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DF Deutsche Forfait AG

Interim / Quarterly Report Sep 27, 2024

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Interim / Quarterly Report

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DF Deutsche Forfait AG

Diversifikation-Transparenz-Flexibilität

Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2024

INHALT

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT DER
DF DEUTSCHE FORFAIT AG FÜR DIE ZEIT
VOM 1. JANUAR 2024 BIS 30. JUNI 2024

  1. Grundlagen des Konzerns ..... 3
  2. Wirtschaftsbericht ..... 6
  3. Chancen- und Risikobericht ..... 11
  4. Prognosebericht ..... 12
  5. Besondere Ereignisse nach Bilanzstichtag ..... 14
    KONZERNZWISCHENABSCHLUSS
    Konzern-Bilanz, Aktiva ..... 17
    Konzern-Bilanz, Passiva ..... 18
    Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ..... 19
    Konzern-Gesamtergebnisrechnung ..... 20
    Konzern-Kapitalflussrechnung ..... 21
    Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung ..... 22
    Ausgewählte erläuternde Anhangangaben
    zum verkürzten Konzernzwischenabschluss ..... 23
    BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT ..... 33
    VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER ..... 34

I. GRUNDLAGEN DES KONZERNS

(1) Geschäftsmodell des Konzerns

Die DF-Gruppe ist auf Außenhandelsfinanzierungen und damit verbundene Dienstleistungen spezialisiert. Zu ihren Kunden zählen Exporteure, Importeure und andere Finanzunternehmen. Der geografische Fokus der DF-Gruppe liegt derzeit auf den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, insbesondere dem Iran. Im Rahmen des Iran-Handels konzentriert sich die DF-Gruppe seit dem Jahr 2018 aus geschäftspolitischen Gründen ausschließlich auf den Handel mit humanitären Gütern.

Das Produktportfolio der DF-Gruppe ist auf den geographischen Fokus und die spezifischen Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Besonders hervorzuheben ist der Marketing Service, bei dem nach einer internen Compliance-Prüfung Geschäfte aus den Bereichen Nahrungsmittel, Pharma und Healthcare an strategische Partner vermittelt werden, die diese anschließend abwickeln. Zudem betreibt der Konzern das Inkasso von Außenhandelsforderungen, das für die Region Naher und Mittlerer Osten von der tschechischen Tochtergesellschaft DF Deutsche Forfait Middle East s.r.o. durchgeführt wird. Die DF Deutsche Forfait s.r.o. ist für die übrigen geographischen Märkte mit einem Schwerpunkt auf Schwellenländer zuständig.

Darüber hinaus bietet die DF Deutsche Forfait s.r.o. Factoring-Dienstleistungen vornehmlich für tschechische Kunden an. Dieses Produkt erweitert das Produktportfolio der DF-Gruppe seit Ende 2020. Die Forfaitierung wird von der Deutsche Forfait GmbH oder der DF Deutsche Forfait ME s.r.o angeboten, wobei Forderungen unter Berücksichtigung der individuellen Risiken des jeweiligen Geschäfts angekauft werden. Die DF-Gruppe akquiriert ihre Geschäfte durch den eigenen Vertrieb oder über Vermittler beziehungsweise strategische Partner in der Regel im Land des Importeurs. Ergänzend dazu bietet die DF-Gruppe Beratungs- und Schulungsleistungen im Bereich Compliance, bei denen sie ihr länderspezifisches Know-how, ihr Netzwerk sowie ihre Expertise in Compliance-Fragen vermarktet.

Seit 2023 ist die DF-Gruppe im neuen Geschäftsfeld Trading als eigenständiger Händler von Agrarprodukten tätig und stellt dabei die Einhaltung der geltenden Compliance-Anforderungen sicher.

Zur weiteren Diversifizierung hat die DF-Gruppe ihr Produkt „Beratung Projektfinanzierung" um M\&AAktivitäten erweitert. Der Schwerpunkt der Projektberatung liegt weiterhin auf Service- und Beratungsleistungen im Rahmen von Projektfinanzierungen, die auch außerhalb der Zielregion - vor allem in Schwellenländern - angeboten werden. Damit wird die Geschäftstätigkeit der DF-Gruppe auch geographisch breiter aufgestellt. Ergänzend dazu wurden 2024 eigene M\&A-Aktivitäten in das Portfolio aufgenommen, die nach dem Berichtsstichtag zu einem ersten, erfolgreich abgeschlossenen Unternehmenskauf in Deutschland führten. (siehe Besondere Ereignisse nach Bilanzstichtag)

Die Struktur der im Berichtsjahr von der DF-Gruppe angeboten Produktlösungen ist in der folgenden Grafik dargestellt.
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Die tschechische Tochtergesellschaft DF s.r.o. hat im Jahr 2023 mit der Implementierung einer neuen Finanzsoftware begonnen, um die Factoring-Dienstleistungen zu vereinfachen und zu optimieren. Diese strategisch wichtige Investition in die Zukunft wird es ermöglichen, nach Abschluss der Implementierung das Geschäft in diesem Bereich effektiver und effizienter wieder aufzunehmen.

Das Geschäftsmodell der DF-Gruppe unterliegt rechtlichen, politischen sowie wirtschaftlichen Einflussfaktoren, vor allem im Hinblick auf Sanktionierungen und Handelsbeschränkungen. Insbesondere die Einhaltung von Restriktionen wird durch das unternehmensinterne Compliance-Team intensiv überwacht.

(2) Struktur der DF-Gruppe

Die in Köln ansässige DF Deutsche Forfait AG („DF AG" oder „Gesellschaft") ist die Holding- und Konzernobergesellschaft der DF-Gruppe. Die DF AG verfügt über vier operative Tochtergesellschaften sowie eine weitere Tochtergesellschaft, die als Zwischenholding fungiert. Zu den operativen Tochtergesellschaften gehört die Deutsche Forfait GmbH in Köln („DF GmbH"), die DF Deutsche Forfait s.r.o. („DF s.r.o.") sowie die DF Deutsche Forfait Middle East s.r.o. („DF ME s.r.o."), beide mit Sitz in Prag, Tschechische Republik. Die DF Food \& Beverage Holding GmbH („DF FB Holding") fungiert als Zwischenholding der operativen Tochtergesellschaft Vagabund Brauerei FB GmbH („DF Vagabund"), beide mit Sitz in Köln.

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Die DF GmbH konzentriert sich mit ihrem Produktangebot, das vor allem den Marketing Service, das Forfaitierungsgeschäft und das Inkasso von Außenhandelsforderungen sowie Beratungsleistungen umfasst, auf die Region Naher und Mittlerer Osten. Daneben erbringt sie Serviceleistungen für die anderen Gesellschaften der DF-Gruppe. Hierzu zählen unter anderem die Bereiche Rechnungswesen, Vertragsabwicklung, Compliance, Vertrieb und Risikomanagement.

Bei den Tochtergesellschaften in Prag sind das Factoring-Geschäft, die Abwicklung einzelner Geschäfte, wie z.B. die Vergabe von Darlehen, der An- und Verkauf von Solawechseln sowie Inkassotätigkeiten angesiedelt. Die DF ME s.r.o. konzentriert sich hierbei auf Transaktionen und das Produkt Trading im Nahen und Mittleren Osten mit Schwerpunkt Iran; die DF s.r.o. deckt das übrige geographische Spektrum mit Schwerpunkt auf Emerging Markets ab.

Alle Tochtergesellschaften sind rechtlich eigenständige Einheiten mit voller rechtlicher Autonomie.

Die DF-Gruppe zeichnet sich durch ihre breite Aufstellung, ihre umfangreiche Produktpalette und ihre Fokussierung auf den Nahen Osten sowie auf humanitäre Güter aus. Diese Kombination verleiht ihr ein einzigartiges Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Branche. Der Gesellschaft sind keine vergleichbaren Mitbewerber oder eine Peergroup innerhalb Europas bekannt.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

(1) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftliche Lage war im ersten Halbjahr 2024 nach wie vor von den Auswirkungen des Ukrainekrieges und verstärkt auch durch den Nahostkonflikt geprägt.

Anfang des Jahres 2024 nahmen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) leichte Aufwärtskorrekturen in den wirtschaftlichen Prognosen für 2024 vor. Der IWF prognostizierte am 31. Januar 2024 ein globales Wachstum von 3,1 \% in 2024 und 3,2 \% in 2025. Im Oktober 2023 lag die Prognose noch 0,2 Prozentpunkte niedriger.

Auch die OECD hob die Prognosen am 5. Februar 2024 gegenüber November 2023 um 0,2 Prozentpunkte auf 2,9 \% an. 2025 prognostiziert die OECD unverändert 3,0 \%. Die Weltbank dagegen sieht das Wachstum der Weltwirtschaft in ihrem Ausblick vom 09. Januar 2024 bei 2,4 \% für 2024 und 2,7 \% für 2025. Allerdings weisen alle drei Organisationen darauf hin, dass das globale Wachstum gering und regional deutlich unterschiedlich verteilt bleibt.

Insbesondere im Euroraum würde das Wachstum gedämpft ausfallen, da hohe Energiepreise und hohe Zinsen die Verbraucherstimmung und die Unternehmensinvestitionen dämpfen würden. Global kommt hinzu, dass Angriffe auf Schiffe im Roten Meer die Transportkosten drastisch erhöhen und die Lieferzeiten verlängern, wodurch Produktionspläne gestört wurden.

Für das Welthandelsvolumen prognostizierte der IWF im Januar 2024 3,3 \% für 2024 und 3,6 \% für das nächste Jahr, wobei diese Zahlen deutlich unter dem historischen Durchschnittswert von 4,9 \% liegen werden. Im Juli 2024 wurden diese Prognosen auf 3,1 \% und 3,4 \% im nächsten Jahr nach unten korrigiert, lagen damit aber um 0,1 \% höher als die Prognosen vom April 2024. Zum Vergleich: In 2023 betrug der Zuwachs lediglich 0,8 \%.

Die EU-Kommission erwartete im Mai 2024 ein BIP-Wachstum von 1,0 \% in der EU, 0,8 \% im Euroraum und 0,1 \% in Deutschland. Die OECS prognostiziert für den Euroraum 0,7 \% und für das kommende Jahr 1,5 \%, so sich denn die Binnennachfrage erholt. Der IWF sagt 0,8 \% für 2024 und 1,5 \% für 2025 voraus.

Die Prognosen für Deutschland haben sich immer noch nicht aufgehellt. Der IWF rechnet Mitte des Jahres weiterhin nur mit 0,2 \% Wachstum. Die ifo Konjunkturprognose vom 6. März 2024 bestätigt diese 0,2 \%, wobei jedoch die Prognose im Vergleich zum Winter 2023 um 0,7 Prozentpunkte herabgesetzt wurden. 2025 wurde die Prognose leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 1,5 \% angehoben. Damit wäre jedoch Deutschland 2024 weiterhin Schlusslicht unter den großen Industrienationen, während 2025 voraussichtlich Italien und Japan eine schlechtere Entwicklung haben werden.

Die Inflationsrate betrug im Juni 2024 im Euroraum 2,5 \% nach 5,5 \% im Juni 2023. Für Deutschland sank die Inflation im Juni 2024 auf 2,5 \% nach 6,8 \% im Vorjahr.

Für den für die DF-Gruppe relevanten Markt in Tschechien prognostizierte der Frühjahrsreport der Europäischen Kommission 1,2 \% Wachstum für 2024 und 2,8 \% für 2025 nach minus 0,3 \% im vergangenen Jahr. Die Inflationsrate in Tschechien konnte einen Rückgang auf 2,2 \% von 11,2 \% verzeichnen.

Die weltweite Kerninflation wird für 2024 mit 5,9 \% vorausgesagt (nach 6,8 \% in 2023) und soll 2025 auf 4,5 \% zurückgehen.

Nach dem Wirtschaftsausblick der GTAI Germany Trade \& Invest, Berlin vom Juli 2024 soll die wirtschaftliche Entwicklung im für die DF-Gruppe wichtigen Zielmarkt Iran im iranischen Wirtschaftsjahr 2023/24 (iranisches Jahr 21. März bis 20. März) nach Angaben der Iranischen Zentralbank um 5 \% gestiegen sein. Die Weltbank prognostiziert für das folgenden Wirtschaftsjahr 2024/25 ein Plus von 3,2 \%. Dabei trägt die Öl- und Gasförderung wieder wesentlich zum Wachstum bei, der Sektor wird ein Plus von 14,7 \% für das Jahr 2023/24 ausweisen.

Allerdings legte auch die Nichtölwirtschaft im Iran deutlich zu. Die verarbeitende Industrie stieg um 4,4 \%, die Bauwirtschaft um 7,1 \% und der Dienstleistungssektor um 3,8 \%. Die Inflationsrate im Iran betrug nach Angaben von Statista 41,5 \% in 2023 und wird 2024 bei 37,5 \% liegen.

(2) Geschäftsverlauf

a. Ertragslage

Das Konzern-Gesamtergebnis der DF-Gruppe lag im ersten Halbjahr 2024 mit EUR 1,5 Mio. unterhalb des Vorjahresergebnisses von EUR 1,9 Mio. Hauptsächlicher Grund waren geringere Zinserträge, die im Vergleichszeitraum des Vorjahres aufgrund der stichtagsbezogenen Einflüsse des Tradinggeschäftes außerordentlich hoch waren. Das Ergebnis wurde erzielt aus einem gestiegenen Volumen der fortgeführten Geschäftsbereiche von insgesamt EUR 105,1 Mio. (Vorjahr: EUR 83,1 Mio.).

Die transaktionsbezogenen Erträge reduzierten sich auf EUR 5,0 Mio. (Vorjahr: stichtagsbezogen hauptsächlich durch das Trading-Geschäft EUR 25,4 Mio.). Die Provisionserträge aus dem Marketing Service stiegen hingegen auf EUR 4,9 Mio. (Vorjahr EUR 4,1 Mio.). Es wurden keine Erträge aus dem Forfaitierungs- (Vorjahr EUR 0,3 Mio.) und Trading-Geschäft (Vorjahr EUR 20,6 Mio.) erzielt.

Die transaktionsbezogenen Aufwendungen fielen analog zu den Erträgen, bedingt durch das stichtagsbezogene Trading-Geschäfts des Vorjahres, von EUR 20,9 Mio. auf EUR 0,3 Mio. Dies führte insgesamt zu einer Steigerung des Rohergebnisses auf EUR 4,7 Mio. (Vorjahr: EUR 4,4 Mio.).

Der Personalaufwand lag mit EUR 1,1 Mio. fast unverändert auf Vorjahrsniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen ebenso nahezu unverändert bei EUR 1,2 Mio. (Vorjahr EUR 1,2 Mio.). Die Zinserträge gingen durch geringere vertraglich vereinbarte Verzugszinsen auf EUR 0,1 Mio. (Vorjahr EUR 0,6 Mio.) zurück. Die Zinsaufwendungen lagen unverändert bei EUR 0,4 Mio. und resultieren fast ausschließlich aus Darlehenszinsen für das der DF GmbH zur Verfügung gestellte Darlehen des Mehrheitsaktionärs der DF AG.

Das Konzernergebnis vor Steuern lag im ersten Halbjahr 2024 mit EUR 2,0 Mio. unter dem Vorjahreswert von EUR 2,3 Mio. Der Rückgang basiert größtenteils auf den deutlich geringeren Zinserträgen. Das Konzernergebnis nach Steuern hat sich dementsprechend und durch höhere latente Steuern auf EUR 1,5 Mio. (Vorjahr EUR 2,0 Mio.) verringert, wobei das Ergebnis je Aktie 0,12 Euro beträgt (Vorjahr 0,16 Euro).

Insgesamt hat die DF-Gruppe unter den gegebenen Marktverhältnissen wieder ein zufriedenstellendes Ergebnis realisiert.

b. Finanzlage

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit der DF-Gruppe betrug im ersten Halbjahr 2024 EUR 2,3 Mio. (Vorjahr EUR -13,5 Mio.). Die wesentliche Ursache für den stichtagsbezogenen Anstieg ist die deutliche Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögenswerte. Diese resultierten im letzten Halbjahr stichtagsbedingt als Sondereffekt aus dem vor über den Stichtag hinaus gehaltenen ersten Trading-Geschäft.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war im Berichtszeitraum von untergeordneter Bedeutung. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit stieg von EUR -0,6 Mio. aufgrund der letztjährigen Dividendenzahlung auf EUR -0,1 Mio. im ersten Halbjahr 2024. Die DF-Gruppe ist im ersten Halbjahr zielkonform allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachgekommen.

Die Finanzmittel betrugen am Ende des Berichtszeitraums insgesamt EUR 44,2 Mio.

Der Anstieg des Eigenkapitals der DF-Gruppe zum 30. Juni 2024 auf EUR 30,3 Mio. (Jahresende 2023 EUR 28,8 Mio.) ist auf die Erhöhung der Gewinnrücklagen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt 58,8 \% nach 58,1 \% zum 31. Dezember 2023.

Zum 30. Juni 2024 verfügte die DF-Gruppe, neben dem Darlehen des Mehrheitsgesellschafters der DF AG, über keine Kredite oder Kreditlinien bei Kreditinstituten oder weiteren Personen.

c. Vermögenslage

Die Summe aller Vermögenswerte der DF-Gruppe betrug zum Bilanzstichtag 30. Juni 2024 insgesamt EUR 51,6 Mio. (zum Jahresende 2023 EUR 49,6 Mio.). Die langfristigen Vermögenswerte sind aufgrund der Reduzierung latenter Steuerforderungen leicht auf insgesamt EUR 4,8 Mio. gesunken (zum Jahresende 2023 EUR 5,2 Mio.); die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich auf EUR 46,8 Mio. (zum Jahresende 2023 EUR 44,3 Mio.).

Die DF-Gruppe verfügte zum 30. Juni 2024 über Zahlungsmittel in Höhe von EUR 44,2 Mio.

d. Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklungen und der kriegerischen Konflikte

Die für die DF-Gruppe wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren - Geschäftsvolumen, Rohergebnis sowie das Konzernergebnis vor Steuern- wurden im ersten Halbjahr 2024 durch die sich weltweit verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht signifikant beeinflusst. Insbesondere der ertragsstarke Marketing Service erwies sich weiterhin als stabiles Element im Leistungsspektrum des Konzerns. Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage sowie der Zurückhaltung der Marktteilnehmer in unseren bisherigen Zielmärkten wurden Diversifizierungen in Produkten und Zielländern eingeleitet.

Das Geschäftsvolumen definiert sich als das Gesamt-Umsatzvolumen der unserer Provisionsberechnung zugrundeliegenden Geschäfte.

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wurden durch die genannten Einflüsse ebenfalls nicht beeinträchtigt. Die DF-Gruppe setzt weiterhin auf ihre sehr erfahrenen und langjährigen Mitarbeiter, die mit ihrer fachspezifischen Expertise kontinuierlich zur positiven Geschäftsentwicklung beitragen. Besonders unsere strategischen Partnerschaften und Vermittler in den Zielmärkten sind entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung unserer Geschäftsstrategie. Das Know-how der tschechischen Tochtergesellschaften bleibt bis zur vollständigen Implementierung der neuen Software erhalten und gesichert, um in Zukunft wieder Ergebnisse in diesen Bereichen zu erzielen.

Der russische Militäreinsatz gegen die Ukraine hat nach wie vor weltweit politische und wirtschaftliche negative Auswirkungen. Da die DF-Gruppe jedoch keine Kunden in Russland hat, gab es im ersten Halbjahr 2024 weiterhin keine direkten Auswirkungen auf das operative Geschäft.

Auch die ausgeweiteten Auseinandersetzungen zwischen der Hisbollah und Israel hatten keinen wesentlichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit, die sich ausschließlich auf den humanitären Bereich konzentriert.

(3) Entwicklung der DF-Aktie

Die Aktie der DF Deutsche Forfait AG bewegte sich im ersten Halbjahr 2024 in einem engen Seitwärtskorridor. Nach dem Jahresstart von EUR 1,83 erreichte der Kurs ein Hoch von EUR 1,92, bevor die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen mit einer nicht erreichten EBT-Prognose den Kurs auf ein Halbjahrestief von EUR 1,49 drückte.

Der Kurs schloss am 28. Juni bei EUR 1,66, sodass für das Halbjahr ein Kursverlust von EUR 0,17 oder 9,3 \% zu verzeichnen war.

Die stichtagsbezogene Marktkapitalisierung der DF Deutsche Forfait AG betrug am 30. Juni 2024 EUR 19,7 Mio. (Vorjahr: EUR 27,9 Mio.). Insgesamt wurden im Verlauf des ersten Halbjahres rund 92.000 DF-Aktien über die Börsenplätze Frankfurt und XETRA gehandelt, verglichen mit 255.000 Stück im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

(4) Hauptversammlung

Die DF Deutsche Forfait AG hat am 2. Juli 2024 ihre ordentliche Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2023 abgehalten. Vorstand und Aufsichtsrat berichteten auf der in Präsenz in Köln abgehaltenen Versammlung über die operativen Leistungen des Unternehmens im vergangenen Jahr und erläuterten die strategischen Initiativen und die Pläne für die Zukunft.

Allen Tagesordnungspunkten wurden von der Hauptversammlung mit deutlicher Mehrheit des mit über 85 \% anwesenden Grundkapitals zugestimmt. Die zur Abstimmung stehenden Beschlussvorschläge umfassten die Thesaurierung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Wahl der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMC Audit GmbH, München, zum Abschlussprüfer für das laufende Geschäftsjahr, die Billigung des Vergütungsberichts, die Ermächtigung des Vorstands zum Rückkauf eigener Aktien sowie die Präzisierung zweier Paragrafen der Satzung.

Nach Bilanzstichtag reichten drei Aktionäre eine Anfechtungsklage gegen den Beschluss der Thesaurierung des Bilanzgewinnes ein, über die zum Redaktionsstichtag dieses Berichtes noch nicht entschieden wurde. Der Eingang der Anfechtungsklage wurde gem. § 246 Abs. 4 Satz 1 AktG am 19.08.2024 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

III. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Im Hinblick auf den Chancen- und Risikobericht wird auf die ausführliche Darstellung im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2023 verwiesen.

Die dort erläuterten Risiken selbst sind auch unter Berücksichtigung des andauernden Ukrainekrieges und des Nahostkonfliktes bis zum Ende des Berichtszeitraums unverändert geblieben. Die substanziellen Risiken für die DF-Gruppe liegen weiterhin auf der Ertragsseite. Aufgrund der geographischen Spezialisierung der DF-Gruppe besteht eine hohe Abhängigkeit von der weiteren politischen und wirtschaftlichen Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten, dem sogenannten Länderrisiko, sowie von der Zusammenarbeit mit ihren strategischen Partnern.

Durch die Spezialisierung und Alleinstellung im Markt ist die DF-Gruppe in der Lage, hohe Erträge zu erzielen. Gleichzeitig birgt die Spezialisierung des Geschäftsmodells der DF-Gruppe und die enge Zusammenarbeit mit eingespielten Partnern auch ein erhebliches Risiko. Sollte ein wichtiger Partner der DF-Gruppe aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen ausfallen, kann dies zu einer Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung für die DF-Gruppe führen.

Im ersten Halbjahr wurde die Provisionserträge größtenteils mit einem einzigen Kunden erzielt. Das daraus resultierende Konzentrationsrisiko schätzt die DF-Gruppe als gering und vertretbar ein, da mit diesem Kunden eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht. Darüber hinaus erhielt die Gesellschaft im ersten Halbjahr mehrere Anfragen an die operativen Gesellschaften in Tschechien und Deutschland zu den Produkten Trading, Factoring und Forfaitierung. Diese führten jedoch aufgrund von Risiko- und Compliance-Erwägungen nicht zu Geschäftsabschlüssen und somit auch nicht zu einem Ergebnisbeitrag. Die DF-Gruppe erwartet, dass sich dies in der Zukunft wieder ändert.

Neben den zuvor dargestellten Geschäftsrisiken beeinflussen die weiterhin hohe Inflation, hohe Energiepreise, der Ukrainekrieg und der Nahostkonflikt nach wie vor die globale Wirtschaftsleistung und somit auch den Welthandel. Da jedoch der humanitäre Bereich mit Nahrungsmitteln, Pharma- und Healthcare-Produkten, auf den sich die DF-Gruppe konzentriert, im Vergleich zum Handel mit anderen Gütern deutlich weniger stark von den entsprechenden Einflussfaktoren betroffen war und dies auch für das laufende Geschäftsjahr 2024 zu erwarten ist, geht die DF-Gruppe von einer vergleichbaren Risikosituation wie im Vorjahr aus.

Weiterhin besteht die Gefahr, dass die Mittel für den Import von medizinischen Gütern und Nahrungsmitteln im Nahen und Mittleren Osten nur eingeschränkt zur Verfügung stehen oder einzelne Produkte der DF-Gruppe aufgrund regulatorischer oder sonstiger Gegebenheiten nicht weiter vermarktet werden können, was zu einer Verringerung des Geschäftsvolumens der DF-Gruppe führen kann.

Die stetige Beobachtung der Märkte, das hohe Maß an Flexibilität sowie die langjährige Expertise im TradeFinance Bereich in Verbindung mit einem bewährten Compliance-System bieten der Gesellschaft gute Chancen, ihr Geschäftsvolumen künftig weiter auszudehnen.

Die bestehenden Sanktionen schränken weiterhin die Nutzung vorhandener Finanzmittel im Iran ein und halten zugleich die Transaktionskosten auf einem hohen Niveau, wodurch der bestehenden Nachfrage nicht gänzlich nachgekommen werden kann. Aufgrund der Vorrangigkeit, der dem Geschäft der DF-Gruppe zugrundeliegenden nicht sanktionierten Warenbewegungen, konnte bisher keine Beeinträchtigung beobachtet werden.

Die vertieften wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Iran und China könnten sich positiv auf die Entwicklung des Geschäftsvolumens der DF-Gruppe auswirken. Gleichzeitig besteht jedoch das Risiko, das die DF-Gruppe verstärkt mit Herausforderungen konfrontiert wird, insbesondere bei Exportgeschäften im Bereich Nahrungs- und Agrarprodukten. Dies könnte der Fall sein, wenn der Handel zwischen den BRICSStaaten weiter zunimmt und Länder aus der Europäischen Union außen vor bleiben.

Nach aktueller Beurteilung des Vorstands zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses und dieses Zwischenlageberichts überwiegen auf der Basis der politischen, geographischen sowie wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Monate die Chancen die Risiken deutlich. Die DF-Gruppe rechnet weiterhin mit einer anhaltenden Profitabilität.

IV. PROGNOSEBERICHT

Trotz der anhaltenden geopolitischen Risiken sehen der IWF und die OECD Anhaltspunkte für vorsichtigen Optimismus für eine weltweite verbesserte Konjunkturentwicklung. Die Inflation sinkt weltweit schneller als erwartet und die Arbeitslosigkeit sei in den meisten Regionen auf oder nahe einem Rekordtief.

Die USA erziele momentan ein durch den privaten Konsum und eine unerwartet expansive Fiskalpolitik ein sehr robustes Wachstum. Auch mehrere große Schwellenländer wie Indien, Brasilien und die Türkei überraschten positiv. Ebenso halfen in China Konjunkturmaßnahmen, die anhaltende Schwäche am Immobilienmarkt auszugleichen. In anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, insbesondere Europa, schwächte sich das Wachstum dagegen ab.

Nur das Wachstum in China, Korea und den Vereinigten Staaten verhalf dem Welthandel im vierten Quartal 2023 trotz der anhaltenden Schwäche in Europa zu einer Erholung. Diese scheint sich auch 2024 fortzusetzen, auch wenn sie nach wie vor fragil und stark von den Vereinigten Staaten und China abhängig ist.

Seit Beginn der Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer ist der Transit von Containerschiffen durch den Suezkanal stark zurückgegangen, die durchschnittliche tägliche Anzahl der Schiffe war zwischen Januar und Mitte April 2024 um etwa die Hälfte niedriger als im letzten Quartal 2023. Die Umleitung um das Kap der Guten Hoffnung beeinträchtigt knapp $10 \%$ des weltweiten Seehandels und knapp ein Fünftel des Volumens der Langstreckenschiffe und verlängert die Fahrtzeiten für die betroffene Fracht zwischen Nordeuropa und Asien um etwa $30 \%$. Die Trockenheit im Panamakanal tat ihr Übriges, um Frachtzeiten und -kosten zu erhöhen.

In der Gesamtschau liegen die Frachtkosten zurzeit immer noch etwa $60 \%$ über den Vergleichswerten des Vorjahres, was den Inflationsrückgang verlangsamen dürfte. Allerdings tragen das moderate globale Nachfragewachstum und die laufende Auslieferung neuer Schiffe bisher dazu bei, die Angebotsengpässe in Grenzen zu halten. Die Indikatoren für Lieferkettenengpässe haben sich bisher nur geringfügig verschlechtert und liegen unter dem Niveau von 2021/22.

Vor diesem weiter durchwachsenen, aber nicht (mehr) gänzlich düsteren Hintergrund haben sowohl die OECD (2. Mai) als auch der IWF (16. April) ihre Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum leicht nach oben korrigiert: Die OECD erhöhte ihre Prognosen für 2024 und 2025 um je 0,2 PP auf 3,1 bzw. 3,2 \%, der IWF revidierte sie für 2024 um 0,1 PP und behielt sie für 2025 unverändert bei, erwartet werden somit für beide Jahre 3,2 \%.

Die Weltbank prognostiziert für den Iran für das folgenden Wirtschaftsjahr 2024/25 ein Plus von 3,2 \%. Dabei trägt die Öl- und Gasförderung wieder wesentlich zum Wachstum bei, der Sektor wird ein Plus von 14,7 \% für das Jahr 2023/24 ausweisen.

Der Fokus der Geschäftstätigkeit der DF-Gruppe in der Zielregion Naher und Mittlerer Osten liegt nach wie vor auf den Produktgruppen Nahrungsmittel, Pharma und Healthcare. Diese Güter dienen der Grundversorgung der Bevölkerung und sind im Hinblick auf den Iran somit befreit von den bestehenden Sanktionen. Die bestehenden US-Sanktionen schränken zwar nach wie vor die Nutzung vorhandener Finanzmittel im Iran ein, werden die seit 2022 eingestellten Verhandlungen zum sogenannten „Joint Comprehensive Plan of Action", dem JCPOA-Abkommen jedoch fortgeführt, kann dies eine Lockerung der bestehenden Sanktionen durch die US-Regierung gegenüber dem Iran zur Folge haben.

Bezugnehmend auf den russischen Militäreinsatz gegen die Ukraine und die resultierenden Sanktionen unter anderem der USA, der EU und des Vereinigten Königreichs gegen Russland, sind weiterhin negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sowie das globale Handelsgeschehen zu erwarten.

Der Nahostkonflikt hat ebenfalls große negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, insbesondere durch die im Vorstehenden beschriebenen erheblichen Auswirkungen auf den Schiffstransport durch das Rote Meer. Die Gefahr, dass dieser Konflikt eskaliert, ist weiterhin präsent und kann im Falle einer regionalen oder internationalen Ausweitung erhebliche negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.

Für das Geschäftsjahr 2024 werden aus dem ersten M\&A-Geschäft keine nennenswerten Ergebnisbeiträge erwartet. Insgesamt rechnet die DF-Gruppe im zweiten Halbjahr 2024 mit einer Verbesserung der Geschäftslage im Vergleich zum 2. Halbjahr 2023, da der einmalige negative Effekt der Rechtsstreitigkeiten mit der Varengold Bank AG in diesem Jahr keine Rolle spielt.

Die DF-Gruppe hat bisher aufgrund der umfangreichen Diversifizierungen in unseren Geschäftsfeldern und Zielländern nur einen Rahmen für eine mögliche Prognose für das Geschäftsjahr 2024 mit einer Steigerung der Kennziffern Geschäftsvolumen, Rohergebnis und Ergebnis vor Steuern (EBT) im unteren zweistelligen Prozentbereich angegeben.

Unter der Voraussetzung, dass in den kommenden Monaten die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, insbesondere in der Zielregion, stabil bleiben und die negativen Auswirkungen des RusslandUkrainekrieges und insbesondere des Nahostkonfliktes auf die Weltwirtschaft nicht zunehmen, erwartet die Geschäftsleitung für das laufende Jahr eine Steigerung des Geschäftsvolumens um 5 \% bis $15 \%$, einen Anstieg des Rohergebnisses um 10 \% bis 15 \% sowie eine Erhöhung des Ergebnisses vor Steuern (EBT) um 10 \% bis 20 \% im Vergleich zum Vorjahr, ohne Berücksichtigung der DF Vagabund.

V. BESONDERE EREIGNISSE NACH BILANZSTICHTAG

Übernahme der Assets der Vagabund Brauerei GmbH / Berlin

Die Vagabund Brauerei FB GmbH, eine neugegründete Tochtergesellschaft der ebenfalls neu gegründeten Zwischenholding DF Food \& Beverage Holding GmbH der DF Deutsche Forfait AG (ISIN: DE000A2AA204) (DF AG) hat am 1. Juli 2024 alle Assets der insolventen Berliner Craft Beer Brauerei Vagabund Brauerei GmbH übernommen. Damit setzt die DF-Gruppe ihre angekündigte Diversifikation der Geschäftsfelder fort.

Die Aktivitäten der seit 2011 in Berlin bekannten Brauerei und der angeschlossenen Gaststätte im denkmalgeschützten Kesselhaus der ehemaligen Osram-Höfe werden mit der Mehrheit der etablierten Mitarbeiter fortgeführt. Eine neue Geschäftsleitung sowie Investitionen in die Brauanlage, die Abfüllanlage und einen verstärkten Fokus auf das Marketing sollen die Produktion und den Vertrieb in Berlin optimieren und langfristig über die Stadtgrenzen hinaus ausdehnen.

Mir der Spezialisierung auf Craft-Biere bedient die Brauerei eine Nische und steht nicht in direkter Konkurrenz zu Großbrauereien im Massenmarkt. Aufgrund von Preissteigerungen bei Rohstoffen besteht das Risiko einer Margenverringerung, die jedoch in diesem Segment durch Preisanpassungen ausgeglichen werden könnte. Insgesamt bewertet der Vorstand der DF-Gruppe die Chancen deutlich höher als die Risiken.

Durch die Diversifizierung in Firmenbeteiligungen und/oder -übernahmen soll das von externen Faktoren, die sich überwiegend unserem Einfluss entziehen, geprägte schwankende Finanzierungsgeschäft ausgeglichen und somit konstante und sichere Einnahmen generiert werden. Aus diesem ersten M\&A-Deal erwartet die Geschäftsleitung in diesem Jahr wie bereits im Prognosebericht angegeben keinen nennenswerten Ergebnisbeitrag.

Anhängige Rechtsstreitigkeiten

Im ersten Quartal 2024 wurde der Rechtsstreitigkeit mit der Varengold Bank AG nach der Freigabe und Auszahlung der Vermögenswerte an die DF GmbH im Dezember 2023 in der Hauptsache für erledigt erklärt. Die DF GmbH hat die Kosten des Rechtstreits zu tragen. Rechtshängig bleibt jedoch noch die Frage der Streitwerthöhe und damit verbunden die endgültige Kostenentscheidung. Zum Redaktionsstichtag dieses Berichtes war diese Frage noch nicht geklärt.

Nach dem Stichtag 30.06 reichten drei Aktionäre eine Anfechtungsklage gegen den Beschluss der Hauptversammlung zur Thesaurierung des Bilanzgewinnes ein. Über diese Klage wurde zum Redaktionsstichtag dieses Berichtes noch nicht entschieden. Der Eingang der Anfechtungsklage wurde gem. § 246 Abs. 4 Satz 1 AktG am 19.08.2024 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Köln, 20. September 2024

Der Vorstand

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2024

Aktiva (in EUR) Anhang-
nommer
30.06.2024 31.12.2023
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 15.752,52 24.550,93
Sachanlagen 1.235.555,76 1.284.299,01
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 55.677,15 55.824,78
Latente Steuern (11) 3.483.097,78 3.881.576,61
4.790.083,21 5.246.251,33
Kurzfristige Vermögenswerte
Vermögenswerte Gläubiger (17) 48.822,14 18.432,51
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (12) 1.093.932,57 1.270.591,61
Steuerforderungen (11) 337.774,64 345.615,46
Andere kurzfristige Vermögenswerte 1.064.525,57 789.543,86
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (13) 44.233.583,60 41.908.830,62
46.778.638,52 44.333.014,06
Summe Aktiva 51.568.721,73 49.579.265,39
Passiva (in EUR) Anhang-
nationer
30.06 .2024 31.12 .2023
Eigenkapital (14)
Gezeichnetes Kapital 11.887.483,00 11.887.483,00
Kosten der Kapitalerhöhung $-623.481,04$ $-623.481,04$
Gewinnrücklagen 19.130.480,77 17.655.850,75
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung $-61.167,87$ $-115.885,60$
30.333.314,86 28.803.967,11
Langfristige Schulden
Darlehen 15.000.000,00 15.000.000,00
Rückstellungen 19.795,20 19.853,58
Leasing-Verpflichtungen 959.745,59 1.018.189,83
15.979.540,79 16.038.043,41
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten Gläubiger (17) 30.608,58 30.608,58
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
Ertragsteuerverbindlichkeiten (11) 2.296.537,00 2.223.553,10
Sonstige Steuerverbindlichkeiten (Ertragsteuern) 64.107,09 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (15) 1.006.251,49 503.612,60
Sonstige kurzfristige Schulden (16) 1.858.361,92 1.979.480,59
5.255.866,08 4.737.254,87
Summe Passiva 51.568.721,73 49.579.265,39
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (in $\mathbf{6 5 0 0}$ ) Anhang-
nummer
01.01.-30.06.2024 01.01.-30.06.2023
Transaktionsbezogene Erträge (5)
a) Forfaitierungserträge 0,00 292.016,15
b) Provisionserträge 4.901.082,53 4.145.604,62
c) Kursgewinne 63.883,13 287.087,06
d) Tradingerträge 0,00 20.652.158,44
e) Wertaufholung auf Forderungen 0,00 0,00
4.964.965,66 25.376.866,27
Transaktionsbezogene Aufwendungen (6)
a) Forfaitierungsaufwendungen 0,00 643,75
b) Provisionsaufwendungen 213.649,18 199.225,67
c) Kursverluste 46.124,80 921,83
d) Tradingaufwendungen 0,00 20.738.842,83
d) Wertberichtigungen auf Forderungen 0,00 0,00
259.773,98 20.939.634,08
Rohergebnis (7) 4.705.191,68 4.437.232,19
Sonstige Erträge (8) 16.876,95 68.390,42
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 945.407,74 1.024.001,48
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 155.822,66 117.816,49
1.101.230,40 1.141.817,97
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 113.015,62 105.370,83
Sonstige betriebliche Aufwendungen (9) 1.189.542,94 1.196.166,36
Zinserträge (10) 95.342,38 615.440,65
Zinsaufwendungen (10) 383.613,85 377.221,92
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.030.008,20 2.300.486,18
Ertragsteuern (11)
a) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 158.481,60 166.875,00
b) Latente Steuern 398.478,82 184.837,52
Konzernergebnis 1.473.047,78 1.948.773,66
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,12 0,16
Verwässertes Ergebnis je Aktie 0,12 0,16
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
(in EUR)
Anhang-
nummer
$01.01 .-30.06 .2024$ $01.01 .-30.06 .2023$
Konzernergebnis $1.473 .047,78$ $1.948 .773,66$
Sonstiges Ergebnis
Bestandteile, die zukünftig in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden können
Währungsumrechnungsdifferenz
ausländischer Tochtergesellschaften
54.717,73 $(4.516,88)$
$54.717,73$ $(4.516,88)$
Konzern-Gesamtergebnis $1.527 .765,51$ $1.944 .256,78$

Das Konzernergebnis sowie das Konzern-Gesamtergebnis sind vollumfänglich den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen.

Konzern-Kapitalflussrechnung
(n. 600)
Anhang-
numer
01.01.-30.06.2024 01.01.-30.06.2023
Konzerngewinn 1.473.047,78 1.948.773,66
+ Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen 113.015,62 105.370,83
+ Ertragsteueraufwand 556.960,42 351.712,52
+ Zinsaufwendungen 383.613,85 377.221,92
- Zinserträge $-95.342,38$ $-615.440,64$
$+/-$ Ergebnis aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 2,00 1,00
$+/-$ Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge $-457.905,83$ 24.257,78
$+/-$ Veränderung Vermögenswerte Gläubiger $-30.389,63$ 13.201,42
$+/-$ Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 176.659,04 $-6.417 .543,64$
$+/-$ Veränderung sonstiger Vermögenswerte $-266.993,26$ $-10.204 .710,38$
$+/-$ Veränderung der Verbindlichkeiten Gläubiger 0,00 $-13.201,42$
$+/-$ Veränderung der Rückstellungen $-58,38$ 131.078,38
$+/-$ Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 502.638,89 303.135,41
$+/-$ Veränderung übriger Schulden $-4.917,86$ 511.848,30
- Gezahlte Ertragsteuern $-18.560,94$ 0,00
$\infty$ Operativer Cash Flow 2.331.769,32 $-13.484 .294,86$
- Gezahlte Zinsen 0,00 $-14.084,82$
+ Erhaltene Zinsen 70.373,23 52.500,00
$\infty$ Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit 2.402.142,55 $-13.445 .879,68$
Auszahlungen für Investitionen in langfristige Vermögenswerte
immaterielle Vermögenswerte
Sachanlagen
Finanzanlagen
$\begin{gathered} -16.084,47 \ 0,00 \ 0,00 \ 0,00 \end{gathered}$ $\begin{gathered} -5.626,25 \ 0,00 \ 0,00 \ 0,00 \end{gathered}$
+ Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten 0,00 0,00
$+/-$ Veränderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
$+/-$ Sonstiges 0,00 0,00
$\infty$ Cash Flow aus Investitionstätigkeit $-16.084,47$ $-5.626,25$
- Tilgungsanteil Leasingverbindlichkeiten $-101.661,15$ $-92.594,14$
$+/-$ An die Anteileigner der Gesellschaft gezahlte Dividende 0,00 $-475.499,32$
$\infty$ Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit $-101.661,15$ $-568.093,46$
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes 2.284.396,93 $-14.019 .599,39$
+ Finanzmittel am Anfang der Periode 41.908.830,62 23.565.133,35
$+/-$ Effekte aus der Währungsumrechnung 40.356,05 0,00
$\infty$ Finanzmittel am Ende der Periode 44.233.583,60 9.545.533,96
- verpfändete Bankguthaben $-55.000,00$ $-55.000,00$
- Bankguthaben Varengoldbank 0,00 $-5.514 .030,21$
$\infty$ frei verfügbare Finanzmittel am Ende der Periode (13) 44.178.583,60 3.976.503,75
Konzern-Eigenkapital-
Veränderungsrechnung
01.01.2023 bis 30.06.2024
(In EUR)
Anhang-
nummer
Gezeichnetes
Kapital
Zur Kapital-
erhöhung
bestimmtes
Kapital
Kapital-
rücklage
Kosten der
Kapital-
erhöhung
Gewinn-
rücklagen
Ausgleichs-
posten aus
der Währungs-
umrechnung ${ }^{1}$
Summe
Stand 1. Januar 2023 11.887.483,00 - - $(623.481,04)$ 16.467.287,22 $(172.241,37)$ 27.559.047,81
Konzern-Gesamtergebnis 1.948.773,66 $(4.516,88)$ 1.944.256,78
Dividendenzahlung $(475.499,32)$ $(475.499,32)$
Stand 30. Juni 2023 11.887.483,00 - - $(623.481,04)$ 17.940.561,56 $(176.758,25)$ 29.027.805,27
Stand 1. Januar 2024 11.887.483,00 - - $(623.481,04)$ 17.655.850,75 $(115.885,60)$ 28.803.967,11
Konzern-Gesamtergebnis 1.473.047,78 54.717,73 1.527.765,51
Stand 30. Juni 2024 (14) 11.887.483,00 - - $(623.481,04)$ 19.128.898,53 $(61.167,87)$ 30.331.732,62

[^0]
[^0]: ${ }^{1}$ Other Comprehensive Income (OCI)

I. GRUNDSÄTZE

(1) Grundlagen

Die DF Deutsche Forfait AG (auch „DF AG" oder „Gesellschaft") ist Muttergesellschaft der DF-Gruppe (auch „DF Konzern" oder „Konzern") und hat die Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Die Anschrift der Gesellschaft lautet Gustav-Heinemann-Ufer 56, 50968 Köln. Sie wird am Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 112638 geführt.

Die DF-Gruppe hat sich auf Außenhandelsfinanzierungen und damit zusammenhängende Dienstleistungen für Exporteure, Importeure und andere Finanzunternehmen spezialisiert. Der Konzern ist somit als ein Ein-Segment-Unternehmen anzusehen. Eine Segmentierung im Sinne des IFRS 8 erfolgt daher nicht. Der geographische Schwerpunkt der DF-Gruppe liegt innerhalb dieses Marktsegments auf den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sowie insbesondere dem Iran. Im Hinblick auf den Handel mit dem Iran beschränkt sich die DF-Gruppe aus geschäftspolitischen Gründen auf humanitäre Güter.

Die Darstellung des Zwischenabschlusses erfolgt im Einklang mit IAS 34 in verkürztem Umfang gegenüber dem Konzernjahresabschluss. Der ungeprüfte verkürzte Konzernzwischenabschluss der DF AG zum 30. Juni 2024 wurde unter Beachtung der gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den nach § 315e Abs. 1 HGB ergänzend zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Der Zwischenabschluss wurde grundsätzlich unter Beachtung derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde lagen. Alle für das erste Halbjahr 2024 verbindlichen Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden ebenfalls angewendet.

Die Konzernwährung lautet auf Euro. Alle Beträge werden in Tausend Euro (TEUR) angegeben, soweit nichts anderes vermerkt ist. Die angegebenen Werte werden kaufmännisch gerundet. Dies kann im Rahmen von Summierungen und Prozentangaben zu geringfügigen Rundungsdifferenzen führen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die im Insolvenzplan aus dem Jahr 2016 beschriebenen Forderungen und Verbindlichkeiten in den Posten Vermögenswerte Gläubiger und Verbindlichkeiten Gläubiger zusammengefasst. Diese Posten sind in der Konzernbilanz gesondert ausgewiesen und im Konzernanhang erläutert. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Erträge und Aufwendungen nach Arten gruppiert und die Summe der Hauptertrags- und Hauptaufwandsarten angegeben, um den Besonderheiten einer Forfaitierungsgesellschaft Rechnung zu tragen.

Der Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Hinsichtlich der wesentlichen Schätzungen und Annahmen bei der Bilanzierung haben sich keine erheblichen Änderungen ergeben; hierzu verweisen wir daher auch auf die Erläuterungen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023.

(2) Änderungen der Standards durch das IASB

In diesem verkürzten Konzernzwischenabschluss werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 angewendet. Hinsichtlich der Grundsätze und Methoden im Rahmen der Konzernrechnungslegung wird auf den Konzernanhang des Geschäftsberichts 2023 verwiesen.

Die vom IASB veröffentlichten und von der EU bestätigten Verlautbarungen bzw. Änderungen von Verlautbarungen des IASB mit einem erstmaligen Anwendungszeitpunkt zum 1. Januar 2024 hat die Gruppe im 1. Halbjahr 2024 beachtet und sofern relevant, angewandt. Aus diesen Änderungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der DF AG.

Auch aus der zukünftigen Anwendung veröffentlichter, aber noch nicht angewendeter Standards, Interpretationen und Änderungen werden keine bzw. keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet.

(3) Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis der DF AG ist im Folgenden dargestellt und ist im Vergleich zum Konzernabschluss vom 31. Dezember 2023 um die beiden Gesellschaften DF FB Holding und DF Vagabund erweitert worden. Bei beiden Gesellschaften handelt es sich um eigene Gründungen. Der Abschlussstichtag für die Muttergesellschaft und für die Tochtergesellschaften ist einheitlich der 31. Dezember. Der Anteil am jeweiligen Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Konsolidierungskreis Anteil am
Eigenkapital
Konsolidierung
DF Deutsche Forfait AG, Köln (Muttergesellschaft) Vollkonsolidierung
Deutsche Forfait GmbH, Köln („DF GmbH") $100 \%$ Vollkonsolidierung
DF Deutsche Forfait s.r.o., Prag / Tschechische Republik („DF s.r.o.") $100 \%$ Vollkonsolidierung
DF Deutsche Forfait Middle East s.r.o., Prag / Tschechische Republik („DF ME s.r.o.") $100 \%$ Vollkonsolidierung
DF Food \& Beverage Holding GmbH, Köln („DF FB Holding") $100 \%$ Vollkonsolidierung
Vagabund Brauerei FB GmbH, Köln („DF Vagabund") $100 \%$ Vollkonsolidierung

(4) Währungsumrechnung

Der Konzernzwischenabschluss wird in Euro, der funktionalen und Berichtswährung des Mutterunternehmens gemäß IAS 21, „Auswirkungen von Wechselkursänderungen", dargestellt.

Da die Tochterunternehmen ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung des Tochterunternehmens. Im Konzernzwischenabschluss werden daher die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, zum Durchschnittskurs, Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet.

Der sich aus der Umrechnung des Eigenkapitals ergebende Währungsunterschied wird innerhalb des Eigenkapitals als Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausgewiesen. Die Umrechnungsdifferenzen, die aus abweichenden Umrechnungskursen zwischen der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung resultieren, werden im sonstigen Ergebnis erfasst.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei Zugang zum Anschaffungskurs bewertet. Zum Bilanzstichtag eingetretene Kursgewinne und -verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

Die für die Währungsumrechnung in Euro zugrunde gelegten Wechselkurse entsprechen den von der Europäischen Zentralbank veröffentlichten Euro-Referenzkursen und stellen sich wie folgt dar:

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2024 31.12.2023 01.01 - 30.06.2024 01.01 - 30.06.2023
Tschechische Kronen 25,025 24,724 25,015 23,690

II. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(5) Transaktionsbezogene Erträge

Die transaktionsbezogenen Erträge beinhalten:

Transaktionsbezogene Erträge
in Tausend Euro
$01.01 .-30.06 .2024$ $01.01 .-30.06 .2023$
Provisionserträge 4.901 4.146
Forfaitierungserträge 0 292
Kursgewinne 64 287
Tradingerträge 0 20.652
Gesamt $\mathbf{4 . 9 6 5}$ $\mathbf{2 5 . 3 7 7}$

Provisionserträge ergeben sich im Wesentlichen aus Vermittlungs-, Beratungs- und Serviceleistungen im Bereich des Zahlungsverkehrs. Die darin enhaltenen Marketingerlöse werden von der DF GmbH ausschließlich mit einem Kunden in der Region Naher Osten erzielt.
(6) Transaktionsbezogene Aufwendungen

Transaktionsbezogene Aufwendungen
in Tausend Euro
$01.01 .-30.06 .2024$ $01.01 .-30.06 .2023$
Provisionsaufwendungen 214 199
Forfaitierungsaufwendungen - 1
Kursverluste 46 1
Tradingaufwendungen 0 20.739
Gesamt $\mathbf{2 6 0}$ $\mathbf{2 0 . 9 4 0}$

Die Provisionsaufwendungen stehen in kausalem Zusammenhang mit den entsprechenden Erträgen.
(7) Ergebnis aus transaktionsbezogenen Erträgen und Aufwendungen (Rohergebnis) Das Rohergebnis errechnet sich als Differenz zwischen den transaktionsbezogenen Erträgen und Aufwendungen

Rohergebnis
in Tausend Euro
$01.01 .-30.06 .2024$ $01.01 .-30.06 .2023$
Provisionsergebnis 4.687 3.947
Forfaitierungsergebnis 0 291
Ergebnis aus Kursdifferenzen 18 286
Tradingergebnis 0 -87
Gesamt $\mathbf{4 . 7 0 5}$ $\mathbf{4 . 4 3 7}$

(8) Sonstige Erträge

Die sonstigen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Erträge
in Tauend Euro
$01.01 .-30.06 .2024$ $01.01 .-30.06 .2023$
Entgelt für die Verwertung der Vermögenswerte Gläubiger 6 6
Erträge aus der Auflösung sonstiger Schulden 0 25
Erträge aus Weiterbelastungen 0 5
Übrige sonstige betriebliche Erträge 10 32
Gesamt $\mathbf{1 7}$ $\mathbf{6 8}$

(9) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige betriebliche Aufwendungen
in Tausend Euro
$01.01 .-30.06 .2024$ $01.01 .-30.06 .2023$
Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten, Honorare 478 471
Investor Relations, Hauptversammlung 110 163
Reisekosten 85 81
Versicherungen, Gebühren, Beiträge 93 78
IT-Kosten 124 70
Raumkosten 28 45
Gebühren des Zahlungsverkehrs 97 44
Verwaltungskosten/Kooperationspartner 28 26
Übrige sonstige Aufwendungen 147 218
Gesamt $\mathbf{1 . 1 9 0}$ $\mathbf{1 . 1 9 6}$

Die Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten sowie Honorare betreffen überwiegend Aufwendungen für Abschluss- und Zwischenprüfungen, Steuerberatung sowie gesellschaftsrechtliche Beratung.

(10) Finanzergebnis

Die Zinserträge des ersten Halbjahres 2024 in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr TEUR 615) beruhen auf der Verzinsung von Bankguthaben (Vorjahr i.W. aus dem Tradinggeschäft). Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 384 (Vorjahr TEUR 377) resultieren überwiegend aus Zinsen für das der DF GmbH zur Verfügung gestellte Darlehen des Mehrheitsaktionärs der DF AG.

(11) Ertragsteuern

Bis zum Jahr 2019 hat die DF AG steuerliche Verluste erzielt, von denen nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit angenommen werden konnte, dass künftig zu versteuernde Ergebnisse zur Verfügung stehen, gegen welche die Verluste verwendet werden können. Mit Anwendung des Gewinnabführungsvertrags zwischen der DF AG und der DF GmbH, der am 3. August 2020 mit Zustimmung der Hauptversammlung vom 30. Juni 2020 durch Eintragung in das Handelsregister wirksam geworden ist und rückwirkend ab dem 1. Januar 2020 gilt, war die bisherige Annahme bezüglich der Verlustverrechnung zu revidieren. Bezüglich der steuerlichen Situation der DF AG verweisen wir auch auf die Erläuterungen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023.

Der für das erste Halbjahr 2024 ausgewiesene Steueraufwand setzt sich aus der auf den Berichtszeitraum entfallenden Ertragsteuer in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr TEUR 167) sowie der Auflösung latenter Steuerforderungen in Höhe von TEUR 398 (Vorjahr TEUR 185) zusammen. Die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 bilanzierten latenten Steuern in Höhe von TEUR 3.882 reduzierten sich mithin auf TEUR 3.483 zum 30. Juni 2024.

Steuerforderungen bestehen in Höhe von TEUR 338 (Vorjahr TEUR 346), die sich i.W. in Höhe von TEUR 334 aus der für den Veranlagungszeitraum 2020 ermittelten Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag der DF AG ergeben.

Von den bilanzierten Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 2.361 (Vorjahr TEUR 2.224) entfallen TEUR 158 (Vorperiode TEUR 167) auf das im Berichtszeitraum erzielte Ergebnis. Hieraus resultiert im Berichtszeitraum ein ergebniswirksamer Ertrag in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 13).

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(die Angabe zum Vorjahr bezieht sich auf den 31.12.2023)

(12) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich im ersten Halbjahr 2024 auf TEUR 1.094 (Vorjahr TEUR 1.271).

(13) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Bei den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von TEUR 44.234 (Vorjahr TEUR 41.909) handelt es sich um Guthaben bei Kreditinstituten mit Fälligkeiten bis zu drei Monaten.

(14) Eigenkapital

Die Veränderung des Eigenkapitals des DF Konzerns zum 30. Juni 2024 ist in der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.

Das Grundkapital des Konzerns ist in voller Höhe eingezahlt und beträgt zum Bilanzstichtag unverändert EUR 11.887.483. Es ist, ebenfalls unverändert zum Vorjahr, eingeteilt in 11.887.483 nennwertlose Stückaktien, die auf den Namen lauten.

Unter Berücksichtigung des im Berichtszeitraum erzielten Konzernergebnisses hat sich das Eigenkapital zum 30. Juni 2024 auf TEUR 30.333 erhöht (Vorjahr TEUR 28.804). Die Eigenkapitalquote beträgt somit 58,8 \% (Vorjahr 58,1 \%).

(15) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten nahezu ausschließlich Verpflichtungen aus im zweiten Quartal 2024 bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 1.006 (Vorjahr TEUR 504).

(16) Sonstige kurzfristige Schulden

Die sonstigen kurzfristigen Schulden betragen TEUR 1.858 (Vorjahr TEUR 1.979). Diese betreffen überwiegend kurzfristige Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 169 und Tantiemenverpflichtungen mit TEUR 121, Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.505.

(17) Vermögenswerte Gläubiger und Verbindlichkeiten Gläubiger

Die Vermögenswerte Gläubiger beinhalten den gesamten Massebestand der Gesellschaft. Die verteilungsfähige Masse umfasst im Wesentlichen Forderungen aus dem Forfaitierungsgeschäft vor Insolvenz und setzt sich wie folgt zusammen:

Vermögenswerte Gläubiger
in Tausend Euro
$\mathbf{3 0 . 0 6 . 2 0 2 4}$ $\mathbf{3 1 . 1 2 . 2 0 2 3}$
Restrukturierungsportfolio 49 18
Handelsportfolio - -
Bankguthaben - -
Gesamt $\mathbf{4 9}$ $\mathbf{1 8}$

Das Restrukturierungsportfolio betrifft überfällige und rechtsanhängige Forderungen gegen diverse Schuldner. Die Wertänderung des Restrukturierungs- und Handelsportfolios resultiert im Wesentlichen aus Fair Value-Anpassungen.

Die Vermögenswerte Gläubiger (Forderungen des Restrukturierungsportfolios) werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet, der auch dem Buchwert entspricht. Dieser Bewertung liegt im Wesentlichen die Einschätzung der jeweiligen Erfolgsaussichten der gerichtlichen Durchsetzung der rechtshängigen Forderungen zugrunde. Gemäß der im Konzernanhang zum 31. Dezember 2023 beschriebenen Kategorisierung handelt es sich um Vermögenswerte der Stufe 3 der Bemessungshierarchie. Die Bewertungsgrundlagen der Vermögenswerte Gläubiger und der Verbindlichkeiten Gläubiger sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert; wir verweisen auch auf die Angaben im Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023.

Bei den Verbindlichkeiten Gläubiger handelt es sich um Verbindlichkeiten, die zur Insolvenztabelle angemeldet wurden.

Unter Verrechnung von Zahlungseingängen der Schuldner und Ausgaben, die im Wesentlichen aus der Rechtsverfolgung resultierten, sowie Zahlungsmitteln, die die Treuhänderin für künftig anfallende Rechtsverfolgungskosten zur Verfügung gestellt hat, wurden Treuhand-Guthaben mit Verpflichtungen gegenüber der Treuhänderin in Höhe von TEUR 263 saldiert.

Gemäß Insolvenzplan erfolgt die Bedienung der nach dem Teilverzicht der Gläubiger verbleibenden Verbindlichkeiten ausschließlich in dem Maße, wie das zum Zeitpunkt der Feststellung des Insolvenzplans bestehende Vermögen der DF AG verwertet wird. Durch die Regelungen im Insolvenzplan gehen somit alle Chancen und Risiken aus der Verwertung der Vermögenswerte Gläubiger auf die Gläubiger über. Die Verbindlichkeiten Gläubiger können daher zu keinem Zeitpunkt höher sein als die Vermögenswerte Gläubiger. Um eine Rechnungslegungsanomalie („accounting mismatch") zu vermeiden, erfolgt die Bewertung der Verbindlichkeiten Gläubiger zum, durch den durch die Wertentwicklung der Vermögenswerte bestimmten, beizulegenden Zeitwert (IAS 39.9b).

IV. SONSTIGE ANGABEN

(18) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Der DF Konzern ist wie in der Vorperiode von den Angabepflichten des IAS 24 ausschließlich in Bezug auf Geschäfte mit Personen und Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss sowie zu den Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen (Vorstand und Aufsichtsrat) der DF AG betroffen. Zum Bilanzstichtag sind der Vorstand und der Aufsichtsrat als nahestehend anzusehen.

Herr Dr. Shahab Manzouri ist aufgrund seines Anteilsbesitzes eine Person mit maßgeblichem Einfluss und verkörpert die oberste herrschende Ebene des Konzerns. Herr Dr. Manzouri hat der DF GmbH im Februar 2019 ein Darlehen in Höhe von EUR 15,0 Mio. mit einer Mindestlaufzeit von drei Jahren zur Verfügung gestellt, das mit dem EURIBOR für 12 Monate zuzüglich 1,0 \% und abzüglich etwaiger Guthabengebühren (Negativzins)

zu verzinsen ist. Die DF GmbH hat im Berichtszeitraum Darlehenszinsen in Höhe von TEUR 366 (Vorjahr TEUR 354) als Aufwand erfasst und als sonstige kurzfristige Schuld zum 30. Juni 2023 bilanziert. Zum Bilanzstichtag waren insgesamt TEUR 16.505 (Vorjahr TEUR 16.139) ausstehend.

Das Aufsichtsratsmitglied Herr Wolfgang Habermann hat am 9. April 2024 einen Beratervertrag mit der Gesellschaft geschlossen, um die DF AG im Bereich M\&A sowie den damit verbundenen Restrukturierungsprojekten zu beraten. Es sind hierfür im Berichtszeitraum TEUR 38 angefallen.

(19) Besondere Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode

Am 2. Juli 2024 fand die ordentliche Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2023 statt, die allen Tagesordnungspunkten den Vorschlägen entsprechend zugestimmt hat.

Die Tochtergesellschaft DF Vagabund hat den Geschäftsbetrieb der insolventen Vagabund Brauerei GmbH am 1. Juli 2024 erworben.

Weitere besondere Ereignisse nach dem Stichtag 30. Juni 2024 liegen nicht vor.

Köln, 20. September 2024

Der Vorstand

BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

An die DF Deutsche Forfait AG, Köln
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten Anhangsangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der DF Deutsche Forfait AG, Köln, für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem International Accounting Standard IAS 34 „Zwischenberichterstattung", wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 „Zwischenberichterstattung", wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss der DF Deutsche Forfait AG, Köln, für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 30. Juni 2024 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 „Zwischenberichterstattung", wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

München, den 20. September 2024

KPMC Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Paulus
Wirtschaftsprüfer

Florian Müller
Wirtschaftsprüfer

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2024 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermitteln und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Köln, 20. September 2024

Der Vorstand

DF Deutsche Forfait AG

Gustav-Heinemann-Ufer 56
50968 Köln
Telefon +49 22197376 -0
Telefax +49 221790761063
E-Mail [email protected]
Internet www.dfag.de

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