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Delignit AG Annual Report 2009

Mar 15, 2011

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Annual Report

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Publication

Delignit Aktiengesellschaft

Blomberg

Konzern-Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Lagebericht und Konzernlagebericht 2009

Die Delignit Aktiengesellschaft (im Folgenden "Delignit AG", mit ihren Tochtergesellschaften "Delignit-Gruppe") entwickelt, fertigt und vertreibt in ihren Konzerngesellschaften ökologische Produkte basierend auf dem natürlichen, nachwachsenden und CO2-neutralen Rohstoff Holz. Als Entwicklungs-, Projekt- und Serienlieferant für Technologiebranchen wie etwa die Automobil- und die Luftfahrtindustrie liegt der heutige Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Delignit-Gruppe mit ihren rund 740 Mitarbeitern in der Erarbeitung und Umsetzung technologischer und kundenspezifischer Anwendungen und Systeme. Grundlage hierfür ist der Delignit-Werkstoff, der im Wesentlichen auf Buchenholz basiert. Holz ist im Unterschied zu vielen anderen Rohstoffen in seinem Lebenszyklus CO2-neutral und damit anderen Werkstoffen ökologisch überlegen. Der Einsatz von Delignit-Werkstoffen als Substitut für Anwendungen aus nicht nachwachsenden Rohstoffen verbessert daher die Umweltbilanz der Kundenprodukte und erfüllt deren steigende ökologische Anforderungen.

Auf die sich eintrübenden Marktbedingungen im internationalen Geschäftsumfeld wurde unmittelbar und konsequent mit einem Kostensenkungsprogramm in allen Bereichen der Delignit-Gruppe reagiert. Die Delignit AG geht davon aus, dass trotz drastisch gesunkener Umsätze keine Marktanteile verloren gegeben werden mussten. Die Umsatzreduktion basiert auf der geringeren Marktnachfrage insgesamt und einem reduzierten Preisniveau.

Das operative Geschäft der Delignit-Gruppe ist in drei Geschäftsbereiche segmentiert: AUTOMOTIVE, TECHNOLOGICAL APPLICATIONS und VENEER.

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2009 war in allen Volkswirtschaften und Wirtschaftszweigen durch die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise gekennzeichnet. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 5% (Quelle Statistisches Bundesamt). Ebenso waren auch die Märkte der Delignit-Gruppe deutlich rückläufig.

Insbesondere sind die Zielmärkte der Delignit-Gruppe, also die Märkte im Geschäftsbereich AUTOMOTIVE als auch die Holzwerkstoffindustrie insgesamt, sowie auch der Markt für Messerfurniere signifikant und geschrumpft. Im Vergleich zum Vorjahr gingen im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge die Zulassungszahlen um 30 %, im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge sogar um 48 % zurück (Quelle: ACEA). Die Produktionsleistung deutscher Hersteller im Bereich leichter Nutzfahrzeuge ging in 2009 um 45 % zurück (Quelle VDA). Die Statistiken der deutschen Holzwerkstoffindustrie haben seit September 2008 keine positive Entwicklung im Vergleich zu Vorjahresmonatsumsätzen mehr ausweisen können. Der deutsche Markt schrumpfte in 2009 insgesamt um 21 % wobei die Schwankungen innerhalb der einzelnen Monate drastisch waren. Die Veränderungen im Vergleich zur Vorjahresperiode schwankten zwischen -12 % und -30 % (Quelle; VHI). Auch diese Schwankungen stellten für alle produzierenden Unternehmen enorme Herausforderungen im Bereich der Disposition und Produktionsplanung dar.

Die Umsatzerlöse der Delignit AG erreichten im Geschäftsjahr 2009 24.340 T€. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang von 38 %. Insbesondere die Produktgruppen der leichten Nutzfahrzeuge (Transporter, engl. Light commercial vehicle = LCV) und der Geschäftsbereich TECHNOLOGICAL APPLICATIONS und hier die Produktgruppen Industrieboden und Spezialanwendungen verzeichneten deutliche Rückgänge. Die Umsatzrückgänge lassen sich auf eine insgesamt schwächere Marktnachfrage, aber auch auf eine sehr vorsichtige Ordertätigkeit aller Kunden zurückführen. Viele Projekte wurden vorübergehend verschoben, andere wurden komplett aufgehoben. Auch die Lagerbestände unserer Handelspartner wurden deutlich abgebaut. Im Geschäftsbereich VENEER konnte der negative Trend der vergangenen Jahre gestoppt werden. Die Umsätze wurden in diesem Bereich um 10 % gesteigert. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatte die Produktgruppe der technischen Schälfurniere. Der Messerfurniermarkt war auch in 2009 von einer schwachen Nachfrage und in diesem Zuge von einer Marktbereinigung gekennzeichnet.

Die Saison verlief uneinheitlich, so dass bis zum Ende des dritten Quartals noch kein Trend erkennbar war. Erst im letzten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte wieder eine erhöhte Anfrage- und Ordertätigkeit festgestellt werden. Bedingt durch eine sich leicht belebende Nachfrage konnte der Umsatzrückgang, der zum Halbjahr noch bei 42 % lag, leicht aufgeholt werden.

Trotz der empfindlichen Umsatzrückgänge kann die Marktpositionierung der Delignit-Gruppe als weiterhin gut angesehen werden. Der Umsatzrückgang basiert nicht auf dem Verlust von Kunden oder Leistungen, sondern ganz maßgeblich auf sinkenden Absatzzahlen und auf einem deutlich gesunkenen Marktpreisniveau im Bereich der Standardanwendungen. Insbesondere in diesem Bereich sehen wir das strategische Investment in rumänische Fertigungsstätten als unverändert richtig an. Die Lohnstruktur in Rumänien versetzte die Delignit AG in die Situation, auf preissensiblen Märkten die Marktführerschaft zu erreichen.

Ein weiteres Indiz für die gute Marktpositionierung der Delignit-Gruppe ist die erfolgreiche Gewinnung von Neukunden in allen Geschäftsbereichen. Auch der Anteil der Auslandsumsätze konnte dank der neuen Vertriebspartnerschaften auf 26 % (VJ 21 %) ausgebaut werden. Insgesamt liegen die Auslandsumsätze ca. 24 % unter dem Vorjahresniveau bei 6.388 T€.

Die Delignit AG hat trotz der schwierigen Umsatz- und Ertragssituation in zahlreichen Märkten ihre technische Führungsposition nicht nur erhalten, sondern auch konsequent weiter ausgebaut. Es ist nicht davon auszugehen, dass ein Verlust der technischen Marktführerschaft in den nächsten Jahren eintreten wird. Die Substitutionsgefahr durch alternative Werkstoffe (wie z.B. Birke, Kunststoffverbundsysteme, HDF) insbesondere bei den Standardprodukten darf jedoch nicht unterschätzt werden. Die Delignit AG tritt dieser potentiellen Gefahr aktiv mit einer umfassenden Forschung und Entwicklung und den daraus hervorgehenden innovativen Konzepten entgegen.

Im vergangenen Geschäftsjahr wurde daher das bereits in 2008 begonnene Portfolio an Schienenverkehrslösungen mit hohem internen Aufwand an Testreihen und externen Aufwand für Prüflaboratorien fast fertig entwickelt. Das Produktprogramm stellt einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Delignit-Gruppe hin zum Anbieter technologischer Anwendungen auf Basis eines ökologischen und nachhaltigen Rohstoffs dar. Die Entwicklungskosten wurden entsprechend teilweise aktiviert.

Auch in 2009 konnten Dank eines laufenden und stabilen Qualitätsmanagementprozesses die Liefertermine und die Qualitätsziele unserer Kunden eingehalten werden. Das QM-System ISO TS 16949 wurde entsprechend erfolgreich reauditiert, und die Lieferantenbewertung bei den OEM-Kunden konnte einheitlich auf ein A-Rating angehoben werden.

Vor dem Hintergrund der sehr schwierigen Marktbedingungen wurde das bereits in 2008 eingeleitete Restrukturierungsprogramm umgesetzt und in 2009 wurden weitere Maßnahmen zur Kostenreduktion ergriffen. Maßgeblich standen hierbei die drei Kostenblöcke Personal, Material- und Gemeinkosten im Fokus.

Der Personalbestand wurde über das Aussprechen betriebsbedingter Kündigungen und auch durch natürliche Fluktuation weiter reduziert. Der Personalbestand wurde von 973 Mitarbeitern per 31.12.2007 auf 895 Mitarbeiter per 31.12.2008 auf nun 738 Mitarbeiter per 31.12.2009 reduziert. Die bereits in 2008 für diese Maßnahmen gebildeten Rückstellungen wurden entsprechend aufgelöst. Ferner wurde im Jahresdurchschnitt 2009 bei der deutschen Tochtergesellschaft Blomberger Holzindustrie B. Hausmann GmbH & Co. KG ca. 20 % Kurzarbeit als Instrument zur zielgerichteten Kapazitätssteuerung genutzt. Dieses flexible Instrument diente dem Unternehmen, vor allem vor dem Hintergrund des eingangs beschrieben inhomogenen Geschäftsverlaufes des Jahres, als Steuerungsinstrument. Für das Geschäftsjahr 2010 wurden weitere Kostensenkungsmaßnahmen beschlossen. Dafür anfallende Kosten wurden als Rückstellung im Unternehmensergebnis 2009 der Delignit-Gruppe berücksichtigt (330 T€).

Der Materialkostenblock konnte entsprechend des Rückganges der Betriebsleistung um 7.964 T€ reduziert werden, so dass die Materialquote mit 46% im Vergleich zum Vorjahr (47%) leicht verbessert werden konnte.

Die erfolgreichen Bemühungen zur Senkung der Gemeinkosten führten in der Delignit-Gruppe dazu, dass im Geschäftsjahr 2009 1.337 T€ weniger sonstige betriebliche Aufwendungen verbucht wurden. Dieser Kostenblock konnte entsprechend von 5.056 T€ in 2008 um 26 % auf 3.719 T€ in 2009 gesenkt werden.

Strategische Ausrichtung der Delignit-Gruppe

Die erfolgreiche Strategie der Kombination von Werkstoff-, Anwendungs- und Systemkompetenz wurde gezielt weiterverfolgt. Hierzu werden insbesondere die nachfolgend dargestellten, strategischen Ziele verfolgt:

Werkstoffentwicklung und Qualifizierung:

Ein wesentliches Fundament für die erfolgreiche Entwicklung der Geschäftsbereiche AUTOMOTIVE und TECHNOLOGICAL APPLICATIONS stellt der Delignit-Werkstoff mit seinen besonderen, zumeist technischen Eigenschaften dar. Die Delignit-Gruppe beabsichtigt, im Rahmen ihrer Entwicklungstätigkeiten den Delignit-Werkstoff weiter zu entwickeln und für spezielle Anwendungen wie auch Kundenforderungen zu qualifizieren. Die neuen Produktfamilien im Bereich AUTOMOTIVE und Schienenverkehrslösungen sind zur Marktreife geführt worden. Erste Testaufträge konnten in diesen Bereichen erfolgreich abgewickelt werden. Die Erkenntnisse aus dem „Feld" wird die Delignit-Gruppe nutzen, um weitere Produktinnovationen zu entwickeln.
Internationale Expansion:

Die Delignit AG beabsichtigt, die weitere Internationalisierung ihrer Geschäftstätigkeit, insbesondere auf Basis der für die Auslandsmärkte entwickelten und freigegebenen Produktfamilien in den Geschäftsbereichen AUTOMOTIVE und TECHNOLOGICAL APPLICATIONS, voranzutreiben. Neben der bereits erzielten ausgeweiteten Exportquote, die auf Exporte in Europa zurückzuführen ist, erwartet die Gesellschaft in 2010 weitere Ansätze in Frankreich, den BENELUX-Ländern sowie in Asien. Entsprechende Partnerschaften zur Marktbearbeitung wurden bereits geschlossen.
Gewinnung von Marktanteilen im Geschäftsbereich VENEER:

Im Geschäftsbereich VENEER gestalteten sich die Marktbedingungen bereits seit Ausgang des Geschäftsjahres 2007 schwierig. Durch die hohe Qualität der VENEER Produkte und das exzellente Produktions-Know-how konnte sich die Delignit-Gruppe aber am Furniermarkt durchsetzen und nicht nur die bestehenden Kunden halten, sondern auch zusätzliche Kunden gewinnen. Insgesamt hat in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 bereits eine Marktbereinigung im Bereich der Furniererstellung stattgefunden, die die Marktstellung der Delignit-Gruppe weiter verbessern wird. Zielsetzung ist es, vor dem Hintergrund eines weiter eingetrübten Marktumfeldes den eigenen Marktanteil zu erhöhen und damit die Auslastung des Unternehmens weiter voranzutreiben.
Risikodiversifikation durch verschiedene Geschäftsbereiche und Standorte:

Durch die Verteilung der Aktivitäten auf drei verschiedene Geschäftsbereiche und die Produktion an verschiedenen Standorten beabsichtigt die Delignit-Gruppe, auch zukünftig eine Diversifikation von Standortrisiken, Branchenrisiken und Produktrisiken zu erreichen. Durch die optimale Diversifikation konnten in der Vergangenheit mehrfach negative standort- und produktbezogene Einflüsse kompensiert werden.

Marktumfeld der Delignit-Gruppe

Die Delignit-Gruppe trifft in ihren drei Geschäftsbereichen auf unterschiedliche Markt- und Wettbewerbssituationen. Hierbei liegen Werkstoff-, Anwendungs- und Systemkompetenz im Fokus der Betrachtung.

Aufgrund des Trends zu ökologisch nachhaltigen Werkstoffen, werden holzbasierte Alternativen regelmäßig den Produkten vorgezogen, die nicht auf nachwachsenden Rohstoffen basieren.

Innerhalb der holzbasierten Produkte zeichnen sich die buchenbasierten DelignitWerkstoffe durch besondere technische und mechanische Eigenschaften (z.B. Abrieb- und Verschleißfestigkeit, Dimensionsstabilität und Bruchlast) aus. Buche ist eine der zähesten und festesten Holzarten. Holzprodukte sind zudem langfristige Speicher für das klimaschädliche CO2 (ein Kubikmeter Holz absorbiert nahezu eine Tonne Kohlendioxid).

Auf Basis dieser Werkstoffkompetenz, aber auch durch die am Markt nicht übliche Anwendungs- und Systemkompetenz, hat die Delignit-Gruppe eine exponierte Marktposition eingenommen, die der Gruppe strategisch weiteres dynamisches Wachstumspotential eröffnet.

Organisation

Der Aufsichtsrat der Delignit AG besteht aus Herrn Dr. Christof Nesemeier, Herrn GertMaria Freimuth sowie Herrn Anton Breitkopf. Der Aufsichtsrat ist in seiner derzeitigen Zusammensetzung bei Gründung der Gesellschaft am 9. Juli 2007 gewählt worden. Der Aufsichtsrat hat am 13. Juli 2007 Herrn Dr. Christof Nesemeier zum Vorsitzenden und Herrn Gert-Maria Freimuth zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Amtszeit endet mit Ablauf der Hauptversammlung 2012, die über die Entlastung für das am vorgehenden 31. Dezember endende Geschäftsjahr beschließt.

Die Aufgabenfelder des Vorstands sind wie folgt verteilt:

Dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Markus Büscher obliegen die Geschäftsbereiche Strategische Entwicklung, Finanzen und Rechnungswesen, Recht sowie der Bereich Investor Relations. Herr Thorsten Duray verantwortet die Bereiche Marketing und Vertrieb. Herr Volker Dietzel zeichnet für die Bereiche Produktion sowie F&E verantwortlich. Der Vorstand ist bis zum 30. September 2013 bestellt.

Eine Geschäftsordnung für den Vorstand ist durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 13. Juli 2007 verabschiedet worden. In der Geschäftsordnung werden solche Geschäfte (zum Beispiel Investitionsvorhaben ab einem gewissen Betrag sowie Erwerb und Veräußerung von Unternehmen und von Grundstücken ab einem bestimmten Betrag) festgelegt, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen.

Gemäß Satzung wird die Gesellschaft gesetzlich durch zwei Mitglieder des Vorstands gemeinschaftlich oder durch ein Mitglied des Vorstands in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Die Vorstände übernehmen in allen Konzerngesellschaften gemeinsam mit dem lokalen Management auch die Geschäftsführung dieser Gesellschaften.

Beteiligungsunternehmen

Mitarbeiter

Für die Delignit AG waren im Geschäftsjahr 2009 nur die drei Vorstände im Rahmen des Konzernmanagements tätig.

Die Delignit-Gruppe beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 2009 insgesamt 738 Mitarbeiter (zum 31.12.2008 895 Mitarbeiter). Von diesen Mitarbeitern waren angestellt:

in Deutschland: 190 Mitarbeiter
in Rumänien: 548 Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl konnte durch die Realisierung weiterer Rationalisierungspotentiale, aber auch durch die Anpassung an die geänderte Auslastungssituation in Deutschland und Rumänien im Laufe des Geschäftsjahres 2009 weiter reduziert werden. Für den Standort in Deutschland sind weitere Anpassungen im Geschäftsjahr 2010 geplant.

Bei den Unternehmen der Delignit-Gruppe handelt es sich überwiegend um renommierte Ausbildungsbetriebe, die ihre Mitarbeiter auch auf Basis eines professionellen Qualitätsmanagementsystems systematisch weiter qualifizieren und in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess betrieblicher Abläufe integrieren. Die Delignit-Gruppe hat auch in dem schwierigen Geschäftsjahr 2009 weiterhin ausgebildet und wird sich dieser Verantwortung auch in den folgenden Geschäftsjahren stellen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Delignit AG und die Delignit-Gruppe blicken auf ein durch signifikanten Umsatzrückgang geprägtes Geschäftsjahr 2009 zurück. Oberstes Ziel war es in diesem Umfeld die Strukturen des Unternehmens auf die neuen Gegebenheiten anzupassen, ohne dabei die Reputation und Lieferfähigkeit der Unternehmesgruppe zu gefährden.

Im Folgenden wird zunächst auf die Delignit AG und dann auf die Delignit-Gruppe näher eingegangen. Der Konzernabschluss zum 31.12.2009 wurde gemäß der IFRS aufgestellt.

Delignit AG

Die Delignit AG hat ihre operative Tätigkeit mit dem Börsengang am 26.09.2007 aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt hat die Delignit AG mit der Berechnung von Managementdienstleistungen an Konzerngesellschaften Umsätze erzielt. Im Geschäftsjahr 2009 wurden insgesamt 833 T€ (Vj. 888 T€) an Managementdienstleistungen berechnet. Die Gesamtleistung erreichte in 2009 834 T€ (Vj. 890 T€).

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt 173 T€ (Vj. 98 T€).

Die Delignit AG hat wie im Vorjahr keine Erträge aus Beteiligungen erwirtschaftet. Das Nettozinsergebnis beträgt 36 T€ (Vj. 42 T€), davon 94 T€ (Vj. 6 T€) aus verbundenen Unternehmen. Unter Berücksichtigung der genannten Positionen und der Ertragssteuern erwirtschaftete die Delignit AG einen Jahresüberschuss in Höhe von 130 T€ (Vj. 94 T€).

Das Eigenkapital der Delignit AG beträgt zum Bilanzstichtag 14.231 T€ (Vj. 14.100 T€) und führt zu einer Eigenkapitalquote an der Bilanzsumme von 97,4 Prozent (Vj. 97,9 Prozent). Der Finanzmittelbestand der Delignit AG betrug zum Geschäftsjahresende 25 T€ (Vj. 1.197 T€) und entspricht dem Nettofinanzmittelbestand.

Die Zahl der auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) beträgt unverändert 6.207.500. Gemäß Geschäftsbericht der MBB Industries AG, Berlin, werden 80,55 % der Aktien per 31.12.2009 durch diese Gesellschaft gehalten. Der Free-Float beträgt nach Information der Gesellschaft somit 19,45 %.

Delignit-Konzern

Der Delignit-Konzern hat im Wirtschaftsjahr 2009 einen Umsatz in Höhe von 24.340 T€ (Vj. 39.229 T€) erreicht. Die Betriebsleistung liegt bei 25.699 T€. In den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden maßgeblich die Auflösung von Rückstellungen in Deutschland verbucht.

Die Materialkosten betrugen 46 % der Betriebsleistung und liegen damit leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Personalkosten sind mit 10.007 T€ (Vj. 13.789 T€) verbucht worden und konnten somit um 27 % reduziert werden. Die Personalquote belief sich damit auf 39 % der Betriebsleistung nach 33 % im Vorjahr.

Das EBITDA beträgt 212 T€ (Vj. 3.212 T€). Die Abschreibungen lagen im Geschäftsjahr 2009 bei 1.715 T€ und führten zu einem EBIT in Höhe von -1.503 T€ (Vj. 1.280 T€) im Berichtszeitraum.

Das Eigenkapital des Delignit-Konzerns beträgt zum Bilanzstichtag 15.723 T€ und führt zu einer leicht reduzierten Eigenkapitalquote an der Bilanzsumme von 40 % (Vj 44%). Der Finanzmittelbestand des Delignit-Konzerns beträgt zum Geschäftsjahresende 2.057 T€ (Vj. 1.466 T€). Die Bankverbindlichkeiten beliefen sich auf 12.671 T€ (Vj. 11.839 T€). Das ROCE belief sich auf -6 % (Vj. -2 %).

Die Vorräte beliefen sich auf 8.544 T€ nach 10.035 T€ im Vorjahr. Das Anlagevermögen belief sich zum Bilanzstichtag auf 24.358 T€ und beinhaltet maßgeblich die Werte für Grund und Boden in Deutschland und Rumänien.

Sicherungsgeschäfte

Transaktionen innerhalb des Konzernkreises werden ausschließlich auf Euro-Basis durchgeführt. Da der Saldo ungesicherter Fremdwährungspositionen im Konzern aufgrund von Transaktionen mit fremden Unternehmen außerhalb des Euro-Raumes bisher nur einen geringen Umfang angenommen hat, betreibt der Delignit-Konzern bislang noch keine aktive Kurssicherung gegenüber anderen Währungen.

Vergütungsbericht

Die Vergütung des Vorstandes setzt sich aus einer fixen und einer variablen Komponente zusammen. Die variable Komponente wird für 2009 zu keinen Einkünften führen. Der Vorstand erhält zudem Auslagenerstattung gegen Beleg. Des Weiteren ist der Vorstand über eine Konzern-D&O-Versicherung und eine Unfallversicherung mitversichert. Der Vorstand erhält ferner einen Zuschuss zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung und nutzt außerdem jeweils ein Firmenfahrzeug. Darüber hinaus erhalten die Vorstände eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von bis zu 6 Monaten. Weitere Leistungen (z.B. Altersgeldansprüche, Direktzusagen oder Abfindungen) sind nicht vereinbart.

Der Aufsichtsrat wird fix vergütet. Der Aufsichtsrat erhält zudem Auslagenerstattung gegen Beleg. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten jeweils einen jährlichen fixen Sockelbetrag. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Doppelte und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende das Eineinhalbfache dieses Sockelbetrages.

Die Aufschlüsselung der Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat findet sich im Anhang des Konzernabschlusses.

Risikobericht

Die Delignit-Gruppe ist von Großprojekten und einzelnen Kunden, mit denen auch Systempartnerschaften eingegangen wurden, abhängig. Insbesondere in der Anlaufphase von Großprojekten und Systempartnerschaften tritt zusätzlich ein hoher Finanzierungsbedarf auf.
Die Delignit-Gruppe ist insbesondere bei ihrer Rohstoffversorgung von natürlichen, wetterbedingten Umweltbegebenheiten abhängig. Auch eine drastische Steigerung der Rohstoffpreise kann zu einer Verschlechterung der Ertragslage führen.
Die Materialversorgung mit Rundholz muss sowohl operativ als auch strategisch abgesichert werden. Holz wird als Rohstoff im gesamten Konsumentenverhalten und auch im Bereich der Energieversorgung eine stetig steigende Bedeutung erfahren, auch wenn der positive Trend „hin zum Holz" aktuell durch einen deutlichen Preisverfall beim Rohöl gebremst wird. Die Gesellschaft schätzt diesen Trend als kurzfristige Marktreaktion ein.
Die von der Delignit-Gruppe vertriebenen Produkte könnten Mängel aufweisen. Ferner könnten sich aus dem operativen Geschäft Gewährleistungsfälle, Fälle von Umweltbelastungen oder Produktionsausfälle ergeben.
Die unverändert schwierige Situation an den Weitmärkten kann neben einer weiteren Abkühlung des Marktes bei Großkunden der Delignit-Gruppe zu einer Insolvenzgefahr oder zu einer Streichung des Kreditlimits führen. Diese Umsatzeinbrüche würden nur längerfristig kompensiert werden können.
Aus der beabsichtigten Internationalisierung des Geschäfts resultieren länderspezifische Risiken.

Diesen Risiken begegnet die Delignit-Gruppe mit diversen Maßnahmen. Exemplarisch seien folgende genannt:

Controlling:

Ein umfangreiches Controllingsystem, das tägliche, wöchentliche und monatliche Berichterstattung vorsieht, wurde implementiert.
QM-System:

Die Gesellschaften verfügen über funktionale Qualitätsmanagementsysteme (bis hin zur ISO TS 16949).
Vertragsmanagement:

Wichtige Lieferanten- und Kundenbeziehungen sind über langfristig ausgelegte Lieferverträge abgesichert.

Bericht über Chancen

Der Delignit-Gruppe bieten sich nach Einschätzung des Vorstandes zukünftig folgende Chancen:

Ausweitung des operativen Geschäftes durch Internationalisierung des Geschäftsmodells.

Ausweitung des operativen Geschäftes durch gezielte Produktweiterentwicklung in bereits bestehenden Märkten, aber auch durch Grundlagenforschung für neue Anwendungsfelder.

Erschließung neuer Geschäftsfelder im Bereich Schiene, basierend auf den in 2009 erarbeiteten und freigegeben Produktfamilien.

Ausweitung der Marktmöglichkeiten durch verstärkte Nutzung der ökologischen Faktoren „Nachhaltigkeit" und „Kaskadennutzung". Folgende Argumente lassen eine unverändert positive Beurteilung des Rohstoffeffektes zu:

▪ Seit dem Kopenhagener Abkommen aus 2009 gelten auch die Holzwerkstoffe als CO2-Speicher. Die Gesellschaft geht davon aus, dass diese Entscheidung auch zu weiteren Forschungsaktivitäten und zu einer weiteren Förderung des Rohstoffes Holz führen wird.
▪ Die Inventurauswertungen des deutschen Forstes (erstellt aufgrund der Vereinbarungen zum Kyoto-Abkommen) stellen fest, dass der Zuwachs an Laubholz unverändert unter dem Verbrauch durch Nutzung liegt. Insbesondere in dem Kernrohstoff der Delignit-Gruppe, der Buche, liegt die Nutzung deutlich über dem jährlichen Zuwachs (Nutzung = 87 % des nutzbaren Nachwuchses; Quelle: Johann Heinrich von Thünen-Institut). Die Delignit AG unterstützt die Initiative „Holz verantwortungsvoll nutzen".

Die Vielzahl der genannten Chancen spricht für eine erfolgreiche Entwicklung der DelignitGruppe.

Nachtragsbericht

Nach Ende des Berichtszeitraums sind keine weiteren Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

Prognosebericht

Die Situation in der Gesamtwirtschaft, insbesondere in der Automobilindustrie, hat sich noch nicht nachweislich stabilisiert. Die Zulassungszahlen in den EU- und EFTA-Ländern im Bereich leichter Nutzfahrzeuge sind im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals um 5,2 % (Quelle: ACEA) gefallen. Im Februar zeigten sich hingegen erste leichte Erholungstendenzen. Die aktuelle Geschäftslage wird im Februar 2010 von der deutschen Industrie als unverändert kritisch betrachtet, die Erwartungen der nächsten sechs Monate werden hingegen deutlich positiver eingeschätzt (Quelle: ifo Konjunkturtest Deutschland). Die Delignit-Gruppe konnte sich von dem negativen Trend aus 2009 Anfang 2010 leicht lösen. Umsatz und Auftragseingang konnten verbessert werden, so dass auf Basis der angepassten Kapazitäten eine gute Auslastung erreicht wurde. Der Auftragsvorlauf führt jedoch noch zu keiner Visibilität, die für das operative Geschäft als ausreichend betrachtet werden kann. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet die Delignit-Gruppe daher bei unverändert schwierigen Rahmenbedingungen leichte Erholungstendenzen in allen Geschäftsbereichen. Der Schienenverkehrsmarkt wird als stabil und mit guten Perspektiven für die Zukunft eingeschätzt. Daher wird auch in 2010 der Ausbau dieser Aktivitäten neben der weiteren Marktdurchdringung im Bereich AUTOMOTIVE die zentrale Herausforderung zur Umsetzung der Unternehmensstrategie sein. Prognosen über künftige Großaufträge oder weitere Serienbelieferungsaufträge lassen sich aber auch durch die hohe Verunsicherung aller Marktteilnehmer noch nicht abgeben.

Durch die verstärkten Absatzbemühungen bei den technischen Produkten und der Bearbeitung neuer Märkte und Absatzkanäle geht die Delignit AG aber davon aus, dass der Umsatzrückgang des Geschäftsjahres 2009 gestoppt ist und der Umsatz 2010 wieder leicht gesteigert werden kann.

Vor dem unverändert schwierigen Hintergrund der Märkte, muss Ausgangspunkt des wirtschaftlichen Erfolges der Delignit-Gruppe die konsequente Übertragung des Geschäftsmodells in weitere Märkte aus geographischer und aus Anwendungssicht sein. Mit den ersten Erfolgen in den Auslandsmärkten und durch die rege Anfragetätigkeit geht die Delignit-Gruppe davon aus, dass diese Strategie in 2010 erfolgreich umgesetzt werden kann. Dabei müssen zur Untermauerung des Erfolges und zur nachhaltigen Sicherstellung der erarbeiteten Marktposition die Kernkompetenzen Forschung & Entwicklung mit dem Schwerpunkt Systemlösungen, Logistik, Beschaffung, Sortimentsabrundung über Handelsware und deckungsbeitragsorientiertes Controlling weiter ausgebaut werden.

Die Eigenkapitalstruktur der Delignit AG lässt bei aller Vorsicht zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Die Ertragslage für das Geschäftsjahr 2010 kann vor dem Hintergrund der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen noch nicht eingeschätzt werden. Die sehr schwierigen Witterungsbedingungen in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2010 führten zu einer erschwerten Versorgungssituation sowohl in Deutschland als auch in Rumänien mit Rundholz. Der Engpass musste im ersten Quartal 2010 durch Deckungskäufe ausgeglichen werden, die zu einem nicht befriedigendem Unternehmensergebnis führten.

Zusammenfassung des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG

Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen, nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass diese Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.

Sonstige Angaben

Das gezeichnete Eigenkapital in Höhe von 6.208 T€ ist aufgeteilt in 6.207.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) mit jeweils einem rechnerischen Anteil von 1,00 € am Grundkapital der Gesellschaft.

Die Bestimmung der Anzahl sowie die Bestellung der Vorstandsmitglieder, der Abschluss der Anstellungsverträge sowie der Widerruf der Bestellung erfolgen durch den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat ist weiterhin ermächtigt, Satzungsänderungen vorzunehmen, die nur die Fassung betreffen.

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 08. Juli 2012 einmalig oder mehrmalig bis zu insgesamt 2.500 T€ gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung am 07. Juli 2009 ermächtigt worden, gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG seit dem 08. Juli 2009 bis zum 31. Dezember 2010 eigene Aktien zu erwerben und zu verkaufen, und zwar bis zur Höhe von 10 % des Grundkapitals. Der Erwerbspreis hat sich am aktuellen Börsenpreis zu orientieren.

Blomberg, den 07. April 2010

Markus Büscher, Vorstandsvorsitzender

Volker Dietzel, Vorstand

Thorsten Duray, Vorstand

Konzern-Bilanz nach IFRS zum 31. Dezember 2009

AKTIVA

Anhang 31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
A. Kurzfristige Vermögenswerte
1. Vorräte III. 1. 8.544 10.035
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen III. 2. 1.390 1.675
3. Sonstige kurzfristige Forderungen/ Vermögenswerte III. 3. 1.776 1.539
4. Liquide Mittel III. 4. 2.057 1.466
Kurzfristige Vermögenswerte 13.767 14.715
B. Langfristige Vermögenswerte
1. Geschäfts- oder Firmenwert III. 6. 2.396 2.396
2. Sonstige immaterielle Vermögenswerte III. 7. 1.026 738
3. Sachanlagen III. 8. 20.935 23.342
4. Beteiligungen 0 1
5. Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte III. 10. 390 298
6. Aktive latente Steuern III. 11. 621 385
Langfristige Vermögenswerte 25.368 27.160
Bilanzsumme 39.135 41.875
P A S S I V A
Anhang 31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
A. Kurzfristige Verbindlichkeiten
1. Sonstige kurzfristige Rückstellungen III. 12. 455 785
2. Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten 122 388
3. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten III. 13. 6.286 7.463
4. Erhaltene Anzahlungen III. 13. 106 112
5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen III. 13. 3.271 2.730
6. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten III. 15. 1.579 2.023
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 11.819 13.501
B. Langfristige Verbindlichkeiten
1. Rückstellungen für Pensionen III. 16. 1.792 1.803
2. Sonstige langfristige Rückstellungen III. 12. 609 591
3. Passive latente Steuern III. 11. 2.413 2.417
4. Langfristige Finanzverbindlichkeiten III. 13. 6.385 4.376
5. Langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen III. 13. 98 382
6. Sonstige langfristige Verbindlichkeiten III. 15. 296 303
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 11.593 9.872
C. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital III. 17. 6.208 6.208
2. Kapitalrücklagen III. 18. 7.355 7.355
3. Gewinnvortrag 5.804 6.004
4. Differenz aus Währungsumrechnung -1.696 -1.153
5. Konzern-Ergebnis -2.199 -200
6. Minderheitenanteile 251 288
Eigenkapital 15.723 18.502
Bilanzsumme 39.135 41.875

Konzern-Gesamtergebnisrechnung nach IFRS 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009

Anhang 2009

T€
2008

T€
1. Umsatzerlöse IV. 1. 24.340 39.229
2. Sonstige betriebliche Erträge IV. 2. 1.634 1.733
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 401 3
4. Bestandsveränderungen -676 817
5. Materialaufwand -11.761 -19.725
6. Personalaufwand IV. 3. -10.007 -13.789
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und auf Sachanlagen IV. 4. -1.715 -1.932
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen IV. 5. -3.719 -5.056
9. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) -1.503 1.280
10. Zinserträge IV. 6. 88 44
11. Zinsaufwendungen IV. 7. -1.030 -1.295
12. Finanzergebnis -942 -1.251
13. Ergebnis vor Steuern (EBT) -2.445 29
14. Ertragsteuern IV. 8. 244 -329
15. Konzernfehlbetrag -2.201 -300
16. Anteil anderer Gesellschafter 2 100
17. Konzern-Ergebnis -2.199 -200
Anhang 2009

T€
2008

T€
Konzern-Ergebnis -2.199 -200
Ergebnisanteil Minderheiten 2 100
Konzernfehlbetrag -2.201 -300
Veränderungen aus der Währungsumrechnung im Eigenkapital erfasste Veränderungen -578 -1.468
Gesamtergebnis der Berichtsperiode -2.779 -1.768
Davon entfallen auf
Gesellschafter des Mutterunternehmens -2.742 -1.633
Nichtkontrollierende Gesellschafter -37 -135

Konzernanhang für 2009

I. Methoden und Grundsätze

Grundlegende Informationen zur Bilanzierung

1. Informationen zum Unternehmen

Die Delignit AG, Blomberg (im folgenden „Delignit" oder Muttergesellschaft"), mit Sitz in Königswinkel 2 — 6, 32825 Blomberg, Deutschland, ist Muttergesellschaft des Delignit-Konzerns. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lemgo unter der Nummer HRB 5952 eingetragen. Die Delignit AG ist seit dem 26. September 2007 im Entry Standard des Freiverkehrs der Frankfurter Wertpapierbörse unter der WKN A0MZ4B notiert. Die Geschäftstätigkeit der Delignit AG zusammen mit ihren Tochtergesellschaften umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Holzwerkstoffen. Der Delignit-Konzern ist in Deutschland und Rumänien tätig.

Der freiwillig erstellte IFRS Konzernabschluss zum 31.12.2009 wird voraussichtlich am 29. April 2010 durch den Aufsichtsrat der Delignit AG gebilligt und anschließend zur Veröffentlichung freigegeben. Der Abschluss der Delignit AG wird in den Abschluss des Mutterunternehmens, der MBB Industries AG, Berlin, einbezogen.

2. Rechnungslegungsgrundsätze

Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 ist freiwillig in Ausübung des Wahlrechtes nach § 315a HGB nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standard (IFRS) des International Accounting Standard Boards (IASB), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die Bezeichnung IFRS umfasst auch die noch gültigen International Accounting Standards (IAS) sowie die Interpretationen des Standing Interpretations Committee (SIC) und des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Zusätzlich sind die Anforderungen des § 315a HGB berücksichtigt.

Es werden im Konzernabschluss alle für das zum 31.12.2009 endende Geschäftsjahr gültigen IFRS, IFRIC und SIC angewendet.

Anwendung von neuen und geänderten Standards

Im Geschäftsjahr 2009 wurden folgende IAS/IFRS/IFRIC von der EU in EU-Recht übernommen (endorsed) bzw. sind erstmals anzuwenden. Sie haben überwiegend geringe oder keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Delignit AG:

IFRS 8 Segmentberichterstattung; aufgrund der Einheitlichkeit der Geschäftstätigkeit erfolgt keine Segmentberichterstattung.
IAS 23 Fremdkapitalkosten; da keine qualifizierenden Vermögenswerte hergestellt werden, besteht keine Auswirkung.
IFRS 2 aktienbasierte Vergütung; diese Form der Vergütung wird bei der Delignit AG und den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen nicht eingesetzt.
IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme; es werden keine Kundenbindungsprogramme eingesetzt, die in den Regelungsbereich des IFRIC 13 fallen.
IAS 1 Darstellung des Abschlusses in der in 2007 überarbeiteten Fassung wurde dahingehend angewendet, dass die Gewinn- und Verlustrechnung auf eine Gesamtergebnisrechnung erweitert wurde und entsprechende Änderungen in der Eigenkapitalveränderungsrechnung vorgenommen wurden.
Die Änderungen der Regelungen zu „Puttable Financial Instruments and Obligations Arising an Liquidation" mit ihren Änderungen in IAS 32, IAS 1, IFRS 7, IAS 39 sowie IFRIC 2 in der von der EU am 21. Januar 2009 verabschiedeten Form haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Die von der EU am 23. Januar 2009 verabschiedeten Änderungen, die in der IASB Publikation „Cost of an Investment in a Subsidiary, Jointly controlled Entity or Associate" zusammengefasst sind und Auswirkungen auf IAS 1, IAS 27, IAS 18, IAS 21 und IAS 36 haben, haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Delignit AG.
Am 23. Januar 2009 hat die EU das „Annual lmprovements Project" verabschiedet, welches neben redaktionellen Änderungen auch Auswirkungen auf die Darstellung, den Ansatz und die Bewertung haben kann. Materielle Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben sich nicht ergeben.
IFRIC 15 „Agreements for the construction of Real Estate", am 22. Juli 2009 endorsed, ist ohne Auswirkungen auf die Darstellung der Geschäftstätigkeit im vorliegenden Konzernabschluss.
Die am 15.10.2008 und 9.9.2009 von der EU verabschiedeten Änderungen von IAS 39 und IFRS 7 haben keine Auswirkungen, da keine Umwidmungen von Finanzinstrumenten erfolgten.
IFRS 4 und IFRS 7 wurden am 5. März 2009 von der EU verabschiedet und betreffen Angaben zur Bewertung von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert und Liquidationsrisiken. Sofern relevant, werden diese Angaben erstmals im vorliegenden Abschluss gemacht.
Die am 12. März 2009 von der EU verabschiedeten Änderungen von IAS 39 und IFRIC 9 zur Behandlung eingebetteter Derivate findet keine Anwendung in dem vorliegenden Konzernabschluss.

Folgende Änderungen des IASB wurden im vorliegenden Konzernabschluss nicht vorzeitig angewendet. Sofern die Änderungen die Delignit AG betreffen, werden die künftigen Auswirkungen auf den Konzernabschluss geprüft. Zum überwiegenden Teil steht auch die Übernahme durch die EU aus.

Änderungen des IAS 39 aus dem Juli 2008 betreffend Risikopositionen, die sich für Hedge Accounting qualifizieren, wurden am 15. September 2009 von der EU verabschiedet. Die Regelungen haben keine Auswirkung auf den vorliegenden Konzernabschluss.
Im Juni 2009 erfolgte das Endorsement von IAS 27 (amended 2008), Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS, und IFRS 3 (revised 2008), Unternehmenszusammenschlüsse. Die überarbeiteten bzw. ergänzten Standards sind für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Juni 2009 beginnen, verpflichtend anzuwenden.
Die am 25.09.2009 von der EU übernommenen Änderungen des IAS 1, die den formalen Aufbau des Standards betreffen, werden ohne Auswirkungen auf den Konzernabschluss bleiben.
IFRIC 17, Sachausschüttungen an Eigentümer, wurde am 27. November 2009 von der EU endorsed. Die Interpretation wird nicht zur Anwendung kommen, da keine Sachdividenden geleistet werden.
IFRIC 18, Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden, endorsed am 27. November 2009, hat keine Auswirkungen auf die Darstellung der Geschäftstätigkeit im Konzernabschluss.
Die Auswirkungen der Änderungen des zweiten „Annual Improvements Projects" sind erst anwendbar für Geschäftsjahre, die nach dem 1. Januar 2010 beginnen und zum Bilanzstichtag von der EU noch nicht verabschiedet wurden.
Die am 18.06.2009 vom IASB herausgegebenen Änderungen zu IFRS 2 „Group Cash-settled Share-based Payment Transactions" werden auf ihre Auswirkungen auf den Konzernabschluss geprüft.
Am 23. Juli 2009 verabschiedete IFRS 1-Änderungen für Erstanwender haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Die von der EU am 23. Dezember 2009 verabschiedeten Änderungen zu IAS 32 „Classification of Rights Issued" sind verpflichtend auf Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. Februar 2010 beginnen.
Änderungen betreffend IAS 24, Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen, wurden bisher noch nicht von der EU übernommen und sind frühestens für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1. Januar 2011 beginnen.
IFRS 9 „Financial Instruments" wurde am 12. November 2009 vom IASB erlassen und ist bisher noch nicht von der EU verabschiedet worden.
Änderungen zu IFRIC 14 "Prepayments of a Minimum Funding Requirement" und IFRIC 19 „Extinguished Financial Instruments with Equity Instruments" sind erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1.1.2011 beginnen, und bisher noch nicht von der EU übernommen.

3. Konsolidierung

Konsolidierungskreis

Der konsolidierte Abschluss umfasst die Delignit AG sowie die nachfolgenden Tochter- und Enkelgesellschaften:

Hausmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Blomberg (100,0 %)

Blomberger Holzindustrie B. Hausmann GmbH & Co. KG, Blomberg (99,4 %)

▪ S.C. Delignit Romania S.R.L., Drobeta Turnu Severin/Rumänien (100,0 %)

S.C. CILDRO S.A. Drobeta Turnu Severin/Rumänien (93,9 %)

▪ S.C. Cildro Service S.R.L., Drobeta Turnu Severin/Rumänien (100,0 %)

Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der Tochterunternehmen werden unter Anwendung einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum gleichen Bilanzstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens.

Abschlussstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist der 31. Dezember des jeweils geltenden Geschäftsjahres.

Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Erwerbsmethode durchgeführt. Nach dieser Methode werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Anteil am Eigenkapital des erworbenen Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Dabei werden alle identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden zu ihrem Zeitwert angesetzt und in die Konzernbilanz übernommen. Ein Überschuss der Anschaffungskosten über den Zeitwert des auf den Konzern entfallenden Reinvermögens wird als Firmenwert aktiviert.

Ist der Zeitwert des auf den Konzern entfallenden Reinvermögens höher als die Anschaffungskosten der Anteile, ergibt sich ein passivischer Unterschiedsbetrag. Sollte ein solcher nach einer erneuten Überprüfung der Kaufpreisverteilung bzw. Bestimmung der Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden verbleiben, so ist dieser sofort erfolgswirksam zu erfassen. Der auf die Minderheitsgesellschafter entfallende Anteil der Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des Tochterunternehmens wird ebenfalls zum Zeitwert angesetzt. Ein Firmenwert wird jedoch nur insoweit ausgewiesen, als er auf den Konzern entfällt.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gegenseitig verrechnet. Dies gilt auch für die Zwischenergebnisse sowie die konzerninternen Umsätze, Erträge und Aufwendungen.

Die Ergebnisse der im Laufe des Geschäftsjahres erworbenen oder veräußerten Tochterunternehmen werden entsprechend vom Zeitpunkt des Inkrafttretens des Erwerbs oder bis zum Abgangszeitpunkt in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung einbezogen.

II. Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Bilanz wurde nach kurz- und langfristigen Vermögenswerten und Schulden strukturiert. Die Gesamtergebnisrechnung wird zur Ermittlung des Konzernjahresergebnisses nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Berichtswährung

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt, da den überwiegenden Konzerntransaktionen diese Währung zugrunde liegt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf Tausend EURO (T€) auf- oder abgerundet. Die Betragsangaben erfolgen in Euro (€) und Tausend Euro (T€).

3. Fremdwährungsumrechnung

Jedes Unternehmen innerhalb des Konzerns legt seine eigene funktionale Währung fest. Die im Abschluss des jeweiligen Unternehmens enthaltenen Posten werden unter Verwendung dieser funktionalen Währung bewertet. Fremdwährungstransaktionen werden zunächst zu dem am Tag des Geschäftsvorfalls gültigen Kassakurs in die funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in einer Fremdwährung werden zu jedem Stichtag unter Verwendung des Stichtagskurses in die funktionale Währung umgerechnet. Alle Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam erfasst. Nichtmonetäre Posten, die zu historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.

Auf Konzernebene werden die Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Geschäftsbetriebe zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Die Umrechnung von Erträgen und Aufwendungen erfolgt zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres. Die hieraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden als separater Bestandteil des Eigenkapitals erfasst. Der im Eigenkapital für einen ausländischen Geschäftsbetrieb erfasste kumulative Betrag wird bei Veräußerung dieses ausländischen Geschäftsbetriebes erfolgswirksam aufgelöst.

Jegliche im Zusammenhang mit dem Erwerb eines ausländischen Geschäftsbetriebes entstehende Geschäfts- und Firmenwerte und jegliche am beizulegenden Zeitwert ausgerichtete Anpassungen der Buchwerte der Vermögenswerte und Schulden, die aus dem Erwerb dieses ausländischen Geschäftsbetriebes resultieren, werden als Vermögenswerte und Schulden des ausländischen Geschäftsbetriebes bilanziert.

Folgende Kurse wurden zugrunde gelegt (für 1,00 €):

31. Dezember 2009
Stichtagskurs Durchschnittskurs
Rumänischer Leu (RON) 4,2282 4,2373
31. Dezember 2008
Stichtagskurs Durchschnittskurs
Rumänischer Leu (RON) 3,9852 3,6827

4. Immaterielle Vermögenswerte

immaterielle Vermögenswerte, die nicht im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden bei Zugang mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines innmateriellen Vermögenswertes, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen dem beizulegenden Zeitwert im Erwerbszeitpunkt.

Immaterielle Vermögenswerte werden dann angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass der Gesellschaft der künftige wirtschaftliche Nutzen aus dem Vermögenswert zufließen wird und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig gemessen werden können.

Für Zwecke der Folgebewertung werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen (ausgewiesen in den Abschreibungen). Immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte) werden linear über ihre geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum und die Abschreibungsmethode werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft.

Der Konzern verfügt mit Ausnahme der Firmenwerte über keine immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmbarer Nutzungsdauer.

Beträge, die für den Kauf von gewerblichen Schutzrechten und Lizenzrechten gezahlt wurden, werden aktiviert und anschließend über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten neuer Software werden aktiviert und als ein immaterieller Vermögenswert behandelt, sofern diese Kosten kein integraler Bestandteil der zugehörigen Hardware sind. Software wird über einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren linear abgeschrieben.

Kosten, die entstanden sind, um den zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen, den die Gesellschaft ursprünglich erwartet hatte, wiederherzustellen oder zu bewahren, werden als Aufwand erfasst.

Gewinne und Verluste aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswertes ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert abgeht, erfolgswirksam erfasst.

Kosten für Forschung werden in der Periode, in der sie anfallen, als Aufwand erfasst.

Kosten für Entwicklungstätigkeiten bei Projekten werden beim kumulativen Vorliegen der folgenden Kriterien als immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Es muss die technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des Projekts gegeben sein. Die Absicht und die Fähigkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswertes sowie dessen Nutzung bzw. des Verkaufs müssen gegeben sein. Eine Aktivierung erfolgt, wenn da von ausgegangen wird, dass mit dem immateriellen Vermögenswert voraussichtlich ein künftiger wirtschaftlicher Nutzen erzielt wird. Darüber hinaus verfügt die Delignit AG über die technischen, finanziellen und sonstigen Ressourcen, um die Entwicklungsarbeiten abzuschließen, und es besteht die Fähigkeit der verlässlichen Bestimmung der dem Projekt direkt zurechenbaren Ausgaben.

Bei Nichterfüllung der Kriterien erfolgt eine Erfassung der Entwicklungsausgaben als Aufwand in der Periode, in der sie entstehen.

5. Geschäfts- und Firmenwert

Geschäfts- und Firmenwerte aus Unternehmenszusammenschlüssen ergeben sich als Residualgröße aus dem Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich entsprechend den Regelungen des IAS 36 auf ihre Werthaltigkeit mittels eines Impairmenttests überprüft und gegebenenfalls außerplanmäßig abgeschrieben.

Zum Zweck des Wertminderungstests wird der im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- und Firmenwert ab dem Erwerbszeitpunkt den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet.

6. Sachanlagen

Sachanlagen werden zu ihren Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen und kumulierten Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Werden Gegenstände des Sachanlagevermögens veräußert oder verschrottet, werden die entsprechenden Anschaffungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen ausgebucht; ein realisierter Gewinn oder Verlust aus dem Abgang wird in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen.

Die Anschaffungskosten einer Sachanlage umfassen den Kaufpreis und weitere im Zusammenhang mit dem Erwerb anfallende nicht erstattungsfähige Erwerbsteuern sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, die anfallen, um den Vermögenswert an seinen Standort und in einen betriebsbereiten Zustand für seine vorgesehene Verwendung zu bringen. Nachträgliche Ausgaben wie Wartungs- und Instandhaltungskosten, die entstehen, nachdem die Vermögenswerte des Anlagevermögens in Betrieb genommen wurden, werden in der Periode, in der sie anfallen, als Aufwand erfasst. Wenn es wahrscheinlich ist, dass Ausgaben dazu führen, dass dem Unternehmen über die ursprünglich bemessene Ertragskraft des vorhandenen Vermögenswertes hinaus ein zusätzlicher künftiger wirtschaftlicher Nutzen zufließen wird, werden die Ausgaben als nachträgliche Anschaffungskosten der Sachanlagen aktiviert.

Die Bewertung von im Rahmen von Unternehmenserwerben neu identifizierten Vermögenswerten erfolgt zum im Erwerbszeitpunkt ermittelten Zeitwert (Marktwert), die in den Folgeperioden planmäßig abgeschrieben werden.

Abschreibungen werden linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer unter Annahme eines Restwertes von EUR 0,00 berechnet. Für die einzelnen Anlagegruppen werden folgende geschätzte Nutzungsdauern herangezogen:

Gebäude- und Außenanlagen: 10 bis 25 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: 10 bis 12 Jahre
Computer Hardware: 3 Jahre
Sonstige Büroausstattung: 5 bis 13 Jahre

Die Nutzungsdauer, die Abschreibungsmethode für Sachanlagen sowie die Restwerte werden periodisch überprüft.

7. Bilanzierung der Leasingverhältnissen

Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasinggeschäft ist oder enthält, wird auf Basis des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung getroffen und erfordert eine Einschätzung, ob die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarung von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswertes oder bestimmter Vermögenswerte abhängig ist und ob die Vereinbarung ein Recht auf die Nutzung des Vermögenswertes einräumt.

Der Konzern tritt nicht als Leasinggeber auf.

Vermögenswerte aus Finanzierungs-Leasingverträgen, bei denen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen an dem übertragenen Vermögenswert auf den Konzern übertragen werden, werden zu Beginn des Leasingverhältnisses zum beizulegenden Zeitwert des Leasinggegenstandes oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, sofern dieser Wert niedriger ist, aktiviert. Die Vermögenswerte werden planmäßig über den kürzeren der beiden Zeiträume aus der Laufzeit des Leasingverhältnisses oder der wirtschaftlichen Nutzungsdauer des Leasingobjekts abgeschrieben. Leasingzahlungen werden so in ihre Bestandteile Finanzierungsaufwendungen und Tilgung der Leasingschuld aufgeteilt, dass der verbleibende Restbuchwert der Leasingschuld mit einem konstanten Zinssatz verzinst wird. Die verbleibenden Leasingverpflichtungen zum Bilanzstichtag werden entsprechend ihrer Fristigkeit gesondert in der Bilanz ausgewiesen. Leasingzahlungen für Operating-Leasingverhältnisse werden über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht.

8. Wertminderung von Vermögenswerten

Im Geschäftsjahr 2009 sind keine Wertminderungen von langfristigen Vermögenswerten eingetreten.

9. Fremdkapitalkosten

Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind, es sei denn, die Fremdkapitalkosten fallen für den Erwerb, den Bau oder die Herstellung qualifizierter Vermögenswerte an. In dem Fall werden die Fremdkapitalkosten den Herstellungskosten dieser Vermögenswerte hinzugerechnet. Im Geschäftsjahr wurden qualifizierte Vermögenswerte weder erworben noch produziert.

10. Vorräte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt (Nettoveräußerungswert abzüglich notwendiger Vertriebskosten). Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren werden zu Anschaffungskosten nach der Durchschnittspreismethode oder zu niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind neben den Kosten für Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne und anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten unter Annahme einer Normalauslastung eingerechnet. Für Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und einer verminderten Verwertbarkeit wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

11. Finanzielle Vermögenswerte des Umlaufvermögens

Finanzielle Vermögenswerte des Umlaufvermögens umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Rechnungsbetrag abzüglich einer bonitätsbedingten Wertberichtigung bilanziert. Eine Wertberichtigung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird vorgenommen, wenn wahrscheinlich ist, dass nicht der gesamte Betrag der ursprünglichen Rechnungsstellung eingefordert werden kann. Die Höhe der Wertberichtigung entspricht dem Nominalwert abzüglich des erzielbaren Betrags, der dem Barwert der erwarteten Geldzuflüsse entspricht. Der Barwert der erwarteten künftigen Cashflows wird mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswerts abgezinst. Der Buchwert des finanziellen Vermögenswerts wird unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos reduziert, und der Wertminderungsverlust wird erfolgswirksam erfasst.

12. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt und, wenn sie mit erkennbaren Risiken behaftet sind, einzelwertberichtigt.

13. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

In der Bilanz abgebildete Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand, Bankguthaben sowie kurzfristige Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten.

Der Finanzmittelfonds in der Konzern-Kapitalflussrechnung wird entsprechend der obigen Definition abgegrenzt.

14. Rückstellungen

Eine Rückstellung wird dann ausgewiesen, wenn der Konzern eine gegenwärtige (gesetzliche oder faktische) Verpflichtung auf Grund eines vergangenen Ereignisses besitzt, es wahrscheinlich ist, dass die Erfüllung der Verpflichtung zu einem Abfluss von Mitteln führt, die einen wirtschaftlichen Nutzen darstellen, und wenn eine zuverlässige Schätzung der Höhe der Verpflichtung vorgenommen werden kann. Sofern der Konzern für eine passivierte Rückstellung zumindest teilweise eine Rückerstattung erwartet, wird die Erstattung als gesonderter Vermögenswert erfasst, sofern der Zufluss der Erstattung so gut wie sicher ist. Der Aufwand aus der Bildung der Rückstellung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung abzüglich der Erstattung ausgewiesen.

Rückstellungen werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft, an die gegenwärtig beste Schätzung angepasst und grundsätzlich mit dem Barwert angesetzt. Wenn der entsprechende Zinseffekt wesentlich ist, entspricht der Rückstellungsbetrag dem Barwert der zur Erfüllung der Verpflichtung voraussichtlich notwendigen Ausgaben. Die den Zeitablauf widerspiegelnde Erhöhung der Rückstellung wird bei den Fremdkapitalkosten erfasst.

15. Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Die Pensionsverpflichtungen werden nach IAS 19 bewertet. Die Pensionszusagen werden hierbei als „defined benefit plan" angesehen und daher mittels der „projected unit credit method" versicherungsmathematisch bewertet. Dabei wurde ein Rechnungszins von 5,50 % (Vj. 5,75 %) zu Grunde gelegt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden in jeder Periode erfolgswirksam erfasst.

16. Finanzielle Verbindlichkeiten

Darlehen und andere langfristige Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert unter Einbeziehung der mit der Kreditaufnahme direkt verbundenen Transaktionskosten bewertet.

Nach der erstmaligen Erfassung werden die verzinslichen Darlehen und langfristige Verbindlichkeiten unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn die Schulden ausgebucht werden sowie im Rahmen von Amortisationen.

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen passiviert.

Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungs- oder Erfüllungsbetrag angesetzt; langfristige finanzielle Verbindlichkeiten werden mit jeweils entsprechend abgezinsten Beträgen ausgewiesen.

17. Ertragsrealisierung

Erträge werden realisiert, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Erträge werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung abzüglich gewährter Skonti und Rabatte sowie der Umsatzsteuer oder anderer Abgaben bewertet. Darüber hinaus setzt die Ertragsrealisierung die Erfüllung nachfolgend aufgelisteter Ansatzkriterien voraus:

Verkauf von Waren und Erzeugnissen

Erträge werden erfasst, wenn die mit dem Eigentum an den verkauften Waren und Erzeugnissen verbundenen maßgeblichen Chancen und Risiken auf den Käufer übergegangen sind. Dies tritt in der Regel mit Lieferung der Waren und Erzeugnisse ein.

Zinserträge

Zinserträge werden erfasst, wenn die Zinsen entstanden sind (unter Verwendung des Effektivzinssatzes, d.h. des Kalkulationszinssatzes, mit dem geschätzte künftige Zahlungsmittelzuflüsse über die erwartete Laufzeit des Finanzinstruments auf den Nettobuchwert des finanziellen Vermögenswertes abgezinst werden).

18. Steuern

Tatsächliche Ertragsteuern

Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende Periode und die früheren Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Der Berechnung werden Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gelten.

Latente Steuern

Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der Verbindlichkeitsmethode auf zum Bilanzstichtag bestehende temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswertes bzw. einer Schuld in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz.

Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst, mit Ausnahme der latenten Steuerschuld aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- und Firmenwertes oder eines Vermögenswertes oder einer Schuld aus einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das handelsrechtliche Periodenergebnis noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst.

Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede, noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträgen und nicht genutzten Steuergutschriften in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und Steuergutschriften verwendet werden können, mit Ausnahme von latenten Steueransprüchen aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswertes oder einer Schuld aus einem Geschäftsvorfall entstehen, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das handelsrechtliche Periodenergebnis noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst.

Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftig zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruchs ermöglicht.

Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, die in der Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, voraussichtlich Gültigkeit erlangen werden. Dabei werden die Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gelten. Zukünftige Steuersatzänderungen sind am Bilanzstichtag zu berücksichtigen, sofern materielle Wirksamkeitsvoraussetzungen im Rahmen eines Gesetzgebungsverfahrens erfüllt sind.

Latente Steuern werden als Steuerertrag oder -aufwand in der Gesamtergebnisrechnung erfasst, es sei denn sie betreffen erfolgsneutral unmittelbar im Eigenkapital erfasste Posten; in diesem Fall werden die latenten Steuern ebenfalls erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Latente Steuern und Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der Steuererstattungsansprüche gegen Steuerschulden hat und sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjekts bezieht, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden.

19. Eventualschulden und Eventualforderungen

Eventualschulden sind entweder mögliche Verpflichtungen, die zu einem Abfluss von Ressourcen führen können, oder gegenwärtige Verpflichtungen, die nicht die Ansatzkriterien einer Schuld erfüllen. Sie werden im Anhang separat angegeben, außer wenn die Möglichkeit eines Abflusses von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen sehr unwahrscheinlich ist. Es bestehen neben den Haftungsverhältnissen keine Eventualschulden.

Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen werden Eventualschulden nach IFRS 3.37 passiviert, wenn der beizulegende Zeitwert verlässlich ermittelt werden kann.

Eventualforderungen werden im Abschluss nicht angesetzt. Sie werden jedoch im Anhang angegeben, wenn der Zufluss wirtschaftlichen Nutzens wahrscheinlich ist.

20. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Für die Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS müssen teilweise Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden. Diese haben Einfluss auf die ermittelten Beträge von Vermögenswerten, Schulden und finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag sowie auf den Ausweis von Aufwendungen und Erträgen. Die sich tatsächlich ergebenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.

Die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten, auf Grund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden nachstehend erläutert.

Wertminderung von nicht finanziellen Vermögenswerten

Der Konzern ermittelt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung nicht finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich sowie bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte auf Wertminderung überprüft. Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte werden auf Werthaltigkeit untersucht, wenn Hinweise vorliegen, dass der Buchwert den erzielbaren Betrag übersteigt. Zur Schätzung des Nutzungswerts schätzt das Management die voraussichtlichen künftigen Cashflows des Vermögenswerts oder der zahlungsmittelgenerierenden Einheit und wählt einen angemessenen Abzinsungssatz, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln.

Aktive latente Steuern

Für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und auf aktive temporäre Differenzen werden aktive latente Steuern in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung bezüglich des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich.

Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen zu Abzinsungssätzen, erwarteten Erträgen aus Planvermögen, künftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen, Sterblichkeit und den künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.

Rückstellungen

Der Ansatz und die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt auf Basis einer Einschätzung der Wahrscheinlichkeit eines zukünftigen Nutzenabflusses sowie anhand von Erfahrungswerten und der zum Bilanzstichtag bekannten Umstände. Die tatsächliche Verpflichtung kann von den zurückgestellten Beträgen abweichen.

III. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Kurzfristige Vermögenswerte

1. Vorräte

Die Vorräte gliedern sich wie folgt:

31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.547 3.185
Unfertige Erzeugnisse 2.551 2.791
Fertige Erzeugnisse und Waren 3.433 3.994
Geleistete Anzahlungen 13 65
Buchwert zum 31.12. 8.544 10.035

Die im Berichtsjahr vorgenommenen Wertminderungen auf Vorräte betrugen 74 T€. Wertaufholungen wurden in der Berichtsperiode und der Vorperiode nicht vorgenommen.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (netto) entwickeln sich wie folgt:

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden je nach Bedarf einzelwertberichtigt. Der Gesamtbetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist innerhalb eines Jahres fällig.

31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.411 1.695
abzüglich Einzelwertberichtigungen -21 -20
Buchwert zum 31.12. 1.390 1.675

Eine nennenswerte Konzentration des Kreditrisikos besteht nicht, da aufgrund der Breite des Kundenstammes keine Korrelationen bestehen.

3. Sonstige kurzfristige Forderungen/Vermögenswerte

Die sonstigen kurzfristigen Forderungen/Vermögenswerte gliedern sich wie folgt:

31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
Forderungen aus Steuern von Einkommen und Ertrag 292 0
Transitorische Rechnungsabgrenzungsposten 551 475
Forderungen gegen Dritte 487 629
Forderungen aus Factoring 323 315
Erstattungsansprüche Energiesteuer 25 47
Übrige sonstige Vermögenswerte 98 73
Buchwert zum 31.12. 1.776 1.539

4. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel bestehen aus täglich verfügbaren Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen.

Langfristige Vermögenswerte

5. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Geschäfts- oder Firmenwertes, der sonstigen immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen und der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte ist als Anlage dem Konzernanhang beigefügt.

6. Konzerngeschäfts- oder -firmenwert

Der zum Bilanzstichtag ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 2.396 T€ resultiert aus der Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften S.C. Delignit Romania S.R.L. (156 T€), der S.C. Cildro Service S.R.L. (141 T€) sowie aus der Konsolidierung des Erwerbs von 18,3 % der Kommanditanteile der Blomberger Holzindustrie (2.099 T€).

Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde für Zwecke des Impairment-Tests den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) Sperrholz (2.255 T€) und Messerfurniere (141 T€) zugeordnet.

Grundlage der Impairment-Tests zur Bestimmung des erzielbaren Betrags war jeweils der Nutzungswert der ZGEs, deren Berechnungen auf prognostizierten Erträgen aus einer vom Vorstand beschlossenen Fünfjahresplanung abgeleitet wurde. Bei der Ermittlung der Planzahlen wurden gegenwärtige und zukünftige Wahrscheinlichkeiten, Erfahrungswerte, die erwartete wirtschaftliche Entwicklung und sonstige Umstände berücksichtigt. Für das Normjahr (ewige Rente) wurden die Planzahlen des letzten Planjahres angesetzt. Als Diskontierungssatz wurden (wie im Vorjahr) 12% verwendet, auf die Berücksichtigung eines möglichen Wachstums im Normjahr wurde aus Vorsichtsgründen verzichtet.

Die durchgeführten lmpairment-Tests führten nicht zu einer Wertminderung bei den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Aus Sicht des Vorstands führen vernünftigerweise denkbare Änderungen der Grundannahmen nicht dazu, dass der jeweilige Buchwert den erzielbaren Betrag der jeweiligen ZGE übersteigt.

7. Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen aktivierte Entwicklungskosten, entgeltlich erworbene Software sowie gewerbliche Schutzrechte und Patente. Die Bewertung erfolgt mit den historischen Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei der planmäßigen Abschreibung werden die entgeltlich erworbenen und gewerblichen Schutzrechte planmäßig über 3 Jahre abgeschrieben.

8. Sachanlagen

Die Sachanlagen setzen sich aus entgeltlich erworbenen Grundstücken und Gebäuden, Maschinen, maschinelle Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau zusammen.

Finance Lease

Folgende Vermögenswerte werden im Rahmen von Finance-Leasingverhältnissen genutzt:

31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
Technische Anlagen und Maschinen
Anschaffungskosten 01.01. 1.484 1.484
Zugänge 0 0
Anschaffungskosten 31.12. 1.484 1.484
Abschreibungen 01.01. -336 -188
Abschreibungen lfd. Jahr -149 -148
Abschreibungen 31.12. -485 -336
Buchwert zum 31.12. 999 1.148

Die zukünftigen Mindestleasingzahlungen für die oben beschriebenen Finance-Leasingverhältnisse betragen:

bis zu einem Jahr

T€
Zwischen 1 und 5 Jahren

T€
Mehr als 5 Jahre

T€
Leasingzahlungen 286 101 0
Abzinsungsbeträge -13 -3 0
Barwerte 273 98 0

Die Barwerte der Mindestleasingzahlungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden im Konzernabschluss als kurzfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Es bestehen 4 Leasingverträge mit Laufzeiten bis zu 5 Jahren für verschiedene technische Anlagen und Maschinen im Produktionsbereich. Drei Leasingverträge laufen Ende 2010 aus. Der Konzern plant, die Anlagen am Ende der Laufzeit zu erwerben.

9. Verpflichtungen aus Leasing und Miete

Operating Lease und Miete

31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen in Folgejahren 254 280
Zum Bilanzstichtag hat der Konzern offene Verpflichtungen aus unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen, die wie folgt fällig sind
Bis zu einem Jahr 118 108
Mehr als ein Jahr und bis zu fünf Jahren 136 172
Über fünf Jahre 0
Mindestmietzahlungen in Folgejahren 89 89
Zum Bilanzstichtag hat der Konzern offene Verpflichtungen aus Mietverhältnissen, die wie folgt fällig sind
Bis zu einem Jahr 89 89
Mehr als ein Jahr und bis zu fünf Jahren 0 0
Über fünf Jahre 0 0

Die Operating-Leasingvereinbarungen beziehen sich auf verschiedene Kraftfahrzeuge für das Management und den Außendienst sowie Flurfahrzeuge für den Produktionsbereich. Die Leasingverhältnisse werden mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 3 bis 5 Jahren abgeschlossen. Verlängerungs- oder Kaufoptionen am Ende der Mietzeit bestehen nicht.

10. Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte

Die sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten ausschließlich einen verzinslichen Geldmarkt-Fond Euro zur Absicherung der Altersteilzeitverpflichtungen.

11. Latente Steuern

Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern nach Bilanzpositionen zum 31. Dezember 2009 ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung:

31.12.2009

T€

Aktiv
31.12.2009

T€

Passiv
Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge 257 0
Latente Steuern aufgrund temporärer Differenzen
- Pensionsrücksteilungen/Altersteilzeit 364 0
- sonstige Rückstellungen 0 53
- Anlagevermögen 0 2.360
621 2.413

Der Bestand an aktiven latenten und passiven latenten Steuern nach Bilanzpositionen zum 31. Dezember 2008 ergibt sich aus der folgenden Aufstellung:

31.12.2008

T€

Aktiv
31.12.2008

T€

Passiv
Latente Steuern aufgrund temporärer Differenzen
- Pensionsrückstellungen/Altersteilzeit 350 0
- sonstige Rückstellungen 35 40
- Anlagevermögen 0 2.377
385 2.417

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert, soweit sie zukünftigen Belastungen oder Minderungen derselben Steuerpflichtigen gegenüber derselben Steuerbehörde zuzuordnen sind.

12. Rückstellungen

Die kurz- und langfristigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt

Stand 01.01.2009

T€
Kursschwankungen

T€
Verbrauch

T€
Auflösung

T€
Zuführung

T€
Stand 31.12.2009

T€
Langfristige Rückstellungen
Jubiläen 29 0 4 0 2 27
Altersteilzeit 562 0 71 0 91 582
591 0 75 0 93 609
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuer 232 0 196 36 1 1
Körperschaftsteuer 147 0 147 0 115 115
Sonstige 9 0 9 0 6 6
388 0 352 36 122 122
Kurzfristige Rückstellungen
Restrukturierung 550 0 48 502 330 330
Aufwendungen zur Projektbeendigung CILDRO 217 0 0 217 0 0
Übrige 18 0 18 0 125 125
785 0 66 719 455 455
1.764 0 493 755 670 1.186

Die Jubiläumsrückstellung wird gebildet für rechtlich zugesagte Leistungen an Arbeitnehmer. Nach 25-jähriger bzw. 50-jähriger Betriebszugehörigkeit besteht ein Anspruch der Arbeitnehmer auf eine monetäre Zuwendung.

Mit 10 Arbeitnehmern sind Altersteilzeitverhältnisse nach dem Blockmodell vereinbart. Danach erbringt der Arbeitnehmer in der Beschäftigungsphase die volle Arbeitsleistung und ist in der Freistellungsphase vollständig von der Arbeitspflicht befreit. Die Rückstellung beinhaltet den während der Beschäftigungsphase aufgebauten Erfüllungsrückstand des Konzerns.

Die Steuerrückstellung beinhaltet Körperschaft- und Gewerbesteuerzahlungen sowie den Solidaritätszuschlag für Vorjahre.

Die Restrukturierungsrückstellung erfolgt aufgrund der geplanten Reorganisation der Furnierfertigung an den sperrholzfertigenden Standorten. Die Reorganisation erfolgt mit der Zielsetzung, die Wertschöpfungskette der Deckungsbeitrag generierenden Prozessschritte zu konzentrieren.

Eventualschulden liegen zum Bilanzstichtag nicht vor.

13. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Fristigkeiten auf:

31. Dezember 2009 bis zu einem Jahr

T€
mehr als ein und bis zu fünf Jahren

T€
über fünf Jahre

T€
Gesamt

T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.286 6.385 0 12.671
Erhaltene Anzahlungen 106 0 0 106
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.271 98 0 3.369
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 315 0 0 315
Sonstige Verbindlichkeiten 1.264 0 296 1.560
Stand 31.12.2009 11.242 6.483 296 18.021
31. Dezember 2008 bis zu einem Jahr

T€
mehr als ein und bis zu fünf Jahren

T€
über fünf Jahre

T€
Gesamt

T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.463 4.376 0 11.839
Erhaltene Anzahlungen 112 0 0 112
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.730 382 0 3.112
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 674 0 0 674
Sonstige Verbindlichkeiten 1.349 0 303 1.652
Stand 31.12.2008 12.328 4.758 303 17.389

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zu Zinssätzen zwischen 3,8 % und 17,2 % (Vorjahr: 5,1 % und 21,99 %) verzinst. Als Sicherheiten wurden Grundstücke und Gebäude, Technische Anlagen und Maschinen sowie Vorräte und Forderungen verpfändet. Der Buchwert der verpfändeten Vermögenswerte beträgt zum Abschlussstichtag 20.935 T€ (Vj. 23.342 T€).

14. Rückstellung mit Verbindlichkeitscharakter

Die Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter enthalten u.a. Rückstellungen für Boni (47 T€), Werbekostenzuschüsse (40 T€) und Abschluss- und Beratungskosten (35 T€). Diese Positionen gleichen von ihrem Charakter her eher Verbindlichkeiten als Rückstellungen, deshalb erfolgte in diesem Abschluss ihre Umgliederung aus den Rückstellungen in die Verbindlichkeiten. Die Vorjahreswerte wurden im Abschluss entsprechend angepasst.

15. Sonstige Verbindlichkeiten

Der Ausweis der kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten beinhaltet:

31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
Kurzfristig
Löhne und Gehälter 427 330
soziale Abgaben 245 63
Lohnsteuer 146 151
Kreditorische Debitoren 136 0
Umsatzsteuer 112 319
Übrige 198 486
1.264 1.349
Langfristig
Unterstützungskasse 296 303
1.560 1.652

16. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die betriebliche Altersversorgung besteht gegenüber ehemaligen Kommanditisten und Geschäftsführern der Blomberger Holzindustrie.

31.12.2009

T€
31.12.2008

T€
Pensionsrückstellungen zum Beginn des Geschäftsjahres 1.803 1.936
- Inanspruchnahme -248 -244
+ Zuführung zu Rückstellung (interest cost) 105 120
-/+ versicherungsmathematische Gewinne / Verluste 132 -9
Pensionsrückstellungen am Ende des Geschäftsjahres 1.792 1.803

Folgende versicherungsmathematischen Annahmen wurden zu Grunde gelegt:

2009

%
2008

%
Rechnungszins 5,50 5,75
Rententrend 2,00 2,00

Die Verbindlichkeiten entsprechen der Verpflichtung (DBO). Die Leistungspläne sind nicht kapitalgedeckt.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Aufwendungen und Erträge stellen sich wie folgt dar:

2009

T€
2008

T€
Zuführung zu Rückstellung (interest cost) -105 -120
versicherungsmathematische Verluste / Gewinne 132 -9
27 -129

Die erwarteten Pensionszahlungen aus den Pensionsplänen für das Jahr 2010 betragen 241 T€.

Darüber hinaus besteht eine Unterstützungskasse. Das Versorgungswerk wurde zum 30. Mai 1994 geschlossen. Die entsprechenden Verpflichtungen werden unter den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Eigenkapital

17. Gezeichnetes Kapital

Als gezeichnetes Kapital wird das Grundkapital der Delignit AG ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital 6.207.500,00 € ist aufgeteilt in 6.207.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) mit jeweils einem rechnerischen Anteil von 1,00 € am Grundkapital der Gesellschaft.

Bezüglich der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf die gesonderte Anlage „Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für 2009" zu diesem Anhang.

Die Geschäftsanteile werden - wie in 2008 - wie folgt gehalten:

MBB Industries AG: 80,55 %
Streubesitz: 19,45 %

Der Vorstand ist ermächtigt das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 08. Juli 2012 einmalig oder mehrmalig um bis insgesamt 2.500.000,00 € gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital I).

Des Weiteren wurde die Gesellschaft durch Beschluss der Hauptversammlung vom 07. Juli 2009 dazu ermächtigt, ab dem 8. Juli 2009 bis zum 31. Dezember 2010 eigene Aktien zu erwerben und zu verkaufen, und zwar bis zur Höhe von 10 % des Grundkapitals.

18. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beinhaltet den Nettoemissionserlös aus der am 26. September 2007 durchgeführten Kapitalerhöhung im Rahmen der Erstnotiz im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse in Höhe von 5.250,0 T€. Mit der Kapitalrücklage wurden die IPO-Kosten in Höhe von 441,5 T€ verrechnet. Außerdem enthält die Kapitalrücklage das Agio aus dem Erwerb von 18,3 % der Kommanditanteile der Blomberger Holzindustrie B. Hausmann GmbH & Co. KG in Höhe von 2.516,3 T€ sowie ein Agio in Höhe von 30,0 T€ aus der Sachkapitalerhöhung der S.C. CILDRO S.A.

19. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ist Folge der Umrechnung nach der modifizierten Stichtagsmethode.

Die Differenz ergibt sich aus der Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der Tochtergesellschaften, die in Fremdwährung bilanziert haben zum Durchschnittskurs sowie der Bilanzposten zum Stichtagskurs einerseits und des Eigenkapitals der jeweiligen Tochtergesellschaften zum historischen Kurs der Erstkonsolidierung andererseits.

Unter Anwendung von IFRIC 16 (hedges of a net investment in a foreign Operation) werden im Konzernabschluss die Differenzen, die sich aus der Fremdwährungsumrechnung der in Euro ausgereichten Darlehen in die funktionale Währung der rumänischen Gesellschaften ergeben haben, erfolgsneutral mit der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung verrechnet. Eine Sicherungsbeziehung besteht zwischen den rumänischen Gesellschaften und der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaft Blomberger Holzindustrie.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Regionen:

2009

T€
2008

T€
Deutschland 17.952 30.847
EU 5.643 5.373
Sonstige 745 3.009
24.340 39.229

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:

2009

T€
2008

T€
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 929 1.230
Erträge aus Darlehensverzicht Dritter 538 0
Erträge aus Verkauf von Nebenprodukten 38 82
Erlöse aus Versicherungserstattungen 19 54
Erträge aus dem Verkauf von Sachanlagen 1 12
Erträge aus Währungskursdifferenzen 0 108
Erstattung Energiesteuer 0 47
Sonstige Erträge 109 200
1.634 1.733

3. Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2009

T€
2008

T€
Löhne und Gehälter 7.730 10.894
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung 1.991 2.539
Personalnebenkosten 286 356
10.007 13.789

4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Die Abschreibungen setzten sich wie folgt zusammen:

2009

T€
2008

T€
Abschreibungen auf entgeltlich erworbene im materielle Vermögenswerte 111 148
Abschreibungen auf Sachanlagen 1.604 1.784
1.715 1.932

Wertanpassungen gemäß IAS 36 wurden in 2009 (wie im Vorjahr) nicht vorgenommen.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

2009

T€
2008

T€
Instandhaltungsaufwendungen 871 1.494
Recht und Beratung 360 569
Fremdleistungen 303 395
Sonstige Dienstleistungen 287 375
Miete, Pachten, Leasing 281 422
Reisekosten / KFZ Kosten 257 330
Aufwendungen frühere Geschäftsjahre 225 225
Nebenkosten Geldverkehr 212 264
Versicherungen 173 245
Zuführung Rückstellungen 103 0
Kursdifferenzen 93 34
Telefon, Porto, Datenfernübertragung 79 107
Gebühren und Beiträge 66 60
Werbungskosten 26 212
Übrige 383 324
3.719 5.056

6. Finanzerträge

2009

T€
2008

T€
Bankzinsen 2 44
Sonstige Zinsen 86 0
88 44

7. Finanzaufwendungen

2009

T€
2008

T€
Bankzinsen 867 1.129
Sonstige Zinsen 163 166
1.030 1.295

8. Ertragsteuern

Die Ertragssteuern gliedern sich wie folgt:

2009

T€
2008

T€
Ertragsteuern 280 -103
Latente Steuern -36 -226
244 -329

Einzelangaben zu den gebildeten aktiven bzw. passiven latenten Steuern sind dem vorhergehenden Abschnitt zu entnehmen. Bei der Bildung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30 % für die inländischen Konzerngesellschaften zugrunde gelegt, für die rumänischen Tochtergesellschaften der lokale Steuersatz.

Die Überleitungsrechnung zwischen dem Ertragsteueraufwand und dem Produkt aus bilanziellen Periodenergebnis und dem anzuwendenden Steuersatz des Konzerns für die Geschäftsjahre 2009 und 2008 stellt sich wie folgt dar:

2009

T€
2008

T€
Ergebnis vor Ertragsteuern und vor Minderheitenanteilen -2.445 29
Rechnerischer Ertragsteuerertrag/-aufwand (30 %) -734 9
Internationale Steuersatzunterschiede 440 278
Steuerliche Hinzurechnungen/Kürzungen 50 42
Tatsächlicher Ertragsteuerertrag/-aufwand -244 329

9. Ergebnis je Aktie

Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien, die sich während des Jahres im Umlauf befinden, geteilt.

2009

2008

Den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnendes Ergebnis -2.198.840 -199.792
Gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie 6.207.500 6.207.500
Ergebnis je Aktien -0,35 -0,03

V. Konzernkapitalflussrechnung

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die flüssigen Mittel des Delignit-Konzerns durch Mittelzuflüsse und -abflüsse im Geschäftsjahr verändert haben. Entsprechend lAS 7 wird sich aus den Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätig- und Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Die in der Kapitalflussrechnung betrachtete Nettofinanzposition umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel, Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten (gerechnet vom Erwerbszeitpunkt) ohne nennenswerte Wertschwankungen verfügbar sind. Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden direkt, d.h. zahlungsbezogen ermittelt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird dagegen aus dem Periodenergebnis indirekt abgeleitet.

Während des Geschäftsjahres hat der Konzern (wie im Vorjahr) keine nichtzahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungstätigkeiten vorgenommen.

Vl. Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements

1. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Die im Konzern hauptsächlich bestehenden finanziellen Verbindlichkeiten sind lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie lang- und kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten. Die wesentlichen finanziellen Vermögenswerte des Konzerns bestehen aus liquiden Mitteln, Wertpapieren, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Forderungen. Der Buchwert der im Konzernabschluss erfassten finanziellen Vermögenswerte abzüglich Wertminderungen stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Es beträgt insgesamt 5.613T€ (Vorjahr: 4.978 T€). Geschäftsverbindungen werden lediglich mit kreditwürdigen Vertragspartnern eingegangen. Zur Bewertung der Kreditwürdigkeit, insbesondere von Großkunden, werden verfügbare Finanzinformationen sowie eigene Handelsaufzeichnungen herangezogen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegenüber einer Anzahl von über unterschiedliche Branchen und Regionen verteilter Kunden. Ständige Kreditbeurteilungen werden hinsichtlich des finanziellen Bestands der Forderungen durchgeführt. Üblicherweise wird ein Zahlungsziel von 30 Tagen ohne Abzug gewährt. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche zum Bilanzstichtag überfällig waren, wurden keine Wertberichtigungen gebildet, wenn keine wesentlichen Veränderungen in der Kreditwürdigkeit der Kunden festgestellt wurden und mit einer Zahlung der ausstehenden Beträge gerechnet wird. Rund 3 % der Forderungen waren am Abschlussstichtag älter als 30 Tage.

Zu den Fristigkeiten der finanziellen Verbindlichkeiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Gliederungspunkt III.13. „Verbindlichkeiten".

Die Bewertung der finanziellen Vermögenswerte und Schulden der Delignit-Gruppe ist unter den Gliederungspunkten I.11 „Finanzielle Vermögenswerte des Umlaufvermögens" und I.16 „Finanzielle Verbindlichkeiten" in den Erläuterungen der allgemeinen Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze dargestellt.

Von der Fair-value-Option macht der Konzern grundsätzlich keinen Gebrauch. Der Konzern verfügt weder am aktuellen noch am letzten Abschlussstichtag über zu Handelszwecken gehaltene Vermögenswerte oder erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten. Derivate und Sicherungsgeschäfte wurden nicht eingegangen.

2. Kapitalrisikomanagement

Der Konzern steuert sein Kapital (Eigenkapital plus Schulden abzüglich Zahlungsmittel) mit dem Ziel, durch finanzielle Flexibilität seine Wachstumsziele bei gleichzeitiger Optimierung der Finanzierungskosten zu erreichen. Die diesbezügliche Gesamtstrategie ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Das Management überprüft die Kapitalstruktur mindestens halbjährlich. Dabei werden die Kapitalkosten, die gegebenen Sicherheiten sowie die offenen Kreditlinien und Kreditmöglichkeiten überprüft.

3. Finanzrisikomanagement

Die Überwachung des Finanzrisikos wird zentral durch das Management gesteuert. Die einzelnen Finanzrisiken werden mindestens vierteljährlich grundsätzlich überprüft.

Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen Markt-, Liquiditäts- und Kreditrisiken. Das Kreditrisiko wird dadurch gesteuert, dass Geschäftsverbindungen grundsätzlich nur mit kreditwürdigen Vertragsparteien abgeschlossen werden. Des Weiteren werden zur Bewertung der Kreditwürdigkeit - insbesondere von Großkunden - Bewertungen von unabhängigen Ratingagenturen, andere verfügbare Finanzinformationen sowie eigene Handelsaufzeichnungen herangezogen. Darüber hinaus werden die Forderungsbeträge laufend überwacht, so dass der Delignit-Konzern keinem wesentlichen Kreditrisiko ausgesetzt ist. Das maximale Ausfallrisiko ist auf den jeweiligen in der Bilanz ausgewiesenen Buchwert der Vermögenswerte begrenzt.

Der Konzern steuert Liquiditätsrisiken durch das Halten von angemessenen Rücklagen, Kreditlinien bei Banken sowie der Überwachung und Pflege der Kreditvereinbarungen. Es erfolgt eine sorgfältige Planung von Zahlungsströmen sowie eine Abstimmung der tatsächlichen und prognostizierten Mittelzu- und -abflüsse.

4. Marktrisiken

Marktrisiken können sich aus Änderungen von Wechselkursen (Wechselkursrisiko) oder Zinssätzen (Zinsrisiko) ergeben. Aufgrund der geringen Relevanz der Wechselkursrisiken für den Konzern wurden diese nicht abgesichert. Die Steuerung erfolgt durch eine kontinuierliche Überwachung. Wechselkursrisiken werden dadurch weitgehend vermieden, dass der Konzern im Wesentlichen in Euro bzw. lokaler Währung fakturiert.

Der Konzern ist durch die Aufnahme von Finanzmitteln zu variablen Zinssätzen Zinsrisiken ausgesetzt. Das Risiko wird im Delignit-Konzern durch ein angemessenes Verhältnis zwischen festen und variablen Zinsvereinbarungen gesteuert. Eine Absicherung durch Derivate (z.B. Zinsswaps oder Zinstermingeschäfte) erfolgt nicht. Zum Abschlussstichtag bestanden variabel verzinsliche Verbindlichkeiten in Höhe von 7.678 T€ (Vorjahr 9.232 T€). Falls die Zinsen ceteris paribus bei Unterstellung einer entsprechenden durchschnittlichen Verschuldung 2 Prozentpunkte höher (niedriger) gewesen wären, wäre das Vorsteuerergebnis um 153,6 T€ niedriger (höher) gewesen.

5. Zeitwertrisiko

Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Delignit-Konzerns umfassen in erster Linie Zahlungsmittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten.

Der Buchwert der Zahlungsmittel kommt ihrem Zeitwert auf Grund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Kreditbedingungen zu Grunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige Pflichtangaben

Vorstand

Folgende Personen gehörten dem Vorstand der Delignit AG im Geschäftsjahr 2009 an:

Markus Büscher, Dipl. Betriebswirt, Vorstandsvorsitzender

(Bereiche strategische Entwicklung, Finanzen und Rechnungswesen, Einkauf, IT, Investor Relations)
Volker Dietzel, Dipl. Ing., Vorstand,

(Bereiche Forschung und Entwicklung, Produktionsleitung der Standorte Blomberg und Rumänien)
Thorsten Duray, Industriekaufmann, Vorstand

(Bereiche Marketing und Vertrieb)

Aufsichtsrat

Folgende Personen gehörten dem Aufsichtsrat der Delignit AG im Geschäftsjahr 2009 an:

Dr. Christof Nesemeier, Aufsichtsratsvorsitzender

(auch: Vorstandsvorsitzender MBB Industries AG, Berlin, sowie Aufsichtsratsmitglied der InVision Software AG, Ratingen)
Gert-Maria Freimuth, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

(auch: Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der MBB Industries AG, Berlin)
Anton Breitkopf

(auch: Executive Vice President der MBB Industries AG, Berlin)

2. Bezüge des Vorstands

Die Vergütung des Vorstandes setzt sich aus einer fixen und einer variablen Komponente zusammen. Der Vorstand erhält zudem Auslagenerstattung gegen Beleg. Des Weiteren ist der Vorstand über eine Konzern-D&O-Versicherung und eine Unfallversicherung mitversichert, und der Vorstand erhält einen Zuschuss zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Der Vorstand nutzt außerdem jeweils ein Firmenfahrzeug. Darüber hinaus erhalten die Vorstände eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von bis zu 6 Monaten. Weitere Leistungen (z.B. Altersgeldansprüche, Direktzusagen oder Abfindungen) sind nicht vereinbart.

Die Gesamtbezüge des Vorstands der Delignit AG im Geschäftsjahr 2009 betrugen 375 T€.

Es wurden keine variablen Vergütungen gezahlt.

3. Transaktionen zwischen nahestehenden Unternehmen und Personen

Die in den Konzernabschluss einbezogenen und nicht einbezogenen verbundenen Unternehmen sind als nahestehende Unternehmen zu betrachten. Geschäftsvorfälle zwischen dem Unternehmen und seinen Tochterunternehmen wurden im Wege der Konsolidierung eliminiert und werden in dieser Anhangsangabe nicht erläutert bzw. sind von untergeordneter Bedeutung und branchenüblich.

a) Vorstand

Es wird auf die Ausführungen zu den Bezügen des Vorstandes verwiesen. Außer den genannten Bezügen wurden keine Geschäfte mit dem Delignit-Konzern getätigt.

b) Aufsichtsratsmitglieder der Delignit

Die Aufsichtsratsmitglieder haben im Geschäftsjahr 2009 fixe Vergütungen in Höhe von 31.500 € erhalten. Die fixe Vergütung verteilt sich auf die Mitglieder wie folgt:

Vorsitzender, Dr. Christof Nesemeier, 14.000,00 €
Stellvertretender Vorsitzender, Herr Gert-Maria Freimuth, 10.500,00 €
Mitglied, Herr Anton Breitkopf, 7.000,00 €

4. Anzahl der Mitarbeiter

Die im Geschäftsjahr 2009 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter waren an folgenden Standorten beschäftigt:

2009 2008
Deutschland 204 259
Rumänien 607 675
811 934

Zum Stichtag beschäftigte der Konzern in Deutschland 190 und in Rumänien 548 Mitarbeiter.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die als wesentlich einzustufen sind.

6. Versicherung der gesetzlichen Vertreten

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Konzernberichterstattung der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzern so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahrs beschrieben sind.

Blomberg, den 7. April 2010

Markus Büscher , Vorstandsvorsitzender

Volker Dietzel, Vorstand

Thorsten Duray, Vorstand

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2009

Gesamte Anschaffungs- und Herstellungs kosten

T€
Zugänge des Geschäftsjahres

T€
Umbuchung

T€
Abgänge des Geschäftsjahres

T€
Währungskursdifferenzen

T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 396 0 0 0 0
2. aktivierte Entwicklungskosten 0 401 0 0 0
3. Geschäfts-oder Firmenwert 1.000 0 0 0 0
4. Konzern Geschäfts- oder Firmenwert 2.403 0 0 0 0
3.799 401 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.203 0 0 0 -494
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.396 43 100 151 -918
3. Andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.488 14 0 0 -9
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 460 30 -100 26 -121
52.547 88 0 177 -1.543
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Sonstige Ausleihungen 298 151 0 59 0
298 151 0 59 0
56.643 640 0 236 -1.542
Abschreibung in ihrer gesamten Höhe

T€
Buchwert am Endes des Geschäfts Jahres

T€
Buchwert am Ende des Vorjahres T€ Abschreibungen des Geschäftsjahres

T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 371 25 38 11
2. aktivierte Entwicklungskosten 0 401 0 0
3. Geschäfts-oder Firmenwert 400 600 700 100
4. Konzern Geschäfts- oder Firmenwert 7 2.396 2.396 0
778 3.422 3.134 111
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.181 10.528 11.344 532
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.691 9.779 11.191 986
3. Andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.108 385 457 86
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 243 350 0
29.980 20.935 23.342 1.604
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 1 0
2. Sonstige Ausleihungen 0 390 298 0
0 390 299 0
30.758 24.748 26.775 1.715
Gesamte Anschaffungs- und Herstellungs kosten

T€
Zugänge des Geschäftsjahres

T€
Umbuchung

T€
Abgänge des Geschäftsjahres

T€
Währungskursdifferenzen

T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 385 11 0 0 2
2. aktivierte Entwicklungskosten 0 0 0 0 0
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.000 0 0 0 0
4. Konzern Geschäfts- oder Firmenwert 2.403 0 0 0 0
3.788 11 0 0 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.082 47 104 30 -210
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.645 457 1.310 16 -411
3. Andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.452 31 9 4 -8
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.370 511 -1.423 0 -108
51.549 1.046 0 50 -737
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1 0 0 0 0
2. Sonstige Ausleihungen 212 125 0 38 0
213 125 0 38 0
55.550 1.182 0 88 -735
Abschreibung in ihrer gesamten Höhe

T€
Buchwert am Endes des Geschäftsjahres

T€
Buchwert am Ende des Vorjahres

T€
Abschreibungen des Geschäftsjahres

T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 360 38 99 69
2. aktivierte Entwicklungskosten 0 0 0 0
3. Geschäfts- oder Firmenwert 300 700 800 100
4. Konzern Geschäfts- oder Firmenwert 7 2.396 2.403 7
667 3.134 3.302 176
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.649 11.344 12.318 597
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.794 11.191 11.227 1.059
3. Andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.023 457 520 100
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 350 1.381 0
28.466 23.342 25.446 1.756
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 1 1 0
2. Sonstige Ausleihungen 0 298 212 0
0 299 213 0
29.133 26.775 28.961 1.932

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zum 31. Dezember 2009

Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzernergebnis Eigenkapital
--- --- --- --- --- ---
--- --- --- --- --- ---
Stand 31. Dezember 2007 6.208 7.355 315 6.279 20.157
Konzernfehlbetrag 0 0 0 -200 -200
Währungsdifferenz aus Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse 0 0 -1.468 35 -1.433
Veränderungen insgesamt vor Ausschüttungen 0 0 -1.468 -165 -1.633
Ausschüttungen 0 0 0 -310 -310
Stand 31. Dezember 2008 6.208 7.355 -1.153 5.804 18.214
Konzernfehlbetrag 0 0 0 -2.199 -2.199
Währungsdifferenz aus Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse 0 0 -543 0 -543
Veränderungen insgesamt vor Ausschüttungen 0 0 -543 -2.199 -2.742
Ausschüttungen 0 0 0 0 0
Stand 31. Dezember 2009 6.208 7.355 -1.696 3.605 15.472
Minderheitenanteile Summe
--- --- ---
--- --- ---
Stand 31. Dezember 2007 424 20.581
Konzernfehlbetrag -101 -301
Währungsdifferenz aus Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse -35 -1.468
Veränderungen insgesamt vor Ausschüttungen -136 -1.769
Ausschüttungen 0 -310
Stand 31. Dezember 2008 288 18.502
Konzernfehlbetrag -2 -2.201
Währungsdifferenz aus Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse -35 -578
Veränderungen insgesamt vor Ausschüttungen -37 -2.779
Ausschüttungen 0 0
Stand 31. Dezember 2009 251 15.723

Konzern-Kapitalflussrechnung 2009

2009

T€
2008

T€
1. Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) -1.503 1.280
Berichtigungen um zahlungsunwirksame Vorgänge:
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.715 1.932
Verluste / Gewinn aus Anlagenabgängen -1 0
Ertrag aus Entkonsolidierung 0 0
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen -589 -547
Übrige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 320 -346
Zwischensumme -58 1.039
Veränderungen des Working Capital:
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 1.447 -416
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sowie anderer Passiva -200 -389
Zwischensumme 1.247 -805
Gezahlte Ertragsteuern -63 -103
Erhaltene Zinsen 88 44
Zwischensumme 25 -59
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 1.214 1.455
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 215 50
Investitionen (-) / Desinvestitionen (+) des immateriellen Anlagevermögens -401 -11
Investitionen (-) / Desinvestionen (+) in das Sachanlagevermögen -88 -1.046
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagevermögen 0 38
Investitionen (-) / Desinvestitionen (+) in das Finanzanlagevermögen -151 -125
Erwerb von konsolidierten Unternehmen 0 0
Verkauf von konsolidierten Unternehmen (abzüglich abgegebener liquider Mittel) 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -425 -1.094
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Gewinnausschüttungen an Gesellschafter 0 -310
Zahlungseingänge aus der Aufnahme von Finanzkrediten 2.009 1.184
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten -1.177 -2.081
Zinsauszahlungen -1.030 -1.295
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -198 -2.502
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe der einzelnen Cashflows) 591 -2.141
Auswirkungen von Wechselkursänderungen (nicht zahlungswirksam) 0 0
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 1.466 3.607
Finanzmittelfonds am Ende der Berichtsperiode 2.057 1.466
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.057 1.466
Wertpapiere 0 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.057 1.466

Gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2009

Die Konzerngesellschaft hält folgende Beteiligungen:

Name Sitz Anteil

%
Eigenkapital

Ergebnis des Geschäftsjahres

S.C. Cildro S.A. Drobeta Turnu Severin/ Rumänien 93,93 3.896.101,63 -1.259.599,09
S.C. Cildro Service S.R.L. Drobeta Turnu Severin/ Rumänien 100,0 -388.940,83 19.139,12
Blomberger Holzindustrie B. Hausmann GmbH & Co. KG Blomberg 99,4 1.326.574,05 -1.727.396,58
S.C. Delignit Romania S.R.L. Drobeta Turnu Severin/ Rumänien 100,0 3.040.875,44 -865.531,47
Hausmann Verwaltungsgesellschalt mit beschränkter Haftung Blomberg 100,0 99.525,42 905,94

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von Delignit AG freiwillig aufgestellten IFRS Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, Konzernkapitalflussrechnung und Konzernanhang sowie den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht nach den IRFS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstandes der Delignit AG. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den IFRS Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den IFRS Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im IFRS Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des freiwillig aufgestellten IFRS Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts und Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der freiwillig aufgestellte IFRS Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der zusammengefasste Lagebericht und Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem IFRS Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 22. April 2010

**Verhülsdonk & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Hillesheim, Wirtschaftsprüfer

Grote, Wirtschaftsprüfer