Annual Report • Jun 26, 2015
Annual Report
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GESCHÄFTSBERICHT 2014
| IN TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 22.870 | 17.762 | 3.095 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 84.661 | -7.809 | 658 | |
| Jahresergebnis (nach Minderheiten) | 25.171 | -8.304 | 3.145 | |
| Liquide Mittel und Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens | 103.325 | 50.461 | 12.258 | |
| Eigenkapital | 62.488 | 38.894 | 48.938 | |
| Eigenkapitalquote in% | 46,4 | 29,6 | 77,1 | |
| Anzahl Aktien in Tsd. (DRAG) | 5.322 | 5.322 | 5.322 | |
| Marktkapitalisierung | 89.837 | 128.795 | 66.580 | |
| Gesamtzahl Aktien | 5.322.147 |
|---|---|
| Höhe Grundkapital | 5.322.147,00 EUR |
| Börsenhandel/ Börsenplätze | XETRA/Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart |
| ISIN/WKN | DE000A0XYG76 /A0XYG7 |
| Börsensegment | Entry Standard, Mitglied im Performance-Index TOP 30, |
| DAX Int. Mid 100-Index und Rhein-Neckar-Index | |
| Designated Sponsor | ICF Kursmakler AG |
| Management | 18,2% |
|---|---|
| BASF-VC | 6,0% |
| Andere Investoren | 75,8% |
| Bilanzpressekonferenz | 02.06.2015 |
|---|---|
| Veröffentlichung Geschäftsbericht 2014 | 02.06.2015 |
| Hauptversammlung 2015 | 21.07.2015 |
| Bekanntgabe Halbjahres-Ergebnis 2015 | |
| (Konzern-Zwischenabschluss) | bis 30.09.2015 |
das Unternehmen größer und noch stärker machen. Seit der Gründung haben wir uns im weltweiten Rohstoffmarkt etabliert. In den kommenden Jahren werden wir diese Position weiter ausbauen.
Glückauf aus Heidelberg,
Dr. Thomas Gutschlag Dr. Jörg Reichert Vorstand, CEO Vorstand, CTO
halbierte. Aber auch die Industriemetalle standen unter Druck. Wolfram-APT gab im Laufe des Jahres um mehr als 20% nach, Zinn um 10% und wichtige Metalle der Seltenen Erden zwischen 20% und 30%. Anfang 2015 setzte sich dieser Abwärtstrend, wenn auch vermindert, fort. Die Preise für Rohstoffprojekte und die Aktienkurse vieler Rohstoffunternehmen sind ebenfalls stark unter Druck geraten und die meisten von ihnen haben sehr große Schwierigkeiten, ihre Projektentwicklung zu finanzieren.
Keine schlechte Ausgangslage für die Deutsche Rohstoff. Ab Mitte des Jahres haben wir gemeinsam mit unseren Teams vor Ort intensiv nach Akquisitionsmöglichkeiten gesucht. Wir haben uns Zeit gelassen und geduldig nach erstklassigen Projekten Ausschau gehalten. Erst Anfang des Jahres haben wir in den USA und kurze Zeit später auch in Australien Erfolge vermeldet. Das Warten hat sich gelohnt. Unser Projektportfolio ist hochwertiger als es jemals zuvor war und wir sind uns sicher, es noch weiter ausbauen zu können. Die Früchte werden wir früher oder später ernten.
Natürlich hatte der Verkauf des Tekton-Projektes sehr positive Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und die Konzern-Bilanz. Der Konzern-Umsatz stieg auf EUR 22,9 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf EUR 110,7 Mio. In diesem Betrag sind EUR 104,07 Mio. aus dem Verkauf bei Tekton enthalten. Auch Wechselkursveränderungen haben sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt, es wurden erfolgswirksame Währungsdifferenzen in Höhe von EUR 2,44 Mio. und erfolgsneutrale Währungsdifferenzen in Höhe von EUR 10,81 Mio. verbucht. Das Konzern-Ergebnis erreichte EUR 54,0 Mio. und liegt damit deutlich über der Prognose aus dem Halbjahresabschluss. Der Grund dafür liegt wiederum in der Kursentwicklung EUR/USD, die das Ergebnis im vierten Quartal beflügelt hat.
Wir haben zum Jahresende einige Abschreibungen vorgenommen, die dem anhaltenden Preisverfall bei Industriemetallen Rechnung tragen. Sie betreffen die Projekte von Tin International, Ceritech und Devonian Metals. Die verbleibenden bilanziellen Risiken dieser Gesellschaften sind sehr gering.
Liquide Mittel und Wertpapiere standen uns Ende 2014 in Höhe von EUR 103,5 Mio. zur Verfügung. Sie machten 80% unserer Aktiva aus. Die Eigenkapitalquote ist von knapp 30% auf über 46% gesprungen. Die Ver-
am 27. Mai 2010 wurde die Aktie der Deutsche Rohstoff AG erstmals im Entry Standard an der Frankfurter Börse gehandelt. Der Schlusskurs an jenem ersten Handelstag lag bei EUR 8,00. Knapp fünf Jahre später, am 15. April 2015, ist die Aktie mit EUR 19,20 aus dem Handel gegangen. Das entspricht einer Steigerung von 140% in fünf Jahren bzw. 28% pro Jahr. Ein gutes Ergebnis.
Wir haben in den letzten fünf Jahren besser abgeschnitten als fast jeder vergleichbare Index. Der "S&P TSX Global Mining"-Index (-30,2%), der "S&P Commodity Producers bindlichkeiten konnten wir von rund EUR 90 Mio. im Vorjahr auf EUR 67,8 Mio. verringern. Anfang des Jahres reduzierten sich die Anleiheverbindlichkeiten im Rahmen eines Anleiherückkaufs um weitere EUR 5,6 Mio.
Wir schlagen der Hauptversammlung vor, für 2014 eine Dividende in Höhe von EUR 0,50 auszuschütten. Das bedeutet eine Dividendenrendite von rund 3,0% und eine Verfünffachung der Ausschüttung pro Aktie gegenüber 2013. Im Jahr 2014 hatten wir aufgrund der fehlenden Gewinnrücklage in dem für die Ausschüttung maßgeblichen Einzelabschluss der Deutsche Rohstoff statt einer Dividende einen Aktienrückkauf in Höhe von EUR 5 Mio. durchgeführt. Die Deutsche Rohstoff beteiligt damit in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge die Aktionäre am Erfolg. Selbstverständlich wollen wir diesen Weg in Zukunft weitergehen.
Einen Wechsel gab es Ende des Jahres an der Spitze des Unternehmens: Titus Gebel, Mitgründer und Vorstand des Unternehmens, ist am Jahresende aus persönlichen Gründen ausgeschieden. Er hat sehr viel für die Gesellschaft geleistet und wird weiterhin beratend zur Verfügung stehen. Wir als neues Vorstandsteam wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen und
Oil & Gas Exploration & Production"-Index (+4,5%) oder auch der DAX (+105,7%) haben deutlich weniger zugelegt bzw. sogar an Wert verloren. Natürlich hängt die individuelle Performance wesentlich vom Einstiegszeitpunkt ab. Wer langfristig denkt und unsere Aktie über einen längeren Zeitraum hält, wird sich aber über eine positive Entwicklung freuen können. Davon sind wir überzeugt und dafür arbeiten wir.
Das letzte Jahr hat einen Einschnitt in der bisherigen Entwicklung des Unternehmens gebracht. Mit dem Verkauf eines wesentlichen Teils unserer US Öl- und Gasförderung im Mai und der Wolfram Camp Mine im September haben wir unsere beiden produzierenden Projekte abgegeben. Der Verkauf der US-Aktivitäten erfolgte, da wir aufgrund der guten Bohrungen, die wir vorweisen konnten, einen sehr attraktiven Verkaufspreis erzielen konnten. Wolfram Camp haben wir dagegen verkauft, weil die Mine operativ unsere Erwartungen nicht erfüllte und eine nachhaltige Verbesserung nicht absehbar war.
Das zweite Halbjahr 2014 hat aber auch stark nachgebende Rohstoffpreise gebracht. Im viel beachteten Mittelpunkt stand Rohöl, dessen Preis sich in etwa
DR. JÖRG REICHERT, VORSTAND DEUTSCHE ROHSTOFF AG
DR. THOMAS GUTSCHLAG, VORSTAND DEUTSCHE ROHSTOFF AG
tilität ebenfalls gut behaupten und handelt 4% unter dem Niveau von Anfang 2014. Den größten Einbruch mit zeitweise über 50% verzeichnete Rohöl, gefolgt von Zinn (-28%) und Kupfer (-17%).
Der Rückgang der Rohstoffpreise ab der Jahresmitte 2014 ist unter anderem auch auf die Stärke des US-Dollars zurückzuführen. So verloren neben dem Euro (-21%) auch die Währungen der klassischen Bergbauländer Australien (-12%) und Kanada (-10%) gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert.
Angesichts der robusten Konjunkturdaten aus den USA gehen viele Analysten von einer US-Leitzinserhöhung in der zweiten
Seit Anfang 2014 hat sich die allgemeine Schwäche der Rohstoffpreise weiter fortgesetzt. Davon ausgenommen war unter den für die Deutsche Rohstoff relevanten Rohstoffen lediglich Zink, das nach einer Rally zu Jahresbeginn in der zweiten Jahreshälfte 2014 seine Gewinne allerdings fast vollständig wieder abgab (siehe Grafik unten). Gold konnte sich bei geringer Vola-
| ROHSTOFFPREISE ZUM 15. APRIL 2015 | WECHSELKURSE ZUM 15. APRIL 2015 | ||
|---|---|---|---|
| Öl – WTI \$ 57,07 / Barrel |
1 US-Dollar | ||
| Gold | \$ 1.202,23 /Unze | Euro | 0,7415 |
| Kupfer | \$ 6.073,50 /t | Kanadischer Dollar | 1,1435 |
| Zinn | \$ 15.861,50 /t | Australischer Dollar | 1,1135 |
| Zink | \$ 2.181,40 /t | ||
| Blei | \$ 1.976,50 /t |
Jahreshälfte aus, was dem Dollar weiteren Auftrieb verleihen dürfte. Diese Aussicht macht sowohl Kanada als auch Australien für die Deutsche Rohstoff wieder interessant, da ein Großteil der Gewinnungskosten im Bergbau in Landeswährung beglichen wird und somit niedrigere Rohstoffpreise teilweise kompensiert werden können.
· Die US-Lagerbestände verharren auf höchstem Niveau.
· Die USA verzeichnen aufgrund des Schieferölbooms der vergangenen Jahre nach wie vor steigende Förderraten.
Wie groß der Einfluss der unkonventionellen Förderung auf den Ölmarkt ist, zeigt der Umstand, dass sich die weltweite Ölförderung pro Tag seit 2011 im Schnitt um 1,15 Mio. Barrel erhöht hat. Im selben Zeitraum stieg die US-Tagesproduktion um durch-
schnittlich 0,93 Mio. Barrel. Somit entfallen mehr als 80% dieses Fördermengenanstiegs auf die US-Schieferölproduktion (Zahlen nach U.S. Department of Energy).
Nachfrageseitig geht die Internationale Energieagentur bis 2019 von einem jährlich um 1,3% steigenden Bedarf aus. Gegen Ende des Jahrzehnts soll dieser mehr als 100 Mio. Barrel pro Tag betragen. Damit dürfte die steigende Nachfrage mittel- bis langfristig das derzeitige Überangebot ausgleichen und zu Preisen über dem heutigen Niveau führen.
Rohöl der Sorte WTI ("Western Texas Intermediate") erreichte am 20. Juni 2014 mit USD 107,95 pro Barrel den Höchststand im Berichtszeitraum und beendete das Jahr 2014 mit einem Verlust von 50% auf dem Tiefstand von USD 53,45 pro Barrel.
US-BOHRAKTIVITÄTEN UND -ÖLPRODUKTION US-BOHRAKTIVITÄTEN IN ABHÄNGIGKEIT VOM ÖLPREIS
Die Gründe hierfür sind überwiegend angebotsseitiger Natur:
· Die OPEC produziert deutlich über Bedarf, mit Saudi Arabien und dem Irak auf Rekordniveau.
Kurzfristig ist eine deutliche Preiserholung nur durch eine Angebotsreduktion zu erreichen. Für die US-Ölförderung geht die Deutsche Rohstoff von einem Rückgang der Produktion in der zweiten Jahreshälfte aus, der preisunterstützend wirken sollte. Grund hierfür ist die Halbierung der Anzahl von aktiven Bohrgeräten von 1.609 auf 760 seit September 2014 (Zahlen nach Baker Hughes). Mit dem aktuellen Umfang der Bohrtätigkeiten wird die US-Ölindustrie nicht in der Lage sein, den Rückgang der Förderung in den bestehenden Bohrungen durch Produktion aus neuen Bohrungen zu ersetzen.
Aufgrund der kurzfristig eher moderaten Preisaussichten ist davon auszugehen, dass sich der bereits stattfindende Marktbereinigungsprozess weiter fort-
setzen wird. Durch den Fokus auf Flächen mit hohen Produktionsraten und niedrigen Förderkosten sieht sich die Deutsche Rohstoff hervorragend positioniert, um selbst auf derzeitigem Preisniveau attraktive Renditen zu erzielen. Da die US-Ölindustrie sehr schnell auf den Ölpreis reagiert (siehe Grafik unten), gilt es die jetzige Situation zu nutzen, um günstig Flächen zu akquirieren.
Quelle: IEA und Baker Hughes Quelle: indexmundi.com, durchschnittliche Monatspreise
und damit einer der größten Einflussfaktoren auf dem Kupfermarkt.
Seit dem Erreichen des Hochs von knapp USD 10.000 pro Tonne im Jahr 2011 hat der Rohstoff ca. 40% seines Wertes eingebüßt. Dies ist insofern bemerkenswert, da sich der Markt laut ISCG seit 2010 in einem leichten Angebotsdefizit befindet und erst wieder für 2015 mit einem Angebotsüberhang von 390.000 t gerechnet wird. Eine spekulative Übertreibung im Jahr 2011 könnte Ursache dafür sein. Im Vergleich zum Januar 2005 handelt Kupfer jedoch nach wie vor 87% im Plus.
Quelle: indexmundi.com, durchschnittliche Monatspreise
Die Prognosen der Banken und Research Institute über die zukünftige Preisentwicklung von Kupfer gehen weit auseinander.
Die Commerzbank prognostiziert eine Preiserholung für das rote Metall bis auf
Kupfer ist zusammen mit Eisen und Aluminium einer der wichtigsten Metallrohstoffe für unsere moderne Gesellschaft. Das Metall ist äußerst vielseitig verwendbar und kaum substituierbar. Hauptabnehmer sind Elektrotechnik, Maschinenbau, Verkehr, aber auch die Bauindustrie. 2014 wurden nach Angaben der International Copper Study Group (ICSG) 22,4 Mio. t des roten Metalls verbraucht. Mit ungefähr 45% ist China der mit Abstand größte Verbraucher USD 6.800 pro Tonne im 2. Quartal 2016. Als Grund hierfür werden Investitonskürzungen der Bergbaugesellschaften in den vergangenen Monaten angegeben.
Die Bank of Montreal (BMO) hingegen rechnet nicht mit stark steigenden Preisen, da sie keine merkliche Angebotskürzung erwartet und nachfrageseitig ebenfalls keine großen Veränderungen abzusehen sind.
Die Deutsche Rohstoff geht davon aus, dass sich die von der Commerzbank angeführten Investitionskürzungen erst vollumfänglich gegen Ende des Jahrzehnts in Form eines strukturellen Angebotsdefizits bemerkbar machen werden. So erfolgen derzeit kaum Exploration und Neuaufschlüsse von Lagerstätten, die die auslaufende Produktion in einigen Jahren ersetzen können. Ein deutlicher Preisanstieg dürfte dann die Folge sein.
Kurz- bis mittelfristig sieht die Deutsche Rohstoff nur bei folgenden Szenarien Potential für einen Preisanstieg:
· Künstliche Verringerung des Angebots durch Drosselung der Fördermengen: Diese Maßnahme erscheint derzeit als wenig wahrscheinlich. Vielmehr ist denkbar, dass die großen Produzenten bei weiter sinkenden Preisen die Produktionsmengen durch kurzfristige Maßnahmen (z. B. Beschränken auf Bereiche mit hohen Gehalten) weiter erhöhen werden. Eine ähnliche Situation ist im Moment in der Eisenerzbranche zu beobachten.
· Steigerung der Nachfrage: Da China fast die Hälfte des weltweiten Kupferverbrauchs bestreitet, kommt dem Land eine Schlüsselrolle zu. Seit 1995 verzeichnete das Land der Mitte einen jährlichen Kupferverbrauchszuwachs von durchschnittlich 5%.
Getrieben wurde dieser Anstieg in den vergangenen Jahren maßgeblich durch staatlich gelenkte Infrastrukturprojekte, die nach Angaben der amtlichen Entwicklungs- und Reformkommission "NDRC" jedoch vielfach am Bedarf vorbei entwickelt wurden. Die Kommission schätzt die Höhe solcher so genannten "ineffektiven Investments" auf USD 6,8 Billionen seit 2009.
Es ist davon auszugehen, dass die chinesische Regierung Infrastrukturprojekte in Zukunft deutlich weniger umfangreich fördern wird, was die Zuwachsraten der Kupfernachfrage dämpfen dürfte. Nach Angaben von BMO müsste diese jedoch bei 10% pro Jahr liegen, um den Markt 2017 in ein Angebotsdefizit zu treiben. Dies erscheint unwahrscheinlich.
Indien wird häufig als "das nächste China" bezeichnet, das einen neuen Rohstoffboom auslösen könnte. Angesichts der großen Bevölkerungszahl erscheint dies naheliegend. Allerdings sprechen vor allem politische und gesellschaftliche Barrieren dafür, dass die Entwicklung langsamer als in China verlaufen wird.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Deutsche Rohstoff derzeit nicht davon ausgeht, dass sich Kupfer unmittelbar vor einer neuen Hausse befindet. Vielmehr dürfte sich der Preis in den kommenden Jahren eher seitwärts bewegen.
Aus Sicht des Unternehmens bietet es sich daher an, diese Zeit für die Akquisition von interessanten Projekten zu niedrigen Preisen zu nutzen. Lagerstätten mit hohem Volumenpotential liegen dabei im Fokus. Sie sind als Übernahmeobjekte für Großkonzerne besonders interessant.
zu einem sehr vorteilhaften Zeitpunkt, als die Feinunze mit USD 1.600 gehandelt wurde. Seit September 2012 befindet sich der Goldpreis in einem kontinuierlichen Abwärtstrend, der sich im Berichtszeitraum jedoch deutlich abgeschwächt hat. Seitdem pendelt Gold mit verhältnismäßig geringer Volatilität um die Marke von USD 1.200 pro Unze.
Interessant ist die relative Schwäche des australischen und kanadischen Dollars gegenüber dem US-Dollar vor und nach der letzten Rohstoffboomphase 2009 bis 2012. So konnte der Goldpreis in AUD seit Januar 2014 um 8,7% zulegen (vgl. -5,3% in USD) und liegt mit AUD 1.530 pro Unze lediglich 20% unter dem Allzeithoch vom September 2011.
Seit dem Verkauf der Georgetown Goldmine im Jahr 2012 ist die Deutsche Rohstoff nicht mehr als Goldproduzent aktiv. Sie schätzt diesen Rohstoff jedoch für zukünftige Investitionen als interessant ein.
Betrachtet man die Historie des Goldpreises (siehe Grafik unten), erfolgte der Ausstieg aus der Goldproduktion für die Gesellschaft
SCHMELZVORBEREITUNG RHEINGOLD
Quelle: indexmundi.com, durchschnittliche Monatspreise
Der Großteil der Marktbeobachter geht davon aus, dass sowohl die australische, als auch die kanadische Zentralbank in den kommenden Monaten weitere Leitzinssenkungen vornehmen werden, was die Landeswährungen zusätzlich belasten dürfte. Dies macht (Gold-)Projekte in diesen beiden Ländern zunehmend interessant. Angesichts der Niedrigzinspolitik der weltweit wichtigsten Notenbanken, der allgemein hohen Schuldenlast der westlichen Länder sowie der kontinuierlich wachsenden Goldnachfrage aus den asiatischen Ländern bleibt das Umfeld für Gold nach Auffassung der Commerzbank günstig. Auf Jahresfrist sieht sie den Goldpreis bei USD 1.250.
Die Deutsche Rohstoff beabsichtigt, den Goldsektor weiter zu sondieren und sich bei günstigen Gelegenheiten wieder zu positionieren.
ihrer Größe dem Kern der ehemaligen Tekton Energy Liegenschaften entsprechen. Sie befinden sich ausschließlich in dem uns bestens bekannten Wattenberg-Feld in Colorado, USA.
Der Anteil an der Ceritech (vormals SES AG) erhöhte sich zum 31.12.2014 auf 61,43%. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Lizenz Storkwitz wieder zurückgegeben und der Geschäftsfokus komplett auf die Aufbereitung von Seltenen Erden-haltigen Industrieabfällen gerichtet. Die Ressource Storkwitz wurde demzufolge abgeschrieben.
Im Bereich Zinn bleibt die Deutsche Rohstoff unverändert mit 60,33% an der Tin International beteiligt. Für das Lizenzgebiet Sadisdorf konnte im Berichtszeitraum eine abgeleitete ("inferred") Ressource von 15.000 t Zinn durch die renommierte Firma CSA Global bestätigt werden.
Mit dem Verkauf der Wolfram Camp Mine an Almonty Industries hat die Deutsche Rohstoff einen Anteil von 24,92% an dem in Toronto gelisteten Unternehmen erworben. Über diesen Anteil ist sie nun an der Los Santos Mine (Spanien), der Wolfram Camp Mine (Australien) und dem Valtreixal Projekt (Spanien) beteiligt.
Keine Veränderungen ergaben sich für das Wrigley Projekt der Devonian Metals (47,00% DRAG), für das die Deutsche Rohstoff gemeinsam mit Glencore International einen Käufer sucht. Die Rhein Petroleum ist mit 10,00% weiterhin die prozentual kleinste Beteiligung der Deutsche Rohstoff.
Im Jahr 2014 ergaben sich mehrere Veränderungen in der Portfoliozusammensetzung der Deutsche Rohstoff, die sich ebenfalls auf die Ressourcenbasis auswirkten.
Mit dem Verkauf des Großteils der Flächen von Tekton Energy (72,15% DRAG) an Extraction Oil & Gas sind die damit verbundenen Öl-und Gasreserven veräußert worden. Für die verbleibenden Magpie-Flächen, die nun zu Elster Oil & Gas gehören (93,04% DRAG), ist ein neues Reservengutachten für 2015 vorgesehen.
Ein ähnliches Gutachten beabsichtigt auch Cub Creek Energy (74,00% DRAG) für die von ihr akquirierten Flächen erstellen zu lassen. Mit Stand zum 15. April 2015 hatte das Unternehmen bereits mehrere aussichtsreiche Flächen erworben, die in
| PROJEKT | ANTEIL | GESELLSCHAFT | ROHSTOFF | MENGEN EINHEIT |
RESSOURCENKLASSIFIKATION |
|---|---|---|---|---|---|
| ÖL UND GAS | |||||
| Rheingraben und Bayern |
10,00% | Rhein Petroleum | Öl und Gas | – | erwartet 2016 |
| Greater Wattenberg Project |
74,00% | Cub Creek Energy | Öl und Gas | – | erwartet 2015 |
| Northern Wattenberg Project |
74,00% | Cub Creek Energy | Öl und Gas | – | erwartet 2015 |
| Magpie | 93,04% | Elster Oil & Gas | Öl und Gas | – | erwartet 2015 |
| METALLE | |||||
| Gottesberg | 60,33% | Tin International | Zinn Kupfer |
114.000 t 38.000 t |
Indicated – Inferred Resources, JORC 3 Inferred Resources, JORC 3 |
| Geyer | 60,33% | Tin International | Zinn Zink |
44.000 t 51.000 t |
Indicated Resources, JORC 3 Indicated Resources, JORC 3 |
| Sadisdorf | 60,33% | Tin International | Zinn | 15.000 t | Inferred Resources, JORC 3 |
| Wolfram Camp | 24,92% | Almonty Industries | Wolfram Molybdän |
445 t WO3 846 t WO3 2.200 t WO3 89 t MoS2 169 t MoS2 628 t MoS2 |
Proven – Probable Reserves, NI 43-101 4, 5 Indicated Resources, NI 43-101 4, 5 Inferred Resources, NI 43-101 4, 5 Proven – Probable Reserves, NI 43-101 4, 5 Indicated Resources, NI 43-101 4, 5 Inferred Resources, NI 43-101 4, 5 |
| Los Santos | 24,92% | Almonty Industries | Wolfram | 7.409 t WO3 8.874 t WO3 3.648 t WO3 |
Proven – Probable Reserves, NI 43-101 4, 6 Measured – Indicated Resources, NI 43-101 4, 6 Inferred Resources, NI 43-101 4, 6 |
| Valtreixal | 24,92% | Almonty Industries | Wolfram Zinn |
14.820 t WO3 8.892 t |
Inferred Resources, NI 43-101 4, 7 Inferred Resources, NI 43-101 4, 7 |
| Wrigley | 47,00% | Devonian Metals | Zink/ Blei Zink/ Blei |
91.337 t 477.120 t |
Indicated Resources, NI 43-101 4 Inferred Resources, NI 43-101 4 |
| Kalman | 17,34% | Hammer Metals | Kupfer | 162.000 t | Inferred Resources, JORC 3 |
| Overlander | 17,34% | Hammer Metals | Kupfer | 13.884 t | Indicated – Inferred Resources, JORC 3 |
| EINHEIT | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| ÖL UND GAS | |||||
| Rheingraben und Bayern |
10,00% | Rhein Petroleum | Öl und Gas | – | erwartet 2016 |
| Greater Wattenberg Project |
74,00% | Cub Creek Energy | Öl und Gas | – | erwartet 2015 |
| Northern Wattenberg Project |
74,00% | Cub Creek Energy | Öl und Gas | – | erwartet 2015 |
| Magpie | 93,04% | Elster Oil & Gas | Öl und Gas | – | erwartet 2015 |
| METALLE | |||||
| Gottesberg | 60,33% | Tin International | Zinn Kupfer |
114.000 t 38.000 t |
Indicated – Inferred Resources, JORC 3 Inferred Resources, JORC 3 |
| Geyer | 60,33% | Tin International | Zinn Zink |
44.000 t 51.000 t |
Indicated Resources, JORC 3 Indicated Resources, JORC 3 |
| Sadisdorf | 60,33% | Tin International | Zinn | 15.000 t | Inferred Resources, JORC 3 |
| Wolfram Camp | 24,92% | Almonty Industries | Wolfram | 445 t WO3 846 t WO3 2.200 t WO3 |
Proven – Probable Reserves, NI 43-101 4, 5 Indicated Resources, NI 43-101 4, 5 Inferred Resources, NI 43-101 4, 5 |
| Molybdän | 89 t MoS2 169 t MoS2 628 t MoS2 |
Proven – Probable Reserves, NI 43-101 4, 5 Indicated Resources, NI 43-101 4, 5 Inferred Resources, NI 43-101 4, 5 |
|||
| Los Santos | 24,92% | Almonty Industries | Wolfram | 7.409 t WO3 8.874 t WO3 3.648 t WO3 |
Proven – Probable Reserves, NI 43-101 4, 6 Measured – Indicated Resources, NI 43-101 4, 6 Inferred Resources, NI 43-101 4, 6 |
| Valtreixal | 24,92% | Almonty Industries | Wolfram Zinn |
14.820 t WO3 8.892 t |
Inferred Resources, NI 43-101 4, 7 Inferred Resources, NI 43-101 4, 7 |
| Wrigley | 47,00% | Devonian Metals | Zink/ Blei Zink/ Blei |
91.337 t 477.120 t |
Indicated Resources, NI 43-101 4 Inferred Resources, NI 43-101 4 |
| Kalman | 17,34% | Hammer Metals | Kupfer | 162.000 t | Inferred Resources, JORC 3 |
| Overlander | 17,34% | Hammer Metals | Kupfer | 13.884 t | Indicated – Inferred Resources, JORC 3 |
1 Die Reserven werden als Barrel Öläquivalent dargestellt, Gas (Kubikfuß) wurde gemäß Industriestandard mit dem Faktor 5.600 in Barrel Öläquivalent konvertiert.
2 SPE-PRMS: Petroleum Resource Management System der Society of Petroleum Engineers.
3 Australischer Standard zur Klassifizierung von Ressourcen – Joint Ore Reserves Committee (JORC)
4 Kanadischer Standard zur Klassifizierung von Ressourcen – National Instrument 43-101
5 Stand zum 30. Juni 2013, Measured – Indicated Resources beinhalten Reserves
6 Stand zum 31. März 2014, Measured – Indicated Resources beinhalten Reserves
7 Stand zum 31. August 2014
18
Im Juni 2014 hat sich die Deutsche Rohstoff in den USA an der Gründung eines weiteren auf Öl und Gas spezialisierten Unternehmens beteiligt, der Cub Creek Energy LLC (CCE) mit Sitz in Denver. Mitgründer von Cub Creek Energy sind der vorher für Tekton Energy tätige Vice President Engineering, Robert Gardner, und der Vice President Land & Business Development, Scott Baily. Beide stellen gemeinsam mit Dan Berberick, einem in den Zielgebieten sehr erfahrenen Erdölgeologen, das Management der Gesellschaft. Robert Gardner hat die Rolle des President & CEO übernommen. Titus Gebel, Thomas Gutschlag und der bisherige President & CEO von Tekton Energy, Jerry Sommer, besetzen für die Deutsche Rohstoff AG die übrigen Positionen im Board. Earl Norris steht Cub Creek mit seiner
großen Erfahrung als Erdölgeologe beratend zur Verfügung. Die Deutsche Rohstoff AG hält mit 74,00 % die Mehrheit der Anteile. Die restlichen Anteile hat das Management übernommen, welches sich auch wesentlich an der Finanzierung der Gesellschaft beteiligen wird.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf den Bundesstaaten Colorado (insbesondere das Wattenberg-Feld), Utah und North Dakota, wo das Management-Team bereits in der Vergangenheit operativ tätig war und umfassende Erfahrung besitzt.
In der zweiten Hälfte des Berichtszeitraums wurden eine Reihe von Projekten evaluiert und mehrere Kaufoptionen für Flächen im Bereich des Wattenberg-Feldes geprüft. Aufgrund des starken Rückgangs des Ölpreises von USD 106 im Juni 2014 auf unter USD 50 pro Barrel WTI im Januar 2015 verfolgt das Management die Strategie, ausschließlich Flächen zu erwerben, die auch bei den aktuellen Ölpreisen eine gute Rendite versprechen und gleichzeitig keine oder nur sehr geringe finanzielle Verpflichtungen erfordern. Damit behält sich Cub Creek die Möglichkeit, flexibel und mit geringem finanziellen Risiko auf zukünftige Ölpreisschwankungen zu reagieren.
Mitte Januar 2015 konnte sich CCE Flächen im Kernbereich des Wattenberg-Feldes sichern, das sogenannte "Northern Wattenberg Project", auf denen nach der derzeitigen Planung zwölf Horizontalbohrungen niedergebracht werden sol-
len. Der Kaufpreis betrug einmalig rund USD 700.000. Da die Flächen von Cub Creek in Eigenregie (als "Operator") entwickelt werden, erfolgt die Entwicklung des Feldes ausschließlich nach den Vorstellungen des Managements. Der Bohrbeginn wird flexibel an die Ölpreisentwicklung angepasst. Die derzeitigen Wirtschaftlichkeitsanalysen kommen zu dem Ergebnis, dass die erworbenen Flächen ab einem WTI Preis von USD 40 pro Barrel attraktiv sein können.
Das Genehmigungsverfahren für die zwölf Horizontalbohrungen wurde bereits eingeleitet.
Im März 2015 schloss Cub Creek ein Joint Development Agreement mit einem privaten Öl- und Gas-Produzenten für eine weitere Fläche im Kernbereich des Wattenberg-Feldes, das sogenannte "Greater Wattenberg Project", die sich in unmittelbarer Nähe zu den im Januar erworbenen Gebieten befindet. Die Leases haben eine Fläche von ca. 2.000 Acres (8,1 km2 ) und besitzen damit ähnliche Ausmaße, wie der Kern der Liegenschaften der erfolgreich veräußerten Tekton Energy. Cub Creek musste für das Agreement keine Vorabzahlungen leisten und wird die Flächen ebenfalls als Betriebsführer ("Operator") entwickeln. Das Management geht davon aus, in den kommenden drei Jahren bis zu 50 Horizontalbohrungen niederbringen zu können. Die hierfür notwendigen Genehmigungen werden in Kürze beantragt. Wie bei den im Januar erworbenen Flächen rechnet Cub Creek damit, dass die Bohrungen in diesem Teil des Feldes ebenfalls ab einem WTI Preis von USD 40 pro Fass attraktiv sind.
Bezüglich der Bohrkosten ist zu erwarten, dass diese deutlich niedriger liegen dürften als bisher in den Wirtschaftlichkeitsberechnungen angenommen. Dies liegt daran, dass sich die Bohrtätigkeit seit dem Verfall des Ölpreises in den USA signifikant verringert hat und demzufolge verstärkter Wettbewerb unter den Bohrfirmen herrscht. So hat sich nach Angaben des US-Öldienstleisters Baker Hughes die Anzahl der aktiven Öl-Bohranlagen in den USA seit dem Höchststand von 1.609 im Oktober 2014 auf 760 im April 2015 mehr als halbiert.
BOHRGESTÄNGE FÜR DIE ERSCHLIESSUNG VON ÖL- UND GASLAGERSTÄTTEN
ÖLBOHRUNG IM WATTENBERG FELD
Die wesentlichen Vermögenswerte von Tekton Energy, darunter sämtliche produzierende und abgeteufte Bohrungen sowie ein Großteil der Flächen im Wattenberg Ölfeld, wurden im Mai 2014 an den vormaligen Kooperationspartner Extraction Oil & Gas veräußert. Der Verkauf erfolgte rückwirkend zum 1. Januar 2014 zu einem Preis von USD 200 Mio. Das bestehende Darlehen der Deutsche Rohstoff wurde inklusive Zinsen in Höhe von rund USD 39 Mio. zurückgeführt und die verbleibenden Mittel bis auf USD 1,5 Mio. an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Deutsche Rohstoff USA, die als 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Rohstoff USD 30 Mio. Eigenkapital in Tekton investiert hatte, erhielt neben der Tilgung der Darlehen eine Ausschüttung in Höhe von rund USD 129 Mio. Damit konnte in weniger als vier Jahren das eingesetzte Kapital mehr als vervierfacht werden, was bis dato das erfolgreichste Investment der Deutsche Rohstoff darstellt.
Mit dem Abschluss des Verkaufs wurde die Tekton Energy in Elster Oil & Gas (EOG) umbenannt und der Anteil der Deutsche Rohstoff an der Gesellschaft auf 93,04% erhöht. EOG hält einige kleinere Grundstücke, die für Ölförderinfrastruktur vorgesehen sind und einen 50%-Anteil an einer 1.120 Acres (4,6 km2 ) großen Fläche im sogenannten Magpie-Gebiet südlich von Windsor.
Im September konnte EOG den Verkauf eines Grundstücks vermelden, das nicht in Verbindung mit den Magpie-Flächen steht und ursprünglich als Areal für eine zentrale Ölsammelstelle nahe der Stadt Windsor, Colorado, vorgesehen war. Der Verkaufspreis betrug USD 2,8 Mio. und lag damit USD 300.000 über dem Kaufpreis vom Frühjahr 2013.
Neben dem Grundstück wurden auch die Wasserrechte veräußert, jedoch nicht die sogenannten Mineral Rights. Diese Rechte gewähren dem Eigentümer eine Umsatzbeteiligung an einer etwaigen zukünftigen Öl- und Gasproduktion auf diesen Flächen, ohne dass dieser an den Investitionen oder laufenden Kosten beteiligt ist. Derzeit gibt es Überlegungen des benachbarten Lizenzinhabers, in unmittelbarer Grundstücksnähe Horizontalbohrungen abzuteufen, die die Mineral Rights der EOG entwickeln, also aus diesen produzieren würden.
Bei einem Ölpreis von USD 50 pro Barrel schätzt das Management den auf EOG entfallenden Nettobarwert der Umsatzbeteiligung allein für den ertragsstarken Codell-Horizont auf mindestens USD 2,5 Mio.
Für den von EOG gehaltenen 50%-Anteil an den Magpie-Flächen hatte Extraction Oil & Gas bis März 2015 ein Vorkaufsrecht, das jedoch nicht ausgeübt wurde. Die Flächen werden nun voraussichtlich gemeinsam mit Extraction Oil & Gas entwickelt. Ende März 2015 wurde begonnen, fünf Horizontalbohrungen im Magpie-Projektgebiet abzuteufen. EOG ist allerdings nicht Betriebsführer ("Operator") der Bohrungen und besitzt lediglich einen wirtschaftlichen Anteil ("Working Interest") von etwas unter 50%. Das auf EOG entfallende Investitionsvolu-
men wird abhängig von der Länge der Horizontalbohrungen auf USD 2 bis 4 Mio. pro Bohrung geschätzt. Nach gegenwärtigem Stand werden die Bohrungen im September 2015 die Produktion aufnehmen.
Insgesamt werden für die Magpie-Flächen über 50 Bohrungen veranschlagt. Aufgrund der hohen Produktivität der ölführenden Formationen in diesem Gebiet sind Bohrungen selbst bei derzeitig niedrigen Ölpreisen nach wie vor wirtschaftlich interessant.
BRAUCHWASSERRESERVOIR FÜR BOHRKAMPAGNE
Im Jahr 2011 gründete die Deutsche Rohstoff AG gemeinsam mit den beiden US-Amerikanern Jerry Sommer und Earl Norris die Firma Tekton Energy LLC, um an der positiven Entwicklung im US Öl- und Gasmarkt zu partizipieren.
Zeitgleich begannen größere Firmen wie Anadarko Petroleum und Noble Energy im Wattenbergfeld erfolgreiche Horizontalbohrungen abzuteufen. Eine durchschnittliche Horizontalbohrung erbrachte bei Kosten von ca. USD 4,0 Mio. ein Reserve von ca. 350.000 Barrel Ölequivalent. Aufgrund dieser ermutigenden Resultate anderer Gesellschaften begann auch Tekton Energy mit der Planung von Horizontalbohrungen. Die beiden ersten Bohrungen "Rancho Water Valley 11 + 13" begannen im Mai 2013 mit der Produktion und lieferten hervorragende Ergebnisse.
Der Fokus der Gesellschaft lag zunächst auf der Entwicklung und dem Nachweis von Onshore-Flächen in den USA durch vertikale Bohrungen. Nach ausführlicher Recherche und Evaluation konnte Ende 2011 das Windsor Projekt akquiriert werden, das sich am Rande des damals bekannten Wattenberg Ölfeldes in Colorado befand.
UMFASSENDES PROGRAMM Die Ergebnisse der Bohrungen veranlassten Tekton Energy zur Planung eines umfassenden Bohrprogramms mit insgesamt bis zu 80 Bohrungen. Zur Finanzierung wurde von der Deutsche Rohstoff AG im Juni 2013 eine Unternehmensanleihe über EUR 62,5 Mio. begeben. Ab September 2013 konnten fast 20 weitere Bohrungen in Produktion gebracht werden. Zu diesem Zeitpunkt hielt die Deutsche Rohstoff 74% an Tekton Energy, die übrigen Anteile wurden vom Management gehalten.
Bis Ende Mai 2012 wurden neun erfolgreiche Vertikalbohrungen abgeteuft, die bis Ende August in Produktion gebracht werden konnten. Die Entwicklung durch vertikale Bohrungen war bis dahin die vorherrschende Methode zur Eschließung von Flächen im Wattenbergfeld.
Im Frühjahr 2014 erhielt die Deutsche Rohstoff ein Angebot zum Verkauf von Tekton Energy über insgesamt USD 200 Mio. Nach umfassender Prüfung des Angebots wurde die Entscheidung zum Verkauf getroffen. Zum Zeitpunkt des Verkaufs hatte die Deutsche Rohstoff USD 29 Mio. Eigenkapital und USD 39 Mio. Fremdkapital in Tekton Energy investiert. Der 74%-Anteil des Verkaufspreis von USD 200 Mio. generierte damit einen signifikanten Ertrag. Der bisher größte Erfolg der Deutsche Rohstoff.
Rhein Petroleum führte im Berichtszeitraum ihre Explorationsarbeiten planmäßig fort. Im August und September wurden die Erkundungsbohrungen "Lauben 7" und "Bedernau 2" im bayerischen Allgäu durch den Konsortialpartner Wintershall abgeteuft, der einen 50%-Anteil an dem Projekt hält. In beiden Fällen handelt es sich um Altfelder, in denen noch signifikante Restreserven vermutet werden. Erste im Januar 2015 durchgeführte Tests brachten ermutigende Ergebnisse. Die endgültige Entscheidung, ob und in welchem Umfang die Erdölproduktion wiederaufgenommen wird, will Wintershall bis Mitte des Jahres fällen.
In dem von Rhein Petroleum zu 100% gehaltenen Lizenzgebiet nahe der Ortschaft Riedstadt-Goddelau wurde im März 2015 die Probenbohrung "Schwarzbach 1" niedergebracht, die in rund 1.700 m Tiefe auf die ölführenden "Pechelbronner Schichten" traf und auf Anhieb mehrere Kubikmeter Öl produzierte. Aus dieser Sandsteinformation wurden im benachbarten Stockstadt bis 1992 mehr als acht Millionen Barrel Öl gefördert. Rhein Petroleum sieht durch diesen Erfolg ihr geologisches Modell in der Praxis bestätigt. Im Juli 2015 wird voraussichtlich die mehrmonatige Fördertestphase beginnen, an deren Ende die Produktionsentscheidung getroffen wird.
Weniger erfolgreich hingegen verliefen die Produktivitätstests der beiden benachbarten Bohrungen "Stockstadt 2001" und "Allmend 1" bei Riedstadt-Crumstadt. Die erwarteten Mengen Öl konnten dort nicht nachgewiesen werden, weshalb ein so genannter Einschluss erfolgte. Dieses Verfahren sichert weiterhin den Zugang zur Bohrung und erlaubt es, kurzfristig die Arbeiten wieder aufzunehmen.
Die Deutsche Rohstoff, welche die Rhein Petroleum Ende 2007 mitgegründet hatte, um alte Ölfelder in Süddeutschland wiederzuerschließen, ist noch mit 10,00 % an dem Unternehmen beteiligt. Die restlichen Anteile hatte sie schrittweise in den Jahren 2011 und 2012 an Tulip Oil mit Sitz in Den Haag, Niederlande, veräußert. Gemäß einer Vereinbarung vom September 2012 zwischen Tulip Oil und Deutsche Rohstoff muss die Deutsche Rohstoff trotz des 10 %-Anteils derzeit nur 2,5 % der Investitionen der Rhein Petroleum finanzieren.
50,00 % DRAG
Die Jutland Petroleum wurde 2013 von der Deutsche Rohstoff und Herzford International gegründet, deren Anteile die Deutsche Rohstoff mittlerweile komplett übernommen hat.
Jutland Petroleum konzentriert sich auf die konventionelle Öl- und Gaserkundung im Gebiet entlang der Deutsch-Dänischen Grenze und konnte sich im Mai 2014 eine Lizenz auf dänischem Gebiet sichern. Die Gesellschaft hält davon 80%, der staatliche dänische Nordseefonden ist mit 20% beteiligt.
Jutland Petroleum beabsichtigt, eine neue geologische These für das Lizenzgebiet zu testen. Bislang gibt es auf dänischer Seite noch keine produzierende Bohrung auf dem
Festland, obwohl eine Reihe von Bohrungen seit den 1950er Jahren Kohlenwasserstoffe nachgewiesen haben. Die Neuinterpretation der umfangreich vorhandenen seismischen Daten für dieses Gebiet hat drei interessante Bohrziele identifiziert. Die Deutsche Rohstoff sucht derzeit nach einem Partner für die Finanzierung und Durchführung weiterer Explorationsaktivitäten.
BOHRUNG SCHWARZBACH 1
ÜBERWACHUNG SEISMISCHER ERKUNDUNGSARBEITEN
GESCHÄFTSBEREICH METALLE
24,92 % DRAG
Die Deutsche Rohstoff hat sich am 23. September 2014 mit dem Verkauf ihrer 100%igen Anteile an Wolfram Camp Mining Pty Ltd und an Tropical Metals Pty Ltd aus dem operativen Geschäft der Wolframgewinnung zurückgezogen. Käufer ist die an der kanadischen Börse TSX gelistete Almonty Industries.
Der Kaufpreis belief sich auf CAD 16,5 Mio., der sich aus zwei Komponenten zusammen setzt:
· 12,2 Mio. Aktien von Almonty im Gegenwert von CAD 10,5 Mio. Dies entspricht einem Anteil von 24,9% am Grundkapital von Almonty.
· Eine Wandelschuldverschreibung in Höhe von von CAD 6,0 Mio. mit einer Laufzeit von 2,5 Jahren und einer Verzinsung von 4% p.a. Sie kann von der Deutschen Rohstoff ab einem Aktienkurs von CAD 1,45 in Almonty-Aktien umgetauscht werden.
Die ursprünglich im Kaufvertrag vom Juni 2014 vereinbarte Wandelschuldverschreibung in Höhe von CAD 7,5 Mio. wurde im Februar 2015 einvernehmlich um CAD 1,5 Mio. verringert. Diese Reduktion zugunsten Almontys war erforderlich geworden, weil es zu Veränderungen in der Bilanz von Wolfram Camp zum Zeitpunkt des endgültigen Wirksamwerdens des Vertrages am 22. September 2014 gekommen war. Für von Wolframit und Scheelit Lagerstätten. Mit der erfolgreichen Restrukturierung und Veräußerung der portugiesischen Panasqueira Mine hat dieses bereits in der Vergangenheit technische, geologische und wirtschaftliche Kompetenz bewiesen, die für die weitere Entwicklung der Wolfram Camp Mine sehr nützlich ist.
· Almonty betreibt die profitable Los Santos Mine in Spanien, die im Geschäftsjahr 2014 wesentlich zum Nettoergebnis von CAD 10,4 Mio. beitrug. Bei einem Gesamtumsatz von CAD 29,6 Mio. entspricht dies einem Gewinn von CAD 0,24 pro Aktie.
· Almonty entwickelt außerdem das Valtreixal Wolfram-Zinn Projekt im Nordwesten Spaniens und hat damit ein weiteres aussichtsreiches Projekt im Portfolio.
diesen Fall sah der Kaufvertrag eine Anpassung des Kaufpreises vor.
Trotz des Rückzugs aus dem operativen Geschäft bleibt die Deutsche Rohstoff durch ihre Beteiligung an Almonty indirekt weiterhin am Wolframmarkt präsent. Sie geht unverändert davon aus, dass sich der Wolframpreis langfristig positiv entwickeln wird. Aus fundamentaler Sicht ist mit einer zunehmenden Angebotsverknappung bei weiterhin steigender Nachfrage zu rechnen. Der gesunkene Wolframpreis von USD 377 pro mtu ("metric tonne unit") im Januar 2014 auf USD 305 pro mtu im Dezember 2014 ist hauptsächlich auf die allgemein schwächeren Rohstoffpreise
sowie die relative Stärke des USD zurückzuführen. In australischen Dollar gab der Wolframpreis im Berichtszeitraum lediglich um 12% nach (von AUD 424 auf AUD 373 pro mtu).
Der Verkauf von Wolfram Camp und die damit verbundene Übernahme von Anteilen an Almonty Industries bieten für die Deutsche Rohstoff eine Reihe von zusätzlichen Vorteilen:
· Almonty verdoppelt durch den Kauf von Wolfram Camp seine jährliche Produktionskapazität und kann damit bessere Konditionen bei ihren Konzentratabnehmern durchsetzen.
· Almonty verfügt über eines der weltweit erfahrensten Teams in der Entwicklung
AUFBEREITUNGSANLAGE DER WOLFRAM CAMP MINE, AUSTRALIEN
Mit dem Verkauf von WCM und der Übernahme von 24,92% von Almonty hat sich die Deutsche Rohstoff breiter im Wolframmarkt aufgestellt, operative Risiken reduziert und sich die Möglichkeit bewahrt, in Zukunft von steigenden Wolframpreisen zu profitieren.
WOLFRAMIT VERERZUNG, WOLFRAM CAMP MINE, AUSTRALIEN
Bedingt durch das Marktumfeld sowie vielversprechender Entwicklungen bei den Gipsaufbereitungsprojekten, vollzog der Vorstand der Ceritech mehrere Anpassungen, um die Weichen für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung zu stellen. Die Umfirmierung der Seltenerden Storkwitz AG in Ceritech AG unterstreicht die Verlagerung des Unternehmensfokus auf internationale Projekte. Ebenfalls in diesem Zusammenhang steht die Verlegung des Geschäftssitzes von Chemnitz nach Leipzig aufgrund der deutlich besseren Verkehrsanbindung.
Schwerpunkt der Aktivitäten von Ceritech im Berichtszeitraum war die Weiterentwicklung der Gipsaufbereitungsprojekte. In den vergangenen Jahren wurden weltweit mehrere Haldenstandorte identifiziert, an denen Selten Erden-haltige Gipse lagern. Im Vergleich zu klassischen Bergbauprojekten haben diese den Vorteil, dass die Gewinnungskosten deutlich niedriger liegen, da kein Bergwerk erschlossen und das Material nicht durch Bohren und Sprengen aus dem Gestein gelöst werden muss. Ceritech gelang es, Anfang 2014 einen Vertrag mit der litauischen Firma Lifosa zu schließen,
Im Geschäftsbereich der Seltenen Erden setzte sich der Abwärtstrend der Preise für REE-Mischoxide im Berichtszeitraum weiter fort.
Aufgrund der negativen Preisentwicklung für Seltene Erden, der verhältnismäßig geringen Wertstoffkonzentration, sowie der prognostizierten hohen Aufbereitungskosten, beschloss der Vorstand im Februar 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Beendigung des Projekts Storkwitz und die Rückgabe der Aufsuchungs-Lizenz. Versuche, das Projekt zu veräußern, blieben zuvor erfolglos.
SELTENE ERDEN IN MINERALISCHEN HALDEN
der exklusiven Zugriff auf deren Gipshalde erlaubt. Im Februar begann ein Bohrprogramm mit dem Ziel, die Wertstoffverteilung und -konzentration in den Halden genauer zu bestimmen und Probenmaterial für Aufbereitungstests zu gewinnen. Ende August konnten die Planungen für eine Pilotanlage zur Herstellung eines Gips-Vorkonzentrats erfolgreich abgeschlossen werden. Dieser Meilenstein ist für die Ceritech von großer Bedeutung, da es das Unternehmen in die Lage versetzt, innerhalb von nur wenigen Monaten eine einsatzfähige Pilotanlage zu errichten – unabhängig von ihrem Einsatzort. Trotz dieser sehr positiven Entwicklung wird die Ceritech dieses Projekt aus zwei Gründen vorerst nur mit verminderter Geschwindigkeit weiterverfolgen. Zum einen liegen die Seltenen Erden in einer relativ geringen Konzentration vor, die zudem von Gipsen überlagert sind, welche keinen Wertstoff enthalten. Zum anderen konnte die Ceritech erfolgreich zwei der weltgrößten Bergbauunternehmen mit Standorten in Südamerika für die Gewinnung von Seltenen Erden interessieren. Die Gipstonnagen, die sich dort ergeben, übertreffen jene des litauischen Partners um ein Vielfaches. Treffen mit dem
Management beider Firmen vor Ort in Südamerika verliefen erfolgreich. Bis Ende September ist beabsichtigt, Großproben aus Brasilien von mehreren Tonnen in Deutschland aufzubereiten und die ökonomischen Parameter des Projekts zu bestätigen. Sollten sich die Erwartungen erfüllen, könnte die Ceritech in wenigen Jahren zu einem bedeutenden low-cost-Produzenten aufsteigen, der auf eine Rohstoffbasis mit mehreren Jahrzehnten Reichweite zurückgreifen kann. Bis Ende des Jahres sollen langfristige Kooperationsverträge mit den südamerikanischen Partnern abgeschlossen werden.
60,33 % DRAG
Tin International hält über ihre 100%ige Tochter Sachsenzinn GmbH die drei Zinn-Explorationslizenzen Gottesberg, Geyer und Sadisdorf im sächsischen Erzgebirge.
Während des Berichtszeitraums standen für das Lizenzgebiet Sadisdorf die Auswertung von Altdaten und die Nachanalyse von historischen Bohrkernen und Gesteinsproben aus der Zeit von vor 1990 im Vordergrund. Zudem wurden sogenannte "Schlitzproben" im Bereich der beiden Pingen (Tagesbrüche) entnommen, mit denen Zinnvererzung bis an die Tagesoberfläche nachgewiesen werden konnte.
Im September 2014 führte die renommierte Consultingfirma CSA Global eine Ressourcenschätzung nach den anerkannten JORC-Richtlinien (JORC = Joint Ore Reserves Committee) durch. Demnach enthält Sadisdorf nach derzeitigem Kenntnisstand eine abgeleitete ("inferred") Ressource von 3,36 Mio. Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Zinngehalt von 0,44%, was ca. 15.000 Tonnen Zinn entspricht.
Anfang 2015 wurde begonnen, historische Grubenbaue wiederaufzuwältigen, um sie für ein zukünftiges untertägiges Explorationsprogramm vorzubereiten. Ziel der Arbeiten ist sowohl eine Ressourcenvergrößerung, als auch deren Hochstufung in eine höherwertige Ressourcenklasse. Neben metallurgischen Tests an vorhandenem Probenmaterial ist eine Projektstudie vorgesehen, in der verschiedene Abbauszenarien erörtert und auf ihre wirtschaftliche Realisierbarkeit hin überprüft werden. Aufgrund der oberflächennahen Erstreckung des Vorkommens kommen für Sadisdorf mehrere Abbauszenarien in Frage, die zu teilweise erheblichen Kostenvorteilen gegenüber Gewinnungsbetrieben tiefer Lagerstätten führen dürften.
Im Lizenzgebiet Geyer lag der Schwerpunkt der Arbeiten auf der Weiterentwicklung der Aufbereitungstechnologie, die in Zusammenarbeit mit namhaften wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen erfolgte. Zudem wurde dem Antrag auf Lizenzverlängerung des Feldes Geyer bis zum 31. Dezember 2017 durch die Bergbehörde entsprochen. In diesem Zusammenhang wurde auf Wunsch der Sachsenzinn das High-Tech Metall Indium als Bestandteil der Aufsuchungsrechte aufgenommen.
Für das Lizenzgebiet Gottesberg wurden Untertagekartierungen in der 2 km südwestlich gelegenen Grube Tannenberg vorgenommen, die neue Erkenntnisse über die erzkontrollierenden Strukturen im gesamten Lagerstättenrevier erbrachten. Diese deuten darauf hin, dass sich das Vorkommen weiter nach Osten ausdehnt als bislang angenommen. Derzeit wird ein Arbeitsplan für die weiteren Erkundungsschritte erstellt.
Nachdem sich der Zinnpreis seit Anfang 2012 seitwärts im Bereich um USD 23.000 pro Tonne bewegt hatte, kam dieser ab Mitte 2014 zunehmend unter Druck und fiel bis April 2015 unter die Marke von USD 16.000 pro Tonne. Neben einem starken US-Dollar ist laut International Tin Research Institute (ITRI) ein unerwartet starker Angebotszuwachs aus Myanmar Grund für diese Entwicklung. So stieg die Produktion des asiatischen Landes innerhalb weniger Jahre von null auf 21.000 Jahrestonnen. Trotz dieses temporären Angebotsüberhangs geht BNP Paribas von einer Preiserholung in der zweiten Jahreshälfte 2015 aus und prognostiziert für das erste Quartal 2016 einen Zinnpreis von USD 23.350.
TEILPROBEN EINER EXPLORATIONSBOHRUNG VON HAMMER METALS, AUSTRALIEN
Die Deutsche Rohstoff beabsichtigt das gegenwärtig schwache Marktumfeld zu nutzen, um strategische Beteiligungen an unterbewerteten Unternehmen aufzubauen, die ihrerseits Projekte mit überdurchschnittlicher Erfolgswahrscheinlichkeit entwickeln.
So gelang es im Januar 2015 über eine Kapitalerhöhung in Höhe von AUD 1,25 Mio. und einem zusätzlichen außerbörslichen Erwerb von Aktien im Wert von AUD 0,20 Mio., einen 17,34%-Anteil am Explorationsunternehmen Hammer Metals zu erwerben. Hammer Metals exploriert Kupfer-Molybdän-Goldvorkommen und hat im vergangenen Jahr eine signifikante Fläche in der Region Mount Isa in Queensland, Australien erworben. Sie befinden sich in unmittelbarer Nähe der Weltklasselagerstätten Mount Isa, Ernest Henry und Cannington, die von den Bergbaukonzernen Glencore und BHP Billiton betrieben werden. Mount Isa ist einer der weltweit bedeutendsten
Polymetalllagerstättendistrikte. 30% der weltweiten Blei- und Zinkreserven befinden sich in dieser Region, sowie bedeutende Kupfer- und Silbervorkommen. Trotz nahezu 100-jähriger Bergbauaktivität gilt das Gebiet zwischen der Ortschaft Mount Isa und Cloncurry als äußerst prospektiv. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem so genannten Iron-Oxide-Copper-Gold (IOCG) Lagerstättentyp zu. Dabei handelt es sich um großvolumige Gesteinsformationen , die signifikante Kupfer-Gold-Mineralisation enthalten können. Diese Art von Lagerstätte kann mit sehr kostengünstigen Tagebau- oder Tiefbaugewinnungsverfahren abgebaut werden und zeichnet sich durch ihre lange Lebensdauer von oftmals mehreren Jahrzenten aus. Beispiele hierfür sind die Weltklasselagerstätten von Olympic Dam und Ernest Henry in Australien oder La Candelaria in Chile.
Mit Hilfe historischer Bohrergebnisse und den Ergebnissen aus der im Jahr 2014 durchgeführten geophysikalischen Explorationskampagne konnte Hammer Metals eine Reihe höffiger Bereiche im Lizenzgebiet identifizieren, die charakteristische Merkmale von IOCG Vorkommen aufweisen. Im März 2015 begann ein Bohrprogramm, mit dem bis Mitte 2015 die identifizierten Bereiche erbohrt werden sollen. Ziel ist es, die geophysikalischen Modelle zu bestätigen und weiter zu verfeinern. Auf Basis der gewonnenen Ergebnisse kann anschließend ein umfangreicheres Explorationsprogramm ausgearbeitet werden.
Unser Geologenteam konnte sich Ende März vor Ort bereits ein Bild von den Arbeiten machen und erste ermutigende Bohrergebnisse begutachten.
Die Deutsche Rohstoff sieht in Hammer Metals ein Explorationsunternehmen mit erstklassigen Liegenschaften, die das Potential besitzen, Weltklassevorkommen zu beherbergen.
einbezogen, das Börsenkürzel lautet DR0. Seit Anfang 2011 gehört die Aktie zum "Entry Standard Performance-Index TOP 30" und mittlerweile auch zum "DAX International Mid-100" sowie zum lokalen "Rhein-Neckar-Index".
Die Aktie der Deutsche Rohstoff AG konnte sich im Berichtszeitraum dem negativen Börsentrend der Rohstofftitel nicht entziehen und fiel um 30,2% auf EUR 16,88. Eine Kurserholung auf EUR 19,20 bis Mitte April 2015 konnte die Verluste bereits teilweise wieder wettmachen. Der durchschnittliche Handelsumsatz im Jahr 2014 lag bei 11.514 Stück pro Tag. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft sank bis Jahresende auf rund
ANALYSTENKONFERENZEN Unsere vierte Hauptversammlung als Publikumsgesellschaft fand am 22. Juli 2014 im Palatin Kongresshotel in Wiesloch bei Heidelberg statt. Es nahmen rund 260 Aktionäre teil. Alle Vorschläge der Verwaltung wurden mit großer Mehrheit beschlossen. Daneben stellte sich die Deutsche Rohstoff wieder auf verschiedenen Kapitalmarktkonferenzen vor.
Die diesjährige Hauptversammlung wird am 21. Juli 2015 wieder im Palatin Best Western Plus Kongresshotel in Wiesloch stattfinden.
AKTIONÄRSSTRUKTUR Das Grundkapital von derzeit EUR 5.322.147 ist eingeteilt in ebenso viele Namensaktien. Der Vorstand hielt davon Ende Dezember 2014 18,2%, die BASF-VC 6,0% und weitere institutionelle und private Investoren 75,8%. Die Gesamtzahl der Aktionäre betrug rund 4.350.
EUR 89,8 Mio. HAUPTVERSAMMLUNG UND Im Januar und Februar 2015 kaufte die Deutsche Rohstoff AG im Rahmen eines öffentlichen Rückkaufangebotes nominal EUR 5,6 Mio. Euro zurück. Das gesamte ausstehende Anleihevolumen belief sich
Die im Jahr 2014 zurückgekauften Aktien sind noch nicht eingezogen worden. Die Gesellschaft rechnet deshalb in allen Veröffentlichungen mit der alten Aktienstückzahl. Bei einer durchschnittlichen Anzahl Aktien von Stück 5.322.147 in 2014 beläuft
Im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms kaufte die Deutsche Rohstoff AG von Juli bis Dezember 2014 insgesamt 259.075 Aktien zurück.
KURSENTWICKLUNG DER ANLEIHE Der Kurs der Anleihe pendelte im Laufe des Jahres 2014, von kurzzeitigen Ausreißern abgesehen, in einer relativ engen Spanne zwischen 106 und 110%. Im September 2014 erfolgte ein Rückkauf von Anleihen in Höhe von nominal EUR 5,1 Mio. von institutionellen Investoren.
Ende Februar 2015 auf rund EUR 51 Mio. sich der Gewinn je Aktie auf Basis des Netto-Konzern-Ergebnisses auf EUR 10,15 (Vorjahr EUR -1,44).
Das Bankdarlehen, das eine europäische Großbank im Februar 2013 gewährt hatte, konnte Ende 2014 restrukturiert werden. Es beläuft sich auf EUR 6,4 Mio. und hat eine Laufzeit bis Ende 2018. Der Zinssatz ist variabel und lag im ersten Quartal 2015 bei lediglich 0,57% p.a. Das Darlehen kann jederzeit zurückgeführt werden.
Analysten-Berichte sind ein wichtiges Instrument für Investoren und Medien, um sich mit unabhängigen Informationen zur Geschäftsentwicklung einer börsennotierten Gesellschaft zu versorgen. 2014 analysierten First Berlin, ein bankenunabhängiges Unternehmen mit Sitz in Berlin, und seit August 2014 die Hamburger Privatbank M.M. Warburg unsere Aktie. Die neuesten Veröffentlichungen beider Häuser können unter www.rohstoff.de /investor-relations/ abgerufen werden.
Seit dem Handelsbeginn unserer Aktie am 27. Mai 2010 ist diese im Entry-Standard-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse mit der Wertpapierkennnummer WKN: A0XYG7 und ISIN: DE000A0XYG76
HAUPTVERSAMMLUNG 2014 IM BEST WESTERN PLUS PALATIN KONGRESSHOTEL, WIESLOCH
AKTIE DEUTSCHE ROHSTOFF
Jan 2011 Jan 2012 Jan 2013 Jan 2014 Jan 2015
38 GESCHÄFTSBERICHT 2014 – DEUTSCHE ROHSTOFF KONZERN 39
Der Konzern Deutsche Rohstoff ist im Bereich der Förderung und Exploration von Erdöl- und Erdgas sowie der Förderung und Exploration von Basismetallen und sogenannten kritischen Metallen tätig. Sie beschränkt sich in ihrer Tätigkeit auf Länder, die über ein stabiles politisches und rechtliches System verfügen. Derzeit befinden sich alle Aktivitäten in den USA, Australien, Deutschland und Kanada. Die Deutsche Rohstoff ist in diesen Ländern mit Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen präsent. Als Muttergesellschaft steuert sie den Konzern, initiiert neue Projekte, gründet Tochtergesellschaften, finanziert die Aktivitäten bzw. beschafft Finanzierungspartner, entscheidet über Neuinvestitionen sowie Desinvestitionen und betreibt die Öffentlichkeitsarbeit. Das operative Geschäft vor Ort verantworten erfahrene Führungskräfte, zumeist spezialisierte Ingenieure und Geologen mit langjähriger Branchenerfahrung.
In den vergangenen Jahren hat die Deutsche Rohstoff ihre Aktivitäten fokussiert. In den ersten Jahren ihres Bestehens entwickelte die Gesellschaft ein recht breites und diversifiziertes Portfolio. Zum 31.12.2014 setzte sich der Deutsche Rohstoff Konzern aus den folgenden Konzern-Gesellschaften zusammen:
Im Vergleich zum Vorjahr gab es in der Zusammensetzung des Konsolidierungskreises wesentliche Änderungen. Der Anteil an der Tekton Energy erhöhte sich von 72,15% auf 93,04%. Die Deutsche Rohstoff AG übernahm im Rahmen einer Neustrukturierung des Gesellschafterkreises die Anteile der Mitgründer Jerry Sommer und Earl Norris. Gleichzeitig wurde die Gesellschaft in Elster Oil & Gas umbenannt. Im Berichtszeitraum gründete die Deutsche Rohstoff darüber hinaus eine neue Öl- und Gasgesellschaft in den USA mit Namen Cub Creek Energy. Das Geschäftsmodell liegt wie bereits bei Tekton Energy auf der Akquisition und Entwicklung ertragreicher Flächen in den USA. Die Gesellschaft legt den Schwerpunkt zunächst auf die Bundesstaaten Colorado und Utah, da das Management-Team dort bereits operativ tätig war und umfassende Erfahrung besitzt. Die Deutsche Rohstoff hält mit 74% die Mehrheit der Anteile. Die restlichen Anteile übernahm das Management, das sich auch wesentlich an der Finanzierung der Gesellschaft beteiligen wird. Das Management-Team verfügt gemeinsam über mehrere Jahrzehnte Erfahrung in der Öl- & Gasindustrie in den USA und hat maßgeblich zum Erfolg von Tekton Energy beigetragen. Bis Ende des Jahres 2014 prüfte Cub Creek Energy mehrere Akquisitionsangebote. Aufgrund des rückläufigen Ölpreises erfolgten erste Vertragsabschlüsse aber erst im ersten Quartal 2015, als sich eine Stabilisierung der Preise abzeichnete.
Nicht mehr zum Konsolidierungskreis gehören die beiden australischen Gesellschaften Wolfram Camp Mining sowie Tropical Metals, die an die Almonty Industries komplett gegen Eigen- und Fremdkapitalinstrumente der Almonty Industries Inc, Toronto / Kanada veräußert wurden.
Der Anteil an der bisherigen Seltenerden Storkwitz erhöhte sich auf etwas über 61,43 %. Langfristig sieht das Management in dem Gipsprojekt der Ceritech sehr gute Chancen auf eine erhebliche Wertsteigerung der Anteile. Die Seltenerden Storkwitz AG wurde im Geschäftsjahr in Ceritech AG umbenannt und der Sitz nach Leipzig verlegt. Der Grund lag in der aufgrund des Gipsprojektes deutlich internationaleren Ausrichtung der Gesellschaft, die eine Anpassung des Namens erforderlich machte. Leipzig als Standort bietet deutliche Vorteile hinsichtlich der Verkehrsanbindung gegenüber Chemnitz, weshalb gemeinsam mit der Deutsche Rohstoff und der Sachsenzinn, die diesen Standort im Rahmen einer Bürogemeinschaft gemeinsam betreiben, die Sitzverlegung beschlossen und im September 2014 durchgeführt wurde.
Der Geschäftszweck der Tin International, die mehrheitlich zur Deutsche Rohstoff gehört, liegt ausschließlich in der Finanzierung der Aktivitäten der Sachsenzinn, Chemnitz. Die Sachsenzinn verfügt über drei Explorationslizenzen in Sachsen mit dem Fokus auf das Metall Zinn. Im Berichtszeitraum konzentrierten sich die Aktivitäten auf das Lizenzgebiet Sadisdorf.
Die Strategic Resources Development (70 %), Taringa, Australien, hat im Berichtszeitraum drei Lizenzen im Bundesstaat Queensland übernommen. Es handelte sich dabei um sogenannten "Open Ground", d. h. für wenige Tausend australische Dollar verfügbare Lizenzen. Auf allen drei Lizenzgebieten haben in der Vergangenheit teilweise umfangreiche Explorationsarbeiten stattgefunden. Das Management der Strategic Resources Development plant, bei wieder steigenden Rohstoffpreisen diese Lizenzen weiter zu veräußern.
Die Diamond Valley Energy Park (100%, indirekt über Elster Oil & Gas, USA), Denver, Colorado, USA, verfügte bis September 2014 über ein Grundstück nahe der Stadt Windsor, auf dem die frühere Tekton Energy beabsichtigt hatte, eine Anlage zur Zwischenlagerung von Erdöl zu errichten. Nach dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy im Mai 2014 entfiel dieser Zweck. Im September 2014 veräußerte die Gesellschaft deshalb das Grundstück, behielt jedoch die sogenannten Minerals, d. h. das Recht, einen Anteil am Umsatz zu erhalten, falls auf dem Grundstück Öl gefördert wird.
Als Beteiligungen wurden am Jahresende 2014 die im Schaubild dargestellte Rhein Petroleum sowie die kanadischen Gesellschaften Almonty Industries und Devonian Metals geführt. Rhein Petroleum ist auf dem Gebiet der Erdölsuche und -förderung in Süddeutschland aktiv. Almonty Industries betreibt zwei Wolframminen, eine in Spanien und die bis September 2014 zur Deutsche Rohstoff Gruppe gehörende Wolfram Camp Mine in Australien. Devonian Metals exploriert in Wrigley (Kanada) eine Zink-/ Blei-/ Silberlagerstätte. Daneben gehört mit der Jutland Petroleum (50%), Heidelberg, eine Gesellschaft zur Gruppe, an der die Deutsche Rohstoff AG mit 50% beteiligt ist. Sie wird aber aufgrund untergeordneter Bedeutung als Beteiligung geführt.
Im Geschäftsjahr 2014 erzielte der Konzern Umsatzerlöse aus der Förderung von Erdöl und Erdgas in den USA und aus der Produktion von Wolfram- und Molybdänkonzentraten in Australien. Neben den Erlösen aus der Rohstoffproduktion besteht das Geschäftsmodell aber auch aus dem günstigen Erwerb, der Entwicklung und dem Verkauf von Rohstoffprojekten. Nach dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy und der Wolfram Camp Mining verfügte der Konzern Ende 2014 über keine laufende Produktion.
Abnehmer der erzeugten Rohstoffe sind im Falle von Öl Raffinerien und bei Erdgas Gasversorgungsunternehmen, die Pipelinenetze unterhalten. Im Falle von Wolfram wurden Konzentrate an Global Tungsten and Powders (GTP), einem der größten Wolframverarbeiter außerhalb Chinas, geliefert. Nach dem Verkauf der beiden Gesellschaften Wolfram Camp Mining und Tropical Metals ging der Abnahmevertrag mit GTP auf Almonty Industries über. Die Deutsche Rohstoff Gruppe ist damit nicht mehr direkt in den Verkauf von Wolfram Konzentraten involviert.
Bei allen börsengehandelten Rohstoffen (Gold, Silber, Öl, Zinn, Kupfer etc.) stellt die Preisfindung kein Problem dar, da der Käufer den aktuellen Börsenpreis zahlt, insofern das gelieferte Produkt den zuvor vereinbarten Spezifikationen entspricht. In diesen Fällen spielt auch die Wettbewerbsposition eine untergeordnete Rolle, da die Abnehmer in der Regel nahezu jede beliebige Menge abnehmen.
Etwas anders ist die Situation bei nicht börsengehandelten Rohstoffen, zum Beispiel Wolfram. Hier hatten die Wolfram Camp Mining und die Deutsche Rohstoff AG mit GTP einen Abnahmevertrag mit einer Laufzeit von 5 Jahren geschlossen. Die Preisfindung für die jeweiligen Wolfram-Lieferungen orientierte sich an veröffentlichten Preisen weltweit aktuell ausgehandelter Kontrakte. Nach dem Verkauf der Wolfram Mine besteht in der Gruppe kein
Die Weltwirtschaft wuchs 2014 mit 3,4 % (Quelle: Institut für Weltwirtschaft) und setzte damit ihr moderates Wachstum der Vorjahre fort. Dagegen hat sich seit Anfang 2014 die Schwäche der Rohstoffpreise weiter fortgesetzt. Davon ausgenommen war unter den für die Deutsche Rohstoff relevanten Rohstoffen lediglich Zink, das nach einer Rally zu Jahresbeginn in der zweiten Jahreshälfte 2014 seine Gewinne fast vollständig wieder abgab. Gold konnte sich bei geringer Volatilität ebenfalls gut behaupten und handelt 4 % unter dem Niveau von Anfang 2014. Den größten Einbruch mit zeitweise über 50 % verzeichnete Rohöl, gefolgt von Zinn (-28 %) und Kupfer (-17 %).
Rohöl der Sorte WTI ("Western Texas Intermediate") erreichte am 20. Juni 2014 mit USD 107,95 pro Barrel den Höchststand im Berichtszeitraum und beendete das Jahr 2014 mit einem Verlust von 50% auf dem Tiefstand von USD 53,45 pro Barrel. Verglichen mit dem Jahresanfang, als WTI bei USD 95 notierte, beträgt der Verlust immer noch rund 44%.
Die Gründe hierfür sind überwiegend angebotsseitiger Natur:
Wie groß der Einfluss der unkonventionellen Förderung auf den Ölmarkt ist, zeigt der Umstand, dass sich die weltweite Ölförderung pro Tag seit 2011 im Schnitt um 1,15 Mio. Barrel erhöht hat. Im selben Zeitraum stieg die US-Tagesproduktion um durchschnittlich 0,93 Mio. Barrel. Somit entfallen mehr als 80% dieses Fördermengenanstiegs auf die US Schieferölproduktion (Zahlen nach U.S. Department of Energy).
Nachfrageseitig geht die Internationale Energieagentur bis 2019 von einem jährlich um 1,3% steigenden Bedarf aus. Gegen Ende des Jahrzehnts soll die Nachfrage mehr als 100 Mio. Barrel pro Tag erreichen. Damit dürfte die steigende Nachfrage mittel- bis langfristig das derzeitige Überangebot ausgleichen und zu Preisen über dem heutigen Niveau führen.
Die Aktien der Deutsche Rohstoff AG werden seit Mai 2010 im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die Marktkapitalisierung betrug zum 31.12.2014 rund EUR 90 Millionen.
Im Konzern-Lagebericht für 2013 hatte die Gesellschaft als übergeordnetes Ziel auf Sicht von 12 Monaten für 2014 / 2015 eine Steigerung der Marktkapitalisierung auf EUR 150 bis 200 Millionen formuliert. Dieses Ziel wurde bislang aus verschiedenen Gründen nicht erreicht, gilt aber weiterhin. Um es zu erreichen, hatte der Vorstand folgende Maßnahmen angekündigt:
· Verstärkung der Aktivitäten in der Öl- und Gasexploration und Förderung in den USA
· Identifizierung und Akquisition von unterbewerteten Projekten im Metallbereich
· Akquisition von günstigen Lizenzen im Bereich Metalle
Im Bereich Öl- und Gas in den USA verzögerte sich die Akquisition von neuen Flächen aufgrund des drastischen Preisverfalls bei Erdöl im zweiten Halbjahr 2014. Der Vorstand und das Management von Cub Creek Energy sahen darin die Chance, nach dem erfolgreichen Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy im Mai 2014 deutlich günstiger wieder in den Markt einzusteigen. Die erste Flächenakquisition erfolgte deshalb erst Anfang Januar 2015. Im ersten Quartal 2015 konnten weitere Flächen gesichert werden, so dass nach Ansicht des Managements bereits wieder ein ähnlich aussichtsreiches Flächenportfolio zur Verfügung steht wie seinerzeit bei Tekton Energy.
Im Geschäftsfeld Metalle hatte die Deutsche Rohstoff bereits Mitte 2014 ein Projektteam gebildet, das systematisch in den Zielmärkten Australien, Kanada und USA nach interessanten Beteiligungsmöglichkeiten bei Gold-, Kupfer- und Nickelprojekten suchte. Bis Herbst 2014 wurden mehrere Unternehmen in Australien und USA identifiziert, die über sehr hochwertige Ressourcen verfügen und nach gängigen Kriterien unterbewertet sind. Mit einem dieser Unternehmen, Hammer Metals, konnte Anfang Februar 2015 eine Kapitalerhöhung vereinbart werden, die der Deutsche Rohstoff direkt und indirekt (über Strategic Resources Development) einen Anteil von 15% sicherte. Im Nachgang wurden Aktien eines anderen Aktionärs übernommen, so dass der Anteil an Hammer Metals nunmehr bei 17,3% liegt. Der australischen Strategic Resources Development wurden darüber hinaus drei Lizenzen in Queensland erteilt. Weitere Beteiligungen und Lizenzübernahmen werden laufend geprüft.
Im Geschäftsfeld Öl und Gas in den USA strebt die Deutsche Rohstoff an, die Entwicklung von Flächen inklusive der Produktion selbst bzw. über die mehrheitlich zur Gruppe gehörenden Gesellschaften zu leisten. Ölbohrungen stellen viele Einzelinvestitionen dar, die relativ schnell in Produktion gebracht werden können. Das finanzielle Risiko lässt sich insofern gut steuern. Das Management-Team in den USA verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit diesem Geschäftsmodell.
Dagegen bedeutet die Entwicklung und Inbetriebnahme einer Metallmine in der Regel einen sehr hohen Aufwand, der noch dazu über einen langen Zeitraum erbracht werden muss. Im Durchschnitt dauert es etwa 10 Jahre, bis ein Vorkommen von der Entdeckung über die Entwicklung in die Produktion gebracht werden kann. Dieses Risiko will die Deutsche Rohstoff nicht eingehen, weshalb sie im Bereich Bergbau auf Beteiligungen an qualitativ hochwertigen Projekten setzt, die nach einer Haltedauer von 3 bis 5 Jahren wieder veräußert werden. Eine Ausnahme stellt das Gipsprojekt der Ceritech dar, bei dem nach Ansicht des Managements mit relativ geringem Aufwand eine hohe Wertsteigerung erzielt werden kann und sich möglicherweise auch langfristig eine eigene Produktion rechnet.
Der Konzern betreibt nur in sehr geringem Umfang Forschung und Entwicklung, die darauf abzielen, bestehende Projekte entwickeln zu helfen oder diese zu optimieren. Die Förderung von Erdöl und Erdgas sowie der Erzbergbau greifen in der Regel auf existierende, frei zugängliche Verfahren zurück. Der Konzern bedient sich hierbei Dienstleistern, die die Arbeiten nach dem aktuellen Stand der Technik durchführen. Eine Ausnahme bildete bis Ende 2014 die Ceritech, die Forschungsaufträge für alternative Verfahren zur Separation Seltener Erden (SEE) aus einem SEE-Mischkonzentrat in Auftrag gegeben hat. Allerdings beschloss der Vorstand der Ceritech Ende 2014, die Entwicklung dieses alternativen Verfahrens einzustellen, da eine kommerzielle Verwertbarkeit auf absehbare Zeit nicht gegeben bzw. allenfalls mit erheblichen weiteren Investitionen erreichbar gewesen wäre. Im Rahmen des Gipsprojektes arbeitet die Ceritech mit Dienstleistern zusammen, die helfen, den Aufbereitungsprozess zu definieren und zu optimieren. Es handelt sich dabei aber nicht um grundlegend neue Verfahren, sondern die auf den speziellen Fall zugeschnittene Kombination bestehender und bewährter Technologien.
Bei den für die Deutsche Rohstoff Gruppe maßgeblichen Spezialmetallen fielen die Preise im Laufe des Jahres 2014 durchgängig. Wolfram APT (Ammonium Paratungstate, ein Vorprodukt für die verarbeitende Industrie) in Europa konnte die Preise von rund USD 370 /mtu (metric ton unit, entspricht ungefähr 10 Kilogramm) zu Jahresbeginn nicht halten und fiel bis zum Jahresende auf unter USD 300 /mtu zurück. Verantwortlich für diesen Rückgang sind vermutlich die Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität in China und der Rückgang der Investitionen der Öl- und Gasindustrie.
Der Preis für Zinn entwickelte sich bis Ende April 2014 zunächst positiv und stieg auf fast USD 24.000 / Tonne, was ein Mehrjahreshoch bedeutet hatte. Bis zum Jahresende schwächte sich der Preis dann aber wieder auf unter USD 20.000 / Tonne ab. In den ersten Monaten 2015 fiel der Preis sogar zeitweise auf unter USD 15.000 / Tonne. Diese Preisentwicklung steht im Gegensatz zu der Erwartung der allermeisten Marktbeobachter, die aufgrund der rückläufigen Produktion in den wesentlichen Produzentenländern Peru und Indonesien sehr positiv gestimmt waren und deutlich ansteigende Preise erwartet hatten. Tatsächlich wurde der Produktionsrückgang in diesen Ländern (Indonesien: minus 20.000 Tonnen 2014) aber durch neue Produktion in Myanmar wett gemacht. Dieses bis vor wenigen Jahren abgeschottete asiatische Land erschien 2014 erstmals in größerem Umfang auf der Landkarte der Zinnproduzenten. Die geschätzte Produktion belief sich auf rund 30.000 Tonnen (Quelle: ITRI, International Tin Research Institute). Insgesamt ergab sich am Zinnmarkt dadurch ein leichter Angebotsüberschuss. In diesem Jahr könnte sich wieder ein Defizit ergeben, das tendenziell die Preise stützen sollte.
Die Preise für Seltene Erden gaben im Jahresverlauf 2014 weiter nach, wobei sich die Abwärtsbewegung im 2. Halbjahr teilweise deutlich beschleunigte. Der Preis für Cer fiel im Gesamtjahr um weitere rund 35%, davon 30% im 2. Halbjahr. Neodym, ebenfalls ein Element mit hohem Anteil in den Gipsen, verlor rund 20% an Wert, wobei der Preis im 1. Halbjahr noch stabil geblieben war. Die negative Preisentwicklung lässt sich auch an den Aktienkursen der beiden einzigen nicht-chinesischen Produzenten ablesen. Die australische Lynas verlor im Laufe des Jahres 82% an Wert, die amerikanische Molycorp 84%.
Einen erheblichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf des Konzerns haben Währungsveränderungen. Von besonderer Bedeutung ist der Wechselkurs US-Dollar zu Euro. Alle wichtigen Rohstoffe werden in US-Dollar abgerechnet. Ein stärkerer US-Dollar, d. h. ein steigender Wechselkurs führt dazu, dass Rohstoffe außerhalb der USA teurer werden. Tendenziell sinkt deshalb mit steigendem resabschluss eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 14 Mio. Im Gesamtjahr belaufen sich die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen auf Wolfram Camp Mining auf EUR 15,94 Mio.
Im September 2014 veräußerte die Deutsche Rohstoff die Wolfram Mine an die kanadische Almonty Industries gegen eine 24,92%ige Beteiligung und Wandelschuldverschreibungen (Kupon: 4,00%, Laufzeit 2,5 Jahre) an der Almonty Industries Inc. Die Tochtergesellschaften Wolfram Camp Mining und Tropical Metals wurden endkonsolidiert. Almonty betreibt neben Wolfram Camp die ebenfalls produzierende Los Santos Wolfram-Mine in Spanien und entwickelt das Valtreixal-Projekt im Norden Spaniens. Ziel von Almonty ist es, einen hohen Marktanteil an der Produktion von Wolframkonzentraten außerhalb Chinas zu erlangen.
Daneben explorierten mehrere Gesellschaften Rohstoffvorkommen mit dem Ziel, der Produktion näher zu kommen bzw. die Werthaltigkeit des jeweiligen Projektes zu steigern.
Die Ceritech (bis Juli 2014: Seltenerden Storkwitz) fokussierte sich im Laufe des Jahres 2014 auf den neuen Geschäftsbereich "mineralische Halden". Im Februar gelang es erstmals einen Vertrag mit einem Unternehmen im Baltikum zu schließen, welches über eine seltenerdenhaltige Halde verfügt. Im Frühjahr nahm das Unternehmen Kontakt zu verschiedenen Unternehmen in Südamerika auf, die ebenfalls über eine Produktion verfügen, bei der als Abfallprodukt seltenerdenhaltige Gipse anfallen. Im Laufe des Jahres entwickelte das Unternehmen zudem einen Aufbereitungsprozess, der es erlaubt, das im Baltikum wie auch in Südamerika anfallende Material kostengünstig aufzubereiten.
Aufgrund des gleichzeitig sehr guten Fortschritts der Aktivitäten im Bereich der mineralischen Halden und derer sich abzeichnenden deutlich besseren Wirtschaftlichkeit entschied der Vorstand der Ceritech, das Haldenprojekt zunächst mit Priorität voranzutreiben. Im Bereich der Lizenz Delitzsch fanden weitere Aufbereitungsuntersuchungen statt. Aufgrund des beschleunigten Preisverfalls bei den Seltenen Erden im zweiten Halbjahr gab die Ceritech die Lizenz Delitzsch dann aber im Februar 2015 zurück, nachdem zuvor der Versuch, einen Käufer dafür zu finden, erfolglos geblieben war. Ebenfalls eingestellt wurde die Mitarbeit im ZeroCarb Projekt in Zusammenarbeit mit der Firma BRAIN. Dieses Projekt hatte zum Ziel, biologische Methoden zur Separation der Seltenen Erden aus dem Storkwitz-Erz zu entwickeln. Aufgrund dessen wurden daher die bisher aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten für die Lizenz Delitzsch in Höhe von EUR 0,9 Mio. sowie die im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände aktivierten Entwicklungs-
Dollar die Nachfrage und damit auch das Preisniveau von Rohstoffen. Im zweiten Halbjahr 2014 war diese negative Korrelation im Zusammenhang mit dem Rohölpreis gut zu beobachten. Anfang Juli 2014 handelte EUR /USD noch bei über 1,36. Bis Jahresende wertete der Dollar um über 12% auf EUR/USD 1,21 auf. Im gleichen Zeitraum verlor der Rohölpreis (WTI) sogar rund 50%. Auch die Industriemetalle neigten wie oben ausgeführt zur Schwäche.
Die weitere Entwicklung des US-Dollar hängt nach Ansicht der meisten Marktbeobachter von der Zinsentwicklung in den USA und in den anderen wichtigen Regionen ab. Während die US-Notenbank Federal Reserve signalisiert hat, dass sie im Laufe des Jahres 2015 die Leitzinsen erhöhen will, lockern andere Zentralbanken, unter anderem die Europäische Zentralbank die Geldpolitik noch weiter. Diese absehbare Erweiterung der Zinsdifferenz stärkte den Dollar im 2. Halbjahr 2014 und im 1. Quartal 2015. Viele Banken erwarten den Wechselkurs EUR/USD in Richtung der Parität oder sogar noch darunter fallen. Auf die Rohstoffpreise hätte das vermutlich einen negativen Einfluss.
Die Deutsche Rohstoff Gruppe produzierte im Geschäftsjahr 2014 zeitweise Rohstoffe in den zwei Gesellschaften Tekton Energy und Wolfram Camp Mining. Die Produktion endete aus Konzernsicht bei Tekton Ende Mai 2014 mit dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände und bei Wolfram Camp Mining Ende September 2014 mit dem Verkauf der beiden Gesellschaften, die die Wolfram Camp Mine betreiben.
Ende Mai 2014 veräußerte die Deutsche Rohstoff Gruppe ihren Geschäftsbetrieb der Erdöl- und Gasförderung der Tekton Energy im Wattenberg Feld, Denver/ Colorado an Extraction, indem die wesentlichen Vermögensgegenstände und Schulden veräußert wurden. Insgesamt wurde eine Veräußerungspreis in Höhe von 211,9 Mio. USD (EUR 154,6 Mio.) erzielt, worauf auf die Deutsche Rohstoff Gruppe ein Anteil von 72,15% entfiel. Der Gewinn aus der Transaktion beläuft sich auf EUR 104 Mio. Anfang Juni 2014 erwarb der Konzern von den Minderheitsgesellschaftern einen Anteil von 20,89% und verfügt an der nunmehr umfirmierten Elster Oil & Gas insgesamt einen Anteil von 93,04%.
Ende Juni 2014 unterzeichnete die Deutsche Rohstoff einen Verkaufsvertrag für die beiden australischen Gesellschaften Wolfram Camp Mining und Tropical Metals. Käufer war die an der Börse in Toronto notierte Almonty Industries. Um die Vermögensgegenstände von Wolfram Camp Mining und Tropical Metals mit ihrem beizulegenden Wert zu bilanzieren, erfolgte bereits im Halbjahkosten für das Projekt ZeroCarb in Höhe von EUR 0,6 Mio. außerplanmäßig abgeschrieben.
Die Rhein Petroleum war im Spätsommer 2014 an zwei Bohrungen im Unterallgäu (Lauben und Bedernau 2) beteiligt, die von der BASF-Tochter Wintershall als Betriebsführer abgeteuft wurden. Rhein Petroleum und Wintershall sind jeweils zur Hälfte in den betreffenden Lizenzgebieten engagiert. Die Ergebnisse der Bohrungen wurden bislang nicht veröffentlicht. Anfang 2015 erfolgte dann eine weitere Bohrung im nördlichen Rheintal, die die Rhein Petroleum als fündig vermeldete und aus der sie im Laufe des Jahres 2015 testweise Erdöl fördern möchte. Die Deutsche Rohstoff leistete für ihren 10%igen Anteil gemäß der vertraglichen Vereinbarung mit Tulip Oil 2014 eine Finanzierung in Höhe von EUR 275.000 (2,5% der Gesamtfinanzierung) in Form einer Einzahlung in die Kapitalrücklage der Rhein Petroleum. Die restlichen 97,5% übernahm der Mitgesellschafter Tulip Oil. Der Finanzierungsanteil in Höhe von 7,5%, den Tulip Oil für die Deutsche Rohstoff übernimmt, ist nur aus möglichen Gewinnen oder einem Erlös aus Anteilsverkäufen der Deutsche Rohstoff zurückzuführen. Ab dem Jahr 2021 verfällt dieser Anspruch, wenn bis dahin keine Rückführung stattgefunden hat.
Bei der Tin International, mit der operativen Tochter Sachsenzinn, stand 2014 das Lizenzgebiet Sadisdorf im Mittelpunkt. Die Lizenz war Anfang 2013 an die Sachsenzinn vergeben worden. Im September 2014 erhielt die Sachsenzinn für Sadisdorf erstmals eine Ressourcenschätzung eines unabhängigen Gutachters nach dem australischen JORC Standard. Das Gutachten bestätigte die historischen Daten. Für die beiden Lizenzgebiete Gottesberg und Geyer führte die Sachsenzinn im Berichtsjahr nur Arbeiten durch, die einen geringen finanziellen Aufwand erforderten. Aufgrund des starken Rückgangs der Zinnpreise bis Frühjahr 2015 sah es das Management für erforderlich an, die Bilanzwerte für die bisher aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten im Zusammenhang mit den Lizenzen Gottesberg und Geyer in Höhe von insgesamt rund EUR 2 Mio. außerplanmäßig auf null abzuschreiben, da diese beiden Gebiete vermutlich nur bei deutlich höheren Zinnpreisen wirtschaftlich zu entwickeln sind. Das Management erwartet aber nicht, dass die Preise auf absehbare Zeit auf ein auskömmliches Niveau steigen. Priorität hatten deshalb die Arbeiten im Bereich der Lizenz Sadisdorf, für das eine Wirtschaftlichkeit schon bei deutlich niedrigeren Preisen zu erwarten ist.
Im Juli 2014 begann die Deutsche Rohstoff AG mit einem Aktienrückkaufprogramm, in dessen Rahmen bis Dezember 2014 259.075 Aktien erworben wurden, was einem Anteil von rund 4,9% am Grundkapital entspricht. Im September 2014 kaufte die Gesellschaft eigene Anleihen im Nominalwert von rund EUR 5,1 Millionen zurück. Ziel war es, diese Anleihen zu revalutieren. Sie wurden entsprechend vom passivierten Anleihewert abgesetzt.
Seit Juni 2014 erzielte der Konzern erhebliche Währungsgewinne aufgrund der hohen US-Dollar Position infolge der starken Abwertung des Euro. Insgesamt beliefen sich die erfolgswirksamen Währungsveränderungen im Konzern auf plus EUR 2,4 Millionen.
Im Laufe des Jahres kam es zur Neugründung der Cub Creek Energy mit Sitz in Denver/USA. Cub Creek Energy hat zum Ziel, Flächen für die Ölexploration und -produktion in den USA zu erwerben. Das Geschäftsmodell gleicht dem der erfolgreichen Tekton Energy. Auch das Management-Team ist zum Teil deckungsgleich. Aufgrund der rückläufigen Ölpreise im 2. Halbjahr 2014 erfolgten die ersten Flächenakquisitionen erst Anfang 2015. Dem Management gelang es dabei, sehr prospektive Flächen, die nach derzeitiger Einschätzung mehrere Dutzend Horizontalbohrungen erlauben, ohne wesentlichen Kapitaleinsatz zu sichern. Die Bezahlung der Verkäufer bzw. Partner erfolgt aus der späteren Produktion, was das Risiko für Cub Creek Energy deutlich verringert.
Im Jahre 2014 hat sich die Geschäftstätigkeit des Konzerns durch die Verkäufe des US-Ölgeschäftes und der Wolfram-Produktion in Australien deutlich verändert. Wesentliche Teile des Anlagevermögens wurden veräußert. Dem Konzern flossen dadurch erhebliche liquide Mittel zu, die für Neuinvestitionen zur Verfügung stehen. Aufgrund der schwachen Preisentwicklung vieler Rohstoffe hat der Wettbewerb um Projekte nachgelassen und die Preise sind gefallen. Das Management sieht den Konzern aufgrund der guten Finanzsituation im beschriebenen Marktumfeld in einer sehr komfortablen Situation.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Konzern-Jahresüberschuss auf EUR 54,0 Mio. (Vorjahr Konzern-Jahresfehlbetrag: EUR -7,7 Mio.) bei einer Gesamtleistung von EUR 135,6 Mio. (Vorjahr: EUR 21,1 Mio.). Die Gesamtleistung beinhaltet Umsatzerlöse in Höhe von EUR 22,9 Mio. aus der Wolframproduktion der 100%-igen Tochter Wolfram Camp Mining bis September 2014 und aus der Erdöl- und Erdgasproduktion der Tekton Energy bis Ende Mai 2014. Die Wolfram Camp Mining und Tropical Metals haben Ende September 2014 den Konzernkreis verlassen und wurden endkonsolidiert. Der Jahresüberschuss resultiert ganz wesentlich aus dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände der Tekton Energy, der sich in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 104 Mio. widerspiegelt.
Die Abschreibungen in Höhe von EUR 25,4 Mio. setzen sich aus Abschreibungen auf das Anlagevermögen (EUR 25,0 Mio.) sowie Abschreibungen auf das Umlaufvermögen (EUR 0,4 Mio.) zusammen. Im Bereich des Anlagevermögens fielen planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 7,5 Mio. sowie außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 17,5 Mio. an. Die außerplanmäßigen Abschreibungen wurden in Höhe von EUR 14,0 Mio. für die Wolfram-Mine von Wolfram Camp Mining vorgenommen. Weitere EUR 2,0 Mio. entfallen auf die aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten im Zusammenhang mit den Lizenzen Geyer und Gottesberg der Sachsenzinn. Auf Ebene der Ceritech wurden die verbleibenden außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von EUR 1,5 Mio. für die bisher aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten für die Lizenz Delitzsch in Höhe von EUR 0,9 Mio. sowie die im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände aktivierten Entwicklungskosten für das Projekt ZeroCarb in Höhe von EUR 0,6 Mio. vorgenommen.
Im Finanzergebnis von EUR -4,06 Mio. ist erstmals eine ganzjährige Zinszahlung auf die 2013 begebene Anleihe enthalten. Die Steuern von Einkommen und Ertrag stellen fast ausschließlich gezahlte Steuern auf den Veräußerungsgewinn der Vermögensgegenstände der Tekton Energy in den USA dar.
Bei den anderen Konzern-Gesellschaften fielen wie im Vorjahr auch 2014 noch keine Umsatzerlöse an, da es sich um Explorationsgesellschaften handelt.
Die sonstigen betriebliche Aufwendungen beliefen sich auf EUR 10,4 Mio. (Vorjahr EUR 8,1 Mio.) Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die durch den Verkauf von Wolfram Camp entstandenen Währungsverluste in Höhe von rund EUR 2,6 Mio. zurückzuführen. Des Weiteren sind im Jahr 2014 Kosten für den Anleiherückkauf über Nominalwert in Höhe von EUR 0,6 Mio. angefallen. Durch die Bildung einer Drohverlustrückstellung im Rahmen der Bewertung derivativer Finanzinstrumente sind im Jahr 2014 weitere Kosten in Höhe von EUR 0,6 Mio. entstanden. Demgegenüber war in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Vorjahres ein Einmalaufwand aus der Begebung der Anleihe in Höhe von rund EUR 2,0 Mio. enthalten. Der Personalaufwand in Höhe von EUR 5,9 Mio. (Vorjahr: EUR 6,2 Mio.) war insbesondere aufgrund der Endkonsolidierung von Wolfram Camp Mining rückläufig.
Die planmäßigen Abschreibungen auf das komplette Anlagevermögen stiegen von EUR 1,9 Mio. im Vorjahr um EUR 5,6 Mio. auf EUR 7,5 Mio. im Geschäftsjahr an. Dies ist im Wesentlichen auf die Produktion bei Tekton Energy bis zum Verkauf der Vermögensgegenstände Ende Mai 2014 zurückzuführen.
Bei den Sonstigen Steuern handelt es sich um produktionsabhängige Steuern, die auf Öl- und Gaserlöse bei Tekton Energy in den USA angefallen sind.
Die Vorjahresprognose, die von einem deutlich positiven Konzern-Ergebnis ausging, wurde erreicht. Die konkretisierte Prognose im Halbjahresabschluss, die von einem Konzern-Jahresüberschuss von mindestens EUR 50,0 Mio. ausging, wurde mit EUR 54,0 Mio. deutlich übertroffen, da durch den Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy ein erheblicher Ertrag erzielt wurde, der die außerplanmäßigen Abschreibungen bei Wolfram Camp weit überkompensierte.
Geschäftsjahr zum 31.12.2014
Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich 2014 auf EUR -19,0 Mio. (2013: EUR -1,8 Mio.). Die Verminderung resultierte insbesondere aus der Eliminierung des Buchgewinns aus dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände und Schulden in Höhe von EUR 103,6 Mio. der Tekton Energy sowie gezahlter Ertragssteuern (EUR 29,1 Mio.) in den USA im Zusammenhang mit der Tekton-Transaktion. Demgegenüber wirkten sich die Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von EUR 25,0 Mio.(Vorjahr: EUR 7,2 Mio.) und die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 8,6 Mio. (Vorjahr: EUR -0,4 Mio.) positiv auf den Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit aus.
Die Investitionen in das Sachanlagevermögen stiegen 2014 deutlich an. Im Wesentlichen handelte es sich um Investitionen bei Tekton Energy bis zum Zeitpunkt des Verkaufs Ende Mai 2014. Im Rahmen dieses Verkaufs erzielte der Konzern Einzahlungen in Höhe von EUR 149,3 Mio. Des Weiteren erhöhte die Deutsche Rohstoff ihren Anteilsbesitz insbesondere an den US-Tochtergesellschaften in der zweiten Jahreshälfte 2014, die zu Auszahlungen in Höhe von EUR 9,2 Mio. führten.
Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr (EUR 68,9 Mio.) um EUR 116,4 Mio. auf EUR -47,5 Mio. gesunken. Hierin kommen vor allem Ausschüttungen aus der Tekton-Transaktion an die Minderheitsgesellschafter in Höhe von EUR 28,8 Mio. zum Ausdruck. Des Weiteren erwarb der Konzern eigene Aktien in Höhe von EUR 5,0 Mio. sowie eigene Anleihen in Höhe von EUR 5,7 Mio. zurück. Zudem hatte im Vorjahr die Begebung der Unternehmensanleihe in Höhe von EUR 62,5 Mio. den Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit einmalig positiv beeinflusst.
Zum 31.12.2014 beliefen sich die liquiden Mittel inklusive Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens im Konzern auf EUR 103,3 Mio. (Vorjahr: EUR 50,5 Mio.). Der Finanzmittelfonds entspricht den Guthaben bei Kreditinstituten. Aufgrund der positiven Entwicklung des USD/ EUR Wechselkurses ab dem zweiten Halbjahr ergaben sich signifikante wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds in Höhe von EUR 11,9 Mio.
Der Deutsche Rohstoff Konzern wird nach Einschätzung des Vorstandes aus heutiger Sicht unverändert und jederzeit in der Lage sein, seine zukünftigen Verpflichtungen zu erfüllen und Investitionen auf Basis einer überdurchschnittlichen Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung vorzunehmen.
Geschäftsjahr zum 31.12.2014
Die Konzern-Bilanzsumme in Höhe von EUR 134,7 Mio. besteht nur noch zu 27% bzw. EUR 36,5 Mio. aus Anlagevermögen.
| IN EUR MIO. | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | 36,5 | 70,5 |
| Umlaufvermögen | 93,7 | 56,7 |
| Eigenkapital | 62,5 | 38,9 |
| Verbindlichkeiten | 67,8 | 90,2 |
| Rückstellungen | 1,5 | 2,0 |
| Bilanzsumme | 134,7 | 131,5 |
| IN EUR MIO. | 2014 | 2013 | |
|---|---|---|---|
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit |
-19,0 | -1,8 | |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | 89,6 | -37,3 | |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -47,5 | 68,9 | |
| Zu-/Abnahme der liquiden Mittel | 23,1 | 29,8 | |
| Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres |
39,8 | 10,0 | |
| Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres |
74,1 | 39,8 |
| IN EUR MIO. | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 22,9 | 17,8 |
| Gesamtleistung 1 | 135,6 | 21,1 |
| Rohertrag 2 | 130,5 | 16,3 |
| EBITDA 3 | 113,7 | 1,9 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) 4 | 88,7 | -5,4 |
| Ergebnis vor Steuern | 84,7 | -7,8 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 54,0 | -7,7 |
Das Sachanlagevermögen ist 2014 von EUR 57,9 Mio. auf EUR 2,3 Mio. geschrumpft. Davon entfallen EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 20,3 Mio.) auf aktivierte Explorations- und Evaluierungskosten und EUR 0,5 Mio. auf technische Anlagen und Maschinen (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.). Der vollständige Abgang der produzierenden Erdölförderanlagen und Minen sowie der deutliche Rückgang der aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten hängt insbesondere mit dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy und der beiden australischen Unternehmen sowie der in diesem Zusammenhang notwendigen außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von EUR 14 Mio. zusammen.
Immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 12,3 Mio. (Vorjahr: EUR 4,5 Mio.) bestanden zum 31.12.2014 im Wesentlichen aus Förderrechten und Abbaulizenzen in Höhe von EUR 10,7 Mio. sowie Geschäfts- oder Firmenwerte (EUR 1,6 Mio.). Die Erhöhung ist insbesondere auf den Kauf weiterer 20,89% der Anteile an der Elster Oil & Gas durch die Deutsche Rohstoff USA zurückzuführen.
Das Finanzanlagevermögen stieg im Berichtsjahr auf EUR 22,0 Mio. (Vorjahr EUR 8,1 Mio.) deutlich an. Es enthält neu die Beteiligung an Almonty Industries (EUR 7,4 Mio.), die aus dem Verkauf von Wolfram Camp Mining und Tropical Metals resultiert sowie die ebenfalls aus dem Verkauf stammende Wandelschuldverschreibung von Almonty (EUR 5,3 Mio.). Daneben hält der Konzern eine USD-Anleihe eines großen deutschen Industrieunternehmens im Anlagevermögen. Sie hat keinen Bezug zum operativen Geschäft des Konzerns, sondern dient der langfristigen Anlage der hohen liquiden Mittel.
Die 47 %ige Beteiligung an der Devonian Metals in Kanada ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert mit EUR 1,26 Mio. bewertet.
Die 10%ige Beteiligung an der Rhein Petroleum ist zu fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von EUR 2,78 Mio. (Vorjahr EUR 2,5 Mio.) aktiviert.
Vorräte in Form von Roh-/Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen Erzeugnissen bzw. Leistungen und fertigen Erzeugnissen bzw. Waren, die zum 31.12.2013 noch mit EUR 3,8 Mio. im Umlaufvermögen ausgewiesen worden waren, gingen zum 31.12.2014 auf EUR 0,04 Mio. zurück. Auch hier spiegelt sich der Verkauf der Wolfram Mine wieder, da die Vorräte im Vorjahr ganz wesentlich aus Wolfram- und Molybdänkonzentraten und deren Vorstufen bestanden hatten.
Kurzfristige Forderungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr und sonstige Vermögensgegenstände bestanden zum 31.12.2014 in Höhe von EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 6,8 Mio.) Im Vorjahr hatten die Forderungen fast ausschließlich gegenüber Partnern der US-Ölförderung bestanden, die noch ihren Finanzierungsbeitrag zu leisten hatten. Diese Forderungen wurden Anfang 2014 erfüllt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens umfassen eine US-Dollar Anleihe sowie weitere kurzlaufende zinstragende Instrumente (z.B. Festgeld, Commercial Paper) die innerhalb von 12 Monaten wieder veräußert werden sollen. Ihr Wert belief sich im Berichtsjahr auf EUR 18,7 Mio. (Vorjahr: EUR 6,2 Mio.). Die Erhöhung ist darauf zurückzuführen, dass über den Bilanzstichtag liquide Mittel in kurzlaufenden Wertpapieren (Commercial Papers) angelegt worden waren. Alle diese Anleihen und Wertpapiere haben keinen Bezug zum operativen Geschäft, sondern dienen der Anlage der liquiden Mittel. Guthaben bei Kreditinstituten bestanden in Höhe von EUR 74,1 Mio. (Vorjahr EUR 39,8 Mio.). Die Erhöhung ist wesentlich auf die Erlöse aus dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände der Tekton Energy zurückzuführen, während im Vorjahr noch nicht investierte Mittel aus der Anleihebegebung zur Verfügung standen.
Es wurden aktive latente Steuern in Höhe von EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 3,2 Mio.) auf steuerlich nutzbare Verlustvorträge vor allem bei der Deutsche Rohstoff AG bilanziert.
Die wirtschaftliche Lage des Konzerns ist unverändert geprägt von einer guten Eigenkapitalausstattung. Das Eigenkapital beläuft sich zum 31.12.2014 auf EUR 62,5 Mio. (Vorjahr: EUR 38,9 Mio.). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere auf den Bilanzgewinn sowie auf positive Differenzen aus der Währungsumrechnung aufgrund der Abwertung des Euro im Vergleich zum US-Dollar zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote hat sich infolge dessen von 29,6% auf 46,4% erhöht.
Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 67,8 Mio. (Vorjahr: EUR 90,2 Mio.) bestanden hauptsächlich aus der Anleihe (EUR 57,1 Mio.), Bankdarlehen (EUR 6,4 Mio.), Zinsverbindlichkeiten aus der Anleihe (EUR 2,2 Mio.) und Steuerverbindlichkeiten (EUR 0,7 Mio.). Im Vorjahr hatten noch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in den USA in Höhe von rund EUR 14 Mio. bestanden. Diese Position belief sich Ende 2014 auf nahezu null, da das operative Geschäft in den USA im Laufe des Jahres veräußert worden war. Im September 2014 kaufte die Deutsche Rohstoff AG eigene Anleihen im Nominalwert von rund EUR 5,1 Mio. zurück, wodurch sich die Anleiheverbindlichkeiten auf EUR 57,1 Mio. reduzierten.
Das Bankdarlehen konnte Ende 2014 umstrukturiert werden. Es läuft nun endfällig bis Ende 2018, kann aber jederzeit zurückgeführt werden. Das Darlehen ist variabel verzinst mit Kopplung an den Euribor. Die Zinsbelastung war im ersten Quartal bei einem Zinssatz von 0,57% p.a. sehr moderat. Aufgrund der geringen Zinsbelastung und der hohen Flexibilität hält es das Management für sinnvoll, das Darlehen vorerst nicht zurückzuführen.
Die Rückstellungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 2,0 Mio. auf EUR 1,5 Mio.
Im Folgenden gibt die Gesellschaft einen Überblick über weitere Kennzahlen, die insbesondere zur Beurteilung der Schuldendienstfähigkeit von Bedeutung sind. Allerdings handelt es sich um eine Stichtagsbetrachtung zum 31.12.2014.
Aus Sicht des Vorstandes ist die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Konzerns hervorragend. Die Geschäftsentwicklung verlief günstig, insbesondere vor dem Hintergrund des Verkaufs wesentlicher Vermögenswerte. Der Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy erfolgte zu einem sehr günstigen Zeitpunkt, als die Ölpreise fast auf dem langjährigen Höchststand notierten und brachte einen hohen Verkaufserlös. Die Liquiditätsausstattung des Konzerns ist infolge dessen hervorragend. Im 2. Halbjahr profitierte der Konzern zusätzlich von der starken US-Dollar Aufwertung, da die liquiden Mittel größtenteils in US-Dollar gehalten wurden. Die US-Dollar Bestände in den USA wirken sich positiv auf die Währungsumrechnung im Eigenkapital aus.
Eigenkapital und Eigenkapitalquote stiegen deutlich an, da der positive Effekt aus dem Verkauf den negativen Effekt aus der Veräußerung der Mine in Australien bei weitem überwog. Der Verkauf von Wolfram Camp Mining sowie die Abschreibung einiger weiterer Bilanzpositionen des Anlagevermögens reduziert die operativen und bilanziellen Risiken im Zusammenhang mit der Mine deutlich. Für die Zukunft sieht der Vorstand in der Beteiligung an Almonty erhebliche Chancen, da Almonty durch die Bündelung von Produktion bessere Preise gegenüber den Abnehmern durchsetzen kann. Die Aktivseite bestand Ende 2014 zu 78% aus liquiden Mitteln bzw. Wertpapieren des Anlage- bzw. Umlaufvermögens.
Aufgrund der guten Liquiditätsausstattung sieht das Management gute Chancen, qualitativ hochwertige Projekte zu günstigen Konditionen einkaufen zu können und damit den Grundstein für eine gute Wertentwicklung in der Zukunft legen zu können.
Nach dem Bilanzstichtag haben folgende Ereignisse den weiteren Geschäftsverlauf bis Ende Mai 2015 wesentlich beeinflusst:
Im Februar 2015 bot die Deutsche Rohstoff AG ihren Anleihegläubigern an, Anleihen zu 105% des Nominalwertes zurückzukaufen. Das Angebot war auf nominal EUR 20 Mio. beschränkt. Insgesamt wurden nominal EUR 5,6 Mio. zum Rückkauf angeboten und von der Deutsche Rohstoff AG zurückgenommen. Das ausstehende Anleihevolumen beläuft sich nach dem Rückkauf auf EUR 51,5 Mio.
Ebenfalls im Februar 2015 beglichen die Deutsche Rohstoff und Almonty Industries alle Forderungen, die im Zusammenhang midem Verkauf der Wolfram Camp Mine an Almonty im September
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| EBIT Interest Coverage Ratio1 | 17,8 | n / a |
| EBITDA Interest Coverage Ratio2 | 22,8 | 0,7 |
| Total DEBT / EBITDA3 | 0,6 | 37,5 |
| Total net Debt/ EBITDA4 | -0,3 | 11,0 |
| Risk Bearing Capital5 | 0,5 | 0,3 |
| Total Debt/ Capital6 | 0,5 | 0,7 |
2014 standen. Im Ergebnis verringerte sich der Betrag der Wandelschuldverschreibung, die Almonty an die Deutsche Rohstoff begeben hatte, von CAD 7,5 Mio. auf CAD 6 Mio. Diese Kaufpreisanpassung wurde bereits im Geschäftsjahr 2014 berücksichtigt.
Cub Creek Energy sicherte sich im März 2015 eine rund 2.000 acres (8,1 km2 ) große Fläche im Wattenberg-Feld, auf der Öl- und Gasreserven entwickelt werden können. Die Fläche liegt südlich der im Mai verkauften Flächen und entspricht der Größe nach den Kernflächen von Tekton. Die Deutsche Rohstoff geht deshalb davon aus, dass die neuen Flächen ein ähnliches Produktionspotential wie ehemals die Tekton-Flächen aufweisen.
Im Februar 2015 beteiligte sich die Deutsche Rohstoff AG im Rahmen einer Kapitalerhöhung an dem australischen Explorationsunternehmen Hammer Metals. Insgesamt erwarb sie 15,625 Mio. Aktien zu AUD 0,08. Die Investition belief sich somit auf rund EUR 0,86 Mio. Weiterhin erhielt die Deutsche Rohstoff AG Optionen zum Kauf weiterer rund 3,8 Mio. Aktien zu AUD 0,15. Diese Option kann innerhalb von 36 Monaten ausgeübt werden. Im März 2015 erwarb sie weitere 2 Mio. Aktien zu AUD 0,075 von einem Mitaktionär, der zusätzlich eine Option über den Kauf weiterer 2 Mio. Aktien zu AUD 0,10 einräumte. Mit diesem Kauf hält die Deutsche Rohstoff AG insgesamt 17,625 Mio. Aktien, was einem Anteil von 17,3% an der Gesellschaft entspricht. Somit ist sie der größte Einzelaktionär von Hammer Metals.
Im März 2015 berichtete die Rhein Petroleum über eine fündige Ölbohrung ("Schwarzbach 1") in ihrem Lizenzgebiet Nördlicher Oberrhein. Das Unternehmen plant ab Mitte des Jahres eine Testförderung, die Auskunft über die Ergiebigkeit der Bohrung geben soll.
Die weitere Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar seit Ende 2014 hat im Deutsche Rohstoff Konzern zu weiteren positiven Differenzen aus der Währungsumrechnung in signifikanter Höhe geführt. Ende Dezember hatte das Währungspaar noch bei 1,21 EUR /USD notiert, Ende Mai dagegen bei knapp 1,10 EUR/USD, was einer weiteren Abwertung des Euro von rund 9% entspricht.
Die Hauptversammlung der Ceritech beschloss Anfang April, das Grundkapital der Gesellschaft im Rahmen einer vereinfachten Kapitalherabsetzung auf null zu reduzieren und gleichzeitig eine Barkapitalerhöhung durchzuführen, die dem Unternehmen einen Zufluss von EUR 1,4 Mio. sichert. Die Hauptversammlung fasste die Beschlüsse mit großer Mehrheit. Inzwischen sind sie in das Handelsregister eingetragen. Die Barkapitalerhöhung wird voraussichtlich im Juni 2015 durchgeführt werden. Der größte Teil der neuen Mittel wird von der Deutsche Rohstoff AG erbracht werden.
Nach dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy und dem Verkauf von Wolfram Camp Mining und Tropical Metals hat sich das Portfolio der Gruppe erheblich verändert. Der Schwerpunkt liegt aber weiterhin auf der Entwicklung neuer Öl- und Gasprojekte in den USA. Für 2015 und 2016 sind Ölbohrungen von Elster und Cub Creek geplant. Daneben erfolgen neue Investitionen in dem Geschäftsbereich Metalle, unter anderem in die Gipsprojekte der Ceritech. Der Vorstand prüft laufend neue Projekte. Vor dem Hintergrund der sehr guten Liquiditätsausstattung ist die Gruppe jederzeit handlungsfähig.
Der weltweite Güter- und Energiebedarf und damit die Nachfrage nach Rohstoffen aller Art wird nach Ansicht der Deutsche Rohstoff auch mittel- und langfristig weiter zunehmen. Kurzfristig können die Nachfrage nach Rohstoffen und damit auch die Preise allerdings stark schwanken. Insbesondere die Entwicklung Chinas ist für die Rohstoffmärkte von großer Bedeutung, da das Land in vielen Kategorien zum größten Verbraucher von Rohstoffen avanciert ist. Sollte sich das Wachstum in China weiter verlangsamen, hätte dies vermutlich gravierende Auswirkungen auf den Rohstoffsektor.
Zur internen Steuerung verwendet der Konzern als bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator den Konzern-Jahresüberschuss. Für das Jahr 2015 erwartet der Vorstand ein negatives Konzern-Ergebnis im oberen einstelligen Millionenbereich, da die Umsätze aus neuen Bohrungen in den USA vermutlich nicht ausreichen, um die laufenden Kosten inklusive der Anleihezinsen zu decken. Für den Fall, dass es zum Verkauf von Vermögensgegenständen kommt, z.B. bei der Elster Oil & Gas, könnte das Ergebnis auch positiv ausfallen.
Die Deutsche Rohstoff AG betreibt selbst nur ein untergeordnetes operatives Geschäft. Alle wesentlichen Aktivitäten finden in den Tochtergesellschaften und Beteiligungen statt, die jeweils mit eigenem Management ausgestattet sind. Die Tätigkeit im Bergbau bzw. Öl- und Gassektor unterliegt einer Vielzahl von externen und unternehmensinternen Risiken und Chancen. Wir versuchen Chancen frühzeitig zu erkennen und zu nutzen, ohne die damit verbundenen Risiken zu vernachlässigen bzw. zu unterschätzen. Das Management der Deutsche Rohstoff AG wie auch die Unternehmensführungen der Konzern-Unternehmen legen besonderen Wert darauf, Risiken rechtzeitig zu identifizieren, die Folgen eines Eintritts des jeweiligen Risikos abzuschätzen, die Eintrittswahrscheinlichkeit laufend zu evaluieren und wenn möglich zu quantifizieren.
Der Vorstand der Holding in Heidelberg nutzt eine Reihe von Instrumenten, um frühzeitig Chancen zu identifizieren und Risiken zu erkennen und gegensteuern zu können:
Im Rahmen von persönlichen Besuchen vor Ort bzw. des Managements von Tochtergesellschaften in Heidelberg besteht darüber hinaus Gelegenheit umfassend die jeweilige Situation zu besprechen und die nächsten Monate / Jahre operativ zu planen. Solche persönlichen Besuche finden mindestens 2 Mal pro Jahr statt. Auch mit den Beteiligungsunternehmen findet ein regelmäßiger Austausch auf Managementebene statt, sowohl im Rahmen von vor Ort Besuchen als auch unterjährig fernmündlich und schriftlich.
Das Management der einzelnen Gesellschaften konzentriert sich dabei auf die wesentlichen Chancen und Risiken. Solche wesentlichen Chancen und Risiken werden laufend mit dem Konzern-Vorstand besprochen. Sie sind Gegenstand von regelmäßigen Telefonaten, Berichten, Protokollen sowie Diskussionen bei Vor-Ort Besuchen. Es liegt grundsätzlich in der Verantwortung der jeweils obersten Führungsebene der Tochtergesellschaft, wesentliche Chancen und Risiken einzuschätzen und regelmäßig an die Konzern-Führung zu berichten. Die Konzern-Führung legt gemeinsam mit den Verantwortlichen Maßnahmen fest, um die Risiken zu begrenzen.
In diese Kategorie fällt eines der Hauptrisiken, das im Rohstoffgeschäft auftritt, nämlich das Risiko sinkender Preise der produzierten Rohstoffe. Sinkende Preise können erhebliche Auswirkungen auf die Profitabilität des Abbaus und den Liquiditätsbedarf der jeweiligen Konzern-Gesellschaft haben. Falls die erzielbaren Preise pro produzierter Einheit dauerhaft unter die Kosten sinken, die zur Produktion einer solchen Einheit anfallen, kann die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährdet sein.
Im Bereich des Konzerns Deutsche Rohstoff besteht das Preisrisiko derzeit im Wesentlichen für Erdöl und Erdgas. Für Erdöl/Erdgas berechnen Cub Creek Energy und Elster Oil & Gas regelmäßig anhand von Sensitivitätsanalysen, wie sich Ertrag und Cash Flow bei unterschiedlichen Preisen ändern. Sollte der Preis für Erdöl der Sorte WTI nachhaltig unter USD 55/Barrel fallen, würden sich neue Horizontalbohrungen nicht mehr so schnell amortisieren, wie es das Management unter Chance/Risiko-Gesichtspunkten für sinnvoll hält. Insofern würden bei einem Preisniveau unter dieser Schwelle vermutlich keine neuen Bohrungen mehr abgeteuft werden. Ein solcher Verzicht auf neue Bohrungen hätte Auswirkungen auf die Ertragslage, wäre aber in keinem Fall bestandsgefährdend. Derzeit liegen die Preise leicht über dieser Schwelle. Cub Creek Energy und Elster Oil & Gas rechnen mit einem langfristigen Ölpreis zwischen USD 55 und 70/Barrel.
Ähnlich wie bei der Öl- und Gasproduktion besteht auch bei der Produktion von Wolframkonzentraten ein Preisrisiko. Sollte der Preis für die Konzentrate dauerhaft unter die Produktionskosten fallen, könnte sich ein bestandsgefährdendes Risiko für die Beteiligung Almonty Industries ergeben. Anders als bei der Ölproduktion muss die Gesellschaft relativ hohe operative Kosten decken, die zudem größtenteils fix sind und nur mit gewissem Vorlauf reduziert werden können.
Bei allen Konzern-Gesellschaften und Beteiligungen beeinflusst umgekehrt ein steigender Preis ganz erheblich die Ertrags-, Finanzund Vermögenssituation. Er stellt somit eine wesentliche Chance dar. Der Vorstand sieht gute Chancen, dass es im Laufe des Jahres 2015, spätestens aber 2016 zu steigenden Preisen bei Erdöl und einzelnen Metallen kommt.
Die Investitionen der Gesellschaft finden im Wesentlichen in US-Dollar, in deutlich geringerem Umfang auch in australischen Dollar statt. Das damit einhergehende Währungsrisiko ist erheblich und schlägt sich sowohl erfolgswirksam als auch erfolgsneutral im Konzern-Abschluss nieder. Das Management prüft ständig die Möglichkeiten, das Währungsrisiko abzusichern bzw. zu vermindern. Hierzu werden regelmäßig Devisentermingeschäften geschlossen, um einen bestimmten Kurs für Fremdwährungspositionen zu sichern, deren Rückfluss bereits terminiert ist.
Währungsseitig besteht nach Meinung des Managements die Chance, erhebliche zusätzliche Erträge zu generieren. Sollte sich der Euro, wie von der Mehrzahl der Marktbeobachter erwartet, mittelfristig gegenüber dem US-Dollar weiter abschwächen (vgl. Deutsche Bank, Commerzbank), würde dies eine deutliche Aufwertung der Investitionen sowie höhere Euro-Rückflüsse bedeuten.
Da Rohstofflagerstätten ortsgebunden sind, ist grundsätzlich eine hohe Abhängigkeit von den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen gegeben. Die Deutsche Rohstoff Gruppe ist deshalb nur in Ländern tätig, in denen von einem stabilen und verlässlichen Rahmen auszugehen ist. Gleichwohl kann es auch in diesen Ländern zu regulatorischen Änderungen kommen, die einen deutlichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der Projekte haben. Ein solcher Einfluss könnte wirksam werden, falls die Nutzung der Fracking-Technologie in Colorado eingeschränkt würde. Derzeit sieht das Management diese Gefahr allerdings als gering an.
In den vergangenen Jahren bestand aufgrund der boomenden Rohstoffmärkte ein Engpass in der Verfügbarkeit von geeignetem Personal sowie Dienstleistern, insbesondere in Australien. Gegenwärtig scheint dieses Risiko nicht mehr zu bestehen, da viele Projekte insbesondere aufgrund der schlechten Finanzierungsmöglichkeiten auf Eis gelegt wurden. Die meisten Dienstleistungen sowie Ausrüstung und Material können sowohl in Australien, insbesondere aber in den USA billiger eingekauft werden, als dies noch vor einigen Monaten der Fall war. Wir erwarten für das laufende Jahr keinesfalls eine Verschlechterung dieser Situation.
Im Bereich der Leistungserbringung gibt es bei den fördernden Gesellschaften folgende wesentliche Risiken, die einzeln oder in Kombination auftreten können und jede für sich, insbesondere aber, wenn sie in Kombination auftreten, wesentlichen Einfluss auf Ertrag, Vermögen und Finanzen des Konzerns haben:
Förderraten: Der betriebswirtschaftliche Erfolg der Bohrungen der Ölgesellschaften hängt von den Förderraten bzw. der insgesamt möglichen Förderung ab, die erzielt werden kann. Liegt das förderbare Volumen deutlich unter 250.000 BoE, ist der Barwert der Bohrung unter Umständen nicht positiv.
Das Management von Cub Creek Energy und Elster Oil & Gas überprüft ständig seine Annahmen hinsichtlich der möglichen Förderraten anhand neuer Ergebnisse, die sie selbst oder Wettbewerber, die in der Nähe tätig sind, erzielen. Damit sollen schlechte Bohrergebnisse und Förderraten vermieden werden. Selbstverständlich stellen besser als erwartete Förderraten eine Chance dar, die sich positiv auf die Ertragslage auswirkt.
Explorationsergebnisse sind naturgemäß nur eingeschränkt vorhersehbar. Es besteht daher das Risiko, das bei den Explorationsaktivitäten im Konzern Bohrungen oder andere Arten der Exploration nicht so erfolgreich verlaufen wie erhofft. In der Folge könnte der Wert der aktivierten Explorationsaufwendungen sinken oder diese Aufwendungen ganz wertlos werden. Allerdings ist der Einfluss auf den Gesamtkonzern aufgrund der relativ niedrigen aktivierten Bilanzwerte nach Verkauf der Öl- und Gasaktivitäten nicht allzu hoch, in keinem Fall bestandsgefährdend. Umgekehrt können Explorationsergebnisse, die besser sind als erwartet, einen erheblichen positiven Einfluss insbesondere auf die Vermögenslage haben.
Die Fähigkeit zur Finanzierung der Projektentwicklung ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren in der Rohstoffgewinnung. Die Deutsche Rohstoff verfügte Ende 2014 über eine überdurchschnittliche Eigenmittelausstattung und über hohe Barreserven. Dennoch könnte die Muttergesellschaft zusätzliche Finanzmittel aufnehmen müssen, um künftige Horizontalbohrungen in den USA tätigen zu können oder neue Projekte zu erwerben. Der Finanzmittelbedarf kann auch aufgrund von Verzögerungen oder Kostensteigerungen in den Projekten höher ausfallen als geplant. Ob es gelingt, zusätzliche finanzielle Mittel zu beschaffen, hängt von dem Erfolg der laufenden und zukünftigen Projekttätigkeiten, den Kapitalmarktbedingungen sowie weiteren Faktoren ab. Sollte es nicht gelingen, Finanzmittel zu günstigen Konditionen oder überhaupt aufzunehmen, könnte das Management möglicherweise gezwungen sein, die betrieblichen Aufwendungen durch Verzögerung, Einschränkung oder Einstellung der Projekt-Entwicklung zu verringern.
Die Deutsche Rohstoff Gruppe versucht dem Finanzierungsrisiko generell durch eine sehr konservative Finanzierungspolitik zu begegnen. Die Reichweite der vorhandenen Barmittel stellt eine wesentliche Steuerungsgröße dar. Mittels fortlaufender Gespräche mit potentiellen Eigen- oder Fremdkapitalgebern wird versucht, weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu schaffen, die auch kapitalmarktunabhängig in Anspruch genommen werden können.
Einige Konzern-Gesellschaften verfügen über steuerliche Verlustvorträge bzw. die Möglichkeit, künftige Investitionen mit Gewinnen verrechnen zu können, in nennenswertem Umfang. Dies gilt insbesondere für die Deutsche Rohstoff USA und die Deutsche Rohstoff AG. Der Vorstand geht davon aus, dass aufgrund der derzeitigen Steuergesetzgebung diese Verlustvorträge bzw. Steuerverrechnungsmöglichkeiten vorgetragen und entsprechend den steuerlichen Rahmenbedingungen (z.B. Mindestversteuerung) zur Verrechnung mit künftigen bzw. früheren Gewinnen genutzt werden können. Sollte die Nutzbarkeit der steuerlichen Verlustvorträge ganz oder vollständig nicht möglich sein, z. B. weil es nicht gelingt, Rohstoffprojekte langfristig mit Gewinn zu betreiben, aufgrund von kurzfristigen Gesetzesänderungen, der Veränderung der Kapitalausstattungen oder Eigentümerstrukturen, sowie sonstiger Ereignisse, würden in Zukunft bei erfolgreicher Entwicklung der jeweiligen Tochterunternehmen auf die erwarteten Gewinne Ertragssteuerzahlungen anfallen. Diese Steuerzahlungen würden die Liquidität belasten und aktivierte latente Steuern wären ggf. in ihrem Wert beeinträchtigt. Der Vorstand überprüft deshalb regelmäßig die Werthaltigkeit der aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge. Für die frühzeitige Erkennung und Behebung steuerlicher Risiken sind lokale Steuerberater in allen Sitzstaaten des Konsolidierungskreises beauftragt.
Im Bereich der sonstigen Risiken ist insbesondere das Risiko von Unfällen mit Auswirkungen auf Mitarbeiter oder Dritte sowie die natürliche Umwelt zu nennen. Solche Unfälle können zu Schadensersatzforderungen führen und darüber hinaus den Ruf des Unternehmens beschädigen. Beides kann sich negativ auf die Ertrags- und Vermögenslage auswirken, im Extremfall sogar bestandsgefährdend sein.
Das Management strebt an, Vorfälle im Bereich HSE (Health, Safety, Environment) komplett zu vermeiden. Es gibt klare und detaillierte Regeln, die Mitarbeiter und auch Besucher zu beachten haben. Die Zahl der Vorfälle in diesem Bereich stellt die wesentliche nicht-finanzielle Steuerungsgröße dar.
Nach dem Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände der Öl- und Gas Aktivitäten und dem Verkauf der Tochterunternehmen Wolfram Camp Mining und Tropical Metals bestehen die Aktiva der Deutsche Rohstoff Gruppe zu knapp 80% aus liquiden Mitteln und Wertpapieren. Der überwiegende Teil wird in US-Dollar gehalten. Operative Risiken bestehen nach Ansicht des Vorstands zum Zeitpunkt der Berichtserstellung nur im geringen Maße. Das wird sich erst mit Inbetriebnahme neuer Ölproduktion ändern. Die wesentlichen derzeitigen Risiken sind das Währungsrisiko und die Risiken in der Weiterentwicklung der Explorationsgesellschaften. Beide Risiken sind jedoch beherrschbar und selbst im ungünstigsten Fall nicht unternehmensgefährdend. Der Vorstand ist deshalb der Meinung, dass das Unternehmensrisiko insgesamt gering ist. Den beiden Hauptrisiken stehen auch Chancen gegenüber, die sich aus einer weiterhin günstigen Währungsentwicklung bzw. einer erfolgreichen Projektentwicklung der Explorationsgesellschaften ergibt. Zudem erhält die Gesellschaft durch die sehr gute Liquiditätsausstattung die Möglichkeit, in neue, vielversprechende Aktivitäten zu investieren.
Heidelberg, den 1. Juni 2015
Der Vorstand
Dr. Thomas Gutschlag Dr. Jörg Reichert
| AKTIVA | 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| A. | ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. | entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Wer te sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
10.676.744 | 3.555.398 |
| 2. | Geschäfts- oder Firmenwert | 1.601.871 | 985.574 |
| 12.278.615 | 4.540.972 | ||
| II. | Sachanlagen | ||
| 1. | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
0 | 1.856.195 |
| 2. | produzierende Erdölförderanlagen und Minen | 0 | 32.801.815 |
| 3. | Exploration und Evaluierung | 1.646.905 | 20.152.842 |
| 4. | technische Anlagen und Maschinen | 512.526 | 2.872.668 |
| 5. | andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 94.187 | 209.101 |
| 2.253.618 | 57.892.622 | ||
| III. | Finanzanlagen | ||
| 1. | Beteiligungen | 11.455.464 | 3.702.095 |
| 2. | Wertpapiere des Anlagevermögens | 10.504.384 | 4.397.634 |
| 21.959.848 | 8.099.729 | ||
| B. | UMLAUFVERMÖGEN | ||
| I. | Vorräte | ||
| 1. | Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 0 | 1.980.616 |
| 2. | unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 0 | 1.589.545 |
| 3. | fertige Erzeugnisse und Waren | 37.557 | 192.559 |
| 37.557 | 3.762.720 | ||
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 106.328 | 978.448 |
| 2. | Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 340.940 |
| 3. | sonstige Vermögensgegenstände | 725.982 | 5.558.912 |
| 832.310 | 6.878.300 | ||
| III. | Wertpapiere des Umlaufvermögens | 18.731.270 | 6.247.962 |
| IV. | Guthaben bei Kreditinstituten | 74.089.486 | 39.815.478 |
| C. | RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 191.044 | 137.259 |
| D. | AKTIVE LATENTE STEUERN | 4.322.322 | 4.157.460 |
SUMME AKTIVA 134.696.070 131.532.501
| PASSIVA | 31.12.2014 | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | |||
| A. | EIGENKAPITAL | |||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 5.322.147 | 5.322.147 | |
| ./. Nennbetrag eigener Anteile | -259.075 | 5.063.072 | ||
| Bedingtes Kapital EUR 2.000.000 (Vj. EUR 2.000.000) | ||||
| II. | Kapitalrücklage | 29.628.615 | 29.628.615 | |
| III. | Gewinnrücklage | 0 | 0 | |
| IV. | Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung | 4.213.459 | -6.599.815 | |
| V. | Konzern-Bilanzgewinn | 21.252.162 | 819.960 | |
| VI. Anteile anderer Gesellschafter | 2.331.158 | 9.723.486 | ||
| 62.488.466 | 38.894.392 | |||
| B. | RÜCKSTELLUNGEN | |||
| sonstige Rückstellungen | 1.540.304 | 1.993.241 | ||
| 1.540.304 | 1.993.241 | |||
| C. | VERBINDLICHKEITEN | |||
| 1. | Anleihen, davon konvertibel EUR 0 | 57.111.000 | 62.237.000 | |
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.406.537 | 9.248.211 | |
| 3. | Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0 | 932.580 | |
| 4. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 216.566 | 13.928.328 | |
| 5. | sonstige Verbindlichkeiten | 4.086.860 | 3.894.756 | |
| 67.820.963 | 90.240.874 | |||
| PASSIVA | 31.12.2014 | 31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | |||
| A. | EIGENKAPITAL | |||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 5.322.147 | 5.322.147 | |
| ./. Nennbetrag eigener Anteile | -259.075 | 5.063.072 | ||
| Bedingtes Kapital EUR 2.000.000 (Vj. EUR 2.000.000) | ||||
| II. | Kapitalrücklage | 29.628.615 | 29.628.615 | |
| III. | Gewinnrücklage | 0 | 0 | |
| IV. | Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung | 4.213.459 | -6.599.815 | |
| V. | Konzern-Bilanzgewinn | 21.252.162 | 819.960 | |
| VI. Anteile anderer Gesellschafter | 2.331.158 | 9.723.486 | ||
| 62.488.466 | 38.894.392 | |||
| B. | RÜCKSTELLUNGEN | |||
| sonstige Rückstellungen | 1.540.304 | 1.993.241 | ||
| 1.540.304 | 1.993.241 | |||
| C. | VERBINDLICHKEITEN | |||
| 1. | Anleihen, davon konvertibel EUR 0 | 57.111.000 | 62.237.000 | |
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.406.537 | 9.248.211 | |
| 3. | Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0 | 932.580 | |
| 4. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 216.566 | 13.928.328 | |
| 5. | sonstige Verbindlichkeiten | 4.086.860 | 3.894.756 | |
| 67.820.963 | 90.240.874 | |||
| D. | PASSIVE LATENTE STEUERN | 2.846.337 | 403.944 |
| 01.01.–31.12.2014 | 01.01.–31.12.2013 | ||
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| 1. | UMSATZERLÖSE | 22.870.648 | 17.762.000 |
| 2. | ERHÖHUNG DES BESTANDS AN FERTIGEN UND UNFERTIGEN ERZEUGNISSEN | 1.860.918 | 664.490 |
| 3. | ANDERE AKTIVIERTE EIGENLEISTUNGEN | 154.596 | 1.824.349 |
| 4. | SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE | 110.683.235 | 844.646 |
| 5. | MATERIALAUFWAND | 5.079.688 | 4.818.548 |
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 573.640 | 1.415.953 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 4.506.048 | 3.402.595 | |
| 6. | PERSONALAUFWAND | 5.937.225 | 6.241.134 |
| a) Löhne und Gehälter | 5.833.832 | 6.139.558 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 103.393 | 101.576 | |
| – davon für Altersversorgung EUR 4.634 (Vj. EUR 18.523) | |||
| 7. | ABSCHREIBUNGEN | 25.434.019 | 7.301.555 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 25.041.710 | 7.151.555 | |
| b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens | 392.309 | 150.000 | |
| 8. | SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN | 10.392.052 | 8.129.267 |
| 9. | SONSTIGE ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE | 922.323 | 344.331 |
| 10. | ABSCHREIBUNGEN AUF FINANZANLAGEN UND WERTPAPIERE DES UMLAUFVERMÖGENS |
0 | 36.852 |
| 11. | ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN | 4.987.091 | 2.721.769 |
| 12. | ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 84.661.645 | -7.809.309 |
| 13. | STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG | 28.813.115 | -1.165.625 |
| – davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR -278.179 (Vj. EUR -1.165.625) |
|||
| 14. | SONSTIGE STEUERN | 1.831.908 | 1.011.214 |
| 15. | KONZERN-ÜBERSCHUSS (+) /-JAHRESFEHLBETRAG (-) | 54.016.622 | -7.654.898 |
| 16. | AUF ANTEILE ANDERER GESELLSCHAFTER ENTFALLENDER GEWINN (-)/VERLUST (+) |
-28.844.885 | -649.573 |
| 17. | GEWINNVORTRAG (+) | 819.960 | 9.124.431 |
| 18. | EINSTELLUNG IN GEWINNRÜCKLAGEN | -4.739.535 | 0 |
| 19. | KONZERN-BILANZGEWINN | 21.252.162 | 819.960 |
| PERIODENERGEBNIS (EINSCHLIESSLICH ERGEBNISANTEILEN VON MINDERHEITSGESELLSCHAFTERN) |
54.016.622 | -7.654.898 | |
|---|---|---|---|
| + /- | Zinsaufwand /-ertrag | 4.064.768 | 35.185 |
| + /- | Ertragssteueraufwand /-ertrag | 28.813.115 | 0 |
| PERIODENERGEBNIS VOR ZINSEN, ERTRAGSTEUERN | 86.894.505 | -7.619.713 | |
| + /- | Abschreibungen / Zuschreibungen auf Anlagevermögen | 25.041.710 | 7.151.555 |
| + /- | Zunahme /Abnahme Rückstellungen | 1.417.011 | 611.817 |
| -/ + | Gewinne/Verluste aus dem Abgang der Wolfram Camp Mining und Tropical Metals | 231.340 | 0 |
| -/ + | Gewinn / Verlust aus dem Verkauf der Vermögensgegenstände und Schulden Tekton Energy | -103.605.131 | 0 |
| + /- | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | 2.875.092 | 1.176.629 |
| -/ + | Gewinne / Verluste aus dem Teilabgang von weiterhin vollkonsolidierten Unternehmen | 0 | -506.352 |
| + /- | Erhaltene / bezahlte Zinserträge / Zinsaufwendungen | -4.262.649 | -35.185 |
| + /- | Erhaltene / bezahlte Ertragssteuern | -29.091.295 | 0 |
| -/ + | Zunahme /Abnahme Vorräte | -1.941.093 | -664.490 |
| -/ + | Zunahme /Abnahme Forderungen Lieferungen und Leistungen | 8.583.772 | -433.000 |
| -/ + | Zunahme /Abnahme Sonst. Vermögensgegenstände + andere Aktiva, die nicht der Investitions-/Finanzierungstätigkeit dienen |
4.345.121 | -773.737 |
| + /- | Zunahme /Abnahme Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen | -4.303.388 | -484.478 |
| + /- | Zunahme /Abnahme Sonst. Verbindlichkeiten + andere Passiva, die nicht der Investitions-/Finanzierungstätigkeit dienen |
-5.161.232 | -191.272 |
| CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | -18.976.237 | -1.768.228 | |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 149.278.647 | 1.554 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -37.735.225 | -25.463.389 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -195.339 | -657.740 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -1.125.771 | -4.851.547 |
| + | Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | 0 | 588.552 |
| - | Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | -9.148.938 | -2.921.497 |
| + | Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 21.825.928 | 2.275.435 |
| - | Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | -33.311.434 | -6.247.962 |
| CASHFLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT | 89.587.868 | -37.276.594 | |
| + | Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Anteile, etc.) | 0 | 4.558.469 |
| - | Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile, Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen) |
-38.929.176 | -532.215 |
| + | Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz)-Krediten | 0 | 67.599.890 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten | -8.539.697 | -2.749.064 |
| CASHFLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | -47.468.873 | 68.877.081 | |
| ZAHLUNGSWIRKSAME VERÄNDERUNGEN DES FINANZMITTELFONDS | 23.142.758 | 29.832.259 | |
| + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 39.815.478 | 9.983.219 |
| + | Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 11.921.064 | 0 |
| - | Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -789.815 | 0 |
| FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE | 74.089.485 | 39.815.478 |
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| PERIODENERGEBNIS (EINSCHLIESSLICH ERGEBNISANTEILEN VON MINDERHEITSGESELLSCHAFTERN) |
54.016.622 | -7.654.898 |
| Zinsaufwand /-ertrag | 4.064.768 | 35.185 |
| Ertragssteueraufwand /-ertrag | 28.813.115 | 0 |
| PERIODENERGEBNIS VOR ZINSEN, ERTRAGSTEUERN | 86.894.505 | -7.619.713 |
| Abschreibungen / Zuschreibungen auf Anlagevermögen | 25.041.710 | 7.151.555 |
| Zunahme /Abnahme Rückstellungen | 1.417.011 | 611.817 |
| Gewinne/Verluste aus dem Abgang der Wolfram Camp Mining und Tropical Metals | 231.340 | 0 |
| Gewinn / Verlust aus dem Verkauf der Vermögensgegenstände und Schulden Tekton Energy | -103.605.131 | 0 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | 2.875.092 | 1.176.629 |
| Gewinne / Verluste aus dem Teilabgang von weiterhin vollkonsolidierten Unternehmen | 0 | -506.352 |
| Erhaltene / bezahlte Zinserträge / Zinsaufwendungen | -4.262.649 | -35.185 |
| Erhaltene / bezahlte Ertragssteuern | -29.091.295 | 0 |
| Zunahme /Abnahme Vorräte | -1.941.093 | -664.490 |
| Zunahme /Abnahme Forderungen Lieferungen und Leistungen | 8.583.772 | -433.000 |
| Zunahme /Abnahme Sonst. Vermögensgegenstände + andere Aktiva, die nicht der Investitions-/Finanzierungstätigkeit dienen |
4.345.121 | -773.737 |
| Zunahme /Abnahme Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen | -4.303.388 | -484.478 |
| Zunahme /Abnahme Sonst. Verbindlichkeiten + andere Passiva, die nicht der Investitions-/Finanzierungstätigkeit dienen |
-5.161.232 | -191.272 |
| CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | -18.976.237 | -1.768.228 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 149.278.647 | 1.554 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -37.735.225 | -25.463.389 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -195.339 | -657.740 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -1.125.771 | -4.851.547 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | 0 | 588.552 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | -9.148.938 | -2.921.497 |
| Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 21.825.928 | 2.275.435 |
| Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | -33.311.434 | -6.247.962 |
| CASHFLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT | 89.587.868 | -37.276.594 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Anteile, etc.) | 0 | 4.558.469 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile, Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen) |
-38.929.176 | -532.215 |
| Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz)-Krediten | 0 | 67.599.890 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten | -8.539.697 | -2.749.064 |
| CASHFLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | -47.468.873 | 68.877.081 |
| ZAHLUNGSWIRKSAME VERÄNDERUNGEN DES FINANZMITTELFONDS | 23.142.758 | 29.832.259 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 39.815.478 | 9.983.219 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 11.921.064 | 0 |
| Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -789.815 | 0 |
| FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE | 74.089.485 | 39.815.478 |
| EIGENKAPITAL DIFFERENZEN AUS WÄHRUNGS |
EIGENKAPITAL DER | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| IN EUR | GEZEICHNETES KAPITAL | KAPITALRÜCKLAGE | GEWINNRÜCKLAGE | UMRECHNUNG | ERGEBNISVORTRAG | PERIODENERGEBNIS | DRAG GRUPPE | MINDERHEITENKAPITAL | KONZERN-EIGENKAPITAL |
| STAND ZUM 01.01.2013 | 5.322.147 | 29.219.454 | 0 | -105.452 | 6.511.434 | 3.145.212 | 44.092.794 | 4.845.694 | 48.938.488 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 409.161 | 0 | 0 | 0 | 0 | 409.161 | 4.228.219 | 4.637.380 |
| Fremdwährungs umrechnung |
0 | 0 | 0 | -6.494.363 | 0 | 0 | -6.494.363 | 0 | -6.494.363 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 3.145.212 | -3.145.212 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinnausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | -532.215 | 0 | -532.215 | 0 | -532.215 |
| Jahresergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -8.304.471 | -8.304.471 | 649.573 | -7.654.898 |
| STAND ZUM 31.12.2013 | 5.322.147 | 29.628.615 | 0 | -6.599.815 | 9.124.431 | - 8.304.471 | 29.170.906 | 9.723.486 | 38.894.392 |
| STAND ZUM 01.01.2014 | 5.322.147 | 29.628.615 | 0 | -6.599.815 | 9.124.431 | -8.304.471 | 29.170.906 | 9.723.486 | 38.894.392 |
| Kapitalrückzahlung und Ausschüttung an Minder heitsgesellschafter |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -36.237.213 | -36.237.213 |
| Einstellung in die Gewinnrücklage |
0 | 0 | 4.739.535 | 0 | 0 | -4.739.535 | 0 | 0 | 0 |
| Erwerb eigener Anteile | -259.075 | 0 | - 4.739.535 | 0 | 0 | 0 | -4.998.610 | 0 | -4.998.610 |
| Fremdwährungs umrechnung |
0 | 0 | 0 | 10.813.274 | 0 | 0 | 10.813.274 | 0 | 10.813.274 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -8.304.471 | 8.304.471 | 0 | 0 | 0 |
| Jahresergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 25.171.737 | 25.171.737 | 28.844.885 | 54.016.622 |
| STAND ZUM 31.12.2014 | 5.063.072 | 29.628.615 | 0 | 4.213.459 | 819.960 | 20.432.202 | 60.157.308 | 2.331.158 | 62.488.466 |
| IN EUR | 01.01.2014 | ZUGÄNGE | ABGÄNGE | VERÄNDERUNG KONSOLIDIERUNGSKREIS |
UMGLIEDERUNGEN | FREMDWÄHRUNGS UMRECHNUNG |
31.12.2014 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE |
||||||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie | 5.011.882 | 7.881.744 | -33.973 | -1.523.223 | -65.320 | 328.697 | 11.599.807 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.354.445 | 1.194.345 | -354.490 | 0 | 0 | 0 | 2.194.300 | |
| 6.366.327 | 9.076.089 | -388.463 | -1.523.223 | -65.320 | 328.697 | 13.794.107 | ||
| II. SACHANLAGEN |
||||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
1.869.533 | 0 | -1.779.527 | -66.904 | -57.583 | 34.481 | 0 | |
| 2. Produzierende Erdölförderanlagen und Minen | 34.594.738 | 24.434.040 | -48.843.865 | -20.024.791 | 8.865.886 | 973.992 | 0 | |
| 3. Exploration und Evaluierung | 21.116.416 | 369.730 | -6.263.871 | -1.306.532 | -9.704.267 | 265.619 | 4.477.093 | |
| 4. technische Anlagen und Maschinen | 6.456.364 | 447.097 | 0 | -7.777.619 | 961.285 | 387.101 | 474.228 | |
| 5. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
336.057 | 85.344 | -99.707 | -191.265 | 0 | 10.288 | 140.716 | |
| 64.373.108 | 25.336.213 | -56.986.973 | -29.367.111 | 65.320 | 1.671.483 | 5.092.037 | ||
| III. FINANZANLAGEN |
||||||||
| 1. Beteiligungen | 3.702.095 | 7.753.369 | 0 | 0 | 0 | 0 | 11.455.464 | |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 4.397.634 | 6.106.749 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.504.383 | |
| 8.099.729 | 13.860.118 | 0 | 0 | 0 | 0 | 21.959.847 | ||
| 78.839.164 | 48.272.420 | -57.375.436 | -30.890.334 | 0 | 2.000.180 | 40.845.991 | ||
| IN EUR | 01.01.2014 | ZUGÄNGE | ABGÄNGE | VERÄNDERUNG KONSOLIDIERUNGS KREIS |
UMGLIEDERUNGEN | FREMD WÄHRUNGS UMRECHNUNG |
31.12.2014 | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE |
|||||||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.456.484 | 841.148 | -3.861 | -1.431.031 | 0 | 60.322 | 923.062 | 10.676.744 | 3.555.398 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 368.871 | 335.645 | -112.088 | 0 | 0 | 0 | 592.428 | 1.601.871 | 985.574 |
| 1.825.355 | 1.176.795 | -115.949 | -1.431.031 | 0 | 60.322 | 1.515.490 | 12.278.615 | 4.540.972 | |
| II. SACHANLAGEN |
|||||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
13.338 | 4.560 | 0 | -18.586 | 0 | 688 | 0 | 0 | 1.856.195 |
| 2. produzierende Erdölförderanlagen und Minen | 1.792.923 | 20.474.246 | -6.063.559 | -15.974.107 | -496.265 | 266.762 | 0 | 0 | 32.801.815 |
| 3. Exploration und Evaluierung | 963.574 | 2.894.672 | 0 | -1.071.639 | 0 | 43.581 | 2.830.188 | 1.646.905 | 20.152.842 |
| 4. technische Anlagen und Maschinen | 3.583.695 | 435.624 | 0 | -4.766.832 | 496.265 | 212.950 | -38.298 | 512.526 | 2.872.668 |
| 5. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
126.956 | 55.813 | -23.911 | -115.760 | 0 | 3.431 | 46.529 | 94.187 | 209.101 |
| 6.480.486 | 23.864.915 | -6.087.470 | -21.946.924 | 0 | 527.412 | 2.838.419 | 2.253.618 | 57.892.622 | |
| III. FINANZANLAGEN |
|||||||||
| 1. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 11.455.464 | 3.702.095 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.504.384 | 4.397.634 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 21.959.848 | 8.099.729 | |
| 8.305.841 | 25.041.710 | -6.203.419 | -23.377.955 | 0 | 587.734 | 4.353.909 | 36.492.081 | 70.533.323 |
Der Konzern-Abschluss der Deutsche Rohstoff wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Aus Gründen der Klarheit wurden einzelne Posten der Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle vorgenommen.
Der Konzern-Abschluss ist in Euro (EUR) dargestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf ein Euro auf- oder abgerundet. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben Differenzen auftreten können.
Der Konzern-Abschluss umfasst die Deutsche Rohstoff AG sowie zwei inländische und sieben ausländische Tochterunternehmen. Im Vorjahr umfasste der Konzern-Abschluss zwei inländische und acht ausländische Tochterunternehmen. Siehe hierzu 5.2. Angaben zum Anteilsbesitz.
Die beiden australischen Gesellschaften Wolfram Camp Mining und Tropical Metals wurden aufgrund der Veräußerung im September 2014 von jeweils 100% der gehaltenen Anteile endkonsolidiert. Hierbei entstand ein Aufwand in Höhe von rund TEUR 231, der unter der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen wird.
Des Weiteren wurde die in 2014 neu gegründete US-amerikanische Tochtergesellschaft Cub Creek Energy, mit Sitz in Denver/USA, in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Gesellschaft hat zum Ziel, Flächen für die Ölexploration und -produktion in den USA zu erwerben. Aufgrund der rückläufigen Ölpreise im 2. Halbjahr 2014 erfolgten die ersten Flächenakquisitionen erst Anfang 2015.
Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert werden, wird nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu denen die Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind, vorgenommen.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzern-Abschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung separat im Eigenkapital ausgewiesen.
Der für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts, der in den Konzern-Abschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Abschlüsse der in den Konzern-Abschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Nutzungsdauer liegt hierbei zwischen 3 und 20 Jahren. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Förderrechte sowie Explorations- und Abbaulizenzen. Explorationslizenzen werden ab dem Anschaffungszeitpunkt linear über den erwarteten Gesamtexplorationszeitraum abgeschrieben. Abbaulizenzen werden hingegen linear über die erwartete Restnutzungsdauer der Lagerstätte abgeschrieben. Eine Ausnahme hinsichtlich der linearen Abschreibungsmethode besteht bei den Förderrechten, welche nach dem Grad der Inanspruchnahme abgeschrieben werden. Der Grad der Inanspruchnahmen spiegelt hierbei den wirtschaftlichen Entwertungsverlauf wider.
Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird außerplanmäßig abgeschrieben.
Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 5 Jahren planmäßig zeitanteilig abgeschrieben. Die Nutzungsdauerschätzung orientiert sich hierbei an den erwarteten Förderzeiträumen und Fördervolumen, wobei die Angemessenheit der Nutzungsdauer regelmäßig überprüft und gegebenenfalls nach unten angepasst wird.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen werden Einzel- und anteilige Gemeinkosten einbezogen.
Das Sachanlagevermögen enthielt im Vorjahr die Gliederungspunkte Produzierende Erdölförderanlagen und Minen aufgrund der Spezifika eines rohstofffördernden Unternehmens. Die produzierenden Erdölförderanlagen betrafen Förderanlagen, die die Elster Oil & Gas (vormals: Tekton Energy) im Öl- und Gasfeld "Wattenberg" in Windsor, Colorado (USA), betrieb. Diese Anlagen wurden im Mai 2014 komplett veräußert.
Im Vorjahr wurde die Wolfram Mine von Wolfram Camp Mining und Tropical Metals im Bundesstaat Queensland (Australien) unter der Position Produzierende Erdölförderanlagen und Minen des Anlagevermögens ausgewiesen. Aufgrund der Endkonsolidierung und Veräußerung dieser beiden Gesellschaften im September 2014 ist die Wolframmine aus dem Konzern-Sachanlagevermögen abgegangen. Somit erfolgt kein Ausweis dieser Position mehr zum 31. Dezember 2014.
Die Gliederung des Sachanlagevermögens enthält des Weiteren einen Gliederungspunkt Exploration und Evaluation. Der Posten beinhaltet Ausgaben der Explorations- und Evaluierungsphase, die in einem unmittelbaren Zusammenhang mit einem entdeckten, förderbaren Vorkommen stehen und unmittelbar der Gewinnung von Rohstoffen dienen, für die künftige Zahlungsflüsse mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwartet werden. Es werden Einzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten aktiviert.
Ab dem Zeitpunkt des kommerziellen Abbaus bzw. der Förderung erfolgt eine Umgliederung zu den jeweiligen Positionen des Anlagevermögens. Falls sich aufgrund von Ereignissen oder geänderten Umständen herausstellt, dass sich die geschätzten Rohstoff-Vorkommen bzw. -Gehalte als nicht nachhaltig oder wesentlich geringer erweisen oder die Ausbeute nicht für eine wirtschaftliche Förderung ausreicht, werden die betroffenen Vermögensgegenstände ergebniswirksam abgeschrieben.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer liegt bei technischen Anlagen und Maschinen zwischen 8 und 25 Jahren, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren. Produzierende Minen werden entsprechend der geschätzten Abbautätigkeit zwischen 10 und 25 Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme hinsichtlich der linearen Abschreibungsmethode besteht bei produzierenden Erdölförderanlagen, welche nach dem Grad der Inanspruchnahme abgeschrieben werden. Der Grad der Inanspruchnahmen spiegelt hierbei den wirtschaftlichen Entwertungsverlauf wider.
Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird außerplanmäßig abgeschrieben.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.
Die Bestände an selbsterstellten Rohstoffen sind zu Herstellungskosten und fremdbezogene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden ebenfalls nicht aktiviert.
In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.
zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken bilanziert.
Derivative Finanzinstrumente werden als schwebende Geschäfte grundsätzlich nicht bilanziert. Gewinne aus Sicherungsgeschäften, die keinem bestimmten Grundgeschäft zugeordnet werden, werden erst bei Fälligkeit realisiert. Unrealisierte Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten werden ergebniswirksam zurückgestellt, soweit diese nicht in eine Bewertungseinheit einbezogen sind und die unrealisierten Verluste nicht durch gegenläufige Wertänderungen des Grundgeschäfts kompensiert werden.
Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens setzen wir zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zu niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, an.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Rekultivierungsrückstellungen wurden überwiegend für Feldesräumung und Bohrlochverfüllung gebildet. Es erfolgt hierbei eine ratierliche Ansammlung unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen sowie Abzinsungen entsprechend der jeweiligen Restlaufzeit.
Rückstellungen werden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Auf steuerliche Verlustvorträge werden aktive latente Steuern gebildet, sofern für diese innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.
Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wurde mittels historischer Kurse umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzern-Eigenkapitals unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Kapitalkonsolidierung der Elster Oil & Gas LLC (vormals: Tekton Energy LLC) Gruppe führte in den Jahren 2011 und 2012 zu einem als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag in Höhe von insgesamt TEUR 1.354. Aufgrund der Veräußerung des wesentlichen Anlagevermögens ist der im Jahr 2011 gebildete Geschäfts- oder Firmenwert im laufenden Geschäftsjahr in Höhe des noch bestehenden Restbuchwertes von TEUR 242 abgeschrieben worden. Im Geschäftsjahr 2013 stieg der Anteil der Deutsche Rohstoff an der Elster Oil & Gas Gruppe um weitere 8,25 Prozentpunkte. Weitere 20,89 Prozentpunkte wurden im Geschäftsjahr 2014 von Minderheitsgesellschaftern erworben. Hierdurch wur-
| PROJEKT/GESELLSCHAFT | ROHSTOFF | 2014 | 2013 |
|---|---|---|---|
| Elster Oil & Gas LLC | Öl und Gas | 10.630.565 | 2.826.516 |
| Sonstige | Diverse | 46.179 | 728.882 |
| 10.676.744 | 3.555.398 |
| PROJEKT/GESELLSCHAFT | ROHSTOFF | 2014 | 2013 |
|---|---|---|---|
| Elster Oil & Gas LLC | Öl und Gas | 1.034.829 | 17.013.690 |
| Cub Creek Energy LLC | Öl und Gas | 76.873 | 0 |
| Sachsenzinn GmbH | Zinn und Kupfer | 32.296 | 1.922.861 |
| Tin International Pty Ltd | Zinn | 185.499 | 178.355 |
| Tropical Metals Pty Ltd | Wolfram | 0 | 151.850 |
| Ceritech AG | Seltenerden | 317.408 | 886.086 |
| 1.646.905 | 20.152.842 |
den stille Reserven in Höhe von TEUR 2.921 (Geschäftsjahr 2013) und TEUR 5.648 (Geschäftsjahr 2014) in der Position Konzessionen, gewerblich Schutzrechte und ähnliche Rechte aktiviert.
Die Position Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten setzt sich wie folgt zusammen (siehe Tabelle 5.1.1.).
Die produzierenden Erdölförderanlagen betreffen Öl- und Gasfelder in Nordamerika. Aufgrund des Verkaufs des wesentlichen Anlagevermögens der Elster Oil & Gas Gruppe im Mai 2014, erfolgte ein vollständiger Abgang der produzierenden Erdölförderanlagen sowie der aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten. Die in Höhe von rund TEUR 1.035 zum 31. Dezember 2014 aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten von Elster Oil & Gas betreffen das Magpie-Gebiet und sind im laufenden Geschäftsjahr zugegangen.
Die im Vorjahr in der Position Produzierende Erdölförderanlagen und Minen ausgewiesene Wolfram Mine von Wolfram Camp Mining im Bundesstaat Queensland, Australien, ist, aufgrund der Endkonsolidierung dieser Gesellschaft im September 2014, abgegangen.
Die unter der Position Exploration und Evaluierung ausgewiesenen Explorationslizenzen "Geyer" und "Gottesberg" sowie die damit im Zusammenhang stehenden aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten der Sachsenzinn in Höhe von insgesamt rund EUR 2 Mio. wurden außerplanmäßig in 2014 abgeschrieben. Eine weitere außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 0,9 Mio. ist auf die aktivierten Explorations- und Evaluierungskosten für die Lizenz "Delitzsch" der Ceritech vorgenommen worden. Wir verweisen insoweit auf Punkt 6.3. (Außerplanmäßige Abschreibungen).
Die Position Exploration und Evaluierung setzt sich wie folgt zusammen (siehe Tabelle 5.1.2.).
Siehe Tabelle 5.2.
* Es erfolgt eine Bewertung zu fortgeführten Konzern-Anschaffungskosten, da die Deutsche Rohstoff AG keinen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsoder Finanzpolitik dieser Gesellschaften ausüben kann.
** Die Gesellschaft wurde aufgrund untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) zu Konzern-Anschaffungskosten in den "Sonstigen Beteiligungen" angesetzt.
1 Abschlussstichtag 30. April 2014
2 Abschlussstichtag 30. September 2014
| INKL. ANTEILE GEMÄSS § 16 AKTG |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SITZ DER GESELLSCHAFT |
DIREKT % |
INDIREKT % |
GESAMT % |
GESCHÄFTS JAHR |
EIGENKAPITAL IN LW |
JAHRES ERGEBNIS IN LW |
|
| KONSOLIDIERTE VERBUNDENE UNTERNEHMEN | |||||||
| Deutsche Rohstoff AG | Heidelberg, Deutschland | ||||||
| Deutsche Rohstoff USA Inc | Wilmington, USA | 100,00 | 100,00 | 2014 | |||
| Elster Oil & Gas LLC | Denver, USA | 93,04 | 93,04 | 2014 | |||
| Tekton Windsor LLC | Denver, USA | 93,04 | 93,04 | 2014 | |||
| Diamond Valley Energy Park LLC Denver, USA | 93,04 | 93,04 | 2014 | ||||
| Cub Creek Energy LLC | Denver, USA | 74,00 | 74,00 | 2014 | |||
| Tin International Pty Ltd | Sydney, Australien | 60,33 | 60,33 | 2014 | |||
| Strategic Resources Development Pty Ltd |
Taringa, Australien | 70,00 | 70,00 | 2014 | |||
| Sachsenzinn GmbH | Chemnitz, Deutschland | 60,33 | 60,33 | 2014 | |||
| Ceritech AG | Leipzig, Deutschland | 61,43 | 61,43 | 2014 | |||
| SONSTIGE BETEILIGUNGEN * | |||||||
| Devonian Metals Inc * | New Westminster, Kanada |
47,00 | 2013 / 14 1 | 5.600.429 | -93.545 | ||
| Jutland Petroleum GmbH ** | Heidelberg, Deutschland | 50,00 | 2014 | 27.915 | -93.211 | ||
| Almonty Industries Inc * | Toronto, Kanada | 24,92 | 2013 / 14 2 | 47.096.000 | 11.346.00 | ||
| Rhein Petroleum GmbH | Heidelberg, Deutschland | 10,00 | 2014 | 18.560.002 | -4.668.245 |
Die Vorräte betreffen Gold im Bereich der fertigen Erzeugnisse. Alle anderen im Vorjahr ausgewiesenen Positionen beziehen sich auf die im Jahr 2014 endkonsolidierte Gesellschaft Wolfram Camp Mining.
Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nach Restlaufzeiten stellt sich wie folgt dar (siehe Tabelle 5.4. und 5.4.1.).
Um die günstigeren Euro-Zinsen zu nutzen, wurde das Darlehen, das die Deutsche Rohstoff AG im Zusammenhang mit der Finanzierung der Wolfram Camp Mining bei der Bank Austria aufgenommen hatte, von USD auf EUR umgestellt. Das Darlehen wird aus Verkaufserlösen, die in USD erwirtschaftet werden, bedient. Zur Absicherung des Risikos aus der Währungsschwankung wurde ein sogenannter Cross-Currency Swap abgeschlossen, mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2016. Derivative Finanzinstrumente sind zum beizulegenden Zeitwert auf Basis von veröffentlichten Marktpreisen bewertet. Sofern kein an einem aktiven Markt notierter Preis existiert, wird auf andere geeignete Bewertungsmethoden zurückgegriffen. Der Marktwert des Cross-Currency Swap wurde von dem entsprechenden Vertragspartner (Finanzdienstleister) zur Verfügung gestellt, mit denen das Sicherungsgeschäft abgeschlossen wurde.
Aufgrund des negativen beizulegenden Wertes wurde eine Drohverlustrückstellung gebildet. Wir verweisen insoweit auf Punkt 5.9. (Sonstige Rückstellungen). Siehe Tabelle 5.5.
Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um vorausbezahlte Versicherungs- und Mietbeträge.
Für die Berechnung der latenten Steuern kam ein Konzern-Steuersatz von ca. 31% zur Anwendung. Auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von rund EUR 6,8 Mio. (Vorjahr EUR 10,5 Mio.) wurden latente Steueransprüche aktiviert (siehe Tabelle 5.7.).
Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.
Zum 31. Dezember 2014 entspricht das gezeichnete Kapital von TEUR 5.322 (Vorjahr TEUR 5.322) dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.
Bis zum 31. Dezember 2014 wurden insgesamt 259.075 Aktien mit einem rechnerischen Wert am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 zurückgekauft. Der Bestand an eigenen Aktien betrug zum 31. Dezember 2014 damit 259.075 Stück mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 259.075,00 (4,868%). Der Bestand an eigenen Aktien ist mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten in Höhe von EUR 19,29 je Aktie, somit insgesamt EUR 4.998.610,45 (Vorjahr: 0 EUR) bewertet.
Die eigenen Aktien wurden zum Zweck der flexiblen Steuerung des Kapitalbedarfs der Gesellschaft erworben.
Der Nennbetrag der eigenen Anteile wurde gemäß § 272 Abs. 1a HGB offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt (EUR 259.075,00).
Von dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wurde ein Betrag in Höhe von EUR 4.739.535,45 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag der eigenen Anteile und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile wurde in Höhe von EUR 4.739.535,45 mit den Gewinnrücklagen verrechnet.
Der Betrag der Kapitalrücklage beläuft sich unverändert auf EUR 29.628.615,40.
Vom erwirtschafteten Konzern-Eigenkapital unterliegen zum 31. Dezember 2014 TEUR 1.056 (Vorjahr: TEUR 2.242) einer gesetzlichen Ausschüttungssperre nach § 268 Absatz 8 HGB, da die aktivierten latenten Steuern die passiven latenten Steuern übersteigen.
Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar (siehe Tabelle 5.9.).
Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für Personalkosten und Drohverluste im Zusammenhang mit der Bewertung des Cross-Currency Swap.
Die Verbindlichkeiten können der folgenden Tabelle entnommen werden (siehe Tabelle 5.10.).
| IN EUR | 01.01.2014 | VERBRAUCH | AUFLÖSUNG | ZUFÜHRUNG VERÄNDERUNG KONSOLIDIE RUNGSKREIS |
WÄHRUNG | 31.12.2014 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Rück stellungen |
1.993.241 | -887.676 | -218.973 | 2.304.687 | -1.726.467 | 75.492 | 1.540.304 |
| IN EUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| LATENTE STEUERANSPRÜCHE AUF DIFFERENZEN BILANZIELLER WERTANSÄTZE FÜR | ||
| Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für | ||
| – Sachanlagen | 0 | 274.536 |
| – Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 206.334 | 230.575 |
| – Sonstige Rückstellungen | 536.358 | 495.903 |
| – Verbindlichkeiten | 1.538.952 | 0 |
| Summe | 2.281.644 | 1.001.014 |
| Latente Steuern auf Verlustvorträge | 2.040.678 | 3.156.446 |
| SUMME AKTIVE LATENTE STEUERN | 4.322.322 | 4.157.460 |
| – Immaterielle Vermögenswerte | 1.555.527 | 31.272 |
|---|---|---|
| – Sachanlagen | 0 | 127.409 |
| – Wertpapiere im Umlaufvermögen | 129.186 | 0 |
| – Guthaben bei Kreditinstituten | 1.161.624 | 0 |
| – Verbindlichkeiten | 0 | 243.732 |
| – Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 1.581 |
| SUMME PASSIVE LATENTE STEUERN | 2.846.337 | 403.994 |
| SUMME LATENTE STEUERN, NETTO | 1.475.985 | 3.753.466 |
| KATEGORIE | NOMINALBETRAG | BEIZULEGENDER ZEITWERT |
BUCHWERT (SOFERN VORHANDEN) |
BILANZPOSITION (SOFERN ERFASST) |
|---|---|---|---|---|
| IN EUR | ||||
| Währungsbezogene Geschäfte | 5.992.509 | -625.658 | -625.658 | Sonstigen Rückstellungen |
| 31.12.2014 | |||
|---|---|---|---|
| IN EUR | < 1 JAHR | > 1 JAHR | GESAMT |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 106.328 | 0 | 106.328 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 530.525 | 195.457 | 725.982 |
| 832.310 |
| 31.12.2013 | |||
|---|---|---|---|
| IN EUR | < 1 JAHR | > 1 JAHR | GESAMT |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 978.448 | 0 | 978.448 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
340.940 | 0 | 340.940 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 5.469.538 | 89.374 | 5.558.912 |
| 6.878.300 |
| IN EUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Forderung aus Verkauf Deutsche Rohstoff Australia | 0 | 90.774 |
| Kautionen | 170.665 | 84.250 |
| Forderungen gegen das Finanzamt | 185.309 | 54.068 |
| Umsatzsteuerforderungen | 60.308 | 31.843 |
| Ansprüche aus Kostenerstattung | 0 | 5.134.109 |
| Abgrenzung Zinsertrag | 282.466 | 0 |
| Übrige | 27.234 | 163.868 |
| 725.982 | 5.558.912 |
Die Position "Anleihen, nicht konvertibel" enthält Verbindlichkeiten aus der Emission einer Unternehmensanleihe. Da die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 Anleihen zum Nominalwert in Höhe von EUR 5.126.000,00 zurückgekauft und diese eingezogen hat, beläuft sich die Unternehmensanleihe zum 31. Dezember 2014 noch auf einen Wert von EUR 57.111.000,00 (Vorjahr: EUR 62.237.000,00).
Die Umsatzerlöse nach Sparten stellen sich wie folgt dar:
Bei den sonstigen Umsatzerlösen handelt es sich unter anderem um Management-Dienstleistungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Aufgrund des unterjährigen Verkaufs der wesentlichen Vermögensgegenstände und Schulden der Elster Oil & Gas Gruppe sowie der beiden australischen Gesellschaften Wolfram Camp Mining und Tropical Metals sind die Umsatzerlöse nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.
Die Position umfasst im Wesentlichen den Veräußerungsgewinn im Zusammenhang mit dem Verkauf der wesentlichen Vermögensge-
| IN EUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Hightech Metalle | 6.208.022 | 8.579.490 |
| Öl | 14.745.864 | 7.813.407 |
| Gas | 1.837.338 | 1.225.842 |
| Sonstige | 79.424 | 143.261 |
| 22.870.648 | 17.762.000 | |
| IN EUR | 2014 | 2013 |
| Deutschland | 79.424 | 143.261 |
| USA | 16.583.202 | 9.039.249 |
| Australien und Asien | 6.208.022 | 8.579.490 |
| 22.870.648 | 17.762.000 |
| RESTLAUFZEIT | 31.12.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| IN EUR | < 1 JAHR | 1–5 JAHRE | > 5 JAHRE | GESAMT | DAVON GESICHERT |
| Anleihen, nicht konvertibel | 0 | 57.111.000 | 0 | 57.111.000 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 414.025 | 5.992.512 | 0 | 6.406.537 | 6.406.537 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
216.566 | 0 | 0 | 216.566 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.044.323 | 42.537 | 0 | 4.086.860 | 0 |
| – davon im Rahmen der Sozialen Sicherheit | 8.755 | 0 | 0 | 8.755 | 0 |
| – davon aus Steuern | 644.882 | 0 | 0 | 644.882 | 0 |
| IN EUR | < 1 JAHR | 1–5 JAHRE | > 5 JAHRE | GESAMT | DAVON GESICHERT |
|---|---|---|---|---|---|
| Anleihen, nicht konvertibel | 0 | 62.237.000 | 0 | 62.237.000 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.255.698 | 5.992.512 | 0 | 9.248.211 | 8.239.700 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 932.580 | 0 | 0 | 932.580 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
13.928.328 | 0 | 0 | 13.928.328 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.894.756 | 0 | 0 | 3.894.756 | 0 |
| – davon im Rahmen der Sozialen Sicherheit | 2.158 | 0 | 0 | 2.158 | 0 |
| – davon aus Steuern | 102.670 | 1.278.106 | 0 | 1.380.776 | 0 |
genstände und Schulden der Elster Oil & Gas Gruppe (EUR 104 Mio.).
Die Sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen (siehe Tabelle 6.2.).
In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von rund EUR 17,5 Mio. enthalten und entfallen auf die Wolfram Mine (EUR 14 Mio.) in Australien, Exploration und Evaluierung (EUR 2,9 Mio.) in Deutschland sowie Konzessionen und sonstige Rechte (EUR 0,6 Mio.) in Deutschland, um so die Vermögensgegenstände aufgrund dauerhaften Wertminderungen mit dem beizulegenden Wert zu bilanzieren. Bei der in Höhe von EUR 0,6 Mio. vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung handelt es sich um die bisher aktivierten Entwicklungskosten für alternative Verfahren zur Separation Seltener Erden der Ceritech AG. Die in Höhe von EUR 14 Mio. vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung wurde Ende Juni 2014 für die Wolfram Mine der Wolfram Camp Mining vorgenommen. Im September 2014 erfolgte der Verkauf der diese Mine betreibenden Gesellschaften Wolfram Camp Mining und Tropical Metals. Wir verweisen insoweit auf Punkt 6.4. (Sonstige betriebliche Aufwendungen).
Die Zusammensetzung der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich aus den folgenden Tabellen (siehe Tabelle 6.4.)
Bei dem Aufwand aus Endkonsolidierung in Höhe von EUR 231.341 handelt es sich um den Aufwand aus der Veräußerung von jeweils 100% der Anteile an den beiden australischen Gesellschaften Wolfram Camp Mining und Tropical Metals zum 21. September 2014.
| IN EUR | 2014 | 2013 | |
|---|---|---|---|
| Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen der Elster Oil & Gas Gruppe | 104.322.975 | 0 | |
| Erträge aus Kursgewinnen | 5.749.949 | 107.745 | |
| Erträge aus dem Abgang weiterhin vollkonsolidierter Unternehmen | 0 | 588.552 | |
| Übrige sonstige Erträge | 610.311 | 148.349 | |
| 110.683.235 | 844.646 |
| IN EUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Ertrag (-)/Aufwand (+) aus der Veränderung latenter Steuern |
-278.179 | -1.165.625 |
| -278.179 | -1.165.625 |
Die Aufdeckung stiller Reserven im Zusammenhang mit weiteren Anteilserwerben der Deutsche Rohstoff an der Elster Oil & Gas Gruppe wird unter der Position Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten ausgewiesen.
Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.
Neben den Haftungsverhältnissen und außerbilanziellen Geschäften bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (siehe Tabelle 7.3.1.).
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Bilanzposten Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. UND PERSONEN Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. 7.3. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE, SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Aufgrund des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung der Deutsche Rohstoff AG vom 22. Juli 2011 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 31. Dezember 2013 Aktienoptionsprogramme aufzulegen und einmalig oder in mehreren Tranchen bis zu Stück 225.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf neue, auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem auf jede Aktie entfallenden anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie mit einer Laufzeit von bis zu sieben Jahren an Mitglieder der Geschäftsführungen der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen im In- und Ausland sowie an Arbeitnehmer der Gesellschaft und ihrer in- und ausländischen verbundenen Unternehmen auszugeben, und zwar mit der Maßgabe, dass jede Aktienoption grundsätzlich das Recht zum Bezug von einer neuen Aktie der Gesellschaft gewährt.
| IN EUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Betriebsaufwand | 1.427.231 | 599.696 |
| Nicht aktivierungsfähiger Explorations- und Evaluierungsaufwand | 273.525 | 427.517 |
| Verwaltungsaufwand | 3.684.420 | 2.003.741 |
| Vertriebsaufwand | 548.586 | 717.839 |
| Übrige Aufwendungen | 4.458.290 | 4.380.476 |
| 10.392.052 | 8.129.268 | |
| BETRIEBSAUFWAND | ||
| Mieten und Leasing | 742.284 | 122.438 |
| Instandhaltung, Fremdreparaturen Grundstücke und Gebäude | 0 | 406.244 |
| Gas, Strom, Wasser | 684.947 | 71.014 |
| 1.427.231 | 599.696 | |
| VERWALTUNGSAUFWAND | ||
| Rechts- und Beratungskosten | 800.391 | 754.560 |
| Buchführungskosten | 132.752 | 86.762 |
| Versicherungsprämien | 139.674 | 184.198 |
| Kosten des Aufsichtsrats und ähnlicher Organe | 133.500 | 59.639 |
| Mieten und Leasing | 196.642 | 176.907 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 169.940 | 315.492 |
| DV-Aufwendungen (Mieten, Wartung, Beratung, ) | 42.604 | 81.934 |
| Beiträge | 21.890 | 23.511 |
| Büromaterial | 30.067 | 15.872 |
| Porto- und Telefonkosten, Datenübermittlung | 35.430 | 34.621 |
| Nebenkosten des Geldverkehrs | 20.735 | 65.197 |
| Kosten Anleiherückkauf | 572.022 | 0 |
| Zuführung Drohverlustrückstellung | 625.658 | 0 |
| Ausgangsfrachten | 120.003 | 0 |
| Kosten Börsennotierung | 205.686 | 0 |
| Übrige Verwaltungsaufwendungen | 437.426 | 205.046 |
| 3.684.420 | 2.003.741 | |
| VERTRIEBSAUFWAND | ||
| Reisekosten | 200.930 | 223.068 |
| Werbung und Verkaufsförderung | 31.768 | 69.996 |
| Lizenzaufwendungen | 158.460 | 234.153 |
| Übrige Vertriebsaufwendungen | 157.428 | 190.622 |
| 548.586 | 717.839 |
| IN EUR | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| ÜBRIGE AUFWENDUNGEN | ||
| Aufwand aus Endkonsolidierung | 231.341 | 0 |
| Aufwendungen für Kursverluste | 3.305.961 | 752.839 |
| Aufwendungen für Personalnebenkosten / Schulungen | 15.327 | 3.045 |
| Fahrzeugkosten | 99.739 | 223.560 |
| Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 14.134 | 0 |
| Zuführung zu den sonstigen Rückstellungen | 0 | 10.356 |
| Aufwendungen für Spenden | 9.482 | 20.511 |
| Aufwendungen für Mittelstandsanleihe | 0 | 1.971.029 |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen * | 782.306 | 1.399.134 |
| 4.458.290 | 4.380.475 |
* Im Berichtsjahr sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 510 enthalten.
Der Vorstand hat mit Beschluss vom 13. September 2011 erstmals von der Ermächtigung Gebrauch gemacht und 90.000 Aktienoptionen an Mitglieder der Geschäftsführungen der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen im In- und Ausland sowie 28.000 Aktienoptionen an Arbeitnehmer der Gesellschaft und ihrer in- und ausländischen verbundenen Unternehmen ausgegeben. Der Vorstand hat mit Beschluss vom 3. Januar 2012 abermals von der Ermächtigung Gebrauch gemacht und 50.000 Aktienoptionen an Mitglieder der Geschäftsführungen der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen im In- und Ausland sowie 41.000 Aktienoptionen an Arbeitnehmer der Gesellschaft und ihrer in- und ausländischen verbundenen Unternehmen ausgegeben.
Nach Ausgabe dieser Aktienoptionen verblieben noch 8.000 Optionen für Mitarbeiter und keine weiteren Optionen für Mitglieder der Geschäftsführungen. Zwischenzeitlich waren drei Mitarbeiter, an die Optionen ausgegeben worden waren, aus der Deutsche Rohstoff AG bzw. verbundenen Unternehmen ausgeschieden. Insgesamt fielen 28.000 Optionen an die Gesellschaft zurück. Zusammen mit den 8.000 Optionen, die im Rahmen der beiden ersten Tranchen nicht ausgegeben worden waren, standen insgesamt 36.000 Optionen zur erneuten Ausgabe zur Verfügung.
Der Vorstand machte am 14. Juni 2013 von der Ermächtigung der Hauptversammlung Gebrauch und gab in einer dritten Tranche 32.000 Aktienoptionen an Arbeitnehmer der Gesellschaft aus.
Im Jahr 2014 wurden aus der zweiten Tranche 50.000 Aktienoptionen zurückgegeben, die an Mitglieder der Geschäftsführungen der mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen im In- und Ausland ausgegeben worden waren. Des Weiteren schied im Jahr 2014 ein Arbeitnehmer eines inländischen verbundenen Unternehmens aus, so dass aus der dritten Tranche weitere 3.000 Aktienoptionen zurückgegeben wurden.
Aufgrund der sehr positiven Liquiditätssituation hat die Gesellschaft beschlossen, entgegen der früheren Beschlusslage die Möglichkeit eines Barausgleiches vorzusehen. Aus diesem Grund wurden für 2014 insgesamt EUR 680.000 zurückgestellt. EUR 510.000 entfallen dabei auf die Jahre 2011 bis 2013.
Im Zeitpunkt der Gewährung hatten die Aktienoptionen einen Wert in Höhe von TEUR 0 (TEUR 0). Zum Bilanzstichtag beläuft sich dieser Wert auf TEUR 847 (Vorjahr: TEUR 2.705). Die Minderung geht auf den Kursrückgang der Aktie der Deutsche Rohstoff AG seit dem letzten Abschlussstichtag zurück.
2014 2013
| 29,0 | 19,0 | 48,0 | 65,0 | 23,0 | 88,0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auszubildende | 2,0 | 0 | 2,0 | 0 | 0 | 0 |
| Angestellte | 0 | 19,0 | 19,0 | 0 | 23,0 | 23,0 |
| Arbeiter | 27,0 | 0 | 27,0 | 65,0 | 0 | 65,0 |
| ANZAHL DER ARBEITNEHMER |
PRODUKTION | VERWALTUNG | GESAMT | PRODUKTION | VERWALTUNG | GESAMT |
Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (siehe Tabelle 7.4.).
Als durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer gilt der vierte Teil der Summe aus den Zahlen der jeweils am 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember beschäftigten Arbeitnehmer.
Dr. Thomas Gutschlag, Mannheim Dr. Titus Gebel, Schönau (bis 31.12.2014) Dr. Jörg Reichert, Leipzig (ab 01.01.2015)
Martin Billhardt, Cuxhaven (Vorsitzender) Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG Prof. Dr. Gregor Borg, Halle Leiter der Fachgruppe für Petrologie und Lagerstättenforschung an der Universität Halle-Wittenberg Wolfgang Seybold, Esslingen am Neckar Bankfachwirt, Geschäftsführer AXINO Investment GmbH
| ZWECK | RISIKEN | VORTEILE | |
|---|---|---|---|
| Operating-Leasing | Schonung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenka pitalquote |
Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie der höheren Refi nanzierungskosten. |
Kurze Vertragsbindung, hierdurch können die Leasinggegenstände bei eintretendem technischen Fortschritt ausgetauscht werden. |
| IN EUR | RESTLAUFZEIT < 1 JAHR |
RESTLAUFZEIT > 1 JAHR |
2014 | RESTLAUFZEIT < 1 JAHR |
RESTLAUFZEIT > 1 JAHR |
2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Büromiete | 121.133 | 151.549 | 272.682 | 158.062 | 125.564 | 283.626 |
| Kfz- Leasing | 20.518 | 19.943 | 40.461 | 14.405 | 14.595 | 29.001 |
| Sonstige | 2.183 | 182 | 2.365 | 4.333 | 4.367 | 8.700 |
| 315.508 | 321.327 |
Die Bezüge des Vorstands der Deutsche Rohstoff AG für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen betrugen TEUR 721 (Vorjahr: TEUR 474).
Die Bezüge des Aufsichtsrats der Deutsche Rohstoff AG für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen beliefen sich auf TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 39).
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt TEUR 94 und setzt sich aus Abschlussprüferleistungen zusammen.
Heidelberg, den 1. Juni 2015
Der Vorstand
Dr. Thomas Gutschlag Dr. Jörg Reichert
der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Führung der Geschäfte durch den Vorstand in Erfüllung seiner Beratungs- und Aufsichtsfunktion intensiv begleitet. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Im Rahmen der Aufgabenerfüllung ist dem Aufsichtsrat vom Vorstand über die Unternehmensplanung, die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und der mit ihr verbundenen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie über alle bedeutsamen Geschäftsvorfälle regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich bzw. telefonisch, zeitnah und umfassend berichtet worden. Zu den Entscheidungen oder Maßnahmen des Vorstands, die nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung des Vorstands zustimmungspflichtig sind, sowie zu sonstigen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung, hat der Aufsichtsrat nach sorgfältiger Prüfung und Beratung sein Votum abgegeben.
Über die Berichte des Vorstands hinaus unterhielt ich in meiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats ständig Kontakt zum Vorstand und habe mich über die aktuelle Geschäftsentwicklung, insbesondere den Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände der Tekton Windsor LLC und aller Anteile an der Wolfram Camp Mining Pty Ltd bzw. der Tropical Metals Pty Ltd, die Neugründung Cub Creek Energy LLC sowie der Aktivitäten der Explorationsgesellschaften Tin International Pty Ltd und Ceritech AG (vormals Seltenerden Storkwitz AG) und die Aktivitäten der Beteiligungen Rhein Petroleum GmbH, Jutland Petroleum GmbH und Devonian Metals Inc, sowie über weitere wesentliche Geschäftsvorgänge der Gesellschaft und der mit ihr verbundenen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften informiert.
Im Geschäftsjahr 2014 fanden insgesamt sechs Aufsichtsratssitzungen statt. Die Gremiumsmitglieder nahmen vollzählig an allen Sitzungen teil. Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Schwerpunkte der Sitzungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2014 waren insbesondere folgende Themen:
· der Verkauf der wesentlichen Vermögensgegenstände der Tekton Windsor LLC an die Extraction Oil & Gas LLC im Mai 2014;
· der Verkauf der beiden australischen Gesellschaften Wolfram Camp Mining Pty Ltd und Tropical Metals Pty Ltd, die 100% an der Wolfram Camp Mine in Queensland /Australien hielten und die bilanziellen Auswirkungen dieses Verkaufs im Mai und Juni 2014;
· die Feststellung des Jahresabschlusses und die Billigung des Konzern-Abschlusses für das Geschäftsjahr 2013 in der Bilanzsitzung am 2. Juni 2014 nach eingehender Diskussion mit dem Abschluss- und Konzern-Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014;
· die Neugründung der Cub Creek Energy LLC in Denver/USA im Juni 2014;
· die Anpassung der Unternehmensstrategie der Gesellschaft nach dem Verkauf der Anteile an der Wolfram Camp Pty Ltd sowie Tropical Metals Pty Ltd und der wesentlichen Vermögensgegenstände der Tekton Windsor LLC;
· die Investitions- und Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2015;
· der Abschluss eines Vorstandsdienstvertrages für Herrn Dr. Jörg Reichert für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2018.
Die vom Vorstand aufgestellten Budgetanpassungen für das Geschäftsjahr 2014 und die Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2015 wurden vom Aufsichtsrat detailliert geprüft und gebilligt. Die strategische Ausrichtung der Gesellschaft und des Konzerns wurde auf der Basis mittel- und langfristiger Unternehmensplanungen sowie Szenariogegenüberstellungen beraten, überprüft und angepasst. Der Aufsichtsrat hat die vom Vorstand erhaltenen Informationen eingehend analysiert, geprüft und mit dem Vorstand beraten. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Risikolage und dem Risikomanagement.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutsche Rohstoff AG sowie ihrer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften.
Der Aufsichtsrat erteilte darüber hinaus in verschiedenen Sitzungen und mittels Beschlüssen außerhalb der Sitzungen seine Zustimmung zu Geschäften, die gemäß dem Gesetz, der Satzung der Gesellschaft oder der Geschäftsordnung für den Vorstand zustimmungspflichtig sind. Es handelte sich dabei insbesondere um die Zustimmung des Aufsichtsrats vom 4. März 2014 zur Veräußerung der wesentlichen Vermögensgegenstände von Tekton Energy; zur Neugründung der Cub Creek Energy LLC vom 21. März 2014; zum Abschluss eines Darlehensvertrages mit der Seltenerden Storkwitz AG (nunmehr Ceritech AG) vom 24. April 2014; zum Verkauf sämtlicher Anteile an der Wolfram Camp Mining Pty Ltd und Tropical Metals Pty Ltd vom 30. Juni 2014 und zur Bestellung von Dr. Jörg Reichert zum Vorstand der Gesellschaft vom 12. Dezember 2014.
Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Stuttgart, Zweigniederlassung Mannheim, Theodor-Heuss-Anlage 2, 68165 Mannheim (kurz "EY"), wurde am 22. Juli 2014 von der Hauptversammlung als Abschlussprüfer und Konzern-Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 bestellt und anschließend vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Einzel- und Konzern-Abschlusses der Gesellschaft beauftragt. EY hat den vom Vorstand aufgestellten Einzel- und Konzern-Abschluss (einschließlich Konzern-Lagebericht) für das Geschäftsjahr 2014 geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Alle Aufsichtsratsmitglieder erhielten rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 1. Juni 2015 die besonderen abschlussrelevanten Dokumentationen, insbesondere die Jahresabschluss- und Konzern-Abschlussunterlagen, die dazugehörigen Prüfungsberichte von EY sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns. Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats befassten sich in Vorbereitung auf diese Sitzung eingehend mit den genannten Unterlagen. In der Bilanzsitzung wurden der Jahresabschluss, der Konzern-Abschluss, der Konzern-Lagebericht und der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns umfassend mit dem Vorstand beraten. Der Aufsichtsrat hat hierbei den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Konzern-Abschluss und Konzern-Lagebericht jeweils auf Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit eigenständig geprüft, ebenso den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns. Der zuständige Partner von EY sowie der Prüfungsleiter nahmen ebenfalls an der Bilanzsitzung am 1. Juni 2015 teil. Sie berichteten über die Prüfung, kommentierten die Prüfungsschwerpunkte und standen dem Aufsichtsrat für ergänzende Fragen und Auskünfte zur Verfügung.
Nach eingehender Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzern-Abschlusses sowie des Konzern-Lageberichts für das Geschäftsjahr 2014 hat der Aufsichtsrat hiergegen keine Einwände erhoben, ebenso wenig gegen den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns. Der Aufsichtsrat schloss sich dem Prüfungsergebnis von EY an und billigte den Jahresabschluss und den Konzern-Abschluss der Deutsche Rohstoff AG. Der Jahresabschluss der Deutsche Rohstoff AG ist damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement und für ihre Leistungen im Geschäftsjahr 2014.
Heidelberg, im Juni 2015
Für den Aufsichtsrat
Martin Billhardt Vorsitzender
Wir haben den von der Deutsche Rohstoff AG, Heidelberg, aufgestellten Konzern-Abschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapital-Flussrechnung, Eigenkapitalspiegel und Anhang – und den Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzern-Abschluss und Konzern-Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzern-Abschluss und über den Konzern-Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzern-Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzern-Abschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzern-Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzern-Abschluss und Konzern-Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzern-Abschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzern-Abschlusses und des Konzern-Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzern-Abschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzern-Lagebericht steht in Einklang mit dem Konzern-Abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 1. Juni 2015
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Günnewig Hällmeyer
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
80 GESCHÄFTSBERICHT 2014 – DEUTSCHE ROHSTOFF KONZERN 81
Deutsche Rohstoff AG Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg Deutschland
Telefon +49 6221 87 100 -0 Telefax +49 6221 87 100 -22
[email protected] www.rohstoff.de
Amtsgericht Mannheim HRB-Nummer: 702881
Wertpapierkennnummer WKN A0XYG7 (Aktie) Wertpapierkennnummer WKN A1R07G (Anleihe)
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die außerhalb der Möglichkeiten der Deutsche Rohstoff AG (DRAG) bezüglich einer Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, das erfolgreiche Erwerben oder Veräußern von Konzern-Gesellschaften bzw. Beteiligungen, sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von DRAG weder beabsichtigt, noch übernimmt DRAG eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts anzupassen.
Aus technischen Gründen (z.B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Geschäftsbericht enthaltenen und den zum Bundesanzeiger eingereichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum Bundesanzeiger eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung.
Der Geschäftsbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Geschäftsberichts der englischen Übersetzung vor.
HERAUSGEBER Deutsche Rohstoff AG Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg
Telefon +49 6221 87 100 -0 Telefax +49 6221 87 100 -22
[email protected] www.rohstoff.de
Dieser Geschäftsbericht wurde am 2. Juni 2015 veröffentlicht.
www.facebook.com/DeutscheRohstoffAG
www.youtube.com/user/DeutscheRohstoffAG
@deurohstoffag
DEUTSCHE ROHSTOFF AG FRIEDRICH-EBERT-ANLAGE 24 69117 HEIDELBERG
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