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DCI AG Annual Report 2011

Apr 22, 2013

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Annual Report

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Publication

DCSI Aktiengesellschaft

Flein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

BILANZ

AKTIVA

Euro Gesamtjahr/Stand

Euro
Euro Vorjahr

Euro
A. Anlagevermögen 21.036,00 19.815,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.756,00 3.045,00
II. Sachanlagen 19.280,00 16.770,00
B. Umlaufvermögen 464.305,75 371.793,47
I. Vorräte 267.340,81 187.845,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 169.181,47 175.606,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 27.783,47 8.341,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.415,00 7.733,35
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 162.672,04 92.078,41
Summe Aktiva 655.428,79 491.420,23

PASSIVA

Euro Gesamtjahr/Stand

Euro
Euro Vorjahr

Euro
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.767,36 4.767,36
III. Bilanzverlust 217.439,40 146.845,77
Nicht gedeckter

Fehlbetrag
162.672,04 92.078,41
B. Rückstellungen 17.200,00 14.050,00
C. Verbindlichkeiten 638.228,79 477.370,23
Summe Passiva 655.428,79 491.420,23

ANHANG

Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungs-vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet.

Per 01.01.2010 wurde der Jahresabschluss auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt. Die Umstellungsregelungen sind in EGHGB (Artikel 66 und 67 des EGHGB) normiert und durch einschlägige Vorschriften des IDW (IDW RS HFA 28) zur Umstellung des BilMoG ergänzt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Wertansätze in der Schlussbilanz des Vorjahres nach HGB n.F. wurden unverändert in die Eröffnungsbilanz des laufenden Jahres übernommen.

Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden, obwohl die Gesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist. Aufgrund einer positiven Fortführungsprognose des Unternehmens ist die Fortführung weiterhin beabsichtigt und m.E. auch sinnvoll.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

1. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden in einer EDV-gestützten Anlagenbuchhaltung mit dem Programm DATEV ordnungsgemäß nachgewiesen. Der Wertverzehr bei den immateriellen Vermögensgegenständen wird ausschließlich nach der linearen Methode ermittelt.

2. Sachanlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Sonderabschreibungen wurden im Berichtsjahr nicht angesetzt.

Selbständig nutzungsfähige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € liegen, werden seit dem Wirtschaftsjahr 2008 jährlich in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben.

3. Die Bewertung der unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte zu gewogenen Durchschnittspreisen. Der Bestand wurde vom Betrieb mengen- und wertmäßig ermittelt. Erkennbaren Risiken im Bereich der Lagerbewertung wie Überbestände, technische Veralterung und Ungängigkeit oder sonstigen wertmindernden Faktoren wurden durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die zum Bilanzstichtag vorhandenen fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden mit den Gestehungskosten, Fremd- wie Eigenkosten, aktiviert.

Gewinnanteile sind darin nicht enthalten.

4. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung der erkennbaren Ausfall- gefährdung zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in einer Debitoren-Saldenliste nachgehalten.

5. Bank- und Kassenbestände

Der Kassenbestand und die Bankstände sind durch den Kassenbericht sowie entsprechende Bankauszüge vom 30.12.2011 nachgewiesen und mit den Nominalwerten angesetzt. Fremdwährungsbestände sind mit ihrem Kurswert zum Bilanzstichtag aktiviert.

6. Das Eigenkapital ist vollständig aufgezehrt. Der Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag mit dem Nennbetrag auf der Aktivseite ausgewiesen. Die gesetzliche Rücklage weist die gemäß § 150 Abs. 2 AktG zu bildende Gewinnrücklage aus.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, wodurch zukünftige Preis- und Kostensteigerungen zwingend einzubeziehen sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Steuerrückstellungen waren für das laufende Geschäftsjahr nicht zu bilden.

8. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Damit sind unter Wahrung des Stichtagsprinzips künftige Preis- und Kostensteigerungen zu berücksichtigen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Unverzinsliche Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag nicht passiviert.

III. Vermerke und sonstige Angaben

1. Die Gesellschaft besitzt keine eigenen Aktien im Sinne von § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG.

2. Zum Bilanzstichtag 31.12.2011 betrug das Grundkapital der Gesellschaft unverändert 50.000,00 €. Die Zahl der Aktien beträgt 50.000 Stück im Nennbetrag von je 1,00 €. Es handelt sich hierbei ausschließlich um vinkulierte Namensaktien.

3. Die Geschäftsführung oblag dem Vorstand Christian Dieterich.

4. Vorschüsse und Kredite wurden an diesen Personenkreis in der in der Bilanz ausgewiesenen Höhe gewährt.

5. Der Bilanzverlust von 217.439,40 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Langfristige finanzielle Verpflichtungen größeren Umfangs, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen aus Mietverpflichtungen in Höhe vonr rd. 147 T€.

Aus sonstigen Miet-, Leasing- oder sonstigen Nutzungsverhältnissen bestehen keine langfristigen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung wären.

Flein, den 17. Dezember 2012

Der Vorstand

Christian Dieterich