Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Datron AG Annual Report 2015

Jul 13, 2016

5380_rns_2016-07-13_c4f385b0-1b0a-4a07-af2a-c436f35c5e89.html

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

DATRON AG

Mühltal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015

VORBEMERKUNGEN

Gemäß § 264 HGB, § 160 AktG legt die Gesellschaft den folgenden Anhang vor:

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Übereinstimmung mit den §§ 242 bis 256 und 264 bis 283 HGB sowie 150 ff. AktG aufgestellt.
Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.
Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem gemäß § 275 Abs. 2 HGB vorgesehenen Gesamtkostenverfahren und § 158 AktG.
Auf das Wahlrecht aktive latente Steuern zu bilanzieren, ist verzichtet worden.

A. AKTIVSEITE DER BILANZ

1. Der Bestand an Gebäuden, Geräten und Einrichtungen hat sich auf €3.947.573,38 erhöht (VJ €3.387.568,11).

2. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Es wurde hauptsächlich die linear-degressive Abschreibungsmethode angewendet. Die geringwertigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden im Geschäftsjahr einzeln erfasst und in voller Höhe abgeschrieben.

3. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen.

4. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Herstellkosten. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten die angemessenen und notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie die aktivierungspflichtigen Verwaltungsgemeinkosten. Auf länger lagernde Bestände werden ausreichende Abwertungen vorgenommen. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Die Bewertung steht im Einklang mit §255 Abs. 2. HGB.

5. Die Bewertung der Beteiligung und die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten vorgenommen.

6. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind ausgehend vom Nennwert unter Beachtung eines eventuellen Ausfallrisikos bewertet worden. Der nach Abzug der zweifelhaften Forderungen verbleibende Gesamtbetrag von €4.870.691,40 (VJ €5.219.271,81) wurde mit €53.415,00 (= ca. 1 %) pauschal wertberichtigt. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

7. Es entstanden Forderungsverluste in Höhe von €11.155,38 (VJ €310,18).

8. Die Forderungen an verbundene Unternehmen erhöhten sich auf €693.236,04 (VJ €1.101,50) und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die DATRON France SAS.

9. Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich auf €90.492,31 (VJ €258.558,45).

10. Die übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bewertet worden.

11. Der Bestand an liquiden Mitteln wurde zum Nominalwert angesetzt.

12. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten vorausbezahlte, das neue Geschäftsjahr betreffende Aufwendungen.

13. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB sind für die Pensionsverpflichtungen der Rückstellungswert und das Vermögen der Rückdeckungsversicherung zu saldieren, sofern die Vermögensgegenstände dem Zugriff der Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienen. Dieser Betrag ist als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auszuweisen. Die Vermögenswerte sind hierbei mit ihrem Zeitwert anzusetzen. Der Betrag setzt sich per 31.12.2015 wie folgt zusammen:

31.12.2015 31.12.2014
Aktivseite
Finanzdepot, Verpfändet zur Rückdeckung von Pensionsverpflichtungen gern. § 246 Abs. 2 HGB - Zeitwert zum Stichtag 31.12.2015 (Anschaffungskosten €1.177.524,59) 1.187.452,44 € 887.452,44 €
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 49.199,90 € 43.882,81 €
Deckungsvermögen Rückdeckungsversicherung für Zeitwertkonten mit Garantie gern. §246 Abs. 2 HGB 596.967,88 € 465.009,18 €
Saldo Aktivseite 1.833.620,22 € 1.396.344,43 €
Passivseite
Pensionsrückstellung gern. BilMog zum 31.12.2015 318.979,00 € 225.552,00 €
Rückstellung aus Verpflichtungen aus Zeitwertkonten, Bruttobetrag €596.967,88, abgezinst auf 15 Jahre mit einem Zinssatz von 3,89% 336.778,82 € 239.247,42 €
Saldo Passivseite 655.757,82 € 464.799,42 €
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.177.862,40 € 931.545,01 €

Der Saldo der Aufwendungen und Erträge aus den im aktiven Unterschiedsbetrag saldierten Positionen ist in der Gewinn- und Verlustrechnung beim Personalaufwand und bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen (€53.682,61).

B. PASSIVSEITE DER BILANZ

14. Das gezeichnete Kapital i.H. v. €4.000.000,00 ist zum Nennbetrag bilanziert. Es besteht aus 4.000.000 Stückaktien zum Nennwert von einem Euro.

15. Im Rahmen eines Mitarbeiteraktienprogramms wurden 9.840 eigene Stückaktien an Mitarbeiter verkauft und dieselbe Anzahl wieder neu erworben. Der übersteigende Nennbetrag aus dem Verkauf der Aktien wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Die eigenen Aktien sind wie folgt im gezeichneten Kapital und den Gewinnrücklagen ausgewiesen:

31.12.2015 31.12.2014
Euro Euro
--- --- ---
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
eigene Anteile - Kapitalrückzahlung -20.000,00 -20.000,00
Eingefordertes Kapital 3.980.000,00 3.980.000,00
Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 237.455,36 237.455,36
Andere Gewinnrücklagen 6.297.446,44 4.797.446,44
Rücklage Eigene Anteile - Kapitalrückzahlung -151.595,41 -131.202,57
6.383.306,39 4.903.699,23

Eigene Anteile 2015

Anzahl durchschn. Kurs eigene Anteile Rücklage für eigene Anteile Kapitalrücklage
Stück Euro Euro Euro Euro
--- --- --- --- --- ---
Bestand am 31.12.2014 20.000 7.5601 20.000,00 131.202,57 9.343.750,00
Verkauf an Mitarbeiter -9.840 7.5601 -9.840,00 -64.551,66 0,00
Ertrag aus Verkauf 9.840 2.7399 26.960,34
Ankauf eigene Aktien 9.840 9.6326 9.840,00 84.944,50 0,00
Bestand am 31.12.2015 20.000 8.5798 20.000,00 151.595,41 9.370.710,34

16. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital bis zum 05. Juni 2020 durch Ausgabe neuer Stammaktien in Form von Stückaktien gegen bar und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu €2.000.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015).

17. Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde in Höhe von €29.860,66 vorgetragen, in Höhe von €1.500.000,00 den Gewinnrücklagen zugeführt und in Höhe von €598.476,00 als Dividende ausgezahlt.

18. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der Projected-Unit-Credit (PUC) Methode bewertet, mit einem Rechnungszins von 4,00% und unter Zugrundelegung der biometrischen Annahmen gemäß den Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Gehaltssteigerungen wurden nicht berechnet. Der Erfüllungsbetrag beträgt zum 31.12.2015 €318.979,00. Die Pensionsrückstellung wurde gem. Ziffer 11 dieses Anhangs mit den Vermögensgegenständen des Deckungsvermögens saldiert.

19. Die Steuerrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2015 31.12.2014
Euro Euro
--- --- ---
Körperschaftssteuer 197.234,00 306.749,00
Solidaritätszuschlag 10.849,00 16.871,16
Gewerbesteuer 162.797,00 275.741,00
370.880,00 599.361,16

20. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2015 31.12.2014
Euro Euro
--- --- ---
RSt f. Garantieleistungen 389.960,04 443.171,15
RSt f. Urlaubsansprüche 252.549,00 238.835,00
RSt f. Berufsgenossenschaft 72.459,00 60.674,00
RSt f. Steuerberatung 10.000,00 9.000,00
RSt f. Abschlussprüfung 20.428,00 20.400,00
RSt f. n.n. berechnete Lieferungen 129.781,96 89.391,97
RSt f. Aufbew. v. Geschäftsunterlagen 28.329,24 27.519,73
RSt f. Bonuszahlungen 345.174,31 399.427,15
RSt f. Tantiemen 270.198,00 267.062,95
RSt f. Prämien und Provisionen 159.038,00 106.502,00
Sonstige Rückstellungen 196.366,04 130.187,84
1.874.283,59 1.792.171,79

21. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des zu erwartenden Erfüllungsbetrages.

22. Die Verbindlichkeiten aufgrund erhaltener Anzahlungen in Höhe von €896.518,74 (VJ €713.286,52) haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind in voller Höhe durch Anzahlungsavale besichert.

23. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von €1.117.391,62 (VJ €818.594,65) haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

24. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die DATRON Dental GmbH und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

25. Sonstige Verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von €457.468,60 (VJ €470.092,72. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten die kreditorischen Debitoren in Höhe von €224.924,27 (VJ €317.412,53), finanzielle Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von €13.517,81 (VJ €10.880,25)und aus Steuern €219.026,52 (VJ €141.799,94).

26. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum amtlichen Devisenkassamittelkurs bewertet und bestanden zum Stichtag in Höhe von €404,62 (VJ€ 4.070,42).

27. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund bestehender Verträge in Höhe von €2.481.947 (VJ €2.498.986). Diese resultieren aus langfristigen Mietverträgen für die genutzten Immobilien (€1.765.823), aus Belastungen aus KFZ-Leasingverträgen (€31.424), aus sonstigen Leasing und Wartungsverträgen (€39.700) sowie aus Beraterverträgen (€645.000).

28. Die passiven latenten Steuern des Vorjahres (€22.480,92) wurden gewinnerhöhend aufgelöst. Auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern wurde verzichtet.

C. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275(1) HGB).

2. Die Gesamtleistung beträgt €43.741.694,23 (VJ €39.452.389,09).

3. Der Personalaufwand beträgt für Löhne und Gehälter €11.865.315,44 (VJ €10.697.637,45) und für soziale Aufwendungen €2.088.076,44 (VJ €1.855.683,28), davon für Altersversorgung €137.903,54 (VJ €78.783,17).

4. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf €942.101,08 (VJ €935.899,00).

5. Die „verschiedenen betrieblichen Kosten“ setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

2015 2014
Euro Euro
--- --- ---
EDV-Kosten 400.985,05 263.535,85
Büro- und Kommunikationskosten 163.524,94 149.465,69
Fremdleistungen 1.459.504,93 1.127.841,52
Rechts- und Beratungskosten 199.287,97 147.417,43
Sonstige Aufwendungen 567.418,14 592.586,21
2.790.721,03 2.280.846,70

6. Die Aufwendungen und Erträge aus der Saldierung von Pensionsverpflichtungen gem. §246 Abs. 2 S. 2 HGB sind im Personalaufwand und Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

Diese setzen sich per 31.12.2015 wie folgt zusammen:

2015 2014
Euro Euro
--- --- ---
Erträge aus der Abzinsung der Rückstellungen für Zeitwertkonten 34.427,30 13.785,97
Wertaufholung aus dem Finanzdepot zur Rückdeckung von Pensionsverpflichtungen 0,00 40.764,91
Zuführung zu Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen 5.317,09 5.306,03
Zuführung zu Pensionsrückstellungen -81.159,00 -37.003,00
Zinsanteil der Zuführung zu Pensionsrückstellungen -12.268,00 -10.043,00
Aufwand (-)/Ertrag aus der Saldierung von Pensionsverpflichtungen gern. § 246 Abs 2 HGB -53.682,61 12.810,91

7. Die Steuern von Einkommen und Ertrag in Höhe von €1.049.543,27 (VJ €886.718,22) sind wie folgt:

2015 2014
Euro Euro
--- --- ---
Körperschaftssteuer inkl. Solidaritätszuschlag 542.399,84 462.934,96
Körperschaftssteuer für Vorjahre 31.800,02
Aufwendungen +/Erträge- aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern -22.480,92 15.029,83
Steuernachzahlung Vorjahre für Steuern vom Einkommen und Ertrag 24.497,60
Gewerbesteuer 472.943,00 406.448,00
Zinsabschlagsteuer 365,01 2.185,32
Solidaritätszuschlag auf Zinsab-St. 18,72 120,11
1.049.543,27 886.718,22

8. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt €3.320.139,67 (VJ €3.001.168,55).

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Als Vorstände waren im Geschäftsjahr berufen:

Dr. rer. pol. Arne Brüsch. Herr Dr. Brüsch ist Vorstandsvorsitzender und im Vorstand verantwortlich für die Bereiche Personal, Vertrieb und Marketing.
Dipl.-Kfm. (FH) Michael Daniel. Herr Daniel ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender und im Vorstand verantwortlich für die Bereiche Finanzen, Verwaltung und Investor Relations.
Dipl.-Ing. Matthias Reck. Herr Reck war Vorstand für den Bereich Technik und ist zum 30.06.2015 aus dem Vorstand ausgeschieden.
Thorsten Müller. Herr Müller ist Vorstand für die Bereiche Technik, Service und Produktion.

2. Der Aufsichtsrat bestand im Wirtschaftsjahr 2015 aus:

Dr. Thomas Milde. Herr Dr. Milde ist Vorsitzender des Aufsichtsrats und Rechtsanwalt und Notar, wohnhaft in Griesheim.
Manfred Krieg. Herr Krieg ist stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats und Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, wohnhaft in Mühltal.
Gerhard Schulte bis 30.06.2015. Herr Schulte ist Diplom Ingenieur, wohnhaft in Mühltal.
Farid El-Nomany ab 01.07.2015. Herr El-Nomany ist Unternehmensberater, wohnhaft in Idstein.

3. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Wirtschaftsjahr 2015 €769.571 (VJ €820.014). Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen €17.625 (VJ €17.625).

4. Mit einem Mitglied des Aufsichtsrats bestand bis zum 30.06.2015 ein Beratervertrag. Die Gesamtvergütung hieraus betrug €6.000,00.

5. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahr 2015: 229 Mitarbeiter incl. 19 Auszubildende (VJ 210 / 9),

6. Die DATRON AG besitzt Anteile an den folgenden verbundenen Unternehmen:

DATRON FRANCE SAS

Primavera Park, Promery

54 Allee Primavera

74370 Pringy – Frankreich

Der Anteil der Geschäftsanteile der DATRON AG beträgt 100%, das Stammkapital beträgt €37.000. Der letzte Geschäftsjahresabschluss erfolgte zum 31.12.2015. Das Eigenkapital betrug am Stichtag €-540.068, die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum €1.350.585 und der Jahresfehlbetrag betrug € 156.070 (untestiert).

DATRON Dental GmbH

In den Gänsäckern 5

64367 Mühltal

Der Anteil der Geschäftsanteile der DATRON AG beträgt 100%, das Stammkapital beträgt €25.000. Der letzte Geschäftsjahresabschluss erfolgte zum 31.12.2015. Das Eigenkapital betrug am Stichtag €25.659, die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum €368.670 und der Jahresüberschuss betrug €659 (untestiert).

7. Ein Beteiligungsverhältnis besteht mit der nachfolgend aufgeführten Gesellschaft:

Datron-Technology UK Ltd.

Kiln Farm 6, Potters Lane / MK 11 3HE

Milton Keynes – Grossbritannien

Der Anteil der Geschäftsanteile der DATRON AG beträgt 31,06%.

Der letzte Geschäftsjahresabschluss erfolgte zum Stichtag 31.03.2015.

Das Eigenkapital betrug am Stichtag GBP 2.200.654, die Umsatzerlöse betrugen GBP 2.934.120 und der Jahresüberschuss betrug GBP 496.695.

Die Befreiung nach § 293 Abs. 1 HGB findet Anwendung.

Mühltal, den 24. März 2016

Dr. rer.pol. Arne Brüsch, Vorstandsvorsitzender (CEO)

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2015

DATRON AG, 64367 Mühltal

Anschaffungskosten
01.01.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
--- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 440.230,81 197.952,87 638.183,68
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 440.230,81 197.952,87 0,00 638.183,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.358.817,56 132.135,59 1.490.953,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 231.674,00 71.844,70 303.518,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.694.983,78 1.005.581,17 183.598,31 5.516.966,64
Summe Sachanlagen 6.285.475,34 1.209.561,46 183.598,31 7.311.438,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 62.000,00 62.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 148.000,00 10.000,00 158.000,00
3. Beteiligungen 272.135,11 272.135,11
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 9.998,57 500.000,00 509.998,57
5. Sonstige Ausleihungen 10.982,68 8.591,28 2.391,40
6. Rückdeckungsansprüche 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 503.116,36 510.000,00 8.591,28 1.004.525,08
Summe Anlagevermögen 7.228.822,51 1.917.514,33 192.189,59 8.954.147,25
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2015 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2015
--- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 320.393,81 133.143,87 453.537,68
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 320.393,81 133.143,87 0,00 453.537,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 385.761,66 106.339,14 492.100,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.617,00 25.214,70 60.831,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.476.528,57 451.929,35 117.525,31 2.810.932,61
Summe Sachanlagen 2.897.907,23 583.483,19 117.525,31 3.363.865,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
6. Rückdeckungsansprüche 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.218.301,04 716.627,06 117.525,31 3.817.402,79
Buchwerte
31.12.2015 31.12.2014
--- --- ---
EUR EUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 184.646,00 119.837,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 184.646,00 119.837,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 998.852,35 973.055,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 242.687,00 196.057,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.706.034,03 2.218.455,21
Summe Sachanlagen 3.947.573,38 3.387.568,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 62.000,00 62.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 158.000,00 148.000,00
3. Beteiligungen 272.135,11 272.135,11
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 509.998,57 9.998,57
5. Sonstige Ausleihungen 2.391,40 10.982,68
6. Rückdeckungsansprüche 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.004.525,08 503.116,36
Summe Anlagevermögen 5.136.744,46 4.010.521,47

Lagebericht zum 31.12.2015

der DATRON AG

1. Geschäftsverlauf

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirt schaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt um 1,7% höher als im Vorjahr und liegt damit über dem Durch schnittswert der letzten 10 Jahre (+1,3% p.a.). Besonders erfolgreich entwickelten sich hierbei die Investitionen: Im Inland investierten Unternehmen und Staat zusammen 3,6% mehr in Ausrüstungen – das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – als ein Jahr zuvor. Diese sehr erfreuliche Entwicklung zeigte sich auch in der deutschen Werkzeugmaschinenbranche. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 beendete die Branche gem. den vom VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.) im Februar 2016 ver öffentlichten Zahlen mit einem Produktionswachstum von 4% und schloss das Jahr mit einem abermaligen Re kordwert ab. Nicht ganz so erfolgreich entwickelte sich jedoch der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2015. Getragen durch einen Zuwachs von +2% aus dem Ausland führte die Inlandsschwäche von -1% insgesamt noch zu einem Wachstum von knapp 1% gegenüber dem Vorjahr. Festzuhalten ist der weiterhin dominieren de Auslandsanteil von rund 2/3 des Gesamtauftragseinganges.

Von der Wachstumsrate des gesamten deutschen Wirtschaftswachstums (BIP) aber auch dem VDW Branchentrend konnte sich die DATRON AG in 2015 abermals deutlich positiv abheben. Der Umsatz der Gesellschaft wurde im vergangenen Geschäftsjahr um rund 11% auf einen Wert von TEUR 42.581 gesteigert. Hier bei zeigte sich folgende Quartalsverteilung: Q1: TEUR 9.650, Q2: TEUR 10.487, Q3: TEUR 10.973 und Q4: TEUR 11.471. Parallel hierzu erhöhte sich auch die Gesamtleistung der DATRON AG um 11% auf einen Wert von TEUR 43.742.

Analog zum Branchentrend des VDW entwickelte sich der Auftragseingang der DATRON AG leicht geringfügiger als der Umsatz, lag aber mit den Wachstumsraten ebenfalls sehr deutlich über Branchenniveau. Mit TEUR 42.321 verzeichnete die Gesellschaft insgesamt eine Wachstumsrate von 10% gegenüber dem Vor jahr.

Die Umsatzverteilung 2015 im Vergleich zum Jahr 2014 stellt sich wie folgt dar:

Nach einem schon sehr gut verlaufenen Geschäftsjahr 2014 entwickelte sich der größte und wichtigste Geschäftsbereich der CNC-Fräsmaschinen für die DATRON AG auch in 2015 sehr erfreulich. Umsatzseitig wurde mit einem Wachstum von 8% ein Niveau von TEUR 22.546 erreicht, das Wachstum im Auftragseingang lag mit einer Rate von 4% etwas schwächer, aber markiert mit TEUR 21.887 einen Rekordwert für die DATRON AG.

Die im März 2015 stattgefundene Weltleitmesse IDS (Internationale Dental Schau) in Köln führte zu einer sehr deutlichen Belebung des Geschäftes mit Dental-CAM Fräs-/Schleifmaschinen. Die auf der IDS erstmals vorgestellte Dentalfräsmaschine DATRON D1 für einfache Anwendungen konnte die selbst gesteckten Auf tragseingangs- und Umsatzziele in 2015 zwar nicht erfüllen, die Weiterentwicklung der Dentalfräsmaschine D5 war dahingehend aber ein voller Erfolg und führte zu einer insgesamt überproportional positiven Entwicklung dieses Geschäftsbereiches. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das Umsatzniveau um 28% auf einen Wert von TEUR 4.246, der Auftragseingang verbesserte sich noch deutlicher um 41% auf TEUR 4.454.

Maschinen für industrielle Kleb-, Dicht- und EMV-Anwendungen sind in dem Bereich Dosiersysteme zusammengefasst. Der kleinste Geschäftsbereich der DATRON AG verminderte sich im abgelaufenen Geschäfts jahr abermals (sowohl absolut als auch relativ). Gemessen am Umsatz als auch am Auftragseingang trägt dieses Geschäftsfeld nur noch mit rund 3% zum Geschäftserfolg bei. In absoluten Zahlen bedeutete dieses eine Umsatzreduktion um 8% auf einen Wert von TEUR 1.345 sowie eine noch deutlichere Einbuße um 15% auf TEUR 1.416 beim Auftragseingang.

An die konstanten Wachstumsraten der vergangenen Jahre konnte der Bereich CNC-/Dentalwerkzeuge auch in 2015 nahtlos anknüpfen und diese sogar noch leicht steigern. Der Umsatz kletterte um 16% auf TEUR 8.317, der Auftragseingang um 17% auf TEUR 8.452. Innerhalb dieses Bereiches betrug der Anteil der reinen Dentalwerkzeuge inkl. Dentalmaterial rund TEUR 1.500 (sowohl Umsatz als auch Auftragseingang).

Die erhöhte Anzahl der im Markt platzierten CNC-Fräsmaschinen und Dental-CAM Fräs-/Schleifmaschinen führte auch im Geschäftsbereich After Sales Service und Sonstige zu gewohnt konstanter Steigerung. Umsatzseitig zeigte sich im Geschäftsjahr 2015 ein Wachstum um 12% auf TEUR 6.127, um den gleichen Faktor wuchs der Auftragseingang auf TEUR 6.112.

In der nachfolgenden Tabelle werden die einzelnen Geschäftsbereiche inkl. des Vorjahreswertes und der prozentualen Veränderung im Hinblick auf Umsatz und Auftragseingang dargestellt.

Umsatz (in TEUR) Auftragseingang (in TEUR)
2015 2014 in % 2015 2014 in %
--- --- --- --- --- --- ---
CNC-Fräsmaschinen 22.546 20.789 8% 21.887 21.072 4%
Dental-CAM Fräs-/ Schleifmaschinen 4.246 3.319 28% 4.454 3.150 41%
Dosiersysteme 1.345 1.463 -8% 1.416 1.657 -15%
CNC-/Dental-Fräswerkzeuge 8.317 7.166 16% 8.452 7.243 17%
After Sales Service und Sonstige 6.127 5.460 12% 6.112 5.446 12%
Gesamt 42.581 38.197 11% 42.321 38.568 10%

Das Umsatz- und Auftragseingangswachstum wurde gleichermaßen aus dem In- und Ausland eingefahren, so dass diese Relation im abgelaufenen Geschäftsjahr nahezu identisch geblieben ist. Im Ausland konnte die Gesellschaft beim Auftragseingang als auch beim Umsatz in den Regionen USA/Kanada als auch Russ land zulegen, während leichte Einbußen in einigen Ländern der EU entstanden, welche in 2014 ein über proportional gutes Ergebnis erwirtschaftet hatten. Der hohe Ausgangswert aus 2014 führte vor allem in Italien, UK und Ungarn in 2015 zu geringeren Werten. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Herkunft der Umsatz erlöse und des Auftragseinganges im Vergleich zum Vorjahr.

2015 (2014) Deutschland EU USA/Kanada Sonstige
Umsatz 54% (54%) 23% (28%) 9% (7%) 14% (11%)
Auftragseingang 53% (54%) 23% (28%) 8% (7%) 16% (11%)

Das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (auch „Book-to-Bill Ratio genannt) betrug für das Geschäftsjahr 2015 rund 0,99 (Vorjahreswert 1,01).

Das Jahr 2015 war auf Seiten des Marketings im Bereich Dental CAD/CAM insbesondere von der zweijährig veranstalteten IDS (Internationale Dental Schau) in Köln geprägt, wo das Unternehmen im März die neue Desktop-Dentalfräsmaschine D1 pure sowie die technologisch weiterentwickelte Dentalfräsmaschine D5 der Fachwelt vorstellte.

Die aktive Präsenz auf internationalen Werkzeugmaschinen-Messen wie die Intec, SMT, Bondexpo und Productronica, wo DATRON seine Produkte traditionell unter Span demonstriert, trugen u.a. zum signifikanten inländischen Wachstum bei. Mit der Vorstellung der großformatigen Industrie-Fräsmaschine MLCube LS mit Linearmaßstäben auf der EMO in Mailand im Herbst wurde exemplarisch für die fortwährenden Internationalisierungsaktivitäten eine ebenfalls erfolgreich marktfördernde Verkaufsveranstaltung im Berichtszeitraum durchgeführt.

Zu den weiteren maßgeblichen internationalen Messen, die für den weiteren Ausbau der Marke DATRON im Industriebereich genutzt wurden, gehörten die SIMA in Shenzhen, die DMC in Shanghai und die WESTEC in Los Angeles. Durch die direkte oder indirekte Vorbereitung und Teilnahme an über 40 weltweit veranstalteten Messen, Events und Kongressen wurde die strategische Fokussierung der Internationalisierung durch das DATRON Marketing entscheidend unterstützt.

2. Abweichungen gegenüber den Einschätzungen im Geschäftsverlauf im Lagebericht 2014

Abweichungen gegenüber den Einschätzungen im Geschäftsverlauf im Lagebericht 2014 haben sich nicht er geben.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.289 (+11 %).

Die sonstigen betrieblichen Erlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6 (+ 1 %). Diese beinhalten im Wesentlichen niedrigere Zuschüsse zu Förderprojekten -TEUR 39, umsatzbezogenen Erlöse aus der Weiterberechnung von Frachtkosten +TEUR 1, Erlöse aus der Kfz Gestellung +TEUR 29, Erträge aus dem Abgang und Zuschreibungen des Anlagevermögens +TEUR 7, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen -TEUR 18 und sonstige Erlöse +TEUR 26.

Bezogen auf die Umsatzerlöse lag die um die Bestandsveränderungen bereinigte Materialquote bei rund 42,6 % (Vorjahr 42,1 %). Diese leichte Abweichung der Materialquote resultiert hauptsächlich aus der veränderten Zusammensetzung der einzelnen Geschäftsbereiche am Gesamtumsatz.

Der Personalaufwand hatte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.400 (+ 11 %) erhöht, hauptsächlich bedingt durch neu eingestellte Mitarbeiter und den Ganzjahresansatz der im Vorjahr unterjährig eingestellten Mitarbeiter. Die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter betrug am Jahresende 2015 237 (VJ 218). In Relation zu den Umsatzerlösen betrug die Personalquote wie im Vorjahr rund 33 %.

Die Aufwendungen für Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 28 (+ 4 %).

Sie be inhalten die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, auf Sachanlagen und die Sofortabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter.

Der Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich um TEUR 637 (+ 9%). Den größten Posten bildeten hierbei die höheren Aufwendungen für Fremdleistungen, überwiegend für Zeitpersonal und externe Dienstleistungen (+ TEUR 332) und Werbe- und Reisekosten (+ TEUR 178) sowie geringere Verluste aus Wertberichtigungen (- TEUR 174). Darüber hinaus betrafen die Hauptabweichungen zum Vorjahr die höheren Aufwendungen für EDV Kosten (+ TEUR 137), für die Warenabgabe (+ TEUR 8), für Versicherungen und Ab gaben (+ TEUR 9), für Raumkosten (+ TEUR 42), für Reparaturen und Instandhaltung (+ TEUR 10), für Rechts- und Beratungskosten (+ 52 ), für Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen (+ TEUR 61), für Fahrzeugkosten (+ TEUR 5), für Büro- und Kommunikationskosten (+ TEUR 14) sowie geringere sonstige Aufwendungen (- TEUR 37). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei rund 17 % der Umsatzerlöse (VJ 18%).

Insgesamt kann die DATRON AG für den Berichtszeitraum ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 3.320 und einen Jahresüberschuss von TEUR 2.252 ausweisen.

Das Anlagevermögen erhöhte sich im Bereich der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände um TEUR 625 (+ 18%), im Wesentlichen durch die Erhöhung des Bestandes an selbstgefertigten Demomaschinen (+ TEUR 250), die Erhöhung des Bestandes an Kraftfahrzeugen (+ TEUR 283), Investitionen in die Bauten auf fremden Grundstücken (+ TEUR 132) und EDV Software und Lizenzen (+ TEUR 198) und Erhöhung der technischen Anlagen und Maschinen (+ TEUR 72) und sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung (+ TEUR 289) sowie durch die Reduzierung aufgrund der planmäßigen Abschreibung (- TEUR 599).

Die Finanzanlagen erhöhten sich um TEUR 501 (+100 %), im Wesentlichen aus Wertpapieren des Anlagevermögens.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 666 (+ 3%), resultierend aus dem Rückgang der liquiden Mittel - TEUR 412 (- 7%) der sonstigen Vermögensgegenstände - TEUR 168 (- 65%) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - TEUR 352 (- 7%) bei gleichzeitigem Anstieg der Forderungen an verbundene Unternehmen + TEUR 692 – dies sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die DATRON France SAS - und aus dem Anstieg der Vorräte + TEUR 906 (+ 11%). Der Anstieg bei den Vorräten resultiert im Wesentlich aus dem Anstieg bei den fertigen Erzeugnissen und Waren (darunter Demomaschinen des Vorrats vermögens) von + TEUR 969, den unfertigen Erzeugnissen von + TEUR 192 und den Roh-, Hilfs- und Be triebsstoffen von +TEUR 215 sowie dem Rückgang bei den geleisteten Anzahlungen von - TEUR 470.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung erhöhte sich um TEUR 246 (+ 26%).

Die Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 146 (- 6%). Die wesentlichen Rückstellungen betrafen Personal und Steuern sowie Gewährleistungsverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 489 (+ 24%). Dies beinhaltet die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + TEUR 299 (+ 37%) und der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen + TEUR 183 (+26%) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten + TEUR 7.

Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme um +TEUR 1.980 (+ 8%) auf TEUR 26.751.

4. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken

Nach einer insgesamt unterplanmäßigen Entwicklung in 2015 ist der VDW für das aktuelle Geschäftsjahr 2016 vorsichtig optimistisch. Die vom Branchenverband im Februar 2016 veröffentlichten Berechnungen des Prognosepartners Oxford Economics prognostizieren ein moderates Wachstum von 1%.

Das Umfeld für die Geschäfte ist nach Einschätzung des VDW derzeit schwierig und die wirtschaftliche Entwicklung vielfach sehr volatil. Schwellenländer stehen durch die niedrigen Rohstoffpreise unter Druck, Russland leidet besonders unter dem niedrigen Ölpreis und dem dadurch bedingten schwachen Rubel. Zudem zieht China mit seiner Wachstumsschwäche Handelspartner ebenfalls mit nach unten.

Aus Sicht des Branchenverbands gilt es neue Chancen zu identifizieren und zu nutzen. Als einen Treiber führt der VDW die Entwicklung hin zu ganzheitlichen Produktionslösungen, Stichwort „Industrie 4.0“.

Für die DATRON AG ergeben sich für das Jahr 2016 unterschiedliche Chancen und Risiken, die den unter nehmerischen Erfolg beeinflussen können. Branchenspezifische und unternehmensstrategische Chancen er geben sich für DATRON aus dem vorhandenen Spektrum von technologisch und qualitativ führenden Produkten.

Durch ein systematisches Chancen- und Risikomanagement wird die Auswirkung von eintretenden Risiken früh erkannt und entsprechend durch Gegenmaßnahmen eingedämmt. Chancen, wie beispielsweise gesamt wirtschaftliche und branchenspezifische Chancen, werden ebenso z.B. durch entsprechende Marketinganalysen identifiziert und anschließend fokussiert.

Auch DATRON AG sieht das Schlagwort „Industrie 4.0“ als zentralen Treiber bei der Markteinführung von neuen Maschinengenerationen in den kommenden Jahren. Darin sieht die DATRON AG einen enormen An reiz insbesondere für Fräseinsteiger, selbst produktiv zu werden und damit für DATRON erhebliche Chancen für die Gewinnung neuer Kunden- und Marktsegmente im Industrie-Bereich. Die internationalen Wachstumsmärkte werden in 2016 nach aktuellen Einschätzungen USA, China und Frankreich sein.

Der wachsende Kundenstamm und die Erweiterung des Dienstleistungsangebots ist die Basis des Wachstums im After-Sales-Bereiches. Mit der Abrundung des angebotenen Werkzeugsortiments, dem Ausbau des Internethandels und der weiteren Verstärkung der Aktivitäten im Bereich der Dentalwerkzeuge sehen wir in diesem Produktsegment auch langfristig sehr gute Wachstumsmöglichkeiten.

Risiken ergeben sich für die DATRON AG insgesamt aus der weiterhin störanfälligen europäischen aber auch globalen Wirtschaft sowie von potentiellen Staats- und Regierungskrisen wie beispielsweise in Russland. Eine weitere Verlangsamung des chinesischen Wirtschaftswachstums kann ebenso wie ein nachhaltig niedriger Ölpreis negative Implikationen auf DATRON Zielmärkte haben und dadurch zu geringeren Umsätzen führen.

Zusammenfassend erwartet die DATRON AG jedoch, dass die aktuellen Chancen die derzeitigen Risiken deutlich übersteigen und plant für 2016, einen Umsatz zwischen EUR 47 und 49 Mio. zu erreichen. Die Plan EBIT-Marge liegt bei EUR 47 Mio. Umsatz auf Vorjahresniveau. Zu den zentralen Treibern in 2016 gehören die Fokussierung des Werkzeugbereichs und die Einführung eines neuen, intuitiv bedienbaren Maschinentyps mit neuartiger Maschinensteuerung für Anwendungen im Kleinserienbereich bzw. Fräseinsteiger.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und einen er heblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht existent.

6a. Risikomanagementziele

Der unternehmensweiten Risikobegrenzung (IKS) misst die DATRON AG einen hohen Stellenwert bei.

Das Risikomanagement der DATRON AG hat das Ziel, potentielle Risiken sehr frühzeitig zu identifizieren, klassifizieren und systematisch zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das Unter nehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen. Das Risikomanagement soll jederzeit sicherstellen, dass finanzielle Risiken, Rechtskonformitäts- und Sicherheitsrisiken auf einem für das Unter nehmen tragbaren Niveau gehalten werden. Zur Überwachung und Steuerung der relevanten Risiken wird ein wöchentliches Risikomanagementsystem mit einer aussagekräftigen Analyse der wichtigsten Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz genutzt. Abweichungen und Besonderheiten werden dadurch zeitnah festgestellt und unterstützen den Vorstand dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Operative Risiken, die in den Bereichen Einkauf, Produktion, Service, Logistik und F&E möglicherweise entstehen können, werden durch Kontrollmechanismen des Qualitätsmanagementsystems (QM) der DATRON AG frühzeitig erkannt und offengelegt, so dass ein rasches Handeln und Gegensteuern ermöglicht wird. Das QM-System sichert zudem einen gleichbleibenden Standard des Workflows. Die gleichbleibende Qualität der Produkte und des Services der DATRON AG wird dadurch sichergestellt.

Darüber hinaus räumt die DATRON AG dem Forderungsmanagement und der Planung der Liquiden Mittel höchste Priorität ein. Die durchschnittliche Forderungslaufzeit (DSO) reduzierte sich zum Stichtag 31.12.2015 auf 44 Tage (Vorjahr 49 Tage). Die regelmäßige Forderungsbestands- und Forderungsstrukturanalyse sind die Basis für die sehr geringen Forderungsausfälle. Währungsrisiken bestehen grundsätzlich nicht, da die Geschäfte der DATRON AG weltweit in Euro fakturiert werden. Die Planung und Überwachung der Liquiden Mittel erfolgt wöchentlich mit rollierenden 3-Monats Forecasts.

Ein weiteres Augenmerk haben wir auf die stetige Fortentwicklung von IT Sicherheitsstandards. Die DATRON AG wird sich auch in Zukunft auf die permanente Optimierung des Risikomanagements konzentrieren.

6b. Preisänderungs-, Ausfall- und Lieferrisiken

Preisänderungsrisiken, denen teils auch nur bedingt begegnet werden kann, bestehen sowohl im Einkauf als auch im Verkauf. Allerdings werden absehbare Lieferkontingente und Produkte teilweise durch längerfristige Einkaufsvereinbarungen abgesichert. Die DATRON AG überprüft regelmäßig zudem die Bonität der A-Lieferanten und vergrößert die Zuliefererbasis, um dem Anspruch nach jederzeitiger Lieferfähigkeit sowie dem Qualitätsstandard der DATRON AG gerecht zu werden. Systemseitig wurde der Beschaffungsprozess durch eine Engpassbetrachtung optimiert.

7. Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt des Bereiches F+E lag im Jahr 2015 auf der Entwicklung einer neuen Industriemaschine, inklusive einer komplett neuen Steuerungssoftware, die im Geschäftsjahr 2016 vorgestellt wird.

Auf Basis der Dosiersysteme entstanden zahlreiche kundenspezifische Fertigungslösungen, bei denen DATRON Know-how mit Automatisierungs- bzw. Oberflächentechnik kombiniert wurde.

Das Forschungsprojekt Dental COMMANDD (COMputer Manufactured AND Designed Dental Products) wurde nach drei Jahren Entwicklungsarbeit im Februar 2015 erfolgreich abgeschlossen. Neben DATRON waren dabei Partner aus dem Dentalbereich und zwei Institute der Technischen Universität Darmstadt beteiligt. Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung und prototypische Implementierung eines innovativen Systems für eine effiziente und automatisierte Medizinproduktentstehung, welches die Senkung der Stückkosten für den Zahnersatz ermöglicht. Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

In einem weiteren Förderprojekt wurde die Entwicklung eines innovativen Maschinenkonzepts mit aktiver Prozessüberwachung und angepassten Eigenschaften durch die Verwendung von nicht-konventionellen Materialien für die HPC-Zerspanung weiter vorangetrieben.

Die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Jahr 2015 TEUR 4.170 (VJ 3.627) und lagen damit bei rund 10 % der Umsatzerlöse.

8. Erklärung gem. § 312 Abs. 3 AktG:

„Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft bei dem im Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unter nehmen aufgeführten Rechtsgeschäften vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. In dem Umfang, in dem die Gesellschaft hierdurch benachteiligt worden ist, wurde ihr vor Ablauf des Geschäftsjahres 2015 ein Rechtsanspruch auf einen adäquaten Vorteil eingeräumt. Dadurch, dass Maßnahmen getroffen und unterlassen wurden, ist die Gesellschaft nicht benachteiligt worden.“

Mühltal, den 24. März 2016

Dr. rer.pol. Arne Brüsch, Vorstandsvorsitzender (CEO)

Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

"Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung so wie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DATRON AG für das Geschäfts jahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handels rechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durch geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Ein beziehung der Buchführung und über den Lagebericht ab zu geben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Da nach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hin reichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung wer den die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter so wie die Würdigung der Ge samtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung ei ne hin reichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen des Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Ein klang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Rodgau, den 01. April 2016

Horst Zang, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2015

DATRON AG

Mühltal

AKTIVA

31.12.2015 31.12.2014
Euro Euro Euro
--- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 184.646,00 119.837,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 998.846,35 973.055,90
2. technische Anlagen und Maschinen 242.687,00 196.057,00
3. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 2.706.040,03 2.218.455,21
3.947.573,38 3.387.568,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 62.000,00 62.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 158.000,00 148.000,00
3. Beteiligungen 272.135,11 272.135,11
4. sonstige Ausleihungen 2.391,40 10.982,68
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 509.998,57 999857
1.004.525,08 503.116,36
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.768.433,16 3.553.028,76
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.487.186,27 2.295.325,48
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.203.014,20 2.234.151,38
4. geleistete Anzahlungen 31.814,03 501.833,58
9.490.447,66 8.584.339,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.817.276,40 5.169.618,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 693.236,04 1.101,50
3. sonstige Vermögensgegenstände 90.492,31 258.558,45
5.601.004,75 5.429.278,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.306.568,14 5.718.138,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.822,85 97.950,71
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung 1.177.862,40 931.545,01
26.751.450,26 24.771.773,65
PASSIVA
31.12.2015 31.12.2014
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
Eigene Anteile 20.000,00- 20.000,00-
3.980.000,00 3.980.000,00
II. Kapitalrücklage 9.370.710,34 9.343.750,00
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 237.455,36 237.455,36
2. andere Gewinnrücklagen 6.145.851,03 4.666.243,87
6.383.306,39 4.903.699,23
IV. Bilanzgewinn 2.281.611,11 2.128.336,66
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 370.880,00 599.361,16
2. sonstige Rückstellungen 1.874.283,59 1.792.171,79
2.245.163,59 2.391.532,95
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 896.518,74 713.286,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.117.391,62 818.594,65
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.279,87 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 457.468,60 470.092,72
2.490.658,83 2.001.973,89
D. Passive latente Steuern 0,00 22.480,92
26.751.450,26 24.771.773,65

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2015 bis 31.12.2015

DATRON AG

Mühltal

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 42.580.970,62 38.197.056,56
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.160.723,61 1.255.332,53
3. Gesamtleistung 43.741.694,23 39.452.389,09
4. sonstige betriebliche Erträge
a) ordentliche betriebliche Erträge sonstige ordentliche Erträge 693.378,11 706.613,97
b) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 81.323,53 74.046,43
c) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 103.387,64 121.622,98
d) sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 64.011,80 33.615,62
942.101,08 935.899,00
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.020.562,54 16.948.869,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 287.056,99 386.429,50
19.307.619,53 17.335.298,89
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.865.315,44 10.697.637,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.088.076,44 1.855.683,28
13.953.391,88 12.553.320,73
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 716.627,06 688.598,70
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) ordentliche betriebliche Aufwendungen
aa) Raum kosten 1.064.672,88 1.022.300,93
ab) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 245.386,98 236.271,38
ac) Reparaturen und Instandhaltungen 78.589,26 68.445,06
ad) Fahrzeugkosten 396.789,18 391.917,11
ae) Werbe- und Reisekosten 1.400.231,93 1.222.389,78
af) Kosten der Warenabgabe 1.259.175,08 1.251.009,77
ag) verschiedene betriebliche Kosten 2.790.721,03 2.280.846,70
b) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 66.073,00 5.243,00
c) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen 137.013,73 311.411,39
d) sonstige Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.408,11 16.867,23
7.444.061,18 6.806.702,35
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 119.785,47 31.878,60
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 61.741,46 35.077,47
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.320.139,67 3.001.168,55
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.049.543,27 886.718,22
13. sonstige Steuern 18.845,95 17.997,40
1.068.389,22 904.715,62
14. Jahresüberschuss 2.251.750,45 2.096.452,93
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 29.860,66 31.883,73
16. Bilanzgewinn 2.281.611,11 2.128.336,66

Bericht des Aufsichtsrates

der DATRON AG, Mühltal

1. Das Geschäftsjahr 2015 setzte den Wachstumskurs der DATRON AG fort. Umsatz und Gewinn stiegen in dem vom Vorstand zuvor prognostizierten Umfang. Die ausländische Präsenz wurde weiterhin ausgebaut. In die technologische Weiterentwicklung sowohl im CNC-Bereich als auch im Dental-CAM-Bereich wurde in nochmals verstärktem Maße investiert. Die hiermit verbundenen Kostensteigerungen (vor allem auch im Personalbereich) werden (auch) vom Aufsichtsrat für erforderlich gehalten, um das weitere, angestrebte Umsatz- und Gewinnwachstum zu ermöglichen. Der Aufsichtsrat dankt auch für das Geschäftsjahr 2015 dem Vorstand und allen Mitarbeitern für die geleistete, hervorragende Arbeit.

Auch im Geschäftsjahr 2015 befasste sich der Aufsichtsrat wie bislang regelmäßig und intensiv mit der Lage und der Entwicklung der Gesellschaft. Er nahm alle ihm laut Gesetz und Satzung obliegenden Pflichten wahr, beriet den Vorstand und überwachte seine Arbeit sorgfältig. In den Aufsichtsratssitzungen sowie durch schriftliche und mündliche Berichte zwischen den Sitzungen informierte uns der Vorstand zeitnah und ausführlich über den Gang der Geschäfte, die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Gesellschaft, die Strategie sowie alle wesentlichen Aspekte der Unternehmensplanung inklusive der Finanz-, Investitions- und Personalplanung. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist durch ein internes Kontrollsystem gewährleistet.

2. Der Aufsichtsrat bestand in dem Zeitraum vom 01.01.2015 bis zum 30.06.2015 aus den Mitgliedern Dr. Thomas Milde (Vorsitzender), Manfred Krieg (Stellvertretender Vorsitzender) und Gerhard Schulte. Zum 30.06.2015 hat Gerhard Schulte sein Amt als Aufsichtsrat niedergelegt. Mit Wirkung ab 01.07.2015 ist deshalb sein gewähltes Ersatzmitglied, Herr Farid El-Nomany in den Aufsichtsrat eingetreten.

Herr Gerhard Schulte hat als Mitgründer und langjähriger Geschäftsführer der DATRON AG wesentlichen Anteil am heutigen Erfolg des Unternehmens. Er hat dem Aufsichtsrat der Gesellschaft seit der Umwandlung in eine AG angehört und dessen Tätigkeit durch seine Kompetenz, sein Engagement und seine kollegiale Arbeitsweise geprägt. Der Aufsichtsrat dankt ihm hierfür auch an dieser Stelle ausdrücklich.

3. Der Aufsichtsrat trat zu Sitzungen am 25.02., 29.04., 22.06., 10.09. und 07.12. zusammen.

Bei seinen Sitzungen beschäftigte sich der Aufsichtsrat stets mit der aktuellen Geschäftsentwicklung der DATRON AG und insbesondere auch mit der Strategie im Hinblick auf die technische Weiterentwicklung der DATRON-Produkte, die Schwerpunkte bei der weiteren Internationalisierung, die hierfür erforderliche Personalpolitik und die weiteren, aus Sicht von Vorstand und Aufsichtsrat für das angestrebte, weitere Wachstum erforderlichen Faktoren.

Bei sämtlichen Sitzungen des Aufsichtsrates waren alle Aufsichtsratsmitglieder anwesend. Alle Beschlüsse des Aufsichtsrates wurden einstimmig gefasst.

4. In seiner Sitzung am 20.04.2016 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015, den Lagebericht und den Bericht des Abschlussprüfers, der einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk enthält, geprüft, nachdem der Abschluss zuvor nochmals durch den Vorstand erläutert wurde. Der Aufsichtsrat hat sich dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers angeschlossen und im Rahmen des abschließenden Ergebnisses seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Er hat den Jahresabschluss in dieser Sitzung einstimmig gebilligt und damit festgestellt.

5. Der Aufsichtsrat hat ferner den Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG, der vom Vorstand am 09.03.2016 erstellt wurde und vom Abschlussprüfer der Gesellschaft, Herrn Wirtschaftsprüfer Horst Zang, geprüft wurde, seinerseits überprüft. Der Aussichtsrat hat zudem den Prüfbericht des Abschlussprüfers geprüft. Der Abschlussprüfer hat am 01.04.2016 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 Abs. 3 AktG erteilt: „Nach meiner pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätige ich, dass erstens die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind, zweitens bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstandes und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu.

6. Der Aufsichtsrat schließt sich hinsichtlich der Verwendung des Bilanzgewinns dem Vorschlag des Vorstands an, welcher wie folgt lautet:

Der Bilanzgewinn aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 2.281.611,11 € wird wie folgt verwendet:

a) Ausschüttung an die Aktionäre:

597.645,00 € (0,15 € je dividendenberechtigter Stückaktie)
b) Einstellung in die Gewinnrücklage:

1.650.000,00 €
c) Vortrag auf neue Rechnung

33.966,11 €.

Darmstadt, den 27.04.2016

Dr. Thomas Milde, Aufsichtsratsvorsitzender