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Deutsche Lufthansa AG Interim / Quarterly Report 2007

Apr 26, 2007

109_10-q_2007-04-26_db04f28c-8040-4f40-aa6d-8a33e94485df.pdf

Interim / Quarterly Report

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  1. Zwischenbericht Januar – März 2007

4,7 Mrd.

Umsatz in EUR

36 Mio.

Operatives Ergebnis in EUR

554 Mio.

Konzernergebnis in EUR

Der LufthansaKonzern im Überblick

Kennzahlen *
Januar – März
2007
Januar – März
2006
Veränderung
in %
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse Mio. € 4 696 4 446 5,6
- davon Verkehrserlöse Mio. € 3 568 3 364 6,1
Operatives Ergebnis Mio. € 36 – 75
EBIT Mio. € 161 – 10
EBITDA Mio. € 436 250 74,4
Konzernergebnis Mio. € 554 – 98
Kennzahlen zu Bilanz und Kapitalflussrechnung
Bilanzsumme Mio. € 21 014 19 227 9,3
Eigenkapitalquote % 26,4 23,3 3,1 PP
Netto-Liquidität ** Mio. € 162 74 118,9
Operativer Cashflow Mio. € 529 290 82,4
Investitionen Mio. € 470 612 – 23,2
Rentabilitätskennzahlen
Operative Marge % 0,8 – 1,7 2,5 PP
EBIT-Marge % 3,4 – 0,2 3,6 PP
EBITDA-Marge % 9,3 5,6 3,7 PP
LufthansaAktie
Quartalsabschlusskurs 20,33 14,77 37,6
Ergebnis pro Aktie 1,21 – 0,21
Leistungsdaten
Fluggäste Tsd. 12 329 11 412 8,0
Fracht und Post Tsd. t 427 410 4,1
Sitzladefaktor % 74,5 71,9 2,6 PP
Fracht-Nutzladefaktor % 69,1 68,3 0,8 PP
Angebotene Gesamt-Tonnenkilometer Mio. 6 382 6 114 4,4
Verkaufte Gesamt-Tonnenkilometer Mio. 4 605 4 315 6,7
Gesamt-Nutzladefaktor % 72,2 70,6 1,6 PP
Flüge 163 047 156 437 4,2
Mitarbeiter
Mitarbeiter zum 31. März Anzahl 95 696 92 616 3,3

* Wegen Veränderung des Konsolidierungskreises ist die Vergleichbarkeit der Zahlen mit den Vorjahreswerten leicht eingeschränkt. ** Die langfristigen Wertpapiere, die als Liquiditätsreserve dienen und kurzfristig liquidierbar sind, werden in die Berechnung der Netto-Liquidität einbezogen.

Der vorliegende Zwischenabschluss zum 31. März 2007 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 unter Berücksichtigung der seit 1. Januar 2007 gültigen Standards erstellt.

Veröffentlichungstag: 26. April 2007

Inhalt

  • 1 An unsere Aktionäre
  • 7 Die Geschäftsfelder
  • 15 Zwischenabschluss
  • 20 Weitere Erläuterungen Impressum

Sehr geehrte Aktionäre,

Lufthansabefi ndet sich auf Wachstumskurs – wie auch die Weltwirtschaft, die seit beinahe vier Jahren expandiert. Alle Indikatoren deuten darauf hin, dass sich der Aufschwung auch in der Luftverkehrsbranche fortsetzen wird. Lufthansaist weiter im Steigfl ug. Nicht nur die Verkehrsvolumina erhöhten sich deutlich, auch das operative Ergebnis konnte weiter verbessert werden. Erstmals nach vier Jahren wurde für das erste Quartal mit 36 Mio. EUR ein positives operatives Ergebnis ausgewiesen. Das Konzernergebnis wurde um 652 Mio. EUR auf 554 Mio. EUR verbessert. Darin enthalten ist ein Gewinn in Höhe von 499 Mio. EUR aus dem Verkauf der Thomas Cook-Anteile.

Aktie

Die Aktienmärkte entwickelten sich im ersten Quartal uneinheitlich. Im Deutschen Aktienindex (DAX) wurden die Kursanstiege durch zwei deutliche Korrekturphasen unterbrochen. Insgesamt stieg der DAX jedoch um 4,9 Prozent und lag Ende März bei 6.917 Punkten.

Die LufthansaAktie hat dagegen um 2,5 Prozent verloren, zum 30. März lag die Notierung bei 20,33 EUR. Die Analysten beurteilen die LufthansaAktie jedoch weiter positiv. Mehr als die Hälfte rät zum Kauf, keiner der 20 Analysten zum Verkauf. Die Kursziele liegen derzeit zwischen 21 und 26 EUR.

Am 31. März befanden sich 55,9 Prozent des LufthansaAktienkapitals in Händen deutscher Anteilseigner. Aktionäre aus den Vereinigten Staaten hielten 15,5 Prozent, solche aus Großbritannien 13,5 Prozent. 24,0 Prozent des Grundkapitals waren in privatem Besitz, 76,0 Prozent wurden von institutionellen Anlegern gehalten oder verwaltet.

Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum

Am 17. Februar haben sich Lufthansaund die Gewerkschaft ver.di auf einen neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Bodenpersonals geeinigt. Er hat eine Laufzeit von 17 Monaten bis Ende Mai 2008. Ab Mai 2007 wird die Grundvergütung der Mitarbeiter um 3,4 Prozent erhöht. Für die Monate Januar bis April werden einmalig 525 EUR gezahlt. Die Mitarbeiter erhalten ferner eine Ergebnisbeteiligung. Weiter wurde die Krisenvereinbarung aus 2004 verlängert, die dem Unternehmen unter defi nierten wirtschaftlichen Voraussetzungen eine fl exible Anpassung der Personalkapazitäten ermöglicht.

Der Aufsichtsrat der Lufthansahat am 7. März dem Verkauf der Anteile von Thomas Cook zugestimmt. Die Genehmigung der EU-Wettbewerbsbehörde folgte am 26. März. Die im Dezember 2006 mit der KarstadtQuelle AG getroffene Vereinbarung wird damit rechtswirksam. Als Teil dieser Vereinbarung erhöht Lufthansaihre Anteile an der Condor Flugdienst GmbH von bislang 10,0 auf 24,9 Prozent und wird vorbehaltlich der endgültigen Freigabe durch die Kartellbehörden die von Condor gehaltenen Anteile an SunExpress übernehmen.

Im Berichtszeitraum hat die Lufthansafür ihre Geschäftspolitik zahlreiche Preise erhalten. So hat sie den Unternehmenswettbewerb "Talent-Inside" der Initiative "Potenzial Frankfurt Rhein Main" gewonnen. Auch wurde Lufthansavon den Lesern des Geschäftsreisemagazins "Business Traveller Deutschland" mehrfach ausgezeichnet. Abermals erhielt die LufthansaSchool of Business eine Auszeichnung für ihre "Corporate University" und von der Armbrust Aviation Group ist Lufthansaerneut für das beste Treibstoffmanagement der Airline-Branche ausgezeichnet worden.

Organveränderungen

Änderungen in der Zusammensetzung der Organe der Lufthansahat es im abgelaufenen Quartal nicht gegeben.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im vierten Jahr in Folge befi ndet sich die Weltwirtschaft im Aufschwung. Die Dynamik geht vor allem von den asiatischen Ländern aus. Aber auch in Europa hat die Konjunktur spürbar an Kraft gewonnen. In Deutschland wird der Aufschwung von der Inlandsnachfrage wie vom Export gleichermaßen getragen. Für das Gesamtjahr wird ein Wachstum der Weltwirtschaft in Höhe von 3,4 Prozent und für den Euroraum von 2,4 Prozent erwartet.

Risiken dürften vor allem von volatilen Rohstoffpreisen, geopolitischen Spannungen und einer möglichen stärkeren Abschwächung der Konjunktur in den Vereinigten Staaten ausgehen. Die Ausschläge am Rohölmarkt haben sich gegenüber dem Vorjahr ein wenig verringert. Der Durchschnittspreis im ersten Quartal für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent lag bei 59 USD (Vorjahr: 63 USD).

Die weltweite Konjunkturbelebung hat auch den Luftverkehr befl ügelt. In den ersten beiden Monaten ist nach Informationen der IATA der Passagierverkehr um 6,5 Prozent, das Frachtaufkommen um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Für das Gesamtjahr 2007 erwartet die Branche beim Passagierverkehr ein Wachstum zwischen 6 und 7 Prozent und beim Frachtverkehr von 5 Prozent.

Angewendete Standards und Konsolidierungskreisveränderungen

Der vorliegende Zwischenbericht zum 31. März 2007 wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die ab 1. Januar 2007 gültigen Standards und Interpretationen angewendet. Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2006 angewandt.

Gegenüber dem 31. März 2006 wurde der Konsolidierungskreis insbesondere um die im vierten Quartal 2006 mehrheitlich übernommene Aerococina S.A. de C.V. sowie die Anfang Januar 2007 mehrheitlich übernommene LSG Sky Chefs Birmingham Ltd. erweitert. Im Geschäftsfeld Passagierbeförderung wurden zusätzlich zwei, im Geschäftsfeld Catering vier und im Geschäftsfeld Service - und Finanzgesellschaften sieben Gesellschaften neu konsolidiert. Acht Zweckgesellschaften des Geschäftsfelds Passagierbeförderung, drei Gesellschaften des Geschäftsfelds Logistik, zwölf Gesellschaften des Geschäftsfelds Catering sowie fünf Gesellschaften des Geschäftsfelds Service- und Finanzgesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Über die Einzelheiten informieren wir auf Seite 20 dieses Berichts und in den betroffenen Geschäftsfeldern.

Geschäftsverlauf

Die Verkehrsleistungen des LufthansaKonzerns sind im ersten Quartal 2007 deutlich gestiegen. Lufthansa Passage Airlines und LufthansaCargo haben ihr Angebot gemessen in Tonnenkilometern um insgesamt 4,4 Prozent ausgeweitet. Zugleich hat sich der Absatz um 6,7 Prozent verbessert. Die Gesamtauslastung wurde so um 1,6 Prozentpunkte auf 72,2 Prozent erhöht.

Die LufthansaPassage Airlines haben zwischen Januar und März 13,3 Millionen Fluggäste befördert, 8,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Angebot wurde um 4,6 Prozent ausgeweitet, der Absatz sogar um 8,5 Prozent, so dass sich der Sitzladefaktor um 2,6 Prozentpunkte auf 74,5 Prozent erhöht hat.

Im Frachtgeschäft ist die beförderte Menge um 4,1 Prozent auf 427.000 Tonnen gestiegen. Der Absatz übertraf mit einem Plus von 4,5 Prozent das Angebot (+ 3,2 Prozent). Der Nutzladefaktor hat sich so um 0,8 Prozentpunkte auf 69,1 Prozent erhöht.

Erträge

Die Verkehrserlöse des Konzerns sind im ersten Quartal um 6,1 Prozent auf 3,6 Mrd. EUR gestiegen. Im Geschäftsfeld Passagierbeförderung haben sie sich bei deutlicher Kapazitätsausweitung und stabilen Durchschnittserlösen um 8,5 Prozent erhöht. Im Geschäftsfeld Logistik dagegen sind die Verkehrserlöse um 4,2 Prozent zurückgegangen.

Die anderen Betriebserlöse haben sich um 4,3 Prozent auf 1,1 Mrd. EUR verbessert. Davon entfallen auf das Geschäftsfeld Technik 527 Mio. EUR (+ 3,5 Prozent) und auf das Geschäftsfeld Catering 426 Mio. EUR (+ 4,2 Prozent). Insgesamt ist der Umsatz auf 4,7 Mrd. EUR gestiegen, 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die betrieblichen Erträge erhöhten sich in Summe um 6,0 Prozent auf 5,1 Mrd. EUR.

Aufwand

Der betriebliche Aufwand ist dagegen unterproportional um 3,8 Prozent auf 5,0 Mrd. EUR gestiegen. Allein 2,5 Mrd. EUR entfallen auf den Materialaufwand (+ 4,6 Prozent). Die Steigerung wurde wesentlich durch um 2,7 Prozent erhöhte Gebühren (686 Mio. EUR) aufgrund gestiegenen Flugaufkommens beeinfl usst. Technikkosten erhöhten sich um 24,0 Prozent auf 207 Mio. EUR, da das erste Quartal verstärkt für Wartungsereignisse genutzt wurde. Für Treibstoff wurden

752 Mio. EUR aufgewendet, 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Ergebnis der Preissicherung lag im ersten Quartal bei – 8 Mio. EUR. Der Konzern sichert systematisch die benötigte Treibstoffmenge der folgenden 24 Monate gegen Preisschwankungen ab. Ziel ist es, für eine bessere Planung die Volatilität zu verringern. Die Absicherung erfolgt in monatlichen Raten, daher werden bei rückläufi gen Ölpreisen auch temporär negative Effekte aus der Preissicherung in Kauf genommen.

Der Personalaufwand hat sich um 1,7 Prozent auf 1,3 Mrd. EUR erhöht. Zum 31. März 2007 beschäftigte der Konzern 95.696 Mitarbeiter, das waren 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Um die Veränderungen des Konsolidierungskreises bereinigt hätte die Zahl der Mitarbeiter um 2,4 Prozent über dem Vorjahr gelegen.

Die Abschreibungen stiegen um 5,9 Prozent auf 269 Mio. EUR.

Ergebnis

Der LufthansaKonzern hat alle Ergebniskennzahlen deutlich steigern können.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit verbesserte sich um 102 Mio. EUR auf 56 Mio. EUR. Auch das um außerordentliche Positionen bereinigte operative Ergebnis ist deutlich um 111 Mio. EUR auf 36 Mio. EUR angestiegen. Das die Ergebnisse der Beteiligungen berücksichtigende EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) erhöhte sich sogar auf 161 Mio. EUR (Vorjahr: – 10 Mio. EUR). Das Konzernergebnis wird mit 554 Mio. EUR (+ 652 Mio. EUR) ausgewiesen. Darin enthalten ist ein Gewinn in Höhe von 499 Mio. EUR aus dem Verkauf der Thomas Cook-Anteile an KarstadtQuelle .

Überleitung Ergebnisse

Januar – März 2007 Januar – März 2006
in Mio. € GuV Über
leitung
operatives
Ergebnis
GuV Über
leitung
operatives
Ergebnis
Umsatzerlöse 4 696 4 446
Bestandsveränderungen 49 34
Sonstige betriebliche Erträge 320 299
- davon Erträge aus Buchgewinnen
und kurzfristigen Finanzinvestitionen
– 10 – 5
- davon Erträge aus Auflösung von
Rückstellungen
– 9 – 25
- davon Zuschreibungen Anlage
vermögen
– 5 – 1
- davon Stichtagskurs bzw. langfristige
Finanz schulden
– 6 – 3
Summe betriebliche Erträge 5 065 – 30 4 779 – 34
Materialaufwand – 2 502 – 2 392
Personalaufwand – 1 273 – 1 252
- davon nachzuverrechnender Dienst
zeitaufwand
Abschreibungen – 269 – 254
- davon außerplanmäßige
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen – 965 – 927
- davon Aufwendungen aus Buchver
lusten und Finanzinvestitionen
4 5
- davon Stichtagskursbewertung lang
fristiger Finanzschulden
6 0 *
- davon Drohverlustrückstellung
Summe betriebliche Aufwendungen – 5 009 10 – 4 825 5
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 56 – 46
Summe Überleitung operatives Ergebnis – 20 – 29
Operatives Ergebnis 36 – 75
Beteiligungsergebnis 91 27 **
Übrige Finanzposten 14 9
EBIT 161 – 10 **
Abschreibungen (aus betrieblichem
Ergebnis )
269 254
Abschreibungen auf Finanzanlagen
(inkl. at equity)
6 6
EBITDA 436 250 **

* Gerundet unter 1 Mio. EUR.

** Vorjahr um Thomas Cook angepasst.

Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme liegt Ende des ersten Quartals 2007 mit 21,0 Mrd. EUR um 1,6 Mrd. EUR über der Bilanzsumme zum Jahresende 2006. Der deutliche Anstieg ist unter anderem auf die Einbuchung einer Forderung in Höhe von 880 Mio. EUR aus dem Verkauf der Thomas Cook-Anteile zurückzuführen. Da der Abschluss der Transaktion erst am 2. April erfolgte, wird der Buchwert der Beteiligung an Thomas Cook zum 31. März 2007 wie zum Jahresende 2006 noch als zum Verkauf stehender Vermögenswert ausgewiesen. Aus diesem Grund sowie saisonal und abrechnungsbedingt legten auf der Aktivseite die kurzfristigen Forderungen um 1,2 Mrd. EUR zu, während die Flüssigen Mittel noch auf dem Niveau des Jahresendes liegen. Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 340 Mio. EUR auf 13,3 Mrd. EUR, davon die Position Flugzeuge um 137 Mio. EUR auf 7,5 Mrd. EUR. Damit reduzierte sich der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme von 66,6 Prozent zum Jahresende 2006 auf nunmehr 63,3 Prozent.

Auf der Passivseite legte das Eigenkapital (inklusive der Anteile der Minderheitengesellschafter) gegenüber dem Jahresende 2006 um 639 Mio. EUR zu und beträgt nunmehr insgesamt 5,5 Mrd. EUR. Der Anstieg resultiert überwiegend aus dem hohen Konzernergebnis von 554 Mio. EUR. Auch die den Minderheitengesellschaftern zuzurechnenden Anteile nahmen um 39 Mio. EUR zu, was überwiegend auf das Dritten zuzurechnende anteilige Ergebnis der SWISS aus der Equity-Bewertung zurückzuführen ist (37 Mio. EUR).

Die Eigenkapitalquote stieg auf 26,4 Prozent gegenüber 25,2 Prozent zum Ende des Geschäftsjahres 2006.

Zum 31. März 2007 liegt die Netto-Liquidität – einschließlich langfristiger Liquiditätsreserven von 546 Mio. EUR – bei 162 Mio. EUR gegenüber dem Stand von 101 Mio. EUR zum Jahresende 2006. Das Gearing inklusive Pensionsrückstellungen beträgt 67,3 Prozent (Jahresende 2006: 75,7 Prozent).

Cashflow und Investitionen

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2007 konnte ein operativer Cashfl ow von 529 Mio. EUR (Vorjahr: 290 Mio. EUR) erwirtschaftet werden. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf dem verbesserten Ergebnis und einer positiven Entwicklung des Working Capitals. Die Brutto-Investitionen betrugen insgesamt 470 Mio. EUR, davon entfi elen 357 Mio. EUR auf Schlusszahlungen für drei Airbus A340 und zwei Airbus A319 sowie Flugzeugüberholungen und Flugzeuganzahlungen. In Finanzanlagen wurden 43 Mio. EUR investiert, davon 18 Mio. EUR in Beteiligungen. Über die Investitionen hinaus wurden 92 Mio. EUR in kurzfristige Wertpapiere angelegt. Der Finanzmittelbedarf wurde teilweise durch Zins- und Dividendeneinnahmen sowie Einnahmen aus der Veräußerung von Vermögenswerten gedeckt, so dass für die Investitionstätigkeit und Geldanlagen insgesamt Netto-Zahlungsmittel von 502 Mio. EUR eingesetzt wurden (Vorjahr: 127 Mio. EUR). Für die Finanzierungstätigkeit, d. h. die planmäßigen Tilgungen von Finanzschulden, Gewinnausschüttungen an Minderheitengesellschafter und die laufenden Zinszahlungen wurden 112 Mio. EUR (Vorjahr: 842 Mio. EUR) be nötigt, so dass sich die Zahlungsmittel insgesamt um 85 Mio. EUR (Vorjahr: 679 Mio. EUR) reduzierten. Die Innenfi nanzierungsquote lag im abgelaufenen Quartal bei 112,6 Prozent, im Vorjahr betrug sie 47,4 Prozent.

Konzernflotte

Bestand Konzernflugzeuge am 31.3.2007

Hersteller/Typ Veränderung Anteil
Lufthansa
AG
Lufthansa
Cargo AG
CityLine Air Dolomiti Germanwings Eurowings Konzern zum
31.3.2006
zum
31.12.2006
Financial/
Operating
Lease
Airbus A300 14 14
Airbus A310 4 4 – 1
Airbus A319 ** 20 21 41 + 4 + 2 13
Airbus A320 36 3 39 3
Airbus A321 26 26 1
Airbus A330 10 10 – 2
Airbus A340 45 45 + 6 + 3
Boeing 747 30 30 1
Boeing 737 63 63 2
MD 11F 19 19
Canadair * 9 58 8 75 – 4 – 3 8
BAE 146 *** 5 14 19 18
AVRO 18 18 13
ATR 14 15 29 20
Gesamt 262 19 76 14 24 37 432 + 3 + 2 79

Leasingquote Konzern: 18 %

* Die im Eigentum der Lufthansabefindlichen Flugzeuge sind an Eurowings vermietet.

** Eins der im Eigentum der Lufthansabefindlichen Flugzeuge ist an Germanwings vermietet.

*** Fünf der im Operating Lease der Lufthansabefindlichen Flugzeuge sind an Air Dolomiti vermietet.

Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Am 16. April 2007 waren im Aktienregister der Deutschen LufthansaAG 45,75 Prozent Aktionäre eingetragen, die als Personen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft bzw. als Unternehmen ihren Sitz nicht in Deutschland haben. Der Anteil der von ausländischen Aktionären gehaltenen Anteile hat damit wieder die Schwelle von 45 Prozent überschritten.

Der Aufsichtsrat hat am 17. April 2007 der Bestellung von 45 Kurzstreckenfl ugzeugen, davon 30 Embraer 190-Familie und 15 Bombardier CRJ 900-Familie, für die Modernisierung und Erweiterung der Regionalfl otte, zugestimmt.

Die Hauptversammlung hat am 18. April 2007 Herrn Dr. Clemens Börsig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Bank AG, Frankfurt/Main, bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung 2008 als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat gewählt.

Zudem hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 17. Oktober 2008 eigene Aktien bis zu 10,0 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben.

Ausblick

Auch im laufenden Jahr wird erwartet, dass der Aufschwung der Weltwirtschaft anhält. Das wird auch der Lufthansazugute kommen. Der volatile Ölpreis wird zwar weiter das Ergebnis beeinfl ussen, ebenso erhebliche Überkapazitäten, die Druck auf die Preise ausüben. Mit wirkungsvollen Programmen zur Produktivitäts- und Ertragsteigerung hat sich der Konzern jedoch diesen Herausforderungen gestellt. Alle Geschäftsfelder wollen in den kommenden Jahren ihre Ertragskraft weiter steigern.

Wenn die aktuellen positiven Rahmenbedingungen anhalten, erwarten wir daher, das Ziel eines operativen Ergebnisses von 1 Mrd. EUR bereits in 2007 zu erreichen. Die ab dem dritten Quartal 2007 erwartete Vollkonsolidierung der SWISS wird das operative Ergebnis noch weiter verbessern.

Geschäftsfelder

Passagierbeförderung

Passagierbeförderung
Januar –
März 2007
Januar –
März 2006
Verände
rung in %
Umsatz Mio. € 3 186 2 917 9,2
- davon mit Gesell
schaften des Lufthansa
Konzerns
Mio. € 141 129 9,3
Segmentergebnis Mio. € 35 – 87
Operatives Ergebnis Mio. € – 41 – 113 63,7
EBITDA * Mio. € 256 41 524,4
Segmentinvestitionen Mio. € 346 150 130,7
Mitarbeiter
zum 31. März
Anzahl 38 995 37 502 4,0
Fluggäste ** Tsd. 12 329 11 412 8,0
Angebotene
Sitzkilometer **
Mio. 35 028 33 486 4,6
Verkaufte Sitzkilometer ** Mio. 26 109 24 066 8,5
Sitzladefaktor ** % 74,5 71,9 + 2,6 PP

* Vor Ergebnisübernahme anderer Gesellschaften.

** LufthansaPassage Airlines.

Das Segment Passagierbeförderung kann auf ein erfolgreiches erstes Quartal zurückblicken. Umsatz und Ergebnis wurden kräftig gesteigert.

Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem ersten Quartal 2006 leicht verändert. Zur Gruppe gehören die Deutsche LufthansaAG, Eurowings (inkl. Germanwings ), Air Dolomiti, LufthansaCityLine sowie einige Flugzeug-Finanzierungsgesellschaften und seit dem 1. Januar die Gesellschaften Miles & More International GmbH und LufthansaWorldShop GmbH. Zudem wird Air Trust voll- und damit SWISS at equity konsolidiert.

Die LufthansaPassage Airlines (Lufthansaund die unter LH-Regional zusammenarbeitenden Fluggesellschaften Air Dolomiti, CityLine, Eurowings, Contact Air, Augsburg Airways) haben von Januar bis März 12,3 Millionen Fluggäste befördert, 8,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Alle Verkehrsgebiete waren an diesem Ergebnis mit hohen einstelligen Zuwachsraten beteiligt.

Der Absatz ist um 8,5 Prozent gestiegen, bei einem um 4,6 Prozent erweiterten Angebot. Die Auslastung hat sich hierdurch um 2,6 Prozentpunkte auf 74,5 Prozent erhöht.

Ausschlaggebend für diesen Erfolg war vor allem die positive Entwicklung im mit 9,5 Millionen Flug gästen (+ 8,1 Prozent) größten Verkehrsgebiet: Europa. Die Ausweitung des Streckennetzes machte sich ebenso bezahlt wie die erfolgreiche Vermarktung der "betterFly "- Tarife. Trotz intensiven Wettbewerbs in Europa wurde der Kapazitätszuwachs komplett im Markt abgesetzt. Im Berichtszeitraum wurde das Angebot um 10,6 Prozent erhöht, der Absatz ist um 12,8 Prozent und der Sitzladefaktor um 1,2 Prozentpunkte auf 61,3 Prozent gestiegen.

Auch im Verkehrsgebiet Amerika ist die Zahl der Fluggäste mit einem Plus von 8,1 Prozent deutlich gewachsen. Die Kapazitäten wurden leicht aufgestockt (+ 2,0 Prozent). Der Absatz hat sich um 6,9 Prozent erhöht, die Auslastung ist weiter um 3,7 Prozentpunkte auf 81,4 Prozent gestiegen.

Im Verkehrsgebiet Asien/Pazifi k hat Lufthansa ebenfalls zugelegt. Die Zahl der Passagiere hat sich um 7,3 Prozent, der Absatz um 6,2 Prozent erhöht. Das Angebot wurde leicht (+ 1,1 Prozent) aufgestockt. Die Auslastung verbesserte sich deutlich von 78,3 auf 82,3 Prozent. Besonders stark werden die Strecken von und nach Indien nachgefragt.

Eine günstige Entwicklung verzeichnete auch das Verkehrsgebiet Naher Osten/Afrika. Insgesamt wurden 8,1 Prozent mehr Fluggäste befördert. Der Absatz hat sich um 9,0 Prozent, die Auslastung um 3,8 Prozentpunkte auf 73,5 Prozent erhöht. Rund 163.000 Flüge weltweit haben die LufthansaPassage Airlines durchgeführt, 4,2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Die positive Entwicklung hat sich auch auf die Verkehrserlöse des Geschäftsfelds ausgewirkt, die um 8,5 Prozent auf 3,0 Mrd. EUR anstiegen (davon Germanwings : 105 Mio. EUR). Ausschlaggebend war ein marktorientiertes Kapazitäts- und Erlösmanagement. Im saisonbedingten nachfrageschwachen ersten Quartal lag der Fokus auf einer Optimierung der Flugzeugauslastung. Die Durchschnittserlöse der Lufthansaund ihrer Regionalpartner sind dabei trotz der deutlichen Kapazitätsausweitung und negativer Währungseffekte insgesamt mit – 0,1 Prozent stabil geblieben. Die höheren Erlöse waren somit überwiegend vom Mengenwachstum getrieben. Der Anteil der Premium-Passagiere und

ihrer Erlöse lag weiter auf hohem Niveau. Die anderen Betriebserlöse sind um 42,2 Prozent auf 91 Mio. EUR gewachsen. Der Umsatz lag insgesamt mit 3,2 Mrd. EUR um 9,2 Prozent über Vorjahresniveau, die übrigen Segmenterträge verbesserten sich auf 287 Mio. EUR (+ 32,9 Prozent). Darin enthalten ist das ausgezeichnete at-equity-Ergebnis der SWISS mit 73 Mio. EUR. Insgesamt erwirtschaftete das Geschäftsfeld Passagierbeförderung Segmenterträge in Höhe von 3,5 Mrd. EUR (+ 10,9 Prozent).

Der Segmentaufwand hat sich um 6,8 Prozent und damit unterproportional zum Umsatz auf 3,4 Mrd. EUR erhöht. Für Material wurden 2,0 Mrd. EUR (+ 7,6 Prozent) aufgewendet, allein für Treibstoff waren es 645 Mio. EUR (+ 1,9 Prozent gegenüber Vorjahr). An Gebühren sind 618 Mio. EUR angefallen, 3,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darin enthalten sind gestiegene Sicherheitsgebühren (+ 21,8 Prozent) und höhere Aufwendungen für Flugsicherungsgebühren (+ 11,4 Prozent), ausgelöst durch höheres Aufkommen. Die Abfertigungsgebühren konnten hingegen um 2,5 Prozent reduziert werden.

Die übrigen bezogenen Leistungen belaufen sich auf 651 Mio. EUR (+ 16,8 Prozent). Höhere Technikkosten (+ 26,9 Prozent) für Triebwerks-Überholungen und Projekte für Produktverbesserungen in der Interkontinentalfl otte waren dafür maßgeblich.

Der Personalaufwand ist um 8,2 Prozent auf 646 Mio. EUR gestiegen. Ursachen für den Anstieg sind die Ausweitung der Personalkapazität, die Einmalzahlung aus dem neuen Tarifvertrag, Mehraufwand für ergebnisund leistungsabhängige Vergütungsbestandteile und die Ausweitung von Altersteilzeitverträgen.

Die Zuführung zu Pensionsrückstellungen ist um 3,4 Prozent auf 57 Mio. EUR gefallen. Die Belegschaft nahm bis Ende März um 1.493 Mitarbeiter oder 4,0 Prozent auf 38.995 Mitarbeiter zu. Vor allem in den operativen Bereichen wurde aufgrund der Angebotsausweitung zusätzliches Personal eingestellt.

Die Abschreibungen waren mit 186 Mio. EUR um 3,9 Prozent höher als im Vergleichsjahreszeitraum. Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 3,7 Prozent auf 647 Mio. EUR gewachsen.

Die Segmentinvestitionen stiegen um 196 Mio. EUR auf 346 Mio. EUR im Wesentlichen für Fluggerät.

Im ersten Quartal hat das Geschäftsfeld Passagierbeförderung das Segmentergebnis um 122 Mio. EUR

auf 35 Mio. EUR (Vorjahr: – 87 Mio. EUR) gesteigert. SWISS hat mit einem hervorragenden at-equity-Ergebnisvon 73 Mio. EUR dazu beigetragen. Auch das operative Ergebnis des Geschäftsfelds verbesserte sich um 63,7 Prozent auf – 41 Mio. EUR. Sollte die Prognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft eintreffen und diese nicht durch exorbitant steigende Ölpreise, geopolitische Risiken oder Pandemien beeinträchtigt werden, rechnet das Geschäftsfeld Passagierbeförderung im Jahr 2007 mit einem höheren operativen Ergebnis als im Vorjahr. Die Vollkonsolidierung der SWISS wird dabei zu einer weiteren Ergebnissteigerung führen.

Karl Ulrich Garnadt ist seit 15. Januar Mitglied des Bereichsvorstands der LufthansaPassage Airlines und für das Ressort Service und Personal verantwortlich. Er folgt Carsten Spohr, der zum gleichen Zeitpunkt Vorstandsvorsitzender der LufthansaCargo AG wurde.

Der 28. März markiert das Ende eines erfolgreichen zehntägigen Streckenerprobungs-Programms von Lufthansaund Airbus. Mit dem neuen Großraumfl ugzeug Airbus A380 und insgesamt 3.750 Passagieren wurden zwölf Flüge und 65 Flugstunden absolviert. Eine mehr als 60.000 Kilometer lange Flugroute führte den Großraumjet von Frankfurt aus nach New York, Chicago , Hongkong, Washington und nach München.

Mit dem neuen, seit 25. März gültigen Sommerfl ugplan ist das weltweite Streckennetz der Lufthansa weiter auf 192 (Vorjahr: 188) Ziele in 78 (77) Ländern gewachsen. Das Angebot steigt damit insgesamt um 3,7 Prozent, im Europaverkehr um 3,8 Prozent und im Interkontinentalverkehr um 3,7 Prozent. Im Verkehrsgebiet Amerika wurde es sogar um 6,7 Prozent, insbesondere durch mehr Frequenzen und größere Flugzeuge erhöht. Auch im Verkehrsgebiet Asien/Pazifi k wurden die Kapazitäten aufgestockt (+ 2,2 Prozent). Neu im Flugplan sind sechs Ziele, darunter Busan (Südkorea) und Tirana (Albanien). In Europa wurden insbesondere Direktverbindungen von Düsseldorf, Stuttgart und Hamburg ausgebaut. Mit TurkishAirlines wurde eine Kooperation für Flüge zwischen Deutschland und der Türkei aufgenommen.

Lufthansawird das Angebot für Geschäftsreisende weiter ausbauen. Dafür werden die Lounges in den nächsten zwei Jahren mit rund 100 Mio. EUR modernisiert und erweitert. Am Flughafen Berlin-Tegel wurden Anfang März die Business- und Senator-Loungesvollständig renoviert wieder eröffnet. Am Flughafen München wird seit November 2006 eine neue First-Class-Lounge gebaut. Auch in Frankfurt wird das Angebot erweitert. Ferner sind Projekte unter anderem in New York und Paris in Planung. Das individuelle Premium-Angebot Lufthansa Private Jet erfreut sich ebenfalls steigender Nachfrage. Der Vertrag mit NetJets wurde daher um weitere fünf Jahre verlängert und die Zusammenarbeit vertieft. Ab 1. April ergänzt ein kostenloser Limousinenservice dieses Produkt.

Die Initiativen des Geschäftsfelds Passagierbeförderung werden von den Kunden honoriert. So wurde Lufthansavon den Lesern des Geschäftsreise-Magazins "Business Traveller Deutschland" für Service, Sicherheit und Internet-Auftritt mit besten Noten bedacht: Fünfmal wählten sie die Fluggesellschaft für das Jahr 2006 auf den ersten Platz.

Logistik

Logistik
Januar –
März 2007
Januar –
März 2006
Verände
rung in %
Umsatz Mio. € 639 679 – 5,9
- davon mit Gesell
schaften des Lufthansa
Konzerns
Mio. € 4 4 0,0
Segmentergebnis Mio. € 9 18 – 50,0
Operatives Ergebnis Mio. € 6 11 – 45,5
EBITDA Mio. € 42 49 – 14,3
Segmentinvestitionen Mio. € 3 2 50,0
Mitarbeiter
zum 31. März
Anzahl 4 558 4 695 – 2,9
Fracht und Post Tsd. t 427 410 4,1
Angebotene Fracht
Tonnenkilometer
Mio. 2 857 2,769 3,2
Verkaufte Fracht
Tonnen kilometer
Mio. 1 975 1 891 4,5
Nutzladefaktor % 69,1 68,3 + 0,8 PP

Die LufthansaCargo AG hat die Mehrheit an der Tochtergesellschaft "time:matters" zum Ende des Jahres 2006 verkauft. Diese Gesellschaft gehört damit nicht mehr dem Konsolidierungskreis an.

Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahrs ist für LufthansaCargo durchwachsen verlaufen. Der Aufschwung der Weltwirtschaft und die positive Entwicklung der Konjunktur in Deutschland haben zwar das Frachtgeschäft spürbar belebt, Überkapazitäten und damit verbundener intensiver Wettbewerb haben jedoch die Durchschnittserlöse gedrückt. Das operative Ergebnis von 6 Mio. EUR liegt daher unter Vorjahr.

Dennoch wurden bessere Leistungsdaten erzielt und zugleich die Weichen für profi tables Wachstum gestellt. LufthansaCargo will ihre Marktposition und Qualitätsführerschaft in den Segmenten Tiertransport, Wertfracht, Luftpost und temperatursensible Güter deutlich ausbauen. Dafür werden die Kompetenzen in eigenen Einheiten gebündelt, mit spezialisierten Teams, die für ihre Kunden die komplette Wertschöpfungskette der Spezialprodukte betreuen. Außerdem hat Lufthansa Cargo ihr Angebot ausgeweitet. Mit Beginn des Sommerfl ugplans wurden die Frequenzen nach Dallas, São Paulo und Shanghai erhöht. Neu im Flugplan sind Lahore (Pakistan) und Wilmington (USA). Der Ausbau des Streckennetzes der LufthansaPassage Airlines bringt ebenfalls zusätzliches Frachtgeschäft. Mit dem Sommerfl ugplan setzt LufthansaCargo neben den 19 eigenen Maschinen auch drei gecharterte Geräte ein. Im Berichtszeitraum wurden rund 427.000 Tonnen Fracht und Post befördert, 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Angebot wurde um 3,2 Prozent ausgeweitet, der Absatz überstieg den Vorjahreswert um 4,5 Prozent, womit sich der Nutzladefaktor um 0,8 Prozentpunkte auf 69,1 Prozent erhöhte. Die Anzahl der Flüge ist dabei aufgrund der Reduzierung von Charteraktivitäten um 10,5 Prozent gesunken. Im Verkehrsgebiet Europa ist das Frachtaufkommen um 2,6 Prozent gestiegen, das Angebot um 3,5 Prozent, was auf höhere Kapazitäten bei den Passage Airlines zurückgeht. Der Absatz hat sich um 4,2 Prozent erhöht und verbesserte den Nutzladefaktor um 0,3 Prozentpunkte auf 44,2 Prozent.

Überdurchschnittlich ist das Amerika-Geschäft gewachsen. 113.725 Tonnen Fracht und Post wurden befördert, 10,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Angebot wurde deutlich um 11,8 Prozent ausgebaut und vollständig im Markt abgesetzt (+ 13,2 Prozent). Der Nutzladefaktor ist damit um 0,9 Prozentpunkte auf 73,8 Prozent gestiegen. Gezielt wurden Frachtkapazitäten von Asien nach Amerika umgesteuert.

Dadurch verringerte sich im Verkehrsgebiet Asien/ Pazifi kdas Angebot (– 2,8 Prozent). Der Absatz ist um 1,4 Prozent gesunken, die beförderte Menge dagegen um 1,6 Prozent auf rund 109.073 Tonnen gestiegen. Der Nutzladefaktor hat sich damit um 1,0 Prozentpunkte auf 73,0 Prozent erhöht. Im Transportgebiet Naher Osten/ Afrika ist das Aufkommen an Fracht und Post mit 28.049 Tonnen (– 0,2 Prozent) nahezu stabil geblieben. Das Angebot ist um 1,5 Prozent, der Absatz um 1,3 Prozent gestiegen, der Nutzladefaktor ist leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 59,4 Prozent zurückgegangen.

Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz um 5,9 Prozent auf 639 Mio. EUR zurück, wobei sich die Verkehrserlöse um 4,2 Prozent auf 611 Mio. EUR verringert haben. Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass LufthansaCargo die Gemeinschaftsdienste mit anderen Fluglinien eingeschränkt hat. Darüber hinaus haben sich die um 8,2 Prozent reduzierten Durchschnittserlöse negativ auf die Verkehrserlöse des Geschäftsfelds ausgewirkt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen um 31,0 Prozent auf 20 Mio. EUR zurück. Dies geht vor allem auf die stichtagsabhängige Bewertung der Fremdwährungen zurück.

Die Segmentaufwendungen insgesamt sind um 5,8 Prozent auf 650 Mio. EUR gefallen. Der Materialaufwand verringerte sich um 4,9 Prozent auf 442 Mio. EUR, die Ausgaben für Treibstoff sanken um 8,5 Prozent auf 107 Mio. EUR. Das gesunkene Preisniveau, günstigere Wechselkurse und eine geringere Einkaufsmenge haben gleichermaßen dazu beigetragen.

Aufgrund der Reduzierung der Gemeinschaftsdienste ist der Charteraufwand um 8,0 Prozent auf 207 Mio. EUR gesunken.

Der Technikaufwand stieg um 24,1 Prozent auf 36 Mio. EUR aufgrund einer Umstellung der Abrechnungsmethode für Triebwerks-Überholungen.

Der Personalaufwand ist um 2,4 Prozent auf 82 Mio. EUR gefallen, ebenso ist die Beschäftigung im Berichtszeitraum um 2,9 Prozent zurückgegangen. Konsolidierungsbereinigt hätte der Rückgang der Mitarbeiteranzahl 2,3 Prozent betragen.

Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 16 Mio. EUR auf 94 Mio. EUR beruht überwiegend auf der stichtagsbedingten Bewertung von Fremdwährungen sowie auf geringeren Rechts- und Beratungskosten. Die anderen Aufwandspositionen bewegen sich nahezu auf Vorjahresniveau.

Die Investitionen sind um 1 Mio. EUR auf 3 Mio. EUR gestiegen und dienten vor allem zum Kauf von Lademitteln bei der Tochtergesellschaft Jettainer GmbH.

Im saisonal schwachen ersten Quartal wurde ein mit 9 Mio. EUR positives Segmentergebnis erreicht, das jedoch nicht an das des Vorjahres (18 Mio. EUR) heranreicht. Auch das operative Ergebnis hat sich auf 6 Mio. EUR (Vorjahr: 11 Mio. EUR) reduziert. Für das Gesamtjahr 2007 wird jedoch mit einem höheren operativen Ergebnis als im Vorjahr gerechnet.

Das Optimierungsprogramm "Excellence + Growth " wird in diesem Jahr fortgeführt und durch weitere Projekte und Initiativen zur Erhöhung der Qualität und zur Senkung der Stückkosten ergänzt.

Carsten Spohr ist seit dem 15. Januar neuer Vorstandsvorsitzender der LufthansaCargo AG. Er folgt damit Jean-Peter Jansen, der im März 2006 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte. Stefan Lauer, Mitglied des Konzernvorstandes der Deutschen LufthansaAG, hatte den Vorsitz interimistisch übernommen und hat jetzt wieder den Aufsichtsratsvorsitz der LufthansaCargo AG inne.

Das Joint-Venture mit Shenzhen Airlines, Jade Cargo, hat die dritte Boeing 747-400ERF in Betrieb genommen. Ab März fl iegt die Gesellschaft zweimal wöchentlich Leipzig-Halle an.

Technik

Technik Januar – März 2007 Januar – März 2006 Veränderung in % Umsatz Mio. € 934 859 8,7 - davon mit Gesellschaften des Lufthansa Konzerns Mio. € 407 350 16,3 Segmentergebnis Mio. € 65 64 1,6 Operatives Ergebnis Mio. € 60 58 3,4 EBITDA Mio. € 88 85 3,5 Segmentinvestitionen Mio. € 44 22 100,0 Mitarbeiter zum 31. März Anzahl 18 588 17 759 4,7

Die Belebung der weltweiten Nachfrage nach Leistungen zur Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen hat sich fortgesetzt. Gleichzeitig hält der Preisdruck an. Die LufthansaTechnik-Gruppe ist gut in das neue Jahr gestartet und hat Umsatz und operatives Ergebnis erhöht.

Der Umsatz ist um 8,7 Prozent auf 934 Mio. EUR gestiegen, die Erlöse mit der Lufthansa -Gruppe sogar um 16,3 Prozent auf 407 Mio. EUR. Die Erlöse mit externen Kunden stiegen um 3,5 Prozent auf 527 Mio. EUR. Das hohe Wachstum mit der Lufthansa -Gruppe beruht insbesondere auf Flugzeugumrüstungen sowie auf Flottenzuwachs. Mit externen Kunden wurden im ersten Quartal 162 zusätzliche Verträge und 15 neue Kunden mit einem erwarteten Umsatzvolumen von 226 Mio. EUR für das Jahr 2007 gewonnen. Derzeit betreut LufthansaTechnik 1.332 Flugzeuge weltweit, 19,0 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die übrigen Segmenterträge sind vor allem durch Kursgewinne um 8 Mio. EUR auf 43 Mio. EUR gestiegen. Insgesamt weist das Geschäftsfeld Technik Segmenterträge in Höhe von 977 Mio. EUR (+ 9,3 Prozent) aus.

Die Segmentaufwendungen sind um 9,9 Prozent auf 912 Mio. EUR gewachsen. Die größte Steigerung entfi el – umsatzbedingt – auf den Materialaufwand, der um 11,9 Prozent auf 498 Mio. EUR gestiegen ist. Der sonstige betriebliche Aufwand hat sich um 18,7 Prozent auf 146 Mio. EUR erhöht, hauptsächlich durch stichtagsbedingte Währungsbewertung sowie den gestiegenen Aufwand für Gebäudeinstandhaltung und Fremdpersonal. Die Abschreibungen haben sich um 11,1 Prozent auf 20 Mio. EUR erhöht. Als Personalaufwand werden 248 Mio. EUR ausgewiesen, 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Am 31. März beschäftigte LufthansaTechnik 18.588 Mitarbeiter (+ 4,7 Prozent).

Die Segmentinvestitionen, die sich mit 44 Mio. EUR verdoppelt haben, dienten vor allem zum Kauf zusätzlicher Reservetriebwerke, neuer Maschinen und technischer Anlagen sowie dem Bau der A380-Wartungshalle in Frankfurt.

Das Segmentergebnis hat sich um 1 Mio. EUR auf 65 Mio. EUR, das operative Ergebnis um 2 Mio. EUR auf 60 Mio. EUR verbessert.

LufthansaTechnik ist im Markt gut positioniert und profi tiert nachhaltig von den positiven Entwicklungen im Weltluftverkehr. Zudem hat sie mit dem Programm "PerspektivenTechnik" gezeigt, dass das Geschäftsfeld durch nachhaltiges Kostensparen und höhere Erlöse seine Wettbewerbsfähigkeit behaupten und ausbauen kann. Trotz weiterhin steigender Wettbewerbsintensität soll das operative Ergebnis in 2007 das des Vorjahrs übertreffen.

Cathay Pacifi c Airways und LufthansaTechnik habeneinen neuen Zehn-Jahres-Vertrag geschlossen, der die Betreuung der 15 mit Pratt & Whitney-Triebwerken ausgestatteten Boeing 747-400 umfasst.

Die italienische Fluggesellschaft Mistral Air, ein Tochterunternehmen der Gruppo Poste Italiane (italienische Post), will die Geräte und Triebwerke ihrer drei neuen Boeing 737QC von LufthansaTechnik warten und überholen lassen.

Unter dem Namen Total Landing Gear Support (TLS) wurde ein neues Produkt in die "Full-Service"- Produkt-Familie aufgenommen. LufthansaTechnik betreut die Fahrwerke ihrer Kunden über den gesamten Lebenszyklus, von der Laufzeitverfolgung über Notfall-Unterstützung, Überholung, Bereitstellen von Austauschfahrwerken und Leasing bis hin zum Verkauf.

Mit der "websuite" von "manage/m" wurde ein neues Produkt in Betrieb genommen, mit dem Flugzeugbetreiber nun alle Kernfunktionen des technischen Betriebs ihrer Flotte mit einem Klick an ihrem Internet-PC verfolgen und steuern können.

Die LufthansaTechnik ist das erste Unternehmen der Branche, das eine integrierte Zertifi zierung nach den Standards EN 9100/9110 (Qualität), EN ISO 14001/ EMAS (Umwelt) und OHSAS 18001 (Arbeitsschutz) nachweisen kann.

N3 Engine Overhaul Services, der gemeinsame Triebwerks-Instandhaltungsbetrieb von LufthansaTechnik und Rolls-Royce im thüringischen Arnstadt, hat von der Europäischen Luftfahrtbehörde die Genehmigung als Instandhaltungsbetrieb für Rolls-Royce Großtriebwerke vom Typ Trent 500 erhalten.

LufthansaTechnik wird einen neuen Betrieb in Indien aufbauen, um den dortigen wachsenden Luftverkehrsmarkt zu erschließen. Der neue Betrieb wird am Standort des neuen Flughafens in Hyderabad Überholungen für die Airbus A320-Familie sowie für Boeing 737-Flugzeuge anbieten. LufthansaTechnik ist der erste internationale MRO-Anbieter mit einer Basis in Indien. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2008 geplant.

IT Services

IT Services

Januar –
März 2007
Januar –
März 2006
Verände
rung in %
Umsatz Mio. € 159 154 3,2
- davon mit Gesell
schaften des Lufthansa
Konzerns
Mio. € 96 89 7,9
Segmentergebnis Mio. € 4 9 – 55,6
Operatives Ergebnis Mio. € 4 9 – 55,6
EBITDA Mio. € 13 17 – 23,5
Segmentinvestitionen Mio. € 11 11 0,0
Mitarbeiter
zum 31. März
Anzahl 3 242 3 321 – 2,4

Die LufthansaSystems hat ihren Umsatz im ersten Quartal steigern können, allerdings ist die Investitionsbereitschaft vieler Fluggesellschaften angesichts ihrer angespannten Finanzlage weiterhin schwach. Daher stehen Outsourcing-Projekte und Plattformlösungen mit passagierabhängigen Preismodellen im Mittelpunkt der vertrieblichen Aktivitäten. Hohe Vorlaufkosten belasten weiterhin das Ergebnis.

Der Umsatz hat sich um 3,2 Prozent auf 159 Mio. EUR erhöht. Während der Außenumsatz leicht um 2 Mio. EUR auf 63 Mio. EUR gesunken ist, sind die Erlöse mit Konzerngesellschaften um 7,9 Prozent auf

96 Mio. EUR gestiegen, vor allem durch den Infrastruktur-Outsourcing-Vertrag mit LSG Sky Chefs.

Die übrigen Segmenterträge belaufen sich auf 6 Mio. EUR, 14,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Segmenterträge insgesamt haben sich um 2,5 Prozent auf 165 Mio. EUR verbessert.

Die Segmentaufwendungen sind um 5,9 Prozent auf 161 Mio. EUR angestiegen.

Mit dem um 42,9 Prozent höheren Materialaufwand (10 Mio. EUR) wurde vor allem die Systemlandschaft modernisiert.

Die Personalkosten stiegen um 3,3 Prozent auf 63 Mio. EUR, die Abschreibungen um 12,5 Prozent auf 9 Mio. EUR.

Der sonstige betriebliche Aufwand hat sich um 3,9 Prozent auf 79 Mio. EUR erhöht, vor allem im Zusammenhang mit der Fremdvergabe von Entwicklungsleistungen für die neue Passagierplattform FACE.

Die Investitionen liegen mit 11 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.

Das operative Ergebnis und das Segmentergebnis des Geschäftsfelds IT Services haben sich auf 4 Mio. EUR (Vorjahr: 9 Mio. EUR) reduziert. Der deutliche Ergebnisrückgang ist auf hohe Vorlaufkosten für die Entwicklung neuer Technologien und Outsourcing-Projekte sowie auf verstärkten Preisdruck zurückzuführen.

Der unverändert hohe Modernisierungsbedarf für IT-Systeme sowie die damit entstehenden Kosten- und Effi zienzvorteile werden die Nachfrage weiter beleben. LufthansaSystems erwartet daher eine gute Mengenentwicklung. Die erwähnten Vorlaufkosten werden jedoch bei anhaltendem Preisdruck das Ergebnis im laufenden Jahr auch weiterhin belasten. Trotzdem wird mit einem positiven operativen Ergebnis gerechnet, das jedoch unter dem des Vorjahres liegen dürfte.

LufthansaSystems will mittel- bis langfristig ihr Produktportfolio hin zu einer fl exibel einsetzbaren IT-Plattform für die Luftfahrtbranche entwickeln. Dies wird im Wesentlichen im Projekt FACE realisiert. In den letzten Jahren wurden dazu verschiedene Teilsysteme modernisiert. Nun werden die Kernelemente Reservierung, Inventar, Check-in auf einer neuen Plattform umgesetzt. Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden auch zunehmend Leistungen in Ländern mit günstiger Lohnstruktur produziert.

Catering

Catering
Januar –
März 2007
Januar –
März 2006
Verände
rung in %
Umsatz Mio. € 546 526 3,8
- davon mit Gesell
schaften des Lufthansa
Konzerns
Mio. € 120 117 2,6
Segmentergebnis Mio. € 3 – 31
Operatives Ergebnis Mio. € 1 – 9
EBITDA Mio. € 18 – 11
Segmentinvestitionen Mio. € 14 11 27,3
Mitarbeiter
zum 31. März
Anzahl 29 038 28 240 2,8

LSG Sky Chefs ist gut ins neue Jahr gestartet und konnte sowohl den Umsatz als auch das operative Ergebnis steigern. Getragen wurde diese Entwicklung von dem gestiegenen Verkehrsaufkommen, der erfolgreichen Gewinnung neuer Verträge und der Erweiterung des Konsolidierungskreises. Die Erweiterung seit dem ersten Quartal 2006 umfasst neben der LSG Sky Chefs BirminghamLtd., die Anfang Januar mehrheitlich erworben wurde, auch die Gesellschaften AIRO CateringServices (Ukraine), LSG Sky Chefs (India) Private Ltd., Infl ight Catering Services, Dar es Salaam und die Aerococina S.A. de C.V. (Mexico). Im Rahmen der weiteren Verschlankung und Fokussierung der Organisation wurden zehn Gesellschaften fusioniert, eine verkauft und eine Gesellschaft liquidiert. Die Gesellschaft in Frankreich ist mit Veräuße rung im August 2006 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.

Im ersten Quartal 2007 hat sich der Umsatz um 3,8 Prozent auf 546 Mio. EUR erhöht. Der Außenumsatz stieg um 4,2 Prozent auf 426 Mio. EUR, während der Innenumsatz um 2,6 Prozent auf 120 Mio. EUR zulegte. Der Effekt aus Veränderungen des Konsolidierungskreises beträgt hierbei + 10 Mio. EUR, wohingegen sich Währungseinfl üsse mit 16 Mio. EUR negativ auswirkten.

In allen Regionen konnte ein Umsatzwachstum generiert werden. In Europa trugen insbesondere Skandinavien, Italien und Großbritannien, auch durch die Gewinnung von neuen Aufträgen, zur Umsatzerhöhung bei und konnten damit den Umsatzrückgang durch die Entkonsolidierung der Gesellschaft in Frankreich überkompensieren.

Das allgemeine Luftverkehrswachstum im Raum Asien/Pazifi k schlägt sich insbesondere bei den LSG Sky Chefs-Tochtergesellschaften in Korea und Thailand nieder. Auch in den USA konnte ein Umsatzwachstum erzielt werden, das sich jedoch währungsbedingt auf EUR-Basis als Rückgang niederschlägt. In Latein amerika konnte die LSG Sky Chefs den Umsatz deutlich steigern, insbesondere durch die neu konsolidierte Gesellschaft in Mexiko sowie durch das Wachstum in Brasilien und Venezuela.

Die sonstigen Segmenterträge weisen u. a. aufgrund geringerer Kursgewinne einen Rückgang von 50,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf.

Die Segmentaufwendungen belaufen sich auf 557 Mio. EUR und liegen damit 4,8 Prozent unter dem Vorjahr.

Ein wesentlicher Grund hierfür ist der um 14,7 Prozent auf 214 Mio. EUR gesunkene Personalaufwand. Die Reduzierung beruht vor allem auf der Einmalzahlung im Vorjahr im Rahmen der Neuverhandlung des Tarifvertrags in den USA und der Entkonsolidierung der Tochtergesellschaft in Frankreich. Darüber hinaus wirken sich die neuen Tarifverträge in den USA positiv auf den Personalaufwand aus. Durch die Neukonsolidierung von Gesellschaften ist die Belegschaft um 2,8 Prozent auf 29.038 Mitarbeiter gestiegen.

Der Materialaufwand hat sich in Folge des höheren Geschäftsvolumens und des zunehmenden Outsourcings um 7,7 Prozent auf 238 Mio. EUR erhöht. Die Verschiebung in der Kostenstruktur spiegelt die Zielsetzung des Unternehmens wider, ihre Flexibilität zu erhöhen.

Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Der sonstige Segmentaufwand ist dank geringerer Kursverluste, niedrigerer Mieten, Prüfungs- und Beratungskosten gesunken.

Das operative Ergebnis stieg auf 1 Mio. EUR an (Vorjahr: – 9 Mio. EUR). Mit 3 Mio. EUR (Vorjahr: – 31 Mio. EUR) folgt auch das Segmentergebnis diesem Aufwärtstrend. Die erfolgreiche Umsetzung der Umstrukturierungsmaßnahmen und die Nachfrage-Erhöhung haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

Die Segmentinvestitionen sind im Rahmen der Frankfurter Flughafenerweiterung und des damit zusammenhängenden Neubaus eines Betriebs um 3 Mio. EUR auf 14 Mio. EUR gestiegen.

Am Drehkreuz Dallas (Texas) konnte die LSG Sky Chefs ihren Catering-Vertrag mit American Airlines bis

2012 verlängern. Zudem hat US Airways einen Catering - Vertrag mit zwölf wichtigen europäischen LSG Sky Chefs-Standorten verlängert bzw. neu abgeschlossen.

Mit den Kostensenkungsprogrammen "Triangle" und "Lean Total Direct Cost" hat die Gruppe nachhaltig wettbewerbsfähige Kostenstrukturen geschaffen, um dem starken Margendruck in der Branche zu begegnen. Im letzten Jahr wurde durch das Outsourcing der IT-Infrastruktur eine weitere signifi kante Kosteneinsparung realisiert.

Die LSG Sky Chefs erwartet aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens, der weiteren Umsetzung der Kostensenkungsprogramme sowie der erfolgreichen Kundenakquisitionen für das laufende Jahr ein operatives Ergebnis, das deutlich über dem des Vorjahres liegt.

Durch bessere Kundenbeziehungen wird weiteres Wachstum bei ständiger Optimierung der Kostenstrukturen angestrebt. Die steigende Nachfrage nach Komplettlösungen für das Infl ight Management bietet zusätzliche Chancen. LSG Sky Chefs will daher mit ihrem Geschäftsbereich Solutions international expandieren. Gemeinsam mit der China National Aviation Group (Limited) wird eine Produktionsstätte für Tiefkühl-Mahlzeiten in Qingdao errichtet. Mit einer Kapazität von anfangs täglich 35.000 Tiefkühl-Flugmahlzeiten soll das Unternehmen die stetig wachsende Nachfrage in der Region Asien/Pazifi k decken.

Service- und Finanzgesellschaften

Service- und Finanzgesellschaften
Januar –
März 2007
Januar –
März 2006
Verände
rung in %
Übrige Segment
erträge
Mio. € 139 131 6,1
Segmentaufwendungen Mio. € 100 95 5,3
Segmentergebnis Mio. € 39 36 8,3
Mitarbeiter
zum 31. März
Anzahl 1 275 1 099 16,0

Zum Konsolidierungskreis gehören die Lufthansa CommercialHolding GmbH, die LufthansaAirPlus Gruppe einschließlich vier neuer internationaler Tochtergesellschaften, die LufthansaFlight Training GmbH und seit dem 1. Januar 2007 LufthansaFlight Training Berlin GmbH sowie einige Finanzgesellschaften. Die Erlöse aus Schulungsleistungen, Kreditkartenprovisionen und Service-Leistungen werden ebenso wie die Beteiligungserträge und Erträge aus Anlagenverkäufen unter den übrigen Segmenterträgen ausgewiesen. Die entsprechenden Aufwendungen werden unter den sonstigen Segmentaufwendungen verbucht.

Die Segmenterträge beliefen sich auf 139 Mio. EUR, 8 Mio. EUR mehr als im Vorjahr; das Segmentergebnis verbesserte sich auf 39 Mio. EUR (Vorjahr: 36 Mio. EUR).

Als Ergebnisbeitrag weist die AirPlus-Gruppe 2 Mio. EUR aus. Das Abrechnungsvolumen, insbesondere im internationalen Geschäft, hat sich erhöht. Für die internationalen Großkunden wurde eine eigene Division gegründet. Unter dem Namen Road Account wurde eine neue Bezahllösung für die Abrechnung der LKW-Maut bei Toll Collect gestartet.

Der Ergebnisbeitrag der LufthansaCommercial Holding belief sich auf 9 Mio. EUR. Allein von der WAM Akquisition S.A. erhielt die Gruppe nach Vertragsänderung am 28. März eine Dividende von 8 Mio. EUR.

Auf LufthansaFlight Training entfallen 7 Mio. EUR Ergebnisbeitrag. Die Nachfrage nach Simulatortraining von Konzern- sowie Drittmarktkunden ist weiterhin auf einem hohen Niveau.

Touristik

Mit Unterzeichnung der Absichtserklärung über den Verkauf der Thomas Cook-Gruppe an die KarstadtQuelle AG am 22. Dezember 2006 wurde das Geschäftsfeld Touristik aufgegeben und wird daher im Jahr 2007 nicht mehr in der Berichterstattung der Lufthansaberücksichtigt.

Mit der Genehmigung der EU-Wettbewerbsbehörde am 26. März wird der Vertrag rechtswirksam. Aus dem Verkauf fl ießt Lufthansaein Gewinn in Höhe von 499 Mio. EUR nach Steuern zu, der im Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsfeld Touristik ausgewiesen wird. Die Zahlung erfolgte am 2. April 2007.

Lufthansawird im Rahmen der Vereinbarung ihre Anteile an der Condor Flugdienst GmbH von bislang 10,0 auf 24,9 Prozent erhöhen und die von Condor gehaltenen Anteile an der SunExpress nach Freigabe durch die Kartell behörden übernehmen. Die Ergebnisse dieser Unternehmen sind zukünftig im Finanzergebnis enthalten.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Januar – März 2007

in Mio. € Januar – März
2007
Januar – März
2006
Erlöse aus den Verkehrsleistungen 3 568 3 364
Andere Betriebserlöse 1 128 1 082
Umsatzerlöse 4 696 4 446
Bestandsveränderungen und andere
aktivierte Eigenleistungen
49 34
Sonstige betriebliche Erträge 320 299
Materialaufwand – 2 502 – 2 392
Personalaufwand – 1 273 – 1 252
Abschreibungen – 269 – 254
Sonstige betriebliche Aufwendungen – 965 – 927
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 56 – 46
Ergebnis aus at equity bewerteten Finanzanlagen 73 9
Übriges Beteiligungsergebnis 18 18
Zinserträge 37 70
Zinsaufwendungen – 94 – 141
Übrige Finanzposten 14 9
Finanzergebnis 48 – 35
Ergebnis vor Ertragsteuern 104 – 81
Ertragsteuern – 10 30
Ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 94 – 51
Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsfeld Touristik 499 – 44
Ergebnis nach Ertragsteuern 593 – 95
Auf Minderheiten entfallendes Ergebnis – 39 – 3
Auf Aktionäre der LufthansaAG entfallendes Konzernergebnis 554 – 98
"Unverwässertes" Ergebnis je Aktie in € 1,21 – 0,21
"Verwässertes" Ergebnis je Aktie in € 1,20 – 0,21

Konzernbilanz zum 31. März 2007

Aktiva
in Mio. € 31. März 2007 31. Dezember 2006 31. März 2006
Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter
Nutzungsdauer*
589 589 592
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 172 172 160
Flugzeuge und Reservetriebwerke 7 542 7 405 7 156
Reparaturfähige Flugzeugersatzteile 540 540 518
Übriges Sachanlagevermögen 3 20 17
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1 563 1 505 1 444
Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen 855 791 901
Übrige Finanzanlagen 1 558 1 526 1 537
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 224 158 106
Derivative Finanzinstrumente 42 21 96
Effektive Ertragsteuerforderungen 90 90
Latente Ertragsteueransprüche 131 152 184
Langfristige Vermögenswerte 13 309 12 969 12 711
Vorräte 458 457 463
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Vermögenswerte
4 160 3 011 3 214
Derivative Finanzinstrumente 137 93 249
Effektive Ertragsteuerforderungen 21 1 23
Wertpapiere 2 173 2 083 2 008
Bankguthaben und Kassenbestände 369 455 493
Zum Verkauf stehende Vermögenswerte 387 392 66
Kurzfristige Vermögenswerte 7 705 6 492 6 516
Bilanzsumme 21 014 19 461 19 227

* Inklusive Geschäfts- oder Firmenwerte.

Passiva
in Mio. € 31. März 2007 31. Dezember 2006 31. März 2006
Gezeichnetes Kapital 1 172 1 172 1 172
Kapitalrücklage 1 366 1 366 1 366
Rücklagen aus der erfolgsneutralen Marktbewertung
von Finanzinstrumenten
50 – 11 256
Gewinnrücklagen 2 087 1 293 1 586
Konzernergebnis 554 803 – 98
Anteile der Aktionäre der Deutschen LufthansaAG
am Eigenkapital
5 229 4 623 4 282
Minderheitenanteile 313 280 190
Eigenkapital 5 542 4 903 4 472
Pensionsrückstellungen 3 894 3 814 4 102
Sonstige Rückstellungen 334 329 407
Finanzschulden 2 686 2 730 2 346
Sonstige Verbindlichkeiten 43 59 91
Erhaltene Anzahlungen und Rechnungs
abgrenzungsposten
68 63 11
Derivative Finanzinstrumente 169 242 209
Latente Ertragsteuerverpflichtungen 595 633 621
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 7 789 7 870 7 787
Übrige Rückstellungen 1 434 1 443 1 445
Finanzschulden 223 226 539
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sowie sonstige Verbindlichkeiten
4 011 3 368 3 377
Verbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen
Flugdokumenten
1 519 1 115 1 232
Erhaltene Anzahlungen und Rechnungs
abgrenzungsposten
46 104 112
Derivative Finanzinstrumente 322 278 231
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 128 154 32
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 7 683 6 688 6 968
Bilanzsumme 21 014 19 461 19 227

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

in Mio. € Gezeichne
tes Kapital
Kapital
rücklage
Markt
bewertung
Sicherungs
geschäfte
Marktbe
wertung
übrige
finanzielle
Vermögens
werte
Unter
schieds
betrag aus
Währungs
um
rechnung
Gewinn
rücklagen
Konzern
ergebnis
Anteil der
Aktionäre
der
Lufthansa
AG am
Eigen kapital
Minder
heiten
anteile
Gesamt
Stand am 31. Dezember 2005 1 172 1 366 0 * 74 – 90 1 357 453 4 332 190 4 522
Umbuchungen 453 – 453
Dividenden an LufthansaAktionäre/
Minderheiten
Konzern-/Minderheitsergebnis – 98 – 98 3 – 95
Veränderungen von Währungen 3 3 3
Marktbewertung von finanziellen
Vermögenswerten und Cashflow
Sicherungen
64 136 200 200
Erfolgsneutrale Übertragung
auf Anschaffungskosten
– 3 – 3 – 3
Ergebniswirksame Auflösung im
Periodenergebnis
– 14 – 1 – 15 – 15
Übrige neutrale Veränderungen – 137 – 137 – 3 – 140
Stand am 31. März 2006 1 172 1 366 47 209 – 87 1 673 – 98 4 282 190 4 472
Stand am 31. Dezember 2006 1 172 1 366 – 156 145 – 130 1 423 803 4 623 280 4 903
Umbuchungen 803 – 803
Dividenden an LufthansaAktionäre/
Minderheiten
– 5 – 5
Konzern-/Minderheitsergebnis 554 554 39 593
Veränderungen von Währungen – 12 – 12 – 2 – 14
Marktbewertung von finanziellen
Vermögenswerten und Cashflow
Sicherungen
34 10 44 44
Erfolgsneutrale Übertragung
auf Anschaffungskosten
6 6 6
Ergebniswirksame Auflösung im
Periodenergebnis
10 1 11 11
Übrige neutrale Veränderungen 3 3 1 4
Stand am 31. März 2007 1 172 1 366 – 106 156 – 142 2 229 554 5 229 313 5 542

* Gerundet unter 1 Mio. EUR.

Der Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung ist in der Bilanz unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die übrigen neutralen Veränderungen in den Gewinn rücklagen von 2006 resultieren mit

– 102 Mio. EUR aus der Rückzahlung der Lufthansa Wandelanleihe im Januar 2006. Weitere wesentliche Veränderungen in den übrigen neutralen Veränderungen resultieren aus der Equity-Bewer tung, davon entfallen – 4 Mio. EUR (Vorjahr: – 24 Mio. EUR) auf assoziierte Unternehmen. In den Gewinnrücklagen 2007 sind – 81 Mio. EUR Eigenkapital in Verbindung mit der Aufgabe des Geschäftsfeldes Touristik zum 22. Dezember 2006 enthalten, hiervon entfallen – 35 Mio. EUR auf neutrale Veränderungen in 2006 (vgl. Erläuterung 15 im Konzernjahresabschluss 2006).

Ergebniswirksame und neutrale Veränderungen im Eigenkapital in Mio. € Stand am 31. Dezember 2005 4 332 190 4 522 Neutrale Veränderungen 150 – 3 147 Ergebniswirksame Veränderungen – 98 3 – 95 Dividenden/Wandlung der Wandelanleihe – 102 – – 102 Stand am 31. März 2006 4 282 190 4 472 Stand am 31. Dezember 2006 4 623 280 4 903 Neutrale Veränderungen 52 – 1 51 Ergebniswirksame Veränderungen 554 39 593 Dividenden – – 5 – 5 Stand am 31. März 2007 5 229 313 5 542

Konzern-Kapitalfl ussrechnung

in Mio. € Januar – März
2007
Januar – März
2006
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 1.1. 455 1 173
Ergebnis vor Ertragsteuern 104 – 81
Abschreibungen auf Anlagevermögen (saldiert mit Zuschreibungen) 269 260
Abschreibungen auf Umlaufteile 18 30
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen – 2 – 5
Beteiligungsergebnis – 91 – 27
Zinsergebnis 57 71
Gezahlte Ertragsteuern – 115 2
Veränderung des Working Capital ** 289 40
Operativer Cashflow 529 290
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte – 425 – 198
Investitionen in Finanzanlagen – 25 – 216
Zugänge an reparaturfähigen Flugzeugersatzteilen – 19 – 46
Einnahmen aus Verkäufen von nicht konsolidierten Anteilen 3
Einnahmen aus Verkäufen von konsolidierten Anteilen 0 * 0 *
Ausgaben aus Käufen von nicht konsolidierten Anteilen – 18 – 198
Ausgaben aus Käufen von konsolidierten Anteilen – 2 0 *
Einnahmen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten,
Sach- und sonstigen Finanzanlagen
26 23
Zinseinnahmen 34 70
Erhaltene Dividenden 19 18
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel – 410 – 544
Erwerb von Wertpapieren/Geldanlagen in Geldmarktfonds – 92
Veräußerung von Wertpapieren 417
Für Investitionstätigkeit und Geldanlagen eingesetzte
Nettozahlungsmittel
– 502 – 127
Kapitalerhöhung
Rückführung von Wandlungsoptionen aus der Wandelanleihe 2002 – 102
Aufnahme langfristiger Finanzschulden 1 0 *
Rückführung langfristiger Finanzschulden – 59 – 638
Übrige Finanzschulden – 1 0 *
Gewinnausschüttung – 5
Zinsausgaben – 48 – 102
Aus/für Finanzierungstätigkeit freigesetzte/eingesetzte
Nettozahlungsmittel
– 112 – 842
Nettoab-/-zunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel
Äquivalenten
– 85 – 679
Veränderung Zahlungsmittel aus Wechselkursänderungen – 1 – 1
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 31.3. 455 1 173
Wertpapiere 2 173 2 008
Flüssige Mittel gesamt 2 542 2 501
Nettozu-/-abnahme der Flüssigen Mittel gesamt 4 – 1 097

* Gerundet unter 1 Mio. EUR.

** Das Working Capital besteht aus Vorräten, Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

Aus dem zum 22. Dezember 2006 aufgegebenen Geschäftsfeld Touristik resultierten keine Zahlungsströme.

Weitere Erläuterungen zum Konzern-Zwischenabschluss

Auswirkungen der Änderung des Konsolidierungskreises LufthansaKonzern

In den Konzernabschluss werden neben der Deutschen LufthansaAG als Obergesellschaft alle wesentlichen in- und ausländischen verbundenen Unternehmen einbezogen. Anfang Januar wurde die Mehrheit der Anteile an der LSG Sky Chefs Birmingham Ltd. erworben und die Gesellschaft nunmehr konsolidiert. Darüber hinaus werden seit dem 1. Januar 2007 die dem Geschäftsfeld Passagierbeförderung zugehörigen Gesellschaften Miles & More International GmbH und LufthansaWorld-Shop GmbH erstmalig konsolidiert. Im Geschäftsfeld Catering wurden die Gesellschaften AIRO Catering Services – Ukraine, LSG Sky Chefs (India) Private Ltd. sowie Infl ight Catering Services, Dar es Salaam und im Geschäftsfeld Service- und Finanzgesellschaften die Gesellschaften LufthansaFlight Training Berlin GmbH sowie vier internationale Tochtergesellschaften der

Gewinn- und Verlustrechnung
in Mio. € Konzern
Januar – März
2007
davon aus Kon
solidierungs
kreisverände
rungen zum
Vorjahres
abschluss
Konzern
Januar – März
2006
davon aus Kon
solidierungs
kreisverände
rungen zum
Vorjahres
abschluss
Umsatzerlöse 4 696 38 4 446 76
Betriebliche Erträge 5 065 42 4 779 86
Betriebliche
Aufwendungen
– 5 009 – 33 – 4 825 – 107
Ergebnis der betrieblichen
Tätigkeit
56 9 – 46 – 21
Finanzergebnis 48 0 * – 35 2
Ertragsteuern – 10 – 4 30 2
Ergebnis aus dem auf
gegebenen Geschäftsfeld
Touristik
499 – 44
Ergebnis nach Ertragsteuern 593 5 – 95 – 17

* Gerundet unter 1 Mio. EUR.

AirPlusGmbH erstmalig einbezogen. Zum 1. Januar 2007 sind aus dem Konsolidierungskreis außerdem drei geldmarktnahe Fonds, die auf einen weiteren konsolidierten Fonds verschmolzen wurden, zwei Flugzeugleasinggesellschaften des Geschäftsfelds Logistik und eine des Geschäftsfelds Passagierbeförderung sowie eine fusionierte Gesellschaft des Geschäftsfelds Catering ausgeschieden.

Gegenüber dem 31. März 2006 ist der Konsolidierungskreis zusätzlich um die im vierten Quartal 2006 mehrheitlich erworbene Aerococina S.A. de C.V., die im zweiten Quartal 2006 erstmalig konsolidierten Gesellschaften LufthansaMalta Finance Ltd. und LSG Sky Chefs Objekt- und Verwaltungsgesellschaft mbH sowie die im vierten Quartal erstmalig konsolidierte CAMANA Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH erweitert. Im ersten Quartal 2006 waren darüber hinaus noch die im August 2006 verkaufte LSG Sky Chefs France S.A. und die im Dezember 2006 verkaufte time:matters Holding GmbH sowie neun Gesellschaften des Geschäftsfelds Catering und zwei dem Geschäftsfeld Service- und Finanzgesellschaften zugehörige geldmarktnahe Fonds, die mit anderen Gesellschaften des jeweils selben Geschäftsfelds verschmolzen wurden, enthalten. Ebenso die Ende Juni 2006 liquidierte LSG Sky Chefs Canada

Bilanz *
in Mio. € Konzern
31. März
2007
davon aus Kon
solidierungs
kreisverände
rungen des
Jahres 2007
Langfristige Vermögenswerte 13 309 1
Kurzfristige Vermögenswerte 7 705 146
Bilanzsumme 21 014 147
Eigenkapital 5 542 – 43
Langfristige Rückstellungen und
Verbindlichkeiten
7 789 56
Kurzfristige Rückstellungen und
Verbindlichkeiten
7 683 134

* Im Vorjahr keine bilanziellen Effekte durch Konsolidierungskreisveränderungen.

sowie sieben Zweckgesellschaften, die wegen Aufgabe der Geschäftstätigkeit im letzten Quartal des Jahres 2006 entkonsolidiert wurden. Die vorherigen Tabellen zeigen die wesentlichen Auswirkungen aus den Veränderungen des Konsolidierungskreises im Vergleich zum Vorjahresquartalszeitraum 2006.

Erfolgsunsicherheiten und Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme musste die Bildung verschiedener Rückstellungen mit einer gesamten möglichen fi nanziellen Ergebnisauswirkung von 234 Mio. EUR für Folgejahre unterbleiben. Zum Bilanzstichtag 2006 waren dies 233 Mio. EUR.

Eventualverbindlichkeiten
in Mio. € 31.3.2007 31.12.2006
Aus Bürgschaften, Wechsel- und
Scheckbürgschaften
710 724
Aus Gewährleistungsverträgen 913 923
Aus der Bestellung von Sicherheiten
für fremde Verbindlichkeiten
3 3

Aus der im Konzernabschluss 2006 beschriebenen Eventualforderung in Zusammenhang mit einem Beteiligungsverkauf können noch maximal 9 Mio. EUR vereinnahmt werden, von denen voraussichtlich 3 Mio. EUR in 2007, der Restbetrag in Folgejahren realisiert werden wird. Aus zum Jahresende 2006 bereits fest kontrahierten Flugzeugkaufverträgen über drei CRJ 200 sind in den drei Monaten des Jahres 2007 insgesamt 13 Mio. EUR zugefl ossen und Buchgewinne von 4 Mio. EUR entstanden. Aus dem Verkauf der verbliebenen drei CRJ 200 werden voraussichtlich weitere 10 Mio. EUR im Jahr 2007 vereinnahmt werden.

Darüber hinaus wurde im ersten Quartal ein Kaufvertrag über ein Flugzeug des Typs ATR42 abgeschlossen. Hieraus werden im Jahr 2007 weitere 5 Mio. EUR zufl ießen und ein Buchgewinn von 1 Mio. EUR realisiert werden.

Zum Verkauf stehende Vermögenswerte

in Mio. € Januar
– März
2007
Jahres
abschluss
2006
Januar
– März
2006
Vermögenswerte
Flugzeuge und Reservetriebwerke 13 19 63
Finanzanlagevermögen 372 372
Sonstiges 2 1 3
Eigenkapital/Schulden in Verbindung
mit Vermögenswerten, die zum Verkaufstehen
Eigenkapital – 81 – 81
Schulden

Die im Konzernabschluss 2006 beschriebene Eventualforderung aus einer D & O Police in Zusammenhang mit einem Schadensfall in Skandinavien besteht weiterhin in Höhe von 130 Mio. EUR.

Ende März 2007 besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von 6,3 Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2006 betrug das Bestellobligo 6,6 Mrd. EUR.

Gezeichnetes Kapital

Die Hauptversammlung vom 16. Juni 2004 hat den Vorstand bis zum 15. Juni 2009 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital um 25 Mio. EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Aktien an die Mitarbeiter gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen.

Vorstand und Aufsichtsrat haben der 54. Hauptversammlung am 18. April die Zahlung einer Dividende von 0,70 EUR je Stückaktie vorgeschlagen.

Segmentberichterstattung für den LufthansaKonzern

Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern Januar – März 2007

Passagier Logistik 1) Technik IT Services Catering 1) Touristik 2) Service- und Summe der
in Mio. € beförderung 1) Finanzgesell
schaften
Segmente
Außenumsätze 3 045 635 527 63 426 4 696
- davon Verkehrserlöse 2 957 611 3 568
Konzerninnenumsätze 141 4 407 96 120 768
Umsatzerlöse 3 186 639 934 159 546 5 464
Übrige Segmenterträge 287 20 43 6 14 139 509
- davon aus Equity
Bewertung
67 2 2 2 0 * 73
Materialaufwand 1 959 442 498 10 238 7 3 154
Personalaufwand 646 82 248 63 214 20 1 273
Abschreibungen 186 32 20 9 15 8 270
- davon außerplanmäßig
Sonst. betr. Aufwand 647 94 146 79 90 65 1 121
Segmentergebnis 35 9 65 4 3 39 155
- davon aus Equity
Bewertung
67 2 2 2 0 * 73
Segmentvermögen 9 340 1 159 2 328 272 1 112 3 171 17 382
- davon aus Equity
Bewertung
655 35 103 58 4 855
Segmentschulden 7 756 624 1 411 229 645 1 212 11 877
- davon aus Equity
Bewertung
Segmentinvestitionen 346 3 44 11 14 21 439
- davon aus Equity
Bewertung
Sonstige wesentliche
zahlungsunwirksame
Aufwendungen
69 6 15 4 10 1 105
Mitarbeiter zum Stichtag 38 995 4 558 18 588 3 242 29 038 1 275 95 696

* Gerundet unter 1 Mio. EUR.

1) Wegen Veränderung des Konsolidierungskreises ist die Vergleichbarkeit der Zahlen mit den Vorjahreswerten leicht eingeschränkt.

2) Aufgabe des Geschäftsfelds zum 22. Dezember 2006.

Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern Januar – März 2006

Passagier
beförderung 1)
Logistik 1) Technik IT Services Catering 1) Touristik 2) Service- und
Finanzgesell
Summe der
Segmente
in Mio. € schaften
Außenumsätze 2 788 675 509 65 409 4 446
- davon Verkehrserlöse 2 726 638 3 364
Konzerninnenumsätze 129 4 350 89 117 689
Umsatzerlöse 2 917 679 859 154 526 5 135
Übrige Segmenterträge 216 29 35 7 28 – 44 131 402
- davon aus Equity
Bewertung
– 1 4 4 2 – 44 0 * – 35
Materialaufwand 1 820 465 445 7 221 6 2 964
Personalaufwand 597 84 244 61 251 17 1 254
Abschreibungen 179 31 18 8 15 5 256
- davon außerplanmäßig
Sonst. betr. Aufwand 624 110 123 76 98 67 1 098
Segmentergebnis – 87 18 64 9 – 31 – 44 36 – 35
- davon aus Equity
Bewertung
– 1 4 4 2 – 44 0 * – 35
Segmentvermögen 8 693 1 284 2 242 252 1 025 285 3 071 16 852
- davon aus Equity
Bewertung
434 15 103 61 285 3 901
Segmentschulden 7 152 707 1 528 233 756 1 235 11 611
- davon aus Equity
Bewertung
Segmentinvestitionen 150 2 22 11 11 12 208
- davon aus Equity
Bewertung
2 2
Sonstige wesentliche
zahlungsunwirksame
Aufwendungen
95 7 16 4 11 1 134
Mitarbeiter zum Stichtag 37 502 4 695 17 759 3 321 28 240 1 099 92 616

* Gerundet unter 1 Mio. EUR.

1) Wegen Veränderung des Konsolidierungskreises ist die Vergleichbarkeit der Zahlen mit den Vorjahreswerten leicht eingeschränkt.

2) Aufgabe des Geschäftsfelds zum 22. Dezember 2006.

Überleitung der Segment- auf Konzernzahlen

Summe der Segmente Überleitung Konzern
in Mio. € Januar – März
2007
Januar – März
2006
Januar – März
2007
Januar – März
2006
Januar – März
2007
Januar – März
2006
Außenumsätze 4 696 4 446 4 696 4 446
- davon Verkehrserlöse 3 568 3 364 3 568 3 364
Konzerninnenumsätze 768 689 – 768 – 689
Umsatzerlöse 5 464 5 135 – 768 – 689 4 696 4 446
Übrige Segmenterträge 509 402 – 140 – 69 369 333
- davon aus Equity-Bewertung 73 – 35 – 73 35
Materialaufwand 3 154 2 964 – 652 – 572 2 502 2 392
Personalaufwand 1 273 1 254 – 2 1 273 1 252
Abschreibungen 270 256 – 1 – 2 269 254
- davon außerplanmäßig
Sonstiger betrieblicher Aufwand 1 121 1 098 – 156 – 171 965 927
Segmentergebnis 155 – 35 – 99 – 11 56 – 46
- davon aus Equity-Bewertung 73 – 35 – 73 35
Segmentvermögen 17 382 16 852 3 632 2 375 21 014 19 227
- davon aus Equity-Bewertung 855 901 855 901
Segmentschulden 11 877 11 611 3 595 3 144 15 472 14 755
- davon aus Equity-Bewertung

Segmentinformationen nach Regionen Januar – März 2007

in Mio. € Europa Nordamerika Mittel- und
Südamerika
Asien/Pazifik Nahost Afrika Sonstiges Summe der
Segmente
Verkehrserlöse ** 2 430 470 69 477 50 72 3 568
Andere Betriebserlöse 551 247 41 196 67 26 0 * 1 128
Umsatzerlöse 2 981 717 110 673 117 98 0 * 4 696

* Gerundet unter 1 Mio. EUR.

** Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.

Segmentinformationen nach Regionen Januar – März 2006

in Mio. € Europa Nordamerika Mittel- und
Südamerika
Asien/Pazifik Nahost Afrika Sonstiges Summe der
Segmente
Verkehrserlöse ** 2 264 417 71 484 52 76 3 364
Andere Betriebserlöse 449 333 87 166 24 23 0 * 1 082
Umsatzerlöse 2 713 750 158 650 76 99 0 * 4 446

* Gerundet unter 1 Mio. EUR.

** Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.

Finanz-Termine 2007/08

Kontakt

Deutsche LufthansaAG Investor Relations

Frank Hülsmann LufthansaAviation Center, Airportring 60546 Frankfurt/Main Telefon: (069) 696 - 2 80 01 Telefax: (069) 696 - 9 09 90 E-Mail: [email protected]

Erika Laumer Ralph Link Axel Pfeilsticker LufthansaAviation Center, Airportring 60546 Frankfurt/Main Telefon: (069) 696 - 2 80 02, - 64 70 oder - 9 09 97 Telefax: (069) 696 - 9 09 90 E-Mail: [email protected]

Geschäftsberichte und Quartalsberichte in deutscher und englischer Sprache können am bequemsten über den Internet-Bestellservice oder unter folgenderAdresse angefordert werden: Deutsche LufthansaAG, FRA IR LAC, Raum C6.800, Airportring 60546 Frankfurt/Main Telefon: (069) 696 - 28 00 8 Telefax: (069) 696 - 90 99 0 E-Mail: [email protected]

Aktuelle Finanzinformationen im Internet: http://www.lufthansa -fi nancials.de

Herausgeber

Deutsche Lufthansa AG Von-Gablenz-Straße 2-6 50679 Köln

Registereintragung Amtsgericht Köln, HRB 2168

Redaktion

Frank Hülsmann, Erika Laumer Deutsche Lufthansa AG, Investor Relations

Konzept und Design Kirchhoff Consult AG, Hamburg

Druck Broermann Offset Druck, Köln

2007

26. Juli Veröffentlichung Zwischenbericht zum
1. Halbjahr 2007
25. Okt. Presse- und Analystenkonferenz
zum Zwischen bericht
Januar – September 2007
2008
12. März Bilanz-Pressekonferenz und Analysten
konferenz zum Jahresergebnis 2007
25. April Veröffentlichung Zwischenbericht zum
1. Quartal 2008
29. April Hauptversammlung Köln
30. Juli Veröffentlichung Zwischenbericht zum
1. Halbjahr 2008
29. Okt. Presse- und Analystenkonferenz
zum Zwischen bericht

Januar – September 2008

Dieser Bericht gilt auch als Information gemäß § 110, Absatz 1 des Betriebsverfassungsgesetzes.

Hinweis: Zur Vereinfachung der Sprache haben wir in unserem Bericht die maskuline Form verwendet. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Bei den in unserem 1. Zwischenbericht 2007 veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung des LufthansaKonzerns und seiner Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende historische Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind gekennzeichnet durch Begriffe wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit" oder "bestreben". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf allen uns derzeit erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie können daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit beanspruchen.

Da zukunftsgerichtete Aussagen naturgemäß mit Ungewissheiten und in ihren Aus wirk ungen nicht einschätzbaren Risikofaktoren – wie etwa einer Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – behaftet sind oder zugrunde gelegte Annahmen nicht oder abweichend eintreffen können, besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den Prognosen wesentlich unterscheiden. Lufthansaist stets bemüht, die veröffentlichten Daten zu kontrollieren und auf dem aktuellen Stand zu halten. Dennoch kann seitens des Unternehmens keine Verpfl ichtung übernommen werden, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse bzw. Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.

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