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Deutsche Lufthansa AG Interim / Quarterly Report 2020

Jun 3, 2020

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Interim / Quarterly Report

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Deutsche Lufthansa AG

Köln

1. Zwischenbericht 2020

KENNZAHLEN LUFTHANSA GROUP

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse1) Mio. € 6.441 7.838 -18
davon Verkehrserlöse1) Mio. € 4.539 5.805 -22
Operative Aufwendungen1) Mio. € 8.162 8.682 -6
Adjusted EBITDA Mio. € -540 321
Adjusted EBIT Mio. € -1.220 -336 -263
EBIT Mio. € -1.622 -344 -372
Konzernergebnis Mio. € -2.124 -342 -521
Kennzahlen zur Bilanz und Kapitalflussrechnung
Bilanzsumme Mio. € 43.352 42.761 1
Eigenkapital Mio. € 7.497 9.742 -23
Eigenkapitalquote % 17,3 22,8 -5,5 P.
Nettokreditverschuldung Mio. € 6.354 5.830 9
Pensionsrückstellungen Mio. € 6.989 6.179 13
Operativer Cashflow Mio. € 1.367 1.558 -12
Investitionen (brutto)2) Mio. € 770 1.236 -38
Adjusted Free Cashflow Mio. € 620 178 248
Rentabilitätskennziffern
Adjusted EBITDA-Marge % -8,4 4,1 -12,5 P.
Adjusted EBIT-Marge % -18,9 -4,3 -14,6 P.
EBIT-Marge % -25,2 -4,4 -20,8 P.
Lufthansa Aktie
Schlusskurs (31. März) 8,56 19,57 -56
Ergebnis pro Aktie -4,44 -0,72 -517
Leistungsdaten 1)
Flüge Anzahl 207.207 262.654 -21
Fluggäste Tsd. 21.756 29.421 -26
Angebotene Sitzkilometer Mio. 64.296 79.453 -19
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 47.099 61.933 -24
Sitzladefaktor % 73,3 77,9 -4,6 P.
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Mio. 3.449 4.056 -15
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer Mio. 2.156 2.550 -15
Fracht-Nutzladefaktor % 62,5 62,9 -0,4 P.
Mitarbeiter
Mitarbeiter (31. März) Anzahl 136.966 136.795 0

1) Vorjahreszahlen angepasst.

2) Ohne Erwerb von Anteilen.

Veröffentlichungstag: 3. Juni 2020.

Zwischenlagebericht

Geschäftsverlauf

Coronakrise belastet Geschäftsverlauf der Lufthansa Group wesentlich

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat den Geschäftsverlauf der Lufthansa Group im ersten Quartal 2020 wesentlich belastet. ↗ Wesentliche Ereignisse, S. 3.
Die Lufthansa Group hat auf den Ausbruch der Coronakrise schnell und entschlossen reagiert; die angebotene Kapazität wurde zur Vermeidung von Verlusten deutlich verringert und es wurden umfangreiche Maßnahmen initiiert, um Kosten und Investitionsaufwendungen zu verringern und die Liquidität zu sichern.
Die Verkehrserlöse sanken aufgrund der rückläufigen Verkehrsleistung um 22% auf 4.539 Mio. EUR, die Umsatzerlöse lagen mit 6.441 Mio. EUR um 18% unter Vorjahr.
Die operativen Aufwendungen sanken primär aufgrund des mengenbedingten Rückgangs der Materialkosten, insbesondere Treibstoffkosten und Gebühren, sowie kurzfristiger Maßnahmen zur Reduzierung der Personalkosten um insgesamt 6% auf 8.162 Mio. EUR.
Das Adjusted EBIT sank auf -1.220 Mio. EUR (Vorjahr: -336 Mio. EUR), die Adjusted EBIT-Marge lag bei -18,9% (Vorjahr: -4,3%).
Das Konzernergebnis sank auf -2.124 Mio. EUR (Vorjahr: -342 Mio. EUR); es wurde von außerplanmäßigen Abschreibungen auf die Flotte und Firmenwerte sowie der negativen Marktwertentwicklung von Hedges zur Treibstoffkostenabsicherung belastet.
Der Adjusted Free Cashflow (Free Cashflow bereinigt um den IFRS 16-Effekt) stieg aufgrund der geringeren Investitionen auf 620 Mio. EUR (Vorjahr: 178 Mio. EUR).
Die Eigenkapitalquote sank gegenüber Jahresende 2019 um 6,7 Prozentpunkte auf 17,3%, das Adjusted Net Debt/Adjusted EBITDA stieg aufgrund des Ergebnisrückgangs gegenüber Jahresende 2019 um 0,6 Punkte auf 3,4.

Wesentliche Ereignisse

Lufthansa Group reagiert mit umfangreichen Maßnahmen auf die Ausbreitung des Coronavirus

Die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus hat zu einem Einbruch der Nachfrage nach Flugreisen, zu weltweiten Einreisebeschränkungen und zu entsprechenden Buchungsrückgängen und Flugstornierungen bei allen Airlines der Lufthansa Group geführt.
In Reaktion darauf hat die Lufthansa Group ihr Flugangebot insgesamt um bis zu 95% verringert und rund 700 der insgesamt 760 Flugzeuge vorübergehend aus dem Betrieb genommen; der Betrieb von Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti wurde Ende März bis auf Weiteres vollständig eingestellt.
Der reguläre Flugplan von Lufthansa German Airlines, SWISS und Eurowings wurde massiv reduziert; mit den verbleibenden Flügen garantiert die Lufthansa Group ein wichtiges Mindestmaß an Luftverkehrsverbindungen und leistet einen Beitrag zur Grundversorgung; mit Sonderflügen wurden Menschen aus allen Teilen der Welt in ihre Heimatländer zurückgeflogen.
Das Management hat umfassende Sparmaßnahmen im Personalbereich, bei Sachkosten und bei Projektbudgets beschlossen, um die Fixkosten um mindestens ein Drittel zu senken; am Ende der Berichtsperiode war für rund 87.000 Mitarbeiter Kurzarbeit geplant oder bereits eingeführt.
Durch Finanzierungsmaßnahmen wurde die Kapitalausstattung weiter verbessert; weitere Maßnahmen befanden sich am Ende der Berichtsperiode in Vorbereitung.

Einigung mit der UFO über Prozess zur Lösung des Tarifkonflikts erzielt

Die Lufthansa Group und die unabhängige Flugbegleitergewerkschaft UFO haben sich am 31. Januar 2020 auf einen mehrgliedrigen Prozess zur Lösung des Tarifkonflikts geeinigt.
Der Prozess sieht eine Trennung der tariflichen und nicht tariflichen Themen in drei Verfahren vor: Mediation, Schlichtung und außergerichtliches Güteverfahren.

Moody's und S&P setzen Rating der Lufthansa Group herab

Die Rating-Agenturen Moody's und S&P haben am 17. März 2020 beziehungsweise am 20. Mai 2020 das Bonitätsrating der Lufthansa Group infolge der Ausbreitung des Coronavirus und dessen Auswirkungen von Baa3 auf Ba1 beziehungsweise von BBB- auf BB+ herabgesetzt; damit liegen die beiden Ratings nicht mehr im Investment Grade Bereich; Scope Ratings bewertet die Lufthansa Group nach wie vor mit BBB- und damit im Investment Grade Bereich.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

EU-Kommission genehmigt Verkauf des Europageschäfts der LSG Group

Die EU-Kommission hat am 3. April 2020 den Verkauf des Europageschäfts der LSG Group unter Auflagen genehmigt; der geplante Verkauf der internationalen Aktivitäten der LSG Group wird aufgrund der Coronakrise pausiert. ↗ Geschäftsfeld Catering, S. 15.

Neue Geschäftsverteilung im Vorstand

Am 4. April 2020 hat Ulrik Svensson sein Mandat als Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG für das Ressort Finanzen aus gesundheitlichen Gründen mit Wirkung zum 6. April 2020 niedergelegt.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat am 8. April 2020 eine neue Ressortverteilung für den Vorstand beschlossen; das Vorstandsgremium soll demnach mit Wirkung vom 15. April 2020 von sieben auf sechs Mitglieder verkleinert werden; die Verantwortung für die Finanzbereiche wird den bestehenden Vorstandsressorts zugeordnet.

Lufthansa Group beschließt erstes Restrukturierungspaket

Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG hat am 7. April 2020 im Rahmen eines ersten Restrukturierungspakets diverse Maßnahmen beschlossen, um die Kapazität der Flugbetriebe an die durch die Krise nachhaltig belastete Kundennachfrage anzupassen.
Die Maßnahmen umfassen insbesondere die Reduzierung der Flottengröße durch erste Flugzeugstilllegungen und die Einstellung des Flugbetriebs Germanwings. ↗ Geschäftsfelder, S. 9.

Wirtschaftsstabilisierungsfonds und Schweizer Bundesregierung stimmen Stabilisierungspaketen zu

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland hat am 25. Mai 2020 dem Stabilisierungspaket für die Deutsche Lufthansa AG zugestimmt; das Paket sieht Stabilisierungsmaßnahmen und Kredite von bis zu 9 Milliarden Euro vor.
Der WSF wird Stille Einlagen von insgesamt bis zu 5,7 Milliarden Euro in das Vermögen der Deutsche Lufthansa AG leisten; davon werden circa 4,7 Milliarden Euro im Sinne der Vorschriften des HGB und der IFRS als Eigenkapital eingestuft; in dieser Höhe ist die Stille Einlage unbefristet und kann vom Unternehmen ganz oder in Teilen gekündigt werden; die Vergütung der Stillen Einlagen beträgt gemäß des abgestimmten Konzepts 4% für die Jahre 2020 und 2021; in den folgenden Jahren steigt die Vergütung bis auf 9,5% im Jahr 2027 an.
Außerdem wird der WSF im Wege einer Kapitalerhöhung Aktien zeichnen, um eine Beteiligung von 20% am Grundkapital der Deutsche Lufthansa AG aufzubauen; der Bezugspreis soll 2,56 Euro je Aktie betragen, so dass sich die Bareinlage auf rund 300 Millionen Euro beläuft; der WSF kann außerdem seinen Anteil am Grundkapital im Falle einer Übernahme der Gesellschaft auf 25% plus eine Aktie erhöhen.
Darüber hinaus kann ein weiterer Teil der stillen Einlage bei Nichtzahlung der Vergütung durch die Gesellschaft frühestens ab den Jahren 2024 und 2026 zu einem Wandlungspreis von 5,25% unter dem Börsenpreis in eine weitere Aktienbeteiligung von jeweils 5% am Grundkapital gewandelt werden; die zweite Wandlungsmöglichkeit gilt jedoch nur, soweit der WSF nicht zuvor bereits seinen Anteil im Rahmen des vorstehend genannten Übernahmefalls erhöht hat; eine Wandlung ist ferner auch zu einem Wandlungspreis von 10% unter dem Börsenpreis zum Verwässerungsschutz möglich.
Unter der Voraussetzung der vollen Rückzahlung der Stillen Einlagen durch das Unternehmen sowie eines Mindestveräußerungspreises von 2,56 Euro je Aktie zuzüglich einer jährlichen Verzinsung von 12%, verpflichtet sich der WSF jedoch zum vollständigen Verkauf seines Aktienbesitzes bis zum 31. Dezember 2023 zum Marktpreis.
Schließlich werden die Stabilisierungsmaßnahmen ergänzt durch eine syndizierte Kreditfazilität in Höhe von bis zu 3 Milliarden Euro unter Beteiligung der KfW und privater Banken mit einer Laufzeit von drei Jahren; diese Fazilität steht noch unter Gremienvorbehalt.
Auflagen betreffen insbesondere den Verzicht auf künftige Dividendenzahlungen und Beschränkungen der Managementvergütung; außerdem sollen der Hauptversammlung in Abstimmung mit der Bundesregierung zwei Aufsichtsratsmitglieder zur Wahl vorgeschlagen werden, wovon ein Aufsichtsrat Mitglied des Prüfungsausschusses werden soll; außer im Übernahmefall verpflichtet sich der WSF, sein Stimmrecht in der Hauptversammlung bei den üblichen Beschlüssen ordentlicher Hauptversammlungen nicht auszuüben.
Die von Deutschland gegenüber der EU-Kommission indizierten Zusagen verpflichten den Konzern, an den Flughäfen Frankfurt und München je einem Wettbewerber zur Stationierung von je bis zu vier Flugzeugen, bis zu 24 Start- und Landerechte (Slots), also rechnerisch drei Start- und drei Landerechte pro Flugzeug und Tag, zu übertragen.
Die Kapitalmaßnahmen hängen von der Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung ab; diese wird am 25. Juni 2020 virtuell stattfinden; zudem bedarf es noch der Finalisierung des Rahmenvertrags und der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.
Bereits am 29. April 2020 hatte der Schweizer Bund garantierte Kredite für die beiden Schweizer Fluggesellschaften der Lufthansa Group, SWISS und Edelweiss, in Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken (circa 1,4 Milliarden Euro) zugesagt; die Kredite werden von einem Konsortium Schweizer Banken zu marktüblichen Konditionen gewährt und haben eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren; sie werden vom Schweizer Bund zu 85% garantiert und sind durch Aktien von SWISS und Edelweiss, die von der Deutschen Lufthansa AG gehalten werden, abgesichert; die Mittel dürfen nur bei der SWISS und Edelweiss eingesetzt werden; konzerninterne Dividendenzahlungen müssen für den Zeitraum der Inanspruchnahme des Kredits unterbleiben; die garantierten Kredite des Schweizer Bundes werden nach aktuellem Stand auf die zugesagten Stabilisierungsmaßnahmen angerechnet und führen zu einer Reduzierung in gleicher Höhe.
Mit den Regierungen in Österreich und Belgien dauern die Verhandlungen bezüglich etwaiger staatlicher Stabilisierungsmaßnahmen für Austrian Airlines beziehungsweise Brussels Airlines noch an.

Finanzielle Entwicklung

ERTRAGSLAGE

Verkehrsleistung ist belastet durch Coronakrise; Verkehrserlöse sinken um 22%

Die Verkehrsleistung ist infolge der Coronakrise deutlich zurückgegangen: der Absatz (verkaufte Passagierkilometer) sank gegenüber Vorjahr um 24%, das Angebot (angebotene Passagierkilometer) wurde durch Kapazitätsanpassungen um 19% reduziert; der Sitzladefaktor sank um 4,6 Prozentpunkte auf 73,3%.
Das Frachtgeschäft der Lufthansa Group ist insbesondere durch den Wegfall von Kapazitäten in den Bellys der Passagierflugzeuge beeinflusst: das Angebot (angebotene Fracht-Tonnenkilometer) verringerte sich um 15%, der Absatz (verkaufte Fracht-Tonnenkilometer) sank ebenfalls um 15%; der Nutzladefaktor lag mit 62,5% um 0,4 Prozentpunkte unter Vorjahr.
Die Verkehrserlöse sanken aufgrund der rückläufigen Verkehrsleistung um 22% auf 4.539 Mio. EUR (Vorjahr: 5.805 Mio. EUR).

Umsatzerlöse sinken gegenüber Vorjahr um 18%

Die anderen Betriebserlöse sanken um 6% auf 1.902 Mio. EUR, im Wesentlichen krisenbedingt durch rückläufige Erlöse im Cateringgeschäft sowie im Kreditkartengeschäft von AirPlus.

ANTEIL DER GESCHÄFTSFELDER AM KONZERNAUSSENUMSATZ

in % (zum 31.03.2020)

Die Umsatzerlöse lagen mit 6.441 Mio. EUR um 18% unter Vorjahr (Vorjahr: 7.838 Mio. EUR); die operativen Erträge sanken um 16% auf 6.976 Mio. EUR (Vorjahr: 8.341 Mio. EUR).

UMSATZ, ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

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in Mio. € Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Verkehrserlöse1) 4.539 5.805 -22
Andere Betriebserlöse 1.902 2.033 -6
Umsatzerlöse1) 6.441 7.838 -18
Sonstige operative Erträge 535 503 6
Summe operative Erträge 6.976 8.341 -16
Materialaufwand1) 4.043 4.501 -10
davon Treibstoff 1.227 1.423 -14
davon übrige RHB und bezogene Waren 920 997 -8
davon Gebühren 874 1.045 -16
davon Fremdleistungen Technik 480 486 -1
Personalaufwand 2.143 2.241 -4
Planmäßige Abschreibungen 680 657 4
Sonstiger operativer Aufwand 1.296 1.283 1
Summe operative Aufwendungen 8.162 8.682 -6
Beteiligungsergebnis -34 5
Adjusted EBIT -1.220 -336 -263
Summe Überleitung EBIT -402 -8 -4.925
EBIT -1.622 -344 -372
Zinsergebnis -56 -43 -30
Übrige Finanzposten -998 -25 -3.892
Ergebnis vor Ertragsteuern -2.676 -412 -550
Ertragsteuern 553 77 618
Ergebnis nach Ertragsteuern -2.123 -335 -534
Auf Minderheiten entfallendes Ergebnis -1 -7 86
Auf Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis -2.124 -342 -521

1) Vorjahreszahlen angepasst.

Operative Aufwendungen sinken um 6%

Der Materialaufwand der Lufthansa Group lag mit 4.043 Mio. EUR um 10% unter Vorjahr.

Innerhalb des Materialaufwands sanken die Treibstoffkosten um 14% auf 1.227 Mio. EUR; rückläufige Mengeneffekte wurden durch sicherungsbedingt gestiegene Preise teilweise kompensiert; das Preissicherungsergebnis betrug -133 Mio. EUR.
Die Aufwendungen für andere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sanken mengenbedingt um 8% auf 920 Mio. EUR.
Die Gebühren sanken gegenüber Vorjahr insbesondere mengenbedingt um 16% auf 874 Mio. EUR.
Die externen Technikkosten lagen mit 480 Mio. EUR um 1% unter Vorjahr; Rückgang der Flugaktivitäten wirkt sich erst mit Verzögerung auf die Technikkosten aus.

Der Personalaufwand sank bei einer nahezu unveränderten Mitarbeiterzahl um 4% auf 2.143 Mio. EUR, insbesondere aufgrund der gegenüber Vorjahr niedrigeren Ergebnisbeteiligung.

Die planmäßigen Abschreibungen stiegen um 4% auf 680 Mio. EUR.

Die sonstigen operativen Aufwendungen stiegen um 1% auf 1.296 Mio. EUR, insbesondere aufgrund der krisenbedingt gestiegenen Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen.

Die operativen Aufwendungen der Lufthansa Group sanken gegenüber Vorjahr insgesamt um 6% auf 8.162 Mio. EUR (Vorjahr: 8.682 Mio. EUR).

Adjusted EBIT und Konzernergebnis sinken krisenbedingt deutlich

Das Adjusted EBIT der Lufthansa Group sank im Vergleich zum Vorjahr auf -1.220 Mio. EUR (Vorjahr: -336 Mio. EUR); die Adjusted EBIT-Marge lag bei -18,9% (Vorjahr: -4,3%).
Das EBIT betrug -1.622 Mio. EUR (Vorjahr: -344 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT betrug damit -402 Mio. EUR (Vorjahr: -8 Mio. EUR); darin enthalten sind Abschreibungen in Höhe von -237 Mio. EUR, die sich aus den voraussichtlichen Veräußerungswerten von Flugzeugen der Lufthansa German Airlines (sechs Airbus A388, fünf Boeing B744, elf Airbus A322) sowie der Austrian Airlines (drei Boeing B763, 13 Dash8-400) ergaben, bei denen eine Wiederaufnahme der operativen Tätigkeit nicht mehr geplant ist; weitere Abschreibungen in Höhe von -29 Mio. EUR betrafen Flugzeug-Nutzungsrechte der Brussels Airlines, die bis zum Ende der bestehenden Leasingverträge nicht mehr eingesetzt werden; außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von -157 Mio. EUR betrafen Firmenwerte der Geschäftseinheiten LSG Nordamerika und Eurowings.
Das Zinsergebnis sank um 30% auf -56 Mio. EUR (Vorjahr: -43 Mio. EUR).
Die übrigen Finanzposten sanken auf -998 Mio. EUR (Vorjahr: -25 Mio. EUR), insbesondere durch Effekte aus der Treibstoffpreissicherung infolge der notwendig gewordenen Auflösung von Sicherungsbeziehungen.
Die Entlastung aus Ertragsteuern stieg aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern auf negative Ergebnisse des ersten Quartals 2020 auf 553 Mio. EUR (Vorjahr: 77 Mio. EUR); die Steuerquote betrug 21% (Vorjahr: 19%).
Das Konzernergebnis der Lufthansa Group sank entsprechend gegenüber Vorjahr auf -2.124 Mio. EUR (Vorjahr: -342 Mio. EUR).
Das Ergebnis je Aktie lag bei -4,44 EUR (Vorjahr: -0,72 EUR).

ENTWICKLUNG UMSATZ, ADJUSTED EBIT in Mio. € (Jan. - Marz)

UND ADJUSTED EBIT-MARGE in % (Jan. - März)

ÜBERLEITUNG ERGEBNISSE

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019
in Mio. € GuV Überleitung Adjusted EBIT GuV Überleitung Adjusted EBIT
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse1) 6.441 - 7.838 -
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 145 - 151 -
Sonstige betriebliche Erträge 444 - 377 -
davon Erträge aus Buchgewinnen - -2 - -5
davon Zuschreibungen Anlagevermögen bzw. Vermögenswerte zum Verkauf - -52 - -20
Summe betriebliche Erträge 7.030 -54 8.366 -25
Materialaufwand1) -4.043 - -4.501 -
Personalaufwand -2.148 - -2.241 -
davon aus nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand/Planabgeltung - 5 - -
Abschreibungen -1.124 - -667 -
davon außerplanmäßige Abschreibungen - 444 - 10
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.303 - -1.306 -
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögen zum Verkauf - - - -
davon Aufwendungen aus Buchverlusten - 7 - 23
Summe betriebliche Aufwendungen -8.618 456 -8.715 33
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -1.588 - -349 -
Beteiligungsergebnis -34 - 5 -
Außerplanmäßige Abschreibung auf At-Equity Beteiligungsbuchwerte - - - -
EBIT -1.622 - -344 -
Summe Überleitung Adjusted EBIT - 402 - 8
Adjusted EBIT - -1.220 - -336
Planmäßige Abschreibungen - 680 - 657
Adjusted EBITDA - -540 - 321

1) Vorjahreszahlen angepasst.

FINANZLAGE

Investitionsvolumen liegt um 38% unter Vorjahr

Die Bruttoinvestitionen (ohne Erwerb von Anteilen) der Lufthansa Group sanken vor allem aufgrund niedrigerer Investitionen für neue Flugzeuge um 38% auf 770 Mio. EUR (Vorjahr: 1.236 Mio. EUR).

Operativer Cashflow sinkt um 12%; Adjusted Free Cashflow steigt deutlich

Der Operative Cashflow sank gegenüber Vorjahr aufgrund des Rückgangs des Ergebnisses vor Ertragssteuern um 12% auf 1.367 Mio. EUR (Vorjahr: 1.558 Mio. EUR)
Im Vergleich zum Vorsteuerergebnis fiel der Rückgang jedoch aufgrund der nicht-cash-wirksamen Ergebnisbestandteile, insbesondere im Zusammenhang mit dem Wegfall von Treibstoffpreissicherungen (925 Mio. EUR) sowie außerplanmäßigen Abschreibungen auf Anlagevermögen (444 Mio. EUR; Vorjahr: 10 Mio. EUR) niedriger aus; ebenso unterstützten der Wegfall von Steuervorauszahlungen und positive Effekte im Working Capital die Entwicklung.
Der Adjusted Free Cashflow (Free Cashflow bereinigt um IFRS 16-Effekt) stieg aufgrund der geringeren Investitionen auf 620 Mio. EUR (Vorjahr: 178 Mio. EUR).

Finanzierungstätigkeit führt zu Mittelzufluss

Der Saldo der Finanzierungstätigkeit resultiert in einem Zufluss an Nettozahlungsmitteln in Höhe von 1.076 Mio. EUR (Vorjahr: Abfluss von 136 Mio. EUR); dieser resultierte im Wesentlichen aus gezogenen Kreditlinien und kurzfristigen Mittelaufnahmen in Höhe von 1.038 Mio. EUR.

Liquidität liegt über Vorjahresniveau

Die Liquidität (Summe aus Zahlungsmitteln und kurzfristigen Wertpapieren) stieg gegenüber Vorjahr insbesondere aufgrund der liquiditätssteigernden Maßnahmen um 55% auf 5.139 Mio. EUR (Vorjahr: 3.318 Mio. EUR); davon waren zum Bilanzstichtag 4.244 Mio. EUR zentral verfügbar.

CASHFLOW UND INVESTITIONEN

in Mio. € (zum 31.03.2020)

1) Ohne Erwerb von Anteilen.

2) Tilgungsanteil operative Leasingverbindlichkeiten im Finanzierungs-Cashflow.

VERMÖGENSLAGE

Bilanzsumme steigt gegenüber Jahresende 2019

Die Bilanzsumme zum 31. März 2020 stieg gegenüber Jahresende 2019 um 2% auf 43.352 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 42.659 Mio. EUR).
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 2% auf 31.938 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 31.374 Mio. EUR), im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der derivativen Finanzinstrumente und von latenten Ertragssteueransprüchen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 1% auf 11.414 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 11.285 Mio. EUR); der Rückgang der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderen Forderungen wurde durch den Anstieg der liquiden Mittel inklusive kurzfristiger Wertpapiere, resultierend aus der hohen Mittelaufnahme und ergebnisneutralen Zuflüssen, kompensiert.
Innerhalb der zum Verkauf stehenden Vermögenswerte in Höhe von 431 Mio. EUR betrafen 402 Mio. EUR die Veräußerungsgruppe der europäischen Catering-Gesellschaften.
Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen um 4% auf 17.022 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 16.417 Mio. EUR), insbesondere aufgrund des Anstiegs von Pensionsverbindlichkeiten und derivativen Finanzinstrumenten.
Die Pensionsverbindlichkeiten stiegen um 5% auf 6.989 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 6.659 Mio. EUR), im Wesentlichen aufgrund des starken Rückgangs der Marktwerte des Deckungsvermögens, nur zum Teil kompensiert durch den um 0,3 Prozentpunkte auf 1,7% gestiegenen Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsverpflichtungen.
Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen um 18% auf 18.833 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 15.986 Mio. EUR), primär aufgrund der Zunahme der kurzfristig fälligen Finanzschulden und derivativen Finanzinstrumente.
Die Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten in Höhe von 530 Mio. EUR betrafen die Veräußerungsgruppe der europäischen Catering-Gesellschaften
Das Eigenkapital ist gegenüber Jahresende 2019 um 27% auf 7.497 Mio. EUR gesunken (31. Dezember 2019: 10.256 Mio. EUR), im Wesentlichen aufgrund des Konzernverlustes und der negativen, ergebnisneutralen Bewertungseffekte bei den Pensionen und Derivaten.

Eigenkapitalquote sinkt um 6,7 Prozentpunkte

Die Eigenkapitalquote ist gegenüber Jahresende 2019 um 6,7 Prozentpunkte auf 17,3% gesunken (31. Dezember 2019: 24,0%).
Die Nettokreditverschuldung lag mit 6.354 Mio. EUR um 5% unter dem Niveau vom Jahresende 2019 (31. Dezember 2019: 6.662 Mio. EUR).
Die Kennzahl Adjusted Net Debt/Adjusted EBITDA stieg aufgrund des Ergebnisrückgangs um 0,6 Punkte auf 3,4 (31. Dezember 2019: 2,8).

Geschäftsfelder

Die Struktur der Geschäftsfelder wurde mit Beginn des Geschäftsjahres 2020 angepasst.
Brussels Airlines, Germanwings und das Langstreckengeschäft der Eurowings werden seitdem durch die Network Airlines gesteuert und vor diesem Hintergrund dem Geschäftsfeld Network Airlines zugeordnet.
Die Geschäftsaktivitäten der Lufthansa Technik im Bereich Line Maintenance sind auf die Deutsche Lufthansa AG übergegangen und werden in Eigenregie durchgeführt und im Geschäftsfeld Network Airlines erfasst.
Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

GESCHÄFTSFELD NETWORK AIRLINES

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz1) Mio. € 4.033 5.194 -22
davon Verkehrserlöse1) Mio. € 3.606 4.698 -23
Operative Aufwendungen1) Mio. € 5.141 5.659 -9
Adjusted EBITDA1) Mio. € -396 225
Adjusted EBIT1) Mio. € -891 -242 -268
EBIT1) Mio. € -1.159 -242 -379
Adjusted EBIT-Marge1) % -22,1 -4,7 -17,4 P.
Segmentinvestitionen1) Mio. € 598 986 -39
Mitarbeiter zum 31.03.1) Anzahl 60.828 60.417 1
Flüge1) Anzahl 169.925 211.340 -20
Fluggäste1) Tsd. 18.057 24.201 -25
Angebotene Sitzkilometer1) Mio. 59.304 72.829 -19
Verkaufte Sitzkilometer1) Mio. 43.331 56.934 -24
Sitzladefaktor1) % 73,1 78,2 -5,1 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

Die Network Airlines haben ihr Flugangebot infolge der Coronakrise deutlich reduziert und einen großen Teil der Flotte vorübergehend stillgelegt.
Weitere Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität umfassen Personalmaßnahmen wie Kurzarbeit und Einstellungsstopps sowie Sachkostenreduzierungen.

OPERATIVE KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in % Währungsbereinigte

Veränderung in %
Durchschnittserlöse € Cent 7,4 7,6 -2,3 -3,9
Stückerlöse (RASK) € Cent 7,0 7,3 -3,9 -5,5
Stückkosten (CASK) ohne Treibstoff

und Emissionsaufwendungen
€ Cent 6,7 5,9 12,6 11,1
Die Verkehrsleistung der Network Airlines zeigte infolge des Ausbruchs des Coronavirus eine rückläufige Entwicklung; der Absatz sank um 24%, das Angebot wurde um 19% reduziert, die Zahl der Flüge um 20%; der Sitzladefaktor sank um 5,1 Prozentpunkte auf 73,1%.
Die Verkehrserlöse der Network Airlines sanken aufgrund der gesunkenen Verkehrsleistung gegenüber Vorjahr um 23% auf 3.606 Mio. EUR; die Umsatzerlöse lagen mit 4.033 Mio. EUR um 22% unter Vorjahr.
Die währungsbereinigten Stückerlöse sanken vor allem aufgrund des Rückgangs des Ladefaktors in allen Verkehrsgebieten um 5,5%.
Die operativen Aufwendungen sanken primär mengenbedingt aufgrund geringerer Treibstoffkosten, Gebühren und Personalkosten um 9% auf 5.141 Mio. EUR.
Die währungsbereinigten Stückkosten ohne Treibstoff-und Emissionsaufwendungen stiegen um 11,1%; die deutliche Verringerung des Kapazitätsangebots konnte dabei nicht in vollem Umfang durch entsprechende Kostensenkungen kompensiert werden.
Das Adjusted EBIT sank entsprechend auf -891 Mio. EUR (Vorjahr: -242 Mio. EUR); das EBIT betrug -1.159 Mio. EUR (Vorjahr: -242 Mio. EUR), die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen der Flotte in Höhe von 266 Mio. EUR.

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Nettoverkehrserlöse Außenumsatz Fluggäste Angebotene Sitzkilometer
Jan. - März 2020 Veränderung Jan. - März 2020 Veränderung Jan. - März 2020 Veränderung
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in Mio. € in % in Tsd. in % in Mio. in %
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Europa 1.204 -26 13.378 -26 16.711 -19
Amerika 1.101 -22 2.184 -21 22.380 -16
Asien/Pazifik 523 -37 1.157 -31 12.216 -25
Nahost/Afrika 389 -16 1.338 -20 7.997 -14
Nicht zuordenbar 389 4
Gesamtverkehr 3.606 -23 18.057 -25 59.304 -19

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Verkaufte Sitzkilometer Sitzladefaktor
Jan. - März 2020 Veränderung Jan. - März 2020 Veränderung
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in Mio. in % in % in P.
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Europa 10.948 -25 65,5 -5,2 P.
Amerika 16.984 -21 75,9 -5,2 P.
Asien/Pazifik 9.389 -31 76,9 -6,0 P.
Nahost/Afrika 6.010 -18 75,2 -3,0 P.
Nicht zuordenbar
Gesamtverkehr 43.331 -24 73,1 -5,1 P.

Lufthansa German Airlines¹

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz2) Mio. € 2.637 3.497 -25
Operative Aufwendungen2) Mio. € 3.382 3.786 -11
Adjusted EBITDA2) Mio. € -299 157
Adjusted EBIT2) Mio. € -609 -137 -345
EBIT2) Mio. € -787 -137 -474
Mitarbeiter zum 31.03.2) Anzahl 39.474 39.348 0
Flüge2) Anzahl 104.425 130.885 -20
Fluggäste2) Tsd. 11.192 15.346 -27
Angebotene Sitzkilometer2) Mio. 38.487 48.100 -20
Verkaufte Sitzkilometer2) Mio. 28.117 37.692 -25
Sitzladefaktor2) % 73,1 78,4 -5,3 P.

1) Inkl. Regionalpartnern.

2) Vorjahreszahlen angepasst.

Lufthansa German Airlines verringerte das Flugangebot infolge der Coronakrise deutlich; die verbleibenden Flüge sollen Verbindungen zu bedeutenden internationalen und europäischen Metropolen aufrechterhalten.
Darüber hinaus wurde in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung ein beispielloses Rückholprogramm gestartet, um deutsche Urlauber aus der ganzen Welt nach Hause zu fliegen.
Im Rahmen des ersten Restrukturierungspakets sollen auf der Langstrecke sechs Airbus A380 und fünf Boeing 747-400 und auf der Kurzstrecke elf A320 dauerhaft stillgelegt werden; dadurch wird die Kapazität von Lufthansa German Airlines an den Drehkreuzen Frankfurt und München langfristig reduziert.
Lufthansa wird außerdem die gesamte Airbus A340-600 Flotte, bestehend aus 17 Flugzeugen, vorübergehend stilllegen; der Einsatz dieser Flugzeuge im regulären Liniendienst ist mindestens für die kommenden ein bis eineinhalb Jahre nicht vorgesehen.
Die Umsatzerlöse von Lufthansa German Airlines sanken aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise gegenüber Vorjahr um 25% auf 2.637 Mio. EUR; die operativen Erlöse sanken um 24% auf 2.775 Mio. EUR.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 3.382 Mio. EUR um 11% unter Vorjahr, primär bedingt durch den mengenbedingten Rückgang der Materialkosten und niedrigere Personalkosten.
Das Adjusted EBIT sank entsprechend auf -609 Mio. EUR (Vorjahr: -137 Mio. EUR); das EBIT betrug -787 Mio. EUR (Vorjahr: -137 Mio. EUR), die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen der Flotte in Höhe von 178 Mio. EUR.

SWISS¹

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz2) Mio. € 920 1.104 -17
Operative Aufwendungen2) Mio. € 1.067 1.103 -3
Adjusted EBITDA Mio. € 27 138 -80
Adjusted EBIT Mio. € -82 40
EBIT Mio. € -82 40
Mitarbeiter zum 31.03. Anzahl 10.641 10.214 4
Flüge Anzahl 29.670 36.694 -19
Fluggäste2) Tsd. 3.409 4.335 -21
Angebotene Sitzkilometer2) Mio. 12.618 14.760 -15
Verkaufte Sitzkilometer2) Mio. 9.425 11.798 -20
Sitzladefaktor % 74,7 79,9 -5,2 P.

1) Inkl. Edelweiss Air.

2) Vorjahreszahlen angepasst.

SWISS hat im ersten Quartal 2020 die Modernisierung der Airbus A340-Flotte abgeschlossen; damit wird den Fluggästen auf der gesamten Langstrecke nun ein einheitliches Premium-Reiseerlebnis angeboten; weiterhin wurde der erste A320neo in Empfang genommen.
Infolge der Coronakrise hat SWISS ihr Flugprogramm auf ein Minimum reduziert; im Rahmen der bisher größten je durchgeführten Rückholaktion des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten hat SWISS ab März auf zahlreichen Repatriierungsflügen Passagiere aus der ganzen Welt zurück in die Schweiz geflogen; zusätzlich hat SWISS mit der Durchführung von Charter-Frachtflügen begonnen, um dringend benötigtes medizinisches Material in die Schweiz zu bringen.
Als Teil des ersten Restrukturierungspakets soll die Flottengröße durch die verzögerte Auslieferung der bestellten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge angepasst und die vorgezogene Ausmusterung älterer Flugzeuge geprüft werden.
Die Umsatzerlöse von SWISS sanken infolge des Ausbruchs des Coronavirus um 17% auf 920 Mio. EUR; die operativen Erlöse lagen mit 985 Mio. EUR um 14% unter Vorjahr.
Die operativen Aufwendungen sanken primär aufgrund von mengenbedingt niedrigeren Gebühren und Treibstoffkosten um insgesamt 3% auf 1.067 Mio. EUR.
Das Adjusted EBIT lag entsprechend mit -82 Mio. EUR um 122 Mio. EUR unter Vorjahr; das EBIT entwickelte sich analog zum Adjusted EBIT.

Austrian Airlines

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz1) Mio. € 287 379 -24
Operative Aufwendungen1) Mio. € 440 500 -12
Adjusted EBITDA Mio. € -93 -56 -66
Adjusted EBIT Mio. € -136 -99 -37
EBIT Mio. € -197 -99 -99
Mitarbeiter zum 31.03. Anzahl 6.943 7.061 -2
Flüge Anzahl 22.727 28.754 -21
Fluggäste1) Tsd. 1.933 2.657 -27
Angebotene Sitzkilometer1) Mio. 4.520 5.590 -19
Verkaufte Sitzkilometer1) Mio. 3.084 4.080 -24
Sitzladefaktor % 68,2 73,0 -4,8 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

Austrian Airlines hat aufgrund der Coronakrise den regulären Flugbetrieb am 18. März 2020 vorübergehend komplett eingestellt; weltweite Rückholflüge für österreichische Staatsbürger in enger Zusammenarbeit mit dem österreichischen Außenministerium sowie weltweite Frachtflüge für dringend benötigte medizinische Ausrüstungen werden weiterhin durchgeführt.
Das bestehende Restrukturierungsprogramm bei Austrian Airlines soll aufgrund der Coronakrise noch einmal verschärft werden, unter anderem soll die Flotte verkleinert werden; dabei wurden bereits drei Boeing 767-300 und 13 Bombardier Dash8-400 vorzeitig stillgelegt.
Die Umsatzerlöse von Austrian Airlines sanken aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus um 24% auf 287 Mio. EUR; die operativen Erlöse sanken ebenfalls um 24% auf 304 Mio. EUR.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 440 Mio. EUR um 12% unter Vorjahr, insbesondere aufgrund mengenbedingt gesunkener Treibstoffkosten und Gebühren sowie niedrigerer Personalkosten.
Das Adjusted EBIT sank entsprechend um 37% auf -136 Mio. EUR; das EBIT lag mit -197 Mio. EUR um 99% unter Vorjahr, die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen der Flotte in Höhe von 59 Mio. EUR.

Brussels Airlines

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 233 280 -17
Operative Aufwendungen Mio. € 315 342 -8
Adjusted EBITDA Mio. € -29 -15 -93
Adjusted EBIT Mio. € -64 -47 -36
EBIT Mio. € -93 -47 -98
Mitarbeiter zum 31.03. Anzahl 3.770 3.794 -1
Flüge Anzahl 13.715 17.098 -20
Fluggäste Tsd. 1.552 2.009 -23
Angebotene Sitzkilometer Mio. 3.695 4.469 -17
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 2.717 3.431 -21
Sitzladefaktor % 73,5 76,8 -3,2 P.
Brussels Airlines hat infolge der Coronakrise alle Flüge vorübergehend ausgesetzt; eine minimale Flugkapazität wird noch für Rückholflüge der Regierung und für den Transport von medizinischen Gütern bereitgehalten.
Das bestehende Restrukturierungsprogramm von Brussels Airlines soll infolge des Ausbruchs des Coronavirus noch einmal intensiviert werden; dabei sollen die Flottengröße um 30% und die Anzahl der Mitarbeiter um 25% reduziert werden.
Die Umsatzerlöse von Brussels Airlines sanken infolge der Coronakrise um 17% auf 233 Mio. EUR; die operativen Erlöse lagen mit 251 Mio. EUR um 15% unter Vorjahr.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 315 Mio. EUR primär aufgrund der mengenbedingt gesunkenen Materialkosten um 8% unter Vorjahr.
Das Adjusted EBIT sank entsprechend um 36% auf -64 Mio. EUR; das EBIT lag mit -93 Mio. EUR um 98% unter Vorjahr, belastet von außerplanmäßigen Abschreibungen von Nutzungsrechten an zwei Airbus A330-200 und acht Airbus A319 in Höhe von 29 Mio. EUR.

GESCHÄFTSFELD EUROWINGS

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz1) Mio. € 332 413 -20
davon Verkehrserlöse1) Mio. € 321 414 -22
Operative Aufwendungen1) Mio. € 516 605 -15
Adjusted EBITDA1) Mio. € -121 -113 -7
Adjusted EBIT1) Mio. € -175 -174 -1
EBIT1) Mio. € -233 -173 -35
Adjusted EBIT-Marge1) % -52,7 -42,1 -10,6 P.
Segmentinvestitionen1) Mio. € 43 13 231
Mitarbeiter zum 31.03.1) Anzahl 3.350 4.051 -17
Flüge1) Anzahl 37.282 51.314 -27
Fluggäste1) Tsd. 3.699 5.220 -29
Angebotene Sitzkilometer1) Mio. 4.992 6.624 -25
Verkaufte Sitzkilometer1) Mio. 3.768 4.999 -25
Sitzladefaktor1) % 75,5 75,5 0,0 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

Eurowings hat das angebotene Flugprogramm infolge der Coronakrise um 90% reduziert; Schwerpunkt der verbleibenden Flüge bilden Rückholflüge aus den wichtigsten Urlaubsregionen sowie die Aufrechterhaltung der Grundversorgung im innerdeutschen Verkehr sowie zu ausgewählten europäischen Metropolen.
Eurowings Europe hat zur Verringerung der finanziellen Folgen den Flugbetrieb vorübergehend eingestellt.
Eurowings wird ebenfalls die Zahl ihrer Flugzeuge weiter reduzieren.
Weitere Maßnahmen infolge der Coronakrise umfassen Einsparungen im Personalbereich, insbesondere durch Kurzarbeit, Einsparungen bei Sachkosten und Projektbudgets sowie weitere Liquiditätsmaßnahmen.

OPERATIVE KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in % Währungsbereinigte

Veränderung in %
Durchschnittserlöse € Cent 7,4 7,5 -1,7 -1,5
Stückerlöse (RASK) € Cent 7,1 6,6 7,6 7,4
Stückkosten (CASK) ohne Treibstoff

und Emissionsaufwendungen
€ Cent 8,4 7,2 16,0 13,4
Die Verkehrsleistung von Eurowings hat sich infolge des Ausbruchs des Coronavirus rückläufig entwickelt; Angebot und Absatz sanken jeweils um 25%, die Zahl der Flüge wurden um 27% reduziert; der Sitzladefaktor blieb mit 75,5% auf Vorjahresniveau.
Die Verkehrserlöse sanken aufgrund der gesunkenen Verkehrsleistung gegenüber Vorjahr um 22% auf 321 Mio. EUR; die Umsatzerlöse lagen mit 332 Mio. EUR um 20% unter Vorjahr.
Die währungsbereinigten Stückerlöse stiegen aufgrund der Optimierung des Netzwerks um 7,4%.
Die operativen Aufwendungen sanken primär bedingt durch niedrigere Gebühren und Treibstoffkosten um 15% auf 516 Mio. EUR.
Die währungsbereinigten Stückkosten ohne Treibstoff-und Emissionsaufwendungen stiegen um 13,4%, getrieben durch die deutliche Kapazitätsreduktion, die nicht durch entsprechende Kostensenkungen kompensiert werden konnte.
Das Adjusted EBIT sank um 1% auf -175 Mio. EUR, das EBIT lag mit -233 Mio. EUR um 35% unter Vorjahr, die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen des Firmenwerts in Höhe von 57 Mio. EUR.

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Nettoverkehrserlöse Außenumsatz Fluggäste Angebotene Sitzkilometer
Jan. - März 2020 Veränderung Jan. - März 2020 Veränderung Jan. - März 2020 Veränderung
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in Mio. € in % in Tsd. in % in Mio. in %
--- --- --- --- --- --- ---
Kurzstrecke 270 -26 3.629 -29 4.771 -25
Langstrecke 8 -23 70 -16 221 -16
Nicht zuordenbar 43 10
Gesamtverkehr 321 -22 3.699 -29 4.992 -25

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Verkaufte Sitzkilometer Sitzladefaktor
Jan. - März Verände-2020 rung Jan. - März 2020 Veränderung
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in Mio. in % in % in P.
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Kurzstrecke 3.554 -25 74,5 -0,2 P.
Langstrecke 214 -14 96,8 1,8 P.
Nicht zuordenbar
Gesamtverkehr 3.768 -25 75,5 0,0 P.

GESCHÄFTSFELD LOGISTIK

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 554 616 -10
davon Verkehrserlöse Mio. € 516 577 -11
Operative Aufwendungen Mio. € 593 623 -5
Adjusted EBITDA Mio. € 17 61 -72
Adjusted EBIT Mio. € -22 24
EBIT Mio. € -41 19
Adjusted EBIT-Marge % -4,0 3,9 -7,9 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 75 135 -44
Mitarbeiter zum 31.03. Anzahl 4.486 4.504 0
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer1) Mio. 2.857 3.357 -15
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer1) Mio. 1.805 2.109 -14
Nutzladefaktor % 63,2 62,8 0,4 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

Die Verkehrsleistung im Geschäftsfeld Logistik ist infolge des Ausbruchs des Coronavirus insbesondere durch den Wegfall von Kapazitäten in den Bellys der Passagierflugzeuge beeinflusst; aufgrund der im Verlauf des Quartals angestiegenen Nachfrage nach Frachtkapazitäten werden auch Passagiermaschinen zum Transport von Fracht eingesetzt, um den Wegfall der Belly Kapazitäten abzufangen.
Insgesamt verringerte sich das Angebot um 15%, der Absatz sank um 14%; der Nutzladefaktor lag mit 63,2% um 0,4 Prozentpunkte über Vorjahr.
Die Verkehrserlöse sanken trotz gestiegener Durchschnittserlöse mengenbedingt um 11% auf 516 Mio. EUR gegenüber Vorjahr; die Umsatzerlöse sanken um 10% auf 554 Mio. EUR.
Die operativen Aufwendungen sanken primär aufgrund des mengen- und preisbedingten Rückgangs der Treibstoffkosten und niedrigerer Personalkosten um insgesamt 5% auf 593 Mio. EUR.
Das Adjusted EBIT sank entsprechend um 46 Mio. EUR auf -22 Mio. EUR; das EBIT lag mit -41 Mio. EUR um 60 Mio. EUR unter Vorjahr.

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Nettoverkehrserlöse Außenumsatz Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer
Jan. - März 2020 Veränderung Jan. - März 2020 Veränderung Jan. - März 2020 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. € in % in Mio. in % in Mio. in %
--- --- --- --- --- --- ---
Europa 43 -19 152 -15 69 -10
Amerika 235 1 1.426 -6 883 -8
Asien/Pazifik 192 -21 1.003 -24 707 -22
Nahost/Afrika 46 -6 276 -21 146 -13
Gesamtverkehr 516 -11 2.857 -15 1.805 -14

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Fracht-Nutzladefaktor
Jan. - März 2020 Veränderung
--- --- ---
in % in P.
--- --- ---
Europa 45,2 2,3 P.
Amerika 62,0 -1,4 P.
Asien/Pazifik 70,6 1,6 P.
Nahost/Afrika 52,7 5,0 P.
Gesamtverkehr 63,2 0,4 P.

GESCHÄFTSFELD TECHNIK

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz1) Mio. € 1.592 1.645 -3
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group1) Mio. € 483 539 -10
Operative Aufwendungen1) Mio. € 1.660 1.577 5
Adjusted EBITDA1) Mio. € 54 168 -68
Adjusted EBIT1) Mio. € 4 123 -97
EBIT1) Mio. € 1 123 -99
Adjusted EBIT-Marge1) % 0,3 7,5 -7,2 P.
Segmentinvestitionen1) Mio. € 49 78 -37
Mitarbeiter zum 31.03. Anzahl 24.165 22.197 9

1) Vorjahreszahlen angepasst.

Wizz Air hat als Erstkunde die digitale Lösung für Flugzeugwartungsplanung eingeführt, die Lufthansa Technik auf seiner AVIATAR-Plattform zur Verfügung stellt.
Die Coronakrise belastet die Entwicklung des MROGeschäfts; geplante, aber nicht geleistete Flugstunden sowie der sich verstärkende Druck auf die Airlines wirken sich zunehmend auf die Lufthansa Technik aus.
Die Umsatzerlöse sanken gegenüber Vorjahr um 3% auf 1.592 Mio. EUR; der mengenbedingte Rückgang der Erlöse wurde durch positive Währungseffekte teilweise kompensiert; die Gesamterlöse lagen mit 1.671 Mio. EUR um 2% unter Vorjahr.
Die operativen Aufwendungen stiegen um 5% auf 1.660 Mio. EUR; niedrigere Materialkosten wurden insbesondere durch einen höheren Personalaufwand und gestiegene Wertberichtigungen auf Forderungen kompensiert.
Das Adjusted EBIT sank entsprechend um 97% auf 4 Mio. EUR; das EBIT lag mit 1 Mio. EUR um 99% unter Vorjahr.

GESCHÄFTSFELD CATERING

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 660 765 -14
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group Mio. € 135 167 -19
Operative Aufwendungen Mio. € 731 778 -6
Adjusted EBITDA Mio. € -24 31
Adjusted EBIT Mio. € -55 2
EBIT Mio. € -156 3
Adjusted EBIT-Marge % -8,3 0,3 -8,6 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 12 17 -29
Mitarbeiter zum 31.03. Anzahl 34.269 35.675 -4
Die EU-Kommission hat am 3. April 2020 den Verkauf des Europageschäfts der LSG Group unter Auflagen genehmigt; der Käufer gategroup muss an bestimmten Flughäfen Teile seines bestehenden Geschäftsbetriebs veräußern, bevor das Closing erfolgen kann.
Der geplante Verkaufsprozess der internationalen Aktivitäten der LSG Group wird aufgrund der dramatischen und derzeit nicht vorhersehbaren Auswirkungen des Coronavirus auf die weltweite Tourismus- und Luftfahrtindustrie unterbrochen.
Die anhaltende Coronakrise und die weitgehende Einstellung des globalen Flugverkehrs wirken sich maßgeblich auf das weltweite Geschäft der LSG Group aus; das Maßnahmenpaket umfasst unter anderem Projekt- und Einstellungsstopps, Kurzarbeit sowie vorübergehende Betriebsschließungen.
Die Umsatzerlöse sanken gegenüber Vorjahr um 14% auf 660 Mio. EUR, bedingt durch die stark rückläufigen Passagierzahlen der weltweiten Kunden der LSG Group infolge der Coronakrise; die Gesamterlöse sanken um 13% auf 679 Mio. EUR.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 731 Mio. EUR um 6% unter Vorjahr; Maßnahmen zur Kostenreduktion, vor allem im Personalaufwand, werden teilweise erst im zweiten Quartal wirksam.
Das Adjusted EBIT sank entsprechend um 57 Mio. EUR auf -55 Mio. EUR; das EBIT lag mit -156 Mio. EUR um 159 Mio. EUR unter Vorjahr, die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert im Wesentlichen aus der außerplanmäßigen Abschreibung des Firmenwerts der LSG Nordamerika in Höhe von 100 Mio. EUR.

WEITERE GESELLSCHAFTEN UND KONZERNFUNKTIONEN

KENNZAHLEN

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Jan. - März 2020 Jan. - März 2019 Veränderung in %
Operative Erträge Mio. € 650 624 4
Operative Aufwendungen Mio. € 726 684 6
Adjusted EBITDA Mio. € -46 -33 -39
Adjusted EBIT Mio. € -75 -59 -27
EBIT Mio. € -79 -58 -36
Segmentinvestitionen Mio. € 11 17 -35
Mitarbeiter zum 31.03 Anzahl 9.868 9.951 -1
Die operativen Erlöse der weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen stiegen gegenüber Vorjahr insbesondere währungsbedingt um 4% auf 650 Mio. EUR.
Die operativen Aufwendungen lagen mit 726 Mio. EUR um 6% über Vorjahr.
Das Adjusted EBIT sank gegenüber Vorjahr um 27% auf -75 Mio. EUR, im Wesentlichen getrieben durch die rückläufige Ergebnisentwicklung bei AirPlus und Lufthansa Aviation Training.

Chancen- und Risikobericht

Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2019 ausführlich dargestellten Chancen und Risiken haben sich folgende wesentliche Konkretisierungen beziehungsweise Entwicklungen ergeben:

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich auf Grund der Corona-Pandemie stark verändert. Ausgangssperren, Reisebeschränkungen, unterbrochene Lieferketten, fallende Rohstoffpreise und sich verschlechternde finanzielle Rahmendaten lassen eine weltweite Rezession befürchten, die weit über den wirtschaftlichen Rückgang in Folge der Finanzkrise 2008/2009 hinausgeht.
Die pandemische Ausbreitung des Coronavirus hat zu einer massiven Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs geführt. Auch wenn es in einigen Ländern bereits zu einem Rückgang der Erkrankungsfälle und einer Wiederaufnahme der Alltagsgeschäfte kommt, verbleibt ein Risiko einer zweiten Ansteckungswelle. In jedem Fall aber wird der internationale Reiseverkehr auch zukünftig nachhaltig von dieser Pandemie und deren Folgen beeinflusst. Die Lufthansa Group bewertet die Lage unter medizinischen-, wirtschaftlichen- und sicherheitstechnischen Aspekten genau und überprüft ihr Geschäftsmodell anhand dieser Erkenntnisse fortlaufend. Es wurden weitreichende Maßnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung eingeleitet, unter anderem die Einführung von Kurzarbeit, ein teilweises Flottengrounding und der Stopp aller nicht betriebsnotwendigen Ausgaben. Mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland wurden Stabilisierungsmaßnahmen und Kredite im Umfang von bis zu 9 Milliarden Euro vereinbart. Vorbehaltlich der finalen Dokumentation, der Zustimmung der Hauptversammlung und der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden wird das Stabilisierungspaket die Solvenz des Unternehmens sichern. Die beiden Schweizer Fluggesellschaften der Lufthansa Group, SWISS und Edelweiss, erhalten vom Schweizer Bund garantierte Kredite in Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken (circa 1,4 Milliarden Euro). Diese werden nach aktuellem Stand auf die zugesagten Stabilisierungsmaßnahmen angerechnet und führen zu einer Reduzierung in gleicher Höhe. Die Verhandlungen mit den Regierungen in Österreich und Belgien dauern noch an. Das Unternehmen bereitet außerdem Maßnahmen vor, um den Umfang der Geschäftstätigkeit dauerhaft an die voraussichtlich langfristig niedrigere Nachfrage anzupassen.
Der weitgehend zum Erliegen gekommene Flugverkehr geht auch mit einem deutlich veränderten Treibstoff- und Fremdwährungsexposure einher. Solange der Flugverkehr nicht wiederaufgenommen wird, steht einem Teil der bestehenden Treibstoffpreis- und Fremdwährungssicherungen kein Grundgeschäft gegenüber. Die Ergebnisse aus diesen Finanzderivaten, die aufgrund des niedrigen Ölpreises aktuell deutlich negativ sind, werden im Finanzergebnis gezeigt.
Des Weiteren steigt das Risiko einer stark erhöhten finanziellen Belastung durch das Emissionshandelssystem Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation (CORSIA) der ICAO. Durch das voraussichtlich sehr niedrige Flugverkehrsaufkommen in 2020 verändert sich die Basis für die Berechnung des zukünftigen Wachstums, das durch CORSIA kompensiert werden muss. Die ab 2021 zu leistenden Kompensationszahlungen zur Erreichung der Klimaneutralität könnten somit deutlich steigen, wenn die aktuell laufenden Verhandlungen zu einer entsprechenden Anpassung der Berechnungsbasis nicht erfolgreich sind.
Es bestehen nach wie vor Unsicherheiten hinsichtlich der mittelfristigen Auswirkungen des Brexits. Die Lufthansa Group befasst sich sowohl mit dem neuen Luftverkehrsabkommen, das derzeit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich verhandelt wird, wie auch mit vorbereitenden Maßnahmen für den Fall, dass ein solches Abkommen nicht bis zum Ablauf der Übergangsphase am 31.12.2020 abgeschlossen ist. Es ist nicht auszuschließen, dass makroökonomische oder regulatorische Veränderungen mittelfristig die finanzielle Entwicklung der Lufthansa Group beeinflussen können.

Auf Basis der zugesagten Stabilisierungsmaßnahmen, der eingeleiteten Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise und der unterstellten Szenarien sieht der Vorstand den Fortbestand der Lufthansa Group nicht gefährdet.

Prognosebericht

Das Unternehmen geht davon aus, dass die notwendige Dokumentation mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) finalisiert werden kann und die Stabilisierungsmaßnahmen, die mit dem WSF ausgehandelt wurden, die Zustimmung der außerordentlichen Hauptversammlung und der zuständigen Wettbewerbsbehörden erhalten; damit ist die Solvenz des Unternehmens gesichert.
Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Entwicklung der Corona-Krise ist es weiterhin nicht möglich, einen detaillierten Finanzausblick für das Geschäftsjahr 2020 zu geben.
Die im Geschäftsbericht 2019 dargelegte Erwartung eines deutlichen Rückgangs von Konzernumsatz und Adjusted EBIT im Geschäftsjahr 2020 gilt insofern unverändert.
Einzig für den Geschäftsbereich Logistik wird eine vom Gesamtkonzern abweichende Entwicklung erwartet; aufgrund deutlich höherer Durchschnittserlöse im Vergleich zum Vorjahr infolge des Wegfalls von Frachtkapazitäten in Passagierflugzeugen wird das Segment voraussichtlich eine höhere Adjusted EBIT-Marge als im Vorjahr erreichen.
Weitere Details finden sich im Geschäftsbericht 2019, ab S. 106.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Januar - März 2020

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in Mio. € Jan. - März 2020 Jan. - März 2019
Erlöse aus den Verkehrsleistungen1) 4.539 5.805
Andere Betriebserlöse 1.902 2.033
Umsatzerlöse1) 6.441 7.838
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 145 151
Sonstige betriebliche Erträge2) 444 377
Materialaufwand1) -4.043 -4.501
Personalaufwand -2.148 -2.241
Abschreibungen3) -1.124 -667
Sonstige betriebliche Aufwendungen4) -1.303 -1.306
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -1.588 -349
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen -35 -4
Übriges Beteiligungsergebnis 1 9
Zinserträge 36 12
Zinsaufwendungen -92 -55
Übrige Finanzposten -998 -25
Finanzergebnis -1.088 -63
Ergebnis vor Ertragsteuern -2.676 -412
Ertragsteuern 553 77
Ergebnis nach Ertragsteuern -2.123 -335
Auf Minderheiten entfallendes Ergebnis -1 -7
Auf Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis -2.124 -342
"Unverwässertes"/"Verwässertes" Ergebnis je Aktie in € -4,44 -0,72

1) Vorjahreszahlen angepasst.

2) Darin enthalten 11 Mio. EUR (Vorjahr: 7 Mio. EUR) aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen.

3) Darin enthalten 1 Mio. EUR (Vorjahr: 0 Mio. EUR) aus der Bildung von Abschreibungen auf Forderungen.

4) Darin enthalten 103 Mio. EUR (Vorjahr: 25 Mio. EUR) aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Mio. € Jan. - März 2020 Jan. - März 2019
Ergebnis nach Ertragsteuern -2.123 -335
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge mit anschließender Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung 61 42
Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert -18 10
Folgebewertung Hedges - Cashflow Hedge Reserve -355 668
Folgebewertung Hedges - Kosten der Absicherung 133 173
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen 1 1
Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge -1 16
Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern 41 -190
-138 720
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge ohne anschließende Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen -327 -333
Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert -3 3
Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge -2 0
Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern -194 163
-526 -167
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge (Other Comprehensive Income) nach Ertragsteuern -664 553
Gesamte Aufwendungen und Erträge (Total Comprehensive Income) -2.787 218
Auf Minderheiten entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge 1 -10
Auf Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge -2.786 208

Konzernbilanz

zum 31. März 2020

KONZERNBILANZ - AKTIVA

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in Mio.€ 31.03.2020 31.12.2019 31.03.2019
Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer1) 1.245 1.395 1.384
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 542 547 510
Flugzeuge und Reservetriebwerke 18.276 18.349 17.900
Reparaturfähige Flugzeugersatzteile 2.225 2.270 2.194
Übriges Sachanlagevermögen 4.037 4.041 4.150
Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen 636 672 672
Übrige Beteiligungen 258 256 225
Langfristige Wertpapiere 51 53 30
Ausleihungen und Forderungen 534 469 511
Derivative Finanzinstrumente 1.345 906 1.083
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 105 116 112
Effektive Ertragsteuerforderungen 33 32 36
Latente Ertragsteuererstattungsansprüche 2.651 2.268 2.259
Langfristige Vermögenswerte 31.938 31.374 31.066
Vorräte 972 980 960
Vertragsvermögenswerte 299 277 316
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 3.705 5.417 6.180
Derivative Finanzinstrumente 478 459 545
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 238 245 294
Effektive Ertragsteuerforderungen 151 153 63
Wertpapiere 3.312 1.970 2.078
Bankguthaben und Kassenbestände 1.828 1.415 1.242
Zum Verkauf stehende Vermögenswerte 431 369 17
Kurzfristige Vermögenswerte 11.414 11.285 11.695
Bilanzsumme 43.352 42.659 42.761

1) Inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte.

KONZERNBILANZ - PASSIVA

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in Mio.€ 31.03.2020 31.12.2019 31.03.20191)
Gezeichnetes Kapital 1.224 1.224 1.217
Kapitalrücklage 378 378 343
Gewinnrücklagen 6.309 5.617 6.581
Übrige neutrale Rücklagen 1.619 1.715 1.840
Konzernergebnis -2.124 1.213 -342
Anteile der Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital 7.406 10.147 9.639
Minderheitenanteile 91 109 103
Eigenkapital 7.497 10.256 9.742
Pensionsrückstellungen 6.989 6.659 6.179
Sonstige Rückstellungen 515 490 511
Finanzschulden 8.407 8.396 7.232
Vertragsverbindlichkeiten 23 25 22
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 89 76 139
Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 35 32 49
Derivative Finanzinstrumente 347 128 128
Latente Ertragsteuerverpflichtungen 617 611 604
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 17.022 16.417 14.864
Sonstige Rückstellungen 747 794 841
Finanzschulden 3.065 1.634 1.895
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.250 5.351 6.096
Vertragsverbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten 4.487 4.071 5.798
Übrige Vertragsverbindlichkeiten 2.646 2.675 2.433
Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 412 382 463
Derivative Finanzinstrumente 1.288 137 165
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 408 402 464
Passiva im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögensgegenständen 530 540 -
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 18.833 15.986 18.155
Bilanzsumme 43.352 42.659 42.761

1) Vorjahreszahlen wurden angepasst.

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

zum 31. März 2020

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in Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapital-

rücklage
Marktbewertung Finanzinstrumente Unterschieds-

betrag aus Währungs-

umrechnung
Neubewertungs-

rücklage (Sukzessiverwerbe)
Sonstige neutrale Rücklagen
Stand am 01.01.2019 1.217 343 237 388 236 324
Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen - - - - - -
Umbuchungen - - - - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionäre/Minderheiten - - - - - -
Transaktionen mit Minderheiten - - - - - -
Konzern-/Minderheitenergebnis - - - - - -
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - - 655 42 - 23
In die Anschaffungskosten von nicht-finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse - - -65 - - -
Stand am 31.03.2019 1.217 343 827 430 236 347
Stand am 01.01.2020 1.224 378 624 503 236 352
Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen - - - - - -
Umbuchungen - - - - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionäre/Minderheiten - - - - - -
Transaktionen mit Minderheiten - - - - - -
Konzern-/Minderheitenergebnis - - - - - -
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - - -202 61 - -
In die Anschaffungskosten von nicht-finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse - - 45 - - -
Stand am 31.03.2020 1.224 378 467 564 236 352

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in Mio. € Summe übrige neutrale Rücklagen Gewinn-rücklagen Konzern-ergebnis Anteil der Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital Minderheiten-anteile Gesamt Eigenkapital
Stand am 01.01.2019 1.185 4.588 2.163 9.496 110 9.606
Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen - - - - - -
Umbuchungen - 2.163 -2.163 - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionäre/Minderheiten - - - - -17 -17
Transaktionen mit Minderheiten - - - - - -
Konzern-/Minderheitenergebnis - - -342 -342 7 -335
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 720 -170 - 550 3 553
In die Anschaffungskosten von nicht-finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse -65 - - -65 - -65
Stand am 31.03.2019 1.840 6.581 -342 9.639 103 9.742
Stand am 01.01.2020 1.715 5.617 1.213 10.147 109 10.256
Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen - - - - - -
Umbuchungen - 1.213 -1.213 - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionäre/Minderheiten - - - - -17 -17
Transaktionen mit Minderheiten - - - - - -
Konzern-/Minderheitenergebnis - - -2.124 -2.124 1 -2.123
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge -141 -521 - -662 -2 -664
In die Anschaffungskosten von nicht-finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse 45 - - 45 - 45
Stand am 31.03.2020 1.619 6.309 -2.124 7.406 91 7.497

Konzern-Kapitalflussrechnung

Januar - März 2020

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in Mio. € Jan. - März 2020 Jan. - März 2019
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 01.01. 1.431 1.434
Ergebnis vor Ertragsteuern -2.676 -412
Abschreibungen auf Anlagevermögen (saldiert mit Zuschreibungen) 1.123 647
Abschreibungen auf Umlaufteile (saldiert mit Zuschreibungen) 22 22
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen 6 18
Beteiligungsergebnis 34 -5
Zinsergebnis 56 44
Erstattete/Gezahlte Ertragsteuern 21 -377
Wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 1.011 -1
Veränderung Trade Working Capital 1.871 1.481
Veränderung übriger Aktiva/Passiva -101 141
Operativer Cashflow 1.367 1.558
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -763 -1.229
lnvestitionen in Finanzanlagen -7 -7
Zugänge/Abgänge an reparaturfähigen Flugzeugersatzteilen 28 -80
Einnahmen aus Verkäufen von nicht konsolidierten Anteilen - -
Einnahmen aus Verkäufen von konsolidierten Anteilen - -
Ausgaben aus Käufen von nicht konsolidierten Anteilen -3 -25
Ausgaben aus Käufen von konsolidierten Anteilen - -
Einnahmen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sach- und sonstigen Finanzanlagen 56 36
Zinseinnahmen 44 15
Erhaltene Dividenden 3 11
Nettozu-/-abflüsse aus der Investitionstätigkeit -642 -1.279
Erwerb von Wertpapieren/Geldanlagen in Fonds -3.218 -443
Veräußerung von Wertpapieren/Geldanlagen in Fonds 1.841 100
Nettozu-/-abflüsse aus der Investitionstätigkeit und Geldanlagen -2.019 -1.622
Kapitalerhöhung - -
Transaktionen durch Minderheiten - -
Aufnahme Finanzschulden 1.500 742
Rückführung Finanzschulden -381 -847
Gewinnausschüttung - -17
Zinsausgaben -43 -14
Nettozu-/-abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit 1.076 -136
Nettoab-/-zunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel-Äquivalenten 424 -200
Veränderung Zahlungsmittel aus Wechselkursänderungen -2 6
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 31.03.1) 1.853 1.240
Abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel-Äquivalenten von Gesellschaften, die am 31.03. zum Verkauf stehen 26 -
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente von Gesellschaften, die am 31.03. nicht zum Verkauf stehen1) 1.827 1.240
Wertpapiere 3.312 2.078
Flüssige Mittel 5.139 3.318
Nettozu-/-abnahme der flüssigen Mittel 1.754 149

1) Abweichung gegenüber den in der Bilanz ausgewiesenen Bankguthaben und Kassenbeständen ergibt sich aus Termingeldern mit vereinbarter Laufzeit zwischen vier und zwölf Monaten in Höhe von 1 Mio. EUR (Vorjahr: 2 Mio. EUR).

Anhang

1 Angewendete Standards, Konsolidierungskreisveränderungen und Bilanzierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Der vorliegende Zwischenbericht zum 31. März 2020 wurde dabei in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt; die Darstellung erfolgt in verkürzter Form.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die zum 1. Januar 2020 gültigen Standards und Interpretationen angewendet. Der Zwischenabschluss zum 31. März 2020 wurde grundsätzlich unter Beachtung derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 zugrunde lagen. Die erstmals ab dem 1. Januar 2020 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen hatten keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und es ergab sich somit keine Notwendigkeit von rückwirkenden Anpassungen.

Aufgrund der krisenbedingt zu erwartenden hohen Liquiditätsabflüsse hat der Konzern das bestehende Cash-Management-System ausgebaut und überwacht die konzernweiten Liquiditätsströme zentral mit Hilfe eines detaillierten Bottom-up- sowie eines mittelfristigen Top-down-Cash-Modells. Diesen liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Erholung der Luftverkehrsbranche in 2020 nur langsam einstellen und sich über mehrere Jahre erstrecken wird. Auf Basis der Zustimmung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland vom 25. Mai 2020 zum Stabilisierungspaket für die Deutsche Lufthansa AG sieht der Vorstand der Gesellschaft die Liquidität des Konzerns auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung für die nächsten zwölf Monate als gesichert an. Das Paket sieht Stabilisierungsmaßnahmen und Kredite von bis zu 9 Milliarden Euro vor. Die Stabilisierungsmaßnahmen bedürfen noch der finalen Dokumentation, der Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung und der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. Bereits am 29. April 2020 hatte die schweizerische Bundesregierung garantierte Kreditzusagen in Höhe von bis zu 1,5 Mrd. CHF für die Swiss und die Edelweiss bewilligt. Diese Kreditzusagen werden nach aktuellem Stand auf in Deutschland vereinbarte Stabilisierungsmaßnahmen angerechnet. Der Zwischenabschluss wurde entsprechend unter den Bewertungsprämissen der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.

2 Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung

Umsatzerlöse

Aufgrund der IFRIC-Agenda-Entscheidung vom 17. September 2019 sind Entschädigungszahlungen für Flugausfälle und -verspätungen nicht mehr aufwandswirksam zu erfassen, sondern führen zu einer Reduktion der Verkehrserlöse. Die Lufthansa Group hat diese Änderung zum 31. Dezember 2019 umgesetzt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2020 Europa1) Nord-amerika1) Mittel- und Südamerika1) Asien und Pazifik1) Nahost1)
Network Airlines 3.700 2.555 629 80 284 77
Lufthansa German Airlines 2.327
SWISS2) 891
Austrian Airlines 265
Brussels Airlines 217
Eurowings2) 323 318 3 1 1 -
Logistik 516 265 70 21 137 6
Summe 4.539

scroll

in Mio. € Afrika1)
Network Airlines 75
Lufthansa German Airlines
SWISS2)
Austrian Airlines
Brussels Airlines
Eurowings2) -
Logistik 17
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der Belly-Erlöse; diese werden in der Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte ausgewiesen.

VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

scroll

in Mio. € 2019 Europa1) Nord-amerika1) Mittel- und Südamerika1) Asien und Pazifik1) Nahost1)
Network Airlines2)3) 4.813 3.279 793 93 438 122
Lufthansa German Airlines3) 3.145
SWISS2) 1.069
Austrian Airlines 339
Brussels Airlines3) 260
Eurowings2)3) 415 404 6 1 4 -
Logistik 577 300 66 24 162 6
Summe 5.805

scroll

in Mio. € Afrika1)
Network Airlines2)3) 88
Lufthansa German Airlines3)
SWISS2)
Austrian Airlines
Brussels Airlines3)
Eurowings2)3) -
Logistik 19
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der Belly-Erlöse; diese werden in der Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte ausgewiesen.

3) Vorjahreszahlen aufgrund der Umgliederung der Brussels Airlines und des Langstreckengeschäfts der Eurowings angepasst.

ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

scroll

in Mio. € 2020 Europa1) Nord-amerika1) Mittel- und Südamerika1) Asien und Pazifik1) Nahost1)
Technik 1.109 501 259 52 208 51
Technikleistungen 952
Sonstige Betriebserlöse 157
Catering 525 86 298 34 81 15
Cateringleistungen 447
Erlöse Bordverkauf 29
Sonstige Leistungen 49
Network Airlines 132 108 8 1 10 3
Eurowings 1 1 - - - -
Logistik 28 16 10 - 1 1
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 107 78 10 4 8 5
EDV-Leistungen 45
Reisemanagement 41
Übrige 21
Summe 1.902

scroll

in Mio. € Afrika1)
Technik 38
Technikleistungen
Sonstige Betriebserlöse
Catering 11
Cateringleistungen
Erlöse Bordverkauf
Sonstige Leistungen
Network Airlines 2
Eurowings -
Logistik -
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 2
EDV-Leistungen
Reisemanagement
Übrige
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2019 Europa1) Nord-amerika1) Mittel- und Südamerika1) Asien und Pazifik1) Nahost1)
Technik 1.106 526 259 66 189 40
Technikleistungen 951
Sonstige Betriebserlöse 155
Catering 598 99 312 40 115 17
Cateringleistungen 508
Erlöse Bordverkauf 34
Sonstige Leistungen 56
Network Airlines2) 160 132 10 1 12 2
Eurowings2) 1 1 - - - -
Logistik 29 18 10 - - 1
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 139 105 7 5 17 4
EDV-Leistungen 45
Reisemanagement 71
Übrige 23
Summe 2.033

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in Mio. € Afrika1)
Technik 26
Technikleistungen
Sonstige Betriebserlöse
Catering 15
Cateringleistungen
Erlöse Bordverkauf
Sonstige Leistungen
Network Airlines2) 3
Eurowings2) -
Logistik -
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 1
EDV-Leistungen
Reisemanagement
Übrige
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

2) Vorjahreszahlen aufgrund der Umgliederung der Brussels Airlines und des Langstreckengeschäfts der Eurowings angepasst.

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Zum 31. März 2020 bestehen Veräußerungsabsichten für Vermögenswerte mit einem Buchwert von 431 Mio. EUR. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen (402 Mio. EUR) um die mit Kaufvertrag vom 6./7. Dezember 2019 an die gategroup Holding AG veräußerten Vermögenswerte der Veräußerungsgruppe "Europäische Geschäftsaktivitäten der LSG Group". Auf diese Veräußerungsgruppe entfielen auch sämtliche Passiva, die unter den zum Verkauf stehenden Vermögenswerten zugeordneten Schulden ausgewiesen werden (530 Mio. EUR). Anfang April hat die europäische Kartellbehörde der Transaktion unter Auflagen zugestimmt. Deren Erfüllung wird durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Zuge der Corona-Auswirkungen erschwert und verzögt sich daher. Es ist derzeit weiterhin davon auszugehen, dass die Übertragung stattfinden wird. Auf Basis der Kaufpreisregelungen, die auf den Stichtag 31. Dezember 2019 abstellen und der zwischenzeitlichen Fortentwicklung des Nettovermögenswert der Abgangsgruppe, ergibt sich zum 31. März 2020 kein Wertberichtigungsbedarf mehr, so dass die im Jahresabschluss vorgenommene Abschreibung in Höhe von 50 Mio. EUR wieder zurückgenommen wurde.

Darüber hinaus betrafen Vermögenwerte in Höhe von 27 Mio. EUR Flugzeuge und Reservetriebwerke, die zur Veräußerung vorgesehen sind. Hierunter befanden sich drei Boeing MD 11, ein Airbus A321 sowie eine Dash 8-400.

Änderungen von Schätzungen

Aufgrund der fast vollständigen Einstellung des Flugbetriebs, die nur schrittweise und über einen noch ungewissen Zeitraum zurückgenommen werden kann, sind die weiteren Nutzungspläne für alle Flottenbestandteile in Überarbeitung. Neben verzögerten Neuauslieferungen ist auch davon auszugehen, dass Teile der Flotte nicht mehr in den operativen Betrieb zurückkehren, sondern direkt einer Verwertung zugeführt werden. Weiterhin behalten sich die Gesellschaften vor, Flugzeuge temporär stillzulegen, um auf geänderte Rahmenbedingungen dann kurzfristig mit der Wiedereingliederung reagieren zu können. Aufgrund der aktuellen Flottenplanung und der Beschlusslage der Geschäftsführungen ist konkret für fünf Boeing B747-400 und elf Airbus A320-200 der Lufthansa German Airlines, für drei Boeing B767-300 und 13 Bombardier Dash 8-400 der Austrian Airlines sowie für zwei Airbus A330-200 und acht Airbus A319 der Brussels Airlines von einer endgültigen Stilllegung auszugehen. Weiterhin werden sechs Airbus A380-800, die bereits an Airbus mit voraussichtlichen Übergangsterminen in 2022 und 2023 verkauft wurden, nicht mehr in den operativen Betrieb zurückkehren. Die betroffenen Flugzeuge wurden einem Werthaltigkeitstest unterzogen, der auf Basis von voraussichtlichen Verwertungspreisen zu Abschreibungen in Höhe von insgesamt 266 Mio. EUR geführt hat.

Dem Risiko für weitere, bisher noch nicht konkret entschiedene Flottenstilllegungen wurde im Rahmen der Werthaltigkeitstest für die jeweiligen Geschäftseinheiten insgesamt Rechnung getragen.

Neben den Werthaltigkeitsüberprüfungen für einzelne Vermögenswerte wurden aufgrund des Vorliegens eines sogenannten "triggering event" für alle wesentlichen Geschäftseinheiten Werthaltigkeitstests auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten durchgeführt. Basis hierfür bildeten die aktualisierten Cash- und Ergebnisplanungen. Diese sehen ein sich nur langsam erholendes Geschäftsumfeld bis 2023 vor. Im Vergleich zu den zum Jahresende 2019 durchgeführten Tests wurde ein um 1%-Punkt höherer Diskontierungszinssatz ermittelt sowie ein auf 1% reduziertes Wachstum ab dem Ende des Planungszeitraums unterstellt. Weiterhin wurden die Ergebnisgrößen im "Terminal value" einem zusätzlichen Stressszenario ausgesetzt. Als Ergebnis ergab sich ein Wertberichtigungsbedarf bei den Einheiten Eurowings sowie LSG Nordamerika. Der Goodwill der Eurowings in Höhe von 57 Mio. EUR wurde vollständig, der Goodwill der LSG Nordamerika wurde um 100 Mio. EUR teilweise wertberichtigt. Mit Ausnahme der Austrian Airlines, die im Test-Szenario keinen weiteren Puffer auswies, ergaben die Tests der sonstigen Geschäftseinheiten keine Wertminderungsindikation, auch wenn der Diskontierungssatz um 0,5 %-Punkte erhöht, beziehungsweise die Testparameter Wachstumsannahme oder EBITDA-Marge um jeweils 0,5 %-Punkte gesenkt wurden. Entscheidenden Einfluss auf die Risikosituation haben die Dauer der sogenannten "Ramp-up-Phase" sowie das sich dann anschließende Niveau der Geschäftstätigkeit und Profitabilität der Geschäftseinheiten.

Durch die weitgehende Einstellung des operativen Flugbetriebs haben sich die Einkäufe von Kerosin sowie die Zahlungsströme in fremder Währung erheblich reduziert. Hierdurch ergeben sich voraussichtlich für eine Vielzahl von Sicherungsgeschäften in diesen Bereichen ein Wegfallen der Grundgeschäfte und damit eine Beendigung der Bilanzierung nach den Grundsätzen für Hedge-Accounting gemäß IFRS 9. Vergleiche hierzu auch die Ausführungen unter ↗ Erläuterung 5 (Finanzinstrumente).

3 Saisonalität

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist vor allem durch die Geschäftsfelder Network Airlines und Eurowings saisonalen Einflüssen ausgesetzt. So sind die Umsätze im ersten und vierten Quartal wegen des schwächeren Reiseverkehrs in der Regel niedriger, während im zweiten und dritten Quartal regelmäßig höhere Umsatzerlöse und operative Gewinne erzielt werden.

4 Erfolgsunsicherheiten und Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

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in Mio. € 31.03.2020 31.12.2019
Aus Bürgschaften, Wechsel-und Scheckbürgschaften 1.583 1.634
Aus Gewährleistungsverträgen 353 378
Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 22 47
1.958 2.059

Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wurde auf die Bildung von Rückstellungen für sonstige Eventualverbindlichkeiten mit einer gesamten möglichen finanziellen Ergebnisauswirkung von 57 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2019: 55 Mio. EUR) verzichtet.

Zum 31. März 2020 beliefen sich die steuerlichen Risiken, für die keine Rückstellungen gebildet wurden, auf rund 200 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2019: 200 Mio. EUR).

Ende März 2020 besteht ein Bestellobligo für Investitionen in das Sachanlagevermögen inklusive reparaturfähiger Ersatzteile sowie für immaterielle Vermögenswerte von 15,6 Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2019 betrug das Bestellobligo 14,6 Mrd. EUR.

EU-Kommission genehmigt Verkauf des Europageschäfts der LSG Group

Die EU-Kommission hat am 3. April 2020 den Verkauf des Europageschäfts der LSG Group unter Auflagen genehmigt; der geplante Verkauf der internationalen Aktivitäten der LSG Group wird aufgrund der Coronakrise pausiert. ↗ Geschäftsfeld Catering, S. 15

Neue Geschäftsverteilung im Vorstand

Am 4. April 2020 hat Ulrik Svensson sein Mandat als Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG für das Ressort Finanzen aus gesundheitlichen Gründen mit Wirkung zum 6. April 2020 niedergelegt.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat am 8. April 2020 eine neue Ressortverteilung für den Vorstand beschlossen; das Vorstandsgremium soll demnach mit Wirkung vom 15. April 2020 von sieben auf sechs Mitglieder verkleinert werden; die Verantwortung für die Finanzbereiche wird den bestehenden Vorstandsressorts zugeordnet.

Lufthansa Group beschließt erstes Restrukturierungspaket

Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG hat am 7. April 2020 im Rahmen eines ersten Restrukturierungspakets diverse Maßnahmen beschlossen, um die Kapazität der Flugbetriebe an die durch die Krise nachhaltig belastete Kundennachfrage anzupassen.
Die Maßnahmen umfassen insbesondere die Reduzierung der Flottengröße durch erste Flugzeugstilllegungen und die Einstellung des Flugbetriebs Germanwings. ↗ Geschäftsfelder, S. 9

Wirtschaftsstabilisierungsfonds und Schweizer Bundesregierung stimmen Stabilisierungspaketen zu

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland hat am 25. Mai 2020 dem Stabilisierungspaket für die Deutsche Lufthansa AG zugestimmt; das Paket sieht Stabilisierungsmaßnahmen und Kredite von bis zu 9 Milliarden Euro vor.
Der WSF wird Stille Einlagen von insgesamt bis zu 5,7 Milliarden Euro in das Vermögen der Deutsche Lufthansa AG leisten; davon werden circa 4,7 Milliarden Euro im Sinne der Vorschriften des HGB und der IFRS als Eigenkapital eingestuft; in dieser Höhe ist die Stille Einlage unbefristet und kann vom Unternehmen ganz oder in Teilen gekündigt werden; die Vergütung der Stillen Einlagen beträgt gemäß des abgestimmten Konzepts 4% für die Jahre 2020 und 2021; in den folgenden Jahren steigt die Vergütung bis auf 9,5% im Jahr 2027 an.
Außerdem wird der WSF im Wege einer Kapitalerhöhung Aktien zeichnen, um eine Beteiligung von 20% am Grundkapital der Deutsche Lufthansa AG aufzubauen; der Bezugspreis soll 2,56 Euro je Aktie betragen, so dass sich die Bareinlage auf rund 300 Millionen Euro beläuft; der WSF kann außerdem seinen Anteil am Grundkapital im Falle einer Übernahme der Gesellschaft auf 25% plus eine Aktie erhöhen.
Darüber hinaus kann ein weiterer Teil der stillen Einlage bei Nichtzahlung der Vergütung durch die Gesellschaft frühestens ab den Jahren 2024 und 2026 zu einem Wandlungspreis von 5,25% unter dem Börsenpreis in eine weitere Aktienbeteiligung von jeweils 5% am Grundkapital gewandelt werden; die zweite Wandlungsmöglichkeit gilt jedoch nur, soweit der WSF nicht zuvor bereits seinen Anteil im Rahmen des vorstehend genannten Übernahmefalls erhöht hat; eine Wandlung ist ferner auch zu einem Wandlungspreis von 10% unter dem Börsenpreis zum Verwässerungsschutz möglich.
Unter der Voraussetzung der vollen Rückzahlung der Stillen Einlagen durch das Unternehmen sowie eines Mindestveräußerungspreises von 2,56 Euro je Aktie zuzüglich einer jährlichen Verzinsung von 12%, verpflichtet sich der WSF jedoch zum vollständigen Verkauf seines Aktienbesitzes bis zum 31. Dezember 2023 zum Marktpreis.
Schließlich werden die Stabilisierungsmaßnahmen ergänzt durch eine syndizierte Kreditfazilität in Höhe von bis zu 3 Milliarden Euro unter Beteiligung der KfW und privater Banken mit einer Laufzeit von drei Jahren; diese Fazilität steht noch unter Gremienvorbehalt.
Auflagen betreffen insbesondere den Verzicht auf künftige Dividendenzahlungen und Beschränkungen der Managementvergütung; außerdem sollen der Hauptversammlung in Abstimmung mit der Bundesregierung zwei Aufsichtsratsmitglieder zur Wahl vorgeschlagen werden, wovon ein Aufsichtsrat Mitglied des Prüfungsausschusses werden soll; außer im Übernahmefall verpflichtet sich der WSF, sein Stimmrecht in der Hauptversammlung bei den üblichen Beschlüssen ordentlicher Hauptversammlungen nicht auszuüben.
Die von Deutschland gegenüber der EU-Kommission indizierten Zusagen verpflichten den Konzern, an den Flughäfen Frankfurt und München je einem Wettbewerber zur Stationierung von je bis zu vier Flugzeugen, bis zu 24 Start- und Landerechte (Slots), also rechnerisch drei Start- und drei Landerechte pro Flugzeug und Tag, zu übertragen.
Die Kapitalmaßnahmen hängen von der Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung ab; diese wird am 25. Juni 2020 virtuell stattfinden; zudem bedarf es noch der Finalisierung des Rahmenvertrags und der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.
Bereits am 29. April 2020 hatte der Schweizer Bund garantierte Kredite für die beiden Schweizer Fluggesellschaften der Lufthansa Group, SWISS und Edelweiss, in Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken (circa 1,4 Milliarden Euro) zugesagt; die Kredite werden von einem Konsortium Schweizer Banken zu marktüblichen Konditionen gewährt und haben eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren; sie werden vom Schweizer Bund zu 85% garantiert und sind durch Aktien von SWISS und Edelweiss, die von der Deutschen Lufthansa AG gehalten werden, abgesichert; die Mittel dürfen nur bei der SWISS und Edelweiss eingesetzt werden; konzerninterne Dividendenzahlungen müssen für den Zeitraum der Inanspruchnahme des Kredits unterbleiben; die garantierten Kredite des Schweizer Bundes werden nach aktuellem Stand auf die zugesagten Stabilisierungsmaßnahmen angerechnet und führen zu einer Reduzierung in gleicher Höhe.
Mit den Regierungen in Österreich und Belgien dauern die Verhandlungen bezüglich etwaiger staatlicher Stabilisierungsmaßnahmen für Austrian Airlines beziehungsweise Brussels Airlines noch an.

5 Finanzinstrumente und Finanzschulden

FINANZINSTRUMENTE

In den nachfolgenden Tabellen sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die einzelnen Stufen sind dabei folgendermaßen definiert:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert für die Bewertung übernommen wurden.

Stufe 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.

Stufe 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Zum 31. März 2020 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien:

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERMÖGENSWERTEN ZUM 31.03.2020

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV 3.306 52 - 3.358
Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate - 51 - 51
Wertpapiere 3.306 1 - 3.307
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - 1.772 - 1.772
Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value - 34 - 34
Eigenkapitalinstrumente - 19 - 19
Fremdkapitalinstrumente - 15 - 15
Vermögenswerte gesamt 3.306 1.858 - 5.164

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERBINDLICHKEITEN ZUM 31.03.2020

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV - -945 - -945
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - -690 - -690
Verbindlichkeiten gesamt - -1.635 - -1.635

Zum 31. März 2020 lagen aufgrund des Corona-bedingten Rückgangs der Flugleistungen in der Treibstoffpreis-und der operativen Währungssicherung Übersicherungen vor, so dass Sicherungsbeziehungen, die bisher im Hedge Accounting designiert waren, vorzeitig beendet werden mussten. Auf Basis aktueller Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf wurde die Höhe des verbleibenden Treibstoffbedarfs und des Fremdwährungsexposures bestimmt. Für das darüberhinausgehende Volumen an abgeschlossenen Sicherungsgeschäften wurden Sicherungsbeziehungen dedesigniert und die kumulierte Marktwertänderung in Höhe von -890 Mio. EUR aus der Marktbewertungsrücklage in das Finanzergebnis umgegliedert. Davon entfiel ein Aufwand 925 Mio. EUR auf Treibstoffpreissicherungen und ein Ertrag von 35 Mio. EUR auf operative Währungssicherungen. Die entsprechenden Sicherungsgeschäfte werden bis zu ihrer Fälligkeit als freistehende Derivate erfolgswirksam über die GuV bilanziert. Inklusive der bereits bis zum 31. März realisierten Geschäfte belief sich der Ergebniseffekt hieraus auf -950 Mio. EUR.

Zum 31. Dezember 2019 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien:

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERMÖGENSWERTEN ZUM 31.12.2019

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV 359 13 - 372
Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate - 12 - 12
Wertpapiere 359 1 - 360
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - 1.352 - 1.352
Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value - 1.632 - 1.632
Eigenkapitalinstrumente - 22 - 22
Fremdkapitalinstrumente - 1.610 - 1.610
Vermögenswerte gesamt 359 2.997 - 3.356

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERBINDLICHKEITEN ZUM 31.12.2019

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV - -67 - -67
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - -199 - -199
Verbindlichkeiten gesamt - -266 - -266

Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Devisentermingeschäfte und -swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise von Devisenoptionen sowie den Optionen, die im Rahmen der Treibstoffpreissicherung verwendet werden, werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte der Fremdkapitalinstrumente entsprechen ebenfalls dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente.

Für flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts anzunehmen.

FINANZSCHULDEN

Die nachfolgende Tabelle enthält die Buch- und Marktwerte der einzelnen Klassen von Finanzschulden. Bei den Anleihen entsprechen die Marktwerte den Börsennotierungen. Die Marktwerte für die übrigen Finanzschulden wurden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze für entsprechende Restlaufzeiten/Tilgungsstrukturen unter Zugrundelegung zugänglicher Marktinformationen (Bloomberg) ermittelt.

FINANZSCHULDEN

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31.03.2020 31.12.2019
in Mio. € Buchwert Marktwert Buchwert Marktwert
--- --- --- --- ---
Anleihen 1.135 930 1.094 1.026
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.422 3.335 2.110 2.150
Sonstige Verbindlichkeiten 4.049 3.892 3.954 3.883
Summe 8.606 8.157 7.158 7.059
Leasingverbindlichkeiten 2.866 n.a. 2.872 n.a.
Summe 11.472 n.a. 10.030 n.a.

6 Ergebnis je Aktie

ERGEBNIS JE AKTIE

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31.03.2020 31.03.2019
"Unverwässertes" / "Verwässertes" Ergebnis je Aktie - 4,44 - 0,72
Konzernergebnis Mio. € - 2.124 - 342
Gewichteter Durchschnitt der Aktienanzahl 478.194.257 475.210.728

7 Gezeichnetes Kapital

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7. Mai 2019 wurde der Vorstand dazu ermächtigt, bis zum 6. Mai 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 450.000.000 EUR durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital A). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 7. Mai 2019 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 6. Mai 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 30.000.000 EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien an die Mitarbeiter (Genehmigtes Kapital B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Bis zum 31.03.2020 wurden im Rahmen dieser Ermächtigung Aktien mit einem Nennbetrag von insgesamt 7.637.832 EUR ausgegeben.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2020 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 122.417.728 EUR bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, die gemäß einem Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2020 bis zum 4. Mai 2025 von der Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 7. Mai 2019 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 6. Mai 2024 zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt. Der Erwerb ist auf 10 % des derzeitigen Grundkapitals beschränkt. Der Vorstand ist gemäß dem Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2019 ermächtigt, eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben und entsprechende Derivatgeschäfte abzuschließen.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2020 wurde der im Jahresabschluss 2019 ausgewiesene Bilanzgewinn von 298 Mio. EUR vollständig in die Gewinnrücklage eingestellt.

8 Pensionsverpflichtungen

Der Zinssatz, der zur Ermittlung der Verpflichtungen in Deutschland verwendet wurde, betrug 1,7 %. Zum 31. Dezember 2019 betrug dieser Zinssatz 1,4 %. Für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen in der Schweiz wurde ein Zinssatz von 0,75 % (31. Dezember 2019: 0,3 %) verwendet. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen resultiert im Wesentlichen aus der negativen Wertentwicklung bei den Planvermögen.

9 Segmentberichterstattung

Aufgrund der IFRIC-Agenda-Entscheidung vom 17. September 2019 sind Entschädigungszahlungen für Flugausfälle und -verspätungen nicht mehr aufwandswirksam sondern umsatzkürzend zu erfassen. Die Lufthansa Group hat diese Änderung retrospektiv zum 31. Dezember 2019 umgesetzt, so dass sich eine Anpassung der Vorjahreswerte in Form einer gleichlautenden Reduktion der Verkehrserlöse und Materialaufwendungen ergab.

Die Segmentierung wurde gegenüber dem Jahresab-schluss zum 31. Dezember 2019 geändert. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2020 wird Brussels Airlines, Germanwings und das Langstreckengeschäft der Eurowings durch die Network Airlines Gruppe gesteuert und vor diesem Hintergrund dem Segment Network Airlines zugeordnet. Die Geschäftsaktivitäten der Lufthansa Technik im Bereich Line Maintenance sind zum 1. Januar 2020 auf die Deutsche Lufthansa AG übergegangen und werden in Eigenregie durchgeführt und im Segment Network Airlines erfasst. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Aus den geänderten Segmentzuordnungen ergaben sich für das Vorjahr für das Geschäftsfeld Network Airlines eine Erhöhung der Umsatzerlöse um 380 Mio. EUR sowie eine Verschlechterung des Adjusted EBIT um 82 Mio. EUR. Die Vorjahreszahlen im Geschäftsbereich Technik veränderten sich bei den Umsatzerlösen um -83 Mio. EUR und beim Adjusted EBIT um -2 Mio. EUR.

SEGMENTINFORMATIONEN NACH DEN BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Jan. - März 2020

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in Mio. € Network Airlines Eurowings Logistik Technik Catering Summe berichtspflichtiger operativer Segmente
Außenumsätze 3.832 323 544 1.109 525 6.333
davon Verkehrserlöse 3.606 321 516 - - 4.443
Konzerninnenumsätze 201 9 10 483 135 838
Umsatzerlöse 4.033 332 554 1.592 660 7.171
Übrige operative Erträge 219 34 15 79 19 366
Operative Erträge 4.252 366 569 1.671 679 7.537
Operative Aufwendungen 5.141 516 593 1.660 731 8.641
davon Materialaufwand 2.734 327 394 960 280 4.695
davon Personalaufwand 1.106 59 96 374 308 1.943
davon Abschreibungen 495 54 39 50 31 669
davon sonstige Aufwendungen 806 76 64 276 112 1.334
Beteiligungsergebnis -2 -25 2 -7 -3 -35
davon Ergebnis Equity-Bewertung -1 -25 2 -7 -3 -34
Adjusted EBIT1) -891 -175 -22 4 -55 -1.139
Überleitungspositionen -268 -58 -19 -3 -101 -449
Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung -267 -58 -20 1 -101 -445
Pensionssondereffekte - - - -1 - -1
Ergebnis Anlagenabgang -1 - 1 -3 - -3
EBIT -1.159 -233 -41 1 -156 -1.588
Übriges Finanzergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Gebundenes Kapital2) 11.734 1.210 2.046 5.556 1.355 21.901
davon aus Equity-Beteiligungen 24 153 52 273 128 630
Segmentinvestitionen 598 43 75 49 12 777
davon aus Equity-Beteiligungen - - - 3 - 3
Mitarbeiter zum Stichtag 60.828 3.350 4.486 24.165 34.269 127.098

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in Mio. € Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen Überleitung Konzern
Außenumsätze 108 - 6.441
davon Verkehrserlöse - 96 4.539
Konzerninnenumsätze 52 -890 -
Umsatzerlöse 160 -890 6.441
Übrige operative Erträge 490 -321 535
Operative Erträge 650 -1.211 6.976
Operative Aufwendungen 726 -1.205 8.162
davon Materialaufwand 69 -721 4.043
davon Personalaufwand 203 -3 2.143
davon Abschreibungen 29 -18 680
davon sonstige Aufwendungen 425 -463 1.296
Beteiligungsergebnis 1 - -34
davon Ergebnis Equity-Bewertung - -1 -35
Adjusted EBIT1) -75 -6 -1.220
Überleitungspositionen -4 51 -402
Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung 1 53 -391
Pensionssondereffekte -4 - -5
Ergebnis Anlagenabgang -1 -2 -6
EBIT -79 45 -1.622
Übriges Finanzergebnis -1.054
Ergebnis vor Ertragsteuern -2.676
Gebundenes Kapital2) 3.273 -549 24.625
davon aus Equity-Beteiligungen 6 - 636
Segmentinvestitionen 11 -15 773
davon aus Equity-Beteiligungen - - 3
Mitarbeiter zum Stichtag 9.868 - 136.966

1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum EBIT ↗ Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 7, im Zwischenlagebericht.

2) Das gebundene Kapital resultiert aus der Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten (latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate) abzüglich der nicht verzinslichen Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten).

SEGMENTINFORMATIONEN NACH DEN BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Jan. - März 2019¹

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in Mio. € Network Airlines Eurowings Logistik Technik Catering Summe berichtspflichtiger operativer Segmente
Außenumsätze 4.974 416 606 1.106 598 7.700
davon Verkehrserlöse 4.698 414 577 - - 5.689
Konzerninnenumsätze 220 -3 10 539 167 933
Umsatzerlöse 5.194 413 616 1.645 765 8.633
Übrige operative Erträge 217 34 18 56 13 338
Operative Erträge 5.411 447 634 1.701 778 8.971
Operative Aufwendungen 5.659 605 623 1.577 778 9.242
davon Materialaufwand 3.101 402 419 983 324 5.229
davon Personalaufwand 1.189 68 104 354 308 2.023
davon Abschreibungen 467 61 37 45 29 639
davon sonstige Aufwendungen 902 74 63 195 117 1.351
Beteiligungsergebnis 6 -16 13 -1 2 4
davon Ergebnis Equity-Bewertung 6 -16 4 -1 2 -5
Adjusted EBIT2) -242 -174 24 123 2 -267
Überleitungspositionen - 1 -5 - 1 -3
Außerplanmäßige Abschreibung / Zuschreibung 20 -9 1 12
Pensionssondereffekte - - - - - -
Ergebnis Anlagenabgang -20 1 4 - - -15
EBIT -242 -173 19 123 3 -270
Übriges Finanzergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Gebundenes Kapital3) 10.901 1.443 1.986 5.506 1.533 21.369
davon aus Equity-Beteiligungen 32 133 58 300 143 666
Segmentinvestitionen 986 13 135 78 17 1.229
davon aus Equity-Beteiligungen - - - 16 - 16
Mitarbeiter zum Stichtag 60.417 4.051 4.504 22.197 35.675 126.844

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in Mio. € Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen Überleitung Konzern
Außenumsätze 138 - 7.838
davon Verkehrserlöse - 116 5.805
Konzerninnenumsätze 64 -997 -
Umsatzerlöse 202 -997 7.838
Übrige operative Erträge 422 -257 503
Operative Erträge 624 -1.254 8.341
Operative Aufwendungen 684 -1.244 8.682
davon Materialaufwand 66 -794 4.501
davon Personalaufwand 219 -1 2.241
davon Abschreibungen 26 -8 657
davon sonstige Aufwendungen 373 -441 1.283
Beteiligungsergebnis 1 - 5
davon Ergebnis Equity-Bewertung - 1 -4
Adjusted EBIT2) -59 -10 -336
Überleitungspositionen 1 -6 -8
Außerplanmäßige Abschreibung / Zuschreibung 1 -3 10
Pensionssondereffekte - - -
Ergebnis Anlagenabgang - -3 -18
EBIT -58 -16 -344
Übriges Finanzergebnis -68
Ergebnis vor Ertragsteuern -412
Gebundenes Kapital3) 1.793 -179 22.983
davon aus Equity-Beteiligungen 6 - 672
Segmentinvestitionen 17 15 1.261
davon aus Equity-Beteiligungen - - 16
Mitarbeiter zum Stichtag 9.951 - 136.795

1) Werte angepasst.

2) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum EBIT ↗ Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 7, im Zwischenlagebericht.

3) Das gebundene Kapital resultiert aus der Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten (latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate) und abzüglich der nicht verzinslichen Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten).

AUßENUMSÄTZE NACH REGIONEN Jan. - März 2020

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in Mio. € Europa davon Deutschland Nordamerika davon USA Mittel- und Südamerika Asien/Pazifik
Verkehrserlöse1) 3.138 1.440 702 632 102 422
Andere Betriebserlöse 790 265 585 454 91 308
Umsatzerlöse 3.928 1.705 1.287 1.086 193 730

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in Mio. € Nahost Afrika Konzern
Verkehrserlöse1) 83 92 4.539
Andere Betriebserlöse 75 53 1.902
Umsatzerlöse 158 145 6.441

1) Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.

AUßENUMSÄTZE NACH REGIONEN Jan. - März 2019

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in Mio. € Europa davon Deutschland Nordamerika davon USA Mittel- und Südamerika Asien/Pazifik
Verkehrserlöse 1: 3.983 1.892 865 782 118 604
Andere Betriebserlöse 881 253 598 499 112 333
Umsatzerlöse 4.864 2.145 1.463 1.281 230 937

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in Mio. € Nahost Afrika Konzern
Verkehrserlöse 1: 128 107 5.805
Andere Betriebserlöse 64 45 2.033
Umsatzerlöse 192 152 7.838

1) Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.

10 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Wie im Anhang zum Konzernabschluss 2019 unter ↗ Erläuterung 48 (Geschäftsberichts 2019, S. 219 ff.) dargestellt, erbringen die Geschäftsfelder des Lufthansa Konzerns im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen auch für nahestehende Unternehmen und nehmen andererseits auch Leistungen von diesen in Anspruch. Diese umfangreichen Liefer- und Leistungsbeziehungen werden unverändert zu Marktpreisen abgewickelt. Wesentliche Veränderungen zum Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Auch die im ↗ Vergütungsbericht 2019 (Geschäftsberichts 2019, S. 115 ff.) und unter ↗ Erläuterung 49, des Anhangs zum Konzernabschluss 2019 (Geschäftsbericht 2019, S. 222) beschriebenen vertraglichen Beziehungen mit dem nahestehenden Personenkreis bestehen unverändert fort, sind aber für den Konzern nicht von materieller Bedeutung.

11 Veröffentlichte, aber noch nicht angewandte Rechnungslegungsvorschriften

Die vom IASB herausgebrachten Änderungen für die Geschäftsjahre, die nach dem 1. Januar 2020 beginnen, haben derzeit keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Weitere Informationen zu den Änderungen sind im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2019, ↗ Erläuterung 2 "Neue Standards in der internationalen Rechnungslegung nach IFRS und Interpretationen", S. 144 ff. dargestellt.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Frankfurt, den 2. Juni 2020 Der Vorstand

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Carsten Spohr Thorsten Dirks Christina Foerster
Vorsitzender des Vorstands Mitglied des Vorstands Ressort Digital & Finanzwesen Mitglied des Vorstands Ressort Customer & Corporate Responsibility

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Harry Hohmeister Detlef Kayser Michael Niggemann
Mitglied des Vorstands Ressort Commercial Passenger Airlines Mitglied des Vorstands Ressort Airline Resources & Operations Standards Mitglied des Vorstands Ressort Personal, Recht und M&A

Impressum

Herausgeber

Deutsche Lufthansa AG

Venloer Straße 151 - 153

50672 Köln

Registereintragung: Amtsgericht Köln HRB 2168

Redaktion

Dennis Weber (Ltg.)

Patrick Winter

Kontakt

Dennis Weber

+ 49 69 696 - 28001

Deutsche Lufthansa AG

Investor Relations

LAC, Airportring

60546 Frankfurt am Main Telefon: + 49 69 696 - 28001

Telefax: + 49 69 696 - 90990

E-Mail: [email protected]

Aktuelle Finanzinformationen im Internet:

↗ www.lufthansagroup.com/investor-relations

Finanzkalender 2020

25. Juni Außerordentliche Hauptversammlung

6. August Veröffentlichung 2. Zwischenbericht Januar - Juni 2020

5. November Veröffentlichung 3. Zwischenbericht Januar - September 2020

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Bei den in unserem 1. Zwischenbericht 2020 veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind erkennbar an zukunftsgerichteten Begriffen wie zum Beispiel "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit", "können", "könnten", "sollten" oder "bestreben". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtig erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen -insbesondere im Chancen- und Risikobericht des Geschäftsberichts - beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Die Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken oder ein Nichteintritt der zugrunde liegenden Erwartungen oder Annahmen könnte die tatsächlichen Ergebnisse erheblich (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen vorhergesehenen Ergebnissen wesentlich unterscheiden. Lufthansa übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse bzw. Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.

Hinweis

Die Begriffe "Lufthansa Group", "Lufthansa Konzern" sowie "Konzern" werden in diesem Geschäftsbericht als Synonyme verwendet. Zur Vereinfachung der Sprache haben wir in unserem Bericht die maskuline Form verwendet. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Sämtliche Veränderungsangaben beziehen sich auf den Vorjahresvergleichszeitraum, sofern nicht anderweitig angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.