. Besonders hervorzuheben ist die Position des Unternehmens bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für die Rückkehr von Frauen in Führungspositionen nach Mutterschutz und Ka-

renz. In diversen Teilzeitmodellen wird es den Mitarbeiterinnen ermöglicht in ihre ursprünglichen Managementfunktionen wieder einzusteigen und ihre Führungsaufgaben wahrzunehmen.

Wien, am 20. Mai 2014

Attila Dogudan e.h. Vorstandsvorsitzender

Dr. Haig Asenbauer e.h. Vorstandsmitglied

Mag. Gottfried Neumeister e.h. Vorstandsmitglied

Jaap Roukens e.h. Vorstandsmitglied Dr. Klaus Petermann e.h. Vorstandsmitglied

3. Bericht des Aufsichtsrates

Der Vorstand der DO & CO Aktiengesellschaft hat die Mitglieder des Aufsichtsrates regelmäßig schriftlich und mündlich in und außerhalb von Sitzungen über die Lage und Entwicklung des Unternehmens sowie über die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Anhand der Berichte und Auskünfte des Vorstands hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht und über Geschäftsvorgänge von besonderer Bedeutung im Rahmen von offenen Diskussionen eingehend beraten.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013/2014 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben im Rahmen von vier Sitzungen wahrgenommen sowie zwei Beschlüsse im Umlaufwege vorgenommen. Die Schwerpunkte lagen bei der Beratung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie den Erwerb von Beteiligungen, den Ausbau des Vertriebsnetzes und den Aufbau neuer Geschäftsfelder, insbesondere den Erwerb der Arena One GmbH in München, die Begebung einer Anleihe, die Expansion in New York und London, sowie in Chicago.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstandsvorsitzende berieten regelmäßig wesentliche Fragen der Unternehmensentwicklung.

Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 21. Mai 2014 den Jahresabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft und die Vorbereitung seiner Feststellung, den Vorschlag für die Gewinnverteilung, den Lagebericht, den Corporate Governance Bericht, den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht geprüft und weiters vorgeschlagen, die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für 2014/2015 zu wählen.

Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2013/2014 insgesamt zweimal zusammen und hat dabei auch den Rechnungslegungsprozess, die Umsetzung von Optimierungen des internen Kontrollsystems, der Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überwacht. Das Präsidium in seiner Funktion als Vergütungsausschuss tagte einmal, hat die Vergütungspolitik überprüft und sich in diesem Zusammenhang mit der Gewährung von variablen Gehaltsbestandteilen für Mitglieder des Vorstands auf Basis der vertraglich vereinbarten Parameter befasst.

Das Präsidium in seiner Funktion als Nominierungsausschuss tagte einmal und hat, aufgrund der Expansion des Unternehmens, die Bestellung von einem weiteren Vorstandsmitglied mit der Kompetenz Verkauf und Vertrieb vorgeschlagen.

Der um den Anhang erweiterte Jahresabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft zum 31. März 2014 samt Lagebericht wurde gemäß den österreichischen Rechnungslegungsbestimmungen erstellt und durch die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat sich mit dem Bericht des Vorstands zum Prüfungsergebnis einverstanden erklärt und den Jahresabschluss 2013/2014 gebilligt. Dieser ist damit gemäß § 96 Abs (4) AktG festgestellt.

Der Konzernabschluss zum 31. März 2014 samt Erläuterungen wurde gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt und mit dem Konzernlagebericht durch die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH geprüft. Nach Überzeugung des Abschlussprüfers vermittelt der Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns der DO & CO Aktiengesellschaft zum 31. März 2014 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/2014 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen.

Des Weiteren hat der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverteilung der DO & CO Aktiengesellschaft geprüft. Der Hauptversammlung wird am 3. Juli 2014 vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 8.282.400 zur Gänze auszuschütten. Dies ermöglicht eine Dividende von EUR 0,85 auf jede dividendenberechtigte Aktie.

Die Einklangsprüfung des Corporate Governance Berichtes nach § 243b UGB sowie die Evaluierung der Einhaltung der Regeln des ÖCGK durch die DO & CO Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2013/2014 wurde von Rechtsanwalt Dr. Ullrich Saurer, Graz durchgeführt und hat ergeben, dass DO & CO die Regeln des Österreichischen Corporate Governance Kodex im Geschäftsjahr 2013/2014 eingehalten hat.

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH zum (Jahres- & Konzern-) Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014/2015 zu bestellen.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei der Unternehmensleitung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen persönlichen Einsatz in einem unverändert herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld.

Wien, am 21. Mai 2014 DDr. Waldemar Jud e.h. Vorsitzender des Aufsichtsrates

Kennzahlen Glossar

EBITDA-Marge

Setzt das EBITDA (Betriebsergebnis zuzüglich Abschreibungen) in Relation zum Umsatz

EBIT-Marge

Setzt das EBIT (Betriebsergebnis) in Relation zum Umsatz

Eigenkapital-Quote

Zeigt das Verhältnis des um Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte bereinigten Eigenkapitals zum Gesamtkapital

Nettozinsverbindlichkeiten

Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens

Gearing Ratio

Zeigt die Finanzierungsgebarung als Verhältnis Nettozinsverbindlichkeiten zu Eigenkapital (bereinigt um Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte)

Working Capital

Ist der Überschuss des Umlaufvermögens über das kurzfristige Fremdkapital

Free Cash-Flow

Operativer Cashflow zuzüglich Cashflow aus der Investitionstätigkeit

ROS – Return on sales

Ist die Umsatzrendite und wird durch Gegenüberstellung des EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) zu Umsatz ermittelt

Konzernabschluss 2013/2014 der DO & CO Aktiengesellschaft nach IFRS

1. Konzernbilanz zum 31. März 2014

Anhang A K T I V A
in m€
31. März 2014 31. März 2013
4.1 Immaterielle Vermögenswerte 46,09 15,55
4.2 Sachanlagen 131,49 123,19
4.3 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie 3,57 3,60
4.5 Nach der Equity Methode bewertete Beteiligungen 2,18 1,88
4.6 Übrige Finanzanlagen 0,32 0,23
4.7 Sonstige langfristige Vermögenswerte 1,37 1,34
4.8 Effektive Ertragsteuerforderungen 3,79 5,36
4.17 Latente Steuern 8,11 5,39
Langfristiges Vermögen 196,91 156,54
4.9 Vorräte 22,16 18,32
4.10 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 79,84 56,02
4.8 Effektive Ertragsteuerforderungen 8,40 3,87
4.11 Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 26,69 44,32
4.12 Liquide Mittel 179,33 73,18
Kurzfristiges Vermögen 316,42 195,72
Summe Aktiva 513,34 352,26
Anhang P A S S I V A
in m€
31. März 2014 31. März 2013
Grundkapital 19,49 19,49
Kapitalrücklagen 70,60 70,60
Gewinnrücklagen 76,48 58,75
Kumuliertes sonstiges Ergebnis -21,65 -8,92
Sonderposten aus Gesellschaftertransaktion
Konzernergebnis
1,32
26,07
2,42
22,81
Anteile der Anteilseigner der DO & CO
Aktiengesellschaft 172,31 165,15
Anteile anderer Gesellschafter 31,08 30,19
4.13 Eigenkapital 203,39 195,33
4.14 Personalrückstellungen 21,86 22,16
Sonstige Rückstellungen 0,00 0,04
4.15 Begebene Anleihe 147,92 0,00
4.16 Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 4,05 16,41
4.17 Latente Steuern 7,13 2,63
Langfristige Schulden 180,95 41,24
4.18 Sonstige Rückstellungen 58,77 57,87
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 0,51 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 46,53 41,73
4.19 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 23,19 16,08
Kurzfristige Schulden 128,99 115,68
Summe Passiva 513,34 352,26

2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013/2014

Geschäftsjahr Geschäftsjahr
Anhang in m€ 2013/2014 2012/2013
5.1 Umsatzerlöse 636,14 576,19
5.2 Sonstige betriebliche Erträge 22,28 16,60
5.3 Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen -265,50 -240,31
5.4 Personalaufwand -211,44 -190,71
5.5 Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
-19,36 -17,11
5.5 Wertminderungen langfristiger materieller und
immaterieller Vermögenswerte
-0,18 -0,02
5.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen -115,80 -103,32
5.7 Ergebnis nach der Equity-Methode bewerteter
Beteiligungen
0,50 0,23
EBIT - Betriebsergebnis 46,64 41,53
5.8 Finanzerträge 1,97 2,57
5.8 Finanzaufwendungen -3,74 -1,85
EGT - Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
44,88 42,26
5.9 Ertragsteuern -10,14 -10,72
Ergebnis nach Ertragsteuern 34,73 31,53
Davon auf andere Gesellschafter entfallend
Davon auf Anteilseigner der DO & CO
-8,66 -8,73
Aktiengesellschaft entfallend (Konzernergebnis) 26,07 22,81
Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013
Konzernergebnis 26,07 22,81
Anzahl der Aktien (in Stück) 9.744.000 9.744.000
5.10 Ergebnis je Aktie (in EUR) 2,68 2,34

3. Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in m€ Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Ergebnis nach Ertragsteuern 34,73 31,53
Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung -15,59 -0,06
Auswirkungen des Net Investment Approach -6,26 0,72
Latente Steuern 1,32 -0,24
Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn
und Verlustrechnung umgegliedert werden
-20,53 0,43
Neubewertung IAS 19 -0,71 -2,40
Latente Steuern 0,14 0,58
Summe der Posten, die nicht nachträglich in die
Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert
werden
-0,58 -1,82
Sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern -21,10 -1,39
Gesamtergebnis 13,63 30,14
Davon anderen Gesellschaftern zustehend 0,47 8,92
Davon Anteilseignern der DO & CO
Aktiengesellschaft zustehend
13,16 21,22

4. Konzern-Geldflussrechnung

Geschäftsjahr Geschäftsjahr
in m€ 2013/2014 2012/2013
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 44,88 42,26
+
Abschreibungen und Wertminderungen
19,54 17,13
-/+ Gewinne / Verluste aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte
und Sachanlagen
6,33 -0,30
+/- Ergebnis nach der Equity-Methode bewerteter Beteiligungen,
soweit nicht zahlungswirksam
-0,31 -0,23
-/+ Sonstige nicht zahlungswirksame Erträge / Aufwendungen -0,77 -0,14
Brutto-Cashflow 69,67 58,73
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte und der sonstigen kurzfristigen
Vermögenswerte
-4,64 -17,74
+/- Zunahme / Abnahme von Rückstellungen -6,18 4,64
+/- Zunahme / Abnahme von Lieferverbindlichkeiten sowie der übrigen
kurzfristigen Verbindlichkeiten
-2,46 0,54
-
Zahlungen für Ertragsteuern
-14,20 -10,13
Operativer Cashflow (Netto-Cashflow) 42,19 36,03
+/- Abgänge von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 0,26 0,43
+/- Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen -22,16 4,69
-
Zugänge von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten
-43,64 -35,40
Zugänge von Finanzanlagen und Wertpapieren des
-
Umlaufvermögens sowie sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten
7,52 -0,02
-/+ Zunahme / Abnahme der langfristigen Forderungen -0,03 -0,11
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -58,05 -30,41
-
Dividendenzahlung an Aktionäre der DO & CO Aktiengesellschaft
-4,87 -4,38
-
Dividendenzahlung an andere Gesellschafter
-3,11 -3,26
+
Emission Anleihe
+/- Zunahme / Abnahme der Finanzverbindlichkeiten
147,92
-10,23
0,00
-10,20
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 129,71 -17,84
Liquiditätswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 113,85 -12,22
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 73,18 85,04
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf den
Finanzmittelbestand
-7,70 0,36
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 179,33 73,18
Fondsveränderung 113,85 -12,22

Zu den Erläuterungen der Konzern-Geldflussrechnung siehe Abschnitt 6.

5. Konzern-Eigenkapitalveränderung

Eigenkapital der Anteilseigner der DO & CO Aktiengesellschaft
Kumuliertes sonstiges Ergebnis
in m€ Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
ergebnis
Differenzen aus
Fremdwährungs
umrechnung
Auswirkungen
Net Invest
-ment
Neu
bewertung
IAS 19
Sonderposten
Gesellschafter
transaktion
Summe Anteile anderer
Gesell
schafter
Gesamtes
Eigenkapital
Stand per 1. April 2012 19,49 70,60 43,80 19,33 -1,41 -5,93 0,00 0,00 145,89 24,19 170,08
Zugang anderer Gesellschafter 0,00 3,78 3,78
Dividendenauszahlungen 2011/2012 -4,38 -4,38 -3,26 -7,64
Ergebnisvortrag 2011/2012 19,33 -19,33 0,00 0,00
Gesamtergebnis 22,81 -0,43 0,49 -1,65 21,22 8,92 30,14
Transaktionen mit anderen Gesellschaftern 2,42 2,42 -3,45 -1,03
Stand per 31. März 2013 19,49 70,60 58,75 22,81 -1,83 -5,44 -1,65 2,42 165,15 30,19 195,33
Stand per 1. April 2013 19,49 70,60 58,75 22,81 -1,83 -5,44 -1,65 2,42 165,15 30,19 195,33
Restatement IAS 19* 0,00 0,00 0,00 -0,19 0,00 0,00 0,19 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand per 1. April 2013 - restated 19,49 70,60 58,75 22,62 -1,83 -5,44 -1,46 2,42 165,15 30,19 195,33
Zugang anderer Gesellschafter 0,00 0,07 0,07
Dividendenauszahlungen 2012/2013 -4,87 -4,87 -3,11 -7,99
Ergebnisvortrag 2012/2013 22,62 -22,62 0,00 0,00
Gesamtergebnis 26,07 -7,69 -4,94 -0,29 13,16 0,47 13,63
Transaktionen mit anderen Gesellschaftern -1,10 -1,10 3,46 2,36
Stand per 31. März 2014 19,49 70,60 76,48 26,07 -9,52 -10,38 -1,75 1,32 172,31 31,08 203,39

*vgl. Tabelle Abschnitt 4.14

Konzernanhang 2013/2014

1. Allgemeine Angaben

Die DO & CO Aktiengesellschaft (DO & CO, Gesellschaft) mit Sitz in 1010 Wien, Stephansplatz 12, ist das Mutterunternehmen eines international tätigen Cateringkonzerns. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die drei Segmente Airline Catering, International Event Catering sowie Restaurants, Lounges & Hotel.

Der Konzernabschluss der DO & CO Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2013/2014 wurde nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union für kapitalmarktorientierte Unternehmen anzuwenden sind, sowie den nach § 245a UGB ergänzend zu beachtenden Vorschriften des Unternehmensgesetzbuchs aufgestellt. Den Anforderungen dieser Vorschriften hat DO & CO uneingeschränkt entsprochen. Der Konzernabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DO & CO Konzerns. Die Abschlüsse aller wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen vollkonsolidierten in- und ausländischen Gesellschaften wurden geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Betragsangaben im Konzernabschluss erfolgen vorbehaltlich abweichender Angaben in Millionen Euro (EUR Mio bzw. m€). Sowohl Einzel- als auch Summenwerte stellen den Wert mit der kleinsten Rundungsdifferenz dar. Bei Additionen der dargestellten Einzelwerte können deshalb geringfügige Differenzen zu den ausgewiesenen Summen auftreten.

Der Vorstand von DO & CO wird den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013/2014 am 21. Mai 2014 zur Veröffentlichung freigeben. Am gleichen Tag soll der Konzernabschluss vom Aufsichtsrat der Gesellschaft gebilligt werden.

Die Erklärung zum Österreichischen Corporate Governance Kodex (ÖCGK) wird ab Seite 32 des Geschäftsberichts 2013/2014 wiedergegeben.

2. Auswirkungen neuer bzw. geänderter IFRS

DO & CO hat die folgenden vom IASB neu erlassenen bzw. geänderten und von der Europäischen Union übernommenen Verlautbarungen im Geschäftsjahr erstmals angewendet:

Standard / Interpretation
(Erstanwendung im Geschäftsjahr 2013/2014)
Auswirkungen
auf den
Konzernabschluss
IFRS 1 Ausgeprägte Hochinflation und Beseitigung fester Zeitpunkte für Erstanwender nein
IFRS 1 Darlehen der öffentlichen Hand nein
IFRS 7 Saldierung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Schulden nein
IFRS 13 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts ja
IAS 1 Darstellung einzelner Posten des sonstigen Ergebnisses ja
IAS 12 Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte nein
IAS 36 Angaben zum erzielbaren Betrag bei nicht-finanziellen Vermögenswerten ja
Diverse Verbesserung der International Financial Reporting Standards 2011 nein
IFRIC 20 Abraumkosten in der Produktionsphase eines Tagebaubergwerks nein

IFRS 13 "Fair Value Measurement" enthält standardübergreifende Vorschriften für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von Vermögenswerten und Schulden sowie ergänzende Erläuterungspflichten. Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts zu erzielen bzw. für die Übertragung einer Schuld zu zahlen ist. Auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben sich aus der Erstanwendung keine wesentlichen Auswirkungen. Die erstmalige Anwendung des Standards hat zu zusätzlichen Angaben im Konzernanhang geführt. Sie betreffen insbesondere die Art der Ermittlung der für Vermögenswerte und Schulden angesetzten bzw. berichteten beizulegenden Zeitwerte und deren Einordnung in die Fair Value-Hierarchie.

Der überarbeitete Standard IAS 1 "Presentation of Financial Statements" verlangt die im Sonstigen Ergebnis ausgewiesenen erfolgsneutralen Aufwendungen und Erträge in Abhängigkeit davon zu gruppieren, ob sie zu einem späteren Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden. Die Änderung der Darstellung in der Gesamtergebnisrechnung hat keinen Einfluss auf die Höhe des Gesamtergebnisses.

Im Mai 2013 hat das IASB Änderungen zu IAS 36 veröffentlicht. Sie schränken die ursprünglich entgegen der Absicht des IASB zu weit gefassten Angaben zum erzielbaren Betrag von Vermögenswerten und Zahlungsmittel generierenden Einheiten ein. Nach der Änderung ist der erzielbare Betrag nur für wertgeminderte Vermögenswerte bzw. zahlungsmittelgenerierende Einheiten zu berichten. Zusätzlich ist anzugeben, ob dieser als beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder als Nutzungswert ermittelt wurde. Im ersten Fall sind die Hierarchieebene des Wertmaßstabs gemäß IFRS 13 sowie bei Bewertungen der Hierarchieebenen zwei und drei, die angewendeten Bewertungsmethoden einschließlich des angewendeten Abzinsungssatzes anzugeben. Die neuen Vorschriften sind für Geschäftsjahre zu beachten, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. DO & CO wendet die Regelungen im Geschäftsjahr 2013/2014 vorzeitig an.

Die nachfolgenden neuen oder geänderten Verlautbarungen hat die Europäische Union teilweise bereits übernommen. Sie sind – die noch ausstehenden Übernahmen durch die Europäische Union vorausgesetzt – erst in künftigen Abschlüssen verpflichtend anzuwenden. Von der Möglichkeit einer freiwilligen vorzeitigen Anwendung macht DO & CO keinen Gebrauch.

Standard / Interpretation
(bis zum 31.03.2014)
Anwendungs
pflicht seitens
DO & CO
Übernahme
durch die EU
(bis zum
31.03.2014)
Voraussichtliche Auswirkungen
auf den Konzernabschluss
IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung vorläufig 1. April 2018 Nein wird evaluiert
IFRS 9 Finanzinstrumente: Hedge Accounting vorläufig 1. April 2018 Nein Keine Auswirkungen
IFRS 7 /
IFRS 9
Finanzinstrumente: Anwendungszeitpunkt und
Übergangsregelungen zu IFRS 9 und IFRS 7
vorläufig 1. April 2018 Nein Ausweitung der Anhangangaben
IFRS 10 Konzernabschlüsse 1. April 2014 Ja Keine wesentlichen Auswirkungen
IFRS 11 Gemeinschaftliche Vereinbarungen 1. April 2014 Ja Keine wesentlichen Auswirkungen
IFRS 12 Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen 1. April 2014 Ja Erweiterte Anhangangaben zu
Anteilen an anderen Unternehmen
Diverse Übergangsregelungen zu IFRS 10, IFRS 11, IFRS 12 1. April 2014 Ja Keine Auswirkungen
Diverse Investmentgesellschaften (Ergänzungen zu IFRS 10, IFRS 12, IAS 27) 1. April 2014 Ja Keine Auswirkungen
IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten 1. April 2016 Nein Keine Auswirkungen
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer: Leistungsorientierte Pläne
– Beitragszahlungen von Arbeitnehmern
1. April 2015 Nein Keine Auswirkungen
IAS 27 Einzelabschlüsse 1. April 2014 Ja Keine Auswirkungen
IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 1. April 2014 Ja Keine Auswirkungen
IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung – Saldierung von finanziellen Vermögenswerten
und finanziellen Schulden
1. April 2014 Ja Keine wesentlichen Änderungen
IAS 39 Finanzinstrumente: Novationen von Derivaten
und Fortführung des Hedge Accounting
1. April 2014 Ja Keine Auswirkungen
Diverse Verbesserung der International Financial Reporting Standards 2012 1. April 2015 Nein Keine wesentlichen Änderungen
Diverse Verbesserung der International Financial Reporting Standards 2013 1. April 2015 Nein Keine wesentlichen Änderungen
IFRIC 21 Öffentliche Abgaben 1. April 2014 Nein Keine Auswirkungen

3. Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze

3.1. Änderungen der Rechnungslegungsmethoden

Die im Konzernabschluss angewandten Rechnungslegungsmethoden entsprechen jenen, die auch dem Konzernabschluss zum 31. März 2013 zugrunde liegen. Ausgenommen davon sind die im Geschäftsjahr erstmals angewendeten neuen oder geänderten Rechnungslegungsstandards (siehe Abschnitt 2). Außerdem hat DO & CO den Ausweis des Ergebnisses nach der Equity-Methode bewerteter Beteiligungen in der Gewinn- und Verlustrechnung geändert. Im Konzernabschluss zum 31. März 2014 wird das Ergebnis nicht mehr im Finanzergebnis, sondern im Betriebsergebnis (EBIT) dargestellt. DO & CO beteiligt sich an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen aus strategischen Gründen zur Förderung des eigenen operativen Geschäfts. Die Ausweisänderung bringt diesen Charakter der Investments besser zum Ausdruck als die bisherige Darstellung.

Die Vorjahreswerte wurden angepasst. Durch den geänderten Ausweis ermittelt sich für das Vorjahr ein um EUR 0,23 Mio höheres EBIT. Auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie das Ergebnis nach Ertragsteuern ergeben sich keine Auswirkungen.

3.2. Konsolidierung

3.2.1. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss zum 31. März 2014 umfasst neben DO & CO alle wesentlichen Tochterunternehmen, die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar beherrscht. Der beherrschende Einfluss ergibt sich regelmäßig aus dem Halten der Stimmrechtsmehrheit. In einem Fall basiert ein beherrschender Einfluss ohne das Halten der Stimmrechtsmehrheit auf der Möglichkeit zur Besetzung von Gesellschaftsorganen, bei denen die Entscheidungsmacht über das Unternehmen liegt.

Eine ausländische Gesellschaft, bei der sich DO & CO die Beherrschung mit einem anderen Unternehmen über eine mittelbare Beteiligung teilt, wird als Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss der DO & CO einbezogen.

Bei zwei ausländischen Gesellschaften, an denen DO & CO mittelbar jeweils 40 % der Anteile und Stimmrechte hält, sowie bei einer inländischen Gesellschaft, an der die Gesellschaft mittelbar 49 % der Stimmrechte hält, hat DO & CO die Möglichkeit, an den Entscheidungen zur Finanz- und Geschäftspolitik maßgeblich mitzuwirken (assoziierte Unternehmen). Sie sind nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.

Eine Liste der Beteiligungsunternehmen von DO & CO enthält Abschnitt 7.6.

Im Vergleich zum 31. März 2013 hat sich der Konsolidierungskreis um die neu gegründeten Gesellschaften

  • DO & CO Foodproduction Limited,
  • DO & CO Airport Gastronomy Limited,
  • DO & CO Airport Gastronomy LLC

und um die neu erworbenen Tochterunternehmen

  • Arena One GmbH und
  • Mazlum Ambalaj Sanayi ve Dış Ticaret A.Ş.

erweitert. Drei weitere im laufenden Geschäftsjahr neu gegründete bzw. erworbene Tochterunternehmen werden aus Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

DO & CO hat mit Wirkung zum 1. Januar 2014 100 % der Anteile der Arena One GmbH mit Sitz in München/Deutschland erworben. Die Geschäftstätigkeit der Arena One GmbH umfasst Stadioncatering, Event Catering sowie den Betrieb von Mitarbeiterrestaurants und Restaurants. Der Erwerb zielt insbesondere auf die Stärkung und Erweiterung der Geschäftstätigkeit von DO & CO im Segment International Event Catering ab.

Die Kaufpreisaufteilung auf Basis der ermittelten beizulegenden Zeitwerte stellte sich zum 1. Januar 2014 wie folgt dar:

in m€
Kaufpreis in bar beglichen 15,33
abzgl. Reinvermögen 7,57
Geschäfts- oder Firmenwert 7,76

Zusätzlich wurde eine Darlehensforderung des bisherigen Gesellschafters gegenüber dem Akquisitionsobjekt in Höhe von EUR 12,50 Mio übernommen.

Der aus dieser Akquisition resultierende Geschäfts- oder Firmenwert beinhaltet im Wesentlichen Mitarbeiter Know-how sowie Vorteile aus Synergien und Markterweiterung. Er ist steuerlich nicht nutzbar.

Das erworbene Reinvermögen setzt sich auf Basis der beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt wie folgt zusammen:

in m€
Langfristige Vermögenswerte 21,34
Immaterielle Vermögenswerte 18,12
Sachanlagen 3,22
Kurzfristige Vermögenswerte 18,42
Vorräte 1,48
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8,09
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 3,44
Liquide Mittel 5,42
Langfristige Schulden 3,89
Langfristige Rückstellungen 0,21
Latente Steuern 3,68
Kurzfristige Schulden 28,30
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 12,50
Kurzfristige Rückstellungen 7,68
Steuerverbindlichkeiten 0,04
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5,71
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 2,37
Reinvermögen 7,57
Geschäfts- oder Firmenwert 7,76
Übertragene Gegenleistung (Kaufpreis) 15,33

Die übernommenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen einen Bruttowert in Höhe von EUR 8,29 Mio auf. Die Wertberichtigung für voraussichtlich uneinbringliche Forderungen beträgt EUR 0,20 Mio.

Das erworbene Tochterunternehmen hat im laufenden Geschäftsjahr mit EUR 17,94 Mio zu den Umsatzerlösen und mit EUR 1,01 Mio zum Ergebnis des Konzerns beigetragen.

Wäre der Erwerb zum 1. April 2013 erfolgt, hätten sich folgende Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und auf das Ergebnis je Aktie von DO & CO ergeben:

Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2013/2014 2013/2014
in m€ pro forma ausgewiesen
Umsatzerlöse 692,11 636,14
Auf Anteilseigner der DO & CO Aktiengesellschaft
entfallendes Ergebnis (Konzernergebnis)
29,20 26,07
Ergebnis je Aktie in € 3,00 2,68

DO & CO hat mit Wirkung zum 31. März 2014 51 % der Anteile mit Stimmrecht von Mazlum Ambalaj Sanayi ve Dış Ticaret A.Ş., mit Sitz in Tekirdag/Türkei erworben. Der Erwerb zielt auf die Ergänzung der Produktpalette von DO & CO in Hinblick auf ganzheitliche Lösungen im Bereich von Verpackungen für Fluglinien, Handel und Gastronomie ab.

Die Kaufpreisaufteilung auf Basis der vorläufig ermittelten beizulegenden Zeitwerte stellt sich zum 31. März 2014 wie folgt dar:

in m€
Gewährte Gegenleistung (beizulegender Zeitwert) 2,39
abzgl. anteiliges Reinvermögen 0,07
Geschäfts- oder Firmenwert 2,32

Als Gegenleistung für die Erlangung der Beherrschung hat DO & CO auf eine Forderung gegen das Tochterunternehmen in Höhe von EUR 0,93 Mio verzichtet. Zudem hat DO & CO eine Bareinlage in Höhe von EUR 1,46 Mio geleistet.

Der aus der Akquisition resultierende Geschäfts- oder Firmenwert beinhaltet im Wesentlichen Mitarbeiter Know-how und Vorteile aus Synergien und Markterweiterung. Er ist steuerlich nicht nutzbar. Der im Konzernabschluss anzusetzende, auf Basis des Nettovermögens des Tochterunternehmens ermittelte Anteil anderer Gesellschafter beträgt zum Erwerbsstichtag EUR 0,07 Mio.

Die Kaufpreisaufteilung wird abgeschlossen, sobald alle bewertungsrelevanten Faktoren für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte im Detail analysiert wurden.

Das erworbene Reinvermögen stellt sich zum 31. März 2014 auf Basis der vorläufigen beizulegenden Zeitwerte wie folgt dar:

in m€
Langfristige Vermögenswerte 4,49
Kurzfristige Vermögenswerte 5,49
Langfristige Schulden 5,90
Kurzfristige Schulden 3,93
Reinvermögen 0,15
Anteiliges Reinvermögen DO & CO 0,07
Geschäfts- oder Firmenwert 2,32
Übertragene Gegenleistung 2,39

Die Umsatzerlöse und das Konzernergebnis des Geschäftsjahres enthalten keine Beiträge aus dem Zugang des Tochterunternehmens. Die pro forma Auswirkungen auf die Konzern-Gewinnund Verlustrechnung und auf das Ergebnis je Aktie von DO & CO unter der Annahme eines Erwerbs des Tochterunternehmens zum 1. April 2013 sind zum Bilanzstichtag nicht zuverlässig bzw. nicht ohne unverhältnismäßig hohen Aufwand ermittelbar.

3.2.2. Konsolidierungsgrundsätze

Die erstmalige Einbeziehung von Tochterunternehmen erfolgt zum Erwerbszeitpunkt. Das ist der Zeitpunkt, zu dem DO & CO die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt hat. Bei Verlust der Beherrschung werden Tochterunternehmen entkonsolidiert.

Die Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen erfolgt nach der Akquisitionsmethode. Sie sieht eine Bewertung der vom Mutterunternehmen erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt vor. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Gegenleistung. Soweit die Anschaffungskosten des Erwerbs zuzüglich des Werts der Anteile anderer Gesellschafter und des beizulegenden Zeitwerts etwaiger vor Erlangung der Beherrschung gehaltener Anteile (sukzessiver Erwerb) den beizulegenden Zeitwert der identifizierten Vermögenswerte und Schulden übersteigt, setzt DO & CO einen Geschäfts- oder Firmenwert an. Im umgekehrten Fall erfasst die Gesellschaft den Unterschiedsbetrag nach einer erneuten Überprüfung der Kaufpreisallokation unmittelbar erfolgswirksam. Nicht beherrschende Anteile bewertet DO & CO in Höhe ihres Anteils am Nettovermögen der Tochterunternehmen.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus Akquisitionen werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit überprüft (Impairment-Test) und im Falle einer Wertminderung auf ihren niedrigeren erzielbaren Betrag abgeschrieben.

Anteile an Gemeinschaftsunternehmen und an assoziierten Unternehmen bilanziert DO & CO nach der Equity-Methode. Die erworbenen Beteiligungen sind im Zugangszeitpunkt mit ihren Anschaffungskosten anzusetzen. Ein etwaiger Geschäfts- oder Firmenwert ist Teil des Beteiligungsbuchwerts. Unterschreiten die Anschaffungskosten der Anteile das auf sie entfallende, zum beizulegenden Zeitwert im Erwerbszeitpunkt bewertete Nettovermögen des betreffenden Unternehmens, erfasst DO & CO den Unterschiedsbetrag als Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Fortschreibung des Beteiligungsbuchwerts erfolgt unter Berücksichtigung der anteilig DO & CO zuzurechnenden Nettovermögensänderungen der Beteiligungsgesellschaft. Die Werthaltigkeit der nach der Equity-Methode bilanzierten Anteile untersucht DO & CO, sofern Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen. Übersteigt der Buchwert der Anteile ihren erzielbaren Betrag, ist in Höhe der Differenz ein Wertminderungsaufwand zu erfassen. Der erzielbare Betrag wird durch den höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert der Anteile bestimmt.

Die Grundlage für die Bewertung der Anteile nach der Equity-Methode bildet der Abschluss des Gemeinschaftsunternehmens oder des assoziierten Unternehmens zum Abschlussstichtag von DO & CO. Bei abweichenden Abschlussstichtagen stützt DO & CO die Fortschreibung des Beteiligungsbuchwerts auf einen zum Abschlussstichtag aufgestellten Zwischenabschluss der betreffenden Unternehmen.

Die Einbeziehung der Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen in den Konzernabschluss erfolgt nach einheitlichen Rechnungslegungsmethoden. Wesentliche konzerninterne Transaktionen, Salden und unrealisierte Gewinne aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Bei Transaktionen zwischen dem Mutterunternehmen oder Tochterunternehmen und nach der Equity-Methode einbezogener Unternehmen erfolgt die Eliminierung anteilig. Entsprechendes gilt für unrealisierte Verluste, es sei denn, die Transaktion deutet auf eine Wertminderung des übertragenen Vermögenswertes hin.

3.3. Geschäftssegmente

Nach dem Management Approach folgt die Segmentberichterstattung der internen Berichterstattung an den Vorstand von DO & CO für die Geschäftssegmente

  • Airline Catering
  • International Event Catering und
  • Restaurants, Lounges & Hotel.

Der Vorstand von DO & CO ist die verantwortliche Unternehmensinstanz für die Allokation von Ressourcen auf die Geschäftssegmente sowie zur Bewertung ihrer Ertragskraft. Die Geschäftssegmente sind in Abschnitt 7.3 näher beschrieben.

DO & CO hat einen Kunden, dessen Anteil am Konzernumsatz 10 % übersteigt. Umsätze mit diesem Kunden sind insbesondere in den Segmenten Airline Catering und Restaurants, Lounges und Hotel enthalten und belaufen sich insgesamt auf weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes.

3.4. Währungsumrechnung

Die funktionale Währung von DO & CO und zugleich Berichtswährung des Konzernabschlusses ist Euro. Die funktionale Währung ausländischer Geschäftsbetriebe weicht davon teilweise ab.

Fremdwährungsgeschäfte werden mit den zum Transaktionszeitpunkt geltenden Wechselkursen in die jeweilige funktionale Währung umgerechnet. Die Umrechnung monetärer Posten (insbesondere Forderungen und Verbindlichkeiten) erfolgt in der Folgezeit zum jeweiligen Stichtagskurs. Auftretende Umrechnungsdifferenzen erfasst DO & CO unmittelbar ergebniswirksam. Eine abweichende Behandlung erfahren nicht realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen bei monetären Posten, die wirtschaftlich einen Teil der Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb bilden. Sie werden erfolgsneutral als Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital erfasst (Net Investment Approach). Dazu zählen insbesondere bestimmte Ausleihungen an türkische, britische, amerikanische und ukrainische Tochtergesellschaften, deren Rückführung auf absehbare Zeit weder geplant noch wahrscheinlich ist.

Die Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden ausländischer Geschäftsbetriebe mit einer vom Euro abweichenden funktionalen Währung erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am 31. März 2014. Erträge und Aufwendungen werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Bewegungen im Anlagevermögen werden zu Durchschnittskursen umgerechnet. Auswirkungen von Änderungen des Devisenmittelkurses zum Abschlussstichtag gegenüber jenem des Vorjahres sowie aus der Verwendung von Durchschnittskursen sind in der Entwicklung des Anlagevermögens als Währungsänderungen gesondert ausgewiesen.

Umrechnungsdifferenzen, die aus der Verwendung unterschiedlicher Stichtagskurse bei Posten der Bilanz resultieren oder auf Kursabweichungen zwischen den zur Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen der Gewinn- und Verlustrechnung sowie den mit ihnen verbundenen Nettovermögensänderungen in der Bilanz zurückgehen, sind ergebnisneutral als Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital erfasst. Während der Konzernzugehörigkeit erfolgsneutral erfasste Währungsumrechnungsdifferenzen werden bei der Entkonsolidierung des betreffenden Unternehmens in den Gewinn oder Verlust umgegliedert.

Die für die Währungsumrechnung verwendeten Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:

Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 Euro entspricht 31. März 2014 31. März 2013 31. März 2014 31. März 2013
US-Dollar 1,378800 1,280500 1,344442 1,288414
Britisches Pfund 0,828200 0,845600 0,842592 0,816355
Türkische Lira 2,969300 2,321200 2,737367 2,315357
Schweizer Franken 1,219400 1,219500 1,227567 1,209311
Polnische Zloty 4,171900 4,180400 4,218600 4,169112
Ukrainische Hrywnja 15,750100 10,581500 11,732358 10,588598

3.5. Rechnungslegungsmethoden

Allgemeines Bewertungsprinzip

Der Konzernabschluss basiert auf historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten. Ausgenommen hiervon sind Vermögenswerte und Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert angesetzt sind. Das betrifft insbesondere erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte des Handelsbestands sowie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte.

Immaterielle Vermögenswerte

Unter den immateriellen Vermögenswerten weist DO & CO im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte sowie erworbene Kundenverträge, Lizenzen, Marken- und Nutzungsrechte aus. Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen fallen bei DO & CO nicht an. Die immateriellen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmbarer Nutzungsdauer schreibt DO & CO linear über eine Nutzungsdauer von 2 bis 25 Jahren planmäßig ab. Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht planmäßig abzuschreiben. Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung immaterieller Vermögenswerte vor, unterzieht DO & CO die entsprechenden Vermögenswerte einem Werthaltigkeitstest. Unabhängig von solchen Indikatoren testet DO & CO Geschäfts- oder Firmenwerte jährlich auf Wertminderung. Zur Ermittlung und Erfassung von Wertminderungen siehe die Erläuterungen zu Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte.

Beim Verkauf von Geschäftseinheiten werden zugeordnete Geschäfts- oder Firmenwerte anteilig erfolgswirksam ausgebucht.

Sachanlagen

Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zählen neben dem Kaufpreis und den direkt zurechenbaren Aufwendungen, um den Vermögenswert an den Standort und in den vom Management beabsichtigten betriebsbereiten Zustand zu bringen, auch die geschätzten Aufwendungen für eine etwaige Verpflichtung zum Abbruch und zum Entfernen des Gegenstands sowie für die Wiederherstellung des Standorts, an dem er sich befindet.

DO & CO schreibt abnutzbare Sachanlagen linear unter Berücksichtigung wesentlicher Restwerte über folgende Nutzungsdauern ab:

Bauten auf eigenem Grund 25,0 bis 40,0 Jahre
Bauten auf fremdem Grund 2,0 bis 10,0 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2,0 bis 20,0 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2,0 bis 10,0 Jahre

Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ausgewiesen.

Bei Hinweisen auf mögliche Wertminderungen beurteilt DO & CO die Notwendigkeit einer Abwertung der Vermögenswerte nach den in Abschnitt 3.5 "Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte" dargestellten Grundsätzen.

Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen werden durch Vergleich des Veräußerungserlöses mit dem Restbuchwert des abgehenden Vermögenswerts im Zeitpunkt der Ausbuchung ermittelt und in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

DO & CO behandelt ein Grundstück, das für eine unbestimmte künftige Nutzung gehalten wird, als eine als Finanzinvestition gehaltene Immobilie. Beim erstmaligen Ansatz hat DO & CO das Grundstück mit den Anschaffungskosten einschließlich angefallener Nebenkosten angesetzt. In der Folge wird die Immobilie nach dem Anschaffungskostenmodell zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungen (siehe unten die Erläuterungen zu Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte) bewertet.

Leasingverhältnisse

DO & CO hat als Leasingnehmer Verträge über die zeitlich begrenzte Nutzung von Sachanlagen gegen Zahlung einmaliger oder wiederkehrender Leasingraten abgeschlossen. Verträge, die alle wesentlichen mit dem Eigentum an den Leasinggütern verbundenen Chancen und Risiken auf die Gesellschaft übertragen, werden als Finanzierungsleasingverträge behandelt. Da diese Vereinbarungen wirtschaftlich als Anlagenkäufe mit langfristiger Finanzierung anzusehen sind, werden die betreffenden Leasinggüter mit dem Barwert der Mindestleasingraten, maximal jedoch mit ihrem beizulegenden Zeitwert als Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungsgrundsätze für abnutzbare Leasinggegenstände stimmen mit den Grundsätzen für im rechtlichen Eigentum von DO & CO stehenden Vermögenswerten des Sachanlagevermögens überein. Ist der Übergang des rechtlichen Eigentums am Ende des Leasingverhältnisses auf DO & CO nicht hinreichend sicher, wird der Leasinggegenstand über den kürzeren der beiden Zeiträume Nutzungsdauer und Laufzeit des Leasingverhältnisses abgeschrieben. Die jährliche Wertminderungsprüfung folgt den unten in den Erläuterungen zu Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerten dargestellten Grundsätzen. Im Zugangszeitpunkt erfasst DO & CO unter den Sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine Leasingverbindlichkeit in Höhe des Barwerts der künftigen Mindestleasingraten. In der Folge wird jede Leasingrate unter Berücksichtigung einer konstanten Verzinsung der jeweiligen Leasingrestschuld in einen Zins- und Tilgungsanteil aufgeteilt. Der Zinsanteil der Leasingrate wird erfolgswirksam erfasst und ist in den Finanzaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten.

Leasingverträge, die die wesentlichen mit dem Eigentum an den Leasinggütern verbundenen Chancen und Risiken beim Leasinggeber belassen, behandelt DO & CO als Operating-Leasingverträge. Die aus ihnen geschuldeten Leasingzahlungen erfasst die Gesellschaft regelmäßig auf linearer Basis während der Vertragslaufzeit unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen. In die Bilanz wird weder der geleaste Vermögenswert noch eine Verbindlichkeit für künftig zu leistende Leasingzahlungen aufgenommen.

Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte

DO & CO prüft aktivierte Geschäfts- und Firmenwerte jährlich auf Wertminderung. Alle immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden auf Wertminderungen geprüft, wenn Ereignisse oder Indikatoren darauf hinweisen, dass ihr Buchwert voraussichtlich weder durch Verkauf der Vermögenswerte noch durch ihren Einsatz im Unternehmen erzielbar sein wird. Bestätigt sich diese Vermutung, erfasst DO & CO einen Wertminderungsaufwand in Höhe der Differenz zwischen Buchwert und niedrigerem erzielbaren Betrag. Der erzielbare Betrag entspricht dem höheren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten und den diskontierten Nettoeinzahlungen aus der weiteren Nutzung des Vermögenswerts (Nutzungswert). Lassen sich einzelnen Vermögenswerten keine abgrenzbaren Cashflows zurechnen, erfolgt die Werthaltigkeitsprüfung auf Basis der kleinsten Zahlungsmittel generierenden Einheiten, für die sich Zahlungsströme identifizieren lassen, die weitgehend unabhängig von den Zahlungsströmen anderer Zahlungsmittel generierender Einheiten (ZGE) sind. Geschäfts- oder Firmenwerte prüft DO & CO auf der niedrigsten Ebene innerhalb des Konzerns auf Werthaltigkeit, auf der das Management diese Vermögenswerte für Zwecke der internen Steuerung überwacht. Die ihnen zugrundeliegende ZGE umfasst maximal ein operatives Segment.

Wertminderungen führen zu einer entsprechenden Verminderung des Buchwerts des Vermögenswerts. Bei Werthaltigkeitsprüfungen auf Basis von Zahlungsmittel generierenden Einheiten kürzen Wertminderungen vorrangig einen der Einheit zugerechneten Geschäfts- oder Firmenwert. Ein danach verbleibender Betrag mindert die langfristigen Vermögenswerte im Verhältnis ihrer Buchwerte, wobei die Abwertung durch den Wert von null und – soweit feststellbar – durch den Nettoveräußerungspreis bzw. den Nutzungswert des betreffenden Vermögenswerts begrenzt wird.

Wertminderungsaufwendungen erfasst DO & CO erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Wertminderungen langfristiger materieller und immaterieller Vermögenswerte.

Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung eines planmäßig abzuschreibenden Vermögenswerts vor, überprüft DO & CO dessen Restnutzungsdauer, die angewandte Abschreibungsmethode und einen gegebenenfalls berücksichtigten Restwert unabhängig davon, ob ein Wertminderungsaufwand zu erfassen ist oder nicht.

Steigt der erzielbare Betrag eines wertgeminderten Vermögenswerts zu einem späteren Stichtag an, passt DO & CO den Buchwert entsprechend an, wobei die fortgeführten Anschaffungskosten die Obergrenze der Bewertung bilden. Erträge aus Zuschreibungen sind in der Gewinnund Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Wertaufholungen für Geschäfts- oder Firmenwerte lassen die IFRS nicht zu.

Finanzielle Vermögenswerte

DO & CO erfasst finanzielle Vermögenswerte, wenn das Unternehmen Vertragspartei zu den Vereinbarungen über das Finanzinstrument wird. Finanzielle Vermögenswerte sind auszubuchen, wenn die von ihnen gewährten Rechte auf Cashflows auslaufen oder der Vermögenswert wirksam auf einen Dritten übertragen wird. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden am Erfüllungstag erfasst bzw. ausgebucht.

Im Zugangszeitpunkt weist DO & CO finanzielle Vermögenswerte einer der folgenden Bewertungskategorien zu: Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte, Kredite und Forderungen sowie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte. Die Einstufung erfolgt abhängig von der Art des finanziellen Vermögenswerts und dem Zweck des Erwerbs. Sie wird zu jedem Abschlussstichtag geprüft.

  • Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte (Financial Assets Held for Trading – FAHfT) erfasst DO & CO zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte. Dazu gehören insbesondere Derivate, die nicht als Sicherungsinstrumente zu Grundgeschäften designiert worden sind. Die Bewertung dieser Finanzinstrumente erfolgt bei der erstmaligen Erfassung und in Folgeperioden zum beizulegenden Zeitwert. Gewinne und Verluste aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Finanzerträge bzw. Finanzaufwendungen erfasst.
  • Als Kredite und Forderungen (Loans and Receivables LaR) werden nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen oder bestimmbaren Zahlungen klassifiziert, die nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden. Sie resultieren aus der Bereitstellung finanzieller Vermögenswerte, Güter oder Dienstleistungen an einen Schuldner, sofern keine Absicht zum Handel dieser Forderungen besteht. Ihr Ausweis erfolgt im kurzfristigen Vermögen, soweit sie nicht mehr als zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag fällig sind. Anderenfalls werden sie im langfristigen Vermögen erfasst. Ihr erstmaliger Ansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten. In der Folgezeit bewertet DO & CO Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
  • Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available for Sale Financial Assets – AfS) sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die nach ihren objektiven Merkmalen keiner anderen Kategorie zurechenbar sind oder im Zugangszeitpunkt durch eine Designationsentscheidung des Management dieser Kategorie zugeordnet wurden. Sofern ein Abgang der Vermögenswerte innerhalb von zwölf Monaten zu erwarten ist, erfolgt ihr Ausweis im kurzfristigen Vermögen, andernfalls im langfristigen Vermögen. Bei der erstmaligen Erfassung setzt DO & CO zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte mit ihrem beizulegenden Zeitwert zuzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten an. Zu den folgenden Abschlussstichtagen werden sie mit ihrem beizulegenden Zeitwert am Abschlussstichtag bewertet. Ausgenommen hiervon sind Eigenkapitalinstrumente anderer Unternehmen, deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist. Sie sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von Afs werden als Teil des Sonstigen Ergebnisses in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. Das gilt nicht für Wertberichtigungen sowie Gewinne oder Verluste aus der Währungsumrechnung monetärer Posten. Sie werden unmittelbar im Gewinn oder Verlust erfasst. Die erfolgsneutral erfassten Aufwendungen und Erträge sind bei Abgang des Vermögenswerts oder bei Eintritt einer Wertminderung in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern.

Zu den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten zählen auch Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Sie umfassen alle liquiditätsnahen Vermögenswerte, die im Zugangszeitpunkt eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten haben.

Zu jedem Abschlussstichtag prüft DO & CO die Buchwerte der nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente auf das Vorliegen einer Wertminderung. Ein finanzieller Vermögenswert ist wertgemindert, wenn sich infolge eines nach seinem erstmaligen Ansatz eingetretenen Ereignisses negative Auswirkungen auf die erwarteten künftigen Cashflows des Vermögenswerts ergeben. Als objektive Hinweise auf den möglichen Eintritt einer Wertminderung beurteilt die Gesellschaft insbesondere die deutliche Verschlechterung der Bonität, eine erhöhte Insolvenzwahrscheinlichkeit oder den Ausfall des Schuldners, das Nichteinhalten vertraglicher Vereinbarungen in Bezug auf Zins- und Tilgungszahlungen, Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die mit Ausfällen korrelieren, und das Verschwinden eines aktiven Markts für ein Wertpapier. Bei Eigenkapitalinstrumenten anderer Unternehmen liefert ein signifikanter oder länger anhaltender Rückgang des beizulegenden Zeitwerts unter dessen Zugangswert einen objektiven Hinweis auf eine Wertminderung.

Einen etwaigen Wertminderungsaufwand für Kredite und Forderungen ermittelt DO & CO als Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und seinem erzielbaren Betrag und erfasst diesen erfolgswirksam auf einem Wertminderungskonto. Steht der Ausfall einer Forderung so gut wie sicher fest, wird sie abgeschrieben. Steigt der erzielbare Betrag zu einem späteren Stichtag an, ist eine erfolgswirksame Zuschreibung maximal bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten zu erfassen.

Wertminderungen von zur Veräußerung gehaltenen finanziellen Vermögenswerten führen ebenfalls zu einer erfolgswirksamen Wertkorrektur in Höhe der Differenz zwischen den (gegebenenfalls um Tilgungen und Amortisationen fortgeführten) Anschaffungskosten und dem beizulegenden Zeitwert am Abschlussstichtag abzüglich in früheren Perioden erfasster Wertminderungen. Ein im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfasster Aufwand aus dem Rückgang des beizulegenden Zeitwerts ist in diesem Fall in den Gewinn oder Verlust umzugliedern. Wertminderungen von zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitalinstrumenten dürfen – anders als bei Fremdkapitalinstrumenten – nicht ergebniswirksam rückgängig gemacht werden. Der Ertrag aus dem Wiederanstieg des beizulegenden Zeitwerts ist stattdessen erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis zu erfassen.

DO & CO prüft auch bei Anteilen an assoziierten Unternehmen das Vorliegen einer Wertminderung anhand der aufgeführten Kriterien für Eigenkapitalinstrumente. Die Ermittlung einer etwaigen Wertminderung erfolgt bei diesen Investments nach den Grundsätzen für nichtfinanzielle Vermögenswerte (vgl. oben die Erläuterungen zu Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte).

Vorräte

Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungspreis am Abschlussstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten ermittelt DO & CO überwiegend nach dem Durchschnittspreisverfahren. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der noch anfallenden Vertriebskosten.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel beinhalten vor allem Guthaben bei Kreditinstituten und in geringem Umfang Kassenbestände und Schecks. Fremdwährungsbestände werden mit den Tageswerten zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Eigenkapital

Das Eigenkapital repräsentiert das nach Abzug aller Schulden verbleibende Vermögen des Konzerns. Es ist in der Konzernbilanz getrennt für die Gesellschafter des Mutterunternehmens und die anderen nicht-kontrollierenden Gesellschafter ausgewiesen.

DO & CO hat anlässlich eines Unternehmenszusammenschlusses ein Termingeschäft über am Akquisitionsobjekt verbliebene Anteile anderer Gesellschafter abgeschlossen. Diese Transaktion wird im Abschluss wie folgt dargestellt:

Bei der erstmaligen Erfassung des Unternehmenszusammenschlusses ist ein Posten für Anteile anderer Gesellschafter im Eigenkapital angesetzt worden, der nach Maßgabe eingetretener Änderungen in der Vermögensposition der anderen Gesellschafter (anteilige Ergebniszuweisungen und Ausschüttungen) fortgeführt wird. Im Gegenzug hat DO & CO für die Verpflichtung aus der Stillhalterposition eine langfristige derivative Finanzverbindlichkeit angesetzt. Die Einbuchung der Verbindlichkeit erfolgte erfolgsneutral gegen den Sonderposten aus Gesellschaftertransaktion im Eigenkapital. Unter der Annahme, DO & CO erwerbe jeweils den aktuellen Stand des Investments der anderen Gesellschafter, wird der zu jedem Abschlussstichtag für die anderen Gesellschafter im Eigenkapital erfasste Betrag ausgebucht. Differenzen zwischen den jeweils ausgebuchten Eigenkapitalbeträgen und jenen Beträgen, mit denen die derivative finanzielle Verbindlichkeit erfasst bzw. fortgeschrieben worden ist, berücksichtigt DO & CO nach den Vorschriften zur Abbildung von Transaktionen zwischen den Gesellschaftergruppen als Anpassung des Eigenkapitals des Mutterunternehmens.

Leistungen an Arbeitnehmer

DO & CO hat sich gegenüber Arbeitnehmern zu Leistungen nach Beendigung der Arbeitsverhältnisse verpflichtet. Bei beitragsorientierten Plänen ist die Verpflichtung auf den an einen externen Versorgungsträger zu leistenden Beitrag begrenzt. Den Beitrag erfasst DO & CO als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung. Am Abschlussstichtag nicht erfüllte Verpflichtungen werden als kurzfristige Schulden passiviert.

Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen hat DO & CO zugesagte Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu gewähren. Hierbei trägt DO & CO das Anlagerisiko und das Risiko, dass höhere Aufwendungen als erwartet auftreten (versicherungstechnisches Risiko). Die unter den Personalrückstellungen passivierten Beträge entsprechen dem Barwert der erdienten Ansprüche ("defined benefit obligation" (DBO)). Sie werden jährlich nach der Methode laufender Einmalzahlungen ("projected unit credit method") berechnet und berücksichtigen sowohl die am Abschlussstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften als auch die künftig zu erwartenden Steigerungen der Gehälter und Renten. Als Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Verpflichtungen dient die Rendite erstrangiger festverzinslicher Unternehmensanleihen des jeweiligen Währungsraums. Der Berechnung liegen versicherungsmathematische Annahmen zugrunde (siehe Abschnitt 4.14).

Aus Anpassungen und Änderungen finanzieller und demographischer Annahmen resultierende Gewinne und Verluste werden in der Periode ihrer Entstehung erfolgsneutral im Sonstigen Ergebnis erfasst. Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand weist DO & CO im Jahr des Anfalls als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung aus.

Die Bewertung anderer langfristig fälliger Leistungen an Arbeitnehmer (insbesondere Jubiläumsgelder) orientiert sich an den für leistungsorientierte Versorgungspläne dargestellten Grundsätzen. Abweichend davon werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nicht im Sonstigen Ergebnis, sondern unmittelbar ergebniswirksam im Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Sonstige Rückstellungen

DO & CO passiviert Rückstellungen für gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtungen, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, wahrscheinlich zu einem künftigen Abfluss wirtschaftlicher Ressourcen führen werden und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit dem bestmöglich geschätzten Betrag des erwarteten künftigen Mittelabflusses. Bei längerfristigen Verpflichtungen wird der geschätzte Zahlungsmittelabfluss abgezinst. Erstattungsansprüche gegen Dritte, deren Entstehen so gut wie sicher ist, berücksichtigt DO & CO durch Ansatz eines gesonderten Vermögenswerts.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Originäre finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz passiviert, wenn DO & CO vertraglich verpflichtet ist, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine konzernfremde Partei zu übertragen. Die erstmalige Erfassung der Verbindlichkeiten erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, ihre Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten nach der Effektivzinsmethode. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn sie beglichen, aufgehoben oder erloschen sind.

Finanzverbindlichkeiten werden als kurzfristig klassifiziert, wenn der Konzern nicht das unbedingte Recht hat, die Begleichung der Verbindlichkeit auf einen Zeitpunkt mindestens zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag zu verschieben. In allen anderen Fällen erfolgt der Ausweis innerhalb der langfristigen Schulden.

Latente Steuern

Aktive latente Steuern werden für abzugsfähige temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten der Vermögenswerte und Schulden und ihren Steuerwerten, für steuerliche Verlustvorträge und für Steuergutschriften gebildet, soweit ein für ihre Nutzung erforderliches steuerliches Einkommen in der Zukunft wahrscheinlich verfügbar sein wird. Passive latente Steuern setzt DO & CO für zu versteuernde temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten und den Steuerwerten von Vermögenswerten und Schulden an. Antizipiert wird in beiden Fällen die erwartete künftige Steuerwirkung, die sich aus der Umkehr der temporären Differenzen bzw. aus der Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge oder von Steuergutschriften ergibt. Zur Bestimmung der latenten Ertragsteuern wird der am Abschlussstichtag gültige Steuersatz herangezogen, es sei denn, für den Zeitpunkt der erwarteten Umkehr temporärer Differenzen oder der Nutzung eines steuerlichen Verlustvortrags bzw. einer Steuergutschrift ist ein abweichender Steuersatz bereits beschlossen.

Latente Steuern werden als Ertrag oder Aufwand unter den Ertragsteuern in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Davon ausgenommen sind latente Steuern auf Sachverhalte, die sich unmittelbar auf das Eigenkapital ausgewirkt haben. Sie sind erfolgsneutral erfasst.

Erlösrealisation

Die Umsatzerlöse umfassen alle Erträge aus dem Verkauf von Gütern und der Erbringung von Dienstleistungen. Andere operative Erträge werden als Sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen.

DO & CO realisiert Erlöse dann, wenn der wirtschaftliche Nutzen aus einem Geschäft mit einem Konzernfremden wahrscheinlich zufließen wird und die Höhe des Nutzenzuflusses verlässlich bestimmt werden kann. Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern werden realisiert, wenn die maßgeblichen Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum der verkauften Waren und Erzeugnisse verbunden sind, auf den Kunden übergegangen sind, DO & CO keine wirksame Verfügungsmacht über die verkauften Waren und Erzeugnisse verbleibt und die angefallenen oder noch anfallenden Kosten verlässlich bestimmt werden können. Umsatzerlöse aus Dienstleistungen realisiert die Gesellschaft in dem Umfang, wie betreffende Leistungen am Abschlussstichtag erbracht worden sind. Zinserträge erfasst DO & CO nach der Effektivzinsmethode, Dividenden dann, wenn der Anspruch rechtlich entstanden ist.

Ergebnis je Aktie

Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ergebnis je Aktie ermittelt sich als Verhältnis des auf die Anteilseigner von DO & CO entfallenden Gewinns oder Verlusts und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Stammaktien.

3.6. Wesentliche Ermessensentscheidungen und Schätzungen

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses nimmt DO & CO Ermessensentscheidungen und Schätzungen vor und trifft Annahmen, die sich auf die Bilanzierung und Bewertung von Vermögenswerten und Schulden, den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen und die jeweils zugehörigen Angaben einschließlich der Angaben von Eventualschulden auswirken. Diese Ermessensentscheidungen und Schätzungen können sich erheblich auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von DO & CO auswirken.

Wesentliche Schätzungen und Annahmen sowie mit den gewählten Rechnungslegungsmethoden verbundene Unsicherheiten sind vor allem den folgenden Sachverhalten immanent. Ergänzend sei auf die Erläuterungen zu den einzelnen Sachverhalten verwiesen.

  • Die erstmalige Erfassung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen aus Unternehmenszusammenschlüssen erfordert Schätzungen zur Ermittlung ihres beizulegenden Zeitwerts. Entsprechendes gilt beim Erwerb von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen im Hinblick auf das von den Anteilen repräsentierte Nettovermögen.
  • Eine wesentliche Beurteilung betrifft die bilanzielle Abbildung eines Terminkaufs über Anteile anderer Gesellschafter. DO & CO nimmt die Vereinbarung zum Anlass, zu jedem Abschlussstichtag den aktuellen Stand des Investments der anderen Gesellschafter als erworben zu betrachten (siehe auch die grundlegenden Erläuterungen zum Eigenkapital in Abschnitt 4.13). Diese Behandlung der anderen Gesellschafter wirkt sich auf die Struktur des Eigenkapitals aus.
  • Die Folgebewertung abnutzbarer immaterieller Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltener Immobilien erfordert Schätzungen und Annahmen zur Ermittlung der planmäßigen Abschreibung, insbesondere zur Bestimmung der Nutzungsdauern, der Abschreibungsmethoden und der Restwerte. Die Schätzungen basieren auf Erfahrungswerten und Beurteilungen des Managements.
  • Obligatorische und ereignisinduzierte Werthaltigkeitstests langfristiger Vermögenswerte erfordern in mehrfacher Hinsicht Beurteilungen und Schätzungen. Diese betreffen vor allem die Identifizierung interner und externer Anhaltspunkte, die auf eine Wertminderung hindeuten. Das Management berücksichtigt hierzu insbesondere Änderungen gegenwärtiger Wettbewerbsbedingungen, Erwartungen für die jeweilige Branche, Erhöhungen der Kapitalkosten, Änderungen der künftigen Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln, technologische Veralterung, die Einstellung von Dienstleistungen, aktuelle Wiederbeschaffungskosten und in vergleichbaren Transaktionen bezahlte Kaufpreise. Bei Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen beurteilt das Management das Vorliegen einer Wertminderung anhand von Kriterien, die auf mögliche wirtschaftliche Schwierigkeiten der Unternehmen hindeuten. Mit dieser Prüfung sind Unsicherheiten hinsichtlich des Zeitpunkts der Erfassung einer Wertminderung verbunden. Schätzungen und Annahmen liegen ferner der Ermittlung der erzielbaren Beträge

der einzelnen Bewertungsobjekte zugrunde. Soweit diese durch Barwertkalküle bestimmt werden, schätzt DO & CO die erwarteten Zahlungsmittelzu- und -abflüsse auf Basis genehmigter Finanzpläne für eine Detailplanungsphase von fünf Jahren und eine sich anschließende Fortschreibungsphase entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer des Bewertungsobjekts. Die Cashflow-Schätzung geht von der Unternehmensfortführung aus und stützt sich auf Planungen, in die Erfahrungswerte sowie Annahmen über makroökonomische Rahmenbedingungen und Entwicklungen in der jeweiligen Branche eingehen. Verbleibende Unsicherheiten werden in angemessener Weise berücksichtigt. Die zur Barwertermittlung verwendeten Zinssätze basieren auf den Kapitalkosten des Unternehmens.

  • Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte erfolgt zum Teil anhand von Discounted Cashflow-Modellen. Ihre Anwendung erfordert eine Schätzung der zu diskontierenden Zahlungsströme und der Abzinsungszinssätze. Zu weiteren Erläuterungen wird auf Abschnitt 7.1 verwiesen.
  • Die Wertberichtigung zweifelhafter Forderungen erfordert die Einschätzung der kundenspezifischen Kreditwürdigkeit im jeweiligen wirtschaftlichen Umfeld.
  • Die Bewertung von Vorräten erfordert Schätzungen im Hinblick auf die erzielbaren Veräußerungspreise und die bis zum Absatz noch anfallenden Kosten.
  • Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Ihrer Bewertung liegen insbesondere Annahmen zu den Abzinsungssätzen, den erwarteten Gehalts- und Rententrends, den Fluktuationsraten und den Sterbewahrscheinlichkeiten zugrunde. Bei der Ermittlung eines angemessenen Diskontierungszinssatzes orientiert sich DO & CO an den Renditen erstrangiger Industrieschuldverschreibungen mit einer vergleichbaren Restlaufzeit wie die zu bewertende Verpflichtung. Die Schätzung des Mortalitätsrisikos basiert auf öffentlich zugänglichen länderspezifischen Richttafeln. Die berücksichtigten Gehalts- und Rentensteigerungen leiten sich aus erwarteten länderspezifischen Inflationsraten sowie betrieblichen Erfahrungen ab. Leistungsorientierte Verpflichtungen reagieren höchst sensibel auf Änderungen dieser Annahmen. Tatsächlich kann die künftige Entwicklung aufgrund sich ändernder Markt-, Wirtschafts- und sozialer Bedingungen von den in die Bewertung eingeflossenen Erwartungen abweichen. Die Wertansätze beruhen im Wesentlichen auf Gutachten. Die zugrundeliegenden Annahmen werden jährlich von DO & CO überprüft.
  • Beim Ansatz und der Bewertung von sonstigen Rückstellungen bestehen Schätzungsunsicherheiten über das Vorliegen gegenwärtiger Verpflichtungen sowie über die Höhe des zur Erfüllung der ungewissen Schulden voraussichtlich notwendigen Ressourcenabflusses.
  • Die Bilanzierung latenter Steuern verlangt nach einer Einschätzung, inwieweit der mit ihnen verbundene künftige Steuervorteil wahrscheinlich realisierbar sein wird. Hierzu bedarf es einer Prognose, in welchem Umfang steuerliche Gewinne zur Nutzung des Steuerminderungspotentials wahrscheinlich zur Verfügung stehen werden. Dabei sind die Auswirkungen der Umkehr zu versteuernder temporärer Differenzen, die geplanten Ergebnisse aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie Steuergestaltungsmaßnahmen zur Erzeugung von verrechenbaren steuerlichen Einkommen in die Beurteilung miteinzubeziehen. Das zukünftige steuerliche Ergebnis und der Zeitpunkt der möglichen Realisierung von aktiven latenten Steuern bedürfen der Schätzung.

Das Management überprüft zu jedem Abschlussstichtag die vorgenommenen Schätzungen und Annahmen. Änderungen führen regelmäßig zu einer erfolgswirksamen Anpassung der Wertansätze in der laufenden Berichtsperiode. Ausgenommen hiervon sind unmittelbar im Eigenkapital erfasste Sachverhalte.

4. Erläuterungen zur Konzernbilanz

4.1. Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte umfassen Geschäfts- oder Firmenwerte sowie erworbene Rechte und Lizenzen an solchen Rechten mit bestimmbarer Nutzungsdauer. Zu den Rechten und Lizenzen zählen insbesondere Kundenverträge, Marken- und Nutzungsrechte sowie Softwarelizenzen. DO & CO hat keine selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerte aktiviert. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

in m€ Gewerbliche
Schutzrechte
und ähnliche Rechte
und Vorteile sowie
daraus
abgeleitete Lizenzen
Geschäfts- oder
Firmenwert
Geleistete
Anzahlungen
Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 31. März 2013
42,59 5,62 0,00 48,20
Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen 18,42 10,08 0,00 28,50
Währungsumrechnung -5,17 0,00 0,00 -5,17
Zugänge 5,26 0,00 1,90 7,16
Abgänge 0,28 0,00 0,00 0,28
Stand 31. März 2014 60,81 15,70 1,90 78,41
Kumulierte Abschreibungen
Stand 31. März 2013
32,65 0,00 0,00 32,65
Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen 0,52 0,00 0,00 0,52
Währungsumrechnung -4,11 0,00 0,00 -4,11
Zugänge (planmäßige Abschreibungen) 3,54 0,00 0,00 3,54
Abgänge 0,27 0,00 0,00 0,27
Stand 31. März 2014 32,32 0,00 0,00 32,32
Buchwerte Stand 31. März 2014 28,49 15,70 1,90 46,09
in m€ Gewerbliche
Schutzrechte
und ähnliche Rechte
und Vorteile sowie
daraus
abgeleitete Lizenzen
Geschäfts- oder
Firmenwert
Geleistete
Anzahlungen
Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 31. März 2012
40,16 4,06 0,00 44,22
Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen 1,32 1,56 0,00 2,87
Währungsumrechnung 0,54 0,00 0,00 0,54
Zugänge 0,73 0,00 0,00 0,73
Abgänge 0,16 0,00 0,00 0,16
Stand 31. März 2013 42,59 5,62 0,00 48,20
Kumulierte Abschreibungen
Stand 31. März 2012
29,54 0,00 0,00 29,54
Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen 0,17 0,00 0,00 0,17
Währungsumrechnung 0,40 0,00 0,00 0,40
Zugänge (planmäßige Abschreibungen) 2,71 0,00 0,00 2,71
Abgänge 0,16 0,00 0,00 0,16
Stand 31. März 2013 32,65 0,00 0,00 32,65
Buchwerte Stand 31. März 2013 9,93 5,62 0,00 15,55

Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich auf eine etwaige Wertminderung geprüft. Zu diesem Zweck ordnet DO & CO diese den Zahlungsmittel generierenden Einheiten zu, die voraussichtlich den Nutzen aus den Synergien des jeweiligen Unternehmenszusammenschlusses ziehen. Als Vergleichswert zum Buchwert ermittelt DO & CO den Nutzungswert der Zahlungsmittel generierenden Einheiten. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die im Geschäftsjahr 2013/2014 getesteten Geschäfts- oder Firmenwerte und die wesentlichen für die jeweiligen Werthaltigkeitstests getroffenen Annahmen. Zu der wirtschaftlichen Lage in den betreffenden Ländern sowie der erwarteten Entwicklung sei ergänzend auf die Ausführungen im Konzernlagebericht verwiesen.

Zahlungsmittel
generierende Einheit
Sky Gourmet -
airline catering
and logisitcs
GmbH
DO & CO Poland
Sp. z o.o.
Segment Airline Catering Airline Catering
Buchwert des Geschäfts
oder Firmenwerts in m€
Wertminderungsaufwand
4,06
1,29
Dauer des
Detailplanungszeitraum
5 Jahre 5 Jahre
Umsatzwachstum p.a.
im Detailplanungszeitraum
2%-4% 2%-3%
Umsatzwachstum p.a. nach
Ende des
Detailplanungszeitraums
2,4% 2,3%
Diskontierungssatz
(vor Steuern)
6,9% 9,1%

Die für die Werthaltigkeitstests verwendeten Wachstumsannahmen des Umsatzes basieren auf adaptierten Erfahrungen der Vergangenheit. Sie berücksichtigen zusätzlich erwartete Entwicklungen in den entsprechenden Märkten. Die Entwicklung der Kostenstruktur reflektiert ebenso die Erfahrungen der Vergangenheit sowie eingeleitete Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und erwartete Entwicklungen für die einzelnen Kostenfaktoren.

Zur Fortschreibung der Zahlungsstromprognosen nach dem Ende des Detailplanungszeitraums berücksichtigt DO & CO Wachstumsraten, die sich insbesondere an den erwarteten lokalen Inflationsraten des jeweiligen Marktumfelds orientieren. Für die Prognose der Inflationsraten wurden externe Quellen herangezogen.

Wie im Vorjahr ergibt sich für die Geschäfts- oder Firmenwerte kein Wertminderungsbedarf. Auch bei einem um 1 %-Punkt höheren Diskontierungszinssatz lägen die erzielbaren Beträge der auf Wertminderung getesteten Zahlungsmittel generierenden Einheiten mit zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerte über den jeweiligen Buchwerten. Entsprechendes gilt, wenn die in der ewigen Rente berücksichtigten Wachstumsraten um 0,5 %-Punkte reduziert würden.

4.2. Sachanlagen

In der nachfolgenden Übersicht ist die Entwicklung der Sachanlagen in der Berichts- und der Vergleichsperiode dargestellt:

in m€ Grundstücke und Bauten
einschließlich
der Bauten auf fremdem
Grund
Technische Anlagen und
Maschinen
Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Geleistete
Anzahlungen und
Anlagen in Bau
Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 96,56 30,36 68,35 27,34 222,61
Stand 31. März 2013
Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen
2,29 5,49 6,71 0,19 14,67
Währungsumrechnung -9,87 -2,80 -5,85 -6,62
-25,13
Zugänge 8,76 3,08 7,43 17,42 36,69
Umbuchungen 0,58 0,15 0,21 -0,94 0,00
Abgänge 1,62 2,02 5,34 0,01 8,99
Stand 31. März 2014 96,71 34,26 71,51 37,38 239,86
Kumulierte Abschreibungen und
Wertminderungen
Stand 31. März 2013
38,34 20,45 40,63 0,00 99,43
Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen 1,39 1,75 4,34 0,00 7,48
Währungsumrechnung -2,86 -0,99 -2,73 0,00 -6,58
Zugänge (planmäßige Abschreibungen) 5,19 2,25 8,36 0,00 15,80
Zugänge (Wertminderungen) 0,15 0,00 0,00 0,00 0,15
Abgänge 1,36 1,91 4,64 0,00 7,91
Stand 31. März 2014 40,85 21,56 45,96 0,00 108,37
Buchwerte Stand 31. März 2014 55,85 12,71 25,55 37,38 131,49
in m€ Grundstücke und Bauten
einschließlich
der Bauten auf fremdem
Grund
Technische Anlagen und
Maschinen
Andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Geleistete
Anzahlungen und
Anlagen in Bau
Gesamt
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 31. März 2012
57,75 23,40 52,62 18,62 152,38
Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen 31,96 6,90 8,27 -6,24 40,88
Währungsumrechnung -0,21 -0,06 0,22 0,35 0,30
Zugänge 7,33 2,49 12,59 14,63 37,05
Abgänge 0,27 2,36 5,34 0,02 8,00
Stand 31. März 2013 96,56 30,36 68,35 27,34 222,61
Kumulierte Abschreibungen und
Wertminderungen
Stand 31. März 2012
32,36 18,12 34,43 0,00 84,91
Veränderung Konsolidierungskreis und Umgliederungen 1,51 2,22 3,61 0,00 7,34
Währungsumrechnung 0,34 0,09 0,19 0,00 0,62
Zugänge (planmäßige Abschreibungen) 4,40 2,35 7,64 0,00 14,40
Zugänge (Wertminderungen) 0,00 0,00 0,02 0,00 0,02
Zuschreibungen 0,00 -0,01 -0,19 0,00 -0,20
Abgänge 0,27 2,33 5,07 0,00 7,67
Stand 31. März 2013 38,34 20,45 40,63 0,00 99,43
Buchwerte Stand 31. März 2013 58,21 9,91 27,72 27,34 123,19

Aufgrund der angespannten Lage in der Ukraine wurden zum 31. März 2014 in diesem Marktumfeld genutzte langfristige Vermögenswerte auf Wertminderung getestet. Ein Wertminderungsaufwand war nicht zu erfassen. Die Überprüfung der Schätzungen zur Nutzungsdauer, Abschreibungsmethode und zu den Restwerten ergab ebenfalls keinen Anpassungsbedarf.

Im Vorjahr hat DO & CO Wertminderungen von Sachanlagen in der Gewinn- und Verlustrechnung als Wertminderungen langfristiger materieller und immateriellen Vermögenswerte in Höhe von EUR 0,02 Mio ausgewiesen.

4.3. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilie

DO & CO hält im Segment Airline Catering ein unbebautes Grundstück für eine unbestimmte künftige Nutzung. Die nach dem Anschaffungskostenmodell bewertete Immobilie hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

in m€ Geschäftsjahr
2013/2014
Anschaffungskosten 3,60
Buchwert zum 1. April 2013 3,60
Wertminderungen (-)
Buchwert zum 31. März 2014
-0,03
3,57

Laufende Aufwendungen sind für das Grundstück während des Geschäftsjahres 2013/2014 nur in unwesentlichem Umfang angefallen. Der von einem externen Sachverständigen gutachtlich bestimmte beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie beträgt zum 31. März 2014 EUR 3,57 Mio (31. März 2013: EUR 3,60 Mio). Er entspricht aufgrund der vernachlässigbaren Veräußerungskosten dem erzielbaren Betrag der Immobilie. Seine Ermittlung basiert auf Transaktionen ähnlicher Immobilien im vergleichbaren Marktumfeld und berücksichtigt individuelle wertbestimmende Faktoren des Grundstücks (z.B. Lage und Größe). Der beizulegende Zeitwert ist der Hierarchiestufe 3 zuzuordnen und wird entscheidend durch den realisierbaren Veräußerungspreis des Grundstücks bestimmt. In Höhe der Differenz zwischen dem Buchwert und dem erzielbaren Betrag (EUR 0,03 Mio (Geschäftsjahr 2012/2013: EUR 0,00 Mio)) hat DO & CO im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Wertminderungsaufwand unter Wertminderungen langfristiger materieller und immaterieller Vermögenswerte in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

4.4. Leasingverhältnisse

Konzerngesellschaften sind Leasingnehmer. Sofern DO & CO als Leasingnehmer die wesentlichen Chancen und Risiken aus dem Leasingverhältnis trägt, aktiviert die Gesellschaft die Leasinggegenstände im Zugangszeitpunkt mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der künftigen Mindestleasingraten. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen wie im Vorjahr Finanzierungsleasingverträge nur in unwesentlichem Umfang über Kraftfahrzeuge. Sie sind unter den Sachanlagen ausgewiesen.

Operating-Leasingverhältnisse, die das wirtschaftliche Eigentum an den Leasinggegenständen beim Leasinggeber belassen hat DO & CO insbesondere über Geschäftsräume und Geschäftsausstattungen sowie in kleinerem Umfang über Fahrzeuge und sonstige Vermögenswerte abgeschlossen. Die Verträge enthalten keine Kaufoptionen.

Die aus diesen Verträgen zu leistenden Mindestleasingraten sind in Abschnitt 7.2 dargestellt.

DO & CO hat als Leasinggeber lediglich einen Teil eines in den USA gelegenen Betriebsgrundstück vermietet. Der Vertrag endet am 31. Juli 2014. Für die verbleibende Restlaufzeit des Leasingverhältnisses erwartet DO & CO Leasingeinnahmen von EUR 0,03 Mio.

4.5. Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen

DO & CO bewertet Anteile an Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen nach der Equity-Methode. Der Gesamtbuchwert zum 31. März 2014 und zum 31. März 2013 dieser Beteiligungen bezieht sich auf die folgenden nicht börsennotierten Gesellschaften:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Sky Gourmet Malta Ltd. 0,42 0,24
Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. 0,26 0,22
ISS Ground Services GmbH 1,50 1,43
Fortnum & Mason Events Ltd. 0,00 0,00
Summe 2,18 1,88

Die nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen haben sich im Geschäftsjahr und in der Vorperiode wie folgt entwickelt:

in m€ Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Stand 1. April 1,88 1,67
Anteile an Periodenergebnissen 0,50 0,30
Anteile an Gewinnausschüttungen -0,19 -0,09
Stand 31. März 2,18 1,88

Wesentliche Finanzinformationen zu den assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen auf aggregierter Basis enthält die nachfolgende Aufstellung. Die Werte beziehen sich auf die Abschlüsse der assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen insgesamt und nicht auf den Anteil, der auf die jeweilige Beteiligung von DO & CO entfällt.

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Assoziierte Gemeinschafts Assoziierte Gemeinschafts
Unternehmen unternehmen Unternehmen unternehmen
Vermögenswerte 7,59 1,81 7,64 1,58
Schulden 5,21 2,35 6,04 2,16
Umsatzerlöse 26,66 1,33 24,83 1,47
Ergebnisse 1,02 0,02 0,54 -0,12

In Höhe des bei der Equity-Methode nicht berücksichtigten Anteils am Verlusts eines Gemeinschaftsunternehmens weist DO & CO zum 31. März 2014 eine Rückstellung in Höhe von EUR 0,28 Mio (31. März 2013: EUR 0,28 Mio) aus. Diese ist in den kurzfristigen Schulden enthalten.

4.6. Übrige Finanzanlagen

Unter den übrigen Finanzanlagen weist DO & CO folgende langfristige finanzielle Vermögenswerte aus:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Ausleihungen 0,02 0,02
Wertpapiere 0,21 0,21
Anteile an verbundenen
Unternehmen
0,09 0,00
Summe 0,32 0,23

Weitere Erläuterungen zu diesen Finanzinstrumenten enthält Abschnitt 7.1.

4.7. Sonstige langfristige Vermögenswerte

Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte enthalten Kautionen für angemietete Gebäude und Einrichtungen. Hierbei handelt es sich um Zahlungen, die zu Gunsten der Vermieter von der Gesellschaft geleistet wurden und langfristig einer Verfügungsbeschränkung unterliegen.

4.8. Effektive Ertragsteuerforderungen

DO & CO weist zum 31. März 2014 und zum 31. März 2013 folgende Ertragsteuerforderungen aus:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Effektive Ertragsteuerforderungen - langfristig 3,79 5,36
Effektive Ertragsteuerforderungen - kurzfristig 8,40 3,87
Summe 12,19 9,23

Die effektiven Ertragsteuerforderungen resultieren aus Steuervorauszahlungen. Der Eingang der langfristigen effektiven Ertragsteuerforderungen wird insbesondere aufgrund vom Geschäftsjahr abweichender Steuerveranlagungszeiträume nicht innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag erwartet.

4.9. Vorräte

Der Bestand der Vorräte von DO & CO zu den Abschlussstichtagen setzt sich wie folgt zusammen:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10,64 9,51
Waren 11,52 8,81
Summe 22,16 18,32

Da die Waren überwiegend unmittelbar an Kunden durchgereicht werden, waren zum Abschlussstichtag Wertminderungen in nur unwesentlichem Umfang zu erfassen. Entsprechendes gilt für die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, die kurzfristig umgeschlagen werden.

4.10. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen eine Restlaufzeit von höchstens 12 Monaten nach dem Abschlussstichtag auf. Zur Beurteilung der Werthaltigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden permanente Bonitätseinschätzungen vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 82,51 58,30
Wertberichtigungen 2,67 2,28
Forderungen aus Lieferungen und 79,84 56,02
Leistungen (netto)

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht eine Risikokonzentration: Zum 31. März 2014 entfallen auf einen Kunden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 28,16 Mio (VJ: EUR 18,97 Mio). Von diesen Forderungen stehen zum Zeitpunkt der Freigabe des Abschlusses zur Veröffentlichung noch EUR 10,73 Mio (VJ: EUR 1,67 Mio) aus. Hinweise auf die Uneinbringlichkeit der Forderungen liegen nicht vor.

Vom Gesamtbestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31. März 2014 EUR 53,80 Mio (31. März 2013: EUR 31,75 Mio) weder wertgemindert noch überfällig.

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:

in m€ Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Stand 1. April 2,28 1,71
Konsolidierungskreiszugang 0,32 0,53
Zuführung 0,73 0,92
Umgliederung / Währungsänderung -0,37 0,00
Verbrauch -0,06 -0,69
Auflösung -0,21 -0,20
Stand 31. März 2,67 2,28

Zum 31. März 2014 und zum 31. März 2013 weisen die nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen folgende Überfälligkeiten auf.

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
noch nicht fällig 53,80 31,75
bis 20 Tage überfällig 12,90 6,88
20 Tage bis 40 Tage überfällig 6,63 7,22
40 Tage bis 80 Tage überfällig 1,11 3,60
über 80 Tage überfällig 2,18 1,93
Summe 76,62 51,38

4.11. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte setzen sich zum Abschlussstichtag und zum Ende des Vorjahres wie folgt zusammen:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
0,00 0,30
Abgegrenzte Zahlungen 2,94 1,48
Derivatives Finanzinstrument 1,12 0,00
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 22,63 42,55
Summe 26,69 44,32

In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten sind insbesondere Umsatzsteuerforderungen enthalten. Zu dem derivativen Finanzinstrument wird auf die Erläuterungen in Abschnitt 7.1 verwiesen.

Die Wertberichtigungen auf die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte haben sich im Geschäftsjahr und im Vorjahr wie folgt entwickelt:

Geschäftsjahr Geschäftsjahr
in m€ 2013/2014 2012/2013
Stand 1. April 0,18 0,09
Währungsänderungen -0,01 0,00
Zuführung 0,06 0,09
Verbrauch -0,04 0,00
Stand 31. März 0,20 0,18

4.12. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel enthalten:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Kassabestände, erhaltene Schecks 1,10 0,35
Guthaben bei Kreditinstituten 178,23 72,83
Summe 179,33 73,18

Die Guthaben bei Kreditinstituten beinhalten Termingelder mit einer ursprünglichen Fälligkeit von weniger als drei Monaten sowie zum größten Teil täglich fällige Bankguthaben. Die liquiden Mittel enthalten zum 31. März 2014 Devisen in fremder Währung von TRY 20,05 Mio, USD 10,46 Mio und GBP 5,51 Mio. Die durchschnittliche Verzinsung der Guthaben bei Kreditinstituten beträgt im Geschäftsjahr 2013/2014 1,9 % (VJ: 3,0 %).

4.13. Eigenkapital

Die Aktie von DO & CO notiert seit März 2007 im "Prime Market" der Wiener Börse und seit Dezember 2010 zusätzlich an der Istanbuler Börse. Die Attila Dogudan Privatstiftung hält zum 31. März 2014 einen Anteil von 40,95 % (31. März 2013: 40,95 %) an DO & CO. Der Anteil der UniCredit Bank AG mit Sitz in München, ein Tochterunternehmen der UniCredit SpA, Rom, beträgt 10,00 % (31. März 2013: 0,00 %). Der verbleibende Aktienanteil von 49,05 % (31. März 2013: 47,05 %) befindet sich im Streubesitz. In diesem Streubesitz enthalten ist ein Anteil von 1,68 %, der für Management- und Mitarbeiterbeteiligungen vorgesehen ist und von der Attila Dogudan Privatstiftung verwaltet wird.

Das Eigenkapital von DO & CO setzt sich zum 31. März 2014 und zum 31. März 2013 wie folgt zusammen:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Grundkapital 19,49 19,49
Kapitalrücklagen 70,60 70,60
Gewinnrücklagen 76,48 58,75
Kumuliertes sonstiges Ergebnis -21,65 -8,92
Sonderposten aus Gesellschaftertransaktion 1,32 2,42
Konzernergebnis 26,07 22,81
Summe Anteilseigner der DO & CO Aktiengesellschaft 172,31 165,15
Anteile anderer Gesellschafter 31,08 30,19
Summe Eigenkapital 203,39 195,33

Das gezeichnete Kapital von DO & CO beträgt am Bilanzstichtag EUR 19,49 Mio. Es sind 9.744.000 voll eingezahlte nennwertlose Aktien ausgegeben. Jede Aktie gewährt eine Stimme.

Die Kapitalrücklage enthält Beträge aus Kapitalerhöhungen der Vergangenheit, die über den Betrag des gezeichneten Kapitals hinaus erzielt worden sind, abzüglich der Kapitalbeschaffungskosten nach Steuern. Im Geschäftsjahr 2013/2014 hat sich die Kapitalrücklage nicht verändert.

Die Gewinnrücklagen enthalten zurückbehaltene Gewinne. Sie setzen sich aus der gesetzlichen Rücklage von EUR 0,12 Mio (VJ: EUR 0,12 Mio) und anderen Gewinnrücklagen von EUR 76,36 Mio (Vorjahr: EUR 58,63 Mio) zusammen. In Höhe der gesetzlichen Rücklage besteht eine Ausschüttungssperre. Für Ausschüttungen an die Aktionäre von DO & CO steht nach den Bestimmungen des Aktienrechts der nach den Vorschriften des UGB ausgewiesene Bilanzgewinn der DO & CO Aktiengesellschaft zur Verfügung.

Das kumulierte sonstige Ergebnis enthält die im Geschäftsjahr und in den Vorjahren erfolgsneutral erfassten Unterschiedsbeträge aus der Umrechnung von Abschlüssen in fremder Währung einschließlich der Auswirkungen aus Net Investments, sowie versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Abzug der darauf entfallenden Ertragsteuern. Im laufenden Geschäftsjahr waren keine erfolgsneutralen Aufwendungen oder Erträge in die Gewinn- oder Verlustrechnung umzugliedern.

Der innerhalb des Eigenkapitals angesetzte Sonderposten aus Gesellschaftertransaktionen geht auf den Erwerb von 51 % der Anteile und Stimmrechte an der DO AND CO KYIV LLC (vormals: Kyiv Catering LLC) zurück. Da sich die Gesellschaft zugleich gegenüber den anderen Gesellschaftern verpflichtet hat, die von diesen gehaltenen 49 % der Anteile zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben, ist in Höhe des Barwerts der Kaufpreisverbindlichkeit eine Verpflichtung anzusetzen. Ihr erstmaliger Ansatz erfolgte erfolgsneutral gegen den im Eigenkapital ausgewiesenen Sonderposten aus Gesellschaftertransaktionen bei gleichzeitiger Fortführung des Postens für Anteile anderer Gesellschafter. Unter der Annahme, DO & CO erwerbe jeweils den aktuellen Stand des Investments der anderen Gesellschafter, bucht die Gesellschaft zu jedem Stichtag den für die anderen Gesellschafter im Eigenkapital erfassten Betrag aus. Differenzen zwischen den ausgebuchten Eigenkapitalbeträgen und jenen Beträgen, mit denen die derivative finanzielle Verbindlichkeit erfasst bzw. fortgeschrieben wird, berücksichtigt DO & CO nach den Vorschriften zur Abbildung von Transaktionen zwischen den Gesellschaftergruppen durch Anpassung des Sonderpostens.

Die Hauptversammlung hat den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital durch die Ausgabe von Aktien zu folgenden Bedingungen zu erhöhen (genehmigtes Kapital): In der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Juli 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu weitere EUR 9.744.000,00 durch Ausgabe von bis zu 4.872.000 Stück neue auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Die Ermächtigung erlischt am 30. Juni 2017.

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Juli 2013 wurde der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, Finanzinstrumente im Sinne des § 174 AktG auszugeben, insbesondere Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Gewinnschuldverschreibungen, Hybridanleihen, Genussrechte von bis zu EUR 200.000.000, die auch das Bezugs- und/oder das Umtauschrecht auf den Erwerb von bis zu 3.897.600 Stück Aktien der Gesellschaft einräumen können. Das hierbei genehmigte Kapital beläuft sich auf bis zu EUR 200.000.000. Die Ermächtigung erlischt am 3. Juli 2018.

Die Anteile anderer Gesellschafter umfassen die direkten Fremdanteile am Eigenkapital der vollkonsolidierten THY DO & CO İkram Hizmetleri A.Ş. in Höhe von 50 %, der vollkonsolidierten Lotniczy Catering Service Sp. z o.o. in Höhe von 49 % und der vollkonsoliderten Mazlum Ambalaj Sanayi ve Dış Ticaret A.Ş. in Höhe von 49 %. Weiters erfolgte unter diesem Posten der Ausweis der Anteile anderer Gesellschafter von 10 % an der DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH. Für die rechtlich mit 49 % an der DO AND CO KYIV LLC beteiligten anderen Gesellschafter ist aufgrund des angenommenen Erwerbs des am jeweiligen Abschlussstichtag bestehenden Investments durch DO & CO im Eigenkapital kein Posten erfasst.

4.14. Personalrückstellungen

Zusammensetzung und Entwicklung der langfristigen Rückstellungen aus Arbeitsverhältnissen stellen sich zum Abschlussstichtag wie folgt dar:

in m€ Stand per
1. April 2013
Währungs
änderungen
Veränderung
Konsolidierungs
kreis
Verwendung Auflösung Zuführung Stand per
31. März 2014
Abfertigungsrückstellungen DBO 15,97 -1,58 0,26 1,55 0,18 3,00 15,92
Pensionsrückstellungen DBO 0,67 0,00 0,00 0,05 0,01 0,02 0,63
Jubiläumsgeldrückstellungen DBO 5,53 0,00 0,00 0,25 0,57 0,61 5,32
Personalrückstellungen 22,16 -1,58 0,26 1,85 0,76 3,64 21,86

Dienstnehmer, deren Dienstverhältnis österreichischem Recht unterliegt und vor dem 1. Januar 2003 begründet worden ist, haben bei einer Kündigung durch den Dienstgeber oder einer Beendigung des Dienstverhältnisses aus wichtigem Grund einen Anspruch auf eine Abfertigung, wenn das Dienstverhältnis ununterbrochen drei Jahre bestanden hat. Entsprechendes gilt bei Erreichen des Pensionsalters nach einer ununterbrochenen Dienstzeit von zehn Jahren.

Die Berechnung der gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern österreichischer Konzerngesellschaften zur Entrichtung einer einmaligen Abfertigung im Kündigungsfall oder zum Zeitpunkt des Pensionsantrittes erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Dabei werden die voraussichtlich zu erbringenden Leistungen unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 3,50 % p.a. (VJ: 3,75 % p.a.) und unter Einbeziehung von zu erwartenden Bezugssteigerungen in Höhe von 3,50 % p.a. (VJ: 3,50 % p.a.) bei einem angenommenen Pensionsantrittsalter von 60 Jahren bei Frauen und von 65 Jahren bei Männern (VJ: 60/65) ermittelt.

DO & CO hat einem ehemaligen Mitarbeiter eine lebenslange Pension zugesagt. Die Bewertung erfolgte unter Zugrundelegung der gleichen Berechnungsfaktoren wie für die Abfertigungsrückstellungen der österreichischen Konzerngesellschaften.

Abfertigungsverpflichtungen von ausländischen Gesellschaften wurden nach vergleichbaren Methoden ermittelt und passiviert, sofern nicht beitragsorientierte Versorgungssysteme bestehen. Die Berechnung der Abfertigungsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in türkischen Konzerngesellschaften erfolgt auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 10,00 % p.a. (VJ: 10,00 %) und zu erwartender inflationsbedingter Bezugssteigerungen von 6,50 % p.a. (VJ: 6,50 %).

Die mittlere gewichtete Laufzeit (Duration) der Verpflichtung aus Abfertigungen beträgt 12,8 Jahre. Aus den leistungsorientierten Verpflichtungen ergeben sich nach Einschätzung des Managements keine außergewöhnlichen Risiken oder Risikokonzentrationen.

Für in österreichischen Gesellschaften beschäftigte Dienstnehmer wurde eine Rückstellung für Dienstnehmerjubiläen als abfertigungsähnliche Verpflichtung passiviert. Ihre Bewertung erfolgt in sinngemäßer Anwendung der Grundsätze für Abfertigungsrückstellungen. Die gutachtlich erhobenen Barwerte dieser Verpflichtungen berücksichtigen einen altersabhängigen Fluktuationsabschlag.

in m€ Abfertigungen Pensionen Jubiläumsgelder
2013 / 2014 2012 / 2013 2013 / 2014 2012 / 2013 2013 / 2014 2012 / 2013
Barwert der Verpflichtungen (DBO)
am 1. April
15,97 13,06 0,67 0,56 5,53 3,97
Währungsänderungen -1,47 0,13 0,00 0,00 0,00 -0,01
Konsolidierungskreisänderung 0,01 0,06 0,00 0,09 0,00 0,74
Dienstzeitaufwand* 1,60 1,75 0,00 0,00 0,79 0,28
Zinsaufwand 0,58 0,56 0,02 0,03 0,18 0,17
Abfertigungs-/ Jubiläumsgeldzahlungen -1,20 -1,33 -0,08 -0,06 -0,29 -0,22
Auswirkung von Plankürzungen und
Abgeltungen*
0,00 0,00 0,00 0,00 -0,44 0,00
Versicherungsmathematische Gewinne und
Verluste **
0,43 1,74 0,03 0,06 -0,45 0,60
Barwert der Verpflichtungen (DBO)
per 31. März
15,92 15,97 0,63 0,67 5,32 5,53

* Diese Position ist im Personalaufwand erfasst.

** Diese Position ist für Jubiläumgsgelder im Personalaufwand erfasst.

Die tatsächliche Entwicklung der Verpflichtungen kann infolge sich ändernder Markt-, Wirtschafts- und sozialer Bedingungen von den ihrer Bewertung zugrunde gelegten Annahmen abweichen. Die daraus resultierenden Wertanpassungen sind in der vorstehenden Abbildung als versicherungsmathematische Gewinne und Verluste ausgewiesen.

DO & CO erfasst versicherungsmathematische Gewinne und Verluste bei Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen im Jahr ihrer Entstehung in der Gesamtergebnisrechnung erfolgsneutral als Neubewertung IAS 19. Bei Jubiläumsgeldern werden Neubewertungen der Verpflichtung unmittelbar im Personalaufwand der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Personalrückstellungen ist im Finanzergebnis ausgewiesen.

Eine Änderung der versicherungsmathematischen Parameter wirkt sich auf den zum Stichtag 31. März 2014 berechneten Barwert der Abfertigungsrückstellungen wie folgt aus:

Veränderung DBO
in m€ Veränderung in Abnahme
Zunahme
Prozentpunkten des des
Parameters Parameters
Zinssatz 0,50 0,89 -0,81
Bezugserhöhung 1,00 -1,56 1,83

DO & CO hat die Bewertung der Personalrückstellungen für die Vorjahresvergleichsangaben in zwei Punkten korrigiert. Die erste Korrektur betrifft die Abfertigungsrückstellung. Entgegen den Vorgaben des vorzeitig angewendeten IAS 19 wurden versicherungsmathematische Gewinne bei zwei türkischen Gesellschaften in Höhe von insgesamt EUR 0,66 Mio erfolgswirksam im Personalaufwand erfasst. In den Vorjahreszahlen ist dieser Betrag als Neubewertung IAS 19 berücksichtigt. In der Folge waren die latenten Steuern ebenfalls anzupassen.

Im Vorjahr hat DO & CO ferner versicherungsmathematische Verluste bei Jubiläumsgeldern in Höhe von EUR 0,60 Mio erfolgsneutral als Neubewertung IAS 19 behandelt. Diese Aufwendungen aus der Änderung der Bewertungsannahmen hätten erfolgswirksam im Personalaufwand erfasst werden müssen.

Die beiden Korrekturen wirken sich auf die Vorjahreszahlen im Vergleich zu den veröffentlichten Zahlen wie folgt aus:

31. März 2013 Anpassung Anpassung 31. März 2013
vor Abfertigung Jubiläumsgelder nach
Änderungen in der Bilanz (in m€) Anpassung Anpassung
Sonstiges kumuliertes Ergebnis -8,92 -0,26 0,45 -8,74
Konzernergebnis 22,81 0,26 -0,45 22,62
31. März 2013 Anpassung Anpassung 31. März 2013
vor Abfertigung Jubiläumsgelder nach
Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung (in m€) Anpassung Anpassung
Personalaufwand -190,71 0,66 -0,60 -190,65
Operatives Ergebnis (EBIT) 41,31 0,66 -0,60 41,37
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 42,26 0,66 -0,60 42,32
Steuern vom Einkommen und Ertrag -10,72 -0,13 0,15 -10,70
Ergebnis nach Ertragsteuern 31,53 0,53 -0,45 31,61
Auf andere Gesellschafter entfallendes Ergebnis -8,73 0,26 0,00 -8,46
Auf Anteilseigner der DO & CO Aktiengesellschaft
entfallendes Ergebnis (Konzernergebnis) 22,81 0,26 -0,45 22,62
31. März 2013 Anpassung Anpassung 31. März 2013
vor Abfertigung Jubiläumsgelder nach
Änderungen in der Gesamtergebnisrechnung (in m€) Anpassung Anpassung
Neubewertung IAS 19 -2,40 -0,66 0,60 -2,46
Ertragssteuern auf andere erfasste Erträge und Aufwendungen 0,34 0,13 -0,15 0,32
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -1,39 -0,53 0,45 -1,47
Anteil anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis 8,92 -0,26 0,00 8,66
Anteil der Anteilseigner der DO & CO Aktiengesellschaft am
Gesamtergebnis 21,22 0,00 0,00 21,22

Da sich die Auswirkungen der beiden Korrekturen auf die Vorjahreszahlen weitgehend kompensieren, hat DO & CO darauf verzichtet, die Vergleichszahlen in der Konzern-Bilanz zum 31. März 2014 sowie zur Konzern Gewinn- und Verlustrechnung und zur Konzern- Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2013/2014 anzupassen.

Das Ergebnis je Aktie für das Geschäftsjahr 2012/2013 hat sich durch die Bewertungskorrektur von EUR 2,34 je Aktie um EUR 0,02 je Aktie auf EUR 2,32 je Aktie vermindert.

4.15. Begebene Anleihe

DO & CO hat Anfang März 2014 eine Unternehmensanleihe mit einem Nominalbetrag von EUR 150 Mio platziert. Die Anleihe weist eine Laufzeit von sieben Jahren und einen Zinssatz von 3,125 % p.a. auf.

4.16. Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten

In den sonstigen langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind langfristige erhaltene Darlehen ausgewiesen. Ihre Restlaufzeit zum 31. März 2014 beträgt drei Jahre (31. März 2013: 4 Jahre). Im Geschäftsjahr wurden keine neuen Darlehen aufgenommen. Weitere Erläuterungen zu den Finanzverbindlichkeiten enthält Abschnitt 7.1.

4.17. Latente Steuern

Die latenten Steuern zum 31. März 2014 resultieren aus temporären Differenzen zwischen den Buchwerten von Vermögenswerten und Schulden und ihren Steuerwerten sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die wesentlichen Ursachen latenter Steuern zeigt die nachstehende Übersicht:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Aktiva Passiva Aktiva Passiva
Immaterielle Vermögenswerte 0,01 -4,30 0,00 -1,90
Sachanlagen 0,95 -3,30 1,05 -2,29
Sonstige Finanzanlagen 0,00 -2,16 0,06 -1,42
Vorräte 0,00 0,00 0,01 -0,01
Forderungen 0,49 -0,23 0,42 0,00
Geleistete Zahlungen 0,00 -0,27 0,00 -0,01
Net Investments 3,61 0,00 2,35 0,00
Rückstellungen 7,53 -0,88 6,79 -0,87
Verbindlichkeiten 0,02 -0,63 0,02 -0,04
Summe aus temporären Differenzen 12,62 -11,78 10,70 -6,55
Steuerliche Verlustvorträge 8,04 0,00 5,60 0,00
Wertberichtigung für aktive latente Steuern -7,90 0,00 -6,99 0,00
Saldierung von Bestandsdifferenzen
gegenüber der selben Steuerbehörde
-4,65 4,65 -3,92 3,92
Summe 8,11 -7,13 5,39 -2,63

Die Ermittlung der latenten Steuern im Geschäftsjahr 2013/2014 beruht für DO & CO und die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen mit Sitz in Österreich auf einem Steuersatz von 25,0 % (VJ: 25,0 %). Für die im Ausland ansässigen Unternehmen des Konsolidierungskreises wird der jeweils gültige Landessteuersatz angewendet.

Abzugsfähige temporäre Differenzen von EUR 0,51 Mio (VJ: EUR 0,45 Mio) und zu versteuernde temporäre Differenzen von EUR 0,86 Mio (VJ: EUR 0,05 Mio) werden sich erwartungsgemäß innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag umkehren.

Im Geschäftsjahr 2013/2014 sind aktive latente Steuern in Höhe von EUR 1,46 Mio (VJ: EUR 0,34 Mio) erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst worden.

DO & CO hat im Geschäftsjahr latente Steuern von EUR 0,92 Mio auf bisher nicht berücksichtigte Verlustvorträge in Höhe von EUR 6,40 Mio angesetzt. Die Nutzung dieser Verlustvorträge wird in Höhe von EUR 0,49 Mio innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag erwartet. Für abzugsfähige temporäre Differenzen in Höhe von EUR 2,39 Mio (31. März 2013: EUR 4,99 Mio) und für steuerliche Verlustvorträge in Höhe von EUR 22,95 Mio (31. März 2013: EUR 16,62 Mio) sind keine latenten Steuern aktiviert, da die Realisierung der potenziellen Steuervorteile innerhalb des Planungszeitraums nicht ausreichend gesichert ist.

4.18. Sonstige kurzfristige Rückstellungen

Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

in m€ Stand per
1. April 2013
Währungs
änderungen
Veränderung
Konsolidierungs
kreis
Verwendung Auflösung Zuführung Stand per
31. März 2014
Steuerrückstellungen 13,02 -0,49 0,00 3,98 0,21 5,85 14,20
Sonstige Personalrückstellungen 17,23 -0,52 1,72 14,21 0,52 17,96 21,67
Sonstige Rückstellungen 27,62 -2,99 3,23 9,77 4,30 9,12 22,90
Summe 57,87 -3,99 4,95 27,96 5,03 32,93 58,77

In den Steuerrückstellungen weist DO & CO Rückstellungen für Ertragsteuerverpflichtungen aus.

Die sonstigen Personalrückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für anteilige Sonderzahlungen aufgrund des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres mit einem Betrag in Höhe von EUR 2,16 Mio (VJ: EUR 2,49 Mio), Rückstellungen für anteiligen bis zum Bilanzstichtag noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub in Höhe von EUR 9,38 Mio (VJ: EUR 8,99 Mio) sowie sonstige Rückstellungen für leistungsbezogene Entgeltbestandteile in Höhe von EUR 8,43 Mio (VJ: EUR 5,12 Mio).

In den übrigen sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Absatzgeschäften, Prüfungs- und Beratungskosten, Prozesskosten sowie weitere gegenwärtige Verpflichtungen und Abgrenzungen enthalten.

4.19. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1,93 1,69
Übrige Verbindlichkeiten 19,66 13,75
Abgegrenzte Zahlungen 1,59 0,63
Summe 23,19 16,08

Die Erfüllung der Verpflichtungen wird innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag erwartet. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten betreffen insbesondere Umsatzsteuerschulden und Verpflichtungen gegenüber Sozialversicherungsträgern, Verpflichtungen gegenüber Dienstnehmern in Höhe der laufenden Entgeltzahlungen sowie Verpflichtungen gegenüber einem Voreigentümer eines akquirierten Unternehmens.

5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

5.1. Umsatzerlöse

Die in den einzelnen Unternehmensbereichen und geografischen Gebieten erzielten Umsätze stellt die Segmentberichterstattung in Abschnitt 7.3 dar.

5.2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Geschäftsjahr 2013/2014 bzw. Vorjahr:

in m€ Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Gewinne aus dem Abgang vom Anlagevermögen 0,26 0,50
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 5,40 4,79
Auflösung von Wertminderungen zu Forderungen 0,21 0,20
Versicherungsvergütungen 0,20 0,55
Mieterträge 0,20 0,09
Erträge aus der Währungsumrechnung 14,06 6,23
Übrige sonstige betriebliche Erträge 1,93 4,23
Summe 22,28 16,60

5.3. Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen

Im Geschäftsjahr 2013/2014 und im Vorjahr sind Materialaufwendungen und Aufwendungen für bezogene Leistungen in folgender Höhe angefallen:

in m€ Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013
Materialaufwand (inkl. Handelswareneinsatz) 219,14 195,67
Aufwand für bezogene Leistungen 46,36 44,64
Summe 265,50 240,31

Der ausgewiesene Materialaufwand umfasst im Wesentlichen die Buchwerte der in der jeweiligen Periode veräußerten Waren und der eingesetzten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

5.4. Personalaufwand

Im DO & CO Konzern waren im Geschäftsjahr 2013/2014 durchschnittlich 7.323 Arbeitnehmer (VJ: 5.642) beschäftigt.

Die Personalaufwendungen setzten sich im Geschäftsjahr und im Vorjahr wie folgt zusammen:

in m€ Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013
Löhne und Gehälter 166,73 150,26
Aufwendungen für Abfertigungen, Pensionen und Leistungen an
betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen
3,45 3,07
Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie
vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge
32,14 29,81
Sonstige Sozialaufwendungen 9,13 7,57
Summe 211,44 190,71

Zum Vorjahresausweis der Personalaufwendungen siehe die Erläuterungen in Abschnitt 4.14.

5.5. Wertminderungen langfristiger materieller und immaterieller Vermögenswerte

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Wertminderungsaufwendungen entfallen auf Sachanlagen in Höhe von EUR 0,15 Mio (VJ: EUR 0,02 Mio) und auf eine als Finanzinvestition gehaltene Immobilie in Höhe von EUR 0,03 Mio (VJ: EUR 0,00 Mio).

Die Aufteilung der ausgewiesenen Wertminderungsaufwendungen auf die Geschäftssegmente ist der Segmentberichterstattung in Abschnitt 7.3 zu entnehmen.

5.6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen:

in m€ Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Sonstige Steuern 3,14 1,96
Mieten, Pachten und Betriebskosten (inkl. Airportabgaben) 48,37 49,81
Reise-, Nachrichten- und Kommunikationsaufwand 11,29 15,10
Transport- , KFZ-Aufwand und Instandhaltungen 15,07 14,11
Versicherungen 1,12 0,98
Rechts- , Prüfungs- und Beratungsaufwand 4,20 4,99
Übriger sonstiger betrieblicher Aufwand 7,68 4,88
Forderungsverluste, Wertberichtigungen und sonstige Schadensfälle 7,13 2,40
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 13,44 5,44
Verluste aus dem Abgang vom Anlagevermögen 1,09 0,20
Sonstiger Verwaltungsaufwand 3,26 3,45
Summe 115,80 103,32

Aus dem Verkauf sonstiger Vermögenswerte im Geschäftsjahr 2013/2014 resultierten Verluste in Höhe EUR 5,54 Mio. Diese sind in der Position Forderungsverluste, Wertberichtigungen und sonstige Schadensfälle enthalten.

Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer und alle Mitglieder des Netzwerkes des Abschlussprüfers betrugen für die Prüfung des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse im Berichtsjahr EUR 0,45 Mio (VJ: EUR 0,44 Mio) sowie EUR 0,36 Mio (VJ: EUR 0,25 Mio) für andere Beratungsleistungen.

5.7. Ergebnis nach der Equity-Methode bewerteter Beteiligungen

Das Ergebnis nach der Equity-Methode bewerteter Beteiligungen ist seit dem Geschäftsjahr 2013/2014 im Betriebsergebnis (EBIT) dargestellt. Der Vorjahresausweis ist angepasst. Weitere Erläuterungen zu dieser Ausweisänderung enthält Abschnitt 3.1.

5.8. Finanzergebnis

Im Geschäftsjahr resultiert aus den Finanzerträgen und Finanzaufwendungen ein Finanzergebnis in Höhe von EUR -1,77 Mio. Die Zusammensetzung des Finanzergebnisses zeigt folgende Übersicht:

in m€ Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013
Erträge aus sonstigen Wertpapieren des Anlagevermögens 0,01 0,01
Zinsen und ähnliche Erträge 1,97 2,57
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4,63 -1,85
Sonstiges Finanzergebnis 0,89 0,00
Summe -1,77 0,72

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses und sonstigen langfristig fälligen Verpflichtungen in Höhe von EUR 0,74 Mio enthalten. Das sonstige Finanzergebnis betrifft die Ergebnisauswirkungen aus der Derivatebilanzierung des mit UniCredit abgeschlossenen Total Return Equity Swap.

5.9. Ertragsteuern

Die Ertragsteuern betreffen:

in m€ Geschäftsjahr Geschäftsjahr
2013/2014 2012/2013
Effektiver Ertragsteueraufwand 10,82 11,14
Latente Steuererträge (-) / -aufwendungen (+) -0,68 -0,42
Summe 10,14 10,72

Zum Vorjahresausweis der Ertragsteuern siehe die Erläuterungen in Abschnitt 4.14.

Von den effektiven Ertragsteueraufwendungen entfallen EUR 10,78 Mio (VJ: EUR 11,14 Mio) auf das laufende Jahr. Ertragsteueraufwendungen in Höhe von EUR 0,04 Mio (VJ: EUR 0,00 Mio) betreffen Anpassungen von in Vorjahren angefallenen Steuern.

Die im Geschäftsjahr 2013/2014 ausgewiesenen Ertragsteuern leiten sich wie folgt aus einem erwarteten Ertragsteueraufwand ab, der sich bei Anwendung des gesetzlichen Ertragsteuersatzes von DO & CO auf das Konzernergebnis vor Steuern ergeben hätte:

in m€ Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 44,88 42,26
Ertragsteueraufwand zum Steuersatz von
25 % (VJ: 25 %)
11,22 10,57
Permanente Differenzen sowie Steueraufwendungen bzw. Steuererträge und
-aufwendungen aus Vorperioden
-0,46 0,43
Veränderung der Wertberichtigung auf aktive latente Steuern sowie Verluste,
auf die keine latenten Steuern aktiviert wurden
0,76 0,68
Steuersatzänderungen und -differenzen -1,38 -0,95
Effektivsteuerbelastung 10,14 10,73
Effektivsteuersatz in % 22,6 25,4

Die effektive Steuerbelastung des DO & CO Konzerns als Verhältnis des ausgewiesenen Steueraufwands zum Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 22,6 % (VJ: 25,4 %). Die Steuerquote ist im Geschäftsjahr 2013/2014 insbesondere aufgrund von Steuersatzdifferenzen in ausländischen Gesellschaften gesunken.

5.10. Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie berechnet sich als Quotient aus dem auf die Gesellschafter von DO & CO entfallendes Konzernergebnis und der durchschnittlichen Anzahl ausgegebener Aktien während des Geschäftsjahres.

Geschäftsjahr
2013/2014
Geschäftsjahr
2012/2013
Durchschnittliche Anzahl ausgegeber Aktien (in Stück) 9.744.000 9.744.000
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 2,68 2,34

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie für das Geschäftsjahr 2013/2014 auf Basis des auf die Anteilseigner der DO & CO Aktiengesellschaft entfallenden Ergebnisses von EUR 26,07 Mio (VJ: EUR 22,81 Mio) beträgt EUR 2,68 (VJ: EUR 2,34).

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie für das Geschäftsjahr 2012/2013 hat sich durch die Bewertungskorrektur (vgl. Abschnitt 4.14) von EUR 2,34 je Aktie um EUR 0,02 je Aktie auf EUR 2,32 je Aktie vermindert.

5.11. Vorschlag für die Gewinnverwendung

Gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes bildet der nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Einzelabschluss von der DO & CO Aktiengesellschaft zum 31. März 2014 die Grundlage für die Ausschüttung einer Dividende. Dieser Jahresabschluss weist einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8,28 Mio aus. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor den gesamten Bilanzgewinn auszuschütten. Dies ermöglicht eine Dividende in Höhe von EUR 0,85 je dividendenberechtigter Aktie.

6. Erläuterungen zur Konzern-Geldflussrechnung (Cashflow Statement)

Die Darstellung der Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit erfolgte nach der indirekten Methode. Der Finanzmittelbestand entspricht den liquiden Mitteln laut Bilanz. Sie umfassen Kassenbestände, Schecks und Bankguthaben.

Die Ertragsteuerzahlungen sind gesondert im Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit ausgewiesen. Zinseinzahlungen in Höhe von EUR 1,51 Mio und Zinsauszahlungen in Höhe von EUR 0,75 Mio werden ebenfalls der betrieblichen Geschäftstätigkeit zugeordnet. Die Dividendenzahlungen an Aktionäre der DO & CO Aktiengesellschaft wurden als Teil der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Der Brutto-Cashflow beträgt EUR 69,67 Mio und liegt um EUR 10,94 Mio über jenem des Vergleichszeitraumes des Vorjahres. Unter Einbeziehung der Veränderungen des Working Capitals und der Zahlungen für Ertragsteuern ergibt sich ein Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit von EUR 42,19 Mio (VJ: EUR 36,03 Mio).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist negativ und beläuft sich auf EUR -58,05 Mio (VJ: EUR -30,41 Mio). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betragen EUR -43,64 Mio, hinzu kommen Effekte aus der Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen in Höhe von EUR -22,16 Mio.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 129,71 Mio (VJ: EUR -17,84 Mio). Dieser resultiert im Wesentlichen aus der Emission der Anleihe im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014.

7. Sonstige Angaben

7.1. Zusätzliche Angaben zu Finanzinstrumenten

Die Buchwerte der Finanzinstrumente, aufgeteilt nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39, und ihre Klassen zugeordneten Fair Values (beizulegende Zeitwerte) sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Fair Value
der Finanz
Buchwert davon im
Anwendungs
bereich von
Bewertungs
kategorie
gemäß IAS
instrumente
im
Anwendungs
bereich von
in €m 31.3.2014 IFRS 7 39 IFRS 7 Level
Übrige Finanzanlagen1
Anteile an verbundenen Unternehmen
Wertpapiere
Ausleihungen
Sonstige langfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte
Derivate
Übrige Sonstige kurzfristige Vermögenswerte
Liquide Mittel
0,32
0,09
0,21
0,02
1,37
79,84
26,69
1,12
25,57
179,33
0,32
0,09
0,21
0,02
1,37
79,84
4,06
1,12
2,94
179,33
AfS
AfS
LaR
LaR
LaR
HfT
LaR
AfS
-
-
-
-
-
1,12
-
-
3
Summe Vermögenswerte 287,55 264,92
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Begebene Anleihe
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
Übrige Finanzverbindlichkeiten
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
46,53
147,92
23,19
4,05
4,05
0,51
46,53
147,92
7,20
4,05
4,05
0,51
FLAC
FLAC
FLAC
FLAC
FLAC
-
151,02
-
3,86
-
1
3
Summe Verbindlichkeiten 222,19 206,20
Fair Value
der
Finanzinstru
davon im Bewertungs mente im
Anwendungs kategorie Anwendungs
Buchwert bereich von gemäß IAS bereich von
in €m 31.3.2013 IFRS 7 39 IFRS 7 Level
Übrige Finanzanlagen 0,23 0,23
Ausleihungen 0,02 0,02 LaR -
Wertpapiere 0,21 0,21 AfS -
Sonstige langfristige Vermögenswerte 1,34 1,34 LaR -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 56,02 56,02 LaR -
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 44,32 1,48
Übrige Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1,48 1,48 LaR -
Liquide Mittel 73,18 73,18 AfS -
Summe Vermögenswerte 175,10 132,25
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41,73 41,73 FLAC -
Sonstige Verbindlichkeiten 16,08 1,49 FLAC -
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 16,41 16,41
Finanzverbindlichkeit aus Stillhalterposition 2,16 2,16 n/a 2,16 3
Übrige Finanzverbindlichkeiten 14,25 14,25 FLAC -
Summe Verbindlichkeiten 74,22 59,63

1…Aus Wesentlichkeitsgründen wurde auf die erfolgsneutrale Fair Value Bewertung von AfS verzichtet.

LaR: Loans and Receivables (Kredite und Forderungen); AfS: Available-for-Sale Financial Assets (Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte); HfT: Held-For-Trading (zu Handelszwecken gehalten); FLAC: Financial Liabilities at Amortised Cost (Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden).

Für liquide Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die übrigen sonstigen kurzfristigen und langfristigen Vermögenswerte stellen die Buchwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeiten eine angemessene Schätzung ihrer beizulegenden Zeitwerte dar. Entsprechendes gilt für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten und die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Auf die Angabe des beizulegenden Zeitwerts wird nach der Erleichterungsvorschrift gemäß IFRS 7.29(a) verzichtet.

Bei dem unter den sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Derivat handelt es sich um einen am 20. Dezember 2013 mit der UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank, München) abgeschlossenen Total Return Equity Swap, dem als Basiswert 974.400 DO & CO Aktien zugrunde liegen. Der Swap sieht während seiner voraussichtlichen Laufzeit von maximal zwölf Monaten einen Tausch der Erträge sowie der Kursperformance des Basiswerts gegen eine variable Zahlung vor. DO & CO kann während der Laufzeit des Swap ein Settlement durch physische Lieferung des Basiswerts oder durch Barausgleich verlangen. Das eröffnet der Gesellschaft die Möglichkeit, eigene Aktien für weitere Akquisitionen einzusetzen. DO & CO behandelt die Vereinbarung als derivatives Finanzinstrument in der Kategorie "Zu Handelszwecken gehalten". Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden unmittelbar in der Konzern-Gewinnund Verlustrechnung erfasst. Der beizulegende Zeitwert des Derivats wird anhand eines Bewertungsmodells ermittelt, in das die Veränderungen des Werts der gegenseitigen Ansprüche aus dem Swap zum jeweiligen Abschlussstichtag eingehen. Die Wertentwicklung des Basiswerts bestimmt DO & CO auf Basis eines gewichteten durchschnittlichen Börsenpreises der DO & CO Aktie unter Berücksichtigung eines Paketabschlags, der aus dem Transaktionspreises für das Aktienpaket im Zeitpunkt des Zuganges des Derivats abgeleitet wurde. In Höhe des zum 31. März 2014 ermittelten beizulegenden Zeitwerts von EUR 1,12 Mio ist ein unrealisierter Erfolg erfasst worden, der in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Finanzerträgen ausgewiesen ist. Unter Berücksichtigung eines 10 % höheren (niedrigeren) Paketabschlags ergäbe sich ein um EUR 0,02 Mio niedrigerer (höherer) beizulegender Zeitwert des Finanzinstruments zum Abschlussstichtag.

Der beizulegende Zeitwert der übrigen Finanzverbindlichkeiten wird durch Diskontierung der zukünftigen Cashflows ermittelt. Der fristadäquate Abzinsungszinssatz beträgt 9,4 %. Individuellen Merkmalen der Finanzinstrumente wird durch marktübliche Bonitäts- bzw. Liquiditätsspreads Rechnung getragen. In der Vorperiode entsprach der Fair Value der Finanzverbindlichkeiten, aufgrund der zeitlichen Nähe ihres Zugangs zum Bilanzstichtag der Vergleichsperiode, im Wesentlichen ihrem Buchwert. Die finanzielle Verbindlichkeit aus der Verpflichtung zum zukünftigen Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter (vgl. Abschnitt 4.13) wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Wertänderungen werden unmittelbar mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. Aus diesem Grund ist keine Zuordnung zu den Bewertungskategorien nach IAS 39 möglich.

Die durch Bewertungsmethoden ermittelten bilanziellen Wertansätze der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente, die der Fair Value Hierarchiestufe 3 zuzurechnen sind, stellt die folgende Tabelle in ihrer Entwicklung vom 1. April 2013 zum 31. März 2014 dar.

Derivatives
Finanzinstrument
Finanzielle
Verbindlichkeit
aus
in m€ Stillhalterposition
Stand zum 01. April 2013 0,00 2,16
Zugänge - -
Abgänge - -
Gewinn / Verlust in der GuV 1,12 -
Sonderposten Eigenkapital - -2,16
Stand zum 31. März 2014 1,12 0,00

Währungsrisiko

Bedingt durch die Internationalität der geschäftlichen Aktivitäten ist DO & CO in erhöhtem Maße dem Risiko von Währungsschwankungen ausgesetzt. Diese Risiken betreffen insbesondere die Währungen Türkische Lira (TRY), Ukrainische Hrywnja (UAH), US-Dollar (USD), Britische Pfund (GBP) und Polnische Zloty (PLN).

Eine Absicherung gegen Währungsverluste strebt die Gesellschaft vorrangig durch natürliche Sicherungsbeziehungen an, die darauf zielen, Erlösen und Aufwendungen in einer Fremdwährung nach Möglichkeit hinsichtlich Währungsbetrag und Zeitpunkt ihres Anfalls aufeinander abzustimmen. Des Weiteren ist die Gesellschaft bestrebt, Währungsrisiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen soweit wie möglich auf Kunden und Lieferanten zu übertragen.

Bei Bedarf setzt DO & CO derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken ein. Zum Abschlussstichtag hält die Gesellschaft keine derartigen Instrumente im Bestand. Von der Möglichkeit des Hedge Accounting macht sie gegenwärtig keinen Gebrauch.

Um die Abhängigkeit von Währungsrisiken aus Finanzinstrumenten zu verdeutlichen, die in einer von der funktionalen Währung abweichenden Währung denominiert und monetärer Art sind, verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen. Die anhand dieser Analysen ermittelten Ergebniseffekte aus Wechselkursschwankungen ergeben sich im Wesentlichen aus den zum Abschlussstichtag bestehenden Fremdwährungsforderungen bzw. Auswirkungen auf die Höhe des Eigenkapitals ergeben sich aus langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten, die Teil des Nettoinvestments in ausländische Geschäftsbetriebe darstellen. Wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernberichtswährung bleiben unberücksichtigt.

Zum 31. März 2014 wendete DO & CO zur Währungsumrechnung folgende Umrechnungskurse der wesentlichen Fremdwährungen gegenüber dem Euro an:

Währung USD GBP TRY PLN UAH
Stichtagskurs zum 31. März 2014
(Fremdwährung gegenüber Euro) 1,3788 0,8282 2,9693 4,1719 15,7501

Nach dem Ergebnis der Sensitivitätsanalyse führte eine Aufwertung (Abwertung) der für DO & CO wesentlichen Fremdwährungen um 10 % gegenüber dem Euro zu den folgenden hypothetischen Auswirkungen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) bzw. auf das Eigenkapital:

Auswirkungen auf das EGT (m€) USD GBP TRY PLN UAH
Aufwertung der Fremdwährung zum Euro um 10% -0,09 1,07 0,44 0,96 0,61
Abwertung der Fremdwährung zum Euro um 10% 0,09 -1,07 -0,44 -0,96 -0,61
Auswirkungen auf das Eigenkapital (m€) USD GBP TRY PLN UAH
Aufwertung der Fremdwährung zum Euro um 10% 3,30 0,61 0,41 - 0,80
Abwertung der Fremdwährung zum Euro um 10% -3,30 -0,61 -0,41 - -0,80

Liquiditätsrisiko

Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte, tägliche Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkungen auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.

Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle österreichischen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden.

Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.

Da DO & CO durch die Anleihe erhebliche liquide Mittel zugeflossen sind, ist das Liquiditätsrisiko des DO & CO Konzerns gegenwärtig vernachlässigbar.

DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen aller Rechtseinheiten wird das Bonitätsrisiko der Kunden sehr zeitnahe überwacht und ermöglicht ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation.

Das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden wird durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten seitens der Kunden reduziert.

Nachstehend sind die undiskontierten vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungszahlungen der in den Anwendungsbereich von IFRS 7 fallenden finanziellen Verbindlichkeiten wiedergegeben:

31. März 2014
in m€ Buchwert Mittelabfluss in
der nächsten
Berichtsperiode
Mittelabfluss in
der über
nächsten
Berichtsperiode
Späterer
Mittelabfluss
Mittelabfluss Finanzverbindlichkeiten 4,05 0,36 0,36 4,44
Mittelabfluss Begebene Anleihe 147,92 4,96 4,97 174,97
Mittelabfluss Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 46,53 46,53
Mittelabfluss Sonstige Verbindlichkeiten 7,20 7,20
Mittelabfluss Verbindlichkeiten
im Anwendungsbereich von IFRS 7 205,69 59,05 5,33 179,41

Zinsrisiko

Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets der Dauer der Mittelbindung in den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in halbjährlich durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Diese stellen die Auswirkungen von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital dar. Zinsänderungsrisiken bestehen insoweit nicht bei Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Bei variabel verzinslichen finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden wirken sich Marktzinsänderungen dagegen auf die Höhe des Finanzergebnisses aus. Bei DO & CO betrifft das insbesondere die aus der Anleihebegebung angelegten Gelder sowie die Zahlungen aus dem mit UniCredit abgeschlossenen Total Return Equity Swap. Auswirkungen auf das Eigenkapital ergeben sich aus einer Änderung der Marktzinsen nicht, da die Gesellschaft über keine Derivate verfügt, die zur Absicherung gegen zinsbedingte Cashflow-Schwankungen aus Grundgeschäften designiert sind.

Wäre das Marktzinsniveau am 31. März 2014 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen, hätte sich ein um EUR 1,49 Mio höheres (EUR 0,84 Mio niedrigeres) Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ergeben. DO & CO ist damit gegenwärtig keinem wesentlichen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt.

Ausfallrisiko

Das maximale Ausfallrisiko wird weitgehend durch die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte bestimmt. Es erhöht sich aufgrund des mit UniCredit abgeschlossenen Total Return Equity Swap. Darin hat sich DO & CO verpflichtet, sämtliche Wertverluste des Basiswerts während der Laufzeit des Derivats zu tragen. Aus dieser Verpflichtung resultiert ein maximales Verlustrisiko in Höhe von EUR 29,6 Mio.

Kreditversicherungen schließt DO & CO nicht ab. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten. Das verbleibende Risiko wird durch angemessene bilanzielle Vorsorgen abgedeckt.

Kapitalmanagement

Die Zielsetzung von DO & CO liegt in der Beibehaltung einer starken Eigenkapitalstruktur, um das Vertrauen der Investoren, der Kreditgeber und des Marktes zu erhalten und eine solide Kapitalbasis für die zukünftige Geschäftsentwicklung zu gewährleisten.

Die Nettofinanzverschuldung wird zentral durch das Finanzmanagement gesteuert (zu den wesentlichen Merkmalen des internen Kontroll- und Risikomanagements siehe Erläuterungen im Lagebericht). DO & CO überwacht sein Kapital anhand der Kennzahlen Verschuldungsgrad (definiert als Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zum Eigenkapital) und Eigenkapitalquote. Als langfristige Orientierung strebt die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von über 30 Prozent an. Die Nettofinanzverschuldung umfasst das lang- und kurzfristige Finanzvermögen und den Cash-Bestand sowie die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Das Eigenkapital entspricht dem ausgewiesenen Eigenkapital nach IFRS korrigiert um Geschäfts- oder Firmenwerte sowie erwartete Dividendenzahlungen.

Zur Aufrechterhaltung der Kapitalstruktur erfolgt eine Dividendenpolitik, die sich nach dem Konzernergebnis bemisst. Gemäß dieser Orientierung wird der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen eine Dividende in Höhe von EUR 0,85 je dividendenberechtigter Aktie auszuschütten.

Das niedrige Zinsniveau wurde bereits im Jahr 2014 zur Emission einer Anleihe mit einem Volumen von EUR 150 Mio genutzt. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 7 Jahren und einen Fixzinskoupon von 3,125 %.

7.2. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Die Eventualschulden des DO & CO Konzerns betragen am 31. März 2014 EUR 19,43 Mio (31. März 2013: EUR 12,89 Mio) und setzen sich wie folgt zusammen:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Garantien 13,34 12,89
Sonstige vertragliche Haftungsverpflichtungen 6,09 0,00
Summe 19,43 12,89

Sämtliche unter den Eventualschulden ausgewiesene Sachverhalte betreffen potentielle zukünftige Verpflichtungen, die zum Bilanzstichtag 31. März 2014 noch völlig ungewiss sind und die bei Eintreten der entsprechenden zukünftigen Ereignisse zu Verpflichtungen führen würden.

Zum 31. März 2014 sind schwebende Verträge über den Bezug von Sachanlagen in Höhe von EUR 27,09 Mio (31. März 2013: EUR 10,92 Mio) sowie über den Bezug von Vorräten in Höhe von EUR 0,01 Mio (31. März 2013: EUR 0,00 Mio) abgeschlossen.

Es bestehen unkündbare Operating-Leasingverhältnisse über Geschäftsräume und von Geschäftsausstattungen sowie in kleinerem Umfang über Fahrzeuge und sonstige Vermögenswerten.

Die zukünftigen kumulierten Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operating- Leasingverhältnissen betragen:

in m€ 31. März 2014 31. März 2013
Bis ein Jahr 26,26 27,58
Zwei bis fünf Jahre 89,14 95,86
Über fünf Jahre 67,16 70,07

Aus umsatzabhängigen Leasingzahlungen könnten weitere Leasingzahlungen bis zu EUR 9,94 Mio (VJ: EUR 0,90 Mio) zu leisten sein.

7.3. Segmentberichterstattung

Die Segmentberichterstattung folgt dem internen Berichtswesen an den Vorstand der DO & CO für die Segmente

  • Airline Catering
  • International Event Catering und
  • Restaurants, Lounges & Hotel.

Der Vorstand von DO & CO ist die verantwortliche Unternehmensinstanz zur Allokation von Ressourcen für die Geschäftssegmente sowie zur Bewertung ihrer Ertragskraft (Management Approach). Er steuert den Konzern auf Basis von nach IFRS ermittelten Finanzdaten.

In neun Ländern generiert das Geschäftssegment Airline Catering mit einem unverwechselbaren innovativen und kompetitiven Produktportfolio den größten Umsatzanteil im DO & CO Konzern. Herzstück des Segments Airline Catering sind 25 Gourmetküchen an internationalen Flughäfen (unter anderem Istanbul, London, New York, Wien, Frankfurt, Warschau, Mailand, Kiew) die im Geschäftsjahr 2013/2014 84 Millionen Passagiere auf mehr als 550.000 Flügen kulinarisch versorgten. Mehr als 60 Fluglinien zählen zum Kundenportfolio von DO & CO, darunter Turkish Airlines, British Airways, Emirate Airline, Etihad Airways, Cathay Pacific, Singapore Airlines und South African Airlines.

Das Geschäftssegment International Event Catering ist das Kleinste der drei Geschäftssegmente des DO & CO Konzerns. Mit diesem Geschäftssegment ist der DO & CO Konzern weltweit aktiv und bietet den Kunden bei den Events neben dem klassischen Catering auch Komplettlösungen einschließlich Logistik, Dekoration, Möbel, Zeltbau, Musik, Entertainment und Beleuchtung. Zu den Referenzen in diesem Geschäftssegment zählen unter anderem das Catering für 16 Formel 1 Grands Prix, die Finalspiele der UEFA Champions League sowie das Catering für die VIP-Gäste der EURO 2012. Langjährige Partnerschaften bestätigen: Nationale und internationale Veranstalter vertrauen auf DO & CO als Gastgeber und Gesamtanbieter für Hospitalitylösungen.

In dem Segment Restaurants, Lounges & Hotel liegt der Ursprung des Konzerns. Das Geschäftssegment umfasst eine Reihe unterschiedlicher Bereiche, wie Lounges, Retail, Airport Gastronomie, Restaurants und Demel, Hotel, Mitarbeiterrestaurants und Railway Catering.

Die Segmentberichterstattung zu den Geschäftssegmenten stellt sich für das Geschäftsjahr 2013/2014 bzw. das Geschäftsjahr 2012/2013 wie folgt dar:

Geschäftsjahr
2013/2014
Airline
Catering
International
Event
Catering
Restaurants,
Lounges
& Hotel
Total
Umsatz m € 450,19 60,79 125,16 636,14
EBITDA m € 51,24 7,53 7,41 66,18
Abschreibungen m € -13,87 -2,35 -3,14 -19,36
Wertminderung m € -0,14 0,00 -0,05 -0,18
EBIT m € 37,23 5,18 4,23 46,64
EBITDA-Marge % 11,4% 12,4% 5,9% 10,4%
EBIT-Marge % 8,3% 8,5% 3,4% 7,3%
Anteil am Konzernumsatz % 70,8% 9,6% 19,7% 100,0%
Gesamtinvestitionen m € 30,56 0,69 12,60 43,85
Geschäftsjahr
2012/2013
Airline
Catering
International
Event
Catering
Restaurants,
Lounges
& Hotel
Total
Umsatz m € 400,23 71,09 104,87 576,19
EBITDA m € 43,45 8,53 6,68 58,67
Abschreibungen m € -12,81 -1,96 -2,34 -17,11
Wertminderung m € 0,00 0,00 -0,02 -0,02
EBIT m € 30,64 6,57 4,32 41,53
EBITDA-Marge % 10,9% 12,0% 6,4% 10,2%
EBIT-Marge % 7,7% 9,2% 4,1% 7,2%
Anteil am Konzernumsatz % 69,5% 12,3% 18,2% 100,0%
Gesamtinvestitionen m € 21,55 2,81 13,42 37,77

Für das Management sind beide angegebenen Ergebnisgrößen (EBIT und EBITDA) steuerungsrelevant. Für Zwecke der Ressourcenallokation orientiert sich das Management vorrangig am EBIT, das damit das Segmentergebnis im Sinne von IFRS 8 darstellt.

Die Außenumsatzerlöse des DO & CO Konzerns teilen sich nach dem Sitzland des Kunden wie folgt auf die geographischen Regionen Österreich, Türkei und übrige Länder auf:

Geschäftsjahr
2013/2014
Österreich Türkei Sonstige
Länder
Total
Umsatzerlöse m € 180,29 248,29 207,57 636,14
Anteil am Konzernumsatz % 28,3% 39,0% 32,6% 100,0%
Geschäftsjahr
2012/2013
Österreich Türkei Sonstige
Länder
Total
Umsatzerlöse m € 181,02 204,98 190,20 576,19
Anteil am Konzernumsatz % 31,4% 35,6% 33,0% 100,0%

Das langfristige Vermögen betrug zum 31. März 2014 bzw. zum 31. März 2013 nach geographischen Regionen:

31. März 2014 Österreich Türkei Sonstige
Länder
Total
Langfristige Vermögenswerte m € 31,26 62,51 89,88 183,65
31. März 2013 Österreich Türkei Sonstige
Länder
Total
Langfristige Vermögenswerte m € 27,20 48,21 69,04 144,44

7.4. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

DO & CO hat mit Wirkung 5. Mai 2014 ein weiteres Vorstandsmitglied. Herr Jaap Roukens wird für den Bereich Vertrieb zuständig sein.

Nach dem 31. März 2014 ergaben sich keine weiteren nennenswerten Ereignisse und Entwicklungen, die für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns von Bedeutung wären.

7.5. Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen

Geschäftsbeziehungen bestehen zu Unternehmen und Privatstiftungen, in denen Aufsichtsratsmitglieder bzw. Vorstandsmitglieder der DO & CO Aktiengesellschaft in Schlüsselpositionen oder Gesellschafter, tätig bzw. begünstigt sind.

Mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, die über das Aufsichtsratsmitglied Dr. Christian Konrad ein nahestehendes Unternehmen ist, besteht ein Mietverhältnis, für das Mietaufwendungen in Höhe von EUR 0,63 Mio (VJ: EUR 0,83 Mio) angefallen sind. Mit dem ebenfalls über das Aufsichtsratsmitglied Dr. Christian Konrad nahestehenden Unternehmen UNIQA bestehen Geschäftsbeziehungen. In diesem Zusammenhang sind Mietaufwendungen in Höhe von EUR 1,18 Mio (VJ: EUR 1,16 Mio) angefallen. Zudem waren zum 31. März 2014 Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,68 Mio (31. März 2013: EUR 0,28 Mio) zu erfassen. Unternehmen, an denen die Aufsichtsräte em. o. Univ. Prof. DDr. Waldemar JUD und Dr. Werner SPORN sowie das Vorstandsmitglied Dr. Haig ASENBAUER beteiligt sind, haben in im Geschäftsjahr 2013/2014 für juristische Beratungstätigkeiten Leistungen in der Höhe von EUR 0,76 Mio (VJ: EUR 1,06 Mio) erbracht. Daraus resultieren Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,16 Mio (31. März 2013: EUR 0,37 Mio). Aus Mietverträgen und sonstigen Beziehungen zu Privatstiftungen im wirtschaftlichen Einflussbereich von Attila DOGUDAN sind im Geschäftsjahr 2013/2014 Aufwendungen von EUR 1,69 Mio (VJ: EUR 2,23 Mio) angefallen. Zum 31. März 2014 sind zudem Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,01 Mio (31. März 2013: EUR 0,05 Mio) und Forderungen in Höhe von EUR 0,72 Mio (31. März 2013: EUR 0,00 Mio), sowie eine Anzahlung für Gebäudeinvestitionen in Höhe von EUR 2,00 Mio (31. März 2013: EUR 2,00 Mio) enthalten.

Der Konzern hält 50 % an der THY DO & CO İkram Hizmetleri A.Ş. Die restlichen 50 % an dieser Gesellschaft werden von Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.) gehalten. Die THY DO & CO İkram Hizmetleri A.Ş. beliefert Turkish Airlines mit Airline Catering-Leistungen. Aus dieser Geschäftsbeziehung resultieren zum 31. März 2014 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Turkish Airlines in Höhe von EUR 25,61 Mio (31. März 2013: EUR 4,80 Mio).

DO & CO bezog im Geschäftsjahr 2013/2014 von der ISS Ground Services GmbH, an der eine Beteiligung von 49 % besteht (assoziiertes Unternehmen), Leistungen im Gegenwert von EUR 9,93 Mio (VJ: EUR 8,46 Mio). Aus der Geschäftsbeziehung sind zum 31. März 2014 Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1,52 Mio (31. März 2013: EUR 0,72 Mio) gegenüber der ISS Ground Services GmbH passiviert.

DO & CO unterhält Geschäftsbeziehungen mit einem anderen Gesellschafter eines Tochterunternehmens. Aus dieser Geschäftsbeziehung besteht zum 31. März 2014 ein Darlehen (inkl. Zinsen) in der Höhe von EUR 4,02 Mio (31. März 2013: EUR 4,03 Mio). Es sind Aufwendungen in der Höhe von EUR 0,91 Mio (VJ: EUR 0,43 Mio) angefallen, die zum Ansatz einer Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,09 Mio (31. März 2013: EUR 0,06 Mio) geführt haben.

DO & CO unterhält Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Es sind Aufwendungen in der Höhe von EUR 0,70 Mio (VJ: EUR 0,00 Mio) und Erlöse in der Höhe von EUR 9,09 Mio (VJ: EUR 0,00 Mio) angefallen, die zum Ansatz einer Verbindlichkeit in Höhe von EUR 7,49 Mio (31. März 2013: EUR 0,00 Mio) bzw. zu Forderungen in der Höhe von EUR 0,78 Mio (31. März 2013: EUR 0,00 Mio) geführt haben.

Zur Vergütung der Organmitglieder sei auf Abschnitt 7.7 verwiesen.

7.6. Beteiligungen

Zum 31. März 2014 hielt die DO & CO Aktiengesellschaft folgende Beteiligungen:

Gesellschaft Sitz Land Beteiligung in % Konsolidierung Währung Nominalkapital in
THW2
DO & CO Party-Service & Catering GmbH Wien A 100,0 V EUR 36
3)
DO & CO im Haas Haus Restaurantbetriebs GmbH Wien A 100,0 V EUR 36
3)
DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH Wien A 100,0 V EUR 36
DO & CO - Salzburg Restaurants & Betriebs GmbH Salzburg A 100,0 V EUR 36
3)
DO & CO - Baden Restaurants & Veranstaltungs GmbH Baden A 100,0 V EUR 36
3)
DO & CO Albertina GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
3)
AIOLI Airline Catering Austria GmbH Wien-Flughafen A 100,0 V EUR 36
3)
AIOLI Restaurants & Party-Service GmbH
K.u.K. Hofzuckerbäcker Ch. Demel's Söhne GmbH
Wien
Wien
A
A
100,0
100,0
V
V
EUR
EUR
36
3)
799
4)
Demel Salzburg Cafe-Restaurant Betriebs GmbH Salzburg A 100,0 V EUR 35
3)
B & B Betriebsrestaurants GmbH Wien A 100,0 V EUR 36
3)
DO & CO Airport Hospitality GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
4)
DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH Wien A 90,0 V EUR 35
DO & CO Airline Catering Austria GmbH Wien A 100,0 V EUR 150
3)
Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH Wien-Flughafen A 100,0 V EUR 800
4)
Total Inflight Solution GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
4)
DO & CO Event Austria GmbH
DO & CO Catering & Logistics Austria GmbH
Wien
Wien
A
A
100,0
100,0
V
V
EUR
EUR
100
3)
100
3)
Do & Co Restaurantbetriebsgesellschaft m.b.H. Wien A 100,0 V EUR 36
3)
Ibrahim Halil Dogudan Gesellschaft m.b.H. Wien A 100,0 V EUR 36
3)
DO & CO Procurement GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
3)
DO & CO Gourmet Kitchen Cold GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
3)
DO & CO Gourmet Kitchen Hot GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
3)
DO & CO Pastry GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
3)
DO & CO Airline Logistics GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
3)
DO & CO Facility Management GmbH Wien A 100,0 V EUR 35
3)
DO & CO Special Hospitality Services GmbH
Henry am Zug GmbH
Wien
Wien
A
A
100,0
100,0
V
V
EUR
EUR
35
3)
35
4)
ISS Ground Services GmbH Wien A 49,0 E EUR 218
DO & CO International Event AG Zug CH 100,0 V CHF 100
DO & CO International Catering & Logistics AG Zürich CH 100,0 V CHF 100
Oleander Group AG Zug CH 100,0 N GBP 67
DO & CO (Deutschland) Holding GmbH Kelsterbach D 100,0 V EUR 25
DO & CO München GmbH Schwaig/Oberding D 100,0 V EUR 25
5)
DO & CO Frankfurt GmbH Kelsterbach D 100,0 V EUR 25
5)
DO & CO Berlin GmbH
DO & CO Lounge GmbH
Berlin
Frankfurt
D
D
100,0
100,0
V
V
EUR
EUR
25
5)
25
5)
DO & CO Olympiapark München Restaurant GmbH München D 100,0 V EUR 25
5)
DO & CO Olympiapark München Catering GmbH München D 100,0 V EUR 25
5)
Arena One GmbH München D 100,0 V EUR 100
5)
DO & CO Restauración & Catering España, S.L. Barcelona E 100,0 V EUR 3
DO & CO International Catering Ltd. Feltham GB 100,0 V EUR 30
6)
DO & CO Event & Airline Catering Ltd. Feltham GB 100,0 V GBP 0
DO & CO International Investments Ltd. London GB 100,0 V EUR 5.000 6)
DO & CO Museum Catering Ltd.
DO & CO FOODPRODUCTION LIMITED
Feltham
Feltham
GB
GB
100,0
100,0
V
V
GBP
GBP
0
0
DO & CO AIRPORT GASTRONOMY LIMITED Feltham GB 100,0 V EUR 0
6)
Fortnum & Mason Events Ltd. London GB 50,0 E GBP 0
Henry am Zug Hungary Kft. Budapest HU 100,0 V EUR 2
10)
DO & CO Italy S.r.l. Vizzola Ticino I 100,0 V EUR 2.900
Sky Gourmet Malta Ltd. Fgura MT 40,0 E EUR 1
8)
Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. Fgura MT 40,0 E EUR 1
8)
DO & CO Netherlands Holding B.V. Den Haag NL 51,0 V EUR 20
DO & CO – Restauração e Catering, Sociedade Unipessoal, Lda
DO & CO Hospitality Management Poland Sp. z o.o.
Lissabon
Warschau
P
PL
100,0
100,0
V
V
EUR
PLN
5
5
9)
DO & CO Events Poland Sp. z o.o. Warschau PL 100,0 V PLN 5
9)
DO & CO Poland Sp. z o.o. Warschau PL 100,0 V PLN 20.095
Lotniczy Catering Service Sp. z o.o. Katowice PL 51,0 V PLN 1.928
Sky Gourmet Slovensko s.r.o. Bratislava SK 100,0 V EUR 63
7)
DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic . ve San. A.S. Istanbul TK 100,0 V TRY 750
THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. Istanbul TK 50,0 V TRY 30.000
MAZLUM AMBALAJ SANAYI VE DIŞ TICARET A.Ş.
DO & CO Ukraine LLC
Tekirdag
Kiew-Boryspil
TK
UA
51,0
100,0
V
V
TRY
UAH
3.523
521
9)
DO AND CO KYIV LLC (vormals: Kyiv Catering LLC) Kiew-Boryspil UA 51,0 V UAH 2.400
DO & CO AIRPORT GASTRONOMY LLC Kiew-Boryspil UA 100,0 V UAH 6.958
DO & CO Holdings USA, Inc. Wilmington USA 100,0 V USD 100
DO & CO Miami Catering, Inc . Miami USA 100,0 V USD 1
DO & CO New York Catering, Inc. New York USA 100,0 V USD 1
DEMEL New York Inc . New York USA 100,0 V USD 1
DO & CO CHICAGO CATERING, INC. Wilmington USA 100,0 N USD 1
DO & CO NEW JERSEY CATERING, INC. Wilmington USA 100,0 N USD 1

1) V=Vollkonsolidierung, E= at equity, N= Keine Konsolidierung 2) THW = Tausend Heimatwährung

3) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Aktiengesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 4) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

5) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

6) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in GBP. 7) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in SKK.

8) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in MTL. 9) 1 % wird von der DO & CO Event Austria GmbH gehalten.

10) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in HUF.

7.7. Organe

Als Organe der DO & CO Aktiengesellschaft sind folgende Personen im Geschäftsjahr 2013/2014 tätig gewesen:

Vorstand:

Attila DOGUDAN

Vorsitzender Keine sonstigen Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen

Dr. Haig ASENBAUER

Mitglied des Vorstands (seit 16. Juli 2012)

  • Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen Gesellschaften:
  • Aufsichtsrat der MOUVI Holding AG

Mag. Gottfried NEUMEISTER

Mitglied des Vorstands (seit 16. Juli 2012)

Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen Gesellschaften:

Verwaltungsrat der HESUS FX Trading AG

Dr. Klaus PETERMANN

Mitglied des Vorstands (seit 16. Juli 2012)

Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in konzernexternen Gesellschaften:

  • Verwaltungsrat der Indivis S.A., Luxemburg
  • Verwaltungsrat der Libidama International S.A. SPF, Luxemburg
  • Verwaltungsrat der Immobilière Kockelscheurer S.A., Luxemburg

Die Vergütungen der Mitglieder des Vorstandes waren im Geschäftsjahr 2013/2014 wie folgt:

Bezüge Vorstand 2013/2014
in TEUR Fixe
Bezüge
Variable
Bezüge
Gesamt
bezüge
Attila Dogudan 748 443 1.190
Dr. Haig Asenbauer 515 368 883
Mag. Gottfried Neumeister 400 292 692
Dr. Klaus Petermann 425 292 718
Summe 2.089 1.395 3.484

DO & CO hat mit Wirkung vom 5. Mai 2014 ein weiteres Vorstandsmitglied. Herr Jaap Roukens wird für den Bereich Vertrieb zuständig sein.

Es bestehen derzeit keine Vereinbarungen über eine betriebliche Altersvorsorge für Mitglieder des Vorstands. Dem Vorstandsvorsitzenden steht ein Abfertigungsanspruch in sinngemäßer Anwendung des Angestelltengesetzes zu. Die Dienstverträge der Vorstandmitglieder sehen im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund einen Abfindungsanspruch von drei Monatsgehältern vor. Bei vorzeitiger Beendigung des Vorstandsvertrages aus einem vom Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund entsteht kein Abfindungsanspruch. Zusätzliche Ansprüche des Vorstands im Falle einer Beendigung der Funktion bestehen nicht.

Weiters bestehen derzeit keine Vereinbarungen im Falle eines Kontrollwechsels.

Aufsichtsrat:

em. o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD

Vorsitzender;

weitere Aufsichtsratsmandate börsennotierter Gesellschaften:

  • Vorsitzender des Aufsichtsrates der Ottakringer Getränke AG, Wien
  • Mitglied des Aufsichtsrates der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft
  • Mitglied des Aufsichtsrates der BKS Bank AG
  • Mitglied des Aufsichtsrates der CA Immobilien Anlagen Aktiengesellschaft
  • Mitglied des Aufsichtsrates der Oberbank AG

RA Dr. Werner SPORN

Stellvertreter des Vorsitzenden; keine weiteren Aufsichtsratsmandate börsennotierter Gesellschaften

Ing. Georg THURN-VRINTS

Mitglied; keine weiteren Aufsichtsratsmandate börsennotierter Gesellschaften

Ök.-Rat Dr. Christian KONRAD

Mitglied;

weitere Aufsichtsratsmandate börsennotierten Gesellschaften:

  • Vorsitzender des Aufsichtsrates der AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Wien
  • Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der BAYWA AG, München (bis 4.6.2013)
  • Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt, Mannheim

An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 04. Juli 2013 für das Geschäftsjahr 2012/2013 eine Vergütung in Höhe von TEUR 55 (VJ: TEUR 55) bezahlt.

Haftungen für Kredite sowie Firmenkredite von Konzerngesellschaften an Vorstände und Aufsichtsräte bestehen nicht.

Wien, am 20. Mai 2014

Attila Dogudan e.h. Vorstandsvorsitzender

Dr. Haig Asenbauer e.h. Vorstandsmitglied

Mag. Gottfried Neumeister e.h. Vorstandsmitglied

Jaap Roukens e.h. Vorstandsmitglied Dr. Klaus Petermann e.h. Vorstandsmitglied

8. Bestätigungsvermerk

Bericht zum Konzernabschluss

Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der

DO & CO Aktiengesellschaft, Wien,

für das Geschäftsjahr vom 1. April 2013 bis 31. März 2014 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. März 2014, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzern-Gesamtergebnisrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. März 2014 endende Geschäftsjahr sowie den Konzernanhang.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und die Buchführung

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Konzernbuchführung sowie die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den lnternational Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung sowie der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung des Konzernabschlusses der DO & CO Aktiengesellschaft hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2014 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. April 2013 bis 31. März 2014 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.

Aussagen zum Konzernlagebericht

Der Konzernlagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die Angaben nach § 243a UGB zutreffen.

Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.

Wien, am 20. Mai 2014

PKF CENTURION WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT MBH MEMBER FIRM OF PKF INTERNATIONAL LIMITED

Mag. Günther Prindl e.h. Dr. Andreas Staribacher e.h Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Einzelabschluss 2013/2014 der DO & CO Aktiengesellschaft inkl. Lagebericht und Bestätigungsvermerk

Inhaltsverzeichnis Seite
Bestätigungsvermerk
Bilanz zum 31. März 2014 Anlage
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. April 2013 bis zum 31. März 2014
Anlage 2
Anhang für das Geschäftsjahr 2013/14 Anlage -3
Entwicklung des Anlagevermögens 2013/14 Anlage 3a
Beteiligungsgesellschaften per 31. März 2014 Anlage 3b
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013/14 Anlage 4
Aktiva 31.03.2014 % 31.03.2013 %
A. Anlagevermögen
I.
Immaterielle
Vermögensgegenstände
1.
Konzessionen
sowie
Lizenzen
639.868,32 0,2 20.682,00 0,0
2.
Software
1.277.658,02 0,4 859.461,19 0,4
3.
WB
immaterielle
Vermögensgegenstände
-753.720,64
1.163.805,70
-0,2
0,3
-562.024,12
318.119,07
-0,3
0,2
II.
Sachanlagen
1.
Einbauten
in
fremden
Gebäuden
901.975,95 0,3 423.584,96 0,2
2.
Maschinen
3.754,16 0,0 0,00 0,0
3.
Betriebs-
und
Geschäftsausstattung
578.909,99 0,2 504.454,59 0,3
4.
Geleistete
Anzahlungen
und
Anlagen
in
Bau
2.386.723,81
3.871.363,91
0,7
1,1
2.445.633,01
3.373.672,56
1,2
1,7
III.
Finanzanlagen
1.
Anteile
an
verbundenen
Unternehmen
26.187.073,84 7,3 26.323.071,84 13,0
2.
Ausleihungen
an
verbundene
Unternehmen
34.616.317,45 9,6 37.201.039,33 18,4
3.
Wertpapiere
des
Anlagevermögens
36.651,27
60.840.042,56
65.875.212,17
0,0
16,9
18,3
36.651,27
63.560.762,44
67.252.554,07
0,0
31,4
33,2
B. Umlaufvermögen
I.
Forderungen
und
sonstige
Vermögensgegenstände
1.
Forderungen
aus
Lieferungen
und
Leistungen
Forderungen
aus
Lieferungen
und
Leistungen
255.833,82 0,1 260.830,77 0,1
2.
Forderungen
gegenüber
verbundenen
Unternehmen
davon
aus
Lieferungen
und
Leistungen
140.419.819,96
10.096.703,34
39,0
37,6
89.446.539,83
17.577.722,45
44,2
68,7
3.
sonstige
Forderungen
und
Vermögensgegenstände
10.569.980,91
151.245.634,69
2,9
42,0
29.149.851,71
118.857.222,31
14,4
58,7

zum 31.03.2014

Aktiva 31.03.2014 % 31.03.2013 %
II.
Wertpapiere
und
Anteile
1.
Sonstige
Wertpapiere
und
Anteile
147.987,00 0,0 0,00 0,0
III.
Kassenbestand
und
Guthaben
bei
Kreditinstituten
141.406.788,91
292.800.410,60
39,3
81,3
16.326.292,57
135.183.514,88
8,1
66,7
C.
Rechnungsabgrenzungsposten
1.343.802,75 0,4 134.432,60 0,1
Summe
Aktiva
360.019.425,52 100,0 202.570.501,55 100,0
Passiva 31.03.2014 % 31.03.2013 %
A. Eigenkapital
I. Grundkapital
1. Nennkapital 19.488.000,00 5,4 19.488.000,00 9,6
II. Kapitalrücklagen
1. gebundene 74.707.498,42 20,8 74.707.498,42 36,9
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche
Rücklagen
64.635,22 0,0 64.635,22 0,0
2. andere
Rücklagen
(freie
Rücklagen)
39.654.489,05 11,0 37.638.337,18 18,6
39.719.124,27 11,0 37.702.972,40 18,6
IV. Bilanzgewinn 8.282.400,00 2,3 4.872.000,00 2,4
142.197.022,69 39,5 136.770.470,82 67,5
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen
für
Abfertigungen
2.005.665,00 0,6 1.854.655,00 0,9
2. Steuerrückstellungen 8.472.100,00 2,4 7.212.500,00 3,6
3. sonstige
Rückstellungen
9.579.373,92 2,7 7.394.751,38 3,7
20.057.138,92 5,6 16.461.906,38 8,1
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 150.000.000,00 41,7 0,00 0,0
2. Verbindlichkeiten
aus
Lieferungen
und
Leistungen
1.018.808,26 0,3 809.768,39 0,4
3. Verbindlichkeiten
gegenüber
davon verbundenen
Unternehmen
aus
Lieferungen
und
Leistungen
44.261.992,14
536.740,06
12,3
0,2
45.761.487,34
2.483.161,33
22,6
1,2
4. sonstige
Verbindlichkeiten
2.334.463,51 0,7 2.616.868,62 1,3
davon
davon
aus
Steuern
im
Rahmen
der
sozialen
Sicherheit
2.082.214,85
209.405,73
0,6
0,1
2.318.596,36
230.062,15
1,1
0,1
197.615.263,91 54,9 49.188.124,35 24,3
D. Rechnungsabgrenzungsposten 150.000,00 0,0 150.000,00 0,1
Summe Passiva 360.019.425,52 100,0 202.570.501,55 100,0
Haftungsverhältnisse 11.403.437,88 3,2 6.679.390,50 3,3

DO & CO Aktiengesellschaft 156765m

2013/2014 % 2012/2013 %
1. Umsatzerlöse 26.844.509,16 100,0 25.597.742,76 100,0
2. sonstige
betriebliche
Erträge
a)
Erträge
aus
dem
Abgang
von
Anlagevermögen
374,99 0,0 0,00 0,0
b)
Erträge
aus
der
Auflösung
von
Rückstellungen 315.309,39 1,2 195.013,63 0,8
c)
übrige
675.698,89 2,5 4.102.489,27 16,0
991.383,27 3,7 4.297.502,90 16,8
3. Aufwendungen
für
Material
und
sonstige
bezogene
Herstellungsleistungen
a)
Materialaufwand
32.206,13 0,1 53.251,50 0,2
b)
Aufwendungen
für
bezogene
Leistungen
3.993.557,08 14,9 7.377.123,66 28,8
c)
Skontoerträge
-6.312,48 -0,0 -7.315,69 -0,0
4.019.450,73 15,0 7.423.059,47 29,0
4. Personalaufwand
a)
Löhne
757.165,44 2,8 646.964,42 2,5
b)
Gehälter
13.119.152,78 48,9 12.801.898,17 50,0
c)
Aufwendungen
für
Abfertigungen
und
Beiträge
an
Mitarbeitervorsorgekassen
237.967,15 0,9 508.468,07 2,0
d)
Aufwendungen
für
gesetzlich
vorgeschriebene
Sozialabgaben
sowie
vom
Entgelt
abhängige
Abgaben
und
Pflichtbeiträge 2.390.236,73 8,9 2.514.006,14 9,8
e)
Sonstige
Sozialaufwendungen
70.938,09 0,3 51.610,24 0,2
16.575.460,19 61,8 16.522.947,04 64,6
5. Abschreibungen
a)
auf
immaterielle
Gegenstände
des
Anlagevermögens
und
Sachanlagen
694.311,68 2,6 498.078,89 2,0
6. sonstige
betriebliche
Aufwendungen
a)
Steuern,
soweit
sie
nicht
unter
Steuern
vom
Einkommen
und
vom
Ertrag
fallen
60.744,39 0,2 71.129,29 0,3
b)
übrige
14.053.066,92 52,4 10.332.135,99 40,4
14.113.811,31 52,6 10.403.265,28 40,6
7. Zwischensumme
aus
Z
1
bis
6
(Betriebserfolg)
-7.567.141,48 -28,2 -4.952.105,02 -19,4
8. Erträge
aus
Beteiligungen
davon
aus
verbundenen
Unternehmen
22.469.764,41
15.469.764,41
83,7
57,6
16.023.336,46
16.023.336,46
62,6
62,6
9. sonstige
Zinsen
und
ähnliche
Erträge
davon
aus
verbundenen
Unternehmen
2.277.881,08
2.159.685,12
8,5
8,1
2.264.490,85
1.923.506,80
8,9
7,5
10. Erträge
aus
dem
Abgang
und
der
Zuschreibung
zu
Finanzanlagen
und
Wertpapieren
des
Umlaufvermögens
130.787,88 0,5 827.916,79 3,2
2013/2014 % 2012/2013 %
11. Aufwendungen
aus
Finanzanlagen
5.106.695,59 19,0 2.247.265,01 8,8
davon
Abschreibungen
auf
verbundene
Finanzanlagen
2.360.296,45 8,8 63.509,81 0,3
davon
Aufwendungen
aus
verbundenen
Unternehmen
2.746.399,14 10,2 2.183.755,20 8,5
12. Ergebnis
aus
Derivativgeschäften
83.734,33 0,3 0,00 0,0
13. Zinsen
und
ähnliche
Aufwendungen
davon
betreffend
verbundene
Unternehmen
562.710,10
96.245,08
2,1
0,4
152.491,05
142.273,01
0,6
0,6
14. Zwischensumme
aus
Z
8
bis
13
(Finanzerfolg)
19.125.293,35 71,2 16.715.988,04 65,3
15. Ergebnis
der
gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
11.558.151,87 43,1 11.763.883,02 46,0
16. Steuern
vom
Einkommen
und
vom
Ertrag
1.259.600,00 4,7 3.080.061,84 12,0
17. Jahresüberschuss 10.298.551,87 38,4 8.683.821,18 33,9
18. Zuweisung
zu
Gewinnrücklagen
a)
andere
Rücklagen
(freie
Rücklagen)
2.016.151,87 7,5 3.811.821,18 14,9
19. Jahresgewinn 8.282.400,00 30,9 4.872.000,00 19,0
20. Bilanzgewinn 8.282.400,00 30,9 4.872.000,00 19,0

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Grundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften des Unternehmensgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag geltenden Fassung erstellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln (§ 222 (2) UGB), aufgestellt.

Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Posten des Jahresabschlusses wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 189 bis 211 UGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 221 bis 235 UGB vorgenommen.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit und der Willkürfreiheit eingehalten.

Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag realisierten Gewinne ausgewiesen wurden. Allen erkennbaren Risiken und drohenden Verlusten, die im laufenden oder in einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, wurde entsprechend Rechnung getragen.

Anlagevermögen

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände

Die gesamten Zugänge des Berichtszeitraumes hat die Gesellschaft bei Anschaffungen bis zum 30. September 2013 mit dem vollen und bei späteren Anschaffungen mit dem halben Jahresbetrag abgeschrieben.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Nebenkosten, abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2013/2014 planmäßig gemäß § 204 (1) UGB fortgeführten Abschreibungen bewertet.

Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen. Dabei wird folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer
in
Jahren
Konzessionen 2
-
10
Vertragsrecht 6
EDV-Software 3
-
5

Sachanlagevermögen

Die gesamten Zugänge des Berichtszeitraumes hat die Gesellschaft bei Anschaffungen bis zum 30. September 2013 mit dem vollen und bei späteren Anschaffungen mit dem halben Jahresbetrag abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Nebenkosten, abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2013/2014 planmäßig gemäß § 204 (1) UGB fortgeführten Abschreibungen bewertet.

Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen, wobei für die einzelnen Anlagengruppen folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt wird:

in Jahren Nutzungsdauer
Gebäude 5 - 10
Andere
Anlagen,
Betriebs-
und
Geschäftsausstattung
3 - 8

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 13 EStG 1988 werden im Zugangsjahr jeweils auf EUR 0,01 abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter nach einer angenommenen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren als Abgang dargestellt.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

Unter diesem Posten werden ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Angabe zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen gemäß §238 Z 2 UGB erfolgen gesondert in der Anlage 3b zu diesem Anhang.

Die Gesellschaft ist oberstes Mutterunternehmen und hat einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht gemäß den Bestimmungen der §§ 244 ff UGB zum 31. März 2014 erstellt. Die Gesellschaft ist beim Handelsgericht Wien als zuständiges Firmenbuchgericht unter der Firmenbuchnummer 156765m erfasst.

Ausleihungen an verbundenen Unternehmen

Unter diesem Posten werden an amerikanische und britische Tochterunternehmen gegebene Ausleihungen ausgewiesen, deren Rückzahlung in Abhängigkeit von den diesen Unternehmen frei zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln erfolgt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mitden Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennwert angesetzt; allen erkennbaren Risiken, insbesondere aus Kursänderungen und Forderungsausfällen, wurde durch Abwertungen und durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Fremdwährungsforderungen wurden mitihrem Entstehungskurs oder mit dem niedrigerenDevisengeldkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Im Falle erkennbarer Einzelrisken wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Eigenkapital

Grundkapital und Kapitalrücklagen

Das Grundkapital beträgt EUR 19.488.000,00 und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien mit Stimmrecht zerlegt.

Zusammensetzung Kapitalrücklagen

EUR EUR
Agio
aus
Börsegang
1998

229
(2)
Z
1
i.V.m.
(5)
UGB)
13.081.110,15
Cent-Differenz
aus
EUR-Umstellung
2001/2002
0,01
Agio
aus
Kapitalerhöhung
2006/2007
24.273.186,35
Kapitalerhöhung
aus
Gesellschaftsmitteln
2007/2008
-1.427.918,09
Agio
aus
Kapitalerhöhung
2010/2011
38.781.120,00 74.707.498,42

Bilanzgewinn

Die Gesellschaft hat mit inländischen Tochtergesellschaften Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Die Namen der von der Ergebnisabführung umfassten Gesellschaften sind dem Beteiligungsspiegel zu entnehmen. Gemäß diesen Verträgen haben die Töchter ihren Jahresgewinn an die Muttergesellschaft abzuführen, wogegen sich die DO & CO Aktiengesellschaft gegenüber den Tochtergesellschaften verpflichtet, allfällige Jahresverluste zu übernehmen und abzudecken.

Rückstellungen

Rückstellungen für Anwartschaften auf Abfertigungen

Die Abfertigungsrückstellung ist nach finanzmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3 % (Vj: 3 %) und eines angenommenen Pensionsantrittsalters von 63 Jahren (Vj: 63 Jahren) bei Männern und 58 Jahren (Vj: 58 Jahren) bei Frauen ermittelt.

Für abfertigungsähnliche Verpflichtungen wurde eine Rückstellung für Dienstnehmerjubiläen passiviert. Die Ermittlung erfolgte unter Zugrundelegung der gleichen Berechnungsfaktoren, allerdings wurde ein Fluktuationsabschlag, abhängig vom Alter der Dienstnehmer, berücksichtigt. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder wurde unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Steuerrückstellungen

Die Rückstellungen für Ertragsteuern wurden in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit jenen Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger unternehmerischer Beurteilung erforderlich sind.

Rückstellungen aus Vorjahren wurden, soweit sie nicht verwendet wurden und der Grund für ihre Bildung weggefallen ist, über sonstige betriebliche Erträge aufgelöst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht ermittelt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenbriefkurs zum Zeitpunkt der Entstehung bewertet, wobei Kursverluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag berücksichtigt wurden.

Erläuterungen zu einzelnen Posten von Bilanz und GuV

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten (§ 226 Abs. 1 UGB) ist gesondert in der Beilage 3a zu diesem Anhang dargestellt.

Anzahlungen auf Anlagen

Für Mieterinvestitionen im Gebäude 1010 Wien, Akademiestraße 3 / Mahlerstraße 9 wurden Anzahlungen in Höhe von EUR 2 Millionen geleistet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen:

davon davon
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis
1
Jahr
über
1
Jahr
Forderungen
aus
Lieferungen
und
Leistungen
Forderungen
aus
Lieferungen
und
Leistungen
255.833,82 255.833,82 0,00
Vorjahr 260.830,77 260.830,77 0,00
Forderungen
gegenüber
verbundenen
Unternehmen 140.419.819,96 82.562.866,18 57.856.953,78
Vorjahr 89.446.539,83 70.750.768,73 18.695.771,10
davon
aus
Lieferungen
und
Leistungen
10.096.703,34 10.096.703,34 0,00
Vorjahr 17.577.722,45 17.577.722,45 0,00
sonstige
Forderungen
und
Vermögensgegenstände 10.569.980,91 7.603.498,32 2.966.482,59
Vorjahr 29.149.851,71 26.198.323,29 2.951.528,42
151.245.634,69 90.422.198,32 60.823.436,37
Vorjahr 118.857.222,31 97.209.922,79 21.647.299,52

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 70.163.312,39 (Vj: EUR 8.821.261,94) aus gegebenen Darlehen an ausländische Tochtergesellschaften, für die im Geschäftsjahr 2013/2014 Zinserträge in Höhe von insgesamt EUR 507.858,23 (Vj: EUR 377.058,71) ausgewiesen wurden.

Die Forderungen aus überrechneten Jahresgewinnen der inländischen Gruppenmitglieder aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen für das Geschäftsjahr 2013/2014 beliefen sich zum Bilanzstichtag auf ingesamt EUR 15.469.764,41 (Vj: EUR 16.023.336,46).

Wertpapiere und Anteile

Unter dem Posten Wertpapiere und Anteile ist ein derivatives Finanzinstrument mit einem Wert von TEUR 148 erfasst, das DO & CO am 20.12.2013 mit derUniCredit Bank AG (HypoVereinsbank, München) abgeschlossen hat. Es handelt sich um einen Total Return Equity Swap, dem als Basiswert 974.400 DO & CO Aktien zugrunde liegen. Der Swap sieht während seiner voraussichtlichen Laufzeit von maximal zwölf Monaten einen Tausch der Erträge sowie der Kursperformance des Basiswerts gegen eine variable Zahlung vor. DO & CO kann während derLaufzeit des Swap eine Erfüllung durch physische Lieferung des Basiswerts oder durch Barausgleich verlangen. Das eröffnet der Gesellschaft die Möglichkeit, eigene Aktien für weitere internationale Akquisitionen einzusetzen. Den für diese Option gezahlten Einmalbetrag hat DO & CO als Anschaffungskosten des Derivats angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen zu Ende des Geschäftsjahres TEUR 1.344 (Vj: TEUR 134). Der Unterschied gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres ergibt sich insbesondere dadurch, dass im Zuge der Emission der DO & CO Unternehmensanleihe ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten für das Disagio in Höhe von TEUR 1.143 angesetzt wurde. Dieses Disagio wird linear über die Laufzeit der Anleihe (7 Jahre) verteilt und entsprechend im Finanzergebnis der folgenden Perioden ausgewiesen.

In der Bilanz nicht gesondert ausgewiesene Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten hauptsächlich Personalrückstellungen i.d. Höhe von TEUR 8.095 (Vj: TEUR 5.743) sowie Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Leistungen i.d. Höhe von TEUR 1.484 (Vj: TEUR 1.652).

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 225 Abs. 6 und § 237 UGB stellte sich folgendermaßen dar:

davon davon davon
Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis
1
Jahr
über
1
Jahr
über
5
Jahre
Anleihen 150.000.000,00 0,00 150.000.000,00 150.000.000,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten
aus
Lieferungen
und
Leistungen
1.018.808,26 1.018.808,26 0,00 0,00
Vorjahr 809.768,39 809.768,39 0,00 0,00
Verbindlichkeiten
gegenüber
verbundenen
Unternehmen
44.261.992,14 44.261.992,14 0,00 0,00
Vorjahr 45.761.487,34 45.761.487,34 0,00 0,00
davon
aus
Lieferungen
und
Leistungen
536.740,06 536.740,06 0,00 0,00
Vorjahr 2.483.161,33 2.483.161,33 0,00 0,00
sonstige
Verbindlichkeiten
2.334.463,51 2.334.463,51 0,00 0,00
Vorjahr 2.616.868,62 2.616.868,62 0,00 0,00
davon
aus
Steuern
2.082.214,85 2.082.214,85 0,00 0,00
Vorjahr 2.318.596,36 2.318.596,36 0,00 0,00
davon
im
Rahmen
der
sozialen
Sicherheit 209.405,73 209.405,73 0,00 0,00
Vorjahr 230.062,15 230.062,15 0,00 0,00
Summe
Verbindlichkeiten
197.615.263,91 47.615.263,91 150.000.000,00 150.000.000,00
Vorjahr 49.188.124,35 49.188.124,35 0,00 0,00

Anleihe

Zu Ende des Geschäftsjahres hat die DO & CO Aktiengesellschaft eine Unternehmensanleihe i.d. Höhe von TEUR 150.000 plaziert. Die Anleihe besitzt eine 7 jährige Laufzeit und einen Fixzinskupon von 3,125% p.a.. Die Kosten für die Emission der Anleihe i.d. Höhe von TEUR 959 sind in den sonstigen betr. Aufwendungen erfasst. Das Disagio der Anleihe ist in den aktiven Rechnungabgrenzungsposten erfasst.

Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen:

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus zum Bilanzstichtag bestehenden Vereinbarungen über die Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen beläuft sich für die folgenden fünf Jahre auf rund EUR 6.042.300,00 (Vj: EUR 5.064.900,00), davon entfallen auf das nächste Geschäftsjahr rund EUR 1.208.500,00 (Vj: EUR 1.013.000,00). Es handelt sich hierbei um laufende Nutzungsentgelte für angemietete Sachanlagen und umsatzabhängige Nutzungsentgelte für angemietete Räumlichkeiten.

Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft gab gegenüber einem Lieferanten eine Rangrücktrittserklärung ab. Die Forderung zum Bilanzstichtag belief sich auf TEUR 117 (Vj: TEUR 138) und wurde zur Gänze wertberichtigt. Des weiteren wurden Bankgarantien in der Höhe von TEUR 310 (Vj: TEUR 151) abgegeben.

Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft übernahm für zwei Tochtergesellschaften die Ausfallshaftung von Kundenforderungen, zum Bilanzstichtag belief sich der Betrag der offenen Forderungen auf TEUR 5.889 (Vj: TEUR 6.341).

Zusätzlich hat die Gesellschaft Haftungsübernahmen in der Höhe von TEUR 210 (Vj: TEUR 187) und eine Rangrücktrittserklärung von TEUR 5.000 (Vj: TEUR 0) abgegeben.

Um die finanzielle Leistungsfähigkeit der verbundenen Unternehmen AIOLI Airline Catering Austria GmbH und DO & CO Airline Catering Austria GmbH glaubhaft zu machen, verpflichtet sich die DO & CO Aktiengesellschaft dafür Sorge zu tragen, dass die AIOLI Airline Catering Austria GmbH und die DO & CO Airline Catering Austria GmbH ihre Verpflichtungen als Dienstleister auf dem Flughafen Wien gemäß dem Flughafen-Bodenabfertigungsgesetz erfüllen können. Diese Erklärung steht im Zusammenhang mit dem Ansuchen der Tochtergesellschaften um eine Bewilligung zur Erbringung eines Bodenverpflegungsdienstes iSd § 7 Flughafen-Bodenabfertigungsgesetztes.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 231 (2) UGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gemäß § 237 Z 7 UGB stellte sich wie folgt dar:

2013/2014 2013/2014
Umsatzerlöse
Konzernunternehmen
25.461.549,43 22.584.077,51
Umsatzerlöse
Dritte
1.382.959,73 3.013.665,25
26.844.509,16 25.597.742,76

Personalaufwand

In der Position Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen sind Aufwendungen für Abfertigungen in der Höhe von EUR 131.920,65 (Vj: EUR 401.705,00) und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in der Höhe von EUR 106.046,50 (Vj: EUR 106.763,07) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 3.711 von TEUR 10.403 auf TEUR 14.114 gestiegen. Ursache dieses Anstiegs sind Aufwendungen für die Emission der Unternehmensanleihe (TEUR 959) sowie Verluste aus der Veräußerung von sonstigen Vermögenswerten (TEUR 5.538). Kosten für Werbung-, Rechts- und Beratungsaufwendungen konnten gegenüber dem Geschäftsjahr 2012/2013 reduziert werden.

Erträge aus der Beteiligung an verbundene Unternehmen

Der Posten betrifft die aufgrund der Ergebnisabführungsverträge übernommenen Jahresergebnisse 2013/2014 der inländischen Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 15.470 und eine Ausschüttung einer ausländischen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 7.000.

Aufwendungen aus Finanzanlagen

Unter den Aufwendungen aus Finanzanlagen werden überwiegend die Übernahmen der im Geschäftsjahr angefallenen Jahresverluste von Tochtergesellschaften aufgrund von aufrechten Ergebnisabführungsverträgen ausgewiesen, sowie Abschreibungen von im Finanzaufwand ausgewiesene Ausleihungen an ausländische Tochtergesellschaften.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Gesellschaft hat keine aktive Steuerabgrenzung gemäß §198 (10) UGB vorgenommen. Der gemäß dieser Bestimmung aktivierbare Betrag der Gruppe beträgt rund TEUR 1.391 (Vj: TEUR 1.264).

Zwischen der Gesellschaft als Gruppenträger und 22 Tochtergesellschaften als Gruppenmitglieder besteht eine Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG.

Steuerausgleichsvereinbarungen mit den inländischen Gruppenmitgliedern wurden auf Grund aufrechter Ergebnisabführungsverträge nicht abgeschlossen.

Sonstige Pflichtangaben

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.

Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gegliedert nach Arbeitern und Angestellten beträgt (§ 239 Abs. 1 Z 1 UGB):

2013/2014 2012/2013
Arbeiter 8 8
Angestellte 133 137
Gesamt 141 145

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 5. Juli2012 bis zum 30. Juni 2017 ermächtigt,das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu weitere EUR 9.744.000,00 durch Ausgabe von bis zu 4.872.000 Stück neue, auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen.

Bedingtes Kapital

Der Vorstand ist gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Juli 2013 ermächtigt, das Grundkapital gemäß §159 (2) Z 1AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 neuen Stückaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten zu erhöhen.

Angaben zu Vorstandsmitgliedern

Im Geschäftsjahr waren als Vorstandmitglieder tätig:

Herr Attila DOGUDAN, Wien, Vorsitzender, Herr Dr. Klaus PETERMANN, Wien, Herr Dr. Haig ASENBAUER, Wien, Herr Mag. Gottfried NEUMEISTER, Wien, Herr Jaap ROUKENS, Zug (seit 05.05.2014).

Die Fixbezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.089 (Vj: TEUR 1.628), davon wurden TEUR 76 (Vj: TEUR 67) von verbundenen Unternehmen bezogen. Die für das Geschäftsjahr gewährten variablen Gehaltsbestandteile betrugen TEUR 1.395 (Vj: TEUR 954). Die Höhe der Aufwendungen für Abfertigungen für den Vorstand beträgt TEUR 48 (Vj: TEUR 256).

Den Mitgliedern des Vorstandes wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern des Vorstandes eingegangen.

Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2013/2014 waren folgende Personen Mitglieder des Aufsichtsrates:

Herr em.o.Univ.Prof. DDr. Waldemar JUD, Graz, Vorsitzender, Herr Dr. Werner SPORN, Wien, Stellvertreter des Vorsitzenden, Herr Ing. Georg THURN-VRINTS, Poysbrunn, Herr Präsident Ökonomierat Generalanwalt Dr. Christian KONRAD, Wien.

An die Aufsichtsratsmitglieder wurde im Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von EUR 55.000,00 (Vj: TEUR 55) bezahlt.

Wien, 13. Mai 2014

Der Vorstand:

........................................................................... Attila DOGUDAN e.h. ................................................................................. Dr. Klaus PETERMANN e.h. ........................................................................... Dr. Haig ASENBAUER e.h. ................................................................................. Mag. Gottfried NEUMEISTER e.h. ................................................................................. Jaap ROUKENS e.h.

Anlage 3a

Entwicklung des Anlagevermögens der DO & CO Aktiengesellschaft, Wien

Abschreibungen
des Jahres
a
Anschaffungs
kosten am
Zugänge Abgänge Umbuchung Anschaffungs-
kosten am
Abschreibungen
gesamt
Buchwert
am
Buchwert
am
(+) Abzinsung
(-) Aufzinsung
aa
1.4.2013 Umbuchungen u Umbuchungen u 31.3.2014 31.3.2014 31.3.2013 Zuschreibungen z
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, Lizenzen, sowie
Software
880.143,19 0,00 u
1.167.029,35
129.646,20
0,00
u
0,00
1.917.526,34 753.720,64 1.163.805,70 318.119,07 316.103,00 a
880.143,19 1.167.029,35 129.646,20 0,00 1.917.526,34 753.720,64 1.163.805,70 318.119,07 316.103,00 a
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremden Gebäuden 628.844,73 203.140,91 212.159,95 445.633,01 1.065.458,70 163.482,75 901.975,95 423.584,96 115.785,85 a
Andere Anlagen, Betriebs- und
2. Maschinen
2.
0,00 4.692,70 0,00 0,00 4.692,70 938,54 3.754,16 0,00 938,54 a
Geschäftsausstattung 2.153.094,15 373.071,35 492.067,04 0,00 2.034.098,46 1.455.188,47 578.909,99 504.454,59 261.484,29 a
3. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen in Bau
2.445.633,01 386.723,81 0,00 -445.633,01 2.386.723,81 0,00 2.386.723,81 2.445.633,01 0,00 a
5.227.571,89 0,00 u
967.628,77
704.226,99
0,00
u
0,00
5.490.973,67 1.619.609,76 3.871.363,91 3.373.672,56 378.208,68 a
III. Finanzanlagen

III. Finanzanlagen

    1. Ausleihungen an verbundene 130.787,88 z Unternehmen 40.194.959,38 1.145.779,58 1.734.271,85 0,00 39.606.467,11 4.990.149,66 34.616.317,45 37.201.039,33 2.224.298,45 a
    1. Wertpapiere des Anlagevermögens 36.651,27 0,00 0,00 0,00 36.651,27 0,00 36.651,27 36.651,27 0,00

-97.280,96 aa

0,00 u 0,00 u 130.787,88 z

66.589.681,49 1.145.779,58 1.734.271,85 0,00 66.001.189,22 5.161.146,66 60.840.042,56 63.560.762,44 2.360.296,45 a

0,00 u 0,00 u 130.787,88 z 3.280.437,70 u 2.568.145,04 u -97.280,96 aa

-97.280,96 aa

Insgesamt 72.697.396,57 3.280.437,70 2.568.145,04 0,00 73.409.689,23 7.534.477,06 65.875.212,17 67.252.554,07 3.054.608,13 a

Anlage 3b Beteiligungsgesellschaften

der DO & CO Aktiengesellschaft

Obergesellschaft1 Jahresüberschuss /
Jahresfehlbetrag
Nominalkapital in
Gesellschaft Sitz Land Konsolidierung* Beteiligung in % Währung in THW2 Eigenkapital in
THW2
THW2
AIOLI Airline Catering Austria GmbH Wien-Flughafen A V 100,0 DCAG EUR 652 170 36 3)
AIOLI Restaurants & Party-Service GmbH Wien A V 100,0 DCAG EUR -1.224 29 36 3)
B & B Betriebsrestaurants GmbH
Demel Salzburg Cafe-Restaurant Betriebs GmbH
Wien
Salzburg
A
A
V
V
100,0
100,0
DCAG
DCAG
EUR
EUR
223
-13
194
35
36 3)
35 3)
DO & CO - Baden Restaurants & Veranstaltungs GmbH Baden A V 100,0 DCAG EUR -261 245 36 3)
DO & CO - Salzburg Restaurants & Betriebs GmbH
DO & CO Airline Catering Austria GmbH
Salzburg
Wien
A
A
V
V
100,0
100,0
DCAG
DCAG
EUR
EUR
536
1.224
99
29
36 3)
150 3)
DO & CO Airline Logistics GmbH Wien A V 100,0 DCAG EUR 74 45 35 3)
DO & CO Airport Hospitality GmbH Wien A V 100,0 DCCC EUR -222 83 35 4)
DO & CO Albertina GmbH
DO & CO Catering & Logistics Austria GmbH
Wien
Wien
A
A
V
V
100,0
100,0
DCAG
DCAG
EUR
EUR
-50
-801
35
100
35 3)
100 3)
DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH Wien A V 100,0 DINV EUR -674 9.362 36
DO & CO Event Austria GmbH Wien A V 100,0 DCAG EUR 1.467 250 100 3)
DO & CO Facility Management GmbH
DO & CO Gourmet Kitchen Cold GmbH
Wien
Wien
A
A
V
V
100,0
100,0
DCAG
DCAG
EUR
EUR
167
591
248
79
35 3)
35 3)
DO & CO Gourmet Kitchen Hot GmbH Wien A V 100,0 DCAG EUR 349 77 35 3)
DO & CO im Haas Haus Restaurantbetriebs GmbH Wien A V 100,0 DCAG EUR -161 484 36 3)
DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH
DO & CO Party-Service & Catering GmbH
Wien
Wien
A
A
V
V
90,0
100,0
DCCC
DCAG
EUR
EUR
101
162
674
596
35
36 3)
DO & CO Pastry GmbH Wien A V 100,0 DCAG EUR 356 55 35 3)
DO & CO Procurement GmbH Wien A V 100,0 DCAG EUR 9.475 198 35 3)
Do & Co Restaurantbetriebsgesellschaft m.b.H.
DO & CO Special Hospitality Services GmbH
Wien
Wien
A
A
V
V
100,0
100,0
DCAG
DCAG
EUR
EUR
-86
195
-79
75
36 3)
35 3)
Henry am Zug GmbH Wien A V 100,0 DCCC EUR -487 35 35 4)
Ibrahim Halil Dogudan Gesellschaft m.b.H. Wien A V 100,0 DCAG EUR -150 22 36 3)
ISS Ground Services GmbH
K.u.K. Hofzuckerbäcker Ch. Demel's Söhne GmbH
Wien
Wien
A
A
E
V
49,0
100,0
DTIS
DCCC
EUR
EUR
434
2.390
663
724
218
799 4)
Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH Wien-Flughafen A V 100,0 DCCC EUR 1.669 4.337 800 4)
Total Inflight Solution GmbH Wien A V 100,0 DCCC EUR 190 142 35 4)
DO & CO International Catering & Logistics AG
DO & CO International Event AG
Zürich
Zug
CH
CH
V
V
100,0
100,0
DINV
DINV
CHF
CHF
-29
-13
-124
180
100
100
Oleander Group AG Zug CH N 100,0 DINV GBP -33 34 67
DO & CO (Deutschland) Holding GmbH Kelsterbach D V 100,0 DINV EUR 0 1.495 25
DO & CO Berlin GmbH
DO & CO Frankfurt GmbH
Berlin
Kelsterbach
D
D
V
V
100,0
100,0
DDHO
DDHO
EUR
EUR
-136
-358
25
25
25 5)
25 5)
DO & CO Lounge GmbH Frankfurt D V 100,0 DDHO EUR 173 25 25 5)
DO & CO München GmbH Schwaig/Oberding D V 100,0 DDHO EUR -85 25 25 5)
DO & CO Olympiapark München Catering GmbH
DO & CO Olympiapark München Restaurant GmbH
München
München
D
D
V
V
100,0
100,0
DDHO
DDHO
EUR
EUR
22
-23
25
25
25 5)
25 5)
Arena One GmbH München D V 100,0 DHO EUR 1.187 100 100 5)
DO & CO Restauración & Catering España, S.L. Barcelona E V 100,0 DINV EUR 57 851 3
DO & CO AIRPORT GASTRONOMY LIMITED
DO & CO Event & Airline Catering Ltd.
Feltham
Feltham
GB
GB
V
V
100,0
100,0
DINV
DINV
EUR
GBP
0
3.325
0
7.654
0 6)
0
DO & CO FOODPRODUCTION LIMITED Feltham GB V 100,0 DINV GBP 0 0 0
DO & CO International Catering Ltd. Feltham GB V 100,0 DINV EUR 1.251 8.723 30 6)
DO & CO International Investments Ltd.
DO & CO Museum Catering Ltd.
London
Feltham
GB
GB
V
V
100,0
100,0
DCAG
DINV
EUR
GBP
-241
-6
12.470
-675
5.000 6)
0
Fortnum & Mason Events Ltd. London GB E 50,0 DLHR GBP 17 -459 0
Henry am Zug Hungary Kft. Budapest HU V 100,0 DRCH EUR -52 -292 2 10)
DO & CO Italy S.r.l.
Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd.
Vizzola Ticino
Fgura
I
MT
V
E
100,0
40,0
DCAG
DSKY
EUR
EUR
-244
113
2.299
654
2.900
1 8)
Sky Gourmet Malta Ltd. Fgura MT E 40,0 DSKY EUR 471 1060 1 8)
DO & CO Netherlands Holding B.V. Den Haag NL V 51,0 DINV EUR 230 16 20
DO & CO – Restauração e Catering, Sociedade Unipessoal, Lda
DO & CO Events Poland Sp. z o.o.
Lissabon
Warschau
P
PL
V
V
100,0
100,0
DINV
DCCC
EUR
PLN
0
0
-45
3
5
5 9)
DO & CO Hospitality Management Poland Sp. z o.o. Warschau PL V 100,0 DCCC PLN -312 1.996 5 9)
DO & CO Poland Sp. z o.o. Warschau PL V 100,0 DCAG PLN 6.041 43.093 20.095
Lotniczy Catering Service Sp. z o.o.
Sky Gourmet Slovensko s.r.o.
Katowice
Bratislava
PL
SK
V
V
51,0
100,0
DPOL
DSKY
PLN
EUR
205
-10
2.307
439
1.928
63 7)
DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S. Istanbul TK V 100,0 DINV TRY 9.822 25.180 750
MAZLUM AMBALAJ SANAYİ VE DIŞ TİCARET A.Ş Tekirdag TK V 51,0 DCCC TRY 0 433 3.523
THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S.
DO & CO Ukraine Limited Liability Company
Istanbul
Kiew-Borispil
TK
UA
V
V
50,0
100,0
DIST
DCCC
TRY
UAH
-6.676 64.329 195.958
-8.591
30.000
521 9)
DO & CO AIRPORT GASTRONOMY LLC Kiew-Borispil UA V 100,0 DAGU UAH -4.805 2.153 6.958
DO AND CO KYIV LLC Kiew-Borispil UA V 51,0 DCNL UAH -90.276 21.430 2.400
DEMEL New York Inc.
DO & CO CHICAGO CATERING INC.
New York
Wilmington
USA
USA
V
N
100,0
100,0
DHOL
DHOL
USD
USD
34
0
-2.340
1
1
1
DO & CO Holdings USA, Inc. Wilmington USA V 100,0 DINV USD -46 -60 100
DO & CO Miami Catering, Inc. Miami USA V 100,0 DHOL USD -6 3.381 1
DO & CO NEW JERSEY CATERING INC.
DO & CO New York Catering, Inc.
Wilmington
New York
USA
USA
N
V
100,0
100,0
DHOL
DHOL
USD
USD
0
444
0
-12.842
0
1
  • 1) DCAG = DO & CO Aktiengesellschaft DCCC = DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH
  • DHOL = DO & CO Holdings USA, Inc. DINV = DO & CO International Investments Ltd.
  • DDHO = DO & CO (Deutschland) Holding GmbH
  • DSKY = Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH
  • DIST = DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S.
  • DTIS = Total Inflight Solution GmbH DLHR = DO & CO Event & Airline Catering Ltd.
  • DCNL = DO & CO Netherlands Holding B.V.
  • DRCH = Henry am Zug GmbH
  • DPOL= DO & CO Poland Sp. z o.o.
  • 2) THW = Tausend Heimatwährung
  • 3) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Aktiengesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 4) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
  • 5) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
  • 6) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in GBP.
  • 7) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in SKK.
  • 8) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in MTL. 9) 1 % wird von der DO & CO Event Austria GmbH gehalten.
  • 10) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in HUF.

1. Bericht über Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage

1.1. Geschäftsverlauf

Die wesentliche Aufgabe der DO & CO Aktiengesellschaft besteht in der zentralen Koordination sämtlicher vom Unternehmensgegenstand der DO & CO Gesellschaften umfassten Aktivitäten als Strategie- und Finanzholding.

Im Geschäftsjahr 2013/2014 hat die DO & CO (Deutschland) Holding GmbH 100 % der Anteile an der Arena One GmbH mit Sitz in München erworben. Die Arena One beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter und zeichnet für das Catering in allen Bereichen der Allianz Arena, dem Heimstadion des FC Bayern München und des TSV 1860 München, verantwortlich. Zusätzlich ist das Münchner Unternehmen seit 1972 exklusiver Cateringpartner des Olympiaparks München.

Zudem hat die DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH 51 % der Anteile an der Mazlum Amabalaj Sanayi ve Dis Ticaret Anonim Sirketi mit Sitz in der Türkei erworben.

Im Geschäftsjahr 2013/2014 wurden außerdem die DO & CO Airport Gastronomy TOV, die DO & CO Airport Gastronomy Ltd. sowie die DO & CO FOODPRODUCTION LIMITED gegründet. Die Beteiligungen werden von der DO & CO International Investmens Ltd. gehalten.

Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft nunmehr (direkt bzw. indirekt) Beteiligungen an 40 ausländischen und 28 inländischen Gesellschaften, die als verbundene Unternehmen gelten, sowie Beteiligungen an einer inländischen und 3 ausländischen Gesellschaften, die at-equity in den Konzernabschluss einbezogen werden.

Die DO & CO Aktiengesellschaft platzierte im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 eine Unternehmensanleihe in der Höhe von 150 Millionen Euro. Die Anleihe besitzt eine sieben jährige Laufzeit und einen Fixzinskupon von 3,125 % p.a. Die Anleihe wurde zum Handel im geregelten Freiverkehr der Wiener Börse zugelassen. Die Erstnotiz erfolgte am 4. März 2014. Der Platzierungserfolg der DO & CO Anleihe zeigte sich durch die starke Nachfrage sowohl von institutionellen Investoren als auch von Privatanlegern. Das Orderbuch war nach etwas mehr als einer Stunde fast vierfach überzeichnet. Überwiegendes Interesse kam von österreichischen Investoren.

1.2. Bericht über die Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.

1.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Geschäftsjahr 2013/2014 sind die Umsatzerlöse der DO & CO Aktiengesellschaft um EUR 1,24 Mio auf EUR 26,84 Mio (VJ: EUR 25,60 Mio) gestiegen. Ursache dafür ist ein Anstieg der Konzernerlöse.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind, insbesondere bedingt durch eine Reduktion der Kursgewinne, um EUR 3,31 Mio auf EUR 0,99 Mio gesunken (VJ: EUR 4,30 Mio.).

Der Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen gingen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,40 Mio von EUR 7,42 Mio auf EUR 4,02 Mio zurück. Dies ist insbesondere auf den Rückgang von Kostenverrechnungen von Tochtergesellschaften an die Holding zurückzuführen.

Bei den Personalaufwendungen war ein leichter Anstieg von EUR 16,52 Mio auf EUR 16,58 Mio zu verzeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 3,71 Mio von EUR 10,40 Mio auf EUR 14,11 Mio gestiegen. Ursache dieses Anstiegs sind Aufwendungen für die Emission der DO & CO Unternehmensanleihe sowie Verluste aus der Veräußerung von sonstigen Vermögenswerten. Kosten für Werbung, Rechts- und Beratungsaufwendungen sowie Mieten konnten gegenüber dem Geschäftsjahr 2012/2013 reduziert werden.

Die Abschreibungen für das Sachanlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2013/2014 auf EUR 0,69 Mio (VJ: EUR 0,50 Mio).

Das Betriebsergebnis beträgt somit EUR -7,57 Mio und ging damit im Vergleich zum Vorjahr um EUR 2,62 Mio zurück (VJ:EUR -4,95 Mio).

Das Finanzergebnis beträgt EUR 19,13 Mio (VJ: EUR 16,72 Mio).

Somit ergibt sich für das Geschäftsjahr 2013/2014 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 11,56 Mio (VJ: EUR 11,76 Mio).

Der Steueraufwand sinkt von EUR 3,08 Mio auf EUR 1,26 Mio.

Somit ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 10,30 Mio gegenüber EUR 8,68 Mio im Vorjahr.

Die Bilanzsumme der DO & CO AG beträgt zum Abschluss des Geschäftsjahres EUR 360,02 Mio und ist damit gegenüber dem Vorjahr um EUR 157,45 erhöht (VJ: EUR 202,57 Mio). Wesentliche Ursache für diese Erhöhung ist die Emission einer Unternehmensanleihe durch die DO & CO AG im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014. Die DO & CO Unternehmensanleihe hat ein Volumen von EUR 150 Mio sowie einen Fixzinskupon in der Höhe von 3,125 %. Die Laufzeit dieser Anleihe beträgt sieben Jahre (bis 2021).

Der Netto-Geldzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt EUR 17,17 Mio (VJ: EUR -17,72 Mio). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus dem Verkauf von sonstigen Vermögensgegenständen sowie auf geringeren Abflüssen aufgrund von Veränderungen von Konzernforderungen und Konzernverbindlichkeiten.

Der Netto-Geldzufluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf EUR -26,24Mio (VJ: EUR 7,80 Mio). Dies ist vor allem durch dieZunahme der Ausleihungen infolge der Akquisition der Arena One GmbH zurückzuführen.

Der Netto-Geldzufluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 134,15 Mio (VJ: EUR -13,80 Mio). Wesentliche Ursache für diese Erhöhung ist die Emission einer Unternehmensanleihe durch die DO & CO AG im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 mit einem Volumen von EUR 150 Mio.

Aufgrund der Funktion der Gesellschaft als Strategie- und Finanzholding wird an dieser Stelle auf die Darstellung und Erläuterung weiterer Kennzahlen verzichtet.

Die DO & CO Aktie konnte sich im Geschäftsjahr 2013/2014 sowohl an der Wiener als auch an der Istanbuler Börse sehr gut behaupten.

An der Wiener Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursanstieg von 5,3 % und schloss am 31. März 2014 mit einem Kurs von EUR 37,61. Im selben Zeitraum stieg der ATX, der führende Aktienindex der Wiener Börse, um 7,3 %.

An der Istanbuler Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursanstieg von 25,6 % und schloss am 31. März 2014 miteinem Kurs von TRY 113,00. Beachtlich erwies sich diese Kurssteigerung im Vergleich zum BIST 100, dem führenden Aktienindex der Istanbuler Börse, welcher im Berichtszeitraum um 18,8 % sank.

An den Börsen in Wien und Istanbul stieg das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie im Vergleich zum Vorjahr in Summe um TEUR 92, was einer Erhöhung um 18,5 % entspricht.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Wiener Börse betrug im Geschäftsjahr 2013/2014 TEUR 251, beziehungsweise 7.031 Stück. Damit stieg es im Vergleich zum Vorjahr deutlich (Geschäftsjahr 2012/2013: 3.368 Stück).

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie ander Istanbuler Börse belief sich im Geschäftsjahr 2013/2014 auf TEUR 339. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen erreichte 9.427 Stück (Geschäftsjahr 2012/2013: 12.308 Stück). Damit liegt das Handelsvolumen in Istanbul,wie schon in der Vergangenheit, über jenem an der Wiener Börse.

Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen erfuhr während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2013/2014 ein Wachstum. Dieser Anstieg wurde sowohl an der Wiener als auch an der Istanbuler Börse verzeichnet.

Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz

Die MitarbeiterInnen der DO & CO Gruppe sind das größte Kapital des Unternehmens. Damit dieses Kapital auch in Zukunft weiter wachsen kann, legt DO & CO großen Wert auf kontinuierliche Personalentwicklung zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit.

Die professionelle Ausbildung der MitarbeiterInnen in der hauseigenen DO & CO Academy stelltnicht nur die Qualität der DO & CO Dienstleistungen, sondern auch die Sicherheit der MitarbeiterInnen im Umgang mit dem notwendigen Equipment sicher.

DO & CO legt aber auch größten Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. In seiner gesellschaftlichen Rolle strebt DO & CO nach einer stetigen Verringerung des Abfalls sowie einer Optimierung des Rohstoffverbrauchs. Strenge Abfallwirtschaftskonzepte für jeden einzelnen Standort, laufende Überprüfung der Abwassergrenzwerte und der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen und Abfällen sind daher selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmensführung.

1.4. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Es liegen keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.

2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens

2.1. Ausblick

In der Division Airline Catering werden sich die Vertriebsaktivitäten an den DO & CO Standorten sowohl auf die Ausweitung der Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Kunden als auch auf die Akquisition von Neukunden konzentrieren.

In der Türkei steht in den kommenden Monaten die Erneuerung und Erweiterung der bestehenden Gourmetküchen in Istanbul (Flughafen Atatürk und Flughafen Sabiha Gökçen) im Vordergrund. Weiter ausgebaut werden soll auch das Konzept der "Flying Chefs" bei Turkish Airlines aufLangstreckenflügen und internationalen Kurzstreckenflügen.

Ebenso sind Um- und Erweiterungsbauten in New York in den kommenden Monaten geplant, um die Kapazität der Unit zu erhöhen. Ab Juli 2014 werden die Flüge der Austrian Airlines ex Newark von DO & CO betreut.

Besonders hervorzuheben ist die geplante Errichtung einer neuen 10.000 m² großen DO & CO Gourmetküche in unmittelbarer Nähe zum internationalen Flughafen Chicago O'Hare. DO & CO konnte bereits mit Emirates Airline, Austrian Airlines, Turkish Airlines und British Airways vier Kunden für diesen Standort gewinnen. Mit diesem neuen Standort am viertgrößten Flughafen der Welt hat DO & CO einen wichtigen Expansionsschritt in Nordamerika gesetzt.

Auch der Standort in London Heathrow wird im kommenden Wirtschaftsjahr erweitert, um neue Kapazitäten für Wachstum zu schaffen.

Die wirtschaftliche Instabilität im Osten der Ukraine hielt auch im April und Mai des neuen Geschäftsjahres 2014/2015 an. Eine Einschätzung der weiteren Entwicklungen und deren zukünftige Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit und Ergebnisse von DO & CO Kiew ist gegenwärtig sehr schwierig. Das Management von DO & CO beobachtet deshalb laufend und intensiv die Entwicklungen in der Ukraine, um zeitnah und wirksam reagieren zu können.

Am 1. April 2014 wurde der Cateringvertrag für die Betreuung der Flüge der Emirates Airline ex Mailand Malpensa aufgelöst. Grund hierfür ist die von einer Tochter der Emirates Group durchgeführte Übernahme der italienischen Standorte des Airline Catering Unternehmens Servair, welche das Catering der Emirates Airline in Mailand Malpensa übernehmen wird. Sehr erfreulich ist, dass ab 1. Juni 2014 ein täglicher Flug ex Mailand Malpensa der Qatar Airways hinzugewonnen werden konnte. Der Kunde wird damitan sieben Standorten von DO & CO betreut.

In der Division International Event Catering stehen wiederum große internationale Events auf dem Programm. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/2015 wird DO & CO die VIP-Gäste bei den ATP Masters in Madrid und beim Champions League Finale in Lissabon betreuen. Ebenso befinden sich das prestigereiche Springreitturnier CHIO Aachen, die Chelsea Flower Show in London und das Beachvolleyballturnier am Wörthersee auf dem Eventkalender der nächsten Monate von DO & CO.

Die weitere Integration der Arena One GmbH in den DO & CO Verbundsteht in den nächsten Monaten ebenso im Mittelpunkt der Aktivitäten dieser Division. Im Geschäftsjahr 2014/2015 sind die Betreuung von 44 Fußballspielen in der Allianz Arena sowie zahlreiche Veranstaltungen aus Politik, Sport und Wirtschaft durch die Arena One GmbH geplant.

Auch in der Division Restaurants,Lounges und Hotel ist für das Geschäftsjahr 2014/2015 eine Vielzahl an Aktivitäten geplant. Neben dem Ausbau der Bereiche Retail und Airport Gastronomie wird die Eröffnung des Restaurants in Istanbul im Fokus stehen.

Der Expansionskurs im Bereich Retail wird weiter fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2013/2014 wurden bereits neue Standorte in Wien gesichert. Diese werden im Laufe des neuen Geschäftsjahres 2014/2015 eröffnet.

Parallel dazu schreiten die Bauarbeiten für das Hotel in Istanbul weiter voran. Neben den knapp 100 Zimmern sollen ein Restaurant, eine Bar, ein Demel und eine Eventlocation für bis zu 1.500 Gäste entstehen. Die Eröffnung des Restaurants ist für Herbst 2014 vorgesehen. Die Eröffnung des Hotels und der Eventlocation ist für das erste Halbjahr 2015 geplant.

Neu ins DO & CO Lounge Portfolio werden im Geschäftsjahr 2014/2015 zwei Lounges der Lufthansa am Flughafen London Heathrow kommen.

DO & CO ist auch im Bereich der Airport Gastronomie weiter auf Expansionskurs. Am Flughafen Wien wird im Oktober 2014 zusätzlich zu den bestehenden Outlets am Check-In 3 (Skylink / G Gates) ein Foodcourt am Check-In 1 (Pier West / C Gates) eröffnet. Bereits seit April 2014 ist DO & CO mit einem Henry Pop-Up Konzept an diesem Abschnitt des Flughafens vertreten. Des Weiteren werden die Aktivitäten im Bereich Airport Gastronomie am Flughafen Kiew-Boryspil weiter ausgebaut.

Auch zu erwähnen ist der Start eines weiteren DO & CO Mitarbeiterrestaurants, welches im Mai 2014 in Betrieb genommen wird.

Das DO & CO Managementist hinsichtlich der Fortsetzung des erfolgreichen Weges der letzten Jahre zuversichtlich. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards sowie sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen stellen auch weiterhin die Basis von DO & CO für die bestmögliche Ausnützung vorhandener Wachstumspotentiale dar.

2.2. Risikomanagement

DO & CO ist auf Grund der weltweiten Tätigkeit in den drei Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel mit den unterschiedlichsten Risiken konfrontiert. Durch diese Diversifikation eröffnen sich jedoch auch zahlreiche Chancen für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens.

Das Risikomanagement wird bei DO & CO als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen, das einerseits der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes dient und andererseits auch Chancen zur Steigerung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Nutzung zukünftiger Erfolgs- und Wachstumspotentiale aufzeigt. Durch das Risikomanagement wird auf veränderte Rahmenbedingungen und die sich daraus allenfalls ergebenden Chancen und Risiken sicher, zeitnah und effektiv reagiert.

Ausgangsbasis des angewandten Risiko- und Chancenmanagementsystems sind die in der Chancen- und Risikopolicy standardisierten, konzernweiten Planungs- und Kontrollprozesse sowie unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme, die den Grundsätzen des Risikomanagements sowie den Risikostrukturen gemäß COSO1 entsprechen.

Das Risiko- und Chancenmanagement wird als ureigenste Managementaufgabe gesehen und stellt einen integralen Bestandteil aller Geschäftsprozesse dar, was zu einer kurzen Identifikationszeit sowohl von Risiken als auch von Chancen führt. Durch ein regelmäßiges Berichtswesen sind alle Führungskräfte und Entscheidungsträger in das Risikomanagement eingebunden.

Identifizierte Risiken und Chancen werden in Risiko- und Chancenfelder zusammengefasst und ressortabhängig auf das jeweils verantwortliche Management verteilt. Für die festgestellten Risiken und Chancen werden Maßnahmen zur Bewältigung/Nutzung definiert und anschließend durch das lokale Management vor Ort umgesetzt. Maßnahmen zur Risikoabwehr beinhalten sowohl die Reduktion der möglichen Schadenshöhe als auch die Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die Erhöhung der Ertragschancen und Realisierbarkeit.

Eine besondere Bedeutung kommt dem Prinzip der Diversifikation zu. Durch die weltweite Aktivität der Gruppe und die Aufteilung des Geschäfts in drei Divisionen werden spezifische Bedrohungen in einzelnen Märkten abgeschwächt. DO & CO schafft somit durch das Geschäftsmodell einen zusätzlichen Risikoausgleich.

Die Tätigkeit des Risikomanagements wird durch eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen unterstützt, dazu gehören eine zentrale Administration, Controlling, Rechtsabteilung und die Interne Revision.

Durch die enge Zusammenarbeit des Risikomanagements mit Versicherungsunternehmen wird sichergestellt, dass versicherbare Risiken entsprechend abgedeckt sind.

Für das Geschäftsjahr 2013/2014 wurden die folgenden Risikofelder als wesentlich identifiziert:

______________________________

1 COSO (Committee of Sponsoring Organizations of the Tradeway Commission); eine unabhängige privatwirtschaftliche Organisation, die von den fünf größten mit Finanzberichterstattung befassten Verbänden getragen wird.

Spezifische Risiken und Entwicklungen der Airline Branche

Die Airline Branche istdurch ihre starke Abhängigkeit von den konjunkturellen Entwicklungen weltweit und in den jeweiligen Regionen gekennzeichnet. Spezifische Problemstellungen der Luftfahrtindustrie haben weiters mittelbar und unmittelbar Auswirkungen auf die Airline Catering Division von DO & CO. Die Luftfahrtindustrie ihrerseits ist besonders von der Entwicklung der Treibstoffpreise, der Besteuerung sowie den Flughafen- und Sicherheitsgebühren abhängig.

Da weiters wesentliche Teile des Umsatzes mit einigen wenigen Hauptkunden wie Turkish Airlines, Austrian Airlines Group, NIKI, Emirates Airline, Etihad Airways, LOT Polish Airlines, Cathay Pacific, British Airways und Pegasus Airlines erwirtschaftet werden, ist zusätzlich ein "Klumpenrisiko" gegeben.

Durch permanentes Monitoring der gesamtwirtschaftlichen Lage einerseits und durch den laufenden Kontakt des Key Account Managements mit den Kunden andererseits kann auf sämtliche Veränderungen zeitnah reagiert werden. Somit ist es möglich, negativen Auswirkungen auf den DO & CO Konzern rasch gegensteuern zu können. Durch die Akquisitionen neuer Kunden im Zuge der weltweiten Teilnahme an Ausschreibungen wird eine weitere Risikostreuung erreicht.

Konjunkturelle Entwicklung

Die Aktivitäten von DO & CO sind in allen drei Divisionen stark von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst, da diese einen erheblichen Einfluss auf den Tourismus sowie das Freizeitverhalten der Konsumenten hat. Die volatile Reise- und vor allem Flugaktivität der Konsumenten haben besonders auf die Division Airline Catering Auswirkungen.

DO & CO steuert dem konjunkturellen Risiko in Bezug auf seine Geschäftsfelder durch eine internationale Diversifikation sowie durch seine Aktivitäten in drei unterschiedlichen Marktsegmenten entgegen. Eine zeitnahe Ergebnisberichterstattung inklusive Analyse und Vorschau zum laufenden operativen Geschäft in jeder "Reporting Entity" (zum Zweck der internen Berichterstattung werden die Unternehmen des Konzerns in mit Profit Centern vergleichbare Einheiten aufgeteilt) stellen sicher, dass eine entsprechende Kapazitätsanpassung unverzüglich erfolgt.

Risiken auf Grund von Terror und politischen Unruhen

Internationale Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau haben dazu geführt, dass sich das Risiko auf Grund von Terror in jenen Bereichen, in denen der DO & CO Konzerntätig ist, in den letzten Jahren stabilisiert hat, jedoch ist jederzeit mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Airline Branche zu rechnen. Die ständige Anpassung der Sicherheitsstandards an die neuesten Erkenntnisse führt dazu, dass sich die Gefahr von Terroranschlägen stabilisiert hat. Der DO & CO Konzern bereitet sich jedoch durch ständige Beobachtung der politischen Situation und Sicherheitsschulungen auf entsprechende Maßnahmen im Bedarfsfall vor.

Insbesondere werden die Entwicklungen in der Ukraine permanent beobachtet und evaluiert. Bei allfälligen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit werden zeitnah entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet und umgesetzt.

Risiken auf Grund von Naturkatastrophen und Epidemien

Zu den Risiken, die nicht in der Einflusssphäre von DO & CO liegen, aber massiven Einfluss auf die Luftfahrt-und Tourismusindustrie nach sich ziehen, zählen unter anderem der Ausbruch von Epidemien wie beispielsweise der Vogelgrippe oder des Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS). Auch Naturkatastrophen wie der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im April 2010, welcher den Flugverkehr in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas wiederholt für mehrere Tage ganz oder teilweise lahmlegte sowie der Atomreaktorzwischenfall mit einer entsprechenden Verstrahlung der Umwelt in Japan zählen zu den nicht beeinflussbaren Risiken.

Dem spezifischen Risiko einer längerfristigen und großräumigen Luftraumsperre und den damit verbundenen umfassenden Ausfällen von Flügen der Vertragspartner wird durch enge Kooperation mit den Fluglinien, Luftfahrtbehörden (EASA) und dem internationalen Flugwetterdienst entsprechend entgegengewirkt.

Hygienerisiken

Um den hohenhygienischen Standard der von DO & CO produzierten Speisen sicherzustellen, wurden in allen Geschäftsbereichen Risikoanalysen im Rahmen der Weiterentwicklung des bestehenden HACCP–Systems (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und auf Basis dieser Analysen Maßnahmen in Form von konzernweiten Hygienerichtlinien zur Beherrschung bzw. Minimierung der Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch ein international tätiges Qualitätssicherungsteam permanent überwacht und entsprechend den neuesten internationalen Erkenntnissen weiterentwickelt.

Schadensrisiken

Dem Schadenspotential durch Feuer, Sturm, Überschwemmungen und Erdbeben wird durch entsprechende Sicherheits- und Katastrophenschutzmaßnahmen sowie Notfallpläne entgegen gewirkt, welche regelmäßig trainiert und adaptiert werden. Diese Risiken sind durch angemessenen Versicherungsschutz abgedeckt.

Personalrisiken

Für DO & CO sind die Mitarbeiter und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente, um das angestrebte Wachstum sicherzustellen.

Parallel zur laufenden Expansion des DO & CO Konzerns wird auch das Management des Unternehmens auf eine immer breitere Basis gestellt.

Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neue Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen Mitarbeitern den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönlicher Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern.

Beschaffungsrisiken

Als Verarbeiter von Lebensmitteln ist DO & CO bei den eingesetzten Rohstoffen einem Beschaffungsrisiko ausgesetzt. Durch klimatische, logistische und sonstige Ereignisse wie beispielsweise die Vogelgrippe, können Rohstoffe unter Umständen in geringeren Mengen verfügbar sein. Auch unterliegen diese Rohstoffe Preisschwankungen, die nicht immer vollständig an die Abnehmer weitergegeben werden können.

Durch langfristige Lieferbeziehungen, Lieferantendiversifikation und permanentes Monitoring der Beschaffungsmärkte wird sichergestellt, dass die benötigten Rohstoffe in der höchstmöglichen Qualität und zu wettbewerbsfähigen Preisen permanent verfügbar sind.

Ausfallsrisiko von Produktionsanlagen

Zur Minimierung des Ausfallsrisikos bei kritischen Produktionsanlagen (Großküchen, Kühlhäusern) werden permanent gezielte, umfangreiche Investitionen in die technische Optimierung sensibler Aggregate getätigt. Konsequente vorbeugende Instandhaltung, risikoorientierte Reserveteillagerung sowie umfassende Schulungen von Mitarbeitern sind weitere zentrale Maßnahmen zur Risikoreduktion im Produktionsanlagenbereich.

Informationstechnologie

Viele Prozesse innerhalb des DO & CO Konzerns sind IT-unterstützt bzw. von Informationen abhängig, die aus diesen Systemen generiert werden. Ein Ausfall dieser Systeme stellt daher ein Risiko dar. Diesem Risiko wird durch intensive Schulungen und den entsprechenden Einsatz interner und externer Fachkräfte entgegengewirkt. Die IT-Infrastruktur und IT-Systeme werden konzernweit permanent gewartet und optimiert, um die Funktionalität aufrecht zu erhalten und zu verbessern bzw. das Ausfallsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Rechtliche Risiken

Auf Grund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene - vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft, Personalwesen, Steuern und Abgaben - sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverserAirlines zu beachten. Auf geänderte Rechtslagen gilt es weiters, zeitgerecht zu reagieren und die Änderungen in die Geschäftsprozesse zu implementieren.

Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten, weshalb diesem Risiko durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung und ein auf Vorstandsebene installiertes Risk- & Compliance-Comittee gegengesteuert wird. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Schadensvermeidungsvorkehrungen nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert.

Akquisition und Integration von Unternehmen

Eines der strategischen Ziele des DO & CO Konzerns ist es, nicht nur organisch zu wachsen, sondern auch Unternehmen zu akquirieren. In Verfolgung dieses strategischen Ziels wurden und werden Unternehmen akquiriert und in die DO & CO Gruppe eingegliedert. Im Zuge dieses Prozesses stellen sich zahlreiche Herausforderungen, die angestrebten Ziele zu erreichen und entsprechende Risiken zu vermeiden.

Währungsrisiken

Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen TRY, UAH, USD, GBP und PLN zu nennen.

Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und dergleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.

Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt.

Liquiditätsrisiken

Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte, tägliche Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte istes wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.

Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle österreichischen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden.

Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.

Der bestehende Liquiditätsbedarf kann aus vorhandenen liquiden Mitteln und bei Banken eingeräumten Finanzierungsrahmen gedeckt werden.

Bonitätsrisiken

DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen aller Rechtseinheiten wird das Bonitätsrisiko der Kunden sehr zeitnahe überwacht und ermöglicht ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation.

Zusätzlich wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern.

Kreditversicherungen werden durch DO & CO nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten. Das verbleibende Risiko wird durch Rückstellungen in angemessener Höhe abgedeckt.

Zinsrisiko

Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in halbjährlich durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.

Risiken der Bilanzerstellung

Die Verwendung von Schätzungen und die Inanspruchnahme von Ermessensspielräumen unter anderem in den Bereichen der nichtfinanziellen Vermögenswerte, der aktiven latenten Steuern, der Vorrats- und Forderungsbewertung, Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen haben eine unmittelbare Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage.

Durch die bilanzielle Einbeziehung von Akquisitionen und die dabei notwendigen Beurteilungen von Sachverhalten können Bewertungsrisiken entstehen. Die Zusammenführung von unterschiedlichen Buchungslogiken beinhaltet ein Ausweisrisiko. Ein Konzernhandbuch, in welchem die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze von DO & CO festgelegt sind, stellt einen standardisierten Prozess sicher und reduziert das Risiko der unterschiedlichen Vorgehensweisen innerhalb des Konzerns.

In den Rechnungslegungsprozess ist ein dem Konzern angepasstes Internes Kontrollsystem integriert, worin beispielsweise die Funktionstrennung und das Vier-Augen-Prinzip festgelegt sind. Regelmäßige Audits durch die Interne Revision sowie des Wirtschaftsprüfers gewährleisten eine permanente Verbesserung und Optimierung der Prozesse.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass DO & CO auf Grund des eingerichteten Risikomanagementsystems die Risiken für überschaubar und ausgleichbar bewertet.

Der erfolgreiche Fortbestand des Konzerns ist durch diese Risiken nicht beeinträchtigt.

3. Bericht über Forschung und Entwicklung

Im Unternehmen wird keine Forschung und Entwicklung betrieben.

4. Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontroll und Risikomanagementsystems in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Der Vorstand nimmt seine Verantwortung hinsichtlich der Ausgestaltung eines internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, des Rechnungslegungsprozesses sowie der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wahr. Das interne Kontrollsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess gewährleistet die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Finanzinformationen und Datenverarbeitungssysteme. Es stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell ordnungsgemäß erfasst, aufbereitet, verarbeitet und in die Rechnungslegung übernommen werden. Ziel des internen Kontrollsystems ist es, effektive und sich ständig verbessernde interne Kontrollen hinsichtlich der Rechnungslegung zu gewährleisten und somit einen regelungskonformen Abschluss sicherzustellen. Zudem werden Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowie die Einhaltung sämtlicher (gesetzlicher und anderer) Regelungen sichergestellt.

Die Verantwortlichkeiten in Bezug auf das interne Kontrollsystem werden laufend an die Unternehmensorganisation angepasst, um ein den Anforderungen entsprechendes und zufriedenstellendes Kontrollumfeld zu gewährleisten. Den zentralen Funktionen Konzernrechnungslegung und Konzerncontrolling obliegt die Ausgestaltung einheitlicher Konzernrichtlinien sowie die Organisation und Kontrolle der Finanzberichterstattung im Konzern.

Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen wird die Einhaltung der Verfahren für die Erfassung,Verbuchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen regelmäßig kontrolliert. Sämtliche Kontrollmaßnahmen finden im gesamten laufenden Geschäftsprozess Anwendung. Die Kontrollmaßnahmen reichen von der Durchsicht der verschiedenen Periodenergebnisse durch das Management bis hin zur spezifischen Überleitung von Konten und der Analyse der fortlaufenden Prozesse im Rechnungswesen. Die mit dem Rechnungslegungsprozess verbundenen Bereiche werden in qualitativer und quantitativer Hinsicht geeignet ausgestattet.

Die verwendeten Datenverarbeitungssysteme werden gezielt weiterentwickelt und laufend optimiert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die IT-Sicherheit besonderes Augenmerk gelegt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird durch entsprechende Berechtigungskonzepte der Zugriff auf die Unternehmensdaten geschützt. Diese restriktive Vergabe ermöglicht eine Trennung von sensiblen Tätigkeiten.

Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software, sowie klare gesetzliche Vorgaben stellen die Basis für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar.

Die Finanzberichterstattung an den Aufsichtsrat und den Vorstand sowie das mittlere Management erfolgt regelmäßig, umfassend und zeitnah.

Der Rechnungslegungsprozess und die Finanzberichterstattung werden systematisch auf mögliche Risiken geprüft und regelmäßig vom Corporate Riskmanager evaluiert. Bei einem auftretenden Bedarf werden Optimierungsmaßnahmen rasch eingeleitet und umgesetzt, um so etwaigen Risiken bestmöglich entgegenzuwirken.

5. Angaben zu Kapital-, Anteils-, Stimm- und Kontrollrechten und damit verbundenen Verpflichtungen

Genehmigtes Kapital

In der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Juli 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu weitere EUR 9.744.000,00 durch Ausgabe von bis zu 4.872.000 Stück neue aufInhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen.

Bedingtes Kapital

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 4. Juli2013 wurde das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.

Informationen gemäß § 243a Unternehmensgesetzbuch (UGB)

    1. Das Grundkapital beträgt EUR 19.488.000,00 und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien zerlegt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.
    1. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie in Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern enthalten sind, sind dem Vorstand derzeit nicht bekannt.
    1. Die Attila Dogudan Privatstiftung mit 40,95 % sowie die UniCredit Bank AG mit Sitz in München mit 10,00 % halten zum Bilanzstichtag zumindest 10 % am Grundkapital der Gesellschaft.
    1. Es gibt derzeit keine Aktien mit besonderen Kontrollrechten.
    1. DO & CO Mitarbeiter, die im Besitz von Aktien der Gesellschaft sind, üben ihr Stimmrecht unmittelbar bei der Hauptversammlung aus.
    1. Es gibt keine Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstands, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben.Für die Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrates durch die Hauptversammlung genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %). Für eine Änderung der Satzung, die nicht eine bedingte Kapitalerhöhung, ein genehmigtes Kapital oder eine ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung zum Gegenstand hat, genügt die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %).
    1. Der Vorstand ist bis 30. Juni 2017 ermächtigt,a) mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital von derzeit Nominale EUR 19.488.000,00 um bis zu weitere EUR 9.744.000,00 durch Ausgabe von bis zu 4.872.000 Stück neue, auf Inhaber lautende Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und / oder Sacheinlage – allenfalls in mehreren Tranchen – zu erhöhen und den Ausgabebetrag, die Ausgabebedingungen und die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen,
  • b) mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,
    • (i) wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen erfolgt, oder
    • (ii) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen, oder
    • (iii) um eine den Emissionsbanken eingeräumte Mehrzuteilungsoption zu bedienen.

Das Grundkapital der Gesellschaft wird gemäß § 159 (2) Z 1AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten im Sinne des Hauptversammlungsbeschlusses vom 10. Juli 2008 und vom 4. Juli 2013 erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.

    1. Es bestehen Vereinbarungen mit Abnehmern von Leistungen des DO & CO Konzerns, die diese Abnehmer berechtigen, im Falle eines Kontrollwechsels in der Gesellschaft das Vertragsverhältnis teilweise oder zur Gänze aufzukündigen. Eine namentliche Bekanntgabe dieser Vereinbarungen erfolgt nicht, weil eine solche der Gesellschaft erheblich schaden würde.
    1. Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes bestehen nicht.

Wien, am 13. Mai 2014

Der Vorstand:

Attila DOGUDAN e.h. Vorsitzender

Dr. Klaus PETERMANN e.h. Dr. Haig ASENBAUER e.h.

Mag. Gottfried NEUMEISTER e.h. Jaap ROUKENS e.h.