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Deutsche Post AG Annual Report 2009

Jul 9, 2010

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Annual Report

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Publication Deutsche Post AG Bonn Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 Lagebericht GESCHÄFT UND UMFELD GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND ORGANISATION Der führende Post- und Logistikkonzern Deutsche Post DHL unterhält ein globales Netzwerk, das dem Kunden vom Standardprodukt bis zur maßgeschneiderten Lösung alle Möglichkeiten für den Transport und die Verarbeitung von Waren und Informationen bietet. Wir legen größten Wert auf Service, Qualität und Nachhaltigkeit und übernehmen mit unseren Programmen für Klimaschutz, Katastrophenhilfe und Bildung gesellschaftliche Verantwortung. Im Unternehmensbereich BRIEF sind wir der einzige postalische Universaldienstleister in Deutschland. Wir befördern bundesweit wie international Briefe und Pakete, sind Spezialist für Dialogmarketing, die flächendeckende Verteilung von Presseprodukten und elektronische Dienstleistungen. Im Unternehmensbereich EXPRESS halten wir für Geschäfts- und Privatkunden Kurier- und Expressdienstleistungen bereit. Unser Netzwerk umfasst mehr als 220 Länder und Territorien. Im Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT befördern wir Güter über Schiene, Straße, Luft und See. Wir sind auf der Welt die Nummer eins für Luft- und Seefracht und einer der führenden Landfrachttransporteure in Europa. Im Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN erbringen wir als Weltmarktführer in der Kontraktlogistik Lager-, Transport- und Mehrwertleistungen entlang der gesamten Lieferkette für Kunden verschiedener Branchen. Überdies bieten wir Gesamtlösungen für das Informations- und Kommunikationsmanagement in Unternehmen. Interne Dienstleistungen wie Finanzen, IT und Einkauf haben wir konzernweit im Bereich Global Business Services (GBS) gebündelt. Dadurch können wir unsere Ressourcen effizient nutzen und zugleich auf die sich schnell ändernden Anforderungen unseres Geschäfts flexibel reagieren. Vier operative Unternehmensbereiche Der Konzern ist in vier operative Unternehmensbereiche gegliedert, die durch eigene Zentralen (Divisional Headquarters) gesteuert werden und für die Berichtsstruktur in Geschäftsfelder gegliedert sind. Aufgaben der Konzernführung werden im Corporate Center wahrgenommen. A.01 Organisationsstruktur Deutsche Post DHL Corporate Center (Vorstandsvorsitz, Finanzen, Personal) Brief Express Global Forwarding Freight Supply Chain - Brief Kommunikation - Europe - Global Forwarding - Supply Chain - Dialog Marketing - Americas - Freight - Williams Lea - Presse Services - Asia Pacific - Paket Deutschland - EEMEA - Filialen - Global Mail - Renten-Service Global Business Services Eine neue Strategie und ein neuer Name Im ersten Quartal 2009 haben wir den Konzern im Rahmen unserer neuen Strategie in Deutsche Post DHL umbenannt. Damit unterstreichen wir unser auf zwei Säulen ausgerichtetes Ziel: „Die Post für Deutschland“ zu bleiben und „Das Logistikunternehmen für die Welt“ zu werden. Wir schaffen damit auch eine neue Transparenz im Konzern, übersichtliche Strukturen und integrierte Kundenlösungen. Hierfür haben wir die Markenarchitektur angepasst und den Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN/CORPORATE INFORMATION SOLUTIONS in SUPPLY CHAIN umbenannt. Er umfasst die Geschäftsfelder Supply Chain und Williams Lea. Weiter haben wir im Corporate Center einen neuen Geschäftsbereich „DHL Solutions & Innovation“ eingerichtet sowie die Zuständigkeit für Personal den beiden Säulen Deutsche Post und DHL zugeordnet. A.02 Konzernstruktur aus verschiedenen Perspektiven Corporate-Governance-Struktur Managementverantwortung Rechtliche Struktur Markennamen Struktur gemäß den Governance-Aufgaben und –Verantwortlichkeiten (Boards und Ausschüsse) Struktur gemäß der Entscheidungsverantwortung und den Berichtslinien Struktur auf der Grundlage der Rechtsträger des Konzerns Struktur gemäß den in der Kundenkommunikation verwendeten Markennamen - Corporate Center - Vorstandsbereiche - Deutsche Post AG - Deutsche Post - Unternehmensbereiche - Zentralbereiche - Konzernunternehmen - DHL - Global Business Services - Geschäftsbereiche - Servicebereiche - Regionen - Abteilungen Neue Vorstände für EXPRESS und Finanzen Am 26. Februar 2009 hat Ken Allen von John Mullen die Leitung des Unternehmensbereichs EXPRESS übernommen. Mit Wirkung vom 1. September 2009 hat Lawrence Rosen das Ressort Finanzen, Global Business Services übernommen und ist damit dem am 30. Juni 2009 ausgeschiedenen John Allan nachgefolgt. In der Übergangszeit wurde das Ressort von Frank Appel kommissarisch verantwortet. Organisation des operativen Geschäfts angepasst Wie angekündigt, haben wir uns Anfang 2009 aus dem nationalen US-Expressgeschäft zurückgezogen und unsere regionale Organisationsstruktur entsprechend verschlankt. Unsere amerikanische Organisation für den Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT wurde ebenfalls neu geordnet: Nordamerika und Lateinamerika wurden zur Region Americas zusammengefasst. Im Zuge der Neuausrichtung des Unternehmensbereichs EXPRESS haben wir im vierten Quartal 2009 die Absicht bekannt gegeben, die regionalen europäischen Zentralfunktionen aus Brüssel nach Bonn, Leipzig und Prag zu verlagern, also dorthin, wo auch die übrigen Funktionen angesiedelt sind. So können wir unsere Ressourcen effektiver einsetzen und enger zusammenarbeiten. Die Länderorganisation in Belgien ist von diesem Umzug ebenso wenig betroffen wie der Betrieb am Brüsseler Luftdrehkreuz und den Gateways. Im Unternehmensbereich BRIEF haben wir im vierten Quartal den Vertrieb neu organisiert. Dadurch ist es uns gelungen, Abläufe und Strukturen zu vereinfachen, Kosten zu sparen und flexibler auf Kundenanforderungen zu reagieren. ÜBERNAHMERECHTLICHE ANGABEN Angaben nach §§ 289 Abs. 4, HGB und erläuternder Bericht Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals, Stimmrechte und Übertragung von Aktien Zum 31. Dezember 2009 betrug das Grundkapital der Gesellschaft 1.209.015.874 €, eingeteilt in ebenso viele auf den Namen lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag). Jede Aktie gewährt die gleichen gesetzlich vorgesehenen Rechte und Pflichten und in der Hauptversammlung je eine Stimme. Keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe stehen Sonderrechte, insbesondere solche, die Kontrollbefugnisse verleihen, zu. Die Ausübung der Stimmrechte und die Übertragung der Aktien richten sich nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen und der Satzung der Gesellschaft, die beides nicht beschränkt. § 19 der Satzung bestimmt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um als Aktionär an der Hauptversammlung teilzunehmen und sein Stimmrecht auszuüben. Gegenüber der Gesellschaft gilt als Aktionär nur, wer als solcher im Aktienregister eingetragen ist. Dem Vorstand sind keine Vereinbarungen zwischen Aktionären bekannt, die das Stimmrecht oder die Aktienübertragung beschränken. Kapitalbeteiligungen von mehr als 10 % Die KfW Bankengruppe (KfW), Frankfurt am Main, ist mit einer Beteiligung von rund 30,5 % am Grundkapital unser größter Aktionär. Die Bundesrepublik Deutschland ist mittelbar über die KfW an der Deutsche Post AG beteiligt. KfW und Bund sind gemäß den uns vorliegenden Mitteilungen nach §§ 21 ff. WpHG die einzigen Aktionäre, die direkt oder indirekt mehr als 10 % des Grundkapitals halten. Ernennung und Abberufung der Vorstandsmitglieder Die Mitglieder des Vorstands werden nach den gesetzlichen Vorschriften bestellt und abberufen (§§ 84, 85 AktG, § 31 MitbestG). Gemäß § 84 AktG, § 31 MitbestG erfolgt die Bestellung durch den Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Gemäß § 6 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Mitgliedern. Im Übrigen wird die Zahl der Vorstandsmitglieder durch den Aufsichtsrat bestimmt, der auch einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen kann. Im Berichtsjahr gab es Änderungen im Vorstand, über die wir im Kapitel Geschäftstätigkeit und Organisation berichten. Satzungsänderungen Die Satzung kann gemäß §§ 119 Abs. 1 Ziff. 5, 179 Abs. 1 Satz 1 AktG durch Beschluss der Hauptversammlung geändert werden. Gemäß § 21 Abs. 2 der Satzung in Verbindung mit §§ 179 Abs. 2, 133 AktG beschließt die Hauptversammlung über Satzungsänderungen grundsätzlich mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen und mit der einfachen Mehrheit des vertretenen Grundkapitals. Soweit das Gesetz für Satzungsänderungen zwingend eine größere Mehrheit vorschreibt, ist diese Mehrheit entscheidend. Gemäß § 14 Abs. 7 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Satzungsänderungen, die nur die Fassung betreffen, zu beschließen. Ferner ist der Aufsichtsrat durch Hauptversammlungsbeschlüsse vom 8. Mai 2007 (Bedingtes Kapital III) und 21. April 2009 (Genehmigtes Kapital 2009) jeweils ermächtigt worden, die Fassung der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausgabe von Aktien bzw. der Ausnutzung des genehmigten Kapitals sowie nach Ablauf des jeweiligen Ermächtigungszeitraums anzupassen. Befugnisse des Vorstands, insbesondere zu Aktienausgabe und Aktienrückkauf Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 20. April 2014 bis zu 240 Mio neue, auf den Namen lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen auszugeben und hierdurch das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 240 Mio € zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2009, § 5 Abs. 2 der Satzung). Der Vorstand hat diese Ermächtigung bisher nicht ausgenutzt. Den Aktionären steht bei Ausgabe von neuen Aktien aus dem Genehmigten Kapital 2009 grundsätzlich ein Bezugsrecht zu, das nur unter den in § 5 Abs. 2 der Satzung genannten Voraussetzungen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden kann. Die Einzelheiten dazu ergeben sich aus § 5 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft. Das Genehmigte Kapital 2009 ist ein Finanzierungs- und Akquisitionsinstrument entsprechend den internationalen Standards, das der Gesellschaft die Möglichkeit gibt, schnell, flexibel und kostengünstig Eigenkapital aufzunehmen. Das genehmigte Kapital entspricht einem Anteil von weniger als 20 % des Grundkapitals. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 8. Mai 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 7. Mai 2012 einmal oder mehrmals Options-, Wandel- und/oder Gewinnschuldverschreibungen bzw. Kombinationen dieser Instrumente (nachfolgend zusammen „Options- und/oder Wandelanleihen“) im Gesamtnennbetrag von bis zu 1 Mrd € auszugeben und dabei Options- und/oder Wandelungsrechte auf neue Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von insgesamt bis zu 56 Mio € zu gewähren. Hierzu ist das Grundkapital um bis zu 56 Mio € bedingt erhöht (Bedingtes Kapital III, § 5 Abs. 3 der Satzung). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann bei der Ausgabe von Options- und/oder Wandelanleihen nur unter den in dem vorgenannten Ermächtigungsbeschluss aufgeführten Voraussetzungen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden. Die Einzelheiten dazu ergeben sich aus dem von der Hauptversammlung beschlossenen Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 7 der Hauptversammlung vom 8. Mai 2007. Die Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelanleihen entspricht der üblichen Unternehmenspraxis bei börsennotierten Aktiengesellschaften. Sie eröffnet der Gesellschaft die Möglichkeit zur flexiblen und zeitnahen Finanzierung ihrer Aktivitäten und gibt den notwendigen Handlungsspielraum, um günstige Marktsituationen kurzfristig und schnell zu nutzen, indem beispielsweise Aktien oder Options-/Wandelanleihen der Gesellschaft im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen, beim Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen als Gegenleistung angeboten werden können. Der Vorstand hat diese Ermächtigung bisher nicht ausgenutzt. Schließlich hat die Hauptversammlung vom 21. April 2009 die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 30. September 2010 eigene Aktien bis zu 10 % des bei Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Dabei gilt die Maßgabe, dass die so erworbenen Aktien zusammen mit Aktien, die die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals darstellen. Der Erwerb der Aktien kann über die Börse, aufgrund eines öffentlichen Kaufangebots, mittels einer an die Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten oder auf andere Weise nach Maßgabe des § 53a AktG erfolgen. Die Ermächtigung kann zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck ausgeübt werden; insbesondere ist der Vorstand ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss mit Zustimmung des Aufsichtsrats einzuziehen. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem von der Hauptversammlung beschlossenen Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 6 der Hauptversammlung vom 21. April 2009. In Ergänzung zu dieser Ermächtigung hat die Hauptversammlung vom 21. April 2009 den Vorstand ermächtigt, in dem zu Tagesordnungspunkt 6 der Hauptversammlung vom 21. April 2009 beschlossenen Rahmen eigene Aktien auch in Erfüllung von Optionsrechten, die die Gesellschaft zum Erwerb der eigenen Aktien bei Ausübung der Option verpflichten („Put-Optionen“), oder in Ausübung von Optionsrechten zu erwerben, die der Gesellschaft das Recht vermitteln, eigene Aktien bei Ausübung der Option zu erwerben („Call-Optionen“), und eigene Aktien unter Einsatz einer Kombination von Put- und Call-Optionen zu erwerben. Dabei sind alle Aktienerwerbe unter Einsatz von Put-Optionen, Call-Optionen oder einer Kombination aus Put- und Call-Optionen auf höchstens 5 % des bei Beschlussfassung vorhandenen Grundkapitals beschränkt. Die Laufzeiten der Optionen müssen spätestens am 30. September 2010 enden und so gewählt werden, dass der Erwerb der eigenen Aktien in Ausübung der Optionen nicht nach dem 30. September 2010 erfolgen kann. Die Einzelheiten ergeben sich aus dem von der Hauptversammlung beschlossenen Beschlussvorschlag zu Tagesordnungspunkt 7 der Hauptversammlung vom 21. April 2009. Die Erteilung einer Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien durch die Hauptversammlung entspricht einer verbreiteten Praxis bei börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland. Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien unter Einsatz von Derivaten soll das Instrumentarium des Aktienrückkaufs lediglich ergänzen und der Gesellschaft die Gelegenheit geben, einen Rückkauf optimal zu strukturieren. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 28. April 2010 vorschlagen, beide Ermächtigungen erneut zu erteilen. Bei öffentlichen Angeboten zum Erwerb von Aktien der Gesellschaft gelten ausschließlich Gesetz und Satzung einschließlich der Bestimmungen des deutschen Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes. Die Hauptversammlung hat den Vorstand nicht zur Vornahme von in ihre Zuständigkeit fallenden Handlungen ermächtigt, um den Erfolg von etwaigen Übernahmeangeboten zu verhindern. Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, und Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern Für den Fall eines Kontrollwechsels ist den Vorstandsmitgliedern Ken Allen, Bruce Edwards, Lawrence Rosen und Hermann Ude das Recht eingeräumt, innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach dem Kontrollwechsel mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende ihr Amt als Mitglied des Vorstands jeweils aus wichtigem Grund niederzulegen und den Vorstandsvertrag zu kündigen (Sonderkündigungsrecht). Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts oder einvernehmlicher Aufhebung des Vorstandsvertrags unter den gleichen Voraussetzungen hat das Mitglied des Vorstands Anspruch auf Abfindung seiner Vergütungsansprüche für die Restlaufzeit des Vorstandsvertrags, begrenzt durch die vom Deutschen Corporate Governance Kodex (Ziff. 4.2.3 in der Fassung vom 18. Juni 2009) empfohlenen Caps. Die Vereinbarungen sind im Vergütungsbericht dargestellt. RAHMENBEDINGUNGEN Weltwirtschaft in der Krise Die globale Wirtschaft befand sich zu Beginn des Jahres 2009 in der schwersten Rezession seit Jahrzehnten. Die Finanzmarktkrise hat dazu geführt, dass Unternehmen erheblich weniger investiert haben, die Industrieproduktion ist so stark eingebrochen wie nie zuvor. Am schwersten aber hat es den internationalen Handel getroffen. Viele Staaten haben umfangreiche Konjunkturpakete aufgelegt, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Im Jahresverlauf zeigten diese Wirkung: Weltwirtschaft und Welthandel haben sich langsam erholt. Dennoch ist die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2009 um 0,8 % geschrumpft, im Vorjahr war sie noch um 3 % gewachsen. Der internationale Güteraustausch hat sogar um gut 12 % (IWF: 12,3 %, OECD: 12,5 %) abgenommen. A.03 Wachstumsindikatoren 2009 % Bruttoinlandsprodukt Export Binnennachfrage USA 2,4 9,9 3,4 Japan 5,1 24,2 3,2 China 8,7 16,0 k.A Euroraum 4,0 13,3 2,9 Deutschland 5,0 14,7 1,8 Quelle: Postbank Research, nationale Statistiken Die Vereinigten Staaten erlebten den schärfsten Konjunktureinbruch seit 60 Jahren. Die Bruttoanlageinvestitionen sind um 18,4 % gesunken, Ex- und Importe ebenfalls massiv. Auch der private Verbrauch, in den Vereinigten Staaten die wichtigste Stütze der Konjunktur, ist unter das Vorjahresniveau gefallen. Die Konjunktur hat sich in der zweiten Jahreshälfte wieder erholt. Insgesamt ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aber um 2,4 % zurückgegangen. Asien wurde von der Krise auch getroffen, erholte sich aber wesentlich schneller als andere Regionen. Die Schwellenländer des Kontinents wiesen immer noch ein Wachstum von 6,5 % auf – in den vorangegangenen acht Jahren waren die Zuwachsraten allerdings teilweise wesentlich höher ausgefallen. Nach wie vor behaupteten sie damit aber ihre globale Spitzenposition. Vorreiter war China, dessen Binnenwirtschaft durch ein massives Infrastrukturprogramm gestützt wurde. Das Wachstum des BIP fiel deshalb nur mäßig auf 8,7 % (Vorjahr: 9,6 %), obwohl die Exporte um 16 % eingebrochen waren. Der Handelsbilanzüberschuss ist deutlich von 298 Mrd US-$ auf 196 Mrd US-$ gesunken. Die Direktinvestitionen behaupteten sich mit 90 Mrd US-$ auf hohem Niveau. Weil Japans Wirtschaft sehr vom Export abhängt, hat sie der Einbruch des internationalen Handels besonders stark getroffen. Die Ausfuhren sind um fast ein Viertel zurückgegangen, das BIP um mehr als 5 %. Auch den Euroraum hat die Krise Anfang 2009 tief getroffen. Exporte brachen ein, Investitionen sanken drastisch. Die Arbeitslosigkeit ist kräftig gestiegen, der private Verbrauch dementsprechend gesunken. Dank staatlicher Konjunkturprogramme hat die Wirtschaft seit dem Frühjahr wieder Tritt gefasst und im zweiten Halbjahr begonnen, sich langsam zu erholen. Der Einbruch zu Beginn des Jahres konnte aber nicht annähernd ausgeglichen werden. Das BIP ist daher im Berichtsjahr um 4,0 % geschrumpft (Vorjahr: +0,6 %). Deutschland war zu Jahresbeginn noch stärker vom Einbruch der internationalen Nachfrage betroffen. Die Exporte sind um 14,7 %, die Ausrüstungsinvestitionen sogar um 20 % gesunken. Das BIP ist damit um 5,0 % gefallen (Vorjahr: +1,3 %), wobei sich der private Verbrauch, nicht zuletzt dank der Abwrackprämie für ältere Personenkraftwagen, annähernd auf Vorjahresniveau gehalten hat. Ölpreis wieder im Aufwind Im Durchschnitt lag der Ölpreis mit 62 US-$ für ein Fass (159 Liter) der Sorte Brent um rund 36 % unter dem Niveau des Vorjahres. Mit der Krise zu Jahresbeginn fiel er mit rund 40 US-$ auf das niedrigste Niveau seit mehreren Jahren. Förderkürzungen der OPEC und bessere Konjunkturdaten haben dann jedoch dafür gesorgt, dass der Ölpreis zur Jahresmitte bereits wieder ein Niveau von 70 US-$ erreicht hat. Am Jahresende waren es dann fast 80 US-$. A.04 Brentöl-Spotpreis und Wechselkurs Euro/US-Dollar 2009 Euro kräftig aufgewertet Auf die Wirtschaftskrise haben die Notenbanken mit einer expansiven Geldpolitik reagiert. Die US-Notenbank hielt ihren Leitzins das gesamte Jahr über mit 0 % bis 0,25 % auf einem extrem niedrigen Niveau. Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte ihren Leitzins von 2,5 % zu Jahresbeginn bis Mai auf 1 %. Dort hielt sie ihn bis zum Jahresende konstant. Auf die Entwicklung des Eurokurses zum US-Dollar hatte die Zinspolitik aber keinen entscheidenden Einfluss. Zu Jahresbeginn wertete der Euro noch deutlich von 1,40 US-$ bis auf 1,25 US-$ ab, da in der Krise die US-Währung als sicherer Hafen gefragt war. Mit steigender Zuversicht auf eine wirtschaftliche Erholung verlor dieses Argument an Bedeutung und der Euro-Kurs ist bis Jahresende um knapp 3 % auf 1,43 US-$ gestiegen. Gegenüber dem Britischen Pfund verlor der Euro dagegen gut 7 %. Unternehmensanleihen erholen sich Die Furcht vor einer lang anhaltenden Wirtschaftskrise hatte die Kapitalmarktzinsen um die Jahreswende 2008/2009 auf tiefste Stände fallen lassen. Im Jahresverlauf nahm aber die Risikoneigung wieder zu. Die Kapitalmarktzinsen sind gestiegen, wenngleich auf niedrigem Niveau. Am Jahresende lag die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen mit 3,39 % um 0,44 Prozentpunkte höher als Ende 2008. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen zog im gleichen Zeitraum um 1,62 Prozentpunkte auf 3,84 % an. Unternehmensanleihen profitierten von der wirtschaftlichen Erholung im Jahresverlauf. Die Risikoaufschläge fielen teilweise unter das Niveau, wie es vor der Eskalation der Finanzmarktkrise im September 2008 verzeichnet worden war. Internationaler Handel im Krisenjahr stark gebremst Der internationale Handel ist gekoppelt an die weltwirtschaftliche Konjunktur. Entsprechend stark ist er im Berichtsjahr zurückgegangen, was sich besonders bei den europäischen und amerikanischen Importen bemerkbar gemacht hat. Der asiatisch-pazifische Raum hingegen, der mehr als zwei Drittel des gesamten internationalen Handels ausmacht, hat weniger unter der Finanzkrise gelitten. Weltweit sind die Handelsvolumina um etwa 4 % zurückgegangen. Zuletzt gab es jedoch Anzeichen dafür, dass der Handel im Jahr 2010 wieder moderat wachsen könnte. Es ist davon auszugehen, dass Asien als globaler Wachstumsmotor auch in Zukunft überdurchschnittlich dazu beitragen wird. A.05 Durchschnittliche annualisierte Wachstumsrate 2008 bis 2009 % Import Export Afrika Asien/Pazifik Europa Lateinamerika Mittlerer Osten Nordamerika Afrika 2,1 3,2 10,9 11,5 4,2 5,7 Asien/Pazifik 2,0 2,1 12,6 8,7 6,2 14,6 Europa 0,2 6,5 10,8 11,9 8,9 11,0 Lateinamerika 2,3 5,1 10,0 6,6 1,8 12,7 Mittlerer Osten 3,2 6,2 10,9 11,8 5,8 6,6 Nordamerika 8,3 6,5 17,6 11,3 12,4 11,9 A.06 Wesentliche Handelsströme: Volumina 2009 1) Global Trade Navigator 1) Abweichend vom Geschäftsbericht 2008 werden die Volumina ohne Berücksichtigung preisbezogener Effekte dargestellt Unsere Märkte Wir sind in mehr als 220 Ländern und Territorien vertreten, darunter in allen wichtigen Wirtschaftsregionen. Eine Übersicht über die Gesamtmärkte sowie die für uns relevanten Teilmärkte zeigen wir im Folgenden. Der Zuschnitt der Regionen entspricht unserer Geschäftsstruktur. Die jeweiligen Rahmenbedingungen sowie unsere Marktanteile schildern wir im Kapitel Unternehmensbereiche. A.07 Marktvolumina Global Europa USA Asien - Internationaler Briefmarkt (outbound, 2009): 7 Mrd € 1) - Briefkommunikation Deutschland (2009): 6,3 Mrd € 5) - Nationaler Briefmarkt (2009) 43,2 Mrd € 8) - Internationaler Expressmarkt (2008): 5,5 Mrd € 10) - Luftfracht (2008): 19,0 Mio t 2) - Dialogmarketing Deutschland (2009) 19,3 Mrd € 5) - Internationaler Expressmarkt (2008): 1,6 Mrd € 9) - Seefracht (2008): 31,7 Mio TEU 3) - Internationaler Expressmarkt( 2008) 14,0 Mrd € 6) - Kontraktlogistik (2008): 147 Mrd € 4) - Straßentransport (2008): 169,4 Mrd € 7) 1) Unternehmensschätzungen, UPU-Statistik 2008, Geschäftsberichte von USPS, Royal Mail, La Poste, SPI und TNT, weitere Berechnungen und Schätzungen 2) Daten basieren ausschließlich auf Export-Frachttonnen. Quelle: Global Insight, Global Trade Navigator, Geschäftsberichte, Pressemitteilungen und Unternehmensschätzungen 3) Geschätzter Anteil des Gesamtmarktes in Twenty Foot Equivalent Unit (20-Fuß-Container-Einheit), der von Spediteuren kontrolliert wird. Quelle: Global Insight, Global Trade Navigator, Geschäftsberichte, Pressemitteilungen und Unternehmensschätzungen 4) Quelle: Transport Intelligence. Vorjahreszahlen sind nicht vergleichbar, da das erhebende Institut und die die Erhebungsmethodik gewechselt wurden. 5) Unternehmensschätzung 6) Umfasst die Expressprodukte Time Definite International und Day Definite International. Länderbasis: AT, BE, CH, CZ, DK, ES, FR, GE, IT, NL, NO, PL, SE, UK. Quelle: MRSC 7) Gesamtmarktzahl für 20 europäische Länder ohne Schüttgut- und Spezialtransporte. Quelle: MRSC Marktanalysen 2008 und 2009, Eurostat 2008, Geschäftsberichte, Pressemitteilungen, Internetseiten der Unternehmen, Schätzungen und Analystenberichte 8) Vorjahreszahlen sind nicht vergleichbar, da die Erhebungsmethodik gewechselt wurden. Quelle: USPS 2009 9)Umfasst die Expressprodukte Time Definite International und Day Definite International. Länderbasis: CA, MX, BR, CO, AR, VE, PA, CL, PE, BO, UY, PY, DO, JM. MRSC, Geschäftsberichte von UPS, TNT, Fedex, Pressemitteilungen, Internetseiten der Unternehmen, Schätzungen, Analystenreports 10) Länderbasis: AU, CN, HK, ID, IN, JP, KR, NZ, MY, PH, SG, TH, TW, VN. Quelle: MRSC Studie von 2007, Geschäftsberichte, Pressemitteilungen, Internetseiten der Unternehmen, Schätzungen, Analysten Reports. Einflussgrößen unseres Geschäfts Im Berichtsjahr haben wir unsere neue Konzernstrategie vorgestellt, die „Strategie 2015“. Im Vorfeld wurden die wesentlichen Einflussgrößen, die unser Geschäft bestimmen, erneut überprüft. Obwohl sich das geschäftliche und konjunkturelle Umfeld erheblich verändert hat, gehen wir nach wie vor davon aus, dass vier Entwicklungen unser Geschäft maßgeblich beeinflussen: 1. Globalisierung Durch den Abbau von Handels- und Zollbeschränkungen können Unternehmen neue Märkte erschließen und Aktivitäten an Standorte verlagern, die Wettbewerbsvorteile bieten. Dadurch steigen der internationale Handel sowie die Nachfrage nach Transport- und Logistikleistungen. Vor diesem Hintergrund wird das Wachstum in der Logistikindustrie auch in Zukunft stärker ausfallen als das jeweilige volkswirtschaftliche Wachstum. Allerdings ist zu erwarten, dass Produkte von geringem Wert und hoher Arbeitsintensität vermehrt in Ländern produziert werden, die geografisch nah liegen und immer noch ein vergleichsweise geringes Lohnniveau aufweisen. Außerdem dürften für weniger zeitkritische Sendungen vermehrt Transporte mit niedrigerem Kraftstoffverbrauch nachgefragt werden. Da wir in den typischen Niedriglohnländern Osteuropas und Lateinamerikas gut vertreten sind und unser Angebot alle Transportmittel umfasst, werden wir auch von diesem Trend profitieren. 2. Outsourcing Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten steigt der Druck auf Unternehmen, Kosten zu senken und Geschäftsprozesse zu straffen. Aktivitäten, die nicht dem Kerngeschäft zuzurechnen sind, werden zunehmend ausgelagert. Zudem werden Lieferketten immer komplexer und internationaler. Dementsprechend verlangen Kunden mehr und mehr nach integrierten Lösungen, über die sie eine breite Palette an Dienstleistungen erhalten. Von diesem Trend profitieren wir als globaler und integrierter Logistikdienstleister. 3. Digitalisierung Das Internet hat die Übertragung von Informationen nachhaltig verändert. Statt physisch wird immer mehr elektronisch kommuniziert. Dadurch sinken Menge und Umsatz vor allem im klassischen Briefgeschäft. Andererseits überwindet das Internet die Entfernung zwischen Händlern und Kunden und schafft neuen Bedarf für den Transport von Waren, Werbematerialien und Vertragsdokumenten. Davon profitieren wiederum wir. Auf dem virtuellen Markt wächst der Wunsch nach verbindlicher, vertraulicher und verlässlicher elektronischer Kommunikation. 4. Klimawandel Das Bewusstsein für Umwelt und Klima steigt. Vermehrt werden klimaneutrale Produkte nachgefragt. Überdies werden Gesetzesvorschriften erlassen, die Unternehmen zwingen, ihre CO2-Emissionen nachhaltig zu senken. Als weltweit führendes Unternehmen der Logistikindustrie ist es für uns selbstverständlich, dass wir einen Beitrag dazu leisten. Wir bieten unseren Kunden Energie sparende Transporte und klimaneutrale Produkte an und haben uns selbst ein ehrgeiziges Klimaschutzziel gesetzt. KONZERNSTRATEGIE Hervorragend im Wettbewerb positioniert Der Konzern Deutsche Post DHL hat sich in den letzten Jahren hervorragend im Wettbewerb behauptet: Wir sind Marktführer im deutschen Briefgeschäft und weltweit in fast allen Geschäftsfeldern des Logistikbereichs. Damit verbunden sind langfristige Wachstumsperspektiven. Wir haben eine starke globale Präsenz aufgebaut und können unseren Kunden ein derart breites Portfolio an Produkten und Dienstleistungen anbieten, wie es kaum ein anderes Unternehmen unserer Branche vermag. Diese Marktstärke haben wir in der Vergangenheit mit Akquisitionen erreicht, seit nunmehr drei Jahren aber vornehmlich durch organisches Wachstum. Strategische Ausrichtung während der Krise geschärft Die globale Rezession hat im Jahr 2009 die gesamte Logistikbranche und viele unserer Kunden getroffen. Wir sind aber nicht untätig geblieben. Unser Konzern hat die vergangenen zwei Jahre genutzt, um zentrale strategische Fragen zu beantworten. Für unsere frühere Konzerntochter Deutsche Postbank AG haben wir in der Deutsche Bank einen verlässlichen Partner für die Zukunft gefunden. Wir werden uns künftig auf unsere Kernkompetenzen im Brief- und im Logistikgeschäft konzentrieren. Um die Verluste im US-Expressgeschäft zu verringern und die Risiken für unseren Konzern abzumildern, haben wir es neu geordnet. Auch hier konzentrieren wir uns jetzt auf unsere Kernkompetenz: Sendungen in die USA und aus den USA heraus. Über diese beiden zentralen Weichenstellungen hinaus haben wir erfolgreich ein weitreichendes Programm zur Kostensenkung umgesetzt und so die Grundlage dafür gelegt, dass das Unternehmen gestärkt aus dieser globalen Krise hervorgehen und nachhaltig profitabel wachsen wird. Unser Potenzial voll entfalten Die „Strategie 2015“ soll uns helfen, unsere Potenziale voll zu entfalten. So wollen wir zum bevorzugten Anbieter für unsere Kunden, zum attraktiven Investment für unsere Aktionäre und zum besten Arbeitgeber werden. In Zahlen ausgedrückt: Wir wollen, dass das Wachstum unserer operativen Unternehmensbereiche das jeweilige jährliche Marktwachstum um ein bis zwei Prozentpunkte übertrifft. Die zwei Säulen: Brief- und Logistikgeschäft Wir wollen unsere Position als „Die Post für Deutschland“ bewahren. Gleichzeitig möchten wir die globale Stärke unseres Logistikgeschäfts nutzen und „Das Logistikunternehmen für die Welt“ werden. Unser neuer Konzernname Deutsche Post DHL unterstreicht die Bedeutung dieser beiden Säulen unseres Geschäfts. Die Marke Deutsche Post steht für ein Unternehmen, das weltweit Maßstäbe für Qualität, Technik und Effizienz setzt und sich den Herausforderungen dieses reifen Marktes sehr erfolgreich gestellt hat. Unser Ziel ist es, im Unternehmensbereich BRIEF weiterhin in hohem Maße profitabel zu arbeiten und unser Leistungsangebot um weitere Kommunikationsdienstleistungen zu erweitern. Die Marke DHL steht für ein umfassendes Angebot und eine weltweite Präsenz in der Logistik. Mit den Unternehmensbereichen EXPRESS, GLOBAL FORWARDING, FREIGHT und SUPPLY CHAIN sind wir in attraktiven Marktsegmenten tätig. Ziel ist es, die nach wie vor großen Wachstumschancen in der Logistikindustrie weiter auszuschöpfen und die Potenziale unseres Unternehmens voll zu entfalten. Unser Leitprinzip: Respekt und Resultate Die Leistungsstärke eines Unternehmens wird in hohem Maße von seiner Kultur beeinflusst. Unser Leitprinzip „Respekt und Resultate“ steht für die tägliche Herausforderung, erstklassige Ergebnisse mit der Verantwortung für die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und Kunden zu verbinden. Gegenüber unseren Aktionären zeigen wir Respekt, indem wir Herausforderungen offen benennen und deutlich machen, wie wir sie angehen wollen. Wir wissen: Unsere unternehmerischen Aktivitäten haben einen Einfluss auf die Gesellschaft. Darum zeigen wir unseren Respekt auch gegenüber den Menschen, mit denen wir umgehen, und der Umwelt, in der wir leben. Den Kunden das Leben einfacher machen Ein zentraler Bestandteil unserer Konzernstrategie ist das Kundenversprechen: Wir möchten unseren Kunden Leistungen anbieten, die ihnen das Leben einfacher machen und die nachhaltig wirken. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir eine Reihe von konzernweiten Initiativen aufgesetzt. Von zentraler Bedeutung bleibt das First-Choice-Programm, über das unsere Kundenorientierung in allen Bereichen verbessert wird und Prozesse entsprechend ausgerichtet werden. Um uns vom Wettbewerb abzuheben, wollen wir Innovationsführer in der Logistikbranche und Marktführer in ausgewählten Sektoren bleiben beziehungsweise werden. Dies erreichen wir mit der neuen Einheit „DHL Solutions & Innovation“ (DSI) und dem „Sector Management“. DSI bündelt die Innovationstätigkeit innerhalb von DHL mit dem Ziel, aus vorhandenem Know-how innovative Lösungen zu entwickeln. Mit dem „Sector Management“ institutionalisieren wir den bereichsübergreifenden Austausch unseres Branchenwissens innerhalb von DHL. So werden neue Produkte, Dienstleistungen und Lösungen entwickelt, die Kundenbedürfnisse in bestimmten Branchen gezielter erfüllen. Ein Beitrag für unsere Umwelt Als größtes Unternehmen unserer Branche nehmen wir unsere ökologische und gesellschaftliche Verantwortung ernst. Die Schwerpunkte unserer Nachhaltigkeitsstrategie liegen in drei Bereichen: Mit dem Konzernprogramm „GoGreen“ haben wir einen systematischen Ansatz entwickelt, das Klimaschutzziel des Konzerns zu erreichen. Unter dem Themenschwerpunkt „GoHelp“ setzen wir unsere Kompetenz dafür ein, die Lebensbedingungen von Menschen im Katastrophenfall zu verbessern. Dritter Schwerpunkt unseres gesellschaftlichen Engagements ist die Bildung. Um ihn inhaltlich zu definieren und strategisch auszurichten, wurde das Projekt „GoTeach“ ins Leben gerufen. UNTERNEHMENSSTEUERUNG Gewinn nach Kapitalkosten weitere Steuerungskennzahl Im Jahr 2008 hat der Konzern Deutsche Post DHL eine neue Steuerungsgröße eingeführt, an der sich der Grad der Zielerreichung bemisst. Das „EBIT after Asset Charge“ (EAC, Gewinn nach Kapitalkosten) war im Berichtsjahr neben dem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) eine weitere entscheidende Steuerungskennzahl. Wir richten unser operatives Geschäft in allen Bereichen auf nachhaltige Wertsteigerung aus, indem wir neben dem zu erzielenden Gewinn auch den dafür erforderlichen Ressourceneinsatz sorgfältig steuern. Die Führungskräfte sollen dadurch ein stärkeres Gewicht auf die Kapitalkosten legen, die ihr operatives Geschäft erwirtschaften muss. A.08 Berechnung des EAC Berichtetes EBIT - Kapitalkosten (Asset Charge) = Nettovermögensbasis x Konzernkapitalkostensatz (WACC) = EBIT after Asset Charge (EAC, Gewinn nach Kapitalkosten Um die „Asset Charge“ zu ermitteln, wird die Nettovermögensbasis mit dem durchschnittlichen Kapitalkostensatz („Weighted Average Cost of Capital“, WACC) multipliziert. Der Konzernkapitalkostensatz (WACC) wird aus dem gewichteten Durchschnitt der Nettokosten für verzinsliches Fremdkapital und Eigenkapital ermittelt. Dabei werden gemäß „Capital Asset Pricing Model“ unternehmensbereichsspezifische Risikofaktoren berücksichtigt, die durch den Beta-Faktor abgebildet werden. Der Konzern Deutsche Post DHL verfolgt das Ziel, durch eine effiziente Steuerung der Nettovermögensbasis den Unternehmenswert zu steigern. A.09 Berechnung der Nettovermögensbasis Operative Vermögenswerte · Immaterielle Vermögenswerte · Sachanlagen · Forderungen aus L / L, andere operative Vermögenswerte - Operative Verbindlichkeiten · Operative Rückstellungen · Verbindlichkeiten aus L / L, andere operative Verbindlichkeiten = Business operating assets (BOA) + Goodwill = Nettovermögensbasis Um den optimalen Verschuldungsgrad für einen niedrigen WACC zu erreichen, sind folgende zwei Faktoren gegeneinander abzuwägen: • 1. Da Eigenkapitalinvestoren höhere Renditen erwarten als Fremdkapitalinvestoren, sinkt der WACC mit einem höheren Verschuldungsgrad („leverage effect“). • 2. Mit einem höheren Verschuldungsgrad verschlechtert sich tendenziell das Kreditrating des Unternehmens, die Fremdkapitalkosten erhöhen sich deutlich und überkompensieren den ersten Effekt. Seit dem Jahr 2008 gilt ein Kapitalkostensatz von 8,5 % als Mindestzielgröße für Projekte und Investitionen im Konzern. Im Jahr 2009 betrug das EAC 959 Mio € (Vorjahr: 2.484 Mio €). In beiden Geschäftsjahren war das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit durch Einmaleffekte negativ belastet. A.10 Gewinn nach Kapitalkosten (EAC) Mio € 2008 angepasst 2009 +/– % Berichtetes EBIT –966 231 – Kapitalkosten –1.518 –1.190 –21,6 = (EAC) –2.484 –959 61,4 Bezogen auf das EAC konnten wir die Kapitalkosten über alle Segmente um 328 Mio € auf 1.190 Mio € senken, unter anderem durch ein verbessertes Management des Net Working Capital. KAPITALMARKT DEUTSCHE POST AKTIE Ein Börsenjahr der Extreme 2009 war ein Börsenjahr der Extreme. Zu Jahresbeginn flüchteten Investoren noch in Scharen aus Aktien in traditionell konservative Anlageformen. So trieb die Angst der Anleger den DAX am 6. März auf einen Jahrestiefststand von 3.666 Punkten – ein Wertverlust von 23,8 % gegenüber dem Schlusskurs des Jahres 2008. Vom Frühjahr an verbesserte sich die Stimmung an den Kapitalmärkten allmählich. Gute Nachrichten aus der Wirtschaft und besonders aus dem Bankensektor ließen die Märkte wieder hoffen. Es zeichnete sich ab, dass die Politik der Finanzwelt in bislang einzigartiger Weise unter die Arme greifen würde. Die ersten Frühindikatoren waren ebenfalls positiv. Der DAX stieg wieder auf über 5.000 Punkte, legte im Sommer dann eine kurze Verschnaufpause ein, erholte sich Mitte Juli weiter und beendete das Jahr nahe der 6.000-Punkte-Marke mit einer Wertsteigerung von rund 24 % gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres. Der EURO STOXX 50 gewann 21,1 % und der Dow Jones stieg um 18,8 %. A.11 Mehrjahresübersicht 2004 2005 2006 2007 Jahresschlusskurs € 16,90 20,48 22,84 23,51 Höchstkurs € 19,80 21,23 23,75 25,65 Tiefstkurs € 14,92 16,48 18,55 19,95 Anzahl der Aktien Mio Stück 1.112,8 1.193,9 1.204,0 1) 1.208,2 1) Marktkapitalisierung zum 31. Dezember Mio € 18.840 24.425 27.461 23.388 Durchschnittliches Handelsvolumen je Tag Stück 2.412.703 3.757.876 5.287.529 6.907.270 Jahresperformance mit Dividende % 6,4 24,1 14,9 6,9 Jahresperformance ohne Dividende % 3,4 21,2 11,5 2,9 Beta-Faktor 2) 0,84 0,75 0,80 0,68 Ergebnis je Aktie 3) € 1,44 1,99 1,60 1,15 Cashflow je Aktie 4) € 2,10 3,23 3,28 4,27 Kurs-Gewinn-Verhältnis 5 ) 11,7 10,3 14,3 20,4 Kurs-Cashflow-Verhältnis 6) 8,1 6,4 7,0 5,5 Ausschüttungssumme Mio € 556 836 903 1.087 Ausschüttungsquote % 34,8 37,4 47,1 78,6 Dividende je Aktie € 0,50 0,70 0,75 0,90 Dividendenrendite % 3,0 3,4 3,3 3,8 2008 2009 +/– % Jahresschlusskurs € 11,91 13,49 13,3 Höchstkurs € 24,18 13,79 –43,0 Tiefstkurs € 7,18 6,65 –7,4 Anzahl der Aktien Mio Stück 1.209,0 1.209,0 – Marktkapitalisierung zum 31. Dezember Mio € 14.399 16.309 13,3 Durchschnittliches Handelsvolumen je Tag Stück 7.738.509 5.446.920 –29,6 Jahresperformance mit Dividende % –45,5 18,3 – Jahresperformance ohne Dividende % –49,3 13,2 – Beta-Faktor 2) 0,81 0,91 – Ergebnis je Aktie 3) € –1,40 0,53 137,9 Cashflow je Aktie 4) € 1,60 -0,48 -130,0 Kurs-Gewinn-Verhältnis 5 ) –8,5 25,5 – Kurs-Cashflow-Verhältnis 6) 7,4 -28,1 – Ausschüttungssumme Mio € 725 725 7) Ausschüttungsquote % – 112,6 - Dividende je Aktie € 0,60 0,60 7) - Dividendenrendite % 5,0 4,4 1) Erhöhung aufgrund der Ausübung von Aktienoptionen, Anhang: Textziffer 39 2) Ab 2006: Beta 3 Jahre; Quelle: Bloomberg 3) Bezogen auf das Jahresergebnis nach Abzug von Minderheiten, Anhang: Textziffer [22 ] 4) Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 5) Jahresschlusskurs ÷ Ergebnis je Aktie 6) Jahresschlusskurs ÷ Cashflow je Aktie 7) Vorschlag A.12 Peergroup-Vergleich Zum 30. Dezember 2008 2009 +/– % Deutsche Post DHL € 11,91 13,49 13,3 TNT € 13,55 21,36 57,6 FedEx US-$ 62,22 85,17 36,9 UPS US-$ 54,18 58,18 7,4 Kühne + Nagel CHF 67,55 100,50 48,8 A.13 Kursverlauf Kurs unserer Aktie deutlich von Jahrestief erholt In den ersten Wochen des Jahres verlor unsere Aktie deutlich mehr an Wert als der DAX. Die Dividendenkürzung auf 0,60 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2008 hat die Aktionäre nachhaltig enttäuscht und große US-Fonds zu Verkäufen bewegt. So erreichte unsere Aktie am 9. März ein Allzeittief von 6,65 €. Danach begann sie eine beachtenswerte Aufholjagd. Ihr Kurs stieg innerhalb weniger Wochen über die 10-Euro-Marke, bevor er analog zum Markt im Sommer wieder leicht nachgab. Die Ergebnisse des zweiten Quartals belegten deutlich, dass die Maßnahmen zu greifen begannen, die der Konzern eingeleitet hatte, um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu begrenzen. Der Kurs stieg wieder nachhaltig. Die Zahlen für das dritte Quartal bestätigten erneut, dass die Maßnahmen griffen. Nun erholte sich erstmals in diesem Jahr auch die Wirtschaftsleistung der wichtigsten Industrieländer. Diese positive Stimmung führte dazu, dass unsere Aktie ihr Jahreshoch am 29. Dezember bei 13,79 € erreichte. Sie schloss das Jahr mit einem Wertzuwachs von 13,3 % bei 13,49 €. Das durchschnittlich gehandelte Volumen betrug nur noch 5,4 Mio Stück (Vorjahr: 7,7 Mio Stück). A.14 Kerzengrafik / Durchschnitt 30 Tage Mehrheit der Analysten empfiehlt Kauf Dem Vorjahrestrend folgend haben zum Jahresende 18 Analysten unsere Aktie zum Kauf empfohlen, zehn haben zum Halten und acht zum Verkauf geraten. Zum Jahresende betrug das durchschnittliche Kursziel 14 € und war damit gegenüber dem Vorjahr unverändert. Aktionärsstruktur stabil Die Aktionärsstruktur ist gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Die KfW Bankengruppe hält weiterhin 30,5 % der Aktien. Der Streubesitz beträgt 69,5 %, wovon 31,8 % in den USA, 14,2 % in Deutschland und 28,0 % in Großbritannien gehalten werden. ADR-Programm erleichtert US-Investoren den Zugang zu unserer Aktie Am 7. Dezember 2009 haben wir ein -ADR-Programm (American Depositary Receipt) aufgelegt. Diese Hinterlegungsscheine (Tickersymbol: DPSGY) ermöglichen es US-Investoren, indirekt Aktien an der Deutsche Post DHL zu halten. Investor-Relations-Arbeit erneut ausgezeichnet Im Jahr 2009 waren Investoren besonders daran interessiert, wie sich die Wirtschaftskrise auf das Unternehmen ausgewirkt hat und welche Maßnahmen dagegen ergriffen wurden. Im Fokus standen zudem der Verkauf der Postbank an die Deutsche Bank und das Briefgeschäft, hier vor allem die Tarifverhandlungen und die mögliche Einführung einer Mehrwertsteuer auf Briefprodukte. Über diese und andere Themen haben das IR-Team und die Mitglieder des Managements Investoren in zahlreichen Einzelgesprächen und auf Konferenzen informiert. Zum wiederholten Mal haben wir bei dem in der Branche viel beachteten „Pan-European Extel Survey“ von Thomson Reuters den ersten Platz im Transportsektor belegt. ROADMAP TO VALUE Klarer Fokus auf Profitabilität Unser Kapitalmarktprogramm Roadmap to Value, das im November 2007 verkündet wurde, haben wir im Jahr 2009 weiter erfolgreich umgesetzt. Besonders unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität haben signifikant dazu beigetragen, das Konzernergebnis zu erreichen. Mit dem IndEx-Programm haben wir unsere indirekten Kosten konzernweit um 1,108 Mrd € gesenkt, davon 138 Mio € im Jahr 2008 und 970 Mio € im Jahr 2009. Unser Gesamteinsparziel wurde damit sogar übertroffen und doppelt so schnell realisiert wie geplant. Nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden Krise haben die Unternehmensbereiche ihre Sparmaßnahmen schneller umgesetzt. Umsatzausfälle durch Volumenrückgänge konnten zum Teil durch geringere Kosten kompensiert werden. A.16 Ergebnisse der Roadmap to Value Ziel Ergebnis 1 Profitabilität - Zweijähriges Ergebnisverbesserungsprogramm im Umfang von 1 Mrd € aufgelegt - Ergebnisverbesserungsziel für 2008 erreicht und IndEx-Programm früher als erwartet umgesetzt - Konzern-EBIT von mindestens 4,2 Mrd € im Jahr 2008 - EBIT-Ziel aufgrund verschiedener Faktoren wie Rezession, Entfall des Postbank-Ergebnisses nach deren Verkauf usw. nicht erreicht 2 Liquidität - Reduzierung des Nettoumlaufvermögens um 700 Mio € bis Ende 2009 - Nettoumlaufvermögen seit Ende 2007 um 890 Mio € reduziert und damit Ziel übererfüllt - Erlös von mindestens 1 Mrd € in Cash aus dem Verkauf von nicht strategischen Vermögenswerten innerhalb von 24 Monaten - Immobilien für insgesamt 1,35 Mrd € verkauft 3 Ausschüttung - Vorschlag Dividendenerhöhung für 2007 um 20 % auf 0,90 € je Aktie und kontinuierlicher Anstieg in den folgenden Jahren - Dividende 2007: 0,90 € - Dividende 2008: 0,60 € 4 Transparenz - Verbesserte Transparenz und Berichterstattung - Transparenz deutlich verbessert, weitergehende Informationen bereitgestellt 5 Organisches Wachstum - Reduzierung von M&A-Ausgaben - Keine größeren M&A-Transaktionen getätigt ERTRAGS- FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE Grundzüge des Vergütungssystems für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder bei der Deutschen Post AG Vergütung des Vorstands Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder legt der Aufsichtsrat bzw. sein Präsidialausschuss fest, der vom Aufsichtsratsvorsitzenden geleitet wird. Der Aufsichtsrat hat auf Vorschlag des Präsidialausschusses über das Vergütungssystem für den Vorstand einschließlich der wesentlichen Vertragselemente beraten und beschlossen. Die Vorstandsvergütung orientiert sich an der Größe und der globalen Ausrichtung des Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie an den Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds. Die Vergütung ist so bemessen, dass sie im internationalen und nationalen Vergleich wettbewerbsfähig ist und damit einen Anreiz für engagierte und erfolgreiche Arbeit bietet. Die Vergütung des Vorstands im Jahr 2009 ist marktüblich, angemessen und leistungsorientiert; sie setzt sich aus erfolgsunabhängigen und erfolgsbezogenen Komponenten sowie aus Komponenten mit langfristiger Wirkung zusammen. Erfolgsunabhängige Komponenten sind die Jahresfestvergütung (Grundgehalt), Nebenleistungen und Pensionszusagen. Die Jahresfestvergütung wird in zwölf gleichen Monatsraten nachträglich zum Monatsende gezahlt.. Nebenleistungen bestehen vor allem aus Firmenwagennutzung, Zuschüssen zu Versicherungen sowie besonderen Pauschalen und Leistungen bei Einsatz außerhalb des Heimatlandes. Die Höhe der an den jährlichen geschäftlichen Erfolg gebundenen Komponente, die Jahreserfolgsvergütung (Jahresbonus), wird durch den Aufsichtsrat auf der Grundlage der Geschäftsentwicklung des Unternehmens nach pflichtgemäßem Ermessen festgelegt. Die individuelle Höhe der Jahreserfolgsvergütung richtet sich nach dem Grad, in dem vorab festgelegte Zielwerte erreicht, unter- oder überschritten werden. Maßgebend ist dabei die Steuerungsgröße „EBIT after Asset Charge“ (Gewinn nach Kapitalkosten) des Konzerns. Für die die Vorstände der Bereiche BRIEF, GLOBAL FORWARDING/FREIGHT, EXPRESS und SUPPLY CHAIN ist zusätzlich das „EBIT after Asset Charge“ (Gewinn nach Kapitalkosten) der jeweils verantworteten Division maßgeblich. Ist der für das Geschäftsjahr festgelegte obere Zielwert realisiert, wird die maximale Jahreserfolgsvergütung (Maximalbonus) gewährt . Sie ist der Höhe nach auf den Betrag der Jahresfestvergütung begrenzt. Darüber hinaus kann der Aufsichtsrat bei außergewöhnlichen Leistungen einen angemessenen Sonderbonus beschließen. Auf Grundlage des vom Aufsichtsrat im Jahr 2006 beschlossenen Long-Term-Incentive-Plans (LTIP 2006) werden SAR (Stock Appreciation Rights) als langfristige Vergütungskomponente gewährt. Vergütung des Aufsichtsrats Die jährliche Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats besteht gemäß § 17 der von der Hauptversammlung beschlossenen Satzung der Deutsche Post AG aus einem Fixum, einer kurzfristigen erfolgsabhängigen Vergütung sowie einer erfolgsabhängigen Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung. Das Fixum beträgt 20.000 €, die kurzfristige erfolgsorientierte Vergütung 300 € für jeweils 0,03 €, um die der Konzerngewinn je Aktie im jeweiligen Geschäftsjahr den Betrag von 0,50 € übersteigt. Im Jahr 2009 betrug der Konzerngewinn je Aktie 0,53 Euro und lag damit um einmal 0,03 Euro oberhalb von 0,50 Euro. Für das Geschäftsjahr 2009 besteht ein Anspruch auf die erfolgsorientierte jährliche Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung in Höhe von 300 € für jeweils 3 %, um die der Konzerngewinn je Aktie des Geschäftsjahres 2011 den Konzerngewinn je Aktie des Geschäftsjahres 2008 übersteigt. Die Vergütung wird mit Ablauf der Hauptversammlung 2012 fällig. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Zweifache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache der Vergütung. Für den Vorsitzenden eines Aufsichtsratsausschusses erhöht sie sich jeweils um das Einfache, für ein Mitglied jeweils um die Hälfte. Dies gilt nicht für die Mitgliedschaft im Vermittlungs- und Nominierungsausschuss. Aufsichtsratsmitglieder, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat und seinen Ausschüssen angehören, erhalten die Vergütung zeitanteilig. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben Anspruch auf Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen. Anfallende Umsatzsteuern auf die Aufsichtsratsvergütung und Auslagen werden erstattet. Darüber hinaus erhält jedes teilnehmende Mitglied des Aufsichtsrats ein Sitzungsgeld von 500 € je Sitzung des Gesamtaufsichtsrats oder eines Ausschusses. WESENTLICHE EREIGNISSE Transaktion zum Verkauf von Postbank-Aktien abgeschlossen Die im Januar vereinbarte Transaktion über den Verkauf von Postbank-Aktien an die Deutsche Bank ist am 25. Februar 2009 wie geplant abgeschlossen worden. Die Deutsche Bank hat für 50 Millionen eigene Aktien aus einer Kapitalerhöhung einen Anteil von 22,9 % an der Postbank von Deutsche Post DHL erhalten (erste Tranche). Bis Juli 2009 hat Deutsche Post DHL, wie vorgesehen, die restlichen Anteile ihres Aktienpakets der Deutsche Bank AG am Markt verkauft und damit einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum reinen Brief- und Logistikkonzern vollzogen. Aus dem Verkauf der 50 Millionen Deutsche-Bank-Aktien, konnte der Konzern einen Mehrerlös von rund 100 Mio € erzielen. Insgesamt sind der Deutsche Post DHL bisher rund 5 Mrd € aus dem Verkauf des Postbank-Anteils zugeflossen. Deutsche Post DHL hält nun keine Aktien an der Deutschen Bank mehr. Die erste Tranche führte im Jahr 2009 zu einem Ergebniseffekt in Höhe von 464 Mio €. Ein weiterer Anteil von 27,4 % wird nach Ablauf von drei Jahren mit Fälligkeit einer Pflichtumtauschanleihe auf Postbank-Aktien an die Deutsche Bank übertragen (zweite Tranche). In einer dritten Tranche haben Deutsche Post DHL und die Deutsche Bank Optionen zum Kauf bzw. Verkauf weiterer 12,1 % der Postbank-Aktien vereinbart. Die Optionen können frühestens im Februar 2012 ausgeübt werden. Insgesamt sind der Deutschen Post DHL bisher rund 5 Mrd € aus dem Verkauf des Postbank-Anteils zugeflossen. Insolvenzverfahren für Karstadt und Quelle eröffnet Am 1. September 2009 sind die Insolvenzverfahren für die Arcandor-Töchter Karstadt Warenhaus GmbH und Quelle GmbH eröffnet worden, zwei großen Kunden von Deutsche Post DHL in Deutschland. Die Quelle GmbH ist zwischenzeitlich liquidiert worden. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Da die Deutsche Post AG als Dienstleistungsunternehmen keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne betreibt, sind hierzu keine nennenswerte Aufwendungen zu berichten. UMSATZ- UND ERGEBNISAUSWIRKUNG Solides Ergebnis trotz Krise Das Geschäftsjahr 2009 verlief trotz der Finanzkrise stabil. Im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich in Summe bei den Umsatzerlösen einschließlich der sonstigen betrieblichen Erträge sowie bei den betrieblichen Aufwendungen keine großen Abweichungen. Im Ergebnis wird ein Bilanzgewinn in Höhe von rund 0,9 Mrd € ausgewiesen, der sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 0,5 Mrd Euro und dem Gewinnvortrag in Höhe von 0,4 Mrd € zusammensetzt. Weitere ausführliche Erläuterungen zum Jahresabschluss der Deutschen Post AG enthalten der nachfolgende Abschnitt sowie der Anhang, der Bestandteil des Jahresabschlusses ist. Tabelle : ausgewählte Kennzahlen zur Ertragslage Ertragslage Gj.2008 Gj. 2009 Umsatzrendite - % 4 % (Basis Ergebnis der gewöhnlichen) Geschäftigkeit Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftigkeit -1.778 Mio € 534 Mio € Jahresüberschuss/-fehlbetrag -757 Mio € 513 Mio € Bilanzgewinn 1.093 Mio € 881 Mio € Return on Equity -8 % 5 % ( Basis Jahresfehlbetrag/-überschuss) Die Umsatzerlöse verminderten sich um 528 Mio €. bzw 3,9 % gegenüber dem Vorjahr. Gesonderte Erläuterungen zu den Umsatzerlösen enthalten die Seiten 24 ff. Die sonstigen betrieblichen Erträge verzeichneten gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 43,6 % bzw 522 Mio. €. Die Zunahme beruht überwiegend auf Rückstellungsauflösungen und auf Anlagenabgangserträgen aufgrund des Verkaufs der Deutschen Postbank AG Aktien. Die betrieblichen Aufwendungen (Material-, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) erhöhten sich um 120 Mio € bzw. 0,9 % auf 13.175 Mio €. Während die Material- und sonstigen Aufwendungen um 388 Mio € rückläufig waren, ist ein Anstieg bei den Personalaufwendungen um 512 Mio. € zu verzeichnen. Das Finanzergebnis in Höhe von -810 Mio € (Vorjahr -3.248 Mio €) setzt sich zusammen aus dem Beteiligungsergebnis mit -261 Mio € und dem Zinsergebnis mit –549 Mio €. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr begründet sich im Wesentlichen durch den im Gj. 2008 von der Deutschen Post AG über Ergebnisabführungsverträge getragenen Sondereffekt Restrukturierungsaufwendungen in den USA. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stellt eine Zwischensumme aller Ertrags- und Aufwandsposten mit Ausnahme des außerordentlichen Ergebnisses und des Steueraufwands dar und beträgt im Berichtsjahr 534 Mio €. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern in Höhe von -21 Mio € wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 513 Mio € ausgewiesen. Unter Einbeziehung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr beträgt der Bilanzgewinn 881 Mio € ( Vorjahr 1.093 Mio €) Die Umsatzrendite (auf Basis des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) beläuft sich auf 4,2 %. Dagegen wurde im Vorjahr aufgrund eines negativen Ergebnisses keine Rendite erzielt. Das Ergebnis je Aktie, ermittelt auf der Berechnungsgrundlage „Jahresüberschuss/-fehlbetrag“ beträgt 0,42 € nach -0,63 € im Vorjahr. Auf der Berechnungsgrundlage des „Bilanzgewinns“ würde das Ergebnis je Aktie 0,73 € (Vorjahr 0,90 €) betragen. Tabelle : Umsatzerlöse Gj. 2008 Gj. 2009 Umsätze insgesamt 13.327 Mio € 12.799 Mio € Davon: UB Brief 13.303 Mio € 12.785 Mio € Sonstiges 24 Mio € 14 Mio € Umsatz unter hohem Vorjahresniveau Der Umsatz lag im Berichtsjahr mit 12.799 Mio € unter dem hohen Niveau des Vorjahres (13.327 Mio €). Erwartungsgemäß sind die Umsätze in konjunkturell sensiblen Bereichen hinter den Vorjahreswerten zurückgeblieben. Umsatz mit Geschäftskunden stabilisiert sich im zweiten Halbjahr Im Geschäftsfeld Brief Kommunikation ist der Umsatz von 5.957 Mio € auf 5.762 Mio € zurückgegangen. Der Markt schrumpft kontinuierlich, weil zunehmend elektronische Kommunikation genutzt wird. Die Rezession hat diesen Effekt noch verstärkt. Privatkunden haben in diesem wirtschaftlichen Umfeld weniger Briefe versendet als im Vorjahr. Bei unseren Geschäftskunden haben sich im dritten und vierten Quartal die Umsätze stabilisiert, sind jedoch insgesamt unter dem Vorjahresniveau geblieben. Wir haben qualitätsbewusste Kunden gehalten und zurückgewonnen, aber Kunden, die im schlechten konjunkturellen Umfeld preissensibler geworden sind, an den Wettbewerb verloren. Im regulierten Briefbereich haben wir die Preise unter der Maßgabe des Price-Cap-Verfahrens stabil gehalten. Unser Porto zählt nach wie vor zu den günstigsten in Europa – so das Ergebnis einer von uns erhobenen Vergleichsstudie. Sie bezieht neben den Nominalpreisen für einen Standardbrief (20 Gramm) der schnellsten Kategorie auch wesentliche makroökonomische Faktoren mit ein, wie Kaufkraft und Arbeitskosten. Brief Kommunikation: Volumina Mio Stück 2008 2009 +/– % Geschäftskundenbriefe 6.815 6.629 –2,7 Privatkundenbriefe 1.328 1.292 –2,7 Gesamt 8.143 7.921 –2.7 Vorjahreszahlen wurden angepasst Kunden werben weniger In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ändert sich das Werbeverhalten der Kunden, was wir im Geschäftsfeld Dialog Marketing deutlich zu spüren bekommen haben. Vor allem Versandhändler haben im Berichtsjahr erheblich weniger geworben und Kataloge verschickt, die Volumina bei adressierten wie unadressierten Werbesendungen sind gesunken. Im dritten Quartal ist die Menge der unadressierten Werbesendungen im Vorfeld der Bundestagswahl zwar leicht gestiegen, im vierten Quartal jedoch nach der Insolvenz von Arcandor erneut gesunken. Der Umsatz ist im Berichtsjahr mit 2.583 Mio € um 5,9 % hinter dem Vorjahr (2.746 Mio €) zurückgeblieben. Dialog Marketing: Volumina Mio Stück 2008 2009 +/– % Gesamt 11.729 10.844 –7,6 Vorjahreszahlen wurden angepasst Im stark sinkenden Pressegeschäft behauptet Im Geschäftsfeld Presse Services lag der Umsatz mit 786 Mio € (Vorjahr: 823 Mio €) um 4,5 % unter dem Niveau des Vorjahres. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat Verleger dazu bewogen, Auflagen zu reduzieren oder einzelne Titel ganz einzustellen. Darüber hinaus haben Presseerzeugnisse an Umfang und Gewicht verloren, weil der Anteil der darin geschalteten Anzeigen abgenommen hat. Infolgedessen sind die erzielten Durchschnittspreise gesunken. Mehr Pakete durch Internethandel Im Geschäftsfeld Paket Deutschland lag der Umsatz mit 2.386 Mio € leicht unter dem Niveau des Vorjahres (2.418 Mio €). Im deutschen Paketmarkt haben wir dank des wachsenden Internethandels stabile Umsätze. Dagegen war mit den klassischen Versandhändlern eine bedeutende Kundengruppe in die Krise geraten und ist im Fall der Quelle GmbH sogar liquidiert worden. Im Privatkundengeschäft sind die Volumina insgesamt leicht gewachsen. Paket Deutschland: Volumina Mio Stück 2008 2009 +/– % Gesamt 714 707 –1,1 Vorjahreszahlen wurden angepasst Filialumsatz leicht gesunken Der in den rund 17.000 Filialen und Verkaufspunkten erzielte Umsatz ist von 160 Mio € auf 157 Mio € leicht gesunken. Dividende von 0,60 € je Aktie vorgeschlagen Vorstand und Aufsichtsrat werden den Aktionären auf der Hauptversammlung am 28. April 2010 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2009 eine Dividende von 0,60 € je Aktie (Vorjahr: 0,60 €) auszuschütten. Die Ausschüttungsquote bezogen auf das Konzernjahresergebnis, das auf die Aktionäre der Deutsche Post AG entfällt, beträgt 112,6 %. Berechnet auf den Jahresschlusskurs unserer Aktie ergibt sich eine Netto-Dividendenrendite von 4,4 %. Die Dividende wird am 29. April 2010 ausgezahlt und ist für inländische Investoren steuerfrei. FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Das Finanzmanagement des Konzerns umfasst das Steuern von Cash und Liquidität, das Absichern von Zins-, Währungs- und Rohstoffpreisrisiken, die Konzernfinanzierung, die Vergabe von Bürgschaften und Patronatserklärungen sowie die Kommunikation mit den Rating-Agenturen. Wir steuern die Abläufe zentral und können so effizient arbeiten und Risiken erfolgreich kontrollieren. Die Verantwortung dafür trägt Corporate Finance in der Bonner Konzernzentrale, unterstützt durch drei regionale Treasury Center in Bonn (Deutschland), Fort Lauderdale (USA) und Singapur. Sie bilden die Schnittstelle zwischen der Zentrale und den operativen Gesellschaften, beraten diese in allen Fragen des Finanzmanagements und stellen sicher, dass die konzernweiten Vorgaben umgesetzt werden. Diese Richtlinien und Prozesse stimmen mit dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) vom 27. April 1998 überein. Hauptaufgabe von Corporate Finance ist es, finanzielle Risiken und Kapitalkosten zu minimieren und dabei die nachhaltige finanzielle Stabilität und Flexibilität des Konzerns zu erhalten. Um auch in Zukunft ungehindert Zugang zu den Kapitalmärkten zu haben, strebt der Konzern weiterhin ein der Branche angemessenes Kreditrating an. Daher prüfen wir vor allem, wie sich unser operativer Cashflow im Verhältnis zur angepassten Verschuldung entwickelt. Diese entspricht den Nettofinanzverbindlichkeiten des Konzerns unter Berücksichtigung der nicht direkt mit Kapital unterlegten Pensionsverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus operativem Leasing. Zentrales Cash- und Liquiditätsmanagement Das Cash- und Liquiditätsmanagement der weltweit tätigen Tochtergesellschaften erfolgt zentral über das Corporate Treasury. Mehr als 80 % des konzernexternen Umsatzes wird in Cash Pools konzentriert und zum internen Liquiditätsausgleich genutzt. In Ländern, in denen dies aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, werden interne oder externe Kredite und Anlagen zentral vom Corporate Treasury vermittelt. Dabei achten wir auf eine ausgeglichene Bankenpolitik, um unabhängig von einzelnen Banken zu bleiben. Der konzerninterne Umsatz der Tochtergesellschaften wird ebenfalls konzentriert und über die Inhouse-Bank abgewickelt. So vermeiden wir externe Bankgebühren und -margen (Inter-Company Clearing). Der Zahlungsverkehr erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, mit standardisierten Abläufen und IT-Systemen. Management von Marktpreisrisiken Um Marktpreisrisiken zu begrenzen, nutzt der Konzern originäre und derivative Finanzinstrumente. Zinsrisiken werden nur mit Hilfe von Swaps abgesichert. Im Währungsbereich kommen zusätzlich auch Termingeschäfte, Cross-Currency Swaps und Optionen zum Einsatz. Risiken aus Rohstoffpreisschwankungen geben wir weitgehend an unsere Kunden weiter, das Restrisiko steuern wir mit Rohstoffpreis-Swaps. Die für den Einsatz von Derivaten nötigen Rahmenbedingungen, Kompetenzen und Kontrollen sind in internen Richtlinien geregelt. Flexibel und stabil finanziert Der Konzern deckt seinen Finanzierungsbedarf langfristig durch ein ausgewogenes Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital. Dadurch werden sowohl die finanzielle Stabilität als auch eine hinreichende Flexibilität sichergestellt. Unsere wichtigste Finanzierungsquelle ist grundsätzlich der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit. Den Fremdmittelbedarf decken wir über verschiedene unabhängige Finanzierungsquellen. Dazu zählen fest zugesagte bilaterale Kreditlinien, Anleihen und strukturierte Finanzierungen sowie operatives Leasing. Die Fremdmittel werden weitgehend zentral aufgenommen, um Größen- und Spezialisierungsvorteile zu nutzen und so die Kapitalkosten zu minimieren. Die fest zugesagten, unbesicherten Kreditlinien des Konzerns betragen 2,7 Mrd €, von denen am 31. Dezember 2009 nur 0,2 Mrd € ausgenutzt waren. Bei unserer Bankenpolitik achten wir darauf, das Volumen breit zu streuen und mit den Kreditinstituten langfristige Geschäftsbeziehungen zu unterhalten. Neben den üblichen Gleichbehandlungsklauseln und Kündigungsrechten finden sich in den entsprechenden Kreditverträgen keine weiter gehenden Zusagen, was die Finanzkennziffern des Konzerns betrifft. 2009 lag die durchschnittliche Inanspruchnahme der Kreditlinien lediglich bei rund 7 % (Vorjahr: 17 %). Bürgschaften und Patronatserklärungen Die Deutsche Post AG besichert bei Bedarf Kredit-, Leasing- oder Lieferantenverträge, die von Konzerngesellschaften, assoziierten Unternehmen oder Joint-Venture-Gesellschaften abgeschlossen werden, indem sie Patronatserklärungen, Bürgschaften oder Garantien begibt. Dadurch lassen sich lokal bessere Konditionen durchsetzen. Die Herauslage und Überwachung der Besicherungen erfolgt zentral. Kreditwürdigkeit des Konzerns Kredit-Ratings stellen ein unabhängiges und aktuelles Urteil über die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens dar. Dazu werden der Geschäftsbericht sowie entsprechende Plandaten quantitativ analysiert und bewertet. Zusätzlich werden qualitative Faktoren, wie Branchenspezifika, Marktposition sowie Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens berücksichtigt. Die Kreditwürdigkeit unseres Konzerns wird von den Rating-Agenturen Standard & Poor’s und Moody’s Investors Service laufend überprüft. Standard & Poor’s bewertet die langfristige Fähigkeit unseres Konzerns, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, mit BBB+ und damit als angemessen. Moody’s bewertet uns gleichermaßen. Mit diesem Rating ist Deutsche Post DHL in der Transport- und Logistikbranche gut positioniert. Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Ratings sowie die Bewertungsfaktoren. Die vollständigen Analysen der Rating-Agenturen sowie die Rating-Definitionen finden Sie auf unserer Internetseite. A.21 Bewertung der Rating-Agenturen Standard & Poors (2. Juli 2009) 1) Moody´s Investors Service (26. Juli 2009) 1) Langfristig: BBB+ Langfristig: Baa1 Kurzfristig: A-2 Kurzfristig: P-2 Ausblick: negativ Ausblick: stabil + Bewertungsfaktoren + Bewertungsfaktoren - Globales Netzwerk mit führenden Marktpositionen im Bereich der internationalen Expressdienstleistungen in Europa und Asien - Globale Präsenz und Reichweite als größter europäischer Logistikkonzern - Marktbeherrschende Position im deutschen Briefmarkt stärkt den Cashflow auf Konzernebene - Großes und vergleichsweise solides Briefgeschäft - Weltweit führender integrierter Logistikanbieter - Steigerung der Profitabilität und Senkung der Kapitalintensität als Ziel des Kapitalmarktprogramms "Roadmap to Value" - Bedeutende Veräußerungserlöse ermöglichen Finanzierung von Restrukturierungen und erhöhen die Liquidität - Zusätzliche Liquidität durch Postbank-Verkauf, kompensierte Liquiditätsabflüsse in Verbindung mit der Restrukturierung des US-Expressgeschäfts - Bewertungsfaktoren - Bewertungsfaktoren - Regulatorische Risiken und strukturelle Volumenrückgänge im Briefgeschäft - Bei einer negativen Volumenentwicklung im Brief- und Expressgeschäft dämpft die hohe Fixkostenbasis die operative Marge - Rentabilität der Geschäftsbereiche außerhalb des inländischen Briefgeschäfts geringer als die der Wettbewerber - Schrittweise Aushöhlung der Marktanteile der Deutschen Post durch Wettbewerb im vollständig liberalisierten deutschen Briefmarkt - Erhebliche Restrukturierungsaufwendungen im US-Expressgeschäft - Aktuelle Überprüfung der teilweisen Mehrwertsteuerbefreiung der Deutschen Post durch die deutsche Bundesregierung und EU - Anfälligkeit für Rückgang der Handelsvolumina aufgrund hoher Fixkosten für globalen Netzwerkbetrieb - Strategische und operative Perspektiven für das geschrumpfte US-Expressgeschäft vor dem Hintergrund der Bedeutung dieser Aktivitäten für das globale Netzwerk 1) Jüngster Bericht Liquidität und Mittelherkunft Zum Bilanzstichtag verfügte die Deutsche Post AG über flüssige Mittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 3,1 Mrd € (Vorjahr: 1,4 Mrd €).Die flüssigen Mittel werden weitgehend zentral am Geldmarkt angelegt. Das Volumen dieser kurzfristigen Geldmarktanlagen betrug zum Bilanzstichtag 1,9 Mrd €. Zu den flüssigen Mitteln und Zahlungsmitteläquivalenten kommen jederzeit kündbare Investment- Funds in Höhe von 1,6 Mrd € hinzu, die in der Bilanz als kurzfristige Wertpapiere ausgewiesen werden. Investitionen Nennenswerte Vorgänge lagen im Berichtsjahr nicht vor. Das Sachanlage- sowie das Finanzanlagevermögen sind gegenüber dem Vorjahr mit 22,2 Mrd € bzw. 22,3 Mrd € nahezu unverändert geblieben. Die Investitionen im Sachanlagevermögen sind im Berichtsjahr von 162 Mio € auf 244 Mio € gestiegen und vor allem in technische Anlagen und Maschinen (91 Mio €) und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung Ausstattung (128 Mio €) geflossen. Für die Briefzentren haben wir Briefsortiermaschinen angeschafft, mit denen sich Standard- und Kompaktbriefe effizienter bearbeiten lassen. Zudem wurden Transportmittel erneuert. Im Paketgeschäft gingen Mittel vor allem in sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung, technische Anlagen und IT. Die Zahl der Packstationen haben wir im Berichtsjahr um mehr als 1.000 auf rund 2.500 erhöht. Die Kapitalflussrechnung der Deutsche Post AG wird im Anhang abgebildet und erläutert. FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE BILANZ DER DEUTSCHE POST AG Die Bilanzsumme verminderte sich zum Bilanzstichtag auf 36,5 Mrd € (im Vorjahr 37,8 Mrd €). Erläuterungen zum Anlagevermögen enthält der Abschnitt „Investitionen“. Das Umlaufvermögen hat sich mit 14,0 Mrd € im Berichtsjahr gegenüber 15,3 Mrd € im Vorjahr um rund 1,3 Mrd. € vermindert. Ursächlich hierfür ist unter anderem der Rückgang der Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen um 4 Mrd € auf nunmehr 5,3 Mrd €. Der Forderungsrückgang gegen verbundene Unternehmen ist im Abschnitt 21 des Anhangs erläutert. Gegenläufig dazu haben sich die Flüssigen Mittel um 1,9 Mrd € auf 2,2 Mrd € entwickelt. Der angestiegene Bilanzausweis unter dem Bilanzposten Flüssige Mittel begründet sich durch um 1,5 Mrd. € höhere kurzfristige Geldmarktanlagen aufgrund des Liquiditätszuflusses aus dem Teilverkauf der Postbank-Aktien an die Deutsche Bank AG. Das Eigenkapital verzeichnete einen Rückgang um 0,2 Mrd € (von 10,9 Mrd € im Vorjahr auf 10,7 Mrd € im Berichtsjahr) infolge des an die Anteilseigner ausgeschütteten Vorjahresbilanzgewinns in Höhe von 0,7 Mrd € und des Jahresüberschusses 2009 in Höhe von 0,5 Mrd €. Insgesamt hat sich die Eigenkapitalentwicklung bei einer Eigenkapitalquote von 29,2 % im Berichtsjahr nach 28,7 % im Vorjahr leicht verbessert. Die Eigenkapitaldeckung des Anlagevermögens verminderte sich auf 48 % nach 49 % im Vorjahr. Erläuterungen zur Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals enthalten die Abschnitte 25 und 26 des Anhangs. Die Rückstellungen veränderten sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich um -2 Mio €. Die Verbindlichkeiten verminderten sich um 1,1 Mrd € auf 18,1 Mrd €. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 3,7 Mrd € ein Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen (konzerninterne Verbindlichkeiten) gegenübersteht. Der Rückgang begründet sich vor allem aus der Rückzahlung der Verbindlichkeit aus dem Kauf der Postbankanteile von der Deutsche Post Bankbeteiligungsgesellschaft mbH in Höhe von 5,2 Mrd €. BRIEF Geschäftsfelder und Produkte Brief Kommunikation Paket Deutschland Kunden Briefprodukte Paketprodukte 39 MIO Haushaltskunden Zusatzleistungen Zusatzleistungen 3 MIO Geschäftskunden Frankierung Packstationen 2-3 MIO Filialkunden je Werktag Philatelie Dialog Marketing Global Mail Netzwerk in Deutschland Werbepost Import und Export von Briefen 82 Briefzentren Maßgeschneiderte Komlettlösungen Grenzüberschreitender Briefverkehr 33 Paketzentren Zusatzleistungen Briefdienstleistungen in Inlandsmärkten anderer Länder Rund 2.500 Packstationen Zusatzleistungen Rund 1000 Paketboxen Rund 12.000 Filialen und Verkaufspunkte 70 MIO Briefe je Werktag 2,5 Mio Pakete je Werktag Presse Services Renten-Service Vertrieb von Presseprodukten Verwalten der Datenbestände Zusatzleistungen Zahlungsläufe GESCHÄFTSFELDER UND MARKTPOSITIONEN Die Post für Deutschland Rund 70 Millionen Briefe, die wir in Deutschland jeden Werktag zustellen, machen uns zum größten Postunternehmen Europas. Unser Angebot für Privat- und Geschäftskunden reicht vom Standardbrief über die Warensendung bis zu Zusatzleistungen wie Nachnahme oder Einschreiben. Briefmarken können nicht nur in der Filiale oder am Automaten gekauft werden, sondern mittlerweile auch im Internet oder per SMS mit dem Mobiltelefon. Für Geschäftskunden und Organisationen entwickeln wir zudem maßgeschneiderte Lösungen für den Postversand. So haben wir sämtliche Anträge auf die Umweltprämie, mit der die Bundesregierung im Jahr 2009 den Pkw-Absatz gefördert hat, digitalisiert und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle elektronisch zugestellt. Der Schwerpunkt unseres Briefgeschäfts liegt in Deutschland. Hier wurde der Briefmarkt Anfang 2008 vollständig liberalisiert. Seither hat sich der Wettbewerb verschärft. Zugleich schrumpft der nationale Briefmarkt weiter, weil elektronische Kommunikation die papiergebundene mehr und mehr ersetzt. Die Wirtschaftskrise hat diesen Trend noch verstärkt. Der Markt belief sich im Berichtsjahr auf rund 6,3 Mrd €, 2,9 % weniger als im Vorjahr (6,5 Mrd €). Unseren Anteil haben wir dank hoher Qualität bei 87,2 % gehalten. Zielgruppengenau werben Mit unseren technischen Lösungen können Unternehmen ihre Werbepost nicht nur selbst gestalten und drucken, sondern auch das Porto dafür zum jeweils günstigsten Preis berechnen. Wichtig für den Erfolg von Direktwerbung sind ständig aktualisierte Adressen. Dafür bieten wir Online-Tools und Dienstleistungen an, mit denen die Adressqualität gesichert wird. Zudem entwickeln wir Lösungen für den medienübergreifenden Kundendialog: von Beratung und Konzeption der Werbung über Planung und Einkauf der geeigneten Werbeträger bis hin zu Produktion und Versand von Werbemitteln. So verbinden wir Dialogmarketing mit klassischer Werbung. Die Werbewirkung messen wir durch begleitende Marktforschung. Der deutsche Markt für Dialogmarketing umfasst Werbepost, Telefon- und E-Mail-Marketing. Er ist gegenüber dem Vorjahr um 5,5 % auf ein Volumen von 19,3 Mrd € geschrumpft. In der Wirtschaftskrise haben Unternehmen ihre Werbeausgaben deutlich verringert, allen voran Versandhändler und Finanzdienstleister. Unseren Anteil in diesem stark fragmentierten Markt haben wir mit 13,4 % gehalten. Presseprodukte im Abonnement Wir stellen Zeitungen und Zeitschriften flächendeckend und auf den Tag genau zu. Im Geschäftsfeld Presse Services bieten wir zwei Produkte an: Mit dem Postvertriebsstück versenden Verlage traditionell ihre abonnierten Auflagen. Die Pressesendung wird vorwiegend von Unternehmen genutzt, die Kunden- oder Mitarbeiterzeitschriften über uns verteilen. Als Zusatzleistungen bieten wir unter anderem die elektronische Aktualisierung von Adressen und ein Reklamations- und Qualitätsmanagement an. Das Gesamtvolumen des deutschen Marktes für Pressepost betrug im Jahr 2009 nach einer Studie von Simon-Kucher & Partners 17,0 Mrd Stück, 4,5 % weniger als im Vorjahr. Presseerzeugnisse haben an Auflage und Gewicht verloren, weil weniger Anzeigen geschaltet wurden. Unsere Wettbewerber sind hier vornehmlich die Zustellgesellschaften der regionalen Tageszeitungsverlage. In einem schrumpfenden Gesamtmarkt konnten wir unseren Anteil (11,4 %) aber halten. Pakete rund um die Uhr aufgeben und abholen Wir befördern täglich rund 2,5 Millionen Pakete in Deutschland. Für unsere Privat- und Geschäftskunden sind wir immer und überall verfügbar: Rund 17.000 Filialen und Verkaufspunkte, rund 2.500 Packstationen und rund 1.000 Paketboxen bieten ihnen die Möglichkeit, Pakete und Päckchen aufzugeben und abzuholen. Unsere Packstation ist in mehr als 1.600 Orten vertreten und für 90 % der dort lebenden Einwohner innerhalb von etwa 10 Minuten erreichbar. Privatkunden können zudem im Internet Kartonagen kaufen, Pakete frankieren, Abholaufträge erteilen und Sendungen nachverfolgen. Für Geschäftskunden entwickeln wir Lösungen, die auf Branchen zugeschnitten sind: Im dynamisch wachsenden Internethandel legen Anbieter wie Kunden Wert auf schnelle, einfache und sichere Bestellungen. Daher transportieren wir für sie nicht nur Kataloge, Waren und Retouren. Unser Angebot umfasst auch eine individuell auf den Kunden zugeschnittene Software für Versand und Rücksendungen, daneben Zusatzleistungen wie „Postident“ – ein Produkt, mit dem Händler Alter und Identität ihrer Internet-Kunden überprüfen können. Der deutsche Paketmarkt belief sich im Jahr 2009 auf ein Volumen von rund 6,3 Mrd €, etwa 2,7 % weniger als im Vorjahr. Er ist wettbewerbsintensiv und umfasst mehrere starke Anbieter, darunter DPD, UPS, GLS und Hermes. Seit Jahren profitiert das Paketgeschäft vom Internethandel. Dieser ist im Berichtsjahr trotz Wirtschaftskrise wieder zweistellig gewachsen. Während die private Nachfrage nach wie vor lebhaft ist – wenn auch verstärkt auf die Preise geachtet wird , blieb der Business-to-Business-Markt rückläufig. Der klassische Katalog-Versandhandel befindet sich sogar in einer Krise, wie die Insolvenz der Quelle GmbH zeigt. In diesem schwierigen Umfeld haben wir unseren Anteil am deutschen Paketmarkt auf 39 % gesteigert. QUALITÄT Vorteil durch Technologie In Deutschland unterhalten wir ein flächendeckendes Transport- und Zustellnetz mit 82 Brief- und 33 Paketzentren, in denen Sendungen qualitativ hochwertig und effizient bearbeitet werden. Die hohe Automationsquote im Briefbereich haben wir mit mehr als 90 % gehalten. Aus Marktforschung und Reklamationen wissen wir: Unsere Kunden erwarten von uns höchste Qualität. Sie bewerten unsere Leistung danach, ob ihre Sendungen schnell, zuverlässig und unbeschädigt ankommen. Unser Qualitätsmanagement basiert auf einem System, das jährlich vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) Nord geprüft und zertifiziert wird. Bei der Laufzeit von Briefen in Deutschland haben wir erneut eine sehr hohe Qualität erzielt: Nach Erhebungen des Qualitätsforschungsinstituts Quotas wurden deutlich mehr als 94 % der Briefe, die uns während der täglichen Annahmezeiten oder bis zur letzten Briefkastenleerung erreicht haben, dem Empfänger bereits am nächsten Tag zugestellt. Im Paketbereich konnte die Laufzeit im Berichtsjahr weiter verbessert werden: Fast 90 % der Sendungen, die wir bei gewerblichen Kunden abgeholt haben, sind schon am nächsten Tag zugestellt worden. Unser internes Laufzeitmesssystem für den Paketversand wird seit 2008 durch den TÜV Rheinland zertifiziert. Die Laufzeiten der internationalen Briefe werden von der International Post Cooperation (IPC) ermittelt. Nach Vorgabe der Europäischen Union müssen 85 % aller grenzüberschreitenden Sendungen in der EU innerhalb von drei Tagen nach Einlieferung zugestellt sein. Diese Maßgabe werden wir erneut deutlich übertroffen und die Marke 97 % erreicht haben. Die durchschnittliche Wochenöffnungszeit unserer rund 17.000 Filialen und Verkaufspunkte liegt dank der Kooperation mit dem Handel bei 46 Stunden. Der „Kundenmonitor Deutschland“ befragt unsere Filialkunden jährlich danach, wie zufrieden sie mit unseren Leistungen sind. Unsere Noten haben sich in den letzten zehn Jahren auf hohem Niveau stetig verbessert. Vor allem die Partnerfilialen erreichen Werte, die sich denen des Einzelhandels klar angenähert, sie teilweise sogar übertroffen haben. Mehr als 90 % der Kunden werden innerhalb von drei Minuten bedient. Das bestätigen Testkunden von TNS Infratest, die in unserem Auftrag die Filialen etwa 30.000 Mal im Jahr prüfen. Wir betrachten umweltschonendes Arbeiten als zentrales Qualitätsmerkmal. In Deutschland arbeiten wir deshalb im Brief- und Paketbereich mit einem vom TÜV Nord zertifizierten Umweltmanagementsystem. Im Rahmen der „GoGreen“-Initiative bieten wir Privat- und Geschäftskunden einen klimaneutralen Versand an und testen Hybrid-, Erdgas- und Elektroantriebe im Transport. STRATEGIE UND ZIELE Mit drei strategischen Ansätzen stellen wir uns den heutigen und künftigen Herausforderungen unseres Geschäfts. Die Leistung des Kerngeschäfts sichern Wir sparen überall dort, wo es möglich und sinnvoll ist, und stärken mit neuen Produkten und intensiven Kundenbeziehungen unser Geschäft. Zugleich bewahren wir die hohe Qualität unserer Leistungen und schonen die Umwelt. Im Idealfall lassen sich mehrere Ziele verbinden: Eine neue Maschinengeneration in unseren Briefzentren steigert nicht nur den Automatisierungsgrad und damit die Qualität, sondern senkt gleichzeitig die Fertigungskosten und den CO2-Ausstoß. Kundennähe ist uns wichtig. Mit rund 17.000 Filialen und Verkaufspunkten betreiben wir das mit Abstand größte stationäre Vertriebsnetz in Deutschland. Wir bauen unsere Kooperation mit dem Handel aus und schaffen über das Internet einen schnellen und einfachen Zugang zu unseren Brief- und Paketdienstleistungen. Das Netz aus rund 2.500 Packstationen werden wir in den kommenden drei Jahren um 150 Automaten erweitern. Netzwerk flexibler gestalten Damit das Briefgeschäft auch in Zukunft einen stabilen Ergebnisbeitrag leistet, müssen wir unser Netzwerk grundlegend verändern und seine Kosten flexibilisieren. Im Jahr 2009 haben wir Maßnahmen erprobt, mit denen wir ohne Qualitätsverlust auf schwankende und sinkende Mengen reagieren können. Während der Haupturlaubszeit im Sommer haben wir Zustellbezirke zusammengelegt, die Sortierung von Sendungsmengen in benachbarte Briefzentren verlagert und unser Nachtluftpostnetz verkleinert. Maßnahmen, die sich bewährt haben, werden wir bei Bedarf wiederholen. Auch das Paketnetz wollen wir im Interesse der Kunden ausbauen und flexibilisieren. In digitalen Märkten wachsen Wir übertragen unsere Kompetenz, über die wir in der physischen Kommunikation verfügen, auf die elektronische. Schon heute erleichtert das Internet Kunden den Zugang zu unseren Leistungen: Sie können online und mobil zum Beispiel Porto kalkulieren, frankieren, Filialen und Packstationen suchen. Darüber hinaus werden wir ab dem Jahr 2010 den Brief im Internet anbieten und damit eine verbindliche, vertrauliche und verlässliche elektronische Schriftkommunikation schaffen. Am wachsenden Werbemarkt Internet werden wir weiter teilhaben. Schon heute bieten wir kleinen und mittelständischen Unternehmen unter „www.allesnebenan.de“ eine Plattform für lokale Angebote und mit dem „Werbemanager“ die Möglichkeit, einfach und kalkulierbar in verschiedenen Medien zu werben. Im Paketgeschäft entwickeln wir Lösungen für den Internethandel. Unter „www.meinpaket.de“ machen wir Einkauf und Bezahlung online einfach, sicher und transparent. Wir informieren Paketempfänger vorab darüber, wann ihre Sendung zugestellt wird. In Zukunft werden sie sogar selbst wählen können, wann und wo sie ihr Paket erhalten. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG Unsere Erklärung zur Unternehmensführung haben wir auf unserer Internetseite: http://investors.dpwn.com/en/investors.html öffentlich zugänglich gemacht. NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN MITARBEITER DEUTSCHE POST AG Personalbestand zum 31. Dezember 2009 Zum 31. Dezember 2009 beschäftigten wir 142.895 Vollzeitkräfte nach 142.312 im Vorjahr. Die Gesamtzahl erhöhte sich leicht um 0,4 %. Die nachfolgende Tabelle zeigt im Einzelnen die Entwicklung der Beschäftigtenzahl im Überblick. 1. Vollzeitkräfte umgerechnet 31. Dez. 2008 31. Dez. 2009 Veränderung in % ohne Auszubildende Zum Stichtag 31.12. insgesamt 142.312 142.895 0,4 Davon nach Unternehmensbereichen: Unternehmensbereich BRIEF 116.439 117.350 0,8 ( ohne Geschäftsfelder Paket Deutschland, Filialen und Renten Service) Geschäftsfeld Paket Deutschland 14.455 15.064 4,2 Geschäftsfeld Filialen 5.091 4.148 -18,5 Sonstige (einschl. Renten Service) 6.327 6.333 0,1 2. Kopfzahl ohne Auszubildende zum Stichtag 31.12. insgesamt 179.143 174.473 -2,6 Davon Arbeitnehmer 128.542 126.400 -1,7 Beamte 50.601 48.073 -5,0 3. Im Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende 178.610 177.559 -0,6 Unser Ziel: attraktivster Arbeitgeber unserer Branche zu werden Engagement und Qualifikation unserer Mitarbeiter entscheiden über den Erfolg von Deutsche Post DHL. Daher wollen wir uns überall dort, wo wir tätig sind, als bevorzugter Arbeitergeber ausweisen. Mit der zur Jahresmitte eingeführten neuen Organisation unseres Personalwesens werden wir die Anforderungen des Konzerns noch besser erfüllen können. Für die Personalarbeit haben wir fünf Eckpunkte definiert. Wir wollen: eine Führungskultur etablieren, die auf unserem Leitbild „Respekt und Resultate“ basiert, unsere Mitarbeiter noch besser motivieren, die Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns stärken, das Wachstum unseres Geschäfts fördern und die Effizienz unserer Personalarbeit durch vereinfachende und nachhaltige Lösungen steigern. Wichtiger Schritt: Tarifeinigung erzielt Am 30. Oktober 2009 haben wir mit der Gewerkschaft ver.di umfangreiche Maßnahmen zur Kostenentlastung und Beschäftigungssicherung für die rund 130.000 Mitarbeiter der Deutsche Post AG vereinbart. Demnach wird es 2010 und 2011 keine Entgelterhöhungen geben. Zudem haben wir bezahlte Pausen bei der Nachtarbeit gekürzt, die Bezahlung von Überstundenzuschlägen ausgesetzt und weitere Kosten senkende Maßnahmen vereinbart. Im Gegenzug werden betriebsbedingte Beendigungskündigungen um weitere sechs Monate bis Ende 2011 ausgeschlossen und damit Arbeitsplätze gesichert. Gesund und sicher arbeiten Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter haben für uns einen hohen Wert. Wir verwenden dafür eine konzernweite Systematik. Sie umfasst beispielsweise unseren „Corporate Health Award“, mit dem wir jährlich vorbildliche Gesundheitsinitiativen auszeichnen. Unser betriebliches Gesundheitsmanagement wurde wie schon im Vorjahr von der EU-Kommission und vom BKK Bundesverband mit dem „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit“ prämiert. Dank umfassender Vorbereitungen auf eine Grippe-Pandemie haben wir die Gefahr einer A/H1N1-Infektion („Schweinegrippe") für Mitarbeiter minimiert. Der Krankenstand in Deutschland lag mit 6,9 % (Vorjahr: 6,6 %) weiter auf niedrigem Niveau. Im Bereich des Arbeitsschutzes wurde unser konzernweites Expertennetzwerk ausgeweitet. Rund 200 Spezialisten in 61 Ländern tauschen über eine Intranet-Plattform Erfahrungen, bewährte Verfahren und Materialien aus. Das Qualitätsmanagementsystem unserer Arbeits- und Gesundheitsschutzorganisation wurde im Berichtsjahr erneut zertifiziert. A.58 Arbeitsschutz 1) 2008 2009 Anzahl der Arbeitsunfälle 2) 11.987 12.954 Unfallquote (Unfälle pro 1.000 Mitarbeiter pro Jahr) 66 71 Anzahl unfallbedingter Ausfalltage (im Kalenderjahr) 255.590 273.978 Ausfalltage pro Unfall 21,3 21,2 Anzahl arbeitsplatzbezogener Todesfälle 4) 2 1 1) Umfasst Mitarbeiter der Deutsche Post AG 2) Ausfall von mindestens einem Arbeitstag, einschließlich Wegeunfälle 3) Stand: 5. Februar 2010, da Wegeunfälle auch nach dem Bilanzstichtag gemeldet werden können 4)Ohne Wegeunfälle Junge Menschen – unsere Zukunft Mit der Ausbildung junger Menschen sichern wir unseren Bedarf an qualifizierten Fachkräften und leisten einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag. Im Jahr 2009 haben wir in Deutschland rund 1.600 Auszubildende und Studierende eingestellt. Das Spektrum der mehr als 20 Ausbildungsberufe reicht von der Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen über Kaufleute für Luftverkehr bis zum Studium an der Dualen Hochschule. Wir haben fast 70 % der geeigneten Nachwuchskräfte übernommen und damit den mit ver.di geschlossenen Ausbildungspakt, der die Übernahme von 30 % der Auszubildenden der Prüfungsjahrgänge 2007 bis 2009 garantiert, deutlich übertroffen. Mit dem „Top-Azubi-Programm“ fördern wir besonders leistungsstarke Nachwuchskräfte. Wir sichern damit den besten 5 % unserer insgesamt rund 3.600 Auszubildenden in Deutschland die unbefristete Übernahme nach erfolgreichem Abschluss und setzen so einen zusätzlichen Anreiz für Engagement. Mit dem Förderprogramm „Perspektive Gelb“ eröffnen wir Jugendlichen, die auf dem Ausbildungsmarkt nur eingeschränkt vermittelbar sind, die Chance auf einen Ausbildungsplatz. Von den 212 Teilnehmern des Jahrgangs 2008 haben wir im Berichtsjahr knapp 90 % übernommen. 2009 haben wir erneut 300 Plätze angeboten. In unserem konzernweiten Trainee-Programm „GroW“ (Graduate Opportunities Worldwide) haben wir im Berichtsjahr 31 Hochschulabsolventen eingestellt. Bewerbersuche und Weiterbildung im Internet Wir setzen auf moderne Technologie, wenn es darum geht, Personal zu gewinnen und zu entwickeln. Unser Karriereportal im Internet ist im Ranking „Top Employer Web Benchmark 2009“ des Marktforschungsinstituts Potentialpark Communications in Deutschland und in Europa wieder unter den ersten drei zu finden. Wir schreiben jährlich mehr als 12.000 Stellen elektronisch aus. Auf großes Interesse stieß unser Online-Planspiel im Rahmen der Initiative „Discover Logistics": Es haben sich 8.500 Teilnehmer aus 122 Ländern registriert. Mit dieser Initiative ist es uns gelungen, qualifizierte Nachwuchskräfte für unsere Branche zu interessieren. Unsere Online-Trainingsplattform „mylearningworld.net“ ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lern- und Entwicklungskonzepts. 50.000 Mitarbeiter weltweit nutzen das Angebot von mehr als 2.000 Kursen. Im Berichtsjahr haben wir die Plattform um Sprachtraining ergänzt. An Mitarbeiter des Unternehmensbereichs GLOBAL FORWARDING, FREIGHT richtet sich die „DHL Freight Forwarding Academy“. Im Jahr 2009 haben unsere Beschäftigten mehr als 48.000 Online-Kurse absolviert, dreimal so viel wie im Vorjahr. 2010 werden wir beide Angebote ausbauen. Talente gezielt entwickeln Wir fördern gezielt qualifizierte und engagierte Nachwuchskräfte, um Führungspositionen aus den eigenen Reihen zu besetzen. Unsere interne Besetzungsquote ist, bezogen auf die Grade B bis F unseres internen Systems zur Leistungsbeurteilung, im Berichtsjahr auf 89,9 % (Vorjahr: 86,9 %) gestiegen. Ausgewählten Talenten ermöglichen wir ein berufsbegleitendes MBA-Studium an externen Business Schools. Mit Programmen wie „Women in Leadership“ und dem „International Mentoring Programm" fördern wir besonders weibliche Nachwuchskräfte. In unserem „International Business Leadership Program“ haben im Berichtsjahr 100 Führungskräfte an Geschäftsstrategien gearbeitet und ihre Führungsqualitäten weiterentwickelt. Wir ermuntern die Mitarbeiter, bereichsübergreifende Erfahrungen zu sammeln. So wollen wir die Zusammenarbeit im Konzern im Sinne unserer Konzernstrategie verbessern. Bereits 19,1 % der internen Stellenbesetzungen von Top-Führungskräften waren 2009 bereichsübergreifend. Unser Ziel ist, dass bis 2015 jede zweite Führungskraft auf den obersten beiden Managementebenen diese Möglichkeit nutzt, um ihre Kompetenzen so zu erweitern. Leistungsanreize schaffen Das neue, variable Incentive- und Beteiligungssystem für Führungskräfte ist ein wichtiger Hebel, um die Leistungsfähigkeit unserer Organisation nachhaltig zu stärken. Es legt den Schwerpunkt der Anreize auf die Konzernleistung, gestaltet die Vergütung der Führungskräfte noch leistungsorientierter und honoriert herausragende Leistungen. Gleichzeitig beteiligen wir unsere Führungskräfte mit Firmenaktien und ermöglichen ihnen so, am Erfolg unseres Unternehmens teilzuhaben. „Vielfalt leben" Die Devise unserer Unternehmenskultur „Vielfalt leben" ist im Verhaltenskodex des Konzerns verankert und wird im Rahmen des Diversity-Managements gezielt gefördert. Unsere Personalpolitik wurde wiederholt mit dem Prädikat "TOTAL E-QUALITY" ausgezeichnet. Der gleichnamige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf nachhaltig zu verankern. Eines unserer Ziele ist es, dass Menschen mit Schwerbehinderung gleichberechtigt am Arbeitsleben teilhaben können. Die Beschäftigungsquote im Jahresdurchschnitt liegt bei der Deutsche Post AG mit 7,5 % (Stand: 25. Januar 2010) deutlich über der vergleichbaren Quote der privaten Wirtschaft in Deutschland. Durch den demografischen Wandel rückt die Beschäftigtengruppe der Älteren stärker in den Vordergrund. Da wir wissen, dass sich die zunehmende Alterung in vielen Ländern auch auf die Beschäftigungsstruktur des Konzerns auswirken wird, identifizieren wir Handlungsfelder und leiten geeignete Maßnahmen ein. Zudem wollen wir allen Mitarbeitern, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und Identifikation, ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld bieten. A.61 Work-Life-Balance 1) Kopfzahl 2008 2009 Erziehungs-/Elternurlaub 2.721 2.302 Familienbedingte unbezahlte Beurlaubung 2.673 2.559 Teilzeitbeschäftigte 71.934 67.010 2) Anteil Teilzeitbeschäftigte ( %) 40,0 38,4 1) Umfasst Mitarbeiter der Deutsche Post AG 2) Ohne Beschäftigte in Altersteilzeit in der Freistellungsphase Die Meinung der Mitarbeiter ist uns wichtig Wir wollen erste Wahl für unsere Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre werden. Daher müssen wir auch wissen, was die Mitarbeiter von uns halten und wo wir uns noch verbessern können. Im September haben wir daher unsere dritte konzernweite Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Die Beteiligung war mit 76 % stabil. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftskrise freut es uns, dass 68 % (Vorjahr: 65 %) der Befragen mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Auch die Werte für Kundenversprechen (70 %) und Zusammenarbeit (72 %) liegen auf hohem Niveau. In den Bereichen Folgemaßnahmen zur Mitarbeiterbefragung (45 %), Kommunikation (56 %) und Strategie (56 %) sehen wir nach wie vor Handlungsbedarf. Basierend auf den Ergebnissen entwickeln wir Maßnahmen, die wir gemeinsam mit Führungskräften und Mitarbeitern umsetzen. Auch das „360-Grad-Feedback“ wird von unseren Führungskräften intensiv genutzt: Im Berichtsjahr haben sich alle Top-Führungskräfte anonymisiert von Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern bewerten lassen. Anschließend haben wir basierend auf unserem Leitbild „Respekt und Resultate“ Verhaltensregeln für einen respektvollen Umgang miteinander festgelegt. Mehrwert durch Mitarbeiterideen Im Berichtsjahr haben Mitarbeiter des Konzerns wieder zahlreiche Vorschläge eingereicht, mit denen Arbeitsprozesse effektiver gestaltet, Reparatur- und Energiekosten gesenkt werden können und sich der Umweltschutz verbessern ließe. Letzterer stand erneut im Vordergrund: Mitarbeiter entwickelten im Rahmen des Wettbewerbs "Spritspar-Idee 2009" fast 7.000 Ideen, wie sich der Kraftstoffverbrauch reduzieren ließe. Im Jahr 2010 möchten wir unser Ideenmanagement weltweit noch stärker im Konzern verankern. A.62 Ideenmanagement 2008 2009 Einsparung je Mitarbeiter € 499,98 550,24 Verbesserungsvorschläge Stück 218.711 226.993 Angenommene Verbesserungsvorschläge Stück 162.471 178.303 Nutzen Mio € 265,0 262,2 Kosten Mio € 12,5 12,0 UNTERNEHMERISCHE VERANTWORTUNG Gelebte Verantwortung Als größtes Unternehmen unserer Branche nehmen wir unsere ökologische und gesellschaftliche Verantwortung ernst. Unter dem Motto „Living Responsibility“ haben wir eine Vielzahl von Maßnahmen in den Bereichen Umweltschutz, Katastrophenhilfe und Bildung gebündelt, mit denen wir die Motivation und Identifikation unserer Mitarbeiter erhöhen und den Konzern bekannter, angesehener und wettbewerbsfähiger machen wollen. „GoGreen“ – Umwelt schützen Mit dem Programm „GoGreen“ haben wir einen systematischen Ansatz entwickelt, um unser Klimaschutzziel zu erreichen: Wir wollen unsere CO2-Effizienz bis zum Jahr 2020 gegenüber 2007 um 30 % verbessern. Das schließt auch die Emissionen aus Transportleistungen unserer Subunternehmer ein, die einen Anteil von rund 80 % am gesamten CO2-Fußabdruck des Konzerns haben. Wir sind das erste global tätige Unternehmen unserer Branche, das sich ein messbares Klimaschutzziel gesetzt hat. Damit minimieren wir auch unsere Abhängigkeit von begrenzten fossilen Energieträgern, reduzieren Kostenrisiken bei Energie und Kraftstoffen und wappnen uns für eine Zukunft, in der CO2-Emissionen zunehmend bepreist werden. Wir ermitteln und berechnen die CO2-Emissionen basierend auf dem international anerkannten Standard „Greenhouse Gas (GHG) Protocol“. Dieser unterscheidet zwischen Emissionen, die direkt aus eigenen Quellen („Scope 1“) stammen und solchen, die indirekt durch den Bezug von Energie („Scope 2“) verursacht werden. Im Berichtsjahr betrugen unsere CO2-Emissionen aus „Scope 1“ und „Scope 2“ rund 5,6 Mio Tonnen (Vorjahr: gemäß Nachhaltigkeitsbericht 2009, Stand April 2009 rund 6,7 Mio Tonnen). Diese Emissionen resultieren aus dem eigenen Verbrauch von rund 520 Mio Liter Kraftstoffen (Diesel, Benzin, etc.) sowie von rund 1.300 Mio Liter Kerosin. Weiterhin haben wir in Immobilien Energie (Strom, Erdgas, etc.) im Umfang von rund 3.500 Mio kWh verbraucht. Verbesserte Effizienz, erfolgreiche „GoGreen“-Maßnahmen und die Wirtschaftskrise haben zum Rückgang der Emissionen beigetragen. Darüber hinaus haben wir die Qualität der CO2-Daten verbessert, die wir nun über das Finanzsystem erfassen. Der CO2-Ausstoß aus fremdvergebenen Transportleistungen wird im nächsten „Bericht zur Unternehmensverantwortung“ spezifiziert, der auch eine Aussage zu unserer CO2-Effizienz im Jahr 2009 enthalten wird. Fünf Handlungsfelder des „GoGreen“-Programms Das Konzernprogramm „GoGreen“ ist gleichsam das Dach für unsere Umweltaktivitäten. In unseren fünf zentralen Handlungsfeldern haben wir im Berichtsjahr zum Beispiel folgende Fortschritte erzielt: • Transparenz schaffen. Seit dem Jahr 2009 erfassen wir unsere eigenen CO2-Emissionen über das Finanzsystem. Hierzu verknüpfen wir konzernweit Rechnungsdaten mit Verbrauchsdaten für Kraftstoffe und Energie. Schon heute ist CO2-Effizienz eine wichtige Größe in unserer strategischen Planung und ein Entscheidungskriterium bei größeren Investitionen. • Ressourcen effizienter nutzen. Wir verbessern kontinuierlich die CO2-Effizienz von Flotte, Gebäuden und Netzwerken. Dazu testen wir Maßnahmen in den Bereichen Aerodynamik, Antriebstechnik und Flottenerneuerung, optimieren Netzwerke, Routenplanung und Kapazitätsauslastung und kombinieren die verschiedenen Transportmittel. Eine wichtige Stellschraube sind unsere Subunternehmer. Im Jahr 2009 haben wir Partner im Straßentransport befragt, ob sie bereit und in der Lage wären, über ihre CO2-Effizienz zu berichten. Auf Basis dieser Ergebnisse haben wir für das erste Halbjahr 2010 eine Befragung entwickelt, mit der wir die Datenqualität in diesem Bereich verbessern wollen. • Mitarbeiter mobilisieren. Das umweltbewusste und Ressourcen schonende Verhalten von rund 500.000 Mitarbeitern weltweit trägt entscheidend dazu bei, unsere CO2- Effizienz zu verbessern. Fast 60 % der Mitarbeiter gaben in der konzernweiten Mitarbeiterbefragung 2009 an, dass ihr Team einen Beitrag zum Energiesparen am Arbeitsplatz leistet. Eine wichtige Maßnahme zielt beispielsweise auf eine effizientere Fahrweise unserer Fahrer, die wir durch Training, Ideenwettbewerbe und Kampagnen nachhaltig unterstützen. • Grüne Lösungen anbieten. Wir bieten unseren Kunden ein wachsendes Portfolio an grünen Lösungen an, seit dem Jahr 2009 umfasst es auch internationale Briefprodukte. „GoGreen“-Sendungen sind CO2-neutral, weil die durch den Transport entstehenden Emissionen mit Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen werden. Mit diesem Versandservice waren wir im Jahr 2009 beispielsweise Logistikpartner der UN-Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen. Im Logistikbereich haben wir mit der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH ein Transportkonzept umgesetzt, mit dem wir jährlich rund 13.000 TEU von der Straße auf die Schiene verlagern. • Politische Agenda mit gestalten. Umwelt- und Klimaschutz brauchen einen globalen politischen Rahmen, der durch die Industrie mit gestaltet und von ihr getragen werden sollte. Unsere vier zentralen politischen Positionen lauten: 1. Wir unterstützen die Einführung globaler Rahmenbedingungen für die Bepreisung von Kohlendioxid. 2. Wir fordern die Entwicklung internationaler, industriegetriebener Standards zur Messung von CO2 auf Organisations-, Produkt- und Kundenebene. 3. Wir fordern Regierungen und Institutionen auf, Anreize für Investitionen in CO2-effiziente Lösungen zu schaffen. 4. Wir fördern Forschung und Entwicklung effizienter Transportlösungen. „GoHelp“ – Menschen helfen Mit logistischem Fachwissen und weltweiter Präsenz leisten wir gemeinsam mit starken Partnern im Katastrophenfall Hilfe. Die Partnerschaft mit den Vereinten Nationen ist Ausdruck dieses gesellschaftlichen Engagements, das wir in zahlreichen Projekten überall auf der Welt umsetzen. Gemeinsam mit dem Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) leisten wir logistische Hilfe nach Naturkatastrophen. Um Menschenleben zu retten, müssen Hilfsgüter schnell und gezielt verteilt werden. Wir verfügen über ein globales Netzwerk von Teams zum Katastropheneinsatz, die innerhalb von maximal 72 Stunden einsatzbereit sind, um an Flughäfen kostenlos logistische Hilfe zu leisten. So war unser „DHL Disaster Response Team“ für die betroffene Region nach dem Erdbeben auf Haiti im Januar 2010 bereits am zweiten Tag nach der Katastrophe vor Ort. Im September 2009 wurden wir in Asien nach Tropenstürmen auf den Philippinen, dem Tsunami vor Samoa und einem Erdbeben auf Indonesien gleich zu drei Einsätzen an den Flughäfen angefordert. Im November 2009 haben wir die lokalen Behörden El Salvadors nach dem Tropensturm Ida bei der logistischen Organisation der Nothilfe unterstützt. Gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) betreiben wir das Projekt GARD („Get Airports Ready for Disaster“), mit dem lokale Behörden und Mitarbeiter von Flughäfen auf Notfallsituationen vorbereitet werden. Im Berichtsjahr haben wir zwei Pilotprojekte in Indonesien erfolgreich abgeschlossen. Weitere Trainingsprogramme in gefährdeten Gebieten Asiens und Lateinamerikas werden folgen. Seit dem Jahr 2006 unterstützen wir UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, bei Hilfsprojekten in Peru, Kenia und Indien. Im Mittelpunkt unserer Partnerschaft steht das Überleben von Kindern – stark machen wir uns in den Bereichen Gesundheitsvorsorge, frühkindliche Entwicklung, Ernährung und Hygiene. Bis Ende 2009 konnte Deutsche Post DHL Spendengelder aufbringen, die ausreichen, um 50.000 Kinder gegen tödliche und vermeidbare Krankheiten wie Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung zu impfen. „GoTeach“ – Bildung fördern Bildung ist der dritte Schwerpunkt unseres gesellschaftlichen Engagements. Mit dem Programm „GoTeach“ setzen wir uns für bessere Bildung und gerechte Bildungschancen ein. So unterstützen wir als Gründungspartner von „Teach First Deutschland“ maßgeblich die Förderung von weniger privilegierten Kindern und Jugendlichen. Über diese Zusammenarbeit hinaus wollen wir unser Engagement für Bildung weltweit verstärken und weiterentwickeln. Eigene Leistung im Spiegel externer Bewertungen Deutsche Post DHL ist im Jahr 2009 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategie“ ausgezeichnet worden. Darüber hinaus wurden unsere Leistungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit wiederum von Fach-Agenturen geprüft. Nachhaltiges Wirtschaften und sichtbare Wahrnehmung der Unternehmensverantwortung wird auch an den Finanzmärkten immer wichtiger für Investmententscheidungen. Laut oekom Research AG betrug das Volumen nachhaltig orientierter Publikumsfonds im Jahr 2009 in Deutschland 29 Mrd €, in Europa sogar 53,3 Mrd €. Sustainable Asset Management hat uns mit 91 (Vorjahr: 65) von 100 Punkten bewertet. Bestnoten haben wir in den Kategorien „Umwelt“, „Corporate Citizenship“, „Social Reporting“ sowie „Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit“ erhalten. Unternehmen der Transport- und Logistikbranche haben im Durchschnitt 61 Punkte erreicht. Der Good-Index hat uns als Mitglied bestätigt. Wir werden weiterhin von der französischen Rating-Agentur Vigeo im „Advanced Sustainability Performance Index Eurozone“ geführt und sind im „FTSE KLD Global Climate 100 Index“ sowie weiteren Indices der FTSE-KLD-Indexserie gelistet. Das „Carbon Disclosure Project“ hat uns mit 63 (Vorjahr: 66) von 100 Punkten bewertet. Nachhaltigkeitsbericht erfüllt internationale Richtlinien Ergänzende Informationen und Kennzahlen zum Thema Nachhaltigkeit, die nicht Bestandteil des Konzernlageberichts sind, schildern wir in unserem dritten Nachhaltigkeitsbericht, der im April 2009 erschienen ist. Er wurde erneut auf der Grundlage der „Global Reporting Initiative (GRI) Sustainability Reporting Guidelines“, ergänzt durch das „GRI Sector Supplement for the Logistics and Transport Sector“, erstellt. Er erreicht gemäß der nach GRI vorgesehenen Selbstbewertung den „GRI-Level B+“, erfüllt also wesentliche Anforderungen und bietet durch unabhängige externe Prüfer verifizierte Informationen. Unser nächster Bericht wird als „Bericht zur Unternehmensverantwortung“ im zweiten Quartal 2010 erscheinen und erstmals ausschließlich in elektronischer Form über das Internet abrufbar sein. BESCHAFFUNG Volumen gesunken Im Jahr 2009 hat der Konzern Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 7,7 Mrd € (Vorjahr: 9,0 Mrd €) zentral eingekauft. Darin nicht enthalten sind Transportleistungen, die generell von den Geschäftsbereichen selbst beschafft werden. Der Konzerneinkauf ist dabei aber mittlerweile zunehmend eingebunden. Die Beschaffungsausgaben sind in fast allen Bereichen gesunken, für Immobilien dagegen gestiegen, weil die rund 1.300 an den US-Investor Lone Star verkauften Gebäude rückgemietet wurden. Vor dem Hintergrund der weltweiten Rezession hat sich der Einkauf verstärkt bemüht, die Kosten im Konzern weiter zu senken: Dies ist uns unter anderem auch mit neuen Richtlinien für Geschäftsreisen und Gästebewirtungen gelungen. Außerdem haben wir – wie schon in den Vorjahren – Produkte und Dienstleistungen gebündelt und als Gesamtpaket bei leistungsstarken Partnern eingekauft. So haben wir international wie regional bessere Konditionen erzielt. Organisation weiterentwickelt Im Konzern wird der Einkauf zentral gesteuert. Die Leiter des Global Sourcing und ihre 16 Materialgruppenmanager arbeiten eng mit den Einkaufsleitern der Regionen zusammen und berichten an den Konzerneinkauf. So können wir den Bedarf weltweit bündeln und zugleich die Anforderungen der internen Kunden in puncto Service und Qualität erfüllen. Um die regionale Organisation zu straffen, haben wir Nord- und Südamerika zu einer Einkaufsregion zusammengefasst und damit die Anzahl der Einkaufsregionen auf fünf reduziert. Strategische Beschaffung und deren Abwicklung werden jetzt in stärkerem Maße von regionalen Kompetenzzentren übernommen. Im Berichtsjahr haben wir in Shanghai das „DHL Procurement Office China“ eröffnet. Es verfolgt das Prinzip des „Best Cost Country Sourcing“, das eine optimale Balance zwischen Kosten, Qualität und Risiko anstrebt. Das neue Büro wird eng mit allen Regionen zusammenarbeiten und unseren internationalen Bedarf besser bedienen. Entscheidend für den Erfolg unserer Einkaufstätigkeit sind qualifizierte Mitarbeiter. Daher haben wir das Programm „Fit4 Procurement“ im Berichtsjahr erfolgreich weitergeführt und sind damit unter die zehn besten Unternehmen gekommen, die für den internationalen Preis „Talents in Supply Chain Management“ nominiert worden waren. Der Preis wird von der privaten European Business School und dem Supply Chain Management Institute verliehen. Gemeinsam mit diesen beiden Organisationen haben wir im Jahr 2009 zum dritten Mal den „ProLog Award“ für Beschaffung und Logistik vergeben. Er zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus, deren Ergebnisse für die Praxis bedeutungsvoll sind. Unter anderem wurde eine Studie honoriert, die sich mit ökologischen Aspekten des Einkaufs befasst. Grüner Einkauf Um die ökologischen Aspekte des Einkaufs kümmern sich Einkäufer verschiedener Regionen und Materialgruppen in einem „Grünen Team“. Es hat unter anderem ein weltweit standardisiertes Formular eingeführt, mit dem Lieferanten Auskunft darüber geben, inwiefern sie Umweltaspekte erfüllen. Zudem ist geplant, ökologische Kennzahlen im strategischen Beschaffungsprozess zu verankern. So wird bei der Berechnung des „Total Cost of Ownership“ nun auch die Energie- und CO2-Effizienz berücksichtigt. Dies soll helfen, die Reife unserer Beschaffungsmärkte in Sachen Umweltfreundlichkeit zu erkunden und – wenn nötig – damit umweltfreundlichere Einkaufsquellen zu erschließen. Vielfach werden auch bereits beim Einkauf umweltrelevante Aspekte berücksichtigt. Als einer der ersten Großkunden der Deutschen Bahn nutzen wir für alle Geschäftsreisen ein neues klimafreundliches Produkt: das „Umwelt-Plus-Ticket“. Der Strom für Fahrten damit stammt zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen. Der Vertrag wurde rückwirkend zum 1. Januar 2009 abgeschlossen, so dass im Berichtsjahr bereits 74.319 klimafreundliche Bahntickets verwendet und damit etwa 2.134 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart wurden. Ein weiteres Beispiel: Bei der Siemens AG haben wir neue Briefsortiermaschinen erworben, die umweltschonend sind. Bis zum Jahr 2012 wird Siemens 288 Sortiermaschinen für Standard- und Kompaktbriefe sowie bis zu 97 Sortieranlagen für Groß- und Maxibriefe liefern. Wir werden allein durch die neuen Sortieranlagen für Standard- und Kompaktbriefe den jährlichen CO2-Ausstoß um fast 5.000 Tonnen reduzieren, zugleich brauchen diese neuen Maschinen 55 % weniger Energie. Verstärkter Einsatz von IT Im Berichtsjahr haben wir den Einsatz von IT-Anwendungen verstärkt, mit denen Waren und Dienstleistungen effizient beschafft werden können. Unser elektronisches Bestellsystem „GeT“ wurde bisher vor allem in Deutschland und den USA, aber auch in Frankreich, Mexiko, Polen und der Schweiz eingesetzt. Seit dem Jahr 2009 nutzen es nun auch Anwender in Dänemark, Finnland, den Niederlanden und Norwegen. Außerdem haben wir bei Einkaufsprojekten verstärkt „eSourcing“ eingesetzt, mit dem alle wichtigen Schritte einer Ausschreibung elektronisch erfolgen – einschließlich Bieterauktionen. So werden die Abläufe beim Einkauf für die internen Kunden effizienter und transparenter. Zudem lassen sich damit die Beschaffungsmärkte leichter beobachten und analysieren. MARKEN A.65 Marken und Geschäftsfelder Deutsche Post DHL Unternehmensbereich BRIEF EXPRESS GLOBAL FORWARDING, FREIGHT SUPPPLY CHAIN Leistungsmarke Deutsche Post DHL DHL DHL DHL Leistungsfeld - Brief - Global Mail - Express - Global Forwarding - Supply Chain - Kommunikation - Paket Deutschland - Freight - Dialog - Marketing - Presse Services - Philatelie - Renten-Service Segmentmarke - Williams Lea Entscheidender Wettbewerbsfaktor Für uns als weltweit tätiges Dienstleistungsunternehmen gehören gut geführte Marken zu den zentralen Elementen unserer Strategie. In hart umkämpften Märkten tragen sie zum wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns bei. Ein hoher Bekanntheitsgrad und ein guter Ruf machen uns für Aktionäre, Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten attraktiver. Im Rahmen der „Strategie 2015“ und nach Verkauf der Postbank haben wir den Konzern im ersten Halbjahr 2009 in Deutsche Post DHL umbenannt. Der neue Name unterstreicht unsere Strategie mit den zwei Säulen Brief und Logistik. Im Verlauf des Jahres haben wir verstärkt unser zentrales Kundenversprechen kommuniziert: vereinfachende Services und nachhaltige Lösungen. Mitarbeiter prägen das Markenerlebnis Markenbücher beschreiben detailliert, wie Deutsche Post und DHL positioniert sind und wie die Marken unsere Strategie unterstützen. Von zentraler Bedeutung für den Markenauftritt ist, wie Kunden den Umgang mit den weltweit rund 500.000 Mitarbeitern erleben. Dafür haben wir Mitarbeiter im Kundenkontakt überall mit hochwertiger Unternehmensbekleidung ausgestattet sowie Fahrzeuge, Gebäude, Werbe- und Informationsmedien einheitlich und einprägsam gestaltet. Mit gezielten internen Maßnahmen wollen wir die gesamte Belegschaft weiterhin kontinuierlich zu aktiven Botschaftern unserer Marken machen. Für die Mitarbeiter von DHL gibt es seit dem Jahr 2008 eine mehrsprachige Internetplattform. Diesen modernen, dialogorientierten Ansatz wollen wir im Jahr 2010 als „DHL Markenwelt“ auch für Kunden und Interessenten öffnen. Die Deutsche Post hat eine Motivationsplattform ins Leben gerufen, um die Marke bei ihren Beschäftigten zu stärken, den „Fan Club der Marke Deutsche Post“. Über Sportveranstaltungen, Mitmachaktionen und ein interaktives Portal vermittelt sie den Mitarbeitern die zentralen Markenbotschaften. Konsequent den Wert steigern Unsere Marken stehen im harten Wettbewerb mit nationalen und internationalen Anbietern. Klar und einprägsam aufgestellt, erleichtern sie bestehenden wie potenziellen Kunden Kauf- und Investitionsentscheidungen. Begleitet von Marktforschung haben wir im Berichtsjahr rund 70 Mio € (Vorjahr: 80 Mio €) in den Ausbau unserer Marken investiert. Unsere Print- und Online-Kampagne für die Marke DHL erschien in namhaften internationalen Wirtschaftsmedien. Der Schwerpunkt der nationalen Markenkampagne der Deutschen Post lag auf der Qualität unserer Dienstleistungen. Neben Online-, Print- und Plakatmotiven umfasste sie eine Umfrage: Rund 34 Millionen Haushalte in Deutschland wurden eingeladen, sich zur Servicequalität der Deutschen Post zu äußern. Parallel zur klassischen Werbung verstärken wir unseren Auftritt mit dem Sponsoring bestimmter Ereignisse, mit Messeauftritten, Pressearbeit und vertriebsunterstützenden Maßnahmen. Der Erfolg lässt sich quantifizieren: Für die Deutsche Post ermittelte das Beratungsunternehmen Semion Broker 2009 einen Markenwert von 12.614 Mio € Platz sechs im Ranking der wertvollsten deutschen Marken. Analysiert wurden unter anderem der Finanzwert, der Markenschutz, das Markenimage und die Markenstärke. DHL wurde 2009 erstmals auf der Liste der 100 wertvollsten Marken geführt: Die Marktforscher Millward Brown errechneten für die Marke DHL einen Wert von 9.719 Mio US- $ und damit Platz 68 in der weltweiten Rangliste. RISIKEN CHANCEN- UND RISIKOCONTROLLING Risikocontrolling als Bestandteil des Risikomanagements Das Management von Chancen und Risiken ist zentraler Bestandteil jeder erfolgreichen unternehmerischen Tätigkeit. Wir wollen beide früh erkennen und so steuern, dass damit der Unternehmenswert nachhaltig gesteigert wird. Dies unterstützen wir mit einem konzernweiten Chancen- und Risikocontrolling. Wir befragen weltweit und systematisch unsere Manager danach, wie sie künftige Szenarien einschätzen, und werten diese Daten aus. Ein integrierter Freigabeprozess stellt sicher, dass die Ergebnisse in die Steuerungsprozesse des Managements einfließen und Chancen und Risiken systematisch kommuniziert werden. A.66 Chancen- und Risikomanagementprozess im Ablauf Die wichtigsten Schritte im Ablauf: 1. Erkennen und bewerten: Chancen und Risiken sind definiert als potenzielle Abweichung vom geplanten Unternehmensergebnis. Quartalsweise schätzen Führungskräfte aller Unternehmensbereiche und Regionen unsere Chancen- und Risikosituation ein und dokumentieren entsprechende Maßnahmen. Sie bewerten in Form von Szenarien beste, erwartete und schlechteste Fälle. Für jedes Risiko wird mindestens ein Verantwortlicher benannt, der es bewertet, überwacht, mögliche Vorgehensweisen benennt, um es zu steuern, und darüber berichtet. Dies gilt ebenso für die Chancen. Die Ergebnisse werden in einer Datenbank dokumentiert. 2. Aggregieren und berichten: Die verantwortlichen Controllingeinheiten sammeln diese Ergebnisse, werten sie aus und prüfen ihre Plausibilität. Sollten sich einzelne finanzielle Effekte überschneiden, werden diese in unserer Datenbank vermerkt und bei der anschließenden Aggregation berücksichtigt. Nach Freigabe durch den Bereichsverantwortlichen werden alle Ergebnisse an die nächste Hierarchieebene weitergegeben. Auf der letzten Stufe berichtet das Konzerncontrolling dem Konzernvorstand über die wesentlichen Chancen und Risiken sowie über die möglichen Gesamteffekte je Unternehmensbereich. 3. Gesamtstrategie: Der Konzernvorstand legt fest, welchen grundlegenden Chancen und Risiken die Unternehmensbereiche ausgesetzt und wie diese erfolgreich zu steuern sind. Die Berichte des Konzerncontrollings bieten eine regelmäßige Informationsbasis für die Gesamtsteuerung von Chancen und Risiken. 4. Operative Maßnahmen: Im Rahmen der Strategie legen die Unternehmensbereiche Maßnahmen fest, mit denen Chancen genutzt und Risiken gesteuert werden. Sie bewerten in Kosten-Nutzen-Analysen, ob Chancen zu ergreifen sind, und ob Risiken vermieden, verringert oder auf Dritte übertragen werden können. 5. Kontrolle: Für wichtige Chancen und Risiken sind Frühwarnindikatoren definiert, die von den Verantwortlichen kontinuierlich beobachtet werden. Ob die Vorgaben des Vorstands dabei eingehalten werden, überwacht in seinem Auftrag die Konzernrevision. Sie prüft auch die Qualität des gesamten Chancen- und Risikomanagements. Die Controllingeinheiten analysieren regelmäßig alle Komponenten des Prozesses sowie die Prüfberichte der internen Revision und des Abschlussprüfers auf mögliche Verbesserungspotenziale und passen sie, wo nötig, an. Internes auf die Rechnungslegung bezogenes Kontroll- und Risikomanagementsystem (Angaben nach § 289 Abs. 5 HGB und erläuternder Bericht) Die Deutsche Post stellt die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung mit Hilfe eines internen darauf bezogenen Kontrollsystems (IKS) sicher. Es soll gewährleisten, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden und die interne wie externe Rechnungslegung im Hinblick auf die numerische Abbildung der Geschäftsprozesse valide ist. Der Buchungsstoff soll vollständig und richtig erfasst und verarbeitet werden. Fehler in der Rechnungslegung sollen grundsätzlich vermieden beziehungsweise eventuelle Fehlbewertungen zeitnah aufgedeckt werden. Die Ausgestaltung dieses Kontrollsystems umfasst organisatorische und technische Maßnahmen, in die alle Organisationseinheiten des Unternehmens einbezogen sind. Eine zentral vorgegebene Bilanzierungsrichtlinie stellt sicher, dass die Bilanzierungsstandards nach HGB einheitlich und unternehmensweit angewendet werden. Die buchungsrelevanten Sachhalte werden durch die Vorgaben eines zentralen Kontenplans geregelt. Daneben erfolgen weitergehende Regelungen durch eine Kontierungsrichtlinie. Der Änderungsprozess erfolgt IT-gesteuert. Die Hinterlegung erfolgt im Intranet, wodurch eine ständiger Zugriff durch die Nutzer gewährleistet ist. Für den Jahresabschlussprozess liegen detailierte Aktivitätenpläne, Arbeitsanweisungen und Terminpläne den verantwortlichen Organisationseinheiten vor. Die wesentlichen Funktionen des Rechnungswesens der Deutsche Post werden von dem SSC (Shared Service Center) Accounting in Köln wahrgenommen. Im Einzelnen wurden hierfür die Abteilungen Haupt- und Anlagenbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung, Beteiligungsbuchhaltung, Debitoren/Stammdaten, Forderungsmanagement, Faktura und Reklamationsmanagement, Global Treasury Accounting sowie Kosten- und Ergebnisrechnung eingerichtet. Die rechnungslegungsrelevanten Vorgänge werden bei der Deutsche Post IT-gestützt abgewickelt. Hierzu bedient sich die Deutsche Post der Dienstleistungen der T-Systems Enterprise Services GmbH (T-Systems), einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. Neben dem Betrieb von Anwendungen leistet sie auch eine Notfallversorgung in einem Ausweichszentrum. Jährliche IT-Kontrollen finden bei der T-Systems durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft statt. Die Prüfungsinhalte und –ergebnisse werden in einer SAS70-Bescheinigung schriftlich dokumentiert. Für die IT-Anwendungsentwicklung, Wartung und Pflege der rechnungslegungsrelevanten Systeme bedient sich die Deutsche Post der Serviceleistungen der Tochtergesellschaft Deutsche Post IT Service GmbH. Bei den Anwendungssystemen werden Standardlösungen der Fa. SAP AG genutzt. Im Bereich der Finanzbuchhaltung wird insbesondere die Anwendung SAP R/3 eingesetzt. Automatische Plausibilitätsprüfungen und systemseitige Validierungen der Buchhaltungsdaten sind ein weiterer Bestandteil unseres Kontrollsystems. Daneben erfolgen regelmäßig manuelle Kontrollen auf dezentraler Ebene durch die lokalen Verantwortlichen und zentral im Corporate Center durch die Zentralbereiche Konzernrechnungslegung, Konzernrevision, Steuern und Treasury. Über die genannten Strukturen des IKS und des Risikomanagements hinaus ist die Konzernrevision ein wesentliches Organ im Steuerungs- und Überwachungssystem des Konzerns. Im Rahmen ihrer risikoorientierten Prüfungshandlungen kontrolliert sie regelmäßig die rechnungslegungsrelevanten Prozesse und berichtet dem Vorstand über die Ergebnisse. Unter chronologischen Aspekten werden vor- und nachgelagerte Kontrollen und Analysen der gemeldeten Daten erstellt. Falls erforderlich, wird auf die Expertise externer Gutachter zurückgegriffen, zum Beispiel bei Pensionsrückstellungen. Schließlich garantiert die unternehmenseinheitlich gesteuerte Durchführung des Abschlussprozesses im Rahmen eines zentral verwalteten Abschlusskalenders einen strukturierten und effizient gestalteten Rechnungslegungsprozess. RISIKOKATEGORIEN UND EINZELRISIKEN Im Folgenden stellen wir die Risiken dar, die aus heutiger Sicht unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wesentlich negativ beeinflussen könnten. Dies sind nicht notwendigerweise die einzigen Risiken, denen der Konzern ausgesetzt ist. Risiken, die uns derzeit noch nicht bekannt sind oder die wir noch nicht als wesentlich einschätzen, könnten unsere Geschäftstätigkeiten ebenfalls beeinträchtigen. Risiken aufgrund politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen Umfeldrisiken entstehen uns vor allem dadurch, dass Konzern und Tochtergesellschaften einen Teil ihrer Dienstleistungen in einem regulierten Markt erbringen. Seit dem 1. Januar 2008 ist die gesetzliche Exklusivlizenz in Deutschland aufgehoben. Allerdings war es Wettbewerbern bereits seit Januar 1998 durch Ausnahmeregelungen des Postgesetzes möglich, auch innerhalb der Gewichts- und Preisgrenzen der Exklusivlizenz tätig zu werden. Die Bundesnetzagentur hat als Regulierungsbehörde bis Jahresende rund 1500 Wettbewerbern eine Lizenz erteilt, von denen 835 am Markt tätig sind. Die Rahmenbedingungen, unter denen die genehmigungspflichtigen Briefentgelte in den Jahren 2008 bis Ende 2011 im Price-Cap-Verfahren reguliert werden, hat die Regulierungsbehörde am 7. November 2007 mit der Maßgrößenentscheidung festgelegt. Danach sind für die genehmigungspflichtigen Briefpreise im Wesentlichen die gesamtwirtschaftliche Preissteigerungsrate und die erwartete Produktivitätsfortschrittsrate der Deutsche Post AG maßgeblich. Preissenkungen sind erforderlich, sofern die Inflationsrate im Referenzzeitraum unter der von der Regulierungsbehörde vorgegebenen Produktivitätsfortschrittsrate liegt. Für das Jahr 2010 bestehen die Entgelte der entgeltgenehmigungspflichtigen Briefprodukte weitestgehend unverändert fort. Die Regulierungsbehörde hat einen entsprechenden Antrag der Deutsche Post AG am 17. November 2009 genehmigt. Die dritte EU-Postrichtlinie ist am 27. Februar 2008 in Kraft getreten. Sie schreibt der Mehrzahl der EU-Mitgliedstaaten grundsätzlich die Marktöffnung für das Jahr 2011 vor. Neun neue Mitgliedstaaten sowie Griechenland und Luxemburg haben die Möglichkeit, die Marktöffnung bis 2013 zu verschieben. Bis dahin gelten in Europa die bisherigen Grenzen: Der reservierbare Bereich umfasst Briefe bis 50 Gramm bzw. das Zweieinhalbfache des Standardbriefpreises. Seitdem besteht Planungssicherheit darüber, wann in Europa alle nationalen Monopole enden. Für die Deutsche Post AG ergeben sich aus der Liberalisierung der Postmärkte Risiken durch mehr Wettbewerb in Deutschland, aber auch Chancen auf den anderen europäischen Postmärkten. Der grenzüberschreitende Briefaustausch in Europa wurde 2009 zwischen der Deutsche Post AG und 13 anderen westeuropäischen Postgesellschaften auf der Grundlage des REIMS-III-Abkommens und mit weiteren neun osteuropäischen Postgesellschaften nach dem REIMS-EAST-Abkommen abgewickelt. Als Nachfolger zu den beiden Abkommen tritt am 1. Januar 2010 REIMS IV in Kraft. Weiter wird diskutiert, inwieweit Postdienstleistungen von der Mehrwertsteuer befreit werden dürfen. In Deutschland wird eine Änderung des Umsatzsteuergesetzes vorbereitet, um die Mehrwertsteuerbefreiung der Deutsche Post AG zu reduzieren. Über einen entsprechenden Gesetzentwurf, der zum 1. Juli 2010 in Kraft treten soll, hat das Bundeskabinett am 16. Dezember 2009 entschieden. Danach sollen nur noch bestimmte Universaldienstleistungen nach der EU-Postrichtlinie von der Mehrwertsteuer befreit werden, die nicht auf der Grundlage individuell ausgehandelter Vereinbarungen oder zu Sonderkonditionen (Rabatte etc.) erbracht werden. Diese Mehrwertsteuerbefreiung soll für alle Unternehmen gelten, die sämtliche oder einen Teilbereich dieser Leistungen im gesamten Bundesgebiet anbieten. In dem deutschen Gesetzgebungsverfahren wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 23. April 2009 zu beachten sein, die anlässlich der Mehrwertsteuerbefreiung von Postdienstleistungen in Großbritannien erging. Der EuGH hat darin abschließend entschieden, dass auch in einem liberalisierten Postmarkt Universaldienstleistungen, zu deren Gewährleistung sich ein Unternehmen verpflichtet, von der Mehrwertsteuer befreit sein müssen. Als Ausnahme davon nannte der EuGH nur Leistungen zu individuell ausgehandelten Bedingungen. Dem deutschen Gesetzentwurf müssen noch Bundestag und Bundesrat zustimmen. Wie die Deutsche Post AG ist auch die Regulierungsbehörde der Auffassung, dass die von ihr genehmigten Entgelte keine Umsatzsteuer beinhalten und es sich vielmehr um Nettoentgelte handelt. Eine mögliche Umsatzsteuer könnte daher auf die genehmigten Entgelte aufgeschlagen werden. Dennoch lässt sich nicht ausschließen, dass sich aus einer Steuererhebung Umsatz- und Ergebniseinbußen ergeben. Die Frage des Umfangs der Mehrwertsteuerbefreiung von Postdienstleistungen betrifft auf europäischer Ebene auch das Vertragsverletzungsverfahren, das die EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland am 10. April 2006 eröffnet hatte. Die Kommission hat am 24. Juli 2007 entschieden, dass die Mehrwertsteuerbefreiung der von der Deutsche Post AG erbrachten postalischen Universaldienste zu weitgehend sei, und die Bundesregierung aufgefordert, die entsprechenden Rechtsvorschriften zu ändern. Die Bundesrepublik Deutschland hat der EU-Kommission in dem Verfahren seinerzeit geantwortet, die Mehrwertsteuerbefreiung stehe im Einklang mit geltendem Recht und sie werde die Anwendung der deutschen Rechtsvorschriften über die Mehrwertsteuer auf Postdienstleistungen nochmals eingehend prüfen. Dieses Vertragsverletzungsverfahren wurde angesichts des genannten Verfahrens vor dem EuGH bezüglich der Mehrwertsteuerbefreiung von Postdienstleistungen in Großbritannien bisher nicht weiter betrieben. Die Finanzverwaltung hat angekündigt, ein bisher von der Mehrwertsteuer befreites Briefprodukt rückwirkend als steuerpflichtig zu behandeln. Es ist davon auszugehen, dass geänderte Steuerbescheide für alle offenen Besteuerungszeiträume erlassen werden. Die Mehrwertsteuerbefreiung von Postdienstleistungen richtet sich nach Europarecht (Postdienste-Richtlinie, Mehrwertsteuersystem-Richtlinie) und nationalen Rechtsnormen (Postgesetz, Post-Universaldienstleistungsverordnung, Umsatzsteuergesetz). In diesem Rahmen hat die Deutsche Post AG ihre Postdienstleistungen entweder als umsatzsteuerfrei oder als umsatzsteuerpflichtig eingeordnet. Dieses Vorgehen hat die Finanzverwaltung über Jahre geprüft und nicht beanstandet. Wir werden gegen entsprechend geänderte Umsatzsteuerbescheide klagen. Auch wenn die Umsatzsteuerbefreiung des Produktes nach unserer Auffassung sowohl geltendem Europarecht als auch den nationalen Rechtsnormen entspricht, lässt sich das Risiko einer Steuernachzahlung nicht ganz ausschließen. Sollten sich politische oder regulatorische Rahmenbedingungen ändern, könnte sich dies finanziell erheblich auf den Konzern auswirken, besonders auf das Briefgeschäft in Deutschland. Da es sich grundsätzlich um politische Entscheidungen handelt, können keine belastbaren Einschätzungen zur Eintrittswahrscheinlichkeit angegeben werden. Risiken aus branchenspezifischen Rahmenbedingungen Neben den regulatorischen bestimmen markt- und branchenspezifische Rahmenbedingungen wesentlich den Geschäftserfolg unseres Konzerns. Die Weltkonjunktur beeinflusst maßgeblich die Nachfrage nach Logistikleistungen. Im Berichtsjahr ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, weil durch die Wirtschaftskrise die Sendungsmengen in allen Unternehmensbereichen zurückgegangen sind. Sollte sich die Wirtschaftslage nicht verbessern, kann das erhebliche Auswirkungen auf das geplante Ergebnis haben. Umgekehrt kann ein Konjunkturaufschwung über dem erwarteten Niveau zu einem weitaus besseren Ergebnis führen. Aufgrund der Ungewissheit über den weiteren Verlauf und das Ende der Wirtschaftskrise lässt sich die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos oder auch einer Chance für unseren Konzern zum heutigen Zeitpunkt nicht näher bestimmen. Da der Erfolg unserer Geschäftstätigkeit maßgeblich von der wirtschaftlichen Stärke unserer Kunden abhängt, besteht für uns zudem das Risiko von Kundeninsolvenzen. Im Berichtsjahr hat die Insolvenz der deutschen Arcandor AG unser Unternehmensergebnis schwer belastet. Ein weiteres Risiko in ähnlicher Größenordnung erwarten wir aus heutiger Sicht nicht. Unser Ziel ist es, kritische Entwicklungen bei den Kunden früh zu erkennen und unsere Kosten derart zu flexibilisieren, dass wir potenzielle finanzielle Folgen begrenzen können. Wir stehen mit unseren Produkten und Dienstleistungen im Wettbewerb. Im Brief- und Logistikgeschäft werden Kunden mit Qualität sowie wettbewerbsfähigen Preisen gewonnen und gehalten. Dank unserer hohen Qualität und der im Berichtsjahr erzielten Einsparungen sehen wir uns in der Lage, eine potenzielle Gefährdung unseres geplanten Ergebnisses durch Wettbewerb auf eher niedrigem Niveau zu halten. Für den Unternehmensbereich BRIEF gelten zudem, wie oben geschildert, eine Reihe politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen. Risiken aus der Unternehmensstrategie Während der Wirtschaftskrise, die das gesamte Berichtsjahr anhielt, hat sich der Konzern verstärkt auf seine Kernkompetenzen und auf organisches Wachstum konzentriert. Wir wollen profitabel wachsen und unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern, indem wir unsere Bereiche und Abläufe optimal verzahnen. Der Unternehmensbereich BRIEF hat in der Vergangenheit erheblich zum Unternehmensergebnis beigetragen, hat nun aber verstärkt mit sinkenden Absatzmengen im deutschen Briefgeschäft zu rechnen. Gründe für diesen Rückgang sind die allgemeine Konjunkturschwäche, mehr Wettbewerb und die fortschreitende Substitution physischer durch elektronische Kommunikation. Sinkende Umsätze im Geschäftsfeld Brief Kommunikation in Deutschland sind in der Unternehmensplanung berücksichtigt. Das Risiko einer signifikanten Planabweichung sehen wir dabei als gering an, begreifen die Digitalisierung aber auch als Chance und entwickeln neue elektronische Produkte im Briefbereich. Im Unternehmensbereich EXPRESS ist der Umsatz im Berichtsjahr rezessionsbedingt in allen Regionen zurückgegangen. Verstärkt wurde dieser Effekt durch den Rückzug aus dem nationalen US-Expressgeschäft. Netzwerk-, Preis- und Verwaltungsstrukturen mussten dieser Entwicklung angepasst werden. Auch in Europa werden wir nicht profitable Einheiten veräußern. Der Ende 2008 begonnene Umbau des Expressgeschäfts hat das Ziel, die EBIT-Marge hier zu stärken. Derzeit halten wir die für die Restrukturierung geplanten Aufwendungen für ausreichend. Zudem suchen wir auf wirtschaftlich attraktiven Märkten nach Möglichkeiten, Umsätze und unser Ergebnis zu steigern. Im Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT haben wir teilweise fixe Transportraten mit den Kunden vereinbart. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage nach Transporten haben die Frachtführer zuletzt ihre Transportkapazitäten verringert, um die Preise hoch zu halten. Bei steigenden Preisen schrumpft die Marge. Darüber hinaus haben die Frachtführer im Berichtsjahr ihre Raten generell angepasst. Hier besteht das Risiko, dass wir höhere Preise teilweise nicht an die Kunden weitergeben können. Ob und in welcher Höhe unsere Gewinnspanne gefährdet ist, hängt wesentlich davon ab, wie sich die Weltwirtschaft erholt. Negative wie positive Planabweichungen sind möglich. Im Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN unterhalten wir enge und langfristige Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden. Dies führt zu einer gewissen Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage und den Branchenrisiken unserer Kunden. Wie oben bereits erwähnt, hat der Fall Arcandor gezeigt, wie stark sich die Insolvenz eines großen Kunden finanziell auf unser Unternehmen auswirken kann. Wir erwarten für die Zukunft keine Auswirkungen dieser Größenordnung. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass Unternehmen aufgrund von Kostendruck verstärkt zentrale logistische Abläufe auslagern und wir davon auch in der Krise profitieren können. Risiken aus internen Prozessen Zuverlässigkeit und Schnelligkeit sind wesentliche Qualitätsmerkmale für unsere logistischen Dienstleistungen. Sollte es in unserer komplexen betrieblichen Infrastruktur zu einer Störung in den Bereichen Einlieferung, Sortierung, Transport, Lagerung oder Zustellung kommen, kann dies die Qualität beinträchtigen. Wir wollen Betriebsunterbrechungen durch vorbeugende Maßnahmen vermeiden. Hierzu zählt ein detaillierter Notfallplan, der unter anderem vorbeugende Brandschutzmaßnahmen und Ausweichmöglichkeiten im Schadensfall umfasst. Da unsere Leistungen zudem dezentral in über 200 Ländern erbracht werden, schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit von für den Konzern signifikanten Betriebsunterbrechungen als gering ein. Bestehende Versicherungen reduzieren mögliche finanzielle Auswirkungen. Bereits im Jahr 2005 haben wir begonnen, Pandemie-Notfallpläne auszuarbeiten und ein internationales Krisenteam einzuberufen. Im Fall einer Pandemie wollen wir das Risiko einer Infektion für unsere Mitarbeiter minimieren und die Geschäftstätigkeit aufrechterhalten. Mit dem First-Choice-Programm richten wir unsere internen Abläufe strikt an den Kundenanforderungen aus. Gleichzeitig wollen wir die Kosteneffizienz steigern. Teilweise ist dies mit Investitionen verbunden. Investitionsentscheidungen über mehr als 10 Mio € werden von Ausschüssen des Gesamtvorstands getroffen. Bei Investitionen im Bereich Global Business Services und Corporate Center gilt dies bereits ab 5 Mio €. Die Vorstände werden über Investitionen regelmäßig informiert und können so wesentliche Risiken früh erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Als Dienstleistungsunternehmen betreiben wir keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne, so dass in diesem Bereich über keine maßgeblichen Risiken zu berichten ist. Risiken aus der Informationstechnologie Wir haben alle nötigen Voraussetzungen geschaffen, um IT-Risiken sachgerecht erkennen und ihnen begegnen zu können. Sie werden konzernübergreifend von Risikomanagement, IT-Revision, Datenschutz und Konzern-Sicherheit überwacht. Für sichere IT in den Divisionen sorgt das "Information Security Committee“. Als Minimalanforderung, die wir erfüllen wollen, gilt der Industrie-Sicherheitsstandard (ISO 27002). Unsere Logistik- und Serviceprozesse funktionieren nur dann reibungslos, wenn die dafür benötigte IT verfügbar ist. Ein kompletter Ausfall eines oder mehrerer Systeme könnte die betrieblichen Abläufe erheblich stören und zu Datenverlusten führen. Ausfälle wollen wir daher grundsätzlich vermeiden. Wir begrenzen die Wahrscheinlichkeit eines Eintritts von IT-Risiken durch folgende Maßnahmen: Wir unterhalten zwei zentrale Rechenzentren in Tschechien und Malaysia. Weitere Rechenleistung wird von unserem Dienstleister T-Systems bereitgestellt, der diese ebenfalls auf mehrere Rechenzentren verteilt hat und mit dem wir Standards für ausgelagerte Dienste vereinbart haben. Zudem haben wir konzernweit Notfallverfahren für die geschäftskritischen Anwendungen eingerichtet. Als Schutz gegen unberechtigte Datenzugriffe und Datenmanipulationen verbessern wir ständig unsere Sicherheitsmechanismen. Auch mobile Endgeräte sind abgesichert. Die Zugriffsberechtigten sind verpflichtet, kritische Daten standardmäßig zu verschlüsseln und Passwörter alle 80 bis 90 Tage zu ändern. Kritische Daten werden zudem mit Backups gesichert, je nach Relevanz fallbezogen oder in Echtzeit in mehreren Rechenzentren. Unsere Dienstleistungen erfordern den Einsatz ständig aktualisierter und neu entwickelter Software. Vor allem bei komplexen IT-Systemen ist hiermit nicht nur ein generelles Kostenrisiko verbunden, sondern auch die Gefahr einer verzögerten Erstellung und mangelnden Funktionalität bei Inbetriebnahme. Ein effizientes Projektmanagement – von der Planung über die Konzeption bis zur Inbetriebnahme verringert dieses Risiko. Die getroffenen Vorsorgemaßnahmen senken die Eintrittswahrscheinlichkeit eines folgenschweren IT-Risikos. Wir sind darauf vorbereitet, die dabei entstehenden Auswirkungen so zu minimieren, dass Kunden davon nicht oder nur geringfügig betroffen sind. Ein Restrisiko mit mittleren bis hohen finanziellen Folgen lässt sich jedoch nicht ganz ausschließen. Risiken aus dem Umweltmanagement Das konzernweite Risikomanagement erstreckt sich auch auf umweltpolitische Rahmenbedingungen. So hat die EU beschlossen, im Jahr 2012 ein Emissionshandelssystem für den Luftverkehr einzuführen. Die finanziellen Auswirkungen hängen stark davon ab, zu welchen Ergebnissen die Emissions-Erhebungen der EU für den Basiszeitraum 2004 bis 2006 geführt haben. Diese Daten werden bestimmen, welche Menge an Emissionsrechten unseren betroffenen Fluggesellschaften kostenlos zugeteilt wird und in welchem Umfang wir anschließend Emissionsrechte ersteigern müssen, um unseren Bedarf zu decken. Auch lässt sich noch nicht abschätzen, welche Handelspreise für Emissionsrechte sich am Markt bilden. Wir meinen aber, dass der Konzern dank seines „GoGreen“-Programms gut gerüstet ist, die finanziellen Risiken zu begrenzen. Mögliche Planabweichungen schätzen wir eher niedrig ein. Risiken aus dem Personalbereich Unser künftiger Erfolg hängt maßgeblich von unseren Mitarbeitern ab. Daher wollen wir der beliebteste Arbeitgeber unserer Branche werden. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass es uns nicht gelingt, den richtigen Mitarbeiter für die richtige Position zum richtigen Zeitpunkt zu finden. Zudem stehen wir im Wettbewerb um qualifizierte internationale Führungskräfte. Diese Risiken beobachten wir anhand interner und externer Messgrößen. So befragt das US-Beratungsunternehmen Universum regelmäßig 120.000 Studierende in 26 Ländern nach den beliebtesten Arbeitgebern. DHL rangiert hier als einziges Logistikunternehmen unter den Top 50. Intern messen wir die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter jährlich mit einer konzernweiten Mitarbeiterbefragung. Danach hat sich das Engagement unserer Mitarbeiter in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert, besonders im Rezessionsjahr 2009 ein erfreuliches Ergebnis. Wir wollen qualifizierte Mitarbeiter gewinnen, ihr Potenzial ausschöpfen und sie an uns binden. So bleibt die Berufsausbildung in Deutschland für uns auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine wichtige Investition in die Zukunft, vor allem mit Blick auf den demografischen Wandel. Führungskräfte, die die Herausforderungen unserer Branche kennen und ihre Mitarbeiter nach dem Leitprinzip „Respekt und Resultate“ führen, haben eine Schlüsselrolle, um Mitarbeiter zu motivieren. Wir fördern unsere Führungskräfte mit einer Reihe von Programmen, vergüten sie leistungsgerecht – auch mit erfolgsabhängigen Anreizsystemen – und bieten ihnen Karrierechancen im In- und Ausland. Damit begrenzen wir das Risiko, durch Fluktuation Fachwissen und Kundenbeziehungen zu verlieren. Während wir die finanziellen Auswirkungen der genannten Risiken in einem mittleren Ausmaß einschätzen, halten wir ihre Eintrittswahrscheinlichkeit dank der getroffenen Maßnahmen für gering. Allein schon wegen der wirtschaftlichen Lage hat sich dieses Risiko gegenüber den Vorjahren verringert. Finanzwirtschaftliche Risiken Am 14. Januar 2009 haben Deutsche Post AG und Deutsche Bank AG vereinbart, die Transaktion zur Veräußerung der von der Deutsche Post AG gehaltenen Anteile an der Deutsche Postbank AG neu zu strukturieren. Die Veräußerung erfolgt nunmehr in drei Tranchen. Die erste Tranche sah die Veräußerung von 50 Millionen Postbank-Aktien durch ihre Einbringung unter Verzicht auf Kaufpreisanspruch als Sachkapitalerhöhung gegen Ausgabe von 50 Millionen neuer Aktien der Deutsche Bank AG und durch die Erbringung von Zahlungen und geldwerten Leistungen durch die Deutsche Bank AG im Zusammenhang mit Kurssicherungsgeschäften vor. Im Zeitraum April bis Juli 2009 ist die erste Tranche durch den Markt schonenden Verkauf der im Besitz befindlichen Deutsche-Bank-Aktien vollständig umgesetzt worden. Am 31. Dezember 2009 befanden sich noch 86.417.432 Postbank-Aktien im Besitz der Deutsche Post AG. Davon werden 60 Millionen Postbank-Aktien werden im Rahmen einer von der Deutsche Bank AG gezeichneten Pflichtumtauschanleihe veräußert, die einen Ausgabebetrag von 2.568 Mrd € und eine Laufzeit von drei Jahren hat (zweite Tranche). Die Umtauschanleihe ist mit 4 % (Zinseszins) jährlich aufzuzinsen und wird am 25. Februar 2012 durch Übertragung von 60 Millionen Postbank-Aktien ausgeglichen. In der dritten Tranche sollen die restlichen 26.417.432 Postbank-Aktien übertragen werden. Dazu haben die Deutsche Post AG und die Deutsche Bank AG Verkaufs- und Kaufoptionen abgeschlossen, die zwischen dem dritten und dem vierten Jahr nach Vertragsabschluss (Closing) vom 25. Februar 2009 ausübbar sind. MANAGEMENT FINANZWIRTSCHAFTLICHER RISIKEN Risikomanagementsystem Aufgrund seiner operativen Geschäftstätigkeit sieht sich der Konzern mit Finanzrisiken konfrontiert, die aus der Änderung von Wechselkursen, Rohstoffpreisen und Zinssätzen entstehen können. Zur Steuerung dieser Finanzrisiken werden neben originären Finanzinstrumenten auch Derivate eingesetzt. Die Nutzung von Derivaten erfolgt ausschließlich zur Begrenzung originärer Finanzrisiken, der Einsatz von Derivaten zu spekulativen Zwecken wird durch die internen Konzern-Richtlinien ausdrücklich verboten. Änderungen von Wechselkursen, Zinssätzen oder Rohstoffpreisen können zu signifikanten Schwankungen der Marktwerte der eingesetzten Derivate führen. Diese Marktwertschwankungen sollten nicht isoliert von den gesicherten Grundgeschäften betrachtet werden, da Derivate und Grundgeschäfte hinsichtlich ihrer gegenläufigen Wertentwicklung eine Einheit bilden. Die für den Einsatz von Derivaten erforderlichen Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen sind in den internen Richtlinien des Konzerns eindeutig geregelt. Für die Erfassung, Bewertung und Abwicklung der Finanztransaktionen kommt eine geeignete Risikomanagement-Software zum Einsatz, mit der auch die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen regelmäßig kontrolliert wird. Zur Begrenzung des Kontrahentenrisikos, das aus dem Abschluss von Finanztransaktionen entstehen kann, sind als Geschäftspartner nur Banken erstklassiger Bonität zugelassen. Jedem Kontrahenten wird ein individuelles Kontrahentenlimit zugeordnet, dessen Ausschöpfung regelmäßig überprüft wird. Der Konzernvorstand wird intern in regelmäßigen Abständen über die existierenden Finanzrisiken und die zur Risikosteuerung eingesetzten Sicherungsgeschäfte informiert. Liquiditätsmanagement Die Liquidität wird im Konzern so weit wie möglich zentral gesteuert, um die ständige Versorgung der Konzerngesellschaften mit ausreichender Liquidität sicherzustellen. Zentrale Liquiditätsreserven bestehen einerseits in Form zentraler kurzfristiger Geldmarktanlagen und Geldmarktfonds im Gesamtvolumen von 3,5 Mrd € (Vorjahr: 0 Mrd €). Darüber hinaus existieren fest zugesagte bilaterale Kreditlinien von Banken in Höhe von 2,7 Mrd € (Vorjahr: 3,1 Mrd €), von denen zum Bilanzstichtag lediglich 200 Mio € ausgeschöpft waren. Weiterhin verfügt der Konzern über ein nicht ausgenutzes Commercial-Paper-Programm in Höhe von 1 Mrd €. Dadurch stehen dem Konzern auch zukünftig hinreichende finanzielle Mittel zur Finanzierung notwendiger Investitionen zur Verfügung. Währungsrisiko und Währungsmanagement Durch seine globalen operativen Geschäftsaktivitäten entstehen für den Konzern Währungsrisiken sowohl aus geplanten, als auch aus gebuchten Transaktionen in Fremdwährung. Alle Fremdwährungsrisiken werden im Konzern-Treasury zentral erfasst und gesteuert. Zu diesem Zweck melden alle Konzerneinheiten ihre Fremdwährungsrisiken an das Treasury, wo aus diesen Daten die Nettoposition je Währung ermittelt und gegebenenfalls extern abgesichert wird. Zur Risikosteuerung werden Devisentermingeschäfte, Swaps und Devisenoptionen eingesetzt. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von Vermögenswerten und Schulden ausländischer Unternehmenseinheiten in die Konzernwährung resultieren (Translationsrisiken) waren zum 31. Dezember 2009 nicht gesichert. Die Bestimmung der Marktwerte für Devisentermingeschäfte erfolgte auf Basis von aktuellen Marktkursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Die Devisenoptionen wurden mittels des Optionspreismodells von Black-Scholes bewertet. Originäre monetäre Finanzinstrumente von Konzerngesellschaften sind entweder unmittelbar in funktionaler Währung denominiert oder das Währungsrisiko wurde zu den von der Deutsche Post AG garantierten Währungskursen an die Deutsche Post AG transferiert. Vereinzelt können Konzerngesellschaften aus rechtlichen Gründen nicht am Inhouse-Banking teilnehmen. Diese Gesellschaften sichern ihr Währungsrisiko aus originären monetären Finanzinstrumenten mit der Deutsche Post AG durch den Einsatz von Derivaten. Die internen Derivate werden im Konzern konsolidiert. Das auf Konzernebene verbleibende Risiko wird bei Kalkulation der Nettoposition berücksichtigt. Hypothetische Wechselkursänderungen haben einen erfolgswirksamen Einfluss auf die Marktwerte der externen Derivate der Deutsche Post AG und auf die Fremdwährungsergebnisse aus der Stichtagsbewertung der auf fremde Währung lautenden Inhouse-Bank-Salden, Salden von externen Bankkonten und internen und externen Darlehen der Deutsche Post AG. Weiterhin haben hypothetische Wechselkursänderungen Auswirkungen auf das Eigenkapital und auf die Marktwerte der Derivate, die zur Sicherung von bilanzunwirksamen festen Verpflichtungen und mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden künftigen Fremdwährungstransaktionen – Cashflow Hedges – abgeschlossen worden sind. Rohstoffpreisrisiko Risiken aus Rohstoffpreisschwankungen wurden wie im Vorjahr weitgehend über operative Maßnahmen an die Kunden weitergegeben. Darüber hinaus wurden in geringem Umfang aber auch Rohstoffpreis-Swaps zur Steuerung der verbliebenen Risiken genutzt. Zinsrisiko und Zinsmanagement Mit Hilfe von Zinsderivaten stellt der Konzern ein angemessenes Verhältnis von variabel und fest verzinslichen Finanzierungsinstrumenten sicher. Die Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte wurden auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteter Cashflows ermittelt, dafür wird das im Konzern-Treasury eingesetzte Risk-Management-System verwendet. Der Konzern hat den Anteil von Instrumenten mit kurzfristiger Zinsbindung im Verlauf des Jahres 2009 nicht wesentlich geändert. Das Verhältnis von Instrumenten mit kurz- und langfristiger Zinsbindung ist weiterhin recht ausgeglichen. Der Einfluss einer Zinsveränderung auf die Finanzlage des Konzerns ist nach wie vor unmaßgeblich. Marktpreisrisiko Im Rahmen des „Amendment Agreement regarding the Acquisition of Shares in Deutsche Postbank AG“ hat die Deutsche Post AG derivative Finanzinstrumente abgeschlossen, die im Zusammenhang mit der Übertragung der Postbank Aktien stehen. Es handelt sich dabei um bedingte Instrumente auf 26.417.432 Deutsche Postbank Aktien in Form von einer Put- und einer Call-Option und einem unbedingten Geschäft in Form eines Terminverkaufs auf 60.000.000 Aktien der Deutsche Postbank AG. Vertragspartner ist jeweils die Deutsche Bank AG. Kreditrisiko Ein Kreditrisiko besteht für den Konzern dahingehend, dass Vertragspartner ihren Verpflichtungen aus operativer Geschäftstätigkeit und aus Finanztransaktionen nicht nachkommen. Zur Minimierung des Kreditrisikos aus Finanztransaktionen werden nur Geschäfte mit Vertragspartnern erstklassiger Bonität abgeschlossen. Jedem Vertragspartner wird ein individuelles Limit zugewiesen, dessen Ausschöpfung regelmäßig überwacht wird. An den Bilanzstichtagen wird geprüft, ob aufgrund der Bonität der einzelnen Kontrahenten ein Impairment auf die positiven Marktwerte notwendig ist. Zum 31. Dezember 2009 war dies bei keinem Kontrahenten der Fall. Im operativen Geschäft werden die Ausfallrisiken fortlaufend überwacht. Der Gesamtbetrag der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Risiken aus anhängigen Rechtsverfahren Als Marktführer unterliegen viele Dienstleistungen der Deutsche Post AG der sektorspezifischen Regulierung nach dem Postgesetz. Die Regulierungsbehörde genehmigt bzw. überprüft insbesondere Entgelte, gestaltet Bedingungen des Zugangs zu Teilleistungen und übt die allgemeine Missbrauchskontrolle aus. Aus den daraus resultierenden Verfahren können sich Umsatz- und Ergebniseinbußen ergeben. Rechtliche Risiken resultieren unter anderem aus den Klagen eines Wettbewerbers gegen die Preisgenehmigungsentscheidungen im Rahmen des Price-Cap-Verfahrens für die Jahre 2003, 2004 und 2005 sowie eines Verbandes gegen die Preisgenehmigungsentscheidung im Rahmen des Price-Cap-Verfahrens für das Jahr 2008. Rechtliche Risiken resultieren ebenso aus Klagen der Deutschen Post gegen weitere Entgeltgenehmigungsentscheidungen der Regulierungsbehörde. Aufgrund einer Beschwerde des Deutschen Verbands für Post und Telekommunikation wegen des Vorwurfs überhöhter Briefentgelte ist ein Wettbewerbsverfahren vor der Europäischen Kommission anhängig. Im Rahmen dieses Verfahrens hat die Deutsche Post AG detailliert ihre Auffassung dargelegt, dass die Porti in ihrer Höhe angemessen sind. Die Deutsche Post AG ist dazu verpflichtet, Kunden und Wettbewerbern Zugang zu Teilleistungen aufgrund regulatorisch festgesetzter Bedingungen zu gewähren. Gegen die entsprechenden Entscheidungen der Regulierungsbehörde sind weiterhin Verfahren vor den Verwaltungsgerichten anhängig. Daraus können sich je nach Ausgang der Verfahren weitere Umsatz- und Ergebniseinbußen ergeben. Ein von der Monopolkommission erhobener Vorwurf ist Gegenstand von Auskunftsersuchen, die die EU-Kommission auf Beschwerde eines Dritten an die Bundesregierung richtete. Der Vorwurf lautet, dass die Deutsche Post AG der Deutsche Postbank AG ermögliche, Postfilialen zu nicht marktgerechter Vergütung zu nutzen, und dadurch gegen das Beihilfeverbot des EG-Vertrags verstoße. Deutsche Post AG und Deutsche Postbank AG sind der Auffassung, dass dieser Vorwurf nicht zutreffend ist und dass das von der Deutsche Postbank AG entrichtete Entgelt den wettbewerbs- und beihilferechtlichen Vorgaben des EU-Rechts entspricht. Die EU-Kommission bat die Bundesrepublik Deutschland auch um eine Stellungnahme zu dem 1999 erfolgten Verkauf aller Anteile der Deutsche Postbank AG an die Deutsche Post AG. Allerdings hatte die EU-Kommission den Erwerb der Deutsche Postbank AG bereits im Rahmen des Beihilfeverfahrens untersucht, das mit Entscheidung vom 19. Juni 2002 abgeschlossen wurde. Damals war sie ausdrücklich zu dem Ergebnis gelangt, dass der Erwerb der Postbank „ohne jede staatliche Beihilfe“ erfolgte. Die Bundesregierung hat gegenüber der EU-Kommission dargelegt, dass die Vorwürfe ihrer Auffassung nach unbegründet sind. Dennoch lässt sich für beide im Zusammenhang mit dem Auskunftsersuchen stehenden Vorwürfe nicht gänzlich ausschließen, dass die EU-Kommission einen Beihilfetatbestand bejahen wird. Am 12. September 2007 hat die EU-Kommission ein förmliches Beihilfeprüfverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland eröffnet. Darin wird untersucht, ob die Bundesrepublik Deutschland die Kosten der von der Deutsche Post AG bzw. ihrer Rechtsvorgängerin Deutsche Bundespost POSTDIENST in den Jahren 1989 bis 2007 erbrachten Universaldienstleistungen durch staatliche Mittel überkompensiert habe und ob dem Unternehmen dadurch eine europarechtswidrige Beihilfe gewährt worden sei. Gemäß der Eröffnungsentscheidung will die Kommission alle in diesem Zeitraum erfolgten staatlichen Vermögenstransfers prüfen, ebenso die vom Staat übernommenen Bürgschaften, die gesetzlich eingeräumten Exklusivrechte, die Preisregulierung der Briefdienste und die staatliche Finanzierung von Beamtenpensionen. Untersucht werden soll zudem die Kostenzuordnung zwischen reguliertem Briefdienst, Universaldienst und Wettbewerbsdiensten innerhalb der Deutsche Post AG und ihrer Vorgängerin. Dies betrifft auch die Kooperationsvereinbarungen zwischen Deutsche Post AG und Deutsche Postbank AG sowie zwischen Deutsche Post AG und dem durch die DHL Vertriebs GmbH vermarkteten Geschäftskunden-Paketdienst. Die Deutsche Post AG ist ebenso wie die Deutsche Postbank AG der Ansicht, dass die neue Untersuchung ohne jede Grundlage ist. Alle im Zuge der Privatisierung der Deutschen Bundespost erfolgten Vermögensübertragungen, die staatlichen Bürgschaften sowie die Finanzierung der Pensionsverpflichtungen waren schon Gegenstand des Beihilfeprüfverfahrens, das durch Entscheidung vom 19. Juni 2002 beendet wurde. Darin wurden diese Maßnahmen nicht als rechtswidrige staatliche Beihilfen gewertet. Die Deutsche Post AG und die Deutsche Postbank AG sind weiter der Ansicht, dass die Exklusivrechte, die gesetzlich gewährt wurden, und die Briefpreise, die der Regulierung unterliegen, schon tatbestandlich nicht als staatliche Beihilfen eingeordnet werden können. Die Deutsche Post AG ist ferner der Auffassung, dass die internen Kostenverrechnungen mit ihren Tochtergesellschaften im Einklang mit den EU-Beihilferegeln sowie der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs stehen. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die EU-Kommission in dem Verfahren das Vorliegen einer rechtswidrigen Beihilfe bejaht. Das Europäische Gericht erster Instanz (EuG) hat am 1. Juli 2008 geurteilt, dass die Entscheidung der EU-Kommission vom 19. Juni 2002 nichtig ist, in der die Deutsche Post AG zur Rückzahlung angeblich erhaltener Beihilfen verpflichtet wurde. Als Folge jener Entscheidung der EU-Kommission hatte die Deutsche Post AG im Januar 2003 insgesamt 907 Mio € (572 Mio € angebliche Beihilfe zzgl. Zinsen) an die Bundesrepublik Deutschland zahlen müssen, obwohl sie gegen die Entscheidung unverzüglich Rechtsmittel eingelegt hatte. Nach dem Urteil des EuG wurde dieser Betrag von der Bundesrepublik Deutschland ebenfalls verzinst an die Deutsche Post AG zurückgezahlt; die Gesamtsumme in Höhe von 1.067 Mio € hat die Deutsche Post AG von der Bundesrepublik Deutschland am 1. August 2008 zurückerhalten. Gegen das Urteil des EuG hat die EU-Kommission Berufung zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingelegt. Die Deutsche Post AG geht davon aus, dass die Berufung nur geringe Aussicht auf Erfolg hat. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der EuGH der Berufung stattgibt, so dass das EuGH neu entscheiden müsste. Trotz des andauernden Rechtsstreits könnte dadurch unter Umständen die Entscheidung der EU-Kommission aus 2002 wieder wirksam werden, so dass die infolge des Urteils des EuG vom 1. Juli 2008 zurückerlangte Gesamtsumme erneut an die Bundesrepublik zu zahlen wäre. Im Zusammenhang mit einer offiziellen Untersuchung der Festlegung von Zuschlägen und Entgelten in der internationalen Speditionsbranche gingen bei DHL Global Forwarding, wie auch bei allen anderen großen Unternehmen im Speditionsgewerbe, im Oktober 2007 ein Auskunftsersuchen der Wettbewerbsdirektion der Europäischen Kommission, eine Vorladung der Kartellabteilung des US-Justizministeriums sowie Auskunftsersuchen von Wettbewerbsbehörden anderer Jurisdiktionen ein. Im Januar 2008 wurde im Namen von Käufern von Speditionsleistungen eine Kartellsammelklage gegen die Deutsche Post AG und DHL am Bezirksgericht (New District Court) von New York angestrengt. Dieser Zivilprozess scheint sich darauf zu gründen, dass Kartelluntersuchungen im Gange sind, jedoch nicht auf ein bekanntes Ergebnis oder einen bezifferten Verlust. Deutsche Post DHL kann das Ergebnis der Untersuchungen oder die Chancen der Sammelklage nicht vorhersagen oder kommentieren, ist jedoch der Auffassung, dass das damit verbundene finanzielle Risiko begrenzt ist. Deshalb wurden keine Rückstellungen gebildet. Sonstige Risiken Unsere Versicherungsstrategie unterteilt die versicherbaren Risiken in zwei Gruppen: Die erste umfasst Risiken mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit und einer niedrigen Schadensumme je Fall. Sie werden über einen sogenannten Captive versichert. Dabei handelt es sich um eine konzerneigene Versicherungsgesellschaft, die derartige Risiken zu niedrigeren Kosten versichern kann als ein kommerzieller Versicherer. Die Mehrheit unserer Versicherungsaufwendungen fällt in diese Risikogruppe, was neben den geringeren Kosten weitere Vorteile bietet: Die Kosten bleiben stabil, da der Konzern weniger von Änderungen bei Verfügbarkeit und Preis externer Versicherungen betroffen ist. Wir erhalten verlässliche Daten, auf deren Basis wir Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit und geringer Schadensumme analysieren und für sie Mindeststandards und Ziele festlegen können. Die zweite Gruppe umfasst Risiken mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, aber potenziell hohen Schäden, zum Beispiel Luftverkehrsrisiken. Sie werden über kommerzielle Anbieter versichert. Mit dieser Finanzierungs- und Versicherungsstrategie haben wir im Jahr 2009 fast 97 Mio € eingespart. Auf dem jährlich stattfindenden „World Captive Forum“ zur Eigenversicherung erhielt der Konzern den „Award of Excellence“, mit dem die globale Strategie der Versicherung über einen Captive gewürdigt wurde. Im Rahmen der „Unclaimed-Property-Gesetze“ in den Vereinigten Staaten werden zurzeit Betriebsprüfungen bei DHL Express (USA) und Airborne Inc. durchgeführt. Nach diesen Gesetzen müssen herrenlose Vermögensgegenstände entweder an ihre rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden oder dem Heimatstaat des letzten Eigentümers oder, falls dieser nicht bekannt ist, dem Staat übertragen werden, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von wesentlichen finanziellen Auswirkungen für den Konzern ist eher gering. GESAMTAUSSAGE ZUR RISIKOSITUATION Die wesentlichen Risiken für unseren Geschäftserfolg sehen wir derzeit in wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, allen voran in der künftigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und in veränderten Rahmenbedingungen auf dem deutschen Briefmarkt. Aus dem konzernweiten Früherkennungssystem wie auch nach Einschätzung des Vorstands waren im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Risiken absehbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Diese drohen auch nicht in absehbarer Zukunft. NACHTRAG UND PROGNOSE NACHTRAGSBERICHT Keine weiteren wesentlichen Ereignisse Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor. PROGNOSEBERICHT Weltwirtschaft: Ausstieg aus der Krise Zu Beginn des Jahres 2010 befindet sich die Weltwirtschaft in einer Erholungsphase. Der Aufschwung wird allerdings noch durch die extrem expansive Geldpolitik mit niedrigen Zinsen und umfangreiche staatliche Maßnahmen gestützt. Von einer sich selbst tragenden Entwicklung kann deshalb noch nicht gesprochen werden. So gesehen könnte die wirtschaftliche Dynamik schon bald wieder nachlassen. Die Wachstumsaussichten werden dennoch verhalten positiv eingeschätzt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet damit, dass die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2010 um 3,9 % zunimmt. Vor diesem Hintergrund dürfte der Welthandel mäßig expandieren (IWF: 5,8 %, OECD: 6,0 %). A.67 Wachstumsprognosen % 2009 2010 Welthandelsvolumen 12,3 5,8 Reales Bruttoinlandsprodukt Welt 0,8 3,9 Industrieländer 3,2 2,1 Emerging Markets 2,1 6,0 Zentral- und Osteuropa 4,3 2,0 Ehemalige GUS-Staaten 7,5 3,8 Emerging Markets in Asien 6,5 8,4 Mittlerer Osten 2,2 4,5 Lateinamerika und Karibik 2,3 3,7 Afrika 1,9 4,3 Quelle: IWF, World Economic Outlook, Oktober 2009; [Aktualisierung Januar 2010] In den Vereinigten Staaten dürfte sich die Konjunktur erholen, der private Verbrauch aber weiter schwach bleiben. Das BIP dürfte insgesamt solide wachsen (IWF: 2,7 %, OECD: 2,5 %, Postbank Research: 2,3 %). Die japanische Wirtschaft sollte vom Aufschwung des Welthandels profitieren, die Exporte stark zunehmen. So wird das BIP wieder ordentlich wachsen (IWF: 1,7 %, OECD: 1,8 %, Postbank Research: 2,0 %). In China wird sich das Wachstum wieder beschleunigen, ohne jedoch ganz an die Rekordwerte vergangener Jahre heranzukommen (IWF: 10,0 %). Die Konjunktur im Euroraum wird sich voraussichtlich erholen. Impulse dürften von den Exporten und den Bruttoanlageinvestitionen ausgehen. Die Auftriebskräfte könnten aber erlahmen, wenn die staatlichen Konjunkturprogramme nicht mehr in demselben Maße greifen. Das Wachstum wird eher verhalten bleiben (EZB: 0,8 %, Postbank Research: 1,7 %). Die exportorientierte deutsche Wirtschaft dürfte von der globalen Belebung profitieren, die Ausfuhren dürften stark wachsen und die Ausrüstungsinvestitionen von niedrigem Niveau aus erhöht werden. Zudem dürfte das staatliche Infrastrukturprogramm seine volle Wirkung entfalten. Dagegen sind vom privaten Verbrauch keine Impulse zu erwarten, da die Arbeitslosigkeit weiter zunehmen dürfte. Das BIP sollte stärker wachsen als im Euroraum (Sachverständigenrat: 1,6 %, Postbank Research: 2,2 %). Beim Ölpreis werden voraussichtlich weder die Tiefstände des Jahres 2009 noch die Höchststände des Jahres 2008 erreicht werden. Im Jahresdurchschnitt wird sich Öl gegenüber dem Vorjahr wohl verteuern. Die US-Notenbank dürfte ihren Leitzins zunächst auf seinem extrem niedrigen Niveau belassen. Sollte sich die Konjunktur erholen, könnten ab dem Sommer die Zinsen leicht steigen. Man erwartet, dass die EZB ihren Leitzins noch für längere Zeit bei 1 % belassen wird. Im späteren Jahresverlauf könnte sie, je nach konjunktureller Entwicklung, die Geldpolitik dann leicht straffen. Die Kapitalmarktzinsen dürften tendenziell steigen. Die Renditeaufschläge sollten sich aber bei einem anhaltend hohen Maß an Preisstabilität in engen Grenzen halten. Das Briefgeschäft im Wandel Die Briefnachfrage in Deutschland hängt davon ab, wie sich die Konjunktur entwickelt und in welchem Ausmaß elektronische Medien den physischen Brief ersetzen. Wir rechnen damit, dass der Markt für Briefkommunikation weiter schrumpft, der Kommunikationsbedarf aber weiter steigt. Wir wollen unsere Kompetenz in der physischen Kommunikation auf die elektronische übertragen und daraus neues Geschäft generieren. Zudem haben wir uns darauf eingestellt, dass die Wettbewerbsintensität hoch bleibt. Der deutsche Werbemarkt ist ebenfalls konjunkturabhängig und wird nach Prognosen des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft im Jahr 2010 schrumpfen. Der Trend zu zielgruppenorientierter Werbung und zur Kombination mit Internet-Angeboten dürfte anhalten. Daneben werden Unternehmen aber verstärkt auf günstigere Werbeformen unseres Portfolios zurückgreifen. Im liberalisierten Markt für papiergebundene Werbung wollen wir unsere Position sichern, im gesamten Werbemarkt sogar ausbauen. Der Markt für Pressepost dürfte weiterhin leicht zurückgehen, weil verstärkt neue Medien genutzt werden. Die konjunkturelle Entwicklung wird sich auf Abonnementzahlen und Durchschnittsgewichte auswirken und so unseren künftigen Umsatz bestimmen. Die konjunkturelle Entwicklung wird sich auch auf den internationalen Briefmarkt auswirken. Wir wollen hier neue Geschäftsfelder rund um unsere Kernkompetenz Brief erschließen. Auf dem Paketmarkt werden sich zwei Trends fortsetzen: Bei den Geschäftskunden bleibt der klassische Versandhandel weiter unter Druck – die Sendungsmengen werden sinken. Der Privatkundenbereich wird vom Internethandel profitieren. Hier wollen wir unsere Position ausbauen. Internationales Expressgeschäft ausbauen Der internationale Expressmarkt dürfte im Jahr 2010 um 0,5 % bis 1,5 % steigen (Datamonitor Consulting, August 2009). Mittelfristig rechnen Experten mit einem leichten Wachstum für Europa zwischen 0,1 % und 0,5 % und mit einem stärkeren für den innerasiatischen Raum zwischen 1,5 % und 2,0 %. In Europa und Amerika ist die private Nachfrage immer noch sehr verhalten. Das wirkt sich negativ auf die Exportaktivitäten der asiatischen Länder aus. Insgesamt sind wir jedoch zuversichtlich, dass wir vom Marktwachstum profitieren werden. Gleiches gilt für unsere Ergebnisentwicklung. Die Einsparungen im Berichtsjahr und das geschärfte Kostenbewusstsein werden wesentlich dazu beitragen, dass sich das Ergebnis selbst dann weiter verbessert, wenn die Marktlage schwierig bleiben sollte. Hier werden unsere Programme greifen, mit denen wir Effizienz und Qualität steigern und das Portfolio bereinigen. Unsere Marktführerschaft werden wir weiter ausbauen oder sie verteidigen. Sektorenfokus im Speditionsgeschäft ausbauen Nachdem die See- und Luftfrachtvolumina Anfang des Jahres 2009 deutlich zurückgegangen waren, konnten wir im vierten Quartal feststellen, dass sich der Markt zu erholen beginnt und wir Anteile gewinnen. Wir erwarten, dass sich der Markt im Jahr 2010 weiterhin leicht belebt. Da die Kapazitäten in der Luft- und Seefracht in den vergangenen Monaten erheblich reduziert worden sind, rechnen wir mit stark steigenden Einkaufs- und Verkaufspreisen für Transportleistungen. Aufgrund fundamentaler Wirtschaftsdaten erwarten wir Wachstum im intra-asiatischen Verkehr sowie auf den Handelsrouten zwischen Asien, dem Mittleren Osten und Afrika sowie zwischen Asien und Lateinamerika. Als Marktführer werden wir dieses Wachstum durch Investitionen in Infrastruktur und Innovationen begleiten. Im wirtschaftlich schwierigen Jahr 2009 haben wir besonders kleine und mittlere Unternehmen von unserer Kompetenz als verlässlicher Logistikdienstleister überzeugt. So konnten wir die Auswirkungen der Rezession begrenzen und Marktanteile gewinnen. Daran wollen wir im kommenden Jahr anknüpfen und unser Transportangebot noch attraktiver gestalten – nicht zuletzt für diese Zielgruppe. Zudem soll unser Angebot für bestimmte Industriesektoren weiterentwickelt werden, 2010 vor allem für die Modebranche, die Öl- und Energiewirtschaft, den Handel mit leicht verderblichen Gütern, die Pharmaindustrie sowie den Technologiesektor. Angeregt von Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern haben wir eine einheitliche „Scorecard“ für unsere Niederlassungen eingeführt. So kann jedes Team vor Ort direkt ersehen, was es zum Gesamterfolg des Unternehmens beigetragen hat und wo Verbesserungen möglich sind. Bis zum Ende des Jahres 2010 soll diese Methode in allen Niederlassungen des Geschäftsfelds Global Forwarding eingeführt sein. Performance von Supply Chain weiter steigern Übereinstimmend mit den führenden Konjunkturforschungsinstituten rechnen wir für das kommende Jahr mit einem moderaten Aufschwung der weltweiten Wirtschaftsleistung, besonders getrieben durch steigende Konsumausgaben sowie ein besseres Investitionsklima. Dadurch sollte sich der Markt für Kontraktlogistik ebenfalls leicht positiv entwickeln. In unseren Hauptmärkten Europa und Nordamerika rechnen wir mit einem noch verhaltenen Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich, während wir für die Märkte Asiens und Lateinamerikas von einem Wachstum im oberen einstelligen Bereich ausgehen. In allen Regionen werden wir unser Geschäftswachstum durch gezielte Vertriebs-, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen fördern. Der Markt für Kontraktlogistik wird von der Gesamtkonjunktur beeinflusst. Sollte sich die wirtschaftliche Erholung verzögern, würde sich dies entsprechend auf unser Geschäft auswirken. Wir werden das erfolgreiche „5 to Thrive“ “-Programm fortsetzen und unsere operativen Abläufe weiter optimieren. Die gemeinsam mit unseren Kunden veranstalteten Workshops haben sich bewährt und werden daher fortgeführt. Wir wollen unsere Leistungen ständig verbessern. Das ist für uns oberstes Gebot. Gleichzeitig wollen wir die Erfolgsquote unserer Aktivitäten verbessern, ebenso die Ertragskraft des Neugeschäfts. Hierfür werden wir Expertise, Leistungsfähigkeit und Eigeninitiative des Vertriebsteams weiter stärken. Auf der Produktseite arbeiten unsere Branchenteams an gemeinsamen Dienstleistungen, die sich noch besser standardisieren lassen. Bei Williams Lea rechnen wir damit, dass das Geschäft weiter zweistellig wächst. Getragen wird es von unserem einzigartigen Angebot sowie von der zunehmenden Nutzung unserer breiten DHL-Kundenbasis. Erwartungen an den Geschäftsverlauf Zu Beginn des Jahres 2010 setzt sich der moderate Erholungstrend fort, der bereits im Verlauf des zweiten Halbjahres 2009 zu beobachten war. Für unsere Planungs- und Budgetierungsprozesse haben wir für das Jahr 2010 insgesamt unterstellt, dass sich die Handelsvolumina moderat erholen. Unverändert bestehen jedoch Unwägbarkeiten über das Ausmaß und die Dauer dieser Erholung. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Gesamtjahr 2010 ein Konzern-EBIT vor Einmaleffekten in Höhe von 1,6 Mrd € bis 1,8 Mrd €. Dazu sollte der Unternehmensbereich BRIEF in einer Größenordnung zwischen 1,0 Mrd € und 1,2 Mrd € beitragen. Gegenüber dem Vorjahr erwarten wir für die DHL-Unternehmensbereiche insgesamt eine kräftige Ergebnisverbesserung auf 1,0 Mrd € bis 1,1 Mrd €. Das Ergebnis des Segments Corporate Center/Anderes sollte mit rund 0,4 Mrd € knapp unter dem Vorjahresniveau liegen. Das Konzern-EBIT sollte sich nach den hohen Einmalaufwendungen für die Restrukturierung des Expressgeschäfts im Jahr 2009 im Gesamtjahr 2010 überproportional verbessern. Unsere vorsichtige Finanzpolitik werden wir auch im Jahr 2010 beibehalten und das im Jahr 2009 auf knapp 1,2 Mrd € reduzierte Investitionsvolumen auf rund 1,4 Mrd € aufstocken. Unserer Konzernstrategie entsprechend, setzen wir auf organisches Wachstum und erwarten im Jahr 2010 erneut nur sehr wenige kleine Akquisitionen. Der operative Cashflow wird im Jahr 2010, wie geplant, durch die im Vorjahr getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen in der Größenordnung von rund 1 Mrd € belastet sein. Das Konzernergebnis sollte sich im Jahr 2010 analog zum operativen Geschäft weiter verbessern. Unter der Voraussetzung, dass die Weltwirtschaft sich weiter erholt, sollte sich die positive Ergebnisentwicklung, die wir für das Jahr 2010 erwarten, auch im Jahr 2011 tendenziell fortsetzen. Dabei sollten im Unternehmensbereich BRIEF die eingeleiteten Kostenmaßnahmen das EBIT stabilisieren, auch wenn die Briefmengen substitutionsbedingt weiter sinken dürften. In den DHL-Unternehmensbereichen erwarten wir, dass sich das EBIT bei einer fortgesetzten Erholung der Sendungsmengen weiter verbessert. Künftige organisatorische Anpassungen Im Jahr 2010 planen wir, im Unternehmensbereich EXPRESS mit dem Umbau der regionalen europäischen Zentralfunktionen zu beginnen. Zudem fassen wir unsere verschiedenen Klimaschutzaktivitäten im Zentralbereich „Politik und Unternehmensverantwortung“ zusammen, um auf diesem wichtigen Feld noch effizienter agieren zu können. Anhaltend gute Bessere Liquidität und neue Finanzstrategie Die Liquiditätssituation wird zwar im Jahr 2010 auf Grund der Restrukturierungsaufwendungen zurückgehen, aber weiterhin gut bleiben. Der Konzern erarbeitet zurzeit eine umfassende Finanzstrategie, deren Bestandteile unter anderem das Kreditrating, den Verschuldungsgrad und die künftige Liquidität betreffen. Wir wollen mehr investieren Da alle Prognosen vorsichtig optimistisch sind, wollen wir, entgegen unserer bisherigen Planung, die Investitionen im Jahr 2010 auf rund 1,4 Mrd € hochfahren. Der größte Anteil wird auf Sachanlagen entfallen und die Unternehmensbereiche BRIEF, EXPRESS und SUPPLY CHAIN betreffen. In diesen Segmenten werden mehr Mittel für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte bereitgestellt. Die Mittel für den Unternehmensbereich BRIEF werden deutlich über dem Vorjahr liegen und sind vorwiegend für das nationale Brief- und Paketgeschäft geplant. Wir wollen die im Berichtsjahr begonnenen Investitionen fortsetzen und weitere Briefzentren mit Sortiermaschinen für Standard- und Kompaktbriefe ausstatten. Zudem ist der Kauf von Anlagen geplant, mit denen sich Großbriefe effizienter bearbeiten lassen. Außerdem wollen wir eine Internetplattform für den Versand von Briefen aufbauen, die IT im Geschäftsfeld Paket erneuern und das Filialnetz weiter umstrukturieren. Im Unternehmensbereich EXPRESS wird die Capex über dem Niveau des Berichtsjahres liegen. 2010 werden wir uns wiederum darauf konzentrieren, unsere Flugzeugflotte wie gesetzlich vorgeschrieben instand zu halten und zu modernisieren. Darüber hinaus sollen Mittel in unsere Drehkreuze, Gateways und Terminals fließen, unter anderem in Leipzig und Nordasien. Investitionsschwerpunkte sind erneut die Regionen Europe, Americas und Asia Pacific. Im Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT wollen wir in etwa auf Vorjahresniveau investieren. Im Geschäftsfeld Global Forwarding beabsichtigen wir, Kompetenzzentren vor allem für die Pharmaindustrie in Betrieb zu nehmen und in Systeme zur besseren Transparenz von Sendungsverläufen zu investieren. Im Geschäftsfeld Freight wollen wir in unser Niederlassungsnetz, die IT-Ausstattung sowie in Transportmittel investieren. Hier werden wir uns vor allem auf Deutschland, Skandinavien und den Mittleren Osten konzentrieren. Im Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN beabsichtigen wir, etwas mehr zu investieren. Der größte Teil wird auf das Geschäftsfeld Supply Chain entfallen. Hier werden wir in allen Sektoren kundenspezifische Lösungen für den Auf- und Ausbau des Geschäfts mit bestehenden und neuen Kunden entwickeln. Der Schwerpunkt liegt hier auf Großbritannien und Amerika. Im Geschäftsfeld Williams Lea werden wir vor allem in Deutschland investieren. Geplant sind kundenspezifische Lösungen im Druck- und Dokumentengeschäft. Die bereichsübergreifenden Investitionen sollen 2010 steigen. Wie im Vorjahr stehen Fahrzeuge und IT im Vordergrund. Darüber hinaus wollen wir im Rahmen unseres Klimaschutzprogramms „GoGreen“ neue Umwelttechnologien fördern. Vermehrt elektronisch einkaufen Im kommenden Jahr wollen wir verstärkt IT-Anwendungen einsetzen, mit denen Waren und Dienstleistungen effizient erworben werden können. Unser elektronisches Beschaffungssystem „GeT“ sollen Anwender in weiteren europäischen Ländern erhalten. Zudem wollen wir „eSourcing“ stärker nutzen und damit unsere Einkaufsprojekte effizienter und transparenter machen. CHANCEN Chancenmanagement durch Controllingprozesse unterstützen Die Steuerung unserer Chancen wird durch das konzernweite Chancen- und Risikocontrolling unterstützt. Wie dieser Prozess organisiert ist, veranschaulichen wir im Risikobericht. Wesentliche Chancen sehen wir in der weiteren Entwicklung unserer Märkte und in unserer strategischen Positionierung. Wir wollen unser Dienstleistungsangebot erweitern, unsere Abläufe verbessern und interne Synergien vermehrt nutzen. Noch stärker als bisher wollen wir auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und gleichzeitig unsere Kostenstruktur verbessern. Zusätzliche Impulse erwarten wir von unserem Ideenmanagement. Chancen aus der Marktentwicklung Im Rahmen unserer Konzernstrategie haben wir die vier zentralen Größen vorgestellt, die unser Geschäft beeinflussen. Sie bergen für uns folgende Chancen: Durch die Globalisierung wird das Wachstum der Logistikindustrie auch in Zukunft stärker ausfallen als das jeweilige volkswirtschaftliche Wachstum. Da wir global tätig sind, haben wir die Chance, daran teilzuhaben. Das gilt besonders für stark wachsende Regionen wie Asien, wo wir besser vertreten sind als der Wettbewerb. Als Weltmarktführer in der Kontraktlogistik können wir überdurchschnittlich davon partizipieren, dass Unternehmen Logistikleistungen vermehrt auslagern und integrierte Lösungen entlang der Lieferketten nachfragen. Kommunikation und Handel über das Internet schaffen Bedarf für den Transport von Dokumenten und Waren. Daraus entstehen uns Wachstumschancen. Das Umweltbewusstsein der Kunden bietet Chancen auf zusätzliches, überdurchschnittliches Wachstum. Unsere Kunden wollen ihre CO2-Emissionen nachhaltig senken, fragen daher vermehrt energieeffiziente Transporte und klimaneutrale Produkte nach. Auf diesem Gebiet sind wir führend in unserer Branche: Als erstes Logistikunternehmen bieten wir unseren Kunden CO2-neutrale Brief-, Paket- und Expressprodukte sowie Luft- und Seefrachttransporte an. Chancen aus der strategischen Marktpositionierung Wir sind so positioniert, dass wir Wachstum jeder Art, ob global oder regional, branchenübergreifend oder industriespezifisch nutzen können. Ein zentraler Bestandteil unserer Konzernstrategie ist zudem unser Versprechen, den Kunden Leistungen anzubieten, die ihnen das Leben einfacher machen und zugleich nachhaltig wirken. Folgende konzernweite Initiativen sollen uns in den kommenden Jahren organisches Wachstum sichern: Mit dem First-Choice-Programm verbessern wir unsere Abläufe und richten uns noch stärker als bisher an den Bedürfnissen der Kunden aus. Wir sehen darin die Chance, dass die Kunden zufriedener werden und wir sie enger an uns binden können. Die neue Einheit DSI bündelt die Innovationstätigkeit innerhalb von DHL mit dem Ziel, aus vorhandenem Branchen-Know-how neue Lösungen zu entwickeln. Wir sehen darin die Chance, Ressourcen besser zu nutzen. Das ebenfalls neue „Sector Management“ eröffnet uns die Chance, Kundenbedürfnisse in bestimmten Branchen gezielter zu erfüllen und dadurch zusätzliche Potenziale auszuschöpfen. Unsere Mitarbeiter – eine wichtige Ideenquelle Innovationsfähigkeit sichert unseren Erfolg und eine besonders ergiebige Ideenquelle für neue Produkte und verbesserte Abläufe sind unsere Mitarbeiter. Daraus haben wir in den vergangenen Jahren erhebliche Einsparungen erzielt und wollen dies auch in Zukunft tun. Chancen der Unternehmensbereiche Im Unternehmensbereich BRIEF optimieren und flexibilisieren wir kontinuierlich die Kosten des Transport- und Zustellnetzes und können so ohne Qualitätsverlust schneller auf veränderte Sendungsmengen reagieren. Ab dem Jahr 2010 werden wir zudem den Brief im Internet anbieten und damit eine verbindliche, vertrauliche und verlässliche elektronische Schriftkommunikation schaffen. Wir wollen damit das Interesse vieler Großkunden gewinnen und sind sicher, das Produkt erfolgreich einführen zu können. Mit der Neuordnung des US-Geschäfts hat der Unternehmensbereich EXPRESS begonnen, sich auf das ertragsstarke Kerngeschäft auszurichten. Das Portfolio wird durch geplante Veräußerungen europäischer Paketdienste weiter bereinigt. Eine strenge Kostenkontrolle unterstützt die gesetzten finanziellen Ziele. So gesehen sind wir gut gewappnet, unsere Ergebnislage vor allem nach Ende der Wirtschaftskrise zu verbessern. Im Unternehmensbereich GLOBAL FORWARDING, FREIGHT verbessern wir unser modulares Serviceportfolio durch flexiblere Kombinationen und nachhaltige Lösungen für den Kunden weiter. Wir sehen darin die Chance, die Produktivität zu steigern, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, die Kosten streng zu begrenzen und neue Vertriebsaktivitäten anzustoßen. Da der Kostendruck überall anhält, wird der Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN weiter von der Bereitschaft der Unternehmen profitieren, Logistikleistungen fremdzuvergeben. Wir werden Ressourcen und Expertise nutzen, um nachhaltig profitabel zu wachsen und unsere Kunden mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen zu versorgen. Williams Lea hat im Berichtsjahr erfolgreich Neuabschlüsse erzielt. Diese schärfen das Profil, belegen die Leistungsstärke des Geschäftsfelds gegenüber potenziellen Neukunden und ebnen so den Weg für weitere langfristige Outsourcing-Verträge mit großen Kunden. Soweit der Lagebericht auf Inhalte von Internetseiten verweist, sind diese Inhalte nicht Bestandteil des Lageberichts. Gewinn- und Verlustrechnung Anhang 2008 2009 Mio Euro Mio Euro 1. Umsatzerlöse (5) 13.327 12.799 2. Sonstige betriebliche Erträge (6) 1.198 1.720 14.525 14.519 3. Materialaufwand (7) a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 325 286 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.129 4.454 3.928 4.214 4. Personalaufwand (8) a) Löhne, Gehälter und Bezüge 5.411 5.588 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.420 6.831 1.755 7.343 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (9) 272 268 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (10) 1.498 1.350 13.055 13.175 7. Finanzergebnis (11) -3.248 -810 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.778 534 9. Außerordentliches Ergebnis (12) 1.067 0 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (13) -46 -21 11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -757 513 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr (14) 0 368 13. Entnahmen aus Gewinnrücklagen (15) 1.850 0 14. Bilanzgewinn 1.093 881 Bilanz Aktiva Anhang 31.12.2008 Mio Euro 31.12.2009 Mio Euro A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände (17) 41 37 II. Sachanlagen (18) 2.213 2.181 III. Finanzanlagen (19) 20.103 20.108 22.357 22.326 B. Umlaufvermögen I. Vorräte (20) 66 60 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (21) 9.757 6.029 III. Wertpapiere (22) 5.134 5.702 IV. Flüssige Mittel (23) 316 2.195 15.273 13.986 C. Rechnungsabgrenzungsposten (31) 181 164 37.811 36.476 Passiva Anhang 31.12.2008 Mio Euro 31.12.2009 Mio Euro A. Eigenkapital (24-26) I. Gezeichnetes Kapital (25) 1.209 1.209 Bedingtes Kapital 56 Mio Euro II. Kapitalrücklage (26) 3.343 3.343 III. Gewinnrücklagen (26) 5.217 5.217 IV. Bilanzgewinn (26) 1.093 881 10.862 10.650 B. Rückstellungen (27-29) 7.707 7.705 C. Verbindlichkeiten (30) 19.232 18.115 D. Rechnungsabgrenzungsposten (31) 10 6 37.811 36.476 Anhang (1) Grundlagen der Rechnungslegung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 der Deutsche Post AG wurde nach handelsrechtlichen (§§ 238 ff, §§ 264 ff HGB) und aktienrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt. Als Mutterunternehmen des Konzerns Deutsche Post DHL erstellt die Deutsche Post AG nach § 315a Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss auf Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS). Daher wird ein Konzernabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften nicht aufgestellt. (2) Währungsumrechnungen Die im Jahresabschluss auszuweisenden Fremdwährungsforderungen und liquiden Mittel in fremder Währung sowie die Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Stichtagskurs umgerechnet. Bei nicht kursgesicherten Forderungen/Verbindlichkeiten wird das Niederstwertprinzip angewandt. Währungsdifferenzen, die aus dem operativen Geschäft resultieren, werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Sonstige Währungsdifferenzen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. (3) Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Bilanz und die Gewinn– und Verlustrechnung werden gemäß den §§ 266 Abs. 2 u. 3 sowie 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Für die Gewinn– und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Der Ausweis erfolgt in Millionen Euro. Unter Anwendung von § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB werden die mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz und teilweise auch der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Der getrennte Ausweis dieser Posten erfolgt im Anhang, teilweise ergänzt um „Davon“- Ausweise. In Übereinstimmung mit internationalen Gepflogenheiten beginnt die Berichterstattung mit der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Kapitalflussrechnung und die Eigenkapitalentwicklungsrechnung sind dem Anhang als Anlagen beigefügt. (4) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß §§ 252 und 253 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt. Ausnahmen werden in den nachfolgenden Abschnitten gesondert dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer sowie außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre und reduziert sich bei geringerer Vertragslaufzeit entsprechend. Sachanlagen Materielle Vermögenswerte, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode durchgeführt. Folgende Nutzungsdauern werden angewandt: Gebäude 20 bis 50 Jahre Technische Anlagen und Maschinen 10 bis 20 Jahre Personenkraftwagen 6 Jahre Lastkraftwagen 8 Jahre Sonstige Fahrzeuge 10 Jahre EDV- technische Ausstattungen 4 bis 5 Jahre Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 8 bis 10 Jahre Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 150-1.000 Euro 5 Jahre Erhaltene Zuschüsse werden unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und entsprechend der Nutzungsdauer der Sachanlagen aufgelöst. Die Abschreibung des beweglichen Sachanlagevermögens erfolgt zeitgenau ab dem Zugangsmonat. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 150 Euro werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 150 Euro bis 1.000 Euro werden aktiviert und als Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 2 HGB wurden in Höhe von 26 Mio € (Vorjahr 0 Mio €) durchgeführt. Wertaufholungen gemäß § 280 HGB waren nicht vorzunehmen. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anteile und Beteiligungen an ausländischen verbundenen Unternehmen in Fremdwährung werden mit dem aktuellen Umrechnungskurs zum Erwerbszeitpunkt bilanziert. Wurden Zugänge hinsichtlich ihres Währungsrisikos gesichert, werden diese mit dem Sicherungskurs angesetzt. Die Anschaffungskosten langfristiger unter- bzw. nicht verzinslicher Ausleihungen entsprechen grundsätzlich deren Barwert zum Ausgabezeitpunkt. Die übrigen Darlehen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Aufzinsungsbeträge sind unter den Zugängen ausgewiesen. Vorräte Unter den Vorräten werden Postwertzeichen und Ersatzteile für Förder- und Sortieranlagen in den Frachtzentren mit einem Festwert, die übrigen Hilfs- und Betriebsstoffe mit gleitenden bzw. gewogenen Durchschnittspreisen oder den niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Waren sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit gleitenden Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit erforderlich, wurden Wertberichtigungen in angemessenem Umfang angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Eine Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird infolge Angleichung an die IFRS-Vorschriften nicht gebildet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch die pauschalierte Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. In Fremdwährung valutierende Forderungen werden mit dem maßgeblichen Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls erfasst. Am Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung ggf. zum niedrigeren Stichtagskurs gemäß dem Niederstwertprinzip. Soweit kursgesicherte Fremdwährungsforderungen vorliegen, werden diese grundsätzlich auch mit dem Stichtagskurs bewertet. Hierbei werden gegenläufige Effekte aus Sicherungsgeschäften berücksichtigt. Wertpapiere Wertpapiere werden zum Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. Flüssige Mittel Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände und Schecks werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkurs am Stichtag bewertet. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Berechnungen entsprechen § 6a EStG. Als Rechnungsgrundlage für die Ermittlung der Rückstellungen dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 6 %. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden gebildet, soweit abzuschätzende Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die zu einem Vermögensabfluss führen werden. Sie sind der Höhe nach bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Mit Ausnahme der Rückstellungen für Pensionen, der Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit- und Überbrückungsgeldvereinbarungen, der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen sowie der Rückstellung Postbeamtenkrankenkasse und den Drohverlustrückstellungen für leerstehende Mietobjekte werden keine weiteren Rückstellungen abgezinst. Die Zinssätze zur Ermittlung der Barwerte wurden zum Stichtag 31.12.2009 an die IFRS-Werte angepasst. Die Restrukturierungsrückstellungen (Altersteilzeit und Überbrückungsgeld, Personalrestrukturierung) wurden mit 3,00 % (Vorjahr 5,25 %) abgezinst. Die Jubiläumsrückstellungen wurden mit 5,25 % (Vorjahr 5,5 %) und die Rückstellung Postbeamtenkrankenkasse ebenfalls mit 5,25 % (Vorjahr 5,5 %) abgezinst. Die Drohverlustrückstellungen für leerstehende Mietobjekte wurden je nach Laufzeit der Mietverträge mit 3,0 % bzw. 4,0 % abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Nennbetrag oder zum höheren Rückzahlungsbetrag bilanziert. In den Fällen, in denen der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag aktiviert und auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. In Fremdwährung valutierende Verbindlichkeiten werden mit dem maßgeblichen Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls erfasst. Am Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung ggf. zum höheren Stichtagskurs. Soweit kursgesicherte Fremdwährungsverbindlichkeiten vorliegen, werden diese grundsätzlich auch mit dem Stichtagskurs bewertet. Hierbei werden gegenläufige Effekte aus Sicherungsgeschäften berücksichtigt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (5) Umsatzerlöse Unternehmensbereich BRIEF Der Unternehmensbereich Brief umfasst die Geschäftsfelder Brief Kommunikation, Dialog Marketing, Presse Services, Paket Deutschland, Global Mail, Renten Service, Filialen und Sonstige Leistungen des UB Brief. Sonstiges Unter Sonstiges werden die Erlöse aus der Veräußerung von Handelswaren an andere Konzernunternehmen ausgewiesen. Umsatzerlöse nach Unternehmensbereichen In Mio Euro 2008 2009 UB BRIEF 13.303 12.785 Sonstiges 24 14 13.327 12.799 Ursächlich für den Umsatzrückgang sind im Wesentlichen im Geschäftsfeld Brief Deutschland die Bereiche Brief Kommunikation, Dialog Marketing und Global Mail. Umsätze nach geographischen Zonen In Mio Euro 2008 2009 Deutschland 12.726 12.260 Europäische Union ohne Deutschland 497 440 Europa ohne Europäische Union 51 44 Amerika 17 20 Asien/Pazifik 26 27 Übrige Regionen 10 8 13.327 12.799 (6) Sonstige betriebliche Erträge In Mio Euro 2008 2009 Erträge aus dem Verbrauch und der Auflösung von Rückstellungen 231 556 Erträge aus Abgang Umlaufvermögen 0 464 Erträge aus Kostenerstattungen 248 250 Erträge aus Miete und Leasing 157 104 Erträge aus Derivaten 87 97 Periodenfremde Abrechnungen 34 20 Erträge aus Abgang Anlagevermögen 241 15 Sonstiges 200 214 1.198 1.720 Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus Erträgen aus Rückstellungsauflösungen und Abgängen aus dem Umlaufvermögen. Die Rückstellungsauflösungen beinhalten vor allem Abfindungen und Drohverluste für Derivate. Bei den Abgängen aus Umlaufvermögen handelt es sich um Erträge aufgrund des Verkaufs der Aktien der Deutschen Postbank AG. In der Unterposition Sonstiges sind u. a. Erträge aus Schadenersatzleistungen und aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten sowie Erträge aus erbrachten Serviceleistungen der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Bereiche enthalten. (7) Materialaufwand Die Position Materialaufwand gliedert sich in die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren und in die Aufwendungen für bezogene Leistungen. Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren In Mio Euro 2008 2009 Kraft- und Heizstoffe 127 98 Büromaterial, Betriebsbedarf 111 97 Bezogene Waren 67 73 Ersatzteile und Reparaturmaterial 20 18 325 286 Aufwendungen für bezogene Leistungen In Mio Euro 2008 2009 Transport von Postsendungen 1.429 1.351 Leasing und Miete(incl. Nebenkosten) 590 569 Servicevertrag Filialen 489 519 Provisionen 316 345 Bezogene IT-Leistungen 298 264 Instandhaltung 212 199 Softwareeigenentwicklung 188 140 Sonstiges 607 541 4.129 3.928 In der Unterposition Sonstiges sind im Wesentlichen Aufwendungen aus Geschäftsbesorgungsverträgen mit verbundenen Unternehmen enthalten. Diese Unterposition beinhaltet zudem 8 Mio Euro (Vorjahr 3 Mio Euro) periodenfremde Aufwendungen. (8) Personalaufwand/Mitarbeiter In Mio Euro 2008 2009 Löhne, Gehälter und Bezüge 5.411 5.588 Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.420 1.755 davon für Altersversorgung 839 (Vorjahr 567) 6.831 7.343 Der Anstieg des Personalaufwands ist vor allem auf Tariferhöhungen sowie auf die gegenüber dem Vorjahr erhöhten Zuführungen zu Rückstellungen für Personalrestrukturierungen und Pensionen zurückzuführen. Seit dem Geschäftsjahr 2009 werden Erträge aus Planvermögen nicht mehr hier im Personalaufwand sondern im Finanzergebnis ausgewiesen. Eine Anpassung der Vorjahreswerte erfolgte nicht. Der Effekt hieraus beträgt im Berichtsjahr 75 Mio Euro (Vorjahr 73 Mio Euro). Im Berichtsjahr wurden Beiträge in Höhe von 559 Mio Euro (Vorjahr 557 Mio Euro) an den Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation e. V. berücksichtigt. Der Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation e. V. ist gemäß § 15 Abs. 1 bzw. § 16 Abs. 1 Postpersonalrechtsgesetz als Unterstützungskasse für die Versorgungs- und Beihilfeleistungen an pensionierte Beamte zuständig. Seit dem Geschäftsjahr 2000 ist die Deutsche Post AG gesetzlich verpflichtet, Beiträge an die Unterstützungskasse in Höhe von 33 % der Bruttobezüge der bei ihr aktiv beschäftigten Beamten und der fiktiven Bruttobezüge der beurlaubten Beamten zu leisten. Diese prozentuale Festlegung hat gegenüber den Jahren vor 2000, in denen ein Festbetrag in Höhe von 2.045 Mio Euro pro Jahr zu leisten war, eine wesentliche Reduzierung der geleisteten Zuwendungen zur Folge. Der Bund gewährleistet, dass die Unterstützungskasse jederzeit in der Lage ist, die gegenüber ihren Trägerunternehmen übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Berichtszeitraum waren nach Personalgruppen durchschnittlich beschäftigt: 2008 2009 Arbeitnehmer 127.306 127.868 Beamte 51.304 49.691 178.610 177.559 Auf Vollzeitkräfte umgerechnet, betrug die Zahl der Beschäftigten zum Stichtag 142.895 (Vorjahr 142.312) Personen. Während die Zahl der Arbeitnehmer um 562 stieg, reduzierte sich die Anzahl der Beamten im Geschäftsjahr um 1.613 Personen. Seit dem 1. Januar 1995 wird bei Neueinstellungen der Beamtenstatus nicht mehr gewährt. Mitarbeiter, die diesen Status zum Stichtag besaßen, sind Beamte auf Lebenszeit, die weiterhin den Vorschriften des Beamtenrechts unterliegen. (9) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen In Mio Euro 2008 2009 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 23 20 Abschreibungen auf Sachanlagen - Grundstücke und Bauten 76 92 - Technische Anlagen und Maschinen 98 73 - Sonstige Geschäftsausstattung 75 83 272 268 In den Abschreibungen auf Grundstücke und Bauten sind im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 26 Mio Euro (Vorjahr 0 Mio Euro) enthalten. (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen In Mio Euro 2008 2009 Service-Level-Agreement DP Fleet GmbH 227 214 Abschreibungen auf Forderungen 36 152 Öffentlichkeitsarbeit 177 120 Reise-, Bewirtungs- und Bildungskosten 141 109 Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 126 101 Zuführung zu Rückstellungen 98 97 Arbeitnehmerüberlassung im Konzern 73 85 Aufwendungen für die Bundesanstalt und die Museumsstiftung 70 81 Betriebliche Steuern 141 56 Aufwendungen aus Schadenersatzleistungen 38 49 Sonstiges 371 286 1.498 1.350 Ursächlich für den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kosteneinsparungen im Geschäftsjahr 2009 sowie eine Rückstellungszuführung im Bereich der betrieblichen Steuern in 2008. Gegenläufig ist ein Anstieg der Abschreibung auf Forderungen in 2009. Unter Sonstiges werden u. a. Versicherungsbeiträge, Telekommunikationsaufwendungen, Verluste aus Anlagenabgängen, Soziale Leistungen, Garantieleistungen gemäß AGB sowie Aufwendungen aus Derivaten erfasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 5 Mio Euro (Vorjahr 144 Mio Euro). (11) Finanzergebnis In Mio Euro 2008 2009 Erträge aus Beteiligungen 0 221 davon aus verbundenen Unternehmen 221 (Vorjahr 0) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 229 226 Erträge aus Gewinnabführung 4 4 davon aus verbundenen Unternehmen 4 (Vorjahr 4) Aufwendungen aus Verlustübernahmen 2.548 260 davon aus verbundenen Unternehmen 260 (Vorjahr 2.548) Beteiligungsergebnis -2.773 -261 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.591 1.178 davon aus verbundenen Unternehmen 233 (Vorjahr 411) Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 81 5 davon aus verbundenen Unternehmen 5 (Vorjahr 80) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.147 1.732 davon an verbundene Unternehmen 145 (Vorjahr 336) Zinsergebnis -475 -549 Finanzergebnis -3.248 -810 Der Anstieg des Finanzergebnisses gegenüber dem Vorjahr ist auf ein deutlich positiveres Beteiligungsergebnis zurückzuführen. Ursächlich hierfür sind geringere Verlustübernahmen aus Ergebnisabführungsverträgen. Von den Abschreibungen in Höhe von 226 Mio Euro entfallen 19 Mio Euro auf Wertberichtigungen von Beteiligungsbuchwerten sowie 207 Mio Euro auf die Bewertung und Abschreibung von Aktien der Deutschen Postbank AG. Seit dem Berichtsjahr werden Erträge aus Planvermögen nicht mehr im Personalaufwand, sondern hier ausgewiesen. Der Effekt hieraus beträgt im Berichtsjahr 75 Mio Euro (Vorjahr 73 Mio Euro). (12) Außerordentliches Ergebnis Im Vorjahr wurde im Außerordentlichen Ergebnis die Rückerstattung von angeblich unzulässigen Beihilfen durch den Bund in Höhe von 1.067 Mio Euro gezeigt. Der Betrag teilt sich auf in den ursprünglich von der Deutsche Post AG gezahlten Betrag in Höhe von 907 Mio Euro zuzüglich 160 Mio Euro Zinsen. Gegenstand der Entscheidung der EU-Kommision war eine Kostenunterdeckung der Jahre 1994 bis 1998 im Bereich des Paketdienstes für Geschäftskunden. (13) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Berichtsjahr fallen Zahlungsverpflichtungen für Ertragsteuern in Höhe von 21 Mio Euro an. (14) Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt 368 Mio Euro. (15) Entnahmen aus Gewinnrücklagen Im Berichtsjahr erfolgt keine Entnahme (Vorjahr 1.850 Mio Euro) aus den anderen Gewinnrücklagen. (16) Gewinnverwendung Nachfolgende Übersicht stellt die Gewinnverwendung des Bilanzgewinns aus dem Vorjahr durch Beschluss der Hauptversammlung dar: In Mio Euro 31.12.2008 31.12.2009 Bilanzgewinn des Vorjahres 1.338 1.093 Ausschüttung 1.088 725 Einstellung in andere Gewinnrücklagen 250 0 Gewinnvortrag 0 368 Erläuterungen zur Bilanz Aktiva (17) Immaterielle Vermögensgegen stände Die Entwicklung und die Zusammensetzung der immateriellen Vermögensgegenstände sind aus dem Anlagengitter (Anlage 1) ersichtlich. (18) Sachanlagen Die Entwicklung und die Zusammensetzung des Sachanlagevermögens sind im Anlagengitter (Anlage 1) dargestellt. Von den getätigten Investitionen entfallen 7 Mio Euro auf Grundstücke und Gebäude, 91 Mio Euro auf technische Anlagen, im Wesentlichen Förder- und Verteilanlagen sowie 128 Mio Euro auf Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Investitionen in Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen überwiegend Vermögensgegenstände aus den Bereichen IT sowie sonstige und geringwertige Wirtschaftsgüter. (19) Finanzanlagen Die Entwicklung der Finanzanlagen ist aus Anlage 1 (Anlagengitter) ersichtlich. Eine Liste zum Anteilsbesitz ist dem Anhang als Anlage 6 beigefügt. Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen: In Mio Euro 31.12.2008 31.12.2009 Anteile an verbundenen Unternehmen 12.413 12.398 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.670 7.688 Beteiligungen 1 1 Ausleihungen für Wohnungsbauförderung 19 21 20.103 20.108 Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind mit 7.688 Mio Euro nahezu unverändert zum Vorjahr geblieben. Der Ausweis wird überwiegend durch Ausleihungen gegenüber Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH in Höhe von 6,4 Mrd Euro sowie eine Ausleihung an DZ Specialties B.V. in Höhe von 1,0 Mrd Euro bestimmt. Die Laufzeit der Ausleihung an DZ Specialties verlängert sich vertragsgemäß jeweils um ein Jahr, sofern eine Vertragspartei bis zum auf das Berichtsjahr folgenden Bilanzstichtag keine Kündigung ausspricht. Eine Abzinsung der unverzinslichen Ausleihungen wurde auf Grund der Bewertung des Gesamtengagements an der Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH nicht vorgenommen. Hierbei wurde neben den langfristigen Ausleihungen insbesondere der Beteiligungsansatz in Höhe von rd. 6,6 Mrd Euro berücksichtigt, sodass die Unverzinslichkeit der Ausleihung zu entsprechend höheren künftigen Beteiligungserträgen führt. (20) Vorräte In Mio Euro 31.12.2008 31.12.2009 Hilfs- und Betriebsstoffe 25 25 Waren 41 35 66 60 Die Vorratsposition Hilfs- und Betriebsstoffe beinhaltet u. a. Büromaterial, Betriebsstoffe, Ersatzteile und sonstigen Instandhaltungsbedarf. Unter der Position Waren werden Artikel der Philatelie, Filialwarenbestände wie Telekommunikationsendgeräte, Telefonkarten und andere Handelswaren ausgewiesen. (21) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In Mio Euro 31.12.2008 31.12.2009 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 176 182 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.278 5.297 davon aus Lieferungen und Leistungen 21 (Vorjahr 35) Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 68 davon aus Lieferungen und Leistungen 6 (Vorjahr 0) Sonstige Vermögensgegenstände 303 482 9.757 6.029 Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Beteiligungen betreffen mit 3.801 Mio Euro (Vorjahr 7.576 Mio Euro) Forderungen aus dem konzerninternen Inhousebanking. Darüber hinaus haben sich die kurzfristigen Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen auf 1.469 Mio Euro (Vorjahr 1.581 Mio Euro) vermindert. Die Abnahme begründet sich im Wesentlichen durch Tilgungen. (22) Wertpapiere In Mio Euro 31.12.2008 31.12.2009 Anteile an verbundenen Unternehmen 5.134 0 Sonstige Wertpapiere 0 5.702 5.134 5.702 Unter dem Posten Sonstige Wertpapiere werden unter anderem die von Deutsche Post AG gehaltenen Anteile an der Deutsche Postbank AG (4.076 Mio Euro) sowie Fonds (1.600 Mio Euro) ausgewiesen. (23) Flüssige Mittel In Mio Euro 31.12.2008 31.12.2009 Guthaben bei Kreditinstituten 196 2.094 Kassenbestand/Schecks 120 101 316 2.195 Der unter dem Posten Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesene Betrag betrifft Girokonten, kurzfristige Geldmarktanlagen (Tages- und Monatsgelder) und liquiditätsnahe Verrechnungspositionen. Vom Gesamtbetrag entfallen 1.461 Mio Euro (Vorjahr 1 Mio Euro) auf kurzfristige Geldmarktanlagen bei Drittbanken und 473 Mio Euro auf Geldanlagen bei der Deutsche Postbank AG (Vorjahr 31 Mio Euro). Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung (Anlage 4 zum Anhang) zeigt die dem Unternehmen zugeflossenen Finanzierungsmittel sowie deren Verwendung. Hierbei entspricht der Finanzmittelfond den in der Bilanz ausgewiesenen Flüssigen Mitteln. Das Ergebnis vor Änderung Nettoumlaufvermögen/Cash Flow I (Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit) hat sich um 1.756 Mio Euro auf 1.289 Mio Euro erhöht. Die Zunahme beruht insbesondere auf dem in 2009 ausgewiesenen Jahresüberschuss. Ausgehend vom Cash Flow I unter Berücksichtigung des gestiegenen Umlaufvermögens und des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens sowie der Zunahme bei den Verbindlichkeiten und des passiven Rechnungsabgrenzungspostens wurde ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,1 Mrd Euro erzielt. Der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 1,9 Mrd Euro nach einem Mittelabfluss in Höhe von 1,9 Mrd Euro im Vorjahr. Neben den gesunkenen Investitionen in Finanzanlagen beruht die Veränderung im Wesentlichen auf Ein- und Auszahlungen bei verzinslichen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie dem Abgang von Aktien der Deutschen Postbank AG. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr 1.072 Mio Euro nach einem Mittelzufluss in Höhe von 1.027 Mio Euro im Vorjahr. Der Mittelabfluss begründet sich insbesondere durch die Dividendenzahlung sowie der Tilgung von Finanzschulden. Die Veränderung beruht neben Einzahlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Deutschen Postbank AG im Wesentlichen auf Rückzahlungen von verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum 31.12.2009 weist der Finanzmittelfond rund 2.195 Mio Euro nach 316 Mio Euro im Vorjahr aus. Erläuterungen zur Bilanz Passiva (24) Eigenkapital In Mio Euro 31.12.2008 31.12.2009 Gezeichnetes Kapital 1.209 1.209 Kapitalrücklage 3.343 3.343 Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen 5.217 5.217 Bilanzgewinn 1.093 881 10.862 10.650 Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2009 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr in Summe um 212 Mio Euro. Details zum Eigenkapital werden in den nachfolgenden Abschnitten erläutert. (25) Gezeichnetes Kapital Grundkapital Das Grundkapital ist gegenüber dem Vorjahr unverändert in 1.209.015.874 auf den Namen lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt. Zum 31. Dezember 2009 stellte sich die Aktionärsstruktur unverändert wie folgt dar: 840.738.516 Aktien (69,5 %) befinden sich im Streubesitz. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hält weiterhin 368.277.358 Aktien (30,5 %). Die nach § 21 Abs. 1 WpHG erhaltenen Stimmrechtsmitteilungen, welche nach § 26 Abs. 1 WpHG im Berichtsjahr veröffentlicht wurden, sind in Anlage 3 zum Anhang dargestellt. Ebenfalls in Anlage 3 enthalten ist eine Stimmrechtsmitteilung der KfW nach § 25 Abs. 1 Satz 1 und 2 WpHG aus 2003. Genehmigtes Kapital Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 21. April 2009 ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 20. April 2014 mit Zustimmung des Aufsichtrats durch Ausgabe von bis zu 240 Mio auf den Namen lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Die durch die Hauptversammlung am 18. Mai 2005 erteilte und bis zum 17. Mai 2010 befristete Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals ist mit Wirksamwerden des Genehmigten Kapitals 2009 aufgehoben. Bedingtes Kapital Die Hauptversammlung vom 05. Juni 2003 hat zur Bedienung des Aktienoptionsplans 2003 eine bedingte Kapitalerhöhung in Höhe von 60 Mio Euro beschlossen. Die Aktienoptionen können frühestens nach Ablauf einer Wartezeit von 3 Jahren nach dem jeweiligen Ausgabetag innerhalb eines Zeitraumes von 2 Jahren ausgeübt werden. Aufgrund der Planbedingungen waren die letzten Optionen zum 30. Juni 2009 ausübbar. Im Berichtsjahr wurden keine Bezugsrechte ausgeübt. Des Weiteren hatte die Hauptversammlung vom 08. Mai 2007 eine bedingte Kapitalerhöhung in Höhe von 56 Mio Euro zur Bedienung von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelanleihen beschlossen. Die Ermächtigung endet mit Ablauf des 07. Mai 2012. Bisher wurden keine Options- oder Wandelschuldverschreibungen begeben. (26) Rücklagen Die Kapitalrücklage blieb im Berichtsjahr unverändert. Im Vorjahr erhöhte sich die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB aufgrund der Erfassung der Werte aus den an Vorstand und weitere Führungskräfte ausgegebenen Aktienoptionen aus den Aktienoptionsplänen 2000 und 2003 um 4 Mio Euro sowie aus dem Agio der bedingten Kapitalerhöhung um 19 Mio Euro. Im Berichtsjahr wurden aus dem Aktienoptionsplan 2003 keine Aktienoptionen ausgeübt. Die Hauptversammlung hat mit Beschluss vom 21. April 2009 festgelegt, dass aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2008 ein Gewinnvortrag von 368 Mio Euro und eine Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2008 in Höhe von 725 Mio Euro vorzunehmen ist. Die Ausschüttung ist im abgelaufenen Geschäftsjahr abgeflossen. Im Berichtjahr wurden aus den anderen Gewinnrücklagen keine Entnahmen getätigt (Vorjahr 1.850 Mio Euro). (27) Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich in Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen. (28) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen In Mio Euro 31.12.2008 Verbrauch Auflösung Umbuchung Zuführung 31.12.2009 Pensionsrückstellungen 4.681 480 0 0 563 4.764 Die Pensionsrückstellungen umfassen zum einen Versorgungszusagen an Angestellte und Arbeiter, die einen unmittelbaren Versorgungsanspruch gegen die Deutsche Post AG begründen, zum anderen mittelbare Versorgungsverpflichtungen gegenüber dem Tarifpersonal. Die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen werden über die Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost (VAP), über die Unterstützungskasse Deutsche Post Betriebsrenten Service e.V. (DPRS) und die im Gj. 2009 gegründetete DP Pensionsfonds AG gewährt und finanziert. Für unmittelbare Versorgungsverpflichtungen bestehen Rückstellungen in Höhe von 3.143 Mio Euro (Vorjahr 3.160 Mio Euro); für mittelbare Verpflichtungen bestehen Rückstellungen in Höhe von 1.621 Mio Euro (Vorjahr 1.521 Mio Euro). Im Rahmen der Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung hat die Deutsche Post AG Zahlungsverpflichtungen der VAP im Wege von Parallelverpflichtungen (§ 77 VAP-Satzung) mit Wirkung vom 1. Januar 2000, vom 1. Juli 2000 und vom 1. Januar 2001 übernommen. Diese unmittelbaren Versorgungsverpflichtungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 2.391 Mio Euro (Vorjahr 2.471 Mio Euro). Weitere unmittelbare Versorgungsverpflichtungen wurden mit 752 Mio Euro (Vorjahr 689 Mio Euro) zurückgestellt. Diese Rückstellungen beinhalteten unter anderem Zusagen an Beschäftigte des Leitungsbereichs sowie Zusagen nach dem Tarifvertrag Nr. 15 über die betriebliche Altersversorgung (Betriebsrente Post) für alle nach dem 30. April 1997 eingestellten Tarifkräfte sowie für Tarifkräfte, deren Arbeitsverhältnis in den neuen Bundesländern begründet wurde. Ferner sind Verpflichtungen gegenüber Teilzeitkräften mit einem Beschäftigungsgrad von weniger als 50 % berücksichtigt. Für die mittelbaren Versorgungsverpflichtungen gegenüber Arbeitern und Angestellten, die über die VAP und den DPRS finanziert werden, sind zum Bilanzstichtag in voller Höhe Rückstellungen passiviert worden. Für die Verpflichtungen, die über die DP Pensionsfonds AG finanziert werden, sind zum Bilanzstichtag keine Rückstellungen zu passivieren, da das Vermögen die Verpflichtungen übersteigt. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Teilwert gemäß § 6a EStG bei einem Rechnungszins von 6 % bilanziert. Die Berechnungen erfolgten auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Anrechnung des vorhandenen Kassenvermögens. (29) Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen In Mio Euro 31.12.2008 Verbrauch Auflösung Umbuchung Zuführung 31.12.2009 1. Steuerrückstellungen 328 1 4 0 12 335 2. Sonstige Rückstellungen a) Personalrückstellungen Restrukturierung 1.092 170 242 0 282 962 Urlaubsansprüche 184 184 0 0 205 205 Überzeitansprüche 79 79 0 0 79 79 var. Entgelt Arbeitnehmer 68 68 0 0 79 79 Tantiemen 63 62 1 0 65 65 Sonstige Freizeitansprüche 54 54 0 0 70 70 Jubiläumszuwendungen 33 2 0 0 7 38 Postbeamtenkrankenkasse 31 10 0 0 1 22 Zuschüsse PBeaKK 29 2 0 0 0 27 Beihilfen 25 25 0 0 22 22 Nachversicherung 18 1 0 0 6 23 SAR (Aktienoptionen) 9 0 3 0 10 16 Sonstige 16 12 3 0 6 7 b) Übrige sonstige Rückstellungen Postwertzeichen 500 500 0 0 500 500 Derivate 119 0 42 0 10 87 Ausstehende Eingangsrechnungen 109 52 28 0 45 74 Verpflichtungen aus Immobilienverkäufen 58 6 43 3 35 47 Zinsen für Steuernachforderung 54 0 0 0 11 65 Leerstehende Immobilien 3 1 1 0 50 51 Prozessrisiken 36 2 9 0 19 44 Sonstige 118 37 5 -3 50 123 Zwischensumme 2.698 1.267 377 0 1.552 2.606 Summe 1. und 2. 3.026 1.268 381 0 1.564 2.941 Für eventuelle Steuernachzahlungen aus laufenden Prüfungen der Finanzverwaltung wurden Rückstellungen passiviert. In der Restrukturierungsrückstellung sind im Wesentlichen Aufwendungen für Personalreduzierung (Abfindungen, Überbrückungsgelder, Altersteilzeit, etc.) passiviert. Die Rückstellung Postwertzeichen betrifft die am Stichtag bereits veräußerten Wertzeichen, für die eine Leistungserbringung noch aussteht. Die Berechnung basiert auf Untersuchungen eines Marktforschungsunternehmens zu Wertzeichenbeständen der Kunden. (30) Verbindlichkeiten In Mio Euro 31.12.2008 31.12.2009 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 562 4.215 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 825 741 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.952 12.125 davon aus Lieferungen und Leistungen 24 (Vorjahr 121) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3 94 davon aus Lieferungen und Leistungen 9 (Vorjahr 0) Sonstige Verbindlichkeiten 890 940 davon aus Steuern 119 (Vorjahr 126) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 31 (Vorjahr 7) 19.232 18.115 Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) ersichtlich. Zum Stichtag war lediglich ein Kredit gegenüber der Deutsche Postbank AG (78 Mio Euro) besichert. Darüber hinaus bestanden keine grundpfandrechtlichen Sicherungen. Der Anstieg bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beruht überwiegend auf der langfristigen Verbindlichkeit gegen Deutsche Bank AG aus dem „Postbank-Vertrag“ (3.990 Mio Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus dem Konzern Cash-Management (Inhousebanking) von 11.487 Mio Euro (Vorjahr 8.507 Mio Euro), Darlehensverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert unter anderem aus der Rückzahlung der Verbindlichkeit gegenüber Deutsche Post Bankbeteiligungsgesellschaft mbH (5.208 Mio Euro) aufgrund des Erwerbs der Aktien Deutsche Postbank AG. Die weitere Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen ergibt sich aus dem konzerninternen Inhousebanking. Verbindlichkeiten gegenüber Deutsche Postbank AG sind Bestandteil des Ausweises gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und werden daher nicht der Unterposition Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zugeordnet. Wesentlich für den Anstieg bei den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein inzwischen unsaldierter Bilanzausweis bei den Verbindlichkeiten Wohnbaudarlehen (78,5 Mio Euro). (31) Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 164 Mio Euro sind zum Stichtag im Wesentlichen vorschüssige Beamtenbezüge in Höhe von 125 Mio Euro aktiviert. Im Vorjahr waren unter diesem Posten 181 Mio Euro auszuweisen, davon 141 Mio Euro vorschüssige Beamtenbezüge. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten in erster Linie Investitionszuschüsse der Deutsche Postbank AG. Diese werden linear über die geplante Restnutzungsdauer der Anlagegüter aufgelöst. Sonstige Erläuterungen (32) Außerbilanzielle Geschäfte Treuhandverhältnisse Treuhandverhältnisse bestehen zum 31. Dezember 2009 für die Darlehensverwaltung im Rahmen der Wohnungsbauförderung und für die gemäß § 119 des sechsten Buches des Sozialgesetzbuches vereinbarten Aufgaben über die Wahrnehmung von Leistungen der Rentenversicherungsträger im Rahmen der Auszahlungen der Geldleistungen (Postrentendienst). Zum 31.12.2009 beträgt der Bestand des Treuhandvermögens Rentenservice 76 Mio Euro (Vorjahr 61 Mio Euro). Der Bestand des Treuhandverhältnisses der Wohnungsbauförderung beläuft sich auf 363 Mio Euro (Vorjahr 394 Mio Euro). Zusätzlich verwaltet die Deutsche Post AG zum Bilanzstichtag für die Postbank Factoring GmbH ein Treuhandvermögen in Höhe von 350 Mio Euro (Vorjahr 419 Mio Euro). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag 4.579 Mio Euro. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen 3.339 Mio Euro. Im Vorjahr waren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4.467 Mio Euro, davon 3.785 Mio Euro gegenüber verbundenen Unternehmen, auszuweisen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Im Rahmen des Konzernmietmodells werden alle Immobilien der Deutsche Post AG von der als zentrale Immobilienvermietungsgesellschaft im Konzern agierenden Deutsche Post Immobilien GmbH angemietet. (33) Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus Bürgschaften nach § 765 BGB bestanden in Höhe von 103 Mio Euro (Vorjahr 52 Mio Euro) ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen. Garantieerklärungen wurden in Höhe von 5.114 Mio Euro (Vorjahr 4.866 Mio Euro) und Patronatserklärungen in Höhe von 915 Mio Euro (Vorjahr 339 Mio Euro) abgegeben. Hiervon wurden für verbundene Unternehmen Garantieerklärungen in Höhe von 4.367 Mio Euro (Vorjahr 4.643 Mio Euro) und Patronatserklärungen in Höhe von 908 Mio Euro (Vorjahr 335 Mio Euro) erteilt. (34) Sicherungspolitik und Finanzderivate Die Deutsche Post AG unterliegt als international tätiges Unternehmen zwangsläufig Finanzrisiken aus der Schwankung von Wechselkursen, Zinsen und Rohstoffpreisen. Im Rahmen des zentralen Risikomanagements übernimmt die Deutsche Post AG zusätzlich die Rolle der Inhouse-Bank im Konzern Deutsche Post DHL. Im Rahmen dieser Funktion werden mit Konzerngesellschaften interne Sicherungsgeschäfte für deren Risiken abgeschlossen und ganz bzw. teilweise am externen Markt durchgestellt. Dafür werden originäre und derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Risiken aus Wechselkurs-, Zins- und Rohstoffpreisschwankungen auszugleichen. Durch die weltweite Präsenz der Konzerngesellschaften bestehen Währungsrisiken aus geplanten und gebuchten Fremdwährungstransaktionen. Generell werden die Fremdwährungsströme zentralisiert und fristengerecht aufgerechnet. Für die zentrale Kurssicherung werden Devisentermingeschäfte, -swaps und Devisenoptionen eingesetzt. Zinsrisiken resultieren aus Veränderungen des Marktzinsniveaus von Finanzanlagen und Finanzschulden. Durch den Einsatz von Zinsderivaten, vor allem Zinsswaps, wird das Ziel verfolgt, unabhängig von der Liquiditätsbindung des einzelnen Finanzkontrakts, ein ausgewogenes Verhältnis unterschiedlicher Zinspositionen in einem Portfolio zusammenzustellen, um das Zinsänderungsrisiko zu steuern und zu begrenzen. Ein direktes Preisrisiko im Brief-, Logistik- und Expressgeschäft besteht bei den Kraftstoffkomponenten Diesel, Heizöl und besonders Flugbenzin. Preisanstiege werden durch Aufschläge überwiegend an die Kunden weitergegeben. Wenn dies nicht möglich ist, werden auch Derivate eingesetzt, um die verbliebenen Risiken zumindest teilweise abzusichern. Einen Überblick über die eingesetzten derivativen Finanzinstrumente und ihre Nominal- bzw. Marktwerte zeigt folgende Tabelle: In Mio Euro Nominalwert Marktwert (Nettoposition) Verbundene Unternehmen Dritte Summe Verbundene Unternehmen Dritte Summe Zinsbezogene Produkte Zinsswaps 1.783 1.183 2.966 -149,4 76,4 -73,0 Währungsgeschäfte Devisentermingeschäfte 122 2.339 2.461 0,4 -18,5 -18,1 Devisenoptionen 0 275 275 0 1,4 1,4 Devisenswaps 60 2.079 2.139 2,6 -4,1 -1,5 Zins- / Währungsgeschäfte Cross-Currency-Swaps 163 183 346 -10,1 3,2 -6,9 Rohstoffpreisgeschäfte Rohstoffpreisswaps 0 16 16 0 1,2 1,2 Summe 2.128 6.075 8.203 -156,5 59,6 -96,9 Das Nominalvolumen bestimmt sich aus der Summe der den einzelnen Geschäften zugrunde liegenden absoluten Beträge. Dabei werden konzerninterne Geschäfte (Inhouse-Bank-Funktion) und externe Geschäfte mit Banken unterschieden. Als Marktwerte werden die innerhalb von Klassen derivativer Finanzinstrumente saldierten nicht realisierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der Positionen ausgewiesen. Devisentermingeschäfte/-swaps wurden auf der Basis von aktuellen Marktkursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -ab-schlägen bestimmt. Devisenoptionen wurden mittels des Optionspreismodells von Black & Scholes bewertet. Die Marktwerte der Zins- sowie der Cross-Currency-Swaps wurden auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteter Cashflows ermittelt und enthalten aufgelaufene Stückzinsen. Die Marktwertermittlung für diese Instrumente erfolgte durch das in der Konzern-Treasury eingesetzte Treasury-Risk-Management-System. Die Marktwerte der Rohstoffpreis-Swaps wurden von den entsprechenden Banken zur Verfügung gestellt, mit denen die Sicherungsgeschäfte ursprünglich abgeschlossen wurden. Nach HGB stellen Derivate schwebende Geschäfte dar, die in der Bilanz nicht angesetzt werden. Schwebende Geschäfte sind unter HGB imparitätisch zu bewerten. Für unrealisierte Verluste aus schwebenden Geschäften muss eine Drohverlustrückstellung gebildet werden, während unrealisierte Gewinne außer Ansatz bleiben. Demnach ist für Derivate, die zum Stichtag einen negativen Marktwert aufweisen, i. d. R eine Drohverlustrückstellung auszuweisen. Als Ausnahme zu dieser Grundregel dürfen für Derivate unter bestimmten Voraussetzungen Bewertungseinheiten gebildet werden. Sofern ein Einzelbezug zwischen einem Derivat und einem Grundgeschäft in Form eines Bilanzpostens oder einer fest kontrahierten Transaktion hergestellt werden kann, wird eine Mikrobewertungseinheit gebildet. Bei einer Mikrobewertungseinheit bleiben die Derivate im Rahmen der Drohverlustrückstellung außer Ansatz. Per 31.12.2009 war eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 87 Mio Euro auszuweisen. (35) Anteilsbesitz Die Beteiligungsliste nach § 285 Satz 1 Nr. 11 und 11a HGB ist in Anlage 6 dargestellt. (36) Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance-Kodex Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Deutsche Post AG haben gemeinsam die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex für das Geschäftsjahr 2009 abgegeben. Die Entsprechenserklärung ist im Internet unter www.corporate-governance-code.de und auf der Homepage www.dp-dhl.com im Wortlaut abrufbar. (37) Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar sind im Konzernabschluss der Deutsche Post AG enthalten. Auf die Veröffentlichung an dieser Stelle wird daher aufgrund der befreienden Konzernklausel des § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. (38) Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen nach Art der Beziehung und Art und Wert der Geschäfte gemäß § 285 Nr. 21 HGB n.F. im Berichtsjahr sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt: Art des Geschäfts Art der Beziehung Erbringung von Dienstleistungen in Mio. EUR Bezug von Dienstleistungen in Mio. EUR Tochterunternehmen 4 0 Assoziierte Unternehmen 304 463 Personen in Schlüsselpositionen bzw. nahe Familienangehörige 1 0 (39) Vorstand und Aufsichtsrat Die Gesamtvergütung der aktiven Mitglieder des Vorstands belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf 20,96 Mio Euro (Vorjahr 11,64 Mio Euro). Von diesem Gesamtbetrag entfielen 9,00 Mio Euro auf erfolgs-unabhängige Komponenten (5,68 Mio Euro Jahresfestvergütung, 3,32 Mio Euro Nebenleistungen) und 4,71 Mio Euro auf erfolgsabhängige Komponenten. Darüber hinaus erhielten die Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr 2009 als variable Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung auf Grundlage des Long-Term-Incentive Plans 2006 insgesamt 1.800.000 Stück Stock-Appreciation-Rights mit einem Gesamtwert zum Ausgabezeitpunkt (01.07.2009) von 7,25 Mio Euro. Im Vorjahr wurden 1.725.000 Stück Stock-Appreciation-Rights mit einem Gesamtwert zum Ausgabezeitpunkt (01.07.2008) von 4,78 Mio Euro den Vorstandsmitgliedern gewährt. Individualausweis Vergütung aktiver Vorstandsmitglieder: (Geschäftsjahr 2009) In Euro Jahresfestvergütung Nebenleistungen Jahreserfolgsvergütung Wert der am 01. Juli 2009 gewährten SAR Dr. Frank Appel, Vorsitzender 1.582.831 27.969 1.376.430 1.450.800 Ken Allen) 602.217 84.677 562.953 967.200 Bruce Edwards) 215.000 125.505 93.482 967.200 Jürgen Gerdes 787.500 27.972 639.529 967.200 Walter Scheurle 860.000 22.656 747.856 967.200 Hermann Ude 715.000 15.322 455.670 967.200 Lawrence Rosen ) 286.667 8.001 249.285 967.200 John P. Mullen)) 69.875 104.876 91.805 0 John Allan) 564.375 353.658 490.781 0 ) seit 26.02.2009; **) nur Anteil DPAG; ) seit 1.09.2009; *) bis 24.02.2009; ) bis 30.06.2009 Individualausweis Vergütung aktiver Vorstandsmitglieder: (Vorjahr 2008) In Euro Jahresfestvergütung Nebenleistungen Jahreserfolgsvergütung Wert der am 01. Juli 2008 gewährten SAR Dr. Frank Appel, Vorsitzender )) 1.357.588 28.387 0 955.650 John Allan 1.046.580 593.906 0 637.100 Bruce Edwards ) ) 177.433 28.368 0 637.100 Jürgen Gerdes 715.000 37.222 0 637.100 John P. Mullen ) 384.529 288.184 0 637.100 Walter Scheurle 860.000 23.891 0 637.100 Hermann Ude ) 590.067 12.603 0 637.100 Dr. Klaus Zumwinkel *) 207.265 26.596 480.184) 0- ) Vorstandsvorsitzender seit 18.02.2008, **) seit 04.03.2008, ) nur Anteil DPAG, *) Vorstandsvorsitzender bis 17.02.2008, ) davon entfallen auf einen im Jahr 2008 für das Jahr 2007 gezahlten Bonusanteil: 272.920 € Begrenzung der Abfindungshöhe gemäß Kodex-Empfehlung, Change-of-Control-Regelungen und nachvertragliches Wettbewerbsverbot in Verträgen ab 2008 Die seit dem Geschäftsjahr 2008 neu abgeschlossenen Vorstandsverträge sehen entsprechend der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex (Ziff. 4.2.3 in der Fassung vom 6. Juni 2008) eine Vereinbarung vor, dass im Falle vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit, die nicht durch einen wichtigen Grund veranlasst ist, nicht mehr als der Wert der Ansprüche für die Restlaufzeit des Vertrages vergütet wird. Dabei sind Zahlungen begrenzt auf den Wert von maximal zwei Jahresvergütungen einschließlich Nebenleistungen (Abfindungs-Cap). Für den Fall eines Kontrollwechsels ist das Recht eingeräumt, innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach dem Kontrollwechsel mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende das Amt als Mitglied des Vorstands jeweils aus wichtigem Grund niederzulegen und den Vorstandsvertrag zu kündigen (Sonderkündigungsrecht). Nach der vertraglichen Regelung wird ein Kontrollwechsel unter der Voraussetzung angenommen, dass entweder ein Aktionär durch das Halten von mindestens 30 % der Stimmrechte – einschließlich der ihm nach § 30 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) zuzurechnenden Stimmrechte Dritter – die Kontrolle im Sinne von § 29 Abs. 2 WpÜG erworben hat oder mit der Gesellschaft als abhängigem Unternehmen ein Beherrschungsvertrag nach § 291 Aktiengesetz geschlossen und wirksam geworden ist, oder die Gesellschaft gemäß § 2 Umwandlungsgesetz mit einem anderen konzernfremden Rechtsträger verschmolzen wurde, es sei denn, der Wert des anderen Rechtsträgers beträgt ausweislich des vereinbarten Umtauschverhältnisses weniger als 50 % des Werts der Gesellschaft. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts oder einvernehmlicher Aufhebung des Vorstandsvertrags innerhalb von neun Monaten seit Kontrollwechsel hat das Mitglied des Vorstands Anspruch auf Abfindung seiner Vergütungsansprüche für die Restlaufzeit des Vorstandsvertrages. Hierbei wird der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen und die Höhe der Abfindung auf 150 % des Abfindungs-Caps begrenzt. Der Abfindungsbetrag wird um 25 % gekürzt, wenn das Vorstandsmitglied bei seinem Ausscheiden noch nicht das 60. Lebensjahr vollendet hat. Sofern die Restlaufzeit des Vorstandsvertrages weniger als 2 Jahre beträgt und das Vorstandsmitglied bei seinem Ausscheiden das 62. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, entspricht der Abfindungsbetrag dem Abfindungs-Cap. Dasselbe gilt, wenn der Vorstandsvertrag vor Vollendung des 62. Lebensjahres durch Zeitablauf endet, weil er im Zeitpunkt des Kontrollwechsels nur noch eine Laufzeit von weniger als neun Monaten hatte und nicht verlängert wurde. Geregelt ist darüber hinaus ein zweijähriges nachvertragliches Wettbewerbsverbot. Zur Kompensation wird während der Dauer des Wettbewerbsverbots 50 % (im Falle von Herrn Rosen 75 %) der zuletzt vertraglich vereinbarten monatlichen anteiligen Jahresfestvergütung (Grundgehalt) gezahlt. Auf diese Karenzentschädigung wird grundsätzlich anderweitiges Arbeitseinkommen angerechnet, soweit dies zusammen mit der Karenzzahlung die zuletzt monatlich bezogene Festvergütung übersteigen würde. Die Karenzzahlung selbst wird auf etwaige Abfindungszahlungen oder Pensionszahlungen mindernd berücksichtigt. Die Gesellschaft kann vor oder gleichzeitig mit dem Ende des Vorstandsvertrages auf die Einhaltung des Wettbewerbsverbots mit der Wirkung verzichten, dass sie sechs Monate nach Zugang der Erklärung von der Verpflichtung befreit wird, die Karenzentschädigung zu zahlen. Der Vertrag von Herrn Rosen sieht keine solche einseitige Verzichtsmöglichkeit vor. Sonstige Regelungen Als Kompensation für entfallende Rechte infolge des Wechsels von Lawrence Rosen zur Deutsche Post AG erhält er in den Jahren 2010, 2011 und 2012 insgesamt Zahlungen in Höhe von 2,55 Mio €. Aufgrund einer in seinem Anstellungsvertrag enthaltenen Regelung unterliegt John Allan seit seinem Ausscheiden einem zweijährigen nachvertraglichen Wettbewerbsverbot. Für die Dauer des Wettbewerbsverbots erhält er 50 % seiner zuletzt gewährten anteiligen Jahresfestvergütung (47.031 € monatlich). Etwaige anderweitige Einkünfte werden angerechnet, soweit sie die Hälfte der Jahresfestvergütung übersteigen. Der Anstellungsvertrag mit John Mullen wurde mit Wirkung zum 28. Februar 2010 aufgehoben. Seine Bezüge werden bis zu diesem Zeitpunkt fortgezahlt. Die nachfolgende ursprüngliche restliche Vertragslaufzeit bis 31. Dezember 2010 wird anschließend in Höhe der vertraglichen Ansprüche abgefunden. Darüber hinaus wurden im Zusammenhang mit der Vertragsbeendigung keine Abfindungszahlungen vereinbart. Abgesehen von den dargestellten Regelungen sind darüber hinaus keinem Vorstandsmitglied weitere Leistungen für den Fall der Beendigung der Tätigkeit zugesagt worden. Versorgungszusagen nach altem System Die Mitglieder des Vorstands verfügen über einzelvertragliche unmittelbare Pensionszusagen. Vorgesehen sind Versorgungsleistungen, wenn das Vorstandsmitglied wegen dauernder Arbeitsunfähigkeit, Tod oder altersbedingt aus dem Dienst ausscheidet. Bei Ablauf des Vorstandsvertrages nach mindestens fünf Vorstandsdienstjahren bleiben die erworbenen Anwartschaften in vollem Umfang aufrechterhalten. Voraussetzung für Leistungen wegen dauernder Arbeitsunfähigkeit ist eine erbrachte Dienstzeit von mindestens fünf Jahren. Altersleistungen werden frühestens ab Vollendung des 55. Lebensjahres gewährt, bei Jürgen Gerdes ab dem 62. Lebensjahr. Die Vorstände haben ein Wahlrecht zwischen laufender Ruhegeldleistung und Kapitalzahlung. Die Höhe der Leistungen ist abhängig von den pensionsfähigen Bezügen und dem Versorgungsgrad, der sich aus der Anzahl der Dienstjahre ergibt. Pensionsfähiges Einkommen ist die Jahresfestvergütung (Grundgehalt), berechnet nach dem Durchschnitt der letzten zwölf Kalendermonate der Beschäftigung. In den Jahren 2002 bis 2007 neu bestellte Vorstände erhalten nach fünf Jahren Dienstzeit als Vorstand einen Versorgungsgrad von 25 %, der maximale Versorgungsgrad (50 %) wird nach einer Dienstzeit von zehn Jahren erreicht. Der höchstmögliche Versorgungsgrad eines noch vor 2002 berufenen aktiven Vorstands beträgt 60 %. Der Versorgungsgrad steigt stufenweise, je nach individueller vertraglicher Regelung entweder entsprechend der Dienstzeit oder den Bestellperioden als Vorstand. Die späteren Rentenleistungen werden entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes für Deutschland erhöht oder ermäßigt. Individualausweis der Versorgungszusagen nach altem System im Geschäftsjahr 2009 Versorgungszusagen Vorstand Pensionszusagen Versorgungsgrad am 31. Dez. 2009 % Maximalversorgungsgrad % Dienstzeitaufwand (service cost) für die Pensionsverpflichtung Geschäftsjahr 2009 € Dr. Frank Appel, Vorsitzender 25 50 415.539 Jürgen Gerdes) 0 50 117.912 John P. Mullen (bis 24.02.2009) 45 50 674.211) Walter Scheurle 30 60 506.408 Summe 1.714.070 *) Mindestzeit noch nicht erfüllt. Im Versorgungsfall greifen solange die Bestimmungen der bisherigen Versorgungsregelung. ) Ganzjahreswert Individualausweis der Versorgungszusagen nach altem System im Vorjahr (2008) Versorgungszusagen Vorstand Pensionszusagen Versorgungsgrad am 31. Dez. 2008 % Maximalversorgungsgrad % Dienstzeitaufwand (service cost) für die Pensionsverpflichtung Geschäftsjahr 2008 € Dr. Frank Appel, Vorsitzender (seit 18.02.2008) 25 50 444.897) Jürgen Gerdes) 0 50 112.312 John P. Mullen 35 50 546.824 Walter Scheurle 30 60 528.795 ) Erhöhung der Bezüge durch Übernahme des Vorstandsvorsitzes,. *) Mindestzeit noch nicht erfüllt. Im Versorgungsfall greifen solange die Bestimmungen der bisherigen Versorgungsregelung. Versorgungszusagen nach neuem System Im Geschäftsjahr 2008 wurde die Systematik der Versorgungszusagen neu geregelt. Ab dem 4. März 2008 neu berufene Vorstände erhalten statt der bisherigen endgehaltsbezogenen Pensionszusage eine Zusage auf der Basis eines beitragsorientierten Systems. Im Rahmen der neuen beitragsorientierten Leistungszusage hat das Unternehmen für die betreffenden Mitglieder des Vorstands einen jährlichen Beitrag in Höhe von 25 % der Jahresfestvergütung auf ein virtuelles Versorgungskonto gut geschrieben. Die Dauer der Beitragszahlung ist auf 15 Jahre begrenzt. Das Versorgungskapital wird bis zum Eintritt des Versorgungsfalles oder bis zum Ausscheiden mit dem für die Bildung steuerlicher Pensionsrückstellungen jeweils geltenden Rechnungszins verzinst. Die Versorgungsleistung wird als Kapital in Höhe des angesammelten Wertes des Versorgungskontos ausgezahlt. Der Leistungsfall tritt bei Erreichen der Altersgrenze (Vollendung des 62. Lebensjahres), bei Invalidität oder bei Tod als Aktiver ein. Der Begünstigte hat ein Rentenwahlrecht. Bei Ausübung wird das Kapital in eine Rente nach den jeweiligen maßgeblichen steuerlichen Rechnungsgrundlagen umgerechnet, wobei individuelle Daten der Hinterbliebenen und eine künftige Rentenanpassung von 1 % berücksichtigt werden. Bei vorzeitigem Ausscheiden des Vorstandsmitglieds ohne Eintritt eines Versorgungsfalles wird das Versorgungskonto in Höhe des bis zum Ausscheiden erdienten Kapitals beitragsfrei und zinslos fortgeführt. In dieses neue Versorgungssystem sind die Vorstände Ken Allen, Bruce Edwards, Lawrence Rosen und Hermann Ude einbezogen. Die Versorgungszusage von Hermann Ude enthält eine Regelung, die ihm eine Mindestleistung zusichert, deren Höhe den Leistungen bei Fortführung der abgelösten Zusage mit den zum Zeitpunkt seiner Berufung zum Vorstand maßgeblichen Bemessungsgrößen entspricht. Individualausweis der Versorgungszusagen nach neuem System im Geschäftsjahr 2009 Beitragssumme für 2009 € Stand des Versorgungskontos am 31. Dez. 2009 € Dienstzeitaufwand (service cost) für die Pensionsverpflichtung Geschäftsjahr 2009 € Ken Allen) 148.958) 156.370 150.597**) Bruce Edwards 215.000 406.460 221.591 Lawrence Rosen ) 871.667*) 888.763 70.234) Hermann Ude 178.750 704.793) 177.182 Summe 619.604 ) Mitglied des Vorstands seit 26. Februar 2009 **) Mitglied des Vorstands seit 1. September 2009 ) Anteiliger Beitrag für 10 Monate *) Anteiliger Beitrag für 4 Monate zzgl. 800.000 € Startbaustein ) Mindestkapital bei Tod: 929.765 €, Mindestkapital bei Invalidität: 1.606.058 (Stand jeweils 31.12.2009) *) Fiktiv zum 01.01.2009 bei 5,75 % Zins ermittelt Individualausweis der Versorgungszusagen nach neuem System im Vorjahr (2008) Beitragsumme für 2008 € Stand des Versorgungskontos am 31. Dez. 2008 € Dienstzeitaufwand (service cost) für die Pensionsverpflichtung Geschäftsjahr 2008 € Bruce Edwards) 134.063 140.052 137.565 Hermann Ude*) 465.361) 486.149 133.647 ) Mitglied des Vorstands seit 4. März 2008 ) Einschließlich Startgutschrift von 331.298 € zur Ablösung der bisherigen Versorgungszusage Die Bezüge für ehemalige Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebene betrugen 4,84 Mio € (Vorjahr 26,01 Mio €). Rückstellungen für laufende Pensionen bestehen in Höhe von 19,2 Mio € (Vorjahr 19,4 Mio €). Vergütung des Aufsichtsrats Die jährliche Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats besteht gemäß § 17 der von der Hauptversammlung beschlossenen Satzung der Deutsche Post AG aus einem Fixum, einer kurzfristigen erfolgsabhängigen Vergütung sowie einer erfolgsabhängigen Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung. Das Fixum beträgt 20.000 €, die kurzfristige erfolgsorientierte Vergütung 300 € für jeweils 0,03 €, um die der Konzerngewinn je Aktie im jeweiligen Geschäftsjahr den Betrag von 0,50 € übersteigt. Im Jahr 2009 betrug der Konzerngewinn je Aktie 0,53 € und lag damit einmal 0,03 € oberhalb von 0,50 €. Für das Geschäftsjahr 2009 besteht ein Anspruch auf die erfolgsorientierte jährliche Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung in Höhe von 300 € für jeweils 3 %, um die der Konzerngewinn je Aktie des Geschäftsjahres 2011 den Konzerngewinn je Aktie des Geschäftsjahres 2008 übersteigt. Der Betrag darf 20.000 € nicht überschreiten. Die Vergütung wird mit Ablauf der Hauptversammlung 2012 fällig. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Zweifache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache der Vergütung. Für den Vorsitzenden eines Aufsichtsratsausschusses erhöht sie sich jeweils um das Einfache, für ein Mitglied jeweils um die Hälfte. Dies gilt nicht für die Mitgliedschaft im Vermittlungs- und Nominierungsausschuss. Aufsichtsratsmitglieder, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat und seinen Ausschüssen angehören, erhalten die Vergütung zeitanteilig. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben Anspruch auf Ersatz der ihnen bei der Ausübung ihres Amtes entstehenden Auslagen. Anfallende Umsatzsteuern auf die Aufsichtsratsvergütung und Auslagen werden erstattet. Darüber hinaus erhält jedes teilnehmende Mitglied des Aufsichtsrats ein Sitzungsgeld von 500 € je Sitzung des Gesamtaufsichtsrats oder eines Ausschusses. Die erfolgsunabhängige Vergütung (Fixum und Sitzungsgeld) in 2009 betrug insgesamt 747.500 Euro (im Vorjahr: 766.833 Euro). Die erfolgsabhängige Vergütung in 2009 betrug insgesamt 9.263 Euro (im Vorjahr: 0 Euro). In der nachfolgenden Tabelle ist die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats individuell ausgewiesen: Fixum Kurzfristige erfolgsabhängige Vergütung Sitzungsgeld Gesamt Vergütung Vorjahr (2008) * Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann (Vorsitzender seit 1.1.2009) 70.000 1.050 11.000 82.050 25.000 Andrea Kocsis (stv. Vorsitzende) 60.000 900 10.000 70.900 72.500 Wolfgang Abel 30.000 450 8.000 38.450 32.667 Willem van Agtmael 20.000 300 3.500 23.800 24.000 Rolf Bauermeister 30.000 450 9.000 39.450 31.667 Hero Brahms 40.000 600 9.500 50.100 50.500 Heinrich Josef Busch 20.000 300 3.500 23.800 15.833 Werner Gatzer 40.000 600 11.000 51.600 54.500 Annette Harms 20.000 300 4.000 24.300 25.000 Prof. Dr. Henning Kagermann (ab 18.02.2009) 17.500 263 3.500 21.263 -- Thomas Koczelnik 40.000 600 9.000 49.600 33.667 Prof. Dr. Ralf Krüger (bis 21.04.2009) 11.667 175 3.000 14.842 50.000 Anke Kufalt 20.000 300 4.000 24.300 16.333 Roland Oetker 37.083 556 7.000 44.640 39.000 Harry Roels 20.000 300 4.000 24.300 24.500 Andreas Schädler 20.000 300 4.000 24.300 16.333 Dr. Ulrich Schröder 20.000 300 3.000 23.300 8.667 Dr. Stefan Schulte (ab 21.04.2009) 21.250 319 4.000 25.569 -- Helga Thiel 30.000 450 8.000 38.450 26.500 Elmar Toime 20.000 300 3.500 23.800 24.500 Stefanie Weckesser 30.000 450 7.500 37.950 34.167 ) Zeitanteiliges Fixum plus Sitzungsgeld. Eine kurzfristig variable Vergütung wurde im Geschäftsjahr 2008 nicht gezahlt. Weitere Erläuterungen zu den Grundzügen des Vergütungssystems Vorstand und Aufsichtsrat enthält der Lagebericht. Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes sind in der nachfolgenden Zusammenstellung angegeben: Organe der Gesellschaft Mitglieder des Aufsichtsrats Geschäftsjahr 2009 Vertreter der Aktionäre Name Ausgeübter Beruf Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann (Vorsitzender) Unternehmensberater Willem G. van Agtmael Geschäftsführender Gesellschafter E. Breuninger GmbH & Co Hero Brahms Unternehmensberater Werner Gatzer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen Prof. Dr. Henning Kagermann (ab 18.02.2009) Ehemaliger Vorstandssprecher der SAP AG Prof. Dr. Ralf Krüger (bis 21.04.2009) Unternehmensberater Roland Oetker Geschäftsführender Gesellschafter ROI Verwaltungsgesellschaft mbH Harry Roels Dr. Ulrich Schröder Vorsitzender des Vorstands KfW Bankengruppe Dr. Stefan Schulte (ab 21.04.2009) Stv. Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG (bis 31.08.2009) Vorsitzender des Vorstands der Fraport AG (ab 01.09.2009) Elmar Toime Geschäftsführer E Toime Consulting Limited Vertreter der Arbeitnehmer Name Ausgeübter Beruf Andrea Kocsis stellvertretende Vorsitzende Stv. Vorsitzende Bundesvorstand ver.di und Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik im Bundesvorstand ver.di Wolfgang Abel Landesfachbereichsleiter Postdienste, Speditionen und Logistik, ver.di Landesbezirk Hamburg Rolf Bauermeister Bereichsleiter Postdienste, Mitbestimmung und Jugend und Bundesfachgruppenleiter Postdienste, Bundesverwaltung ver.di Heinrich Josef Busch Vorsitzender des Konzern- und Unternehmenssprecherausschusses Deutsche Post AG Annette Harms Vorsitzende des Betriebsrats Deutsche Postbank AG, Hamburg Thomas Koczelnik Vorsitzender des Konzernbetriebsrats Deutsche Post AG Anke Kufalt Mitglied des Betriebsrats DHL Global Forwarding GmbH, Hamburg Andreas Schädler Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats Deutsche Post AG Helga Thiel Stellvertretende Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats Deutsche Post AG Stefanie Weckesser Mitglied des Betriebsrats, Sachverständige Paket, Niederlassung Brief Augsburg Mitglieder des Vorstands Geschäftsjahr 2009 Name Ressort Dr. Frank Appel Vorstandsvorsitz (Interimverantwortung für Finanzen, Global Business Services vom 01.07. – 31.08.2009) John Allan (bis 30.06.2009) Finanzen, Global Business Services Ken Allen (ab 26.02.2009) EXPRESS Bruce Edwards SUPPLY CHAIN Jürgen Gerdes BRIEF John P. Mullen (bis 25.02.2009) EXPRESS Lawrence A. Rosen (ab 01.09.2009) Finanzen, Global Business Services Walter Scheurle Personal Hermann Ude GLOBAL FORWARDING, FREIGHT Mandate von Mitgliedern des Aufsichtsrats in anderen Aufsichtsräten und Kontrollgremien Vertreter der Aktionäre Name Mandate Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann (Vorsitzender) a) Maxingvest AG Deutsche Telekom AG (bis 31.12.09) b) Accenture Corp., USA (Board of Directors) BAWAG P.S.K., Österreich (Aufsichtsrat, Vorsitz) (bis 15.10.2009) Western Union Company (Board of Directors) (ab 24.04.09) Willem G. van Agtmael a) keine Mitgliedschaften b) Landesbank Baden-Württemberg (Beirat) Energie Baden-Württemberg AG (Beirat) L-Bank (Beirat) Hero Brahms a) Georgsmarienhütte Holding GmbH (stv. Vorsitz) Wincor Nixdorf AG Live Holding AG Telefunken Holding AG (Vorsitz) (ab 01.05.09) b) M. M. Warburg & CO KGaA (Aktionärsausschuss) Zumtobel AG (Aufsichtsrat, stv. Vorsitz) Werner Gatzer a) KfW IPEX-Bank GmbH g.e.b.b. mbH Bundesdruckerei GmbH (ab 10.12.09) ÖPP Deutschland AG b) Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Verwaltungsrat, Vorsitz ) Bundesdruckerei GmbH (Beirat) (ab 10.12.09) Prof. Dr. Henning Kagermann (ab 18.02.2009) a) Deutsche Bank AG Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG b) Nokia Corporation, Finnland (Board of Directors) Wipro Ltd., Indien (Board of Directors) (ab 27.10.09) Prof. Dr. Ralf Krüger (bis 21.04.2009) a) Deutsche Postbank AG DIAMOS AG (Vorsitz ) KMS AG (Vorsitz) (bis 04.06.09) KMS Asset Management AG (Vorsitz) (bis 04.06.09) b) SIREO REAL ESTATE ASSET MANAGEMENT GmbH (Beirat) Roland Oetker a) Volkswagen AG b) Dr. August Oetker KG (Beirat, stv. Vorsitz) RAG-Stiftung (Kuratorium) Harry Roels a) keine Mitgliedschaften b) Allianz AG (Beirat) Deutsches Stiftungszentrum GmbH (Verwaltungsrat) Dr. Ulrich Schröder a) ProHealth AG (bis 01.09.09) Deutsche Telekom AG KfW IPEX-Bank GmbH (ab 01.10.09) DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (ab 01.10.09) b) keine Mitgliedschaften Dr. Stefan Schulte (ab 21.04.2009) a) Delvag Luftfahrtversicherungs-AG (bis 08.05.09) Delvag Rückversicherungs-AG (bis 08.05.09) b) Frankfurter Sparkasse (Verwaltungsrat) (bis 30.06.09) Elmar Toime a) keine Mitgliedschaften b) Blackbay Limited, United Kingdom (Non-Executive Director) SKYCITY Entertainment Group Limited, Neuseeland (Non-Executive Director) (bis 30.10.09) message AG (Non-Executive Chairman) Postea Inc. (Non-Executive Chairman) Vertreter der Arbeitnehmer Name Mandate Rolf Bauermeister a) Deutsche Postbank AG b) keine Mitgliedschaften Annette Harms a) Deutsche Postbank AG b) keine Mitgliedschaften Andreas Schädler a) PSD Bank Köln eG (Vorsitz) b) Bundesanstalt für Post- und Telekommunikation (Verwaltungsrat) Helga Thiel a) PSD Bank Köln eG b) keine Mitgliedschaften a) Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten b) Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen Mandate von Mitgliedern des Vorstands in Aufsichtsräten und Kontrollgremien Name Mandate Dr. Frank Appel a) Deutsche Postbank AG * (Vorsitz) b) keine Mitgliedschaften John Allan (bis 30.06.2009) a) Deutsche Postbank AG (bis 31.08.2009) Deutsche Lufthansa AG b) National Grid plc (Non-Executive Director) ISS A/S (Board of Directors) Bruce Edwards a) keine Mitgliedschaften b) Williams Lea Holdings PLC (Board of Directors, Vorsitz) Williams Lea Group Limited (Board of Directors) Exel Investments Limited (Board of Directors) Exel Limited (Board of Directors) Exel Supply Chain Services de México, S.A. DE C.V. (Board of Directors) Exel Logistics, S.A. DE C.V. (Board of Directors) Exel Servicios, S.A. DE C.V. (Board of Directors) Exel North American Logistics, S.A. de C.V. (Board of Directors) Exel Automocion, S.A. DE C.V. (Board of Directors) Hyperion Inmobiliaria, S.A. DE C.V. (Board of Directors) Tibbett & Britten Group Limited (Board of Directors) Greif, Inc. (Board of Directors) Ashtead plc (Board of Directors) Jürgen Gerdes a) keine Mitgliedschaften b) Global Mail, Inc. (Board of Directors) John P. Mullen a) keine Mitgliedschaften (bis 25.02.2009) b) Embarq Corp. (US, Non-Executive Director) Telstra Corp. ltd. (US, Non-Executive Director) Lawrence A. Rosen a) Deutsche Postbank AG (ab 10.09.2009) (ab 01.09.2009) b) keine Mitgliedschaften Walter Scheurle a) keine Mitgliedschaften b) Bundesanstalt für Post und Telekommunikation (Verwaltungsrat) Hermann Ude a) keine Mitgliedschaften b) Fraport AG (Beirat) Deutsches Verkehrsforum (Präsidium) * konzernintern a) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten b) Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen Entwicklung des Anlagevermögens in Mio Euro Anschaffungskosten 01.01.09 Zugänge Umbuchg. Abgänge 31.12.09 1. Imm. Vermögensgegenstände Konzessionen, EDV-Software 186 17 0 6 197 2. Sachanlagen Grundstücke u. Bauten 2.728 7 1 2 2.734 Techn. Anlagen u. Maschinen 1.945 91 0 35 2.001 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787 128 0 50 865 Anlagen im Bau 2 1 -1 2 0 Summe Sachanlagen 5.462 227 0 89 5.600 Zwischensumme 1. / 2. 5.648 244 0 95 5.797 3. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 12.973 3 0 0 12.976 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.670 51 0 33 7.688 Beteiligungen 1 0 0 0 1 Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 0 0 0 0 0 Ausleihungen für Wohnungsbauförderung 19 3 0 1 21 Summe Finanzanlagen 20.663 57 0 34 20.686 Anlagevermögen gesamt 26.311 301 0 129 26.483 in Mio Euro Wertberichtigungen 01.01.09 Abschr. Umbuchg. Abgänge 31.12.09 1. Imm. Vermögensgegenstände Konzessionen, EDV-Software 145 20 0 5 160 2. Sachanlagen Grundstücke u. Bauten 975 92 0 0 1.067 Techn. Anlagen u. Maschinen 1.753 73 0 35 1.791 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 521 83 0 43 561 Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 Summe Sachanlagen 3.249 248 0 78 3.419 Zwischensumme 1. / 2. 3.394 268 0 83 3.579 3. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 560 18 0 0 578 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 Beteiligungen 0 0 0 0 0 Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 0 0 0 0 0 Ausleihungen für Wohnungsbauförderung 0 0 0 0 0 Summe Finanzanlagen 560 18 0 0 578 Anlagevermögen gesamt 3.954 286 0 83 4.157 in Mio Euro Buchwerte 31.12.09 01.01.09 1. Imm. Vermögensgegenstände Konzessionen, EDV-Software 37 41 2. Sachanlagen Grundstücke u. Bauten 1.667 1.753 Techn. Anlagen u. Maschinen 210 192 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 304 266 Anlagen im Bau 0 2 Summe Sachanlagen 2.181 2.213 Zwischensumme 1. / 2. 2.218 2.254 3. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 12.398 12.413 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.688 7.670 Beteiligungen 1 1 Ausleihungen an Beteiligungsunternehmen 0 0 Ausleihungen für Wohnungsbauförderung 21 19 Summe Finanzanlagen 20.108 20.103 Anlagevermögen gesamt 22.326 22.357 Verbindlichkeitenspiegel Stand 31.12.2008 in Mio Euro insgesamt davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 562 362 0 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 825 825 0 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.952 16.755 0 davon aus Lieferungen und Leistungen: 24 31.12.2008: 121 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3 3 0 davon aus Lieferungen und Leistungen: 9 31.12.2008: 0 Sonstige Verbindlichkeiten 890 434 302 davon aus Steuern: 119 31.12.2008: 126 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 31 31.12.2008: 7 Gesamt 19.232 18.379 302 Stand 31.12.2009 in Mio Euro insgesamt davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.215 224 0 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 741 741 0 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.125 11.998 0 davon aus Lieferungen und Leistungen: 24 31.12.2008: 121 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 94 19 0 davon aus Lieferungen und Leistungen: 9 31.12.2008: 0 Sonstige Verbindlichkeiten 940 331 465 davon aus Steuern: 119 31.12.2008: 126 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 31 31.12.2008: 7 Gesamt 18.115 13.313 465 Veröffentlichungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG i. V. m. § 25 Abs. 1 Satz 1 und 2 und § 26 Abs. 1 WpHG Mitteilungspflichtige Datum der Mitteilung Datum der Veränderung Schwellenwert Stimmrechtanteil Zurechnung der Stimmrechte in % absolut BlackRock Financial Management, Inc. 01.12.2009 01.12.2009 3 % 3,10 % 37.504.854 BlackRock Financial Management, Inc. (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) BlackRock Holdco 2, Inc. 01.12.2009 01.12.2009 3 % 3,10 % 37.504.854 BlackRock Holdco 2, Inc. (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) BlackRock, Inc. 01.12.2009 01.12.2009 3 % 3,18 % 38.412.752 BlackRock, Inc. (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) AllianceBernstein L.P., New York, USA 29.05.2009 27.05.2009 3 % 3,05 % 36.907.861 AllianceBernstein L.P., New York, USA (gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) AllianceBernstein Corporation, New York, USA 29.05.2009 27.05.2009 3 % 3,05 % 36.907.861 AllianceBernstein Corporation, New York, USA (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) Equitable Holdings LLC, New York, USA 29.05.2009 27.05.2009 3 % 3,05 % 36.907.861 Equitable Holdings LLC, New York, USA (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) AXA Equitable Life Insurance Company, New York, USA 29.05.2009 27.05.2009 3 % 3,05 % 36.907.861 AXA Equitable Life Insurance Company, New York, USA (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) AXA Equitable Financial Services LLC, New York, USA 29.05.2009 27.05.2009 3 % 3,05 % 36.907.861 AXA Equitable Financial Services LLC, New York, USA (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) AXA Financial Inc, New York, USA 29.05.2009 27.05.2009 3 % 3,05 % 36.907.861 AXA Financial Inc, New York, USA (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) AXA S.A., Paris, Frankreich 29.05.2009 27.05.2009 3 % 3,45 % 41.750.788 AXA S.A., Paris, Frankreich (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 WpHG) Lansdowne Partners Limited Partnership, London, Großbritannien 22.05.2009 21.05.2009 3 % 2,98 % 36.057.595 Lansdowne Partners Limited Partnership, London, Großbritannien (gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) Lansdowne Partners Limited, London, Großbritannien 22.05.2009 21.05.2009 3 % 2,98 % 36.057.595 Lansdowne Partners Limited, London, Großbritannien (gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V. m. Satz 2 und 3 WpHG) Lansdowne UK Equity Fund Limited, George Town, Cayman Islands 20.05.2009 19.05.2009 3 % 2,67 % 32.267.191 Lansdowne UK Equity Fund Limited, George Town, Cayman Islands 11.03.2009 09.03.2009 3 % 3,01 % 36.338.698 Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt am Main 14.11.2003 25 % 48,28 % Kapitalflussrechnung nach DRS 2 31.12.2008 Mio Euro 31.12.2009 Mio Euro Differenz Mio Euro Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -757 513 1.270 Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -236 -13 223 Abschreibungen auf das Anlagevermögen 427 286 -140 Sonstiger zahlungsunwirksamer Aufwand 99 503 403 Ergebnis vor Änderung Nettoumlaufvermögen / Cash Flow I -467 1.289 1.756 Zunahme des Umlaufvermögens (ohne Finanzmittel) und des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens -945 -215 730 Abnahme der Rückstellungen -34 -3 31 Zunahme der Verbindlichkeiten (ohne Finanzschulden) und des passiven Rechnungsabgrenzungspostens 2.461 16 -2.445 Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.015 1.087 72 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 1 1 der Sachanlagen 990 24 -966 der Finanzanlagen 86 33 -53 1.076 58 -1.018 Auszahlungen für Investitionen in immaterielles Anlagevermögen -20 -17 3 Sachanlagen -141 -227 -86 Finanzanlagen -1.118 -57 1.061 -1.279 -301 978 Einzahlungen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 1) 3.527 5.803 2.276 Auszahlungen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 1) -5.247 -3.696 1.551 Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -1.923 1.864 3.787 Auszahlungen an Aktionäre -1.088 -725 363 Emission von Aktien aufgrund Aktienoptionsprogramm 20 0 -20 Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 2.710 9.020 6.310 Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden -615 -9.367 -8.752 Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 1.027 -1.072 -2.099 Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 119 1.879 1.760 Finanzmittelfond am 01.01. 197 316 119 Finanzmittelfond am 31.12. 316 2.195 1.879 1) Vorjahreszahlen aus Vergleichsgründen angepasst Eigenkapitalentwicklungsrechnung In Mio Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Eigenkapital gesamt Stand 01.01.2009 1.209 3.343 5.217 1.093 10.862 Kapitaltransaktionen mit den Aktionären 0 0 0 -725 -725 Übrige erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderungen 0 0 0 0 0 Ergebnisbezogene Eigenkapitalveränderungen 0 0 0 513 513 Stand 31.12.2009 1.209 3.343 5.217 881 10.650 Verbundene Unternehmen A.I. Verbundene Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden Name Land, Sitz Konzern- Anteile am Kapital % Wäh - rung Eigenkapital in Tausend Jahresergebnis in Tausend Anmerkungen Axial S.A. Belgien, Seneffe 100,00 EUR 2.765 0 5 Danzas Fashion N.V. Belgien, Grimbergen 100,00 EUR -1.209 -23 Deutsche Post Global Mail (Belgium) N.V. Belgien, Brüssel 100,00 EUR 1.070 68 DHL Aviation N.V./S.A. Belgien, Zaventem 100,00 EUR 97.789 75.784 DHL Express (Belgium N.V. Belgien, Ternat 100,00 EUR 8.376 -4.896 DHL Freight (Belgium) N.V. Belgien, Grimbergen 100,00 EUR 4.240 -2.742 DHL Global Forwarding (Belgium) N.V. Belgien, Zaventem 100,00 EUR 32.956 -469 DHL Group Services N.V./ S.A. Belgien, Zaventem 100,00 EUR 1.367 16 DHL International N.V. / S.A. Belgien, Diegem 100,00 EUR 16.048 1.791 DHL Solutions (Belgium) N.V. Belgien, Mechelen 100,00 EUR 27.323 -3.519 DHL Worldwide Express Logistics N.V./S.A. Belgien, Diegem 100,00 EUR 26.615 1.657 DHL Worldwide Network N.V./S.A. Belgien, Diegem 100,00 EUR 38.425 5.069 European Air Transport N.V./S.A. Belgien, Zaventem 100,00 EUR 18.868 26.048 Exel (Belgium) N.V. Belgien, Veghel 100,00 EUR 5.415 2.231 Exel (Mechelen) N.V. Belgien, Mechelen 100,00 EUR 3.499 -609 Exel (Wommelgem) N.V. Belgien, Wommelgem 100,00 EUR -3.352 -88 Exel Bornem N.V. Belgien, Mechelen 100,00 EUR 737 123 Exel European Management Transport Services N.V. Belgien, Vilvoorde 100,00 EUR 1.927 -282 Exel Healthcare (Belgium) N.V. Belgien, Mechelen 100,00 EUR 56.887 -1.711 Exel International Holdings (Belgium) N.V. Belgien, Mechelen 100,00 EUR 87.538 -593 Express Line N.V./S.A Belgien, Diegem 100,00 EUR 2.024 19 Gerlach & Co. N.V. Belgien, Antwerpen 100,00 EUR 5.170 -112 Performance International N.V. Belgien, Mechelen 100,00 EUR -842 -976 Pharma Logistics N.V. Belgien, Mechelen 100,00 EUR 32.494 1.396 Williams Lea Belgium B.V.B.A. Belgien, Ternat 95,57 EUR -257 -12 DHL Express Bulgaria EOOD Bulgarien, Sofia 100,00 EUR 3.827 1.685 DHL Solutions s.r.o. Tschechische Republik, Ostrava 100,00 EUR 5.649 -343 DHL Exel Supply Chain (Denmark) A/S Dänemark, Kastrup 100,00 EUR -21.088 -9.001 DHL Express (Denmark) A/S Dänemark, Broendby 100,00 EUR 69.614 2.438 DHL Global Forwarding (Denmark) A/S Dänemark, Kastrup 100,00 EUR 12.271 527 FACT Denmark A/S Dänemark, Kastrup 100,00 EUR 548 70 ABIS GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 35,70 EUR 350 842 Albert Scheid GmbH Deutschland, Köln 100,00 EUR 990 146 BürgTrans GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 240 -3 DANZAS AEI GmbH Deutschland, Kelsterbach 100,00 EUR 7.805 56 Danzas Chemicals GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR -1.267 0 5 Danzas Deutschland Holding GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 5.326 -220.240 Danzas Grundstücksverwaltung Düsseldorf GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 16.009 172 Danzas Grundstücksverwaltung Frankfurt GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 31.260 652 Danzas Grundstücksverwaltung Gross-Gerau GmbH Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 28 -30 Danzas Lebensmittelverkehre GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR -214 -1.674 Danzas Verwaltungs GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 20.888 -891 Deutsche Post Adress Beteiligungsgesellschaft mbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 416 8.539 Deutsche Post Adress Geschäftsführungs GmbH Deutschland, Bonn 51,00 EUR 27 -16 Deutsche Post Adress GmbH & Co. KG Deutschland, Bonn 51,00 EUR 9.380 16.437 Deutsche Post Assekuranz Vermittlungs GmbH Deutschland, Bonn 55,00 EUR 51 -3 Deutsche Post Bankbeteiligungsgesellschaft mbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.329.361 2.782 Deutsche Post Beteiligungen Holding Bankbeteiligungsgesellschaft mbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 4.014.185 1.113 Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 9.077.243 -149.543 Deutsche Post Com GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.150 -71 Deutsche Post Consult GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 3.833 582 Deutsche Post Customer Service Center GmbH Deutschland, Monheim 100,00 EUR -803 -29.315 Deutsche Post DHL Inhouse Consulting GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR -1 7.510 Deutsche Post Direkt GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 60 7.422 Deutsche Post Fleet GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 511.119 1.011 Deutsche Post Immobilien GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 2.793 2.468 Deutsche Post Immobilienentwicklung Grundstücksgesellschaft mbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 59 -339 Deutsche Post IT BRIEF GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 13.455 -7.467 Deutsche Post IT Services GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 40.175 114 Deutsche Post Real Estate Germany GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 13.408 -15.545 Deutsche Post Shop Essen GmbH Deutschland, Essen 100,00 EUR 25 18 Deutsche Post Shop Hannover GmbH Deutschland, Hannover 100,00 EUR 25 60 Deutsche Post Shop München GmbH Deutschland, München 100,00 EUR 25 91 Deutsche Post Technischer Service GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 49 -1.339 Deutsche Post DHL Market Research and Innovation GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 7.426 -2.724 DHL AirWays GmbH Deutschland, Köln 100,00 EUR -3.187 1.584 DHL Automotive GmbH Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 4.549 -614 DHL Automotive Offenau GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 60 -509 DHL Bwlog GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 20.949 29 DHL Express Germany GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.710 20.904 DHL Freight Germany Holding GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR -54.282 -23.113 DHL Freight GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 2.469 -18.388 DHL Global Forwarding GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR -686 18.821 DHL Global Forwarding Managament GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 -1.661 DHL Global Management GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.353.003 86 DHL Home Delivery GmbH Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 8.263 -22.985 DHL Hub Leipzig GmbH Deutschland, Schkeuditz 100,00 EUR -51 2.032 DHL International GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 2.038.142 -250.268 DHL Logistics GmbH Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 1.483 -12.764 DHL Solutions Fashion GmbH Deutschland, Essen 100,00 EUR -394 -92 DHL Solutions GmbH Deutschland, Hamburg 100,00 EUR 57.578 -224.655 DHL Solutions Großgut GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 21.423 -75.562 DHL Solutions Retail GmbH Deutschland, Unna 100,00 EUR 3.604 -28.993 DHL Supply Chain Management GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 321 DHL Trade Fairs & Events GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR 151 -154 DHL Vertriebs GmbH & Co. OHG Deutschland, Bonn 100,00 EUR 52.596 14.868 DHL Verwaltungs GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR -408 -260 DHL Voigt International GmbH Deutschland, Neumünster 51,00 EUR 1.096 833 DHL Wahl International GmbH Deutschland, Bielefeld 51,00 EUR 940 325 Deutsche Post Immobilienentwicklung Grundstücksgesellschaft mbH & Co. Logistikzentren KG Deutschland, Bonn 100,00 EUR -28.818 -28.169 European Air Transport Leipzig GmbH Deutschland, Schkeuditz 100,00 EUR 25 755 Exel (Meinerzhagen) GmbH Deutschland, Unna 100,00 EUR 199 -6 Exel Frigoliner GmbH Deutschland, Großkarolinenfeld 100,00 EUR 1.451 -502 First Mail Düsseldorf GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR -2.077 -1.398 Fulfilment Plus GmbH Deutschland, Bonn 51,00 EUR 403 192 Gerlach Zolldienste GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 100,00 EUR -141 -231 Güll GmbH Deutschland, Lindau (Bodensee) 51,00 EUR 1.847 398 InterServ Gesellschaft für Personal- und Beratungsdienstleistungen mbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 14.903 -40.507 INTEXO Holding (Deutschland) GmbH Deutschland, Hünxe 100,00 EUR 3.567 -2 ITG GmbH Internationale Spedition und Logistik Deutschland, Schwaig/Oberding 100,00 EUR 1.687 -1.404 Langtexo Logistik Verwaltungs GmbH Deutschland, Duisburg 100,00 EUR 1.010 -45 Scherbauer Spedition GmbH Deutschland, Neutraubling 50,00 EUR 3.191 925 SGB Speditionsgesellschaft mbH Deutschland, München 100,00 EUR 585 165 Werbeagentur Janssen GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 EUR 511 43 Williams Lea Deutschland GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 1.804 4.555 Williams Lea Direct Marketing Solutions GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 43 -82 Williams Lea Document Solutions GmbH Deutschland, Mannheim 100,00 EUR 25 1.174 Williams Lea Inhouse Solutions GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 2.292 12.129 Williams Lea Marketing Solutions GmbH Deutschland, München 100,00 EUR 25 1.568 Williams Lea Print Solutions GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 -2.825 DHL Estonia AS Estland, Tallinn 100,00 EUR 5.597 93 DHL Supply Chain (Finland) Oy Finnland, Vantaa 100,00 EUR 4.267 -690 DHL Freight Finland Oy Finnland, Vantaa 100,00 EUR 14.307 -2.220 DHL Global Forwarding (Finland) Oy Finnland, Vantaa 100,00 EUR 4.218 470 Kelpo Kuljetus Fi Oy Finnland, Vantaa 100,00 EUR -1.632 -306 Williams Lea Finnland Oy Finnland, Vantaa 95,96 EUR 29 5 Clepa SARL Frankreich, Vitry sur Seine 100,00 EUR 1.390 -62 Deutsche Post Global Mail (France) SAS Frankreich, Vincennes 100,00 EUR 2.480 -1.503 DHL Aviation (France) S.A.S. Frankreich, Roissy Cedex 100,00 EUR 1.892 -98 DHL Exel Central Services Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR -4.168 14.419 DHL Express (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR -5.690 -107.140 DHL Express Services (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR -717 375 DHL Fashion (France) S.A.S. Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR -1.423 -3.072 DHL Freight (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 6.236 -16.962 DHL Global Forwarding (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 46.549 1.739 DHL Holding (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 363.467 6.493 DHL International Express (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 17.232 -2.318 DHL Solutions (France) SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 1.967 -22.960 DHL Stock Express S.A.S. Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR -14.182 -14.720 Exel Beziers EURL Frankreich, Paris 100,00 EUR -226 -871 Exel Chenas EURL Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 66 -162 Exel France SA Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 140.331 340 Exel Freight SAS Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 33.123 126 Exel Gallieni S.A.R.L. Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR -992 -608 Exel Gironde SA Frankreich, Arles 100,00 EUR 5.848 -1.141 Exel Lille SARL Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR -391 -1.009 Exel Loire EURL Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 2.660 -956 Exel Rhone EURL SARL Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 1.614 -164 Exel Rome SARL Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 304 -549 Exel EURL Frankreich, Erstein 100,00 EUR 167 -781 Exel Seine SARL Frankreich, Roissy-en-France 100,00 EUR 1.101 -459 Exel Services Logistiques S.A. Frankreich, Vitry sur Seine 100,00 EUR 5.426 -8.877 Exel Transport France SASU Frankreich, Vitry sur Seine 100,00 EUR -299 -1.899 Gori France SAS Frankreich, Châtenoy Le Royal 60,00 EUR 969 -227 Karukera Transit SAS Frankreich, Pointe-à-Pitre 100,00 EUR 1.407 172 SCI Arcatime - Caudan Frankreich, Brest 100,00 EUR 763 72 SCI Arcatime - St Berthevin Frankreich, Brest 100,00 EUR 228 161 SCI Arcatime - Thouare Frankreich, Brest 100,00 EUR 607 20 SERMAT Services Maritimes Aériens et Transit S.A. Frankreich, La Garenne Colombes 100,00 EUR 1.925 -39 Williams Lea France SAS Frankreich, Paris 95,96 EUR 110 -265 DHL Express (Hellas) S.A. Griechenland, Athen 100,00 EUR 465 -359 DHL Global Forwarding Hellas S.A. of International Transportation and Logistics Griechenland, Piraeus 100,00 EUR 5.423 -578 Applied Distribution Group Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 5.570 0 ASG UK Ltd. Großbritannien, Staines Middlesex 100,00 EUR 224 0 5 Blue Funnel Bulkships Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -2.475 0 5 Cormar Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 2.299 0 5 CPJ Travel Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 151 -10 DANZAS (UK) Ltd. Großbritannien, Staines 100,00 EUR 1.120 0 5 DANZAS AEI (UK) Ltd Großbritannien, Staines 100,00 EUR 8.460 0 Deutsche Post Global Mail (UK) Ltd. Großbritannien, Croydon 100,00 EUR 7.724 0 DHL Air Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 19.226 747 DHL Aviation (UK) Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 16.871 2.007 DHL Container Logistics (UK) Ltd. Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 0 11.409 DHL Distribution Holdings (UK) Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 390.302 -10.867 DHL Express (UK) Ltd. Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR -416.909 -124.298 DHL Express Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 5.932 0 1 DHL Pony Express Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR - - 1 Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR - - 1 Rosier Distribution Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR - - 1 Russel Davies Properties Ltd. Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR - - 1 Russell Davies Ltd. Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR - - 1 DHL Freight and Contract Logistics (UK) Limited Großbritannien, Milton Keynes 100,00 EUR -344 -28.201 DHL GBS (UK) Limited Großbritannien, Feltham, Middlesex 100,00 EUR 6.042 2.734 DHL Global Forwarding (UK) Ltd. Großbritannien, Staines 100,00 EUR 167.607 17.262 1 Baker Britt & Co. Limited Großbritannien, Staines 100,00 EUR - - 1 DHL Global Mail (UK) Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -12.883 3.001 DHL Inter Limited Großbritannien, Moss End 100,00 EUR 0 1 5 DHL International (UK) Ltd. Großbritannien, Middlesex 100,00 EUR 42.770 -1.149 DHL Investments Limited Großbritannien, St. Helier, Jersey 100,00 EUR -24.579 -3.634 DHL Management Services Ltd. Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 145 30 DHL Neutral Services Limited Großbritannien, Berkshire/Bracknell 100,00 EUR -4.137 -2.418 DHL Services Limited Großbritannien, Milton Keynes 100,00 EUR -1.027 6.958 DHL Vehicle Services (UK) Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR -1.678 303 Exel (Africa) Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -1.583 2.018 Exel Environmental Developments Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 1 7.882 Exel Europe Ltd. Großbritannien, Milton Keynes 100,00 EUR 323.500 114.213 Exel Finance (1986) Ltd. Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 0 6.382 Exel Finance Ltd. Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 601 659 Exel Freight Management (UK) Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 7.082 0 Exel Head Office Services Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 0 1.370 Exel Holdings Ltd. Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 214.670 82.082 Exel Insurance Ltd. Großbritannien, Guemsey/Bedford 100,00 EUR 7.352 172 Exel International Holdings Ltd Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 258.564 1.600 Exel Investments Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 303.180 2.247 Exel Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 1.543.334 443.253 Exel Logistics - Fashionflow Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 1.008 0 Exel Logistics - Management Services Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 1.159 0 Exel Logistics (Northern Ireland) Ltd. Großbritannien, Mallusk 100,00 EUR 4.843 -53 Exel Logistics Limited Großbritannien, Milton Keynes 100,00 EUR 32.940 6.818 Exel Logistics Property Ltd Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 55.624 5.173 Exel Management Services No 2 Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 22.456 Exel Overseas Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 150.242 16.165 Exel Overseas Finance Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 343.765 15.666 Exel Scotland Ltd Großbritannien, Glasgow 100,00 EUR 2.431 568 Exel UK Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 46.249 18.514 F.X. Coughlin (U.K.) Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 2.773 -14 Fashion Logistics Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 381 202 Formation E-Document Solutions Limited Großbritannien, London 95,96 EUR 6.483 -7.225 Freight Indemnity and Guarantee Company Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 18 0 Henderson Line Ltd Großbritannien, Glasgow 100,00 EUR 353 -5 Higgs International Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 12.014 990 Hull Blyth (Angola) Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -3.653 -2.111 Hyperion Properties Ltd. Großbritannien, Bedford 100,00 EUR -5.016 0 5 Inside Track Automotive Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 2.911 0 5 Joint Retail Logistics Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 846 0 5 Kampton Großbritannien, Bedford 100,00 EUR -54 -102 McGregor Cory Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 19.734 5.564 McGregor Gow & Holland (1996) Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 263 0 McGregor Sea & Air Services Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 336 0 Mercury Holdings Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 10.682 0 MSAS Global Logistics Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 63.790 4.290 MSAS Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -3.457 0 National Carriers Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 5.890 207 Ocean (Shetland) Limited Großbritannien, Glasgow 100,00 EUR 195 0 Ocean Group Investments Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 26.484 8.001 Ocean Overseas Holdings Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 402.226 517.742 Ocean Transport & Trading Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 601.233 20.275 Orbital Secretaries Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 0 0 5 Outrack Credit (UK) Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR 1 0 5 Packaging Datastore Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 739 Packaging Management Group Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 -75 Power Europe (Cannock) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 1.233 860 Power Europe (Doncaster) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 929 564 Power Europe Development Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 0 Power Europe Development No. 3 Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -18 -190 Power Europe Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR -3.263 316 Power Europe Operating Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 8.982 2.296 RDC Properties Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 6.353 0 Realcause Limited Großbritannien, Bedford 100,00 EUR 473.031 26.847 Rosier Tankers Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 EUR -3.005 1 5 Ross House (AL) Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 336 0 Speedmail International Ltd. Großbritannien, London 100,00 EUR 9.784 0 T&B Whitwood Holdings Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 18.001 675 TBG USA Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 0 5 TBMM Holdings Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 30 -2 The Stationery Office Enterprises Ltd. Großbritannien, London 95,96 EUR -42.129 11 The Stationery Office Group Ltd. Großbritannien, London 95,96 EUR 28.119 0 The Stationery Office Holdings Ltd. Großbritannien, London 95,96 EUR 3.217 -12.748 The Stationery Office Ltd. Großbritannien, London 95,96 EUR 125.027 18.650 Tibbett & Britten (USA) Limited Großbritannien, Bracknell 99,93 EUR 0 0 Tibbett & Britten Group Iberia Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 0 Tibbett & Britten Group Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 30.185 -27.744 Tibbett & Britten International Holdings Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 0 8.610 Tibbett & Britten International Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 EUR 676 0 Tradeteam Limited Großbritannien, Bedford 50,10 EUR 32.984 9.757 TSO Holdings A Limited Großbritannien, London 95,96 EUR 29.217 0 TSO Holdings B Limited Großbritannien, London 95,96 EUR 44.447 0 TSO Property Limited Großbritannien, London 95,96 EUR 10.627 548 Williams Lea Group Limited Großbritannien, London 95,96 EUR 136.571 2.110 Williams Lea Group Management Services Limited Großbritannien, London 95,96 EUR 344 388 Williams Lea Holdings Plc. Großbritannien, London 95,96 EUR 478.313 3.296 Williams Lea Ltd. Großbritannien, London 95,96 EUR 41.816 18.103 Williams Lea UK Limited Großbritannien, London 95,96 EUR 18.112 2.384 Yorkshire Exhibition Services Ltd. Großbritannien, Staines 85,00 EUR 176 79 DHL Freight Hungary Forwarding and Logistics Ltd. Ungarn, Budapest 100,00 EUR -179 -162 Cassin Air Transport (Shannon) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 9.264 0 5 Darshaan Properties Ltd (D) Irland, Dublin 100,00 EUR 8.023 -655 Deutsche Post Insurance Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 7.547 2.631 DHL Express (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR -22.442 -18.940 DHL Global Forwarding (Ireland) Limited Irland, Dublin 100,00 EUR 8.032 2.792 DHL Holdings (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 93 0 DHL International (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 1.048 4 Exel (European Services Centre) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR -10.665 -14 Exel Freight Management (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 0 0 5 Exel Supply Chain Solutions Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR -1.794 -2.652 Exel Technology Supply Chain Solutions (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 1.861 -9.373 NFC International Holdings (Ireland) Irland, Dublin 100,00 EUR 28.584 0 Ocean Group (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 EUR 3.321 0 Sydney Cooper (Distribution) Ltd Irland, Dublin 100,00 EUR 13.337 916 Tankfreight (Ireland) Ltd Irland, Dublin 100,00 EUR 7.174 337 Tibbett & Britten Group (Ireland) Limited Irland, Dublin 100,00 EUR 4.992 256 Transflash McGregor (Ireland) Ltd (A) Irland, Dublin 100,00 EUR -10.470 7.147 Williams Lea Ireland Ltd. Irland, Dublin 95,96 EUR 1.742 -14 DHL Express (Iceland) EHF Island, Reykjavik 100,00 EUR -40 -5 DHL Aviation (Italy) S.r.l. Italien, Mailand 100,00 EUR 3.624 2.085 DHL Exel Supply Chain (Italy) s.p.a. Italien, Mailand 100,00 EUR 28.083 132 DHL Express (Italy) S.r.l. Italien, Mailand 100,00 EUR 19.641 -3.559 DHL Global Forwarding (Italy) S.p.a. Italien, Mailand 100,00 EUR 50.646 19.297 DHL Holding (Italy) S.r.l. Italien, Mailand 100,00 EUR 262.260 9.652 Giorgio Gori S.r.l. Italien, Collesalvetti (Livorno) 60,00 EUR 16.570 7.195 Williams Lea Italia S.r.l. Italien, Rom 95,96 EUR -22 -112 DHL International d.o.o. Kroatien (Hrvatska), Zagreb 100,00 EUR 2.138 651 DHL Latvia SIA Lettland, Riga 100,00 EUR -562 -1.259 UAB DHL Lietuva Litauen, Vilnius 100,00 EUR 1.969 483 Deutsche Post Reinsurance S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,00 EUR 2.240 461 DHL Express (Luxembourg) S.A. Luxemburg, Contern 100,00 EUR 4.635 353 DHL Global Forwarding (Luxembourg) S.A. Luxemburg, Luxemburg 100,00 EUR 761 153 Ocean Overseas (Luxembourg) Sarl Luxemburg, Luxemburg 100,00 EUR 20.194 263.611 Traditrade Holding SA Luxemburg, Luxemburg 100,00 EUR 22 -1 DHL Express Macedonia d.o.o.e.l Mazedonien, Skopje 100,00 EUR 1.595 362 Aerocar B.V. Niederlande, Amsterdam 100,00 EUR 7.181 813 Container Services (Amsterdam) B.V. Niederlande, Amsterdam 100,00 EUR 245 1 DANZAS (Oss) B.V. Niederlande, Tiel 100,00 EUR 4.754 22 DANZAS Fashion B.V. Niederlande, Venlo 100,00 EUR -25.773 -6.442 DANZAS Fashion Service Centers B.V. Niederlande, Waalwijk 100,00 EUR 732 83 DANZAS Services (Oss) B.V. Niederlande, Tiel 100,00 EUR 45 0 Deutsche Post Finance B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR 11.778 552 Deutsche Post Global Mail (Netherlands) B. V. Niederlande, Utrecht 100,00 EUR 7.845 1.571 Deutsche Post International B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR 3.086.452 213.588 1 TheNetherlands622009 B.V. Niederlande, Appeldorn 100,00 EUR - - 1 Deutsche Post Mail Distribution (Netherlands) B.V. Niederlande, Apeldoorn 100,00 EUR -8.145 -166 Deutsche Post Selekt Mail Nederland C.V. Niederlande, Utrecht 100,00 EUR -37.834 -9.269 DHL Aviation (Netherlands) B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR 8.915 -10 DHL Express (Netherlands) B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR -18.758 14.280 DHL Finance Services B.V. Niederlande, Maastricht 100,00 EUR 21.554 1.576 DHL Freight (Netherlands) B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR 3.961 426 DHL Global Forwarding (Netherlands) B.V. Niederlande, Luchthaven Schiphol 100,00 EUR 29.726 -3.426 DHL International B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR 26.664 0 DHL Supply Chain (Netherlands) B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR 132.204 -5.969 DHL Supply Chain Management (Benelux) B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR -30.507 440 DHL Technical Distribution B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR -2.059 -75 DZ Specialties B.V. Niederlande, Amersfoort 100,00 EUR 62.387 -902 Exel Group Holdings (Nederland) B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 59.555 -10.362 Exel International Holdings (Netherlands 1) B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 695.862 0 Exel International Holdings (Netherlands 2) B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 1.141.082 18.246 Exel International Holdings (Netherlands 5) B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 27.314 33.208 Exel Investments Netherlands BV Niederlande, Veghel 100,00 EUR 225 0 Exel Roadfreight Services B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR -7.737 -518 F.X. Coughlin B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 1.617 313 Gerlach & Co Internationale Expediteurs B.V. Niederlande, Venlo 100,00 EUR 3.107 346 Integrated Logistics Management Belgium B.V. Niederlande, Veghel 100,00 EUR 1.576 -50 Interlanden B.V. Niederlande, Apeldoorn 100,00 EUR -183 -12.603 1 Wegener Transport B.V. Niederlande, Appeldorn 70,00 EUR - - 1 ITG Global Logistics B.V. Niederlande, Schiphol C 100,00 EUR 954 -575 MailMerge Nederland B.V. Niederlande, Wormerveer 100,00 EUR 157 0 Mercury Airspeed International B.V. Niederlande, Nieuw Vennep 100,00 EUR -822 -20 Pharma Logistics B.V. Niederlande, Rotterdam 100,00 EUR 342 -13 Selektvracht B.V. Niederlande, Utrecht 100,00 EUR 15.034 4.088 Transportbedrijf H. de Haan Vianen B.V. Niederlande, Utrecht 100,00 EUR 4.674 0 VGL Direct Load Services B.V. Niederlande, Tiel 100,00 EUR -2.116 -495 Williams Lea Netherlands B.V. Niederlande, Amsterdam 95,96 EUR -474 -679 DHL Exel Supply Chain (Norway) AS Norwegen, Oslo 100,00 EUR 1.105 -2.654 DHL Express (Norway) AS Norwegen, Oslo 100,00 EUR 4.005 -9.509 DHL Global Forwarding (Norway) AS Norwegen, Gardemoen 100,00 EUR -9.108 -3.417 DHL Quality Cargo AS Norwegen, Oslo 100,00 EUR 2.437 -142 Exel Eiendom AS Norwegen, Oslo 100,00 EUR 11.116 215 DHL Express (Austria) Ges.m.b.H Österreich, Guntramsdorf 100,00 EUR 4.096 -4.639 DHL Global Forwarding (Austria) Ges.m.b.H Österreich, Wien 100,00 EUR 15.684 -1.344 DHL Lebensmittel Logistik GmbH Österreich, Wien 100,00 EUR 948 -4.526 DHL Logistik Service GmbH Österreich, Wien 100,00 EUR 887 -2.353 DHL Pipelife Logistik GmbH Österreich, Wien 100,00 EUR 1.804 58 DHL Supply Chain (Austria) GmbH Österreich, Wien 100,00 EUR 3.803 4.736 DHL Transcare Transport GmbH Österreich, Wien 100,00 EUR 5.500 -37 Global Mail (Austria) Ges. m.b.H Österreich, Wien 100,00 EUR 1.833 430 ITG Internationale Spedition Ges.m.b.H. Österreich, Wien 100,00 EUR 25 27 Multimar Seefrachtenkontor Ges.m.b.H Österreich, Wien 100,00 EUR 278 -50 Danzas Polska Sp. z o. o. Polen, Warschau 100,00 EUR 24 0 DHL Exel Supply Chain (Poland) Sp. z o.o. Polen, Warschau 100,00 EUR -1.419 -1.861 DHL Exel Supply Chain Trade (Poland) Sp. z o.o. Polen, Warschau 100,00 EUR 448 9 DHL Express (Poland) Sp. z o.o Polen, Warschau 100,00 EUR 59.774 24.860 DHL Global Forwarding Sp. z o.o. Polen, Łódź 100,00 EUR 13.338 3.409 Gerlach Sp. z o.o. Polen, Gluchowo/Komorniki 100,00 EUR 782 229 Historia Sp. z o.o. Polen, Warschau 100,00 EUR -155 0 DHL Exel Supply Chain Portugal Lda. Portugal, Alverca 100,00 EUR 7.095 1.292 DHL Express Portugal Lda. Portugal, Moreira da Maia 100,00 EUR 19.742 3.329 DHL Global Forwarding Portugal, Lda. Portugal, Moreira da Maia 100,00 EUR 3.301 829 Exel de Portugal Transitarios Lda Portugal, Lissabon 100,00 EUR 94 -4 Gori Iberia Transitarios, Limitada Portugal, Matosinhos 45,00 EUR 622 304 Cargus Express Curier SRL Rumänien, Bukarest 99,91 EUR -5.232 -4.863 Cargus International Srl Rumänien, Bukarest 100,00 EUR -3.244 1.521 DHL International (Romania) SRL Rumänien, Bukarest 99,00 EUR 7.978 5.018 DHL Logistics SRL Rumänien, Bukarest 100,00 EUR 746 275 DHL Exel Supply Chain (Sweden) AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 13.995 -3.348 DHL Exel Supply Chain Trollhättan AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 4.152 1.338 DHL Express (Sweden) AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR -3.739 -24.548 DHL Global Forwarding (SWEDEN) AB Schweden, Kista 100,00 EUR 12.271 -276 DHL Global Mail Nordic AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 973 836 D.H.L. International AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 3.564 0 DHL Nordic AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 73.685 -1.158 DHL Rail AB Schweden, Trelleborg 100,00 EUR 116 120 DHL Stenvreten KB Schweden, Stockholm 100,00 EUR -1.488 -1.461 Exel Sweden AB Schweden, Stockholm 100,00 EUR 15.302 165 Williams Lea Sweden AB Schweden, Nyköping 95,96 EUR 936 -32 DANMAR Lines AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 16.467 -1.392 Danzas Holding AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 231.048 42.988 Deutsche Post Global Mail (Switzerland) AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 958 839 DHL Express (Schweiz) AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 15.330 10.624 DHL Logistics (Schweiz) AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 21.623 3.465 DHL Management (Schweiz) AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 21.283 20.730 Gerlach AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 5.461 4.327 Laible AG Speditionen Schweiz, Schaffhausen 100,00 EUR 418 359 Presse Service Güll GmbH Schweiz, St.Gallen 51,00 EUR 1.847 398 StarBroker AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 14.957 3.308 Véron Grauer AG Schweiz, Basel 100,00 EUR 739 519 Vetsch AG, Internationale Transporte Schweiz, Buchs 100,00 EUR 1.214 258 1 Vetsch Internationale Transporte Ges.m.b.H. Österreich, Wolfurt 100,00 EUR - - 1 DHL Global Forwarding (Senegal) S.A. Senegal, Dakar 100,00 EUR 93 55 DHL Senegal SARL Senegal, Dakar 100,00 EUR 1.233 712 DHL Medjunarodni Vazdusni Ekspres d.o.o. Serbien, Belgrad 100,00 EUR 3.770 726 DHL Express (Slovakia) Spol Sro Slowakei, Bratislava 100,00 EUR 7.019 764 DHL Logistics (Slovakia) spol. S.r.o. Slowakei, Senec 100,00 EUR 1.280 -415 Exel Slovakia, s.r.o. Slowakei, Bratislava 100,00 EUR 1.082 -596 DHL Ekspres (Slovenija) d.o.o. Slowenien, Trzin 100,00 EUR -25 -665 DHL Logistica D.O.O. Slowenien, Bmik 100,00 EUR 693 -61 Danzas, S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR 235.329 46.048 1 Union Aduanera Española S.A. Spanien, Barcelona 100,00 EUR - - 1 DHL EXEL SUPPLY CHAIN (SPAIN) SL Spanien, Madrid 100,00 EUR 48 -3 DHL Exel Supply Chain Euskal-Log, S.L.U. Spanien, Barcelona 100,00 EUR 6 -4 DHL Express Iberia S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR 201.576 27.336 1 Denalur SPE, S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express a Coruna Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Alacant Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Araba Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Barcelona Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Bizkaia Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Cantabria Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Castello Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Ciudad Real Spain S.L. Spanien, Ciudad Real 100,00 EUR - - 1 DHL Express Girona Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Guipuzkoa Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Huelva Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Iles Baleares Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Jaén Spain S.L. Spanien, Ciudad Real 100,00 EUR - - 1 DHL Express Lugo Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Madrid Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Malaga Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Navarra Spain S.L. Spanien, Navarra 100,00 EUR - - 1 DHL Express Pontevedra Spain S.L. Spanien, Pontevedra 100,00 EUR - - 1 DHL Express Servicios S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Sevilla Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Tarragona Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Valencia Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Valladolid Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Express Zaragoza Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR - - 1 DHL Freight Spain S.L. Spanien, San Sebastián 100,00 EUR 7.054 541 DHL Global Forwarding Spain SL Spanien, Madrid 100,00 EUR 17.547 4.195 Gori Iberia S.L Spanien, Barcelona 60,00 EUR 1.556 539 Williams Lea S.L. Spanien, Barcelona 95,96 EUR -276 -56 DHL Automotive s.r.o. Tschechische Republik, Prag 100,00 EUR 9.991 1.867 DHL Express (Czech Republic) s.r.o. Tschechische Republik, Ostrava 100,00 EUR 8.047 784 DHL Food Logistics, s.r.o. Tschechische Republik, Ricany 100,00 EUR 401 21 DHL Global Forwarding (CZ) s.r.o. Tschechische Republik., Prag 100,00 EUR 18.974 2.809 DHL Information Services (Europe) s.r.o. Tschechische Republik, Prag 100,00 EUR 86.361 5.420 DHL Packaging, s.r.o. Tschechische Republik, Pohorelice 70,00 EUR -273 508 DHL Shoe Logistics s. r. o. Tschechische Republik, Pohorelice 100,00 EUR 905 -263 DHL Supply Chain, s.r.o. Tschechische Republik, Pohorelice 100,00 EUR 7.838 -803 Exel Czech Republic s.r.o Tschechische Republik, Prag 100,00 EUR 373 76 Gerlach Spol s.r.o. Tschechische Republik, Rudna u Prahy 100,00 EUR 2.023 1.213 PPL CZ s.r.o. Tschechische Republik, Prag 100,00 EUR 72.007 5.081 Williams Lea Czech Republic, s.r.o. Tschechische Republik, Brünn 95,96 EUR 728 -1.271 DHL Global Forwarding Tasimacilik A. S. Türkei, Istanbul 100,00 EUR 8.762 1.231 DHL Lojistik Hizmetleri A.S. Türkei, Istanbul 100,00 EUR 9.409 -381 DHL Worldwide Express Tasimacilik ve Ticaret A.S. Türkei, Istanbul 100,00 EUR 20.169 3.858 Danzas Kiev Ltd. Ukraine, Kiew 100,00 EUR -1.471 -274 1 Danzas Odessa Ltd. Ukraine, Odessa 100,00 EUR - - 1 DHL International (Ukraine) ZAT Ukraine, Kiew 100,00 EUR 1.625 363 DHL Logistics (Ukraine) Ltd. Ukraine, Kiew 100,00 EUR 132 - 1 DP Air Cargo Service Ukraine Ltd. Ukraine, Kiew 100,00 EUR - - 1 OOO ASG Rad Transport Russia Russland, Moskau 100,00 EUR - - 1 Williams Lea Ukraine LLC Ukraine, Kiev 95,96 EUR 64 -90 DHL Exel Supply Chain Hungary Ltd. Ungarn, Ullo 100,00 EUR -1.274 -1.678 DHL Express (Hungary) Ltd. Ungarn, Budapest 100,00 EUR 13.250 1.235 DHL Global Forwarding Hungary Kft Ungarn, Vecses 100,00 EUR 3.586 -684 DHL Logistics (Hungary) Ltd. Ungarn, Budapest 100,00 EUR 15.401 26 Gerlach Kft Ungarn, Budapest 100,00 EUR 574 -7 Williams Lea Hungary Kft. Ungarn, Budapest 95,96 EUR -23 -22 DHL (Cyprus) Ltd. Zypern, Nikosia 100,00 EUR 2.807 176 DHL Exel Supply Chain (Argentina) S.A. Argentinien, Buenos Aires 100,00 EUR 938 -376 DHL Express (Argentina) SA Argentinien, Buenos Aires 100,00 EUR 12.506 976 DHL Global Forwarding (Argentina) S.A. Argentinien, Buenos Aires 99,97 EUR 4.728 49 Exel Logistics Argentina SA Argentinien, Buenos Aires 100,00 EUR 520 139 Gori Argentina S.A Argentinien, Mendoza 57,00 EUR 89 -72 Williams Lea Argentina S.A. Argentinien, Buenos Aires 95,96 EUR -213 -106 DHL Worldwide Express (Aruba) NV Aruba, Oranjesta 100,00 EUR 4 0 5 DHL (Bahamas) Limited Bahamas, Nassau 100,00 EUR 1.001 -96 DHL (Barbados) Ltd. Barbados, St. Michael 100,00 EUR 1.484 -111 Marias Falls Insurance Co., Ltd. Bermuda, Hamilton 100,00 EUR 31.397 -3.762 Transguard Insurance Ltd Bermuda, Bedford 100,00 EUR 653 26 DHL (Bolivia) SRL Bolivien, Santa Cruz de la Sierra 100,00 EUR 4.278 -250 DHL Express (Brazil) Ltda Brasilien, São Paulo 100,00 EUR 10.978 3.739 DHL Logistics (Brazil) Ltda. Brasilien, São Paulo / SP 100,00 EUR -38.675 -24.328 Exel Global Logistics do Brasil S.A. Brasilien, São Paulo 100,00 EUR 4.092 442 Exel Logistics do Nordeste Ltda. Brasilien, Camacari 100,00 EUR 4.898 -817 F.X. Coughlin do Brasil Ltda Brasilien, São Paulo 100,00 EUR -5.451 0 Unidock's Assessoria e Logistica de Materiais Ltda. Brasilien, Barueri 100,00 EUR 27.674 5.907 Williams Lea (Brazil) Assessoria Em Solucoes Empresariais Ltda Brasilien, Rio de Janeiro 95,96 EUR 259 320 DHL (BVI) Ltd. Brit.Jungferninseln, Tortola 100,00 EUR 1.503 -514 Saturn Integrated Logistics Inc.. Kanada, Toronto 100,00 EUR 181 179 DHL Express (Chile) Ltda. Chile, Santiago 100,00 EUR 15.579 9.904 DHL Global Forwarding (Chlile) S.A. Chile, Santiago de Chile 100,00 EUR 11.115 3.259 Exel Chile SA Chile, Santiago 99,99 EUR 1.215 149 Gori Chile S.A. Chile, Santiago 59,40 EUR 4.061 342 DHL (Costa Rica) S.A. Costa Rica, Cormar 100,00 EUR 6.911 -654 DHL Aviation (Costa Rica) SA Costa Rica, San José 100,00 EUR 1.710 177 DHL Customer Support (Costa Rica) S.A. Costa Rica, Real Cariari 100,00 EUR -456 0 DHL Customs (Costa Rica) SA Costa Rica, Cormar 100,00 EUR 1.463 -958 DHL Management Cenam S. A. Costa Rica, Heredia 100,00 EUR 2.279 319 Integracion Aduanera S. A. Costa Rica, Barrio Tournon 51,00 EUR 460 12 DHL Dominicana SA Dominikanische Republik, Santo Domingo 100,00 EUR -171 -418 Aero Express del Ecuador (TransAm) cia Ltda. Ecuador, Guayaquil 100,00 EUR 4.929 681 DHL Express (Ecuador) S.A. Ecuador, Quito 100,00 EUR 2.867 1.229 DHL Global Forwarding (Ecuador) S.A. Ecuador, Quito 100,00 EUR 34 1 DHL Express (El Salvador) S.A. de C.V. El Salvador, San Salvador 100,00 EUR 3.257 1.521 1 DHL Logistics de El Salvador S..A. de C.V. El Salvador, San Salvador 100,00 EUR - - 1 Postal One de El Salvador S.A. de C.V. El Salvador, San Salvador 100,00 EUR - - 1 DHL Global Forwarding (El Salvador) S.A. El Salvador, San Salvador 100,00 EUR 319 -79 DHL de Guatemala S.A. Guatemala, Guatemala Stadt 100,00 EUR 11.004 4.810 DHL Global Forwarding (Guatemala) S.A. Guatemala, Guatemala Stadt 100,00 EUR 1.795 487 1 Carga Aerea Internacional S.A. (CARINTER) Guatemala, Guatemala Stadt 100,00 EUR - - 1 DHL Zona Franca (Guatemala) S.A. Guatemala, Guatemala Stadt 100,00 EUR - - 1 Transportes Expresos Internacionales (Interexpreso) S.A. Guatemala, Guatemala Stadt 100,00 EUR - - 1 DHL S.A. Guatemala, Guatemala Stadt 100,00 EUR 2.470 400 DHL International Haiti SA Haiti, Port-au-Prince 100,00 EUR 591 -66 DHL (Honduras) S.A. de C.V. Honduras, San Pedro Sula 100,00 EUR 4.944 766 DHL (Jamaica) Ltd. Jamaika, Kingston 100,00 EUR 884 -855 Ibryl Inc. Kaimaninsel, George Town 100,00 EUR -10.876 -7.424 Circuit Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 117 250 Connect Logistics Services Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 21.597 6.037 D.H.L. International Express Ltd. Kanada, Mississauga 100,00 EUR 74.398 92 DHL Global Forwarding (Canada) Inc. Kanada, Mississauga 100,00 EUR 46.490 2.517 DHL Customs Brokerage Ltd. Kanada, Mississauga 100,00 EUR 27 134 DHL Express (Canada) Ltd. Kanada, Mississauga 100,00 EUR -156.084 -11.362 Exel Canada Ltd Kanada, Toronto 100,00 EUR -8.543 -6.013 Exel Transportation Services Inc. [Canadian Branch] Kanada, Mississauga 100,00 EUR 377 -116 Freshlink Canada Ltd Kanada, Toronto 100,00 EUR 655 109 Harmony Logistics Canada Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 7.215 1.911 Matrix Logistics Services Ltd. Kanada, Toronto 100,00 EUR -369 -3 Relay Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 12 0 SCM Supply Chain Management Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR -344 -699 Summit Logistics Inc. [Canada] Kanada, Toronto 100,00 EUR 11.036 1.150 Tibbett & Britten Group Canada Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 13.588 5 Tracker Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 1.372 165 Transcare Supply Chain Management Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 353 52 Western Distribution Centers Alberta Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 860 0 Williams Lea (Canada), Inc. Kanada, Montréal 95,96 EUR 222 54 Zenith Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 EUR 1.711 -10 Aero Express del Acuador (Transam) cia Ltda. Sucursal Colombia Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 702 698 Agencia de Aduanas SIA DHL Global Forwarding (Colombia) S.A. Nivel 1 Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 2.266 400 DHL Express Colombia Ltda. Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 11.884 5.252 DHL Global Forwarding (Colombia) Ltda Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 2.005 -543 DHL Global Forwarding Depósito Aduanero (Colombia) S.S. Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 1.801 279 DHL Global Forwarding Zona Franca (Colombia) S.A. Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 2.895 -381 Vensecar Internacional C.A. SUCURSAL Colombia Kolumbien, Bogotá 100,00 EUR 225 63 DHL International Antilles SARL Martinique, Lamentin 100,00 EUR -557 -386 DHL Co Manufacturing Packing SC México Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR -266 1.287 DHL Corporate Services SC México Mexiko, Teptzotlán Edo de México 100,00 EUR 5.996 1.623 DHL Express México, S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR 28.865 17.119 DHL Global Forwarding (Mexico) S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR 17.573 4.441 DHL In Plant Services SC México Mexiko, Teptzotlán Edo de México 100,00 EUR 919 -11 DHL Metropolitan Logistics SC México Mexiko, Teptzotlán Edo de México 100,00 EUR -434 44 DHL Regional Logistics SC México Mexiko, Teptzotlán Edo de México 100,00 EUR -2.757 -337 Exel Automocion S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR 5.563 722 Exel Logistics S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR 7.286 4.879 Exel Supply Chain Services de Mexico, S.A. de C.V. Mexiko, Teptzotlán Edo de México 100,00 EUR 408 -7 Hyperion Inmobilaria S.A. de C.V. Mexiko, Teptzotlán Edo de México 100,00 EUR 2.447 141 Venture Logistics S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR 1.875 611 Williams Lea México, S. de R.L. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 95,96 EUR -269 -101 DHL Global Forwarding (Nicaragua) SA Nicaragua, Managua 100,00 EUR -65 -6 DHL Nicaragua S. A. Nicaragua, Managua 100,00 EUR 1.059 167 DHL of Curacao NV Niederländische Antillen, Curaçao 100,00 EUR 1.187 -255 DHL St. Maarten N.V. Niederländische Antillen, Philipsburg 100,00 EUR 2.047 -70 Aerotrans S.A. Panama-Stadt 100,00 EUR 7 0 DHL Aero Expresso S.A. Panama-Stadt 100,00 EUR 19.140 848 DHL Arwest (PANAMA) S.A. Panama-Stadt 100,00 EUR -2.082 -730 1 Corporación Arwest de Mexico S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR - - 1 DHL Arwest de Mexico S.A. de C.V. Mexiko, Mexiko-Stadt 100,00 EUR - - 1 DHL Arwest (Guatemamala) S.A. Guatemala, Guatemala Stadt 100,00 EUR - - 1 DHL Global Forwarding (Panama) S.A. Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR 3.086 509 1 DHL Holding Panama Inc. Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR - - 1 DHL Holding Central America Inc. Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR 37.174 3.180 1 Lagents & Co. SRL Costa Rica, San José 50,00 EUR - - 1 DHL Panama S.A. Panama, Panama-Stadt 100,00 EUR 2.359 -70 DHL (Paraguay) S.R.L. Paraguay, Asunción 100,00 EUR 3.149 774 DHL Express Peru S.A.C. Peru, Callao 100,00 EUR 13.885 2.289 1 DHL Express Aduanas Peru S.A.C. Peru, Callao 100,00 EUR - - 1 DHL Global Forwarding Peru S.A. Peru, Lima 100,00 EUR 2.582 -166 Dimalsa Logistics Inc. Puerto Rico, San Juan (Tacano) 100,00 EUR 1.002 103 DHL (Trinidad and Tobago) Limited Trinidad und Tobago, Port of Spain 100,00 EUR 699 -795 DHL (Uruguay) S.R.L. Uruguay, Montevideo 100,00 EUR 6.779 1.072 Tafinor S.A. Uruguay, Montevideo 100,00 EUR -26 0 5 AEI Drawback Services, Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 8.119 1.088 Air Express International USA, Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 16.159 1.453 ASTAR Air Cargo LLC USA, New York 49,00 EUR -120.256 -17.721 6 Aviation Fuel Inc. USA, Plantation 100,00 EUR -4.092 -429 Danzas Corporation USA, Plantation 100,00 EUR -27.789 -6.328 DHL Avation Americas Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 1.299 257 DHL Express (USA) Inc. USA, Plantation 100,00 EUR -2.075.112 -144.878 DHL Global Customer Solutions (USA) Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 711 967 DHL Global Forwarding Management Latin America Inc. USA, Coral Gables 100,00 EUR 2.931 2.374 DHL Information Services (Americas), Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 810 3.628 DHL Network Operations (USA) Corp. USA, Plantation 100,00 EUR -486.279 -258.063 DHL Regional Services Inc. USA, Plantation 100,00 EUR 1.459 973 DHL Solutions (USA), Inc. USA, Plantation 100,00 EUR -13.474 -4.997 DHL Specialized Services USA, Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 0 0 DPWN Financing (USA) 1, LLC USA, Wilmington 100,00 EUR 0 0 DPWN Financing (USA) 2, LLC USA, Wilmington 100,00 EUR 0 0 DPWN Financing (USA) LP USA, Wilmington 100,00 EUR 48 292 DPWN Holdings (USA), Inc. USA, Columbus 100,00 EUR 4.855.378 -5.410 Exel Direct Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 26.907 879 Exel Global Logistics Inc. USA, Palm City 100,00 EUR -21 -3.433 Exel Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 86.507 50.428 Exel Investments Inc. USA, Wilmington 100,00 EUR 668.885 28.912 Exel Transportation Services Inc. USA, Memphis 100,00 EUR -171.769 -10.957 Exel Trucking Inc. USA, Memphis 100,00 EUR -1.266 -33 Genesis Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 7.482 3.137 Giorgio Gori USA, Inc. USA, Baltimore 60,00 EUR 4.197 2.282 Global Mail Inc. USA, Columbus 100,00 EUR 105.347 -5.106 Heartland Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 EUR 1.984 355 ITG International Transports, Inc. USA, Chelsea 100,00 EUR 400 25 Llano Logistics LP USA, Westerville 100,00 EUR 5.031 439 MTS Holdings LLC USA, Weston 100,00 EUR 0 0 1 Mail Terminal Services of California, LLC (CA) (SFO&LAC) USA, Weston 100,00 EUR - - 1 Mail Terminal Services of Illinois, LLC (IL) (ORD) USA, Weston 100,00 EUR - - 1 Mail Terminal Services of New Jersey, LLC (NJ) (EWR) USA, Weston 100,00 EUR - - 1 Mail Terminal Services, LLC (DE) Series USA, Weston 100,00 EUR - - 1 Mercury Airfreight International Inc. USA, Avenel 100,00 EUR 585 64 Mercury Holdings Inc. USA, Avenel 100,00 EUR 241 0 Polar Air Cargo Worldwide Inc. USA, Purchase 49,00 EUR 8.863 596 Sky Courier, Inc. USA, Sterling 100,00 EUR 4.855 1.400 SmartMail LLC USA, Delaware 100,00 - - 4 South Bay Terminals LLC USA, Westerville 100,00 EUR -4.503 -2.844 Tibbett & Britten Group North America, LLC USA, Westerville 99,93 EUR -21.055 4.962 TomAir LLC USA, Dover 100,00 EUR 4.824 -400 Williams Lea Holdings, Inc. USA, Chicago 95,96 EUR 25.670 0 Williams Lea Inc. USA, Chicago 95,96 EUR 71.720 527 Wilmington Air Park, LLC USA, Plantation 100,00 EUR -225.417 -15.844 DHL Fletes Aereos, C.A. Venezuela, Caracas 100,00 EUR 10.270 7.913 DHL Global Forwarding Venezuela, CA Venezuela, Caracas 100,00 EUR 7.753 2.550 Vensecar Internacional, C.A. Venezuela, Maiquitia 100,00 EUR 15.930 4.710 ASG (Australia) Pty Ltd. Australien, Tullamarine Victoria 100,00 EUR 28 0 Danzas PTY Limited Australien, Melborne 100,00 EUR 3.193 0 Deutsche Post Global Mail (Australia) Pty Ltd. Australien, Mascot 100,00 EUR -6.551 714 DHL Express (Australia) Pty Ltd. Australien, Sydney 100,00 EUR 14.929 3.463 DHL Global Forwarding (Australia) Pty Ltd. Australien, Tullamarine 100,00 EUR 62.123 10.792 DHL Supply Chain (Australia) Pty Limited Australien, Mascot 100,00 EUR 10.180 2.776 Exel (Australia) Pty Ltd Australien, Victoria 100,00 EUR 4.546 0 Gori Australia Pty LTD Australien, Brighton-Le-Sands 60,00 EUR 2.529 1.389 DHL Exel Supply Chain (Bangladesh) Private Limited Bangladesch, Dhaka 100,00 EUR 26 51 DHL Worldwide Express (Bangladesh) Private Ltd. Bangladesch, Dhaka 90,00 EUR 647 668 Trade Clippers Cargo Limited Bangladesch, Dhaka 85,00 EUR 94 98 DHL Express (Brunei) Sdn Bhd Brunei, Brunei Dar 90,00 EUR 463 236 Danzas (China) Ltd. China, Hongkong 100,00 EUR 4.433 3.085 Danzas AEI Logistics (Shanghai) Co.Ltd. China, Shanghai 100,00 EUR 3.200 472 Danzas Zhong Fu Freight Agency Co. Ltd. China, Shanghai 49,00 EUR 61.539 4.352 DHL (Chengdu) Service Ltd. China, Chengdu 100,00 EUR 566 -120 DHL Logistics (Beijing) Co., Ltd. China, Beijing 100,00 EUR -11.051 -3.647 DHL Logistics (China) Co., Ltd. China, Beijing 100,00 EUR 8.941 7.367 DHL Sinotrans Bonded Warehouse (Beijing) Co., Ltd. China, Beijing 51,68 EUR 717 381 DHL Sinotrans International Air Courier Ltd. China, Beijing 51,68 EUR 153.571 49.462 Exel Freight Forwarding (Shenzhen) Company Limited China, Shenzhen 100,00 EUR 1.054 180 Exel Logistics (Shanghai) Co. Ltd China, Shanghai 100,00 EUR -1.514 -1.951 Shanghai Danzas Freight Agency Co Ltd. China, Shanghai 100,00 EUR 975 45 Shanghai Quanyi Express Company Ltd – APEX2 China, Shanghai 51,67 EUR 1.863 0 Shanghai Quan Yi Express Ltd (APEX 3) China, Shanghai 51,67 EUR 1.975 142 Beijing Sinotrans Express Co Ltd China , Beijing 51,67 EUR -1.912 -2.172 DHL Aviation Services (Shanghai) Co., Ltd. China , Shanghai 100,00 EUR 4.806 -258 Dongguan DHL Supply Chain Co., Ltd. China , Dongguan 100,00 EUR 310 5 DHL Express (Fiji) Ltd. Fidschi, Suva 100,00 EUR 473 56 DHL Global Forwarding (Fiji) Limited Fidschi, Lautoka 100,00 EUR 300 0 DHL Global Forwarding Caledonie Frankreich Neukaledonien, Noumea, Cedex 100,00 EUR 2.923 397 DHL Global Forwarding Polynesie S.A.R.L. Französisch Polynesien, Faaa 100,00 EUR 3.511 494 DHL International Guinea Ecuatorial SRL Guam, Malabo 100,00 EUR -216 92 DANZAS AEI (HK) LTD China, Hongkong 100,00 EUR 64 -12 5 DHL Aviation (Hong Kong) Limited China, Hongkong 75,00 EUR 8.137 1.014 DHL Global Forwarding (Hong Kong) Ltd. China, Hongkong 100,00 EUR -67.325 3.708 DHL ISC (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 4.064 2.659 DHL Project & Chartering (China) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 12 -1 DHL Supply Chain (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 52.243 16.912 MSAS Global Logistics (Far East) Ltd. China, Hongkong 100,00 EUR 1.149 6.218 Star Broker (Hong Kong) Limited China, Hongkong 100,00 EUR 41 -1 Williams Lea Asia Limited China, Hongkong 95,96 EUR 2.258 471 1 MDF Australia Pty Limited t/a CREATIS Australien, Sydney 95,96 EUR - - 1 Williams Lea Pty Limited Australien, Sydney 95,96 EUR - - 1 Williams Lea (Beijing) Limited China, Beijing 95,96 EUR - - 1 Williams Lea (Hong Kong) Limited China, Hongkong 95,96 EUR - - 1 Williams Lea Japan Limited Japan, Tokyo 95,96 EUR - - 1 Williams Lea Private Limited Singapur, Singapur 95,96 EUR - - 1 DHL Express (Hong Kong) Ltd. China, Hongkong 100,00 EUR 18.961 2.609 Exel Consolidation Services Limited China, Hongkong 100,00 EUR 8.804 -4.103 Blue Dart Aviation Limited Indien, Chennai 39,71 EUR 4.486 -105 6 Blue Dart Express Limited Indien, Mumbai 81,03 EUR 76.512 7.553 DANZAS Freight (India) Pvt Ltd. Indien, Mumbai 100,00 EUR 67 0 DHL Express (India) Private Limited Indien, Mumbai 100,00 EUR 19.625 3.356 DHL Lemuir Logistics Private Limited Indien, Mumbai 76,00 EUR 53.120 6.943 Williams Lea India Private Ltd. Indien, Neu Delhi 62,85 EUR 1.636 425 P.T. Cargorama Multi Servisindo Indonesien, Jakarta 100,00 EUR 25 0 PT Birotika Semesta Indonesien, Jakarta 0,00 EUR 816 1.170 6 PT DANZAS SARANA PERKASA Indonesien, Jakarta 100,00 EUR -211 99 PT. DHL Exel Supply Chain Indonesia Indonesien, Jakarta 100,00 EUR -2.622 -254 PT. DHL Global Forwarding Indonesia Indonesien, Jakarta 100,00 EUR 5.424 1.910 DHL Global Forwarding Japan K.K. Japan, Tokyo 100,00 EUR 19.168 3.387 DHL Global Mail (Japan) K.K. Japan, Tokyo 100,00 EUR -526 -124 DHL Japan Inc. Japan, Tokyo 100,00 EUR 47.505 4.150 DHL SCM K.K. Japan, Saitama 100,00 EUR -642 -273 DHL Supply Chain Ltd. Japan, Shinagawa 100,00 EUR -20.567 1.478 DHL Supply Chain Services K.K. Japan, Shinagawa 100,00 EUR 705 56 Exel Japan (Finance) Ltd. Japan, Shinagawa 100,00 EUR 9.968 170 DHL Danzas Air & Ocean (Cambodia) Ltd. Kambodscha, Phnom Penh 100,00 EUR 24 0 DHL Express (Cambodia) Ltd. Kambodscha, Phnom Penh 100,00 EUR 192 100 DHL Logistics (Cambodia) Ltd. Kambodscha, Phom Penh 100,00 EUR 1.137 267 DHL International Transportation Co WLL Kuwait, Safat 0,00 EUR 141 0 6 DHL Global Forwarding (Kuwait ) Company WLL Kuwait , Safat 49,00 EUR 4.549 3.317 DHL Lao Limited Laos, Skihottabong 100,00 EUR 334 133 DHL Express (Macau) Ltd. Macau, Macau 100,00 EUR 400 75 Air Express International (Malaysia) Sdn. Bhd. Malaysia, Puchong 100,00 EUR 1.885 141 Asia-Pacific Information Services Sdn Bhd. Malaysia, Puchong 100,00 EUR 16.305 1.400 DANZASMAL Domestic Logistics Services Sdn. Bhd. Malaysia, Kuala Lumpur 49,00 EUR 1.034 422 DHL Air Freight Forwarder Sdn. Bhd. Malaysia, Kuala Lumpur 48,85 EUR 1.831 300 DHL Asia Pacific Shared Services Sdn Bhd Malaysia, Kuala Lumpur 100,00 EUR -3.118 189 DHL Exel Logistics (Malaysia) Sdh. Bhd. Malaysia, Shah Alam & Penang Selangor 100,00 EUR 1.920 163 DHL Express (Malaysia) Sdn. Bhd. Malaysia, Kuala Lumpur 70,00 EUR 8.814 2.186 DHL Global Forwarding (Malaysia) Sdn. Bhd. Malaysia, Kuala Lumpur 100,00 EUR 15.272 2.921 DHL Properties (M) Sdh. Bhd. Malaysia, Shah Alam & Penang Selangor 100,00 EUR 4.414 517 DHL Supply Chain (Malaysia) Sdn. Bhd. Malaysia, Shah Alam & Penang Selangor 100,00 EUR 5.856 -130 Exel Logistics Services (M) Sdn. Bhd. Malaysia, Shah Alam & Penang Selangor 100,00 EUR 24 0 DHL Express Nepal Pvt Ltd Nepal, Kathmandu 100,00 EUR 507 379 DHL Express (New Zealand) Limited Neuseeland, Auckland 100,00 EUR 4.456 1.343 DHL Global Forwarding (New Zealand) Ltd. Neuseeland, Auckland 100,00 EUR 14.056 3.398 DHL Holdings (New Zealand) Limited Neuseeland, Auckland 100,00 EUR 11.457 2.706 DHL Supply Chain (New Zealand) Limited Neuseeland, Auckland 100,00 EUR 23.881 2.374 DHL Express Lda Ost Timor, Dili 100,00 EUR 342 10 Exel Pakistan (Private) Ltd Pakistan, Karachi 60,00 EUR 1.092 361 DHL Pakistan (Private) Limited Pakistan, Karachi 100,00 EUR 4.427 552 DHL Express (Papua New Guinea) Ltd Papua-Neuguinea, PortMoresby 100,00 EUR 323 -28 DHL Global Forwarding (PNG) Limited Papua-Neuguinea, PortMoresby 100,00 EUR -88 0 DANZAS Intercontinental Inc. Philippinen, Manila 40,00 EUR -1.154 0 DHL Aviation (Philippines), Inc. Philippinen, Makati Stadt 100,00 EUR 0 15 DHL Exel Supply Chain Management Phils., Inc. Philippinen, Manila 100,00 EUR 1.061 167 DHL Exel Supply Chain Phils., Inc. Philippinen, Manila 100,00 EUR 1.218 -924 DHL Express (Philippines) Cor. Philippinen, Makati Stadt 100,00 EUR 5.925 -926 DHL Global Forwarding ( Philippines ), Inc. Philippinen, Manila 100,00 EUR 2.169 590 DHL Aviation (Asia Pacific) Pte Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 1.258 0 DHL Express (Singapore) Pte Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 121.745 927 DHL Global Forwarding (Singapore) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 57.253 19.322 DHL Global Forwarding Management (Asia Pacific) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 175.159 31.777 DHL Global Mail (Singapore) Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 401 227 DHL Supply Chain Singapore Pte. Ltd. Singapur, Singapur 100,00 EUR 39.149 -677 Tibbett & Britten Asia Pte Ltd Singapur, Singapur 100,00 EUR -763 -22 Capitol AEI (Private) Limited Sri Lanka, Colombo 70,00 EUR 330 -612 DHL Keells (Private) Ltd. Sri Lanka, Colombo 50,00 EUR 2.645 242 Exel Logistics Services Lanka (Private) Ltd Sri Lanka, Colombo 100,00 EUR 461 405 DHL Exel Supply Chain (Korea) Ltd. Südkorea, Seoul 100,00 EUR 2.284 -974 DHL Global Forwarding (Korea) Ltd. Südkorea, Seoul 100,00 EUR 11.740 2.551 DHL Incheon Hub Limited (Korea) Südkorea, Incheon Stadt 100,00 EUR 5.252 1.025 DHL Korea Limited Südkorea, Seoul 95,00 EUR 25.681 2.463 DHL Exel Supply Chain (Taiwan) Co. Ltd. Taiwan, Taipeh 100,00 EUR 609 -146 DHL Express (Taiwan) Corp. Taiwan, Taipeh 100,00 EUR 9.429 2.842 DHL Global Forwarding (Singapore) Pte Ltd. Taiwan Branch Taiwan, Taipeh 100,00 EUR 2.290 2.156 Exel Taiwan Logistics Co Ltd Taiwan, Taipeh 100,00 EUR -257 0 Asia Overnight (Thailand) Ltd. Thailand, Bangkok 48,71 EUR 498 63 DHL Express (Thailand) Limited Thailand, Bangkok 49,00 EUR 3.231 188 DHL Express International (Thailand) Ltd. Thailand, Bangkok 100,00 EUR 5.418 1.157 DHL Global Forwarding (Thailand) Ltd. Thailand, Bangkok 100,00 EUR 21.632 3.867 Exel Distribution (Thailand) Ltd Thailand, Nonthaburi 100,00 EUR 16.354 1.785 Exel Logistics far East Ltd Thailand, Bangkok 49,00 EUR 4.624 1.606 Exel Thailand Ltd. Thailand, Bangkok 100,00 EUR 726 0 5 Singha Sarn Co. Ltd Thailand, Bangkok 100,00 EUR -14 -5 DHL Global Forwarding (Vietnam) Corporation Vietnam, Ho Chi Minh Stadt 49,00 EUR 1.476 1.283 DHL Supply Chain (Vietnam) Limited Vietnam, Ho Chi Minh Stadt 100,00 EUR 153 307 DHL-VNPT Express Ltd. Vietnam, Ho Chi Minh Stadt 51,00 EUR 2.009 -239 DHL Air Freight Forwarder (Egypt) WLL Ägypten, Kairo 100,00 EUR 0 0 DHL Egypt WLL Ägypten, Kairo 100,00 EUR 208 -58 DHL Global Forwarding S.A.E. Ägypten, Kairo 100,00 EUR 4.285 1.768 Misr Freight Sarl Ägypten, Kairo 100,00 EUR 335 -28 DHL International (Albania) Ltd. Albanien, Tirana 100,00 EUR 829 263 DHL International (Algeria) SARL Algerien, Algiers 100,00 EUR 1.583 799 DHL Global Forwarding (Angola) - Comércio e Transitários, Ltda Angola, Luanda 99,00 EUR -2.607 -3.001 Hull, Blyth (Angola) Ltd. (Angolan branch) Angola, Luanda 100,00 EUR 8.090 1.287 1 Hull Blyth Angola Viagens e Turismo Lda Angola, Luanda 100,00 EUR - - 1 Uniauto-Organizacoes Technicas e Industriasis SARL Angola, Luanda 98,93 EUR 14 0 DHL Worldwide Express Ethiopia Plc Äthiopien, Addis Abeba 100,00 EUR 43 -534 Danzas Bahrain W.L.L. Bahrain, Manama 40,00 EUR 2.277 1.911 DHL International (Bahrain) WLL Bahrain, Manama 49,00 EUR 46 0 DHL International BSC © Bahrain, Manama 100,00 EUR 1.416 1.068 DHL Aviation Other Regions B.S.C.(c) Bahrain, Manama 100,00 EUR 7.261 6.972 DHL International Benin SARL Benin, Cotonou 100,00 EUR 564 131 DHL International-Sarajevo d.o.o. Bosnien und Herzegowina, Sarajewo 100,00 EUR 526 -46 DHL International Botswana (Pty) Ltd. Botswana, Gaborone 100,00 EUR 158 59 DHL Burkina Faso SARL Burkina Faso, Ouagadougou 100,00 EUR 658 135 DHL Global Forwarding (Cameroon) Kamerun, Douala 62,00 EUR 0 0 DHL GLOBAL FORWARDING COTE D'IVOIRE SA Elfenbeinküste, Abidjan 100,00 EUR 23 -15 DHL International Cote D´Ivoire SARL Elfenbeinküste, Abidjan 100,00 EUR 1.026 314 DHL Global Forwarding Gabon SA Gabun, Libreville 100,00 EUR -248 -132 DHL International Gabon SARL Gabun, Libreville 90,00 EUR -1.292 -143 DHL International (Gambia) Ltd. Gambia, Kanifing 100,00 EUR 125 36 DHL (Ghana) Limited Ghana, Accra 100,00 EUR 1.588 -154 DHL Logistics Ghana Ltd. Ghana, Tema 100,00 EUR 398 452 DHL International Guinee SARL Guinea, Conakry 100,00 EUR 685 28 DHL International Iran PJSC Iran, Teheran 49,00 EUR 2.727 2.103 Sherkate Haml-oNaghl Sarie DHL Kish Iran, Teheran 100,00 EUR 0 -7 DHL (Israel) Ltd. Israel, Airport City 100,00 EUR 7.656 2.079 F.C. (Flying Cargo) International Transportation Ltd. Israel, Lod 100,00 EUR 11.943 2.465 DHL Operations BV Jordan Services with Limited Liability Jordanien, Amman 100,00 EUR 246 204 DHL International Cameroon SARL Kamerun, Duala 100,00 EUR 1.137 -258 DHL International Kazakhstan LLP Kasachstan, Almaty 100,00 EUR 2.973 1.771 DHL Logistics (Kazakhstan) LLP Kasachstan, Aksai 100,00 EUR 1.161 681 DHL Qatar Limited Katar, Doha 49,00 EUR -598 0 DHL Aviation Kenya Ltd. Kenia, Nairobi 100,00 EUR 16 0 DHL Exel Supply Chain Kenya Ltd. Kenia, Nairobi 100,00 EUR 4.566 1.002 DHL Global Forwarding (Kenya) Limited Kenia, Nairobi 100,00 EUR 2.041 418 DHL Worldwide Express Kenya Ltd. Kenia, Nairobi 56,44 EUR 3.690 330 Document Handling (East Africa) Ltd. Kenia, Nairobi 51,00 EUR 55 483 Thompson Logistic Services Ltd Kenia, Nairobi 50,25 EUR -319 167 DHL International (Congo) SPRL Kongo, Kinshasa 100,00 EUR 2.219 507 DHL International Congo SARL Kongo, Kinshasa 100,00 EUR 3.413 1.037 DHL Lesotho (Proprietary) Ltd. Lesotho, Maseru 100,00 EUR 360 92 DHL Global Forwarding Lebanon S.A.L Libanon, Beirut 100,00 EUR 1.298 754 SNAS Lebanon SARL Libanon, Beirut 45,00 EUR 425 219 DHL International (Liberia) Ltd. Liberia, Monrovia 100,00 EUR -430 -83 DHL International Madagascar SA Madagaskar, Antananarivo 100,00 EUR 895 -185 DHL International Malawi Ltd. Malawi, Blantyre 100,00 EUR 388 11 DHL International Mali S.A.R.L. Mali, Bamako 100,00 EUR 476 198 DHL International Ltd. Malta, Luqa 100,00 EUR 342 -28 DHL Aviation Maroc S.A. Marokko, Casablanca 100,00 EUR 1.676 722 DHL Express Maroc S.A. Marokko, Casablanca 100,00 EUR -165 -158 DHL Logistics Morocco S.A. Marokko, Casablanca 100,00 EUR 39 -241 Trans Care Fashion sarl (Morocco) Marokko, Casablanca 100,00 EUR -528 0 5 DHL International Mauritanie SARL Mauretanien, Tevragh-Zeina Nouakchot 100,00 EUR 216 -63 DHL (Mauritius) Ltd. Mauritius, Port Louis 100,00 EUR 1.238 403 DHL Regional Services (Indian Ocean) Ltd. Mauritius, Port Louis 100,00 EUR 1 0 DHL Mozambique Lda. Mosambik, Maputo 100,00 EUR 1.855 -233 DHL (Namibia) (Pty) Ltd. Namibia, Windhuk 100,00 EUR 1.054 469 DHL International Niger SARL Niger, Niamey 100,00 EUR 438 35 DHL Aviation (Nigeria) Ltd. Nigeria, Lagos 100,00 EUR 141 18 DHL Global Forwarding Nigeria Ltd. Nigeria, Lagos 100,00 EUR 848 108 DHL International Nigeria Ltd. Nigeria, Lagos 100,00 EUR 2.520 -587 DHL Regional Services Limited Nigeria, Lagos 100,00 EUR 106 0 Exel (Nigeria) Ltd. Nigeria, Lagos 100,00 EUR -171 0 Exel Contract Logistics Nigeria Ltd. Nigeria, Ikeja 100,00 EUR 791 141 DHL Global Forwarding & Co LLC Oman, Muscat 40,00 EUR 3.614 2.160 DHL Worldwide Express & Company LLC Oman, Ruwi 70,00 EUR 317 188 DHL Global Forwarding Qatar LLC Qatar , Doha 49,00 EUR 262 183 DHL International Reunion SARL Réunion, Sainte-Marie 100,00 EUR -203 -382 DHL Global Mail OOO Russland, Moskau 100,00 EUR -366 -398 DHL International ZAO, Russia Russland, Moskau 100,00 EUR 43.050 32.489 DHL Logistics OOO Russland, Chimki 100,00 EUR -951 -955 LLC Williams Lea Russland, Moskau 96,92 EUR -611 -354 DHL International Zambia Ltd. Sambia, Lusaka 100,00 EUR -716 -1.159 SNAS Trading and Contracting Saudi-Arabien, Riad 0,00 EUR 0 0 6 DHL International (SL) Ltd. Sierra Leone, Freetown 100,00 EUR 664 100 DHL Aviation (Private) Limited Simbabwe, Harare 100,00 EUR 0 0 DHL International (Pvt) Ltd. Simbabwe, Harare 100,00 EUR 1.061 -976 Buddingtrade 33 (Pty) Ltd. Südafrika, Benoni 100,00 EUR 2.971 512 DHL Aviation (Pty) Limited Südafrika, Johannesburg 100,00 EUR 4.067 652 DHL Supply Chain (South Africa) (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 EUR -42.192 -6.284 DHL Global Forwarding SA (Proprietary) Ltd. Südafrika, Boksburg 74,99 EUR 18.441 1.953 DHL International (Pty) Ltd. Südafrika, Isando 74,99 EUR 14.093 2.351 Exel Supply Chain Services (South Africa) (Pty) Ltd Südafrika, Johannesburg 100,00 EUR 15.666 -53 Giorgio Gori International Freight Forwards (Pty) Ltd. Südafrika, Ferndale 60,00 EUR 239 92 Kinesis Logistics (Pty) Ltd Südafrika, Germiston 100,00 EUR -314 0 SSA Regional Services (Pty) Ltd. Südafrika, Johannesburg 100,00 EUR 1.039 103 Ukhozi Logistics (Pty) Ltd Südafrika, Johannesburg 100,00 EUR 97 17 DHL Swaziland (Proprietary) Ltd. Swasiland, Mbabane 100,00 EUR 254 85 DHL (Tanzania) Ltd. Tansania, Daressalam 100,00 EUR 871 296 DHL Exel Supply Chain Tanzania Ltd. Tansania, Daressalam 100,00 EUR -113 16 Tibbett & Britten [Tanzania Branch] Tansania, Nairobi 100,00 EUR 187 129 DHL International Togo SARL Togo, Lomé 100,00 EUR 189 119 DHL International Chad SARL Tschad, Ndjamena 100,00 EUR -63 99 DHL Global Forwarding (Uganda) Limited Uganda, Kampala 100,00 EUR 284 144 DHL International (Uganda) Ltd. Uganda, Kampala 100,00 EUR 717 156 Danzas Abu Dhabi LLC Vereinigte Arabische Emirate, Abu Dhabi 49,00 EUR 3.416 1.119 DHL Worldwide Express (Abu Dhabi) LLC Vereinigte Arabische Emirate, Abu Dhabi 49,00 EUR 57 0 DHL Worldwide Express (Dubai) LLC Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 49,00 EUR 0 0 DHL Worldwide Express (Sharjah) LLC Vereinigte Arabische Emirate, Sharjah 49,00 EUR 95 0 DHL Worldwide Express Cargo LLC Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 49,00 EUR 57 0 Exel Middle East (Fze) Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 100,00 EUR 128 2.189 Ghanem Clearing & Forwarding Establishment Vereinigte Arabische Emirate, Abu Dhabi 0,00 EUR 0 0 6 DHL International Centrafrique SARL Zentralafrikanische Republik, Bangui 100,00 EUR 247 54 A.II. Verbundene Unternehmen, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden Name Land, Sitz Konzern-Anteile am Kapital % Währung Eigenkapital in Tausend Jahresergebnis in Tausend Anmerkungen DHL Employee Benefit Fund ASBL/VZW Belgien, Diegem 100,00 - - 4 Deutsche Post Grundstücks- Vermietungsgesellschaft beta mbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 26 0 Deutsche Post Immobilienentwicklung Grundstücksgesellschaft mbH&Co.Objekt Weißenhorn KG Deutschland, Bonn 100,00 EUR 128 26 Deutsche Post Pension e.V. Deutschland, Bonn 100,00 - - 4 Deutsche Post Pensions-Treuhand GmbH & Co. KG Deutschland, Bonn 100,00 EUR 0 0 Deutsche Post Verwaltungs Objekt GmbH Deutschland, Bonn 100,00 - - 4 forum gelb GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 25 8 Ich-zieh-um.de GmbH Deutschland, Bonn 100,00 EUR 112 0 Danzas Euronet GmbH Deutschland, Düsseldorf 100,00 - - 4 Unitrans Deutschland Gesellschaft für Terminverkehre mbH Deutschland, Düsseldorf 65,39 - - 4 VZN Konrad-Adenauer-Platz K.d.ö.R. & Co. KG Deutschland, Düsseldorf 100,00 - - 4 Beteiligungsgesellschaft Privatstraße GVZ Eifeltor GBR Deutschland, Grafschaft-Holzweiler 53,54 EUR 0 0 Mail Service GmbH Hannover Deutschland, Hannover 100,00 EUR 25 4 Mail Service GmbH Köln Deutschland, Köln 100,00 EUR 25 28 Siegfried Vögele Institut (SVI) - Internationale Gesellschaft für Dialogmarketing mbH Deutschland, Königstein 100,00 EUR 50 18 DEGEMOLTO Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-Vermietungs KG Deutschland, Meinerzhagen 100,00 - - 4 it4logistics AG Deutschland, Potsdam 75,10 EUR 82 16 2 SCI Paris - Le Havre Frankreich, Roissy-en-France 100,00 - - 4 4CX Hellas SA Griechenland, Attiki 52,31 - - 4 Tibbett & Britten (N.I.) Limited Großbritannien, Ballyclare 100,00 GBP -5 0 5 DHL Pensions Investment Fund Limited Großbritannien, Bedford 100,00 - - 4;5 DHL Trustees Ltd. Großbritannien, Bedford 100,00 - - 4;5 Transcare Gulf Logistics International Limited Großbritannien, Bedford 100,00 - - 4;5 Trucks and Child Safety Ltd. Großbritannien, Bedford 100,00 GBP 100 0 5 Bernard Brook Transport (Elland) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 887 0 Dartford Securities Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 DHL Exel Supply Chain Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 DHL Global Forwarding Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Excel Logistics Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Exel Express Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Exel Holdings (Russia) Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Exel Nominee No 2 Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Exel Sand and Ballast Company Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 189 0 5 Exel Secretarial Services Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Exel Share Scheme Trustee Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Exel Taskforce Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP -48 0 5 Fashionflow Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 Hi-Tech Logistics Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 639 0 5 DHL Systems Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 International Garment Services Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 142 0 5 KXC (EXEL) GP INVESTMENT LIMITED Großbritannien, Bracknell 100,00 - - 4 KXC (EXEL) LP INVESTMENT LIMITED Großbritannien, Bracknell 100,00 - - 4 Mercury Airfreight Holdings Ltd Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 500 0 5 Millsdale Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 40 MSAS Hi-Tech Logistics Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP -112 0 5 MSAS Project Services Ltd. Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 406 Newsround International Airfreight Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 2 0 5 NFC International Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 NFC Investments Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 1 0 Ocean (BFL) Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 Ocean Group Share Scheme Trustee Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Oceanair International Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 1.444 Power Europe Development No. 2 Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Tankfreight Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 2 0 Tibbett & Britten Applied Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 2.387 Tibbett & Britten Automotive Assets Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 - - 4 Tibbett & Britten Consumer Group Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Tibbett & Britten Consumer Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 10 0 Tibbett & Britten Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 5 Tibbett & Britten Pension Trust Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 Tibbett & Britten Quest Trustees Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP 0 0 Track One Logistics Limited Großbritannien, Bracknell 100,00 GBP -92 0 5 Arbuckle Smith Investments Ltd (Scotland) Großbritannien, Glasgow 100,00 GBP 651 0 5 Arbuckle, Smith & Company Limited Großbritannien, Glasgow 100,00 GBP 5.298 0 DHL UK Pensions Trustees Limited Großbritannien, Hounslow 100,00 - - 4 4C Trademark Management Limited Großbritannien, London 52,31 GBP 0 0 5 Alistair McIntosh Trustee Co. Ltd. Großbritannien, London 63,33 - - 4 Changescent Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Elliott Slone Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Fancode Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Guardian Card Systems Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Industrial & Marine Engineering Co of Nigeria Ltd Großbritannien, London 100,00 - - 4 Letteralter Limited Großbritannien, London 63,48 - - 4 Mexicoblade Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 National Publishing Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Print to Post Limited Großbritannien, London 66,15 - - 4 Springboard Creative Solutions Limited Großbritannien, London 63,48 - - 4 The Stationery Office Bookshop Limited Großbritannien, London 63,48 - - 4 The Stationery Office Pension Trustees Limited Großbritannien, London 63,48 - - 4 The Stationery Office Trustees Limited Großbritannien, London 63,48 - - 4 Williams Lea (No. 1) Ltd. Großbritannien, London 95,96 - - 4 Williams Lea (US Acquisitions) Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Williams Lea Business Forms Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Williams Lea Communications Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Williams Lea Consulting Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Williams Lea Group Quest Trustees Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Williams Lea Group Trustees Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Williams Lea International Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Williams Lea Research Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 Exel (Northern Ireland) Ltd. Großbritannien, Mallusk 100,00 GBP 511 0 5 Brantford International Limited Großbritannien, Middlesex 100,00 GBP 0 0 5 TSO Content Solutions Limited Großbritannien, Norwich 63,48 - - 4 Danzas Logistics Ltd. Großbritannien, Staines 100,00 - - 4;5 Calayan Cargo International (BVI) Ltd. Großbritannien, Tortola 100,00 - - 4;5 Exel Logistics (Ireland) Limited Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 Cassin Air Transport (Cork) Limited Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 Cassin International Distribution Ltd Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 Cassin Partners Ltd. Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 Elan International (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 MSAS Cassin International Ltd Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 Neptune Logistics Ltd Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 Outrack Credit Ireland Ltd. Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 Tankclean (Ireland) Ltd. Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 TSS Translink Shipping Services Ltd. Irland, Dublin 100,00 - - 4;5 Vetchlane Ltd. Irland, Dublin 100,00 - - 4 Wombleton Irland, Dublin 100,00 - -26 Airborne Express (Netherlands) B.V. Niederlande, Schiphol 100,00 - - 4 SW Post Beheer B.V. Niederlande, Utrecht 51,00 - - 4 Tibbett & Britten Dairy Logistics sp zoo Polen, Warschau 100,00 - - 4 Airborne Express i Sigtuna AB Schweden, Stockholm 100,00 - - 4 ASG Leasing HB Schweden, Stockholm 100,00 - - 4 SGS Holding AB Schweden, Stockholm 100,00 - - 4;5 Higgs Air Espana S.A. (D) Spanien, Barcelona 100,00 - - 4 4CX Import and Export S.A. Türkei, Istanbul 52,31 - - 4 DHL International (Antigua) Ltd. Antigua und Barbuda, St. Johns 100,00 - - 4;5 Safe Way Argentina S.A. Argentinien, Buenos Aires 100,00 - - 4 DHL Express (Belize) Limited Belize, Belize Stadt 100,00 - - 4 TBGNA LLC Kanada, Toronto 100,00 - - 4 Brasexpress, Inc. Kaimaninsel, George Town 100,00 - - 4 SIA DHL Express Colombia Ltda. Kolumbien, Bogotá 100,00 - - 4 Arcadian Guernsey Ltd Großbritannien / Guernsey, St. Peter Port 99,99 - - 4 Skyhawk Transport Ltd. Kanada, Mississauga 100,00 - - 4 Exel Global Logistics (Canada) Inc. Kanada, St. Laurent 100,00 - - 4 1012244 Ontario Inc. Kanada, Toronto 100,00 - - 4 Axis Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 CAD 3 0 2;3 Fast'n Fresh Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 CAD 0 0 2;3 Mission Logistics Inc. Kanada, Toronto 100,00 CAD 1 0 2;3 SF Capital Corp. Kanada, Toronto 100,00 CAD 214 0 2;3 SWO Distribution Centers Ltd Kanada, Toronto 100,00 CAD 2 0 2;3 TBGC Leasing Ltd. Kanada, Toronto 100,00 - - 4;5 DHL Servicios S.A. de C.V. Mexiko 100,00 - - 4 DHL Consumer Services SC México Mexiko, Teptzotlán Edo de México 100,00 - - 4 DHL Global Forwarding Aduanas Peru S.A. Peru, Callao 100,00 - - 4 DHL St. Lucia Ltd. St.Lucia, Castries 100,00 - - 4;5 Power Packaging Inc. USA, Westerville 100,00 - - 4 Radix Group International Inc. USA, Columbus 100,00 - - 4 Southlake Financial Services L.P. USA 100,00 - - 4 Deutsche Post World Net USA Inc. USA, Washington 100,00 - - 4 Power Packaging (Geneva) LLC USA, Westerville 100,00 USD 59.375 0 2;3 TBGNA GP LLC USA, Westerville 100,00 - - 4 USC Distribution Services LLC USA, Westerville 100,00 - - 4 Advance Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD -89 0 2;3 Compass Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD -2.383 0 2;3 Countrywide Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD 2.978 0 2;3 Elite Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD 1.002 0 2;3 Galaxy Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD 15.469 0 2;3 Harvest Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD 4.211 0 2;3 Hyperion Properties Inc. USA, Westerville 100,00 - - 4;5 Iceworks Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD 654 0 2;3 Matrix Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD -1.956 0 2;3 Merchants Dispatch Inc. USA, Westerville 100,00 - - 4;5 Merchants Home Delivery Service of Washington Inc. USA, Westerville 100,00 - - 4;5 Northstar Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD -1.278 0 2;3 Pinnacle Logistics Inc. USA, Westerville 100,00 USD 3.447 0 2;3 Spectrum Supply Chain Services Inc. USA, Westerville 100,00 - - 4 Spectrum Supply Chain Services Partnership LP USA, Westerville 100,00 USD -5.046 0 2;3 SSCS Inc. USA, Westerville 100,00 - - 4 Summit Logistics Inc. USA, Westerville 99,93 USD 5.118 0 2;3 TBG Freightsmart Inc. USA, Westerville 100,00 CAD 5.725 0 2;3 TBG Keller Texas, Inc. USA, Westerville 100,00 USD 2.654 0 2;3 4CX Inc. USA, Wilmington 52,31 - - 4 DHL Express Aduanas Venezuela C.A. Venezuela, Caracas 100,00 0 0 5 F. X. Coughlin Australia Pty Ltd. Australien, Mascot 100,00 - - 4;5 DHL China Limited China, Kowloon Bay 100,00 0 0 Concorde Air Logistics Limited Indien, Mumbai 80,71 INR -43.805 -24.298 Skyline Air Logistics Limited Indien, Mumbai 99,99 INR -36.797 -12.498 Yamato Dialog & Media Co. Ltd. Japan, Tokyo 49,00 JPY -629.076 3.194 Tibbett & Britten Kontena Nasional Sdn Bhd Malaysia, Darul Ehsan 60,00 MYR -352 0 5 DHL Customs Brokerage Corp. Philippinen, Pasay Stadt 100,00 PHP 1.132 35 Exel Logistics Delbros Philippines Inc. Philippinen, Manila 60,00 - - 4 Watthanothai Co. Ltd. Thailand, Bangkok 100,00 TBH 1.346 -25 2 Tibbett & Britten Egypt Ltd. Ägypten, Kairo 50,00 - - 4;5 Blue Funnel Angola Ltda. Angola, Luanda 100,00 - - 4 Elder Dempster Ltda. Angola, Luanda 100,00 - - 4 Danzas AEI (private) Ltd. Kenia, Nairobi 100,00 - - 4 Danzas AEI Intercontinental LTD Malawi, Blantyre 100,00 - - 4 DMW-Expo Russland, Moskau 66,00 - - 4 STA Nurminen Russland, Moskau 100,00 - - 4 Danzas AEI Intercontinental Ltd. Sambia, Lusaka 100,00 - - 4 Exel Logistics (Zambia) Ltd. Sambia, Lusaka 100,00 - - 4 Danzas Zambia Ltd. Sambia, Lusaka 100,00 - - 4 Danzas AEI (Private) Ltd. Simbabwe, Harare 100,00 - - 4;5 Exel Contract Logistics (SA) (Pty) Ltd. Südafrika, Elandsfontein 100,00 - - 4;5 Exel Network Logistics (South Africa) (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 - - 4 Exel South Africa Logistics (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 - - 4 Fashion Logistics (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 - - 4;5 Fashion Logistics (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 - - 4;5 International Supply Chain (SA) (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 - - 4;5 Palmer Womersley Distributors (Pty) Ltd Südafrika, Germiston 100,00 - - 4;5 SA Warehousing Services (Pty) Ltd Südafrika, Germiston 100,00 - - 4;5 Storecare (Pty) Ltd Südafrika, Germiston 100,00 - - 4;5 Synergistic Alliance Investments (Pty) Ltd Südafrika, Germiston 100,00 - - 4 Tibbett & Britten (SA) (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 - - 4;5 Unifast (Pty) Ltd. Südafrika, Germiston 100,00 - - 4;5 B. Beteiligungen B.I. Gemeinschaftsunternehmen (Quotenkonsolidierung) Name Land, Sitz Konzern-Anteile am Kapital % Währung Eigenkapital in Tausend Jahresergebnis in Tausend Anmerkungen AeroLogic GmbH Deutschland, Leipzig 50,00 EUR 10.679 -1.889 Exel Delamode Logistic SRL Rumänien, Bukarest 50,00 EUR 2.291 1.266 EC Logistica S.A. Argentinien, Buenos Aires 51,00 EUR 180 98 EV Logistics Kanada, Vancouver 50,00 EUR -710 1.341 Innogistics LLC USA, Westerville 49,00 EUR 371 70 LifeConEx LLC USA, Plantation 50,00 EUR -1.128 121 Parcel Direct Group Pty Limited Australien, Mascot 50,00 EUR 19.602 -4.279 1 Couriers Please Pty. Ltd. Australien, Victoria 50,00 AUD - - 1 Express Couriers Australia (SUB1) Pty Limited Australien, Mascot 50,00 AUD - - 1 Hills Parcel Direct Pty. Limited Australien, Victoria 50,00 AUD - - 1 Northern Kope Parcel Express (SA) Pty. Limited Australien, Pymble 50,00 AUD - - 1 Northern Kope Parcel Express Pty. Ltd. Australien, Pymble 50,00 AUD - - 1 Parcel Direct Australia Pty. Limited Australien, Queensland 50,00 AUD - - 1 Parcel Overnight Direct Pty. Ltd. Australien, Victoria 50,00 AUD - - 1 Express Couriers Limited Neuseeland, Wellington 50,00 EUR 75.701 5.490 1 Roadstar Transport Limited Neuseeland, Wellington 50,00 EUR - - 1 Bahwan Exel LLC Oman, Muscat 49,00 EUR 702 4.940 Danzas DV. Yuzhno LLC Russland, Yuzhno-Sakhalinsk 50,00 EUR 295 -225 Exel Saudia LLC Saudi-Arabien, Al Khobar 50,00 EUR 3.100 2.570 B.II. Assoziierte Unternehmen (Bewertung im Konzernabschluss nach der Equity-Methode) Name Land, Sitz Konzern - Anteile am Kapital % Währung Eigenkapital in Tausend Jahresergebnis in Tausend Anmerkungen Betriebs-Center für Banken AG Deutschland, Frankfurt am Main 39,498 EUR 281.834 36.957 8 Betriebs-Center für Banken Processing GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 39,498 EUR 2.932 1.598 8 BHW Bausparkasse AG Deutschland, Hameln 39,498 EUR 1.436.613 -5.395 8 BHW Gesellschaft für Vorsorge mbH Deutschland, Hameln 39,498 EUR 236.704 2.065 8 BHW - Gesellschaft für Wohnungswirtschaft mbH Deutschland, Hameln 39,498 EUR 974.950 -5.656 8 BHW - Gesellschaft für Wohnungswirtschaft mbH & Co. Immobilienverwaltung KG Deutschland, Hameln 39,498 EUR 92.245 4.876 8 BHW Holding Aktiengesellschaft Deutschland, Berlin 39,498 EUR 805.395 -27.918 8 BHW Immobilien GmbH Deutschland, Hameln 39,498 EUR 2.475 -203 8 Deutsche Fonds Management GmbH & Co. DCM Renditefonds 15 KG Deutschland, München 23,20 EUR 0 0 Deutsche Postbank AG Deutschland, Bonn 39,498 EUR 43.364 593 8 Deutsche Postbank Financial Services GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 39,498 EUR 4.805 -34 8 DSL Portfolio GmbH & Co. KG Deutschland, Bonn 39,498 EUR -1 -15 8 DSL Holding AG i.A. Deutschland, Bonn 39,498 EUR 57.042 2.342 8 DSL Portfolio Verwaltungs GmbH Deutschland, Bonn 39,498 EUR 16.843 964 8 PB Consumer 2008-1 GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 0 EUR -13.958 184 6;8 PB Factoring GmbH Deutschland, Bonn 39,498 EUR 16.561 1.075 8 PB Firmenkunden AG Deutschland, Bonn 39,498 EUR 2.023 697 8 PB Spezial-Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen Deutschland, Frankfurt am Main 39,498 EUR 300 0 8 Postbank Beteiligungen GmbH Deutschland, Bonn 39,498 EUR 325 300 8 Postbank Direkt GmbH Deutschland, Leipzig 39,50 EUR 21.060 200 8 Postbank Filialvertrieb AG Deutschland, Bonn 39,498 EUR -847 1.288 8 Postbank Finanzberatung AG Deutschland, Hameln 39,498 EUR 75.082 -21.676 8 Postbank Immobilien und Baumanagement GmbH Deutschland, Bonn 39,498 EUR 18.874 0 8 Postbank Immobilien und Baumanagement GmbH & Co. Objekt Leipzig KG Deutschland, Bonn 35,548 EUR -8.493 3.724 8 Postbank Leasing GmbH Deutschland, Bonn 39,498 EUR 5.111 -183 8 Postbank Support GmbH Deutschland, Köln 39,498 EUR 751 -9 8 Postbank Systems AG Deutschland, Bonn 39,498 EUR 162.047 11.932 8 Postbank Versicherungsvermittlung GmbH Deutschland, Bonn 39,498 EUR 25 0 8 VÖB-ZVD Bank für Zahlungsverkehrsdienstleistungen GmbH Deutschland, Bonn 29,624 EUR 12.021 3.129 8 Deutsche Postbank Finance Center Objekt S.A.R.L. Luxemburg, Munsbach 35,548 EUR 2.281 917 8 Deutsche Postbank International S.A. Luxemburg, Munsbach 39,498 EUR 912.055 102.938 8 Deutsche Postbank Vermögens-Management S.A. Luxemburg, Munsbach 39,498 EUR 28.420 10.570 8 DPBI Immobilien S. C. A. (KGaA) Luxemburg, Munsbach 3,952 EUR 348 120 8 Cargo Center Sweden AB Schweden, Stockholm 50,00 - - 4 Unipost Servicios Generales S.L. Spanien, Barcelona 37,63 EUR 18.160 2.504 Deutsche Postbank Funding LLC IV USA, Wilmington 39,498 EUR 67 19 8 Deutsche Postbank Funding LLC I USA, Wilmington 39,498 EUR 25 17 8 Deutsche Postbank Funding LLC II USA, Wilmington 39,498 EUR 8 8 8 Deutsche Postbank Funding LLC III USA, Wilmington 39,498 EUR 29 6 8 Deutsche Postbank Funding Trust I USA, Wilmington 39,498 EUR 1 0 8 Deutsche Postbank Funding Trust II USA, Wilmington 39,498 EUR 1 0 8 Deutsche Postbank Funding Trust III USA, Wilmington 39,498 EUR 1 0 8 Deutsche Postbank Funding Trust IV USA, Wilmington 39,498 EUR 57 3 8 PB (USA) Holdings, Inc. USA, Wilmington 39,498 EUR 390.781 -45.926 1;8 PB Realty Corporation USA, New York 39,498 EUR - - 1 PB Capital Corporation USA, Wilmington 39,498 EUR - - 1 PB Finance (Delaware), Inc. USA, Wilmington 39,498 EUR - - 1 PBC Carnegie LLC USA, Wilmington 39,498 EUR - - 1 Tasman Cargo Airlines Pty. Limited Australien, Sydney 49,00 AUD 5.822 217 Air Hong Kong Ltd. Hongkong, Hongkong 40,00 HKD -268 -2.228 2 Deutsche Postbank Home Finance Ltd. Indien, Neu Delhi 39,498 EUR 66.509 8.833 8 Danzas AEI Emirates LCC (Dubai) Vereinigte Arabische Emirate, Dubai 40,00 - - 4 B.III. Nicht einbezogene Gemeinschaftsunternehmen Name Land, Sitz Konzern - Anteile am Kapital % Währung Eigenkapital in Tausend Jahresergebnis in Tausend Anmerkungen Aerologic Management GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 50,00 EUR 0 0 LTTS Service Distribution Verwaltungs GmbH Deutschland, Essen 50,00 - - 4 Malto Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co KG Deutschland, Grünwald 50,00 - - 4 Birkart SGS Poland Sp. z o. o. Polen, Lodz 50,00 - - 4 B.IV. Nicht einbezogene assoziierte Unternehmen Name Land, Sitz Konzern -Anteile am Kapital % Währ - ung Eigenkapital in Tausend Jahresergebnis in Tausend Anmerkungen EXPO Logistics OOD Bulgarien, Sofia 50,00 - - 4 Airmail Center Frankfurt GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 20,00 - - 4 Balsa Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co Vermietungs KG Deutschland, Mainz 24,00 - - 4;7 BHW Direktservice GmbH Deutschland, Hameln 39,50 EUR 2.364 864 2 Bike-Logistik GmbH Gesellschaft für Zweiradtransporte Deutschland, Nürnberg 25,00 Cabochon Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbh & Co. Vermietungs KG Deutschland, Mainz 24,00 - - 4;7 CREDA Objektanlage- u. Verwaltungsgesellschaft mbH Deutschland, Bonn 39,50 EUR 1.000 0 2 DCM GmbH & Co. Vermögensaufbau Fonds 2 K Deutschland, München 23,81 - - 4 Deutsche Fonds Management GmbH & Co. DCM Renditefonds 18 KG Deutschland, München 24,94 EUR 0 0 Diorit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co Vermietungs KG Deutschland, Mainz 24,00 - - 4;7 DSF Deutsche System Finanzplan Gesellschaft für Finanzdienstvermittlung mbH Deutschland, Bonn 39,50 EUR 363 6 2 DVD Gesellschaft für DV-gestützte Dienstleistungen mbH&Co.KG Deutschland, Köln 20,14 - - 4 easyhyp GmbH Deutschland, Hameln 39,50 - - 4 European EPC Competence Center GmbH Deutschland, Köln 30,00 EUR 206 7 Fünfte SAB Treuhand und Verwaltung GmbH & Co Suhl Rimbach Zentrum KG Deutschland, Suhl 29,22 - - 4 Humit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co Vermietungs KG Deutschland, Mainz 24,00 - - 4;7 Iphigenie Verwaltungs GmbH Deutschland, Bonn 39,50 - - 4 Jurte Grundstücksverwaltungsges mbH & Co. Vermietungs KG Deutschland, Mainz 24,00 EUR 0 0 Kattun Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co Vermietungs KG Deutschland, Mainz 24,01 - - 4;7 PB EuroTurks Finanzdienstleistungen GmbH Deutschland, Bonn 39,50 - - 4 PB Sechste Beteiligungen GmbH Deutschland, Frankfurt am Main 39,50 EUR 0 0 8 Postbank P.O.S. Transact GmbH Deutschland, Eschborn 39,50 - - 4 Postbank Vertriebsakademie GmbH Deutschland, Hameln 39,50 - - 4 profresh Systemlogistik GmbH Deutschland, Hamburg 33,33 - - 4 RALOS Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs KG Deutschland, München 37,13 EUR -2 0 2 SAB Real Estate Verwaltungs GmbH Deutschland, Bonn 39,50 - - 4 Automotive Logistics (UK) Ltd. Großbritannien, Bracknell 50,00 Chris Fowler International Limited Großbritannien, London 95,96 - - 4 BHW Financial S.r.l. Italien, Verona 39,50 EUR 1 0 2 BHW Invest. S.A.R.L. Luxemburg, Luxemburg 39,50 EUR 39 5 2 BHW Eurofinance B.V. Niederlande, Amsterdam 39,50 - - 4 Maxser Holding B.V. Niederlande, Maastricht 30,00 - - 4 Gardermoen Perishable Center AS Norwegen, Gardermoen 33,33 - - 4 Expo-Sped Sp. z o.o. Polen, Warschau 50,00 - - 4 Unipost SA Spanien, Barcelona 37,36 - - 4 Expo-Dan Ukraine, Kiew 50,00 - - 4 BITS Limited Bermuda, Hamilton 40,00 EUR 696 -239 DHL International (Cayman) Ltd. Kaimaninsel, George Town 40,00 EUR 837 172 2650 Virginia Avenue NW LCC USA, Dover 39,50 - - 4 Diamond Logistics USA, Wilmington 50,00 - - 4 Miami MEI, LLC USA, New York 39,50 - - 4 PB Hollywood II Lofts, LLC USA, Dover 39,50 - - 4 Wilmington Commerce Park Partnership USA, Plantation 50,00 USD 4.342 2.175 3 Inversiones 3340, C.A. Venezuela, Caracas 49,00 - - 4 BHW Financial Consultants Ltd. Indien, Delhi 39,50 - - 4 Macxel Pte Ltd. Singapur, Singapur 50,00 SGD 0 0 DHL Yemen Company Limited (Express Courier) Jemen, Sanaa 49,00 - - 4 Danzas AEI Int. (Mauritius) Ltd. Mauritius, Port Louis 35,00 - - 4 Drakensberg Logistics (Pty) Ltd Südafrika, Germiston 50,00 - - 4 IAS-Werte gemäß Einzelabschluss vor Gewinnabführung 1-nur Teilkonzerndaten vorhanden 2-Angaben aus 2008 3-local GAAP 4-nicht verfügbar 5-ruhend 6-Einbezug nach SIC-12 7-Stimmrechte 8-vorläufig Versicherung des Vorstands Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Post AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Deutschen Post AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Deutschen Post AG beschrieben sind. Bonn, den 19. Februar 2010 Deutsche Post AG Der Vorstand Dr. Frank Appel Ken Allen Bruce Edwards Jürgen Gerdes Lawrence A. Rosen Walter Scheurle Hermann Ude Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche Post AG, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Düsseldorf, den 19. Februar 2010 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Klaus-Dieter Ruske, Wirtschaftsprüfer Dietmar Prümm, Wirtschaftsprüfer Ergänzung zum Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 Gewinnverwendungsbeschluss 2009 Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der Deutsche Post AG am 28. April 2010 über die Verwendung des Bilanzgewinns Zu Punkt 2 der Tagesordnung beschloss die Versammlung entsprechend dem Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von 880.797.457,47 Euro in Höhe von 725.409.524,40 Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 0,60 Euro je Stückaktie auf 1.209.015.874 Stückaktien und in Höhe von 155.387.933,07 Euro als Gewinnvortrag zu verwenden.