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Deutsche Post AG — Annual Report 2015
May 17, 2016
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Annual Report
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Publication Deutsche Post AG Bonn Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 Lagebericht GRUNDLAGEN Geschäftsmodell und Organisation Geschäftsfelder und Marktpositionen Ziele und Strategien Unternehmenssteuerung Übernahmerechtliche Angaben Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat Forschung und Entwicklung WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtaussage des Vorstands zur wirtschaftlichen Lage Prognose-Ist-Vergleich Rahmenbedingungen Wesentliche Ereignisse Ertragslage Finanzlage Vermögenslage Erklärung zur Unternehmensführung DEUTSCHE-POST-AKTIE NICHTFINANZIELLE KENNZAHLEN Mitarbeiter Gesundheit und Sicherheit Unternehmensverantwortung Beschaffung Kunden und Qualität Marken NACHTRAG CHANCEN UND RISIKEN Gesamtaussage des Vorstands zur Chancen- und Risikosituation Chancen- und Risikomanagement Chancen und Risiken in Kategorien PROGNOSE Gesamtaussage des Vorstands zur künftigen wirtschaftlichen Lage Prognosezeitraum Künftige Organisation Künftige Rahmenbedingungen Umsatz- und Ergebnisprognose Erwartete Finanzlage Entwicklung der weiteren steuerungsrelevanten Indikatoren GRUNDLAGEN Geschäftsmodell und Organisation Vier operative Unternehmensbereiche Deutsche Post DHL Group ist das weltweit führende Unternehmen für Post und Logistik mit zwei starken Marken: Während Deutsche Post Europas führender Postdienstleister ist, steht DHL in den weltweiten Wachstumsmärkten für ein einzigartiges Portfolio in den Bereichen internationaler Expressversand, Frachttransport, E-Commerce und Supply-Chain-Management. Dabei spiegelt der Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel im Wesentlichen das Kerngeschäft von Deutsche Post AG wieder, zudem sind abgesehen von Parcel Deutschland unwesentliche Tätigkeitsfelder in eigene legale Einheiten ausgelagert. Die DHL-Unternehmensbereiche des Konzerns haben auf die Deutsche Post AG indirekten Einfluss über das Beteiligungsergebnis. Die Deutsche Post AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Bonn, Deutschland. Der Konzern ist in die vier operativen Unternehmensbereiche Post - eCommerce - Parcel, Express, Global Forwarding, Freight und Supply Chain gegliedert. Sie werden durch eigene Zentralen (Divisional Headquarters) gesteuert und sind für die Berichtsstruktur in Funktionen, Geschäftsfelder oder Regionen gegliedert. Das Leistungsangebot des Unternehmensbereichs Post - eCommerce – Parcel stellen wir im Kapitel Geschäftsfelder und Marktpositionen dar. Interne Dienstleistungen wie Finanzen, IT, Einkauf und Recht haben wir konzernweit im Bereich Global Business Services (GBS) gebündelt. Dadurch können wir unsere Ressourcen noch effizienter nutzen und zugleich auf die sich schnell ändernden Anforderungen unseres Geschäfts und unserer Kunden flexibel reagieren. Aufgaben der Konzernführung werden im Corporate Center wahrgenommen. Organisationsstruktur Deutsche Post DHL Group A.01 Deutsche Post DHL Group Corporate Center Unternehmensbereiche VORSTANDS - VORSITZ FINANZEN, GLOBAL BUSINESS SERVICES PERSONAL POST - ECOMMERCE - PARCEL E XPRESS GLOBAL FORWARDING, FREIGHT SUPPLY CHAIN Vorstand Vorstand Vorstand Vorstand Vorstand Vorstand Vorstand • Dr. Frank Appel • Lawrence Rosen • Melanie Kreis • Jürgen Gerdes • Ken Allen • Dr. Frank Appel • John Gilbert Funktionen Funktionen Funktionen Geschäftsfelder Regionen Geschäftsfelder Regionen • Board Services • Corporate Accounting & Controlling • Corporate HR Deutschland • Post • Europe • Global Forwarding • EMEA (Europe, Middle East and Africa) • Corporate First Choice • Corporate Finance • Corporate HR Standards & Programme • eCommerce - Parcel • Americas • Freight • Americas • Corporate Legal • Global Business Services: Procurement, Real Estate, Finance Operations, Legal Services etc. • Corporate HR International • Asia Pacific • Asia Pacific • Customer Solutions & Innovation • Investor Relations • HR Post - eCommerce - Parcel • MEA (Middle East and Africa) • Konzernbüro • Konzernrevision & Sicherheit • HR Express • Konzernentwicklung • Steuern • HR Global Forwarding, Freight • Konzernführungskräfte • HR Supply Chain • Konzerngeschichte & Wirtschaftsverbände • HR Finance, GBS, CSI, CC • Konzernkommunikation & Unternehmensverantwortung • Politik & Regulierungsmanagement Organisatorische Veränderungen Am 27. April 2015 hat Roger Crook sein Mandat als Mitglied des Vorstands niedergelegt. Bis zur Berufung eines neuen Vorstands für den Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight hat der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL Group, Dr. Frank Appel, die entsprechenden Aufgaben in Personalunion übernommen. In der Organisationsstruktur des DHL-Unternehmensbereichs Supply Chain wurden die bisherigen Geschäftsfelder Supply Chain und Williams Lea zusammengelegt, da keine separate Steuerung durch das oberste Führungsgremium mehr erfolgt. Auf allen Kontinenten vertreten Deutsche Post DHL Group ist in über 220 Ländern und Territorien vertreten. Die wichtigsten Standorte sind der Anteilsbesitz liste zu entnehmen. Die Grafik A.02 zeigt die Marktvolumina in den wichtigsten Regionen. Geschäftsfelder und Marktpositionen Unternehmensbereich Post - eCommerce – Parcel Die Post für Deutschland Mit etwa 61 Millionen Briefen, die wir in Deutschland an jedem Werktag zustellen, sind wir das größte Postunternehmen Europas. Unser Angebot für Privat- und Geschäftskunden reicht vom physischen, hybriden oder elektronischen Brief über die Warensendung bis zu Zusatzleistungen wie Nachnahme, Einschreiben oder Wertbriefen. Mit unserer elektronischen Kommunikationsplattform E-POST können Unternehmen, Verwaltungen und Privatkunden sicher und vorteilhaft kommunizieren. Der nationale Markt für Geschäftskommunikation belief sich im Berichtsjahr auf rund 4,4 Mrd € (Vorjahr: 4,6 Mrd €). Wir betrachten den wettbewerbsrelevanten Geschäftskundenmarkt und berücksichtigen dabei, wer den Geschäftskunden gegenüber als Dienstleister auftritt, also sowohl den Wettbewerb mit dem Endkunden als auch den auf Teilleistungen bezogenen Konsolidierungswettbewerb. Unser Marktanteil ist mit 62,1 % gegenüber dem Vorjahr (64,5 %) leicht gesunken. Zum 1. Januar 2015 haben wir den Preis für Standardbriefe von 0,60 € auf 0,62 € erhöht und für den Kompaktbrief von 0,90 € auf 0,85 € gesenkt. Zielgruppengenau und kanal übergreifend werben Mit unseren Komplettservices im Bereich Dialogmarketing erreichen Werbetreibende zielgruppengenau und effizient ihre Kunden. Wir bieten von Adressleistungen über Tools für Konzeption und Kreation bis hin zu Druck, Versand und Erfolgskontrolle alles aus einer Hand an. Der Kundendialog erfolgt kanalübergreifend, individuell und automatisiert. Dialogkampagnen lassen sich vollautomatisch steuern, sodass digitale und physische Sendungen ihre Empfänger inhaltlich verknüpft und zeitlich koordiniert erreichen. Mit unseren digitalen Lösungen können Unternehmen ihre Zielgruppe ermitteln, indem sie Besuche ihrer Internetseite oder ihres Webshops messen. Der deutsche Markt für Dialogmarketing umfasst Werbepost, Telefon- und E-Mail-Marketing. Er ist im Jahr 2015 um 3 % auf ein Volumen von 16,5 Mrd € gesunken, vor allem weil Unternehmen ihre Werbeausgaben verringert oder auf Online-Medien umgeschichtet haben. Unser Anteil in diesem stark fragmentierten und rückläufigen Markt ist leicht auf 13,1 % (Vorjahr: 13,0 %) gestiegen. Briefe und Waren international versenden Wir befördern Briefe und leichtgewichtige Warensendungen international und bieten unsere Dialogmarketing-Lösungen grenzüberschreitend an. Für Geschäftskunden sind wir in bedeutenden europäischen Briefmärkten im internationalen Versand tätig. Von unseren Wettbewerbern unterscheiden wir uns durch innovative Produkte. So entwickeln wir für die wachsende E-Commerce-Branche internationale Versandlösungen an private Empfänger (B2C). Unser Angebot umfasst auch Beratung und Services rund um physisches und digitales Dialogmarketing. Überdies bieten wir schriftliche Kommunikation für internationale Geschäftskunden physisch, hybrid und vollelektronisch an. Kunden mit Sitz im Ausland nutzen unser spezielles Wissen und unsere Erfahrungen, um auf dem deutschen Markt erfolgreich zu handeln. Weltweit lag das Marktvolumen für den internationalen Briefverkehr im Jahr 2015 bei rund 6,6 Mrd € (Vorjahr: 6,4 Mrd €). Durch den zunehmenden Anteil an höhergewichtigen Sendungen konnte der Rückgang bei leichtgewichtigen Briefen und Presseerzeugnissen kompensiert werden. Unser Marktanteil ging im Vorjahresvergleich leicht auf 15,0 % zurück. Weltweites Angebot von Paket- und E-Commerce-Dienstleistungen In Deutschland bieten wir unseren Kunden ein dichtes Netz von Paketannahmestellen an. Mit Pilotprojekten wie dem Paketkopter und der Kofferraumzustellung unterstreichen wir unseren Innovationsvorsprung. Die Kunden können wählen, ob sie ihre Pakete in einem bestimmten Zeitfenster, taggleich oder schnellstmöglich erhalten wollen. Dank automatisierter Empfängerservices und intelligenter Infrastruktur können Pakete mit der neuen Paketkastenanlage für Mehrfamilienhäuser rund um die Uhr sicher empfangen und versendet werden. Unsere Geschäftskunden unterstützen wir dabei, im Online-Handel weiter zu wachsen: Kleinen und mittelgroßen Händlern eröffnen wir mit dem Marktplatz Allyouneed.de einen zusätzlichen Verkaufskanal. Auf Wunsch decken wir die gesamte Warenlogistik bis zum Retourenmanagement ab und bieten mit dem 2-Mann-Handling eine Lösung für den Versand großer und schwerer Waren, die im Internet bestellt wurden. Mit dem Online-Supermarkt AllyouneedFresh.com und der DHL-Multibox bedienen wir zudem das wachsende Segment des Lebensmittelhandels im Internet. Der deutsche Paketmarkt belief sich im Jahr 2015 auf ein Volumen von rund 9,5 Mrd € (Vorjahr: 8,8 Mrd €). Unseren Marktanteil konnten wir auf 43,7 % ausbauen (Vorjahr: 43,0 %). E-Commerce-Leistungen bieten wir mehr und mehr auch in den weltweit wichtigsten Märkten an. In Europa haben wir im Jahr 2015 mit dem Aufbau eigener Zustellnetze in der Slowakei und in Österreich begonnen und ein flächendeckendes Paketshop-Netzwerk von DHL Freight in Schweden übernommen. Damit sind wir bereits in neun Ländern vertreten. Zudem haben wir rund 10.000 Paketshops angebunden und erste Packstationen errichtet. Außerhalb Europas wurde das Angebot von Blue Dart Express in Indien um Zustelloptionen an Endkunden erweitert: So haben wir die erste Paketabholstation des Landes installiert und einen mobilen Paketshop-Service eingeführt. In den USA bieten wir zusätzliche Leistungen wie die taggenaue Zustellung an. Die bestehenden Versandrouten in und aus den wichtigsten internationalen Märkten haben wir um Dienstleistungen für den Online-Handel ergänzt. Dazu zählen Entwicklung und Betrieb von länderspezifischen Online-Shops sowie die gesamte Auftragsabwicklung inklusive Warenlagerung, Versand, Kundenservice und Marketing. Ziele und Strategien KONZERNSTRATEGIE „Strategie 2020“ setzt Prioritäten für Investitionen und Handeln Mit der „Strategie 2020: Focus.Connect.Grow.“ untermauert Deutsche Post DHL Group ihren globalen Führungsanspruch in der Logistikbranche. Angesichts der angespannten politischen Lage in Teilen der Welt sowie veränderten Erwartungen an das Wirtschaftswachstum besonders in China haben wir 2015 unsere Ausgangslage erneut überprüft. Wir bestätigen, dass die zunehmende Digitalisierung, das beschleunigte Wachstum des E-Commerce-Bereiches und die Dynamik in den Entwicklungs- und Schwellenländern uns erhebliche Chancen bieten. Folgende Prioritäten für Investitionen und Handeln haben wir im Rahmen unserer Strategie bisher gesetzt: Focus: Wir bekennen uns zu unserem Kerngeschäft Post und Logistik und verfolgen das Ziel, Anbieter, Arbeitgeber und Investment erster Wahl zu werden. Unsere jährliche Mitarbeiterbefragung haben wir angepasst, um wichtige Elemente besser steuern zu können. Überdies wollen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und haben dafür Ziele und Messgrößen festgelegt. Wir verstehen uns als eine Familie von verschiedenen Unternehmensbereichen, von denen sich jeder auf definierte Märkte und Ziele fokussiert. Einige strategische Veränderungen wurden im Berichtsjahr erfolgreich angestoßen, darunter der Tarifabschluss für die Deutsche Post AG in Deutschland, die Restrukturierung im Unternehmensbereich Supply Chain und die IT-Erneuerung im Geschäftsfeld Global Forwarding. Connect: Wir vernetzen unsere Organisation stärker, um durchgängig sehr gute Leistungen für unsere Kunden zu erzielen. Das zentrale Element dabei ist „Certified“, unsere konzernweite Initiative, mit der wir Mitarbeiter noch besser qualifizieren wollen. Jeder Mitarbeiter im Konzern soll zertifiziert werden. Die damit geförderte Mitarbeitermotivation und Kultur der Kundenorientierung sowie das verbesserte, gesamthafte Verständnis für die Geschäftsabläufe trägt weltweit zur Differenzierung unserer Dienstleistungen am Markt bei. Im Berichtsjahr haben wir viele neue Module entwickelt und mit der globalen Durchführung begonnen. Ferner schaffen wir konzernweite Plattformen und Abläufe zur Zusammenarbeit, zum Beispiel in operativen Bereichen, der weiteren Digitalisierung und der Entwicklung unserer Führungskräfte. Grow : Wir stärken unsere konzernweiten Wachstumsinitiativen – vor allem im E-Commerce-Bereich und in den strukturell stärker wachsenden Entwicklungs- und Schwellenländern. So haben wir in das nationale und grenzüberschreitende Paketgeschäft in Europa sowie in das bereits umfangreiche Expressnetz investiert. Grundsätzlich werden wir unsere Präsenz dort verstärken, wo das Wachstumspotenzial langfristig am größten ist: Der Anteil am Konzernumsatz, der in Schwellenmärkten erzielt wird, soll im Jahr 2020 bei mindestens 30 % liegen. Wir werden in den kommenden Jahren weitere Initiativen entwickeln und bewerten, die das Wachstum des Unternehmens beschleunigen sollen. Mit unserer Strategie streben wir im Jahr 2020 eine einzigartige Marktpräsenz an – sowohl geografisch als auch was die Leistungsfähigkeit unseres Portfolios betrifft. Wir wollen uns überall auf der Welt durch Qualitätsführerschaft und höchste Kundenorientierung auszeichnen. Wenn Menschen an Logistik denken, dann sollen sie Deutsche Post DHL Group denken. ZIELE UND STRATEGIEN DES UNTERNEHMENSBEREICHS POST – ECOMMERCE - PARCEL Mit folgenden strategischen Ansätzen stellen wir uns den Herausforderungen unseres Geschäfts und tragen zur Umsetzung der Konzernstrategie bei: Kostenstruktur marktgerecht gestalten: Um dieses Ziel zu erreichen, passen wir unsere Netzwerke den sich ändernden Rahmenbedingungen und Sendungsstrukturen an. Wir sparen überall dort, wo es möglich und sinnvoll ist, investieren aber parallel in Innovationen und Wachstumsfelder. Mit dem „Produktionskonzept Paket“ sortieren und transportieren wir effizienter. Die Gründung von Regionalgesellschaften unter dem Dach der DHL Delivery GmbH mit marktgerechten Kostenstrukturen sichert unsere Wettbewerbsfähigkeit. Kunden höchste Qualität bieten: Wir bieten unseren Kunden stets besten Service und höchste Qualität zu angemessenen Preisen und schonen dabei gleichzeitig die Umwelt schonen. So werden Sortiertechnik und IT-Strukturen in unserem Briefnetzwerk kontinuierlich modernisiert. Wir investieren in unser Paketnetz und passen es stetig den steigenden Mengen an. Ziel ist es, auch im Paketbereich 95 % aller Sendungen in Deutschland am nächsten Tag den Kunden zuzustellen. Wir betreiben das mit Abstand größte stationäre Vertriebsnetz in Deutschland und erleichtern den Kunden mit unseren Empfängerservices den Versand und Empfang von Paketen erheblich. Unsere erfolgreiche Kooperation mit dem Handel bauen wir, speziell durch unsere Paketshops, weiter aus. Mitarbeiter fördern und motivieren: Zufriedene und engagierte Mitarbeiter sind für uns der Schlüssel zu qualitativ hoher Leistung. Daher statten wir sie nicht nur mit modernen Arbeits- und Betriebsmitteln aus, auch unser Lohnniveau liegt deutlich über dem unserer Wettbewerber. Zusätzlich zu zahlreichen funktionsspezifischen Trainigsmaßnahmen führen wir bis 2020 weltweit ein einheitliches und interaktives Grundlagentraining für alle Mitarbeiter des Unternehmensbereichs durch, um sie auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. On- und offline neue Märkte erschließen: Wir übertragen unsere Kompetenz in der physischen Kommunikation auf die digitale Welt. Unsere Kunden können online und mobil Porto kalkulieren, frankieren, Filialen und Packstationen suchen. Zusätzlich investieren wir in Wachstumsfelder aller Geschäftsbereiche: Über unsere E-POST hinaus sind wir führender Anbieter von Zielgruppen-Marketing in digitalen Medien, ermöglichen Werbetreibenden eine konsistente, kanalübergreifende Zielgruppenansprache, betreiben als erster Paketdienstleister in Deutschland eigene Shopping-Portale und setzen mit dem Postbus unsere Kompetenz bei Transport und Netzmanagement im liberalisierten deutschen Fernbusmarkt ein. Das Geschäftsmodell eCommerce – Parcel wird kontinuierlich internationalisiert. In verschiedenen neuen Märkten wollen wir über die reine Zustellung hinaus nationale Mehrwertleistungen rund um das Thema E-Commerce anbieten. So haben wir im Berichtsjahr mit der Slowakei, Österreich und Schweden drei neue Märkte erschlossen. Unternehmenssteuerung FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Einheitliche Steuerung Für das Mutterunternehmen Deutsche Post AG als legale Einheit gibt es keine eigenen steuerungsrelevanten Leistungsindikatoren. Daher werden nachfolgend die nach den internationalen Rechnungslegungsstandards ermittelten Steuerungsgrößen des Konzerns Deutsche Post DHL Group beschrieben. Einfluss auf Managementgehälter Deutsche Post DHL Group nutzt finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung. Ihre monatliche, vierteljährliche und jährliche Veränderung wird mit Vorjahres- und Plandaten verglichen und entsprechend gesteuert. Die jährliche Entwicklung der hier dargestellten finanziellen und nichtfinanziellen Steuerungsgrößen ist im Wesentlichen auch für die Bemessung der Managementvergütung relevant. Die finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sollen das Gleichgewicht zwischen Profitabilität, effizientem Einsatz von Ressourcen und ausreichender Liquidität wahren. Wie sich diese Kennzahlen im Berichtsjahr entwickelt haben, wird im Wirtschaftsbericht erläutert. Berechnung des EBIT (IFRS) A.08 Umsatzerlöse + Sonstige betriebliche Erträge – Materialaufwand – Personalaufwand – Abschreibungen – Sonstige betriebliche Aufwendungen +/–Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen = Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) Berechnung des EAC (IFRS) A.09 EBIT – Kapitalkosten (Asset Charge) = Nettovermögensbasis x Konzernkapitalkostensatz (WACC) = EBIT after Asset Charge (EAC, Gewinn nach Kapitalkosten) Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit misst Ertragskraft Die Profitabilität der Geschäftsbereiche des Konzerns wird mit dem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) gemessen. Um das EBIT zu ermitteln, werden ausgehend von den Umsatzerlösen und den sonstigen betrieblichen Erträgen der Material- und Personalaufwand, die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen abgezogen sowie das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen ergänzt. Zinsen, sonstige Finanzierungsaufwendungen oder -erträge werden im Finanzergebnis berücksichtigt. Zur Vergleichbarkeit von Geschäftsbereichen wird die Umsatzrendite als Verhältnis von EBIT zu Umsatzerlösen errechnet. EBIT after Asset Charge fördert effizienten Einsatz von Ressourcen Seit dem Jahr 2008 verwendet der Konzern das EBIT after Asset Charge (EAC, Gewinn nach Kapitalkosten) als eine weitere wesentliche Steuerungsgröße. Sie ergänzt das EBIT um eine Kapitalkostenkomponente, die als „Asset Charge“ abgezogen wird. Indem die Kapitalkosten in unternehmerische Entscheidungen einbezogen werden, wird der effiziente Einsatz der Ressourcen gefördert und das operative Geschäft auf nachhaltige Wertsteigerung und Mittelzufluss ausgerichtet. Die Grundlage zur Berechnung der Kapitalkosten bildet der Konzernkapitalkostensatz (Weighted Average Cost of Capital, WACC), der aus dem gewichteten Durchschnitt der Nettokosten für verzinsliches Fremdkapital und Eigenkapital berechnet wird. Dabei werden gemäß „Capital Asset Pricing Model“ unternehmensspezifische Risikofaktoren berücksichtigt. Es wird ein für alle Unternehmensbereiche einheitlicher Kapitalkostensatz von 8,5 % verwendet, der zugleich auch eine Mindestzielgröße für Projekte und Investitionen im Konzern darstellt. Er wird grundsätzlich anhand der aktuellen Finanzmarktverhältnisse einmal jährlich überprüft. Allerdings ist es hierbei nicht das Ziel, alle kurzfristigen Veränderungen nachzuvollziehen. Stattdessen werden nur längerfristige Trends verfolgt. Um den WACC mit denen der Vorjahre besser vergleichbar zu machen, wurde er im Jahr 2015 verglichen mit den Vorjahren konstant gehalten. Die Berechnung der Asset Charge erfolgt monatlich, sodass auch unterjährige Schwankungen im betrieblichen Nettovermögen berücksichtigt werden. Grafik A.10 zeigt die Zusammensetzung der Nettovermögensbasis. Berechnung der Nettovermögensbasis (IFRS) A.10 Operative Vermögenswerte • Immaterielle Vermögenswerte • Sachanlagen • Firmenwert • Forderungen aus L/L (Teil des Net Working Capital) • Sonstige operative langfristige Vermögenswerte – Operative Verbindlichkeiten • Operative Rückstellungen (ohne Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen) • Verbindlichkeiten aus L/L (Teil des Net Working Capital) • Sonstige operative langfristige Verbindlichkeiten = Nettovermögensbasis Ausreichende Liquidität bewahren Neben EBIT und EAC ist der Cashflow für das Konzernmanagement ein weiterer wesentlicher finanzieller Indikator. Diese Steuerungsgröße zielt auf die ausreichende Liquidität ab, um neben operativen Zahlungsverpflichtungen und Investitionen auch alle finanziellen Verpflichtungen des Konzerns aus Schuldentilgung und Dividende decken zu können. Der Cashflow wird mithilfe der Kapitalflussrechnung ermittelt. Der operative Cashflow (OCF) berücksichtigt alle Größen, die mit der unmittelbaren operativen Wertschöpfung verbunden sind. Er wird aus dem EBIT berechnet, korrigiert um Veränderungen der langfristigen Vermögenswerte (Abschreibungen, Zuschreibungen, Gewinne und Verluste aus Abgängen), sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge, erhaltene Dividenden, Steuerzahlungen, Veränderung von Rückstellungen sowie sonstige langfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Das kurzfristige Nettovermögen (Net Working Capital) bleibt als Treiber des OCF übrig. Effektives Management des kurzfristigen Nettovermögens ist für den Konzern ein wichtiger Hebel, um den Cashflow kurz- und mittelfristig zu verbessern. Der Free Cashflow (FCF) basiert auf dem OCF und ergänzt diesen um Zahlungsmittelflüsse aus Investitionen, Akquisitionen und Desinvestitionen sowie Nettozinszahlungen. Er gibt an, wie viele Zahlungsmittel dem Unternehmen für Dividendenzahlungen oder Rückführung der Verschuldung aus dem Berichtszeitraum zur Verfügung stehen. Da dieser für das Konzernmanagement und Stakeholder von höherer Relevanz ist, nutzen wir den FCF anstelle des OCF seit 2015 als finanziellen Leistungsindikator. Berechnung des Free Cashflow (IFRS) A.11 EBIT +/– Abschreibungen –/+ Ergebnis aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten +/– Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge +/– Veränderung der Rückstellungen +/– Veränderung der sonstigen langfris- tigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten + Erhaltene Dividenden +/– Ertragsteuerzahlungen = Operativer Cashflow vor Ver - än der ungen des kurzfristigen Ne t tovermögens (Net Working Capital) +/– Veränderung des Net Working Capital = Operativer Cashflow ( Mittelzu - fluss /-abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit) (OCF) +/– Zahlungsmittelzufluss/-abfluss aus der Veränderung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten +/– Zahlungsmittelzufluss/-abfluss aus Akquisitionen/Desinvestitionen +/– Nettozinszahlungen = Free Cashflow (FCF) NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN Mitarbeiterbefragungsergebnis als steuerungsrelevanter Indikator Unsere jährliche weltweite Mitarbeiterbefragung zeigt uns, wo wir als Konzern aus Sicht der Mitarbeiter stehen. Besonders bedeutsam ist dabei sowohl das Mitarbeiterengagement als auch, wie die Mitarbeiter das Führungsverhalten der Vorgesetzten einschätzen. Die Kennzahl „Aktive Führung“ fließt dementsprechend in die Bonusermittlung unserer Führungskräfte ein. Die Ergebnisse der im Berichtsjahr durchgeführten Mitarbeiterbefragung schildern wir im Kapitel Mitarbeiter. Treibhausgaseffizienz als zusätzliche Steuerungsgröße Da Treibhausgaseffizienz die Zielgröße unseres Umweltschutzprogramms „GoGreen“ ist, haben wir die Transparenz dazu wie angekündigt erhöht. Sie wird mithilfe eines CO2-Effizienz-Index (CEX) gemessen, der auf geschäftsfeldspezifischen Emissions-Intensitätskennzahlen basiert, die gegenüber dem Basisjahr indiziert sind. Die jeweiligen Emissionen werden so ins Verhältnis zu einer passenden Leistungsgröße gesetzt. Der CEX ist seit dem Berichtsjahr ein steuerungsrelevanter nichtfinanzieller Indikator im Konzern. Die Berechnungsgrundlagen sowie die für das Berichtsjahr ermittelten Werte zeigen wir im Kapitel Unternehmensverantwortung. Übernahmerechtliche Angaben Angaben nach §§ 289 Abs. 4 HGB und erläuternder Bericht Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals, Stimmrechte und Übertragung von Aktien Zum 31. Dezember 2015 betrug das Grundkapital der Gesellschaft 1.212.753.687 €, eingeteilt in ebenso viele auf den Namen lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag). Jede Aktie gewährt die gleichen gesetzlich vorgesehenen Rechte und Pflichten und in der Hauptversammlung je eine Stimme. Keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe stehen Sonderrechte, insbesondere solche, die Kontrollbefugnisse verleihen, zu. Die Ausübung der Stimmrechte und die Übertragung der Aktien richten sich nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen und der Satzung der Gesellschaft, die beides nicht beschränkt. § 19 der Satzung bestimmt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um als Aktionär an der Hauptversammlung teilzunehmen und sein Stimmrecht auszuüben. Gegenüber der Gesellschaft gilt als Aktionär nur, wer als solcher im Aktienregister eingetragen ist. Dem Vorstand sind keine Vereinbarungen zwischen Aktionären bekannt, die das Stimmrecht oder die Aktienübertragung beschränken. Mitglieder des Vorstands erhalten als langfristige Vergütungskomponente im Rahmen des Long-Term-Incentive-Plans jährlich Stock Appreciation Rights (SAR) unter der Voraussetzung, dass sie für jede Tranche ein Eigeninvestment vorrangig in Aktien der Deutsche Post AG, ersatzweise in Geld leisten. Veräußert ein Vorstandsmitglied Aktien des Eigeninvestments einer Tranche oder wird über das Eigeninvestment in Geld vor Ablauf der vorgesehenen Wartezeit von vier Jahren verfügt, verfallen sämtliche SAR aus der entsprechenden Tranche. Im Rahmen des aktienorientierten Vergütungssystems „Share Matching Scheme“ sind die teilnehmenden Führungskräfte verpflichtet, von einem Teil ihres jährlichen Bonus Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Für diese gilt nach den zugrunde liegenden Bedingungen eine vierjährige Veräußerungssperre. Kapitalbeteiligungen von mehr als 10 % Die KfW Bankengruppe (KfW), Frankfurt am Main, ist mit einer Beteiligung von rund 21 % am Grundkapital unser größter Aktionär. Die Bundesrepublik Deutschland ist mittelbar über die KfW an der Deutsche Post AG beteiligt. KfW und Bund sind gemäß den uns vorliegenden Mitteilungen nach §§ 21 ff. Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) die einzigen Aktionäre, die direkt oder indirekt mehr als 10 % des Grundkapitals halten. Ernennung und Abberufung der Vorstandsmitglieder Die Mitglieder des Vorstands werden nach den gesetzlichen Vorschriften bestellt und abberufen (§§ 84, 85 Aktiengesetz (AktG), § 31 Mitbestimmungsgesetz (MitbestG)). Gemäß § 84 AktG, § 31 MitbestG erfolgt die Bestellung durch den Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Gemäß § 6 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Mitgliedern. Im Übrigen wird die Zahl der Vorstandsmitglieder durch den Aufsichtsrat bestimmt, der auch einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen kann. Satzungsänderungen Die Satzung kann gemäß §§ 119 Abs. 1 Ziff. 5, 179 Abs. 1 Satz 1 AktG durch Beschluss der Hauptversammlung geändert werden. Gemäß § 21 Abs. 2 der Satzung in Verbindung mit §§ 179 Abs. 2, 133 Abs. 1 AktG beschließt die Hauptversammlung über Satzungsänderungen grundsätzlich mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen und mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals. Soweit das Gesetz für Satzungsänderungen zwingend eine größere Mehrheit vorschreibt, ist diese Mehrheit entscheidend. Gemäß § 14 Abs. 7 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Satzungsänderungen, die nur die Fassung betreffen, zu beschließen. Befugnisse des Vorstands, insbesondere zu Aktienausgabe und Aktienrückkauf Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 28. Mai 2018 bis zu 236.267.019 neue, auf den Namen lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen auszugeben und hierdurch das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 236.267.019,00 € zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2013, § 5 Abs. 2 der Satzung). Den Aktionären steht bei Ausgabe von neuen Aktien aus dem Genehmigten Kapital 2013 grundsätzlich ein Bezugsrecht zu, das nur unter den in § 5 Abs. 2 der Satzung genannten Voraussetzungen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden kann. Die Einzelheiten dazu ergeben sich aus § 5 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft. Das Genehmigte Kapital 2013 ist ein Finanzierungs- und Akquisitionsinstrument entsprechend den internationalen Standards, das der Gesellschaft die Möglichkeit gibt, schnell, flexibel und kostengünstig Eigenkapital aufzunehmen. Das genehmigte Kapital entspricht einem Anteil von weniger als 20 % des Grundkapitals. Das Genehmigte Kapital 2013, das sich ursprünglich auf 240 Mio € belief, ist im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 2.164.388,00 € und im Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 1.568.593,00 € in Anspruch genommen worden. Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Mai 2011 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 24. Mai 2016 einmal oder mehrmals Options-, Wandel- und/oder Gewinnschuldverschreibungen sowie Genussrechte unter Einschluss von Kombinationen dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu 1 Mrd € auszugeben und dabei Options- oder Wandlungsrechte auf bis zu 75 Mio Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 75 Mio € zu gewähren. Die Ermächtigung ist im Dezember 2012 durch die Begebung einer Wandelschuldverschreibung im Gesamtnennbetrag von 1 Mrd € in voller Höhe in Anspruch genommen worden. Im Geschäftsjahr 2015 sind erstmals 4.832 Aktien an Inhaber von Teilschuldverschreibungen nach Ausübung ihres Wandlungsrechts ausgegeben worden. Das Grundkapital war zum 31. Dezember 2015 noch um bis zu 74.995.168,00 € bedingt erhöht, um den Inhabern bzw. Gläubigern von aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses vom 25. Mai 2011 begründeten Options- oder Wandlungsrechten oder Wandlungspflichten nach Ausübung ihrer Rechte zur Bedienung der Rechte bzw. in Erfüllung von Wandlungspflichten Aktien zu gewähren (Bedingtes Kapital 2011, § 5 Abs. 3 der Satzung). Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 28. Mai 2018 einmal oder mehrmals Options-, Wandel- und/oder Gewinnschuldverschreibungen sowie Genussrechte unter Einschluss von Kombinationen dieser Instrumente (nachfolgend zusammen „Schuldverschreibungen“) im Gesamtnennbetrag von bis zu 1,5 Mrd € auszugeben und dabei Options- oder Wandlungsrechte auf bis zu 75 Mio Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 75 Mio € zu gewähren. Die Schuldverschreibungsbedingungen können auch eine Pflicht zur Ausübung von Options- oder Wandlungsrechten oder das Recht der Gesellschaft vorsehen, den Inhabern bzw. Gläubigern der Schuldverschreibungen ganz oder teilweise anstelle der Zahlung eines geschuldeten Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren, und zwar zum Ende der Laufzeit oder zu anderen Zeitpunkten. Das Grundkapital ist um bis zu 75 Mio € bedingt erhöht, um den Inhabern bzw. Gläubigern der Schuldverschreibungen Aktien nach Ausübung ihrer Options- oder Wandlungsrechte bzw. in Erfüllung ihrer Options- oder Wandlungspflichten zu gewähren oder um ihnen gemäß den Schuldverschreibungsbedingungen Aktien anstelle von Geldzahlungen zu gewähren (Bedingtes Kapital 2013, § 5 Abs. 4 der Satzung). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann bei der Ausgabe von Schuldverschreibungen nur unter den in dem vorgenannten Ermächtigungsbeschluss aufgeführten Voraussetzungen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden. Die Einzelheiten dazu ergeben sich aus dem von der Hauptversammlung beschlossenen Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 7 der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013. Die Ermächtigung zur Ausgabe von Schuldverschreibungen entspricht der üblichen Praxis bei börsennotierten Aktiengesellschaften. Sie eröffnet der Gesellschaft die Möglichkeit, ihre Aktivitäten flexibel und zeitnah zu finanzieren, und gibt den notwendigen Handlungsspielraum, um günstige Marktsituationen kurzfristig und schnell zu nutzen, indem beispielsweise Schuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrechten oder Wandlungspflichten auf Aktien der Gesellschaft im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen, beim Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen als Gegenleistung angeboten werden können. Der Vorstand hat die Ermächtigung bisher nicht in Anspruch genommen. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Mai 2014 ermächtigt, bis zum 26. Mai 2019 insgesamt bis zu 40 Mio Performance Share Units mit Bezugsrechten auf insgesamt bis zu 40 Mio Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 40 Mio € nach näherer Maßgabe des Ermächtigungsbeschlusses an Mitglieder der Geschäftsführungen der im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehenden Unternehmen sowie an Führungskräfte der Gesellschaft und der in ihrem Mehrheitsbesitz stehenden Unternehmen auszugeben. Die Performance Share Units können mit Zustimmung des Vorstands auch von im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehenden Unternehmen ausgegeben werden. Die Ausgabe der Aktien auf die mit den Performance Share Units verbundenen Bezugsrechte ist davon abhängig, dass nach Ablauf einer vierjährigen Wartezeit bestimmte Erfolgsziele erreicht werden, wobei grundsätzlich für je sechs gewährte Bezugsrechte bis zu vier Aktien ausgegeben werden können, wenn und soweit näher spezifizierte Performance-Ziele für die Kursentwicklung erreicht werden, und bis zu zwei Aktien, wenn und soweit bestimmte an der prozentualen Entwicklung des STOXX Europe 600 Index orientierte Outperformance-Ziele erreicht werden. Das Grundkapital ist um bis zu 40 Mio € bedingt erhöht, um den bezugsberechtigten Führungskräften nach Maßgabe des Ermächtigungsbeschlusses Aktien der Gesellschaft gewähren zu können (Bedingtes Kapital 2014, § 5 Abs. 5 der Satzung). Die Einzelheiten ergeben sich aus dem von der Hauptversammlung beschlossenen Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 8 der Hauptversammlung vom 27. Mai 2014. Zum 31. Dezember 2015 standen 8.483.124 Performance Share Units aus, die in den Geschäftsjahren 2014 und 2015 ausgegeben worden sind. Schließlich hat die Hauptversammlung vom 27. Mai 2014 die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 26. Mai 2019 eigene Aktien im Umfang von bis zu 10 % des bei Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Dabei gilt die Maßgabe, dass die so erworbenen Aktien zusammen mit Aktien, die die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals darstellen dürfen. Der Erwerb der Aktien kann über die Börse, aufgrund eines öffentlichen Kaufangebots, mittels einer an die Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten oder auf andere Weise nach Maßgabe des § 53 a AktG erfolgen. Die erworbenen eigenen Aktien können zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck verwendet werden. Gestattet sind insbesondere – neben einer Veräußerung über die Börse oder durch öffentliches Angebot an alle Aktionäre – eine Verwendung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre nach näherer Maßgabe des Ermächtigungsbeschlusses sowie die Einziehung ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem von der Hauptversammlung beschlossenen Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 6 der Hauptversammlung vom 27. Mai 2014. Ergänzend dazu hat die Hauptversammlung vom 27. Mai 2014 den Vorstand ermächtigt, in dem zu Tagesordnungspunkt 6 beschlossenen Rahmen eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben. Dies erfolgt in Erfüllung von Optionsrechten, die die Gesellschaft zum Erwerb der eigenen Aktien bei Ausübung der Option verpflichten („Put-Optionen“), in Ausübung von Optionsrechten, die der Gesellschaft das Recht vermitteln, eigene Aktien bei Ausübung der Option zu erwerben („Call-Optionen“), infolge von Kaufverträgen, bei denen zwischen dem Abschluss des Kaufvertrags über Deutsche-Post-Aktien und der Erfüllung durch Lieferung von Deutsche-Post-Aktien mehr als zwei Börsentage liegen („Terminkäufe“) oder durch Einsatz einer Kombination von Put-Optionen, Call-Optionen und/oder Terminkäufen. Dabei sind alle Aktienerwerbe unter Einsatz der vorgenannten Derivate auf höchstens 5 % des bei Beschlussfassung vorhandenen Grundkapitals beschränkt. Die Laufzeiten der einzelnen Derivate dürfen nicht mehr als 18 Monate betragen, müssen spätestens am 26. Mai 2019 enden und so gewählt werden, dass der Erwerb der eigenen Aktien in Ausübung der Derivate nicht nach dem 26. Mai 2019 erfolgen kann. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem von der Hauptversammlung beschlossenen Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 7 der Hauptversammlung vom 27. Mai 2014. Die Erteilung einer Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien durch die Hauptversammlung entspricht einer verbreiteten Praxis bei börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien unter Einsatz von Derivaten soll das Instrumentarium des Aktienrückkaufs lediglich ergänzen und der Gesellschaft die Gelegenheit geben, einen Rückkauf optimal zu strukturieren. Bei öffentlichen Angeboten zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft gelten ausschließlich Gesetz und Satzung einschließlich der Bestimmungen des deutschen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes. Die Hauptversammlung hat den Vorstand nicht zur Vornahme von in ihre Zuständigkeit fallenden Handlungen ermächtigt, um den Erfolg von etwaigen Übernahmeangeboten zu verhindern. Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, und Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern Die Deutsche Post AG hat mit einem Bankenkonsortium einen Vertrag über eine syndizierte Kreditlinie in Höhe von 2 Mrd € abgeschlossen. Im Fall eines Kontrollwechsels im Sinne des Vertrags hat jedes Mitglied des Bankenkonsortiums unter bestimmten Voraussetzungen das Recht, seinen Anteil an der Kreditlinie sowie seinen jeweiligen Anteil an ausstehenden Krediten zu kündigen und deren Rückzahlung zu verlangen. Weiterhin sehen die Anleihebedingungen der unter dem im März 2012 etablierten „Debt Issuance Programme“ emittierten Anleihen sowie der im Dezember 2012 begebenen Wandelanleihe Kontrollwechselbestimmungen vor. Im Fall eines Kontrollwechsels im Sinne der Bedingungen gewähren diese den Gläubigern unter bestimmten Voraussetzungen das Recht, die vorzeitige Rückzahlung der jeweiligen Schuldverschreibungen zu verlangen. Außerdem besteht ein Rahmenvertrag über die Lieferung von Treibstoff, auf dessen Grundlage im Berichtsjahr Treibstoff im Gegenwert eines hohen zweistelligen Millionenbetrags abgerufen wurde und der dem Lieferanten für den Fall eines Kontrollwechsels ein Recht zur sofortigen Beendigung der Geschäftsbeziehung einräumt. Für den Fall eines Kontrollwechsels ist allen Mitgliedern des Vorstands das Recht eingeräumt, innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach dem Kontrollwechsel mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende ihr Amt jeweils aus wichtigem Grund niederzulegen und den Vorstandsvertrag zu kündigen (Sonderkündigungsrecht). Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts oder einvernehmlicher Aufhebung des Vorstandsvertrags innerhalb von neun Monaten seit Kontrollwechsel hat das Mitglied des Vorstands Anspruch auf Abfindung seiner Vergütungsansprüche für die Restlaufzeit des Vorstandsvertrags, begrenzt durch die vom Deutschen Corporate Governance Kodex in Nr. 4.2.3 empfohlenen Caps mit der im Vergütungsbericht dargestellten Präzisierung. Im Hinblick auf Optionen aus dem Long-Term-Incentive-Plan wird das Vorstandsmitglied so behandelt, als ob die Wartezeit für sämtliche Optionen bei Beendigung des Vorstandsvertrags bereits abgelaufen wäre. Die ausübbaren Optionen können dann innerhalb von sechs Monaten nach Vertragsbeendigung ausgeübt werden. Beim Share Matching Scheme für Führungskräfte wird im Falle eines Kontrollwechsels der Gesellschaft die Haltefrist für die Aktien mit sofortiger Wirkung unwirksam. Die teilnehmenden Führungskräfte erhalten zeitnah die volle Zahl der ihrem Aktieneinsatz entsprechenden Matching Shares. In einem derartigen Fall trägt der Arbeitgeber alle nachteiligen steuerlichen Folgen, die sich aus der Verkürzung der Haltefrist ergeben. Davon ausgenommen sind Steuern, die normalerweise nach der Haltefrist anfallen. Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat Vergütung des Vorstands Struktur der Vergütung des Konzernvorstands im Geschäftsjahr 2015 Die Vergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2015 hat der Aufsichtsrat festgelegt. Er hat die Gesamtbezüge der einzelnen Vorstandsmitglieder einschließlich der wesentlichen Vertragselemente beraten und beschlossen. Dafür wurde die Expertise eines unabhängigen Vergütungsberaters eingeholt. Die Vorstandsvergütung orientiert sich an der Größe und der globalen Ausrichtung des Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie an den Aufgaben und Leistungen des jeweiligen Vorstandsmitglieds. Die Vergütung ist so bemessen, dass sie im internationalen und nationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist und damit einen Anreiz für engagierte und erfolgreiche Arbeit bietet. Die Vergütung des Vorstands im Jahr 2015 ist marktüblich, angemessen und leistungsorientiert; sie setzt sich zusammen aus erfolgsunabhängigen und variablen, das heißt erfolgsbezogenen Komponenten mit kurz-, mittel- und langfristiger Wirkung. Sie weist insgesamt und hinsichtlich ihrer variablen Vergütungsbestandteile betragsmäßige Höchstgrenzen auf. Erfolgsunabhängige Komponenten sind die Jahresfestvergütung (Grundgehalt), Nebenleistungen und Pensionszusagen. Die Jahresfestvergütung wird in zwölf gleichen Monatsraten nachträglich zum Monatsende gezahlt. Nebenleistungen bestehen vor allem aus Firmenwagennutzung, Zuschüssen zu Versicherungen sowie besonderen Pauschalen und Leistungen bei Einsatz außerhalb des Heimatlandes. Die variable Vergütung des Vorstands ist ganz überwiegend mittel- und langfristig ausgerichtet. Die variable Zielvergütung besteht zu mehr als der Hälfte aus einem Long-Term-Incentive-Plan (LTIP) mit vierjähriger Bemessungsperiode und im Übrigen aus der an den jährlichen geschäftlichen Erfolg gebundenen Jahreserfolgsvergütung, von der wiederum 50 % in eine Mittelfristkomponente mit dreijährigem Bemessungszeitraum überführt werden (Deferral). Damit wird weniger als ein Viertel des variablen Vergütungsbestandteils auf Basis einer einjährigen Bemessungsgrundlage ausgezahlt. Die Höhe der Jahreserfolgsvergütung wird durch den Aufsichtsrat auf der Grundlage der Geschäftsentwicklung des Unternehmens nach pflichtgemäßem Ermessen festgelegt. Die individuelle Höhe der Jahreserfolgsvergütung richtet sich nach dem Grad, in dem vorab festgelegte Zielwerte erreicht, unter- oder überschritten werden. Die maximale Höhe der Jahreserfolgsvergütung ist auf den Betrag der Jahresfestvergütung begrenzt. Die Zielkriterien, nach denen die Höhe der Jahreserfolgsvergütung bemessen wird, sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Maßgebend ist für alle Mitglieder des Vorstands die Steuerungsgröße „EBIT after Asset Charge“ (Gewinn nach Kapitalkosten) einschließlich Kapitalkosten auf Goodwill und vor Wertminderung auf Goodwill (nachfolgend: EAC) des Konzerns. Für die Vorstände der Unternehmensbereiche Post - eCommerce - Parcel, Express, Global Forwarding, Freight und Supply Chain ist zusätzlich das EAC der jeweils verantworteten Division maßgeblich. Auch der berichtete Free Cashflow des Konzerns ist Bestandteil der Zielvereinbarungen aller Vorstandsmitglieder. Zudem werden mit allen Vorstandsmitgliedern ein Mitarbeiterziel, basierend auf der jährlich durchgeführten Mitarbeiterbefragung, sowie weitere Ziele vereinbart. Sind die für das Geschäftsjahr auf Basis einer anspruchsvollen Zielsetzung festgelegten oberen Zielwerte realisiert, wird die maximale Jahreserfolgsvergütung gewährt. Soweit die für das Geschäftsjahr festgelegten Zielwerte nicht vollständig oder gar nicht erreicht werden, wird eine anteilige oder gar keine Jahreserfolgsvergütung gewährt. Darüber hinaus kann der Aufsichtsrat bei außergewöhnlichen Leistungen einen angemessenen Sonderbonus beschließen. Die Jahreserfolgsvergütung wird, auch wenn die vereinbarten Ziele erreicht worden sind, nicht vollständig auf einmal ausgezahlt. 50 % der Jahreserfolgsvergütung werden in eine Mittelfristkomponente mit dreijährigem Bemessungszeitraum (ein Jahr Leistungsphase, zwei Jahre Nachhaltigkeitsphase) überführt. Eine Auszahlung dieser Mittelfristkomponente erfolgt erst nach Ablauf der Nachhaltigkeitsphase und nur, wenn das Nachhaltigkeitskriterium EAC während der Nachhaltigkeitsphase erreicht wird. Anderenfalls entfällt die Zahlung ersatzlos. Die Regelung wirkt somit im Sinne eines Malussystems, das die Ausrichtung der Vorstandsvergütung auf eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens stärkt und langfristige Anreize setzt. Auf Grundlage des vom Aufsichtsrat im Jahr 2006 beschlossenen Long-Term-Incentive-Plans (LTIP 2006) werden Stock Appreciation Rights (SAR) als langfristige Vergütungskomponente gewährt. Jedes SAR berechtigt zum Barausgleich in Höhe der Differenz zwischen dem Durchschnitt der Schlusskurse der Deutsche-Post-Aktie während der letzten fünf Handelstage vor dem Ausübungstag und dem Ausübungspreis der SAR. Die Mitglieder des Vorstands haben im Jahr 2015 ein Eigeninvestment in Höhe von 10 % ihrer Jahresfestvergütung geleistet. Die Wartezeit für die Ausübung der Rechte beträgt vier Jahre ab Gewährung. Die SAR können nach Ende der Wartezeit innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren ganz oder teilweise ausgeübt werden, wenn am Ende der Wartezeit die absoluten bzw. relativen Erfolgsziele erreicht wurden. Nach Ablauf des Ausübungszeitraums verfallen nicht ausgeübte SAR. Um zu ermitteln, ob und wie viele der gewährten SAR ausübbar sind, werden der Durchschnittskurs bzw. der Durchschnittsindexwert während Referenz- und Performancezeitraum miteinander verglichen. Beim Referenzzeitraum handelt es sich um die letzten 20 aufeinanderfolgenden Handelstage vor dem Ausgabetag. Der Performancezeitraum betrifft die letzten 60 Handelstage vor Ablauf der Wartezeit. Der Durchschnittskurs (Endkurs) wird aus dem Durchschnitt der jeweiligen Schlusskurse der Deutsche-Post-Aktie im Xetra-Handel der Deutsche Börse AG ermittelt. Von je sechs SAR können maximal vier über das absolute Erfolgsziel und maximal zwei über das relative Erfolgsziel erdient werden. Wird zum Ablauf der Wartezeit kein absolutes oder relatives Erfolgsziel erreicht, verfallen die darauf entfallenden SAR der entsprechenden Tranche ersatz- und entschädigungslos. Jeweils ein SAR wird erdient, wenn der Endkurs der Deutsche-Post-Aktie mindestens 10, 15, 20 oder 25 % über dem Ausgabepreis liegt. Das relative Erfolgsziel ist an die Performance der Aktie im Verhältnis zur Performance des STOXX Europe 600 Index (SXXP; ISIN EU0009658202) gekoppelt. Es ist erreicht, wenn die Wertentwicklung der Aktie der des Indexes entspricht oder die Outperformance mindestens 10 % beträgt. Der Erlös aus den Wertsteigerungsrechten ist auf einen Höchstbetrag beschränkt. Er kann darüber hinaus durch den Aufsichtsrat bei außerordentlichen Entwicklungen begrenzt werden. Vergütung des Aufsichtsrats Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in § 17 der Satzung der Deutsche Post AG geregelt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten demnach eine ausschließlich feste jährliche Vergütung in Höhe von 70.000 € (wie Vorjahr). Für den Aufsichtsratsvorsitzenden sowie den Vorsitzenden eines Ausschusses erhöht sich die Vergütung um 100 %, für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden und für das Mitglied eines Ausschusses um 50 %. Dies gilt nicht für den Vermittlungs- und den Nominierungsausschuss. Aufsichtsratsmitglieder, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat und seinen Ausschüssen angehören bzw. die Funktion eines Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden haben, erhalten die Vergütung zeitanteilig. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten wie im Vorjahr ein Sitzungsgeld von 1.000 € für jede Sitzung des Aufsichtsrats oder eines Ausschusses, an der sie teilnehmen. Sie haben Anspruch auf Erstattung der ihnen bei der Ausübung ihres Amts entstehenden baren Auslagen. Umsatzsteuern auf Aufsichtsratsvergütung und Auslagen werden erstattet. Forschung und Entwicklung Da die Deutsche Post AG als Dienstleistungsunternehmen keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne betreibt, ist über nennenswerte Aufwendungen nicht zu berichten. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtaussage des Vorstands zur wirtschaftlichen Lage Ergebnis im Rahmen der Erwartungen in einem Jahr des Übergangs Im Geschäftsjahr 2015 hat Deutsche Post DHL Group ihren Umsatz begünstigt durch positive Währungseffekte um 2,6 Mrd € gesteigert. Unverändert dynamisch gewachsen sind das deutsche Paketgeschäft im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel (PeP) sowie das internationale Geschäft im Unternehmensbereich Express. Das Ergebnis wurde von Verlusten im Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight belastet, die durch die Neuausrichtung der Transformation anfielen, sowie von Restrukturierungskosten im Unternehmensbereich Supply Chain. Im Unternehmensbereich PeP wurde das Ergebnis auch infolge des Streiks belastet. Gegenläufig hat sich der Free Cashflow entwickelt, der deutlich gesteigert werden konnte und aus Sicht des Vorstands die solide finanzielle Lage des Konzerns dokumentiert. Prognose-Ist-Vergleich Prognose-Ist-Vergleich A. 12 Ziele 2015 Ergebnisse 2015 Ziele 2016 EBIT EBIT EBIT • Konzern: mindestens 2,4 Mrd €1 • Konzern: 2,41 Mrd € • Konzern: 3,4 Mrd € bis 3,7 Mrd € • Unternehmensbereich PeP: mindestens 1,1 Mrd €1 • Unternehmensbereich PeP: 1,10 Mrd € • Unternehmensbereich PeP: mehr als 1,3 Mrd € • DHL-Unternehmensbereiche: mindestens 1,65 Mrd €1 • DHL-Unternehmensbereiche: 1,66 Mrd € • DHL-Unternehmensbereiche: 2,45 Mrd € bis 2,75 Mrd € • Corporate Center/Anderes: rund –0,35 Mrd € • Corporate Center/Anderes: –0,35 Mrd € • Corporate Center/Anderes: -0,35 Mrd € EAC EAC EAC Entwickelt sich im Einklang mit dem EBIT1 Entwickelt sich im Einklang mit dem EBIT rückläufig Entwickelt sich im Einklang mit dem EBIT und steigt deutlich Cashflow Cashflow Cashflow Free Cashflow deckt mindestens die Dividendenzahlung im Mai 2015 in Höhe von 1.030 Mio € ab Free Cashflow übersteigt mit 1.724 Mio € die Dividendenzahlung deutlich Free Cashflow deckt die Dividendenzahlung im Mai 2016 mehr als ab Investitionen ( Capex ) Investitionen ( Capex ) Investitionen ( Capex ) Ausgaben für Investitionen auf rund 2,0 Mrd € erhöhen Ausgaben für Investitionen: 2,02 Mrd € Ausgaben für Investitionen auf rund 2,2 Mrd € erhöhen Ausschüttung Ausschüttung Ausschüttung 40 % bis 60 % des Nettogewinns als Dividende ausschütten Vorschlag: 46 % des angepassten² Nettogewinns als Dividende ausschütten 40 % bis 60 % des Nettogewinns als Dividende ausschütten Mitarbeiterbefragung Mitarbeiterbefragung Mitarbeiterbefragung 3 Zustimmung für Kennzahl „Aktive Führung“ auf 72 % erhöhen Kennzahl „Aktive Führung“ erreicht Zustimmungsquote von 72 % Zustimmung für Kennzahl „Aktive Führung“ um einen Prozentpunkt erhöhen Treibhausgaseffizienz Treibhausgaseffizienz Treibhausgaseffizienz CO2-Effizienz-Index (CEX) als steuerungsrelevanten nichtfinanziellen Indikator im Konzern einführen CEX verbessert sich auf 25 Indexpunkte (Vorjahr: 24) CEX erhöht sich um einen Indexpunkt 1 Prognose unterjährig gesenkt; ² NFE- und Streikeffekte, Beteiligungsverkäufe sowie weitere Einmaleffekte, teilweise auf Managementschätzungen basierend 3 Fragebogen im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt, geänderter Ausgangswert Rahmenbedingungen Weltwirtschaft wächst schwach Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2015 abgeschwächt. Während sich die konjunkturelle Erholung in den Industrieländern mit einem durchschnittlichen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,9 % leicht beschleunigte, blieb das Wachstum in den aufstrebenden Märkten mit nur 4,0 % deutlich hinter dem des Vorjahres zurück. Maßgeblich trugen dazu schwere Rezessionen in einigen großen Schwellenländern bei, die wiederum Folge sinkender Rohstoffpreise und internationaler Konflikte waren. Insgesamt ist die globale Wirtschaftsleistung kaufkraftbereinigt um 3,1 % (Vorjahr: 3,4 %) gewachsen. Auch der Welthandel legte vergleichsweise mäßig zu, wobei die Schätzungen hierzu differieren (IWF: 2,6 %, OECD: 2,0 %). Weltwirtschaft: Wachstumsindikatoren 2015 A.1 3 % Bruttoinlandsprodukt (BIP) Export Binnennachfrage China 6,9 -2,8 k.A. Japan 0,5 2,7 0,0 USA 2,4 1,1 3,0 Euroraum 1,5 5,0 1,5 Deutschland 1,7 5,4 1,6 Daten teilweise geschätzt, Stand: 16. Februar 2016 Quellen: Postbank, nationale Statistiken Asien wies erneut die höchste wirtschaftliche Dynamik auf. Das BIP-Wachstum blieb mit 6,6 % jedoch hinter dem Vorjahreswert von 6,8 % zurück. Vor allem in China schwächte sich die Konjunktur weiter ab. Die Exporte fielen unter ihr Vorjahresniveau; die Industrieproduktion wuchs spürbar schwächer. Das BIP-Wachstum gab auf 6,9 % (Vorjahr: 7,3 %) nach – der niedrigste Wert seit den frühen 90er Jahren. Die japanische Wirtschaft erholte sich nur sehr verhalten von dem im Vorjahr erlittenen konjunkturellen Rückschlag. Besonders schwach blieb der private Verbrauch, der das zweite Jahr in Folge deutlich zurückging. Zudem litten die Exporte unter der kräftigen Aufwertung des Yen. Das BIP wuchs nur um 0,5 % (Vorjahr: 0,0 %). Der konjunkturelle Aufschwung in den Vereinigten Staaten hat sich fortgesetzt. Nicht zuletzt dank deutlich gesunkener Energiepreise überzeugte der private Verbrauch mit dem kräftigsten Zuwachs seit zehn Jahren. Auch die Ausrüstungs- und Bauinvestitionen wurden erneut ausgeweitet. Dagegen dämpfte der Außenhandel das Wachstum deutlich. Insgesamt stieg das BIP um 2,4 % (Vorjahr: 2,4 %). Die Arbeitslosenquote ging deutlich zurück. Im Euroraum hat sich die Konjunktur im Berichtsjahr gefestigt. Privater Verbrauch, Staatsverbrauch und Bruttoanlageinvestitionen wurden gesteigert. Auch der Außenhandel belebte sich, was sich nahezu gleich auf Exporte und Importe erstreckte. In Summe führte dies zu einem BIP-Wachstum von 1,5 % (Vorjahr: 0,9 %). Die einzelnen Länder entwickelten sich zwar sehr unterschiedlich, erzielten jedoch mit Ausnahme Griechenlands allesamt positive Wachstumsraten. In der Folge sank die Arbeitslosigkeit. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag mit 10,9 % aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Die deutsche Wirtschaft wuchs im Jahr 2015 kontinuierlich. Die Exporte profitierten vom schwachen Euro, während eine deutlich steigende Binnennachfrage die Importe wachsen ließ. Der private Verbrauch entwickelte sich somit zum wichtigsten Wachstumsträger. Auch der Staatsverbrauch stieg. Dagegen schwächte sich der Zuwachs bei den Bruttoanlageinvestitionen ab. Insgesamt ist das BIP um 1,7 % (Vorjahr: 1,6 %) gewachsen. Vor dem Hintergrund des soliden Aufschwungs entwickelte sich der deutsche Arbeitsmarkt positiv: Im Jahresdurchschnitt erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten auf 43,0 Mio (Vorjahr: 42,7 Mio). Ölpreis gibt massiv nach Am Jahresende 2015 kostete ein Fass Rohöl der Sorte Brent 36,43 US-$ (Vorjahr: 54,76 US-$). Der Ölpreis lag im Jahresdurchschnitt mit gut 52 US-$ um rund 47 % unter dem des Vorjahres. Im Jahresverlauf schwankte er zwischen 35 US-$ und 67 US-$, wobei er ab Jahresmitte massiv nachgab. Grund für den Preisverfall war eine starke Ausweitung des globalen Angebots, mit dem die Nachfrage im Zuge der schwachen Weltkonjunktur nicht mithalten konnte. Vor allem in den Vereinigten Staaten wurde die Förderung nochmals beträchtlich gesteigert. Zudem konnte sich die OPEC nicht darauf einigen, die Förderquoten abzusenken. Expansive Geldpolitik der Zentralbank schwächt den Euro Aufgrund der extrem niedrigen, zu Beginn des Jahres 2015 sogar negativen Inflationsrate erweiterte die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Ankaufprogramm für gedeckte Schuldverschreibungen und forderungsbesicherte Anleihen massiv. Seit März 2015 erwirbt sie auch Staatsanleihen, wobei das gesamte monatliche Ankaufvolumen in der Regel bei 60 Mrd € liegt. Im Dezember verlängerte die EZB die Mindestlaufzeit des Ankaufprogramms auf März 2017 und senkte zudem ihren Einlagenzinssatz um 0,10 Prozentpunkte auf -0,30 %. Banken haben damit auf ihre Einlagen bei der EZB einen Strafzins in entsprechender Höhe zu leisten. Die US-Notenbank erhöhte dagegen ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 0,25 % bis 0,50 %. Die unterschiedlichen geldpolitischen Kurse beider Zentralbanken beeinflussten deutlich das Austauschverhältnis zwischen Euro und US-Dollar. Vor allem in den ersten Monaten des Jahres sowie im Herbst geriet der Euro unter Abwertungsdruck. Ende 2015 wurde er mit knapp 1,09 US-$ gehandelt, womit er im Jahresverlauf um 10,2 % gefallen ist. Gegenüber dem Britischen Pfund gab der Euro um 5,0 % nach. Moderate Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen Auch die Anleihemärkte im Euroraum wurden stark durch die Geldpolitik geprägt. Im Zuge der Ausweitung des Anleiheankaufprogramms durch die EZB gaben die Kapitalmarktzinsen massiv nach. Im April fiel die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sogar auf ein historisches Tief; zum Jahresende lag sie bei 0,63 % (Vorjahr: 0,54 %). Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag zum Jahresende mit 2,27 % um 0,10 Prozentpunkte über dem Stand des Vorjahres. Die Risikoaufschläge für Anleihen von Unternehmen mit guter Bonität stiegen zwar spürbar an, bewegten sich aber im langjährigen Vergleich auf einem moderaten Niveau. Belastend wirkten sich vor allem die zunehmenden Sorgen um eine Wachstumsabschwächung in China aus. Am deutschen Aktienmarkt zogen die Notierungen bis April markant an, getrieben durch die Geldpolitik der EZB und sinkende Kapitalmarktzinsen. Danach gingen diese Gewinne teilweise wieder verloren, bevor es im August infolge massiver Turbulenzen an den chinesischen Aktienbörsen zu einem markanten Kursrückgang kam. Hiervon konnte sich der deutsche Markt in Anbetracht der soliden Konjunktur aber wieder erholen. Wie sich die wichtigsten Indizes und unsere Aktie im Berichtsjahr entwickelten, beschreiben wir im Kapitel Deutsche-Post-Aktie. Internationaler Handel wächst regional mit unterschiedlicher Geschwindigkeit Der für uns relevante Welthandel - in Containern verschickte Luft- und Seefracht, ohne flüssige Stoffe und Schüttgut - ist im Berichtsjahr um insgesamt 1,1 % gewachsen. Das Wachstum fiel regional unterschiedlich aus. Am stärksten gewachsen sind die Importe nach Nordamerika sowie die Exporte aus Europa und der Region MEA. Das Wachstum des asiatischen Handels verlangsamte sich. Die Exporte aus Nordamerika gingen aufgrund des starken US-Dollar um 5,3 % zurück. Handelsvolumina: Durchschnittliche annualisierte Wachstumsrate 2014 bis 2015 A.1 5 % Import Asien-Pazifik Europa Lateinamerika MEA (Mittlerer Osten/ Afrika) Nordamerika Export Asien-Pazifik 1,2 -3,5 4,7 -1,1 6,9 Europa 2,0 –10,4 3,6 4,4 8,9 Lateinamerika 2,6 -0,5 -1,0 4,5 4,9 MEA (Mittlerer Osten/Afrika) 3,0 -3,1 -5,7 4,5 10,7 Nordamerika -6,3 -4,5 -2,0 -3,8 1,4 Quelle: Seabury Cargo Advisory, Stand: 21. Januar 2016; bezogen auf alle relevanten See- und Luftfrachthandelsvolumina in Tonnen, ohne flüssige Stoffe und Schüttgut. Sendungen innerhalb der EU-Freihandelszone sind nicht enthalten. Rechtliche Rahmenbedingungen Als Marktführer unterliegen viele unserer Dienstleistungen der sektorspezifischen Regulierung nach dem Postgesetz. Angaben hierzu sowie zu rechtlichen Risiken finden Sie im Abschnitt Chancen und Risiken. Wesentliche Ereignisse Negative Einmaleffekte durch Neuausrichtung der Transformation bei Global Forwarding Das Management von Global Forwarding, Freight hat sich im dritten Quartal intensiv mit der Neuausrichtung der Transformation beschäftigt und entschieden, das New Forwarding Environment (NFE) System einzustellen. Da eine anderweitige Nutzung der IT-Investitionen weitgehend nicht möglich ist, hat die Deutsche Post AG im Geschäftsjahr 2015 negative Einmaleffekte in Höhe von 336 Mio € (ohne laufende Projektkosten) verbucht. Ertragslage Umsatz- und Ergebnisentwicklung Gestiegener Jahresüberschuss Im Geschäftsjahr 2015 verzeichneten wir aufgrund der schwierigen Bedingungen einen Rückgang der Umsatzerlöse um 118 Mio €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist jedoch aufgrund des sehr guten Finanzergebnisses im Vergleich zum Vorjahr um 3.554 Mio € gestiegen. Im Ergebnis wird ein Bilanzgewinn in Höhe von 5.022 Mio € ausgewiesen, der sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 4.407 Mio € und dem Gewinnvortrag in Höhe von 615 Mio € zusammensetzt. Weitere ausführliche Erläuterungen zum Jahresabschluss der Deutschen Post AG enthalten der nachfolgende Abschnitt sowie der Anhang, der Bestandteil des Jahresabschlusses ist. Ausgewählte Kennzahlen zur Ertragslage A.1 7 Gj. 2014 Gj. 2015 Umsatzrendite 7% 34% (Basis Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) Ergebnis der gewöhnlichen 959 Mio € 4.513 Mio € Geschäftstätigkeit Jahresüberschuss 887 Mio € 4.407 Mio € Bilanzgewinn 1.645 Mio € 5.022 Mio € Return on Equity 8% 29% (Basis Jahresüberschuss) Die Umsatzerlöse sind um 118 Mio € bzw 0,9 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Gesonderte Erläuterungen zu den Umsatzerlösen enthält der Absatz „Analyse der Umsatzentwicklung“. Die sonstigen betrieblichen Erträge verzeichnen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 213 Mio € bzw. 16,2 % resultieren im Wesentlichen aus der Zuschreibung bei einer Beteiligung von 109 Mio € sowie aus höheren Erträgen aus Fremdwährungskursdifferenzen von 76 Mio €. Die betrieblichen Aufwendungen (Material-, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) erhöhten sich um 539 Mio € bzw. 3,9% auf 14.523 Mio €. Während die Materialaufwendungen nahezu unverändert blieben, wirkte sich vornehmlich die Zuführung zu Pensionsrückstellungen auf den Anstieg des Personalaufwandes um 67 Mio € aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 518 Mio € an und begründen sich hauptsächlich auf höheren Aufwendungen aus Fremdwährungskursdifferenzen von 103 Mio € und die Kostenübernahme NFE von 268 Mio. Das Finanzergebnis in Höhe von 4.269 Mio € (Vorjahr 296 Mio €) setzt sich zusammen aus dem Beteiligungsergebnis von 5.078 Mio € und dem Zinsergebnis von -809 Mio €. Die Veränderung im Finanzergebnis resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Erträge aus Gewinnabführung von der Deutsche Post Beteiligung Holding GmbH um 4.348 Mio Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stellt eine Zwischensumme aller Ertrags- und Aufwandsposten mit Ausnahme des außerordentlichen Ergebnisses und des Steueraufwands dar und beträgt im Berichtsjahr 4.513 Mio €. Unter Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses in Höhe von -34 Mio € und der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von -72 Mio € wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 4.407 Mio € ausgewiesen. Unter Einbeziehung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr beträgt der Bilanzgewinn 5.022 Mio € (Vorjahr 1.645 Mio €). Die Umsatzrendite (auf Basis des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) beläuft sich auf 34,2% gegenüber 7,2% im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie, ermittelt auf der Berechnungsgrundlage Jahresüberschuss beträgt 3,63 € nach 0,73 € im Vorjahr. Auf der Berechnungsgrundlage des Bilanzgewinns würde das Ergebnis je Aktie 4,14 € (Vorjahr 1,36 €) betragen. Analyse der Umsatzentwicklung Umsatz und Volumina im Geschäftsfeld Post sinken auch streikbedingt Im Geschäftsfeld Post lag der Umsatz im Berichtsjahr mit 9.462 Mio € um 2,6 % unter dem Vorjahreswert von 9.714 Mio €. Der Absatz ging um 5,7 % deutlich zurück. Die Preiserhöhung für den Standardbrief zum 1. Januar 2015 konnte den Umsatzverlust aus den insgesamt rückläufigen Volumina im Bereich Brief Kommunikation nicht vollständig kompensieren. Die vom Tarifpartner ver.di ausgerufenen bundesweiten Arbeitsniederlegungen in den Briefzentren sowie in der Brief- und Paketzustellung haben sich negativ auf die Absatz- und Umsatzentwicklung ausgewirkt. Darüber hinaus waren im Vorjahr zusätzliche Sendungsmengen unter anderem durch die Europawahl und im Rahmen der SEPA-Umstellung angefallen. Das grenzüberschreitende Briefgeschäft hat sich im Berichtsjahr positiv entwickelt. Besonders die Groß- und Maxiformate profitierten davon, dass kleinformatige Waren zunehmend per Brief versendet werden. Im Bereich Dialog Marketing gingen Umsatz und Absatz bei adressierten Werbesendungen zurück. Bei unadressierten Werbesendungen sind die Umsätze dagegen gestiegen, wobei das Produkt „Einkauf aktuell“ deutlich höhere Zuwächse verzeichnete als die „Postwurfsendung“. Geschäftsfeld Post: Umsatz A.18 Mio Euro 2014 2015 +/–% Briefkommunikation 5.564 5.413 -2,7 Dialog Marketing 2.206 2.158 -2,2 Sonstiges 1.944 1.891 -2,7 Gesamt 9.714 9.462 -2,6 Geschäftsfeld Post: Volumina A.19 Mio Stück 2014 angepasst 2015 +/–% Briefkommunikation 7.701 7.368 -4,3 Dialog Marketing 9.523 8.846 -7,1 Sonstiges 3.215 3.065 -4,7 Gesamt 20.439 19.279 -5,7 Umsatz und Volumina im Geschäftsfeld eCommerce - Parcel steigt Der Umsatz im Geschäftsfeld eCommerce - Parcel überstieg im Berichtsjahr mit 3.728 Mio € den Vorjahreswert (3.594 Mio €) um erfreuliche 3,7 %. In Deutschland hielt der positive Wachstumstrend an. Begünstigt durch den Online-Handel stiegen die Volumina im Berichtsjahr um 9,6% auf 1.144 Mio Stück. Geschäftsfeld eCommerce- Parcel : Umsatz A.20 Mio Euro 2014 2015 +/–% Geschäftskunden 2.672 2.818 5,5 Privatkunden 778 778 0,0 Sonstiges 144 132 -8,3 Gesamt 3.594 3.728 3,7 Geschäftsfeld eCommerce- Parcel : Volumina A.21 Mio Stück 2014 angepasst 2015 +/–% Geschäftskunden 915 1.018 11,3 Privatkunden 120 115 -4,2 Sonstiges 9 11 22,2 Gesamt 1.044 1.144 9,6 Dividende von 0,85 € je Aktie vorgeschlagen Unsere Finanzstrategie sieht vor, grundsätzlich 40 % bis 60 % des Nettogewinns des Konzerns als Dividende auszuschütten. Vorstand und Aufsichtsrat werden daher den Aktionären auf der Hauptversammlung am 18. Mai 2016 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende von 0,85 € je Aktie (Vorjahr: 0,85 €) auszuschütten. Die Dividende wird am 19. Mai 2016 ausgezahlt und ist für inländische Investoren steuerfrei. Eine Steuererstattungs- oder Steueranrechnungsmöglichkeit ist mit der Dividende nicht verbunden. Finanzlage Finanzmanagement des Konzerns zentral steuern Die zentrale Steuerung des Finanzmanagements im Konzern Deutsche Post DHL wird im Wesentlichen durch das Corporate Finance bei Deutsche Post AG vorgenommen. Das Finanzmanagement des Konzerns umfasst das Steuern von Cash und Liquidität, das Absichern von Zins-, Währungs- und Rohstoffpreisrisiken, die Konzernfinanzierung, die Vergabe von Bürgschaften und Patronatserklärungen sowie die Kommunikation mit den Rating-Agenturen. Wir steuern die Abläufe zentral und können so effizient arbeiten und Risiken erfolgreich kontrollieren. Die Verantwortung dafür trägt Corporate Finance in der Bonner Konzernzentrale, unterstützt durch drei regionale Treasury Center in Bonn (Deutschland), Weston (USA) und Singapur. Sie bilden die Schnittstelle zwischen der Zentrale und den operativen Gesellschaften, beraten diese in allen Fragen des Finanzmanagements und stellen sicher, dass die konzernweiten Vorgaben umgesetzt werden. Hauptaufgabe von Corporate Finance ist es, finanzielle Risiken und Kapitalkosten zu minimieren und dabei die nachhaltige finanzielle Stabilität und Flexibilität des Konzerns zu erhalten. Um auch in Zukunft ungehindert Zugang zu den Kapitalmärkten zu haben, strebt der Konzern weiterhin ein der Branche angemessenes Kredit-Rating an. Daher prüfen wir vor allem, wie sich unser operativer Cashflow im Verhältnis zur angepassten Verschuldung entwickelt. Diese entspricht den Nettofinanzverbindlichkeiten des Konzerns unter Berücksichtigung der nicht direkt mit Kapital unterlegten Pensionsverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus operativem Leasing. Finanzielle Flexibilität und niedrige Kapitalkosten erhalten Die Finanzstrategie des Konzerns baut auf den Grundsätzen und Zielen des Finanzmanagements auf und berücksichtigt neben den Interessen der Aktionäre auch die Ansprüche der Fremdkapitalgeber. Durch ein hohes Maß an Kontinuität und Berechenbarkeit für die Investoren sollen die finanzielle Flexibilität und niedrige Kapitalkosten für den Konzern erhalten bleiben. Wesentlicher Bestandteil der Strategie ist ein Ziel-Rating von „BBB+“, das über die dynamische Kennzahl „FFO to Debt“ (Funds from Operations to Debt, Finanzmittel aus dem operativen Geschäft im Verhältnis zur Verschuldung) gesteuert wird. Weitere Bestandteile der Strategie sind eine nachhaltige Dividendenpolitik und klare Prioritäten, wie überschüssige Liquidität verwendet wird. Sie sollte zur schrittweisen Erhöhung des Planvermögens deutscher Pensionspläne sowie für Sonderdividenden oder Aktienrückkäufe genutzt werden. Die Finanzmittel der Deutsche Post AG sind im Geschäftsjahr um 624 Mio € auf 2.419 Mio € angestiegen. Der Mittelzufluss resultiert hauptsächlich aus dem konzerninternen Cash-Management (Inhousebanking). Die Verschuldung der Deutsche Post AG stieg im Geschäftsjahr 2015 im Vorjahresvergleich um 944 Mio € auf 13.546 Mio € an. Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen auf höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 851 Mio €. Cash- und Liquiditätsmanagement erfolgt zentral Das Cash- und Liquiditätsmanagement der weltweit tätigen Tochtergesellschaften erfolgt zentral über das Corporate Treasury. Mehr als 80 % des konzernexternen Umsatzes wird in Cash Pools konzentriert und zum internen Liquiditätsausgleich genutzt. In Ländern, in denen dies aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, werden interne oder externe Kredite und Anlagen zentral vom Corporate Treasury gesteuert. Dabei achten wir auf eine ausgeglichene Bankenpolitik, um unabhängig von einzelnen Banken zu bleiben. Der konzerninterne Umsatz der Tochtergesellschaften wird ebenfalls konzentriert und über die Inhouse-Bank abgewickelt. So vermeiden wir externe Bankgebühren und -margen (Inter-Company Clearing). Der Zahlungsverkehr erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, mit standardisierten Abläufen und IT-Systemen. Dabei wird der externe Zahlungsverkehr vieler Konzerngesellschaften in der internen Payment Factory zentralisiert. Sie führt Zahlungen im Namen der Konzerngesellschaften über zentrale Konten der Deutsche Post AG aus. Marktpreisrisiken begrenzen Um Marktpreisrisiken zu begrenzen, nutzt der Konzern originäre und derivative Finanzinstrumente. Zinsrisiken werden nur mithilfe von Swaps abgesichert. Im Währungsbereich kommen zusätzlich auch Termingeschäfte, Cross-Currency Swaps und Optionen zum Einsatz. Risiken aus Rohstoffpreisschwankungen geben wir weitgehend an unsere Kunden weiter, das Restrisiko steuern wir teilweise mit Rohstoffpreis-Swaps. Die für den Einsatz von Derivaten nötigen Rahmenbedingungen, Kompetenzen und Kontrollen sind in internen Richtlinien geregelt. Flexibel und stabil finanziert Der Konzern deckt seinen Finanzierungsbedarf langfristig durch Eigenkapital und Fremdkapital. Dadurch werden sowohl die finanzielle Stabilität als auch eine hinreichende Flexibilität sichergestellt. Unsere wichtigste Finanzierungsquelle ist grundsätzlich der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus sichert uns die syndizierte Kreditlinie mit einem Gesamtvolumen von 2 Mrd € günstige Marktkonditionen und bildet eine langfristig sichere Liquiditätsreserve. Sie ist im Berichtsjahr um ein Jahr bis 2020 verlängert worden. Die syndizierte Kreditlinie enthält keine weiter gehenden Zusagen, was die Finanzkennziffern des Konzerns betrifft. Angesichts unserer soliden Liquidität wurde sie im Berichtsjahr nicht beansprucht. Bei unserer Bankenpolitik achten wir darauf, das zu vergebende Geschäftsvolumen breit zu streuen und mit den Kreditinstituten langfristige Geschäftsbeziehungen zu unterhalten. Den Fremdmittelbedarf decken wir außer über die Kreditlinien auch über andere unabhängige Finanzierungsquellen wie Anleihen und operatives Leasing. Die Fremdmittel werden weitgehend zentral aufgenommen, um Größen- und Spezialisierungsvorteile zu nutzen und so die Fremdkapitalkosten zu minimieren. Im Berichtsjahr wurden weder Anleihen begeben noch getilgt. Weitere Informationen zu den bestehenden Anleihen enthält der Anhang. Deutsche Post AG begibt Bürgschaften, Patronatserklärungen und Garantien Die Deutsche Post AG besichert bei Bedarf Kredit-, Leasing- oder Lieferantenverträge, die von Konzerngesellschaften, assoziierten Unternehmen oder Joint-Venture-Gesellschaften abgeschlossen werden, indem sie Patronatserklärungen, Bürgschaften oder Garantien begibt. Dadurch lassen sich lokal bessere Konditionen durchsetzen. Die Herauslage und Überwachung der Besicherungen erfolgt zentral. Kreditwürdigkeit des Unternehmens unverändert Unsere Kreditwürdigkeit wird von den beiden Rating-Agenturen Moody’s Investors Service (Moody’s) und Fitch Ratings (Fitch) unverändert mit „A3“ beziehungsweise „BBB+“ eingestuft. Auch der stabile Ausblick beider Rating-Agenturen ist weiterhin gültig. Mit diesen Ratings sind wir in der Transport- und Logistikbranche weiterhin gut positioniert. Die folgende Tabelle zeigt die Bewertungen zum Bilanzstichtag sowie die zugrunde liegenden Faktoren. Die vollständigen und aktuellen Analysen der Rating-Agenturen sowie die Rating-Definitionen finden Sie auf unserer Website. Liquidität und Mittelherkunft Zum Bilanzstichtag verfügte die Deutsche Post AG über flüssige Mittel in Höhe von 2,4 Mrd € (Vorjahr: 1,8 Mrd €). Die flüssigen Mittel werden weitgehend zentral am Geldmarkt angelegt. Das Volumen dieser zentralen kurzfristigen Geldmarktanlagen betrug zum Bilanzstichtag 2,2 Mrd € (Vorjahr: 1,6 Mrd €). Investitionen Die Investitionen im Sachanlagevermögen sind im Berichtsjahr auf 344 Mio € gestiegen und vor allem in Grundstücke und Gebäude (44 Mio €), Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (95 Mio €) sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (193 Mio €) und dort im Wesentlichen in den Bau von Paket- und Sortieranlagen geflossen. Vermögenslage Bilanz Deutsche Post AG Die Bilanzsumme stieg zum Bilanzstichtag auf 34.053 Mio € (im Vorjahr 29.104 Mio €). Das Anlagevermögen hat sich von 16.668 Mio € auf 16.901 Mio € nur leicht erhöht. Erläuterungen zu den Investitionen enthält der vorstehende Abschnitt. Das Umlaufvermögen verzeichnete einen starken Anstieg von 4.735 Mio €. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 4.294 Mio € und begründet sich auf Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen. Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen und weist nun eine Höhe von 14.979 Mio € (Vorjahr 11.558 Mio €) aus. Der infolge des Vorjahresgewinns an die Anteilseigner ausgeschütteten Betrag in Höhe von 1.030 Mio € wurde durch den Jahresüberschuss 2015 in Höhe von 4.407 Mio € deutlich übertroffen. Insgesamt hat sich die Eigenkapitalquote von 44,0 % im Berichtsjahr nach 39,7 % im Vorjahr deutlich erhöht. Die Eigenkapitaldeckung des Anlagevermögens beläuft sich nun auf 89 % nach 69 % im Vorjahr. Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 550 Mio €, bedingt durch höhere Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 691 Mio €, höhere Steuerrückstellungen von 39 Mio € und geringere Sonstige Rückstellungen von 180 Mio €. Die Verbindlichkeiten stiegen um 944 Mio € auf 13.546 Mio € an. Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen auf höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 851 Mio €. Weitergehende Erläuterungen zur Bilanz der Deutsche Post AG enthält der Anhang. Erklärung zur Unternehmensführung Unsere Erklärung zur Unternehmensführung haben wir auf unserer Internetseite unter dpdhl.com/de/investoren/corporate_governance/corporate_governance_bericht.html Investoren öffentlich zugänglich gemacht. DEUTSCHE-POST-AKTIE Deutsche-Post-Aktie im Branchenvergleich stabil Mit einem Schlusskurs von 25,96 € verlor die Deutsche-Post-Aktie im Jahresvergleich 4,0 %. Damit entwickelte sie sich zwar schlechter als DAX und EURO STOXX 50, die im Berichtsjahr um 9,6 % bzw. 7,3 % zulegten. Im Branchenvergleich zeigte sich unsere Performance aber stabiler: Der MSCI World Transportation Index der wichtigsten Transportwerte verzeichnete 2015 insgesamt einen Wertverlust von 9,0 %. Unter Einbeziehung der Dividende erzielte unsere Aktie eine Gesamtrendite von -0,9 %. Das durchschnittlich je Börsentag über Xetra gehandelte Volumen lag mit 4,4 Mio Stück über dem Niveau des Vorjahres. Mehrjahresübersicht Deutsche-Post-Aktie (Konzernergebnis nach IFRS) A.2 6 2009 2010 2011 2012 Jahresschlusskurs € 13,49 12,70 11,88 16,60 Höchstkurs € 13,79 14,46 13,83 16,66 Tiefstkurs € 6,65 11,18 9,13 11,88 Anzahl der Aktien Mio Stück 1.209,0 1.209,0 1.209,0 1.209,0 Marktkapitalisierung zum 31. Dezember Mio € 16.309 15.354 14.363 20.069 Durchschnittliches Handelsvolumen je Tag Stück 5.446.920 5.329.779 4.898.924 4.052.323 Jahresperformance mit Dividende % 18,3 –1,4 –1,3 45,6 Jahresperformance ohne Dividende % 13,3 –5,9 –6,5 39,7 Beta-Faktor2 0,91 0,95 1,19 0,88 Ergebnis je Aktie3 € 0,53 2,10 0,96 1,367 Cashflow je Aktie4 € –0,48 1,59 1,96 –0,17 Kurs-Gewinn-Verhältnis5 25,5 6,0 12,4 12,27 Kurs-Cashflow-Verhältnis4, 6 –28,1 8,0 6,1 –97,6 Ausschüttungssumme Mio € 725 786 846 846 Ausschüttungsquote % 112,6 30,9 72,7 51,6 Dividende je Aktie € 0,60 0,65 0,70 0,70 Dividendenrendite % 4,4 5,1 5,9 4,2 1 Erhöhung aufgrund der Bedienung eines Bonusprogrammes für Führungskräfte 2 Beta drei Jahre; Quelle: Bloomberg 3 Bezogen auf das Jahresergebnis nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen 4 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 5 Jahresschlusskurs ÷ Ergebnis je Aktie 6 Jahresschlusskurs ÷ Cashflow je Aktie 7 Nach Anwendung von IAS 19R angepasst 8 Vorschlag 9 Ohne außerordentliche Effekte (NFE- und Streikeffekte, Beteiligungsverkäufe sowie weitere Einmaleffekte, teilweise auf Managementschätzungen basierend): 46,0 % Mehrjahresübersicht Deutsche-Post-Aktie (Konzernergebnis nach IFRS) A.2 6 2013 2014 2015 Jahresschlusskurs € 26,50 27,05 25,96 Höchstkurs € 26,71 28,43 31,08 Tiefstkurs € 16,51 22,30 23,15 Anzahl der Aktien Mio Stück 1.209,0 1.211,21 1.212,81 Marktkapitalisierung zum 31. Dezember Mio € 32.039 32.758 31.483 Durchschnittliches Handelsvolumen je Tag Stück 4.114.460 4.019.689 4.351.223 Jahresperformance mit Dividende % 63,9 5,1 -0,9 Jahresperformance ohne Dividende % 59,6 2,1 -4,0 Beta-Faktor2 0,86 0,94 0,95 Ergebnis je Aktie3 € 1,73 1,71 1,27 Cashflow je Aktie4 € 2,47 2,51 2,84 Kurs-Gewinn-Verhältnis5 15,3 15,8 20,4 Kurs-Cashflow-Verhältnis4, 6 10,7 10,8 9,1 Ausschüttungssumme Mio € 968 1.030 1.0318 Ausschüttungsquote % 46,3 49,7 66,99 Dividende je Aktie € 0,80 0,85 0,858 Dividendenrendite % 3,0 3,1 3,3 1 Erhöhung aufgrund der Bedienung eines Bonusprogrammes für Führungskräfte 2 Beta drei Jahre; Quelle: Bloomberg 3 Bezogen auf das Jahresergebnis nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen 4 Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 5 Jahresschlusskurs ÷ Ergebnis je Aktie 6 Jahresschlusskurs ÷ Cashflow je Aktie 7 Nach Anwendung von IAS 19R angepasst 8 Vorschlag 9 Ohne außerordentliche Effekte (NFE- und Streikeffekte, Beteiligungsverkäufe sowie weitere Einmaleffekte, teilweise auf Managementschätzungen basierend): 46,0 % Peergroup-Vergleich: Schlusskurse A.2 7 30. Sept. 2015 31. Dez. 2015 +/– % Deutsche Post DHL Group EUR 24,78 25,96 4,8 bpost EUR 21,23 22,59 6,4 Royal Mail Group GBP 458,80 444,00 -3,2 FedEx USD 143,98 148,99 3,5 UPS USD 98,69 96,23 -2,5 Kühne + Nagel CHF 125,20 137,80 10,1 Peergroup-Vergleich: Schlusskurse A.2 7 31. Dez. 2014 31. Dez. 2015 +/– % Deutsche Post DHL Group EUR 27,05 25,96 -4,0 bpost EUR 20,79 22,59 8,7 Royal Mail Group GBP 429,90 444,00 3,3 FedEx USD 173,66 148,99 -14,2 UPS USD 111,17 96,23 -13,4 Kühne + Nagel CHF 135,30 137,80 1,8 Free Float gleichbleibend Der Aktienanteil unseres größten Investors – der KfW Bankengruppe – liegt bei 20,9 % (Vorjahr: 21,0 %), der Streubesitz bei 79,1 %. Auf Basis der Zahlen unseres Aktienregisterführers liegt der Anteil der von Privataktionären gehaltenen ausstehenden Aktien bei 11,3 % (Vorjahr, angepasst: 10,3 %). In der regionalen Verteilung der identifizierten institutionellen Investoren sind US-amerikanische Investoren mit einem Anteil von 13,5 % (Vorjahr: 13,7 %) am stärksten vertreten. Großbritannien liegt mit einem Anteil von 13,3 % (Vorjahr: 16,3 %) knapp darunter. Der Anteil institutioneller Anleger aus Deutschland hat sich auf 11,7 % (Vorjahr: 10,8 %) erhöht. Unsere 25 größten institutionellen Investoren halten insgesamt 38,2 % (Vorjahr: 36,6 %) der ausgegebenen Aktien. Investor-Relations-Arbeit intensiviert Im Berichtsjahr haben wir auf Konferenzen und Roadshows insgesamt 470 Einzel- und 95 Gruppengespräche mit 840 Investoren geführt. Dabei war unser Team an allen wichtigen Finanzzentren wie London, New York und Frankfurt am Main sowie an den aufstrebenden Handelsplätzen Asiens regelmäßig vertreten. NICHTFINANZIELLE KENNZAHLEN Mitarbeiter Mit Personalarbeit zum Unternehmenserfolg beitragen Wir begreifen gute Personalarbeit als einen Schlüsselfaktor, um die eigene Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Indem wir überall die richtigen Mitarbeiter gewinnen, entwickeln und motivieren, leisten wir einen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, ihnen mit Wertschätzung zu begegnen und eine wettbewerbsfähige Vergütung zu bieten. So schaffen wir eine solide Basis für produktive und langfristige Arbeitsbeziehungen. Mitarbeiterbefragung im Einklang mit strategischer Ausrichtung Im Berichtsjahr haben wir den Fragebogen unserer jährlichen konzernweiten Mitarbeiterbefragung weiterentwickelt. So stellen wir sicher, dass diese im Einklang mit der Strategie 2020 steht und Ergebnisse mit denen anderer Unternehmen vergleichbar sind. Die Werte des steuerungsrelevanten Indikators „Aktive Führung“ sowie des KPI „Mitarbeiterengagement“ lassen sich mit den Vorjahren vergleichen. 2015 haben sich 73 % unserer Beschäftigten beteiligt, etwas weniger als im Vorjahr. Im externen Vergleich und für die Aspekte, die dem Vorjahr entsprechen, ist der Trend überwiegend positiv. Aus Umweltschutzgründen erfolgte der Großteil der Umfrage wieder elektronisch: 59 % der Fragebogen wurden online ausgefüllt. Ausgewählte Ergebnisse der konzernweiten Mitarbeiterbefragung A. 31 % 2014 2015 Beteiligungsquote 77 73 KPI „Aktive Führung“ (neu) - 73 KPI „Aktive Führung“ (alt) 71 72 KPI „Mitarbeiterengagement“ (neu) - 73 KPI „Mitarbeiterengagement“ (alt) 72 72 Zahl der Mitarbeiter leicht gesunken Zum 31. Dezember 2015 hat die Deutsche Post AG auf Vollzeitkräfte umgerechnet 139.274 Mitarbeiter beschäftigt – das waren 4,4 % weniger als im Vorjahr. Anzahl der Mitarbeiter A. 32 31. Dez. 14 31. Dez. 15 Veränderung in % 1. Vollzeitkräfte umgerechnet, (ohne Auszubildende) Zum Stichtag 31.12. insgesamt 145.620 139.274 -4,4 Aufteilung nach Unternehmensbereichen: Post – eCommerce - Parcel 140.742 134.647 -4,3 Sonstige 4.878 4.627 -5,1 2. Kopfzahl (ohne Auszubildende) Zum Stichtag 31.12. insgesamt 173.055 166.738 -3,7 davon Arbeitnehmer 136.268 132.170 -3,0 Beamte 36.787 34.568 -6,0 3. Im Jahresdurchschnitt 171.685 168.744 -1,7 (ohne Auszubildende) Personalaufwand übersteigt Vorjahresniveau Der Personalaufwand überstieg mit 7.427 Mio € den Vorjahreswert (7.360 Mio €). Vergütung basiert auf Leistung Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber bieten wir unseren Mitarbeitern eine leistungsbasierte und marktübliche Vergütung, die sich an den langfristigen Anforderungen des Unternehmens orientiert. Darüber hinaus bieten wir in vielen Ländern leistungs- und beitragsorientierte betriebliche Altersversorgungssysteme und ermöglichen den Zugang zu Krankenversicherungen. Eine systematische Stellenbewertung sorgt dafür, dass unsere Vergütungsstrukturen gerecht und ausgewogen sind. Bei der Einstufung von Positionen spielen persönliche Eigenschaften keine Rolle. Zukunftsorientierte Abschlüsse Der im Jahr 2011 zwischen Deutsche Post AG und Gewerkschaften abgeschlossene Generationenvertrag bleibt ein Erfolgsmodell: Im September 2015 wurde die Grenze von 20.000 Arbeitnehmern mit Zeitwertkonto überschritten; zum Jahresende waren es 20.404. Bereits 3.305 Beschäftigte haben bis Ende 2015 mit der Altersteilzeit begonnen. Nachdem der Gesetzgeber nunmehr die Voraussetzungen dafür geschaffen hat, werden wir künftig den Beamten ein vergleichbares Instrument zum altersgerechten Arbeiten anbieten. Im Juli 2015 gelang uns der Abschluss eines Tarifvertrags für mehr als 130.000 Mitarbeiter der Deutsche Post AG in Deutschland. Mit einer Laufzeit von 32 Monaten gibt er uns Planungssicherheit bis zum 31. Januar 2018. Die DHL-Delivery-Gesellschaften bleiben als Teil des Unternehmensbereichs Post - eCommerce - Parcel erhalten. Mitarbeiter gezielt entwickeln Mitarbeiter aller Unternehmensbereiche sollen durch die Konzerninitiative „Certified“ zu zertifizierten Spezialisten entwickelt werden. Die einzelnen Module reichen vom Basiswissen über die Branche und den Konzern bis zu divisions- und funktionsspezifischen Inhalten. Bis zum Jahr 2020 wollen wir rund 80 % aller Mitarbeiter zertifizieren. Unseren Führungskräften bieten wir übergreifende Trainings an, die sowohl die fachliche als auch die persönliche Entwicklung in den Mittelpunkt stellen. Deutsche Post DHL Group offeriert in Deutschland viele Ausbildungsmöglichkeiten. Je nach Neigung können Schulabgänger zwischen mehr als 15 staatlich anerkannten Ausbildungsberufen sowie zehn Studiengängen im dualen System wählen. Im Jahr 2015 haben wir 2.375 Nachwuchskräften einen Ausbildungs- oder Studienplatz angeboten; 2016 werden wir das Angebot auf 2.458 erweitern. Vielfalt als Potenzial begreifen Bei uns arbeiten Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sichtweisen und Fähigkeiten erfolgreich zusammen. Gerade diese Vielfalt begreifen wir als Potenzial für das weitere Wachstum des Unternehmens und Chance, Talente für uns zu gewinnen und zu halten. Wir fördern Inklusion und lehnen jedwede Form von Diskriminierung ab. Diese Grundsätze sind Teil des konzernweit gültigen Verhaltenskodex. Auch im Jahr 2015 haben wir das Bewusstsein für die Bedeutung von Vielfalt in unserem Unternehmen gestärkt: Wir haben Mitarbeiter geschult, die Arbeit des Diversity Council fortgeführt und erneut eine weltweite Diversity-Woche veranstaltet. Der Anteil von Frauen im Management betrug zum 31. Dezember 2015 weltweit 20,7 % (Vorjahr: 19,3 %). Wir haben uns das Ziel gesetzt, diesen Anteil kontinuierlich zu erhöhen. Dazu tragen auf Konzernebene ein Kennzahlensystem, ein regelmäßiges Berichtswesen, verschiedene divisionale Entwicklungsprogramme für weibliche Nachwuchskräfte und Frauen-Netzwerke sowie Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Gesundheit und Sicherheit Gesundheit der Mitarbeiter erhalten und verbessern Nur mit motivierten und handlungsfähigen Mitarbeitern können wir Bestleistungen für unsere Kunden erbringen. Daher wollen wir die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter vor allem durch Prävention erhalten und verbessern. Im Berichtsjahr haben wir die Qualität grundlegender Kennzahlen in allen Einheiten verbessert. Der weltweite Krankenstand betrug 5,1 %. Zahlreiche Präventionsmaßnahmen ergriffen Auch im Bereich Arbeitsschutz haben wir die Erfassungsmethode vereinheitlicht und an internationale Standards angepasst. Wir weisen nun alle Kennzahlen zu Unfällen konzernweit aus. Durch die geänderte Berechnungsbasis lassen sich rückwirkend keine vergleichbaren Vorjahreswerte ausweisen. Um Unfällen präventiv vorzubeugen, ergreifen wir zahlreiche Arbeitsschutzmaßnahmen. So fanden in den 49 deutschen Niederlassungen des Unternehmensbereiches Post - eCommerce - Parcel im Berichtsjahr unter anderem Geh- und Fahrsicherheitstrainings statt. Darüber hinaus haben wir eine neue konzernweite „Richtlinie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz“ herausgebracht, mit der wir die Relevanz des Themas noch stärker in den Vordergrund rücken. Arbeitsunfälle 1 A.3 4 2015 Unfallquote (Unfälle pro 200.000 Arbeitsstunden)1 4,0 Ausfalltage je Unfall1 15,6 Anzahl der Todesfälle aufgrund von Arbeitsunfällen2 6 1 Abdeckungsgrad: rund 96 % 2 Davon infolge von Verkehrsunfällen: 1 Unternehmensverantwortung Drei Handlungsfelder im Fokus Mit unserer Konzernstrategie haben wir uns auch das Ziel gesetzt, zum Maßstab für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln zu werden. Verantwortung haben wir zudem als Leitgedanken in unserem Verhaltenskodex (Code of Conduct) festgeschrieben. Der Kodex orientiert sich an den Grundsätzen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, am UN Global Compact und folgt anerkannten rechtlichen Standards einschließlich maßgeblicher Antikorruptionsgesetze und -vereinbarungen. Zudem unterstützt der Konzern die „Globalen Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Goals for Sustainable Development)“ der Vereinten Nationen. In der Wahrnehmung unserer unternehmerischen Verantwortung konzentrieren wir uns auf drei Handlungsfelder: Verantwortungsvolle Geschäftspraxis: In einem konzernweiten Responsible-Business-Practice-Netzwerk werden die wesentlichen Themen und Aspekte der verantwortungsvollen Unternehmensführung bereichs- und funktionsübergreifend koordiniert. Durch kontinuierlichen Austausch mit unseren Stakeholdern stellen wir sicher, dass ihre Erwartungen und Anforderungen an soziale und ökologische Fragen angemessen berücksichtigt werden und unser Geschäft systematisch daran ausgerichtet wird. Im Berichtsjahr haben wir eine Materialitätsanalyse durchgeführt, in der die für uns wesentlichen Themen aus den Bereichen Governance, Mitarbeiter und Umwelt identifiziert, mit Zielen versehen und mit Kennzahlen hinterlegt wurden. Gesellschaftliches Engagement: Im Bereich „Corporate Citizenship“ steuern und bündeln wir das gesellschaftliche Engagement des Konzerns. Wir leisten logistische Unterstützung bei Naturkatastrophen, setzen uns für die Bildungs- und Berufsförderung sozial benachteiligter junger Menschen ein und unterstützen lokale Umweltschutz- und Hilfsprojekte. Darüber hinaus haben wir im Berichtsjahr in Kooperation mit strategischen Partnern in Deutschland eine Initiative zur Berufsförderung und Integration von Flüchtlingen ins Leben gerufen. Umweltmanagement und Wertschöpfung: Unser konzernweites Umweltmanagement orientiert sich am Wertschöpfungsansatz des „Shared Value“. Mit Maßnahmen zur Steigerung der CO2-Effizienz und umweltfreundlichen GoGreen-Services werden wir unserer Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft gerecht, schaffen Mehrwert für unsere Kunden und stärken zugleich unsere Marktposition. Im Berichtsjahr haben wir gemeinsam mit Kunden Lieferketten umweltfreundlicher gestaltet und dadurch CO2-Emissionen kosteneffizient verringert. Treibhausgasemissionen sinken leicht bei verbesserter CO 2 -Effizienz Wir wollen unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern, unsere CO2-Effizienz verbessern und Kosten senken. Mit dem Umweltschutzprogramm „GoGreen“ haben wir diese Ziele im gesamten Konzern verankert. Gleichzeitig unterstützen wir mit unseren GoGreen-Services Kunden dabei, ihre eigenen Umweltschutzziele zu erreichen, und eröffnen uns so auch neue Geschäftschancen. Bis zum Jahr 2020 wollen wir die CO2-Effizienz unserer eigenen Aktivitäten und der unserer Transportsubunternehmer im Vergleich zum Basisjahr 2007 um 30 % verbessern. Um unsere Zielerreichung zu messen und zu steuern, nutzen wir den CEX. Im Berichtsjahr hat der Konzern seine CO2-Effizienz gegenüber dem Vorjahr um einen Indexpunkt auf 25 Indexpunkte verbessert. Die dem CEX zugrunde liegenden Treibhausgasemissionen berechnen wir nach den Prinzipien der Greenhouse Gas Protocol Standards und der DIN EN 16258 sowie für unsere europäischen Luftfahrtaktivitäten entsprechend den Anforderungen des europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS). Gemäß DIN EN 16258 erfolgt der Ausweis sämtlicher klimaschädlicher Gase in Form von CO2-Äquivalenten (CO2e). Im Jahr 2015 beliefen sich unsere direkten (Scope 1) und indirekten (Scope 2) Treibhausgasemissionen auf 6,05 Mio Tonnen CO2e (Vorjahr, angepasst: 5,67 Mio Tonnen CO2e). Diese Zahl bildet den Kraftstoffverbrauch unserer Flotte und den Energieverbrauch in unseren Gebäuden ab. Die indirekten Treibhausgasemissionen (Scope 3) unserer Transportsubunternehmer beliefen sich auf 21,90 Mio Tonnen CO2e (Vorjahr, angepasst: 23,04 Mio Tonnen CO2e). Weitere Details zur Emissionsentwicklung stellen wir im Bericht zur Unternehmensverantwortung dar. Nachhaltigkeits-Ratings bestätigen unsere Leistungen Im Berichtsjahr konnten wir unsere Performanz in den bekanntesten Ratings auf hohem Niveau halten und teilweise verbessern. So wurden wir in den Nachhaltigkeitsindizes DJSI World und DJSI Europe, FTSE4Good und MSCI bestätigt. Auch in der Bewertung des Nachhaltigkeits-Research-Unternehmens Sustainalytics belegten wir erneut einen sehr guten Rang. Im Bereich Umwelt erreichten wir im CDP die maximale Punktzahl und wurden im „CDP Climate Disclosure Leadership Index DACH“ gelistet. Weitere Ergebnisse stellen wir im Bericht zur Unternehmensverantwortung dar. Beschaffung Beschaffungsausgaben des Konzerns gestiegen Die Deutsche Post AG ist umfassend in den zentralen Einkauf des Konzerns Deutsche Post DHL Group eingebunden. Der Konzern hat im Berichtsjahr Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 10,7 Mrd € (Vorjahr: 10,3 Mrd €) zentral eingekauft. Der Einkauf hilft den Unternehmensbereichen, Ausgaben zu senken und Investitionen kosteneffizient zu tätigen. Der Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel wird beim Einkauf von Sortierlösungen unterstützt. Umweltschonend einkaufen Für Deutschland wurden 3.140 emissionseffiziente Fahrzeuge der Euroklassen 5 und 6 in Betrieb genommen sowie 1.163 Firmenwagen der Euroklasse 6 bestellt. Überdies wurden Elektrofahrzeuge produziert, deren Einsatz in der Zustellung von Briefen und Paketen erprobt wird. Der Konzerneinkauf war auch an der Beschaffung von entsprechenden Ladestationen beteiligt. Einzelne Projekte und dadurch erzielte CO2-Einsparungen schildern wir im Bericht zur Unternehmensverantwortung. Lieferantenmanagement vereinheitlicht Im Berichtsjahr wurde eine IT-Plattform eingeführt, die alle Informationen zu einem Lieferanten enthält – von der Ermittlung der Nachfragemengen über automatische Ausschreibungen bis zur Bewertung. Unsere internen Prozesse werden so optimiert. Kunden und Qualität Schnelle und zuverlässige Zustellung von Briefen und Paketen Unsere Kunden bewerten uns danach, ob ihre Sendungen schnell, zuverlässig und unbeschädigt ankommen. Nach Erhebungen des Qualitätsforschungsinstituts Quotas wurden 90 % der Briefe innerhalb Deutschlands, die uns während der täglichen Annahmezeiten oder bis zur letzten Briefkastenleerung erreicht haben, dem Empfänger bereits am nächsten Tag zugestellt. Zwar wurde die Brieflaufzeit im Berichtsjahr durch die bundesweiten Arbeitsniederlegungen in den Briefzentren und in der Zustellung beeinträchtigt. Dennoch liegen wir weit über der gesetzlichen Vorgabe von 80 %. Um dieses Niveau dauerhaft zu sichern, beruht unser Qualitätsmanagement auf einem System, das jährlich vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) NORD zertifiziert wird. Die Laufzeiten der internationalen Briefe werden von der International Post Corporation ermittelt. Hier zählen wir zur Spitzengruppe der Postunternehmen. Im Paketversand erreichen die Sendungen ihre Empfänger in der Regel am nächsten Werktag. Gemessen werden Pakete, die wir bei gewerblichen Kunden abgeholt haben und die am nächsten Tag zugestellt wurden. Unser internes Laufzeitmesssystem für den Paketversand wird seit 2008 vom TÜV Rheinland zertifiziert. Zudem reagieren wir mit neuen Zustellmodellen auf veränderte Kundenanforderungen für eine flexible und zuverlässige Zustellung. Im Briefbereich erreichen wir eine hohe Automationsquote von mehr als 90 %. Im Paketnetz wurde die Sortierkapazität seit Beginn des „Produktionskonzepts Paket“ im Jahr 2012 um mehr als 50 % erhöht. Dafür haben wir die Produktivität im Bestand gesteigert und die Infrastruktur flächendeckend ausgebaut. Weitere Paketzentren befinden sich in Bau. Mit E-POST können Unternehmen jeder Größe und Branche die gesamte Geschäftspost digitalisieren und so ihre Wirtschaftlichkeit und Servicequalität steigern. Direkt aus der gewohnten IT-Umgebung heraus werden Briefe digital oder physisch zugestellt. Privatkunden können Daten und Dokumente sicher ablegen und organisieren sowie Rechnungen online bezahlen. Die durchschnittliche Wochenöffnungszeit unserer rund 28.000 Verkaufsstellen betrug im Berichtsjahr 53 Stunden (Vorjahr: 55 Stunden). Auch die jährlich vom „Kundenmonitor Deutschland“ erhobene größte Privatkundenstudie in Deutschland bescheinigte den ausschließlich von Partnern betriebenen Filialen der Deutschen Post große Zustimmung: 91,5 % der Kunden waren mit Qualität und Service zufrieden (Vorjahr: 91 %). Außerdem haben neutrale Testkunden von TNS Infratest rund 38.000-mal im Jahr Postfilialen in Einzelhandelsgeschäften geprüft. Das Ergebnis: 93,4 % der Kunden wurden innerhalb von drei Minuten bedient (Vorjahr: 94,5 %). Ein weiteres zentrales Qualitätsmerkmal ist für uns der Umweltschutz. In Deutschland arbeiten wir im Brief- und Paketbereich mit einem vom TÜV NORD zertifizierten Umweltmanagementsystem. Darüber hinaus haben wir in Deutschland die EU-Energieeffizienzrichtlinie erfolgreich umgesetzt. Privat- und Geschäftskunden bieten wir mit GoGreen-Produkten einen klimaneutralen Versand an. Mit über 500 Elektrofahrzeugen betreiben wir eine der größten Flotten weltweit. Daneben setzen wir innovative Technologien wie zum Beispiel LEDs in unseren Gebäuden und betrieblichen Anlagen ein und nutzen verstärkt erneuerbare Energien. Marken Leistungsmarken des Konzerns gewinnen weiter an Wert Den Leistungsmarken von Deutsche Post DHL Group bescheinigten unabhängige Studien im Berichtsjahr erneut wachsende Kraft. Für die Marke DHL ermittelte das Marktforschungsinstitut Millward Brown einen Markenwert von 16,3 Mrd US-$ (Vorjahr: 13,7 Mrd US-$). Damit verbesserte sie sich unter den 100 wertvollsten Marken der Welt um sieben Plätze auf Rang 66. Die Studie berücksichtigt Finanzkennzahlen sowie Daten der Markt- und Verbraucherforschung. Mit vergleichbarer Systematik erhebt die Beratungsgesellschaft Interbrand jährlich die wertvollsten Marken der Welt. Auf Basis eines Markenwertes von 5,4 Mrd US-$ (Vorjahr: 5,1 Mrd US-$) verbesserte sich die Marke DHL in dieser Rangliste im Jahr 2015 um einen Platz auf Rang 80. Für die nationale Marke Deutsche Post errechnete Interbrand im Berichtsjahr einen Markenwert von 979 Mio € (Vorjahr: 936 Mio €). Sie rückte um einen Platz auf Rang 30 der wertvollsten deutschen Marken vor. Den gleichen Rang bescheinigte ihr die Beratungsgesellschaft Brand Finance in den „German Top 50“ bei einem Markenwert von 2,7 Mrd € (Vorjahr: 2,5 Mrd €). Weltweite DHL-Markenkampagne Unter dem Motto „The Power of Global Trade“ thematisiert eine weltweite Markenkampagne seit März 2015 den positiven Einfluss des globalen Handels – gestützt durch die Logistikleistungen von DHL – auf die Lebensbedingungen von Menschen. Die Kampagne umfasst Print- und Online-Anzeigen, TV-Spots und Social-Media-Aktivitäten mit weltweiter und in definierten Kernmärkten mit nationaler Reichweite. Vielfältige Partnerschaften mit internationalen und nationalen Events DHL unterstützt publikumsstarke internationale Events mit Logistikdienstleistungen. So wurde im Juli 2015 eine neue dreijährige Logistikpartnerschaft mit der Motorrad-Rennsportserie MotoGP™ verkündet. Wir waren offizieller Logistikpartner der Rugby-Weltmeisterschaft 2015 und haben im Rahmen der internationalen E-Commerce- und Logistikpartnerschaft mit dem FC Bayern München unter anderem die Eröffnung des Online-Fanshops in China unterstützt. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit mit Fashion-Week-Veranstaltungen, dem Cirque du Soleil, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Formel 1® und der Formel E fortgeführt. Sport-Sponsoring stärkt auch die emotionale Verbundenheit mit der Marke Deutsche Post. So engagieren wir uns als Partner des Deutschen Fußball-Bunds bei der Amateurfußball-Plattform www.fussball.de, beim DFB-Pokal und bei den Nationalteams. Die FIFA Frauen-Fußballweltmeisterschaft Kanada 2015™ haben wir mit einer multimedialen Markenkampagne begleitet. Auch unsere weiteren Sport-Sponsoring-Partnerschaften haben wir im Jahr 2015 fortgesetzt, darunter die Rennserie Deutsche Tourenwagen Masters (DTM). NACHTRAG Keine wesentlichen Ereignisse Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor. CHANCEN UND RISIKEN Gesamtaussage des Vorstands zur Chancen- und Risikosituation Keine Gefährdung des Konzerns absehbar Chancen zu erkennen und schnell zu ergreifen und Risiken entgegenzuwirken sind wichtige Ziele für unser Unternehmen. Die erwartete Wirkung möglicher Ereignisse und Entwicklungen wird bereits in der Geschäftsplanung berücksichtigt. Chancen und Risiken sind definiert als potenzielle Abweichungen vom prognostizierten Unternehmensergebnis. Unter Berücksichtigung des aktuellen Geschäftsplans hat sich unsere Chancen- und Risikosituation im Vergleich zur Risikoberichterstattung im Vorjahr insgesamt nicht wesentlich verändert. Es wurden keine neuen Risiken identifiziert, die sich potenziell kritisch auf das Ergebnis auswirken könnten. Aus dem konzernweiten Früherkennungssystem wie auch nach Einschätzung des Konzernvorstands waren im aktuellen Prognosezeitraum keine Risiken absehbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Konzerns gefährden. Diese drohen auch nicht in absehbarer Zukunft. Die Einschätzung eines stabilen bis positiven Ausblicks spiegelt sich auch in den Kredit-Ratings wider. Da die Deutsche Post AG unter anderem durch Finanzierungs- und Garantiezusagen sowie durch mittel- und unmittelbare Investitionen in die Beteiligungsunternehmen weitgehend mit den Unternehmen des Konzerns Deutsche Post DHL Group verbunden ist, ist die Chancen- und Risikosituation der Deutsche Post AG wesentlich von der Chancen- und Risikosituation des Konzerns abhängig. Insoweit gelten die Aussagen zur Gesamtbewertung der Chancen- und Risikosituation durch die Unternehmensleitung auch als Zusammenfassung der Chancen- und Risikosituation der Deutsche Post AG. Chancen- und Risikomanagement Chancen- und Risikomanagement mit einheitlichem Berichtsstandard Als international tätiges Logistikunternehmen sind wir einer Reihe von Veränderungen ausgesetzt. Wir wollen die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken früh erkennen sowie erforderliche Maßnahmen in den im Einzelnen betroffenen Bereichen rechtzeitig ergreifen, um so den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Dieses Ziel unterstützen wir mit einem konzernweiten Chancen- und Risikomanagement. Quartalsweise schätzen Manager die Auswirkungen künftiger Szenarien ein, bewerten die Chancen und Risiken ihrer Bereiche und stellen geplante sowie bereits ergriffene Maßnahmen dar. Die Abfrage und Freigabe erfolgt hierarchisch, sodass das Management unterschiedlicher Ebenen in den Ablauf eingebunden ist. Chancen und Risiken können jederzeit auch ad hoc gemeldet werden. Unser Prozess zur Früherkennung verknüpft das Chancen- und Risikomanagement im Konzern zu einem einheitlichen Berichtsstandard. Die dabei eingesetzte IT-Anwendung entwickeln wir stetig weiter. Bei den Standardauswertungen nutzen wir darüber hinaus die Monte-Carlo-Simulation zur Chancen- und Risikoaggregation. Diese stochastische Methode berücksichtigt die Eintrittswahrscheinlichkeit der zugrunde liegenden Chancen und Risiken und basiert auf dem Gesetz der großen Zahl. Aus den Verteilungsfunktionen der einzelnen Chancen und Risiken werden 1 Mio Mal zufällig ausgewählte Szenarien – je Chance und Risiko eines – miteinander kombiniert. Die Ergebnisgrafik zeigt die Häufigkeitsdichte der daraus resultierenden Gesamtergebnisse. Folgende Grafik zeigt beispielhaft ein Simulationsergebnis: Die wichtigsten Schritte unseres Chancen- und Risikomanagementprozesses: 1 Erkennen und bewerten: Quartalsweise schätzen Führungskräfte aller Unternehmensbereiche und Regionen unsere Chancen- und Risikosituation ein und dokumentieren entsprechende Maßnahmen. Sie bewerten in Form von Szenarien beste, erwartete und schlechteste Fälle. Für jedes identifizierte Risiko wird mindestens ein Verantwortlicher benannt, der es bewertet, überwacht, mögliche Vorgehensweisen benennt, um es zu steuern, und darüber berichtet. Dies gilt ebenso für die Chancen. Die Ergebnisse werden in einer Datenbank dokumentiert. 2Aggregieren und berichten: Die Controllingeinheiten sammeln diese Ergebnisse, werten sie aus und prüfen ihre Plausibilität. Sollten sich einzelne finanzielle Effekte überschneiden, so wird dies in unserer Datenbank vermerkt und beim Bündeln berücksichtigt. Nach Freigabe durch den Bereichsverantwortlichen werden alle Ergebnisse an die nächste Hierarchieebene weitergegeben. Auf der letzten Stufe berichtet das Konzerncontrolling dem Konzernvorstand über die wesentlichen Chancen und Risiken sowie über die möglichen Gesamteffekte je Unternehmensbereich. Dazu erfolgt eine Chancen- und Risikoaggregation für wesentliche Organisationsebenen. Wir gehen nach zwei Methoden vor: Zum einen ermitteln wir eine mögliche Bandbreite des Bereichsergebnisses und summieren die jeweiligen Szenarien auf. So geben die Summen der „schlechtesten“ und der „besten“ Fälle die Gesamtbandbreite für das Ergebnis des Bereichs an. Innerhalb dieser Extremszenarien zeigt die Summe der „erwarteten Fälle“ die aktuelle Erwartung an. Zum anderen setzen wir die Monte-Carlo-Simulation ein. Deren Ergebnisse auf Ebene der Unternehmensbereiche sind regelmäßiger Bestandteil der Chancen- und Risikoberichte an den Gesamtvorstand. 3 Gesamtstrategie: Der Konzernvorstand legt fest, nach welcher Systematik Chancen und Risiken zu analysieren und zu berichten sind. Die Berichte des Konzerncontrollings bieten dem Vorstand eine zusätzliche regelmäßige Informationsbasis für die Gesamtsteuerung des Konzerns. 4 Operative Maßnahmen: Innerhalb der einzelnen Bereiche werden Maßnahmen festgelegt, mit denen Chancen und Risiken gesteuert werden. Anhand von Kosten-Nutzen-Analysen wird bewertet, ob Risiken vermieden, verringert oder auf Dritte übertragen werden können. 5Kontrolle: Für wichtige Chancen und Risiken sind Frühwarnindikatoren definiert, die von den Verantwortlichen kontinuierlich beobachtet werden. Ob die Vorgaben des Vorstands dabei eingehalten werden, überwacht in seinem Auftrag die Konzernrevision. Sie prüft auch die Qualität des gesamten Chancen- und Risikomanagements. Die Controllingeinheiten analysieren regelmäßig alle Bestandteile des Prozesses sowie die Prüfberichte der Internen Revision und des Abschlussprüfers auf mögliche Verbesserungspotenziale und passen sie, wo nötig, an. Internes auf die Rechnungslegung bezogenes Kontroll- und Risikomanagementsystem (Angaben nach § 289 Abs. 5 HGB und erläuternder Bericht) Die Deutsche Post stellt die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung mit Hilfe eines internen, darauf bezogenen Kontrollsystems (IKS) sicher. Es soll gewährleisten, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden und die interne wie externe Rechnungslegung im Hinblick auf die numerische Abbildung der Geschäftsprozesse valide ist. Der Buchungsstoff soll vollständig und richtig erfasst und verarbeitet werden. Fehler in der Rechnungslegung sollen grundsätzlich vermieden beziehungsweise eventuelle Fehlbewertungen zeitnah aufgedeckt werden. Die Ausgestaltung des Kontroll- und Risikomanagementsystems umfasst organisatorische und technische Maßnahmen, in die alle Organisationseinheiten des Unternehmens einbezogen sind. Eine zentral vorgegebene Bilanzierungsrichtlinie stellt sicher, dass die Bilanzierungsstandards nach HGB einheitlich und unternehmensweit angewendet werden. Die buchungsrelevanten Sachverhalte werden durch die Vorgaben eines zentralen Kontenplans geregelt. Daneben erfolgen weitergehende Regelungen durch eine Kontierungsrichtlinie. Der Änderungsprozess erfolgt IT-gesteuert. Die Hinterlegung erfolgt im Intranet, wodurch ein ständiger Zugriff durch die Nutzer gewährleistet ist. Für den Jahresabschlussprozess liegen detaillierte Aktivitätenpläne, Arbeitsanweisungen und Terminpläne den verantwortlichen Organisationseinheiten vor. Die wesentlichen Funktionen des Rechnungswesens der Deutsche Post werden von dem SSC (Shared Service Center) Accounting in Köln wahrgenommen. Hauptsächlich wurden hierfür die Abteilungen General Ledger, Accounting for Affiliated Companies, Master Data/Duty, Accounts Payable, Accounts Receivable, Cost Accounting Solutions & Services, Business Process Optimization, Business Intelligence Services sowie Global Treasury Accounting eingerichtet. Die rechnungslegungsrelevanten Vorgänge werden bei Deutsche Post AG IT-gestützt abgewickelt. Hierzu bedient sich die Deutsche Post der Dienstleistungen der T-Systems Enterprise Services GmbH (T-Systems), einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. Neben dem Betrieb von Anwendungen leistet sie auch eine Notfallversorgung in einem Ausweichrechenzentrum. Jährliche IT-Kontrollen finden bei T-Systems durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft statt. Die Prüfungsinhalte und -ergebnisse werden in einer ISAE3402-Bescheinigung schriftlich dokumentiert. Für die IT-Anwendungsentwicklung, Wartung und Pflege der rechnungslegungsrelevanten Systeme bedient sich die Deutsche Post der Serviceleistungen der Tochtergesellschaft Deutsche Post IT Services GmbH. Bei den Anwendungssystemen werden Standardlösungen der Fa. SAP AG genutzt. Im Bereich der Finanzbuchhaltung wird insbesondere SAP eingesetzt. Automatische Plausibilitätsprüfungen und systemseitige Validierungen der Buchhaltungsdaten sind ein weiterer Bestandteil unseres Kontrollsystems. Daneben erfolgen regelmäßig manuelle Kontrollen auf dezentraler Ebene durch die lokalen Verantwortlichen und zentral im Corporate Center durch die Zentralbereiche Corporate Accounting & Controlling, Corporate Internal Audit & Security, Corporate Tax und Corporate Finance. Über die genannten Strukturen des IKS und des Risikomanagements hinaus ist die Konzernrevision ein wesentliches Organ im Steuerungs- und Überwachungssystem des Konzerns. Im Rahmen ihrer risikoorientierten Prüfungshandlungen kontrolliert sie regelmäßig die rechnungslegungsrelevanten Prozesse und berichtet dem Vorstand über die Ergebnisse. Unter chronologischen Aspekten werden vor- und nachgelagerte Kontrollen und Analysen der gemeldeten Daten erstellt. Falls erforderlich, wird auf die Expertise externer Gutachter zurückgegriffen, zum Beispiel bei Pensionsrückstellungen. Schließlich garantiert die unternehmenseinheitlich gesteuerte Durchführung des Abschlussprozesses im Rahmen eines zentral verwalteten Abschlusskalenders einen strukturierten und effizient gestalteten Rechnungslegungsprozess. Berichterstattung und Bewertung von Chancen und Risiken Im Folgenden stellen wir primär Chancen und Risiken dar, die aus heutiger Sicht den Konzern im Prognosezeitraum über die bereits berücksichtigten Erwartungen hinaus wesentlich beeinflussen könnten. Sie werden nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Wirkung bewertet. Im Ergebnis unterscheiden wir Chancen und Risiken niedriger, mittlerer und hoher Bedeutung. Als wesentlich bewerten wir Chancen und Risiken von hoher oder mittlerer Bedeutung. Es gelten folgende Beurteilungsmaßstäbe: Die dargestellten Chancen und Risiken sind nicht notwendigerweise die einzigen, die sich dem Konzern eröffnen oder denen er ausgesetzt ist. Weitere Einflüsse, die uns derzeit noch nicht bekannt sind oder die wir noch nicht als wesentlich einschätzen, könnten unsere Geschäftstätigkeiten ebenfalls beeinflussen. Chancen und Risiken werden in Deutsche Post DHL Group dezentral erfasst und bewertet. Über mögliche Planabweichungen einschließlich latenter Ereignischancen und -risiken wird überwiegend auf der Ebene von Ländern oder Regionen berichtet. Angesichts des Detaillierungsgrades der internen Berichte fassen wir hier die dezentral gemeldeten Chancen und Risiken zu den nachfolgenden Kategorien zusammen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die zugrunde liegenden Einzelmeldungen – mit Ausnahme von Weltkonjunktur und Weltwirtschaftsleistung – zumeist nicht bis gering korrelieren. Es ist unwahrscheinlich, dass mehrere größere Chancen und Risiken einer Kategorie oder kategorieübergreifend systematisch gleichzeitig auftreten. Sofern nicht anders spezifiziert, wird den Einzelchancen und -risiken innerhalb der jeweiligen Kategorien und im betrachteten Prognosezeitraum 2016 eine niedrige Bedeutung beigemessen. Bei Chancen und Risiken aus möglichen oder laufenden Rechtsverfahren enthalten wir uns grundsätzlich einer Bewertung, um unsere Position in diesen Verfahren nicht zu beeinflussen. Die Chancen und Risiken gelten grundsätzlich für alle Unternehmensbereiche, sofern nicht anders angegeben. Chancen und Risiken in Kategorien Chancen und Risiken aufgrund politischer, regulatorischer und rechtlicher Rahmenbedingungen Einige Risiken entstehen vor allem dadurch, dass der Konzern einen Teil seiner Dienstleistungen in einem regulierten Markt erbringt. Viele Postdienstleistungen der Deutsche Post AG und ihrer Tochtergesellschaften (insbesondere Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel) unterliegen der sektorspezifischen Regulierung nach dem Postgesetz durch die Bundesnetzagentur. Sie genehmigt oder überprüft Entgelte, gestaltet Bedingungen des Zugangs zu Teilleistungen und übt die besondere Missbrauchsaufsicht aus. In dem am 12. September 2007 eröffneten förmlichen Beihilfeverfahren hat die EU-Kommission am 25. Januar 2012 ihre Entscheidung getroffen. Die EU-Kommission hat darin festgestellt, dass die Deutsche Post AG für die in den Jahren 1989 bis 2007 erbrachten Universaldienstleistungen nicht durch staatliche Mittel überkompensiert wurde. Auch die vom Bund übernommenen Bürgschaften für Altverbindlichkeiten hat sie nicht beanstandet. Dagegen sei bei der Finanzierung der Beamtenpensionen teilweise eine rechtswidrige Beihilfe gewährt worden. Die Berücksichtigung von Pensionslasten bei den behördlichen Preisgenehmigungen der Bundesnetzagentur habe dazu geführt, dass der Deutsche Post AG ein Vorteil entstanden sei, der von ihr an die Bundesrepublik Deutschland zurückzuzahlen sei; zudem sei sicherzustellen, dass auch künftig kein beihilferechtlich relevanter Vorteil mehr entstehe. Die exakte Summe des zurückzuzahlenden Betrags müsse noch von der Bundesrepublik berechnet werden. In einer Pressemitteilung hatte die EU-Kommission einen Betrag von 500 Mio € bis 1 Mrd € genannt. Die Deutsche Post AG ist der Auffassung, dass die Beihilfeentscheidung der EU-Kommission vom 25. Januar 2012 rechtswidrig ist, und hat dagegen Klage beim Europäischen Gericht in Luxemburg erhoben. Die Bundesrepublik Deutschland hat ebenfalls Klage eingereicht. Um die Beihilfeentscheidung umzusetzen, hat die Bundesregierung die Deutsche Post AG am 29. Mai 2012 aufgefordert, 298 Mio € einschließlich Zinsen zu zahlen. Die Deutsche Post AG hat den Betrag am 1. Juni 2012 an einen Treuhänder gezahlt und gegen den Rückforderungsbescheid Klage vor dem Verwaltungsgericht erhoben. Diese Klage ist allerdings bis zum Abschluss des Verfahrens vor dem Europäischen Gericht ruhend gestellt worden. Jeweils am 2. Januar der Jahre 2013, 2014 und 2015 sowie am 4. Januar 2016 hat sie weitere Zahlungen in Höhe von 19,4 Mio €, 15,6 Mio €, 20,2 Mio € sowie 20,1 Mio € an den Treuhänder geleistet. Diese Zahlungen wurden in der Bilanz in den Finanzanlagen erfasst, die Ertragslage blieb davon unberührt. Die EU-Kommission hat die Berechnung der Beihilferückforderung nicht abschließend akzeptiert. Am 17. Dezember 2013 hat sie Klage gegen die Bundesrepublik beim Europäischen Gerichtshof erhoben, um eine höhere Rückzahlungsforderung zu erwirken. In seiner Entscheidung dieser Klage am 6. Mai 2015 hat der Europäische Gerichtshof die Bundesrepublik lediglich verpflichtet, als Vorfrage der Berechnung eine eigenständige Marktabgrenzung vorzunehmen. Es wurde keine Aussage zur Höhe der Rückzahlungsforderung getroffen. Mit Urteil vom 18. September 2015 hat das Gericht der Europäischen Union auf Klage der Deutschen Post hin die Entscheidung der EU-Kommission vom 12. September 2007 über die Einleitung des förmlichen Beihilfeverfahrens für nichtig erklärt. In diesem Klageverfahren ging es nicht um die Hauptsache, sondern allein um die verfahrensrechtliche Nebenfrage, ob die EU-Kommission 2007 erneut ein Beihilfeverfahren hätte eröffnen dürfen. Die Deutsche Post hatte 2007 rechtswahrend gegen die erneute Eröffnung des Beihilfeverfahrens geklagt. Der Rechtsstreit wird in der Hauptsache fortgesetzt, das heißt, in dem vor dem Gericht der Europäischen Union nach wie vor anhängigen Klageverfahren der Deutschen Post gegen die Beihilfeentscheidung vom 25. Januar 2012. Sofern die Klagen der Deutsche Post AG oder der Bundesregierung gegen die Beihilfeentscheidung erfolgreich sind, besteht die Chance auf Rückzahlung der 298 Mio € sowie der zusätzlich gezahlten (19,4 Mio €, 15,6 Mio €, 20,2 Mio € sowie 20,1 Mio €) und zukünftig noch zu zahlenden Aufstockungsbeträge von rund 20 Mio € jährlich. Eine Rückzahlung würde sich nur auf die Liquidität der Deutsche Post AG auswirken, die Ertragslage bliebe davon unberührt. Obwohl die Beihilfeentscheidung vom 25. Januar 2012 nach Auffassung von Deutsche Post AG und Bundesregierung rechtswidrig ist, kann dennoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Deutsche Post AG abschließend zu einer gegebenenfalls höheren Zahlung verpflichtet wird und es zu einer Belastung des Ergebnisses kommt. Neben Chancen und Risiken, die sich aus der sektorspezifischen Regulierung nach dem Postgesetz ergeben, ist das Unternehmen weiteren Chancen und Risiken aus rechtlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt. Am 5. November 2012 hat das Bundeskartellamt ein Verfahren gegen die Deutsche Post AG wegen des Verdachts missbräuchlichen Verhaltens im Rahmen der Briefbeförderung für Großkunden eingeleitet. Die Behörde hat aufgrund von Eingaben von Wettbewerbern den Verdacht, dass die Gesellschaft gegen deutsches und europäisches Kartellrecht verstoßen hat. Mit Verfügung vom 2. Juli 2015 hat das Bundeskartellamt solche Verstöße festgestellt, gleichzeitig aber auch, dass die Deutsche Post sie bereits Ende 2013 abgestellt hat. Ein Bußgeld wurde nicht verhängt. Gegen die Entscheidung haben wir am 4. August 2015 Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt und fristgemäß begründet. Weitere Rechtsverfahren Viele Postdienstleistungen der Deutsche Post AG und ihrer Tochtergesellschaften unterliegen der sektorspezifischen Regulierung nach dem Postgesetz durch die Bundesnetzagentur. Als Regulierungsbehörde genehmigt oder überprüft diese Entgelte, gestaltet Bedingungen des Zugangs zu Teilleistungen und übt die besondere Missbrauchsaufsicht aus. Aus diesem allgemeinen Regulierungsrisiko können sich im Falle negativer Entscheidungen Umsatz- und Ergebniseinbußen ergeben. Rechtliche Risiken resultieren unter anderem aus den verwaltungsgerichtlich anhängigen Klagen eines Verbandes gegen die Preisgenehmigungsentscheidungen der Bundesnetzagentur im Rahmen des Price-Cap-Verfahrens für die Jahre 2008, 2013 und 2016 bis 2018. Über die Klagen des Verbandes gegen die Preisgenehmigungsentscheidungen der Bundesnetzagentur im Rahmen des Price-Cap-Verfahrens für die Jahre 2003, 2004 und 2005 entschied das Bundesverwaltungsgericht am 5. August 2015. Das Bundesverwaltungsgericht hat die betreffenden Preisgenehmigungen im Verhältnis zu dem Verband als Kunden der Deutsche Post AG aufgehoben; im Verhältnis zur Allgemeinheit hingegen sind die betreffenden Preisgenehmigungen der Bundesnetzagentur bestandskräftig und nicht mehr angreifbar. Die Bundesnetzagentur hat mit Beschluss vom 14. Juni 2011 festgestellt, dass die First Mail Düsseldorf GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutsche Post AG, und die Deutsche Post AG gegen das Abschlags- und Diskriminierungsverbot nach dem Postgesetz verstoßen. Den Gesellschaften wurde auferlegt, die festgestellten Verstöße abzustellen. Beide Gesellschaften haben gegen den Beschluss geklagt. Außerdem hat die First Mail Düsseldorf GmbH die Aussetzung der Vollziehung des Beschlusses bis zur Entscheidung des Hauptsacheverfahrens beantragt. Das Verwaltungsgericht Köln und das Oberverwaltungsgericht Münster haben diesen Antrag jeweils abgelehnt. Die First Mail Düsseldorf GmbH hat die Beförderung von Briefsendungen zum Ende des Jahres 2011 eingestellt und die Klage am 19. Dezember 2011 zurückgenommen. Die Deutsche Post AG verfolgt die Klage gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur weiter. Mit Beschluss vom 30. April 2012 hat die Bundesnetzagentur festgestellt, dass die Deutsche Post AG gegen das Diskriminierungsverbot des Postgesetzes verstoße, indem sie inhaltsgleiche Rechnungen zu anderen Entgelten befördert als Rechnungen mit unterschiedlichen Rechnungsbeträgen. Die Deutsche Post AG wurde aufgefordert, die festgestellte Diskriminierung unverzüglich, spätestens zum 31. Dezember 2012, abzustellen. Der Beschluss wurde zum 1. Januar 2013 umgesetzt. Die Deutsche Post teilt die Rechtsauffassung der Bundesnetzagentur nicht und hat gegen den Beschluss Klage erhoben. Seit dem 1. Juli 2010 sind infolge einer Neufassung der einschlägigen Steuerbefreiungsvorschrift nur noch bestimmte Universaldienstleistungen in Deutschland von der Mehrwertsteuer befreit, die nicht auf der Grundlage individuell ausgehandelter Vereinbarungen oder zu Sonderkonditionen (Rabatten etc.) erbracht werden. Diese Gesetzesänderung entspricht nach Ansicht der Deutsche Post AG nicht vollständig den zu beachtenden Vorgaben des europäischen Gemeinschaftsrechts. Aufgrund der mit der neuen gesetzlichen Regelung entstandenen Rechtsunsicherheit bemüht sich die Deutsche Post AG um eine notwendige Klärung einzelner Fachfragen mit den Finanzbehörden. Mit Rücksicht auf die oben genannten laufenden oder angekündigten Rechtsverfahren werden keine weiteren Angaben zur bilanziellen Abbildung vorgenommen. Makroökonomische und industriespezifische Chancen und Risiken Makroökonomische und branchenspezifische Rahmenbedingungen beeinflussen maßgeblich unseren Geschäftserfolg. Daher verfolgen wir aufmerksam die wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen. Die Nachfrage nach Logistikleistungen und damit verbundene Umsätze sind im Jahr 2015 trotz eines volatilen Umfeldes gestiegen. Eine Reihe externer Größen eröffnet uns zahlreiche Chancen: Wir gehen von einem weltweiten Marktwachstum aus. Durch die fortschreitende Globalisierung wird die Logistik auch in Zukunft in gleichem Maße oder stärker als die Weltwirtschaft insgesamt wachsen. Dies gilt besonders für Asien, wo die Handelsströme mit anderen Regionen und speziell innerhalb des Kontinents weiter zunehmen werden. Davon können wir als Marktführer mit unseren DHL-Unternehmensbereichen überdurchschnittlich profitieren. Das gilt auch für weitere stark wachsende Regionen wie Südamerika oder den Mittleren Osten, wo wir ebenfalls gut vertreten sind und die sich bietenden Marktchancen nutzen werden. Ob und in welchem Ausmaß der Logistikmarkt wächst, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Der Trend, dass Unternehmen Geschäftsabläufe auslagern, hält an. Dadurch werden die Lieferketten komplexer, internationaler, aber auch störungsanfälliger. Kunden wünschen deshalb stabile und integrierte Logistiklösungen, die wir mit unserem breiten Serviceportfolio anbieten. Besonders im Unternehmensbereich Supply Chain und auch durch die engere Zusammenarbeit aller Unternehmensbereiche sehen wir hier weiterhin Wachstumschancen. Der boomende Online-Handel ist eine weitere Chance für uns. Er schafft Bedarf für den Transport von Dokumenten und Waren. Vor allem der stark wachsende digitale Einzelhandel lässt den B2C-Markt zweistellig wachsen. Daraus entsteht für das nationale und internationale Paketgeschäft großes Wachstumspotenzial, das wir mit dem Ausbau unseres Paketnetzwerks erschließen wollen. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass sich die Konjunktur in einzelnen Wirtschaftsregionen eintrübt und die Transportmengen stagnieren oder rückläufig sind. Allerdings würde dies nicht in allen Geschäftsfeldern die Nachfrage mindern. So ist im Paketbereich auch ein gegenläufiger Effekt möglich, da Verbraucher häufiger online einkaufen. Ebenso können Unternehmen gezwungen sein, ihre Kosten zu senken und daher ihre Transportleistungen auszulagern. Konjunkturell bedingte Risiken können sich in Größe und Zeitpunkt unterschiedlich auf unsere Unternehmensbereiche auswirken, was den Gesamteffekt mindern könnte. Die Bedeutung dieses Risikos bewerten wir damit als mittel. Zudem haben wir in den vergangenen Jahren Maßnahmen ergriffen, um Kosten zu flexibilisieren und auf eine veränderte Nachfrage des Marktes schnell reagieren zu können. Deutsche Post und DHL stehen im Wettbewerb mit anderen Anbietern. Die Entwicklung unseres Kundenbestands sowie die Höhe von Preisen und Margen auf unseren Märkten kann hierdurch signifikant beeinflusst werden. Wesentliche Erfolgsfaktoren im Brief- und Logistikgeschäft sind Qualität, Kundenvertrauen sowie wettbewerbsfähige Preise. Dank unserer hohen Qualität und der in den letzten Jahren erzielten Einsparungen sehen wir uns in der Lage, im Wettbewerb zu bestehen und mögliche Auswirkungen gering zu halten. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken des Konzerns Als global tätiger Konzern sind wir zwangsläufig finanzwirtschaftlichen Chancen und Risiken ausgesetzt. Im Wesentlichen ergeben sich diese aus der Schwankung von Währungskursen, Zinssätzen oder Rohstoffpreisen und dem Kapitalbedarf des Konzerns. Mithilfe operativer und finanzwirtschaftlicher Maßnahmen versuchen wir, die Volatilität von Finanzkennzahlen aufgrund finanzieller Risiken zu reduzieren. Währungsrisiken und -chancen können aus gebuchten oder zukünftig geplanten Fremdwährungstransaktionen resultieren. Wesentliche Währungsrisiken aus geplanten Transaktionen werden über 24 Monate rollierend als Nettoposition quantifiziert. Hoch korrelierte Währungen werden in Blöcken zusammengefasst. Die ermittelten Risiken werden teilweise über Derivate abgesichert. Die wichtigsten geplanten Nettoüberschüsse bestehen auf Konzernebene im Britischen Pfund, Japanischen Yen und in der Indischen Rupie, während die Tschechische Krone die einzige Währung mit einem wesentlichen Nettobedarf ist. Durch die Verrechnung des Nettobedarfs im US-Dollar mit Überschüssen in anderen hoch korrelierten Währungen ist das Nettorisiko im US-Dollar-Block auf Konzernebene relativ ausgeglichen und wird daher nicht aktiv gesteuert. Der durchschnittliche Sicherungsgrad für das Jahr 2016 lag zum Bilanzstichtag bei rund 57 %. Eine Chance für die Ertragslage des Konzerns ergibt sich aus einer möglichen generellen Abwertung des Euro. Die Bedeutung dieser Chance bewerten wir auf Basis der derzeitigen makroökonomischen Prognosen als niedrig. Das wesentliche Risiko für die Ertragslage des Konzerns wäre eine generelle Aufwertung des Euro. Die Bedeutung wird als niedrig eingestuft, betrachtet man die Einzelrisiken aus den Entwicklungen der jeweiligen Währungen. In der Gesamtwirkung aller Währungseffekte für den Konzern sind diese als Risiko mit mittlerer Relevanz einzustufen. Für uns als Logistikkonzern resultieren die größten Rohstoffpreisrisiken aus der Veränderung von Treibstoffpreisen (Kerosin, Diesel und Schiffsdiesel). Diese Risiken werden in den DHL-Divisionen weitgehend über operative Maßnahmen (Treibstoffzuschläge) an die Kunden weitergegeben. Im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel gibt es nennenswerte Sicherungsgeschäfte für den Einkauf von Diesel. Die wesentliche Steuerungsgröße für das Liquiditätsmanagement sind die zentral verfügbaren Liquiditätsreserven. Zum Bilanzstichtag verfügt Deutsche Post DHL Group über zentrale Liquiditätsreserven von 4,2 Mrd €, die sich aus zentralen Geldanlagen von 2,2 Mrd € und der syndizierten Kreditlinie in Höhe von 2 Mrd € zusammensetzen. Die Liquidität des Konzerns ist daher kurz- und mittelfristig gesichert. Darüber hinaus hat der Konzern aufgrund seines im Branchenvergleich guten Ratings ungehinderten Zugang zum Kapitalmarkt und ist in der Lage, den langfristigen Kapitalbedarf sicherzustellen. Die Nettofinanzverschuldung des Konzerns belief sich per Ende 2015 auf 1,1 Mrd €. Der Anteil der Finanzschulden mit kurzfristiger Zinsbindung an den gesamten Finanzschulden in Höhe von 5,2 Mrd € beträgt circa 11 %. Chancen und Risiken aus der Unternehmensstrategie Der Konzern hat in den vergangenen Jahren sein Geschäft in den stark wachsenden Regionen und Märkten der Welt gut positioniert. Zudem arbeiten wir kontinuierlich daran, in allen Bereichen effiziente Strukturen zu schaffen, um Kapazitäten und Kosten flexibel an die Nachfrage anzupassen – Voraussetzungen für einen nachhaltig profitablen Geschäftserfolg. Bei der strategischen Ausrichtung konzentrieren wir uns auf unsere Kernkompetenzen im Brief- und Logistikgeschäft mit den Schwerpunkten organisches Wachstum und Vereinfachung unserer Prozesse zum Vorteil der Kunden. Entwicklungschancen aus unserer strategischen Ausrichtung werden regelmäßig in der Ergebnisplanung berücksichtigt. Im angegebenen Betrachtungszeitraum sind Risiken aus der aktuellen Unternehmensstrategie, die sich auf einen längerfristigen Zeitraum erstreckt, von niedriger Bedeutung für den Konzern. Darüber hinaus bestehen in den Unternehmensbereichen folgende Besonderheiten: Im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel stellen wir uns den Herausforderungen des Strukturwandels vom physischen zum digitalen Geschäft. Wir begegnen den Risiken aus einer sich ändernden Nachfrage mit einem erweiterten Leistungsangebot. Wegen des boomenden Internethandels erwarten wir, dass das Paketgeschäft in den kommenden Jahren weiter stark wachsen wird. Daher bauen wir unser Paketnetzwerk aus. Darüber hinaus erweitern wir unser Angebot in der elektronischen Kommunikation, sichern die Qualitätsführerschaft und flexibilisieren, wo möglich, die Transport- und Zustellkosten. Wir beobachten die Marktentwicklung sehr genau und berücksichtigen sie bei der Ergebnisplanung. Für den angegebenen Prognosezeitraum sehen wir daraus keine wesentlichen negativen Abweichungspotenziale. Im DHL-Unternehmensbereich Express hängt der künftige Erfolg vor allem von allgemeinen Faktoren wie Wettbewerbs-, Kosten- und Verkehrsmengenentwicklung ab. Nachdem wir in den vergangenen Jahren unser Geschäft erfolgreich umgebaut und Kostenstrukturen erheblich verbessert haben, wollen wir im internationalen Geschäft weiter wachsen. Wir erwarten, dass die Sendungsmengen zunehmen. Basierend auf diesen Annahmen investieren wir in unser Netzwerk, den Service, unsere Mitarbeiter und die Marke DHL. Vor dem Hintergrund der vergangenen Entwicklung und allgemeiner Prognosen sehen wir für den Unternehmensbereich Express keine über die im Abschnitt „Makroökonomische und industriespezifische Chancen und Risiken“ beschriebenen hinausgehenden wesentlichen strategischen Chancen und Risiken. Im DHL-Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight erbringen wir Transportleistungen nicht selbst, sondern kaufen diese bei Fluggesellschaften, Reedereien und Frachtführern ein. Im besten Fall gelingt es uns, Transportleistungen günstiger einzukaufen. Es besteht somit die Chance, höhere Margen zu erzielen. Im ungünstigen Fall tragen wir das Risiko, Preiserhöhungen teilweise nicht an Kunden weitergeben zu können. Wie hoch Chancen und Risiken sind, hängt im Wesentlichen davon ab, wie sich Angebot, Nachfrage und Preise von Transportleistungen entwickeln, sowie von der Dauer unserer Verträge. Umfassende Kenntnisse beim Makeln von Transportleistungen helfen uns, sowohl Chancen zu realisieren als auch Risiken zu minimieren. Im DHL-Unternehmensbereich Supply Chain versorgen wir Kunden verschiedener Branchen mit Lösungen entlang der Logistikkette. Unser Erfolg hängt stark von der Geschäftsentwicklung der Kunden ab. Da wir weltweit den Kunden ein breit gefächertes Angebot in verschiedenen Branchen bieten, können wir unser Risikoportfolio diversifizieren und so entstehenden Risiken entgegenwirken. Unser künftiger Erfolg hängt zudem davon ab, inwieweit es uns gelingt, das bestehende Geschäft kontinuierlich zu verbessern und in unseren wichtigsten Märkten und Kundensegmenten zu wachsen. Für den Unternehmensbereich Supply Chain sehen wir keine über die im Abschnitt „Makroökonomische und industriespezifische Chancen und Risiken“ beschriebenen hinausgehenden wesentlichen strategischen Chancen und Risiken. Chancen und Risiken aus internen Prozessen Um unsere Dienstleistungen zu erbringen, müssen viele interne Abläufe verzahnt werden. Hierzu zählen neben den grundlegenden operativen Abläufen auch unterstützende Funktionen, wie Vertrieb und Einkauf sowie entsprechendes Management. Sofern es uns gelingt, interne Abläufe auf die Anforderungen der Kunden auszurichten und gleichzeitig Kosten zu senken, kann dies zu positiven Planabweichungen führen. Mithilfe unserer First-Choice-Initiativen verbessern wir interne Abläufe stetig. Dadurch steigt die Kundenzufriedenheit und wir sparen zugleich Kosten ein. In unserer Ergebnisprognose sind bereits erwartete Kosteneinsparungen berücksichtigt. Logistische Dienstleistungen sind zum größten Teil ein Massengeschäft und erfordern eine komplexe betriebliche Infrastruktur mit hohen Qualitätsstandards. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit kontinuierlich zu gewährleisten, heißt, die Abläufe reibungslos zu organisieren sowie technisch und personell abzusichern. Schwächen in einem der Bereiche Einlieferung, Sortierung, Transport, Lagerung oder Zustellung könnten die Wettbewerbsfähigkeit empfindlich beeinträchtigen. Um mögliche Störungen unserer Abläufe früh erkennen und notwendige Maßnahmen ergreifen zu können, haben wir eine globale IT-Plattform entwickelt, die unsere Lieferketten und Standorte weltweit visualisiert und vernetzt. Informationen über sicherheitsrelevante Vorfälle fließen nahezu in Echtzeit in das System ein. Es dient im Störungsfall zudem als zentrale Kommunikationsplattform - insgesamt ein Wettbewerbsvorteil, der bereits auf reges Interesse von Sicherheitsbehörden und Kunden stößt. Chancen und Risiken aus der Informationstechnologie Die Sicherheit unserer Informationssysteme hat für uns einen besonders hohen Stellenwert. Ziel ist es, die IT-Systeme konstant zu betreiben sowie unberechtigte Zugriffe auf unsere System- und Datenbestände zu vermeiden. Dafür hat das „Information Security Committee“ als Unterausschuss („subcommittee“) des IT-Boards Richtlinien und Verfahren entwickelt, die der internationalen Norm ISO 27002 für das Management von Informationssicherheit entsprechen. IT-Risiken werden zudem kontinuierlich von Konzernrisikomanagement, IT-Revision, Datenschutz und Konzernsicherheit überwacht und bewertet. Damit unsere Prozesse stets reibungslos funktionieren, müssen die dafür benötigten IT-Systeme dauerhaft verfügbar sein. Dies stellen wir dadurch sicher, dass wir die Systeme so gestalten, dass Komplettausfälle in der Regel vermieden werden. Neben ausgelagerten Rechenzentren betreiben wir zentrale Rechenzentren in Tschechien, Malaysia und den Vereinigten Staaten. Dadurch sind die Systeme geografisch getrennt und können lokal repliziert werden. Wir beschränken den Zugang zu unseren Systemen und Daten so, dass die Mitarbeiter nur auf solche Daten zugreifen, die sie für die ihnen übertragenen Aufgaben benötigen. Die Systeme und Daten werden regelmäßig gesichert, kritische Daten werden zudem in den Rechenzentren repliziert. Unsere gesamte Software wird regelmäßig aktualisiert, um mögliche Fehler zu beheben, Sicherheitslücken zu schließen und die Funktionalität zu erweitern. Risiken, die aus einer veralteten Software oder aus Software-Upgrades herrühren können, begegnen wir mit „Patch Management“ – einem definierten Prozess zur Aktualisierung von Software. Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen schätzen wir die Wahrscheinlichkeit eines signifikanten und folgenschweren Vorfalls im IT-Bereich als sehr unwahrscheinlich ein. Für die Kommunikationsplattform E-POST wurde die bestehende Zertifizierung nach IT-Grundschutz durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im jährlichen Überwachungsaudit bestätigt. Zudem wurde sie von der TÜV Informationstechnik GmbH gemäß den Kriterien der Trusted-Site-Privacy erneut zertifiziert. Chancen und Risiken aus dem Personalbereich Um langfristig erfolgreich zu sein, sind wir auf qualifizierte und motivierte Beschäftigte angewiesen. Demografischer Wandel kann allerdings dazu führen, dass die Zahl verfügbarer Kräfte in verschiedenen Märkten abnimmt. Diesem Risiko begegnen wir mit verschiedenen Maßnahmen. Sie sollen unsere Beschäftigten motivieren, engagieren, entwickeln und fördern. Mit strategischer Personalplanung begegnen wir Alterungs- und Kapazitätsrisiken, die sich aus veränderten Alters- und Sozialstrukturen ergeben. Unser Analyse- und Planungsinstrument verbessern wir kontinuierlich anhand der damit gewonnenen Erfahrungen. Auch der in Deutschland mit den Gewerkschaften vereinbarte Generationenvertrag trägt dazu bei, die Berufserfahrung der Beschäftigten möglichst lange zu nutzen und zugleich jungen Menschen eine dauerhafte Perspektive zu bieten. Ein Risiko für die Aufrechterhaltung unserer Geschäftstätigkeit ist die mögliche Zunahme chronischer wie akuter Krankheiten. Diesem Risiko begegnen wir mit einem systematischen Gesundheitsmanagement und bereichsübergreifender Kooperation. PROGNOSE In die internationale strategische Ausrichtung und der damit verbundenen Entwicklungsprognose des Konzerns ist auch die Deutsche Post AG umfassend eingebunden. Dabei spiegelt der Unternehmensbereich Post – eCommerce - Parcel im Wesentlichen das Kerngeschäft von Deutsche Post AG wieder. Die DHL-Unternehmensbereiche haben auf die Deutsche Post AG indirekten Einfluss insbesondere über das Beteiligungsergebnis infolge von Ergebnisabführungsverträgen. Für die Deutsche Post AG als legale Einheit gibt es keine eigenen steuerungsrelevanten Leistungsindikatoren. Der handelsrechtliche Abschluss hat für die Bemessung der Dividende Relevanz. Die Darstellung der Prognose der Gesellschaft erfolgt daher anhand der nach den internationalen Rechnungslegungsstandards ermittelten Steuerungsgrößen von Deutsche Post DHL Group. Gesamtaussage des Vorstands zur künftigen wirtschaftlichen Lage Konzern-EBIT von 3,4 Mrd € bis 3,7 Mrd € erwartet Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2016 ein Konzern-EBIT nach IFRS in Höhe von 3,4 Mrd € bis 3,7 Mrd €. Dazu sollte der Unternehmensbereich Post - eCommerce – Parcel, der im Wesentlichen das Kerngeschäft von Deutsche Post AG wiederspiegelt, mehr als 1,3 Mrd € beitragen. Gegenüber dem Vorjahr erwarten wir für die DHL-Unternehmensbereiche insgesamt eine deutliche Ergebnisverbesserung auf 2,45 Mrd € bis 2,75 Mrd €, zu der alle DHL-Divisionen beitragen sollten. Während das Ergebnis für Express weiter kontinuierlich steigen dürfte, sollte es sich für Global Forwarding, Freight und Supply Chain nach Fortfall der Belastungen aus der Transformation deutlich verbessern. Das Ergebnis von Corporate Center/Anderes sollte mit rund –0,35 Mrd € unverändert ausfallen. Im Einklang mit dem prognostizierten EBIT-Anstieg erwarten wir, dass auch das EAC im Jahr 2016 deutlich steigen wird. Für den Free Cashflow erwarten wir, dass er die Dividendenzahlung im Mai 2016 für das Geschäftsjahr 2015 wiederum mehr als abdeckt. Prognosezeitraum Ausblick bezieht sich grundsätzlich auf 2016 Die Angaben im Prognosebericht beziehen sich grundsätzlich auf das Geschäftsjahr 2016. In einigen Bereichen blicken wir freiwillig darüber hinaus. Künftige Organisation Keine wesentlichen organisatorischen Änderungen geplant Für das Geschäftsjahr 2016 sind keine organisatorischen Änderungen geplant, die von wesentlicher Bedeutung für die Struktur des Konzerns wären. Künftige Rahmenbedingungen Unsichere Aussichten für die Weltwirtschaft Es wird erwartet, dass sich das globale Wachstum im Jahr 2016 leicht beschleunigt. Jedoch ist der Ausblick ungewöhnlich unsicher. In den Industrieländern sollte sich der Aufschwung moderat verstärken, wozu der niedrige Ölpreis und die expansive Geldpolitik beitragen dürften. Für die Gruppe der aufstrebenden Volkswirtschaften wird zwar ebenfalls ein höheres Wachstum erwartet, vorausgesetzt, die schweren Rezessionen in einigen großen Schwellenländern laufen aus. Vor allem für Länder, die auf Rohstoffexporte angewiesen sind, wird die Lage jedoch problematisch bleiben. Zudem gibt es eine Reihe von politischen und strukturellen Risiken, deren Eintreten letztlich auch die Konjunktur in den Industrieländern belasten könnte. Weltwirtschaft: Wachstumsprognosen A.4 4 % 2015 2016 Welthandelsvolumen 2,6 3,4 Reales Bruttoinlandsprodukt Welt 3,1 3,4 Industrieländer 1,9 2,1 Emerging Markets 4,0 4,3 Zentral- und Osteuropa 3,4 3,1 GUS-Staaten –2,8 0,0 Emerging Markets in Asien 6,6 6,3 Mittlerer Osten und Nordafrika 2,5 3,6 Lateinamerika und Karibik -0,3 -0,3 Afrika südlich der Sahara 3,5 4,0 Quelle: Internationaler Währungsfonds (IWF), WorldEconomic Outlook, Update Januar 2016. Wachstumsraten sind auf Basis von Kaufkraftparität ermittelt. Die Konjunktur in China wird wohl gedämpft bleiben. Im Exportsektor sind keine großen Wachstumsimpulse zu erzielen. Die mit dem Übergang zu einem stärker binnenwirtschaftlich orientierten Wachstum verbundenen strukturellen Veränderungen erweisen sich für die Regierung als langfristige Herausforderung. Es wird erwartet, dass sich das BIP-Wachstum spürbar abschwächt (IWF: 6,3 %; OECD: 6,5 %). Die japanische Wirtschaft sollte sich verhalten entwickeln und insgesamt auf niedrigem Niveau etwas stärker wachsen (IWF: 1,0 %; OECD: 1,0 %; IHS: 1,0 %). In den Vereinigten Staaten wird der private Verbrauch von einer deutlich steigenden Beschäftigung und sinkenden Energiepreisen profitieren. Dagegen werden die Exporte unter der schwachen globalen Konjunktur und dem starken US-Dollar leiden. Insgesamt könnte das BIP im Jahr 2016 etwas stärker zulegen als im Vorjahr (IWF: 2,6 %; OECD: 2,5 %; IHS: 2,4 %). Im Euroraum wird sich die konjunkturelle Erholung leicht beschleunigen. Der private Verbrauch wird begünstigt durch niedrige Energiepreise und steigende Beschäftigung solide wachsen. Deutlich steigenden Importen dürften vergleichbar ausgeweitete Exporte gegenüberstehen, die vom schwachen Euro profitieren. Insgesamt dürfte das BIP etwas stärker wachsen (IWF: 1,7 %; EZB: 1,7 %; IHS: 1,7 %). Frühindikatoren signalisieren, dass sich das Wachstum in Deutschland fortsetzt. Privater Verbrauch und staatlicher Konsum steigen erneut spürbar. Impulse sind zudem von Unternehmens- und Wohnungsbauinvestitionen zu erwarten. Die Exporte sollten zwar vom schwachen Euro profitieren, aber durch die verhaltene Weltkonjunktur gebremst werden. Insgesamt wird für 2016 eine ähnliche Wachstumsrate wie im Vorjahr erwartet (IWF: 1,7 %; Sachverständigenrat: 1,6 %; IHS: 1,9 %). Die Notierungen für Rohöl sollten von niedrigem Niveau aus eher steigen als sinken. Der deutliche Aufbau der Lagerbestände im Jahr 2015 sollte aber einem kräftigen Aufwärtstrend des Ölpreises entgegenstehen. Die EZB wird ihren Leitzins sehr wahrscheinlich noch länger auf dem aktuellen Niveau belassen - oder sogar nochmals senken, falls sich die Konjunktur im Euroraum abschwächt. Dagegen sollte die US-Notenbank ihren Leitzins im Jahresverlauf allmählich anheben. Dies könnte die Kapitalmarktzinsen moderat erhöhen. Welthandel wächst moderat Für das Jahr 2016 ist davon auszugehen, dass der für uns relevante Welthandel - in Containern verschickte Luft- und Seefracht ohne flüssige Stoffe und Schüttgut - sich in allen Regionen etwas erholen wird. Insgesamt wird ein Wachstum in Höhe von 3,8 % erwartet. Anhaltendes Wachstum im Paketmarkt erwartet Der Markt für papiergebundene Briefkommunikation geht auch in Deutschland weiter zurück, jedoch moderater als in anderen europäischen Ländern. Das physische Briefaufkommen sinkt, vor allem weil zunehmend digital kommuniziert wird. Mit der E-POST haben wir ein digitales Produktportfolio entwickelt, das sich zunehmend am deutschen Markt etabliert. Zu Beginn des Jahres 2016 wurde das Porto für den nationalen Standardbrief auf 0,70 € erhöht. Verglichen mit dem Briefpreisniveau anderer europäischer Länder liegt dieser Preis auf nahezu durchschnittlichem Niveau. Der deutsche Werbemarkt dürfte auch im Jahr 2016 sein moderates Umsatzwachstum fortsetzen. Werbebudgets werden weiterhin zugunsten von Online-Medien umverteilt. Der Trend zu automatisierten Dialogkampagnen bleibt ungebrochen. Im Markt für papiergebundene Werbung wollen wir unsere Position durch neue Angebote und die digitale Anschlussfähigkeit unserer Produkte sichern. Der Paketmarkt wird in Deutschland, im europäischen und außereuropäischen Ausland sowie grenzüberschreitend weiter wachsen. Mit unseren Lösungen für den Empfang und Versand von Paketen sowie entsprechender Infrastruktur für ausgewählte neue Märkte werden wir diese Entwicklung vorantreiben. Mit E-Commerce-Leistungen - erweitert um neue Segmente wie die Lebensmittellogistik - und dem kontinuierlichen Ausbau der Infrastruktur werden wir unsere Marktposition ausbauen. Dies wird sich auch positiv auf das internationale Briefgeschäft auswirken, das speziell durch den zunehmenden Warenversand insgesamt leicht wachsen dürfte. Umsatz- und Ergebnisprognose Konzern-EBIT von 3,4 Mrd € bis 3,7 Mrd € erwartet Wir erwarten, dass die Weltwirtschaft auch im Jahr 2016 regional uneinheitlich und insgesamt nur moderat wächst. Das für unser Geschäft relevante weltweite Handelsvolumen dürfte sich ähnlich entwickeln. Unser strategischer Fokus auf vom E-Commerce getriebenen Geschäften und strukturell stärker wachsenden aufstrebenden Volkswirtschaften sollte sich in der Umsatzentwicklung widerspiegeln. Nach den transformationsbedingten Aufwendungen im Berichtsjahr erwarten wir 2016 besonders für die DHL-Unternehmensbereiche einen deutlichen Ergebnisanstieg. Für das Geschäftsjahr 2016 erwarten wir vor diesem Hintergrund ein Konzern-EBIT in Höhe von 3,4 Mrd € bis 3,7 Mrd €. Dazu sollte der Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel mehr als 1,3 Mrd € beitragen. Gegenüber dem Vorjahr erwarten wir für die DHL-Unternehmensbereiche insgesamt eine deutliche Ergebnisverbesserung auf 2,45 Mrd € bis 2,75 Mrd €, zu der alle DHL-Divisionen beitragen sollten. Während das Ergebnis für Express weiter kontinuierlich steigen dürfte, sollte es sich für Global Forwarding, Freight und Supply Chain nach Fortfall der Belastungen aus der Transformation deutlich verbessern. Das Ergebnis von Corporate Center/Anderes sollte mit rund –0,35 Mrd € unverändert ausfallen. Der Konzernstrategie entsprechend, sehen wir den Schwerpunkt in organischem Wachstum und erwarten im Jahr 2016 erneut nur sehr selektiv Akquisitionen. Unsere Finanzstrategie sieht unverändert vor, grundsätzlich 40 % bis 60 % des Konzernnettogewinns als Dividende auszuschütten. Wir beabsichtigen, den Aktionären auf der Hauptversammlung am 18. Mai 2016 vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende von 0,85 € (Vorjahr: 0,85 €) auszuzahlen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2016 der Deutsche Post AG ein Ergebnis, das eine vergleichbare Dividendenzahlung ermöglicht. Erwartete Finanzlage Kreditwürdigkeit des Konzerns unverändert eingestuft Angesichts der Ergebnisprognose für das Jahr 2016 gehen wir von einer weitgehend stabilen Entwicklung der Kennzahl „FFO to Debt“ aus und erwarten, dass die Rating-Agenturen unsere Kreditwürdigkeit gegenüber dem aktuellen Stand unverändert einstufen werden. Liquidität weiterhin solide Aufgrund der jährlichen Pensionsvorauszahlung an die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation sowie der Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2015 im Mai 2016 wird sich unsere Liquidität in der ersten Hälfte des Jahres 2016 erwartungsgemäß verschlechtern. Wegen der üblicherweise guten Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte wird sich die operative Liquiditätssituation zum Jahresende jedoch wieder deutlich verbessern. Investitionen von rund 2,2 Mrd € im Konzern Deutsche Post DHL Group erwartet Um unsere strategischen Ziele zu unterstützen, beabsichtigen wir, die Investitionen im Jahr 2016 auf rund 2,2 Mrd € zu erhöhen, wobei die Schwerpunkte denen der Vorjahre entsprechen. Im Unternehmensbereich Post - eCommerce - Parcel werden wir das in- und ausländische Paketnetz ausbauen, die IT verbessern und neue Zustelloptionen anbieten. Im Unternehmensbereich Express werden wir vor allem in Europa weiter in die globalen und regionalen Hubs investieren. Im Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight werden wir 2016 in unsere IT-Landschaft investieren. Im Unternehmensbereich Supply Chain sollen die Investitionen den geplanten Geschäftsausbau selektiv unterstützen. Bereichsübergreifend werden wir schwerpunktmäßig in Fahrzeuge und IT investieren. Entwicklung der weiteren steuerungsrelevanten Indikatoren EAC steigt deutlich Im Einklang mit dem prognostizierten EBIT-Anstieg erwarten wir, dass auch das EAC im Jahr 2016 deutlich steigen wird. Innerhalb der Divisionen wird das EAC den gleichen Einflüssen unterliegen wie im EBIT-Ausblick aufgeführt. Allerdings könnte der Anstieg durch unsere fortlaufende Investitionstätigkeit und eine dadurch erweiterte Nettovermögensbasis etwas geringer ausfallen als der des EBIT. Für den Free Cashflow erwarten wir, dass er die Dividendenzahlung im Mai 2016 für das Geschäftsjahr 2015 wiederum mehr als abdeckt. Mitarbeiterbefragung mit weiterhin guten Ergebnissen Die guten Ergebnisse, die unsere Mitarbeiterbefragung im Berichtsjahr erzielt hat, wollen wir fortsetzen. Für das Jahr 2016 erwarten wir, dass die Zustimmung für die Kennzahl „Aktive Führung“ auf Basis des im Berichtsjahr angepassten Fragebogens auf 74 % steigt. Treibhausgaseffizienz weiter verbessern Wir erwarten, dass der Konzern seine CO2-Effizienz weiter verbessert. Der CEX sollte sich im Geschäftsjahr 2016 um einen Indexpunkt steigern. Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf das Geschäft, die finanzielle Entwicklung und die Erträge der Deutsche Post AG beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine historischen Fakten und werden mitunter durch Verwendung der Begriffe „glauben“, „erwarten“, „vorhersagen“, „beabsichtigen“, „prognostizieren“, „planen“, „schätzen“, „bestreben“, „voraussehen“, „annehmen“, „das Ziel verfolgen“ und ähnliche Formulierungen kenntlich gemacht. Zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Plänen, Schätzungen, Prognosen und Erwartungen und unterliegen daher Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlich erreichte Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Die Leser werden darauf hingewiesen, dass sie kein unangemessenes Vertrauen in diese zukunftsgerichteten Aussagen setzen sollten, die nur zum Zeitpunkt dieser Darstellung Gültigkeit haben. Die Deutsche Post AG beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung dieses Lageberichts zu berücksichtigen. Soweit der Lagebericht auf Inhalte von Internetseiten verweist, sind diese Inhalte nicht Bestandteil des Lageberichts. Bilanz zum 31. Dezember 2015 Aktiva Mio € Anhang 31.12.2014 31.12.2015 A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17 163 168 II. Sachanlagen 18 2.391 2.524 III. Finanzanlagen 19 14.114 14.209 16.668 16.901 B. Umlaufvermögen I. Vorräte 20 73 103 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 21 10.120 14.422 III. Wertpapiere 22 229 8 IV. Flüssige Mittel 23 1.795 2.419 12.217 16.952 C. Rechnungsabgrenzungsposten 33 219 200 29.104 34.053 Passiva Mio € Anhang 31.12.2014 31.12.2015 A. Eigenkapital 24-28 I. Gezeichnetes Kapital 25 1.211 1.213 Rechnerischer Wert eigener Anteile -1 -2 Ausgegebenes Kapital 1.210 1.211 (Bedingtes Kapital 190 Mio Euro) II. Kapitalrücklage 26 3.491 3.533 III. Gewinnrücklagen 26 5.212 5.213 IV. Bilanzgewinn 27 1.645 5.022 11.558 14.9 79 B. Rückstellungen 29-31 4.940 5. 490 C. Verbindlichkeiten 32 12.602 13.546 D. Rechnungsabgrenzungsposten 33 4 38 29.104 34.053 Gewinn- und Verlustrechnung 01. Januar bis 31. Dezember 2015 Mio € Anhang 2014 2015 1. Umsatzerlöse 34 13.308 13.190 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 35 0 23 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 36 28 30 4. Sonstige betriebliche Erträge 37 1.311 1.524 14.647 14.767 5. Materialaufwand 38 a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 276 254 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.158 4.434 4.197 4.451 6. Personalaufwand 39 a) Löhne, Gehälter und Bezüge 5.791 5.783 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.569 7.360 1.644 7.427 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 40 282 219 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 41 1.908 2.426 13.984 14.523 9. Finanzergebnis 42 296 4.269 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 959 4.513 11. Außerordentliches Ergebnis 43 -34 -34 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 44 -38 -72 13. Jahresüberschuss 887 4.407 14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 45 758 615 15. Bilanzgewinn 27 1.645 5.022 Anhang GRUNDLAGEN DER DARSTELLUNG (1) Grundlagen der Rechnungslegung Die Deutsche Post AG ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach handelsrechtlichen (§§ 238 ff, §§ 264 ff HGB) und aktienrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt. Die Änderungen des HGB durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden im Jahresabschluss zum 31.12.2015 noch nicht angewandt. Als Mutterunternehmen des Konzerns Deutsche Post DHL Group erstellt die Deutsche Post AG nach § 315a Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss auf Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS). Daher wird ein Konzernabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften nicht aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. (2) Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn– und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Der Ausweis erfolgt in Millionen Euro. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang aufgegliedert und erläutert. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt. Soweit unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht auf Änderungen eingegangen wird, sind sie in den entsprechenden Positionen erläutert. (3) Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer sowie außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre und reduziert sich bei geringerer Vertragslaufzeit entsprechend. Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wird das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB ausgeübt. Sie werden seit dem 01. Januar 2010 zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. (4) Sachanlagen Materielle Vermögenswerte, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Folgende Nutzungsdauern werden angewandt: Nutzungsdauer Gebäude 20 bis 50 Jahre Technische Anlagen und Maschinen 10 bis 20 Jahre EDV- technische Ausstattungen 4 bis 5 Jahre Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 8 bis 10 Jahre Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 150 - 1.000 Euro 5 Jahre Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Erhaltene Zuschüsse werden unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und entsprechend der Nutzungsdauer der Sachanlagen aufgelöst. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als 150 Euro und bis zu 1.000 Euro betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd abgeschrieben. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150 Euro (ohne Vorsteuerbetrag) werden im Zugangsjahr in voller Höhe als betrieblicher Aufwand erfasst. (5) Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sowie die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Wegfall der dauerhaften Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung auf den beizulegenden Wert. Anteile und Beteiligungen an ausländischen verbundenen Unternehmen in Fremdwährung werden mit dem aktuellen Umrechnungskurs zum Erwerbszeitpunkt bilanziert. Wurden Zugänge hinsichtlich ihres Währungsrisikos gesichert, werden diese mit dem Sicherungskurs angesetzt. Die Anschaffungskosten langfristiger unter- bzw. nicht verzinslicher Ausleihungen entsprechen grundsätzlich deren Barwert zum Ausgabezeitpunkt. Die übrigen Darlehen werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Aufzinsungsbeträge sind unter den Zugängen ausgewiesen. (6) Vorräte Unter den Vorräten werden Postwertzeichen und Ersatzteile für Förder- und Sortieranlagen in den Frachtzentren mit einem Festwert, die übrigen Hilfs- und Betriebsstoffe mit gleitenden bzw. gewogenen Durchschnittspreisen oder den niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag angesetzt. Waren sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Soweit erforderlich, werden Wertberichtigungen in angemessenem Umfang angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten, die geleisteten Anzahlungen mit dem Zahlbetrag bewertet. (7) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch die pauschalierte Einzelwertberichtigung abgedeckt. (8) Wertpapiere Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. (9) Flüssige Mittel Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände und Schecks werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. ( 10 ) Aktive Rechnungsabgrenzung Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht gemäß § 250 Abs. 3 HGB Gebrauch und aktiviert Disagien. Ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und ihrem Ausgabebetrag wird in den Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen, und planmäßig über die gesamte Laufzeit der Verbindlichkeit abgeschrieben. (11) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. (12) Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden anhand versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Bewertung erfolgt nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Als Rechnungsgrundlage für die Ermittlung der Rückstellungen dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Lohn- und Rentensteigerungen sowie die Fluktuation werden berücksichtigt. Die Bilanzierung erfolgt zum Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung der Abzinsung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre. Dabei wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Von dem Wahlrecht gem. Art. 28 Abs.1 EGHBG zur Passivierung mittelbarer Pensionsverpflichtungen wird Gebrauch gemacht. Für den aufgrund der Bewertungsvorgaben gemäß BilMoG zum 01. Januar 2010 entstandenen Zuführungsbetrag zur Rückstellung für Pensionen wird das Wahlrecht der ratierlichen Verteilung über 15 Jahre ausgeübt. Der Ausweis erfolgt im außerordentlichen Ergebnis. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird das Vermögen, welches dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dient, als Deckungsvermögen mit entsprechenden Rückstellungen verrechnet. Dies gilt auch für die von den Mitarbeitern durch Arbeitszeit- und Gehaltsumwandlung finanzierten Zeitwertkonten. Es handelt sich dabei um wertpapiergebundene Verpflichtungen. Der Wert der Rückstellungen orientiert sich an der Wertentwicklung des von der Deutschen Post AG zu dotierenden Deckungsvermögens, dessen Bewertung zum Zeitwert erfolgt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden gebildet, soweit abzuschätzende Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die zu einem Vermögensabfluss führen werden. Sie sind der Höhe nach bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. (13) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. In den Fällen, in denen der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag aktiviert und auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. (14) Passive Rechnungsabgrenzung Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. (15) Währungsumrechnungen Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Berücksichtigung von Bewertungseinheiten sowie deren Bilanzierung und Bewertung ist in Ziffer 49 erläutert. (16) Latente Steuern Latente Steuern ergeben sich aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Dabei werden von der Deutsche Post AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bzw. Personengesellschaften bestehen, an denen die Deutsche Post AG beteiligt ist. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die passiven latenten Steuern werden mit aktiven latenten Steuern verrechnet. Der Aktivüberhang wird in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ ANGABEN ZU DEN AKTIVA (17) Immaterielle Vermögensgegen stände Die Entwicklung und die Zusammensetzung der immateriellen Vermögensgegenstände sind aus dem Anlagengitter (Anlage 1) ersichtlich. Entwicklungskosten für eigenerstellte Software mit deren Entwicklung nach dem 01. Januar 2010 begonnen wurde, werden aktiviert. Im Berichtsjahr wurden bei den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 28 Mio Euro aktiviert. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen. (18) Sachanlagen Die Entwicklung und die Zusammensetzung des Sachanlagevermögens sind im Anlagengitter (Anlage 1) dargestellt. Die Zugänge bei den Grundstücken und Gebäuden in Höhe von 44 Mio Euro entfallen im Wesentlichen auf Stellplätze für Wechselbehälter, Frachtzentren und mechanisierte Zustellbasen sowie Mietereinbauten. Bei den Anlagen im Bau erfolgte ein Zugang von 193 Mio Euro, wovon 156 Mio Euro Förder- und Verteilanlagen betreffen. Die Investitionen in Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen überwiegend Vermögensgegenstände aus den Bereichen IT sowie sonstige und geringwertige Wirtschaftsgüter. (19) Finanzanlagen Die Entwicklung der Finanzanlagen ist aus Anlage 1 (Anlagengitter) ersichtlich. Eine Liste zum Anteilsbesitz ist dem Anhang als Anlage 3 beigefügt. Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen: Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Anteile an verbundenen Unternehmen 6.940 7.049 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.820 6.723 Beteiligungen 7 3 Wertpapiere des Anlagevermögens 0 68 Sonstige Ausleihungen 347 366 14.114 14.209 Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich durch eine Zuschreibung in Höhe von 109 Mio Euro erhöht. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen zum 31. Dezember 2015 betreffen unverändert im Wesentlichen die Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH (6.400 Mio Euro). Die Ausleihungen an die Deutsche Post Fleet GmbH verringerten sich um 14 Mio Euro auf insgesamt 319 Mio Euro. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens werden Fondsanteile ausgewiesen, die zur Sicherung von Pensionsrückstellungen von Tochtergesellschaften dienen. Es handelt sich um einen international anlegenden Multiassetfonds, der im Wesentlichen in Rentenpapieren investiert ist. Der Zeitwert entspricht dem Buchwert. Unter den sonstigen Ausleihungen wird die im Rahmen der Beihilfeentscheidung der EU-Kommission von der Bundesregierung geforderte Zahlung in Höhe von 358 Mio Euro (Vorjahr 335 Mio Euro) inklusive Zinsen ausgewiesen. Der Betrag wurde in Abstimmung mit der Bundesregierung auf ein Treuhandkonto eingezahlt. Die Ausleihungen für Wohnungsbauförderung von 8 Mio Euro werden unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesen. (20) Vorräte Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Hilfs- und Betriebsstoffe 31 31 Unfertige Leistungen 0 23 Waren 42 37 Geleistete Anzahlungen 0 12 73 103 Die Vorratsposition Hilfs- und Betriebsstoffe beinhaltet u. a. Büromaterial, Betriebsstoffe, Ersatzteile und sonstiges Instandhaltungsmaterial. Unter der Position Waren werden Artikel der Philatelie und andere Handelswaren ausgewiesen. Die unfertigen Leistungen sowie geleistete Anzahlungen betreffen die Errichtung von mechanisierten Zustellbasen, die nach Fertigstellung veräußert werden. (21) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 396 367 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.148 13.442 davon aus Lieferungen und Leistungen 23 (Vorjahr 218) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8 10 davon aus Lieferungen und Leistungen 1 (Vorjahr 0) Sonstige Vermögensgegenstände 568 603 10.120 14.422 Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 4.076 Mio Euro (Vorjahr 3.735 Mio Euro) Forderungen aus dem konzerninternen Inhousebanking und mit 5.107 Mio Euro (Vorjahr 762 Mio Euro) Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen. Der Anstieg der Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Erträge aus Gewinnabführung von der Deutschen Post Beteiligung Holding GmbH um 4.348 Mio Euro. Weitere Informationen sind unter Textziffer 42 aufgeführt. Darüber hinaus haben sich die kurzfristigen Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen auf 4.236 Mio Euro (Vorjahr 4.539 Mio Euro) vermindert. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Bareinlagen in Höhe von 111 Mio Euro (Vorjahr 125 Mio Euro) ausgewiesen. Es handelt sich dabei um langfristige Sicherheiten im Zusammenhang mit dem Verkauf von Wohnungsbaudarlehen. (22) Wertpapiere Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Sonstige Wertpapiere 229 8 Der Rückgang resultiert aus der Rückgabe von Geldmarktfonds. (23) Flüssige Mittel Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen flüssigen Mittel in Höhe von 2.419 Mio Euro (Vorjahr 1.795 Mio Euro) betreffen Kassenbestände, unterwegs befindliche Gelder und Guthaben bei Kreditinstitutionen. ANGABEN ZU DEN PASSIVA (24) Eigenkapital Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Gezeichnetes Kapital 1.211 1.213 Eigene Anteile -1 -2 Summe Gezeichnetes Kapital 1.210 1.211 Kapitalrücklage 3.491 3.533 Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen 5.212 5.213 Bilanzgewinn 1.645 5.022 11.558 14.9 79 Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2015 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr in Summe um 3.421 Mio Euro. Details zum Eigenkapital werden in den nachfolgenden Abschnitten erläutert. (25) Gezeichnetes Kapital Grundkapital Zum 31.12.2015 beträgt das Grundkapital 1.212.753.687 (Vorjahr 1.211.180.262) auf den Namen lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag). Die Kapitalerhöhung um 1.568.593 Euro erfolgte durch die Ausgabe neuer Aktien im Dezember 2015. Anschließend wurden durch die Deutsche Post AG in gleicher Höhe Aktien für die Bedienung des aktienorientierten Vergütungsprogramms Share Matching Schemes vom Markt zurückerworben. Darüber hinaus wurde das Grundkapital im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung um weitere 4.832 neue Aktien erhöht. Zum 31. Dezember 2015 stellte sich die Aktionärsstruktur gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar: 957.323.658 Aktien (79,0%) befinden sich im Streubesitz. Der Anteil der KfW an der Deutschen Post AG beträgt weiterhin 253.861.436 Aktien (20,9%). Die Deutsche Post AG hält 1.568.593 eigene Aktien (unter 0,1%). Die Gesamtzahl der Aktien beträgt 1.212.753.687. Soweit eigene Aktien noch im Bestand sind, wurden sie vom Grundkapital abgesetzt. Veröffentlichungen über Stimmrechtsveränderungen gemäß § 26 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sind in der Anlage 4 zum Anhang dargestellt. Genehmigtes/Bedingtes Kapital zum 31. Dezember 2015 Betrag Mio € Zweck Genehmigtes Kapital 2013 236 Erhöhung Grundkapital gegen Bar-/Sacheinlage (bis 28. Mai 2018) Bedingtes Kapital 2011 75 Ausgabe von Options-/ Wandlungsrechten (bis 24. Mai 2016) Bedingtes Kapital 2013 75 Ausgabe von Options-/ Wandlungsrechten (bis 28. Mai 2018) Bedingtes Kapital 2014 40 Ausgabe von Bezugsrechten an Führungskräfte (bis 26. Mai 2019) Genehmigtes Kapital 2013 Gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 28. Mai 2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu 240 Mio auf den Namen lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auf Aktien in den in der Ermächtigung geregelten Fällen auszuschließen. Mit der teilweisen Inanspruchnahme der Ermächtigung hat der Vorstand der Deutsche Post AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Deutsche Post AG um 656.915,00 Euro durch Ausgabe von 656.915 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils 1,00 Euro am Grundkapital gegen Bareinlage zu erhöhen. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am 12. März 2014 im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn registriert. Die Aktien wurden am Jahresergebnis 2013 beteiligt. Mit einer weiteren teilweisen Inanspruchnahme der Ermächtigung hat der Vorstand der Deutsche Post AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Deutsche Post AG um 1.507.473,00 Euro durch Ausgabe von 1.507.473 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils 1,00 Euro am Grundkapital gegen Bareinlage zu erhöhen. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am 11. Dezember 2014 im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn registriert. Die Aktien wurden am Jahresergebnis 2014 beteiligt. Mit einer weiteren teilweisen Inanspruchnahme der Ermächtigung hat der Vorstand der Deutsche Post AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Deutsche Post AG um 1.568.593,00 Euro durch Ausgabe von 1.568.593 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils 1,00 Euro am Grundkapital gegen Bareinlage zu erhöhen. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am 10. Dezember 2015 im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn registriert. Die Aktien werden am Jahresergebnis 2015 beteiligt. Bedingtes Kapital 2011 Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Mai 2011 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, bis zum 24. Mai 2016 ein- oder mehrmals Options-, Wandel- und/oder Gewinnschuldverschreibungen sowie Genussrechte unter Einschluss von Kombinationen dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu 1 Mrd Euro auszugeben und dabei Options- oder Wandlungsrechte auf bis zu 75 Mio Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 75 Mio Euro zu gewähren. Auf Grundlage dieser Ermächtigung hatte die Deutsche Post AG am 6. Dezember 2012 eine Wandelanleihe in Höhe von 1 Mrd Euro begeben, die das Recht zur Wandlung in bis zu 48 Mio Aktien der Deutsche Post AG verbrieft. Mit der Emission wurde diese Ermächtigung vollständig in Anspruch genommen. Das Grundkapital ist um bis zu 75 Mio Euro bedingt erhöht. Das bedingte Kapital reduziert sich nach Ausgabe von 4.832 Bezugsaktien im Geschäftsjahr 2015 um 4.832,00 Euro. Bedingtes Kapital 2013 Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2013 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, bis zum 28. Mai 2018 ein- oder mehrmals Options-, Wandel- und/oder Gewinnschuldverschreibungen sowie Genussrechte unter Einschluss von Kombinationen dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu 1,5 Mrd Euro auszugeben und dabei Options- oder Wandlungsrechte auf bis zu 75 Mio Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 75 Mio Euro zu gewähren. Das Grundkapital ist um bis zu 75 Mio Euro bedingt erhöht. Von der Ermächtigung wurde auch im Berichtsjahr noch kein Gebrauch gemacht. Bedingtes Kapital 2014 Die Hauptversammlung der Deutsche Post AG hat am 27. Mai 2014 den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital um bis zu 40 Mio Euro durch die Ausgabe von bis zu 40 Mio neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien bedingt zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Bezugsrechten an ausgewählte Führungskräfte des Konzerns. Die Bezugsrechte dürfen nur auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der ordentlichen Hauptversammlung vom 27. Mai 2014 ausgegeben werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Aktien auf die gewährten Bezugsrechte ausgegeben werden und die Gesellschaft die Bezugsrechte nicht durch Barzahlung oder Lieferung von eigenen Aktien ablöst. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie ausgegeben werden, am Gewinn teil. Das Grundkapital ist um bis zu 40 Mio Euro bedingt erhöht. Eine Inanspruchnahme dieser Ermächtigung erfolgte auch im Berichtsjahr noch nicht. Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Die Gesellschaft ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 27. Mai 2014 ermächtigt, bis zum 26. Mai 2019 eigene Aktien in einem Umfang von bis zu 10 % des bei Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung sieht vor, dass der Vorstand sie zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck ausüben kann, insbesondere zur Verfolgung der im Beschluss der Hauptversammlung genannten Ziele. Die eigenen Aktien, die auf der Grundlage der Ermächtigung erworben werden, dürfen weiterhin unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre auch zur Einführung an einer Börse im Ausland verwendet werden. Ebenso ist der Vorstand weiterhin ermächtigt, eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben. Für die Bedienung der Tranche 2014 des Share Matching Scheme (Incentive Shares bzw.Investment Shares) erwarb die Deutsche Post AG 1.052.827 eigene Aktien. Für die Bedienung des Matching-Shares-Anspruchs aus der Tranche 2010 war im Jahr 2014 eine Kapitalerhöhung durchgeführt worden. Im April 2015 erfolgte die Ausgabe von 1.492.634 eigenen Aktien an die entsprechenden Führungskräfte. Der Restbestand (14.839 eigene Aktien) wurde verkauft. Darüber hinaus wurden zusätzlich benötigte 7.155 Aktien für die Bedienung eines Matching-Shares-Anspruchs zu einem Kurs von 26,86 € erworben und an Personen ausgegeben, die den Konzern zwischenzeitlich verlassen haben. Für die im Jahr 2016 anstehende Bedienung des Matching-Shares-Anspruchs aus der Tranche 2011 wurden im Dezember 2015 1.568.593 eigene Aktien erworben. In der Anlage 5 sind weitere Informationen zu den Erwerbsvorgängen dargestellt. Am 31. Dezember 2015 hielt die Deutsche Post AG 1.568.593 eigene Aktien. (26) Rücklagen Kapitalrücklage Im Rahmen des 2009 eingeführten Share Matching Scheme wird der kurzfristige variable Vergütungsbestandteil (Jahreserfolgsvergütung) für ausgewählte Führungskräfte teilweise in Aktien der Deutsche Post AG ausgezahlt (sogenannte Incentive Shares). Alle berechtigten Konzernführungskräfte können zudem individuell einen erhöhten Aktienanteil durch Umwandlung eines weiteren Teils des variablen Gehaltes für das Geschäftsjahr bestimmen (sogenannte Investment Shares). Bei Erfüllung bestimmter Bedingungen erhält die Führungskraft nach Ablauf der Ausübungssperrfrist (vier Jahre) zusätzlich die gleiche Anzahl an Aktien der Deutsche Post AG (sogenannte Matching Shares). Die Kapitalrücklage erhöhte sich um 2 Mio Euro für die im laufenden Geschäftsjahr erworbenen Ansprüche auf Incentive Shares. Die Bedienung dieser Rechte mit eigenen Aktien erfolgt im April des Folgejahres. Die im Vorjahr erworbenen Ansprüche (2 Mio Euro) wurden bei der Bedienung im Berichtsjahr der Kapitalrücklage wieder entnommen. Für die bisher erworbenen aber noch nicht bedienten Ansprüche auf Matching Shares wurde im Berichtsjahr weniger als 1 Mio Euro der Kapitalrücklage zugeführt. Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr der Kapitalrücklage 42 Mio Euro zugeführt. Davon entfielen 38 Mio Euro auf das Agio einer Kapitalerhöhung. Weitere 4 Mio Euro entfielen auf die Kursdifferenz aus dem Erwerb eigener Aktien im Geschäftsjahr 2014 und der Ausgabe dieser eigenen Anteile im Berichtsjahr (nähere Angaben hierzu finden sich in der Anlage 5). Gewinnrücklagen Zur Bedienung der Ansprüche im Berichtsjahr aus dem Share Matching Scheme (Incentive Shares bzw. Investment Shares) wurden von der Deutsche Post AG insgesamt 1.052.827 Aktien erworben (entspricht 1.052.827 Aktien zum rechnerischen Nennbetrag von je 1,- Euro; der Anteil am Grundkapital beträgt weniger als 0,1%). An die Führungskräfte wurden 1.052.674 Aktien ausgegeben. Der Restbestand (153 eigene Aktien) wurde verkauft. Die Ausgabe des in Aktien (Incentive Shares bzw. Investment Shares) ausgezahlten Anteils der Jahreserfolgsvergütung 2014 an die Führungskräfte erfolgte entsprechend den Planregeln des Share Matching Scheme im April 2015 zum Wert von 29,12 Euro pro Aktie. Die Ausgabe von 1.492.634 Aktien an die Führungskräfte zur Ausübung der Rechte auf Matching Shares aus der Tranche 2010 erfolgte entsprechend den Planregeln des Share Matching Scheme im April 2015 zum Wert von 29,10 Euro pro Aktie. Für die Ausübung der Rechte auf Matching Shares aus der Tranche 2011, die entsprechend den Planregeln des Share Matching Scheme im April 2016 an die Führungskräfte ausgegeben werden, wurden 1.568.593 eigene Aktien am Markt erworben (entspricht 1.568.593 Aktien zum rechnerischen Nennbetrag von je 1,- Euro; der Anteil am Grundkapital beträgt weniger als 0,1%). Aufgrund der Kursdifferenz aus dem Erwerb eigener Aktien im Geschäftsjahr 2014 und der Ausgabe dieser eigenen Anteile im Berichtsjahr für die Ausübung der Rechte auf Matching Shares aus der Tranche 2010 verringerte sich die Gewinnrücklage um 4 Mio Euro. Darüber hinaus wurden zusätzlich benötigte 7.155 Aktien für die Bedienung eines Matching-Shares-Anspruchs (entspricht 7.155 Aktien zum rechnerischen Nennbetrag von je 1,- Euro; der Anteil am Grundkapital beträgt weniger als 0,1%) und an Personen ausgegeben, die den Konzern zwischenzeitlich verlassen haben. Aufgrund der Bewertungsdifferenz zwischen dem durchschnittlichen Zugangskurs bei Kauf der Aktien und dem Wert bei Ausgabe verringerte sich die Gewinnrücklage um weniger als 0,1 Mio Euro. In der Anlage 5 sind weitere Informationen zur Entwicklung der Gewinnrücklagen dargestellt. (27) Bilanzgewinn Die Hauptversammlung hat mit Beschluss vom 27. Mai 2015 festgelegt, dass aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 von 1.645 Mio Euro eine Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 1.030 Mio Euro und ein Gewinnvortrag von 615 Mio Euro vorzunehmen ist. Die Ausschüttung ist im Geschäftsjahr 2015 abgeflossen. Zusammen mit dem Jahresüberschuss aus dem aktuellen Geschäftsjahr in Höhe von 4.407 Mio Euro ergibt sich der Bilanzgewinn von 5.022 Mio Euro für 2015. (28) Ausschüttungsgesperrte Beträge Im Eigenkapital sind zum 31. Dezember 2015 ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von 79 Mio Euro enthalten (Vorjahr 100 Mio Euro). Davon betreffen 47 Mio Euro selbsterstellte Software. Aus der Differenz der Zeitwerte der Deckungsvermögen zu deren Anschaffungskosten sind 32 Mio Euro zu berücksichtigen. (29) Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich in Rückstellungen für Pensionen, Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen. Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.162 3.853 Steuerrückstellungen 204 243 Sonstige Rückstellungen 1.574 1.394 4.940 5. 490 (30) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen setzen sich wie folgt zusammen: Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Rückstellungen für mittelbare Verpflichtungen Versorgungsverpflichtungen (Unterdeckung) 2.192 2.512 Nicht bilanzierter Unterschiedsbetrag (BilMoG) -152 -136 2.040 2.376 Rückstellungen für unmittelbare Verpflichtungen Versorgungsverpflichtungen * 1.308 1.645 Nicht bilanzierter Unterschiedsbetrag (BilMoG) -186 -168 1.122 1.477 Pensionsrückstellung gesamt Versorgungsverpflichtungen * 3.500 4.157 Nicht bilanzierter Unterschiedsbetrag (BilMoG) -338 -304 3.162 3.853 * nach Saldierung mit Vermögen Die Pensionsrückstellungen umfassen zum einen Versorgungszusagen an Angestellte und Arbeiter, die einen unmittelbaren Versorgungsanspruch gegen die Deutsche Post AG begründen, zum anderen mittelbare Versorgungsverpflichtungen gegenüber dem Tarifpersonal. Bei der Neubewertung der Pensionsrückstellung zum 01. Januar 2010 aufgrund der Einführung des BilMoG wurde mittels versicherungsmathematischen Gutachten (Projected Unit Credit Method; Richttafeln Heubeck 2005 G) eine Zuführung von 507 Mio Euro errechnet. Davon entfielen 280 Mio Euro auf die unmittelbaren und 227 Mio Euro auf die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen. Die Deutsche Post AG verteilt diese Zuführung gemäß Art. 67 (1) EGHGB auf 15 Jahre. Die Jahreszuführung beträgt 34 Mio Euro und wird im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Mittelbare Pensionsverpflichtungen Die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen werden über die Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost (VAP), über die Unterstützungskasse Deutsche Post Betriebsrenten Service e.V. (DPRS) und die DP Pensionsfonds AG gewährt und finanziert. Für die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen gegenüber Arbeitern und Angestellten, die über die VAP Abrechnungsverband 2 und 3 und den DPRS finanziert werden, sind zum Bilanzstichtag in ausreichender Höhe Rückstellungen passiviert worden. Für die Verpflichtungen, die über die DP Pensionsfonds AG finanziert werden, sind zum Bilanzstichtag keine Rückstellungen zu passivieren, da das Vermögen die Verpflichtungen übersteigt. Unmittelbare Pensionsverpflichtungen Zum 31. Dezember 2015 bestehen Rückstellungen für unmittelbare Versorgungsverpflichtungen in Höhe von 1.477 Mio Euro. Die Deutsche Post AG verfügt zum Stichtag über ein Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von 1.846 Mio Euro (Zeitwert), das mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet wurde. Die Anschaffungskosten für das Deckungsvermögen belaufen sich auf 1.801 Mio Euro. In den Zinsaufwendungen in Höhe von 850 Mio Euro sind Aufwendungen in Höhe von 17 Mio Euro aus dem Deckungsvermögen enthalten. Die Effekte aus der Änderung des Rechnungszinssatzes werden im Finanzergebnis gezeigt. Für die Bewertung zum 31. Dezember 2015 wird der entsprechende Zinssatz auf Basis der zum 31.10.2015 veröffentlichen Zinsinformationen auf den 31. Dezember 2015 prognostiziert. Er beträgt 3,89 Prozent (Vorjahr 4,54 Prozent). Der Ermittlung der Pensionsrückstellungen liegen folgende Annahmen zugrunde: jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen: 1,45 bis 2,5% jährliche Rentensteigerungen: 1,0 bis 2,0%. Fluktuation: durchschnittlich 1% (31) Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen Mio. € 01.01.2015 Verbrauch Auflösung Umbuchung/ Zuführung Zuführung/ Aufzinsung 31.12.2015 1. Steuerrückstellungen 204 15 30 84 0 243 2. Sonstige Rückstellungen a) Personalrückstellungen Restrukturierung 270 96 3 20 8 199 var. Entgelt Arbeitnehmer 112 112 0 117 0 117 Tantiemen 105 105 0 113 0 113 Urlaubsansprüche 100 100 0 100 0 100 Aktienoptionen 116 59 1 19 0 75 Überzeitansprüche 75 75 0 71 0 71 Sonstige Freizeitansprüche 32 32 0 29 0 29 Jubiläumszuwendungen 29 4 0 5 3 33 Postbeamtenkrankenkasse 22 2 3 0 0 17 Beihilfen 16 16 0 15 0 15 Nachversicherung 13 0 0 0 0 13 Sonstige 16 11 0 10 0 15 b) Übrige sonstige Rückstellungen Postwertzeichen 350 350 0 252 0 252 Derivate 103 0 15 43 0 131 Immobilien 60 16 14 16 2 48 Ausstehende Eingangsrechnungen 52 39 5 40 0 48 Prozessrisiken 8 1 3 3 0 7 Sonstige 95 64 7 85 2 111 Zwischensumme 1.574 1.082 51 938 15 1.394 Summe 1. und 2. 1.778 1.097 81 1.022 15 1.637 Die Steuerrückstellungen betreffen Steueraufwendungen des laufenden Jahres sowie eventuelle Steuernachzahlungen aus laufenden Prüfungen der Finanzverwaltung, inklusive der hierauf entfallenden Zinsen. Unter Restrukturierung sind im Wesentlichen Aufwendungen für Altersteilzeit passiviert. Im Oktober 2011 hatten die Deutsche Post AG und die Gewerkschaften einen Generationenvertrag geschlossen. Auf dieser Basis wurde ein Demografiefonds für Tarifmitarbeiter eingerichtet. Damit soll es den Mitarbeitern ermöglicht werden, auf ein vom Unternehmen geführtes Zeitwertkonto durch Umwandlung von Arbeitszeit und Gehaltsbestandteilen ein Zeitwertguthaben einzubringen. Darüber soll zu einem späteren Zeitpunkt ein Freizeitausgleich (Freistellungsphase) ermöglicht werden. Der Demografiefonds ist Teil des jährlichen Personalaufwands für geleistete Arbeit. Eigentümer des Demografiefonds ist die Deutsche Post AG. Es erfolgen regelmäßig Einzahlungen in Rückdeckungsversicherungen in Höhe der zugesagten Beträge zum Demografiefonds und in Höhe der dotierten Zeitwertkonten. Der Zeitwert der Altersversorgungsverpflichtung entspricht dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen. Die entsprechenden Rückstellungen und die Forderungen aus den Rückdeckungsversicherungen werden, da die Wertpapiere Deckungsvermögen i. S. v. § 246 Abs. 2 HGB darstellen, miteinander verrechnet. Die Grundlagen der Saldierung zeigt die nachfolgende Übersicht: Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus Demografiefonds/Zeitwertkonten -220 -308 Beizulegender Zeitwert der Versicherung 220 308 Überschuss des Vermögens über die Verpflichtungen 0 0 Anschaffungskosten für die Versicherungen sind nicht entstanden, da die Einzahlungen der teilnehmenden Beschäftigten direkt an die Versicherung transferiert werden. Im Berichtsjahr betrugen die Erträge aus dem Deckungsvermögen sowie die Aufwendungen für die Verpflichtungen jeweils 8 Mio Euro (Vorjahr: jeweils 6 Mio Euro). Auf der Hauptversammlung vom 27. Mai 2014 wurde beschlossen, das bestehende aktienorientierte Vergütungssystem (SAR-Plan) für Führungskräfte durch einen neuen Performance Share Plan (PS-Plan) zu ersetzen. Bei Eintritt bestimmter Erfolgsparameter erhält der Berechtigte nach Ablauf von 4 Jahren ausschließlich eine monetäre Vergütung. Die Aktienoptionen werden einmalig bei Ausgabe auf Basis eines Binomialmodells bewertet. Die erfolgswirksame Erfassung erfolgt ratierlich über die vierjährige Sperrfrist. Alle früheren SAR-Tranchen aus dem alten SAR-Plan bleiben bestehen. Eine Teilnahme der Vorstandsmitglieder an dem PS-Plan ist nicht vorgesehen. Für den Vorstand bleibt der SAR-Plan unverändert bestehen. Die Rückstellung Postwertzeichen betrifft die am Stichtag bereits veräußerten Wertzeichen, für die eine Leistungserbringung noch aussteht. Die Berechnungen basieren auf Untersuchungen von Marktforschungsunternehmen zu Wertzeichenbeständen der Kunden. Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Verbrauch der Vorjahresbestände von 350 Mio Euro unterstellt. Die Zuführung betrug 252 Mio Euro und erfolgte auf Basis von externen Gutachten und Fortschreibungen auf Basis interner Daten. Die langfristigen Rückstellungen wurden mit dem für die durchschnittliche Laufzeit der Verpflichtungen maßgeblichen Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. (32) Verbindlichkeiten Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Anleihen 3.000 3.029 davon konvertibel 1.000 (Vorjahr 1.000) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 229 172 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1 0 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 737 847 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.024 8.875 davon aus Lieferungen und Leistungen 131 (Vorjahr 94) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 21 23 davon aus Lieferungen und Leistungen 0 (Vorjahr 0) Sonstige Verbindlichkeiten 590 600 davon aus Steuern 272 (Vorjahr 247) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3 (Vorjahr 0) 12.602 13.546 Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) ersichtlich. Grundpfandrechtliche Sicherungen bestanden zum 31. Dezember 2015 nicht. Die in 2012 begebene Wandelanleihe läuft bis zum 06. Dezember 2019. Ungeachtet dessen hat die DPAG das Recht, die Anleihe ab dem 06. Dezember 2017 vorzeitig zurückzuzahlen. Voraussetzung dafür ist, dass der Kurs nachhaltig um mehr als 30% über dem Wandlungspreis liegt. Seit dem 16. Januar 2013 können die Anleihen im Nennwert von je hunderttausend Euro in Aktien der Deutsche Post AG umgewandelt werden. Der ursprüngliche Preis betrug 20,74 Euro pro Aktie, was 4.821,18 Aktien je Teilschuldverschreibung entsprach. Auf Grund der von der Deutsche Post AG gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 27. Mai 2014 am 28. Mai 2014 ausgezahlten Bardividende in Höhe von 0,80 Euro je Stückaktie wurden gemäß den Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen mit Wirkung zum 28. Mai 2014 nach Berechnung von Conv-Ex Advisors Limited als Berechnungsstelle das Wandlungsverhältnis von 4.821,1823 auf 4.832,2386 sowie der Wandlungspreis von 20,74 Euro auf 20,69 Euro angepasst (wobei der nicht gerundete Wandlungspreis dem Ergebnis der Division des Nennbetrags von 100.000 Euro durch das angepasste Wandlungsverhältnis entspricht). Auf Grund der von der Deutsche Post AG gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 27. Mai 2015 am 28. Mai 2015 ausgezahlten Bardividende in Höhe von 0,85 Euro je Stückaktie wurden gemäß den Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen mit Wirkung zum 28. Mai 2015 nach Berechnung von Conv-Ex Advisors Limited als Berechnungsstelle das Wandlungsverhältnis von 4.832,2386 auf 4.846,1999 sowie der Wandlungspreis von 20,69 Euro auf 20,63 Euro angepasst (wobei der nicht gerundete Wandlungspreis dem Ergebnis der Division des Nennbetrags von 100.000 Euro durch das angepasste Wandlungsverhältnis entspricht). Eine Übersicht über die bestehenden Anleihen zeigt die folgende Darstellung: Standardanleihen im Rahmen der "Debt Issuance Programme" Anleihe Zinssatz in % Volumen 2012 / 2020 1,875 300 Mio € 2012 / 2024 2,875 700 Mio € 2013 / 2018 1,500 500 Mio € 2013 / 2023 2,750 500 Mio € Wandelanleihe Wandlungsprämie Wandungspreis Zinssatz in % Volumen 2012/2019 30% 20,63 € 0,6% 1.000 Mio € Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind geprägt von Verbindlichkeiten aus dem Verkauf von Wohnungsbaudarlehen. Die Darlehen werden treuhänderisch verwaltet. Die erhaltenen Zahlungen werden nach einem festen Zins- und Tilgungsplan an die Darlehenskäufer (Kreditinstitute) weitergeleitet. Da die Darlehensnehmer Sondertilgungen leisten, verbleibt aufgrund des festgelegten Zins- und Tilgungsplans ein Teil der Gelder zunächst bei der Deutschen Post AG und wird zu einem späteren Zeitpunkt an die Darlehenskäufer weitergeleitet. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist daher ein Betrag in Höhe von 134 Mio. Euro (Vorjahr 149 Mio Euro) aus den Sondertilgungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten überwiegend Verbindlichkeiten aus dem Konzern Cash-Management (Inhousebanking) in Höhe von 8.669 Mio Euro (Vorjahr 7.912 Mio Euro). (33) Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungs posten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 200 Mio Euro (Vorjahr 219 Mio Euro) sind zum Stichtag im Wesentlichen vorschüssige Beamtenbezüge in Höhe von 108 Mio Euro (Vorjahr 114 Mio Euro) aktiviert. Daneben sind in dieser Position die Disagien aus den ausgegebenen Anleihen erfasst. Passive Rechnungs abgrenzungs posten In 2015 hat die Gesellschaft im Rahmen einer Erfüllungsübernahme Verpflichtungen aus Pensionszusagen von Tochtergesellschaften entgeltlich übernommen. Die Differenz zwischen dem handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag und dem Erfüllungsbetrag nach internationalen Rechnungslegungsstandards wurde in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt; die Auflösung erfolgt linear über die voraussichtliche, durchschnittliche Laufzeit der Verpflichtungen. Daneben beinhaltet der passive Rechnungsabgrenzungsposten Investitionszuschüsse der Deutsche Postbank AG. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (34) Umsatzerlöse Unternehmensbereich Post - e -Commerce - Parcel Umsatz nach Geschäftsfeldern : Mio € 2014 2015 Geschäftsfeld Post Brief Deutschland Brief Kommunikation 5.564 5.413 Dialog Marketing 2.206 2.158 Presse Services 693 656 Sonstige Leistungen 202 139 Deutsche Post International 973 1.017 Renten Service 76 79 Geschäftsfeld eCommerce - Parcel DHL Paket Deutschland 3.575 3.711 DHL Parcel Europe 10 12 DHL eCommerce 9 5 13.308 13.190 Umsatz nach geographischen Zonen: Mio € 2014 2015 Deutschland 12.822 12.645 Europäische Union ohne Deutschland 397 413 Europa ohne Europäische Union 26 32 Amerika 22 47 Asien/Pazifik 36 46 Übrige Regionen 5 7 13.308 13.190 ( 35 ) Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen werden in Höhe von 23 Mio Euro ausgewiesen (Vorjahr 0 Mio Euro). Es handelt sich um aktivierten Aufwand für die Errichtung von mechanisierten Zustellbasen, die nach der Fertigstellung an Dritte veräußert werden sollen. (36) Andere aktivierte Eigenleistungen Andere aktivierte Eigenleistungen werden in Höhe von 30 Mio Euro ausgewiesen (Vorjahr 28 Mio Euro). Es handelt sich im Wesentlichen um Eigenleistungen im Zusammenhang mit der ab 01. Januar 2010 zulässigen Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände. (37) Sonstige betriebliche Erträge Mio € 2014 2015 Erträge aus Kursdifferenzen 541 617 Erstattungen für Arbeitnehmerüberlassung 193 197 Zuschreibung zu Anteilen an verbundenen Unternehmen 0 109 Vergütungen und Erstattungen 106 89 Erträge aus Miete und Leasing 95 84 Service-Level Agreements 78 79 Erstattungen der Delivery Gesellschaften für Transportleistungen 0 67 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 65 51 Erträge aus Anlagenabgängen 9 48 Erträge aus Derivaten 70 34 Periodenfremde Abrechnungen 16 9 Auflösung von Wertberichtigungen 8 9 Sonstiges 130 131 1.311 1.524 Die sonstigen betrieblichen Erträge sind wesentlich geprägt von den Erträgen aus Kursdifferenzen (617 Mio Euro). Die Zuschreibung von Beteiligungsbuchwerten ist aufgrund früherer Abschreibungen geboten. Die Rückstellungsauflösungen in 2015 betreffen überwiegend Auflösungen von Rückstellungen für Derivate (15 Mio Euro) und Leerstände bei Mietobjekten (10 Mio Euro). In der Unterposition Sonstiges sind Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz sowie konzerninterne Erstattungen von Serviceleistungen enthalten. (38) Materialaufwand Die Position Materialaufwand gliedert sich in die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren und in die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren Mio € 2014 2015 Kraft- und Heizstoffe 115 96 Betriebsbedarf 87 82 Bezogene Waren 53 55 Ersatzteile und Reparaturmaterial 21 21 276 254 Aufwendungen für bezogene Leistungen Mio € 2014 2015 Beförderung von Brief- und Paketsendungen 1.718 1.840 Leasing und Miete (incl. Nebenkosten) 562 575 Provisionen 452 566 Bezogene IT-Leistungen 226 153 Instandhaltung 161 135 Servicevertrag Filialen 410 130 Softwareeigenentwicklung 132 108 Sonstiges 497 690 4.158 4. 197 Der Servicevertrag Filialen wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2015 neu verhandelt. Dadurch ergeben sich Verschiebungen innerhalb des Materialaufwands (Erhöhung Provisionen, Reduzierung Aufwendungen Servicevertrag Filialen). Insgesamt führen die neuen Konditionen zu einer Reduzierung des Aufwands. In der Unterposition Sonstiges sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Geschäftsbesorgungsverträgen mit verbundenen Unternehmen enthalten. (39) Personalaufwand/Mitarbeiter Mio € 2014 2015 Löhne, Gehälter und Bezüge 5.791 5.783 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.569 1.644 davon für Altersversorgung 684 (Vorjahr 624 ) 7.360 7.427 Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 67 Mio Euro gestiegen. Seit dem Geschäftsjahr 2000 ist die Deutsche Post AG gesetzlich verpflichtet, Beiträge an die Beamtenversorgungskasse in Höhe von 33% der Bruttobezüge der bei ihr aktiv beschäftigten Beamten und der fiktiven Bruttobezüge der beurlaubten Beamten zu leisten. Die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost (BAnst-PT) nimmt die Aufgaben der Beamtenversorgungskasse wahr. Im Berichtsjahr wurden Beiträge in Höhe von 516 Mio Euro an die BAnst-PT berücksichtigt. Im Vorjahr betrug die Höhe der Beiträge 531 Mio Euro. Der Bund gewährleistet, dass die Beamtenversorgungskasse jederzeit in der Lage ist, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Berichtszeitraum waren nach Personalgruppen durchschnittlich beschäftigt : 2014 2015 Arbeitnehmer 133.721 133.075 Beamte 37.963 35.669 171.684 168.744 Die Zahl der Arbeitnehmer sank zwischen den Stichtagen um 646 Personen. Die Zahl der Beamten sank um 2.294 Personen. Auf Vollzeitkräfte umgerechnet, betrug die Zahl der Beschäftigten zum Stichtag 139.274 (Vorjahr 145.620) Personen. Seit dem 1. Januar 1995 wird bei Neueinstellungen der Beamtenstatus nicht mehr gewährt. Mitarbeiter, die diesen Status zum Stichtag besaßen, sind Beamte auf Lebenszeit, die weiterhin den Vorschriften des Beamtenrechts unterliegen. (40) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Mio € 2014 2015 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 40 48 Abschreibungen auf Sachanlagen - Grundstücke und Bauten 112 35 - Technische Anlagen und Maschinen 52 59 - Sonstige Geschäftsausstattung 78 77 282 219 Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten im Berichtsjahr in Höhe von 1 Mio Euro auf Grundstücke und Gebäude (Vorjahr 78 Mio Euro) und mit 0 Mio Euro auf selbsterstellte Software (Vorjahr 4 Mio Euro). (41) Sonstige betriebliche Aufwendungen Mio € 2014 2015 Kursdifferenzen 554 657 New Forwarding Environment (NFE) 106 374 Service-Level-Agreement DP Fleet GmbH 263 273 Öffentlichkeitsarbeit 229 238 Aufwendungen für die BAnst-PT und die Museumsstiftung 100 148 Aufwendungen aus Derivaten 50 136 Reise-, Bewirtungs- und Bildungskosten 103 95 Ersatzleistungen aus Schadensfällen 63 71 Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 52 66 Sonstige betriebliche Steuern 42 42 Sonstiges 346 326 1.908 2.426 Wesentlich für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Kursdifferenzen sowie die Kostenübernahme für das Projekt NFE. Unter Sonstiges werden u. a. Versicherungsbeiträge, Telekommunikationsaufwendungen, Zuführung zu Rückstellungen, Verluste aus Anlagenabgängen, Spenden und Soziale Leistungen erfasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten weitere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 5 Mio Euro (Vorjahr 6 Mio Euro). (42) Finanzergebnis Mio € 2014 2015 Erträge aus Gewinnabführung 762 5.107 davon aus verbundenen Unternehmen 5.107 (Vorjahr 762) Aufwendungen aus Verlustübernahmen 23 25 davon aus verbundenen Unternehmen 25 (Vorjahr 23) Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 4 Beteiligungsergebnis 739 5.078 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 160 142 davon aus verbundenen Unternehmen 124 (Vorjahr 131) Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16 62 davon aus verbundenen Unternehmen 62 (Vorjahr 15) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 619 1.013 davon an verbundene Unternehmen 38 (Vorjahr 38) davon aus Aufzinsung 865 (Vorjahr 472) Zinsergebnis -443 -809 Finanzergebnis 296 4.269 Die Veränderung im Finanzergebnis resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Erträge aus Gewinnabführung von der Deutschen Post Beteiligung Holding GmbH um 4.348 Mio Euro. Diesem Anstieg liegt ein konzerninterner Beteiligungs-Transfer zugrunde, bei dem stille Reserven realisiert worden sind und zu Buchgewinnen bei einer Tochtergesellschaft geführt haben. (43) Außerordentliches Ergebnis Außerordentliche Erträge werden zum 31. Dezember 2015 nicht ausgewiesen. Die außerordentlichen Aufwendungen betragen wie im Vorjahr 34 Mio. Euro. Sie resultieren aus der ratierlichen Verteilung der aufgrund der Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 01. Januar 2010 entstandenen Zuführungsbeträge zu den Pensionsrückstellungen. (44) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Berichtsjahr wird unter Ertragsteuern ein Aufwand von 72 Mio Euro ausgewiesen. Die Aufwendungen, die auf das Berichtsjahr entfielen betrugen 73 Mio Euro. Für Vorjahre ergaben sich Erträge von 1 Mio Euro. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die aktiven latenten Steuern resultierten überwiegend aus dem unterschiedlichen Ansatz von Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Daneben ergaben sich aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge, die entsprechend der Unternehmensplanung innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechnet werden können. Den latenten Steuern liegt ein Steuersatz von rund 30 % zugrunde. (45) Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt 615 Mio Euro. (46) Gewinnverwendung Nachfolgende Übersicht stellt die Gewinnverwendung des Bilanzgewinns aus dem Vorjahr durch Beschluss der Hauptversammlung dar: Mio € 31.12.2014 31.12.2015 Bilanzgewinn des Vorjahres 1.726 1.645 Ausschüttung 968 1.030 Gewinnvortrag 758 615 SONSTIGE ANGABEN (47) Außerbilanzielle Geschäfte Treuhandverhältnisse Treuhandverhältnisse bestehen zum 31. Dezember 2015 für die Darlehnsverwaltung im Rahmen der Wohnungsbauförderung und für die gemäß § 119 des sechsten Buches des Sozialgesetzbuches vereinbarten Aufgaben über die Wahrnehmung von Leistungen der Rentenversicherungsträger im Rahmen der Auszahlungen der Geldleistungen (Postrentendienst). Zum 31. Dezember 2015 beträgt der Bestand des Treuhandvermögens Rentenservice 59 Mio Euro (Vorjahr 63 Mio Euro). Der Bestand des Treuhandverhältnisses der Wohnungsbauförderung beläuft sich auf 148 Mio Euro (Vorjahr 167 Mio Euro). Zum 31. Dezember 2015 verwaltete die Deutsche Post AG aufgrund der verkauften Forderungen aus REIMS II für die Postbank Factoring GmbH noch ein Treuhandvermögen in Höhe von 156 Mio Euro (Vorjahr 124 Mio Euro). Aus diesen Geschäften resultieren für die DPAG keine wesentlichen zukünftigen Vorteile und Risiken. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag 2.145 Mio Euro. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen 1.879 Mio Euro. Im Vorjahr waren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2.011 Mio Euro, davon 1.626 Mio Euro gegenüber verbundenen Unternehmen, auszuweisen. Die nachfolgende Übersicht zeigt die Restlaufzeiten der sonstigen finanziellen Verpflichtungen: Sonstige finanzielle Verpflichtungen davon mit einer Restlaufzeit Mio € Summe bis zu 1 Jahr von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren von mehr als 5 Jahren Gesamt 2.145 842 767 536 davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.879 653 714 512 Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Im Rahmen des Konzernmietmodells werden alle Immobilien der Deutsche Post AG von der als zentrale Immobilienvermietungsgesellschaft im Konzern agierenden Deutsche Post Immobilien GmbH angemietet. (48) Haftungsverhältnisse Die Deutsche Post AG hat eine Vielzahl von Patronatserklärungen, Bürgschaften und Garantien zwecks Besicherung der von Konzerngesellschaften, assoziierten Unternehmen und JV-Gesellschaften abzuschließenden Kredit-, Leasing-, Lieferanten-, Leistungs- und Serviceverträge begeben. Hierdurch ließen sich lokal bessere Vertragskonditionen durchsetzen. Auf Grund der Erfahrungen aus der Vergangenheit und des fortlaufenden Monitorings der Liquiditätssituation ihrer Gesellschaften ist das Risiko einer Inanspruchnahme nach Einschätzung der Deutsche Post AG als äußerst gering anzusehen. Eine Passivierung der Haftungsverhältnisse erscheint somit als nicht geboten. Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften nach § 765 BGB bestanden in Höhe von 312 Mio Euro (Vorjahr 298 Mio Euro) ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen. Garantieerklärungen wurden in Höhe von 7.325 Mio Euro (Vorjahr 6.921 Mio Euro) und Patronatserklärungen in Höhe von 408 Mio Euro (Vorjahr 334 Mio Euro) abgegeben. Hiervon wurden für verbundene Unternehmen Garantieerklärungen in Höhe von 7.249 Mio Euro (Vorjahr 6.840 Mio Euro) und Patronatserklärungen in Höhe von 404 Mio Euro (Vorjahr 329 Mio Euro) erteilt. Zusätzlich zu den vorstehend genannten Haftungsverhältnissen hat die Deutsche Post AG gesamtschuldnerische Haftungserklärungen (§ 403-Verklaringen nach niederländischem Recht) für 24 niederländische Tochtergesellschaften abgegeben, um auf die Offenlegung der Abschlüsse verzichten zu können. Die Haftungserklärung umfasst alle Rechtsgeschäfte dieser Gesellschaften. (49) Sicherungspolitik und Finanzderivate Die Deutsche Post AG unterliegt als international tätiges Unternehmen zwangsläufig Finanzrisiken, beispielsweise aus der Schwankung von Wechselkursen, Zinsen oder Rohstoffpreisen. Im Rahmen des zentralen Risikomanagements übernimmt die Deutsche Post AG die Rolle der Inhouse-Bank im Konzern Deutsche Post DHL. In dieser Funktion werden die konzernweiten Finanzrisiken so weit wie möglich zentralisiert und zur Absicherung des Konzerns externe Sicherungsgeschäfte mit Banken abgeschlossen, die wiederum teilweise intern an Konzerngesellschaften durchgestellt werden. Es werden originäre und derivative Finanzinstrumente eingesetzt,um Risiken aus Wechselkurs-, Zins- und Rohstoffpreisschwankungen auszugleichen. Einen Überblick über die eingesetzten derivativen Finanzinstrumente und ihre Nominal- bzw. Marktwerte zum 31. Dezember 2015 gibt die folgende Tabelle: In Mio Euro Nominalwert Marktwert Verbundene Unternehmen Dritte Summe Verbundene Unternehmen Dritte Summe Zinsbezogene Produkte Zinsswaps 500 0 500 -45 0 -45 davon positive Marktwerte 0 0 0 davon negative Marktwerte -45 0 -45 Währungsgeschäfte Devisentermingeschäfte 0 5.497 5.497 0 -44 -44 davon positive Marktwerte 0 52 52 davon negative Marktwerte 0 -96 -96 Zins- / Währungsgeschäfte Cross-Currency-Swaps 750 0 750 109 0 109 davon positive Marktwerte 109 0 109 davon negative Marktwerte 0 0 0 Rohstoffpreisgeschäfte Rohstoffpreisswaps 0 89 89 0 -29 -29 davon positive Marktwerte 0 0 0 davon negative Marktwerte 0 -29 -29 Summe 6.836 -9 Das Nominalvolumen bestimmt sich aus der Summe der den einzelnen Geschäften zugrunde liegenden absoluten Beträge. Dabei werden konzerninterne Geschäfte (Inhouse-Bank-Funktion) und externe Geschäfte mit Banken unterschieden. Als Marktwerte werden die innerhalb unterschiedlicher Kategorien derivativer Finanzinstrumente nicht realisierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der Positionen ausgewiesen. Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte wurden auf der Basis von aktuellen Marktkursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen bestimmt. Die Marktwerte der Zins- sowie der Cross-Currency-Swaps wurden auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteter Cashflows ermittelt und enthalten aufgelaufene Stückzinsen. Die Marktwertermittlung für diese Instrumente erfolgte durch das im Konzern eingesetzte Treasury-Management-System. Die Marktwerte der Rohstoffpreis-Swaps wurden von den entsprechenden Banken zur Verfügung gestellt, mit denen die Sicherungsgeschäfte ursprünglich abgeschlossen wurden. Nach HGB stellen Derivate schwebende Geschäfte dar, die in der Bilanz i. d. R. nicht angesetzt werden. Schwebende Geschäfte sind unter HGB imparitätisch zu bewerten. Für unrealisierte Verluste aus schwebenden Geschäften muss eine Drohverlustrückstellung gebildet werden, während unrealisierte Gewinne außer Ansatz bleiben. Demnach ist für Derivate, die zum Stichtag einen negativen Marktwert aufweisen, i. d. R. eine Drohverlustrückstellung auszuweisen. Als Ausnahme zu dieser Grundregel dürfen für Derivate unter bestimmten Voraussetzungen Bewertungseinheiten gebildet werden. Im Fall der Bildung von Bewertungseinheiten darf die Durchbuchungs- oder Einfrierungsmethode angewendet werden. Bei Anwendung der Durchbuchungsmethode werden die Marktwerte der Derivate erfolgswirksam im Jahresabschluss erfasst, während bei Anwendung der Einfrierungsmethode keine Anpassung der Bilanzausweise für Marktwertänderungen aus effektiven Sicherungsbeziehungen erfolgt. Zum Bilanzstichtag hat die Deutsche Post AG in folgenden Fällen das Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten ausgeübt: Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten aus externen Banksalden, Inhouse-Bank-Salden, Darlehen und Währungsrisiken aus einem konzerninternen Cross-Currency-Swap (Grundgeschäfte) im Netto-Volumen von 3.559 Mio Euro wurden mit Devisentermingeschäften (Sicherungsgeschäfte) im Netto-Volumen von -3.559 Mio Euro zu homogenen Portfolio-Bewertungseinheiten je Währung unter Anwendung der Durchbuchungsmethode zusammengefasst, um das Währungsrisiko abzusichern. Die Höhe des abgesicherten Risikos beträgt 31 Mio Euro. Bei Anwendung der Durchbuchungsmethode werden die positiven / negativen Marktwerte aus den betreffenden Derivaten in den Bilanzposten sonstige Vermögenswerte / sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Anpassung der entsprechenden Portfolien erfolgt laufend. Fällige Sicherungsgeschäfte werden - soweit notwendig - durch neue Sicherungsgeschäfte prolongiert. Aufgrund der unterschiedlichen Fälligkeiten von Grundgeschäften und Sicherungsinstrumenten stehen den um 111 Mio Euro erhöhten Bilanzansätzen der Grundgeschäfte korrespondierend Sicherungsinstrumente mit einem negativen Marktwerte in Höhe von netto -31 Mio Euro gegenüber. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechende sonstige betriebliche Aufwands- und Ertragsbuchungen erfasst. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit wird prospektiv mittels der Critical-Term-Match Methode beurteilt und retrospektiv mit Hilfe der kumulativen Dollar-Offset Methode gemessen, wobei nur kassakursbedingte Wertänderungen einbezogen werden. Die erwartete Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung liegt bei 100%, da die wesentlichen bewertungsrelevanten Merkmale von Grund- und Sicherungsgeschäften übereinstimmen. Für den Teil der Marktwerte der Sicherungsgeschäfte, der nicht durch Änderungen der Kassakurse bedingt und somit nicht Bestandteil der Sicherungsbeziehung war, wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 14 Mio Euro gebildet. Externe Rohstoffpreis-Swaps im Volumen von 75 Mio Euro (Marktwert -25 Mio Euro) wurden unter Anwendung der Einfrierungsmethode mit zukünftigen hochwahrscheinlichen Transaktionen zu einer Makro-Bewertungseinheit zusammengefasst, um das Rohstoffpreis-Risiko abzusichern. Die Höhe des abgesicherten Risikos beträgt 25 Mio Euro. Bei den zukünftigen Transaktionen handelt es sich um geplante Diesel-Käufe mit entsprechendem Nominalwert von 75 Mio Euro im Zeitraum bis Ende Dezember 2017. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit wird mit Hilfe einer Regressionsanalyse gemessen, die aufgrund der hohen Korrelation der Risiko-Parameter einen nahezu vollständigen Wertausgleich erwarten lässt. Für die das durch die Bewertungseinheit entstehende synthetische Festpreis-Beschaffungsgeschäft wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 25 Mio Euro gebildet. Für folgende Sachverhalte wurden keine Bewertungseinheiten gebildet: Externe Devisengeschäfte mit einem Volumen von 1.982 Mio Euro (Marktwert netto -15 Mio Euro, davon positive Marktwerte 37 Mio Euro und negative Marktwerte -52 Mio Euro) und einer Laufzeit bis 2017 waren nicht Bestandteil einer Sicherungsbeziehung, da die zugrunde liegenden Risiken nicht bei der Deutsche Post AG, sondern bei anderen Konzerngesellschaften liegen. Für die negativen Marktwerte dieser Transaktionen wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 52 Mio Euro gebildet. Für einen internen Zinsswap im Volumen von 500 Mio Euro (Marktwert -45 Mio Euro inklusive -7 Mio Euro abgegrenzter Zinsen) mit einer Laufzeit bis 2022 wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 37 Mio Euro gebildet. Für externe Rohstoffpreis-Swaps im Volumen von 14 Mio Euro (Marktwert: -4 Mio Euro) wurde keine Bewertungseinheit gebildet, da die betreffenden Risiken nicht bei der Deutschen Post AG, sondern bei anderen Konzerngesellschaften liegen. Für diese Transaktionen wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 4 Mio Euro gebildet. Die Höhe der insgesamt per 31. Dezember 2015 gebildeten Drohverlustrückstellungen für Derivate belief sich auf 132 Mio Euro (Vorjahr 103 Mio Euro). (50) Anteilsbesitz Die Anteilsbesitzliste nach § 285 Satz 1 Nr. 11 und 11a HGB ist in Anlage 3 dargestellt. (51) Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance-Kodex Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Deutsche Post AG haben gemeinsam die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex für das Geschäftsjahr 2015 abgegeben. Die Entsprechenserklärung ist im Internet unter www.corporate-governance-code.de und auf der Homepage www.dpdhl.com im Wortlaut abrufbar. (52) Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar sind im Konzernabschluss der Deutsche Post AG enthalten. Auf die Veröffentlichung an dieser Stelle wird daher aufgrund der befreienden Konzernklausel des § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. (53) Vorstand und Aufsichtsrat Vergütung des Vorstands Die Gesamtvergütung der aktiven Mitglieder des Vorstands inklusive der Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 16,74 Mio Euro (Vorjahr 18,91 Mio Euro). Von diesem Gesamtbetrag entfielen 6,75 Mio Euro auf erfolgsunabhängige Komponenten (6,37 Mio Euro Jahresfestvergütung, 0,38 Mio Euro Nebenleistungen) und 3,33 Mio Euro auf die ausgezahlte erfolgsabhängige Komponente. Weitere 1,04 Mio Euro der erfolgsbezogenen Komponente wurden in die Mittelfristkomponente überführt und kommen unter der Voraussetzung, dass das maßgebliche Nachhaltigkeitskriterium EAC erfüllt ist, im Jahr 2018 zur Auszahlung. Im Vorjahr entfielen 6,58 Mio Euro auf erfolgsunabhängige Komponenten (6,16 Mio Euro Jahresfestvergütung, 0,42 Mio Euro Nebenleistungen) und 5,03 Mio Euro auf die ausgezahlte erfolgsabhängige Komponente. Weitere 2,90 Mio EUR der erfolgsbezogenen Komponente wurden im Jahr 2014 in die Mittelfristkomponente überführt und kommen unter der Voraussetzung, dass das maßgebliche Nachhaltigkeitskriterium EAC erfüllt ist, im Jahr 2017 zur Auszahlung. Darüber hinaus erhielten die Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr 2015 als variable Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung auf Grundlage des Long-Term-Incentive-Plans 2006 insgesamt 1.936.470 Stück Stock-Appreciation-Rights mit einem Gesamtwert zum Ausgabezeitpunkt (01. September 2015) von 6,66 Mio Euro. Im Vorjahr wurden 1.591.332 Stück Stock-Appreciation-Rights mit einem Gesamtwert zum Ausgabezeitpunkt (01. September 2014) von 7,30 Mio Euro den Vorstandsmitgliedern gewährt. Individualausweis Vergütung aktiver Vorstandsmitglieder: (Geschäftsjahr 2015) Jahresfestvergütung € Nebenleistungen € Ausgezahlte Jahreserfolgsvergütung 2015 € Dr. Frank Appel, 1.962.556 34.801 288.300 Vorsitzender Ken Allen 968.750 102.252 203.680 Roger Crook) (bis 27.04.2015) 75.563 0 8.029 Jürgen Gerdes 991.148 31.399 167.256 John Gilbert (seit 11.03.2014) 715.000 168.110 156.406 Melanie Kreis (seit 31.10.2014) 715.000 22.596 120.656 Lawrence Rosen 945.500 24.985 100.459 Auszahlung aus Mittelfristkomponente 2013 € In Mittelfristkomponente überführter Anteil der Jahreserfolgsvergütung 2015 € Wert der am 01. September 2015 gewährten SAR € Dr. Frank Appel, 834.086 288.300 1.962.575 Vorsitzender Ken Allen 453.375 203.680 976.520 Roger Crook) (bis 27.04.2015) 96.170 8.029 310.013 Jürgen Gerdes 457.274 167.256 1.005.808 John Gilbert (seit 11.03.2014) - 156.406 715.011 Melanie Kreis (seit 31.10.2014) - 120.656 715.011 Lawrence Rosen 453.375 100.459 976.520 ) Auszahlung erfolgt 2018 und nur bei Erfüllung des Nachhaltigkeitskriteriums ) nur Anteil Deutsche Post AG Individualausweis Vergütung aktiver Vorstandsmitglieder: (Geschäftsjahr 2014) Jahresfestvergütung € Nebenleistungen € Ausgezahlte Jahreserfolgsvergütung 2014 € Dr. Frank Appel, 1.962.556 49.122 928.682 Vorsitzender Ken Allen 930.000 106.274 447.935 Roger Crook ) 228.125 2.615 84.212 Bruce Edwards )(bis 10.03.2014) 45.000 48.413 21.674 Jürgen Gerdes 976.500 31.479 470.331 John Gilbert (seit 11.03.2014) 576.613 75.044 277.726 Melanie Kreis (seit 31.10.2014) 121.089 3.849 58.056 Lawrence Rosen 930.000 29.476 434.264 Angela Titzrath (bis 01.07.2014) 390.020 77.294 174.807 Auszahlung aus Mittelfristkomponente 2012 € In Mittelfristkomponente überführter Anteil der Jahreserfolgsvergütung 2014 € Wert der am 01. September 2014 gewährten SAR € Dr. Frank Appel, 519.194 928.682 1.962.583 Vorsitzender Ken Allen 419.100 447.935 930.026 Roger Crook ) 101.939 84.212 930.026 Bruce Edwards )(bis 10.03.2014) 110.903 21.674 - Jürgen Gerdes 448.725 470.331 976.513 John Gilbert (seit 11.03.2014) - 277.726 715.021 Melanie Kreis (seit 31.10.2014) - 58.056 - Lawrence Rosen 295.350 434.264 930.026 Angela Titzrath (bis 01.07.2014) 235.950 174.807 860.019 ) Auszahlung erfolgt 2017 und nur bei Erfüllung des Nachhaltigkeitskriteriums ) nur Anteil Deutsche Post AG Regelungen zur Begrenzung der Abfindungshöhe gemäß Kodex-Empfehlung, Change- of -Control-Regelungen und nachvertragliches Wettbewerbsverbot in Verträgen Die Vorstandsverträge sehen entsprechend der Empfehlung des DCGK eine Vereinbarung vor, dass im Falle vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit nicht mehr als der Wert der Ansprüche für die Restlaufzeit des Vertrages vergütet wird. Dabei sind Zahlungen begrenzt auf den Wert von maximal zwei Jahresvergütungen einschließlich Nebenleistungen (Abfindungs-Cap). Der Abfindungs-Cap wird ohne etwaige Sondervergütungen oder Werte von zugewiesenen Rechten aus einem Long-Term-Incentive-Plan berechnet. Für den Fall eines Kontrollwechsels ist allen Mitgliedern des Vorstands das Recht eingeräumt, innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach dem Kontrollwechsel mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende ihr Amt jeweils aus wichtigem Grund niederzulegen und den Vorstandsvertrag zu kündigen (Sonderkündigungsrecht). Nach der vertraglichen Regelung wird ein Kontrollwechsel unter der Voraussetzung angenommen, dass entweder ein Aktionär durch das Halten von mindestens 30% der Stimmrechte – einschließlich der ihm nach § 30 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) zuzurechnenden Stimmrechte Dritter – die Kontrolle im Sinne von § 29 Abs. 2 WpÜG erworben hat oder mit der Gesellschaft als abhängigem Unternehmen ein Beherrschungsvertrag nach § 291 AktG geschlossen und wirksam geworden ist oder die Gesellschaft gemäß § 2 Umwandlungsgesetz mit einem anderen konzernfremden Rechtsträger verschmolzen wurde, es sei denn, der Wert des anderen Rechtsträgers beträgt ausweislich des vereinbarten Umtauschverhältnisses weniger als 50 % des Wertes der Gesellschaft. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts oder einvernehmlicher Aufhebung des Vorstandsvertrages innerhalb von neun Monaten seit Kontrollwechsel hat das Mitglied des Vorstands Anspruch auf Abfindung seiner Vergütungsansprüche für die Restlaufzeit des Vorstandsvertrages. Hierbei wird der Empfehlung des DCGK entsprochen und die Höhe der Abfindung auf 150% des Abfindungs-Caps begrenzt. Der Abfindungsbetrag wird um 25% gekürzt, wenn das Vorstandsmitglied bei seinem Ausscheiden noch nicht das 60. Lebensjahr vollendet hat. Sofern die Restlaufzeit des Vorstandsvertrages weniger als 2 Jahre beträgt und das Vorstandsmitglied bei seinem Ausscheiden das 62. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, entspricht der Abfindungsbetrag dem Abfindungs-Cap. Dasselbe gilt, wenn der Vorstandsvertrag vor Vollendung des 62. Lebensjahres durch Zeitablauf endet, weil er im Zeitpunkt des Kontrollwechsels nur noch eine Laufzeit von weniger als neun Monaten hatte und nicht verlängert wurde. Geregelt ist darüber hinaus ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot. Als Karenzentschädigung werden während seiner einjährigen Dauer 100 % der zuletzt vertraglich vereinbarten monatlichen anteiligen Jahresfestvergütung (Grundgehalt) gezahlt, auf die anderweitiges Arbeitseinkommen angerechnet wird. Die Karenzzahlung selbst wird bei etwaigen Abfindungszahlungen oder Pensionszahlungen mindernd berücksichtigt. Die Gesellschaft kann vor oder gleichzeitig mit dem Ende des Vorstandsvertrages auf die Einhaltung des Wettbewerbsverbots mit der Wirkung verzichten, dass sie sechs Monate nach Zugang der Erklärung von der Verpflichtung befreit wird, die Karenzentschädigung zu zahlen. Abgesehen von den dargestellten Regelungen sind keinem Vorstandsmitglied weitere Leistungen für den Fall der Beendigung der Tätigkeit zugesagt worden. Sonstige Regelungen Roger Crook hat sein Amt als Vorstandsmitglied der Gesellschaft am 27. April 2015 niedergelegt und ist mit Ablauf des 30.April 2015 aus dem Unternehmen ausgeschieden. Zur Abgeltung seiner anstellungsvertraglichen Ansprüche hat er von der Deutsche Post AG eine Zahlung in Höhe von 1.071.585 Euro erhalten. Versorgungszusagen nach altem System Dr. Frank Appel und Jürgen Gerdes verfügen über einzelvertragliche endgehaltsabhängige unmittelbare Pensionszusagen. Vorgesehen sind Versorgungsleistungen, wenn das Vorstandsmitglied wegen dauernder Arbeitsunfähigkeit, Tod oder altersbedingt aus dem Dienst ausscheidet. Bei Ablauf des Vorstandsvertrages nach mindestens fünf Vorstandsdienstjahren bleiben die erworbenen Anwartschaften in vollem Umfang erhalten. Voraussetzung für Leistungen wegen dauernder Arbeitsunfähigkeit ist eine erbrachte Dienstzeit von mindestens fünf Jahren. Altersleistungen werden frühestens ab Vollendung des 55. Lebensjahres gewährt, bei Jürgen Gerdes ab dem 62. Lebensjahr. Die Versorgung ist grundsätzlich auf eine laufende Ruhegeldleistung gerichtet. Die Vorstände haben ein Wahlrecht und können anstelle der laufenden Ruhegeldleistung auch eine Kapitalzahlung wählen. Die Höhe der Leistungen ist abhängig von den pensionsfähigen Bezügen und dem Versorgungsgrad, der sich aus der Anzahl der Dienstjahre ergibt. Pensionsfähiges Einkommen ist die Jahresfestvergütung (Grundgehalt), berechnet nach dem Durchschnitt der letzten zwölf Kalendermonate der Beschäftigung. Die Vorstände erhalten nach fünf Jahren Dienstzeit als Vorstand einen Versorgungsgrad von 25 %, der maximale Versorgungsgrad (50 %) wird nach einer Dienstzeit von zehn Jahren erreicht. Die späteren Rentenleistungen werden entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes für Deutschland erhöht oder ermäßigt. Individualausweis der Versorgungszusagen nach altem System im Geschäftsjahr 2015 Versorgungs zusagen Vorstand Pensionszusagen Versorgungsgrad am 31.12.2015 % Maximalversorgungsgrad % Personalaufwand für die Pensionsverpflichtung Geschäftsjahr 2015 € Barwert zum 31.12.2015 € Dr. Frank Appel, Vorsitzender 50 50 112.134 12.474.996 Jürgen Gerdes 25 50 215.295 5.200.142 Summe 327.429 17.675.138 Individualausweis der Versorgungszusagen nach altem System im Geschäftsjahr 2014 Versorgungs zusagen Vorstand Pensionszusagen Versorgungsgrad am 31.12.2014 % Maximalversorgungsgrad % Personal- aufwand für die Pensionsverpflichtung Geschäftsjahr 2014 € Barwert zum 31.12.2014 € Dr. Frank Appel, Vorsitzender 50 50 560.366 10.347.275 Jürgen Gerdes 25 50 -6.220 4.070.924 Summe 554.146 14.418.199 Versorgungszusagen nach neuem System Seit dem 4. März 2008 neu berufene Vorstände erhalten eine Versorgungszusage auf der Basis eines beitragsorientierten Systems. Im Rahmen der beitragsorientierten Leistungszusage schreibt das Unternehmen für die betreffenden Mitglieder des Vorstands einen jährlichen Beitrag in Höhe von 35 % der Jahresfestvergütung auf einem virtuellen Versorgungskonto gut. Die Dauer der Beitragszahlung ist auf 15 Jahre begrenzt. Das Versorgungskapital wird bis zum Eintritt des Versorgungsfalles mit dem Zinssatz „iBoxx Corporates AA 10+ Annual Yield“ verzinst, mindestens jedoch in Höhe von 2,25% jährlich pro Jahr. Die Versorgungsleistung wird als Kapital in Höhe des angesammelten Wertes des Versorgungskontos ausgezahlt. Der Leistungsfall tritt bei Erreichen der Altersgrenze (Vollendung des 62. Lebensjahres), bei Invalidität oder bei Tod während der Amtsdauer ein. Der Begünstigte hat im Versorgungsfall ein Rentenwahlrecht. Bei Ausübung wird das Kapital in eine Rente umgerechnet, wobei der durchschnittliche „iBoxx Corporates AA 10+ Annual Yield“ in den letzten 10 vollen Kalenderjahren vor Eintritt des Versorgungsfalls angewendet wird und weiterhin individuelle Daten der Hinterbliebenen sowie eine künftige Rentenanpassung von 1 % pro Jahr berücksichtigt werden. Individualausweis der Versorgungszusagen nach neuem System im Geschäftsjahr 2015 Versorgungs zusagen Vorstand Pensionszusagen € Beitragssumme für 2015 Barwert zum 31.12.2015 Personalaufwand für die Pensionsverpflichtung Geschäftsjahr 2015 Ken Allen 325.500 2.073.299 309.842 Roger Crook (bis 27.04.2015) 81.375 1.169.233 73.726 John Gilbert (seit 11.03.2014) 250.250 331.303 159.831 Melanie Kreis (seit 31.10.2014) 250.250 668.071 49.360 Lawrence Rosen 325.500 3.011.839 235.820 Gesamt 1.232.875 7.253.745 828.579 Individualausweis der Versorgungszusagen nach neuem System im Geschäftsjahr 2014 Versorgungs zusagen Vorstand Pensionszusagen € Beitragssumme für 2014 Barwert zum 31.12.2014 Personalaufwand für die Pensionsverpflichtung Geschäftsjahr 2014 Ken Allen 325.500 1.663.924 245.855 Roger Crook 301.000 1.026.007 238.593 Bruce Edwards (bis 10.03.2014) 54.250 1.884.885 3.102 John Gilbert (seit 11.03.2014) 187.688 124.155 124.155 Melanie Kreis (seit 31.10.2014) 454.639 534.340 534.340 Lawrence Rosen 325.500 2.584.109 199.624 Angela Titzrath (bis 01.07.2014) 250.250 909.511 460.953 Gesamt 1.898.827 8.726.931 1.806.622 * Einschließlich der Ablösung der aus der bisherigen Versorgungszusage resultierenden Anwartschaft in Höhe von 412.931 €. Für die Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung erfolgt eine Mindestleistung auf Basis der bisherigen Versorgungszusage. Weitere Einzelheiten zur individuellen Vergütungshöhe der Vorstandsmitglieder können dem als Bestandteil des Konzernlageberichts veröffentlichten Vergütungsbericht entnommen werden. Die Bezüge für ehemalige Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebene betrugen 21,79 Mio Euro (Vorjahr 5,95 Mio Euro). Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist auf zwei Sondereffekte zurück zu führen, die zu keiner dauerhaften Erhöhung dieser Position führen werden. Sie resultiert zum einen aus der bereits unter „ Sonstige Regelungen“ angegebenen Einmalzahlung an Roger Crook und zum anderen aus einer Erweiterung des Kreises der Pensionäre wegen Eintritts des Versorgungsfalls für die keine neuen Verpflichtungen in 2015 begründet wurden. Diese waren bislang in den für die Versorgungsanwärter zu bildenden Rückstellungen verbucht. Rückstellungen für laufende Pensionen bestehen in Höhe von 81,6 Mio Euro (Vorjahr 77,5 Mio Euro).Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist auf eine Absenkung des handelsrechtlichen Rechnungszinssatzes zurück zu führen. Vergütung des Aufsichtsrats Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in § 17 der Satzung der Deutsche Post AG geregelt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten demnach eine ausschließlich feste jährliche Vergütung in Höhe von 70.000 € (wie Vorjahr). Für den Aufsichtsratsvorsitzenden sowie den Vorsitzenden eines Ausschusses erhöht sich die Vergütung um 100 %, für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden und für das Mitglied eines Ausschusses um 50 %. Dies gilt nicht für den Vermittlungs- und den Nominierungsausschuss. Aufsichtsratsmitglieder, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat und seinen Ausschüssen angehören bzw. die Funktion eines Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden haben, erhalten die Vergütung zeitanteilig. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten wie im Vorjahr ein Sitzungsgeld von 1.000 € für jede Sitzung des Aufsichtsrats oder eines Ausschusses, an der sie teilnehmen. Sie haben Anspruch auf Erstattung der ihnen bei der Ausübung ihres Amts entstehenden baren Auslagen. Umsatzsteuern auf Aufsichtsratsvergütung und Auslagen werden erstattet. Die Vergütung für das Jahr 2015 beträgt insgesamt 2.682.000 € (Vorjahr: 2.671.000 €) und ist in der folgenden Tabelle individuell ausgewiesen: Aufsichtsratsvergütung 2015 € Aufsichtsratsmitglieder Fixum Sitzungsgeld Gesamt Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann (Vorsitz) 315.000 25.000 340.000 Andrea Kocsis (stv. Vorsitz) 245.000 21.000 266.000 Rolf Bauermeister 140.000 18.000 158.000 Jörg von Dosky 70.000 8.000 78.000 Werner Gatzer 140.000 18.000 158.000 Prof. Dr. Henning Kagermann 105.000 11.000 116.000 Thomas Koczelnik 175.000 24.000 199.000 Anke Kufalt 70.000 8.000 78.000 Thomas Kunz 70.000 6.000 76.000 Simone Menne 105.000 12.000 117.000 Roland Oetker 140.000 18.000 158.000 Andreas Schädler 70.000 8.000 78.000 Sabine Schielmann 70.000 8.000 78.000 Dr. Ulrich Schröder 105.000 9.000 114.000 Dr. Stefan Schulte 140.000 15.000 155.000 Stephan Teuscher 105.000 15.000 120.000 Helga Thiel 105.000 15.000 120.000 Elmar Toime 70.000 8.000 78.000 Stefanie Weckesser 105.000 13.000 118.000 Prof. Dr.-Ing. Katja Windt 70.000 7.000 77.000 Für das Geschäftsjahr 2013 wird mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2016 die Auszahlung der variablen Vergütung fällig, vorausgesetzt der Konzerngewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2015 übersteigt den Konzerngewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2012. Da diese Voraussetzung nicht erfüllt wurde, wird für das Geschäftsjahr 2013 keine erfolgsorientierte Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung ausgezahlt. Die folgende Tabelle weist die Aufsichtsratsvergütung für das Vorjahr (2014) individuell aus: Aufsichtsratsvergütung 2014 € Aufsichtsratsmitglieder Fixum Sitzungsgeld Gesamt Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann (Vorsitz) 315.000 23.000 338.000 Andrea Kocsis (stv. Vorsitz) 245.000 19.000 264.000 Rolf Bauermeister 140.000 16.000 156.000 Hero Brahms (bis 27. Mai 2014) 52.500 4.000 56.500 Heinrich Josef Busch (bis 30. November 2014) 64.167 7.000 71.167 Jörg von Dosky (seit 9. Dezember 2014) 5.833 1.000 6.833 Werner Gatzer 140.000 19.000 159.000 Prof. Dr. Henning Kagermann 105.000 8.000 113.000 Thomas Koczelnik 175.000 21.000 196.000 Anke Kufalt 70.000 8.000 78.000 Thomas Kunz 70.000 6.000 76.000 Simone Menne (seit 27. Mai 2014) 65.625 9.000 74.625 Roland Oetker 140.000 18.000 158.000 Andreas Schädler 70.000 8.000 78.000 Sabine Schielmann 70.000 8.000 78.000 Dr. Ulrich Schröder 105.000 9.000 114.000 Dr. Stefan Schulte 126.875 15.000 141.875 Stephan Teuscher 105.000 15.000 120.000 Helga Thiel 105.000 14.000 119.000 Elmar Toime 70.000 8.000 78.000 Stefanie Weckesser 105.000 13.000 118.000 Prof. Dr.-Ing. Katja Windt 70.000 7.000 77.000 Im Vorjahr (2014) wurde außerdem die variable Vergütung für das Geschäftsjahr 2012 ausgezahlt. Nach der damals geltenden Vergütungsregelung berechnet sich dieser Vergütungsanteil aus 1.000 € für jeweils 0,02 €, um die der Konzerngewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2014 den Konzerngewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2011 übersteigt. Der Gesamtbetrag betrug 616.250 €. Davon entfielen 21.250 € auf ein vor 2014 ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied und 595.000 € auf im Jahr 2014 amtierende Aufsichtsratsmitglieder, wie in folgender Tabelle individuell ausgewiesen: Variable Aufsichtsratsvergütung 2012 € Amtierende Aufsichtsratsmitglieder im Jahr 2014 Variable Vergütung (Cap) Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann (Vorsitz) 70.000 Andrea Kocsis (stv. Vorsitz) 60.000 Rolf Bauermeister 30.000 Hero Brahms (bis 27. Mai 2014) 40.000 Heinrich Josef Busch (bis 30. November 2014) 20.000 Jörg von Dosky (seit 9. Dezember 2014) 1 – Werner Gatzer 40.000 Prof. Dr. Henning Kagermann 20.000 Thomas Koczelnik 40.000 Anke Kufalt 20.000 Thomas Kunz 20.000 Simone Menne (seit 27. Mai 2014)1 – Roland Oetker 40.000 Andreas Schädler 20.000 Sabine Schielmann 20.000 Dr. Ulrich Schröder 20.000 Dr. Stefan Schulte 30.000 Stephan Teuscher 5.000 Helga Thiel 30.000 Elmar Toime 20.000 Stefanie Weckesser 30.000 Prof. Dr.-Ing. Katja Windt 20.000 1 Kein Aufsichtsratsmitglied im Geschäftsjahr 2012 ORGANE DER GESELLSCHAFT MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS GESCHÄFTSJAHR 2015 VERTRETER DER AKTIONÄRE Vorname, Name Ausgeübter Beruf Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann (Vorsitzender) Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Postbank AG Werner Gatzer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen Prof. Dr. Henning Kagermann Ehemaliger Vorstandssprecher der SAP AG Thomas Kunz CEO Danone Dairy, Mitglied des Executive Committee der Danone S.A., Frankreich (bis 31. März 2015) Unabhängiger Unternehmer, ehemaliges Mitglied der Konzernleitung der Danone S.A., Frankreich (seit 1. April 2015) Simone Menne Mitglied des Vorstands, Deutsche Lufthansa AG Roland Oetker Geschäftsführender Gesellschafter der ROI Verwaltungsgesellschaft mbH Dr. Ulrich Schröder Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe Dr. Stefan Schulte Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG Elmar Toime Geschäftsführer E Toime Consulting Limited Prof. Dr.-Ing. Katja Windt Bernd Rogge Professur für Global Production Logistics President / Geschäftsführerin der Jacobs University Bremen gGmbH VERTRETER DER ARBEITNEHMER Vorname, Name Ausgeübter Beruf Andrea Kocsis (stellvertretende Vorsitzende) Stellvertretende Vorsitzende des ver.di Bundesvorstands und Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Spedition und Logistik im Bundesvorstand ver.di Rolf Bauermeister Bereichsleiter Postdienste, Mitbestimmung und Jugend und Bundesfachgruppenleiter Postdienste, Bundesverwaltung ver.di Jörg von Dosky Vorsitzender des Konzern- und Unternehmenssprecherausschusses der Deutsche Post AG Thomas Koczelnik Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Deutsche Post AG Anke Kufalt Vorsitzende des Betriebsrats der DHL Global Forwarding GmbH, Hamburg Andreas Schädler Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Deutsche Post AG (bis 31. Dezember 2015) Sabine Schielmann Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtbetriebsrats der Deutsche Post AG Stephan Teuscher Bereichsleiter Tarif-, Beamten- und Sozialpolitik im Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik, Bundesverwaltung ver.di Helga Thiel Stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Deutsche Post AG Stefanie Weckesser Stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrats der Deutsche Post AG, Niederlassung Brief, Augsburg MITGLIEDER DES VORSTANDS GESCHÄFTSJAHR 2015 Vorname, Name Ressort Dr. Frank Appel Vorstandsvorsitz (seit April 2015 bis auf weiteres zusätzlich verantwortlich für das Ressort Global Forwarding, Freight) Ken Allen EXPRESS Jürgen Gerdes Post - eCommerce - Parcel John Gilbert SUPPLY CHAIN Melanie Kreis Personal Lawrence A. Rosen Finanzen, Global Business Services Ausgeschieden im Berichtsjahr: Roger Crook (bis 27. April 2015) GLOBAL FORWARDING, FREIGHT MANDATE VON MITGLIEDERN DES AUFSICHTSRATS IN ANDEREN AUFSICHTSRÄTEN UND KONTROLLGREMIEN VERTRETER DER AKTIONÄRE Vorname, Name Mandate Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann (Vorsitz) a) Allianz Deutschland AG Maxingvest AG b) Accenture Corp., Irland (Board of Directors) Thomson Reuters Corp., Kanada (Board of Directors) Werner Gatzer a) Bundesdruckerei GmbH Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ÖPP Deutschland AG (Vorsitz) b) keine Mitgliedschaften Prof. Dr. Henning Kagermann a) BMW AG Deutsche Bank AG Franz Haniel & Cie. GmbH (bis 25. April 2015) Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG Simone Menne a) Delvag Luftfahrtversicherungs-AG, Deutschland (Vorsitz) * LSG Lufthansa Service Holding AG Deutschland (Vorsitz) * Lufthansa Cargo AG, Deutschland * Lufthansa Systems AG, Deutschland (Vorsitz) * (bis 6. März 2015) Lufthansa Technik AG, Deutschland * BMW AG (seit 13. Mai 2015) b) FWB Frankfurter Wertpapierbörse (Börsenrat) Miles & More GmbH (Beirat, Vorsitz) * Konzernmandate Deutsche Lufthansa AG Roland Oetker a) keine Mitgliedschaften b) Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH (Aufsichtsrat) Dr. Ulrich Schröder a) Deutsche Telekom AG b) DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (Aufsichtsrat) „Marguerite 2020“, Europäischer Fond für Energie, Klimaschutz und Infrastruktur, Luxemburg (Aufsichtsrat) Elmar Toime a) keine Mitgliedschaften b) Blackbay Limited, Großbritannien (Non-Executive Director) Postea Inc., USA (Non-Executive Chairman) Qatar Postal Services Company, Qatar (Non-Executive Director) Prof. Dr.-Ing. Katja Windt a) Fraport AG b) keine Mitgliedschaften VERTRETER DER ARBEITNEHMER Vorname, Name Mandate Rolf Bauermeister a) Deutsche Postbank AG b) keine Mitgliedschaften Jörg von Dosky a) PSD Bank München eG (seit 22. Juni 2015) b) keine Mitgliedschaften Andreas Schädler a) PSD Bank Köln eG (Vorsitz) b) keine Mitgliedschaften Stephan Teuscher a) DHL Hub Leipzig GmbH (stv. Vorsitz) b) keine Mitgliedschaften Helga Thiel a) PSD Bank Köln eG (stv. Vorsitz) b) keine Mitgliedschaften a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen MANDATE VON MITGLIEDERN DES VORSTANDS IN AUFSICHTSRÄTEN UND KONTROLLGREMIEN Vorname, Name Mandate Ken Allen a) keine Mitgliedschaften b) DHL Sinotrans International Air Courier Ltd, China (Board of Directors) Roger Crook ( bis 27. April 2015) a) keine Mitgliedschaften b) DHL Global Forwarding Management (Asia Pacific) Pte Ltd., Singapore (Board of Directors) Lawrence A. Rosen a) Deutsche Postbank AG (bis 8. August 2015) Lanxess AG (seit 13. Mai 2015) Lanxess Deutschland GmbH (seit 13. Mai 2015) b) Qiagen N.V. (Aufsichtsrat) konzernintern a) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten b) Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen Entwicklung des Anlagevermögens Mio € Anschaffungskosten 01.01.2015 Zugänge Umbuchg. Abgänge 31.12.2015 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Selbsterstellte Software 91 9 27 5 122 Konzessionen, EDV-Software 264 8 19 0 291 Geleistete Anzahlungen 44 32 -42 0 34 Summe immaterielle Vermögenswerte 399 49 4 5 447 2. Sachanlagen Grundstücke, Gebäude 2.778 44 12 33 2.801 Technische Anlagen und Maschinen 2.039 12 196 9 2.238 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 992 95 15 66 1.036 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 107 193 -227 3 70 Summe Sachanlagen 5.916 344 -4 111 6.145 Zwischensumme 1. / 2. 6.315 393 0 116 6.592 3. Finanzanlagen Anteile verbundene Unternehmen 7.341 0 0 0 7.341 Ausleihungen verbundene Unternehmen 6.820 55 0 152 6.723 Beteiligungen 7 0 0 0 7 Wertpapiere des Anlagevermögens 0 68 0 0 68 Sonstige Ausleihungen 347 24 0 5 366 Summe Finanzanlagen 14.515 147 0 157 14.505 Anlagevermögen insgesamt 20.830 540 0 273 21.097 Mio € Abschreibungen 01.01.2015 Abschr. Zuschr. Umbuchg. Abgänge 31.12.2015 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Selbsterstellte Software 37 21 1 2 4 55 Konzessionen, EDV-Software 197 27 0 0 0 224 Geleistete Anzahlungen 2 0 0 -2 0 0 Summe immaterielle Vermögenswerte 236 48 1 0 4 279 2. Sachanlagen Grundstücke, Gebäude 1.361 35 0 0 11 1.385 Technische Anlagen und Maschinen 1.397 59 0 0 6 1.450 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 767 77 0 0 58 786 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0 Summe Sachanlagen 3.525 171 0 0 75 3.621 Zwischensumme 1. / 2. 3.761 219 1 0 79 3.900 3. Finanzanlagen Anteile verbundene Unternehmen 401 0 109 0 0 292 Ausleihungen verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 0 Beteiligungen 0 4 0 0 0 4 Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0 0 Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0 Summe Finanzanlagen 401 4 109 0 0 296 Anlagevermögen insgesamt 4.162 223 110 0 79 4.196 Mio € Buchwerte 31.12.2015 01.01.2015 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Selbsterstellte Software 67 54 Konzessionen, EDV-Software 67 67 Geleistete Anzahlungen 34 42 Summe immaterielle Vermögenswerte 168 163 2. Sachanlagen Grundstücke, Gebäude 1.416 1.417 Technische Anlagen und Maschinen 788 642 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250 225 Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 70 107 Summe Sachanlagen 2.524 2.391 Zwischensumme 1. / 2. 2.692 2.554 3. Finanzanlagen Anteile verbundene Unternehmen 7.049 6.940 Ausleihungen verbundene Unternehmen 6.723 6.820 Beteiligungen 3 7 Wertpapiere des Anlagevermögens 68 0 Sonstige Ausleihungen 366 347 Summe Finanzanlagen 14.209 14.114 Anlagevermögen insgesamt 16.901 16.668 Verbindlichkeitenspiegel Stand 31.12.2014 davon mit einer Restlaufzeit in Mio Euro bis zu 1 Jahr von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren von mehr als 5 Jahren Summe Anleihen 0 1.500 1.500 3.000 davon Wandelanleihe: 1.000 31.12.2014: 1.000 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 80 0 149 229 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1 0 0 1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 737 0 0 737 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.024 0 0 8.024 davon aus Lieferungen und Leistungen: 131 31.12.2014: 94 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 21 0 0 21 davon aus Lieferungen und Leistungen: 0 31.12.2014: 0 Sonstige Verbindlichkeiten 483 103 4 590 davon aus Steuern: 272 31.12.2014: 247 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 3 31.12.2014: 0 Gesamt 9.346 1.603 1.653 12.602 Stand 31.12.2015 davon mit einer Restlaufzeit in Mio Euro bis zu 1 Jahr von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren von mehr als 5 Jahren Summe Anleihen 0 1.829 1.200 3.029 davon Wandelanleihe: 1.000 31.12.2014: 1.000 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38 0 134 172 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 847 0 0 847 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.875 0 0 8.875 davon aus Lieferungen und Leistungen: 131 31.12.2014: 94 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 23 0 0 23 davon aus Lieferungen und Leistungen: 0 31.12.2014: 0 Sonstige Verbindlichkeiten 498 99 3 600 davon aus Steuern: 272 31.12.2014: 247 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 3 31.12.2014: 0 Gesamt 10.281 1.928 1.337 13.546 Anteilsbesitzliste Name Land, Sitz Konzernanteile am Kapital in % Währung Eigenkapital in Tausend Jahresergebnis in Tausend Verbundene Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden Europa ABIS GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 37 951 Adcloud GmbH 6), 9) Deutschland, Köln 100,00 EUR -1.018 0 Agheera GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 Albert Scheid GmbH 6), 9) Deutschland, Köln 100,00 EUR 1.022 0 All you need GmbH Deutschland, Berlin 99,03 EUR -5.136 -14.555 AO DHL International Russland, Moskau 100,00 EUR 5.715 24.107 Applied Distribution Group Limited 5) Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 0 Cargus Express Curier S.R.L. Rumänien, Bukarest 100,00 EUR 18.737 1.891 CSG GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 51,00 EUR 13.848 0 CSG.PB GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 636 627 CSG.TS GmbH 6), 9) Deutschland, Neu-Isenburg 100,00 EUR 4.012 0 DANMAR Lines AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 31.881 -2.484 Danzas Deutschland Holding GmbH 6), 9) Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 4.025 0 DANZAS Fashion B.V. Niederlande, Venlo 100,00 EUR 10 -137 Danzas Fashion Service Centers B.V. Niederlande, Waalwijk 100,00 EUR 765 -6 Danzas Grundstücksverwaltung Frankfurt GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 25.926 105 Danzas Grundstücksverwaltung Groß-Gerau GmbH 6), 9) Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 26 0 Danzas Holding AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 147.830 45.815 Danzas Kiev Ltd. Ukraine, Kiew 100,00 EUR 1.141 366 Danzas Verwaltungs GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 8.210 -10.069 Danzas, S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR 703.486 40.687 Deutsche Post Adress Beteiligungsgesellschaft mbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 416 0 Deutsche Post Adress Geschäftsführungs GmbH Deutschland, Bonn 51,00 EUR 57 -2 Deutsche Post Adress GmbH & Co. KG Deutschland, Bonn 51,00 EUR 21.573 21.764 Deutsche Post Assekuranz Vermittlungs GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 51 0 Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 6.655.052 0 Deutsche Post Consult GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 3.858 0 Deutsche Post Customer Service Center GmbH 6), 9) Deutschland, Monheim 100,00 EUR 43 0 Deutsche Post DHL Beteiligungen GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.507.025 0 Deutsche Post DHL Corporate Real Estate Management GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 96 0 Deutsche Post DHL Corporate Real Estate Management GmbH & Co. Logistikzentren KG Deutschland, Bonn 100,00 EUR 11.247 3.787 Deutsche Post DHL Express Holding GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post DHL Research and Innovation GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 7.500 0 Deutsche Post Dialog Solutions GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.126 0 Deutsche Post Direkt GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR -61 0 Deutsche Post E-Post Development GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post E-POST Solutions GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 2.631 0 Deutsche Post Finance B.V. Niederlande, Maastricht 100,00 EUR 66.324 -5.703 Deutsche Post Fleet GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 511.115 0 Deutsche Post Global Mail (France) SAS Frankreich, Issy-les-Moulineaux 100,00 EUR 4.266 293 Deutsche Post Global Mail (Netherlands) B. V. Niederlande, Utrecht 100,00 EUR 1.829 2 Deutsche Post Global Mail (Switzerland) AG Schweiz, Basel 100,00 EUR -267 26 Deutsche Post Global Mail (UK) Limited Großbritannien, Croydon 100,00 EUR 27.992 5.812 Deutsche Post Ident GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post Immobilien GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post InHaus Services GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.534 0 Deutsche Post Insurance Limited Irland, Dublin 100,00 EUR 7.415 -134 Deutsche Post International B.V. Niederlande, Amsterdam 100,00 EUR 9.235.073 377.074 Deutsche Post Investments GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post IT BRIEF GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 11.160 0 Deutsche Post IT Services GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 39.229 0 Deutsche Post Mobility GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 100 0 Deutsche Post Reinsurance S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,00 EUR 16.203 0 Deutsche Post Shop Essen GmbH 6), 9) Deutschland, Essen 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post Shop Hannover GmbH 6), 9) Deutschland, Hannover 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post Shop München GmbH 6), 9) Deutschland, München 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post Zahlungsdienste GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 2.152 0 DHL Supply Chain (Finland) Oy Finnland, Vantaa 100,00 EUR 4.371 432 DHL (Cyprus) Ltd. Zypern, Nikosia 100,00 EUR 2.877 166 DHL Air Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 21.084 2.825 DHL AirWays GmbH 6), 9) Deutschland, Köln 100,00 EUR 2.032 0 DHL Automotive GmbH 6), 9) Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 4.091 0 DHL Automotive Offenau GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 275 0 DHL Automotive s.r.o. Tschechische Republik, Prag 100,00 EUR 8.460 -385 DHL Aviation (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 1.636 420 DHL Aviation (Netherlands) B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR -20.428 266 DHL Aviation (UK) Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 14.371 1.768 DHL Aviation NV/SA Belgien, Zaventem 100,00 EUR 24.387 981 DHL Consulting GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Augsburg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Bayreuth GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Berlin Nord GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Berlin Südost GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Berlin Zentrum GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Bonn GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Braunschweig GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Bremen GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Dortmund GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Dresden GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Duisburg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Düsseldorf GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Erfurt GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Essen GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Frankfurt GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Freiburg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Freising GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Gießen GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Göppingen GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Hagen GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Halle GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Hamburg Süd GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Hamburg Zentrum GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Hannover GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Herford GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Karlsruhe GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Kassel GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Kiel GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Koblenz GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Köln West GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Leipzig GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Lübeck GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Magdeburg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Mainz GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Mannheim GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery München GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Münster GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Neubrandenburg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Nürnberg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Oldenburg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Ravensburg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Reutlingen GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Rosenheim GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Saarbrücken GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Straubing GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Stuttgart GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Wiesbaden GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Würzburg GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Delivery Zwickau GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Distribution Holdings (UK) Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 37.323 72 DHL Ekspres (Slovenija), d.o.o. Slowenien, Trzin 100,00 EUR -20 99 DHL Elancourt SARL Frankreich, La Plaine Saint Denis 100,00 EUR 4.135 -85 DHL Estonia AS Estland, Tallinn 100,00 EUR 15.128 2.077 DHL Exel Slovakia, s.r.o. Slowakei, Bratislava 100,00 EUR 5.352 2.621 DHL Exel Supply Chain (Denmark) A/S Dänemark, Kastrup 100,00 EUR -19.263 62 DHL Exel Supply Chain (Poland) Sp. z o.o. Polen, Warschau 100,00 EUR -5.597 631 DHL Exel Supply Chain (Sweden) AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 6.239 2.798 DHL Exel Supply Chain Euskal-Log, S.L.U. Spanien, Barcelona 100,00 EUR 6.592 218 DHL Supply Chain Hungary Limited Ungarn, Ullo 100,00 EUR -1.033 -558 DHL Exel Supply Chain Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 734.046 349.935 DHL Exel Supply Chain Portugal, S.A. Portugal, Alverca 100,00 EUR 7.376 527 DHL Exel Supply Chain (Spain), S.L.U. Spanien, Madrid 100,00 EUR 15.900 -657 DHL Exel Supply Chain Trade (Poland) Sp. z o.o. Polen, Warschau 100,00 EUR 643 50 DHL Express (Austria) GmbH Österreich, Guntramsdorf 100,00 EUR 14.974 3.966 DHL Express (Czech Republic) s.r.o. Tschechische Republik, Ostrava 100,00 EUR 10.568 3.445 DHL Express (Denmark) A/S Dänemark, Broendby 100,00 EUR 96.656 2.994 DHL Express (Hellas) S.A. Griechenland, Athen 100,00 EUR 2.286 -10 DHL Express (Iceland) EHF Island, Reykjavik 100,00 EUR 1.418 244 DHL Express (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 2.971 1.160 DHL Express (Italy) S.r.l. Italien, Mailand 100,00 EUR 78.827 3.986 DHL Express (Luxembourg) S.A. Luxemburg, Contern 100,00 EUR 2.898 422 DHL Express (Norway) AS Norwegen, Oslo 100,00 EUR 3.385 2.161 DHL Express (Poland) Sp. z o.o. Polen, Warschau 100,00 EUR 52.295 21.224 DHL Express (Schweiz) AG Schweiz, Basel 100,00 EUR -4.752 8.525 DHL Express (Slovakia), spol. s r. o. Slowakei, Bratislava 100,00 EUR 3.711 -168 DHL Express (Sweden) AB 8) Schweden, Stockholm 100,00 EUR 9.100 4.534 DHL Express (UK) Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 18.631 -7.108 DHL Express Bulgaria EOOD Bulgarien, Sofia 100,00 EUR 2.935 1.534 DHL Express Customer Service GmbH 6), 9) Deutschland, Monheim am Rhein 100,00 EUR 25 0 DHL Express Germany GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 6.618 0 DHL Express Hungary Forwarding and Services LLC Ungarn, Budapest 100,00 EUR 3.062 729 DHL Express Iberia S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR 184.880 36.498 DHL Express A Coruna Spain, S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Alacant Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Araba Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Barcelona Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Bizkaia Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Cantabria Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Castello Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Ciudad Real Spain, S.L. 1) Spanien, Ciudad Real 100,00 EUR - - DHL Express Gipuzkoa Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Girona Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Huelva Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Illes Balears Spain, S.L. 1) Spanien, Barcelona 100,00 EUR - - DHL Express Jaén Spain S.L. 1) Spanien, Ciudad Real 100,00 EUR - - DHL Express Lugo, Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Madrid Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Malaga Spain S.L. 1) Spanien, Malaga 100,00 EUR - - DHL Express Navarra Spain, S.L. 1) Spanien, Navarra 100,00 EUR - - DHL Express Pontevedra Spain S.L. 1) Spanien, Vigo 100,00 EUR - - DHL Express Servicios S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Sevilla Spain S.L. 1) Spanien, Sevilla 100,00 EUR - - DHL Express Tarragona Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Valencia Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Valladolid Spain S.L. 1) Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - DHL Express Zaragoza Spain, S.L. 1) Spanien, Saragossa 100,00 EUR - - DHL Express Macedonia d.o.o.e.l. Mazedonien, Skopje 100,00 EUR 956 146 DHL Express Network Management GmbH 6), 9) Deutschland, Schkeuditz 100,00 EUR 25 0 DHL Express Portugal, Lda. Portugal, Moreira da Maia 100,00 EUR 19.167 4.906 DHL Fashion Retail Operations GmbH 6), 9) Deutschland, Mönchengladbach 100,00 EUR 21.628 0 DHL Finance Services B.V. Niederlande, Maastricht 100,00 EUR 5.388 2.021 DHL FoodServices GmbH 6), 9) Deutschland, Köln 100,00 EUR 258 0 DHL Freight (Belgium) NV Belgien, Grimbergen 100,00 EUR 2.571 1.283 DHL Freight (France) SAS Frankreich, Marne-la-Vallée 100,00 EUR -81 -3.343 DHL Freight (Netherlands) B.V. Niederlande, Tiel 100,00 EUR -23.510 -10.225 DHL Freight (Sweden) AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 25.157 -2.743 DHL Freight and Contract Logistics (UK) Limited Großbritannien, Milton Keynes 100,00 EUR 0 0 DHL Freight Finland Oy Finnland, Vantaa 100,00 EUR 9.888 3.764 DHL Freight Germany Holding GmbH 6), 9) Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 301.204 0 DHL Freight GmbH 6), 9) Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 10.737 0 DHL Freight Hungary Forwarding and Logistics LLC Ungarn, Budapest 100,00 EUR 4.627 1.813 DHL Freight Services (Netherlands) B.V. Niederlande, Tiel 100,00 EUR 5.359 0 DHL Freight Spain, S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR 8.766 2.715 DHL GBS (UK) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 17.368 1.982 DHL Gertner International GmbH Deutschland, Altentreptow 51,00 EUR 123 95 DHL Global Forwarding - DGF Industrial Project (DGF IP) SAS Frankreich, Villepinte 100,00 EUR 2.914 324 DHL Global Forwarding (Austria) GmbH Österreich, Wien 100,00 EUR 14.290 -7.835 DHL Global Forwarding (Belgium) NV Belgien, Machelen 100,00 EUR 6.743 -2.599 DHL Global Forwarding (CZ) s.r.o. Tschechische Republik, Prag 100,00 EUR 15.555 1.817 DHL Global Forwarding (Denmark) A/S Dänemark, Kastrup 100,00 EUR 15.875 967 DHL Global Forwarding (Finland) Oy Finnland, Vantaa 100,00 EUR 1.862 -2.008 DHL Global Forwarding (France) SAS Frankreich, Villepinte 100,00 EUR 61.731 2.360 DHL Global Forwarding (Ireland) Limited Irland, Dublin 100,00 EUR 13.016 1.237 DHL Global Forwarding (Italy) S.p.A. Italien, Mailand 100,00 EUR 39.063 11.592 DHL Global Forwarding (Luxembourg) S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,00 EUR 2.960 45 DHL Global Forwarding (Netherlands) B.V. Niederlande, Hoofddorp 100,00 EUR 13.468 -3.724 DHL Global Forwarding (Norway) AS Norwegen, Gardermoen 100,00 EUR 791 -4.528 DHL Global Forwarding (Sweden) AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 27.533 972 DHL Global Forwarding (UK) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 202.359 7.545 DHL Global Forwarding GmbH 6), 9) Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 7.242 0 DHL Global Forwarding Hellas S.A. of International Transportation and Logistics Griechenland, Piräus 100,00 EUR 5.842 194 DHL Global Forwarding Hungary Kft. Ungarn, Budapest 100,00 EUR 8.687 1.763 DHL Global Forwarding LLC Russland, Moskau 100,00 EUR -974 -1.048 DHL Global Forwarding Management GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 10.359 0 DHL Global Forwarding Portugal, Lda. Portugal, Moreira da Maia 100,00 EUR 4.695 546 DHL Global Forwarding Sp. z o.o. Polen, Lodz 100,00 EUR 10.717 5.626 DHL Global Forwarding Spain, S.L.U. Spanien, Madrid 100,00 EUR 19.517 5.272 DHL Global Mail OOO Russland, Moskau 100,00 EUR 403 331 DHL Global Management GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 3.618.589 0 DHL Global Match (UK) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -1.561 -1.120 DHL Hauptvogel International GmbH Deutschland, Klipphausen 51,00 EUR 555 186 DHL Holding (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 211.242 19.456 DHL Holding (Italy) S.r.l. Italien, Mailand 100,00 EUR 584.601 24.621 DHL Holdings (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 93 0 DHL Home Delivery GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 179 0 DHL Hub Leipzig GmbH 6), 9) Deutschland, Schkeuditz 100,00 EUR 25 0 DHL Information Services (Europe) s.r.o. Tschechische Republik, Prag 100,00 EUR 78.790 4.693 DHL International (Albania) Ltd. Albanien, Tirana 100,00 EUR 446 189 DHL International (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 1.054 0 DHL International (Romania) S.R.L. Rumänien, Bukarest 100,00 EUR 3.740 1.976 DHL International (UK) Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 103.080 22.648 DHL International B.V. Niederlande, Den Haag 100,00 EUR 24.363 4.827 DHL International d.o.o. Kroatien, Zagreb 100,00 EUR 2.054 331 DHL International Express (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 30.803 3.174 DHL International GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.353.453 0 DHL International Ltd. Malta, Luqa 100,00 EUR 675 87 DHL International NV/SA Belgien, Diegem 100,00 EUR 7.866 2.405 DHL International Ukraine JSC Ukraine, Kiew 100,00 EUR 1.369 147 DHL International-Sarajevo d.o.o. Bosnien und Herzegowina, Sarajewo 100,00 EUR 585 198 DHL Investments Limited Großbritannien, St. Helier 100,00 EUR 36 -371 DHL Latvia SIA Lettland, Riga 100,00 EUR 691 77 DHL Leupold International GmbH Deutschland, Oberkotzau 51,00 EUR 1.110 306 DHL Lifestyle SARL Frankreich, La Plaine Saint Denis 100,00 EUR -1.533 -328 DHL Logistics (Schweiz) AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 9.555 10.270 DHL Logistics (Slovakia), spol. s r.o. Slowakei, Senec 100,00 EUR 2.262 458 DHL Logistics (Ukraine) Ltd. Ukraine, Kiew 100,00 EUR 374 0 DHL Logistics OOO Russland, Chimki 100,00 EUR 10.378 -1.401 DHL Logistics S.R.L. Rumänien, Bukarest 100,00 EUR 2.735 1.554 DHL Logistik Service GmbH Österreich, Wien 100,00 EUR -107 36 DHL Logistika, d.o.o. Slowenien, Brnik 100,00 EUR 1.356 -390 DHL Management (Schweiz) AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 22.111 -4.911 DHL Management Services Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 329 19 DHL Medjunarodni Vazdusni Ekspres d.o.o. Serbien, Belgrad 100,00 EUR 4.126 756 DHL Nordic AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 80.734 17.339 DHL Paket (Austria) GmbH Österreich, Wien 100,00 EUR -665 -14.855 DHL Paket GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 45.000 0 DHL Parcel (Belgium) NV Belgien, Ternat 100,00 EUR 6.083 -9.507 DHL Parcel (e-Commerce) B.V. Niederlande, Utrecht 100,00 EUR 13.447 4.423 DHL Parcel (Netherlands) B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR -12.088 18.970 DHL Parcel (Speedpack) NV Belgien, Brüssel 100,00 EUR 1.525 -649 DHL Parcel Nordic AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 1.139 640 DHL Parcel Slovensko spol. s r.o. Slowenien, Bratislava 100,00 EUR 1.740 -4.166 DHL Pipelife Logistik GmbH Österreich, Wiener Neudorf 100,00 EUR -18 -94 DHL Service Central SARL Frankreich, La Plaine Saint Denis 100,00 EUR 760 -8.273 DHL Services Limited Großbritannien, Milton Keynes 100,00 EUR 260.373 71.911 DHL Services Logistiques SAS Frankreich, La Plaine Saint Denis 100,00 EUR 57.951 -6.080 DHL Shoe Logistics s. r. o. Tschechische Republik, Pohrlitz 100,00 EUR 3.001 452 DHL Solutions (France) SAS Frankreich, La Plaine Saint Denis 100,00 EUR 77.982 -13.208 DHL Solutions Fashion GmbH 6), 9) Deutschland, Essen 100,00 EUR 49 0 DHL Solutions GmbH 6), 9) Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 9.240 0 DHL Solutions Großgut GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.051 0 DHL Solutions k.s. Tschechische Republik, Ostrava 100,00 EUR 5.496 2.994 DHL Solutions Retail GmbH 6), 9) Deutschland, Unna 100,00 EUR 102 0 DHL Sorting Center GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Stock Express SAS Frankreich, La Plaine Saint Denis 100,00 EUR 2.090 -4.056 DHL Supply Chain Limited Großbritannien, Milton Keynes 100,00 EUR 630.616 116.145 DHL Supply Chain (Belgium) NV Belgien, Mechelen 100,00 EUR 41.065 251 DHL Supply Chain (Ireland) Limited Irland, Dublin 100,00 EUR -193 -3.238 DHL Supply Chain (Italy) S.p.A. Italien, Mailand 100,00 EUR 48.285 4.467 DHL Supply Chain (Leipzig) GmbH 6), 9) Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 25 0 DHL Supply Chain (Netherlands) B.V. Niederlande, Tilburg 100,00 EUR 59.691 3.570 DHL Supply Chain (Norway) AS Norwegen, Oslo 100,00 EUR 3.740 -3.499 DHL Supply Chain International Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 199 -102 DHL Supply Chain Management B.V. Niederlande, Tilburg 100,00 EUR -34.923 1.098 DHL Supply Chain Management GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Supply Chain VAS GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Supply Chain, s.r.o. Tschechische Republik, Pohrlitz 100,00 EUR 17.470 1.394 DHL Systems Limited 5) Großbritannien, Milton Keynes 100,00 EUR 235 0 DHL Technical Distribution B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR -2.281 -34 DHL Trade Fairs & Events GmbH 6), 9) Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 607 0 DHL Trade Fairs and Events (UK) Limited Großbritannien, Bracknell 85,00 EUR 761 274 DHL Verwaltungs GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 DHL Voigt International GmbH Deutschland, Neumünster 51,00 EUR 1.217 883 DHL Wahl International GmbH Deutschland, Bielefeld 51,00 EUR 1.162 407 DHL Worldwide Express Logistics NV/SA Belgien, Diegem 100,00 EUR 30.247 1.390 DHL Worldwide Network NV/SA Belgien, Diegem 100,00 EUR 22.933 321 DZ Specialties B.V. Niederlande, Maastricht 100,00 EUR 394.033 4.283 ELP 1 AB Schweden, Eskilstuna 100,00 EUR 1.108 -50 Erste End of Runway Development Leipzig GmbH 6), 9) Deutschland, Köln 100,00 EUR 25 0 Erste Logistik Entwicklungsgesellschaft MG GmbH 6), 9) Deutschland, Hannover 100,00 EUR 25 0 Eurodifarm S.r.l. Italien, Casalmaiocco (Lodi) 100,00 EUR 19.799 3.796 European Air Transport Leipzig GmbH 6), 9) Deutschland, Schkeuditz 100,00 EUR 1.798 0 Exel (European Services Centre) Ltd. 5) Irland, Dublin 100,00 EUR 0 0 Exel (Wommelgem) NV Belgien, Wommelgem 100,00 EUR -4.550 -14 Exel de Portugal Transitarios Lda. Portugal, Lissabon 100,00 EUR -232 -311 Exel France SA Frankreich, La Plaine Saint Denis 100,00 EUR 87.825 -138 Exel Freight Management (UK) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 13.058 0 Exel Group Holdings (Nederland) B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 42.188 -329 Exel Holdings Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 669.140 293 Exel Insurance Limited Großbritannien, St. Peter Port 100,00 EUR 9.836 -191 Exel International Holdings (Belgium) NV Belgien, Mechelen 100,00 EUR 70.223 -405 Exel International Holdings (Netherlands 1) B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 690.569 351.971 Exel International Holdings (Netherlands 2) B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 793.730 19.746 Exel Investments Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 186.814 2 Exel Investments Netherlands B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR -5.552 -21 Exel Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 1.302.663 23.248 Exel Logistics Property Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 89.201 -3.731 Exel Overseas Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 283.342 5.026 Exel UK Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 55.666 7.305 F.X. Coughlin B.V. Niederlande, Duiven 100,00 EUR 4.423 1.894 F.X. Coughlin (U.K.) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 4.339 -404 FACT Denmark A/S Dänemark, Kastrup 100,00 EUR 1.245 113 First Mail Düsseldorf GmbH 6), 9) Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR -2.088 0 Freight Indemnity and Guarantee Company Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 23 0 Fusion Premedia Group Limited 5) Großbritannien, London 100,00 EUR 2.426 2.385 Gerlach & Co Internationale Expediteurs B.V. Niederlande, Venlo 100,00 EUR 4.215 953 Gerlach & Co. NV Belgien, Antwerpen 100,00 EUR 6.438 434 Gerlach AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 3.575 7.225 Gerlach Customs Services EOOD Bulgarien, Sofia 100,00 EUR 128 73 Gerlach Custom Services UK Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 503 230 Gerlach European Customs Services, spol. s r.o. Slowakei, Senec 100,00 EUR 222 64 Gerlach European Services S.R.L. Rumänien, Buckarest 100,00 EUR 129 55 Gerlach Sp. z o.o. Polen, Gluchowo/Komorniki 100,00 EUR 1.400 808 Gerlach Spol s.r.o. Tschechische Republik, Rudna u Prahy 100,00 EUR 3.046 2.165 Gerlach Zolldienste GmbH 6), 9) Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 102 0 Giorgio Gori S.r.l. Italien, Collesalvetti (Livorno) 100,00 EUR 24.791 10.985 Giorgio Gori (France) SAS Frankreich, Châtenoy-le-Royal 100,00 EUR 2.511 526 GoodsandServices.tv Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 12.070 -109 Gori Iberia S.L. Spanien, Barcelona 100,00 EUR 2.345 1.138 Gori Iberia Transitarios, Limitada Portugal, Matosinhos 60,00 EUR 924 396 Higgs International Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 11.626 649 Historia Sp. z o.o. 8) Polen, Piaseczno 100,00 EUR -150 0 Hull, Blyth (Angola) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 6.755 -210 Hyperion Properties Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR -6.101 0 IntelliAd Media GmbH Deutschland, München 100,00 EUR 1.434 -175 Interlanden B.V. Niederlande, Apeldoorn 100,00 EUR 627 -550 interServ Gesellschaft für Personal- und Beraterdienstleistungen mbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 76 0 Joint Retail Logistics Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 14.673 23 Karukera Transit SAS Frankreich, Pointe-à-Pitre 100,00 EUR 1.018 -69 Laible AG Speditionen Schweiz, Schaffhausen 100,00 EUR 460 345 Lightbox Creative Services Limited 5) Großbritannien, London 100,00 EUR -76 0 LLC DHL Express Russland, Chimki 100,00 EUR -303 1.476 LLC Gerlach Ukraine Ukraine, Kiew 100,00 EUR 128 -11 LLC Williams Lea Russland, Moskau 100,00 EUR 1.646 961 Luftfrachtsicherheit-Service GmbH 7b) Deutschland, Frankfurt am Main 50,00 EUR 1.695 1.176 McGregor Cory Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 20.137 2.276 National Carriers Limited 5) Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 51 0 NFC International Holdings (Ireland) Irland, Dublin 100,00 EUR 39.466 0 nugg.ad GmbH 6), 9) Deutschland, Berlin 100,00 EUR 2.930 0 Ocean Group Investments Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 878 1 Ocean Overseas Holdings Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 503.302 10.307 OOO Customs Broker Russland, Chimki 100,00 EUR 0 -60 OOO Customs Services Russland, Chimki 100,00 EUR 1.261 990 optivo GmbH Deutschland, Berlin 100,00 EUR 3.478 717 Pharma Logistics B.V. Niederlande, Rotterdam 100,00 EUR 784 92 Pharma Logistics NV Belgien, Mechelen 100,00 EUR 19.254 634 Power Europe (Cannock) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 1.791 1.770 Power Europe (Doncaster) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 981 873 Power Europe Development Limited 5) Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 0 Power Europe Development No. 3 Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 523 0 Power Europe Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -563 403 Power Europe Operating Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 9.440 2.655 PPL CZ s.r.o. Tschechische Republik, Prag 100,00 EUR 86.813 5.557 RISER ID Services GmbH Deutschland, Berlin 100,00 EUR 1.445 1.233 Scherbauer Spedition GmbH 7b) Deutschland, Neutraubling 50,00 EUR 4.982 813 Smoke and Mirrors Productions Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 18.429 6.201 Speedmail International Limited 5) Großbritannien, London 100,00 EUR 11.900 0 StarBroker AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 33.521 6.378 StreetScooter GmbH 6), 9) Deutschland, Aachen 100,00 EUR 7.378 0 Tag Acquisitions Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 14.991 -748 Tag Belgium SA Belgien, Brüssel 100,00 EUR 3.248 619 Tag Creative Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 1.813 -1.622 Tag Europe Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 28.475 4.773 Tag Germany GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 797 0 Tag Holdco Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 188 0 Tag NewCo Limited Großbritannien, London 100,00 EUR -459 -36 Tag Pac Limited Großbritannien, London 100,00 EUR -331 -161 Tag Print Services Limited Großbritannien, London 100,00 EUR -817 -299 Tag Response Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 12.824 862 Tag Storage Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 56.893 0 Tag Topco Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 93.600 -3.365 Tag Worldwide France SARL Frankreich, Paris 100,00 EUR -479 -108 Tag Worldwide Group Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 3.756 373 Tag Worldwide Holdings Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 3.223 -161 The Admagic Group Limited 5) Großbritannien, London 100,00 EUR 1 0 The Stationery Office Group Limited 5) Großbritannien, London 100,00 EUR 22.721 0 The Stationery Office Holdings Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 20.170 -5.970 The Stationery Office Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 203.356 15.097 Tradeteam Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 48.764 2.531 Transflash McGregor (Ireland) Ltd. 5) Irland, Dublin 100,00 EUR 717 0 Trucks and Child Safety Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -2 0 TSO Holdings A Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 22.625 0 TSO Holdings B Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 41.142 0 TSO Property Limited 5) Großbritannien, London 100,00 EUR 0 0 UAB DHL Lietuva Litauen, Vilnius 100,00 EUR 4.630 882 Veron Grauer (France) SAS Frankreich, Tremblay-en-France 100,00 EUR 100 0 Véron Grauer AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 1.616 3.057 Vetsch AG, Internationale Transporte 1) Schweiz, Buchs 100,00 EUR 272 329 Vetsch Internationale Transporte GbmH 1) Österreich, Wolfurt 100,00 EUR - - Werbeagentur Janssen GmbH 6), 9) Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 511 0 Williams Lea & Tag GmbH 6), 9) Deutschland, München 100,00 EUR 25 0 Williams Lea (No. 1) Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 91.652 0 Williams Lea Belgium BVBA Belgien, Ternat 100,00 EUR 0 0 Williams Lea Finland Oy Finnland, Vantaa 100,00 EUR 64 -22 Williams Lea France SAS Frankreich, Paris 100,00 EUR -839 -178 Williams Lea Group Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 77.347 -9.278 Williams Lea Group Management Services Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 180 14 Williams Lea Holdings Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 544.213 -15 Williams Lea Hungary Kft. Ungarn, Budapest 100,00 EUR -20 0 Williams Lea Ireland Limited Irland, Dublin 100,00 EUR 3.088 278 Williams Lea Italia S.r.l. 5) Italien, Rom 100,00 EUR 8 0 Williams Lea Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 103.766 -1.610 Williams Lea Netherlands B.V. Niederlande, Amsterdam 100,00 EUR -3.045 -589 Williams Lea S.L. Spanien, Barcelona 100,00 EUR 7 0 Williams Lea Sweden AB Schweden, Nyköping 100,00 EUR 125 -2 Williams Lea UK Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 411 -2 Williams Lea Ukraine LLC Ukraine, Kiew 100,00 EUR 179 108 Williams Lea, s.r.o. Tschechische Republik, Brünn 100,00 EUR 739 -564 World Writers Limited Großbritannien, London 100,00 EUR 20.459 -325 Amerika Advance Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 1.158 -205 AEI Drawback Services Inc. USA, Miami 100,00 EUR 7.013 1.350 Aero Express del Ecuador (TransAm) Ltda. Ecuador, Guayaquil 100,00 EUR 1.147 1.039 Aero Express del Ecuador TransAm Cia Ltd. (Colombian Branch) Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 430 577 Agencia de Aduanas DHL Express Colombia Ltda. Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 1.381 -21 AGENCIA DE ADUANAS DHL GLOBAL FORWARDING (COLOMBIA) S.A. NIVEL 1 Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 1.791 115 Air Express International USA, Inc. 1) USA, Miami 100,00 EUR -61.128 -94.463 Radix Group International, Inc. 1) USA, Miami 100,00 EUR - - Circuit Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR -94 -11 Connect Logistics Services Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 4.351 4.673 Danzas Corporation USA, Miami 100,00 EUR -44.157 10.628 DHL (Bahamas) Limited Bahamas, Nassau 100,00 EUR 1.267 46 DHL (Barbados) Ltd. Barbados, Christ Church 100,00 EUR 2.037 101 DHL (Bolivia) SRL Bolivien, Santa Cruz de la Sierra 100,00 EUR 2.253 263 DHL (BVI) Ltd. Britische Jungferninseln, Tortola 100,00 EUR 280 12 DHL (Costa Rica) S.A. Costa Rica, San José 100,00 EUR 19.173 -1.924 DHL (Honduras) S.A. de C.V. Honduras, San Pedro Sula 100,00 EUR 4.057 -351 DHL (Jamaica) Ltd. Jamaika, Kingston 100,00 EUR 481 287 DHL (Paraguay) S.R.L. Paraguay, Asunción 100,00 EUR 2.345 1.085 DHL (Trinidad and Tobago) Limited Trinidad und Tobago, Port of Spain 100,00 EUR -1.086 -1.169 DHL (Uruguay) S.R.L. Uruguay, Montevideo 100,00 EUR 3.456 371 DHL Arwest (Guatemala) S.A. Guatemala, Guatemala-Stadt 100,00 EUR 1.009 618 DHL Arwest (Panama) S.A. 1) Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR -7.198 -2.816 DHL Arwest de Mexico S.A. de C.V. 1) Mexiko, Ecatepec 100,00 EUR - - DHL Aviation (Americas), Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 159.519 159.519 DHL Aviation SCR, S.A. Costa Rica, San José 100,00 EUR 688 -120 DHL Corporate Services SC México Mexiko, Tepotzotlán 100,00 EUR 3.987 1.970 DHL Customer Solutions & Innovations (USA) Inc. USA, Plantation 100,00 EUR -893 3 DHL Customer Support (Costa Rica) S.A. Costa Rica, San José 100,00 EUR 384 314 DHL Customs (Costa Rica) S.A. Costa Rica, San José 100,00 EUR -1.527 529 DHL de Guatemala S.A. 7b) Guatemala, Guatemala-Stadt 100,00 EUR -937 210 DHL Dominicana SA Dominikanische Republik, Santo Domingo 100,00 EUR 1.803 -96 DHL Exel Supply Chain (Argentina) S.A. Argentinien, Buenos Aires 100,00 EUR 4.828 225 DHL Express (Argentina) S.A. Argentinien, Buenos Aires 100,00 EUR 7.698 924 DHL Express (Brazil) Ltda. Brasilien, São Paulo 100,00 EUR 1.633 -2.726 DHL Express (Canada) Ltd. Kanada, Mississauga 100,00 EUR -83.374 -6.568 DHL Express (Chile) Ltda. Chile, Santiago de Chile 100,00 EUR 11.140 -174 DHL Express (Ecuador) S.A. Ecuador, Quito 100,00 EUR 1.132 -328 DHL Express (El Salvador) S.A. de C.V. El Salvador, San Salvador 100,00 EUR 1.439 63 DHL Express (USA), Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 90.031 140.810 DHL Express Aduanas Peru S.A.C. Peru, Callao 100,00 EUR 958 244 DHL Express Aduanas Venezuela C.A. Venezuela, Caracas 100,00 EUR 193 128 DHL Express Colombia Ltda. Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 18.540 1.260 DHL Express México, S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR 41.777 17.669 DHL Express Peru S.A.C. Peru, Callao 100,00 EUR 7.265 -416 DHL Fletes Aereos, C.A. Venezuela, Caracas 100,00 EUR 1.864 -8.008 DHL Freight USA Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 16.134 -11 DHL Global Forwarding (Argentina) S.A. Argentinien, Buenos Aires 100,00 EUR 12.438 4.996 DHL Global Forwarding (Brazil) Logistics Ltda. Brasilien, São Paulo 100,00 EUR 13.647 3.992 DHL Global Forwarding (Canada) Inc. Kanada, Mississauga 100,00 EUR 44.512 -14.692 DHL Global Forwarding (Chile) S.A. Chile, Santiago de Chile 100,00 EUR 20.899 1.763 DHL Global Forwarding (Colombia) S.A.S. Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 2.843 917 DHL Global Forwarding (Ecuador) S.A. Ecuador, Quito 100,00 EUR 5.322 -399 DHL Global Forwarding (El Salvador) S.A. El Salvador, San Salvador 100,00 EUR -1.279 -1.554 DHL Global Forwarding (Guatemala) S.A. 1) Guatemala, Guatemala-Stadt 100,00 EUR 8.072 -1.054 Carga Aerea Internacional S.A. (CARINTER) 1) Guatemala, Guatemala-Stadt 100,00 EUR - - DHL Zona Franca (Guatemala) S.A. 1) Guatemala, Guatemala-Stadt 100,00 EUR - - Transportes Expresos Internacionales (Interexpreso) S.A. 1) Guatemala, Guatemala-Stadt 100,00 EUR - - DHL Global Forwarding (Mexico) S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR 21.460 5.689 DHL Global Forwarding (Nicaragua) S.A. Nicaragua, Managua 100,00 EUR 228 -193 DHL Global Forwarding (Panama) S.A. 1) Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR 1.663 -5.637 DHL Holding Panama Inc. 1) Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR - - DHL Global Forwarding Aduanas Peru S.A. Peru, Callao 100,00 EUR 1.645 310 DHL Global Forwarding Deposito Aduanero (Colombia) S.A. Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 1.259 23 DHL Global Forwarding Management Latin America Inc. USA, Coral Gables 100,00 EUR 606 2 DHL Global Forwarding Peru S.A. 1) Peru, Lima 100,00 EUR 5.928 983 DHL Global Forwarding Venezuela, C.A. Venezuela, Caracas 100,00 EUR 9.946 9.219 DHL Global Forwarding Zona Franca (Colombia) S.A. Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 911 -677 DHL Guadeloupe SAS Guadeloupe, Baie Mahault 100,00 EUR -729 52 DHL Holding Central America Inc. Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR 53.249 565 DHL Information Services (Americas), Inc. USA, Plantation 100,00 EUR -1.764 -583 DHL International Antilles SARL Martinique, Lamentin 100,00 EUR 527 422 DHL International Haiti SA Haiti, Port-au-Prince 100,00 EUR 636 580 DHL Logistics (Brazil) Ltda. Brasilien, São Paulo 100,00 EUR 90.083 20.331 DHL Management Cenam S. A. Costa Rica, Heredia 100,00 EUR 6.856 1.419 DHL Metropolitan Logistics SC Mexico S.A. de C.V. Mexiko, Tepotzotlán 100,00 EUR 36.912 8.989 DHL Network Operations (USA), Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 411.861 2.782 DHL Nicaragua, S.A. Nicaragua, Managua 100,00 EUR 339 36 DHL of Curacao N.V. Curaçao, Curaçao 100,00 EUR 790 449 DHL Panama S.A. Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR 1.837 669 DHL Regional Services, Inc. USA, Plantation 100,00 EUR -7.020 33 DHL S.A. Guatemala, Guatemala-Stadt 100,00 EUR 1.347 50 DHL Sint Maarten N.V. Sint Maarten, Philipsburg 100,00 EUR -682 -101 DHL Supply Chain (Chile) S.A. Chile, Colina 100,00 EUR 3.853 244 DHL Supply Chain Automotive Mexico S.A. de C.V. Mexiko, Tepotzotlán 100,00 EUR 7.301 6.340 DHL Transportes (Brazil) Ltda. Brasilien, São Paulo 100,00 EUR 2.563 -20 DHL Zona Franca El Salvador S.A. El Salvador, Antiguo Cuscatlan 100,00 EUR 721 157 Dimalsa Logistics Inc. Puerto Rico, San Juan 100,00 EUR 3.482 539 DPWN Holdings (USA), Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 6.835.441 65.146 EC Logistica S.A. Argentinien, Buenos Aires 51,00 EUR 222 104 Exel Canada Ltd. Kanada, Toronto 100,00 EUR 9.863 10.926 Exel Freight Connect Inc. USA, Wilmington 100,00 USD -819 -1.084 Exel Global Logistics Inc. USA, Palm City 100,00 EUR -1.532 -255 Exel Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 338.515 69.131 Exel Logistics Argentina S.A. Argentinien, Buenos Aires 100,00 EUR 309 70 Exel Logistics do Nordeste Ltda. Brasilien, Camacari 100,00 EUR -466 -4.091 Genesis Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 984 3.727 Giorgio Gori USA, Inc. USA, Baltimore 100,00 EUR 8.994 3.640 Global Mail, Inc. USA, Weston 100,00 EUR 193.613 15.254 Gori Argentina S.A. Argentinien, Mendoza 96,76 EUR 1.588 540 GORI CHILE S.A. Chile, Santiago de Chile 99,00 EUR 2.782 612 Harmony Logistics Canada Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 560 594 Heartland Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 571 516 Hyperion Inmobiliaria S.A. de C.V. Mexiko, Tepotzotlán 100,00 EUR 2.049 -793 Ibryl Inc. Kaimaninseln, George Town 100,00 EUR 358 0 International Transportation (USA) 1, Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 0 0 International Transportation (USA) 2, Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 0 0 International Transportation (USA) 3, Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 0 0 Marias Falls Insurance Co., Ltd. Bermuda, Hamilton 100,00 EUR 56.559 6.971 Matrix Logistics Services Ltd. Kanada, Toronto 100,00 EUR -9.748 -2.065 Polar Air Cargo Worldwide, Inc. 7c) USA, Purchase 49,00 EUR 11.976 0 Relay Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 296 315 Saturn Integrated Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 608 651 Sky Courier, Inc. USA, Sterling 100,00 EUR 3.146 410 Standard Forwarding LLC USA, East Moline 100,00 EUR 3.189 -2.626 Tag EquityCo Limited Kaimaninseln, Grand Cayman 100,00 EUR 693 19 Tag Sao Paulo Servicos de Consultoria Ltda. Brasilien, São Paulo 100,00 EUR 802 335 Tag Worldwide (USA) Inc. USA, New York 100,00 EUR 11.841 3.086 Tafinor S.A. 5) Uruguay, Montevideo 100,00 EUR 5 -5 Tibbett & Britten Group Canada Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 22.381 2.561 Tibbett & Britten Group North America, LLC USA, Westerville 100,00 EUR 1.251 10.320 Tracker Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 780 659 Transcare Supply Chain Management Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 74 82 Unidock's Assessoria e Logistica de Materiais Ltda. Brasilien, Barueri 100,00 EUR 6.781 4.621 Vensecar Internacional, C.A. Venezuela, Maiquitia 100,00 EUR 25.552 4.923 Vensecar International (Barbados) Inc. Barbados, Belleville, St.Michael 100,00 EUR 21.037 0 Williams Lea (Brazil) Assessoria Em Solucoes Empresariais Ltda. Brasilien, Rio de Janeiro 100,00 EUR -854 -738 Williams Lea (Canada), Inc. Kanada, Montréal 100,00 EUR 1.829 166 Williams Lea Argentina S.A. Argentinien, Buenos Aires 100,00 EUR 25 4 Williams Lea Holdings, Inc. USA, Chicago 100,00 EUR 32.478 -152 Williams Lea Inc. USA, Chicago 100,00 EUR 173.402 14.255 Williams Lea México, S. de R.L. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR -463 -59 Wilmington Air Park, LLC USA, Plantation 100,00 EUR -775 -6 Zenith Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 653 203 Asien/Pazifik Asia Overnight (Thailand) Ltd. Thailand, Bangkok 100,00 EUR 1.444 160 Blue Dart Aviation Ltd. 7c) Indien, Mumbai 74,00 EUR 6.475 640 Blue Dart Express Limited Indien, Mumbai 75,00 EUR 67.265 23.339 Danzas (China) Ltd. China, Hongkong 100,00 EUR -2.687 -2.661 Danzas AEI (HK) Limited China, Hongkong 100,00 EUR -46 -11 Danzas AEI Logistics (Shanghai) Co. Ltd. China, Shanghai 100,00 EUR 2.019 -46 DANZASMAL Domestic Logistics Services Sdn. Bhd. 7b) Malaysia, Kuala Lumpur 49,00 EUR 1.135 1.128 Deutsche Post Global Mail (Australia) Pty Ltd. Australien, Mascot 100,00 EUR 194 -510 DHL (Chengdu) Service Ltd. China, Chengdu 100,00 EUR 976 2 DHL Air Freight Forwarder Sdn. Bhd. 7c) Malaysia, Kuala Lumpur 49,00 EUR 2.505 140 DHL Asia Pacific Shared Services Sdn. Bhd. Malaysia, Kuala Lumpur 100,00 EUR 619 725 DHL Aviation (Hong Kong) Ltd. China, Hongkong 99,85 EUR 22.001 989 DHL Aviation (Philippines), Inc. 8) Philippinen, Makati Stadt 100,00 EUR 0 0 DHL Aviation Services (Shanghai) Co., Ltd. China, Shanghai 100,00 EUR 40.695 1.301 DHL Danzas Air & Ocean (Cambodia) Ltd. 5) Kambodscha, Phnom Penh 100,00 EUR 32 0 DHL Distribution (Thailand) Limited Thailand, Nonthaburi 100,00 EUR 54.257 12.715 DHL eCommerce (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 4.545 3.979 DHL eCommerce (Singapore) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR -9.924 -6.353 DHL Exel Logistics (Malaysia) Sdh. Bhd. 7c) Malaysia, Petaling Jaya 49,00 EUR 1.876 333 DHL Express (Australia) Pty Ltd. Australien, Sydney 100,00 EUR 19.783 4.332 DHL Express (Brunei) Sdn. Bhd. Brunei Darussalam, Bandar Seri Begawan 90,00 EUR 776 62 DHL Express (Cambodia) Ltd. Kambodscha, Phnom Penh 100,00 EUR 4.032 1.102 DHL Express (Fiji) Ltd. Fidschi, Suva 100,00 EUR 870 43 DHL Express (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 20.664 7.867 DHL Express (India) Pvt. Ltd. Indien, Mumbai 100,00 EUR 63.714 12.053 DHL Express (Macau) Ltd. Macau, Macau 100,00 EUR 307 99 DHL Express (Malaysia) Sdn. Bhd. Malaysia, Kuala Lumpur 70,00 EUR 3.107 -369 DHL Express (New Zealand) Limited Neuseeland, Auckland 100,00 EUR 5.990 1.596 DHL Express (Papua New Guinea) Ltd. Papua-Neuguinea, Port Moresby 100,00 EUR 670 -7 DHL Express (Philippines) Corp. Philippinen, Makati Stadt 100,00 EUR 12.057 4.407 DHL Express (Singapore) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 174.342 10.421 DHL Express (Taiwan) Corp. Taiwan, Taipeh 100,00 EUR 16.834 4.810 DHL Express (Thailand) Limited 7c) Thailand, Samutprakarn 100,00 EUR 4.253 -131 DHL Express International (Thailand) Ltd. Thailand, Bangkok 100,00 EUR 10.943 568 DHL Express Laos Sole Company Limited Laos, Vientiane 100,00 EUR 2.435 385 DHL Express Lda Osttimor, Dili 100,00 EUR 485 3 DHL Express Nepal Pvt. Ltd. Nepal, Kathmandu 100,00 EUR 4.033 618 DHL Global Forwarding (Australia) Pty Ltd. Australien, Tullamarine 100,00 EUR 12.845 -6.694 DHL Global Forwarding (Bangladesh) Limited Bangladesch, Dhaka 100,00 EUR 1.962 320 DHL Global Forwarding (China) Co., Ltd. China, Shanghai 100,00 EUR 128.954 39.630 DHL Global Forwarding (Fiji) Limited Fidschi, Lautoka 100,00 EUR 1.482 26 DHL Global Forwarding (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 63.258 28.784 DHL Global Forwarding (Korea) Ltd. Südkorea, Seoul 100,00 EUR 7.699 3.483 DHL Global Forwarding (Malaysia) Sdn. Bhd. Malaysia, Kuala Lumpur 100,00 EUR 10.981 2.786 DHL Global Forwarding (New Zealand) Limited Neuseeland, Auckland 100,00 EUR -10.201 -11.788 DHL Global Forwarding (Philippines) Inc. Philippinen, Manila 100,00 EUR 4.232 2.782 DHL Global Forwarding (PNG) Limited Papua-Neuguinea, Port Moresby 74,00 EUR 1.042 -313 DHL Global Forwarding (Singapore) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 127.212 13.266 DHL Global Forwarding (Singapore) Pte. Ltd., Taiwan Branch Taiwan, Taipeh 100,00 EUR 4.476 4.724 DHL Global Forwarding (Thailand) Limited Thailand, Bangkok 100,00 EUR 14.247 -1.679 DHL Global Forwarding (Vietnam) Corporation 7a) Vietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt 49,00 EUR 6.286 5.168 DHL Global Forwarding Caledonie Neukaledonien, Noumea 100,00 EUR 4.262 268 DHL Global Forwarding Japan K.K. Japan, Tokio 100,00 EUR 11.678 5.700 DHL Global Forwarding Lanka (Private) Limited Sri Lanka, Colombo 70,00 EUR -289 17 DHL Global Forwarding Management (Asia Pacific) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 267.567 24.591 DHL Global Forwarding Myanmar Limited Myanmar, Yagon 100,00 EUR 233 155 DHL Global Forwarding Pakistan (Private) Limited Pakistan, Karatschi 100,00 EUR 1.020 -1.848 DHL Global Forwarding Polynesie S.A.R.L. Französisch-Polynesien, Faaa 100,00 EUR 4.937 311 DHL Global Logistics (Chengdu) Co., Ltd. China, Chengdu 100,00 EUR 289 -1 DHL Global Mail (Japan) K.K. Japan, Tokio 100,00 EUR -448 -442 DHL Holdings (New Zealand) Limited Neuseeland, Auckland 100,00 EUR 3.545 2.281 DHL Incheon Hub Ltd. Südkorea, Incheon 100,00 EUR 7.736 1.046 DHL Information Services (Asia-Pacific) Sdn. Bhd. Malaysia, Puchong 100,00 EUR 19.910 2.496 DHL International Kazakhstan, TOO Kasachstan, Almaty 100,00 EUR 878 793 DHL ISC (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 34.639 10.067 DHL Japan Inc. Japan, Tokio 100,00 EUR 31.386 -12.663 DHL Keells (Private) Limited 7c) Sri Lanka, Colombo 50,00 EUR 3.175 780 DHL Korea Limited Südkorea, Seoul 100,00 EUR 36.530 14.356 DHL Logistics (Beijing) Co., Ltd. China, Peking 100,00 EUR -181 9.085 DHL Logistics (Cambodia) Ltd. Kambodscha, Phnom Penh 100,00 EUR 2.790 512 DHL Logistics (China) Co., Ltd. China, Peking 100,00 EUR 74.948 -1.920 DHL Logistics (Kazakhstan) TOO Kasachstan, Aksai 100,00 EUR -1.868 -5.200 DHL Logistics (Shenzhen) Co., Ltd. China, Shenzhen 100,00 EUR 5.103 -234 DHL Logistics Private Limited Indien, Mumbai 100,00 EUR 71.657 3.646 DHL Pakistan (Private) Limited Pakistan, Karatschi 100,00 EUR 2.397 1.080 DHL Project & Chartering (China) Limited China, Hongkong 100,00 EUR -2.721 7.155 DHL Properties (Malaysia) Sdn. Bhd. Malaysia, Shah Alam 69,98 EUR 3.497 146 DHL SCM K.K. Japan, Saitama 100,00 EUR 1.258 431 DHL Sinotrans Bonded Warehouse (Beijing) Co., Ltd. China, Peking 100,00 EUR 4.490 363 DHL Sinotrans International Air Courier Ltd. 7c) China, Peking 50,00 EUR 326.582 251.339 DHL Supply Chain (Australia) Pty Limited Australien, Mascot 100,00 EUR 43.041 17.551 DHL Supply Chain (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 51.973 2.986 DHL Supply Chain (Korea) Ltd. Südkorea, Seoul 100,00 EUR -44 -1.131 DHL Supply Chain (Malaysia) Sdn. Bhd. Malaysia, Petaling Jaya 100,00 EUR 4.981 -471 DHL Supply Chain (New Zealand) Limited Neuseeland, Auckland 100,00 EUR 34.215 3.094 DHL Supply Chain (Taiwan) Co. Ltd. Taiwan, Taipeh 100,00 EUR 2.449 923 DHL Supply Chain (Thailand) Limited Thailand, Bangkok 100,00 EUR 19.139 4.189 DHL Supply Chain (Vietnam) Limited Vietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt 100,00 EUR 3.068 1.391 DHL Supply Chain (Vietnam) Transportation JSC Vietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt 51,00 EUR 1.096 1.020 DHL Supply Chain India Private Limited Indien, Mumbai 100,00 EUR 29.631 6.900 DHL Supply Chain K.K. Japan, Tokio 100,00 EUR -565 2.184 DHL Supply Chain Management Phils., Inc. Philippinen, Manila 100,00 EUR 501 56 DHL Supply Chain Phils., Inc. Philippinen, Manila 100,00 EUR 1.795 314 DHL Supply Chain Singapore Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 33.680 4.344 DHL Worldwide Express (Bangladesh) Private Limited Bangladesch, Dhaka 90,00 EUR 9.399 1.541 DHL-VNPT Express Ltd. Vietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt 51,00 EUR 5.100 892 Dongguan DHL Supply Chain Co., Ltd. China, Dongguan 100,00 EUR 5.342 2.395 Exel Consolidation Services Limited China, Hongkong 100,00 EUR 2.726 -1 Exel Logistics (China) Co. Ltd China, Shanghai 100,00 EUR -10.128 1.216 Exel Logistics Services Lanka (Private) Ltd. Sri Lanka, Colombo 100,00 EUR 2.088 920 Gori Australia Pty Ltd. Australien, Brighton-Le-Sands 100,00 EUR 4.944 1.820 MSAS Global Logistics (Far East) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 1.144 -3 PT. DANZAS SARANA PERKASA Indonesien, Jakarta 100,00 EUR 950 175 PT. Birotika Semesta 7c) Indonesien, Jakarta 0,00 EUR 7.910 2.237 PT. Cargotama Multi Servisindo 5) Indonesien, Jakarta 100,00 EUR 0 0 PT. DHL Supply Chain Indonesia Indonesien, Jakarta 90,34 EUR 851 101 PT. DHL Global Forwarding Indonesia Indonesien, Jakarta 100,00 EUR 17.526 3.925 Shanghai Danzas Freight Agency Co. Ltd. China, Shanghai 100,00 EUR 3.078 2.003 Skyline Air Logistics Ltd. Indien, Mumbai 99,99 INR 1.990 333 StarBroker (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 44 -1 Tag India Private Limited Indien, New Delhi 100,00 EUR 449 59 Tag Worldwide (Shanghai) Co Ltd. China, Shanghai 100,00 EUR 1.051 196 Tag Worldwide (Singapore) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR -1.752 -546 Tag Worldwide Australia PTY Ltd. Australien, Parramatta 100,00 EUR 350 20 Trade Clippers Cargo Limited Bangladesch, Dhaka 100,00 EUR 335 -10 Watthanothai Company Ltd. 7a) Thailand, Bangkok 49,00 EUR 660 0 Williams Lea (Beijing) Limited China, Peking 100,00 EUR 1.845 154 Williams Lea (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 2.142 -822 Williams Lea Asia Limited China, Hongkong 100,00 EUR 3.323 1.120 Williams Lea India Private Limited Indien, Neu Delhi 100,00 EUR 9.023 1.700 Williams Lea Japan Limited Japan, Tokio 100,00 EUR 2.187 1.151 Williams Lea Private Limited Singapur, Singapur 100,00 EUR 605 157 Williams Lea Pty Limited Australien, Sydney 100,00 EUR -3.379 36 Übrige Regionen Air & Ocean General transport, forwarding (shipping), Customs Clearance & Maritime services Irak, Bagdad 100,00 EUR 8.403 3.271 Buddingtrade 33 (Pty) Ltd. 5) Südafrika, Benoni 100,00 EUR 1.456 0 DHL Global Forwarding Abu Dhabi LLC 7b) Vereinigte Arabische Emirate, Abu Dhabi 49,00 EUR 17.272 3.114 Danzas Bahrain WLL 7b) Bahrain, Manama 40,00 EUR 7.153 2.706 DGF Cameroon PLC Kamerun, Douala 65,00 EUR -292 -708 DHL (Israel) Ltd. Israel, Tel Aviv 100,00 EUR 11.017 866 DHL (Mauritius) Ltd. Mauritius, Port Louis 100,00 EUR 884 185 DHL (Namibia) (Pty) Ltd. Namibia, Windhoek 100,00 EUR 765 201 DHL (Tanzania) Ltd. Tansania, Daressalaam 100,00 EUR -421 -730 DHL Aviation (Maroc) SA Marokko, Casablanca 100,00 EUR 4.466 229 DHL Aviation (Nigeria) Ltd. Nigeria, Lagos 100,00 EUR 409 40 DHL Aviation (Pty) Limited Südafrika, Johannesburg 100,00 EUR 4.379 409 DHL Aviation EEMEA B.S.C.(c) Bahrain, Manama 100,00 EUR 1.104 0 DHL Aviation Kenya Ltd. Kenia, Nairobi 100,00 EUR 16 1 DHL Egypt WLL Ägypten, Kairo 100,00 EUR 2.068 872 DHL Express (Rwanda) Limited Ruanda, Kigali 100,00 EUR 451 25 DHL Express Maroc S.A. Marokko, Casablanca 100,00 EUR 3.166 1.244 DHL FoodServices Egypt Limited Ägypten, Alexandria 97,20 EUR 355 123 DHL Ghana Limited Ghana, Accra 100,00 EUR 2.057 617 DHL Global Forwarding & Co. LLC 7c) Oman, Muscat 40,00 OMR 7.971 3.091 DHL Global Forwarding (Angola) - Comércio e Transitários, Limitada Angola, Luanda 99,99 EUR -46.113 -36.546 DHL Global Forwarding (Congo) SA Republik Kongo, Pointe-Noire 100,00 EUR -3.014 -1.310 DHL Global Forwarding (Gabon) SA Gabun, Libreville 99,00 EUR -1.559 -2.059 DHL Global Forwarding (JSC) - Libya for delivery of goods services 7a) Libyen, Tripoli 49,00 EUR 957 51 DHL Global Forwarding (Kenya) Limited Kenia, Nairobi 100,00 EUR -256 -1.107 DHL Global Forwarding (Kuwait) Company WLL 7b) Kuwait, Safat 49,00 EUR 4.671 1.573 DHL Global Forwarding (Senegal) S.A. Senegal, Dakar 100,00 EUR -329 -767 DHL Global Forwarding (Uganda) Limited Uganda, Kampala 100,00 EUR 34 -164 DHL GLOBAL FORWARDING COTE D'IVOIRE SA Elfenbeinküste, Abidjan 100,00 EUR 524 -199 DHL Global Forwarding Lebanon S.A.L. 7c) Libanon, Beirut 50,00 EUR 1.489 1.466 DHL Global Forwarding Nigeria Limited Nigeria, Lagos 100,00 EUR 1.256 -336 DHL Global Forwarding Qatar LLC 7b) Katar, Doha 49,00 EUR 3.681 579 DHL Global Forwarding Egypt S.A.E. Ägypten, Kairo 100,00 EUR -3.877 -2.697 DHL Global Forwarding SA (Pty) Limited Südafrika, Boksburg 100,00 EUR 15.352 2.116 DHL Global Forwarding Tasimacilik A. S. Türkei, Istanbul 100,00 EUR 19.998 7.587 DHL International (Algerie) SARL Algerien, Algiers 100,00 EUR 1.425 207 DHL International (Angola) - Transportadores Rápidos Limitada Angola, Luanda 100,00 EUR 690 629 DHL International (Bahrain) WLL 7c) Bahrain, Manama 49,00 EUR 61 0 DHL International (Congo) SARL Demokratische Republik Kongo, Kinshasa 100,00 EUR -13.702 -2.201 DHL International (Gambia) Ltd. Gambia, Kanifing 100,00 EUR -78 -5 DHL International (Liberia) Ltd. Liberia, Monrovia 100,00 EUR -723 -241 DHL International (Pty) Ltd. Südafrika, Isando 74,99 EUR 10.780 1.722 DHL International (Pvt) Ltd. Simbabwe, Harare 100,00 EUR 2.055 -226 DHL International (SL) Ltd. Sierra Leone, Freetown 100,00 EUR 445 -282 DHL International (Uganda) Ltd. Uganda, Kampala 100,00 EUR 774 113 DHL International B.S.C.(c) Bahrain, Manama 100,00 EUR 329 191 DHL International Benin SARL Benin, Cotonou 100,00 EUR 837 57 DHL International Botswana (Pty) Ltd. Botsuana, Gaborone 100,00 EUR 245 89 DHL International Burkina Faso SARL Burkina Faso, Ouagadougou 100,00 EUR -936 -110 DHL International Cameroon SARL Kamerun, Douala 100,00 EUR -1.176 311 DHL International Centrafrique SARL Zentralafrikanische Republik, Bangui 100,00 EUR 87 65 DHL International Congo SARL Republik Kongo, Brazzaville 100,00 EUR -3.802 -437 DHL International Cote D'Ivoire SARL Elfenbeinküste, Abidjan 100,00 EUR 650 -79 DHL International Gabon SA Gabun, Libreville 100,00 EUR -1.015 -579 DHL Guinea Ecuatorial, S.L. Äquatorialguinea, Malabo 100,00 EUR -35 324 DHL International Guinee SARL Guinea, Conakry 100,00 EUR 1.143 -171 DHL International Iran PJSC Iran, Teheran 100,00 EUR 3.999 2.016 DHL International Madagascar SA Madagaskar, Antananarivo 100,00 EUR 344 256 DHL International Malawi Ltd. Malawi, Blantyre 100,00 EUR -144 26 DHL International Mali SARL Mali, Bamako 100,00 EUR -9 -132 DHL International Mauritanie SARL Mauretanien, Nouakchott 100,00 EUR 1.011 158 DHL International Niger SARL Niger, Niamey 100,00 EUR 588 308 DHL International Nigeria Ltd. Nigeria, Lagos 100,00 EUR 2.948 500 DHL International Reunion SARL Réunion, Sainte Marie 100,00 EUR 124 -52 DHL International Tchad SARL Tschad, Ndjamena 100,00 EUR -191 69 DHL International Togo SARL Togo, Lomé 100,00 EUR -77 68 DHL International Transportation Co WLL 7c) Kuwait, Safat 0,00 EUR 449 0 DHL International Zambia Limited Sambia, Lusaka 100,00 EUR -2.555 -1.724 DHL Lesotho (Proprietary) Ltd. Lesotho, Maseru 100,00 EUR 191 21 DHL Logistics Ghana Ltd. Ghana, Tema 100,00 EUR -11.848 -6.877 DHL Logistics Kenya Limited Kenia, Nairobi 100,00 EUR 181 0 DHL Logistics Middle East DWC-LLC Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 100,00 EUR 9.050 9.067 DHL Logistics Morocco S.A. Marokko, Casablanca 100,00 EUR 6.493 2.965 DHL Logistics Tanzania Limited Tansania, Daressalaam 100,00 EUR -755 -414 DHL Lojistik Hizmetleri A.S. Türkei, Istanbul 100,00 EUR 3.243 -14.259 DHL Mocambique Lda. Mosambik, Maputo 100,00 EUR 785 -995 DHL Operations BV Jordan Services with Limited Liability Jordanien, Amman 100,00 EUR 536 -301 DHL Qatar Limited 7b) Katar, Doha 49,00 EUR -1.033 -283 DHL Regional Services (Indian Ocean) Ltd. Mauritius, Port Louis 100,00 EUR -12 -6 DHL Regional Services Limited Nigeria, Lagos 100,00 EUR 106 0 DHL SA Foundation Trust 7c) Südafrika, Johannesburg 0,00 EUR 0 0 DHL Senegal SARL Senegal, Dakar 100,00 EUR 2.000 -288 DHL Supply Chain (South Africa) (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 EUR 14.594 -10.018 DHL Supply Chain Kenya Limited Kenia, Nairobi 100,00 EUR -365 -5.713 DHL Supply Chain Tanzania Limited Tansania, Daressalaam 100,00 TZS 244 281 DHL Swaziland (Proprietary) Ltd. Swasiland, Mbabane 100,00 EUR 282 17 DHL Worldwide Express & Company LLC Oman, Ruwi 70,00 EUR 442 -1.436 DHL Worldwide Express (Abu Dhabi) LLC 7b) Vereinigte Arabische Emirate, Abu Dhabi 49,00 EUR 144 0 DHL Worldwide Express (Dubai) LLC 7b) Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 49,00 EUR 10 169 DHL Worldwide Express (Sharjah) LLC 5), 7b) Vereinigte Arabische Emirate, Sharjah 49,00 EUR 125 0 DHL Worldwide Express Cargo LLC 5), 7b) Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 49,00 EUR 75 0 DHL Worldwide Express Ethiopia Private Limited Company Äthiopien, Addis Abeba 99,85 EUR 1.158 398 DHL Worldwide Express Kenya Limited Kenia, Nairobi 100,00 EUR 487 -19 DHL Worldwide Express Tasimacilik ve Ticaret A.S. Türkei, Istanbul 100,00 EUR 27.799 5.383 Document Handling (East Africa) Ltd. Kenia, Nairobi 51,00 EUR 55 690 Durra al Hamra al Lamia'a co. Iraq Irak, Bagdad 100,00 EUR 39 0 Exel Contract Logistics (Nigeria) Limited Nigeria, Ikeja 100,00 EUR -40.975 -19.013 Exel Saudia LLC 7a) Saudi-Arabien, Al Khobar 50,00 EUR 17.597 4.064 F.C. (Flying Cargo) International Transportation Ltd. Israel, Tel Aviv 100,00 EUR 73.183 9.723 Giorgio Gori International Freight Forwards (Pty) Ltd. Südafrika, Ferndale 100,00 EUR -2 -13 Hull, Blyth (Angola) Ltd. (Angolan branch) Angola, Luanda 100,00 EUR 8.807 -1.827 Rukwi Holdings Co. Ltd. 7c) Tansania, Daressalaam 0,00 EUR 0 22 Sherkate Haml-oNaghl Sarie DHL Kish Iran, Teheran 100,00 EUR 0 0 SNAS Lebanon SARL Libanon, Beirut 90,00 EUR -2.958 -180 SNAS Trading and Contracting 7c) Saudi-Arabien, Riad 0,00 EUR -14 0 SSA Regional Services (Pty) Ltd. Südafrika, Johannesburg 100,00 EUR 355 277 Tag MENA FZE 5) Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 100,00 EUR -126 0 Tag Worldwide DMCC Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 100,00 EUR -271 -67 Trans Care Fashion SARL (Morocco) 5) Marokko, Casablanca 100,00 EUR -554 0 Ukhozi Logistics (Pty) Ltd. Südafrika, Boksburg 100,00 EUR 7 -63 Uniauto-Organizacoes Technicas e Industriasis SARL 5) Angola, Luanda 98,93 EUR 19 0 Verbundene Unternehmen, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden 14) Europa Alistair McIntosh Trustee Company Limited 3), 5), 9) Großbritannien, London 100,00 GBP 0 0 ASG Leasing Handelsbolag 5), 9), 11) Schweden, Stockholm 100,00 SEK 5 0 Beteiligungsgesellschaft Privatstraße GVZ Eifeltor GBR 4) Deutschland, Grafschaft-Holzweiler 53,54 EUR - - Compass Point (St Ives) Management Company Limited 9) Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 33 13 DEGEMOLTO Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG 4) Deutschland, Eschborn 100,00 EUR - - Deutsche Post DHL Corporate Real Estate Management GmbH & Co. Objekt Weißenhorn KG 3), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 26 0 Deutsche Post gemeinnützige Gesellschaft für sichere und vertrauliche Kommunikation im Internet mbH 3), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 Deutsche Post Grundstücks- Vermietungsgesellschaft beta mbH 3), 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 17 0 DHL Express (Finland) Oy Finnland, Helsinki 100,00 EUR 3 0 DHL Pensions Investment Fund Limited 5), 9) Großbritannien, Bedford 100,00 GBP 0 0 DHL Trustees Limited 5), 9) Großbritannien, Bedford 74,00 GBP 0 0 DSC Healthcare Trustees Limited 4) Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR - - Exel Secretarial Services Limited 4), 5) Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP - - Fashionflow Limited 5), 9) Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 forum gelb GmbH 6), 9) Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 0 Higgs Air Espana S.A. 8) Spanien, Barcelona 100,00 EUR - - Industrial & Marine Engineering Co of Nigeria Limited 4) Großbritannien, London 100,00 GBP - - it4logistics AG 3), 9) Deutschland, Potsdam 100,00 EUR 220 205 KXC (EXEL) GP INVESTMENT LIMITED 9) Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 16 51 Print to Post Limited 3), 5), 9) Großbritannien, London 100,00 GBP 10 0 Resure Limited 3), 5), 9) Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 Rosier Distribution Limited 4), 5) Großbritannien, Hounslow 100,00 GBP - - Siegfried Vögele Institut (SVI) - Internationale Gesellschaft für Dialogmarketing mbH 6), 9) Deutschland, Königstein 100,00 EUR 50 0 StreetScooter Schweiz AG 9) Schweiz, Oensingen 100,00 CHF 77 -23 Tankfreight (Ireland) Ltd. 2), 8) Irland, Dublin 100,00 EUR 0 0 Tankfreight Limited 5), 9) Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 2 0 The Stationery Office Pension Trustees Limited 3), 5), 9) Großbritannien, London 100,00 GBP 0 0 The Stationery Office Trustees Limited 3), 5), 9) Großbritannien, London 100,00 GBP 0 0 Tibbett & Britten Applied Limited 9) Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 3.179 0 Tibbett & Britten Dairy Logistics Sp. z o.o. 2), 5), 9) Polen, Warschau 100,00 PLN 50 0 UNITRANS Deutschland Gesellschaft für Terminverkehre mbH 3), 9) Deutschland, Düsseldorf 65,38 EUR 355 28 Williams Lea (US Acquisitions) Limited 5), 9), 11) Großbritannien, London 100,00 GBP 1 -4.952 Williams Lea Group Quest Trustees Limited 3), 5), 9) Großbritannien, London 100,00 GBP 0 0 Williams Lea International Limited 3), 5), 9) Großbritannien, London 100,00 GBP 0 0 Amerika Deutsche Post World Net USA Inc. 3), 9) USA, Washington 100,00 USD 41 -104 DHL Express (Belize) Limited 9), 15) Belize, Belize City 100,00 EUR 20 0 DHL International (Antigua) Ltd. 4), 5) Antigua und Barbuda, St. Johns 100,00 USD - - DHL Servicios, S.A. de C.V. 2), 9) Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 MXN -38 -285 Hyperion Properties Inc. 4), 5) USA, Westerville 100,00 USD - - Inversiones 3340, C.A. 3), 9) Venezuela, Caracas 49,00 VEF 47 0 Power Packaging, Inc. 4) USA, Westerville 100,00 USD - - Safe Way Argentina S.A. 5) Argentinien, Buenos Aires 99,97 ARS - - Skyhawk Transport Ltd. 2), 9) Kanada, Mississauga 100,00 CAD 0 0 Asien/Pazifik Concorde Air Logistics Ltd. 9) Indien, Mumbai 99,54 INR 34.638 3.474 DHL Consumer Dialog and Delivery (Beijing) Co., Ltd. 2), 8) China, Peking 80,00 EUR -248 -352 DHL Customs Brokerage Corp. 9) 12) Philippinen, Pasay Stadt 100,00 PHP 464 -264 DHL Express LLP 3), 9) Kasachstan, Almaty 100,00 KZT 2.000 0 Exel Logistics Delbros Philippines Inc. 4), 5), 8) Philippinen, Manila 60,00 PHP - - Übrige Regionen Danzas AEI (Private) Ltd. 4), 5) Simbabwe, Harare 100,00 USD - - Danzas AEI Intercontinental LTD 4), 8) Malawi, Blantyre 100,00 MWK - - DHL Air Freight Forwarder (Egypt) WLL 4), 8) Ägypten, Kairo 99,90 EGP - - DHL Danzas Air & Ocean (Kenya) Ltd. 4), 8) Kenia, Nairobi 100,00 KES - - DHL Global Forwarding DR Congo SARL 2), 8) Demokratische Republik Kongo, Kinshasa 100,00 EUR -1.624 -3.380 DHL Logistics Middle East FZE 3), 5) Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 100,00 EUR 668 301 DHL Oil + Gas (Angola) Ltda. 5), 9), 15) Angola, Luanda 99,99 USD 61 0 Elder Dempster Ltda. 5), 9), 15) Angola, Luanda 99,99 USD 61 0 Exel Contract Logistics (SA) (Pty) Ltd. 4), 5) Südafrika, Elandsfontein 100,00 ZAR - - Synergistic Alliance Investments (Pty) Ltd. 2), 5), 9) Südafrika, Germiston 100,00 ZAR -3.341 0 Tibbett & Britten Egypt Ltd. 8) Ägypten, Kairo 50,00 EGP - - Gemeinschaftsunternehmen (Quotenkonsolidierung) Europa Aerologic GmbH Deutschland, Leipzig 50,00 EUR 32.978 5.143 Amerika EV Logistics Kanada, Vancouver 50,00 EUR 8.397 1.684 Gemeinschaftsunternehmen (at Equity Konsolidierung) Europa Defence Integrated Supply Chain Solutions Limited 1), 5) Großbritannien, Bracknell 50,00 GBP 0 0 Discs Supplies Limited 1), 5) Großbritannien, Bracknell 50,00 GBP - - Danzas DV, LLC 3), 8) Russland, Yuzhno-Sakhalinsk 50,00 RUB -12.678 0 Güll GmbH 2), 9) Deutschland, Lindau (Bodensee) 51,00 EUR 1.920 -412 Presse-Service Güll GmbH 2) Schweiz, St. Gallen 51,00 CHF 992 364 Asien/Pazifik Yamato Dialog & Media Co. Ltd. 3), 9) Japan, Tokio 49,00 JPY -77.346 157.298 Assoziierte Unternehmen (Bewertung im Konzernabschluss nach der Equity-Methode) Europa Cargo Center Sweden AB 1), 2), 9) Schweden, Stockholm 50,00 SEK 26.841 6.980 Amerika DHL Aero Expreso S.A. Panama, Panama-Stadt 49,80 EUR 31.207 1.986 Integracion Aduanera S. A. 3), 5) Costa Rica, San José 51,00 CRC 325.953 0 Asien/Pazifik Air Express International (Malaysia) Sdn. Bhd. 3), 9) Malaysia, Puchong 49,00 MYR 12.512 305 AHK Air Hong Kong Limited 1), 2), 9) China, Hongkong 40,00 HKD 292.848 728.431 Danzas Intercontinental, Inc. (Philippines) 2), 8) Philippinen, Manila 39,98 PHP -3.367 0 Myanmar DHL Limited Myanmar, Rangun 49,00 USD 2.582 1.703 Tasman Cargo Airlines Pty. Limited 2), 9) Australien, Mascot 48,98 AUD 7.883 403 Übrige Regionen Bahwan Exel LLC Oman, Muscat 44,10 OMR 1.509 1.510 Danzas AEI Emirates LLC Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 42,50 AED 253.263 90.949 Nicht einbezogene Gemeinschaftsunternehmen 14) Europa Roster Worldwide Limited 4) Großbritannien, London 50,00 GBP - - Nicht einbezogene assoziierte Unternehmen 14) Europa Airmail Center Frankfurt GmbH 2), 9) Deutschland, Frankfurt am Main 20,00 EUR 4.436 1.400 Compador Dienstleistungs GmbH 3), 9) Deutschland, Berlin 26,00 EUR -4.745 -4.168 Diorit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG 2), 9),10) Deutschland, Mainz 49,00 EUR 0 22 European EPC Competence Center GmbH 3), 9) Deutschland, Köln 30,00 EUR 422 68 Expo-Dan 9), 11) Ukraine, Kiew 50,00 UAH 175 0 Gardermoen Perishable Center AS 2), 9) Norwegen, Gardermoen 33,33 NOK 6.461 343 Jurte Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG 2), 9), 10) Deutschland, Mainz 24,00 EUR 0 9 profresh Systemlogistik GmbH 8), 9), 12) Deutschland, Hamburg 33,33 EUR 40 -17 Amerika BITS Limited Bermuda, Hamilton 40,00 BMD 1.630 80 Consimex S.A. 2), 9) Kolumbien, Medellin 29,22 COP 14.831 955 DHL International (Cayman) Ltd. Kaimaninseln, George Town 40,00 KYD 1.511 24 Übrige Regionen Danzas AEI Intercontinental (Mauritius) Ltd. 8) Mauritius, Port Louis 35,00 MUR - - DHL Projects-Angola, Limitada 3), 9) Angola, Luanda 49,00 AOA 639.189 345.320 DHL Yemen Company Limited (Express Courier) 3), 9) Jemen, Sanaa 49,00 YER -40.544 -74.395 Drakensberg Logistics (Pty) Ltd. 2), 9) Südafrika, Germiston 50,00 ZAR 20.620 6.188 Beteiligungen an anderen Unternehmen und großen Kapitalgesellschaften Europa Deutsche Post Pensionsfonds AG 2), 9) Deutschland, Bonn 99,98 EUR 3.275 48 Deutsche Post Pensions-Treuhand GmbH & Co. KG 3), 9) Deutschland, Bonn 99,98 EUR 10 0 IFRS Werte gemäß Einzelabschluss 1 Nur Teilkonzerndaten vorhanden 8 In Liquidation 2 Angaben aus 2014 3 Angaben aus 2013 4 Nicht verfügbar 5 Ruhend 6 Angaben nach Gewinnabführung 7a Einbezug aufgrund von Stimmrechtsmehrheit 7b Einbezug aufgrund gesellschaftsvertraglicher Regelungen 7c Einbezug aufgrund sonst. vertraglicher Vereinbarungen 8 In Liquidation 9 Angaben nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften 10 Stimmrechte 11 Angaben aus 2012 12 Angaben aus 2011 13 Angaben aus 2010 14 Nicht einbezogen, weil sie keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben 15 Angaben aus 2009 Umrechnungskurse 2015 Währun g Land Stichtagskurse 2015 1 EUR = Durchschnittskurse 2015 1 EUR= AED Vereinigte Arabische Emirate 3,9982 4,0788 AOA Angola 147,2971 133,0458 AUD Australia 1,4905 1,4771 BMD Bermuda 1,0886 1,1105 CAD Kanada 1,5108 1,4177 CHF Schweiz 1,0823 1,0680 COP Kolumbien 3455,3600 3040,3686 CRC Costa Rica 586,0808 593,8816 EGP Ägypten 8,5234 8,5585 GBP Großbritannien 0,7345 0,7264 HKD Hongkong 8,4369 8,6087 INR Indien 72,0072 71,2162 JPY Japan 131,0778 134,3334 KYD Kaimaninseln 0,9144 0,9327 KZT Kasachstan 370,7601 247,2051 MXN Mexiko 18,9123 17,6070 MYR Malaysia 4,6737 4,3315 NOK Norwegen 9,6109 8,9403 OMR Oman 0,4191 0,4275 PHP Philippinen 50,9997 50,5348 PLN Polen 4,2666 4,1830 RUB Russland 80,9332 67,9924 SEK Schweden 9,1879 9,3523 UAH Ukraine 26,1557 24,2528 USD USA 1,0886 1,1105 VEF Venezuela 216,2934 178,5586 YER Jemen 233,9185 238,6852 ZAR Südafrika 16,9433 14,1550 Veröffentlichungen über Stimmrechtsveränderungen gemäß § 26 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) Veröffentlichungen über Stimmrechtsveränderungen gemäß § 26 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) im Geschäftsjahr 2015: Die BlackRock Group Limited, London, England und Wales, teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 06.10.2015 auf 3,05% beläuft (das entspricht 36.936.885 Stimmrechten), und somit die 3%-Schwelle überschritten wurde. Die BlackRock Group Limited, London, England und Wales, teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 27.10.2015 auf 2,95% beläuft (das entspricht 35.743.960 Stimmrechten), und somit die 3%-Schwelle unterschritten wurde. Veröffentlichungen über Stimmrechtsveränderungen gemäß § 26 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) im Geschäftsjahr 2014: Die Deutsche Post AG hat am 30. September 2014 folgende Mitteilung erhalten: Nach einer in enger Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) durchgeführten Prüfung der Art und Weise, in der BlackRock seine nach deutschem Recht bestehenden Stimmrechtsoffenlegungspflichten ausgelegt hat, reichen BlackRock-Unternehmen eine Erklärung ein, worin ihre Beteiligungen an der Deutsche Post AG zum Stichtag 25. September 2014 dargelegt sind. Die Erklärung spiegelt keine Änderung beim aktuellen Bestand der Stimmrechte von BlackRock wider. Vielmehr werden damit lediglich die derzeitigen Marktinformationen zu den Beteiligungen von BlackRock an der Deutsche Post AG aktualisiert. Ferner bedeutet die Erklärung nicht, dass die verfolgten Beteiligungsstrategien geändert worden seien. Zudem gibt BlackRock eine Pressemitteilung heraus, aus der die einzelnen Konzernunternehmen von BlackRock und deren jeweilige Stimmrechte in Bezug auf die Deutsche Post AG und andere relevante deutsche Emittenten hervorgehen, und zwar auf http://www.blackrock.com/corporate/en-gb/news-and-insights/press-releases sowie bei Bloomberg. Weitere Veröffentlichungen aus 2014 : BlackRock Advisors Holdings, lnc . §§ 21, 22 Die BlackRock Advisors Holdings, Inc., New York, NY, U.S.A., teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 30.04.2014 auf 4,98% beläuft (das entspricht 60.268.201 Stimmrechten). Die 5%-Schwelle wurde somit unterschritten. BlackRock International Holdings, lnc . §§ 21, 22 Die BlackRock International Holdings, Inc., New York, NY, U.S.A., teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 20.01.2014 auf 5,20% beläuft (das entspricht 62.926.776 Stimmrechten). Die 5%-Schwelle wurde somit überschritten. Die BlackRock International Holdings, Inc., New York, NY, U.S.A., teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 28.04.2014 auf 4,99% beläuft (das entspricht 60.361.715 Stimmrechten). Die 5%-Schwelle wurde somit unterschritten. BR Jersey International Holdings L.P. §§ 21, 22 Die BR Jersey International Holdings L.P., St. Helier, Jersey, Kanalinseln, teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 20.01.2014 auf 5,20% beläuft (das entspricht 62.926.776 Stimmrechten). Die 5%-Schwelle wurde somit überschritten. Die BR Jersey International Holdings L.P., St. Helier, Jersey, Kanalinseln, teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 28.04.2014 auf 4,99% beläuft (das entspricht 60.361.715 Stimmrechten). Die 5%-Schwelle wurde somit unterschritten. BlackRock Group Limited §§ 21, 22 Die BlackRock Group Limited, London, Vereinigtes Königreich, teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 20.01.2014 auf 5,04% beläuft (das entspricht 60.921.221 Stimmrechten). Die 5%-Schwelle wurde somit überschritten. Die BlackRock Group Limited, London, Vereinigtes Königreich, teilt hiermit gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass sich ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 14.04.2014 auf 4,99% beläuft (das entspricht 60.471.892 Stimmrechten). Die 5%-Schwelle wurde somit unterschritten. Veröffentlichungen gemäß § 26 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) aus 2013: Die BlackRock Advisors Holdings, Inc., New York, NY, U.S.A, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 8.11.2013 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,01% (60.574.232 Stimmrechte) beträgt. Die BlackRock International Holdings, Inc., New York, NY, U.S.A., hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 22.07.2013 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,06% beträgt (das entspricht 36.962.694 Stimmrechten). Die BR Jersey International Holdings L.P., St. Helier, Jersey, Kanalinseln, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 22.07.2013 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,06% beträgt (das entspricht 36.962.694 Stimmrechten). Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington , DE, U.S.A., hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 18.07.2013 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,02% (60.678.117 Stimmrechte) beträgt. Weitere Veröffentlichungen in den Jahren 2014, 2015 und 2016 betrafen zwar Veränderungen in den Stimmrechtsanteilen, führten jedoch nicht zu neuen Schwellenberührungen im Sinne des § 26 Abs. 1 WpHG. Die BlackRock , Financial Management, Inc., New York, NY, U.S.A., hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 18.07.2013 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,02% (60.678.117 Stimmrechte) beträgt. Weitere Veröffentlichungen in den Jahren 2014, 2015 und 2016 betrafen zwar Veränderungen in den Stimmrechtsanteilen, führten jedoch nicht zu neuen Schwellenberührungen im Sinne des § 26 Abs. 1 WpHG. Die BlackRock , Inc., New York, NY, U.S.A., hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 16.07.2013 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,01% (60.512.289 Stimmrechte) beträgt. Weitere Veröffentlichungen in den Jahren 2014, 2015 und 2016 betrafen zwar Veränderungen in den Stimmrechtsanteilen, führten jedoch nicht zu neuen Schwellenberührungen im Sinne des § 26 Abs. 1 WpHG. Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 10. April 2013: Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen, Berlin, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Deutsche Post AG am 09.04.2013 die Schwelle von 25 % unterschritten hat und zu diesem Tag 24,89 % (300.894.984 Stimmrechte) beträgt. Zum Stichtag 31.12.2015 beträgt der Stimmrechtsanteil der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen, unverändert wie auch bereits zum 31.12.2014 20,9%. Anzahl Betrag am Grundkapital in € Anteil am Grundkapital in % Anfangsbestand eigene Aktien 1.1.2015 1.507.473 Erwerb eigene Aktien Share Matching Scheme Matching Shares (MS) 2010 (ausgeschiedene Berechtigte) 7.155 7.155,00 0,001 Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 750.000 Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 301.888 Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 393 Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 546 1.052.827 1.052.827,00 0,087 Matching Shares 2011 1.568.593 1.568.593,00 0,129 2.628.575 Ausgabe/Verkauf eigene Aktien Share Matching Scheme Matching Shares (MS) 2010 (ausgeschiedene Berechtigte) -7.155 -7.155,00 -0,001 Ausgabe Matching Shares 2010 (Erwerb 2014) -1.492.634 Verkauf Restbestand Matching Shares 2010 (Erwerb 2014) -14.839 -1.507.473 -1.507.473,00 -0,124 Ausgabe Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 -1.052.674 Verkauf Restbestand Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 -153 -1.052.827 -1.052.827,00 -0,087 -2.567.455 Endbestand eigene Aktien 31.12.2015 1.568.593 Veränderung Gewinnrücklage in € Veränderung Kapitalrücklage in € Kurs in € Datum Anfangsbestand eigene Aktien 1.1.2015 Erwerb eigene Aktien Share Matching Scheme Matching Shares (MS) 2010 (ausgeschiedene Berechtigte) -185.043,94 0,00 26,86 13.01.2015 Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 -21.107.225,03 0,00 29,14 31.03.2015 Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 -8.786.670,09 0,00 30,11 22.04.2015 Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 -11.031,15 0,00 29,07 05.05.2015 Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 -15.573,76 0,00 29,52 05.05.2015 Matching Shares 2011 -37.337.972,16 0,00 24,80 10.12.2015 -67.443.516,13 0,00 Ausgabe/Verkauf eigene Aktien Share Matching Scheme Matching Shares (MS) 2010 (ausgeschiedene Berechtigte) 185.043,94 1.415,36 27,06 13.01.2015 Ausgabe Matching Shares 2010 (Erwerb 2014) 38.149.071,61 3.793.943,79 29,10 01.04.2015 Verkauf Restbestand Matching Shares 2010 (Erwerb 2014) 432.122,05 0,00 30,12 20.04.2015 Ausgabe Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 29.601.192,88 0,00 29,12 01.04.2015 Verkauf Restbestand Incentive (DIS) und Investment Shares (IS) 2014 4.316,17 0,00 29,21 07.05.2015 68.371.746,65 3.795.359,15 Endbestand eigene Aktien 31.12.2015 Versicherung des Vorstands Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutsche Post AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Deutsche Post AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Deutsche Post AG beschrieben sind. Bonn, den 01. März 2016 Deutsche Post AG Der Vorstand Dr. Frank Appel Ken Allen Jürgen Gerdes John Gilbert Melanie Kreis Lawrence Rosen Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche Post AG, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Düsseldorf, den 01. März 2016 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Gerd Eggemann, Wirtschaftsprüfer Dietmar Prümm, Wirtschaftsprüfer Entsprechenserklärung 2015 Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche Post AG erklären, dass den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 24. Juni 2014 seit Abgabe der Entsprechenserklärung im Dezember 2014 entsprochen wurde und künftig allen Empfehlungen des Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 entsprochen werden soll. Bericht des Aufsichtsrats Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Deutsche Post DHL Group hat im Geschäftsjahr 2015 mit der „Strategie 2020: Focus.Connect.Grow.“ wichtige Weichen für den langfristigen Erfolg des Unternehmens gestellt, um ihren globalen Führungsanspruch in der Logistikbranche weiter auszubauen Der Aufsichtsrat hat sich intensiv mit der Umsetzung der „Strategie 2020“ sowie den aktuellen Ergebnissen vor dem Hintergrund der weltweiten konjunkturellen Lage befasst. Der Vorstand informierte uns rechtzeitig über die beabsichtigte Geschäftspolitik, die Planung, die Rentabilität der Gesellschaft und des Konzerns, die Geschäftsentwicklung sowie Geschäfte von besonderer Bedeutung – den Aufsichtsratsvorsitzenden auch laufend zwischen den Aufsichtsratssitzungen. Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden in den zuständigen Ausschüssen vorbereitet. Alle Mitglieder haben an mehr als der Hälfte der Sitzungen des Plenums und der Ausschüsse, denen sie angehören, teilgenommen. Die Teilnahmequote lag insgesamt über 94 %, individuell zeigen wir sie auf Seite 112. Beratungsschwerpunkte im Plenum Von den insgesamt acht Plenumssitzungen fanden fünf im ersten und drei im zweiten Halbjahr statt. Am 11. Februar 2015 haben wir in einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung die Strategie im Unternehmensbereich Post eCommerce Parcel behandelt. In der Bilanzsitzung am 10. März 2015 wurden der Jahres und Konzernabschluss sowie die Lage berichte für das Geschäftsjahr 2014 in Anwesenheit der Abschlussprüfer eingehend erörtert und gebilligt. Dem Beschlussvorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2014 haben wir uns nach eingehender Prüfung angeschlossen. Ferner hat der Aufsichtsrat das Mandat und den Vertrag von Ken Allen um fünf Jahre verlängert. Das Transformationsprogramm des Geschäftsfelds Global Forwarding mit seinen Herausforderungen und Auswirkungen auf den Bereich und den Konzern war Gegenstand einer ausführlichen Berichterstattung des Vorstands und der Erörterung. In dieser Sitzung wurden auch die Ergebnisse der Effizienzprüfung der Aufsichtsratstätigkeit vorgestellt sowie die Beschlussvorschläge des Aufsichtsrats für die Hauptversammlung 2015 verabschiedet. Alle Beschlussempfehlungen wurden von der Hauptversammlung am 27. Mai 2015 mit großen Mehrheiten angenommen Am 27. April 2015 haben wir in einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung die Niederlegung des Vorstandsmandats von Roger Crook zustimmend zur Kenntnis genommen. Als Vorstandsvorsitzender hat Dr. Frank Appel seine Aufgaben bis zur Berufung eines neuen Vorstands für den Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight in Personalunion übernommen. Im Umlaufverfahren wurde der Verkauf von Anteilen an Sinotrans Ltd. am 18. Mai 2015 genehmigt. Unmittelbar im Anschluss an die Hauptversammlung der Deutsche Post AG am 27. Mai 2015 hat der Aufsichtsrat Roland Oetker zum Mitglied des Präsidialausschusses, des Personalausschusses und des Vermittlungsausschusses wiederbestellt. Als Mitglied des Präsidialausschusses ist er zugleich Mitglied des Nominierungsausschusses. Die aktuelle Besetzung der Ausschüsse ist auf Seite 105 dargestellt. Überdies hat sich der Aufsichtsrat mit den Pensionsverpflichtungen des Konzerns befasst. In der Aufsichtsratssitzung am 23. Juni 2015 haben wir die Entwicklung im Geschäftsfeld Global Forwarding und den Status des Transformationsprogramms intensiv erörtert. Ebenfalls betrachtet wurde die Angemessenheit der Vorstandsvergütung. Unabhängige Experten haben das Vergütungssystem sowie die Höhe der Einzelvergütungen geprüft und das System sowie seine Marktüblichkeit bestätigt. Im September fand die diesjährige Klausurtagung des Aufsichtsrats statt. Führungskräfte aus dem Unternehmen und Kunden haben zu ausgewählten Themen vorgetragen. Mit dem Vorstand wurden intensiv der Stand der Umsetzung der „Strategie 2020“ sowie die zukünftigen Herausforderungen erörtert. In der Aufsichtsratssitzung am 14. September 2015 haben wir uns mit der Genderquote für Aufsichtsrat und Vorstand befasst. Für den Vorstand haben wir uns das Ziel gesetzt, dass der Frauenanteil bis zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2018 1 : 7 und bis zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2021 2 : 8 betragen soll. Die Frist zur Erreichung der ersten Zielgröße endet am 30. Juni 2017. In der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 28. Oktober 2015 wurden das Transformationsprogramm und die zukünftige Ausrichtung der geschäftsbezogenen IT Erneuerung im Geschäftsfeld Global Forwarding behandelt. In der letzten Aufsichtsratssitzung des Jahres 2015 am 9. Dezember haben wir nach ausführlicher Erörterung den Geschäftsplan 2016 verabschiedet und die Zielvereinbarungen 2016 für den Vorstand festgelegt. Zudem wurde die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft zwecks Finanzierung eines Aktienrückerwerbs zur Bedienung der im Jahr 2016 fälligen aktienbasierten Vergütung von Führungskräften beschlossen. Überdies haben wir uns mit den neuen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) befasst. Unsere Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats haben wir dahingehend ergänzt, dass die Mitglieder dem Aufsichtsrat in der Regel nicht länger als drei volle Amtsperioden angehören sollen. Wir haben bestätigt, dass wir den Empfehlungen der Regierungskommission in der Fassung vom 24. Juni 2014 seit Abgabe der Entsprechenserklärung im Dezember 2014 entsprochen haben und künftig allen Empfehlungen des DCGK in der Fassung vom 5. Mai 2015 entsprochen werden soll. Auch die Geschäftsentwicklung im Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight haben wir wiederum ausführlich erörtert. Ausschüsse haben intensiv vorbereitet Die Ausschüsse des Aufsichtsrats haben die Diskussionen und Entscheidungen des Plenums umfassend vorbereitet und damit eine fundierte Erörterung im Plenum sichergestellt. Der Präsidialausschuss tagte im Berichtsjahr fünfmal. Vorstandsangelegenheiten und die Vorbereitung der Aufsichtsratssitzungen waren regelmäßig Gegenstand der Sitzungen. Insbesondere die Niederlegung des Vorstandsmandats von Roger Crook, die Angemessenheit der Vorstandsvergütung und die Genderquote in Aufsichtsrat und Vorstand wurden ausführlich beraten. Der Personalausschuss kam zu vier Sitzungen zusammen und befasste sich unter anderem mit der Förderung von Frauen in Führungspositionen, den strategischen Prioritäten des Personalbereichs, der Personalentwicklung, der Weiterentwicklung der konzernweiten Initiative „Certified“ zur Förderung von Mitarbeiterengagement und kulturellem Wandel sowie der jährlichen Mitarbeiterbefragung. Der Finanz und Prüfungsausschuss trat zu sieben Sitzungen zusammen. Sowohl sein Vorsitzender, Dr. Stefan Schulte, als auch das Mitglied Simone Menne verfügen über den vom Aktiengesetz geforderten Sachverstand für Rechnungslegung und Abschlussprüfung. Der Ausschuss prüfte in der Märzsitzung den Jahres und den Konzernabschluss 2014 und empfahl dem Plenum, die Abschlüsse zu billigen. Die Abschlussprüfer haben an dieser Sitzung teilgenommen und auch die Ergebnisse des durch den Ausschuss festgesetzten Prüfungsschwerpunkts für das Jahr 2014 sowie daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen im Einzelnen erläutert. In der Märzsitzung wurden außerdem die Beschlussempfehlungen an den Aufsichtsrat zur Tagesordnung mit den Beschlussvorschlägen für die Hauptversammlung verabschiedet. Turnusmäßig wurden zudem die wesentlichen Aspekte des Risikomanagements des Konzerns besprochen. Nach der Hauptversammlung hat der Finanz und Prüfungsausschuss den Abschlussprüfer mit der Prüfung des Jahres und Konzernabschlusses 2015 sowie des Halbjahresfinanzberichts beauftragt und den Prüfungsschwerpunkt festgelegt. Die Quartalsfinanzberichte und der Halbjahresfinanzbericht wurden nach prüferischer Durchsicht vor Veröffentlichung im Ausschuss gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer erörtert. Im Mai hat sich der Ausschuss mit den Pensionsverpflichtungen des Konzerns befasst. Am 17. Juni 2015 hat der Finanz und Prüfungsausschuss den Status der Transformation im Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight erörtert. Des Weiteren wurden die Prüfungsergebnisse der Internen Revision behandelt. In der Sitzung am 8. September 2015 hat sich der Finanz und Prüfungsausschuss mit der Systematik des internen Kontroll und Risikomanagementsystems beschäftigt. Darüber hinaus hat er sich vom Chief Compliance Officer ausführlich über die Compliance berichten lassen, besonders über die Weiterentwicklung von Compliance-Organisation und Management. Am 3. Dezember 2015 hat sich der Finanz und Prüfungsausschuss mit dem Konzerngeschäftsplan für das Jahr 2016 und der Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft zwecks Finanzierung eines Aktienrückerwerbs zur Bedienung der im Jahr 2016 fälligen aktienbasierten Vergütung von Führungskräften befasst und dem Plenum die Zustimmung empfohlen. Der Ausschuss hat sich regelmäßig mit der Geschäftsentwicklung des Konzerns und dem internen Kontroll und Risikomanagementsystem auseinandergesetzt. Der Strategieausschuss tagte im Jahr 2015 fünfmal und hat sich neben der Veräußerung einer Unternehmensbeteiligung an Sinotrans Ltd. unter anderem mit der strategischen Position der Geschäftsbereiche in ihrem jeweiligen Marktumfeld und der Umsetzung der „Strategie 2020“ befasst. Schwerpunkte bildeten dabei die Entwicklung des Geschäftsfelds Global Forwarding und dessen geschäftsbezogene IT Erneuerung sowie die Entwicklung des Geschäftsfelds eCommerce Parcel. Der Nominierungsausschuss trat einmal zusammen, um über den Wahlvorschlag für die Hauptversammlung 2015 zu beraten und seine Empfehlung an das Plenum – die Wiederwahl von Roland Oetker in den Aufsichtsrat der Gesellschaft – abzugeben. Der gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG zu bildende Vermittlungsausschuss hat im Berichtsjahr nicht getagt. Über die Erörterungen in den Ausschusssitzungen hat der jeweilige Vorsitzende in der folgenden Plenumssitzung berichtet Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat Im Jahr 2015 gab es im Aufsichtsrat keine personellen Veränderungen. Roland Oetker wurde von der Hauptversammlung am 27. Mai 2015 als Mitglied des Aufsichtsrats wiedergewählt. Er trägt mit großer Erfahrung und hohem Sachverstand dazu bei, dass im Gremium neben weitreichender Branchenerfahrung auch umfangreiche Erfahrung in der Leitung von Unternehmen vorhanden ist. Die aktuelle Besetzung der Aufsichtsratsausschüsse zeigen wir auf Seite 105. Am 27. April 2015 hat Roger Crook sein Vorstandsmandat für den Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight niedergelegt. Bis zur Berufung eines neuen Vorstands für dieses Ressort hat der Vorstandsvorsitzende, Dr. Frank Appel, die entsprechenden Aufgaben in Personalunion übernommen. Umgang mit Interessenkonflikten Keines der Aufsichtsratsmitglieder übt Organ- oder Beratungsaufgaben bei wesentlichen Wettbewerbern des Unternehmens aus. Interessenkonflikte einzelner Mitglieder wurden dem Aufsichtsrat gegenüber im zurückliegenden Geschäftsjahr nicht mitgeteilt. Gesellschaft entspricht allen Kodex-Empfehlungen Vorstand und Aufsichtsrat haben im Dezember 2015 eine uneingeschränkte Entsprechenserklärung nach §161 AktG abgegeben und diese auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht. Hier können auch die Erklärungen der vergangenen Jahre eingesehen werden. Die Deutsche Post AG hat im Geschäftsjahr 2015 allen Empfehlungen der Regierungskommission DCGK in der Fassung vom 24. Juni 2014 entsprochen. Auch künftig soll allen Empfehlungen des DCGK in der Fassung vom 5. Mai 2015 entsprochen werden. Den Anregungen wird entsprochen- mit Ausnahme der Übertragung der gesamten Hauptversammlung im Internet. Im gleichnamigen Bericht (Seite 109 ff.) finden Sie weitere Informationen zur Corporate Governance des Unternehmens sowie den Vergütungsbericht. Jahres- und Konzernabschluss 2015 geprüft Die von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählte PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC), Düsseldorf, hat den Jahres- und Konzernabschluss einschließlich der jeweiligen Lageberichte für das Geschäftsjahr 2015 geprüft und uneingeschränkte Bestätigungsvermerke erteilt. Die prüferische Durchsicht der Quartalsfinanzberichte sowie des Halbjahresfinanzberichts erfolgte ebenfalls durch PwC. Nach eingehender Vorprüfung durch den Finanz- und Prüfungsausschuss hat der Aufsichtsrat in der Bilanzsitzung am 8. März 2016 den Jahres- und Konzernabschluss inklusive Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands sowie die Lageberichte für das Geschäftsjahr 2015 geprüft. Allen Aufsichtsratsmitgliedern wurden die Abschlussunterlagen, die Prüfberichte des Abschlussprüfers und der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands rechtzeitig vor der Bilanzsitzung zugeleitet. Sie wurden eingehend mit dem Vorstand und den anwesenden Abschlussprüfern diskutiert, die über die Ergebnisse ihrer Prüfung berichteten und für Fragen und Auskünfte zur Verfügung standen. Der Ausschussempfehlung folgend hat sich der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen und den Jahres- sowie den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 gebilligt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, der Lageberichte und des Gewinn verwendungsvorschlags durch den Aufsichtsrat sowie den Finanz- und Prüfungsausschuss waren Einwendungen nicht zu erheben. Dem Vorschlag des Vorstands hinsichtlich der Gewinnverwendung und der Zahlung einer Dividende von 0,85 € je Aktie schloss sich der Aufsichtsrat an. Wir danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. Mit großem Engagement und persönlichem Einsatz haben sie dazu beigetragen, dass die erfolgreiche Umsetzung der "Strategie 2020" im Geschäftsjahr 2015 weiter vorangekommen ist. Bonn, 8. März 2016 Der Aufsichtsrat Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann, Aufsichtsratsvorsitzender Gewinnverwendungsvorschlag Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von 5.021.957.129,32 Euro wie folgt zu verwenden: Verteilung an die Aktionäre durch Ausschüttung einer Dividende von 0,85 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie 1.030.840.633,95 Euro Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,00 Euro Gewinnvortrag 3.991.116.495,37 Euro Da die Dividende in vollem Umfang aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinne des § 27 KStG (nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen) geleistet wird, erfolgt die Auszahlung ohne Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag. Bei inländischen Aktionären unterliegt die Dividende nicht der Besteuerung. Eine Steuererstattungs- oder Steueranrechnungsmöglichkeit ist mit der Dividende nicht verbunden. Die Ausschüttung gilt steuerlich als Rückgewähr von Einlagen und mindert - nach Auffassung der Finanzverwaltung - die Anschaffungskosten der Aktien. Bis zur Hauptversammlung kann sich die Anzahl der dividendenberechtigten Stückaktien verändern. In diesem Fall wird der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Gewinnverwendungsvorschlag unterbreitet werden, der eine unveränderte Dividende pro dividendenberechtigter Stückaktie sowie einen entsprechend angepassten Gewinnvortrag vorsieht.“ Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde noch nicht festgestellt.