Interim / Quarterly Report • Sep 28, 2013
Interim / Quarterly Report
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das erste Halbjahr 2013 stand ganz im Zeichen der beiden ersten Horizontalbohrungen unserer Öl- und Gastochter Tekton Energy in Colorado, USA. Beide Bohrungen verliefen sehr erfolgreich. Sie waren der Startschuss für ein umfangreiches Bohrprogramm mit bis zu 80 Horizontalbohrungen, das derzeit läuft. Alle Bohrungen sind bereits geplant und genehmigt.
Wie wir es von unseren Partnern bei Tekton gewohnt sind, wurden unsere Erwartungen übertroffen. Die Aufnahme der Produktion aus den beiden ersten Bohrungen erfolgte schon Anfang Mai. Die beiden Bohrungen lagen mit Produktionsraten von zusammen 1.218 Barrel Öläquivalent pro Tag im Mai auf sehr hohem Niveau. Tatsächlich gehören sie zu den besten Bohrungen in der Codell-Schicht im ganzen Wattenberg-Feld. Ende Mai hat Tekton dann auch erstmals ein Reservengutachten eines renommierten Gutachters erhalten. Es bestätigt sichere, wahrscheinliche und mögliche Reserven in Höhe von 32,7 Millionen Barrel Öläquivalent. Ein fantastischer Erfolg für ein Unternehmen, das gerade einmal zweieinhalb Jahre alt ist!
Um die Finanzierung der Bohrungen in den USA zu sichern, haben wir im ersten Halb-
Dr. Thomas Gutschlag, Vorstand Deutsche Rohstoff AG
jahr erstmals eine Unternehmensanleihe aufgelegt. Mit 8% bot sie Anlegern einen attraktiven Zinssatz. Wir konnten EUR 62,5 Mio. platzieren, davon EUR 52,5 Mio. während der offiziellen Zeichnungsfrist im Juni und Juli und EUR 10 Mio. im Rahmen einer Nachplatzierung. Für ein noch junges Unternehmen wie das unsere ist dies ein hervorragendes Ergebnis, welches uns in die Lage versetzt, unsere Pläne in den USA schnell zu realisieren. Die Nachfrage nach der Anleihe war breit gestreut. Rund EUR 16,5 Mio. wurden von Privatanlegern gezeichnet, EUR 7,3 Mio. von Vermögensverwaltern und EUR 38,7 Mio. von institutionellen Anlegern. Der Schwerpunkt der Platzierung lag in Deutschland.
Der Markt für Mittelstandsanleihen hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Er stellt für viele Unternehmen eine echte Alternative zu Bank- oder Eigenkapitalfinanzierungen dar. Wir hatten uns deshalb im Februar entschieden diesen Weg zu gehen, auch deshalb, um die bestehenden Aktionäre nicht durch eine Kapitalerhöhung zu verwässern. Während des Angebotszeitraums im Juni war die Nachfrage geringer als in den Monaten zuvor, da andere mittelständische Unternehmen auf dieselbe Idee gekommen waren und sehr viele Anleihen gleichzeitig vermarktet wurden. Dennoch konnten wir zusammen mit einer Nachplatzierung bis September das sehr gute Ergebnis von EUR 62,5 Mio. erzielen. Entsprechend rege wird unsere Anleihe bisher gehandelt. In der künftigen Kommunikation mit dem Kapitalmarkt werden wir selbstverständlich die Anleihegläubiger genauso verlässlich informieren, wie es auch unsere Aktionäre gewohnt sind.
Die Preise der für unseren Umsatz und unsere Ertragslage wesentlichen Rohstoffe Erdöl und Wolfram haben sich seit Jahresanfang positiv entwickelt. Der Preis für das amerikanische Rohöl WTI stieg von knapp USD 93 Anfang des Jahres auf rund USD 108 Ende August 2013. Noch stärker war der Anstieg bei europäischem Wolfram-APT, das für die Verkäufe unseres Wolfram-Konzentrats maßgeblich ist. Ende des Jahres 2012 kostete APT noch unter USD 300 pro mtu (metric ton unit = 10kg). Bis Ende August stieg der Preis um rund 40% auf USD 417 pro mtu. Wir sehen auch die weiteren Perspektiven für Erdöl und Wolfram aufgrund der fundamentalen Situation bei beiden Rohstoffen positiv.
Der Konzernumsatz sprang im ersten Halbjahr auf EUR 6,5 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von EUR -0,3 Mio. auf EUR 1,9 Mio., das Nettoergebnis von EUR -0,96 Mio. auf EUR 0,25 Mio. (alle Zahlen nach HGB und ungeprüft). Die beiden produzierenden Tochtergesellschaften Tekton Energy und Wolfram
Dr. Titus Gebel, Vorstand Deutsche Rohstoff AG
Camp Mining trugen gleichermaßen zum Umsatz bei. Tekton erwirtschaftete im ersten Halbjahr einen Umsatz in Höhe von EUR 3,2 Mio., Wolfram Camp in Höhe von EUR 3,3 Mio. Für das zweite Halbjahr erwartet die Deutsche Rohstoff für beide Töchter nochmals deutlich erhöhte Umsätze.
Die Bilanzsumme ist weiterhin auf jetzt EUR 65 Mio. angestiegen. Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 47 Mio., die Eigenkapital-Quote betrug 72%. Der Bestand an liquiden Mitteln (EUR 9,8 Mio.) bestätigt die finanzielle Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit des Konzerns. Die Anleihe ist in diesen Zahlen noch nicht berücksichtigt, da der Zufluss erst im Juli erfolgte.
Im Vergleich zum 30. Juni 2012 umfasst der Konsolidierungskreis im Konzernabschluss zum 30. Juni 2013 nunmehr neun Gesellschaften (Vorjahr: zehn).
Die Horizontalbohrungen in den USA laufen auf Hochtouren. Wir werden schon mit dem bestehenden Vertrag für ein Bohrgerät bis Februar 2014 zwölf Bohrungen durchführen können. Schon Mitte November werden wir ein zweites Bohrgerät einsetzen um unser Bohrprogramm noch einmal zu beschleunigen. Die Rückflüsse aus der Ölförderung werden Umsatz und Ertrag im Konzern Monat für Monat erhöhen. Aus Wolfram Camp erwarten wir beim gegenwärtigen Preisniveau ebenfalls einen positiven Beitrag aus dem operativen Geschäft. Auch unsere deutschen Explorationsgesellschaften haben spannende Monate vor sich. Sowohl bei der Rhein Petroleum als auch bei der Sachsenzinn und der Seltenerden Storkwitz haben wir gute Chancen, sowohl die Ressourcen als auch die Finanzierungsbasis deutlich zu erweitern.
Unser Ziel bleibt es, einen neuen deutschen Rohstoffproduzenten aufzubauen. Der Weg dorthin besteht nicht nur aus großen Schritten, sondern auch aus einer Vielzahl kleiner Etappen. In diesem Sinne freuen wir uns, wenn Sie uns weiter unterstützen!
Glückauf aus Heidelberg,
Vorstand, CEO Vorstand, CFO
Dr. Titus Gebel Dr. Thomas Gutschlag
| Januar | Veröffentlichung des JORC-Gutachtens der Seltenerden Storkwitz und Kapitalerhöhung |
|---|---|
| Februar | Tekton Energy gibt Kooperation mit Anadarko Petroleum bekannt und beginnt Horizontalbohrungen, Tin International erhält Lizenz Sadisdorf |
| April | Tekton Energy schließt die beiden ersten Horizontalbohrungen ab |
| Mai | Beginn der Produktion aus den Horizontalbohrungen mit überdurchschnittlichen Förderraten |
| Juni | Vorstand schlägt Ausschüttung einer Dividende vor, Zeichnungsbeginn der Deutsche Rohstoff Anleihe |
| Juli | Deutsche Rohstoff platziert EUR 52,5 Mio. während der Zeichnungsfrist |
| August | Beginn des großen Horizontalbohrprogramms, Akquise weiterer Flächen durch Tekton Energy |
| September | Anleihe wird auf insgesamt EUR 62,5 Mio. aufgestockt, Sicherstellung der Finanzierung für ein zweites Bohrgerät |
Wesentliche Konzern-Ereignisse von Januar bis September 2013
(Anteil der Deutsche Rohstoff in Prozent)
Produktion
Exploration und Entwicklung
| Projekt | Anteil 30.06.2013 | Gesellschaft | Rohstoffe | Barrel | Ressourcenklassifikation |
|---|---|---|---|---|---|
| Öl und Gas | |||||
| Rheingraben und Bayern |
10% | Rhein Petroleum | Öl und Gas | – | erwartet 2014 |
| Wattenberg | 69% | Tekton Energy | Öläquivalent1 Öläquivalent1 Öläquivalent1 |
1.964.191 Bbl 13.391.200 Bbl 17.344.854 Bbl |
Proved, SPE-PRMS2 Probable, SPE-PRMS2 Possible, SPE-PRMS2 |
| Metalle | Tonnen | ||||
| Wolfram Camp | 100% | Wolfram Camp Mining | Wolfram Molybdän |
800.000 mtu3 1.600 t3 |
Indicated – Inferred Resource, JORC4 Indicated – Inferred Resource, JORC4 |
| Gottesberg | 60% | Tin International | Zinn Kupfer |
114.000 t 38.000 t |
Indicated – Inferred Resource, JORC4 Indicated – Inferred Resource, JORC4 |
| Geyer | 60% | Tin International | Zinn Zink |
44.000 t 51.000 t |
Indicated – Inferred Resource, JORC4 Indicated – Inferred Resource, JORC4 |
| Sadisdorf | 60% | Tin International | Zinn | 40.000 t | Schätzung – historische Exploration, Produktion |
| Storkwitz | 52% | Seltenerden Storkwitz | Seltene Erden Niob Seltene Erden Niob |
20.000 t 4.000 t 18.000 t 4.000 t |
Indicated – Inferred Resource, JORC4 D2 – D1 GDR Standard |
| Wrigley | 47% | Devonian Metals | Zink/ Blei | 560.000 t | Indicated-Inferred Resource (NI 43-1015 ) |
1 Die Reserven werden als Barrel Öläquivalent dargestellt, Gas (Kubikfuß) ist gemäß Industriestandard mit dem Faktor 5.600 in Barrel Öläquivalent konvertiert worden.
2 SPE-PRMS: Petroleum Resource Management System der Society of Petroleum Engineers.
3 mtu – metric ton unit – entspricht 10 kg, seit 2012 abgebautes Material ist bereits abgezogen
4 Australischer Standard zur Klassifizierung von Ressourcen – Joint Ore Reserves Committee (JORC)
5 Kanadischer Standard zur Klassifizierung von Ressourcen – National Instrument 43-101
(Anteil 73% DRAG, Stand Redaktionsschluss am 26.09.2013)
Tekton Energy erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von USD 4,15 Mio., ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von USD 3 Mio., ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von USD 2,1 Mio. und einen Nettoertrag von USD 1,8 Mio. Den größten Umsatzbeitrag leisteten die beiden ersten Produktionsmonate der Horizontalbohrungen Rancho Valley 11 und 13, die im Februar und im März 2013 fertiggestellt worden waren. Anfang Mai begann die Produktion. Die beiden Bohrungen produzierten im Mai zusammen 1.228 Barrel Ölequivalent (BoE) pro Tag, im Juni 1.065 BoE und im Juli 1.019 BoE. Die Gesamtproduktion des ersten Halbjahrs 2013, inklusive der 2012 gebohrten neun vertikalen Bohrungen und vor Abzug von Working Interest (Anteil an den Bohrungen) Dritter und Anteilen der Landeigentümer betrug 101.080 BoE.
Anfang Juni erhielt Tekton erstmals ein Reservengutachten für seine Projektflächen im Wattenberg-Feld. Das Gutachten wurde von Ryder Scott (www.ryderscott. com) erstellt, einem der renommiertesten US-Unternehmen für die Berechnung der Reserven von Öl- und Gaslagerstätten. Für die gesamte von Tekton einlizenzierte Fläche, die auch die Anfang Mai 2013 neu akquirierte Fläche von rund 1.900 acres nördlich von Windsor umfasst, kalkulierte
Drei Vertikalbohrungen und Tankanlage auf dem Rancho Pad, September 2013
Ryder Scott sichere (proved) Reserven in Höhe von 2 Millionen BOE, wahrscheinliche (probable) Reserven von 13,4 Millionen BOE und zusätzlich mögliche (possible) Reserven von 17,3 Millionen BOE. Die Reserven berücksichtigen ausschließlich förderbare Reserven und den Tekton zurechenbaren Anteil, die Anteile Dritter sind bereits abgezogen.
Aus den genannten Reserven ergeben sich laut Gutachten bei voller Entwicklung der Flächen Umsätze in Höhe von USD 2,1 Milliarden, basierend auf einem angenommenen Ölpreis von USD 82,49 pro Barrel und einem Gaspreis von USD 3,90 pro tausend Kubikfuß. Das Gutachten errechnet einen Umsatzanteil von Erdöl und Kondensaten von 93% an der Gesamtproduktion der sicheren Reserven und lediglich 7% Anteil von Erdgas. Das sogenannte Future Net Income ("zukünftiges Nettoeinkommen"), definiert als Umsatz minus Umsatzbeteiligungen der Landeigentümer (Royalties), Kosten der Entwicklung inklusive Bohrungen und operative Kosten sowie lokaler, umsatzabhängiger Steuern, beläuft sich demnach auf USD 1,2 Milliarden. Abgezinst mit 10% über die Produktionslaufzeit verteilt sich der Barwert des zukünftigen Nettoeinkommens wie folgt: USD 51 Millionen entfallen auf die Kategorie sichere Reserven, USD 227 Millionen auf wahrscheinliche Reserven und USD 256 Millionen auf mögliche Reserven.
Tekton setzte sein Horizontalbohrprogramm mit insgesamt 80 Bohrungen in der zweiten Augusthälfte fort. Die ersten fünf Bohrungen werden vom Bohrplatz Pavistma South am südlichen Rand der Windsor-Flächen abgeteuft und laufen derzeit noch. Die Bohrungen werden unmittelbar nacheinander durchgeführt und anschließend gleichzeitig in Produktion genommen. Diese fünf Bohrungen sind Teil der Kooperation mit Anadarko Petroleum. Beide Partner haben einen Working Interest von ca. 50% und partizipieren entsprechend an Investitionen und Umsatzerlösen.
Im Anschluss an diese Bohrungen plant Tekton weitere Bohrungen im Windsor-Gebiet durchzuführen. Insgesamt werden mit dem Bohrgerät bis Jahresende voraussichtlich neun Bohrungen abgeteuft worden sein. Zur Beschleunigung des Bohrprogramms wird noch in diesem Jahr ein weiteres Bohrgerät in Betrieb genommen. Mehr als 90 Bohrungen auf den Flächen der Tekton sind bereits vom Bundesstaat Colorado und den lokalen Behörden genehmigt worden.
Des Weiteren ist es Tekton im Verlauf des Jahres 2013 gelungen, die bestehenden Flächen in zwei größeren Schritten im Mai und im August 2013 zu erweitern. Insgesamt hält Tekton nun 5.466 acres (ca. 2.212 Hektar). Verhandlungen über den Erwerb weiterer Flächen werden laufend geführt.
Die Deutsche Rohstoff finanziert das Bohrprogramm aus den Anleihe-Erlösen. 20% der Investitionssumme werden als Eigenkapital in Tekton investiert, der Rest wird als Darlehen weitergegeben. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Halbjahresberichts hält die Deutsche Rohstoff 73% an Tekton Energy.
Die Rhein Petroleum, Heidelberg, begann Ende August ihre erste Probebohrung in Deutschland. Die Bohrung im südhessischen Riedstadt-Crumstadt soll bis in eine Tiefe von rund 1.600 Metern führen. Riedstadt-Crumstadt liegt ca. 50 km südlich von Frankfurt am Main. Die Bohrung endet in den sogenannten "Pechelbronner Schichten", in denen Rhein Petroleum förderungswürdige Mengen an Erdöl vermutet. Dieses Bohrziel wurde in Folge der umfangreichen seismischen Untersuchungen der Rhein Petroleum 2011 und 2012 als vielversprechend definiert. Es liegt im ehemaligen Ölfeld "Stockstadt", aus welchem bis 1994 Öl gefördert wurde und in dem noch signifikante Restreserven erwartet werden. Auch im Umfeld des alten Feldes konnten interessante Strukturen identifiziert werden, die ebenfalls erbohrt werden sollen.
Eine weitere Bohrung, an der die Rhein Petroleum beteiligt ist, begann Anfang August in Karlsruhe-Leopoldshafen. Die dortige Bohrung wird vom Konsortialpartner GdF Suez durchgeführt. Die Bohrungen in Riedstadt-Crumstadt und Karslruhe-Leopoldshafen sind die ersten Erdölbohrungen in Hessen bzw. Baden-Württemberg seit 25 Jahren.
Die Deutsche Rohstoff, die die Rhein Petroleum Ende 2007 mitgegründet hatte, um alte Ölfelder in Süddeutschland wiederzuerschließen, ist seit September 2012 noch mit 10% an dem Unternehmen beteiligt. Die restlichen Anteile hält Tulip Oil Holding BV, Den Haag, Niederlande, an die die Deutsche Rohstoff Anfang 2011 die Mehrheit veräußert hatte. Aufgrund einer Vereinbarung vom September 2012 zwischen Tulip Oil und Deutsche Rohstoff muss die Deutsche Rohstoff trotz des 10%-Anteils nur 2,5% der Investitionen der Rhein Petroleum finanzieren.
Probebohrung der Rhein Petroleum in Riedstadt-Crumstadt
(vormals 100% DRAG, verkauft zum 17.09.2012)
Der Käufer der Georgetown Goldmine hat vertragsgemäß zum 31. Dezember 2012, 31. März 2013 und 30. Juni 2013 je AUD 1,5 Mio. als Teil des Kaufpreises sowie die vereinbarten 7% Zinsen bezahlt. Es steht noch die Schlussrate aus, welche zum 31. Oktober 2013 fällig ist. Danach ist der Verkauf der Deutsche Rohstoff Australia endgültig abgewickelt.
Blick auf Wolfram Camp Mine, Queensland
Die Wolfram Camp Mine konnte ihre Produktion im ersten Halbjahr 2013 deutlich steigern und erzielte einen Umsatz in Höhe von EUR 3,3 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Bis Ende Juni wurden 266 Tonnen Wolframkonzentrat an unseren Abnehmer Global Tungsten & Powders in die USA verschickt. Von Januar bis Redaktionsschluss lag der Umsatz bei EUR 6,2 Mio. Der direkt der Mine zurechenbare Aufwand wurde bis Ende Juni aktiviert und beträgt EUR 0,2 Mio. Der offizielle Beginn der kommerziellen Produktion wird in Kürze beginnen, d.h. die Phase des Aufbaus der Mine gilt nunmehr als abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wird deshalb der Aufwand nicht mehr aktiviert, sondern ertragswirksam verbucht. Gleichzeitig beginnt die reguläre Abschreibung auf die aktivierten Sachanlagen.
Im Dezember 2012 hatte Wolfram Camp eine größere Aufrüstung der Aufbereitungsanlage begonnen, um sie für einen deutlich höheren Durchsatz (49 statt 29 Tonnen pro Stunde) zu ertüchtigen. Gleichzeitig investierte WCM in verschiedene Maschinen, darunter ein hochmoderner Röntgensortierer aus Deutschland, um eine bessere Vorkonzentrierung des Erzes zu erreichen. Seit März 2013 läuft die Anlage mit dem höheren Durchsatz und produziert zwischen drei und vier Tonnen Konzentrat pro Tag. Seit Juli 2013 läuft die Aufbereitungsanlage wieder mit voller Kapazität.
Der Preis für das Wolfram-Konzentrat war Ende 2012 vor allem aufgrund der Konjunkturschwäche in Europa auf rund USD 280/ mtu gefallen, nachdem der Höchstpreis 2011 bei USD 460/mtu gelegen hatte. Der Preisverfall zwang WCM vorübergehend dazu, die Produktion einzuschränken, um die Kosten zu senken. Seit Februar 2013 steigt der Preis wieder. Ende August 2013 lag er bei USD 417/mtu.
Im Februar 2013 schloss die DRAG mit dem Abnehmer der Konzentrate, dem US-Unternehmen Global Tungsten & Powders (GTP) einen leicht überarbeiteten Abnahmevertrag. Gleichzeitig übernahm GTP eine erweiterte Darlehensgarantie. Der Kreditrahmen der DRAG bei der Bank Austria wurde um USD 4,85 Millionen auf USD 11 Millionen (EUR 8,28 Mio) erhöht, die Laufzeit des Kredits bis Ende 2016 verlängert.
Das Management von WCM erstellte zwischenzeitlich ein Konzept für einen zusätzlichen untertägigen Abbau sowie weiterer Maßnahmen zur Steigerung des Durchsatzes der Aufbereitungsanlage. Im Dezember 2012 und Januar 2013 führte WCM Explorationsbohrungen und geophysikalische Untersuchungen in Wolfram Camp und Bamford Hill durch, die signifikantes weiteres Potenzial für eine Verlängerung der Lebensdauer der Mine aufzeigten.
Die Deutsche Rohstoff verfolgt das Ziel, Wolfram Camp profitabel zu betreiben und durch fortgesetzte Exploration die Lebensdauer der Mine weiter zu verlängern. Die DRAG rechnet mittelfristig mit anhaltend hohen Preisen für Wolfram und weiter steigender Nachfrage.
Entwicklung des Wolfram-Preises in APT (Ammonium Paratungstate)
Tin International hat im Januar 2013 über ihre 100%ige Tochter Sachsenzinn GmbH, Chemnitz, eine weitere Lizenz im Erzgebirge zugesprochen bekommen. Das Sächsische Oberbergamt erteilte für das Gebiet "Sadisdorf" eine Explorationslizenz für fünf Jahre. Tin International setzte sich gegen zwei Mitantragsteller durch. Sadisdorf liegt ungefähr 15 Kilometer von Altenberg entfernt. Ebenso wie in Altenberg wurde in Sadisdorf seit dem 15. Jahrhundert Zinn abgebaut. Darüber hinaus wurden auch Kupfer und Molybdän gewonnen. Die Zinnmine Altenberg war die größte der historischen Metallminen im Erzgebirge.
Im August 2013 erhielt die Sachsenzinn von einem angesehenen australischen Ingenieurbüro eine positive Einschätzung des Zinnvorkommens in Sadisdorf im Osterzgebirge. Es geht nach Sichtung der historischen Daten davon aus, dass es möglich ist, in den bisher erkundeten Teilen der Erzkörper rund 10 Millionen Tonnen Erz mit wirtschaftlichen Gehalten nachzuweisen. Das entspräche einer Metallmenge von bis zu 40.000 Tonnen Zinn. Die Vererzung befindet sich hauptsächlich im Bereich bis 200 Meter unterhalb der Oberfläche und ist entlang der Streichrichtung als auch zur Tiefe hin noch erweiterbar. In dem erkundeten Teil der Lagerstätte gibt
es Stollen aus früheren Abbauperioden, die teilweise noch begehbar sind.
Der Erkundungsstand lässt es nach Auffassung der Gutachter zu, mit geringem Aufwand eine Ressourcenschätzung nach dem international anerkannten australischen JORC-Standard zu erstellen. Zu diesem Zweck wurde empfohlen, die vorhandenen Bohrkerne zu dokumentieren, teilweise neu zu analysieren sowie weitere Proben zu entnehmen. In einem weiteren Schritt könnten dann die alten Stollen soweit hergerichtet werden, dass sie für Explorationsarbeiten unter Tage genutzt werden können. Schließlich empfehlen die Gutachter ein Bohrprogramm, mit dem historische Bohrergebnisse bestätigt, die Bohrdichte der bekannten Abschnitte der Erzkörper erhöht und die Ressource erweitert werden könnte.
Für das im südwestlichen Erzgebirge gelegene Lizenzgebiet Gottesberg gab es ebenfalls erfreuliche Projektfortschritte. Die Ergebnisse der metallurgischen Tests zeigten durchweg sehr gute Ergebnisse. Sie lassen eine Gewinnung von über 80% des Metallinhalts im Erz bei gleichzeitig vergleichweise geringen Kosten für die Aufbereitung erwarten. Die Vorbereitung des Abbaus in Gottesberg geht ebenfalls voran. Eine von Sachsenzinn in Auftrag gegebene Studie hat mögliche Standorte für eine Zinnproduktion im Raum Gottesberg untersucht und belegt eine grundsätzliche Machbarkeit auch unter Umwelt- und Wasserschutzrelevanten Aspekten. Darauf aufbauend wird Sachsenzinn nun die weiteren verfahrensrechtlichen Schritte im Hinblick auf ein späteres Bergwerk einleiten.
Bohrung der Sachsenzinn in Gottesberg
Die Seltenerden Storkwitz (SES), Chemnitz, konnte im Januar 2013 die historische Ressourcenschätzung für den Erzkörper Storkwitz nach dem australischen JORC-Standard bestätigen. Das gilt sowohl für die Geometrie und den Verlauf des Erzkörpers als auch für die Seltenerden- und Niob-Gehalte und -Mengen. Für den bisher erkundeten und zuletzt 2012 erbohrten Teil der Seltenerden-Lagerstätte Storkwitz (bis 600 Meter Tiefe) ergibt sich ein Erzinhalt von 4,4 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Seltenerd-Oxidgehalt von 0,45 Prozent. Dies entspricht einem Metallinhalt von 20.100 Tonnen Seltenerden Elemente (SEE). Knapp die Hälfte dieser Menge entfällt auf die Kategorie "indicated" der Rest ist als "inferred" eingestuft.
Zusätzlich gibt der JORC-Report auch einen Ausblick auf die Fortsetzung der Lagerstätte und deren Geometrie in größeren, bislang noch unerbohrten Tiefen. Auch hier findet sich eine Übereinstimmung mit den Einschätzungen und Modellen der Geologen früherer Bearbeitungsphasen. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wird für den karbonatitisch-magmatischen Intrusivkörper Storkwitz eine Fortsetzung bis in eine Tiefe von 1.200 Meter unter Geländeoberkannte prognostiziert, wobei auch hier ein Ende der Vererzung noch nicht erreicht sein dürfte.
Im Januar konnte auch eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 100.118 Aktien zu einem Preis von EUR 7,20 pro Aktie plat-
Bohrung der Seltenerden Storkwitz in Delitzsch
ziert. Das Grundkapital der SES beläuft sich jetzt auf EUR 1.804.518 (1.804.518 Aktien). Die Deutsche Rohstoff hält 941.175 Aktien, entsprechend 52%.
Ein Börsengang der SES an der Frankfurter Wertpapierbörse (Entry Standard) befindet sich derzeit in Vorbereitung.
Im Dezember 2012 übernahm Glencore gemäß dem 2010 geschlossenen Farm-In Agreement weitere 26% an dem Joint Venture Unternehmen Mackenzie Mountain Metals Inc. Die dafür im Vertrag definierte Investition in Höhe von 6,5 Mio. kanadische Dollar hatte Glencore 2010 bis 2012 erbracht. Devonian hält damit noch 49% an dem Wrigley-Projekt in den kanadischen Nord-West-Territorien.
Anfang 2013 beschlossen die Joint-Venture Partner, einen Verkauf des Projekts in die Wege zu leiten. Aufgrund des zwischenzeitlichen Mergers von Glencore mit Xstrata wurde der Prozess verzögert. Die Verkaufsverhandlungen werden vermutlich im vierten Quartal 2013 beginnen.
Wenn auch der Schwerpunkt der Aktivitäten derzeit eindeutig auf der Ausweitung der Ölförderung bei Tekton liegt, so wird doch der Rohstoffmarkt laufend beobachtet und es werden regelmäßig Projektangebote und -optionen geprüft um ggf. neue Vorhaben anzugehen.
Die Aktie der Deutsche Rohstoff legte bis Ende Juni im Jahresvergleich um rund 24% auf EUR 16,01 zu. Seit Jahresanfang betrug der Anstieg sogar 33%. Der durchschnittliche Handelsumsatz war im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 leicht rückläufig auf 9.970 Stück pro Tag. Dennoch war die Aktie damit die am zweitstärksten gehandelte im Entry Standard. Sie hatte einen Anteil von 6,53% am Handelsumsatz aller Entry Standard Werte.
Die Marktkapitalisierung stieg bis Ende Juni auf rund EUR 85,2 Mio. Im Juni erschien ein Update der Aktienanalyse der Landesbank Baden-Württemberg. Das Kursziel lautet 17,60 Euro.
Die Vermarktung der ersten Anleihe der Deutsche Rohstoff erfolgte im Juni und Juli 2013. Das platzierte Volumen belief sich auf zunächst EUR 52,5 Mio. Im Rahmen einer Nachplatzierung konnten weitere EUR 10 Mio. bei institutionellen Anlegern verkauft werden, so dass sich das gesamte
Hauptversammlung 2013
Anleihevolumen auf EUR 62,5 Mio. beläuft. Der Kurs der Anleihe bewegt sich seit dem ersten Handelstag am 11. Juli 2013 um die 100%. Der durchschnittliche tägliche Handelsumsatz lag bis Anfang September mit EUR 0,77 Mio. sehr hoch, was die Attraktivität der Anleihe unterstreicht.
28.06.2013: EUR 85,2 Mio.
| Aktie | Anleihe | |
|---|---|---|
| ISIN | DE000A0XYG76 | DE000A1R07G4 |
| WKN | A0XYG7 | A1R07G |
| Börsenkürzel | DR0 | DR01 |
| Börsensegment/-handel | Entry Standard | Entry Standard für Mittelstandsanleihen |
| Indizes | Performance Index TOP30 | |
| Designated Sponsors | ICF Kursmakler AG Bankhaus Donner & Reuschel AG |
|
| Spezialist | ICF Kursmakler AG | |
| Anzahl Aktien | 5.322.147 (seit 07.03.2012) | |
| Kupon | 8% | |
| Laufzeit | 10. Juli 2018 | |
| Nächster Zinstermin | 11. Januar 2014 | |
| Rating | BB+ (Creditreform) | |
| Kursentwicklung | Aktie | Anleihe |
| Schlusskurse: 02.07.2012 | EUR 12,90 | n.a. |
| 28.06.2013 | EUR 16,01 | n.a. |
| Handelsumsatz (Stück pro Tag) | 9.970 | n.a. |
| Marktkapitalisierung | ||
| 02.07.2012: | EUR 68,7 Mio. |
Es handelt sich im Folgenden um einen verkürzten Lagebericht, der im wesentlichen auf Abweichungen zum Konzernabschluss 2012 eingeht. Insofern verweisen für eine ausführliche Darstellung auf den Geschäftsbericht 2012 und den darin enthaltenen umfangreichen Lagebericht.
Im Vergleich zum 31.12.2012 haben sich die Beteiligungsquoten bei folgenden Unternehmen verändert: Tekton Energy: Anstieg von 63,9% auf 68,5%; Seltenerden Storkwitz: Abnahme von 60% auf 52%.
Keine Veränderung gegenüber dem 31.12.2012
Wir verweisen auf die ausführliche Darstellung im Geschäftsbericht 2012 sowie die Ausführungen in diesem Halbjahresbericht.
Für die Entwicklung der Preise der für den Konzern wesentlichen Rohstoffe Erdöl und Wolfram verweisen wir auf die Ausführungen im Brief an die Aktionäre dieses Halbjahresberichts.
Das 1. Halbjahr 2013 stand im Zeichen der ersten Horizontalbohrungen von Tekton Energy, der Erhöhung der Produktion von Wolfram Camp Mining und der Vorbereitung einer Anleiheemission der Deutsche Rohstoff.
Die Umsatzerlöse stiegen von EUR 1,4 Mio. im 1. Halbjahr 2012 auf EUR 6,5 Mio. im 1. Halbjahr 2013. Das EBITDA erhöhte sich im gleichen Zeitraum von EUR -0,3 Mio. auf EUR 1,9 Mio. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf EUR 0,25 Mio. nach EUR -0,96 Mio. im 1. Halbjahr 2012. Die deutliche Erhöhung der Umsätze und die Verbesserung des Ergebnisses sind auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Produktion von Wolfram in Australien und vor allem von Erdöl und Erdgas in USA im Laufe des ersten Halbjahres 2013 signifikant zugenommen haben.
Die Ertragslage verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 deutlich. Die Umsatzerlöse stiegen um das viereinhalbfache von EUR 1,4 Mio. im ersten Halbjahr 2012 auf EUR 6,5 Mio. Tekton Energy und Wolfram Camp Mining trugen zu diesem Umsatz jeweils fast die Hälfte bei. Sonstige betriebliche Erträge resultierten aus dem Verkauf von Anteilen an der Seltenerden Storkwitz in Höhe von rund TEUR 588.
Der Personalaufwand nahm gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 von EUR 1,1 Mio. auf EUR 2,8 Mio. deutlich zu. Im ersten Halbjahr 2012 war der Betrieb der Wolfram Camp Mine noch nicht voll angelaufen, so dass die Personalkosten noch deutlich geringer waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum von EUR 2,8 Mio. auf EUR 1,8 Mio. Im ersten Halbjahr 2012 hatten die einmaligen Aufwendungen für die im März abgeschlossene Barkapitalerhöhung einen wesentlichen Anteil an dieser Position.
Die planmäßigen Abschreibungen, vor allem auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (EUR: 1,2 Mio., Vorjahr: EUR 0,7 Mio.) stiegen deutlich an, insbesondere bei Tekton Energy.
Die liquiden Mittel (Bankguthaben und Wertpapiere) beliefen sich zum 30.06.2013 auf EUR 9,8 Mio. (Vj. EUR 11,3 Mio.). Die finanzielle Ausstattung des Konzerns war im Berichtszeitraum unverändert gut.
Die Konzern-Bilanzsumme in Höhe von EUR 65 Mio. besteht zu 60% bzw. EUR 38,8 Mio. (Vj. EUR 31,7 Mio.) aus Sachanlagevermögen. Eine wesentliche Zunahme gab es bei der Position "Produzierende Erdölförderanlagen", die sich im Vergleich zum Vorjahr (30.06.2012) von EUR 2 Mio. auf EUR 8,3 Mio. mehr als vervierfachte. Es handelt sich hierbei um die beiden Horizontalbohrungen, die Tekton Energy durchführte sowie Anlagen an der Oberfläche, die zur Förderung von Erdöl und Erdgas erforderlich sind.
Die kurzfristigen Forderungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr und die sonstigen Vermögensgegenstände nahmen im Vergleich zum Jahresende 2012 von EUR 6 Mio. auf EUR 3,5 Mio. ab. Grund dafür war im Wesentlichen die Zahlung des Restkaufpreises für die Deutsche Rohstoff Australia. Vereinbarungsgemäß zahlte der Käufer Anfang Januar und Anfang April jeweils AUD 1,5 Mio. Eine weitere Rate in Höhe von AUD 1,5 Mio. ging zum Bilanzstichtag ein. Es steht somit nur noch eine Rate aus, die der Käufer bis zum 31. Oktober 2013 zahlen muss.
Die Bilanz des Konzerns ist weiterhin geprägt von einer guten Eigenkapitalausstattung. Das Eigenkapital beläuft sich zum 30.06.2013 auf EUR 47 Mio. (Vorjahr: EUR 44,5 Mio.), die Eigenkapitalquote auf 72%. Nicht realisierte Währungsverluste im australischen Dollar in Höhe von EUR 2,4 Mio. wurden nicht ertragswirksam mit dem Eigenkapital verrechnet.
Die Verbindlichkeiten (EUR 15,5 Mio./ Vorjahr: EUR 8,6 Mio.) bestehen im Wesentlichen aus Bankdarlehen (EUR 10,7 Mio.) sowie einem Darlehen gegenüber einem privaten Gläubiger (EUR 2 Mio.).
Nach dem Bilanzstichtag haben folgende wesentliche Ereignisse den weiteren Geschäftsverlauf bis Ende September 2013 wesentlich beeinflusst:
Begebung einer Anleihe: Die Deutsche Rohstoff emittierte im Juli 2013 erstmals eine Anleihe. Die Anleihe wurde im Rahmen eines öffentlichen Angebots bei Institutionellen und privaten Anlegern platziert. Der Mittelzufluss belief sich auf EUR 52,5 Mio. Im Rahmen einer Nachplatzierung konnte die Anleihe um weitere EUR 10 Mio. aufgestockt werden. Die Mittel sollen für die weiteren Investitionen bei Tekton Energy verwendet werden.
Fortsetzung des Bohrprogramms bei Tekton Energy: Ende August begann Tekton mit fünf weiteren Horizontalbohrungen. Gleichzeitig schloss das Management mit der Bohrfirma einen Vertrag über sechs Monate. Dieser Vertrag ermöglicht insgesamt ungefähr 12 Bohrungen.
Ende August begann auch die erste Bohrung der Beteiligung Rhein Petroleum im Rheingraben.
Die Sachsenzinn erhielt Anfang September ein Gutachten, das zu einem positiven Urteil bezüglich des Potenzials des Lizenzgebiets Sadisdorf kam.
Wir verweisen auf den Geschäftsbericht 2012.
Künftige Unternehmensausrichtung Wir verweisen auf den Geschäftsbericht 2012.
Für 2013 rechnet der Vorstand wiederum mit einem positiven Konzernergebnis. Insofern gilt die im letzten Lagebericht getroffene Aussage weiterhin. Für 2014 erwartet der Vorstand aufgrund der positiven Entwicklung bei Tekton Energy und der zwischenzeitlich sichergestellten Finanzierung einen erheblichen Anstieg von Umsatz und Ergebnis.
Insbesondere die Ergebnisprognose 2014 steht unter dem Vorbehalt, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Rohstoffpreise stabil bleiben.
Heidelberg, den 27. September 2013
Der Vorstand
| Aktiva | 30.06.2013 | 30.06.2012 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | ||
| A. | Anlagevermögen | |||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. | entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.067.397 | 1.226.459 | 1.070.062 |
| 2. | Geschäfts- oder Firmenwert | 1.093.518 | 277.851 | 1.166.761 |
| 2.160.915 | 1.504.310 | 2.236.823 | ||
| II. | Sachanlagen | |||
| 1. | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
58.189 | 1.653 | 68.725 |
| 2. | produzierende Erdölförderanlagen | 8.311.314 | 1.883.626 | 4.088.375 |
| 3. | Minen im Bau | 18.659.613 | 0 | 17.208.251 |
| 4. | Exploration und Evaluierung | 6.342.166 | 20.666.952 | 4.499.895 |
| 5. | technische Anlagen und Maschinen | 5.285.232 | 7.680.131 | 5.662.273 |
| 6. | andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 199.854 | 366.466 | 230.353 |
| 38.856.367 | 30.598.827 | 31.757.873 | ||
| III. | Finanzanlagen | |||
| Beteiligungen | 3.455.111 | 6.049.793 | 3.251.470 | |
| 3.455.111 | 6.049.793 | 3.251.470 | ||
| B. | Umlaufvermögen | |||
| I. | Vorräte | |||
| 1. | Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2.256.535 | 2.472 | 1.396.629 |
| 2. | unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 726.307 | 2.679.902 | 2.063.530 |
| 3. | fertige Erzeugnisse und Waren | 1.109.305 | 225.032 | 370.222 |
| 4.092.147 | 2.907.405 | 3.830.381 | ||
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.347.395 | 596.730 | 624.438 |
| 2. | Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 309.168 | 0 | 156.778 |
| 3. | sonstige Vermögensgegenstände | 1.914.680 | 873.494 | 5.220.668 |
| 3.571.243 | 1.470.224 | 6.001.884 | ||
| III. | Wertpapiere des Umlaufvermögens | 1.470.546 | 0 | 2.275.435 |
| IV. | Guthaben bei Kreditinstituten | 7.533.932 | 11.321.598 | 9.983.219 |
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 92.521 | 63.676 | 143.598 |
| D. | Aktive latente Steuern | 3.757.666 | 2.895.803 | 3.970.122 |
| Summe Aktiva | 64.990.448 | 56.811.636 | 63.450.804 |
| Passiva | 30.06.2013 | 30.06.2012 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | |||
| A. | Eigenkapital | |||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 5.322.147 | 5.322.147 | 5.322.147 |
| Bedingtes Kapital EUR 2.000.000 (Vj. EUR 2.019.516) | ||||
| II. | Kapitalrücklage | 29.440.028 | 27.906.742 | 29.219.454 |
| III. | Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -2.916.031 | 296.492 | -105.452 |
| IV. | Konzern-Bilanzgewinn | 9.725.531 | 5.778.423 | 9.656.646 |
| V. | Anteile anderer Gesellschafter | 5.388.807 | 5.203.115 | 4.845.694 |
| 46.960.483 | 44.506.919 | 48.938.488 | ||
| B. | Rückstellungen | |||
| sonstige Rückstellungen | 1.430.997 | 2.100.271 | 1.674.717 | |
| 1.430.997 | 2.100.271 | 1.674.717 | ||
| C. | Verbindlichkeiten | |||
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10.739.700 | 4.508.935 | 4.634.385 |
| 2. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.099.382 | 2.063.822 | 2.852.718 |
| 3. | sonstige Verbindlichkeiten | 2.623.167 | 2.024.637 | 4.160.283 |
| 15.462.249 | 8.597.394 | 11.647.386 | ||
| D. | Passive latente Steuern | 1.136.719 | 1.607.052 | 1.190.213 |
| 01.01.–30.06.2013 | 01.01.–30.06.2012 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 6.533.453 | 1.426.227 |
| 2. | Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-43.889 | 650.778 |
| 3. | andere aktivierte Eigenleistungen | 2.761.671 | 4.404.957 |
| 4. | sonstige betriebliche Erträge | 571.434 | 2.255.904 |
| 5. | Ertrag aus der Veräußerung /Endkonsolidierung | 0 | 0 |
| 6. | Materialaufwand | 3.308.827 | 5.142.752 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 3.308.827 | 0 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 0 | 5.142.752 | |
| 7. | Personalaufwand | 2.843.611 | 1.102.758 |
| a) Löhne und Gehälter | 2.797.240 | 1.051.599 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 46.371 | 51.160 | |
| – davon für Altersversorgung EUR 3.288 (Vj. EUR 211) | |||
| 8. | Abschreibungen | 1.239.652 | 740.615 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.239.652 | 740.615 | |
| 9. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.773.117 | 2.798.095 |
| 10. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
0 | 0 |
| 11. | sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 190.629 | 80.034 |
| 12. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 337.645 | 141.625 |
| 13. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 510.447 | -1.107.943 |
| 14. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 7.975 | -150.956 |
| – davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 168.179 (Vj. EUR 150.956) |
|||
| 15. | sonstige Steuern | 251.711 | 0 |
| 16. | Konzern-Jahresüberschuss | 250.761 | -956.988 |
| 17. | Auf Anteile anderer Gesellschafter entfallender Verlust | -181.876 | 223.977 |
| 18. | Anteil Gesellschafter am Jahresüberschuss (+) / fehlbetrag (-) | 68.885 | -733.011 |
| 18. | Gewinnvortrag (+)/ Verlustvortrag (-) | 9.656.646 | 6.511.433 |
| 19. | Konzern-Bilanzgewinn | 9.725.531 | 5.778.423 |
Der Halbjahreskonzernabschluss der Deutsche Rohstoff AG zum 30. Juni 2013 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt. Der Halbjahreskonzernabschluss enthält nicht alle für den Konzernabschluss vorgeschriebenen Angaben und Erläuterungen und sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 gelesen werden.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtszeitraum nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die bei der Aufstellung des Halbjahreskonzernabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses für das am 31. Dezember 2012 abgeschlossene Geschäftsjahr angewendet wurden. Hier verweisen wir auf den Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012, abgedruckt im Geschäftsbericht 2012, Seite 64 ff (im Folgenden: Geschäftsbericht).
Der Halbjahreskonzernabschluss ist in Euro (EUR) dargestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf ein Euro (EUR) auf- oder abgerundet. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben Differenzen auftreten können. Dieser Konzernzwischenabschluss ist nicht geprüft und keiner prüferischen Durchsicht unterzogen worden.
Der Konsolidierungskreis hat sich zum 30. Juni 2013 nicht gegenüber dem 31. Dezember 2012 geändert. Ein im ersten Halbjahr 2013 neugegründetes Tochterunternehmen wurde aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.
Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mittels historischer Kurse umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.
Im Folgenden werden nur Positionen angeführt, bei denen im Halbjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 2013 im Vergleich zum Vorjahr wesentliche Veränderungen zu verzeichnen sind. Ansonsten wird auch an dieser Stelle auf die Ausführungen im Geschäftsbericht verwiesen.
Im ersten Halbjahr 2013 wurde der Anteil an der Tekton Energy Gruppe um weitere 4,6% aufgestockt.
Aufgrund von Aktienverkäufen reduzierte sich der Anteil an der Seltenerden Storkwitz zum 30. Juni 2013 auf 52%.
Die Erdölförderanlagen betreffen Öl- und Gasfelder in Nordamerika der Tekton Energy Gruppe. Aufgrund der Niederbringung neuer Bohrungen, weisen die Erdölförderanlagen zum 30. Juni 2013 einen Wert in Höhe von EUR 8,3 Mio. (Vorjahr: EUR 2 Mio.) auf.
Durch die ratierliche Rückzahlung der Forderung aus dem Verkauf der Deutsche Rohstoff Australia reduzierte sich der Bestand der sonstigen Vermögensgegenstände auf EUR 2 Mio.
Zum Bilanzstichtag ist die Kapitalrücklage im Konzern um EUR 3,4 Mio. höher als die Kapitalrücklage der Muttergesellschaft. Die Veränderung zum 31. Dezember 2012 in Höhe von EUR 0,2 Mio. resultiert aus im Rahmen von Kapitalerhöhungen bei der Tochtergesellschaft Seltenerden Storkwitz erfolgten disquotalen Einzahlungen der Minderheitsanteilseigner und aus Anteilsverkäufen ohne Verlust der Beherrschung.
Die Position "Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung" beinhaltet im Wesentlichen erfolgsneutral erfasste Währungsverluste von Fremdwährungsforderungen in Australischen Dollars, welche aus Abweichungen im Rahmen der Währungsumrechnung resultieren.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen im ersten Halbjahr 2013 um rund EUR 6 Mio. zu. Hier handelt es sich im Wesentlichen um die Aufstockung des Darlehens Bank Austria durch die Deutsche Rohstoff. Dieses Darlehen wurde auf Euro umgestellt und gleichzeitig durch einen sog. Cross Currency Swap gegen Zins- und Währungsrisiken abgesichert. Des Weiteren wurde ein Darlehen durch die Deutsche Rohstoff bei der Commerzbank AG über EUR 1 Mio. aufgenommen. Beide Darlehen haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren.
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum 31.12.2012 um EUR 1,6 Mio. zurückgegangen. Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um einen Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten der Wolfram Camp Mining im Zusammenhang mit noch ausstehenden Wolframlieferungen, die im ersten Halbjahr 2013 erfolgt sind.
Der Anstieg der Umsatzerlöse auf rund EUR 6,5 Mio. im ersten Halbjahr 2013 ist im Wesentlichen auf die Horizontalbohrungen im Rahmen der Öl- und Gasförderung der Tekton Energy Gruppe zurückzuführen sowie die Erhöhung des Durchsatzes im Zusammenhang mit dem Wolframabbau und dessen Verarbeitung.
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von Aktien der Seltenerden Storkwitz durch die Deutsche Rohstoff. Die Veräußerungsergebnisse aus diesem anteiligen Verkauf wurden erfolgswirksam realisiert.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Deutsche Rohstoff (rund EUR 0,6 Mio.) und der Tekton Energy (rund EUR 0,9 Mio.). Bei der Deutsche Rohstoff enthält diese Position unter anderem Aufwendungen für die Vorbereitung der Anleiheemission. Bei der Tekton Energy setzen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen hauptsächlich aus nicht aktivierungsfähigem Explorations- und Evaluierungsaufwand, sowie aus Betriebs- und Verwaltungsaufwand zusammen.
Hinsichtlich der "Sonstigen Angaben" verweisen wir ebenfalls auf den Geschäftsbericht.
Heidelberg, den 27. September 2013
Der Vorstand
Dr. Titus Gebel Dr. Thomas Gutschlag
Deutsche Rohstoff AG Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg Deutschland
Telefon +49 6221 87 100 -0 Telefax +49 6221 87 100 -22
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@deurohstoffag
Zu den bestehenden Geschäftschancen und -risiken verweisen wir insbesondere auf den Konzern-Lagebericht als integraler Bestandteil des Konzern-Jahresabschlusses/Geschäftsbericht 2012, Seite 42 ff. Diese Chancen und Risiken bestehen auch im laufenden und weiteren Geschäftsjahren unverändert fort.
Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der Möglichkeiten der Deutsche Rohstoff AG (DRAG) bezüglich einer Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, das erfolgreiche Erwerben oder Veräußern von Konzerngesellschaften bzw. Beteiligungen, sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Sollte einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von DRAG weder beabsichtigt, noch übernimmt DRAG eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts anzupassen.
Aus technischen Gründen (z.B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Zwischenbericht enthaltenen und den zum Bundesanzeiger eingereichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum Bundesanzeiger eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung.
Der Zwischenbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Zwischenbericht der englischen Übersetzung vor.
Deutsche Rohstoff AG Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg
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Dieser Zwischenbericht wurde am 27. September 2013 veröffentlicht.
Deutsche Rohstoff AG Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg
Telefon +49 6221 87 100 -0 Telefax +49 6221 87 100 -22 [email protected] www.rohstoff.de
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