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Deutsche Lufthansa AG

Quarterly Report Apr 30, 2024

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Quarterly Report

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Finanzbericht: 34357721

Deutsche Lufthansa AG

Köln

1. Zwischenbericht 2024

1. Zwischenbericht

Januar - März 2024

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DIE LUFTHANSA GROUP

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse Mio. € 7.392 7.017 5
davon Verkehrserlöse Mio. € 5.903 5.708 3
Operative Erträge Mio. € 8.175 7.691 6
Operative Aufwendungen Mio. € 9.011 7.946 13
Adjusted EBITDA Mio. € -279 272
Adjusted EBIT Mio. € -849 -273 -211
EBIT Mio. € -871 -304 -187
Konzernergebnis Mio. € -734 -467 -57
Kennzahlen zur Bilanz und Kapitalflussrechnung
Bilanzsumme Mio. € 47.358 44.904 5
Eigenkapital Mio. € 9.574 7.550 27
Nettokreditverschuldung Mio. € 5.531 6.717 -18
Netto-Pensionsverpflichtungen Mio. € 2.423 1.992 22
Verhältnis Nettokreditverschuldung +

Netto-Pensionsverpflichtungen zu Eigenkapital
Quote 45:55 54:46
Operativer Cashflow Mio. € 1.311 1.581 -17
Bruttoinvestitionen 1) Mio. € 924 1.000 -8
Nettoinvestitionen Mio. € 940 1.040 -10
Adjusted Free Cashflow Mio. € 305 482 -37
Rentabilitätskennziffern
Adjusted EBITDA-Marge % -3,8 3,9 -7,7 P.
Adjusted EBIT-Marge % -11,5 -3,9 -7,6 P.
EBIT-Marge % -11,8 -4,3 -7,5 P.
Lufthansa Aktie
Schlusskurs (31. März) 7,28 10,26 -29
Ergebnis pro Aktie -0,61 -0,39 -56
Mitarbeitende
Mitarbeitende (31. März) Anzahl 98.739 112.392 -12
Leistungsdaten 2)
Flüge Anzahl 196.971 185.085 6
Fluggäste Tsd. 24.359 21.728 12
Angebotene Sitzkilometer Mio. 66.871 59.447 12
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 53.273 47.405 12
Sitzladefaktor % 79,7 79,7 0,0 P.
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Mio. 3.810 3.457 10
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer Mio. 2.259 2.031 11
Fracht-Nutzladefaktor % 59,3 58,7 0,6 P.

1) Ohne Erwerb von Anteilen.

2) Vorjahreszahlen angepasst.

Veröffentlichungstag: 30. April 2024.

GESCHÄFTSVERLAUF

GESCHÄFTSVERLAUF IM ÜBERBLICK

Geschäftsverlauf der Lufthansa Group ist wesentlich von den Auswirkungen von Streiks beeinflusst

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Die Lufthansa Group verzeichnete im ersten Quartal 2024 eine rückläufige operative und finanzielle Entwicklung; dabei wirkten sich insbesondere diverse Streiks sowohl von verschiedenen Beschäftigtengruppen der Lufthansa Group als auch von Beschäftigten bei Systempartnern belastend aus.
Die Kapazität im Passagiergeschäft wurde gegenüber Vorjahr um 12 % ausgebaut; im Vergleich zum Vorkrisenniveau im Jahr 2019 entsprach das Angebot 84 %; vor allem streikbedingt blieb die Kapazität damit aber hinter der ursprünglichen Planung zurück.
Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse der Lufthansa Group aufgrund des weiteren Ausbaus des Flugprogramms und eines starken Wachstums im Geschäftsfeld Technik um 5 % gegenüber Vorjahr auf 7.392 Mio. EUR (Vorjahr: 7.017 Mio. EUR).
Das Ergebnis der Lufthansa Group verschlechterte sich im ersten Quartal 2024 jedoch gegenüber Vorjahr; das Adjusted EBIT lag bei -849 Mio. EUR (Vorjahr: -273 Mio. EUR); dabei belasteten die Streiks das Ergebnis mit rund 350 Mio. EUR; die Adjusted EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei -11,5% (Vorjahr: -3,9%).
Das Geschäftsfeld Technik wies angesichts einer unvermindert starken Nachfrage nach MRO-Leistungen auch im ersten Quartal 2024 ein positives Adjusted EBIT aus; das Ergebnis im Geschäftsfeld Logistik entwickelte sich jedoch aufgrund eines herausfordernden Branchenumfelds im Vergleich zu der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr rückläufig. ↗ Geschäftsfelder, S. 11.
Trotz des operativen Verlusts war der Adjusted Free Cashflow im ersten Quartal 2024 mit 305 Mio. EUR positiv (Vorjahr: 482 Mio. EUR); dabei kompensierten vor allem Zuflüsse aus Ticketvorauszahlungen das negative Ergebnis.
Die Bilanz konnte im ersten Quartal 2024 weiter gestärkt werden; die Nettokreditverschuldung lag aufgrund des positiven Free Cashflows mit 5.531 Mio. EUR um 151 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 5.682 Mio. EUR); die Netto-Pensionsverpflichtungen sanken zinsbedingt um 253 Mio. EUR auf 2.423 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 2.676 Mio. EUR). ↗ Finanzielle Entwicklung, S. 5.

WESENTLICHE EREIGNISSE

Moody's hebt Rating der Deutschen Lufthansa AG auf Investment Grade an

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Die Ratingagentur Moody's hat das Rating der Deutschen Lufthansa AG am 18. Januar 2024 von Ba1 auf Baa3 und damit auf Investment Grade-Niveau angehoben; laut Moody's folge die Heraufstufung der Verbesserung der operativen Profitabilität im Jahr 2023.
Mit der Heraufstufung durch Moody's wird die Deutsche Lufthansa AG von allen führenden Ratingagenturen wieder mit Investment Grade bewertet.

Lufthansa Group erhält erneut Topbewertung im renommierten CDP-Klimaranking

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Im Februar 2024 hat die Lufthansa Group im Rahmen des globalen Klimaranking 2023 der gemeinnützigen Organisation CDP (vormals Carbon Disclosure Project) für ihre CO 2-Reduktionsstrategie und deren Umsetzung die Top-Bewertung "A-" erhalten und damit die Vorjahresbewertung bestätigen können.

Aufsichtsrat beschließt weitreichende Umstrukturierung des Vorstands

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Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat in seiner Sitzung am 22. Februar 2024 eine weitreichende Umstrukturierung des Vorstands beschlossen; dabei werden der Vorstand von sechs auf fünf Mitglieder verkleinert und Verantwortungsbereiche neu geordnet.

Christina Foerster, Harry Hohmeister und Detlef Kayser scheiden zum 30. Juni 2024, Remco Steenbergen mit Ablauf des 7. Mai 2024, dem Tag der Hauptversammlung, aus dem Vorstand aus.

Neu in den Vorstand berufen werden zum 1. Juli 2024 Grazia Vittadini und Dieter Vranckx.

Grazia Vittadini, vorher bei Rolls-Royce Holdings plc, London, als Chief Technology Officer und Mitglied des Executive Teams, zuletzt als Sonderberaterin, tätig, übernimmt als Chief Technology Officer das Ressort "Technik und IT", das auch die Verantwortung für den Bereich "Sustainability" umfassen wird; sie erhält einen Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren.
Dieter Vranckx, bislang CEO von SWISS International Airlines, wird zum Vorstand "Globale Märkte und kommerzielle Steuerung Hubs" bestellt; auch er erhält einen Vertrag mit drei Jahren Laufzeit; dem Ressort werden zusätzlich die Bereiche "Customer Experience" und "Konzernmarkenführung" zugeordnet, die bisher im Ressort "Markenführung & Nachhaltigkeit" lagen.

Das Vorstandsressort "Finanzen" soll neu besetzt werden; bis zur Neubesetzung wird Michael Niggemann neben seiner Vorstandsverantwortung für "Personal, Logistik und Non-Hub-Verkehre" (vormals "Personal & Infrastruktur") das Finanzressort kommissarisch führen.

Nominierungen zur Wahl in den Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG

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Am 6. März 2024 hat der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG entschieden, der Hauptversammlung am 7. Mai 2024 die Wahl in den Aufsichtsrat von Sara Hennicken, Finanzvorständin der Fresenius Management SE, vorzuschlagen; das Mandat von Michael Kerkloh, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, endet mit Ablauf der Hauptversammlung am 7. Mai 2024.
Darüber hinaus empfiehlt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die erneute Wahl von Dr. Thomas Enders, ehemaliger CEO Airbus SE, Harald Krüger, ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Bayerischen Motorenwerke Aktiengesellschaft sowie von Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG.
Die Wahl soll jeweils für drei Jahre bis zur Hauptversammlung 2027 erfolgen.

Deutsche Lufthansa AG und ver.di einigen sich auf einen neuen Tarifvertrag

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Am 28. März 2024 haben sich der Arbeitgeberverband Luftverkehr (AGVL) und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft e. V. (ver.di) nach erfolgreicher Schlichtung auf einen Tarifvertrag für die rund 20.000 Bodenbeschäftigten der Deutschen Lufthansa AG, Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo sowie weiterer Gesellschaften geeinigt.
Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von mindestens 24 Monaten und bietet insbesondere durchschnittliche Gehaltssteigerungen von rund 12,5 % in zwei Stufen sowie die Zahlung von Inflationsausgleichsprämien von insgesamt 3.000 EUR netto.
Zuvor hatte ver.di zu mehreren Streiks aufgerufen.

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Deutsche Lufthansa AG und UFO einigen sich auf langfristigen Vergütungstarifvertrag

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Der Arbeitgeberverband Luftverkehr (AGVL) und die Kabinengewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation e.V. (UFO) haben sich am 11. April 2024 auf einen langfristigen Tarifvertrag für die rund 19.000 Kabinenbeschäftigten von Lufthansa Airlines geeinigt.
Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von mindestens 36 Monaten und bietet eine Lohnerhöhung um insgesamt 16,5 % in mehreren Stufen über die Laufzeit.
Zuvor hatte die UFO zu einem zweitägigen Streik aufgerufen.

Lufthansa Group passt Gesamtjahresprognose an

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Am 15. April 2024 hat die Lufthansa Group im Rahmen einer Ad-hoc-Meldung das vorläufige Ergebnis des ersten Quartals 2024 sowie eine Anpassung der Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2024 bekanntgeben.
Insbesondere infolge der finanziellen Belastung durch die diversen Streiks im ersten Quartal 2024 erwartet die Lufthansa Group für das Geschäftsjahr 2024 ein Adjusted EBIT von rund 2,2 Mrd. EUR; zuvor wurde ein Adjusted EBIT auf Vorjahresniveau prognostiziert (Vorjahr: 2,7 Mrd. EUR). ↗ Prognosebericht, S. 19.

Austrian Airlines und Gewerkschaft vida einigen sich auf neuen Kollektivvertrag

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Am 25. April 2024 haben sich Austrian Airlines und die Gewerkschaft vida sowie der Betriebsrat Bord auf einen Kollektivvertrags-Abschluss für rund 2.400 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie rund 1.000 Pilotinnen und Piloten geeinigt.
Der Kollektivvertrag hat eine Laufzeit bis Dezember 2026 und bietet insbesondere durchschnittliche Gehaltssteigerungen von rund 19,4 % in drei Stufen und eine Friedenspflicht während der Laufzeit.
Die Einigung gilt vorbehaltlich der positiven Abstimmung durch die Gewerkschaft vida.

FINANZIELLE ENTWICKLUNG

ERTRAGSLAGE

Verkehrserlöse der Lufthansa Group Airlines steigen im Vergleich zum Vorjahr um 3 %

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Das Angebot (angebotene Sitzkilometer) der Passagier-Airlines der Lufthansa Group wurde im ersten Quartal 2024 um 12 % gegenüber Vorjahr ausgebaut; im Vergleich zum Vorkrisenniveau, also dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019, lag das Angebot bei 84 %; der Absatz (verkaufte Sitzkilometer) stieg gegenüber Vorjahr ebenfalls um 12 %; der Sitzladefaktor lag entsprechend mit 79,7 % auf Vorjahresniveau; die Verkehrserlöse im Passagiergeschäft stiegen um 7 % auf 5.146 Mio. EUR (Vorjahr: 4.806 Mio. EUR).
Das Frachtgeschäft der Lufthansa Group entwickelte sich im ersten Quartal 2024 aufgrund des herausfordernden Branchenumfelds und der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr rückläufig; das Angebot (angebotene Fracht-Tonnenkilometer) lag aufgrund gestiegener Belly-Kapazitäten der Passagier-Airlines um 10 % über Vorjahr; der Absatz (verkaufte Fracht-Tonnenkilometer) stieg gegenüber Vorjahr um 11 %; der Nutzladefaktor stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 59,3 %; die Verkehrserlöse im Frachtgeschäft sanken jedoch aufgrund niedrigerer Durchschnittserlöse um 16 % auf 757 Mio. EUR (Vorjahr: 902 Mio. EUR).
Insgesamt stiegen die Verkehrserlöse der Lufthansa Group Airlines im ersten Quartal 2024 gegenüber Vorjahr um 3 % auf 5.903 Mio. EUR (Vorjahr: 5.708 Mio. EUR).

Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr um 5 % erhöht

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Die anderen Betriebserlöse stiegen um 14 % auf 1.489 Mio. EUR (Vorjahr: 1.309 Mio. EUR), im Wesentlichen bedingt durch die gestiegene Geschäftstätigkeit und damit einhergehend höhere Erlöse im Geschäftsfeld Technik.

ANTEIL DER GESCHÄFTSFELDER AM KONZERNAUSSENUMSATZ

in % (Jan. - März 2024)

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In der Summe von Verkehrserlösen und anderen Betriebserlösen stiegen die Umsatzerlöse um 5 % auf 7.392 Mio. EUR (Vorjahr: 7.017 Mio. EUR); die sonstigen operativen Erträge stiegen insbesondere bedingt durch aktivierte Eigenleistungen um 16 % auf 783 Mio. EUR (Vorjahr: 674 Mio. EUR); die operativen Erträge stiegen um 6 % auf 8.175 Mio. EUR (Vorjahr: 7.691 Mio. EUR).

Operative Aufwendungen liegen 13 % über Vorjahr

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Die operativen Aufwendungen der Lufthansa Group stiegen im ersten Quartal 2024 gegenüber Vorjahr um 13 % auf 9.011 Mio. EUR (Vorjahr: 7.946 Mio. EUR); maßgeblich hierfür waren vor allem die Ausweitung des Geschäftsbetriebs, inflationsbedingte Kostensteigerungen und die Auswirkungen von Streiks.

Der operative Materialaufwand der Lufthansa Group lag mit 4.892 Mio. EUR um 12 % über Vorjahr (Vorjahr: 4.372 Mio. EUR).

Die Aufwendungen für Treibstoff lagen trotz des gestiegenen Verbrauchs aufgrund des Ausbaus des Flugprogramms mit 1.688 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.686 Mio. EUR); der gestiegene Verbrauch wurde durch den Rückgang der Preise sowohl für Rohöl als auch für Jet Crack (Preisdifferenz zwischen Rohöl und Kerosin) und Währungseffekte kompensiert; das Preissicherungsergebnis betrug 20 Mio. EUR (Vorjahr: -26 Mio. EUR).
Die Gebühren stiegen im ersten Quartal 2024 um 15 % auf 1.046 Mio. EUR (Vorjahr: 909 Mio. EUR), vor allem aufgrund der Ausweitung des Geschäftsbetriebs und Preissteigerungen bei den Flughäfen.
Die Aufwendungen für übrige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren stiegen insbesondere im Geschäftsbereich Technik bedingt durch die gestiegene Geschäftstätigkeit sowie gestiegener Kosten für ETS-Zertifikate um 16 % auf 769 Mio. EUR (Vorjahr: 661 Mio. EUR).
Die Aufwendungen für extern bezogene MRO-Dienstleistungen erhöhten sich vor allem aufgrund der hohen Kapazitätsauslastung bei Lufthansa Technik, weshalb vermehrt auf externe MRO-Dienstleister zurückgegriffen wurde, um 42 % auf 645 Mio. EUR (Vorjahr: 455 Mio. EUR).
Die Aufwendungen für die Betreuung von Passagieren im Zusammenhang mit vor allem streikbedingten Flugunregelmäßigkeiten stiegen um 50 % auf 63 Mio. EUR (Vorjahr 42 Mio. EUR); darin nicht enthalten sind Kompensationszahlungen an Passagiere für Flugverspätungen und -ausfälle; diese werden als Erlösschmälerungen erfasst und beliefen sich auf 98 Mio. EUR (Vorjahr: 34 Mio. EUR).

UMSATZ, ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

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in Mio. € Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung in %
Verkehrserlöse 5.903 5.708 3
Andere Betriebserlöse 1.489 1.309 14
Umsatzerlöse 7.392 7.017 5
Sonstige operative Erträge 783 674 16
Summe operative Erträge 8.175 7.691 6
Materialaufwand 4.892 4.372 12
davon Treibstoff 1.688 1.686 0
davon übrige RHB und bezogene Waren 769 661 16
davon Gebühren 1.046 909 15
davon Fremdleistungen Technik 645 455 42
Personalaufwand 2.254 1.919 17
Planmäßige Abschreibungen 570 545 5
Sonstiger operativer Aufwand 1.295 1.110 17
Summe operative Aufwendungen 9.011 7.946 13
Operatives Beteiligungsergebnis -13 -18 28
Adjusted EBIT -849 -273 -211
Summe Überleitung EBIT -22 -31 29
EBIT -871 -304 -187
Zinsergebnis -82 -90 9
Übrige Finanzposten 14 -136
Ergebnis vor Ertragsteuern -939 -530 -77
Ertragsteuern 208 109 91
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen -731 -421 -74
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen - -44
Ergebnis nach Ertragsteuern -731 -465 -57
Auf Minderheiten entfallendes Ergebnis -3 -2 -50
Auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis -734 -467 -57

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Der operative Personalaufwand stieg im ersten Quartal 2024 um 17 % auf 2.254 Mio. EUR (Vorjahr: 1.919 Mio. EUR); der Anstieg resultiert insbesondere aus der um 8 % höheren Anzahl der Mitarbeitenden (bereinigt um den Verkauf des Cateringgeschäfts), tariflichen Gehaltssteigerungen, Einmalzahlungen und dem Anstieg der abgegrenzten variablen Vergütungskomponenten.
Die planmäßigen Abschreibungen lagen mit 570 Mio. EUR um 5 % über Vorjahr (Vorjahr: 545 Mio. EUR) und entfielen im Wesentlichen auf Flugzeuge und Reservetriebwerke.
Die sonstigen operativen Aufwendungen stiegen um 17 % auf 1.295 Mio. EUR (Vorjahr: 1.110 Mio. EUR), insbesondere aufgrund höherer Fremdwährungsverluste sowie gestiegener Vertriebs- und Marketingkosten und höherer Crewreisekosten infolge der Ausweitung des Flugbetriebs.

Adjusted EBIT sinkt auf -849 Mio. EUR

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Das operative Beteiligungsergebnis lag im ersten Quartal 2024 bei -13 Mio. EUR (Vorjahr: -18 Mio. EUR); die Position beinhaltet im Wesentlichen das negative Ergebnis des Sun Express Joint Ventures.
Damit sank das Adjusted EBIT im ersten Quartal auf -849 Mio. EUR (Vorjahr: -273 Mio. EUR); die Streiks bei verschiedenen Lufthansa Group Gesellschaften sowie externen Systempartnern führten zu direkten und indirekten Ergebnisbelastungen von rund 350 Mio. EUR; die Adjusted EBIT-Marge, also das Verhältnis von Adjusted EBIT zum Umsatz, sank auf -11,5% (Vorjahr: -3,9%).
Das EBIT lag im ersten Quartal 2024 bei -871 Mio. EUR (Vorjahr: -304 Mio. EUR); im Unterschied zum Adjusted EBIT sind darin im Wesentlichen personalbezogene Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 10 Mio. EUR, Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen in Höhe von 8 Mio. EUR und Buchverluste in Höhe von 5 Mio. EUR, enthalten; im Vorjahr betrafen die Bereinigungen unter anderem außerplanmäßige Abschreibungen auf zum Verkauf stehende Flugzeuge sowie Buchverluste bei Flugzeugen und Reservetriebwerken.

ENTWICKLUNG UMSATZ, ADJUSTED EBIT in Mio. € (Jan. - März) UND ADJUSTED EBIT-MARGE in % (Jan. - März)

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Das Zinsergebnis verbesserte sich unter anderem aufgrund der verringerten Nettokreditverschuldung auf -82 Mio. EUR (Vorjahr: -90 Mio. EUR).
Die übrigen Finanzposten beliefen sich auf 14 Mio. EUR (Vorjahr: -136 Mio. EUR) und beinhalten positive Effekte aus der erfolgswirksamen Bewertung der Wandelanleihe und von kurzfristigen Wertpapieranlagen, die teilweise durch ineffektive Komponenten der Währungs-Hedges kompensiert wurden.
Das Ertragsteuerergebnis belief sich auf 208 Mio. EUR (Vorjahr: 109 Mio. EUR); die effektive Steuerquote für die fortgeführten Geschäftsbereiche lag mit 22 %, im Wesentlichen bedingt durch den Nicht-Ansatz von latenten Steuern auf negative Ergebnisse bei Gesellschaften mit Verlusthistorie, unterhalb des erwarteten Steuersatzes von 25%.
Damit ergibt sich ein Ergebnis aus nach Ertragssteuern in Höhe von -731 Mio. EUR (Vorjahr: -465 Mio. EUR).
Das auf die Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende Konzernergebnis lag im ersten Quartal 2024 bei -734 Mio. EUR (Vorjahr: -467 Mio. EUR).
Das Ergebnis je Aktie betrug -0,61 EUR (Vorjahr: -0,39 EUR).

ÜBERLEITUNG ERGEBNISSE

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Jan. - März 2024 Jan. - März 2023
in Mio. € GuV Überleitung

Adjusted EBIT
GuV Überleitung

Adjusted EBIT
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 7.392 7.017
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 241 124
Sonstige betriebliche Erträge 545 552
davon Erträge aus Buchgewinnen -2 -1
davon Zuschreibungen Anlagevermögen bzw. Vermögenswerte zum Verkauf - -1
davon Auflösung aus Rückstellungen für Restrukturierung/​M&A Projekten und wesentliche Rechtsstreitigkeiten - -1
davon außerordentliche sonstige Erträge - -1
Summe betriebliche Erträge 8.178 -2 7.693 -4
Materialaufwand -4.892 -4.371
davon außerordentlicher Materialaufwand - -
Personalaufwand -2.264 -1.922
davon aus nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand/​Planabgeltung - -
davon Aufwendungen aus Restrukturierung 10 3
Abschreibungen -570 -545
davon außerplanmäßige Abschreibungen - -
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.310 -1.141
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögen zum Verkauf - 13
davon Aufwendungen aus Buchverlusten 5 10
davon Aufwendungen aus wesentlichen Rechtsstreitigkeiten - -
davon Aufwendungen aus M&A Projekten 8 8
davon außerordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen 1 1
Summe betriebliche Aufwendungen -9.036 24 -7.979 35
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -858 -286
Beteiligungsergebnis -13 -18
davon außerplanmäßige Abschreibung auf At-Equity Beteiligungsbuchwerte - -
EBIT -871 -304
Summe Überleitung Adjusted EBIT 22 31
Adjusted EBIT -849 -273
Planmäßige Abschreibungen 570 545
Adjusted EBITDA -279 272

FINANZLAGE

Auswirkungen des vereinbarten Verkaufs von AirPlus auf die Finanzlage

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Die Lufthansa Group hat einen Vertrag über den Verkauf der AirPlus Servicekarten GmbH unterzeichnet.
Im Anschluss an den Beschluss zum Verkauf der AirPlus Aktivitäten wurden, den Regelungen des IFRS 5 entsprechend, sämtliche Vermögenswerte und Schulden ab dem 30. Juni 2023 aus den jeweiligen Einzelpositionen der Bilanz in die Positionen "zum Verkauf stehende Vermögenswerte" sowie "Schulden im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten" umgegliedert.
Die Konzern-Kapitalflussrechnung beinhaltet weiterhin auch die Geschäftstätigkeit der AirPlus.

Investitionsvolumen sinkt um 8 % gegenüber Vorjahr

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Die Bruttoinvestitionen der Lufthansa Group sanken im ersten Quartal 2024 gegenüber Vorjahr um 8 % auf 924 Mio. EUR (Vorjahr: 1.000 Mio. EUR) und betrafen im Wesentlichen Schlusszahlungen für drei zugegangene Flugzeuge, aktivierte Großwartungsereignisse sowie Anzahlungen auf zukünftige Flugzeugerwerbe.
Insgesamt sank der Nettoabfluss aus der Investitionstätigkeit, unter Berücksichtigung insbesondere von Zahlungen für Flugzeugersatzteile und Einnahmen aus Anlagenverkäufen, Zinsen und Dividenden, um 10 % auf 940 Mio. EUR (Vorjahr: 1.040 Mio. EUR).

Operativer Cashflow von 1,3 Mrd. EUR erzielt

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Die Lufthansa Group erzielte im ersten Quartal 2024 trotz des negativen operativen Ergebnisses einen positiven Operativen Cashflow in Höhe von 1.311 Mio. EUR; er lag damit jedoch um 17 % unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.581 Mio. EUR); die Veränderung basiert im Wesentlichen auf dem Rückgang des EBITDA, der teilweise durch den Anstieg der übrigen Aktiva und Passiva kompensiert wurde.
Der Zufluss aus der Veränderung des Working Capital lag im ersten Quartal 2024 bei 1.496 Mio. EUR (Vorjahr: 1.547 Mio. EUR); er stand im Zusammenhang mit höheren Verbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten, welche im Berichtszeitraum um 2.308 Mio. EUR stiegen (Vorjahr: 2.314 Mio. EUR); Effekte aus gestiegenen Forderungen und Vertragsvermögensgegenstände wirkten sich mit -736 Mio. EUR (Vorjahr: -630 Mio. EUR) aus; die Zunahme steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem saisonal bedingten Anstieg der Verkäufe von Flugdokumenten; alle Entwicklungen beinhalten auch die Veränderungen der unter "zum Verkauf stehenden Vermögenswerte und Schulden" ausgewiesenen Bilanzwerte der AirPlus.

Adjusted Free Cashflow liegt bei 305 Mio. EUR

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Der Adjusted Free Cashflow sank im ersten Quartal 2024 um 37 % auf 305 Mio. EUR (Vorjahr: 482 Mio. EUR); dabei wurde der Rückgang des Operativen Cashflows teilweise durch niedrigere Nettoinvestitionen kompensiert.

ADJUSTED FREE CASHFLOW in Mio. € (Jan. - März 2024)

1) Tilgungsanteil operative Leasingverbindlichkeiten im Finanzierungs-Cashflow.

Tilgung von Verbindlichkeiten führt zu Mittelabfluss

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Der Saldo der Finanzierungstätigkeit resultierte in einem Abfluss an Nettozahlungsmitteln in Höhe von 401 Mio. EUR (Vorjahr: 336 Mio. EUR).
Dieser resultierte aus Tilgungen in Höhe von insgesamt 237 Mio. EUR, im Wesentlichen aus Flugzeugfinanzierungen, sowie Zins- und Dividendenzahlungen in Höhe von 193 Mio. EUR; demgegenüber stand der Mittelzufluss aus neuen Finanzierungsmaßnahmen in Höhe von 29 Mio. EUR; dabei handelte es sich im Wesentlichen um eine Asset Backed Securitiy (ABS) Finanzierung bei AirPlus.

Verfügbare Gesamtliquidität steigt auf 10,8 Mrd. EUR

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Die bilanzielle Liquidität (Summe aus Zahlungsmitteln und kurzfristigen Wertpapieren und Termingeldern) lag zum 31. März 2024 bei 8.274 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 8.265 Mio. EUR); davon waren 7.672 Mio. EUR zentral bei der Deutschen Lufthansa AG verfügbar; darüber hinaus belief sich der Bestand an liquiden Mitteln der als "zum Verkauf stehend" bilanzierten AirPlus Gruppe auf 75 Mio. EUR.
Außerdem bestanden ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 2.547 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 2.097 Mio. EUR); die zentral verfügbare revolvierende Kreditlinie wurde dabei im ersten Quartal 2024 von bisher 2,0 Mrd. EUR auf 2,5 Mrd. EUR aufgestockt.
Insgesamt standen dem Unternehmen damit zum 31. März 2024 10.821 Mio. EUR an Liquidität zur Verfügung (31. Dezember 2023: 10.362 Mio. EUR).

VERMÖGENSLAGE

Auswirkungen des vereinbarten Verkaufs von AirPlus auf die Vermögenslage

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Gemäß IFRS 5 werden der AirPlus zuzurechnende Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz zum 31. März 2024 gesondert unter den Positionen "Zum Verkauf stehende Vermögenswerte" und "Schulden in Verbindung mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten" ausgewiesen.

Bilanzsumme steigt um 2,0 Mrd. EUR

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Die Konzernbilanzsumme stieg zum 31. März 2024 gegenüber Jahresende 2023 um 2.037 Mio. EUR auf 47.358 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 45.321 Mio. EUR).

Langfristige Vermögenswerte steigen um 499 Mio. EUR

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Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum 31. März 2024 mit 30.271 Mio. EUR um 499 Mio. EUR über dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 29.772 Mio. EUR); dabei verzeichneten die Positionen Flugzeuge und Reservetriebwerke (+366 Mio. EUR), derivative Finanzinstrumente (+71 Mio. EUR), aktive latente Steuern (+65 Mio. EUR), Ausleihungen und Forderungen (+62 Mio. EUR) und reparaturfähige Flugzeugersatzteile (+54 Mio. EUR) jeweils Anstiege; dem gegenüber stand der Rückgang des übrigen Sachanlagevermögens (-83 Mio. EUR).
Der Wert der Flugzeuge und Reservetriebwerke stieg auf 17.830 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 17.464 Mio. EUR); dabei überstiegen die Investitionen in neue Flugzeuge, Großwartungsereignisse und Anzahlungen auf bestehende Bestellungen die planmäßigen Abschreibungen und Abgänge; die Flotte der Lufthansa Group umfasste zum 31. März 2024 insgesamt 724 Flugzeuge (31. Dezember 2023: 721 Flugzeuge).

Kurzfristige Vermögenswerte steigen um 1,5 Mrd. EUR

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Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen zum 31. März 2024 um 1.538 Mio. EUR auf 17.087 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 15.549 Mio. EUR); Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen stiegen insbesondere im Zusammenhang mit den Ticketverkäufen um 630 Mio. EUR und die derivativen Finanzinstrumente um 290 Mio. EUR; die liquiden Mittel sanken um 325 Mio. EUR, kurzfristige Wertpapiere und ähnliche Anlagen stiegen dagegen um 334 Mio. EUR.
Der Anstieg der zum Verkauf stehenden Vermögenswerte (+437 Mio. EUR) resultiert aus den Vermögenswerten von AirPlus und betraf überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten sinken um 1,1 Mrd. EUR

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Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sanken zum 31. März 2024 um 1.125 Mio. EUR auf 14.737 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 15.862 Mio. EUR).
Die langfristigen Finanzschulden lagen mit 10.200 Mio. EUR um 855 Mio. EUR unter dem Wert vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2023: 11.055 Mio. EUR); der Rückgang basiert im Wesentlichen auf Fristigkeitsreklassifizierungen.
Die Netto-Pensionsverpflichtungen, also die Pensionsrückstellungen abzüglich Vermögensüberhängen bei einzelnen Pensionsplänen, welche separat in den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen werden, lagen mit 2.423 Mio. EUR um 253 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 2.676 Mio. EUR); die Pensionsrückstellungen sanken um 251 Mio. EUR auf 2.644 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 2.895 Mio. EUR); dabei stieg der Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland und Österreich um 0,1 Prozentpunkte auf 3,7 % und in der Schweiz um 0,1 Prozentpunkte auf 1,5 %; der sich hieraus ergebende positive Gesamteffekt bei den Verpflichtungen wurde durch den ebenfalls positiven Bewertungseffekt bei den Planvermögen auf insgesamt 259 Mio. EUR noch verstärkt.

BERECHNUNG NETTOKREDITVERSCHULDUNG

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31.03.2024 31.12.2023 Veränderung
in Mio. € in Mio. € in %
--- --- --- ---
Anleihen -6.167 -6.224 1
Schuldscheindarlehen -1.146 -1.143 0
Kreditlinien -20 -21 5
Flugzeugfinanzierungen -3.725 -3.802 2
Leasingverbindlichkeiten -2.568 -2.568 0
Übrige Finanzschulden -175 -185 5
Finanzschulden -13.801 -13.943 1
Übrige Bankverbindlichkeiten -4 -4 0
Konzernkreditverschuldung -13.805 -13.947 1
Bankguthaben und Kassenbestände 1.265 1.590 -20
Verzinsliche Wertpapiere und ähnliche Geldanlagen 7.009 6.675 5
Nettokreditverschuldung -5.531 -5.682 3
Pensionsrückstellungen -2.644 -2.895 9
Pensionsüberschüsse 221 219 1
Netto-Pensionsverpflichtungen -2.423 -2.676 9
Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen -7.954 -8.358 5

Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten steigen um 3,3 Mrd. EUR

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Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen zum 31. März 2024 um 3.297 Mio. EUR auf 23.047 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 19.750 Mio. EUR), primär bedingt durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus noch nicht genutzten Flugtickets (+2.308 Mio. EUR) aufgrund der saisonal bedingt gestiegenen Ticketverkäufe und den Anstieg der kurzfristigen Finanzschulden (+713 Mio. EUR) aufgrund von Fristigkeitsumgliederungen; der Anstieg der Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten (+186 Mio. EUR) war im Wesentlichen getrieben durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus dem Kreditkartengeschäft der AirPlus.

Eigenkapital sinkt um 135 Mio. EUR

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Das Eigenkapital lag zum 31. März 2024 mit 9.574 Mio. EUR um 135 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 9.709 Mio. EUR); der Verlust des ersten Quartals 2024 wurde durch den Anstieg der Gewinnrücklagen und der übrigen neutralen Rücklagen annähernd kompensiert.
Die Nettokreditverschuldung lag aufgrund des positiven Free Cashflows mit 5.531 Mio. EUR um 151 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 5.682 Mio. EUR).
Die Summe aus Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen lag im Verhältnis zum Eigenkapital zum 31. März 2024 bei 45:55 (31. Dezember 2023: 46:54).
Das Adjusted Net Debt, die Summe von Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen abzüglich 50% der 2015 begebenen Hybridanleihe, sank gegenüber Jahresende 2023 um 404 Mio. EUR auf 7.707 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 8.111 Mio. EUR).
Die Kennzahl Adjusted Net Debt/​Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate lag zum 31. März 2024 bei 1,8 (31. Dezember 2023: 1,7).

GESCHÄFTSFELDER

GESCHÄFTSFELD PASSAGIER-AIRLINES

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz Mio. € 5.562 5.211 7
davon Verkehrserlöse Mio. € 5.146 4.806 7
Operative Erträge Mio. € 5.786 5.514 5
Operative Aufwendungen Mio. € 6.678 5.997 11
Adjusted EBITDA Mio. € -472 -91 -419
Adjusted EBIT Mio. € -918 -512 -79
EBIT Mio. € -920 -531 -73
Adjusted EBIT-Marge % -16,5 -9,8 -6,7 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 808 774 4
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 62.603 57.860 8
Flüge 1) Anzahl 194.461 182.602 6
Fluggäste 1) Tsd. 24.359 21.728 12
Angebotene Sitzkilometer 1) Mio. 66.871 59.447 12
Verkaufte Sitzkilometer 1) Mio. 53.273 47.405 12
Sitzladefaktor % 79,7 79,7 0,0 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

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Die operative und finanzielle Performance der Passagier-Airlines der Lufthansa Group hat sich im ersten Quartal 2024 insbesondere aufgrund der Auswirkungen der weitreichenden Streiks von verschiedenen Beschäftigtengruppen innerhalb des Konzerns und bei Systempartnern gegenüber Vorjahr deutlich verschlechtert.
Die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines lag trotz vor allem streikbedingter Flugstreichungen im ersten Quartal 2024 um 12 % über Vorjahr, im Vergleich zum Vorkrisenniveau im Jahr 2019 lag sie bei 84 %; die Zahl der Flüge stieg gegenüber Vorjahr um 6 %; der Absatz nahm um 12 % zu; der Sitzladefaktor lag mit 79,7 % auf Vorjahresniveau.
Die Verkehrserlöse der Passagier-Airlines stiegen vor allem aufgrund der ausgebauten Verkehrsleistung gegenüber Vorjahr um 7 % auf 5.146 Mio. EUR (Vorjahr: 4.806 Mio. EUR); die Umsatzerlöse lagen mit 5.562 Mio. EUR ebenfalls um 7 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 5.211 Mio. EUR); die Durchschnittserlöse sanken gegenüber Vorjahr um 2,5 %.
Die Stückerlöse sanken aufgrund der niedrigeren Durchschnittserlöse, gestiegenen Kompensationszahlungen an Passagiere und rückläufigen Einnahmen aus der Vermietung von Belly-Kapazitäten an Lufthansa Cargo gegenüber Vorjahr um 6,3 %; direkte Kompensationszahlungen für Flugverspätungen und -ausfälle werden als Erlösschmälerungen erfasst und beliefen sich auf 98 Mio. EUR (Vorjahr: 34 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen lagen mit 6.678 Mio. EUR um 11 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 5.997 Mio. EUR); innerhalb der Materialaufwendungen stiegen insbesondere die Gebühren (+130 Mio. EUR) und die Aufwendungen für Technikleistungen (+103 Mio. EUR) gegenüber Vorjahr; die Personalaufwendungen (+225 Mio. EUR) stiegen aufgrund von tariflichen Gehaltssteigerungen, Einmalzahlungen und erhöhter variabler Vergütungskomponenten sowie der um 8% höheren Anzahl an Mitarbeitenden; die Aufwendungen für die Betreuung von Passagieren im Zusammenhang mit Flugunregelmäßigkeiten stiegen um 21 Mio. EUR auf 63 Mio. EUR (Vorjahr: 42 Mio. EUR).
Die Stückkosten ohne Treibstoff- und Emissionsaufwendungen stiegen um 2,9 % gegenüber Vorjahr; das gegenüber der ursprünglichen Planung geringere Kapazitätswachstum hatte dabei einen negativen Effekt.
Das Adjusted EBIT der Passagier-Airlines lag im ersten Quartal 2024 bei -918 Mio. EUR (Vorjahr: -512 Mio. EUR); das EBIT betrug -920 Mio. EUR (Vorjahr: -531 Mio. EUR).
Die Segmentinvestitionen stiegen um 4 % auf 808 Mio. EUR (Vorjahr: 774 Mio. EUR) und wurden im Wesentlichen für Anzahlungen auf Flugzeugbestellungen, Großwartungsereignisse und Schlusszahlungen für neue zugegangene Flugzeuge geleistet.
Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg zum 31. März 2024 um 8 % gegenüber Vorjahr auf 62.603 (Vorjahr: 57.860), vor allem aufgrund von Neueinstellungen in den operativen Bereichen infolge des Ausbaus des Geschäftsbetriebs.

OPERATIVE KENNZAHLEN

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Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Währungsbereinigte

Veränderung in %
Durchschnittserlöse € Cent 8,8 9,0 -2,5 -2,4
Stückerlöse (RASK) € Cent 8,4 9,0 -6,3 -5,7
Stückkosten (CASK) ohne Treibstoff

und Emissionsaufwendungen
€ Cent 7,3 7,1 2,9 2,5

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Verkehrserlöse Fluggäste Angebotene Sitzkilometer
Jan. - März 2024 Veränderung Jan. - März 2024 Veränderung Jan. - März 2024 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € in % in Tsd. in % in Mio. in %
--- --- --- --- --- --- ---
Europa 1.969 12 19.174 13 23.206 13
Amerika 1.376 9 2.278 8 21.876 8
Asien/​Pazifik 795 13 1.306 26 12.601 31
Nahost/​Afrika 556 -1 1.601 -3 9.188 2
Nicht zuordenbar 450 -13
Gesamtverkehr 5.146 7 24.359 12 66.871 12

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Verkaufte Sitzkilometer Sitzladefaktor
Jan. - März 2024 Veränderung Jan. - März 2024 Veränderung
--- --- --- --- ---
in Mio. in % in % in P.
--- --- --- --- ---
Europa 18.090 15 78,0 1,3 P.
Amerika 17.319 8 79,2 -0,3 P.
Asien/​Pazifik 10.365 26 82,3 -3,4 P.
Nahost/​Afrika 7.499 3 81,6 0,5 P.
Nicht zuordenbar
Gesamtverkehr 53.273 12 79,7 0,0 P.

Lufthansa Airlines¹

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KENNZAHLEN Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz Mio. € 3.165 3.052 4
Operative Erträge Mio. € 3.312 3.255 2
Operative Aufwendungen Mio. € 3.951 3.616 9
Adjusted EBITDA Mio. € -446 -166 -169
Adjusted EBIT Mio. € -640 -366 -75
EBIT Mio. € -641 -381 -68
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 37.631 35.072 7
Flüge Anzahl 98.753 95.186 4
Fluggäste 2) Tsd. 12.566 11.425 10
Angebotene Sitzkilometer 2) Mio. 38.682 34.563 12
Verkaufte Sitzkilometer 2) Mio. 30.478 27.424 11
Sitzladefaktor % 78,8 79,3 -0,5 P.

1) Inkl. Regionalpartnern und Discover Airlines.

2) Vorjahreszahlen angepasst.

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Zur Erweiterung des Angebots und angesichts der Verspätungen bei der Auslieferung neuer Langstreckenflugzeuge reaktiviert Lufthansa Airlines die A380-Flotte; im März 2024 nahm das fünfte Flugzeug diesen Typs den Betrieb am Drehkreuz München auf; in den Jahren 2024 und 2025 sollen drei weitere A380 reaktiviert werden.
Die Umsatzerlöse von Lufthansa Airlines stiegen im ersten Quartal 2024 um 4 % auf 3.165 Mio. EUR (Vorjahr: 3.052 Mio. EUR); dabei wirkten sich insbesondere die Streiks belastend aus.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 3.951 Mio. EUR um 9 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 3.616 Mio. EUR), primär aufgrund gestiegener Personalaufwendungen infolge des Anstiegs der Anzahl der Mitarbeitenden, Tarifabschlüssen, gestiegener Aufwendungen für Technikleistungen und höherer Gebühren.
Das Adjusted EBIT lag im ersten Quartal 2024 bei -640 Mio. EUR (Vorjahr: -366 Mio. EUR); das EBIT betrug -641 Mio. EUR (Vorjahr: -381 Mio. EUR).

SWISS¹

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KENNZAHLEN Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz Mio. € 1.333 1.197 11
Operative Erträge Mio. € 1.411 1.241 14
Operative Aufwendungen Mio. € 1.378 1.164 18
Adjusted EBITDA Mio. € 138 184 -25
Adjusted EBIT Mio. € 33 77 -57
EBIT Mio. € 33 77 -57
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 10.195 9.089 12
Flüge Anzahl 34.359 30.061 14
Fluggäste Tsd. 4.280 3.669 17
Angebotene Sitzkilometer Mio. 13.506 11.958 13
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 11.050 9.773 13
Sitzladefaktor % 81,8 81,7 0,1 P.

1) Inkl. Edelweiss Air.

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Die Umsatzerlöse von SWISS lagen im ersten Quartal 2024 mit 1.333 Mio. EUR aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs um 11 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.197 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen stiegen gegenüber Vorjahr um 18 % auf 1.378 Mio. EUR (Vorjahr: 1.164 Mio. EUR), primär aufgrund gestiegener Personal- und Technikaufwendungen sowie höherer Gebühren.
Adjusted EBIT und EBIT von SWISS sanken jeweils um 57 % auf 33 Mio. EUR (Vorjahr: 77 Mio. EUR).

Austrian Airlines

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KENNZAHLEN Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz Mio. € 403 400 1
Operative Erträge Mio. € 415 413 0
Operative Aufwendungen Mio. € 538 486 11
Adjusted EBITDA Mio. € -97 -46 -111
Adjusted EBIT Mio. € -122 -73 -67
EBIT Mio. € -124 -73 -70
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 6.209 5.766 8
Flüge Anzahl 22.248 21.238 5
Fluggäste Tsd. 2.512 2.254 11
Angebotene Sitzkilometer Mio. 5.167 4.666 11
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 3.977 3.603 10
Sitzladefaktor % 77,0 77,2 -0,2 P.

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Austrian Airlines treibt die Modernisierung der Flotte weiter voran; im ersten Quartal 2024 hat die Airline eine Boeing 787-9 in die Flotte übernommen, die ab Mitte des Jahres den Flugbetrieb auf der Langstrecke aufnehmen soll.
Die Umsatzerlöse von Austrian Airlines stiegen im ersten Quartal 2024 gegenüber Vorjahr um 1 % auf 403 Mio. EUR (Vorjahr: 400 Mio. EUR); dabei wirkten sich insbesondere die Streiks belastend auf die Erlösentwicklung aus.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 538 Mio. EUR um 11 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 486 Mio. EUR), insbesondere aufgrund höherer Aufwendungen aus Flugunregelmäßigkeiten, gestiegener Personalaufwendungen sowie höherer Technikaufwendungen und Gebühren.
Das Adjusted EBIT von Austrian Airlines lag im ersten Quartal 2024 bei -122 Mio. EUR (Vorjahr: -73 Mio. EUR); das EBIT betrug -124 Mio. EUR (Vorjahr: -73 Mio. EUR).

Brussels Airlines

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KENNZAHLEN Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz Mio. € 289 280 3
Operative Erträge Mio. € 299 307 -3
Operative Aufwendungen Mio. € 357 350 2
Adjusted EBITDA Mio. € -31 -16 -94
Adjusted EBIT Mio. € -58 -43 -35
EBIT Mio. € -58 -44 -32
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 3.475 3.311 5
Flüge 1) Anzahl 12.976 12.534 4
Fluggäste 1) Tsd. 1.663 1.592 4
Angebotene Sitzkilometer 1) Mio. 3.724 3.744 -1
Verkaufte Sitzkilometer 1) Mio. 2.975 2.937 1
Sitzladefaktor 1) % 79,9 78,4 1,5 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

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Brussels Airlines baut ihre Flotte weiter aus; im ersten Quartal 2024 hat die Airline ihren dritten A320neo eingeflottet.
Die Umsatzerlöse von Brussels Airlines stiegen im ersten Quartal 2024 aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs um 3 % auf 289 Mio. EUR (Vorjahr: 280 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen stiegen aufgrund gestiegener Technik- und Personalaufwendungen sowie höherer Gebühren um 2 % auf 357 Mio. EUR (Vorjahr: 350 Mio. EUR).
Das Adjusted EBIT von Brussels Airlines lag im ersten Quartal 2024 bei -58 Mio. EUR (Vorjahr: -43 Mio. EUR); das EBIT lag ebenfalls bei -58 Mio. EUR (Vorjahr: -44 Mio. EUR).

Eurowings

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KENNZAHLEN Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz Mio. € 420 327 28
Operative Erträge Mio. € 424 359 18
Operative Aufwendungen Mio. € 535 438 22
Adjusted EBITDA Mio. € -103 -63 -63
Adjusted EBIT Mio. € -137 -103 -33
EBIT Mio. € -137 -104 -32
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 5.093 4.622 10
Flüge Anzahl 26.125 23.583 11
Fluggäste Tsd. 3.338 2.788 20
Angebotene Sitzkilometer Mio. 5.792 4.516 28
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 4.793 3.667 31
Sitzladefaktor % 82,8 81,2 1,6 P.

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Eurowings hat im ersten Quartal 2024 ihren fünften fabrikneuen Airbus A321neo eingeflottet; die im zweiten Quartal 2024 geplante Auslieferung des achten A320neo komplettiert die neo-Flotte von Eurowings.
Eurowings verzeichnete im ersten Quartal 2024 eine starke Nachfrage, insbesondere nach touristischen Flugreisen in der Ostersaison; die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr mengen- und preisbedingt um 28 % auf 420 Mio. EUR (Vorjahr: 327 Mio. EUR); die operativen Erträge stiegen insgesamt um 18 % auf 424 Mio. EUR (Vorjahr: 359 Mio. EUR); darin enthalten ist ein Rückgang der sonstigen operativen Erträge, primär aufgrund von Einmaleffekten im Vorjahr.
Die operativen Aufwendungen stiegen um 22 % auf 535 Mio. EUR (Vorjahr: 438 Mio. EUR), primär aufgrund mengen- sowie preisbedingt gestiegener Gebühren, höherer Technikaufwendungen infolge der Ausweitung des Flugprogramms sowie gestiegener Personalaufwendungen.
Das Adjusted EBIT von Eurowings sank um 33 % auf -137 Mio. EUR (Vorjahr: -103 Mio. EUR); darin enthalten ist ein Beteiligungsergebnis der SunExpress von -26 Mio. EUR (Vorjahr: -24 Mio. EUR); das EBIT lag mit ebenfalls -137 Mio. EUR um 32 % unter Vorjahresniveau (Vorjahr: -104 Mio. EUR).

GESCHÄFTSFELD LOGISTIK

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz Mio. € 691 823 -16
davon Verkehrserlöse Mio. € 641 775 -17
Operative Erträge Mio. € 712 848 -16
Operative Aufwendungen Mio. € 737 703 5
Adjusted EBITDA Mio. € 27 195 -86
Adjusted EBIT Mio. € -22 151
EBIT Mio. € -23 149
Adjusted EBIT-Marge % -3,2 18,3 -21,5 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 8 146 -95
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 4.182 4.090 2
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Mio. 3.014 2.821 7
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer Mio. 1.908 1.727 10
Nutzladefaktor % 63,3 61,2 2,1 P.

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Die operative Entwicklung im Geschäftsfeld Logistik war im ersten Quartal 2024 aufgrund des herausfordernden Marktumfelds in der Luftfracht, Streiks und der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr rückläufig.
Das Angebot lag vor allem aufgrund der Ausweitung des Passagierflugbetriebs und der damit verbundenen Ausweitung der Belly-Kapazitäten um 7 % über Vorjahr; der Absatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 10 % gesteigert werden; der Nutzladefaktor stieg um 2,1 Prozentpunkte auf 63,3 % (Vorjahr: 61,2 %); die Durchschnittserlöse sanken jedoch in allen Verkehrsgebieten von Lufthansa Cargo und lagen insgesamt um 25,0 % unter Vorjahr; im Vorjahr hatte noch eine hohe Nachfrage infolge von globalen Lieferkettenstörungen bei gleichzeitig eingeschränktem Angebot die Ergebnisentwicklung maßgeblich unterstützt.
Mit dem Engagement in der IATA-Initiative ONE Record hat Lufthansa Cargo einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Digitalisierung der Luftfrachtbranche erreicht; Beteiligte der Luftfrachttransportkette können seit März 2024 ihre Sendungsinformationen über ONE Record mit allen anderen Teilnehmern teilen und von der digitalen Sendungsverfolgung profitieren.
Die Verkehrserlöse von Lufthansa Cargo sanken im ersten Quartal 2024 aufgrund der gesunkenen Durchschnittserlöse im Vergleich zum Vorjahr um 17 % auf 641 Mio. EUR (Vorjahr: 775 Mio. EUR); die Umsatzerlöse reduzierten sich um 16 % auf 691 Mio. EUR (Vorjahr: 823 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen stiegen um 5 % auf 737 Mio. EUR (Vorjahr: 703 Mio. EUR); gestiegene Personalaufwendungen infolge von Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie höhere Abschreibungen und Gebühren wurden teilweise durch verminderte Aufwendungen für Treibstoff kompensiert.
Das Adjusted EBIT sank damit im ersten Quartal 2024 gegenüber Vorjahr auf -22 Mio. EUR (Vorjahr: 151 Mio. EUR).
Das EBIT lag bei -23 Mio. EUR (Vorjahr: 149 Mio. EUR).
Die Segmentinvestitionen betrugen im ersten Quartal 2024 8 Mio. EUR (Vorjahr: 146 Mio. EUR); im Vorjahr waren insbesondere geleistete Anzahlungen für zwei 777F-Frachtflugzeuge enthalten.
Die Anzahl der Mitarbeitenden ist zum 31. März 2024 gegenüber Vorjahr um 2 % auf 4.182 angestiegen (Vorjahr: 4.090).

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Verkehrserlöse Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer
Jan. - März 2024 Veränderung Jan. - März 2024 Veränderung Jan. - März 2024 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € in % in Mio. in % in Mio. in %
--- --- --- --- --- --- ---
Europa 52 -19 164 10 75 7
Amerika 268 -17 1.399 1 838 5
Asien/​Pazifik 259 -20 1.174 15 845 18
Nahost/​Afrika 62 -5 277 1 150 9
Gesamtverkehr 641 -17 3.014 7 1.908 10

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Fracht-Nutzladefaktor
Jan. - März 2024 Veränderung
--- --- ---
in % in P.
--- --- ---
Europa 45,9 -1,3 P.
Amerika 59,9 1,9 P.
Asien/​Pazifik 72,0 1,5 P.
Nahost/​Afrika 54,1 3,6 P.
Gesamtverkehr 63,3 2,1 P.

GESCHÄFTSFELD TECHNIK

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Umsatz Mio. € 1.770 1.537 15
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group Mio. € 582 508 15
Operative Erträge Mio. € 1.871 1.635 14
Operative Aufwendungen Mio. € 1.749 1.496 17
Adjusted EBITDA Mio. € 156 174 -10
Adjusted EBIT Mio. € 116 135 -14
EBIT Mio. € 112 135 -17
Adjusted EBIT-Marge % 6,6 8,8 -2,2 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 31 21 48
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 23.133 21.023 10

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Im ersten Quartal 2024 verzeichnete Lufthansa Technik einen Anstieg der Erlöse infolge der weiter steigenden Zahl der Flugreisen, die zu einer höheren Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen führten.
Die Umsatzerlöse von Lufthansa Technik stiegen dementsprechend im Vergleich zum Vorjahr um 15 % auf 1.770 Mio. EUR (Vorjahr: 1.537 Mio. EUR); Arbeitsausfälle aufgrund von Streiks wirkten sich dabei negativ auf die Umsatzentwicklung aus.
Die operativen Aufwendungen stiegen um 17 % auf 1.749 Mio. EUR (Vorjahr: 1.496 Mio. EUR), im Wesentlichen getrieben durch die mengen- und preisbedingte Erhöhung der Materialaufwendungen und den Anstieg der Personalaufwendungen.
Das Adjusted EBIT sank um 14 % auf 116 Mio. EUR (Vorjahr: 135 Mio. EUR); der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch streikbedingte Arbeitsausfälle, die im Berichtszeitraum nicht kompensiert werden konnten.
Das EBIT lag bei 112 Mio. EUR (Vorjahr: 135 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert vorrangig aus Restrukturierungsaufwendungen.
Die Segmentinvestitionen stiegen im Berichtszeitraum um 48 % auf 31 Mio. EUR (Vorjahr: 21 Mio. EUR).
Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg zum 31. März 2024 gegenüber Vorjahr um 10 % auf 23.133 (Vorjahr: 21.023).

WEITERE GESELLSCHAFTEN UND KONZERNFUNKTIONEN

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2024 Jan. - März 2023 Veränderung

in %
Operative Erträge Mio. € 871 762 14
Operative Aufwendungen Mio. € 908 801 13
Adjusted EBITDA Mio. € 6 -2
Adjusted EBIT Mio. € -20 -30 33
EBIT Mio. € -35 -39 10
Segmentinvestitionen Mio. € 28 5 460
Mitarbeitende zum 31.03. Anzahl 8.821 8.087 9

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Die Lufthansa Group hat am 20. Juni 2023 mit der SEB Kort Bank AB aus Stockholm (Schweden) einen Vertrag über den Verkauf der AirPlus Gruppe unterzeichnet; der Abschluss der Transaktion wird im Sommer 2024 erwartet, vorbehaltlich der notwendigen Vorbereitungen sowie entsprechenden externen Genehmigungen, vor allem von verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden. ↗ Finanzielle Entwicklung, S. 5.
Die operativen Erträge der weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen stiegen im ersten Quartal 2024 aufgrund höherer Währungsgewinne sowie gestiegener Umsatzerlöse insbesondere in den Bereichen IT-Dienstleistungen und Schulung gegenüber Vorjahr um 14 % auf 871 Mio. EUR (Vorjahr: 762 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen stiegen um 13 % auf 908 Mio. EUR (Vorjahr: 801 Mio. EUR), insbesondere aufgrund höherer Währungsverluste und der gestiegenen Geschäftsaktivität der Gesellschaften.
Das Adjusted EBIT lag bei -20 Mio. EUR (Vorjahr: -30 Mio. EUR), unterstützt vor allem von einer Ergebnisverbesserung bei AirPlus und der LAT und einem positiven Beteiligungsergebnis; das EBIT betrug -35 Mio. EUR (Vorjahr: -39 Mio. EUR).
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 31. März 2024 stieg gegenüber Vorjahr um 9 % auf 8.821 (Vorjahr: 8.087); in den Konzernfunktionen stieg die Zahl der Mitarbeitenden um 6 %.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2023 ausführlich dargestellten Chancen und Risiken haben sich folgende wesentliche Konkretisierungen beziehungsweise Entwicklungen ergeben:

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Die Lufthansa Group sieht sich weiterhin mit Risiken konfrontiert, die aus Materialproblemen in Bauteilen von Pratt & Whitney-Triebwerken der Triebwerksfamilie PW1000G resultieren. Wesentliche Änderungen im Risiko zeigen sich vor allem in der gestiegenen Zuversicht, durch aktuelle Verhandlungen zur Kompensation der finanziellen Schäden mit Pratt & Whitney die Risiken signifikant reduzieren zu können.
Die Eskalation des Nahostkonflikts, zunehmend auch direkt zwischen staatlichen Akteuren, stellt eine Eskalation dar, die signifikante Auswirkungen auf die Sicherheits- und Wirtschaftslage in der ganzen Welt haben kann. Potenzieller finanzieller Schaden für die Deutsche Lufthansa AG kann durch Primäreffekte wie operative Risiken, den Ausfall einzelner oder regionaler Ziel- und Überfluggebiete und die Volatilität von Flugprogrammen entstehen. Insbesondere haben jedoch Sekundäreffekte wie höhere Kosten durch einen steigenden Ölpreis, ein Passagierrückgang, höhere Versicherungsprämien, Mehraufwand für Treibstoff wegen Luftraumsperrungen oder höhere Sicherheitsanforderungen einen potenziell signifikanten Einfluss.
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation e. V. (UFO) hatte den Vergütungstarifvertrag (VTV) sowie den Tarifvertrag Teilzeit (TV TZ) für die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Deutschen Lufthansa AG mit Wirkung zum Jahresende 2023 gekündigt. Die bereits im Dezember 2023 begonnenen Verhandlungen wurden in 2024 fortgesetzt und es konnte für den VTV eine Einigung erzielt werden. Somit ist das Streikrisiko der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Deutschen Lufthansa AG deutlich gesunken. Zwischen den Tarifparteien sind weitere Termine vereinbart, um weitere noch offene Tarifthemen zu bearbeiten. Für die tariflichen Bodenmitarbeitenden, unter anderem der Deutschen Lufthansa AG, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo, konnte zwischen dem Arbeitgeberverband Luftverkehr (AGVL) und der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft e. V. (ver.di) am 28. März 2024 eine Tarifeinigung für die Vergütungstarifverträge gefunden werden, sodass ein Streikrisiko diesbezüglich nicht mehr besteht. Erläuterungen zu sonstigen Risiken aus Arbeitskämpfen finden sich im Geschäftsbericht 2023.

Unter Berücksichtigung aller bekannten Sachverhalte und des in der Finanzplanung unterstellten Szenarios werden gegenwärtig keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Lufthansa Group gefährden.

PROGNOSEBERICHT

Ausblick ist wesentlichen Unsicherheiten unterworfen

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Angesichts der kurzfristigen Buchungszyklen im Passagiergeschäft und des weitgehend spotmarktgetriebenen Frachtgeschäfts sowie der Unsicherheiten im geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Umfeld unterliegt der Finanzausblick der Lufthansa Group einem hohen Maß an Prognoseunsicherheit.
So ist die operative und finanzielle Entwicklung unter anderem von der weiteren Entwicklung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und des Nahost-Konflikts beeinflusst, insbesondere was deren Auswirkungen auf die Treibstoffkosten betrifft.
Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Ausblick, insbesondere die Auswirkungen der Inflationsbekämpfung seitens der großen Notenbanken weltweit auf die konjunkturelle Entwicklung, können die Kundennachfrage potenziell wesentlich beeinflussen. ↗ Chancen- und Risikobericht, S. 18.

Weiterer Ausbau der Kapazität geplant

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Ungeachtet der genannten Unsicherheiten geht die Lufthansa Group davon aus, dass die Nachfrage im Jahr 2024 so stark ist, dass der Absatz weiter gesteigert werden kann; neben dem Privatreisesegment, in dem die Nachfrage voraussichtlich das Vorkrisenniveau übertreffen wird, wird dazu eine weitere Erholung der Nachfrage im Geschäftsreisesegment beitragen; das Flugangebot soll deshalb weiter ausgeweitet werden.
Insgesamt erwartet die Lufthansa Group, dass die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines im Geschäftsjahr 2024 bei rund 92 % der Vorkrisenkapazität des Jahres 2019 liegen wird.
Der Konzern geht dabei davon aus, dass den Airlines der Lufthansa Group im Jahr 2024 bis zu 30 neue Flugzeuge zugehen werden; aufgrund von Produktionsproblemen und Verzögerungen bei der Zulassung kommt es allerdings branchenweit immer wieder zu Verspätungen bei geplanten Flugzeugauslieferungen, so dass die Kapazitätsprognose des Unternehmens trotz bereits erfolgter Reduktion gegenüber der ursprünglichen Annahme weiterhin Unsicherheiten unterworfen ist; diese Unsicherheiten gelten auch hinsichtlich der Erwartung, dass das europäische Luftfahrtsystem hinreichend stabil sein wird, um die geplante Ausweitung der Verkehre zu unterstützen.

Umsatz der Lufthansa Group wird voraussichtlich deutlich steigen

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Für die Lufthansa Group wird im Geschäftsjahr 2024 ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr erwartet; vor allem der weitere Kapazitätsausbau bei den Passagier-Airlines und das erwartete Wachstum in den Geschäftsfeldern Logistik und Technik werden dafür voraussichtlich maßgeblich sein.

Lufthansa Group prognostiziert ein Adjusted EBIT von rund 2,2 Mrd. EUR

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Die Lufthansa Group erwartet, dass das Umsatzwachstum durch die anhaltende Kosteninflation ausgeglichen werden wird; die zusätzlichen Belastungen aufgrund von diversen Streiks, sowohl von verschiedenen Beschäftigtengruppen innerhalb des Konzerns als auch von Beschäftigten bei Systempartnern, in der ersten Hälfte des Jahres 2024 werden allerdings voraussichtlich zu einem Ergebnisrückgang gegenüber Vorjahr führen; insgesamt rechnet die Lufthansa Group für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Adjusted EBIT von rund 2,2 Mrd. EUR.
Die Lufthansa Group hält weiter an der Zielsetzung fest, nachhaltig eine Adjusted EBIT-Marge von mindestens 8 % zu erwirtschaften; der Konzern strebt an, das Margenziel sobald möglich zu erreichen.

Stabile Ergebnisentwicklung in den Geschäftsfeldern Logistik und Technik erwartet; Passagier-Airlines voraussichtlich rückläufig

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Für das Geschäftsfeld Passagier-Airlines erwartet die Lufthansa Group einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse, basierend auf der starken Nachfrage und dem geplanten Kapazitätsausbau im Jahr 2024; die Stückerlöse der Passagier-Airlines werden sich voraussichtlich im niedrig einstelligen Prozentbereich rückläufig gegenüber Vorjahr entwickeln; Skaleneffekte in der Fixkostenbasis aufgrund des Kapazitätsausbaus und Effizienzsteigerungen werden die erwarteten Kostensteigerungen, insbesondere in den Bereichen Personal und Gebühren, und streikbedingte Mehrkosten voraussichtlich nicht vollständig kompensieren; für die Stückkosten der Passagier-Airlines (ohne die Aufwendungen für Treibstoff und Emissionszertifikate) wird dementsprechend ein Anstieg im niedrig einstelligen Prozentbereich gegenüber Vorjahr erwartet, ohne Berücksichtigung von Streikkosten werden sich die Stückkosten voraussichtlich stabil gegenüber Vorjahr entwickeln; für die Passagier-Airlines wird im Geschäftsjahr 2024 ein Adjusted EBIT unter Vorjahresniveau erwartet.
Für das Geschäftsfeld Logistik rechnet die Lufthansa Group nach der marktweiten Normalisierung nach der Corona-Pandemie wieder mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse; inflationsbedingte Kostensteigerungen werden voraussichtlich durch strukturelle Einsparungen und Effizienzsteigerungen teilweise kompensiert werden; damit wird das Adjusted EBIT im Geschäftsfeld Logistik voraussichtlich ungefähr auf Vorjahresniveau liegen.
Für das Geschäftsfeld Technik wird ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse und ein Adjusted EBIT auf Vorjahresniveau erwartet; darin spiegelt sich das andauernde Wachstum des MRO-Markts bei gleichzeitig inflationsbedingten Kostensteigerungen wider.

Adjusted Free Cashflow von mindestens 1,0 Mrd. EUR erwartet

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Die Nettoinvestitionen der Lufthansa Group werden im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres liegen; die Investitionen werden im Wesentlichen auf Flugzeuginvestitionen entfallen; Zuflüsse aufgrund von Sale-and-Lease-Back-Vereinbarungen werden höhere Bruttoinvestitionen teilweise ausgleichen.
Unter Einbezug der prognostizierten Ergebnisentwicklung wird der Adjusted Free Cashflow des Konzerns im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich mindestens 1,0 Mrd. EUR betragen, abhängig vor allem von der Ergebnisentwicklung und Ticketvorauszahlungen; der Cashflow aus Ticketvorauszahlungen im Jahr 2024 ist vor allem von der Nachfrageentwicklung in der zweiten Jahreshälfte abhängig, die zum Zeitpunkt der Berichtserstellung einer hohen Prognoseunsicherheit unterliegt.

Weitere Details zum Finanzausblick des Konzerns finden sich im ↗ Geschäftsbericht 2023, ab S. 143.

ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Mio. € Jan. - März 2024 Jan. - März 2023
Erlöse aus den Verkehrsleistungen 5.903 5.708
Andere Betriebserlöse 1.489 1.309
Umsatzerlöse 7.392 7.017
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 241 124
Sonstige betriebliche Erträge 1) 545 552
Materialaufwand -4.892 -4.371
Personalaufwand -2.264 -1.922
Abschreibungen 2) -570 -545
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3) -1.310 -1.141
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -858 -286
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen -24 -27
Übriges Beteiligungsergebnis 11 9
Zinserträge 64 43
Zinsaufwendungen -146 -133
Übrige Finanzposten 14 -136
Finanzergebnis -81 -244
Ergebnis vor Ertragsteuern -939 -530
Ertragsteuern 208 109
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen -731 -421
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen - -44
Ergebnis nach Ertragsteuern -731 -465
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis 3 2
Davon auf Aktionärinnen und Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis -734 -467
"Unverwässertes" Ergebnis je Aktie in € -0,61 -0,39
davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen -0,61 -0,35
davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen - -0,04

1) Im Kumulativwert sind 14 Mio. EUR (Vorjahr: 24 Mio. EUR) aus der Auflösung von Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten.

2) Im Kumulativwert sind 0 Mio. EUR (Vorjahr: 0 Mio. EUR) aus Abschreibungen auf langfristige Forderungen enthalten.

3) Im Kumulativwert sind 10 Mio. EUR (Vorjahr: 10 Mio. EUR) aus der Bildung von Wertberichtigungen auf kurzfristige Forderungen enthalten.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Mio. € Jan. - März 2024 Jan. - März 2023
Ergebnis nach Ertragsteuern -731 -465
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge mit anschließender Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung -96 -37
Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert 1 -7
Folgebewertung Hedges - Cashflow Hedge Reserve 632 -394
Folgebewertung Hedges - Kosten der Absicherung 110 -36
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen - -
Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 1 -
Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern -175 91
473 -383
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge ohne anschließende Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 260 -57
Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert - -
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen - 2
Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - -
Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern -38 48
222 -7
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge (Other Comprehensive Income) nach Ertragsteuern 695 -390
Gesamte Aufwendungen und Erträge (Total Comprehensive Income) -36 -855
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge 4 2
Davon auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge -40 -857

KONZERNBILANZ

AKTIVA

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in Mio. € 31.03.2024 31.12.2023 31.03.2023
Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer 1) 1.000 1.022 992
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 317 333 336
Flugzeuge und Reservetriebwerke 17.830 17.464 16.387
Reparaturfähige Flugzeugersatzteile 2.502 2.448 2.127
Übriges Sachanlagevermögen 2) 2.830 2.913 2.925
Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen 454 465 322
Übrige Beteiligungen 242 233 232
Langfristige Wertpapiere 21 20 39
Ausleihungen und Forderungen 1.030 968 538
Derivative Finanzinstrumente 730 659 945
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 82 79 86
Effektive Ertragsteuerforderungen 109 109 63
Latente Ertragsteuererstattungsansprüche 3.124 3.059 3.203
Langfristige Vermögenswerte 30.271 29.772 28.195
Vorräte 976 961 791
Vertragsvermögenswerte 376 312 281
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 4.553 3.923 4.896
Derivative Finanzinstrumente 727 437 633
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 327 235 243
Effektive Ertragsteuerforderungen 308 307 234
Verzinsliche Wertpapiere und ähnliche Geldanlagen 7.009 6.675 7.079
Bankguthaben und Kassenbestände 1.265 1.590 1.282
Zum Verkauf stehende Vermögenswerte 1.546 1.109 1.270
Kurzfristige Vermögenswerte 17.087 15.549 16.709
Bilanzsumme 47.358 45.321 44.904

1) Inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte.

2) Darin sind als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien in Höhe von 30 Mio. EUR (zum 31.12.2023: 30 Mio. EUR) enthalten.

KONZERNBILANZ

PASSIVA

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in Mio. € 31.03.2024 31.12.2023 31.03.2023
Gezeichnetes Kapital 3.063 3.063 3.060
Kapitalrücklage 258 258 252
Gewinnrücklagen 4.409 2.514 2.850
Übrige neutrale Rücklagen 2.534 2.151 1.793
Konzernergebnis -734 1.673 -467
Anteile der Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital 9.530 9.659 7.488
Minderheitenanteile 44 50 62
Eigenkapital 9.574 9.709 7.550
Pensionsrückstellungen 2.644 2.895 2.056
Sonstige Rückstellungen 887 764 785
Finanzschulden 10.200 11.055 13.154
Vertragsverbindlichkeiten 30 26 29
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 47 55 21
Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 66 67 48
Derivative Finanzinstrumente 337 495 367
Latente Ertragsteuerverpflichtungen 526 505 519
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 14.737 15.862 16.979
Sonstige Rückstellungen 868 876 834
Finanzschulden 3.601 2.888 1.906
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.963 5.905 5.292
Vertragsverbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten 7.289 4.981 7.213
Übrige Vertragsverbindlichkeiten 2.753 2.770 2.531
Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 887 722 844
Derivative Finanzinstrumente 146 263 594
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 684 675 549
Passiva im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten 856 670 612
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 23.047 19.750 20.375
Bilanzsumme 47.358 45.321 44.904

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

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in Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Marktbewertung

Finanzinstrumente
Unterschiedsbetrag aus

Währungsumrechnung
Neubewertungsrücklage

(Sukzessiverwerbe)
Sonstige neutrale Rücklagen
Stand am 01.01.2023 3.060 252 913 739 236 346
Umbuchungen - - - - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - - -
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - - - - -
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - - -344 -37 - -
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen

Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse
- - -60 - - -
Stand am 31.03.2023 3.060 252 509 702 236 346
Stand am 01.01.2024 3.063 258 560 1.009 236 346
Umbuchungen - - - - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - - -
Mitarbeiterbeteiligungsprogramme - - - - - 3
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - - - - -
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - - 568 -96 - -
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen

Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse
- - -92 - - -
Stand am 31.03.2024 3.063 258 1.036 913 236 349

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in Mio. € Summe übrige

neutrale Rücklagen
Gewinnrücklagen Konzernergebnis Anteil der Aktionär:innen

der Deutschen Lufthansa AG

am Eigenkapital
Nicht

beherrschende

Anteile
Gesamt Eigenkapital
Stand am 01.01.2023 2.234 2.068 791 8.405 69 8.474
Umbuchungen - 791 -791 - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - -9 -9
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - -467 -467 2 -465
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge -381 -9 - -390 - -390
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen

Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse
-60 - - -60 - -60
Stand am 31.03.2023 1.793 2.850 -467 7.488 62 7.550
Stand am 01.01.2024 2.151 2.514 1.673 9.659 50 9.709
Umbuchungen - 1.673 -1.673 - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - -10 -10
Mitarbeiterbeteiligungsprogramme 3 - - 3 - 3
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - -734 -734 3 -731
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 472 222 - 694 1 695
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen

Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse
-92 - - -92 - -92
Stand am 31.03.2024 2.534 4.409 -734 9.530 44 9.574

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. € Jan. - März 2024 Jan. - März 2023
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente zu Periodenbeginn 1.668 1.784
Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortzuführenden und aufgegebenen Geschäftsbereiche -939 -575
Abschreibungen auf Anlagevermögen (saldiert mit Zuschreibungen) 577 602
Abschreibungen auf Umlaufteile (saldiert mit Zuschreibungen) 36 -10
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen 4 8
Beteiligungsergebnis 13 16
Zinsergebnis 82 92
Erstattete/​Gezahlte Ertragsteuern -14 -11
Wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen/​Erträge -92 37
Veränderung Trade Working Capital 1.496 1.547
Veränderung übriger Aktiva/​Passiva 148 -125
Nettozu-/​-abflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit 1.311 1.581
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -901 -996
Investitionen in Finanzanlagen -23 -4
Zugänge/​Abgänge an reparaturfähigen Flugzeugersatzteilen -92 -85
Einnahmen aus Verkäufen von nicht konsolidierten Anteilen - -
Einnahmen aus Verkäufen von konsolidierten Anteilen - -
Ausgaben aus Käufen von nicht konsolidierten Anteilen -19 -8
Ausgaben aus Käufen von konsolidierten Anteilen - -
Einnahmen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sach- und sonstigen Finanzanlagen 34 21
Zinseinnahmen 49 23
Erhaltene Dividenden 12 9
Nettozu-/​-abflüsse aus der Investitionstätigkeit -940 -1.040
Erwerb von Wertpapieren/​Geldanlagen in Fonds -2.493 -3.469
Veräußerung von Wertpapieren/​Geldanlagen in Fonds 2.194 2.898
Nettozu-/​-abflüsse aus der Investitionstätigkeit und Geldanlagen -1.239 -1.611
Transaktionen mit Minderheiten - -
Aufnahme Finanzschulden 29 74
Rückführung Finanzschulden -237 -250
Gewinnausschüttung -10 -9
Zinsausgaben -183 -151
Nettozu-/​-abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit -401 -336
Nettoab-/​-zunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel-Äquivalenten -329 -366
Veränderung Zahlungsmittel aus Wechselkursänderungen 1 -4
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 31.03.2024 1.340 1.414
Abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalenten von Gesellschaften, die am 31.03. zum Verkauf stehen 75 132
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente von Gesellschaften, die am 31.03. nicht zum Verkauf stehen 1.265 1.282
Verzinsliche Wertpapiere und ähnliche Geldanlagen 7.009 7.079
Flüssige Mittel 8.274 8.361
Nettozu-/​-abnahme der flüssigen Mittel 284 -84

ANHANG

1 Angewendete Standards, Konsolidierungskreisveränderungen und Bilanzierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Der vorliegende Zwischenbericht zum 31. März 2024 wurde dabei in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt; die Darstellung erfolgt in verkürzter Form.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die zum 1. Januar 2024 gültigen Standards und Interpretationen angewendet. Der Zwischenabschluss zum 31. März 2024 wurde grundsätzlich unter Beachtung derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde lagen. Die erstmals ab dem 1. Januar 2024 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen hatten keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und es ergab sich somit keine Notwendigkeit von rückwirkenden Anpassungen.

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis.

2 Für den Zwischenabschluss bedeutsame Sachverhalte und Aussage zur Unternehmensfortführung

Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaften der Lufthansa Group verlief in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 negativ. Dabei wirkten sich insbesondere diverse Streiks sowohl von verschiedenen Beschäftigtengruppen innerhalb des Konzerns als auch von Beschäftigten bei Systempartnern in Höhe von rund 350 Mio. EUR belastend auf das Ergebnis aus. Die Kapazität im Passagiergeschäft konnte gesteigert werden, erreichte jedoch vor allem streikbedingt nicht die ursprünglichen Ziele. Im Geschäftsfeld Logistik waren die Umsatzerlöse aufgrund sinkender Durchschnittserlöse und einer hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr rückläufig. Das Wachstum im Geschäftsfeld Technik beruhte weiterhin auf einer starken Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen.

Im Berichtszeitraum wurde überwiegend aufgrund der positiven Veränderung des Trade Working Capitals ein deutlich positiver Operativer Cashflow erzielt. Im Wesentlichen ist dies durch Zuflüsse aus Ticketverkäufen bedingt.

Zum 31. März 2024 betrug die zentral der Deutschen Lufthansa AG zur Verfügung stehende Liquidität 7,7 Mrd. EUR. Daneben belaufen sich die dezentralen Bank- und Kassenbestände auf 0,6 Mrd. EUR. Weiterhin steht zum Bilanzstichtag eine revolvierende freie Kreditlinie in Höhe von 2,5 Mrd. EUR zur Verfügung. Insgesamt beläuft sich die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group damit auf 10,8 Mrd. EUR.

Auf Basis der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und des voraussichtlichen Kundenverhaltens aktualisiert die Lufthansa Group regelmäßig ihre Erfolgs- und Liquiditätsplanung im Hinblick auf sich verändernde Rahmenparameter für die erwartete Geschäftsentwicklung. Die wesentlichen Unsicherheitsfaktoren stellen derzeit die allgemeinen Wirtschaftsaussichten speziell auch in Deutschland, die weiterhin bestehenden Lieferkettenprobleme sowie potenzielle Auswirkungen der politischen Krisen (Ukraine-Krieg, Naher Osten) dar. Weitere Unsicherheiten bestehen im Zusammenhang mit der öffentlichen und politischen Klimaschutzdiskussion.

Unter Berücksichtigung der geplanten Geschäftsentwicklung sowie der daraus resultierenden Liquiditätsplanung und weiterer potenzieller Finanzierungsmaßnahmen sieht der Vorstand der Gesellschaft die Liquidität des Konzerns auch vor dem Hintergrund der bestehenden Unsicherheiten über den weiteren Geschäftsverlauf für die nächsten 18 Monate als gesichert an. Der Konzernabschluss wurde entsprechend unter den Bewertungsprämissen der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.

3 Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung

UMSATZERLÖSE

VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2024 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und

Südamerika 1)
Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Passagier-Airlines 5.262 3.890 861 66 286 72
Lufthansa German Airlines 2.885
SWISS 2) 1.300
Austrian Airlines 384
Brussels Airlines 273
Eurowings 2) 420
Logistik 641 292 73 22 219 11
Summe 5.903

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in Mio. € Afrika 1)
Passagier-Airlines 87
Lufthansa German Airlines
SWISS 2)
Austrian Airlines
Brussels Airlines
Eurowings 2)
Logistik 24
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der Belly-Erlöse; diese werden in der Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte ausgewiesen.

VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2023 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und

Südamerika 1)
Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Passagier-Airlines 4.933 3.550 793 91 325 86
Lufthansa German Airlines 2.785
SWISS 2) 1.178
Austrian Airlines 381
Brussels Airlines 263
Eurowings 2) 326
Logistik 775 421 90 27 207 12
Summe 5.708

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in Mio. € Afrika 1)
Passagier-Airlines 88
Lufthansa German Airlines
SWISS 2)
Austrian Airlines
Brussels Airlines
Eurowings 2)
Logistik 18
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der Belly-Erlöse; diese werden in der Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte ausgewiesen.

ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2024 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und

Südamerika 1)
Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Technik 1.188 391 369 36 290 67
Technikleistungen 1.029
Sonstige Betriebserlöse 159
Passagier-Airlines 133 117 8 1 6 -
Logistik 37 21 11 - 3 2
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 131 92 11 5 15 5
EDV-Leistungen 48
Reisemanagement 65
Übrige 18
Summe 1.489

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in Mio. € Afrika 1)
Technik 35
Technikleistungen
Sonstige Betriebserlöse
Passagier-Airlines 1
Logistik -
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 3
EDV-Leistungen
Reisemanagement
Übrige
Summe

1) Aufteilung der anderen betrieblichen Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2023 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und

Südamerika 1)
Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Technik 1.029 402 325 43 183 53
Technikleistungen 857
Sonstige Betriebserlöse 172
Passagier-Airlines 126 114 5 1 4 1
Logistik 36 20 12 - 2 2
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 118 81 10 5 16 4
EDV-Leistungen 42
Reisemanagement 61
Übrige 15
Summe 1.309

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in Mio. € Afrika 1)
Technik 23
Technikleistungen
Sonstige Betriebserlöse
Passagier-Airlines 1
Logistik -
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 2
EDV-Leistungen
Reisemanagement
Übrige
Summe

1) Aufteilung der anderen betrieblichen Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

FLUGZEUGE UND RESERVETRIEBWERKE

Im Berichtszeitraum wurden drei neu erworbene Flugzeuge eingeflottet.

LATENTE STEUERN

Die aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden weiterhin als werthaltig eingestuft, da die Verluste aufgrund eines temporär wirkenden exogenen Schocks entstanden sind und das Unternehmen davon ausgeht, dass eine Nutzung durch ausreichende positive steuerliche Ergebnisse in absehbarer Zukunft möglich sein wird. Steuerliche Verlustvorträge unterliegen in Deutschland keiner zeitlichen Nutzungsbegrenzung.

ZUM VERKAUF STEHENDE VERMÖGENSWERTE UND AUFGEGEBENE GESCHÄFTSBEREICHE

ZUM VERKAUF STEHENDE VERMÖGENSWERTE UND ZUGEHÖRIGE PASSIVA

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in Mio. € 31.03.2024 31.12.2023 31.03.2023
Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 27 27 43
Flugzeuge und Reservetriebwerke - - 302
Grundstücke und Bauten 7 7 246
Übriges Sachanlagevermögen 7 6 158
Finanzanlagevermögen 32 31 48
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.363 931 202
Bankguthaben und Kassenbestände 75 78 131
Sonstige Vermögenswerte 35 29 140
1.546 1.109 1.270
Passiva
Pensionsrückstellungen 8 8 28
Sonstige Rückstellungen 36 36 51
davon langfristig 6 6 15
Finanzschulden 297 279 151
davon langfristig 3 3 117
Übrige Verbindlichkeiten 515 347 382
davon langfristig - - 47
856 670 612

Zum 31. März 2024 bestanden Veräußerungsabsichten für Vermögenswerte mit einem Buchwert von 1.546 Mio. EUR. Die zugehörigen Passiva beliefen sich auf 856 Mio. EUR. Alle zum Verkauf stehenden Vermögenswerte und Schulden resultieren aus dem beschlossenen und am 20. Juni 2023 unterzeichneten Vertrag über den Verkauf der AirPlus-Gruppe an die SEB Kort Bank AB aus Stockholm. Die AirPlus-Gruppe ist den weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen zugeordnet.

Zum 31. März 2023 wurden die Vermögenswerte und Schulden des im Oktober 2023 veräußerten Segments Catering sowie sechs Airbus A380-Flugzeuge als zum Verkauf stehend ausgewiesen. Das im Vorjahr ausgewiesene Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen betraf ebenfalls das Segment Catering.

Im Konzerneigenkapital sind in den übrigen neutralen Rücklagen 22 Mio. EUR kumulierte Erträge und in der Rücklage für Währungsumrechnungsdifferenzen 9 Mio. EUR kumulierte Erträge enthalten, die auf die zum Verkauf gehaltenen Vermögenswerte und Schulden der Airplus-Gruppe entfallen.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Der Zinssatz zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen in Deutschland betrug 3,7% (31. Dezember 2023: 3,6%), für die Bestimmung der Verpflichtungen in der Schweiz wurde ein Zinssatz von 1,5% (31. Dezember 2023: 1,4%) verwendet.

4 Saisonalität

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist vor allem im Geschäftsfeld Passagier-Airlines saisonalen Einflüssen ausgesetzt. So sind die Umsätze im ersten und vierten Quartal wegen des schwächeren Reiseverkehrs üblicherweise niedriger, während im zweiten und dritten Quartal regelmäßig höhere Umsatzerlöse und operative Ergebnisse erzielt werden.

5 Erfolgsunsicherheiten und Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

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in Mio. € 31.03.2024 31.12.2023
Aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 2.080 2.038
Aus Gewährleistungsverträgen 179 199
Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 19 19
2.278 2.256

Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wurde auf die Bildung von Rückstellungen für sonstige Eventualverbindlichkeiten mit einer gesamten möglichen finanziellen Ergebnisauswirkung von 18 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2023: 18 Mio. EUR) verzichtet.

Zum 31. März 2024 beliefen sich die steuerlichen Risiken, für die keine Rückstellungen gebildet wurden, auf rund 400 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2023: 400 Mio. EUR).

Ende März 2024 bestand ein Bestellobligo für Investitionen in das Sachanlagevermögen inklusive reparaturfähiger Ersatzteile sowie für immaterielle Vermögenswerte von 20,6 Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2023 betrug das Bestellobligo 20,5 Mrd. EUR.

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Der Arbeitgeberverband Luftverkehr (AGVL) und die Kabinengewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation e.V. (UFO) haben sich am 11. April 2024 auf einen langfristigen Tarifvertrag für die rund 19.000 Kabinenbeschäftigten von Lufthansa Airlines geeinigt. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von mindestens 36 Monaten und bietet eine Lohnerhöhung um insgesamt 16,5 % in mehreren Stufen über die Laufzeit. Zuvor hatte die UFO zu einem zweitägigen Streiks aufgerufen.

Am 25. April 2024 haben sich Austrian Airlines und die Gewerkschaft vida sowie der Betriebsrat Bord auf einen Kollektivvertrags-Abschluss für rund 2.400 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie rund 1.000 Pilotinnen und Piloten geeinigt. Der Kollektivvertrag hat eine Laufzeit bis Dezember 2026 und bietet insbesondere durchschnittliche Gehaltssteigerungen von rund 19,4 % in drei Stufen und eine Friedenspflicht während der Laufzeit. Die Einigung gilt vorbehaltlich der positiven Abstimmung durch die Gewerkschaft vida.

6 Finanzinstrumente und Finanzschulden

FINANZINSTRUMENTE

In den nachfolgenden Tabellen sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die einzelnen Stufen sind dabei folgendermaßen definiert:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert für die Bewertung übernommen wurden.

Stufe 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.

Stufe 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Zum 31. März 2024 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien:

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERMÖGENSWERTEN ZUM 31.03.2024

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV 5.525 1 24 5.550
Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate - 1 - 1
Wertpapiere 5.525 - - 5.525
Beteiligungen - - 24 24
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - 1.456 - 1.456
Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value - 1.149 - 1.149
Eigenkapitalinstrumente - - - -
Fremdkapitalinstrumente - 1.149 - 1.149
Vermögenswerte gesamt 5.525 2.606 24 8.155

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERBINDLICHKEITEN ZUM 31.03.2024

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV - -602 - -602
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV - -4 - -4
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - -480 - -480
Verbindlichkeiten gesamt - -1.086 - -1.086

Bei den Beteiligungen in Stufe 3 werden aus Wesentlichkeitsgründen die Anschaffungskosten als beste Schätzung des Fair Value angesehen.

Zum 31. Dezember 2023 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien:

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERMÖGENSWERTEN ZUM 31.12.2023

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV 5.160 105 24 5.289
Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate - 2 - 2
Wertpapiere 5.160 103 - 5.263
Beteiligungen - - 24 24
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - 1.094 - 1.094
Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value - 1.136 - 1.136
Eigenkapitalinstrumente - - - -
Fremdkapitalinstrumente - 1.136 - 1.136
Vermögenswerte gesamt 5.160 2.335 24 7.519

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERBINDLICHKEITEN ZUM 31.12.2023

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV - -643 - -643
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV - -7 - -7
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - -751 - -751
Verbindlichkeiten gesamt - -1.401 - -1.401

Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Devisentermingeschäfte und -swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise von Devisenoptionen sowie den Optionen, die im Rahmen der Treibstoffpreissicherung verwendet werden, werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte der Fremdkapitalinstrumente entsprechen ebenfalls dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente.

Für flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts anzunehmen.

FINANZSCHULDEN

Die nachfolgende Tabelle enthält die Buch- und Marktwerte der einzelnen Klassen von Finanzschulden. Bei den Anleihen entsprechen die Marktwerte den Börsennotierungen. Die Marktwerte für die übrigen Finanzschulden wurden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze für entsprechende Restlaufzeiten/​Tilgungsstrukturen unter Zugrundelegung zugänglicher Marktinformationen (Bloomberg) ermittelt.

FINANZSCHULDEN

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in Mio. € 31.03.2024 31.12.2023
Buchwert Marktwert Buchwert Marktwert
--- --- --- --- ---
Anleihen 6.167 6.031 6.224 6.018
Schuldscheindarlehen 1.146 1.164 1.143 1.152
Kreditlinien 20 16 21 18
Flugzeugfinanzierungen 3.726 3.835 3.802 3.965
Übrige Finanzschulden 174 179 185 192
Summe 11.233 11.225 11.375 11.345
Leasingverbindlichkeiten 2.568 n.a. 2.568 n.a.
Summe 13.801 13.943

7 Ergebnis je Aktie

ERGEBNIS JE AKTIE

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31.03.2024 31.03.2023
"Unverwässertes" Ergebnis je Aktie - 0,61 - 0,39
Konzernergebnis Mio. € - 734 - 467
Gewichteter Durchschnitt der Aktienanzahl 1.196.601.102 1.195.485.644

Das verwässerte Ergebnis entsprach dem unverwässerten Ergebnis.

8 Gezeichnetes Kapital

GRUNDKAPITAL

Das Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG beträgt 3.063.342.970,88 EUR. Es ist in 1.196.618.348 vinkulierte, auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,56 EUR eingeteilt.

GENEHMIGTES KAPITAL

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 10. Mai 2022 wurde der Vorstand dazu ermächtigt, bis zum 9. Mai 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.000.000.000 EUR durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital A). Das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre kann in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Mai 2023 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 8. Mai 2028 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital um 100.000.000 EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Aktien an die Mitarbeitenden (Genehmigtes Kapital B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre ist ausgeschlossen. Bis zum 31. März 2024 wurde das Grundkapital aufgrund dieser Ermächtigung um insgesamt 2.899.722,24 EUR erhöht, sodass das Genehmigte Kapital B zum Bilanzstichtag noch 97.100.277,76 EUR beträgt.

Der Vorstand ist ermächtigt, im Falle des Eintritts der Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 LuftNaSiG mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage um bis zu 10% zu erhöhen und hierbei das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre auszuschließen. Der Ausgabebetrag der neuen Aktien ist im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzulegen und darf den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreiten. Von der Ermächtigung darf nur in dem Umfang Gebrauch gemacht werden, als dies zu einem Entfall der in § 4 Abs. 3 LuftNaSiG genannten Voraussetzungen erforderlich ist.

Der Vorstand ist ermächtigt, unter den Voraussetzungen des § 5 Abs. 2 LuftNaSiG mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktionärinnen und Aktionäre in dem Umfang, wie es zur Erfüllung der Anforderungen für die Aufrechterhaltung der luftverkehrsrechtlichen Befugnisse erforderlich ist, und in der Reihenfolge des § 5 Abs. 3 LuftNaSiG unter Setzung einer angemessenen Frist mit Hinweis auf die andernfalls mögliche Rechtsfolge, der Aktien nach Maßgabe des § 5 Abs. 7 LuftNaSiG verlustig zu gehen, aufzufordern, sämtliche oder einen Teil der von ihnen gehaltenen Aktien zu veräußern und die Veräußerung der Gesellschaft unverzüglich nachzuweisen.

BEDINGTES KAPITAL

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2020 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 122.417.728 EUR bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Wandel- und/​oder Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, die bis zum 4. Mai 2025 von der Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Mai 2022 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 306.044.326,40 EUR bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Wandel- und/​oder Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, die bis zum 9. Mai 2027 von der Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

ERMÄCHTIGUNG ZUM ERWERB EIGENER AKTIEN

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Mai 2023 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 8. Mai 2028 zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt. Der Erwerb ist auf 10% des derzeitigen Grundkapitals beschränkt und kann über die Börse oder mittels eines an sämtliche Aktionärinnen und Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Die Ermächtigung sieht vor, dass der Vorstand sie insbesondere zur Verfolgung der im Beschluss der Hauptversammlung genannten Zwecke verwenden kann. Der Vorstand ist gemäß dem Hauptversammlungsbeschluss vom 9. Mai 2023 ermächtigt, eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben und entsprechende Derivatgeschäfte abzuschließen.

Zum 31. März 2024 belief sich der Bestand an eigenen Aktien auf 17.246 Stück.

9 Segmentberichterstattung

Die Segmentierung wurde gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nicht geändert.

SEGMENTINFORMATIONEN NACH DEN BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Jan. - März 2024

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in Mio.€ Passagier-Airlines Logistik Technik Summe berichtspflichtiger

operativer Segmente
Weitere Gesellschaften

und Konzernfunktionen
Überleitung
Außenumsätze 5.395 678 1.188 7.261 131 -
davon Verkehrserlöse 5.146 641 - 5.787 - 116
Konzerninnenumsätze 167 13 582 762 132 -894
Umsatzerlöse 5.562 691 1.770 8.023 263 -894
Übrige operative Erträge 224 21 101 346 608 -171
Operative Erträge 5.786 712 1.871 8.369 871 -1.065
Operative Aufwendungen 6.678 737 1.749 9.164 908 -1.061
davon Materialaufwand 3.796 514 1.050 5.360 105 -573
davon Personalaufwand 1.466 111 452 2.029 226 -1
davon Abschreibungen 446 49 40 535 26 9
davon sonstige Aufwendungen 970 63 207 1.240 551 -496
Operatives Beteiligungsergebnis -26 3 -6 -29 17 -1
davon Ergebnis Equity-Bewertung -26 3 -6 -29 5 -
Adjusted EBIT 1) -918 -22 116 -824 -20 -5
Überleitungspositionen -2 -1 -4 -7 -15 -
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung - - - - - -
Pensionssondereffekte & Restrukturierung - - -2 -2 -7 -1
Ergebnis Anlagenabgang -3 - - -3 - -
Sonstige Überleitungsposten 1 -1 -2 -2 -8 1
EBIT -920 -23 112 -831 -35 -5
Übriges Finanzergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Gebundenes Kapital 2) 7.054 2.254 4.203 13.511 1.940 -402
davon aus Equity-Beteiligungen 229 46 157 432 34 -12
Segmentinvestitionen 808 8 31 847 28 68
davon aus Equity-Beteiligungen - - 8 8 - -
Mitarbeitende zum Stichtag 62.603 4.182 23.133 89.918 8.821 -

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in Mio.€ Konzern
Außenumsätze 7.392
davon Verkehrserlöse 5.903
Konzerninnenumsätze -
Umsatzerlöse 7.392
Übrige operative Erträge 783
Operative Erträge 8.175
Operative Aufwendungen 9.011
davon Materialaufwand 4.892
davon Personalaufwand 2.254
davon Abschreibungen 570
davon sonstige Aufwendungen 1.295
Operatives Beteiligungsergebnis -13
davon Ergebnis Equity-Bewertung -24
Adjusted EBIT 1) -849
Überleitungspositionen -22
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -
Pensionssondereffekte & Restrukturierung -10
Ergebnis Anlagenabgang -3
Sonstige Überleitungsposten -9
EBIT -871
Übriges Finanzergebnis -68
Ergebnis vor Ertragsteuern -939
Gebundenes Kapital 2) 15.049
davon aus Equity-Beteiligungen 454
Segmentinvestitionen 943
davon aus Equity-Beteiligungen 8
Mitarbeitende zum Stichtag 98.739

1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum EBIT ↗ Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 7, im Zwischenlagebericht.

2) Das gebundene Kapital resultiert aus der Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten (latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate) abzüglich liquider Mittel und bestimmter nicht verzinslicher Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten).

SEGMENTINFORMATIONEN NACH DEN BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Jan. - März 2023

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in Mio.€ Passagier-Airlines Logistik Technik Summe berichtspflichtiger operativer Segmente Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen Überleitung 3)
Außenumsätze 5.053 811 1.029 6.893 118 6
davon Verkehrserlöse 4.806 775 - 5.581 - 127
Konzerninnenumsätze 158 12 508 678 95 -773
Umsatzerlöse 5.211 823 1.537 7.571 213 -767
Übrige operative Erträge 303 25 98 426 549 -301
Operative Erträge 5.514 848 1.635 7.997 762 -1.068
Operative Aufwendungen 5.997 703 1.496 8.196 801 -1.051
davon Materialaufwand 3.447 491 903 4.841 92 -561
davon Personalaufwand 1.241 99 377 1.717 202 -
davon Abschreibungen 421 44 39 504 28 13
davon sonstige Aufwendungen 888 69 177 1.134 479 -503
Operatives Beteiligungsergebnis -29 6 -4 -27 9 -
davon Ergebnis Equity-Bewertung -24 1 -4 -27 1 -1
Adjusted EBIT 1) -512 151 135 -226 -30 -17
Überleitungspositionen -19 -2 - -21 -9 -1
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -13 -1 1 -13 - 2
Pensionssondereffekte & Restrukturierung - - - - -2 -1
Ergebnis Anlagenabgang -6 - -2 -8 - -1
Sonstige Überleitungsposten - -1 1 - -7 -1
EBIT -531 149 135 -247 -39 -18
Übriges Finanzergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Gebundenes Kapital 2) 6.358 2.243 3.830 12.431 1.393 177
davon aus Equity-Beteiligungen 101 44 154 299 22 1
Segmentinvestitionen 774 146 21 941 5 62
davon aus Equity-Beteiligungen - - 5 5 - -
Mitarbeitende zum Stichtag 57.860 4.090 21.023 82.973 8.087 21.332

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in Mio.€ Konzern
Außenumsätze 7.017
davon Verkehrserlöse 5.708
Konzerninnenumsätze -
Umsatzerlöse 7.017
Übrige operative Erträge 674
Operative Erträge 7.691
Operative Aufwendungen 7.946
davon Materialaufwand 4.372
davon Personalaufwand 1.919
davon Abschreibungen 545
davon sonstige Aufwendungen 1.110
Operatives Beteiligungsergebnis -18
davon Ergebnis Equity-Bewertung -27
Adjusted EBIT 1) -273
Überleitungspositionen -31
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -11
Pensionssondereffekte & Restrukturierung - 3
Ergebnis Anlagenabgang -9
Sonstige Überleitungsposten -8
EBIT -304
Übriges Finanzergebnis -226
Ergebnis vor Ertragsteuern -530
Gebundenes Kapital 2) 14.001
davon aus Equity-Beteiligungen 322
Segmentinvestitionen 1.008
davon aus Equity-Beteiligungen 5
Mitarbeitende zum Stichtag 112.392

1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum EBIT ↗ Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 7, im Zwischenlagebericht.

2) Das gebundene Kapital resultiert aus der Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten (latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate), abzüglich liquider Mittel und bestimmter nicht verzinslicher Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten). Die Werte wurden aufgrund neuer Zuordnungen für Passagier-Airlines, Technik und Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen sowie für die Summe angepasst.

3) Aufgrund des Abgangs des Segments Catering im Jahr 2023 geänderte Darstellung in der Übersicht (Spalte Catering sowie entsprechende Eliminierung in der Spalte Überleitung entfällt)

AUßENUMSÄTZE NACH REGIONEN Jan. - März

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2024 2023
in Mio. € Verkehrserlöse 1) Andere Betriebserlöse Umsatzerlöse Verkehrserlöse 1) Andere Betriebserlöse Umsatzerlöse
--- --- --- --- --- --- ---
Europa 4.182 621 4.803 3.971 617 4.588
davon Deutschland 2.022 220 2.242 1.692 266 1.958
Nordamerika 934 399 1.333 883 352 1.235
davon USA 844 293 1.137 782 289 1.071
Mittel- und Südamerika 88 42 130 118 49 167
Asien/​Pazifik 505 314 819 532 205 737
Nahost 83 74 157 98 60 158
Afrika 111 39 150 106 26 132
Summe 5.903 1.489 7.392 5.708 1.309 7.013

1) Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.

10 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Wie im Anhang zum Konzernabschluss 2023 unter ↗ Erläuterung 51 (Geschäftsberichts 2023, S. 255 ff.) dargestellt, erbringen die Geschäftsfelder des Lufthansa Konzerns im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen auch für nahestehende Unternehmen und nehmen andererseits auch Leistungen von diesen in Anspruch. Diese umfangreichen Liefer- und Leistungsbeziehungen werden unverändert zu Marktpreisen abgewickelt. Wesentliche Veränderungen zum Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Auch die im ↗ Vergütungsbericht 2023 (Geschäftsberichts 2023, S. 278 ff.) und unter ↗ Erläuterung 52 des Anhangs zum Konzernabschluss 2023 (Geschäftsbericht 2023, S. 258) beschriebenen vertraglichen Beziehungen mit dem nahestehenden Personenkreis bestehen unverändert fort, sind aber für den Konzern nicht von materieller Bedeutung.

11 Veröffentlichte, aber noch nicht angewandte Rechnungslegungsvorschriften

Die vom IASB bis zum Veröffentlichungsdatum dieses Berichts verabschiedeten Rechnungslegungsstandardänderungen, die für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die nach dem 1. Januar 2024 beginnen, haben keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Auswirkungen des am 09. April 2024 veröffentlichten und ab dem 01.01.2027 anzuwendenden Standards IFRS 18 Darstellung und Angaben im Abschluss konnten noch nicht geprüft werden. Weitere Informationen zu den bis zum Aufstellungszeitpunkt des Zwischenabschluss beschlossenen Änderungen sind im Konzernanhang zum Konzernabschluss 2023 in ↗ Erläuterung 3 (Geschäftsbericht 2023, S. 166 ff.) dargestellt.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Frankfurt, den 25. April 2024

Der Vorstand

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Carsten Spohr

Vorsitzender des Vorstands
Christina Foerster

Mitglied des Vorstands

Markenführung & Nachhaltigkeit
Harry Hohmeister

Mitglied des Vorstands

Global Markets & Network
Detlef Kayser

Mitglied des Vorstands

Flotte & Technologie
Michael Niggemann

Mitglied des Vorstands

Personal & Infrastruktur, Arbeitsdirektor
Remco Steenbergen

Mitglied des Vorstands

Finanzen

IMPRESSUM

Herausgeber

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Redaktion

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+ 49 69 696 - 28002

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Investor Relations

LAC, Airportring

60546 Frankfurt am Main

Telefon: + 49 69 696 - 28008

E-Mail: [email protected]

Aktuelle Finanzinformationen im Internet:

↗ www.lufthansagroup.com/​investor-relations

FINANZKALENDER 2024

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7. Mai Lufthansa Hauptversammlung 2024
31. Juli Veröffentlichung 2. Zwischenbericht Januar - Juni 2024
29. Oktober Veröffentlichung 3. Zwischenbericht Januar - September 2024

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Bei den in unserem 1. Zwischenbericht 2024 veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind erkennbar an zukunftsgerichteten Begriffen wie zum Beispiel "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit", "können", "könnten", "sollten" oder "bestreben". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtig erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen - insbesondere im Chancen- und Risikobericht des Geschäftsberichts - beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Die Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken oder ein Nichteintritt der zugrundeliegenden Erwartungen oder Annahmen könnte die tatsächlichen Ergebnisse erheblich (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen vorhergesehenen Ergebnissen wesentlich unterscheiden. Lufthansa übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse beziehungsweise Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.

Hinweis

Die Begriffe "Lufthansa Group", "Lufthansa Konzern" sowie "Konzern" werden in diesem Geschäftsbericht als Synonyme verwendet.

Sämtliche Veränderungsangaben beziehen sich auf den Vorjahresvergleichszeitraum, sofern nicht anderweitig angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.

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