AI assistant
DCI AG — Audit Report / Information 2007
Jan 29, 2008
5381_10-k_2008-01-29_26d12d2b-b869-4030-8d33-5085696c8e9b.pdf
Audit Report / Information
Open in viewerOpens in your device viewer
DCI Database for Commerce and Industry AG
Starnberg
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Lagebericht
Wirtschaftliches Umfeld
Starkes Wirtschaftswachstum hält an
Nachdem die Wirtschaft in der Bundesrepublik 2006 mit einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 2,9% eine nicht für möglich gehaltene Dynamik entfaltet hatte, fielen die Vorhersagen für 2007 insbesondere wegen der Mehrwertsteuererhöhung etwas vorsichtiger aus. Zum Beginn des Berichtsjahres hatten die einschlägigen Prognosegeber Steigerungsraten von etwa 1,8% bis 2,3% auf ihrer Rechnung.
Erneut wurden die Annahmen jedoch übertroffen. Deutschlands Wirtschaft erwies sich gegenüber der weltweit um sich greifenden Finanzmarktkrise sowie Euro- und Ölpreis-Höchstständen erstaunlich robust. Nach seiner ersten Berechnung bezifferte Destatis, das Statische Bundesamt, am 15. Januar 2008 das preis- und kalenderbereinigte BIP-Wachstum auf 2,6%.
Auch im europäischen Vergleich steht Deutschland erneut gut da. Für die Eurozone gibt die EU-Kommission die Entwicklung des BIP für 2007 vorläufig mit 2,6% an (Vorjahr 2,8%). In den USA hat sich das Wachstum abgeschwächt und wird zum Beispiel von der OECD mit 2,2% vorausgesagt nach 2,9% im Jahr 2006. Für die gesamte Welt rechnet die UNO 2007 mit 3,7% nach 3,9% im Jahr zuvor.
Internet immer selbstverständlicher
Zusätzlich und in einem gewissen Grad unabhängig von den makroökonomischen Rahmendaten ist für DCI, deren Produkte sich - z.B. beim WideAreaInfoboard - auf das Internet beziehen, die generelle Akzeptanz dieses Mediums für die eigene Unternehmensentwicklung von Bedeutung. Je selbstverständlicher die Nutzung nämlich wird, desto eher wird der Bedarf von Unternehmenswebsites und Portalen an DCI-Internetprodukten zunehmen. Das Internet-Nutzungsverhalten wird in Deutschland durch verschiedene Untersuchungen erhoben.
Die Ergebnisse weichen zwar infolge unterschiedlicher methodischer Vorgehensweisen und Erhebungszeiträume leicht voneinander ab, jedoch dokumentieren sie übereinstimmend eine weiterhin moderate Zunahme um etwa zwei Prozentpunkte jährlich: "Onliner" machten demnach 2007 zwischen gut 60% und knapp 63% der deutschen Bevölke-rung ab 14 Jahren aus. Damit liegen wir in Europa über dem Durchschnitt: Für 2007 hat die European Interactive Advertising Association (EIAA), der europäische Verband der Online-Vermarkter, europaweit einen Anteil von 57% ermittelt.
Besonders wichtig ist auch die Verweildauer der User im Web. Deutsche Internetnutzer gehen an durchschnittlich 5,2 Tagen pro Woche online und verbringen wöchentlich knapp elf Stunden im Internet (Europa: 5,5 Tage und 11,9 Stunden).
Web auch für Business-to-Business-Geschäfte unverzichtbar
Die Lage in der IT-Branche in Deutschland hat sich 2007 weiter verbessert und die Investitionsbereitschaft
der Hersteller stimuliert. Die Budgets für Online-Werbung wuchsen erneut stark und speziell elektronische Medien profitieren von dieser Entwicklung. Die aktuellste verfügbare Prognose des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) vom September 2007 rechnet für das Berichtsjahr mit Gesamtausgaben für alle Online-Werbeformen von rund € 2,7 Mrd., ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (ca. € 1,9 Mrd.) um 42%. Bereits von 2005 auf 2006 hatte das Wachstum 85% betragen.
Das Internet spielt nun endlich auch im B2B-Bereich (Business-to-Business) eine immer größere Rolle. Durch den Boom der Preissuchmaschinen bei professionellen Anwendern wird z.B. der direkte Preisvergleich auch in der Industrie immer mehr geduldet und zunehmend sogar von Anbieterseite unterstützt. Die Supply-Chain der Industrie vernetzt sich unaufhaltsam, neue Geschäftsprozesse und innovative Internet-Plattformen stoßen auf immer größeres Interesse. War das Wort "eCommerce" noch vor wenigen Jahren eher negativ behaftet, ist "eBusiness" nun etabliert. Der Markt tendiert dazu, immer direkter zu werden, und durch immer speziellere technische Anforderungen und Lösungen werden externe Dienstleister wie z.B. DCI immer gefragter.
Geschäftsverlauf
Erneut prozentual zweistelliger Umsatzanstieg
Nachdem es uns im Geschäftsjahr 2006 gelungen war, den Abwärtstrend beim Umsatz mit einem 29 prozentigen Zuwachs zu stoppen, zeigt sich 2007, dass dies keine Eintagsfliege war: Mit T€ 3.730 haben wir nochmals um T€ 391 bzw. 12% zulegen können (Vorjahr: T€ 3.339). Wegen der üblichen Saisonalität unseres Geschäfts verteilen sich die Erlöse ungleich über die vier Quartale. 30% des Gesamtumsatzes wurden allein im Schlussvierteljahr erzielt.
Treiber des erneut erfreulichen Wachstums waren innerhalb des Segments Information Providing die beiden Produktgruppen Data Services und Wide Area Infoboard.
Umsatzentwicklung nach Segmenten
| (in TEUR) | Umsatz 2007 | Umsatz 2006 | Differenz | in % |
|---|---|---|---|---|
| --------------------- - |
--------------------- - |
--------------------- --------------------- | - | |
| Geschäftsjahr Segemnt Information | ||||
| Providing | ||||
| e-Mail Medien | 2.603 | 2.528 | 75 | 3,0% |
| Data Services | 687 | 490 | 197 | 40,2% |
| WAI | 286 | 87 | 199 | 228,7% |
| -------- 3.576 |
-------- 3.105 |
-------- 471 |
-------- 15,2% |
|
| Geschäftsjahr Segment eCommerce | ||||
| WebTradeCenter | 154 | 220 | -66 | -30,0% |
| Geschäftsjahr Segment Marketing / Vertrieb |
||||
| Trade Manager | 0 | 14 | -14 | -100,0% |
| Geschäftsjahr Gesamt | -------- 3.730 |
-------- 3.339 |
-------- 391 |
---------- 11,7% |
Segment Information Providing mit drei starken Säulen
Das Geschäft von DCI untergliedert sich in die beiden Segmente Information Providing und eCommerce. Hauptumsatzträger ist nach wie vor das Segment Information Providing mit einem Anteil von T€ 3.576 bzw. 96% (Vorjahr: T€ 3.105 bzw. 93%). Gegenüber 2006 hat es um 15% zugelegt. Dieses Segment ist auch im Berichtsjahr der entscheidende Ergebnisträger des Konzerns.
In diesem Segment bündeln wir die Distribution von Werbeaussendungen per E-Mail im Kundenauftrag (Produktgruppe Medien), die elektronische Erfassung und Pflege von Produktdaten (Produktgruppe Data Services) sowie unsere innovative, patentierte WAI-Technologie, welche es ermöglicht, auf ausgewählten Zielwebseiten automatisiert per E-Mail Informationen zu bestimmten Themengebieten darzustellen und zu vernetzen (Produktgruppe Wide Area Infoboard). Die drei Produktgruppen haben sich unterschiedlich entwickelt.
Produktgruppe Medien stabil auf hohem Niveau
Die mit Abstand größte Produktgruppe Medien hat ihr Vorjahresvolumen von T€ 2.528 halten und sogar leicht ausbauen können (T€ 2.603; 3 %). Mit diesem Produktbereich bedienen wir nahezu alle bedeutenden Unternehmen der ITK-Branche (Informations- und Telekommunikationsindustrie). Diese waren zu Beginn des Berichtszeitraums wei-terhin mit einem schwer motivierbaren Markt konfrontiert. Gleichwohl konnten wir aufgrund in den Vorjahren durchgeführter Maßnahmen zur Kundenbindung die Umsätze weitgehend stabil halten. Um dieses Niveau nicht nur sichern, sondern ausbauen zu können, sind erneute Produktinnovationen bereits in Planung und Vorbereitung.
Produktgruppe Data Services profitiert von Partnerschaft mit Weltmarktführer
Die Produktgruppe Data Services erfreut sich dagegen einer 40-prozentigen Steigerung auf T€ 687 (Vorjahr: T€ 490). Die Leistungserstellung in diesem Bereich erfolgt durch unsere Produktionsgesellschaft DCI Database for Commerce and Industry Romania S.R.L. in Brasov. Zum einen unterhalten wir hier eine umfangreiche Produktdatenbank der Branchen IT und Telekommunikation und beliefern daraus zahlreiche Kunden. Zum anderen realisieren die Mitarbeiter der Gesellschaft Projekte, die im weitesten Sinne mit Datenbearbeitung zu tun haben. Im Einzelnen geht es um Produktdatenerfassung (z.B. bei einer Umstellung auf elektronische Kataloge), Produktklassifizierung (Erarbeitung der optimalen Produktstruktur für Web-Portale und -Shops, z.B. in den Klassifikations-schemata UNSPSC und eCl@ss), Grafische Bearbeitung von Bilddaten und eine Viel-zahl weiterer individuell auf Kundenwünsche abgestimmte Dienstleistungen. Der Trend zur Auslagerung des Datenmanagements auf externe, spezialisierte Dienstleister hält unvermindert an und beschert uns seit Jahren eine stabile Entwicklung. Durch unsere Anfang 2006 eingegangene Partnerschaft mit der amerikanischen Gesellschaft CNET Channel, San Francisco, der weltweit führenden unabhängigen Datenbezugsquelle für Technologieprodukte, haben wir in diesem Bereich erhebliche neue Möglichkeiten geschaffen. Die aufwändige Integration des CNET-Datenbestands wurde inzwischen abgeschlossen, so dass wir uns in der Berichtsperiode verstärkt auf den Vertrieb unserer gemeinsamen Datenbestände konzentrieren konnten.
Junge Produktgruppe Wide Area Infoboard von strategischer Bedeutung
Besonders positiv zu werten und für unser Unternehmen von strategischer Bedeutung ist die ausgezeichnete Marktresonanz auf unser jüngstes Produkt, das Wide Area Infoboard. Auf noch niedrigem absoluten Niveau hat es seinen Umsatz von T€ 87 auf T€ 286 mehr als verdreifacht und die Viertelmillionen-Schwelle überschritten. Mit der von uns entwickelten und patentierten WAI-Technologie verfügen wir über eine neuartige Plattform zur zielgruppenspezifischen Verbreitung von Werbe- und Informations-E-Mails. Die von einem Anbieter extrem bedienungsfreundlich per einfachem E-Mail versendeten Inhalte können selektiv über eine Vielzahl von Portalservern dargestellt werden.
Den Nutzern der Technologie eröffnet sich dabei eine neuartige Alternative zu bisherigen Online-Werbekonzepten wie z.B. E-Mail-Direktmarketing oder üblicher Internetwerbung. Der Clou: Eine erheblich größere Reichweite in den gewünschten Zielgruppen und eine bisher nicht gekannte Aktualität lassen sich mit wesentlich vermindertem Aufwand erzielen. Der Werbeeffekt von einfach zu erstellenden Werbe- bzw. Informations-E-Mails wird um ein Vielfaches multipliziert. So erschließt sich ein neuer zielgruppenspezifischer Absatzmarkt für Newsletter und andere Informationsmedien, bei dem die bekannten Probleme des E-Mail-Marketings ausgeschlossen sind. Gleichzeitig dient das WAI der themenspezifischen Informationsanreicherung und -aufwertung von Internetportalen. Dieses Produkt birgt großes Potenzial, ist jedoch erklärungsbedürftig und hat daher - wie viele Innovationen - eine längere Markteinführungsphase.
Segment eCommerce
Unser zweites Segment eCommerce, trägt im Berichtsjahr mit T€ 154 (Vorjahr: T€ 220) zum Gesamtumsatz bei.
Durch unsere 51%-Beteiligung ITscope GmbH in Karlsruhe konnten wir jedoch in unserer Tochtergesellschaft Kunden auf Konzernebene halten.
Ziel unserer Beteiligungsgesellschaft ist die Optimierung der Geschäftsprozesse im Business-to-Business-Handel der Informations- und Telekommunikationsindustrie. Mit dem Produkt MarketViewer wird für Einkäufer erstmals ein umfassender Marktüberblick ermöglicht, der das Lieferangebot, die Konditionen und das Profil von über 120 Distributoren umfasst. Gleichzeitig eröffnet ITscope Anbietern neue Absatzwege und Werbemöglichkeiten. Hierzu entwickelt unsere Tochtergesellschaft neue Technologien, die die Aufbereitung unstrukturierter Daten, die Vereinheitlichung von eCommerce-Schnittstellen und den benutzerfreundlichen Zugriff auf große Datensammlungen ermöglichen.
In diesem Segment betreiben wir ebenso eine umfassende Online-Datenbank für ITK-Produkte, das DCI-WebTradeCenter.
Das frühere dritte Segment Marketing/Vertrieb wurde schon 2006 eingestellt und hat in der Berichtsperiode keinen Umsatz mehr erwirtschaftet.
Entwicklung der Kosten
In 2007 entwickelten sich die Kosten wie folgt:
| (Auswahl) | (T€) | 2007 | 2006 | Diff. | Diff. % |
|---|---|---|---|---|---|
| --------------------- - |
--------------------- - |
--------------------- - |
--------------------- - |
||
| Aufwand für bezogene Leistungen | 1.335 | 1.144 | 191 | 17% | |
| Personalaufwand | 1.204 | 1.077 | 127 | 12% | |
| Afa auf immaterielle Verm.gegenstd. und Sachanl.V. |
116 | 90 | 26 | 29% | |
| Raumkosten | 240 | 252 | -12 | -5% | |
| Fahrzeugkosten | 95 | 52 | 43 | 83% | |
| Werbe- und Reisekosten | 169 | 120 | 49 | 41% | |
| Rechts-, Beratungs-. Abschluss- und Prüfungskosten |
189 | 82 | 107 | 130% | |
| Sonstige Steuern | 2 | 1 | 1 | 100% |
Die bezogenen Leistungen beinhalten hauptsächlich die Dienstleistungen unserer Tochtergesellschaft DCI Romania T€ 947 (Vorjahr: T€ 807). Die Mehraufwendungen in diesem Bereich liegen im Wesentlichen an den in Rumänien, als Folge des Beitritts zur Europäischen Union, auf Länderebene gestiegenen Kosten. Der Dienstleistungsvertrag sieht hier eine Kosten zzgl. Margevereinbarung vor, die sich vollständig auf die Bezogenen Leistungen in der Gesellschaft auswirkt.
Die Personalaufwendungen beinhalten die Personal, Personalnebenkosten und die Sozialversicherungsaufwendungen. Die gestiegenen Aufwendungen beruhen im Wesentlichen auf den durchschnittlich gestiegenen Mitarbeiterbestand in Vollzeitäquivalente von Vorjahr 16 auf Berichtsjahr 18 Mitarbeiter.
Die Abschreibungen sind im Anlagenspiegel am Ende dieser Ausführungen im Detail dargestellt.
Die Raumkosten beinhalten ausschließlich die Aufwendungen für die gemieteten Räume in Starnberg. Die Reduzierung beruht auf einer geringeren Nebenkostenvorauszahlung basierend auf den Erfahrungswerten der Vorjahre.
Die Fahrzeugkosten sind aufgrund der geänderten Mitarbeiterstruktur, sowie der vereinbarten
Rahmenbedingen gestiegen.
Die Werbekosten sind durch die Hinzuziehung von externen Agenturen zur Öffentlichkeitsarbeit und aufgrund der intensiven Nutzung von Printwerbung in Fachblättern gestiegen.
Der Anstieg der Beratungskosten beruht im Wesentlichen auf der zeitlich begrenzten, Hinzuziehung von Fachberatern für verschieden unterjährige Projekte. Im Wesentlichen sind diese Mehraufwendungen für das WideAreaInfoboard und zum Teil für das zeitlich begrenzte Projekt mit dem Produkt Premiere FLEX angefallen.
Forschung und Entwicklung
Als Internetunternehmen unterliegen wir generell einem sehr hohen Innovationstempo, mit dem wir ständig Schritt halten müssen. Darin liegt eine unserer Stärken. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind sicher nur ein quantitativer Indikator, der qualitative Aspekte wie Kreativität, IT-Kompetenz und Schnelligkeit nicht zum Ausdruck bringen kann. Im Geschäftsjahr 2007 betrugen die aktivierten F&E-Aufwendungen T€ 143 (Vorjahr: T€ 230; -38%).
Durch die Entwicklung neuer Produktionstools, unter anderem im Zusammenhang mit den Projekten CORE und Lead-Generierung, sowie die Erweiterung der vorhandenen Software konnten die IT-gestützten Prozesse weiter verbessert werden. Im Ergebnis führte dies zur Steigerung der Produktivität. Das Projekt der Integration der CNET-Daten in die DCI-eigenen Tools wurde abgeschlossen. Dabei haben wir Software zur Integration selbst erstellt und Prozesse neu definiert. Der Aufwand in der Berichtsperiode beträgt hierfür T€ 15.
Außerdem haben wir die permanente Weiterentwicklung des vielversprechenden Wide Area Infoboards fortgesetzt, unter anderem mit einem Ergänzungstool zur Lead-Generierung (Gewinnung von Interessentenkontakten), das wir für einzigartig halten und deshalb zur Patentierung angemeldet haben. Hierfür sind 2007 ca. T€ 43 angefallen und als Entwicklungskosten aktiviert worden. Im Produktbereich Medien haben wir auf Kundenwünsche reagiert und zudem unser Angebot technologisch auf den neuesten Stand gebracht.
Mitarbeiterentwicklung
Die Mitarbeiter haben sich von Vorjahr 16 Vollzeitäquivalente im Jahresdurchschnitt auf 18 Vollzeitäquivalente im Berichtsjahr hin gesteigert.
Vergütungen für Vorstand
Michael Mohr Vorsitzender (CEO) T€ 173
Variable beziehungsweise erfolgsbezogene Vergütungen waren für den Vorstand nicht zu entrichten.
Finanzierungsmaßnahmen
Im Geschäftsjahr wurden keine Kapitalerhöhungen oder sonstige Finanzierungsmaßnahmen vorgenommen.
Finanzlage
Im Berichtsjahr konnte ein positiver Cashflow 183 T€ erzielt werden (Vorjahr: 78 T€). Hauptursache dafür ist die positive Umsatzentwicklung im Berichtsjahr, sowie die zeitlich begrenzte Projekt Premiere FLEX zusammen mit Premiere AG.
about:blank 04.04.2008
Investitionen
Im Geschäftsjahr 2007 betreffen die wesentlichen die Aktivierung des beendeten Project CORE (T€ 51). Weiterhin wurden Ersatzinvestitionen in Hardware (T€ 30) und Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 15) getätigt.
Im Vorjahr wurden noch 50,6% der Anteile an der ITscope GmbH, Bruchsal erworben (T€ 80). Ziel dieser Investition ist es, mit dem Tool MarketViewer die im Bereich WebTradeCenter in den letzten Jahren verlorenen Umsätze durch ein attraktives neues Produkt wieder zu gewinnen.
Rechtsform
Im Geschäftsjahr 2007 hat keine Änderung der Rechtsform stattgefunden. Die im Jahr 1993 gegründete DCI Datenbank für Wirtschaftsinformationen GmbH wurde bereits im Dezember 1999 in die DCI Database for Commerce and Industry AG umgewandelt.
LAGE
Vermögenslage
Die Bilanzsumme der DCI AG hat um 7% bzw. T€ 197 auf T€ 2.752 (Vorjahr: T€ 2.555) zugenommen. Grund der Erhöhung ist vor allem ein Zugang bei den Liquiden Mitteln (+183 T€)
Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich daher im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert 25% (Vorjahr: 26%), da das Anlagevermögen lediglich um T€ 24 erhöht wurde.
Das kurzfristig gebundene Vermögen von insgesamt T€ 461 (ohne liquide Mittel) beträgt 17% der Bilanzsumme (Vorjahr: 18%) und setzt sich im Wesentlichen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 404 (Vorjahr: T€ 402) sowie aus sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 43 (Vorjahr: T€ 58) und einem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 14 (Vorjahr: T€ 9) zusammen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von T€ 18 Steuerforderungen aus Kapitalertragsteuer bzw. Solidaritätszuschlag für das Jahr 2005 bis 2007.
Die liquiden Mittel haben um T€ 183 bzw. 13% auf T€ 1.609 (im Vorjahr: T€ 1.426) zugenommen und entsprechen damit 58% (Vorjahr: 56%) der Bilanzsumme.
Die Eigenkapitalquote ist trotz dem in 2007 erwirtschafteten Jahresüberschuss von 71% auf 62% gesunken.
Die sonstigen Rückstellungen sind auf T€ 414 (Vorjahr: T€ 440) gesunken.
| 31.12.2006 | Auflösung | Zuführung | Verbrauch | 31.12.2007 | |
|---|---|---|---|---|---|
| ------------------- | ------------------- | ------------------- | -------------------- | ------------------- | |
| Ausstehende Rechnungen | 154.420,00 | -18.070,00 | 113.600,00 | -136.350,00 | 113.600,00 |
| Rechts- und | 23.000,00 | 0,00 | 17.000,00 | -23.000,00 | 17.000,00 |
| Beratungskosten | |||||
| Resturlaub, Provision, Abfindung |
61.500,00 | 0,00 | 104.000,00 | -79.787,00 | 85.713,00 |
| Aufsichtratsbezüge | 17.200,00 | -57,00 | 23.500,00 | -17.143,00 | 23.500,00 |
| Jahresabschlusskosten | 40.000,00 | -9.000,00 | 60.000,00 | -31.000,00 | 60.000,00 |
| Hauptversammlung | 105.000,00 | -61.338,39 | 50.000,00 | -43.661,61 | 50.000,00 |
| übrige | 39.000,00 | 0,00 | 25.000,00 | 0,00 | 64.000,00 |
----------------- ------------------ ------------------ ------------------ ----------------- 440.120,00 -88.465,39 393.100,00 -330.941,61 413.813,00
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen von T€ 102 auf T€ 248 erhöht. Hauptursache dafür ist der Zugang an kurzfristigen Verbindlichkeiten durch die zeitlich begrenzte Zusammenarbeit mit der Premiere AG für das Produkt Premiere FLEX.
Finanzlage
Aus der operativen Geschäftstätigkeit der DCI AG ist im Geschäftsjahr 2007 ein Mittelzufluss in Höhe von T€ 324 zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr (Mittelzufluss T€ 249) ist dieser um T€ 75 verbessert.
Im Investitionsbereich betrug der Mittelabfluss T€ 141 (Vorjahr: Mittelabfluss von T€ 171). Im Vergleich zum Vorjahr wurden um T€ 49 geringer Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Das Investitionsvolumen bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen blieb mit T€ 141 (Vorjahr: T€ 92) weiterhin gering. Die im Vorjahr erfolgte Auszahlung an Finanzanlagen verursachte der Erwerb der ITscope GmbH; Bruchsal (T€ 80).
Insgesamt hat sich der Mittelzufluss in Höhe von T€ 183 im Vergleich zum Vorjahr (Mittelzufluss von T€ 78), um 135% verbessert.
Ertragslage
Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
| 2007 | 2006 | Differenz | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| T€ % v. Ums. | T€ % v. Ums. | T€ zu Vorjahr | ||||
| Umsatzerlöse | ----------------- 3.730 |
------------ 100% |
--------------- 3.339 |
------------ 100% |
---------------- 391 |
---------- 11,7% |
| Umsatz | ----------- 3.730 |
---------- 100% |
----------- 3.339 |
---------- 100% |
---------- 391 |
--------- 11,7% |
| Bezogene Leistungen | -1.335 | -36% | -1.144 | -34% | -191 | 16,7% |
| Personalaufwand | -1.204 | -32% | -1.077 | -32% | -127 | 11,8% |
| Abschreibungen | -116 | -3% | -90 | -3% | -26 | 28,9% |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-1.330 | -36% | -1.088 | -33% | -242 | 22,0% |
| ----------- | ----------- | ---------- | --------- | --------- | ||
| Betriebsaufwand | -3.985 | -107% | -3.399 | -102% | -586 | 17,2% |
| Sonstige betriebliche Erträge | 263 | 7% | 137 | 4% | 126 | 91,8% |
| ----------- | ----------- | ----------- | ||||
| Betriebsergebnis | 8 | 0% | 77 | 2% | -69 | -89,6% |
| Beteiligungs- und Finanzergebnis |
34 | 24 | 10 | 41,7% | ||
| Neutrales Ergebnis | -2 ---------- |
-1 ----------- |
-1 ----------- |
200,0% | ||
| Jahresergebnis | 40 | 100 | -60 | -60,0% |
Der Gesellschaft ist es in diesem Jahr gelungen, bei geringen positiven Einflüssen der Branchenkonjunktur ein Umsatzplus von T€ 391 bzw. 12 % zu erzielen.
Die sonstigen Erträge haben gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Dies liegt vor allem an der zeitlich befristeten Zusammenarbeit mit der Premiere AG, bei der Vermarktung des Produktes Premiere FLEX (T€ 104) sowie die angefallenen Auflösungen von Rückstellungen (T€ 88 ).
Die bezogenen Leistungen sind vor allem auf die Produktionsstätte in Rumänien (Beitritt zur Europäischen Union von Rumänien ab dem 01.01.2007 und den daraus resultierenden Preissteigerungen in Rumänien) zurückzuführen (+139 T€ bzw. +17%) sowie der Ausweitung der Zusammenarbeit mit der Firma CNET (Ergänzung der Produktdaten um Language Options und White Goods (+33 T€).
Die Veränderung des sonstigen betrieblichen Aufwandes ist vor allem auf die bereits in 2006 begonnene, in 2007 fortgeführte Entwicklung und den Vertrieb neuer Produkte zurückzuführen.
Der Personalaufwand ist um T€ 126 bzw. 12% gestiegen. Dies liegt an dem gestiegenen Bedarf an Mitarbeitern, um die neuen Produkte zu entwickeln, bewerben und zu vertreiben.
EREIGNISSE NACH ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES
Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Gesellschaft nach Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Das DCI Risikomanagementsystem ist in einem Handbuch dokumentiert. Es umfasst alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenssteuerung, Personalführung und -überwachung. Ziele des Systems sind die Kontrolle, Steuerung und Planung aller Bestandsgrößen und Änderungen der Finanzmittel, die Sicherung der wesentlichen Produktionsmittel (Software, Know-how), die Verhinderung betrügerischer Eingriffe in Vermögenswerte und die Verhinderung von Kursmanipulationen und andere Schädigungen des Unternehmens, seiner Aktionäre und des Publikums durch unzulässiges Insiderhandeln.
Das Finanzplanungssystem umfasst alle wesentlichen Bestands- und Entwicklungsgrößen des Unternehmens. Es integriert Planungen für Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Cash Flow. Diese werden jeweils monatlich mit den Ist-Werten verglichen, analysiert und fortgeschrieben. Auf dieser Grundlage sind die Entwicklung des Unternehmenserfolgs, des Eigenkapitals und der Finanzmittel für einen Zeitraum von zwei Geschäftsjahren planbar und jederzeit überprüfbar. Das System hat sich seit nunmehr mehreren Jahren als sehr zuverlässig erwiesen.
Marktrisiken
Die DCI AG ist in einem hoch innovativen und schnelllebigen Markt tätig. Der Wettbewerbsdruck ist nach wie vor groß, die Lebenszyklen der IT-Branchenprodukte sind kurz. Im Einzelnen sehen wir folgende Marktrisiken:
Segment Information Providing: Das Segment unterteilt sich in drei Produktgruppen: In der Produktgruppe Medien liegt das Haupt-Marktrisiko in der Verschärfung des Selektionsverhaltens der Werbeadressaten. Ursache ist die immer noch nicht abnehmende Spam-Flut. Nach Verschärfung des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb sind sich Adressaten heute mehr denn je bewusst, dass ihnen Push-Werbung nur mit ihrem vorherigen Einverständnis zugesandt werden darf. Um dies sicherzustellen, werden durchweg leistungsfähige Spam-Filter installiert. Diese eliminieren nicht selten sogar den Zugang von E-Mails, mit denen der Empfänger sich einverstanden erklärt hatte. Ein weiteres Risiko sind Wettbewerbsdruck und Branchenkonzentration.
Wir begegnen diesen Risiken durch verstärkte permanente Qualifizierung unserer Adressenbestände. Diese wird durch ein externes Callcenter durchgeführt.
Ebenso ist die Anzahl der täglich versendeten E-Mails stark gestiegen. Darunter leidet die Aufmerksamkeit der Empfänger, was wiederum die Resonanz für die Werbetreibenden verringert. Zusätzlich werden die Verteiler durch die starke Penetration reduziert.
Als strategische Gegenmaßnahme haben wir zwei weitere neue Verbund-E-Mails eingeführt und konnten dem negativen Trend entgegenwirken. Es handelt sich hierbei um eine neuartige Bündelungsform aller E-Mails eines Tages bzw. einer Woche. Der Empfänger kann sich hiermit einen umfassenden Marktüberblick verschaffen, ohne massenweise E-Mails zu erhalten. Die Technik hinter diesen Verbund-E-Mails wurde auf der Basis unseres WAI aufgesetzt. Ferner wird das wöchentliche E-Mail durch redaktionellen Inhalt von renommierten ITK-Fachverlagen aufgewertet, um die Akzeptanz zusätzlich zu erhöhen.
Durch das WAI werden unsere Medien optional zusätzlich in den Newslettern und den Portalen der
Fachzeitschriften "IT-Business" und "ChannelPartner" an deren Leser kommuniziert. Dies erhöht nochmals die Aufmerksamkeit bzw. Reichweite.
Insgesamt sehen wir uns gegenüber Marktrisiken in der Produktgruppe Medien gut gerüstet. Wir haben unsere Marktanalyse fortgesetzt, um herauszufinden, welche Hersteller in welchen Medien (insbesondere Printmedien) werben. Das Ergebnis dieser Recherche hat gezeigt, dass der Markt noch ein umfangreiches Kundenpotenzial bietet. Die Schaltung von Anzeigen in Printmedien bietet dem Werbenden allerdings keine Möglichkeit, den Erfolg dieser Anzeigen zu messen. An diesem Punkt können wir mit unseren Medien ansetzen, denn diese bieten die Möglichkeit, den Erfolg einer Schaltung genau zu erfassen. Wir werden unseren Vertrieb ausweiten, um diesen Markt verstärkt angehen zu können.
In der Produktgruppe Data Services sind wir nach eigenen Recherchen aufgrund unseres kostengünstigen Produktionsstandorts Rumänien Kostenführer. Von daher besitzen wir eine etablierte Marktposition. Die Umsatzentwicklung bestätigt dies. Da die Nachfrage nach Produktion und Pflege elektronischer Daten unserer Einschätzung nach wachsen wird und einmal gewonnene Kunden mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Datenpflege eher in bewährten Händen lassen, als damit zu Wettbewerbern zu gehen, sehen wir in diesem Geschäftsfeld keine signifikanten Risiken, sondern im Gegenteil ein Chancenpotenzial.
Zusätzlich bietet uns die Anfang 2006 vereinbarte Kooperation mit CNET die Möglichkeit, unsere bestehende Datenbasis zu veredeln sowie weiteren Content zu nutzen. Darin sehen wir eine erhebliche Chance, vorhandene Kundenbeziehungen auszubauen und neue Kunden zu gewinnen.
Mit der Produktgruppe Wide Area Infoboard (WAI) wurde ein neues Instrument entwickelt, welches den zu beobachtenden Problemen und Restriktionen im E-Mail-Werbemarkt Rechnung trägt. Die patentierte Technologie erlaubt es E-Mail-Versendern, ihre Botschaften (Angebote, Werbung etc.) direkt auf zielgruppengerecht ausgesuchten Webportalen zum Abruf bereitzustellen (Pull-Marketing). Die Versender gelangen so auf eine sehr kostengünstige Weise an neue Kontakte aus ihrer Zielgruppe, ohne die E-Mail-Postfächer der Adressaten zu füllen und daher auch ohne das Risiko, an Spam-Filtern zu scheitern. Zugleich erhalten die Webportale Zugang zu Informationsströmen, die bislang außerhalb ihrer Reichweite verliefen, nämlich via E-Mail.
Die neue Lösung hat ihre technische Machbarkeit bereits bewiesen und im Markt positive Reaktionen hervorgerufen. Das WAI-Geschäftsmodell basiert auf einer Lizenzgebühr, entweder erfolgsabhängigen Einstellgebühren oder Klickraten der eingestellten Informationen (z.B. Newsletter von Herstellern etc.), woran Portalbetreiber partizipieren. Das WAI liefert die Reichweite über Fremdportale, die entweder direkt mit der DCI AG eine Vereinbarung getroffen haben oder über Partner, die bereits über ein Netzwerk verfügen.
Es zeigt sich insgesamt, dass sich der Trend vom Push- zum Pull-Marketing dreht. Kunden bevorzugen hierbei Vergütungsmodelle auf Erfolgsbasis und gehen davon ab, in Vorleistung zu treten, um "Hoffnungswerte" einzukaufen. Es ist aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit, bis das WAI im Markt etabliert sein und zu einem erheblichen Umsatzanstieg beitragen wird.
Segment eCommerce: Das eCommerce-Segment wurde Ende 2006 durch die von DCI mehrheitlich übernommene ITscope GmbH wiederbelebt. Wir sehen hier neues Potenzial und sind durch unsere langjährige Erfahrung im B2B-eCommerce in einer guten Position, dieses Geschäft wieder voranzutreiben. Wenn die Prognosen von deutlich steigenden, marktbezogenen Investitionen zutreffen, wird davon auch unser Segment eCommerce profitieren.
Rechtsrisiken
Nach derzeitiger Informationslage sind keine Rechtsrisiken bekannt.
Planungsrisiken
Grundlegende Prämisse unserer Unternehmens- und Finanzplanung ist, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. eine positive Konjunkturentwicklung die Vermarktung unserer Produkte und Dienstleistungen zunehmend fördern. Die Planung für 2008 und 2009 beruht auf Erfahrungswerten mit dem bestehenden Vertriebsstamm und einer Hochrechnung (auf niedrigem Niveau) mit einer geringfügig vergrößerten Mitarbeiterzahl im Vertrieb.
Sollte es zu nachhaltig ungünstigen und erheblichen Planabweichungen kommen, könnte sich dies für unser Unternehmen existenzbedrohend auswirken. Wir gehen jedoch nicht davon aus.
Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken
Wir gehen davon aus, dass wir Preisänderungsrisiken, etwa durch verschärften Wettbewerb, durch Qualitätssteigerung und Detailinnovationen am jeweiligen Produkt begegnen können.
Ausfallrisiken bei Forderungen werden durch Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand abgedeckt. Daneben betreiben wir ein permanentes Forderungsmanagement nach Maßgabe bewährter Standards.
Hinsichtlich der Anlage unserer liquiden Mittel besteht kein Ausfallrisiko. Diese sind bei zwei deutschen Großbanken als Termingeldanlagen fest verzinst.
Zins- und Kursänderungsrisiken
Aufgrund der untergeordneten Bedeutung verzinslicher Vermögenswerte und Schulden kann das Zinsänderungsrisiko vernachlässigt werden. Ein Kursänderungsrisiko gibt es nicht. Die Bilanz enthält zum Stichtag bzw. zum Vorjahresstichtag keine Fremdwährungspositionen.
Liquiditätsrisiken
Ein grundsätzliches Liquiditätsrisiko bestand in den Geschäftsjahren bis 2005 im Rückgang der flüssigen Mittel. Es ist uns jedoch gelungen, durch die Steigerung der Umsätze den Cashburn zu stoppen. Wir gehen davon aus, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, und 2008 an die Erfolge von 2006 und 2007 anknüpfen zu können. Im Übrigen betreiben wir weiterhin ein aktives Liquiditätsmanagement auf Basis einer detaillierten Unternehmens- und Finanzplanung. Diese hat sich jetzt über fünf Jahre lang als zuverlässig und aussagekräftig für Prognosen erwiesen.
Potenzielle Übernahmehindernisse
Beteiligungen von über 10%
Einen Anteil von über 10% des stimmberechtigten Kapitals hält folgender Aktionär:
l Mohr Michael, Berg
Vorstandsbefugnisse hinsichtlich Aktienausgabe und -rückkauf
In der Hauptversammlung vom 13. Juli 2007 wurden keine Beschlüsse zum Eigenkapital gefasst. Im Vorjahr wurde ein Aktienoptionsprogramm mit folgenden Eckpunkten beschlossen: Der Vorstand, bzw. soweit die Mitglieder des Vorstandes betroffen sind der Aufsichtsrat, sind bis zum 31. Dezember 2011 ermächtigt, Aktienoptionen an Mitarbeiter (504.000 Stück zum Nennwert von € 504.000,00 ), Mitglieder der Geschäftsführung (84.000 Stück zum Nennwert von € 84.000,00 ) und Mitglieder des Vorstandes (252.000 Stück zum Nennwert von € 252.000,00 ) zu gewähren (Bedingtes Kapital 2006/I). Die Ausübung der Aktienoptionen ist an die Erreichung von Erfolgszielen (20% Kurssteigerung der Aktie pro Jahr) und den Ablauf einer Wartefrist gebunden. Die Aktienoptionen haben einen Mindestausgabebetrag je Aktie von € 1,00.
Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 13. Juli 2004 (Eintragung im Handelsregister am 27. Juli 2004) ist der Vorstand bis zum 30. Juni 2009 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer, auf den In-haber lautenden Stammaktien gegen Bareinlage oder auch gegen Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig zu erhöhen, insgesamt jedoch höchstens um einen Nennbetrag von T€ 4.200. durch Ausgabe von Stück 4.200.000 Aktien (genehmigtes Kapital 2004/I). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrates, über den Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden.
Am 13. Juli 2004 hat die Hauptversammlung der Gesellschaft beschlossen, ein bedingtes Kapital 2004/I in Höhe von T€ 2.000 zu schaffen (Eintragung im Handelsregister am 27. Juli 2004). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber oder Gläubiger von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft begeben werden.
Der Vorstand wird ermächtigt, bis zum 30. Juni 2009 einmalig oder mehrmalig auf den Inhaber und/oder auf den Namen lautende Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von T€ 2.000 mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren zu begeben und den Inhabern oder Gläubigern von Schuldverschreibungen Options- oder Wandlungsrechte auf neue Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu T€ 2.000 zu gewähren. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Options- oder Wandlungspreis beträgt 90 % des durchschnittlichen Börsenkurses der Aktien der Gesellschaft in der Xetra-Schlussauktion an der Frankfurter Wertpapierbörse während der zehn Börsentage vor dem Tag der Beschlussfassung durch den Vorstand, mindestens aber € 1,00.
Es bestehen keine Aktien-Rückkaufbefugnisse für die Gesellschaft.
Beschränkungen bezüglich der Übertragung von Aktien
Es bestehen keine Beschränkungen zur Übertragung von Aktien.
Zusammensetzung des Gezeichneten Kapitals
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 8.464.592 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu einem Nennwert von je € 1,00. Das Grundkapital beträgt unverändert zum Vorjahr € 8.464.592,00 und ist voll einbezahlt.
Ernennung und Abberufung des Vorstands
Nach deutschem Gesetz bestellt und entlässt der Aufsichtsrat die Mitglieder des Vorstandes. Zusätzliche Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstandes sind in der Satzung der DCI AG nicht getroffen.
Satzungsänderungen
Nach deutschem Recht müssen Satzungsänderungen grundsätzlich von der Hauptversammlung beschlossen werden. Abweichende Vereinbarungen wurden nicht getroffen.
Vergütungsbericht
Vergütungssysteme für Vorstand und Aufsichtsrat
Ausführliche Darstellungen (Prinzipien und Zahlenangaben) der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung sind in unserem Corporate-Governance-Bericht enthalten, der auf der Website www.dci.de veröffentlicht und außerdem ein Teil dieses Geschäftsberichts ist.
Prognosebericht
Verlangsamtes Wirtschaftswachstum
Nachdem sich die deutsche Wirtschaft 2007 trotz nachteiliger Einflussfaktoren wie Mehrwertsteuererhöhung, Eurostärke, Ölpreisrekorde und Finanzmarktkrise erstaunlich robust gezeigt hat, wurden unter Ökonomen bereits gegen Jahresende Zweifel an einer reibungslosen Fortsetzung dieses Zustands laut. Nach den drastischen Kurseinbrüchen an den weltweiten Aktienbörsen im Januar 2008 stimmen die einschlägigen Prognosegeber darin überein, dass sich die derzeit nicht beherrschbaren Probleme im Geldsektor auch auf die Realwirtschaft auswirken werden.
about:blank 04.04.2008
Der Ausgangspunkt eines Abschwungs wird nach einhelliger Meinung von den USA ausgehen, für die die BIP-Prognosen schon vor den jüngsten Börsenturbulenzen nur noch zwischen 1,7% und 2,1% lauteten. In der näheren Zukunft dürften sie eher weiter zurückgenommen werden. Auswirkungen auch in den europäischen und asiatischen Volkswirtschaften gelten inzwischen als sehr wahrscheinlich.
Für die weltweite Wirtschaft gingen die Vereinten Nationen zu Jahresbeginn von einem leichten Wachstumsrückgang auf 3,4% aus. Dagegen erwartete Jean-Claude Trichet, Präsident der europäischen Zentralbank, Ende Januar auch angesichts der Börseneinbrüche ein robustes Wachstum im Euro-Raum von etwa 2%. Für Deutschland hat die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht vom 23.Januar 2008 dagegen ihre Einschätzung von zuletzt 2,0% auf 1,7% gesenkt. Damit bewegt sie sich im Mittelfeld der Schätzungen der meisten Banken und Forschungsinstitute, bei denen die Spanne von 1,5% bis gut 2% reicht.
Online-Werbung wird weiter wachsen
Die Unsicherheiten bezüglich der Wirtschaftsentwicklung werden voraussichtlich auch auf den Werbemarkt ausstrahlen, seine Entwicklung ist derzeit schwer kalkulierbar. Für DCI ist jedoch weniger die allgemeine Werbeentwicklung relevant als speziell der weitere Fortgang von Internetnutzung und Online-Werbung. Beide sind von einer positiven strukturellen Sonderentwicklung getrieben und nicht von kurzfristigen Konjunktureinflüssen beeinflusst. Noch immer besteht eine Lücke zwischen Mediennutzung einerseits und dem Anteil an den Werbegesamtausgaben andererseits. Allerdings ist sie bereits kleiner geworden, weshalb wir zwar weiteres Wachstum der Online-Werbung erwarten, aber mit langsam abnehmenden Steigerungsraten. 2008 sollten sie aber immer noch prozentual deutlich zweistellig sein - konkrete Prognosen der einschlägigen Verbände liegen Anfang Februar noch nicht vor.
Umsatzsteigerung und Ergebnisverbesserung erwartet
Wenn wir vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen relativ optimistisch ins Geschäftsjahr 2008 blicken, liegt das zum einen an unseren gefestigten Beziehungen zu unseren Geschäftspartnern, die durch erstklassige Produktqualität und hohe Kundenzufriedenheit gestützt sind. Zum anderen pflegen wir seit längerem intensive Akquisitionskontakte - teilweise zu großen, namhaften Unternehmen - aus denen wir den einen oder anderen bedeu-tenden Neukunden und entsprechendes Wachstum erwarten.
Im Segment Information Providing bewegt sich unsere größte Produktgruppe Medien in einer Nische, in der die Marktsättigung schon vorangeschritten ist. Wir setzen alles daran, das bisherige Erlösniveau zu halten, gehen hier jedoch nicht von substanziellen Zugewinnen aus. Anders bei der Produktgruppe Data Services: Nachdem wir hier keinen nennenswerten Kundenverlust zu verzeichnen und mehrere sehr zufriedene Abnehmer Auftragserweiterungen angekündigt haben, sollten wir den erfreulichen Wachstumskurs mit zweistelliger Steigerungsrate fortsetzen können. Hohes Wachstum erwarten wir für unsere zunehmend an Bedeutung gewinnende Produktgruppe Wide Area Infoboard. Hier befinden wir uns noch immer erst am Anfang einer länger dauernden Markterschließung und stehen voraussichtlich vor wichtigen Abschlüssen. Prozentual deutlich zweistellige Erlöszunahmen halten wir auch für unser zweites Segment eCommerce mit seinem ausgezeichneten Produkt Market Viewer für wahrscheinlich.
Alles in allem sind wir zuversichtlich, erneut einen zweistelligen Umsatzzuwachs zu erreichen. Neben großer Kostendisziplin sollte er dazu beitragen, beim operativen Ergebnis (EBIT) wieder die Gewinnschwelle zu überschreiten und eine klar zweistellige Verbesserung beim Konzernergebnis zu erzielen.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass der Jahresabschluss gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Berichterstattung zum Geschäftsjahr ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2008 beschrieben sind.
GOING CONCERN
Der Fortbestand der DCI AG ist aus heutiger Sicht nicht gefährdet.
Starnberg, 1. Februar 2008
Michael Mohr
Vorstand (CEO)
Bilanz
AKTIVA
| 31.12.2007 EUR |
31.12.2006 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
75.919,00 | 27.109,50 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 43.184,00 | 35.461,10 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 119.103,00 | 62.570,60 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
8.295,50 | 11.411,50 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1,50 | 1,50 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 178.191,10 | 207.868,20 |
| Summe Sachanlagen | 186.488,10 | 219.281,20 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 376.315,55 | 376.315,55 |
| Summe Finanzanlagen | 376.315,55 | 376.315,55 |
| Summe Anlagevermögen | 681.906,65 | 658.167,35 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 404.595,76 | 401.930,37 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 0,00 | 1.740,00 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 42.765,14 | 58.075,84 |
| Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 447.360,90 | 461.746,21 |
II. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben,
about:blank 04.04.2008
| Guthaben bei Kreditinstituten | 1.608.773,82 | 1.426.012,60 |
|---|---|---|
| Summe Umlaufvermögen | 2.056.134,72 | 1.887.758,81 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 13.866,09 | 8.844,06 |
| D. Bilanzsumme | 2.751.907,46 | 2.554.770,22 |
PASSIVA
| 31.12.2007 EUR |
31.12.2006 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 8.464.592,00 | 8.464.592,00 |
| II. Kapitalrücklage | 75.021.138,86 | 75.021.138,86 |
| III. Verlustvortrag | -81.811.302,50 | -81.911.672,79 |
| IV. Jahresüberschuß | 40.439,46 | 100.370,29 |
| Summe Eigenkapital | 1.714.867,82 | 1.674.428,36 |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Sonstige Rückstellungen | 413.813,00 | 440.120,00 |
| Summe Rückstellungen | 413.813,00 | 440.120,00 |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 247.915,47 | 101.934,24 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 90.500,00 | 77.750,00 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 74.860,24 | 83.498,17 |
| - davon aus Steuern: 29.209,73 (Vj: 37.609,35) | ||
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 408,64 (Vj: 0,00) | ||
| Summe Verbindlichkeiten | 413.275,71 | 263.182,41 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 209.950,93 | 177.039,45 |
| E. Bilanzsumme | 2.751.907,46 | 2.554.770,22 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| 2007 EUR |
2006 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 3.729.845,20 | 3.339.098,14 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 262.816,83 | 137.268,93 |
| 3. Materialaufwand | ||
| a. Aufwendungen für bezogene Leistungen | -1.334.587,87 | -1.143.686,99 |
| Summe Materialaufwand | -1.334.587,87 | -1.143.686,99 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a. Löhne und Gehälter | -1.038.915,45 | -926.496,89 |
| b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung |
-164.360,38 | -150.496,51 |
| - davon für Altersversorgung: -11.908,99 (Vj: -1.154,05) | ||
|---|---|---|
| Summe Personalaufwand | -1.203.275,83 | -1.076.993,40 |
| 5. Abschreibungen | ||
| a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes |
-115.981,09 | -90.107,21 |
| Summe Abschreibungen | -115.981,09 | -90.107,21 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.329.575,34 | -1.087.721,40 |
| 7. Ordentliches Betriebsergebnis | 9.241,90 | 77.858,07 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 33.802,81 | 23.728,74 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -135,87 | -52,50 |
| 10. Finanzergebnis | 33.666,94 | 23.676,24 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 42.908,84 | 101.534,31 |
| 12. Sonstige Steuern | -2.469,38 | -1.164,02 |
| 13. Jahresüberschuß | 40.439,46 | 100.370,29 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die DCI Database for Commerce and Industry AG, Starnberg, ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.
II. Bilanzierung und Bewertung
Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256 HGB vorgenommen; die ergänzenden Vorschriften der §§ 264 bis 283 HGB für Kapitalgesellschaften betreffend Gliederung, Ansatz und Bewertung wurden berücksichtigt.
Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte aufgrund der von der Gesellschaft erwarteten Geschäftsentwicklung unter Annahme einer positiven Fortführungsprognose.
Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu
Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die abnutzbaren Anlagen werden linear über eine Nutzungsdauer zwischen zwei und zehn Jahren (immaterielle Vermögensgegenstände) bzw. zwischen drei und zwanzig Jahren (Sachanlagen) abgeschrieben. Von der steuerrechtlichen Möglichkeit, geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 410 im Zugangsjahr voll abzuschreiben, wurde Gebrauch gemacht (Abschreibung 2007: T€ 19; Vorjahr: T€ 5). Bei sonstigen Zugängen zum Sachanlagevermögen erfolgen Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig.
Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Uneinbringliche und zweifelhafte Posten wurden einzelwertberichtigt. Für den restlichen Forderungsbestand wurde eine pauschal ermittelte Wertberichtigung gebildet. Die internen Richtlinien zur Wertberichtigung der Forderungen wurde unverändert mit folgenden
Prämissen fortgesetzt:
Einzelwertberichtigung Forderungen > 90 Tage überfällig 100% Pauschalwertberichtigung 1%
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zur Abgrenzung von Ausgaben, die erst im folgenden Geschäftsjahr als Aufwand zu berücksichtigen sind, gebildet.
Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Am Bilanzstichtag waren keine Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten ausgewiesen.
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden den Mitgliedern des WebTradeCenters berechnete Entgelte abgegrenzt, die zur Nutzung der Datenbank für ein Jahr im Voraus berechnet werden. Der abgegrenzte Teil entspricht der anteiligen Nutzungsbefugnis für die Zeit nach dem Bilanzstichtag. Weiterer Bestandteil sind Berechnungen an Kunden der Produktgruppen Medien und WideAreaInfoboard im Segment Information Providing, die zu Vertragsbeginn die Leistungen berechnet bekommen und diese nach Bedarf abrufen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren entwickelt und dargestellt.
III. Angaben zur Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagespiegel am Ende des Anhangs dargestellt.
Die Laufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie folgt:
| 31.12.2007 Vorjahr T€ |
davon: bis 1 Jahr T€ |
davon: über 1 Jahr T€ |
|
|---|---|---|---|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
---------------------- 405 |
---------------------- 405 |
---------------------- 0 |
| Vorjahr | 402 | 402 | 0 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
0 | 0 | 0 |
| Vorjahr | 2 | 2 | 0 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 43 | 43 | 0 |
| Vorjahr | 58 | 56 | 2 |
| Gesamt | -------- 448 |
-------- 448 |
-------- 0 |
| Vorjahr | 462 | 460 | 2 |
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche in Höhe von T€ 10 (Vorjahr T€ 7), die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Diese Beträge betreffen vor allem Erstattungsansprüche gegen das Finanzamt aus Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag.
Die liquiden Mittel bestehen aus Bank- und Kassenbeständen und sind zum Nennwert bilanziert.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Versicherungsprämien und im Voraus bezahlte Leasing- und Lizenzgebühren, die erst im folgenden Geschäftsjahr als Aufwendungen zu berücksichtigen sind. Die aufwandswirksame Auflösung des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt monatlich in gleichbleibenden Beträgen.
Das Grundkapital ist eingeteilt in 8.464.592 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu je € 1,00. Das Grundkapital beträgt unverändert € 8.464.592.
In der Hauptversammlung vom 13. Juli 2007 wurden keine Beschlüsse zum Eigenkapital gefasst. Im Vorjahr wurde ein Aktienoptionsprogramm mit folgenden Eckpunkten beschlossen: Der Vorstand, bzw. soweit die Mitglieder des Vorstands betroffen sind der Aufsichtsrat, sind bis zum 31. Dezember 2011 ermächtigt, Aktienoptionen an Mitarbeiter (504.000 Stück zum Nennwert von € 504.000,00 ), Mitglieder der Geschäftsführung (84.000 Stück zum Nennwert von € 84.000,00 ) und Mitglieder des Vorstands (252.000 Stück zum Nennwert von € 252.000,00 ) zu gewähren (Bedingtes Kapital 2006/I). Die Ausübung der Aktienoptionen ist an die Erreichung von Erfolgszielen (20% Kurssteigerung der Aktie pro Jahr) und den Ablauf einer Wartefrist gebunden. Die Aktienoptionen haben einen Mindestausgabebetrag je Aktie von € 1,00.
Die in der Hauptversammlung vom 27. Juli 2000 erfolgte bedingte Kapitalerhöhung in Höhe von 800.000 Stück zugunsten von Stammaktien an Mitglieder des Vorstands, Arbeitnehmer sowie Mitglieder der Geschäftsführungen und Arbeitnehmer verbundener Unternehmen (bedingtes Kapital 2000/I von € 320.000 sowie bedingtes Kapital 2000/II von € 480.000) wurde in der Hauptversammlung vom 13. Juli 2006 aufgehoben.
Das Eigenkapital stellt sich zum 31.12.2007 wir folgt dar:
| Bedingtes und genehmigtes Kapital |
Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | |
|---|---|---|---|
| € | € | € | |
| --------------------------- 0,00 |
--------------------------- 168.879,71 |
--------------------------- 9.159.809,15 |
|
| vom 20. Dezember 1999 | 0,00 | 3.031.120,29 | -2.638.670,29 |
| vom 17. Januar 2000 | 0,00 | 2.800.000,00 | -2.800.000,00 |
| vom 17. Januar 2000 | 0,00 | 2.000.000,00 | 62.000.000,00 |
| vom 17. Januar 2000 | 4.000.000,00 | ||
| davon zum Stichtag durchgeführt |
-464.592,00 | 464.592,00 | 9.300.000,00 |
| vom 17. Januar 2000 wird aufgehoben |
3.535.408,00 | 0,00 | 0,00 |
| Beschluss vom 13. Juli 2004 |
4.200.000,00 | 0,00 | 0,00 |
| davon zum Stichtag durchgeführt |
0,00 | 0,00 | 0,00 |
| zur Ausgabe von Bezugsrechten |
2.000.000,00 | ||
| davon zum Stichtag durchgeführt |
0,00 | 0,00 | 0,00 |
| zur Ausgabe von Bezugsrechten |
840.000,00 | ||
| davon zum Stichtag durchgeführt |
0,00 | 0,00 | 0,00 |
| ------------------- 7.040.000,00 |
-------------------- 8.464.592,00 |
----------------------- 75.021.138,86 |
Die sonstigen Rückstellungen umfassen vor allem Rückstellungen für die Hauptversammlung 2007 (T€ 50), Aufsichtsratsvergütungen (T€ 23), Jahresabschlussprüfung (T€ 60), Personalkosten (T€ 86) sowie für ausstehende Rechnungen (T€ 114).
Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:
| 31.12.2007 | davon: | davon: | davon: | |
|---|---|---|---|---|
| Vorjahr | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre | |
| T€ | T€ | T€ | T€ | |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
248 | 248 | 0 | 0 |
| Vorjahr | 102 | 102 | 0 | 0 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
90 | 90 | 0 | 0 |
| Vorjahr | 78 | 78 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 75 | 72 | 3 | 0 |
| Vorjahr | 83 | 69 | 14 | 0 |
| -------- | -------- | -------- | -------- | |
| Gesamt | 413 | 410 | 3 | 0 |
| Vorjahr | 263 | 249 | 14 | 0 |
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsätze der DCI AG wurden vornehmlich in Deutschland erzielt. Sie teilen sich auf folgende Segmente auf: Information Providing T€ 3.576 (Vorjahr: T€ 3.105) und eCommerce T€ 154 (Vorjahr: T€ 220). Das Segment Marketing/Vertrieb wurde bereits 2005 eingestellt (Vorjahr T€: 14).
In der Gewinn- und Verlustrechnung ist folgender Materialaufwand enthalten:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| Aufwendungen für bezogene | 1.335 | 1.144 |
| Leistungen |
Der Personalaufwand ergibt sich wie folgt:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| ---------------------- | ---------------------- | |
| Löhne und Gehälter | 1.040 | 927 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen |
164 | 150 |
| -------- | -------- | |
| Gesamt | 1.204 | 1.077 |
| (davon Altersversorgung) | (12) | (1) |
Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Gesellschaft, ohne Vorstand, betrug im Geschäfts-jahr 2007:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Vorstände | 1 | 1 |
| Mitarbeiter | 17 | 15 |
Abweichend zum Vorjahr werden die Zahlen als Vollzeitäquivalente und nicht als Kopfzahlen dargestellt. Die Vorjahreszahlen sind nach gleichen Grundsätzen ermittelt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Provisionen aus der Kooperation mit Premiere für das Produkt Premiere FLEX in Höhe von T€ 104 sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 88 (Vorjahr: T€ 53).
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen auf Festgelder in Höhe von 34 T€ (Vorjahr T€ 24).
Abschreibungen auf Finanzanlagen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.
Im Berichtsjahr 2007 sind periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Anlage-vermögen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 3) angefallen.
V. Sonstige Angaben
Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den Miet- und Leasingverträgen sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
| 2008 T€ ---------------------- |
2009 T€ ---------------------- |
2010 T€ ---------------------- |
2011 T€ ---------------------- |
|
|---|---|---|---|---|
| Mietverträge | 105 | 0 | 0 | 0 |
| Leasingverträge | 59 | 59 | 44 | 1 |
| Sonstige | 110 | 2 | 0 | 0 |
| ----- | ----- | ----- | ----- | |
| Gesamt | 274 | 61 | 44 | 1 |
Aktienoptionsplan
Die Gesellschaft hat für ihren Aktienoptionsplan 2006 insgesamt 840.000 Stammaktien reserviert (bedingtes Kapital). Die Gesellschaft gewährt den Mitgliedern des Vorstands, ihren Arbeitnehmern, den Mitgliedern der Geschäftsführungen und den Arbeitnehmern verbundener Unternehmen Aktienoptionen. Die Aktien können frühestens zwei Jahre nach Zuteilungszeitpunkt ausgeübt werden. Der Basispreis ist der durchschnittliche Börsenkurs der Inhaber-Stammaktien an den letzten zehn Börsentagen vor Gewährung der Bezugsrechte, jedoch mindestens € 1,00. Das Erfolgsziel, um die Optionen nach Ablauf der Wartefrist ziehen zu können, ist eine Kurssteigerung des arithmetisch ermittelten durchschnittlichen Schlusskurses der Aktie der der DCI Database for Commerce and Industry AG im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) im Zeitraum vom 6. bis 10. Handelstag (je einschließlich) vor Beginn des Ausübungszeitraums, in dem die betroffenen Bezugsrechte nach Ablauf der für sie geltenden Wartefrist erstmals ausgeübt werden können. In diesem Zeitraum muss das Erfolgsziel von 20% Kurssteigerung pro Jahr seit Gewährung der Optionen erzielt werden. Die Wartefristen sind wie folgt: zwei Jahre für die ersten 40%, danach ein Jahr für 30%, für die letzten 30% ist ein weiteres Jahr zu warten.
Im Geschäftsjahr 2007 gewährte die Gesellschaft keine Aktienoptionen (Vorjahr: 155.000 Stück).
Es bestehen Bank-Avale zu Lasten der Gesellschaft in Höhe von T€ 35 (Vorjahr: T€ 10), außerdem wurden Festgeldguthaben in Höhe von T€ 177 (Vorjahr: T€ 142) zur Sicherung von finanziellen Verpflichtungen verpfändet.
Organe:
Der Vorstand setzt sich in 2007 wie folgt zusammen:
Michael Mohr Vorstandsvorsitzender (CEO) Kaufmann Berg
Der Aufsichtsrat setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Michael Krings Vorsitzender
| Kaufmann | |
|---|---|
| Bad Honnef | |
| Peter Mund | stellvertretender Vorsitzender |
| Kaufmann | |
| Sauerlach | |
| Robin Schönbeck | Kaufmann |
| Karlsruhe |
Vergütungen an Organmitglieder:
| Aufsichtsrat | € | |
|---|---|---|
| Michael Krings | Vorsitzender | 25.000 |
| Peter Mund | stellvertretender Vorsitzender | 12.500 |
| Robin Schönbeck | Mitglied | 12.500 |
| ---------- | ||
| Gesamt | 50.000 | |
| Vorstand | € | |
| Michael Mohr | Vorsitzender (CEO) | 172.994 |
Variable beziehungsweise erfolgsbezogene Vergütungen waren für Organmitglieder nicht zu entrichten.
Abschlussprüfer (Einzel- und Konzernabschluss)
| Dirk Klatt StB/WP, Neuwied | € |
|---|---|
| Prüfung des Geschäftsjahres 2006 (in 2007 | 31.000 |
| abgerechnet) | |
| davon Inanspruchnahme Rückstellung 2006 | -31.000 |
| Prüfung des Geschäftsjahres 2007 (Rückstellung) | 40.000 |
Anteilsbesitz
| Anteile | eingetragenes Grundkapital |
Eigenkapital 31.12.2007 |
davon Jahresergebnis 2007 |
|---|---|---|---|
| % | T€ | T€ | T€ |
| ------------------- | |||
| 100,00 | 296 | 217 | 36 |
| 50,6 | 25 | 82 | 22 |
| ------------------- | ------------------- | -------------------- |
Entsprechungserklärung gemäß § 161 AktG
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zum Corporate Governance Kodex wurde durch Vorstand und Aufsichtsrat am 20. Dezember 2007 abgegeben und den Aktionären dauerhaft auf der Unternehmenswebsite (www.dci.de) zugänglich gemacht.
Starnberg, 25. Januar 2008
Michael Mohr Vorsitzender des Vorstands (CEO)
Anlagenspiegel
Anschaffungs-/Herstellungskosten
| Anschaffungskosten zum 01.01.2007 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Stand 31.12.2007 EUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.266.779,11 | 31.667,38 | 0,00 | -35.461,10 | 1.333.907,59 |
| 2. Geleistete Anzahlungen |
35.461,10 | 43.184,00 | 0,00 | 35.461,10 | 43.184,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.302.240,21 | 74.851,38 | 0,00 | 0,00 | 1.377.091,59 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
34.749,57 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 34.749,57 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen |
8.708,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 8.708,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.232.555,51 | 65.983,11 | 75.976,63 | 0,00 | 1.222.561,99 |
| Summe Sachanlagen | 1.276.013,08 | 65.983,11 | 75.976,63 | 0,00 | 1.266.019,56 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen |
2.243.400,08 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.243.400,08 |
| Summe Finanzanlagen | 2.243.400,08 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.243.400,08 |
| Summe Anlagevermögen | 4.821.653,37 | 140.834,49 | 75.976,63 | 0,00 | 4.886.511,23 |
Abschreibungen
| kumulierte | Abschreibungen | ||
|---|---|---|---|
| Abschreibungen | des | Stand | |
| 01.01.2007 | Geschäftsjahres | Abgänge | 31.12.2007 |
| EUR | EUR | EUR | EUR |
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.239.669,61 | 18.318,98 | 0,00 | 1.257.988,59 |
|---|---|---|---|---|
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.239.669,61 | 18.318,98 | 0,00 | 1.257.988,59 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
23.338,07 | 3.116,00 | 0,00 | 26.454,07 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 8.706,50 | 0,00 | 0,00 | 8.706,50 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.024.687,31 | 94.546,11 | 74.862,53 | 1.044.370,89 |
| Summe Sachanlagen | 1.056.731,88 | 97.662,11 | 74.862,53 | 1.079.531,46 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen |
1.867.084,53 | 0,00 | 0,00 | 1.867.084,53 |
| Summe Finanzanlagen | 1.867.084,53 | 0,00 | 0,00 | 1.867.084,53 |
| Summe Anlagevermögen | 4.163.486,02 | 115.981,09 | 74.862,53 | 4.204.604,58 |
Buchwerte
| Buchwert am 31.12.2007 EUR |
Buchwert am 31.12.2006 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
75.919,00 | 27.109,50 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 43.184,00 | 35.461,10 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 119.103,00 | 62.570,60 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
8.295,50 | 11.411,50 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1,50 | 1,50 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 178.191,10 | 207.868,20 |
| Summe Sachanlagen | 186.488,10 | 219.281,20 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 376.315,55 | 376.315,55 |
| Summe Finanzanlagen | 376.315,55 | 376.315,55 |
| Summe Anlagevermögen | 681.906,65 | 658.167,35 |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Ich habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
DCI Database for Commerce and Industry AG,
Starnberg,
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschuss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Neuwied, den 7. Februar 2008
Dirk Klatt
(Wirtschaftsprüfer)