Earnings Release • Aug 20, 2018
Earnings Release
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| Kurzporträt der Delignit AG | 3 |
|---|---|
| Delignit Konzern auf einen Blick | 4 |
| Grußwort des Vorstands | 5 |
| Konzernlagebericht für das Geschäftshalbjahr vom 01.01. bis 30.06.2018 der Delignit AG, Blomberg |
7 |
| 1. Allgemeine Beschreibung der Gesellschaft | 7 |
| 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen | 7 |
| 3. Marktumfeld des Delignit Konzerns | 8 |
| 4. Organisation | 9 |
| 5. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage | 11 |
| 6. Sicherungsgeschäfte | 12 |
| 7. Risikobericht | 12 |
| 8. Strategische Ausrichtung und Chancen des Delignit Konzerns | 13 |
| 9. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren | 14 |
| 10. Nachtragsbericht | 15 |
| 11. Sonstige Angaben | 15 |
| 12. Prognosebericht | 16 |
| IFRS-Konzernzwischenbilanz der Delignit AG (ungeprüft) zum 30. Juni 2018 |
17 |
| IFRS-Konzernhalbjahresergebnisrechnung (ungeprüft) für das Geschäftshalbjahr vom 01.01. bis 30.06.2018 der Delignit AG |
18 |
| Angaben zur Bilanzierung | 19 |
| Finanzkalender | 19 |
| Kontakt | 19 |
Die Delignit AG entwickelt, fertigt und vertreibt ökologische, in der Regel laubholzbasierte Werkstoffe und Systemlösungen basierend auf dem natürlichen, nachwachsenden und CO2-neutralen Rohstoff Holz.
Als Entwicklungs-, Projekt- und Serienlieferant für Technologiebranchen wie etwa die Automobil-, Luftfahrt- und Schienenverkehrsindustrie liegt der heutige Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit in der Erarbeitung und Umsetzung technologischer und kundenspezifischer Anwendungen und Systeme.
Diese finden Verwendung in Form von spezifischen – zumeist einbaufertigen – Bauteilen, Komponenten wie auch System- und Modullösungen. Grundlage hierfür ist der Delignit-Werkstoff, der im Wesentlichen auf Buchenholz basiert. Der Einsatz von Delignit-Werkstoffen als Substitut für Anwendungen aus nicht nachwachsenden Rohstoffen verbessert die Umweltbilanz der Kundenprodukte und erfüllt deren steigende ökologische Anforderungen.
Das operative Geschäft der Delignit AG ist in zwei Zielmärkte aufgeteilt:
Der Zielmarkt Automotive umfasst im Wesentlichen Herstellung und Vertrieb von Laderaumschutzsystemen und Sicherheitsausstattungen (Interieur) für die Klasse der leichten Nutzfahrzeuge (Transporter, engl. light commercial vehicle = LCV). Diese Systeme finden als Laderaum-Boden, -Wand sowie -Trennwand u. a. bei führenden Herstellern leichter Nutzfahrzeuge in der Erstausstattung (OEM) und Nachrüstung (SHOP) umfangreiche Verwendung. In der Produktgruppe PKW (engl. passenger cars) werden ebenfalls auf Basis nachwachsender Rohstoffe Ausstattungen für PKW-Innenräume (z. B. Kofferraumabdeckungen) an namhafte OEMs geliefert.
Die Produkte des Zielmarkts Technological Applications sind u.a. in die Produktgruppen Building Equipment, Spezialanwendungen und Standard untergliedert. Anwendungsschwerpunkte liegen u. a. im Bereich von Böden für Produktionsstätten und Schienenfahrzeuge, Brand- und Schallschutzausstattungen von öffentlichen Gebäuden, Sicherheitsausstattungen wie Bauelemente (Tür, Fenster, Trennwand) sowie im Werkzeugbau (z. B. Herstellung von Blech-Umformungswerkzeugen).
| Geschäftshalbjahr (01.01. - 30.06.) | 2018 | 2017 | ∆ 2018/ |
|---|---|---|---|
| IFRS | IFRS | 2017 | |
| Ergebniszahlen | T€ | T€ | % |
| Umsatzerlöse | 29.350 | 27.088 | 8,4% |
| Betriebsleistung | 29.101 | 27.390 | 6,2% |
| Materialaufwand | -15.231 | -15.529 | -1,9% |
| Personalaufwand | -8.586 | -7.570 | 13,4% |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.409 | -1.819 | 32,4% |
| EBITDA | 2.874 | 2.472 | 16,3% |
| EBITDA-Marge | 9,9 % | 9,0 % | 0,9%* |
| EBIT | 2.075 | 1.749 | 18,6% |
| EBIT-Marge | 7,1 % | 6,4 % | 0,7%* |
| EBT | 2.010 | 1.646 | 22,1% |
| EBT-Marge | 6,9 % | 6,0 % | 0,9%* |
| Konzernjahresergebnis | 1.377 | 1.056 | 30,4% |
| Anzahl Aktien | 8.193.900 | 8.193.900 | 0,0% |
| eps in € | 0,17 | 0,13 | 30,4% |
| Bilanzzahlen | T€ | T€ | % |
| Langfristige Vermögenswerte | 16.465 | 17.109 | -3,8% |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 17.708 | 16.977 | 4,3% |
| Darin enthaltene liquide Mittel | 424 | 432 | -1,9% |
| Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) | 8.194 | 8.194 | 0,0% |
| Sonstiges Eigenkapital | 9.281 | 7.394 | 25,5% |
| Eigenkapital ingesamt | 17.475 | 15.588 | 12,1% |
| Eigenkapitalquote | 51,1 % | 45,7 % | 5,4%* |
| Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 5.881 | 6.919 | -15,0% |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 10.817 | 11.579 | -6,6% |
| Bilanzsumme | 34.173 | 34.086 | 0,3% |
| Nettofinanzschulden (net debt (-) / net cash (+)) | -4.355 | -5.803 | -25,0% |
| Mitarbeiter (Stichtag 31.12.) | |||
| Deutschland | 351 | 329 | 6,7% |
* Veränderung in Prozentpunkten
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
die Delignit AG hat sich auch im ersten Halbjahr 2018 sehr erfreulich entwickelt. Unser Unternehmen konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis neue Bestmarken verzeichnen. Der Umsatz stieg um 8,4 % auf 29,4 Mio. €, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) verbesserte sich überproportional um 16,3 % auf 2,9 Mio. €. Das Konzernhalbjahresergebnis konnte sogar um über 30 % auf jetzt 1,4 Mio. € gesteigert werden.
Neben dem positiven Geschäftsverlauf hat sich die Delignit AG im ersten Halbjahr aber auch strategisch entscheidend weiterentwickelt. So konnten wir im April den Einstieg in einen weiteren spannenden Markt vermelden. Es ist uns gelungen, von einem namhaften deutschen Automobilkonzern die Serienbeauftragung für Ausstattungskomponenten eines neu auf den Markt kommenden Reisemobiles zu erhalten.
Mit einem jährlichen Umsatzpotenzial von über 10 Mio. € nach erfolgreichem Ramp-up und einer Laufzeit von 9 Jahren, erhöht dies unsere Visibilität auf zukünftiges dynamisches Wachstum deutlich. Erste Prototypen haben wir bereits ausgeliefert, die Serienlieferungen sollen im ersten Quartal 2019 einsetzen. Entsprechend setzen wir die Investitionstätigkeit auf hohem Niveau fort. Die Beauftragung ist für uns ein weiter wichtiger Meilenstein bei der konsequenten Umsetzung der Unternehmensstrategie einer Übertragung des Geschäftsmodells auf neue Märkte.
Vor dem Hintergrund, dass dieses Großprojekt parallel zum Anlauf der in 2016 gewonnenen Serienlieferverträge im Bereich der Nutzfahrzeugindustrie und des sehr stark gewachsenen Schienenverkehrsumsatzes gestemmt werden musste und weiterhin muss, sind wir mit dem erreichten Unternehmensergebnis umso zufriedener. Wir erlauben uns daher an dieser Stelle, allen beteiligten Teams und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Delignit Konzern ein ganz herzliches "Danke" auszusprechen.
Für das Gesamtjahr 2018 bestätigen wir vor dem Hintergrund der erfreulichen Entwicklung des ersten Halbjahres unsere Prognose eines Umsatzwachstums von mehr als 8 % bei einer EBITDA-Marge, die mindestens auf Vorjahresniveau liegen soll.
Schließen möchten wir mit einem Dank gerichtet an unsere Geschäftspartner und nicht zuletzt an Sie, unsere Aktionäre. Bleiben Sie uns gewogen.
Blomberg, im August 2018
Mit unseren herzlichsten Grüßen
Markus Büscher Thorsten Duray Vorstandsvorsitzender Vorstand
Konzernlagebericht für das Geschäftshalbjahr vom 01.01. bis 30.06.2018 Delignit AG, Blomberg
Der Delignit Konzern entwickelt, produziert und vertreibt unter dem Markennamen Delignit ökologische Werkstoffe und Systemlösungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Als anerkannter Entwicklungs-, Projekt- und Serienlieferant führender Automobilkonzerne ist der Delignit Konzern u. a. Weltmarktführer für die Belieferung der Automobilindustrie mit Laderaumschutz- und Ladungssicherungs-Systemen zur Ausstattung leichter Nutzfahrzeuge. Mit einer branchenweit einmaligen Anwendungsvielfalt und Fertigungstiefe bedient der Delignit Konzern zahlreiche weitere Technologiebranchen z. B. als weltweiter Systemlieferant namhafter Schienenfahrzeugkonzerne. Die Delignit-Lösungen verfügen über außergewöhnliche technische Eigenschaften und werden des Weiteren u. a. als Kofferraumladeboden in PKWs, Spezialböden für Fabrikations- und Logistikhallen sowie zur Verbesserung des Sicherheitsstandards von Gebäuden eingesetzt. Der Delignit-Werkstoff basiert überwiegend auf europäischem Laubholz, ist in seinem Lebenszyklus CO2-neutral und somit nichtregenerativen Werkstoffen ökologisch überlegen. Der Einsatz des Delignit-Werkstoffs verbessert daher die Umweltbilanz der Kundenprodukte und erfüllt deren steigende ökologische Anforderungen. Das Unternehmen wurde vor über 200 Jahren gegründet. Die Delignit AG notiert im Börsensegment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse.
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres durch eine verhaltene Wirtschaftsleistung gekennzeichnet. Insbesondere durch die neue außen- und handelspolitische Tonlage war eine gewisse Zurückhaltung der deutschen Unternehmen zu verspüren. So wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal lediglich um 0,3 % gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahres. Erst im Mai kam es zu der erwarteten Belebung der deutschen Wirtschaft (Quelle: Bericht des BMWi zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Juli 2018).
Auch der Aufschwung der Weltwirtschaft verlor im ersten Quartal 2018 vorübergehend etwas an Schwung. Dabei beruht die verlangsamte Dynamik der globalen Wirtschaft vor allem auf einem geringen Wachstum in den entwickelten Volkswirtschaften. Die deutschen Ausfuhren von Waren haben zu Jahresbeginn auch unter dem angespannten außenwirtschaftlichen Umfeld gelitten. Im April und Mai haben sie aber wieder zugenommen und stiegen um 1,4 % nach 0,8 % im April (Quelle: Bericht des BMWi zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Juli 2018).
Trotz Störungen ist die deutsche Wirtschaft unverändert in guter Verfassung. Allerdings ist der ifo-Geschäftsklimaindex im Juni 2018 weiter gesunken und liegt mit 101,8 Punkten deutlich unter dem Wert im Dezember 2017 mit 105,0 Punkten. Dies ist insbesondere auf eine schlechtere Lageeinschätzung der Unternehmen zurückzuführen. Die Erwartungen der Unternehmen blieben jedoch unverändert leicht optimistisch (Quelle: Ergebnisse der ifo-Konjunkturumfragen im Juni 2018).
Die privaten Konsumausgaben werden aufgrund der erzielten Lohnerhöhungen weiter ein Konjunkturtreiber sein. Die schrittweise Verringerung der Arbeitslosigkeit dürfte sich weiter fortsetzen und zusätzliche Impulse für den Konsum bringen (Quelle: Bericht des BMWi zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Juli 2018).
Die speziellen Zielmärkte des Delignit Konzerns, also die Märkte im Bereich Automotive und der Holzwerkstoffindustrie, haben sich in den ersten fünf Monaten des Jahres uneinheitlich entwickelt.
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen in Europa im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge die Zulassungszahlen im Zeitraum von Januar bis Mai um 4,3 %, nach 4,7 % im Vorjahr. Das Wachstum wurde dabei insbesondere durch Spanien (+ 11,7 %) und Frankreich (+ 5,3 %) getrieben, während die Zulassungszahlen in Großbritannien um 1,4 % zurückgegangen sind. Mit wenigen Ausnahmen stiegen die Zulassungszahlen in allen weiteren Ländern Europas an (Quelle: ACEA).
Die Zulassungszahlen in dem für den Delignit Konzern bedeutsamsten deutschen Markt legten im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge um 4,3 % (Vj. 3,3 %) zu (Quelle: ACEA).
Im Bereich der Holzwerkstoffindustrien stieg der Umsatz von Januar bis April 2018 um 3,8 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahrzeitraum. Dabei konnte der Auslandumsatz mit einen Wachstum von 4,8 % deutlicher gesteigert werden als der inländische Absatz. Insgesamt setzte sich der bereits im zweiten Halbjahr 2017 zu erkennende kontinuierliche Aufwärtstrend fort (Quelle: Statistisches Bundesamt).
Im ersten Halbjahr 2018 konnten die Umsatzerlöse im Delignit Konzern wiederum deutlich um 8,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Der Umsatz erreichte mit 29.350 T€ den bisher höchsten Wert eines Halbjahres. Ausgehend vom ersten Halbjahr 2010 hat sich der Umsatz im Mehrjahresvergleich durchschnittlich um 11,6 % erhöht.
Abbildung I: Halbjahresumsätze seit 2010 Delignit Konzern in T€
Im Zielmarkt Automotive konnte der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 um 15,4 % (Vj. 12,2 %) gesteigert werden. Maßgeblich für diese Steigerung war das starke OEM-Geschäft (OEM = Original Equipment Manufacturer; hier englisches Synonym für Automobilhersteller) sowie eine weiter zunehmende Ausstattungsquote analog der Unternehmensstrategie "mehr Umsatz je Fahrzeug".
In den Zielmärkten der Technological Applications konnte das Umsatzniveau des Vorjahres nicht gehalten werden. Insbesondere liefen die Umsätze in den Bereichen Standard und im Projektgeschäft zum Teil deutlich schwächer, während Spezialanwendungen deutlich im Umsatz zulegen konnten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sanken die Umsätze im Bereich der Technological Applications kumuliert um 10,0 %.
Das Umsatzwachstum des Delignit Konzerns im ersten Halbjahr 2018 wurde aus geografischer Sicht durch die Exportmärkte getragen, während der innerdeutsche Umsatz leicht rückläufig war. So konnte die Exportquote im ersten Halbjahr 2018 auf 43,6 % gesteigert werden (Vj. 38,7 %), was einem Exportumsatz von 12.797 T€ (Vj. 10.470 T€) entspricht.
Abbildung II: Exportentwicklung in T€
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich der Delignit Konzern im ersten Halbjahr 2018 weiterhin sehr erfolgreich entwickeln konnte. Dabei zeichnen sich die holzbasierten Produkte des Delignit Konzerns durch besondere technische und mechanische Eigenschaften (z. B. Abrieb- und Verschleißfestigkeit, Dimensionsstabilität und Bruchlast), aber auch durch ökologische Aspekte aus. Holzprodukte sind langfristige Speicher für das klimaschädliche CO2: Ein Kubikmeter Holz absorbiert nahezu eine Tonne Kohlendioxid. Das bereits über mehrere Jahre im Vergleich zur Entwicklung in den Zielmärkten erreichte stärkere Umsatzwachstum belegt die gute Marktpositionierung des Delignit Konzerns. Auf Basis von Werkstoffkompetenz, gepaart mit am Markt nicht üblicher Anwendungs- und Systemkompetenz, hat der Delignit Konzern hervorragende Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum geschaffen.
Der Aufsichtsrat der Delignit AG besteht aus Herrn Dr. Christof Nesemeier, Herrn Gert-Maria Freimuth sowie Herrn Anton Breitkopf. Der Aufsichtsrat ist in seiner derzeitigen Zusammensetzung bei Gründung der Gesellschaft am 09. Juli 2007 gewählt und in den Hauptversammlungen vom 10. Juli 2012 sowie in der Hauptversammlung vom 20. Juni 2017 in seiner bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt worden. Der Aufsichtsrat hat Herrn Dr. Christof Nesemeier zum Vorsitzenden und Herrn Gert-Maria Freimuth zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Amtszeit endet mit Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2021 beschließt.
Die Aufgabenfelder des Vorstands sind wie folgt verteilt:
Dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Markus Büscher obliegen die Geschäftsbereiche strategische Entwicklung, Controlling, Personal, Recht, Einkauf, IT, Produktion, F&E sowie der Bereich Investor Relations. Herr Thorsten Duray verantwortet die Bereiche Marketing und Vertrieb.
Eine Geschäftsordnung für den Vorstand ist durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 13. Juli 2007 verabschiedet worden. In der Geschäftsordnung werden solche Geschäfte (z. B. Investitionsvorhaben ab einem gewissen Betrag sowie Erwerb und Veräußerung von Unternehmen und von Grundstücken ab einem bestimmten Betrag) festgelegt, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen. Der Vorstand ist bis zum 30. September 2023 bestellt.
Gemäß Satzung wird die Gesellschaft gesetzlich durch zwei Mitglieder des Vorstands gemeinschaftlich oder durch ein Mitglied des Vorstands in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Die Vorstände übernehmen in allen Konzerngesellschaften gemeinsam mit dem lokalen Management auch die Geschäftsführung dieser Gesellschaften.
Zum Stichtag war die Delignit AG direkt oder indirekt an folgenden Unternehmen beteiligt:
Für die Delignit AG waren nur die zwei Vorstände tätig.
Die gute Auftragslage während des gesamten Geschäftsjahres führte zu einer hohen Auslastung der Produktionskapazitäten. Der Personalbestand wurde im Vergleich zum Jahresbeginn von 330 Mitarbeitern auf 351 Mitarbeiter aufgestockt. Darüber hinaus wurden bis zu 41 Leiharbeiter beschäftigt, um Engpässe im Produktionsbereich in Abhängigkeit von den Lieferterminen flexibel ausgleichen zu können. Weitere Auftragsspitzen wurden durch die Vergabe von Lohnaufträgen an andere Unternehmen abgedeckt.
Bei den Tochtergesellschaften der Delignit AG handelt es sich um renommierte Ausbildungsbetriebe, die ihre Mitarbeiter auch auf Basis eines professionellen Qualitätsmanagementsystems systematisch weiter qualifizieren und in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess betrieblicher Abläufe integrieren. Dieser Prozess wurde unter intensiver Einbindung der Belegschaft im ersten Halbjahr 2018 fortgesetzt. Die Gesellschaften des Delignit Konzerns haben auch im ersten Halbjahr 2018 weiterhin ausgebildet und werden sich dieser Verantwortung auch in den folgenden Jahren stellen.
Der Delignit Konzern blickt auf ein erfreuliches erstes Halbjahr 2018 zurück. Oberstes Ziel war es, Marktanteile durch die Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen zu gewinnen, die Chancen des Exportgeschäftes zu nutzen und entsprechend Strukturen und Kapazitäten des Unternehmens weiter an die neuen Gegebenheiten anzupassen und zu verbessern. Dabei gilt und galt es unverändert, parallel zum dynamischen Wachstum die Reputation und Lieferfähigkeit der Unternehmensgruppe nicht zu gefährden.
Der Delignit Konzern hat im ersten Halbjahr 2018 ein Umsatzwachstum in Höhe von 8,4% auf 29.350 T€ (Vj. 27.088 T€) erreicht und bewegt sich somit innerhalb der Prognose. Die Betriebsleistung liegt unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge und Bestandsveränderungen bei 29.101 T€ (Vj. 27.390 T€).
Die Materialkosten betrugen 52,3 % der Betriebsleistung und liegen somit unter dem Vorjahresniveau in Höhe von 56,6 %.
Die Personalaufwendungen betrugen 8.586 T€ nach 7.570 T€ im Vorjahr. Der Anstieg der Personalaufwendungen resultiert dabei aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl sowie aus zusätzlichen Rückstellungen im Rahmen des virtuellen Aktienoptionsprogramms für das Management. Im Berichtszeitraum wurden aus dem Aktienoptionsprogramm 240.000 Aktien von möglichen 300.000 Aktien (aus den laufenden Dienstverträgen) durch das Management realisiert. Der sich im Wesentlichen aufgrund des starken Kursanstiegs im ersten Halbjahr ergebene effektive Aufwand für die Realisierung wurde bereits im Unternehmensergebnis zum Halbjahr erfasst. Für die verbleibenden Aktienoptionen werden zusätzlich ratierlich Rückstellungen gebildet. Insgesamt stieg die Personalaufwandsquote von 27,6 % im Vorjahr auf 29,5 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ('SBA') sind gegenüber dem Vorjahr um 32,4 % angestiegen. Im Wesentlichen waren gestiegene Instandhaltungs- und Wartungsaufwendungen aufgrund einer höheren Maschinenauslastung der Grund für den Kostenanstieg. Die SBA-Quote stieg damit im Vergleich zum Vorjahr von 6,6 % auf 8,3 %.
Das EBITDA beträgt 2.874 T€ (Vj. 2.472 T€) und konnte somit um 16,3 % gesteigert werden. Dies entspricht einer EBITDA-Marge in Höhe von 9,9 % (Vj. 9,0 %).
Die Abschreibungen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2018 bedingt durch die Investitionstätigkeit auf 799 T€ (Vj. 723 T€).
Im Berichtszeitraum erhöhte sich das EBIT auf 2.075 T€ nach 1.749 T€ im Vorjahr, was einem Zuwachs von 18,6 % entspricht.
Das Eigenkapital des Delignit Konzerns stieg zum 30. Juni 2018 auf 17.475 T€ (Vj. 15.588 T€) und führt zu einer Eigenkapitalquote an der Bilanzsumme von 51,1 % (Vj. 45,7 %). Die Eigenkapitalquote hat sich in den letzten Jahren stetig von 37,2 % im ersten Halbjahr 2010 auf 51,1 % im ersten Halbjahr 2018 verbessert.
Abbildung IV: Entwicklung des Eigenkapitals seit 2010 in T€
Der Finanzmittelbestand des Delignit Konzerns beträgt zum Bilanzstichtag 424 T€ (Vj. 432 T€). Die Nettoverschuldung konnte von 5.803 T€ im Vorjahr auf 4.355 T€ in 2018 (jeweils zum Stichtag 30.06.) insbesondere aus dem generierten Cashflow reduziert werden. Der Delignit Konzern weist zum Bilanzstichtag 1.708 T€ kurzfristige und 3.071 T€ langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Die Kreditzinsen konnten weiter auf einem niedrigen Niveau gehalten werden und liegen zwischen 0,9 % und 4,2 %.
Die Vorräte beliefen sich auf 10.363 T€ nach 11.261 T€ im Vorjahr. Die kurzfristigen Forderungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Factoring für noch anzukaufende Rechnungen. Das Anlagevermögen belief sich zum 30. Juni 2018 auf 16.465 T€ (Vj. 17.109 T€) und beinhaltet im Wesentlichen die Werte für Grund und Boden sowie Maschinen. Die kurzfristigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ungewisse Verbindlichkeiten und Personalkosten gebildet. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern sowie aus Löhnen und Gehältern.
Transaktionen innerhalb des Konzernkreises werden ausschließlich auf Euro-Basis durchgeführt. Da der Saldo ungesicherter Fremdwährungspositionen im Konzern aufgrund von Transaktionen mit fremden Unternehmen außerhalb des Euro-Raumes bisher nur einen geringen Umfang angenommen hat, betreibt der Delignit Konzern bislang noch keine aktive Kurssicherung gegenüber anderen Währungen.
Die Risiken für die geschäftliche Entwicklung des Delignit Konzerns sind ausführlich im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017 beschrieben, der auf der Internetseite der Delignit AG eingesehen werden kann. Seit dem 31.12.2017 haben sich keine wesentlichen Veränderungen gegenüber den dargestellten Chancen und Risiken ergeben.
Die Unternehmensstrategie basiert unverändert auf Megatrends in den technologischen Zielmärkten. So erkennt der Delignit Konzern zwei ökologisch getriebene Trends:
Des Weiteren richtet sich der Delignit Konzern verstärkt auf die technologische Beantwortung drängender, zum Teil aus neuen Gesetzgebungen resultierender, Anwenderfragen aus und entwickelt entsprechende Systemlösungen. Diese erfolgreiche Strategie der Kombination von Werkstoff-, Anwendungs- und Systemkompetenz wird daher im Delignit Konzern gezielt fortgesetzt.
Hierzu werden insbesondere die nachfolgend dargestellten Wege verfolgt:
Werkstoffentwicklung und Qualifizierung:
Ein wesentliches Fundament für die erfolgreiche Entwicklung des Delignit Konzerns stellt der Delignit-Werkstoff mit seinen besonderen, zumeist technischen Eigenschaften dar. Der Delignit Konzern beabsichtigt im Rahmen seiner Entwicklungstätigkeiten, den Delignit-Werkstoff weiter zu entwickeln und für spezielle Anwendungen wie auch Kundenanforderungen zu qualifizieren. Produktinnovationen im Bereich Automotive werden zur IAA Nutzfahrzeuge 2018 in Hannover vorgestellt. Produktinnovationen im Bereich der Schienenverkehrsindustrie werden zur Messe Innotrans 2018 in Berlin ausgestellt. Auch im laufenden Geschäftsjahr sollen weitere intensive Bemühungen im Bereich der Produktentwicklung betrieben werden. Dabei steht im Mittelpunkt der Entwicklung immer die Leitlinie, ökologische Produkte für technologische Anwendungen zu entwickeln. Es sollen daher auch die Marktchancen und Vorteile genutzt und herausgestellt werden, die ein nachwachsender Rohstoff im Vergleich zu endlichen Rohstoffen aufweist.
Übertragung des Geschäftsmodells:
Geographische Übertragung
Die insbesondere in den Automotivemärkten erfolgreich platzierten Produktneuheiten sollen genutzt werden, um die bereits in Deutschland erreichte Marktführerschaft im Bereich der Laderaumsicherung für leichte Nutzfahrzeuge weiter auszubauen und dieses Know-how in weitere Märkte zu transferieren. An die Erfolge der Internationalisierung aus dem Geschäftsjahr 2017 soll entsprechend angeknüpft werden. Parallel sollen die Produktgruppen des Marktbereichs Technological Applications weltweit vermarktet werden. Dazu sollen sowohl die Vertriebsorganisation weiter ausgebaut als auch die Globalisierungsbemühungen unserer Kunden begleitet werden.
Übertragung aus Anwendungssicht Die Vielzahl der Produktentwicklungen aus den vergangenen Jahren stellt eine sehr gute Basis für die Ausweitung auf zusätzliche Anwendungsfelder dar. Dabei werden aktuell insbesondere die Zielmärkte der leichten Nutzfahrzeuge (LCV) auf Basis der Strategie "mehr Umsatz je Fahrzeug" und der Schienenverkehrsindustrie in den Fokus der Entwicklungstätigkeit gestellt.
Abb. V: Strategische Ausrichtung des Delignit Konzerns
Nachhaltigkeit ist eine zentrale unternehmerische Aufgabe. Bedingt durch die nachwachsende Hauptrohstoffquelle Holz entspricht die Delignit AG sowohl der ökologischen Interpretation des Begriffes als auch der perspektivischen Absicherung der Rohstoffbasis sicher in vorbildlicher Weise. Um darüber hinaus die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu stärken, wird stetig an der Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Leistung gearbeitet:
hohe Arbeitsschutzstandards und gezielte Förderung des Führungsnachwuchses.
Der Vorstand hat Umwelt- und Klimaschutz als ein wichtiges Unternehmensziel festgelegt. Neben den beispielsweise bereits umgesetzten Standards der PEFC-Normen sind die Unternehmen des Delignit Konzerns nach DIN ISO 50001 zertifiziert.
Nach Ende des Berichtszeitraums sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.
Das gezeichnete Eigenkapital in Höhe von 8.193.900,00 € ist aufgeteilt in 8.193.900 auf den Inhaber lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) mit jeweils einem rechnerischen Anteil von 1,00 € am Grundkapital der Gesellschaft.
Die Bestimmung der Anzahl sowie die Bestellung der Vorstandsmitglieder, der Abschluss der Anstellungsverträge sowie der Widerruf der Bestellung erfolgen durch den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat ist weiterhin ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die nur die Fassung betreffen.
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26. August 2015 ist der Vorstand unter Aufhebung des Beschlusses zu TOP 5 der Hauptversammlung vom 17. August 2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 25. August 2020 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 4.096.950,00 € gegen Barund/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2015).
Darüber hinaus wurde der Vorstand in der Hauptversammlung vom 26. August 2015 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 25. August 2020 auf den Inhaber und/oder Namen lautende Wandelschuldverschreibungen und/oder Optionsschuldverschreibungen mit einem Gesamtbetrag von bis zu 81.939.000,00 € mit einer Laufzeit von längstens zehn Jahren auszugeben und den Gläubigern dieser Schuldverschreibungen Wandlungsrechte auf neue Inhaber-Stückaktien der Delignit AG mit einem anteiligen Anteil am Grundkapital von bis zu insgesamt 4.096.950,00 € einzuräumen, und zwar nach näherer Maßgabe der jeweiligen Bedingungen der Schuldverschreibungen (bedingtes Kapital 2015).
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 06. August 2013 wurde die Gesellschaft ermächtigt, unter Aufhebung des Beschlusses zu TOP 6 der Hauptversammlung vom 07. Juli 2010 gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 05. August 2018 in dem dort festgelegten Preisrahmen eigene Aktien bis zur Höhe von 10,0 % des Grundkapitals zu erwerben und unter Ausschluss des Handels in eigenen Aktien zu verkaufen. Auf den zulässigen Höchstbetrag von 10,0 % des jeweiligen Grundkapitals wird der rechnerische Anteil am Grundkapital von Aktien angerechnet, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Bezugsrechtsausschluss ausgegeben werden.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurden keine eigenen Aktien erworben.
Auch für das zweite Halbjahr 2018 wird die Entwicklung der Gesamtwirtschaft trotz verschiedener Unsicherheiten überwiegend positiv prognostiziert.
So teilte die Europäische Kommission in ihrer Frühjahrsprognose im Mai 2018 mit, dass im Jahr 2017 die Wachstumsraten für die EU und das Euro-Währungsgebiet die Erwartungen deutlich übertroffen haben und mit einem Wachstum von 2,4 % den höchsten Stand seit 10 Jahren erreicht haben. Unterstützt wurde das Wachstum durch ein hohes Maß an Vertrauen seitens der Verbraucher und Unternehmen, ein kräftiges Wirtschaftswachstum, niedrige Finanzierungskosten und verbesserte Arbeitsmarktbedingungen. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend auch für 2018 fortsetzen und auch in 2019 nur leicht nachlassen wird. Der private Konsum ist nach wie vor stark. Gleichzeitig haben die Exporte und Investitionen zugenommen. Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück. Erwartet werde auf Basis dieser Faktoren ein weiteres Wachstum innerhalb der Eurozone von 2,3 % im Jahr 2018 und 2,0 % im Jahr 2019 (Quelle: Frühjahrsprognose 2018 der Europäischen Kommission).
Allerdings ist die Wirtschaft in höherem Maße externen Risikofaktoren ausgesetzt, die sich verstärkt haben und sich auch stärker negativ auswirken. Die prozyklischen Konjunkturmaßnahmen bergen das Risiko einer Überhitzung und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinssätze in den USA schneller steigen als derzeit angenommen. Darüber hinaus stellt eine Eskalation des Handelsprotektionismus eindeutig eine Gefahr für die Entwicklungsperspektiven der Weltwirtschaft dar. All diese Risiken sind miteinander verknüpft und das Euro-Währungsgebiet ist durch seine Offenheit besonders anfällig, sofern diese Risiken eintreten sollten (Quelle: Frühjahrsprognose 2018 der Europäischen Kommission).
Die Bundesregierung stellt in ihrer Frühjahrsprojektion im April 2018 fest, dass die deutsche Wirtschaft weiter wachsen wird. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 2,3 %. Für das Jahr 2019 wird ein Anstieg von 2,1 % erwartet (Quelle: Frühjahrsprojektion 2018 der Bundesregierung).
Grundpfeiler des Wachstums sind eine erfolgreiche Exportwirtschaft, Investitionen von Unternehmen in Maschinen und Anlagen, spürbare Einkommenszuwächse für Arbeitnehmer und schließlich die Zunahme der Beschäftigung um eine Million Menschen bis zum Jahr 2019 (Quelle: Frühjahrsprojektion 2018 der Bundesregierung).
Die Delignit AG sieht im Marktbereich Automotive auf Basis der Neuanläufe aus den gewonnenen OEM-Verträgen weiterhin gute Rahmenbedingungen für dynamisches Wachstum im Geschäftsjahr 2018. In den Märkten der Technological Applications erwartet die Delignit AG im zweiten Halbjahr den rückläufigen Trend stoppen zu können. Vorbehaltlich einer stabilen Konjunktur in allen Märkten der Delignit AG, ausschreibungskonformen Abrufmengen aus den OEM-Verträgen sowie einer stabilen Versorgung an den Beschaffungsmärkten, geht die Delignit AG weiterhin davon aus, den Umsatz im Geschäftsjahr 2018 um mehr als 8 % steigern zu können und eine EBITDA-Marge zu erzielen, die mindestens auf Vorjahresniveau liegt.
Blomberg, im August 2018
Markus Büscher Thorsten Duray Vorstandsvorsitzender Vorstand
IFRS-Konzernzwischenbilanz der Delignit AG (ungeprüft) zum 30. Juni 2018
| AKTIVA | 30.06.2018 T€ |
30.06.2017 T€ |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | 16.465 | 17.109 |
| Vorräte | 10.363 | 11.260 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
3.931 | 2.470 |
| Sonstige Forderungen | 2.990 | 2.814 |
| Liquide Mittel | 424 | 432 |
| Bilanzsumme | 34.173 | 34.085 |
| PASSIVA | 30.06.2018 T€ |
30.06.2017 T€ |
| Rückstellungen | 7.114 | 5.808 |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.779 | 6.234 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
3.417 | 3.247 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.389 | 3.208 |
| Eigenkapital | 17.475 | 15.588 |
IFRS-Konzernhalbjahresergebnisrechnung (ungeprüft) für das Geschäftshalbjahr vom 01.01. bis 30.06.2018 der Delignit AG
| 30.06.2018 T€ |
30.06.2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 29.350 | 27.088 |
| Sonstige betriebliche Erträge | -249 | 302 |
| Materialaufwand | -15.231 | -15.529 |
| Personalaufwand Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und auf |
-8.586 | -7.570 |
| Sachanlagen | -799 | -723 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-2.409 | -1.819 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) |
2.075 | 1.749 |
| Zinserträge | 1 | 0 |
| Zinsaufwendungen | -65 | -103 |
| Finanzergebnis | -64 | -103 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.010 | 1.646 |
| Ertragsteuern | -615 | -575 |
| Sonstige Steuern | -18 | -15 |
| Konzernhalbjahresergebnis | 1.377 | 1.056 |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,17 | 0,13 |
Der Konzernabschluss zum 30. Juni 2018 ist freiwillig in Ausübung des Wahlrechts nach § 315a HGB nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standard Boards (IASB), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den zum 30. Juni 2018 geltenden IFRS-Standards und Interpretationen. Den Halbjahresabschlüssen der in den Konzernabschluss der Delignit AG einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Sie sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die Bilanz wurde gemäß IFRS 1.51 nach kurz- und langfristigen Vermögenswerten und Schulden strukturiert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Finanzkalender
Ende des Geschäftsjahres 31. Dezember 2018
Eigenkapitalforum Frankfurt 26. November 2018
Analystenkonferenz MKK München 12. Dezember 2018
Geschäftsbericht 2018: Ende Mai 2019
Investor Relations
Delignit AG Königswinkel 2-6 D-32825 Blomberg Tel.: +49-5235-966-100 Fax: +49-5235-966-105 eMail: [email protected] www.delignit.com
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