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Delticom AG Interim / Quarterly Report 2013

May 16, 2013

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Interim / Quarterly Report

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Delticom AG

Hannover

Quartalsfinanzbericht vom 01.01.2013 bis zum 31.03.2012

3-Monats-Bericht 2013

Wirtschaftliches Umfeld

Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen: Die Eurozone findet nur sehr mühsam ihren Weg aus der Rezession. Die lahmende Konjunktur trifft vor allem den Arbeitsmarkt. Zu Beginn des Jahres markierte die Arbeitslosenquote im Währungsraum ein neues Rekordhoch. In Deutschland ist die Beschäftigung hingegen weiterhin robust. Auch dank einer moderaten Inflation blieb die Konsumlust deutscher Verbraucher im ersten Quartal weiterhin stabil.

Entwicklung des Reifenmarktes: Winterliche Wetterbedingungen bis Ende März haben viele Autofahrer davon abgehalten, ihr Fahrzeug bereits vor den Osterfeiertagen auf Sommerreifen umzurüsten. Dementsprechend ist die Nachfrage insbesondere in dieser Produktgruppe im ersten Quartal deutlich zweistellig eingebrochen.

Gemäß aktuellen Zahlen des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (WdK) wurden in den ersten drei Monaten 2013 deutschlandweit ein Drittel weniger Pkw-Reifen an Endverbraucher abgesetzt als im Vorjahr. Aufgrund der europaweit kalten Witterung war die Nachfrage in anderen Umrüstländern ebenfalls rückläufig.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Umsatz

Umsatz nach Segmenten und Regionen

in Tsd. €

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Q1'13 % +% Q1'12 % +%
Umsatz 81.275 100,0 –4,9 85.484 100,0 0,2
Primäre Segmente
E-Commerce 77.509 95,4 –4,2 80.946 94,7 0,5
Großhandel 3.766 4,6 –17,0 4.538 5,3 –5,8
Regionen
EU 62.121 76,4 –3,6 64.471 75,4 –4,9
Rest 19.155 23,6 –8,8 21.013 24,6 19,7

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Q1'11 %
Umsatz 85.354 100,0
Primäre Segmente
E-Commerce 80.536 94,4
Großhandel 4.818 5,6
Regionen
EU 67.806 79,4
Rest 17.548 20,6

Konzern: Delticom, Europas führender Internet-Reifenhändler, erzielt den wesentlichen Teil der Umsätze mit dem Verkauf von Ersatzreifen für Pkw, Motorräder, Lkw und Industriefahrzeuge.

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres erlöste das Unternehmen einen Umsatz von 81,3 Mio. €, ein Minus von 4,9 % nach 85,5 Mio. € im Vergleichszeitraum.

Im Januar hat der Winter doch noch Einzug gehalten: In weiten Teilen Deutschlands sorgten anhaltende Schneefälle bis in den März hinein für schwierige Straßenverhältnisse. Auch außerhalb Deutschlands waren die Wetterbedingungen im ersten Quartal für Reifenhändler alles andere als optimal.

Zwar konnte Delticom im ersten Quartal im Geschäft mit Winterreifen ein deutliches Umsatzplus verzeichnen. Allerdings ist der prozentuale Anteil des Wintergeschäfts am Umsatz in den ersten drei Monaten typischerweise nur noch vergleichsweise gering. Mit Blick auf die kalten Temperaturen und winterlichen Straßenverhältnisse haben sich vermutlich viele Autofahrer dazu entschlossen, den Kauf neuer Sommerreifen um einige Wochen nach hinten zu verschieben.

Die positive Umsatzentwicklung im Geschäft mit privaten Endkunden zu Jahresbeginn konnte die wetterbedingte Nachfrageschwäche im März nicht vollständig ausgleichen. Entsprechend der schwierigen Marktlage fiel zudem der Umsatz im B2B-E-Commerce in den ersten drei Monaten deutlich niedriger aus als im Vorjahr. Angesichts schleppender Verkaufszahlen waren viele Händler im ersten Quartal noch nicht dazu bereit, sich in größerem Umfang für das anstehende Sommergeschäft zu bevorraten.

Die Grafik Umsatzentwicklung zeigt zusammenfassend die Entwicklung der Quartalsumsätze.

Umsatzentwicklung

pro Quartal, in Mio. €

E-Commerce: Der Umsatz im Geschäftsbereich E-Commerce ging im Vorjahresvergleich in den 128 Onlineshops um –4,2 % von 80,9 Mio. € auf 77,5 Mio. € zurück. Der Anteil des E-Commerce-Umsatzes am Gesamtumsatz betrug 95,4 %, im Vergleich zu 94,7 % im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Insgesamt konnten in Q1 13 164 Tausend Neukunden (Q1 12: 164 Tausend, +0,2 %) gewonnen werden. Im gleichen Zeitraum haben 137 Tausend Bestandskunden (Q1 12: 143 Tausend, –3,7 %) zum wiederholten Mal ihre Reifen bei Delticom gekauft.

Großhandel: Im Geschäftsbereich Großhandel verkauft das Unternehmen Reifen an Großhändler im In- und Ausland. Der Segmentumsatz verringerte sich im Berichtszeitraum um 17,0 % auf 3,8 Mio. €, nach einem Vorjahresumsatz von 4,5 Mio. €.

Regionale Verteilung: Das Unternehmen ist weltweit in 42 Ländern tätig, wobei ein Großteil der Umsätze in den Ländern der EU erlöst wird. Insgesamt wurden hier im Berichtszeitraum 62,1 Mio. € (–3,6 %) erzielt. Auf die Nicht-EU-Länder entfiel in Q1 13 ein Umsatz von 19,2 Mio. € (–8,8 %).

Wesentliche Aufwandspositionen

Materialaufwand: Die größte Aufwandsposition ist der Materialaufwand, in dem die Einstandspreise für die verkauften Reifen erfasst werden. Er betrug im Berichtszeitraum 61,1 Mio. € (Q1 12: 63,4 Mio. €, –3,7 %). Hiervon entfielen auf den Bereich E-Commerce 57,7 Mio. € (Q1 12: 59,4 Mio. €) und auf den Großhandel 3,4 Mio. € (Q1 12: 4,0 Mio. €).

Personalaufwand: In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres beschäftigte das Unternehmen im Durchschnitt 148 Mitarbeiter (Q1 12: 142). Der Personalaufwand belief sich auf 2,3 Mio. € (Q1 12: 2,2 Mio. €). Die Personalaufwandsquote betrug im ersten Quartal 2,8 % (Verhältnis von Personalaufwand zu Umsatzerlösen, Q1 12: 2,6 %).

Kosten der Lagerhaltung: Der Aufwand für Mieten und Betriebskosten lag mit 1,6 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau (Q1 12: 1,6 Mio. €, +4,4 %). Die direkten Kosten der Lagerhaltung gingen von 1,0 Mio. € im Q1 12 um 28,9 % auf 0,7 Mio. € zurück.

Transportkosten: Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Transportkosten die größte Einzelposition. Sie stiegen im Berichtszeitraum von 7,0 Mio. € um 1,1 % auf 7,1 Mio. €. Der Anteil der Transportkosten am Umsatz hat sich von 8,2 % auf 8,7 % erhöht.

Marketing: Der Marketingaufwand ist in den ersten drei Monaten von 2,1 Mio. € um 20,7 % auf 2,5 Mio. € gestiegen. Im ersten Quartal wurde mit 3,1 % vom Umsatz mehr als im Vorjahr für Marketing ausgegeben, um den Start in die Sommerreifensaison zu unterstützen (Q1 12: 2,4 %).

Ergebnisentwicklung

Bruttomarge: Die Bruttomarge lag im ersten Quartal mit 24,9 % unter Vorjahr (Q1 12: 25,8 %). Um die selbstgesteckten Umsatzziele zu erreichen, bietet Delticom den Kunden noch attraktivere Preise an als im Vorjahr.

Sonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im ersten Quartal 1,5 Mio. € (Q1 12: 0,7 Mio. €). Hierbei handelt es sich mit 1,1 Mio. € mehrheitlich um Gewinne aus Währungskursdifferenzen (Q1 12: 0,4 Mio. €). Währungsverluste weist Delticom innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Sie betrugen im Q1 13 0,8 Mio. € (Q1 12: 1,5 Mio. €). Der Saldo aus Währungsgewinnen und -verlusten belief sich im abgelaufenen Quartal auf 0,3 Mio. € (Q1 12: –1,1 Mio. €).

Rohertrag: Insgesamt verringerte sich der Rohertrag gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert von 22,7 Mio. € um 4,4 % auf 21,8 Mio. €. Im Verhältnis zur Gesamtleistung in Höhe von 82,8 Mio. € (Q1 12: 86,2 Mio. €) betrug der Rohertrag 26,3 % (Q1 12: 26,4 %).

EBIT: Die Grafik EBIT zeigt die Entwicklung des Konzernergebnisses vor Finanzergebnis und Steuern in den zurückliegenden Quartalen.

EBIT

pro Quartal, in Mio. €

Das EBIT sank im Q1 13 um 25,9 % auf 2,5 Mio. € (Q1 12: 3,4 Mio. €). Dies entspricht einer Umsatzrendite (EBIT-Marge in Prozent vom Umsatz) in Höhe von 3,1 % (Q1 12: 4,0 %).

Finanzergebnis: Der Finanzertrag belief sich für die ersten drei Monate auf 13 Tsd. € (Q1 12: 6 Tsd. €). Dem stand ein Finanzaufwand von 20 Tsd. € gegenüber (Q1 12: 43 Tsd. €). Insgesamt betrug das Finanzergebnis –7 Tsd. € (Q1 12: –37 Tsd. €).

Ertragsteuern: Der Ertragsteueraufwand für die ersten drei Monate belief sich auf 0,9 Mio. € (Q1 12: 1,1 Mio. €). Dies entspricht einer Steuerquote von 33,8 % (Q1 12: 31,6 %).

Konzernergebnis: Das Konzernergebnis betrug im Berichtszeitraum 1,7 Mio. €, nach einem Vorjahreswert von 2,3 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich von 0,20 € (Q1 12, unverwässert) auf 0,14 € – ein Minus von 27,7 %.

Die Tabelle Verkürzte GuV fasst wesentliche Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung im Mehrjahresvergleich zusammen.

Verkürzte GuV

in Tsd. €

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Q1'13 % +% Q1'12 % +%
Umsatz 81.275 100,0 –4,9 85.484 100,0 0,2
Sonstige betriebliche Erträge 1.538 1,9 122,6 691 0,8 –48,2
Gesamtleistung 82.814 101,9 –3,9 86.175 100,8 –0,6
Materialaufwand 61.055 75,1 –3,7 63.427 74,2 0,3
Rohertrag 21.758 26,8 –4,4 22.748 26,6 –3,0
Personalaufwand 2.262 2,8 2,8 2.201 2,6 26,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.283 20,0 –1,0 16.447 19,2 6,7
EBITDA 3.213 4,0 –21,6 4.100 4,8 –35,0
Abschreibungen 674 0,8 0,3 672 0,8 83,0
EBIT 2.539 3,1 –25,9 3.429 4,0 –42,3
Finanzergebnis (netto) –7 0,0 –81,9 –37 0,0 –194,1
EBT 2.532 3,1 –25,3 3.392 4,0 –43,3
Ertragsteuern 856 1,1 –20,2 1.073 1,3 –44,2
Konzernergebnis 1.676 2,1 –27,7 2.319 2,7 –42,8

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Q1'11 %
Umsatz 85.354 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 1.334 1,6
Gesamtleistung 86.688 101,6
Materialaufwand 63.224 74,1
Rohertrag 23.464 27,5
Personalaufwand 1.744 2,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.414 18,1
EBITDA 6.306 7,4
Abschreibungen 367 0,4
EBIT 5.939 7,0
Finanzergebnis (netto) 39 0,0
EBT 5.978 7,0
Ertragsteuern 1.923 2,3
Konzernergebnis 4.055 4,8

Finanz- und Vermögenslage

Bilanz

Vorräte: Größte Position im kurzfristig gebundenen Vermögen sind die Vorräte. Sie konnten seit Jahresanfang um 12,8 Mio. € oder 17,3 % auf 86,9 Mio. € erhöht werden (31.12.2012: 74,1 Mio. €). Dies entspricht einem Anteil von 50,4 % an der Bilanzsumme (31.12.2012: 47,4 %, 31.03.2012: 66,3 %).

Forderungen: Die Forderungen folgen üblicherweise der Saisonkurve, allerdings sind Stichtagseffekte unvermeidbar. Der Forderungsbestand belief sich zum zurückliegenden Quartalsende auf 13,3 Mio. € (31.03.2012: 17,2 Mio. €).

Verbindlichkeiten: Im Zuge des Bestandsaufbaus wurden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen seit Jahresanfang von 74,8 Mio. € um 21,6 % auf 91,0 Mio. € erhöht.

Working Capital: Die Kapitalbindung im Working Capital betrug zum Stichtag 3,7 Mio. € (31.03.2012: 41,1 Mio. €). Seit Jahresanfang stieg die Kapitalbindung im Working Capital um 0,5 Mio. € oder um 15,6 % auf 3,7 Mio. € (31.12.2012: 3,2 Mio. €). Im entsprechenden Vorjahreszeitraum war die Kapitalbindung noch um 3,4 Mio. € zurück gegangen.

Zum Stichtag 31.03.2013 betrug die Bilanzsumme 172,3 Mio. € (31.12.2012: 156,4 Mio. €). Die Tabelle Verkürzte Konzernbilanz zeigt die geringe Kapitalintensität des Geschäftsmodells.

Verkürzte Konzernbilanz

in Tsd. €

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31.03.13 % +% 31.12.12 % +%
Aktiva
Langfristig gebundenes Vermögen 14.864 8,6 –3,4 15.391 9,8 –7,7
Anlagevermögen 14.007 8,1 –3,7 14.540 9,3 –9,7
sonstige Vermögenswerte 857 0,5 0,6 852 0,5 49,1
Kurzfristig gebundenes Vermögen 157.463 91,4 11,7 140.982 90,2 –5,8
Vorräte 86.910 50,4 17,3 74.107 47,4 –30,4
Forderungen 26.242 15,2 26,7 20.707 13,2 –1,4
Liquidität 44.311 25,7 –4,0 46.168 29,5 108,0
Wertpapiere 0 0,0 0 0,0
Flüssige Mittel 44.311 25,7 –4,0 46.168 29,5 108,0
Bilanzsumme 172.327 100,0 10,2 156.374 100,0 –6,0
Passiva
Langfristige Finanzierungsmittel 67.163 39,0 2,4 65.560 41,9 –17,1
Eigenkapital 64.366 37,4 2,8 62.636 40,1 –17,0
Fremdkapital 2.797 1,6 –4,3 2.924 1,9 –19,4
Rückstellungen 182 0,1 18,4 154 0,1 411,2
Verbindlichkeiten 2.615 1,5 –5,6 2.770 1,8 –23,0
Kurzfristige Schulden 105.164 61,0 15,8 90.814 58,1 4,1
Rückstellungen 1.975 1,1 –9,3 2.177 1,4 –66,8
Verbindlichkeiten 103.189 59,9 16,4 88.637 56,7 9,8
Bilanzsumme 172.327 100,0 10,2 156.374 100,0 –6,0

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31.12.11 %
Aktiva
Langfristig gebundenes Vermögen 16.669 10,0
Anlagevermögen 16.098 9,7
sonstige Vermögenswerte 571 0,3
Kurzfristig gebundenes Vermögen 149.695 90,0
Vorräte 106.492 64,0
Forderungen 21.006 12,6
Liquidität 22.197 13,3
Wertpapiere 0 0,0
Flüssige Mittel 22.197 13,3
Bilanzsumme 166.364 100,0
Passiva
Langfristige Finanzierungsmittel 79.108 47,6
Eigenkapital 75.480 45,4
Fremdkapital 3.628 2,2
Rückstellungen 30 0,0
Verbindlichkeiten 3.597 2,2
Kurzfristige Schulden 87.256 52,4
Rückstellungen 6.560 3,9
Verbindlichkeiten 80.696 48,5
Bilanzsumme 166.364 100,0

Liquidität: Die Liquidität (flüssige Mittel und Liquiditätsreserve) belief sich zum 31.03.2013 auf 44,3 Mio. € (31.12.2012: 46,2 Mio. €, 31.03.2012: 26,8 Mio. €). Zum Stichtag verfügte das Unternehmen über eine Netto-Liquidität (Liquidität abzüglich kurzfristiger Finanzschulden) in Höhe von 41,5 Mio. €.

Die Grafik Liquiditätsbrücke zeigt, wie sich die Liquidität über die letzten 12 Monate entwickelt hat.

Liquiditätsbrücke

in Mio. €

Cashflow

Gewöhnliche Geschäftstätigkeit: Aufgrund der höheren Kapitalbindung im Working Capital war der Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit für Q1 13 mit –1,4 Mio. € niedriger als im Vergleichszeitraum (Q1 12: 5,6 Mio. €).

Investitionstätigkeit: Delticom hat im ersten Quartal 0,1 Mio. € in Sachanlagen investiert (Q1 12: 0,1 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im ersten Quartal –0,1 Mio. € (Q1 12: –0,1 Mio. €).

Finanzierungstätigkeit: Delticom verzeichnete im Berichtszeitraum einen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von –0,4 Mio. €. Hiervon entfallen –0,5 Mio. € auf Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten und 0,1 Mio. € aus der Inanspruchnahme kurzfristiger Kreditlinien.

Organisation

Konzernstruktur: Der Konzern umfasste zum 31.03.2013 die folgenden Tochtergesellschaften:

Reifendirekt GmbH, Hannover
Pnebo Gesellschaft für Reifengroßhandel und Logistik mbH, Hannover
Delticom Tyres Ltd., Oxford (Großbritannien)
NETIX S.R.L., Timisoara (Rumänien)
Delticom North America Inc., Benicia (Kalifornien, USA)
Tyrepac Pte. Ltd., Singapur
Hongkong Tyrepac Ltd., Hongkong
OOO Delticom Shina, Moskau (Russland)
Guangzhou Tyrepac Trading Ltd., Guangzhou (China)

An der Tyrepac Pte. Ltd., Singapur und mittelbar an deren Tochtergesellschaften hält die Gesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 50,9 %. Für die anderen Tochterunternehmen liegen sämtliche Anteilsbesitze zu 100 % bei der Delticom AG.

Mitarbeiter: Im Berichtszeitraum waren im Durchschnitt 148 Personen im Unternehmen beschäftigt (Q1 12: 142), davon 6 Auszubildende und Praktikanten.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Berichtszeitraums gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

Risikobericht

Als international tätiges Unternehmen ist Delticom Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Um diese rechtzeitig erkennen, bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können, haben wir frühzeitig ein Risikomanagementsystem etabliert und hierzu eine unternehmensweite Richtlinie zur Risikofrüherkennung und zum Risikomanagement verabschiedet.

Darstellungen zum Risikomanagement und eine Liste wesentlicher Einzelrisiken finden sich im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2012 auf Seite 42ff. Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2012 hat sich die Risikoposition nicht wesentlich geändert. Bestandsgefährdende Einzelrisiken existieren nicht, und die Gesamtsumme der Risiken stellt keine Gefahr für den Fortbestand der Gesellschaft dar.

Prognosebericht

Wirtschaftliches Umfeld: Das konjunkturelle Bild ist nach wie vor sehr uneinheitlich: Während die Weltwirtschaft nach Meinung von Experten in diesem Jahr wachsen soll, bleibt die Lage in Europa weiter angespannt.

Viele Länder in der Eurozone sehen sich weiterhin mit einem rückläufigem Wirtschaftswachstum, steigenden Arbeitslosenzahlen und einer hohen Verschuldung konfrontiert. Mit Blick auf die ungelösten Probleme scheint es zunehmend unwahrscheinlich, dass die Konjunktur im Währungsraum bereits in diesem Jahr auf den Wachstumspfad zurückfinden wird.

Reifenhandel: Kalte Temperaturen und winterliche Straßenverhältnisse haben im März einen frühen Saisonstart verhindert. Mit den wärmeren Temperaturen im April hat vielerorts die Umrüstsaison im Reifenhandel begonnen. Wetterbedingte Verschiebungseffekte sind nicht unüblich.

Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage im zweiten Quartal von einem Nachholeffekt profitieren kann. Inwieweit nach zwei schwachen Jahren in Folge ein zyklischer Aufschwung bereits in diesem Jahr gelingt, bleibt abzuwarten. Nach wie vor besteht insbesondere für die zweite Jahreshälfte erhebliche Unsicherheit.

Prognose unverändert:

Für das erste Halbjahr mit seinem Schwerpunkt im Sommerreifengeschäft rechnen wir weiterhin im E-Commerce-Kernsegment mit einem Umsatzanstieg von bis zu 10 %.

Für das Gesamtjahr kann Delticom bei positivem Geschäftsverlauf den Vorjahresumsatz übertreffen. Unabhängig von der Branchenentwicklung gehen wir davon aus, dass Delticom auch 2013 wieder deutlich schneller wachsen wird als der Gesamtmarkt.

Konzern Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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in Tausend € 01.01.2013 – 31.03.2013 01.01.2012 – 31.03.2012
Umsatz 81.275 85.484
Sonstige betriebliche Erträge 1.538 691
Gesamtleistung 82.814 86.175
Materialaufwand –61.055 –63.427
Rohertrag 21.758 22.748
Personalaufwand –2.262 –2.201
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen –674 –672
Sonstige betriebliche Aufwendungen –16.283 –16.447
Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 2.539 3.429
Finanzaufwand –20 –43
Finanzertrag 13 6
Finanzergebnis (netto) –7 –37
Ergebnis vor Steuern (EBT) 2.532 3.392
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –856 –1.073
Konzernergebnis 1.676 2.319
davon entfallen auf:
Gesellschafter des Mutterunternehmens 1.676 2.319
unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,14 0,20
verwässertes Ergebnis je Aktie 0,14 0,19

Gesamtergebnisrechnung

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in Tausend € 01.01.2013 – 31.03.2013 01.01.2012 – 31.03.2012
Konzernergebnis 1.676 2.319
Direkt im Eigenkapital erfasste Veränderungen des Geschäftsjahres
Veränderungen aus der Währungsumrechnung 34 –82
Net Investment Hedge Reserve
Zeitwertänderungen direkt im Eigenkapital erfasst 28 0
Latente Steuern auf Net Investment Hedge Reserve –9 0
Summe der erfolgsneutral erfassen Erträge und Aufwendungen 53 –82
Gesamtergebnis der Periode 1.729 2.236

Konzernbilanz

Aktiva

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in Tausend € 31.03.2013 31.12.2012
langfristige Vermögenswerte 14.864 15.391
Immaterielle Vermögenswerte 1.032 1.053
Sachanlagen (Betriebs- und Geschäftsausstattung) 12.143 12.660
Finanzanlagen 832 826
Latente Steueransprüche 358 335
Sonstige langfristige Forderungen 499 517
Kurzfristige Vermögenswerte 157.463 140.982
Vorräte 86.910 74.107
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.349 9.585
Sonstige Vermögenswerte 9.612 8.173
Ertragsteuerforderungen 3.281 2.949
Flüssige Mittel 44.311 46.168
Summe Vermögenswerte 172.327 156.374

Passiva

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in Tausend € 31.03.2013 31.12.2012
Eigenkapital 64.366 62.636
Gezeichnetes Kapital 11.847 11.847
Kapitalrücklage 24.311 24.311
Direkt im Eigenkapital erfasste Aufwendungen und Erträge 52 –2
Gewinnrücklagen 200 200
Konzernbilanzgewinn 27.955 26.279
Summe Schulden 107.961 93.738
Langfristige Schulden 2.797 2.924
langfristige Finanzschulden 1.800 2.250
Langfristige Rückstellungen 182 154
Latente Steuerverbindlichkeiten 815 520
Kurzfristige Schulden 105.164 90.814
Steuerrückstellungen 427 432
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 1.548 1.745
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 90.980 74.814
Kurzfristige Finanzschulden 970 905
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 11.239 12.918
Summe Eigenkapital und Schulden 172.327 156.374

Konzernkapitalflussrechnung

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in Tausend € 01.01.2013 – 31.03.2013 01.01.2012 – 31.03.2012
Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 2.539 3.429
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 674 672
Veränderung der sonstigen Rückstellungen –169 22
Saldo aus Gewinnen und Verlusten aus Anlagenabgängen –41 15
Veränderung der Vorräte –12.802 –28.158
Veränderungen der Forderungen aLuL sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –5.184 –4.555
Veränderungen der Verbindlichkeiten aLuL sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 14.515 38.786
Erhaltene Zinsen 11 6
Gezahlte Zinsen –29 –65
Gezahlte Ertragsteuern –920 –4.529
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit –1.406 5.622
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 57 31
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen –135 –121
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen –17 –17
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen –5 0
Cashflow aus Investitionstätigkeit –100 –108
Aufnahme von Finanzschulden 65 –342
Tilgung von Finanzschulden –450 –450
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit –385 –792
Wechselkursbedingte Veränderungen des Finanzmittelbestands 34 –82
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 46.168 22.197
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands –1.857 4.640
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 44.311 26.837
nachrichtlich:
Liquidität am Anfang der Periode 46.168 22.197
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands –1.857 4.640
Liquidität am Ende der Periode 44.311 26.837
Netto-Liquidität am Anfang der Periode 43.013 17.803
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands –1.857 4.640
Veränderungen der Finanzschulden 385 792
Netto-Liquidität am Ende der Periode 41.541 23.235

Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Gezeichnetes Kapital- Währungsumrechnungs-
in Tausend € Kapital rücklage rücklage
Stand am 1. Januar 2012 11.847 24.311 50
Gesamtergebnis der Periode nach Steuern –82
Stand am 31. März 2012 11.847 24.311 –32
Stand am 1. Januar 2013 11.847 24.311 –2
Gesamtergebnis der Periode nach Steuern 34
Stand am 31. März 2013 11.847 24.311 33

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Angesammelte Ergebnisse
in Tausend € Net Invest-

ment Hedge Reserve
Gewinn-

rück- lagen
Konzern-

bilanzgewinn
insge-

samt
Summe

Eigenka- pital
Stand am 1. Januar 2012 0 200 39.072 39.272 75.480
Gesamtergebnis der Periode nach Steuern 2.319 2.319 2.236
Stand am 31. März 2012 0 200 41.390 41.590 77.716
Stand am 1. Januar 2013 200 26.279 26.479 62.636
Gesamtergebnis der Periode nach Steuern 19 1.676 1.676 1.729
Stand am 31. März 2013 19 200 27.955 28.155 64.366

Segmentergebnisse

Q1 13

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in Tausend € E-Commerce Großhandel nicht zugeordnet Konzern
Umsatz 77.509 3.766 0 81.275
Sonstige betriebliche Erträge 1.414 28 96 1.538
Materialaufwand –57.682 –3.373 0 –61.055
Rohertrag 21.241 421 96 21.758
Personalaufwand –1.199 –85 –978 –2.262
Abschreibungen –636 0 –37 –674
davon auf Sachanlagen –612 0 –23 –636
davon auf immaterielle Vermögenswerte –24 0 –14 –38
Sonstige betriebliche Aufwendungen –15.480 –111 –692 –16.283
davon Forderungsverluste und Einzelwertberichtigungen –458 0 0 –458
Segmentergebnis 3.926 225 –1.611 2.539
Finanzergebnis (netto) –7
Steuern vom Einkommen und Ertrag –856
Konzernergebnis 1.676

Q1 12

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in Tausend € E-Commerce Großhandel nicht zugeordnet Konzern
Umsatz 80.946 4.538 0 85.484
Sonstige betriebliche Erträge 666 24 0 691
Materialaufwand –59.401 –4.026 0 –63.427
Rohertrag 22.211 537 0 22.748
Personalaufwand –1.135 –182 –884 –2.201
Abschreibungen –637 0 –35 –672
davon auf Sachanlagen –611 0 –21 –632
davon auf immaterielle Vermögenswerte –26 0 –14 –40
Sonstige betriebliche Aufwendungen –15.739 –127 –581 –16.447
davon Forderungsverluste und Einzelwertberichtigungen –307 0 0 –307
Segmentergebnis 4.701 228 –1.500 3.429
Finanzergebnis (netto) –37
Steuern vom Einkommen und Ertrag –1.073
Konzernergebnis 2.319

Berichtsunternehmen

Delticom ist Europas führender Internet-Reifenhändler. Gegründet im Jahr 1999, betreibt das Unternehmen aus Hannover heute 128 Onlineshops in 42 Ländern. Die Produktpalette für Privat- und Geschäftskunden umfasst neben Pkw-Reifen, Motorradreifen, Leicht-Lkw- und Lkw-Reifen, Busreifen, Spezialreifen, Fahrradreifen, Kompletträder (vormontierte Reifen auf Felgen) auch ausgesuchte Pkw-Ersatzteile und Zubehör, Motoröl und Batterien. Ausführliche Informationen über das Berichtsunternehmen sind im Lagebericht des Geschäftsberichts 2012 im Abschnitt Geschäftstätigkeit sowie im Abschnitt Organisation dargestellt.

Zahl der Mitarbeiter

Vom 01.01.2013 bis zum 31.03.2013 waren im Durchschnitt 148 Arbeitnehmer beschäftigt (davon 6 Auszubildende und Praktikanten). Diese Berechnung basiert auf der Anzahl der Beschäftigten unter Berücksichtigung der geleisteten Arbeitsstunden.

Saisonale Effekte

In Deutschland, aber auch in der Alpenregion und in Nordeuropa prägt der jahreszeitlich bedingte Wetterwechsel den Geschäftsverlauf im Reifenhandel. Weil die meisten Autofahrer ihre Winterreifen bereits mit dem ersten Schneefall und damit in den letzten Monaten eines Jahres kaufen, fällt das erste Quartal meist etwas schwächer aus.

Das zweite Jahresviertel dagegen gibt sich traditionell umsatzstark: Oft sind die Temperaturen im April und Mai schon vergleichsweise hoch und das teils angenehm warme Wetter führt bei vielen Pkw-Fahrern zum Kauf neuer Sommerreifen.

Das dritte Quartal schließlich flacht typischerweise wieder etwas ab: Im Übergang von Sommer- auf Winterreifengeschäft wird der Absatz etwas schwächer.

In den meisten Ländern Europas zeigt sich das letzte Quartal dann meist auch als das umsatzstärkste. In der dunklen Jahreszeit werden die Straßenverhältnisse schwieriger, die Bremswege verlängern sich – und vielen Autofahrern wird die Notwendigkeit neuer Reifen ganz direkt bewusst.

Grundlagen der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Quartalsabschluss zum 31.03.2013 wurde nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Zur Anwendung kamen alle am Abschlussstichtag gültigen und verpflichtend anzuwendenden IFRS Standards, insbesondere IAS 34 (Zwischenberichterstattung).

Die im Konzernjahresabschluss 2012 erläuterten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Berechnungsmethoden sind, da sich keine für Delticom einschlägigen Änderungen aus erstmalig anzuwendenden Standards ergaben, auch in diesem Zwischenabschluss angewendet worden und gelten entsprechend.

Der Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Jahresabschluss notwendigen Erläuterungen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Jahresabschluss zum 31.12.2012 zu sehen. Der Geschäftsbericht 2012 steht auf der Unternehmenswebseite im Bereich Investor Relations bzw. unter nachfolgenden Link zum Download bereit:

www.delti.com/Investor_Relations/Delticom_Geschaeftsbericht_2012.pdf

Abweichend zum Geschäftsbericht 2012 wurde im Berichtszeitraum erstmalig eine Net Investment Hedge Reserve im Eigenkapital gebildet. Bei einem Net Investment Hedge werden währungskursbedingte Schwankungen des Nettovermögens ausländischer Geschäftsbetriebe durch derivative oder nicht-derivative Finanzinstrumente abgesichert, indem der effektive Teil der währungskursbedingten Schwankungen der Sicherungsinstrumente in die Net Investment Hedge Reserve im Eigenkapital eingestellt wird und so die währungskursbedingten Schwankungen des Nettovermögens der ausländischen Geschäftsbetriebe kompensiert werden.

Bei Veräußerung oder teilweiser Veräußerung des ausländischen Geschäftsbetriebs wird der bis dahin in der Net Investment Hedge Reserve ausgewiesene Betrag erfolgswirksam erfasst.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Delticom AG als Obergesellschaft zwei inländische und drei ausländische Tochtergesellschaften, die alle in den Zwischenabschluss vollkonsolidiert wurden.

Die Tyrepac Pte. Ltd., Singapur, an der Delticom 50,9 % der Anteile hält und deren 100 %ige Tochtergesellschaften, die Hongkong Tyrepac Ltd., Hongkong, und die am 10.01.2013 gegründete Guangzhou Tyrepac Trading Ltd., Guangzhou, China, werden aufgrund der geringen Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht konsolidiert, sondern als Finanzinstrument nach IAS 39 bilanziert. Das Gleiche gilt für die Gesellschaft OOO Delticom Shina, Moskau, Russland, an der Delticom 100% der Anteile hält.

Im Vergleich zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 ergibt sich keine Änderung im Konsolidierungskreis.

Ungewöhnliche Sachverhalte

Es haben sich keine wesentlichen Sachverhalte ereignet, die Vermögenswerte, Schulden, Eigenkapital, Periodenergebnis oder Cashflows beeinflussen und die auf Grund ihrer Art, ihres Ausmaßes oder ihrer Häufigkeit für das Geschäft der Delticom AG ungewöhnlich sind. Die Geschäftsentwicklung wird im Zwischenlagebericht erläutert.

Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz sowie Kapitalflussrechnung

Detaillierte Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung und der Gewinn- und Verlustrechnung finden sich im Kapitel Geschäftsverlauf und Ertragslage im Konzernzwischenlagebericht. Das Kapitel Finanz- und Vermögenslage enthält weitere Informationen zur Bilanz sowie zur Kapitalflussrechnung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen:

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in Tausend € Q1'13 Q1'12
Ausgangsfrachten 7.105 7.026
Lagerhandlingkosten 706 993
Gebühren Kreditkarten 664 626
Forderungsverluste und Einzelwertberichtigungen 458 307
Externe Werbekosten 2.483 2.057
Operations-Center 1.235 1.300
Mieten und Betriebskosten 1.634 1.566
Finanzen und Recht 464 476
IT und Telekommunikation 323 281
Aufwendungen aus Kursdifferenzen 814 1.465
Übrige 398 350
Summe 16.283 16.447

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt 0,14 € (Q1 12: 0,20 €). Das verwässerte Ergebnis beläuft sich auf 0,14 € (Q1 12: 0,19 €).

Erläuterungen zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 als Quotient aus dem Periodenergebnis nach Steuern in Höhe von 1.676.106,11 € (Vorjahr: 2.318.558,41 €) und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Stammaktien von 11.847.440 Stück (Vorjahr: 11.847.440 Stück) ermittelt.

Im Berichtszeitraum lagen 15.810 potenzielle Aktien (Finanzinstrumente und sonstige Vereinbarungen, die deren Inhaber zum Bezug von Stammaktien berechtigen) aus der Tranche vom 22.11.2007, 37.500 potenzielle Aktien aus der Tranche vom 08.05.2008, 29.500 potenzielle Aktien aus der Tranche vom 25.11.2008 sowie 15.000 potenzielle Aktien aus der Tranche vom 30.03.2009 vor.

Die Ausübungspreise der Tranchen vom 22.11.2007, 08.05.2008, 25.11.2008 und 30.03.2009 liegen unter dem durchschnittlichen Kurswert seit Ausgabe der entsprechenden Optionen. Daher werden alle Tranchen in das verwässerte Ergebnis je Aktie einbezogen.

Zur Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wurde gemäß IAS 33 als Zähler das Periodenergebnis nach Steuern in Höhe von 1.676.106,11 € (Vorjahr: 2.318.558,41 €) sowie als Nenner der gewichtete Durchschnitt der Anzahl der im Geschäftsjahr vorhandenen Stammaktien sowie der Anzahl der potenziellen Aktien aus Optionsrechten von 11.945.250 Stück (Vorjahr: 11.945.250 Stück) verwendet.

Dividende

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung am 30.04.2013 vor, eine Dividende von 1,90 € pro Aktie auszuzahlen (Vorjahr: 2,95 €).

Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen oder Personen

Nahestehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 sind der Vorstand und Aufsichtsrat der Delticom AG (Kategorie Personen in Schlüsselpositionen), die Mehrheitsgesellschafter Binder GmbH und Prüfer GmbH (Kategorie Maßgeblicher Einfluss auf das berichtende Unternehmen), sowie nicht konsolidierte Tochtergesellschaften (Kategorie Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften).

Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind. Im Zwischenberichtszeitraum haben sich keine Änderungen mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage ergeben.

Von nahestehenden Unternehmen der Kategorie Personen in Schlüsselposition wurden im Berichtszeitraum Waren und Dienstleistungen in Höhe von 71 Tsd. € (Q1 12: 276 Tsd. €) eingekauft, sowie Waren und Dienstleistungen in Höhe von 0 Tsd. € (Q1 12: 0 Tsd. €) verkauft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an diese nahestehenden Unternehmen belaufen sich auf 1 Tsd. € (Q1 12: 2 Tsd. €) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 35 Tsd. € (Q1 12: 193 Tsd. €).

Von nahestehenden Unternehmen der Kategorie Nicht konsolidierte Tochterunternehmen wurden im Berichtszeitraum Waren und Dienstleistungen in Höhe von 0 Tsd. € (Q1 12: 0 Tsd. €) eingekauft, sowie Waren und Dienstleistungen in Höhe von 989 Tsd. € (Q1 12: 334 Tsd. €) verkauft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an diese nahestehenden Unternehmen belaufen sich auf 1.050 Tsd. € (Q1 12: 201 Tsd. €) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 0 Tsd. € (Q1 12: 0 Tsd. €).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Eventualschulden und -forderungen

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gab es keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zum 31.12.2012. Eventualschulden und -forderungen bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten.

Angabe gemäß § 37w Abs. 5 WpHG

Der vorliegende Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Auf der Webseite www.delti.com/Investor_Relations/Entsprechungserklaerung.html finden sich die aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Delticom AG.

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Hannover, den 25.04.2013

(Der Vorstand)