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DATAGROUP SE Annual Report 2015

Mar 10, 2016

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Annual Report

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Geschäftsbericht 2014/2015 We manage IT

Inhaltsverzeichnis

an unsere aktionäre

We manage it

konzernlagebericht

  • Brief an die Aktionäre 02
  • Bericht des Aufsichtsrats 05

  • DATAGROUP 2020: Mit CORBOX zur Marktführerschaft 08

  • Kundenreferenz: Sprint Sanierung GmbH 11
  • CORBOX: Cloud Computing made in Germany 12
  • Kundenreferenz: ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG 15
  • CORBOX Gelingsichere IT, nahe am Kunden 16
  • Kundenreferenz: SAG GmbH 20
  • Alle IT-Services aus einer Hand: Zwei Firmenkäufe stärken den One-Stop-Shop 21
  • Kundenreferenz: Die Onleihe der ekz 24
  • Kundenreferenz: Thales Deutschland 25
  • IT-Sourcing-Berater sind die Intermediäre der Branche 26
  • Kundenreferenz: Stollfuß Medien GmbH & Co. KG 28

konzernabschluss

  • Konzern-Überblick 30
  • Rahmenbedingungen 34
  • Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des DATAGROUP-Konzerns 36
  • Aktie 41
  • Risiko- und Chancenbericht 43
  • Nachtragsbericht 49
  • Prognosebericht 50
  • Unternehmensintern eingesetztes Steuerungssystem 51
  • Sonstige Angaben 52

konzernanhang

  • Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 56
  • Konzern-Gesamtergebnisrechnung 57
  • Konzernbilanz 58
  • Konzern-Kapitalflussrechnung 60
  • Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 62
  • Entwicklung des Anlagevermögens 64

  • Grundlagen des Konzernabschlusses 70

  • Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 93
  • Erläuterungen zur Konzernbilanz 97
  • Ergänzende Angaben zu Finanzinstrumenten 113
  • Kapitalmanagement 119
  • Angaben zur Kapitalflussrechnung 119
  • Segmentinformationen 121
  • Sonstige Angaben 124
  • Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 130
  • Impressum 131
Angaben in TEUR 2014 / 2015 2013 / 2014 2012 / 2013 2011 / 2012 2010 / 2011 2009 / 2010
Umsatzerlöse 157.574 152.380 156.935 146.183 108.550 79.254
davon Services 92.166 93.237 94.861 97.265 94.200 78.877
davon Solutions &
Consulting 71.919 63.015 64.773 50.642 14.673 0
davon Sonstige/
Konsolidierung – 6.511 – 3.872 – 2.699 – 1.724 – 323 377
davon Dienstleistung
und Wartung 120.773 114.413 116.082 102.980 66.391 40.237
davon Handel 36.592 37.707 40.541 42.923 41.838 38.640
davon Sonstige/
Konsolidierung 209 260 312 280 321 377
Andere aktivierte
Eigenleistungen 348 127 422 600 467 0
Gesamtleistung 157.922 152.507 157.357 146.783 109.017 79.254
Materialaufwand/Aufwand
für bezogene Leistungen 53.176 54.990 56.593 56.103 46.280 36.087
Rohertrag 104.746 97.517 100.764 90.680 62.737 43.167
Personalaufwand 77.087 71.507 74.401 67.472 47.836 31.678
Sonstige Erträge etc. 4.581 2.999 3.758 3.198 2.481 2.033
Sonstige Aufwendungen etc. 16.901 17.323 17.568 16.857 11.366 7.984
EBITDA 15.339 11.686 12.553 9.549 6.016 5.538
Abschreibungen aus PPA 2.789 2.900 3.297 2.751 1.030 1.464
Sonstige Abschreibungen 2.946 2.573 3.165 3.006 1.336 1.033
EBIT 9.604 6.213 6.091 3.792 3.650 3.041
Finanzergebnis – 1.824 – 2.456 – 1.853 – 209 – 910 – 332
Restrukturierungs
aufwendungen 0 1.400 1.757 0 0 0
EBT 7.780 2.357 2.481 3.583 2.740 2.709
Steuern vom Einkommen
und Ertrag
2.857 1.266 582 1.034 – 622 1.050
Periodenüberschuss 4.923 1.091 1.899 2.549 3.362 1.659
Shares 1) 7.572 7.572 7.572 7.157 5.764 5.709
EPS 0,65 0,14 0,25 0,36 0,58 0,29
1
darüber hinaus Aktien in Eigen
besitz 18 18 18 8 98 111

geschäftsbericht der DatagrouP ag, Pliezhausen, für das geschäftsjahr 2014 / 2015

Kennzahlenübersicht

umsatzentWicklung (in Mio. Euro) umsatzanteile (in Mio. Euro)

ebitDa (in Tsd. Euro)

* Vor a.o. Aufwendungen. Nach a.o. Aufwendungen 10.796 TEUR. ** Vor a.o. Aufwendungen. Nach a.o. Aufwendungen 10.286 TEUR.

Brief an die Aktionäre

sehr geehrte aktionärinnen und aktionäre,

im Geschäftsjahr 2014 / 2015 sind wir voll durchgestartet. Es war für uns ein Rekordjahr in allen Bereichen. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis konnten wir neue Höchstmarken vermelden und wie in den Vorjahren unsere Guidance übertreffen. Die Umsatzerlöse kletterten von 152,4 Mio. Euro auf 157,6 Mio. Euro. Gleichzeitig haben wir die Konzentration auf hochmargige Outsourcing- und Cloud-Dienstleistungen weiter vorangetrieben und eine starke Verbesserung der Umsatzqualität erreicht. Daraus resultierte ein überproportionaler Gewinnanstieg. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sprang um 49 % und erreichte mit 15,3 Mio. Euro ebenfalls ein neues Allzeithoch (Vorjahr 10,3 Mio. Euro nach a.o. Aufwendungen). Den Periodenüberschuss konnten wir sogar von 1,1 Mio. Euro auf 4,9 Mio. Euro vervielfachen.

Die Gründe für dieses hervorragende Ergebnis liegen in der konsequenten Umsetzung unserer Wachstumsstrategie DATAGROUP 2020, die auch bei der Ergebnisverbesserung voll aufgeht. Wir profitieren stark von der Fokussierung auf hochmargige IT-Dienstleistungen, standardisierten und industrialisierten Produktionsprozessen, einer verbesserten Kosteneffizienz und von gezielten Firmenkäufen. Das sehr gute Ergebnis ist für uns ein wichtiges Etappenziel. Den eingeschlagenen Erfolgskurs eines starken und profitablen Wachstums werden wir im laufenden Geschäftsjahr weiter fortsetzen.

Ein Meilenstein der Unternehmensentwicklung war die Markteinführung unseres Full-Service-Angebots CORBOX im Oktober 2014. Damit konnten wir das Wachstum im Kerngeschäft mit langfristigen Outsourcing-Verträgen nachhaltig forcieren. Mit CORBOX haben wir Unternehmens-IT neu gedacht. Wir bieten unseren Kunden eine modulare Komplettlösung für einen sorgenfreien und gelingsicheren IT-Betrieb. Im ersten CORBOX-Jahr konnten wir so 18 neue Kunden für großvolumige Outsourcing-Verträge gewinnen – 3 mehr als geplant. Auch bei Bestandskunden konnte DATAGROUP zahlreiche Aufträge um mehrere Jahre verlängern und um zusätzliche Leistungen wesentlich erweitern.

Als Mittler zwischen Kunde und Dienstleister spielen IT-Sourcing-Berater eine zunehmend wichtige Rolle im deutschen Outsourcing-Markt. Diese spezialisierten Berater begleiten Unternehmen bei der externen Vergabe von IT-Dienstleistungen. Immer mehr Unternehmen greifen auf ihre Dienste zurück. Mit Events für Berater und CIOs machen wir uns in dieser Zielgruppe noch bekannter. Insbesondere die Neuauflage unserer vielbeachteten Studie zum Markt für IT-Sourcing-Beratung in Deutschland sichert uns Aufmerksamkeit und Resonanz bei den für uns relevanten IT-Entscheidern und Beratern. Diese Aktivitäten werden wir im Zuge von DATAGROUP 2020 weiter intensivieren.

Neben dem organischen Wachstum bei hochmargigen IT-Dienstleistungen trugen zwei Akquisitionen zum Unternehmenserfolg bei. Bereits im Oktober 2014 hatte DATAGROUP den High-end-Mobility-Spezialisten Excelcis Business Technology AG gekauft. Im August 2015 wurden zudem Mitarbeiter und Kundenbeziehungen des Software- und Beratungsunternehmens Vega Deutschland GmbH im Wege eines Asset-Deals übernommen. Beide Übernahmen stärken unsere Fähigkeit, neben einem gelingsicheren IT-Betrieb auch eine zukunftsorientierte Beratung und individuelle Lösungen für die Weiterentwicklung der IT anzubieten. Als One-Stop-Shop liefern wir Unternehmen alle IT-Services aus einer Hand. Das macht uns zum strategischen Partner auf Augenhöhe und für Kunden noch attraktiver.

Bis zum Jahr 2020 wollen wir zum Marktführer als IT-Outsourcer und Cloud-Anbieter in Deutschland für Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen werden. Firmenkäufe spielen bei der Umsetzung von DATAGROUP 2020 eine wichtige Rolle. Die Suche nach passenden Targets steht deshalb auch weiterhin oben auf unserer Agenda.

Ein weiteres wichtiges strategisches Vorhaben ist die Zentralisierung der Serviceproduktion in Service-Fabriken, die erhebliche Effizienzsteigerungen möglich macht. Dafür wurden zum Oktober 2015 bestehende Abteilungen in zwei neuen Tochtergesellschaften, der DATAGROUP Service Desk GmbH und der DATAGROUP Data Center GmbH, zusammengefasst. Das erleichtert zukünftig beispielsweise die Organisation von Krankheits- und Urlaubsvertretungen, den besonders kostenintensiven Rund-um-die-Uhr-Betrieb und die Abeckung von Lastspitzen.

Die Zentralisierung der Serviceproduktion in den Bereichen Service Desk und Data Center bringt uns besonders große Skalen- und Qualitätsvorteile. Andere CORBOX IT-Services werden auch weiterhin dezentral erbracht. Unser strategisches Ziel ist eine optimale Kombination von zentraler und lokaler Produktion. Dadurch werden wir noch effizienter und bleiben gleichzeitig nahe an unseren Kunden.

Wir sind sehr stolz darauf, dass uns immer mehr international agierende Mittelständler den Betrieb bestimmter IT-Bereiche oder ihrer gesamten Unternehmens-IT anvertrauen. Denn Unternehmen sind heute darauf angewiesen, dass ihre IT gelingsicher und leistungsfähig funktioniert. Je größer die Unternehmen werden, denen wir unsere Services anbieten, umso wichtiger wird aber auch ein internationales Erscheinungsbild. Im Zuge unserer Wachstumsstrategie DATAGROUP 2020 haben wir deshalb die Umwandlung der DATAGROUP AG in eine Europäische Aktiengesellschaft eingeleitet. Wir sind überzeugt, dass wir dadurch noch attraktiver für große, international tätige Mittelständler werden und so unseren Wachstumskurs weiter vorantreiben können.

Von links nach rechts: Dirk Peters, COO der DATAGROUP AG Max H.-H. Schaber, CEO der DATAGROUP AG

Die Wandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft wird zusätzlich durch die Aufnahme englischsprachiger Kapitalmarktkommunikation flankiert. Wir versprechen uns davon auch größere Aufmerksamkeit bei internationalen Investoren. Der Fokus der operativen Geschäftstätigkeit von DATAGROUP wird weiterhin auf dem deutschen Markt liegen. Der Aufbau eigener ausländischer Servicestandorte ist nicht geplant. Internationale Aktivitäten unserer Kunden betreuen wir bereits heute im Rahmen unserer Follow-the-Customer-Strategie von Deutschland aus.

Die vielen Vertriebserfolge der vergangenen Monate belegen, dass unsere Strategie stimmt. Wir betreiben heute für so viele Kunden wie niemals zuvor die gesamte IT oder Teile davon. Und die Nachfrage von mittleren und großen Unternehmen nach professionellen, ISO-zertifizierten IT-Services nimmt weiter zu. DATAGROUP ist und bleibt ein agiles Unternehmen: Wir entwickeln uns ständig weiter, um die Anforderungen unserer Kunden optimal zu bedienen und die Chancen des Marktes aktiv für uns zu nutzen. Durch unsere Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020 stellen wir sicher, dass dabei alle Mitarbeiter der DATAGROUP-Familie an einem Strang ziehen und wir unsere Ziele erreichen.

Am hervorragenden Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 / 2015 wollen wir natürlich auch unsere Aktionäre beteiligen. Die Verwaltung wird der Hauptversammlung deshalb in diesem Jahr die Anhebung der Dividende vorschlagen. Unseren Aktionären, Kunden und Lieferanten danken wir herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitern, die auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wesentlich zum Erfolg von DATAGROUP beigetragen haben.

sehr geehrte aktionärinnen und aktionäre,

im Berichtszeitraum (01.10.2014 bis 30.09.2015) kam der Aufsichtsrat zu insgesamt vier Präsenz-Sitzungen zusammen (20.01.2015, 12.03.2015, 11.06.2015 und 21.09.2015).

Der Aufsichtsrat hat sich auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig schriftlich und mündlich vom Vorstand – insbesondere über den aktuellen Geschäftsverlauf in Relation zum vom Aufsichtsrat verabschiedeten Budget – berichten lassen und den Vorstand beratend begleitet. In allen Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat eingebunden und stets umfassend informiert.

Geschäfte, die nach Satzung und Geschäftsordnung zustimmungspflichtig sind, wurden beraten und vom Aufsichtsrat genehmigt. Dies betraf in diesem Geschäftsjahr in erster Linie die Übernahme der Assets aus der Vega Deutschland GmbH.

Es wurden keine Ausschüsse gebildet.

Der Aufsichtsrat ließ sich regelmäßig durch die Berichte des Risikomanagementsystems führen. Existenzbedrohende Risiken lagen nach gemeinsamer Einschätzung von Vorstand und Aufsichtsrat zu keinem Zeitpunkt vor.

Der Jahresabschluss der DATAGROUP AG, der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der DATAGROUP AG sowie der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen der DATAGROUP AG sind durch die zur Abschlussprüfung gewählte und beauftragte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft BANSBACH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Gänsheidestr. 67-74, 70184 Stuttgart, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Jahres- und Konzernabschluss mit Konzernlagebericht sowie der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gingen den Aufsichtsratsmitgliedern im Vorfeld zu.

Der Aufsichtsrat hat die Feststellungen der Wirtschaftsprüfer:

"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung des Berichts des Vorstands der DATAGROUP AG, Pliezhausen, über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für den Berichtszeitraum vom 01.10.2014 bis 30.09.2015 bestätigen wir, dass

  1. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die im Zeitpunkt ihrer Vornahme bekannt

    1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
  2. waren, die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war; soweit dies war, ob Nachteile ausgeglichen worden sind.
  3. durch den Vorstand sprechen."

  4. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die

zustimmend zur Kenntnis genommen.

In der Aufsichtsratssitzung vom 27.01.2016, in der der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet hat und für Fragen zur Verfügung stand, hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 30.09.2015 nach ausgiebiger Prüfung gebilligt und damit festgestellt. Ebenso wurde der

Max H.-H. Schaber CEO der DATAGROUP AG

Dirk Peters COO der DATAGROUP AG

Bericht des Aufsichtsrats

Konzernabschluss mit dem Konzernlagebericht zum 30.09.2015 in gleicher Weise geprüft und gebilligt. Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie des Berichts des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat schließt sich mit Beschluss vom 27.01.2016 dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung an.

Dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DATAGROUP AG gilt der aufrichtige Dank und Respekt des Aufsichtsrats für die geleistete, nachhaltig erfolgreiche Arbeit.

Pliezhausen, 27. Januar 2016

Von links nach rechts: Dr. Volkmar Weckesser, Aufsichtsrat; Heinz Hilgert, Vorsitzender des Aufsichtsrats; Karlheinz Eisemann, stv. Aufsichtsratsvorsitzender der DATAGROUP AG

Heinz Hilgert Vorsitzender des Aufsichtsrats

We manage IT

inhalt

  • 08 DatagrouP 2020: mit corboX zur marktführerschaft
  • 11 kundenreferenz: sprint sanierung gmbh
  • 12 corboX: cloud computing made in germany
  • 15 kundenreferenz: ece Projektmanagement g.m.b.h. & co. kg
  • 16 corboX – gelingsichere it, nahe am kunden
  • 20 kundenreferenz: sag gmbh
  • 21 alle it-services aus einer hand: zwei Firmenkäufe stärken den one-stop-shop
  • 24 kundenreferenz: Die onleihe der ekz
  • 25 kundenreferenz: thales Deutschland
  • 26 it-sourcing-berater sind die intermediäre der branche
  • 28 kundenreferenz: stollfuß medien gmbh & co. kg

DATAGROUP 2020: Mit CORBOX zur Marktführerschaft

unsere mission: unternehmen stärken und entlasten

IT ist für Unternehmen heute unverzichtbar. Doch nur in den seltensten Fällen gehört sie zur Kernwertschöpfung unserer Kunden. Damit sie sich wieder ganz auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, machen wir IT für Kunden zu einem zuverlässigen und leistungsfähigen Produktionsmittel. Das ist unsere Mission:

Wir stärken und entlasten Unternehmen durch eine sorgenfreie und menschliche IT-Basis.

Wie? Mit CORBOX! CORBOX ist eine modulare Suite von IT-Services für einen sorgenfreien und gelingsicheren IT-Betrieb. Unternehmen wählen aus 12 kombinierbaren und perfekt kompatiblen Servicefamilien exakt diejenigen aus, die ihr Business optimal unterstützen. Alle CORBOX IT-Services basieren auf standardisierten und beherrschten Prozessen und folgen den Gütekriterien industrieller Produktion. Das gewährleistet eine gleichbleibend hohe Prozessqualität, Servicequalität und Sicherheit.

Zusätzlich verfügen wir über eine hohe Kompetenz bei der Transformation und Optimierung von IT-Landschaften. Wir bieten unseren Kunden gelingsicheren Full-Service-Betrieb und zusätzlich die zukunftsorientierte Weiterentwicklung ihrer IT aus einer Hand: Das macht uns zum One-Stop-Shop.

Wir sind der Partner auf augenhöhe

CORBOX beflügelt unser Geschäft. Im ersten Jahr mit CORBOX haben wir unsere Vertriebsziele auf Anhieb übererfüllt. Viele Kunden im 2nd und 3rd Generation Outsourcing, die bereits über mehrjährige Outsourcing-Erfahrung verfügen, wechseln von ihrem alten Service Provider zu DATAGROUP. Im Geschäftsjahr 2014 / 2015 galt das für rund die Hälfte unserer Neukunden. Diese Vertriebserfolge dokumentieren in besonderer Weise, in welch hoher Qualität wir unsere IT-Services liefern.

Mit über 1.400 Mitarbeitern sind wir ein leistungsfähiges mittelständisches Unternehmen. Trotz unseres starken Wachstums legen wir großen Wert auf persönliche Nähe und Augenhöhe zu unseren Kunden. Dadurch sind wir eine attraktive Alternative zu den internationalen Großkonzernen der Cloud- und Outsourcing-Branche.

Wir pflegen partnerschaftliche und vertrauensbasierte Beziehungen mit den IT-Entscheidern auf Kundenseite und deren Beratern.

Mit der Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020 haben wir 2014 eine weitere Stufe der Unternehmensentwicklung gezündet. Eine inspirierende Vision, klare Ziele sowie ein konkreter Fahrplan, wie wir diese Ziele erreichen – das zeichnet DATAGROUP 2020 aus. Bei der Umsetzung der Zukunftsstrategie liegen wir voll im Plan. Zum Beispiel mit unserem Full-Service-Angebot CORBOX, das den Vertrieb beflügelt. Oder bei den neuen Service-Fabriken, die unsere Serviceproduktion noch besser und effizienter machen. Wir treiben die Unternehmensentwicklung mit voller Kraft voran – und DATAGROUP 2020 ist dabei unser Masterplan.

unsere Vision: agilität und höchste kundenzufriedenheit

Der Markt für IT-Services verändert sich mit hoher Geschwindigkeit – technologisch, organisatorisch und strukturell. Die Chancen, die dieser dynamische Wandel bietet, wollen wir konsequent nutzen. Dafür müssen wir beweglich bleiben und die Zufriedenheit unserer Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Dieser Anspruch kommt in unserer Vision DATAGROUP 2020 zum Ausdruck:

Wir sind der agile IT-Dienstleister mit der höchsten Kundenzufriedenheit.

Agilität war während unserer 33jährigen Geschichte fester Bestandteil unserer Unternehmens-DNA – und das soll auch so bleiben! Deswegen haben wir den Strategieprozess DATAGROUP 2020 angestoßen. Weil wir wissen, dass wir uns immer weiterentwickeln müssen, um erfolgreich zu bleiben und unsere Kunden von uns zu überzeugen.

Data Center
Services
Network
Services
End User
Services
Application
Management
Services
SAP
Services
Printing
Services
Communi
cation +
Collaboration
Services
Big Data
Services
Service
Desk

Kundenreferenz: Sprint Sanierung GmbH

Mit rund 1.200 Mitarbeitern ist die Sprint Sanierung GmbH Deutschlands größter und innovativster Spezialist für die Sanierung von Gebäuden und Inhalt. Die schnelle Hilfe nach Brand-, Wasser- und Unwetterschäden sowie die professionelle Beseitigung der Folgen von Einbruch, Diebstahl und Vandalismus bilden den Kern des Geschäfts. Ein flächendeckendes Netz von 36 Niederlassungen stellt sicher, dass die Leistungen im gesamten Bundesgebiet schnell abrufbar sind.

Was wir für den kunden leisten:

Seit Juli 2015 verantwortet DATAGROUP den Betrieb der zentralen IT-Infrastruktur von Sprint. Dessen Kern bildet bisher ein unternehmenseigenes Rechenzentrum, dessen Betreuung wir übernommen haben. Sprint prüft derzeit, ob 2017 der Umzug des Rechenzentrums durchgeführt werden kann: Dann werden alle Cloud-Dienste direkt aus dem deutschen DATAGROUP Data Center bereitgestellt. So optimiert Sprint zukünftig die Investitions- und Betriebsaufwände für ein eigenes Rechenzentrum und profitiert zugleich von der Effizienz, Verfügbarkeit und Sicherheit der zertifizierten DATAGROUP Data Center Services.

Neben Rechenzentrum und Netzwerken betreiben wir für Sprint die E-Mail-Systeme und liefern Application Management Services, beispielsweise Office 365. Dazu gehört auch die automatisierte Verteilung von Software-Paketen auf die Tablets der Außendienstmitarbeiter. So ist sichergestellt, dass die Sanierungsspezialisten auch im Kundeneinsatz vor Ort auf die benötigten Anwendungen zugreifen können.

Für die 700 IT-Anwender von Sprint ist der DATAGROUP Service Desk der Single Point of Contact: Er steht als kompetente und zuverlässig erreichbare Anlaufstelle bei Fragen und IT-Problemen zur Verfügung und sorgt dafür, dass Störungen schnellstmöglich behoben werden.

DatagrouP ist bei der kundenzufriedenheit unter den top 3

A propos Kundenzufriedenheit: Da sind wir bereits heute in der Spitzengruppe der IT-Outsourcer in Deutschland! Das ist das Ergebnis der IT-Outsourcing-Studie 2015 des renommierten Marktforschungsunternehmens Whitelane. Für die unabhängige Vergleichsstudie wurden insgesamt 22 internationale und mittelständische IT-Dienstleister von ihren Kunden bewertet. DATAGROUP ist erstmals im Ranking berücksichtigt und erreichte auf Anhieb den dritten Platz. Mit einer allgemeinen Kundenzufriedenheit von 80 % liegen wir deutlich über dem Mittelwert von 70 %. Auch bei wichtigen Detailkategorien wie Qualität der Serviceerbringung, Flexibilität und Account Management erzielte DATAGROUP eine weit überdurchschnittliche Kundenzufriedenheit. Wir sind sehr stolz auf dieses hervorragende Ergebnis. Es belegt, dass wir nahe an unseren Kunden sind und die richtigen Antworten auf ihre Fragen geben. Mehr Informationen zur Studie finden Sie auf www.whitelane.com.

unser ziel: marktführerschaft

Bis zum Geschäftsjahr 2020 / 2021 wollen wir zum Marktführer in Deutschland als Outsourcer und Cloud-Anbieter für Unternehmen mit 250 – 5.000 IT-Arbeitsplätzen werden.

Wir schaffen das durch organisches Wachstum bei Neukunden, den systematischen Ausbau von Bestandskunden und weiteres anorganisches Wachstum durch Firmenübernahmen. Das sehr erfolgreiche Geschäftsjahr 2014 / 2015 ist dafür das ideale Sprungbrett. Lesen Sie auf den nächsten Seiten mehr über CORBOX, unsere Kunden und wie wir mit DATAGROUP 2020 die Unternehmensentwicklung vorantreiben.

und das sagt unser kunde:

" In Zusammenarbeit mit DATAGROUP bewältigen wir die Herausforderungen der Digitalisierung schneller und zugleich qualitativ hochwertiger."

Dr.-Ing. Ralf Brüning, Technischer Geschäftsführer, Sprint Sanierung GmbH

Allgemeine Kundenzufriedenheit mit Outsourcing-Verträgen Quelle: Whitelane Research, IT-Outsourcing-Study Germany/Austria 2015

Data Center
Services
Network
Services
End User
Services
Application
Management
Services
SAP
Services
Printing
Services
Communi
cation +
Collaboration
Services
Big Data
Services
Service
Desk

Cloud Computing, das sind zentralisiert erbrachte Betriebs- und Infrastruktur-Dienste, die wir für Geschäftskunden über das Internet bereitstellen. Anstatt teuer eine eigene Hardware- und Software-Infrastruktur aufzubauen und zu unterhalten, beziehen die Unternehmen IT-Services aus der Wolke. Die IT wird virtualisiert, das heißt eine große Computerumgebung wird von vielen Kunden geteilt. So können Leistungen flexibel abgerufen und an den tatsächlichen Bedarf des Unternehmens angepasst werden. Das Risiko von kostspieligen Fehlinvestitionen in ein eigenes Rechenzentrum und spezialisierte Fachkräfte entfällt. Eine verbrauchsabhängige Abrechnung macht die tatsächlichen Kosten der IT transparent und die Aufwände besser planbar.

Gerade der gehobene Mittelstand in Deutschland will und muss die Chancen des Cloud Computings stärker für sich nutzen. Der Branchenverband Bitkom geht deshalb davon aus, dass sich die Umsätze beim Cloud Computing mit Geschäftskunden in Deutschland zwischen 2015 und 2018 von 8,8 Mrd. Euro auf 19,8 Mrd. Euro mehr als verdoppeln.

Cloud Computing ist ein zentrales Zukunftsthema der Unternehmens-IT. Warum? Weil gute Cloud-Lösungen die IT effizienter, sicherer und flexibler machen. Deshalb steigt die Nachfrage nach Cloud Services – vor allem im Mittelstand. Mit CORBOX bietet DATAGROUP ihren Kunden die passenden Cloud-Lösungen für ihre Anforderungen. Mit Erfolg: DATAGROUP erwirtschaftet heute fast 40 % ihres Umsatzes mit Cloud Services – Tendenz stark steigend.

CORBOX: Cloud Computing made in Germany

sichere cloud-lösungen mit corboX

Der größte Hemmschuh sind laut Bitkom Cloud Monitor 2015 Sicherheitsbedenken – insbesondere im Mittelstand. Doch nur weil die Server im eigenen Firmenkeller stehen, sind sie noch lange nicht sicher, weder vor Hardware-Defekten noch vor unbefugtem Zugriff oder ganz profan: vor einem Brand. Echten Rundum-Schutz für das digitale Herz der Unternehmens-IT bietet nur ein professioneller IT-Betrieb, der gewährleistet, dass Daten und Anwendungen sicher und zuverlässig zur Verfügung stehen. Unabhängige Zertifizierungen wie die ISO 20000 für professionelles IT Service Management, die DATAGROUP als einer der ersten Anbieter in Deutschland erhielt, bestätigen die Kompetenz und Prozessqualität des Cloud-Dienstleisters und sind ein wichtiges Orientierungsmerkmal für Kunden.

Mit CORBOX bieten wir Unternehmen eine modulare Komplettlösung, die die Cloud-Anforderungen der Kunden optimal bedient. Basis dafür sind die drei Rechenzentren in Deutschland, aus denen DATAGROUP ausschließlich alle Cloud Services für ihre CORBOX-Kunden erbringt. Sie unterliegen den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien und sind zusätzlich freiwillig nach dem weltweit anerkannten Sicherheitsstandard ISO 27001 zertifiziert.

Interxion setzt auf modernste Sicherheitstechnik, z.B. bei Löschgas-Anlagen (oben) und redundanten Notstromsystemen für einen unterbrechungsfreien Dauerbetrieb (unten). Der Campus bietet direkte Verbindungen zu über 450 Carriern und Internet Service Providern (Mitte). Abbildung linke Seite: Der hochmoderne Interxion-Campus in Frankfurt.

Was wir für den kunden leisten:

DATAGROUP betreut seit 2001 IT-Anwender und IT-Arbeitsplätze der ECE mit Leistungen aus den Bereichen Service Desk und End User Services. Um die IT-Organisation zu vereinfachen und transparenter zu machen, suchte die ECE 2014 nach einem strategischen IT-Partner auf Augenhöhe, der alle IT-Infrastruktur-Services aus einer Hand anbieten kann.

DATAGROUP setzte sich in einer Ausschreibung gegen andere führende IT-Dienstleister durch. Verlässlichkeit, Innovationskraft und die Entwicklung standardisierter Services waren dabei von entscheidender Bedeutung. Wir kümmern uns seither auch um den sicheren und zuverlässigen Betrieb der ECE-Rechenzentren, der lokalen Netzwerke sowie der Kommunikationsplattform innerhalb des international agierenden Unternehmens. Ab April 2016 werden wir außerdem für das Application Management von Finanz- und Businessanwendungen verantwortlich sein. Unser Service Desk ist weiterhin die erste Anlaufstelle für jährlich rund 40.000 IT-Anfragen der Anwender. Insgesamt betreuen wir Stand heute rund 3.300 IT-Arbeitsplätze, 600 Server und zukünftig 27 Applikationen für die ECE.

Die ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG mit Hauptsitz in Hamburg entwickelt, plant, realisiert, vermietet und managt gewerbliche Großimmobilien in den Sparten Shopping, Office, Traffic und Industries. Auf dem Gebiet innerstädtischer Einkaufszentren ist die ECE europäische Marktführerin.

Kundenreferenz: ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co.KG

zukunftsmodell co-location

Um das rasante Wachstum im Bereich Cloud Computing stemmen zu können, setzt DATAGROUP verstärkt auf Co-Location. Das heißt, wir bauen keine eigenen Gebäude für unsere Rechenzentren, sondern mieten für unsere Server einen streng gesicherten Raum in einem hochmodernen Rechenzentrumscampus. Wir kümmern uns nicht um Steine, Klima und Elektrizität, sondern können uns ganz auf den IT-Betrieb des Data Centers konzentrieren.

Co-Location bietet uns eine hochmoderne und hochsichere Umgebung für unsere Rechenzentren sowie die Möglichkeit, flexibel und nahezu beliebig skalierbar mit den Anforderungen unserer Kunden zu wachsen. Eines unserer Data Center ist auf dem Frankfurter Rechenzentrumscampus von Interxion untergebracht, einem führenden Co-Location-Anbieter in Europa. Der Frankfurter Campus verfügt über eine perfekte Anbindung an die Datenautobahn: Er beherbergt den weltgrößten Internetknoten DE-CIX und liegt direkt an der Nahtstelle der beiden wichtig sten Datenleitungen Europas.

"Zusätzlich bauen wir derzeit ein weiteres Data Center im Großraum Frankfurt auf, um die stark wachsende Nachfrage nach hochverfügbaren und ausfallsicheren Cloud-Lösungen optimal zu bedienen", sagt Torsten Langer, Geschäftsführer der DATAGROUP Data Center GmbH. "Die beiden Frankfurter Standorte sind etwa 10 Kilometer voneinander entfernt. Das Besondere daran ist, dass durch eine direkte Glasfaserverbindung alle Daten zwischen ihnen zukünftig in Echtzeit gespiegelt werden. Inhalte und Daten sind also vollständig synchron. Selbst im schlimmsten Fall, dem Totalausfall eines Rechenzentrums, kann der IT-Betrieb durch diese Georedundanz ohne jede Unterbrechung fortgesetzt werden." Auch dieses neue Data Center ist in einer Co-Location-Umgebung angesiedelt. Anstatt Kapital in Gebäuden, Löschsystemen und Kühlanlagen zu binden, können wir durch Co-Location unsere Investitionen ganz auf die eigentliche IT-Infrastruktur und qualifizierte IT-Spezialisten konzentrieren.

Cloud Computing gehört zu den strategischen Kerngeschäftsfeldern von DATAGROUP. Dieser unternehmerische Fokus zahlt sich aus: Zentralisiert erbrachte Data Center Services ermöglichen eine bessere Auslastung von Mitarbeitern und technischen Ressourcen. Skaleneffekte und Effizienzvorteile sorgen für hohe Margen im Cloud-Geschäft. Gleichzeitig basiert das Geschäft in der Regel auf langfristigen Verträgen, so dass der Anteil der wiederkehrenden Erträge am Umsatz und damit die wirtschaftliche Planbarkeit und Stabilität steigt.

Torsten Langer, Geschäftsführer DATAGROUP Data Center GmbH

Data Center Network End User
Services Services Services
Application
Management
Services
SAP
Services
Printing
Services
Communi
cation +
Collaboration
Services
Big Data
Services
Service
Desk
Security Monitoring Continuity
Services Services Services

und das sagt unser kunde:

"Die Anforderungen, Projekte aus dem Fachbereich und der IT zu unterstützen, werden höher, Prozesse werden komplexer, und die für die Fachbereiche akzeptablen Wartezeiten werden kürzer. Die Bündelung von Leistungen beim Dienstleister gibt uns mehr Zeit, Projekte, Veränderungen, Verbesserungen und neue Anforderungen für die Fachbereiche umzusetzen. Mit DATAGROUP haben wir einen verantwortungsvollen Partner gefunden, der uns dabei den Rücken freihält."

Ingo Fiß, Head of Department IT Operations, ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG

Dr. Tobias Hüttner, Chief Information Officer DATAGROUP AG

Die Zertifizierungsstelle der TÜV SÜD Management Service GmbH

bescheinigt, dass das Unternehmen

DATAGROUP AG Bereich IT Services Wilhelm-Schickard-Straße 7 72124 Pliezhausen

Deutschland

einschließlich der Standorte gemäß Anlage

ein Managementsystem für IT-Services eingeführt hat und anwendet.

Das Service Management System, das die Erbringung aller im Servicekatalog enthaltenen Services für alle Kunden des Bereiches IT Services der DATAGROUP AG unterstützt.

Durch ein Audit, Bericht-Nr. 70793815, wurde der Nachweis erbracht, dass die Forderungen der

ISO/IEC 20000-1:2011

erfüllt sind. Dieses Zertifikat ist gültig vom 2015-09-29 bis 2018-09-25. Zertifikat-Registrier-Nr.: 12 410 44148 TMS.

Product Compliance Management München, 2015-09-29

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Das Besondere an CORBOX? Wir produktivieren Dienstleistungen! Mit CORBOX werden IT-Services zu Produkten mit genau definierten Qualitätsmerkmalen, die Kunden aus einem Katalog auswählen können. Service Level Agreements garantieren maximale Leistungs- und Kostentransparenz. Möglich wird dies durch einen hohen Grad an Standardisierung und ein konsequentes Prozessdesign. Wir produzieren IT-Dienstleistungen nicht in aufwändiger und fehleranfälliger manufakturhafter Einzelproduktion, sondern nach industriellen Maßstäben. Alle CORBOX-Services basieren auf beherrschten und transparenten Prozessen und einer gelebten, kontinuierlichen Verbesserungskultur.

Unser Qualitätsmanagementsystem, das DATAGROUP IT Service Management, definiert präzise, wie und in welcher Form CORBOX-Services erbracht werden. IT-Services entstehen durch die Kombination aus Einzelleistungen von Menschen, Prozessen und Technologien mit dem Ziel, definierte Anforderungen zu erfüllen. All diese Einzelleistungen sind detailliert für jeden Service im DATAGROUP Servicekatalog beschrieben. Das garantiert die gleichbleibend hohe Güte und Sicherheit sämtlicher Dienstleistungen.

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IT muss keine Wunder wirken. Aber sie muss ihren Job machen. Jeden Tag. Zu 100 Prozent. Wie eine Maschine. Genau dafür steht CORBOX: Gelingsicherheit und Sorgenfreiheit. Wie das funktioniert? Mit hochstandardisierten Prozessen und einem modularen Baukastenprinzip. Und durch eine optimale Kombination aus lokaler und zentraler Produktion bleiben wir gleichzeitig nahe an unseren Kunden.

CORBOX – Gelingsichere IT, nahe am Kunden

Daniel Schmidt, Geschäftsführer DATAGROUP Service Desk GmbH

Professionelles it service management ist teil unserer Dna

IT Service Management bei DATAGROUP orientiert sich an den Best Practices der IT Infrastructure Library (ITIL©) und ist seit 2012 nach ISO 20000 zertifiziert, der höchstmöglichen Norm für professionelles IT Service Management. Für den Kunden ist entscheidend, dass ein komplexes IT-Service-Managementsystem nicht nur auf dem Papier besteht, sondern dem Dienstleister "in Fleisch und Blut" übergegangen ist. Nur dann ist gewährleistet, dass die Leistungsversprechen eingehalten werden und einen echten Mehrwert für den Kunden schaffen.

Wir sind deshalb sehr stolz, dass wir im Sommer 2015 den alle drei Jahre erforderlichen Re-Zertifzierungsprozess für die ISO 20000 erfolgreich absolviert haben. IT Service Management ist fest in unserer DNA verankert – und das zeigt sich an der hohen Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit unserer Services.

corboX – der modulare baukasten für it-outsourcing

Egal, ob Unternehmen bestimmte Leistungen wie den Service Desk oder den Betrieb des Rechenzentrums auslagern möchten oder ob es um ein Full-Outsourcing des gesamten IT-Betriebs geht – entscheidend für dessen Qualität ist die Kompatibilität der verschiedenen Leistungen. Die Teile der IT müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. Das betrifft zum Beispiel die Verfügbarkeit der einzelnen Services oder deren Sicherheitsniveau. Beide Aspekte müssen über alle Leistungsbereiche hinweg konsistent ausgestaltet werden – sonst verhält es sich mit der Sicherheit und Zuverlässigkeit der IT wie mit einer Kette, die an ihrem schwächsten Glied reißt.

Mit CORBOX bieten wir unseren Kunden ein modulares Baukastenprinzip für standardisierte Services, das dieser Herausforderung Rechnung trägt. Es garantiert durch aufeinander abgestimmte Service-Level-Pakete klar definierte Schnittstellen und Prozesse und das perfekte Zusammenspiel der verschiedenen IT-Services – vom Service Desk über das Applikationsmanagement bis hin zur leistungsfähigen Cloud-Lösung. So können Services nach dem individuellen Bedarf kombiniert und zuverlässig um zusätzliche Leistungsbestandteile erweitert werden.

lokale unD zentrale ProDuktion sinD oPtimal kombiniert

strategische Weichenstellung: aufbau der neuen service-Fabriken

Hochstandardisierte Prozesse und Services sind eine Seite der Erfolgsmedaille – Nähe zu unseren Kunden die andere. Eine optimale Kombination von lokaler und zentraler Produktion ist deshalb eines der wichtigsten Ziele der Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020. Denn darin liegt der Schlüssel für eine höhere Qualität und Wirtschaftlichkeit der Serviceproduktion. Und das ist gut: für unsere Kunden und für uns! Mit zwei neuen Service-Fabriken treiben wir unsere Servicequalität und zugleich die strategische Weiterentwicklung des DATAGROUP-Konzerns voran.

In den beiden Gesellschaften DATAGROUP Service Desk GmbH und DATAGROUP Data Center GmbH wurden zu diesem Zweck bestehende Einheiten zusammengefasst. Diese Zentralisierung unter jeweils einer gemeinsamen Leitung schafft Skalen- und Qualitätsvorteile. Sie erleichtert beispielsweise die Organisation von Krankheits- und Urlaubsvertretungen, den besonders kostenintensiven Rund-um-die-Uhr-Betrieb und die Abdeckung von Lastspitzen. Die Service-Fabriken erzielen dadurch geringere Produktionskosten als dies bei der bisherigen, dezentralen Organisation der Fall war. Die Zusammenlegung erfolgt dank modernster technischer Lösungen virtuell, d.h. die beteiligten Mitarbeiter müssen nicht umziehen, sondern können an ihren bisherigen Standorten weiterarbeiten.

Die lokalen DATAGROUP-Gesellschaften produzieren weiterhin wesentliche CORBOX-Leistungen, wie End User Services oder Printing Services, und sie sind dabei verantwortlicher Ansprechpartner des Kunden für das Gesamtprojekt. Für alle Leistungen in den Bereichen Service Desk und Data Center können sie auf die DATAGROUP Service-Fabriken zurückgreifen. Dadurch steigern wir unsere Effizienz und bleiben dennoch nahe an unseren Kunden.

Christian Sauter, Vorstand Excelsis Business Technology AG

Was wir für den kunden leisten:

IT ist ein wichtiges Produktionsmittel für den Geschäftsbetrieb der SAG. Um den IT-Betrieb zuverlässig, flexibel, wirtschaftlich und in hoher Qualität sicherzustellen, schrieb SAG wesentliche Leistungsbereiche neu aus und entschied sich nach intensiver Marktsondierung für DATAGROUP als neuen IT-Provider für den Service Desk.

Der DATAGROUP Service Desk ist seit 2015 die zentrale Anlaufstelle für alle IT-Anfragen in der SAG-Gruppe – und zwar im 24 x 7-Betrieb: rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Weil wir an unseren Standorten in Deutschland ausschließlich qualifizierte IT-Fachkräfte einsetzen, können unsere Mitarbeiter viele der eingehenden Fragen und Probleme sofort bearbeiten und lösen. Hohe Direktlösungsquoten bei Störungen bedeuten für die SAG eine unmittelbare Entlastung der internen und externen IT-Spezialisten in den nachgelagerten Service-Einheiten. Falls eine Sofortlösung nicht möglich ist und interne bzw. externe Spezialisten hinzugezogen werden müssen, überwacht der Service Desk den vollständigen Entstörprozess, eskaliert bei Verzögerungen und informiert die Anwender über den Status der Bearbeitung.

SAG ist der führende Partner für die energietechnische Infrastruktur von Versorgungsund Industrieunternehmen. Mit etwa 8.000 Mitarbeitern bietet SAG herstellerunabhängige Services und Systeme für die Energieerzeugung sowie die Übertragung und Verteilung in Strom-, Gas- und Wassernetzen. Die SAG ist in Deutschland flächendeckend mit über 100 Standorten sowie in Frankreich, Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei mit Tochtergesellschaften präsent.

Kundenreferenz: SAG GmbH

Data Center Network End User
Services Services Services
Application
Management
Services
SAP
Services
Printing
Services
Communi
cation +
Collaboration
Services
Big Data
Services
Service
Desk
Security Monitoring Continuity
Services Services Services

und das sagt unser kunde:

"Der Service Desk ist für die Anwender der Single Point of Contact bei Incidents und Service Requests. In dieser Funktion ist er nicht nur das Aushängeschild der Unternehmens-IT, sondern beeinflusst entscheidend die Qualität der Serviceprozesse. Mit DATAGROUP haben wir den richtigen Partner für diese wichtige Aufgabe gefunden."

andreas klenz, Partner manager, sag gmbh

spezialisten für mobile solutions: excelsis business technology

Mit Smartphones, Tablets und Co. ist die IT mobil geworden – mit weitreichenden Folgen für das Wirtschafts- und Arbeitsleben. Unternehmen stellen sich die Frage: Wie können sie vom Megatrend Mobility profitieren? Welche Chancen bieten mobile Services und Apps, um Kunden zu gewinnen, Geschäftsprozesse zu optimieren oder flexibles Arbeiten zu ermöglichen?

DATAGROUP ist ein One-Stop-Shop: Wir bieten Unternehmen neben einem gelingsicheren IT-Betrieb auch zukunftsorientierte Beratung und maßgeschneiderte Software-Lösungen aus einer Hand. Dieses umfassende Leistungsangebot ist ein Wettbewerbsvorteil für DATAGROUP. Und es eröffnet uns attraktive Cross-Selling-Chancen. Mit der Übernahme von Excelsis und dem Asset Deal Vega Deutschland hat DATAGROUP im Geschäftsjahr 2014 / 2015 erfolgreich und nachhaltig das Geschäft mit hochwertigen Solutions- und Consulting-Leistungen gestärkt.

Alle IT-Services aus einer Hand: Zwei Firmenkäufe stärken den One-Stop-Shop

Seit der Übernahme des High-end-Lösungsanbieters Excelsis im Oktober 2014 kann DATAGROUP die passenden Antworten auf diese Fragen geben. Die Spezialisten für Mobile Solutions entwickeln, warten und betreiben intuitiv bedienbare Apps und Websites für B2B- und B2C-Unternehmen. Zu ihren Kunden zählen neben Mittelständlern auch einige der größten Konzerne Deutschlands.

strategischer Partner für alle it-belange

Excelsis passt mit ihrem Zukunftsthema Mobility perfekt zu DATAGROUP. Immer mehr IT-Betriebs-Kunden von DATAGROUP lassen sich von den mobilen Lösungen der Excelsis überzeugen. Und das Cross-Selling funktioniert auch umgekehrt, denn unter den Solutions-Kunden der Excelsis gewinnen wir zunehmend auch Kunden für CORBOX. Das sorgt nicht nur für zusätzlichen Umsatz, sondern stärkt darüber hinaus die Kundenbindung. Denn als One-Stop-Shop können wir unsere Kunden umfassend mit Lösungen beim Betrieb und der Weiterentwicklung ihrer IT in allen relevanten Bereichen beraten und tatkräftig unterstützen. Das macht uns zum strategischen Partner unserer Kunden und eröffnet immer wieder neue Cross-Selling-Chancen.

Die eingliederung eröffnet neue Wachstumschancen

Als Teil von DATAGROUP eröffnen sich neue Wachstumsmöglichkeiten und Synergiepotenziale für Excelsis – die aktiv genutzt werden, zum Beispiel in der Personalgewinnung. Da der Fachkräftemarkt für die heiß umworbenen Mobile-Solutions-Spezialisten am Firmensitz Stuttgart begrenzt ist, hat Excelsis einen neuen Entwicklungsstandort in Hamburg aufgebaut. Dort nutzt sie die vorhandene Infrastruktur der DATAGROUP Hamburg mit. Durch die Dependance in der Hansestadt konnte Excelsis bereits mehrere neue Mitarbeiter gewinnen.

Der nächste wichtige Schritt ist die Umfirmierung in DATAGROUP Mobile Solutions im Frühjahr 2016 – damit die Kompetenz als One-Stop-Shop auch nach außen noch besser sichtbar wird.

Erfolgreiche Kundenanwendung von Excelsis

DatagrouP Vega bringt experten-know-how und neue kunden

Neben Excelsis haben wir im Geschäftsjahr 2014 / 2015 eine zweite neue Tochtergesellschaft hinzugewonnen. Im Wege eines Asset-Deals wurden Mitarbeiter und Kundenbeziehungen des Software- und Beratungsunternehmens Vega Deutschland übernommen und in die neue DATAGROUP Vega überführt. Mit dem Deal konnten wir uns Fachkräfte mit stark nachgefragtem Know-how sowie attraktive Kundenbeziehungen sichern. Sie ergänzen das vorhandene Geschäft mit hochwertigen Solutions- und Consulting-Dienstleistungen optimal. Insbesondere in der Finanzindustrie und bei öffentlichen Auftraggebern hat Vega eine ausgewiesene Branchenkompetenz. Komplementäre Kompetenzen und Branchenerfahrungen machten auch bei Vega binnen weniger Monate erste Cross-Selling-Erfolge möglich.

mit akquisitionen weiter wachsen

Anorganisches Wachstum durch Firmenkäufe ist neben organischem Wachstum bei Neukunden und Bestandskunden eine zentrale Wachstumssäule und fester Bestandteil der Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020. Mit 17 Akquisitionen seit dem Börsengang gehört DATAGROUP zu den aktivsten Konsolidierern im deutschen IT-Markt – und verfügt über die nötige Erfahrung, um Unternehmen erfolgreich einzugliedern.

Dr. Sabine Laukemann, Geschäftsführerin DATAGROUP Vega GmbH

Kundenreferenz: Thales Deutschland

Was wir für den kunden leisten:

DATAGROUP leistet bereits seit zehn Jahren umfassende IT-Betreuung für Thales Deutschland und berät das Unte rnehmen bei der Weiterentwicklung seiner IT. Im Sommer 2015 wurde der Vertrag vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert. Mit dem langfristigen Ausbau der erfolgreichen Zusammenarbeit zielt Thales darauf ab, seine Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Zudem soll DATAGROUP zukünftig stärker als strategischer Partner für den IT-Bereich in die Geschäftsentwicklung eingebunden werden.

DATAGROUP ist bis 2020 für den IT-Betrieb der deutschen Thales-Standorte verantwortlich. Zum Leistungsumfang gehören sowohl die umfassende Betreuung der IT-Anwender und IT-Arbeitsplätze durch den Service Desk sowie den Onsite-Support vor Ort als auch der Betrieb der zentralen IT-Infrastrukturen, also von Rechenzentren und Netzwerken. Zudem sorgen wir dafür, dass Standard- und Fachanwendungen stabil und performant zur Verfügung stehen. Wir kümmern uns um den SAP-Basisbetrieb mit 2.500 SAP-Usern und betreiben 23 SAP-Systeme in unserem Data Center. Durch kontinuierliches Monitoring und laufende Betriebsoptimierung erreichen wir maximale Zuverlässigkeit und entlasten die internen IT-Spezialisten von Thales Deutschland, die sich dadurch ganz auf strategische und business-bezogene Aufgaben konzentrieren können.

Thales Deutschland mit Sitz in Ditzingen ist die drittgrößte Landesorganisation im Thales-Konzern und hat rund 3.400 Beschäftigte an acht Standorten mit eigener Produktion und Entwicklung. Das dynamische Technologie- und Wettbewerbsumfeld des Unternehmens stellt hohe Ansprüche an die Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Zukunftssicherheit der IT.

Data Center
Services
Network
Services
End User
Services
Application
Management
Services
SAP
Services
Printing
Services
Communi
cation +
Collaboration
Services
Big Data
Services
Service
Desk

und das sagt unser kunde:

"DATAGROUP hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir in den letzten zwei Jahren die IT-Kosten bei gleichzeitiger Verbesserung des Services senken konnten. Die Zusammenarbeit mit DATAGROUP ist für mich ein sehr wichtiges Asset."

Till Rausch, Chief Information Officer (CIO), Thales Deutschland

Kundenreferenz: Die Onleihe der ekz

Die ekz.bibliotheksservice GmbH ist ein langjähriger Kunde von DATAGROUP. Als führender Bibliothekseinrichter und Komplettanbieter im deutschsprachigen Raum ist das Unternehmen Mitgestalter und Innovationskraft der Branche. Ausstattung, Medien, Fortbildung und Beratung – die ekz bietet alles aus einer Hand.

Bei der Neuentwicklung ihrer Onleihe-Plattform setzt die ekz nun auch auf eine Lösung von Excelsis. Die Onleihe ist die führende digitale Ausleihplattform für eBooks, eAudios, eVideos, ePapers, eMagazines und eMusic in Deutschland und wird von mehr als 2.600 Bibliotheken genutzt. Bibliothekskunden können damit digitale Medien ausleihen und herunterladen. Excelsis entwickelt im Rahmen des Projekts das neue Onleihe-Backend, das Frontend für den E-Ink Reader Tolino, mobile Apps für Android, iOS und Windows sowie das Web-Portal.

und das sagt unser kunde:

"Excelsis hat sich in einer umfassenden Ausschreibung für dieses innovative Projekt mit dem besten Angebot durchgesetzt. Für unsere Entscheidung waren besonders die ausgewiesene Expertise auf den Gebieten User Interface Design sowie Entwicklung von mobilen Lösungen ausschlaggebend."

René Hirsch, Leiter IT, ekz.bibliotheksservice GmbH

Frank Wolf, Vorstand Excelsis Business Technology AG

Das ist Voraussetzung für einen zielgerichteten Auswahlprozess und im Anschluss eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit. Das Ergebnis: Unsere Erfolgschancen in beratergeführten Ausschreibungen steigen deutlich, und unser Vertrieb wird effizienter.

Um die Kontakte mit den Beratern zu vertiefen, setzen wir zum Beispiel auf eine neue Veranstaltungsreihe von Informations- und Networking-Events – mit sehr positiver Resonanz und reger Beteiligung von Sourcing-Beratern. Ein weiterer Baustein unserer Kommunikationsstrategie: Wir bieten den exklusiven Zugang zu relevanten Marktinformationen, die vor allem für die Berater, aber auch für CIOs in Kundenunternehmen relevant sind. 2015 haben wir deshalb zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Lünendonk die zweite Marktanalyse über IT-Sourcing-Beratung in Deutschland herausgegeben.

Dynamisches Wachstum bei it-sourcing-beratung

Die Studienergebnisse belegen die hohe Dynamik auf dem Markt für IT-Sourcing-Beratung. Die Beratungsunternehmen verzeichneten im letzten Jahr zweistellige Wachstumsraten bei den Auftragseingängen. Dass das keine Schönfärberei ist, unterstreichen die Aussagen von über 100 CIOs aus Kundenunternehmen, die ebenfalls befragt wurden. Über die Hälfte von ihnen arbeitet bereits heute mit Sourcing-Beratern zusammen. Und fast alle wollen die Zusammenarbeit in Zukunft weiter ausbauen. Die optimistischen Zukunftserwartungen der Berater-Branche sind also vollkommen berechtigt.

Der gehobene mittelstand als Wachstumstreiber

Als Wachstumstreiber entwickelt sich dabei immer stärker unsere Kernzielgruppe, der gehobene Mittelstand. Hier wächst nicht nur die Nachfrage nach Outsourcing-Dienstleistungen besonders stark, sondern auch der Bedarf an kompetenter Beratung bei der Auswahl eines geeigneten Providers. CIOs, die in der Vergangenheit noch keine oder schlechte Erfahrungen mit Outsourcing gemacht haben, greifen dabei verständlicherweise lieber auf das Know-how spezialisierter Berater zurück.

Die Studie "Der Markt für IT-Sourcing-Beratung in Deutschland 2015" können Sie kostenlos von unserer Internetseite www.datagroup.de herunterladen.

IT-Sourcing-Berater sind die Intermediäre der Branche

Partnerschaftliche und vertrauensbasierte Beziehungen zu den Beratern der CIOs und IT-Entscheider aufzubauen – das ist ein zentrales Ziel der Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020. Denn die Berater sind einflussreiche Multiplikatoren im Markt. Immer mehr Unternehmen greifen auf ihre Dienste zurück, wenn es um die externe Vergabe von IT-Services geht. Davon profitieren auch wir als Anbieter.

sourcing-berater machen unternehmen reif fürs outsourcing

Wie WerDen sich ihre ausgaben FÜr eXterne it-sourcing-beratung 2016 entWickeln? Anstieg > 5 % unverändert Verringerung 0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % 78 % der CIOs planen 2016 Mehrausgaben für IT-Sourcing-Beratung 27 % 51 % 10 % 12 %

Die Berater haben neben fachlichem und methodischem Know-how einen guten Marktüberblick. Sie können also sehr gut einschätzen, welcher Dienstleister zum Kunden passt und zur Teilnahme an einer Ausschreibung eingeladen werden sollte. Diese Vorauswahl spart nicht nur dem Kunden unnötigen Aufwand, sondern auch uns. So können wir uns gezielter auf Ausschreibungen konzentrieren, die den größten Erfolg versprechen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Berater ihre Kunden reif fürs Outsourcing machen. Dazu gehört zum Beispiel die Definition klarer Leistungsanforderungen sowie der Aufbau geeigneter Strukturen und Steuerungsprozesse.

IT-Sourcing-Berater werden als Mittler zwischen Kunden und Dienstleistern immer wichtiger. Sie machen Unternehmen reif fürs Outsourcing und unterstützen sie bei der Auswahl und Steuerung eines geeigneten Dienstleisters. Mit innovativen Themen und Veranstaltungen positioniert sich DATAGROUP erfolgreich bei dieser strategisch wichtigen Zielgruppe als führender IT-Outsourcer und Cloud-Dienstleister.

Helge Viehof, Geschäftsführer DATAGROUP BGS GmbH

29

Konzernlagebericht

inhalt

  • 30 konzern-Überblick
  • 34 rahmenbedingungen
  • 36 ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des DatagrouP-konzerns
  • 41 aktie
  • 43 risiko- und chancenbericht
  • 49 nachtragsbericht
  • 50 Prognosebericht
  • 51 unternehmensintern eingesetztes steuerungssystem
  • 52 sonstige angaben

Kundenreferenz: Stollfuß Medien GmbH & Co. KG

Was wir für den kunden leisten:

Mehr als 5.000 Kanzleien und Unternehmenskunden in Deutschland setzen auf Stotax-Lösungen. Das Unternehmen entschied sich bereits im Jahr 2007, seine Software auch als Online-Service anzubieten. Mit dieser Lösung wird die Software nicht mehr lokal auf den Endgeräten installiert, sondern auf einer zentralen Serverfarm betrieben. Die Anwender können mit der gewohnten Benutzeroberfläche arbeiten, während die Programme im Rechenzentrum ausgeführt werden. Großen Wert legte Stollfuß Medien darauf, dass die gewonnene Freiheit nicht zu Lasten der Sicherheit geht. Anwendungen und Daten liegen stets im rundum geschützten und ausfallsicheren Rechenzentrum von DATAGROUP.

Darüber hinaus bietet der DATAGROUP Service Desk seit vielen Jahren durch umfassende Kenntnis der Software hoch qualifizierten und zuverlässigen technischen Support für alle Stotax-Kunden. Das Service Desk Team von DATAGROUP durchlief hierfür eine Reihe von fachlichen und technischen Trainingsprogrammen und erhält bei Software-Änderungen die passenden Schulungen.

Die Stollfuß Medien GmbH & Co. KG ist einer der führenden Anbieter von Software für Steuerberater, Unternehmenssteuerabteilungen und die gewerbliche Wirtschaft. Unter der Marke Stotax vertreibt das Unternehmen eine Software-Komplettlösung, die alle wesentlichen Arbeitsprozesse im Rechnungswesen, Personalwesen, Jahresabschluss, Steuern und Kanzleimanagement abdeckt. Durch die intelligente Vernetzung der leistungsstarken Software zum Online-Fachportal Stotax-First erhält man täglich aktualisierte Fachinformationen für das gesamte Steuerrecht.

und das sagt unser kunde:

"Die langjährige Zusammenarbeit mit DATAGROUP hat sich bewährt. Wir, das heißt Stollfuß Medien und unsere Kunden können uns durch die Unterstützung von DATAGROUP besser auf das Kerngeschäft konzentrieren."

Dieter Baur, IT Leiter, Stollfuß Medien

1. Konzern-Überblick

organisatorische und rechtliche struktur des DatagrouP-konzerns

Die DATAGROUP AG ist die Dachgesellschaft des bundesweit tätigen IT-Dienstleisters DATAGROUP. Zur DATAGROUP AG gehören im Wesentlichen die Beteiligungen, die in der nachfolgenden Grafik dargestellt sind.

Unter dem Dach der DATAGROUP AG sind die operativen Tochtergesellschaften in zwei Segmenten angeordnet. Diese Segmente folgen dem Leistungsportfolio,

Aktuell ist DATAGROUP an 16 Standorten in Deutschland vertreten.

DATAGROUP-Konzern (Stand: 31.10.2015)

das die jeweiligen Gesellschaften schwerpunktmäßig erbringen. Die beiden Tochtergesellschaften DATAGROUP Service Desk GmbH und DATAGROUP Data Center GmbH sind spezialisierte Service-Fabriken. Sie treten nicht selbst am Markt auf, sondern erbringen als interne Kompetenz- und Leistungszentren im DATAGROUP-Konzern Services für die Unternehmens-Kunden der übrigen DATAGROUP-Tochtergesellschaften.

DATAGROUP AG, Pliezhausen
Segment "Services" Segment "Solutions und Consulting"
DATAGROUP Bremen DATAGROUP BGS
DATAGROUP Hamburg DATAGROUP Business Solutions
DATAGROUP Köln DATAGROUP Consulting
DATAGROUP Ludwigsburg DATAGROUP IT Solutions
DATAGROUP Offenburg DATAGROUP Vega
DATAGROUP Stuttgart Excelsis Business Technology
"Service-Fabriken"
DATAGROUP Data Center DATAGROUP Service Desk

Rechnungswesen und Personalwesen für den Hauptaktionär HHS Beteiligungsgesellschaft mbH und dessen Tochtergesellschaften.

Seit dem Börsengang 2006 erwarb die DATAGROUP AG 17 Unternehmen bzw. Unternehmensteile. Die Akquisitionsstrategie fokussiert sich vor allem auf IT-Services-

Innerhalb des DATAGROUP-Konzerns übernimmt die DATAGROUP AG die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen. Sie erbringt zentrale Dienste wie das Rechnungswesen, das Personalwesen und die zentralen IT-Services für die Konzerngesellschaften. Außerdem übernimmt die DATAGROUP AG Dienstleistungen in den Bereichen

Dieter Braun, Geschäftsführer DATAGROUP Ludwigsburg GmbH

Bandbreite an Rechenzentrums- und Cloud-Dienstleistungen. Auch das Management von Business-Applikationen sowie von SAP-Systemen gehört zum Leistungsumfang von CORBOX. DATAGROUP bietet Unternehmen mit CORBOX alle benötigten Leistungen für den IT-Betrieb aus einer Hand. Kunden wählen aus 12 kombinierbaren und perfekt kompatiblen CORBOX-Servicefamilien exakt diejenigen aus, die ihr Business optimal unterstützen. Definierte Service Level Agreements garantieren dabei maximale Leistungs- und Kostentransparenz. Die Sicherheit aller zentralisierten CORBOX-Services gewährleisten ISO 27001-zertifizierte DATAGROUP Data Center in Deutschland. Kontinuierliches Monitoring von Performance, Kapazitäten und Sicherheitsstatus gewährleistet die optimale Verfügbarkeit der Services.

Seit September 2012 ist DATAGROUP ISO 20000-zertifiziert – das ist die höchstmögliche ISO-Zertifizierung für professionelles IT Service Management. DATAGROUP hat sich dem aufwändigen Prüfverfahren unterzogen, um ihre IT-Services nach industriellen Maßstäben zu gestalten und beständig zu verbessern. CORBOX-Kunden profitieren von der zertifizierten Güte: Ihre IT-Services sind immer auf dem neuesten Stand – Sicherheit & Compliance inbegriffen. Alle CORBOX-Services basieren auf ISO 20000-zertifizierten Prozessen nach ITIL® und folgen den Gütekriterien industrieller Produktion. Das gewährleistet gleichbleibend hohe Prozessqualität, Servicequalität und Sicherheit. DATAGROUP ist einer von wenigen Anbietern von IT-Services in Deutschland, der seine kompletten Serviceprozesse nach ISO-Vorgaben standardisiert hat. Im September 2015 wurde die ISO 20000-Zertifizierung erfolgreich um drei Jahre verlängert. Mit CORBOX wird Unternehmens-IT zum zuverlässigen und leistungsfähigen Produktionsmittel für den Geschäftserfolg.

IT-Berater und Lösungsexperten von DATAGROUP unterstützen Kunden zudem bei der Entwicklung ihrer IT. Sie sorgen dafür, dass die Unternehmens-IT perfekt zum Unternehmen passt und mit den Anforderungen wächst. Durch zahlreiche Carve-out-Projekte im Rahmen der Auslagerung von Unternehmensteilen und durch weitere IT-Transformationsprojekte hat sich DATAGROUP zu einem Experten für IT Landscape Transformation entwickelt. Auch im Bereich der Software-Entwicklung verfügt DATAGROUP über jahrzehntelange Erfahrung in

Unternehmen in Deutschland. Sie folgt einer "buy and build-Strategie" (d.h. die zugekauften Unternehmen ergänzen oder verstärken das bestehende DATAGROUP-Leistungsportfolio) und einer "buy and turn around-Strategie" (d.h. die erworbenen Unternehmen sind in Umbruchsituationen).

Die DATAGROUP AG gliedert diese Unternehmen in den Konzern ein. Dabei bleiben die einzelnen Gesellschaften möglichst erhalten, um die Nähe zum Kunden und die teilweise jahrzehntelangen Kundenbeziehungen nicht zu gefährden.

Bis auf die am 01.10.2014 erworbene Excelsis Business Technology AG werden alle Gesellschaften unter der bundesweit einheitlichen Marke DATAGROUP geführt. Neu akquirierte Unternehmen werden nach einer Übergangsphase umbenannt. Dies ist auch für Excelsis geplant. Die Wahrnehmung von DATAGROUP und die Steigerung ihrer Bekanntheit bei relevanten Zielgruppen werden durch eine deutschlandweite Dachmarkenkampagne forciert.

Auch zukünftig soll der DATAGROUP-Konzern im Rahmen der beschriebenen Akquisitionsstrategie wachsen.

tätigkeitsschwerpunkte, absatzmärkte und Wettbewerbsposition von DatagrouP

We manage IT – dieser Claim fasst die Kernkompetenz von DATAGROUP prägnant zusammen. Die Geschäftstätigkeit der DATAGROUP-Gesellschaften besteht aus Betrieb und Weiterentwicklung von IT-Infrastrukturen ihrer Kunden.

Im Fokus der DATAGROUP IT-Services steht der gelingsichere Betrieb von IT-Infrastrukturen. Mit CORBOX, einer Suite von IT-Services, bietet DATAGROUP ihren Kunden eine modulare Komplettlösung für den sorgenfreien IT-Betrieb. CORBOX deckt alle Bereiche des IT-Betriebs in Unternehmen ab: vom Service Desk, der kompetenten und zuverlässig erreichbaren zentralen Anlaufstelle für alle Fragen und Störungsmeldungen der Anwender, über das Management und den Vor-Ort-Support stationärer und mobiler IT-Arbeitsplätze bis hin zur kompletten

der Erstellung, Erweiterung und Pflege von Business-Applikationen, die individuell auf Geschäftsprozesse und Marktanforderungen zugeschnitten sind. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus der Applikationen. Außerdem entwickelt und betreibt DATAGROUP mit ihrer Tochtergesellschaft Excelsis Business Technology AG High-end-Lösungen für mobile Anwendungen. Dazu gehören beispielsweise intuitiv bedienbare Tablet- und Smartphone-Anwendungen für Warenwirtschaft und Vertrieb, die den Kunden die Mobilisierung ihrer Geschäftsprozesse und signifikante Effizienzsteigerungen ermöglichen.

DATAGROUP arbeitet ausschließlich für Geschäftskunden. Der Fokus liegt auf mittelständischen und großen Unternehmen sowie öffentlichen Auftraggebern. Als großes mittelständisches Unternehmen zeichnet sich DATAGROUP durch persönliche Nähe und den Kontakt auf Augenhöhe zu ihren Kunden aus. Mit dem Full-Outsourcing-Angebot CORBOX richtet sich DATAGROUP an Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen. Größere Kunden bedient DATAGROUP mit selektiven IT-Services aus ihrem Full-Outsourcing-Portfolio. Kleine Unternehmen adressiert DATAGROUP mit dem Produkt IT-Flatrate. Zu den unter diesem Logo vermarkteten vollständig ausgestatteten IT-Arbeitsplätzen zum monatlichen Festpreis gehört die Nutzung von Office-Anwendungen aus dem DATAGROUP-Rechenzentrum, Anwenderunterstützung durch den DATAGROUP Service Desk sowie das Sichern und Schützen der Kundendaten in höchster Qualität.

DATAGROUP gehört heute zu den führenden IT-Dienstleistungsunternehmen in Deutschland (Quelle: Lünendonk).

Hendrik Schultz, Geschäftsführer DATAGROUP Business Solutions GmbH

2. Rahmenbedingungen

Zentraler Tragpfeiler der positiven Entwicklung sind nach wie vor die binnenwirtschaftlichen Kräfte. Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt und die stabile Aufwärtsentwicklung führen zu deutlichen Lohnsteigerungen und einer Ausweitung der privaten Konsumausgaben. Für das Jahr 2016 erwartet die Bundesregierung einen Anstieg der Erwerbstätigkeit auf das Rekordniveau von 43,3 Mio. Personen. Auch die Unternehmen investieren wieder stärker in neue Ausrüstungen.

Die Aussichten für die Exportwirtschaft haben sich im Laufe des Jahres aufgehellt. Insbesondere der niedrige Wechselkurs des Euro hat den Anstieg der Exporte begünstigt. Diese sollen im Jahr 2015 um 5,4 % steigen und im Jahr 2016 um 4,2 %, so die Herbstprojektion.

gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2015 auf einen soli den Wachstumspfad zurückgekehrt. Die Bundesregierung erwartet in ihrer Herbstprojektion 2015 für das Gesamtjahr einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 1,7 %. Die deutsche Wirtschaft hat sich demnach positiver entwickelt als vorhergesagt. Noch im Oktober 2014 war die Bundesregierung von einem Wirtschaftswachstum in Höhe von nur 1,3 % ausgegangen. Für das Jahr 2016 erwartet sie eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Die deutsche Wirtschaft entwickle sich stabil, so lautet das Fazit der Bundesregierung zur aktuellen Entwicklung. Sie rechnet für das Jahr 2016 mit einem weiteren Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 %.

Die Exportwirtschaft befindet sich demnach auf einem stabilen Wachstumskurs. Für 2016 rechnet die Bundesregierung in Übereinstimmung mit weiteren internationalen Organisationen mit einem etwas stärkeren Wachstum der Weltwirtschaft. Auch im Euroraum zeichne sich ein stärkeres Wachstum ab, was die Exportwirtschaft weiter begünstige.

branche

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) erwartet für das Jahr 2015 ein Wachstum des deutschen ITK-Marktes um 1,9 % auf 156 Milliarden Euro. Mit einem Umsatz von 37,3 Milliarden Euro entfällt knapp ein Viertel des gesamten Marktvolumens auf das Segment IT-Services. Hierzu zählen Outsourcing-Leistungen, Wartungsverträge sowie IT-Beratung. BITKOM erwartet, dass der Markt für IT-Services im Jahr 2015 um 3,0 % wächst – und damit erneut deutlich stärker als in den Vorjahren.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber im Markt für IT-Services ist das Cloud Computing. Hierzu zählt BITKOM die bedarfsgerechte Nutzung von IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenkapazitäten und Business-Applikationen über Internet oder Intranet. Laut Bitkom Cloud Monitor 2015 ist die Cloud-Nutzung deutscher Unternehmen in den vergangenen Jahren stabil gestiegen. Der Anteil der Unternehmen, die Cloud-Lösungen einsetzen, hat zwischen 2011 und 2014 von 28 % auf 44 % zugenommen. Weitere 24 % der Unternehmen diskutieren oder planen den Einsatz von Cloud-Lösungen in der Zukunft. Der Umsatz mit Cloud-Lösungen für Geschäftskunden soll laut einer BITKOM-Prognose vom November 2014 zwischen den Jahren 2015 und 2018 von 8,8 Mrd. Euro auf 19,8 Mrd. Euro stark wachsen.

gesamteinschätzung

Mit der Markteinführung des Full-Service-Angebots CORBOX und der konsequenten Umsetzung der langfristigen Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020 hat das Unternehmen seine Marktstellung im Geschäftsjahr sehr gut weiterentwickelt. Gleichzeitig hat DATAGROUP durch Akquisitionen ihre Kompetenzen und Kapazitäten als One-Stop-Shop gezielt weiter ausgebaut und kann so ihre Kunden noch besser ganzheitlich betreuen und in allen wesentlichen IT-Bedarfen stärken und entlasten. DATAGROUP wurde vom Marktforschungsinstitut Lünendonk erneut in die Liste der führenden IT-Dienstleister Deutschlands aufgenommen.

DATAGROUP sieht einen langfristigen Trend zum IT-Outsourcing und der verstärkten Nutzung von B2B-Cloud-Lösungen, insbesondere bei mittleren und großen Unternehmen. IT ist in Unternehmen zu einem zentralen Produktionsmittel geworden, das absolut zuverlässig verfügbar sein muss. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Sicherheit und die Flexibilität der Unternehmens-IT beständig, so dass deren Betrieb zunehmend aufwändiger wird. Die Digitalisierung stellt Unternehmen aller Branchen vor neue Herausforderungen. Damit die internen IT-Spezialisten sich auf diese strategischen Aufgaben konzentrieren können, lagern immer mehr Firmen ihren IT-Betrieb aus.

DATAGROUP ist sehr gut aufgestellt, um die Wachstumspotenziale im Markt für IT-Services optimal zu nutzen. Mit CORBOX bietet das Unternehmen seinen Kunden eine modulare Lösung für einen sorgenfreien und gelingsicheren IT-Betrieb auf der Basis eines ISO 20000-zertifizierten Qualitätsmanagementsystems. Zugleich wurde der Anteil zentralisiert erbrachter und über das Internet bereitgestellter Cloud-Dienstleistungen im Geschäftsjahr erneut ausgebaut. Alle Cloud-Leistungen erbringt DATAGROUP aus Rechenzentren ausschließlich in Deutschland, die nach höchsten Sicherheitsstandards zertifiziert sind. Damit erfüllt DATAGROUP die hohen Sicherheitsanforderungen, die vor allem Kunden aus dem gehobenen Mittelstand – der primären Zielgruppe von DATAGROUP – an IT-Dienstleister adressieren. Durch die fortgesetzte Standardisierung und Industrialisierung der Leistungsprozesse hat DATAGROUP die Grundlage für weitere nachhaltige Effizienz- und Qualitätssteigerungen in der Produktion und im Vertrieb gelegt.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des DATAGROUP-Konzerns

Das EBT – Ergebnis vor Steuern – verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr, es stieg von TEUR 2.357 im Jahr 2013 / 2014 auf TEUR 7.780 im laufenden Geschäftsjahr.

Das Finanzergebnis betrug im Geschäftsjahr 2014 / 2015 TEUR – 1.824 nach TEUR – 2.456 im Vorjahr. Die deutliche Verminderung der Aufwandsposition ist auf Sondereffekte aus der Neukalkulation der Earn Out-Verpflichtungen im Vorjahr zurückzuführen. Insbesondere aus dem Kauf der DATAGROUP Business Solutions-

3.1. ertragslage

PerioDenÜberschuss, ebt, ebit, ebitDa

Der Periodenüberschuss belief sich im Geschäftsjahr 2014 / 2015 auf TEUR 4.923 nach TEUR 1.091 im Vorjahr. Das EPS lag bei 65 Cent pro Aktie. Im Vorjahr betrug es 14 Cent. Der Vorstand der DATAGROUP AG schlägt der Hauptversammlung vor, eine Ausschüttung von EUR 0,25 pro Aktie zu beschließen.

Gruppe entstand in 2013 / 2014 ein Finanzaufwand über TEUR 525. Dem standen im Geschäftsjahr Aufwendungen aus der Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen über TEUR 175 gegenüber. Bedingt durch eine Erhöhung des Darlehensvolumens erhöhten sich zudem sowohl die Zinserträge als auch die Zinsaufwendungen aus Finance Leases.

Das EBIT – Ergebnis vor Steuern, Finanzierung und Restrukturierungsaufwendungen – hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 54,6 % verbessert. Es betrug im Berichtszeitraum TEUR 9.604 gegenüber TEUR 6.213 im Vorjahr.

Die Abschreibungen stiegen von TEUR 5.473 im Vorjahr auf TEUR 5.735 im Geschäftsjahr 2014 / 2015. Die Abschreibungen auf Auftragsbestände und Kundenstämme und sonstige im Rahmen der Purchase Price Allocation aktivierten Vermögenswerte verminderten sich um TEUR 111 auf TEUR 2.789. Die sonstigen Abschreibungen erhöhten sich um 14,5 % auf TEUR 2.946.

Abschreibungen auf Firmenwerte waren weder im Geschäftsjahr 2014 / 2015 noch in den Vorjahren notwendig. Die durchgeführten Impairment-Tests ließen keinen Abschreibungsbedarf erkennen. Dies ist als Indiz dafür zu werten, dass die Konditionen für die in der Vergangenheit getätigten Unternehmenserwerbe als günstig eingestuft werden können und dass die DATAGROUP AG keine unangemessen hohen Firmenwerte ausweist.

Das EBITDA – Ergebnis vor Steuern, Finanzierung und Abschreibungen – betrug im Geschäftsjahr 2014 / 2015 TEUR 15.339 nach TEUR 10.286 im Vorjahr. Dies bedeutet eine Erhöhung um 49,1 %. Die EBITDA-Marge stieg von 6,7 % im Vorjahr auf 9,7 % im Geschäftsjahr 2014 / 2015.

umsatzerlöse unD auFträge

Auf Grundlage der erklärten Wachstumsstrategie konnte der DATAGROUP-Konzern in den letzten Jahren kontinuierlich erhebliche Umsatzsteigerungen vermelden: In den Geschäftsjahren 2005 / 2006 bis 2014 / 2015 haben sich die Umsatzerlöse durchschnittlich jedes Jahr um 21,4 % erhöht. Im Geschäftsjahr 2014 / 2015 war ein Anstieg um 3,4 % nach einem Rückgang um 2,9 % im Geschäftsjahr 2013 / 2014 zu verzeichnen; die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 157.574 nach TEUR 152.380 im Vorjahr. Der relativ geringe Anstieg ist auf die planmäßige Rückführung niedrigmargiger Dienstleistungs- und Handelsumsätze im Zuge der Konzentration auf das Geschäft mit hochmargigen Outsourcing- und Cloud-Dienstleistungen zurückzuführen. Nach TEUR 152.507 im Vorjahr erreichte die Gesamtleistung des Konzerns im Geschäftsjahr 2014 / 2015 einen Betrag von TEUR 157.922.

Entsprechend der vorgegebenen Konzernzielsetzung konnte der Dienstleistungsanteil von 75,1 % im Vorjahr auf 76,6 % im laufenden Geschäftsjahr gesteigert werden. Der Anteil der Handelserlöse an der Gesamtleistung verminderte sich auf 23,2 % (im Vorjahr 2013 / 2014 24,7 %).

Das Segment Solutions und Consulting erreichte unkonsolidiert Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 71.919. Dies entspricht 45,6 % der gesamten Umsatzerlöse. Im Vorjahr betrug der Anteil 41,4 %. Im Segment Services wurden Umsatzerlöse über TEUR 92.166 erwirtschaftet (gleichermaßen unkonsolidiert).

Die DATAGROUP AG erbringt Management- und sonstige technische und administrative Dienstleistungen gegenüber ihren Tochterunternehmen sowie gegenüber der Mehrheitsaktionärin HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (HHS). Die an die HHS verrechneten Leistungen beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 175 (im Vorjahr TEUR 175).

Die Geschäftstätigkeit des DATAGROUP-Konzerns ist im Wesentlichen auf den Standort Deutschland fokussiert. Der Anteil des Auslandsgeschäftes betrug 2014 / 2015 TEUR 1.561 oder 1,0 % (im Vorjahr TEUR 1.298 oder 0,8 %).

Das Handelsgeschäft beruht im Wesentlichen auf kurzfristigen Vertragsverhältnissen, in einigen Fällen sind die Geschäfte auch mit Rahmenvereinbarungen unterlegt. Das Dienstleistungsgeschäft ist in der Regel auf mittel- und langfristigen vertraglichen Regelungen begründet. Die Auftragseingänge entsprechen weitgehend den Umsatzerlösen.

Alexandra Mülders, Geschäftsführerin DATAGROUP Köln GmbH

Insbesondere auch aus diesem Grund steht das Finanzmanagement im Fokus der DATAGROUP-Unternehmenssteuerung.

Ziel des Finanzmanagements ist es, die ständige Liquidität des Unternehmens zu sichern. Dazu wird wöchentlich der Liquiditätsstatus der einzelnen Konzernunternehmen sowie des Gesamtkonzerns untersucht und eine kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung erstellt. Mit Hilfe einer mittelfristigen Planung und Lenkung der Ergebnisse und der Liquiditätslage der Konzernunternehmen wird sichergestellt, dass die Finanzierung des DATAGROUP-Konzerns auch auf längere Sicht gesichert ist. Die eingesetzten Finanzierungsmittel wie Aufnahme und Verlängerung von Bankkrediten, Aufnahme von Schuldscheindarlehen, Finance Leasing und Factoring werden ständig überprüft und soweit notwendig optimiert und angepasst.

Darüber hinaus verfügt der DATAGROUP-Konzern zur Verkürzung der Debitorenreichweite und zur Vermeidung von Zahlungsausfällen über ein straffes Debitorenmanagement.

Im Jahr 2013 hat DATAGROUP Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von TEUR 23.500 mit Laufzeiten von drei bis sieben Jahre platziert und konnte so den finanziellen Spielraum deutlich erhöhen sowie die Struktur der Darlehen auf eine längerfristige Basis stellen.

rohertrag

Der Rohertrag stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,4 % auf TEUR 104.746. Die Rohertragsmarge erhöhte sich von 63,9 % im Vorjahr 2013 / 2014 auf 66,3 % im laufenden Geschäftsjahr.

PersonalauFWanD

Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 77.087 nach TEUR 71.507 im Vorjahr. Die Erhöhung betraf ausschließlich das Segment "Solutions & Consulting" (mit TEUR 6.564) und ist insbesondere auf die Akquisition der Excelsis-Gruppe und von Vega zurückzuführen. Die Verminderung der Personalaufwendungen im Segment "Services" um TEUR 1.461 macht deutlich, dass die in den Vorjahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen zu den erwarteten Ergebnissen führen.

3.2. Finanz- und Vermögenslage

ziele Des Finanzmanagements

Eine geordnete Finanz- und Vermögenslage des DATAGROUP-Konzerns ist Grundbedingung für die Durchführbarkeit der erklärten Akquisitionsstrategie.

kaPitalstruktur

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Dies ist im Wesentlichen durch die Neuakquisitionen von Excelsis und Vega bedingt, die zu einer Erhöhung insbesondere des Geschäfts- und Firmen wertes sowie der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beitrugen. Zudem führten auch Großprojekte um den Bilanzstichtag sowie die Ausweitungen des Finance Lease-Volumens zu einer Erhöhung der Bilanzsumme. Die Bankdarlehen hingegen sanken bedingt durch planmäßige Tilgungsleistungen um TEUR 3.350, auf Grundlage der bestehenden Tilgungspläne und in 2016 anstehender Rückzahlungsverpflichtungen für Schuldscheindarlehen stiegen die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 9.443 (per 30.09.2014 TEUR 4.133). Andererseits sanken die liquiden Mittel auf TEUR 2.265 nach TEUR 9.448 zum 30.09.2014. Die immateriellen Vermögenswerte verminderten sich um TEUR 248, die im Rahmen der Kaufpreisallokation aktivierten immateriellen Vermögenswerte wie Marke, Auftragsbestand und Kundenbeziehungen wurden durch den Excelsis-Kauf um TEUR 1.708 aufgestockt (Zugang), während sich die Abschreibungen auf diese Vermögenswerte auf TEUR 2.789 beliefen.

Die Eigenkapitalquote stieg trotz der deutlichen Erhöhung der Bilanzsumme des DATAGROUP-Konzerns auf 23,3 % zum 30.09.2015 nach 22,4 % zum Vorjahresstichtag. Unter Einbeziehung von Nachrangdarlehen in das Eigenkapital belief sich die Eigenkapitalquote auf 25,2 %.

Die Anlagenintensität als Verhältnis des Anlagevermögens (ohne Geschäfts- und Firmenwert) zur Bilanzsumme erhöhte sich auf 21,9 % zum 30.09.2015; zum 30.09.2014 lag der Wert bei 19,3 %. Das Anlagevermögen betrifft neben den aus Unternehmenskäufen resultierenden Auftragsbeständen und Kundenbeziehungen hauptsächlich die Betriebs- und Geschäftsausstattung der DATAGROUP-Unternehmen. Bei den im Geschäftsjahr getätigten, im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffenden Investitionen handelt es sich größtenteils um Ersatzbeschaffungen. Daneben werden auch finanzielle Mittel in bestehende und zu erweiternde Rechenzentren gebunden.

Das Vorratsvermögen spielt im DATAGROUP-Konzern bei zunehmender Fokussierung auf das Dienstleistungsgeschäft eine untergeordnete Rolle. Die Vorratshaltung (Vorratsvermögen zu Umsatzerlösen) stieg bedingt durch Großprojekte, die um den Bilanzstichtag abgewickelt wurden, auf 1,0 % nach 0,7 % zum 30.09.2014.

Der Kapitalumschlag – dies ist das Verhältnis der Umsatzerlöse zur Bilanzsumme – verminderte sich auf 1,5 zum Bilanzstichtag nach 1,6 per 30.09.2014.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von TEUR 12.801 im Vorjahr auf TEUR 16.667 zum Bilanzstichtag. Die Debitorenreichweite – dies ist das Verhältnis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu den Umsatzerlösen multipliziert mit 365 (Tagen) – stieg von 31 Tagen im Vorjahr auf 39 Tage im Geschäftsjahr. Ohne den Sondereffekt aus dem Vega-Kauf beträgt die Debitorenreichweite 32 Tage.

Ralf Heinze, Vorsitzender des Betriebsrats am Standort Pliezhausen

Angaben in TEUR 30.09.2015 30.09.2014 30.09.2013 30.09.2012 30.09.2011 30.09.2010 30.09.2009
AKTIVA
Langfristige Vermögenswerte 68.062 60.754 66.109 69.647 36.861 25.672 20.696
Kurzfristige Vermögenswerte 35.284 34.344 35.590 31.019 23.132 17.979 15.464
103.346 95.098 101.699 100.666 59.993 43.651 36.160
PASSIVA
Eigenkapital 24.051 21.264 22.511 22.698 18.064 10.357 9.243
Langfristige Verbindlichkeiten 39.013 44.056 49.420 32.416 17.075 13.390 13.700
Kurzfristige Verbindlichkeiten 40.282 29.778 29.768 45.552 24.854 19.904 13.217
103.346 95.098 101.699 100.666 59.993 43.651 36.160

liquiDitätsentWicklung

Die stabile Finanzlage des DATAGROUP-Konzerns ist im Wesentlichen begründet in einem deutlich positiven Cashflow von TEUR 9.431 (das sind 6,0 % der Gesamtleistung). Im Vorjahr hatte der Cashflow TEUR 9.286 betragen (6,1 % der Gesamtleistung). Die Entschuldungsdauer als Verhältnis der Nettofinanzverschuldung zum Cashflow erhöhte sich aufgrund der getätigten Investitionen von 2,2 Jahren per 30.09.2014 auf 3,0 Jahre zum Bilanzstichtag.

gesamtaussage

Die Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns steht auf einer stabilen Grundlage. Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2014 / 2015 TEUR 15.339, der Periodenüberschuss erreichte TEUR 4.923. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 157.574. Insbesondere die Fokussierung auf das Geschäft mit hochmargigen Outsourcing- und Cloud-Dienstleistungen mit der Produktlinie CORBOX zeigt wesentliche neue Chancen auf.

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Bedingt insbesondere durch die getätigten Unternehmensakquisitionen erhöhte sich die Nettofinanzverschuldung auf TEUR 28.154. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 23,3 %. Die liquiden Mittel sind niedriger als im Vorjahr. Die ermittelten Bilanzkennziffern zeigen eine gleichbleibend gute Vermögenslage auf.

Nach Platzierung der Schuldscheindarlehen über insgesamt TEUR 23.500 im März 2013 und der damit erreichten Verlängerung der Darlehensfristigkeiten erreichte das Net Working Capital als Differenz zwischen den kurzfristigen Vermögenswerten und den kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 30.09.2013 einen Wert von TEUR 5.822. Zum 30.09.2012 hatte das Net Working Capital noch TEUR – 14.533 betragen. Da im März 2016 TEUR 8.500 der aufgenommenen Schuldscheindarlehen zur Rückzahlung fällig sind, verminderte sich das Net Working Capital per 30.09.2015 wieder deutlich; es betrug TEUR – 4.997.

Die Finanzverbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen – von TEUR 37.433 zum 30.09.2014 auf TEUR 39.218 zum Bilanzstichtag. Der Langfristanteil betrug zum 30.09.2015 TEUR 24.634 nach TEUR 29.949 zum Vorjahres-Stichtag.

Trotz des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit über TEUR 9.431 war eine deutliche Erhöhung der Nettofinanzverschuldung – als Differenz von lang- und kurzfristigen nicht nachrangigen Finanzverbindlichkeiten einerseits sowie Forderungen aus Finance Lease-Geschäften, liquiden Mitteln und kurzfristig liquidierbaren Wertpapieren andererseits – von TEUR 20.369 im Vorjahr auf TEUR 28.154 zum 30.09.2015 zu verzeichnen. Dies ist insbesondere auf Zahlungsmittelabflüsse im Rahmen der Akquisition von Excelsis und Vega, auf die Auszahlung der Dividende sowie auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sach- und Finanzanlagen zurückzuführen.

Die Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 15.447 zum 30.09.2014 auf TEUR 16.061 zum Bilanzstichtag. Die Bilanzposition enthielt insbesondere Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (TEUR 12.822 nach TEUR 11.945 per 30.09.2014), aus ungünstigen Vertragsverhältnissen (TEUR 414) sowie für sonstige Personalkosten (TEUR 591). Die Rückstellung aus ungünstigen Vertragsverhältnissen betrifft überhöhte Mietverpflichtungen. Die Erhöhung der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf Zinseffekte zurückzuführen: Der Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsrückstellung sank von 3,0 % per 30.09.2014 auf 2,4 % zum 30.09.2015.

Der Deutsche aktienmarkt

Im Zeitraum des Geschäftsjahres 2014 / 2015 entwickel te sich der deutsche Aktienmarkt zweigeteilt. Die ersten Monate waren durch eine stark positive Entwicklung bestimmt, in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres wurden die erzielten Kursgewinne jedoch fast vollständig wieder eingebüßt. Der DAX eröffnete am 01.10.2014 mit 9.454 Punkten und erreichte am 10. April 2015 bei einem Schlusskurs von 12.375 Punkten ein neues Allzeithoch. Danach setzte eine starke Abwärtsbewegung ein, die den DAX bis Ende September auf 9.428 Punkte zurückwarf. Am 30.09.2015 schloss der deutsche Leitindex mit einem Schlusskurs von 9.660 Punkten und lag damit rund 2 % über dem Eröffnungskurs zu Beginn des Geschäftsjahres.

Der Entry Standard Index entwickelte sich weitgehend parallel, wies jedoch zum Ende des Geschäftsjahres eine etwas bessere Performance auf, so dass der Schlusskurs des 30.09.2015 rund 6 % über dem Eröffnungskurs ein Jahr zuvor lag. Überzeugender stellt sich die Jahresperformance der SDAX- und TecDAX-Unternehmen dar. Während der SDAX nach starken Kursgewinnen bis April in den Folgemonaten geringfügig nachgab, zog der TecDAX zwischen Mitte April und September sogar noch weiter an. Der SDAX verzeichnete im gesamten Verlauf des Geschäftsjahres einen Anstieg um 21 %, der TecDAX um 40 %.

entWicklung Der DatagrouP-aktie

Die DATAGROUP-Aktie setzte die hervorragende Entwicklung des Vorjahres fort. Sie eröffnete am 01.10.2014 bei 9,95 Euro und schloss am 30.09.2015 mit einem Kurs von 12,35 Euro. Das bedeutet einen Anstieg um 24 % im Vergleich zum Beginn des Geschäftsjahres. Mit 14,40 Euro wurde am 8. April ein Höchstkurs festgestellt, der rund 45 % über dem Ausgangswert lag. Die Monate Mai bis September waren im Wesentlichen durch eine Seitwärtsbewegung auf etwas niedrigerem Niveau gekennzeichnet.

4. Aktie

Durchschnittliches hanDelsVolumen Der DatagrouP-aktie Pro monat (in teur)

Quelle: Deutsche Börse

150 %

Darüber hinaus betreibt DATAGROUP intensive Investor-Relations- und Public-Relations-Arbeit. Dabei ist die Kontaktpflege zu bestehenden Investoren, zu potenziellen Aktionären sowie zur Wirtschafts-, Finanz- und Fachpresse eine der wesentlichen Aufgaben. Im Vordergrund steht die Teilnahme an Konferenzen und Roadshows sowie das persönliche Gespräch in One-to-Ones. DATAGROUP präsentierte sich im Geschäftsjahr 2014 / 2015 beim Stuttgarter Small Cap Forum, dem Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt und der Small Cap Conference der DVFA Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management e.V. Außerdem nahm DATAGROUP an Investorenveranstaltungen teil und führte mehrere Roadshows durch.

Seit dem Geschäftsjahr 2014 / 2015 engagiert sich DATAGROUP zudem im Rahmen der Interessengemeinschaft Baden-Württemberg Small Caps (BWSC). Der BWSC ist ein Zusammenschluss kleiner und mittlerer Aktiengesellschaften, der durch gemeinsame Auftritte und eine aktive Kommunikation von den Vorzügen eines Investments in ertragsstarke Substanzwerte mit solider unternehmerischer Erfahrung überzeugen will. Am 01.10.2014 präsentierte sich DATAGROUP erstmals im Rahmen einer BWSC-Investorenveranstaltung gemeinsam mit den BWSC-Mitgliedsunternehmen Dürr und ElringKlinger bei der Volksbank Reutlingen. Am 01.07.2015 wurde die Veranstaltungsreihe bei der BW-Bank in Stuttgart fortgesetzt. Neben DATAGROUP nahmen drei weitere BWSC-Mitgliedsunternehmen teil.

Die Medienresonanz auf die Entwicklung von DATAGROUP im Geschäftsjahr 2014 / 2015 war sehr gut. Zahlreiche Veröffentlichungen in Finanz-, Wirtschafts-, Tages- und Fachmedien beschäftigten sich mit DATAGROUP. Warburg Research veröffentlichte im Berichtszeitraum sechs Analystenstudien, die Landesbank Baden-Württemberg neun Studien und Kommentierungen. Alle veröffentlichten Research-Studien votierten mit KAUFEN, wobei beide Analysten das Kursziel der DATAGROUP-Aktie im Verlauf des Geschäftsjahres deutlich nach oben korrigierten. Darauf nahmen zahlreiche Veröffentlichungen Bezug und dienten damit als Multiplikatoren dieser Kaufempfehlung in die interessierte Öffentlichkeit.

Die beiden Analystenhäuser, die die DATAGROUP-Aktie regelmäßig covern, korrigierten im Berichtszeitraum das Kursziel jeweils deutlich nach oben. Warburg Research hob das Kursziel von 10 Euro auf 14,50 Euro, die LBBW von 10,50 Euro auf 13,50 Euro an.

Die Aktionärsstruktur setzt sich aus zwei wesentlichen Investorenkreisen zusammen: Hauptaktionär mit 61,5 % der Anteile ist die HHS Beteiligungsgesellschaft mbH, die im Wesentlichen vom Unternehmensgründer Max H.-H. Schaber gehalten wird. Die übrigen 38,5 % halten institutionelle Investoren, Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, Family Offices, Vermögensverwalter, Mitarbeiter der DATAGROUP und Privataktionäre.

inVestor relations

DATAGROUP ist der Kontakt zu Investoren und interessierten Anlegern sehr wichtig. Investor Relations wird als Managementaufgabe gesehen und ist daher organisatorisch direkt dem CEO zugeordnet. DATAGROUP legt größten Wert auf Erreichbarkeit, Dialog und Offenheit. Über die Pflichten des Entry-Standard-Regulariums wie die Quasi-ad-hoc-Pflicht und die Halbjahresberichterstattung hinaus veröffentlichte DATAGROUP deshalb Quartalsabschlüsse. Durch zwei Berichte zum Verlauf des ersten Quartals (01.10.– 31.12.) und des dritten Quartals (01.04.– 30.06.) wurde die Geschäftsentwicklung unterjährig für Investoren transparent und nachvollziehbar dargestellt.

risikomanagement

Die Risikopolitik von DATAGROUP ist auf das frühzeitige Erkennen von bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Unternehmensrisiken ausgerichtet. Vorstand und Aufsichtsrat werden regelmäßig und zeitnah über alle erkennbaren Risiken informiert. DATAGROUP reagiert sehr rasch auf erkennbare Risiken, z.B. durch Anpassung der Kostenstrukturen und Vertriebsbemühungen. Risiken und Chancen werden sowohl in den operativen Konzerneinheiten als auch zentral in der Konzernmuttergesellschaft laufend analysiert. Alle Konzerngesellschaften agieren dabei nach einem konzernweit einheitlichen Verfahren.

Aufgabe des Risikomanagements ist die systematische Risikobewertung anhand eines einheitlichen Risikokataloges, die regelmäßige Risikokommunikation durch Risikoberichte und schließlich die zentrale Risikosteuerung und -kontrolle. Das Risikomanagement umfasst Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen, um zeitnah Maßnahmen zur Risikoprävention und -handhabung einleiten zu können. Ausgehend von standardisierten Frühwarnsystemen erstellen die operativ tätigen Konzerngesellschaften nach einheitlichen Risikokatalogen standardisierte vierteljährliche Risikoberichte. Risiken werden anhand des Risikokatalogs identifiziert und nach Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Die Konsolidierung der Risikoberichte, die Bewertung der Risiken und die Entwicklung von Maßnahmen erfolgt zentral in der Konzernmuttergesellschaft. Die Frühwarnsysteme umfassen die Vertriebsplanung, die Liquiditätsplanung, die kurzfristige Erfolgsrechnung und ein qualitatives Management Summary zur Leistungserbringung. Dem spezifischen Risiko aus Unternehmensakquisitionen wird durch ein explizites Risikomanagement und eine separate Risikobewertung Rechnung getragen.

Bezogen auf die Risiken der Rechnungslegung baut das Risikomanagementsystem auf das interne Kontrollsystem auf. Durch das interne Kontrollsystem werden

5. Risiko- und Chancenbericht

Gaby Dimter, Bereichsleiterin DATAGROUP Consulting GmbH

Aktionärsstruktur der DATAGROUP AG 
(Angaben zum 30.09.2015)

eng miteinander verbunden und werden deshalb im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements auch in einem ganzheitlichen, integrierten Ansatz betrachtet. Chancen und Risiken gehen sowohl in die Beurteilung von Marktchancen als auch in die Geschäftsplanungen angemessen ein. Im Rahmen des Chancenmanagements liegt der Fokus auf Markt- und Wettbewerbsanalysen und der Weiterentwicklung des Produktportfolios. Ziel des Chancenmanagements ist die Analyse von internen und externen Potenzialen, die eine nachhaltige positive Geschäftsentwicklung bewirken können.

risiken

Wirtschaftliches Handeln ist mit Risiken und Chancen verbunden. Die im Folgenden beschriebenen Risiken sind Gegenstand des Risikofrüherkennungssystems und werden regelmäßig durch Analysen überwacht und gesteuert.

wegen dieser untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns nicht abgeschlossen.

Auf dem Markt für Informationstechnologie herrscht ein hoher Konkurrenzdruck. Der Wettbewerb wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter verschärfen. Für die DATAGROUP-Akquisitionsstrategie stellt dies eine ideale Voraussetzung dar, um weitere interessante IT-Dienstleister zu übernehmen. Der Branchenverband BITKOM prognostiziert für 2015 ein Wachstum des Marktes für Informationstechnologie um 3,5 %, wobei Cloud Computing einer der wichtigsten Technologieund Markttrends sein wird und weiter kräftig wächst. Gerade hier ist DATAGROUP durch ihre drei nach höchsten deutschen Sicherheitsstandards zertifizierten Rechenzentren in Bremen, Frankfurt und Nürnberg sehr gut aufgestellt. Hinzu kommen innovative, neue Produktlösungen wie CORBOX – die modulare Komplettlösung für den sorgenfreien IT-Betrieb – und das Cloud-Produkt IT-Flatrate, die DATAGROUP strategisch entwickelt und positioniert. DATAGROUP sieht deshalb Chancen für Wachstum und eine positive Geschäftsentwicklung.

Die operative Geschäftstätigkeit der DATAGROUP-Gesellschaften ist mit Absatz- und Beschaffungsrisiken sowie mit personalwirtschaftlichen Risiken verbunden.

DATAGROUP konnte in der Vergangenheit erfolgreich Geschäfte mit Großkunden abschließen. Ein Risiko ergibt sich aus der Abhängigkeit von wichtigen Großkunden und deren Geschäftsentwicklung. Die Risikosteuerung erfolgt durch eine spezialisierte Großkundenbetreuung, durch die negative Entwicklungen in der Kundenbeziehung frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Ferner wird durch eine zielgerichtete Marketingstrategie sowie durch die Markteinführung innovativer neuer Produkte und Dienstleistungen eine gezielte Verbreiterung der Kundenbasis verfolgt. Da aus dem Geschäft mit dem größten DATAGROUP-Kunden nicht mehr als sechs Prozent des Rohertrages des DATAGROUP-Konzerns erwirtschaftet wird, wird das Großkunden-Klumpenrisiko als gering eingestuft.

Der anhaltende Wettbewerbsdruck im IT-Markt kann zur Verdrängung von DATAGROUP durch Konkurrenten und

alle rechnungslegungsbezogenen Risiken im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigt. Das interne Kontrollsystem und eindeutige konzerninterne Regelungen stellen dabei die Konformität des Konzernabschlusses sicher.

Neben den im Abschnitt "Risiko" genannten Risikofaktoren könnten Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen.

chancenmanagement

Das dynamische Marktumfeld der Informationstechnologie mit seinen neuen Trends und steten technologischen Innovationen bietet ständig neue Chancen. Diese Chancen wahrzunehmen und schließlich auch zu nutzen, ist Aufgabe des Chancenmanagements und bildet die Basis für den nachhaltigen Erfolg und das Wachstum der DATAGROUP. Chancen und Risiken sind

Zu den wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Liquiditäts-, Kredit- sowie Zinsänderungsrisiken. Die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität sichert DATAGROUP durch Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln und Kreditlinien. Eine regelmäßige Liquiditätsplanung stellt die ausreichende Ausstattung mit finanziellen Mitteln sicher. Alle Tochtergesellschaften sind Bestandteil einer zentralen Liquiditätsplanung, durch die die Zahlungsfähigkeit des Konzerns sichergestellt wird.

Die Forderungsausfallrisiken des Konzerns sind überschaubar, da ein Großteil der Umsätze mit öffentlichen Auftraggebern sowie soliden Großkonzernen bzw. Finanzinstituten abgewickelt wird. Das Ausfallrisiko wird zudem durch Bonitätsprüfungsprogramme abgesichert. Alle Kunden durchlaufen das Bonitätsprüfungsprogramm – als Ergebnis dieser Bemühungen bewegt sich die Forderungsausfallsumme auf einem niedrigen Niveau. Im Geschäftsjahr fielen Forderungsausfälle in Höhe von TEUR 50 an.

Die Entwicklung des Zinsniveaus kann Einfluss auf die Finanzierungskosten im DATAGROUP-Konzern haben. Zur Sicherung des bestehenden Zinsniveaus nimmt DATAGROUP regelmäßig festverzinsliche Darlehen (Betriebsmittelkredite oder Anschaffungsdarlehen) auf. So zuletzt und insbesondere im Geschäftsjahr 2012 /2013, in dem Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von TEUR 23.500 platziert worden sind, die über eine Laufzeit von bis zu sieben Jahren und größtenteils über eine festgelegte Verzinsung verfügen. Bei einem Anstieg des Zinsniveaus um 100 Basispunkte hätte sich das Vorsteuerergebnis des DATAGROUP-Konzerns um TEUR 130 verschlechtert. Derzeit werden keine Sicherungsgeschäfte zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos wie z.B. Zinsswaps eingegangen.

Soweit die DATAGROUP AG oder ihre Tochtergesellschaften auf nicht dem Euro zugehörigen Märkten tätig werden oder von Herstellern abhängig sein sollten, die auf solchen Märkten produzieren, bestehen Wechselkursrisiken. Der wichtigste Absatz- und Beschaffungsmarkt der DATAGROUP-Gesellschaften ist jedoch der deutsche Markt, weshalb Risiken aus Wechselkursschwankungen für DATAGROUP von absolut untergeordneter Bedeutung sind. Sicherungsgeschäfte werden

Michael Oberdorfer, Leiter Finanzen & Controlling DATAGROUP AG

wichtiges Ziel der Mitarbeiterführung und der Personalpolitik im DATAGROUP-Konzern. Das Risiko einer wesentlichen nachteiligen Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung durch den Verlust von Leistungsträgern wird aufgrund der hohen Mitarbeiterbindung und der geringen Personalfluktuation in den vergangenen Jahren derzeit als gering eingeschätzt.

Die Geschäftstätigkeit wird durch den Einsatz moderner Informationstechnologien unterstützt. Informationstechnologien dienen dabei als Instrument für die betrieblichen Abläufe und haben für DATAGROUP als Anbieter von IT-Services und Solutions eine besondere Bedeutung. Die Anfälligkeit oder der Ausfall der eingesetzten Informationstechnologien können die Arbeitsabläufe bei DATAGROUP und bei den Kunden im Extremfall zum Erliegen bringen. Durch die Organisation des Betriebes und die Nutzung geeigneter Architekturen wird ein Höchstmaß an Verfügbarkeit sichergestellt. DATAGROUP betreibt ein ganzheitliches IT Service Management System, das im Kern ein zeitgemäßes Informationssicherheits-Management mit einschließt. Sämtliche zentralen IT-Systeme werden im Data Center Frankfurt von der DATAGROUP Bremen GmbH betrieben. Die Data Center-Aktivitäten werden ab Ende 2015 in eine eigenständige Gesellschaft, der DATAGROUP Data Center GmbH, zusammengeführt; so wird der Fokus auf diese Aktivitäten verstärkt und es werden weitere Synergieeffekte gehoben. Die Data Center in Frankfurt, Bremen und Nürnberg sowie alle DATAGROUP-Standorte werden jährlich nach dem international anerkannten Standard ISO 27001 auditiert. Daneben erfolgt zusätzlich eine Auditierung für ausgewählte Kundeninstallationen nach dem nationalen Standard ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz. Das Management System für den übergreifenden Geschäftsprozess "IT Service Management" wird jährlich gemäß dem internationalen Standard ISO 20000 überprüft. Die erstmalige Zertifizierung erfolgte im Jahr 2012, nach erfolgreicher Durchführung von Überwachungsaudits in den Jahren 2013 und 2014 wurde in 2015 eine Re-Zertifizierung erfolgreich durchgeführt.

Die DATAGROUP AG beabsichtigt, auch in Zukunft weitere Unternehmen zu erwerben. Der Kauf eines Unternehmens ist meist eine kapitalintensive und risikobehaftete Investition. Eine nachhaltige Wertschöpfung

damit zu Umsatzeinbußen führen. Sollte DATAGROUP in Zukunft ihren Lieferungs- oder Leistungsverpflichtungen nicht oder nur unzureichend nachkommen können, kann das Risiko von Schadensersatzverpflichtungen aus Gewährleistung und Haftung entstehen. Grundlage für die Bereitstellung von hochwertigen Dienstleistungen sind die qualifizierten Mitarbeiter und das Management von DATAGROUP sowie professionelle Unternehmensprozesse. Die regelmäßige Überprüfung der Leistungsqualität und der ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung wird durch ein internes Projektcontrolling sichergestellt. Die Stärkung der Kundenbindung und -zufriedenheit, erfolgreiche Vertriebsanstrengungen und hohe Qualitätsanforderungen an das eigene Leistungsportfolio sollen die Position von DATAGROUP im Markt sicherstellen. Insgesamt wird das Risiko aus der Wettbewerbssituation am IT-Markt als gering eingestuft.

Als IT-Dienstleister und Anbieter von IT-Produkten arbeitet DATAGROUP mit Lieferanten für technische Komponenten und anderen Dienstleistungsunternehmen zusammen. Lieferrisiken lassen sich grundsätzlich nicht ausschließen. Lieferengpässe, Preiserhöhungen und Änderungen in der Produktstrategie des Lieferanten können nachteilige Folgen auf den Erfolg von DATAGROUP haben. Lieferrisiken werden durch ein professionelles Beschaffungsmanagement und durch die vertragliche Absicherung der Lieferungs- und Leistungskette abgesichert. Negative Auswirkungen auf die Rentabilität der Tochtergesellschaften könnten sich ergeben, wenn die vorteilhaften Beschaffungskonditionen durch die Mitgliedschaft in der Einkaufsorganisation Computer Compass wegfallen. Derzeit gibt es hierfür keine Anhaltspunkte, so dass das Risiko – insbesondere auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Dienstleistungsanteils im DATAGROUP-Konzern – als gering eingeschätzt werden kann.

Personalwirtschaftliche Risiken können aus der potenziellen Fluktuation von Mitarbeitern und Managern in Schlüsselpositionen entstehen. Das unerwünschte Ausscheiden von Mitgliedern des Vorstands sowie Managern und Mitarbeitern kann sich nachteilig auf DATAGROUP auswirken, sofern es nicht gelingt, in angemessener Zeit und zu marktgerechten Konditionen qualifizierte und geeignete Kandidaten zu gewinnen. Mitarbeitermotivation, -bindung und -entwicklung ist daher ein

gelingt dabei nur durch eine erfolgreiche Eingliederung und die Realisierung von Synergieeffekten. Erfüllen sich die Erwartungen an das erworbene Unternehmen in der Zukunft nur teilweise, wurden Eingliederungskosten unterschätzt und Synergieeffekte zu hoch bewertet, so kann sich dies negativ auf die Entwicklung von DATAGROUP auswirken. Unternehmen, die für einen Erwerb in Frage kommen, werden hinsichtlich der Ausrichtung und Struktur sowie hinsichtlich der Eingliederungsmöglichkeiten intensiv untersucht. Nur wenn das Unternehmen zur Strategie und Organisation des DATAGROUP-Konzerns passt, wird die Unternehmenstransaktion durchgeführt.

Die Gesellschaften des DATAGROUP-Konzerns müssen sich im Zuge ihres Geschäftsbetriebs mit gerichtlichen und außergerichtlichen Ansprüchen Dritter auseinandersetzen. Zurzeit sind keine laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren bekannt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns haben könnten.

Die HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (HHS) hat mit Einbringungsverträgen vom 12.05.2011 Vermögenswerte und Schulden als Teilbetriebe in die Gesellschaften DATAGROUP IT Solutions GmbH und DATAGROUP Consulting GmbH eingebracht. Die beiden Gesellschaften sind in einem zweiten Schritt per Sachkapitalerhöhung in die DATAGROUP AG eingebracht worden. Die Gesellschaften DATAGROUP IT Solutions GmbH und DATAGROUP Consulting GmbH haften für Verbindlichkeiten der HHS, soweit diese am 11.05.2011 bestanden haben, für fünf Jahre nach. Da die Umstrukturierung innerhalb des HHS-Gesamtkonzerns erfolgte und

Andreas Baresel, Leiter Enterprise Services DATAGROUP Business Solutions GmbH

alle beteiligten Gesellschaften durch das gleiche Management geführt werden, ist das beschriebene Risiko von untergeordneter Bedeutung.

Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Im Geschäftsjahr 2014 / 2015 bestanden für DATAGROUP keine bestandsgefährdenden Risiken. Auch für die Zukunft sind aus heutiger Sicht keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinträchtigen könnten.

rechnungslegungsbezogenes internes kontrollsystem

Ziele des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf die Rechnungslegungsprozesse sind neben der Risikominimierung auch die Identifizierung und Bewertung von Risiken, die die Regelungskonformität des Konzernabschlusses gefährden könnten. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen. Das IKS wird laufend überprüft und weiterentwickelt.

Ziel des rechnungslegungsbezogenen IKS ist die Sicherstellung einer ordnungsmäßigen Aufstellung von Konzernabschluss und Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften. Das interne Kontrollsystem besteht aus Richtlinien und Arbeitsanweisungen und sieht sowohl die Trennung von Funktionen als auch definierte systemtechnische sowie manuelle Abstimmroutinen vor. Das Vier-Augen-Prinzip mit klaren Prüfungs- und Freigabeprozessen durchdringt den gesamten Rechnungslegungsprozess. Ferner dienen die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und adäquate Zugriffsregelungen auf Basis eines konzerneinheitlichen Berechtigungskonzepts in den abschlussrelevanten Informations- und Rechnungslegungssystemen der Risikosteuerung und Kontrolle.

Die DATAGROUP-Konzerngesellschaften erstellen ihre lokalen Abschlüsse dezentral. Die Konzerngesellschaften übernehmen dabei die Verantwortung für die Beachtung lokaler Rechnungslegungsvorschriften, aber auch für die Einhaltung der konzernweit gültigen Rechnungslegungs-Richtlinien im Rahmen der Datenmeldung an das Konzernrechnungswesen. Die ordnungsgemäße Überleitung der lokalen Einzelabschlüsse (Handelsbilanz I) zu den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II) wird dabei durch Arbeitsanweisungen abgesichert. Durch eindeutige Vorgaben wird der Ermessensspielraum der Mitarbeiter bei Ansatz, Bewertung und Ausweis von Vermögenswerten und Schulden eingeschränkt und somit das Risiko konzernuneinheitlicher Rechnungslegungspraktiken verringert.

Aufgabe des Konzernrechnungswesens ist die Prüfung der dezentral erstellten Konzernreporting-Packages auf Plausibilität und Ordnungsmäßigkeit. Die Koordination der Konzernabschluss-Erstellungsprozesse erfolgt zentral. Spezielle Bilanzierungs- und Rechnungslegungsfragen oder komplexe Sachverhalte, die entweder besondere Risiken betreffen oder besonderes Know-how erfordern, werden zentral überwacht und bearbeitet. Externe Experten wie z.B. sachverständige Gutachter werden insbesondere im Rahmen der Kaufpreisallokation bei Unternehmenszusammenschlüssen oder bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen hinzugezogen.

Durch Verwendung eines konzernweit gültigen, einheitlichen Kontenplans bei der Datenmeldung und die zentrale Pflege des Kontenrahmens im Konzernrechnungswesen wird die einheitliche Bilanzierung gleichartiger Geschäftsvorfälle gesichert. Konsolidierungsmaßnahmen und Abstimmungen erfolgen zentral. Die in den Konsolidierungsprozessen wie z.B. der Schulden- oder der Aufwands- und Ertragskonsolidierung durchzuführenden Kontrollen erfolgen zumeist manuell und sind organisatorisch sichergestellt. Der Abschlussprüfer beurteilt im Rahmen der Abschlusstätigkeiten die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems.

chancen

Die weiterhin konsequente Umsetzung der Wachstumsstrategie in Form von organischem Wachstum und Akquisitionen eröffnet die Chance, Umsatz und Profitabilität weiterhin zu steigern.

Michael Heide, Geschäftsführer DATAGROUP Hamburg GmbH

6. Nachtragsbericht

Zentralisierung erfolgt dank modernster technologischer Infrastruktur virtuell, d.h. die beteiligten Mitarbeiter müssen nicht umziehen, sondern können weiterhin an ihren bisherigen Standorten arbeiten. Im Bereich SAP-Services plant DATAGROUP den Aufbau einer dritten Service-Fabrik bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015 / 2016.

DATAGROUP setzt damit ein strategisches Ziel von DATAGROUP 2020 um: eine optimale Kombination von lokaler und zentraler Produktion. Die lokalen DATAGROUP-Gesellschaften produzieren weiterhin wesentliche Leistungen des Full-Service-Portfolios CORBOX selbst, zum Beispiel End User Services oder Printing Services, und sie sind verantwortlicher Ansprechpartner für die Kunden von DATAGROUP. Für alle Leistungen in den Bereichen Service Desk und Data Center können sie zukünftig auf die DATAGROUP Service-Fabriken zurückgreifen. Dadurch steigert DATAGROUP ihre Effizienz und bleibt dennoch nahe an ihren Kunden.

DATAGROUP hat zu Beginn des Geschäftsjahres 2015 / 2016 einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung ihrer langfristigen Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020 vollzogen. Das Unternehmen setzt auf Effizienzsteigerungen durch die Zentralisierung von Mitarbeitern und Ressourcen in Service-Fabriken. Zum 01.10.2015 nahmen zwei neue Tochtergesellschaften, die DATAGROUP Service Desk GmbH und die DATAGROUP Data Center GmbH, ihren Betrieb auf. In den beiden neuen Gesellschaften hat DATAGROUP bestehende Einheiten zusammengefasst.

Durch die Zentralisierung der Serviceproduktion in den Bereichen Service Desk und Data Center entstehen Skalen- und Qualitätsvorteile. Sie erleichtert beispielsweise die Organisation von Krankheits- und Urlaubsvertretungen, den besonders kostenintensiven Rundum-die-Uhr-Betrieb und die Abdeckung von Lastspitzen. Die Service-Fabriken können dadurch geringere Produktionskosten erzielen als dies bei der bisherigen, dezentralen Serviceproduktion der Fall war. Die

Katharine Krause, Personalleiterin DATAGROUP Hamburg GmbH

7. Prognosebericht

Das Marktumfeld von DATAGROUP entwickelt sich positiv. Der Branchenverband BITKOM erwartet in seiner Herbstprognose für das Jahr 2015 ein Wachstum des IT-Service-Marktes um 3,0 % auf 37,3 Mrd. Euro. Das wäre ein deutlich stärkerer Zuwachs als in den Vorjahren. Auch im Kerngeschäftsfeld von DATAGROUP, dem Outsourcing von IT-Infrastrukturen, zeichnet sich ein ungebrochen positiver Trend ab. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Lünendonk unter deutschen CIOs und Sourcing-Beratern planen die Unternehmen eine deutliche Ausweitung der ausgelagerten Dienstleistungen. Demnach geben die befragten CIOs an, den Outsourcing-Anteil in den kommenden zwei Jahren um rund 20 % zu steigern. Insbesondere der gehobene Mittelstand – die Kernzielgruppe von DATAGROUP – bietet laut der Studie starke Wachstumspotenziale.

Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind die voranschreitende Digitalisierung, das Cloud Computing sowie die Mobilisierung von Geschäftsprozessen. DATAGROUP ist sehr gut aufgestellt, um diese Potenziale zu heben. Mit ihrem Full-Service-Angebot CORBOX, einem sehr hohen Grad der Standardisierung und Industrialisierung der Prozesse sowie ihrer ISO 20000-Zertifizierung bietet DATAGROUP Kunden eine effiziente, qualitätsgesicherte und individualisierbare Komplettlösung für das IT-Outsourcing. Dies ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb. Mit drei Rechenzentren in Deutschland verfügt DATAGROUP darüber hinaus über eine leistungsfähige und hochskalierbare Infrastruktur für Cloud-Lösungen, die die hohen Sicherheitsbedürfnisse und die wachsende Nachfrage deutscher Unternehmen nach Cloud Services optimal bedient. Der Vorstand erwartet daher, dass sich die sehr positive Auftragsentwicklung weiter verstärkt. Die Verlagerung des Geschäftes in Richtung langfristig vertragsgebundener Dienstleistungs- und Wartungsumsätze wird weiterhin intensiv betrieben.

Auch im Geschäftsjahr 2015 / 2016 fokussiert sich DATAGROUP auf den weiteren organischen und anorganischen Ausbau margenstarker Dienstleistungen in den Bereichen Outsourcing und Cloud Computing. Dadurch können Umsatzqualität und Konzernergebnis nachhaltig weiter verbessert werden. Diese Fokussierung geht mit dem bewussten Verzicht auf margenschwache Dienstleistungs- und Handelsumsätze einher. Das derzeitige Marktumfeld bietet für die Akquisitionsstrategie nachhaltig gute Rahmenbedingungen. Daher rechnet der Vorstand mit weiteren Firmenübernahmen im Geschäftsjahr 2015 / 2016 und den Folgejahren. Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2015 / 2016 einen deutlich steigenden Umsatz bei entsprechend höherem EBITDA.

8. Unternehmensintern eingesetztes Steuerungssystem

Das zentrale Instrument zur Unternehmenssteuerung der gesamten Gruppe ist ein so genanntes "rolling forecast"-System zur Vertriebsplanung und Nachverfolgung der Umsätze und Deckungsbeiträge. Dieses System ermöglicht im Zusammenhang mit einer monatlichen Gewinn- und Verlustrechnung eine sehr genaue, ständig aktuelle Aussage über die Erlössituation. Auf Basis dieser monatlich ermittelten Daten werden laufende Kosten und Investitionen entsprechend justiert, um die geplanten Unternehmensergebnisse einhalten zu können. Zudem wird in vereinfachter Form monatlich eine Konzernbilanz erstellt.

Eine wöchentlich konzernweit erstellte Liquiditätsplanung dient der Bestandsaufnahme der im DATAGROUP-Konzern und bei den einzelnen Konzerngesellschaften festzustellenden Liquiditätsstände sowie der Steuerung der zu erwartenden Liquiditätsentwicklung. Die wöchentliche Liquiditätsplanung ist auf einen Planungshorizont bis zum 30.09. des laufenden Geschäftsjahres, mindestens aber auf den nachfolgenden Monat ausgerichtet. Darüber hinausgehende mittelfristig aufgesetzte Finanzmittelplanungen werden je nach Bedarf erstellt.

Roland Bihler, Geschäftsführer DATAGROUP Stuttgart GmbH

9. Sonstige Angaben

Kündigung des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der DATAGROUP AG und der DATAGROUP Ludwigsburg GmbH

Erwerb der Excelsis-Unternehmensgruppe (Excelsis Business Technology AG)

Die DATAGROUP AG hat mit Kaufvertrag vom 30.09.2014 100 % der Aktien an der Excelsis Business Technology AG erworben. Die Anschaffung erfolgte mit Wirkung zum 01.10.2014. Im Zuge der Transaktion kaufte die DATAGROUP AG zudem die 100 %-Tochtergesellschaft der Excelsis Business Technology AG, die Excelsis Informationssysteme GmbH.

Excelsis betreibt High-end-Lösungen für mobile Anwendungen von B2B- und B2C-Unternehmen. Dazu gehören beispielsweise intuitiv bedienbare Tablet- und Smartphone-Anwendungen für Warenwirtschaft und Vertrieb, die den Kunden signifikante Effizienzsteigerungen ermöglichen. DATAGROUP ergänzt mit dieser Übernahme ihr Dienstleistungsangebot ideal, denn die Nachfrage nach mobilen IT-Anwendungen wächst angesichts der zunehmenden Mobilisierung der Arbeitswelt stark. Excelsis bringt einen nahezu vollständig komplementären Kundenstamm in den DATAGROUP-Konzern ein, so dass die Akquisition zahlreiche Cross-Selling-Potenziale mit sich bringt.

Erwerb des Geschäftsbetriebs der Vega Deutschland GmbH im Rahmen eines Asset Deals

Die DATAGROUP Invest 2 GmbH, die mittelbar im alleinigen Eigentum der DATAGROUP AG steht und die inzwischen in DATAGROUP Vega GmbH umbenannt worden ist, hat mit Kaufvertrag vom 31.07.2015 den Geschäftsbetrieb der Vega Deutschland GmbH im Rahmen eines Asset Purchase Agreements erstanden. Die Anschaffung erfolgte mit Wirkung zum 01.08.2015.

Vega Deutschland ist ein Software- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Köln. Bisher gehörte der IT-Dienstleister zum Technologiekonzern Finmeccanica, einem

mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2014 / 2015 wurden durchschnittlich 1.267 (im Vorjahr 1.186) Mitarbeiter beschäftigt. Zum 30.09.2015 gehörten DATAGROUP 1.330 (im Vorjahr 1.163) Mitarbeiter an. Inklusive Geschäftsführung und Auszubildenden belief sich die Anzahl der Mitarbeiter zum 30.09.2015 auf 1.409.

DATAGROUP ist traditionell sehr engagiert in Rekrutierung und Förderung von Nachwuchskräften. Zum 30.09.2015 waren insgesamt 53 Auszubildende (zum 30.09.2014 55) insbesondere in den Lehrberufen Fachinformatiker/-in für Systemintegration und Anwendungsentwicklung sowie IT-Systemkauffrau/mann beschäftigt.

Forschungs- unD entWicklungsaktiVitäten

Die in Kundenprojekten und durch die aktive IT-Marktbeobachtung gewonnenen Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse werden wertschöpfend in der Entwicklung eigener kundenorientierter Innovationen umgesetzt. DATAGROUP reagiert dabei sensibel auf neue Kunden- und Marktanforderungen. So entstehen vor allem im Segment Solutions und Consulting eigene Produktlösungen wie zum Beispiel das DATAGROUP Bafög-Verfahren.

anPassung Der konzernstruktur

Im Geschäftsjahr 2014 / 2015 ergaben sich folgende Änderungen im Konsolidierungskreis:

  • Erwerb der Excelsis-Unternehmensgruppe (Excelsis Business Technology AG)
  • Erwerb des Geschäftsbetriebs der Vega Deutschland GmbH im Rahmen eines Asset Deals
  • Verkauf des Geschäftsbetriebs im Rahmen eines Asset Deals und Umstrukturierung der PC-Feuerwehr-Gesellschaften
  • Kauf des 25,2 %-Anteils an der DATAGROUP Consulting Köln GmbH durch die DATAGROUP AG (von der DATAGROUP Köln GmbH)

führenden europäischen Anbieter in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Sicherheit. Die Leistungspalette erstreckt sich von der IT-Beratung über die Integration komplexer IT-Plattformen bis zur individuellen Softwareentwicklung.

Verkauf des Geschäftsbetriebs im Rahmen eines Asset Deals und Umstrukturierung der PC-Feuerwehr-Gesellschaften

Mit Kaufvertrag vom 19.12.2014 wurde der Geschäftsbetrieb der PC-Feuerwehr-Gesellschaften im Rahmen eines Asset Deals mit Wirkung zum 01.01.2015 veräußert. Die Gesellschaften PC-Feuerwehr Hamburg-Mitte GmbH und PC-Feuerwehr Eimsbüttel GmbH wurden jeweils mit Verschmelzungsverträgen vom 21.04.2015 mit Wirkung zum 01.01.2015 auf die übernehmende Gesellschaft PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH verschmolzen. Die PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH wurde zudem in DATAGROUP Invest 4 GmbH umfirmiert, der Sitz ist von Hamburg nach Pliezhausen verlegt worden.

Durch die Gesellschafterversammlung vom 10.09.2015 wurde die Firma erneut geändert, nämlich in DATAGROUP Data Center GmbH, der Firmensitz wurde nach Frankfurt am Main verlegt.

Kauf des 25,2 %-Anteils an der DATAGROUP Consulting Köln GmbH durch die DATAGROUP AG (von der DATAGROUP Köln GmbH)

Auf Grundlage des Geschäftsanteils- und -abtretungsvertrages vom 10.09.2015 ist der bisher durch die DATAGROUP Köln GmbH gehaltene Anteil über nominal EUR 6.300,00 (25,2 % der Gesamtanteile) an der DATAGROUP Consulting Köln GmbH an die DATAGROUP AG veräußert worden. Damit ist die DATAGROUP AG nunmehr Alleineigentümer der Gesellschaft.

Mit Gesellschafterversammlung vom 10.09.2015 wurde die Firma der Gesellschaft angepasst. Sie firmiert nunmehr unter DATAGROUP Service Desk GmbH. Der Firmensitz ist nach Pliezhausen verlegt worden.

Kündigung des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der DATAGROUP AG und der DATAGROUP Ludwigsburg GmbH

Mit Vertrag vom 08.01.2009 wurde zwischen der DATAGROUP AG als Organträger und der DATAGROUP Ludwigsburg GmbH als Organgesellschaft mit Wirkung zum 01.10.2008 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Auf Grundlage des Schreibens vom

Jacques de Vries, Bereichsleiter DATAGROUP Business Solutions GmbH

inhalt

  • 56 konzern-gewinn- und Verlustrechnung
  • 57 konzern-gesamtergebnisrechnung
  • 58 konzernbilanz
  • 60 konzern-kapitalflussrechnung
  • 62 konzern-eigenkapitalveränderungsrechnung
  • 64 entwicklung des anlagevermögens

Max H.-H. Schaber Dirk Peters

24.02.2015 wurde dieser Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung zum 30.09.2015 gekündigt. Die Eintragung in das Handelsregister der DATAGROUP Ludwigsburg GmbH erfolgte am 27.10.2015.

abhängigkeitsbericht

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2014 / 2015 einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt und darin folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Wir erklären, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem

Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde."

Pliezhausen, den 25. Januar 2016

DATAGROUP AG

Der Vorstand

Sarah Berger DATAGROUP AG

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung

1 Es handelt sich ausschließlich um Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden.

Angaben in EUR Anhang 01.10.2014 – 30.09.2015 01.10.2013 – 30.09.2014
Umsatzerlöse 1 157.574.027,64 152.379.799,20
Andere aktivierte
Eigenleistungen 347.574,10 127.313,37
Gesamtleistung 157.921.601,74 152.507.112,57
Sonstige betriebliche Erträge 2 4.580.813,96 2.998.995,24
Materialaufwand / Aufwand für
bezogene Leistungen 3 53.175.031,31 54.989.700,91
Personalaufwand 4 77.086.665,16 71.506.575,20
Abschreibungen auf Geschäfts
und Firmenwerte
5 0,00 0,00
Abschreibungen auf Sachanlagen und
andere immaterielle Vermögenswerte
5 5.735.246,42 5.472.694,13
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6 16.901.449,85 17.323.049,37
Betriebsergebnis vor
Restrukturierung 9.604.022,96 6.214.088,20
Restrukturierungs
aufwendungen
0,00 1.400.000,00
Betriebsergebnis 9.604.022,96 4.814.088,20
Finanzierungserträge 553.757,74 471.267,27
Finanzierungsaufwendungen 2.378.151,72 2.927.712,19
Finanzergebnis 7 – 1.824.393,98 – 2.456.444,92
Ergebnis vor Steuern 7.779.628,98 2.357.643,28
Steuern vom Einkommen und
vom Ertrag
8 2.856.597,11 1.266.489,41
Periodenüberschuss 4.923.031,88 1.091.153,87
davon Anteile der
Minderheitsgesellschafter
0,00 0,00
davon Anteile der
DATAGROUP AG
4.923.031,88 1.091.153,87
Angaben in EUR 01.10.2014 – 30.09.2015 01.10.2013 – 30.09.2014
Periodenüberschuss 4.923.031,88 1.091.153,87
Sonstiges Ergebnis vor Steuern1
Versicherungsmathematische Gewinne und
Verluste aus Pensionsrückstellungen – 883.609,00 – 1.228.466,40
Ertragsteuereffekte aus dem
Sonstigen Ergebnis – 261.301,77 – 404.892,70
Gesamtergebnis 4.300.724,65 267.580,17
davon Anteile der Minderheitsgesellschafter 0,00 0,00
davon Anteile der DATAGROUP AG 4.300.724,65 267.580,17

Konzernbilanz

Angaben in EUR Anhang 30.09.2015 30.09.2014
PASSIVA
Eigenkapital 12
Gezeichnetes Kapital 7.590.000,00 7.590.000,00
Kapitalrücklagen 11.796.385,73 11.796.385,73
Kapitalrückzahlung – 98.507,73 – 98.507,73
Erwirtschaftetes Eigenkapital 8.733.490,30 5.324.950,22
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis – 3.970.814,23 – 3.348.507,00
24.050.554,07 21.264.321,22
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 13 24.633.738,97 29.949.434,43
Pensionsrückstellungen 14 12.822.342,00 11.944.807,58
Sonstige Rückstellungen 14 775.192,84 860.142,54
Sonstige Verbindlichkeiten 16 0,00 44.000,00
Latente Steuern 6 782.107,01 1.257.900,19
39.013.380,81 44.056.284,74
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 13 14.583.861,69 7.483.455,87
Rückstellungen 14 2.463.011,85 2.641.843,14
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 15 4.748.518,08 3.328.094,62
Passivischer Überhang aus
Fertigungsaufträgen 9 50.989,47 166.658,75
Ertragsteuerverbindlichkeiten 3.062.851,29 2.173.947,85
Sonstige Verbindlichkeiten 16 15.373.241,96 13.983.869,27
24.050.554,07 21.264.321,22
39.013.380,81 44.056.284,74
40.282.474,34 29.777.869,50
103.346.409,22 95.098.475,46
Angaben in EUR Anhang 30.09.2015 30.09.2014
AKTIVA
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- und Firmenwert 1 38.523.419,65 34.793.344,21
Übrige immaterielle Vermögenswerte 2 11.445.269,01 11.692.849,80
Sachanlagen 3 7.316.127,83 3.918.320,56
Langfristige Finanzanlagen 4 3.822.514,90 2.714.210,29
Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen für
Pensionsverpflichtungen
5.354.911,90 5.364.589,30
Sonstige Vermögenswerte 5 134.889,32 161.760,76
Latente Steuern 6 1.464.480,04 2.108.776,42
68.061.612,65 60.753.851,34
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 7 1.532.497,41 1.079.230,28
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8 16.667.072,92 12.801.207,60
Kurzfristige Finanzanlagen 4 5.477.056,77 3.795.693,07
Fertigungsaufträge 9 2.994.874,95 901.842,80
Sonstige Vermögenswerte 10 6.348.504,81 6.318.856,02
Zahlungsmittel 11 2.264.789,71 9.447.794,35
35.284.796,57 34.344.624,12
103.346.409,22 95.098.475,46

Konzern-Kapitalflussrechnung

Angaben in EUR 01.10.2014 –
30.09.2015
01.10.2013 –
30.09.2014
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit
Periodenüberschuss 4.923.031,88 1.091.153,87
– darin Ertragsteuererstattungen EUR 238.474,08 (i.Vj. EUR 661.027,42)
– darin Ertragsteuerzahlungen EUR 1.760.744,38 (i.Vj. EUR 2.621.989,57)
Erhaltene Zinsen – 347.848,97 – 265.342,76
Bezahlte Zinsen 1.671.058,00 1.612.073,99
Abschreibungen im Umlaufvermögen 5.545,44 0,00
Abschreibungen im Anlagevermögen 5.735.246,42 5.472.694,13
Veränderung der Pensionsrückstellungen – 6.074,58 41.418,60
Cashflow 11.980.958,18 7.951.997,83
Gewinn (–) / Verlust (+) aus Anlagenabgängen – 58.760,18 20.571,92
Zunahme (–) / Abnahme (+) der Forderungen bzw. der Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern, verbundenen und Beteiligungsunternehmen 611.476,35 796.848,56
Zunahme (–) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva – 1.502.092,19 960.801,39
Zunahme (+) / Abnahme (–) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Passiva – 1.129.716,71 – 1.045.521,28
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge – 470.512,48 601.731,44
Mittelzufluss aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 9.431.352,97 9.286.429,86
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens 118.327,42 654.721,35
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen – 2.113.606,09 – 1.685.781,10
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten 2.132,49 18.376,80
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte – 1.559.507,51 – 553.399,26
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen – 3.462.000,00 – 2.290.000,00
Einzahlungen aus der Rückführung von Finanzanlagen 1.895.653,72 1.464.232,50
Auszahlungen für Investitionen in vollkonsolidierte Unternehmen – 4.523.497,11 – 2.174.000,00
Erhaltene Zinsen 347.848,97 265.342,76
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel – 9.294.648,11 – 4.300.506,95
Angaben in EUR 01.10.2014 –
30.09.2015
01.10.2013 –
30.09.2014
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlung für Dividendenausschüttung – 1.514.491,80 – 1.514.491,80
Einzahlungen (+) / Auszahlungen (–) für Finance Lease Verträge im Rahmen der
Investition in eigenes Sachanlagevermögen 696.116,04 582.303,75
Einzahlungen (+) / Auszahlungen (–) für Leasingverträge mit Kunden – 1.390.109,30 – 1.152.123,68
Auszahlungen für die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten – 4.132.600,00 – 3.240.400,00
Einzahlungen aus der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 500.000,00 0,00
Bezahlte Zinsen – 1.671.058,00 – 1.612.073,99
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel – 7.512.143,05 – 6.936.785,71
Veränderung der liquiden Mittel – 7.375.438,19 – 1.950.862,80
Liquide Mittel zu Beginn der Periode 9.447.794,35 11.398.657,15
Liquide Mittel am Ende der Periode 2.072.356,16 9.447.794,35

Zu Einzelheiten sei auf den Konzernanhang, Abschnitt VI. Angaben zur Kapitalflussrechnung verwiesen.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Gesamt
01.10.2014 bis 30.09.2015 Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Angaben in EUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Kapitalrück
zahlung
Erwirtschaftetes
Konzern
eigenkapital
Erfolgsneutrale
Veränderungen
Ergebnis aus
versicherungs
mathematischen
Gewinnen und
Verlusten
Summe Gesamt
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 7.590.000,00 11.796.385,73 – 98.507,73 5.324.950,22 – 1.625.377,21 – 1.723.129,79 – 3.348.507,00 21.264.321,22
Ausschüttung Dividende 0,00 0,00 0,00 – 1.514.491,80 0,00 0,00 0,00 – 1.514.491,80
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 4.923.031,88 0,00 0,00 0,00 4.923.031,88
Sonstiges Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 – 622.307,23 – 622.307,23 – 622.307,23
Stand am Ende des Geschäftsjahres 7.590.000,00 11.796.385,73 – 98.507,73 8.733.490,30 – 1.625.377,21 – 2.345.437,02 – 3.970.814,23 24.050.554,07
01.10.2013 bis 30.09.2014 Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Ergebnis aus
Angaben in EUR Gezeichnetes Kapitalrück Erwirtschaftetes
Konzern
Erfolgsneutrale versicherungs
mathematischen
Gewinnen und
Kapital Kapitalrücklage zahlung eigenkapital Veränderungen Verlusten Summe
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 7.590.000,00 11.796.385,73 – 98.507,73 5.748.288,15 – 1.625.377,21 – 899.556,09 – 2.524.933,30 Gesamt
22.511.232,85
Ausschüttung Dividende 0,00 0,00 0,00 – 1.514.491,80 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 1.091.153,87 0,00 0,00 0,00
Sonstiges Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 – 823.573,70 – 823.573,70 – 1.514.491,80
1.091.153,87
– 823.573,70
v
Gesamt
21.264.321.22
- 1.514.491.80
4.923.031.88
-622.307.23
24.050.554.07

Entwicklung des Anlagevermögens

Einen Überblick über die Wertentwicklung der immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen und Finanzanlagen gewährt die nachfolgende Tabelle:

01.10.2014 bis 30.09.2015 Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Angaben in EUR Stand
01.10.2014
Zugänge Veränderungen
Konsoli
dierungskreis
Abgänge Stand
30.09.2015
Stand
01.10.2014
Zugänge Veränderungen
Konsoli
dierungskreis
außerplanm.
Zugänge
Abgänge Stand
30.09.2015
Stand
30.09.2015
Stand
30.09.2014
Geschäfts- und Firmenwert 34.793.344,21 0,00 3.730.075,44 0,00 38.523.419,65 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 38.523.419,65 34.793.344,21
Übrige immaterielle Vermögenswerte
1. Marken 1.401.000,00 0,00 0,00 0,00 1.401.000,00 1.401.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.401.000,00 0,00 0,00
2. Auftragsbestand 1.198.000,00 0,00 7.000,00 0,00 1.205.000,00 1.198.000,00 7.000,00 0,00 0,00 0,00 1.205.000,00 0,00 0,00
3. Kundenbeziehungen 17.466.400,00 0,00 1.009.000,00 0,00 18.475.400,00 8.183.605,00 2.452.981,00 0,00 0,00 0,00 10.636.586,00 7.838.814,00 9.282.795,00
4. Selbst erstellte immaterielle
Vermögenswerte
Software 1.441.678,33 510.549,11 0,00 0,00 1.952.227,44 515.203,33 238.010,25 0,00 0,00 0,00 753.213,58 1.199.013,86 926.475,00
5. Erworbene immaterielle
Vermögenswerte
Software u.a. 9.121.006,81 1.084.402,84 1.064.893,00 55.775,98 11.214.526,67 7.637.427,01 959.648,26 263.648,74 0,00 53.638,49 8.807.085,52 2.407.441,15 1.483.579,80
30.628.085,14 1.594.951,95 2.080.893,00 55.775,98 34.248.154,11 18.935.235,34 3.657.639,51 263.648,74 0,00 53.638,49 22.802.885,10 11.445.269,01 11.692.849,80
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 60.196,27 0,00 0,00 0,00 60.196,27 31.106,27 5.362,00 0,00 0,00 0,00 36.468,27 23.728,00 29.090,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
16.897.449,66 5.311.484,67 727.067,67 390.830,57 22.545.171,43 13.008.219,10 2.072.244,91 503.575,92 0,00 331.268,33 15.252.771,60 7.292.399,83 3.889.230,56
16.957.645,93 5.311.484,67 727.067,67 390.830,57 22.605.367,70 13.039.325,37 2.077.606,91 503.575,92 0,00 331.268,33 15.289.239,87 7.316.127,83 3.918.320,56
Langfristige Finanzanlagen
1. Beteiligungen 146.546,88 192.000,00 0,00 0,00 338.546,88 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 338.546,88 146.546,88
2. Forderungen an Leasingnehmer 2.565.163,41 5.125.825,09 0,00 4.216.370,49 3.474.618,01 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3.474.618,01 2.565.163,41
3. Sonstige Ausleihungen 2.533,88 0,00 6.850,00 0,00 9.383,88 33,88 0,00 0,00 0,00 0,00 33,88 9.350,00 2.500,00
2.714.244,17 5.317.825,09 6.850,00 4.216.370,49 3.822.548,77 33,88 0,00 0,00 0,00 0,00 33,88 3.822.514,89 2.714.210,29
85.093.319,45 12.224.261,71 6.544.886,11 4.662.977,04 99.199.490,23 31.974.594,59 5.735.246,42 767.224,66 0,00 384.906,82 38.092.158,85 61.107.331,38 53.118.724,86
01.10.2013 bis 30.09.2014 Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Angaben in EUR Stand
01.10.2013
Zugänge Veränderungen
Konsoli
dierungskreis
Abgänge Stand
30.09.2014
Stand
01.10.2013
Zugänge Veränderungen
Konsoli
dierungskreis
außerplanm.
Zugänge
Abgänge Stand
30.09.2014
Stand
30.09.2014
Stand
30.09.2013
Geschäfts- und Firmenwert 34.793.344,21 0,00 0,00 0,00 34.793.344,21 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 34.793.344,21 34.793.344,21
Übrige immaterielle Vermögenswerte
1. Marken 1.401.000,00 0,00 0,00 0,00 1.401.000,00 1.384.083,66 16.916,34 0,00 0,00 0,00 1.401.000,00 0,00 16.916,34
2. Auftragsbestand 1.198.000,00 0,00 0,00 0,00 1.198.000,00 815.305,24 382.694,76 0,00 0,00 0,00 1.198.000,00 0,00 382.694,76
3. Kundenbeziehungen 17.466.400,00 0,00 0,00 0,00 17.466.400,00 5.890.188,31 2.293.416,69 0,00 0,00 0,00 8.183.605,00 9.282.795,00 11.576.211,69
4. Selbst erstellte immaterielle
Vermögenswerte
Software 1.314.364,96 127.313,37 0,00 0,00 1.441.678,33 285.205,96 229.997,37 0,00 0,00 0,00 515.203,33 926.475,00 1.029.159,00
5. Erworbene immaterielle
Vermögenswerte
Software u.a. 9.031.334,01 426.085,89 0,00 336.413,09 9.121.006,81 7.275.223,44 680.230,86 0,00 0,00 318.027,29 7.637.427,01 1.483.579,80 1.756.110,57
30.411.098,97 553.399,26 0,00 336.413,09 30.628.085,14 15.650.006,61 3.603.256,02 0,00 0,00 318.027,29 18.935.235,34 11.692.849,80 14.761.092,36
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen
60.196,27 0,00 0,00 0,00 60.196,27 25.743,27 5.363,00 0,00 0,00 0,00 31.106,27 29.090,00 34.453,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 17.724.973,75 1.811.151,10 0,00 2.638.675,19 16.897.449,66 13.107.534,91 1.854.505,94 0,00 9.569,17 1.963.390,92 13.008.219,10 3.889.230,56 4.617.438,84
17.785.170,02 1.811.151,10 0,00 2.638.675,19 16.957.645,93 13.133.278,18 1.859.868,94 0,00 9.569,17 1.963.390,92 13.039.325,37 3.918.320,56 4.651.891,84
Langfristige Finanzanlagen
1. Beteiligungen 66.546,88 80.000,00 0,00 0,00 146.546,88 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 146.546,88 66.546,88
2. Forderungen an Leasingnehmer 4.095.060,08 1.687.539,22 0,00 3.217.435,89 2.565.163,41 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.565.163,41 4.095.060,08
3. Sonstige Ausleihungen 2.533,88 0,00 0,00 0,00 2.533,88 33,88 0,00 0,00 0,00 0,00 33,88 2.500,00 2.500,00
4.164.140,84 1.767.539,22 0,00 3.217.435,89 2.714.244,17 33,88 0,00 0,00 0,00 0,00 33,88 2.714.210,29 4.164.106,96
87.153.754,04 4.132.089,58 0,00 6.192.524,17 85.093.319,45 28.783.318,67 5.463.124,96 0,00 9.569,17 2.281.418,21 31.974.594,59 53.118.724,86 58.370.435,37
I
$\sim$

Konzernanhang

inhalt

  • 70 grundlagen des konzernabschlusses
  • 93 erläuterungen zur gewinn- und Verlustrechnung
  • 97 erläuterungen zur konzernbilanz
  • 113 ergänzende angaben zu Finanzinstrumenten
  • 119 kapitalmanagement
  • 119 angaben zur kapitalflussrechnung
  • 121 segmentinformationen
  • 124 sonstige angaben
  • 130 bestätigungsvermerk des abschlussprüfers
  • 131 impressum

I. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. allgemeine angaben

Die DATAGROUP AG ist die Muttergesellschaft des DATAGROUP-Konzerns. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in der Wilhelm-Schickard-Straße 7, D-72124 Pliezhausen und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister unter HRB 354615 eingetragen.

Die Geschäftstätigkeit des DATAGROUP-Konzerns umfasst den Betrieb von IT-Infrastrukturen, den Vertrieb und die Erbringung von IT-Services, Technologieberatung und die Entwicklung von IT-Lösungen. Die Konzerngesellschaften sind in zwei Segmente gruppiert:

Das Segment "Services" beinhaltet alle Tochtergesellschaften, die primär IT-Dienstleistungen erbringen. Zu diesen IT-Services gehören insbesondere die Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen (Auswahl und Beschaffung, Inbetriebnahme vor Ort, Austausch und Entsorgung von Altgeräten), Rechenzentrumsleistungen unserer zertifizierten DATAGROUP Data Center sowie Service Desk-Leistungen – die helfende Hand für alle IT-Probleme und -Fragen der Anwender.

Das Segment "Solutions und Consulting" umfasst die Konzerngesellschaften, deren Leistungsangebot aus hoch qualifizierten und spezialisierten Technologie- und Lösungsberatern sowie Software-Entwicklern besteht.

2. rechnungslegung nach international Financial reporting standards

Der Konzernabschluss der DATAGROUP AG zum 30. September 2015 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt. Die Anwendung der IFRS erfolgt freiwillig. Der aufgestellte Konzernabschluss wird durch den Vorstand dem Aufsichtsrat zur Billigung vorgelegt.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden ergänzend die Vorschriften des § 315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) beachtet. Alle am Abschlussstichtag verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), International Accounting Standards (IAS) sowie Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden angewandt.

Der Konzernabschluss der DATAGROUP AG wurde unter Anwendung einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften und in Euro (EUR) aufgestellt. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit erfolgten teilweise gerundete Angaben auf Tausend Euro (TEUR) oder Millionen Euro (Mio. EUR). Die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung folgte dem Gesamtkostenverfahren. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind in den Anhang übernommen.

Justine Kleindienst, Vertrieb DATAGROUP Stuttgart GmbH

neue rechnungslegungsVorschriFten

Es werden alle zum Bilanzstichtag gültigen und verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee berücksichtigt, sofern diese für den DATAGROUP-Konzern von Bedeutung sind.

Folgende Standards, Änderungen von Standards und Interpretationen, soweit sie für den DATAGROUP-Konzern grundsätzlich von Bedeutung sein können, waren im Geschäftsjahr 2014 / 2015 erstmalig anzuwenden:

Im Mai 2011 veröffentlichte das International Accounting Standards Board (IASB) drei neue Standards, nämlich IFRS 10 "Consolidated Financial Statements", IFRS 11 "Joint Arrangements" und IFRS 12 "Disclosure of Interests in Other Entities". Damit zusammenhängend wurden zudem die Standards IAS 27 "Separate Financial Statements (as amended in 2011)" und IAS 28 "Investments in Associates and Joint Ventures (as amended in 2011)" angepasst. Die neuen Standards sowie die Anpassungen der bestehenden Standards wurden am 11.12.2012 in europäisches Recht übernommen und sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2014 beginnen.

  • Durch IFRS 10 "Consolidated Financial Statements" werden Prinzipien zur Darstellung und Aufstellung von Konzernabschlüssen festgelegt. Im Standard wird das Prinzip der Beherrschung definiert und Beherrschung als Grundlage für die Definition einer Mutter-Tochter-Beziehung festgelegt. Ferner enthält der Standard Bilanzierungsvorschriften zur Darstellung von Konzernabschlüssen.
  • IFRS 11 "Joint Arrangements" beschäftigt sich mit der Bestimmung und Bilanzierung von gemeinsamen Vereinbarungen. Hierbei wird die Art der gemeinsamen Vereinbarung mittels Beurteilung ihrer Rechte und Verpflichtungen bestimmt und Regelungen zur Bilanzierung vorgegeben.
  • IFRS 12 "Disclosure of Interests in Other Entities" beinhaltet die Angabepflichten über das Wesen der Beteiligung an anderen Einheiten und die damit verbundenen Risiken sowie die Auswirkungen dieser Beteiligungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Einführung der IFRS 10 bis 12 und die Änderung von IAS 27 und IAS 28 hatte keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

  • Zudem veröffentlichte das IASB Amendments (Anpassungen) zu IAS 36 "Impairment of Assets". Die Anpassungen betreffen Angabepflichten im Zusammenhang mit der Fair Value-Bewertung. Die Änderungen wurden am 19.12.2013 durch die EU in europäisches Recht übernommen und traten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2014 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentliche Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.
  • Am 21.11.2013 veröffentlichte das IASB Amendments zu IAS 19 "Defined Benefit Plans". Die Änderungen betreffen die Bilanzierung von Leistungsverpflichtungen, die ihrer Höhe nach nicht von der Anzahl der Dienstjahre abhängig sind. Die Änderungen wurden am 17.12.2014 durch die EU in europäisches Recht übernommen und traten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.07.2014 beginnen. Die Änderung hatte keine Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

VeröFFentlichte, aber noch nicht angeWenDete stanDarDs, interPretationen unD änDerungen

Das IASB hat folgende neue Standards sowie Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards herausgegeben, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist:

  • Am 25.09.2014 hat das IASB die jährlichen Verbesserungen (Annual Improvements) 2012 2014 verabschiedet. Die Änderungen beziehen sich auf IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche", IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben", IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" und IAS 34 "Zwischenberichterstattung". Die Änderungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2016 beginnen. Die Änderungen haben voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.
  • Das IASB hat in den Jahren 2009, 2010 und 2013 drei Fassungen des IFRS 9 "Financial Instruments" vorgelegt. Die endgültige Version wurde am 24.07.2014 veröffentlicht. Der IFRS 9 wurde in drei Phasen entwickelt und ersetzt den Standard IAS 39 "Financial Instruments: Recognition and Measurement". Der neue Standard regelt die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Die Änderungen wurden bisher noch nicht von

der EU in europäisches Recht übernommen. IFRS 9 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist möglich. Der neue Standard wird voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns haben.

  • Das IASB hat am 30.01.2014 den Interims-Standard IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten" veröffentlicht. Die Änderungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen. Der Standard betrifft ausschließlich Unternehmen, die erstmalig einen IFRS-Abschluss erstellen und für die der erste Abschluss eine Berichtsperiode betrifft, die am oder nach dem 01.01.2016 beginnt. Der Standard ist für den DATAGROUP-Konzern nicht anwendbar.
  • Am 28.05.2014 hat das IASB den Standard IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" veröffentlicht. IFRS 15 ersetzt die Standards IAS 11 "Fertigungsaufträge" und IAS 18 "Umsatzerlöse". Der neue Standard sieht nunmehr ein fünfstufiges Erlösrealisierungsmodell mit den Stufen 1. "Identifizierung des Vertrages", 2. "Identifizierung der eigenständigen Leistungsverpflichtungen", 3. "Bestimmung des Transaktionspreises", 4. "Verteilung des Transaktionspreises auf die Leistungsverpflichtungen" und 5. "Erlöserfassung bei Erfüllung der Leistungsverpflichtungen" vor, das grundsätzlich auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Die Änderungen wurden bisher

Luzian Penzel, Service Manager DATAGROUP Hamburg GmbH

noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen. IFRS 15 ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung wird angeraten. Die Änderung hat voraussichtlich Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns. Diese dürften allerdings nicht wesentlich sein.

  • Am 12.05.2014 wurden durch das IASB die Amendments der Standards IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" veröffentlicht. Die Änderungen beziehen sich auf die Anwendbarkeit umsatzbezogener Abschreibungsmethoden und schränken diese stark ein. Die Anpassungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen und treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2016 beginnen. Die Änderung hat keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.
  • Das IASB veröffentlichte am 18.12.2014 Amendments zu den IFRS 10 "Consolidated Financial Statements", IFRS 12 "Disclosure of Interests in Other Entities" und IAS 28 "Investments in Associates and Joint Ventures" sowie am 06.05.2014 Amendments zu IFRS 11 "Joint Arrangements". Die Anpassungen beziehen sich auf die bilanzielle Behandlung des Kaufs von Unternehmensteilen zwischen voll konsolidierten und assoziierten Unternehmen. Die Anpassungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen und treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2016 beginnen. Die Änderungen haben keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

Am 18.12.2014 veröffentlichte das IASB zudem Amendments zu IAS 1 "Presentation of Financial Statements" . Dies dient der Klarstellung bestehender IAS 1-Anforderungen. Behandelt werden insbesondere der Grundsatz der Wesentlichkeit und die Anpassbarkeit im Aufbau von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Die Anpassungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen und treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2016 beginnen. Die Änderung hat voraussichtlich unwesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

3. konsolidierungskreis

DeFinition Des konsoliDierungskreises

In den Konzernabschluss werden sämtliche Tochtergesellschaften einbezogen, auf die ein beherrschender Einfluss gemäß IFRS 10 ausgeübt werden kann. In den Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft DATAGROUP AG 21 weitere inländische Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Die Gesellschaften arxes Consulting GmbH i.I., Köln, und InDemand Printing Solutions GmbH i.I., Köln, werden wegen laufender Insolvenzverfahren nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die beiden Gesellschaften wurden im Rahmen des arxes-Erwerbs (heute DATAGROUP Köln GmbH), der aus der Insolvenz der TDMi AG erfolgte, mit erworben.

Alexandra Dauscher, Leiterin IT Operations DATAGROUP Köln GmbH

Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Anteil in %
1 DATAGROUP AG, Pliezhausen
2 DATAGROUP Stuttgart GmbH, Stuttgart 100,0
3 DATAGROUP Bremen GmbH, Bremen 100,0
4 DATAGROUP Offenburg GmbH, Offenburg 100,0
5 DATAGROUP Ludwigsburg GmbH, Ludwigsburg 100,0
6 DATAGROUP Hamburg GmbH, Hamburg 100,0
7 DATAGROUP Invest GmbH, Pliezhausen 100,0
8 DATAGROUP Invest 3 GmbH, Pliezhausen 100,0
9 DATAGROUP Köln GmbH, Köln 100,0
10 DATAGROUP Business Services GmbH, Köln 100,0
11 DATAGROUP BGS GmbH, Mainz 100,0
12 DATAGROUP IT Solutions GmbH, Pliezhausen 100,0
13 DATAGROUP Consulting GmbH, Pliezhausen 100,0
14 PC-Feuerwehr Hamburg-Mitte GmbH, Hamburg (bis 31.12.2014) 100,0
15 PC-Feuerwehr Eimsbüttel GmbH, Hamburg (bis 31.12.2014) 100,0
16 DATAGROUP Business Solutions GmbH, Siegburg 100,0
17 DATAGROUP Inshore Services GmbH, Rostock 100,0
18 DATAGROUP Vega GmbH, Köln
(vormals DATAGROUP Invest 2 GmbH, Pliezhausen) 100,0
19 DATAGROUP Consulting Köln GmbH, Köln
(jetzt DATAGROUP Service Desk GmbH, Pliezhausen) 100,0
20 DATAGROUP Invest 4 GmbH, Pliezhausen
(jetzt DATAGROUP Data Center GmbH, Frankfurt)
(vormals PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH,
Hamburg) 100,0
21 Excelsis Business Technology AG (ab 01.10.2014) 100,0
22 Excelsis Informationssysteme GmbH (ab 01.10.2014) 100,0

VeränDerungen im konsoliDierungskreis

Im Geschäftsjahr 2014 / 2015 ergaben sich folgende Änderungen im Konsolidierungskreis:

  • Erwerb sämtlicher Aktien der Excelsis Business Technology AG
  • Erwerb des Geschäftsbetriebs der Vega Deutschland GmbH im Rahmen eines Asset Deals
  • Verkauf des Geschäftsbetriebs im Rahmen eines Asset Deals und Umstrukturierung der PC-Feuerwehr-Gesellschaften
  • Verkauf des 25,2 %-Anteils an der DATAGROUP Consulting Köln GmbH von der DATAGROUP Köln GmbH an die DATAGROUP AG

Erwerb sämtlicher Aktien der Excelsis Business Technology AG

Die DATAGROUP AG hat mit Kaufvertrag vom 30.09.2014 100 % der Aktien an der Excelsis Business Technology AG erworben. Die Anschaffung erfolgte mit Wirkung zum 01.10.2014. Im Zuge der Transaktion kaufte die DATAGROUP AG zudem die 100 %-Tochtergesellschaft der Excelsis Business Technology AG, die Excelsis Informationssysteme GmbH.

Excelsis betreibt High-end-Lösungen für mobile Anwendungen von B2B- und B2C-Unternehmen. Dazu gehören beispielsweise intuitiv bedienbare Tablet- und Smartphone-Anwendungen für Warenwirtschaft und Vertrieb, die den Kunden signifikante Effizienzsteigerungen ermöglichen. DATAGROUP ergänzt mit dieser Übernahme ihr Dienstleistungsangebot ideal, denn die Nachfrage nach mobilen IT-Anwendungen wächst angesichts der zunehmenden Mobilisierung der Arbeitswelt stark. Excelsis bringt einen nahezu vollständig komplementären Kundenstamm in den DATAGROUP-Konzern ein, so dass die Akquisition zahlreiche Cross-Selling-Potenziale mit sich bringt.

Erworbene Vermögenswerte und übernommene Schulden Die beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Excelsis-Gruppe stellten sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:

Der beizulegende Zeitwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beläuft sich auf EUR 947.413,35. Der Nennwert der Forderungen beträgt EUR 956.913,35. Auf den Bruttoansatz sind Wertberichtigungen in Höhe von EUR 9.500,00 gebildet worden.

Gegenleistung

Markus Klett, Service Manager DATAGROUP Stuttgart GmbH

01.10.2014 01.10.2014
Beizulegende
Zeitwerte bei
Angaben in EUR Buchwerte Akquisition
Vermögenswerte
Langfristige Vermögenswerte
Übrige immaterielle Vermögenswerte 109.244,26 1.817.244,26
Sachanlagen 223.491,75 223.491,75
Langfristige Finanzanlagen 6.850,00 6.850,00
Sonstige Vermögenswerte 35.739,08 35.739,08
375.325,09 2.083.325,09
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 947.413,35 947.413,35
Fertigungsaufträge 311.133,25 311.133,25
Sonstige Vermögenswerte 64.848,11 64.848,11
Zahlungsmittel 1.743.671,31 1.743.671,31
3.067.066,02 3.067.066,02
Summe der Vermögenswerte 3.442.391,11 5.150.391,11
Schulden
Langfristige Verbindlichkeiten
Latente Steuern 91.365,15 627.875,39
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 287.128,26 287.128,26
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 111.674,60 111.674,60
Ertragsteuerverbindlichkeiten 2.864,84 2.864,84
Sonstige Verbindlichkeiten 348.824,02 348.824,02
750.491,72 750.491,72
Summe der Schulden 841.856,87 1.378.367,11
Summe des identifizierbaren Nettovermögens 2.600.534,24 3.772.024,00
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Fertigungsaufträge
Sonstige Vermögenswerte
Zahlungsmittel

Schulden

Angaben in EUR
Kaufpreis Barkomponente 5.000.000,00
Wert des Gewinnanteils 2014 672.671,92
Wert der Earn Out-Verpflichtungen
für das Kalenderjahr 2015 928.350,52
für das Kalenderjahr 2016 901.077,00
Gesamt 7.502.099,44

Auf Grundlage der abgeschlossenen Kaufvereinbarung wurden EUR 5.000.000,00 als Barkomponente an die früheren Eigentümer der Excelsis-Gruppe gezahlt. Darüber hinaus wurde eine bedingte Gegenleistung in Abhängigkeit von der Ergebnisentwicklung der Jahre 2014 bis 2016 vereinbart (Earn Out); der beizulegende Zeitwert dieser bedingten Gegenleistung belief sich – basierend auf den aktuellen Planungen der erworbenen Unternehmens-Gruppe – zum Erwerbsstichtag auf EUR 2.502.099,44. Für das Jahr 2014 wurde inzwischen ein Gewinnanteil über EUR 672.671,92 an die Verkäufergruppe geleistet, ein weiterer Betrag von EUR 54.560,00 muss noch nachgezahlt werden. Auf Grundlage der verbesserten Ist- und Plandaten wurden die gebildeten Rückstellungen für noch nicht erbrachte Earn Out-Verpflichtungen per 30.09.2015 um insgesamt EUR 115.737,00 gewinnmindernd erhöht. Sollten die aktualisierten Planungen für 2015 und 2016 um 5 % unterschritten werden, reduziert sich die Kaufpreisverpflichtung um ca. TEUR 65, sollten sie um 5 % überschritten werden, erhöht sich die Kaufpreisverpflichtung um den gleichen Betrag.

Geschäfts- und Firmenwert

Der Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von EUR 3.730.075,44 umfasst den Wert erwarteter Synergien aus dem Unternehmenserwerb. Er wird in voller Höhe dem Segment "Solutions und Consulting" zugeordnet.

Die Excelsis-Gruppe hat in der Berichtsperiode 01.10.2014 bis 30.09.2015 mit EUR 7.021.765,78 zu den Umsatzerlösen und mit EUR 1.326.840,92 zum Periodenergebnis des Konzerns (vor Steuern) beigetragen.

Analyse des Zahlungsmittelabflusses aufgrund des Unternehmenserwerbs

Erwerb des Geschäftsbetriebs der Vega Deutschland GmbH im Rahmen eines Asset Deals

Die DATAGROUP Invest 2 GmbH, die mittelbar im alleinigen Eigentum der DATAGROUP AG steht und die inzwischen in DATAGROUP Vega GmbH umfirmiert worden ist, hat mit Kaufvertrag vom 31.07.2015 den Geschäftsbetrieb mit nachfolgend aufgeführten identifizierbaren Vermögenswerten und Schulden von der Vega Deutschland GmbH im Rahmen eines Asset Purchase Agreements erstanden. Die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Aktiva und der übernommenen Passiva stellten sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:

Vega Deutschland ist ein Software- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Köln. Bisher gehörte der IT-Dienstleister zum Technologiekonzern Finmeccanica, einem führenden europäischen Anbieter in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Sicherheit. Die Leistungspalette erstreckt sich von der IT-Beratung über die Integration komplexer IT-Plattformen bis zur individuellen Softwareentwicklung.

Kim Laura Hoffmann, Marketing DATAGROUP Business Solutions GmbH

01.08.2015 01.08.2015
Beizulegende
Zeitwerte bei
Angaben in EUR Buchwerte Akquisition
Vermögenswerte
Langfristige Vermögenswerte
Übrige immaterielle Vermögenswerte 35.444,44 35.444,44
Sachanlagen 410.677,78 410.677,78
446.122,22 446.122,22
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.235.337,70 2.235.337,70
Sonstige Vermögenswerte 108.416,32 108.416,32
Zahlungsmittel 0,00 0,00
2.343.754,02 2.343.754,02
Summe der Vermögenswerte 2.789.876,24 2.789.876,24
Schulden
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 109.000,00 109.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.365.558,91 1.365.558,91
Sonstige Verbindlichkeiten 528.538,64 528.538,64
Summe der Schulden 2.003.097,55 2.003.097,55
786.778,69
Gesamt – 4.004.997,11
Mit dem Tochterunternehmen erworbene Zahlungsmittel 1.743.671,31
Transaktionskosten des Unternehmenserwerbs – 75.996,50
Gewinnanteil 2014 – 672.671,92
Kaufpreis Barkomponente – 5.000.000,00
Angaben in EUR

Der beizulegende Zeitwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beläuft sich auf EUR 2.235.337,70. Wertberichtigungen wurden nicht gebildet, die Forderungen wurden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Gegenleistung

Der Initialkaufpreis beträgt auf Grundlage des abgeschlossenen Vertrages EUR 364.000,00. In Abhängigkeit von der Höhe des nach dem Erwerbszeitpunkt exakt ermittelten Net Working Capitals per 01.08.2015 entstand eine Kaufpreisreduktion, die mit EUR 364.000,00 bewertet worden ist. Earn Out-Verpflichtungen wurden nicht vereinbart.

Negativer Unterschiedsbetrag

Da sich die Summe des identifizierbaren Nettovermögens auf EUR 786.778,69 beläuft und die erbrachte Gegenleistung EUR 0,00 beträgt, entstand ein negativer Unterschiedsbetrag von EUR 786.778,69. Nach nochmaliger Überprüfung der Fair Values der Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten wurde der negative Unterschiedsbetrag in voller Höhe in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Die erfolgswirksame Erfassung ist dem Segment "Solutions und Consulting" zuzuordnen. Dem negativen Unterschiedsbetrag stehen Restrukturierungsaufwendungen gegenüber, die erst nach dem Erwerbsstichtag angefallen sind.

Die DATAGROUP Vega GmbH hat in der abgelaufenen Berichtsperiode mit EUR 2.023.443,85 zu den Umsatzerlösen und trotz der Belastung durch Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von EUR 248.054,00 mit EUR 481.532,33 zum Periodenergebnis des Konzerns (vor Steuern) beigetragen. Hätte der Zusammenschluss zu Geschäftsjahresbeginn stattgefunden, hätten sich die Umsatzerlöse aus fortzuführenden Geschäftsbereichen auf ca. EUR 13.000.000 belaufen.

Analyse des Zahlungsmittelabflusses aufgrund des Unternehmenserwerbs

Verkauf des Geschäftsbetriebs im Rahmen eines Asset Deals und Umstrukturierung der PC-Feuerwehr-Gesellschaften

Mit Kaufvertrag vom 19.12.2014 wurde der Geschäftsbetrieb der PC-Feuerwehr-Gesellschaften im Rahmen eines Asset Deals mit Wirkung zum 01.01.2015 veräußert. Der Verkauf hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzerlöse und das Periodenergebnis des DATAGROUP-Konzerns. Die Gesellschaften PC-Feuerwehr Hamburg-Mitte GmbH und PC-Feuerwehr Eimsbüttel GmbH wurden jeweils mit Verschmelzungsverträgen vom 21.04.2015 mit Wirkung zum 01.01.2015 auf die übernehmende Gesellschaft PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH verschmolzen. Die PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH wurde zudem in DATAGROUP Invest 4 GmbH umfirmiert, der Sitz wurde von Hamburg nach Pliezhausen verlegt.

Durch die Gesellschafterversammlung vom 10.09.2015 wurde die Firma erneut geändert, nämlich in DATAGROUP Data Center GmbH, der Firmensitz wurde nach Frankfurt am Main verlegt.

Verkauf des 25,2 %-Anteils an der DATAGROUP Consulting Köln GmbH von der DATAGROUP Köln GmbH an die DATAGROUP AG

Auf Grundlage des Geschäftsanteils- und -abtretungsvertrages vom 10.09.2015 ist der bisher durch die DATAGROUP Köln GmbH gehaltene Anteil über nominal EUR 6.300,00 (25,2 % der Gesamtanteile) an der DATAGROUP Consulting Köln GmbH an die DATAGROUP AG veräußert worden. Damit ist die DATAGROUP AG nunmehr Alleineigentümer der Gesellschaft.

Mit Gesellschafterversammlung vom 10.09.2015 wurde die Firma der Gesellschaft angepasst. Sie firmiert nunmehr unter DATAGROUP Service Desk GmbH. Der Firmensitz ist nach Pliezhausen verlegt worden.

4. bilanzierungs- und bewertungsmethoden

konsoliDierungsgrunDsätze

Der Abschlussstichtag der in den Konsolidierungskreis einbezogenen vollkonsolidierten Tochterunternehmen ist grundsätzlich der Stichtag des Konzernabschlusses. Die Erstellung eines Zwischenabschlusses war zum 30.09.2015 – anders als in den Vorjahren – nicht mehr notwendig. Alle Konzernunternehmen verfügen nunmehr über ein Geschäftsjahr vom 01.10. bis 30.09.

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Der Kaufpreis des erworbenen Tochterunternehmens wird hierbei auf die erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten allokiert. Maßgeblich sind dabei die Wertverhältnisse zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt wurde. Die ansatzfähigen Vermögenswerte und die übernommenen Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden zunächst in voller Höhe mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Ein verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird anschließend als Geschäfts- und Firmenwert angesetzt. Geschäfts- und Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen, der zu einem Abschreibungsbedarf führen kann. Ein verbleibender passivischer Unterschiedsbetrag wird nach nochmaliger Überprüfung in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens werden ab dem Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen. Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens bleiben bis zu dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Beherrschung durch das Mutterunternehmen endet.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den vollkonsolidierten Unternehmen verrechnet. Die Zwischenergebniseliminierung wird auf konzerninterne Weiterveräußerungen von Anlagevermögen und Kundenaufträgen vorgenommen. Durch die Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge sowie Zinsen und ähnliche Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

bilanzierungs- unD beWertungsgrunDsätze

Im Geschäftsjahr waren verschiedene Standards bzw. Anpassungen von Standards erstmals anzuwenden (siehe Abschnitt I.2.). Eine Anpassung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden war jedoch nicht notwendig.

Angaben in EUR
Kaufpreis Barkomponente – 364.000,00
Kaufpreisreduktion 0,00
Transaktionskosten des Unternehmenserwerbs – 16.411,25
Mit dem Tochterunternehmen erworbene Zahlungsmittel 0,00
Gesamt – 380.411,25
Angaben in EUR
Kaufpreis Barkomponente 364.000,00
Kaufpreisreduktion – 364.000,00
Wert der Earn Out-Verpflichtungen 0,00
Gesamt 0,00

Schätzungen und Annahmen

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses mussten Ermessensentscheidungen getroffen und musste zu einem gewissen Grad auf Schätzwerte zurückgegriffen werden. Diese Schätzungen und Annahmen hatten einen Einfluss auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten. Das Management geht davon aus, dass bestehende Risiken durch die getroffenen Annahmen und Ermessensentscheidungen ausreichend abgedeckt sind. Die Schätzungen und Annahmen beruhen dabei auf Erfahrungswerten und anderen Informationsquellen, die unter den gegebenen Umständen als zutreffend beurteilt wurden. Die Schätzungen und Annahmen werden permanent überprüft. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können von den genannten Schätzungen und Annahmen abweichen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

Auf die Bilanzierung folgender Vermögenswerte und Schulden hatten die getroffenen Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen eine besondere Bedeutung:

  • Immaterielle Vermögenswerte
  • Fertigungsaufträge
  • Forderungen
  • Earn Out-Verpflichtungen
  • Rückstellungen

Die im Rahmen der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen anzuwendende Erwerbsmethode verwendet Schätzwerte bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte insbesondere von immateriellen Vermögenswerten wie Marken, Auftragsbestände und Kundenbeziehungen und von Earn Out-Verpflichtungen zum Erwerbsstichtag. Die Kaufverträge enthalten in einigen Fällen Earn Out-Klauseln, wonach sich der Kaufpreis abhängig von der Erreichung festgelegter Ziele erhöht. Sowohl die erwartete Nutzungsdauer der im Rahmen der Kaufpreisallokation identifizierten Vermögenswerte, als auch die beizulegenden Zeitwerte basieren auf Einschätzungen der Unternehmensführung. Bei der Beurteilung der Zeitwerte von immateriellen Vermögenswerten und Earn Out-Verpflichtungen spielen Schätzungen von künftigen Cashflows eine bedeutende Rolle. Die identifizierten immateriellen Vermögenswerte wurden in der Bilanz mit einem Buchwert in Höhe von EUR 8.636.566,00 (im Vorjahr EUR 9.717.807,00) ausgewiesen, der Geschäfts- und Firmenwert betrug zum 30.09.2015 EUR 38.523.419,65 (im Vorjahr EUR 34.793.344,21). Earn Out-Verpflichtungen wurden mit EUR 1.945.164,52 (im Vorjahr EUR 94.500,00) bewertet.

Die Bilanzierung von Fertigungsaufträgen und Dienstleistungsgeschäften erfolgte – sofern die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind – nach der Percentage-of-Completion-Methode. Für die Ermittlung des Fertigstellungsgrads nach der Cost-to-Cost-Methode wurden die gesamten Auftragskosten mit einem gewissen Ermessensspielraum des Managements ermittelt. Zum Bilanzstichtag wurden Fertigungsaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von EUR 2.994.874,95 (im Vorjahr EUR 901.842,80), mit passivischem Saldo von EUR 50.989,47 (im Vorjahr EUR 166.658,75) ausgewiesen.

Dem Risiko von möglichen Verlusten aus der Zahlungsunfähigkeit von Kunden wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen begegnet. Bei der Bildung der Wertberichtigungen wurden die Forderungen einzeln betrachtet und auf Wertminderungen beurteilt. Zum Bilanzstichtag bestehen Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 241.463,75 (im Vorjahr EUR 207.967,50).

Als Rückstellung gilt eine gegenwärtige Verpflichtung aufgrund eines verpflichtenden Ereignisses in der Vergangenheit, die bezüglich Zeitpunkt und / oder Höhe des Ressourcenabflusses ungewiss ist. Für die Bilanzierung der Rückstellungen in Höhe von EUR 16.060.546,69 (im Vorjahr EUR 15.446.793,26) mussten Annahmen und Schätzungen über die Höhe und die Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Ressourcenabflusses vom Management getroffen werden.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Berichtswährung ist der Euro, welcher auch die funktionale Währung der Muttergesellschaft darstellt. Fremdwährungsgeschäfte werden mit den aktuellen Kursen zum Zeitpunkt der Transaktion umgerechnet. In der Bilanz werden monetäre Vermögenswerte und Schulden in fremden Währungen unter Anwendung des Kurses zum Bilanzstichtag in die funktionale Währung umgerechnet. Die aus der Umrechnung zu Stichtagskursen ermittelten Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst.

Sarah Thon, Service Managerin DATAGROUP Hamburg GmbH

Realisierung von Erträgen / Umsatzrealisation

Erträge werden realisiert, sobald der Zufluss des wirtschaftlichen Nutzens als wahrscheinlich eingeschätzt wird und die Höhe der Erträge zuverlässig bestimmbar ist. Die Höhe der Erträge wird durch den beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bestimmt. Unter den Umsatzerlösen werden Erlöse aus dem Verkauf von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Die realisierten Umsatzerlöse aus Dienstleistungen basieren auf Aufträgen in Form von Werk- oder Dienstverträgen. Diese Geschäfte werden gemäß der Percentage-of-Completion-Methode nach Maßgabe des Fertigstellungsgrades erfasst, sofern das Ergebnis verlässlich geschätzt werden kann. Der Fertigstellungsgrad wird nach Maßgabe der Cost-to-Cost-Methode ermittelt. Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren werden im Zeitpunkt des Eigentumsübergangs unter Berücksichtigung von erwarteten Retouren erfasst.

In einem Mehrkomponentenvertrag kann die Lieferung und Leistung eines ganzen Leistungsportfolios vereinbart werden. Der beizulegende Wert der einzelnen Komponenten bestimmt dabei die Höhe des als realisiert zu betrachtenden Umsatzerlöses.

Zinserträge wurden nach Zeitablauf unter Berücksichtigung der Effektivverzinsung erfasst.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ist eine Kennziffer, die das Ergebnis einer Aktiengesellschaft der durchschnittlichen Anzahl ihrer Aktien gegenüberstellt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stellt das den Stammaktionären der DATAGROUP AG zustehende Periodenergebnis der durchschnittlichen gewichteten Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien gegenüber.

Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- und Firmenwert

Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs bemessen sich als Überschuss der übertragenen Gegenleistung, bewertet mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt, und dem Wert der Anteile ohne beherrschenden Einfluss am erworbenen Unternehmen einerseits über die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden des gekauften Unternehmens andererseits.

Der Geschäfts- und Firmenwert wird bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet. Liegt die Gesamtgegenleistung (Initialkaufpreis, Wert von Earn Out- und sonstigen Verpflichtungen) unter dem beizulegenden Zeitwert des Reinvermögens des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag nach nochmaliger Überprüfung in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- und Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Eine Zuschreibung einmal vorgenommener Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte erfolgt nicht. Zum Zweck des Wertminderungstests wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- und Firmenwert ab dem Erwerbszeitpunkt den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die vom Unternehmenszusammenschluss erwartungsgemäß profitieren werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des erworbenen Unternehmens diesen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet werden.

Die Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte und immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wird einmal jährlich (zum 30.09. des Jahres) überprüft. Eine Überprüfung findet ebenfalls dann statt, wenn Umstände darauf hinweisen, dass der Wert gemindert sein könnte.

Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrages der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bestimmt, denen der Geschäfts- und Firmenwert zugeordnet wurde. Sofern der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert dieser Einheit unterschreitet, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Ein für den Geschäfts- und Firmenwert erfasster Wertminderungsaufwand darf in den nachfolgenden Berichtsperioden nicht aufgeholt werden.

Wertminderungstests des Geschäfts- und Firmenwertes und der immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer

Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte und immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wurden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet:

  • Die zahlungsmittelgenerierende Einheit "Services" beinhaltet alle Tochtergesellschaften, die primär IT-Dienstleistungen erbringen.
  • Die zahlungsmittelgenerierende Einheit "Solutions und Consulting" umfasst die Konzerngesellschaften, deren Leistungsangebot aus hoch qualifizierten und spezialisierten Technologie- und Lösungsberatern sowie Software-Entwicklern besteht.

Dr. Christoph Schröder, Leiter Rechnungswesen DATAGROUP AG

Geschäfts- und Firmenwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten:

Der erzielbare Betrag aller zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird auf Basis der Berechnung des beizulegenden Zeitwerts abzgl. Veräußerungskosten (Fair Value less Cost to Sell) mit Hilfe eines Discounted Cashflow-Verfahrens ermittelt. Die zugrunde gelegten Cashflows basieren auf einer vom Management verabschiedeten Budgetplanung. Zur Extrapolation der Cashflow-Prognosen für zukünftige Jahre wurde auf eine Wachstumsrate von 1 % abgestellt. Diese Wachstumsrate entspricht der vom Management langfristig erwarteten Wachstumsrate für die IT-Services-Branche. In Folge dieser Analyse konnten keine Anzeichen einer Wertminderung festgestellt werden.

Grundannahmen für die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts abzgl. Veräußerungskosten beziehen sich auf die Abzinsungssätze und die Wachstumsrate, die der Extrapolation der Cashflow-Prognosen für die Mehrjahresplanung zugrunde gelegt wurde.

Abzinsungssätze

Die Abzinsungssätze stellen die aktuellen Markteinschätzungen hinsichtlich der den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten jeweils zugeordneten Risiken dar. Hierbei werden der Zinseffekt und die spezifischen Risiken der Vermögenswerte berücksichtigt. Der Abzinsungssatz berücksichtigt die Risiken des Konzerns und seiner Segmente und Gesellschaften, die sich für eine vergleichbare Anlage am Kapitalmarkt ergeben würden und basiert auf den durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten (WACC). Für die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts wurde mit einem einheitlichen Abzinsungssatz von 6,54 % (2014: 7,70 %) gerechnet.

Sensitivität der getroffenen Annahmen

Im Rahmen des Wertminderungstests wurden Szenario-Analysen mit abweichenden Annahmen erstellt. So wurden Vergleichsrechnungen mit einer Schwankung des Abzinsungssatzes um 100 Basispunkte sowie der Wachstumsrate um 0,5 % kalkuliert. Keines der für möglich gehaltenen Szenarien führte zu einem Übersteigen des Buchwerts über den beizulegenden Zeitwert.

Übrige immaterielle Vermögenswerte

Die übrigen immateriellen Vermögenswerte beinhalten insbesondere Marken, Auftragsbestände, Kundenstämme, selbst erstellte und erworbene Software, Lizenzen sowie Wettbewerbsverbote.

Erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer zeitlich bestimmbaren Nutzungsdauer werden zu Anschaffungsoder Herstellungskosten abzüglich kumulierter linearer Abschreibungen und unter Berücksichtigung etwaiger außerplanmäßiger Wertminderungen bilanziert. Die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer liegt im DATAGROUP-Konzern zwischen drei und fünfzehn Jahren. Die Ermittlung der Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode.

Im Rahmen von Unternehmensakquisitionen erworbene Marken werden in Höhe des Nutzens angesetzt, der sich aus dem Markennamensrecht ergibt. In Zusammenhang mit der DATAGROUP-Dachmarkenstrategie wird in der Regel davon ausgegangen, dass erworbene Unternehmen mittelfristig die Firmenbezeichnung "DATAGROUP" erhalten. Aus diesem Grund wird für erworbene Marken von einer begrenzten Nutzungsdauer ausgegangen. Die Anschaffungskosten für die aktivierten Marken werden linear auf die ermittelte Nutzungsdauer – derzeit drei Jahre – abgeschrieben.

Auftragsbestände und Kundenstämme sowie Wettbewerbsverbote werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Wertermittlung von in Zusammenhang mit Unternehmenserwerben erstandenen Auftragsbeständen und Kundenstämmen sowie Wettbewerbsverboten orientiert sich am Nutzen für das erwerbende Unternehmen. Es wird von Nutzungsdauern von drei bis acht Jahren ausgegangen.

Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden aktiviert, sofern die Voraussetzungen nach IAS 38.57 erfüllt sind. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte mit einer zeitlich bestimmten Nutzungsdauer werden zu Herstellungskosten abzüglich kumulierter linearer Abschreibungen und unter Berücksichtigung etwaiger außerplanmäßiger Wertminderungen bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Kosten, die erforderlich sind, den Vermögenswert in einen betriebsbereiten, nutzungsfähigen Zustand zu versetzen. Aufwendungen für

Sebastian Darimont, Business Development Manager Excelsis Business Technology AG

Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014 30.09.2013 30.09.2012 30.09.2011 30.09.2010
Segment Services 16.325.268,29 16.325.268,29 16.325.268,29 16.325.268,29 16.204.992,38 16.204.992,38
Segment Solutions
und Consulting 22.192.268,03 18.459.247,17 18.459.247,17 18.459.247,17 5.871.475,75 0,00
Sonstige (Holding) 5.883,33 8.828,75 8.828,75 8.828,75 8.828,75 8.828,75
Geschäfts- und
Firmenwert 38.523.419,65 34.793.344,21 34.793.344,21 34.793.344,21 22.085.296,88 16.213.821,13

die Forschung werden in der Periode ihrer Entstehung als Aufwand erfasst. Die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer liegt im DATAGROUP-Konzern bei drei bis zehn Jahren. Die Ermittlung der Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode.

Da immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmbarer Nutzungsdauer nicht planmäßig abgeschrieben werden, wird die Werthaltigkeit mindestens einmal jährlich durch einen Werthaltigkeitstest nachgewiesen. Können den einzelnen Vermögenswerten keine eigenen Finanzmittelzuflüsse zugeordnet werden, so wird die Werthaltigkeit auf der Basis der übergeordneten zahlungsmittelgenerierenden Einheit von Vermögenswerten getestet.

Sofern die Gründe für eine zuvor erfasste Wertminderung ganz oder teilweise entfallen sind, wird eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten erfolgswirksam verbucht.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Sachanlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer liegt im DATAGROUP-Konzern zwischen einem und 33 Jahren. Die Ermittlung der Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode.

Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor, erfolgt eine Werthaltigkeitsprüfung. Liegt dabei der erzielbare Betrag ("Recoverable Amount") unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die Sachanlagen außerplanmäßig abgeschrieben. Sobald die Ursachen für die in Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen nicht mehr gegeben sind, wird eine Zuschreibung höchstens bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Vorräte

Die Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bestimmen sich auf der Basis der gewichteten Durchschnittskosten. Als Nettoveräußerungswerte werden dabei die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt.

Fertigungsaufträge

Soweit das Ergebnis eines Fertigungsauftrages verlässlich geschätzt werden kann, werden die für den einzelnen Auftrag zu erwartenden Gesamterlöse entsprechend dem Leistungsfortschritt, also dem Verhältnis der bereits erbrachten zu den insgesamt zu erwartenden Gesamtkosten des einzelnen Projektes, aktiviert. Change Requests fließen in die Bewertung der aktivierten Fertigungsaufträge ein. Erkennbare Verluste werden sofort und in voller Höhe als Aufwand berücksichtigt. Bereits erhaltene Anzahlungen werden von den Fertigungsaufträgen abgesetzt. Soweit keine verlässliche Schätzung des Ergebnisses möglich ist, werden die angefallenen Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Ein zu erwartender Verlust wird als Aufwand berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Gesamterlöse werden neben ursprünglich im Vertrag vereinbarten Erlösen auch Zahlungen für Change Requests zugrunde gelegt.

Finanzinstrumente

Finanzinstrumente sind Verträge, die bei einem Unternehmen zu finanziellen Vermögenswerten und bei einem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Schuld oder einem Eigenkapitalinstrument führen. Zu den Finanzinstrumenten zählen einerseits originäre Finanzinstrumente wie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oder auch Finanzforderungen und Finanzschulden. Andererseits gehören hierzu auch derivative Finanzinstrumente wie Optionen, Termingeschäfte sowie Zins- und Währungsswaps. Finanzielle Vermögenswerte und Schulden werden wie folgt kategorisiert:

    1. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bilanziert werden
    1. Vermögenswerte, die zur Veräußerung verfügbar sind 3. Vermögenswerte, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden
    1. Kredite und Forderungen
    1. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der ersten Kategorie werden zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Marktwertschwankungen sind erfolgswirksam zu behandeln.

Die Bewertung der Vermögenswerte, die zur Veräußerung verfügbar sind, erfolgt gleichermaßen zum beizulegenden Zeitwert. Veränderungen im Marktwert werden grundsätzlich erfolgsneutral direkt mit dem Eigenkapital – unter Ausweis in der Gesamtergebnisrechnung – verrechnet. Ausschließlich dauerhafte Wertminderungen sowie Währungskurseffekte sind erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Mit dem Abgang des Vermögenswertes werden die im Eigenkapital erfolgsneutral angesammelten kumulierten Bewertungsunterschiede erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

Reiner Koch, Senior Service Manager DATAGROUP Köln GmbH

Vermögenswerte, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden, sowie Kredite und Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten (Nennwert) oder unter Anwendung der Effektivzinsmethode zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt, deren Bildung und Auflösung erfolgswirksam erfolgt. Letzteres gilt insbesondere für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, für die Wertberichtigungen sowohl zur Berücksichtigung erkennbarer Einzelrisiken als auch für das allgemeine Kreditrisiko gebildet werden. Sobald die Ursachen für die in Vorjahren vorgenommenen Wertminderungen nicht mehr gegeben sind, wird eine entsprechende Zuschreibung höchstens bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Gemäß IFRS 7.25 ist für jede Kategorie an Finanzinstrumenten der beizulegende Zeitwert anzugeben.

Die für jede einzelne Finanzinstrumente-Kategorie anzugebenden beizulegenden Zeitwerte entsprechen durchweg den Buchwerten. Dies gilt unmittelbar für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Kategorien 1 und 2 (Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, sowie Vermögenswerte, die zur Veräußerung verfügbar sind). Für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Kategorien 3 bis 5 (Vermögenswerte, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden, Kredite und Forderungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten) ist der Buchwert als ein hinreichender Annäherungswert an den beizulegenden Zeitwert anzusehen.

Zur Bestimmung der Effektivität für die Zeitwert-Angabe der Finanzinstrumente werden die folgenden drei Stufen unterschieden:

Stufe 1: Die Bewertung beruht auf an aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten unverändert übernommenen notierten Preisen.

  • Stufe 2: Die Bewertung erfolgt anhand von Inputfaktoren, die sich für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (d.h. als Preis) oder indirekt (d.h. in Ableitung von Preisen) beobachten lassen.
  • Stufe 3: Die Bewertung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten orientiert sich an nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierenden Faktoren.

Derivative Finanzinstrumente

Sowohl die erstmalige Bilanzierung als auch die Folgebewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Änderung der beizulegenden Zeitwerte kann erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung oder erfolgsneutral durch eine Verrechnung im Eigenkapital – unter Ausweis in der Gesamtergebnisrechnung – erfasst werden. Hierbei ist entscheidend, ob das derivative Finanzinstrument in eine wirksame Sicherungsbeziehung eingebunden ist. Besteht zwischen dem Sicherungsgeschäft und dem gesicherten Grundgeschäft keine wirksame Sicherungsbeziehung, wird die Wertänderung der beizulegenden Zeitwerte erfolgswirksam berücksichtigt. Im DATAGROUP-Konzern wurden keine Sicherungsgeschäfte abgeschlossen und keine derivativen Finanzinstrumente erworben.

Sonstige Vermögenswerte

Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Barwerten bilanziert. Bei diesen Posten wird allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Ausfallrisiko durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Konkrete Ausfälle führen zur Ausbuchung der Forderung.

Rückstellungen für Pensionen

Rückstellungen für leistungsorientierte Pläne werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren in Übereinstimmung mit IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" ermittelt. Die Versorgungsverpflichtung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet und berücksichtigt dabei auch künftig wahrscheinliche Erhöhungen von Renten und Gehältern. Das Planvermögen wird zu Marktwerten mit der Versorgungsverpflichtung saldiert. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden nach Berücksichtigung von latenten Steuern ergebnisneutral im Eigenkapital – unter Ausweis in der Gesamtergebnisrechnung – erfasst.

Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen werden für gegenwärtige aufgrund eines vergangenen Ereignisses begründete ungewisse Verpflichtungen gebildet, wenn diese Verpflichtungen wahrscheinlich zu einem zukünftigen Ressourcenabfluss führen werden. Der Betrag der Verpflichtung muss verlässlich ermittelbar sein und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken. Die Bewertung erfolgt mit der bestmöglichen Schätzung des Erfüllungsbetrages, wobei eventuell vorhandene Rückgriffsansprüche nicht verrechnet werden. Langfristige Rückstellungen werden, sofern der Effekt wesentlich ist, mit ihrem laufzeitadäquat abgezinsten Barwert angesetzt. Soweit eine zuverlässige Schätzung nicht möglich ist, wird keine Rückstellung bilanziert, sondern eine Eventualverbindlichkeit im Anhang angegeben.

Sonstige Verbindlichkeiten

Sonstige Verbindlichkeiten werden erstmalig zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Transaktionskosten erfasst und anschließend unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Christoph Voelter, Leiter Service DATAGROUP Stuttgart GmbH

Steuern

Der tatsächliche Ertragssteueraufwand wird auf der Basis des zu versteuernden Einkommens und unter Heranziehung der für das einzelne Unternehmen anzuwendenden Steuersätze ermittelt. Tatsächliche Steuererstattungsansprüche und tatsächliche Steuerverbindlichkeiten werden mit dem Betrag angesetzt, der zu erwarten ist.

Latente Steuern werden nach IAS 12 "Ertragsteuern" unter Anwendung der bilanzorientierten Liability-Methode auf temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Steuerbilanz und in der Konzernbilanz errechnet. Ferner werden latente Steueransprüche auf noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge gebildet, sofern es wahrscheinlich ist, dass zukünftig zu versteuerndes Einkommen erwirtschaftet werden wird, gegen das die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste verwendet werden können. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wird der unternehmensindividuelle Steuersatz verwendet. Dieser Steuersatz entspricht dem erwarteten Steuersatz für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert oder eine Schuld beglichen wird. Eine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt nur insoweit, als dass eine Identität der Steuergläubiger besteht.

Leasingverhältnisse

Das wirtschaftliche Eigentum an geleasten Vermögenswerten wird nach IAS 17 "Leasingverhältnisse" demjenigen Vertragspartner zugeordnet, der die wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen trägt. Leasingverhältnisse werden insofern in Operating Lease und in Finance Lease eingestuft.

Trägt der Leasinggeber alle wesentlichen Chancen und Risiken (Operating Lease), so wird der Vermögenswert in der Bilanz des Leasinggebers aktiviert. Zahlungen für Leasingverträge, die als Operating Leases klassifiziert werden, werden beim Leasingnehmer über die Laufzeit des Leasingvertrages aufwandswirksam erfasst. Beim Leasinggeber erfolgt die Verbuchung der eingehenden Leasingraten in gleicher Weise, nämlich über die Laufzeit verteilt.

Soweit der Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken aus dem Vertrag übernimmt, erfolgt die Bilanzierung des Vermögenswertes beim Leasingnehmer (Finance Lease). Bei Finanzierungs-Leasingverhältnissen setzt der Leasingnehmer zu Beginn der Laufzeit des Leasingvertrages Vermögenswerte und Schulden in gleicher Höhe, nämlich zum beizulegenden Zeitwert des Leasinggegenstandes bzw. zum niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen an. In nachfolgenden Perioden werden für die Ermittlung des bilanzierten Darlehens die Leasingzahlungen in einen Zins- und einen Tilgungsanteil zerlegt. Die Finanzierungskosten sind so über die Laufzeit des Vertrages zu verteilen, dass ein konstanter Zinssatz auf die jeweils verbleibende Restschuld entsteht. Der Wert, mit dem der Vermögenswert zu Beginn aktiviert wird, wird unter Berücksichtigung eines möglicherweise vereinbarten Restwertes linear über die Laufzeit des Vertrages abgeschrieben. Beim Leasinggeber wird zu Beginn des Leasingvertrages eine Forderung in Höhe des Barwertes der Mindestleasingzahlungen aktiviert. Die eingehenden Leasingraten werden in gleicher Weise wie beim Leasingnehmer in einen Zins- und Tilgungsanteil aufgesplittet.

Zuwendungen der öffentlichen Hand

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden grundsätzlich in der Periode erfolgswirksam als sonstige betriebliche Erträge erfasst, in der die Aufwendungen anfallen, für deren Kompensation die Zuwendungen bereitgestellt werden. Eine Erfassung als Ertrag unterbleibt, soweit nicht mit hinreichender Sicherheit gewährleistet werden kann, dass die für die Gewährung der Zuwendung zu erfüllenden Bedingungen auch erreicht werden können.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

Das Auslandsgeschäft spielt für den DATAGROUP-Konzern nur eine untergeordnete Rolle, 99,0 % (im Vorjahr 99,2 %) der Umsätze wurden in Deutschland erzielt.

Im Geschäftsjahr steigt der Dienstleistungsanteil an den Umsatzerlösen weiter, nämlich auf 76,6 % nach 75,1 % im Vorjahr. Das Segment "Solutions und Consulting" hat 45,6 % der Umsatzerlöse (nach 41,4 % im Vorjahr) erwirtschaftet. Weitere ausführliche Informationen zu der Entwicklung der Umsatzerlöse befinden sich im Lagebericht unter Abschnitt 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des DATAGROUP-Konzerns.

2. sonstige betriebliche erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

3. materialaufwand / aufwand für bezogene leistungen

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Dienstleistung und Wartung 120.773.260,24 114.413.308,82
Handel 36.592.050,14 37.707.087,77
Sonstige 208.717,26 259.402,61
Umsatzerlöse 157.574.027,64 152.379.799,20
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Erträge aus der Verrechnung von Sachbezügen 1.442.219,68 1.328.411,50
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten 803.014,80 613.060,20
Erträge aus Umbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten 66.130,88 47.860,98
Mieterträge 184.821,64 201.510,60
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 89.381,59 155.904,24
Erträge aus dem Erwerb des Geschäftsbetriebs der Vega Deutschland GmbH 786.778,69 0,00
Übrige 1.208.466,68 652.247,72
Sonstige betriebliche Erträge 4.580.813,96 2.998.995,24
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Materialaufwand 31.321.209,91 32.343.384,85
Aufwand für bezogene Leistungen 21.853.821,40 22.646.316,06
Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen 53.175.031,31 54.989.700,91

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

5. abschreibungen

Die Abschreibungen beziehen sich auf nachfolgende Vermögenswerte:

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte werden in starkem Maße durch die Unternehmenserwerbe hervorgerufen: Die im Rahmen von Unternehmenserwerben anzusetzenden Vermögenswerte wie Marke, Auftragsbestand und Kundenstamm belasten in den Folgejahren das Ergebnis. Im Geschäftsjahr belaufen sich die Abschreibungen aus Unternehmenserwerben auf EUR 2.789.241,00 nach EUR 2.899.678,29 im Vorjahr.

6. sonstige betriebliche aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigen folgendes Bild:

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind dem DATAGROUP-Konzern im Geschäftsjahr in überschaubarem Umfang entstanden. Hinsichtlich der Entwicklungsaktivitäten des DATAGROUP-Konzerns sei verwiesen auf die Ausführungen unter Konzernlagebericht Abschnitt 9. Sonstige Angaben – Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Im Geschäftsjahr als Aufwand verbuchte, direkt zurechenbare Aufwendungen sind nicht entstanden.

7. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis ergibt sich wie folgt:

Die Verminderung der Finanzierungsaufwendungen ist durch einen besonders hohen "Aufwand" aus der Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen im Vorjahr bedingt. Der Finanzierungsaufwand für aufgenommene Bankdarlehen war angesichts sinkender Darlehensbestände rückläufig, die Factoringkosten erhöhten sich bedingt durch ein gestiegenes Factoringvolumen.

8. ertragsteuern

Als Ertragsteuern werden neben den tatsächlich zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auch die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:

In den latenten Steuern aus zeitlichen Bewertungsunterschieden sind Steuern, die auf Abschreibungen für im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierten Vermögensgegenständen entfallen, in Höhe von EUR 929.936,96 (im Vorjahr EUR 827.752,89) enthalten. Diese führen zu einer Verminderung der Steuerbelastung.

Steuern vom Einkommen und Ertrag werden von den DATAGROUP-Unternehmen ausschließlich in Deutschland gezahlt. Die individuellen Steuersätze liegen – abhängig von den Hebesätzen der verschiedenen Gemeinden – zwischen 28,075 % und 32,450 % (im Vorjahr zwischen 27,725 % und 32,450 %). Der konzerneinheitliche Steuersatz wurde als Mittelwert daraus mit 32,3 % (im Vorjahr 32,5 %) ermittelt. Bei leicht steigenden Steuersätzen

tenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auch
-------------------------------------------------- -- --
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Löhne und Gehälter 66.044.443,04 61.001.824,50
Soziale Abgaben 10.779.200,03 10.313.116,96
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 263.022,09 191.633,74
Personalaufwand 77.086.665,16 71.506.575,20
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
auf immaterielle Vermögenswerte
selbst erstellt 238.010,25 229.997,37
entgeltlich erworben 3.419.629,26 3.373.258,65
auf Sachanlagen 2.077.606,91 1.869.438,11
Abschreibungen 5.735.246,42 5.472.694,13
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Reise- und Fahrzeugkosten 4.803.520,53 4.883.950,38
Raumkosten 3.977.846,98 3.890.362,90
Personalnebenkosten 2.142.373,06 2.447.240,29
Verwaltungsaufwendungen 2.662.857,86 2.534.641,64
Werbekosten 1.235.057,21 1.312.354,85
Rechts-, Gerichts- und Beratungskosten 831.651,52 1.022.806,23
Versicherungs- und sonstige Beiträge, Gebühren und Bankspesen 687.174,11 860.732,26
Sonstige 560.968,58 370.960,82
Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.901.449,85 17.323.049,37
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Finanzierungserträge
Beteiligungserträge 100.743,33 74.737,44
Zinserträge aus
Finance Lease 240.819,82 245.143,77
Sonstige 212.102,09 150.446,62
Sonstige Finanzerträge 92,50 939,44
553.757,74 471.267,27
Finanzierungsaufwand
Bankdarlehen 1.049.090,86 1.187.405,08
Finance Lease 322.400,94 329.768,78
Effektivzinsmethode 416.325,53 497.713,19
Factoring 363.431,55 300.150,53
Neubewertung Earn Out-Verpflichtungen 175.737,00 524.700,00
Sonstige 51.165,84 87.974,61
2.378.151,72 2.927.712,19
Finanzergebnis – 1.824.393,98 – 2.456.444,92
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Tatsächliche Steuern 3.054.667,53 1.849.881,21
Latente Steuern
aus zeitlichen Bewertungsunterschieden – 640.313,73 – 1.012.348,80
aus Verlustvorträgen 442.243,31 428.957,00
– 198.070,42 – 583.391,80
Ertragsteuern 2.856.597,11 1.266.489,41

einzelner Konzernunternehmen ist die Verminderung des Konzernsteuersatzes darauf zurückzuführen, dass im Geschäftsjahr Konzerngesellschaften mit vergleichsweise niedrigen Steuersätzen in größerem Umfang zum Ergebnis (EBT = Ergebnis vor Steuern) beigetragen haben als im Vorjahr 2013 / 2014. Ausgehend von diesem konzerneinheitlichen Steuersatz kann der rechnerisch zu erwartende Steueraufwand auf das tatsächliche Steuerergebnis wie folgt übergeleitet werden:

Die tatsächliche Steuerquote beträgt im Geschäftsjahr 2014 / 2015 36,72 %. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung von nicht der Versteuerung unterliegenden permanenten Bewertungsunterschieden wie der Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen oder Beteiligungsbuchwerten, aus der Neubewertung von Verlustvorträgen sowie aus nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben und gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen. Ohne die aus der Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen, Beteiligungsbuchwerten, konzerninternen Forderungen und Verlustvorträgen hervorgerufenen Sondereffekte sowie ohne Berücksichtigung von Steuern, die nicht das Geschäftsjahr 2014 / 2015 betreffen, würde die Steuerquote 32,5 % betragen.

1. geschäfts- und Firmenwert

Der Geschäfts- und Firmenwert hat sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert:

Die Umgliederung über EUR 2.945,42 betrifft die DATAGROUP Vega GmbH (bisher DATAGROUP Invest 2 GmbH). Der Geschäfts- und Firmenwert für die DATAGROUP Invest 2 GmbH wurde bisher im Segment "Sonstige" gezeigt. Nach der Neuausrichtung der Gesellschaft durch die Übernahme des Geschäftsbetriebs der Vega Deutschland GmbH erfolgte eine Umgliederung in das Segment "Solutions und Consulting".

Der im Segment "Solutions und Consulting" abgebildete Zugang in Höhe von EUR 3.730.075,44 resultiert aus dem Erwerb der Excelsis-Gruppe. Zu weiteren Einzelheiten sei auf Abschnitt I. Grundlagen des Konzernabschlusses, 3. Konsolidierungskreis – Veränderung des Konsolidierungskreises – sowie 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- und Firmenwerte – verwiesen.

2. Übrige immaterielle Vermögenswerte

Die übrigen immateriellen Vermögenswerte setzen sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag wie folgt zusammen:

Die im Rahmen von Unternehmenserwerben identifizierten Marken sind entweder im Rahmen der Erstkonsolidierung mit Anschaffungskosten in Höhe von EUR 0,00 angesetzt oder in der Zwischenzeit vollständig abgeschrieben worden. Dies ist im Wesentlichen auf die Dachmarkenstrategie zurückzuführen, in deren Rahmen in der Regel eine Umfirmierung der vom DATAGROUP-Konzern erworbenen Unternehmen erfolgt.

III. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Ergebnis vor Steuern 7.779.628,98 2.357.643,28
Konzernsteuersatz: 32,30 % (Vorjahr 32,50 %)
Erwarteter Steueraufwand 2.512.820,16 766.234,07
Steueraufwand und -ertrag früherer Jahre 105.923,48 – 130.329,34
Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben sowie
gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen 68.318,00 199.023,47
Nicht gebuchte latente Steuern auf permanente Differenzen 217.087,52 154.449,95
Steuersatzänderung auf latente Steuern – 43.974,93 82.707,07
Unterschiede zu lokalen Steuersätzen – 10.710,40 8.157,38
Auswirkung aus der Neubewertung von Verlustvorträgen 7.133,27 186.246,80
Tatsächlicher Steueraufwand 2.856.597,11 1.266.489,41

Tatsächliche Steuerquote: 36,72 % (Vorjahr 53,72 %)

(entspricht dem Verhältnis des tatsächlichen Steueraufwands zum Ergebnis vor Steuern)

Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Services 16.325.268,29 16.325.268,29
Solutions und Consulting
Anfangsbestand 18.459.247,17 18.459.247,17
Zugang 3.730.075,44 0,00
Umgliederung 2.945,42 0,00
22.192.268,03 18.459.247,17
Sonstige (Holding)
Anfangsbestand 8.828,75 8.828,75
Umgliederung – 2.945,42 0,00
5.883,33 8.828,75
Geschäfts- und Firmenwert 38.523.419,65 34.793.344,21
Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Marken 0,00 0,00
Auftragsbestand / Kundenbeziehungen 7.838.814,00 9.282.795,00
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte
Software 1.199.013,86 926.475,00
Erworbene immaterielle Vermögenswerte 2.407.441,15 1.483.579,80
Übrige immaterielle Vermögenswerte 11.445.269,01 11.692.849,80

5. sonstige langfristige Vermögenswerte

6. latente steuern

Latente Steuern wurden auf folgende Aktiv- und Passivposten gebildet:

Die latenten Steuern auf Verlustvorträge unterliegen einer regelmäßigen, mindestens quartalsweise durchgeführten Werthaltigkeitsprüfung. Es wird untersucht, ob bzw. in welchem Umfang in den nächsten fünf Jahren damit zu rechnen ist, dass die bestehenden Verlustvorträge durch positive Ergebnisse der einzelnen Konzerngesellschaft in Anspruch genommen werden können. Im Geschäfts- und Vorjahr konnten die auf Verlustvorträge aktivierten latenten Steuern im Wesentlichen ohne Wertberichtigungsbedarf angesetzt werden.

Von den in der Bilanz erfassten latenten Steuern wurden EUR 261.301,77 (im Vorjahr EUR 404.892,70) eigenkapitalerhöhend erfasst, ohne die Gewinn- und Verlustrechnung zu beeinflussen. Sie betreffen das versicherungsmathematische Ergebnis aus der Pensionsrückstellung.

Für die aktivierten Auftragsbestände wurde eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei Jahren festgelegt, die Kundenbeziehungen unterliegen Nutzungsdauern von drei bis acht Jahren. Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte werden in der Regel innerhalb von drei Jahren abgeschrieben, in Ausnahmefällen auch innerhalb von bis zu fünfzehn Jahren. Für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte gelten Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind dem DATAGROUP-Konzern im Geschäftsjahr in überschaubarem Umfang entstanden. Hinsichtlich der Entwicklungsaktivitäten des DATAGROUP-Konzerns sei verwiesen auf die Ausführungen im Konzernlagebericht Abschnitt 9. Sonstige Angaben – Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Im Geschäftsjahr als Aufwand verbuchte, direkt zurechenbare Aufwendungen sind nicht entstanden.

3. sachanlagen

Unter Betriebs- und Geschäftsausstattung sind im Rahmen von Finance Lease-Verträgen erworbene Vermögenswerte im Wert von EUR 3.016.265,95 (im Vorjahr EUR 917.477,45) ausgewiesen.

Die Sachanlagen unterliegen Nutzungsdauern zwischen einem und dreiunddreißig Jahren.

4. langfristige sowie kurzfristige Finanzanlagen

Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:

Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Technische Anlagen 23.728,00 29.090,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.292.399,83 3.889.230,56
Sachanlagen 7.316.127,83 3.918.320,56
30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015
Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Beteiligungen 0,00 0,00 338.546,88 338.546,88
Wertpapiere 215.262,50 0,00 0,00 215.262,50
Forderungen aus Finance Lease 3.109.087,33 3.474.618,02 0,00 6.583.705,35
Sonstige Ausleihungen 2.152.706,94 0,00 9.350,00 2.162.056,94
Finanzanlagen 5.477.056,77 3.474.618,02 347.896,88 9.299.571,67
30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Beteiligungen 0,00 0,00 146.546,88 146.546,88
Wertpapiere 222.110,00 0,00 0,00 222.110,00
Forderungen aus Finance Lease 2.827.815,57 2.565.163,42 0,00 5.392.978,99
Sonstige Ausleihungen 745.767,50 0,00 2.500,00 748.267,50
Finanzanlagen 3.795.693,07 2.565.163,42 149.046,88 6.509.903,37
Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Forderungen an Steuerbehörden 58.476,94 68.201,41
Kautionen 32.035,23 34.268,73
Sonstige 44.377,15 59.290,62
Sonstige Vermögenswerte 134.889,32 161.760,76
Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Aktive latente Steuern auf
steuerliche Verlustvorträge 1.560.172,00 1.995.810,00
Finanzanlagen 163.270,25 298.836,58
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 12.910,00
sonstige Vermögenswerte 214.364,15 77.202,34
Rückstellungen 2.179.616,13 1.958.723,35
Finanzverbindlichkeiten 2.237.097,67 1.902.281,58
sonstige Verbindlichkeiten 114.262,96 113.263,87
6.468.783,16 6.359.027,72
Saldierung – 5.004.303,12 – 4.250.251,30
Aktive latente Steuern 1.464.480,04 2.108.776,42
Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Passive latente Steuern auf
übrige immaterielle Vermögenswerte 3.066.378,94 3.381.994,13
Sachanlagen 138.584,98 165.245,70
Finanzanlagen 2.062.806,04 1.722.145,17
Fertigungsaufträge 402.001,67 135.889,33
sonstige Verbindlichkeiten 116.638,50 102.877,16
5.786.410,13 5.508.151,49
Saldierung – 5.004.303,12 – 4.250.251,30
Passive latente Steuern 782.107,01 1.257.900,19

7. Vorräte

Unter den Vorräten werden folgende Vermögenswerte ausgewiesen:

Es handelt sich im Wesentlichen um Hard- und Software. Von den Vorräten waren EUR 164.408,07 (im Vorjahr EUR 247.265,48) als Sicherheit für Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verpfändet.

8. Forderungen aus lieferungen und leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellten sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:

Die Wertberichtigung hat sich im Laufe des Geschäftsjahres wie folgt entwickelt:

Mit Ausnahme des geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalts – zum Teil im Handelsgeschäft vereinbart – sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht besichert. Damit unterliegt der DATAGROUP-Konzern dem Risiko, dass es in Höhe der Buchwerte zu Forderungsausfällen kommen kann. Dem wurde durch die Bildung angemessener – auch pauschalierter – Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der DATAGROUP-Konzern hatte zum 30.09.2015 Forderungen in Höhe von EUR 317.623,19 im Bestand, die überfällig, aber nicht wertgemindert sind. Von diesen Forderungen waren EUR 120.609,92 mehr als 30 Tage, EUR 75.496,19 mehr als 60 Tage und EUR 51.696,19 mehr als 90 Tage überfällig.

Moritz Reinicke, Service Manager DATAGROUP Stuttgart GmbH

) der erhaltenen Anzahlungen auf der Aktiv- und Passiv-

9. Fertigungsaufträge

Die Fertigungsaufträge schlagen sich unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen auf der Aktiv- und Passivseite der Bilanz wie folgt nieder:

In den Fertigungsaufträgen sind Auftragskosten von EUR 2.854.384,80 (im Vorjahr EUR 2.099.252,54) enthalten. Die ausgewiesenen Gewinne betragen EUR 1.330.435,05 (im Vorjahr EUR 379.805,15).

Im Geschäftsjahr sind an Auftragserlösen EUR 11.009.680,41 (im Vorjahr EUR 7.447.872,87) angefallen.

Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Unfertige Leistungen 8.917,11 0,00
Fertige Erzeugnisse und Waren brutto 1.526.194,30 1.083.230,28
Wertminderungen – 4.000,00 – 4.000,00
Geleistete Anzahlungen 1.386,00 0,00
Vorräte 1.532.497,41 1.079.230,28
Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen brutto 16.908.536,67 13.009.175,10
Wertberichtigungen – 241.463,75 – 207.967,50
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.667.072,92 12.801.207,60
2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015
Angaben in EUR Einzelwert
berichtigung
Pauschalierte
Einzelwert
berichtigung
Summe
Anfangsbestand 91.467,50 116.500,00 207.967,50
Zugänge durch Veränderungen im Konsolidierungskreis 0,00 9.500,00 9.500,00
Verbrauch 6.600,00 9.200,00 15.800,00
Zuführungen 15.096,25 24.700,00 39.796,25
Endbestand 99.963,75 141.500,00 241.463,75
Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Fertigungsaufträge, brutto 4.184.819,85 2.479.057,69
Erhaltene Anzahlungen 1.240.934,37 1.743.873,64
Fertigungsaufträge, netto 2.943.885,48 735.184,05
Aktivischer Überhang 2.994.874,95 901.842,80
Passivischer Überhang 50.989,47 166.658,75
Fertigungsaufträge, netto 2.943.885,48 735.184,05

10. sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die sonstigen, unter den kurzfristigen Aktiva ausgewiesenen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

11. zahlungsmittel

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente enthalten ausschließlich Sichtguthaben bei Banken und Kassenbestände:

12. eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals kann aus den Übersichten der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung entnommen werden.

gezeichnetes kaPital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 7.590.000,00 und ist in 7.590.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Der anteilige Betrag des Grundkapitals beträgt EUR 1,00 je Stückaktie.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20.03.2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19.03.2018 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrfach um bis zu nominal EUR 3.036.000,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1,00 je Stückaktie gegen Bar- und / oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I 2013).

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20.03.2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19.03.2018 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrfach um bis zu nominal EUR 759.000,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1,00 je Stückaktie gegen Bar- und / oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II 2013).

Bedingtes Kapital

Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 12.03.2015 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 11.03.2020 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelanleihen, Genussrechte oder Gewinnschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente (zusammen "Schuldverschreibungen") im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 30.000.000,00 mit oder ohne Laufzeitbeschränkung zu begeben und den Inhabern oder Gläubigern der jeweiligen unter sich gleichberechtigten Teilschuldverschreibungen Optionsrechte oder -pflichten oder Wandlungsrechte oder -pflichten auf neue auf den Inhaber lautende Stückaktien der DATAGROUP AG mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 3.795.000,00 nach näherer Maßgabe der Bedingungen dieser Schuldverschreibungen zu gewähren oder aufzuerlegen. Die Schuldverschreibungen können mit einer festen oder variablen Verzinsung ausgestattet werden. Ferner kann die Verzinsung auch wie bei einer Gewinnschuldverschreibung vollständig oder teilweise von der Höhe der Dividende der DATAGROUP AG abhängig sein. Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher keinen Gebrauch gemacht.

erWirtschaFtetes konzerneigenkaPital

In der Hauptversammlung vom 12.03.2015 wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2013 / 2014 eine Dividende von EUR 0,20 je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten. Der Auszahlungsbetrag belief sich für 7.572.459 Stückaktien auf EUR 1.514.491,80.

Der Vorstand schlägt vor, für das Geschäftsjahr 2014 / 2015 eine Dividende von EUR 0,25 je dividendenberechtigter Stückaktie zu zahlen.

kumuliertes sonstiges konzernergebnis

Über den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 4.923.031,88 (im Vorjahr EUR 1.091.153,87) hinaus wurde EUR – 622.307,23 (im Vorjahr EUR – 823.573,70) an sonstigem Ergebnis erzielt. Das sonstige Ergebnis betrifft die versicherungsmathematischen Gewinne aus der Bewertung der Pensionsrückstellung mit EUR – 883.609,00, die durch darauf entfallende latente Steuern über EUR – 261.301,77 gemindert werden.

Weitere, das kumulierte sonstige Konzernergebnis betreffende Effekte waren im Geschäftsjahr 2014 / 2015 nicht zu verzeichnen.

Zusammengefasst lässt sich die Entwicklung des kumulierten sonstigen Konzernergebnisses im Geschäftsjahr 2014 / 2015 im Vergleich zum Vorjahr 2013 / 2014 wie folgt darstellen:

kaPitalrÜckzahlung / eigene anteile

Die Gesellschaft wurde durch die Hauptversammlung vom 09.05.2012 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung zum 09.05.2012 oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum

Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 10.826,29 24.123,53
Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 352.398,35 287.200,00
Forderungen gegenüber dem Finanzamt 123.174,16 1.454.745,43
Forderungen aus Factoring 2.658.105,07 2.202.182,76
Sonstige 3.204.000,94 2.350.604,30
Sonstige Vermögenswerte 6.348.504,81 6.318.856,02
Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014
Bankguthaben 2.250.442,61 9.434.862,11
Kassenbestände 14.347,10 12.932,24
Zahlungsmittel 2.264.789,71 9.447.794,35
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Stand zum 01.10. – 3.348.507,00 – 2.524.933,30
Sonstiges Ergebnis – 622.307,23 – 823.573,70
Stand zum 30.09. – 3.970.814,23 – 3.348.507,00

Moritz Schirmbeck, Syndikusanwalt DATAGROUP AG

14. langfristige sowie kurzfristige rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Die Rückstellungen aus ungünstigen Vertragsverhältnissen betreffen eine überhöhte Mietverpflichtung.

Unter den Rückstellungen für sonstige Personalkosten ist eine Rückstellung über EUR 405.200,00 enthalten, die Zuwendungen der öffentlichen Hand für die Errichtung einer Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern betrifft. Die im Geschäftsjahr und im Vorjahr erhaltenen Zuwendungen wurden in voller Höhe passiviert, da die Bedingungen für deren Gewährung nicht in vollem Umfang erfüllt sind.

Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, die die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr gemäß den §§ 71d und 71e Aktiengesetz zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals entfallen.

Der Kauf eigener Anteile erfolgt insbesondere, um diese im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Aktien oder sonstigen Beteiligungen an Unternehmen als Gegenleistung zu gewähren.

Der Bestand der Gesellschaft an eigenen Anteilen blieb im Geschäftsjahr unverändert bei 17.541 Stück bzw. nominal EUR 17.541,00. Dies entspricht 0,23 % des Grundkapitals.

13. langfristige sowie kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Zusammensetzung und Fälligkeitsstruktur der Finanzverbindlichkeiten zum 30.09.2015 und zum 30.09.2014:

Die mit dem Kauf der Excelsis-Gruppe eingegangenen Earn Out-Verpflichtungen valutieren zum 30.09.2015 mit EUR 1.945.164,52. Auf Grundlage der erfreulicherweise verbesserten, zum Bilanzstichtag nunmehr vorliegenden Ist- und Plandaten für die Jahre 2015 und 2016 wurden die gebildeten Rückstellungen für noch nicht erbrachte Earn Out-Verpflichtungen per 30.09.2015 um insgesamt EUR 115.737,00 gewinnmindernd erhöht. Der Ausweis erfolgt im Finanzergebnis.

Da die passivierten Earn Out-Verpflichtungen kurzfristiger Natur sind, erfolgte die Bewertung mit dem Nominalbetrag.

Die Finanzierungsaufwendungen wurden zudem im Geschäftsjahr 2014 / 2015 durch die Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen aus dem Kauf der PC-Feuerwehr-Gruppe belastet, und zwar in Höhe von EUR 60.000,00. Die Earn Out-Verpflichtungen sind zum 30.09.2015 vollständig beglichen.

30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 4.132.600,00 17.212.251,02 9.692.292,73 31.037.143,75
Verbindlichkeiten aus Finance Lease 3.256.355,87 3.044.890,68 0,00 6.301.246,55
Verbindlichkeiten für den Earn Out aus
dem Kauf von Tochterunternehmen 94.500,00 0,00 0,00 94.500,00
Finanzverbindlichkeiten 7.483.455,87 20.257.141,70 9.692.292,73 37.432.890,30
30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015
Angaben in EUR Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit
über 5 Jahre
Summe
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 9.442.724,85 18.015.367,83 229.163,00 27.687.255,68
Verbindlichkeiten aus Finance Lease 4.020.197,32 5.564.983,14 0,00 9.585.180,46
Verbindlichkeiten für den Earn Out aus
dem Kauf von Tochterunternehmen 1.120.939,52 824.225,00 0,00 1.945.164,52
Finanzverbindlichkeiten 14.583.861,69 24.404.575,97 229.163,00 39.217.600,66
30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015 30.09.2014
Angaben in EUR Kurzfristanteil Langfristanteil Summe Summe
Rückstellungen für Pensionen 0,00 12.822.342,00 12.822.342,00 11.944.807,58
Sonstige Rückstellungen
aus ungünstigen Vertragsverhältnissen 85.940,00 328.500,00 414.440,00 490.740,00
für Restrukturierung 434.985,39 0,00 434.985,39 137.264,85
für sonstige Personalkosten 296.442,33 294.936,72 591.379,05 693.181,16
für Gewährleistungen 94.371,05 0,00 94.371,05 103.668,64
für übrige Verpflichtungen 1.551.273,08 151.756,12 1.703.029,20 2.077.131,03
Rückstellungen 2.463.011,85 13.597.534,84 16.060.546,69 15.446.793,26

Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

rÜckstellungen FÜr Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden zur Abdeckung von leistungsorientierten Versorgungszusagen gegenüber einzelnen – z.T. ehemaligen – Mitarbeitern der DATAGROUP Business Solutions GmbH sowie der DATAGROUP Stuttgart GmbH gebildet. Für die Pensionsverpflichtungen der DATAGROUP Business Solutions GmbH bestehen Rückdeckungsversicherungen.

Die DATAGROUP-Gesellschaften tragen sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Versorgungsverpflichtungen.

Beitragsorientierte Verpflichtungen bestehen ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Im DATAGROUP-Konzern wurden im Geschäftsjahr 2014 / 2015 rund EUR 5.100.000,00 (im Vorjahr ca. EUR 4.900.000,00) an Rentenversicherungsbeiträgen als Arbeitgeberanteil entrichtet.

Die leistungsorientierten Verpflichtungen beruhen auf einzelvertraglichen Versorgungszusagen, die zum Teil durch Betriebsübergang nach § 613a BGB erworben wurden. Es handelt sich durchweg um geschlossene Versorgungssysteme; es ist derzeit nicht vorgesehen, dass weitere aktive Mitarbeiter Ansprüche erwerben können. Verpflichtungen bestehen gegenüber Beschäftigten, Versorgungsempfängern und auch gegenüber einzelnen ausgeschiedenen Mitarbeitern mit unverfallbaren Versorgungsansprüchen.

Auf Grundlage der bestehenden Versorgungsordnungen werden Altersrenten, Invaliditätsrenten sowie Witwenund Waisenrenten gewährt. Die Höhe der Versorgungsansprüche ist in der Regel abhängig von der Anzahl der zurückgelegten Dienstjahre und vom Gehalt der Anspruchsberechtigten. Für einen Teil der Versorgungszusagen wird eine einmalige Todesfall-Leistung gewährt, soweit der Todesfall noch vor dem Erreichen des Rentenalters eintritt. Im sogenannten Erlebensfall, also bei Erreichen des Rentenalters, kann der Versorgungsempfänger zwischen einer Rente und einer Kapitalzahlung wählen.

Zur Abdeckung der Versorgungverpflichtungen wurden zum Teil Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen werden, soweit sie an die Versorgungsberechtigten verpfändet worden sind, mit den Pensionsrückstellungen saldiert.

30.09.2015
Stand
12.822.342,00
414.440.00
434.985.39
591.379.05
94.371,05
1.703.029.20
16.060.546.69

Frank Reimann, Personalleiter DATAGROUP Köln GmbH

01.10.2014 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 30.09.2015
Veränderung
Konsolidierungs
Angaben in EUR Stand kreis Verbrauch Auflösung Zinszuführung Zuführung Stand
Rückstellungen für Pensionen 11.944.807,58 0,00 387.342,98 0,00 352.364,00 912.513,40 12.822.342,00
Sonstige Rückstellungen
aus ungünstigen Vertragsverhältnissen 490.740,00 0,00 84.260,00 0,00 7.960,00 0,00 414.440,00
für Restrukturierung 137.264,85 0,00 68.324,92 0,00 0,00 366.045,46 434.985,39
für sonstige Personalkosten 693.181,16 0,00 232.061,60 150.198,11 0,00 280.457,60 591.379,05
für Gewährleistungen 103.668,64 0,00 47.868,64 3.000,00 0,00 41.571,05 94.371,05
für übrige Verpflichtungen 2.077.131,03 287.128,26 1.177.443,92 346.370,46 0,00 862.584,29 1.703.029,20
Rückstellungen 15.446.793,26 287.128,26 1.997.302,06 499.568,57 360.324,00 2.463.171,80 16.060.546,69

Die Rückstellung wird nach Maßgabe der Projected Unit Credit Method auf Grundlage der Heubeck'schen Sterbetafeln 2005 G unter Verwendung folgender Parameter berechnet:

Die Pensionsverpflichtungen der DATAGROUP Stuttgart GmbH sind nicht gehaltsabhängig.

Anwartschaftsbarwerte der leistungsorientierten Verpflichtungen und beizulegende Zeitwerte des Planvermögens aus den Rückdeckungsversicherungen lassen sich über die Jahre wie folgt überleiten:

Der Anwartschaftsbarwert für die Pensionsverpflichtungen hat sich im Laufe des Geschäftsjahres wie folgt entwickelt:

Die Anwartschaftsbarwerte betreffen die Anspruchsberechtigten wie folgt:

Angaben in EUR 30.09.2015 30.09.2014 30.09.2013 30.09.2012 30.09.2011 30.09.2010
Anwartschaftsbarwert der leistungsorientierten Verpflichtung 14.573.986,00 13.702.557,00 12.439.902,00 12.422.098,00 260.700,00 291.300,00
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 1.751.644,00 1.757.749,42 1.764.979,42 1.773.157,42 0,00 0,00
Rückstellungen für Pensionen 12.822.342,00 11.944.807,58 10.674.922,58 10.648.940,58 260.700,00 291.300,00
2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014
DATAGROUP DATAGROUP
Business DATAGROUP Business DATAGROUP
Angaben in EUR Solutions GmbH Stuttgart GmbH Summe Solutions GmbH Stuttgart GmbH Summe
Anwartschaftsbarwert zum 01.10. 13.369.780,00 332.777,00 13.702.557,00 12.119.402,00 320.500,00 12.439.902,00
Laufender Dienstzeitaufwand 40.723,00 2.147,40 42.870,40 35.808,00 1.966,00 37.774,00
Geleistete Pensionszahlungen 466.855,00 12.827,40 479.682,40 459.834,00 12.827,40 472.661,40
Zinsaufwand 394.091,00 9.791,00 403.882,00 451.800,00 10.993,00 462.793,00
Erwarteter Anwartschaftsbarwert zum 30.09. 13.337.739,00 331.888,00 13.669.627,00 12.147.176,00 320.631,60 12.467.807,60
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste
aus Änderung finanzmathematischer Annahmen 1.048.350,00 31.551,00 1.079.901,00 1.285.749,00 14.925,40 1.300.674,40
aus erfahrungsbedingten Anpassungen – 174.398,00 – 1.144,00 – 175.542,00 – 63.145,00 – 2.780,00 – 65.925,00
Summe 873.952,00 30.407,00 904.359,00 1.222.604,00 12.145,40 1.234.749,40
Anwartschaftsbarwert zum 30.09. 14.211.691,00 362.295,00 14.573.986,00 13.369.780,00 332.777,00 13.702.557,00
2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014
DATAGROUP DATAGROUP
Business DATAGROUP Business DATAGROUP
Angaben in EUR Solutions GmbH Stuttgart GmbH Summe Solutions GmbH Stuttgart GmbH Summe
Aktive Anwärter 791.239,00 71.132,00 862.371,00 1.193.689,00 57.866,00 1.251.555,00
Ausgeschiedene Mitarbeiter mit unverfallbarer Anwartschaft 2.785.063,00 74.507,00 2.859.570,00 4.496.049,00 64.030,00 4.560.079,00
Rentenempfänger 10.635.389,00 171.541,00 10.806.930,00 7.680.042,00 168.296,00 7.848.338,00
Witwen und Waisen 0,00 45.115,00 45.115,00 0,00 42.585,00 42.585,00
Anwartschaftsbarwert zum 30.09. 14.211.691,00 362.295,00 14.573.986,00 13.369.780,00 332.777,00 13.702.557,00
2014 / 2015 2014 / 2015 2013 / 2014 2013 / 2014
Angaben in % DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
DATAGROUP
Stuttgart GmbH
DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
DATAGROUP
Stuttgart GmbH
Rechnungszins 2,40 2,40 3,00 3,00
Rententrend 1,75 1,75 1,75 1,75
Entgelttrend 2,00 0,00 2,00 0,00

In der Gewinn- und Verlustrechnung schlagen sich die Pensionsaufwendungen wie folgt nieder:

Zur Verdeutlichung der möglichen Schwankungsbreite für die Höhe der Rückstellung, die sich aus einer Veränderung der der Berechnung zugrundeliegenden Parameter ergibt, wurde eine Sensitivitätsanalyse mit verschiedenen Szenarien durchgeführt. Hierbei wurden die wichtigsten Parameter für die Berechnung der Rückstellung jeweils in zwei Richtungen verändert. Es wurde bei jedem einzelnen Szenario jeweils nur ein Parameter angepasst, die übrigen blieben unverändert. Die Anpassung der wichtigsten Parameter führt zu nachfolgenden Ergebnissen:

Im nachfolgenden Geschäftsjahr ist mit folgenden Zahlungszuflüssen und -abflüssen für Pensionsverpflichtungen zu rechnen (– = Zuflüsse):

Die durchschnittliche Restlaufzeit der Verpflichtungen beträgt rund 14 Jahre.

15. Verbindlichkeiten aus lieferungen und leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in voller Höhe als kurzfristig einzustufen. Soweit die Verbindlichkeiten Lieferungen betreffen, unterliegen diese zum Teil branchenüblichen Eigentumsvorbehalten.

Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Das Planvermögen betrifft ausschließlich Ansprüche aus Versicherungsverträgen.

Steffen Ziegner, Projektmanager DATAGROUP Business Solutions GmbH

2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2013 / 2014
Angaben in EUR DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
DATAGROUP
Stuttgart GmbH
Summe DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
= Summe
Beizulegender Zeitwert des
Planvermögens zum 01.10. 1.757.749,42 0,00 1.757.749,42 1.764.979,42
Zuführungen zum Planvermögen 13.966,00 0,00 13.966,00 13.301,00
Zahlungen aus dem Planvermögen 92.339,42 0,00 92.339,42 92.339,00
Erwarteter Ertrag bzw. Aufwand
aus dem Planvermögen 51.518,00 0,00 51.518,00 65.525,00
Erwarteter beizulegender Zeitwert
des Planvermögens zum 30.09. 1.730.894,00 0,00 1.730.894,00 1.751.466,42
Versicherungsmathematische
Gewinne und Verluste 20.750,00 0,00 20.750,00 6.283,00
Beizulegender Zeitwert des
Planvermögens zum 30.09. 1.751.644,00 0,00 1.751.644,00 1.757.749,42
Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Laufender Dienstzeitaufwand = Personalaufwand 42.870,40 37.774,00
Zinsertrag 51.518,00 65.525,00
Zinsaufwand 403.882,00 462.793,00
2014 / 2015 2013 / 2014
Angaben in % Erhöhung bzw. Sinken des
Anwartschaftsbarwertes
Erhöhung bzw. Sinken des
Anwartschaftsbarwertes
Zins – 0,5 % 6,92 6,88
Zins + 0,5 % – 6,24 – 6,21
Rententrend – 0,5 % – 5,69 – 5,53
Rententrend + 0,5 % 6,21 6,03
Lebenserwartung – 1 Jahr – 3,09 – 2,86
Lebenserwartung + 1 Jahr 3,06 2,82
Angaben in EUR 2015 / 2016
Pensionszahlungen 508.870,40
Rentenzahlungen aus dem Planvermögen – 92.339,00
Arbeitgeberbeiträge für das Planvermögen 14.365,00
Summe 430.896,40

16. sonstige Verbindlichkeiten

Die Sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Marino Simunic, Leiter Service Management DATAGROUP Stuttgart GmbH

klassifizierung der Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente des DATAGROUP-Konzerns lassen sich wie folgt den Kategorien zuordnen:

IV. Ergänzende Angaben zu Finanzinstrumenten

30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015 30.09.2014
Angaben in EUR Kurzfristanteil Langfristanteil Summe Summe
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 331.789,48 0,00 331.789,48 69.457,53
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 2.125.197,78 0,00 2.125.197,78 1.724.152,27
Erhaltene Anzahlungen 255.399,79 0,00 255.399,79 289.446,48
Verbindlichkeiten gegenüber
dem Finanzamt 1.994.638,53 0,00 1.994.638,53 2.026.765,20
Verbindlichkeiten gegenüber dem Personal 6.931.589,54 0,00 6.931.589,54 6.527.811,54
Verbindlichkeiten aus
ausstehenden Rechnungen 2.038.905,26 0,00 2.038.905,26 1.695.979,95
Darlehen 0,00 0,00 0,00 195.000,00
Übrige Verbindlichkeiten 1.695.721,58 0,00 1.695.721,58 1.499.256,30
Sonstige Verbindlichkeiten 15.373.241,96 0,00 15.373.241,96 14.027.869,27
30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015
Kategorie I II III
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete Kredite und Verbindlich
Angaben in EUR Vermögenswerte Forderungen keiten Summe
AKTIVA
Forderungen aus Finance Lease-Verträgen 0,00 6.583.705,34 6.583.705,34
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 16.667.072,92 16.667.072,92
Zahlungsmittel 0,00 2.264.789,71 2.264.789,71
Sonstige Vermögenswerte 215.262,50 7.170.659,33 7.385.921,83
Finanzforderungen 215.262,50 32.686.227,30 32.901.489,80
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 0,00 9.585.180,46 9.585.180,46
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 4.748.518,08 4.748.518,08
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 27.687.255,68 27.687.255,68
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 4.824.192,65 4.824.192,65
Finanzverbindlichkeiten 0,00 46.845.146,87 46.845.146,87
30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015
Kategorie I II III
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete
Kredite und Verbindlich
Angaben in EUR Vermögenswerte Forderungen keiten Summe
AKTIVA
Forderungen aus Finance Lease-Verträgen 0,00 6.583.705,34 6.583.705,34
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 16.667.072,92 16.667.072,92
Zahlungsmittel 0,00 2.264.789,71 2.264.789,71
Sonstige Vermögenswerte 215.262,50 7.170.659,33 7.385.921,83
Finanzforderungen 215.262,50 32.686.227,30 32.901.489,80
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 0,00 9.585.180,46 9.585.180,46
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 4.748.518,08 4.748.518,08
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 27.687.255,68 27.687.255,68
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 4.824.192,65 4.824.192,65
Finanzverbindlichkeiten 0,00 46.845.146,87 46.845.146,87
30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Kategorie I II III
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete
Kredite und Verbindlich
Angaben in EUR Vermögenswerte Forderungen keiten Summe
AKTIVA
Forderungen aus Finance Lease-Verträgen 0,00 5.392.978,98 5.392.978,98
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 12.801.207,60 12.801.207,60
Zahlungsmittel 0,00 9.447.794,35 9.447.794,35
Sonstige Vermögenswerte 222.110,00 3.855.174,05 4.077.284,05
Finanzforderungen 222.110,00 31.497.154,98 31.719.264,98
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 0,00 6.301.246,55 6.301.246,55
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 3.328.094,62 3.328.094,62
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 31.037.143,75 31.037.143,75
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 2.336.158,66 2.336.158,66
Finanzverbindlichkeiten 0,00 43.002.643,58 43.002.643,58

Jaqueline Nadj, Service Managerin DATAGROUP Hamburg GmbH

Der Kategorie I "Erfolgswirksam zum Fair Value bewertete Vermögenswerte" sind ausschließlich auf den Inhaber lautende festverzinsliche Wertpapiere zugeordnet. Diese werden zum Zeitwert angesetzt. Da sämtliche Wertpapiere börsennotiert sind, entspricht der Zeitwert dem Börsenkurs am jeweiligen Bilanzstichtag (Stufe 1). Derivative Finanzinstrumente werden vom DATAGROUP-Konzern nicht eingesetzt.

Die den beiden weiteren Kategorien zugeordneten Finanzinstrumente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Dieser Wertansatz ist als hinreichender Annäherungswert an den beizulegenden Zeitwert anzusehen (Stufe 3); eine Zeitwertangabe erübrigt sich entsprechend.

Die in der Berichtsperiode festzustellenden Kursschwankungen (Kategorie I) bzw. Zu- und Abschreibungen sowie die Bildung und Auflösung von Wertberichtigungen (Kategorien II und III) werden in vollem Umfang erfolgswirksam verbucht. Das Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten setzt sich wie folgt zusammen:

Der Rückgang der Zinsaufwendungen ist auf die Verminderung der Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Unter den Wertberichtigungen auf Finanzverbindlichkeiten sind "Aufwendungen" für die Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen über EUR 175.737,00 (im Vorjahr EUR 524.700,00) enthalten.

risikomanagement

Der DATAGROUP-Konzern unterliegt – bezogen auf die Finanzinstrumente – im Wesentlichen dem Ausfall-, Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiko. Das Währungsrisiko spielt praktisch keine Rolle, da sämtliche Unternehmen des Konzerns ihren Sitz in Deutschland haben und nur in zu vernachlässigendem Umfang aus Nicht-Euro-Ländern Waren und Dienstleistungen beziehen bzw. in Nicht-Euro-Länder Waren und Dienstleistungen liefern.

Das zentrale Werkzeug zur Steuerung der finanzwirtschaftlichen Chancen und Risiken des DATAGROUP-Konzerns ist ein so genanntes "rolling forecast"-System zur Vertriebsplanung und Nachverfolgung der Umsätze und Deckungsbeiträge. Dieses System ermöglicht im Zusammenhang mit einer monatlichen Gewinn- und Verlustrechnung eine sehr genaue, ständig aktuelle Aussage über die Erlössituation. Auf Basis dieser monatlich ermittelten Daten werden laufende Kosten und Investitionen entsprechend justiert, um die geplanten Unternehmensergebnisse einhalten zu können. Zudem wird monatlich eine vereinfachte Konzernbilanz erstellt.

Eine wöchentlich konzernweit erstellte Liquiditätsplanung dient der Bestandsaufnahme der im DATAGROUP-Konzern und bei den einzelnen Konzerngesellschaften festzustellenden Liquiditätsstände sowie der Steuerung der zu erwartenden Liquiditätsentwicklung. Die wöchentliche Liquiditätsplanung ist auf einen Planungshorizont bis zum 30.09. des laufenden Geschäftsjahres, mindestens aber auf die nachfolgenden fünf Wochen ausgerichtet. Darüber hinausgehende mittelfristig aufgesetzte Finanzmittelplanungen werden je nach Bedarf erstellt.

Bezüglich einer umfassenderen Beschreibung der finanzwirtschaftlichen Risiken des DATAGROUP-Konzerns verweisen wir auf den Konzernlagebericht, Abschnitt 5. Risiko- und Chancenbericht.

2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete Kredite und Verbindlich
Angaben in EUR Vermögenswerte Forderungen keiten Summe
Nettoergebnis
Zinsergebnis 9.812,50 292.556,50 – 1.748.483,48 – 1.446.114,48
Währungsumrechnung 0,00 2.178,18 0,00 2.178,18
Ergebnis aus der erfolgswirksamen
Bewertung zum Fair Value – 6.847,50 0,00 0,00 – 6.847,50
Wertberichtigung und Ergebnis aus dem Abgang 0,00 – 30.110,87 – 153.650,72 – 183.761,59
Finanzverbindlichkeiten 2.965,00 264.623,81 – 1.902.134,20 – 1.634.545,39
2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete Kredite und Verbindlich
Angaben in EUR Vermögenswerte Forderungen keiten Summe
Nettoergebnis
Zinsergebnis 9.455,00 322.527,74 – 1.899.298,85 – 1.567.316,11
Währungsumrechnung 0,00 – 823,62 0,00 – 823,62
Ergebnis aus der erfolgswirksamen
Bewertung zum Fair Value 939,44 0,00 0,00 939,44
Wertberichtigung und Ergebnis aus dem Abgang 0,00 – 19.926,50 – 519.809,81 – 539.736,31
Finanzverbindlichkeiten 10.394,44 301.777,62 – 2.419.108,66 – 2.106.936,60

liquiditätsrisiken

Unter Liquiditätsrisiko wird das Risiko verstanden, Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommen zu können bzw. benötigte Zahlungsmittel nicht beschaffen zu können. Die wichtigste Einflussgröße für die Minimierung des Liquiditätsrisikos ist die Ertragskraft des DATAGROUP-Konzerns, also die Fähigkeit, immer einen ausreichenden operativen Cashflow erwirtschaften zu können. Siehe hierzu die Konzern-Kapitalflussrechnung. Die Zahlungsüberschüsse aus dem Geschäftsbetrieb der DATAGROUP-Gesellschaften sind Grundlage für die Bedienung der in Zukunft zu erbringenden Zins- und Tilgungsleistungen insbesondere aus bestehenden Darlehens- und Finance Lease-Verträgen. Die Zins- und Tilgungsleistungen können zum Bilanzstichtag 30.09.2015 – auch im Vergleich zum Vorjahresstichtag 30.09.2014 – wie folgt zusammengefasst werden:

Ausdruck dafür, dass das Liquiditätsrisiko des Konzerns überschaubar ist, ist die Tatsache, dass die zum Stichtag eingeräumten Kontokorrentkreditlinien nur in geringem Umfang in Anspruch genommen worden sind.

Buchwert Cashflow Cashflow Cashflow Cashflow Cashflow
Angaben in EUR 30.09.2015 2015 / 2016 2016 / 2017 2017 / 2018 2018 / 2019 2019 / 2020 ff.
Gesamt (Zins- und Tilgungszahlungen)
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 9.585.180,46 4.231.436,74 2.757.160,33 2.043.364,62 632.172,75 326.152,53
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.748.518,08 4.748.518,08 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.687.255,68 10.237.812,37 886.853,13 8.873.604,11 1.269.596,05 8.960.816,64
Sonstige Verbindlichkeiten 4.824.192,65 3.999.967,65 824.225,00 0,00 0,00 0,00
46.845.146,87 23.217.734,84 4.468.238,46 10.916.968,73 1.901.768,80 9.286.969,17
davon Zinszahlungen
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 211.239,42 115.250,53 55.163,40 19.355,84 4.097,32
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 795.378,82 636.853,13 623.603,11 352.928,05 314.985,64
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.006.618,24 752.103,66 678.766,52 372.283,90 319.082,96
Buchwert Cashflow Cashflow Cashflow Cashflow Cashflow
Angaben in EUR 30.09.2014 2014 / 2015 2015 / 2016 2016 / 2017 2017 / 2018 2018 / 2019 ff.
Gesamt (Zins- und Tilgungszahlungen)
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 6.301.246,55 3.445.844,43 2.252.301,41 766.284,25 97.328,89 6.493,65
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.328.094,62 3.328.094,62 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.037.143,75 5.033.438,48 9.594.813,13 886.853,13 8.873.603,11 10.230.413,69
Sonstige Verbindlichkeiten 2.336.158,66 2.297.896,16 45.073,37 0,00 0,00 0,00
43.002.643,58 14.105.273,69 11.892.187,91 1.653.137,38 8.970.932,00 10.236.907,34
davon Zinszahlungen
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 189.488,56 62.559,06 13.512,75 1.391,41 54,31
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 808.794,73 844.813,13 636.853,13 623.603,11 667.913,69
Sonstige Verbindlichkeiten 5.737,50 1.073,37 0,00 0,00 0,00
1.004.020,79 908.445,56 650.365,87 624.994,52 667.968,00

Im Rahmen des Kapitalmanagements verfolgt der DATAGROUP-Konzern vorrangig das Ziel, die bestehende Kapitalstruktur zu optimieren und eine ausreichende Liquidität sicherzustellen, um den notwendigen Spielraum für organisches Wachstum und für weitere Unternehmenskäufe sicherzustellen. Zudem ist der DATAGROUP-Konzern in Zusammenhang mit der Aufnahme von Schuldscheindarlehen verpflichtet, für folgende Bilanzkennzahlen (sog. Covenants) vertraglich festgelegte Mindestrelationen einzuhalten:

Wirtschaftliche Eigenkapitalquote: Wirtschaftliches Eigenkapital (= Summe aus Eigenkapital und Nachrangdarlehen)

  • zur Bilanzsumme in Prozent
  • Nettofinanzverschuldung (Total Net Debt) zum EBITDA

Zum 30.09.2015 erreichte der DATAGROUP-Konzern eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 25,2 % nach 24,5 % zum 30.09.2014. Für das Geschäftsjahr 2014 / 2015 wurde ein Verhältnis Nettofinanzverschuldung zu EBITDA von 1,84 nach 1,98 im Vorjahr erreicht. Die erreichten Covenants konnten damit im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr verbessert werden und liegen deutlich über den einzuhaltenden Vorgaben.

Dem Vorstand wird regelmäßig über die Entwicklung unter anderem dieser Kennzahlen Bericht erstattet. Weiteren externen Mindestkapitalanforderungen unterliegt der DATAGROUP-Konzern nicht.

zinsänderungsrisiken

Der DATAGROUP-Konzern unterliegt dem Risiko, bei steigendem Zinsniveau in Zukunft höhere Kapitalkosten für die Beschaffung der benötigten Darlehen aufbringen zu müssen. Der Finanzierungsbedarf des Konzerns entsteht sowohl aus laufendem Geschäft als auch aus der Akquisitionstätigkeit.

Zur Minimierung des Risikos wird der mittelfristig zu erwartende Liquiditätsbedarf – nicht nur aus der Ausweitung des Konzernkreises – durch die Platzierung von Schuldscheindarlehen sowie durch den Abschluss mittelfristiger Darlehensverträge mit in der Regel verbindlich festgelegten Zinssätzen finanziert. Die derzeit aufgenommenen Schuldscheindarlehen mit einem Gesamtvolumen von EUR 23.500.000,00 verfügen über Laufzeiten zwischen drei und sieben Jahren bei in der Regel fester Verzinsung. Bei überschaubaren Kosten für die Zinssicherung wird so eine hinreichende Eingrenzung des Zinsänderungsrisikos erreicht. Bei einem Anstieg bzw. einer Verminderung der Verzinsung um 100 Basispunkte hätte sich das Vorsteuerergebnis des DATAGROUP-Konzerns um EUR 130.000,00 (im Vorjahr um EUR 80.000,00) verbessert bzw. verschlechtert. Eine erfolgsneutrale Auswirkung auf das Eigenkapital ergibt sich nicht.

ausfallrisiken

DATAGROUP ist dem Risiko ausgesetzt, berechtigte Forderungen insbesondere aus dem operativen Geschäft nicht durchsetzen zu können. Das Risiko ist darin zu sehen, dass einzelne Kunden zahlungsunfähig werden könnten. Diesem Risiko wird durch eine breite Streuung des Kundenkreises sowie durch regelmäßig insbesondere bei Aufnahme des Geschäftes durchgeführte Bonitätsprüfungen Rechnung getragen.

Die Wertberichtigungen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Unter Berücksichtigung der Veränderung der Wertberichtigungen ist dem DATAGROUP-Konzern im Geschäftsjahr ein Netto-Forderungsausfall für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 30.110,87 (im Vorjahr EUR 19.279,30) entstanden. Dies entspricht 0,02 % der Umsatzerlöse nach 0,01 % im Vorjahr.

Der DATAGROUP-Konzern hatte zum 30.09.2015 Forderungen in Höhe von EUR 317.623,19 im Bestand, die überfällig, aber nicht wertgemindert sind. Von diesen Forderungen waren EUR 120.609,92 mehr als 30 Tage, EUR 75.496,19 mehr als 60 Tage und EUR 51.696,19 mehr als 90 Tage überfällig.

V. Kapitalmanagement

2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015
Einzelwert Pauschalierte
Einzelwert
Forderungen aus
Lieferungen
und Leistungen –
Angaben in EUR berichtigung berichtigung Summe brutto
Anfangsbestand 91.467,50 116.500,00 207.967,50 13.009.175,10
Zugänge durch Veränderungen im
Konsolidierungskreis 0,00 9.500,00 9.500,00
Verbrauch 6.600,00 9.200,00 15.800,00
Zuführungen 15.096,25 24.700,00 39.796,25
Endbestand 99.963,75 141.500,00 241.463,75 16.908.536,67

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Finanzmittelfonds) während der Berichtsperiode. Der Finanzmittelfonds umfasst Barmittel und Sichteinlagen sowie kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die jederzeit in Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen. Eine Finanzinvestition wird nur dann dem Finanzmittelfonds zugerechnet, wenn eine Restlaufzeit von nicht mehr als drei Monaten gegeben ist. Kontokorrentkredite, die auf Anforderung rückzahlbar sind und einen integralen Bestandteil der Zahlungsmitteldisposition des Unternehmens bilden, sind ebenfalls dem Finanzmittelfonds zugerechnet. Die Ermittlung der Cashflows erfolgt nach der indirekten Methode.

cashflow aus betrieblicher geschäftstätigkeit

Der Cashflow hat sich im Geschäftsjahr 2014 / 2015 gegenüber dem Vorjahr 2013 / 2014 um EUR 4.028.960,35 auf EUR 11.980.958,18 erhöht. Dies ist im Wesentlichen der Verbesserung der Ergebnissituation – zum Teil auch bedingt durch die im Vorjahr angefallenen Restrukturierungsaufwendungen – geschuldet.

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um EUR 144.923,11 auf EUR 9.431.352,97 (im Vorjahr EUR 9.286.429,86).

VI. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Kathrin Wolf, Personalreferentin DATAGROUP Stuttgart GmbH

Im Berichtsjahr stehen geleisteten Steuerzahlungen in Höhe von EUR 1.760.744,38 (im Vorjahr EUR 2.621.989,57) einem Zahlungsmittelzufluss aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von EUR 238.474,08 (im Vorjahr EUR 661.027,42) gegenüber. Die Verminderung der geleisteten Steuerzahlungen resultiert aus der im Vorjahr abgeführten Kapitalertragsteuer aus konzerninternen Dividendenausschüttungen.

cashflow aus investitionstätigkeit

Die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeiten betrugen im Berichtsjahr EUR 9.294.648,11 (im Vorjahr EUR 4.300.506,95). Die im Rahmen der Expansionsstrategie getätigten Unternehmenserwerbe führten zu Auszahlungen für Investitionen in vollkonsolidierte Unternehmen in Höhe von EUR 4.523.497,11 (im Vorjahr EUR 2.174.000,00). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von EUR 3.673.113,60 (im Vorjahr EUR 2.239.180,36) resultieren unter anderem aus dem Aufbau der CORBOX-Infrastruktur und betreffen darüber hinaus Ersatzinvestitionen, die sich in einem für DATAGROUP üblichen Rahmen bewegen.

cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Die Netto-Mittelabflüsse aus Finanzierungstätigkeit betrugen im Berichtsjahr EUR 7.512.143,05 (im Vorjahr Netto-Mittelabflüsse über EUR 6.936.785,71). Bestehende Bankdarlehen konnten im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 4.132.600,00 (im Vorjahr EUR 3.240.400,00) planmäßig getilgt werden. Die Dividendenausschüttung belief sich im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr auf EUR 1.514.491,80. Aus Finance Lease-Verträgen entstanden im Geschäftsjahr Netto-Zahlungsmittelabflüsse über EUR 693.993,26 (im Vorjahr Netto-Abflüsse über EUR 569.819,92).

Im DATAGROUP-Konzern sind die operativen Tochtergesellschaften in zwei Segmenten "Services" und "Solutions und Consulting" angeordnet. Diese Segmente folgen dem Leistungsportfolio, das die jeweiligen Gesellschaften schwerpunktmäßig erbringen:

Das Segment "Services" beinhaltet alle Tochtergesellschaften, die primär IT-Dienstleistungen erbringen. Zu diesen IT-Services gehören insbesondere die Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen (Auswahl und Beschaffung, Inbetriebnahme vor Ort, Austausch und Entsorgung von Altgeräten), Rechenzentrumsleistungen unserer zertifizierten DATAGROUP Data Center sowie Service Desk-Leistungen.

Das Segment "Solutions und Consulting" umfasst die Konzerngesellschaften, deren Leistungsangebot aus hoch qualifizierten und spezialisierten Technologie- und Lösungsberatern sowie Software-Entwicklern besteht.

Die DATAGROUP-Gesellschaften haben Firmensitz und Niederlassungen ausschließlich in Deutschland. Aus diesem Grund ist eine regionale Berichterstattung nur in eingeschränktem Umfang hilfreich.

Die Segmentberichterstattung wurde nach IFRS 8 "Geschäftssegmente" erstellt und folgt dem sogenannten "Management Approach", also der Orientierung an der internen Berichterstattung im DATAGROUP-Konzern. Die monatlich aktualisierte interne Berichterstattung unterliegt genau den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wie die externe Berichterstattung im Konzernabschluss. Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation werden ausschließlich auf Gesamtunternehmensebene abgebildet und nicht einzelnen Segmenten zugerechnet. Die zwischen den Segmenten abgewickelten Geschäfte werden zu Marktpreisen berechnet.

VII. Segmentinformationen

Edgar Knubben, ITSM Consultant DATAGROUP Köln GmbH

segmentberichterstattung nach geschäFtsbereichen

segmentberichterstattung nach geograFischen bereichen

Das Segment Services hat im Geschäftsjahr Umsätze von EUR 92.166.242,42 erwirtschaftet. Dies sind EUR 1.071.196,06 oder 1,1 % weniger als im Geschäftsjahr 2013 / 2014. Das EBITDA betrug EUR 10.347.128,81 (im Vorjahr EUR 7.579.677,22, vor Restrukturierungsaufwendungen EUR 8.979.677,22). Die EBITDA-Marge belief sich auf 11,2 % nach 8,1 % bzw. – vor Restrukturierungsaufwendungen – 9,6 % im Vorjahr.

Im Segment Solutions und Consulting stiegen die Umsatzerlöse um 14,1 % auf EUR 71.918.792,19. Die EBITDA-Marge dieses Segmentes erreichte 12,1 % nach 8,8 % im Vorjahr.

Die Umsatzerlöse im Segment "Sonstiges & Konsolidierung" betreffen die für andere Konzernunternehmen erbrachten Dienstleistungen insbesondere der DATAGROUP AG sowie gegenläufige Konsolidierungsbuchungen.

summe
2013/2014
152.379.799,20
0,00
152.379.799,20
54.989.700,91
71.506.575,20
5.472.694,13
4.814.088,20
395.590,39
2.402.364,99
2.357.643,28
1.266.489,41
1.091.153,87
1.163
4.132.089,58
0,00
144.871.167,27
-49.772.691,81
95.098.475,46
89.060.722,27
15.226.568,03
Summe
2013/2014
152.379.799,20
Services Solutions &
Consulting
Sonstiges &
Konsolidierung
Summe Services Solutions &
Consulting
Sonstiges &
Konsolidierung
Summe
Angaben in EUR 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014
Umsatzerlöse mit externen Kunden 89.732.902,06 68.484.300,87 – 643.175,29 157.574.027,64 91.277.742,21 60.915.433,77 186.623,22 152.379.799,20
Umsatzerlöse mit anderem Segment 2.433.340,36 3.434.491,32 – 5.867.831,68 0,00 1.959.696,27 2.099.415,51 – 4.059.111,78 0,00
Umsatzerlöse des Segments 92.166.242,42 71.918.792,19 – 6.511.006,97 157.574.027,64 93.237.438,48 63.014.849,28 – 3.872.488,56 152.379.799,20
Materialaufwand / Aufwand für
bezogene Leistungen 39.901.231,70 18.071.297,47 – 4.797.497,86 53.175.031,31 40.058.607,83 18.170.315,43 – 3.239.222,35 54.989.700,91
Personalaufwand 35.574.489,28 37.943.540,35 3.568.635,53 77.086.665,16 37.035.764,74 31.379.621,80 3.091.188,66 71.506.575,20
Planmäßige Abschreibungen
und Amortisation 627.033,76 2.111.659,15 2.996.553,51 5.735.246,42 652.185,05 1.538.687,58 3.281.821,50 5.472.694,13
Betriebsergebnis 9.720.095,05 6.577.231,86 – 6.693.303,95 9.604.022,96 6.927.492,17 3.980.678,62 – 6.094.082,59 4.814.088,20
Zinserträge 452.921,91 395.590,39
Zinsaufwendungen 2.371.211,72 2.402.364,99
Ergebnis vor Steuern 7.779.628,98 2.357.643,28
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.856.597,11 1.266.489,41
Periodenüberschuss 4.923.031,88 1.091.153,87
Mitarbeiteranzahl zum Stichtag 707 600 23 1.330 701 444 18 1.163
Investitionen 5.575.035,15 5.077.776,06 1.571.450,50 12.224.261,71 2.264.846,30 1.442.363,06 424.880,22 4.132.089,58
Investitionen durch Veränderung
des Konsolidierungskreises
0,00 7.502.099,44 0,00 7.502.099,44 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsegment-Vermögenswerte 38.294.489,89 37.942.704,55 91.093.507,32 167.330.701,75 31.917.997,82 28.535.331,04 84.417.838,41 144.871.167,27
intersegmentäre Konsolidierung – 8.219.103,53 – 9.555.170,82 – 46.210.018,19 – 63.984.292,54 – 4.471.454,11 – 5.864.364,75 – 39.436.872,95 – 49.772.691,81
Vermögenswerte 30.075.386,36 28.387.533,73 44.883.489,13 103.346.409,22 27.446.543,71 22.670.966,29 44.980.965,46 95.098.475,46
Gesamtsegment-Verbindlichkeiten 14.713.492,33 29.802.487,88 59.733.559,21 104.249.539,42 13.153.590,21 25.586.746,66 50.320.385,40 89.060.722,27
intersegmentäre Konsolidierung 5.207.700,32 7.822.320,03 – 37.983.704,62 – 24.953.684,27 – 738.843,48 4.139.738,12 – 18.627.462,67 – 15.226.568,03
Verbindlichkeiten 19.921.192,65 37.624.807,91 21.749.854,59 79.295.855,15 12.414.746,73 29.726.484,78 31.692.922,73 73.834.154,24
Inland EU-Ausland Drittland Summe Inland EU-Ausland Drittland Summe
Angaben in EUR 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2014 / 2015 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014
Umsatzerlöse mit externen Kunden 156.013.341,39 280.005,71 1.280.680,54 157.574.027,64 151.082.059,31 631.174,65 666.565,24 152.379.799,20

1. arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2014 / 2015 waren 1.267 (im Vorjahr 2013 / 2014 1.186) Arbeitnehmer beschäftigt. Zum 30.09.2015 lag die Zahl der Mitarbeiter bei 1.330 (zum 30.09.2014 1.163). Unter zusätzlicher Berücksichtigung der Geschäftsführer und der Auszubildenden betrug die Mitarbeiterzahl zum 30.09.2015 1.409. Zum 30.09.2015 waren bei DATAGROUP 53 Auszubildende angestellt.

2. Vorstand

Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sind:

herr maX h.-h. schaber Vorstandsvorsitzender (Chief Executive Officer – CEO) Vorstand Finanzen / Personal / Organisation

herr Dirk Peters Chief Operating Officer (COO) Vorstand Servicemanagement

3. aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft sind:

herr heinz hilgert Geschäftsführer TransVise GmbH, Frankfurt a.M. Vorsitzender

herr karlheinz eisemann Unternehmensberater, Stuttgart stellvertretender Vorsitzender

herr Dr. Volkmar Weckesser Vorsitzender der Geschäftsführung der Gothaer Systems GmbH, Molfsee

4. gesamtbezüge der mitglieder des Vorstands

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands beliefen sich auf EUR 1.855.165,25. Darin sind variable Vergütungen in Höhe von EUR 1.241.021,00 enthalten.

VIII. Sonstige Angaben

In den Gesamtbezügen sind Vergütungen für die operative Geschäftsführung bei Tochterunternehmen in Höhe von EUR 386.091,80 (davon EUR 250.021,00 variabel) enthalten.

5. gesamtbezüge der mitglieder des aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 53.500,00.

6. geschäfte mit verbundenen und nahestehenden unternehmen bzw. Personen

Als verbundene und nahestehende Unternehmen bzw. Personen wurden die Vorstände und Geschäftsführer der einzelnen DATAGROUP-Gesellschaften sowie deren nahe Familienangehörige, die HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (HHS) und deren Tochterunternehmen identifiziert.

Geschäfte mit verbundenen sowie nahestehenden Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen den Verrechnungsverkehr, Kontokorrent- und Darlehensbeziehungen sowie Dienstleistungsverträge.

Für die Erbringung von Dienstleistungen durch die DATAGROUP AG für die HHS und deren Tochterunternehmen hat die DATAGROUP AG an die HHS eine Konzernumlage von EUR 175.200,00 (im Vorjahr EUR 175.200,00) verrechnet. Darüber hinaus erbrachte die DATAGROUP AG für die HHS sonstige Dienstleistungen im Wert von EUR 262,58. Die DATAGROUP AG bezog von der HHS im Geschäftsjahr Waren und Dienstleistungen in Höhe von EUR 255.296,16 (im Vorjahr EUR 191.710,71).

Claudia Pöhland-Grube, Service Managerin DATAGROUP Hamburg GmbH

8. leasingverhältnisse

Das wirtschaftliche Eigentum an geleasten Vermögenswerten wird demjenigen Vertragspartner zugeordnet, der die wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen trägt. Leasingverhältnisse werden insofern in Operating Lease und in Finance Lease eingestuft. Der DATAGROUP-Konzern hat sowohl Operating Lease- als auch Finance Lease-Verträge abgeschlossen und tritt sowohl als Leasinggeber als auch als Leasingnehmer auf.

Miet- und Leasingverträge haben die DATAGROUP-Gesellschaften insbesondere für die Nutzung bzw. Finanzierung von Rechenzentren, für Hard- und Software sowie für Gebäude und Kraftfahrzeuge abgeschlossen. Verschiedene Unternehmen des DATAGROUP-Konzerns bieten zudem den Großkunden im Gesamtpaket mit Service- und Wartungsdienstleistungen auch Finanzierungslösungen für die Beschaffung ihrer IT-Infrastruktur an. Die Refinanzierung erfolgt über professionelle Leasinganbieter, zum Teil über die Leasinggesellschaften der Lieferanten. Als Finance Leases werden die Leasinggeschäfte mit IT-Lösungen, gleich ob DATAGROUP als Leasinggeber oder Leasingnehmer auftritt, eingestuft. Die übrigen Miet- und Leasingverträge werden IAS 17 folgend im Jahresabschluss als Operating Leases behandelt.

Buchwerte = Barwerte sowie Mindestleasingzahlungen können wie folgt dargestellt werden:

Nicht garantierte Restwerte wurden in Verträgen mit Kunden (mit DATAGROUP-Gesellschaften als Leasinggeber) nicht vereinbart.

Im Berichtsjahr bezog die DATAGROUP AG wie auch im Vorjahr keine Waren oder Dienstleistungen von Tochterunternehmen der HHS. Die DATAGROUP AG erbrachte im Berichtsjahr Dienstleistungen gegenüber verschiedenen Tochterunternehmen der HHS über EUR 656,44 (im Vorjahr EUR 5.562,95).

Die DATAGROUP AG gewährte der HHS im Geschäftsjahr ein Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 3.000.000,00, das zum Berichtszeitpunkt mit einem Betrag von EUR 2.152.706,94 valutierte. Das Darlehen ist bis zum 31.12.2015 befristet. Im Geschäftsjahr fielen Zinserträge in Höhe von EUR 32.593,16 an.

30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015 30.09.2015
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Leasingverpflichtungen
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 4.231.436,74 5.758.850,23 0,00 9.990.286,97
Barwert 4.020.197,32 5.564.983,14 0,00 9.585.180,46
Operating Lease
Mindestleasingzahlungen 4.401.842,30 7.635.435,90 849.740,07 12.887.018,27
Leasingansprüche
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 3.236.522,30 3.563.204,85 0,00 6.799.727,15
Barwert 3.109.087,33 3.474.618,02 0,00 6.583.705,35
30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014

Alle diese Geschäfte wurden jeweils zu marktgerechten Konditionen abgewickelt.

7. haftungsverhältnisse

Es bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse nach § 133 Abs. 1 UmwG:

Die DATAGROUP GmbH, die nunmehr unter HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (HHS) firmiert, hat mit Einbringungsverträgen vom 12.05.2011 Vermögenswerte und Schulden als Teilbetriebe in die Gesellschaften DATAGROUP IT Solutions GmbH und DATAGROUP Consulting GmbH eingebracht. Die beiden Gesellschaften sind in einem zweiten Schritt per Sachkapitalerhöhung vom 14.09.2011 in die DATAGROUP AG eingebracht worden. Die Gesellschaften DATAGROUP IT Solutions GmbH und DATAGROUP Consulting GmbH haften für Verbindlichkeiten der HHS, soweit diese am 12.05.2011 bestanden haben, für fünf Jahre nach.

Manfred Clar, Leiter Service Center IT DATAGROUP Business Solutions GmbH

30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Leasingverpflichtungen
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 3.445.844,43 3.122.408,20 0,00 6.568.252,63
Barwert 3.256.355,87 3.044.890,68 0,00 6.301.246,55
Operating Lease
Mindestleasingzahlungen 4.378.734,92 7.553.807,02 1.147.759,32 13.080.301,26
Leasingansprüche
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 2.975.260,65 2.624.204,28 0,00 5.599.464,93
Barwert 2.827.815,57 2.565.163,42 0,00 5.392.978,99
30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Leasingverpflichtungen
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 3.445.844,43 3.122.408,20 0,00 6.568.252,63
Barwert 3.256.355,87 3.044.890,68 0,00 6.301.246,55
Operating Lease
Mindestleasingzahlungen 4.378.734,92 7.553.807,02 1.147.759,32 13.080.301,26
Leasingansprüche
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 2.975.260,65 2.624.204,28 0,00 5.599.464,93
Barwert 2.827.815,57 2.565.163,42 0,00 5.392.978,99

Die Laufzeiten der Finance Leasing-Verträge – sowohl mit DATAGROUP-Gesellschaften als Leasingnehmer als auch als Leasinggeber – betragen zwischen 36 und 60 Monaten. Die den Leasingverhältnissen zugrundeliegenden kalkulierten internen Zinssätze betragen im Wesentlichen zwischen 2 % und 4,5 %.

Die Leasingvereinbarungen aus Operating Leasing sind – bedingt durch die unterschiedlichen zugrundeliegenden Sachverhalte – sehr facettenreich ausgestaltet. Die Laufzeit der Kfz-Leasingverträge beträgt in der Regel drei Jahre.

9. nicht in der bilanz enthaltene geschäfte

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte wurden nicht betrieben.

10. ereignisse nach dem bilanzstichtag

Hinsichtlich der Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sei auf die Ausführungen im Konzernlagebericht unter Abschnitt 6. Nachtragsbericht verwiesen.

11. honorar des abschlussprüfers

Mit der Prüfung des Jahresabschlusses der DATAGROUP AG wurde die BANSBACH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, (BANSBACH) beauftragt. Im Konzernabschluss sind die nachfolgenden Aufwendungen für Leistungen von BANSBACH enthalten:

Von diesem Aufwand waren zum Bilanzstichtag EUR 246.000,00 (im Vorjahr EUR 247.503,00) zurückgestellt. Die Erhöhung der Steuerberatungsleistungen ist unter anderem auf eine im Geschäftsjahr durchgeführte Betriebsprüfung durch die Finanzbehörden zurückzuführen. Das Ergebnis aus der Abwicklung der im Vorjahr gebildeten Rückstellung betrug EUR – 1.180,85 (im Vorjahr EUR + 19.707,05).

12. einbeziehung in den konzernabschluss der hhs beteiligungsgesellschaft mbh

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HHS Beteiligungsgesellschaft mbH, Pliezhausen, zum 30.09.2015 einbezogen werden (größter Konzernkreis). Diese ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 353224 eingetragen. Der Konzernabschluss zum 30.09.2015 soll zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht werden.

13. anteilsmeldung von aktionären (nach § 20 abs. 4 aktg)

Die HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (vormals DATAGROUP GmbH), Pliezhausen, hat der DATAGROUP AG (vormals DATAGROUP IT Services Holding AG), Pliezhausen, mit Schreiben vom 22.01.2006 folgende Mitteilung gemacht: "Gemäß § 20 Abs. 1, Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 1 AktG teilt die DATAGROUP GmbH, Sitz Pliezhausen, mit, dass der Gesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung an der DATAGROUP IT Services Holding AG unmittelbar gehört."

14. inanspruchnahme der befreiung nach § 264 abs. 3 hgb

In Gesellschafterversammlungen der DATAGROUP Stuttgart GmbH, der DATAGROUP Bremen GmbH, der DATAGROUP Ludwigsburg GmbH, der DATAGROUP IT Solutions GmbH und der DATAGROUP Consulting GmbH wurde jeweils beschlossen, von der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch zu machen und auf Aufstellung und Veröffentlichung von Anhang und Lagebericht zum 30.09.2015 zu verzichten. Die Beschlüsse wurden gemäß § 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

15. Vorschlag zur Verwendung des ergebnisses

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.739.919,52 eine Dividende von EUR 0,25 pro dividendenberechtigte Stückaktie auszuschütten. Der verbleibende Restbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

16. genehmigung zur offenlegung des Vorjahres-konzernabschlusses

Die Genehmigung zur Offenlegung des Vorjahres-Konzernabschlusses zum 30.09.2014 wurde durch den Vorstand am 21.01.2015 erteilt. Die Offenlegung erfolgte zeitgerecht auf unserer Homepage Ende Januar 2015, im elektronischen Handelsregister am 05.08.2015.

Pliezhausen, den 25. Januar 2016 DATAGROUP AG

Der Vorstand

genehmigung zur offenlegung des konzernabschlusses

Der Vorstand hat am 28.01.2016 beschlossen, den Konzernabschluss der DATAGROUP AG mit dem Stichtag vom 30.09.2015 für die Veröffentlichung freizugeben.

Max H.-H. Schaber Dirk Peters

Angaben in EUR 2014 / 2015 2013 / 2014
Abschlussprüfungsleistungen 171.911,18 177.419,31
Steuerberatungsleistungen 71.148,32 40.203,41
Sonstige Leistungen 64.110,01 100.573,48
Honorar der Abschlussprüfer 307.169,51 318.196,20

"Wir haben den von der DATAGROUP AG, Pliezhausen, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang inklusive Segmentberichterstattung – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der DATAGROUP AG, Pliezhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Stuttgart, den 26. Januar 2016

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

gez. Dr. Neubert Wirtschaftsprüfer

gez. Tiemann Wirtschaftsprüfer

BANSBACH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Impressum

herausgeBer DATAGROUP AG Wilhelm-Schickard-Straße 7 D-72124 Pliezhausen Fon: +49 7127 970-000 Fax: +49 7127 970-033

E-Mail: [email protected]

www.datagroup.de

investor relations

DATAGROUP AG Dr. Michael Klein Wilhelm-Schickard-Straße 7 D-72124 Pliezhausen Fon: +49 7127 970-059 Fax: +49 7127 970-033 E-Mail: [email protected]

konzeption und gestaltung

Ulla Sachs Visuelle Kommunikation, Ostfildern www.ullasachs.de

fotografie

Klaus Mellenthin, Stuttgart / Berlin DATAGROUP Interxion

druck

Logo Print GmbH Metzingen

Erschienen im Februar 2016

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