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DEUTZ AG Interim / Quarterly Report 2024

May 19, 2025

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Jahresabschluss 2024 HGB

3 ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT DER DEUTZ AG UND DES KONZERNS

Der Lagebericht und der Konzernlagebericht der DEUTZ AG sind nach § 315 Abs. 5 in Verbindung mit § 298 Abs. 2 HGB zusammengefasst und im Geschäftsbericht der DEUTZ AG für das Jahr 2024 veröffentlicht. Der Geschäftsbericht der DEUTZ AG kann auf der Internetseite der DEUTZ AG unter www.deutz.com im Bereich Investor Relations abgerufen werden.

4 JAHRESABSCHLUSS 2024 | BILANZ DEUTZ AG

BILANZ DEUTZ AG

in Mio. €

Anhang 31.12.2024 31.12.2023
Aktiva
Immaterielle Vermögensgegenstände 138,9 84,4
Sachanlagen 271,1 247,5
Finanzanlagen 486,7 450,5
Anlagevermögen 1 896,7 782,4
Vorräte 2 218,4 242,7
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3 203,1 220,2
Flüssige Mittel 4 23,6 31,3
Umlaufvermögen 445,1 494,2
Rechnungsabgrenzungsposten 5 6,8 7,7
Aktive latente Steuern 6 138,9 111,2
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 7 1,3 6,2
Bilanzsumme 1.488,8 1.401,7
Passiva
Gezeichnetes Kapital 354,7 322,5
Kapitalrücklage 78,1 38,3
Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 4,5 4,5
Andere Gewinnrücklagen 348,8 329,8
Bilanzgewinn 55,6 56,7
Eigenkapital 8 841,7 751,8
Rückstellungen 9 244,6 269,0
Verbindlichkeiten 10 401,4 379,8
Rechnungsabgrenzungsposten 1,1 1,1
Bilanzsumme 1.488,8 1.401,7

5 JAHRESABSCHLUSS 2024 | GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG DEUTZ AG

GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG DEUTZ AG

in Mio. €

Anhang 2024 2023
Umsatzerlöse 15 1.422,8 1.721,1
Umsatzkosten -1.203,3 -1.433,3
Bruttoergebnis vom Umsatz 219,5 287,8
Forschungs- und Entwicklungskosten 16 -99,2 -107,7
Vertriebskosten -66,6 -67,9
Allgemeine Verwaltungskosten -78,2 -50,8
Sonstige betriebliche Erträge 17 56,8 36,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen 18 -25,7 -21,7
davon Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB -2,3 -2,3
Beteiligungsergebnis 19 20,5 1,1
Zinsergebnis 20 -7,8 -5,9
Abschreibungen auf Finanzanlagen 21 -6,2 -4,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22 26,8 11,0
Ergebnis nach Steuern 39,9 77,8
Sonstige Steuern -0,6 -0,6
Jahresüberschuss 39,3 77,2
Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 35,3 18,1
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen -19,0 -38,6
Bilanzgewinn 55,6 56,7

6 ANHANG | ANLAGENSPIEGEL

ANLAGENSPIEGEL

in Mio. €

Bruttowerte Anschaffungs-/Herstellungskosten Zugänge Investitions- zuwendungen Abgänge Umbuchungen 31.12.2024
Selbst geschaffene gewerb- liche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 96,5 2,2 0,0 0,0 35,2 133,9
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 163,8 50,5 0,0 0,0 -35,2 179,1
Geschäfts- oder Firmenwert 0,0 25,6 0,0 0,0 0,0 25,6
Geleistete Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Immaterielle Vermögens- gegenstände 260,3 78,3 0,0 0,0 0,0 338,6
Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 206,1 0,3 0,0 0,1 0,0 206,3
Technische Anlagen und Maschinen 400,5 11,9 0,1 5,6 6,2 412,9
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 316,0 22,1 0,0 2,6 3,4 338,9
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15,3 26,8 0,0 0,0 -9,6 32,5
Sachanlagen 937,9 61,1 0,1 8,3 0,0 990,6
Anteile an verbundenen Unternehmen 380,7 107,3 0,0 110,8 0,0 377,2
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 112,4 0,0 0,0 0,1 0,0 112,3
Beteiligungen 5,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5,0
Sonstige Beteiligungen 7,5 0,0 0,0 0,0 0,0 7,5
Sonstige Ausleihungen 15,7 0,0 0,0 0,0 0,0 15,7
Finanzanlagen 521,3 107,3 0,0 110,9 0,0 517,7
Anlagevermögen 1.719,5 246,7 0,1 119,2 0,0 1.846,9

7 ANHANG | ANLAGENSPIEGEL | ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

ANLAGENSPIEGEL

in Mio. €

Bruttowerte 01.01.2024 Zugänge Abgänge Zuschrei- bung Ausserpl. Abschrei- bung Umbuch -ungen 31.12.2024 Abschreibungen 31.12.2024 Nettowerte 31.12.2023
Selbst geschaffene gewerb- liche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 59,4 5,6 0,0 0,0 9,2 0,0 74,2 59,7 37,1
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116,5 7,8 0,0 0,0 0,1 0,0 124,4 54,7 47,3
Geschäfts- oder Firmenwert 0,0 1,1 0,0 0,0 0,0 0,0 1,1 24,5 0,0
Geleistete Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Immaterielle Vermögens- gegenstände 175,9 14,5 0,0 0,0 9,3 0,0 199,7 138,9 84,4
Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 109,5 4,0 5,7 0,0 0,0 0,0 107,8 98,5 96,6
Technische Anlagen und Maschinen 332,5 11,6 2,5 0,0 0,0 0,0 341,6 71,3 68,0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 248,4 20,5 0,1 0,0 1,3 0,0 270,1 68,8 67,6
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 32,5 15,3
Sachanlagen 690,4 36,1 8,3 0,0 1,3 0,0 719,5 271,1 247,5
Anteile an verbundenen Unternehmen 44,0 0,0 39,0 0,0 0,0 0,0 5,0 372,2 336,7
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9,4 0,0 0,0 5,7 0,0 0,0 3,7 108,6 103,0
Beteiligungen 1,7 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 1,7 3,3 3,3
Sonstige Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 0,0 6,2 0,0 6,2 1,3 7,5
Sonstige Ausleihungen 15,7 0,0 0,0 1,3 0,0 0,0 14,4 1,3 0,0
Finanzanlagen 70,8 0,0 39,0 7,0 6,2 0,0 31,0 486,7 450,5
Anlagevermögen 937,1 50,6 47,3 7,0 16,8 0,0 950,2 896,7 782,4

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

in Mio. €

Gezeichnetes Kapital Kapital- rücklage Gewinn- rücklagen Bilanz- gewinn/ -verlust Gesamt
Stand 1.1.2023 309,0 26,8 295,7 37,0 668,5
Kapitalerhöhung 13,5 11,5 25,0
Dividendenausschüttung an Gesellschafter -18,9 -18,9
Jahresüberschuss 2023 77,2 77,2
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -38,6 -38,6
Stand 31.12.2023 322,5 38,3 334,3 56,7 751,8
Kapitalerhöhung 32,2 39,8 72,0
Dividendenausschüttung an Gesellschafter -21,4 -21,4
Jahresüberschuss 2024 39,3 39,3
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 19,0 19,0
Stand 31.12.2024 354,7 78,1 353,3 55,6 841,7

8 ANHANG | ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Allgemeine Erläuterungen

Die DEUTZ AG hat ihren Sitz in 51149 Köln, Ottostraße 1, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln, 42 HRB 281, eingetragen. Die DEUTZ AG erstellt als oberste Muttergesellschaft den Konzernabschluss der DEUTZ-Gruppe. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Der Jahresabschluss der DEUTZ AG für das Geschäftsjahr 2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Einführungsgesetzbuchs zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gem. § 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Im Interesse der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlust-Rechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Weiterhin werden aus Gründen der Klarheit Davon-Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn-und-Verlust-Rechnung im Anhang dargestellt. Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wird das Umsatzkostenverfahren angewandt. Die Werte werden in Mio. € dargestellt. Die DEUTZ AG fällt in den Anwendungsbereich der OECD- Regelungen des Pillar II. Die Pillar II Gesetzgebung wurde im Ansässigkeitsstaat der DEUTZ AG (Deutschland) beschlossen und ist ab dem 1. Januar 2024 in Kraft getreten.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Entwicklungsprojekte) zu Herstellungskosten, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von acht bis 15 Jahren (lineare Methode), bewertet. Ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15 Jahre (lineare Methode) abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen, bewertet. Herstellungskosten umfassen Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, aktivierungsfähige Verwaltungskosten sowie - sofern wesentlich - Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstands verwendet wird, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zum Nennbetrag angesetzt. Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt.

Die Gebäude werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die beweglichen Sachanlagen werden nach Maßgabe der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer überwiegend linear abgeschrieben. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer in Jahren
Gebäude und Außenanlagen 15 – 33
Technische Anlagen und Maschinen 10 – 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 – 10

Soweit den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag voraussichtlich dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter von mehr als 250 € bis zu einem Wert von 1.000 € werden im Jahr des Zugangs in einem geschäftsjahresbezogenen Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250 € im Zugangsjahr direkt im Aufwand erfasst.

9 ANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Abschreibungen bilanziert, Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Zinslose und gering verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Liegen Anzeichen für eine dauerhafte Wertminderung von Finanzanlagen vor, so werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung werden in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB grundsätzlich keine Abschreibungen vorgenommen.# ANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Der Ansatz der Beteiligungsbuchwerte wird einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Die Beurteilung der Werthaltigkeit der bilanzierten Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen basiert auf einer Fünfjahres- Mittelfristplanung, die sofern angemessen zur Ableitung eines nachhaltigen Niveaus um Übergangsjahre erweitert wird. Die zugrundeliegenden Planungen basieren auf Schätzungen und Annahmen, die mit Unsicherheiten behaftet sind. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts werden die erwarteten künftigen Cashflows unter Zugrundelegung eines sachgerecht abgeleiteten Kapitalisierungszinssatzes auf ihren Barwert abgezinst. Die Ermittlung erfolgt nach den Grundsätzen des IDW RS HFA 10 unter Anwendung der DCF (Discounted Cashflow)-Methode in Form des Equity-Ansatzes.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Kauf- und Ersatzteile erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen gewogene durchschnittliche Beschaffungspreise zugrunde. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten, soweit sie unter Berücksichtigung der Normalbeschäftigung anfallen, sowie aktivierungsfähige Verwaltungskosten einbezogen sind. Sind die erzielbaren Verkaufserlöse unter Berücksichtigung der künftig noch anfallenden Kosten niedriger, kommen diese zum Ansatz. Die Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und Auftragsverlusten ergeben, werden durch zusätzliche Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nominalbeträgen bilanziert. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Für mögliche Ausfallrisiken werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Flüssige Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern

Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen steuerlichen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Steuerliche Verlust- und Zinsvorträge werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre auf Basis der Mittelfristplanung realisierbar ist. Die Bewertung erfolgt mit dem im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen voraussichtlich geltenden Steuersatz.

Vermögens- und Schuldenverrechnung sowie Ertrags- und Aufwandsverrechnung

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen, Altersteilzeitverpflichtungen und Deferred Compensation Plänen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert bzw. betreffend der Altersteilzeitverpflichtungen und Deferred Compensation Plänen zum beizulegenden Zeitwert auf Basis der durch die Versicherung ermittelten Aktivwerte; dieser wird mit dem Erfüllungsbetrag der zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand/Ertrag aus der Aufzinsung/Abzinsung der Verpflichtung verrechnet im Zinsergebnis ausgewiesen. Zur Erfüllung dieser Verpflichtungen sind entsprechende Mittel in Eigenkapital- und Schuldinstrumenten bzw. Investmentfonds angelegt. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen für Pensionen bzw. sonstigen Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Eigenkapital- und Schuldinstrumente bzw. Fondsanteile die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.

10 ANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage des Barwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) berechnet. Der sich aus der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungs- gesetzes zum 1. Januar 2010 ergebende Unterschiedsbetrag wird nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB mit jährlich 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Finanzierung erfolgt auf das frühestmögliche Pensionsalter. Als Rechnungszins wird ein individueller Abzinsungssatz auf Basis des 10-jährigen Durchschnittszinssatzes in Abhängigkeit von der tatsächlichen individuellen Restlaufzeit verwendet. Der Rechnungszins wurde auf Basis der Informationen aus den Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank auf das Jahresende mit 1,68 % (31. Dezember 2023: 1,60 %) prognostiziert und für die Diskontierung herangezogen. Der negative Zinseffekt gegenüber einem 7-jährigen Durchschnittszins beläuft sich zum 31. Dezember 2024 auf 0,6 Mio. € (31. Dezember 2023: positiver Zinseffekt in Höhe von 0,4 Mio. €). Der positive Zinseffekt im Vorjahr war ausschüttungsgesperrt. Es wurden die Richttafeln 2018 G (Generationensterbetafeln) von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei den Renten wurde ein Trend von 2,00 % (31. Dezember 2023: 2,00 %), bei den Anwartschaften wie im Vorjahr ein Trend von 0,00 % angenommen. Dabei wurde die für das Jahr 2024 erwartete Inflation berücksichtigt. Da es sich um geschlossene Pensionspläne handelt, wurden Fluktuationsabschläge nicht berücksichtigt. Daneben bestehen bei der DEUTZ AG arbeitnehmerfinanzierte Deferred Compensation Pläne (Gehaltsumwandlung). Dabei schließt das Unternehmen auf der Grundlage des Umwandlungsbetrags eine Rückdeckungsversicherung bei einem Lebensversicherer ab und erteilt auf Basis des versicherten Garantiekapitals eine Pensionszusage. Die Bewertung der Leistungsverpflichtung erfolgt zum Erfüllungsbetrag auf Basis der durch die Versicherung ermittelten Aktivwerte für die Rückdeckungsansprüche. Der Erfüllungsbetrag der Leistungsverpflichtung wird für den Ausweis in der Bilanz mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsansprüche in gleicher Höhe verrechnet. Evtl. Fehlbeträge aus mittelbaren Pensionsverpflichtungen werden von der DEUTZ AG grundsätzlich passiviert. Die Unterdeckung aus der Unterstützungskasse für Führungskräfte wurde nicht passiviert und beträgt 48 TEUR. Effekte aus der Änderung der versicherungsmathematischen Annahmen werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen der Periode erfasst.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sind unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen durch angemessene Rückstellungen berücksichtigt. Die Rückstellungen sind grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages am Bilanzstichtag angesetzt. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Ermittlung der pauschalen Gewährleistungsrückstellungen basiert auf den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre. Für den Bereich „Engines“ werden die durchschnittlichen Gewährleistungskosten je Gewährleistungsfall baureihen- spezifisch berechnet und anhand der erfolgten Absätze der Erwartungswert der Gewährleistungsaufwendungen zum Stichtag ermittelt. Für neu in das Produktionsprogramm aufgenommene Baureihen werden die durchschnittlichen Gewährleistungskosten je Gewährleistungsfall anhand der Erfahrungswerte für bereits seit längerer Zeit abgesetzte Baureihen unter Berücksichtigung der tatsächlich seit Markteinführung angefallenen Gewährleistungskosten abgeleitet. Für den Bereich „Service“ wird ein Gewährleistungsfaktor aus der Relation des Umsatzes der letzten drei Jahre zu den Gewährleistungsaufwendungen der letzten drei Geschäftsjahre ermittelt. Längerfristige Bestandteile der Rückstellungen werden mit dem fristenkongruenten Zinssatz in Höhe von 1,49 % (31. Dezember 2023: 1,02 %) abgezinst. Bei der Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden auf Einzelfallebene sämtliche bereits erbrachten und noch zu erbringende Eigenleistungen zu Vollkosten bewertet und der erwarteten Gegenleistung des Kunden gegenübergestellt. Längerfristige Bestandteile werden mit dem entsprechenden fristenkongruenten Zinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

11 ANHANG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Währungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit Fälligkeiten bis zu einem Jahr werden mit den Devisenkassamittelkursen zum Bilanzstichtag bewertet. Längerfristige Außenstände werden bei Forderungen mit dem niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten mit dem höheren sich aus einem Vergleich von Einbuchungs- und Stichtagskursen ergebenden Wert bilanziert. Bei der Umrechnung der in der Darstellung des Anteilsbesitzes enthaltenen Angaben zu Eigenkapital und Jahresergebnis wurde für das Eigenkapital der Devisenkassamittelkurs des Stichtages und für das Jahresergebnis der Jahresdurchschnittskurs verwendet.# Bewertungseinheiten

Die DEUTZ AG fasst mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen in fremder Währung zum Ausgleich gegenläufiger Zahlungsströme aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken mit Finanzinstrumenten zu Bewertungseinheiten zusammen. Die bilanzielle Abbildung des wirksamen Teils von Bewertungseinheiten erfolgt nach der „Einfrierungsmethode“, wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden. Soweit sich die gegenläufigen Zahlungsströme nicht ausgleichen, erfolgt eine imparitätische Behandlung von Verlusten.

ANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Zugänge im Bereich des immateriellen Vermögens stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit der Übernahme der Vertriebs- und Serviceaktivitäten für ausgewählte Off-Highway- Motoren der Rolls-Royce Power Systems. Im Wesentlichen sind Eigentums- und Nutzungsrechte an Entwicklungsarbeiten für Daimler Truck Industriemotoren übergegangen. Darüber hinaus ist bei der Übernahme ein Geschäfts- oder Firmenwert entstanden. Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von insgesamt 9,3 Mio. € vorgenommen. Davon entfielen auf aktivierte Entwicklungsleistungen 9,2 Mio. € sowie 0,1 Mio. € auf sonstige immaterielle Vermögensgegenstände und auf das Sachanlagevermögen 1,3 Mio. €. Den Wertkorrekturen lagen reduzierte Nachfrageerwartungen zu Grunde.

Die Zugänge bei den Finanzanlagen betreffen im Geschäftsjahr 2024 im Wesentlichen eine Kapitalerhöhung bei der Tochtergesellschaft DEUTZ Amerika Holding GmbH zur Finanzierung des Erwerbs der Blue Star Power Systems durch deren Tochtergesellschaft DEUTZ Corporation. Darüber hinaus hat die DEUTZ AG 100 % der Anteile an der Gesellschaft Biuro Techniczno-Handlowe FAST Sp.z.o.o., Walendów (Polen) erworben. Die Abgänge im Berichtsjahr betreffen den Verkauf der Torqeedo-Gruppe. Auf Finanzanlagen wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 6,2 Mio. € (2023: 19,9 Mio. €) vorgenommen. Diese betrafen die Beteiligung an der Blue World Technologies, Aalborg (Dänemark) (6,2 Mio. €).

Die Zuschreibungen betreffen zum einen das US$-Darlehen an die Tochtergesellschaft Deutz Corporation, welches währungsbedingt um 5,7 Mio. € zugeschrieben wurde (2023: um 3,2 Mio. € wertberichtigt wurde). Zum anderen wurde das von der Tochtergesellschaft DEUTZ Spain übernommene Darlehen an einen Lieferanten, das im Geschäftsjahr 2023 um 3,2 Mio. € wertberichtigt wurde, im Berichtsjahr um 1,3 Mio. € aufgrund eines erwarteten Rückflusses aus einer Verteilung aus der Insolvenzmasse aufgewertet.

2. Vorräte

in Mio. € 31.12.2024 31.12.2023
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Kauf- und Ersatzteile 161,0 178,5
Unfertige Erzeugnisse 53,9 51,6
Fertige Erzeugnisse 7,6 19,4
222,5 249,5
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -4,1 -6,8
Gesamt 218,4 242,7

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in Mio. € Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr 31.12.2024 Gesamt 31.12.2023 Gesamt Davon Restlaufzeit über 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18,6 1,9 20,5 35,3 1,9
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 135,7 0,0 135,7 160,6 0,0
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,3 0,0 0,3 0,5 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 30,0 16,6 46,6 23,8 4,0
Summe 184,6 18,5 203,1 220,2 5,9

Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen – nach Verrechnung mit entsprechenden Verbindlichkeiten – mit 88,1 Mio. € (31. Dezember 2023 : 81,2 Mio. €) auf Lieferungs- und Leistungsbeziehungen sowie mit 47,6 Mio. € (31. Dezember 2023: 79,4 Mio. €) auf kurzfristige Kredite. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von 16,9 Mio. € (31. Dezember 2023: 4,1 Mio. €). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert hauptsächlich aus Ertragsteuervorauszahlungen und Umsatzsteuerforderungen zum Stichtag.

4. Flüssige Mittel

Unter dieser Bezeichnung werden Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 6,8 Mio. € (31. Dezember 2023: 7,7 Mio. €) beinhaltet im Wesentlichen vorausgezahlte Mieten für Software-Lizenzen in Höhe von 1,9 Mio. € und Vergütungen für Software-Leasing in Höhe von 1,1 Mio. € (31. Dezember 2023: 3,7 Mio. € Software-Lizenzen und -Leasing) sowie Versicherungsprämien in Höhe von 1,2 Mio. € für 2025 (31. Dezember 2023: 0,9 Mio. € für 2024). Zudem enthält der Rechnungsabgrenzungsposten im Berichtsjahr vorausgezahlte Mieten und Zinsen, die im Geschäftsjahr 2025 erfolgswirksam aufgelöst werden.

6. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern betreffen in Höhe von 112,8 Mio. € ungenutzte steuerliche Verlustvorträge. Die aktiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen in Höhe von 32,8 Mio. € betreffen im Wesentlichen die sonstigen Rückstellungen (10,6 Mio. €), die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (10,4 Mio. €) und die Vorräte (10,3 Mio. €). Die passiven latenten Steuern in Höhe von 6,7 Mio. € wurden mit den aktiven latenten Steuern saldiert und betreffen im Wesentlichen die immateriellen Vermögensgegenstände (5,3 Mio. €). Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines Steuersatzes von 31,58 % (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag).

7. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 1,3 Mio. € (31. Dezember 2023: 6,2 Mio. €) resultiert aus der Überdeckung des beizulegenden Werts der Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen, über dem Wert der Schulden.

8. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der DEUTZ AG betrug Ende 2024 354.739.200,24 € (31. Dezember 2023: 322.490.183,28 €) und ist in 138.761.914 (31. Dezember 2023: 126.147.195) nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Eine Aktie gewährt eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil am Gewinn. Der Anstieg des gezeichneten Kapitals resultiert aus der Platzierung neuer Aktien an institutionelle Investoren im Juli 2024 unter Ausschluss des Bezugsrecht durch teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals. Der rechnerische Wert der Stückaktie beträgt 2,56 € pro Aktie (31. Dezember 2023: 2,56 €).

Genehmigtes Kapital

Zum 31. Dezember 2024 setzt sich das Genehmigte Kapital wie folgt zusammen:

Der Vorstand ist gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung der DEUTZ AG aufgrund Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. April 2028 einmalig oder mehrmalig in Teilbeträgen um bis zu insgesamt 61.795.646,86 € gegen Bareinlagen durch Ausgabe von bis zu 24.172.356 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023/I).

Der Vorstand ist des Weiteren gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung der DEUTZ AG aufgrund Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. April 2028 einmalig oder mehrmalig in Teilbeträgen um bis zu insgesamt 29.546.629,82 € gegen Bareinlagen durch Ausgabe von bis zu 11.557.637 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2023/II).

Die Ausgabe neuer Aktien bzw. die Begründung von Wandlungs- und/oder Optionsrechten bzw. -pflichten ist nur zulässig, soweit insgesamt rechnerisch maximal neue Aktien in Höhe von bis zu insgesamt 40 % des Grundkapitals ausgegeben werden bzw. Wandlungs- und/oder Optionsrechten bzw. -pflichten auf Aktien in diesem Umfang begründet werden. Es soll also eine Zusammenrechnung aller Ausnutzungen der auf der Hauptversammlung vom 27. April 2023 erteilten Ermächtigungen (Genehmigtes Kapital I und II, Bedingtes Kapital, Ausgabe von Genussrechten ohne Wandlungs- oder Optionsrechte, Erwerb und Verwendung eigener Aktien) erfolgen.

Bei der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2023/I und II steht den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Dies kann jedoch unter bestimmten, in § 4 Abs. 3 der Satzung der DEUTZ AG näher definierten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden. Ermächtigungen zum Ausschluss des Bezugsrechts sind in einem sachlichem Umfang vorgesehen, der im Maximum den privilegierten quantitativen Anforderungen des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG entspricht.

Der Vorstand hat einen schriftlichen Bericht über die Gründe für die vorgeschlagene Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG in Verbindung mit § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG erstattet, der vom Tage der Einberufung der Hauptversammlung 2023 an im Internet unter www.deutz.com/investor-relations/hauptversammlung/2023/ zugänglich ist.

Die Summe aller unter Ausschluss des Bezugsrechts nach diesen Ermächtigungen ausgegebenen (bzw. um Falle von Wandel- und Optionsanleihen auszugebenden) Aktien darf dabei kumuliert die Grenze von 10 % des Grundkapitals nicht übersteigen. Maßgeblich ist das Grundkapital der Gesellschaft zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigungen oder – falls dieser Wert geringer ist – im Zeitpunkt ihrer Ausübung.

Zum 31. Dezember 2024 betrugt der Nennbetrag des noch nicht ausgenutzten Genehmigten Kapitals 2023/I 61.795.646,86 € und des teilweise ausgenutzten Genehmigten Kapitals 2023/II 29.546.629,82 €. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurde ein Teilbetrag in Höhe von 32.249.017,04 € genutzt. Wir verweisen auch auf unsere Erläuterungen zum Gezeichneten Kapital.# ANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

Bedingtes Kapital

Zum 31. Dezember 2023 betrug der Nennbetrag des bestehenden Genehmigten Kapital 2023/I und II 61.795.646,86 €.

Das Grundkapital der DEUTZ AG ist aufgrund Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 um bis zu 61.795.646,86 € durch Ausgabe von bis zu 24.172.356 neuen Aktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlung vom 27. April 2023 von der Gesellschaft oder von einer Tochtergesellschaft bis zum 26. April 2028 begeben werden, von ihrem Wandlungs- oder Optionsrecht Gebrauch machen oder, soweit sie zur Wandlung bzw. Optionsausübung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung bzw. Optionsausübung erfüllen und soweit nicht andere Erfüllungsformen zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu den nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses in den Schuldverschreibungs- bzw. Optionsbedingungen jeweils zu bestimmenden Wandlungs- oder Optionspreisen („Bedingtes Kapital 2023“). Die aufgrund dieser Bestimmung ausgegebenen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres, in dem sie entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

ANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

Für Informationen zur Kapitalgrenze und zum Ausschluss von Bezugsrechten verweisen wir auf die übergreifenden Erläuterungen zum Genehmigten Kapital. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu.

Genussrechte

Aufgrund Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. April 2028 einmalig oder mehrmals auf den Namen und/oder auf den Inhaber lautende Genussrechte im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000 € ohne Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der Gesellschaft, mit oder ohne Laufzeitbeschränkung zu begeben. Die Genussrechte können auf Euro oder auf eine andere gesetzliche Währung eines OECD-Mitgliedslandes lauten. Bei Ausgabe in einer anderen Währung ist der entsprechende Gegenwert, berechnet nach dem EZB-Referenzkurs am Tag der Beschlussfassung über die Begebung der Genussrechte, maßgebend. Die Ausgabe der Genussrechte erfolgt gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen. Für Informationen zur Kapitalgrenze und zum Ausschluss von Bezugsrechten verweisen wir auf die übergreifenden Erläuterungen zum Genehmigten Kapital. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu.

Eigene Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr.8 AktG

Aufgrund Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2023 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 26. April 2028 eigene Aktien in einem Umfang von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, die die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr gemäß §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des jeweiligen Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden. Im Geschäftsjahr 2024 wurden wie im Vorjahr eigene Aktien unter dieser Ermächtigung von der Gesellschaft nicht erworben.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält Aufgelder und Einlagen von Gesellschaftern sowie Eigenkapitalanteile zusammengesetzter Finanzierungsinstrumente wie unverzinsliche Wandelgenussrechte und unterverzinsliche Wandelschuldverschreibungen. Der Wert des Wandlungsrechts früherer Genussrechte und Schuldverschreibungen wurde zum Ausgabezeitpunkt im Eigenkapital unter Berücksichtigung latenter Steuereffekte zum beizulegenden Zeitwert abzüglich anteiliger Transaktionskosten erfasst. Im Berichtsjahr sowie im Vorjahr waren keine derartigen zusammengesetzten Finanzierungsinstrumente im Umlauf. Die neuen Aktien von insgesamt 12.614.719 Stück wurden bei institutionellen Investoren zum Kurs von 5,71 € je Aktie platziert. Der den Nennbetrag je Aktie in Höhe von 2,56 € übersteigende Betrag des Emissionserlöses in Höhe von 39,8 Mio. € wurde der Kapitalrücklage zugeführt.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten die gesetzliche Rücklage der DEUTZ AG in Höhe von 4,5 Mio. € (31. Dezember 2023: 4,5 Mio. €) sowie andere Gewinnrücklagen in Höhe von 348,8 Mio. € (31. Dezember 2023: 329,8 Mio. €). In Übereinstimmung mit der Satzung wurden im Geschäftsjahr 2024 19,0 Mio. € (2023: 38,6 Mio. €) in andere Gewinnrücklagen eingestellt.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn von 55,6 Mio. € beinhaltet einen Gewinnvortrag von 35,3 Mio. € (31. Dezember 2023: Gewinnvortrag 18,1 Mio. €).

Dividende

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von 55,6 Mio. € 23,6 Mio. € zur Ausschüttung einer Dividende von 0,17 € je Stückaktie zu verwenden und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen.

Eigenkapitalspiegel

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist auf Seite 7 dargestellt.

Ausschüttungssperre

Der für Ausschüttungen gesperrte Teil, gem. § 268 Abs. 8 HGB, des Eigenkapitals ermittelt sich zum 31. Dezember 2024 wie folgt:

in Mio. €
Wert vor passiven latenten Steuern
darauf entfallende passive latente Steuern
Wert nach passiven latenten Steuern
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 59,7
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Pension-UK 1,3
Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern 138,9
Zuzüglich bereits berücksichtigter passiver latenter Steuern 5,8
Ausschüttungsgesperrter Betrag 199,9

16 ANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

WpHG-Mitteilungen

Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Investoren, deren Stimmrechtsanteil an börsennotierten Gesellschaften bestimmte Schwellenwerte erreicht, zu einer Mitteilung an die Gesellschaft. Die DEUTZ AG hat im Berichtsjahr zum 31. Dezember 2024 folgende Stimmrechtsmitteilungen erhalten:

Datum der Mitteilung Mitteilungspflichtiger Mitteilung nach Datum der Schwellenberührung Schwellen über/-unterschreitung Neuer Stimmrechtsanteil / Davon dem Mitteilungspflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG Stimmrechte absolut / Davon dem Mitteilungspflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG Gehalten über das vom Mitteilungspflichtigen kontrollierte Unternehmen mit 3% oder mehr Stimmrechten
08.05.2024 Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen § 33 Abs. 1 WpHG 07.05.2024 <3% 2,94% / 2,94 % 3.712.517 / 3.712.517
13.05.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 09.05.2024 <3% 2,60% / 2,60% 3.279.293 / 3.279.293
16.05.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 13.05.2024 >3% 4,10% / 4,10% 5.165.976 / 5.165.976
17.05.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 14.05.2024 >5% 5,14% /5,14% 6.478.512 / 6.478.512
22.05.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 17.05.2024 <5% 4,44% / 4,44% 5.605.952 / 5.605.952
29.05.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 27.05.2024 >5% 5,24% / 5,24% 6.604.285 / 6.604.285
31.05.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 28.05.2024 <5% 4,56% / 4,56% 5.755.871 / 5.755.871
05.06.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 31.05.2024 >5% 5,26% / 5,26% 6.634.560 / 6.634.560
06.06.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 03.06.2024 <5% 4,13% / 4,13% 5.207.475 / 5.207.475
12.06.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 07.06.2024 >5% 5,002827847262 % / 5,002827847262 % 6.310.927 / 6.310.927
14.06.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 11.06.2024 <5% 4,99% / 4,99% 6.294.684 / 6.294.684
19.06.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 14.06.2024 >5% 5,33% / 5,33% 6.729.624 / 6.729.624
21.06.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 18.06.2024 <5% 4,68% / 4,68% 5.898.960 / 5.898.960
## 17 ANHANG ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG
Datum der Mitteilung Mitteilungspflichtiger Mitteilung nach Datum der Schwellenberührung Schwellen über/-unterschreitung Neuer Stimmrechtsanteil / Davon dem Mitteilungspflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG Stimmrechte absolut / Davon dem Mitteilungspflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG Gehalten über das vom Mitteilungspflichtigen kontrollierte Unternehmen mit 3% oder mehr Stimmrechten
03.07.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 28.06.2024 >5% 5,42% / 5,42% 6.837.856 / 6.837.856
04.07.2024 Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen § 33 Abs. 1 WpHG 03.07.2024 >3% 3,20% / 3,20% 4.038.000 / 4.038.000 Norges Bank mit 3,20%
05.07.2024 DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland § 33 Abs. 1 WpHG 02.07.2024 <5% 4,96% / 4,96% 6.259.479 / 6.259.479
08.07.2024 Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen § 33 Abs. 1 WpHG 05.07.2024 <3% 2,91% / 2,91% 4.038.000 / 4.038.000
09.07.2024 UBS Group AG, Zürich, Schweiz § 33 Abs. 1 WpHG 03.07.2024 >3% 3,08% / 3,08% 3.885.802 / 3.885.802
11.07.2024 UBS Group AG, Zürich, Schweiz § 33 Abs. 1 WpHG 05.07.2024 <3% 2,82% / 2,82% 3.908.165 / 3.908.165
11.07.2024 UBS Group AG, Zürich, Schweiz § 33 Abs.

18 Datum der Mitteilung

Mitteilungspflichtiger Mitteilung nach § 33 Abs. 1 WpHG Datum der Schwellenberührung Schwellen über/-unterschreitung Neuer Stimmrechtsanteil / Davon dem Mitteilungspflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG Stimmrechte absolut / Davon dem Mitteilungspflichtigen zugerechnet nach § 34 WpHG Gehalten über das vom Mitteilungspflichtigen kontrollierte Unternehmen mit 3% oder mehr Stimmrechten
Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen 08.07.2024 03.07.2024 >3% 3,39% / 3,39% 4.710.944 / 4.710.944 UBS AG mit 3,13%
UBS Group AG, Zürich, Schweiz 09.07.2024 08.07.2024 >3% 4,44% / 4,44% 6.161.275 / 6.161.275 Norges Bank mit 4,44%
UBS Group AG, Zürich, Schweiz 09.07.2024 08.07.2024 <3% 2,98% / 2,98% 4.128.634 / 4.128.634
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 06.08.2024 02.08.2024 >5% 5,30% / 5,30% 7.353.097 / 7.353.097
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 09.08.2024 08.08.2024 <5% 4,93% / 4,93% 6.840.549 / 6.840.549
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 15.08.2024 12.08.2024 <3% 2,99% / 2,99% 4.152.492 / 4.152.492
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 19.08.2024 16.08.2024 >3% 3,74% / 3,74% 5.192.680 / 5.192.680
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 21.08.2024 20.08.2024 <3% 2,96% / 2,96% 4.109.195 / 4.109.195
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 23.08.2024 22.08.2024 >3% 4,33% / 4,33% 6.003.962 / 6.003.962
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 10.09.2024 06.09.2024 >5% 5,12% / 5,12% 7.109.922 / 7.109.922
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 11.09.2024 09.09.2024 <5% 4,95% / 4,95% 6.864.677 / 6.864.677
DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland 08.10.2024 04.10.2024 <3% 2,44% / 2,44% 3.379.248 / 3.379.248

9. Rückstellungen in Mio. €

31.12.2024 31.12.2023
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 90,8 102,1
Steuerrückstellungen 0,0 2,9
Sonstige Rückstellungen 153,8 164,0
Gesamt 244,6 269,0

Pensionsrückstellungen

Seit dem Geschäftsjahr 1995 wurden im Inland keine arbeitgeberfinanzierten Pensionszusagen für Neueintritte mehr ausgesprochen (geschlossene Pensionspläne). Durch die Übernahme der Vertriebs- und Serviceaktivitäten für diverse Daimler-Truck-Industriemotoren von der Rolls-Royce- Division Power Systems wurden Pensionsverpflichtungen übernommen. Aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen zum 1. Januar 2010 ergab sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 32,9 Mio. €; dieser wurde im Berichtsjahr mit 2,2 Mio. € (1/15 nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB) den Rückstellungen zugeführt. Dabei handelte es sich um die letzte umstellungsbedingte Zuführung. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 10- und dem 7-Jahresdurch-schnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2024 -0,6 Mio. €. Neben den Pensionsverpflichtungen in Deutschland besteht in Großbritannien ein leistungsorientierter Pensionsplan, der durch ein Planvermögen abgedeckt ist. Die Verpflichtung der DEUTZ AG besteht darin, eine etwaige Planunterdeckung auszugleichen. Die Verwaltung des Pensionsplans inklusive des Planvermögens in Großbritannien erfolgt entsprechend den dortigen gesetzlichen Bestimmungen durch unabhängige Treuhänder. Der beizulegende Zeitwert des aus liquiden Mittel und Investmentfondsanteilen bestehenden Planvermögens wurde anhand der Kurswerte der Anteile bewertet und betrug zum 31. Dezember 2024 13,4 Mio. €. Der Wert der Pensionsverpflichtungen lag zum 31. Dezember 2024 bei 12,1 Mio. € und wurde mit dem Planvermögen verrechnet. Der daraus entstehende aktive Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung in Höhe von 1,3 Mio. € ist ausschüttungsgesperrt. Im Rahmen von Entgeltumwandlungen werden Direktzusagen erteilt, die durch den Abschluss einer kongruenten Rückdeckungsversicherung finanziert werden. Aufgrund der Kongruenz werden die Verpflichtungen in Höhe der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 4,4 Mio. € bilanziert und mit diesen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen ab. Sie enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen und Wagnisse (41,1 Mio. €), Rückstellungen für Personal- und Sozialaufwendungen (35,1 Mio. €), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Einzel- und Gemeinkosten (31,8 Mio. €) Rückstellungen für drohende Verluste aus dem Auftragsbestand (13,2 Mio. €) sowie Rückstellungen für Nachlässe und Rabatte (20,5 Mio. €). Darüber hinaus sind Rückstellungen für Restrukturierungskosten in Höhe von 0,8 Mio. € enthalten.

In Investmentfonds angelegte Mittel, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen, sind mit diesen Verpflichtungen verrechnet worden. Die Anschaffungskosten und der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte betragen 12,5 Mio. €, der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtungen 18,4 Mio. €. Der beizulegende Zeitwert wurde anhand des Kurswertes der Investmentfondsanteile zum Bilanzstichtag ermittelt. Die Ermittlung des Erfüllungsbetrags erfolgte durch einen Gutachter unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 0,99%. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Altersteilzeitverpflichtungen betrug 0,2 Mio. €. Erträge aus den Investmentfondsanteilen wurden nicht vereinnahmt. Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen für drohende Verluste aus dem zum Bilanzstichtag vorliegenden Auftragsbestand (Festbestellungen) wurden unter Berücksichtigung von Vollkosten gebildet.

1 HDEP-Motoren Plattform: Schwere Motoren im Off-Highway Segment

10. Verbindlichkeiten

Gesamt bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 176,9 104,9 72,0 0,0
Vorjahr 156,0 156,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 154,6 154,6 0,0 0,0
Vorjahr 168,6 168,6 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30,5 28,7 1,8 1,8
Vorjahr 30,6 28,7 1,9 1,9
Sonstige Verbindlichkeiten 39,3 22,2 17,1 0,0
Vorjahr 24,6 19,3 5,3 0,0
davon Verbindlichkeiten aus Steuern 0,3 0,3 0,0 0,0
Vorjahr 0,1 0,1 0,0 0,0
davon Sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherung 0,8 0,8 0,0 0,0
Vorjahr 0,8 0,8 0,0 0,0
davon Andere sonstige Verbindlichkeiten 38,2 21,1 17,1 0,0
Vorjahr 23,7 18,4 5,3 0,0
Gesamt 401,4 310,5 90,9 1,8
Vorjahr 379,8 372,6 7,2 1,9

Im Mai 2022 wurde das Gesamtvolumen der durch ein Bankenkonsortium zur Verfügung gestellten revolvierenden Kreditlinie von 160 Mio. € auf 250 Mio. € erhöht. Die Kreditlinie ist variabel verzinst und unbesichert. Im Mai 2024 wurde eine Verlängerungsoption in Anspruch genommen, wodurch die Laufzeit bis zum 2. Mai 2029 verlängert wurde. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten überwiegend die Inanspruchnahme der syndizierten Betriebsmittellinie zum 31. Dezember 2024 in Höhe von 85,0 Mio. € (Vorjahr 155,0 Mio. €). Die Kreditmodalitäten beinhalten eine ESG-Komponente, die aus unserer Nachhaltigkeitsstrategie abgeleitet wurde. Diese bezieht sich auf eine kontinuierliche Verbesserung der Recordable Incident Rate (RIR) sowie die Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2028. Im Weiteren wurde ein zweckgebundenes Darlehen in Höhe von 90 Mio. € aufgenommen. Im Rahmen der Finanzierungsvereinbarungen hat sich DEUTZ dazu verpflichtet zu jedem Quartalsende, bestimmte Finanzkennzahlen (Verhältnis der Finanzschulden zum Eigenkapital und der Finanzschulden zum EBITDA) einzuhalten. Bei einem Verstoß kann die in Anspruch genommene Kreditlinie fällig gestellt werden. Die DEUTZ AG erwartet, dass die Covenants auch nach dem Abschlussstichtag weiter eingehalten werden. Es besteht jedoch das Risiko, diese Auflagen bei deutlich schlechterer Wirtschaftsentwicklung kurzfristig zu verletzen. Ursächlich für diese konnten bzw. könnten beispielsweise die Auswirkungen der Coronapandemie und des Ukrainekriegs sein oder aber auch Veränderungen in der Handelspolitik, die zu Zollanpassungen führen. Sollte sich ein solches Risiko konkretisieren, würde die DEUTZ AG im Vorfeld an seine Finanzpartner herantreten, um mit diesen einen dann erforderlichen Waiver zu verhandeln und weitere Ziehungen unter dem syndizierten Kredit zu ermöglichen. Einschränkungen im Hinblick auf die Realisierung von Wachstumsprojekten würden sich durch die Einhaltung der Finanzkennzahlen nicht ergeben.

Bei den Lieferantenverbindlichkeiten bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten überwiegend Finanzverbindlichkeiten aus der zentralen Konzernfinanzierung (31. Dezember 2024: 28,9 Mio. €; 31. Dezember 2023: 28,7 Mio. €) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2024: 1,6 Mio. €; 31. Dezember 2023: 1,9 Mio. €). Sonstige Verbindlichkeiten umfassen unter anderem Verbindlichkeiten aus der Kooperation mit Daimler Truck im Vorjahr. Die Auszahlungen für die Lizenzrechte an der HDEP- Baureihe 1 erfolgen in zeitlich gestaffelten Beträgen bis 2028.

11. Derivate und Bewertungseinheiten

Die DEUTZ AG ist im Rahmen ihrer weltweiten Geschäftstätigkeiten insbesondere Risiken aus Wechselkurs- und Zinsänderungsrisiken sowie Schwankungen der Rohwaren-Preise ausgesetzt, die durch den Abschluss derivativer Finanzinstrumente begrenzt beziehungsweise eliminiert werden. Derivate werden bei DEUTZ ausschließlich für Sicherungszwecke im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit eingesetzt. Der beizulegende Zeitwert der Derivate berechnet sich über die Restlaufzeit des Instruments unter Verwendung aktueller Devisen- und Währungskurse sowie Marktzinssätze und Zinsstrukturkurven.# Den Angaben liegen für Devisentermingeschäfte Bankbewertungen zu Grunde. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Derivate:

in Mio. € Nominalvolumen 2024 Nominalvolumen 2023 Marktwerte 2024 Marktwerte 2023
Devisentermingeschäfte ohne Bewertungseinheiten 8,2 5,9 -0,3 0,1
in Bewertungseinheiten 64,0 50,1 -2,1 1,4
Zinsswaps in Bewertungseinheiten 80,0 0,0 -0,5 0,0

Derivative Finanzinstrumente werden, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Fremdwährungsrisiken aus mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen werden mit Devisentermingeschäften überwiegend zu Portfolio-Bewertungseinheiten zusammengefasst und umfassen zum 31. Dezember 2024 erwartete Geldeingänge für einen Planungszeitraum von bis zu 12 Monaten aus in US-$ lautenden Warenverkäufen. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit wird prospektiv auf Basis der Critical Term Match-Methode und retrospektiv auf Basis der kumulativen Dollar-Offset-Methode nachgewiesen, wobei sich die gegenläufigen Zahlungsströme aufgrund der Laufzeit- und Volumenkongruenz voraussichtlich ausgleichen. Erfolgt keine Bildung von Bewertungseinheiten, werden die Derivate imparitätisch bewertet. Zum 31. Dezember 2024 wurden Fremdwährungsrisiken aus antizipativen Transaktionen mit einem Nominalvolumen im Eurogegenwert von 64,0 Mio. € mit Devisentermingeschäften entsprechend abgesichert und zu Bewertungseinheiten zusammengefasst (31. Dezember 2023: 50,1 Mio. €). Zinsänderungsrisiken im Zusammenhang mit aufgenommenen variabel verzinslichen Darlehen im Rahmen der syndizierten Betriebsmittelkreditlinie mit einem Volumen von bis zu 250 Mio. € werden durch Zinsswaps abgesichert. Die Zinszahlungsströme aus den Zinsswaps werden mit den abgesicherten Zahlungsströmen aus dem Grundgeschäft zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Zinsswaps werden aktuelle Zinsstrukturkurven und laufzeitkongruente Diskontfaktoren herangezogen. Das Bestehen einer wirtschaftlichen Beziehung zwischen den Swaps und den gesicherten Darlehen wird auf der Grundlage der Referenzzinssätze, der Laufzeiten, der Zinsanpassungstermine und der Fälligkeiten sowie der Nominal- oder Nennbeträge bestimmt. Unter Verwendung der hypothetischen Derivatemethode wird beurteilt, ob die in einer Sicherungsbeziehung designierten Swaps wirksam sind, um Änderungen der Zahlungsströme der abgesicherten Darlehen auszugleichen. Die Hauptursachen für eine Unwirksamkeit im Rahmen dieser Sicherungsbeziehungen sind: – Einfluss des Kreditrisikos der Gegenpartei und der DEUTZ AG auf den beizulegenden Zeitwert der Swaps, der sich nicht in der Änderung des beizulegenden Zeitwertes der abgesicherten Zahlungsströme widerspiegelt, die auf die Änderung der Zinssätze zurückzuführen sind; – Unterschiede bei den Zinsanpassungsterminen zwischen den Swaps und der Darlehen. Soweit sich auf Basis des gesicherten Risikos ein Betrag der Unwirksamkeit ergibt, wird dieser imparitätisch abgebildet. Im Geschäftsjahr 2024 aufgetretene Unwirksamkeiten waren vernachlässigbar. Erfolgt keine Bildung von Bewertungseinheiten, wird sofern notwendig eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Zum 31. Dezember 2024 wurde eine Rückstellung in Höhe von 0,3 Mio. € gebildet (31. Dezember 2023: 0,0 Mio. €). Ergänzend verweisen wir auf die Ausführungen im Zusammengefassten Lagebericht zum Risikobericht im Abschnitt »Risikomanagement bezogen auf Finanzinstrumente«.

12. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse in Mio. € 2024 2023
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 21,3 14,0
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 21,3 14,0
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 0,0 0,2
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,0 0,2
Gesamt 21,3 14,2

Die Verbindlichkeiten aus Bürgschaften im Berichtsjahr betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen die vertragliche Verpflichtung gegenüber der Tochtergesellschaft DEUTZ Shanghai. Aus heutiger Sicht ist angesichts der Kapitalausstattung und der erwarteten Ertragslage der Tochtergesellschaft mit einer wesentlichen Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

21 ANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

Daneben hatte die DEUTZ AG hinsichtlich der Ad. Strüver KG eine Patronatserklärung abgegeben, wonach die Gesellschaft die Ad. Strüver KG mit finanziellen Mitteln ausstatten wird, so dass diese jederzeit über ausreichende Mittel verfügt, um ihren gegenwärtigen und künftigen Verpflichtungen nachzukommen und eine Überschuldung im Wege des Rangrücktritts abgewendet wird. Die Ad. Strüver KG ist in 2023 im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die DEUTZ Beteiligung GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der DEUTZ AG, übergegangen. Mit einer wesentlichen Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung – nunmehr gegenüber dem Gesamtrechtsnachfolger – wird nicht gerechnet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und nicht unter den Haftungsverhältnissen angegeben sind, belief sich am 31. Dezember 2025 bei der DEUTZ AG auf 166,8 Mio. € (31. Dezember 2023: 215,5 Mio. €). Davon entfallen im Berichtsjahr sowie im Vorjahr keine auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Vorräte in Höhe von 57,4 Mio. € (31. Dezember 2023: 73,5 Mio. €), aus dem Bestellobligo für Anlageninvestitionen in Höhe von 34,4 Mio. € (31. Dezember 2023: 58,4 Mio. €) sowie Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von 55,3 Mio. € (31. Dezember 2023: 55,1 Mio. €).

13. Ausserbilanzielle Geschäfte

Factoring

Die DEUTZ AG nutzt die Möglichkeit zum Verkauf von Forderungen, um das Forderungsmanagement und Liquiditätsmanagement zu optimieren. Damit wird nicht nur die Liquidität gesichert, sondern auch das Working Capital verbessert, das grundsätzlich durch eine hohe Kapitalbindung infolge der Vorfinanzierung der Motorenprodukte und eingeräumter Zahlungsziele beeinflusst wird. Entsprechend den Erfahrungswerten der durchschnittlichen Zielinanspruchnahme wären von den im Berichtsjahr verkauften Forderungen zum 31. Dezember 2024 noch rund 98 Mio. € (31. Dezember 2023: rund 129 Mio. €) offen gewesen.

14. Schwebende und drohende Rechtsstreitigkeiten

Die DEUTZ AG ist an einer Reihe von Rechtsstreitigkeiten und Schiedsgerichtsverfahren beteiligt, die im Wesentlichen behauptete Leistungsstörungen, Mängelfolgeschäden sowie Schadenersatz betreffen. Für die Risiken aus diesen Rechtsstreitigkeiten wurde soweit als erforderlich erachtet bilanziell Vorsorge getroffen. Der Ausgang dieser anhängigen Verfahren kann gegenwärtig naturgemäß nicht abschließend beurteilt werden. Nach unserer Einschätzung sind wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DEUTZ AG nicht zu erwarten. Des Weiteren konnte mit den Finanzbehörden bislang keine Einigung über den Zeitpunkt der Gewinnversteuerung der finalen Kaufpreisrate aus der Veräußerung des Standorts Köln-Deutz erzielt werden. Die finale Rate ist abhängig von der im Bebauungsplan ausgewiesenen oberirdischen Bruttogeschossfläche und demnach in ihrer Höhe und Fälligkeit noch ungewiss. Es wird von einer Größenordnung von etwas 60 Mio. € ausgegangen, was zu einer Steuerschuld von etwa 7,5 Mio. € führen würde. Die DEUTZ AG hat Klage vor dem Finanzgericht eingelegt. Es wurde für diese Klage keine Risikovorsorge getroffen, da es als nicht wahrscheinlich angesehen wird, die Klage zu verlieren.

15. Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Segmenten

in Mio. € 2024 2023
Motoren 1.069,5 1.383,7
Service 350,2 333,4
DEUTZ Classic 1.419,7 1.717,1
DEUTZ Green 3,1 4,0
Gesamt 1.422,8 1.721,1

DEUTZ Classic

Dieses Segment umfasst alle Aktivitäten in der Entwicklung, der Herstellung, des Vertriebs, der Wartung und den Service von Diesel- und Gasmotoren.

DEUTZ Green

Dieses Segment umfasst das Geschäft mit voll- und hybrid-elektrischen Antrieben, mobile E-Schnellladestationen sowie wasserstoffbetriebene Antriebslösungen.

Aufgliederung nach Regionen

in Mio. € 2024 2023
Europa/Mittlerer Osten/Afrika 925,5 1.153,5
davon Inland 334,4 386,9
davon Europa 532,2 625,5
davon Mittlerer Osten 29,6 42,8
davon Afrika 29,3 31,3
Amerika 307,8 333,4
Asien/Pazifik 189,5 234,2
Gesamt 1.422,8 1.721,1

16. Forschungs- und Entwicklungskosten

Die Forschungs- und Entwicklungskosten bestehen im Wesentlichen aus Personal- und Materialaufwendungen sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte. Vereinnahmte Investitionszuschüsse und aktivierte Entwicklungskosten werden dabei mindernd berücksichtigt. Die Forschungs- und Entwicklungskosten beinhalten im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von 9,2 Mio. € (2023: 14,3 Mio. €).

22 ANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

Die Abwertungen resultieren im Wesentlichen aus reduzierten Nachfrageerwartungen bei den entsprechenden Motorenbaureihen.

17. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in 2024 insbesondere Erträge aus weiterbelasteten Kosten, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Währungskursgewinne sowie Erträge aus Anlagenabgängen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (inkl. Pensionsrückstellungen) in Höhe von insgesamt 18,2 Mio. € (2023: 17,2 Mio. €) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von 2,1 Mio. € (2023: 0,7 Mio. €) sowie eine rückwirkende Forschungszulage für Förderprojekte in Höhe von 3,5 Mio. € (2023: 0,0 Mio. €) enthalten. Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr 2024 9,2 Mio. € (2023: 1,6 Mio. €). Im Geschäftsjahr wurden Wertaufholungen auf Ausleihungen in den Finanzanlagen in Höhe von 7,0 Mio. € erfasst.# ANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

Die Wertaufholung betrifft zum einen ein langfristiges US$-Darlehen an die DEUTZ Corporation, welches währungsbedingt um 5,7 Mio. € zum 31. Dezember 2024 zugeschrieben wurde. Zum anderen beinhalten die Wertaufholungen die Aufwertung des langfristigen Darlehens an die ehemaligen Lieferanten Gusswerke Saarbrücken GmbH und Gusswerke Leipzig GmbH aufgrund eines erwarteten Rückflusses aus einer Verteilung aus der Insolvenzmasse in Höhe von 1,3 Mio. €.

18. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in 2024 insbesondere die Aufwendungen für die Bildung der Drohverlustrückstellungen im Auftragsbestand, Aufwendungen aus der Veränderung von Pensionsrückstellungen sowie die jährliche Zuführung des aus dem Übergang auf das BilMoG entstandenen Unterschiedsbetrags. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr 2024 3,2 Mio. € (2023: 5,7 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Berichtsjahr sowie im Vorjahr die anteilige Zuführung des Unterschiedsbetrags zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von 2,2 Mio. €. Der Unterschiedsbetrag resultiert aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen zum 1. Januar 2010.

19. Beteiligungsergebnis

2024 2023
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 3,4 8,2
davon aus verbundenen Unternehmen 3,4 8,2
Erträge aus Gewinnausschüttungen 27,0 16,0
davon aus verbundenen Unternehmen 27,0 16,0
Erträge aus Beteiligungen 1,3 0,5
Aufwendungen aus Verlustübernahme -11,2 -23,6
davon aus verbundenen Unternehmen -11,2 -23,6
Gesamt 20,5 1,1

Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer geringeren Verlustübernahme aufgrund der Anfang April veräußerten Torqeedo GmbH sowie höheren Erträgen aus Gewinnausschüttungen.

20. Zinsergebnis

2024 2023
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5,4 4,7
davon aus verbundenen Unternehmen 5,4 4,7
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6,7 6,4
davon aus verbundenen Unternehmen 5,2 5,6
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19,9 -17,0
davon an verbundene Unternehmen -2,5 -2,1
Gesamt -7,8 -5,9

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 1,3 Mio. € enthalten (2023: 1,3 Mio. €). Im Weiteren bestehen Zinsaufwendungen in Höhe von 10,2 Mio. € aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2023: 8,1 Mio. €), 3,9 Mio. € aus Factoring (2023: 5,1 Mio. €) und 2,4 Mio. € aus Pensionsrückstellungen (2023: 2,4 Mio. €) denen gegenüber 1,1 Mio. € Zinserträge aus Pensionsfonds (2023: 1,1 Mio. €) stehen.

21. Abschreibungen auf Finanzanlagen

2024 2023
Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen 0,0 1,0
Abschreibungen auf Beteiligungen 6,2 0,0
Abschreibungen auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,0 3,2
Gesamt 6,2 4,2

Die Abschreibungen auf Beteiligungen betreffen die Wertberichtigung des Beteiligungsbuchwerts an Blue World Technologies.

2 Global Anti-Base Erosion Rules

22. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2024 2023
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -26,8 -11,0
davon Aufwand (+)/Ertrag (-) aus der Veränderung latenter Steuern -27,7 -17,7
Gesamt -26,8 -11,0

Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Steuerertrag in Höhe von 26,8 Mio. € erfasst. Der originäre Steueraufwand beträgt 0,9 Mio. €. Gleichzeitig wurden latente Steuererträge in Höhe von 27,7 Mio. € erfasst, die hauptsächlich aus der Erhöhung der latenten Steueransprüche auf Verlustvorträge aufgrund einer verbesserten Ergebniserwartung im Mittelfristzeitraum resultieren. Die laufenden Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen mit 1,4 Mio. € Steueraufwand das Berichtsjahr sowie mit 0,5 Mio. € Steuererstattungen für Vorjahre. Die DEUTZ AG fällt in den Anwendungsbereich der OECD-Mustervorschriften der zweiten Säule für die nationale Umsetzung der globalen Mindeststeuer (Pillar 2). Im Hinblick auf die latenten Steuern aus der Mindestbesteuerung gilt nach § 274 Abs. 3 HGB eine Ausnahmeregelung für deren Ansatz und Bewertung. Die DEUTZ AG ist aufgrund des im Dezember 2023 in Kraft getretenen Mindeststeuergesetz, welches für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen, gilt, verpflichtet für jedes Land, in dem Geschäftseinheiten im Sinne des Gesetzes bestehen, eine Zusatzsteuer in Höhe der Differenz zwischen dem GloBE 2-Effektivsteuersatz und dem Mindestsatz von 15 % zu zahlen. Die DEUTZ AG hat geprüft, ob die CbCR-Safe- Harbour-Regelungen einschlägig sind. Da alle Jurisdiktionen mindestens eine der CbCR-Safe-Harbour-Regelungen erfüllen, ergab sich keine zusätzliche Steuer für das Berichtsjahr 2024.

Sonstige Angaben

Materialaufwand

in Mio. € 2024 2023
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Kauf- und Ersatzteile 892,0 1.112,3
Aufwendungen für bezogene Leistungen 19,5 33,5
Gesamt 911,5 1.145,8

Personalaufwand

in Mio. € 2024 2023
Löhne und Gehälter 263,0 261,1
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 53,1 50,6
davon für Altersversorgung 5,6 6,1
Gesamt 316,1 311,7

Der Personalaufwand für Altersversorgung in Höhe von 5,6 Mio. € in 2024 resultiert hauptsächlich aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2024 2023
Arbeiter 1.742 1.883
Angestellte 1.485 1.327
3.227 3.210
Auszubildende 92 76
Gesamt 3.319 3.286

Corporate Governance

Vorstand und Aufsichtsrat der DEUTZ AG haben im Dezember 2024 die Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und auf der Website der Gesellschaft im Bereich Corporate Governance/ Entsprechenserklärung dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht (derzeit: https://www.deutz.com/de/investor-relations/corporate- governance/entsprechenserklaerung/).

Honorar für den Abschlussprüfer:

Die für den Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 erfassten Gesamthonorare teilen sich wie folgt auf:

2024 2023
Gesamt davon Inland Gesamt davon Inland
in Tsd. € in Tsd. €
Abschlussprüfungsleistungen 1.017 1.017 1.405 1.013
Andere Bestätigungsleistungen 90 90 192 192
Sonstige Leistungen 0 0 23 0
Gesamt 1.107 1.620

Die Abschlussprüfungsleistungen der DEUTZ AG beinhalten die Honorare für die Konzernabschlussprüfung, die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses zum 30. Juni sowie die Jahresabschlussprüfung der DEUTZ AG. Die Honorare für andere Bestätigungsleistungen der DEUTZ AG umfassen die Prüfung des nichtfinanziellen Berichts. Die Honorare für sonstige Leistungen im Geschäftsjahr umfassen diverse Beratungsleistungen. Der Rückgang der Gesamthonorare gegenüber der Vergleichsperiode ist auf den Wechsel des Abschlussprüfers in der Berichtsperiode sowie die zusätzliche Angabe der Honorare für Leistungen im gesamten Konzern in der Vergleichsperiode zurückzuführen. Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer, Christoph Hyckel, ist seit dem Geschäftsjahr 2024 für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung der DEUTZ AG verantwortlich.

24 ANHANG | ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNG

Gesamtbezüge des Vorstands, ehemaliger Vorstandsmitglieder sowie des Aufsichtsrats (Bezüge der Organe)

Vorstand

Für das Geschäftsjahr 2024 betrugen die im Aufwand erfassten Gesamtbezüge des Vorstands der DEUTZ AG 5.201 Tsd. € (2023: 5.583 Tsd. €). Diese setzen sich zusammen aus kurzfristig fälligen Leistungen in Höhe von 4.380 Tsd. € (2023: 4.958 Tsd. €) und aktienbasierten langfristig fälligen Leistungen im Rahmen der Long-Term-Incentive-Pläne in Höhe von 821 Tsd. € (2023: 625 Tsd. €). Im Geschäftsjahr 2024 wurden 351.665 (2023: 107.025) Performance Share an aktive Mitglieder des Vorstands der DEUTZ AG gewährt. Die Bezüge an ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen beliefen sich bei der DEUTZ AG und im Konzern auf 2.697 Tsd. € (2023: 1.021 Tsd. €). Diese beinhalten in der Berichtsperiode Leistungen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung des Vorstandsvertrags von Herrn Krutoff in Höhe von 1.630 Tsd. €. Für Pensionen gegenüber den ehemaligen Vorstandsmitgliedern bestehen Rückstellungen von 8.495 Tsd. € (31. Dezember 2023: 8.430 Tsd. €). Im Geschäftsjahr 2024 wurden 88.729 (2023: 222.752) Performance Shares an ehemalige Mitglieder des Vorstands der DEUTZ AG gewährt.

Aufsichtsrat

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats der DEUTZ AG beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 auf 1.229 Tsd. € (2023: 1.113 Tsd. €). Daneben erhielten Arbeitnehmervertreter des Aufsichtsrats, die auch Arbeitnehmer im DEUTZ-Konzern sind, reguläre Gehälter im Rahmen ihres Anstellungsverhältnisses. Die Höhe der Gehälter entsprach dabei einer angemessenen Vergütung für entsprechende Funktionen und Aufgaben im Konzern.

Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder

Am 31. Dezember 2024 bestanden wie im Vorjahr keine Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder; ebenso wenig wurden zu Gunsten dieses Personenkreises Bürgschaften oder sonstige Gewährleistungen übernommen.

Anteilsbesitz

In der Anlage zum Anhang sind die Beteiligungen der DEUTZ AG auf Seite 25 f. aufgeführt.

Nachtragsbericht

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation und des herausfordernden konjunkturellen Umfeldes soll mit gezielten Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Diese Maßnahmen werden unter dem Programm »Future Fit« zusammengefasst. Im März 2025 wurde mit den Sozialpartnern ein firmenbezogener Verbandstarifvertrag zur Standort- und Beschäftigungssicherung an den Standorten Köln und Herschbach vereinbart. Grundsätzlich soll es bis Ende 2029 an den Standorten Köln und Herschbach keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Der Stellenabbau soll primär im Rahmen eines Freiwilligenprogramms am Standort Köln erfolgen und bezieht sich im Schwerpunkt auf die Bereiche Forschung und Entwicklung, Central Sales, Central Services und SCM.# DEUTZ AG

Zusätzlich wurden Regelungen zu Flexibilisierungsinstrumenten wie Kurzarbeit und Möglichkeiten zur Arbeitszeitabsenkung getroffen, um auf Beschäftigungsschwankungen flexibler reagieren zu können. Die DEUTZ AG rechnet mit einer Ergebnisbelastung von 20 bis 30 Mio. € in 2025 aus den mit dem Stellenabbau in Verbindung stehenden Maßnahmen. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 2. Januar 2025 hat die DEUTZ Verwaltungs GmbH, Köln (eine 100%-ige Tochtergesellschaft der DEUTZ AG) als Kommanditistin 50 % der Anteile am Familienunternehmen HJS Emission Technology GmbH & Co. KG (HJS Emission Technology), einem Spezialisten für Abgasnachbehandlung übernommen. Zu diesem Zeitpunkt tritt die DEUTZ Beteiligungs GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin in die Gesellschaft ein. Der vorläufige Kaufpreis beläuft sich auf 3,4 Mio. €. Weitere Ereignisse, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DEUTZ AG hatten, sind nach dem 31. Dezember 2024 nicht eingetreten.

Organe der Gesellschaft

Die Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands (mit zusätzlichen Aufsichtsratsmandaten) sind in der gesonderten Übersicht auf Seite 26 f. aufgeführt.

Köln, den 25. Februar 2025

DEUTZ Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Sebastian C. Schulte
Vorsitzender

Dr.-Ing. Petra Mayer
Oliver Neu


3 Eigenkapital und Jahresergebnis gemäß dem für Konsolidierungszwecke aufgestellten Jahresabschluss.
4 Ergebnisabführungsvertrag innerhalb der Deutz Gruppe.
5 Umsatzsteuerliche Organschaft mit der Deutz AG.
6 Erstkonsolidierung zum 4. November 2024.
Umfirmierung zum 17. Februar 2025 in DEUTZ Polska Sp. z o.o.
7 Erstkonsolidierung zum 5. August 2024.

ANHANG | ANTEILSBESITZ DER DEUTZ AG

ANTEILSBESITZ DEUTZ AG

Stand 31. Dezember 2024

Lfd. Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Gehalten über Kapitalanteil in % Eigenkapital in Tsd. € Jahresergebnis in Tsd. €
1 DEUTZ AG, Köln 841.664 39.336
Konsolidierte Inlandsgesellschaften
2 DEUTZ Amerika Holding GmbH, Köln 3,4,5 1 100,0 184.962
3 DEUTZ Beteiligung GmbH, Köln 3 1 100,0 8.316
4 DEUTZ China Verwaltungs GmbH, Köln 3,4,5 1 100,0 48.350
5 DEUTZ Deutschland GmbH, Stockstadt am Rhein 3,4,5 1 100,0 14
6 DEUTZ Verwaltungs GmbH, Köln 3,4,5 1 100,0 16.125
7 Deutz-Mülheim Grundstücksgesellschaft mbH, Köln 3,4,5 6 100,0 46
8 Futavis GmbH, Aachen 3,4 1 100,0 1.011
9 Unterstützungsgesellschaft mbH der DEUTZ Aktiengesellschaft, Köln 3 1 100,0 -715
Konsolidierte Auslandsgesellschaften
10 Ausma Motorenrevisie B.V., Roden (Niederlande) 3 27 100,0 469
11 Biuro Techniczno-Handlowe FAST Sp.z.o.o., Walendów (Polen) 3,6 1 100,0 915
12 Blue Star Power Systems, Inc., North Mankato (USA) 3,7 19 100,0 79.666
13 DEUTZ Asia-Pacific (Pte.) Ltd., Singapur (Singapur) 3 1 100,0 9.322
14 Deutz Australia (Pty) Ltd., Braeside (Australien) 3 1 100,0 6.789
15 Deutz Austria GmbH, Wien (Österreich) 3 1 100,0 1.484
16 DEUTZ (Beijing) Engine Co., Ltd., Peking (China) 3 1 100,0 4.545
17 Deutz Belgium N.V, Antwerpen (Belgien) 3 18 100,0 3.448
18 Deutz Benelux B.V., Rotterdam (Niederlande) 3 1 100,0 3.598
19 Deutz Corporation, Norcross (USA) 3 2 100,0 125.256
20 DEUTZ CS s.r.o., Modrice (Tschechien) 3 1 100,0 1.021
21 DEUTZ DO BRASIL LTDA., São Paulo (Brasilien) 3 1 100,0 2.270
22 DEUTZ Engines (India) Private Limited, Pune (Indien) 3 1 100,0 1.371
23 DEUTZ FRANCE S.A.S., Gennevilliers (Frankreich) 3 1 100,0 13.571
24 DEUTZ Global Service Center, S.L., Zafra (Spanien) 3 1 100,0 1.285
25 DEUTZ Italy S.r.l., Mailand (Italien) 3 1 100,0 11.677
26 DEUTZ Japan GK, Tokio (Japan) 3 1 100,0 235
27 DEUTZ Netherlands B.V., Dordrecht (Niederlande) 3 18 100,0 3.121
28 DEUTZ Nordic AB, Järfälla (Schweden) 3 1 100,0 14.463
29 DEUTZ Nordic ApS, Risskov (Dänemark) 3 1 100,0 5.599

3 Eigenkapital und Jahresergebnis gemäß dem für Konsolidierungszwecke aufgestellten Jahresabschluss.
4 Ergebnisabführungsvertrag innerhalb der Deutz Gruppe.
5 Umsatzsteuerliche Organschaft mit der Deutz AG.
8 At-equity konsolidiert.
9 Zahlen per 30. November 2024 mit Kurs zum 31. Dezember 2024 bewertet.
10 Erstkonsolidierung zum 30. September 2024.
11 Gesellschaft befindet sich in Liquidation.
12 Zahlen per 31. Dezember 2023.

ANTEILSBESITZ DEUTZ AG

Stand 31. Dezember 2024

Lfd. Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Gehalten über Kapitalanteil in % Eigenkapital in Tsd. € Jahresergebnis in Tsd. €
30 DEUTZ Nordic Oy, Helsinki (Finnland) 3 1 100,0 2.744
31 DEUTZ Romania S.r.l., Galati (Rumänien) 3 25 100,0 673
32 DEUTZ (SHANGHAI) INTERNATIONAL TRADE Co., Ltd., Shanghai (China) 3 1 100,0 2.453
33 DEUTZ Spain S.A., Zafra (Spanien) 3 1 100,0 50.250
34 Kirkwell Ltd. (South Coast Diesels), Kildare (Irland) 3 1 100,0 4.566
35 Mauricio Hochschild Ingeniería y Servicios S.A., Santiago (Chile) 3 33 100,0 8.136
36 Motor Center Austria GmbH, Wels (Österreich) 3 1 100,0 325
37 Nlle Ste MAGIDEUTZ S.A., Casablanca (Marokko) 3 23 100,0 1.727
38 OOO DEUTZ Vostok, Moskau (Russland) 3 1 100,0 992
39 D. D. Power Holdings (Pty) Ltd., Elandsfontein (Südafrika) 8,9 1 30,0 11.252
40 DEUTZ Power Solution (Xuzhou) Co., Ltd., Xuzhou, Jiangsu (China) 8 4 40,0 7.072
41 DEUTZ Zhongguancun Hydrogen Technology (Beijing) Co., Ltd, Peking (China) 8,10 4 50,0 2.637
42 Hunan DEUTZ Power Co., Ltd., Changsha (China) 8 4 51,0 57.912
Nicht konsolidierte Inlandsgesellschaften
43 DEUTZ Sicherheit Gesellschaft für Industrieservice mbH, Köln 4,5 1 100,0 26
44 Feld & Hahn GmbH i. L., Köln 4,11 1 100,0 455
Nicht konsolidierte Auslandsgesellschaften
45 AROTRIOS S.A., Nea Filadelfia (Griechenland) 11 1 100,0
46 DEUTZ ENGINEERING druzba za projektiraje, proizvodnjo in trgovino d.o.o., Maribor (Slowenien) 1 100,0 808
47 DEUTZ UK LTD, Cannock (Großbritannien) 1 100,0 144
Übrige Beteiligung
48 Blue World Technologies, Aalborg (Dänemark) 12 1 9,08 25.373

Angaben zu Tochtergesellschaften
Die nachfolgend aufgeführten deutschen Tochtergesellschaften in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft machen von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB i. V.m. § 325 HGB in Bezug auf die Offenlegung Gebrauch:
DEUTZ Amerika Holding GmbH, Köln
DEUTZ China Verwaltungs GmbH, Köln
DEUTZ Deutschland GmbH, Stockstadt am Rhein
DEUTZ Verwaltungs GmbH, Köln
Deutz-Mülheim Grundstücksgesellschaft mbH, Köln
Futavis GmbH, Aachen


13 Übersicht per Stichtag 31. Dezember 2024.
14 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer.
15 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer.
16 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer.
17 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer.
18 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer.
19 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmer.

ANHANG | AUFSICHTSRATS- UND VORSTANDSMITGLIEDER

Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder

Mitglieder des Aufsichtsrats der DEUTZ AG sowie deren Mandate in anderen Gremien

Mitglied Erstmalige Bestellung Mandat bis Ausschusstätigkeit Haupttätigkeit Weitere Mitgliedschaften in anderen Gremien
Dr. Dietmar Voggenreiter (Unabhängiges Mitglied) 30.04.2019 Hauptversammlung 2028 Personalausschuss (Vorsitzender) Prüfungsausschuss (b) Vermittlungsausschuss (Vorsitzender) Nominierungsausschuss (Vorsitzender) Unternehmensberater, Horváth & Partner GmbH, München (a) keine Mandate Aufsichtsratsvorsitzender 12.02.2022 (b) keine Mandate
Sabine Beutert (Unabhängiges Mitglied) 14 30.04.2013 Hauptversammlung 2028 Personalausschuss (Stellvertr. Vorsitzende) Prüfungsausschuss (Stellvertr. Vorsitzende) (b) Vermittlungsausschuss Gewerkschaftssekretärin IG Metall, Geschäftsstelle Köln-Leverkusen, Köln (a) keine Mandate Stellvertr. Vorsitzende 21.09.2022 (b) keine Mandate
Dr. Fabian Dietrich (Unabhängiges Mitglied) 15 26.04.2018 Hauptversammlung 2028 Prüfungsausschuss (bis 10.12.2024) Vertreter der leitenden Angestellten der DEUTZ AG, Köln (a) keine Mandate Leiter Recht der DEUTZ AG, Köln (b) keine Mandate
Helmut Ernst (Unabhängiges Mitglied) 27.04.2023 Hauptversammlung 2028 Selbständiger Unternehmensberater (a) kfzteile24 AcquiCo GmbH, Berlin (Beiratsmitglied) (b) keine Mandate
Melanie Freytag (Unabhängiges Mitglied) 27.04.2023 Hauptversammlung 2028 Vermittlungsausschuss Ehemaliger Chief Financial Officer Interzero Gruppe, Berlin (a) keine Mandate (b) keine Mandate
Patricia Geibel-Conrad (Unabhängiges Mitglied) 26.04.2018 Hauptversammlung 2028 Prüfungsausschuss (Vorsitzende) Nominierungsausschuss Wirtschaftsprüfer in eigener Praxis / Selbstständige Unternehmensberaterin (a) keine Mandate (b) keine Mandate
Ismail-Hilmi Kocer (Unabhängiges Mitglied) 16 14.06.2023 Hauptversammlung 2028 Vorsitzender des Betriebsrats der DEUTZ AG, Werk Ulm (a) keine Mandate (b) keine Mandate
Gottfried Laengert (Unabhängiges Mitglied) 17 14.06.2023 Hauptversammlung 2028 Vermittlungsausschuss Mitglied des Betriebsrats der DEUTZ AG, Köln (a) keine Mandate (b) keine Mandate
Dr.-Ing. Rudolf Maier (Unabhängiges Mitglied) 07.10.2020 Hauptversammlung 2028 Personalausschuss Nominierungsausschuss Selbständiger Unternehmensberater (a) keine Mandate (b) keine Mandate
Bernd Maierhofer (Unabhängiges Mitglied) 27.04.2023 Hauptversammlung 2028 Selbständiger Unternehmensberater (a) keine Mandate (b) VOSS Automotive GmbH, Wipperfürth
Katja Olligschläger (Unabhängiges Mitglied) 18 24.07.2023 Hauptversammlung 2028 Prüfungsausschuss (seit 10.12.2024) Mitglied des Betriebsrats der DEUTZ AG, Köln (a) keine Mandate (b) keine Mandate
Hans-Jörg Schaller (Unabhängiges Mitglied) 19 14.06.2023 Hauptversammlung 2028 Mitglied des Betriebsrats der DEUTZ AG, Köln (a) keine Mandate (b) keine Mandate

(a) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i.S.d. § 125 AktG. / (b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien i.S.d. § 125 AktG.

Vorstand

Mitglied (Alter) bestellt seit bestellt bis Bereich seit/bis Weitere Mitgliedschaften in anderen Gremien
Dr. Sebastian C.

Timo Krutoff (46) 01.12.2022 30.11.2024 Finanzen, Personal und Information Services 01.12.2022/ 30.11.2024 (a) keine Mandate (b) keine Mandate

Dr.-Ing. Petra Mayer (58) 01.11.2022 31.12.2026 Produktion 01.11.2022 (a) keine Mandate Einkauf 01.11.2022/ 31.01.2025 (b) keine Mandate

Dr.-Ing. Markus Müller (45) 15.03.2021 31.01.2025 Forschung und Entwicklung 15.03.2021/ 31.01.2025 (a) keine Mandate Vertrieb und Service 06.09.2022/ 31.01.2025 (b) keine Mandate

Oliver Neu (43) 01.10.2024 30.09.2027 Finanzen und Information Services 01.10.2024 (a) keine Mandate Personal 01.10.2024/ 31.01.2025 (b) keine Mandate Einkauf 01.02.2025

(a) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i.S.d. § 125 AktG.
(b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien i.S.d. § 125 AktG.