Interim / Quarterly Report • Sep 29, 2014
Interim / Quarterly Report
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das erste Halbjahr 2014 war geprägt vom Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy. Ende Mai war diese Transaktion abgeschlossen. Sie erbrachte einen Verkaufserlös in Höhe von USD 200 Mio. Weitere USD 20 Mio. wurden als Ausgleich für Ausgaben im Jahre 2014 erstattet. Der Deutsche Rohstoff flossen rund USD 129 Mio. zu, außerdem haben wir unsere Darlehen plus Zinsen in Höhe von rund USD 39 Mio. zurückerhalten. Der Verkauf stellt einen großen Erfolg nach gerade einmal dreieinhalb Jahren Investitionsdauer dar. Wir konnten das eingesetzte Eigenkapital rund vervierfachen.
Parallel zum Verkauf bei Tekton liefen im Mai und Juni Verhandlungen zum Verkauf der Wolfram Camp Mine in Australien. Ende Juni haben wir den Verkaufsvertrag unterzeichnet. Der Käufer, die börsennotierte Almonty Industries aus Kanada, zahlt 18 Mio. kanadische Dollar in Aktien und Wandelschuldverschreibungen. Mitte September erfolgte dann auch der Abschluss der Transaktion. Wir sind nun zu knapp 25% an Almonty beteiligt. Almonty betreibt bereits erfolgreich die Los Santos Wolframmine in Spanien. Zusammen mit Wolfram Camp kann Almonty nun mehr Wolframkonzentrate als jeder andere
Dr. Thomas Gutschlag, Vorstand Deutsche Rohstoff AG
Hersteller außerhalb Chinas liefern. Wir sind zuversichtlich, dass unser Anteil an Almonty über die nächsten Jahre deutlich an Wert gewinnen und zumindest teilweise die Abschreibungen wettmachen wird, die in Höhe von insgesamt EUR 18,4 Mio. auf den Geschäftsbereich Wolfram 2013 und im ersten Halbjahr 2014 notwendig waren.
Wir haben damit in kurzer Zeit unsere beiden operativen Einheiten veräußert. Viele Aktionäre haben uns besorgt gefragt, wie wir jetzt wieder ein attraktives Portfolio an Aktivitäten aufbauen wollen. Wir sehen uns dafür in einer sehr komfortablen Ausgangslage: Im Konzern verfügten wir Ende Juni über liquide Mittel in Höhe von EUR 122 Mio. In den USA haben wir mit Cub Creek Energy bereits ein neues Öl- und Gasunternehmen gegründet. Es besteht im Wesentlichen aus ehemaligen Tekton-Mitarbeitern. Zudem verfügen wir über sehr interessante Restflächen im Wattenberg-Feld, die den Kern eines neuen Projektes darstellen könnten.
Unser verbleibendes Portfolio besteht aus Beteiligungen im Bereich der Spezialmetalle und der Öl- und Gasexploration.
Neben der Beteiligung an Almonty sind wir weiterhin bei Seltenen Erden und Zinn aktiv. Die Ceritech (früher Seltenerden Storkwitz) arbeitet an dem sehr vielversprechenden Haldenprojekt zur Gewinnung von Seltenen Erden und könnte ab 2016 mit einer Testproduktion beginnen. Für das Zinnprojekt Sadisdorf haben wir vor wenigen Wochen ein erstes Gutachten nach dem australischen JORC-Standard erhalten. Es bestätigt einmal mehr die guten Möglichkeiten, die das Erzgebirge für die Zinnexploration bietet.
Mit Rhein Petroleum und Jutland Petroleum sind wir an zwei Unternehmen beteiligt, die in Deutschland und Dänemark nach Ölvorkommen suchen. Die Rhein Petroleum berichtete im Mai, dass die beiden ersten Bohrungen in Hessen nicht die erwartete Förderleistung gebracht haben. Das ist schade, aber keineswegs ungewöhnlich. Das Unternehmen verfügt über eine große Anzahl von aussichtsreichen Bohrzielen. Zwei weitere Bohrungen haben Mitte August in Bayern begonnen. Partner ist dort die BASF-Tochter Wintershall, die die Bohrungen auch durchführt. In Dänemark wollen wir den finanziellen Erfolg, den wir mit der Rhein Petroleum erzielt haben, wiederholen. Die Jutland Petroleum hat vor kurzem die Arbeit im dänischen Lizenzgebiet aufgenommen.
Mit unserer soliden finanziellen Ausstattung und unserem erfahrenen Team sehen wir viele Möglichkeiten, in gute Projekte zu investieren. Der Markt bietet weltweit nach wie vor sehr günstige Einstiegsmöglichkeiten. Wir suchen nach den besten Projekten, werden aber alle Angebote gründlich prüfen, bevor wir uns entscheiden. Gleiches gilt für neue Ölprojekte in den USA. Letztlich entscheidet die Qualität eines Projektes über den langfristigen Erfolg.
Seit Mitte Juli läuft ein Aktienrückkaufprogramm auf Basis des Beschlusses der Hauptversammlung 2013. Bis 19. September konnten 112.000 Aktien zu einem Durchschnittskurs von knapp unter 20 Euro zurückgekauft werden. Insgesamt wollen wir Aktien im Gegenwert von EUR 5 Mio. zurückkaufen.
Im Vergleich zum 31.12.2013 entwickelten sich die Wechselkurse des US-Dollars und des australischen Dollars für uns positiv. Beide Währungen werteten gegenüber dem Euro auf. Insgesamt belief sich das Ergebnis aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung im ersten Halbjahr auf EUR 1,4 Mio. Nach dem 30.06.2014 verstärkte sich die Schwäche des Euro, so dass weitere Währungsgewinne angefallen sind.
Die Preise der für unsere Projekte wesentlichen Rohstoffe haben sich unterschiedlich entwickelt, insgesamt aber schwächer tendiert. Der Preis für das amerikanische Rohöl WTI handelte im bisherigen Jahresverlauf in einer Spanne zwischen 92 und 106 USD/Barrel. Wolfram APT gab aufgrund der verhaltenen Nachfrage etwas nach und wurde Mitte August mit rund USD 365 pro mtu bezahlt. Während Zinn bei rund USD 22.000 pro Tonne stagnierte, gaben die Preise für die wesentlichen Elemente der Seltenen Erden weiter nach. Die
weitere Entwicklung wird davon abhängen, wie schnell die Nachfrage in den wesentlichen Verbraucherländern wieder anzieht.
Der Konzern-Umsatz belief sich im ersten Halbjahr auf EUR 22 Mio. (Vorjahr: EUR 6,5 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von EUR 1,9 Mio. auf EUR 116,6 Mio., das Konzern-Ergebnis vor Minderheiten von EUR 0,25 Mio. auf EUR 65 Mio. (alle Zahlen nach HGB und ungeprüft). Den größten Ergebnisbeitrag lieferte mit EUR 101,7 Mio. der Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy.
Die Bilanzsumme ist auf EUR 163 Mio. angestiegen. Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 68,6 Mio., die Eigenkapital-Quote betrug 42% nach 29,6% zum 31.12.2013. Der hohe Bestand an liquiden Mitteln bestätigt die finanzielle Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit des Konzerns.
Das Management unserer beiden Gesellschaften in den USA ist dabei, geeignete Projekte zu identifizieren und zu prüfen. Neben der Ergänzung unserer Position im Wattenberg-Feld suchen wir auch Projekte außerhalb Wattenbergs, die eine ähnliche Entwicklung nehmen könnten. Dabei sind wir in einer ungleich besseren Position als bei Gründung von Tekton Energy, da wir
über wesentlich mehr finanzielle Mittel verfügen. Wir haben keinen Zweifel, dass wir wie vorgesehen bis Jahresende eine oder mehrere erfolgreiche Flächenakquisitionen vermelden können.
Unser Ziel bleibt es, hohe Renditen für unsere Aktionäre zu erwirtschaften. Wir wollen in den kommenden Jahren steigende Dividenden ausschütten. Die Voraussetzungen schaffen wir, indem wir jetzt in die richtigen Projekte investieren.
Glückauf aus Heidelberg,
Vorstand, CEO Vorstand, CFO
Dr. Titus Gebel Dr. Thomas Gutschlag
(Anteil der Deutsche Rohstoff in Prozent)
| Projekt | Anteil 30.06.2014 | Gesellschaft | Rohstoffe | Barrel | Ressourcenklassifikation |
|---|---|---|---|---|---|
| Öl und Gas | |||||
| Rheingraben und Bayern |
10% | Rhein Petroleum | Öl / Gas | – | erwartet 2015 |
| Wattenberg | 93% | Elster Oil & Gas | Öl / Gas | – | erwartet 2015 |
| Metalle | Tonnen | ||||
| Wolfram Camp | 100% | Wolfram Camp Mining | Wolfram Molybdän |
800.000 mtu1 1.600 t1 |
Indicated – Inferred Resource, JORC2 Indicated – Inferred Resource, JORC2 |
| Gottesberg | 60% | Tin International | Zinn Kupfer |
114.000 t 38.000 t |
Indicated – Inferred Resource, JORC2 Indicated – Inferred Resource, JORC2 |
| Geyer | 60% | Tin International | Zinn Zink |
44.000 t 51.000 t |
Indicated – Inferred Resource, JORC2 Indicated – Inferred Resource, JORC2 |
| Sadisdorf | 60% | Tin International | Zinn | 15.000 t | Inferred Resource, JORC2 |
| Storkwitz | 57% | Seltenerden Storkwitz | Seltene Erden Niob Seltene Erden Niob |
20.000 t 4.000 t 18.000 t 4.000 t |
Indicated – Inferred Resource, JORC2 D2 – D1 GDR Standard |
| Wrigley | 47% | Devonian Metals | Zink / Blei | 560.000 t | Indicated-Inferred Resource (NI 43-1013 ) |
1 mtu – metric ton unit – entspricht 10 kg, seit 2012 abgebautes Material ist bereits abgezogen
2 Australischer Standard zur Klassifizierung von Ressourcen – Joint Ore Reserves Committee (JORC)
3 Kanadischer Standard zur Klassifizierung von Ressourcen – National Instrument 43-101
(bis 17.06.2014 "Tekton Energy")
Tekton Energy hatte am 30. Mai den Abschluss der Prüfungsphase durch den Käufer, den bisherigen Kooperationspartner Extraction Oil & Gas aus Denver, bekanntgegeben. Der Verkauf des Windsor-Projektes war damit abgeschlossen. Tekton erhielt zusätzlich zu dem bereits im April gezahlten Vorschuss von USD 18 Mio. weitere USD 202 Mio. Somit ergab sich ein Nettozufluss von USD 220 Mio.
Der um 20 Mio. höhere Nettozufluss als der Kaufpreis von USD 200 Mio. resultierte aus der Vereinbarung, dass der Kauf rückwirkend zum 1. Januar 2014 gilt. Der Käufer hat Tekton Energy alle Ausgaben, die seit dem 1. Januar angefallen sind, erstattet und im Gegenzug alle Erlöse ab diesem Zeitpunkt erhalten. Die Differenz belief sich aufgrund der zahlreichen neuen Bohrungen in diesem Zeitraum auf USD 20 Mio. zugunsten Tekton Energy.
Die Gesellschafter der Tekton Energy beschlossen nach dem Abschluss der Transaktion, das Darlehen an die Deutsche Rohstoff AG inklusive Zinsen in Höhe von rund USD 39 Mio. sofort zurückzuführen und die verbleibenden Mittel auszuschütten. Die Deutsche Rohstoff USA, die als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutsche Rohstoff AG seit Gründung von Tekton Energy Anfang 2011 rund USD 30 Mio. Eigenkapital in Tekton Energy investiert hatte, erhielt eine Ausschüttung in Höhe von rund USD 129 Mio.
In der bisherigen Tekton Energy verblieben nach dem Verkauf Barmittel in Höhe von USD 1,5 Mio., die dazu dienten, etwaige Ausgleichsansprüche des Käufers, die sich aus Altforderungen vor dem 1. Januar und dergleichen ergeben könnten, auszugleichen.
Elster Oil & Gas hielt weiterhin ein industriell nutzbares Grundstück inklusive der Wasserrechte, der "mineral rights" (in diesem Fall einen Anspruch auf Umsatzbeteiligung an Öl- und Gasförderung auf dem Grundstück) sowie Bohrmaterial.
Im September 2014 konnten die Wasserrechte sowie das Land für insgesamt USD 2,8 Mio. verkauft werden. Die "mineral rights", d. h. der Anspruch auf einen Umsatzanteil an etwaiger Produktion von Öl und Gas auf der Fläche ("Royalties"), bleiben bei Elster Oil & Gas. Der Anschaffungspreis für das Land mit allen Rechten hatte im Frühjahr 2013 USD 2,5 Mio. betragen.
Elster Oil & Gas behielt außerdem einen Anteil von 560 Acres (2,3 km2 ) an der Fläche im sogenannten Magpie-Gebiet südlich von Windsor. Das Gebiet wird vom Management als sehr prospektiv angesehen. Extraction Oil & Gas hat dafür ein Vorkaufsrecht, welches vor Beginn des geplanten Bohrprogramms, spätestens aber im Frühjahr 2015 ausgeübt werden muss. Sollte Extraction Oil & Gas davon Gebrauch machen, erhält Elster Oil & Gas weitere USD 60 Mio. Bis zum Abschluss dieses Berichtes gab es noch keine Aussage von Extraction Oil & Gas, ob man die Option ausüben möchte oder nicht.
Im Juni 2014 hat sich die Deutsche Rohstoff in den USA an der Gründung eines weiteren auf Öl & Gas spezialisierten Unternehmens beteiligt, der Cub Creek Energy LLC (CCE) mit Sitz in Denver. Mitgründer von Cub Creek Energy sind die bislang für Tek-
Förderanlagen von Tekton Energy
ton Energy tätigen Vice President Engineering, Robert Gardner, und der Vice President Land & Business Development, Scott Baily. Beide stellen gemeinsam mit Dan Berberick, einem in den Zielgebieten sehr erfahrenen Erdölgeologen, das Management der Gesellschaft. Robert Gardner hat die Rolle des President & CEO übernommen. Titus Gebel, Thomas Gutschlag und der bisherige President & CEO von Tekton Energy, Jerry Sommer, besetzen für die Deutsche Rohstoff AG die übrigen Positionen im Board. Earl Norris steht Cub Creek mit seiner großen Erfahrung als Erdölgeologe beratend zur Verfügung. Die Deutsche Rohstoff AG hält mit 74% die Mehrheit der Anteile. Die restlichen Anteile hat das Management übernommen, welches sich auch wesentlich an der Finanzierung der Gesellschaft beteiligen wird.
Die Gesellschaft wird den Schwerpunkt zunächst auf die Bundesstaaten Colorado (insbesondere Wattenberg-Feld), Utah und North Dakota legen, da das Management-Team dort bereits operativ tätig war und umfassende Erfahrung besitzt. Cub Creek geht davon aus, noch im Laufe dieses Jahres erste Flächen sichern und mit der Entwicklung beginnen zu können.
Die Rhein Petroleum GmbH hatte im Mai bekannt gegeben, dass nach dem Abschluss von ersten Produktivitätstests ihre beiden ersten Erdölbohrungen "Stockstadt 2001" und "Almend 1" in Riedstadt-Crumstadt südlich von Frankfurt am Main unter Vorbehalt weiterer Arbeiten vorerst ruhen
werden. Das in der Fachsprache als "Einschließen" bezeichnete Verfahren sichert die Bohrung und erlaubt es, kurzfristig die Arbeiten wieder aufzunehmen. Rhein Petroleum wird zuerst weitere Auswertungen der gewonnenen Daten und Ergebnisse vornehmen. Die Rhein Petroleum bereitet außerdem eine weitere Bohrung ("Schwarzbach") im Lizenzgebiet Nördlicher Oberrhein vor.
Im Lizenzgebiet Mindelheim der Rhein Petroleum, nahe des Ortes Lauben im Unterallgäu, teufte die Wintershall GmbH, Öl- und Gastochter der BASF, in der zweiten Augusthälfte eine Bohrung ab. Eine weitere Bohrung begann Mitte September im benachbarten Bedernau. Nach Beendigung der beiden Bohrungen soll jeweils eine Testförderung stattfinden. Ergebnisse aus dieser Testförderung werden voraussichtlich bis Ende des Jahres vorliegen. Wintershall und Rhein Petroleum arbeiten im Lizenzgebiet Mindelheim als Konsortialpartner zusammen (jeweils 50%), Wintershall ist Betriebsführer. Beide Bohrungen befinden sich im Bereich ehemaliger Ölfelder, in denen noch signifikante Restreserven vermutet werden. Die Bohrziele wurden nach Analyse einer modernen 3D-Seismik festgelegt, die 2012 unter der Leitung von Rhein Petroleum durchgeführt worden war. Ergebnisse der beiden Bohrungen werden vermutlich bis Ende des Jahres vorliegen.
Die Deutsche Rohstoff AG, welche die Rhein Petroleum Ende 2007 mitgegründet hatte, um alte Ölfelder in Süddeutschland wiederzuerschließen, ist noch mit 10% an dem Unternehmen beteiligt. Die restlichen Anteile hält die Tulip Oil (www.tulipoil. com), Den Haag, Niederlande, an die die Deutsche Rohstoff Anfang 2011 die Mehrheit veräußert hatte. Aufgrund einer Vereinbarung vom September 2012 zwischen Tulip Oil und Deutsche Rohstoff muss die Deutsche Rohstoff trotz des 10%-Anteils derzeit nur 2,5% der Investitionen der Rhein Petroleum finanzieren.
Die Jutland Petroleum besteht seit 2013. Gründer und Gesellschafter sind zu gleichen Teilen die Deutsche Rohstoff und Herzford International. Beide Partner hatten auch schon die Rhein Petroleum gegründet und erfolgreich (teil-) veräußert.
Jutland hat Lizenzen für konventionelle Öl- und Gaserkundung in Schleswig-Holstein und Dänemark entlang der deutschdänischen Grenze beantragt. Die dänische Lizenz wurde Ende Mai 2014 erteilt. Jutland hält 80% an der Lizenz, zu 20% ist der staatliche dänische Nordseefonden beteiligt.
Jutland beabsichtigt, eine neue geologische These für das Lizenzgebiet zu testen. Bislang gibt es auf dänischer Seite noch keine produzierende Bohrung auf dem Festland, obwohl eine Reihe von Bohrungen seit den 1950er Jahren Kohlenwasserstoffe angetroffen hatten. Für das Gebiet liegen auch umfangreiche seismische Daten vor. Jutland plant, als ersten Schriftt bis Ende des Jahres diese Daten neu zu interpretieren.
Die Deutsche Rohstoff hat am 30. Juni einen Vertrag unterzeichnet, mit dem sie alle Anteile der von ihr zu 100% gehaltenen australischen Gesellschaften Wolfram Camp Mining und Tropical Metals verkauft. Die Gesellschaften betreiben die Wolfram- und Molybdänmine Wolfram Camp in Queensland/Australien. Der Kaufpreis beläuft sich auf 18 Millionen kanadische Dollar (CAD), umgerechnet etwa EUR 12,7 Mio. Käufer ist die kanadische Gesellschaft Almonty Industries, die unter anderem die Los Santos Wolfram-Mine in Spanien betreibt. Die Aktien von Almonty werden an der kanadischen Börse TSX-Venture in Toronto gehandelt.
Der Kaufpreis setzt sich nach dem Vertrag aus zwei Teilen zusammen: Die Deutsche Rohstoff erhält 12,2 Millionen Aktien von Almonty im Gegenwert von CAD 10,5 Mio. zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Dies entspricht einem Anteil von 24,9% am Grundkapital von Almonty.
Außerdem begibt Almonty eine Wandelschuldverschreibung zugunsten der Deutsche Rohstoff in Höhe von CAD 7,5 Mio. Sie hat eine Laufzeit von 2,5 Jahren und wird mit 4% p. a. verzinst. Die Deutsche Rohstoff kann sie ab einem Aktienkurs von CAD 1,45 in Almonty-Aktien umtauschen.
Der Vertrag wurde am 23. September wirksam, nachdem alle Bedingungen erfüllt waren. Aktien und Schuldverschreibungen von Almonty sind mittlerweile an die Deutsche Rohstoff ausgegeben worden.
Almonty ist aus Sicht der Deutsche Rohstoff der ideale Käufer für Wolfram Camp. Das Management verfügt über sehr viel Erfahrung mit Wolfram-Minen und hat gezeigt, dass es sie langfristig erfolgreich entwickeln kann. Die DRAG behält damit einen signifikanten Anteil an einem größeren Wolfram-Produzenten.
Aufgrund der abgeschlossenen Transaktion hat die Deutsche Rohstoff im Konzern-Abschluss für das erste Halbjahr 2014 eine weitere außerplanmäßige Abschreibung auf die Anteile an Wolfram Camp Mining und Tropical Metals bzw. die an Wolfram Camp ausgereichten Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 14 Mio. vorgenommen, nachdem im Jahresabschluss 2013 eine Abschreibung in Höhe von EUR 4,4 Mio. erforderlich war.
Wir gehen davon aus, dass die Aktien und Schuldverschreibungen von Almonty mittelfristig deutlich an Wert gewinnen werden. Almonty ist nach dem Kauf von Wolfram Camp die einzige in Kanada börsennotierte Gesellschaft mit zwei produzierenden Wolframminen und wird sowohl Wolframit- als auch Scheelit-Konzentrate produzieren.
Der für Wolfram Camp und auch Los Santos maßgebliche Preis für Wolfram APT in Europa gab im ersten Halbjahr 2014 leicht nach, für die nächsten Jahre gehen die meisten Analysten aber von gleichbleibenden oder steigenden Preisen aus.
Wolfram Camp Mine, Queensland, Australien
Im ersten Halbjahr 2014 hat Tin International über ihre 100%ige Tochtergesellschaft Sachsenzinn GmbH alle drei Lizenzgebiete weiterentwickelt.
Besonderes Augenmerk galt dem 2013 neu zugesprochenen Feld Sadisdorf. Vorrangiges Ziel war es, eine Ressourcenschätzung nach internationalem JORC Standard zu erstellen, wie sie bereits für die Lagerstätten Gottesberg und Geyer vorliegen. Für Sadisdorf konnte dabei auf umfangreiches historisches Probenmaterial aus dem Kernlager des Landesamts für Geologie in Sachsen zurückgegriffen werden. Mit Hilfe dieser Proben gelang es, die historischen Ergebnisse zu bestätigen, ohne dass teure Bestätigungsbohrungen notwendig waren. Die eingesparten Mittel stehen für die weitere Exploration zur Verfügung. Zusätzlich zu den Analysen führte Sachsenzinn eine Kartierung und systematische Beprobung der an der Oberfläche anstehenden Vererzung durch. Dadurch gelang eine Erweiterung des Lagerstättenkörpers. Mit der JORC Begutachtung wurde ein renommiertes, international tätiges Ingenieurbüro beauftragt. Die finale JORC-Ressourcenbewertung haben wir im September 2014 erhalten. Diese weist für das Vorkommen eine "abgeleitete" (inferred)
Schlitzbeprobung Sadisdorf, 2014
Ressource von 3,36 Millionen Tonnen Erz mit einem Durchschnittsgehalt von 0,44% Zinn und einem daraus resultierenden Zinninhalt von rund 15.000 Tonnen aus. Die Bewertung basiert auf einer Bauwürdigkeitsgrenze (Cutoff) von 0,25% Zinngehalt.
Das Aufsuchungsfeld Geyer mit seinem Skarnerz stellt eine aufbereitungstechnische Herausforderung dar. Aus diesem Grund hat Sachsenzinn aktiv an der Bildung eines Konsortiums mitgewirkt, das sich genau dieser Thematik widmen soll. Es wird aus renommierten Partnern aus Wissenschaft und Industrie gebildet und soll den Planungen zufolge Anfang 2015 die Arbeit aufnehmen. Die bisherigen, durch Sachsenzinn getätigten aufbereitungstechnischen Untersuchungsergebnisse fließen zu 100% in das Projekt ein. Sachsenzinn erhofft sich, die Aufbereitung des Zinn-, Zink- und Indiumhaltigen Skarnerzes von Geyer mittels innovativer Technologien weiter voranzutreiben. Darüber hinaus können auch alle anderen Projekte der Sachsenzinn von den Ergebnissen profitieren.
Für die Zinnlagerstätte Gottesberg wurden durch eine Untertagekartierung wichtige Erkenntnisse zu den Vererzungsmechanismen gewonnen. Da Gottesberg derzeit nicht untertägig zugänglich ist, wurden die Untersuchungen in der wenige km entfernten Zinngrube Tannenbergstal durchgeführt. Ziel war es, strukturelle Einheiten zu identifizieren, die mit hochgradig vererzten Bereichen einher gehen und zinnerzkontrollierende Faktoren darstellen. Die durchweg positiven Ergebnisse fließen in die weitere Explorationsplanung für Gottesberg ein.
Die Hauptversammlung der Seltenerden Storkwitz AG (SES), Chemnitz, stimmte im Juli 2014 der Umbenennung der Gesellschaft in Ceritech AG zu. Gleichzeitig beschlossen die Aktionäre, den Sitz der Gesellschaft nach Leipzig zu verlegen.
Der Grund für die Neufirmierung liegt darin, dass sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft stärker auf außerhalb Deutschlands gelegene mineralische Halden, die Seltene Erden enthalten, verlagert hat. Insofern sollte ein international gängigerer Unternehmensname gewählt werden. Leipzig als Standort hat aus Sicht des Managements der Ceritech deutliche infrastrukturelle Vorteile.
Die Entwicklung des Haldenprojektes ging im ersten Halbjahr planmäßig voran. So konnte die Ceritech im Februar 2014 erfolgreich eine Bohrkampagne auf einer der größten Gipshalden Europas durchführen. Neben wichtigen geologisch-mineralogisch Daten wurde dabei auch das notwendige Material für die komplexen Aufbereitungsuntersuchungen gewonnen. In der Folge konnte Ceritech den Prozess der Seltenerdengewinnung aus derartigen Gipsen im größeren Labormaßstab erfolgreich umsetzen und ca. 0,5 kg eines Seltenerdenkonzentrats mit einer Reinheit von 99,9% herstellen. Es dient als Produktprobe für Gespräche mit möglichen späteren Abnehmern eines solchen Konzentrats.
Die Aufbereitungsuntersuchungen sind zwischenzeitlich so weit gereift, dass bereits die Planungsarbeiten für eine Pilotan-
Bohrkern der Ceritech AG
lage begonnen haben und eine erste Teilpilotierung kurz vor ihrer Realisierung steht.
Ceritech ist es gelungen, im März 2014 einen ersten Gipsproduzenten und Haldenbesitzer exklusiv für das Seltenerdenprojekt vertraglich zu binden. Das Unternehmen zählt zu den Größten seiner Art in Europa. Der geschlossene Vertrag sichert Ceritech das exklusive Recht, auf die Halde zuzugreifen sowie die Infrastruktur vor Ort zu nutzen. Vertragsverhandlungen mit Eigentümern weiterer Halden sind im Gange.
Mit dem Haldenprojekt befindet sich Ceritech in der guten Position, ein Projekt zu entwickeln, das selbst in Niedrigpreisphasen bestehen kann. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu nahezu allen klassischen lagerstätten-gebundenen Seltenerdprojekten.
Die Seltenerdenpreise konsolidieren weiterhin auf sehr niedrigem Niveau und haben im Vergleich zum Anfang des Jahres nochmals leicht abgegeben. Die Preise haben seit dem Höhepunkt im Sommer 2011, welcher eine direkte Reaktion auf die Verknappung durch die zeitweilig stark reduzierte chinesische Exportquote war, um rund 80% nachgegeben. Dies bereitet vielen Explorern und Herstellern massive Probleme. Den beiden westlichen Produzenten Lynas und Molycorp
Bohrarbeiten der Ceritech AG, 2014
ist es immerhin gelungen, in geringem Umfang ihre Produktionsmengen zu steigern, so dass China etwa 5 bis 6% Marktanteil eingebüßt hat. Ihre Produktionskosten liegen aber weit über den Verkaufspreisen, so dass sich für Lynas und Molycorp ein hoch defizitäres Geschäft ergibt.
Beobachter des Seltenerdenmarktes gehen davon aus, dass die niedrigen Seltenerdenpreise von China derzeit gewünscht, aber vermutlich nicht dauerhaft von Bestand sind. Die westlichen Produzenten können zu diesen Preisen nicht produzieren, und spätestens nach deren Marktaustritt ist mit einer dosierten, aber signifikanten Preiskorrektur zu rechnen.
Im Berichtszeitraum wurden die Bemühungen zum Verkauf des Wrigley-Projektes fortgesetzt, jedoch ohne konkrete Ergebnisse. Positiv zu vermerken ist der deutliche Anstieg des Zink-Preises im bisherigen Jahresverlauf 2014. Von Anfang Januar bis Ende August hat er rund 15% zugelegt. Gemäß den Daten der International Lead and Zinc Study Group (ILZG) ergab sich für den Zinkmarkt in der ersten Jahreshälfte erstmals nach vielen Jahren ein Angebotsdefizit von 234.000 Tonnen. Damit sollten sich auch die Verkaufsaussichten für das Projekt verbessern.
Die Aktie der Deutsche Rohstoff legte bis Ende Juni im Jahresvergleich um rund 26% auf EUR 20,20 zu. Seit Jahresanfang gab der Kurs um rund 19% nach. Der durchschnittliche Handelsumsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 14,2 % auf 11.385 Stück pro Tag. Die Marktkapitalisierung stieg bis Ende Juni auf rund EUR 107,5 Mio. Im August erschien eine neue Aktienanalyse der Privatbank M.M.Warburg aus Hamburg. Das Kursziel lautet 25 Euro.
Geologe mit Aktionären auf der Hauptversammlung 2014
Die im Juli 2013 begebene Anleihe hat eine Laufzeit bis Juli 2018 und kann erstmals im Juli 2016 gekündigt werden. Die Verzinsung beläuft sich auf 8% per annum. Am 12. September 2014 gab die Deutsche Rohstoff bekannt, dass Anleihen im Wert von EUR 4,93 Mio zu Marktpreisen zurückgekauft worden sind.
Der Kurs der Anleihe, die im Entry Standard für Anleihen an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt wird, bewegt sich seit September 2013 stabil zwischen 105 und 110%. Im Januar und Juli 2014 wurden fristgerecht die beiden ersten Zinszahlungen geleistet. Das Rating der Deutsche Rohstoff wurde im Juni 2014 erneuert. Die Ratingnote beläuft sich weiterhin auf BB+ (Creditreform).
30.06.2014 EUR 107,50 Mio.
| Aktie | Anleihe | |
|---|---|---|
| ISIN | DE000A0XYG76 | DE000A1R07G4 |
| WKN | A0XYG7 | A1R07G |
| Börsenkürzel | DR0 | DR01 |
| Börsensegment/-handel | Entry Standard | Entry Standard für Mittelstandsanleihen |
| Indizes | Performance Index TOP30 | |
| Designated Sponsors | ICF Kursmakler AG Bankhaus Donner & Reuschel AG |
|
| Spezialist | ICF Kursmakler AG | |
| Anzahl Aktien | 5.322.147 (seit 07.03.2012) | |
| Kupon | 8% | |
| Laufzeit | 10. Juli 2018 | |
| Nächster Zinstermin | 11. Januar 2015 | |
| Rating | BB+ (Creditreform) | |
| Kursentwicklung | Aktie | Anleihe |
| Schlusskurse: 28.06.2013 | EUR 16,01 | – |
| 30.06.2014 | EUR 20,20 | EUR 111,50 |
| Handelsumsatz (Stück pro Tag) | 11.385 | 262 |
| Marktkapitalisierung | ||
| 28.06.2013 | EUR 85,2 Mio. |
Es handelt sich im Folgenden um einen verkürzten Lagebericht, der im Wesentlichen auf Abweichungen zum Konzern-Abschluss 2013 eingeht. Insofern verweisen wir für eine ausführliche Darstellung auf den Geschäftsbericht 2013 und den darin enthaltenen umfangreichen Lagebericht.
An dem im Geschäftsbericht beschriebenen Geschäftsmodell haben sich keine Änderungen ergeben.
Neu gegründet wurde die Cub Creek Energy in Denver, USA, an der der Konzern mit 74% beteiligt ist.
Im Vergleich zum 31.12.2013 haben sich die Beteiligungsquoten bei folgenden Unternehmen verändert:
Tekton Energy (neuer Name Elster Oil & Gas): Anstieg von 72,15% auf 93,04%; Seltenerden Storkwitz (neuer Name Ceritech AG): Anstieg von 50,11% auf 56,77%.
Für die Entwicklung der Preise der für den Konzern wesentlichen Rohstoffe verweisen wir auf die Ausführungen im Brief an die Aktionäre dieses Halbjahresberichts sowie auf die Darstellung der einzelnen Geschäftsbereiche.
Das 1. Halbjahr 2014 stand im Zeichen des Verkaufs der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy und dem Abschluss eines Verkaufsvertrages für Wolfram Camp Mining und Tropical Metals.
Gesellschaftsrechtliche Struktur, Stand zum 30. Juni 2014
Bezüglich der weiteren Aktivitäten verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2013 sowie die Ausführungen in diesem Zwischenbericht.
Die Ertragslage verbesserte sich im ersten Halbjahr sprunghaft. Die Umsatzerlöse, im wesentlichen aus der Öl- und Wolframproduktion, stiegen um mehr als das dreifache gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 auf rund EUR 22 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge sprangen auf EUR 102 Mio. Sie resultieren insbesondere aus dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy.
Der Personalaufwand blieb im ersten Halbjahr konstant, ebenso der sonstige betriebliche Aufwand. Die planmäßigen Abschreibungen stiegen auf EUR 4,2 Mio., im wesentlichen bedingt durch die erhöhte Produktion bei Tekton Energy. Hinzu kamen außerplanmäßige Abschreibungen auf die Buchwerte von Wolfram Camp in Höhe von EUR 14 Mio.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im ersten Halbjahr auf EUR 116,6 Mio. Bereinigt um die Abschreibungen ergab sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von EUR 98,3 Mio.
Aufgrund der Zinszahlungen auf die Anleihe erzielte der Konzern ein negatives Finanzergebnis in Höhe von EUR -2,3 Mio. Bei der Deutsche Rohstoff USA ergibt sich eine Steuerschuld aufgrund des Kapitalgewinns auf die veräußerten Vermögensgegenstände von Tekton Energy in Höhe von rund EUR 29,4 Mio. Ungefähr die Hälfte davon wurde bis Ende Juni bezahlt, der Rest folgt im Laufe des Jahres. Nach dem US-Steuerrecht besteht die Möglichkeit, Investitionen in Öl- und Gasbohrungen auch rückwirkend mit dem Gewinn aus dem Verkauf zu verrechnen und dadurch die Steuerzahlungen nachträglich zu vermindern. Diese Möglichkeit soll natürlich genutzt werden.
Der Konzern-Jahresüberschuss belief sich zum 30.06.2014 auf EUR 65,4 Mio., der Bilanzgewinn, der um die Anteile der Minderheiten verringert ist, auf EUR 35,6 Mio.
Die liquiden Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere im Anlageund Umlaufvermögen) beliefen sich am 30.06. auf EUR 122 Mio. Die finanzielle Ausstattung des Konzerns war damit hervorragend.
Die Konzern-Bilanzsumme in Höhe von EUR 163 Mio. (Vj. EUR 65 Mio.) besteht zu 20% aus Anlagevermögen und zu 76% aus Umlaufvermögen, davon wiederum der größte Teil aus Barguthaben und leicht liquidierbaren Wertpapieren. Die Sachanlagen nahmen aufgrund des Verkaufs der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy und der außerplanmäßigen Abschreibung auf den Geschäftsbereich Wolfram Camp im Vergleich zum 31.12.2013 von EUR 58 Mio. auf jetzt EUR 14 Mio. deutlich ab.
Das Eigenkapital stieg im Vergleich zum 31.12.2013 von EUR 39 Mio. auf EUR 68,6 Mio. Die Eigenkapitalquote beläuft sich nunmehr auf 42% (31.12.2013: 29%). Die Verbindlichkeiten aus der Anleihe und gegenüber Banken betrugen EUR 69 Mio. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten findet sich die im 2. Halbjahr fällige Reststeuerzahlung in den USA in Höhe von EUR 13,5 Mio.
Am 23.09.2014 wurde der Verkauf der Anteile an Wolfram Camp Mining und Tropical Metals abgeschlossen.
Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr einen Konzern-Jahresüberschuss von mindestens EUR 50 Mio. vor Minderheiten. Für 2015 ist eine Prognose derzeit schwierig, da der Konzern momentan seine Aktivitäten neu ordnet. Insbesondere die Frage, wann neue Öl- und Gasprojekte in den USA akquiriert werden und wie schnell sie entwickelt werden können, lässt sich derzeit nicht verlässlich sagen. Ziel des Vorstandes ist es aber, möglichst schnell wieder die Öl- und Gasförderung zu beginnen. Wir gehen davon aus, dass Cub Creek 2015 ein umfangreiches Investitionsprogramm abarbeiten wird. Für das Jahr 2014 soll auch wieder eine Dividende gezahlt werden.
Hinsichtlich des Chancen- und Risikoberichtes verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2013.
Heidelberg, den 26. September 2014
Der Vorstand
| Aktiva | 30.06.2014 | 30.06.2013 | 31.12.2013 | |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | ||
| A. | Anlagevermögen | |||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. | entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
9.615.902 | 1.067.397 | 3.555.398 |
| 2. | Geschäfts- oder Firmenwert | 1.113.805 | 1.093.518 | 985.574 |
| 10.729.707 | 2.160.915 | 4.540.972 | ||
| II. | Sachanlagen | |||
| 1. | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
1.874.661 | 58.189 | 1.856.195 |
| 2. | Produzierende Erdölförderanlagen und Minen | 5.270.302 | 8.311.314 | 32.801.815 |
| 3. | Minen im Bau | 0 | 18.659.613 | 0 |
| 4. | Exploration und Evaluierung | 3.580.026 | 6.342.166 | 20.152.842 |
| 5. | technische Anlagen und Maschinen | 3.233.709 | 5.285.232 | 2.872.668 |
| 6. | andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 155.270 | 199.854 | 209.101 |
| 14.113.968 | 38.856.367 | 57.892.622 | ||
| III. | Finanzanlagen | |||
| 1. | Beteiligungen | 3.952.866 | 3.455.111 | 3.702.095 |
| 2. | Wertpapiere des Anlagevermögens | 4.397.634 | 0 | 4.397.634 |
| 8.350.500 | 3.455.111 | 8.099.729 | ||
| B. | Umlaufvermögen | |||
| I. | Vorräte | |||
| 1. | Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2.950.492 | 2.256.535 | 1.980.616 |
| 2. | unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 2.265.286 | 726.307 | 1.589.545 |
| 3. | fertige Erzeugnisse und Waren | 32.979 | 1.109.305 | 192.559 |
| 5.248.757 | 4.092.147 | 3.762.720 | ||
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 163.228 | 1.347.395 | 978.448 |
| 2. | Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 366.944 | 309.168 | 340.940 |
| 3. | sonstige Vermögensgegenstände | 1.098.014 | 1.914.680 | 5.558.912 |
| 1.628.185 | 3.571.243 | 6.878.300 | ||
| III. | Wertpapiere des Umlaufvermögens | 5.035.043 | 1.470.546 | 6.247.962 |
| IV. | Guthaben bei Kreditinstituten | 112.879.814 | 7.533.932 | 39.815.478 |
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 255.695 | 92.521 | 137.259 |
| D. | Aktive latente Steuern | 5.054.587 | 3.757.666 | 4.157.460 |
| Summe Aktiva | 163.296.255 | 64.990.448 | 131.532.501 |
| Passiva | 30.06.2014 | 30.06.2013 | 31.12.2013 | |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | |||
| A. | Eigenkapital | |||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 5.322.147 | 5.322.147 | 5.322.147 |
| Bedingtes Kapital EUR 2.000.000 (Vj. EUR 2.000.000) | ||||
| II. | Kapitalrücklage | 29.628.615 | 29.440.028 | 29.628.615 |
| III. | Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -5.169.529 | -2.916.031 | -6.599.815 |
| IV. | Konzern-Bilanzgewinn | 35.592.830 | 9.725.531 | 819.960 |
| V. | Anteile anderer Gesellschafter | 3.277.627 | 5.388.807 | 9.723.486 |
| 68.651.690 | 46.960.483 | 38.894.392 | ||
| B. | Rückstellungen | |||
| sonstige Rückstellungen | 2.009.891 | 1.430.997 | 1.993.241 | |
| 2.009.891 | 1.430.997 | 1.993.241 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | |||
| 1. | Anleihen, davon konvertibel | 62.241.000 | 0 | 62.237.000 |
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.741.729 | 10.739.700 | 9.248.211 |
| 3. | erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 935.967 | 0 | 932.580 |
| 4. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.977.088 | 2.099.382 | 13.928.328 |
| 5. | sonstige Verbindlichkeiten | 16.300.021 | 2.623.167 | 3.894.756 |
| 92.195.805 | 15.462.249 | 90.240.874 | ||
| D. | Passive latente Steuern | 438.869 | 1.136.719 | 403.994 |
| 01.01.–30.06.2014 | 01.01.–30.06.2013 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 22.052.542 | 6.533.453 |
| 2. | Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
1.203.323 | -43.889 |
| 3. | andere aktivierte Eigenleistungen | 104.270 | 2.761.671 |
| 4. | sonstige betriebliche Erträge | 101.734.154 | 571.434 |
| 5. | Materialaufwand | 3.707.213 | 3.308.827 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 367.093 | 3.308.827 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.340.120 | 0 | |
| 6. | Personalaufwand | 2.840.966 | 2.843.611 |
| a) Löhne und Gehälter | 2.788.537 | 2.797.240 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 52.429 | 46.371 | |
| – davon für Altersversorgung EUR 4.831 (Vj. EUR 3.288) | |||
| 7. | Abschreibungen | 18.260.604 | 1.239.652 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 18.260.604 | 1.239.652 | |
| 8. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.909.779 | 1.773.117 |
| 9. | sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 254.761 | 190.629 |
| 10. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 2.590.341 | 337.645 |
| 11. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 96.040.147 | 510.447 |
| 12. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 28.639.303 | 7.975 |
| – davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 777.935 (Vj. EUR 168.179) |
|||
| 13. | sonstige Steuern | 1.972.142 | 251.711 |
| 14. | Konzern-Jahresüberschuss | 65.428.703 | 250.761 |
| 15. | Auf Anteile anderer Gesellschafter entfallender Gewinn | -30.655.833 | -181.876 |
| 16. | Gewinnvortrag | 819.960 | 9.656.646 |
| 17. | Konzern-Bilanzgewinn | 35.592.830 | 9.725.531 |
Der Halbjahreskonzernabschluss der Deutsche Rohstoff AG zum 30. Juni 2014 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt. Der Halbjahreskonzernabschluss enthält nicht alle für den Konzern-Abschluss vorgeschriebenen Angaben und Erläuterungen und sollte im Zusammenhang mit dem Konzern-Abschluss zum 31. Dezember 2013 gelesen werden.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtszeitraum nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die bei der Aufstellung des Halbjahreskonzernabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen, die bei der Aufstellung des Konzern-Abschlusses für das am 31. Dezember 2013 abgeschlossene Geschäftsjahr angewendet wurden. Hier verweisen wir auf den Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013, abgedruckt im Geschäftsbericht 2013, Seite 60 ff (im Folgenden: Geschäftsbericht). Der Halbjahreskonzernabschluss ist in Euro (EUR) dargestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf ein Euro (EUR) auf- oder abgerundet. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben Differenzen auftreten können. Dieser Konzern-Zwischenabschluss ist nicht geprüft und keiner prüferischen Durchsicht unterzogen worden.
Der Konsolidierungskreis hat sich zum 30. Juni 2014 gegenüber dem 31. Dezember 2013 durch den Einbezug der neu gegründeten US-amerikanischen Tochtergesellschaft Cub Creek Energy LLC erweitert. Die Deutsche Rohstoff AG hält 74% der Anteile an dieser Gesellschaft.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mittels historischer Kurse umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzern-Eigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.
Im Folgenden werden nur Positionen angeführt, bei denen im Halbjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 2014 im Vergleich zum Vorjahr wesentliche Veränderungen zu verzeichnen sind. Ansonsten wird auch an dieser Stelle auf die Ausführungen im Geschäftsbericht verwiesen.
Im Halbjahr 2014 wurde der Anteil an der Elster Oil & Gas (vormals: Tekton Energy) Gruppe um weitere 20,89% aufgestockt. Hierdurch konnten stille Reserven in Höhe von EUR 4,1 Mio. in der Position "Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte" aktiviert werden. Im ersten Halbjahr 2014 verkaufte die Elster Oil & Gas Gruppe ihr wesentliches Anlagevermögen, wodurch sich sowohl die Position "Produzierende Erdölförderanlagen und Minen" um EUR 13,3 Mio. als auch die Position "Exploration und Evaluierung" um EUR 17 Mio. reduzierte. Ein weiterer Rückgang der produzierenden Erdölförderanlagen und Minen um EUR 14 Mio. wird durch die Bilanzierung der Wolfram Camp Mine mit ihrem beizulegenden Wert zum Stichtag realisiert, so dass die Position "Produzierende Erdölförderanlagen und Minen" nunmehr einen Wert von EUR 5,2 Mio. ausweist (Vorjahr: EUR 8,3 Mio.). Die im Halbjahresabschluss 30.06.2013 noch ausgewiesene Position "Minen im Bau" in Höhe von EUR 18,6 Mio. wurde mit Beginn der kommerziellen Produktion in die Position" Produzierende Erdölförderanlagen und Minen" umgegliedert. Die Position "Exploration und Evaluierung" beträgt zum 30.06.2014 EUR 3,5 Mio. (Vorjahr: EUR 6,3 Mio.).
Die zum 31.12.2013 in Höhe von EUR 5,1 Mio. bilanzierten und in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Ansprüche aus Kostenerstattung der Elster Oil & Gas Gruppe wurden im ersten Halbjahr 2014 vereinnahmt, so dass die sonstigen Vermögensgegenstände noch einen Wert von EUR 1 Mio. ausweisen.
Zum Bilanzstichtag ist die Kapitalrücklage im Konzern um EUR 3,6 Mio. höher als die Kapitalrücklage der Muttergesellschaft. Die Position "Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung" beinhaltet im Wesentlichen erfolgsneutral erfasste Währungsverluste von Fremdwährungsforderungen in Australischen Dollar, welche aus Abweichungen im Rahmen der Währungsumrechnung resultieren. Aufgrund der Aufwertung des Australischen Dollars reduzierte sich diese Position um EUR 1,4 Mio. im Vergleich zum 31.12.2013.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen im ersten Halbjahr 2014 um rund EUR 2,5 Mio. ab. Das bei der Commerzbank AG über EUR 1 Mio. aufgenommene Darlehen wurde zurückgezahlt. Der weitere Rückgang der Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1,5 Mio. beruht auf der ratierlichen Rückzahlung des Darlehens bei der Bank Austria. Dieses Darlehen hat eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum 31.12.2013 um EUR 12,5 Mio. gestiegen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Verbindlichkeiten aus Steuern im Zusammenhang mit dem generierten Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf des wesentlichen Anlagevermögens der Elster Oil & Gas Gruppe.
Der Anstieg der Umsatzerlöse auf rund EUR 22 Mio. im ersten Halbjahr 2014 ist im Wesentlichen auf die Horizontalbohrungen im Rahmen der Öl- und Gasförderung der Elster Oil & Gas Gruppe zurückzuführen sowie die Erhöhung des Durchsatzes im Zusammenhang mit dem Wolframabbau und dessen Verarbeitung.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen (EUR 101 Mio.) um den Veräußerungsgewinn im Zusammenhang mit dem Verkauf des wesentlichen Anlagevermögens der Elster Oil & Gas Gruppe.
Um die Vermögensgegenstände der Wolfram Camp mit ihrem beizulegenden Wert zu bilanzieren, wurden EUR 14 Mio. außerplanmäßig abgeschrieben.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Elster Oil & Gas (rund EUR 1,5 Mio.). Hierbei setzen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen hauptsächlich aus nicht aktivierungsfähigem Explorations- und Evaluierungsaufwand, sowie aus Betriebs- und Verwaltungsaufwand zusammen. Der im Halbjahr 2014 erfolgte Anstieg der Steuern vom Einkommen und Ertrag um EUR 29,4 Mio. basiert auf dem steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf des wesentlichen Anlagevermögens der Elster Oil & Gas Gruppe.
Hinsichtlich der "Sonstigen Angaben" verweisen wir ebenfalls auf den Geschäftsbericht.
Heidelberg, den 26. September 2014
Der Vorstand
Dr. Titus Gebel Dr. Thomas Gutschlag
Deutsche Rohstoff AG Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg Deutschland
Telefon +49 6221 87 100 -0 Telefax +49 6221 87 100 -22
[email protected] www.rohstoff.de
Amtsgericht Mannheim HRB-Nummer: 702881
Wertpapierkennnummer WKN A0XYG7 (Aktie) Wertpapierkennnummer WKN A1R07G (Anleihe)
www.facebook.com/DeutscheRohstoffAG
www.youtube.com/user/DeutscheRohstoffAG
Zu den bestehenden Geschäftschancen und -risiken verweisen wir insbesondere auf den Konzern-Lagebericht als integraler Bestandteil des Konzern-Jahresabschlusses/Geschäftsbericht 2013, Seite 42 ff. Diese Chancen und Risiken bestehen auch im laufenden und weiteren Geschäftsjahren unverändert fort.
Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der Möglichkeiten der Deutsche Rohstoff AG (DRAG) bezüglich einer Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, das erfolgreiche Erwerben oder Veräußern von Konzern-Gesellschaften bzw. Beteiligungen, sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Sollte einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von DRAG weder beabsichtigt, noch übernimmt DRAG eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts anzupassen.
Aus technischen Gründen (z.B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Zwischenbericht enthaltenen und den zum Bundesanzeiger eingereichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum Bundesanzeiger eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung.
Der Zwischenbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Zwischenbericht der englischen Übersetzung vor.
Deutsche Rohstoff AG Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg
Telefon +49 6221 87 100 -0 Telefax +49 6221 87 100 -22
[email protected] www.rohstoff.de
Dieser Zwischenbericht wurde am 26. September 2014 veröffentlicht.
Deutsche Rohstoff AG Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg
Telefon +49 6221 87 100 -0 Telefax +49 6221 87 100 -22 [email protected] www.rohstoff.de
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