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DO & CO AG — Annual Report 2011
May 24, 2012
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Annual Report
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DO & CO Restaurants & Catering AG
Jahresfinanzbericht Geschäftsjahr 2011/2012
| Konzernlagebericht 2011/2012 1 | |
|---|---|
| 1. Highlights 1 | |
| 2. Kennzahlen der DO & CO Gruppe nach IFRS 2 | |
| 3. Wirtschaftliches Umfeld 3 | |
| 4. Risikomanagement 4 | |
| 5. Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagement | |
| systems in Zusammenhang mit der Aufstellung des Konzernabschlusses 8 | |
| 6. Umsatz 9 | |
| 7. Ergebnis 11 | |
| 8. Bilanz 11 | |
| 9. Cash Flow 12 | |
| 10. MitarbeiterInnen 12 | |
| 11. Airline Catering 13 | |
| 12. International Event Catering 16 | |
| 13. Restaurants, Lounges & Hotel 18 | |
| 14. Aktie / Investor Relations / Angaben gem. § 243a UGB 20 | |
| 15. Ausblick 25 | |
| Corporate Governance Bericht 27 | |
| 1. Bekenntnis zum Corporate Governance Kodex 27 | |
| 2. Der Vorstand 27 | |
| 3. Der Aufsichtsrat 28 | |
| 4. Vergütungsbericht 30 | |
| 5. Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Vorstand, Aufsichtsrat und in | |
| leitenden Stellen 31 | |
| Bericht des Aufsichtsrates 32 | |
| Kennzahlen Glossar 34 | |
| Konzernabschluss 2011/2012 35 | |
| 1. Konzernbilanz zum 31. März 2012 36 | |
| 2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 37 | |
| 3. Konzern-Geldflussrechnung 38 | |
| 4. Konzern-Eigenkapitalveränderung 39 | |
| 5. Konzern-Gesamtergebnisrechnung 39 | |
| 6. Beteiligungsgesellschaften 40 | |
| Konzernanhang 2011/2012 41 | |
| 1. Allgemeine Erläuterungen 41 | |
| 1.1. Grundlagen 41 | |
| 1.1.1. Allgemein 41 | |
| 1.1.2. Auswirkungen neuer und geänderter Standards 41 | |
| 1.2. Konsolidierungsgrundsätze 42 | |
| 1.2.1. Konsolidierungskreis 42 | |
| 1.2.2. Konsolidierungsmethoden 43 | |
| 1.2.3. Geschäftssegmente 43 | |
| 1.2.4. Währungsumrechnung 43 | |
| 1.3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 44 | |
| 2. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 49 | |
| 2.1. Konzernbilanz 49 | |
| 2.2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 56 | |
| 3. Sonstige Angaben 60 | |
| Konzern-Anlagespiegel 69 | |
| Bestätigungsvermerk 70 | |
| Einzelabschluss 2011/2012 der DO & CO Restaurants & Catering AG inkl. | |
| Lagebericht und Bestätigungsvermerk 72 | |
| Erklärungen aller gesetzlichen Vertreter gemäß § 82 Abs. 4 Z 3 Börsegesetz 103 |
Konzernlagebericht 2011/2012
1. Highlights
Internationales Wachstum und konsequente Positionierung im Premiumsegment sichern Top-Ergebnis
Innovative Produkte, neue Kunden, eine gute Entwicklung mit bestehenden Kunden und zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz zeigen ihre positive Wirkung. Die Margen konnten in allen drei Divisionen gesteigert werden. Damit kann der Konzern eine EBITDA Marge von 11,0 % und eine EBIT Marge von 6,9 % berichten. Der Gewinn je Aktie liegt damit bei EUR 1,98.
Akquisition von Kyiv Catering LLC
DO & CO hat sich mit 51 % an dem größten Airlinecateringunternehmen der Ukraine beteiligt. Kyiv Catering LLC, mit Sitz in Kiew, beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter und zählt derzeit mehr als 20 Fluglinien zu seinen Kunden. Der neue Standort in der Ukraine dient zusätzlich der erfolgreichen Umsetzung der UEFA EURO 2012 im Juni/Juli 2012. Die Einbeziehung von Kyiv Catering LLC in den Konzernabschluss ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 vorgesehen.
Zahlreiche neue Kunden 2011/2012 im Airline Catering
- Asiana Airlines ex New York
- Etihad Airways ex Düsseldorf
- Jet Airways ex London Heathrow
- Oman Air ex Mailand Malpensa
- Kuwait Airways ex Frankfurt
- Air Berlin Turkey ex Antalya
- Odeon und Windrose Airlines ex Antalya, Dalaman und Bodrum
DO & CO bestätigt die Führungsposition im Internationalen Event Catering
Das Tennisturnier der ATP Tennis Masters Series in Madrid mit 30.000 VIP Gästen und das UEFA Champions League Finale im Wembley Stadium in London mit 7.000 VIP Gästen waren in diesem Berichtsjahr die besonderen Highlights. Hinzu kommen "Klassiker" wie das Hahnenkammrennen in Kitzbühel, das prestigereiche Springreitturnier CHIO in Aachen und das Beachvolleyballturnier am Wörthersee. Weiters betreute DO & CO im Geschäftsjahr 2011/2012 17 Formel 1 Grands Prix in 15 verschiedenen Ländern.
Zuschlag für das Catering der Österreichischen Bundesbahnen
Im Jänner 2012 erhielt DO & CO den Zuschlag für das Catering der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) auf allen Fernreisezügen. Damit setzt der DO & CO Konzern einen strategisch bedeutenden Schritt in ein neues Marktsegment. DO & CO wird ab 1. April 2012 täglich 160 Züge und jährlich bis zu 30 Millionen Passagiere betreuen.
Sehr gute Performance an der Wiener und Istanbuler Börse
Die DO & CO Aktie konnte sich im Geschäftsjahr 2011/2012 sehr gut behaupten. In Istanbul erzielte die DO & CO Aktie im Berichtsjahr einen Kursanstieg von 6,98 %, während der Leitindex ISE 100 einen Rückgang von 3,10 % verzeichnete. In Wien verlor die DO & CO Aktie lediglich 3,22 %, der ATX hingegen musste einen Verlust von 25,07 % hinnehmen. Die DO & CO Aktie schloss am 30. März 2012 in Wien mit einem Kurs von EUR 29,18 und in Istanbul mit einem Kurs von TRY 69,00.
2. Kennzahlen der DO & CO Gruppe nach IFRS
Die Abkürzungen und Berechnungen der Kennzahlen werden im Kennzahlen Glossar erläutert.
| Geschäftsjahr 2011/2012 |
Geschäftsjahr 2010/2011 |
Geschäftsjahr 2009/2010 |
||
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | m € | 466,35 | 426,07 | 352,74 |
| EBITDA | m € | 51,52 | 45,84 | 36,03 |
| EBITDA-Marge | % | 11,0% | 10,8% | 10,2% |
| EBIT | m € | 32,40 | 28,32 | 18,57 |
| EBIT-Marge | % | 6,9% | 6,6% | 5,3% |
| EGT | m € | 35,58 | 30,85 | 19,26 |
| Konzernergebnis | m € | 19,33 | 15,43 | 9,66 |
| MitarbeiterInnen | 4.166 | 3.794 | 3.542 | |
| Eigenkapital 1 | m € | 161,64 | 143,58 | 87,34 |
| Eigenkapital-Quote1 | % | 56,8% | 57,8% | 50,9% |
| Nettozinsverbindlichkeiten | m € | -85,04 | -109,31 | -29,17 |
| Net Gearing | % | -52,6% | -76,1% | -33,4% |
| Working Capital | m € | 92,39 | 78,02 | 17,43 |
| Operativer Cash-Flow | m € | 45,67 | 57,67 | 45,85 |
| Cash-Flow aus dem Investitionsbereich | m € | -62,55 | -15,96 | -14,39 |
| Free Cash-Flow | m € | -16,88 | 41,71 | 31,47 |
| ROS | % | 7,6% | 7,2% | 5,5% |
| ROE | % | 17,4% | 19,4% | 16,1% |
1… Bereinigt um vorgesehene Dividenden und Buchwerte der Firmenwerte
Kennzahlen je Aktie
(berechnet mit der gewichteten Anzahl an ausgegebenen Aktien)
| Geschäftsjahr 2011/2012 |
Geschäftsjahr 2010/2011 |
Geschäftsjahr 2009/2010 |
||
|---|---|---|---|---|
| EBITDA je Aktie | € | 5,29 | 5,49 | 4,66 |
| EBIT je Aktie | € | 3,32 | 3,39 | 2,40 |
| Gewinn je Aktie | € | 1,98 | 1,85 | 1,25 |
| buchmäßiges Eigenkapital 1 | € | 16,59 | 17,19 | 11,31 |
| Höchstkurs2 | € | 35,30 | 33,45 | 16,40 |
| Tiefstkurs 2 | € | 23,50 | 15,00 | 7,70 |
| Kurs ultimo 2 | € | 29,18 | 30,15 | 16,00 |
| Aktienanzahl gewichtet 3 | TPie | 9.744 | 8.350 | 7.725 |
| Aktienanzahl ultimo 3 | TPie | 9.744 | 9.744 | 7.663 |
| Marktkapitalisierung ultimo | m € | 284,33 | 293,78 | 122,62 |
1 ... Bereinigt um vorgesehene Dividenden und Buchwerte der Firmenwerte
2 ... Schlusskurs
3 ... Bereinigt um die bis zum Bilanzstichtag rückgekauften eigenen Aktien
3. Wirtschaftliches Umfeld
Das Wirtschaftsjahr 2011 war von einer spürbaren Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums geprägt.
Die politischen Umbrüche im Nahen Osten, die Folgen der verheerenden Natur- und Atomkatastrophe in Japan, die hohe Staatsverschuldung der USA und einiger Eurostaaten, sowie die damit verbundene Volatilität auf den internationalen Finanzmärkten, führten zu einer Stagnation bzw. deutlichen Verlangsamung der Konjunktur. Insbesondere die USA und Europa waren davon stark betroffen.
In Europa beeinträchtigte die Unsicherheit hinsichtlich Umfang und Effektivität der Maßnahmen zur Stützung von überschuldeten Volkswirtschaften und der Sparprogramme der öffentlichen Hand die Realwirtschaft. Der Euroraum verzeichnete ein Wachstum von 1,4 % gegenüber 1,9 % im Jahr 2010. Als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Europäische Zentralbank den Leitzinssatz im zweiten Halbjahr schrittweise auf ein Rekordtief von 1,0 % gesenkt und damit die beiden Zinserhöhungen vom April bzw. Juli 2011 wieder zurückgenommen.
Deutschland als größte Volkswirtschaft des Euroraums war mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 3,0 % weiterhin die Konjunkturlokomotive in Europa.
2011 waren auch die USA von einer deutlichen konjunkturellen Abschwächung betroffen. Die Wirtschaftsentwicklung war von einem deutlich rückläufigen Privatkonsum sowie einer hohen Arbeitslosenquote gekennzeichnet.
In Asien und anderen großen aufstrebenden Wirtschaftsregionen kam es zu einer moderaten Reduktion des Wirtschaftswachstums. Sogar der Wachstumsgigant China war von einer Abschwächung betroffen. In Japan ist als Folge der Natur- und Atomkatastrophe die Industrieproduktion stark eingebrochen.
Österreich hatte ein sehr starkes erstes Halbjahr 2011. Dies ermöglichte im Jahresdurchschnitt ein Wachstum der Realwirtschaft von 3,1 %. Diese Entwicklung wurde primär von einer kräftigen Exporttätigkeit sowie höheren Investitionen der Unternehmen gestützt. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,2 % (nach Eurostat-Definition) verzeichnete Österreich die niedrigste Arbeitslosenquote aller EU-Mitgliedstaaten in 2011. Laut Prognosen der OeNB wird das Wachstum im Jahr 2012 auf Grund der deutlichen Verschlechterung des globalen wirtschaftlichen Umfelds und der anhaltenden starken Verunsicherung voraussichtlich nur noch 0,7 % betragen. Eine Rezession kann jedoch vermieden werden.
Die türkische Volkswirtschaft wuchs in 2011 mit rund 8 % so dynamisch wie nur wenige andere Volkswirtschaften. Dieses Wachstum wurde vor allem durch private Konsumausgaben sowie Investitionen der Unternehmen getragen. Wegen der hohen Inflation sowie des großen Defizits in der Leistungsbilanz droht das Wachstum jedoch in 2012 nach Angaben des IWF abrupt abzuschwächen. Die türkische Regierung erwartet eine Wachstumsrate von nur noch 4,0 %.
Die Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa hat den Wechselkurs des Euro zum US-Dollar im zweiten Halbjahr 2011 schrittweise in Richtung 1,30 gedrückt. Der Wechselkurs betrug zum 30. März 2012 EUR/USD 1,3356 (Quelle: OeNB).
Nach einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,7 % im Jahr 2011 prognostiziert die Weltbank für 2012 nur noch ein Wachstum von 2,5 %. Die anhaltende Schuldenkrise in der Euro-Zone, schwindendes Vertrauen auf den internationalen Finanzmärkten sowie ein abgeschwächtes Wachstum in wichtigen Schwellen- und Entwicklungsländern sind dafür verantwortlich.
4. Risikomanagement
DO & CO ist aufgrund der weltweiten Tätigkeit in den drei Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel mit den unterschiedlichsten Risiken konfrontiert. Durch diese Diversifikation eröffnen sich gleichzeitig für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens zahlreiche Chancen.
Das Risikomanagement wird bei DO & CO als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen, das einerseits der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes dient und andererseits auch Chancen zur Steigerung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Nutzung zukünftiger Erfolgs- und Wachstumspotentiale aufzeigt. Durch das Risikomanagement wird auf veränderte Rahmenbedingungen und die sich daraus allenfalls ergebenden Chancen und Risiken sicher, zeitnah und effektiv reagiert.
Ausgangsbasis des angewendeten Risiko- und Chancenmanagementsystems sind die in der Chancen- und Risikopolicy standardisierten, konzernweiten Planungs- und Kontrollprozesse sowie unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme, die den Grundsätzen des Risikomanagements sowie den Risikostrukturen gemäß COSO1 entsprechen.
Das Risiko- und Chancenmanagement wird als ureigenste Managementaufgabe verstanden und wahrgenommen und vom Corporate Riskmanager koordiniert. Damit bildet das Risikomanagement einen integralen Bestandteil aller Geschäftsprozesse, was zu einer kurzen Identifikationszeit sowohl von Risiken als auch von Chancen führt. Durch ein regelmäßiges Berichtswesen sind alle Führungskräfte und Entscheidungsträger in das Risikomanagement eingebunden.
Identifizierte Risiken und Chancen werden in Risiko- und Chancenfelder zusammengefasst und ressortabhängig für die weitere Bearbeitung vom Corporate Riskmanager auf das jeweils verantwortliche Management verteilt. Für die festgestellten Risiken und Chancen werden Maßnahmen zur Bewältigung/Nutzung definiert und anschließend durch das lokale Management vor Ort umgesetzt. Maßnahmen zur Risikoabwehr beinhalten sowohl die Reduktion der möglichen Schadenshöhe als auch die Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die Erhöhung der Ertragschancen und Realisierbarkeit.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Prinzip der Diversifikation zu. Durch die weltweite Aktivität der Gruppe und die Aufteilung des Geschäfts in drei Divisionen werden spezifische Bedrohungen in einzelnen Märkten abgeschwächt. DO & CO schafft somit durch das Geschäftsmodell einen zusätzlichen Risikoausgleich.
Die Tätigkeit des Risikomanagements wird durch eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen unterstützt, wozu eine zentrale Administration, Controlling, Rechtsabteilung und die Interne Revision gehören.
Durch die enge Zusammenarbeit von Risikomanagement und Versicherungsunternehmen wird sichergestellt, dass versicherbare Risiken entsprechend abgedeckt sind.
Für das Geschäftsjahr 2011/2012 wurden die folgenden Risikofelder als wesentlich identifiziert:
Spezifische Risiken und Entwicklungen der Airline Branche
Die Airline Branche ist durch ihre starke Abhängigkeit von den konjunkturellen Entwicklungen weltweit und in den jeweiligen Regionen gekennzeichnet. Spezifische Problemstellungen der Luftfahrtindustrie haben weiters mittelbar und unmittelbar Auswirkungen auf die Airline Catering Division von DO & CO. Die Luftfahrtindustrie ihrerseits ist besonders von der Entwick-
1 COSO (Committee of Sponsoring Organizations of the Tradeway Commission); eine unabhängige privatwirtschaftliche Organisation, die von den fünf größten mit Finanzberichterstattung befassten Verbänden getragen wird.
lung der Treibstoffpreise, der Besteuerung sowie den Flughafen- und Sicherheitsgebühren abhängig.
Da wesentliche Teile des Umsatzes mit einigen wenigen Hauptkunden wie Turkish Airlines, Austrian Airlines, NIKI, Emirates Airlines, Etihad Airlines, Qatar Airways, Cathay Pacific und British Airways erwirtschaftet werden, ist zusätzlich ein "Klumpenrisiko" gegeben.
Durch permanentes Monitoring der gesamtwirtschaftlichen Lage einerseits und durch den laufenden Kontakt des Key Account Managements mit den Kunden andererseits kann auf sämtliche Veränderungen zeitnah reagiert werden. Somit wird es möglich, negativen Auswirkungen auf den DO & CO Konzern rasch gegensteuern zu können. Durch die Akquisitionen neuer Kunden im Zuge der weltweiten Teilnahme an Ausschreibungen wird eine weitere Risikostreuung erreicht.
Konjunkturelle Entwicklung
Die Aktivitäten von DO & CO sind in allen drei Divisionen stark von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst, da diese einen erheblichen Einfluss auf den Tourismus sowie das Freizeitverhalten der Konsumenten hat. Die volatile Reise- und vor allem Flugaktivität der Konsumenten haben besonders auf die Division Airline Catering Auswirkungen.
DO & CO steuert dem konjunkturellen Risiko in Bezug auf seine Geschäftsfelder durch eine regionale Diversifikation mit Standorten in sieben verschiedenen Ländern sowie durch seine Aktivitäten in drei unterschiedlichen Marktsegmenten entgegen. Eine zeitnahe Ergebnisberichterstattung inklusive Analyse und Vorschau zum laufenden operativen Geschäft in jeder "Reporting Entity" (zum Zweck der internen Berichterstattung werden die Unternehmen des Konzerns in mit Profit Centern vergleichbare Einheiten aufgeteilt) stellen sicher, dass eine entsprechende Kapazitätsanpassung unverzüglich erfolgt.
Risiken auf Grund von Terror und politischen Unruhen
Internationale Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau haben dazu geführt, dass sich das Risiko auf Grund von Terror in jenen Bereichen, in denen der DO & CO Konzern tätig ist, im abgelaufenen Jahr stabilisiert hat, jedoch ist jederzeit mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Airline Branche zu rechnen. Die ständige Anpassung der Sicherheitsstandards an die neuesten Erkenntnisse führt dazu, dass sich die Gefahr von Terroranschlägen stabilisiert hat. Der DO & CO Konzern bereitet sich jedoch durch ständige Beobachtung der politischen Situation und Sicherheitsschulungen auf entsprechende Maßnahmen im Bedarfsfall vor.
Risiken auf Grund von Naturkatastrophen und Epidemien
Zu den Risiken, die nicht in der Einflusssphäre von DO & CO liegen, aber massiven Einfluss auf die Luftfahrt- und Tourismusindustrie nach sich ziehen, zählen unter anderem der Ausbruch von Epidemien wie beispielsweise der Vogelgrippe oder des Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS). Auch Naturkatastrophen wie der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im April 2010, welcher den Flugverkehr in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas wiederholt für mehrere Tage ganz oder teilweise lahmlegte sowie der Atomreaktorzwischenfall mit einer entsprechenden Verstrahlung der Umwelt in Japan zählen zu den nicht beeinflussbaren Risiken.
Dem spezifischen Risiko einer längerfristigen und großräumigen Luftraumsperre und den damit verbundenen umfassenden Ausfällen von Flügen der Vertragspartner wird durch enge Kooperation mit den Fluglinien, Luftfahrtbehörden (EASA) und dem internationalen Flugwetterdienst entsprechend entgegengewirkt.
Hygienerisiken
Um den hohen hygienischen Standard der von DO & CO produzierten Speisen sicherzustellen, wurden in allen Geschäftsbereichen Risikoanalysen im Rahmen der Weiterentwicklung des bestehenden HACCP–Systems (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und auf Basis dieser Analysen Maßnahmen in Form von konzernweiten Hygienerichtlinien zur Beherrschung bzw. Minimierung der Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch ein international tätiges Qualitätssicherungsteam permanent überwacht und entsprechend den neuesten internationalen Erkenntnissen weiterentwickelt.
Personalrisiken
Für DO & CO sind die Mitarbeiter und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente, um das angestrebte Wachstum sicherzustellen.
Parallel zur laufenden Expansion des DO & CO Konzerns wird auch das Management des Unternehmens auf eine immer breitere Basis gestellt.
Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neue Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen Mitarbeitern den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönlicher Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern.
Rechtliche Risiken
Aufgrund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene - vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft, Personalwesen, Steuern und Abgaben sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverser Airlines zu beachten. Auf geänderte Rechtslagen gilt es weiters zeitgerecht zu reagieren und die Änderungen in die Geschäftsprozesse zu implementieren.
Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten, weshalb diesem Risiko durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung gegengesteuert wird. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Schadensvermeidungs-vorkehrungen nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert.
Währungsrisiken
Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen TRY, USD und GBP zu nennen.
Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und der gleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt. Zum Stichtag waren keine derivativen Instrumente im Einsatz.
Liquiditätsrisiken
Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte, tägliche Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.
Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle österreichischen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden.
Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.
Das Liquiditätsrisiko der DO & CO Gruppe ist aufgrund der geringen Verbindlichkeiten begrenzt. Der bestehende Liquiditätsbedarf kann aus vorhandenen liquiden Mitteln und bei Banken eingeräumten Finanzierungsrahmen gedeckt werden.
Bonitätsrisiken
DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen aller Rechtseinheiten wird das Bonitätsrisiko der Kunden sehr zeitnahe überwacht und ermöglicht ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation.
Zusätzlich wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern.
Kreditversicherungen werden durch DO & CO nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten.
Zinsrisiko
Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in halbjährlich durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass DO & CO aufgrund des eingerichteten Risikomanagementsystems die Risiken für überschaubar und ausgleichbar bewertet.
Der erfolgreiche Fortbestand des Konzerns ist durch diese Risiken nicht beeinträchtigt.
Zusätzliche detaillierte Angaben zum Währungs-, Liquiditäts-, Bonitäts- und Zinsrisiko sind im Anhang (unter Punkt 4 Forderungen und Punkt 23 Finanzinstrumente) nachzulesen.
5. Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in Zusammenhang mit der Aufstellung des Konzernabschlusses
Der Vorstand nimmt seine Verantwortung hinsichtlich der Ausgestaltung eines internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, des Rechnungslegungsprozesses sowie die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wahr. Das interne Kontrollsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess gewährleistet die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Finanzinformationen und Datenverarbeitungssysteme. Es stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell ordnungsgemäß erfasst, aufbereitet, verarbeitet und in die Rechnungslegung übernommen werden. Ziel des internen Kontrollsystems ist es, effektive und sich ständig verbessernde interne Kontrollen hinsichtlich der Rechnungslegung zu gewährleisten und somit einen regelungskonformen Abschluss sicherzustellen. Zudem werden Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowie die Einhaltung sämtlicher (gesetzlicher und anderer) Regelungen sichergestellt.
Die Verantwortlichkeiten in Bezug auf das interne Kontrollsystem wurden an die Unternehmensorganisation angepasst, um ein den Anforderungen entsprechendes und zufriedenstellendes Kontrollumfeld zu gewährleisten. Den zentralen Funktionen Konzernrechnungslegung und Konzerncontrolling obliegt die Ausgestaltung einheitlicher Konzernrichtlinien sowie die Organisation und Kontrolle der Finanzberichterstattung im Konzern.
Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen wird die Einhaltung der Verfahren für die Erfassung, Verbuchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen regelmäßig kontrolliert. Sämtliche Kontrollmaßnahmen finden im gesamten laufenden Geschäftsprozess Anwendung. Die Kontrollmaßnahmen reichen von der Durchsicht der verschiedenen Periodenergebnisse durch das Management bis hin zur spezifischen Überleitung von Konten und der Analyse der fortlaufenden Prozesse im Rechnungswesen. Die mit dem Rechnungslegungsprozess verbundenen Bereiche werden in qualitativer und quantitativer Hinsicht geeignet ausgestattet.
Die verwendeten Datenverarbeitungssysteme werden gezielt weiterentwickelt und laufend optimiert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die IT-Sicherheit besonderes Augenmerk gelegt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird durch entsprechende Berechtigungskonzepte der Zugriff auf die Unternehmensdaten geschützt. Diese restriktive Vergabe ermöglicht eine Trennung von sensiblen Tätigkeiten.
Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software sowie klare gesetzliche Vorgaben stellen die Basis für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar.
Die Finanzberichterstattung an den Aufsichtsrat und den Vorstand sowie das mittlere Management erfolgt regelmäßig, umfassend und zeitnah.
Der Rechnungslegungsprozess und die Finanzberichterstattung werden systematisch auf mögliche Risiken geprüft und regelmäßig vom Corporate Riskmanager evaluiert. Bei einem auftretenden Bedarf werden Optimierungsmaßnahmen rasch eingeleitet und umgesetzt, um so etwaigen Risiken bestmöglich entgegenzuwirken.
6. Umsatz
Die DO & CO Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Umsatz von EUR 466,35 Mio. Dies stellt eine Umsatzsteigerung von 9,5 % bzw. EUR 40,29 Mio gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres dar.
| Umsatz | Geschäftsjahr | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010/2011 | Veränderung | Veränderung in % |
2009/2010 | ||
| Airline Catering | in m € | 349,81 | 327,18 | 22,63 | 6,9% | 258,56 |
| International Event Catering | in m € | 46,01 | 36,65 | 9,36 | 25,5% | 34,00 |
| Restaurants, Lounges & Hotel | in m € | 70,54 | 62,24 | 8,29 | 13,3% | 60,19 |
| Konzernumsatz | 466,35 | 426,07 | 40,29 | 9,5% | 352,74 |
| Anteil am Konzernumsatz | Geschäftsjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010/2011 | ||||
| Airline Catering | in % | 75,0% | 76,8% | ||
| International Event Catering | in % | 9,9% | 8,6% | ||
| Restaurants, Lounges & Hotel | in % | 15,1% | 14,6% | ||
| Konzernumsatz | 100,0% | 100,0% |
Die Umsätze der Division Airline Catering sind trotz anhaltend schwieriger Marktbedingungen im Geschäftsjahr 2011/2012 von EUR 327,18 Mio um EUR 22,63 Mio auf EUR 349,81 Mio gestiegen. Der Anteil der Umsätze der Division Airline Catering am Konzernumsatz beträgt 75,0 % (VJ: 76,8 %).
Der Anstieg der Umsätze in der Division Airline Catering ist vor allem an türkischen und anderen internationalen Standorten zu verzeichnen.
Turkish DO & CO, das 50:50 Joint Venture von DO & CO und Turkish Airlines in der Türkei, konnte auch im Geschäftsjahr 2011/2012 seine Geschäftsaktivitäten weiter ausbauen und damit ein Mengen- und Umsatzwachstum erzielen. Der Umsatzanstieg wurde jedoch aufgrund des Kursverfalles der TRY im Zuge der Umrechnung von TRY auf EUR in der Konzernerfolgsrechnung egalisiert. In Hinblick auf die Ausdehnung der Geschäftsaktivitäten sind sowohl die Entwicklung bei den Drittkunden als auch beim Hauptkunden Turkish Airlines als sehr positiv hervorzuheben. Das Umsatzwachstum von Turkish Airlines ist vor allem in der Flottenexpansion im Mittel- und Langstreckenbereich begründet. Im Geschäftsjahr 2011/2012 konnte in der Türkei Air Berlin Turkey - eine Kooperation von Air Berlin und Pegasus Airlines - als Neukunde gewonnen werden. Zusätzlich zählen Odeon, Windrose Airlines, China Southern Airlines und Hainan Airlines seit diesem Geschäftsjahr zu den Kunden von Turkish DO & CO.
Die DO & CO Standorte in New York, London, Frankfurt, München und Mailand konnten im Geschäftsjahr 2011/2012 eine sehr erfreuliche Entwicklung verzeichnen. In New York hat DO & CO die Ausschreibung von Asiana Airlines für einen täglichen Langstreckenflug nach Seoul gewonnen. Auch mit den bestehenden Premiumkunden Emirates Airlines, Cathay Pacific, Turkish Airlines und South African Airways konnte der Umsatz beträchtlich gesteigert werden. Am Standort London Heathrow konnten in diesem Geschäftsjahr ebenfalls Umsatzzuwächse erzielt werden. Einerseits konnte das Geschäftsvolumen mit bestehenden Kunden wie Emirates Airlines erweitert werden. Andererseits konnte Jet Airways als neuer Kunde gewonnen werden. DO & CO ist seit dem Geschäftsjahr 2011/2012 in Deutschland nun auch am Flughafen Düsseldorf präsent. An diesem neuen Standort werden Turkish Airlines und Etihad Airways gecatert. Auch die Standorte München und Frankfurt konnten in diesem Geschäftsjahr durch Neukunden und durch die Ausweitung des Geschäftsvolumens mit bestehenden Kunden Umsatzzuwächse verzeichnen. Am Standort Frankfurt ist Kuwait Airways als neuer Kunde hervorzuheben. DO & CO Italy in Mailand Malpensa konnte das Umsatzwachstum der vorangegangen Jahre fortsetzen. An diesem Standort konnte Oman Air als Neukunde gewonnen werden. Die Airline Catering Standorte in Österreich zeigten im Geschäftsjahr 2011/2012 ein zufriedenstellendes Wachstum.
Die Umsätze der Division International Event Catering sind im Geschäftsjahr 2011/2012 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres von EUR 36,65 Mio um 25,5 % auf EUR 46,01 Mio gestiegen. Damit beträgt der Anteil am Konzernumsatz 9,9 % (VJ: 8,6 %).
Im Segment der Major Events sind wieder zahlreiche Großveranstaltungen des Sports hervorzuheben, die DO & CO bereits zum wiederholten Male kulinarisch betreute.
Zu den bedeutendsten Events in diesem Segment zählt die Formel 1, die bereits in der 20. Saison von DO & CO ausgerichtet wird. Im diesem Geschäftsjahr 2011/2012 betreute DO & CO 17 Formel 1 Grands Prix in 15 verschiedenen Ländern.
Zwei besondere Highlights fanden im Mai 2011 statt: zum einen das ATP Tennis Masters in Madrid mit über 30.000 VIP Gästen und zum anderen das UEFA Champions League Finale in Wembley/London mit über 7.000 VIP Gästen. Im Sommer 2011 stand die kulinarische Betreuung von VIP Gästen beim traditionellen Springreitturnier CHIO Aachen und beim Beach Volleyball Turnier in Klagenfurt im Mittelpunkt der Event Catering Tätigkeiten. Zusätzlich zu den Klassikern des Winters wie dem Hahnenkammrennen in Kitzbühel wurde im Dezember die Gruppenauslosung der UEFA EURO 2012 in Kiew von DO & CO kulinarisch ausgerichtet.
Im Segment der Classic Events kann man ebenfalls auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. DO & CO konnte bei zahlreichen Veranstaltungen aus Wirtschaft, Politik und Sport als Premium-Caterer auftreten und weitere Umsatzzuwächse erzielen.
Die Umsätze der Division Restaurants, Lounges & Hotel in Höhe von EUR 70,54 Mio liegen im Geschäftsjahr 2011/2012 um 13,3 % über Vorjahresniveau (VJ: EUR 62,24 Mio). Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 15,1 % (VJ: 14,6 %).
Die stärksten Umsatzzuwächse weist im Geschäftsjahr 2011/2012 das Segment der Lounges aus. Hier ist besonders die in diesem Geschäftsjahr neu eröffnete Turkish Airlines Lounge am Flughafen Istanbul-Atatürk hervorzuheben. Auch die erstmals ganzjährig in den Konzernumsatz einbezogene Emirates Lounge am Flughafen London Heathrow trägt zum Umsatzwachstum bei.
Im Restaurant Segment konnten im Geschäftsjahr 2011/2012 erfreuliche Umsatzzuwächse erzielt werden. Hier sind auch in diesem Jahr die Wiener Restaurants hervorzuheben.
Die erstmals ganzjährig in den Konzernumsatz inkludierte Retail Sparte "Henry – the art of living" trug ebenfalls zu deutlichen Umsatzzuwächsen in dieser Division bei.
Eine erfreuliche Entwicklung zeigt auch das DO & CO Hotel in Wien. Im Geschäftsjahr 2011/2012 konnten durch höhere Logiserlöse Umsatzsteigerungen erzielt werden.
Die Demel Cafés konnten auch dieses Geschäftsjahr zufriedenstellende Umsätze verzeichnen.
7. Ergebnis
Das konsolidierte Betriebsergebnis (EBIT) der DO & CO Gruppe beträgt für das Geschäftsjahr 2011/2012 EUR 32,40 Mio und liegt damit um EUR 4,08 Mio höher als das Betriebsergebnis des Vorjahres. Die EBIT Marge konnte von 6,6 % im Vorjahr auf 6,9 % im Geschäftsjahr 2011/2012 gesteigert werden.
Das EBITDA der DO & CO Gruppe liegt bei EUR 51,52 Mio. Das bedeutet einen Anstieg von EUR 5,68 Mio gegenüber dem EBITDA des Vorjahres. Die EBITDA Marge beträgt 11,0 % (VJ: 10,8 %).
| Konzern | Geschäftsjahr | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010/2011 | Veränderung | Veränderung in % |
2009/2010 | ||
| Umsatz | in m € | 466,35 | 426,07 | 40,29 | 9,5% | 352,74 |
| EBITDA | in m € | 51,52 | 45,84 | 5,68 | 12,4% | 36,03 |
| Abschreibungen | in m € | -16,09 | -17,52 | 1,44 | 8,2% | -17,04 |
| Wertminderung | in m € | -3,04 | 0,00 | -3,04 | -0,42 | |
| EBIT | in m € | 32,40 | 28,32 | 4,08 | 14,4% | 18,57 |
| EBITDA-Marge | in % | 11,0% | 10,8% | 10,2% | ||
| EBIT-Marge | in % | 6,9% | 6,6% | 5,3% | ||
| MitarbeiterInnen | 4.166 | 3.794 | 372 | 9,8% | 3.542 |
Im Bereich des Materialaufwandes und Aufwandes für bezogene Leistungen verringerten sich die Kosten in Relation zum Umsatz von 41,7 % im Vorjahr auf 41,5 %. In absoluten Zahlen stieg der Materialaufwand um EUR 15,91 Mio (+9,0 %) bei einem Umsatzwachstum von 9,5 %.
Der Personalaufwand in Relation zum Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2011/2012 32,0 % (VJ: 31,9 %). In absoluten Zahlen stiegen die Personalkosten von EUR 136,11 Mio auf EUR 149,45 Mio.
Die Abschreibungen und Wertminderungen betragen EUR 19,12 Mio und liegen im Geschäftsjahr 2011/2012 um EUR 1,60 Mio über Vorjahresniveau (VJ: EUR 17,52 Mio). In allen drei Divisionen wurden Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagevermögen vorgenommen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnen einen Anstieg von EUR 7,17 Mio bzw. 9,4 %.
Die Steuerquote (Verhältnis des Steueraufwandes zum unversteuerten Ergebnis) beträgt im Geschäftsjahr 2011/2012 25,6 % (VJ: 27,4 %).
Das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2011/2012 beträgt EUR 19,33 Mio und liegt um EUR 3,90 Mio bzw. 25,3 % über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie liegt damit bei EUR 1,98 bzw. 7,0 % über dem Vorjahr (VJ: EUR 1,85).
8. Bilanz
Im Bereich des kurzfristigen Vermögens kommt es zu einer Erhöhung von EUR 31,13 Mio gegenüber dem Bilanzstichtag 31. März 2011. Diese Veränderung ist insbesondere durch den Anstieg der übrigen kurzfristigen Forderungen und Vermögenswerte bedingt. Diese Erhöhung resultiert einerseits aus der Einbeziehung von Treuhandkonten in Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an Kyiv Catering LLC und dem Erwerb von Vermögensgegenständen im Zuge der Übernahme des Caterings für die Österreichischen Bundesbahnen, andererseits aus der Diversifikation in jederzeit veräußerbare Vermögenswerte zur Absicherung gegen Inflations-, Ausfalls- und Fremdwährungsrisiko.
Das konsolidierte Eigenkapital (bereinigt um vorgesehene Dividenden und Buchwerte der Firmenwerte) stieg um EUR 18,06 Mio von EUR 143,58 Mio zum 31. März 2011 auf EUR 161,64 Mio zum 31. März 2012.
Die Eigenkapitalquote (bereinigt um vorgesehene Dividenden und Buchwerte der Firmenwerte) liegt bei 56,8 % im Vergleich zu 57,8 % zum 31. März 2011.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verzeichnen einen deutlichen Anstieg um EUR 15,79 Mio auf EUR 100,29 Mio im Vergleich zum 31. März 2011. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch erhaltene Anzahlungen im Zusammenhang mit der Durchführung der UEFA EURO 2012 und durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit begründet.
9. Cash Flow
Der Cash Flow aus dem Ergebnis beträgt EUR 55,25 Mio und liegt damit um EUR 6,88 Mio über jenem des Vergleichzeitraumes des Vorjahres (VJ: EUR 48,38 Mio). Durch den im Vergleich zum Vorjahr höheren Anstieg kurzfristiger Vermögensgegenstände und höheren Ertragsteuerzahlungen liegt der Cash Flow aus dem operativen Bereich bei EUR 45,67 Mio (VJ: EUR 57,67 Mio).
Der Cash Flow aus dem Investitionsbereich beläuft sich auf EUR –62,55 Mio (VJ: EUR -15,96 Mio). Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in Tochterunternehmen sowie aus der im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 erfolgten Diversifikation in jederzeit veräußerbare Vermögenswerte zur Absicherung gegen Inflations-, Ausfalls- und Fremdwährungsrisiko.
Der Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich beträgt EUR -5,51 Mio (VJ: EUR 39,22 Mio).
10. MitarbeiterInnen
Die durchschnittliche Anzahl der MitarbeiterInnen stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 3.794 auf 4.166 Beschäftigte. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in der Türkei, in Österreich und in den USA begründet.
11. Airline Catering
Mit einem unverwechselbaren, innovativen und kompetitiven Produktportfolio generiert die Division Airline Catering den größten Umsatzanteil im DO & CO Konzern.
Weltweit setzen die DO & CO Gourmetküchen in New York, London, Frankfurt, München, Mailand, Malta, Salzburg, Wien, Linz, Graz sowie an weiteren neun Standorten in der Türkei neue Standards im Premiumsegment des Airline Caterings.
Mehr als 60 Fluglinien zählen zum Kundenportfolio von DO & CO. Darunter finden sich die wichtigen nationalen Kunden wie Austrian Airlines Group und NIKI sowie zahlreiche namhafte internationale Airlines wie Turkish Airlines, British Airways, Singapore Airlines, Oman Air, Cathay Pacific, Emirates Airlines, Etihad Airways, Qatar Airways, Royal Air Maroc, South African Airways, Jet Airways, Iberia, Air France und Asiana Airlines.
| Airline Catering | Geschäftsjahr | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010/2011 | Veränderung | Veränderung in % |
2009/2010 | ||
| Umsatz | in m € | 349,81 | 327,18 | 22,63 | 6,9% | 258,56 |
| EBITDA | in m € | 40,57 | 36,90 | 3,67 | 10,0% | 27,67 |
| Abschreibungen | in m € | -14,25 | -14,75 | 0,50 | 3,4% | -14,37 |
| Wertminderung | in m € | -1,70 | 0,00 | -1,70 | -0,11 | |
| EBIT | in m € | 24,61 | 22,14 | 2,47 | 11,2% | 13,19 |
| EBITDA-Marge | in % | 11,6% | 11,3% | 10,7% | ||
| EBIT-Marge | in % | 7,0% | 6,8% | 5,1% | ||
| Anteil am Konzernumsatz | in % | 75,0% | 76,8% | 73,3% |
Die Division Airline Catering erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Umsatz von EUR 349,81 Mio (VJ: EUR 327,18 Mio). Dies entspricht einem Wachstum von 6,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der Umsätze der Division Airline Catering am Konzernumsatz beträgt 75,0 % (VJ: 76,8 %). Insgesamt wurden von den Gourmetküchen der DO & CO Gruppe weltweit über 65 Millionen Passagiere auf mehr als 411 Tausend Flügen kulinarisch versorgt.
EBITDA und EBIT konnten auch in diesem Geschäftsjahr weiter gesteigert werden. Das EBITDA liegt mit EUR 40,57 Mio um EUR 3,67 Mio (+10,0 %) über dem Vorjahr. Das EBIT ist von EUR 22,14 Mio auf EUR 24,61 Mio gestiegen (+11,2 %). Die EBITDA Marge im Airline Catering konnte von 11,3 % auf 11,6 % gesteigert werden. Die EBIT Marge beträgt 7,0 % (VJ: 6,8 %).
Die Airline Industrie war auch im Geschäftsjahr 2011/2012 sehr volatil. DO & CO konnte sich trotz dieses schwierigen Marktumfeldes sehr gut behaupten und zahlreiche Neukunden gewinnen. Alle DO & CO Standorte konnten eine sehr erfreuliche Umsatzentwicklung verzeichnen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Entwicklungen in der Division Airline Catering in der Türkei, an den anderen internationalen Standorten und in Österreich dargestellt:
Turkish DO & CO, das 50:50 Joint Venture von DO & CO und Turkish Airlines in der Türkei, konnte auch im Geschäftsjahr 2011/2012 seine Geschäftsaktivitäten weiter ausbauen und damit ein Mengen-, Umsatz- und Ergebniswachstum erzielen. In der Konzernerfolgsrechnung wurde jedoch dieser Umsatz- und Ergebnisanstieg aufgrund des Kursverfalles der TRY im Zuge der Umrechnung von TRY auf EUR egalisiert. An den neun Standorten Istanbul Atatürk, Istanbul Sabiha Gökcen, Ankara, Antalya, Izmir, Bodrum, Adana, Trabzon und Dalaman wurden nahezu 45 Millionen Meals produziert.
In Hinblick auf die Ausdehnung der Geschäftsaktivitäten sind sowohl die Entwicklung bei den Drittkunden als auch beim Hauptkunden Turkish Airlines als positiv hervorzuheben.
Das Wachstum von Turkish Airlines ist vor allem in der Flottenexpansion im Mittel- und Langstreckenbereich begründet. Zusätzlich sorgen auf allen Turkish Airlines Langstreckenflügen über 160 "DO & CO Flying Chefs" für das leibliche Wohl der Business-Class Passagiere. Die Kundenzufriedenheitswerte der Passagiere der Turkish Airlines konnten auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten werden.
Auch das Geschäft mit Drittkunden hat sich im Geschäftsjahr 2011/2012 sehr gut entwickelt. Es konnten in der Türkei unter anderem Odeon, Windrose Airlines und Air Berlin Turkey als Neukunden gewonnen werden. Air Berlin Turkey ist eine Kooperation von Air Berlin und Pegasus Airlines. Turkish DO & CO wird in der Hochsaison rund 32 wöchentliche Charterflüge zwischen Antalya und Deutschland becatern.
Die DO & CO Standorte in New York, London, Frankfurt, München und Mailand konnten im Geschäftsjahr 2011/2012 eine sehr erfreuliche Umsatzentwicklung verzeichnen.
In New York hat DO & CO die Ausschreibung von Asiana Airlines für einen täglichen Langstreckenflug nach Seoul gewonnen. Zusätzlich konnte mit den bestehenden Premiumkunden Emirates Airlines, Cathay Pacific, Turkish Airlines und South African Airways der Umsatz beträchtlich gesteigert werden. Aufgrund der starken Kundennachfrage am Flughafen John F. Kennedy wurde im Geschäftsjahr 2011/2012 mit dem Ausbau des Standorts begonnen. Die bestehende Unit wird in Zukunft ausschließlich als Gourmetküche genutzt. Für die Durchführung aller logistischen Aktivitäten wurde mit dem Bau eines Logistikzentrums begonnen. Nach der geplanten Fertigstellung im ersten Quartal 2012/2013 wird die Kapazität des Standortes um 100 % gesteigert sein.
Auch am Standort London Heathrow kann in diesem Geschäftsjahr auf eine erfreuliche Entwicklung zurückgeblickt werden. Einerseits konnte das Geschäftsvolumen mit bestehenden Kunden wie Emirates Airlines erweitert werden. Andererseits konnte Jet Airways als neuer Kunde gewonnen werden.
In Deutschland ist DO & CO seit dem Geschäftsjahr 2011/2012 nun auch am Flughafen Düsseldorf präsent. An diesem neuen Standort werden Turkish Airlines und Etihad Airways gecatert. Für Etihad Airways werden vier wöchentliche Langstreckenflüge nach Abu Dhabi gecatert. Damit wird der Premium-Carrier Etihad Airways nunmehr von drei DO & CO Standorten in Deutschland beliefert. Auch die Standorte München und Frankfurt konnten in diesem Geschäftsjahr durch Neukunden sowie durch das Ausweiten des Geschäftsvolumens mit bestehenden Kunden deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen. Am Standort Frankfurt ist Kuwait Airways als neuer Kunde hervorzuheben. Wie in New York wurde auch in Frankfurt die Unit vergrößert, um die gesteigerte Nachfrage auf höchstem Niveau zu befriedigen. Durch die Anmietung zusätzlicher Flächen wurde die Kapazität um ca. 30 % gesteigert.
DO & CO Italy konnte das Umsatzwachstum der vorangegangen Jahre fortsetzen. An diesem Standort konnte Oman Air als Neukunde gewonnen werden.
Die Airline Catering Standorte in Österreich zeigten im Geschäftsjahr 2011/2012 ein zufriedenstellendes Wachstum. Neben dem Hauptkunden Austrian Airlines konnten vor allem NIKI und Emirates Airlines zu diesem Umsatzwachstum in Österreich beitragen. Zu Ende des Geschäftsjahres 2011/2012 wurden für die Kunden Austrian Airlines und NIKI auf deren Verlangen Sparprogramme konzipiert und eingeleitet.
Strategie
- Ausbau der Positionierung als "der" Anbieter im Premium Airline Catering Segment
- Ein unverwechselbares, innovatives und kompetitives Produktportfolio als Differenzierungschance für den Kunden
- Nachhaltige und langfristige Partnerschaften mit den Kunden
- Gesamtanbieter im Airline Catering
Vorschau auf das Geschäftsjahr 2012/2013
- Erhöhung der Kapazitäten durch Vergrößerung der Units in New York JFK und Frankfurt
- Teilnahme an Ausschreibungen und Akquisition von weiteren Kunden an sämtlichen Standorten
Wettbewerbsvorteil von DO & CO
- "Der" Airline Caterer im Premium-Segment
- Produktkreativität und -innovation in Kern- und Nebenbereichen
- Anbieter von gesamtheitlichen Lösungen für die Kunden
12. International Event Catering
Der Umsatz der Division International Event Catering verzeichnete im Geschäftsjahr 2011/2012 einen deutlichen Anstieg. Der Jahresumsatz beläuft sich auf EUR 46,01 Mio (VJ: EUR 36,65 Mio). Dies entspricht einem Plus von 25,5 %.
Das EBITDA der Division International Event Catering liegt im Geschäftsjahr 2011/2012 mit EUR 5,53 Mio über jenem des Vorjahres (EUR 4,32 Mio). Die EBITDA Marge liegt mit 12,0 % über jener des Vorjahres (11,8 %). Das EBIT stieg von EUR 3,27 Mio auf EUR 4,18 Mio. Die EBIT Marge liegt mit 9,1 % über dem Vorjahresniveau (8,9 %).
| International Event Catering | Geschäftsjahr | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010/2011 | Veränderung | Veränderung in % |
2009/2010 | ||
| Umsatz | in m € | 46,01 | 36,65 | 9,36 | 25,5% | 34,00 |
| EBITDA | in m € | 5,53 | 4,32 | 1,21 | 28,0% | 3,97 |
| Abschreibungen | in m € | -0,60 | -1,05 | 0,45 | 42,9% | -0,97 |
| Wertminderung | in m € | -0,75 | 0,00 | -0,75 | 0,00 | |
| EBIT | in m € | 4,18 | 3,27 | 0,91 | 27,9% | 2,99 |
| EBITDA-Marge | in % | 12,0% | 11,8% | 11,7% | ||
| EBIT-Marge | in % | 9,1% | 8,9% | 8,8% | ||
| Anteil am Konzernumsatz | in % | 9,9% | 8,6% | 9,6% |
Die Division International Event Catering umfasst die beiden Segmente Major Events und Classic Events.
Im Segment der Major Events sind wieder zahlreiche Großveranstaltungen des Sports hervorzuheben, die DO & CO bereits zum wiederholten Male kulinarisch betreute.
Zu den bedeutendsten Events in diesem Segment zählt die Formel 1, die bereits in der 20. Saison von DO & CO betreut wird. Im Geschäftsjahr 2011/2012 betreute DO & CO 17 Formel 1 Grands Prix in 15 verschiedenen Ländern. Als besondere Highlights sind die erstmalige Austragung eines Formel 1 GP in Neu Delhi und der GP Abu Dhabi hervorzuheben.
Im Mai richtete DO & CO gleich zwei sportliche Großereignisse aus. Madrid ist alljährlicher Austragungsort für das Tennisturnier im Zuge der ATP Tennis Masters Series. Das internationale DO & CO Eventteam zeichnete auch dieses Jahr wieder für die kulinarische Betreuung von mehr als 30.000 VIP Gästen sowie der Tennisspieler verantwortlich. Ende Mai war London Austragungsort des Finales der Champions League. Im traditionsreichen Wembley Stadion war DO & CO kulinarischer Gastgeber für über 7.000 VIP Gäste.
Der Sommer startete mit dem alljährlichen Springreitturnier CHIO in Aachen, bei dem DO & CO Jahr für Jahr für das leibliche Wohl der exklusiven Klientel sorgt. Der Höhepunkt des Sommers war auch dieses Jahr der Beach Volleyball Grand Slam in Klagenfurt am Wörthersee. Innerhalb von vier Tagen kamen über 5.200 Gäste in den Genuss von feinstem DO & CO Catering.
Im Zuge der Vorbereitungen für die Ausführung des Hospitality Auftrags für die UEFA EURO 2012 fand im Dezember 2011 der Final Draw – die Gruppenauslosung für die teilnehmenden Länder – in Kiew statt. Das sehr positive Feedback bei der für DO & CO ersten Veranstaltung in der Ukraine ist Ergebnis der intensiven Vorbereitungen auf das Großereignis im Juni/Juli 2012 in Polen und der Ukraine.
Im Jänner 2012 war das Highlight der Winterserie erneut das Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Prominente aus zahlreichen Ländern finden sich alljährlich in jenen temporären Räumlichkeiten ein, in denen DO & CO für das einzigartige Ambiente sowie Catering auf höchstem Niveau verantwortlich zeichnet.
Im Segment der Classic Events kann man ebenfalls auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. DO & CO konnte bei zahlreichen Veranstaltungen aus Wirtschaft, Politik und Sport als Premium-Caterer auftreten und weitere Umsatzzuwächse erzielen.
Der Wiener Rathausplatz war im vergangenen Sommer erneut Schauplatz des alljährlich stattfindenden Film Festivals. DO & CO zeichnet für die Planung, Organisation, Aufbau und die gastronomische Logistik des größten Gourmet Food Market Europas verantwortlich. In diesem Rahmen wurden 22 Wiener Gastronomen und zahlreiche Wirtschaftspartner betreut und ein reibungsloser Ablauf sichergestellt.
In England konnte im Geschäftsjahr 2011/2012 die Partnerschaft mit Fortnum & Mason gefestigt und ein weiteres Event akquiriert werden. Ab dem Geschäftsjahr 2012/2013 wird DO & CO neben der "Tatton Flower Show" auch die "Chelsea Flower Show" kulinarisch ausrichten.
Strategie von DO & CO
- Verstärkung der Kernkompetenz vom Premium Caterer hin zum "Gourmet Entertainment Generalunternehmer"
- Festigung der Premium Event Marke DO & CO
- Profilierung als starker und verlässlicher Partner
Vorschau auf das Geschäftsjahr 2012/2013
- UEFA EURO 2012 in Polen und der Ukraine
- UEFA Champions League Finale 2012 in München. Damit kann die Serie nach Gelsenkirchen 2004, Istanbul 2005, Paris 2006, Rom 2009, Madrid 2010 und London 2011 erfolgreich fortgesetzt werden
- Intensivierung der Zusammenarbeit mit Fortnum & Mason: Tatton Flower Show und Chelsea Flower Show
Wettbewerbsvorteil von DO & CO
- "One stop partner"
- Einzigartiges Premiumprodukt unverkennbar und nicht austauschbar
- Höchste Zuverlässigkeit, Flexibilität und Qualitätsorientierung machen DO & CO zum Partner, der seinen Kunden als "no headache partner" jederzeit zur Verfügung steht
- Ein internationales, dynamisches, im Premium-Segment erfahrenes Führungsteam
13. Restaurants, Lounges & Hotel
Im Geschäftsjahr 2011/2012 konnte in der Division Restaurants, Lounges & Hotel ein Umsatz von EUR 70,54 Mio erzielt werden. Das bedeutet eine Steigerung um EUR 8,29 Mio (+13,3 %) gegenüber dem Vorjahr.
Das EBITDA der Division Restaurants, Lounges & Hotel stieg von EUR 4,63 Mio im Vorjahr auf EUR 5,43 Mio im Berichtsjahr an. Die EBITDA Marge liegt mit 7,7 % über dem Vorjahresniveau (7,4 %). Das EBIT in Höhe von EUR 3,60 Mio konnte um EUR 0,70 Mio gesteigert werden. Dies bedeutet eine Steigerung von 23,9 %. Die EBIT Marge erhöhte sich auf 5,1 % (VJ: 4,7 %).
| Restaurants, Lounges & Hotel | Geschäftsjahr | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010/2011 | Veränderung | Veränderung in % |
2009/2010 | ||
| Umsatz | in m € | 70,54 | 62,24 | 8,29 | 13,3% | 60,19 |
| EBITDA | in m € | 5,43 | 4,63 | 0,80 | 17,3% | 4,39 |
| Abschreibungen | in m € | -1,24 | -1,72 | 0,48 | 28,0% | -1,69 |
| Wertminderung | in m € | -0,59 | 0,00 | -0,59 | -0,31 | |
| EBIT | in m € | 3,60 | 2,91 | 0,70 | 23,9% | 2,39 |
| EBITDA-Marge | in % | 7,7% | 7,4% | 7,3% | ||
| EBIT-Marge | in % | 5,1% | 4,7% | 4,0% | ||
| Anteil am Konzernumsatz | in % | 15,1% | 14,6% | 17,1% |
Die Division Restaurants, Lounges & Hotel umfasst folgende Segmente: Restaurants, Lounges, Hotel, Demel, Mitarbeiterrestaurants und Retail.
Auch im Restaurant Segment konnten im Geschäftsjahr 2011/2012 erfreuliche Umsatzzuwächse erzielt werden. Hier sind auch in diesem Jahr die Wiener Restaurants hervorzuheben.
Das Segment der Lounges erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 die stärksten Zuwächse innerhalb der Division Restaurants, Lounges & Hotel. Hier ist besonders die in diesem Geschäftsjahr neu eröffnete Turkish Airlines Lounge am Flughafen Istanbul-Atatürk hervorzuheben, die mit ihrem Erscheinungsbild international für Aufsehen sorgte. DO & CO ist hier nicht nur für die gastronomische Betreuung von über 500.000 Passagieren in diesem Geschäftsjahr verantwortlich, sondern auch für die architektonische Gestaltung und Einrichtung. Auch die erstmals ganzjährig in den Konzernabschluss einbezogene Emirates Lounge am Flughafen London Heathrow kann in diesem Geschäftsjahr auf eine erfreuliche Entwicklung zurückblicken. Insgesamt konnten in den DO & CO Lounges, bestehend aus den Austrian Airlines Lounges in Wien, Lufthansa Lounges in Frankfurt und New York, der Emirates Lounge in New York und London Heathrow, sowie der Turkish Airlines Lounges in Istanbul, Adana, Trabzon, Dalaman und Bodrum im Geschäftsjahr 2011/2012 mehr als 1,6 Millionen Passagiere kulinarisch verwöhnt werden.
Eine erfreuliche Entwicklung zeigt auch das DO & CO Hotel in Wien. Im Geschäftsjahr 2011/2012 konnten durch höhere Logiserlöse Umsatzsteigerungen erzielt werden.
Die Demel Cafés, vor allem der Standort am Wiener Kohlmarkt, können auf ein zufriedenstellendes Geschäftjahr zurückblicken. Der Standort in Salzburg wurde als Café im März 2012 geschlossen und soll in weiterer Folge nur mehr als Veranstaltungslocation genutzt werden.
Erfreulich entwickelte sich die Retail Sparte mit "Henry", welche deutliche Umsatzzuwächse erzielen konnte. Das Konzept von gesunden und frischen "to go" Produkten aus der eigenen Gourmetküche wurde von den Kunden sehr gut angenommen.
Strategie von DO & CO
- Research & Development Center für den DO & CO Konzern
- Marketinginstrument und Imageträger der Gruppe sowie Markenentwicklung
Vorschau auf das Geschäftsjahr 2012/2013
- Start des Caterings der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ab April 2012
- Expansion der neuen Retail Marke "Henry the art of living"
- Hotel in Istanbul am Bosporus: Fortsetzung der Bauarbeiten; geplante Eröffnung 2013
Wettbewerbsvorteil von DO & CO
- Innovation unter Berücksichtigung der Märkte weltweit
- Starke Marke, die für Spitzenqualität bürgt
- Breitgefächertes Spektrum innerhalb der Division: Restaurants, Demel Cafés, Lounges, Hotels, Retail
- Einzigartige Standorte: Stephansplatz, Kohlmarkt, Albertina, Michaelerplatz, Neuer Markt
14. Aktie / Investor Relations / Angaben gem. § 243a UGB
Aktienmärkte im Überblick
Nahezu alle Aktienmärkte waren im Geschäftsjahr 2011/2012 von einer schwachen Kursentwicklung geprägt. Die Hauptgründe für die negative und volatile Börsenentwicklung waren die aufgrund der europäischen Schuldenkrise angespannte Situation im Euro-Raum sowie die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Wirtschaftsentwicklung.
Nach einer guten Entwicklung in den letzten Jahren musste die Wiener Börse im Geschäftsjahr 2011/2012 einen deutlichen Verlust hinnehmen. Der ATX ist im Berichtszeitraum um 25,07 % von 2.882,2 Punkten am 31. März 2011 auf 2.159,06 Punkte gesunken. Auch die Istanbuler Börse verzeichnete in diesem Jahr Verluste. Im Geschäftsjahr 2011/2012 verlor der türkische Leitindex ISE 100 3,10 % und schloss bei 62.423,04 Punkten.
DO & CO Aktie
Die DO & CO Aktie konnte sich an der Wiener und Istanbuler Börse trotz negativem und volatilem Marktumfeld sehr gut behaupten.
Während der ATX im Berichtszeitraum 25,07 % verlor, verzeichnete die DO & CO Aktie lediglich einen Rückgang von 3,22 %. Die DO & CO Aktie schloss am 30. März 2012 zum Kurs von EUR 29,18.
Auch an der Istanbuler Börse entwickelte sich die DO & CO Aktie deutlich besser als der Leitindex. Während der Leitindex ISE 100 einen leichten Verlust von 3,10 % hinnehmen musste, verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursanstieg von 6,98 % und schloss am 30. März 2012 mit einem Kurs von TRY 69,00.
DO & CO Aktie in TRY | ISE 100 (Istanbul Stock Exchange)
Handelsvolumen
Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Istanbuler Börse betrug im Geschäftsjahr 2011/2012 TRY 1,61 Mio. Damit liegt das Handelsvolumen in Istanbul, wie schon in der Vergangenheit, deutlich über jenem an der Wiener Börse. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen der DO & CO Aktie an der Wiener Börse betrug im Geschäftsjahr 2011/2012 TEUR 92,02.
Kennzahlen je Aktie
| Geschäftsjahr 2011/2012 |
Geschäftsjahr 2010/2011 |
Geschäftsjahr 2009/2010 |
||
|---|---|---|---|---|
| Höchstkurs 1 | € | 35,30 | 33,45 | 16,40 |
| Tiefstkurs 1 | € | 23,50 | 15,00 | 7,70 |
| Kurs ultimo 1 | € | 29,18 | 30,15 | 16,00 |
| Aktienanzahl gewichtet 2 | TPie | 9.744 | 8.350 | 7.725 |
| Aktienanzahl ultimo 2 | TPie | 9.744 | 9.744 | 7.663 |
| Marktkapitalisierung ultimo | m € | 284,33 | 293,78 | 122,62 |
1 ... Schlusskurs
2 ... Bereinigt um die bis zum Bilanzstichtag rückgekauften eigenen Aktien
Die Aktionärsstruktur der DO & CO Restaurants & Catering AG
Mit 47,05 % befindet sich per 31. März 2012 nahezu die Hälfte der Aktien in Streubesitz. Die Attila Dogudan Privatstiftung hält zum Bilanzstichtag einen Anteil von 40,95 %. Der Anteil der DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH (ein mittelbar zu 100 % verbundenes Unternehmen der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg. Gen.m.b.H.) beträgt 12,00 %.
Informationen zur DO & CO Aktie
| ISIN | AT0000818802 |
|---|---|
| Reuters Code | DOCO.VI, DOCO.IS |
| Bloomberg Code | DOC AV, DOCO.IT |
| Indizes | ATX Prime, ISE 100 |
| WKN | 081880 |
| Börseplätze | Wien, Istanbul |
| Währung | EUR; TRY |
Finanzkalender
| 05.07.2012 | Hauptversammlung |
|---|---|
| 09.07.2012 | Dividenden-ex-Tag |
| 23.07.2012 | Dividendenzahltag |
| 16.08.2012 | Ergebnis für das erste Quartal 2012/2013 |
| 15.11.2012 | Ergebnis für das erste Halbjahr 2012/2013 |
| 07.02.2013 | Ergebnis für die ersten drei Quartale 2012/2013 |
Investor Relations
Im Geschäftsjahr 2011/2012 hat das Management der DO & CO Restaurants & Catering AG Gespräche mit zahlreichen institutionellen Investoren und Finanzanalysten zumeist im Zuge von Investorenkonferenzen und Roadshows geführt. Diese Gespräche fanden in Istanbul, London, Boston, New York, Warschau und Wien statt. Des Weiteren finden in regelmäßigen Abständen, insbesondere zu Quartalsende, Telefonkonferenzen mit Analysten und Investoren statt.
Analysen und Berichte über die DO & CO Aktie werden derzeit von acht internationalen Institutionen veröffentlicht:
- Erste Bank
- Wood & Company
- Renaissance Capital
- İş Investment
- Eczacıbaşı Securities
- Garanti Securities
- Kepler Capital Markets (ab Mai 2012)
- BGC Partners (ab Mai 2012)
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei EUR 39,33 (Stand: 30. April 2012).
Alle Veröffentlichungen sowie Informationen zur Aktie finden Sie auf unserer Homepage www.doco.com unter "Investor Relations".
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Investor Relations Email: [email protected]
Informationen gemäß § 243a Unternehmensgesetzbuch (UGB)
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- Das Grundkapital beträgt EUR 19.488.000,00 und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien zerlegt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.
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- Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie in Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern enthalten sind, sind dem Vorstand derzeit nicht bekannt.
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- Die Attila Dogudan Privatstiftung mit 40,95 % sowie die DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH mit 12,00 % halten zum Bilanzstichtag mehr als 10 % am Grundkapital der Gesellschaft.
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- Es gibt derzeit keine Aktien mit besonderen Kontrollrechten.
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- DO & CO Mitarbeiter, die im Besitz von Aktien der Gesellschaft sind, üben ihr Stimmrecht unmittelbar bei der Hauptversammlung aus.
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- Es gibt keine Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstands, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben. Für die Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrates durch die Hauptversammlung genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %). Für eine Änderung der Satzung, die nicht eine bedingte Kapitalerhöhung, ein genehmigtes Kapital oder eine ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung zum Gegenstand hat, genügt die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %).
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- Der Vorstand ist gemäß § 5 (3) der Satzung ermächtigt, bis 30. Juni 2012 das Grundkapital um bis zu weitere EUR 3.897.600,00 durch Ausgabe von bis zu 1.948.800 Stück neue, auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen zu erhöhen. Das Grundkapital der Gesellschaft wird gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautender neuer Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten im Sinne des Hauptversammlungsbeschlusses vom 10. Juli 2008 erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.
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- Es bestehen Vereinbarungen mit Abnehmern von Leistungen der DO & CO-Gruppe, die diese Abnehmer berechtigen, im Falle eines Kontrollwechsels in der Gesellschaft das Vertragsverhältnis teilweise oder zur Gänze aufzukündigen. Eine namentliche Bekanntgabe dieser Vereinbarungen erfolgt nicht, weil eine solche der Gesellschaft erheblich schaden würde.
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- Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes bestehen nicht.
15. Ausblick
Zu Ende des Geschäftsjahres 2011/2012 ist wieder mehr Optimismus in das Wirtschaftsleben zurückgekehrt. Bedingt durch die Intervention der Europäischen Zentralbank konnte die Volatilität und die Anspannung insbesondere in Europa reduziert werden.
In der Division Airline Catering werden sich die Vertriebsaktivitäten an den DO & CO Standorten weiter sowohl auf die Ausweitung der Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Kunden als auch auf die Akquisition von Neukunden konzentrieren.
In der Türkei beweist sich die Positionierung von DO & CO als Gesamtanbieter im Airline Catering als richtige und erfolgreiche Strategie. Das umfangreiche Leistungsspektrum von klassischen Catering- und Handlingleistungen bis hin zum weltweiten Equipment- und Beveragemanagement, einem modernen Cabin Crew Trainingscenter und dem Einsatz von mehr als 160 "DO & CO Flying Chefs" für Turkish Airlines dient als breite Basis für eine weitere Expansion am türkischen Markt.
DO & CO hat sich mit 51 % an dem größten Airlinecateringunternehmen der Ukraine beteiligt. Kyiv Catering LLC mit Sitz in Kiew ist mit 60 % Marktanteil Marktführer im Airline Catering in dieser Region und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Derzeit zählen mehr als 20 Fluglinien zu den Kunden von Kyiv Catering LLC. Mittelfristig hat DO & CO in der Ukraine das Ziel, nicht nur im Airline Catering, sondern auch mit Wiener Kaffeehauskultur, Gourmetshops und Eventcatering zu wachsen. Gegenwärtig wird eine neue Gourmetküche am Kyiv Borispol International Airport errichtet, welche im 1. Halbjahr 2012 in Betrieb genommen werden soll. Die Genehmigung des Unternehmenserwerbs durch die ukrainische Wettbewerbsbehörde ist im April 2012 erfolgt. Die Einbeziehung von Kyiv Catering LLC in den Konzernabschluss ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 vorgesehen.
Zu Ende des Geschäftsjahres 2011/2012 wurden für die Kunden Austrian Airlines und NIKI auf deren Verlangen Sparprogramme konzipiert und eingeleitet.
In der Division International Event Catering steht im ersten Quartal 2012/2013 die Vorbereitung und Durchführung der Hospitality Programme für die UEFA EURO 2012 im Mittelpunkt. In der Zeit vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 werden in 8 Stadien in Polen und in der Ukraine die VIP Gäste der EURO 2012 kulinarisch verwöhnt. DO & CO agiert im Rahmen dieses Projekts als Hospitality Production Manager und zeichnet damit auch für die gesamte Infrastruktur wie Zelte, Mobiliar, Dekoration sowie für Dienstleistungen wie Entertainment, Hostessen, Security und Cleaning verantwortlich.
Neben diesem Sportgroßevent der Extraklasse stehen in der Division International Event Catering weitere große internationale Events am Programm. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 wird DO & CO die VIP Gäste bei den ATP Masters in Madrid und beim Champions League Finale in München kulinarisch verwöhnen. Über das gesamte Geschäftsjahr verteilt wird DO & CO auf den Formel 1 Grands Prix den exklusiven Paddock Club bereits in der 21. Saison ausrichten.
Auch in der Division Restaurants, Lounges und Hotel ist im Geschäftsjahr 2012/2013 weiteres Wachstum geplant. Im Zuge eines Tenderverfahrens erhielt DO & CO im Jänner 2012 den Zuschlag für das Catering der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) auf allen Fernreisezügen. Damit setzt der DO & CO Konzern einen strategisch bedeutenden Schritt in ein neues Marktsegment. DO & CO wird ab 1. April 2012 täglich 160 Züge und jährlich bis zu 30 Millionen Passagiere betreuen, womit ein neues Geschäftsfeld mit großem Potenzial erschlossen wird. Die Umsetzung eines neuen und qualitätsorientierten Konzeptes wird in mehreren Phasen schrittweise erfolgen.
Die Eröffnung des Skylink am Flughafen Wien bietet DO & CO Expansionsschritte in den Segmenten Retail, Demel und Lounges. DO & CO wird ab 5. Juni 2012 im neu eröffneten Skylink des Flughafens Wien einen weiteren "Henry – the art of living" Shop und ein Demel Café und Shop eröffnen. Weiters wurde DO & CO mit der Betreuung der vier Lounges des Flughafens Wien im Skylink beauftragt.
Auch am Flughafen in Bodrum/Türkei eröffnen sich für DO & CO Expansionsmöglichkeiten. Ab Mai 2012 wird DO & CO am neuen internationalen Terminal die gesamte Flughafengastronomie übernehmen und damit einen strategisch wichtigen Schritt in ein neues Segment wagen. DO & CO wird dort zwei weitere "Henry – the art of living" Shops, ein Mitarbeiterrestaurant und zahlreiche andere Outlets betreiben.
Im Segment Retail ist die Eröffnung von weiteren drei "Henry – the art of living" Standorten in Wien für das Geschäftsjahr 2012/2013 geplant. Somit wird sich bis Ende des Geschäftsjahres 2012/2013 die Anzahl der Standorte auf sieben erhöhen.
Weiters werden in Istanbul die Arbeiten für die Errichtung des Hotels direkt am Bosporus vorangetrieben und die Bauarbeiten fortgesetzt. Die Eröffnung des zweiten DO & CO Hotels ist für Ende 2013 geplant.
Laufend werden von DO & CO, wie auch in den letzten Quartalen, mögliche Akquisitionsziele in verschiedenen Märkten aus den Bereichen Airline Catering, Restaurants und Retail evaluiert.
Das DO & CO Management ist hinsichtlich der Fortsetzung des erfolgreichen Weges der letzten Jahre zuversichtlich. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards sowie sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen stellen auch weiterhin die Basis von DO & CO für die bestmögliche Ausnützung vorhandener Wachstumspotentiale dar.
Corporate Governance Bericht
1. Bekenntnis zum Corporate Governance Kodex
Der Österreichische Corporate Governance Kodex (ÖCGK) stellt ein den internationalen Standards entsprechendes Regelwerk für die verantwortungsvolle Führung sowie Leitung von Aktiengesellschaften in Österreich dar.
Seit Februar 2007 bekennt sich DO & CO umfassend zu den Regeln des Österreichischen Corporate Governance Kodex (abrufbar unter www.corporate-governance.at), hält die im Kodex angeführten L-Regeln (Legal Requirements) dem Gesetz entsprechend ein und erklärt, von den C-Regeln (Comply or Explain) nicht abzuweichen.
Ziel des Managements von DO & CO ist die nachhaltige und langfristige Steigerung des Unternehmenswertes. Strenge Grundsätze guter Unternehmensführung und Transparenz sowie die permanente Weiterentwicklung eines effizienten Systems der Unternehmenskontrolle sollen zu einer Unternehmenskultur führen, die Vertrauen schafft und damit langfristige Wertschöpfung ermöglicht.
Die Einhaltung des Corporate Governance Kodex lässt DO & CO in Entsprechung der Regel 62 des ÖCGK seit dem Geschäftsjahr 2007/2008 regelmäßig durch eine unabhängige, externe Institution evaluieren. Die Evaluierung für das Geschäftsjahr 2011/2012 wurde durch Rechtsanwalt Dr. Ullrich Saurer, Graz, vorgenommen. Der Bericht über die externe Evaluierung ist auf der Website von DO & CO abrufbar.
2. Der Vorstand
Mitglieder
Attila DOGUDAN Vorsitzender; geboren 1959 Erstbestellung erfolgte am 3. Juni 1997 Ende der laufenden Funktionsperiode: 2. Juni 2012 Keine sonstigen Aufsichtsratsmandate oder vergleichbaren Funktionen
Michael DOBERSBERGER Mitglied des Vorstands; geboren 1963 Erstbestellung erfolgte am 3. Juni 1998 Ende der laufenden Funktionsperiode: 2. Juni 2012 Keine sonstigen Aufsichtsratsmandate oder vergleichbaren Funktionen
Arbeitsweise
In der Satzung sowie in der Geschäftsordnung sind die Geschäftsverteilung und die Zusammenarbeit des Vorstands geregelt.
Dem Vorsitzenden des Vorstands obliegen die Gesamtleitung des Unternehmens und die Koordinierung der Tätigkeit des Vorstands. Sämtliche Mitglieder des Vorstands haben den Vorsitzenden und sich gegenseitig über alle wichtigen Geschäftsvorfälle ihres Geschäftsbereiches zu unterrichten. Der Vorsitzende des Vorstands, Attila Dogudan, ist zuständig für die Strategie und Organisation des Unternehmens, für zentrale Einheiten sowie federführend für die Segmente Airline Catering und Restaurants, Lounges & Hotel. Das Mitglied des Vorstands, Michael Dobersberger, ist für den Bereich International Event Catering sowie für Hygiene und Technik zuständig.
Die Geschäftsordnung enthält weiters die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands sowie einen Katalog der Maßnahmen, die der Zustimmung durch den Aufsichtsrat bedürfen.
3. Der Aufsichtsrat
Mitglieder
o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD Vorsitzender; unabhängig; geboren 1943 bestellt bis zur 16. o.HV (2014), erstmalig gewählt am 20. März 1997 weitere Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften:
- Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Ottakringer Getränke AG, Wien
- Mitglied des Aufsichtsrates der Bank für Tirol und Vorarlberg AG (seit 19.5.2011)
- Mitglied des Aufsichtsrates der BKS Bank AG
- Mitglied des Aufsichtsrates der CA Immobilien Anlagen AG (seit 10.5.2011)
- Mitglied des Aufsichtsrates der Oberbank AG
RA Dr. Werner SPORN
Stellvertreter des Vorsitzenden; unabhängig; geboren 1935 Repräsentant des Streubesitzes bestellt bis zur 16. o.HV (2014), erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
Ing. Georg THURN-VRINTS Mitglied; unabhängig; geboren 1956 bestellt bis zur 16. o.HV (2014), erstmalig gewählt am 20. März 1997 keine weiteren Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften
Ök.-Rat Dr. Christian KONRAD
Mitglied; unabhängig; geboren 1943
bestellt bis zur 16. o.HV (2014), erstmalig gewählt am 10. Juli 2002
weitere Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften:
- Vorsitzender des Aufsichtsrates der UNIQA Versicherungen AG, Wien
- Vorsitzender des Aufsichtsrates der AGRANA-Beteiligungs AG, Wien
- Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der BAYWA AG, München
- Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt, Mannheim
Arbeitsweise
Grundlage für das Handeln des Aufsichtsrates sind das österreichische Aktiengesetz, die Satzung sowie die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat und der Österreichische Corporate Governance Kodex, dem sich der Aufsichtsrat ausdrücklich verpflichtet hat.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2011/2012 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben im Rahmen von vier Sitzungen wahrgenommen. Die Schwerpunkte lagen bei der Beratung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie den Erwerb von Beteiligungen, den Ausbau des Vertriebsnetzes und den Aufbau neuer Geschäftsfelder. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstandsvorsitzende berieten regelmäßig wesentliche Fragen der Unternehmensentwicklung.
Unabhängigkeit
Im Aufsichtsrat von DO & CO sind weder ehemalige Vorstandsmitglieder noch leitende Angestellte vertreten; Überkreuzverflechtungen existieren ebenso nicht. Bestehende Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, in denen Aufsichtratsmitglieder der DO & CO Restaurants & Catering AG tätig sind, laufen zu fremdüblichen Konditionen ab (siehe auch Vergütungsbericht).
Im Zusammenhang mit den Regeln 39, 53, 54 sowie Anhang 1 des ÖCGK hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 14. Februar 2007 nachstehende Kriterien für die Unabhängigkeit der Aufsichtsratmitglieder und Ausschuss-Mitglieder beschlossen:
Ein Aufsichtsratmitglied ist als unabhängig anzusehen, wenn es in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zur Gesellschaft oder deren Vorstand steht, die einen materiellen Interessenskonflikt begründet und daher geeignet ist, das Verhalten des Mitglieds zu beeinflussen.
Als weitere Kriterien der Unabhängigkeit eines Aufsichtsratmitglieds werden festgelegt:
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Das Aufsichtsratmitglied soll in den vergangenen fünf Jahren nicht Mitglied des Vorstands oder leitender Angestellter der Gesellschaft oder eines Tochterunternehmens der Gesellschaft gewesen sein.
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Das Aufsichtsratmitglied soll zu der Gesellschaft oder einem Tochterunternehmen der Gesellschaft kein Geschäftsverhältnis in einem für das Aufsichtsratmitglied bedeutenden Umfang unterhalten oder im letzten Jahr unterhalten haben. Dies gilt auch für Geschäftsverhältnisse mit Unternehmen, an denen das Aufsichtsratmitglied ein erhebliches wirtschaftliches Interesse hat. Die Genehmigung einzelner Geschäfte durch den Aufsichtsrat gemäß L-Regel 48 führt nicht automatisch zur Qualifikation als nicht unabhängig.
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Das Aufsichtsratmitglied soll in den letzten drei Jahren nicht Abschlussprüfer der Gesellschaft oder Beteiligter oder Angestellter der prüfenden Prüfungsgesellschaft gewesen sein.
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Das Aufsichtsratmitglied soll nicht Vorstandsmitglied in einer anderen Gesellschaft sein, in der ein Vorstandsmitglied der Gesellschaft Aufsichtsratmitglied ist.
-
Das Aufsichtsratmitglied soll kein enger Familienangehöriger (direkter Nachkomme, Ehegatte, Lebensgefährte, Eltern, Onkel, Tante, Geschwister, Nichte, Neffe) eines Vorstandsmitglieds oder von Personen sein, die sich in einer in den vorstehenden Punkten beschriebenen Position befinden.
Die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrates erklären, dass sie im Sinne dieser Kriterien unabhängig sind.
Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse
PRÜFUNGSAUSSCHUSS: o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD: Vorsitzender Dr. Werner SPORN: Stellvertreter des Vorsitzenden Ing. Georg THURN-VRINTS: Mitglied Ök.-Rat Dr. Christian KONRAD: Mitglied
Zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses gehören die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des internen Revisionssystems und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, die Überwachung der Abschlussprüfung und der Konzernabschlussprüfung, die Prüfung und Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers), insbesondere im Hinblick auf die für die geprüfte Gesellschaft erbrachten zusätzlichen Leistungen, die Prüfung des Jahresabschlusses und die Vorbereitung seiner Feststellung, die Prüfung des Vorschlags für die Gewinnverteilung, des Lageberichts und des Corporate Governance-Berichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat, die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat sowie die Vorbereitung des Vorschlags des Aufsichtsrates für die Auswahl des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers).
Die Funktion des Prüfungsausschusses wird derzeit vom gesamten Aufsichtsrat wahrgenommen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist auch Vorsitzender des Prüfungsausschusses und dessen Finanzexperte. Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates ist auch Stellvertreter des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2011/2012 insgesamt zweimal in Anwesenheit des Abschlussprüfers zusammen. Die Tätigkeitsschwerpunkte in diesen Sitzungen lagen bei der Behandlung des Management Letters zur (Konzern-)Abschlussprüfung 2010/2011, bei der Behandlung der Maßnahmen des Internen Kontrollsystems (IKS) sowie zur Funktionsfähigkeit des Risikomanagements, weiters bei der Umsetzung der internen Revision sowie bei den sonstigen in § 92 Abs 4a AktG zu setzenden Prüfungshandlungen.
PRÄSIDIUM:
o. Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD: Vorsitzender Dr. Werner SPORN: Stellvertreter des Vorsitzenden
Das Präsidium besteht aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter.
Dem Präsidium obliegt auch die Funktion des Nominierungsausschusses, des Vergütungsausschusses sowie des Ausschusses zur Entscheidung in dringenden Fällen.
Als Nominierungsausschuss unterbreitet das Präsidium dem Aufsichtsrat Vorschläge zur Besetzung frei werdender Mandate im Vorstand und befasst sich mit Fragen der Nachfolgeplanung.
Als Vergütungsausschuss befasst sich das Präsidium mit den Angelegenheiten, die die Beziehung zu der Gesellschaft und den Mitgliedern des Vorstands betreffen, der Vergütung der Vorstandsmitglieder und mit dem Inhalt von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern.
Das Präsidium in seiner Funktion als Vergütungsausschuss tagte einmal, hat die Vergütungspolitik überprüft und sich in diesem Zusammenhang mit der Gewährung von variablen Gehaltsbestandteilen für Mitglieder des Vorstands auf Basis der vertraglich vereinbarten Parameter befasst.
Als Ausschuss zur Entscheidung in dringenden Fällen obliegt dem Präsidium die Entscheidung bei zustimmungspflichtigen Geschäften.
4. Vergütungsbericht
Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die für die Festlegung der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates der DO & CO Restaurants & Catering AG angewendet werden.
Vergütungen für den Vorstand
Die Gesamtbezüge teilen sich in fixe und erfolgsabhängige Bestandteile, wobei sich der Fixbezug der Vorstandsmitglieder am Aufgaben- und Verantwortungsbereich orientiert und in Form von 14 Monatsgehältern im Nachhinein ausbezahlt wird. Ein weiteres wichtiges Element für die Vergütung des Vorstands ist eine hohe variable Komponente, welche sich ebenfalls am Aufgaben- und Verantwortungsbereich orientiert und den Unternehmenserfolg berücksichtigt. Die erfolgsabhängige Komponente stellt auf das jeweilige Jahresergebnis (EBIT-Marge nach Firmenwertabschreibung) ab und beträgt maximal 100 % des Fixbezuges.
Die Fixbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/2012 TEUR 630, wobei davon auf Herrn Attila Dogudan rund TEUR 369 und auf Herrn Michael Dobersberger rund TEUR 261 entfielen. Die variablen Gehaltsbestandteile für das Geschäftsjahr 2010/2011 betrugen TEUR 490, wobei TEUR 280 auf Herrn Dogudan und TEUR 105 auf Herrn Dobersberger entfielen. Zusätzlich wurde für das Geschäftsjahr 2010/2011 an das Vorstandsmitglied Michael Dobersberger eine Sonderprämie in Höhe von TEUR 105 ausbezahlt.
Es bestehen derzeit keine Vereinbarungen über eine betriebliche Altersvorsorge für den Vorstand. Den Vorstandsmitgliedern steht ein Abfertigungsanspruch in analoger Anwendung des Angestelltengesetzes zu. Zusätzliche Ansprüche des Vorstands im Falle einer Beendigung der Funktion bestehen nicht. Weiters bestehen derzeit keine Vereinbarungen im Falle eines Kontrollwechsels.
Vergütungen für den Aufsichtsrat
Das Vergütungsschema der Aufsichtsratmitglieder sieht vor, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrates eine um 60 % höhere und der stellvertretende Vorsitzende eine um 40 % höhere Vergütung eines Aufsichtsratmitglieds erhält.
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Juli 2011 für das Geschäftsjahr 2010/2011 eine Vergütung von insgesamt TEUR 55 (VJ: TEUR 50) bezahlt, wovon TEUR 17,5 auf den Aufsichtsratsvorsitzenden, TEUR 15,5 auf den Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden, und jeweils TEUR 11 auf die Mitglieder des Aufsichtsrates entfallen.
Unternehmen, an denen die Aufsichtsräte o. Univ. Prof. DDr. Waldemar JUD und Dr. Werner SPORN ein erhebliches wirtschaftliches Interesse haben, haben im Geschäftsjahr 2011/2012 für juristische Beratungstätigkeiten außerhalb ihrer organschaftlichen Funktion Honorare in der Höhe von TEUR 544 in Rechnung gestellt.
Weiters besteht in der DO & CO Restaurants & Catering AG eine aufrechte Vermögensschadenund Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) zugunsten der Organmitglieder. Die Kosten werden vom Unternehmen getragen.
5. Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Vorstand, Aufsichtsrat und in leitenden Stellen
Das Unternehmen legt größten Wert auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen bei der Vergabe von Führungspositionen wie auch bei der Gleichstellung der Entlohnung. Die Besetzung der Managementpositionen der DO & CO Restaurants & Catering AG wie auch ihrer Tochtergesellschaften erfolgt in ausgeglichenem Maße, welches sich am hohen Anteil von Frauen in der Geschäftsführung der Gesellschaften und in leitender Stellung des Konzerns zeigt.
Besonders hervorzuheben ist die Position des Unternehmens bei der Schaffung von Rahmenbedingungen für die Rückkehr von Frauen in Führungspositionen nach Mutterschutz und Karenz. In diversen Teilzeitmodellen wird es den Mitarbeiterinnen ermöglicht in ihre ursprünglichen Managementfunktionen wieder einzusteigen und ihre Führungsaufgaben wahrzunehmen.
Wien, am 10. Mai 2012
Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied
Attila Dogudan Michael Dobersberger
Bericht des Aufsichtsrates
Der Vorstand der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft hat die Mitglieder des Aufsichtsrates regelmäßig schriftlich und mündlich in und außerhalb von Sitzungen über die Lage und Entwicklung des Unternehmens sowie über die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Anhand der Berichte und Auskünfte des Vorstands hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht und über Geschäftsvorgänge von besonderer Bedeutung im Rahmen von offenen Diskussionen eingehend beraten.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2011/2012 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben im Rahmen von vier Sitzungen wahrgenommen. Die Schwerpunkte lagen bei der Beratung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie den Erwerb von Beteiligungen, den Ausbau des Vertriebsnetzes und den Aufbau neuer Geschäftsfelder. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstandsvorsitzende berieten regelmäßig wesentliche Fragen der Unternehmensentwicklung.
Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 15. Mai 2012 den Jahresabschluss der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft und die Vorbereitung seiner Feststellung, den Vorschlag für die Gewinnverteilung, den Lagebericht, den Corporate Governance Bericht, den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht geprüft, sowie den Management-Letter eingehend behandelt und weiters vorgeschlagen, die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH zum Abschlussprüfer und zum Konzernabschlussprüfer für 2012/2013 zu wählen.
Der Prüfungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2011/2012 insgesamt zweimal zusammen und hat dabei auch den Rechnungslegungsprozess, die Umsetzung von Optimierungen des internen Kontrollsystems, der Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überwacht. Das Präsidium in seiner Funktion als Vergütungsausschuss tagte einmal, hat die Vergütungspolitik überprüft und sich in diesem Zusammenhang mit der Gewährung von variablen Gehaltsbestandteilen für Mitglieder des Vorstands auf Basis der vertraglich vereinbarten Parameter befasst.
Der um den Anhang erweiterte Jahresabschluss der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft zum 31. März 2012 samt Lagebericht wurde gemäß den österreichischen Rechnungslegungsbestimmungen erstellt und durch die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat sich mit dem Bericht des Vorstands zum Prüfungsergebnis einverstanden erklärt und den Jahresabschluss 2011/2012 gebilligt. Dieser ist damit gemäß § 96 Abs (4) AktG festgestellt.
Der Konzernabschluss zum 31. März 2012 samt Erläuterungen wurde gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt und mit dem Konzernlagebericht durch die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH geprüft. Nach Überzeugung des Abschlussprüfers vermittelt der Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns der DO & CO Restaurants & Catering AG zum 31. März 2012 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011/2012 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen.
Des Weiteren hat der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverteilung der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft geprüft. Der Hauptversammlung wird am 5. Juli 2012 vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 4.384.800,00 zur Gänze auszuschütten. Dies ermöglicht eine Dividende von EUR 0,45 auf jede dividendenberechtigte Aktie.
Die Einklangsprüfung des Corporate Governance Berichtes nach § 243b UGB sowie die Evaluierung der Einhaltung der Regeln des ÖCGK durch die DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2011/2012 wurde von Rechtsanwalt Dr. Ullrich Saurer, Graz durchgeführt und hat ergeben, dass DO & CO die Regeln des Österreichischen Corporate Governance Kodex im Geschäftsjahr 2011/2012 eingehalten hat. Der Aufsichtsrat schlägt vor, die PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH zum (Jahres- & Konzern-) Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012/2013 zu bestellen.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei der Unternehmensleitung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz in einem unverändert herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld.
Wien, am 15. Mai 2012 DDr. Waldemar Jud
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Kennzahlen Glossar
EBITDA-Marge
Setzt das EBITDA (Betriebsergebnis zuzüglich Abschreibungen) in Relation zum Umsatz
EBIT-Marge
Setzt das EBIT (Betriebsergebnis) in Relation zum Umsatz
Eigenkapital-Quote
Zeigt das Verhältnis des um Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte bereinigten Eigenkapitals zum Gesamtkapital
Nettozinsverbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens
Gearing Ratio
Zeigt die Finanzierungsgebarung als Verhältnis Nettozinsverbindlichkeiten zu Eigenkapital (bereinigt um Dividendenzahlungen und Buchwerte der Firmenwerte)
Working Capital
Ist der Überschuss des Umlaufvermögens über das kurzfristige Fremdkapital
Free Cash-Flow
Cash-Flow aus der Betriebstätigkeit zuzüglich Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit
ROS – Return on sales
Ist die Umsatzrendite und wird durch Gegenüberstellung des EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) zu Umsatz ermittelt
ROE – Return on equity
Ergebnis nach Ertragsteuern (vor Firmenwertabschreibungen und vor Fremdanteilen) wird dem durchschnittlichen Eigenkapital nach vorgesehenen Dividendenausschüttungen und nach Abzug der Buchwerte der Firmenwerte gegenübergestellt
Konzernabschluss 2011/2012
der DO & CO Gruppe nach IFRS
1. Konzernbilanz zum 31. März 2012
| Anhang | A K T I V A in TEUR |
31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 14.685 | 19.922 | |
| Sachanlagen | 67.468 | 58.830 | |
| Finanzanlagen | 1.882 | 1.850 | |
| (1) | Anlagevermögen | 84.034 | 80.601 |
| (2) | Übriges langfristiges Vermögen | 4.519 | 3.277 |
| Langfristiges Vermögen | 88.553 | 83.878 | |
| (3) | Vorräte | 11.465 | 13.436 |
| (4) | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 44.800 | 31.870 |
| (4) | Summe übrige kurzfristige Forderungen sowie sonstiges kurzfristiges Vermögen | 55.754 | 11.308 |
| (5) | Liquide Mittel | 85.041 | 109.312 |
| Kurzfristiges Vermögen | 197.060 | 165.926 | |
| (6) | Latente Steuern | 2.963 | 2.794 |
| Summe Aktiva | 288.576 | 252.598 | |
| Anhang | P A S S I V A in TEUR |
31. März 2012 | 31. März 2011 |
| Grundkapital | 19.488 | 19.488 | |
| Kapitalrücklagen | 70.602 | 70.602 | |
| Gewinnrücklagen | 43.805 | 31.787 | |
| Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung | -7.335 | -6.927 | |
| Konzernergebnis | 19.328 | 15.428 | |
| Summe Anteilseigner der DO & CO AG | 145.888 | 130.379 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 24.191 | 20.665 | |
| (7) | Eigenkapital | 170.079 | 151.044 |
| (8) | Langfristige Rückstellungen | 18.210 | 17.062 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 18.210 | 17.062 | |
| (9) | Kurzfristige sonstige Rückstellungen | 48.542 | 43.278 |
| (10) | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 33.882 | 30.374 |
| (10) | Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 17.863 | 10.841 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 100.286 | 84.493 | |
| Summe Passiva | 288.576 | 252.598 |
2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2011/2012
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | ||
|---|---|---|---|
| Anhang | in TEUR | 2011/2012 | 2010/2011 |
| (11) | Umsatzerlöse | 466.355 | 426.068 |
| (12) | Sonstige betriebliche Erträge | 12.108 | 10.296 |
| (13) | Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen | -193.660 | -177.749 |
| (14) | Personalaufwand | -149.454 | -136.114 |
| (15) | Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -16.087 | -17.524 |
| Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | -3.038 | 0 | |
| (16) | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -83.827 | -76.658 |
| EBIT - Operatives Betriebsergebnis | 32.397 | 28.321 | |
| (17) | Finanzergebnis | 3.184 | 2.528 |
| davon aus assoziierten Unternehmen | 186 | 462 | |
| EGT - Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 35.582 | 30.848 | |
| (18) | Steuern vom Einkommen und Ertrag | -9.098 | -8.452 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 26.484 | 22.397 | |
| (19) | Auf konzernfremde Gesellschafter entfallendes Ergebnis | -7.156 | -6.969 |
| Konzernergebnis | 19.328 | 15.428 |
Kennzahlen je Aktie
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010/2011 | |
| Anzahl der Aktien (in Stk) | 9.744.000 | 9.744.000 |
| Gewichtete Aktien (in Stk) | 9.744.000 | 8.350.246 |
| Ergebnis je Aktie | 1,98 | 1,85 |
3. Konzern-Geldflussrechnung
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | ||
|---|---|---|---|
| in TEUR | 2011 / 2012 | 2010 / 2011 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 35.582 | 30.848 | |
| + | Abschreibungen und Wertminderungen | 19.584 | 17.524 |
| -/+ Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Vermögenswerten des Investitionsbereiches |
121 | 203 | |
| +/- Ergebnisübernahme aus assoziierten Unternehmen | -36 | -200 | |
| Cash-Flow aus dem Ergebnis | 55.250 | 48.375 | |
| -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte und der kurzfristigen Vermögenswerte |
-15.418 | -783 | |
| +/- Zunahme / Abnahme von Rückstellungen | 4.528 | 4.822 | |
| +/- Zunahme / Abnahme von Lieferverbindlichkeiten sowie der übrigen Verbindlichkeiten |
11.051 | 11.852 | |
| +/- Währungsbedingte Veränderung des Nicht-Fondsvermögen | 412 | 1.387 | |
| +/- Veränderung des Ausgleichsposten aus der Schuldenkonsolidierung |
948 | -734 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern sowie Veränderung latenter Steuern |
-11.097 | -7.251 |
| Cash-Flow aus dem operativen Bereich | 45.672 | 57.668 | |
| +/- Veränderungen aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
325 | 276 | |
| +/- Veränderung liquider Mittel aus | 0 | 12 | |
| Konsolidierungskreisänderungen Auszahlungen für Zugänge von Sachanlagen und immateriellen |
|||
| - | Vermögenswerten Auszahlungen für Zugänge von Finanzanlagen und |
-22.648 | -16.259 |
| - | Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie sonstigen | -40.146 | -5 |
| kurzfristigen Vermögenswerten -/+ Zunahme / Abnahme der langfristigen Forderungen |
-79 | 14 | |
| Cash-Flow aus dem Investitionsbereich | -62.548 | -15.962 | |
| - - |
Dividendenzahlung an Aktionäre Dividendenzahlung an Minderheitsgesellschafter |
-3.410 -2.101 |
-1.914 -1.234 |
| + | Kapitalerhöhung und Verkauf eigener Aktien | 0 | 42.638 |
| +/- Zahlungsströme aus dem Erwerb eigener Aktien | 0 | -274 | |
| Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich | -5.512 | 39.216 | |
| Cash-Flow gesamt | -22.388 | 80.921 | |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 109.312 | 29.171 | |
| Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf den | -1.884 | -780 | |
| Finanzmittelbestand | |||
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode Fondsveränderung |
85.041 -22.388 |
109.312 80.921 |
4. Konzern-Eigenkapitalveränderung
| Den Anteilseignern der DO & CO AG zurechenbarer Anteil | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Übriges kum. Ergebnis | |||||||||||
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern ergebnis |
Währungs differenzen ausländ. Tochter unternehmen |
Auswirkungen Net Invest ment |
Latente Steuer |
Eigene Anteile |
Summe | Anteile anderer Gesell schafter |
Eigenkapital |
| Stand per 31. März 2010 | 15.590 | 34.464 | 24.043 | 9.659 | 503 | -8.346 | 2.207 | -1.221 | 76.898 | 16.442 | 93.340 |
| Dividendenauszahlungen 2009/2010 | -1.914 | -1.914 | -1.234 | -3.148 | |||||||
| Kapitalerhöhung und Verkauf eigener Aktien | 3.898 | 40.075 | 43.973 | 43.973 | |||||||
| Eigenkapitaltransaktionskosten | -3.937 | -3.937 | -3.937 | ||||||||
| Ergebnisvortrag 2009/2010 | 7.745 | -7.745 | 0 | 0 | |||||||
| Gesamtergebnis | 15.428 | -557 | -890 | 156 | 14.137 | 5.458 | 19.595 | ||||
| Veränderung eigener Anteile | 1.221 | 1.221 | 1.221 | ||||||||
| Stand per 31. März 2011 | 19.488 | 70.602 | 31.787 | 15.428 | -53 | -9.237 | 2.363 | 0 | 130.378 | 20.665 | 151.044 |
| Stand per 31. März 2011 | 19.488 | 70.602 | 31.787 | 15.428 | -53 | -9.237 | 2.363 | 0 | 130.378 | 20.665 | 151.044 |
| Dividendenauszahlungen 2010/2011 | -3.410 | -3.410 | -2.101 | -5.512 | |||||||
| Ergebnisvortrag 2010/2011 | 15.428 | -15.428 | 0 | 0 | |||||||
| Gesamtergebnis | 19.328 | -1.356 | 1.298 | -350 | 18.920 | 5.627 | 24.547 | ||||
| Stand per 31. März 2012 | 19.488 | 70.602 | 43.805 | 19.328 | -1.409 | -7.939 | 2.013 | 0 | 145.888 | 24.191 | 170.079 |
5. Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| in TEUR | Geschäftsjahr 2011/2012 |
Geschäftsjahr 2010/2011 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 26.484 | 22.397 |
| Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung Auswirkungen des Net Investment Approach Ertragsteuern auf andere erfasste Erträge und Aufwendungen |
-2.885 1.298 -350 |
-2.067 -890 156 |
| Übriges kumuliertes Ergebnis der Periode nach Steuern | -1.937 | -2.802 |
| Gesamtergebnis der Periode Anteil anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens am Gesamtergebnis |
24.547 5.627 18.920 |
19.595 5.458 14.137 |
6. Beteiligungsgesellschaften
der DO & CO Restaurants & Catering AG per 31. März 2012
| Gesellschaft | Sitz | Land | Beteiligung in % | 1 Obergesellschaft |
Währung | Nominalkapital in THW2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vollkonsolidierte Gesellschaften | ||||||
| DO & CO Party-Service & Catering GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 36 3) |
| DO & CO im Haas Haus Restaurantbetriebs GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 36 3) |
| DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH | Wien | A | 100,0 | DINV | EUR | 36 36 3) |
| DO & CO - Salzburg Restaurants & Betriebs GmbH DO & CO - Baden Restaurants & Veranstaltungs GmbH |
Salzburg Baden |
A A |
100,0 100,0 |
DCAG DCAG |
EUR EUR |
36 3) |
| DO & CO Albertina GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 35 3) |
| AIOLI Airline Catering Austria GmbH | Wien-Flughafen | A | 100,0 | DCAG | EUR | 36 3) |
| AIOLI Restaurants & Party-Service GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 36 3) |
| K.u.K. Hofzuckerbäcker Ch. Demel's Söhne GmbH | Wien | A | 100,0 | DCCC | EUR | 799 4) |
| Demel Salzburg Cafe-Restaurant Betriebs GmbH | Salzburg | A | 100,0 | DCAG | EUR | 35 3) |
| B & B Betriebsrestaurants GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 36 3) |
| DO & CO Airport Hospitality GmbH | Wien | A | 100,0 | DCCC | EUR | 35 4) |
| (vormals: Cafe-Restaurant & Catering im Casino Wien GmbH) DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH |
Wien | A | 90,0 | DCCC | EUR | 35 |
| DO & CO Airline Catering Austria GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 150 3) |
| Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH | Wien-Flughafen | A | 100,0 | DCCC | EUR | 800 4) |
| DO & CO (Deutschland) Holding GmbH | Kelsterbach | D | 100,0 | DINV | EUR | 25 |
| DO & CO München GmbH | Schwaig/Oberding | D | 100,0 | DDHO | EUR | 25 5) |
| DO & CO Frankfurt GmbH | Kelsterbach | D | 100,0 | DDHO | EUR | 25 5) |
| DO & CO Berlin GmbH | Berlin | D | 100,0 | DDHO | EUR | 25 5) |
| DO & CO Lounge GmbH | Frankfurt | D | 100,0 | DDHO | EUR | 25 5) |
| DO & CO Italy S.r.l. DO & CO Restauración & Catering Espana, S.L. |
Vizzola Ticino Barcelona |
I E |
100,0 100,0 |
DCAG DINV |
EUR EUR |
1.275 3 |
| DO & CO International Catering Ltd. | Feltham | GB | 100,0 | DINV | EUR | 30 6) |
| DO & CO Event & Airline Catering Ltd. | Feltham | GB | 100,0 | DINV | GBP | 0 |
| DO & CO International Investments Ltd. | London | GB | 100,0 | DCAG | EUR | 0 6) |
| Total Inflight Solution GmbH | Wien | A | 100,0 | DCCC | EUR | 35 4) |
| DO & CO Museum Catering Ltd. | Feltham | GB | 100,0 | DINV | GBP | 0 |
| DO & CO Holdings USA, Inc. | Wilmington | USA | 100,0 | DINV | USD | 100 |
| DO & CO Miami Catering, Inc. | Miami | USA | 100,0 | DHOL | USD | 1 |
| DO & CO New York Catering, Inc. DO & CO – Restauração e Catering, Sociedade Unipessoal, Lda |
New York Lissabon |
USA P |
100,0 100,0 |
DHOL DINV |
USD EUR |
1 5 |
| DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S. | Istanbul | TK | 100,0 | DINV | TRY | 750 |
| THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. | Istanbul | TK | 50,0 | DIST | TRY | 30.000 |
| DO & CO Event Austria GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 100 3) |
| DO & CO Catering & Logistics Austria GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 100 3) |
| DO & CO International Event AG | Zug | CH | 100,0 | DINV | CHF | 100 |
| DO & CO International Catering & Logistics AG | Zürich | CH | 100,0 | DINV | CHF | 100 |
| Sky Gourmet Slovensko s.r.o. | Bratislava | SK | 100,0 | DSKY | EUR | 63 7) |
| DO & CO Olympiapark München Restaurant GmbH DO & CO Olympiapark München Catering GmbH |
München München |
D D |
100,0 100,0 |
DDHO DDHO |
EUR EUR |
25 5) 25 5) |
| DEMEL New York Inc. | New York | USA | 100,0 | DHOL | USD | 1 |
| Do & Co Restaurantbetriebsgesellschaft m.b.H. | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 36 3) |
| Ibrahim Halil Dogudan Gesellschaft m.b.H. | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 36 3) |
| DO & CO Procurement GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 35 3) |
| DO & CO Gourmet Kitchen Cold GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 35 3) |
| DO & CO Gourmet Kitchen Hot GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 35 3) |
| DO & CO Pastry GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 35 3) |
| DO & CO Airline Logistics GmbH DO & CO Facility Management GmbH |
Wien Wien |
A A |
100,0 100,0 |
DCAG DCAG |
EUR EUR |
35 3) 35 3) |
| DO & CO Special Hospitality Services GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 35 3) |
| DO & CO Hospitality Management Poland Sp. z o.o. | Warschau | PL | 99,0 | DCCC | ZŁ | 5 9) |
| DO & CO Events Poland Sp. z o.o. | Warschau | PL | 99,0 | DCCC | ZŁ | 5 9) |
| DO & CO Ukraine Limited Liability Company | Kiew | UA | 99,0 | DCCC | EUR | 50 9) |
| At equity-konsolidierte Gesellschaften Sky Gourmet Malta Ltd. |
Fgura | MT | 40,0 | DSKY | EUR | 1 8) |
| Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. | Fgura | MT | 40,0 | DSKY | EUR | 1 8) |
| ISS Ground Services GmbH | Wien | A | 49,0 | DTIS | EUR | 218 |
| Fortnum & Mason Events Ltd. | London | GB | 50,0 | DLHR | GBP | 0 |
1) DCAG = DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft
DCCC = DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH DHOL = DO & CO Holdings USA, Inc.
DINV = DO & CO International Investments Ltd.
DDHO = DO & CO (Deutschland) Holding GmbH
DSKY = Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH DIST = DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S.
DTIS = Total Inflight Solution GmbH
DLHR = DO & CO Event & Airline Catering Ltd.
2) THW = Tausend Heimatwährung
3) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
4) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 5) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
6) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in GBP.
7) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in SKK.
- 8) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in MTL.
- 9) Jeweils 1 % wird von der DO & CO Event Austria GmbH gehalten
Konzernanhang 2011/2012
Der Konzernabschluss der DO & CO Restaurants & Catering AG zum 31. März 2012 wurde in Anwendung der Bestimmung des § 245a UGB nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag anzuwendenden Richtlinien der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
1. Allgemeine Erläuterungen
1.1. Grundlagen
1.1.1. Allgemein
Die DO & CO Restaurants & Catering AG ist ein international tätiger Cateringkonzern mit Sitz in Wien. Die Geschäftsaktivitäten umfassen die folgenden drei Bereiche: Airline Catering, International Event Catering sowie Restaurants, Lounges & Hotel.
Die Jahres- bzw. (Zwischen-)Abschlüsse der vollkonsolidierten in- und ausländischen Gesellschaften wurden, sofern diese nicht bereits nach nationalen Vorschriften prüfungspflichtig waren und nicht hinsichtlich der Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung waren, von unabhängigen Wirtschaftsprüfern geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Die ordnungsgemäße Aufstellung der Jahres- bzw. (Zwischen-)Abschlüsse aller einbezogenen Tochtergesellschaften erfolgte unter Beachtung der für das Geschäftsjahr 2011/2012 gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und unter Anwendung der konzerneinheitlich vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der Muttergesellschaft.
Der Konzernabschluss entspricht den für das Geschäftsjahr 2011/2012 gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind.
1.1.2. Auswirkungen neuer und geänderter Standards
Vom IASB verabschiedete neue Standards werden ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens angewendet, soweit sie bis zum 31. März 2012 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden und bis zu diesem Zeitpunkt in Kraft getreten sind.
Der ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 anzuwendende IAS 24 revised (Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen) beziehen sich auf Sachverhalte, die die DO & CO – Gruppe nicht betreffen.
Die Vorschriften des ab Geschäftsjahr 2011/2012 geltenden IFRIC 19 (Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente) und Ergänzungen zu IFRIC 14 (Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes) beziehen sich auf Sachverhalte, die die DO & CO – Gruppe nicht betreffen.
Die Auswirkungen auf die Konzernrechnungslegung der erstmaligen Anwendung von IFRS 7 (Disclosures-Transfer of Financial Assets) beziehen sich auf Sachverhalte, die die DO & CO – Gruppe nicht betreffen.
1.2. Konsolidierungsgrundsätze
1.2.1. Konsolidierungskreis
Die Festlegung des Konsolidierungskreises erfolgte nach den Grundsätzen des IAS 27 (Consolidated Financial Statements). Dementsprechend wurden in den Konzernabschluss zum 31. März 2012 neben der DO & CO Restaurants & Catering AG 26 inländische und 25 ausländische Tochterunternehmen einbezogen, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar 100 % der Anteile hält. An einer inländischen vollkonsolidierten Gesellschaft besitzt der Konzern 90 % der Anteile. Eine ausländische Gesellschaft, welche im Ausmaß von 50 % im Eigentum des Konzerns steht, wird auf Grund des Vorliegens von beherrschendem Einfluss vollkonsolidiert.
Eine ausländische Gesellschaft, an der die Gesellschaft mittelbar eine 50 %-ige Beteiligung hält und eine gemeinschaftliche Leitung vorliegt (assoziiertes Unternehmen), wurde, wie zwei weitere ausländische Gesellschaften, an der die Gesellschaft mittelbar jeweils eine 40 %-ige Beteiligung hält, sowie eine inländische Gesellschaft, an der die Gesellschaft mittelbar eine 49 %-ige Beteiligung hält, nach der Equity-Methode bilanziert.
Im Vergleich zum 31. März 2011 hat sich der Konsolidierungskreis (einschließlich der DO & CO Restaurants & Catering AG) um nachfolgende Gesellschaften erweitert:
- DO & CO Procurement GmbH
- DO & CO Gourmet Kitchen Cold GmbH
- DO & CO Gourmet Kitchen Hot GmbH
- DO & CO Pastry GmbH
- DO & CO Airline Logistics GmbH
- DO & CO Facility Management GmbH
- DO & CO Special Hospitality Services GmbH
- DO & CO Hospitality Management Poland Sp. z o.o.
- DO & CO Events Poland Sp. z o.o.
- DO & CO Ukraine Limited Liability Company
Die beiden polnischen Gesellschaften wurden im 3. Quartal, die ukrainische Gesellschaft im letzten Quartal und alle übrigen Gesellschaften im 2. Quartal des Geschäftsjahres gegründet. Sämtliche dieser Gesellschaften wurden per 31. März 2012 im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
Die Erweiterung des Konsolidierungskreises hat keine wesentliche Auswirkung auf die Konzernbilanz zum 31. März 2012 bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011/2012.
1.2.2. Konsolidierungsmethoden
Die Erstkonsolidierung wurde zum 1. April 1997, zum späteren Erwerbszeitpunkt bzw. zum zeitnahen Bilanzstichtag vorgenommen, sofern die Auswirkungen gegenüber dem Zeitpunkt des Erwerbes von untergeordneter Bedeutung waren. Die Kapitalkonsolidierung bei vollkonsolidierten verbundenen Unternehmen erfolgte auf Grundlage der Erwerbsmethode. Dabei wurde den Anschaffungskosten das neu bewertete Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt gegenübergestellt ("purchase method"). Aktive Unterschiedsbeträge wurden, soweit sie nicht den neu bewerteten Vermögenswerten zugerechnet werden konnten, als Firmenwert ausgewiesen. Gemäß dem Standard IFRS 3 (Business Combinations) werden Firmenwerte aus Akquisitionen nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit überprüft (Impairment - Test) und nur im Falle einer Wertminderung abgeschrieben.
Für die nach der Equity-Methode einbezogenen assoziierten Unternehmen gelten die gleichen Eigenkapitalkonsolidierungsgrundsätze wie im Rahmen der Vollkonsolidierung, wobei bei unwesentlichen Auswirkungen auf das anteilig übernommene Jahresergebnis die nationalen Bewertungsmethoden beibehalten wurden.
Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen aufgerechnet. Weiters wurden Umsatzerlöse und andere Erträge (überwiegend aus Lieferungen und Leistungen) zwischen den vollkonsolidierten Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen wurden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung waren. Abzinsungen und andere einseitig ergebniswirksame Buchungen wurden im Konzernabschluss berichtigt. Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen wurden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern angesetzt.
1.2.3. Geschäftssegmente
DO & CO steuert die Geschäftstätigkeit nach divisionalen Kriterien und unterscheidet nach der internen Berichtsstruktur die Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel. Die Einteilung der Geschäftssegmente und die Darstellung der Segmentergebnisse erfolgt gemäß IFRS 8 ("Management Approach") und folgt den internen Berichten an den Vorstand als jene verantwortliche Unternehmensinstanz (key operating decision maker), welche über die Allokation von Ressourcen auf die Geschäftssegmente entscheidet.
DO & CO hat Kunden, deren Anteil am Konzernumsatz 10 % übersteigt. Umsätze mit diesen Kunden sind in allen Divisionen enthalten und belaufen sich insgesamt auf weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes.
1.2.4. Währungsumrechnung
Die Umrechnung der Abschlüsse der ausländischen Gesellschaften erfolgte nach dem Konzept der funktionalen Währung entsprechend den Vorgaben des IAS 21 (The Effects of Changes in Foreign Exchange Rates). Die funktionale Währung ist, mit Ausnahme von zwei britischen Gesellschaften, bei den ausländischen Gesellschaften die jeweilige Landeswährung, da die Tochtergesellschaften ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben.
Die Jahresabschlüsse von neun ausländischen Tochtergesellschaften mit Sitz außerhalb des Gemeinschaftsgebietes der Staaten der Europäischen Union bzw. von jeweils zwei Tochtergesellschaften mit Sitz in Großbritannien und Polen wurden nach den Grundsätzen des modifizierten Stichtagskursverfahrens umgerechnet. Die Bilanzposten wurden mit dem Stichtagsmittelkurs zum 31. März 2012 bewertet, in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erträge und Aufwendungen mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Stichtagsumrechnungsdifferenzen aus der Bilanz wurden ergebnisneutral in das Eigenkapital eingestellt. Währungsumrechungsdifferenzen zwischen dem Stichtagskurs innerhalb der Bilanz und dem Durchschnittskurs innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Eigenkapital verrechnet, wobei im Berichtsjahr ergebnisneutral insgesamt aktive Stichtagsumrechnungsdifferenzen von TEUR 1.888 in das Eigenkapital eingestellt wurden.
Die Bewegungen im Anlagevermögen wurden zu Durchschnittskursen dargestellt. Veränderungen des Devisenmittelkurses zum Bilanzstichtag gegenüber jenem des Vorjahres sowie Differenzen, die aus der Verwendung von Durchschnittskursen entstanden sind, wurden im Konzernanlagenspiegel als "Währungsänderungen" gesondert ausgewiesen.
Nicht realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen bei monetären Posten, die wirtschaftlich einem Anteil an einem verbundenen Unternehmen zuzurechnen sind, wie insbesondere Ausleihungen aus gegebenen Darlehen an türkische, britische und amerikanische Tochtergesellschaften, wurden ergebnisneutral in einen Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung eingestellt und im Eigenkapital verrechnet.
Die für die Währungsumrechnung verwendeten Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:
| Stichtagskurs | kum. Durchschnittskurs | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 31. März 2012 31. März 2011 | 31. März 2012 | 31. März 2011 | |||
| 1 US-Dollar | 0,750807 | 0,703878 | 0,724851 | 0,755327 | ||
| 1 Britisches Pfund | 1,203297 | 1,131606 | 1,159314 | 1,174700 | ||
| 1 Türkische Lira | 0,420875 | 0,455643 | 0,418322 | 0,493723 | ||
| 1 Schweizer Franken | 0,830289 | 0,768935 | 0,826914 | 0,753304 | ||
| 1 Polnische Zloty | 0,240315 | - | 0,239152 | - | ||
| 1 Ukrainische Hrywjna | 0,092415 | - | 0,090941 | - |
1.3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum vorjährigen Konzernabschluss unverändert beibehalten.
Immaterielles Anlagevermögen
Erworbene immaterielle Vermögenswerte wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.
Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmbarer Nutzungsdauer werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Liegen Anzeichen für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag (höherer Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert des Vermögenswertes) unter dem Buchwert, wird eine Wertminderung gem. IAS 36 erfasst.
Die Anschaffungskosten von Firmenwerten, die im Zusammenhang mit Unternehmenskäufen entstehen, werden im Erwerbszeitpunkt als Überschuss der Ausgaben für den Erwerb über den Fair Value der erworbenen Vermögenswerte abzüglich der Schulden und Eventualverbindlichkeiten bewertet.
Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern auf Basis des erzielbaren Betrages jener zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Firmenwert zugeordnet ist, auf Wertminderung geprüft ("Impairment Only Approach"). Zahlungsmittelgenerierende Einheiten werden durch die Zusammenfassung von Vermögenswerten auf der niedrigsten möglichen Ebene, die selbständig Zahlungsströme generiert, gebildet. Dieser Werthaltigkeitstest wird jährlich oder bei Vorliegen von Anzeichen, dass die zahlungsmittelgenerierende Einheit wertgemindert ist, durchgeführt. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit deren erzielbaren Betrag, dann ist der Firmenwert um den Differenzbetrag abzuschreiben. Eine Zuschreibung in Folgejahren, bei Wegfall des Grundes der Wertminderung, ist nicht zulässig. Übersteigt die Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert des ihr zugeordneten Firmenwertes, ist die darüber hinausgehende Wertminderung durch anteilige Minderung der Buchwerte der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordneten Vermögenswerte zu erfassen.
Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit wird durch Berechnung des Nutzwertes nach der Discounted Cash-Flow (DCF) Methode ermittelt. Diese Berechnung basiert auf vom Management genehmigten Finanzplänen für fünf Jahre und einer ewigen Rente. Die Abzinsungsfaktoren richten sich nach den durchschnittlich gewogenen Kapitalkosten ("Weighted Average Cost of Capital"). Für das Geschäftsjahr 2011/2012 wurde ein WACC von 8 % herangezogen.
Beim Verkauf von Beteiligungen werden zuordenbare Firmenwerte anteilig erfolgswirksam ausgebucht.
Die aus der Kapitalkonsolidierung fortgeschriebenen Unterschiedsbeträge ergaben sich zum 31. März 2012 wie folgt:
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Im Anlagevermögen aktivierte Firmenwerte | 4.056 | 4.056 |
Wertminderungen des Firmenwertes gemäß IAS 36 wurden im Berichtjahr keine vorgenommen.
Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten, abzüglich von planmäßig verteilten Abschreibungen bzw. von vorgenommenen und fortgeführten Wertminderungen, bewertet. Vermögenswerte, bei denen Hinweise auf Wertminderungen vorliegen und die Barwerte der künftigen Einzahlungsüberschüsse unter den Buchwerten liegen, werden gemäß IAS 36 (Impairment of Assets) auf den Nutzwert oder einen möglichen Einzelveräußerungs- bzw. Liquidationswert wertgemindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Für Zugänge in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wurde die volle Jahresabschreibung, für Zugänge nach dem 30. September 2011 die halbe Jahresabschreibung verrechnet bzw. wurden Abschreibungen pro rata temporis angesetzt.
Den planmäßigen linearen Abschreibungen des Anlagevermögens lagen unter Berücksichtigung der erwarteten wirtschaftlichen bzw. technischen Nutzungsmöglichkeiten überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| a) Immaterielle Vermögenswerte | 2,0 | bis | 25,0 Jahre |
|---|---|---|---|
| b) Grundstücke und Bauten | 25,0 | und | 40,0 Jahre |
| c) Bauten auf fremdem Grund | 2,0 | bis | 10,0 Jahre |
| d) Technische Anlagen und Maschinen | 2,0 | bis | 10,0 Jahre |
| e) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2,0 | bis | 10,0 Jahre |
Geringwertige Vermögenswerte wurden im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten im Jahr des Zugangs jeweils auf einen Merkposten abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden die geringwertigen Vermögenswerte überwiegend nach einer angenommenen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren als Abgang dargestellt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand und Baukostenzuschüsse Dritter (Investitionszuschüsse) wurden passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer des geförderten Vermögenswertes ergebniswirksam aufgelöst.
Gemietete Sachanlagen, die wirtschaftlich als Anlagenkäufe mit langfristiger Finanzierung anzusehen waren und bei denen im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die sich aus dem Eigentum an einem Vermögenswert ergeben, übertragen wurden (Finanzierungsleasing), wurden in Übereinstimmung mit IAS 17 (Leases) mit dem Barwert aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögenswerte. Die aus den künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen wurden abgezinst und unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgte zu den Anschaffungskosten. Der Buchwert der ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen beträgt zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr EUR 0,00.
Anteile an assoziierten Unternehmen und Übrige Finanzanlagen
Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden nach der Equity-Methode bewertet.
Die Wertpapiere werden im Zugangszeitpunkt mit ihren Anschaffungskosten erfasst und in den Folgeperioden mit aktuellen beizulegenden Werten basierend auf Börsenotierungen bewertet. Schwankungen im Marktwert werden erfolgswirksam im Finanzergebnis erfasst.
Vorräte
Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte überwiegend nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren. Die mengenmäßige Erfassung erfolgte durch eine zeitnahe körperliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag.
Liefer- und sonstige Forderungen
Forderungen und sonstige Vermögenswerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht im Falle erkennbarer Einzelrisiken angemessene Wertberichtigungen vorgenommen wurden und der niedrigere beizulegende Wert anzuwenden war. Zinsenlose oder nicht verzinste langfristige Forderungen wurden mit dem abgezinsten Barwert angesetzt. Fremdwährungsforderungen aus den Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften wurden mit dem Devisengeldkurs zum Bilanzstichtag bewertet.
Kurzfristiges Finanzvermögen
Das kurzfristige Finanzvermögen (Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten) wurde unter den liquiden Mitteln ausgewiesen und im Falle von Fremdwährungsbeständen mit den Tageswerten zum Bilanzstichtag angesetzt.
Latente Steuern
Latente Steuern wurden in Übereinstimmung mit IAS 12 (Income Taxes) für alle temporären Bewertungs- und Bilanzierungsdifferenzen zwischen den Wertansätzen in der IFRS- und der Steuerbilanz eingestellt. Die Abgrenzungen wurden unter Beachtung des landesüblichen Ertragsteuersatzes des betroffenen Konzernunternehmens zum Zeitpunkt der Umkehr der Wertdifferenz ermittelt. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge wurden in dem Umfang angesetzt, in dem mit einer zukünftigen Verwertung derselben innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes gerechnet werden kann.
Rechnungsabgrenzungen
Rechnungsabgrenzungen wurden unter den sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten ausgewiesen. Es handelte sich hierbei um Ausgaben oder Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag sind.
Rückstellung für Pensionen, Abfertigungen und Jubiläumsgelder
Die Berechnung der gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern österreichischer Konzerngesellschaften zur Entrichtung einer einmaligen Abfertigung im Kündigungsfall oder zum Zeitpunkt des Pensionsantrittes erfolgte nach einem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Benefit-Obligation Method"). Dabei wurden die voraussichtlich zu erbringenden Leistungen unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 4,75 % p.a. (VJ: 5,25 % p.a.) und unter Einbeziehung von zu erwartenden Bezugssteigerungen in Höhe von 3,5 % p.a. (VJ: 3,5 % p.a.) bei einem angenommenen Pensionsantrittsalter von 60 Jahren bei Frauen und von 65 Jahren bei Männern ermittelt.
Für in österreichischen Gesellschaften beschäftigte Dienstnehmer wurde eine Rückstellung für Dienstnehmerjubiläen als abfertigungsähnliche Verpflichtung passiviert. Die Berechnung derselben erfolgte unter Zugrundelegung der gleichen Berechnungsfaktoren wie für die Abfertigungsrückstellungen. Die gutachtlich erhobenen Barwerte dieser Rückstellungen wurden unter Ansatz eines altersabhängigen Fluktuationsabschlages passiviert.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste wurden unverändert zu den Vorjahren sofort im Jahr des Entstehens ergebniswirksam im Personalaufwand verrechnet. Leistungsorientierte Abfertigungsverpflichtungen von ausländischen Gesellschaften wurden nach vergleichbaren Methoden rückgestellt, sofern nicht beitragsorientierte Versorgungssysteme bestehen.
Die Berechnung der Abfertigungsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in türkischen Konzerngesellschaften erfolgt unter Ansatz eines Rechnungszinssatzes von 10,00 % p.a. (VJ: 10,00 %) sowie von zu erwartenden inflationsbedingten Bezugssteigerungen in Höhe von 6,50 % p.a. (VJ: 6,50 %).
Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen aus der einem ehemaligen Mitarbeiter eingeräumten Pensionszusage erfolgte unter Zugrundelegung der gleichen Berechnungsfaktoren wie für die Abfertigungsrückstellungen der österreichischen Konzerngesellschaften.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen lang- und kurzfristigen Rückstellungen wurden für alle rechtlichen oder tatsächlichen Verpflichtungen gegenüber Dritten auf Grund eines vergangenen Ereignisses angesetzt, wenn es wahrscheinlich war, dass diese Verpflichtung zu einem Mittelabfluss führen wird. Die Rückstellungen wurden mit jenem Wert angesetzt, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses nach bester Schätzung ermittelt werden konnte.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode angesetzt. Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte zum Devisenbriefkurs am Bilanzstichtag.
Schätzungen und Ermessensausübungen
Im Konzernabschluss müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Angabe von sonstigen Verpflichtungen am Bilanzstichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Die in der Zukunft tatsächlich zu realisierenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.
Hauptanwendungsbereiche für Annahmen und Schätzungen liegen in der Festlegung der Nutzungsdauer von Kundenverträgen und Sachanlagen und in den Annahmen über den erwarteten Abzinsungsfaktor, Gehalts- und Pensionssteigerungen und Fluktuationsraten bei der versicherungsmathematischen Bewertung von Pensionsplänen, Abfertigungsansprüchen und ähnlichen Ansprüchen. Weiters erfolgt die Beurteilung über die Realisierbarkeit von latenten Steuern durch die Einschätzung des Managements, ob eine Verwertbarkeit aller latenten Steuern gegeben ist.
Vor allem bei der Beurteilung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und sonstigem Anlagevermögen werden vom Management Schätzungen und zukunftsbezogene Annahmen über die erwarteten abgezinsten Nettogeldflüsse und Kapitalkostensätze getroffen. Diese Schätzungen werden aufgrund von Erfahrungswerten und unter der Prämisse der Unternehmensfortführung und nach bestem Wissen vorgenommen. Die verbleibende Unsicherheit wird somit in angemessener Weise berücksichtigt.
Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie wird ermittelt, indem das Konzernergebnis nach Minderheitenanteilen durch die gewichtete Anzahl der ausgegebenen Aktien dividiert wird.
Änderungen von Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden
Es kam im Geschäftsjahr zu keinen Änderungen der Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden.
2. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
2.1. Konzernbilanz
(1) Anlagevermögen
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 14.685 | 19.922 |
| Sachanlagen | 67.468 | 58.830 |
| Finanzanlagen | 1.882 | 1.850 |
| Summe | 84.034 | 80.601 |
Die Aufgliederung der in der Konzernbilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2011/2012 sowie im Vorjahr sind im beiliegenden Konzern-Anlagespiegel angegeben. Als Währungsänderungen sind jene Beträge ausgewiesen, die aus der Umrechnung der Vermögenswerte der ausländischen Tochtergesellschaften mit den unterschiedlichen Bilanzstichtagskursen zu Jahresbeginn und Jahresende und durch die Verwendung des Durchschnittskurses für unterjährige Bewegungen resultierten. Im Geschäftsjahr wurde Equipment der Division International Event Catering mit einem Buchwert von TEUR 2.245 von den Vorräten in das Anlagevermögen umgegliedert.
Als immaterielle Vermögenswerte wurden zum Bilanzstichtag ausschließlich Firmenwerte und sonstige Rechte, wie insbesondere Kundenverträge, Lizenzen, Marken- und Nutzungsrechte, sowie Softwarelizenzen ausgewiesen. Aktivierbare selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte lagen im Konzern nicht vor.
Der Grundwert der im Sachanlagevermögen erfassten Grundstücke beträgt TEUR 683 (VJ: TEUR 641).
Das Bestellobligo zum 31. März 2012 für bereits bestellte, aber noch nicht gelieferte Anlagegüter beträgt TEUR 16.187 (VJ: TEUR 9.381).
Im Sachanlagevermögen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) wurden aufgrund von abgeschlossenen Finanzierungsleasingverträgen folgende Beträge berücksichtigt:
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Anschaffungskosten | 2.299 | 2.299 |
| Kumulierte Abschreibung | 2.299 | 2.299 |
| Buchwert | 0 | 0 |
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen resultierten aus Miet- oder Leasingverträgen für bewegliche Vermögenswerte sowie aus Miet- und Pachtverträgen für Immobilien wie folgt:
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| im folgenden Geschäftsjahr | 25.659 | 25.275 |
| in den folgenden fünf Geschäftsjahren | 126.432 | 125.162 |
Darüber hinaus besteht aufgrund langfristiger Mietverträge (Kündigungsverzicht bis 2024) eine Verpflichtung in Höhe von TEUR 76.163 (VJ: TEUR 84.001).
Im Posten andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind Festwerte in Höhe von TEUR 531 (VJ: TEUR 981) für Geschirr, Besteck, Tischwäsche und Gebinde enthalten. Die Festwerte wurden überwiegend bei den Gesellschaften aktiviert, welche Umsätze aus dem Bereich Restaurants, Lounges & Hotel erzielten.
Finanzanlagen
Die assoziierten Unternehmen sind zur Gänze at-equity bilanziert und haben sich wie folgt entwickelt:
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| in TEUR | 2011/2012 | 2010/2011 |
| Stand 1.4. | 1.632 | 1.432 |
| Gewinnausschüttung | -378 | -262 |
| Anteilige Periodenergebnisse | 414 | 462 |
| Summe | 1.668 | 1.632 |
Der Bilanzansatz der assoziierten Unternehmen, welche sämtlich nicht-börsenotierte Gesellschaften sind, ergibt sich aus nachfolgender Aufstellung:
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| in TEUR | 2011/2012 | 2010/2011 |
| Sky Gourmet Malta Ltd. | 161 | 166 |
| Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. | 172 | 130 |
| ISS Ground Services GmbH | 1.335 | 1.366 |
| Fortnum & Mason Events Ltd. | 0 | -30 |
| Summe | 1.668 | 1.632 |
Die sonstigen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Kurswerten bewertet.
(2) Übriges langfristiges Vermögen
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 4.519 | 3.277 |
| Summe | 4.519 | 3.277 |
Das übrige langfristige Vermögen umfasste im Wesentlichen die aufgrund des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres zum 31. März 2012 langfristigen Charakter darstellenden aktivierten Ertragsteuervorauszahlungen sowie geleistete Kautionen für angemietete Räumlichkeiten.
(3) Vorräte
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 6.166 | 5.953 |
| Waren | 5.299 | 7.482 |
| Summe | 11.465 | 13.436 |
(4) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige kurzfristige Forderungen sowie sonstiges kurzfristiges Vermögen
Die Zusammensetzung des kurzfristigen Umlaufvermögens mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr zeigte sich wie folgt:
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 44.800 | 31.870 |
| Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
616 | 784 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 53.778 | 9.275 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.359 | 1.250 |
| Summe übrige kurzfristige Forderungen sowie sonstiges kurzfristiges Vermögen |
55.754 | 11.308 |
| Summe | 100.554 | 43.178 |
Der Anstieg der übrigen kurzfristigen Fordrungen und Vermögenswerte resultiert einerseits aus der Einbeziehung von Treuhandkonten in Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an Kyiv Catering LLC und dem Erwerb von Vermögensgegenständen im Zuge der Übernahme des Caterings für die Österreichischen Bundesbahnen, andererseits aus der Diversifikation in jederzeit veräußerbare Vermögenswerte zur Absicherung gegen Inflations-, Ausfalls- und Fremdwährungsrisiko.
Die Wertberichtigungen zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für allfällige Ausfallsrisiken sowie für Zinsverluste stellen sich wie folgt dar:
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| IN TEUR | 2011/2012 | 2010/2011 |
| Stand 1.4. | 1.340 | 1.498 |
| Zuführung | 903 | 301 |
| Umgliederung / Währungsänderung | 23 | -5 |
| Verbrauch | -461 | -173 |
| Auflösung | -93 | -281 |
| Summe | 1.712 | 1.340 |
Die Altersstruktur der nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:
| IN TEUR | 31.März 2012 | 31.März 2011 |
|---|---|---|
| noch nicht fällig | 35.715 | 23.107 |
| weniger als 20 Tage überfällig | 4.789 | 2.584 |
| mehr als 20 Tage aber weniger als 40 Tage überfällig | 1.788 | 2.851 |
| mehr als 40 Tage aber weniger als 80 Tage überfällig | 508 | 1.240 |
| mehr als 80 Tage überfällig | 1.003 | 1.431 |
| Summe | 43.803 | 31.212 |
Die Wertberichtigung zu den sonstigen Forderungen stellt sich wie folgt dar:
| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | |
|---|---|---|
| IN TEUR | 2011/2012 | 2010/2011 |
| Stand 1.4. | 130 | 130 |
| Zuführung | 1 | 0 |
| Verbrauch | -18 | 0 |
| Auflösung | -20 | 0 |
| Summe | 93 | 130 |
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum 31. März 2012 in Höhe von TEUR 19.524 (VJ: TEUR 11.025) Forderungen gegenüber einzelnen Kunden enthalten, die zum Stichtag 31. März 2012 mehr als 20 % der insgesamt ausstehenden Forderungen betragen. Von diesen Forderungen sind Ende April 2012 noch TEUR 2.801 offen. Es liegen keine Informationen vor, die auf konkrete Ausfallrisiken zum Bilanzstichtag schließen lassen.
In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten sind in Höhe von TEUR 7.988 (VJ: TEUR 6.520) Forderungen gegenüber in- und ausländischen Finanzbehörden enthalten, die laufend gutgeschrieben werden. Es liegen keine Informationen vor, die auf konkrete Ausfallrisiken zum Bilanzstichtag schließen lassen.
(5) Liquide Mittel
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Kassabestände, erhaltene Schecks | 353 | 242 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 84.688 | 109.071 |
| Summe | 85.041 | 109.312 |
Die durchschnittliche Verzinsung der Guthaben bei Kreditinstituten betrug im Geschäftsjahr 2011/2012 3,1 % (VJ: 3,2 %).
(6) Latente Steuern
Aktive und passive latente Steuerabgrenzungen resultierten aus folgenden zeitlich begrenzten Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden zwischen den Buchwerten des IFRS-Konzernabschlusses und den entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlagen:
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 | ||
|---|---|---|---|---|
| Aktiva | Passiva | Aktiva | Passiva | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 5 | -3.436 | 9 | -2.648 |
| Sachanlagen | 947 | -409 | 565 | -1.391 |
| Finanzanlagen | 0 | -1.603 | 0 | -1.177 |
| Vorräte | 0 | -25 | 0 | -25 |
| Forderungen | 244 | 0 | 139 | -26 |
| Konsolidierungsbuchungen | 2.013 | 0 | 2.363 | 0 |
| Rückstellungen | 6.144 | -273 | 5.746 | -200 |
| Verbindlichkeiten | 0 | 0 | 1.071 | 0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | -122 | 0 | -26 |
| Summe aus Bilanzabweichungen | 9.353 | -5.867 | 9.892 | -5.491 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 6.030 | 0 | 5.860 | 0 |
| Bewertungsabweichung für aktive latente Steuern |
-7.127 | 0 | -7.716 | 0 |
| Aufrechnung von Bestandsdifferenzen gegenüber der selben Steuerbehörde |
-5.293 | 5.293 | -5.242 | 5.242 |
| Summe | 2.963 | -574 | 2.794 | -249 |
Im vorliegenden Konzernabschluss wurden für aktive Bestandsdifferenzen und steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 7.127 (VJ: TEUR 7.716) keine latenten Steuern aktiviert, da die Realisierung dieser latenten Steueransprüche in Form künftiger Steuerentlastungen noch nicht ausreichend gesichert ist.
(7) Eigenkapital
Das Konzerneigenkapital für die Geschäftsjahre 2011/2012 und 2010/2011 stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Grundkapital | 19.488 | 19.488 |
| Kapitalrücklagen | 70.602 | 70.602 |
| Gewinnrücklagen | 43.805 | 31.787 |
| Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung | -7.335 | -6.927 |
| Eigene Anteile | 0 | 0 |
| Konzernergebnis | 19.328 | 15.428 |
| Summe Anteilseigner der DO & CO AG | 145.888 | 130.379 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 24.191 | 20.665 |
| Summe Eigenkapital | 170.079 | 151.044 |
In der ordentlichen Hauptversammlung am 5. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis 30. Juni 2012 um bis zu weitere EUR 3.897.600 durch Ausgabe von bis zu 1.948.800 Stück neue auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital).
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 10. Juli 2008 wurde das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen (bedingtes Kapital).
Die Aktie der DO & CO Restaurants & Catering AG notiert seit März 2007 im "Prime Market" der Wiener Börse und seit Dezember 2010 an der Istanbuler Börse. Die Attila Dogudan Privatstiftung ist mit 40,95 % (31. März 2011: 40,95 %) Hauptaktionär der DO & CO Restaurants & Catering AG. Der Anteil der DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH (ein mittelbar zu 100 % verbundenes Unternehmen der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg. Gen.m.b.H.) beträgt 12,00 % (31. März 2011: 12,00 %). Der verbleibende Aktienanteil befindet sich im Streubesitz (die Beteiligungsverhältnisse beziehen sich auf den jeweiligen Bilanzstichtag).
In den Gewinnrücklagen sind neben den Reserven aus thesaurierten Gewinnen die Gewinnrücklagen in Höhe der in österreichischen Einzelabschlüssen in Anspruch genommenen steuerlichen Investitionsbegünstigungen ausgewiesen, wobei eine auf diese unversteuerten Rücklagen entfallende latente Steuerrückstellung unterlassen wurde. Darüber hinaus beinhalten diese neben gesetzlichen Gewinnrücklagen einzelner in den Konzernabschluss einbezogener Gesellschaften sämtliche nicht im Rahmen der Kapitalkonsolidierung eliminierten Gewinnrücklagen von Tochterunternehmen.
Die Anteile anderer Gesellschafter umfassen die direkt bestehenden Fremdanteile am Eigenkapital der vollkonsolidierten THY DO & CO İkram Hizmetleri A.Ş. in der Höhe von 50 %. Weiters erfolgte unter diesem Posten der Ausweis des Minderheitenanteils von 10 % an der DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH.
(8) Langfristige Rückstellungen
Die Zusammensetzung und Entwicklung der langfristigen Rückstellungen zum Bilanzstichtag ergab sich wie folgt:
| in TEUR | Stand per 31. März 2011 |
Währungs änderungen |
Verwendung | Auflösung | Zuführung | Stand per 31. März 2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Abfertigungsrückstellungen PBO | 12.631 | -462 | 3.030 | 7 | 3.931 | 13.063 |
| Pensionsrückstellungen PBO | 551 | 0 | 62 | 0 | 70 | 558 |
| Jubiläumsgeldrückstellungen PBO | 3.555 | 0 | 405 | 47 | 867 | 3.971 |
| Latente Steuerrückstellungen | 249 | -103 | 0 | 1 | 429 | 574 |
| Sonstige Rückstellungen | 76 | 0 | 31 | 0 | 0 | 45 |
| Summe | 17.062 | -565 | 3.529 | 55 | 5.297 | 18.210 |
Die Wertansätze der Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder in den österreichischen Konzerngesellschaften wurden zum Bilanzstichtag durch versicherungsmathematische Gutachten unter Zugrundelegung der Projected-Benefit-Obligation Methode ermittelt. Die Bewertung erfolgte unter Zugrundelegung eines Zinssatzes in Höhe von 4,75 % (VJ: 5,25 %), von Bezugserhöhungen in Höhe von 3,5 % (VJ: 3,5 %) und von Rentensteigerungen in Höhe von 3,5 % (VJ: 3,5 %).
Die Berechnung der Abfertigungsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in türkischen Konzerngesellschaften erfolgte unter Ansatz eines Rechnungszinssatzes von 10,0 % (VJ: 10,0 %) sowie von zu erwartenden inflationsbedingten Bezugssteigerungen in Höhe von 6,5 % (VJ: 6,5 %).
| in TEUR | Abfertigungen Pensionen Jubiläumsgelder |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011 / 2012 | 2010 / 2011 | 2011 / 2012 | 2010 / 2011 | 2011 / 2012 | 2010 / 2011 | |
| Barwert der Verpflichtungen (PBO) am 1. April |
12.631 | 11.863 | 551 | 549 | 3.555 | 3.185 |
| Währungsänderungen | -462 | -331 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konsolidierungskreisänderung | 0 | 54 | 0 | 0 | 0 | 44 |
| Dienstzeitaufwand* | 3.298 | 1.888 | 0 | 0 | 475 | 419 |
| Zinsaufwand* | 531 | 470 | 27 | 26 | 171 | 144 |
| Abfertigungs-/ Jubiläumsgeldzahlungen |
-3.403 | -1.536 | -62 | -59 | -271 | -176 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis* | 468 | 223 | 42 | 35 | 41 | -61 |
| Barwert der Verpflichtungen (PBO) per 31. März |
13.063 | 12.631 | 558 | 551 | 3.971 | 3.555 |
* Diese Positionen sind im Personalaufwand erfasst
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden unverändert im Entstehungsjahr ergebniswirksam berücksichtigt.
Die sonstigen langfristigen Rückstellungen umfassten zum Bilanzstichtag Rückstellungen für Prozessrisiken sowie Rückstellungen für Altersteilzeitvereinbarungen.
(9) Kurzfristige sonstige Rückstellungen
| in TEUR | Stand per 31. März 2011 |
Währungs änderungen |
Verwendung | Auflösung | Zuführung | Stand per 31. März 2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steuerrückstellungen | 6.747 | -116 | 4.383 | 10 | 6.069 | 8.308 |
| Sonstige Personalrückstellungen | 12.337 | -72 | 12.110 | 88 | 13.574 | 13.642 |
| Noch nicht fakturierte Lieferungen und Leistungen | 3.951 | -44 | 3.147 | 181 | 2.675 | 3.254 |
| Sonstige Rückstellungen | 20.242 | -425 | 3.262 | 3.790 | 10.574 | 23.338 |
| Summe | 43.278 | -657 | 22.902 | 4.069 | 32.892 | 48.542 |
Die Vorsorgen für Personalaufwendungen umfassten im Wesentlichen die Rückstellungen für anteilige Sonderzahlungen aufgrund des vom Kalenderjahr abweichenden Geschäftsjahres mit einem Betrag in Höhe von TEUR 1.814 (VJ: TEUR 1.692), Rückstellungen für bis zum Bilanzstichtag noch nicht konsumierte Urlaube in Höhe von TEUR 7.342 (VJ: TEUR 6.623) sowie andere Rückstellungen für leistungsbezogene Entgeltbestandteile in Höhe von TEUR 3.914 (VJ: TEUR 3.533). Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich unverändert zum Vorjahr im Wesentlichen um Periodenabgrenzungen.
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 33.882 | 30.374 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 5.534 | 321 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 11.471 | 9.372 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 858 | 1.148 |
| Summe übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 17.863 | 10.841 |
| Summe | 51.745 | 41.215 |
(10) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus der Ausweitung der Geschäftsaktivitäten.
Die erhaltenen Anzahlungen sind im Wesentlichen auf die Durchführung der UEFA EURO 2012 zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr resultierten aus Verbindlichkeiten gegenüber Abgabenbehörden aus Umsatzsteuern und anderen vom Entgelt abhängigen Abgaben, aus Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Dienstnehmern in Höhe der laufenden Entgeltzahlungen.
Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse
| in TEUR | 31. März 2012 | 31. März 2011 |
|---|---|---|
| Garantien | 11.703 | 11.963 |
Bei den ausgewiesenen Beträgen handelt es sich unverändert zum Vorjahr um Liefergarantien aus der Türkei und um Bankgarantien zur Sicherstellung von Ansprüchen aus Mietverhältnissen sowie Garantien zur Sicherstellung von Abgabenrückzahlungen der italienischen Finanzbehörde.
2.2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Die Aufstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.
(11) Umsatzerlöse
| in TEUR | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010 / 2011 | |
| Airline Catering | 349.811 | 327.178 |
| International Event Catering | 46.010 | 36.647 |
| Restaurants, Lounges & Hotel | 70.536 | 62.244 |
| Summe | 466.355 | 426.068 |
(12) Sonstige betriebliche Erträge
| in TEUR | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010 / 2011 | |
| Buchgewinne aus dem Abgang vom Anlagevermögen | 190 | 138 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 4.105 | 4.635 |
| Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen | 113 | 281 |
| Versicherungsvergütungen | 166 | 163 |
| Mieterträge | 97 | 174 |
| Kursdifferenzen | 4.587 | 2.327 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 2.851 | 2.577 |
| Summe | 12.108 | 10.296 |
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von TEUR 4.863 (VJ: TEUR 3.046) ausgewiesen.
(13) Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen
| in TEUR | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010 / 2011 | |
| Materialaufwand (inkl. Handelswareneinsatz) | 163.785 | 149.674 |
| Aufwand für bezogene Leistungen | 29.875 | 28.074 |
| Summe | 193.660 | 177.749 |
(14) Personalaufwand
| in TEUR | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010 / 2011 | |
| Löhne und Gehälter | 116.587 | 106.823 |
| Aufwendungen für Abfertigungen, Pensionen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen |
5.124 | 3.168 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge |
23.058 | 21.080 |
| Sonstige Sozialaufwendungen | 4.685 | 5.043 |
| Summe | 149.454 | 136.114 |
Im Rahmen beitragsorientierter Mitarbeitervorsorgen zahlte die DO & CO Gruppe festgelegte Beiträge in Höhe von TEUR 758 (VJ: TEUR 586) an Mitarbeitervorsorgekassen und Pensionskassen ein. Die Verpflichtung der DO & CO Gruppe ist durch Zahlung der Beiträge erfüllt.
(15) Abschreibungen und Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
| in TEUR | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010 / 2011 | |
| Planmäßige Abschreibungen | 16.087 | 17.524 |
| Wertminderungen | 3.038 | 0 |
| Summe | 19.125 | 17.524 |
Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagevermögen wurden in allen drei Divisionen vorgenommen.
(16) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Zusammensetzung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergab sich wie folgt:
| in TEUR | Geschäftsjahr 2011/2012 |
Geschäftsjahr 2010 / 2011 |
|---|---|---|
| Steuern, soweit sie nicht unter Steuern vom Einkommen und Ertrag fallen |
1.361 | 1.277 |
| Mieten, Pachten und Betriebskosten (inkl. Airportabgaben) |
45.163 | 43.335 |
| Reise-, Nachrichten- und Kommunikationsaufwand | 8.495 | 6.836 |
| Transport-, KFZ-Aufwand und Instandhaltungen | 10.539 | 9.534 |
| Versicherungen | 882 | 833 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwand | 3.835 | 3.241 |
| Sonstiger Personalaufwand | 615 | 594 |
| Übriger sonstiger betrieblicher Aufwand | 4.216 | 4.813 |
| Forderungsverluste, Wertberichtigungen und sonstige Schadensfälle | 1.365 | 529 |
| Kursdifferenzen | 4.863 | 3.046 |
| Buchverluste aus dem Abgang vom Anlagevermögen | 310 | 341 |
| Sonstiger Verwaltungsaufwand | 2.182 | 2.278 |
| Summe | 83.827 | 76.658 |
Der Anstieg der Mieten resultiert zum einen aus höheren umsatzabhängigen Flughafengebühren und zum anderen aus gestiegenen Aufwendungen für bestehende Flächen.
Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer und alle Mitglieder des Netzwerkes des Abschlussprüfers betrugen für die Prüfung des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse im Berichtsjahr TEUR 408 sowie TEUR 169 für andere Beratungsleistungen.
(17) Finanzergebnis
| in TEUR | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010 / 2011 | |
| Beteiligungsergebnis | ||
| Ergebnis aus Beteiligungen | 186 | 462 |
| davon aus assoziierten Unternehmen | 186 | 462 |
| Summe Beteiligungsergebnis | 186 | 462 |
| Sonstiges Finanzergebnis | ||
| Erträge aus sonstigen Wertpapieren des Anlagevermögens | 5 | 5 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.062 | 2.121 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -68 | -60 |
| Summe sonstiges Finanzergebnis | 2.999 | 2.066 |
| Summe | 3.184 | 2.528 |
(18) Steuern vom Einkommen und Ertrag
| in TEUR | Geschäftsjahr | Geschäftsjahr |
|---|---|---|
| 2011/2012 | 2010 / 2011 | |
| Ertragsteueraufwand | 9.340 | 7.791 |
| davon aperiodisch | 28 | -1 |
| Latente Steuern | -242 | 660 |
| Summe | 9.098 | 8.452 |
Als Ertragsteuern wurden sowohl die von der DO & CO Restaurants & Catering AG und ihren Tochtergesellschaften entrichteten bzw. geschuldeten einkommensabhängigen Steuern sowie die latenten Steuerabgrenzungen erfasst.
Die effektive Steuerbelastung des DO & CO Konzerns als Verhältnis des gesamten Steueraufwandes zum Ergebnis vor Steuern beträgt 25,6 % (VJ: 27,4 %). Die Ursachen für den Unterschied zwischen dem für das Geschäftsjahr 2011/2012 anzuwendenden Körperschaftsteuersatz von 25,0 % (VJ: 25,0 %) und der ausgewiesenen Konzernsteuerquote ergaben sich wie folgt:
| in TEUR | Geschäftsjahr 2011/2012 |
Geschäftsjahr 2010/2011 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 35.582 | 30.848 |
| Ertragsteueraufwand zum Steuersatz von 25 % (VJ: 25 %) |
8.895 | 7.712 |
| Nicht temporäre Differenzen sowie Steueraufwendungen bzw. Steuererträge und -aufwendungen aus Vorperioden |
482 | 721 |
| Veränderung der Wertberichtigung auf aktive latente Steuern sowie Verluste, auf die keine latenten Steuern aktiviert wurden |
417 | 1.025 |
| Steuersatzänderungen und -differenzen | -696 | -1.006 |
| Effektivsteuerbelastung | 9.098 | 8.452 |
| Effektivsteuersatz in % | 25,6 | 27,4 |
(19) Auf konzernfremde Gesellschafter entfallendes Ergebnis
Die Anteile von Konzernfremden am Jahresgewinn von vollkonsolidierten Gesellschaften mit Minderheitenanteilen beliefen sich auf TEUR 7.156 (VJ: TEUR 6.969).
3. Sonstige Angaben
(20) Ergebnis je Aktie
Die Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2012 beträgt 9.744.000 Stück (VJ: 9.744.00 Stück).
| Geschäftsjahr 2011/2012 |
Geschäftsjahr 2010/2011 |
|
|---|---|---|
| Anzahl der Aktien (in Stk) | 9.744.000 | 9.744.000 |
| Gewichtete Aktien (in Stk) | 9.744.000 | 8.350.246 |
| Ergebnis je Aktie | 1,98 | 1,85 |
Das Ergebnis je Aktie auf Basis des Konzernergebnisses von TEUR 19.328 (VJ: TEUR 15.428) beträgt EUR 1,98 (VJ: EUR 1,85).
(21) Vorschlag für die Gewinnverwendung
Gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes bildet der nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Einzelabschluss der DO & CO Restaurants & Catering AG zum 31. März 2012 die Grundlage für die Ausschüttung einer Dividende. Dieser Jahresabschluss weist einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.384.800,00 aus. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den gesamten Bilanzgewinn auszuschütten. Dies ermöglicht eine Dividende in Höhe von EUR 0,45 je dividendenberechtigter Aktie.
(22) Konzern-Geldflussrechnung (Cash-Flow Statement)
Die Darstellung der Geldflussrechnung erfolgte nach der indirekten Methode, wobei der Fonds der liquiden Mittel den Kassenbeständen, Schecks und den Bankguthaben entspricht. Die Ertragsteuerzahlungen sind gesondert im Cash-Flow aus dem operativen Bereich ausgewiesen. Zinsenein- und -auszahlungen wurden ebenfalls der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Die Dividendenzahlungen an Aktionäre der DO & CO Restaurants & Catering AG wurden als Teil der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Eine Erläuterung der Konzern-Geldflussrechnung befindet sich im Konzernlagebericht.
(23) Finanzinstrumente und Risikobericht
Finanzinstrumente
Die Überleitung der Buchwerte je Kategorie nach IAS 39 auf die Fair Values (Zeitwerte) stellt sich, unterteilt in die Kategorien Kredite und Forderungen (KuF), Finanzielle Schulden (FS), Zur Veräußerung verfügbar (ZVF), Bis zur Endfälligkeit gehalten (BZEG) sowie Fair Value erfolgswirksam (FVE) wie folgt dar:
| Aktiva in TEUR | 31.3.2012 Buchwert |
Kein Finanz instrument |
31.3.2012 Buchwert der Finanz instrumente |
31.3.2012 Fair Value der Finanz instrumente |
Wert an satz |
KuF / FS |
ZVF | BZEG | FVE |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzanlagen | 1.882 | 1.668 | 214 | 214 | FV | 0 | 214 | 0 | 0 |
| Übriges langfristiges Vermögen | 4.519 | 3.289 | 1.230 | 1.230 AK | 1.230 | 0 | 0 | 0 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 44.800 | 0 | 44.800 | 44.800 AK | 44.800 | 0 | 0 | 0 | |
| Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen | 616 | 0 | 616 | 616 AK | 616 | 0 | 0 | 0 | |
| Sonstige Forderungen und Vermögenwerte | 53.778 | 11.252 | 42.526 | 42.526 AK | 42.526 | 0 | 0 | 0 | |
| Liquide Mittel | 85.041 | 0 | 85.041 | 85.041 AK | 85.041 | 0 | 0 | 0 | |
| Summe | 190.636 | 16.209 | 174.427 | 174.427 | 174.213 | 214 | 0 | 0 | |
| Passiva in TEUR | |||||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 33.882 | 0 | 33.882 | 33.882 AK | 33.882 | 0 | 0 | 0 | |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 17.863 | 17.484 | 379 | 379 AK | 379 | 0 | 0 | 0 | |
| Summe | 51.745 | 17.484 | 34.261 | 34.261 | 34.261 | 0 | 0 | 0 | |
| Aktiva in TEUR | 31.3.2011 Buchwert |
Kein Finanz instrument |
31.3.2011 Buchwert der Finanz instrumente |
31.3.2011 Fair Value der Finanz instrumente |
Wert an satz |
KuF / FS |
ZVF | BZEG | FVE |
| Finanzanlagen | 1.850 | 1.632 | 218 | 218 | FV | 0 | 218 | 0 | 0 |
| Übriges langfristiges Vermögen | 3.277 | 2.126 | 1.151 | 1.151 AK | 1.151 | 0 | 0 | 0 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 31.870 | 0 | 31.870 | 31.870 AK | 31.870 | 0 | 0 | 0 | |
| Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen | 784 | 0 | 784 | 784 AK | 784 | 0 | 0 | 0 | |
| Sonstige Forderungen und Vermögenwerte | 9.275 | 7.813 | 1.462 | 1.462 AK | 1.462 | 0 | 0 | 0 | |
| Liquide Mittel | 109.312 | 0 | 109.312 | 109.312 AK | 109.312 | 0 | 0 | 0 | |
| Summe | 156.368 | 11.570 | 144.798 | 144.798 | 144.579 | 218 | 0 | 0 | |
| Passiva in TEUR |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 30.374 | 0 | 30.374 | 30.374 AK | 30.374 | 0 | 0 | 0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 10.841 | 9.944 | 896 | 896 AK | 896 | 0 | 0 | 0 | |
| Summe | 41.215 | 9.944 | 31.271 | 31.271 | 31.271 | 0 | 0 | 0 | |
Das Ergebnis aus den Finanzinstrumenten nach den Kategorien gemäß IAS 39 resultiert in 2011/2012 und 2010/2011 aus Zinsen und enthält keine Folgebewertungen.
Personalrisiken
Für DO & CO sind die Mitarbeiter und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente, um das angestrebte Wachstum sicherzustellen.
Parallel zur laufenden Expansion des DO & CO Konzerns wird auch das Management des Unternehmens auf eine immer breitere Basis gestellt.
Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neue Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen Mitarbeitern den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönliche Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern.
Rechtliche Risiken
Aufgrund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene - vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft, Personalwesen, Steuern und Abgaben sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverser Airlines zu beachten. Auf geänderte Rechtslagen gilt es weiters zeitgerecht zu reagieren und die Änderungen in die Geschäftsprozesse zu implementieren.
Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten, weshalb diesem Risiko durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung gegengesteuert wird. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Schadensvermeidungsvorkehrungen nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert.
Währungsrisiko
Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen TRY, USD und GBP zu nennen.
Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und der gleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt. Zum Bilanzstichtag waren keine derivativen Instrumente im Einsatz.
Die gemäß IAS 39 durchgeführte Sensitivitätsanalyse unter Berücksichtigung der Transaktionsund Translationsrisiken zeigt folgende Ergebnisveränderungen (EGT) unter Annahme von Wechselkursschwankungen bezogen auf den Stichtagskurs und den Jahresdurchschnittskurs der wichtigsten Fremdwährungen (Aufwertung der Fremdwährung):
Wechselkursänderung EUR zu USD um 5 % hätte einen Effekt von TEUR 803 (VJ: TEUR 562) Wechselkursänderung EUR zu GBP um 5 % hätte einen Effekt von TEUR 486 (VJ: TEUR 348) Wechselkursänderung EUR zu TRY um 5 % hätte einen Effekt von TEUR -735 (VJ: TEUR: -687)
Liquiditätsrisiko
Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte, tägliche Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.
Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle wesentlichen österreichischen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden.
Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.
Das Liquiditätsrisiko der DO & CO Gruppe ist aufgrund der geringen Verbindlichkeiten begrenzt. Der bestehende Liquiditätsbedarf kann aus vorhandenen liquiden Mitteln und bei Banken eingeräumten Finanzierungsrahmen gedeckt werden.
Bonitätsrisiko
DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen aller Rechtseinheiten wird das Bonitätsrisiko der Kunden sehr zeitnahe überwacht und ermöglicht so ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation.
Zusätzlich wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern.
Kreditversicherungen werden durch DO & CO nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten.
Die auf der Aktivseite ausgewiesenen und um vorgenommene Wertberichtigungen reduzierten Forderungen stellen das maximale Bonitäts- und Ausfallsrisiko dar. Da die Bonität bestehender und neuer Kunden laufend überprüft wird, kann das Kreditrisiko aus Forderungen gegenüber Kunden aus heutiger Sicht als gering eingeschätzt werden und ist in Abhängigkeit der Marktentwicklung zu sehen.
Bezüglich des kundenseitigen Ausfallsrisikos wird auf die Aufstellung über die überfälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstigen Forderungen unter Ziffer (4) des Anhanges verwiesen.
Zinsrisiko
Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in halbjährlich durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.
DO & CO hat per 31. März 2012 keine Finanzverbindlichkeiten und verfügt über einen hohen Bestand an liquiden Mittel. Eine Erhöhung des durchschnittlichen Zinssatzes um 1 %-Punkt hätte eine positive Auswirkung von rund 2,7 % bezogen auf das Konzernergebnis (EGT) zur Folge. Es sind daher keine negativen Auswirkungen im Fall von Zinserhöhungen zu erwarten.
Kapitalmanagement
Die finanzwirtschaftliche Steuerung des DO & CO Konzerns zielt, abgesehen von der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts, auch auf die Erhaltung und Verbesserung der Kapitalstruktur ab. Diese Kapitalstruktur ist insofern eine wichtige Voraussetzung für ein profitables Wachstum des Unternehmens, da diese Finanzstrategie darauf abzielt, Rentabilität, Stabilität, Liquidität und finanzielle Flexibilität des Konzerns zu sichern. Dafür wurden die folgenden strategischen Eckpfeiler definiert:
- Vorhandensein einer strategischen Mindestliquidität
- Nachhaltige Eigenkapitalquote in angemessener Höhe
- Wahrung der finanziellen und operativen Flexibilität durch Nichtbelastung des verfügbaren Vermögens
Auch die Dividendenpolitik des Konzerns folgt diesen Prämissen. Die vorgeschlagenen Dividendenzahlungen berücksichtigen daher den für die folgenden Jahre benötigten Kapitalbedarf.
(24) Segmentberichterstattung
Die Segmentberichterstattung nach Divisionen stellt sich für das Geschäftsjahr 2011/2012 wie folgt dar:
| Geschäftsjahr 2011/2012 |
Airline Catering |
International Event Catering |
Restaurants, Lounges & Hotel |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | m € | 349,81 | 46,01 | 70,54 | 466,35 |
| EBITDA | m € | 40,57 | 5,53 | 5,43 | 51,52 |
| Abschreibungen | m € | -14,25 | -0,60 | -1,24 | -16,09 |
| Wertminderung | m € | -1,70 | -0,75 | -0,59 | -3,04 |
| EBIT | m € | 24,61 | 4,18 | 3,60 | 32,40 |
| EBITDA-Marge | % | 11,6% | 12,0% | 7,7% | 11,0% |
| EBIT-Marge | % | 7,0% | 9,1% | 5,1% | 6,9% |
| Anteil am Konzernumsatz | % | 75,0% | 9,9% | 15,1% | 100,0% |
| Gesamtinvestitionen | m € | 20,36 | 1,40 | 0,28 | 22,04 |
Der Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:
| Geschäftsjahr 2010/2011 |
Airline Catering |
International Event Catering |
Restaurants, Lounges & Hotel |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | m € | 327,18 | 36,65 | 62,24 | 426,07 |
| EBITDA | m € | 36,90 | 4,32 | 4,63 | 45,84 |
| Abschreibungen | m € | -14,75 | -1,05 | -1,72 | -17,52 |
| EBIT | m € | 22,14 | 3,27 | 2,91 | 28,32 |
| EBITDA-Marge | % | 11,3% | 11,8% | 7,4% | 10,8% |
| EBIT-Marge | % | 6,8% | 8,9% | 4,7% | 6,6% |
| Anteil am Konzernumsatz | % | 76,8% | 8,6% | 14,6% | 100,0% |
| Gesamtinvestitionen | m € | 14,67 | 0,30 | 0,51 | 15,49 |
Das Segmentvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
| 31. März 2012 | Airline Catering |
International Event Catering |
Restaurants, Lounges & Hotel |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | m € | 74,64 | 3,36 | 6,03 | 84,03 |
| Vorräte | m € | 9,36 | 0,48 | 1,62 | 11,46 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | m € | 38,79 | 3,36 | 2,65 | 44,80 |
Der Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:
| 31. März 2011 | Airline Catering |
International Event Catering |
Restaurants, Lounges & Hotel |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | m € | 74,51 | 1,10 | 4,99 | 80,60 |
| Vorräte | m € | 9,43 | 2,84 | 1,17 | 13,44 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | m € | 26,90 | 2,37 | 2,61 | 31,87 |
Die Segmentberichterstattung nach Regionen (Sitz der Gesellschaften) stellt sich für das Geschäftsjahr 2011/2012 wie folgt dar:
| Geschäftsjahr 2011/2012 |
Austria | Türkei | Sonstige Länder |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | m € | 157,75 | 173,37 | 135,23 | 466,35 |
| Anteil am Konzernumsatz | % | 33,8% | 37,2% | 29,0% | 100,0% |
Der Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:
| Geschäftsjahr 2010/2011 |
Austria | Türkei | Sonstige Länder |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | m € | 146,29 | 169,54 | 110,24 | 426,07 |
| Anteil am Konzernumsatz | % | 34,3% | 39,8% | 25,9% | 100,0% |
Das Segmentvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
| 31. März 2012 | Austria | Türkei | Sonstige Länder |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | m € | 22,67 | 36,75 | 24,62 | 84,03 |
| Vorräte | m € | 2,39 | 7,43 | 1,64 | 11,46 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | m € | 11,63 | 15,32 | 17,85 | 44,80 |
Der Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt sich wie folgt dar:
| 31. März 2011 | Austria | Türkei | Sonstige Länder |
Total | |
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | m € | 25,36 | 32,90 | 22,34 | 80,60 |
| Vorräte | m € | 4,70 | 7,22 | 1,52 | 13,44 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | m € | 12,02 | 7,34 | 12,51 | 31,87 |
(25) Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)
Ereignisse nach dem 31. März 2012, die für die Bewertung am Stichtag von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle, Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 (Events after the Balance Sheet Date) gebucht oder offen zu legen sind, wurden im vorliegenden Konzernabschluss der DO & CO Restaurants & Catering AG berücksichtigt oder sind nicht bekannt.
(26) Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen
Mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, die über die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg. Gen. m.b.H. bzw. der mit dieser mittelbar zu 100 % verbundenen DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH als Aktionär der DO & CO Restaurants & Catering AG mittelbar ein nahe stehendes Unternehmen ist, wurden die Geschäftsbeziehungen zu fremdüblichen Bedingungen abgewickelt. Im Zusammenhang mit dieser Geschäftsbeziehung sind Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 815 (VJ: TEUR 790) angefallen sowie Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2 (VJ: TEUR 98) enthalten. Mit dem ebenfalls über die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg. Gen. m.b.H. verbundenen Unternehmen UNIQA bestehen Geschäftsbeziehungen zu fremdüblichen Bedingungen. In diesem Zusammenhang sind Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 1.131 (VJ: TEUR 1.110) enthalten.
Bestehende Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen bzw. Privatstiftungen, in denen Aufsichtsratsmitglieder bzw. Vorstandsmitglieder der DO & CO Restaurants & Catering AG tätig bzw. begünstigt sind, laufen zu fremdüblichen Konditionen ab. Unternehmen, an denen die Aufsichtsräte o. Univ. Prof. DDr. Waldemar JUD und Dr. Werner SPORN ein erhebliches wirtschaftliches Interesse haben, haben im Geschäftsjahr 2011/2012 für juristische Beratungstätigkeiten Honorare in der Höhe von TEUR 544 (VJ: TEUR 799 ) in Rechnung gestellt. Es bestehen Mietverträge mit einer Privatstiftung im wirtschaftlichen Einflussbereich von Attila Dogudan im Umfang von TEUR 1.625 im Geschäftsjahr 2011/2012 (VJ: TEUR 1.645).
Der Konzern hält 50 % an der THY DO & CO İkram Hizmetleri A.Ş. Die restlichen 50 % an dieser Gesellschaft werden von Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.) gehalten. Die THY DO & CO İkram Hizmetleri A.Ş. beliefert Turkish Airlines mit Airline Catering-Leistungen. Sämtliche Geschäftsbeziehungen wurden zu fremdüblichen Bedingungen abgewickelt. Im Zusammenhang mit dieser Geschäftsbeziehung sind in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegenüber Turkish Airlines in Höhe von TEUR 13.502 (VJ: TEUR 5.595) enthalten.
DO & CO ist zu 49 % an der ISS Ground Services GmbH (assoziertes Unternehmen) beteiligt und bezog im Geschäftsjahr 2011/2012 Leistungen in der Höhe von TEUR 8.331 (VJ: TEUR 8.072). Im Zusammenhang mit dieser Geschäftsbeziehung sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 940 (VJ: TEUR 789) gegenüber der ISS Ground Services GmbH enthalten. Sämtliche Geschäftsbeziehungen wurden zu fremdüblichen Bedingungen abgewickelt.
(27) Angaben über Organe und Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2011/2012 waren durchschnittlich 4.166 Arbeitnehmer (VJ: 3.794) beschäftigt.
Zusätzlich zu den in den Vergleichsjahren beschäftigten Arbeitern waren 162 (VJ: 148) Personen in Form von Teilzeitarbeitsverpflichtungen (fallweise Beschäftigung) tätig.
Als Organe der DO & CO Restaurants & Catering AG sind folgende Personen im Geschäftsjahr 2011/2012 tätig gewesen:
| Vorstand: | Herr Attila DOGUDAN, Wien, Vorsitzender, |
|---|---|
| Herr Michael DOBERSBERGER, Wien. |
Die Fixbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 630 (VJ: TEUR 576), wobei davon auf Herrn Attila Dogudan TEUR 369 (VJ: TEUR 357) und auf Herrn Michael Dobersberger TEUR 261 (VJ: TEUR 219) entfielen. Die variablen Gehaltsbestandteile für das Geschäftsjahr 2010/2011 betrugen TEUR 490 (VJ: TEUR 260), wobei TEUR 280 (VJ: TEUR 140) auf Herrn Dogudan und TEUR 210 (VJ: TEUR 120) auf Herrn Dobersberger entfielen.
Aufsichtsrat: Herr o.Univ.-Prof. DDr. Waldemar JUD, Graz, Vorsitzender, Herr Dr. Werner SPORN, Wien, Stellvertreter des Vorsitzenden, Herr Ing. Georg THURN-VRINTS, Poysbrunn, Herr Präsident Ökonomierat Generalanwalt Dr. Christian KONRAD, Wien.
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 07. Juli 2011 für das Geschäftsjahr 2010/2011 eine Vergütung in Höhe von TEUR 55 (VJ: TEUR 50) bezahlt.
Haftungen für Kredite sowie Firmenkredite von Konzerngesellschaften an Vorstände und Aufsichtsräte bestehen nicht.
Wien, am 10. Mai 2012
Der Vorstand:
Attila DOGUDAN e.h Michael DOBERSBERGER e.h. Vorstandsvorsitzender Vorstandsmitglied
Wesentliche Unterschiede zwischen den österreichischen und den IFRS Rechnungslegungsvorschriften
Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung: Während das UGB für Firmenwerte entweder eine erfolgsneutrale Rücklagenverrechnung oder eine Aktivierung mit linearer Abschreibung vorsieht, sind gemäß IFRS 3 Firmenwerte zu aktivieren und jährlich einem Impairment-Test zu unterziehen. Eine planmäßige Abschreibung ist hingegen nicht mehr vorgesehen.
Latente Steuern: Nach den IAS/IFRS sind für alle temporären Differenzen zwischen Steuerbilanz und IFRS-Bilanz unter Verwendung des gegenwärtig gültigen Steuersatzes latente Steuern zu bilanzieren, wogegen gemäß UGB latente Steuern nur für passive zeitliche Differenzen verpflichtend zu bilden sind. Abweichend zum Unternehmensrecht sind innerhalb IFRS auch für steuerliche Verlustvorträge aktive latente Steuern zu bilden, wenn diese durch zukünftige steuerliche Gewinne verwertet werden können.
Sonstige Rückstellungen: Im Gegensatz zum UGB, dem das unternehmerische Vorsichtsprinzip zugrunde liegt, stellen die IAS/IFRS tendenziell höhere Anforderungen an die Bestimmbarkeit der rückzustellenden Zahlungsverpflichtung und die Eintrittswahrscheinlichkeit. Aufwandsrückstellungen sind im Gegensatz zum österreichischen Unternehmensrecht nicht zulässig.
Personalrückstellungen: Nach IAS/IFRS wird der Berechnung der Personalrückstellungen (Abfertigungsrückstellungen, Pensionsrückstellungen, Jubiläumsgeldrückstellungen) die Projected-Benefit-Obligation-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) basierend auf dem aktuellen Kapitalmarktzinssatz unter Berücksichtigung von künftigen Gehaltssteigerungen zugrunde gelegt. Im Gegensatz dazu findet nach österreichischem Unternehmensrecht das Teilwertverfahren Anwendung.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte: Gemäß UGB sind kurzfristige Finanzvermögenswerte mit den Marktwerten, höchstens jedoch mit den Anschaffungskosten zu bewerten. Nach IAS/IFRS sind generell die Marktwerte anzusetzen.
Bewertung von Fremdwährungsbeträgen: Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt grundsätzlich mit dem Stichtagskurs zum Bilanzstichtag, sodass jede Währungsschwankung ergebniswirksam erfasst wird. Abweichend davon sind nach UGB entsprechend dem Imparitätsprinzip nur nicht realisierte Verluste zu bilanzieren. Umrechnungsbedingte Währungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung im Zusammenhang mit konzerninternen langfristigen Darlehen werden gemäß IFRS als nicht realisierte Kursgewinne oder -verluste ergebnisneutral im Eigenkapital berücksichtigt.
Außerordentliches Ergebnis: Nach IFRS ist der Ausweis eines außerordentlichen Ergebnisses im Gegensatz zur österreichischen Rechnungslegung nicht erlaubt.
Erweiterte Ausweispflicht: Nach den IAS/IFRS sind die Positionen der Bilanz, Gewinn- und Verlust-Rechnung, Geldflussrechnung sowie die Entwicklung des Eigenkapitals im Anhang (Notes) detailliert zu erläutern. Weitere Informationspflichten bestehen insbesondere hinsichtlich der Geschäftssegmente und derivativer Finanzinstrumente.
| zum 31. März 2012 | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Kumulierte Abschreibung | Buchwert | ||||||||||||
| Stand | Konsolidierungs- Veränderung kreis und |
Währungs- | Zugänge | Abgänge | Stand | Stand | Konsolidierungs- Veränderung kreis und |
Währungs- | Abschreibungen | Stand | Buchwert | Buchwert | ||
| in TEUR I. |
31. März 2011 Umgliederungen änderungen | 31. März 2012 | 31. März 2011 | Umgliederungen | änderungen | des Jahres | Abgänge | 31. März 2012 | 31. März 2012 31. März 2011 | |||||
| und ähnliche Rechte und Vorteile Immaterielle Vermögenswerte 1. Gewerbliche Schutzrechte |
||||||||||||||
| sowie daraus abgeleitete Lizenzen | 44.424 | 190 | -1.812 | 130 | 2.767 | 40.165 | 28.749 | 0 | -1.067 | 4.622 | 2.767 | 29.536 | 10.628 | 15.675 |
| 2. Geschäfts-(Firmen-)Wert | 4.056 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.056 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.056 | 4.056 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 190 48.670 |
-190 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 190 |
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund II. Sachanlagen |
54.759 | 0 58 |
-1.812 397 |
130 2.794 |
2.767 260 |
44.221 57.749 |
28.749 27.159 |
0 0 |
-1.067 -50 |
4.622 5.502 |
2.767 255 |
29.536 32.357 |
14.685 25.393 |
19.922 27.600 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 22.508 | 8 | -166 | 1.519 | 468 | 23.401 | 16.307 | 0 | 31 | 2.211 | 425 | 18.124 | 5.277 | 6.201 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung 3. Andere Anlagen, |
44.446 | 43 | -490 | 10.313 | 1.696 | 52.615 | 29.086 | 0 | -96 | 6.788 | 1.344 | 34.434 | 18.182 | 15.361 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
9.668 | -109 | -461 | 9.529 | 10 | 18.616 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 18.616 | 9.668 |
| 131.381 | 0 | -720 | 24.155 | 2.435 | 152.381 | 72.552 | 0 | -116 | 14.502 | 2.024 | 84.914 | 67.468 | 58.830 | |
| 1. Anteile an assoziierten Unternehmen III. Finanzanlagen |
1.632 | 0 | 0 | 67 | 31 | 1.668 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.668 | 1.632 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 218 | 0 | -0 | 0 | 4 | 214 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 214 | 218 |
| 1.850 | 0 | -0 | 67 | 35 | 1.882 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.882 | 1.850 | |
| Summe | 181.901 | 0 | -2.533 | 24.353 | 5.237 | 198.484 | 101.300 | 0 | -1.183 | 19.125 | 4.792 | 114.450 | 84.034 | 80.601 |
| KONZERN- ANLAGESPIEGEL zum 31. März 2011 |
||||||||||||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Kumulierte Abschreibung | Buchwert | ||||||||||||
| in TEUR | 31. März 2010 Umgliederungen änderungen Stand |
Konsolidierungs Veränderung und kreis |
Währungs- | Zugänge | Abgänge | 31. März 2011 Stand |
31. März 2010 Stand |
Konsolidierungs Umgliederungen Veränderung und kreis |
änderungen Währungs- |
Abschreibungen des Jahres |
Abgänge | 31. März 2011 Stand |
31. März 2011 31. März 2010 Buchwert |
Buchwert |
| und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen Immaterielle Vermögenswerte 1. Gewerbliche Schutzrechte I. |
44.424 | |||||||||||||
| 2. Geschäfts-(Firmen-)Wert | 4.056 45.910 |
0 0 |
0 -1.722 |
0 328 |
0 92 |
4.056 | 0 24.786 |
0 0 |
0 -1.102 |
0 5.157 |
0 92 |
0 28.749 |
15.675 4.056 |
21.124 4.056 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 171 | 0 | 0 | 19 | 0 | 190 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 190 | 171 |
| 50.138 | 0 | -1.722 | 347 | 92 | 48.670 | 24.786 | 0 | -1.102 | 5.157 | 92 | 28.749 | 19.922 | 25.352 | |
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund II. Sachanlagen |
||||||||||||||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 54.721 21.763 |
370 64 |
-1.353 -443 |
1.028 1.746 |
7 623 |
22.508 54.759 |
22.978 14.894 |
276 82 |
-732 -218 |
4.640 2.096 |
3 548 |
27.159 16.307 |
27.600 6.201 |
6.869 31.743 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung 3. Andere Anlagen, |
39.285 | -978 | -1.066 | 9.219 | 2.014 | 44.446 | 25.848 | -299 | -495 | 5.630 | 1.598 | 29.086 | 15.361 | 13.437 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau |
7.093 | 0 | -570 | 3.145 | 0 | 9.668 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 9.668 | 7.093 |
| 122.862 | -544 | -3.432 | 15.139 | 2.645 | 131.381 | 63.720 | 59 | -1.445 | 12.366 | 2.148 | 72.552 | 58.830 | 59.143 | |
| III. Finanzanlagen |
Summe 174.646 -544 -5.155 15.691 2.737 181.901 88.506 59 -2.547 17.524 2.241 101.300 80.601 86.140
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Konzernabschluss
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der
DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft, Wien,
für das Geschäftsjahr vom 1. April 2011 bis 31. März 2012 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. März 2012, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. März 2012 endende Geschäftsjahr sowie den Konzernanhang.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und die Buchführung
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Konzernbuchführung sowie die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den lnternational Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung sowie der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Prüfungsurteil
Unsere Prüfung des Konzernabschlusses der DO & CO Restaurants & Catering AG hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2012 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. April 2011 bis 31. März 2012 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Aussagen zum Konzernlagebericht
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die Angaben nach § 243a UGB zutreffen.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
Wien, am 10. Mai 2012
PKF CENTURION
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT MBH MEMBER FIRM OF PKF INTERNATIONAL LIMITED
Mag. Wolfgang Adler e.h. Dr. Andreas Staribacher e.h Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Einzelabschluss 2011/2012 der DO & CO Restaurants & Catering AG inkl. Lagebericht und Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Jahresabschluss
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der
DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft, Wien,
für das Geschäftsjahr vom 1. April 2011 bis zum 31. März 2012 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. März 2012, die Gewinnund Verlustrechnung für das am 31. März 2012 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und für die Buchführung
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung und den Inhalt eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Prüfungsurteil
Unsere Prüfung der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen in der Satzung und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögensund Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2012 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. April 2011 bis zum 31. März 2012 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.
Aussagen zum Lagebericht
Der Lagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die Angaben nach § 243a UGB zutreffen.
Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
Wien, am 7. Mai 2012
PKF CENTURION Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH Member Firm of PKF International Limited
Mag. Gabriela Simonet Dr. Andreas Staribacher Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.
| Aktiva | 31.03.2012 | 31.03.2011 | |
|---|---|---|---|
| A. | Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Lizenzen | 20.682,00 | 20.682,00 | |
| 2. Software | 671.189,36 | 395.350,60 | |
| 3. geleistete Anzahlungen | 0,00 | 190.205,79 | |
| 4. WB immaterielle Vermögensgegenstände | -426.856,01 | -351.744,45 | |
| 265.015,35 | 254.493,94 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Einbauten in fremden Gebäuden | 102.412,50 | 59.401,95 | |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 428.792,68 | 289.922,77 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 2.223.469,40 | 2.000.000,00 | |
| 2.754.674,58 | 2.349.324,72 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.217.217,26 | 7.007.216,26 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 28.160.916,58 | 22.071.281,65 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 38.851,27 | 38.851,27 | |
| 38.416.985,11 | 29.117.349,18 | ||
| 41.436.675,04 | 31.721.167,84 | ||
| B. | Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 85.226,28 | 445.823,87 | |
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen | |||
| Unternehmen davon aus Lieferungen und Leistungen |
72.159.125,67 7.949.772,23 |
59.852.261,93 7.529.766,31 |
|
| 3. sonstige Forderungen und | |||
| Vermögensgegenstände | 47.694.233,21 | 4.170.805,45 | |
| 119.938.585,16 | 64.468.891,25 | ||
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 40.044.425,31 | 47.974.656,56 | |
| 159.983.010,47 | 112.443.547,81 | ||
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 213.974,01 | 232.311,43 |
| Summe Aktiva | 201.633.659,52 | 144.397.027,08 | |
| Passiva | 31.03.2012 | 31.03.2011 | |
|---|---|---|---|
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Grundkapital | |||
| 1. Nennkapital | 19.488.000,00 | 19.488.000,00 | |
| II. Kapitalrücklagen | |||
| 1. gebundene | 74.707.498,42 | 74.707.498,42 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. gesetzliche Rücklagen | 64.635,22 | 64.635,22 | |
| 2. andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 33.826.516,00 | 26.228.188,83 | |
| 33.891.151,22 | 26.292.824,05 | ||
| IV. Bilanzgewinn davon Gewinnvortrag |
4.384.800,00 0,00 |
3.410.400,00 34.901,25 |
|
| 132.471.449,64 | 123.898.722,47 | ||
| B. | Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 1.522.450,00 | 1.071.450,00 | |
| 2. Steuerrückstellungen | 5.952.200,00 | 4.480.100,00 | |
| 3. sonstige Rückstellungen | 6.442.325,28 | 6.473.012,61 | |
| 13.916.975,28 | 12.024.562,61 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 996.582,32 | 694.124,11 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen davon aus Lieferungen und Leistungen |
50.208.637,00 1.983.433,50 |
5.019.570,91 1.988.003,94 |
|
| 3. sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
3.405.163,29 3.012.394,12 197.468,23 |
2.020.213,94 1.769.054,65 173.664,12 |
|
| 54.610.382,61 | 7.733.908,96 | ||
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten | 634.851,99 | 739.833,04 |
| Summe Passiva | 201.633.659,52 | 144.397.027,08 | |
| Haftungsverhältnisse | 12.166.296,92 | 13.200.922,14 |
01.04.2011 bis 31.03.2012 Wien GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
| 2011/2012 | 2010/2011 | ||
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 24.247.080,53 | 19.858.623,21 |
| 2. | sonstige betriebliche Erträge | ||
| a) Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen | 2.900,00 | 0,00 | |
| b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 110.035,80 | 52.956,54 | |
| c) übrige | 680.734,33 | 243.772,26 | |
| 793.670,13 | 296.728,80 | ||
| 3. | Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen |
||
| a) Materialaufwand | 48.165,63 | 30.610,08 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 4.288.372,58 | 3.988.588,69 | |
| c) Skontoerträge | -3.892,10 | -2.311,73 | |
| 4.332.646,11 | 4.016.887,04 | ||
| 4. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne | 555.554,61 | 320.987,73 | |
| b) Gehälter | 10.496.672,00 | 8.766.336,59 | |
| c) Aufwendungen für Abfertigungen und Beiträge an Mitarbeitervorsorgekassen |
498.516,39 | 212.488,22 | |
| d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige |
|||
| Abgaben und Pflichtbeiträge | 2.186.638,45 | 1.838.323,73 | |
| e) Sonstige Sozialaufwendungen | 42.290,63 | 73.162,51 | |
| 13.779.672,08 | 11.211.298,78 | ||
| 5. | Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
346.417,51 | 299.988,40 | |
| 6. | sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| a) Steuern, soweit sie nicht unter Steuern vom | |||
| Einkommen und vom Ertrag fallen | 61.115,14 | 454.713,65 | |
| b) übrige | 9.594.847,03 | 11.816.060,87 | |
| 9.655.962,17 | 12.270.774,52 | ||
| 7. | Zwischensumme aus Z 1 bis 6 (Betriebserfolg) | -3.073.947,21 | -7.643.596,73 |
| 8. | Erträge aus Beteiligungen davon aus verbundenen Unternehmen |
17.771.478,97 17.771.478,97 |
15.667.381,31 15.667.381,31 |
| 9. | sonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon aus verbundenen Unternehmen |
2.710.849,28 1.942.254,24 |
1.243.843,30 985.272,25 |
| 10. | Erträge aus dem Abgang und der Zuschreibung zu Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens |
1.362.164,76 | 1.941.053,29 |
| 11. | Aufwendungen aus Finanzanlagen davon Abschreibungen auf verbundene Finanzanlagen davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen |
2.251.108,65 34.999,00 2.216.109,65 |
2.543.981,57 1.074.314,84 1.469.666,73 |
01.04.2011 bis 31.03.2012 Wien GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
| 2011/2012 | 2010/2011 | |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 355.026,02 | 3.229,12 |
| davon betreffend verbundene Unternehmen | 354.032,36 | 3.215,84 |
| Zwischensumme aus Z 8 bis 12 (Finanzerfolg) | 19.238.358,34 | 16.305.067,21 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 16.164.411,13 | 8.661.470,48 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 4.181.283,96 | 1.804.121,96 |
| Jahresüberschuss | 11.983.127,17 | 6.857.348,52 |
| Zuweisung zu Gewinnrücklagen | ||
| a) andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 7.598.327,17 | 3.481.849,77 |
| Jahresgewinn | 4.384.800,00 | 3.375.498,75 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 0,00 | 34.901,25 |
| Bilanzgewinn | 4.384.800,00 | 3.410.400,00 |
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Allgemeine Grundsätze
Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften des Unternehmensgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag geltenden Fassung erstellt.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln (§ 222 (2) UGB), aufgestellt.
Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Posten des Jahresabschlusses wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 189 bis 211 UGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 221 bis 235 UGB vorgenommen.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit und der Willkürfreiheit eingehalten.
Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.
Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag realisierten Gewinne ausgewiesen wurden. Allen erkennbaren Risiken und drohenden Verlusten, die im laufenden oder in einem früheren Geschäftsjahr entstanden sind, wurde entsprechend Rechnung getragen.
Anlagevermögen
Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände
Die gesamten Zugänge des Berichtszeitraumes hat die Gesellschaft bei Anschaffungen bis zum 30. September 2011 mit dem vollen und bei späteren Anschaffungen mit dem halben Jahresbetrag abgeschrieben.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Nebenkosten, abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2011/2012 planmäßig gemäß § 204 (1) UGB fortgeführten Abschreibungen bewertet.
Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen. Dabei wird folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt:
| Nutzungsdauer in Jahren - 10 - 5 |
||||
|---|---|---|---|---|
| Konzessionen EDV-Software |
2 3 |
Sachanlagevermögen
Die gesamten Zugänge des Berichtszeitraumes hat die Gesellschaft bei Anschaffungen bis zum 30. September 2011 mit dem vollen und bei späteren Anschaffungen mit dem halben Jahresbetrag abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Nebenkosten, abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2011/2012 planmäßig gemäß § 204 (1) UGB fortgeführten Abschreibungen bewertet.
Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen, wobei für die einzelnen Anlagengruppen folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt wird:
| Nutzungsdauer | in Jahren | ||
|---|---|---|---|
| Gebäude | 5 | - | 10 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und | 3 | - | 7 |
| Geschäftsausstattung |
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 13 EStG 1988 werden im Zugangsjahr jeweils auf EUR 0,01 abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter nach einer angenommenen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren als Abgang dargestellt.
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Unter diesem Posten werden ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Angabe zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen gemäß § 238 Z 2 UGB erfolgen gesondert in der Anlage 3b zu diesem Anhang.
Die Gesellschaft ist oberstes Mutterunternehmen und hat einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht gemäß den Bestimmungen der §§ 244 ff UGB zum 31. März 2012 erstellt. Die Gesellschaft ist beim Handelsgericht Wien als zuständiges Firmenbuchgericht unter der Firmenbuchnummer 156765m erfasst.
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen
Unter diesem Posten werden an amerikanische und britische Tochterunternehmen gegebene Ausleihungen ausgewiesen, deren Rückzahlung in Abhängigkeit von den diesen Unternehmen frei zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln erfolgt.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem Nennwert angesetzt; allen erkennbaren Risiken, insbesondere aus Kursänderungen und Forderungsausfällen, wurde durch Abwertungen und durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Fremdwährungsforderungen wurden mit ihrem Entstehungskurs oder mit dem niedrigeren Devisengeldkurs zum Bilanzstichtag bewertet.
Im Falle erkennbarer Einzelrisken wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.
Eigenkapital
Kapitalerhöhung
Im Vorjahr wurde das Grundkapital unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals im Wege einer Barkapitalerhöhung von EUR 15.590.400,00 um EUR 3.897.600,00 auf EUR 19.488.000,00 erhöht. Die Durchführung der Kapitalerhöhung erfolgte durch Ausgabe von 1.948.800 Stück neue, auf Inhaber lautende stimmberechtigte Stückaktien.
Grundkapital und Kapitalrücklagen
Das Grundkapital beträgt EUR 19.488.000,00 und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien mit Stimmrecht zerlegt.
Zusammensetzung Kapitalrücklagen
| EUR | EUR | |
|---|---|---|
| Agio aus Börsegang 1998 (§ 229 (2) Z 1 i.V.m. (5) UGB) | 13.081.110,15 | |
| Cent-Differenz aus EUR-Umstellung 2001/2002 | 0,01 | |
| Agio aus Kapitalerhöhung 2006/2007 | 24.273.186,35 | |
| Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 2007/2008 | -1.427.918,09 | |
| Agio aus Kapitalerhöhung 2010/2011 | 38.781.120,00 | 74.707.498,42 |
Bilanzgewinn
Die Gesellschaft hat mit inländischen Tochtergesellschaften Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Die Namen der von der Ergebnisabführung umfassten Gesellschaften sind dem Beteiligungsspiegel zu entnehmen. Gemäß diesen Verträgen haben die Töchter ihren Jahresgewinn an die Muttergesellschaft abzuführen, wogegen sich die DO & CO Restaurants & Catering AG gegenüber den Tochtergesellschaften verpflichtet, allfällige Jahresverluste zu übernehmen und abzudecken.
Rückstellungen
Rückstellungen für Anwartschaften auf Abfertigungen
Die Abfertigungsrückstellung ist nach finanzmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3 % (VJ: 4%) und eines angenommenen Pensionsantrittsalters von 63 Jahren (VJ: 65 Jahren) bei Männern und 58 Jahren (VJ: 60 Jahren) bei Frauen ermittelt. Die Anpassung der Parameter erfolgte an die tatsächlichen Verhältnisse in der Gesellschaft.
Für abfertigungsähnliche Verpflichtungen wurde eine Rückstellung für Dienstnehmerjubiläen passiviert. Die Ermittlung erfolgte unter Zugrundelegung der gleichen Berechnungsfaktoren, allerdings wurde ein Fluktuationsabschlag, abhängig vom Alter der Dienstnehmer, berücksichtigt. Die Rückstellung für Jubiläumgsgelder wurde unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.
Steuerrückstellungen
Die Rückstellungen für Ertragsteuern wurden in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit jenen Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger unternehmerischer Beurteilung erforderlich sind.
Rückstellungen aus Vorjahren wurden, soweit sie nicht verwendet wurden und der Grund für ihre Bildung weggefallen ist, über sonstige betriebliche Erträge aufgelöst.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht ermittelt.
Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenbriefkurs zum Zeitpunkt der Entstehung bewertet, wobei Kursverluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag berücksichtigt wurden.
Erläuterungen zu einzelnen Posten von Bilanz und GuV
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten (§ 226 Abs. 1 UGB) ist gesondert in der Beilage 3a zu diesem Anhang dargestellt.
Anzahlungen auf Anlagen
Für Mieterinvestitionen im Gebäude 1010 Wien, Akademiestraße 3 / Mahlerstraße 9 wurden Anzahlungen in Höhe von EUR 2 Millionen geleistet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen:
| davon | davon | ||
|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | Restlaufzeit | ||
| Gesamtbetrag | bis 1 Jahr | über 1 Jahr | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 85.226,28 | 85.226,28 | 0,00 |
| Vorjahr | 445.823,87 | 445.823,87 | 0,00 |
| Forderungen gegenüber verbundenen | |||
| Unternehmen | 72.159.125,67 | 55.794.404,66 | 16.364.721,01 |
| Vorjahr | 59.852.261,93 | 23.549.953,64 | 36.302.308,29 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 7.949.772,23 | 7.949.772,23 | 0,00 |
| Vorjahr | 7.529.766,31 | 7.529.766,31 | 0,00 |
| sonstige Forderungen und | |||
| Vermögensgegenstände | 47.694.233,21 | 43.762.361,89 | 3.931.871,32 |
| Vorjahr | 4.170.805,45 | 1.132.814,28 | 3.037.991,17 |
| 119.938.585,16 | 99.641.992,83 | 20.296.592,33 | |
| Vorjahr | 64.468.891,25 | 25.128.591,79 | 39.340.299,46 |
Die sonstigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 12.787.736,09 (Vj: EUR 11.608.647,29) aus gegebenen Darlehen an ausländische Tochtergesellschaften, für die im Geschäftsjahr 2011/2012 Zinserträge in Höhe von insgesamt EUR 230.634,00 (Vj: EUR 149.709,00) ausgewiesen wurden.
Die Forderungen aus überrechneten Jahresgewinnen der inländischen Gruppenmitglieder aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen für das Geschäftsjahr 2011/2012 beliefen sich zum Bilanzstichtag auf ingesamt EUR 17.771.478,97 (Vj: 15.667.381,31).
In der Bilanz nicht gesondert ausgewiesene Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten hauptsächlich Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Leistungen.
Verbindlichkeiten
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 225 Abs. 6 und § 237 UGB stellte sich folgendermaßen dar:
| davon | ||
|---|---|---|
| Restlaufzeit | ||
| Gesamtbetrag | bis 1 Jahr | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 996.582,32 | 996.582,32 |
| Vorjahr | 694.124,11 | 694.124,11 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 50.208.637,00 | 50.208.637,00 |
| Vorjahr | 5.019.570,91 | 5.019.570,91 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 1.983.433,50 | 1.983.433,50 |
| Vorjahr | 1.988.003,94 | 1.988.003,94 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 3.405.163,29 | 3.405.163,29 |
| Vorjahr | 2.020.213,94 | 2.020.213,94 |
| davon aus Steuern | 3.012.394,12 | 3.012.394,12 |
| Vorjahr | 1.769.054,65 | 1.769.054,65 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 197.468,23 | 197.468,23 |
| Vorjahr | 173.664,12 | 173.664,12 |
| Summe Verbindlichkeiten | 54.610.382,61 | 54.610.382,61 |
| Vorjahr | 7.733.908,96 | 7.733.908,96 |
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen:
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus zum Bilanzstichtag bestehenden Vereinbarungen über die Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen beläuft sich für die folgenden fünf Jahre auf rund EUR 4.736.200,00 (Vj: EUR 3.911.900,00), davon entfallen auf das nächste Geschäftsjahr rund EUR 947.200,00 (Vj: EUR 782.400,00). Es handelt sich hierbei um laufende Nutzungsentgelte für angemietete Sachanlagen und umsatzabhängige Nutzungsentgelte für angemietete Räumlichkeiten.
Haftungsverhältnisse
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft gab gegenüber einem Lieferanten eine Rangrücktrittserklärung ab. Die Forderung zum Bilanzstichtag belief sich auf TEUR 99 und wurden zur Gänze wertberichtigt.
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Haftungen der Gesellschaft, die zu Gunsten von verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag bestanden, ergaben sich wie folgt (Vj: EUR 472.938,00):
| EUR | |
|---|---|
| Bankbürgschaften zu Gunsten der DO & CO München GmbH |
153.388,00 |
| Sonstige Bürgschaften zu Gunsten der DO & CO München GmbH |
319.550,00 |
| 472.938,00 |
Die Gesellschaft übernahm für zwei Tochtergesellschaften die Ausfallshaftung von Kundenforderungen, zum Bilanzstichtag belief sich der Betrag der offenen Forderungen auf TEUR 7.226.
Zusätzlich hat die Gesellschaft Haftungsübernahmen in der Höhe von TEUR 4.439 abgegeben.
Um die finanzielle Leistungsfähigkeit der verbundenen Unternehmen AIOLI Airline Catering Austria GmbH und DO & CO Airline Catering Austria GmbH glaubhaft zu machen, verpflichtet sich die DO & CO Restaurants & Catering AG dafür Sorge zu tragen, dass die AIOLI Airline Catering Austria GmbH und die DO & CO Airline Catering Austria GmbH ihren Verpflichtungen als Dienstleister auf dem Flughafen Wien gemäß dem Flughafen-Bodenabfertigungsgesetz erfüllen können. Diese Erklärung steht im Zusammenhang mit dem Ansuchen der Tochtergesellschaften um eine Bewilligung zur Erbringung eines Bodenverpflegungsdienstes iSd § 7 Flughafen-Bodenabfertigungsgesetztes.
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 231 (2) UGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen gemäß § 237 Z 7 UGB stellte sich wie folgt dar:
| 2011/2012 | 2010/2011 | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse Konzernunternehmen | 20.858.199,89 | 18.988.131,22 |
| Umsatzerlöse Dritte | 3.388.880,64 | 870.491,99 |
| 24.247.080,53 | 19.858.623,21 | |
Personalaufwand
In der Position Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen sind Aufwendungen für Abfertigungen in der Höhe von EUR 417.245,21 (Vj: EUR 143.460,00) und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in der Höhe von EUR 81.271,18 (Vj: EUR 69.028,22) enthalten.
Erträge aus der Beteiligung an verbundene Unternehmen
Der Posten betrifft die aufgrund der Ergebnisabführungsverträge übernommenen Jahresergebnisse 2011/2012 der inländischen Tochtergesellschaften.
Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens
Unter den Aufwendungen aus Finanzanlagen werden die Übernahmen der im Geschäftsjahr angefallenen Jahresverluste von Tochtergesellschaften aufgrund von aufrechten Ergebnisabführungsverträgen ausgewiesen.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Gesellschaft hat keine aktive Steuerabgrenzung gemäß § 198 (10) UGB vorgenommen. Der gemäß dieser Bestimmung aktivierbare Betrag der Gruppe beträgt rund EUR 211.276,13 (Vj: EUR 83.700,00).
Zwischen der Gesellschaft als Gruppenträger und 22 Tochtergesellschaften als Gruppenmitglieder besteht eine Unternehmensgruppe gemäß § 9 KStG.
Steuerausgleichsvereinbarungen mit den inländischen Gruppenmitgliedern wurden auf Grund aufrechter Ergebnisabführungsverträge nicht abgeschlossen.
Angaben zu Finanzinstrumenten
Weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr wurden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.
Sonstige Pflichtangaben
Zahl der Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gegliedert nach Arbeitern und Angestellten beträgt (§ 239 Abs. 1 Z 1 UGB):
| 2011/2012 | 2010/2011 | |
|---|---|---|
| Arbeiter | 8 | 5 |
| Angestellte | 128 | 113 |
| Gesamt | 136 | 118 |
Genehmigtes Kapital
Der Vorstand ist gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 5. Juli 2007 bis zum 30. Juni 2012 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu weitere EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück neue, auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Im Vorjahr wurde unter teilweiser Ausnutzung dieser Ermächtigung das Grundkapital um EUR 3.897.600,00 auf EUR 19.488.000,00 durch Ausgabe von 1.948.800 Stück neue, auf Inhaber lautende stimmberechtigte Stückaktien erhöht.
Bedingtes Kapital
Der Vorstand ist gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 10. Juli 2008 ermächtigt, das Grundkapital gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 neuen Stückaktien zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten zu erhöhen.
Angaben zu Vorstandsmitgliedern
Im Geschäftsjahr waren als Vorstandmitglieder tätig:
Herr Attila DOGUDAN, Wien, Vorsitzender, Herr Michael DOBERSBERGER, Wien.
Die Fixbezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr TEUR 630 (VJ: 576), davon wurden TEUR 27 (VJ: 31) von verbundenen Unternehmen bezogen. Die variablen Gehaltsbestandteile betrugen TEUR 490 (VJ: 260). Die Höhe der Aufwendungen für Abfertigungen für den Vorstand beträgt TEUR 97 (VJ: 35).
Den Mitgliedern des Vorstandes wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern des Vorstandes eingegangen.
Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates
Im Geschäftsjahr 2011/2012 waren folgende Personen Mitglieder des Aufsichtsrates:
Herr o.Univ.Prof. DDr. Waldemar JUD, Graz, Vorsitzender, Herr Dr. Werner SPORN, Wien, Stellvertreter des Vorsitzenden, Herr Ing. Georg THURN-VRINTS, Poysbrunn, Herr Präsident Ökonomierat Generalanwalt Dr. Christian KONRAD, Wien.
An die Aufsichtsratsmitglieder wurde im Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von EUR 55.000,00 bezahlt.
Wien, 7. Mai 2012
Der Vorstand:
............................................................................... Attila DOGUDAN e.h.
................................................................................. Michael DOBERSBERGER e.h.
| Anschaffungs- kosten am 1.4.2011 EUR |
u Umbuchungen Zugänge EUR |
Umbuchungen Abgänge EUR |
u Umbuchung |
Anschaffungs- kosten am 31.3.2012 EUR |
Abschreibungen gesamt EUR |
Buchwert 31.3.2012 EUR am |
Buchwert 31.3.2011 EUR am |
aa z a Zuschreibungen Abschreibungen des Jahres Abzinsung EUR |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände Gewerbliche Schutzrechte und Geleistete Anzahlungen ähnliche Rechte 1. 2. I. |
416.032,60 190.205,79 |
85.632,97 0,00 |
0,00 0,00 |
190.205,79 -190.205,79 |
691.871,36 0,00 |
0,00 426.856,01 |
265.015,35 0,00 |
64.288,15 190.205,79 |
a 75.111,56 0,00 |
|
| 606.238,39 | u 0,00 85.632,97 |
0,00 0,00 |
u 0,00 |
691.871,36 | 426.856,01 | 265.015,35 | 254.493,94 | a 75.111,56 |
||
| Sachanlagen II. |
||||||||||
| Bauten auf fremdem Grund 1. 2. |
173.323,43 | 72.433,47 | 0,00 | 0,00 | 245.756,90 | 143.344,40 | 102.412,50 | 59.401,95 | a 29.422,92 |
|
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geleistete Anzahlungen Geschäftsausstattung 3. |
1.463.590,56 2.000.000,00 |
380.753,33 223.469,40 |
45.397,15 0,00 |
0,00 0,00 |
1.798.946,74 2.223.469,40 |
1.370.154,06 0,00 |
428.792,68 2.223.469,40 |
289.922,77 2.000.000,00 |
a 241.883,03 0,00 |
|
| Finanzanlagen III. |
3.636.913,99 | u 0,00 676.656,20 |
0,00 45.397,15 |
u 0,00 |
4.268.173,04 | 1.513.498,46 | 2.754.674,58 | 2.349.324,72 | a 271.305,95 |
|
| Anteile an verbundenen Unternehmen 1. |
7.007.216,26 | 3.245.000,00 | 0,00 | 0,00 | 10.252.216,26 | 34.999,00 | 10.217.217,26 | 7.007.216,26 | a 34.999,00 |
|
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2. |
26.777.752,67 | 5.066.162,83 | 0,00 | 0,00 | 31.843.915,50 | 3.682.998,92 | 28.160.916,58 | 22.071.281,65 | aa z 1.362.164,76 338.692,66 |
|
| Wertpapiere des Anlagevermögens 3. |
38.851,27 | u 0,00 0,00 |
0,00 | 0,00 | 38.851,27 | 0,00 | 38.851,27 | 38.851,27 | a 0,00 0,00 |
|
| 33.823.820,20 | u 0,00 8.311.162,83 |
0,00 0,00 |
u 0,00 |
42.134.983,03 | 3.717.997,92 | 38.416.985,11 | 29.117.349,18 | aa z a 1.362.164,76 338.692,66 34.999,00 |
||
| Insgesamt | 38.066.972,58 | u u 0,00 9.073.452,00 9.073.452,00 |
0,00 45.397,15 45.397,15 |
u u 0,00 |
47.095.027,43 | 5.658.352,39 | 41.436.675,04 | 31.721.167,84 | aa z a 1.362.164,76 338.692,66 381.416,51 |
|
| davon außerplanmäßige Abschreibungen: EUR |
Entwicklung des Anlagevermögens der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft, Wien
Beteiligungsgesellschaften
der DO & CO Restaurants & Catering AG per 31. März 2012
| Gesellschaft | Sitz | Land | Beteiligung in % | 1 Obergesellschaft |
Währung | Jahresüberschuss | Eigenkapital | Nominalkapital in THW2 |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vollkonsolidierte Gesellschaften | |||||||||
| 1 2 |
DO & CO Party-Service & Catering GmbH DO & CO im Haas Haus Restaurantbetriebs GmbH |
Wien Wien |
A A |
100,0 100,0 |
DCAG DCAG |
EUR EUR |
-525 179 |
596 484 |
36 3) 36 3) |
| 3 | DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH | Wien | A | 100,0 | DINV | EUR | -623 | 5.428 | 36 |
| 4 | DO & CO - Salzburg Restaurants & Betriebs GmbH | Salzburg | A | 100,0 | DCAG | EUR | 551 | 99 | 36 3) |
| 5 | DO & CO - Baden Restaurants & Veranstaltungs GmbH | Baden | A | 100,0 | DCAG | EUR | -296 | 245 | 36 3) |
| 6 | DO & CO Albertina GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 169 | 35 | 35 3) |
| 7 | AIOLI Airline Catering Austria GmbH | Wien-Flughafen | A | 100,0 | DCAG | EUR | 719 | 170 | 36 3) |
| 8 | AIOLI Restaurants & Party-Service GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | -115 | 29 | 36 3) |
| 9 10 |
K.u.K. Hofzuckerbäcker Ch. Demel's Söhne GmbH Demel Salzburg Cafe-Restaurant Betriebs GmbH |
Wien Salzburg |
A A |
100,0 100,0 |
DCCC DCAG |
EUR EUR |
2.698 -771 |
770 35 |
799 4) 35 3) |
| 11 | B & B Betriebsrestaurants GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 155 | 194 | 36 3) |
| DO & CO Airport Hospitality GmbH | |||||||||
| 12 | (vormals: Cafe-Restaurant & Catering im Casino Wien GmbH) | Wien | A | 100,0 | DCCC | EUR | 176 | 83 | 35 4) |
| 13 | DO & CO im PLATINUM Restaurantbetriebs GmbH | Wien | A | 90,0 | DCCC | EUR | 98 | 514 | 35 |
| 14 | DO & CO Airline Catering Austria GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 891 | 29 | 150 3) |
| 15 | Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH | Wien-Flughafen | A | 100,0 | DCCC | EUR | 1.401 | 4.337 | 800 4) |
| 16 | DO & CO (Deutschland) Holding GmbH | Kelsterbach | D | 100,0 | DINV | EUR | -1 | -4.327 | 25 |
| 17 18 |
DO & CO München GmbH | Schwaig/Oberding | D | 100,0 | DDHO | EUR | -1.031 | 25 | 25 5) 25 5) |
| 19 | DO & CO Frankfurt GmbH DO & CO Berlin GmbH |
Kelsterbach Berlin |
D D |
100,0 100,0 |
DDHO DDHO |
EUR EUR |
-103 -32 |
25 25 |
25 5) |
| 20 | DO & CO Lounge GmbH | Frankfurt | D | 100,0 | DDHO | EUR | -122 | 25 | 25 5) |
| 21 | DO & CO Italy S.r.l. | Vizzola Ticino | I | 100,0 | DCAG | EUR | -1.132 | 2.719 | 1.275 |
| 22 | DO & CO Restauración & Catering Espana, S.L. | Barcelona | E | 100,0 | DINV | EUR | 68 | 730 | 3 |
| 23 | DO & CO International Catering Ltd. | Feltham | GB | 100,0 | DINV | EUR | 1.202 | 2.897 | 30 6) |
| 24 | DO & CO Event & Airline Catering Ltd. | Feltham | GB | 100,0 | DINV | GBP | 878 | 1.874 | 0 |
| 25 | DO & CO International Investments Ltd. | London | GB | 100,0 | DCAG | EUR | 14.638 | 12.597 | 0 6) |
| 26 | Total Inflight Solution GmbH | Wien | A | 100,0 | DCCC | EUR | 377 | 142 | 35 4) |
| 27 28 |
DO & CO Museum Catering Ltd. DO & CO Holdings USA, Inc. |
Feltham Wilmington |
GB USA |
100,0 100,0 |
DINV DINV |
GBP USD |
193 -7 |
-560 -9 |
0 100 |
| 29 | DO & CO Miami Catering, Inc. | Miami | USA | 100,0 | DHOL | USD | -19 | 3.391 | 1 |
| 30 | DO & CO New York Catering, Inc. | New York | USA | 100,0 | DHOL | USD | -704 | -11.141 | 1 |
| 31 | DO & CO – Restauração e Catering, Sociedade Unipessoal, Lda | Lissabon | P | 100,0 | DINV | EUR | 0 | -45 | 5 |
| 32 | DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S. | Istanbul | TK | 100,0 | DINV | TL | 4.651 | 7.300 | 750 |
| 33 | THY DO & CO Ikram Hizmetleri A.S. | Istanbul | TK | 50,0 | DIST | TL | 36.597 | 123.321 | 30.000 |
| 34 | DO & CO Event Austria GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 2.156 | 250 | 100 3) |
| 35 36 |
DO & CO Catering & Logistics Austria GmbH DO & CO International Event AG |
Wien Zug |
A CH |
100,0 100,0 |
DCAG DINV |
EUR CHF |
298 -177 |
100 2.034 |
100 3) 100 |
| 37 | DO & CO International Catering & Logistics AG | Zürich | CH | 100,0 | DINV | CHF | -14 | -18 | 100 |
| 38 | Sky Gourmet Slovensko s.r.o. | Bratislava | SK | 100,0 | DSKY | EUR | -40 | 472 | 63 7) |
| 39 | DO & CO Olympiapark München Restaurant GmbH | München | D | 100,0 | DDHO | EUR | -134 | 25 | 25 5) |
| 40 | DO & CO Olympiapark München Catering GmbH | München | D | 100,0 | DDHO | EUR | 676 | 25 | 25 5) |
| 41 | DEMEL New York Inc. | New York | USA | 100,0 | DHOL | USD | -4 | -2.434 | 1 |
| 42 | Do & Co Restaurantbetriebsgesellschaft m.b.H. | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | -101 | -78 | 36 3) |
| 43 44 |
Ibrahim Halil Dogudan Gesellschaft m.b.H. DO & CO Procurement GmbH |
Wien Wien |
A A |
100,0 100,0 |
DCAG DCAG |
EUR EUR |
-148 10.103 |
22 198 |
36 3) 35 3) |
| 45 | DO & CO Gourmet Kitchen Cold GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 1.003 | 79 | 35 3) |
| 46 | DO & CO Gourmet Kitchen Hot GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 332 | 77 | 35 3) |
| 47 | DO & CO Pastry GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 786 | 55 | 35 3) |
| 48 | DO & CO Airline Logistics GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 271 | 45 | 35 3) |
| 49 | DO & CO Facility Management GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | 160 | 248 | 35 3) |
| 50 | DO & CO Special Hospitality Services GmbH | Wien | A | 100,0 | DCAG | EUR | -260 | 75 | 35 3) |
| 51 52 |
DO & CO Hospitality Management Poland Sp. z o.o. | Warschau | PL | 99,0 | DCCC | Z Z |
-3 | 2 | 5 9) 5 9) |
| 53 | DO & CO Events Poland Sp. z o.o. DO & CO Ukraine Limited Liability Company |
Warschau Kiew |
PL UA |
99,0 99,0 |
DCCC DCCC |
EUR | -15 39 |
-10 89 |
50 9) |
| At equity-konsolidierte Gesellschaften | |||||||||
| 1 | Sky Gourmet Malta Ltd. | Fgura | MT | 40,0 | DSKY | EUR | -14 | 402 | 1 8) |
| 2 3 |
Sky Gourmet Malta Inflight Services Ltd. ISS Ground Services GmbH |
Fgura Wien |
MT A |
40,0 49,0 |
DSKY DTIS |
EUR EUR |
105 691 |
430 919 |
1 8) 218 10) |
| 4 | Fortnum & Mason Events Ltd. | London | GB | 50,0 | DLHR | GBP | -311 | -379 | 0 |
1) DCAG = DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft
DCCC = DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH
DHOL = DO & CO Holdings USA, Inc. DINV = DO & CO International Investments Ltd.
DDHO = DO & CO (Deutschland) Holding GmbH
DSKY = Sky Gourmet-airline catering and logistics GmbH
DIST = DOCO Istanbul Catering ve Restaurant Hiz. Tic. ve San. A.S.
DTIS = Total Inflight Solution GmbH
DLHR = DO & CO Event & Airline Catering Ltd.
2) THW = Tausend Heimatwährung
3) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Restaurants & Catering Aktiengesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
4) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO Catering-Consult & Beteiligungs GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 5) Zwischen diesen Gesellschaften und der DO & CO (Deutschland) Holding GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
6) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in GBP.
7) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in SKK.
8) Die Einzahlung des Nominalkapitals erfolgte ursprünglich in MTL.
9) Jeweils 1 % wird von der DO & CO Event Austria GmbH gehalten
10) per 31. Dezember 2011
DO & CO RESTAURANTS & CATERING AG, Wien
LAGEBERICHT 2011/2012
1. Bericht über Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage
1.1. Geschäftsverlauf
Die wesentliche Aufgabe der DO & CO Restaurants & Catering AG besteht in der zentralen Koordination sämtlicher vom Unternehmensgegenstand der DO & CO Gesellschaften umfassten Aktivitäten als Strategie- und Finanzholding.
Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden die DO & CO Hospitality Management Poland Sp. z o.o., die DO & CO Events Poland Sp. z o.o sowie die DO & CO Ukraine Limited Liability Company gegründet.
Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft nunmehr (direkt bzw. indirekt) Beteiligungen an 26 ausländischen und 27 inländischen Gesellschaften, die als verbundene Unternehmen gelten, sowie Beteiligungen an einer inländischen und 3 ausländischen Gesellschaften, die at-equity in den Konzernabschluss einbezogen werden.
1.2. Bericht über die Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.
1.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Im Geschäftsjahr 2011/2012 sind die Umsatzerlöse der DO & CO Restaurants & Catering AG um EUR 4,39 Mio auf EUR 24,25 Mio (VJ: EUR 19,86 Mio) gestiegen. Bei den Erlösen gegenüber Dritten konnte ein Anstieg im Ausmaß von EUR 2,5 Mio verzeichnet werden. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Management Fee für Sportgroßveranstaltungen zurückzuführen. Die Konzernerlöse stiegen insbesondere aufgrund einer höheren Weiterverrechnung von Overhead- und Personalkosten von EUR 19,00 Mio. auf 20,86 Mio.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 0,49 Mio. auf EUR 0,79 Mio. gestiegen.
Der Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,31 Mio von EUR 4,02 Mio auf EUR 4,33 Mio an.
Bei den Personalaufwendungen war ein Anstieg von EUR 11,21 Mio auf EUR 13,78 Mio zu verzeichnen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 2,61 Mio von EUR 12,27 Mio auf EUR 9,66 Mio gesunken. In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass im Vorjahr in dieser Position die Aufwendungen in Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung enthalten waren.
Die Abschreibungen für das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2011/2012 auf EUR 0,35 Mio (VJ: EUR 0,30 Mio).
Das Betriebsergebnis beträgt somit EUR -3,07 Mio und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,57 Mio.
Das Finanzergebnis beträgt EUR 19,24 Mio (VJ: EUR 16,31 Mio).
Somit ergibt sich für das Geschäftsjahr 2011/2012 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 16,16 Mio (VJ: EUR 8,66 Mio).
Der Steueraufwand steigt von EUR 1,80 Mio auf EUR 4,18 Mio. Somit ergibt sich ein Jahresüberschuss von EUR 11,98 Mio gegenüber EUR 6,86 Mio im Vorjahr.
Der Netto-Geldabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt EUR 4,08 Mio (VJ: EUR 11,06 Mio).
Der Netto-Geldabfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf EUR -14,72 Mio. Dies stellt eine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr von -27,80 Mio dar. Diese Veränderung resultiert im Wesentlich aus Investitionen in Tochterunternehmen sowie aus der im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 erfolgten Diversifikation in jederzeit veräußerbare Vermögenswerte zur Absicherung gegen Inflations-, Ausfalls- und Fremdwährungsrisiko. Zudem ist in diesem Zusammenhang auch der Zufluss aus der Rückzahlung von Forderungen gegenüber Tochterunternehmen zu erwähnen.
Der Netto-Geldzufluss aus der Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 10,87 Mio (VJ: EUR 45,19 Mio). Die Veränderung ist insbesondere auf das Cashpooling sowie auf die im Vorjahr erfolgte Kapitalerhöhung zurückzuführen.
Aufgrund der Funktion der Gesellschaft als Strategie- und Finanzholding wird an dieser Stelle auf die Darstellung und Erläuterung weiterer Kennzahlen verzichtet.
Die DO & CO Aktie verzeichnete im Laufe des vergangenen Wirtschaftsjahres an der Wiener Börse einen Kursrückgang von 3,22 % von EUR 30,15 auf EUR 29,18. An der Istanbuler Börse verzeichnete die DO & CO Aktie einen Kursanstieg von 6,15 % und schloss am 31. März 2012 mit einem Kurs von TRY 69,00.
Aufgrund des gesunken Aktienkurses liegt die Marktkapitalisierung bei EUR 284,33 Mio. (VJ: EUR 293,78 Mio).
Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz
Die MitarbeiterInnen der DO & CO Gruppe sind das größte Kapital des Unternehmens. Damit dieses Kapital auch in Zukunft weiter wachsen kann, legt DO & CO großen Wert auf kontinuierliche Personalentwicklung zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Die professionelle Ausbildung der MitarbeiterInnen in der hauseigenen DO & CO Academy stellt nicht nur die Qualität der DO & CO Dienstleistungen, sondern auch die Sicherheit der MitarbeiterInnen im Umgang mit dem notwendigen Equipment sicher.
DO & CO legt aber auch größten Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. In seiner gesellschaftlichen Rolle strebt DO & CO nach einer stetigen Verringerung des Abfalls sowie einer Optimierung des Rohstoffverbrauchs. Strenge Abfallwirtschaftskonzepte für jeden einzelnen Standort, laufende Überprüfung der Abwassergrenzwerte und der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen und Abfällen ist daher selbstverständlicher Bestandteil der Unternehmensführung.
1.4. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag
Es liegen keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.
2. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens
2.1. Ausblick
Zu Ende des Geschäftsjahres 2011/2012 ist wieder mehr Optimismus in das Wirtschaftsleben zurückgekehrt. Bedingt durch die Intervention der Europäischen Zentralbank konnte die Volatilität und die Anspannung insbesondere in Europa reduziert werden.
In der Division Airline Catering werden sich die Vertriebsaktivitäten an den DO & CO Standorten weiter auf die Ausweitung der Geschäftsbeziehungen mit bestehenden Kunden als auch auf die Akquisition von Neukunden konzentrieren.
In der Türkei beweist sich die Positionierung von DO & CO als Gesamtanbieter im Airline Catering als richtige und erfolgreiche Strategie. Das umfangreiche Leistungsspektrum von klassischen Catering- und Handlingleistungen bis hin zum weltweiten Equipment- und Beveragemanagement, einem modernen Cabin Crew Trainingscenter und dem Einsatz von mehr als 160 "DO & CO Flying Chefs" für Turkish Airlines dient als breite Basis für eine weitere Expansion am türkischen Markt.
DO & CO hat sich mit 51 % an dem größten Airlinecateringunternehmen der Ukraine beteiligt. Kyiv Catering LLC mit Sitz in Kiew ist mit 60 % Marktanteil Marktführer im Airline Catering in dieser Region und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter. Derzeit zählen mehr als 20 Fluglinien zu den Kunden von Kyiv Catering. Mittelfristig hat DO & CO in der Ukraine das Ziel, nicht nur im Airline Catering sondern auch mit Wiener Kaffeehauskultur, Gourmetshops und Eventcatering zu wachsen. Gegenwärtig wird eine neue Gourmetküche am Kyiv Borispol International Airport errichtet, welche im 1. Halbjahr 2012 in Betrieb genommen werden soll. Die Genehmigung des Unternehmenserwerbs der ukrainischen Wettbewerbsbehörde ist im April 2012 bereits erfolgt. Die Einbeziehung von Kyiv Catering LLC in den Konzernabschluss ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 vorgesehen.
In der Division International Event Catering steht im ersten Quartal 2012/2013 die Vorbereitung und Durchführung der Hospitality Programme für die UEFA EURO 2012 im Mittelpunkt. In der Zeit vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 werden in 8 Stadien in Polen und in der Ukraine die VIP-Gäste der EURO 2012 kulinarisch verwöhnt. DO & CO agiert im Rahmen dieses Projekts als Hospitality Production Manager und zeichnet damit auch für die gesamte Infrastruktur wie Zelte, Mobiliar, Dekoration sowie für Dienstleistungen wie Entertainment, Hostessen, Security und Cleaning verantwortlich.
Neben diesem Sportgroßevent der Extraklasse stehen in der Division International Event Catering weitere große internationale Events am Programm. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 wird DO & CO die VIP-Gäste bei den ATP Masters in Madrid und beim Champions League Finale in München kulinarisch verwöhnen. Über das gesamte Geschäftsjahr verteilt wird DO & CO auf den Formel 1 Grands Prix den exklusiven Paddock Club bereits in der 21. Saison ausrichten.
Auch in der Division Restaurants, Lounges und Hotel ist im Geschäftsjahr 2012/2013 weiteres Wachstum geplant. Im Zuge eines Tenderverfahrens erhielt DO & CO im Jänner 2012 den Zuschlag für das Catering der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) auf allen Fernreisezügen.
Die Eröffnung des Skylink am Flughafen Wien bietet DO & CO Expansionsschritte in den Segmenten Retail, Demel und Lounges. DO & CO wird ab 5. Juni 2012 im neu eröffneten Skylink des Flughafens Wien einen weiteren "Henry – the art of living" Shop und ein Demel Café und Shop eröffnen. Weiters wurde DO & CO mit der Betreuung der vier Lounges am Flughafen Wien im Skylink beauftragt.
Auch am Flughafen in Bodrum/Türkei eröffnen sich für DO & CO Expansionsmöglichkeiten. Ab Mai wird DO & CO am neuen internationalen Terminal die gesamte Flughafengastronomie übernehmen und damit einen strategisch wichtigen Schritt in ein neues Segment wagen. DO & CO wird dort zwei weitere "Henry – the art of living" Shops, ein Mitarbeiterrestaurant und zahlreiche andere Outlets zu betreiben.
Im Segment Retail wird die Eröffnung von weiteren drei "Henry – the art of living" Standorten in Wien für das Geschäftsjahr 2012/2013 geplant.
Weiters werden in der Division die Arbeiten für die Errichtung des Hotels in Istanbul vorangetrieben und die Bauarbeiten fortgesetzt.
Laufend werden von DO & CO, wie auch in den letzten Quartalen, mögliche Akquisitionsziele in verschiedenen Märkten aus den Bereichen Airline Catering, Restaurants und Retail evaluiert.
Das DO & CO Management ist hinsichtlich der Fortsetzung des erfolgreichen Weges der letzten Jahre zuversichtlich. Innovationen, beste Produkt- und Dienstleistungsstandards sowie sehr gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen stellen auch weiterhin die Basis von DO & CO für die bestmögliche Ausnützung vorhandener Wachstumspotentiale dar.
2.2. Risikomanagement
DO & CO ist aufgrund der weltweiten Tätigkeit in den drei Divisionen Airline Catering, International Event Catering und Restaurants, Lounges & Hotel mit den unterschiedlichsten Risiken konfrontiert. Durch diese Diversifikation eröffnen sich gleichzeitig für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens zahlreiche Chancen.
Das Risikomanagement wird bei DO & CO als wichtiges Instrument der Unternehmenssteuerung gesehen, das einerseits der langfristigen Sicherung des Unternehmensbestandes dient und andererseits auch Chancen zur Steigerung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Nutzung zukünftiger Erfolgs- und Wachstumspotentiale aufzeigt. Durch das Risikomanagement wird auf veränderte Rahmenbedingungen und der sich daraus allenfalls ergebenden Chancen und Risiken sicher, zeitnah und effektiv reagiert.
Ausgangsbasis des angewendeten Risiko- und Chancenmanagementsystems sind die in der Chancen- und Risikopolicy standardisierten, konzernweiten Planungsund Kontrollprozesse sowie unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme, die den Grundsätzen des Risikomanagements sowie den Risikostrukturen gemäß COSO1 entsprechen.
Das Risiko- und Chancenmanagement wird als ureigenste Managementaufgabe verstanden und wahrgenommen und vom Corporate Riskmanager koordiniert. Damit bildet das Risikomanagement einen integralen Bestandteil aller Geschäftsprozesse, was zu einer kurzen Identifikationszeit sowohl von Risiken als auch von Chancen führt. Durch ein regelmäßiges Berichtswesen sind alle Führungskräfte und Entscheidungsträger in das Risikomanagement eingebunden.
Identifizierte Risiken und Chancen werden in Risiko- und Chancenfelder zusammengefasst und ressortabhängig für die weitere Bearbeitung vom Corporate Riskmanager auf das jeweils verantwortliche Management verteilt. Für die festgestellten Risiken und Chancen werden Maßnahmen zur Bewältigung/Nutzung definiert und anschließend durch das lokale Management vor Ort umgesetzt. Maßnahmen zur Risikoabwehr beinhalten sowohl die Reduktion der möglichen Schadenshöhe als auch die Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die Erhöhung der Ertragschancen und Realisierbarkeit.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Prinzip der Diversifikation zu. Durch die weltweite Aktivität der Gruppe und die Aufteilung des Geschäfts in drei Divisionen werden spezifische Bedrohungen in einzelnen Märkten abgeschwächt. DO & CO schafft somit durch das Geschäftsmodell einen zusätzlichen Risikoausgleich.
Die Tätigkeit des Risikomanagements wird durch eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen unterstützt, wozu eine zentrale Administration, Controlling, Rechtsabteilung und die Interne Revision gehören.
Durch die enge Zusammenarbeit von Risikomanagement und Versicherungsunternehmen wird sichergestellt, dass versicherbare Risiken entsprechend abgedeckt sind.
1 COSO (Committee of Sponsoring Organizations of the Tradeway Commission); eine unabhängige privatwirtschaftliche Organisation, die von den fünf größten mit Finanzberichterstattung befassten Verbänden getragen wird.
Für das Geschäftsjahr 2011/2012 wurden die folgenden Risikofelder als wesentlich identifiziert:
Spezifische Risiken und Entwicklungen der Airline Branche
Die Airline Branche ist durch ihre starke Abhängigkeit von den konjunkturellen Entwicklungen weltweit und in den jeweiligen Regionen gekennzeichnet. Spezifische Problemstellungen der Luftfahrtindustrie haben weiters mittelbar und unmittelbar Auswirkungen auf die Airline Catering Division von DO & CO. Die Luftfahrtindustrie ihrerseits ist besonders von der Entwicklung der Treibstoffpreise, der Besteuerung sowie den Flughafen- und Sicherheitsgebühren abhängig.
Da wesentliche Teile des Umsatzes mit einigen wenigen Hauptkunden wie Turkish Airlines, Austrian Airlines, NIKI, Emirates Airlines, Etihad Airlines, Qatar Airways, Cathay Pacific und British Airways erwirtschaftet werden, ist zusätzlich ein "Klumpenrisiko" gegeben.
Durch permanentes Monitoring der gesamtwirtschaftlichen Lage einerseits und durch den laufenden Kontakt des Key Account Managements mit den Kunden andererseits kann auf sämtliche Veränderungen zeitnah reagiert werden. Somit wird es möglich, negativen Auswirkungen auf den DO & CO Konzern rasch gegensteuern zu können. Durch die Akquisitionen neuer Kunden im Zuge der weltweiten Teilnahme an Ausschreibungen wird eine weitere Risikostreuung erreicht.
Konjunkturelle Entwicklung
Die Aktivitäten von DO & CO sind in allen drei Divisionen stark von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst, da diese einen erheblichen Einfluss auf den Tourismus sowie das Freizeitverhalten der Konsumenten hat. Die volatile Reise- und vor allem Flugaktivität der Konsumenten haben besonders auf die Division Airline Catering Auswirkungen.
DO & CO steuert dem konjunkturellen Risiko in Bezug auf seine Geschäftsfelder durch eine regionale Diversifikation mit Standorten in sieben verschiedenen Ländern sowie durch seine Aktivitäten in drei unterschiedlichen Marktsegmenten entgegen. Eine zeitnahe Ergebnisberichterstattung inklusive Analyse und Vorschau zum laufenden operativen Geschäft in jeder "Reporting Entity" (zum Zweck der internen Berichterstattung werden die Unternehmen des Konzerns in mit Profit Centern vergleichbare Einheiten aufgeteilt) stellen sicher, dass eine entsprechende Kapazitätsanpassung unverzüglich erfolgt.
Risiken auf Grund von Terror und politischen Unruhen
Internationale Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau haben dazu geführt, dass sich das Risiko auf Grund von Terror in jenen Bereichen, in denen der DO & CO Konzern tätig ist, im abgelaufenen Jahr stabilisiert hat, jedoch ist jederzeit mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Airline Branche zu rechnen. Die ständige Anpassung der Sicherheitsstandards an die neuesten Erkenntnisse führt dazu, dass sich die Gefahr von Terroranschlägen stabilisiert hat. Der DO & CO Konzern bereitet sich jedoch durch ständige Beobachtung der politischen Situation und Sicherheitsschulungen auf entsprechende Maßnahmen im Bedarfsfall vor.
Risiken auf Grund von Naturkatastrophen und Epidemien
Zu den Risiken, die nicht in der Einflusssphäre von DO & CO liegen, aber massiven Einfluss auf die Luftfahrt- und Tourismusindustrie nach sich ziehen, zählen unter anderem der Ausbruch von Epidemien wie beispielsweise der Vogelgrippe oder des Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS). Auch Naturkatastrophen wie der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im April 2010, welcher den Flugverkehr in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas wiederholt für mehrere Tage ganz oder teilweise lahmlegte sowie der Atomreaktorzwischenfall mit einer entsprechenden Verstrahlung der Umwelt in Japan zählen zu den nicht beeinflussbaren Risiken.
Dem spezifischen Risiko einer längerfristigen und großräumigen Luftraumsperre und den damit verbundenen umfassenden Ausfällen von Flügen der Vertragspartner wird durch enge Kooperation mit den Fluglinien, Luftfahrtbehörden (EA-SA) und dem internationalen Flugwetterdienst entsprechend entgegengewirkt.
Hygienerisiken
Um den hohen hygienischen Standard der von DO & CO produzierten Speisen sicherzustellen, wurden in allen Geschäftsbereichen Risikoanalysen im Rahmen der Weiterentwicklung des bestehenden HACCP–Systems (Hazard Analysis and Critical Control Points) durchgeführt und auf Basis dieser Analysen Maßnahmen in Form von konzernweiten Hygienerichtlinien zur Beherrschung bzw. Minimierung der Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch ein international tätiges Qualitätssicherungsteam permanent überwacht und entsprechend den neuesten internationalen Erkenntnissen weiterentwickelt.
Personalrisiken
Für DO & CO sind die Mitarbeiter und die von ihnen gelebte Unternehmenskultur das größte Kapital und damit die wichtigste Säule des Erfolges. Die zukünftige Entwicklung von DO & CO hängt maßgeblich davon ab, inwiefern es gelingt, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Professionelle Ausbildung und konsequente Personalentwicklung sind die zentralen Instrumente, um das angestrebte Wachstum sicherzustellen.
Parallel zur laufenden Expansion des DO & CO Konzerns wird auch das Management des Unternehmens auf eine immer breitere Basis gestellt.
Eine große Herausforderung für den zukünftigen Erfolg von DO & CO wird es sein, neue Unternehmensteile professionell und wertbringend zu integrieren. Gemeinsame Werte und eine starke Unternehmenskultur tragen dazu bei, neuen Mitarbeitern den hohen Qualitätsanspruch an Produkt und persönlicher Dienstleistung näher zu bringen und dauerhaft zu verankern.
Rechtliche Risiken
Aufgrund der fortlaufenden Expansion sowie der globalen Tätigkeit von DO & CO sind eine Vielzahl gesetzlicher Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene - vor allem in den Bereichen Lebensmittelrecht, Hygiene, Abfallwirtschaft, Personalwesen, Steuern und Abgaben - sowie spezielle Richtlinien und Vorgaben diverser Airlines zu beachten. Auf geänderte Rechtslagen gilt es weiters zeitgerecht zu reagieren und die Änderungen in die Geschäftsprozesse zu implementieren.
Die Nichtbeachtung gesetzlicher Regelungen sowie die Nichteinhaltung von vertraglichen Vereinbarungen können den Konzern durch Schadenersatzforderungen erheblich belasten, weshalb diesem Risiko durch eine zentral organisierte Rechtsabteilung gegengesteuert wird. Haftungsrisiken aus Schäden, die trotz der implementierten Schadensvermeidungsvorkehrungen nicht verhindert werden konnten, werden im gesamten Konzern weitgehend durch den Abschluss spezifischer Versicherungen auf ein Minimum reduziert.
Währungsrisiken
Bedingt durch die Internationalität der Geschäftsbereiche von DO & CO, insbesondere der Divisionen Airline Catering sowie International Event Catering, ist DO & CO dem Risiko von Währungsschwankungen in erhöhtem Maße ausgesetzt. In diesem Zusammenhang sind speziell die Währungen TRY, USD und GBP zu nennen.
Eine Absicherung wird durch die Einrichtung geschlossener Positionen erreicht, indem angestrebt wird, Erlösen in einer Fremdwährung Aufwendungen in der gleichen Währung und der gleichen Fristigkeit entgegenzustellen. Des Weiteren wird darauf Bedacht genommen, dass zusätzliche Risiken durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten soweit wie möglich ausgeschlossen werden.
Darüber hinaus werden im Bedarfsfall Finanzinstrumente bzw. derivative Finanzinstrumente zur Steuerung der Währungsrisiken eingesetzt. Zum Bilanzstichtag waren keine derivativen Instrumente im Einsatz.
Liquiditätsrisiken
Grundlage für die Steuerung der Liquidität und damit für die Vermeidung von Liquiditätsrisiken ist eine exakte, tägliche Finanzplanung. Für Expansionsvorhaben und Projekte ist es wesentlich, die Auswirkung auf die Liquiditätssituation des Konzerns genauestens zu analysieren.
Zum Zweck der zentralen Steuerung der Liquidität sind alle österreichischen DO & CO Gesellschaften in ein Cash-Pooling eingebunden.
Durch regelmäßige und zeitnahe Berichterstattung werden Abweichungen von der Finanzplanung unverzüglich erkannt. Die rasche Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung ist dadurch gewährleistet.
Das Liquiditätsrisiko der DO & CO Gruppe ist aufgrund der geringen Verbindlichkeiten begrenzt. Der bestehende Liquiditätsbedarf kann aus vorhandenen liquiden Mitteln und bei Banken eingeräumten Finanzierungsrahmen gedeckt werden.
Bonitätsrisiken
DO & CO hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Durch eine wöchentliche Berichterstattung der offenen Positionen aller Rechtseinheiten wird das Bonitätsrisiko der Kunden sehr zeitnahe überwacht und ermöglicht ein rasches Reagieren auf eine veränderte Situation.
Zusätzlich wird angestrebt, das Risiko des Zahlungsausfalls von Großkunden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen und durch die Gewährung von Sicherheiten durch Kunden zu steuern.
Kreditversicherungen werden durch DO & CO nicht in Anspruch genommen. Veranlagungen erfolgen stets bei Finanzinstituten erster Bonität. Aus den übrigen originären Finanzinstrumenten sind keine wesentlichen Ausfallsrisiken zu erwarten.
Zinsrisiko
Finanzierungen entsprechen in ihrer Fristigkeit stets den durch sie finanzierten Projekten und erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die Auswirkungen einer Zinssatzänderung werden in halbjährlich durchgeführten Sensitivitätsanalysen überprüft. Aktuell besteht kein wesentliches Risiko aus Zinsschwankungen.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass DO & CO aufgrund des eingerichteten Risikomanagementsystems die Risiken für überschaubar und ausgleichbar bewertet.
Der erfolgreiche Fortbestand des Konzerns ist durch diese Risiken nicht beeinträchtigt.
3. Bericht über Forschung und Entwicklung
Im Unternehmen wird keine Forschung und Entwicklung betrieben.
4. Bericht über wesentliche Merkmale des internen Kontrollund Risikomanagementsystems in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Der Vorstand nimmt seine Verantwortung hinsichtlich der Ausgestaltung eines internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems hinsichtlich des Rechnungslegungsprozesses sowie die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wahr. Das interne Kontrollsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess gewährleistet die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der Finanzinformationen und Datenverarbeitungssysteme. Es stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell ordnungsgemäß erfasst, aufbereitet, verarbeitet und in die Rechnungslegung übernommen werden. Ziel des internen Kontrollsystems ist es, effektive und sich ständig verbessernde interne Kontrollen hinsichtlich der Rechnungslegung zu gewährleisten und somit einen regelungskonformen Abschluss sicherzustellen. Zudem werden Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Prozesse sowie die Einhaltung sämtlicher (gesetzlicher und anderer) Regelungen sichergestellt.
Die Verantwortlichkeiten in Bezug auf das interne Kontrollsystem wurden an die Unternehmensorganisation angepasst, um ein den Anforderungen entsprechendes und zufriedenstellendes Kontrollumfeld zu gewährleisten. Den zentralen Funktionen Konzernrechnungslegung und Konzerncontrolling obliegt die Ausgestaltung einheitlicher Konzernrichtlinien sowie die Organisation und Kontrolle der Finanzberichterstattung im Konzern.
Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen wird die Einhaltung der Verfahren für die Erfassung, Verbuchung und Bilanzierung von Geschäftsfällen regelmäßig kontrolliert. Sämtliche Kontrollmaßnahmen finden im gesamten laufenden Geschäftsprozess Anwendung. Die Kontrollmaßnahmen reichen von der Durchsicht der verschiedenen Periodenergebnisse durch das Management bis hin zur spezifischen Überleitung von Konten und der Analyse der fortlaufenden Prozesse im Rechnungswesen. Die mit dem Rechnungslegungsprozess verbundenen Bereiche werden in qualitativer und quantitativer Hinsicht geeignet ausgestattet.
Die verwendeten Datenverarbeitungssysteme werden gezielt weiterentwickelt und laufend optimiert. In diesem Zusammenhang wird auch auf die IT-Sicherheit besonderes Augenmerk gelegt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird durch entsprechende Berechtigungskonzepte der Zugriff auf die Unternehmensdaten geschützt. Diese restriktive Vergabe ermöglicht eine Trennung von sensiblen Tätigkeiten.
Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software sowie klare gesetzliche Vorgaben stellen die Basis für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar.
Die Finanzberichterstattung an den Aufsichtsrat und den Vorstand sowie das mittlere Management erfolgt regelmäßig, umfassend und zeitnah.
Der Rechnungslegungsprozess und die Finanzberichterstattung werden systematisch auf mögliche Risiken geprüft und regelmäßig vom Corporate Riskmanager evaluiert. Bei einem auftretenden Bedarf werden Optimierungsmaßnahmen rasch eingeleitet und umgesetzt, um so etwaigen Risiken bestmöglich entgegenzuwirken.
5. Angaben zu Kapital-, Anteils-, Stimm- und Kontrollrechten und damit verbundenen Verpflichtungen
Genehmigtes Kapital
In der Hauptversammlung vom 5. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 30. Juni 2012 um bis zu EUR 7.795.200,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 neuer Stammaktien zu erhöhen. Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurde eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von 25 % unter Ausnützung des genehmigten Kapitals vorgenommen. Die Anzahl der ausgegebenen Aktien der DO & CO Restaurants & Catering AG wurde von 7.795.200 auf 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien mit Stimmrecht erhöht.
Die Handelsaufnahme der neuen Aktien an der Istanbuler und Wiener Börse war der 2. Dezember 2010. Der Bezugspreis wurde mit EUR 21,90 festgesetzt. Im Zuge der Kapitalerhöhung haben die beiden Kernaktionäre, die Attila Dogudan Privatstiftung und die DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH, insgesamt 1.009.348 Aktien verkauft. Durch diese Transaktion erhöhte sich der Streubesitz auf 47,05 %.
Bedingtes Kapital
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 10. Juli 2008 wurde das Grundkapital der Gesellschaft gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautende neue Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.
Informationen gemäß § 243a Unternehmensgesetzbuch (UGB)
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- Das Grundkapital beträgt EUR 19.488.000,00 und ist in 9.744.000 auf Inhaber lautende Stückaktien zerlegt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen.
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- Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie in Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern enthalten sind, sind dem Vorstand derzeit nicht bekannt.
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- Die Attila Dogudan Privatstiftung mit 40,95 % sowie die DZR Immobilien und Beteiligungs GmbH mit 12,00 % halten zum Bilanzstichtag mehr als 10 % am Grundkapital der Gesellschaft.
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- Es gibt derzeit keine Aktien mit besonderen Kontrollrechten.
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- DO & CO Mitarbeiter, die im Besitz von Aktien der Gesellschaft sind, üben ihr Stimmrecht unmittelbar bei der Hauptversammlung aus.
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- Es gibt keine Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstands, die sich nicht unmittelbar aus dem Gesetz ergeben. Für die Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrates durch die Hauptversammlung genügt die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %). Für eine Änderung der Satzung, die nicht eine bedingte Kapitalerhöhung, ein genehmigtes Kapital oder eine ordentliche oder vereinfachte Kapitalherabsetzung zum Gegenstand hat, genügt die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (und nicht die gesetzliche Mehrheit von 75 %).
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- Der Vorstand ist gemäß § 5 (3) der Satzung ermächtigt, bis 30. Juni 2012 das Grundkapital um bis zu weitere EUR 3.897.600,00 durch Ausgabe von bis zu 1.948.800 Stück neue, auf Inhaber lautende Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen zu erhöhen. Das Grundkapital der Gesellschaft wird gemäß § 159 (2) Z 1 AktG um bis zu EUR 7.795.200,00 durch Ausgabe von bis zu 3.897.600 Stück auf Inhaber lautender neuer Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten im Sinne des Hauptversammlungsbeschlusses vom 10. Juli 2008 erhöht. Die Kapitalerhöhung darf nur so weit durchgeführt werden, als die Gläubiger von Finanzinstrumenten von ihrem Bezugs- und/oder Umtauschrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen.
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- Es bestehen Vereinbarungen mit Abnehmern von Leistungen der DO & CO-Gruppe, die diese Abnehmer berechtigen, im Falle eines Kontrollwechsels in der Gesellschaft das Vertragsverhältnis teilweise oder zur Gänze aufzukündigen. Eine namentliche Bekanntgabe dieser Vereinbarungen erfolgt nicht, weil eine solche der Gesellschaft erheblich schaden würde.
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Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes bestehen nicht.
Wien, am 7. Mai 2012
Der Vorstand:
Vorsitzender
Attila DOGUDAN e.h. Michael DOBERSBERGER e.h.
Erklärungen aller gesetzlichen Vertreter gemäß § 82 Abs. 4 Z 3 Börsegesetz
Wir bestätigen nach bestem Wissen,
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dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss der DO & CO Restaurants & Catering AG ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt,
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dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wir bestätigen nach bestem Wissen,
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dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens vermittelt,
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dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Wien, am 10. Mai 2012
Der Vorstand:
Division Restaurants, Lounges & Hotel
Attila DOGUDAN e.h. Michael DOBERSBERGER e.h. Vorsitzender Mitglied
Division Airline Catering Division International Event Catering