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Deutsche Post AG — Management Reports 2026
Jan 16, 2026
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Management Reports
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Publication
INTENSE AG
Würzburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024
der INTENSE AG
31. März 2025
Inhaltsverzeichnis
1. Grundlagen des Unternehmens
2. Wirtschaftsbericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen
2.2. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
2.3. Ertragslage
2.4. Finanzlage
2.5. Vermögenslage
2.6. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens
3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
3.1. Prognosebericht
3.2. Risiko- und Chancenbericht
4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten
5. Bericht über Zweigniederlassung
6. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht
Grundlagen des Unternehmens
1. Grundlagen des Unternehmens
Die INTENSE AG ist ein Beratungsunternehmen mit Sitz in Würzburg und besteht seit 1999.
Das Geschäftsmodell der INTENSE AG besteht in der Beratung von Kunden zur Konzeption, Planung, Umsetzung, Wartung/ Weiterentwicklung und Migration von IT-Systemen (mit Fokus auf SAP-basierten Anwendungen und Anwendungen für die Cloud). Zudem sind strategische, fachliche und organisatorische Fragestellungen der Kunden im Fokus der Unterstützung. Die Beratungsleistungen werden nach Aufwand oder im Rahmen von Festpreisprojekten abgerechnet. Zusätzlich werden Beratungserfahrungen und Eigenentwicklungen in sogenannten SAP AddOns gebündelt und zum Kauf angeboten. Darüber hinaus werden Anwendungen entwickelt, um cloud-basierte Migrationen für verschiedenste Quell- und Zielsysteme weitgehend automatisiert durchzuführen. Ebenso wird aktuell der Aufbau einer eigenen Plattform für die Abrechnungsprozesse der Kunden vorangetrieben.
Die Kernbranche der INTENSE AG ist mit über 80% Umsatzanteil die Energiewirtschaft. Das Kundenportfolio erstreckt sich von kleineren Stadtwerken bis hin zu Energiekonzernen. Diese sind zum größten Teil in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum ansässig. Weitere Zielbranchen sind die Automobilindustrie und die Fertigungsindustrie.
Die Aktien der INTENSE AG befanden sich bis zum 31.12.2024 in folgendem Besitzverhältnis:
| Aktionär | Besitzanteile |
|---|---|
| m3 management consulting GmbH | 25,1% |
| msg systems ag | 25,0% |
| Asstela GmbH (Alleingesellschafter Kai Vogel) | 16,6% |
| J-Quadrat GmbH (Alleingesellschafter Nils Jensen) | 16,6% |
| Quadrat-M GmbH (Alleingesellschafter Michael Heinze) | 16,6% |
Die INTENSE AG hält weiterhin 100% der Anteile an den beiden Tochterunternehmen dflow GmbH gegründet in 2022 und der INTENSE AG Schweiz gegründet in 2023.
2. Wirtschaftsbericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen
Allgemein
Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2024 leicht geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut Statistischem Bundesamt um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr, wobei strukturelle Belastungen wie anhaltend hohe Energiepreise, ein hohes Zinsniveau sowie zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck die wirtschaftliche Wirtschaftsbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 4 Entwicklung hemmten. Auch die Unsicherheit in Bezug auf konjunkturelle Perspektiven trug zur wirtschaftlichen Schwäche bei.
Die Inflationsrate betrug im Jahresdurchschnitt 2024 gemäß Verbraucherpreisindex 2,2 % und lag damit deutlich unter den Vorjahreswerten (2023: 5,9 %). Besonders stark stiegen die Preise im Dienstleistungsbereich (+3,8 %), während Waren nur moderat teurer wurden (+1,0 %). Die Preise für Energie gingen um 3,2 % zurück, allerdings mit stark unterschiedlichen Entwicklungen je nach Produkt. Die Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) lag mit 3,0 % weiterhin über dem Gesamtdurchschnitt.
Zum Jahresende zog die Inflation erneut leicht an. Im Dezember 2024 lag die Jahresteuerungsrate bei 2,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Preistreiber waren vor allem Dienstleistungen wie Versicherungen, Gaststätten oder Fahrzeugreparaturen.
Quellen:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_020_611.html Energiewirtschaft
Durch den hohen Kundenanteil von Unternehmen der Energiewirtschaft muss die INTENSE AG auf die Entwicklungen in diesem Branchensegment in besonderem Maße eingehen.
Das Jahr 2024 war für die deutsche Energiewirtschaft geprägt von tiefgreifenden Transformationsprozessen und wachsenden strukturellen Herausforderungen. Zwar stieg der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf einen Rekordwert von 59,4 %, doch die Rahmenbedingungen für Versorger und Stadtwerke blieben angesichts steigender Komplexität, politischer Unsicherheiten und technischer Engpässe herausfordernd.
Dekarbonisierung unter Druck: Mit dem fortschreitenden Rückbau fossiler Kapazitäten - insbesondere der Kohleverstromung - und dem vollständigen Ausstieg aus der Kernenergie gewinnt der Umstieg auf ein erneuerbares, dezentrales Stromsystem an Dynamik.
Energieunternehmen stehen unter hohem Investitionsdruck, um den Aufbau von Wind- und Solarparks sowie Speicherlösungen zu beschleunigen. Gleichzeitig ist der Rückgang der konventionellen Erzeugung mit einer wachsenden Importabhängigkeit verbunden: Der Stromimport stieg 2024 um fast 18 %, der Importüberschuss hat sich nahezu verdreifacht - ein Warnsignal für die Versorgungssicherheit.
Wirtschaftliche Unsicherheiten belasten Investitionsklima: Die schwache industrielle Nachfrage nach Strom spiegelt sich in der gesunkenen Gesamteinspeisung wider. Für viele Stadtwerke und Versorger bedeutet das sinkende Margen und erschwerte Planbarkeit.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch regulatorische Vorgaben, Netzausbau, Digitalisierung und Kundenbindung - bei begrenztem finanziellen Spielraum. Das Nebeneinander von Investitionsbedarf, volatiler Nachfrage und politischen Zielvorgaben (z. B.
Klimaneutralität bis 2045) erfordert strategische Neuausrichtungen und gezielte Priorisierung.
Wirtschaftsbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 5
Flexibilität und Netzstabilität im Fokus: Mit dem wachsenden Anteil volatiler Einspeiser (Wind, PV) rücken Themen wie Lastmanagement, Netzausbau und Flexibilitätsmärkte in den Vordergrund. Stadtwerke und Übertragungsnetzbetreiber sehen sich zunehmend mit Herausforderungen im Redispatch, in der Netzplanung und im Umgang mit regionalen Ungleichgewichten konfrontiert. Der Ausbau smarter Netze, intelligenter Steuerungssysteme und Speichertechnologien wird zum strategischen Schlüsselfaktor - ebenso wie die Integration dezentraler Erzeuger und Prosumer.
Neue Geschäftsmodelle und Kundenanforderungen: Parallel dazu verändern sich Kundenbedürfnisse rasant: Von PV-Anlagen auf dem Dach über Wärmepumpen bis zur E-Mobilität - Haushalte und Unternehmen erwarten zunehmend individuelle, klimafreundliche und digitale Lösungen. Energieversorger müssen ihre Rolle überdenken: Weg vom reinen Stromlieferanten, hin zum Dienstleister für Energielösungen, Contracting, Ladeinfrastruktur oder Mieterstrommodelle.
2024 war ein Jahr, das die strukturellen Spannungsfelder der Energiewirtschaft deutlich gemacht hat: Zwischen Transformation, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimazielen müssen Stadtwerke und Energieversorger zunehmend Balanceakte vollführen.
Ohne einen schnelleren Ausbau von Netzen, Speichern und Digitalisierung droht die Energiewende an ihre operativen Grenzen zu stoßen. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen für innovative, lokal verankerte und kundennahe Geschäftsmodelle - vorausgesetzt, die Unternehmen finden den Mut zur Transformation.
Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/03/PD25_091_43312.html
2.2. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiterentwicklung
Im Geschäftsjahr 2024 wurden im Schnitt 119,5 Berater:innen, 21,0 Interne und 6,25 sonstige Mitarbeiter:innen beschäftigt. Neben dem Hauptsitz Würzburg hat die INTENSE AG
Niederlassungen in Köln, Saarbrücken und Leipzig.
Forschung und Entwicklung
Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Investitionen in Forschung und Entwicklung deutlich auf rund 899 T€ erhöht, nachdem im Vorjahr 545 T€ aufgewendet wurden. Der Anstieg um 65 % spiegelt das wachsende strategische Gewicht wider, das dem Bereich F&E im Unternehmen beigemessen wird. Die zusätzlichen Mittel flossen insbesondere in die Entwicklung der neuen Plattform-Lösung TENTAC, die Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie die Stärkung interner Entwicklungsressourcen.
Wirtschaftsbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 6
2.3. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2024 konnten, im Vergleich zum Vorjahr, folgende Erträge erwirtschaftet werden (in T€):
| 2024 | 2023 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 26.047 | 21.060 | 4.987 |
| + Bestandsveränderungen | 1.198 | -20 | 1.218 |
| + Aktivierte Eigenleistungen | 0 | 24 | -24 |
| + Sonstige betr. Erträge | 294 | 559 | -265 |
| - Materialaufwand | 8.072 | 4.920 | 3.152 |
| - Personalaufwand | 14.295 | 13.107 | 1.188 |
| - Abschreibungen | 235 | 206 | 29 |
| - Sonstige betr. Aufwendungen | 2.778 | 2.040 | 738 |
| + Finanzerträge | 16 | 10 | 6 |
| - Finanzaufwand | 122 | 76 | 46 |
| - Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 710 | 435 | 275 |
| Jahresergebnis nach Steuern | 1.343 | 849 | 494 |
Die Umsatzerlöse der INTENSE AG konnten im Geschäftsjahr 2024 signifikant auf 26.047 T€ gesteigert werden (Vorjahr: 21.060 T€), was einem Zuwachs von rund 24 % entspricht. Diese positive Entwicklung reflektiert eine gestiegene Nachfrage nach den angebotenen Leistungen sowie eine erfolgreiche Geschäftsausweitung im Bereich TENTAC. Hinzu kommt eine deutliche Bestandsveränderung in Höhe von 1.198 T€ (Vorjahr: -20 T€), was auf den Ausbau projektbezogener unfertiger Leistungen zurückzuführen ist. Aktivierte Eigenleistungen wurden im Gegensatz zum Vorjahr nicht bilanziert.
Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen auf 294 T€ zurück (Vorjahr: 559 T€), was vor allem auf den Rückgang der Investitionszuschüsse zurückzuführen ist.
Der Materialaufwand ist mit 8.072 T€ deutlich angestiegen (Vorjahr: 4.920 T€), was sich im Wesentlichen durch das Umsatzwachstum sowie projektbezogene Fremdleistungen erklären lässt. Auch der Personalaufwand erhöhte sich auf 14.295 T€ (Vorjahr: 13.107 T€) - ein Zuwachs, der dem personellen Ausbau und allgemeinen Kostensteigerungen geschuldet ist.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen ebenfalls an und beliefen sich auf 2.778 T€ (Vorjahr: 2.040 T€).
Das Finanzergebnis bleibt im Saldo leicht negativ, wobei der Finanzaufwand gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen hat. Die Steueraufwendungen erhöhten sich infolge des verbesserten Ergebnisses auf 710 T€ (Vorjahr: 435 T€).
Das Jahresergebnis nach Steuern beträgt 1.343 T€ (Vorjahr: 849 T€) und konnte somit um 494 T€ gesteigert werden. Dies unterstreicht die wirtschaftlich positive Entwicklung der INTENSE AG im Geschäftsjahr 2024.
Wirtschaftsbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 7
2.4. Finanzlage
Die Eigenkapitalquote ist mit ca. 27% im Vergleich zum Vorjahr mit 28% fast unverändert. Das gezeichnete Kapital und die gesetzlichen Rücklagen haben sich zum Vorjahr hierbei nicht verändert, die anderen Gewinnrücklagen wurden im Jahr 2024 vollständig aufgelöst. Der Bilanzgewinn ist auf ca. 2.360 T€ gestiegen.
Zum 31.12.2024 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Banken, es wurden jedoch Genussrechte an Mitarbeiter:innen veräußert, die mit insgesamt 832 T€ als Anleihen in die Bilanz einflossen. Das verfügbare Bankguthaben betrug zum Stichtag ca. 2.598 T€.
Die Sicherung der Liquidität bestand in 2024 aus Kontokorrent-Linien in einer maximalen Höhe von 1.250 T€ und wurde nur in wenigen Fällen kurzfristig zur Bedienung von Verbindlichkeiten genutzt.
Im Geschäftsjahr 2024 weist die INTENSE AG einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.628 T€ aus (Vorjahr: 2.990 T€). Diese Entwicklung ist insbesondere auf das gestiegene Periodenergebnis von 1.343 T€ (Vorjahr: 849 T€) zurückzuführen. Positiv wirkten zudem höhere Abschreibungen und die Zunahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Passiva.
Dem gegenüber stehen jedoch belastende Faktoren wie die deutliche Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie eine Zunahme der Vorräte. Auch die Ertragsteuerzahlungen sind mit 1.003 T€ (Vorjahr: 514 T€) angestiegen.
2.5. Vermögenslage
Die Vermögenslage stellt sich, im Vergleich zum Vorjahr, folgendermaßen dar (in T€):
| 2024 | 2023 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 726 | 750 | -24 |
| Umlaufvermögen | 8.042 | 5.707 | 2.335 |
| Rechnungsabgrenzung | 109 | 97 | 12 |
| Aktive latente Steuer | 46 | 49 | -3 |
| Summe Aktiva | 8.923 | 6.603 | 2.320 |
| Eigenkapital | 2.415 | 1.843 | 572 |
| Rückstellungen | 1.754 | 1.451 | 303 |
| Verbindlichkeiten | 4.704 | 3.261 | 1.443 |
| Rechnungsabgrenzung | 50 | 47 | 3 |
| Summe Passiva | 8.923 | 6.603 | 2.320 |
Wirtschaftsbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 8
Das Anlagevermögen der INTENSE AG ist weiterhin erwartungsgemäß niedrig und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 726 T€ (Vorjahr: 750 T€), was rund 8 % der Bilanzsumme entspricht.
Die leichte Reduktion spiegelt vor allem planmäßige Abschreibungen wider.
Das Umlaufvermögen ist deutlich auf 8.042 T€ angestiegen (Vorjahr: 5.707 T€) und stellt weiterhin den Hauptanteil der Bilanzsumme dar. Maßgeblich hierfür ist ein Anstieg der Forderungen sowie eine deutliche Ausweitung des Bankbestands. Letzterer liegt zum Stichtag bei 2.598 T€ (Vorjahr: 1.729 T€) und unterstreicht die verbesserte Liquiditätslage.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind leicht auf 109 T€ (Vorjahr: 97 T€) gestiegen.
Die aktiven latenten Steuern haben sich marginal verringert.
Auf der Passivseite ist insbesondere der Anstieg des Eigenkapitals hervorzuheben, das sich um 572 T€ auf 2.415 T€ erhöht hat. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Jahresüberschuss. Auch die Rückstellungen (+303 T€) und Verbindlichkeiten (+1.443 T€) haben im Geschäftsjahr 2024 zugenommen.
Die Bilanzsumme ist insgesamt um 2.320 T€ auf 8.923 T€ angewachsen, was vor allem auf das gestärkte Umlaufvermögen und die Finanzierung über Fremdkapital zurückzuführen ist.
2.6. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Beurteilung des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft
Das Jahr 2024 war geprägt von der Diversifizierung der INTENSE in die Bereiche Consulting, IT-Lösungen/Produkte und SaaS-Leistungen. Die zunehmende Komplexität in der energiewirtschaftlichen Prozessabwicklung und den unterstützenden IT-Landschaften schafft Möglichkeiten sich als erfahrender Spezialanbieter zu etablieren. Weiterhin liegt der Fokus auf der Zusammenarbeit, der Schaffung von Synergien und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle mit der m3 Management Consulting GmbH und der msg systems ag, die in 2022 und 2023 zusammen 50,1% Anteile an der INTENSE AG erworben haben.
Die zunehmend komplexen Anforderungen der Unternehmen in der Energiewirtschaft sowie Digitalisierung, Automatisierung, Margendruck und der zunehmende Einfluss der Künstlichen Intelligenz führen dazu, dass sich Kunden zunehmend Gedanken über ihre energiewirtschaftlichen Kernsysteme sowie deren Betrieb machen und sich auch für Wechsel auf neue Plattformen oder für neue Betriebsmodelle entscheiden.
Wie auch in 2023 liegt der Trend, dass Systemlandschaften zunehmend heterogener werden, im Mittelpunkt ihrer Digitalisierungsstrategie. In der Folge ist auch der Beratungsbedarf vielschichtiger und erstreckt sich dabei sowohl auf mehrere Branchenlösungen als auch auf die Themen Integrations-/ Servicearchitektur und Migration. Für viele Unternehmen in der Energieversorgungsbranche ist das durch SAP angekündigte Wartungsende für die SAP IS-U-Lösung bis Ende 2027 ein treibender Faktor. Daraus resultieren teilweise große Transformationsprojekte entweder auf neue Plattformen oder auf SAP S/4HANA Utilities, die umfangreiches Know-How über die genannten Themen erfordern. Sowohl die Ausweitung der Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 9
Zusammenarbeit mit Partnern in diesen Themen als auch der Ausbau der Beratungskompetenz war ein Schwerpunkt der Aktivitäten 2024.
Zusätzlich steht der Wettbewerb um kompetente / kritische Ressourcen im Fokus. Die internen Aufwendungen für Recruiting und Onboarding wurden hierzu nochmal deutlich intensiviert. Auch die Weiterentwicklung der internen Cluster-Organisation wurde vorangetrieben, um eine solide Basis für Wachstum und Mitarbeiterzufriedenheit zu schaffen und die Fluktuation gering zu halten. Der geplante Mitarbeiterzuwachs konnte in 2024 nicht erreicht werden. Dies hat sich auch auf den geplanten Umsatz und den EBIT ausgewirkt.
Die wirtschaftliche Lage und die Vermögenssituation (ohne nennenswerte Verbindlichkeiten) der INTENSE AG ist als stabil zu betrachten. Die INTENSE AG wird als verlässlicher und bedeutsamer Partner in der Branche wahrgenommen, weshalb die Aussichten für zukünftige Geschäfte und Kooperationen als sehr positiv bewertet werden können. Die solide finanzielle Basis und die starke Marktstellung der INTENSE AG schaffen Vertrauen bei Kunden und Partnern, was langfristig nachhaltiges Wachstum und kontinuierliche Innovation ermöglicht.
3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
3.1. Prognosebericht
Die oben beschriebenen Herausforderungen im Energiemarkt, die fortschreitende Digitalisierung und die notwendigen Entscheidungen der Unternehmen zur Weiterentwicklung ihrer Plattformen werden dazu führen, dass die Branche weiterhin umfangreich in entsprechende Umsetzungsthemen investieren wird. Darüber hinaus liegt enormes Potenzial in der in 2024 eingeführten TENTAC Utilities Plattform. Eine vollumfängliche SAP-basierte SaaS-Plattform für deutsche mittelständische Stadtwerke. Der Markteintritt verlief ausgesprochen gut und die Nachfrage entwickelt sich zunehmend. Daraus ergeben sich für INTENSE komplett neue Chancen in dem neuen Geschäftsfeld der SaaS- /
PaaS-Dienstleistungen und bringen als Voraussetzung hierfür enorme Budgets für Transformationsprojekte mit sich.
In diesem Zusammenhang ist der Ausbau von Partnerschaften und Kooperationen mit weiteren Beratungsunternehmen von zunehmender Bedeutung, da die Projektvolumen dieser Migrationsprojekte in Bezug auf Ressourcen und Know-How in der Regel nur durch mehrere Unternehmen geleistet werden können.
Die INTENSE AG wird über die Beratungs- und Umsetzungsthemen hinaus die Bereiche Umsetzung ganzheitlicher Integrationslösungen, Umsetzung von Cloud-Architekturen sowie die Möglichkeit als Anbieter einer ganzheitlichen Plattform aufzutreten weiter ausbauen.
In 2025 und darüber hinaus wird die INTENSE AG weiterhin für Bestands- sowie Neukunden Projekte zur Umsetzung der Digitalisierung in der Energiebranche durchführen und die Service-Angebote für den Betrieb und die Migration von Cloud-Systemen anbieten. Die in der Branche zu beobachtenden Neuausrichtungen hin zu innovativen digitalen Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 10
Geschäftsmodellen werden wird die INTENSE AG mit geeigneten Methoden- und Technologiekompetenz intensiv unterstützen, genauso wie die Umstellung bestehender Anwendungslandschaften auf neue Produktversionen (speziell SAP S/4).
Für das Jahr 2025 wird erwartet, dass sich Technologien und Themen wie Cloudlösungen, Integrationslösungen oder der Einsatz von S/4 weiter durchsetzen. Daraus wird sich die Nachfrage unserer Kunden nach geeigneten Lösungen, Umstellungsprojekten und Migrationskompetenz weiter erhöhen.
Die im Jahr 2022 gegründete Tochtergesellschaft dflow GmbH hat weiterhin den Verkauf und die Umsetzung von digitalen kundenzentrierten Vertriebslösungen und den Ausbau von Kompetenzen in diesem Bereich gemeinsam mit Partnern im Fokus. In 2023 wurde darüber hinaus als weitere Tochtergesellschaft die INTENSE AG Schweiz gegründet, die das Projektgeschäft in der Schweiz vorantreiben wird, das sich aktuell auf Behördenkunden konzentriert und somit eine weiteren Beitrag zur Diversifizierung der INTENSE Gruppe leistet.
Sowohl für die dflow GmbH als auch für die INTENSE AG Schweiz ist in 2025 eigenständiger Personalwachstum geplant, wofür bereits die ersten Verträge abgeschlossen werden konnten.
Die Anzahl der Mitarbeiter:innen soll auch in 2025 für den Beratungs-, Entwicklungs- und Betriebsbedarf in den bestehenden und neuen Themen um 10 - 15% gesteigert werden. Ziel ist es, 2025 den Mitarbeiterstamm erneut auszubauen. Hierbei stehen sowohl Berufsneueinsteiger:innen als auch erfahrene Berater:innen und Entwickler:innen im Fokus der Recruiting-Aktivitäten. Darüber hinaus werden auch Alternativen im Kontext Shoring Strategie eruiert. Zudem sind umfangreiche interne Maßnahmen der Personalentwicklung, der Organisationsentwicklung und der Flexibilisierung des Arbeitsalltags umgesetzt worden, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen zu sichern und zu steigern und die Marke INTENSE
AG am Bewerbermarkt attraktiv aufzustellen.
Für 2025 wird ein Umsatz mit eigenen Ressourcen und Produkten von ca. 24.665 T€ geplant.
Insgesamt ist ein Umsatz von 31.559 T€ vorgesehen. Die darin enthaltene Höhe des Umsatzes der Partnerunternehmen von 6.894 T€ ist schwer abschätzbar, hat jedoch nur einen geringeren Einfluss auf das Jahresergebnis der INTENSE AG.
Die INTENSE AG strebt durch Beraterausbildung, Besetzung innovativer und digitaler Themen sowie der Weiterentwicklung und Vermarktung eigener Lösungen eine Festigung der Position als eines der führenden Beratungshäusern im Energiemarkt in Deutschland an. Zudem soll bis Ende 2025 das TENTAC-Plattformgeschäft am Markt etabliert sein. Aufgrund umfangreicher Investitionen in das neue Geschäftsfeld und Produkte rechnen wir mit einem gegenüber 2024 reduziertem EBIT in einer Größenordnung von ca. 2.139 T€. Die beiden Steuerungsgrößen operativer Cashflow und Zahlungsmittelbestand werden sich in 2025 korrespondierend hierzu entwickeln.
3.2. Risiko- und Chancenbericht
Die Gesellschaft ist im Projektgeschäft allgemein bekannten, aber beherrschbaren operativen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören besonders auch Einflüsse wie die wirtschaftliche Gesamtsituation in der Branche (Änderung gesetzlicher Rahmenbedingungen, konjunkturelle Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 11
Rahmenbedingungen, Mergers oder Akquisitionen der Versorgungsunternehmen) sowie die Konkurrenzsituation mit anderen Beratungshäusern.
Darüber hinaus kann das Auslaufen eines bestehenden Rahmenvertrags oder die Beendigung einer Partnerschaft kurzfristig zu einem deutlich reduzierten Absatz führen. Aus diesem Grund werden - im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagements - kontinuierlich Risikopotenziale identifiziert, bewertet und durch geeignete Maßnahmen gesteuert und überwacht. Vor diesem Hintergrund wird von einer ausreichenden Absicherung der INTENSE
AG in Bezug auf die operativen Risiken aus dem Projektgeschäft ausgegangen. Die Beteiligung eines finanzstarken und gut vernetzten Partners wie die msg group trägt ebenso dazu bei, vorhandene Risiken besser abzufangen.
Das Projektgeschäft ist inhärenten Erfüllungsrisiken ausgesetzt, die von Unsicherheiten zum Zeitpunkt der Angebotslegung bis hin zu vertragskonformen Projektdurchführung reichen können. Zum Management dieser Risiken bestehen geschäftsspezifische Projektmanagement- Richtlinien und interne Richtlinien. Diese Richtlinien und Prozesse werden im Rahmen der erfolgreichen Zertifizierung zu ISO 9001:2015 sichergestellt. Projekte mit besonderen Risikoindikatoren werden in einem speziellen Projekt-Reporting erfasst und unterliegen regelmäßigen Reviews durch das Controlling und Risikomanagement. In diesem Zusammenhang werden mittelfristig keine wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung gesehen.
Bedingt durch stetig steigende Anforderungen im Markt für Energieversorgung und zunehmende Diversifizierung der Geschäftsmodelle, Produkte, Kundensegmente und Absatzchancen, nimmt auch der Bedarf an Beratungsleistungen zu. Insbesondere durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von geeigneten Mitarbeiter:innen am Arbeitsmarkt ist das Potential für Beratungsunternehmen als hoch einzuschätzen, gleichwohl sich die INTENSE AG hier in einem stark umkämpften Bewerbermarkt bewegt. Dabei verfügt die INTENSE AG über Know-how, Projekte zu steuern und zum Erfolg zu führen, als auch die Unternehmensleitung des Kunden bei der Entwicklung und strategischen Ausrichtung des Geschäfts zu unterstützen.
Das fachliche und technische Know-how ist dabei strategisch breit aufgestellt. Dabei werden kontinuierlich intern viel Zeit und Ressourcen in die Weitergabe, den Ausbau und die Vertiefung unserer Kompetenzen investiert. Dieses Know-how verschafft der INTENSE einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Zusätzlich ist es mit Hilfe der AddOns und Produkte sowie der neuen Plattform möglich, das technische und fachliche Know-how über die Beratungsleistung hinaus verkaufen zu können bzw. weiteres Potential zu erschließen.
Die INTENSE AG erscheint somit im Markt gut aufgestellt und adäquat gerüstet, um im Wettbewerb zu bestehen. Der Aufbau einer eigenen Plattform bietet hierüber weiteres enormes Potential für weiteren Wachstum.
Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 12
4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird generell ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt und ein Forecast der Liquiditätsentwicklung ermöglicht.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus wird vor dem Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen stets die Bonität der Kunden überprüft.
5. Bericht über Zweigniederlassung
Die INTENSE AG hat neben dem Hauptsitz in Würzburg drei weitere Standorte in Köln, Saarbrücken und Leipzig.
Dem Hauptsitz sind zum 31.03.2025 insgesamt 72 Mitarbeiter:innen zugeordnet. Diese setzen sich folgendermaßen zusammen:
§ 1 Vorstand § 1 Partner § 49 Berater:innen und Manager:innen § 15 interne Mitarbeiter:innen § 1 Aushilfe § 5 Werksstudent:innen/ Praktikant:innen
Dem Standort Köln sind insgesamt 42 Mitarbeiter:innen mit folgender Zusammensetzung zugeordnet:
§ 4 Partner § 36 Berater:innen und Manager:innen § 1 interne Mitarbeiter:in § 1 Werksstudent:in/ Praktikant:in Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht Lagebericht der INTENSE AG für das Geschäftsjahr 2024 13
Dem Standort Saarbrücken sind insgesamt 17 Mitarbeiter:innen mit folgender Zusammensetzung zugeordnet:
§ 1 Vorstand § 15 Berater:innen und Manager:innen § 1 interne Mitarbeiter:in
Dem Standort Leipzig sind insgesamt 19 Mitarbeiter:innen mit folgender Zusammensetzung zugeordnet:
§ 1 Partner § 16 Berater:innen und Manager:innen § 2 Werksstudent:in/ Praktikant:in
Die Zuordnung der Berater:innen und Manager:innen hat im Wesentlichen organisatorische Gründe, da diese Mitarbeiter:innen den größten Teil ihrer Arbeitszeit bei Kunden oder im Rahmen unserer Work-Everywhere-Richtlinie außerhalb unserer Räumlichkeiten tätig sind.
Die Tochtergesellschaft INTENSE AG Schweiz hat einen weiteren Standort in Zürich mit einem Mitarbeiter. Die dflow GmbH hat zum 31.03.2025 keinen eigenen Standort und keine eigenen Mitarbeiter.
6. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht
Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Benachteiligende Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des beherrschenden Unternehmens oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens wurden nicht getroffen oder unterlassen.
Handelsbilanz
Aktiva
| 31.12.2024 EUR |
31.12.2023 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 726.171,73 | 750.235,67 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 338.741,00 | 399.862,50 |
| II. Sachanlagen | 270.435,51 | 287.388,51 |
| III. Finanzanlagen | 116.995,22 | 62.984,66 |
| B. Umlaufvermögen | 8.041.605,69 | 5.706.827,19 |
| I. Vorräte | 467.720,37 | 0,00 |
| 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 730.440,00 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 4.976.095,75 | 3.977.717,83 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 2.597.789,57 | 1.729.109,36 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 109.372,44 | 96.555,47 |
| D. Aktive latente Steuern | 45.860,00 | 49.440,00 |
| Aktiva | 8.923.009,86 | 6.603.058,33 |
| Passiva | ||
| 31.12.2024 EUR |
31.12.2023 EUR |
|
| A. Eigenkapital | 2.414.582,71 | 1.843.441,92 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 50.004,00 | 50.004,00 |
| II. Gewinnrücklagen | 5.000,40 | 267.500,40 |
| III. Bilanzgewinn | 2.359.578,31 | 1.525.937,52 |
| B. Rückstellungen | 1.754.064,07 | 1.451.142,03 |
| C. Verbindlichkeiten | 4.704.459,12 | 3.261.094,62 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 49.903,96 | 47.379,76 |
| Passiva | 8.923.009,86 | 6.603.058,33 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| 1.1.2024 - 31.12.2024 EUR |
1.1.2023 - 31.12.2023 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 19.466.800,04 | 16.703.204,12 |
| 2. Personalaufwand | 14.294.904,01 | 13.106.829,53 |
| a) Löhne und Gehälter | 12.414.917,92 | 11.479.038,11 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.879.986,09 | 1.627.791,42 |
| davon für Altersversorgung | 4.493,79 | 11.510,26 |
| 3. Abschreibungen | 235.165,53 | 206.374,57 |
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 235.165,53 | 206.374,57 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.777.628,52 | 2.039.921,92 |
| davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung | 8.778,56 | 13.514,38 |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 15.994,91 | 10.272,97 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 121.679,88 | 76.341,77 |
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 709.580,99 | 435.234,67 |
| davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern | 3.580,00 | 9.080,00 |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 1.343.836,02 | 848.774,63 |
| 9. sonstige Steuern | 1.086,46 | 260,00 |
| 10. Jahresüberschuss | 1.342.749,56 | 848.514,63 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HBG vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit dem in § 275 Abs. 2 HGB enthaltenen Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
| Firmenname laut Registergericht: | INTENSE AG |
| Firmensitz laut Registergericht: | Würzburg |
| Registereintrag: | Handelsregister |
| Registergericht: | Würzburg |
| Register-Nr.: | HRB 6792 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buchs des HGB sowie den ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren) vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten.
Anschaffungskosten in Fremdwährung wurden zum Wechselkurs im Anschaffungszeitpunkt umgerechnet.
- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung aller erkennbaren bzw. latent vorhandenen Ausfallrisiken bewertet.
Die im Jahresabschluss enthaltenen auf Fremdwährung lautenden Sachverhalte wurden in EUR umgerechnet und die Forderungen mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.
Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet.
Für Ausgaben, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie der entsprechenden gewerbesteuerlichen Hebesätze. Für das abgelaufene Geschäftsjahr ergab sich unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer ein Steuersatz von ca. 31,64 %. Zum Bilanzstichtag wurden ausschließlich aktive latente Steuern angesetzt. Eine Verrechnung mit passiven latenten Steuern erfolgte daher nicht.
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verbindlichkeiten erforderlich ist.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen Einzahlungen vor dem Stichtag dar, die erst nach dem Stichtag ertragswirksam werden.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.
Angaben zur Bilanz
Mitzugehörigkeitsvermerke
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:
Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Ebenso sind die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
| Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: | 611,9 TEUR |
| Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: | 738,0 TEUR |
Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
| Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024 EUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 468.021,57 | 0,00 | 30.665,00 | 107.165,20 | 544.521,77 |
| 2. geleistete Anzahlungen | 87.571,00 | 19.594,20 | 0,00 | -107.165,20 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 555.592,57 | 19.594,20 | 30.665,00 | 0,00 | 544.521,77 |
| II. Sachanlagen | |||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 743.642,10 | 141.843,33 | 82.797,76 | 0,00 | 802.687,67 |
| Summe Sachanlagen | 743.642,10 | 141.843,33 | 82.797,76 | 0,00 | 802.687,67 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 62.884,66 | 54.010,56 | 0,00 | 0,00 | 116.895,22 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 100,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 100,00 |
| Summe Finanzanlagen | 62.984,66 | 54.010,56 | 0,00 | 0,00 | 116.995,22 |
| Summe Anlagevermögen | 1.362.219,33 | 215.448,09 | 113.462,76 | 0,00 | 1.464.204,66 |
| kumulierte Abschreibung 01.01.2024 EUR |
Abschreibung Geschäftsjahr EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
kumulierte Abschreibung 31.12.2024 EUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 155.730,07 | 80.714,70 | 30.664,00 | 0,00 | 205.780,77 |
| 2. geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 155.730,07 | 80.714,70 | 30.664,00 | 0,00 | 205.780,77 |
| II. Sachanlagen | |||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 456.253,59 | 154.450,83 | 78.452,26 | 0,00 | 532.252,16 |
| Summe Sachanlagen | 456.253,59 | 154.450,83 | 78.452,26 | 0,00 | 532.252,16 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 611.983,66 | 235.165,53 | 109.116,26 | 0,00 | 738.032,93 |
| Zuschreibung Geschäftsjahr EUR |
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024 EUR |
Buchwert Vorjahr 31.12.2023 EUR |
|
|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 338.741,00 | 312.291,50 |
| 2. geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 87.571,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 338.741,00 | 399.862,50 |
| II. Sachanlagen | |||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 270.435,51 | 287.388,51 |
| Summe Sachanlagen | 0,00 | 270.435,51 | 287.388,51 |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 116.895,22 | 62.884,66 |
| 2. Genossenschaftsanteile | 0,00 | 100,00 | 100,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 116.995,22 | 62.984,66 |
| Summe Anlagevermögen | 0,00 | 726.171,73 | 750.235,67 |
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 77.321,52 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).
Sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich im Einzelnen um folgende antizipative Sachverhalte aus der Position: Vorsteuer im Folgejahr fällig in Höhe von 144,5 TEUR sowie Körperschaftsteuerückforderung in Höhe von 120,4 TEUR.
Angaben über die Gattung der Aktien
Das Grundkapital ist eingeteilt in Stück 50.004 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf die einzelne Aktie entfallenden anteiligen Nennbetrag des Grundkapitals von je 1,00 EUR.
Angaben über das Bestehen von Genussscheinen oder vergleichbaren Wertpapieren und Rechten
Zu den in Vorjahren herausgegebenen Genussrechten an Mitarbeiter von insgesamt zum Stichtag 4.315 Stück (Nennwert von je 100,00 EUR pro Stück) auf Basis zweier Vertragstypen, wurden im Vorjahr weitere Genussrechte auf Grundlage eines dritten Vertragstyps 668 Stück (Nennwert von je 300,00 EUR pro Stück) herausgegeben. Im Geschäftsjahr wurden hierzu auf Basis desselben Vertrages von den betreffenden Genussrechtsinhabern weitere 668 Stück zum Nennwert von je 300,00 EUR pro Stück gezeichnet.
Die Genussrechte der ersten zwei Vertragstypen vermitteln einen Anspruch auf eine jährliche Verzinsung von, je Vertragstyp, 1 % bzw. 1,9 % vom EBIT, mindestens 3 % der Nominalsumme und für den dritten Vertragstyp jeweils pro Genussrechtsinhaber 1 % vom Jahresüberschuss. Bei Vertragsbeendigung besteht je nach Vertragstyp entweder der Anspruch auf Rückzahlung des nominellen Genusskapitals bzw. zuzüglich eines anteiligen Zuschlages für den dann vorhandenen Unternehmenswert. Die Genussrechte vermitteln weder Mitgliedschafts- noch Stimmrechte.
Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen
| Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen: | EUR |
|---|---|
| Stand zu Beginn des Geschäftsjahres: | |
| 1. Gesetzliche Rücklage | 5.000,40 |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 262.500,00 |
| Entnahmen aus den anderen Gewinnrücklagen | -262.500,00 |
| Stand 31.12.2024 | 5.000,40 |
Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung
Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag (nach Ergebnisverwendung) von 754.328,75 EUR einbezogen.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 45.860,00 EUR. Betroffen ist ausschließlich die Aktivierung von latenten Steuern.
Angabe der nicht ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen
Zu einer in Vorjahren ausgelagerten Pensionsverpflichtung hat der externe Versorgungsträger darüber berichtet, dass zum Bilanzstichtag das vorhandenen Vermögen vollständig den Wert der Verpflichtung abdeckt. Angaben zur eventuell unterlassenen Rückstellungsbildung gemäß Artikel 28 Abs. 1 EGHGB entfallen demnach.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen sind in nicht unerheblichen Umfang Personalrückstellungen in Höhe von 1.470,6 TEUR enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
| Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2024 | Gesamtbetrag | davon mit einer Restlaufzeit | ||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | bis 1 J. TEUR |
1 bis 5 J. TEUR |
größer 5 J. TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Anleihen | 832,3 | 832,3 | 0,0 | 0,0 |
| aus Lieferungen und Leistungen | 1.771,0 | 1.771,0 | 0,0 | 0,0 |
| gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.099,6 | 1.099,6 | 0,0 | 0,0 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 1.001,5 | 1.001,5 | 0,0 | 0,0 |
| Summe | 4.704,4 | 4.704,4 | 0,0 | 0,0 |
Unter den Anleihen ist das Genussrechtskapital ausgewiesen.
Latente Steuern
Der Saldo der latenten Steuern umfasst einen Aktivposten am Ende des Geschäftsjahres in Höhe von 45.860,00 EUR.
Der Ansatz basiert auf Bewertungsdifferenzen zu den steuerlichen Ansätzen aus der Auslagerung einer Pensionszusage in Vorjahren sowie auf Unterschiede bei der Bewertung von Personalrückstellungen. Die Veränderung im Geschäftsjahr umfasst eine Minderung des Aktivpostens für latenten Steuern um 3.580,00 EUR.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 7.666,8 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (Werte in TEUR):
| finanzielle Verpflichtung | Restlaufzeit bis 1 Jahr | Restlaufzeit mehr als 1 Jahr |
|---|---|---|
| Mietverträge | 394,9 | 1.207,3 |
| Leasingverträge für Fahrzeuge | 484,3 | 570,0 |
| Leasingverträge für EDV | 56,0 | - |
| Leasingverträge für Software | 507,8 | 3.997,5 |
| Risikoprämie | 123,3 | 325,7 |
| gesamt | 1.566,3 | 6.100,5 |
Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen:
Im Rahmen eines Kundenprojektes wurde eine sonstige finanzielle Verpflichtungen begründet. Ein verbundenes Unternehmen hat zugunsten des Kunden der INTENSE AG eine Patronatserklärung abgegeben. Hierfür hat sich die INTENSE AG zur Zahlung einer Gegenleistung (Risikoprämie) verpflichtet. Korrespondierend besteht eine Vereinbarung zur Weiterbelastung der gezahlten Risikoprämie an den Kunden.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Vergütung für Genussrechtskapital
Vergütungen für die Überlassung von Genussrechtskapital ohne Eigenkapitalcharakter sind in Höhe von 118.754,06 EUR in den Zinsaufwendungen enthalten.
Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses
In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:
| Posten der Ergebnisverwendung | Betrag EUR |
|---|---|
| + Jahresüberschuss | 1.342.749,56 |
| + Gewinnvortrag aus dem Vorjahr (nach Verwendung) | 754.328,75 |
| + Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen | 262.500,00 |
| \= Bilanzgewinn 31.12.2024 | 2.359.578,31 |
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
| Arbeitnehmergruppen | Zahl |
|---|---|
| - Berater | 119,50 |
| - Interne | 21,00 |
| - Sonstige | 6,25 |
| Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer damit: | 146,75 |
| - im Vorjahr | 134,50 |
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
| - Herr Michael Heinze | Neunkirchen | Dipl. Wirtschaftsingenieur |
| - Herr Kai Vogel | Frankfurt | Kaufmann |
| - Herr Michael Kandel | Trensum / Schweden | Dipl. Wirtschaftsingenieur |
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
| - Herr Michael Dusch | Geesthacht | Unternehmensberater |
| (Vorsitzender) | ||
| - Herr Dr. Frank Krickel | Wedemark | Unternehmensberater |
| (stellvertretender Vorsitzender) | ||
| - Herr Karsten Redenius | Ratingen | Dipl. Kaufmann |
Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Vorstände und der Aufsichtsräte wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da die Organe jeweils aus nicht mehr als drei Mitgliedern bestehen.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile
Es bestehen hierzu nachstehende Beteiligungen:
| Firmenname / Sitz | Anteilshöhe | Eigenkapital in TEUR |
Ergebnis des letzten GJ in TEUR |
Abschlussstichtag |
|---|---|---|---|---|
| dflow GmbH, Köln | 100 % | 42,5 | 16,9 | 31.12.2024 |
| Intense AG, Regensdorf (Schweiz) | 100 % | 57,9 | -23,8 | 31.12.2024 |
Konzernzugehörigkeit
Die INTENSE AG wurde in den Konzernabschluss der msg group GmbH mit Sitz in Ismaning einbezogen.
Die msg group GmbH mit Sitz in Ismaning stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.
Der offen gelegte Konzernabschluss ist im Unternehmensregister erhältlich.
Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist
Bis zum Bilanzstichtag erging folgende Mitteilung:
Die msg systems AG mit Sitz in Ismaning, Landkreis München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 140149 teilt gemäß § 20 Abs. 4 i. V. mit § 16 Abs. 1 und Abs. 4 AktG mit, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 50,1 % gemäß § 20 Abs. 4 AktG an der INTENSE AG gehört.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt 1.342.749,56 EUR.
Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 754.328,75 EUR sowie der im Geschäftsjahr beschlossenen Teilauflösung der Gewinnrücklage in Höhe von 262.500,00 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von 2.359.578,31 EUR, der zu verwenden ist.
Zur Ausschüttung ist einerseits ein Betrag von 805.649,74 EUR aus dem Jahresüberschuss 2024 sowie 262.500,00 EUR aus der aufgelösten Gewinnrücklage mit disquotaler Bestimmung vorgesehen.
Auf neue Rechnung werden 1.291.428,57 EUR vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Würzburg, den 31.03.2025
Michael Heinze
Kai Vogel
Michael Kandel
Bericht des Aufsichtsrats
der INTENSE AG
Der Aufsichtsrat der INTENSE AG hat im Geschäftsjahr 2024 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens sorgfältig und regelmäßig überwacht, geprüft und beratend begleitet. Der Aufsichtsrat wurde in alle strategischen Entscheidungen einbezogen und wurde vom Vorstand laufend über die aktuelle strategische und operative Entwicklung und Geschäftslage des Unternehmens sowie wesentliche Geschäftsvorfälle, Projekte und Vorhaben informiert.
Im Geschäftsjahr 2024 kam der Aufsichtsrat zu insgesamt 5 ordentlichen Sitzungen (01.02.2024, 24.04.2024, 26.06.2024, 31.10.2024 und 21.11.2024) unter Teilnahme des Vorstandes zusammen. Dabei wurde der Aufsichtsrat durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstandes jeweils ausführlich über die wirtschaftliche Lage, das operative Geschäft, die Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung sowie die strategische Weiterentwicklung informiert.
Der Aufsichtsrat befasste sich mit folgenden wesentlichen Themen: Bericht des Vorstandes, Prüfung und Billigung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes, Geschäftspolitik und strategische Planung, Managementstrukturen und Personalien, organısatorische Veränderungen, Gründung von Tochtergesellschaften, Jahresabschluss sowie Unternehmens- und Budgetplanung.
Die von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählte BBT Control Treuhand GmbH hat den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2024 geprüft. Der Bestätigungsvermerk wurde uneingeschränkt erteilt.
Der Prüfungsbericht der BBT Control Treuhand GmbH, der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung der INTENSE AG lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrates frühzeitig zur Information vor.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben die Unterlagen geprüft und in der Aufsichtsratssitzung am 16.07.2025 gemeinsam mit dem Abschlussprüfer eingehend erörtert sowie alle offenen Fragen geklärt.
Alle Fragen konnten abschließend und zufriedenstellend beantwortet werden.
Nach abschließender Prüfung und Erörterung hatte der Aufsichtsrat keinerlei Einwände gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht der INTENSE AG sowie gegen den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers. Der Aufsichtsrat schloss sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an und billigte den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss.
Der Jahresabschluss der INTENSE AG zum 31.12.2024 ist somit gemäß 8 172 AktG festgestellt. Der Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns wurde vom Aufsichtsrat eingehend diskutiert und die Zustimmung hierfür erteilt.
Der Aufsichtsrat dankt den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den hohen persönlichen Beitrag im Geschäftsjahr 2024.
Ismaning, den 16.07.2025
Michael Dusch, Aufsichtsratsvorsitzender INTENSE AG
Einladung / TO Hauptversammlung
Beschluss zur Gewinnverwendung aus dem Geschäftsjahr 2024 während der Hauptversammlung vom 04. September 2025
Der Vorsitzende verliest den Beschlussvorschlag des Vorstandes und des Aufsichtsrates wie folgt:
Der im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von 2.359.578,31 € wird wie folgt verwendet:
Position 1: Ausschüttung eines Teilbetrages des Jahresüberschusses in Höhe von insgesamt 805.649,74 € an alle Aktionäre. Dies entspricht einem Betrag in Höhe von ca. 16,11 € je Aktie nach den Eigentumsverhältnissen zum 31.12.2024 und führt zu folgender Verteilung auf die jeweiligen Aktionäre:
| o ms 3 management consulting GmbH: | 202.234,13 € |
| o msg systems AG: | 201.412,43€ |
| o Quadrat-M GmbH: | 134.001,06€ |
| o J-Quadrat GmbH: | 134.001,06€ |
| o Asstela GmbH: | 134.001,06 € |
Position 2: Ausschüttung eines weiteren Teilbetrages in Höhe von insgesamt 262.500,00 € nur an die Aktionäre Quadrat-M GmbH, J-Quadrat GmbH und Asstela GmbH, d.h. an jeden dieser drei Aktionäre einen Betrag in Höhe von insgesamt 87.500,00 €, also einen Betrag in Höhe von ca. 10,52 € je Aktie nach den Eigentumsverhältnissen zum 31.12.2024.
Vortrag des verbleibenden Betrages in Höhe von 1.291.428,57€ auf neue Rechnung
Die Ausschüttung der zuvor genannten Positionen 1 und 2 erfolgt in der genannten Reihenfolge unter Berücksichtigung einer Mindestliquidität (im Sinne eines positiven Bankguthabens) von 500.000,00 € nach derjeweiligen Ausschüttung, wobei ein Zahlungsplan auch ggf. Teilzahlungen berücksichtigen kann.
Der Vorsitzende stellt diesen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Abstimmung. Die Versammlung stimmt einstimmig durch Zuruf ohne Gegenstimmen und Enthaltungen für den vorstehenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat.
Der Versammlungsleiter verkündet diesen Beschluss entsprechend des vorstehenden Beschlussvorschlages des Vorstandes und des Aufsichtsrates und stellte dieses Ergebnis der Beschlussfassung fest.
Ismaning, 04.09.25
;
Versammlungsleiter
Aufsichtsratsvorsitzender
Herr Michael Dusch
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die INTENSE AG, Würzburg
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der INTENSE AG, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTENSE AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt.
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.
Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v3-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Landshut, 22.05.2025
**BBT Control Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
Braun, Wirtschaftsprüfer