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DIC Asset AG Annual Report 2009

Apr 21, 2010

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Annual Report

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DIC Asset AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Jahresabschluss der DIC Asset AG für das Geschäftsjahr 2009

1. Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2009

Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht

Highlights des Geschäftsjahres

Konzernüberschuss von 16,1 Mio. Euro
Funds from Operations: Jahresziel übertroffen
Dividende von 0,30 Euro je Aktie

2009 hat die DIC Asset AG ihren stetigen Kurs fortgesetzt und mit einem Konzernüberschuss von 16,1 Mio. Euro ein respektables Ergebnis erzielt. In turbulenten Zeiten gelang es, mit stabilen Mieteinnahmen die belastbare Grundlage für ein gutes Ergebnis zu schaffen. Dank des Immobilienmanagements in Eigenregie, das wir 2009 besonders auf Nachvermietungen ausrichteten, erhöhten wir das Vermietungsvolumen gegen den Markttrend. Wir haben aus unserem operativen Betrieb einen FFO (Funds from Operations) von 47,6 Mio. Euro erzielt - deutlich mehr, als wir uns auf Basis einer konservativen Prognose als Jahresziel gesetzt hatten. Der Marktwert des Immobilienvermögens (inklusive unserer Beteiligungen an opportunistischen Co-Investments) betrug wie am Jahresende zuvor rund 2,2 Mrd. Euro. Der Net Asset Value je Aktie blieb nahezu konstant bei 15,86 Euro. Die Aktionäre sollen am Jahresergebnis über die Ausschüttung einer Dividende von 0,30 Euro beteiligt werden.

UNTERNEHMEN UND UMFELD

Unternehmenstätigkeit

DIC Asset AG: Gewerbeimmobilien-Spezialist in Deutschland

Die DIC Asset AG ist ein Immobilienunternehmen, das sich auf deutsche Gewerbeimmobilien spezialisiert hat. Sie investiert in Immobilien, bewirtschaftet und optimiert den Bestand sowie ihre Beteiligungen über ein eigenes Property- und Assetmanagement und verkauft Objekte nach vollzogener Wertsteigerung. Der Schwerpunkt des 318 Immobilien umfassenden Portfolios liegt auf Büroobjekten. Insgesamt beträgt der Marktwert des Immobilienvermögens rund 2,2 Mrd. Euro, was die DIC Asset AG zu einem der größten deutschen börsennotierten Immobilienunternehmen macht.

Unternehmenstätigkeit und Geschäftsprozesse

> Aufbau eines neuen Geschäftsfelds: Fonds

Wir haben die Vorbereitungen zur Erweiterung unseres Geschäftsmodells um die Auflage von Immobilien-Spezialfonds aktuell begonnen und arbeiten bei der Fondsgestaltung mit einem renommierten Partner zusammen. Für den ersten Fonds wurden attraktive Immobilien aus unserem Bestand ausgewählt und ein passendes Teilportfolio innovativ strukturiert. In diesem Geschäftsfeld wollen wir unseren Bestand an ertragsstarken Core-Immobilien mit niedrigem Risikoprofil ausbauen und zukünftig diese Immobilien für Fonds über den Markt erwerben.

Die DIC Asset AG bleibt an den aufgelegten Fonds mit mindestens 20% signifikant beteiligt und steht daher mit den weiteren Fondsinvestoren in nachhaltiger Interessenkongruenz ("Alignment of interest"). Außerdem stellt sie ihr etabliertes und erfolgreiches Asset- und Propertymanagement für die Bewirtschaftung und Optimierung der Immobilien sowie die Strukturierungs- und Portfoliomanagement-Expertise zur Verfügung. Das Geschäftsfeld Fonds verbreitert das Immobilienspektrum um den Bereich Core-Produkte mit niedrigem Risikoprofil, der bisher nicht so stark im Fokus stand. Gleichzeitig erschließt das Geschäftsfeld neue Investorenkreise sowie zusätzliche Ertragsquellen, vor allem Ergebnisanteile aus den Beteiligungen sowie laufende Management-Fees.

Unternehmensaufbau

> Immobilienkauf für den Bestand oder die Optimierung

Wir erwerben erstklassige ertragsstarke und langfristig vermietete Immobilien für den dauerhaften Bestand in unserem Core plus-Portfolio. Ebenso investieren wir in Objekte für unser Value added-Portfolio, deren Wert wir durch kurz- oder mittelfristige Maßnahmen steigern.

Im Bereich Opportunistische Investments werden Minderheitsbeteiligungen in ergänzenden Immobiliensegmenten eingegangen. In dem künftigen Geschäftsfeld Fonds sollen langfristig orientierte Core-Immobilien erworben werden.

> Mieternahes Immobilienmanagement

Unser Immobilienmanager DIC ONSITE operiert mit fast 90 Mitarbeitern von sechs Standorten an unseren Portfolioschwerpunkten. Mit Hilfe des Property- und Assetmanagements für unsere Immobilien und Beteiligungen unterstützen wir unsere Mieter direkt und sorgen für Zufriedenheit und Mieterbindung. Damit sichern und erhöhen wir Mieteinnahmen und generieren laufende Erlöse aus dem Management der Objekte.

> Wertorientierte Bestandsoptimierung

Neben der Mieterzufriedenheit verfolgen wir eine stetige Optimierung unserer Immobilien durch langfristige Vermietungen, Neupositionierungen oder Modernisierungen. Bei umfangreicheren Entwicklungsleistungen greifen wir auf das Know-how innerhalb der DIC-Gruppe zurück. Ergänzend optimieren wir den laufenden Cashflow, basierend auf langfristigen Businessplänen und korrespondierenden Finanzierungsstrukturen.

> Selektive Verkäufe zur Portfoliooptimierung

Als aktiver Assetmanager realisieren wir Gewinne und verkaufen Immobilien bei attraktiven Gelegenheiten. Die langfristige renditeorientierte Bestandsoptimierung steht dabei im Vordergrund.

> Fondsmanagement

Für das neue Geschäftsfeld Fonds identifizieren wir geeignete Investitionsobjekte gemäß den jeweiligen Anlagekriterien (insbesondere Core-Bereich) und besorgen den Kauf der Immobilien. Neben dem operativen Immobilienmanagement betreuen wir unsere Investoren und geben mit einem zeitnahen und transparenten Reporting Aufschluss über den aktuellen Status ihrer Investitionen.

Standorte

Wir unterhalten an den Schwerpunkten unseres Objektportfolios regionale Niederlassungen, um eine effiziente und tatkräftige Vor-Ort-Betreuung von Mietern und Objekten anzubieten. In Frankfurt am Main, Mannheim, Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München ist der Großteil unserer Mitarbeiter im Immobilienmanagement aktiv. Der Vorstandssitz und die Zentrale der DIC Asset AG befinden sich in Frankfurt am Main. Von dort aus werden der Konzern gesteuert sowie zentrale Strategie-, Management- und Administrationsaufgaben durchgeführt.

Wettbewerb und Absatzmarkt

Bei der Akquisition von Immobilien stehen wir mit nationalen und internationalen Unternehmen im Wettbewerb. Im vergangenen Geschäftsjahr verringerte sich das Angebot an attraktiven Immobilien, gleichzeitig ließen die Aktivitäten vor allem internationaler Investoren deutlich nach. Wir besitzen bei Investitionen durch die regionale Marktkenntnis unserer Niederlassungen eindeutige Vorteile, vor allem gegenüber dem internationalen Wettbewerb.

Um Mietverträge abzuschließen, müssen wir uns gegenüber Anbietern mit Objekten in ähnlicher Lage, Qualität oder Preisklasse im Wettbewerb behaupten. Der wesentliche Wettbewerbsvorteil ist dabei das leistungsfähige Asset- und Propertymanagement der DIC ONSITE. Das Immobilienmanagement aus eigener Hand ermöglicht uns durch die Vor-Ort-Präsenz und die direkte Steuerbarkeit Vorsprünge in den Punkten Kundenbindung, Schnelligkeit und Marktnähe. Unsere Strategie hat uns 2009 deutliche Vorteile verschafft.

Wir optimieren das Portfolio durch den Immobilienverkauf nach Wertschöpfung. Hier stehen wir Marktteilnehmern mit Objekten vergleichbarer Ertrags- und Risikokategorien, Qualität und Rendite gegenüber. Die Nachfrage nach großvolumigen Objekten war 2009 sehr verhalten und Verkaufsprozesse insbesondere wegen der notwendigen Finanzierungsfragen oft langwierig, was die Preise unter Druck setzte. Wir haben uns daher auf marktgängige kleinere Objektgrößen konzentriert. Dank unserer intensiven Marktkenntnis und der guten Vernetzung unserer Verkaufsteams konnten wir 2009 den Verkauf von 19 Objekten in 17 Transaktionen vereinbaren.

Leitung und Kontrolle

Vorstand

Der Vorstand der DIC Asset AG führt die Geschäfte des Unternehmens. Er legt die Unternehmensstrategie fest, leitet das Unternehmen, führt die Unternehmensplanung durch und installiert ein effektives und adäquates Risikomanagement. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern. Jedes Vorstandsmitglied ist für einen in der Geschäftsordnung festgelegten Bereich innerhalb des Unternehmens verantwortlich.

Aufsichtsrat

Der Vorstand pflegt in allen wesentlichen geschäftlichen Entscheidungen eine enge Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat und berät regelmäßig und bedarfsorientiert über Geschäftsentwicklungen und strategische Fragestellungen. Der Aufsichtsrat als das gesetzliche Kontroll- und Überwachungsorgan berät den Vorstand bei dessen Geschäftsentscheidungen, prüft dessen Arbeit und Entscheidungen, unter anderem über den Prüfungsausschuss, und hat in definierten Fällen Zustimmungsbefugnis. Der Aufsichtsrat der DIC Asset AG besteht aus sechs Mitgliedern. In insgesamt fünf Sitzungen und vier telefonischen Sitzungen tagte der Aufsichtsrat im Jahr 2009 gemeinsam mit dem Vorstand.

Erklärung zur Unternehmensführung und weitere Angaben

Die Erklärung zur Unternehmensführung wurde auf der Website der DIC Asset AG unter www.dic-asset.de veröffentlicht und ist dort jederzeit zugänglich. Die Erklärung ist zusätzlich Bestandteil des gleichnamigen Kapitels "Erklärung zur Unternehmensführung", wo außerdem weiterführende Informationen zur Corporate Governance der DIC Asset AG zu finden sind. Ebenfalls aufgeführt ist dort der Vergütungsbericht mit individualisierten Angaben zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat.

Kontrollsystem und -prozesse werden detailliert im Risikobericht und insbesondere in den Ausführungen zum internen Kontrollsystem erläutert.

STRATEGIE UND STEUERUNG

Konzernstrategie: Fokussiertes Geschäftsmodell

Direkte und indirekte Investitionen in attraktive Renditeklassen
Aufbau eines ertragsstarken und robusten Portfolios
Wertsteigerung aus eigener Kraft
Neues Geschäftsfeld Fonds baut auf bewährten Stärken auf

Die DIC Asset AG ist auf Gewerbeimmobilien und insbesondere Büroimmobilien in Deutschland spezialisiert. Wir betreuen unsere Mieter und steigern den Wert unserer Objekte über das Immobilienmanagement aus eigener Hand. Unsere Investitionsstrategie zielt auf den Aufbau eines qualitätsorientierten, renditestarken und diversifizierten Portfolios in unterschiedlichen Ertrags- und Risikoklassen. Wir erarbeiten uns durch die Nähe zu den Mietern und den regionalen Märkten einen wesentlichen Standort- und Know-how-Vorsprung vor allem gegenüber internationalen Wettbewerbern. Die strategische Ausrichtung hat sich 2009 erneut bewiesen: Wir konnten einen weiteren strategischen Großinvestor mit unserem Geschäftsmodell überzeugen und haben mit dem deutlich gesteigerten Vermietungsvolumen im Immobilienmanagement gute Erfolge mit nachhaltiger Wirkung erzielt.

Renditeorientierte Investitionsstrategie

Wir investieren in drei Segmente mit attraktiver Renditecharakteristik anhand festgelegter Ertrags- und Risikokategorien. Cashflowstarke Immobilien im Core plus-Segment sind für den langfristigen Bestand bestimmt, das Segment Value added umfasst managementintensivere Objekte mit kurz- bis mittelfristigem Optimierungspotenzial und das Segment Opportunistische Investments enthält Beteiligungen mit Minderheitsanteilen in ergänzenden Immobiliensegmenten. Die Anlagestrategie deckt so die verschiedenen Investmentkalküle des zyklengetriebenen Immobiliengeschäfts umfassend ab.

Stabile Portfolioarchitektur

Wir sorgen für eine ausgewogene Diversifizierung, die sowohl attraktive Chancen erlaubt wie auch Ballungsrisiken vermeidet. Das Immobilienmanagement aus eigener Hand und die regionale Expertise erlauben uns dabei breit gestreute Investitionen auch an attraktiven Nebenstandorten. Neben der regionalen Verteilung ist die Vermietung an unterschiedliche Mietergruppen aus unabhängigen Branchen ein weiterer wichtiger Faktor für die Robustheit unseres Immobilienportfolios.

Immobilienmanagement: Wertschöpfung aus eigener Leistung

Die DIC Asset AG hebt die Potenziale von Immobilien und Beteiligungen durch das eigene Property- und Assetmanagement über die DIC ONSITE. Wir profitieren entlang der kompletten Wertschöpfungskette und steuern unseren Ressourceneinsatz unmittelbar. Mit unseren Niederlassungen in den Investitionsschwerpunkten sind wir präsent und nah am Mieter. So bauen wir regionales Know-how auf, erfahren direkt von Chancen und können lokalen Fehlentwicklungen schnell entgegensteuern. 2009 haben wir diese strategische Ausrichtung auf das Immobilienmanagement mit der Übernahme der restlichen Anteile an der DIC ONSITE und deren vollständiger Konzernintegration bekräftigt.

Segmentübersicht und Portfoliostrategie

Langfristig orientiertes Finanzmanagement

Bestehende Finanzierungen sind stets langfristig vereinbart und an den jeweiligen Objektzielen ausgerichtet. Unsere ertragsstarken Objekte mit berechenbaren und stetigen Cashflows bieten eine verlässliche Basis für mittleren bis hohen Fremdkapitaleinsatz. Diese Fremdmittel vereinbaren wir zu attraktiven Konditionen und sichern sie gegen Zinssteigerungen angemessen ab. Laufende Überschüsse aus der Vermietung und Verkaufsgewinne nutzen wir neben Fremdmittellinien zur Finanzierung von längerfristig orientierten Wertsteigerungsmaßnahmen.

Know-how und Vernetzung

Wir bauen den Erfolg der DIC Asset AG auf den breiten Einsatz qualifizierter Mitarbeiter auf. Durch unsere intensive Vernetzung in der regionalen und überregionalen Immobilienwirtschaft und auf Investorenseite sichern wir uns Vorteile in der Vermietung und Platzierung unserer Objekte. Dazu stellen wir gezielt erfahrene Führungspersönlichkeiten sowie qualifizierte Fachkräfte ein und bilden unsere Mitarbeiter entsprechend ihren Fähigkeiten aus.

Verkäufe: Werte realisieren und Portfolio optimieren

Wir verkaufen Immobilien zu geeigneten Zeitpunkten, um Wertzuwächse zu realisieren und das Portfolio hinsichtlich der regionalen Schwerpunktbildung und Nutzungsarten zu optimieren. Freiwerdende Mittel investieren wir in neue Immobilienobjekte oder setzen sie zur Finanzierungsoptimierung ein.

Unternehmenssteuerung

Unternehmensinternes Planungs- und Steuerungssystem

Unser Steuerungssystem unterstützt die DIC Asset AG dabei, den Unternehmenswert im Interesse der Aktionäre, Mitarbeiter und Geschäftspartner zu steigern und zielt auf ein profitables Umsatzwachstum. Wir steuern unsere Einzelimmobilien und Portfolios wie eigenständige Gesellschaften und richten sie an den Wachstumsperspektiven und der individuellen Ertragssituation aus. Als Grundlage dient ein Planungs- und Budgetierungsprozess, der auf einer detaillierten Planung auf Einzelobjektebene (Bottom-up-Planung) basiert und über Zielvorgaben (als Top-down-Planung) finalisiert wird.

Integration von Risiken und Chancen

Die erfassten Ziele werden um Erkenntnisse aus dem Risikomanagement sowie um spezifische Chancen ergänzt. Dies erfolgt zunächst auf Objekt- und Portfolioebene und anschließend aggregiert über die Segmente bis auf die Konzernebene. Geplante Entwicklungen und die erzielten Ergebnisse werden als Bestandteil unseres Risikomanagements regelmäßig gegenübergestellt und überwacht.

Steuerung anhand von Kennzahlen

Die DIC Asset AG wird an erster Stelle anhand der aggregierten Ergebnisse aus den einzelnen Investments und Portfolien gesteuert. Zur Überwachung der vereinbarten Ziele dienen uns definierte ergebnisorientierte Kennzahlen, die wir mittels eines regelmäßigen Reportings überprüfen. Die größte Bedeutung haben das operative Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung (Funds from Operations, FFO), die Wertsteigerung aus der Vermietung der Objekte (unter anderem Leerstandsentwicklung und Entwicklung der Mieterträge) sowie die operativen Ergebnisse nach Abzug der Zinsen, bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital (Return on Equity, ROE). Bei den Objekten aus Co-Investments, an denen wir grundsätzlich Minderheitsanteile halten, kommt die Internal Rate of Return (IRR) als Kennzahl hinzu. Abweichungen werden zeitnah analysiert und in regelmäßigen Sitzungen mit dem Vorstand und den jeweiligen Verantwortlichen Steuerungsmaßnahmen festgelegt.

Beteiligungen

Die DIC Asset AG hält unmittelbar und mittelbar Beteiligungen an 228 Gesellschaften. In den meisten Fällen sind dies objekthaltende Gesellschaften, über die das operative Geschäft dargestellt wird. Zusammengefasst und gesteuert werden diese Objektgesellschaften über Zwischenholdings. Die zentrale Beteiligung der DIC Asset AG ist die DIC ONSITE GmbH, die als unternehmenseigener Property- und Assetmanager die Verwaltung und Optimierung der Immobilien organisiert. Der Anteil an der DIC ONSITE wurde 2009 um 25% erhöht und beträgt seit Oktober 2009 100%.

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

2009 war für die DIC Asset AG wie für fast alle Unternehmen ein schwieriges Jahr. Die anhaltende Finanzkrise und die abrupt veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erhöhten auch die Herausforderungen unseres Geschäfts. Die Aktivitäten auf dem Transaktionsmarkt kamen kurzfristig nahezu zum Stillstand, während der Wettbewerb am Vermietungsmarkt deutlich anzog. Auch wenn dies unser Geschäft nicht unberührt ließ, konnten wir unseren soliden und erfolgreichen Kurs beibehalten.

Entwicklung Bruttoinlandsprodukt und Arbeitsmarkt (jeweils Veränderung in %)

Rekordrezession prägt das Jahr 2009

Nach sechs Jahren durchgängigen Wachstums ist die deutsche Wirtschaft 2009 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 5,0% deutlich geschrumpft. Die Unsicherheit über den Weiterbestand des Finanzsystems nach dem Höhepunkt der Finanzkrise im Herbst 2008 bremste die weltweiten wirtschaftlichen Aktivitäten abrupt, was sich bis zum Ende des Winterhalbjahrs 2008/2009 auswirkte. Vor allem der Export, die wichtigste Zugkraft der deutschen Wirtschaft, war von einem Produktionsrückgang von rund 17% betroffen. Im Jahresverlauf erholte sich die Wirtschaftsentwicklung zunehmend, dank staatlicher Unterstützungsmaßnahmen und einem weltweit zurückkehrenden Vertrauen in die Finanzsysteme.

Positive Impulse steuerten die nationalen Konsumausgaben bei, unterstützt durch konjunkturförderliche Maßnahmen wie die Abwrackprämie: Die privaten Konsumausgaben stiegen um 0,4%, staatliche Ausgaben sogar um 2,7% gegenüber dem Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt stieg die Inflationsrate lediglich um 0,4%. In den Jahren 2007 und 2008 war der Verbraucherpreisindex jeweils um über 2,0% gestiegen.

Stabiler Arbeitsmarkt federt Abschwung ab

Der Arbeitsmarkt wurde 2009 erfolgreich durch die staatliche Finanzierung von Kurzarbeitsmaßnahmen gestützt. Der starke Produktionseinbruch prägte zwar die Situation am Arbeitsmarkt deutlich, die Zunahme der Arbeitslosigkeit blieb jedoch sehr moderat. Allerdings waren 2009 zeitweise rund eine Million Menschen in Kurzarbeitsprogrammen beschäftigt. Durchschnittlich 3,4 Millionen

Menschen waren 2009 arbeitslos, dies sind nur 0,2 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote belief sich im Mittel auf 8,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm sie um 0,4 Prozentpunkte zu.

Sondermaßnahmen zur Stabilisierung der Banken

Mit mehreren Zinsschritten reagierte die Europäische Zentralbank- wie weltweit alle Notenbanken - auf die Instabilität des Bankensystems, der Leitzins für die Eurozone beträgt seit Mai 2009 historisch niedrige 1,0%. Hinzu kamen außerordentliche Maßnahmen wie der Ankauf von Euro-Bonds und die Laufzeitverlängerung der Refinanzierungsgeschäfte auf 12 Monate, die alle einzig auf die Ankurbelung und Stabilisierung des Interbankenmarktes zielten.

Finanzierungsbedingungen trotz niedriger Zinsen schwierig

Auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen hatte das niedrige Zinsniveau kaum Einfluss. Angesichts der starken Rezession war die Kreditvergabe rückläufig, allerdings sahen sich auch viele Unternehmen teilweise deutlich verschlechterten Finanzierungskonditionen gegenüber.

Branchenentwicklung

Vermietungsmarkt rückläufig

Die wirtschaftliche Talfahrt wirkte sich 2009 deutlich auf die Bürovermietungsleistung in den großen Bürostandorten (darunter Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart) aus. Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Ungewissheit und gesunkener Produktionskapazitäten stornierten oder verschoben Unternehmen geplante Umzüge und konzentrierten sich auf die effiziente Nutzung bestehender Flächen. Dabei erwies sich der vergleichsweise stabile Arbeitsmarkt noch als große Stütze gegen eine drastischere Entwicklung. Am Jahresende belief sich laut den Analysen führender Maklerhäuser der Rückgang der Vermietungsleistung an den großen Bürostandorten zwischen 26% und 28% auf leicht über zwei Mio. m². Überdurchschnittlich stark betroffen waren Düsseldorf und München, am wenigsten Berlin und Stuttgart. Die gleiche Tendenz in geringerer Ausprägung stellten wir an den mittleren und kleineren Bürostandorten fest.

Mehr Wettbewerb, mehr Anreize für Vertragsabschlüsse

Besonders charakteristisch für die Vermietungsmärkte war 2009 die verstärkte Nachfrage von Mietvertragsverlängerungen, oft mit kürzeren Zeiträumen. Neuvermietungen waren seltener und fanden deswegen unter erhöhtem Wettbewerb mit zunehmendem Einsatz von Incentive-Leistungen statt. Die Spitzenmieten waren dadurch an allen Standorten leicht rückläufig, die Maklerhäuser rechnen mit einem Rückgang von rund 5%.

Leerstand gestiegen - trotz verhaltener Neubautätigkeit

2009 kamen in den großen Bürostandorten über eine Million Quadratmeter fertig gestellter Flächen mit zeitgemäßer Ausstattung neu auf den Markt. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von über 20%, liegt aber deutlich unterhalb des Neubaubooms der Jahre 20012003. Trotz geringem spekulativem Projektentwicklungsanteil wirkte sich dies in Verbindung mit der gesunkenen Vermietungsleistung jedoch deutlich auf den Leerstand aus. An allen großen Bürostandorten nahm wegen der negativen Nettoabsorption die Leerstandsquote auf durchschnittlich rund 10% zu. 2009 wurden weniger neue Projekte in Angriff genommen, so dass das Fertigstellungsvolumen nach Ende des laufenden Geschäftsjahres sinken wird.

Investitionsmarkt hat Schockstarre überwunden

Mit dem Sommer 2009 hielt eine leichte Belebung Einzug in den Transaktionsmarkt für Gewerbeimmobilien. In den Quartalen drei und vier wurden jeweils Volumina von über drei Milliarden Euro gehandelt, während es in den ersten beiden Quartalen nur 1,8 und 1,9 Milliarden Euro waren. Insgesamt summierte sich das gehandelte Volumen auf rund 10,5 Milliarden Euro. Verglichen mit 2008 ist dies ein deutlicher Rückgang um rund 50%.

Kleinere Immobilien im Fokus

Die durchschnittliche Größe einer Transaktion war mit rund 16 Mio. Euro je Objekt geringer als 2008. Rund vier Milliarden Euro (entsprechend 42% des Gesamtvolumens) wurden für Büroobjekte ausgegeben. Danach folgen mit knapp 2,9 Milliarden Euro (einem Anteil von 30%) Einzelhandelsobjekte. Objekte mit Mischnutzung und Lagerund Logistikflächen rangierten jeweils unter 10%. Hauptakteure waren 2009 Investoren aus Deutschland, das Interesse internationaler Anleger hat sich weitgehend abgekühlt. Bemerkenswert war die anhaltende Stärke der privaten Investoren, die 2009 für insgesamt rund eine Milliarde Euro gekauft haben.

Steigende Preise bei Core-Objekten

Viele Transaktionen scheiterten an den schwierigen Finanzierungsbedingungen sowie den differierenden Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern. Besonders stark nachgefragt wurden 2009 voll vermietete Objekte in erstklassiger Lage mit langen Vertragslaufzeiten und geringem Risikoprofil. Da die Verfügbarkeit dieser Objekte eingeschränkt ist, erhöhte sich mit der leichten Belebung des Transaktionsmarktes das Preisniveau in diesem Marktsegment in den letzten Monaten bereits wieder leicht. Bei chancenorientierten Investmentzielen (an Nebenstandorten, mit kürzeren Restlaufzeiten, höherem Leerstand etc.) waren Preisfindungs- und Verhandlungsprozesse im gesamten Jahresverlauf schwierig.

Wir rechnen für 2010 insgesamt mit einem weiteren schwierigen Jahr für die Immobilienbranche. Unsere Erwartungen schildern wir detaillierter im Kapitel "Chancen und Prognose".

Entwicklung Vermietungs- und Transaktionsmarkt

GESCHÄFTSVERLAUF

Immobilienmanagement

Vermietungsvolumen um 25% gesteigert
Mietauslauf 2010 bereits um 34% reduziert
Mietnebenkosten reduziert

Wir haben in einem umkämpften Markt 245.500 m² vermietet, was unsere Einnahmebasis deutlich stabilisiert und die Gewinnsituation langfristig unterstützt. Während der Gesamtmarkt um rund 30% nachgab, konnten wir unser Vermietungsvolumen um rund 25% ausbauen. Angesichts des deutlich angezogenen Wettbewerbs konzentrierten wir uns mit gutem Erfolg insbesondere auf Verlängerungen mit Bestandsmietern. Gleichzeitig bauten wir die Neuvermietungen auf hohem Niveau leicht aus. Der Erfolg im Berichtsjahr bestätigt unsere strategische Ausrichtung auf das Immobilienmanagement aus eigener Kraft.

Potenzieller Mietauslauf

Mietvolumen in % *

Mehr Flächen vermietet

Mit unserer Vermietungsarbeit stemmten wir uns 2009 erfolgreich gegen den rückläufigen Markttrend: Im gesamten Portfolio vermieteten wir mit 245.500 m² über 49.000 m² (+25%) mehr als im Vorjahr. In dem gestiegenen Wettbewerb um Mieter gewannen unsere fokussierten Aktivitäten vor Ort mit kreativen und maßgeschneiderten Vermietungslösungen noch mehr an Bedeutung. Unsere Neuvermietungen lagen mit 108.800 m² um 3% über dem guten Vorjahresergebnis, während wir die Anschlussvermietungen, basierend auf der Zufriedenheit unserer Mieter, um +51% auf 136.700 m² steigerten. Die durchschnittliche Laufzeit unserer Mietverträge erhöhte sich um 0,2 Jahre auf 5,6 Jahre. Die Miete je Quadratmeter sank leicht um 0,12 Euro auf 10,38 Euro je m².

Das gute Vermietungsergebnis hielt das Mieteinnahmevolumen nahezu auf Vorjahresniveau. Die Vermietungsleistung repräsentiert Mieteinnahmen von rund 24,8 Mio. Euro pro Jahr. Das potenzielle anteilige Mietauslaufvolumen für 2010 von ursprünglich 15,7 Mio. Euro reduzierten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,4 Mio. Euro beziehungsweise 34%.

Vermietungsquote unterjährig sukzessive stabilisiert

2009 konnten wir die Vermietungsquote bei rund 87% (VJ rund 88%) nahezu stabil halten. In der unterjährigen Betrachtung werden die kontinuierlichen Verbesserungen deutlich: Von Januar bis zur Jahresmitte stieg die Quote von 86% auf 88%. Im August sank sie durch feststehende und geplante Beendigungen zwischenzeitlich auf 86%. Durch intensive Vermietungsaktivitäten erhöhten wir die Vermietungsquote bis zum Jahresende auf 87%.

Berlin, Bundesallee (Niederlassung Berlin - Region Berlin/Ost)

FÜR BILDUNGSNUTZUNG OPTIMIERT

Fokussierung in der Vermietung
Vermietungsgrad stark erhöht

Bei Übernahme wies die 5.300 m² große Berliner Büroimmobilie einen hohen Leerstand aus. Wir richteten das Gebäude auf Bildungszwecke aus -passend zur direkten Umgebung, einer Schule und einem Kindergarten - und führten Umbauten durch. Im September 2009 gewannen wir mit einer kirchlichen Bildungseinrichtung unseren neuen Hauptmieter, der auf 2.000 m² eine Grundschule einrichten wird. Zusätzlich vermieteten wir 400 m² an ein Unternehmen der Erwachsenenbildung. Insgesamt erhöhen die neuen Verträge die Vermietungsquote deutlich aufrund zwei Drittel.

Stadtbadgalerie Bochum (Niederlassung Düsseldorf - Region West)

ATTRAKTIVER ANKERMIETER

Qualitätssprung im Einzelhandels-Mix
Langfristige und großflächige Vermietung

Die Stadtbadgalerie in der Innenstadt Bochums kombiniert Einzelhandels- und Büroflächen. Zentraler Mieter war Karstadt mit einem Schnäppchenmarkt.

Wir haben - vor deren Insolvenz - den Mietvertrag gekündigt und das Gebäude neu positioniert. Unser neuer Ankermieter, der Modepark Röther, erhöht mit seinem Markensortiment und Anspruch die Attraktivität der Immobilie für weitere ergänzende Neumieter. Der Mietvertrag umfasst 6.500 m² und läuft über zehn Jahre.

Vermietungsleistung nach Nutzungsarten

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in m² 2009 2008
Büro 145.300 114.600
Einzelhandel 32.700 17.700
Sonstiges Gewerbe 60.200 59.500
Wohnen 7.300 4.500
Gesamt 245.500 196.300
Stellplätze (Einheiten) 1.990 1.070

Vermietungsleistung +25%

Flächen in m²

Wir konnten 2009 mehrere größere Einzelvermietungen abschließen, so dass mit den zehn größten Vermietungen ein Volumen von mehr als 60.000 m² erzielt wurde. In Wiesbaden verlängerten wir mit dem Versicherungskonzern AXA einen langfristigen Mietvertrag über 9.900 m². An das Land Baden-Württemberg konnten wir 9.100 m² Bürofläche in einem Mannheimer Objekt vermieten. Unser Alleinmieter Nokia Siemens Networks verlängerte seinen Mietvertrag über 8.800 m² im Ulmer Science Park. In Hamburg mieteten die DELACAMP AG, ein Zulieferspezialist für Bürodruck-Materialien, und Antalis, ein großer europaweit agierender Papiergroßhändler, insgesamt 14.100 m² an.

Die fünf größten Mietabschlüsse 2009

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Fläche Ort
AXA 9.900 m² Wiesbaden
Vermögen und Bau BW 9.100 m² Mannheim
Nokia Siemens Networks 8.800 m² Ulm
DELACAMP AG 7.300 m² Hamburg
Antalis GmbH 6.800 m² Hamburg
Gesamt 41.900 m²

Kaiserring, Mannheim (Niederlassung Mannheim - Region Südwest)

ATTRAKTIVE VERMIETUNG OHNE NACHLÄSSE

Langfristige Vermietung ohne Incentives
Mieteinnahmen um 34% gesteigert

Wir übernahmen das mehrstöckige Büroobjekt in Mannheim 2007 mit einem Leerstand von 40%. Für die Modernisierung der Flächen investierten wir rund 0,4 Mio. Euro, um neue Mieter mit zeitgemäßer Ausstattung zu überzeugen. Unserer Niederlassung gelang 2009 durch eine zielgerichtete Mieteransprache die Vermietung von knapp 2.100 m², darunter für 5 Jahre an die Universität Mannheim sowie 15 Jahre an die Stadt Mannheim - direkt, ohne Maklereinsatz und Mietanreize. Die Vermietungsleistung steigert die Vermietungsquote im Objekt auf aktuell 75% und erhöht die Mieteinnahmen um rund 34%.

Josef-Haubrich-Hof, Köln (Niederlassung Düsseldorf - Region Rheinland)

IN EIGENREGIE BESSER VERMIETET

Vermietung an Einzelmieter
Mietsteigerung um 10% realisiert

Bei unserem Objekt Josef-Haubrich-Hof in Köln, einem mehrheitlich als Ärztezentrum genutzten Gebäude, beschlossen wir, einen Generalmietvertrag nicht zu verlängern. Wir waren der Ansicht, dass über Vermietungen direkt an Einzelmieter -verbunden mit baulichen Maßnahmen - ein höheres Mietniveau zu erzielen sei. Wir optimierten die Raumstruktur, schufen zusätzliche Flächen und verbesserten die technische Ausstattung. Im Ergebnis erzielten wir dadurch eine Neuvermietung von bisher 84% der Flächen, verbunden mit einer Mietsteigerung um 10%. Zusätzlich besteht weiteres Potenzial für eine Einnahmesteigerung um 20%.

Mietnebenkosten reduziert

Ein wichtiges Element im derzeit umkämpften Vermietungsmarkt mit preisbewussten Mietern ist die Reduktion der Mietnebenkosten, der so genannten "zweiten Miete". 2009 untersuchten wir systematisch die Objekte unseres Portfolios hinsichtlich ihrer Nebenkosten und Effizienz. Im Vergleich mit den Branchen-Benchmarkwerten der OSCAR-Studie von Jones Lang LaSalle zeigte sich die Qualität unserer Gebäude: Über 90% aller Immobilien mit einer überwiegenden Büronutzung zeigten bessere Ergebnisse als die von Jones Lang LaSalle ermittelten Benchmarkwerte.

Auch ein gutes Ergebnis ist steigerungsfähig, vor allem im technischen Propertymanagement: Durch das Immobilienmanagement aus eigener Hand können wir Einsparpotenziale klar erkennen und konsequent realisieren. Wir setzen ein umfangreiches Maßnahmenpaket um, das unter anderem Energiesparmaßnahmen und Neuverhandlungen von Dienstleistungsverträgen umfasst. Hierdurch gelang es uns, bereits für das Jahr 2009 die umlegbaren Nebenkosten um rund 2% zu senken. Darüber hinaus haben wir für 2010 die Voraussetzungen für einen signifikanten Rückgang von voraussichtlich weiteren 5-7% geschaffen.

Vergleichbare Mieteinnahmen nahezu stabil

Die like-for-like-Mieteinnahmen - das sind die vergleichbaren Einnahmen aus Immobilien (ohne Projektentwicklungen), die sich 2008 und 2009 im Portfolio befanden -reduzierten sich um 4,2% auf 136,7 Mio. Euro. Ohne Berücksichtung des planmäßig beendeten Mietvertrags mit der Deutsche Börse AG waren es -0,4%. Noch vor Auszug der Deutsche Börse AG gelang die Neuvermietung von 28% der Flächen für sechs Jahre an ein international tätiges IT-Beratungsunternehmen, was den Mietrückgang teilweise kompensieren konnte.

Hamburg, Osterstraße (Niederlassung Hamburg - Region Nord)

VOLLVERMIETET UND EFFIZIENT

Modernisierungen mit positivem Effekt auf Betriebskosten
30% mehr Einnahmen durch Komplettauslastung

Das Objekt liegt zentral in einem Stadtteil Hamburgs und verfügt über 6.700 m² Mietfläche. Rund 1.000 m² standen bei Übernahme 2007 leer. Wir optimierten die Flächen um eine marktgerechte Ausstattung und senkten zugleich die Betriebskosten mit dem Einsatz moderner Technik. In der Vermietung arbeiteten wir den Schwerpunkt als Ärztehaus und die gute Erreichbarkeit heraus und sprachen zielgerichtet passende Mieter an. Die Vollvermietung im dritten Quartal bewirkte eine Mieteinnahmesteigerung um 30%.

Portfolio

Restlaufzeit der Mietverträge steigt auf 5,6 Jahre
Leichte Absenkung der Marktwerte um 1,6%
Net Asset Value nahezu stabil bei 15,86 Euro je Aktie

Zum Jahresende 2009 umfasste unser Immobilienportfolio 318 Objekte mit einer anteiligen Mietfläche von 1.274.500 m². Die Immobilien erwirtschaften jährliche Mieteinnahmen von 142,4 Mio. Euro (inklusive der opportunistischen Co-Investments) und besitzen einen Marktwert von 2.192,2 Mio. Euro. Im Laufe des Jahres erhöhte sich unser Portfoliovolumen um drei Zugänge mit einer Fläche von 12.780 m². Demgegenüber standen Abgänge nach Verkäufen von insgesamt 23 Objekten mit einer Fläche von 13.900 m².

Umgruppierung und Umbenennung in den Segmenten

Wir haben für die Darstellung des Portfolios mit Wirkung zum 31.12.2009 insgesamt elf Objekte innerhalb unserer Segmente Core plus und Value added entsprechend ihrer Fortschritte und Veränderungen bei Vermietung und Wertentwicklung umgruppiert. Sechs Objekte wechselten in das Core plus-Segment, fünf Objekte in das Value added-Segment. Im Rahmen des Aufbaus des Geschäftsfelds Fonds haben wir zudem das Segment Core in Core plus umbenannt.

Überblick Portfolio

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Stand 31.12.2009 Core plus /alue added Co -Investments Gesamt
Nutzfläche in m²* 469.100 637.100 168.300 1.274.500
Marktwert Immobilienvermögen in Mio. Euro* 992,4 930,1 269,7 2.192,2
Anzahl Objekte 48 137 133 318
Restlaufzeit in Jahren 7,1 4,2 4,7 5,6
Vermietungsquote 93,4% 82,8% 83,0% 86,7%
Miete in Euro pro m² 12,19 9,28 8,82 10,38
Annualisierte Nettomieteinnahmen in Mio. Euro* 66,5 60,5 15,4 142,4

* Werte anteilig

Portfolio: Breite Diversifizierung, Fokus Büro

Marktwert der Immobilien leicht abgesenkt

Ende 2009 fand die jährliche Marktbewertung unserer Portfolios durch neutrale Gutachter statt, bei der jedes einzelne unserer Objekte überprüft wird. Der Marktwert basiert auf einer verkaufsorientierten Betrachtung und ist die geschätzte Transaktionssumme, zu welcher eine Immobilie am Tag der Bewertung bei Normalbedingungen zwischen Käufer und Verkäufer wechseln würde. Für den Gesamtmarkt wurde nach dem deutlichen Rückgang im Vorjahr nun zum 31.12.2009 eine Bodenbildung festgestellt, die Marktwerte sanken nur noch leicht.

Das Ergebnis für unser Portfolio: Der kumulierte Marktwert der vergleichbaren Portfolien (like-for-like) liegt mit -1,6% leicht unter dem Niveau des Vorjahres, gegenüber der Vorjahresreduktion von -8,5% eine deutliche Stabilisierung. Nach den Zugängen, Verkäufen und der Wertanpassung besaß unser Portfolio zum 31.12.2009 einen Marktwert von 2.192,2 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es 2.161,8 Mio. Euro. Der Net Asset Value erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um +0,9% auf 497,1 Mio. Euro. Je Aktie betrug der Net Asset Value 15,86 Euro (VJ 16,23 Euro).

Veränderungen Marktwert

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in Mio. Euro
Marktwert Portfolio am 31.12.2008 2.161,8
+ Käufe/Zugänge 78,3
- Verkäufe/Abgänge -22,0
+/- Bewertungseffekt -25,9
Marktwert Portfolio am 31.12.2009 2.192,2

Wir bilanzieren unsere Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten, weswegen die Marktwertveränderung keine unmittelbaren bilanziellen Auswirkungen mit sich bringt. Weitere Informationen zur Bilanzierung unserer Immobilien liefert das Kapitel Vermögenslage.

Drei Zugänge im Portfolio

Innerhalb des Jahres übernahmen wir drei Objekte mit 12.780 m² Nutzfläche und einem Wert von 33,5 Mio. Euro in unser direktes Portfolio. Alle Immobilien stammen aus zurückliegenden Akquisitionen und gingen nun nach ihrer baulichen Fertigstellung in unser Eigentum über.

Renditeorientierte Verkaufspolitik fortgesetzt

2009 standen weiterhin die Platzierung kleinerer und mittelgroßer Objekte und die Ansprache von Privatinvestoren im Vordergrund. Den Verkauf größerer Objekte wie beispielsweise des Bienenkorbhauses in Frankfurt haben wir in die Zukunft verschoben, wenn sich die Nachfrage vor allem seitens institutioneller Investoren wieder erhöht und bessere Finanzierungsbedingungen herrschen.

Transaktionsvolumen 2009 nach Quartalen

nach Unterschrift, ohne Berücksichtigung Beteiligungshöhe

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in Mio. Euro Anzahl Objekte Transaktionsvolumen
Q1 2 12,1
Q2 6 9,4
Q3 2 2,8
Q4 9 35,5
Summe 19 59,8

Aus unseren Portfolien Core plus und Value added verkauften wir ergebniswirksam 13 Objekte mit einem anteiligen Volumen von 15,2 Mio. Euro bei einem Gewinn von 1,5 Mio. Euro. Aus dem Segment Opportunistische Investments, an denen wir Minderheitsanteile halten, wurden zehn Objekte im Gesamtvolumen von 38,8 Mio. Euro verkauft.

Mit den erzielten Verkaufserlösen übertrafen wir die jeweiligen Buch- beziehungsweise Marktwerte. Die meisten Verkäufe gelangen uns im vierten Quartal, was für eine leichte Marktbelebung spricht. Das durchschnittliche Transaktionsvolumen betrug 2,8 Mio. Euro. Das größte Objekt war die Immobilie Rathausplatz in Eschborn mit einem Volumen von rund 11 Mio. Euro, gefolgt von vier Immobilien mit einem Transaktionsvolumen zwischen 4 und 7 Mio. Euro.

Das Transaktionsvolumen der 2009 vereinbarten Verkäufe betrug ohne Berücksichtigung der Beteiligungshöhe insgesamt rund 60 Mio. Euro.

Marktwert per 31.12.2009

in Mio. Euro

Projektentwicklungen

Bienenkorbhaus wiedereröffnet
MainTor-Projekt: kurz vor Ende Bebauungsplanverfahren

Wir führen bei geeigneten Immobilien Entwicklungsmaßnahmen durch, um sie mit umfangreichen Baumaßnahmen durch eine Neupositionierung oder Ausweitung der Flächennutzung deutlich im Wert zu steigern. Seit Anfang 2009 sind die Baumaßnahmen am Bienenkorbhaus abgeschlossen und das Traditionsgebäude wiedereröffnet. Beim Projekt MainTor befinden wir uns kurz vor Abschluss des Genehmigungsverfahrens und haben zuletzt in einem Gutachterverfahren die besten Entwürfe für zwei Hochhäuser gekürt.

Neues Bienenkorbhaus auf der Frankfurter Zeil

Das Bienenkorbhaus wurde im Februar 2010 als beste Projektentwicklung mit dem Award der Zeitschrift Immobilienmanager ausgezeichnet. Im April 2009 hatten wir die offizielle Wiedereröffnung des traditionsreichen Bienenkorbhauses an der Frankfurter Zeil gefeiert. In knapp einjähriger Bauzeit wurde das Hochhaus innen technisch auf den neuesten Stand gebracht und um einen Neubau mit moderner Glasfassade ergänzt. Insgesamt betrug das Investitionsvolumen rund 75 Mio. Euro. Die Revitalisierung erhöhte das Mietvolumen um rund 30% und erweiterte das Angebot um hochwertige Einzelhandelsflächen, für die mit dem Schuhhaus Görtz und der Frankfurter Sparkasse jeweils Mietverträge mit 15 Jahren Laufzeit vereinbart wurden. Die Vermietungsquote, bezogen auf die Mieterträge, beläuft sich derzeit auf 85%.

MainTor-Projekt: Entscheidende Schritte im Planverfahren

Der Abschluss des Bebauungsplanverfahrens für das MainTor-Areal rückt näher: Mit Beginn des Jahres 2010 liegt der Bebauungsplan dem Magistrat zur Entscheidung vor und wird nach Beschluss der Stadtverordneten der Stadt Frankfurt voraussichtlich im Frühjahr wirksam. Dies ist die Basis für den ersten Bauabschnitt, der mit dem Abriss der Gebäude an der Weißfrauenstraße im Nordosten des Areals startet.

Die DIC-Gruppe realisiert mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Mio. Euro auf einer der attraktivsten Entwicklungsflächen in der Frankfurter Innenstadt ein offenes und belebtes Quartier. Die Projektentwicklung erschließt historische Wegstrecken von der Innenstadt zum Main und sieht einen zentralen Platz vor. Es entstehen drei Türme -der"WinX" mit 100 Metern Höhe und zwei Türme mit je 64 Metern Höhe. Während die Türme größtenteils für Büronutzung vorgesehen sind, ergänzen kleinere Wohngebäude die Nutzungsvielfalt.

Projekt gewinnt an Gestalt

Mit dem MainTor Porta soll im ersten Bauabschnitt einer der kleineren Türme entstehen. Eine Jury aus Vertretern der Stadt Frankfurt, der DIC-Gruppe sowie unabhängigen Experten kürte für die zwei Hochhäuser "WinX" und "MainTor Panorama" im Dezember 2009 aus sieben Teilnehmervorschlägen in einem architektonischen Gutachterverfahren die besten Entwürfe. Zwei Entwürfe der Architekten KSP Jürgen Engel und Prof. Mäckler, die in ihrer Kombination eine harmonierende städtebauliche Lösung darstellen, werden voraussichtlich nach erfolgter vertiefender Bearbeitung im März 2010 ausgewählt.

MainTor-Projektanteile übernommen

Im dritten Quartal 2009 übernahm die DIC-Gruppe die Anteile des Co-Investors Morgan Stanley Real Estate Funds (MSREF) und hält nun 100% am MainTor-Projekt. Die Bündelung der Beteiligungen bietet in der jetzigen Projektphase Vorteile in den Abstimmungsprozessen und kann Projektphasen beschleunigen. Zur späteren Realisierung einzelner Teilabschnitte können sich gegebenenfalls weitere Partner beteiligen. Die Minderheitsbeteiligung der DIC Asset AG, die über das Segment Opportunistische Investments gehalten wird, erhöhte sich damit von 20% auf 40%.

Unsere Mitarbeiter

Die Kenntnisse, die Leistungsfähigkeit und das Engagement unserer Mitarbeiter bilden das Fundament für unseren Unternehmenserfolg. Wir erreichen unsere ambitionierten Ziele nur, wenn wir fähige und motivierte Mitarbeiter haben, die unsere Gesellschaft gegenüber Mietern und Geschäftspartnern erfolgreich nach außen vertreten.

Immobilienmanagement: Aufbau und Organisation weiterentwickelt

Einen besonderen Schwerpunkt legten wir 2009 auf die Weiterentwicklung im Bereich Immobilienmanagement, in dem sich die Mitarbeiterzahl nach Etablierung der DIC ONSITE 2006 bis 2009 auf 89 mehr als vervierfachte. Wir haben im Anschluss an das zügige Wachstum organisatorische Verbesserungspotenziale identifiziert und vor allem die Bereiche Key Accounting, Controlling und technisches Management verstärkt. Ebenso haben wir Schulungs- und Qualifikationsangebote intensiviert. Mit einer breit angelegten Kundenzufriedenheitsbefragung bei unseren Mietern wollen wir im laufenden Geschäftsjahr weitere Verbesserungsmöglichkeiten herausarbeiten.

Positionierung als attraktiver Arbeitgeber

Die zentrale Aufgabe unseres Personalmanagements ist, leistungsfähige Mitarbeiter für unser Unternehmen zu begeistern und sie langfristig zu binden. Wichtig sind uns unternehmerisches Denken und Handeln, Eigenverantwortung, Flexibilität und Fachkenntnis. Um für talentierte und qualifizierte Kandidaten attraktiv zu sein, streben wir danach, die DIC Asset AG nachhaltig als exzellenten Arbeitgeber zu positionieren. Um beispielsweise den hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs zu erreichen, investieren wir in Kooperationen mit ausgesuchten Fachhochschulen und Universitäten.

Qualifizierung und persönliche Weiterentwicklung

Die Personalentwicklung zielt auf die Förderung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter bei der persönlichen Fort- und Weiterentwicklung und investieren in die Verbreiterung von Kenntnissen und Kompetenzen. Als Grundlage für unsere Personalentwicklung analysieren wir systematisch Fähigkeiten und Motive unserer Mitarbeiter und orientieren Personalentscheidungen und Entwicklungsmaßnahmen an diesen Ergebnissen. Für Führungskräfte haben wir darauf abgestimmt ein modular aufgebautes Entwicklungsprogramm eingeführt.

Ausbildung im Konzern

Wir investieren als Unternehmen in die Ausbildung junger Menschen und sehen dies als einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag. 2009 waren an den Standorten Frankfurt und Mannheim zwei Mitarbeiter im Bereich Immobilienwirtschaft in Ausbildung.

Anreiz und Leistungshonorierung

Das Gehalt unserer Mitarbeiter setzt sich aus Grundeinkommen, leistungsabhängigen Einkommensbestandteilen und Zusatzleistungen zusammen und orientiert sich am Erreichen unserer strategischen und operativen Ziele. Damit fördern und unterstützen wir - abhängig vom Verantwortungsbereich des einzelnen Mitarbeiters -die Leistungsorientierung und ein unternehmerisches Bewusstsein.

Schwerpunkt Immobilienmanagement

Die DIC Asset AG beschäftigte im Konzern per 31.12.2009 deutschlandweit 112 Mitarbeiter gegenüber 99 zum Vorjahresende. Durchschnittlich waren es 2009 rund 106 Mitarbeiter - rund 10 mehr als in 2008. Die Konzentration auf das Immobilienmanagement zeigt sich auch anhand unserer Personalstruktur. 89 Mitarbeiter, das entspricht 80% der Belegschaft, arbeiten in den Bereichen Asset- und Propertymanagement bei unserer 100%igen Immobilienmanagement-Tochter DIC ONSITE. Mit sechs Niederlassungen ist sie deutschlandweit in den Schwerpunkten unseres Portfolios aktiv. Von Frankfurt am Main als Vorstandssitz werden die DIC Asset AG geleitet sowie zentrale Management- und Administrationsaufgaben durchgeführt.

2009 fiel ein Gehaltsaufwand von insgesamt 9,2 Mio. Euro an. Hiervon betrugen leistungsorientierte Vergütungen 0,9 Mio. Euro. Sozialabgaben, Altersvorsorge und sonstige Leistungen summierten sich auf 1,0 Mio. Euro.

Mitarbeiter

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Anzahl Mitarbeiter 31.12.2009 31.12.2008
Portfoliomanagement und Investment 8 8
Property- und Assetmanagement 89 78
Konzernmanagement und Administration 15 13
Gesamt 112 99

Aktie: Attraktives Kursplus

Die Kursentwicklung unserer Aktie wurde 2009 nach holprigem Start vom breiten Erholungskurs der Finanzmärkte positiv unterstützt. Dank unseres verlässlichen Geschäftsmodells und der soliden Ergebnisse übertraf die DIC Asset AG die relevanten Indizes SDAX und EPRA und beendete das Jahr mit einem Plus von rund 30%. Mehr Informationen finden Sie im Kapitel Aktie.

Nachhaltigkeit

Als Immobilienunternehmen mit langfristigem Anlagehorizont erzielen wir Vorteile aus einem sparsamen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und der Umwelt. Unser Portfolio umfasst 318 Objekte in rund 90 Städten. Bei unseren Geschäftsaktivitäten und denen unserer Mieter entsteht Abfall, der entsorgt wird. Unser Unternehmen und unsere Mieter verbrauchen Strom und Wasser. Durch den Immobilienbetrieb wird Kohlendioxid freigesetzt und die Umwelt beeinflusst. Bei unternehmerischen Entscheidungen und Prozessen berücksichtigen wir ökologische und soziale Erfordernisse und verzichten wo immer realisierbar auf kurzfristige Gewinnchancen zugunsten grundsätzlicher Optimierungsmöglichkeiten. Unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten umfassen auch den verantwortungsvollen und fairen Umgang mit unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern.

Maßnahmen bei Bestandsobjekten

Der effektive Betrieb unserer bestehenden Immobilien ist sowohl für uns wie auch für unsere Mieter von gleichermaßen großem Interesse. Wir sind hinsichtlich des sparsamen Strom- und Wärmeverbrauchs in unseren Immobilien kontinuierlich mit unseren Mietern im Gespräch und zeigen Optimierungsmöglichkeiten auf.

Prozesse und Abläufe wie beispielsweise die Müllentsorgung oder Wartungsmaßnahmen fassen wir logistisch zusammen, so dass eine effiziente und gleichzeitig kostenoptimale Leistungserbringung möglich wird. Viele unserer Objekte sind sinnvoll an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und damit für Mitarbeiter gut erreichbar.

Wo es möglich ist, investieren wir in langfristige Technik-und Gebäudemaßnahmen, um Einsparungen zu realisieren. Vor allem in Übergangsphasen, wenn Sanierungen oder Mieterwechsel stattfinden, analysieren wir Maßnahmen, um die Effizienz und Nachhaltigkeit unserer Gebäude weiter zu verbessern. Wir haben 2009 in mehreren Immobilien Maßnahmen für eine nachhaltigere Ressourcennutzung umgesetzt. Neben der positiven Umweltwirkung profitieren unsere Mieter und das Unternehmen direkt über eine zum Teil deutliche Senkung der Nebenkosten.

Einige Beispiele:

In Hamburg haben wir in einem Objekt eine Außentemperatursteuerung für eine vorhandene Klimaanlage installiert und programmiert. Die Maßnahme mit einem minimalen finanziellen Aufwand reduziert die benötigte Anlagenleistung bereits deutlich um 60%.
In einem Mannheimer Objekt wird eine neue Fernwärmeübergabestation mit witterungsgesteuerter Regelung der Heizkreisläufe die Energieeffizienz deutlich verbessern. Wir rechnen mit einer Reduktion der Energiekosten um mindestens 30%.
Mit der Fenstersanierung in einem Heilbronner Objekt wird die Wärmedämmung optimiert und damit Heizenergie eingespart. Geplant ist hier eine Einsparung von Energiekosten um 20%.

Projektentwicklungen

Den Neubau von Immobilien planen und realisieren wir von Anfang an unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten, so dass die langfristige Wirkung auf die Umwelt so verträglich wie möglich ist. Auch auf Seiten der Nutzer, vor allem bei größeren nationalen und internationalen Unternehmen, rückt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus. Bereits in frühen Planungsphasen haben wir die Möglichkeit, durch die Umsetzung innovativer Ideen und den Einsatz hochmoderner Technologien die energetische Effizienz der Gebäude maßgeblich positiv zu beeinflussen. Hierzu nutzen wir gezielt spezialisierte Beratungsleistungen und fachliche Expertise. Die notwendigen Investitionen amortisieren sich durch die signifikante Verringerung der Nebenkosten und durch das Generieren einer höheren Grundmiete.

Einige Beispiele:

Gerade bei einer Quartiersentwicklung wie dem MainTor-Projekt werden umfassende Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Der erste Bauabschnitt MainTor Porta wird daher eine Gold-Zertifizierung nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V.) erhalten.
Auf dem Areal des Projekts MainTor verläuft ein Kanalhauptsammler, der ganzjährig Abwässer mit einer relativ konstanten Durchschnittstemperatur führt. Wir können große Mengen des entstehenden Bedarfs an Primärenergie einsparen, indem diese Abwässer zur Energiegewinnung genutzt werden.
Das Refurbishment des Bienenkorbhauses führte zu einer Energieersparnis bei Einhaltung der aktuellen Energiesparverordnung von 10%.

Gemeinnütziges Engagement

Auch außerhalb des Unternehmens übernehmen wir Verantwortung. Beispielsweise haben wir 2009 als Frankfurter Unternehmen das Sponsoring des Frankfurter Goethe-Hauses übernommen. Das Museum stand wegen Budgetfragen vor der Kürzung der Öffnungszeiten um einen Wochentag. Durch unsere Unterstützung ermöglichen wir Bürgern und Besuchern den Eintritt in das weltbekannte Museum wie gewohnt an sieben Tagen der Woche. Darüber hinaus unterstützten wir 2009 das Klingspor-Museum in Offenbach.

FINANZINFORMATIONEN

Umsatz- und Ertragslage

Stabile Mieteinnahmen
FFO auf 47,6 Mio. Euro gesteigert
Konzernüberschuss von 16,1 Mio. Euro

Die Ertragslage war 2009 vor allem gekennzeichnet durch die Robustheit unserer Einnahmebasis bei planmäßig gestiegenen Aufwendungen. Das Aufwands-Plus steht in Zusammenhang mit der intensiven Vermietungsarbeit und der höheren erforderlichen Personalausstattung. Als Resultat erzielten wir einen Konzernüberschuss von 16,1 Mio. Euro - einen Wert, den wir im Krisenjahr 2009 als erfreulich betrachten.

Übersicht Erträge

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in Mio. Euro 2009 2008
Mieteinnahmen 133,6 134,5 -1%
Erlöse aus Verkäufen 15,2 49,9 -69%
Sonstige Erträge 22,5 22,7 0%
Gesamterträge 171,3 207,1 -17%

Mieteinnahmen auf Niveau des Vorjahres

Die Bruttomieteinnahmen rangierten mit 133,6 Mio. Euro auch dank der starken Vermietungsleistung nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Vor allem Erhöhungen bei der Risikovorsorge und Änderungen bei der Abgrenzung zwischen Betriebskosten und umlagefähigen Aufwendungen drückten die Nettomieteinnahmen gegenüber dem Vorjahr um -2% auf 123,8 Mio. Euro.

Die Einnahmen aus dem Immobilienmanagement steigerten wir bei nahezu unverändertem Portfoliovolumen leicht um 0,2 Mio. Euro auf 3,3 Mio. Euro. Aus den Segmenten Core plus und Value added verkauften wir dreizehn Immobilien für 15,2 Mio. Euro. Da angesichts des gehemmten Transaktionsmarktes nur kleinere Objektgrößen platzierbar waren, lagen die Verkaufserlöse um 34,7 Mio. Euro unter dem Vorjahr. Die Gesamterträge summierten sich auf 171,3 Mio. Euro.

Mieteinnahmen in Mio. Euro

Mehr Aufwendungen für intensiveres Immobilienmanagement

Die operativen Kostenpositionen erhöhten sich planmäßig gegenüber dem Vorjahr. Unsere intensiven Vermietungsaktivitäten - Grundlage für die Steigerung der Vermietungsleistung um 25% - bedingen in einem wettbewerbsorientierten Umfeld höhere Aufwendungen. So wuchsen die Verwaltungsaufwendungen um 1,4 Mio. Euro (+18%) auf 9,0 Mio. Euro. Der Personalaufwand stieg um 2,4 Mio. Euro (+35%) auf 9,2 Mio. Euro, da 2009 im Zuge des Ausbaus der DIC ONSITE durchschnittlich 10 Mitarbeiter mehr beschäftigt waren sowie die Rückstellungen für leistungsorientierte Zahlungen wegen der positiven Aktienkursentwicklung zunahmen.

Die Quote der Personal- und Verwaltungsaufwendungen (bereinigt um die Erträge aus dem Immobilienmanagement für Dritte und ohne Vorstandsbezüge) in Relation zu den Bruttomieteinnahmen erhöhte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 10,0%.

Herleitungsrechnung FFO

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in Mio. Euro 2009
Nettomieteinnahmen 123,8
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 7,5
Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren 3,3
Ergebnis sonst. betriebl. Erträge/Aufwendungen 0,3
Finanzergebnis -69,1
Personalaufwand -9,2
Verwaltungsaufwand -9,0
Funds from Operations 47,6

FFO bei rund 48 Mio. Euro

Der FFO (Funds from Operations), der die Mittelzuflüsse unseres Portfolios wiedergibt, legte um 4,9 Mio. Euro (+11%) auf 47,6 Mio. Euro zu, da vor allem der Zinsaufwand gegenüber dem Vorjahr reduziert werden konnte. Der vergleichbare FFO des Vorjahres, bereinigt um den Syndizierungseffekt der MainTor-Transaktion, betrug 42,7 Mio. Euro. Je Aktie erhöhte sich der FFO von 1,37 Euro auf 1,54 Euro.

Opportunistische Investments: 7,5 Mio. Euro Ergebnisbeitrag

Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen - im Wesentlichen Ergebnisse unserer opportunistischen Investments - lag bei 7,5 Mio. Euro und setzte sich vor allem aus Ergebnisbeiträgen aus der Vermietung sowie aus Verkäufen von zehn Objekten (0,3 Mio. Euro) zusammen. Verglichen mit dem Vorjahr sank es um 1,3 Mio. Euro (-15%).

Zinsaufwand um über 8 Mio. Euro deutlich reduziert

Das aktuell günstige Zinsniveau nutzten wir in den vergangenen Monaten sukzessive für die Optimierung unserer Finanzierungsstruktur. Die Zinsaufwendungen bei vergleichbarem Finanzierungsvolumen reduzierten sich dadurch sowie durch Tilgungszahlungen nach Verkäufen um 8,4 Mio. Euro (-10%) auf 74,6 Mio. Euro. Insgesamt lag damit das Finanzergebnis mit 69,1 Mio. Euro um 6,9 Mio. Euro (-9%) unter dem Vorjahresbetrag.

Konzernüberschuss: rund 16 Mio. Euro

Wir haben - gemessen an den schwierigen Umfeldbedingungen in den Transaktions- und Vermietungsaktivitäten - einen erfreulichen Konzernüberschuss von 16,1 Mio. Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich das Ergebnis um 9,1 Mio. Euro (-36%) vor allem auf Grund der geringeren Verkaufsergebnisse und höheren Aufwendungen im Zuge der Vermietungsaktivitäten. Je Aktie beträgt das Ergebnis 0,52 Euro nach 0,80 Euro im Vorjahr.

Segmentergebnisse

Die Mieteinnahmen verteilen sich auf die Segmente Core plus (70,1 Mio. Euro) und Value added (63,5 Mio. Euro). Im Bereich Opportunistische Investments werden auf Grund der Minderheitsbeteiligungen keine Mieteinnahmen ausgewiesen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des Core plus-Segments setzte sich mit 7,4 Mio. Euro im Wesentlichen aus den laufenden Vermietungsaktivitäten zusammen. Die Verkäufe konzentrierten sich mit Erlösen von 12,5 Mio. Euro auf Objekte aus dem Value added-Segment, was zusammen mit dem laufenden Geschäft in einem EBT von 5,3 Mio. Euro mündete. Das Segment Opportunistische Investments trug mit einem EBT von 8,0 Mio. Euro, das sich im Wesentlichen aus laufender Vermietung und Verkaufserlösen zusammensetzte, zum Erfolg bei.

Übersicht Ergebnisentwicklung

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in Mio. Euro 2009 2008
FFO 47,6 42,7 +11%
EBITDA 110,8 125,0 -11%
EBIT 80,3 97,0 -17%
EBDA 46,6 53,2 -12%
Konzernjahresüberschuss 16,1 25,2 -36%
Konzernjahresüberschuss je Aktie (Euro) 0,52 0,80 -35%
FFO je Aktie (Euro) 1,54 1,37 +12%

Aufwendungen in Mio. Euro

FFO und Jahresüberschuss in Mio. Euro

Finanzlage

Zinsaufwand deutlich verringert
Innenfinanzierungskraft deckt großen Teil der Investitionen
Zinssicherungsinstrumente an Zinsniveau angepasst

Eine lückenlose Liquiditätsversorgung und eine tragfähige Finanzierungsarchitektur sind in einer Krisensituation eine der wichtigsten Aufgaben - dies hat uns das Jahr 2009 deutlich vor Augen geführt. Wir haben das stabile Fundament unserer Finanzierung 2009 mit gezielten Maßnahmen langfristig noch verstärkt. Gleichzeitig konnten wir das günstige Zinsniveau für signifikante Einsparungen nutzen.

Finanzmanagement und Grundprinzipien

Das oberste Ziel unseres Finanzmanagements ist es, die Zahlungsfähigkeit des DIC Asset-Konzerns jederzeit sicherzustellen und seine finanzielle Unabhängigkeit zu wahren. Wichtig ist uns dabei auch die Aufstellung von langfristigen und stabilen Konstruktionen, die unsere Geschäftsentwicklung unterstützen und uns bei Entscheidungen wie beispielsweise Verkäufen den nötigen Freiheitsgrad einräumen.

Die Finanzierungssteuerung innerhalb der DIC Asset AG ist zentral organisiert und umfasst alle Tochter- und Objektgesellschaften. Als Resultat arbeitet unser interner und externer Zahlungsverkehr kosteneffizient. Außerdem können wir so die Liquiditätssteuerung optimieren und die externe Mittelaufnahme reduzieren.

Wir schließen Finanzierungen langfristig und deckungsgleich zu den Objekt- und Portfoliostrategien ab, um eine möglichst hohe Stabilität zu erreichen. Zudem sichern wir die Zahlungsströme gegen Zinssteigerungen ab. Verbindlichkeiten werden zu marktüblichen Bedingungen vereinbart, welche regelmäßig überprüft werden.

Wir haben strategische Finanzpartner als Aktionäre des Unternehmens gewinnen können und verringern so auch ein Finanzierungsrisiko bezüglich der Bereitstellung von Fremdkapital. Wir nutzen dies derzeit in Form eines Darlehens von der Provinzial Rheinland in Höhe von 8,8 Mio. Euro. Wir verfügen über gute Geschäftsbeziehungen zu unterschiedlichen Partnerbanken und vermeiden eine starke Abhängigkeit von einzelnen Kreditinstituten.

Verschuldung

in Mio. Euro

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2009 2008
Finanzschulden (kurz- und langfristig) 1.588,9 1.574,5
Sonstige Verbindlichkeiten 93,8 106,5
Summe Schulden 1.682,7 1.681,0
Verschuldungsgrad 76,0% 75,9%
Eigenkapitalquote 24,0% 24,1%

Lange Restlaufzeiten bei Finanzschulden

Finanzschulden nach Fristigkeiten

Finanzierungsvolumen unverändert

Zum Stichtag 31.12.2009 umfassten die Finanzschulden einen Betrag von 1.588,9 Mio. Euro, nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Im Wesentlichen bestehen diese aus Darlehen bei Kreditinstituten. 2009 nahmen wir neue Finanzschulden in Höhe von 49,5 Mio. Euro auf, vor allem zur Finanzierung von Immobilienzugängen. Nach Verkäufen und Regeltilgungen wurden rund 35,1 Mio. Euro Finanzschulden abgelöst.

Finanzschulden langfristig festgelegt

Rund 53% unserer Finanzschulden besitzen eine Laufzeit von mehr als vier Jahren. Weiterhin ist mit 53,2 Mio. Euro (3%) nur ein kleiner Teil unserer Finanzschulden in den nächsten zwölf Monaten zu refinanzieren. Diese betreffen im Wesentlichen das Objekt Bienenkorbhaus. Die durchschnittliche Laufzeit der Verbindlichkeiten betrug per 31.12.2009 4,1 Jahre.

Absicherung gegen Zinssteigerungen

Um langfristige Planungssicherheit zu schaffen und Zinsrisiken zu vermeiden, sind 85% aller Finanzierungen entweder zu einem festen Zinssatz vereinbart oder über einfach gestaltete derivative Finanzinstrumente gesichert. 2009 schlossen wir zwei Swap-Vereinbarungen über ein Gesamtkreditvolumen in Höhe von über 300 Mio. Euro ab. Eventuelle Zinsveränderungen wirken sich nicht ergebniswirksam, sondern lediglich bilanziell wirksam auf das Eigenkapital aus. Lediglich 15%unsererVerbindlichkeiten sind variabel vereinbart. Über diesen Anteil, der im Wesentlichen kurzfristige Verbindlichkeiten betrifft, profitierten wir 2009 stark vom günstigen Zinsniveau.

Zinsaufwendungen erheblich reduziert

Der Durchschnittszinssatz über alle unsere Finanzierungsmittel sank zum 31.12.2009 auf 4,60%. Durch die Neustrukturierung von Finanzierungen in Höhe von 275 Mio. Euro zu günstigeren Bedingungen sowie reduzierte Aufwendungen bei variabel vereinbarten Finanzierungen gelang uns bei vergleichbarem Finanzierungsvolumen eine Einsparung von rund 8,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Zum Vorjahresende lag der durchschnittliche Zinssatz noch um 37 Basispunkte höher bei 4,97%.

Sämtliche Finanzierungsverpflichtungen erfüllt

Wir schließen bei unseren Akquisitionen prinzipiell bereits vor dem Abschluss der Kaufverträge eine langfristige Finanzierung ab, die deckungsgleich mit den jeweiligen Immobilienzielen ist. Alle Finanzierungsverpflichtungen, auch die der Covenants, wurden zum Stichtag eingehalten. Zu Beginn des neuen Geschäftjahres vereinbarten wir bei einer Portfoliofinanzierung über ein Volumen von rund 440 Mio. Euro mit der konsortionalführenden Bank die Aussetzung des LTV-Covenants für drei Jahre. Auf Grund der turnusmäßigen Überprüfung der Immobilienwerte durch interne Sachverständige der Bank war eine Unterschreitung der vertraglich vereinbarten Grenzwerte nicht auszuschließen. Im Gegenzug zur Aussetzung haben wir uns verpflichtet, einen Betrag von bis zu sechs Mio. Euro innerhalb der nächsten zwei Jahre in die Portfolioobjekte zu investieren.

Liquiditätsplanung mit noch größerer Priorität

Die Finanzkrise in den letzten Monaten hat verdeutlicht: In Sondersituationen ist eine lückenlose Liquiditätsversorgung, basierend auf einer belastbaren und langfristig aufgestellten Finanzierung von höchster Bedeutung für den Fortbestand eines Unternehmens. Aufbauend auf den Businessplänen erstellen wir im Rahmen des Budgetprozesses eine jährliche Liquiditätsplanung, die fortgeschrieben und durch einen wöchentlichen Liquiditätsstatus ergänzt wird. Die Stetigkeit und Berechenbarkeit unserer Cashflows aus Mieteinnahmen erlaubt uns dabei eine sehr detaillierte Liquiditätsprognose, an der wir den Mitteleinsatz punktgenau ausrichten können. Die DIC Asset AG war zu jedem Zeitpunkt des Berichtsjahres in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Per 31.12.2009 beträgt die freie Liquidität rund 38,8 Mio. Euro gegenüber 46,4 Mio. Euro im Vorjahr.

Weitere Angaben

Es bestehen keine außerbilanziellen Finanzierungsformen. Der Konzernabschluss bildet alle Finanzierungsarten der Gesellschaft ab. Weitere detaillierte Finanzierungsinformationen wie Laufzeiten von Darlehen oder Informationen zu derivativen Finanzierungsinstrumenten sind im Anhang beschrieben.

Mehr Investitionen in den Bestand

2009 beliefen sich unsere Gesamtinvestitionen auf 45,2 Mio. Euro. Der Großteil betraf mit 33,5 Mio. Euro Objekte, die - aus Zukäufen zurückliegender Perioden - 2009 in unseren Bestand übergingen. Mit 11,7 Mio. Euro investierten wirverstärkt in den Bestand, vornehmlich für Sanierungen und Ausstattungsverbesserungen im Zusammenhang mit Vermietungen. Die Gesamtinvestitionen verteilen sich mit 35,0 Mio. Euro auf das Core plus-Segment und mit 10,2 Mio. Euro auf das Value added-Segment. Die Vorjahresinvestitionen von 267,3 Mio. Euro betrafen vor allem Zukäufe (175 Mio. Euro) und Bestandsinvestitionen (4,3 Mio. Euro).

Es bestehen per 31.12.2009 Investitionsverpflichtungen für Maßnahmen an Portfolioobjekten in Höhe von 3,2 Mio. Euro, von denen rund 1,3 Mio. Euro im Jahr 2010 investiert werden sollen. Die DIC Asset AG verfügt für diese Verpflichtungen über ausreichend Eigenkapitalmittel.

Kapitalflussrechnung: in guter Balance

2009 erzielten wir einen stärkeren Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft als im Vorjahr: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 1,5 Mio. Euro (+4%) auf 38,7 Mio. Euro. Bei leicht gesunkenem Konzernüberschuss wirkten sich vor allem die reduzierten Zinszahlungen günstig aus.

Investitionen für den Erwerb von Immobilien haben wir 2009 gedrosselt. Dagegen erhöhten wir die Bestandsinvestitionen, um unsere Objekte für neue und bestehende Mieter attraktiv zu gestalten. Die Zahlungseingänge aus Verkäufen stiegen, da 2009 auch Besitzübergänge aus Verkäufen in vorherigen Berichtszeiträumen stattfanden. Insgesamt haben wir die Mittelabflüsse zu Investitionszwecken 2009 deutlich um 161,6 Mio. Euro auf -58,5 Mio. Euro reduziert. Unsere Innenfinanzierungskraft reichte damit zusammen mit den Einnahmen aus Verkäufen aus, um den Mittelbedarf für Investitionen zu decken.

2009 haben wir auf Grund der zurückgefahrenen Investitionen deutlich weniger neue Verbindlichkeiten aufgenommen und stattdessen mehr getilgt als im Vorjahr. Daneben fielen die gegenüber dem Vorjahr verminderte Dividende sowie Zuflüsse nach dem Verkauf der eigenen Aktien ins Gewicht. Insgesamt betrug der Nettozufluss aus Finanzierungstätigkeit 12,2 Mio. Euro.

Insgesamt gesehen haben wir Mittelzu- und -abflüsse in ausgewogener Balance gehalten: Der Finanzmittelbestand lag per 31.12.2009 bei 38,8 Mio. Euro nach 46,4 Mio. Euro im vorigen Jahr.

Überblick Cashflow

in Mio. Euro

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2009 2008
Konzernjahresüberschuss 16,1 25,2
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 38,7 37,2
Cashflow aus Investitionstätigkeit -58,5 -220,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 12,2 64,0
Zahlungswirksame Veränderungen -7,6 -118,9
Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 38,8 46,4

Vermögenslage

Investitionen zurückgefahren
Eigenkapitalquote konstant bei 24%
Net Asset Value mit 15,86 Euro je Aktie auf Vorjahresniveau

Stabilität und Stetigkeit kennzeichnen die Bilanzentwicklung der DIC Asset AG: Per 31.12.2009 verzeichneten wir nur geringfügige Veränderungen in den Summenpositionen gegenüber dem Vorjahr. Wir haben weniger investiert und nach Verkäufen Schulden zurückgeführt. Auch die Marktwerte sind robust, was unseren Bilanzansatz bestätigt und einen Net Asset Value nahezu auf Vorjahresniveau ermöglicht.

Bilanzansatz unserer Immobilien bestätigt

Wir bilanzieren unsere Immobilien zu fortgeführten Anschaffungswerten, die durch Impairment-Tests nach dem IFRS-Regularium überprüft werden. Als ein Vergleichskriterium zu den Bilanzwerten orientieren wir uns am Value-in-Use, der den Wert einer Immobilie abhängig von ihrer Verwendungsabsicht wiedergibt. Da wir unsere Immobilien mittel- bis langfristig im Bestand halten und zum Teil umfassende Neupositionierungen und Entwicklungsmaßnahmen durchführen, ist der Value-in-Use für die bilanzielle Betrachtung anstelle des reinen Marktwerts heranzuziehen. Der Marktwert ist kurzfristig orientiert und repräsentiert lediglich den Verkaufswert zum Bilanzstichtag. Im Rahmen der Impairment-Tests waren keine Anpassungen auf das Immobilienvermögen vorzunehmen. Der Marktwert unserer Immobilien betrug gemäß vorliegenden Gutachten 2.192,2 Mio. Euro per 31.12.2009.

Aktiva: Immobilienvermögen stabil

Ende 2009 lag die Bilanzsumme mit 2.213,4 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau.

Das als Finanzinvestition gehaltene Immobilienvermögen belief sich per Saldo auf 2.024,2 Mio. Euro. Zuwächse ergaben sich durch drei Objektzugänge mit einem Volumen von 33,5 Mio. Euro sowie Bestandsinvestitionen in Höhe von 11,7 Mio. Euro. Demgegenüber führten Objektverkäufe zu Abgängen in Höhe von 13,7 Mio. Euro. Die Anteile an assoziierten Unternehmen - das sind unsere opportunistischen Co-Investments - nahmen insbesondere durch die Aufstockung der MainTor-Beteiligung von 20% auf 40% um 10,2 Mio. Euro auf 28,9 Mio. Euro zu.

Das kurzfristige Vermögen belief sich am Jahresende auf 140,8 Mio. Euro, dies sind 18,1 Mio. Euro weniger als am 31.12.2008. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der Forderungen aus Immobilienverkäufen nach Zahlungseingängen sowie aus dem Rückgang der liquiden Mittel. Dem gegenüber stand die Zunahme kurzfristiger Forderungen gegenüber nahe stehenden Unternehmen. Insgesamt betrug das langfristige Vermögen per 31.12.2009 2.072,6 Mio. Euro. Nach Segmenten verteilt sich das Gesamtvermögen auf das Segment Core plus mit 1.064,5 Mio. Euro, auf Value added mit 1.006,3 Mio. Euro und auf Opportunistische Investments mit 43,8 Mio. Euro.

Passiva: Eigenkapitalausstattung auf Vorjahresniveau

Im Berichtsjahr reduzierte sich das Eigenkapital von 533,8 Mio. Euro leicht auf 530,7 Mio. Euro. Hauptgrund war die Erhöhung der negativen Hedging-Rücklage um 17,0 Mio. Euro für theoretische Verluste aus Zinssicherungsinstrumenten in Folge des immer noch außergewöhnlich niedrigen Zinsniveaus. Demgegenüber erhöhte die Auflösung der Rücklage für eigene Anteile und der gesteigerte Bilanzgewinn das Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote des Konzerns blieb mit 24,0% nahezu konstant zum Vorjahreswert von 24,1%.

Schulden: nur geringfügige Veränderung

Die langfristigen Schulden blieben mit 1.605,0 Mio. Euro im Vorjahresvergleich nahezu konstant. Im Berichtsjahr wurden die langfristigen Schulden durch Tilgungen nach Verkäufen leicht zurückgeführt, während sich der Wert der Schulden aus Derivaten auf Grund der Zinsentwicklung erhöhte. Die Höhe der kurzfristigen Schulden war mit 77,7 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr nahezu identisch. Dabei wurde die ablaufbedingte Erhöhung der kurzfristigen Finanzschulden durch den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung nach Kaufpreiszahlung nahezu ausgeglichen. Die Verbindlichkeiten verteilen sich überwiegend mit 845,1 Mio. Euro auf das Core plus-Segment und mit 818,6 Mio. Euro auf das Value added-Segment.

Bilanzstruktur in %

Überblick Bilanz

in Mio. Euro

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31.12.2009 31.12.2008
Bilanzsumme 2.213,4 2.214,8
Langfristiges Vermögen 2.072,6 2.055,8
Kurzfristiges Vermögen 140,8 158,9
Eigenkapital 530,7 533,8
Langfristige Schulden 1.605,0 1.603,7
Kurzfristige Schulden 77,7 77,3
Eigenkapitalquote in % 24,0 24,1
Verschuldungsgrad in % 76,0 75,9

Net Asset Value nahezu stabil

Der Nettovermögenswert oder Net Asset Value der DIC Asset AG stand zum Jahresende 2009 bei 497,1 Mio. Euro. Die Kennzahl gibt den Substanzwert aller materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände abzüglich der Verbindlichkeiten an. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Net Asset Value leicht um 4,3 Mio. Euro. Hier stand die Marktwertreduktion der Immobilien der Erhöhung des sonstigen Vermögens und der Rücklagen sowie des Bilanzgewinns gegenüber. Je Aktie betrug der Net Asset Value 15,86 Euro (VJ 16,23 Euro). Der Rückgang ist vor allem auf die höhere zu Grunde liegende Aktienanzahl zum Stichtag zurückzuführen, da der Erwerb der eigenen Aktien diese im Vorjahr rechnerisch reduzierte.

Net Asset Value

in Mio. Euro

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31.12.2009 31.12.2008
Marktwerte Immobilien 1.924,4 1.927,8
Marktwerte Beteiligungen 36,8 32,7
+/- sonstige Aktiva/Passiva inkl. Minderheitenanteile 124,8 106,8
Nettokreditverbindlichkeiten -1.588,9 -1.574,5
Net Asset Value (NAV) 497,1 492,8
Anzahl Aktien (Tsd.) 31.350 30.367
NAV/Aktie 15,86 16,23

RISIKOBERICHT

Das Risikomanagementsystem der DIC Asset AG

Das Risikomanagementsystem der DIC Asset AG ist ein integraler Baustein der Prinzipien von Führung und Kontrolle im Konzern und unterstützt unser Unternehmen beim Erreichen der Ziele. Im Interesse von Management, Mitarbeitern und Investoren sichert es den langfristigen Fortbestand und schützt vor kritischen Situationen. Das interne Kontrollsystem ist als ein wichtiger Bestandteil in das übergeordnete Risikomanagementsystem integriert. Die organisatorische Verankerung und Verbindlichkeit für alle Unternehmensteile und Mitarbeiter stellt sicher, dass Risiken frühzeitig erkannt werden und ihnen angemessen und zeitnah begegnet wird.

Risikomanagement wird laufend geprüft und optimiert

Wir haben unser Risikomanagement im Geschäftsjahr 2009 insbesondere zur Überwachung von Risiken im Bereich Finanzierung intensiv überprüft und weiterentwickelt. Hierzu wurden verschiedene Stresstests mit unterschiedlichen Szenarien für die Zinsentwicklung, aber auch für die Entwicklung der Objektvermietung und des Immobilienverkaufs durchgeführt. Diese Analysen liegen dem Vorstand vor. Zusätzlich wurde ein externer Datenschutzbeauftragter mit der Analyse des Umgangs mit sensiblen Daten beauftragt. Alle Prüfungserkenntnisse wurden zur Verfeinerung der Überwachungssysteme verwendet, um Risiken zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen frühzeitig einleiten zu können.

Risikofrüherkennungssystem

Das Früherkennungssystem innerhalb des Risikomanagementsystems hat zum Ziel, alle relevanten Risiken und deren Ursachen zu erfassen, zu quantifizieren und zu kommunizieren, um frühzeitig optimale Gegenmaßnahmen zur Risikoeliminierung oder -steuerung durchzuführen. Das Früherkennungssystem wird zeitnah an Umfeldveränderungen angepasst und vom Abschlussprüfer auf seine Funktionsfähigkeit hin beurteilt. Die Verantwortung für die Identifikation, Meldung, Bewertung und Kontrolle von auftretenden wie potenziellen Risiken liegt dezentral auf der fachlichen Ebene. Zentral durchgeführt werden die Prüfung, zusammengefasste Berichterstattung und das Risikocontrolling. Über das Property- und Assetmanagement der Objekte erhält das Unternehmen hierfür zeitnah Informationen.

Risikoidentifikation

Für eine standardisierte und nachvollziehbare Vorgehensweise wurden wesentliche Geschäftsrisiken sowohl unternehmensintern als auch markt- und branchenbezogen für alle Verantwortungsebenen definiert. Die systematische Analyse erfolgt im Rahmen der allgemeinen Arbeitsprozesse.

Risikoanalyse und -kommunikation

Die anhand des Risikokatalogs erkannten Risiken werden nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilt und das potenzielle Schadensausmaß ermittelt. Neu auftretende Risiken mit einer erheblichen finanziellen Auswirkung werden unmittelbar angezeigt. Über festgelegte Berichtswege werden Vorstand und Aufsichtsrat sowie Entscheidungsgremien regelmäßig und gegebenenfalls ad hoc informiert und dadurch in die Lage versetzt, frühzeitig angemessene Maßnahmen zur Risikosteuerung zu ergreifen. Längerfristige Risiken werden in den strategischen Planungsprozess integriert.

Risikosteuerung und -controlling

Die jeweiligen Fachverantwortlichen entscheiden falls notwendig gemeinsam mit dem Vorstand über die angemessene Strategie bei der Risikosteuerung. Das Controlling überwacht die operativen Erfolge der Risikosteuerung und kommuniziert Planabweichungen frühzeitig.

Risikomanagementdokumentation

Die bestehenden Richtlinien, Verfahren, Instrumente, Risikofelder und Zuständigkeiten sind schriftlich dokumentiert und werden fortlaufend weiterentwickelt. Eine zusammenfassende Dokumentation enthält die wesentlichen Elemente des eingeführten Regelkreislaufs des Risikomanagementsystems. Auf dieser Basis werden den Mitarbeitern jeweils aufgabenbezogen verbindliche Anweisungen für konzernweit einheitliche Handlungsweisen im Umgang mit Risiken vermittelt.

Einzelrisiken

Externe Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken
Branchenspezifische Risiken
Regulatorische und politische Risiken
Rechtliche Risiken

Finanzrisiken

Zinsrisiken
Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken
Bewertungsrisiken

Strategische Risiken

Akquisitionsrisiken
Projektentwicklungsrisiken

Operative Risiken

Vermietungsrisiken
IT-Risiken

Externe Risiken

> Gesamtwirtschaftliche Risiken

Eine konjunkturelle Schwächeperiode stellt ein kurz- bis mittelfristiges Risiko für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung dar. Dieses Risiko betrifft in erster Linie den Umsatzanteil aus der Vermietung aktuell leer stehender Büroflächen oder potenziell auslaufender Verträge. Darüber hinaus bestehen Risiken aus der möglichen Insolvenz von Mietern. Um dieses Risiko zu minimieren, konzentriert sich die DIC Asset AG auf eine langfristige Vermietung an bonitätsstarke Mieter, Umsatzverteilung auf viele verschiedene Mieter und Investitionen in wirtschaftsstarke Regionen. Für 2010 wird derzeit mit einer leichten wirtschaftlichen Erholung gerechnet, weshalb wir die Wahrscheinlichkeit einer erneuten konjunkturellen Verschlechterung als gering erachten. Bei Eintritt könnte insgesamt ein geringer bis mittelschwerer finanzieller Negativeffekt für das aktuelle Geschäftsjahr entstehen.

> Branchenspezifische Risiken

Risiken innerhalb der Immobilienbranche ergeben sich aus verschiedenen Entwicklungen. Im Vermietungsmarkt kann ein Überangebot an Flächen zu Preisdruck, Margenverlusten und Leerstand führen. Dieses Risiko minimiert die DIC Asset AG einerseits durch intensive Prüfung von Investitionen, andererseits verfügt sie mit der DIC ONSITE über eine deutschlandweit tätige Property- und Assetmanagement-Organisation, die adäquate Objektmaßnahmen rasch umsetzen kann und eine hohe Vermietungsquote gewährleistet.

Ein weiteres Risiko ergibt sich aus der weiterhin angespannten Lage des Finanzsystems. Die nach wie vor schwierigen Finanzierungsbedingungen blockieren den Transaktionsmarkt unverändert, was vor allem unsere Verkaufsziele beeinträchtigen könnte. Dieses Risiko würde mittelfristig keinen wesentlichen Schaden bedeuten, da die Businesspläne auf Objekt- und Portfolioebene stets langfristig ausgerichtet sind und Verkaufspläne in die Zukunft verschoben werden können.

Wir gehen für 2010 bezüglich des Risikos aus einer negativen Branchenentwicklung derzeit von einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit aus. Dies hätte leichte bis mittelschwere finanzielle Auswirkungen.

> Regulatorische und politische Risiken

Die DIC Asset AG ist möglicherweise von Risiken betroffen, die sich aus der Veränderung von gesetzlichen oder gesetzesähnlichen Vorschriften ergeben könnten. Üblicherweise benötigen derartige Veränderungen Vorlaufzeit, was eine hinreichende Anpassung erlaubt. In Ausnahmesituationen wie der Finanzkrise ist jedoch auch schnelle staatliche Unterstützung der Wirtschaft möglich. Für das Geschäftsjahr 2010 rechnen wir damit, dass die staatliche Unterstützung der Unternehmen fortgesetzt wird und erachten ein Risiko hieraus als wenig wahrscheinlich. Die mögliche finanzielle Auswirkung schätzen wir als minimal ein.

> Rechtliche Risiken

Die DIC Asset AG ist dem Risiko ausgesetzt, dass Dritte im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs Forderungen geltend machen oder Klagen anstrengen. Daher werden alle wesentlichen Unternehmenshandlungen sorgfältig geprüft, um Konflikte zu identifizieren und zu vermeiden.

Ebenfalls könnten Risiken aus der Nichteinhaltung von vertraglichen Verpflichtungen entstehen. Wesentliche rechtliche Auseinandersetzungen, die ein erhebliches Risiko darstellen könnten, sind weder anhängig noch absehbar. Das Risiko aus aktuellen Rechtsstreitigkeiten erachten wir als wenig wahrscheinlich und finanzielle Auswirkungen als gering.

Finanzrisiken

> Zinsrisiken

Wesentliche Zinsänderungen können die Rentabilität, die Liquidität sowie die Finanzlage und die Expansionsmöglichkeiten der DIC Asset AG beeinträchtigen. Dem Risiko aus Änderungen des Marktzinses begegnen wir durch die Zinsabsicherung von rund 85% unseres Finanzierungsvolumens. Der durchschnittliche Zinssatz beträgt zum 31.12.2009 4,60%. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sind rund 3% des Finanzierungsvolumens zu refinanzieren. Das niedrige Zinsniveau nutzten wir 2009 für die Neustrukturierung oder Verlängerung von Zinsswaps und wollen dies fortsetzen. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit von negativen wirtschaftlichen Einflüssen aus einer deutlichen Veränderung der Zinsstruktur im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010 als wenig wahrscheinlich ein. Mögliche negative finanzielle Auswirkungen wären gering. Bei nachhaltig positiver wirtschaftlicher Entwicklung gehen wir im zweiten Halbjahr von steigenden Zinsen aus, was sich aber wegen der getroffenen Zinssicherungsmaßnahmen nur geringfügig auf den Cashflow auswirken würde.

> Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken

Die Erfüllung des laufenden Finanzierungsbedarfs birgt das Risiko, bei Engpässen unvorteilhafte Finanzierungsbedingungen annehmen zu müssen. Die Liquiditätsplanung überwacht, steuert und vermeidet daher Engpasssituationen. Der Finanzierungs- und Liquiditätsbedarf für die operative Geschäftstätigkeit der DIC Asset AG ist langfristig gesichert und basiert auf den starken und langfristig planbaren Cashflows unserer Beteiligungen. Bei allen Neuakquisitionen war und ist der Abschluss einer langfristig tragbaren Finanzierung eine wesentliche Bedingung.

Bei Abschluss von Darlehensverträgen werden, insbesondere im Rahmen der Finanzierung der Immobilienportfolien, häufig Financial Covenants (Kreditklauseln mit Auflagen zu Finanzkennzahlen) vereinbart. Eine Verletzung dieser finanzwirtschaftlichen Kennzahlen kann negative finanzielle Auswirkungen haben. Die DIC Asset AG hat nur in überschaubarem Maß Kredite mit Covenants vereinbart. Deren Einhaltung wird über das Risikomanagement im Bereich Treasury fortlaufend und vorausschauend überwacht. Über laufende Sensitivitätsanalysen werden Abweichungen zu festgelegten Schwellenwerten umgehend dem Vorstand vorgestellt, der Art und Umfang der einzuleitenden Gegenmaßnahmen festlegt.

Insgesamt stufen wir die Risiken bezüglich Finanzierung und Liquidität bezüglich ihrer Wahrscheinlichkeit wie auch ihrer Auswirkung als mittelhoch ein.

> Bewertungsrisiken

Der Marktwert des Immobilienvermögens in den Beteiligungen der DIC Asset AG wird jährlich nach internationalen Richtlinien von neutralen Bewertungsunternehmen ermittelt. Die Marktbewertung unterliegt Schwankungen und kann von externen Faktoren wie einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst werden. Ein Rückgang der Marktwerte kann Auswirkungen auf das Anlagevermögen, die Bilanzstruktur sowie die Finanzierungsbedingungen haben. Wir rechnen für 2010 mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit von Bewertungsrisiken, da wir davon ausgehen, dass die Immobilienwertentwicklung 2009 im Wesentlichen ihren Tiefpunkt erreicht hat. Die zu erwartenden finanziellen Auswirkungen weiterer Wertverluste wären mittelhoch.

Strategische Risiken

> Akquisitionsrisiken

Bei Ankäufen bestehen insbesondere bei großvolumigeren Portfolien mittel- bis langfristige Risiken in der Überbewertung von Ertragspotenzialen sowie der Unterbewertung von zukünftigen Kostenentwicklungen und Mietrisiken. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko vor Ankauf durch eine ausführliche Due Diligence und Erstellung von risikoorientierten Businessplänen, die fortlaufend an Kosten- und Ertragsentwicklungen angepasst werden. Wir schätzen dieses Risiko als wenig wahrscheinlich und seine möglichen finanziellen Auswirkungen für 2010 als gering ein.

> Projektentwicklungsrisiken

Unsere Projektentwicklungen sind überwiegend langfristig angelegt, weshalb ergebnisrelevante Risiken vor allem in der Veränderung der Marktgegebenheiten sowie Zeitverzögerungen liegen. Um dieses Risiko zu mindern, werden Entwicklungsprojekte nur bei geeigneter Vorabvermietung realisiert. Wir gehen zusätzlich frühzeitig langfristige Finanzierungen ein und implementieren ein enges Projekt- und Kostencontrolling. Mittels Beteiligungen von Projektpartnern sowie vertraglichen Vereinbarungen streben wir eine angemessene Risikoverteilung an. Auf Basis der vorgesehenen Projektentwicklungen schätzen wir dieses Risiko für 2010 als gering und seine eventuellen finanziellen Auswirkungen als mittelhoch ein.

Operative Risiken

> Vermietungsrisiken

Einem Risiko aus Ausfällen von Mieteinnahmen beugt die DIC Asset AG durch die Vermietung ihrer Objekte an bonitätsstarke Unternehmen sowie das Immobilienmanagement der 100%igen Tochtergesellschaft DIC ONSITE vor. Eine Abhängigkeit von wenigen großen Mietern versucht die DIC Asset AG zu vermeiden. Zusätzlich wird das Mietausfallrisiko bei Akquisitionsentscheidungen durch die intensive Analyse von Objekt, Markt, Lage und Mietern minimiert. Generell werden langfristige Mietverträge angestrebt und frühzeitig Maßnahmen zur Anschlussvermietung ergriffen. Im Geschäftsjahr 2010 können Mietverhältnisse mit einem Volumen von rund 10,3 Mio. Euro enden. Darüber hinaus haben Mietverträge in Höhe von 5,9 Mio. Euro keine definierten Endtermine, sondern verlängern sich periodisch mit unterschiedlichen Laufzeiten. Wir gehen davon aus, dass der überwiegende Teil durch Vermietungsmaßnahmen verlängert oder neu vermietet werden kann. Das Risiko von Mietausfällen ist in Einzelfällen vorhanden, wir betrachten es in seiner finanziellen Auswirkung als gering und mäßig wahrscheinlich.

> IT-Risiken

Ein Verlust des Datenbestands oder der längere Ausfall der genutzten Systeme kann zu erheblichen Störungen des Geschäftsbetriebs führen. Die Gesellschaft hat sich gegen IT-Risiken durch ein eigenes Netzwerk, moderne Hard-und Softwarelösungen und Absicherungen gegen Angriffe abgesichert. Bauliche Sicherheitsvorkehrungen schützen das Rechenzentrum. Sämtliche Daten werden täglich in ein externes Datendepot gesichert. Mitarbeiter erhalten über detaillierte Zugriffsrechtsregelungen ausschließlich Zugriff auf die für ihre Arbeit notwendigen Systeme und Dokumente. Wir erachten IT-Risiken somit insgesamt als wenig wahrscheinlich und ihre möglichen Konsequenzen als mittelhoch.

Bewertung des Gesamtrisikos

Hinsichtlich der in diesem Bericht erläuterten Risiken und der gegenwärtigen Geschäftsaussichten erwarten wir trotz der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen keine Risiken, welche sich unmittelbar bestandsgefährdend auf die DIC Asset AG auswirken können.

Internes Kontrollsystem

Wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Allgemein

Das interne Kontrollsystem (IKS) und das Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess der DIC Asset AG umfassen alle Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen, um die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen sowie die Einhaltung der maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen zu garantieren. Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung. Organisatorisch verantwortlich für die Steuerung sind die Bereiche Treasury, Controlling und Accounting.

Die Überwachungsmaßnahmen setzen sich aus in den Prozess integrierten Elementen sowie externen, unabhängigen Elementen zusammen. Zu den integrierten Maßnahmen zählen unter anderem manuelle Kontrollen wie das durchgängig angewandte "Vier-Augen-Prinzip" sowie technische Kontrollen, im Wesentlichen durch softwaregesteuerte Prüfmechanismen. Darüber hinaus erfüllen qualifizierte Mitarbeiter mit entsprechenden Kompetenzen (z.B. Geschäftsführer von Portfoliogesellschaften oder Mitarbeiter der zweiten Führungsebene) sowie spezialisierte Konzernabteilungen wie Controlling oder Recht prozessintegrierte Überwachungs- und Kontrollfunktionen.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sowie eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden. Die Konzernabschlussprüfung stellt eine wesentliche Maßnahme der prozessunabhängigen Überwachung dar, die durch weitere Prüfungsinstitutionen wie die steuerliche Betriebsprüfung ergänzt wird.

Das Risikomanagementsystem ist im Hinblick auf die Rechnungslegung darauf ausgerichtet, Risiken fehlerhafter Buchführung, Rechnungslegung und Berichterstattung rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu kommunizieren. Weitere Erläuterungen zum Risikomanagementsystem werden unter der Überschrift "Risikomanagement" des Risikoberichts gegeben.

IT-Einsatz

Die in den Einzelgesellschaften zur Erfassung buchhalterischer Vorgänge verwendete Software besteht überwiegend aus etablierten Standardbranchenlösungen. Die Ordnungsmäßigkeit der verwendeten Programme und Schnittstellen wird regelmäßig untersucht und bestätigt. Durch den Konzernabschlussprüfer werden im Rahmen der Prüfung die rechnungslegungsbezogenen Schnittstellen geprüft. Die Ergebnisse der IT-Systemprüfung umfassen konkrete Handlungsempfehlungen, um die Systemsicherheit weiter zu erhöhen und den zuständigen Mitarbeitern weitergehendes Know-How zu vermitteln. Das komplette EDV-System, darunter auch die Buchhaltung und das Rechnungswesen, ist gegen unbefugte Zugriffe gesichert.

Wesentliche Regelungen und Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung

Die Regelungen und Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit gesetzlichen und internen Vorschriften zeitnah und vollständig erfasst werden, Vermögensgegenstände und Schulden im Konzernabschluss zutreffend angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden. Durch die Buchungsunterlagen wird eine verlässliche und nachvollziehbare Informationsbasis geschaffen.

Die einschlägigen gesetzlichen Bilanzierungsvorschriften werden durch Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) und Empfehlungen beispielsweise der EPRA ergänzt und von der DIC Asset AG als einheitliche Bewertungs- und Bilanzierungsgrundsätze im gesamten Konzern angewandt. Dies umfasst auch Regelungen zur Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Cashflow-Rechnung und Segmentberichterstattung. Die Bilanzierungsvorschriften regeln im Detail formale Anforderungen an den Konzernabschluss, unter anderem die Festlegung des Konsolidierungskreises sowie den Inhalt der durch die einzelnen Gesellschaften zu erstellenden Berichte. Ebenso sind interne Regelungen beispielsweise für die Konzern-Verrechnungspraxis getroffen.

Auf Konzernebene umfasst die Kontrolle vor allem die Analyse und gegebenenfalls Anpassung der vorgelegten Einzelabschlüsse unter Beachtung der von den Abschlussprüfern getroffenen Feststellungen bzw. der mit diesen geführten Besprechungen. Zentral durchgeführte Werthaltigkeits-Tests, insbesondere die jährlichen externen Marktwertuntersuchungen aller Immobilien durch unabhängige Gutachter, sichern die einheitliche und standardisierte Anwendung der Bewertungskriterien. Ebenfalls erfolgt auf Konzernebene die Aggregation und Aufbereitung erforderlicher Daten für Angaben im Lagebericht und Anhang.

Einschränkende Hinweise

Auch erprobte und etablierte Systeme wie das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem der DIC Asset AG können Fehler und Zuwiderhandlungen nicht gänzlich ausschließen, so dass eine absolute Sicherheit hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der Konzernrechnungslegung nicht gewährleistet werden kann. Geschäftsvorfälle, die nicht routinemäßig verarbeitet werden können oder die unter Umständen zeitkritisch zum Abschluss einer Rechnungsperiode auftreten, bergen ein gewisses Risikopotenzial. Darüber hinaus können aus den Ermessensspielräumen, die die Mitarbeiter bei Ansatz und

Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden haben, Risiken entstehen. Ebenso entsteht durch den Einsatz von Dienstleistern bei der Bearbeitung von Sachverhalten ein gewisses Risiko. Rechnungslegungsbezogene Risiken aus Finanzinstrumenten sind im Anhang erläutert.

SONSTIGE ANGABEN

Einzelabschluss DIC Asset AG

Ertragslage, Vermögens- und Finanzlage

Die DIC Asset AG ist Holding- und Managementgesellschaft im DIC Asset-Konzern. Die operativen Immobilienaktivitäten werden im Wesentlichen über die Objektgesellschaften organisiert. Die Ertragslage des Konzerns wird daher vor allem durch die Ergebnisse der Beteiligungsgesellschaften bestimmt. Die DIC Asset AG erstellt ihren Einzelabschluss nach den Vorschriften des HGB.

Im Geschäftsjahr 2009 reduzierte sich der Jahresüberschuss um 10,2 Mio. Euro auf 13,9 Mio. Euro. Dies liegt wesentlich an geringeren Verkaufserlösen und Beteiligungserträgen sowie höheren Personalaufwendungen. Der Bilanzgewinn einschließlich des Gewinnvortrags erhöhte sich um 9,4 Mio. Euro auf 29,0 Mio. Euro.

Das Eigenkapital der Gesellschaft lag zum 31.12.2009 bei 599,4 Mio. Euro, rund 4,5 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Die Eigenmittel wurden vor allem durch die Dividendenzahlung Mitte 2009 reduziert, was durch den Jahresüberschuss überproportional kompensiert wurde. Die Eigenkapitalquote betrug wie im Vorjahr 82%.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wir haben im Februar 2010 drei Objekte in Pfungstadt mit einem Volumen von rund 5,0 Mio. Euro erworben. Die Handelsimmobilien ergänzen ein bestehendes Fachmarktzentrum vor Ort und sind langfristig an große Einzelhändler vermietet.

Verbundene Unternehmen

Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat einen gesonderten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG erstellt, der mit folgender Erklärung abschließt:

"Wir erklären hiermit, dass nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in denen die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, unsere Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt oder vergütete. Maßnahmen aufVeranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens wurden nicht getroffen oder unterlassen."

Informationen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen nach den Vorschriften des IAS 24 finden sich im Anhang zum Konzernabschluss.

Übernahmerechtliche Angaben

Die nachfolgenden Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB geben die Verhältnisse wieder, wie sie am Bilanzstichtag bestanden. Mit der nachfolgenden Erläuterung dieser Angaben wird gleichzeitig den Anforderungen eines erläuternden Berichts gemäß § 176 Abs. 1 Satz 1 AktG entsprochen.

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 31.349.999,00 Euro besteht aus 31.349.999 auf den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stammaktien (Stückaktien). Unterschiedliche Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Hiervon ausgenommen sind etwaige von der Gesellschaft gehaltene eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen. Das Stimmrecht beginnt, wenn auf die Aktien die gesetzliche Mindesteinlage geleistet ist. Die mit den Aktien verbundenen Rechte und Pflichten ergeben sich im Einzelnen aus den Regelungen des Aktiengesetzes, insbesondere aus den §§ 12, 53a ff., 118 ff. und 186 AktG.

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen

Die solvia Vermögensverwaltungs GmbH hat im Mai 2009 1.474.022 Aktien von der DIC Asset AG erworben, die aus einem Aktienrückkaufprogramm der Gesellschaft stammten. Beide Seiten vereinbarten eine Bindungsklausel, nach der die solvia Vermögensverwaltungs GmbH das Aktienpaket grundsätzlich bis mindestens 31. Dezember 2010 halten wird.

Direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten

Hinsichtlich der direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der DIC Asset AG, die 10% der Stimmrechte überschreiten, wird auf den Konzernanhang verwiesen.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung

Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands richtet sich nach den §§ 84, 85 AktG sowie § 7 der Satzung in der Fassung vom 7. Juli 2009. Gemäß § 7 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens einer Person. Für die Bestellung und Abberufung einzelner oder sämtlicher Mitglieder des Vorstands sieht die Satzung keine Sonderregelungen vor. Die Bestellung und Abberufung liegt in der Zuständigkeit des Aufsichtsrats. Dieser bestellt Vorstandsmitglieder für eine maximale Amtszeit von fünf Jahren. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist -vorbehaltlich § 84 Abs. 1 Satz 3 AktG - zulässig.

Satzungsänderungen erfolgen nach den §§ 179, 133 AktG sowie § 5 Abs. 2, § 9 Abs. 6 und § 14 der Satzung in der Fassung vom 7. Juli 2009. Die Satzung hat nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, weitere Erfordernisse für Satzungsänderungen aufzustellen. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingend gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Der Aufsichtsrat ist zu Satzungsänderungen ermächtigt, die nur die Fassung betreffen.

Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien

Die Befugnisse des Vorstands der Gesellschaft, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen, beruhen sämtlich auf entsprechenden Ermächtigungsbeschlüssen der Hauptversammlung, deren Inhalt nachfolgend dargestellt wird.

> Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7. Juli 2009 ermächtigt, bis zum 6. Januar 2011 eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft oder von ihr abhängige oder in Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehende Unternehmen oder durch auf deren Rechnung oder auf Rechnung der Gesellschaft handelnde Dritte ausgeübt werden.

Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands mit vorheriger Zustimmung des Aufsichtsrats über die Börse oder auf Grund eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. auf Grund einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten erfolgen. Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, darf der von der Gesellschaft gezahlte Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Börsenhandelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten. Erfolgt der Erwerb auf Grund eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder auf Grund einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten, dürfen im Falle eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots der gebotene Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) bzw. im Falle einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten die Grenzwerte der von der Gesellschaft festgelegten Kaufpreisspanne (ohne Erwerbsnebenkosten) den Durchschnitt der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des öffentlichen Kaufangebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten.

Ergeben sich nach der Veröffentlichung eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten erhebliche Abweichungen des maßgeblichen Kurses, so kann das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten angepasst werden. In diesem Fall wird auf den Durchschnitt der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten fünf Börsenhandelstage vor der öffentlichen Ankündigung der Anpassung abgestellt.

Sofern ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot überzeichnet ist, kann es nur nach Quoten angenommen werden. Sofern im Fall einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht alle angenommen werden, kann die Annahme der Angebote nur nach Quoten erfolgen. Eine bevorrechtigte Behandlung geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück Aktien je Aktionär kann vorgesehen werden. Das an alle Aktionäre gerichtete öffentliche Kaufangebot bzw. die an alle Aktionäre gerichtete öffentliche Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten kann weitere Bedingungen vorsehen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit vorheriger Zustimmung des Aufsichtsrats die auf Grund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken, insbesondere auch zu den folgenden Zwecken zu verwenden: (i) Die Aktien können eingezogen werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Sie können auch im vereinfachten Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch Anpassung des anteiligen rechnerischen Betrags der übrigen Stückaktien am Grundkapital der Gesellschaft eingezogen werden. Erfolgt die Einziehung im vereinfachten Verfahren, ist der Vorstand zur Anpassung der Zahl der Stückaktien in der Satzung ermächtigt. (ii) Die Aktien können auch in anderer Weise als über die Börse oder auf Grund eines Angebots an alle Aktionäre veräußert werden, wenn der bar zu zahlende Kaufpreis den Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten, bereits börsennotierten Aktien nicht wesentlich unterschreitet. Die Anzahl der in dieser Weise veräußerten Aktien darf zusammen mit der Anzahl der neuen Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung aus genehmigtem Kapital unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen entstehen können, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden, 10% des Grundkapitals nicht überschreiten. (iii) Die Aktien können gegen Sachleistung veräußert werden, insbesondere auch in Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen, Teilen von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen sowie Zusammenschlüssen von Unternehmen. (iv) Die Aktien können verwandt werden, um die Wandlungs- und/oder Bezugs- und/oder Optionsrechte bzw. Wandlungspflichten aus von der Gesellschaft oder deren Konzerngesellschaften, an denen die DIC Asset AG zu 100% beteiligt ist, ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen oder Optionsschuldverschreibungen zu erfüllen.

Zum 31. Dezember 2009 verfügt die Gesellschaft über keine eigenen Aktien. Sie hat von der vorstehend dargestellten Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 6. Juni 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 5. Juni 2012 durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar-und/oder Sacheinlagen um bis zu 14.250.000,00 Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Den Aktionären ist dabei ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,

(i) um Spitzenbeträge auszugleichen;

(ii) soweit es erforderlich ist, um den Inhabern bzw. Gläubigern der von der Gesellschaft oder deren mittelbaren oder unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften begebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen und/oder Genussrechte ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts oder nach Erfüllung ihrer Wandlungspflicht zustehen würde;

(iii) wenn die Aktien gegen Sacheinlage, insbesondere im Rahmen des Erwerbs von oder des Zusammenschlusses mit Unternehmen bzw. Teilen von Unternehmen oder des Erwerbs von Beteiligungen an Unternehmen, ausgegeben werden;

(iv) wenn die Aktien der Gesellschaft gegen Bareinlage ausgegeben werden und der Ausgabepreis je Aktie den Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten, bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien nicht wesentlich unterschreitet. Der Bezugsrechtsausschluss kann in diesem Fall jedoch nur vorgenommen werden, wenn die Anzahl der in dieser Weise ausgegebenen Aktien zusammen mit der Anzahl eigener Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen und/oder Genussrechten entstehen können, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden, 10% des Grundkapitals weder zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung noch zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien überschreitet.

Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats er-mächtigt,den Inhalt der Aktienrechte, die Einzelheiten der Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktienausgabe, insbesondere den Ausgabebetrag, festzulegen.

Das genehmigte Kapital beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme durch Beschluss des Aufsichtsrats und des Vorstands vom 19. November 2007 zum 31. Dezember 2009 noch 11.400.001,00 Euro.

> Bedingtes Kapital

Der Vorstand ist durch zwei Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 jeweils ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Mai 2013 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente (zusammen "Schuldverschreibungen") im Gesamtnennbetrag von bis zu 250.000.000,00 Euro auszugeben und den Inhabern von Optionsschuldverschreibungen Optionsrechte bzw. den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte für auf den Inhaber lautende Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 7.837.499,00 Euro nach näherer Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen zu gewähren ("Ermächtigung I" und "Ermächtigung II").

Auf den vorgenannten Gesamtnennbetrag von bis zu 250.000.000,00 Euro sind Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht anzurechnen, die auf Grund der jeweils anderen Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 begeben wurden, so dass dieser Gesamtnennbetrag von bis zu 250.000.000,00 Euro insgesamt durch die Ausnutzung der Ermächtigung I und der Ermächtigung II nur einmal ausgenutzt werden kann. Die Schuldverschreibungen können außer in Euro auch - unter Begrenzung auf den entsprechenden Euro-Gegenwert - in der gesetzlichen Währung eines OECD-Landes begeben werden. Sie können auch durch eine Konzerngesellschaft der DIC Asset AG im Sinne von § 18 AktG ausgegeben werden, an der die DIC Asset AG unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist. Für diesen Fall ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats für die Gesellschaft die Garantie für die Schuldverschreibungen zu übernehmen und den Inhabern von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen Options- bzw. Wandlungsrechte oder -pflichten auf auf den Inhaber lautende Aktien der DIC Asset AG zu gewähren bzw. ihnen aufzuerlegen.

Das gesetzliche Bezugsrecht wird den Aktionären in der Weise eingeräumt, dass die Schuldverschreibungen von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Werden Schuldverschreibungen von einer Konzerngesellschaft der DIC Asset AG im Sinne von § 18 AktG ausgegeben, an der die DIC Asset AG unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist, hat die Gesellschaft die Gewährung des gesetzlichen Bezugsrechts für die Aktionäre der DIC Asset AG nach Maßgabe des vorstehenden Satzes sicherzustellen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge, die sich auf Grund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen, wie es erforderlich ist, damit Inhabern von bereits zuvor ausgegebenen Options- oder Wandlungsrechten oder -pflichten ein Bezugsrecht in dem Umfang eingeräumt werden kann, wie es ihnen nach Ausübung der Options- oder Wandlungsrechte bzw. bei Erfüllung der Options- oder Wandlungspflicht als Aktionär zustehen würde. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auf gegen Barzahlung ausgegebene Schuldverschreibungen, die mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht ausgegeben werden, vollständig auszuschließen, sofern der Vorstand nach pflichtgemäßer Prüfung zu der Auffassung gelangt, dass der Ausgabepreis der Schuldverschreibungen ihren nach anerkannten, insbesondere finanzmathematischen Methoden ermittelten hypothetischen Marktwert nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts gilt für Schuldverschreibungen,die mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht ausgegeben werden, mit einem Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht auf Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals, der insgesamt 10% des Grundkapitals nicht übersteigen darf, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch - falls dieser Wert geringer ist - im Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung. Auf die vorgenannte 10%-Grenze werden

(i) sowohl neue Aktien angerechnet, die aus einem genehmigten Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG während der Laufzeit dieser Ermächtigung bis zur nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien Ausgabe der Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht ausgegeben werden,

(ii) als auch solche Aktien, die auf Grund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und während der Laufzeit der Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 i. V. m. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bis zur nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien Ausgabe der Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht unter Ausschluss des Bezugsrechts veräußert werden,

(iii) als auch solche Aktien, die bei der Ausübung von mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht aus auf Grund der jeweils anderen Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfrei begebenen Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht auszugeben sind, soweit diese Schuldverschreibungen bis zur nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien Ausgabe der Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht auf Grund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 ausgegeben worden sind.

Im Falle der Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen werden jeder Teilschuldverschreibung ein oder mehrere Optionsscheine beigefügt, die den Inhaber nach näherer Maßgabe der vom Vorstand festzulegenden Optionsbedingungen zum Bezug von auf den Inhaber lautenden Stückaktien der DIC Asset AG berechtigen. Für auf Euro lautende, durch die DIC Asset AG begebene Optionsschuldverschreibungen können die Optionsbedingungen vorsehen, dass der Optionspreis auch durch Übertragung von Teilschuldverschreibungen und gegebenenfalls eine bare Zuzahlung erfüllt werden kann. Der anteilige Betrag des Grundkapitals, der auf die je Teilschuldverschreibung zu beziehenden Aktien entfällt, darf den Nennbetrag der Teilschuldverschreibungen nicht übersteigen. Soweit sich Bruchteile von Aktien ergeben, kann vorgesehen werden, dass diese Bruchteile nach Maßgabe der Options- bzw. Anleihebedingungen, gegebenenfalls gegen Zuzahlung, zum Bezug ganzer Aktien aufaddiert werden können. Im Falle der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen erhalten die Inhaber das unentziehbare Recht, ihre Schuldverschreibungen gemäß den vom Vorstand festgelegten Wandelanleihebedingungen in auf den Inhaber lautende Stückaktien der DIC Asset AG zu wandeln. Das Wandlungsverhältnis ergibt sich aus der Division des Nennbetrages oder des unter dem Nennbetrag liegenden Ausgabebetrages einer Teilschuldverschreibung durch den festgesetzten Wandlungspreis für eine Aktie der Gesellschaft und kann auf eine volle Zahl auf- oder abgerundet werden; ferner kann eine in bar zu leistende Zuzahlung und die Zusammenlegung oder ein Ausgleich für nicht wandlungsfähige Spitzen festgesetzt werden.

Im Fall der Begebung von Schuldverschreibungen, die ein Options- oder Wandlungsrecht gewähren oder eine Options- oder Wandlungspflicht bestimmen, errechnet sich der Options- bzw. Wandlungspreis nach folgenden Grundlagen:

Im Fall der Begebung von Schuldverschreibungen, die ein Optionsrecht gewähren, aber keine Optionspflicht bestimmen, entspricht der Optionspreis 125% (Ermächtigung I) bzw. 130% (Ermächtigung II) des volumengewichteten Durchschnittskurses der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse im Zeitraum zwischen der Beschlussfassung über die Ausnutzung der Ermächtigung durch den Vorstand und der Zuteilung der Schuldverschreibungen durch die die Emission begleitenden Banken oder - für den Fall der Einräumung eines Bezugsrechts - 125% (Ermächtigung I) bzw. 130% (Ermächtigung II) des volumengewichteten Durchschnittskurses der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der Tage, an denen die Bezugsrechte auf die Schuldverschreibungen an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden, mit Ausnahme der beiden letzten Börsentage des Bezugsrechtshandels (der in Bezug genommene Durchschnittskurs, nachfolgend auch der"Referenzkurs").

Im Falle der Begebung von Schuldverschreibungen, die ein Wandlungsrecht gewähren, aber keine Wandlungspflicht bestimmen, entspricht der Wandlungspreis 125% (Ermächtigung I) bzw. 130% (Ermächtigung II) des Referenzkurses.

Im Falle der Begebung von Schuldverschreibungen, die eine Wandlungs- oder Optionspflicht bestimmen, entspricht der Wandlungs- oder Optionspreis bei Fälligkeit der Schuldverschreibung bzw. im Falle eines Übernahmeangebots folgendem Betrag:

falls der volumengewichtete Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den 20 Börsenhandelstagen endend mit dem dritten Handelstag entweder vor Fälligkeit der Schuldverschreibungen oder im Falle eines Übernahmeangebots mit dem dritten Handelstag vor dem Wandlungstag bzw. dem Optionstag ("Durchschnittskurs")

-geringer oder gleich dem Referenzkurs ist, dem Referenzkurs,

-größer als der Referenzkurs und kleiner 118% (Ermächtigung I) bzw. 120% (Ermächtigung II) des Referenzkurses ist, dem Durchschnittskurs,

-größer oder gleich 118% (Ermächtigung I) bzw. 120% (Ermächtigung II) des Referenzkurses ist, 118% (Ermächtigung I) bzw. 120% (Ermächtigung II) des Referenzkurses.

Ungeachtet vorstehender Bestimmungen 118% (Ermächtigung I) bzw. 120% (Ermächtigung II) des Referenzkurses, falls die Inhaber oder Gläubiger der Schuldverschreibungen vor Eintritt der Wandlungs- oder Optionspflicht von einem bestehenden Wandlungsoder Optionsrecht Gebrauch machen.
Ungeachtet vorstehender Bestimmungen dem Referenzkurs, sofern der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats in Übereinstimmung mit den Bedingungen der Schuldverschreibungen zur Abwendung eines unmittelbaren schweren Schadens von der Gesellschaft eine vorzeitige Wandlung veranlasst.

Bei mit Options- oder Wandlungsrechten oder -pflichten verbundenen Schuldverschreibungen kann der Optionsbzw. Wandlungspreis unbeschadet des § 9 Abs. 1 AktG im Falle der wirtschaftlichen Verwässerung des Werts der Options- oder Wandlungsrechte oder- pflichten nach näherer Bestimmung der Bedingungen der Schuldverschreibungen wertwahrend angepasst werden, soweit die Anpassung nicht schon durch Gesetz geregelt ist. Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können darüber hinaus für den Fall der Kapitalherabsetzung oder anderer außerordentlicher Maßnahmen bzw. Ereignisse (wie z. B. ungewöhnlich hohe Dividenden, Kontrollerlangung durch Dritte) eine Anpassung der Options- bzw. Wandlungsrechte bzw. -pflichten vorsehen. Bei einer Kontrollerlangung durch Dritte kann eine marktübliche Anpassung des Options- bzw. Wandlungspreises vorgesehen werden.

Die Anleihebedingungen können das Recht der Gesellschaft vorsehen, im Falle der Wandlung bzw. Optionsausübung nicht neue Aktien zu gewähren, sondern einen Geldbetrag zu zahlen, der für die Anzahl der anderenfalls zu liefernden Aktien dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien der DIC Asset AG im Xetra-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse oder in einem entsprechenden Nachfolgesystem während der zehn Börsentage nach Erklärung der Wandlung bzw. der Optionsausübung entspricht. Für den Fall, dass die Gesellschaft die Ausübung des Rechts zur Zahlung eines Geldbetrages nach Wandlung bzw. Optionsausübung bekannt gibt, beginnen die zehn Börsentage erst drei Börsentage nach Bekanntgabe der Gesellschaft, einen Geldbetrag zu zahlen. Die Anleihebedingungen können auch vorsehen, dass die Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen nach Wahl der Gesellschaft statt in neue Aktien aus bedingtem Kapital in bereits existierende Aktien der Gesellschaft gewandelt werden können bzw. das Optionsrecht oder die Optionspflicht durch Lieferung solcher Aktien erfüllt werden kann. Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können auch eine Wandlungspflicht bzw. eine Optionspflicht zum Ende der Laufzeit (oder zu einem anderen Zeitpunkt) oder das Recht der Gesellschaft vorsehen, bei Endfälligkeit der mit einem Wandlungs- oder Optionsrecht verbundenen Schuldverschreibungen (dies umfasst auch eine Fälligkeit wegen Kündigung) den Gläubigern der Schuldverschreibung ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren. Der anteilige Betrag des Grundkapitals der bei Wandlung bzw. Optionsausübung auszugebenden Aktien darf den Nennbetrag der Schuldverschreibungen nicht übersteigen. § 9 Abs. 1 i. V. m. § 199 Abs. 2 AktG sind zu beachten.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Schuldverschreibungen, insbesondere Zinssatz, Ausgabekurs, Laufzeit und Stückelung, Verwässerungsschutzbestimmungen sowie Options- bzw. Wandlungszeitraum zu bestimmen bzw. im Einvernehmen mit den Organen der die Options- bzw. Wandelschuldverschreibung begebenden Konzerngesellschaft der DIC Asset AG festzulegen.

Zur Bedienung von Wandlungs- und Optionsrechten bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen, die auf Grund der Ermächtigung I der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 bis zum 13. Mai 2013 begeben werden, wurde das Grundkapital um bis zu 7.837.499,00 Euro, eingeteilt in bis zu Stück 7.837.499 auf den Inhaber lautende Aktien, bedingt erhöht (bedingtes Kapital I/2008).

Zur Bedienung von Wandlungs- und Optionsrechten bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen, die auf Grund der Ermächtigung II der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 bis zum 13. Mai 2013 begeben werden, wurde das Grundkapital um weitere bis zu 7.837.499,00 Euro, eingeteilt in bis zu Stück 7.837.499 auf den Inhaber lautende Aktien, bedingt erhöht (bedingtes Kapital II/2008).

Der Vorstand hat von den vorstehend dargestellten Ermächtigungen zur Ausgabe von Options- oder Wandelschuldverschreibungen oder einer Kombination dieser Instrumente keinen Gebrauch gemacht.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Die DIC Asset AG hat die im Folgenden aufgeführten wesentlichen Vereinbarungen abgeschlossen, die Regelungen für den Fall eines Kontrollwechsels (Change-of-Control-Klauseln) beinhalten.

Dabei handelt es sich um einen Darlehensvertrag mit der Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG, der ein Kündigungsrecht der Darlehensgeberin für den Fall vorsieht, dass die Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA nicht mehr mit mindestens 30% am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt ist.

Des Weiteren ist die DIC Asset AG Partner mehrerer Joint Ventures mit Morgan Stanley Real Estate Funds (MSREF) einerseits und DIC Capital Partners (Germany) GmbH & Co. KGaA andererseits. Dem jeweiligen Joint Venture Partner wird im Fall von "Change of Control" das Recht eingeräumt, die Gesellschaftsanteile der DIC Asset AG an der jeweiligen Immobilieninvestition zum aktuellen Marktwert zu erwerben. Ein Fall von "Change of Control" liegt insbesondere auch dann vor, wenn die Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA nicht mehr direkt oder indirekt mindestens 30% der Aktien und Stimmrechte an der DIC Asset AG hält.

Entschädigungsvereinbarungen, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind

Im Fall eines "Change of Control" hat ein Vorstandsmitglied das Recht zur außerordentlichen Kündigung des Anstellungsvertrags. Ein Fall von "Change of Control" liegt vor, wenn ein Aktionär eintritt, der mindestens die Mehrheit der in der Hauptversammlung vertretenen Stimmrechte hält und bei Abschluss des Anstellungsvertrags nicht bereits mehr als 20% des Grundkapitals der Gesellschaft gehalten hat, oder die Gesellschaft als abhängiges Unternehmen einen Unternehmensvertrag schließt oder eingegliedert oder verschmolzen wird. Bei Ausübung des Rechts zur Kündigung hat das Mitglied des Vorstands einen Anspruch auf eine Zahlung in Höhe der zweifachen Jahresgesamtbezüge des dem "Change of Control" vorausgegangenen Geschäftsjahrs. Ist die verbleibende Restlaufzeit des Anstellungsvertrags kürzer als zwei volle Jahre, tritt an die Stelle der zweifachen Jahresgesamtbezüge der auf die kürzere Restlaufzeit pro rata errechnete Betrag der zweifachen Jahresgesamtbezüge.

Weitere Angaben

Die übrigen nach den §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB geforderten Angaben betreffen Verhältnisse, die bei der DIC Asset AG nicht vorliegen. Weder gibt es Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, noch Stimmrechtskontrollen durch am Kapital der Gesellschaft beteiligte Arbeitnehmer.

CHANCEN UND PROGNOSE

Chancen für unser Geschäftsmodell

Wesentliche Chancen für die DIC Asset AG sehen wir in Faktoren, die unser Geschäftsmodell betreffen und die sich aus unseren Aktivitäten und unserer Marktpositionierung ergeben. Wir verfolgen diese Möglichkeiten aktiv. Können wir sie nutzen, dann stärken sie unsere Geschäftsentwicklung signifikant. In die Ergebnisplanung werden diese Chancen jedoch nicht integriert, da sie nicht eindeutig planbar, nicht beeinflussbar oder nicht quantifizierbar sind. Allgemeine Chancen, die für jeden Marktteilnehmer gleichermaßen gelten, haben wir in dieser Darstellung nicht berücksichtigt.

Gelegenheiten: für Opportunisten und Immobilienmanager

Der schwierige Immobilienmarkt und anhaltende Finanzierungsengpässe könnten in den nächsten Monaten kurzfristig orientierte Immobilieninvestoren mit managementintensiven Beständen in Bedrängnis bringen, da Mieteinnahmen ausbleiben oder sinken. Dadurch können sich günstige Kaufgelegenheiten und Wachstumschancen für die DIC Asset AG bieten. Darüber hinaus sind wir mit unserer Expertise und dem deutschlandweiten Immobilienmanagement für Banken ein passender Partner für Portfolioübernahmen oder für die Restrukturierung notleidender Investitionen.

Zinsniveau: langfristig günstige Zinsen sichern

Das Zinsniveau liegtauf einem historischen Tiefstand, was ausgezeichnete Chancen für eine langfristige Verbesserung der Zinslasten bietet. Wir nutzten bereits 2009 die günstige Gelegenheit für die Verbesserung unserer Konditionen bei Prolongationen und Zinssicherungsgeschäften und werden dies fortsetzen. Die Neuvergabe von Krediten verläuft allerdings auf Seiten der Banken weiterhin zögerlich. Sollte sich dies ändern, bieten sich für uns mögliche Chancen zur günstigeren Refinanzierung auf breiterer Basis.

Zinsschranke: weniger Aufwendungen

Durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz von Dezember 2009 wurde auch die Zinsschranke in wesentlichen Punkten entschärft. Die Zinsschranke regelt die Beschränkung des Betriebsausgabenabzugs von Zinsaufwendungen, worauf wir mit umfangreichen Optimierungsmaßnahmen reagiert hatten. Die Entschärfung umfasst unter anderem die erhöhte Freistellung von der Zinsabzugsbeschränkung von vormals 1 Mio. Euro auf 3 Mio. Euro Nettozinsaufwand. Die Chance für die DIC Asset AG schon ab dem Geschäftsjahr 2010 besteht einerseits in einer verminderten Steuerlast, andererseits werden weitere gesellschaftsrechtliche Umstrukturierungen obsolet.

Wachstumspotenziale: Umsetzung eigenkapitalorientierter Maßnahmen

Ein renditeorientiertes Wachstum ist elementarer Teil unserer Unternehmensstrategie. Daher verfolgen wir stets Optionen, um neue Investoren an unserem Geschäftsmodell zu beteiligen oder bestehende Eigenkapitalpartnerschaften auszubauen. Unsere Equity Story ist attraktiv und hat sich unter dem hohen Druck der schwierigen letzten Monate als sehr belastbar bewiesen. Die Aufnahme von Eigenkapital zu geeigneter Zeit kann unsere Wachstumsmöglichkeiten und damit die zukünftigen Ertragspotenziale deutlich vergrößern.

Geschäftsfeld Fonds: Eigenkapitalstärkung und neue Investoren

Wir haben im letzten Jahr intensive Vorbereitungsmaßnahmen für die Etablierung unseres neuen Geschäftsfelds Fonds getroffen. Mit dem Beteiligungsangebot erschließen wir uns neue Investorenkreise und ein erweitertes Investitionsfeld im Bereich Core-Immobilien. Wir bleiben signifikant mit mindestens 20% beteiligt und nutzen unser etabliertes Asset- und Propertymanagement zur Betreuung und Optimierung der Immobilien. Wir erzielen nach erfolgreicher Platzierung Beteiligungserträge und generieren zusätzlich stetige Zuflüsse aus Management-Fees. Darüber hinaus können wir durch den Eigenmittelzufluss Verbindlichkeiten zurückführen und weiteres Wachstum initiieren.

Prognose

Keine nennenswerte Verbesserung im Branchenumfeld
Mieteinnahmen von 126 Mio. Euro erwartet
Operatives Ergebnis (FFO) von 39 bis 41 Mio. Euro geplant

Wir rechnen für 2010 angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungsperspektiven mit einem erneut herausfordernden Jahr für die Immobilienbranche. Dabei könnte der Vermietungsmarkt von der erwarteten Arbeitslosigkeitsentwicklung belastet werden, während der Transaktionsmarkt bereits zuletzt leichte Erholungstendenzen zeigte. Unter Berücksichtigung unserer spezifischen Stärken und Kompetenzen sehen wir unsere strategischen Entwicklungsmöglichkeiten für die nächsten Monate insbesondere im Immobilienmanagement und im Bereich opportunistischer Investments.

Wirtschaftliches Umfeld

Die Deutsche Bundesbank rechnet damit, dass der durch geld- und fiskalpolitische Impulse unterstützte Erholungsprozess der deutschen Wirtschaft stabil anhält, jedoch mit reduziertem Tempo. Die Dynamik durch staatliche Unterstützungsmaßnahmen wird dabei nach und nach von markteigenen Wachstumsfaktoren übernommen. 2010 soll laut Bundesregierung ein Wachstum von 1,4% des Bruttoinlandsprodukts erreicht werden. Für den Arbeitsmarkt wird mit einer allmählichen Reaktion auf die gesunkenen Produktionskapazitäten ausgegangen, so dass zwar Arbeitsplätze verloren gehen, aber kein abrupter Anstieg der Arbeitslosigkeit droht. In naher Zukunft ist laut Angaben der Europäischen Zentralbank noch nicht mit einem Ausstieg aus der Niedrig-Zins-Phase zu rechnen, während aber allmählich Sondermaßnahmen zurückgefahren werden. Das ifo-Geschäftsklima hat sich im Februar 2010 nach zehn Anstiegsmonaten erstmals leicht verschlechtert. Die Wahrnehmung der gegenwärtigen Geschäftslage ist dabei aktuell negativer, hinsichtlich des kommenden halben Jahrs sind die befragten Firmen zuversichtlicher als bislang.

Vermietungsleistung auf Vorjahresniveau erwartet

Der Erholungskurs der Wirtschaft wird 2010 vermutlich noch keine Auswirkungen auf den Vermietungsmarkt haben. Unternehmen werden weiterhin ihre Umzugspläne verschieben und stattdessen vermehrt kurzfristige Verlängerungen in bestehenden Flächen bevorzugen. Zudem wird sich die Entwicklung des Arbeitsmarkts bremsend auf die Flächennachfrage auswirken. Die Analysten der Maklerhäuser rechnen mit einem Flächenumsatz auf Niveau des Vorjahres.

Wir erwarten daher ein weiterhin kompetitives Umfeld mit bleibendem Druck auf Mietpreise. Hierfür sind wir mit unserem Immobilienmanagement in einer guten Marktposition, um aufbauend auf dem direkten Mieterkontakt und der guten Kundenbindung eine erneut gute Vermietungsleistung zu erreichen. Der Aufbau und die Expansion der DIC ONSITE waren die ersten Schritte, die 2009 mit der vollständigen Übernahme der Anteile weiterverfolgt wurden. Die Mitarbeiter vor Ort werden 2010 durch zielorientierte Verbesserungsimpulse aus einer umfassenden Kundenzufriedenheitsumfrage sowie weitere Schulungs- und Qualifikationsmaßnahmen unterstützt. Da wir jedoch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht unberührt bleiben, rechnen wir mit einer Vermietungsleistung auf Vorjahresniveau und einer stabilen Vermietungsquote von 86% bis 87%.

Selektive renditeorientierte Verkäufe

Sowohl unsere Objektziele wie auch die zu Grunde liegende Finanzierungsstruktur verschaffen uns Flexibilität bei der Durchführung von Platzierungen: Wir sind nicht gezwungen, Immobilien zu einem definierten Zeitpunkt zu verkaufen, da unsere Businesspläne flexible Anpassungen erlauben. Wie in den vergangenen Monaten werden wir marktgängige Immobilien zu renditeoptimalen Zeitpunkten platzieren. Der Großteil der Objekte, die wir zum Verkauf anbieten werden, wird ein Volumen von 5 bis 15 Mio. Euro besitzen. Wir rechnen damit, dass wir das Verkaufsvolumen des vergangenen Jahres auch 2010 mit mindestens 60 Mio. Euro erreichen. Bei einem günstigeren Marktumfeld ab dem zweiten Halbjahr verbunden mit einer besseren Realisierbarkeit größerer Verkäufe könnten wir ein höheres Transaktionsvolumen erzielen.

Prüfung von Wachstumsgelegenheiten

Wir werden 2010 weiterhin Zukaufsgelegenheiten verfolgen und gegebenenfalls attraktive Angebote realisieren. Allerdings war in den letzten Monaten das Angebot von Immobilien wegen der Blockaden am Transaktionsmarkt eingeschränkt und relativ einseitig auf Core-Produkte beschränkt. In den nächsten Monaten könnte auf Grund der Marktgegebenheiten die Möglichkeit für Kaufgelegenheiten wieder steigen. Unsere breite Aufstellung mit der gruppenweiten Expertise in den Feldern Projektentwicklung, Immobilienmanagement und Wertsteigerung stellt eine gute Ausgangsposition für die Nutzung dieser Chancen dar.

Annahmen der Ergebnisprognose

Unserer Prognose liegen die folgenden wesentlichen Annahmen zu Grunde:

Die Wirtschaft erholt sich weiterhin leicht und die Bedingungen bei der Kreditvergabe durch Banken verbessern sich. Die Arbeitslosigkeit wird nach Auslauf der Kurzarbeitsprogramme steigen; dies geschieht aber allmählich und nicht plötzlich.
Die erwarteten Rückgänge am Vermietungsmarkt fallen nicht allzu drastisch aus. Der Druck auf Mietpreise verstärkt sich nicht überproportional und die Wettbewerbsintensität nimmt nicht mehr deutlich zu.
Die Prognose basiert auf Einnahmen aus den Ende 2009 bestehenden Mietverträgen. Der Ausfall von Mietzahlungen beispielsweise durch Insolvenzen bleibt im bisherigen Rahmen, mit lediglich leicht steigender Tendenz.
Wir können in unserem Bestand ein Vermietungsvolumen auf Niveau des Vorjahres erzielen und die Vermietungsquote im Portfolio bei 86% bis 87% halten.

Erwartete Umsatz- und Ertragslage

Prognosen für das laufende Geschäftsjahr sind angesichts der anhaltenden unsicheren Entwicklung der Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich unsicherer als gewöhnlich. Deshalb beinhaltet unsere Planung auch für dieses Jahr zusätzliche Risikoannahmen. Die Prognose kann wesentlich von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen, wenn zu Grunde liegende Annahmen nicht eintreffen oder andere Entwicklungen auftreten.

Hinsichtlich der Vermietungsleistung gehen wir von erneut guten Leistungen aus, die unsere Portfolioqualität auch in einem herausfordernden Umfeld stabilisieren und stärken. Teilweise werden konjunkturbedingte Rückgänge in den Vermietungen durch gewonnene Neuvermietungen kompensiert werden können.

Auf Basis des bestehenden Portfolios rechnen wir mit Mieteinnahmen von 126 Mio. Euro und einem FFO zwischen 39 und 41 Mio. Euro.

Hinsichtlich des Ergebnisses erwarten wir das Segment Core plus im Vorjahresvergleich weitgehend stabil. In den Segmenten Value added und unseren opportunistischen Beteiligungen hingegen ist der Ausblick angesichts des höheren Leerstands schwächer.

Für 2011 erwarten wir unter der Voraussetzung einer leichten wirtschaftlichen Erholung eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung mindestens auf Niveau des Jahres 2010.

Erwartete Finanzlage

Für unseren laufenden Geschäftsbetrieb sind per Saldo keine wesentlichen externen Finanzierungsmaßnahmen notwendig. Die aktuelle Finanzausstattung erfüllt die Liquiditätserfordernisse für 2010 und eröffnet uns auch Möglichkeiten für organisches Wachstum.

Fest geplant sind für 2010 Investitionen in den Bestand zu Zwecken der Instandhaltung, aber auch für Verbesserungsmaßnahmen beispielsweise in der Ausstattung für neue Mieter. Voraussichtlich werden sich die Investitionen in den Bestand zwischen 10 und 14 Mio. Euro belaufen, was rund 8% bis 11% der Bruttomieteinnahmen entspricht. Die Investitionen werden überwiegend aus dem operativen Cashflow bestritten. Investitionsverpflichtungen bestehen über 3,2 Mio. Euro, von denen 2010 1,3 Mio. Euro investiert werden sollen. Im Falle von Akquisitionen kann die Aufnahme zusätzlicher Fremdmittel erfolgen.

Dividendenpolitik

Wir lassen unsere Aktionäre an der Wertentwicklung der DIC Asset AG teilhaben. Es freut uns, dies für das schwierige Geschäftsjahr 2009 auf Basis unserer Erfolge im soliden operativen Geschäft realisieren zu können. Damit setzen wir die kontinuierliche und attraktive Dividendenpolitik der DIC Asset AG fort. Wir schlagen dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2009 die Zahlung einer Dividende von 0,30 Euro je Aktie vor, was einer Ausschüttung von 9,4 Mio. Euro entspricht. Wie im Vorjahr orientieren wir uns dabei an der Höhe des operativen Gewinns und beteiligen unsere Aktionäre angemessen am Erfolg der DIC Asset AG.

Auch für das nächste Geschäftsjahr wollen wir die Dividende an der Entwicklung des operativen Gewinns unter Berücksichtigung der herrschenden Rahmenbedingungen orientieren. Wir rechnen auf Basis unserer Prognose für das Jahr 2010 mit einer Dividende auf Höhe des Vorjahres.

2. Bilanz zum 31. Dezember 2009

DIC Asset AG, Frankfurt am Main

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31.12.2009 Vorjahr
EUR EUR EUR
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A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.238,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 241.355,00 253.807,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 455.418.523,27 448.692.246,03
2. Beteiligungen 32.489.678,52 31.524.140,40
487.908.201,79 480.216.386,43
488.151.794,79 480.470.193,43
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.154.654,14 763.778,21
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 170.894.203,61 160.511.310,12
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 37.712.234,50 35.189.154,60
4. Sonstige Vermögensgegenstände 28.098.938,34 21.766.537,05
237.860.030,59 218.230.779,98
II. Wertpapiere
Eigene Anteile 0,00 4.977.385,51
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.816.896,67 22.434.518,51
245.676.927,26 245.642.684,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 54.966,67 134.064,46
733.883.688,72 726.246.941,89
PASSIVSEITE
31.12.2009 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 31.349.999,00 31.349.999,00
II. Kapitalrücklage 538.844.240,58 538.844.240,58
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 156.870,81 156.870,81
2. Rücklage für eigene Anteile 0,00 4.977.385,51
3. Andere Gewinnrücklagen 29.320,01 29.320,01
186.190,82 5.163.576,33
IV. Bilanzgewinn 29.025.722,26 19.567.480,28
599.406.152,66 594.925.296,19
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 295.381,68 1.795.390,34
2. Sonstige Rückstellungen 2.853.371,68 1.958.156,30
3.148.753,36 3.753.546,64
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 69.502,02 23.826,24
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 201.900,91 338.602,39
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 122.216.122,16 112.638.536,78
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 17.096,86 4.482.803,39
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.824.160,75 10.084.330,26
- davon aus Steuern: EUR 68.502,83 (Vj.: EUR 78.823,83)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.315,92 (Vj.: EUR 0,00)
131.328.782,70 127.568.099,06
733.883.688,72 726.246.941,89

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009

DIC Asset AG, Frankfurt am Main

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2009 Vorjahr
EUR EUR EUR
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1. Umsatzerlöse 3.188.460,04 3.309.209,62
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.568.218,50 10.170.846,17
6.756.678,54 13.480.055,79
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (3.309.861,56) (2.410.713,03)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (224.343,14) (165.144,59)
- davon für Altersversorgung: EUR 21.264,67 (Vj.: EUR 15.387,95)
(3.534.204,70) (2.575.857,62)
4. Abschreibungen
Abschreibungen auf Sachanlagen (32.220,79) (38.312,41)
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen (4.931.284,72) (4.821.423,17)
(8.497.710,21) (7.435.593,20)
(1.741.031,67) 6.044.462,59
6. Erträge aus Beteiligungen 12.889.853,15 14.226.998,12
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 12.875.607,71 (Vj.: EUR 12.546.613,37)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.488.495,22 12.467.928,91
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 7.663.789,79 (Vj.: EUR 6.955.798,82)
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 (304.269,37)
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme (35.104,22) (200.370,68)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (8.531.135,52) (7.269.005,11)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 7.007.474,12 (Vj.: EUR 6.260.576,95)
15.812.108,63 18.921.281,87
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 14.071.076,96 24.965.744,46
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (182.317,21) (873.031,42)
13. Sonstige Steuern (2.904,50) (2.655,00)
14. Jahresüberschuss 13.885.855,25 24.090.058,04
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 19.567.480,28 52.182.306,10
16. Gewinnausschüttung (9.404.998,78) (51.727.498,35)
17. Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile (2.269.793,27) (4.977.385,51)
18. Entnahme aus der Rücklage für eigene Anteile 7.247.178,78 0,00
19. Bilanzgewinn 29.025.722,26 19.567.480,28

4. Anhang für das Geschäftsjahr 2009

DIC Asset AG, Frankfurt am Main

I. Allgemeine Angaben

Dem Jahresabschluss der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, (nachfolgend kurz: DIC) für das Geschäftsjahr 2009 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie die Regelungen der Satzung zugrunde.

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes sowie der satzungsmäßigen Bestimmungen erstellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB i.V.m. § 264d HGB Anwendung.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht grundsätzlich den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatzmethoden wurden beibehalten.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer entspricht den steuerlichen Grundsätzen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagespiegel gezeigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 a EStG werden in den Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre aufgelöst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Abschreibungen auf Finanzanlagen auf den niedrigeren Wert werden bei vorraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten aktiviert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken alle am Bilanzstichtag bekannten und erkennbaren Risiken ab.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB ist der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

3. Eigene Aktien

Im Geschäftsjahr 2008 hat die Gesellschaft ein Aktienrückkaufprogramm gestartet. Das Aktienrückkaufprogramm wurde am 10. Februar 2009 abgeschlossen.

Im Zeitraum vom 10. Oktober 2008 bis 10. Februar 2009 wurden 1.474.022 Stückaktien (2008: 982.599; 2009: 491.423) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt EUR 1.474.022,00, entsprechend 4,70% des Grundkapitals zurückgekauft. Der durchschnittliche Kaufpreis in diesem Zeitraum je gekaufter Aktie betrug EUR 4,91, das entspricht einem Gesamtkaufpreis von rund EUR 7,28 Mio.

Im Mai 2009 verkaufte die DIC das erworbene Aktienpaket (1.474.022 Stückaktien) für rund EUR 9,6 Mio. Der Stückpreis je Aktie betrug EUR 6,50.

4. Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 31.350. Es ist eingeteilt in 31.349.999 auf den Inhaber lautende Stammaktien in Form von Stückaktien mit einem auf die einzelne Aktie entfallenden anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von je EUR 1,00.

5. Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 6. Juni 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 5. Juni 2012 durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu EUR 14.250.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Den Aktionären ist dabei ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können auch von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen:

i. um Spitzenbeträge auszugleichen;

ii. soweit es erforderlich ist, um den Inhabern bzw. Gläubigern der von der Gesellschaft oder deren mittelbaren oder unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften begebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen und/oder Genussrechte ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts oder nach Erfüllung ihrer Wandlungspflicht zustehen würde;

iii. wenn die Aktien gegen Sacheinlage, insbesondere im Rahmen des Erwerbs von oder des Zusammenschlusses mit Unternehmen bzw. Teilen von Unternehmen oder des Erwerbs von Beteiligungen an Unternehmen, ausgegeben werden;

iv. wenn die Aktien der Gesellschaft gegen Bareinlage ausgegeben werden und der Ausgabepreis je Aktie den Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten, bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien nicht wesentlich unterschreitet. Der Bezugsrechtsausschluss kann in diesem Fall jedoch nur vorgenommen werden, wenn die Anzahl der in dieser Weise ausgegebenen Aktien zusammen mit der Anzahl eigener Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen und/oder Genussrechten entstehen können, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden, 10% des Grundkapitals weder zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung noch zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien überschreitet.

Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, den Inhalt der Aktienrechte, die Einzelheiten der Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktienausgabe, insbesondere den Ausgabebetrag, festzulegen.

Das genehmigte Kapital beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme durch Beschluss des Aufsichtsrats und des Vorstands vom 19. November 2007 zum 31. Dezember 2008 noch EUR 11.400.001,00.

6. Bedingtes Kapital

Der Vorstand ist durch zwei Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 jeweils ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Mai 2013 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente (zusammen "Schuldverschreibungen") im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 250.000.000,00 auszugeben und den Inhabern von Optionsschuldverschreibungen Optionsrechte bzw. den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte für auf den Inhaber lautende Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 7.837.499,00 nach näherer Maßgabe der Options- bzw. Wandelanleihebedingungen zu gewähren ("Ermächtigung I" und "Ermächtigung II"). Auf den vorgenannten Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 250.000.000,00 sind Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht anzurechnen, die aufgrund der jeweils anderen Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 begeben wurden, so dass dieser Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 250.000.000,00 insgesamt durch die Ausnutzung der Ermächtigung I und der Ermächtigung II nur einmal ausgenutzt werden kann. Die Schuldverschreibungen können außer in Euro auch - unter Begrenzung auf den entsprechenden Euro-Gegenwert - in der gesetzlichen Währung eines OECD-Landes begeben werden. Sie können auch durch eine Konzerngesellschaft der DIC Asset AG im Sinne von § 18 AktG ausgegeben werden, an der die DIC Asset AG unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist. Für diesen Fall ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats für die Gesellschaft die Garantie für die Schuldverschreibungen zu übernehmen und den Inhabern von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen Options- bzw. Wandlungsrechte oder -pflichten auf auf den Inhaber lautende Aktien der DIC Asset AG zu gewähren bzw. ihnen aufzuerlegen.

Das gesetzliche Bezugsrecht wird den Aktionären in der Weise eingeräumt, dass die Schuldverschreibungen von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Werden Schuldverschreibungen von einer Konzerngesellschaft der DIC Asset AG im Sinne von § 18 AktG ausgegeben, an der die DIC Asset AG unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist, hat die Gesellschaft die Gewährung des gesetzlichen Bezugsrechts für die Aktionäre der DIC Asset AG nach Maßgabe des vorstehenden Satzes sicherzustellen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen und das Bezugsrecht auch insoweit auszuschließen, wie es erforderlich ist, damit Inhabern von bereits zuvor ausgegebenen Options- oder Wandlungsrechten oder -pflichten ein Bezugsrecht in dem Umfang eingeräumt werden kann, wie es ihnen nach Ausübung der Options- oder Wandlungsrechte bzw. bei Erfüllung der Options- oder Wandlungspflicht als Aktionär zustehen würde. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auf gegen Barzahlung ausgegebene Schuldverschreibungen, die mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht ausgegeben werden, vollständig auszuschließen, sofern der Vorstand nach pflichtgemäßer Prüfung zu der Auffassung gelangt, dass der Ausgabepreis der Schuldverschreibungen ihren nach anerkannten, insbesondere finanzmathematischen Methoden ermittelten hypothetischen Marktwert nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts gilt für Schuldverschreibungen, die mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht ausgegeben werden, mit einem Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht auf Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals, der insgesamt 10% des Grundkapitals nicht übersteigen darf, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch - falls dieser Wert geringer ist - im Zeitpunkt der Ausübung der vorliegenden Ermächtigung. Auf die vorgenannte 10%-Grenze werden

(i) sowohl neue Aktien angerechnet, die aus einem genehmigten Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG während der Laufzeit dieser Ermächtigung bis zur nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien Ausgabe der Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht ausgegeben werden,

(ii) als auch solche Aktien, die aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und während der Laufzeit der Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 i. V. m. § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bis zur nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien Ausgabe der Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht unter Ausschluss des Bezugsrechts veräußert werden,

(iii) als auch solche Aktien, die bei der Ausübung von mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht aus aufgrund der jeweils anderen Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfrei begebenen Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht auszugeben sind, soweit diese Schuldverschreibungen bis zur nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG bezugsrechtsfreien Ausgabe der Schuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrecht oder -pflicht aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 ausgegeben worden sind.

Im Falle der Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen werden jeder Teilschuldverschreibung ein oder mehrere Optionsscheine beigefügt, die den Inhaber nach näherer Maßgabe der vom Vorstand festzulegenden Optionsbedingungen zum Bezug von auf den Inhaber lautenden Stückaktien der DIC Asset AG berechtigen. Für auf Euro lautende, durch die DIC Asset AG begebene Optionsschuldverschreibungen können die Optionsbedingungen vorsehen, dass der Optionspreis auch durch Übertragung von Teilschuldverschreibungen und gegebenenfalls eine bare Zuzahlung erfüllt werden kann. Der anteilige Betrag des Grundkapitals, der auf die je Teilschuldverschreibung zu beziehenden Aktien entfällt, darf den Nennbetrag der Teilschuldverschreibungen nicht übersteigen. Soweit sich Bruchteile von Aktien ergeben, kann vorgesehen werden, dass diese Bruchteile nach Maßgabe der Options- bzw. Anleihebedingungen, gegebenenfalls gegen Zuzahlung, zum Bezug ganzer Aktien aufaddiert werden können. Im Falle der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen erhalten die Inhaber das unentziehbare Recht, ihre Schuldverschreibungen gemäß den vom Vorstand festgelegten Wandelanleihebedingungen in auf den Inhaber lautende Stückaktien der DIC Asset AG zu wandeln. Das Wandlungsverhältnis ergibt sich aus der Division des Nennbetrages oder des unter dem Nennbetrag liegenden Ausgabebetrages einer Teilschuldverschreibung durch den festgesetzten Wandlungspreis für eine Aktie der Gesellschaft und kann auf eine volle Zahl auf- oder abgerundet werden; ferner kann eine in bar zu leistende Zuzahlung und die Zusammenlegung oder ein Ausgleich für nicht wandlungsfähige Spitzen festgesetzt werden.

Im Fall der Begebung von Schuldverschreibungen, die ein Options- oder Wandlungsrecht gewähren oder eine Options- oder Wandlungspflicht bestimmen, errechnet sich der Options- bzw. Wandlungspreis nach folgenden Grundlagen:

Im Fall der Begebung von Schuldverschreibungen, die ein Optionsrecht gewähren, aber keine Optionspflicht bestimmen, entspricht der Optionspreis 125% (Ermächtigung I) bzw. 130% (Ermächtigung II) des volumengewichteten Durchschnittskurses der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse im Zeitraum zwischen der Beschlussfassung über die Ausnutzung der Ermächtigung durch den Vorstand und der Zuteilung der Schuldverschreibungen durch die die Emission begleitenden Banken oder - für den Fall der Einräumung eines Bezugsrechts - 125% (Ermächtigung I) bzw. 130% (Ermächtigung II) des volumengewichteten Durchschnittskurses der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der Tage, an denen die Bezugsrechte auf die Schuldverschreibungen an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden, mit Ausnahme der beiden letzten Börsentage des Bezugsrechtshandels (der in Bezug genommene Durchschnittskurs, nachfolgend auch der "Referenzkurs").

Im Falle der Begebung von Schuldverschreibungen, die ein Wandlungsrecht gewähren, aber keine Wandlungspflicht bestimmen, entspricht der Wandlungspreis 125% (Ermächtigung I) bzw. 130% (Ermächtigung II) des Referenzkurses.

Im Falle der Begebung von Schuldverschreibungen, die eine Wandlungs- oder Optionspflicht bestimmen, entspricht der Wandlungs- oder Optionspreis bei Fälligkeit der Schuldverschreibung bzw. im Falle eines Übernahmeangebots folgendem Betrag:

falls der volumengewichtete Durchschnittskurs der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den 20 Börsenhandelstagen endend mit dem dritten Handelstag entweder vor Fälligkeit der Schuldverschreibungen oder im Falle eines Übernahmeangebots mit dem dritten Handelstag vor dem Wandlungstag bzw. dem Optionstag ("Durchschnittskurs")

- geringer oder gleich dem Referenzkurs ist, dem Referenzkurs,

- größer als der Referenzkurs und kleiner 118% (Ermächtigung I) bzw. 120% (Ermächtigung II) des Referenzkurses ist, dem Durchschnittskurs,

- größer oder gleich 118% (Ermächtigung I) bzw. 120% (Ermächtigung II) des Referenzkurses ist, 118% (Ermächtigung I) bzw. 120% (Ermächtigung II) des Referenzkurses.

Ungeachtet vorstehender Bestimmungen 118% (Ermächtigung I) bzw. 120% (Ermächtigung II) des Referenzkurses, falls die Inhaber oder Gläubiger der Schuldverschreibungen vor Eintritt der Wandlungs- oder Optionspflicht von einem bestehenden Wandlungs- oder Optionsrecht Gebrauch machen
Ungeachtet vorstehender Bestimmungen dem Referenzkurs, sofern der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats in Übereinstimmung mit den Bedingungen der

Schuldverschreibungen zur Abwendung eines unmittelbaren schweren Schadens von der Gesellschaft eine vorzeitige Wandlung veranlasst.

Bei mit Options- oder Wandlungsrechten oder -pflichten verbundenen Schuldverschreibungen kann der Options- bzw. Wandlungspreis unbeschadet des § 9 Abs. 1 AktG im Falle der wirtschaftlichen Verwässerung des Werts der Options- oder Wandlungsrechte oder -pflichten nach näherer Bestimmung der Bedingungen der Schuldverschreibungen wertwahrend angepasst werden, soweit die Anpassung nicht schon durch Gesetz geregelt ist. Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können darüber hinaus für den Fall der Kapitalherabsetzung oder anderer außerordentlicher Maßnahmen bzw. Ereignisse (wie z. B. ungewöhnlich hohe Dividenden, Kontrollerlangung durch Dritte) eine Anpassung der Options- bzw. Wandlungsrechte bzw. -pflichten vorsehen. Bei einer Kontrollerlangung durch Dritte kann eine marktübliche Anpassung des Options- bzw. Wandlungspreises vorgesehen werden.

Die Anleihebedingungen können das Recht der Gesellschaft vorsehen, im Falle der Wandlung bzw. Optionsausübung nicht neue Aktien zu gewähren, sondern einen Geldbetrag zu zahlen, der für die Anzahl der anderenfalls zu liefernden Aktien dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien der DIC Asset AG im Xetra-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse oder in einem entsprechenden Nachfolgesystem während der zehn Börsentage nach Erklärung der Wandlung bzw. der Optionsausübung entspricht. Für den Fall, dass die Gesellschaft die Ausübung des Rechts zur Zahlung eines Geldbetrages nach Wandlung bzw. Optionsausübung bekannt gibt, beginnen die zehn Börsentage erst drei Börsentage nach Bekanntgabe der Gesellschaft, einen Geldbetrag zu zahlen. Die Anleihebedingungen können auch vorsehen, dass die Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen nach Wahl der Gesellschaft statt in neue Aktien aus bedingtem Kapital in bereits existierende Aktien der Gesellschaft gewandelt werden können bzw. das Optionsrecht oder die Optionspflicht durch Lieferung solcher Aktien erfüllt werden kann. Die Bedingungen der Schuldverschreibungen können auch eine Wandlungspflicht bzw. eine Optionspflicht zum Ende der Laufzeit (oder zu einem anderen Zeitpunkt) oder das Recht der Gesellschaft vorsehen, bei Endfälligkeit der mit einem Wandlungs- oder Optionsrecht verbundenen Schuldverschreibungen (dies umfasst auch eine Fälligkeit wegen Kündigung) den Gläubigern der Schuldverschreibung ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren. Der anteilige Betrag des Grundkapitals der bei Wandlung bzw. Optionsausübung auszugebenden Aktien darf den Nennbetrag der Schuldverschreibungen nicht übersteigen. § 9 Abs. 1 i. V. m. § 199 Abs. 2 AktG sind zu beachten.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Schuldverschreibungen, insbesondere Zinssatz, Ausgabekurs, Laufzeit und Stückelung, Verwässerungsschutzbestimmungen, sowie Options- bzw. Wandlungszeitraum zu bestimmen bzw. im Einvernehmen mit den Organen der die Options- bzw. Wandelschuldverschreibung begebenden Konzerngesellschaft der DIC Asset AG festzulegen.

Zur Bedienung von Wandlungs- und Optionsrechten bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung I der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 bis zum 13. Mai 2013 begeben werden, wurde das Grundkapital um bis zu EUR 7.837.499,00, eingeteilt in bis zu Stück 7.837.499 auf den Inhaber lautende Aktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital I/2008).

Zur Bedienung von Wandlungs- und Optionsrechten bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung II der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 bis zum 13. Mai 2013 begeben werden, wurde das Grundkapital um weitere bis zu EUR 7.837.499,00, eingeteilt in bis zu Stück 7.837.499 auf den Inhaber lautende Aktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital II/2008).

Der Vorstand hat von den vorstehend dargestellten Ermächtigungen zur Ausgabe von Options- oder Wandelschuldverschreibungen oder einer Kombination dieser Instrumente keinen Gebrauch gemacht.

7. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage ist im Berichtsjahr unverändert gegenüber dem Vorjahr (TEUR 538.844). Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um Beträge im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.

8. Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen setzen sich aus der gesetzlichen Rücklage in Höhe von TEUR 157 und aus anderen Rücklagen in Höhe von TEUR 29 zusammen.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres wurden TEUR 2.270 in die Rücklage für eigene Anteile eingestellt und im Zuge des Verkaufs in voller Höhe (TEUR 7.247) aufgelöst.

9. Verwendung des Bilanzergebnisses

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 29.025.722,26 einen Betrag in Höhe von EUR 9.404.999,70 (0,30 EUR je Aktie) an die Aktionäre auszuschütten sowie den verbleibenden Betrag von EUR 19.620.722,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

10. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für latente Steuern in Höhe von TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 200).

In den sonstigen Rückstellungen sind neben einer Rückstellung für Aufsichtsratsvergütungen inkl. Prüfungsausschuss in Höhe von TEUR 265 (Vorjahr: TEUR 237), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 809 (Vorjahr: 239), für die Prüfung und Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses in Höhe von TEUR 388 (Vorjahr: TEUR 389), für Tantiemen TEUR 837 (Vorjahr: TEUR 443); für Urlaubsrückstellung TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 102) sowie für Aktienbezugsrechte (Stock Options) TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 249) sowie für Eigenkapitalmaßnahmen TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 300) enthalten.

11. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzten sich zum 31. Dezember 2009 wie folgt zusammen:

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Restlaufzeit
Gesamt

TEUR
Bis 1 Jahr

TEUR
1 bis 5 Jahre

TEUR
über 5 Jahre

TEUR
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 70 70 0 0
(Vj. 24) (Vi. 24) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 202 202 0 0
(Vj. 339) (Vj. 339) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 122.216 122.216 0 0
(Vj. 112.639) (Vj. 112.639) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17 17 0 0
(Vj. 4.483) (Vj. 4.483) (Vj. 0) (Vj. 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 8.824 1.324 7.500 0
(Vj. 10.084) (Vj. 10.084) (Vj. 0 ) (Vj. 0)
131.329 123.829 7.500 0
(Vj. 127.568) (Vj. 127.568) (Vj. 0) (Vj. 0)

Zur Besicherung des unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Darlehens der Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG in Höhe von TEUR 8.750 wurden die Rechte und Ansprüche aus den Anteilen am Grund- bzw. Stammkapital der Objektgesellschaften des FRASPA-Portfolios erstrangig verpfändet.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Gewinne aus dem Verkauf von eigenen Anteilen (TEUR 2.334; Vorjahr: TEUR 0), Beteiligungen (TEUR 14; Vorjahr: TEUR 8.844) und an Konzerngesellschaften weiterbelastete Rechts- und Beratungskosten sowie Finanzierungskosten (TEUR 960; Vorjahr: TEUR 154).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten (TEUR 1.301; Vorjahr: TEUR 687) sowie sonstige Verwaltungskosten (TEUR 3.365; Vorjahr: TEUR 4.130) enthalten.

Die Verwaltungskosten beinhalten u.a. Büroraumkosten von TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 243), Werbe- und Reisekosten TEUR 252 (Vorjahr: TEUR 387), Verkaufskosten und Verkaufsprovisionen TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 274); Property Management Fees TEUR 1.145 (Vorjahr: 1.166), Kosten für Personalsuche TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 220), Aufsichtsratsvergütungen TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 230) sowie Honorare für den Abschlussprüfer inkl. Quartals- und Zwischenbericht sowie Steuerberatung von TEUR 255 (Vorjahr: TEUR 275).

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit TEUR 12.876 (Vorjahr: TEUR 12.547) verbundene Unternehmen und in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 1.680) Beteiligungsunternehmen.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind TEUR 7.664 (Vorjahr: TEUR 6.956) von verbundenen Unternehmen und in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 7.007 (Vorjahr: TEUR 6.261) an verbundene Unternehmen enthalten.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steuern in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 40) enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

a. Die DICP Capital SE, München, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt das ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 17. September 2009 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25% und 30% überschritten hat und zu diesem Tag 39,37% (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr 39,37% der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von der DICP Capital SE kontrollierten Unternehmen DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, DIC Grund- und Beteiligungs GmbH und DIC Capital Partners (Europe) GmbH, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3% oder mehr beträgt.

b. Die solvia Vermögensverwaltungs GmbH, Wolfenbüttel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltenen Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main am 20. Mai 2009 die Schwellen von 3% und 5% überschritten hat und insgesamt zu diesem Tag 5,11% (1.602.522 Stimmrechte) beträgt.

F. Rehm, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihm gehaltene Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 20. Mai 2009 die Schwellen von 3% und 5% überschritten hat und insgesamt an diesem Tag 5,11% (1.602.522 Stimmrechte) beträgt. Davon werden ihm 5,11% (1.602.522 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die solvia Vermögensverwaltungs GmbH, Wolfenbüttel, Deutschland, zugerechnet, deren Stimmrechtsanteil 3% oder mehr beträgt.

c. Die Massachusetts Mutual Life Insurance Company, USA, hat uns gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG mitgeteilt:

Korrektur der Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1, 24 WpHG

Die OppenheimerFunds Inc., Centennial, Colorado, USA, hat am 9. Januar 2008 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main (ISIN: DE0005098404, WKN: 509840) unterschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils betrug an diesem Tag 2,91% (911.303 Stimmrechte), die der OppenheimerFunds Inc. gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind.

Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1, 24 WpHG

Die Oppenheimer Acquisition Corp., Centennial, Colorado, USA, hat am 9. Januar 2008 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main (ISIN: DE0005098404, WKN: 509840) unterschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils betrug an diesem Tag 2,91% (911.303 Stimmrechte), die der Oppenheimer Acquisition Corp. gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 S. 2 WpHG zuzurechnen sind.

Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1, 24 WpHG

Die MassMutual Holding LLC, Springfield, Massachusetts, USA, hat am 9. Januar 2008 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main (ISIN: DE0005098404, WKN: 509840) unterschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils betrug an diesem Tag 2,91% (911.303 Stimmrechte), die der MassMutual Holding LLC gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 S. 2 WpHG zuzurechnen sind.

Korrektur der Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1, 24 WpHG

Die Massachusetts Mutual Life Insurance Company, Springfield, Massachusetts, USA, hat am 9. Januar 2008 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main (ISIN: DE0005098404, WKN: 509840) unterschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils betrug an diesem Tag 2,91% (911.303 Stimmrechte), die der Massachusetts Mutual Life Insurance Company gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 S. 2 WpHG zuzurechnen sind.

d. DIC ML GmbH, Frankfurt am Main, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 9. Juli 2008 die Schwelle von 10 % unterschritten hat. Der Stimmrechtsanteil der DIC ML GmbH beträgt zu diesem Tag 9,19 % (entsprechend 2.881.668 Stimmen).

e. DIC Opportunity Fund GmbH, Frankfurt am Main, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 die Schwelle von 3 % überschritten hat. Der Stimmrechtsanteil der DIC Opportunity Fund GmbH beträgt zu diesem Tag 4,85 % (entsprechend 1.519.000 Stimmen).

f. Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Frankfurt am Main, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 39,37 % (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr 14,04 % der Stimmrechte (entsprechend 4.400.668 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten Unternehmen DIC ML GmbH und DIC Opportunity Fund GmbH, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3 % oder mehr beträgt.

g. Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, Frankfurt am Main, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 39,37 % (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr 39,37 % der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten Unternehmen DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH und Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3 % oder mehr beträgt.

h. DIC Grund- und Beteiligungs GmbH, Erlangen, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 39,37 % (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr 39,37 % der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten Unternehmen DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA und Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3 % oder mehr beträgt.

i. DIC Capital Partners (Europe) GmbH, München, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 39,37 % (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr 39,37 % der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten Unternehmen DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG und DIC Grund-und Beteiligungs GmbH, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3 % oder mehr beträgt.

j. GCS Verwaltungs GmbH, Glattbach, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 39,37 % (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr 39,37 % der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten Unternehmen DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, DIC Grund- und Beteiligungs GmbH und DIC Capital Partners (Europe) GmbH, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3 % oder mehr beträgt.

k. Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Deutschland, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 39,37 % (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihm 39,37 % der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihm kontrollierten Unternehmen DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, DIC Grund- und Beteiligungs GmbH, DIC Capital Partners (Europe) GmbH und GCS Verwaltungs GmbH, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3 % oder mehr beträgt.

l. Die European Investors Inc., New York, USA, hat uns außerdem gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt/Main, am 17. Januar 2008 die Schwelle von 5% überschritten hat und zu diesem Tag 5,04% (1.581.134 Stimmrechte) beträgt. Davon sind der European Investors Inc. 5,04% (1.581.134 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

m. MSREF V Marble B.V., Amsterdam, Niederlande, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden von MSREF V Marble B.V. unmittelbar gehalten.

n. MSREF V Cosmos B.V., Amsterdam, Niederlande, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden MSREF V Cosmos B.V. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile 3% oder mehr betragen.

o. MSREF V International Holdings Coöperativ, U.A., Amsterdam, Niederlande, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden MSREF V International Holdings Coöperativ gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V. und MSREF V Cosmos B.V., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

p. Morgan Stanley Real Estate Fund V International-TE, L.P., New York, USA, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden Morgan Stanley Real Estate Fund V International-TE, L.P. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V., MSREF V Cosmos B.V. und MSREF V International Holdings Coöperativ, U.A., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

q. Morgan Stanley Real Estate Fund V International-T, L.P., New York, USA, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden Morgan Stanley Real Estate Fund V International-T, L.P. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V., MSREF V Cosmos B.V. und MSREF V International Holdings Coöperativ, U.A., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

r. Morgan Stanley Real Estate Investors V International, L.P., New York, USA, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden Morgan Stanley Real Estate Investors V International, L.P. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V., MSREF V Cosmos B.V. und MSREF V International Holdings Coöperativ, U.A., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

s. Morgan Stanley Real Estate Fund V Special International, L.P., New York, USA, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden Morgan Stanley Real Estate Fund V Special International, L.P. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V., MSREF V Cosmos B.V. und MSREF V International Holdings Coöperativ, U.A., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

t. MSREF V International-GP, L.L.C., New York, USA, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden MSREF V International-GP, L.L.C. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V., MSREF V Cosmos B.V., MSREF V International Holdings Coöperativ, U.A., Morgan Stanley Real Estate Fund V International-TE, L.P., Morgan Stanley Real Estate Fund V International-T, L.P., Morgan Stanley Real Estate Investors V International, L.P. und Morgan Stanley Real Estate Fund V Special International, L.P., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

u. MSREF V, L.L.C., New York, USA, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden MSREF V, L.L.C. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V., MSREF V Cosmos B.V., MSREF V International Holdings Coöperativ, U.A., Morgan Stanley Real Estate Fund V International-TE, L.P., Morgan Stanley Real Estate Fund V International-T, L.P., Morgan Stanley Real Estate Investors V International, L.P., Morgan Stanley Real Estate Fund V Special International, L.P. und MSREF V International-GP, L.L.C., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

v. MSREF V, Inc., New York, USA, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,41% (3.262.022 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden MSREF V, Inc. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt über MSREF V Marble B.V., MSREF V Cosmos B.V., MSREF V International Holdings Coöperativ, U.A., Morgan Stanley Real Estate Fund V International-TE, L.P., Morgan Stanley Real Estate Fund V International-T, L.P., Morgan Stanley Real Estate Investors V International, L.P., Morgan Stanley Real Estate Fund V Special International, L.P., MSREF V International-GP, L.L.C. und MSREF V, L.L.C., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

w. Morgan Stanley, New York, USA, hat uns gemäß §§ 21 ff. WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 7. Dezember 2007 die Schwelle von 10% überschritten hat und seither 10,87% (3.409.081 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden Morgan Stanley gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Eine Zurechnung erfolgt, unter anderem, über MSREF V Marble B.V., MSREF V Cosmos B.V., MSREF V International Holdings Coöperativ, Morgan Stanley Real Estate Fund V International-TE, L.P., Morgan Stanley Real Estate Fund V International-T, L.P., Morgan Stanley Real Estate Investors V International, L.P., Morgan Stanley Real Estate Fund V Special International, L.P., MSREF V International-GP, L.L.C., MSREF V, L.L.C. und MSREF V, Inc., deren zugerechnete Stimmrechtsanteile jeweils 3% oder mehr betragen.

x. Die Stichting Pensioenfonds ABP, Heerlen, Niederlande, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 04. Oktober 2007 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,23 % (das entspricht 921.580 Stimmrechten) beträgt.

y. Die FMR Corp., Boston, Massachusetts, USA, hat uns gemäß § 21 (1) WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG am 1. Februar 2007 die Schwelle von 3% unterschritten hat und nun 1,71% beträgt.

Die Stimmrechte werden der FMR Corp. gemäß § 22 (1) 2 WpHG i.V.m. § 22 (1) 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.

2. Finanzielle Verpflichtungen

Es besteht zwischen der DIC Asset AG und der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA für die von der Gesellschaft genutzten Büroflächen ein Untermietvertrag aus dem sich ab dem 1. April 2008 eine Zahlungsverpflichtung von monatlich TEUR 15 netto ergibt. Der Vertrag hat eine vereinbarte Laufzeit von 5 Jahren. Wenn der Mietvertrag nicht spätestens 12 Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird, verlängert er sich um weitere 12 Monate. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen von insgesamt TEUR 51 netto.

3. Haftungsverhältnisse

Es besteht eine Patronatserklärung für die Tochtergesellschaften des assoziierten Unternehmens DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH gemäß dem Geschäftsanteil von 20 % der jeweiligen rückständigen Verpflichtung in Höhe von TEUR 13.488 der Kreditnehmer.

Desweiteren bestehen Patronatserklärungen für die Tochtergesellschaften DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH (TEUR 29.935), DIC Objekt Berlin 1 GmbH (TEUR 3.179) und DIC Objekt Berlin 3 GmbH (TEUR 6.156) gemäß dem Geschäftsanteil von 50 % für den laufenden Kapitaldienst.

Die DIC Asset AG hat in Höhe ihres Geschäftsanteils von 20% an der DIC HI Portfolio GmbH eine Garantieerklärung gegenüber der Deutschen Pfandbriefbank AG (PBB) abgegeben, in der sie anteilig eine Höchstbetragsgarantie von insgesamt TEUR 2.000 aufgrund des Darlehensvertrages zwischen der DIC HI Portfolio GmbH und der PBB übernimmt.

Die DIC Asset AG hat in Höhe ihres Geschäftsanteils von 100% an der DIC OP Portfolio GmbH eine befristete Garantieerklärung bis zum 30. Juni 2011 gegenüber der Landesbank Berlin abgegeben, in der sie anteilig eine Höchstbetragsgarantie von insgesamt TEUR 10.000 aufgrund des Darlehensvertrages zwischen der DIC OP Portfolio und der Landesbank Berlin übernimmt.

4. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden in der Gesellschaft durchschnittlich achtzehn (Vorjahr: vierzehn) Mitarbeiter beschäftigt. Darüber hinaus konnte die Gesellschaft im Berichtszeitraum auf Dienstleistungen der Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe zurückgreifen.

5. Corporate Governance

Die nach §161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht worden.

6. Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehören an:

Herr Prof. Dr. Gerhard Schmidt (Vorsitzender), Rechtsanwalt, Glattbach

Herr Klaus-Jürgen Sontowski (stellvertretender Vorsitzender), Unternehmer, Nürnberg

Herr Michael Bock, Mitglied des Vorstands der Provinzial Versicherungsanstalten der Rheinprovinz AG, Düsseldorf

Herr Hellmar Hedder, Abteilungsleiter Portfolio Management Immobilien VersAm Versicherungs-Assetmanagement GmbH, Münster

Herr Russel C. Platt, Chief Executive Officer, Forum Partners, London, United Kingdom

Herr Bernd Wegener, MRICS, Hauptabteilungsleiter Immobilienmanagement bei der Versicherungskammer Bayern, München

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben gleichzeitig Mitgliedschaften in folgenden anderen Aufsichtsräten und Kontrollgremien:

Prof. Dr. Gerhard Schmidt

Grohe AG, Hemer: Vorsitzender des Aufsichtsrats;

Grohe Beteiligungs GmbH, Hemer: Vorsitzender des Aufsichtsrats;

TDF Media Broadcast GmbH, Bonn, Mitglied des Aufsichtsrats;

TTL Information Technology AG, München: Mitglied des Aufsichtsrats;

Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, Frankfurt am Main: Vorsitzender des Aufsichtsrats;*

Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Frankfurt am Main: Vorsitzender des Aufsichtsrats;*

DIC Capital Partners (Germany) GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats;*

DIC Capital Partners Beteiligungs GmbH, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats;

DIC Capital Partners (Germany) Verwaltungs GmbH, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats.**

DIC Capital Partners (Germany) III Verwaltungs GmbH, München, Vorsitzender des Aufsichtsrats.**

DIC Capital Partners (Germany) III GmbH & Co. KGaA, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats*

DICP Asset Management Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KGaA, München: Vorsitzender der Aufsichtsrats*

DIC Opportunistic GmbH, Frankfurt am Main, Vorsitzender des Aufsichtsrats*

DIC Development GmbH, Frankfurt am Main, Vorsitzender des Aufsichtsrats*

* Mandate im Sinne des § 100 Abs. 2 Satz 2 AktG

** Aufsichtsrat ist nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften zu bilden

Klaus-Jürgen Sontowski

German Retail REIT AG, Erlangen: Vorsitzender des Aufsichtsrats;

Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Frankfurt am Main: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats;

Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, Frankfurt am Main: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats;

DIC Opportunistic GmbH, Frankfurt am Main, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats*

DIC Development GmbH, Frankfurt am Main, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats*

* Mandate im Sinne des § 100 Abs. 2 Satz 2 AktG

Michael Bock

Avenue des Arts, 35 S.A., Brüssel, Belgien, Vorsitzender des Aufsichtsrats;

KDV Kapitalbeteiligungsgesellschaft der Deutschen Versicherungswirtschaft AG, Düsseldorf: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats;

Mediclin AG, Frankfurt am Main: Mitglied des Aufsichtsrats;

DIC Capital Partners Beteiligungs GmbH, München: Mitglied des Aufsichtsrats;**

DIC Capital Partners (Germany) Verwaltungs GmbH, München: Mitglied des Aufsichtsrats;**

DICP Capital SE, München: Mitglied des Aufsichtsrats

MUK Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH, Köln: Mitglied des Aufsichtsrats;**

GRR AG, Erlangen: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Litos Immobilien AG, München: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Handwerksbau Niederrhein Aktiengesellschaft, Düsseldorf: Mitglied des Aufsichtsrats

** Aufsichtsrat ist nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften zu bilden

Russell C. Platt

DIC Capital Partners Beteiligungs GmbH, München: Mitglied des Aufsichtsrats;**

DIC Capital Partners (Germany) Verwaltungs GmbH, München: Mitglied des Aufsichtsrats;**

South Asian Real Estate Ltd, Indien: nichtgeschäftsführender Vorsitzender des Verwaltungsrats

Duet India Hotels Asset Management Limited, Mauritius, Mitglied des Aufsichtsrats

Crown Westfalen Bank AG, Bochum: Mitglied des Aufsichtsrats

** Aufsichtsrat ist nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften zu bilden

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Vergütungen von insgesamt TEUR 204 an Mitglieder des Aufsichtsrats gewährt. Weitere Details, insbesondere Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 9 HGB, sind im Lagebericht angegeben.

7. Vorstand

Dem Vorstand gehören an:

Herr Ulrich Höller (Vorsitzender), CEO, Dipl. Betriebswirt, Immobilienökonom (ebs), Chartered Surveyor FRICS, Dreieich-Buchschlag;

Herr Markus Koch (stellv. Vorsitzender), CFO, Diplom-Kaufmann, Elz;

Herr Dr. Jürgen Schäfer, COO, Jurist, Immobilienökonom (ebs), MRICS, Bad Homburg.

Im Geschäftsjahr 2009 wurden an den Vorstand Vergütungen von insgesamt TEUR 2.142 gewährt. Zudem halten Vorstandsmitglieder Optionen auf 150.000 sogenannte "virtuelle Aktien" der Gesellschaft (Herr Höller 85.000; Herr Koch 35.000 und Herr Dr. Schäfer 30.000). Der zeitanteilige innere Wert beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 179 und entfällt in voller Höhe auf Herrn Höller.

Die Gesamtvergütungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Vorstand feste Vergütung

EUR
Tantieme

EUR
Aktienkursorientierte Vergütung

EUR
Sonstige

EUR
Gesamt

EUR
Ulrich Höller 399.999,96 100.000,00 525.600,00 3.013,68 1.028.613,64
Markus Koch 350.000,00 85.000,00 311.900,00 38.743,88 785.643,88
Dr. Jürgen Schäfer 250.000,08 50.000,00 0,00 27.347,76 327.347,84
Summe 1.000.000,04 235.000,00 837.500,00 69.105,32 2.141.605,36

Unter den sonstigen Vergütungen sind geldwerte Vorteile aus der Überlassung von Dienstwagen sowie Zuschüsse zu Versicherungen enthalten.

Der hier ausgewiesene Aufwand der aktienkursorientierten Vergütung weicht von der nach IFRS ermittelten Darstellung im Lagebericht insoweit ab, dass die aktienkursorientierte Vergütung nach HGB mit der Änderung des inneren Wertes des Anteils, nach IFRS mit der Änderung des Zeitwerts der Option berechnet wird. Weitere Details, insbesondere Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 9 HGB, sind im Lagebericht angegeben.

8. Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2009

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Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil

(%)
Nennkapital

EUR
Eigenkapital zum 31.12.2009

EUR
Jahresergebnis 2009

EUR
DIC Asset Beteiligungs GmbH, Frankfurt 100,0 25.000 29.060,65 -13.311,72
DIC Objekt Neumarkt GmbH, Frankfurt am Main13 100,0 25.000 20.506,81 -4.493,19
DIC RMN-Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 9.799.874,44 99.874,44
DIC Objekt Stadthaus Offenbach GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 2.908.240,04 76.064,17
DIC Objekt Dreieich GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 5.387,85 -226.986,09
DIC Objekt Darmstadt GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 59.625,44 37.216,19
DIC Objekt Velbert GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 22.143,60 -131.583,41
DIC Objekt Alsbach GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 44.961,08 -41.315,60
DIC Objekt Alsbach 2 GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 24.948,72 3.448,81
DIC Objekt Hemsbach GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 12.512,71 -9.067,63
DIC RMN Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 3.044.925,80 54.023,39
DIC RMN Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 3.460.079,08 364.274,12
DIC RMN Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 12.092,21 9.608,20
DIC Objekt Köln 1 GmbH, Frankfurt am Main13 100,0 25.000 2.080.962,92 140.962,92
DIC Objekt Nürnberg GmbH, Frankfurt am Main13 100,0 25.000 15.556.952,25 586.932,25
DIC Objekt Hannover GmbH, Frankfurt am Main13 100,0 25.000 8.851.492,77 330.261,89
DIC Ruhr Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 23.193.281,53 -2.147.727,45
DIC RP Objekt Bochum GmbH, Frankfurt am Main11 100,0 25.000 3.015.091,10 -102.671,34
DIC RP Objekt Essen GmbH, Frankfurt am Main11 100,0 25.000 1.693.132,62 -23.962,95
DIC RP Objekt Stadtbadgalerie Bochum GmbH, Frankfurt am Main11 100,0 25.000 9.695.801,83 -2.092.692,62
DIC RP Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main11 100,0 25.000 3.208.456,34 183.456,34

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Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil

(%)
Nennkapital

EUR
Eigenkapital zum 31.12.2009

EUR
Jahresergebnis 2009

EUR
DIC RP Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main11 100,0 25.000 2.828.093,24 -91.205,32
DIC AP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main5 100,0 25.000 155.849.741,99 6.586.907,07
DIC AP Objekt Augustaanlage GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 1.943.986,53 100.105,41
DIC AP Objekt Coblitzweg GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 9.570.289,14 303.987,42
DIC AP Objekt Düsseldorf GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 27.557.996,93 1.355.229,78
DIC AP Objekt Insterburger Str. 5 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 1.806.773,09 129.545,17
DIC AP Objekt Insterburger Str. 7 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 28.387.194,34 1.556.901,95
DIC AP Objekt Königsberger Str. 1 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 4.260.826,65 -17.308,52
DIC AP Objekt Königsberger Str. 29 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 19.640.856,72 1.924.768,65
DIC AP Objekt Mainz GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 1.433.958,72 77.694,46
DIC AP Objekt P6 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 2.308.978,62 68.444,85
DIC AP Objekt Stuttgarter Str. GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 9.960.588,05 401.250,37
DIC AP Objekt Konstanz GmbH, Frankfurt am Main12 ,19 100,0 25.000 31.762,88 -533.535,37
DIC AP Objekt Wiesbaden GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 1.901,01 -15.876,37
DIC AP Objekt Oberursel GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 29.451,53 -18.827,04
DIC AP Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 2.695.248,77 59.200,31
DIC AP Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 3.176.687,12 251.687,12
DIC AP Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 10.539.278,05 157.152,21
DIC AP Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 1.310.043,08 332.179,62
DIC AP Objekt 5 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 6.195.486,54 599.835,40

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Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil

(%)
Nennkapital

EUR
Eigenkapital zum 31.12.2009

EUR
Jahresergebnis 2009

EUR
DIC AP Objekt 6 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 16.261.858,48 877.075,04
DIC AP Objekt 7 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 107.304,96 153.087,19
DIC AP Objekt 8 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 3.228.944,95 144.165,79
DIC AP Objekt 9 GmbH, Frankfurt am Main12 100,0 25.000 1.395.543,46 4.243,46
DIC Asset Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 20.462.061,46 1.267.813,46
WACO Projektmanagement AG, Luxemburg 100,0 31.000 735.604,98 153.026,40
DIC Asset AP GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 55.586.943,94 1.030.093,79
DIC Asset OP GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 36.701.873,23 -485.079,39
DIC Asset DP GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 20.631.507,43 -42.016,95
DIC OF Reit 1 GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 14.466.483,84 648.483,84
DIC OF Reit 2 GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 7.562.354,28 197.616,12
DIC OP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main22 100,0 25.000 134.568.071,53 559.574,71
DIC OP Objekt Darmstadt GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 4.572.839,30 471.225,71
DIC OP Objekt Duisburg GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 26.523.546,36 838.451,74
DIC OP Objekt Düsseldorf GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 15.105.622,59 -213.876,44
DIC OP Objekt Hamburg GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 7.652.569,95 -328.233,58
DIC OP Objekt Hannover GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 12.751.085,56 766.085,56
DIC OP Objekt Leverkusen GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 2.029.721,31 97.721,31
DIC OP Objekt Mannheim GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 11.660.499,86 166.426,41
DIC OP Objekt Marl GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 613.203,68 -400.025,91
DIC OP Objekt München-Grünwald GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 1.313.238,73 -645.487,01
DIC OP Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 10.707.604,62 -27.783,59
DIC OP Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 1.127.291,06 -747.708,94

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Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil

(%)
Nennkapital

EUR
Eigenkapital zum 31.12.2009

EUR
Jahresergebnis 2009

EUR
DIC OP Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 8.168.941,86 -526.291,57
DIC OP Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 8.801.103,62 -334.623,23
DIC OP Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main10 100,0 25.000 17.877,61 -2.288,78
DIC VP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 15.217.631,92 -26.567,12
DIC VP Objekt Bonn GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 12.465.863,36 57.652,00
DIC VP Objekt Köln ECR GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 -895.499,06 -417.153,58
DIC VP Objekt Köln Silo GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 66.164,45 -224.843,02
DIC VP Objekt Düsseldorf Nordstraße GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 198.809,15 -61.780,09
DIC VP Objekt Düsseldorf Nürnberger Straße GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 8.961.546,08 -503.089,68
DIC VP Objekt Moers GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 65.455,06 -1.017.075,18
DIC VP Objekt Neubrandenburg GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 1.455.441,01 232.312,75
DIC VP Objekt Saalfeld GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 49.184,44 21.240,02
DIC VP Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main15 100,0 25.000 28.981,66 -37.338,80
DIC DP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main23 100,0 25.000 69.638.097,85 1.813.097,85
DIC DP Wiesbaden Frankfurter Straße 50 GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 15.723.891,37 298.891,37
DIC DP Wiesbaden Frankfurter Straße 46-48 GmbH, Frankfurt am Main16 ,19 100,0 25.000 25.000,00 393.060,71
DIC DP Hamburg Halenreie GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 64.445,23 -729.175,09
DIC DP Düsseldorf Erkrather Str. GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 16.162.646,74 937.646,74
DIC DP Mönchengladbach Stresemannstraße GmbH, Frankfurt am Main16 ,19 100,0 25.000 7.525.000,00 -612.506,88

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Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil

(%)
Nennkapital

EUR
Eigenkapital zum 31.12.2009

EUR
Jahresergebnis 2009

EUR
DIC DP Berlin Rosenthalerstraße GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 17.621.895,81 196.895,81
DIC DP Langenselbold Am Weiher GmbH, Frankfurt am Main16 ,19 100,0 25.000 25.000,00 475.170,67
DIC DP München Hanauer Straße GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 8.984.134,00 -555.707,39
DIC DP Halbergmoos Lilienthalstraße GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 28.638,08 -744.412,21
DIC DP Objekt 1 GmbH & Co KG, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 15.759.871,91 1.234.871,91
DIC DP Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 570.213,82 66.973,88
DIC DP Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main16 ,19 100,0 25.000 625.000,00 160.207,49
DIC DP Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 160.952,97 186.128,47
DIC DP Objekt 5 GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 20.260,03 14.629,90
DIC DP Objekt 6 GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 153.424,28 128.424,28
DIC DP Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main16 100,0 25.000 101.111,19 92.312,36
DIC 25 Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 19.521,54 -39.215,24
DIC 25 Trier GmbH, Frankfurt am Main17 100,0 25.000 6.113,86 -6.369,96
DIC 25 Herborn-Seelbach GmbH, Frankfurt am Main17 100,0 25.000 6.072,31 -6.397,00
DIC 25 Unkel GmbH, Frankfurt am Main17 100,0 25.000 6.112,90 -6.411,53
DIC 25 Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main17 100,0 25.000 76.452,91 98.145,68
DIC 26 Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 621.076,19 -1.514.256,77
DIC 26 Leipzig GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 279.898,34 -490.502,07
DIC 26 Regensburg GmbH, Frankfurt am Main1 100,0 25.000 265.372,05 -440.712,62
DIC 26 Flensburg GmbH, Frankfurt am Main18 ,19 100,0 25.000 10.522.837,00 311.070,05
DIC 26 Frankfurt-Taunusstraße GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 1.370.175,51 -154.824,49

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Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil

(%)
Nennkapital

EUR
Eigenkapital zum 31.12.2009

EUR
Jahresergebnis 2009

EUR
DIC 26 Frankfurt- Kaiserstraße GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 14.487,86 -3.339,90
DIC 26 München GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 309.104,71 -55.079,98
DIC 26 Langenhagen GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 760.185,84 -182.102,18
DIC 26 Erfurt GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 111.941,54 -150.668,05
DIC 26 Bonn GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 251.074,13 87.048,30
DIC 26 Schwaben GmbH, Frankfurt am Main18 ,19 100,0 25.000 25.000,00 107.559,45
DIC 26 Wiesbaden GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 117.736,57 -61.908,72
DIC 26 Köln GmbH Frankfurt am Main1 100,0 25.000 468.060,94 -437.539,03
DIC 26 Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main18 100,0 25.000 27.564,58 -15.808,12
DIC Office Balance GmbH, Frankfurt am Main 100,0 25.000 21.827,06 2.552,58
DIC Onsite GmbH, Frankfurt am Main 100,0 100.000 147.333,59 18.703,74
DIC MainTor Real Estate 1 GmbH, Frankfurt am Main21 100,0 25.000 2.825.134,87 318.838,02
Gewerbepark Langenfeld West 3 GmbH & Co. KG, Erlangen2 99,2 25.000 2.518.059,96 599.671,98
DIC Objekt Braunschweig GmbH, Frankfurt am Main 94,8 25.000 1.209.764,94 585.466,88
DIC Objektsteuerung GmbH, Frankfurt am Main 94,8 25.000 23.864,86 -1.135,14
DIC Objekt Frankfurt 1 GmbH & Co KG, Erlangen 94,0 25.000 614.211,67 582.509,04
Deutsche Immobilien Chancen Objekt Mozartstr. 33a GmbH, Erlangen13 ,14 94,0 50.000 5.864.332,42 429.126,10
Deutsche Immobilien Chancen Objekt Ulm 1 Erweiterung GmbH, Erlangen 90,0 25.000 2.996.615,92 79.425,41
Deutsche Immobilien Chancen Objektbeteiligungs GmbH, Erlangen 90,0 25.000 37.352,08 -37.647,92
DIC MSREF Berlin GmbH, Frankfurt am Main 50,0 25.000 3.128.898,15 928.898,15
DIC Objekt Berlin 1 GmbH, Frankfurt am Main3 50,0 25.000 198.655,33 173.655,33

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Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil

(%)
Nennkapital

EUR
Eigenkapital zum 31.12.2009

EUR
Jahresergebnis 2009

EUR
DIC Objekt Berlin 2 GmbH, Frankfurt am Main3 50,0 25.000 368.345,26 343.345,26
DIC Objekt Berlin 3 GmbH, Frankfurt am Main3 50,0 25.000 415.095,75 398.622,22
DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 50,0 25.000 14.910.109,66 238.630,83
DIC MSREF Frankfurt Objekt Zeil GmbH, Frankfurt am Main4 ,19 50,0 25.000 25.000,00 -712.270,11
DIC MSREF Frankfurt Objekt Hasengasse GmbH, Frankfurt am Main4 ,19 50,0 25.000 33.391,27 52.600,24
DIC MSREF Frankfurt Objekt Börsenplatz GmbH, Frankfurt am Main4 ,19 50,0 25.000 25.000,00 421.753,10
DIC MSREF Frankfurt Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main4 ,19 50,0 25.000 25.000,00 31.091,11
DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 50,0 25.000 15.720.202,86 -304.797,14
DIC Berlin Portfolio Objekt Bundesallee GmbH, Frankfurt am Main7 ,19 50,0 25.000 915.586,95 -260.005,81
DIC Berlin Portfolio Objekt Hardenbergstraße GmbH, Frankfurt am Main7 ,19 50,0 25.000 707.711,21 -320.703,41
DIC Berlin Portfolio Objekt Berliner Straße GmbH, Frankfurt am Main7 50,0 25.000 640.642,74 -43.514,16
DIC Berlin Portfolio Objekt Frankfurt GmbH & Co KG, Frankfurt am Main7 ,14 50,0 25.000 459.000,01 54.000,01
DIC Berlin Portfolio Objekt Arnulsstraße GmbH, Frankfurt am Main7 50,0 25.000 28.213,72 -52.003,81
DIC Berlin Portfolio Objekt Badensche Straße GmbH, Frankfurt am Main7 50,0 25.000 2.762.021,25 281.439,24
DIC Berlin Portfolio Objekt Cottbus GmbH, Frankfurt am Main7 50,0 25.000 44.081,25 -19.050,51
DIC Berlin Portfolio Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main7 ,19 50,0 25.000 2.975.000,00 550.375,49
DIC Berlin Portfolio Objekt72 GmbH, Frankfurt am Main7 50,0 25.000 462.936,80 -74.463,63
DIC Berlin Portfolio Objekt73 GmbH, Frankfurt am Main7 50,0 25.000 816.983,15 87.688,19

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Name und Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil

(%)
Nennkapital

EUR
Eigenkapital zum 31.12.2009

EUR
Jahresergebnis 2009

EUR
DIC Berlin Portfolio Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main7 50,0 25.000 823.702,93 154.261,28
DIC Berlin Portfolio Objekt 5 GmbH, Frankfurt am Main7 50,0 25.000 1.020.766,46 37.236,21
DIC MainTor Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main21 40,0 25.000 12.502,39 -6.444,34
DIC MainTor Zweite Beteiligungs GmbH& Co KG, Frankfurt am Main21 40,0 100.000 29.230.364,32 865.364,32
DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 20,0 25.000 8.867.252,03 585.807,34
DIC MSREF HT Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 20,0 25.000 13.801.256,22 1.744.181,75
DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH, Frankfurt am Main 20,0 25.000 13.589.642,10 2.261.637,37
DIC Opportunistic GmbH, Frankfurt am Main20 20,0 50.000 29.264.785,03 -1.555.176,92
DIC Development GmbH, Frankfurt am Main21 20,0 50.000 23.720,85 -9.962,52
DIC GMG GmbH, Frankfurt am Main 20,0 25.000 44.310,95 -5.729,91
Waco Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main24 20,0 25.000 38.772,01 -3.135,07

1 mittelbar über die DIC RMN-Portfolio GmbH

2 davon 5,7 Prozent mittelbar über die DIC Objektsteuerung GmbH

3 mittelbar über die DIC MSREF Berlin GmbH

4 mittelbar über die DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH

5 davon 15 Prozent mittelbar über die DIC Asset AP GmbH

6 mittelbar über die DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH

7 mittelbar über die DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH

8 mittelbar über die DIC MSREF HT Portfolio GmbH

9 mittelbar über die DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH

10 mittelbar über die DIC Asset OP GmbH/ DIC OP Portfolio GmbH

11 mittelbar über die DIC Ruhr Portfolio GmbH

12 mittelbar über die DIC Asset AP GmbH/ DIC AP Portfolio GmbH

13 mittelbar über die DIC Asset Portfolio GmbH

14 zum 30 09 2009 aufgrund abweichenden Wirtschaftsjahr

15 mittelbar über die DIC VP Portfolio GmbH

16 mittelbar über die DIC Asset DP GmbH/ DIC DP Portfolio GmbH

17 mittelbar über die DIC 25 Portfolio GmbH

18 mittelbar über die DIC 26 Portfolio GmbH

19 Jahresüberschuss vor Gewinnabführung

20 mittelbar über die DIC OF Reit 2 GmbH

21 mittelbar über die DIC OF Reit 1 GmbH

22 davon 15 Prozent mittelbar über die DIC Asset OP GmbH

23 davon 15 Prozent mittelbar über die DIC Asset DP GmbH

24 mittelbar über die DIC GMG GmbH

9. Honoraraufteilung des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr für den Abschlussprüfer (inkl. Konzernabschluss) als Aufwand in 2009 erfasste Honorar von TEUR 255 teilt sich wie folgt auf:

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Abschlußprüfungsleistungen: TEUR 138
Andere Bestätigungsleistungen: TEUR 75
Steuerberatungsleistungen: TEUR 42

10. Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat zum Stichtag 31.12.2009 Zinssicherungsgeschäfte (Swaps) in Höhe von nominal TEUR 17.852 abgeschlossen. Der Marktwert (mark to market) beträgt zum Stichtag - TEUR 210. Die Swaps dienen der Zinssicherung von Darlehen aus dem 100%-igen Tochterunternehmen RMN Portfolio. Alle Aufwendungen und Erträge aus dem Swap werden dieser Gesellschaft vollumfänglich weiterbelastet.

11. Konzernabschluss

Für den Kreis der verbundenen Unternehmen im Sinne von § 271 Abs. 2 HGB bei denen die DIC Asset AG Mutterunternehmen im Sinne von § 290 HGB ist, erstellt die DIC Asset AG einen Konzernabschluss nach IAS/IFRS. Die DIC Asset AG ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Als börsennotiertes Unternehmen ist dieser Konzernabschluss nach den Vorschriften der IAS/IFRS aufzustellen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht werden.

12. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft und des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns beschrieben sind.

Frankfurt am Main, den 03. März 2010

Der Vorstand

Ulrich Höller

Markus Koch

Dr. Jürgen Schäfer

5. Anlagen zum Anhang

Anlage 1: Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009

DIC Asset AG, Frankfurt am Main Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01. - 31.12.2009

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Anschaffungskosten
Stand 01.01.2009

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umgliederungen

EUR
Stand 31.12.2009

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.160,09 2.779,81 0,00 0,00 3.939,90
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 340.260,33 19.226,98 0,00 0,00 359.487,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 449.147.933,63 6.793.777,24 391.924,38 0,00 455.549.786,49
2. Beteiligungen 31.533.932,81 1.474.200,00 518.454,29 0,00 32.489.678,52
481.023.286,86 8.289.984,03 910.378,67 0,00 488.402.892,22

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Abschreibungen
Stand 01.01.2009

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand 31.12.2009

EUR
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.160,09 541,81 0,00 1.701,90
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 86.453,33 31.678,98 0,00 118.132,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 455.687,60 0,00 324.424,38 131.263,22
2. Beteiligungen 9.792,41 0,00 9.792,41 0,00
553.093,43 32.220,79 334.216,79 251.097,43

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Buchwerte
Stand 31.12.2009

EUR
Stand 31.12.2008

EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.238,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 241.355,00 253.807,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 455.418.523,27 448.692.246,03
2. Beteiligungen 32.489.678,52 31.524.140,40
488.151.794,79 480.470.193,43

6. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Rödl & Partner

Anlage 7.1.5

7.1.5 Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und dem Lagebericht der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Nürnberg, den 3. März 2010

**Rödl & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Dr. Rödl, Wirtschaftsprüfer

Danesitz, Wirtschaftsprüfer