Environmental & Social Information • May 27, 2022
Environmental & Social Information
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Finanzbericht: 30698512

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| ― | informiert über Fortschritte bei der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie |
| ― | ist in Übereinstimmung mit den "GRI-Standards: Option Kern" erstellt |
| ― | enthält den gesonderten, nichtfinanziellen Konzernbericht 2021 |
| ― | erfüllt die gesetzlichen Bestimmungen gemäß HGB und geht mit einer Vielzahl an freiwilligen Angaben weit darüber hinaus |
| ― | stellt im GRI-Content-Index unter "Bestandteil nichtfinanzieller Bericht nach HGB" die Abgrenzung bzw. die gesetzlich verpflichtenden Inhalte dar |
| ― | entspricht den Anforderungen an die Darstellung der Konzepte nach § 289c Abs. 3 HGB durch die Beschreibung der Managementansätze nach GRI (301) (im Folgenden "Managementansätze") |
| ― | erfüllt die Anforderungen an die Berichterstattung gemäß der Delegierten-Verordnung 2021 / 2178 / EU der Kommission vom 6. Juli 2021 zur Ergänzung der Taxonomieverordnung 202 / 852 / EU |
Nachhaltigkeit gehört zur DNA von DMG MORI und zieht sich als roter Faden durch unser gesamtes unternehmerisches Handeln. Wir übernehmen global und ganzheitlich Verantwortung für Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette - vom Rohstoff bis zum Recycling. Nachhaltigkeit ist daher fest in alle Strukturen und Prozesse verankert. Denn erfolgreich wirtschaften bedeutet: nachhaltig wirtschaften.
Bei DMG MORI stehen Nachhaltigkeit und Technologieführerschaft seit vielen Jahren im Einklang. Wir haben bereits viel erreicht - und unsere eigene "DMG MORI GREEN ECONOMY" geschaffen: Unsere Fertigungslösungen sind hochqualitativ, langlebig, recycelbar und maximal effizient - zum Beispiel durch Technologieintegration, umfassende Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen - das schont Ressourcen, Klima und Umwelt. Für uns ist eine ressourceneffiziente Maschinenherstellung bereits heute gelebte Realität.
Unsere Initiativen für die DMG MORI GREEN ECONOMY fokussieren drei Bereiche:
1. GREENMACHINE
2. GREENMODE
3. GREENTECH
DMG MORI hat über den Klima-Dreiklang "Vermeiden - Reduzieren - Kompensieren" bereits seit Mai 2020 einen CO 2 -neutralen "Company Carbon Footprint" und seit Januar 2021 auch einen klimaneutralen "Product Carbon Footprint". Dies umfasst direkte und indirekte Emissionen der eigenen Wertschöpfung sowie indirekte Emissionen aus vorgelagerten Prozessen entlang der Lieferkette (Scope 1, 2 und 3 Upstream) - zum Beispiel bei der Erzeugung von Gussstahl und der zugelieferten Elektronik. Gleichzeitig fordern wir unsere Lieferanten auf, selbst aktiv zu werden und beispielsweise ihre CO 2 -Emissionen transparent zu machen. Unser Energiemanagementsystem ist nach ISO 50001 zertifiziert.
DMG MORI optimiert seit vielen Jahren konsequent die Ressourceneffizienz seiner Maschinen zum Beispiel durch verbrauchsoptimierte Komponenten, wie LED-Beleuchtung, die Rückspeisung von Bremsenergie sowie eine intelligente Regelung von Aggregaten. Mit der CELOS-APP "ENERGYSAVING" sparen unsere Kunden bis zu 20 % Energie im Maschinenbetrieb und reduzieren zugleich deutlich die Prozesszeit. Auch im Betrieb beim Kunden schonen DMG MORI-Produkte Umwelt und Ressourcen. Und das ganzheitlich.
DMG MORI ist bei der Produktion umweltschonender Technologien Innovationsführer und forciert die Herstellung sowie Weiterentwicklung grüner Technologien. Viele unserer Kunden fertigen auf DMG MORI-Maschinen hochinnovative Bauteile u.a. für Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke, die Wasserstoffelektrolyse oder die Elektromobilität. In Excellence Centern baut DMG MORI dazu kontinuierlich spezifisches Know-how für seine Kunden aus.
Seit September 2021 ist DMG MORI zertifiziertes Mitglied der Initiative "Science Based Targets", deren Ziel es ist, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen.
Die daraus für DMG MORI abgeleiteten Emissionsziele sind für uns verpflichtende Mindestvorgaben. Darüber hinaus haben wir uns zur Umsetzung der "Task Force on Climaterelated Financial Disclosures" (TCFD) verpflichtet und folgen damit den Empfehlungen für eine freiwillige und konsistente Offenlegung klimarelevanter Informationen. Im Berichtsjahr gehörte DMG MORI von über 1.000 Bewerbern zu den TOP 17 Unternehmen, die im Bereich Klimaschutz für Europas größten Nachhaltigkeitspreis nominiert wurden.
Nachhaltigkeit hat viele Facetten und spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie. Neben Umwelt- und Klimaschutz, fördern und fordern wir Diversität und Chancengleichheit. Wir achten auf Compliance in allen Belangen, setzen sämtliche geltenden Gesetze und Richtlinien um. Wir fokussieren die Zufriedenheit und Gesundheit unserer Mitarbeit er. Wir engagieren uns für das Gemeinwohl mit Spenden und verschiedenen Aktionen.
Mit unseren hochpräzisen, nachhaltigen Werkzeugmaschinen und ganzheitlichen Technologien leisten wir einen entscheidenden Beitrag, das Leben von Generationen zu verbessern.
Von dem international renommierten Institut EcoVadis hat DMG MORI die Platin-Medaille im Sustainability Rating erhalten. Damit gehören wir zu den besten 1% von über 35.000 weltweit bewerteten Unternehmen. Das CSR-Rating umfasst die Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. DMG MORI wird auch künftig Vorbild sein und weiter Werte und Innovationen schaffen - für Mensch und Umwelt.
Der Nachhaltigkeitsbericht ist eine spannende Lektüre und zeigt, wie erfolgreich DMG MORI in Sachen "Sustainability" unterwegs ist. Die Zukunft wird grün - DMG MORI ist es schon heute!
Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender
Björn Biermann, Mitglied des Vorstands
Michael Horn, Mitglied des Vorstands
Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist ein weltweit führender Hersteller von Werkzeugmaschinen mit einem Umsatz von über 2,0 MRD € und mehr als 6.800 Mitarbeitern.
In der "Global One Company" stehen rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in direktem Kontakt zu über 100.000 Kunden aus 55 Branchen. DMG MORI ist weltweit in 87 Ländern präsent - mit 16 Produktionswerken, 111 Vertriebs- und Servicestandorten - und treibt aktiv die Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit weiter voran.
Hochpräzise Werkzeugmaschinen und nachhaltige Technologien von DMG MORI stehen am Anfang weltweiter Wertschöpfungsketten. Ganzheitliche Automatisierungs- und durchgängige Digitalisierungslösungen erweitern unser Kerngeschäft mit Dreh- und Fräsmaschinen, Advanced Technologies und Additive Manufacturing. Mit modularen Produkten ermöglichen wir einen leichten, schnellen, skalierbaren Einstieg in die digitale Fertigung sowie die durchgängige Digitalisierung. Mit PAYZR - PAY with Zero Risk - für Equipment-as-a-Service und Software-as-a-Service setzt DMG MORI zudem ein komplett digitales Subscription-Geschäftsmodell um. Kunden profitieren von schnellen Innovationszyklen ohne Risiko - mit maximaler Planungssicherheit, Kosten- und Preistransparenz sowie voller Flexibilität. Unsere Mission: Wir stärken unsere Kunden in Fertigung und Digitalisierung!
Unsere Technologie-Exzellenz bündeln wir in den Leitbranchen Aerospace, Automotive, Die & Mold sowie Medical und Semiconductor. Mit dem Partnerprogramm DMG MORI Qualified Products (DMQP) bieten wir perfekt abgestimmte Peripherie-Produkte aus einer Hand. Unsere kundenorientierten Services begleiten den gesamten Lebenszyklus einer Werkzeugmaschine - inklusive Training, Instandsetzung, Wartung und Ersatzteilservice. Mit unserem Online-Kundenportal my DMG MORI ermöglichen wir digitalen, direkten Zugang zu unseren Service-Expert en und digitalisieren sämtliche Serviceprozesse.
Nachhaltigkeit ist bei DMG MORI global und ganzheitlich ausgerichtet. Sowohl unser "Company Carbon Footprint" als auch "Product Carbon Footprint" sind bereits heute klimaneutral - und das entlang der gesamten Lieferkette bis zum Kunden. Unsere Vision: Wir wollen weltweit der attraktivste Werkzeugmaschinenhersteller mit digitalen und nachhaltigen Produkten sein!
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| WERKZEUGMASCHINEN | INDUSTRIELLE DIENSTLEISTUNGEN | CORPORATE SERVICES |
|---|---|---|
| DREHEN FRÄSEN ADVANCED TECHNOLOGIES DIGITAL SOLUTIONS | VERTRIEB UND SERVICES | KONZERNÜBERGREIFENDE HOLDINGFUNKTIONEN |
Weitere Informationen zur Konzernstruktur stehen im Geschäftsbericht 2021 auf Seite 36 ff., Seite 41 und Seite 187.
Nachhaltigkeit gehört zur DNA von DMG MORI. Sie ist fest in allen Strukturen und Prozessen verankert und hat eine zentrale Rolle bei der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie.
Nachhaltigkeit bei DMG MORI ist global und ganzheitlich ausgerichtet - wir übernehmen Verantwortung für den Umgang mit Ressourcen, Klima und Umwelt, legen großen Wert auf die Zufriedenheit, Gesundheit und Wertschätzung unserer Mitarbeiter, setzen uns für die Gesellschaft, Menschenrechte sowie Compliance ein. Dabei lautet unser Anspruch: maximale Ressourceneffizienz. Dies erreichen wir durch:
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| ― | hohe Qualität und Energieeffizienz unserer Produkte und Serviceleistungen, |
| ― | ganzheitliche Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen, |
| ― | hohes Maß an Technologieintegration, |
| ― | 100% klimaneutrale Wertschöpfung vom Rohstoff bis zur Auslieferung an den Kunden durch den Dreiklang "Vermeiden - Reduzieren - Kompensieren" sowie |
| ― | Nachhaltigkeit als Anforderung an alle Prozesse -bereits von der ersten Idee an. |
Deshalb steht die DMG MORI GREEN ECONOMY für:
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| ― | einen ganzheitlichen 360°-Ansatz: von der Beschaffung über die Produktion und den Betrieb bei unseren Kunden bis hin zur Wiederverwertung am Ende des Lebenszyklus, |
| ― | eine systematische Erfassung spezifischer Kennzahlen, um unsere Maßnahmen zu validieren und zu steuern, |
| ― | eine umfassende Information und Integration unserer Mitarbeiter bei Nachhaltigkeitsthemen. |
Mit einer Wesentlichkeitsanalyse nach den GRI-Standards definieren und bewerten wir unsere Nachhaltigkeitsthemen. Dabei berücksichtigen wir interne Perspektiven, externe Stakeholder und Auswirkungen auf die gesetzlichen Aspekte. Hierfür haben unsere DMG MORI Nachhaltigkeitskoordinatoren Themen vorausgewählt, zum Beispiel aus Lieferantenleitfäden oder Kundenfragebögen, diese erörtert sowie festgelegt. Unsere Bewertung dieser Themen überprüfen wir jährlich. Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen.
Die Wesentlichkeitsmatrix (Abbildung 01) ist in die Kategorien "geringe, mittlere und hohe Wesentlichkeit" eingeteilt und stellt die Bewertung der Themen in drei Dimensionen zusammenfassend dar:
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| ― | Y-Achse: Relevanz für DMG MORI |
| ― | X-Achse: Auswirkungen auf Umwelt, Mensch und Gesellschaft |
| ― | Pfeile: Bedeutung für unsere Stakeholder |
Unser Nachhaltigkeitsbericht 2021 fokussiert erneut die Themen in der Kategorie "hohe Wesentlichkeit", die auch die Basis unseres Nachhaltigkeitsmanagementsystems bilden. Die Schwerpunkte dieses Managementsystems beschreiben wir zudem in unserem konzernweit gültigen "Corporate Responsibility"-Handbuch.
Die Handlungsfelder ordnen wir entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette ein (Abbildung 02). Schwarz hervorgehoben sind Themen, auf die wir direkt Einfluss nehmen -zum Beispiel durch interne und externe Informationen, Maßnahmen oder Konzepte.
Das Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist es, einen möglichst positiven Beitrag für Mensch, Gesellschaft und Umweltschutz zu leisten. Durch unsere Geschäftstätigkeit sollen keine negativen Auswirkungen entstehen. Dabei berücksichtigten wir selbstverständlich fortlaufend neue gesetzliche Anforderungen. Im Berichtsjahr haben wir uns entsprechend insbesondere mit der EU-Taxonomie in Bezug auf Nachhaltigkeit sowie dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz befasst. → Klima und Umwelt, Seite 16 ff. → Partner- und Lieferantenmanagement, Seite 36 ff.


WIR WOLLEN WELTWEIT DER ATTRAKTIVSTE WERKZEUGMASCHINENHERSTELLER MIT DIGITALEN UND NACHHALTIGEN PRODUKTEN SEIN!
WIR STÄRKEN UNSERE KUNDEN IN FERTIGUNG UND DIGITALISIERUNG!
TRUST // VERTRAUEN: Wir übernehmen volle Verantwortung für die Umsetzung unserer Ziele. Wir glauben an die Stärke einer vertrauensvollen, teamorientierten Zusammenarbeit!
OPENNESS // OFFENHEIT: Wir leben eine offene und vielfältige Unternehmenskultur, gestalten unsere Produkte offen für Dritte und streben nach Transparenz!
PASSION // LEIDENSCHAFT: Wir sind hochmotiviert und verfolgen unsere Ziele mit voller Kraft, Entschlossenheit und Begeisterung!
Im Berichtsjahr haben wir uns verschiedenen Initiativen angeschlossen, um unsere Nachhaltigkeitsleistung verstärkt an standardisierten Messgrößen auszurichten: Wir folgen den Empfehlungen der "Task Force on Climate-related Financial Disclosures" (TCFD) und berichten insbesondere über klimabedingte Chancen und Risiken für DMG MORI. Wir haben zudem unsere Emissionsziele von der Initiative "Science Based Targets" prüfen sowie zertifizieren lassen. Diese sind:
1. Die DMG MORI AG verpflichtet sich zur Reduzierung absoluter Treibhausgas / THG-Emissionen in Scope 1 und 2 um 46,2 % bis 2030 - ausgehend vom Basisjahr 2019.
2. Die DMG MORI AG verpflichtet sich zur Reduzierung absoluter THG-Emissionen in Scope 3 um 13,5 % bis 2030.
3. Die DMG MORI AG strebt langfristig ein wissenschaftlich fundiertes Netto-Null-Emissionsreduktionsziel bis spätestens 2050 an.
Mit unserem ganzheitlichen Ansatz liegen wir absolut richtig: Für unser CSR-Engagement wurden wir für den "Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022" im Transformationsfeld Klima nominiert - als eines der 17 besten Unternehmen. Von dem international renommierten Institut EcoVadis hat DMG MORI die Platin-Medaille im Sustainability Rating erhalten. Damit gehören wir zu den besten 1 % von über 35.000 weltweit bewerteten Unternehmen. Das CSR-Rating umfasst die Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Die Non-Profit-Organisation "Carbon Disclosure Project" (CDP) hat DMG MORI im Berichtsjahr mit einem "B-Rating" ausgezeichnet. Damit liegt unser Engagement für Klima und Umwelt deutlich über dem weltweiten Durchschnitt.
Wir wissen genau, was wir tun müssen und behalten unser Vision-Mission-Statement stets im Blick. Unsere Vision: Wir wollen weltweit der attraktivste Werkzeugmaschinenhersteller mit digitalen und nachhaltigen Produkten sein! Unsere Mission: Wir stärken unsere Kunden - in Fertigung und Digitalisierung! Unsere TOP-Werte Trust / Vertrauen, Openness / Offenheit und Passion / Leidenschaft kombiniert mit unserer exzellenten Mannschaft, unseren geschätzten Kunden und starken Partnern sind das Fundament für unseren Wachstumskurs.
Darauf aufbauend verpflichten wir uns zu klaren Grundsätzen und Wertmaßstäben. Der "DMG MORI Verhaltenskodex" definiert diese u. a. in Bezug auf die wichtigen Nachhaltigkeitsaspekte, wie Mitarbeiter, Umwelt und Lieferkette. Wir beschreiben darin unsere selbst gesteckten Ziele und Regeln, mit denen wir uns zu verantwortungsbewusstem, ethisch einwandfreiem und rechtmäßigem Handeln sowie einer nachhaltigen Wertschöpfung verpflichten. Damit bildet der Verhaltenskodex die Grundlage für unsere Nachhaltigkeitsstrategie und unser Nachhaltigkeitsmanagement.
In unserem Intranet "DMG MORI ONE" informieren wir zu ausgewählten Themen aus dem Verhaltenskodex und über unsere Richtlinien. Darüber hinaus hat jeder Mitarbeiter das Recht und die Pflicht, sich über den aktuellen Stand der internen Regelungen zu informieren.
Neue Mitarbeiter bestätigen schriftlich den Erhalt des Verhaltenskodex. DMG MORI erwartet von ihnen, die darin beschriebenen Grundsätze einzuhalten und weiterzugeben. Dasselbe gilt für unsere Geschäftspartner, insbesondere für unsere Lieferanten.
Unsere Führungskräfte sollen den Mitarbeitern ein Vorbild sein und den Kodex aktiv vorleben. Dazu führen wir beispielsweise Schulungen durch. Ergänzend geben ihnen unsere "Leading Principles" Leitlinien für eine nachhaltige Führungskultur an die Hand.
Nachhaltigkeit ist Chefsache. Die Abteilung "Corporate Responsibility" bündelt die Themen Nachhaltigkeit und Compliance und berichtet direkt an den Vorstand als höchstes Entscheidungsorgan.

Wir wissen, was unsere Stakeholder bewegt. Denn wir stehen mit ihnen im Austausch. Ihre Meinungen, Fragen und Anmerkungen liefern dem "Corporate Responsibility"-Management wichtige Impulse und beeinflussen mittelbar und unmittelbar unser Handeln. Deshalb ist ein kontinuierlicher, konstruktiver Austausch mit ihnen in unserem "Corporate Responsibility"-Handbuch festgelegt und wird aktiv gefördert. Der Verhaltenskodex bildet dabei die Basis für den Umgang mit all unseren Stakeholdern.
Zur weiteren Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie tragen zudem der Austausch und die enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Arbeitnehmervertretern sowie regelmäßige Nachhaltigkeitsrunden bei.
Die Nachhaltigkeitskoordinatoren haben im Austausch mit externen Experten die "besonders wesentlichen Stakeholder" festgelegt und überprüfen diese regelmäßig (Abbildung 04). Ergänzend sind beispielhafte, relevante Dialogformen mit diesen Stakeholdern aufgeführt. Mit dem "DMG MORI ONE" steht uns eine interaktive und hochfunktionale Plattform für den internen Austausch mit und zwischen allen Mitarbeitern zur Verfügung. So erhalten wir zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen direktes Feedback und können u. a. gezielt Umfragen starten. Zudem analysieren wir die Rückmeldungen unserer Stakeholder sowie Kommentare zu den Nachhaltigkeitsaspekten in unseren Social-Media-Kanälen.
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| ― | Veranstaltungen mit (Hoch-)Schulen |
| ― | (Forschungs-) Projekte |
| ― | Wissenstransfer |
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| ― | Hauptversammlung |
| ― | Investor Relations |
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| ― | Lieferanten Audits |
| ― | Lieferantengespräche |
| ― | Lieferantentag |
| ― | Plattform Integrity Next |
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| ― | Zufriedenheitsanalysen |
| ― | Messen / Digital Events |
| ― | Marketing & PR |
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| ― | Zufriedenheitsanalysen |
| ― | Ideenmanagement |
| ― | Mitarbeitergespräche |
| ― | Digitale Informationsveranstaltungen |
| ― | DMG MORI ONE |
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| ― | Foren & Veranstaltungen |
| ― | Ausschüsse |
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| ― | Werksbesuche |
| ― | Gespräche |
Fragen? [email protected]
Informationen! www.dmgmori-ag.com
Tweets.©dmgmorieu
Es zeigt sich: Unsere Stakeholder interessieren sich für vielfältige Themen - und dabei weiterhin auch für die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Insgesamt decken sich die Ergebnisse mit unserer Einschätzung der Wesentlichkeit. Entsprechend haben wir, ergänzend zu unserer bereits bestehenden ganzheitlichen Nachhaltigkeitskommunikation, weiter umfangreich zu den Folgen der Corona-Pandemie informiert. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind in unserer Finanzberichterstattung und dem Geschäftsbericht adressiert.
Mitarbeiter, Kunden, Partner und Lieferanten werden regelmäßig vom Vorstand über aktuelle Themen und entsprechende Maßnahmen informiert, darunter auch die Corona-Situation oder Auswirkungen der weltweiten Lieferengpässe. Ergänzend stehen unseren Mitarbeitern im "DMG MORI ONE" regelmäßig aktualisierte, umfangreiche Informationen rund um das Thema Covid-19 zur Verfügung. → Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Seite 42 ff.
Im Berichtsjahr informierte der Vorstand zudem erstmalig alle Mitarbeiter mit einer digitalen Strategie-Information umfassend über die strategische Ausrichtung, die Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie über weitere Perspektiven von DMG MORI. Im Anschluss stand der Vorstand den Mitarbeitern in einer Live-Q&A-Session Rede und Antwort. Jede Frage war erlaubt und wurde beantwortet.
Unsere umfassenden Kommunikationsmaßnahmen tragen sowohl intern als auch extern dazu bei, Nachhaltigkeit fest in alle Strukturen und Prozesse von DMG MORI zu verankern. So schaffen wir Transparenz für unsere Stakeholder und zeigen ihnen deutlich: Nachhaltigkeit ist bei DMG MORI integraler Bestandteil in allen Bereichen - bei Entwicklungs- und Designprozessen, unserer Einkaufsstrategie, in der Produktion sowie bei administrativen Tätigkeiten.
Wir ermutigen alle unsere Stakeholder, den Verdacht auf eine Verletzung geltender Bestimmungen oder unserer DMG MORI Richtlinien umgehend und sicher zu melden. Hierfür stehen unser Responsibility-Helpdesk ([email protected]) oder anonym ein externer Vertrauensanwalt, Dr. Carsten Thiel von Herff LL.M. (https://report-tvh.com/), zur Verfügung. Die Kontaktdaten stehen im Verhaltenskodex, im "DMG MORI ONE" und auf unserer Website. Hier finden sich auch weitere detaillierte Informationen zum Hinweisgebersystem. Denn Hinweisgeber sind für uns eine wertvolle und hilfreiche Quelle, um mögliches Fehlverhalten aufzudecken und zu unterbinden. Wir schützen sie selbstverständlich vor diskriminierenden oder disziplinarischen Maßnahmen und tolerieren keine gegen den Hinweisgeber gerichteten Vergeltungshandlungen.
Unsere bestehenden Monitoring- und Verbesserungsmechanismen prüfen und erweitern wir fortlaufend. Nachhaltigkeitsthemen sind fester Bestandteil der jährlichen Fragebögen an die Geschäftsführung, um Handlungsbedarfe umfassend und zeitnah zu identifizieren. Zudem gelten für Nachhaltigkeit die gleichen Eskalations- und Berichtsprozesse wie für Compliance.
Bei der Risikoermittlung ergaben sich unter Berücksichtigung bestehender Grundsätze und Maßnahmen (Nettorisiken) keine wesentlichen Risiken, die die Wesentlichkeitskriterien gemäß § 289c (3) Nr. 3 und 4 HGB erfüllen. Das schließt auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, wie Beschäftigungs- oder Gesundheitsrisiken ein, die wir mit unseren Maßnahmen bereits reduzieren konnten.
→ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Seite 43. Die Risikobewertung der Nachhaltigkeitsthemen ist in unser "Risk-Assessment" integriert. → Compliance, Seite 54 ff.
Die Non-Profit-Organisation "Carbon Disclosure Project" (CDP) hat DMG MORI im Berichtsjahr mit einem "B-Rating" ausgezeichnet. Damit liegen wir über dem weltweiten sowie deutlich über dem Durchschnitt in der Maschinenbau-Branche. CDP bewertet jedes Jahr das Engagement von Unternehmen, Kommunen und Ländern im Bereich Umwelt- und Klimaschutz anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs.
Wir sind Partner der Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA). Mit unserer Partnerschaft verpflichten wir uns zur Einhaltung der zwölf Nachhaltigkeitsleitsätze des Maschinen- und Anlagenbaus.
Von dem international renommierten Institut EcoVadis hat DMG MORI die Platin-Medaille im Sustainability Rating erhalten. Damit gehören wir zu den besten 1 % von über 35.000 weltweit bewerteten Unternehmen. Das CSR-Rating umfasst die Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung.
Wir setzen uns für eine wertschätzende und vorurteilsfreie Organisationskultur in der Arbeitswelt ein. Dazu haben wir uns 2019 freiwillig verpflichtet.
Wir engagieren uns freiwillig für die Umsetzung der UN-Agenda 2030 und des Pariser Klimavertrags. Deshalb sind wir seit 2019 Mitglied der "Allianz für Entwicklung und Klima".
Wir unterstützen die Initiative "Pro Recyclingpapier" und die dazugehörige Kampagne "CEOs bekennen Farbe". Seit 2019 beziehen unsere deutschen Standorte 100 % recyceltes DIN A3 und DIN A4 Papier, das mit dem "Blauen Engel" zertifiziert ist.


Bei DMG MORI stehen Umweltschutz und Technologieführerschaft seit vielen Jahren im Einklang. Wir haben bereits viel erreicht: Für uns ist eine klimaneutrale Lieferkette bereits heute gelebte Realität.
Die Folgen des Klimawandels abzumildern, ist die größte Herausforderung für die Menschheit. Wir sind überzeugt: Technologieführerschaft und Nachhaltigkeit stehen miteinander im Einklang. Für den bestmöglichen Schutz von Klima und Umwelt verfolgen wir einen 360°-Ansatz: Wir fokussieren ein ressourceneffizientes, klima- und umweltfreundliches Verhalten bei DMG MORI weltweit und bei unseren Partnern. Wir handeln aktiv in jedem Abschnitt unserer Wertschöpfungskette und tragen somit zur Ressourcenschonung bei. Hierbei setzen wir auf nachhaltige Geschäftsmodelle. Wir vermeiden und reduzieren Emissionen. Wir sparen, wo immer möglich, Ressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein: in den vorgelagerten Prozessen unserer Lieferkette, unserer eigenen Produktion, beim Maschinenbetrieb bei unseren Kunden sowie bei der Überholung oder dem Recycling unserer Maschinen.
Wir haben uns im Berichtsjahr zur Umsetzung der Leitlinien der "Task Force on Climate-related Financial Disclosures" (TCFD) verpflichtet und folgen damit den Empfehlungen für eine freiwillige und konsistente Offenlegung klimarelevanter Chancen und Risiken. Der vollständige Bericht ist auf unserer Website verfügbar: → https://de.dmgmori-ag. com/corporate-responsibility/klima-und-umweltschutz
Darüber hinaus ist DMG MORI seit September 2021 zertifiziertes Mitglied der Initiative "Science Based Targets", deren Ziel es ist, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen. Die daraus für DMG MORI abgeleiteten Emissionsziele sind für uns verpflichtende Mindestvorgaben. Die "Science Based Targets" Initiative hat im Berichtsjahr unsere unternehmensweiten Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen geprüft und zertifiziert. → Nachhaltigkeitsstrategie und -management, Seite 10
Des Weiteren haben wir uns folgende kurzfristigen Zwischenziele im Bereich Klima und Umwelt gesetzt:
1. Seit 2021 bieten wir unseren Kunden vollständig klimaneutral produzierte Maschinen an. Dieses Ziel haben wir erreicht.
2. Bis 2023 reduzieren wir den CO 2 -Ausstoß im Einklang mit unseren Science Based Targets um mindestens 8.149 Tonnen in Scope 1 & 2 sowie um mindestens 43.662 Tonnen in Scope 3 (Basisjahr: 2019).
3. Unsere Energieeffizienz steigern wir bis 2023 um 5 % (Messgröße: kWh / € Wertschöpfung, Basisjahr: 2017).
4. An den europäischen Konzernstandorten bauen wir unser Energiemonitoringkonzept bis 2023 weiter aus.
5. Bis 2023 wollen wir projektbezogen weitere 10.000 MWh Energie einsparen (Basisjahr 2019). Hier sind wir auf einem guten Weg - über 5.000 MWh haben wir bereits projektbezogen eingespart.
6. Bis 2023 werden alle europäischen Produktionsstandorte nach der Norm ISO 14001 zertifiziert.
7. Wir streben eine kontinuierliche Steigerung der Ressourceneffizienz durch Stärkung der Kreislaufwirtschaft an.
8. Wir reduzieren fortlaufend den Einsatz gefährlicher Stoffe an allen Standorten.
9. Wir reduzieren fortlaufend unsere Abfälle.
10. Wir reduzieren fortlaufend unseren Papierverbrauch.
11. Wir reduzieren fortlaufend unseren Frischwasserbezug.
Von den elf Konzernzielen leiten sich Ziele für die einzelnen Standorte ab. Diese werden jährlich von der jeweiligen Geschäftsführung in den Managementbewertungen sowie in einem zentralen Management-Review vom Vorstand überprüft.
Einen Meilenstein haben wir bereits erreicht: Als eines der ersten Industrieunternehmen haben wir einen klimaneutralen "Company Carbon Footprint" sowie "Product Carbon Footprint" im Upstream. Wir treiben aktiv den Wandel hin zu einer "DMG MORI GREEN ECONOMY" voran.
Das Ziel unserer "DMG MORI GREEN ECONOMY" ist ein minimaler Klima- und Umwelt-Footprint - maximale Ressourcen- und Umweltschonung. Das heißt: Wir optimieren jeden einzelnen Prozess, reduzieren Emissionen konsequent und maximieren den Nutzen eingesetzter Ressourcen. Dazu verpflichten wir uns selbst mit unserer neuen Energie- und Umweltpolitik. Hierfür haben wir unsere bestehende Energiepolitik überarbeitet und um Umweltthemen ergänzt. Höchste Ressourceneffizienz beim späteren Betrieb bei unseren Kunden stellen wir mit unseren innovativen Produkten und Services sicher. Auch dabei fokussieren wir Energie und Emissionen in allen Phasen des Maschinenlebenszyklus.
Unsere Aktivitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette bündeln wir in drei Bereiche (s. Abbildung 05):
GREENMACHINE
GREENMODE
GREENTECH
Bereits seit Januar 2021 agiert DMG MORI vollständig klimaneutral. Dabei setzen wir auf unseren Klima-Dreiklang "Vermeiden - Reduzieren - Kompensieren". Der Fokus beim Umweltschutz liegt auf der Emissionsvermeidung und -reduktion. Kunden erhalten komplett klimaneutral hergestellte Maschinen aus all unseren Produktionswerken. Hierfür sind zwei Faktoren essenziell:
1. Die eigene Wertschöpfung bei DMG MORI ist komplett klimaneutral.
2. Die relevanten vorgelagerten Prozesse entlang unserer Lieferkette sind klimaneutral.
Die erste Voraussetzung erfüllen wir bereits seit Mai 2020 - unser "Company Carbon Footprint" liegt bei Null. Dieser umfasst die Emissionen aus Scope 1, Scope 2 sowie Scope 3 (Kategorien 3, 5, 6 und 7) des Greenhouse Gas Protocols (GHG Protocol), dem international anerkannten Standard zur Bilanzierung von Treibhausgasen. Unser "Product Carbon Footprint" umfasst ergänzend die Emissionen aus den vorgelagerten Prozessen entlang der Lieferkette, maßgeblich aus Scope 3 (Kategorien 1 und 4) sowie aus den nachgelagerten Prozessen beim Kunden und am Ende des Produktlebenszyklus (Kategorien 9, 11 und 12).
Bislang nicht vermeidbare Emissionen gleichen wir durch Investitionen in nachhaltige, zertifizierte Klimaschutzprojekte aus. Es handelt sich hierbei um Ex-Post-Zertifikate. Dabei ist sichergestellt, dass eine CO 2 -Einsparung bereits stattgefunden hat. Die Projekte sind mit hohen Standards, u. a. von der UN oder dem WWF (World Wide Fund For Nature), zertifiziert und in ihrer Wirksamkeit bestätigt. Ihre Funktion und die eingesparte Menge CO 2 werden regelmäßig von unabhängigen Prüfern kontrolliert.
Den Energieverbrauch und Emissionsausstoß steuern wir mit unserem Energie- und Umweltmanagementsystem: Bereits seit 2015 betreibt DMG MORI an allen europäischen Produktionsstandorten ein Energiemanagementsystem nach der Norm ISO 50001. Seit 2019 fokussiert sich dieses auf die für den Energieverbrauch wesentlichen Standorte. * Die Wirksamkeit des Systems hat die TÜV SÜD Management Service GmbH im Berichtsjahr erneut bestätigt. Unser Produktionsstandort FAMOT ist zudem seit 2019 nach der Norm ISO 14001 (Umweltmanagementsysteme) zertifiziert. Bis 2023 sollen auch alle weiteren europäischen Produktionsstandorte diese Zertifizierung erreichen.
* Sieben europäische Produktionsstandorte und ein Spare Parts-Standort (von insgesamt 68 Standorten) sowie Fuhrpark; entsprechend >70 % des weltweiten Energieverbrauchs von DMG MORI.
In unserem Energie- und Umweltmanagementsystem analysieren wir den Energieverbrauch und umweltrelevante Daten, wie die Abfallbilanzen unserer Standorte unter Berücksichtigung lokaler Besonderheiten. Wir identifizieren Hauptursachen und definieren gezielt Maßnahmen zur Reduktion. Ein zentraler Beauftragter für Energie- und Umweltmanagement koordiniert sämtliche relevante Aktivitäten mit Unterstützung von lokalen Teams und Verantwortlichen. Unsere Mitarbeiter und Dienstleister machen wir regelmäßig mit Vorgaben zum Umgang mit Energie- und Umweltthemen vertraut, zum Beispiel in jährlichen Schulungen oder mit unserer "Green Office"-Kampagne. Unsere Mitarbeiter erhalten zudem konkrete Handlungsanweisungen sowie ein ausführliches Energiemanagement-Handbuch. Dies wurde im Berichtsjahr um die hier angeführten Umweltthemen erweitert und wird 2022 neu ausgerollt.
Ökologische Infrastruktur: Das 2019 fertig gestellte Parkhaus bei DECKEL MAHO Pfronten mit 48 E-Ladestationen hat im Berichtsjahr ein begrüntes Dach erhalten - das sorgt für eine natürliche Klimatisierung und wirkt gleichzeitig als Filter für Staub und Schadstoffe.
Der Energieverbrauch innerhalb der Organisation (s. Tabelle 06) umfasst die bezogenen Mengen an Strom, Erdgas und Flüssiggas sowie eigenerzeugte Strommengen an unseren neun größten Standorten sowie den Kraftstoffverbrauch im EU-Fuhrpark. In der Produktion setzen wir überwiegend Strom für Montageprozesse und die technische Gebäudeausrüstung ein. Erdgas benötigen wir für die Bereitstellung von Raumwärme sowie in geringem Umfang zur Stromerzeugung in Blockheizkraftwerken. 35 % des Energieverbrauchs der neun größten Standorte entfallen auf den Kraftstoffverbrauch. Zwar war der Energieverbrauch pro Wertschöpfung im Berichtsjahr mit 299 kWh / T€ weiterhin hoch, dies ist jedoch insbesondere auf die noch immer corona- und konjunkturbedingt signifikant beeinflusste Umsatzentwicklung sowie den gestiegenen Energiebedarf durch die Erweiterung unserer Produktionskapazitäten in Pfronten und Pleszew zurückzuführen.
Wir arbeiten kontinuierlich daran, unseren Energieverbrauch weiter zu senken: Im Berichtsjahr haben wir an acht Standorten in Deutschland, Italien und Polen in Effizienzprojekte investiert und weitere 26 Maßnahmen umgesetzt -Investitionen, die sich für die Umwelt lohnen. Drei Beispiele:
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| ― | moderne LED-Lichtsysteme mit intelligenter Tageslichtsteuerung an allen europäischen Produktionsstandorten, |
| ― | Modernisierung der Drucklufterzeugung, |
| ― | Einsatz moderner, KI-gestützter Softwarelösungen zur smarten Regelung technischer Anlagen. |
Durch diese Maßnahmen sparen wir künftig jährlich rund 2.800 MWh Energie - und vermeiden damit über 1.000 Tonnen CO 2. Die Optimierung unserer Energieeffizienz setzen wir auch 2022 mit weiteren 22 Maßnahmen standortübergreifend fort - damit sind wir auf einem sehr guten Weg, unsere gesetzten Energieziele zu erreichen.
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| 2019 | 2021 | ||
|---|---|---|---|
| Company Carbon Footprint | 76.778 Tonnen CO 2 | -37 % | 48.340 Tonnen CO 2 |
| Product Carbon Footprint | 859.156 Tonnen CO 2 | -14 % | 735.477 Tonnen CO 2 |
Regenerative Energie: Am Headquarter Bielefeld nutzen wir zu 100 % grünen Strom - einen Teil davon generieren wir selbst in unserem Solarpark.
Unsere Emissionen reduzieren wir ebenfalls konsequent entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sie sind in der konzernweiten CO 2 -Bilanz gemäß GHG-Protocol (s. Tabelle 07) dargestellt und umfassen:
Scope 1 & 2 Emissionen (Anteil: 4 %):
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| ― | Verbrauch von Energie in unseren Produktions-, Montage-, Vertriebs- und Service-Prozessen |
| ― | Nutzung von Kraftstoffen im Fuhrpark |
Scope 3 Emissionen (Anteil: 96 %):
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| ― | Einkauf von Produktionsmaterial |
| ― | Transport der Maschine zum Kunden |
| ― | Betrieb unserer Maschinen beim Kunden |
| ― | Maschinenrecycling |
| ― | Dienstreisen |
Erstmalig sind im Berichtsjahr auch die Downstream-Emissionen in unserer CO 2 -Bilanz aufgenommen worden.
Insgesamt sind die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr um +27 % gestiegen. Dies liegt zum einen an erhöhten Bedarfen durch Kapazitätserweiterungen, insbesondere in Pfronten und Pleszew. Zum anderen weist 2020 corona-bedingt geringe Werte auf - durch Kurzarbeit und Betriebsruhen waren Energie- und Materialbedarf weit unter dem normalen Niveau. Deshalb sind in der CO 2 -Bilanz ergänzend die Werte aus 2019 aufgeführt, die zudem die Referenzwerte unserer "Science Based Targets" darstellen. Im Vergleich dazu konnten wir unsere Emissionen um -16 % reduzieren. In unserer eigenen Wertschöpfung, dem "Company Carbon Footprint" sank der CO 2 -Ausstoß sogar um -37 %. Das zeigt deutlich den Erfolg unseres ganzheitlichen Ansatzes: Wir erzeugen an nahezu allen Werks- und einigen Vertriebs- und Servicestandorten selbst regenerative Energie - überwiegend über Photovoltaik-Anlagen. Wo immer es möglich ist, beziehen wir darüber hinaus ausschließlich Ökostrom (Anteil: 77 %). Darüber hinaus verpflichten wir unsere Lieferanten ebenfalls zu energiesparenden und umweltverträglichen Verfahren. → Partner- und Lieferantenmanagement, Seite 36 ff.
Auf Basis der CO 2 -Bilanz haben wir auch im Berichtsjahr unseren "Company Carbon Footprint" klimaneutral gestellt - hierfür wurden Emissionen in Höhe von 48.340 Tonnen CO 2 durch Investitionen in nachhaltige, zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensiert. Zudem haben wir auch unseren "Product Carbon Footprint" im Upstream ausgeglichen: Für 2021 haben wir bereits zu Beginn des Jahres Emissionen in Höhe von rund 315.000 Tonnen CO 2 neutral gestellt. Die Differenz zu unseren tatsächlichen Emissionen in Höhe von 372.006 Tonnen CO 2 haben wir Ende des Jahres ausgeglichen. Auch für das laufende Geschäftsjahr 2022 sind wir bereits in Vorleistung gegangen. Wir schätzen unter der Annahme einer weiteren Konjunkturerholung sowie der kontinuierlichen Vermeidung und weiteren Reduktion von Emissionen unsere Gesamtemissionen 2022 (Scope 1, 2 und 3 Upstream) auf rund 410.000 Tonnen CO 2. Diese haben wir entsprechend zu Beginn des Jahres ausgeglichen. So stellen wir unser ambitioniertes Versprechen dauerhaft sicher: Seit Januar 2021 werden alle Maschinen weltweit komplett klimaneutral hergestellt.
Unser Wissen geben wir gerne weiter - gemeinsam mit unserem Partner "Fokus Zukunft GmbH" stehen wir unseren Partnern, Lieferanten und Kunden beratend auf ihrem Weg zu Klimaneutralität zur Seite.
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| in MWh | 2021 | 2020 | Veränderung ggü. Vorjahr | |
|---|---|---|---|---|
| Brennstoffverbrauch | 84.634 | 76.803 | 7.831 | 10 % |
| davon Erdgas | 36.904 | 28.730 | 8.174 | 28 % |
| davon Flüssiggas | 346 | 346 | 0 | 0 % |
| davon Kraftstoff | 47.384 | 47.727 | -343 | -1 % |
| Stromverbrauch | 49.542 | 45.956 | 3.586 | 8 % |
| davon Netzbezug | 46.955 | 43.554 | 3.401 | 8 % |
| davon Eigenerzeugung aus regenerativen Quellen | 2.587 | 2.402 | 185 | 8 % |
| Energieverbrauch gesamt | 134.176 | 122.759 | 11.417 | 9 % |
| Energieverbrauch pro Bruttowertschöpfung in kWh / T€ | 299 | 272 | 27 | 10 % |
1) Standorte Deutschland (Bielefeld, Pfronten, Seebach, Geretsried, Idar-Oberstein); Italien (Brembate di Sopra, Tortona); Polen (Pleszew); Russland (Ulyanovsk) und Fuhrpark; entsprechend über 90 % des weltweiten Energieverbrauchs von DMG MORI. Weitere Vertriebs- und Servicestandorte sind in dieser Aufstellung nicht enthalten.
2) Umrechnungsfaktoren für Kraftstoffe: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 2020
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| ― | Implementierung moderner Heiz-, Lüftungs- und Kühlkonzepte |
| ― | intelligente und bedarfsgerechte Optimierung bestehender Systeme |
| ― | Modernisierung von Kompressoren, Kältemaschinen und Lackieranlagen |
| ― | Überwachung und Analyse des Energieverbrauchs durch die Software "Energy Monitor" |
| ― | Ausbau der Messtechnik zur Erfassung und Analyse der Verbräuche |
| ― | Installation weiterer Ladesäulen für E-Autos und E-Bikes |
Den vollständigen Bericht zur klimaneutralen Produktion sowie zur Erstellung unserer CO 2 -Bilanz - einschließlich der Methodik sowie der Erläuterung der Scopes und der verwendeten Quellen -finden Sie auf unserer Website.
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| Veränderung 2021 ggü. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in t CO 2 | Kategorie | 2021 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Scope 1 | 19.775 | 19.304 | 23.712 | 2 % | -17 % | |
| Erdgas | 6.933 | 6.088 | 7.475 | 14 % | -7 % | |
| Heizöl | 319 | 214 | 188 | 49 % | 70 % | |
| Interne Verbrennungsprozesse | Flüssiggas | 66 | 80 | 78 | -18 % | -15 % |
| Gase | 25 | 20 | 28 | 25 % | -11 % | |
| Kühlmittel | 131 | 146 | 7 | -10 % | >100 % | |
| Dienstreisen mit eigenem Fahrzeug | Pool | 118 | 46 | 201 | >100 % | -41 % |
| Leasing | 12.183 | 12.710 | 15.735 | -4 % | -22 % | |
| Scope 2 | 10.432 | 8.785 | 24.793 | 19 % | -58 % | |
| Externe Energieversorgung | Elektrizität | 9.984 | 8.353 | 24.244 | 20 % | -59 % |
| Fernwärme | 448 | 432 | 549 | 4 % | -18 % | |
| Scope 3 Upstream 6) | 390.139 | 230.405 | 385.559 | 69 % | 1 % | |
| Kategorie 1: Einkauf von Produktionsmaterial | Produktionsmaterial | 353.406 | 200.518 | 339.422 | 76 % | 4 % |
| Papier | 58 | 888 | 939 | -93 % | -94 % | |
| Kategorie 3: Brennstoffe und Energie | Lieferkette der Kraftstoffe | 8.083 | 7.631 | 9.511 | 6 % | -15 % |
| Kategorie 4: Upstream-Transporte | z.B. Schiff und LKW | 18.600 | 10.554 | 17.864 | 76 % | 4 % |
| Kategorie 5: Abfälle | Wasser & Abfall | 135 | 154 | 189 | -12 % | -29 % |
| Kategorie 6: Dienstreisen | Flüge | 699 | 816 | 4.339 | -14 % | -84 % |
| Mietwagen | 333 | 348 | 835 | -4 % | -60 % | |
| Kategorie 7: Dienstwege der Mitarbeiter | z.B. Autos | 8.825 | 9.496 | 12.460 | -7 % | -29 % |
| CO 2 -Emissionen von DMG MORI (Scopes 1, 2 & 3 Upstream) | 420.346 | 258.494 | 434.064 | 63 % | -3 % | |
| Scope 3 Downstream 6) | 363.471 | 356.531 | 501.870 | 2 % | -28 % | |
| Kategorie 9: Downstream-Transporte und Auslieferung | z.B. Schiff und LKW | 6.339 | 5.458 | 10.851 | 16 % | -42 % |
| Kategorie 11: Betrieb der verkauften Produkte | Maschinen | 336.761 | 333.235 | 463.959 | 1 % | -27 % |
| Kategorie 12: Maschinen-Recycling | z.B. Stahl und Elektronik | 20.371 | 17.838 | 27.060 | 14 % | -25 % |
| CO 2 -Emissionen von DMG MORI | 783.817 | 615.025 | 935.934 | 27 % | -16 % |
3) Die Berechnung erfolgte mit Hilfe von Emissionsfaktoren basierend auf der DEFRA 2021 Datenbank. Durch eine Aktualisierung der hinterlegten Faktoren im Berichtsjahr besteht lediglich eine eingeschränkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten. Fehlende Emissionsfaktoren wurden durch die GEMIS, Probas Umweltbundesamt, EcoInvent und Ecotransit Datenbank ergänzt. Zur Berechnung der CO 2 -Äquivalente (CO 2e ) wurden neben Stickstofftrifluorid (NF 3 ) die sechs Haupttreibhausgase gemäß des Kyoto-Protokolls berücksichtigt: Kohlendioxid (CO 2 ), Methan (CH 4), Distickstoffmonoxid (N 2 O), wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW) und Schwefelhexafluorid (SF 6 ). Andere Emissionen treten nur in geringen Mengen auf und werden nicht separat berichtet. Bei der Berechnung der Scope 2 Emissionen kommt ein vereinfachter Market-Based-Approach zum Einsatz. Standorte, die Ökostrom beziehen, gehen mit einem CO 2 -Koeffizienten von Null in die Berechnung ein. Für alle anderen Standorte wird vereinfachend der durchschnittliche deutsche CO 2 -Faktor verwendet (Quelle: GEMIS 5.0). Einzige Ausnahme bildet unser Standort in Polen, der aufgrund des CO 2 -intensiveren Strommixes mit dem nationalen Faktor in die Berechnung eingeht.
4) Auf Grundlage des Location based Approaches verursacht der Stromverbrauch 21.713 t CO 2 (Quelle: Association of Issuing Bodies, 2020). Dabei bleibt unberücksichtigt, dass DMG MORI in 2020 zu 76,6 % auf Strom aus erneuerbaren Quellen zurückgreift.
5) Im Vergleich zum Nachhaltigkeitsbericht 2019 werden die Vorkettenemissionen des Graustromes in Scope 3 (Kategorie 3) anstatt Scope 2 berichtet. Diese Verschiebung hat keinen Einfluss auf die Gesamtemissionen.
6) Die Bestimmung der Scope-3 Emissionen beruht in einigen Kategorien auf Vorjahresdaten und entsprechenden Hochrechnungen.
DMG MORI optimiert seit vielen Jahren, u.a. mithilfe eines konzernweit einheitlichen Produktentwicklungsprozesses, konsequent die Ressourceneffizienz seiner Fertigungslösungen im Betrieb beim Kunden durch:
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| ― | umfassende Automations- und Digitalisierungslösungen, |
| ― | die Maschineneffizienz durch ein hohes Maß an Technologieintegration und Service Exzellenz sowie |
| ― | die Energie- und Emissionseffizienz mit dem GREENMODE. |
Der GREENMODE umfasst u.a.:
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| ― | spezifische CELOS APPs wie die "ENERGYSAVING" APP, |
| ― | verbrauchsoptimierte Komponenten, wie LED-Beleuchtung, |
| ― | die Rückspeisung von Bremsenergie und |
| ― | eine intelligente, bedarfsgerechte Regelung von Aggregaten. |
Die "ENERGYSAVING" APP ermöglicht ein einfaches, praktisches Energiemanagement - und das kostenlos für alle Maschinen mit der aktuellen CELOS-Version. Die APP zeichnet transparent die Maschinenleistung, Energieverbräuche und die entsprechenden CO 2 -Emissionen auf. Darauf basierend optimiert sie alle Prozesse hinsichtlich Energieverbrauch, Produktivität und Prozesszeiten. Zudem verfügt sie über eine integrierte, intelligente Warm-up-, Stand-by- und Abschalt-Funktion.
Durch unsere umfassenden Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen können unsere Maschinen rund um die Uhr und maximal effizient laufen - so sparen unsere Kunden wertvolle Ressourcen. Hier zwei Beispiele:
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| ― | Mit TULIP gelingt der Wandel zur papierlosen Fertigung. Mit Hilfe der No-Code-Manufacturing-Plattform können Anwender einfach und schnell, ganz ohne Programmierkenntnisse, APPs erstellen. Damit lassen sich Informationen und Prozesse digitalisieren, Fehler vermeiden und so die Produktivität und Effizienz im Betrieb steigern. Bei DMG MORI nutzen wir TULIP auch in unserer eigenen Fertigung. |
| ― | Mit PAYZR (Pay with Zero Risk) ermöglichen wir ein nachhaltiges Subscription-Geschäftsmodell auch für Equipment-as-a-Service (EaaS). Kunden können unsere Maschine bedarfsorientiert abonnieren, anstatt zu kaufen. Damit sind sie stets auf dem neusten Stand der Technik, profitieren von schnellen Innovationszyklen ohne Risiko - und das mit maximaler Planungssicherheit, Kosten- und Preistransparenz sowie voller Flexibilität. Dies sichert den hocheffizienten Maschinenbetrieb und bietet höchste Verfügbarkeit durch optimale Wartung, Reparatur sowie verlängerter Lebensdauer. So kann der Kunde unsere Maschinen bestmöglich nutzen. Nach Ablauf des Abonnements nehmen wir die Maschinen gern zurück, sodass eine professionelle Instandsetzung und Weitervermittlung oder Entsorgung weltweit nach höchsten DMG MORI-Standards sichergestellt ist. |
Das zeigt: DMG MORI-Produkte schonen auch im Betrieb beim Kunden ganzheitlich Umwelt und Ressourcen. Ein Beispiel: Die Energieeffizienz der im Berichtsjahr neu vorgestellten CLX 450 TC konnten wir mit dem GREENMODE um rund 20 %, verglichen mit einer bauähnlichen Referenzmaschine, steigern. Dadurch profitieren unsere Kunden gleich doppelt: Sie sparen Ressourcen ein und können u. a. staatliche Fördermittel für energieeffiziente Maschinen beantragen. Hierbei stehen wir ihnen gerne beratend zur Seite.
für Transparenz und Optimierung des Energieverbrauchs
+ automatische Abschaltung von Verbrauchern
+ Regelung der Vorschubgeschwindigkeit
+ reduzierter Warmlauf
+ hocheffiziente Motoren nach IE3
+ Hydraulik mit Speicherladeschaltung
+ LED-Beleuchtung
+ FEM-optimierte Bauweise für geringe beschleunigte Massen
für kontinuierliche Produktion
+ bis zu 60 % schnellere Programmierung
+ maximale Genauigkeit über gesamte Lebensdauer
+ Schutz vor Beschädigung durch MPC
Digital, remote und proaktiv
Höchste Qualität und Genauigkeit für geringsten Energie- und Materialaufwand
Optimierte Bauteile und Prozesse durch Echtzeit-Simulation
z. B. Grauguss statt Polymerbeton
DMG MORI ist bei der Produktion umweltschonender Technologien Innovationsführer und forciert die Herstellung sowie Weiterentwicklung grüner Technologien. Viele unserer Kunden fertigen auf DMG MORI-Maschinen hochinnovative Bauteile u. a. für Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke, die Wasserstoffelektrolyse oder die Elektromobilität. In Technology Excellence Centern baut DMG MORI dazu kontinuierlich spezifisches Know-how für seine Kunden aus.
Zwei Kunden-Beispiele:
1. 80 % der Wasserkraftwerke in den Alpen sind mit Turbinen unseres Kunden "CNC Tvar" aus Tschechien ausgestattet. Wasserkraft ist eine der saubersten Energiequellen, deren Nutzung durch hochwertige Turbinenkomponenten, wie Turbinenräder und Impeller noch effizienter und nachhaltiger wird. "CNC Tvar" setzt deshalb von Anfang an auf Werkzeugmaschinen und Technologie-Know-how von DMG MORI - mittlerweile sind dort 13 unserer Maschinen im Einsatz.
2. Ganzheitliche Lösungen zur Abfallaufbereitung - unser Kunde "Lindner Recyclingtech GmbH" aus Österreich leistet einen bedeutenden Beitrag für die Kreislaufwirtschaft. Die Nachfrage ist hoch und aufgrund der unterschiedlichen Kunststoffe werden vielfältige, anpassungsfähige Lösungen benötigt. DMG MORI ermöglicht Lindner eine hochproduktive, vollautomatische Fertigung der dafür notwendigen Schredder- Komponenten. Hierfür hat DMG MORI zwei DMU 80 P duoBLOCK, die mit einem WH Flex automatisiert sind, geliefert. Mit Digital Engineering wurde das System zudem vorab komplett digital eingerichtet, verprobt und optimiert. Damit entfällt das zeit- und ressourcenintensive Einfahren der realen Maschine vor Ort beim Kunden.
Unser Know-how für grüne Technologien: Lindner Recycling fertigt auf zwei DMU 80 P duoBLOCK, die mit einem WH Flex automatisiert sind, vielfältige Komponenten für das Recycling von Kunststoffen.
Bei DMG MORI gehen wir mit allen Ressourcen nachhaltig um und managen die ökologischen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeiten aktiv. Wir beziehen keine Konfliktmineralien direkt. → Compliance, Seite 54 ff. Das Ressourcenmanagement ist konzeptionell fest in unserem Nachhaltigkeitsmanagement verankert und Bestandteil unseres "Corporate Responsibility"-Handbuchs. Unser Verhaltens kodex legt fest: Jeder Mitarbeiter und Geschäftspartner achtet darauf, dass seine Arbeit den geringstmöglichen Einfluss auf die Umwelt hat. Intern festigen wir dieses Bewusstsein u. a. durch Schulungen. Zudem fordern wir unsere Mitarbeiter aktiv auf, unser Nachhaltigkeitsmanagement weiterzuentwickeln: Über unser betriebliches Vorschlagswesen und den Responsibility-Helpdesk können unsere Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge und Ideen mitteilen. Diese werden dann kurzfristig geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt. Bei unseren Produkten setzen wir zahlreiche Maßnahmen für eine größtmögliche Ressourcenschonung um - zum Beispiel ein hohes Maß an Technologieintegration, Materialeinsparung durch beanspruchungsgerechte Gestaltung, den Einsatz additiv gefertigter Teile sowie die Verwendung recycelbarer Materialien. In den Materialgruppen Guss- und Blechteile bei Werkzeugmaschinen und Services kommen dabei gewichtsbasiert 49% recycelte Materialien zum Einsatz (Vorjahr: 48 %). Diese enthalten nach Angaben unserer Lieferanten rund 50 % Stahlschrott (Eisenguss, Bleche) und 10 % Steinkohleflugasche (Mineralguss).
Mit unserer "First Quality"-Offensive sorgen wir dafür, dass unsere Produkte mitunter 30 Jahre und länger im Einsatz sind. So vermeiden wir Abfall und schonen Ressourcen. Bei den Komponenten achten wir auf einfache Reparierbarkeit und selektive Austauschbarkeit von Verschleißteilen. Im Berichtsjahr konnten wir wie im Vorjahr umsatzbezogen 29% der Ersatzkomponenten über unser Tauschteilemanagement bedienen. Im Servicefall helfen wir schnell, effektiv und umweltschonend -100% remote - mit unseren digitalen Lösungen, wie dem NETservice und unserem Kundenportal myDMG MORI. Darüber hinaus überholen und vermitteln wir jährlich bis zu 600 hochwertige Gebrauchtmaschinen. Dadurch verlängern wir ihren Produktlebenszyklen um viele Jahre. Eine recyclingorientierte Produktgestaltung ist als Leitlinie fest im Entwicklungsprozess verankert. Wir wollen erneuerbare, recycelbare und recycelte Materialien in einem stetig steigenden Anteil in unseren Produkten und im Service einsetzen. Bereits heute sind unsere Maschinen zu über 99% recycelbar - ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.
Gemäß der Wesentlichkeitsanalyse bilden die Themen Abfall und Wasser weiterhin keinen Schwerpunkt für das Nachhaltigkeitsmanagement und werden an dieser Stelle nur kurz erläutert. → Nachhaltigkeitsstrategie und -management, Seite 8 ff. Dennoch hat sich DMG MORI, aufgrund der globalen Wasserknappheit, der Verschmutzung der Weltmeere und des allgemein hohen Abfallaufkommens, selbst Ziele zur weiteren Reduzierung des Frischwasserbezuges und des Abfallaufkommens gesetzt. Künftig werden wir unsere Maßnahmen weiter ausbauen und unsere Zertifizierung nach der Norm ISO 14001 entsprechend erweitern. Hierfür werden wir weitere konkrete, messbare Ziele festlegen und durch externe Experten verifizieren lassen. Damit stellen wir sicher, dass alle unsere Standorte die gleichen hohen Anforderungen standardisiert und transparent umsetzen. Gleichzeitig gibt uns der Prozess die Möglichkeit, weitere Verbesserungspotenziale aufzudecken.
Abfall entsorgen wir umweltgerecht durch qualifizierte Unternehmen, je nach Abfallart und Recyclingverfahren, getrennt und sicher. Dabei richten wir uns nach lokalen Vorgaben und stufen Abfälle entsprechend den jeweiligen nationalen Gesetzen als gefährlich oder nicht gefährlich ein. Trinkwasser verbrauchen wir in der Produktion nur in sehr geringen Mengen während der Testphase unserer Maschinen durch den Einsatz von Bearbeitungsemulsion (Wasseranteil: 90 %). Gebrauchte Emulsion bereiten wir, wenn möglich, nach der Anwendung wieder auf oder entsorgen sie umweltgerecht durch qualifizierte Partner. Bearbeitungsemulsion kommt meist auch später bei unseren Kunden in der Produktion von Werkstücken zum Einsatz. Metallische Wertstoffe aus der zerspanenden Bearbeitung bei DMG MORI werden über unsere Partnerunternehmen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zugeführt.
Die EU-Kommission hat mit dem "European Green Deal" das klare Ziel formuliert, dass die Staatengemeinschaft bis 2050 klimaneutral werden soll. Um dies zu erreichen, ist im Juni 2020 die EU-Taxonomieverordnung als ein wichtiger Baustein in Kraft getreten. Das Regelwerk definiert und klassifiziert ökologisch nachhaltige - also taxonomiekonforme -Wirtschaftsaktivitäten. Auf Basis einheitlicher Anforderungen beurteilen Unternehmen damit den Beitrag ihrer Wirtschaftsaktivitäten zu den folgenden 6 definierten Umweltzielen: "Klimaschutz", "Anpassung an den Klimawandel", "Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen", "Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft", "Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung" sowie "Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme".
Seit Jahresbeginn 2022 gelten damit für alle Unternehmen, die - wie DMG MORI - der CSR-Richtlinie 2014 / 95 / EU (§ 289 HGB) unterliegen, neue Berichtspflichten. Unternehmen müssen für jedes Umweltziel berichten, welcher Anteil der Umsatzerlöse ihrer Wirtschaftstätigkeiten als taxonomiekonform einzustufen ist sowie die entsprechenden Anteile an Investitions- und Betriebsausgaben angeben. Taxonomiekonform ist eine Wirtschaftstätigkeit, wenn sie einen wesentlichen Beitrag zu mindestens einem der definierten 6 Umweltziele leistet und somit die technischen Bewertungskriterien erfüllt, die Erreichung der weiteren EU-Umweltziele nicht erheblich beeinträchtigt sowie die Mindestvorschriften für Arbeitssicherheit und Menschenrechte eingehalten werden.
Da sich die EU-Taxonomie noch in der Entstehung befindet und nur sukzessive in der EU ausgerollt bzw. kontinuierlich überarbeitet wird, ist für das Berichtsjahr nur der Anteil der taxonomiefähigen und der nicht-taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten bezogen auf die Umsatzerlöse (I), Investitionsausgaben (Capex, II) sowie Betriebsausgaben (Opex, III) jeweils für die Umweltziele "Klimaschutz" und "Anpassung an den Klimawandel" anzugeben. Taxonomiefähig bedeutet, dass für die jeweilige Wirtschaftstätigkeit technische Bewertungskriterien durch die EU vorliegen - unabhängig davon, ob diese erfüllt werden.
Unsere Analyse zeigt, dass die Tätigkeiten von DMG MORI nicht unter den "Delegierten Rechtsakt" zu den Klimazielen fallen und entsprechend keine relevante Quelle von Treibhausgasemissionen darstellen: Unsere Wirtschaftstätigkeiten und die daraus resultierenden wesentlichen Umsatzerlöse lassen sich dem NACE-Code (EU-Systematik der Wirtschaftszweige) C.28.4 "Herstellung von Werkzeugmaschinen" zuordnen. Bei der EU-Taxonomie enthält die Beschreibung der Wirtschaftstätigkeit 3.6 "Herstellung anderer CO 2 -armer Technologien" einen Hinweis auf diesen NACE-Code. Unsere Analyse hat im ersten Schritt gezeigt, dass zwar einige Tätigkeiten von DMG MORI dieser Wirtschaftstätigkeit 3.6 zugeordnet werden können, diese jedoch laut Beschreibung auf eine erhebliche Verringerung von Treibhausgasen zielt. Zur Konkretisierung haben wir im nächsten Schritt auch die technischen Bewertungskriterien herangezogen. Demnach ist eine Lebenszyklus-Analyse der Treibhausgasemissionen und ihr Vergleich mit der leistungsfähigsten alternativen Lösung erforderlich. Dies ist im Maschinenbau oftmals nicht möglich, da überwiegend individuelle, kundenspezifisch entwickelte Lösungen angeboten werden und keine ausreichend detaillierten Daten von technologischähnlichen Produkten Dritter zur Verfügung stehen.
I. Umsatzerlöse: Der Anteil der taxonomiefähigen wirtschaftlichen Tätigkeiten am Gesamtumsatz wird berechnet als der Teil des Nettoumsatzes, der aus Produkten und Dienst leistungen im Zusammenhang mit taxonomiefähigen wirtschaftlichen Tätigkeiten stammt (Zähler), geteilt durch den Nettoumsatz (Nenner). Der Nenner entspricht dem konsolidierten Nettoumsatz in Übereinstimmung mit IAS 1.82. Unsere Analyse hat gezeigt, dass die Wirtschaftstätigkeiten von DMG MORI derzeit nicht von der EU-Taxonomie erfasst werden. Entsprechend beläuft sich der Anteil unserer Umsatzerlöse aus taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten 2021 auf 0 %. Somit liegen auch keine Investitions- oder Betriebsausgaben vor, die sich auf Vermögenswerte oder Prozesse beziehen, die mit taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten verbunden sind (gemäß Anhang I Nr. 1.1.2.2. a), b) und Nr. 1.1.3.2 a), b) der Delegierten-Verordnung 2021 / 2178 / EU (nachfolgend VO)). Weitere Details zu Umsatz, Investitions- und Betriebsausgaben stehen im Kapitel "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" des Geschäftsberichts 2021 auf Seite 71 ff.
Um die weiteren Umweltmaßnahmen von DMG MORI einzuordnen, gehen wir im Folgenden auf individuelle, taxonomiefähige Investitions- und Betriebsausgaben ein. → Klima und Umwelt, Seite 18 - 21
II. Capex: Die Ermittlung des Anteils der Investitionsausgaben bzw. Capex ist in der VO definiert. Der Nenner umfasst die Zugänge an Sachanlagen (IAS 16), immateriellen Vermögenswerten (IAS 38) sowie Nutzungsrechten gemäß IFRS 16 während des Berichtsjahres vor Abschreibungen und Neubewertungen. Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen sind ebenfalls zu berücksichtigen (siehe Anhang I Nr. 1.1 VO). Der Zähler entspricht den im Nenner enthaltenen Investitionsausgaben gemäß Anhang I Nr. 1.1.2.2. c) VO, die im Zusammenhang mit taxonomiefähigen wirtschaftlichen Tätigkeiten stehen. Die gesamten Investitionsausgaben des Berichtsjahres stehen in den Tabellen D.25 und D.26 im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2021 auf Seite 132 ff. sowie im Lagebericht im Kapitel "Investitionen" auf Seite 75. DMG MORI achtet seit Jahren bei den Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeit. Die hohen Investitionsausgaben der letzten Jahre zahlen sich aus. Wir betreiben zum Beispiel an allen europäischen Produktionsstandorten Solarparks zur Herstellung grüner, regenerativer Energie. Daher entfallen auf das Berichtsjahr nur noch rund 200.000 € (<1 %) taxonomiefähiger Investitionen. Diese wurden für die Wirtschaftstätigkeiten "Installation, Wartung und Reparatur von energieeffizienten Geräten (7.3)", "Installation, Wartung und Reparatur von Geräten für die Messung, Regelung und Steuerung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (7.5)" sowie "Installation, Wartung und Reparatur von Technologien für erneuerbare Energien (7.6)" aus Anhang I des "Delegierten Rechtsakts" identifiziert. Darüber hinaus sind derzeit keine Capex-Pläne gemäß Anhang I Nr. 1.1.2.2. a), b) VO erforderlich.
III. Opex: Die Ermittlung des Anteils der Betriebsausgaben bzw. Opex ist in der VO definiert. Der Nenner umfasst direkte, nicht kapitalisierte Kosten, die sich auf Forschung und Entwicklung, Gebäudesanierungsmaßnahmen, kurzfristiges Leasing, Wartung und Reparatur sowie sämtliche anderen direkten Ausgaben im Zusammenhang mit der Wartung von Vermögenswerten und Sachanlagevermögen beziehen (s. "Delegierter Rechtsakt zur EU-Taxonomie", Anhang I.1.1.3). Der Zähler entspricht dem Teil der im Nenner enthaltenen Betriebsausgaben gemäß Nr. 1.1.3.2 c) VO. Auch bei unseren Betriebsausgaben achten wir auf Nachhaltigkeit und haben bereits zahlreiche Maßnahmen in den vergangenen Jahren umgesetzt. Auf das Berichtsjahr entfällt daher kein wesentlicher Anteil mehr (<1 MIO €, entsprechend rund 1%). Dieser wurde für die Wirtschaftstätigkeiten "Installation, Wartung und Reparatur von energieeffizienten Geräten (7.3)" sowie "Installation, Wartung und Reparatur von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Gebäuden (und auf zu Gebäuden gehörenden Parkplätzen) (7.4)" aus Anhang I des "Delegierten Rechtsakts" identifiziert.
Für die Zuordnung von Capex und Opex haben wir die relevanten Anschaffungen und Maßnahmen und die primär damit verbundenen wirtschaftlichen Aktivitäten aus Anhang I des "Delegierten Rechtsakts" identifiziert. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass kein Capex oder Opex mehr als einmal berücksichtigt wird.
Mit unserer "First Quality"-Strategie treiben wir zahlreiche Initiativen entlang der gesamten Wertschöpfungskette voran. Unser Ziel: Nachhaltige TOP-Qualität bei unseren Premiumprodukten und -lösungen und zu 100 % zufriedene Kunden.
Ein Höchstmaß an Genauigkeit, Effizienz, Verlässlichkeit sowie Langlebigkeit und Nachhaltigkeit mit exzellenten Produkten und Prozessen: Qualität ist Grundvoraussetzung für Kundenzufriedenheit. Das zentrale Qualitätsmanagement berichtet direkt an den Vorstand. Zudem ist Qualität Bestandteil der Vorstandsvergütung.
Mit unserer "First Quality"-Strategie richten wir alle Aktivitäten konsequent auf maximale Qualität und den Kundennutzen aus: mit standardisierten Bauteilen und Schnittstellen, eigenen DMG MORI Components und einem breiten Produktportfolio. Zu unserem "360°-Quality-Management" gehören auch die durchgängige, montagebegleitende Qualitätsprüfung an 10 "Quality Gates" sowie die Einbindung von unseren Service-Experten und unseren Lieferanten. Die gesetzlichen Anforderungen sind dabei für DMG MORI nur das Minimum. Unsere eigenen Standards - auch im Service - gehen weit darüber hinaus. Zum Beispiel setzen wir für höchste Genauigkeit auf innovative Messmethoden mit mehr als 1.000 erfassten Messpunkten - das ist viermal mehr als der übliche Marktstandard. So gewährleisten wir die TOP-Qualität, die unser Kunde erwartet.
Die Grundlage dafür bildet die Zertifizierung unserer Produktionswerke nach der neuesten Qualitätsnorm ISO 9001:2015. Die entsprechenden Vorgaben prüfen wir regelmäßig in internen und externen Audits auf ihre Umsetzung und Wirksamkeit. Unsere weltweiten Qualitätsexperten entwickeln darüber hinaus kontinuierlich innovative, speziell auf unsere Branche zugeschnittene Prozesse. Nach intensiven Tests geben sie die besten Lösungen schnellstmöglich über unsere zentrale Qualitätsmanagement-Plattform "conSense Global" weiter. Über diese Plattform stehen unseren Mitarbeitern zudem alle Qualitätsmanagement-Handbücher digital zusammengefasst jederzeit zur Verfügung. Im Berichtsjahr haben wir planmäßig alle Produktionswerke in das System eingebunden.
Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte überwacht das Qualitätsmanagement permanent über ein Monitoring in der Entwicklung und Produktion. Wir setzen auf eine digitale Maschinenabnahme - individuell auf das Kundenprojekt zugeschnitten mit Echtzeitdokumentation. Diese hohen Anforderungen gelten auch für den finalen Qualitätstest in der späteren Serienproduktion: Jede Maschine wird mehr als 100 Stunden erprobt, bevor sie an unsere Kunden ausgeliefert wird.
Dieselben Qualitätsansprüche wie an unsere Maschinen stellen wir auch an unsere Software-Lösungen. Bei Neuentwicklungen setzen wir auf präventive Qualitätssicherung. In einem strukturierten, agilen Prozess werden auch hier während der Entwicklung mehrere "Quality Gates" durchlaufen. Einzelne Arbeitsschritte testen wir sowohl separat als auch integrativ - automatisiert sowie manuell. Hierfür betreiben wir bei der DMG MORI HEITEC Digital Kft. in Ungarn ein eigenes Software-Testzentrum.
Unsere Maschinen erfüllen höchste Sicherheitsvorschriften: Wir setzen alle relevanten Gesetze sowie die darin verankerte Richtlinien und Normen um. Hierbei unterstützen interne Experten, die sich regelmäßig weiterbilden und in Normengremien und Fachverbänden aktiv sind, unsere Entwickler. Zudem gestalten wir in nationalen und internationalen Normenarbeitskreisen (ISO, IEC) die Beschreibung des aktuellen Stands der Technik sowie deren Festlegung und Weiterentwicklung.
Qualität und Sicherheit sind elementare Anforderungen bereits im Designprozess. Von Anfang an binden wir dabei unsere Lieferanten in die Entwicklung ein. Vor Markteinführung müssen all unsere Produkte - Maschinen, DMG MORI Components sowie Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen - einen sechsstufigen "Design Review Prozess" erfüllen und diverse Stresstests bestehen, die weit über die tatsächlichen Bedingungen beim Kunden hinausgehen.
Um stets den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, entwickeln wir unseren "Design Review Process" fortlaufend weiter. Im Berichtsjahr fokussierte der Bereich Entwicklung dabei neben technischen Aspekten verstärkt auch ökologische Anforderungen wie Energieeffizienz, Wiederverwendbarkeit und Recyclingfähigkeit.
Wichtige Impulse zur Verbesserung unserer Produktqualität und -sicherheit erhalten wir auch durch den Austausch mit Vertriebs- und Servicemitarbeiten sowie Kunden. DMG MORI erstellt für jede Maschine eine Risikobeurteilung, die alle Arbeiten von Personen über die gesamte Lebensdauer der Maschine beinhaltet und fortlaufend aktualisiert wird. So ermitteln wir mögliche Gefährdungen und leiten Maßnahmen zur Reduktion ein. Damit ist sie essenziell für den Schutz der menschlichen Gesundheit. Unvermeidbare Restrisiken werden in Produkthandbüchern beschrieben und durch Warn- bzw. Hinweisschilder sowie Hinweise am Benutzerdisplay angezeigt. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um Restrisiken kontinuierlich weiter zu reduzieren. Unsere Kunden wiederum stehen in der Verantwortung, den bestimmungsgemäßen Betrieb der Maschine und die Einhaltung der Arbeitsschutzvorgaben in ihrer Produktion sicherzustellen.
Wichtige Grundlagen und Richtlinien bei DMG MORI sind das Produktsicherheitsgesetz und die weiteren das Produkt betreffenden Richtlinien der EU, wie:
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| ― | Maschinenrichtlinie 2006/42/EG |
| ― | Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU |
| ― | Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) 2014/30/EU |
| ― | Richtlinie zur Bereitstellung von Druckgeräten 2014/68/EU |
| ― | EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) |
| ― | nationale und internationale Produktnormen |
Unser Fokus auf Digitalisierung hat sich in der anhaltenden Corona-Pandemie als absolut richtig erwiesen. Entsprechend sind IT-Sicherheit und die Sicherheit unserer digitalen Produkte für uns von höchster Relevanz. "Product Security" ist elementarer Bestandteil unserer Digitalisierungsstrategie. Intern setzen wir auf ein umfangreiches Konzept, um die Informationen und Daten innerhalb des Konzerns vor Diebstahl, Verlust, unbefugter Weitergabe, rechtswidrigen Zugriffen oder Missbrauch zu schützen. Dafür verlagern wir ressourcenintensive Software in die Cloud, setzen auf "Soft-ware-as-a-Service"-Lösungen, eine sicherheitsoptimierte Organisation unserer IT, regelmäßige Investitionen in Hard- und Software, den Einsatz von Virenscannern, FirewallSystemen sowie Zugangs- und Zugriffskontrollen. Zudem informieren und sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter regelmäßig über entsprechende Risiken.
Auch bei unseren digitalen Produkten achten wir auf höchste Sicherheit. Bei der Entwicklung gilt das Prinzip "Security-by-Design": Sicherheit ist eine explizite Anforderung während des Entwicklungsprozesses. Darüber hinaus empfehlen wir unseren Kunden auch intern in ihrem Betrieb ein mehrstufiges IT-Sicherheitskonzept umzusetzen: Der Ansatz "Defense-in-Depth" beschreibt Sicherheitsmaßnahmen, die auf verschiedenen Ebenen eines Netzes oder Systems implementiert werden, wie einen geregelten Zutritt zu Produktionsgebäuden oder die Segmentierung in Produktions- und Büronetzwerk.
Schneller, direkter und zielgerichteter Service funktioniert auch digital. Über unser kostenloses Kundenportal my DMG MORI erhalten unsere Kunden umfassende Informationen über ihre Maschine. Die idealen Bedingungen für die Anlieferung und Einrichtung der Maschine klären wir bereits im Vorfeld. Die Inbetriebnahme wird ausschließlich von hochqualifizierten Service-Experten durchgeführt. Zudem zeigen wir unseren Kunden ausführlich, wie die Maschine im späteren Betrieb effizient, sicher und ressourcenschonend läuft.
In regelmäßigen Audits identifizieren wir weitere Potenziale zur Optimierung von Logistik-, Verpackungs- und Inbetriebnahme-Prozessen, um noch nachhaltiger zu werden. So können wir zum Beispiel durch weniger Verpackungsmaterial Ressourcen schonen und die Qualität der Bauteile steigern.
Seit 2021 verzichtet DMG MORI, wo immer möglich, auf eine Maschinendokumentation in Papierform. Ausnahmen werden nur bei gesetzlicher Notwendigkeit oder auf expliziten Kundenwunsch gemacht. So können pro Jahr ca. sechs Millionen Seiten Papier eingespart werden - das entspricht rund 600 Bäumen. Stattdessen erhalten Kunden alle Informationen digital und über my DMG MORI. So haben sie stets und überall Zugriff auf die neueste Fassung und weitere ergänzende Informationen. Auch bei Service-Anfragen im späteren Betrieb beim Kunden schaffen unsere digitalen Lösungen einen spürbaren Mehrwert. my DMG MORI stellt direkten Kontakt mit dem persönlichen Service-Experten her. Zudem können unsere Kunden in dem Online-Portal alle laufenden Service-Aktivitäten in Echtzeit überblicken und auf sämtliche relevante Dokumente zum Betrieb ihrer DMG MORI - Maschine zugreifen. Zusätzlich bietet unser NET-service einen Livestream oder Multi-User-Konferenzen mit Technikern und weiteren Experten.
Unser hoher Qualitätsanspruch zahlt sich aus: 2021 verzeichneten wir -6 % weniger Service-Einsätze als im Vorjahr. Mit unseren digitalen Service-Tools konnten wir im Berichtsjahr die Mehrheit aller Serviceanfragen remote -aus der Service-Zentrale - lösen, ohne lange Anfahrts- und Bearbeitungszeiten. Schnell, effektiv und umweltschonend. Aber wir wollen uns immer noch weiter verbessern. Dafür ist das Feedback unserer Kunden - sowohl digital als auch persönlich - essenziell. Deshalb fragen wir nach: 99 % unserer Kunden gaben bei der jährlichen Zufriedenheitsanalyse an, mit ihrer Kaufentscheidung zufrieden zu sein.
DMG MORI übernimmt täglich ganzheitlich und nachhaltig Verantwortung: Das gilt auch im Einkauf. Wir arbeiten weiter konsequent daran, eine komplett digitalisierte Lieferkette umzusetzen - für mehr Transparenz und Effizienz.
Das Partner- und Lieferantenmanagement ist essenzieller Bestandteil unserer Matrixorganisation. Durch die Corona-Pandemie stehen insbesondere die Lieferketten vor neuen Herausforderungen. Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und Wandlungsfähigkeit sind entscheidende Erfolgsfaktoren. Unsere Fertigungstiefe liegt bei 24 % - entsprechend tragen unsere Lieferanten einen großen Teil zu unserer Wertschöpfungskette bei. Für alle Partner und Lieferanten gilt: Die Einhaltung von Umweltstandards und sozialen Vorgaben ist Voraussetzung für eine Zusammenarbeit.
Wir beschaffen komplexe Baugruppen für unsere Produktion von global aufgestellten Systemlieferanten. Diese koordinieren die weiteren Unterlieferanten und sorgen für die Vormontage. Sie stellen damit die erste Stufe unserer Lieferkette dar. Waren und Dienstleistungen für unsere Produktion haben wir im Berichtsjahr nahezu ausschließlich von unseren rund 2.880 bestehenden Direktlieferanten bezogen. Wir setzen dabei auf einen hohen Lokalisierungsgrad: Wertbezogen stammen 94 % der Güter aus Europa sowie 6 % aus Asien.
Der Einkauf berichtet an den Vorstandsvorsitzenden. Die Abteilung gliedert sich in das Materialgruppenmanagement für Produktionsmaterial, gemeinsam mit der DMG MORI COMPANY LIMITED, und für Nichtproduktionsmaterial. So nutzen wir bestmöglich Synergien und stellen eine einheitliche, hohe Materialqualität an all unseren Standorten sicher. Unsere Einkäufer schulen wir regelmäßig in relevanten Compliance- und Nachhaltigkeitsthemen.

Wir erwarten von unseren Partnern und Lieferanten, dass sie unserer Selbstverpflichtung für Nachhaltigkeit folgen und diese Anforderungen wiederum entlang ihrer gesamten Lieferkette weitergeben. Denn Nachhaltigkeit endet nicht an der eigenen Unternehmensgrenze. Wir bewerten und selektieren unsere Lieferanten verstärkt anhand von Nachhaltigkeitskriterien. Mit den Plattformen "Integrity Next" und "SAP Ariba" sind unsere Nachhaltigkeitskriterien konzernweit einheitlich in die Einkaufs- und Lieferantenorganisation integriert. Die hierfür relevanten IT-Systeme haben wir 2019 erfolgreich in unseren Produktionswerken implementiert, 2020 folgten die Vertriebs- und Servicegesellschaften.
Nachhaltiger Vorreiter: Wir gehen mit gutem Beispiel voran und haben im Berichtsjahr auch unsere eigene Nachhaltigkeitsleistung von "Integrity Next" bewerten lassen. Das Ergebnis: DMG MORI hat das "Nachhaltigkeitszertifikat für die Lieferkette" und damit den "Goldstatus" von "Integrity Next" erhalten - ein absolutes Novum auf der Compliance-Plattform.
Unsere (potenziellen) Lieferanten bestätigen in "SAP Ariba" schriftlich die grundlegenden ethischen und prinzipiellen Anforderungen von DMG MORI, wie die Ablehnung von Zwangs- und Kinderarbeit, Einhaltung der Menschenrechte und Umweltschutz.
Der Klimawandel und die einhergehende Reduzierung der CO 2-Emissionen sind derzeit die zentralen Aufgaben. Um den Wandel hin zu einer "GREEN ECONOMY" zu vollziehen, sind technologische sowie regulatorische Veränderungen notwendig und gerade für den Einkauf von hoher Bedeutung. Hier haben wir 2020 und 2021 bereits große Fortschritte erzielt. Wir erfassen in unserer CO 2 -Bilanz auch die entstehenden Emissionen entlang der vorgelagerten Lieferkette und gleichen diese seit Januar 2021 vollständig aus. Damit gehen wir für unsere Lieferanten in Vorleistung. Gleichzeitig fordern wir sie auf, selbst aktiv zu werden und auch ihre CO 2 -Emissionen gegenüber DMG MORI transparent zu machen. Unterstützend stellen wir einen Fragebogen zum Reporting sowie zur Ableitung entsprechender Reduktionsmaßnahmen in der digitalen Plattform "Integrity Next" zur Verfügung.
Eine nachhaltige Beschaffung, der schonende Einsatz natürlicher Ressourcen sowie energiesparende und umweltverträgliche Verfahren sind auch in unserer Einkaufsrichtlinie und den Einkaufsbedingungen festgelegt. Weiterführende Informationen finden sich auf unserer Website und unserem Einkaufsportal.
DMG MORI steht seinen Lieferpartnern auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und Dekarbonisierung beratend zur Seite. Innovative Software-as-a-Service-Lösungen legen die CO 2 -Emissionen auf Bauteilebene transparent dar und können automatisch konkrete Verbesserungsvorschläge für die Lieferanten erstellen. Im Berichtsjahr haben wir testweise einige Komponenten mit Hilfe eines Start-Ups analysiert. Diese verbesserte Datenqualität ermöglicht uns, auf Basis unseres Klima-Dreiklangs "Vermeiden -Reduzieren - Kompensieren" gemeinsam mit unseren Lieferanten noch gezielter Maßnahmen zur CO 2 -Reduktion zu identifizieren. 2022 planen wir unsere Aktivitäten auf emissionsintensive Materialgruppen auszuweiten und insbesondere auf Lieferanten mit den höchsten CO 2 -Emissionen zuzugehen, um konkrete Reduzierungsmaßnahmen festzulegen.
DMG MORI pflegt starke und stabile Partnerschaften mit seinen Lieferanten: Gerade die Herausforderungen durch Materialmangel und Lieferengpässe haben gezeigt, dass ein fortlaufend enger Austausch mit unseren Lieferanten wichtiger denn je ist. Um die Bedeutung und die Leistung unserer strategischen Lieferanten zu unterstreichen, fand anlässlich der Pre-EMO Show bei DECKEL MAHO in Pfronten der etablierte "DMG MORI Partner Summit" statt. Die fünf besten Lieferpartner - teils virtuell, teils live dabei - wurden mit dem "DMG MORI Partner Award 2021" ausgezeichnet. Zum ersten Mal wurde dabei auch ein Preis für "Sustainability" verliehen - dieser ging an "Integrity Next".
Um die Nachhaltigkeitsleistung unserer (potenziellen) Lieferanten transparent zu machen und sie entsprechend bewerten zu können, setzen wir auf effiziente, digitalisierte Prozesse. Die vier IT-gestützten Phasen sind:
Die Registrierung auf unserer Einkaufsplattform von "SAP Ariba" ist Voraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungen. Dabei bestätigen (potenzielle) Lieferanten schriftlich und verbindlich, dass sie unsere Anforderungen einhalten. Bei neuen Lieferanten gilt: Erst wenn dies erfolgt ist, kommt eine Zusammenarbeit in Frage. Bei Ablehnung oder beim Verdacht auf einen Verstoß gegen eine der ethischen oder prinzipiellen Anforderungen ist ein fester Eskalationsprozess definiert. Dieser regelt das weitere Vorgehen, um entweder gemeinsame Lieferantenentwicklungsmaßnahmen festzulegen oder die Zusammenarbeit zu beenden.
Werden unsere Anforderungen erfüllt, erhöht dies die Vergabechancen bei Ausschreibungen auf unserer Einkaufsplattform. Bis Ende 2021 haben sich dort bereits 737 Lieferanten registriert, die für 45 % des gesamten Einkaufsvolumens stehen.
Um die Nachhaltigkeitsperformance unserer Lieferanten so früh wie möglich im Beschaffungsprozess zu erfassen, führen wir eine Beurteilung über die Compliance-Plattform von "Integrity Next" durch. Mittels digitaler Fragebögen werden Auskünfte über alle Lieferanten eingeholt, um mögliche Risikofaktoren transparent zu machen, Nachhaltigkeitsthemen, wie Qualität, Umweltstandards und soziale Vorgaben zu überprüfen sowie die Einhaltung regulatorischer Anforderungen sicherzustellen.
Auf dieser Basis legen wir konkrete Verbesserungsmaßnahmen mit unseren Zulieferern fest. Im Berichtsjahr konnten bereits 90 % - das sind 3.191 - der aktiven Lieferanten von DMG MORI, mit denen wir seit mindestens zwei Jahren zusammenarbeiten, eingebunden werden. Damit ist "Integrity Next" ein wichtiger Baustein für die fristgerechte Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, das am 1. Januar 2023 in Kraft tritt. In eigens dafür veranstalteten Lieferanten-Webinaren konnten wir unseren Partnern das neue Gesetz und dessen Auswirkungen auf unsere Geschäftsbeziehungen erklären.
Bis Ende 2021 haben wir von 741 bestehenden Lieferanten -im Berichtsjahr wurden keine neuen Lieferanten erfasst -die geforderte Selbstauskunft erhalten. Deren Einkaufsvolumen hat einen Anteil von 69 % am Gesamtvolumen. Nach Validierung der Selbstauskünfte erfolgt bei mangelhafter Umsetzung oder Feststellung von Verstößen eine umgehende Kommunikation an die Lieferanten, um Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten. Je nach Informationslage kann eine intensive Beobachtung notwendig sein. Sollte aus schwerwiegenden Gründen von einer weiteren Zusammenarbeit abzusehen sein, wird die systemseitige Sperrung veranlasst. Anhand der bisher ausgefüllten Selbstauskünfte konnten wir im Berichtsjahr 160 risikobehaftete Lieferanten identifizieren und 144 gezielte Maßnahmen einleiten. So hilft DMG MORI dabei, Nachhaltigkeit auch bei seinen Lieferanten transparent zu machen und gezielt zu stärken.
Das ganzheitliche Supply-Chain-Risk-Management von DMG MORI basiert auf der globalen Double-Sourcing-Strategie sowie dem Einsatz von digitalen Tools. Zur Risikoeinschätzung bestehender Direktlieferanten greifen wir auf das Frühwarnsystem "RISKMETHODS" zurück: Es liefert zeitnahe Informationen über Risiken zu Bonität, Liefer- und Qualitätsperformance, Nachhaltigkeit, wie Verletzungen von Arbeitspraktiken und Menschenrechten sowie Umweltaspekten. Die Verantwortlichen werden proaktiv bei Risikoeintritt benachrichtigt. Mit "RISKMETHODS" kontrollieren wir rund 260 Lieferanten. Diese machen über 79 % des gesamten Einkaufsvolumens aus. Bei diesen Lieferanten meldete das System im Berichtsjahr zum Indikator "Verletzung von Arbeitspraktiken und Menschenrechten" zwölf und zum Indikator "Umwelt" vier potenzielle Sachverhalte. Der Anteil der betroffenen Lieferanten am Einkaufsvolumen für Produktionsmaterialien beläuft sich auf 9 %. Nach genauer Prüfung stellte sich heraus, dass keine weiteren Schritte erforderlich waren, da entweder die Meldungen nicht relevant waren oder bereits Maßnahmen eingeleitet wurden. Das Frühwarnsystem ermöglicht anhand von Reports eine Risikobewertung je Kriterium und dient zum einen als Basis für die Lieferantengespräche und -weiterentwicklung. Zum anderen fließt diese Bewertung als Teilergebnis in die ganzheitliche Lieferantenbewertung ein.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der wichtigste Erfolgsfaktor von DMG MORI - das gilt mehr denn je in herausfordernden Zeiten. Deshalb machen wir uns für ihre Sicherheit, Gesundheit und Zufriedenheit stark: mit stabilen, attraktiven Arbeitsplätzen sowie umfassenden Entwicklungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten.
Die Qualifikation, Gesundheit, Zufriedenheit und damit die Motivation unserer Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolges - und stehen deshalb im Fokus. Als international tätiger Technologiekonzern wissen wir: Vielfalt ist eine große Chance. Wir lernen voneinander, sind offen für Neues und entwickeln gemeinsam innovative Zukunftstechnologien. Der enge Zusammenhalt basiert bei DMG MORI auf TOP-Werten: Trust, Openness und Passion. Mit Vertrauen, Offenheit und Leidenschaft arbeiten wir daran, unsere Vision zu erfüllen: Wir wollen weltweit der attraktivste Werkzeugmaschinenhersteller mit digitalen und nachhaltigen Produkten sein!
Unser Personalmanagement wird strategisch vom Vorstand gesteuert. An den Produktionsstandorten betreuen wir unsere Mitarbeiter über lokale Personalabteilungen. In den Vertriebs- und Servicegesellschaften übernehmen diese Aufgabe vertrauensvoll unsere HR-Business-Partner.
DMG MORI ist ein attraktiver Arbeitgeber: Im Fokus unserer Personalstrategie stehen Vielfalt, Chancengleichheit, flexible und innovative Arbeitsumgebungen, Ausbildung, Personalentwicklung sowie Arbeitsschutz und ein umfassendes Gesundheitsmanagement. Wir bieten attraktive Vergütungsmodelle und leben eine offene, vertrauensvolle Unternehmens- und Führungskultur. Die strategische Ausrichtung unserer internationalen Personalarbeit zielt darauf ab, diese Aspekte mittelfristig noch intensiver zu berücksichtigen.
Regelmäßig bestätigen externe Studien und Medien unseren Ansatz: Das F.A.Z.-Institut hat DMG MORI als TOP-Unternehmen von "Deutschlands Fairste Maschinen- und Anlagenbauunternehmen 2022" ausgezeichnet. In der Studie wurden ca. 17.000 Unternehmen hinsichtlich "Produkt und Service", "Preis-Leistungs-Verhältnis", "Kundenzufriedenheit", "Arbeitgeber-Fairness" und "Nachhaltigkeit" bewertet. Zudem zeichnete das Wirtschaftsmagazin Forbes unser Produktionswerk Ulyanovsk MT im Berichtsjahr als einen der besten Arbeitgeber Russlands aus. Bewertet wurden dabei die Kategorien "Ökologie", "Mitarbeiter und Gesellschaft" sowie "Corporate Governance".
Das Jahr 2021 stand ebenso wie das Vorjahr im Zeichen der Corona-Pandemie. Bereits 2020 haben wir eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um den Schutz unserer Mitarbeiter sicherzustellen und ihre Gesundheit umfassend zu schützen. Zudem haben wir unser betriebliches Gesundheitsmanagement weiter gestärkt. → Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Seite 50 f. Gleichzeitig haben wir uns für die Gesundheit und Resilienz unseres Unternehmens stark gemacht. Unser Ziel: Mit fester Stammbelegschaft aus der Krise - weiter auf Wachstumskurs. Das ist uns gelungen.
Unsere Hygiene- und Sicherheitskonzepte konnten wir erfolgreich an die hochdynamische Situation anpassen, um stets den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Zudem haben wir unsere Mitarbeiter das gesamte Jahr über mit allen relevanten Schutzmitteln, medizinischen Masken und Covid-Selbsttests versorgt. Durch unsere umfangreiche, ganzheitliche und schnelle Kommunikation waren unsere Mitarbeiter weltweit immer täglich aktuell informiert. Zusammenfassend können wir stolz sagen: Unsere Mitarbeiter setzen die Maßnahmen immerzu mit höchster Disziplin um.
Im Sommer haben wir an unseren deutschen Produktionsstandorten eigene Impfstraßen eröffnet, sobald Impfstoff verfügbar war. Darüber hinaus kümmerten wir uns weltweit um Impfmöglichkeiten für alle unsere Mitarbeiter. Das gleiche gilt für die späteren und künftige Booster-Impfungen. Um unsere bereits sehr gute Impfquote noch weiter zu steigern, starteten wir im Herbst 2021 eine Videokampagne in unserem Intranet, in der sechs Wochen lang Mitarbeiter international mit ihren ganz eigenen Geschichten zum Impfen aufgerufen haben. Auch auf unseren öffentlichen Social Media-Kanälen, wie LinkedIn, Twitter und Facebook haben wir uns mehrfach für die Covid-Impfung stark gemacht.
Wo immer möglich, arbeiten unsere Mitarbeiter flexibel, digital und hybrid. Das gleiche gilt für unsere Messen und Hausausstellungen. Wir haben im Berichtsjahr erfolgreich ein hybrides Messekonzept eingeführt - damit unsere Kunden und Partner selbst entscheiden können, ob sie reisen und persönliche Kontakte wollen oder unsere Events lieber digital besuchen.
Das Resultat unserer Gesundheitsstrategie: Wir haben bei DMG MORI eine hohe Impfquote erreicht, die Infektionsrate dauerhaft auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau gehalten und es ist zu keinen Ansteckungen während der Arbeit gekommen.
Wir entscheiden in einem transparenten Auswahlprozess, ob ein Bewerber fachlich und persönlich für eine Stelle geeignet ist. Dabei haben Alter, Geschlecht oder Herkunft grundsätzlich keinen Einfluss auf unsere Entscheidung. Die gesetzlichen Vorgaben setzen wir um. Diskriminierungen, Kinderarbeit oder ein Umgehen gesetzlicher Regelungen vermeiden wir durch eine hohe Informationstransparenz. Die Einstellungsfreigabe erfolgt in einem mehrstufigen, digital unterstützen Genehmigungsprozess mit finaler Bestätigung durch den Vorstand. Die "Interne Revision" überprüft diese Prozesse regelmäßig. → Compliance, Seite 54 ff.
Neue Mitarbeiter erhalten in umfangreichen Onboarding-Programmen alle notwendigen Werkzeuge für einen erfolgreichen Start - mit Werksbesichtigungen und Produktschulungen, Gesundheits- und Sportangeboten sowie der freiwilligen betrieblichen Altersvorsorge. Mit einer strukturierten Nachfolgeplanung stellen wir einen lückenlosen Wissenstransfer sicher.
Am 31. Dezember 2021 waren 6.821 Mitarbeiter beschäftigt, davon 225 Auszubildende. Im Berichtsjahr hat DMG MORI 767 Mitarbeiter eingestellt. Dies entspricht einer Einstellungsquote von 11 %. Im Berichtsjahr verließen insgesamt 618 Mitarbeiter den Konzern. Die daraus resultierende Fluktuation belief sich auf 9,2 %. Der Anteil von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen oder Nachwuchskräften (High-Potentials), die unser Unternehmen eigeninitiativ verlassen haben (dysfunktionale Fluktuation), belief sich im Berichtsjahr auf 0,7 %.
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| 2021 | 2020 | Veränderung ggü. Vorjahr | |
|---|---|---|---|
| Mitarbeiter gesamt 1) | 6.821 | 6.672 | 149 |
| davon Mitarbeiter | 6.596 | 6.393 | 203 |
| davon Auszubildende | 225 | 279 | -54 |
| davon Inland | 4.033 | 4.084 | -51 |
| davon Ausland | 2.788 | 2.588 | 200 |
| davon Segment Werkzeugmaschinen | 3.908 | 3.780 | 128 |
| davon Segment Industrielle Dienstleistungen | 2.831 | 2.808 | 23 |
| davon Segment Corporate Services | 82 | 84 | -2 |
| Leiharbeitnehmer gesamt 2) | 172 | 51 | 121 |
| davon Segment Werkzeugmaschinen | 118 | 19 | 99 |
| davon Segment Industrielle Dienstleistungen | 54 | 32 | 22 |
| davon Segment Corporate Services | 0 | 0 | 0 |
1) Die Mitarbeiterzahl ergibt sich auf Basis der unternehmensinternen Headcount-Personalstatistik.
2) Im Jahr 2021 wurden insgesamt 5 Leiharbeitnehmer in eine Festanstellung übernommen.
Wir setzen auf eine offene Feedback-Kultur - denn die Zufriedenheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Unsere 2018 implementierten Führungsleitlinien ("Leading Principles") setzen wir konsequent um. Sie bilden die Grundlage unserer modernen Unternehmens- und Führungskultur. Mit unserem "Vision-Mission-Statement" beschreiben wir klar unsere Ziele und Werte. → Nachhaltigkeitsstrategie und -management, Seite 10 f.
Dafür ist eine kontinuierliche und transparente Kommunikation notwendig. Seit 2020 bilden Gesundheit und Sicherheit hierbei einen besonderen Schwerpunkt. In virtuellen Meetings hat der Vorstand unsere Mitarbeiter persönlich mehrfach über die aktuelle Situation informiert, ausführlich unsere Strategie, Maßnahmen und Ziele erläutert, um noch stärker aus der Krise zu kommen und im Anschluss live Fragen beantwortet. Für unsere Auszubildenden gab es dabei eigene Veranstaltungen, um ihre besonderen Perspektiven und Bedürfnisse zu fokussieren.
Zur Weiterentwicklung unserer Feedback-Kultur trägt auch die Mitarbeiter-Zufriedenheitsanalyse bei. Erstmals wurden die Mitarbeiter im Jahr 2018 zu insgesamt zwölf Themenfeldern - darunter Arbeitsbedingungen, Vorgesetztenverhalten, berufliche Entwicklung und Vergütung - befragt. Aus den Ergebnissen wurden über 300 Einzelmaßnahmen, insbesondere in der Kategorie Kommunikation und Information, abgeleitet und erfolgreich umgesetzt. Die nächste Mitarbeiter-Zufriedenheitsanalyse findet corona-bedingt erst 2022 statt. Mindestens einmal jährlich erfolgt zudem ein ausführliches Mitarbeiter-Gespräch durch die zuständige Führungskraft.
Das Miteinander und Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen stärken wir mit zahlreichen Maßnahmen, wie Mitarbeiter-Tage und -Events sowie einem umfassenden Angebot an Gesundheits- und Sportprogrammen, Sportwettbewerben und Firmenläufen. Im Berichtsjahr mussten viele Aktivitäten coronabedingt in kleinerem Rahmen oder digital stattfinden bzw. verschoben werden.
Wir wissen, dass oft die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine große Herausforderung darstellt. Deshalb engagieren wir uns, um unseren Mitarbeitern nach Möglichkeit den Alltag zu erleichtern - mit flexiblen Arbeitszeiten, Möglichkeit zum mobilen Arbeiten und zahlreichen lokalen Angeboten. Zudem können Mitarbeiter ein Fahrrad - E-Bike, Stadt-, Renn- oder Lastenrad - inkl. Rundum-Schutz-Paket leasen und auch privat nutzen. Am Standort Bielefeld bieten wir beispielsweise einen Wäsche-Reinigungsservice an. In den Sommerferien erfreute das "Arminia Fußballcamp" viele Kinder unserer Mitarbeiter - natürlich unter Einhaltung strikter Hygiene- und Abstandsregeln.
Flexibilität gewinnen unsere Mitarbeiter auch durch unseren Fokus auf Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit: "Smart-Flex-Working", die Möglichkeit flexibel und digital arbeiten zu können, wo immer dies individuell möglich ist, wurde dauerhaft in einer Konzernbetriebsvereinbarung festgelegt. Im Berichtsjahr konnten viele Prozesse und Arbeitsschritte digitalisiert werden. Das spart Papier und Zeit - und erhöht die Transparenz. Wir arbeiten zudem an ersten Automationslösungen ("Bots") für hochstandardisierte Prozesse. Damit wollen wir unsere Mitarbeiter entlasten und ihnen Freiraum verschaffen, sich stärker auf komplexe, kreative Arbeiten konzentrieren zu können. Das honorierte auch das Wirtschaftsmagazin Stern und die Employer-Branding-Agentur Territory Embrace: DMG MORI wurde im Berichtsjahr als eines von "Deutschlands Unternehmen mit Zukunft" mit 5 von 5 möglichen Sternen ausgezeichnet.
Unseren Mitarbeitern bieten wir attraktive Vergütungspakete an. Diese setzen sich aus marktgerechten Grundgehältern und variablen, erfolgsorientierten Zahlungen zusammen. Durch unser Konzern-Prämienmodell haben alle Mitarbeiter grundsätzlich die Möglichkeit, am wirtschaftlichen Erfolg von DMG MORI zu partizipieren. Im Berichtsjahr wurde nach Abstimmung zwischen Vorstand und Konzernbetriebsrat aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie keine Prämie ausgeschüttet.
Seit Jahren ist DMG MORI Mitglied bei "Fair Company", der größten und bekanntesten Arbeitgeberinitiative Deutschlands für Nachwuchskräfte. Studenten und Praktikanten ermöglichen wir regelmäßig, das operative Tagesgeschäft kennenzulernen. Praktikanten ersetzen bei DMG MORI keine Vollzeitstellen, denn im Vordergrund steht, dass sie Neues lernen und Erfahrungen sammeln. Darüber hinaus erhalten sie eine angemessene Vergütung. Unsere weltweite Präsenz ermöglicht unseren Mitarbeitern, international Projekte zu begleiten.
Wir achten das Mitbestimmungs- und Betriebsverfassungsgesetz, einschließlich lokaler Regelungen zur Arbeitnehmermitbestimmung und pflegen einen regelmäßigen, offenen Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitervertretern. So erhalten sowohl der Konzernbetriebsrat als auch die lokalen Betriebsräte frühzeitig Informationen zu relevanten Themen. Kollektivvereinbarungen, wie zum Beispiel tarifvertragliche Regelungen gelten für etwa 63 % unserer Mitarbeiter.
Bei DMG MORI werden alle Mitarbeiter und Bewerber geschätzt und gleichgestellt - unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Alter, Religion, sexueller Orientierung oder körperlicher Beeinträchtigung. Das ist auch schriftlich vom Vorstand im "DMG MORI Verhaltenskodex" sowie in den Führungsleitlinien festgelegt. → Nachhaltigkeitsstrategie und -management, Seite 10 f.
Unsere Vielfalt ermöglicht uns einen intensiven kulturellen Austausch. So können wir als global agierender Konzern unseren Kunden und Geschäftspartnern stets zielgruppengerecht begegnen und individuell auf lokale Besonderheiten eingehen. Unsere Vielfalt bietet uns auch die Chance, voneinander zu lernen. Deshalb engagieren wir uns beispielsweise dafür, junge Frauen für den Maschinen und Anlagenbau zu begeistern. Wir ermöglichen ihnen regelmäßig am "Girls' Day" einen praktischen Einblick in die faszinierende Welt der Werkzeugmaschinen und unterstützen Förderinitiativen wie "MINTrelation".

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| 2021 | 2020 | Veränderung ggü. Vorjahr | |
|---|---|---|---|
| Mitarbeiter gesamt | 6.821 | 6.672 | 149 |
| (100%) | |||
| davon weiblich | 785 | 770 | 15 |
| (12%) | |||
| davon männlich | 6.036 | 5.902 | 134 |
| (88%) | |||
| Geschäftsführer gesamt | 70 | 69 | 1 |
| (100%) | |||
| davon weiblich | 2 | 2 | 0 |
| (3%) | |||
| davon männlich | 68 | 67 | 1 |
| (97%) | |||
| Leitende Angestellte gesamt | 293 | 289 | 4 |
| (100%) | |||
| davon weiblich | 42 | 41 | 1 |
| (14%) | |||
| davon männlich | 251 | 248 | 3 |
| (86%) | |||
| Angestellte inkl. Azubis gesamt | 6.458 | 6.314 | 144 |
| (100%) | |||
| davon weiblich | 741 | 727 | 14 |
| (11%) | |||
| davon männlich | 5.717 | 5.587 | 130 |
| (89%) |

Unsere langjährigen und älteren Mitarbeiter verfügen über wertvolle Expertise, die wir möglichst lange im Unternehmen halten wollen. Dafür bieten wir ihnen attraktive Altersteilzeitmodelle. Innerhalb der Altersteilzeitregelung bestanden im Berichtsjahr 91 Verträge. 112 Mitarbeiter mit einer Schwerbehinderung arbeiteten in den deutschen Gesellschaften. Dies entspricht einer Quote von 3 %. DMG MORI zahlt rund 115.000 € als direkte Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe. Etwa 234.000 € werden zudem über anrechenbare Leistungen an Behindertenwerkstätten gezahlt.
Der Aufsichtsrat setzt sich aus fünf weiblichen (42 %) und sieben männlichen (58 %) Mitgliedern zusammen. Das Durchschnittsalter lag im Berichtsjahr bei 55 Jahren. Der Vorstand setzt sich ausschließlich aus männlichen Mitgliedern mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren zusammen. Weitere Informationen zu den gesetzlichen Vorgaben zum Frauenanteil im Aufsichtsrat und in der obersten Führungsebene stehen im Kapitel "Corporate Governance" auf Seite 48 des Geschäftsberichts 2021. Die Altersstruktur bei DMG MORI (Abbildung 12) ist ausgewogen. Die Qualifikationsstruktur unserer Mitarbeiter liegt seit Jahren auf einem hohen Niveau: 97 % aller Beschäftigten verfügen über eine qualifizierte Ausbildung oder befinden sich in einer.
Bei DMG MORI gehört permanentes Lernen zur Unternehmenskultur. Das beginnt bei unserer anspruchsvollen Ausbildung. Zu unserem Talent-Management gehört auch die Übernahme von Auszubildenden und dualen Studenten. Junge Fachkräfte fördern wir gezielt in konzernweiten Trainee-Programmen - insbesondere potenzielle Führungskräfte und talentierte Nachwuchskräfte durch das "High- Potential-Program". Im Berichtsjahr starteten hier 20 Teilnehmer mit - coronabedingt - überwiegend digitalen internen und externe Schulungen. Der Abschluss ist für das Jahr 2022 mit Präsentationen vor dem Vorstand geplant.
All unseren Mitarbeitern bieten wir attraktive, individuelle und zielgruppenspezifische Weiterbildungen an. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der aktiven Gestaltung der Digitalisierung. Dafür braucht es moderne, digitale und jederzeit verfügbare Lernkonzepte: In der DMG MORI DIGITAL ACADEMY machen wir unsere Mitarbeiter seit 2020 fit für die neue Normalität. Hierfür arbeiten wir eng mit unserem strategischen Partner "Masterplan" zusammen - das "Netflix der beruflichen Weiterbildung". In kurzen, vielfältigen Videos von hochkarätigen Experten wird auf der Lernplattform Grundwissen zu Digitalisierung, New Work und weiteren digitalen Soft-Skills vermittelt. Kurze Quizfragen, ein motivierendes Punkte- und Ranking-System sowie Zertifikate festigen langfristig den Lernerfolg.
Darüber hinaus sind DMG MORI-spezifische Inhalte verfügbar - von Vorstands-Informationen zur Strategie, über unsere Zukunftsfelder, wie Automatisierung, Nachhaltigkeit oder Additive Manufacturing bis hin zu einzelnen Produktvideos oder Informationen zu wichtigen Projekten. So teilen wir konzernweit wertvolles Know-how einfach und digital miteinander. Im Berichtsjahr haben über 4.200 Mitarbeiter erfolgreich mit der Plattform gelernt und individuelle Lernpfade bearbeitet. Sie haben schon über 250.000 Videos zur Weiterbildung genutzt. 2022 sollen weitere rund 800 Mitarbeiter für Masterplan freigeschaltet werden.
Auch in unserer Fertigung nutzen wir digitale Lernwerkzeuge. Ein Beispiel: TULIP. Mit der innovativen No-Code-Manufacturing-Plattform TULIP können Nutzer in kürzester Zeit eigene APPs erstellen - intuitiv und ohne Programmierkenntnisse. In unseren Produktionswerken sind bereits über 1.100 TULIP-Arbeitsplätze und mehr als 150 selbst entwickelte APPs im Einsatz. So können unsere Shopfloor-Mitarbeiter Prozesse in ihrem Arbeitsumfeld direkt selbst digitalisieren und ihre Erfahrung und ihr Wissen transparent weitergeben.
In unserer TAKT Academy lernen unsere Mitarbeiter, Prozesse und Projekte zu optimieren und dies nachhaltig in die bestehenden Abläufe zu integrieren. Dabei wenden wir die Methodik "Digital Lean Six Sigma" an:
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| ― | Digital: Wissen bezüglich der Digitalisierung der eigenen Wertschöpfungskette |
| ― | Lean: Wissen über die Beseitigung von Verschwendung |
| ― | Six Sigma: Überführung der neuen, optimierten Zustände in einen stabilen Prozess |
Hierzu werden den Teilnehmern digitale Tools zur Datenerhebung, Auswertung, Optimierung und Kontrolle vermittelt. Anschließend gilt es, das erlernte Wissen aktiv in eigenen Optimierungsprojekten anzuwenden und daraus weitere Verbesserungsprozesse abzuleiten. Zum Jahresende 2021 waren mehr als 400 Mitarbeiter aus zehn verschiedenen Standorten, darunter mehr als 80 Führungskräfte, in der "Digital Lean Six Sigma"-Methodik geschult.
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| 2021 | 2020 | Veränderung ggü. Vorjahr | |
|---|---|---|---|
| Anzahl Mitarbeiter in Weiterbildungsmaßnahmen | 3.865 | 4.003 | -138 |
| davon weiblich | 390 | 398 | -8 |
| davon männlich | 3.475 | 3.605 | -130 |
| Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung | 12,1 MIO € | 12,8 MIO € | -0,7 MIO € |
| Tage für Weiterbildungsmaßnahmen | 30.402 | 26.421 | 3.981 |
Jungen Menschen gehört die Zukunft, die wir bei DMG MORI von Beginn an attraktiv, international und digital gestalten. Mit unserer ausgezeichneten Berufsausbildung begeistern wir frühzeitig junge Menschen, denn ein gutes Ausbildungsprogramm ist das Fundament für nachhaltigen Erfolg. Wir bilden in insgesamt 10 Berufszweigen aus und bieten in Zusammenarbeit mit regionalen Fachhochschulen und Berufsakademien Studiengänge an. Diese Kooperationen bauen wir kontinuierlich aus und entwickeln sie weiter -besonders im Bereich Digitalisierung. Ein Beispiel: Bei DECKEL MAHO in Seebach haben wir erste Erfahrungen mit dem dualen Studiengang "Digitalisierungsmanagement" gesammelt. 2022 erweitern wir hier unser Angebot nochmals um den Studiengang "Digitale Industrie und Logistik". Auch im Ausbildungsalltag wird Digitalisierung großgeschrieben: Wirstellen allen Auszubildenden Tablets zur Verfügung und setzen auf digitale Inhalte, zum Beispiel über die Lern- und Arbeitsplattform MLS (Mobile Learning in Smart Factories), Masterplan und TULIP.
Über die Lern- und Arbeitsplattform MLS erhalten die Auszubildenden ihre individuellen Aufgaben direkt auf ihr Tablet oder ihren PC. So können sie selbst die Lerngeschwindigkeit bestimmen und werden optimal gefördert. Die Inhalte erstellt DMG MORI selbst, teils organisationsübergreifend, teils standortspezifisch - immer abgestimmt auf unsere Ausbildungsinhalte. Durch integrierte Videos verbindet das System perfekt Theorie und Praxis. Der Ausbilder kann zudem jederzeit transparent die Fortschritte überblicken. Auch weitere externe Lernangebote lassen sich einbinden. Ein Pluspunkt in Pandemiezeiten: Das System funktioniert im Bedarfsfall 100 % remote.
Im Berichtsjahr haben wir 50 neue Auszubildende und Trainees eingestellt. 44 junge Fachkräfte sind nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in eine Festanstellung übernommen worden. Die Verteilung der Ausbildungsfachrichtungen bei DMG MORI ist in Abbildung 14 dargestellt.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind zentrale Bestandteile unseres weltweiten Wertschöpfungssystems. Wir richten unser Managementsystem an den nationalen gesetzlichen Bestimmungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie weiteren relevanten Sicherheitsnormen für alle Tätigkeitsbereiche aus, einschließlich der weltweiten Arbeits- und Sozialnormen der International Labour Organization. Die Einhaltung der Regelungen überprüfen wir mit internen Audits, verzichten bisher jedoch auf eine externe Zertifizierung.
Für unsere eigenen Mitarbeiter - einschließlich Außendienstmitarbeitern - sowie Leiharbeiter gilt ein Managementsystem für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (5.086 von 6.993 Personen, entsprechend 73 %). → Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Seite 44. Dieses umfasst unsere internationalen Produktionswerke und die deutschen Gesellschaften aufgrund der länderspezifischen gesetzlichen Anforderungen. Für diese Gesellschaften gibt es einen eigenen Arbeitsschutzausschuss, der nach lokalem Recht zum Beispiel mit einem Mitglied der Geschäftsführung und einem Arbeitnehmervertreter besetzt ist. Weitere externe oder kurzfristige eingesetzte Mitarbeiter sind aus organisatorischen Gründen nicht vertreten. Der Arbeitsschutzausschuss tagt mindestens einmal jährlich - an unseren deutschen Standorten viermal jährlich - und analysiert Vorfälle, legt Schutzmaßnahmen fest und überprüft den Stand ihrer Umsetzung.
Unsere lokalen Standorte gestalten die Umsetzung des Managementsystems individuell. Insbesondere in Deutschland gibt es ein HSE Managementsystem (Health, Safety, Environment) in Anlehnung an die Norm ISO 45001. Aus organisatorischen Gründen ist eine Angabe zur Abdeckung externer oder kurzfristig eingesetzter Mitarbeiter nicht möglich.
Grundsätzlich erhalten neue Mitarbeiter, Leiharbeitnehmer sowie Mitarbeiter von Fremdfirmen, die auf unserem Gelände Arbeiten durchführen, alle relevanten Gesundheits- und Sicherheitstrainings. Hierzu führen wir entsprechende Unterweisungen durch, wo immer möglich als Präsenzschulung. Umfang und Detailgrad des Trainings richten sich nach der Risikoeinschätzung der jeweiligen Tätigkeit.
Beauftragte und befähigte Personen erhalten ergänzend weitere Qualifizierungen. Für Notfälle stehen Erste-Hilfe-Mittel und Brandschutzeinrichtungen zur Verfügung.
An den Produktionsstandorten unterstützt ein Betriebsarzt die Mitarbeiter - einschließlich Außendienstmitarbeiter - und Leiharbeitnehmer in Gesundheitsfragen. Unsere Betriebsärzte beraten u. a. zu den Themen Arbeitssicherheit, Hygiene und Prävention, führen Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorgeuntersuchungen durch und bieten Impfungen sowie Seminare zur Suchtprävention an.
Unsere geschulten Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützen die Vorgesetzten dabei, sämtliche Arbeitsbereiche, auch die von Fremdfirmen, auf unserem Gelände hinsichtlich möglicher Gefährdungen zu analysieren und diese zu beseitigen. Das gilt insbesondere bei gemeldeten Vorfällen oder Bedenken. Mitarbeiter - intern wie extern - können sich bei Verdacht auf nicht beseitigte Risiken an die zuständigen Behörden oder anonym an den externen Vertrauensanwalt wenden. → Nachhaltigkeitsstrategie und -management, Seite 14 f.
Um die Risiken in der Produktion zu minimieren, achten wir bereits bei der Entwicklung unserer Produkte auf ihre Sicherheit und mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Diese Anforderungen geben wir auch an unsere Partner und Lieferanten weiter. Wir erwarten zum Beispiel, dass in den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen der Einsatz von gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen vermieden oder reduziert wird, oder dass entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden. → Partner- und Lieferantenmanagement, Seite 36 ff.
Der Unternehmensbereich "Corporate Mobility & Security" übernimmt übergeordnete Sicherheitsaufgaben, u. a. sorgt er für die Reisesicherheit unserer Mitarbeiter und bereitet sie aktiv auf Reisen vor. Bei Reisen in Ländern mit erhöhtem Sicherheitsrisiko hält der Konzern regelmäßig Kontakt zu den Reisenden.
Zu einem 360°-Arbeitsschutz gehören auch unsere Gesundheitsschutzmaßnahmen in der Pandemie (Masken, Tests, Impfungen) und unser allgemeines Gesundheitsmanagement. Hier haben wir im Berichtsjahr zahlreiche Infektionsschutzmaßnehmen erfolgreich umgesetzt und so die Anzahl an Covid-Erkrankungen durchgängig auf einem niedrigen Niveau halten können.
Über unser betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bieten wir unseren Mitarbeitern seit vielen Jahren an nahezu allen Produktionsstandorten umfassende Angebote - von Fitness- und Sportprogrammen, über Gesundheitstage bis hin zu Fußballturnieren und Skirennen. Seit 2020 stärken wir insbesondere auch das BGM im Sales- & Service-Bereich und legen den Fokus verstärkt auf Verhältnis- und Verhaltensprävention, wie die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung im Büro und in der Produktion, ergänzende Kurse zur ergonomischen Haltung, Grippeschutz- und Covid-Impfungen sowie die Ausrichtung unserer Betriebsrestaurants auf gesunde Ernährung. Zur Förderung der Bewegung setzen wir auf konzernweite Sport-Events, gemeinsame Laufgruppen, Kooperationen mit Fitnessstudios und haben unser Angebot an Ladestationen für E-Bikes weiter ausgebaut. Zudem können Mitarbeiter ein Fahrrad - E-Bike, Stadt-, Renn- oder Lastenrad - inkl. Rundum-Schutz-Paket leasen und auch privat nutzen.
Über alle Angebote und Neuigkeiten im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement informieren wir unsere Mitarbeiter umfangreich vor Ort, persönlich oder durch Aushänge, sowie im "DMG MORI ONE". Hier steht unserem BGM ein eigener Bereich zur Verfügung, in dem wir regelmäßig Beiträge einstellen: Tipps zur gesunden Ernährung, fit@work - Rückenschule, Stressmanagement, etc. sowie Einladungen zu den kostenlosen Online-Seminaren unserer begleitenden Betriebskrankenkasse GILDEMEISTER Seidensticker.
Wir haben unsere Mitarbeiter das gesamte Jahr über mit allen relevanten Schutzmitteln, medizinischen Masken und Covid-Selbsttests versorgt. Im Sommer haben wir an unseren deutschen Produktionsstandorten eigene Impfstraßen eröffnet, sobald Impfstoff verfügbar war. Darüber hinaus haben wir uns weltweit um Impfmöglichkeiten für alle unsere Mitarbeiter gekümmert. Das gleiche gilt für die späteren und künftige Booster-Impfungen.
Regelmäßig erstellen wir Gesundheitsreportings und führen persönliche Krankenrückkehr-Gespräche durch. Mit unseren Maßnahmen und Angeboten möchten wir die Zufriedenheit, Motivation und Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern und so die Krankenquote reduzieren. Diese betrug im Berichtsjahr 3,4 % und lag damit, wie im Vorjahr, unterhalb des letzten Branchendurchschnitts von 5,2 %. Im Berichtsjahr kam es zu 186 Wege- und Arbeitsunfällen. Dies entspricht bezogen auf die Gesamtzahl der Beschäftigten einer Quote von 2,7 %.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung beeinflusst das Wohlbefinden und die Arbeitskraft unserer Mitarbeiter positiv. In unseren Betriebsrestaurants an den Standorten Bielefeld, Pfronten, Seebach und Geretsried arbeiten wir deshalb seit 2018 mit dem Konzept "Frisch & Gesund" -einschließlich Klimabilanz. Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit werden großgeschrieben:
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| ― | Convenience-Grad unter 10 %, |
| ― | Verzicht auf jede Form von Geschmacksverstärkern, |
| ― | frische Produkte aus der Region, |
| ― | tägliche wechselnde Gerichte - weniger Fleischkonsum. |
Den ökologischen Fußabdruck hält DMG MORI durch moderne Konzepte beim Kühlen, Lüften und Beleuchten sowie umfassende Renovierungen in den vergangenen Jahren so klein wie möglich. Das Betriebsrestaurant am Headquarter Bielefeld trägt seit 2018 die Auszeichnung als "Klimagesunde Betriebsküche".
Als Technologieführer tragen wir Verantwortung - deshalb ist Compliance für uns selbstverständlich und wird kontinuierlich, umfangreich überprüft.
Unsere TOP-Werte Trust/Vertrauen, Openness/Offenheit und Passion/Leidenschaft sind das Fundament unserer Unternehmenskultur und unseres unternehmerischen Handelns. Um diese Werte langfristig zu sichern, setzen wir auf ein umfassendes Compliance-Managementsystem basierend auf Verantwortung, Integrität, Nachhaltigkeit und dem DMG MORI-Verhaltenskodex. Damit legen wir Regeln und Prozesse fest, um bestmöglich und zeitnah auf unternehmensspezifische Risiken zu reagieren sowie Compliance-Verstöße schnell und effektiv zu vermeiden, aufzudecken und zu sanktionieren. So trägt Compliance zu unserem Unternehmenserfolg bei.
Auch hierbei denken wir ganzheitlich und sind breit aufgestellt. Wir haben sieben Teilbereiche vollständig in unser Managementsystem integriert:
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| ― | Exportkontrolle, |
| ― | Tax-Compliance, |
| ― | Anti-Geldwäsche, |
| ― | Datenschutz, |
| ― | IT-Sicherheit, |
| ― | Kartellrecht, |
| ― | Anti-Korruption. |
Sämtliche Teilbereiche wurden im Geschäftsjahr 2019 erfolgreich gleichzeitig überprüft. Seitdem finden kontinuierlich ausgewählte einzelne Wirksamkeitsprüfungen statt. Im Berichtsjahr lag der Fokus auf dem Teilbereich IT-Sicherheit. Zudem erfolgte für die ISO 37001 Zertifizierung [Anti-Korruption] der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ein Überwachungsaudit.
1. 100 % der neu eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT bestätigen im Berichtsjahr den Verhaltenskodex: Ziel erreicht!
2. 80 % der Mitarbeiter absolvieren die Basis-Schulung: 91 % erreicht!
3. 80 % der Managing Directors und Chief Operating Officers sind zum 31.12.2021 durch das zentrale Compliance-Management geschult: 97 % erreicht!
4. 80 % der Managing Directors geben im jährlichen konzernweiten Self-Assessment an, sich ausreichend vom zentralen Compliance-Management informiert zu fühlen: 100 % erreicht!

Risiken analysieren wir systematisch und standardisiert. Im Berichtsjahr haben wir die Compliance- und Nachhaltigkeitsrisiken in das konzernweit einheitliche Risk-Assessment integriert. Das steigert die Effizienz und verbessert die Qualität der Risikoinformationen. Compliance-Risiken können potenziell in allen Bereichen und Gesellschaften auftreten, wenn Gesetze und Vorschriften sowie unternehmensinterne Richtlinien missachtet werden. Unsere szenarienbasierte Risikoanalyse wird jährlich für alle Teilbereiche durchgeführt. Ab dem Geschäftsjahr 2022 erhöhen wir hier den Rhythmus deutlich, um noch schneller reagieren zu können. Die gesellschaftsspezifische Risikolage bewerten wir lokal anhand einheitlich definierter Kriterien für alle operativen Konzerngesellschaften und überprüfen dies zentral. Die Compliance-Risiken waren im Berichtsjahr insgesamt beherrschbar.
Compliance gilt bei DMG MORI uneingeschränkt. Hierzu bekennt sich der Vorstand ausdrücklich. Zur nachhaltigen Verankerung der Compliance-Richtlinien in die Unternehmenskultur sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter regelmäßig und umfangreich über verschiedene Kanäle, zum Beispiel:
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| ― | Vorstandsinformationen zu wichtigen, aktuellen Anforderungen, |
| ― | jährlicher Fragebogen zu Aufklärungs- und Handlungsbedarfen an die Geschäftsführer. |
Um die Einhaltung unserer Regeln sicherzustellen, nutzen wir ein Richtlinien-Management. Über das "DMG MORI ONE" sind alle Regelungen für alle Mitarbeiter permanent verfügbar. Auf die konzernweit gültigen Compliance-Richtlinien verweisen wir im Verhaltenskodex auf unserer Webseite. Darüber hinaus überprüft u.a. die Konzernrevision als unabhängige Stabsstelle die Einhaltung von Richtlinien. Für Fragen, Anregungen und Bedenken, zum Beispiel zu illegalem oder unethischem Verhalten, stehen unseren Stakeholdern der Compliance-Helpdesk sowie ein externer Vertrauensanwalt zur Verfügung. → Nachhaltigkeitsstrategie und -management, Seite 14 f.
Mit digitalen Prozessen erhöhen wir Transparenz und Effizienz - auch im Bereich Compliance. In unserem "Customer-Relationship-Management" (CRM)-System überprüfen wir Kunden auf Risiken im Bereich Anti-Geldwäsche. Unser digitales Workflow-System nutzen wir für Prozesse in Bezug auf Anti-Korruption, zum Beispiel für die Genehmigung und Dokumentation von Geschenken oder Einladungen sowie um die Integrität potenzieller Händler und Auftragsvermittler zu überprüfen. Je nach Risiko-Level sind hier genaue Vorgänge definiert.
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| ― | Basis-Schulung für alle Mitarbeiter |
+ Schwerpunkt: Verhaltenskodex von DMG MORI
+ Abschlussquote: >90 % 1)
+ 399 Stunden im Berichtsjahr 2)
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| ― | Datenschutz & EU-DSGVO |
+ für alle von der EU-DSGVO betroffenen Mitarbeiter
+ Abschlußquote: 80 % 3)
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| ― | Informationssicherheit |
+ Abschlussquote: >70 % 3)
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| ― | Klassifizierung und Umgang mit Informationen |
+ Abschlussquote: >65% 3)
Im Berichtsjahr fand außerdem eine erneute Anti-Korruptions-Schulungen für relevante Fachbereiche statt. Ergänzend schulen der Chief Compliance Officer und zentrale Teilbereichskoordinatoren regelmäßig persönlich vor allem die Geschäftsführer und weitere Mitarbeiter in Schlüsselfunktionen zu Neuerungen und aktuellen Themen.
1) der im Online-Seminar registrierten Mitarbeiter [ausgenommen gewerbliche Mitarbeiter)
2) angenommene durchschnittliche Dauer: 1 Stunde
3) der im jeweiligen Modul registrierten Mitarbeiter
Wir achten die Persönlichkeitsrechte unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner und gehen entsprechend vertraulich und sensibel mit ihren Daten um. Datenschutz und Informationssicherheit sind Teil des integrierten Compliance-Managementsystems und werden von unserem Konzerndatenschutzbeauftragten und Leiter IT-Security zentral gesteuert. Dabei erfüllen wir die Vorgaben der EU-DSGVO und orientieren uns am ISO /IEC 27001 Standard für Informationssicherheit.
Durch die beschleunigte Digitalisierung ist IT-Sicherheit besonders wichtig, die Herausforderungen sind enorm. Mit umfangreichen Maßnahmen, Investitionen in Hard- und Software sowie regelmäßigen Schulungen unserer Mitarbeiter geben wir unser Bestes, um die Informationen und Daten innerhalb des Konzerns zu schützen. → Produktqualität und -Sicherheit, Seite 30 ff.
Durch das neue Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz werden 2023 weitere Vorgaben in Bezug auf Menschenrechte verpflichtend, von denen wir bei DMG MORI bereits einige frühzeitig umgesetzt haben. Der Vorstand bekennt sich im Verhaltenskodex und im "Modern Slavery Statement", das jährlich gemeinsam mit der DMG MORI UK Limited veröffentlicht wird, zur Einhaltung der Menschenrechte. Als Teil des integrierten "Responsibility-Ansatzes" gelten grundsätzlich alle Elemente unseres Compliance-Managementsystems auch für den Bereich Menschenrechte. Mit geeigneten Maßnahmen, wie insbesondere unsere Online-Seminare und Präsenzschulungen, stellen wir sicher, dass unsere hohen Standards auch innerhalb von DMG MORI weltweit beachtet und angewandt werden.
→ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Seite 42 ff.
Unsere Standards umfassen insbesondere:
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| ― | Ausrichtung an den weltweiten Arbeits- und Sozialnormen der International Labour Organization |
| ― | Förderung fairer Arbeitsbedingungen |
| ― | Ablehnung jeglicher Kinder- und Zwangsarbeit |
| ― | Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen |
Das erwarten wir auch von unseren Lieferanten - und dass sie diese Anforderungen auch entlang ihrer Lieferkette weitergeben. Gleichzeitig erwarten auch unsere Kunden und Mitarbeiter entsprechende Standards von uns und unseren Lieferanten.
Wir beziehen keine (Konflikt-)Mineralien, wie Gold, Tantal, Wolfram oder Zinn in Reinform. Konfliktmineralien können in der Beschaffung problematisch sein, da sie zum Teil aus Minen im Kongo oder angrenzenden Staaten stammen, zur Finanzierung bewaffneter Konflikte dienen und so zu Menschenrechtsverletzungen führen können. Aufgrund unserer komplexen, mehrstufigen und globalen Lieferkette besteht ein gewisses Risiko, dass wir indirekt mit Rechtsverstößen oder Menschenrechtsverletzungen konfrontiert werden. Diesem begegnen wir vor allem mit entsprechenden Sorgfaltsprozessen. Mit der Plattform "Integrity Next" haben wir beispielsweise unsere Lieferantenfragebögen vereinheitlicht und digitalisiert. So konnten wir die Transparenz in der Lieferkette weiter steigern. → Partner- und Lieferantenmanagement, Seite 36 ff.
DMG MORI zeigt Haltung. Wir sind solidarisch - gerade in Zeiten der Pandemie und vor allem im Klima- und Umweltschutz.
Zu unserer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie gehört selbstverständlich auch unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Wir sind ein Teil davon - deshalb tragen auch wir unseren Teil bei. Hierzu gehören Spenden und Sponsorings ebenso wie der enge Austausch mit Hochschulen, Vereinen und Verbänden. Wir unterstützen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren - zum Beispiel bei der Werkfeuerwehr oder in der Katastrophenhilfe. Für Einsätze, Übungen und Ausbildungen stellen wir sie frei. Eine flexible Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung erleichtern den ehrenamtlichen Einsatz.
Im Fokus unseres Engagements stehen Projekte in Gemeinwesen, Bildung, Wissenschaft, Kunst, Kultur, Sport und insbesondere der Nachwuchs. Diese Bereiche sind auch in unserer konzernweiten Spenden- und Sponsoring-Richtlinie festgelegt, ebenso wie die geltenden Prozesse und Wertgrenzen. Schulen und Hochschulen unterstützen wir durch Spenden, Kooperationen und einen regen Austausch zum Wissenstransfer. Zudem engagieren wir uns an vielen Standorten in lokalen Verbänden und Projekten. So bilden wir aktiv Netzwerke und können uns für die jeweilige Region stark machen.
DMG MORI engagiert sich unter anderem in verschiedenen Branchenverbänden:
VDMA - Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau // VDW -Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e. V. // IHK Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld // DKE - Deutsche Kommission Elektrotechnik // Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE // TÜV - Technischer Überwachungsverein // OWL Maschinenbau // BME - Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik // it's owl e. V. - Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe // Energieeffizienz-Netzwerk Ostwestfalen // Nachwuchsstiftung Maschinenbau
Thorsten Schmitt arbeitet als Lagerist bei der DMG MORI Ultrasonic Lasertec GmbH in Stipshausen. In seiner Freizeit engagiert er sich ehrenamtlich bei der freiwilligen Feuerwehr - und ist jederzeit einsatzbereit. So auch im Juli 2021 bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz. Als Staffelführer der Einheit "Rettungshunde / Ortungstechnik 3", kurz "RHOT 3", sucht er gemeinsam mit Labrador Fire Dragon vier Tage lang in den Trümmern nach Überlebenden. Mit dabei ist seine Ehefrau und stv. Staffelführerin Annette. So viel Mut und Einsatz verdient Respekt - und die volle Unterstützung von DMG MORI. Weiter so!
Die Entscheidung, welche Projekte wir fördern, treffen unsere lokalen Geschäftsführungen direkt vor Ort. Denn sie wissen am besten, wo unsere Spenden am meisten gebraucht werden und dort auch wirklich ankommen. Die geplanten Förderungen prüft der Vorstand zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Freigabe unterjähriger Spenden und Sponsorings erfolgt über unser digitales Workflow-System durch die jeweilige Geschäftsführung bzw. den Vorstand. Die Abteilungen "Corporate Responsibility" und "Corporate Communications // Investor Relations" überprüfen stichprobenartig die Spenden- und Sponsoringaktivitäten hinsichtlich Förderungszweck und -höhe sowie Einhaltung der Freigabeprozesse. Das lokale Controlling überwacht das jährliche Budget. Grundsätzlich erfolgen keine Spenden an politische oder parteinahe Organisationen oder Politiker. In gesetzlich zulässigen Ausnahmen ist die Zustimmung des Vorstands notwendig.
Im Berichtsjahr haben wir rund 270.000 € für Spenden und Sponsorings ausgegeben. In der Region Ostwestfalen-Lippe engagiert sich DMG MORI zum Beispiel seit Jahren als Sponsor für den Fußballverein DSC Arminia Bielefeld - insbesondere im Nachwuchsbereich - und als Mitglied des Bündnis Ostwestfalen. Über Sponsoring-Verträge unterstützen wir die Universität Bielefeld, die Bielefeld Marketing GmbH und den Bielefelder Kunstverein.
Spenden kamen überwiegend lokalen Vereinen, Institutionen und Hochschulen sowie der Nachwuchsstiftung Maschinenbau zugute. In der Nähe unseres neuen, geplanten Produktionswerks in Kairo unterstützen wir das ägyptische Waisenhaus "The Littlest Lamb".
Unser Produktionsstandort FAMOT in Pleszew spendete im Berichtsjahr medizinische Ersthilfe-Ausrüstungen an lokale Schulen. In Tortona unterstützte unser italienisches Werk GRAZIANO ein örtliches Krankenhaus, um die medizinische Versorgung in Zeiten der Pandemie zu stärken.
Bei der traditionellen "Stadtradeln"-Aktion treten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Gesundheit und Klimaschütz in die Pedale - und das über die Landesgrenzen hinaus. 90 Kollegen von zehn verschiedenen europäischen Standorten nahmen teil. Bei der Challenge bleibt das Auto 21 Tage lang möglichst in der Garage - denn jeder geradelte Kilometer zählt. Das stolze Ergebnis bei DMG MORI:
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| ― | 27.332 km geradelt! |
| ― | 3,8 Tonnen CO 2 eingespart! |
| ― | Jede Menge Spaß gehabt! |
Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht orientiert sich an den Sustainability Reporting Standards der Global Reporting Initiative (GRI). Dieser Bericht wurde in Übereinstimmung mit den "GRI Standards: Option Kern" erstellt. Zudem ist die Abgrenzung des nichtfinanziellen Berichts gemäß HGB-Vorgaben gekennzeichnet.
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| GRI-Standard | GRI-Angaben | Seite im Nachhaltigkeitsbericht 2021 | Seitenverweis auf Geschäftsbericht 2021 | Bestandteil nichtfinanzieller Bericht nach HGB |
|---|---|---|---|---|
| GRI 101: Grundlagen 2016 | GRUNDLAGEN | |||
| ALLGEMEINE ANGABEN | ||||
| ORGANISATIONSPROFIL | ||||
| 102-1 Name der Organisation | 6 | |||
| 102-2 Aktivitäten, Marken, Produkte und Dienstleistungen | 6 f. | |||
| 102-3 Ort des Hauptsitzes | 7 | |||
| 102-4 Betriebsstätten | 6 | 41, 187 | ||
| 102-5 Eigentumsverhältnisse und Rechtsform | 6 | 44 f. | ||
| 102-6 Belieferte Märkte | 6 | 44 f. | ||
| 102-7 Größe der Organisation | 6 | 2, 71 - 75 | ||
| 102-8 Informationen über Angestellte und sonstige Mitarbeiter 1) | 6, 44, 46 | |||
| 102-9 Lieferkette | 9, 36 f. | |||
| 102-10 Signifikante Änderungen in der Organisation und ihrer Lieferkette | 36 | 44 f. | ||
| GRI 102: Allgemeine | 102-11 Vorsorgeansatz oder Vorsorgeprinzip | 17, 22 - 24, 28, 32 f., 37 | 88 - 92 | |
| Angaben 2016 | ||||
| 102-12 Externe Initiativen | 10, 14 f., 45, 56 | |||
| 102-13 Mitgliedschaft in Verbänden und Interessengruppen | 57 | |||
| STRATEGIE | ||||
| 102-14 Erklärung des höchsten Entscheidungsträgers | 3 - 5 | 12 - 14 | ||
| ETHIK UND INTEGRITÄT | ||||
| 102-16 Werte, Grundsätze, Standards und Verhaltensnormen | 10 f., 55 f. | |||
| UNTERNEHMENSFÜHRUNG | ||||
| 102-18 Führungsstruktur | 11 | 52 - 59 | ||
| EINBINDUNG VON STAKEHOLDERN | ||||
| 102-40 Liste der Stakeholder-Gruppen | 12 | § 289c Abs.3 | ||
| 102-41 Tarifverträge | 45 | |||
| 102-42 Ermittlung und Auswahl der Stakeholder | 12 | § 289c Abs.3 | ||
| 102-43 Ansatz für die Einbindung von Stakeholdern | 8 f., 12 - 14 | § 289c Abs.3 | ||
| 102-44 Wichtige Themen und hervorgebrachte Anliegen | 8, 12 - 14, 33, 44 | § 289c Abs.3 | ||
| VORGEHENSWEISE BEI DER BERICHTERSTATTUNG | ||||
| 102-45 Im Konzernabschluss enthaltene Entitäten | 65 | 169 - 171 | ||
| 102-46 Vorgehen zur Bestimmung des Berichtsinhalts und der Abgrenzung der Themen | 8 f. | § 289c Abs.3 | ||
| 102-47 Liste der wesentlichen Themen | 9 | § 289c Abs.3 | ||
| 102-48 Neudarstellung von Informationen 2) | 65 | |||
| 102-49 Änderungen bei der Berichterstattung | 8 | |||
| GRI 102: Allgemeine | 102-50 Berichtszeitraum 3) | 65 | ||
| Angaben 2016 | ||||
| 102-51 Datum des letzten Berichts 3) | 65 | |||
| 102-52 Berichtszyklus 3) | 65 | |||
| 102-53 Ansprechpartner bei Fragen zum Bericht | 66 | |||
| 102-54 Erklärung zur Berichterstattung in Übereinstimmung mit den GRI-Standards | 2, 62 | |||
| 102-55 GRI-Content-Index | 62 - 65 | |||
| 102-56 Externe Prüfung 6) | 65 | |||
| KATEGORIE: ÖKONOMISCH | ||||
| Korruptionsbekämpfung | § 289c Abs.2 Nr. 5 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 36, 54 - 56 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 36 - 39, 54 - 56 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 54 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 205: Korruptionsbekämpfung 2016 | 205-1 Betriebsstätten, die auf Korruptionsrisiken geprüft wurden | 55 | § 289c Abs.3 | |
| KATEGORIE: ÖKOLOGISCH | ||||
| Materialien | § 289c Abs.2 Nr. 1 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 16, 22, 28, 36 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 16 f., 20, 22 - 25, 28, 36 - 39 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 17 f., 21, 28 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 301: Materialien 2016 | 301-2 Eingesetzte recycelte Ausgangsstoffe | 28 | § 289c Abs.3 | |
| Energie | § 289c Abs.2 Nr. 1 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 16 - 20, 36 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 16 - 21, 38 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 16 - 19 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 302: Energie 2016 | 302-1 Energieverbrauch innerhalb der Organisation | 20 | § 289c Abs.3 | |
| Emissionen | § 289c Abs.2 Nr. 1 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 16 - 20, 36 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 16 - 21, 38 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 16 - 21 | § 289c Abs.3 | ||
| 305-1 Direkte THG-Emissionen (Scope 1) | 21 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 305: Emissionen 2016 | 305-2 Indirekte energiebedingte THG-Emissionen (Scope 2) | 21 | § 289c Abs.3 | |
| 305-3 Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3) | 21 | § 289c Abs.3 | ||
| 305-6 Emissionen von Ozon abbauenden Substanzen (ODS) 4) | 65 | § 289c Abs.3 | ||
| Umweltbewertung der Lieferanten | § 289c Abs.2 Nr. 1 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 36 - 39 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 36 - 39 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 39 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 308: Umweltbewertung der Lieferanten 2016 | 308-1 Neue Lieferanten, die anhand von Umweltkriterien überprüft wurden | 39 | § 289c Abs.3 | |
| KATEGORIE: SOZIALES | ||||
| Beschäftigung | § 289c Abs.2 Nr. 2 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 42 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 42 - 45 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 44 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 401: Beschäftigung 2016 | 401-1 Neu eingestellte Angestellte und Angestelltenfluktuation 5) | 44 | § 289c Abs.3 | |
| Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz | § 289c Abs.2 Nr. 2 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 42, 49 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 42 - 45, 49 - 51 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 44, 49, 51 | § 289c Abs.3 | ||
| 403-1 Managementsystem für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz | 49 f | |||
| 403-2 Gefahrenidentifizierung, Risikobewertung und Untersuchung von Vorfällen | 14 f., 49 f. | |||
| 403-3 Arbeitsmedizinische Dienste | 50 | |||
| GRI 403: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 2018 | 403-4 Mitarbeiterbeteiligung, Konsultation und Kommunikation zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz | 43, 49 - 51 | ||
| 403-5 Mitarbeiterschulungen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz | 49 f. | |||
| 403-6 Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter | 50 f. | |||
| 403-7 Vermeidung und Abmilderung von direkt mit Geschäftsbeziehungen verbundenen Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz | 38f., 50 | |||
| 403-8 Mitarbeiter, die von einem Managementsystem für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz abgedeckt sind | 49 | § 289c Abs.3 | ||
| Aus- und Weiterbildung | § 289c Abs.2 Nr. 2 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 42, 46, 48 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 42, 46 - 48 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 44, 46, 47 f. | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 404: Aus- und Weiterbildung 2016 | 404-1 Durchschnittliche Stundenzahl der Aus- und Weiterbildung pro Jahr und Angestellten 1) | 47 | § 289c Abs.3 | |
| Diversität und Chancengleichheit | § 289c Abs.2 Nr. 2 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 42, 45 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 42, 45 f. | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 44, 46 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 405: Diversität und Chancengleichheit 2016 | 405-1: Diversität in Kontrollorganen und unter Angestellten 1) | 46 | § 289c Abs.3 | |
| Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte | § 289c Abs.2 Nr. 4 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 36, 56 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 38 f., 43, 56 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 39, 56 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 412: Prüfung auf Einhaltung der Menschenrechte 2016 | 412-2 Schulungen für Angestellte zu Menschenrechtspolitik und -verfahren | 56 | § 289c Abs.3 | |
| Soziale Bewertung der Lieferanten | § 289c Abs.2 Nr. 4 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 36 - 39 | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 36 - 39 | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 39 | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 414: Soziale Bewertung der Lieferanten 2016 | 414-1 Neue Lieferanten, die anhand von sozialen Kriterien überprüft wurden | 39 | § 289c Abs.3 | |
| Kundengesundheit und Kundensicherheit | ||||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 32 f. | § 289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 32 f. | § 289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 32 f. | § 289c Abs.3 | ||
| GRI 416: Kundengesundheit und Kundensicherheit 2016 | 416-1 Beurteilung der Auswirkungen verschiedener Produkt Dienstleistungskategorien auf die Gesundheit und Sicherheit | 32 f. | § 289c Abs.3 | |
| Zusätzlich zu GRI: Darstellung des sozialen Engagements | § 289c Abs.2 Nr. 3 | |||
| GRI 103: | 103-1 Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung | 9, 57 f. | §289c Abs.3 | |
| Managementansatz 2016 | ||||
| 103-2 Der Managementansatz und seine Bestandteile | 10 f., 14 f., 57 - 59 | §289c Abs.3 | ||
| 103-3 Beurteilung des Managmentansatzes | 58 | §289c Abs.3 | ||
| Höhe getätigter Spenden und Sponsorings | 58 | § 289c Abs.3 | ||
| Zusätzlich zu GRI: Darstellung weiterer Mindestbestandteile des nichtfinanziellen Berichts | ||||
| Darstellung des Geschäftsmodells | 6 f. | 36 - 45, 61 - 69 | § 289c Abs.1 | |
| Ergebnis der Risikobeurteilung | 15 | § 289c Abs.3 Nr. 3-4 | ||
| Angabe des genutzten Rahmenwerkes | 2 | § 289d |
1) Keine weitere Aufschlüsselung der Kategorien und Daten, da diese nicht von wesentlicher Bedeutung für unser Nachhaltigkeitsmanagement sind.
2) Neuformulierungen werden, wenn erforderlich, ensprechend beschrieben (102-48).
3) Der Nachhaltigkeitsbericht erscheint jährlich, zuletzt am 9. März 2021, und umfasst das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2021.
4) Ein Einsatz oder die Emission von ozonabbauenden Substanzen konnte bei DMG MORI nicht festgestellt werden.
5) Da Angaben, wie Alter und Geschlecht keine wesentlichen Informationen beim Ein- und Austritt von Mitarbeitern darstellen, werden diese bei DMG MORI nicht ausgewertet.
6) Im Berichtsjahr erfolgte keine externe Prüfung.
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, wie auch den Auswirkungen der Corona-Pandemie, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Verhältnisse einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Geschäftstätigkeit der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage, Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird.
Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist insbesondere stark von Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession) betroffen, da diese einen direkten Einfluss auf Prozesse, Lieferanten und Kunden haben. Aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit sind nicht alle Geschäftsbereiche gleichermaßen von Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds betroffen; erhebliche Unterschiede bestehen hinsichtlich des Zeitpunkts und des Ausmaßes der Auswirkungen solcher Veränderungen. Dieser Effekt wird durch die Tatsache verstärkt, dass die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT als globales Unternehmen in verschiedenen Märkten mit konjunkturell sehr unterschiedlichen Wachstumsraten aktiv ist. Unsicherheiten ergeben sich unter anderem aus der Gefahr, dass es bei Kunden zu Verzögerungen oder Stornierungen bei Aufträgen oder Insolvenzen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als wir derzeit erwarten; Entwicklung der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; zunehmender Volatilität und weiteren Verfalls der Kapitalmärkte und Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen wir tätig sind; Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und Realisierung der erwarteten Synergieeffekte und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen; Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen oder den Markteintritten neuer Wettbewerber; Veränderung der Wettbewerbsdynamik (vor allem an sich entwickelnden Märkten); fehlender Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen in Kundenzielgruppen von DMG MORI; Änderungen in der Geschäftsstrategie; Unterbrechung der Versorgungskette, einschließlich der Unfähigkeit Dritter, beispielsweise aufgrund von Naturkatastrophen, Bauteile, Komponenten oder Dienstleistungen fristgerecht zu liefern; des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie sonstiger Maßnahmen staatlicher Stellen; den potenziellen Auswirkungen dieser Untersuchungen und Verfahren auf das Geschäft der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und verschiedene andere Faktoren.
Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet, antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten Ergebnissen abweichen. Es ist von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT weder beabsichtigt, noch übernimmt die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Ende des Berichtszeitraumes anzupassen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherungen der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.
Es gibt zwei Unternehmen die unter "DMG MORI" firmieren: die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Bielefeld, Deutschland und die DMG MORI COMPANY LIMITED mit Sitz in Tokio, Japan. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist (mittelbar) von der DMG MORI COMPANY LIMITED beherrscht. Dieser Bericht bezieht sich ausschließlich auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT. Ist in diesem Bericht von "DMG MORI" die Rede, meint dies ausschließlich die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und die von ihr i. S.d. § 17 AktG abhängigen Unternehmen. Ist von der "Global One Company" die Rede, steht dies für die gemeinsamen Aktivitäten der DMG MORI COMPANY LIMITED und DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT inklusive sämtlicher Tochtergesellschaften.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Nachhaltigkeitsbericht auf geschlechtsspezifische Formulierungen verzichtet.
Die gewählte Form steht für alle Personen des weiblichen, männlichen und diversen Geschlechts gleichermaßen.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit bietet die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT seit 2021 Nachhaltigkeitsberichte nur noch digital an. Sämtliche Finanzberichte stehen zur Verfügung unter: de.dmgmori-ag.com/investor-relations/finanzberichte
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