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Deutsche Lufthansa AG

Quarterly Report Oct 29, 2024

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Quarterly Report

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Finanzbericht: 35082167

Deutsche Lufthansa AG

Köln

3. Zwischenbericht 2024

3 . Zwischenbericht Januar - September 2024

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DIE LUFTHANSA GROUP

KENNZAHLEN

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Jan. -Sept. 2024 Jan. -Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse Mio. € 28.137 26.681 5
davon Verkehrserlöse Mio. € 23.578 22.583 4
Operative Erträge Mio. € 30.179 28.746 5
Operative Aufwendungen Mio. € 29.140 26.571 10
Adjusted EBITDA Mio. € 2.915 3.937 -26
Adjusted EBIT Mio. € 1.177 2.280 -48
EBIT Mio. € 1.249 2.218 -44
Konzernergebnis Mio. € 830 1.606 -48
Kennzahlen zur Bilanz und Kapitalflussrechnung
Bilanzsumme Mio. € 46.439 46.591 0
Eigenkapital Mio. € 10.212 10.464 -2
Nettokreditverschuldung Mio. € 5.104 5.357 -5
Netto-Pensionsverpflichtungen Mio. € 2.581 1.943 33
Verhältnis Nettokreditverschuldung + Netto-Pensionsverpflichtungen zu Eigenkapital Quote 43:57 41:59
Operativer Cashflow Mio. € 3.423 4.320 -21
Bruttoinvestitionen 1) Mio. € 2.433 2.406 1
Nettoinvestitionen Mio. € 1.815 2.421 -25
Adjusted Free Cashflow Mio. € 1.006 1.663 -40
Rentabilitätskennziffern
Adjusted EBITDA-Marge % 10,4 14,8 -4,4 P.
Adjusted EBIT-Marge % 4,2 8,5 -4,3 P.
EBIT-Marge % 4,4 8,3 -3,9 P.
Lufthansa Aktie
Schlusskurs (30. Sept.) 6,58 7,51 -12
Ergebnis pro Aktie 0,69 1,34 -49
Mitarbeitende
Mitarbeitende (30. Sept.) Anzahl 100.518 117.187 -14
Leistungsdaten 2)
Flüge Anzahl 755.310 716.767 5
Fluggäste Tsd. 100.609 93.210 8
Angebotene Sitzkilometer Mio. 247.152 225.648 10
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 206.094 188.332 9
Sitzladefaktor % 83,4 83,5 -0,1 P.
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Mio. 12.701 11.425 11
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer Mio. 7.261 6.379 14
Fracht-Nutzladefaktor % 57,2 55,8 1,4 P.

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Juli -Sept. 2024 Juli -Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse 10.738 10.275 5
davon Verkehrserlöse 9.246 8.832 5
Operative Erträge 11.372 10.901 4
Operative Aufwendungen 10.160 9.561 6
Adjusted EBITDA 1.937 2.026 -4
Adjusted EBIT 1.340 1.468 -9
EBIT 1.461 1.441 1
Konzernergebnis 1.095 1.192 -8
Kennzahlen zur Bilanz und Kapitalflussrechnung
Bilanzsumme - -
Eigenkapital - -
Nettokreditverschuldung - -
Netto-Pensionsverpflichtungen - -
Verhältnis Nettokreditverschuldung + Netto-Pensionsverpflichtungen zu Eigenkapital - -
Operativer Cashflow 635 1.220 -48
Bruttoinvestitionen 1) 672 633 6
Nettoinvestitionen 61 550 -89
Adjusted Free Cashflow 128 592 -78
Rentabilitätskennziffern
Adjusted EBITDA-Marge 18,0 19,7 -1,7 P.
Adjusted EBIT-Marge 12,5 14,3 -1,8 P.
EBIT-Marge 13,6 14,0 -0,4 P.
Lufthansa Aktie
Schlusskurs (30. Sept.) - -
Ergebnis pro Aktie 0,92 1,00 -8
Mitarbeitende
Mitarbeitende (30. Sept.) - -
Leistungsdaten 2)
Flüge 285.685 276.050 3
Fluggäste 40.311 38.185 6
Angebotene Sitzkilometer 93.336 87.688 6
Verkaufte Sitzkilometer 81.362 75.636 8
Sitzladefaktor 87,2 86,3 0,9 P.
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer 4.424 4.136 7
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer 2.465 2.188 13
Fracht-Nutzladefaktor 55,7 52,9 2,8 P.

1) Ohne Erwerb von Anteilen.

2) Vorjahreszahlen angepasst.

Veröffentlichungstag: 29. Oktober 2024.

GESCHÄFTSVERLAUF

GESCHÄFTSVERLAUF IM ÜBERBLICK

Geschäftsverlauf der Lufthansa Group ist wesentlich von sinkenden Durchschnittserlösen, Streiks und Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb beeinflusst

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Trotz eines fortgesetzten Kapazitätsausbaus hat sich die Ertragslage der Lufthansa Group in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert; das marktweite Kapazitätswachstum verschärfte vor allem im zweiten Quartal 2024 den Preisdruck auf die Passagier-Airlines, wodurch die Durchschnittserlöse, insbesondere bei Lufthansa Airlines, sanken; darüber hinaus wirkten sich diverse Streiks sowohl von verschiedenen Beschäftigtengruppen der Lufthansa Group als auch von Beschäftigten bei Systempartnern im ersten Quartal 2024 sowie hohe Kosten aus Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb insbesondere im dritten Quartal 2024 belastend aus.
Im Passagiergeschäft der Lufthansa Group wurde die Kapazität in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 gegenüber Vorjahr um 10 % ausgebaut; im Vergleich zum Vorkrisenniveau, also den ersten neun Monaten 2019 entsprach das Angebot 90 %; streikbedingt und aufgrund verzögerter Auslieferungen von Flugzeugen blieb die Kapazität damit aber hinter der ursprünglichen Planung zurück.
Die Umsatzerlöse der Lufthansa Group stiegen aufgrund des weiteren Ausbaus des Flugprogramms und eines starken Wachstums im Geschäftsfeld Technik um 5 % gegenüber Vorjahr auf 28.137 Mio. EUR (Vorjahr: 26.681 Mio. EUR).
Das Ergebnis der Lufthansa Group war in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 jedoch rückläufig gegenüber Vorjahr; das Adjusted EBIT sank um 48 % auf 1.177 Mio. EUR (Vorjahr: 2.280 Mio. EUR); die Adjusted EBIT-Marge lag bei 4,2 % (Vorjahr: 8,5 %).
Maßgeblich für den Ergebnisrückgang waren die Auswirkungen der Streiks, die das Ergebnis mit rund 450 Mio. EUR belasteten, operationelle Schwierigkeiten und der Rückgang der Durchschnittserlöse bei gleichzeitig steigenden Kosten insbesondere durch Inflationseffekte, höhere Gebühren und Personalaufwendungen; die Streichungen von Flugverbindungen aufgrund des Nahost-Konflikts wirkten sich mit circa 60 bis 100 Mio. EUR belastend auf das Ergebnis der Lufthansa Group aus.
Die Entwicklung im Geschäftsfeld Logistik war im Berichtszeitraum von einem herausfordernden Branchenumfeld in der Luftfracht und den Streiks im ersten Quartal 2024 gekennzeichnet; dennoch wurde ein positives, aufgrund der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr jedoch rückläufiges Ergebnis erzielt.
Das Geschäftsfeld Technik konnte angesichts einer unvermindert starken Nachfrage nach MRO-Leistungen im Berichtszeitraum ein Rekordergebnis erzielen. ↗ Geschäftsfelder, S. 12.
Die Lufthansa Group konnte im Berichtszeitraum einen positiven Adjusted Free Cashflow erzielen; mit 1.006 Mio. EUR lag er jedoch 40 % unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.663 Mio. EUR), im Wesentlichen aufgrund des Ergebnisrückgangs, teilweise kompensiert durch positive Effekte aus der Entwicklung des Working Capital.
Die Bilanz konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 weiter gestärkt werden; die Nettokreditverschuldung lag aufgrund des positiven Free Cashflows, insbesondere der Effekte aus dem Verkauf von AirPlus und von Sale-and-lease-back Transaktionen für fünf Airbus A320/​A321, mit 5.104 Mio. EUR um 578 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 5.682 Mio. EUR); die Netto-Pensionsverpflichtungen sanken aufgrund der positiven Marktentwicklung des Planvermögens um 95 Mio. EUR auf 2.581 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 2.676 Mio. EUR). ↗ Finanzielle Entwicklung, S. 5.

WESENTLICHE EREIGNISSE

EU-Kommission genehmigt Beteiligung der Lufthansa Group an ITA Airways vorbehaltlich Auflagen

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Am 3. Juli 2024 hat die Wettbewerbsbehörde der EU-Kommission dem geplanten Erwerb von 41 % der Deutschen Lufthansa AG an ITA Airways vorbehaltlich der Erfüllung von Auflagen zugestimmt; die Transaktion soll im vierten Quartal 2024 vollzogen werden.
Voraussetzung hierfür ist sowohl die vorherige Umsetzung der mit der EU-Kommission verhandelten Zugeständnisse als auch die Zustimmung von weiteren Wettbewerbsbehörden außerhalb der EU; Optionen für den Erwerb der übrigen Anteile an ITA Airways sind zwischen der Lufthansa Group und dem italienischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (MEF) vereinbart und können frühestens im Laufe des Jahres 2025 ausgeübt werden.
ITA Airways soll nach dem Vollzug der Transaktion als fünfte Netzwerk-Airline eng in die Lufthansa Group mit weiterhin eigener Marke integriert werden.

Lufthansa Group schließt Verkauf von AirPlus ab

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Die Lufthansa Group hat am 31. Juli 2024 den Verkauf der AirPlus International GmbH (ehemals Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH) abgeschlossen.
Mit dem Vollzug der Transaktion wechselt AirPlus mit sämtlichen internationalen Tochtergesellschaften und Niederlassungen von der Lufthansa Group zur SEB Kort Bank AB mit Sitz in Stockholm, nachdem der Verkauf im Juni 2023 vertraglich vereinbart worden war.
Der Kaufpreis beträgt rund 450 Mio EUR.
Der Verkauf des Zahlungsexperten ist Teil der Strategie des Lufthansa-Konzerns, sich noch stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

Lufthansa Airlines initiiert Turnaround-Programm

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Lufthansa Airlines hat im dritten Quartal 2024 ein Turnaround-Programm initiiert, mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern, Komplexität zu reduzieren sowie die Qualität zu verbessern und damit die Airline zukunftsfähig aufzustellen.
Der Turnaround-Plan sieht unter anderem vor, mehr Kurz-strecken-Verkehre in effizientere und besser auf das jeweilige Marktsegment ausgerichtete Flugbetriebe zu verlagern; weitere Effizienzsteigerungen sollen durch die Optimierung des Netzwerks sowie zunehmende Flexibilisierung und Automatisierung erreicht werden.

Till Streichert nimmt Vorstandstätigkeit auf

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Seit dem 15. September 2024 ist Till Streichert neues Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.
Till Streichert, vorher Chief Financial Officer bei der Amadeus IT Group mit Sitz in Madrid, verantwortet das Ressort "Finanzen", das die Bereiche Controlling und Risikomanagement, Corporate Finance, Accounting, Investor Relations, Steuern, Financial Services sowie Mergers & Acquisitions umfasst.

FINANZIELLE ENTWICKLUNG

ERTRAGSLAGE

Verkehrserlöse der Lufthansa Group Airlines steigen im Vergleich zum Vorjahr um 4 %

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Das Angebot (angebotene Sitzkilometer) der Passagier-Airlines der Lufthansa Group wurde in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 um 10 % gegenüber Vorjahr ausgebaut; im Vergleich zum Vorkrisenniveau, also den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019, lag das Angebot bei 90 %; der Absatz (verkaufte Sitzkilometer) stieg gegenüber Vorjahr um 9 %; der Sitzladefaktor sank um 0,1 Prozentpunkte auf 83,4 %; die Verkehrserlöse im Passagiergeschäft stiegen um 4 % auf 21.087 Mio. EUR (Vorjahr: 20.184 Mio. EUR); dabei wirkten sich niedrigere Durchschnittserlöse belastend aus.
Im Frachtgeschäft der Lufthansa Group lag das Angebot (angebotene Fracht-Tonnenkilometer) aufgrund eines zugegangenen B777F-Frachters und gestiegener Belly-Kapazitäten der Passagier-Airlines um 11 % über Vorjahr; der Absatz (verkaufte Fracht-Tonnenkilometer) stieg gegenüber Vorjahr um 14 %; der Nutzladefaktor stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 57,2 %; die Verkehrserlöse im Frachtgeschäft stiegen trotz sinkender Durchschnittserlöse aufgrund des gestiegenen Absatzes um 4 % auf 2.491 Mio. EUR (Vorjahr: 2.399 Mio. EUR).
Insgesamt stiegen die Verkehrserlöse der Lufthansa Group Airlines im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 4 % auf 23.578 Mio. EUR (Vorjahr: 22.583 Mio. EUR).

ANTEIL DER GESCHÄFTSFELDER AM KONZERNAUSSENUMSATZ in % (Jan. - Sept. 2024)

Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr um 5 % erhöht

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Die anderen Betriebserlöse stiegen um 11 % auf 4.559 Mio. EUR (Vorjahr: 4.098 Mio. EUR), im Wesentlichen bedingt durch die gestiegene Geschäftstätigkeit und damit einhergehend höhere Erlöse im Geschäftsfeld Technik.
In der Summe von Verkehrserlösen und anderen Betriebserlösen stiegen die Umsatzerlöse um 5 % auf 28.137 Mio. EUR (Vorjahr: 26.681 Mio. EUR); die sonstigen operativen Erträge sanken um 1 % auf 2.042 Mio. EUR (Vorjahr: 2.065 Mio. EUR); die operativen Erträge stiegen insgesamt um 5 % auf 30.179 Mio. EUR (Vorjahr: 28.746 Mio. EUR).

Operative Aufwendungen liegen 10 % über Vorjahr

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Die operativen Aufwendungen der Lufthansa Group stiegen im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 10 % auf 29.140 Mio. EUR (Vorjahr: 26.571 Mio. EUR); maßgeblich hierfür waren vor allem die Ausweitung des Geschäftsbetriebs und inflationsbedingte Kostensteigerungen.

Der operative Materialaufwand der Lufthansa Group lag mit 16.937 Mio. EUR um 12 % über Vorjahr (Vorjahr: 15.161 Mio. EUR).

Die Aufwendungen für Treibstoff stiegen insgesamt um 2 % auf 6.011 Mio. EUR (Vorjahr: 5.886 Mio. EUR); die Effekte des gestiegenen Verbrauchs (+9,8 %) infolge des ausgebauten Flugprogramms wurden teilweise kompensiert durch den Rückgang der Preise (-7,3 % inklusive Sicherung) sowohl für Rohöl als auch für Jet Crack (Preisdifferenz zwischen Rohöl und Kerosin); das Preissicherungsergebnis betrug -71 Mio. EUR (Vorjahr: -178 Mio. EUR).
Die Gebühren stiegen im Berichtszeitraum um 13 % auf 3.796 Mio. EUR (Vorjahr: 3.360 Mio. EUR), vor allem aufgrund der Ausweitung des Geschäftsbetriebs und Preissteigerungen bei den Flughäfen.
Die Aufwendungen für übrige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren stiegen um 22 % auf 2.441 Mio. EUR (Vorjahr: 1.994 Mio. EUR), insbesondere im Geschäftsfeld Technik bedingt durch die gestiegene Geschäftstätigkeit und höhere Einkaufspreise; darüber hinaus legten die Kosten für ETS-Zertifikate zu.
Die Aufwendungen für extern bezogene Technikleistungen erhöhten sich um 21 % auf 1.942 Mio. EUR (Vorjahr: 1.604 Mio. EUR), vor allem aufgrund der hohen Kapazitätsauslastung bei Lufthansa Technik, weshalb vermehrt auf externe MRO-Dienstleister zurückgegriffen wurde.

Die Aufwendungen für die Betreuung von Passagieren im Zusammenhang mit streikbedingten Flugunregelmäßigkeiten und operationellen Schwierigkeiten an deutschen Flughäfen stiegen um 20 % auf 221 Mio. EUR (Vorjahr 184 Mio. EUR); direkte Kompensationszahlungen an Passagiere für Flugverspätungen und -ausfälle, die als Erlösschmälerungen erfasst werden, erhöhten sich um 118 % auf 332 Mio. EUR (Vorjahr: 152 Mio. EUR); in Summe sind somit die Aufwendungen und Kompensationszahlungen um 65 % im Vergleich zu Vorjahr gestiegen, im dritten Quartal 2024 - ohne Streikeffekte - um 54 %.

Der operative Personalaufwand stieg im Berichtszeitraum um 11 % auf 6.700 Mio. EUR (Vorjahr: 6.047 Mio. EUR); der Anstieg resultiert insbesondere aus der um 7 % höheren Anzahl der Mitarbeitenden (bereinigt um den Verkauf des Cateringgeschäfts), tariflichen Gehaltssteigerungen und Einmalzahlungen; gegenläufig wirkte der Rückgang der abgegrenzten variablen Vergütungskomponenten.

Die planmäßigen Abschreibungen lagen mit 1.738 Mio. EUR um 5 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.657 Mio. EUR) und entfielen im Wesentlichen auf Flugzeuge und Reservetriebwerke.

Die sonstigen operativen Aufwendungen stiegen um 2 % auf 3.765 Mio. EUR (Vorjahr: 3.706 Mio. EUR), insbesondere aufgrund gestiegener Vertriebs- und Marketingkosten und höherer Crewreisekosten infolge der Ausweitung des Flugbetriebs, teilweise kompensiert durch geringere Fremdwährungsverluste.

UMSATZ, ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

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in Mio. € Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Verkehrserlöse 23.578 22.583 4
Andere Betriebserlöse 4.559 4.098 11
Umsatzerlöse 28.137 26.681 5
Sonstige operative Erträge 2.042 2.065 -1
Summe operative Erträge 30.179 28.746 5
Materialaufwand 16.937 15.161 12
davon Treibstoff 6.011 5.886 2
davon übrige RHB und bezogene Waren 2.441 1.994 22
davon Gebühren 3.796 3.360 13
davon Fremdleistungen Technik 1.942 1.604 21
Personalaufwand 6.700 6.047 11
Planmäßige Abschreibungen 1.738 1.657 5
Sonstiger operativer Aufwand 3.765 3.706 2
Summe operative Aufwendungen 29.140 26.571 10
Operatives Beteiligungsergebnis 138 105 31
Adjusted EBIT 1.177 2.280 -48
Summe Überleitung EBIT 72 -62
EBIT 1.249 2.218 -44
Zinsergebnis -209 -248 16
Übrige Finanzposten -54 50
Ergebnis vor Ertragsteuern 986 2.020 -51
Ertragsteuern -131 -366 64
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 855 1.654 -48
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -15 -36 58
Ergebnis nach Ertragsteuern 840 1.618 -48
Auf Minderheiten entfallendes Ergebnis -10 -12 17
Auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis 830 1.606 -48

Adjusted EBIT sinkt auf 1.177 Mio. EUR

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Das operative Beteiligungsergebnis lag im Berichtszeitraum bei 138 Mio. EUR (Vorjahr: 105 Mio. EUR); die Position beinhaltet im Wesentlichen das positive Ergebnis des Sun Express Joint Ventures.
Damit sank das Adjusted EBIT in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 um 48 % auf 1.177 Mio. EUR (Vorjahr: 2.280 Mio. EUR); die Streiks bei verschiedenen Lufthansa Group Gesellschaften sowie externen Systempartnern im ersten Quartal 2024 führten zu direkten und indirekten Ergebnisbelastungen von rund 450 Mio. EUR; die Adjusted EBIT-Marge, also das Verhältnis von Adjusted EBIT zum Umsatz, sank auf 4,2 % (Vorjahr: 8,5 %).

ENTWICKLUNG UMSATZ, ADJUSTED EBIT in Mio. € (Jan. - Sept.)

UND ADJUSTED EBIT-MARGE in % (Jan. - Sept.)

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Das EBIT sank im Berichtszeitraum um 44 % auf 1.249 Mio. EUR (Vorjahr: 2.218 Mio. EUR); im Unterschied zum Adjusted EBIT sind darin im Wesentlichen Buchgewinne in Höhe von 133 Mio. EUR überwiegend aus dem Verkauf der AirPlus Gruppe und Sale-and-lease-back Transaktionen, sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf zur Verwertung vorgesehene Flugzeuge in Höhe von 13 Mio. EUR, Buchverluste in Höhe von 16 Mio. EUR, personalbezogene Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 15 Mio. EUR sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen in Höhe von 13 Mio. EUR enthalten; im Vorjahr betrafen die Bereinigungen unter anderem außerplanmäßige Abschreibungen auf zum Verkauf stehende Flugzeuge in Höhe von 32 Mio. EUR sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen in Höhe von 27 Mio. EUR.
Das Zinsergebnis verbesserte sich auf -209 Mio. EUR (Vorjahr: -248 Mio. EUR); dabei überkompensierten Erträge aus dem Verkauf kurzfristiger Wertpapiere gestiegene Zinsaufwendungen aus Leasingverträgen.
Die übrigen Finanzposten beliefen sich auf -54 Mio. EUR (Vorjahr: 50 Mio. EUR); positive Effekte aus der erfolgswirksamen Bewertung der Wandelanleihe und kurzfristiger Wertpapiere wurden durch ineffektive Komponenten der Währungs-Hedges überkompensiert.
Das Ertragsteuerergebnis belief sich auf -131 Mio. EUR (Vorjahr: -366 Mio. EUR); die effektive Steuerquote der fortgeführten Geschäftstätigkeit lag mit 13 % unter des erwarteten Steuersatzes von 25 %, im Wesentlichen bedingt durch steuerfreie Erträge.
Das Ergebnis aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit in Höhe von -15 Mio. EUR (Vorjahr: -36 Mio. EUR) betrifft nachträgliche Kaufpreisanpassungen beim Verkauf des Catering Geschäfts.
Damit ergibt sich ein Ergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von 840 Mio. EUR (Vorjahr: 1.618 Mio. EUR).
Das auf die Aktionärinnen und Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG entfallende Konzernergebnis lag im Berichtszeitraum bei 830 Mio. EUR (Vorjahr: 1.606 Mio. EUR).
Das Ergebnis je Aktie betrug 0,69 EUR (Vorjahr: 1,34 EUR).

ÜBERLEITUNG ERGEBNISSE

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Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023
in Mio. € GuV Überleitung Adjusted EBIT GuV Überleitung Adjusted EBIT
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 28.137 26.681
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 709 535
Sonstige betriebliche Erträge 1.471 1.568
davon Erträge aus Buchgewinnen -133 -25
davon Zuschreibungen Anlagevermögen bzw. Vermögenswerte zum Verkauf -1 -1
davon Auflösung aus Rückstellungen für Restrukturierung/​M&A Projekten und wesentliche Rechtsstreitigkeiten -2 -10
davon außerordentliche sonstige Erträge -2 -3
Summe betriebliche Erträge 30.317 -138 28.784 -39
Materialaufwand -16.937 -15.161
davon außerordentlicher Materialaufwand - -
Personalaufwand -6.722 -6.060
davon aus nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand/​Planabgeltung 7 8
davon Aufwendungen aus Restrukturierung 15 5
Abschreibungen -1.752 -1.665
davon außerplanmäßige Abschreibungen 14 7
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.795 -3.785
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögen zum Verkauf 1 33
davon Aufwendungen aus Buchverlusten 16 23
davon Aufwendungen aus wesentlichen Rechtsstreitigkeiten - -
davon Aufwendungen aus M&A Projekten 13 27
davon außerordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen - -2
Summe betriebliche Aufwendungen -29.206 66 -26.671 101
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 1.111 2.113
Beteiligungsergebnis 138 105
EBIT 1.249 2.218
Summe Überleitung Adjusted EBIT -72 62
Adjusted EBIT 1.177 2.280
Planmäßige Abschreibungen 1.738 1.657
Adjusted EBITDA 2.915 3.937

FINANZLAGE

Bruttoinvestitionen liegen auf Vorjahresniveau

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Die Bruttoinvestitionen der Lufthansa Group lagen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 mit 2.433 Mio. EUR annähernd auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 2.406 Mio. EUR); sie betrafen im Wesentlichen Schlusszahlungen für elf zugegangene Flugzeuge, aktivierte Großwartungsereignisse sowie Anzahlungen auf zukünftige Flugzeugerwerbe.
Insgesamt sank der Nettoabfluss aus der Investitionstätigkeit um 25 % auf 1.815 Mio. EUR (Vorjahr: 2.421 Mio. EUR), unter Berücksichtigung insbesondere von Einnahmen aus Anlagenverkäufen, im Wesentlichen aus dem Verkauf von AirPlus sowie Sale-and-lease-back Transaktionen für fünf Airbus A320/​A321, sowie Einnahmen aus Zinsen und Dividenden.

Operativer Cashflow von 3,4 Mrd. EUR erzielt

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Die Lufthansa Group erzielte im Berichtszeitraum einen positiven Operativen Cashflow in Höhe von 3.423 Mio. EUR; der Rückgang um 21 % gegenüber dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 4.320 Mio. EUR) basiert im Wesentlichen auf dem Rückgang des EBITDA, der teilweise durch positive Effekte im Working Capital kompensiert wurde.
Der Zufluss aus der Veränderung des Working Capital lag im Berichtszeitraum bei 1.131 Mio. EUR (Vorjahr: 813 Mio. EUR); er stand im Zusammenhang mit höheren Verbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten, welche im Berichtszeitraum um 967 Mio. EUR stiegen (Vorjahr, bereinigt um Reklassifizierungseffekte: 1.266 Mio. EUR); Effekte aus gestiegenen Forderungen und Vertragsvermögensgegenständen sowie geleistete Vorauszahlungen wirkten sich mit -324 Mio. EUR (Vorjahr, bereinigt um Reklassifizierungseffekte: -859 Mio. EUR) aus, gestiegene Verbindlichkeiten mit 656 Mio. EUR (Vorjahr 846 Mio. EUR); die Zunahme steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem saisonal bedingten Anstieg der Verkäufe von Flugdokumenten beziehungsweise mit der gestiegenen Geschäftsaktivität.

Adjusted Free Cashflow liegt bei 1.006 Mio. EUR

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Der Adjusted Free Cashflow sank im Berichtszeitraum um 40 % auf 1.006 Mio. EUR (Vorjahr: 1.663 Mio. EUR); dabei wurde der Rückgang des Operativen Cashflows teilweise durch niedrigere Nettoinvestitionen kompensiert.

ADJUSTED FREE CASHFLOW in Mio. € (Jan. - Sept. 2024)

1) Tilgungsanteil operative Leasingverbindlichkeiten im Finanzierungs-Cashflow.

Tilgung von Verbindlichkeiten führt zu Mittelabfluss

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Der Saldo der Finanzierungstätigkeit resultierte in einem Abfluss an Nettozahlungsmitteln in Höhe von 1.151 Mio. EUR (Vorjahr: 1.024 Mio. EUR).
Dieser resultierte aus Tilgungen in Höhe von insgesamt 2.542 Mio. EUR, im Wesentlichen aus zwei Anleihen, Schuldscheindarlehen und Flugzeugfinanzierungen, sowie Zins- und Dividendenzahlungen in Höhe von 845 Mio. EUR; demgegenüber stand der Mittelzufluss aus neuen Finanzierungsmaßnahmen in Höhe von 2.236 Mio. EUR; dabei handelte es sich im Wesentlichen um drei Euro-Bond Anleihen und Japanese Operating Leases für drei Boeing 787-9.

Verfügbare Gesamtliquidität liegt bei 11,4 Mrd. EUR

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Die bilanzielle Liquidität (Summe aus Zahlungsmitteln und kurzfristigen Wertpapieren und Termingeldern) lag zum 30. September 2024 bei 8.872 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 8.265 Mio. EUR); davon waren 8.330 Mio. EUR zentral bei der Deutschen Lufthansa AG verfügbar.
Außerdem bestanden ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 2.549 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 2.097 Mio. EUR); die zentral verfügbare revolvierende Kreditlinie wurde dabei im ersten Quartal 2024 von bisher 2,0 Mrd. EUR auf 2,5 Mrd. EUR aufgestockt.
Insgesamt standen dem Unternehmen damit zum 30. September 2024 11.421 Mio. EUR an Liquidität zur Verfügung (31. Dezember 2023: 10.362 Mio. EUR).

VERMÖGENSLAGE

Auswirkungen des abgeschlossenen Verkaufs von AirPlus auf die Vermögenslage

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Die Lufthansa Group hat am 31. Juli 2023 den Verkauf der AirPlus Servicekarten GmbH abgeschlossen; damit wurde die bisherige Bilanzierung nach IFRS 5 beendet.

Bilanzsumme steigt um 1,1 Mrd. EUR

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Die Konzernbilanzsumme stieg zum 30. September 2024 gegenüber Jahresende 2023 um 1.118 Mio. EUR auf 46.439 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 45.321 Mio. EUR).

Langfristige Vermögenswerte steigen um 583 Mio. EUR

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Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum 30. September 2024 mit 30.355 Mio. EUR um 583 Mio. EUR über dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 29.772 Mio. EUR).
Dabei verzeichneten insbesondere die Positionen Flugzeuge und Reservetriebwerke (+465 Mio. EUR) und reparaturfähige Flugzeugersatzteile (+219 Mio. EUR) jeweils Anstiege; dem gegenüber stand ein Rückgang von derivativen Finanzinstrumenten (-221 Mio. EUR) sowie Ausleihungen und Forderungen (-144 Mio. EUR).
Der Wert der Flugzeuge und Reservetriebwerke stieg auf 17.929 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 17.464 Mio. EUR); dabei überstiegen die Investitionen in elf neue Flugzeuge, Großwartungsereignisse, Anzahlungen auf bestehende Bestellungen sowie Zugänge von Nutzungsrechten an Flugzeugen die planmäßigen Abschreibungen und Abgänge; die Flotte der Lufthansa Group umfasste zum 30. September 2024 insgesamt 731 Flugzeuge (31. Dezember 2023: 721 Flugzeuge).

Kurzfristige Vermögenswerte steigen um 535 Mio. EUR

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Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen zum 30. September 2024 um 535 Mio. EUR auf 16.084 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 15.549 Mio. EUR).
Kurzfristige Wertpapiere und ähnliche Anlagen stiegen um 776 Mio. EUR, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen nahmen insbesondere im Zusammenhang mit den Ticketverkäufen um 626 Mio. EUR zu; Kassen- und Bankguthaben sanken dagegen um 168 Mio. EUR und effektive Einkommensteuerforderungen um 148 Mio. EUR.
Der Rückgang der zum Verkauf stehenden Vermögenswerte (-740 Mio. EUR) resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von AirPlus; gegenläufig sind insgesamt 14 Flugzeuge für den Verkauf vorgesehen, wovon neun im Rahmen von Sale-and-lease-back Transaktionen zurückgemietet werden sollen.

Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten steigen um 752 Mio. EUR. EUR

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Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen zum 30. September 2024 um 752 Mio. EUR auf 16.614 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 15.862 Mio. EUR).
Die langfristigen Finanzschulden lagen mit 11.943 Mio. EUR um 888 Mio. EUR über dem Wert vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 11.055 Mio. EUR); der Anstieg basiert im Wesentlichen auf der Neuaufnahme von Finanzmitteln.
Die Netto-Pensionsverpflichtungen, also die Pensionsrückstellungen abzüglich Vermögensüberhängen bei einzelnen Pensionsplänen, welche separat in den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen werden, lagen mit 2.581 Mio. EUR um 95 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 2.676 Mio. EUR).
Die Pensionsrückstellungen sanken um 141 Mio. EUR auf 2.754 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 2.895 Mio. EUR); dabei blieb der Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland und Österreich mit 3,6 % auf dem Niveau vom Jahresende 2023; in der Schweiz sank der Zinssatz um 0,3 Prozentpunkte auf 1,1 %; in der Reduzierung von 141 Mio. EUR sind positive Bewertungseffekte in Höhe von 114 Mio. EUR enthalten.

BERECHNUNG NETTOKREDITVERSCHULDUNG

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30.09.2024 31.12.2023 Veränderung
in Mio. € in Mio. € in %
--- --- --- ---
Anleihen -6.919 -6.224 -11
Schuldscheindarlehen -398 -1.143 65
Kreditlinien -24 -21 -14
Flugzeugfinanzierungen -3.782 -3.802 1
Leasingverbindlichkeiten -2.684 -2.568 -5
Übrige Finanzschulden -145 -185 22
Finanzschulden -13.952 -13.943 0
Übrige Bankverbindlichkeiten -25 -4 -525
Konzernkreditverschuldung -13.977 -13.947 0
Bankguthaben und Kassenbestände 1.422 1.590 -11
Verzinsliche Wertpapiere und ähnliche Geldanlagen 7.451 6.675 12
Nettokreditverschuldung -5.104 -5.682 10
Pensionsrückstellungen -2.754 -2.895 5
Pensionsüberschüsse 173 219 -21
Netto-Pensionsverpflichtungen -2.581 -2.676 4
Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen -7.685 -8.358 8

Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten sinken um 137 Mio. EUR

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Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sanken zum 30. September 2024 um 137 Mio. EUR auf 19.613 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 19.750 Mio. EUR).
Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus noch nicht ausgeflogenen Flugdokumenten (+967 Mio. EUR) aufgrund der saisonal bedingt gestiegenen Ticketverkäufe wurde durch den Rückgang der kurzfristigen Finanzschulden (-879 Mio. EUR) und der Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten (-670 Mio. EUR) überkompensiert.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten stand im Zusammenhang mit dem Verkauf von AirPlus.

Eigenkapital nimmt um 503 Mio. EUR zu

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Das Eigenkapital lag zum 30. September 2024 mit 10.212 Mio. EUR um 503 Mio. EUR über dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 9.709 Mio. EUR), im Wesentlichen getrieben durch den erzielten Gewinn in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 und teilweise kompensiert durch die Zahlung der Dividende.
Die Nettokreditverschuldung lag aufgrund des positiven Free Cashflows, der Zins- und Dividendenzahlungen überstieg, mit 5.104 Mio. EUR um 578 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 5.682 Mio. EUR).
Die Summe aus Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen lag im Verhältnis zum Eigenkapital zum 30. September 2024 bei 43:57 (31. Dezember 2023: 46:54).
Das Adjusted Net Debt, die Summe von Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen abzüglich 50 % der 2015 begebenen Hybridanleihe, sank gegenüber Jahresende 2023 um 673 Mio. EUR auf 7.438 Mio. EUR (31. Dezember 2023: 8.111 Mio. EUR).
Die Kennzahl Adjusted Net Debt/​Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate lag zum 30. September 2024 bei 1,9 (31. Dezember 2023: 1,7).

GESCHÄFTSFELDER

GESCHÄFTSFELD PASSAGIER-AIRLINES

KENNZAHLEN

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Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 22.423 21.402 5
davon Verkehrserlöse Mio. € 21.087 20.184 4
Operative Erträge Mio. € 23.074 22.211 4
Operative Aufwendungen Mio. € 22.334 20.450 9
Adjusted EBITDA Mio. € 2.186 3.093 -29
Adjusted EBIT Mio. € 825 1.809 -54
EBIT Mio. € 839 1.758 -52
Adjusted EBIT-Marge % 3,7 8,5 -4,8 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 1.999 2.000 0
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 64.392 59.835 8
Flüge 1) Anzahl 747.071 709.389 5
Fluggäste 1) Tsd. 100.609 93.210 8
Angebotene Sitzkilometer 1) Mio. 247.152 225.648 10
Verkaufte Sitzkilometer 1) Mio. 206.094 188.332 9
Sitzladefaktor % 83,4 83,5 -0,1 P.

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Juli - Sept. 2024 Juli - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 8.844 8.522 4
davon Verkehrserlöse Mio. € 8.385 8.108 3
Operative Erträge Mio. € 9.023 8.810 2
Operative Aufwendungen Mio. € 7.970 7.543 6
Adjusted EBITDA Mio. € 1.630 1.790 -9
Adjusted EBIT Mio. € 1.162 1.356 -14
EBIT Mio. € 1.196 1.336 -10
Adjusted EBIT-Marge % 13,1 15,9 -2,9 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 478 537 -11
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl - -
Flüge 1) Anzahl 282.854 273.531 3
Fluggäste 1) Tsd. 40.311 38.185 6
Angebotene Sitzkilometer 1) Mio. 93.336 87.688 6
Verkaufte Sitzkilometer 1) Mio. 81.362 75.636 8
Sitzladefaktor % 87,2 86,3 0,9 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

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Die Lufthansa Group hat im September 2024 ihre Wet-Lease-Partnerschaft mit airBaltic um drei weitere Jahre verlängert; die Partnerschaft ermöglicht es, im Sommer bis zu 21 Flugzeuge und im Winter bis zu fünf Flugzeuge des treibstoffeffizienten Airbus A220-300 flexibel an verschiedenen Standorten zusätzlich einzusetzen.
Bei einem fortdauernden Kapazitätswachstum hat sich die finanzielle Lage der Passagier-Airlines der Lufthansa Group in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 in Summe deutlich verschlechtert; Ursache war insbesondere die negative Entwicklung bei Lufthansa Airlines; maßgeblich hierfür sind insbesondere im zweiten Quartal 2024 der Rückgang der Durchschnittserlöse infolge des marktweiten Kapazitätswachstums, die Auswirkungen der Streiks im ersten Quartal 2024 sowie hohe Kosten aus Flugunregelmäßigkeiten im dritten Quartal 2024; darüber hinaus führten die Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge durch die Notwendigkeit des Weiterbetriebs älterer Flugzeugmodelle sowie die Anmietung von Fremdgerät zu erheblichen finanziellen Belastungen.
Die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines lag in den ersten neun Monaten des Berichtsjahres trotz streikbedingter Flugstreichungen im ersten Quartal um 10 % über Vorjahr, im Vergleich zum Vorkrisenniveau im Jahr 2019 lag sie bei 90 %; die Zahl der Flüge stieg gegenüber Vorjahr um 5 %; der Absatz nahm um 9 % zu; der Sitzladefaktor sank um 0,1 Prozentpunkte auf 83,4 %.
Die Verkehrserlöse der Passagier-Airlines stiegen aufgrund der erhöhten Verkehrsleistung gegenüber Vorjahr um 4 % auf 21.087 Mio. EUR (Vorjahr: 20.184 Mio. EUR); die Umsatzerlöse lagen mit 22.423 Mio. EUR um 5 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 21.402 Mio. EUR); die Durchschnittserlöse sanken dagegen gegenüber Vorjahr um 3,4 %.
Die Stückerlöse sanken gegenüber Vorjahr um 4,6 %, insbesondere aufgrund der niedrigeren Durchschnittserlöse, aber auch infolge gestiegener Kompensationszahlungen an Passagiere; direkte Kompensationszahlungen für Flugverspätungen und -ausfälle werden als Erlösschmälerungen erfasst und beliefen sich auf 332 Mio. EUR (Vorjahr: 152 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen lagen mit 22.334 Mio. EUR um 9 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 20.450 Mio. EUR); innerhalb der Materialaufwendungen stiegen insbesondere die Gebühren um 13 % (+404 Mio. EUR), die Aufwendungen für Technikleistungen um 15 % (+215 Mio. EUR) mengen- und preisbedingt und die Treibstoffaufwendungen um 2 % (+129 Mio. EUR) mengenbedingt gegenüber Vorjahr; die Personalaufwendungen (+481 Mio. EUR) stiegen aufgrund von tariflichen Gehaltssteigerungen, Einmalzahlungen sowie der um 8 % höheren durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitenden, teilweise kompensiert durch gesunkene variable Vergütungskomponenten; die Aufwendungen für die Betreuung von Passagieren im Zusammenhang mit Flugunregelmäßigkeiten stiegen um 37 Mio. EUR auf 220 Mio. EUR (Vorjahr: 183 Mio. EUR).
Die Stückkosten ohne Treibstoff- und Emissionsaufwendungen stiegen unter anderem inflationsbedingt um 2,6 % gegenüber Vorjahr.
Das Adjusted EBIT der Passagier-Airlines lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 mit 825 Mio. EUR um 54 % unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.809 Mio. EUR), dabei lag das Adjusted EBIT von Lufthansa Airlines bei -20 Mio. EUR (Vorjahr: 790 Mio. EUR).
Das EBIT sank um 52 % auf 839 Mio. EUR (Vorjahr: 1.758 Mio. EUR).
Die Segmentinvestitionen lagen mit 1.999 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 2.000 Mio. EUR) und wurden im Wesentlichen für Anzahlungen auf Flugzeugbestellungen, Großwartungsereignisse und Schlusszahlungen für neue zugegangene Flugzeuge geleistet.
Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg zum 30. September 2024 um 8 % gegenüber Vorjahr auf 64.392 (Vorjahr: 59.835), vor allem aufgrund von Neueinstellungen in den operativen Bereichen infolge des Ausbaus des Geschäftsbetriebs.

OPERATIVE KENNZAHLEN

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Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Durchschnittserlöse € Cent 9,3 9,7 -3,4 -3,2
Stückerlöse (RASK) € Cent 9,2 9,6 -4,6 -4,2
Stückkosten (CASK) ohne Treibstoff und Emissionsaufwendungen € Cent 6,5 6,3 2,6 3,3

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Juli - Sept. 2024 Juli - Sept. 2023 Veränderung in % Währungsbereinigte Veränderung in %
Durchschnittserlöse € Cent 9,4 9,8 -3,5 -3,3
Stückerlöse (RASK) € Cent 9,6 9,8 -2,7 -2,2
Stückkosten (CASK) ohne Treibstoff und Emissionsaufwendungen € Cent 6,1 5,8 4,5 6,8

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Verkehrserlöse Fluggäste Angebotene Sitzkilometer
Jan. - Sept. 2024 Veränderung Jan. - Sept. 2024 Veränderung Jan. - Sept. 2024 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € in % in Tsd. in % in Mio. in %
--- --- --- --- --- --- ---
Europa 9.035 7 82.113 8 98.442 9
Amerika 5.888 7 9.322 10 82.494 10
Asien/​Pazifik 2.630 6 4.225 21 40.452 23
Nahost/​Afrika 1.669 -7 4.949 -9 25.764 -6
Nicht zuordenbar 1.865 -7
Gesamtverkehr 21.087 4 100.609 8 247.152 10

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Verkaufte Sitzkilometer Sitzladefaktor
Jan. - Sept. 2024 Veränderung Jan. - Sept. 2024 Veränderung
--- --- --- --- ---
in Mio. in % in % in P.
--- --- --- --- ---
Europa 81.304 10 82,6 0,4 P.
Amerika 69.833 9 84,7 -0,2 P.
Asien/​Pazifik 33.690 20 83,3 -1,7 P.
Nahost/​Afrika 21.267 -5 82,5 0,7 P.
Nicht zuordenbar
Gesamtverkehr 206.094 9 83,4 -0,1 P.

Lufthansa Airlines¹

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KENNZAHLEN Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 12.494 12.096 3
Operative Erträge Mio. € 12.943 12.614 3
Operative Aufwendungen Mio. € 12.976 11.819 10
Adjusted EBITDA Mio. € 552 1.355 -59
Adjusted EBIT Mio. € -20 790
EBIT Mio. € -36 748
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 38.699 36.096 7
Flüge Anzahl 357.357 340.337 5
Fluggäste Tsd. 48.930 45.194 8
Angebotene Sitzkilometer Mio. 138.062 126.080 10
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 114.479 104.515 10
Sitzladefaktor % 82,9 82,9 0

1) Inkl. Regionalpartnern und Discover Airlines.

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Angesichts der Verspätungen bei der Auslieferung weiterer neuer Langstreckenflugzeuge reaktivierte Lufthansa Airlines im Juli 2024 den sechsten Airbus A380, der am Drehkreuz München den Betrieb aufnahmen; zwei weitere A380 werden derzeit für den Flugbetrieb vorbereitet.
Lufthansa Airlines hat im dritten Quartal 2024 ein Turnaround-Programm initiiert, mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern, Komplexität zu reduzieren sowie die Qualität zu verbessern und damit die Airline zukunftsfähig aufzustellen; der Turnaround-Plan sieht unter anderem vor, mehr Kurzstrecken-Verkehre in effizientere und besser auf das jeweilige Marktsegment ausgerichtete Flugbetriebe zu verlagern; weitere Effizienzsteigerungen sollen durch die Optimierung des Netzwerks sowie zunehmende Flexibilisierung und Automatisierung erreicht werden.
Die Umsatzerlöse von Lufthansa Airlines stiegen im Berichtszeitraum aufgrund des Ausbaus des Flugbetriebs um 3 % auf 12.494 Mio. EUR (Vorjahr: 12.096 Mio. EUR); belastend wirkten sich sinkende Durchschnittserlöse aufgrund des zunehmenden Preisdrucks infolge des marktweiten Kapazitätswachstums - insbesondere in Asien - sowie die Streiks aus.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 12.976 Mio. EUR um 10 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 11.819 Mio. EUR), primär aufgrund des mengen- und preisbedingten Anstiegs der Gebühren und Aufwendungen für externe Technikleistungen, des mengenbedingen Anstiegs der Treibstoffaufwendungen sowie gestiegener Personalaufwendungen infolge des Anstiegs der Anzahl der Mitarbeitenden und höheren Tarifabschlüssen.
Das Adjusted EBIT lag im Berichtszeitraum bei - 20 Mio. EUR (Vorjahr: 790 Mio. EUR); um dem deutlichen Ergebnisrückgang entgegenzuwirken, verfolgt Lufthansa Airlines weiterhin kurzfristige Maßnahmen zur Senkung der Sach- und Projektkosten.
Das EBIT betrug -36 Mio. EUR (Vorjahr: 748 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf zur Verwertung vorgesehene Flugzeuge.

SWISS¹

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KENNZAHLEN Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 4.852 4.449 9
Operative Erträge Mio. € 5.031 4.638 8
Operative Aufwendungen Mio. € 4.450 3.962 12
Adjusted EBITDA Mio. € 896 990 -9
Adjusted EBIT Mio. € 581 676 -14
EBIT Mio. € 582 673 -14
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 10.673 9.648 11
Flüge Anzahl 123.844 112.347 10
Fluggäste Tsd. 16.094 14.573 10
Angebotene Sitzkilometer Mio. 46.124 41.126 12
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 38.841 34.916 11
Sitzladefaktor % 84,2 84,9 -0,7 P.

1) Inkl. Edelweiss Air.

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SWISS und Helvetic Airways werden ihre langjährige Partnerschaft um weitere fünf Jahre verlängern und vertiefen; im Rahmen eines Wet-Lease-Abkommens wird Helvetic Airways bis zu 15 Flugzeuge auf dem gesamten europäischen Streckennetz von SWISS einsetzen; die Zusammenarbeit ermöglicht es SWISS, Betriebsspitzen abzufedern und zusätzliche Destinationen anzufliegen.
SWISS hat den Umbau des Vorstands abgeschlossen; seit 1. Oktober 2024 ist Jens Fehlinger neuer CEO der Airline; er folgte auf Dieter Vranckx, der zum 1. Juli 2024 in den Vorstand der Lufthansa Group sowie in den Verwaltungsrat von SWISS wechselte; zuvor war Jens Fehlinger Co-Geschäftsführer von Lufthansa CityLine und baute als Geschäftsführer gleichzeitig Lufthansa City Airlines als neue Fluggesellschaft auf.
Die Umsatzerlöse von SWISS lagen im Berichtszeitraum mit 4.852 Mio. EUR aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs um 9 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 4.449 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen stiegen gegenüber Vorjahr um 12 % auf 4.450 Mio. EUR (Vorjahr: 3.962 Mio. EUR), primär aufgrund höherer Gebühren und Aufwendungen für Treibstoff und die laufende Wartung der Flotte sowie höherer Personalaufwendungen infolge der gestiegenen Zahl der Mitarbeitenden und von Lohn- und Gehaltssteigerungen.
Das Adjusted EBIT von SWISS sank im Berichtszeitraum um 14 % auf 581 Mio. EUR (Vorjahr: 676 Mio. EUR).
Das EBIT lag mit 582 Mio. EUR ebenfalls um 14 % unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 673 Mio. EUR).

Austrian Airlines

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KENNZAHLEN Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 1.853 1.805 3
Operative Erträge Mio. € 1.914 1.855 3
Operative Aufwendungen Mio. € 1.838 1.711 7
Adjusted EBITDA Mio. € 159 220 -28
Adjusted EBIT Mio. € 77 144 -47
EBIT Mio. € 73 143 -49
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 6.197 6.008 3
Flüge Anzahl 90.188 86.083 5
Fluggäste Tsd. 11.172 10.593 5
Angebotene Sitzkilometer Mio. 20.959 19.384 8
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 17.169 16.108 7
Sitzladefaktor % 81,9 83,1 -1,2 P.

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Austrian Airlines wird ab Dezember 2024 als erste Airline weltweit vier Flugzeuge vom Typ Boeing 777-200ER mit der innovativen "AeroSHARK"-Oberflächentechnologie ausstatten; der dadurch deutlich verringerte Reibungswiderstand wird den Treibstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß der Austrian Airlines Langstreckenflotte senken.
Die Umsatzerlöse von Austrian Airlines stiegen im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 3 % auf 1.853 Mio. EUR (Vorjahr: 1.805 Mio. EUR); dabei wirkten sich die Streiks in den ersten vier Monaten des Jahres belastend auf die Erlösentwicklung aus.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 1.838 Mio. EUR um 7 % über Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.711 Mio. EUR), insbesondere aufgrund, mengen- und preisbedingt höherer Technikaufwendungen und Gebühren sowie gestiegener Personalaufwendungen.
Das Adjusted EBIT von Austrian Airlines sank im Berichtszeitraum um 47 % auf 77 Mio. EUR (Vorjahr: 144 Mio. EUR); dabei war die Ergebnisentwicklung auch durch die Auswirkungen der Streiks (-35 Mio. EUR) und des Nahost-Konflikts (-25 Mio. EUR) belastet.
Das EBIT betrug 73 Mio. EUR und lag 49 % unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 143 Mio. EUR).

Brussels Airlines

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KENNZAHLEN Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 1.178 1.184 -1
Operative Erträge Mio. € 1.210 1.235 -2
Operative Aufwendungen Mio. € 1.178 1.176 0
Adjusted EBITDA Mio. € 120 134 -10
Adjusted EBIT Mio. € 32 59 -46
EBIT Mio. € 31 59 -47
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 3.576 3.385 6
Flüge 1) Anzahl 46.578 48.020 -3
Fluggäste 1) Tsd. 6.397 6.415 0
Angebotene Sitzkilometer 1) Mio. 13.948 14.053 -1
Verkaufte Sitzkilometer 1) Mio. 11.665 11.659 0
Sitzladefaktor 1) % 83,6 83,0 0,6 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

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Brussels Airlines setzt ihre Flottenerneuerung fort; im Juli 2024 hat die Airline ihren fünften A320neo eingeflottet.
Die Umsatzerlöse von Brussels Airlines sanken im Berichtszeitraum um 1 % auf 1.178 Mio. EUR (Vorjahr: 1.184 Mio. EUR), insbesondere bedingt durch Knappheit an Ersatzteilen sowie Beschränkungen von Wartungs- und Wet-Lease-Kapazitäten.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 1.178 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.176 Mio. EUR).
Das Adjusted EBIT von Brussels Airlines lag im Berichtszeitraum mit 32 Mio. EUR um 46 % unter dem Vorjahresnivau (Vorjahr: 59 Mio. EUR).
Das EBIT sank um 47 % auf 31 Mio. EUR (Vorjahr: 59 Mio. EUR).

Eurowings

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KENNZAHLEN Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 2.203 2.020 9
Operative Erträge Mio. € 2.269 2.103 8
Operative Aufwendungen Mio. € 2.188 2.009 9
Adjusted EBITDA Mio. € 251 248 1
Adjusted EBIT Mio. € 152 147 3
EBIT Mio. € 185 147 26
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 5.265 4.698 12
Flüge Anzahl 129.104 122.602 5
Fluggäste Tsd. 18.015 16.433 10
Angebotene Sitzkilometer Mio. 28.060 25.005 12
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 23.940 21.135 13
Sitzladefaktor % 85,3 84,5 0,8 P.

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Eurowings und SunExpress vertiefen ihre Zusammenarbeit und haben im Juli 2024 ein Interline-Abkommen für ausgewählte Strecken vereinbart; im Rahmen der Kooperation arbeiten beide Partner an einer Codeshare-Vereinbarung, die den Fluggästen weitere Vorteile bringen soll.
Eurowings verzeichnete im Berichtszeitraum eine starke Nachfrage, insbesondere nach touristischen Flugreisen; die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr mengen- und preisbedingt um 9 % auf 2.203 Mio. EUR (Vorjahr: 2.020 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen stiegen ebenfalls um 9 % auf 2.188 Mio. EUR (Vorjahr: 2.009 Mio. EUR), im Wesentlichen aufgrund mengen- und preisbedingt gestiegener Gebühren sowie insbesondere wachstumsbedingt gestiegener Personalaufwendungen.
Das Adjusted EBIT von Eurowings verbesserte sich im Berichtszeitraum um 3 % auf 152 Mio. EUR (Vorjahr: 147 Mio. EUR); darin enthalten ist ein Beteiligungsergebnis der SunExpress von 71 Mio. EUR (Vorjahr: 53 Mio. EUR).
Das EBIT stieg um 26 % auf 185 Mio. EUR (Vorjahr: 147 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert im Wesentlichen aus Buchgewinnen durch den Abgang von fünf Airbus A320/​A321 im Rahmen von Sale-and-lease-back Transaktionen.

GESCHÄFTSFELD LOGISTIK

KENNZAHLEN

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Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in % Juli - Sept. 2024 Juli - Sept. 2023
Umsatz Mio. € 2.272 2.210 3 782 675
davon Verkehrserlöse Mio. € 2.119 2.063 3 731 625
Operative Erträge Mio. € 2.330 2.279 2 803 695
Operative Aufwendungen Mio. € 2.298 2.128 8 770 720
Adjusted EBITDA Mio. € 199 324 -39 88 47
Adjusted EBIT Mio. € 52 189 -72 38 1
EBIT Mio. € 53 187 -72 39 0
Adjusted EBIT-Marge % 2,3 8,6 -6,3 P. 4,9 0,1
Segmentinvestitionen Mio. € 113 171 -34 89 15
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 4.252 4.146 3 - -
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Mio. 10.121 9.358 8 3.552 3.392
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer Mio. 6.166 5.466 13 2.095 1.885
Nutzladefaktor % 60,9 58,4 2,5 P. 59,0 55,6

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Veränderung in %
Umsatz 16
davon Verkehrserlöse 17
Operative Erträge 16
Operative Aufwendungen 7
Adjusted EBITDA 87
Adjusted EBIT 3.700
EBIT
Adjusted EBIT-Marge 4,8 P.
Segmentinvestitionen 493
Mitarbeitende zum 30.09.
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer 5
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer 11
Nutzladefaktor 3,4 P.

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Lufthansa Cargo setzt den Ausbau ihrer Flotte fort; im August 2024 wurde das 18. Frachtflugzeug vom Typ B777-F in die Flotte integriert.
Im Juli 2024 hat Lufthansa Cargo Shenzhen in das Frachternetzwerk aufgenommen; damit unterstützt Lufthansa Cargo wichtige Lieferketten von und nach China und bedient die weiterhin starke Nachfrage nach E-Commerce-Transporten.
Die operative und finanzielle Entwicklung im Geschäftsfeld Logistik war in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 insgesamt aufgrund des herausfordernden Marktumfelds in der Luftfracht und Streiks im ersten Quartal rückläufig; die sich seit dem zweiten Quartal 2024 abzeichnende Erholung hat sich weiter fortgesetzt; die Entwicklung wurde insbesondere durch das starke E-Commerce-Geschäft mit Asien gestützt, was auch zu einer Verlagerung von Kapazitäten von der Region Amerika nach Asien/​Pazifik geführt hat.
Das Angebot lag aufgrund der zusätzlichen Frachter-Kapazitäten sowie der Ausweitung des Passagierflugbetriebs und der damit verbundenen Ausweitung der Belly-Kapazitäten um 8 % über Vorjahr; der Absatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 13 % gesteigert werden; der Nutzladefaktor stieg um 2,5 Prozentpunkte auf 60,9 % (Vorjahr: 58,4 %).
Die Durchschnittserlöse sanken jedoch im Berichtszeitraum in allen Verkehrsgebieten und lagen insgesamt noch um 8,8 % unter Vorjahr; im Vorjahr hatte noch eine hohe Nachfrage infolge von globalen Lieferkettenstörungen bei gleichzeitig eingeschränktem Angebot die Ergebnisentwicklung insbesondere im ersten Quartal maßgeblich unterstützt; im dritten Quartal 2024 lagen die Durchschnittserlöse bereits wieder um 5,1 % über dem Vorjahresniveau.
Die Verkehrserlöse von Lufthansa Cargo stiegen im Berichtszeitraum insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung in der Region Asien/​Pazifik im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf 2.119 Mio. EUR (Vorjahr: 2.063 Mio. EUR); die Umsatzerlöse stiegen ebenfalls um 3 % auf 2.272 Mio. EUR (Vorjahr: 2.210 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen nahmen um 8 % auf 2.298 Mio. EUR zu (Vorjahr: 2.128 Mio. EUR); dabei sind insbesondere Charteraufwendungen und Gebühren aufgrund von Kostensteigerungen, auch aus der Flottenerweiterung, sowie Personalaufwendungen infolge von tariflichen Lohn- und Gehaltssteigerungen im Vorjahresvergleich gestiegen.
Das Adjusted EBIT sank damit im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr auf 52 Mio. EUR (Vorjahr: 189 Mio. EUR).
Das EBIT lag bei 53 Mio. EUR (Vorjahr: 187 Mio. EUR).
Die Segmentinvestitionen betrugen im Berichtszeitraum 113 Mio. EUR (Vorjahr: 171 Mio. EUR) und beinhalten insbesondere den Zugang des 18. Frachtflugzeugs vom Typ B777F während im Vorjahr geleistete Anzahlungen für zwei 777F-Frachtflugzeuge enthalten waren.
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 30. September 2024 stieg gegenüber Vorjahr um 3 % auf 4.252 (Vorjahr: 4.146).

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Verkehrserlöse Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer
Jan. - Sept. 2024 Veränderung Jan. - Sept. 2024 Veränderung Jan. - Sept. 2024 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € in % in Mio. in % in Mio. in %
--- --- --- --- --- --- ---
Europa 161 -1 598 4 235 10
Amerika 839 -3 4.722 1 2.663 6
Asien/​Pazifik 943 9 4.067 22 2.844 21
Nahost/​Afrika 176 2 734 -4 424 9
Gesamtverkehr 2.119 3 10.121 8 6.166 13

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Fracht-Nutzladefaktor
Jan. - Sept. 2024 Veränderung
--- --- ---
in % in P.
--- --- ---
Europa 39,3 2,3 P.
Amerika 56,4 2,6 P.
Asien/​Pazifik 69,9 -0,4 P.
Nahost/​Afrika 57,8 6,9 P.
Gesamtverkehr 60,9 2,5 P.

GESCHÄFTSFELD TECHNIK

KENNZAHLEN

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Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 5.481 4.814 14
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group Mio. € 1.782 1.565 14
Operative Erträge Mio. € 5.810 5.140 13
Operative Aufwendungen Mio. € 5.312 4.667 14
Adjusted EBITDA Mio. € 605 575 5
Adjusted EBIT Mio. € 486 459 6
EBIT Mio. € 474 480 -1
Adjusted EBIT-Marge % 8,9 9,5 -0,6 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 112 87 29
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 24.114 22.290 8

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Juli - Sept. 2024 Juli - Sept. 2023 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 1.837 1.686 9
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group Mio. € 605 539 12
Operative Erträge Mio. € 1.941 1.778 9
Operative Aufwendungen Mio. € 1.773 1.606 10
Adjusted EBITDA Mio. € 207 208 0
Adjusted EBIT Mio. € 167 168 -1
EBIT Mio. € 168 173 -3
Adjusted EBIT-Marge % 9,1 10,0 -0,9 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 43 41 5
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl - -

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Lufthansa Technik verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 einen positiven Geschäftsverlauf; die anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen führte zu einer weiter steigenden Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen; somit konnte Lufthansa Technik im Berichtszeitraum ein Rekordergebnis erzielen.
Unverändert stellt die anhaltende Materialknappheit am Weltmarkt eine zunehmende Belastung dar, ausgelöst durch die Lieferverzögerungen bei den Herstellern und Zulieferern von Flugzeugen, Triebwerken und Flugzeugkomponenten; darüber hinaus wirken sich auch die Personalknappheit in den produktiven Bereichen sowie die damit zusammenhängenden umfangreichen Qualifizierungsmaßnahmen und die Auswirkungen der Abwertung des US-Dollars belastend aus.
Die Umsatzerlöse von Lufthansa Technik stiegen im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 14 % auf 5.481 Mio. EUR (Vorjahr: 4.814 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen stiegen ebenfalls um 14 % auf 5.312 Mio. EUR (Vorjahr: 4.667 Mio. EUR), im Wesentlichen getrieben durch die mengen- und preisbedingte Erhöhung der Materialaufwendungen und den Anstieg der Personalaufwendungen.
Das Adjusted EBIT verbesserte sich um 6 % auf 486 Mio. EUR (Vorjahr: 459 Mio. EUR).
Das EBIT sank um 1 % auf 474 Mio. EUR (Vorjahr: 480 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultierte im Berichtsjahr vorrangig aus Restrukturierungsmaßnahmen und im Vorjahr zusätzlich aus der Veräußerung von Joint Venture Anteilen.
Die Segmentinvestitionen stiegen im Berichtszeitraum um 29 % auf 112 Mio. EUR (Vorjahr: 87 Mio. EUR) und wurden im Wesentlichen für technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Anlagen im Bau geleistet.
Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg zum 30. September 2024 gegenüber Vorjahr um 8 % auf 24.114 (Vorjahr: 22.290).

WEITERE GESELLSCHAFTEN UND KONZERNFUNKTIONEN

KENNZAHLEN

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Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Veränderung in %
Operative Erträge Mio. € 2.365 2.326 2
Operative Aufwendungen Mio. € 2.498 2.536 -1
Adjusted EBITDA Mio. € -9 -92 90
Adjusted EBIT Mio. € -88 -177 50
EBIT Mio. € -17 -210 92
Segmentinvestitionen Mio. € 106 51 108
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 7.760 8.559 -9

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Juli - Sept. 2024 Juli - Sept. 2023 Veränderung in %
Operative Erträge Mio. € 732 945 -23
Operative Aufwendungen Mio. € 737 1.028 -28
Adjusted EBITDA Mio. € 37 -37
Adjusted EBIT Mio. € 10 -65
EBIT Mio. € 99 -78
Segmentinvestitionen Mio. € 43 42 2
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl - -

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Die Lufthansa Group hat am 31. Juli 2024 den Verkauf der AirPlus Gruppe an die SEB Kort Bank AB mit Sitz in Stockholm abgeschlossen; der Kaufpreis beträgt rund 450 Mio. EUR. ↗ Finanzielle Entwicklung, S. 5.
Der Verkauf des Zahlungsexperten ist Teil der Strategie des Lufthansa-Konzerns, sich noch stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.
Die operativen Erträge der weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 insbesondere aufgrund gestiegener Umsatzerlöse in den Bereichen IT-Dienstleistungen und Schulung, die teilweise durch geringere Kurserträge aus Fremdwährungsgeschäften kompensiert wurden, gegenüber Vorjahr um 2 % auf 2.365 Mio. EUR (Vorjahr: 2.326 Mio. EUR).
Die operativen Aufwendungen sanken um 1 % auf 2.498 Mio. EUR (Vorjahr: 2.536 Mio. EUR), insbesondere aufgrund geringerer Aufwendungen aus Fremdwährungsgeschäften, die zum Teil durch höhere Kosten im Zusammenhang mit der ausgeweiteten Geschäftstätigkeit ausgeglichen wurden
Das Adjusted EBIT lag bei -88 Mio. EUR (Vorjahr: -177 Mio. EUR), unterstützt vor allem von einer Ergebnisverbesserung in den Konzernfunktionen und einem positiven Beteiligungsergebnis; das EBIT betrug -17 Mio. EUR (Vorjahr: -210 Mio. EUR).
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 30. September 2024 sank gegenüber Vorjahr um 9 % auf 7.760 (Vorjahr: 8.559); in den Konzernfunktionen stieg die Zahl der Mitarbeitenden um 3 %.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2023 ausführlich dargestellten Chancen und Risiken haben sich folgende wesentliche Konkretisierungen beziehungsweise Entwicklungen ergeben:

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Die Lufthansa Group konnte die aus Materialproblemen in Bauteilen von Pratt & Whitney-Triebwerken der Triebwerksfamilie PW1000G resultierenden Risiken durch erfolgreiche Verhandlungen zur Kompensation der finanziellen Schäden mit Pratt & Whitney signifikant verringern.
Die Eskalation des Nahost-Konflikts, zunehmend auch direkt zwischen staatlichen Akteuren, stellt eine Eskalation dar, die signifikante Auswirkungen auf die Sicherheits- und Wirtschaftslage in der ganzen Welt haben kann. Potenzieller finanzieller Schaden für die Deutsche Lufthansa AG kann durch Primäreffekte wie operative Risiken, den Ausfall einzelner oder regionaler Ziel- und Überfluggebiete und die Volatilität von Flugprogrammen entstehen. Insbesondere können jedoch Sekundäreffekte wie höhere Kosten durch einen steigenden Ölpreis, ein Passagierrückgang, höhere Versicherungsprämien, Mehraufwand für Treibstoff wegen Luftraumsperrungen oder höhere Sicherheitsanforderungen einen potenziell signifikanten Einfluss haben.
Infolge offener Tarifverträge mit verschiedenen Beschäftigtengruppen innerhalb der Lufthansa Group besteht ein grundsätzliches Risiko von Arbeitskämpfen. Hervorzuheben sind die Flugbetriebe der Deutschen Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG. Hier läuft die Friedenspflicht für die Tarifverträge zur betrieblichen Altersversorgung Cockpit am 31. Dezember 2024 aus. Ab diesem Zeitpunkt werden auch die Mantelverträge für die Beschäftigten in der Kabine der Deutschen Lufthansa AG wieder offen sein. Auch der Vergütungstarifvertrag und der Manteltarifvertrag für das Cockpitpersonal der Lufthansa Cityline sind offen.
Ryanair hat gegen die Beihilfeentscheidung, mit der die Europäische Kommission (EU-Kommission) die Stabilisierungsmaßnahmen für Gesellschaften der Lufthansa Group genehmigt hat, Nichtigkeitsklage beim Gericht der Europäischen Union (EU) erhoben. Betroffen sind die Stabilisierungsmaßnahmen der Deutschen Lufthansa AG, der Austrian Airlines AG und der Brussels Airlines SA/​NV in Höhe von insgesamt rund 7,6 Mrd. EUR. Die Klagen im Hinblick auf die Beihilfen für Austrian Airlines AG und Brussels Airlines SA/​NV wurden rechtskräftig abgewiesen. Im Hinblick auf die der Deutschen Lufthansa AG vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland gewährte Stabilisierung in Höhe von 6 Mrd. EUR hat das Gericht der EU im Mai 2023 der Nichtigkeitsklage stattgegeben und die entsprechende Beihilfeentscheidung der EU-Kommission wegen materieller Rechtsfehler aufgehoben. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil oder dem Erlass einer neuen Beihilfeentscheidung besteht Unsicherheit über die rechtlichen Folgen der Aufhebung der Beihilfeentscheidung. Da die Stabilisierungsmaßnahmen bereits beendet sind und die Deutsche Lufthansa AG die ihr vom WSF gewährten Stillen Einlagen bereits vollständig zurückgezahlt hat, besteht kein unmittelbares Rückzahlungsrisiko. Mittelbare Folgen können die Forderung von Rückforderungszinsen für den Zeitraum zwischen Gewährung und Rückzahlung der Stabilisierungsmittel, aber auch Auflagen einer neuen Beihilfeentscheidung sein. Die Deutsche Lufthansa AG hat gegen das erstinstanzliche Urteil ein Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof einlegt. Die EU-Kommission und die Bundesrepublik Deutschland beteiligen sich als Streithelfer an dem Rechtsmittel. Wie in ähnlich gelagerten Fällen hat die EU-Kommission im Juli 2024 ein förmliches Prüfverfahren eröffnet. Zu welchen Ergebnissen die EU-Kommission im Umgang mit dem Urteil des Gerichts der EU gelangt, ist zum Berichtszeitpunkt noch nicht abzusehen.

Unter Berücksichtigung aller bekannten Sachverhalte und des in der Finanzplanung unterstellten Szenarios werden gegenwärtig keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Lufthansa Group gefährden.

PROGNOSEBERICHT

AUSBLICK LUFTHANSA GROUP

Ausblick ist wesentlichen Unsicherheiten unterworfen

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Angesichts der kurzfristigen Buchungszyklen im Passagiergeschäft und des weitgehend spotmarktgetriebenen Frachtgeschäfts sowie der Unsicherheiten im geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Umfeld unterliegt der Finanzausblick der Lufthansa Group einem hohen Maß an Prognoseunsicherheit.
So ist die operative und finanzielle Entwicklung unter anderem von der weiteren Entwicklung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und des Nahost-Konflikts beeinflusst, insbesondere was deren Auswirkungen auf die Treibstoffkosten und zeitweilige Streichungen von Flugverbindungen betrifft. ↗ Chancen- und Risikobericht, S. 21.

Weiterer Ausbau der Kapazität geplant

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Ungeachtet der genannten Unsicherheiten geht die Lufthansa Group davon aus, dass die Nachfrage auch im weiteren Verlauf des Jahres so stark ist, dass der Absatz weiter gesteigert werden kann; insbesondere das Privatreisesegment, in dem die Nachfrage voraussichtlich das Vorkrisenniveau übertreffen wird, wird dazu beitragen; das Flugangebot soll deshalb im Vergleich zum Vorjahr weiter ausgeweitet werden.
Insgesamt erwartet die Lufthansa Group, dass die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines im Geschäftsjahr 2024 bei rund 91 % der Vorkrisenkapazität des Jahres 2019 liegen wird.
Im bisherigen Jahresverlauf gingen den Airlines der Lufthansa Group 13 Flugzeuge zu; der Konzern geht davon aus, dass bis Jahresende 2024 bis zu fünf weitere Flugzeuge zugehen werden; aufgrund von Produktionsproblemen bei Flugzeugherstellern und deren Zulieferern sowie Verzögerungen bei der Zulassung kommt es allerdings branchenweit immer wieder zu Verspätungen bei geplanten Flugzeugauslieferungen.

Umsatz der Lufthansa Group wird voraussichtlich deutlich steigen

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Für die Lufthansa Group wird im Geschäftsjahr 2024 ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr erwartet; vor allem der weitere Kapazitätsausbau bei den Passagier-Airlines und das erwartete Wachstum in den Geschäftsfeldern Logistik und Technik werden dafür voraussichtlich maßgeblich sein.
Aufgrund des marktweiten Kapazitätswachstums, das den Preisdruck auf die Passagier-Airlines verschärft, erwartet die Lufthansa Group jedoch einen Rückgang der Durchschnittserlöse gegenüber dem Vorjahr.

Lufthansa Group prognostiziert ein Adjusted EBIT von 1,4 bis 1,8 Mrd. EUR

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Die Lufthansa Group erwartet, dass das Umsatzwachstum durch anhaltende Kostensteigerungen und die Auswirkungen der Streiks im ersten Quartal überkompensiert und somit ein Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr verzeichnet wird; insgesamt rechnet die Lufthansa Group für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Adjusted EBIT von 1,4 bis 1,8 Mrd. EUR; der Ausblick hängt maßgeblich von der Ergebnisentwicklung bei Lufthansa Airlines sowie dem traditionell wichtigen vierten Quartal bei Lufthansa Cargo ab.
Die Lufthansa Group hält weiter an der Zielsetzung fest, nachhaltig eine Adjusted EBIT-Marge von mindestens 8 % zu erwirtschaften; der Konzern strebt an, dieses Margenziel so bald wie möglich zu erreichen.

Stabile Ergebnisentwicklung in den Geschäftsfeldern Logistik und Technik erwartet; Passagier-Airlines voraussichtlich rückläufig

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Für das Geschäftsfeld Passagier-Airlines erwartet die Lufthansa Group im Jahr 2024 einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse, basierend auf der starken Nachfrage und dem geplanten Kapazitätsausbau; die Stückerlöse der Passagier-Airlines werden sich voraussichtlich im mittleren einstelligen Prozentbereich rückläufig gegenüber Vorjahr entwickeln; Skaleneffekte in der Fixkostenbasis aufgrund des Kapazitätsausbaus und Effizienzsteigerungen werden die erwarteten Kostensteigerungen, insbesondere in den Bereichen Personal und Gebühren, und streikbedingte Mehrkosten voraussichtlich nicht vollständig kompensieren; für die Stückkosten der Passagier-Airlines (ohne die Aufwendungen für Treibstoff und Emissionszertifikate) wird dementsprechend ein Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber Vorjahr erwartet; für die Passagier-Airlines wird im Geschäftsjahr 2024 ein Adjusted EBIT signifikant unter Vorjahresniveau erwartet.
Für das Geschäftsfeld Logistik rechnet die Lufthansa Group nach der marktweiten Normalisierung nach der Corona-Pandemie wieder mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse; inflationsbedingte Kostensteigerungen werden voraussichtlich durch strukturelle Einsparungen und Effizienzsteigerungen teilweise kompensiert werden; damit wird das Adjusted EBIT im Geschäftsfeld Logistik voraussichtlich ungefähr auf Vorjahresniveau liegen.
Für das Geschäftsfeld Technik wird ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse und ein Adjusted EBIT auf Vorjahresniveau erwartet; darin spiegelt sich das andauernde Wachstum des MRO-Markts bei gleichzeitig inflationsbedingten Kostensteigerungen wider.

Adjusted Free Cashflow von deutlich unter 1,0 Mrd. EUR erwartet

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Die Nettoinvestitionen der Lufthansa Group werden im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres liegen; die Investitionen werden im Wesentlichen auf Flugzeuginvestitionen entfallen.
Unter Einbezug der prognostizierten Ergebnisentwicklung wird der Adjusted Free Cashflow des Konzerns im Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich deutlich unter 1,0 Mrd. EUR liegen, abhängig vor allem von der Ergebnisentwicklung, Ticketvorauszahlungen sowie Flugzeugauslieferungen und -finanzierungen; der Cashflow aus Ticketvorauszahlungen im Jahr 2024 ist vor allem von der noch ausstehenden Nachfrage- und Ticketpreisentwicklung abhängig, die zum Zeitpunkt der Berichtserstellung einer Prognoseunsicherheit unterliegt.

ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Mio. € Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Juli - Sept. 2024 Juli - Sept. 2023
Erlöse aus den Verkehrsleistungen 23.578 22.583 9.246 8.832
Andere Betriebserlöse 4.559 4.098 1.492 1.443
Umsatzerlöse 28.137 26.681 10.738 10.275
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 709 535 225 219
Sonstige betriebliche Erträge 1) 1.471 1.568 542 416
Materialaufwand -16.937 -15.161 -6.086 -5.661
Personalaufwand -6.722 -6.060 -2.222 -2.074
Abschreibungen 2) -1.752 -1.665 -599 -565
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3) -3.795 -3.785 -1.265 -1.297
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 1.111 2.113 1.333 1.313
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 87 50 109 88
Übriges Beteiligungsergebnis 51 55 19 40
Zinserträge 230 171 57 66
Zinsaufwendungen -439 -419 -146 -142
Übrige Finanzposten -54 50 -19 124
Finanzergebnis -125 -93 20 176
Ergebnis vor Ertragsteuern 986 2.020 1.353 1.489
Ertragsteuern -131 -366 -240 -288
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 855 1.654 1.113 1.201
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -15 -36 -15 1
Ergebnis nach Ertragsteuern 840 1.618 1.098 1.202
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis 10 12 3 10
Davon auf Aktionärinnen und Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis 830 1.606 1.095 1.192
"Unverwässertes" Ergebnis je Aktie in € 0,69 1,34 0,92 1,00
davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,71 1,37 0,93 1,00
davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -0,02 -0,03 -0,01 0,00
"Verwässertes" Ergebnis je Aktie in € 0,69 1,34 0,92 1,00
davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen 0,71 1,37 0,93 1,00
davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -0,02 -0,03 -0,01 0,00

1) Im Kumulativwert sind 25 Mio. EUR (Vorjahr: 53 Mio. EUR) aus der Auflösung von Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten.

2) Im Kumulativwert sind 0 Mio. EUR (Vorjahr: 0 Mio. EUR) aus Abschreibungen auf langfristige Forderungen enthalten.

3) Im Kumulativwert sind 36 Mio. EUR (Vorjahr: 34 Mio. EUR) aus der Bildung von Wertberichtigungen auf kurzfristige Forderungen enthalten.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Mio. € Jan. - Sept. 2024 Jan. - Sept. 2023 Juli - Sept. 2024 Juli - Sept. 2023
Ergebnis nach Ertragsteuern 840 1.618 1.098 1.202
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge mit anschließender Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung -50 38 10 66
Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert 19 9 18 17
Folgebewertung Hedges - Cashflow Hedge Reserve 145 580 -615 1.052
Folgebewertung Hedges - Kosten der Absicherung -3 -50 -137 118
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen - - - -
Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge -2 1 -2 1
Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern -40 -124 173 -261
69 454 -553 993
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge ohne anschließende Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 114 11 -103 382
Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert 1 3 - -
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen - - - -
Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge -3 9 -4 9
Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern 16 -59 88 -185
128 -36 -19 206
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge (Other Comprehensive Income) nach Ertragsteuern 197 418 -572 1.199
Gesamte Aufwendungen und Erträge (Total Comprehensive Income) 1.037 2.036 526 2.401
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge 10 12 2 10
Davon auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge 1.027 2.024 524 2.391

KONZERNBILANZ

AKTIVA

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in Mio. € 30.09.2024 31.12.2023 30.09.2023
Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer 1) 1.015 1.022 1.003
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 316 333 292
Flugzeuge und Reservetriebwerke 17.929 17.464 16.894
Reparaturfähige Flugzeugersatzteile 2.667 2.448 2.387
Übriges Sachanlagevermögen 2) 2.932 2.913 2.873
Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen 558 465 401
Übrige Beteiligungen 256 233 235
Langfristige Wertpapiere 21 20 22
Ausleihungen und Forderungen 824 968 605
Derivative Finanzinstrumente 438 659 1.028
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 127 79 71
Effektive Ertragsteuerforderungen 198 109 111
Latente Ertragsteuererstattungsansprüche 3.074 3.059 2.474
Langfristige Vermögenswerte 30.355 29.772 28.396
Vorräte 1.066 961 903
Vertragsvermögenswerte 386 312 312
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 4.549 3.923 3.930
Derivative Finanzinstrumente 339 437 1.151
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 343 235 298
Effektive Ertragsteuerforderungen 159 307 155
Verzinsliche Wertpapiere und ähnliche Geldanlagen 7.451 6.675 7.317
Bankguthaben und Kassenbestände 1.422 1.590 1.691
Zum Verkauf stehende Vermögenswerte 369 1.109 2.438
Kurzfristige Vermögenswerte 16.084 15.549 18.195
Bilanzsumme 46.439 45.321 46.591

1) Inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte.

2) Darin sind als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien in Höhe von 30 Mio. EUR (zum 31.12.2023: 30 Mio. EUR) enthalten.

3) Vorjahreswert angepasst.

PASSIVA

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in Mio. € 30.09.2024 31.12.2023 30.09.2023
Gezeichnetes Kapital 3.063 3.063 3.060
Kapitalrücklage 258 258 252
Gewinnrücklagen 3.978 2.514 2.820
Übrige neutrale Rücklagen 2.034 2.151 2.668
Konzernergebnis 830 1.673 1.606
Anteile der Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital 10.163 9.659 10.406
Minderheitenanteile 49 50 58
Eigenkapital 10.212 9.709 10.464
Pensionsrückstellungen 2.754 2.895 2.029
Sonstige Rückstellungen 840 764 747
Finanzschulden 11.943 11.055 10.777
Vertragsverbindlichkeiten 6 26 29
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 49 55 20
Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 63 67 57
Derivative Finanzinstrumente 427 495 401
Latente Ertragsteuerverpflichtungen 532 505 540
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 16.614 15.862 14.600
Sonstige Rückstellungen 838 876 810
Finanzschulden 2.009 2.888 3.578
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6.101 5.905 5.805
Vertragsverbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten 5.948 4.981 5.871
Übrige Vertragsverbindlichkeiten 2.872 2.770 2.579
Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 968 722 774
Derivative Finanzinstrumente 314 263 276
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 563 675 536
Passiva im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten - 670 1.298
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 19.613 19.750 21.527
Bilanzsumme 46.439 45.321 46.591

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

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in Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Marktbewertung Finanzinstrumente Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung Neubewertungsrücklage (Sukzessiverwerbe) Sonstige neutrale Rücklagen
Stand am 01.01.2023 3.060 252 913 739 236 346
Umbuchungen - - - - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - - -
Transaktionen mit Minderheiten - - - - - -
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - - - - -
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - - 418 38 - 1
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse - - -23 - - -
Stand am 30.09.2023 3.060 252 1.308 777 236 347
Stand am 01.01.2024 3.063 258 560 1.009 236 346
Umbuchungen - - - - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - - -
Mitarbeiterbeteiligungsprogramme - - - - - 10
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - - - - -
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - - 122 -50 - -2
Umbuchung kumulierter Bewertungsergebnisse aufgrund des Abgangs von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Eigenkapitalinstrumenten - - -23 - - -
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse - - -174 - - -
Stand am 30.09.2024 3.063 258 485 959 236 354

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in Mio. € Summe übrige neutrale Rücklagen Gewinnrücklagen Konzernergebnis Anteil der Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Gesamt Eigenkapital
Stand am 01.01.2023 2.234 2.068 791 8.405 69 8.474
Umbuchungen - 791 -791 - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - -22 -22
Transaktionen mit Minderheiten - - - - -1 -1
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - 1.606 1.606 12 1.618
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 457 -39 - 418 - 418
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse -23 - - -23 - -23
Stand am 30.09.2023 2.668 2.820 1.606 10.406 58 10.464
Stand am 01.01.2024 2.151 2.514 1.673 9.659 50 9.709
Umbuchungen - 1.314 -1.314 - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - -359 -359 -11 -370
Mitarbeiterbeteiligungsprogramme 10 - - 10 - 10
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - 830 830 10 840
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 70 127 - 197 - 197
Umbuchung kumulierter Bewertungsergebnisse aufgrund des Abgangs von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Eigenkapitalinstrumenten -23 23 - - - -
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse -174 - - -174 - -174
Stand am 30.09.2024 2.034 3.978 830 10.163 49 10.212

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. € Jan. -Sept. 2024 Jan. -Sept. 2023 Juli -Sept. 2024 Juli -Sept. 2023
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente zu Periodenbeginn 1.668 1.784 1.716 1.422
Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortzuführenden und aufgegebenen Geschäftsbereichen 981 2.047 1.348 1.536
Abschreibungen auf Anlagevermögen (saldiert mit Zuschreibungen) 1.764 1.726 599 568
Abschreibungen auf Umlaufteile (saldiert mit Zuschreibungen) 87 -9 31 -5
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen -110 1 -122 9
Beteiligungsergebnis -138 -114 -128 -132
Zinsergebnis 208 255 88 78
Erstattete/​Gezahlte Ertragsteuern -135 -74 -106 36
Wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen/​Erträge -124 -204 -27 -154
Veränderung Trade Working Capital 1.131 813 -909 -866
Veränderung übriger Aktiva/​Passiva -241 -121 -139 150
Nettozu-/​-abflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit 3.423 4.320 635 1.220
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -2.384 -2.380 -663 -622
Investitionen in Finanzanlagen -49 -26 -9 -11
Zugänge/​Abgänge an reparaturfähigen Flugzeugersatzteilen -309 -342 -78 -142
Einnahmen aus Verkäufen von nicht konsolidierten Anteilen 5 16 -1 -
Einnahmen aus Verkäufen von konsolidierten Anteilen 376 - 376 -
Ausgaben aus Käufen von nicht konsolidierten Anteilen -41 -22 -22 -9
Ausgaben aus Käufen von konsolidierten Anteilen - - - -
Einnahmen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sach- und sonstigen Finanzanlagen 307 180 264 155
Zinseinnahmen 230 98 54 39
Erhaltene Dividenden 50 55 18 40
Nettozu-/​-abflüsse aus der Investitionstätigkeit -1.815 -2.421 -61 -550
Erwerb von Wertpapieren/​Geldanlagen in Fonds -12.718 -8.716 -5.073 -2.220
Veräußerung von Wertpapieren/​Geldanlagen in Fonds 12.013 7.903 4.091 2.380
Nettozu-/​-abflüsse aus der Investitionstätigkeit und Geldanlagen -2.520 -3.234 -1.043 -390
Kapitalherabsetzung - -1 - -
Aufnahme Finanzschulden 2.236 153 1.476 -49
Rückführung Finanzschulden -2.542 -762 -1.235 -269
Gewinnausschüttung -371 -23 - -1
Zinsausgaben -474 -391 -128 -98
Nettozu-/​-abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit -1.151 -1.024 113 -417
Nettoab-/​-zunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel-Äquivalenten -248 62 -295 413
Veränderung Zahlungsmittel aus Wechselkursänderungen 2 -4 1 7
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 30.09.2024 1.422 1.842 1.422 1.842
Abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalenten von Gesellschaften, die am 30.09. zum Verkauf stehen - 150 - 150
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente von Gesellschaften, die am 30.09. nicht zum Verkauf stehen 1.422 1.692 1.422 1.692
Verzinsliche Wertpapiere und ähnliche Geldanlagen 1) 7.451 7.316 7.451 7.316
Flüssige Mittel 8.873 9.008 8.873 9.008
Nettozu-/​-abnahme der flüssigen Mittel 609 594 846 283

1) Vorjahreswerte angepasst.

ANHANG

1 Angewendete Standards, Konsolidierungskreisveränderungen und Bilanzierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Der vorliegende Zwischenbericht zum 30. September 2024 wurde dabei in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt; die Darstellung erfolgt in verkürzter Form.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die zum 1. Januar 2024 gültigen Standards und Interpretationen angewendet. Der Zwischenabschluss zum 30. September 2024 wurde grundsätzlich unter Beachtung derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde lagen. Die erstmals ab dem 1. Januar 2024 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen hatten keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und es ergab sich somit keine Notwendigkeit von rückwirkenden Anpassungen.

Im Berichtszeitraum wurden die Gesellschaften der AirPlus-Gruppe aufgrund des Verkaufs an die SEB Kort Bank AB entkonsolidiert. Darüber hinaus gab es keine wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis.

2 Für den Zwischenabschluss bedeutsame Sachverhalte und Aussage zur Unternehmensfortführung

Das Ergebnis der Lufthansa Group war in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 trotz eines fortgesetzten Kapazitätsausbaus rückläufig. Dabei wirkten sich insbesondere diverse Streiks im ersten Quartal 2024 sowohl von verschiedenen Beschäftigtengruppen innerhalb des Konzerns als auch von Beschäftigten bei Systempartnern sowie hohe Kosten aus Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb insbesondere im dritten Quartal 2024 belastend aus. Zusätzlich führte das marktweite Kapazitätswachstum vor allem im zweiten Quartal 2024 zu einem Preisdruck auf die Passagier-Airlines, infolgedessen, insbesondere bei Lufthansa Airlines, die Durchschnittserlöse sanken. Gleichzeitig führten vor allem inflationsbedingte Erhöhungen von Gebühren und Personalaufwendungen zu höheren Kosten.

Im Geschäftsfeld Logistik war die operative und finanzielle Entwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 geprägt von einem herausfordernden Branchenumfeld in der Luftfracht sowie von den bereits erwähnten Streiks. Dennoch wurde ein positives, aufgrund der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr jedoch rückläufiges Adjusted EBIT erzielt. Das Wachstum im Geschäftsfeld Technik beruhte weiterhin auf einer starken Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen.

Im Berichtszeitraum wurde aufgrund des positiven Ergebnisses sowie der Veränderung des Trade Working Capitals ein deutlich positiver Operativer Cashflow erzielt. Die Veränderung des Trade Working Capitals ist im Wesentlichen durch Zuflüsse aus Ticketverkäufen für nach dem Stichtag durchzuführende Flüge bedingt.

Zum 30. September 2024 betrug die zentral der Deutschen Lufthansa AG zur Verfügung stehende Liquidität 8,3 Mrd. EUR. Daneben belaufen sich die dezentralen Bank- und Kassenbestände auf 0,6 Mrd. EUR. Weiterhin steht zum Bilanzstichtag eine revolvierende freie Kreditlinie in Höhe von 2,5 Mrd. EUR zur Verfügung. Insgesamt beläuft sich die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group damit auf 11,4 Mrd. EUR.

Auf Basis der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und des voraussichtlichen Kundenverhaltens aktualisiert die Lufthansa Group regelmäßig ihre Erfolgs- und Liquiditätsplanung im Hinblick auf sich verändernde Rahmenparameter für die erwartete Geschäftsentwicklung. Die wesentlichen Unsicherheitsfaktoren stellen derzeit die allgemeinen Wirtschaftsaussichten speziell auch in Deutschland, die weiterhin bestehenden Lieferkettenprobleme sowie potenzielle Auswirkungen der politischen Krisen (Ukraine-Krieg, Naher Osten) dar. Weitere Unsicherheiten bestehen im Zusammenhang mit der öffentlichen und politischen Klimaschutzdiskussion.

Unter Berücksichtigung der geplanten Geschäftsentwicklung sowie der daraus resultierenden Liquiditätsplanung und weiterer potenzieller Finanzierungsmaßnahmen sieht der Vorstand der Gesellschaft die Liquidität des Konzerns auch vor dem Hintergrund der bestehenden Unsicherheiten über den weiteren Geschäftsverlauf für die nächsten 18 Monate als gesichert an. Der Konzernabschluss wurde entsprechend unter den Bewertungsprämissen der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.

3 Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung

UMSATZERLÖSE

VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2024 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und Südamerika 1) Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Passagier-Airlines 21.459 14.758 4.178 382 1.506 308
Lufthansa German Airlines 11.570
SWISS 2) 4.774
Austrian Airlines 1.783
Brussels Airlines 1.128
Eurowings 2) 2.204
Logistik 2.119 860 219 65 876 31
Summe 23.578

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in Mio. € Afrika 1)
Passagier-Airlines 327
Lufthansa German Airlines
SWISS 2)
Austrian Airlines
Brussels Airlines
Eurowings 2)
Logistik 68
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der Belly-Erlöse; diese werden in der Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte ausgewiesen.

VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2023 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und Südamerika 1) Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Passagier-Airlines 20.520 14.399 3.787 407 1.181 386
Lufthansa German Airlines 11.241
SWISS 2) 4.388
Austrian Airlines 1.748
Brussels Airlines 1.130
Eurowings 2) 2.013
Logistik 2.063 1.064 241 68 617 24
Summe 22.583

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in Mio. € Afrika 1)
Passagier-Airlines 360
Lufthansa German Airlines
SWISS 2)
Austrian Airlines
Brussels Airlines
Eurowings 2)
Logistik 49
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der Belly-Erlöse; diese werden in der Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte ausgewiesen.

ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2024 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und Südamerika 1) Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Technik 3.699 1.113 1.240 144 835 230
Technikleistungen 3.173
Sonstige Betriebserlöse 526
Passagier-Airlines 394 351 21 1 17 1
Logistik 116 67 35 1 8 5
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 350 237 33 14 42 16
EDV-Leistungen 144
Reisemanagement 152
Übrige 54
Summe 4.559

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in Mio. € Afrika 1)
Technik 137
Technikleistungen
Sonstige Betriebserlöse
Passagier-Airlines 3
Logistik -
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 8
EDV-Leistungen
Reisemanagement
Übrige
Summe

1) Aufteilung der anderen betrieblichen Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2023 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und Südamerika 1) Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Technik 3.249 1.192 1.007 148 650 168
Technikleistungen 2.756
Sonstige Betriebserlöse 493
Passagier-Airlines 378 336 22 1 16 -
Logistik 112 65 35 - 7 5
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 359 243 31 15 49 14
EDV-Leistungen 128
Reisemanagement 183
Übrige 48
Summe 4.098

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in Mio. € Afrika 1)
Technik 84
Technikleistungen
Sonstige Betriebserlöse
Passagier-Airlines 3
Logistik -
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 7
EDV-Leistungen
Reisemanagement
Übrige
Summe

1) Aufteilung der anderen betrieblichen Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERTE SOWIE IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE MIT EINER UNBESTIMMTEN NUTZUNGSDAUER

Vor dem Hintergrund der wesentlichen Planabweichungen in der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (im Folgenden: CGU) Lufthansa German Airlines und der unter dem Buchwert des Eigenkapitals liegenden Marktkapitalisierung der Deutschen Lufthansa AG wurde der Werthaltigkeitstest für die zahlungsmittelgenerierende Einheit Lufthansa German Airlines zum 30. Juni 2024 aktualisiert. Im Bewertungsmodell wurden die Cashflows angepasst, um die aktuell schwache Ergebnisentwicklung sowie zukünftige Herausforderungen im Rahmen eines Turnaround-Programms abzubilden. Während im aktuellen Jahr auch hohe Einmaleffekte im Cashflow berücksichtigt worden sind (Streikeffekte, Verzögerungen bei Flugzeugauslieferungen, verminderte Produktivität), führen in den Folgejahren die geplanten Maßnahmen aus dem Turnaround-Programm zu einem niedrigeren Ergebnispfad, der jedoch die angestrebte Adjusted EBIT Marge von 8 Prozent nachhaltig erreicht. So wurden im Planungszeitraum das durchschnittliche jährliche Umsatzwachstum um 1,9 Prozentpunkte abgesenkt und die EBIDA Margen von bisher 8,0 bis 11,5 Prozent auf 4,5 bis 11,0 Prozent verringert. Der Diskontierungssatz wurde ebenfalls überprüft, die zugrundeliegenden Parameter würden in einer überschlägigen Rechnung zu einer Verringerung führen. In Verbindung mit der unveränderten Wachstumsrate in der ewigen Rente wurde der Impairment Test in einem konservativen Ansatz weiterhin mit dem zum Jahresende 2023 verwendeten Diskontierungssatz gerechnet. Im Rahmen dieses Tests wurde kein Impairment Bedarf bei der CGU Lufthansa Airlines identifiziert. Darüber hinaus ergab sich keine signifikante Änderung der Sensitivitätsangaben, die zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023 veröffentlicht wurden. Zum 30. September 2024 lagen keine Hinweise vor, die eine erneute Werthaltigkeitsüberprüfung erfordern.

FLUGZEUGE UND RESERVETRIEBWERKE

Im Berichtszeitraum sind elf neu erworbene Flugzeuge zugegangen, wobei ein Flugzeug weiterhin unter den Anlagen im Bau ausgewiesen wird, da es aufgrund fehlender Betriebsbereitschaft nicht nutzbar ist. Zugänge bei den Nutzungsrechten ergaben sich aus dem Lease von zwei Boeing 787-Flugzeugen und der Verlängerung eines bestehenden Lease eines Boeing 777-Frachtflugzeugs. Des Weiteren wurden vier Airbus A320 und ein Airbus A321 mit einem Alter zwischen fünf Monate und zwei Jahren veräußert und unmittelbar vom Erwerber über einen Zeitraum von sechs Jahren zurück gemietet. Aus dem Verkauf wurde ein Erlös von 230 Mio. EUR generiert, der in der Kapitalflussrechnung als Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen wird. Die zugegangenen Nutzungsrechte betrugen zum Zeitpunkt des Abschlusses 60 Mio. EUR, die resultierende Leasingverpflichtung 81 Mio. EUR. Der aus dem Verkauf resultierende Buchgewinn belief sich auf 35 Mio. EUR.

Für sieben zur konzerninternen Verwertung vorgesehene Airbus A340-Flugzeuge wurden außerplanmäßige Abschreibungen von 13 Mio. EUR erfasst.

LATENTE STEUERN

Die aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden weiterhin als werthaltig eingestuft, da die Verluste aufgrund eines temporär wirkenden exogenen Schocks entstanden sind und das Unternehmen davon ausgeht, dass eine Nutzung durch ausreichende positive steuerliche Ergebnisse in absehbarer Zukunft möglich sein wird. Die aktuelle Eintrübung der Geschäftsaussichten, denen die Geschäftsleitung mit einem Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm begegnet, stellt dabei keine nachhaltige Verschlechterung der Ergebnisplanungen dar. Steuerliche Verlustvorträge unterliegen in Deutschland keiner zeitlichen Nutzungsbegrenzung.

Für Steuern, die auf BEPS Pillar II beruhen, wurden im Berichtszeitraum 19 Mio. EUR aufwandswirksam erfasst.

ZUM VERKAUF STEHENDE VERMÖGENSWERTE UND AUFGEGEBENE GESCHÄFTSBEREICHE

Die zum Verkauf stehenden Vermögenswerte betrafen fünf CRJ 900-Flugzeuge sowie fünf Airbus A320 und vier Airbus 321, wobei für die neun Airbus-Flugzeuge ein Verkauf mit unmittelbarem Abschluß einer Rückmietvereinbarung im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beabsichtigt ist.

Die Lufthansa Group hat am 31. Juli 2024 den Verkauf der AirPlus International GmbH (ehemals Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH) abgeschlossen. Mit dem Vollzug der Transaktion wechselte AirPlus mit sämtlichen internationalen Tochtergesellschaften und Niederlassungen von der Lufthansa Group zur SEB Kort Bank AB mit Sitz in Stockholm, nachdem der Verkauf im Juni 2023 vertraglich vereinbart worden war. Aus dem Verkauf wurde bei einem Kaufpreis von 450 Mio. EUR ein Buchgewinn von 92 Mio. EUR erzielt.

Zum 30. September 2023 wurden die Vermögenswerte und Schulden des im Oktober 2023 veräußerten Segments Catering, der AirPlus-Gruppe sowie sechs Airbus A380-Flugzeuge als zum Verkauf stehend ausgewiesen.

Das ausgewiesene Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen betrifft das Segment Catering. Der Aufwand im laufenden Geschäftsjahr resultiert aus nachträglichen Kaufpreisanpassungen.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Der Zinssatz zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen in Deutschland betrug 3,6 % (31. Dezember 2023: 3,6 %), für die Bestimmung der Verpflichtungen in der Schweiz wurde ein Zinssatz von 1,1 % (31. Dezember 2023: 1,4 %) verwendet.

4 Saisonalität

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist vor allem im Geschäftsfeld Passagier-Airlines saisonalen Einflüssen ausgesetzt. So sind die Umsätze im ersten und vierten Quartal wegen des schwächeren Reiseverkehrs üblicherweise niedriger, während im zweiten und dritten Quartal regelmäßig höhere Umsatzerlöse und operative Ergebnisse erzielt werden.

5 Erfolgsunsicherheiten

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

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in Mio. € 30.09.2024 31.12.2023
Aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 2.013 2.038
Aus Gewährleistungsverträgen 344 199
Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 16 19
2.373 2.256

Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wurde auf die Bildung von Rückstellungen für sonstige Eventualverbindlichkeiten mit einer gesamten möglichen finanziellen Ergebnisauswirkung von 23 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2023: 49 Mio. EUR) verzichtet.

Zum 30. September 2024 beliefen sich die steuerlichen Risiken, für die keine Rückstellungen gebildet wurden, auf rund 600 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2023: 400 Mio. EUR). Die Erhöhung des Risikopotenzial im Vergleich zum Jahresende ergab sich aufgrund von Diskussionen mit den Finanzbehörden im ersten Halbjahr 2024 zu Verrechnungspreissachverhalten.

Ende September 2024 bestand ein Bestellobligo für Investitionen in das Sachanlagevermögen inklusive reparaturfähiger Ersatzteile sowie für immaterielle Vermögenswerte von 19,5 Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2023 betrug das Bestellobligo 20,5 Mrd. EUR.

6 Finanzinstrumente und Finanzschulden

FINANZINSTRUMENTE

In den nachfolgenden Tabellen sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die einzelnen Stufen sind dabei folgendermaßen definiert:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert für die Bewertung übernommen wurden.

Stufe 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.

Stufe 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Zum 30. September 2024 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien:

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERMÖGENSWERTEN ZUM 30.09.2024

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV 5.885 2 23 5.910
Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate - 2 - 2
Wertpapiere 5.885 - - 5.885
Beteiligungen - - 23 23
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - 775 - 775
Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value - 1.180 - 1.180
Eigenkapitalinstrumente - - - -
Fremdkapitalinstrumente - 1.180 - 1.180
Vermögenswerte gesamt 5.885 1.957 23 7.865

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERBINDLICHKEITEN ZUM 30.09.2024

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV - -607 - -607
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV - -6 - -6
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - -734 - -734
Verbindlichkeiten gesamt - -1.347 - -1.347

Bei den Beteiligungen in Stufe 3 werden aus Wesentlichkeitsgründen die Anschaffungskosten als beste Schätzung des Fair Value angesehen.

Zum 31. Dezember 2023 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien:

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERMÖGENSWERTEN ZUM 31.12.2023

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV 5.160 105 24 5.289
Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate - 2 - 2
Wertpapiere 5.160 103 - 5.263
Beteiligungen - - 24 24
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - 1.094 - 1.094
Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value 22 1.144 - 1.166
Eigenkapitalinstrumente 22 8 - 30
Fremdkapitalinstrumente - 1.136 - 1.136
Vermögenswerte gesamt 5.182 2.343 24 7.549

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERBINDLICHKEITEN ZUM 31.12.2023

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV - -643 - -643
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV - -7 - -7
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - -751 - -751
Verbindlichkeiten gesamt - -1.401 - -1.401

Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Devisentermingeschäfte und -swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise von Devisenoptionen sowie den Optionen, die im Rahmen der Treibstoffpreissicherung verwendet werden, werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte der Fremdkapitalinstrumente entsprechen ebenfalls dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente.

Für flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts anzunehmen.

FINANZSCHULDEN

Die nachfolgende Tabelle enthält die Buch- und Marktwerte der einzelnen Klassen von Finanzschulden. Bei den Anleihen entsprechen die Marktwerte den Börsennotierungen. Die Marktwerte für die übrigen Finanzschulden wurden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze für entsprechende Restlaufzeiten/​Tilgungsstrukturen unter Zugrundelegung zugänglicher Marktinformationen (Bloomberg) ermittelt.

FINANZSCHULDEN

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in Mio. € 30.09.2024 31.12.2023
Buchwert Marktwert Buchwert Marktwert
--- --- --- --- ---
Anleihen 6.919 6.885 6.224 6.018
Schuldscheindarlehen 399 409 1.143 1.152
Kreditlinien 24 23 21 18
Flugzeugfinanzierungen 3.782 3.908 3.802 3.965
Übrige Finanzschulden 143 129 185 192
Summe 11.267 11.354 11.375 11.345
Leasingverbindlichkeiten 2.685 n.a. 2.568 n.a.
Summe 13.952 13.943

Im Rahmen des Euro Medium Term Note (EMTN) Programms wurden drei Anleihen über insgesamt 1.750 Mio. EUR, mit Laufzeiten von vier, sechs und acht Jahren und Zinssätzen zwischen 3,625% und 4,125% begeben. Zwei Anleihen dieses Programms über jeweils 500 Mio. EUR wurden planmäßig zurückgezahlt. Aus Flugzeugfinanzierungen sind Mittel in Höhe von 385 Mio. EUR zugeflossen. Des Weiteren wurden drei Schuldscheindarlehen über 746 Mio. EUR getilgt.

7 Ergebnis je Aktie

ERGEBNIS JE AKTIE

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30.09.2024 30.09.2023
"Unverwässertes" Ergebnis je Aktie 0,69 1,34
Konzernergebnis Mio. € 830 1.606
Gewichteter Durchschnitt der Aktienanzahl 1.196.601.165 1.195.485.644

Das verwässerte Ergebnis entsprach dem unverwässerten Ergebnis.

8 Gezeichnetes Kapital

GRUNDKAPITAL

Das Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG beträgt 3.063.342.970,88 EUR. Es ist in 1.196.618.348 vinkulierte, auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,56 EUR eingeteilt.

GENEHMIGTES KAPITAL

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7. Mai 2024 wurde der Vorstand dazu ermächtigt, bis zum 6. Mai 2029 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.000.000.000 EUR durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital A). Das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre kann in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Mai 2023 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 8. Mai 2028 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital um 100.000.000 EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Aktien an die Mitarbeitenden (Genehmigtes Kapital B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre ist ausgeschlossen. Bis zum 30. September 2024 wurde das Grundkapital aufgrund dieser Ermächtigung um insgesamt 2.899.722,24 EUR erhöht, sodass das Genehmigte Kapital B zum Bilanzstichtag noch 97.100.277,76 EUR beträgt.

Der Vorstand ist ermächtigt, im Falle des Eintritts der Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 LuftNaSiG mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage um bis zu 10 % zu erhöhen und hierbei das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre auszuschließen. Der Ausgabebetrag der neuen Aktien ist im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzulegen und darf den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreiten. Von der Ermächtigung darf nur in dem Umfang Gebrauch gemacht werden, als dies zu einem Entfall der in § 4 Abs. 3 LuftNaSiG genannten Voraussetzungen erforderlich ist.

Der Vorstand ist ermächtigt, unter den Voraussetzungen des § 5 Abs. 2 LuftNaSiG mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktionärinnen und Aktionäre in dem Umfang, wie es zur Erfüllung der Anforderungen für die Aufrechterhaltung der luftverkehrsrechtlichen Befugnisse erforderlich ist, und in der Reihenfolge des § 5 Abs. 3 LuftNaSiG unter Setzung einer angemessenen Frist mit Hinweis auf die andernfalls mögliche Rechtsfolge, der Aktien nach Maßgabe des § 5 Abs. 7 LuftNaSiG verlustig zu gehen, aufzufordern, sämtliche oder einen Teil der von ihnen gehaltenen Aktien zu veräußern und die Veräußerung der Gesellschaft unverzüglich nachzuweisen.

BEDINGTES KAPITAL

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2020 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 122.417.728 EUR bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Wandel- und/​oder Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, die bis zum 4. Mai 2025 von der Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Mai 2022 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 306.044.326,40 EUR bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Wandel- und/​oder Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, die bis zum 9. Mai 2027 von der Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der Aktionärinnen und Aktionäre in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

ERMÄCHTIGUNG ZUM ERWERB EIGENER AKTIEN

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Mai 2023 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 8. Mai 2028 zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt. Der Erwerb ist auf 10% des derzeitigen Grundkapitals beschränkt und kann über die Börse oder mittels eines an sämtliche Aktionärinnen und Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Die Ermächtigung sieht vor, dass der Vorstand sie insbesondere zur Verfolgung der im Beschluss der Hauptversammlung genannten Zwecke verwenden kann. Der Vorstand ist gemäß dem Hauptversammlungsbeschluss vom 9. Mai 2023 ermächtigt, eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben und entsprechende Derivatgeschäfte abzuschließen.

Zum 30. September 2024 belief sich der Bestand an eigenen Aktien unverändert auf 17.246 Stück.

DIVIDENDENZAHLUNG

Nach entsprechendem Beschluss der Hauptversammlung vom 7. Mai 2024 wurden aus dem im Jahresabschluss 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn von 3.383 Mio. EUR 359 Mio. EUR als Dividende ausgeschüttet. Dies entspricht einer Dividende von 0,30 EUR je Stückaktie.

Der verbleibende Betrag von 3.024 Mio. EUR wurde in andere Gewinnrücklagen eingestellt.

9 Segmentberichterstattung

Aufgrund des Verkaufs der wesentlichen Aktivitäten der LSG-Group im Jahr 2023 verfügt die Lufthansa Group über keine Catering-Aktivitäten mehr, so dass ab 1. Januar 2024 in der Segmentberichterstattung über die drei berichtspflichtigen Segmente Passagier-Airlines, Logistik und Technik berichtet wird.

SEGMENTINFORMATIONEN NACH DEN BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Jan. - Sept. 2024

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in Mio. € Passagier-Airlines Logistik Technik Summe berichtspflichtiger operativer Segmente Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen Überleitung
Außenumsätze 21.853 2.235 3.699 27.787 350 -
davon Verkehrserlöse 21.087 2.119 - 23.206 - 372
Konzerninnenumsätze 570 37 1.782 2.389 388 -2.777
Umsatzerlöse 22.423 2.272 5.481 30.176 738 -2.777
Übrige operative Erträge 651 58 329 1.038 1.627 -623
Operative Erträge 23.074 2.330 5.810 31.214 2.365 -3.400
Operative Aufwendungen 22.334 2.298 5.312 29.944 2.498 -3.302
davon Materialaufwand 13.506 1.641 3.306 18.453 333 -1.849
davon Personalaufwand 4.469 325 1.275 6.069 633 -2
davon Abschreibungen 1.361 147 119 1.627 79 32
davon sonstige Aufwendungen 2.998 185 612 3.795 1.453 -1.483
Operatives Beteiligungsergebnis 85 20 -12 93 45 -
davon Ergebnis Equity-Bewertung 86 6 -14 78 9 -
Adjusted EBIT 1) 825 52 486 1.363 -88 -98
Überleitungspositionen 14 1 -12 3 71 -2
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -12 - -1 -13 - -
Pensionssondereffekte & Restrukturierung -5 -2 -5 -12 -11 1
Ergebnis Anlagenabgang 28 - -4 24 94 -1
Sonstige Überleitungsposten 3 3 -2 4 -12 -2
EBIT 839 53 474 1.366 -17 -100
Übriges Finanzergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Gebundenes Kapital 2) 8.421 2.277 4.697 15.395 1.206 -171
davon aus Equity-Beteiligungen 366 40 152 558 - -
Segmentinvestitionen 1.999 113 112 2.224 106 144
davon aus Equity-Beteiligungen - - 8 8 - -
Mitarbeitende zum Stichtag 64.392 4.252 24.114 92.758 7.760 -

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in Mio. € Konzern
Außenumsätze 28.137
davon Verkehrserlöse 23.578
Konzerninnenumsätze -
Umsatzerlöse 28.137
Übrige operative Erträge 2.042
Operative Erträge 30.179
Operative Aufwendungen 29.140
davon Materialaufwand 16.937
davon Personalaufwand 6.700
davon Abschreibungen 1.738
davon sonstige Aufwendungen 3.765
Operatives Beteiligungsergebnis 138
davon Ergebnis Equity-Bewertung 87
Adjusted EBIT 1) 1.177
Überleitungspositionen 72
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -13
Pensionssondereffekte & Restrukturierung -22
Ergebnis Anlagenabgang 117
Sonstige Überleitungsposten -10
EBIT 1.249
Übriges Finanzergebnis -263
Ergebnis vor Ertragsteuern 986
Gebundenes Kapital 2) 16.430
davon aus Equity-Beteiligungen 558
Segmentinvestitionen 2.474
davon aus Equity-Beteiligungen 8
Mitarbeitende zum Stichtag 100.518

1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum EBIT ↗ Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 8, im Zwischenlagebericht.

2) Das gebundene Kapital resultiert aus der Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten (latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate) abzüglich liquider Mittel und bestimmter nicht verzinslicher Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten).

SEGMENTINFORMATIONEN NACH DEN BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Jan. - Sept. 2023

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in Mio. € Passagier-Airlines Logistik Technik Summe berichtspflichtiger operativer Segmente Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen Überleitung 3)
Außenumsätze 20.890 2.175 3.249 26.314 359 8
davon Verkehrserlöse 20.184 2.063 - 22.247 - 336
Konzerninnenumsätze 512 35 1.565 2.112 309 -2.421
Umsatzerlöse 21.402 2.210 4.814 28.426 668 -2.413
Übrige operative Erträge 809 69 326 1.204 1.658 -797
Operative Erträge 22.211 2.279 5.140 29.630 2.326 -3.210
Operative Aufwendungen 20.450 2.128 4.667 27.245 2.536 -3.210
davon Materialaufwand 12.331 1.503 2.857 16.691 284 -1.814
davon Personalaufwand 3.988 302 1.122 5.412 634 1
davon Abschreibungen 1.284 135 116 1.535 85 37
davon sonstige Aufwendungen 2.847 188 572 3.607 1.533 -1.434
Operatives Beteiligungsergebnis 48 38 -14 72 33 -
davon Ergebnis Equity-Bewertung 53 8 -17 44 7 -1
Adjusted EBIT 1) 1.809 189 459 2.457 -177 -
Überleitungspositionen -51 -2 21 -32 -33 3
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -33 - - -33 -7 5
Pensionssondereffekte & Restrukturierung -9 -1 - -10 -3 -
Ergebnis Anlagenabgang -16 -1 16 -1 3 -1
Sonstige Überleitungsposten 7 - 5 12 -26 -1
EBIT 1.758 187 480 2.425 -210 3
Übriges Finanzergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Gebundenes Kapital 2) 7.414 2.275 4.276 13.965 1.277 50
davon aus Equity-Beteiligungen 178 41 155 374 28 -1
Segmentinvestitionen 2.000 171 87 2.258 51 119
davon aus Equity-Beteiligungen - - 14 14 - -
Mitarbeitende zum Stichtag 59.835 4.146 22.290 86.271 8.559 22.357

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in Mio. € Konzern
Außenumsätze 26.681
davon Verkehrserlöse 22.583
Konzerninnenumsätze -
Umsatzerlöse 26.681
Übrige operative Erträge 2.065
Operative Erträge 28.746
Operative Aufwendungen 26.571
davon Materialaufwand 15.161
davon Personalaufwand 6.047
davon Abschreibungen 1.657
davon sonstige Aufwendungen 3.706
Operatives Beteiligungsergebnis 105
davon Ergebnis Equity-Bewertung 50
Adjusted EBIT 1) 2.280
Überleitungspositionen -62
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -35
Pensionssondereffekte & Restrukturierung -13
Ergebnis Anlagenabgang 1
Sonstige Überleitungsposten -15
EBIT 2.218
Übriges Finanzergebnis -198
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.020
Gebundenes Kapital 2) 15.292
davon aus Equity-Beteiligungen 401
Segmentinvestitionen 2.428
davon aus Equity-Beteiligungen 14
Mitarbeitende zum Stichtag 117.187

1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum EBIT ↗ Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 8, im Zwischenlagebericht.

2) Das gebundene Kapital resultiert aus der Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten (latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate), abzüglich liquider Mittel und bestimmter nicht verzinslicher Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten). Die Werte wurden aufgrund neuer Zuordnungen für Passagier-Airlines, Technik und Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen sowie für die Summe angepasst.

3) Aufgrund des Abgangs des Segments Catering im Jahr 2023 geänderte Darstellung in der Übersicht (Spalte Catering sowie entsprechende Eliminierung in der Spalte Überleitung entfällt)

AUßENUMSÄTZE NACH REGIONEN Jan. - Sept.

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2024 2023
in Mio. € Verkehrserlöse 1) Andere Betriebserlöse Umsatzerlöse Verkehrserlöse 1) Andere Betriebserlöse Umsatzerlöse
--- --- --- --- --- --- ---
Europa 15.618 1.768 17.386 15.463 1.836 17.299
davon Deutschland 6.909 562 7.471 6.879 697 7.576
Nordamerika 4.397 1.329 5.726 4.028 1.095 5.123
davon USA 3.888 961 4.849 3.561 873 4.434
Mittel- und Südamerika 447 160 607 475 164 639
Asien/​Pazifik 2.382 902 3.284 1.798 722 2.520
Nahost 339 252 591 410 187 597
Afrika 395 148 543 409 94 503
Summe 23.578 4.559 28.137 22.583 4.098 26.681

1) Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.

10 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Wie im Anhang zum Konzernabschluss 2023 unter ↗ Erläuterung 51 (Geschäftsberichts 2023, S. 255 ff.) dargestellt, erbringen die Geschäftsfelder des Lufthansa Konzerns im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen auch für nahestehende Unternehmen und nehmen andererseits auch Leistungen von diesen in Anspruch. Diese umfangreichen Liefer- und Leistungsbeziehungen werden unverändert zu Marktpreisen abgewickelt. Wesentliche Veränderungen zum Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Auch die im ↗ Vergütungsbericht 2023 (Geschäftsberichts 2023, S. 278 ff.) und unter ↗ Erläuterung 52 des Anhangs zum Konzernabschluss 2023 (Geschäftsbericht 2023, S. 258) beschriebenen vertraglichen Beziehungen mit dem nahestehenden Personenkreis bestehen unverändert fort, sind aber für den Konzern nicht von materieller Bedeutung.

11 Veröffentlichte, aber noch nicht angewandte Rechnungslegungsvorschriften

Die vom IASB bis zum Veröffentlichungsdatum dieses Berichts verabschiedeten Rechnungslegungsstandardänderungen, die für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die nach dem 1. Januar 2024 beginnen, haben keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Auswirkungen der im Berichtszeitraum veröffentlichten Standards IFRS 18 Darstellung und Angaben im Abschluss und IFRS 19 Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben sowie die Änderungen an Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften in IFRS 9 konnten noch nicht ermittelt werden. Weitere Informationen zu den bis zum Aufstellungszeitpunkt des Zwischenabschluss beschlossenen Änderungen sind im Konzernanhang zum Konzernabschluss 2023 in ↗ Erläuterung 3 (Geschäftsbericht 2023, S. 166 ff.) dargestellt.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Frankfurt, den 25. Oktober 2024

Der Vorstand

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Carsten Spohr Michael Niggemann Till Streichert
Vorsitzender des Vorstands Mitglied des Vorstands Personal, Logistik & Non-Hub Verkehre, Arbeitsdirektor Mitglied des Vorstands Finanzen
Grazia Vittadini Dieter Vranckx
Mitglied des Vorstands Chief Technology Officer Mitglied des Vorstands Globale Märkte & Kommerzielle Steuerung Hubs

IMPRESSUM

Herausgeber

Deutsche Lufthansa AG

Venloer Straße 151 - 153

50672 Köln

Registereintragung: Amtsgericht Köln HRB 2168

Redaktion

Marc-Dominic Nettesheim (Ltg.)

Patrick Winter

Malte Happel

KONTAKT

Marc-Dominic Nettesheim

+ 49 69 696 - 28008

Tim Müller

+ 49 69 696 - 28002

Cornelia Beier

+ 49 69 696 - 28001

Deutsche Lufthansa AG

Investor Relations

LAC, Airportring

60546 Frankfurt am Main

Telefon: + 49 69 696 - 28008

E-Mail: [email protected]

Aktuelle Finanzinformationen im Internet:

↗ www.lufthansagroup.com/​investor-relations

FINANZKALENDER 2025

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6. März Veröffentlichung Geschäftsbericht 2024
29. April Veröffentlichung 1. Zwischenbericht Januar - März 2025
6. Mai Lufthansa Hauptversammlung 2025
31. Juli Veröffentlichung 2. Zwischenbericht Januar - Juni 2025
30. Oktober Veröffentlichung 3. Zwischenbericht Januar - September 2025

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Bei den in unserem 3. Zwischenbericht 2024 veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind erkennbar an zukunftsgerichteten Begriffen wie zum Beispiel "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit", "können", "könnten", "sollten" oder "bestreben". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtig erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen - insbesondere im Chancen- und Risikobericht des Geschäftsberichts - beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Die Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken oder ein Nichteintritt der zugrundeliegenden Erwartungen oder Annahmen könnte die tatsächlichen Ergebnisse erheblich (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen vorhergesehenen Ergebnissen wesentlich unterscheiden. Lufthansa übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse beziehungsweise Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.

Hinweis

Die Begriffe "Lufthansa Group", "Lufthansa Konzern" sowie "Konzern" werden in diesem Geschäftsbericht als Synonyme verwendet.

Sämtliche Veränderungsangaben beziehen sich auf den Vorjahresvergleichszeitraum, sofern nicht anderweitig angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.

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