Interim / Quarterly Report • Sep 29, 2017
Interim / Quarterly Report
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HALBJAHRESBERICHT 2017
| IN TEUR | 30.06.2017 | 30.06.2016 | 31.12.2016 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 32.120 | 1.118 | 9.170 |
| EBITDA | 23.484 | -3.025 | 6.374 |
| EBIT | 8.313 | -3.974 | -541 |
| Konzernjahresüberschuss | 5.039 | -3.946 | 74 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens | 47.073 | 74.616 | 35.679 |
| Eigenkapital | 66.899 | 62.524 | 66.121 |
| Eigenkapitalquote in% | 35,2 | 48,4 | 34,2 |
| Anzahl Aktien in Tsd. (DRAG) | 5.063 | 5.063 | 5.063 |
| Marktkapitalisierung | 91.895 | 83.541 | 133.361 |
| Gesamtzahl Aktien | 5.063.072 |
|---|---|
| Höhe Grundkapital | 5.063.072,00 EUR |
| Handelsplätze | XETRA, Tradegate, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart |
| ISIN/WKN | DE000A0XYG76 /A0XYG7 |
| Börsensegment | Scale Segment (bis 28.02.2017 Entry Standard), |
| Mitglied im Performance-Index TOP 30, | |
| DAX Int. Mid 100-Index und Rhein-Neckar-Index | |
| Designated Sponsor | ICF Bank AG |
| Vorstand und Aufsichtsrat | 10,0% |
|---|---|
| Deutsche Rohstoff AG (aus Aktienrückkauf) | 2,5% |
| BASF-VC | 5,3% |
| Andere Investoren | 82,2% |
| Geschäftsbericht 2016 | 08.05.2017 | Konzern-Zwischenbericht | 29.09.2017 |
|---|---|---|---|
| Bericht 1. Quartal 2017 | 11.05.2017 | Analystenkonferenz 2017 | 29.09.2017 |
| Hauptversammlung 2017 | 07.07.2017 | Bericht 3. Quartal 2017 | November 2017 |
im ersten Halbjahr 2017 erzielte der Deutsche Rohstoff Konzern einen Umsatz in Höhe von 32,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) lag bei 23,5 Mio. EUR (Vorjahr: -3,0 Mio. EUR) und das Konzernergebnis bei 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: -3,9 Mio. EUR). Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen großen Sprung im Umsatz und Ertrag und liegt im Rahmen unserer Prognose für das Gesamtjahr. Das Konzernergebnis wurde im 1. Halbjahr durch Währungsverluste im EUR/USD in Höhe von rund 3 Mio. EUR geschmälert, die durch die starke Aufwertung des Euro ab Mitte Mai 2017 verursacht wurden.
Der US-Ölpreis WTI schwankte im ersten Halbjahr zwischen 42 und 54,50 USD pro Barrel. Im ersten Quartal erzielten wir durchschnittlich einen Verkaufspreis nach Transportkosten in Höhe von ca. 48 USD pro Barrel, im zweiten Quartal sank er auf ca. 45 USD pro Barrel. Bis Mitte des Jahres sorgten insbesondere die anhaltend hohen Lagerbestände in den USA und die steigende Schieferölproduktion für
DR. THOMAS GUTSCHLAG, VORSTAND DEUTSCHE ROHSTOFF AG
Preisdruck. Die Produktionskürzungen der OPEC und einiger Nicht-OPEC Staaten sorgten nur zeitweise für Entspannung. Für den Rest des Jahres erwarten wir weiterhin eine moderat positive Entwicklung beim Ölpreis, da die Lagerbestände in den USA mittlerweile deutlich zurückgehen und auch die Anzahl der neuen Bohrgeräte stagniert. Mittelfristig sollte dies zu einem langsamer wachsenden Angebot an US-Öl führen.
Bei den Industriemetallen setzte sich die Preisrally, die teilweise schon im vergangenen Jahr begonnen hatte, fort. Kupfer legte seit Jahresbeginn bis Ende August um rund 23% zu, seit Mitte Oktober 2016 sogar um 47%. Zink stieg im gleichen Zeitraum um weitere 22% und notierte Ende August auf einem 10-Jahreshoch. In den vergangenen Monaten erfasste der Preisaufschwung auch das für uns bedeutsame Wolfram APT, das sich seit Jahresanfang um 50% verteuerte. Gleiches gilt für die Preise ausgewählter Seltener Erden wie Neodym und Praesodym, die seit Jahresbeginn um mehr als 50% anstiegen und damit den seit 2011 anhaltenden starken Preisverfall umkehren konnten.
Unsere Aktivitäten in den USA verliefen in den ersten 6 Monaten des Jahres planmäßig. Die gesamte, auf unsere Unternehmen entfallende, Produktion belief sich im ersten Halbjahr auf etwas über 1 Million Barrel Öläquivalent (BOE). Das entspricht einer Tagesproduktion von durchschnittlich 5.529 BOE. Die Ölproduktion erreichte im ersten Halbjahr rund 650.000 Barrel, der Rest entfiel auf Erdgas und Kondensate. Wie erwartet nahm der Gasanteil im 2. Quartal deutlich zu. Insgesamt lag die Produktion leicht über unserer Erwartung. Den größten Anteil an der Produktion hatte Cub Creek Energy, die 795.879 BOE beisteuerte. Salt Creek produzierte 108.028 BOE, Elster 96.858 BOE.
Alle drei Unternehmen investierten im ersten Halbjahr in die künftige Förderung. Cub Creek begann mit insgesamt 23 neuen Horizontalbohrungen von zwei Bohrplätzen. Sieben Bohrungen begannen Mitte September vom Haley-Bohrplatz mit der Produktion, die weiteren 16 Bohrungen vom Litzenberger-Bohrplatz sollen im ersten Quartal 2018 in Produktion gehen.
Elster Oil & Gas beteiligt sich mit einem Anteil von rund 23% an 20 Bohrungen mit horizontaler Länge von 2 und 2,5 Meilen. Der Produktionsbeginn dieser Bohrungen wird voraussichtlich ebenfalls im 1. Quartal 2018 sein. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 25 Mio. USD.
Salt Creek hat im laufenden Jahr bereits 33 Bohrvorschläge erhalten und entschieden, an allen Bohrungen teilzunehmen. Die ersten dieser neuen Bohrungen sind im September 2017 in Produktion gegangen. Salt Creek erwartet deshalb im 2. Halbjahr eine deutlich ansteigende Produktion. Insgesamt wird Salt Creek bis Anfang 2018 für 21 Bohrungen voraussichtlich rund 11 Mio. USD investieren.
Nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Preise hat sich das Geschäft im Bereich Metalle deutlich belebt. Im Mai konnte Tin International ein Joint Venture mit Lithium Australia melden. Im Rahmen dieser Kooperation wird das Potential der Lizenz Sadisdorf auf Lithium getestet und auch die bestehende Zinnressource erweitert werden. Lithium Australia wird 2,25 Mio. EUR investieren und dafür 50% der Anteile an der Lizenz erhalten. Für Tin International bedeutet das die Chance, den Wert von Sadisdorf deutlich zu erhöhen, ohne selbst investieren zu müssen.
Im Juni gab Ceritech bekannt, dass sie einen unverbindlichen Vertrag mit China Molybdenum (CMOC) geschlossen hat. Die Vertragsparteien wollen in den kommenden Monaten einen endgültigen Vertrag schließen, der Ceritech berechtigt, die Seltenen Erden, die im Produktionsprozess von CMOC anfallen, zu extrahieren und zu vermarkten. Dazu wurden einige Voraussetzungen definiert, die erfüllt werden müssen. Ceritech eröffnet sich mit diesem Projekt die Chance, zu einem der weltweit wenigen Hersteller von Seltenen Erden zu werden.
Unserer größten Beteiligung im Geschäftsfeld Metalle, der kanadischen Almonty Industries, gelang es im laufenden Jahr, ihre Bilanz deutlich zu verbessern. Unter anderem wandelte der größte Abnehmer der Gesellschaft, Global Tungsten & Powders, 9,4 Mio. CAD Darlehen in Eigenkapital. Im August investierte der CEO der Gesellschaft im Rahmen einer Kapitalerhöhung 5 Mio. USD (6,3 Mio. CAD) zu einem Kurs, der 33% über dem Marktpreis lag. Ein sehr starker Vertrauensbeweis in die Zukunft der Gesellschaft. Ende September konnte eine weitere Kapitalerhöhung über 2,7 Mio. CAD bekanntgegeben werden, die ein großer Finanzinvestor übernahm. Zudem konnte Almonty die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich reduzieren.
Auch operativ kam Almonty gut voran. Die Stückkosten in den Minen in Portugal und Spanien konnten abermals gesenkt werden. Almonty konnte damit und aufgrund der im Vorjahr abgeschlossenen Festpreisverträge im zweiten und dritten Quartal operativ einen steigenden Gewinn ausweisen. Seit Juli 2017 sind die Wolfram-Preise um 50% nach oben geschossen, was dem Unternehmen weiteren Rückenwind bescheren wird.
Unsere Aktie gab im Laufe des ersten Halbjahres die Gewinne, die sie im zweiten Halbjahr 2016 erzielt hatte, wieder ab und handelte Ende August bei 16,25 EUR. Eine ähnliche Entwicklung ist bei US-Ölaktien zu beobachten. Unternehmen, die ein mit uns vergleichbares Geschäftsmodell haben und in der gleichen Gegend tätig sind, verloren seit Jahresanfang zwischen 50 und 70% an Wert. Der Grund liegt vermutlich in der Unsicherheit über die weitere Ölpreisentwicklung und die Auswirkungen längerer Tiefpreise auf die Ergebnisse der Unternehmen.
Im Gegensatz zur Aktie entwickelten sich die beiden ausstehenden Anleihen sehr stabil. Beide handelten im Verlauf des Jahres immer über 100%. Wir haben deshalb die Möglichkeit genutzt, weitere 7,5 Mio. EUR der Anleihe 16/21 bei institutionellen Investoren zu platzieren.
Drei Tage nach der Hauptversammlung am 7. Juli in Mannheim erhielten die Aktionäre die Ausschüttung für 2016 in Höhe von 60 Cent. Sie lag damit um 9% über der Divi-
JAN-PHILIPP WEITZ, VORSTAND DEUTSCHE ROHSTOFF AG
dende von 2015. Insgesamt summieren sich die Dividenden seit 2013 auf 1,75 EUR. Es ist unser Ziel, auch in den kommenden Jahren attraktive Dividenden zu zahlen.
Wir sind mit dem operativen Geschäft in diesem Jahr zufrieden. Es entspricht voll und ganz unseren Erwartungen. In der zweiten Jahreshälfte und Anfang 2018 werden wir signifikante neue Öl- und Gasproduktion anschließen. Abhängig von den Rohstoffpreisen und den Wechselkursen wird sich die zusätzliche Produktion auch in unseren Ergebnissen widerspiegeln. Auch für den Geschäftsbereich Metalle sehen wir deutlich bessere Möglichkeiten als noch vor einem Jahr. Er trägt zwar auf absehbare Zeit nicht zu Umsatz und Ergebnis bei, wohl aber zum Gesamtwert unseres Portfolios.
Mit den besten Grüßen aus Mannheim
Vorstand, CEO Vorstand, CFO
Thomas Gutschlag Jan-Philipp Weitz
Es handelt sich im Folgenden um einen verkürzten Lagebericht, der im Wesentlichen auf Abweichungen zum Konzern-Abschluss 2016 eingeht. Insofern verweisen wir für eine ausführliche Darstellung auf den Geschäftsbericht 2016 und den darin enthaltenen umfangreichen Lagebericht.
An dem im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen Geschäftsmodell haben sich keine Änderungen ergeben. Zum 30. Juni 2017 setzte sich der Deutsche Rohstoff-Konzern aus den folgenden Konzerngesellschaften zusammen:
Im Vergleich zum Geschäftsbericht 2016 haben sich mehrere Änderungen ergeben:
Die Aktien der Deutsche Rohstoff AG werden seit Mai 2010 im Entry Standard und seit März 2017 im Scale Segment der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die derzeitige Aktienstückzahl beläuft sich auf 5.063.072. Die Marktkapitalisierung betrug zum 30. Juni 2017 rund 92 Mio. EUR (30. Juni 2016: 84 Mio. EUR).
Keine Änderungen.
Keine Änderungen.
Der Preis für US-Öl (WTI) pendelte im ersten Halbjahr zwischen 42 und 50 USD pro Barrel und lag damit leicht unter den Erwartungen des Vorstandes. Der Wechselkurs EUR/USD vollzog ab Mai 2017 eine deutliche Bewegung nach oben und erreichte am 30. Juni 2017 einen Wert von 1,1420. Für weitere Erläuterungen zur Entwicklung der Rohstoffpreise verweisen wir auf die Ausführungen im Brief an die Aktionäre dieses Halbjahresberichtes.
Im 1. Halbjahr 2017 gab es sowohl im Geschäftsbereich Öl und Gas als auch im Geschäftsbereich Metalle markante Fortschritte.
Die Öl- und Gasverkäufe des Konzerns summierten sich im 1. Halbjahr auf 1.000.764 Barrel Öläquivalent (BOE). Davon entfielen 654.408 Barrel auf Erdöl, der Rest auf Erdgas und Kondensate. Die durchschnittliche Tagesproduktion belief sich auf 5.529 BOE. Alle Mengenangaben entsprechen dem Nettoanteil des Konzerns. Anteile Dritter sind bereits abgezogen.
Die Produktion führte zu einem US-Dollar Umsatz im 1. Halbjahr in Höhe von 34,5 Mio. USD, wovon 29,6 Mio. USD auf Erdöl und 4,9 Mio. USD auf Erdgas und Kondensate entfielen. Die Umrechnung in EUR erfolgte mit einem durchschnittlichen Wechselkurs von 1,075, so dass sich ein Euro-Umsatz in Höhe von 32,1 Mio. EUR ergab.
Auf die drei Gesellschaften entfielen folgende Mengen:
Cub Creek Energy: 795.879 BOE (535.997 Barrel Öl) Elster Oil & Gas: 96.858 BOE (39.193 Barrel Öl) Salt Creek Oil & Gas: 108.028 BOE (79.219 Barrel Öl)
Cub Creek begann im März 2017 mit sieben Bohrungen vom Haley-Bohrplatz und im Mai 2017 mit weiteren 16 Bohrungen vom Litzenberger-Bohrplatz. Ursprünglich waren neun Bohrungen vom Haley-Bohrplatz und 22 Bohrungen vom Litzenberger-Bohrplatz geplant gewesen. Aufgrund technischer und betriebswirtschaftlicher Erwägungen entschied das Board von Cub Creek jedoch, das Bohrprogramm etwas zu verkleinern.
Die Haley-Bohrungen wurden Mitte September 2017 in Produktion genommen, die Litzenberger-Bohrungen sollen im 1. Quartal 2018 folgen.
Im Juni 2017 berichtete Cub Creek, dass es einen Kreditvertrag mit einer US-Bank auf Basis der ausgewiesenen Reserven abgeschlossen hat. Der Kreditrahmen beläuft sich auf 25 Mio. USD. Zum 30. Juni 2017 betrug das abgerufene Kreditvolumen 8 Mio. USD. Es handelt sich um ein variables Darlehen, das zum 30. Juni 2017 mit 4,29% verzinst wurde.
Salt Creek erhielt im Laufe des 1. Halbjahres und im 3. Quartal insgesamt 33 Bohrvorschläge von den verschiedenen Betriebsführern in North Dakota. Damit lag die Zahl der neuen Bohrungen deutlich über der Annahme, die bei Akquisition des Projektes im Dezember 2016 getroffen worden war. Die ersten sechs der neuen Bohrungen werden voraussichtlich im dritten und vierten Quartal 2017 in Produktion gehen.
Im Geschäftsbereich Metalle gab es eine deutliche Belebung der Aktivitäten sowohl bei den Konzernunternehmen als auch bei den Beteiligungen.
Der Beteiligung Almonty Industries gelang es im 1. Halbjahr, einen Teil der Verbindlichkeiten in Eigenkapital zu wandeln. Dies betraf 9,4 Mio. CAD, die der wesentliche Abnehmer der Wolfram-Konzentrate dem Unternehmen gewährt hatte. Der Anteil der DRAG wurde dadurch von 11,9% am Jahresende 2016 auf 9,5% verwässert. Die DRAG wiederum verlängerte die Laufzeit eines Darlehens über 1 Mio. USD sowie einer Wandelschuldverschreibung über 6 Mio. CAD für jeweils 2 Jahre bis 2019 und tauschte fällige Zinsen und erhielt dafür 1.206.574 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 0,35 CAD und 283.914 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 0,28 CAD. Der Anteil der DRAG stieg dadurch zum 30. Juni 2017 wieder auf 10,5%.
Operativ gelang der Beteiligung in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2016/2017 (bis 30. Juni 2017) eine erhebliche Verbesserung. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) stieg von -400 TCAD im ersten Quartal über 950 TCAD im zweiten Quartal auf 3,3 Mio. CAD im dritten Quartal. Der Grund lag in der strikten Kostendisziplin bei den produzierenden Minen und an einem preisbedingt höheren Umsatz. Almonty profitierte sowohl von den Ende 2016 und Anfang 2017 abgeschlossenen Festpreisverträgen für einen Teil der Produktion als auch von dem bis Juni langsam und seit Juli stark steigenden
Die Ceritech AG konnte im Juni 2017 vermelden, dass sie eine Absichtserklärung mit der brasilianischen Firma Copebrás Industria Ltda (Copebrás) unterzeichnet hat. In dieser Erklärung wird die weitere mögliche Entwicklung der Gewinnung Seltener Erden aus Gipsen und der künftige Projektverlauf beschrieben. Wesentliche Bestandteile der Erklärung sind die Durchführung von Aufbereitungstests und die Anfertigung einer ersten Wirtschaftlichkeitsstudie.
Copebrás ist der zweitgrößte Produzent von Phosphatdüngern in Brasilien und ist eine Tochterfirma des internationalen Rohstoffkonzerns China Molybdenum Co. Ltd. (CMOC), die die Düngemittelsparte und das Niobiumgeschäft im September 2016 für rund 1,5 Mrd. USD von Anglo American in Brasilien übernommen hatte. Als Nebenprodukt der Düngerproduktion entstehen erhebliche Mengen Seltenerden-haltiger Gipse, die Ceritech mit der von ihr entwickelten Technologie, unter Umgehung von Explorations- und Bergbaukosten, kostengünstig gewinnen möchte.
Die Preise für Seltene Erden Metalle konnten im 1. Halbjahr spürbar zulegen. Neodym, einer der wichtigsten Wertstoffe der Ceritech, verzeichnete einen 80%igen Anstieg gegenüber dem Jahresanfang. Marktbeobachter führen die Preisentwicklung darauf zurück, dass der mit Abstand wichtigste Produzent China die angekündigte Bereinigung des Sektors nunmehr angegangen sei, was zu einem geringeren Angebot führe.
Die Tin International AG konnte im Mai den Abschluss eines Joint-Venture Vertrages mit Lithium Australia melden. Lithium Australia ist ein an der australischen Börse gelistetes Unternehmen (ASX:LIT), das über ein Aufbereitungsverfahren zur Gewinnung von Lithium aus lithiumglimmerhaltigen Erzen (sogenannte Sileach™ Technologie) sowie über ein Portfolio von Lithiumvorkommen verfügt. Kernstück des Joint Venture bildet die von Tin International gehaltene Lizenz Sadisdorf in Sachsen. Lithium Australia kann einen 15% Anteil am Joint Venture durch Explorationstätigkeiten in Sadisdorf im Wert von 750.000 EUR oder einer entsprechenden Barzahlung an die Tin International bis 30. Juni 2018 erwerben.
Durch weitere Investitionen in Höhe von 1,25 Mio. EUR an Exploration kann das australische Unternehmen seinen Anteil am Joint Venture um weitere 35% auf insgesamt 50% bis spätestens Mai 2020 erhöhen. Nach Abschluss dieser "Farm-in" Phase tragen die Joint Venture Partner anteilsmäßig die Projektentwicklungskosten oder werden entsprechend verwässert.
Mit Unterzeichnung des Joint Venture Vertrags erhielt Tin International eine Einmalbarzahlung in Höhe von 50.000 EUR sowie 1.723.806 Lithium Australia Aktien.
Ziel des Joint Ventures ist die Erweiterung und Aufwertung der bestehenden JORC (2012) Zinnressource von Sadisdorf (3,36 Mio. t mit 0,44% Zinngehalt und einem cutoff von 0,25% Zinn in der Kategorie "inferred") sowie die Identifikation einer mit dem Vorkommen assoziierten Lithiumvererzung. Das Management geht davon aus, dass sich dadurch die Wirtschaftlichkeit von Sadisdorf erheblich verbessern lässt. Lithium wird insbesondere auch für Batterien benötigt. Analysten gehen davon aus, dass im Zuge der zunehmenden Verbreitung von Elektro-Fahrzeugen die Nachfrage nach diesem Metall erheblich steigen wird.
Bezüglich der weiteren Aktivitäten verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016 sowie die Ausführungen in diesem Zwischenbericht.
Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern Umsätze in Höhe von 32,1 Mio. EUR. Der weit überwiegende Teil stammte aus der Ölund Gasförderung in den USA. Auf die einzelnen Tochtergesellschaften entfielen dabei folgende Umsätze:
Cub Creek Energy: 25,9 Mio. EUR Elster Oil & Gas: 3,0 Mio. EUR Salt Creek Energy: 3,2 Mio. EUR
Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Öl- und Gasproduktion aller drei US-Tochtergesellschaften sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von rund 1,6 Mio. EUR ausgewiesen worden. Sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 2,3 Mio. EUR erzielte der Konzern fast ausschließlich aus Währungsgewinnen, denen allerdings auch Währungsverluste in Höhe von 5,2 Mio. EUR gegenüberstanden, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbucht wurden.
Der Personalaufwand stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 deutlich von 1,6 Mio. EUR auf 2,6 Mio. EUR Der Grund lag in zusätzlichen Einstellungen sowie vertraglich vereinbarten Bonuszahlungen in den USA.
Die Abschreibungen erhöhten sich auf 15,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR). Darin spiegelt sich in erster Linie die Abschreibung der neuen Bohrungen bei Cub Creek wieder, die gemäß der erwarteten Produktionsmenge abgeschrieben werden.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen im ersten Halbjahr deutlich zu. Einen wesentlichen Anteil hatten Währungsverluste in Höhe von 5,2 Mio. EUR.
Das Finanzergebnis fiel mit -1,7 Mio. EUR niedriger aus als im Vorjahreszeitraum (Vorjahr: -1,4 Mio. EUR). Während der Zinsaufwand mit -2,2 Mio. EUR nahezu gleichgeblieben ist (Vorjahr: -2,19 Mio. EUR), fielen die Erträge von 0,8 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2016 auf 0,5 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2017 geringer aus. Der Konzern hatte im 2. Halbjahr 2016 hochverzinsliche Anlagen aufgelöst, um insbesondere die Akquisition von Vermögensgegenständen in North Dakota durch Salt Creek finanzieren zu können.
Das Steuerergebnis fiel mit -1,5 Mio. EUR negativ aus (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR). Dieses Ergebnis spiegelt die in den USA erzielten Gewinne wieder, denen steuerliche Sonderabschreibungen gegenüberstehen und für die passive latente Steuern zu bilden sind.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im ersten Halbjahr auf 23,5 Mio. EUR (Vorjahr: -3,0 Mio. EUR). Bereinigt um die Abschreibungen ergab sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8,3 Mio. EUR. (Vorjahr: -4,0 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Steuern lag bei 6,6 Mio. EUR (Vorjahr: -5,3 Mio. EUR).
Der Konzernjahresüberschuss betrug im ersten Halbjahr 2017 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: Konzernfehlbetrag -3,9 Mio. EUR). Auf die Minderheiten entfielen hiervon 2,4 Mio. EUR, so dass sich der auf den Deutsche Rohstoff Konzern entfallende Gewinn auf 2,6 Mio. EUR belief.
Die liquiden Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere des Anlageund Umlaufvermögen) betrugen zum 30. Juni 2017 47,1 Mio. EUR (Vorjahr: 74,6 Mio. EUR). Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 (35,7 Mio. EUR) bedeutet dies einen Anstieg von 11,4 Mio. EUR. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die im Juni 2017 erhaltene Steuererstattung von rund 12,9 Mio. EUR zurückzuführen. Die finanzielle Ausstattung des Konzerns ist damit weiterhin hervorragend.
Die Konzern-Bilanzsumme in Höhe von 190,2 Mio. EUR lag deutlich höher als im Vorjahr (129,1 Mio. EUR). Auf der Aktivseite gab es einen deutlichen Zuwachs bei den Sachanlagen, die sich am 30. Juni 2017 auf 76,9 Mio. EUR beliefen (Vorjahr: 12,3 Mio. EUR). Darin spiegelt sich die Bohraktivität in den USA wieder. Finanziert wurden die Investitionen durch einen Aufbau der Verbindlichkeiten, die am 30. Juni 2017 auf 101,6 Mio. EUR angestiegen waren
Die liquiden Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere des Anlageund Umlaufvermögen) beliefen sich Ende Juni 2017 auf 47,1 Mio. EUR (Vorjahr 74,6 Mio. EUR). Sie lagen damit ebenfalls deutlich unter dem Vorjahr. Gleichwohl verfügte der Konzern weiterhin über eine sehr komfortable Liquiditätsausstattung, um das starke Wachstum zu finanzieren.
Das Eigenkapital legte mit 66,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (62,5 Mio. EUR) leicht zu. Die Eigenkapitalquote, die sich auf 35,2% belief (Vorjahr: 48,4%), nahm gegenüber dem Jahresende 2016 (34,2%) zu, lag jedoch unter dem Wert vom 30. Juni 2016 (48,4%).
Nach Ansicht des Vorstandes hat sich an der Gesamtaussage des Geschäftsberichtes, dass die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Konzerns hervorragend ist, nichts geändert. Der Konzern konnte das Halbjahr mit einem deutlich positiven Ergebnis abschließen. Die wichtige Steuerungsgröße Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 23,5 Mio. EUR auf Rekordniveau und spiegelt das erfolgreiche operative Geschäft in den USA wieder. Für das zweite Halbjahr erwartet der Vorstand aufgrund der neuen Bohrungen, die in den USA die Produktion aufnehmen werden, weiterhin einen positiven Geschäftsverlauf.
Das prognostizierte Investitionsvolumen wird aufgrund der schneller als erwarteten Entwicklung bei Salt Creek sowie der ursprünglich in 2018 erwarteten 25 Mio. USD Investitionen bei Elster, die nun teilweise bereits 2017 anfallen, voraussichtlich am oberen Ende der im Geschäftsbericht prognostizierten Spanne von 50-70 Mio. USD liegen. Weitere Investitionen in Höhe von rund 20 Mio. USD werden im 1. Halbjahr 2018 erwartet.
Der zuletzt schwächere Ölpreis und die starke Veränderung des EUR/USD Kurs haben sich negativ auf das Ergebnis der Deutsche Rohstoff AG ausgewirkt. Der Vorstand geht jedoch davon aus, dass die im Lagebericht getroffene Prognose eines Umsatzes in Höhe von 55-65 Mio. EUR und ein EBITDA von mindestens 40 Mio. EUR erreicht wird. Neben dem Ölpreis und den Wechselkursen sind besonders wichtige Einflussfaktoren die Förderraten der im 2. Halbjahr in die Produktion genommenen Bohrungen bei Cub Creek Energy, die Anzahl neuer Bohrungen bei Salt Creek Energy und die Entwicklung der Förderraten der bestehenden Bohrungen insgesamt.
Hinsichtlich des Chancen- und Risikoberichtes verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016.
Mannheim, den 29. September 2017
Der Vorstand
Dr. Thomas Gutschlag Jan-Philipp Weitz
| AKTIVA | 30.06.2017 | 30.06.2016 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | ||
| A. | ANLAGEVERMÖGEN | |||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. | entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
32.843.864 | 16.387.789 | 33.853.665 |
| 2. | Geschäfts- oder Firmenwert | 6.074.907 | 5.443.389 | 6.760.778 |
| 38.918.771 | 21.831.178 | 40.614.443 | ||
| II. | Sachanlagen | |||
| 1. | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
0 | 360.417 | 0 |
| 2. | Produzierende Erdölfördernanlagen | 64.684.938 | 4.928.650 | 76.171.842 |
| 3. | Exploration und Evaluierung | 11.963.104 | 6.362.852 | 3.492.765 |
| 4. | Technische Anlagen und Maschinen | 151.969 | 515.075 | 173.317 |
| 5. | andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 92.030 | 112.255 | 103.456 |
| 76.892.041 | 12.279.249 | 79.941.380 | ||
| III. | Finanzanlagen | |||
| 1. | Beteiligungen | 12.542.190 | 12.087.121 | 12.542.190 |
| 2. | Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
1.852.197 | 0 | 913.075 |
| 3. | Wertpapiere des Anlagevermögens | 7.587.726 | 9.608.254 | 7.587.726 |
| 21.982.113 | 21.695.375 | 21.042.991 | ||
| B. | UMLAUFVERMÖGEN | |||
| I. | Vorräte | |||
| fertige Erzeugnisse und Waren | 157.149 | 82.762 | 137.090 | |
| 157.149 | 82.762 | 137.090 | ||
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.406.117 | 441.661 | 7.298.295 |
| 2. | Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
887.809 | 1.232.972 | 495.339 |
| 3. | sonstige Vermögensgegenstände | 2.280.078 | 6.215.288 | 15.105.259 |
| 10.574.004 | 7.889.921 | 22.898.893 | ||
| III. | Wertpapiere des Umlaufvermögens | 1.762.224 | 9.355.543 | 3.456.446 |
| IV. | Guthaben bei Kreditinstituten | 37.723.298 | 55.652.229 | 24.634.447 |
| C. | RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 912.180 | 192.790 | 495.301 |
| D. | AKTIVE LATENTE STEUERN | 1.305.482 | 165.753 | 250.721 |
| SUMME AKTIVA | 190.227.262 | 129.144.800 | 193.471.712 |
| PASSIVA | 30.06.2017 | 30.12.2016 | 31.12.2016 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |||||
| A. | EIGENKAPITAL | ||||||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 5.063.072 | 5.063.072 | 5.063.072 | |||
| ./. Nennbetrag eigener Anteile | -127.810 | 4.935.262 | -127.810 | 4.935.262 | -127.810 | 4.935.262 | |
| Bedingtes Kapital EUR 2.000.000 (Vj. EUR 2.000.000) |
|||||||
| II. | Kapitalrücklage | 29.757.158 | 29.750.297 | 29.757.158 | |||
| III. | Gewinnrücklage | 0 | 0 | 0 | |||
| IV. | Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung |
2.314.508 | 6.139.865 | 6.325.657 | |||
| V. | Konzernbilanzgewinn | 18.002.609 | 14.458.321 | 15.405.160 | |||
| VI. | Anteile anderer Gesellschafter | 11.889.747 | 7.240.513 | 9.697.858 | |||
| 66.899.284 | 62.524.258 | 66.121.095 | |||||
| B. | RÜCKSTELLUNGEN | ||||||
| 1. | Steuerrückstellungen | 335.987 | 179.122 | 330.517 | |||
| 2. | sonstige Rückstellungen | 6.870.329 | 2.691.973 | 4.977.616 | |||
| 7.206.316 | 2.871.095 | 5.308.133 | |||||
| C. | VERBINDLICHKEITEN | ||||||
| 1. | Anleihen, davon konvertibel EUR 0 | 74.155.000 | 51.398.000 | 66.705.000 | |||
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
15.429.881 | 6.400.000 | 8.538.236 | |||
| 3. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.086.254 | 554.442 | 29.914.719 | |||
| 4. | sonstige Verbindlichkeiten | 10.942.819 | 2.211.118 | 3.988.686 | |||
| 101.613.954 | 60.563.560 | 109.146.641 | |||||
| D. | PASSIVE LATENTE STEUERN | 14.507.708 | 3.185.887 | 12.895.843 |
| SUMME PASSIVA | 190.227.262 | 129.144.800 | 193.471.712 |
|---|---|---|---|
| 01.01. - 30.06.2017 | 01.01. - 30.06.2016 | 01.01. - 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | ||
| 1. | UMSATZERLÖSE | 32.119.772 | 1.117.757 | 9.170.296 |
| 2. | ERHÖHUNG DES BESTANDS AN FERTIGEN UND UNFERTIGEN ERZEUGNISSEN |
3.405 | 1.110 | 9.542 |
| 3. | ANDERE AKTIVIERTE EIGENLEISTUNGEN | 1.650.067 | 791.720 | 1.724.710 |
| 4. | SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE | 2.296.310 | 989.056 | 10.496.891 |
| 5. | MATERIALAUFWAND | 2.648.709 | 1.811 | 4.257 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 2.648.709 | 1.811 | 4.257 | |
| 6. | PERSONALAUFWAND | 2.593.029 | 1.599.758 | 3.457.384 |
| a) Löhne und Gehälter | 2.523.051 | 1.542.867 | 3.357.574 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
69.978 | 56.891 | 99.810 | |
| – davon für Altersversorgung EUR 7.940 (Vj. EUR 11.077) | ||||
| 7. | ABSCHREIBUNGEN | 15.170.673 | 948.877 | 6.873.537 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
15.170.673 | 948.877 | 6.873.537 | |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens | 0 | 0 | 0 | |
| 8. | SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN | 7.343.683 | 4.323.229 | 11.565.953 |
| 9. | SONSTIGE ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE | 492.565 | 827.197 | 2.685.120 |
| 10. | ABSCHREIBUNGEN AUF FINANZANLAGEN UND WERTPAPIERE DES UMLAUFVERMÖGENS |
0 | 0 | 40.998 |
| 11. | ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN | 2.238.993 | 2.193.974 | 4.097.743 |
| 12. | STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG | -1.527.959 | 1.394.465 | 2.028.183 |
| – davon Aufwand (Vj. Ertrag) aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern Steuern EUR 2.580.437 (Vj. Ertrag EUR 1.418.157) |
||||
| 13. | ERGEBNIS NACH STEUERN | 5.039.073 | -3.946.344 | 74.870 |
| 14. | SONSTIGE STEUERN | 281 | 0 | 584 |
| 15. | KONZERNJAHRESÜBERSCHUSS | 5.038.792 | -3.946.344 | 74.286 |
| 16. | NICHT BEHERRSCHENDEN ANTEILEN ZUSTEHENDER GEWINN (-) ODER AUF NICHT BEHERRSCHENDE AN TEILE ENTFALLENDER VERLUST (+) |
-2.441.343 | 387.313 | 27.916 |
| 17. | GEWINNVORTRAG (+) | 15.405.160 | 18.124.147 | 15.409.753 |
| 18. | EINSTELLUNG IN GEWINNRÜCKLAGEN | 0 | -106.795 | -106.795 |
| 19. | KONZERNBILANZGEWINN | 18.002.609 | 14.458.321 | 15.405.160 |
Sitz der Muttergesellschaft Deutsche Rohstoff AG ist seit dem Beschluss der Hauptversammlung vom 7. Juli 2017 Mannheim (vorher: Heidelberg). Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 702881 im Register des Amtsgerichts Mannheim eingetragen.
Der Halbjahreskonzernabschluss der Deutsche Rohstoff zum 30. Juni 2017 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt. Der Halbjahreskonzernabschluss enthält nicht alle für den Konzern-Abschluss vorgeschriebenen Angaben und Erläuterungen und sollte im Zusammenhang mit dem Konzern-Abschluss zum 31. Dezember 2016 gelesen werden.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtszeitraum nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die bei der Aufstellung des Halbjahreskonzernabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen, die bei der Aufstellung des Konzern-Abschlusses für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr angewendet wurden. Hier verweisen wir auf den Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016, abgedruckt im Geschäftsbericht 2016, Seite 62 ff. (im Folgenden: Geschäftsbericht). Der Halbjahreskonzernabschluss ist in Euro (EUR) dargestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf ein Euro (EUR) auf- oder abgerundet. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben Differenzen auftreten können. Dieser Konzern-Zwischenabschluss ist nicht geprüft und keiner prüferischen Durchsicht unterzogen worden.
Der Konsolidierungskreis hat sich zum 30. Juni 2017 gegenüber dem 31. Dezember 2016 wie folgt geändert.
Die US-amerikanische Tochtergesellschaft Mountain States Reserve Company LLC wurde im Mai 2017 gelöscht und schied aus dem Konsolidierungskreis aus. Die durchgeführte Entkonsolidierung resultierte in einem Aufwand in Höhe von 24 TEUR, der unter der Position sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen wird.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mittels historischer Kurse umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzern-Eigenkapitals unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen.
Im Folgenden werden nur Positionen angeführt, bei denen im Halbjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr (31. Dezember 2016) wesentliche Veränderungen zu verzeichnen sind. Ansonsten wird auch an dieser Stelle auf die Ausführungen im Geschäftsbericht verwiesen.
Die Position Exploration und Evaluierung beläuft sich zum 30. Juni 2017 auf 12,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR). Die Veränderung beruht darauf, dass die Gesellschaft Cub Creek Energy LLC im Wattenberg Ölfeld auf dem Haley-Bohrplatz sieben Bohrungen abgeschlossen und das Bohrprogramm auf dem Litzenberger-Bohrplatz mit insgesamt 16 Bohrungen begonnen hat. Der Produktionsbeginn für den Haley-Bohrplatz konnte Mitte September bekanntgegeben werden. Die Bohrungen auf dem Litzenberger-Bohrplatz werden voraussichtlich im 1. Quartal 2018 die Produktion aufnehmen. Bis zum Beginn der kommerziellen Förderung werden die Bohrungen unter der Position Exploration und Evaluierung ausgewiesen. Ab Förderung erfolgt der Ausweis unter der Position Produzierende Erdölförderanlagen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich zum 30. Juni 2017 auf 2,3. Mio. EUR im Vergleich zu 15,1 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016. Der Betrag zum 31. Dezember 2016 beinhaltete eine Steuerforderung in Höhe von 12,9 Mio. EUR der Deutsche Rohstoff USA, die im Juni 2017 erstattet worden ist.
Zum Bilanzstichtag ist die Kapitalrücklage im Konzern um 3,8 Mio. EUR höher als die Kapitalrücklage der Muttergesellschaft. Die Position Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung beinhaltet im Wesentlichen die Umrechnungsdifferenzen der zum Stichtag erfolgten Währungsumrechnung der Aktiv- und Passivposten der in US-Dollar aufgestellten Jahresabschlüsse sowie der zum Durchschnittskurs erfolgten Währungsumrechnung der in US-Dollar aufgestellten Gewinn- und Verlustrechnungen. Aufgrund des gesunkenen US-Dollar-Kurses ist die Position im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 4,0 Mio. EUR gesunken, so dass sie nunmehr zum 30. Juni 2017 2,3 Mio. EUR beträgt.
Die Position Anleihen, nicht konvertibel, enthält Verbindlichkeiten aus der Emission zweier Unternehmensanleihen und beläuft sich zum 30. Juni 2017 auf einen Wert von insgesamt 74,1 Mio. EUR im Vergleich zu 66,7 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016. Die erste, nicht konvertible Anleihe, ist endfällig, hat eine Laufzeit bis zum 11. Juli 2018 und wird mit 8% verzinst. Zum 30. Juni 2017 betrug der Anteil dieser Anleihe unverändert 15,7 Mio. EUR. Die zweite, ebenfalls nicht konvertible Anleihe, ist auch endfällig, hat eine Laufzeit bis zum 20. Juli 2021 und wird mit 5,625% verzinst. Im Juni 2017 wurden noch Anleihen in Höhe von insgesamt 7,4 Mio. EUR ausgegeben, so dass sich zum 30. Juni 2017 das ausstehende Volumen auf 58,4 Mio. EUR beläuft, im Vergleich zu 51,0 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016.
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zwei Darlehen ausgewiesen. Zum einen handelt es sich hierbei um ein Darlehen in Höhe von 8,4 Mio. EUR, das die Gesellschaft Salt Creek Oil & Gas LLC betrifft. Mit der Bank wurde eine Kreditlinie vereinbart, die sich zum 30. Juni 2017 auf 12,5 Mio. USD beläuft, von denen 9,6 Mio. USD bzw. 8,4 Mio. EUR abgerufen sind. Das Darlehen ist endfällig und besitzt eine Laufzeit bis 19. Dezember 2021. Das Volumen und die Fälligkeit des Darlehens können nach halbjährlich stattfindenden Bewertungen der Öl- und Gasreserven von Salt Creek Oil & Gas LLC durch die Bank angepasst werden. Der Zinssatz ist variabel und beträgt zum 30. Juni 2017 3,42%.
Des Weiteren besteht ein Darlehen, das die Gesellschaft Cub Creek Energy LLC betrifft. Bei dem Darlehen handelt es sich um eine Beleihung der Öl- und Gasreserven von Cub Creek Energy LLC. Hier wurde ebenfalls eine Kreditlinie vereinbart, die sich zum 30. Juni 2017 auf 25 Mio. USD beläuft und von denen zum 30. Juni 2017 8,0 Mio. USD bzw. 7,0 Mio. EUR abgerufen worden sind. Das Darlehen ist endfällig und besitzt eine Laufzeit bis 21. Juni 2022. Das Darlehen dient der Finanzierung der laufenden Öl- und Gasbohrungen. Der Zinssatz ist variabel und beträgt zum 30. Juni 2017 4,29%.
Die Position Sonstige Verbindlichkeiten beträgt zum 30. Juni 2017 10,9 Mio. EUR (Vorjahr: 4,0 Mio. EUR) und setzt sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten der Gesellschaft Cub Creek Energy LLC aus den Lizenzverpflichtungen sowie den Zinsverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Unternehmensanleihe per 30. Juni 2017 zusammen. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Im Folgenden werden nur Positionen angeführt, bei denen im Halbjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr (1. Januar bis 30. Juni 2016) wesentliche Veränderungen zu verzeichnen sind. Ansonsten wird auch an dieser Stelle auf die Ausführungen im Geschäftsbericht verwiesen.
Die Umsatzerlöse beziehen sich im Wesentlichen auf Cub Creek Energy LLC und deren 21 Bohrungen im Wattenbergfeld in Colorado/USA. Bei den Umsatzerlösen aus Ölbohrungen fallen Produktionssteuern an, die gemäß den Vorgaben des BilRUG direkt von den Umsatzerlösen abzuziehen sind. Im ersten Halbjahr 2017 sind Produktionssteuern in Höhe von 2,3 Mio. EUR angefallen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Währungsgewinnen in Höhe von 2,2 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR), denen Währungsverluste in Höhe von 5,2 Mio. EUR gegenüberstehen, die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden.
Zum 30. Juni 2017 werden Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 2,6 Mio. EUR ausgewiesen, die sich auf Produktionskosten, angefallen bei den produzierenden Ölbohrungen in den USA, beziehen.
In Höhe von 5,2 Mio. EUR entfallen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf Währungsverluste, die auf Ebene der Deutschen Rohstoff AG entstanden sind. Diese Währungsverluste sind durch die Stichtagsbewertung der – in US-Dollar valutierten – kurzfristigen Forderungen sowie der unterjährig durchgeführten Transaktionen auf den US-Dollar geführten Bankkonten entstanden. Aufgrund des stark gefallenen US-Dollar-Kurses im Vergleich zum 31. Dezember 2016 sind daher realisierte sowie unrealisierte Währungsverluste auszuweisen.
Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von 0,8 Mio. EUR zu Gunsten eines Beteiligungsunternehmens.
Nach dem Bilanzstichtag haben folgende Ereignisse den Geschäftsverlauf bis Ende September 2017 wesentlich beeinflusst:
Am 12. Juli 2017 schüttete die Deutsche Rohstoff AG eine Dividende in Höhe von 2.961.157,20 EUR, entsprechend 60 Cent pro Aktie (Vorjahr: 55 Cent) aus.
Im Juli 2017 gab Elster Oil & Gas bekannt, dass es sich an einem umfangreichen Bohrprogramm auf der Magpie-Fläche beteiligt. Es handelt sich um 14 Bohrungen mit jeweils 2 Meilen horizontaler Länge sowie 6 Bohrungen mit jeweils 2,5 Meilen horizontaler Länge. Der Betriebsführer erwartet aufgrund der längeren horizontalen Strecken eine höhere Rendite der Bohrungen im Vergleich zu den üblichen 1-Meile Bohrungen.
Die Deutsche Rohstoff AG meldete im Juli 2017, dass sie weitere
7,4 Mio. EUR ihrer Anleihe 2016/21 platzieren konnte. Das ausstehende Volumen belief sich am 30. Juni 2017 auf 58,4 Mio. EUR.
Im August 2017 meldete die Beteiligung Almonty Industries eine erfolgreiche Kapitalerhöhung über 6,3 Mio. CAD zu einem Kurs von 0,30 CAD, was einer Prämie von rund einem Drittel auf den damaligen Aktienkurs entsprach. Einziger Zeichner war der CEO der Gesellschaft, Lewis Black. Der Anteil der DRAG fiel durch diese Kapitalerhöhung auf 9,3%.
Ende August wandelte die Deutsche Rohstoff AG 4 Mio. CAD in Almonty-Aktien, außerdem auch ausstehende Zinszahlungen. Insgesamt erhielt die Deutsche Rohstoff AG knapp 8 Mio. Aktien zu einem Kurs von rund 55 Cent. Der Anteil an Almonty erhöhte sich dadurch wieder auf 13,6%.
Mitte September 2017 meldete Cub Creek Energy, dass es sieben neue Bohrungen in Produktion gebracht hat. Die Produktionsraten der ersten 30 Tage der Produktion sollen gegen Ende Oktober veröffentlicht werden.
Ende September meldete die Beteiligung Almonty Industries, dass sie eine Kapitalerhöhung der JP Morgan Asset Management über 2,7 Mio. CAD zu einem Kurs von 0,54 CAD pro Aktie erfolgreich abschließen konnte.
Mannheim, den 29. September 2017
Der Vorstand
Dr. Thomas Gutschlag Jan-Philipp Weitz
Deutsche Rohstoff AG Q7, 24 68161 Mannheim Deutschland
Telefon +49 621 490 817 0 Telefax +49 621 490 817 22
[email protected] www.rohstoff.de
Amtsgericht Mannheim HRB-Nummer: 702881
Wertpapierkennnummer WKN A0XYG7 (Aktie) Wertpapierkennnummer WKN A1R07G (Anleihe 13/18) Wertpapierkennnummer WKN A2AA05 (Anleihe 16/21)
linkedin.com/company/deutsche-rohstoff-ag
@deurohstoffag
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der Möglichkeiten der Deutsche Rohstoff AG (DRAG) bezüglich einer Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, das erfolgreiche Erwerben oder Veräußern von Konzern-Gesellschaften bzw. Beteiligungen, sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von DRAG weder beabsichtigt, noch übernimmt DRAG eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts anzupassen.
Aus technischen Gründen (z. B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Halbjahresbericht enthaltenen und den zum Bundesanzeiger eingereichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum Bundesanzeiger eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung.
Der Halbjahresbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Halbjahresbericht der englischen Übersetzung vor.
HERAUSGEBER Deutsche Rohstoff AG Q7, 24 68161 Mannheim
Telefon +49 621 490 817 0 Telefax +49 621 490 817 22
[email protected] www.rohstoff.de
Dieser Halbjahresbericht wurde am 29.09.2017 veröffentlicht.
[email protected] WWW.ROHSTOFF.DE
DEUTSCHE ROHSTOFF AG Q7, 24
68161 MANNHEIM
TELEFON +49 621 490 817 0 TELEFAX +49 621 490 817 22
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