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DATAGROUP SE Annual Report 2014

Feb 16, 2015

4525_10-k_2015-02-16_a205e4d9-73ef-4bfb-ad07-f1ed8f222a5d.pdf

Annual Report

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Geschäftsbericht 2013/2014 We manage IT

Inhaltsverzeichnis

an unsere aktionäre

We manage it

konzernLagebericht

konzernabschLuss

  • Brief an die Aktionäre 02
  • Bericht des Aufsichtsrats 05

  • DATAGROUP 2020: Unsere Zukunftsstrategie 08

  • Mit CORBOX zur Marktführerschaft 11
  • Full IT Outsourcing mit CORBOX 14
  • Megatrend Mobility 20
  • Trendstudie: Der Markt für IT-Sourcing-Beratung in Deutschland 23

  • Konzern-Überblick 26

  • Rahmenbedingungen 30
  • Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des DATAGROUP-Konzerns 32
  • Aktie 37
  • Risiko- und Chancenbericht 39
  • Nachtragsbericht 45
  • Prognosebericht 47
  • Unternehmensintern eingesetztes Steuerungssystem 49
  • Sonstige Angaben 49

konzernanhang

  • Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 52
  • Konzern-Gesamtergebnisrechnung 53
  • Konzernbilanz 54
  • Konzern-Kapitalflussrechnung 56
  • Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 58
  • Entwicklung des Anlagevermögens 60

  • Grundlagen des Konzernabschlusses 66

  • Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 84
  • Erläuterungen zur Konzernbilanz 88
  • Ergänzende Angaben zu Finanzinstrumenten 105
  • Angaben zur Kapitalflussrechnung 111
  • Segmentinformationen 113
  • Erwerb der Geschäftsanteile an der Excelsis Business Technology AG 116
  • Sonstige Angaben 118
  • Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 124
  • Impressum 125

geschäftsbericht der DatagrouP ag, Pliezhausen, für das geschäftsjahr 2013 / 2014

Kennzahlenübersicht

Angaben in TEUR 2013 / 2014 2012 / 2013 2011 / 2012 2010 / 2011 2009 / 2010 2008 / 2009 2)
Umsatzerlöse 152.380 156.935 146.183 108.550 79.254 73.473
davon Services 93.237 94.861 97.265 94.200 78.877 73.049
davon Solutions &
Consulting 63.015 64.773 50.642 14.673 0 0
davon Sonstige/
Konsolidierung – 3.872 – 2.699 – 1.724 – 323 377 424
davon Dienstleistung
und Wartung
114.413 116.082 102.980 66.391 40.237 32.279
davon Handel 37.707 40.541 42.923 41.838 38.640 40.770
davon Sonstige/
Konsolidierung 260 312 280 321 377 424
Andere aktivierte
Eigenleistungen 127 422 600 467 0 0
Gesamtleistung 152.507 157.357 146.783 109.017 79.254 73.473
Materialaufwand/Aufwand
für bezogene Leistungen 54.989 56.593 56.104 46.281 36.087 39.118
Rohertrag 97.517 100.764 90.679 62.736 43.167 34.355
Personalaufwand 71.507 74.401 67.472 47.836 31.678 24.435
Sonstige Erträge etc. 2.999 3.758 3.198 2.481 2.033 1.472
Sonstige Aufwendungen etc. 17.323 17.568 16.856 11.365 7.984 6.095
EBITDA 11.686 12.553 9.549 6.016 5.538 5.297
Abschreibungen aus PPA 2.900 3.297 2.751 1.030 1.464 1.062
Sonstige Abschreibungen 2.573 3.165 3.006 1.336 1.033 879
EBIT 6.213 6.091 3.792 3.650 3.041 3.356
Finanzergebnis – 2.456 – 1.853 – 209 – 910 – 332 – 671
Restrukturierungs
aufwendungen 1.400 1.757 0 0 0 0
EBT 2.357 2.481 3.583 2.740 2.709 2.685
Steuern vom Einkommen
und Ertrag 1.266 582 1.034 – 622 1.050 681
Periodenüberschuss 1.091 1.899 2.549 3.362 1.659 2.004
Shares 1) 7.572 7.572 7.157 5.764 5.709 5.628
EPS 0,14 0,25 0,36 0,58 0,29 0,36
EPS vor Restrukturierungs
aufwendungen 0,27 0,41
1
darüber hinaus Aktien in Eigen
besitz
18 18 8 98 111 192

2 Abschluss 2008 /2009 nach HGB: Umsatzerlöse inklusive des Bestands an unfertigen Erzeugnissen;

Abschreibungen auf Firmenwerte in der Zeile Abschreibungen aus PPA abgebildet.

ebitDa (in Tsd. Euro)

mitarbeiterentWickLung (Stände zum 30.09.)

umsatzentWickLung (in Mio. Euro)

umsatzanteiLe (in Mio. Euro)

2008/09 2008/09 2013/14 2010/11 2011/12 2012/13 2009/10

* Vor a.o. Aufwendungen. Nach a.o. Aufwendungen 10.796 TEUR. ** Vor a.o. Aufwendungen. Nach a.o. Aufwendungen 10.286 TEUR.

Von links nach rechts: Dirk Peters, COO der DATAGROUP AG Max H.-H. Schaber, CEO der DATAGROUP AG

Brief an die Aktionäre

sehr geehrte aktionärinnen und aktionäre,

wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 / 2014 zurück. DATAGROUP erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 152,4 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 11,7 Mio. Euro. Unser Ziel ist es, die Profitabilität deutlich zu erhöhen. Dies geschieht durch eine Verschiebung unseres Geschäfts weg von niedrigmargigen Time-and-Material-Dienstleistungen hin zu langfristigen Serviceverträgen und deutlich höherwertigen Services auf Basis von Werkverträgen. Deshalb wurden im Berichtsjahr plangemäß weniger profitable Umsätze abgegeben. Wie erwartet gingen Umsatz und Ergebnis dadurch leicht zurück (Vorjahr 156,9 Mio. Euro Umsatz, 12,6 Mio. Euro EBITDA vor a.o.). Unsere Prognosen (Umsatz >150 Mio. Euro, EBITDA vor a.o. >11,4 Mio. Euro) haben wir wie in den Vorjahren voll erfüllt und die Solidität unserer Planungen unter Beweis gestellt.

Unser Fokus lag auf der nachhaltigen Steigerung der Umsatzqualität. Wir haben durch eine Restrukturierung unsere Kosten gesenkt und uns konsequent auf den Ausbau des Geschäfts mit höhermargigen IT-Services konzentriert. Den Dienstleistungsanteil konnten wir auf 75,1 % steigern. IT-Services trugen damit erstmals mehr als drei Viertel zum Umsatz bei. Bereits im laufenden Geschäftsjahr 2014 / 2015 werden wir davon stark profitieren.

Darüber hinaus haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Im Zentrum stand die Entwicklung unseres Full-Service-Angebots CORBOX. IT ist zu einem selbstverständlichen Produktionsmittel geworden, doch ihr Betrieb wird immer komplizierter. Unternehmen wünschen sich deshalb einen sorgenfreien und gelingsicheren IT-Betrieb. Genau das bieten wir unseren Kunden mit CORBOX.

CORBOX ist eine modulare Komplettlösung, die alle Bereiche des IT-Betriebs umfasst. Das beginnt bei der Betreuung der Anwender durch den Service Desk und reicht über die Bereitstellung und Wartung der IT-Arbeitsplätze bis hin zum Betrieb zentraler Applikationen und Infrastrukturen. Mit unseren Rechenzentren in Deutschland sind wir dafür optimal aufgestellt. Sie sind nach den hohen Sicherheitsstandards der ISO 27001 zertifiziert und bilden die sichere, leistungsfähige und hochverfügbare Basis für alle zentralisierten CORBOX IT-Services.

Alle CORBOX IT-Services stammen aus unserer ISO 20000-zertifizierten DATAGROUP IT Service Fabrik. Sie beruhen auf standardisierten Prozessen und werden nach industriellen Maßstäben produziert. So machen wir die Unternehmens-IT für unsere Kunden zu einem zuverlässigen, sicheren und leistungsfähigen Produktionsmittel. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie auf den folgenden Seiten des Geschäftsberichts.

CORBOX ist ein zentraler Baustein unserer Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020. Darin ist unser Ziel für das Jahr 2020 formuliert: Wir wollen in Deutschland zum führenden IT-Outsourcer für Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen werden. CORBOX ist das strategische Produkt, mit dem wir dieses Ziel erreichen. Die Einführung von CORBOX haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr deshalb gründlich vorbereitet: Wir haben Prozesse und Services weiterentwickelt, unser Portfolio neu strukturiert und Mitarbeiter informiert und geschult. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte kamen 140 Mitarbeiter zum Vertriebsstart von CORBOX zusammen. Geschäftsführer, Vertriebsspezialisten und Service Manager aus allen Standorten nahmen an der zentralen Kickoff-Veranstaltung in Frankfurt teil.

Im Oktober 2014 ist unsere Vertriebsoffensive gestartet – mit großem Erfolg. Wir stoßen mit CORBOX auf sehr starkes Interesse bei Unternehmen, die ihre gesamte IT oder Teile davon outsourcen möchten. Kunden wählen aus 12 kombinierbaren und perfekt kompatiblen Servicefamilien genau diejenigen Leistungen aus, die ihr Business optimal unterstützen. Dieser modulare Aufbau ist aus Kundensicht eine besondere Stärke.

CORBOX hat wesentlich zum hervorragenden Start ins laufende Geschäftsjahr 2014 / 2015 beigetragen. Seit dem 1. Oktober konnten wir mehrere Neukunden für großvolumige Outsourcing-Verträge gewinnen und bestehende Geschäftsbeziehungen erweitern. Die meisten Verträge haben Laufzeiten zwischen 3 und 5 Jahren. Ihr Gesamtvolumen beträgt über 40 Millionen Euro. Die Beauftragung durch namhafte Kunden wie SAG, ECE Projektmanagement, Putzmeister sowie die Max-Planck-Gesellschaft mit jeweils über tausend betreuten IT-Arbeitsplätzen zeigt, dass wir als hoch leistungsfähiger Full Outsourcer und Cloud-Anbieter wahrgenommen werden. Die Fokussierung auf das margenstarke Dienstleistungsgeschäft führt dazu, dass unsere operative Profitabilität in diesem Geschäftsjahr deutlich zulegen wird.

Der zweite wichtige Meilenstein des laufenden Geschäftsjahres war die Übernahme der Excelsis Business Technology AG zum 1. Oktober 2014. Excelsis entwickelt High-end-Mobility-Lösungen für B2B- und B2C-Unternehmen. Mit dieser Übernahme ergänzen wir unser Dienstleistungsangebot ideal. Die Nachfrage nach mobilen IT-Anwendungen nimmt stark zu. Mit dem Kauf von Excelsis erschließen wir uns diesen Wachstumsmarkt. So können wir unseren Kunden noch mehr attraktive IT-Services aus einer Hand anbieten und unsere Position als innovationsstarker One-Stop-Shop nachhaltig ausbauen. Dass Excelsis bereits wenige Wochen nach der Übernahme einen Großauftrag in Millionenhöhe vermelden konnte, bestätigt unsere optimistischen Erwartungen.

Bericht des Aufsichtsrats

sehr geehrte aktionärinnen und aktionäre,

im Berichtszeitraum (01.10.2013 bis 30.09.2014) kam der Aufsichtsrat zu insgesamt fünf Präsenz-Sitzungen zusammen (11.12.2013, 23.01.2014, 09.04.2014, 18.06.2014 und 10.09.2014).

Der Aufsichtsrat hat sich auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig schriftlich und mündlich vom Vorstand – insbesondere über den aktuellen Geschäftsverlauf in Relation zum vom Aufsichtsrat verabschiedeten Budget – berichten lassen und den Vorstand beratend begleitet. In allen Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat eingebunden und stets umfassend informiert.

Geschäfte, die nach Satzung und Geschäftsordnung zustimmungspflichtig sind, wurden beraten und vom Aufsichtsrat genehmigt. Dies betraf in diesem Geschäftsjahr in erster Linie die Übernahme der Excelsis Business Technology AG.

Es wurden keine Ausschüsse gebildet.

Der Aufsichtsrat ließ sich regelmäßig durch die Berichte des Risikomanagementsystems führen. Existenzbedrohende Risiken lagen nach gemeinsamer Einschätzung von Vorstand und Aufsichtsrat zu keinem Zeitpunkt vor.

Der Jahresabschluss der DATAGROUP AG, der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der DATAGROUP AG sowie der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen der DATAGROUP AG sind durch die zur Abschlussprüfung gewählte und beauftragte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft BANSBACH SCHÜBEL BRÖSZTL & PARTNER GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Gänsheidestr. 67-74, 70184 Stuttgart, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Jahres- und Konzernabschluss mit Konzernlagebericht sowie der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gingen den Aufsichtsratsmitgliedern im Vorfeld zu.

Der Aufsichtsrat hat die Feststellungen der Wirtschaftsprüfer:

"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung des Berichts des Vorstands der DATAGROUP AG, Pliezhausen, über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für den Berichtszeitraum vom 01.10.2013 bis 30.09.2014 bestätigen wir, dass

  1. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die im Zeitpunkt ihrer Vornahme bekannt waren, die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war; soweit dies war, ob Nachteile ausgeglichen

    1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
  2. worden sind.
    1. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."

zustimmend zur Kenntnis genommen.

In der Aufsichtsratssitzung vom 20.01.2015, in der der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet hat und für Fragen zur Verfügung stand, hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 30.09.2014 nach ausgiebiger Prüfung gebilligt und damit festgestellt. Ebenso wurde der Konzernabschluss mit dem Konzernlagebericht zum 30.09.2014 in gleicher Weise geprüft und gebilligt. Nach dem

Zusätzliche Impulse versprechen wir uns von wachsender Bekanntheit unter ICT-Sourcing-Beratern. Diese spezialisierten Berater begleiten Unternehmen bei der externen Vergabe von IT-Dienstleistungen. Ihr Einsatz ist bei Großkonzernen häufig bereits Standard. Aber auch im gehobenen Mittelstand etablieren sie sich zusehends als wichtige Mittler zwischen Kunde und Dienstleister. Deshalb bauen wir unsere Kontakte in diese Zielgruppe systematisch weiter aus. In Kooperation mit einem unabhängigen Marktforschungsinstitut haben wir hierfür im Herbst die erste Marktanalyse zu diesem Thema veröffentlicht. In exklusiven Workshops mit Beratern und CIOs diskutieren wir Ergebnisse und Erfahrungen und stoßen damit auf starkes Interesse und Resonanz. Dieses Engagement werden wir weiter intensivieren.

Die zahlreichen Vertriebserfolge der vergangenen Monate zeigen, dass die Strategie stimmt. Wir betreiben heute für so viele Kunden wie noch niemals zuvor die gesamte Unternehmens-IT oder Teile davon, und die Nachfrage von mittleren und großen Unternehmen nach professionellen, ISO-zertifizierten IT-Services steigt weiter. Die Konzentration auf Cloud Computing und den IT-Betrieb im Full Outsourcing macht sich für uns bezahlt. Mit unserer Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020, der Markteinführung von CORBOX und einer verbesserten Kostenstruktur haben wir die Grundlage für ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 / 2015 und darüber hinaus gelegt.

Die Verwaltung wird der Hauptversammlung auch in diesem Jahr wieder eine attraktive Dividende vorschlagen und die Aktionäre auf diesem Wege am Erfolg der Gesellschaft beteiligen. Unseren Aktionären, Kunden und Lieferanten danken wir herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitern, die auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wesentlich zum Erfolg von DATAGROUP beigetragen haben.

Max H.-H. Schaber CEO der DATAGROUP AG

Dirk Peters COO der DATAGROUP AG

We manage IT

inhaLt

  • 08 DatagrouP 2020: unsere zukunftsstrategie
  • 11 mit corboX zur marktführerschaft
  • 14 Full it outsourcing mit corboX
  • 20 megatrend mobility
  • 23 trendstudie: Der markt für it-sourcing-beratung in Deutschland

abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes sowie des Berichts des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat schließt sich mit Beschluss vom 20.01.2015 dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung an.

Dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DATAGROUP AG gilt der aufrichtige Dank und Respekt des Aufsichtsrats für die geleistete, nachhaltig erfolgreiche Arbeit.

Pliezhausen, 20. Januar 2015

Von links nach rechts: Dr. Volkmar Weckesser, Aufsichtsrat; Heinz Hilgert, Vorsitzender des Aufsichtsrats; Karlheinz Eisemann, stv. Aufsichtsratsvorsitzender der DATAGROUP AG

Heinz Hilgert Vorsitzender des Aufsichtsrats

DATAGROUP 2020: Unsere Zukunftsstrategie

Was wir tun: unsere mission

Wir stärken und entlasten Unternehmer durch eine sorgenfreie und menschliche IT-Basis.

IT ist heute ein unverzichtbares Produktionsmittel. Ob Industriebetrieb, Dienstleister oder öffentliche Verwaltung – Arbeitsplätze ohne Informationstechnik sind undenkbar geworden, und zwar branchenübergreifend. Zum Kerngeschäft von Unternehmen gehört IT jedoch in den wenigsten Fällen. Und ihre Betreuung wird immer komplizierter und aufwändiger. Auch weil Sicherheits- und Compliance-Anforderungen steigen. Deshalb vertrauen immer mehr Unternehmen ihren IT-Betrieb DATAGROUP an. Das ist es, was wir können und was wir für unsere Kunden leisten: Wir machen IT zum zuverlässigen Produktionsmittel und ermöglichen ihnen, sich ganz auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Wie wir das machen? mit corboX!

CORBOX ist eine modulare Suite von IT-Services, die alle Leistungen für den Betrieb der Unternehmens-IT umfasst. Mit CORBOX haben wir unser Angebot exakt auf die wachsende Nachfrage nach standardisierten, leistungsfähigen und zuverlässigen IT-Services zugeschnitten – und unsere Service-Produktion weiter industrialisiert. Damit konzentrieren wir uns noch stärker als bisher auf das Geschäft mit langfristigen Verträgen und wiederkehrenden Erträgen.

Zusätzlich verfügen wir über eine hohe Kompetenz für die Transformation und Optimierung von IT-Landschaften. Das macht uns zum One-Stop-Shop: Wir bieten unseren Kunden einen sorgenfreien Full-Service-Betrieb und die Weiterentwicklung der gesamten IT-Infrastruktur aus einer Hand.

Wohin wir wollen: unsere Vision

Der Markt für IT-Dienstleistungen verändert sich mit hoher Geschwindigkeit – technologisch, organisatorisch und in seinen Wettbewerbsstrukturen. Die Chancen, die dieser dynamische Wandel bietet, wollen wir konsequent nutzen. Dafür müssen wir beweglich bleiben und die Zufriedenheit unserer Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Dieser Anspruch kommt in unserer Vision DATAGROUP 2020 zum Ausdruck:

DATAGROUP 2020 – so heißt unsere Zukunftsstrategie für die kommenden Jahre. Seit dem Börsengang 2006 haben wir uns zu einem der führenden IT-Dienstleister Deutschlands entwickelt (Quelle: Lünendonk). Mit DATAGROUP 2020 haben wir definiert, wie wir unsere Erfolgsgeschichte zukünftig fortschreiben wollen: durch konsequente Kundenorientierung, klare Ziele und standardisierte Prozesse, mit denen wir IT-Dienstleistungen zu einem qualitätsgesicherten Produkt machen.

Wir sind der agile IT-Dienstleister mit der höchsten Kundenzufriedenheit. Bis 2020 werden wir mit CORBOX zum Marktführer als Outsourcer und Cloud-Anbieter für Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen.

Mit Kompetenzführerschaft und persönlicher Nähe zu unseren Kunden wollen wir unsere Marktposition stärken und ausbauen.

Wir betreiben heute für so viele Unternehmen wie noch niemals zuvor die gesamte Unternehmens-IT oder Teile davon. In den vergangenen Monaten konnten wir zahlreiche neue Aufträge und Vertragsverlängerungen bekanntgeben. Das zeigt, dass wir als hoch leistungsfähiger Full Outsourcer und Cloud-Anbieter im Markt wahrgenommen werden – von mittleren und großen Unternehmen gleichermaßen. Mit CORBOX konzentrieren wir unsere Vertriebsanstrengungen auf Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen: In diesem Segment streben wir die Führungsposition an.

Wie wir unser ziel erreichen: unser Wachstumspfad

Wir wollen weiter wachsen! Durch forcierte Neukundenakquise, die systematische Entwicklung unserer Bestandskunden und die Fortsetzung unseres gezielten anorganischen Wachstums wollen wir bis 2020 Umsatz und Ertrag deutlich steigern:

Von 11.000 Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen in Deutschland gewinnen wir 250 bis 500 als Full-Outsourcing-Kunden.

Während große Konzerne häufig schon länger Teile ihrer IT ausgelagert haben, beginnen viele Firmen des gehobenen Mittelstands erst jetzt damit, den IT-Betrieb an professionelle Dienstleister zu übergeben. Diese Zielgruppe birgt daher sehr große Wachstumspotenziale, die wir mit CORBOX nutzen können. Dafür haben wir unsere Leistungsprozesse standardisiert und effizienter gemacht und unseren Servicekatalog gründlich überarbeitet. So können wir noch einfacher, schneller und besser die steigende Nachfrage nach professionellen IT-Services bedienen. Bis 2020 wollen wir mit steigender Tendenz jährlich 20 bis 25 Neukunden hinzugewinnen und unsere derzeit rund 90 Outsourcing-Kunden systematisch zu Full-Service-Kunden weiterentwickeln, die das gesamte Leistungsspektrum von CORBOX beziehen. Zusätzlich werden wir den Kundenstamm durch passende Firmenübernahmen ausbauen.

Mit CORBOX ins Jahr 2020: Der Vorstand beim CORBOX Vertriebs-Kickoff

mit corboX ins Jahr 2020

Mit der Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020 steht der Fahrplan für die Fortsetzung unserer Erfolgsgeschichte. Die Markteinführung von CORBOX im Oktober 2014 war der erste Meilenstein auf diesem Weg. Die Bedeutung dieses Ereignisses haben wir mit dem ersten deutschlandweiten Vertriebs-Kickoff der DATAGROUP unterstrichen: Rund 140 Geschäftsführer, Vertriebsmitarbeiter und Service Manager bereiteten sich in Frankfurt zwei Tage lang darauf vor, Kunden für CORBOX zu begeistern – mit großem Erfolg. Bereits wenige Wochen nach Beginn der Vertriebsoffensive konnten wir die ersten großen Neukunden für ein Full Outsourcing mit CORBOX gewinnen.

Mit CORBOX zur Marktführerschaft

IT muss keine Wunder wirken. Aber sie muss ihren Job machen. Jeden Tag. Zu 100 Prozent. Wie eine Maschine. Nicht mehr und nicht weniger leistet CORBOX.

CORBOX ist eine modulare Komplettlösung für den sorgenfreien IT-Betrieb und deckt alle Bereiche der Unternehmens-IT ab. Unternehmen wählen aus 12 kombinierbaren und perfekt kompatiblen CORBOX-Servicefamilien exakt diejenigen aus, die ihr Business optimal unterstützen – und erhalten alle Leistungen aus einer Hand.

Mit definierten Service Level Agreements machen wir Qualität messbar und sorgen für Transparenz bei Leistungen und Kosten. Die Sicherheit aller zentralisierten CORBOX-Services gewährleisten unsere ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren in Deutschland.

Mit CORBOX haben wir Unternehmens-IT komplett neu gedacht: als zuverlässiges und leistungsfähiges Produktionsmittel für den Geschäftserfolg. CORBOX entlastet und stärkt Unternehmen, weil sie sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Services Data Center Network
Services
End User
Services
Application
Services
Management SAP
Services
Printing
Services
Communi
cation +
Services
Collaboration Big Data
Services
Service
Desk

Eindrücke vom CORBOX Vertriebs-Kickoff in Frankfurt

Die Zertifizierungsstelle der TÜV SÜD Management Service GmbH

bescheinigt, dass das Unternehmen

DATAGROUP AG Bereich IT Services Wilhelm-Schickard-Straße 7, D-72124 Pliezhausen

einschließlich der Standorte und Geltungsbereiche gemäß Anlage

ein Managementsystem für IT-Services eingeführt hat und anwendet.

Das Service Management System, das die Erbringung aller im Service Katalog enthaltenen Services für alle Kunden des Bereiches IT Services der DATAGROUP AG unterstützt.

Durch ein Audit, Bericht-Nr. 70793815,

wurde der Nachweis erbracht, dass die Forderungen der

ISO/IEC 20000-1:2011

erfüllt sind. Dieses Zertifikat ist gültig bis 2015-09-25 Zertifikat-Registrier-Nr. 12 410 44148 TMS

München, 2012-09-27

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corboX – sorgenfreie it aus der service Fabrik

Was zeichnet CORBOX aus? Mit CORBOX machen wir IT-Services zu Produkten mit genau definierten Qualitätsmerkmalen, die Kunden aus unserem Servicekatalog auswählen können. Service Level Agreements garantieren maximale Leistungs- und Kostentransparenz.

Möglich wird dies durch einen hohen Grad an Standardisierung und ein konsequentes Prozessdesign. Wir produzieren IT-Dienstleistungen nicht in aufwändiger und fehleranfälliger manufakturhafter Einzelproduktion, sondern nach industriellen Maßstäben. Alle CORBOX-Services basieren auf beherrschten und transparenten Prozessen und einer gelebten, kontinuierlichen Verbesserungskultur.

Unser Qualitätsmanagementsystem, das DATAGROUP IT Service Management, definiert präzise, wie und in welcher Form CORBOX-Services erbracht werden. IT-Services entstehen durch die Kombination aus Einzelleistungen von Menschen, Prozessen und Technologien mit dem Ziel, definierte Anforderungen zu erfüllen. All diese Einzelleistungen sind detailliert für jeden Service im DATAGROUP Servicekatalog konkretisiert und verbindlich beschrieben. Das garantiert die gleichbleibende, hohe Güte und Sicherheit sämtlicher Dienstleistungen.

IT Service Management bei DATAGROUP orientiert sich an den Best Practices der IT Infrastructure Library (ITIL®) und ist seit 2012 nach ISO 20000 zertifiziert. Die Zertifizierung umfasst den kompletten IT Service Management Prozess für den gesamten DATAGROUP-Konzern und alle Kunden. Damit ist DATAGROUP einer der wenigen IT-Dienstleister in Deutschland, der diesen international höchsten Standard für professionelles IT Service Management vorweisen kann. Die ISO-zertifizierte Service Fabrik ist damit ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal am Markt.

corboX: Die sichere cloud in Deutschland

Mit CORBOX wird die Unternehmens-IT sicherer – und effizienter. Cloud Computing ist einer der Megatrends der Unternehmens-IT, und die Zentralisierung und Mobilisierung von Infrastrukturen und Applikationen wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich beschleunigen. Cloud Computing ist ein strategisches Kerngeschäftsfeld von DATAGROUP. Mit CORBOX zeigen wir, wie leistungsfähiges und zuverlässiges Cloud Computing im Mittelstand aussieht.

Alle CORBOX Cloud-Services werden in den drei deutschen DATAGROUP-Rechenzentren erbracht. Diese sind nach den Sicherheitsstandards ISO 27001 bzw. ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert. Und sie unterliegen selbstverständlich den strengen deutschen Datenschutzgesetzen und Sicherheitsrichtlinien. Weil wir auch alle Applikationen direkt in unseren Rechenzentren installieren, können wir unseren Kunden volle Transparenz und Kontrolle über ihre Daten und Software in der Cloud gewährleisten. Das ist sicherer und effizienter als bei ausländischen Providern oder im kostenintensiven Unternehmens-Rechenzentrum.

Bis 2020 wollen wir mit CORBOX zum Marktführer als Outsourcer und Cloud-Dienstleister für Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen werden – und damit das ambitionierte Ziel unserer Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020 einlösen.

Data center services

IT-Verfügbarkeit und IT-Sicherheit sind für jedes Unternehmen kritische Erfolgsfaktoren. DATAGROUP gewährleistet sie: durch qualitätszertifizierte Data Center Services aus sicherheitszertifizierten Rechenzentren. Im DATAGROUP Data Center stellen wir eine zentrale, gemanagte Virtualisierungs- und Storage-Plattform bereit. Sie ist das Fundament unserer IT-Services und grundlegender Dienste für Datensicherung und Archivierung.

Sämtliche Data Center Services basieren auf einer leistungsfähigen und hochverfügbaren Infrastruktur und sind "made in Germany": Unsere Data Center stehen in Deutschland und sind unmittelbar an die zentralen Internetknoten angebunden.

network services

Netzwerke sind die Lebensadern jeder Unternehmens-IT. Von der E-Mail bis zur Datensicherung, vom Internetzugang bis zum mobilen IT-Arbeitsplatz, vom Cloud Computing bis zur Fernsteuerung von Maschinen und Anlagen: Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit der IT stehen und fallen mit der Qualität ihrer Verbindungen. Und mit deren Sicherheit.

DATAGROUP installiert und betreut hochsichere Netzwerke, in denen IT ihre produktive Kraft voll entfaltet. Wir managen sowohl lokale Netzwerk-Infrastrukturen als auch WAN-Strecken zwischen mehreren Standorten. Und wir bieten effektive Lösungen für die Einbindung von mobilen IT-Arbeitsplätzen. Größtmöglichen Schutz für Daten und Verbindungen erreichen wir dabei durch moderne Netzwerk-, Verschlüsselungs- und Authentifizierungstechnologien.

end user services

IT ist das Werkzeug unserer Zeit. Und Werkzeug braucht Pflege. Kern der End User Services ist das Client Management: die zentrale Verwaltung und Pflege von IT-Arbeitsplätzen. Wir bringen Betriebssysteme und Software kontinuierlich auf den neuesten Stand, überwachen Betriebsbereitschaft und Sicherheitsstatus und korrigieren undefinierte Systemzustände umgehend.

Vor Ort agiert unser Onsite Support. Er übernimmt alle IMAC-Services (Install, Move, Add, Change) und wechselt Geräte, erweitert Systeme und behebt IT-Probleme, die der Service Desk nicht telefonisch oder via Remote-Zugriff lösen kann. Gesteuert durch den Service Desk stellt er IT-Arbeitsplätze, Drucker und andere Peripheriegeräte schnell wieder her.

CORBOX ist das Full-Service-Angebot für Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen. Die 12 CORBOX-Servicefamilien umfassen alle Leistungen, die für einen sorgenfreien und gelingsicheren IT-Betrieb erforderlich sind. Durch die modulare Konstruktion von CORBOX sind die Services an die individuellen Bedürfnisse des Kunden optimal anpassbar. Und die Nachfrage größerer Kunden nach selektiven Sourcing-Leistungen können wir so ebenfalls zielgenau bedienen.

application management services

Ob Standardsoftware oder individuelle Softwarelösung: Applikationen dienen immer Anwendern und Prozessen. DATAGROUP Application Management Services stellen sicher, dass Unternehmenssoftware verfügbar ist, Anwender entlastet und Prozesse entscheidend verbessert werden, zum Beispiel durch die strukturierte Weiterentwicklung von Applikationen wie SAP.

Im Rahmen des Application Service Providing stellen wir Standardsoftware wie Microsoft Office auf einer hochverfügbaren und skalierbaren Betriebsplattform bereit, konfigurieren sie passgenau und warten sie proaktiv. Mit dem Application Hosting sorgen wir für den reibungslosen Betrieb und die kontinuierliche Aktualisierung individueller Software, im DATAGROUP Rechenzentrum oder auf Basis der Unternehmens-Infrastruktur.

service Desk und end user services: sPiegeL Verlag

Der SPIEGEL ist Deutschlands bedeutendstes Nachrichten-Magazin. Im Juni 2012 begann die Zusammenarbeit mit DATAGROUP im Bereich des First-Level-Supports für Nutzer von Windows-Endgeräten. Nach dem erfolgreichen Umzug in das neue Verlagsgebäude in der Hamburger HafenCity, bei dem DATAGROUP alle IT-Arbeitsplätze innerhalb von vier Wochen umzog, verlängerte das Verlagshaus diesen Vertrag und erweiterte ihn um die Apple-IT-Anwender. Oberstes Ziel ist die schnellstmögliche Lösung eines aufgetretenen IT-Problems bzw. die Wiederherstellung der vollständigen Funktionsfähigkeit eines IT-Arbeitsplatzes. Der Rahmenvertrag beinhaltet die Betreuung von 2.000 Notebooks und Desktops, 1.100 mobilen Geräten sowie 200 Netzwerkdruckern und Multifunktionsgeräten.

Full IT Outsourcing mit CORBOX

Roland Bihler, Geschäftsführer DATAGROUP Stuttgart GmbH

saP services: man truck & bus

Die MAN Truck & Bus AG (MTB) ist einer der führenden internationalen Hersteller von Nutzfahrzeugen. Neben Leistungen in den Applikationsbereichen SAP Finance, Rechnungsprüfung und Berechtigungswesen übernimmt DATAGROUP den Support des SAP-Basis-Betriebs geschäftskritischer Systeme der MTB, darunter die SAP-Systeme für Finance/Controlling, Vertrieb und Service sowie Logistik mit insgesamt rund 18.000 Anwendern. DATAGROUP hat die Verantwortung für gemeldete Systemstörungen und legt proaktives Augenmerk auf die frühzeitige Erkennung von Systemproblemen. Die Übertragung dieser Aufgaben an DATAGROUP entlastet die MTB-Mitarbeiter von Routinetätigkeiten und schafft damit mehr Kapazitäten für die Weiterentwicklung der SAP-Landschaft des Kunden.

communication + collaboration services

DATAGROUP schafft eine stabile und sichere Plattform für Kommunikation und Zusammenarbeit: zwischen Kollegen, Partnern und Kunden, über Zeitzonen und geografische Entfernungen hinweg. Von E-Mail über Mobile Devices bis hin zu Voice-over-IP-Telefonanlagen installiert und managt DATAGROUP hervorragende Kommunikationsinfrastrukturen und verzahnt diese wirkungsvoll mit der Unternehmens-IT.

Auf der Basis von Microsoft SharePoint konzipieren und implementieren wir zudem Kollaborationsplattformen, auf denen u.a. Dokumente gesammelt, geteilt und gemeinsam bearbeitet werden können. So schaffen wir einen Raum für unkomplizierte und sichere Zusammenarbeit.

big Data services

Neue Technologien und Anwendungen bescheren Unternehmen riesige, äußerst heterogene Datenmengen aus den unterschiedlichsten Quellen, z.B. Webshops, Klickstream-Analysen, Maschinendatenerfassung und Social Networks. Sie bergen ein immenses, breit gefächertes Erkenntnispotenzial. Mit Big Data Services befähigen wir Unternehmen, solche Datenmengen zu beherrschen und auszuwerten.

So können Unternehmen z.B. Prozesse, Ressourceneinsätze und Ergebnisqualitäten optimieren, verlässliche Prognosen zu Absatz- und Vertriebschancen treffen und die Qualität von Analyse- und Entscheidungsprozessen signifikant erhöhen. Dazu konzipieren, implementieren und pflegen wir kundenspezifische Business Intelligence (BI) Systeme und unterstützen bei der Entwicklung und Auswahl von Methoden zur Datenanalyse und zur Verbesserung der Datenqualität.

service Desk

Selbst kleinere IT-Ausfälle oder Unterbrechungen ziehen oft schwerwiegende Folgen nach sich – und erhebliche Kosten. Umso wichtiger ist ein leistungsstarker Service Desk als zentrale Anlaufstelle für alle IT-Belange. Der DATAGROUP Service Desk bietet als Single Point of Contact den IT-Anwendern und IT-Spezialisten schnell und zuverlässig Unterstützung.

saP services

In vielen Unternehmen ist SAP Dreh- und Angelpunkt nahezu aller Geschäftsabläufe. Doch SAP wird technisch immer komplexer, erfordert ständig leistungsfähigere Hardware und bietet neue Ausprägungen fernab vom Standard. Betrieb, Pflege und Wartung erfordern deshalb breit gefächerte Spezialkenntnisse. Effiziente Alternative: das umfassende Management der Systeme durch einen der führenden SAP-Partner Deutschlands.

Mit SAP Operating + Hosting bietet DATAGROUP Unternehmen den Basisbetrieb, Monitoring und Backup ihrer SAP-Systeme und den Betrieb einer voll virtualisierten Hochleistungs-IT-Infrastruktur. Unsere Kernkompetenz ist das Betreuen und Managen kompletter SAP-Landschaften: standardisiert und individuell, über die gesamte SAP-Produktpalette hinweg und auf Wunsch im 24-Stunden-Betrieb. Die Betreuung erfolgt wahlweise direkt in unserem deutschen Rechenzentrum oder durch Remote-Kontingente.

Printing services

Mit unseren Printing Services wird Drucken günstiger, zuverlässiger und unaufwändiger. Möglich machen das optimierte Druckerinfrastrukturen, ein schneller Vor-Ort-Support und automatisierte Bestellungen von Druckermaterial.

Wir stellen unseren Kunden zum monatlichen Pauschalpreis zentral gemanagte Drucker- und Multifunktions-Arbeitsplätze bereit – inklusive Gerätemiete, Verbrauchsmaterialien, Reparatur und Wartung. So werden die Aufwendungen für den Gerätepark exakt kalkulierbar. Vom Rollout über Auf- und Umrüstungen bis hin zu Umzügen und der umweltgerechten Entsorgung und Wiederverwertung betreuen wir den gesamten Lebenszyklus der eingesetzten Komponenten.

Hendrik Schultz, Geschäftsführer DATAGROUP Business Solutions GmbH Er zeichnet sich durch eine hohe Erreichbarkeit aus und verantwortet die Annahme und Bearbeitung von Störungen und Serviceanfragen. So gewährleistet der Service Desk die schnellstmögliche Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit von IT-Anwendern. Komplexe Störungen oder Anfragen, die einen Vor-Ort-Einsatz erfordern, leitet der Service Desk als Ticket Owner an Second-Level-Einheiten weiter, überwacht den Status des Tickets bis zu dessen Lösung und führt eine finale Qualitätskontrolle durch.

betrieb der it-infrastruktur: max-Planck-gesellschaft (mPg)

Die derzeit 83 Max-Planck-Institute mit Standorten in Deutschland sowie in drei europäischen Ländern und den USA betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. DATAGROUP kümmert sich u.a. um den Betrieb der technischen IT-Infrastruktur sowie den Client Support und den Service Desk für ca. 1.900 Clients und 180 Server. Hinzu kommt der Datenbank- und Applikationsbetrieb für 50 serverbasierte Anwendungen. "Das Auslagern des IT-Betriebs ist aus unserer Sicht nur konsequent, denn so können wir flexibel auf sich verändernde Anforderungen unserer Anwender reagieren", so Harald Suckfüll, Leiter der Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie bei MPG. "Mit DATAGROUP haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen hinsichtlich Effizienz, Qualifikation und Kompetenz gesammelt und freuen uns daher auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit."

security, monitoring und continuity services

Die Qualität von IT-Services bemisst sich an ihrer Sicherheit und Verfügbarkeit – auch unter erschwerten Bedingungen. Deshalb sind Security, Monitoring und Continuity Services Bestandteil aller CORBOX-Leistungen.

Wer IT sagt, muss auch Security sagen: DATAGROUP Security Services bieten Unternehmen ein Höchstmaß an IT-Sicherheit. Oberste Sicherheitsziele sind: der Schutz vor unbefugtem Zugriff, die Integrität sämtlicher IT-Systeme und Daten, die Verfügbarkeit von IT-Infrastrukturen und Daten sowie die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen. Alle CORBOX IT-Services beinhalten spezifische Sicherheitsregularien und -maßnahmen, die an den individuellen Schutzbedarf eines Unternehmens angepasst und mit dessen Gesamt-IT-System in Einklang gebracht werden. Denn nur wenn alle Services einer IT-Gesamtarchitektur harmonieren und ein konsistentes Schutzniveau aufweisen, ist höchste IT-Sicherheit gewährleistet.

Kontinuierliche Überwachung macht IT zu einem leistungsfähigen Produktionsmittel. Unsere Monitoring Services gewährleisten IT-Verfügbarkeit: durch moderne Tools und engmaschige Wartungs-Routinen. Für unsere Kunden beobachten wir kontinuierlich Performance, Kapazitäten und Sicherheitsstatus von Netzwerken, Diensten, Daten und Applikationen. So erkennen wir Engpässe oder Störungen und beheben sie, noch bevor sie den IT-Nutzer erreichen.

The show must go on. Wird sie auch. Mit wirkungsvollen Continuity Services. Baggerbiss, Wasserschaden, Flugzeugabsturz: Kleine und große Katastrophen, die IT lahmlegen – und mit ihr das gesamte Unternehmen. Continuity Services sind die Lebensversicherung der IT. Als Antwort auf Bedrohungen und Katastrophenfälle (K-Fälle) verfolgen sie drei Ziele. Erstens: Durch präventive Maßnahmen den Ausfall von IT-Services zu verhindern. Zweitens: Die Auswirkungen eines K-Falls durch passgenaue Notfallpläne zu minimieren. Drittens: Den kritischen Geschäftsbetrieb nach einem K-Fall schnellstmöglich wiederherzustellen.

Von der anwenderbetreuung zu umfassenden it-services: ece Projektmanagement

Mit rund 3.500 Mitarbeitern entwickelt, plant, realisiert, vermietet und managt die ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG Einkaufsgalerien und große Gewerbeimmobilien. DATAGROUP betreut ECE bereits seit mehreren Jahren in den Bereichen Service Desk sowie End User Services und steht den ECE-Mitarbeitern somit rund um alle IT-Fragen zur Seite. ECE führte 2014 eine intensive Ausschreibung unter Beteiligung der führenden IT-Dienstleister Deutschlands durch. Diese Ausschreibung entschied DATAGROUP für sich und erweitert nun ihr Leistungsspektrum für ECE um die Bereiche Rechenzentrum und Basisbetrieb, LAN und Telekommunikation. Somit ist DATAGROUP ab 1. April 2015 für einen Großteil der IT-Services der ECE deutschlandweit und international zuständig. Das Beispiel zeigt, wie DATAGROUP langjährige Kundenbeziehungen systematisch weiterentwickelt.

Andreas Holm, Chief Process Officer DATAGROUP AG

mobile it – Wie aus einem schlagwort nutzen wird

Mobility ist ein IT-Megatrend – und ein viel zitiertes Schlagwort. Welchen Nutzen können Unternehmen aus der Mobilisierung der IT ganz konkret ziehen?

sauter: Was mobile Lösungen für Unternehmen bewirken wird deutlich, wenn man überlegt, wem die Endgeräte gehören: den Kunden, den Mitarbeitern oder dem Unternehmen selbst. Für diese drei Situationen lassen sich sehr gut Anwendungsfälle aufzeigen, die den vielfältigen Nutzen sichtbar machen.

WoLF: Im ersten Fall zielen Unternehmen darauf ab, einen Mehrwert für ihre Kunden bzw. Konsumenten zu schaffen. Das kann über mobile Services oder Apps geschehen, zum Beispiel einen Online-Shop. Der Warenhauskonzern Breuninger führte in den 50er Jahren die erste kreditbasierte Kundenkarte Deutschlands ein. Mit einer elektronischen Kundenkarte fürs Smartphone hat Breuninger dieses Konzept ins mobile Zeitalter überführt. Unsere technische Lösung dafür ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden zu begeistern und an sich zu binden.

Mobility ist ein IT-Megatrend, der das Wirtschafts- und Arbeitsleben gründlich verändert. IT ist mobil geworden, in Form von Smartphones, Tablets & Co. Binnen weniger Jahre ist die Zahl der mobilen Endgeräte explodiert – und sie steigt weiter. Für Unternehmen stellt sich die Frage: Wie können sie von dieser technischen Entwicklung profitieren? Welche Chancen bieten mobile Services und Apps, um Kunden zu gewinnen, Arbeitsweisen zu verbessern oder Prozesse zu optimieren? Die DATAGROUP-Tochter Excelsis ist darauf spezialisiert, gemeinsam mit ihren Kunden Antworten auf diese Fragen zu finden und in mobile Lösungen umzusetzen. Im Interview beschreiben die Excelsis-Vorstände Christian Sauter und Frank Wolf, wie dies gelingt.

Megatrend Mobility

Christian Sauter, Vorstand Excelsis Business Technology AG

Frank Wolf, Vorstand Excelsis Business Technology AG

Bei solchen B2C-Lösungen ist der Nutzen für das Unternehmen offensichtlich. Aber welche sinnvollen Einsatzmöglichkeiten für mobile Anwendungen gibt es in B2B-Beziehungen und innerhalb eines Unternehmens?

sauter: Das betrifft den zweiten und den dritten Anwendungsfall. Zum einen geht es darum, private Geräte der Mitarbeiter für Business-Applikationen zu nutzen. Bei solchen Bring-your-own-device-Lösungen ist die Gerätelandschaft natürlich sehr heterogen.

WoLF: Für den Pharma-Großhändler SanaCorp, ein Genossenschaftsunternehmen deutscher Apotheker, haben wir eine Logistik-App entwickelt. Darüber erhalten 8.000 Apotheker auf ihren persönlichen Smartphones aktuelle Informationen zu Medikamenten-Lieferungen. Sie werden durch individuelle Push-Benachrichtigungen automatisch informiert, wenn sich eine Lieferung verzögert.

sauter: Im dritten Fall statten die Firmen ihre Mitarbeiter mit Smartphones und Tablets aus, um mit speziellen Anwendungen ihre Geschäftsprozesse zu unterstützen und zu optimieren.

WoLF: Gemeinsam mit Lidl haben wir für deren Verkaufsleiter eine umfassende und intuitiv bedienbare App entwickelt, über die die Prozesse im Filialmanagement auf dem iPad abgewickelt werden können. Das sieht nicht nur zeitgemäß aus, sondern erleichtert und beschleunigt die Arbeit der Verkaufsleiter auch erheblich. Lidl beziffert die Zeitersparnis mit 17 %. Für das Unternehmen bringt das bei tausenden Filialen in Deutschland und international gewaltige Effizienzgewinne.

Wie wird sich das Thema Mobility in Zukunft weiterentwickeln?

sauter: Der Markt für mobile High-end-Lösungen hat sehr große Wachstumspotenziale. Vor allem wenn es um die Nutzung von Anwendungen zur Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung geht, stehen viele Unternehmen gerade erst am Anfang. Unsere besondere Stärke ist, dass wir unseren Kunden B2B- und B2C-Lösungen aus einer Hand und damit eine Mobility-Gesamtstrategie anbieten.

WoLF: Der nächste technologische Schub für die mobile IT wird von Wearables ausgehen, also tragbaren Computern wie Smartwatches bis hin zu Kleidungsstücken, die mit Sensoren bestückt sind. Hier werden wir in den nächsten Jahren sicher gewaltige Fortschritte sehen, die unseren Alltag verändern werden. Diese neue Art von Geräten stellt uns aber auch vor neue Anforderungen, zum Beispiel bei der Bedienung: Die muss über Sprachsteuerung möglich sein. Übrigens ein Thema, das zu den Kernkompetenzen von Excelsis zählt und in dem wir schon vielfach ausgezeichnet wurden.

Über Excelsis Business Technology AG

Mit der Excelsis Business Technology AG hat DATAGROUP zum 1. Oktober 2014 einen High-end-Lösungsanbieter für mobile IT übernommen. Das 1998 gegründete Unternehmen mit Sitz in Stuttgart beschäftigt über 50 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2013 mehr als 6 Mio. Euro Umsatz. Kernkompetenz von Excelsis ist die Entwicklung intuitiv bedienbarer mobiler Anwendungen und Websites für B2B- und B2C-Unternehmen. Daneben umfasst das Portfolio die Wartung und den Betrieb der Anwendungen. Als standardisierte Software-as-a-Service-Lösungen passen sie optimal zur Plattformstrategie von DATAGROUP und stärken das Geschäft mit planbaren und wiederkehrenden Erlösen.

Fundierte Informationen über die insgesamt noch junge Branche und ihre Akteure fehlen bisher jedoch. Gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Lünendonk hat DATAGROUP diesen Trend aufgegriffen und bringt Transparenz in den wachsenden Markt für IT-Sourcing-Beratung in Deutschland. In jährlichen Studien sollen dafür Strukturen, Geschäftsentwicklungen und Trends im Markt für Sourcing-Beratung untersucht und dokumentiert werden. Nun liegen erste Ergebnisse vor.

großes interesse an der studie

An der ersten Befragung im Sommer 2014 nahmen 26 Beratungsunternehmen teil – für die Erstauflage einer Marktanalyse ein sehr hoher Wert. Dies spiegele den großen Informationsbedarf in der Branche wider, so die Einschätzung von Lünendonk.

Der Blick auf die Marktstruktur erklärt die dünne Informationslage. Wenigen großen und international aufgestellten Beratungshäusern stehen viele kleine und spezialisierte Sourcing-Berater gegenüber. Als neue Akteure treten breit aufgestellte Management- und IT-Beratungen auf, die zunehmend spezialisierte Sourcing-Abteilungen aufbauen. Bisher ist der Markt für Sourcing-Beratung entsprechend "atomistisch" (Lünendonk).

Doch der Markt wächst schnell. Die Berater selbst erwarten 2014 ein Umsatzwachstum von 5,8 %, das sich im Jahr 2015 auf 7,1 % beschleunigen soll. Mit der Komplexität der IT und ihrer Anforderungen steigt der Beratungsbedarf.

standardisierung, saP, cloud – die wichtigsten technologiethemen

Unternehmen benötigen die Expertise der Sourcing-Berater vor allem, wenn es um einen reibungslosen IT-Betrieb geht. 96 % der Berater erarbeiten für ihre Kunden Strategien für den Infrastrukturbetrieb, 84 % für den Applikationsbetrieb. Kein Wunder, dass die Optimierung der IT-Prozesse ihr technologisches Schlüsselthema ist: Am stärksten ist die Nachfrage ihrer Kunden zum Thema IT Service Management. Die Berater sollen dabei unterstützen, durch standardisierte Prozesse die IT zum zuverlässigen und beherrschbaren Produktionsmittel zu machen. Sie selbst gehen mit sehr großer Mehrheit davon aus, dass die Unternehmens-IT in Zukunft noch standardisierter sein wird als heute. Ebenfalls stark nachgefragt werden die Technologiethemen SAP und Cloud Computing. Das bestätigt unsere Positionierung im Markt. Denn mit CORBOX bedient DATAGROUP genau diese Nachfrage.

Sourcing-Berater spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die externe Vergabe von IT-Dienstleistungen geht. Immer mehr Unternehmen engagieren die Spezialisten, um ihr Sourcing-Potenzial zu bestimmen, den passenden Provider ausfindig zu machen oder Transformationsprozesse zu begleiten. Das macht sie zu wichtigen Ansprechpartnern für DATAGROUP – und zu einer hochrelevanten Zielgruppe in unserer Zukunftsstrategie DATAGROUP 2020.

Trendstudie: Der Markt für IT-Sourcing-Beratung in Deutschland

Erfolgreiche Kundenanwendung im Bereich Online-Shopping

Konzernlagebericht

inhaLt

  • 26 konzern-Überblick
  • 30 rahmenbedingungen
  • 32 ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des DatagrouP-konzerns
  • 37 aktie
  • 39 risiko- und chancenbericht
  • 45 nachtragsbericht
  • 47 Prognosebericht
  • 49 unternehmensintern eingesetztes steuerungssystem
  • 49 sonstige angaben

WeLche themen bei ihren kunDen sorgen FÜr eine grosse nachFrage nach ict-sourcing-beratung?

Wie ict-sourcing-berater Die zukunFt Der it einschätzen:

aktive begleitung des sourcing-marktes

DATAGROUP ist an einem dauerhaften Dialog mit den führenden IT-Sourcing-Beratern interessiert. Unsere Erfahrung zeigt, dass unsere Erfolgsaussichten erheblich größer sind, wenn die Auswahl eines IT-Providers von Beratern begleitet wird. Denn die unabhängigen Berater haben einen guten Marktüberblick und bewerten objektive Qualitätsmerkmale wie die ISO 20000-Zertifizierung oder das nachgewiesene Prozess-Know-how von DATAGROUP im Vergleich zu anderen IT-Dienstleistern.

Die Studie zeigt, dass Sourcing-Berater heute vor allem von Großkonzernen beauftragt werden. Mit der Nachfrage nach professionellen IT-Betriebs-Dienstleistungen im gehobenen Mittelstand wird jedoch auch dort der Einsatz von Sourcing-Beratern zunehmen. Deshalb werden wir die weitere Marktentwicklung in dieser wichtigen Zielgruppe auch in Zukunft aktiv mit einer Fortsetzung der Marktstudie sowie mit Expertenworkshops und CIO-Konferenzen begleiten.

Die Studie "Der Markt für IT-Sourcing-Beratung in Deutschland" können Sie kostenlos auf unserer Internetseite www.datagroup.de herunterladen.

1. Konzern-Überblick

organisatorische und rechtliche struktur des DatagrouP-konzerns

Die DATAGROUP AG ist die Dachgesellschaft des bundesweit tätigen IT-Dienstleisters DATAGROUP. Zur DATAGROUP AG gehören im Wesentlichen die Beteiligungen, die in der nachfolgenden Grafik dargestellt sind.

Aktuell ist DATAGROUP an 16 Standorten in Deutschland vertreten.

DATAGROUP-Konzern (Stand: 30.11.2014)

DATAGROUP AG
SERVICES SOLUTIONS
UND CONSULTING
DATAGROUP Bremen DATAGROUP Business Solutions
DATAGROUP Hamburg DATAGROUP BGS
DATAGROUP Köln DATAGROUP Consulting
DATAGROUP Ludwigsburg DATAGROUP Consulting Köln
DATAGROUP Offenburg DATAGROUP IT Solutions
DATAGROUP Stuttgart Excelsis Business Technology AG
(seit 01.10.2014)

Unter dem Dach der DATAGROUP AG sind die operativen Tochtergesellschaften in zwei Segmenten angeordnet. Diese Segmente folgen dem Leistungsportfolio, das die jeweiligen Gesellschaften schwerpunktmäßig erbringen.

Innerhalb des DATAGROUP-Konzerns übernimmt die DATAGROUP AG die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen. Sie erbringt zentrale Dienste wie das Rechnungswesen, das Personalwesen und die zentralen IT-Services für die Konzerngesellschaften. Außerdem übernimmt die DATAGROUP AG Dienstleistungen in den Bereichen Rechnungswesen und Personalwesen für den Hauptaktionär HHS Beteiligungsgesellschaft mbH und dessen Tochtergesellschaften.

Seit dem Börsengang 2006 erwarb die DATAGROUP AG 16 Unternehmen bzw. Unternehmensteile, zuletzt am 01.10.2014 die Excelsis Business Technology AG. Die Akquisitionsstrategie fokussiert sich vor allem auf IT-Services-Unternehmen in Deutschland. Sie folgt einer "buy and build-Strategie" (d.h. die zugekauften Unternehmen ergänzen oder verstärken das bestehende DATAGROUP-Leistungsportfolio) und einer "buy and turn around-Strategie" (d.h. die erworbenen Unternehmen sind in Umbruchsituationen).

diejenigen aus, die ihr Business optimal unterstützen. Definierte Service Level Agreements garantieren dabei maximale Leistungs- und Kostentransparenz. Die Sicherheit aller zentralisierten CORBOX-Services gewährleisten ISO 27001-zertifizierte DATAGROUP Data Center in Deutschland. Kontinuierliches Monitoring von Performance, Kapazitäten und Sicherheitsstatus gewährleistet die optimale Verfügbarkeit der Services.

Seit September 2012 ist DATAGROUP ISO 20000-zertifiziert – die höchstmögliche ISO-Zertifizierung für professionelles IT Service Management. DATAGROUP hat sich dem aufwändigen Prüfverfahren unterzogen, um ihre IT-Services nach industriellen Maßstäben zu gestalten und beständig zu verbessern. CORBOX-Kunden profitieren von der zertifizierten Güte der DATAGROUP IT Service Fabrik: Ihre IT-Services sind immer auf dem neuesten Stand – Sicherheit & Compliance inbegriffen. Alle CORBOX-Services basieren auf ISO 20000-zertifizierten Prozessen nach ITIL® und folgen den Gütekriterien industrieller Produktion. Das gewährleistet gleichbleibend hohe Prozessqualität, Servicequalität und Sicherheit. DATAGROUP ist einer von wenigen Anbietern von IT-Services in Deutschland, der seine kompletten Serviceprozesse nach ISO-Vorgaben standardisiert hat. Mit CORBOX wird Unternehmens-IT zum zuverlässigen und leistungsfähigen Produktionsmittel für den Geschäftserfolg.

IT-Berater und Lösungsexperten von DATAGROUP unterstützen Kunden zudem bei der Entwicklung ihrer IT. Sie sorgen dafür, dass die Unternehmens-IT perfekt zum Unternehmen passt und mit den Anforderungen wächst. Durch zahlreiche Carve out-Projekte im Rahmen der Auslagerung von Unternehmensteilen und durch weitere I T-Transformationsprojekte hat sich DATAGROUP zu einem Experten für IT Landscape Transformation entwickelt. Auch im Bereich der Software-Entwicklung verfügt DATAGROUP über jahrzehntelange Erfahrung in der Erstellung, Erweiterung und Pflege von Business-Applikationen, die individuell auf Geschäftsprozesse und Marktanforderungen zugeschnitten sind. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus der Applikationen. Außerdem entwickelt und betreibt DATAGROUP mit der neu erworbenen Tochtergesellschaft Excelsis Business Technology AG High-end-Lösungen für mobile Anwendungen. Dazu

Die DATAGROUP AG gliedert diese Unternehmen in den Konzern ein. Dabei bleiben die einzelnen Gesellschaften möglichst erhalten, um die Nähe zum Kunden und die teilweise jahrzehntelangen Kundenbeziehungen nicht zu gefährden.

Bis auf die neu erworbene Excelsis Business Technology AG werden alle Gesellschaften unter der bundesweit einheitlichen Marke DATAGROUP geführt. Neu akquirierte Unternehmen werden nach einer Übergangsphase umbenannt. Dies ist auch für Excelsis geplant. Die Wahrnehmung von DATAGROUP und die Steigerung ihrer Bekanntheit bei relevanten Zielgruppen werden durch eine deutschlandweite Dachmarkenkampagne forciert.

Auch zukünftig soll der DATAGROUP-Konzern im Rahmen der beschriebenen Akquisitionsstrategie wachsen.

tätigkeitsschwerpunkte, absatzmärkte und Wettbewerbsposition von DatagrouP

We manage IT – dieser Claim fasst die Kernkompetenz von DATAGROUP prägnant zusammen. Die Geschäftstätigkeit der DATAGROUP-Gesellschaften besteht aus Betrieb und Weiterentwicklung von IT-Infrastrukturen ihrer Kunden.

Im Fokus der DATAGROUP IT-Services steht der stabile Betrieb von IT-Infrastrukturen. Mit CORBOX, einer Suite von Produkten, bietet DATAGROUP ihren Kunden eine modulare Komplettlösung für den sorgenfreien IT-Betrieb. CORBOX deckt alle Bereiche der Unternehmens-IT ab: vom Service Desk, der kompetenten und zuverlässig erreichbaren zentralen Anlaufstelle für alle Fragen und Störungsmeldungen der Anwender, über das Management und den Vor-Ort-Support stationärer und mobiler IT-Arbeitsplätze bis hin zur kompletten Bandbreite an Rechenzentrums- und Cloud-Dienstleistungen. Auch das Management von Business-Applikationen sowie von SAP-Systemen gehört zum Leistungsumfang von CORBOX. DATAGROUP bietet Unternehmen mit CORBOX alle benötigten Leistungen für den IT-Betrieb aus einer Hand. Kunden wählen aus 12 kombinierbaren und perfekt kompatiblen CORBOX-Servicefamilien exakt gehören beispielsweise intuitiv bedienbare Tablet- und Smartphone-Anwendungen für Warenwirtschaft und Vertrieb, die den Kunden signifikante Effizienzsteigerungen ermöglichen.

DATAGROUP arbeitet ausschließlich für Geschäftskunden. Der Fokus liegt auf mittelständischen und großen Unternehmen sowie öffentlichen Auftraggebern. Als großes mittelständisches Unternehmen zeichnet sich DATAGROUP durch persönliche Nähe und den Kontakt auf Augenhöhe zu ihren Kunden aus. Mit dem Full-Outsourcing-Angebot CORBOX richtet sich DATAGROUP an Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen. Größere Kunden bedient DATAGROUP mit selektiven IT-Services aus ihrem Full-Outsourcing-Portfolio. Kleine Unternehmen adressiert DATAGROUP mit dem Produkt IT-Flatrate. Zu den unter diesem Logo vermarkteten vollständig ausgestatteten IT-Arbeitsplätzen zum monatlichen Festpreis gehört die Nutzung von Office-Anwendungen aus dem DATAGROUP-Rechenzentrum, Anwenderunterstützung durch den DATAGROUP Service Desk sowie das Sichern und Schützen der Kundendaten in höchster Qualität.

DATAGROUP gehört heute zu den führenden IT-Dienstleistungsunternehmen in Deutschland (Quelle: Lünendonk).

Dieter Braun, Geschäftsführer DATAGROUP Ludwigsburg GmbH

2. Rahmenbedingungen

sorgen für Verunsicherung. Auch die Wachstumsschwäche in der Europäischen Union belastet die Exportwirtschaft und führte im Laufe des Jahres 2014 zu einer Eintrübung der Konjunkturaussichten. Für 2015 rechnet die Bundesregierung in Übereinstimmung mit weiteren internationalen Organisationen jedoch wieder mit einem stärkeren Wachstum der Weltwirtschaft. Von dieser Erholung seien daher zusätzliche Konjunkturimpulse zu erwarten, so die Herbstprojektion.

branche

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) erwartet für das Jahr 2014 ein Wachstum des deutschen ITK-Marktes um 1,6 % auf 153,4 Milliarden Euro. Mit einem Umsatz von 36,3 Milliarden Euro entfällt knapp ein Viertel des gesamten Marktvolumens auf das Segment der

gesamtwirtschaft

In ihrer Herbstprojektion 2014 geht die Bundesregierung davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,2 % zulegen wird. Für das Jahr 2015 wird ein leicht höheres Wirtschaftswachstum von 1,3 % erwartet. Die deutsche Wirtschaft werde im Jahr 2015 auf einen soliden Wachstumspfad zurückkehren, so lautet das Fazit der Bundesregierung zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung. Insbesondere die binnenwirtschaftlichen Kräfte tragen demnach maßgeblich zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung bei. Die Bundesregierung erwartet, dass die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt sich 2015 noch einmal verbessern wird und Löhne und Beschäftigung weiter zunehmen werden.

Dagegen gestaltet sich das Umfeld für die Exportwirtschaft schwierig. Geopolitische Krisen sowie eine insgesamt nur moderate weltwirtschaftliche Entwicklung IT-Dienstleistungen. Hierzu zählen Outsourcing-Leistungen, Wartungsverträge sowie die IT-Beratung. BITKOM erwartet, dass der Markt für IT-Services im Jahr 2014 um 2,7 % wächst – und damit deutlich stärker als in den Vorjahren.

Wesentliche Impulse für das Wachstum des IT-Services-Marktes gehen von der Verlagerung von Diensten in die Cloud aus. In einer im November 2014 vorgestellten Studie kommt BITKOM zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2014 der Umsatz mit Cloud-Lösungen für Geschäftskunden um 46% gegenüber dem Vorjahr steigt. Zu diesen Leistungen zählt BITKOM zum Beispiel die Bereitstellung von Speicherplatz, Rechenleistung und Business-Applikationen über Internet oder Intranet. Der Umsatz mit zentralisiert erbrachten Cloud-Leistungen im B2B-Bereich liegt 2014 demnach bei 6,4 Milliarden Euro. Für das kommende Jahr erwartet BITKOM einen Zuwachs um 39 % auf 8,8 Milliarden Euro. Im Jahr 2018 sollen der Prognose zufolge in Deutschland 19,8 Milliarden Euro mit Cloud-Leistungen für Geschäftskunden umgesetzt werden. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 35 %.

gesamteinschätzung

DATAGROUP hat im Geschäftsjahr seine Position als einer der führenden IT-Dienstleister Deutschlands sehr gut weiterentwickeln können. Der Fokus des Vorstands lag auf der Entwicklung und Umsetzung der langfristigen unternehmerischen Strategie DATAGROUP 2020 sowie auf dem konsequenten Ausbau der IT Service Factory. DATAGROUP ist zu einem One-Stop-Shop geworden, der Kunden ganzheitlich betreuen und in allen wesentlichen IT-Bedarfen entlasten und stärken kann.

Mit der Konzentration auf langfristig vertragsgebundene Serviceleistungen erhöht DATAGROUP die wirtschaftliche Planungssicherheit und richtet sich zugleich strategisch so aus, dass die Wachstumspotenziale im Markt für IT-Services optimal genutzt werden können. DATAGROUP sieht einen langfristigen Trend zum IT-Outsourcing, insbesondere bei mittleren und großen Unternehmen. Anforderungen an die Sicherheit und die Flexibilität der Unternehmens-IT nehmen zu, und der IT-Betrieb wird zunehmend komplizierter. Zugleich ist IT in den meisten Unternehmen zu einem zentralen Produktionsmittel geworden, das absolut zuverlässig verfügbar sein muss. Mit dem Outsourcing des IT-Betriebs an professionelle Dienstleister können sich Unternehmen wesentlich von standardisierbaren Aufgaben entlasten und sich so besser auf ihr Business und ihre Kernkompetenz konzentrieren. Verstärkt wird dieser Trend durch die wachsende Bedeutung des Cloud Computings im B2B-Bereich und die Mobilisierung der Arbeitsplätze.

DATAGROUP hat die Wachstumschancen, die sich hieraus ergeben, konsequent genutzt. Der Anteil zentralisiert erbrachter und über das Internet bereitgestellter Cloud-Dienstleistungen wurde weiter ausgebaut. Alle Cloud-Leistungen erbringt DATAGROUP aus Rechenzentren ausschließlich in Deutschland, die nach höchsten Sicherheitsstandards zertifiziert sind. Damit ist DATAGROUP sehr gut aufgestellt, um die hohen Sicherheitsanforderungen ihrer Kunden zu erfüllen. Mit der weiteren Vereinheitlichung und Zentralisierung von Leistungsprozessen sowie der Entwicklung eines gemeinsamen Servicekatalogs innerhalb des Konzerns hat DATAGROUP die Grundlage für nachhaltige Effizienz- und Qualitätssteigerungen in der Produktion und im Vertrieb gelegt.

Unter dem Namen CORBOX hat DATAGROUP eine modulare Komplettlösung für den sorgenfreien IT-Betrieb in Unternehmen entwickelt. Die Produktivierung von IT-Services unter dem Markennamen CORBOX trägt wesentlich dazu bei, die Marktposition von DATAGROUP zu stärken und auszubauen. Alle CORBOX-Leistungen stammen aus der IT Service Factory und basieren auf Prozessen, die nach ISO 20000 zertifiziert sind. Mit der ISO 20000-Zertifizierung weist DATAGROUP ein Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb auf, das in Ausschreibungen und Angebotssituationen ein gewichtiger Vorteil ist. Mit CORBOX möchte das Unternehmen seine Marktposition in den Folgejahren forciert ausbauen.

Sarah Berger, Geschäftsführerin DATAGROUP Offenburg GmbH

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des DATAGROUP-Konzerns

rungsaufwendungen erwirtschaftete DATAGROUP im Geschäftsjahr einen Periodenüberschuss von TEUR 2.036 (im Vorjahr TEUR 3.108), das EPS lag bei 27 Cent (im Vorjahr bei 41 Cent). Der Vorstand der DATAGROUP AG schlägt der Hauptversammlung vor, wiederum eine Ausschüttung von EUR 0,20 pro Aktie zu beschließen.

Mit verantwortlich für die Verminderung des Periodenüberschusses ist die Entwicklung des Steueraufwands im Geschäftsjahr 2013 / 2014. Einem Steueraufwand von TEUR 582 in 2012 / 2013 standen in 2013 / 2014 Ertragsteuern über TEUR 1.266 gegenüber. Begründet ist diese

3.1. ertragslage

PerioDenÜberschuss, ebt, ebit, ebitDa

Der Periodenüberschuss belief sich im Geschäftsjahr 2013 / 2014 auf TEUR 1.091 nach TEUR 1.899 im Vorjahr. Das EPS lag bei 14 Cent pro Aktie. Im Vorjahr betrug es 25 Cent. Zum Ende des Vorjahres und am Beginn des Geschäftsjahres wurden verschiedene Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt. Diese schlugen sich im laufenden Jahr mit TEUR 1.400 (im Vorjahr TEUR 1.757) im Ergebnis nieder. Unter Eliminierung der Restrukturieerhebliche Zunahme durch Sondereffekte insbesondere aus der Bewertung von Earn Out-Verpflichtungen (TEUR 136), aus der Neubewertung von Verlustvorträgen (TEUR 186), aus Steuersatzänderungen (TEUR 83) sowie aus der Nichtabzugsfähigkeit von 5 % der Beteiligungserträge aus Dividendenausschüttungen innerhalb des DATAGROUP-Konzerns (TEUR 65). Ohne sämtliche Sondereffekte würde sich der Steueraufwand auf TEUR 927 belaufen, die Steuerquote läge bei 39,3 %. Regelmäßig anfallende nicht abzugsfähige Betriebsausgaben sowie gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen belasten die Steuerquote im Geschäftsjahr 2013 / 2014 um weitere 5,7 %.

Das EBT – Ergebnis vor Steuern – verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 %, von TEUR 2.481 im Jahr 2012 / 2013 auf TEUR 2.357 im laufenden Geschäftsjahr.

Das Finanzergebnis betrug im Geschäftsjahr 2013 / 2014 TEUR – 2.456 nach TEUR – 1.853 im Vorjahr. Die deutliche Erhöhung der Aufwandsposition ist auf die bereits angesprochenen Sondereffekte aus der Neukalkulation der Earn Out-Verpflichtungen insbesondere aus dem Kauf der DATAGROUP Business Solutions-Gruppe zurückzuführen (in 2013 / 2014 Finanzaufwand über TEUR 525, im Vorjahr Finanzertrag von TEUR 389). Bedingt durch einen Rückgang des Darlehensvolumens verminderten sich zudem sowohl die Zinserträge als auch die Zinsaufwendungen aus Finance Leases.

Das EBIT – Ergebnis vor Steuern, Finanzierung und Restrukturierungsaufwendungen – hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 % verbessert. Es betrug im Berichtszeitraum TEUR 6.213 gegenüber TEUR 6.091 im Vorjahr.

Die Abschreibungen sanken von TEUR 6.462 im Vorjahr auf TEUR 5.473 im Geschäftsjahr 2013 / 2014. Die Abschreibungen auf Auftragsbestände und Kundenstämme und sonstige im Rahmen der Purchase Price Allocation aktivierten Vermögenswerte verminderten sich um TEUR 397 auf TEUR 2.900. Die sonstigen Abschreibungen gingen um 18,7 % auf TEUR 2.573 zurück.

Abschreibungen auf Firmenwerte waren weder im Geschäftsjahr 2013 / 2014 noch in den Vorjahren notwendig. Die durchgeführten Impairment-Tests ließen keinen Abschreibungsbedarf erkennen. Dies ist als Indiz dafür zu werten, dass die Konditionen für die in der Vergangenheit getätigten Unternehmenserwerbe als günstig eingestuft werden können und dass die DATAGROUP AG keine unangemessen hohen Firmenwerte ausweist.

Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2013 / 2014 TEUR 10.286 nach TEUR 10.796 im Vorjahr. Dies bedeutet eine Verminderung um 4,7 %. Die EBITDA-Marge sank von 6,9 % im Vorjahr auf 6,7 % im Geschäftsjahr 2013 / 2014. Unter Eliminierung der Restrukturierungsaufwendungen belief sich das EBITDA auf TEUR 11.686, die EBITDA-Marge auf 7,7% (im Vorjahr auf TEUR 12.553, die EBITDA-Marge auf 8,0 %). Die Verminderung der Marge ist indirekt auf die veranlassten Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen; im Rahmen des notwendigen Umstellungsprozesses entstanden erhöhte Aufwendungen für den Einsatz von vergleichsweise kostenintensiven Fremddienstleistern.

umsatzerLöse unD auFträge

Auf Grundlage der erklärten Wachstumsstrategie konnte der DATAGROUP-Konzern in den letzten Jahren kontinuierlich erhebliche Umsatzsteigerungen vermelden: In den Geschäftsjahren 2005 / 2006 bis 2013 / 2014 haben sich die Umsatzerlöse durchschnittlich jedes Jahr um 23,9 % erhöht. Im Geschäftsjahr 2013 / 2014 allerdings war ein Rückgang um 2,9 % nach einem Anstieg um 7,4 % im Geschäftsjahr 2012 / 2013 zu verzeichnen; die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 152.380 nach TEUR 156.935 im Vorjahr. Der Rückgang ist auf die planmäßige Rückführung niedrigmargiger Dienstleistungs- und Handelsumsätze im Zuge der Konzentra tion auf das Geschäft mit hochmargigen Outsourcingund Cloud-Dienstleistungen zurückzuführen. Nach TEUR 157.357 im Vorjahr erreichte die Gesamtleistung des Konzerns im Geschäftsjahr 2013 / 2014 einen Betrag von TEUR 152.507.

Entsprechend der vorgegebenen Konzernzielsetzung konnte der Dienstleistungsanteil von 74,0 % im Vorjahr auf 75,1 % im laufenden Geschäftsjahr gesteigert werden. Der Anteil der Handelserlöse an der Gesamtleistung verminderte sich auf 24,7 % (im Vorjahr 2012 / 2013 25,8%).

Torsten Langer, Geschäftsführer DATAGROUP Bremen GmbH

Angaben in TEUR 30.09.2014 30.09.2013 30.09.2012 30.09.2011 30.09.2010 30.09.2009
AKTIVA
Langfristige Vermögenswerte 60.754 66.109 69.647 36.861 25.672 20.696
Kurzfristige Vermögenswerte 34.344 35.590 31.019 23.132 17.979 15.464
95.098 101.699 100.666 59.993 43.651 36.160
PASSIVA
Eigenkapital 21.264 22.511 22.698 18.064 10.357 9.243
Langfristige Verbindlichkeiten 44.056 49.420 32.416 17.075 13.390 13.700
Kurzfristige Verbindlichkeiten 29.778 29.767 45.552 24.854 19.903 13.217
95.098 101.699 100.666 59.993 43.651 36.160

3.2. Finanz- und Vermögenslage

zieLe Des Finanzmanagements

Eine geordnete Finanz- und Vermögenslage des DATAGROUP-Konzerns ist Grundbedingung für die Durchführbarkeit der erklärten Akquisitionsstrategie. Insbesondere auch aus diesem Grund steht das Finanzmanagement im Fokus der DATAGROUP-Unternehmenssteuerung.

Ziel des Finanzmanagements ist es, die ständige Liquidität des Unternehmens zu sichern. Dazu wird wöchentlich der Liquiditätsstatus der einzelnen Konzernunternehmen sowie des Gesamtkonzerns untersucht und eine kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung erstellt. Mit Hilfe einer mittelfristigen Planung und Lenkung der Ergebnisse und der Liquiditätslage der Konzernunternehmen wird sichergestellt, dass die Finanzierung des DATAGROUP-Konzerns auch auf längere Sicht gesichert ist. Die eingesetzten Finanzierungsmittel wie Aufnahme und Verlängerung von Bankkrediten, Finance Leasing und Factoring werden ständig überprüft und soweit notwendig optimiert und angepasst.

Darüber hinaus verfügt der DATAGROUP-Konzern zur Verkürzung der Debitorenreichweite und zur Vermeidung von Zahlungsausfällen über ein straffes Debitorenmanagement.

Im Vorjahr hat DATAGROUP Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von TEUR 23.500 mit Laufzeiten von drei bis sieben Jahre platziert und konnte so den finanziellen Spielraum deutlich erhöhen sowie die Struktur der Darlehen auf eine längerfristige Basis stellen.

Das Segment Solutions und Consulting erreichte unkonsolidiert Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 63.015. Dies entspricht 41,4 % der gesamten Umsatzerlöse. Im Vorjahr betrug der Anteil 41,3 %. Im Segment Services wurden Umsatzerlöse über TEUR 93.237 erwirtschaftet (gleichermaßen unkonsolidiert).

Die DATAGROUP AG erbringt Management- und sonstige technische und administrative Dienstleistungen gegenüber ihren Tochterunternehmen sowie gegenüber der Mehrheitsaktionärin HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (HHS). Die an die HHS verrechneten Leistungen beliefen sich im Berichtszeitraum auf TEUR 175 (im Vorjahr TEUR 175).

Die Geschäftstätigkeit des DATAGROUP-Konzerns ist im Wesentlichen auf den Standort Deutschland fokussiert. Der Anteil des Auslandsgeschäftes betrug 2013 / 2014 TEUR 1.298 oder 0,8 % (im Vorjahr TEUR 976 oder 0,6 %).

Das Handelsgeschäft beruht im Wesentlichen auf kurzfristigen Vertragsverhältnissen, in einigen Fällen sind die Geschäfte auch mit Rahmenvereinbarungen unterlegt. Das Dienstleistungsgeschäft ist in der Regel auf mittel- und langfristigen vertraglichen Regelungen begründet. Die Auftragseingänge entsprechen weitgehend den Umsatzerlösen.

rohertrag

Der Rohertrag sank gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % auf TEUR 97.517. Die Rohertragsmarge blieb praktisch konstant, sie betrug 63,9 % nach 64,0 % im Vorjahr 2012 / 2013.

PersonaLauFWanD

Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 71.507 nach TEUR 74.401 im Vorjahr. Der Rückgang betraf die Segmente "Services" und "Solutions & Consulting" gleichermaßen. Die Verminderung macht deutlich, dass die umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen bereits zu den erwarteten Ergebnissen führen.

kaPitaLstruktur

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Bedingt durch planmäßige Tilgungsleistungen sanken die Bankdarlehen um TEUR 3.153, auf Grundlage der bestehenden Tilgungspläne und in Kürze anstehenden Rückzahlungsverpflichtungen stiegen die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR 4.133. Andererseits sanken die liquiden Mittel auf TEUR 9.448 nach TEUR 11.399 zum 30.09.2013. Die immateriellen Vermögenswerte verminderten sich um TEUR 3.068, davon betreffen TEUR 2.900 Abschreibungen auf im Rahmen der Kaufpreisallokation aktivierte immaterielle Vermögenswerte wie Marke, Auftragsbestand und Kundenbeziehungen.

Die Eigenkapitalquote des DATAGROUP-Konzerns lag bei 22,4 % zum 30.09.2014 nach 22,1 % zum Vorjahresstichtag. Unter Einbeziehung von Nachrangdarlehen in das Eigenkapital belief sich die Eigenkapitalquote auf 24,5 %.

Die Anlagenintensität als Verhältnis des Anlagevermögens (ohne Geschäfts- und Firmenwert) zur Bilanzsumme verminderte sich auf 19,3 % zum 30.09.2014; zum 30.09.2013 lag der Wert bei 23,2 %. Das Anlagevermögen betrifft neben den aus Unternehmenskäufen resultierenden Auftragsbeständen und Kundenbeziehungen hauptsächlich die Betriebs- und Geschäftsausstattung der DATAGROUP-Unternehmen. Bei den im Geschäftsjahr getätigten, im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffenden Investitionen handelt es sich größtenteils um Ersatzbeschaffungen. Daneben werden auch finanzielle Mittel in bestehende und zu erweiternde Rechenzentren gebunden.

Das Vorratsvermögen spielt im DATAGROUP-Konzern bei zunehmender Fokussierung auf das Dienstleistungsgeschäft eine untergeordnete Rolle. Die Vorratshaltung (Vorratsvermögen zu Umsatzerlösen) sank auf 0,7 % nach 1,0 % zum 30.09.2013.

Der Kapitalumschlag – dies ist das Verhältnis der Umsatzerlöse zur Bilanzsumme – erhöhte sich auf 1,6 zum Bilanzstichtag nach 1,5 per 30.09.2013.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich von TEUR 13.914 im Vorjahr auf TEUR 12.801 zum Bilanzstichtag. Die Debitorenreichweite – dies ist das Verhältnis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu den Umsatzerlösen multipliziert mit 365 (Tagen) – sank von 32 Tagen im Vorjahr auf 31 Tage im Geschäftsjahr.

Nach Platzierung der Schuldscheindarlehen über insgesamt TEUR 23.500 im März 2013 und der damit erreichten Verlängerung der Darlehensfristigkeiten erreichte das Net Working Capital als Differenz zwischen den kurzfristigen Vermögenswerten und den kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 30.09.2013 einen Wert von TEUR 5.822. Zum 30.09.2012 hatte das Net Working Capital noch TEUR – 14.533 betragen. Zum 30.09.2014 belief sich das Net Working Capital auf TEUR 4.567.

Die Finanzverbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr gesunken – von TEUR 43.521 zum 30.09.2013 auf TEUR 37.433 zum Bilanzstichtag. Der Langfristanteil betrug zum 30.09.2014 TEUR 29.949 nach TEUR 35.868 zum Vorjahres-Stichtag.

Cashflow von TEUR 7.952 (das sind 5,2 % der Gesamtleistung). Im Vorjahr hatte der Cashflow TEUR 9.589 betragen (6,1% der Gesamtleistung). Die Entschuldungsdauer als Verhältnis der Nettofinanzverschuldung zum Cashflow erhöhte sich leicht von 2,5 Jahren per 30.09.2013 auf 2,6 Jahre zum Bilanzstichtag.

gesamtaussage

Die Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns steht auf einer stabilen Grundlage. Das EBITDA (vor Restrukturierungsaufwendungen) betrug im Geschäftsjahr 2013 / 2014 TEUR 11.686, der Periodenüberschuss erreichte TEUR 1.091. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf TEUR 152.380. Insbesondere die Fokussierung auf das Geschäft mit hochmargigen Outsourcing- und Cloud-Dienstleistungen mit der Produktlinie CORBOX zeigt wesentliche neue Chancen auf.

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Dadurch ist die Nettofinanzverschuldung um 14,0 % gesunken. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 22,4 %. Die liquiden Mittel sind niedriger als im Vorjahr. Die ermittelten Bilanzkennziffern zeigen eine gleichbleibend gute Vermögenslage auf.

Bedingt durch den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit war eine deutliche Verminderung der Nettofinanzverschuldung – als Differenz von lang- und kurzfristigen nicht nachrangigen Finanzverbindlichkeiten einerseits sowie Forderungen aus Finance Lease-Geschäften, liquiden Mitteln und kurzfristig liquidierbaren Wertpapieren andererseits – von TEUR 23.675 im Vorjahr auf TEUR 20.369 zum 30.09.2014 zu verzeichnen.

Die Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 14.300 zum 30.09.2013 auf TEUR 15.447 zum Bilanzstichtag. Die Bilanzposition enthielt insbesondere Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (TEUR 11.945 nach TEUR 10.675 per 30.09.2013), aus ungünstigen Vertragsverhältnissen (TEUR 491) sowie für sonstige Personalkosten (TEUR 693). Die Rückstellung aus ungünstigen Vertragsverhältnissen betrifft überhöhte Mietverpflichtungen. Die Erhöhung der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf Zinseffekte zurückzuführen: Der Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsrückstellung sank von 3,8 % bzw. 3,5 % per 30.09.2013 auf 3,0 % zum 30.09.2014.

LiquiDitätsentWickLung

Die stabile Finanzlage des DATAGROUP-Konzerns ist im Wesentlichen begründet in einem deutlich positiven

Der Deutsche aktienmarkt

Im Zeitraum des Geschäftsjahres 2013 / 2014 entwickelte sich der deutsche Aktienmarkt in Summe positiv, unterlag jedoch auch starken Schwankungen. Zwischen dem 01.10.2013 und dem 30.09.2014 kletterte der DAX von 8.619 auf 9.474 Punkte, das ist ein Anstieg von rund 10 %. Zwischenzeitlich erreichte er am 20.06.2014 mit über 10.050 Punkten ein neues Allzeithoch, brach danach jedoch bis auf unter 9.000 Punkte ein. Nach erneuter Erholung folgte ein weiterer rascher und starker Kursrutsch, der über das Geschäftsjahresende hinaus anhielt. Mitte Oktober 2014 erreichte der DAX einen vorläufigen Tiefststand bei 8.354 Punkten, bevor sich der Kursverlauf wieder deutlich nach oben richtete. Auch der Entry Standard Index war Schwankungen unterworfen. Nach einem starken Start im Oktober 2013 gaben die Kurse rasch nach und bewegten sich danach nur langsam wieder nach oben. Die Monate Juni bis September 2014 waren von deutlichen Auf- und Ab-Bewegungen gekennzeichnet. Mitte Oktober wurde ein Fünfjahrestief erreicht, in der Folge erholte sich der Kurs wieder deutlich.

entWickLung Der DatagrouP-aktie

Die DATAGROUP-Aktie entwickelte sich im Laufe des Geschäftsjahres 2013 / 2014 hervorragend und erreichte erstmals einen Kurs von über 10 Euro. Sie eröffnete am 01.10.2013 bei 6,71 Euro (alle Angaben Xetra) und schloss am 30.09.2014 bei einem Kurs von 9,79 Euro, das entspricht einem Kursgewinn von 46 % im Vergleich zum Beginn des Geschäftsjahres. Mitte Juni wurde ein neuer Rekordwert von 10,55 Euro registriert. Der durchschnittliche Tagesumsatz betrug 7.636 Aktien und lag damit – bei erheblich gestiegenem Transaktionsvolumen in Folge höherer Kurse – erneut über dem Vorjahreswert (7.325 Aktien).

Helge Viehof, Geschäftsführer DATAGROUP BGS GmbH

4. Aktie

jährig noch transparenter und besser nachvollziehbar dargestellt. Eine detaillierte Berichterstattung zu den Quartalsergebnissen soll beibehalten und im Dialog mit Aktionären, potenziellen Investoren und interessierter Fachöffentlichkeit weiterentwickelt werden.

Darüber hinaus betreibt DATAGROUP intensive Investor-Relations- und Public-Relations-Arbeit. Dabei ist die Kontaktpflege zu bestehenden Investoren, zu potenziellen Aktionären sowie zur Wirtschafts-, Finanz- und Fachpresse eine der wesentlichen Aufgaben. Im Vordergrund steht die Teilnahme an Konferenzen und Roadshows sowie das Gespräch in One-to-Ones. DATAGROUP präsentierte sich im Geschäftsjahr 2013 / 2014 beim Stuttgarter Small Cap Forum und der Small Cap Conference der DVFA Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management e.V. Außerdem nahm DATAGROUP an Investorenveranstaltungen teil und führte Roadshows durch.

Seit dem Geschäftsjahr 2013 / 2014 engagiert sich DATAGROUP zudem im Rahmen der Interessengemeinschaft Baden-Württemberg Small Caps (BWSC). Der BWSC ist ein Zusammenschluss kleiner und mittlerer Aktiengesellschaften, der durch gemeinsame Auftritte und eine aktive Kommunikation von den Vorzügen eines Investments in ertragsstarke Substanzwerte mit solider unternehmerischer Erfahrung überzeugen will. Am 01.10.2014 präsentierte sich DATAGROUP erstmals im Rahmen einer BWSC-Investorenveranstaltung gemeinsam mit den BWSC-Mitgliedsunternehmen Dürr und ElringKlinger bei der Volksbank Reutlingen.

Die Medienresonanz auf die Entwicklung von DATAGROUP im Geschäftsjahr 2013 / 2014 war sehr gut. Über 400 Veröffentlichungen in Finanz-, Wirtschafts-, Tages- und Fachmedien beschäftigten sich mit DATAGROUP. Warburg Research veröffentlichte im Berichtszeitraum neun Analystenstudien, die Landesbank Baden-Württemberg drei Studien sowie Kommentierungen in werktäglichen Newsflashs bzw. Marktstudien. Fast alle der veröffentlichten Research-Studien votierten mit KAUFEN, wobei beide Analysten das Kursziel der DATAGROUP-Aktie im Verlauf des Geschäftsjahres deutlich nach oben korrigierten. Darauf nahmen zahlreiche Veröffentlichungen Bezug und dienten damit als Multiplikatoren dieser Kaufempfehlung in die interessierte Öffentlichkeit.

Die beiden Analystenhäuser, die die DATAGROUP-Aktie regelmäßig covern, korrigierten im Berichtszeitraum das Kursziel jeweils deutlich nach oben. Warburg Research hob das Kursziel von 7,20 auf 10 Euro, die LBBW von 7,75 auf 10,50 Euro an.

Die Aktionärsstruktur setzt sich aus zwei wesentlichen Investorenkreisen zusammen: Hauptaktionär mit 59,7 % der Anteile ist die HHS Beteiligungsgesellschaft mbH, die im Wesentlichen vom Unternehmensgründer Max H.-H. Schaber gehalten wird. Die übrigen 40,3 % halten institutionelle Investoren, Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, family offices, Vermögensverwalter, Mitarbeiter der DATAGROUP und Privataktionäre.

Aktionärsstruktur der DATAGROUP AG (Angaben zum 30.09.2014)

inVestor reLations

DATAGROUP ist der Kontakt zu Investoren und interessierten Anlegern sehr wichtig. Investor Relations wird als Managementaufgabe gesehen und ist daher organisatorisch direkt dem CEO zugeordnet. DATAGROUP legt größten Wert auf Erreichbarkeit, Dialog und Offenheit.

Im Geschäftsjahr 2013 / 2014 hat DATAGROUP ihre Investor-Relations-Arbeit erheblich ausgeweitet. Über die Pflichten des Entry-Standard-Regulariums wie die Quasiad-hoc-Pflicht und die Halbjahresberichterstattung hinaus veröffentlichte DATAGROUP erstmals Quartalsabschlüsse. Durch zwei Berichte zum Verlauf des ersten Quartals (01.10. – 31.12.) und des dritten Quartals (01.04. – 30.06.) wurde die Geschäftsentwicklung unter-

risikomanagement

Die Risikopolitik von DATAGROUP ist auf das frühzeitige Erkennen von bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Unternehmensrisiken ausgerichtet. Vorstand und Aufsichtsrat werden regelmäßig und zeitnah über alle erkennbaren Risiken informiert. DATAGROUP reagiert sehr rasch auf erkennbare Risiken, z.B. durch Anpassung der Kostenstrukturen und Vertriebsbemühungen. Risiken und Chancen werden sowohl in den operativen Konzerneinheiten als auch zentral in der Konzernmuttergesellschaft laufend analysiert. Alle Konzerngesellschaften agieren dabei nach einem konzernweit einheitlichen Verfahren.

Aufgabe des Risikomanagements ist die systematische Risikobewertung anhand eines einheitlichen Risikokataloges, die regelmäßige Risikokommunikation durch Risikoberichte und schließlich die zentrale Risikosteuerung und -kontrolle. Das Risikomanagement umfasst Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen, um zeitnah Maßnahmen zur Risikoprävention und -handhabung einleiten zu können. Ausgehend von standardisierten Frühwarnsystemen erstellen die operativ tätigen Konzerngesellschaften nach einheitlichen Risikokatalogen standardisierte vierteljährliche Risikoberichte. Risiken werden anhand des Risikokatalogs identifiziert und nach Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet.

Die Konsolidierung der Risikoberichte, die Bewertung der Risiken und die Entwicklung von Maßnahmen erfolgt zentral in der Konzernmuttergesellschaft. Die Frühwarnsysteme umfassen die Vertriebsplanung, die Liquiditätsplanung, die kurzfristige Erfolgsrechnung und ein

5. Risiko- und Chancenbericht

Gaby Dimter, Bereichsleiterin DATAGROUP Consulting GmbH

sind, oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen.

chancenmanagement

Das dynamische Marktumfeld der Informationstechnologie mit seinen neuen Trends und steten technologischen Innovationen bietet ständig neue Chancen. Diese Chancen wahrzunehmen und schließlich auch zu nutzen, ist Aufgabe des Chancenmanagements und bildet die Basis für den nachhaltigen Erfolg und das Wachstum der DATAGROUP. Chancen und Risiken sind eng miteinander verbunden und werden deshalb im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements auch in einem ganzheitlichen, integrierten Ansatz betrachtet. Chancen und Risiken gehen sowohl in die Beurteilung von Marktchancen als auch in die Geschäftsplanungen angeZinsniveaus um 100 Basispunkte hätte sich das Vorsteuerergebnis des DATAGROUP-Konzerns um TEUR 80 verschlechtert. Derzeit werden keine Sicherungsgeschäfte zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos wie z.B. Zinsswaps eingegangen.

Soweit die DATAGROUP AG oder ihre Tochtergesellschaften auf nicht dem Euro zugehörigen Märkten tätig werden oder von Herstellern abhängig sein sollten, die auf solchen Märkten produzieren, bestehen Wechselkursrisiken. Der wichtigste Absatz- und Beschaffungsmarkt der DATAGROUP-Gesellschaften ist jedoch der deutsche Markt, weshalb Risiken aus Wechselkursschwankungen für DATAGROUP von absolut untergeordneter Bedeutung sind. Sicherungsgeschäfte werden wegen dieser untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns nicht abgeschlossen.

Auf dem Markt für Informationstechnologie herrscht ein hoher Konkurrenzdruck. Der Wettbewerb wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter verschärfen. Für die DATAGROUP-Akquisitionsstrategie stellt dies eine ideale Voraussetzung dar, um weitere interessante IT-Dienstleister zu übernehmen. Der Branchenverband BITKOM prognostiziert für 2014 ein Wachstum des Marktes für Informationstechnologie um 4,3%, wobei Cloud Computing einer der wichtigsten Technologieund Markttrends sein wird und weiter kräftig wächst. Gerade hier ist DATAGROUP durch ihre drei nach höchsten deutschen Sicherheitsstandards zertifizierten Rechenzentren in Bremen, Frankfurt und Nürnberg sehr gut aufgestellt. Hinzu kommen innovative, neue Produktlösungen wie CORBOX – die modulare Komplettlösung für den sorgenfreien IT-Betrieb – und das Cloud-Produkt IT-Flatrate, die DATAGROUP strategisch entwickelt und positioniert. DATAGROUP sieht deshalb Chancen für Wachstum und eine positive Geschäftsentwicklung.

Die operative Geschäftstätigkeit der DATAGROUP-Gesellschaften ist mit Absatz- und Beschaffungsrisiken sowie mit personalwirtschaftlichen Risiken verbunden.

DATAGROUP konnte in der Vergangenheit erfolgreich Geschäfte mit Großkunden abschließen. Ein Risiko ergibt sich aus der Abhängigkeit von wichtigen Großkunden

qualitatives Management Summary zur Leistungserbringung. Dem spezifischen Risiko aus Unternehmensakquisitionen wird durch ein explizites Risikomanagement und eine separate Risikobewertung Rechnung getragen.

Bezogen auf die Risiken der Rechnungslegung baut das Risikomanagementsystem auf das interne Kontrollsystem auf. Durch das interne Kontrollsystem werden alle rechnungslegungsbezogenen Risiken im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigt. Das interne Kontrollsystem und eindeutige konzerninterne Regelungen stellen dabei die Konformität des Konzernabschlusses sicher.

Neben den im Abschnitt "Risiko" genannten Risikofaktoren könnten Risiken, die derzeit noch nicht bekannt messen ein. Im Rahmen des Chancenmanagements liegt der Fokus auf Markt- und Wettbewerbsanalysen und der Weiterentwicklung des Produktportfolios. Ziel des Chancenmanagements ist die Analyse von internen und externen Potenzialen, die eine nachhaltige positive Geschäftsentwicklung bewirken können.

risiko

Wirtschaftliches Handeln ist mit Risiken und Chancen verbunden. Die im Folgenden beschriebenen Risiken sind Gegenstand des Risikofrüherkennungssystems und werden regelmäßig durch Analysen überwacht und gesteuert.

Zu den wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken zählen Liquiditäts-, Kredit- sowie Zinsänderungsrisiken. Die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität sichert DATAGROUP durch Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln und Kreditlinien. Eine regelmäßige Liquiditätsplanung stellt die ausreichende Ausstattung mit finanziellen Mitteln sicher. Alle Tochtergesellschaften sind Bestandteil einer zentralen Liquiditätsplanung, durch die die Zahlungsfähigkeit des Konzerns sichergestellt wird.

Die Forderungsausfallrisiken des Konzerns sind überschaubar, da ein Großteil der Umsätze mit öffentlichen Auftraggebern sowie soliden Großkonzernen bzw. Finanzinstituten abgewickelt wird. Das Ausfallrisiko wird zudem durch Bonitätsprüfungsprogramme abgesichert. Alle Kunden durchlaufen das Bonitätsprüfungsprogramm – als Ergebnis dieser Bemühungen bewegt sich die Forderungsausfallsumme auf einem niedrigen Niveau. Im Geschäftsjahr fielen Forderungsausfälle in Höhe von TEUR 28 an.

Die Entwicklung des Zinsniveaus kann Einfluss auf die Finanzierungskosten im DATAGROUP-Konzern haben. Zur Sicherung des bestehenden Zinsniveaus nimmt DATAGROUP regelmäßig festverzinsliche Darlehen (Betriebsmittelkredite oder Anschaffungsdarlehen) auf. So zuletzt und insbesondere im Geschäftsjahr 2012 / 2013, in dem Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von TEUR 23.500 platziert worden sind, die über eine Laufzeit von bis zu sieben Jahren und größtenteils über eine festgelegte Verzinsung verfügen. Bei einem Anstieg des

Michael Oberdorfer, Leiter Finanzen & Controlling DATAGROUP AG

pass wegfallen. Derzeit gibt es hierfür keine Anhaltspunkte, so dass das Risiko – insbesondere auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Dienstleistungsanteils im DATAGROUP-Konzern – als gering eingeschätzt werden kann.

Personalwirtschaftliche Risiken können aus der potenziellen Fluktuation von Mitarbeitern und Managern in Schlüsselpositionen entstehen. Das unerwünschte Ausscheiden von Mitgliedern des Vorstands sowie Managern und Mitarbeitern kann sich nachteilig auf DATAGROUP auswirken, sofern es nicht gelingt, in angemessener Zeit und zu marktgerechten Konditionen qualifizierte und geeignete Kandidaten zu gewinnen. Mitarbeitermotivation, -bindung und -entwicklung ist daher ein wichtiges Ziel der Mitarbeiterführung und der Personalpolitik im DATAGROUP-Konzern. Das Risiko einer wesentlichen nachteiligen Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung durch den Verlust von Leistungsträgern wird aufgrund der hohen Mitarbeiterbindung und der geringen Personalfluktuation in den vergangenen Jahren derzeit als gering eingeschätzt.

Die Geschäftstätigkeit wird durch den Einsatz moderner Informationstechnologien unterstützt. Informationstechnologien dienen dabei als Instrument für die betrieblichen Abläufe und haben für DATAGROUP als Anbieter von IT-Services und Solutions eine besondere Bedeutung. Die Anfälligkeit oder der Ausfall der eingesetzten Informationstechnologien können die Arbeitsabläufe bei DATAGROUP und bei den Kunden im Extremfall zum Erliegen bringen. Durch die Organisation des Betriebes und die Nutzung geeigneter Architekturen wird ein Höchstmaß an Verfügbarkeit sichergestellt. DATAGROUP betreibt ein ganzheitliches IT Service Management System, das im Kern ein zeitgemäßes Informationssicherheits-Management mit einschließt. Sämtliche zentralen IT-Systeme werden im Data Center Frankfurt von der DATAGROUP Bremen GmbH betrieben. Die Data Center in Frankfurt, Bremen und Nürnberg sowie alle DATAGROUP-Standorte werden jährlich nach dem international anerkannten Standard ISO 27001 auditiert. Daneben erfolgt zusätzlich eine Auditierung für ausgewählte Kundeninstallationen nach dem nationalen Standard ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz. Das Management System für den übergreifenden Geschäftsprozess "IT Service Management" wird

und deren Geschäftsentwicklung. Die Risikosteuerung erfolgt durch eine spezialisierte Großkundenbetreuung, durch die negative Entwicklungen in der Kundenbeziehung frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Ferner wird durch eine zielgerichtete Marketingstrategie sowie durch die Markteinführung innovativer neuer Produkte und Dienstleistungen eine gezielte Verbreiterung der Kundenbasis verfolgt. Da aus dem Geschäft mit dem größten DATAGROUP-Kunden nicht mehr als sechs Prozent des Rohertrages des DATAGROUP-Konzerns erwirtschaftet wird, wird das Großkunden-Klumpenrisiko als gering eingestuft.

Der anhaltende Wettbewerbsdruck im IT-Markt kann zur Verdrängung von DATAGROUP durch Konkurrenten und damit zu Umsatzeinbußen führen. Sollte DATAGROUP in Zukunft ihren Lieferungs- oder Leistungsverpflichtungen nicht oder nur unzureichend nachkommen können, kann das Risiko von Schadensersatzverpflichtungen aus Gewährleistung und Haftung entstehen. Grundlage für die Bereitstellung von hochwertigen Dienstleistungen sind die qualifizierten Mitarbeiter und das Management von DATAGROUP sowie professionelle Unternehmensprozesse. Die regelmäßige Überprüfung der Leistungsqualität und der ordnungsgemäßen Auftragsabwicklung wird durch ein internes Projektcontrolling sichergestellt. Die Stärkung der Kundenbindung und -zufriedenheit, erfolgreiche Vertriebsanstrengungen und hohe Qualitätsanforderungen an das eigene Leistungsportfolio sollen die Position von DATAGROUP im Markt sicherstellen. Insgesamt wird das Risiko aus der Wettbewerbssituation am IT-Markt als gering eingestuft.

Als IT-Dienstleister und Anbieter von IT-Produkten arbeitet DATAGROUP mit Lieferanten für technische Komponenten und anderen Dienstleistungsunternehmen zusammen. Lieferrisiken lassen sich grundsätzlich nicht ausschließen. Lieferengpässe, Preiserhöhungen und Änderungen in der Produktstrategie des Lieferanten können nachteilige Folgen auf den Erfolg von DATAGROUP haben. Lieferrisiken werden durch ein professionelles Beschaffungsmanagement und durch die vertragliche Absicherung der Lieferungs- und Leistungskette abgesichert. Negative Auswirkungen auf die Rentabilität der Tochtergesellschaften könnten sich ergeben, wenn die vorteilhaften Beschaffungskonditionen durch die Mitgliedschaft in der Einkaufsorganisation Computer Comjährlich gemäß dem internationalen Standard ISO 20000 überprüft. Die Zertifizierung erfolgte im Jahr 2012, in 2013 und 2014 wurden vom TÜV SÜD Überwachungs-Audits erfolgreich durchgeführt.

Die DATAGROUP AG beabsichtigt, auch in Zukunft weitere Unternehmen zu erwerben. Der Kauf eines Unternehmens ist meist eine kapitalintensive und risikobehaftete Investition. Eine nachhaltige Wertschöpfung gelingt dabei nur durch eine erfolgreiche Eingliederung und die Realisierung von Synergieeffekten. Erfüllen sich die Erwartungen an das erworbene Unternehmen in der Zukunft nur teilweise, wurden Eingliederungskosten unterschätzt und Synergieeffekte zu hoch bewertet, so kann sich dies negativ auf die Entwicklung von DATAGROUP auswirken. Unternehmen, die für einen Erwerb in Frage kommen, werden hinsichtlich der Ausrichtung und Struktur sowie hinsichtlich der Eingliederungsmöglichkeiten intensiv untersucht. Nur wenn das Unternehmen zur Strategie und Organisation des DATAGROUP-Konzerns passt, wird die Unternehmenstransaktion durchgeführt.

Die Gesellschaften des DATAGROUP-Konzerns müssen sich im Zuge ihres Geschäftsbetriebs mit gerichtlichen und außergerichtlichen Ansprüchen Dritter auseinandersetzen. Zurzeit sind keine laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren bekannt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns haben könnten.

Die HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (HHS) hat mit Einbringungsverträgen vom 12.05.2011 Vermögenswerte und Schulden als Teilbetriebe in die Gesellschaften DATAGROUP IT Solutions GmbH und DATAGROUP Consulting GmbH eingebracht. Die beiden Gesellschaften sind in einem zweiten Schritt per Sachkapitalerhöhung in die DATAGROUP AG eingebracht worden. Die Gesellschaften DATAGROUP IT Solutions GmbH und DATAGROUP Consulting GmbH haften für Verbindlichkeiten der HHS, soweit diese am 11.05.2011 bestanden haben, für fünf Jahre nach. Da die Umstrukturierung innerhalb des HHS-Gesamtkonzerns erfolgte und alle beteiligten Gesellschaften durch das gleiche Management

Dr. Tobias Hüttner, Chief Security Officer DATAGROUP AG

das Konzernrechnungswesen. Die ordnungsgemäße Überleitung der lokalen Einzelabschlüsse (Handelsbilanz I) zu den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungsund Bewertungsmethoden aufgestellten Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II) wird dabei durch Arbeitsanweisungen abgesichert. Durch eindeutige Vorgaben wird der Ermessensspielraum der Mitarbeiter bei Ansatz, Bewertung und Ausweis von Vermögenswerten und Schulden eingeschränkt und somit das Risiko konzernuneinheitlicher Rechnungslegungspraktiken verringert.

Aufgabe des Konzernrechnungswesens ist die Prüfung der dezentral erstellten Konzernreporting-Packages auf Plausibilität und Ordnungsmäßigkeit. Die Koordination der Konzernabschluss-Erstellungsprozesse erfolgt zentral. Spezielle Bilanzierungs- und Rechnungslegungsfragen oder komplexe Sachverhalte, die entweder besondere Risiken betreffen oder besonderes Know-how erfordern, werden zentral überwacht und bearbeitet. Externe Experten wie z.B. sachverständige Gutachter werden insbesondere im Rahmen der Kaufpreisallokation bei Unternehmenszusammenschlüssen oder auch bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen hinzugezogen.

Durch Verwendung eines konzernweit gültigen, einheitlichen Kontenplans bei der Datenmeldung und die zentrale Pflege des Kontenrahmens im Konzernrechnungswesen wird die einheitliche Bilanzierung gleichartiger Geschäftsvorfälle gesichert. Konsolidierungsmaßnahmen und Abstimmungen erfolgen zentral. Die in den Konsolidierungsprozessen wie z.B. der Schulden- oder der Aufwands- und Ertragskonsolidierung durchzuführenden Kontrollen erfolgen zumeist manuell und sind organisatorisch sichergestellt. Der Abschlussprüfer beurteilt im Rahmen der Abschlusstätigkeiten die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems.

chancen

Die weiterhin konsequente Umsetzung der Wachstumsstrategie in Form von organischem Wachstum und Akquisitionen eröffnet die Chance, Umsatz und Profitabilität weiterhin zu steigern.

geführt werden, ist das beschriebene Risiko von untergeordneter Bedeutung.

Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Im Geschäftsjahr 2013 / 2014 bestanden für DATAGROUP keine bestandsgefährdenden Risiken. Auch für die Zukunft sind aus heutiger Sicht keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinträchtigen könnten.

rechnungsLegungsbezogenes internes kontroLLsystem

Ziele des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf die Rechnungslegungsprozesse sind neben der Risikominimierung auch die Identifizierung und Bewertung von Risiken, die die Regelungskonformität des Konzernabschlusses gefährden könnten. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen. Das IKS wird laufend überprüft und weiterentwickelt.

Ziel des rechnungslegungsbezogenen IKS ist die Sicherstellung einer ordnungsmäßigen Aufstellung von Konzernabschluss und Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften. Das interne Kontrollsystem besteht aus Richtlinien und Arbeitsanweisungen und sieht sowohl die Trennung von Funktionen als auch definierte systemtechnische sowie manuelle Abstimmroutinen vor. Das Vier-Augen-Prinzip mit klaren Prüfungs- und Freigabeprozessen durchdringt den gesamten Rechnungslegungsprozess. Ferner dienen die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und adäquate Zugriffsregelungen auf Basis eines konzerneinheitlichen Berechtigungskonzepts in den abschlussrelevanten Informations- und Rechnungslegungssystemen der weiteren Risikosteuerung und Kontrolle.

Die DATAGROUP-Konzerngesellschaften erstellen ihre lokalen Abschlüsse dezentral. Die Konzerngesellschaften übernehmen dabei die Verantwortung für die Beachtung lokaler Rechnungslegungsvorschriften, aber auch für die Einhaltung der konzernweit gültigen Rechnungslegungs-Richtlinien im Rahmen der Datenmeldung an

6. Nachtragsbericht

Von zentraler Bedeutung für die weitere Geschäftsentwicklung von DATAGROUP ist das Full-Service-Angebot CORBOX, das im Oktober 2014 in den Markt eingeführt wurde. Mit CORBOX bietet DATAGROUP Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen ein modulares Komplettangebot für einen sorgenfreien IT-Betrieb. CORBOX umfasst 12 kombinierbare und perfekt kompatible Servicefamilien, die alle Bereiche der Unternehmens-IT abdecken. Kunden können aus den CORBOX-Services exakt diejenigen auswählen, die ihr Business optimal unterstützen. Definierte Service Level Agreements garantieren dabei maximale Leistungsund Kostentransparenz. Die Sicherheit aller zentralisierten CORBOX-Services gewährleisten ISO 27001-zertifizierte Rechenzentren in Deutschland. Mit CORBOX wird Unternehmens-IT zum zuverlässigen und leistungsfähigen Produktionsmittel für den Geschäftserfolg. Alle CORBOX-Services basieren auf ISO 20000-zertifizierten Prozessen nach ITIL® und folgen den Gütekriterien industrieller Produktion. Das gewährleistet gleichbleibend hohe Prozessqualität, Servicequalität und Sicherheit. Mit CORBOX kann DATAGROUP die wachsende Nachfrage nach Outsourcing- und Cloud-Dienstleistungen

DATAGROUP ist sehr gut ins Geschäftsjahr 2014 / 2015 gestartet und hat zwei wesentliche Meilensteine für eine positive Unternehmensentwicklung gesetzt.

Zum 01.10.2014 übernahm DATAGROUP die Excelsis Business Technology AG. Der Mobility-Spezialist aus Stuttgart entwickelt High-end-Lösungen für B2B- und B2C-Unternehmen. DATAGROUP ergänzt mit dieser Übernahme ihr Dienstleistungsangebot ideal, denn die Nachfrage nach mobilen IT-Anwendungen wächst angesichts der zunehmenden Mobilisierung der Arbeitswelt stark. Excelsis bringt einen nahezu vollständig komplementären Kundenstamm in den DATAGROUP-Konzern ein, so dass die Akquisition zahlreiche Cross-Selling-Potenziale mit sich bringt. Für Excelsis bietet die Zugehörigkeit zu einem großen und wirtschaftlich erfolgreichen IT-Dienstleister optimale Rahmenbedingungen, um noch stärker als bisher in den Ausschreibungen großer Unternehmen berücksichtigt zu werden. Mit über 50 Mitarbeitern erwirtschaftete Excelsis einen Umsatz von rund 6 Mio. Euro und erzielte eine EBITDA-Marge von über 15 %. Excelsis wird im Geschäftsjahr 2014 / 2015 erstmals konsolidiert.

Alexandra Mülders, Geschäftsführerin DATAGROUP Köln GmbH

noch schneller und besser bedienen. Die Markteinführung wird von einer Vertriebsoffensive begleitet. Dadurch konnten bereits binnen weniger Wochen Vertragsverhandlungen mit mehreren attraktiven Neukunden auf der Basis von CORBOX begonnen werden.

Auch das operative Geschäft ließ sich zu Beginn des Geschäftsjahres sehr gut an. In den ersten Wochen konnte DATAGROUP mehrere langfristige Outsourcing-Verträge mit Neukunden abschließen und bestehende Verträge mit Bestandskunden verlängern und ausbauen. DATAGROUP sicherte sich damit Umsätze im zweistelligen Millionenbereich verteilt über die nächsten Jahre.

Den größten Einzelauftrag konnte DATAGROUP mit einem langjährigen Kunden abschließen. Für den Kunden, eine international tätige Projektmanagementgesellschaft, hatte DATAGROUP bisher bereits den Service Desk betrieben und die IT-Arbeitsplätze vor Ort betreut. Der neue Vertrag beinhaltet nun auch Leistungen aus den Bereichen Rechenzentrum, LAN und Telekommunikation. In der intensiven, sechsmonatigen Ausschreibungsphase, die auch ein Benchmarking unter den führenden IT-Dienstleistern Deutschlands umfasste, konn te DATAGROUP den Kunden von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 5 Jahren und ein Volumen von über 8 Mio. Euro.

Neben dem systematischen Ausbau von Bestandskunden in Richtung von Full-Service-Verträgen konnte DATAGROUP auch große Erfolge bei der Gewinnung von Neukunden erzielen. Insbesondere in den Bereichen Service Desk und End User Services, also dem Management und der Vor-Ort-Betreuung von IT-Arbeitsplätzen der Anwender, war DATAGROUP sehr erfolgreich. Im Rahmen eines weiteren mehrjährigen Großauftrags übernimmt DATAGROUP die Betreuung der IT-Anwender einer großen Landesbehörde und kümmert sich um 13.000 IT-Arbeitsplätze. Dieser Vertrag hat eine Laufzeit von 3 Jahren und ein Volumen von über 5 Mio. Euro.

Außerdem betreut DATAGROUP nach den Abgeordneten des Landes Hessen nun auch die Abgeordneten und Mitarbeiter eines weiteren deutschen Landtags bei allen IT-Belangen. DATAGROUP betreibt hier den zentralen Service Desk, der als Single Point of Contact für die Anwender die zentrale und zuverlässig erreichbare Anlaufstelle ist. Bei allen Fragen und Störungsmeldungen, die nicht sofort telefonisch oder remote gelöst werden können, leistet DATAGROUP zudem den Vor-Ort-Support in den Räumen des Landtags, an Telearbeitsplätzen und in den Wahlkreisbüros, die über das ganze Bundesland verteilt sind. Dies betrifft insgesamt rund 1.400 mobile und stationäre IT-Arbeitsplätze sowie 1.200 Multifunktionsgeräte, Drucker und Scanner.

7. Prognosebericht

Der Branchenverband BITKOM geht in seiner Herbstprognose von einem beschleunigten Wachstum des IT-Services-Marktes aus, in dem das Kerngeschäftsfeld der DATAGROUP AG liegt. Der Umsatz mit IT-Services soll im Jahr 2014 um 2,7 % auf 36,3 Milliarden Euro und damit stärker als in den Jahren 2012 und 2013 wachsen. Auch die Unternehmen der ITK-Branche selbst schätzen ihre Wachstumsaussichten mit großer Mehrheit sehr positiv ein, wie das BITKOM-Branchenbarometer dokumentiert.

DATAGROUP sieht in der weiteren Standardisierung von IT-Services die Grundlage für starkes Wachstum in der Zukunft. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Lünendonk zum Markt für IT-Beratung und IT-Services in Deutschland herrscht unter deutschen CIOs ein breiter Konsens, dass IT-Lösungen im Jahr 2020 deutlich standardisierter sein werden. DATAGROUP arbeitet kontinuierlich und konsequent an der weiteren Standardisierung und Zentralisierung ihrer Leistungserbringung und realisiert dadurch Qualitätsund Effizienzsteigerungen, von denen die Kunden sowie das Unternehmen selbst profitieren. Dieses Asset hat sich bereits in zahlreichen Auftragsgewinnen niedergeschlagen. Mit CORBOX hat DATAGROUP erstmals einen Marktstandard für ein Full-IT-Outsourcing auf Basis ISO 20000-zertifizierter Prozesse und einer industrialisierten Produktion von IT-Services definiert. Das Full-Service-Angebot CORBOX sowie die ihm zugrundeliegenden Leistungsprozesse stellen ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb dar. Der Vorstand erwartet daher, dass sich die sehr positive Auftragsentwicklung weiter verstärkt. Die Verlagerung des Geschäftes in Richtung langfristig vertragsgebundener Dienstleistungs- und Wartungsumsätze wird weiterhin intensiv betrieben.

Wesentliche technologische Wachstumsimpulse werden zudem durch den fortschreitenden Bedeutungsgewinn des Cloud Computings erwartet, also aus der Verlagerung von Infrastrukturkapazitäten und Business Applikationen in Rechenzentren. Nach Prognosen des Branchenverbands BITKOM steigen die Ausgaben deutscher Unternehmen für Cloud Computing von

Dr. Christoph Schröder, Leiter Rechnungswesen DATAGROUP AG

und Dienstleistungen von Excelsis ergänzen das Leistungsportfolio von DATAGROUP optimal und ermöglichen den Ausbau der Plattformstrategie durch weitere Angebote im Bereich Software-as-a-Service. DATAGROUP rundet damit sein Profil als One-Stop-Shop am Markt ab, der Leistungen aus allen Bereichen der Unternehmens-IT aus einer Hand anbietet.

DATAGROUP will auch zukünftig weiter anorganisch wachsen. Das derzeitige Marktumfeld bietet für die Akquisitionsstrategie nachhaltig gute Rahmenbedingungen. Daher rechnet der Vorstand mit weiteren Firmenübernahmen im Geschäftsjahr 2014 / 2015 und den Folgejahren.

Auch im Geschäftsjahr 2014 / 2015 fokussiert sich DATAGROUP auf den weiteren Ausbau margenstarker Dienstleistungen in den Bereichen Outsourcing und Cloud Computing. Dadurch können Umsatzqualität und Konzernergebnis nachhaltig weiter verbessert werden. Diese Fokussierung geht mit dem bewussten Verzicht auf margenschwache Dienstleistungs- und Handelsumsätze einher. Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2014 / 2015 einen Umsatz von mehr als 155 Millionen Euro und ein EBITDA größer 15 Millionen Euro.

6,6 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf 19,8 Milliarden Euro bis 2018 an. Auch DATAGROUP registriert auf Kundenseite eine starke Nachfrage nach zentralisiert erbrachten Dienstleistungen aus der Cloud, insbesondere von Unternehmen des gehobenen Mittelstandes mit einer Größe zwischen 250 und 5.000 IT-Arbeitsplätzen. Cloud Computing ist eines der strategischen Kompetenzfelder von DATAGROUP. Diesen Bereich hat DATAGROUP kontinuierlich ausgebaut. Medial geführte Diskussionen über Sicherheitsrisiken des Cloud Computings – zum Beispiel im Zusammenhang mit der sogenannten "NSA-Affäre" – stärken die Wettbewerbssituation von DATAGROUP zusätzlich. Denn die Bereitstellung von Cloud-Dienstleistungen ausschließlich aus Deutschland ist angesichts der gesteigerten Sensibilität der Kunden bei Sicherheitsthemen ein starkes Verkaufsargument. Mit drei nach höchsten Sicherheitsstandards zertifizierten Rechenzentren auf deutschem Boden ist DATAGROUP daher sehr gut aufgestellt, um die weiterhin steigende Nachfrage von Unternehmen nach Cloud-Dienstleistungen bedienen zu können.

Ein weiterer zentraler Technologietrend ist die Mobilisierung von Anwendungen und Geräten. Mit der Akquisition von Excelsis hat DATAGROUP eine sehr gute Basis gelegt, um von diesem Trend zu profitieren. Die Produkte

8. Unternehmensintern eingesetztes Steuerungssystem

Das zentrale Instrument zur Unternehmenssteuerung der gesamten Gruppe ist ein so genanntes "rolling forecast"-System zur Vertriebsplanung und Nachverfolgung der Umsätze und Deckungsbeiträge. Dieses System ermöglicht im Zusammenhang mit einer monatlichen Gewinn- und Verlustrechnung eine sehr genaue, ständig aktuelle Aussage über die Erlössituation. Auf Basis dieser monatlich ermittelten Daten werden laufende Kosten und Investitionen entsprechend justiert, um die geplanten Unternehmensergebnisse einhalten zu können. Zudem wird in vereinfachter Form monatlich eine Konzernbilanz erstellt.

Eine wöchentlich konzernweit erstellte Liquiditätsplanung dient der Bestandsaufnahme der im DATAGROUP-Konzern und bei den einzelnen Konzerngesellschaften festzustellenden Liquiditätsstände sowie der Steuerung der zu erwartenden Liquiditätsentwicklung. Die wöchentliche Liquiditätsplanung ist auf einen Planungshorizont bis zum 30.09. des laufenden Geschäftsjahres, mindestens aber auf den nachfolgenden Monat ausgerichtet. Darüber hinausgehende mittelfristig aufgesetzte Finanzmittelplanungen werden je nach Bedarf erstellt.

9. Sonstige Angaben

wicklung eigener kundenorientierter Innovationen umgesetzt. DATAGROUP reagiert dabei sensibel auf neue Kunden- und Marktanforderungen. So entstehen vor allem im Segment Solutions und Consulting eigene Produktlösungen wie zum Beispiel das DATAGROUP Bafög-Verfahren.

anPassung Der konzernstruktur

Mit Datum vom 10.04.2014 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der DATAGROUP AG als Organträger und der DATAGROUP Bremen GmbH als Organgesellschaft abgeschlossen. Die Gesellschafterversammlung der DATAGROUP Bremen GmbH hat dem Abschluss des Ergebnisabführungsvertrages mit Datum vom 14.03.2014 zugestimmt. Der Ergebnisabführungsvertrag trat ab 01.10.2013 in Kraft und ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Der Abschluss des Ergebnisabführungsvertrages mit der DATAGROUP AG wurde am 26.08.2014 ins Handelsregister des Amtsgerichts Bremen eingetragen.

mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2013 / 2014 wurden durchschnittlich 1.186 (im Vorjahr 1.298) Mitarbeiter beschäftigt. Zum 30.09.2014 gehörten DATAGROUP 1.163 (im Vorjahr 1.282) Mitarbeiter an. Inklusive Geschäftsführung und Auszubildenden belief sich die Anzahl der Mitarbeiter zum 30.09.2014 auf 1.258.

DATAGROUP ist traditionell sehr engagiert in Rekrutierung und Förderung von Nachwuchskräften. Zum 30.09.2014 waren insgesamt 55 Auszubildende (zum 30.09.2013 56) insbesondere in den Lehrberufen Fachinformatiker/-in für Systemintegration und Anwendungsentwicklung sowie IT-Systemkauffrau/mann beschäftigt.

Forschungs- unD entWickLungsaktiVitäten

Die in Kundenprojekten und durch die aktive IT-Marktbeobachtung gewonnenen Erfahrungen und spezifischen Kenntnisse werden wertschöpfend in der Ent-

Michael Heide, Geschäftsführer DATAGROUP Hamburg GmbH

Konzernabschluss

inhalt

  • 52 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
  • 53 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
  • 54 Konzernbilanz
  • 56 Konzern-Kapitalflussrechnung
  • 58 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
  • 60 Entwicklung des Anlagevermögens

Elisabeth Mette, Service Managerin DATAGROUP Hamburg GmbH

Mit Datum jeweils vom 10.04.2014 wurden Ergebnisabführungsverträge zwischen der DATAGROUP AG als Organträger und den Konzernunternehmen DATAGROUP IT Solutions GmbH sowie DATAGROUP Consulting GmbH als Organgesellschaften abgeschlossen. Die Gesellschafterversammlungen der beiden Organgesellschaften haben dem Abschluss der Ergebnisabführungsverträge jeweils am 14.03.2014 zugestimmt. Die Ergebnisabführungsverträge traten ab 01.10.2013 in Kraft und sind auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart erfolgte per 02.07.2014 (DATAGROUP IT Solutions GmbH) bzw. 04.07.2014 (DATAGROUP Consulting GmbH).

Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2013 / 2014 einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt und darin folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Wir erklären, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde."

Pliezhausen, den 16. Januar 2015 DATAGROUP AG

Der Vorstand

Max H.-H. Schaber Dirk Peters

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Angaben in EUR 01.10.2013 – 30.09.2014 01.10.2012 – 30.09.2013
Periodenüberschuss 1.091.153,87 1.899.077,91
Sonstiges Ergebnis vor Steuern1
Versicherungsmathematische Gewinne und
Verluste aus Pensionsrückstellungen – 1.228.466,40 40.347,00
Ertragsteuereffekte aus dem
Sonstigen Ergebnis – 404.892,70 16.627,86
Gesamtergebnis 267.580,17 1.922.797,05
davon Anteile der Minderheitsgesellschafter 0,00 1.300,06
davon Anteile der DATAGROUP AG 267.580,17 1.921.496,99

1 Es handelt sich ausschließlich um Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden.

Angaben in EUR Anhang 01.10.2013 – 30.09.2014 01.10.2012 – 30.09.2013
Umsatzerlöse 1 152.379.799,20 156.935.370,86
Andere aktivierte
Eigenleistungen 127.313,37 421.539,71
Gesamtleistung 152.507.112,57 157.356.910,57
Sonstige betriebliche Erträge 2 2.998.995,24 3.758.110,27
Materialaufwand / Aufwand für
bezogene Leistungen 3 54.989.700,91 56.593.179,14
Personalaufwand 4 71.506.575,20 74.400.685,55
Abschreibungen auf Geschäfts
und Firmenwerte 5 0,00 0,00
Abschreibungen auf Sachanlagen und
andere immaterielle Vermögenswerte 5 5.472.694,13 6.462.117,97
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6 17.323.049,37 17.567.851,11
Betriebsergebnis vor
Restrukturierung 6.214.088,20 6.091.187,07
Restrukturierungs
aufwendungen 7 1.400.000,00 1.757.081,38
Betriebsergebnis 4.814.088,20 4.334.105,69
Finanzierungserträge 471.267,27 1.043.100,98
Finanzierungsaufwendungen 2.927.712,19 2.895.661,84
Finanzergebnis 8 – 2.456.444,92 – 1.852.560,86
Ergebnis vor Steuern 2.357.643,28 2.481.544,83
Steuern vom Einkommen und
vom Ertrag
9 1.266.489,41 582.466,92
Periodenüberschuss 1.091.153,87 1.899.077,91
davon Anteile der
Minderheitsgesellschafter 0,00 1.300,06
davon Anteile der
DATAGROUP AG
1.091.153,87 1.897.777,85

Konzernbilanz

Angaben in EUR Anhang 30.09.2014 30.09.2013
AKTIVA
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- und Firmenwert 1 34.793.344,21 34.793.344,21
Übrige immaterielle Vermögenswerte 2 11.692.849,80 14.761.092,36
Sachanlagen 3 3.918.320,56 4.651.891,85
Langfristige Finanzanlagen 4 2.714.210,29 4.164.106,97
Forderungen aus Rückdeckungsversicherungen für
Pensionsverpflichtungen
5.364.589,30 5.350.396,84
Sonstige Vermögenswerte 5 161.760,76 468.659,00
Latente Steuern 6 2.108.776,42 1.919.756,95
60.753.851,34 66.109.248,17
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 7 1.079.230,28 1.513.019,11
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8 12.801.207,60 13.914.373,53
Kurzfristige Finanzanlagen 4 3.795.693,07 2.350.590,29
Fertigungsaufträge 9 901.842,80 1.264.881,89
Sonstige Vermögenswerte 10 6.318.856,02 5.147.976,41
Zahlungsmittel 11 9.447.794,35 11.398.657,15
34.344.624,12 35.589.498,38
95.098.475,46 101.698.746,55
Angaben in EUR Anhang 30.09.2014 30.09.2013
PASSIVA
Eigenkapital 12
Gezeichnetes Kapital 7.590.000,00 7.590.000,00
Kapitalrücklagen 11.796.385,73 11.796.385,73
Kapitalrückzahlung – 98.507,73 – 98.507,73
Erwirtschaftetes Eigenkapital 5.324.950,22 5.748.288,15
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis – 3.348.507,00 – 2.524.933,30
Minderheitenanteile 13 0,00 0,00
21.264.321,22 22.511.232,85
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 14 29.949.434,43 35.868.372,60
Pensionsrückstellungen 15 11.944.807,58 10.674.922,58
Sonstige Rückstellungen 15 860.142,54 591.662,76
Sonstige Verbindlichkeiten 17 44.000,00 228.313,51
Latente Steuern 6 1.257.900,19 2.057.164,36
44.056.284,74 49.420.435,81
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 14 7.483.455,87 7.652.197,59
Rückstellungen 15 2.641.843,14 3.033.171,17
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 16 3.328.094,62 4.993.641,94
Passivischer Überhang aus
Fertigungsaufträgen 9 166.658,75 0,00
Ertragsteuerverbindlichkeiten 2.173.947,85 865.269,25
Sonstige Verbindlichkeiten 17 13.983.869,27 13.222.797,95
21.264.321,22 22.511.232,85
44.056.284,74 49.420.435,81
29.777.869,50 29.767.077,90
95.098.475,46 101.698.746,55

Konzern-Kapitalflussrechnung

Angaben in EUR 01.10.2013 –
30.09.2014
01.10.2012 –
30.09.2013
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit
Periodenüberschuss 1.091.153,87 1.899.077,91
– darin Ertragsteuererstattungen EUR 661.027,42 (i.Vj. EUR 356.096,61)
– darin Ertragsteuerzahlungen EUR 2.621.989,57 (i.Vj. EUR 860.085,93)
Erhaltene Zinsen – 265.342,76 – 537.415,82
Bezahlte Zinsen 1.612.073,99 1.699.245,95
Abschreibungen im Anlagevermögen 5.472.694,13 6.462.117,97
Veränderung der Pensionsrückstellungen 41.418,60 66.329,00
Cashflow 7.951.997,83 9.589.355,01
Gewinn (–) / Verlust (+) aus Anlagenabgängen 20.571,92 32.848,14
Zunahme (–) / Abnahme (+) der Forderungen bzw. der Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern, verbundenen und Beteiligungsunternehmen 796.848,56 – 1.027.742,21
Zunahme (–) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Aktiva 960.801,39 4.574.329,25
Zunahme (+) / Abnahme (–) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Passiva – 1.045.521,28 – 1.790.354,24
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 601.731,44 – 431.238,49
Mittelzufluss aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 9.286.429,86 10.947.197,46
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens 654.721,35 232.503,44
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen – 1.685.781,10 – 2.304.318,84
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten 18.376,80 35.253,64
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte – 553.399,26 – 749.430,57
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen – 2.290.000,00 0,00
Einzahlungen aus der Rückführung von Finanzanlagen 1.464.232,50 0,00
Auszahlungen für Investitionen in vollkonsolidierte Unternehmen – 2.174.000,00 – 2.960.900,00
Erhaltene Zinsen 265.342,76 537.415,82
Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel – 4.300.506,95 – 5.209.476,51
Angaben in EUR 01.10.2013 –
30.09.2014
01.10.2012 –
30.09.2013
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen für den Erwerb eigener Anteile 0,00 – 58.500,00
Auszahlung für Dividendenausschüttung – 1.514.491,80 – 1.516.491,80
Einzahlungen (+) / Auszahlungen (-) für Finance Lease Verträge im Rahmen der
Investition in eigenes Sachanlagevermögen 582.303,75 – 759.062,42
Einzahlungen (+) / Auszahlungen (-) für Leasingverträge mit Kunden – 1.152.123,68 – 1.277.259,45
Auszahlungen für die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten – 3.240.400,00 – 15.411.463,67
Einzahlungen aus der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 23.500.000,00
Bezahlte Zinsen – 1.612.073,99 – 1.699.245,95
Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel – 6.936.785,71 2.777.976,71
Veränderung der liquiden Mittel – 1.950.862,80 8.515.697,66
Liquide Mittel zu Beginn der Periode 11.398.657,15 2.882.959,49
Liquide Mittel am Ende der Periode 9.447.794,35 11.398.657,15
01.10.2013 bis 30.09.2014
Mutterunternehmen
Minderheiten
gesellschafter
Konzern
eigenkapital
Gezeichnetes Kapitalrück Erwirtschaftetes
Konzern
Erfolgsneutrale Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Ergebnis aus
versicherungs
mathematischen
Gewinnen und
Minderheiten
Angaben in EUR Kapital Kapitalrücklage zahlung eigenkapital Veränderungen Verlusten Summe Gesamt kapital
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 7.590.000,00 11.796.385,73 – 98.507,73 5.748.288,15 – 1.625.377,21 – 899.556,09 – 2.524.933,30 22.511.232,85 0,00 22.511.232,85
Ausschüttung Dividende 0,00 0,00 0,00 – 1.514.491,80 0,00 0,00 0,00 – 1.514.491,80 0,00 – 1.514.491,80
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 1.091.153,87 0,00 0,00 0,00 1.091.153,87 0,00 1.091.153,87
Sonstiges Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 – 823.573,70 – 823.573,70 – 823.573,70 0,00 – 823.573,70
Stand am Ende des Geschäftsjahres 7.590.000,00 11.796.385,73 – 98.507,73 5.324.950,22 – 1.625.377,21 – 1.723.129,79 – 3.348.507,00 21.264.321,22 0,00 21.264.321,22

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

01.10.2012 bis 30.09.2013 Minderheiten
gesellschafter
Konzern
eigenkapital
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Angaben in EUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Kapitalrück
zahlung
Erwirtschaftetes
Konzern
eigenkapital
Erfolgsneutrale
Veränderungen
Ergebnis aus
versicherungs
mathematischen
Gewinnen und
Verlusten
Summe Gesamt Minderheiten
kapital
Stand zu Beginn des Geschäftsjahres 7.590.000,00 11.796.385,73 – 40.007,73 5.367.002,10 – 1.090.377,21 – 923.275,22 – 2.013.652,43 22.699.727,67 – 1.300,06 22.698.427,61
Veränderung durch Kauf von Anteilen an
vollkonsolidierten Unternehmen
0,00 0,00 0,00 0,00 – 535.000,00 0,00 – 535.000,00 – 535.000,00 0,00 – 535.000,00
Erwerb eigener Anteile 0,00 0,00 – 58.500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 – 58.500,00 0,00 – 58.500,00
Ausschüttung Dividende 0,00 0,00 0,00 – 1.516.491,80 0,00 0,00 0,00 – 1.516.491,80 0,00 – 1.516.491,80
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 1.897.777,85 0,00 0,00 0,00 1.897.777,85 1.300,06 1.899.077,91
Sonstiges Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 23.719,13 23.719,13 23.719,13 0,00 23.719,13
Stand am Ende des Geschäftsjahres 7.590.000,00 11.796.385,73 -98.507,73 5.748.288,15 – 1.625.377,21 – 899.556,09 – 2.524.933,30 22.511.232,85 0,00 22.511.232,85

Entwicklung des Anlagevermögens

Einen Überblick über die Wertentwicklung der immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen und Finanzanlagen gewährt die nachfolgende Tabelle:

01.10.2013 bis 30.09.2014 Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Angaben in EUR Stand
01.10.2013
Zugänge Abgänge Stand
30.09.2014
Stand
01.10.2013
Zugänge außerplanm.
Zugänge
Abgänge Stand
30.09.2014
Stand
30.09.2014
Stand
30.09.2013
Geschäfts- und Firmenwert 34.793.344,21 0,00 0,00 34.793.344,21 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 34.793.344,21 34.793.344,21
Übrige immaterielle Vermögenswerte
1. Marken 1.401.000,00 0,00 0,00 1.401.000,00 1.384.083,66 16.916,34 0,00 0,00 1.401.000,00 0,00 16.916,34
2. Auftragsbestand 1.198.000,00 0,00 0,00 1.198.000,00 815.305,24 382.694,76 0,00 0,00 1.198.000,00 0,00 382.694,76
3. Kundenbeziehungen 17.466.400,00 0,00 0,00 17.466.400,00 5.890.188,31 2.293.416,69 0,00 0,00 8.183.605,00 9.282.795,00 11.576.211,69
4. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte
Software 1.314.364,96 127.313,37 0,00 1.441.678,33 285.205,96 229.997,37 0,00 0,00 515.203,33 926.475,00 1.029.159,00
5. Erworbene immaterielle Vermögenswerte
Software u.a. 9.031.334,01 426.085,89 336.413,09 9.121.006,81 7.275.223,44 680.230,86 0,00 318.027,29 7.637.427,01 1.483.579,80 1.756.110,57
30.411.098,97 553.399,26 336.413,09 30.628.085,14 15.650.006,61 3.603.256,02 0,00 318.027,29 18.935.235,34 11.692.849,80 14.761.092,36
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 60.196,27 0,00 0,00 60.196,27 25.743,27 5.363,00 0,00 0,00 31.106,27 29.090,00 34.453,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
17.724.973,75 1.811.151,10 2.638.675,19 16.897.449,66 13.107.534,91 1.854.505,94 9.569,17 1.963.390,92 13.008.219,10 3.889.230,56 4.617.438,84
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
17.785.170,02 1.811.151,10 2.638.675,19 16.957.645,93 13.133.278,18 1.859.868,94 9.569,17 1.963.390,92 13.039.325,37 3.918.320,56 4.651.891,84
Langfristige Finanzanlagen
1. Beteiligungen 66.546,88 80.000,00 0,00 146.546,88 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 146.546,88 66.546,88
2. Forderungen an Leasingnehmer 4.095.060,08 1.687.539,22 3.217.435,89 2.565.163,41 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.565.163,41 4.095.060,08
3. Sonstige Ausleihungen 2.533,88 0,00 0,00 2.533,88 33,88 0,00 0,00 0,00 33,88 2.500,00 2.500,00
4.164.140,84 1.767.539,22 3.217.435,89 2.714.244,17 33,88 0,00 0,00 0,00 33,88 2.714.210,29 4.164.106,96
87.153.754,04 4.132.089,58 6.192.524,17 85.093.319,45 28.783.318,67 5.463.124,96 9.569,17 2.281.418,21 31.974.594,59 53.118.724,86 58.370.435,37
01.10.2012 bis 30.09.2013 Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Stand Stand Stand außerplanm. Stand Stand Stand
Angaben in EUR 01.10.2012 Zugänge Abgänge 30.09.2013 01.10.2012 Zugänge Zugänge Abgänge 30.09.2013 30.09.2013 30.09.2012
Geschäfts- und Firmenwert 34.793.344,21 0,00 0,00 34.793.344,21 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 34.793.344,21 34.793.344,21
Übrige immaterielle Vermögenswerte
1. Marken 1.401.000,00 0,00 0,00 1.401.000,00 1.316.416,66 67.667,00 0,00 0,00 1.384.083,66 16.916,34 84.583,34
2. Auftragsbestand 1.198.000,00 0,00 0,00 1.198.000,00 415.971,90 399.333,34 0,00 0,00 815.305,24 382.694,76 782.028,10
3. Kundenbeziehungen 17.640.209,25 0,00 173.809,25 17.466.400,00 3.440.829,14 2.623.168,42 0,00 173.809,25 5.890.188,31 11.576.211,69 14.199.380,11
4. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte
Software 916.208,13 398.156,83 0,00 1.314.364,96 108.922,90 176.283,06 0,00 0,00 285.205,96 1.029.159,00 807.285,23
5. Erworbene immaterielle Vermögenswerte
Software u.a. 8.821.191,39 351.273,74 141.131,12 9.031.334,01 6.630.582,58 772.023,97 0,00 127.383,11 7.275.223,44 1.756.110,57 2.190.608,81
29.976.608,77 749.430,57 314.940,37 30.411.098,97 11.912.723,18 4.038.475,79 0,00 301.192,36 15.650.006,61 14.761.092,36 18.063.885,59
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 60.196,27 0,00 0,00 60.196,27 20.381,27 5.362,00 0,00 0,00 25.743,27 34.453,00 39.815,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
24.090.007,61 2.968.473,47 9.333.507,33 17.724.973,75 17.476.193,02 2.418.280,18 0,00 6.786.938,31 13.107.534,89 4.617.438,85 6.613.814,58
3. Geleistete Anzahlungen 12.003,32 33.015,42 45.018,74 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 12.003,32
24.162.207,20 3.001.488,89 9.378.526,07 17.785.170,02 17.496.574,29 2.423.642,18 0,00 6.786.938,31 13.133.278,16 4.651.891,85 6.665.632,90
Langfristige Finanzanlagen
1. Beteiligungen 66.546,88 0,00 0,00 66.546,88 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 66.546,88 66.546,88
2. Forderungen an Leasingnehmer 2.142.047,62 4.840.559,63 2.887.547,17 4.095.060,08 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.095.060,08 2.142.047,62
3. Sonstige Ausleihungen 2.533,88 0,00 0,00 2.533,88 33,88 0,00 0,00 0,00 33,88 2.500,00 2.500,00
2.211.128,38 4.840.559,63 2.887.547,17 4.164.140,84 33,88 0,00 0,00 0,00 33,88 4.164.106,96 2.211.094,50
91.143.288,55 8.591.479,09 12.581.013,61 87.153.754,03 29.409.331,35 6.462.117,97 0,00 7.088.130,67 28.783.318,65 58.370.435,38 61.733.957,20

Konzernanhang

inhaLt

  • 66 grundlagen des konzernabschlusses
  • 84 erläuterungen zur gewinn- und Verlustrechnung
  • 88 erläuterungen zur konzernbilanz
  • 105 ergänzende angaben zu Finanzinstrumenten
  • 111 angaben zur kapitalflussrechnung
  • 113 segmentinformationen
  • 116 erwerb der geschäftsanteile an der excelsis business technology ag
  • 118 sonstige angaben
  • 124 bestätigungsvermerk des abschlussprüfers
  • 125 impressum

I. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. allgemeine angaben

Die DATAGROUP AG ist die Muttergesellschaft des DATAGROUP-Konzerns. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in der Wilhelm-Schickard-Straße 7, D-72124 Pliezhausen und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister unter HRB 354615 eingetragen.

Die Geschäftstätigkeit des DATAGROUP-Konzerns umfasst den Betrieb von IT-Infrastrukturen, den Vertrieb und die Erbringung von IT-Services, Technologieberatung und die Entwicklung von IT-Lösungen. Die Konzerngesellschaften sind in zwei Segmente gruppiert:

Das Segment "Services" beinhaltet alle Tochtergesellschaften, die primär IT-Dienstleistungen erbringen. Zu diesen IT-Services gehören insbesondere die Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen (Auswahl und Beschaffung, Inbetriebnahme vor Ort, Austausch und Entsorgung von Altgeräten), Rechenzentrumsleistungen unserer zertifizierten DATAGROUP Data Center sowie Service Desk-Leistungen – die helfende Hand für alle IT-Probleme und -Fragen der Anwender.

Das Segment "Solutions und Consulting" umfasst die Konzerngesellschaften, deren Leistungsangebot aus hoch qualifizierten und spezialisierten Technologie- und Lösungsberatern sowie Software-Entwicklern besteht.

2. rechnungslegung nach international Financial reporting standards

Der Konzernabschluss der DATAGROUP AG zum 30.09.2014 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt. Die Anwendung der IFRS erfolgt freiwillig. Der aufgestellte Konzernabschluss wird durch den Vorstand dem Aufsichtsrat zur Billigung vorgelegt.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden ergänzend die Vorschriften des § 315a Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) beachtet. Alle am Abschlussstichtag verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS), International Accounting Standards (IAS) sowie Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden angewandt.

Der Konzernabschluss der DATAGROUP AG wurde unter Anwendung einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften und in Euro (EUR) aufgestellt. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit erfolgten teilweise gerundete Angaben auf Tausend Euro (TEUR) oder Millionen Euro (Mio. EUR). Die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung folgte dem Gesamtkostenverfahren. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind in den Anhang übernommen.

Markus Dümmlein, Vertriebsleiter West DATAGROUP Köln GmbH

neue rechnungsLegungsVorschriFten

Es werden alle zum Bilanzstichtag gültigen und verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards und Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee berücksichtigt, sofern diese für den DATAGROUP-Konzern von Bedeutung sind.

Folgende Standards, Änderungen von Standards und Interpretationen waren im Geschäftsjahr 2013 / 2014 erstmalig anzuwenden:

Im Mai 2011 erfolgte die Veröffentlichung des IFRS 13 "Fair Value Measurement". Der Standard wurde im Dezember 2012 von der EU in europäisches Recht übernommen. IFRS 13 beinhaltet eine Definition des Begriffes des beizulegenden Zeitwerts und gibt weiterführende Regelungen zu dessen Bemessung. IFRS 13 gelangt (bis auf einige Ausnahmen) zur Anwendung, wenn ein anderer IFRS eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorschreibt oder gestattet oder Angaben über die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verlangt werden. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2013 beginnen. Der neue Standard hatte keine Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

  • Das International Accounting Standards Board (IASB) hat im Juni 2011 die endgültige Fassung der Änderungen an IAS 19 "Employee Benefits" herausgegeben. Die sogenannte Korridormethode, also die Glättung der Ergebnisse durch Verteilung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste auf Folgeperioden, wird abgeschafft. Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden nunmehr im sonstigen Ergebnis (Gesamtergebnis) gezeigt. Darüber hinaus werden die Angabepflichten zu den Pensionsverpflichtungen erweitert. Die Änderungen sind für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2013 beginnen. Die Änderungen wurden im Juni 2012 von der EU in europäisches Recht übernommen. Da DATAGROUP auch in der Vergangenheit die Korridormethode nicht angewendet hat, haben die Änderungen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns. Die zusätzlich notwendigen Angaben wurden in den Konzernanhang aufgenommen.
  • Am 16.12.2011 hat das IASB die beiden Standards IFRS 7 "Financial Instruments: Disclosures Transfers of Financial Assets" und IAS 32 "Financial Instruments: Presentation; Classification of Rights Issues" geändert. Die Anpassungen betreffen Klarstellungen im Zusammenhang mit der Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden. Die Bedingungen, unter denen eine Saldierung von Vermögenswerten und Schulden vorzunehmen ist, sind unverändert geblieben. Es werden aber Anhangangaben notwendig. Die Änderungen an IAS 32 sowie die neuen Anhangvorschriften nach IFRS 7 treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2013 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

Das IASB hat am 13.03.2012 Änderungen zu IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting

  • Standards Darlehen der öffentlichen Hand" verabschiedet. Der Standard regelt die Bilanzierung und Bewertung von Darlehen der öffentlichen Hand mit einer Verzinsung unter Marktniveau. Für Unternehmen, die bereits nach IFRS bilanzieren, ist die Neuregelung prospektiv anzuwenden. Die Änderung ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2013 beginnen. Die Änderung hat keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.
  • Am 17.05.2012 hat das IASB die jährlichen Verbesserungen (Annual Improvements) 2009 2011 endgültig verabschiedet. Die Änderungen beziehen sich auf die Standards IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der IFRS", IAS 1 "Darstellung des Abschlusses", IAS 16 "Sachanlagen", IAS 32 "Finanzinstrumente – Ausweis" und IAS 34 "Zwischenberichterstattung". Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2013 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

VeröFFentLichte, aber noch nicht angeWenDete stanDarDs, interPretationen unD änDerungen

Das IASB hat folgende neue Standards sowie Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards herausgegeben, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist:

  • Im Mai 2011 veröffentlichte das IASB drei neue Standards, nämlich IFRS 10 "Consolidated Financial Statements", IFRS 11 "Joint Arrangements" und IFRS 12 "Disclosure of Interests in Other Entities". Damit zusammenhängend wurden zudem mit Standards IAS 27 "Separate Financial Statements (as amended in 2011)" und IAS 28 "Investments in Associates and Joint Ventures (as amended in 2011)" angepasst. Die neuen Standards sowie die Anpassungen der bestehenden Standards wurden im Dezember 2012 in europäisches Recht übernommen und sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2014 beginnen.
  • Durch IFRS 10 "Consolidated Financial Statements" werden Prinzipien zur Darstellung und Aufstellung von als Grundlage für die Definition einer Mutter-Tochter-Beziehung festgelegt. Ferner enthält der Standard Bilanzierungsvorschriften zur Darstellung von Konzernabschlüssen.
  • IFRS 11 "Joint Arrangements" beschäftigt sich mit der Bestimmung und Bilanzierung von gemeinsamen Vereinbarungen. Hierbei wird die Art der gemeinsamen Vereinbarung mittels Beurteilung ihrer Rechte und Verpflichtungen bestimmt und Regelungen zur Bilanzierung gegeben.
  • IFRS 12 "Disclosure of Interests in Other Entities" umschreibt den Umfang zu machender Angaben über das Beteiligungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Konzernabschlüssen festgelegt. Im Standard wird das Prinzip der Beherrschung definiert und Beherrschung

Wesen der Beteiligung an anderen Einheiten und die damit verbundenen Risiken sowie die Auswirkungen dieser

Die Einführung der IFRS 10 bis 12 und die Änderung von IAS 27 und IAS 28 hat keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

Am 25.09.2014 hat das IASB die jährlichen Verbesserungen (Annual Improvements) 2012 – 2014 endgültig verabschiedet. Die Änderungen beziehen sich auf IFRS 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und

Andreas Baresel, Leiter Enterprise Services DATAGROUP Business Solutions GmbH

aufgegebene Geschäftsbereiche", IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben", IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" und IAS 34 "Zwischenberichterstattung". Die Änderungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2016 beginnen. Die Änderungen haben voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns.

  • Das IASB hat in den Jahren 2009, 2010 und 2013 drei Fassungen des IFRS 9 "Financial Instruments" vorgelegt. Die endgültige Version wurde am 24.07.2014 veröffentlicht. Der IFRS 9 wurde in drei Phasen entwickelt und ersetzt den Standard IAS 39 "Financial Instruments: Recognition and Measurement". Der neue Standard regelt die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Die Änderungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen. IFRS 9 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist möglich. Der neue Standard wird voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns haben.
  • Das IASB hat am 30.01.2014 den Interims-Standard IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten" veröffentlicht. Die Änderungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen. Der Standard betrifft ausschließlich Unternehmen, die erstmalig einen IFRS-Abschluss erstellen und für die der erste Abschluss eine Berichtsperiode betrifft, die am oder nach dem 01.01.2016 beginnt. Der Standard ist für den DATAGROUP-Konzern nicht anwendbar.
  • Am 28.05.2014 hat das IASB den Standard IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" veröffentlicht. IFRS 15 ersetzt die Standards IAS 11 "Fertigungsaufträge" und IAS 18 "Umsatzerlöse". Der neue Standard sieht nunmehr ein fünfstufiges Erlösrealisierungsmodell mit den Stufen 1. "Identifizierung des Vertrages", 2. "Identifizierung der eigenständigen Leistungsverpflichtungen", 3. "Bestimmung des Transaktionspreises", 4. "Verteilung des Transaktionspreises auf die Leistungsverpflichtungen" und 5. "Erlöserfassung bei Erfüllung der Leistungsverpflichtungen" vor, das grundsätzlich auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Die Änderungen wurden bisher noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen treten für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 01.01.2017 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung wird angeraten. Die Änderung hat voraussichtlich Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des DATAGROUP-Konzerns. Diese dürften allerdings nicht wesentlich sein.

3. konsolidierungskreis

DeFinition Des konsoLiDierungskreises

In den Konzernabschluss werden sämtliche Tochtergesellschaften einbezogen, auf die ein beherrschender Einfluss gemäß IFRS 10 ausgeübt werden kann. In den Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft DATAGROUP AG 19 weitere inländische Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Anteil in %
1 DATAGROUP AG, Pliezhausen
2 DATAGROUP Stuttgart GmbH, Stuttgart 100,0
3 DATAGROUP Bremen GmbH, Bremen 100,0
4 DATAGROUP Offenburg GmbH, Offenburg 100,0
5 DATAGROUP Ludwigsburg GmbH, Ludwigsburg 100,0
6 DATAGROUP Hamburg GmbH, Hamburg 100,0
7 DATAGROUP Invest GmbH, Pliezhausen 100,0
8 DATAGROUP Invest 2 GmbH, Pliezhausen 100,0
9 DATAGROUP Invest 3 GmbH, Pliezhausen 100,0
10 DATAGROUP Köln GmbH, Köln 100,0
11 DATAGROUP Business Services GmbH, Köln 100,0
12 DATAGROUP Consulting Köln GmbH, Köln 100,0
13 DATAGROUP BGS GmbH, Mainz 100,0
14 DATAGROUP IT Solutions GmbH, Pliezhausen 100,0
15 DATAGROUP Consulting GmbH, Pliezhausen 100,0
16 PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH, Hamburg 100,0
17 PC-Feuerwehr Hamburg-Mitte GmbH, Hamburg 100,0
18 PC-Feuerwehr Eimsbüttel GmbH, Hamburg 100,0
19 DATAGROUP Business Solutions GmbH, Siegburg 100,0
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Anteil in %
1 DATAGROUP AG, Pliezhausen
2 DATAGROUP Stuttgart GmbH, Stuttgart 100,0
3 DATAGROUP Bremen GmbH, Bremen 100,0
4 DATAGROUP Offenburg GmbH, Offenburg 100,0
5 DATAGROUP Ludwigsburg GmbH, Ludwigsburg 100,0
6 DATAGROUP Hamburg GmbH, Hamburg 100,0
7 DATAGROUP Invest GmbH, Pliezhausen 100,0
8 DATAGROUP Invest 2 GmbH, Pliezhausen 100,0
9 DATAGROUP Invest 3 GmbH, Pliezhausen 100,0
10 DATAGROUP Köln GmbH, Köln 100,0
11 DATAGROUP Business Services GmbH, Köln 100,0
12 DATAGROUP Consulting Köln GmbH, Köln 100,0
13 DATAGROUP BGS GmbH, Mainz 100,0
14 DATAGROUP IT Solutions GmbH, Pliezhausen 100,0
15 DATAGROUP Consulting GmbH, Pliezhausen 100,0
16 PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH, Hamburg 100,0
17 PC-Feuerwehr Hamburg-Mitte GmbH, Hamburg 100,0
18 PC-Feuerwehr Eimsbüttel GmbH, Hamburg 100,0
19 DATAGROUP Business Solutions GmbH, Siegburg 100,0
20 DATAGROUP Inshore Services GmbH, Rostock 100,0

Die Gesellschaften arxes Consulting GmbH i.I., Köln, und InDemand Printing Solutions GmbH i.I., Köln, werden wegen laufender Insolvenzverfahren nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die beiden Gesellschaften wurden im Rahmen des arxes-Erwerbs (heute DATAGROUP Köln GmbH), der aus der Insolvenz der TDMi AG erfolgte, mit erworben.

VeränDerung Des konsoLiDierungskreises

Im Geschäftsjahr 2013 / 2014 ergaben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis.

Mit Wirkung ab dem 01.10.2014 hat die DATAGROUP AG 100 % der Anteile an der Excelsis Business Technology AG, Stuttgart, mit ihrer 100 %-Tochtergesellschaft Excelsis Informationsservices GmbH, Stuttgart, (Excelsis-Gruppe) erworben. In den Konzernabschluss zum 30.09.2014 wurde die Excelsis-Gruppe noch nicht einbezogen. Zu Einzelheiten sei verwiesen auf Abschnitt VII. Erwerb der Geschäftsanteile an der Excelsis Business Technology AG.

4. bilanzierungs- und bewertungsmethoden

konsoLiDierungsgrunDsätze

Der Abschlussstichtag der in den Konsolidierungskreis einbezogenen vollkonsolidierten Tochterunternehmen ist grundsätzlich der Stichtag des Konzernabschlusses. Für ein Konzernunternehmen, das bezüglich seiner wirtschaftlichen Bedeutung von untergeordneter Bedeutung ist, wurde wegen abweichenden Wirtschaftsjahres ein Zwischenabschluss per 30.09.2014 erstellt.

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Der Kaufpreis des erworbenen Tochterunternehmens wird hierbei auf die erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten

Martina Göhl, Vertrieb DATAGROUP Köln GmbH

allokiert. Maßgeblich sind dabei die Wertverhältnisse zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung über das Tochterunternehmen erlangt wurde. Die ansatzfähigen Vermögenswerte und die übernommenen Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden zunächst in voller Höhe mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Ein verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird anschließend als Geschäfts- und Firmenwert angesetzt. Geschäfts- und Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen, der zu einem Abschreibungsbedarf führen kann. Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens werden ab dem Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen. Erträge und Aufwendungen eines Tochterunternehmens bleiben bis zu dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Beherrschung durch das Mutterunternehmen endet.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den vollkonsolidierten Unternehmen verrechnet. Die Zwischenergebniseliminierung wird auf konzerninterne Weiterveräußerungen von Anlagevermögen und Kundenaufträgen vorgenommen. Durch die Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge sowie Zinsen und ähnliche Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

biLanzierungs- unD beWertungsgrunDsätze

Im Geschäftsjahr waren verschiedene Standards bzw. Anpassungen von Standards erstmals anzuwenden (siehe Abschnitt I.2.). Eine Anpassung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden war jedoch nicht notwendig.

Schätzungen und Annahmen

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses mussten Ermessensentscheidungen getroffen und musste zu einem gewissen Grad auf Schätzwerte zurückgegriffen werden. Diese Schätzungen und Annahmen hatten einen Einfluss auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten. Das Management geht davon aus, dass bestehende Risiken durch die getroffenen Annahmen und Ermessensentscheidungen ausreichend abgedeckt sind. Die Schätzungen und Annahmen beruhen dabei auf Erfahrungswerten und anderen Informationsquellen, die unter den gegebenen Umständen als zutreffend beurteilt wurden. Die Schätzungen und Annahmen werden permanent überprüft. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können von den genannten Schätzungen und Annahmen abweichen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

Auf die Bilanzierung folgender Vermögenswerte und Schulden hatten die getroffenen Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen eine besondere Bedeutung:

  • Immaterielle Vermögenswerte
  • Fertigungsaufträge
  • Forderungen
  • Earn Out-Verpflichtungen
  • Rückstellungen

Die im Rahmen der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen anzuwendende Erwerbsmethode verwendet Schätzwerte bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte insbesondere von immateriellen Vermögenswerten wie Marken, Auftragsbestände und Kundenbeziehungen und von Earn Out-Verpflichtungen zum Erwerbsstichtag. Die Kaufverträge enthalten in einigen Fällen Earn Out-Klauseln, wonach sich der Kaufpreis abhängig von der Erreichung festgelegter Ziele erhöht. Sowohl die erwartete Nutzungsdauer der im Rahmen der Kaufpreisallokation identifizierten Vermögenswerte als auch die beizulegenden Zeitwerte basieren auf Einschätzungen

der Unternehmensführung. Bei der Beurteilung der Zeitwerte von immateriellen Vermögenswerten und Earn Out-Verpflichtungen spielen Schätzungen von künftigen Cashflows eine bedeutende Rolle. Die identifizierten immateriellen Vermögenswerte wurden in der Bilanz mit einem Buchwert in Höhe von EUR 9.717.807,00 (im Vorjahr EUR 12.617.485,29) ausgewiesen, der Geschäfts- und Firmenwert betrug gegenüber dem Vorjahr unverändert EUR 34.793.344,21. Earn Out-Verpflichtungen wurden mit EUR 94.500,00 (im Vorjahr EUR 1.742.726,63) bewertet.

Die Bilanzierung von Fertigungsaufträgen erfolgte nach der Percentage-of-Completion-Methode. Für die Ermittlung des Fertigstellungsgrads nach der Cost-to-Cost-Methode wurden die gesamten Auftragskosten mit einem gewissen Ermessensspielraum des Managements ermittelt. Zum Bilanzstichtag wurden Fertigungsaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von EUR 901.842,80 (im Vorjahr EUR 1.264.881,89), mit passivischem Saldo von EUR 166.658,75 (im Vorjahr EUR 0,00) ausgewiesen.

Dem Risiko von möglichen Verlusten aus der Zahlungsunfähigkeit von Kunden wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen begegnet. Bei der Bildung der Wertberichtigungen wurden die Forderungen einzeln betrachtet und auf Wertminderungen beurteilt. Zum Bilanzstichtag bestehen Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 207.967,50 (im Vorjahr EUR 345.357,64).

Als Rückstellung gilt eine gegenwärtige Verpflichtung aufgrund eines verpflichtenden Ereignisses in der Vergangenheit, die bezüglich Zeitpunkt und / oder Höhe des Ressourcenabflusses ungewiss ist. Für die Bilanzierung der

Rückstellungen in Höhe von EUR 15.446.793,26 (im Vorjahr EUR 14.299.756,51) mussten Annahmen und Schätzungen über die Höhe und die Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Ressourcenabflusses vom Management getroffen werden.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Die Berichtswährung ist der Euro, welcher auch die funktionale Währung der Muttergesellschaft darstellt. Fremdwährungsgeschäfte werden mit den aktuellen Kursen zum Zeitpunkt der Transaktion umgerechnet. In der Bilanz werden monetäre Vermögenswerte und Schulden in fremden Währungen unter Anwendung des Kurses zum Bilanzstichtag in die funktionale Währung umgerechnet. Die aus der Umrechnung zu Stichtagskursen ermittelten Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst.

Realisierung von Erträgen / Umsatzrealisation

Erträge werden realisiert, sobald der Zufluss des wirtschaftlichen Nutzens als wahrscheinlich eingeschätzt wird und die Höhe der Erträge zuverlässig bestimmbar ist. Die Höhe der Erträge wird durch den beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bestimmt. Unter den Umsatzerlösen werden Erlöse aus dem Verkauf von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Die realisierten Umsatzerlöse aus Dienstleistungen basieren auf Aufträgen in Form von Werk- oder Dienstverträgen. Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren werden im Zeitpunkt des Eigentumsübergangs unter Berücksichtigung von erwarteten Retouren erfasst. Umsatzerlöse aus Dienstverträgen werden realisiert, sobald die vereinbarten Dienstleistungen erbracht wurden. Umsatzerlöse aus

Ralf Heinze, Vorsitzender des Betriebsrates am Standort Pliezhausen DATAGROUP IT Solutions GmbH

Fertigungsaufträgen werden gemäß der Percentage-of-Completion-Methode nach Maßgabe des Fertigstellungsgrades erfasst, sofern das Ergebnis verlässlich geschätzt werden kann. Der Fertigstellungsgrad wird nach Maßgabe der Cost-to-Cost-Methode ermittelt.

In einem Mehrkomponentenvertrag kann die Lieferung und Leistung eines ganzen Leistungsportfolios vereinbart werden. Der beizulegende Wert der einzelnen Komponenten bestimmt dabei die Höhe des als realisiert zu betrachtenden Umsatzerlöses.

Zinserträge wurden nach Zeitablauf unter Berücksichtigung der Effektivverzinsung erfasst.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ist eine Kennziffer, die das Ergebnis einer Aktiengesellschaft der durchschnittlichen Anzahl ihrer Aktien gegenüberstellt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stellt das den Stammaktionären der DATAGROUP AG zustehende Periodenergebnis der durchschnittlichen gewichteten Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien gegenüber.

Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- und Firmenwert

Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs bemessen sich als Überschuss der übertragenen Gegenleistung, bewertet mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt, und dem Wert der Anteile ohne beherrschenden Einfluss am erworbenen Unternehmen einerseits über die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden des gekauften Unternehmens andererseits.

Der Geschäfts- und Firmenwert wird bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet. Liegt die Gesamtgegenleistung (Initialkaufpreis, Wert von Earn Out- und sonstigen Verpflichtungen) unter dem beizulegenden Zeitwert des Reinvermögens des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- und Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Eine Zuschreibung einmal vorgenommener Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte erfolgt nicht. Zum Zweck des Wertminderungstests wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- und Firmenwert ab dem Erwerbszeitpunkt den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die vom Unternehmenszusammenschluss erwartungsgemäß profitieren werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des erworbenen Unternehmens diesen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet werden.

Die Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte und immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wird einmal jährlich (zum 30.09. des Jahres) überprüft. Eine Überprüfung findet ebenfalls dann statt, wenn Umstände darauf hinweisen, dass der Wert gemindert sein könnte.

Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrages der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bestimmt, denen der Geschäfts- und Firmenwert zugeordnet wurde. Sofern der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert dieser Einheit unterschreitet, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Ein für den Geschäfts- und Firmenwert erfasster Wertminderungsaufwand darf in den nachfolgenden Berichtsperioden nicht aufgeholt werden.

Wertminderungstests des Geschäfts- und Firmenwertes und der immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer

Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte und immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wurden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet:

  • Die zahlungsmittelgenerierende Einheit "Services" beinhaltet alle Tochtergesellschaften, die primär IT-Dienstleistungen erbringen.
  • Die zahlungsmittelgenerierende Einheit "Solutions und Consulting" umfasst die Konzerngesellschaften, deren Leistungsangebot aus hoch qualifizierten und spezialisierten Technologie- und Lösungsberatern sowie Software-Entwicklern besteht.

Geschäfts- und Firmenwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten

Der erzielbare Betrag aller zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird auf Basis der Berechnung des beizulegenden Zeitwerts abzgl. Veräußerungskosten (Fair Value less Cost to Sell) mit Hilfe eines Discounted Cashflow-Verfahrens ermittelt. Die zugrunde gelegten Cashflow-Planungen basieren auf einer vom Management für den Zeitraum von fünf Geschäftsjahren genehmigten Mehrjahresplanung. Die nach dem Zeitraum von fünf Jahren anfallenden Cashflows wurden mit einer langfristigen durchschnittlichen Wachstumsrate von jeweils 1 % extrapoliert. Diese Wachstumsrate entspricht der vom Management langfristig erwarteten Wachstumsrate für die IT-Services-Branche. In Folge dieser Analyse konnten keine Anzeichen einer Wertminderung festgestellt werden.

Grundannahmen für die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts abzgl. Veräußerungskosten beziehen sich auf die Abzinsungssätze und die Wachstumsrate, die der Extrapolation der Cashflow-Prognosen für die Mehrjahresplanung zugrunde gelegt wurde.

Abzinsungssätze

Die Abzinsungssätze stellen die aktuellen Markteinschätzungen hinsichtlich der den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten jeweils zugeordneten Risiken dar. Hierbei werden der Zinseffekt und die spezifischen Risiken der Vermögenswerte berücksichtigt. Der Abzinsungssatz berücksichtigt die Risiken des Konzerns und seiner Segmente und Gesellschaften, die sich für eine vergleichbare Anlage am Kapitalmarkt ergeben würden und basiert auf den durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten (WACC). Für die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts wurde mit einem einheitlichen Abzinsungssatz von 7,70 % (2013: 5,89 %) gerechnet.

Wachstumsrate

Den Wachstumsraten liegen Einschätzungen des Managements über die mittel- und langfristige Entwicklung der Gesellschaften zugrunde. Die zugrunde gelegten Planungen decken den Zeitraum der Geschäftsjahre 2014 / 2015 bis 2018 / 2019 ab und zeigen Wachstumsraten zwischen 1,0 % und 9,9 % (2013: zwischen 3,8 % und 5,5 %) innerhalb der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Zur Extrapolation der Cashflow-Prognosen außerhalb der Mehrjahresplanung wurde auf eine Wachstumsrate von 1 % abgestellt. Dies spiegelt gemäß dem Management die langfristigen Wachstumserwartungen aller zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wider.

Sensitivität der getroffenen Annahmen

Im Rahmen des Wertminderungstests wurden Szenario-Analysen mit abweichenden Annahmen erstellt. So wurden Vergleichsrechnungen mit einer Schwankung des Abzinsungssatzes um 100 Basispunkte sowie der Wachstumsrate um 0,5 % kalkuliert. Keines der für möglich gehaltenen Szenarien führte zu einem Übersteigen des Buchwerts über den beizulegenden Zeitwert.

Übrige immaterielle Vermögenswerte

Die übrigen immateriellen Vermögenswerte beinhalten insbesondere Marken, Auftragsbestände, Kundenstämme, selbst erstellte und erworbene Software, Lizenzen sowie Wettbewerbsverbote.

Erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer zeitlich bestimmbaren Nutzungsdauer werden zu Anschaffungsoder Herstellungskosten abzüglich kumulierter linearer Abschreibungen und unter Berücksichtigung etwaiger

Felicia Effertz, Marketing und Presse DATAGROUP Köln GmbH

Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013 30.09.2012 30.09.2011 30.09.2010 30.09.2009
Segment Services 16.325.268,29 16.325.268,29 16.325.268,29 16.204.992,38 16.204.992,38 13.737.414,73
Segment Solutions
und Consulting
18.459.247,17 18.459.247,17 18.459.247,17 5.871.475,75 0,00 0,00
Sonstige (Holding) 8.828,75 8.828,75 8.828,75 8.828,75 8.828,75 8.828,75
Geschäfts- und
Firmenwert
34.793.344,21 34.793.344,21 34.793.344,21 22.085.296,88 16.213.821,13 13.746.243,48

außerplanmäßiger Wertminderungen bilanziert. Die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer liegt im DATAGROUP-Konzern zwischen drei und fünfzehn Jahren. Die Ermittlung der Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode.

Im Rahmen von Unternehmensakquisitionen erworbene Marken werden in Höhe des Nutzens angesetzt, der sich aus dem Markennamensrecht ergibt. In Zusammenhang mit der DATAGROUP-Dachmarkenstrategie wird in der Regel davon ausgegangen, dass erworbene Unternehmen mittelfristig die Firmenbezeichung "DATAGROUP" erhalten. Aus diesem Grund wird für erworbene Marken von einer begrenzten Nutzungsdauer ausgegangen. Die Anschaffungskosten für die aktivierten Marken werden linear auf die ermittelte Nutzungsdauer – derzeit drei Jahre – abgeschrieben.

Auftragsbestände und Kundenstämme sowie Wettbewerbsverbote werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Wertermittlung von in Zusammenhang mit Unternehmenserwerben erstandenen Auftragsbeständen und Kundenstämmen sowie Wettbewerbsverboten orientiert sich am Nutzen für das erwerbende Unternehmen. Es wird von Nutzungsdauern von drei bis acht Jahren ausgegangen.

Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte werden aktiviert, sofern die Voraussetzungen nach IAS 38.57 erfüllt sind. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte mit einer zeitlich bestimmten Nutzungsdauer werden zu Herstellungskosten abzüglich kumulierter linearer Abschreibungen und unter Berücksichtigung etwaiger außerplanmäßiger Wertminderungen bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Kosten, die erforderlich sind, den Vermögenswert in einen betriebsbereiten, nutzungsfähigen Zustand zu versetzen. Aufwendungen für die Forschung werden in der Periode ihrer Entstehung als Aufwand erfasst. Die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer liegt im DATAGROUP-Konzern bei drei bis vier, in einem Ausnahmefall bei zehn Jahren. Die Ermittlung der Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode.

Da immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmbarer Nutzungsdauer nicht planmäßig abgeschrieben werden, wird die Werthaltigkeit mindestens einmal jährlich durch einen Werthaltigkeitstest nachgewiesen. Können den einzelnen Vermögenswerten keine eigenen Finanzmittelzuflüsse zugeordnet werden, so wird die Werthaltigkeit auf der Basis der übergeordneten zahlungsmittelgenerierenden Einheit von Vermögenswerten getestet.

Sofern die Gründe für eine zuvor erfasste Wertminderung ganz oder teilweise entfallen sind, wird eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten erfolgswirksam verbucht.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Sachanlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer liegt im DATAGROUP-Konzern zwischen einem und 33 Jahren. Die Ermittlung der Abschreibungen erfolgt nach der linearen Methode.

Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor, erfolgt eine Werthaltigkeitsprüfung. Liegt dabei der erzielbare Betrag ("Recoverable Amount") unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, werden die Sachanlagen außerplanmäßig abgeschrieben. Sobald die Ursachen für die in Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen nicht mehr gegeben sind, wird eine Zuschreibung höchstens bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Vorräte

Die Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bestimmen sich auf der Basis der gewichteten Durchschnittskosten. Als Nettoveräußerungswerte werden dabei die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt.

Fertigungsaufträge

Soweit das Ergebnis eines Fertigungsauftrages verlässlich geschätzt werden kann, werden die für den einzelnen Auftrag zu erwartenden Gesamterlöse entsprechend dem Leistungsfortschritt, also dem Verhältnis der bereits erbrachten zu den insgesamt zu erwartenden Gesamtkosten des einzelnen Projektes, aktiviert. Change Requests fließen in die Bewertung der aktivierten Fertigungsaufträge ein. Erkennbare Verluste werden sofort und in voller Höhe als Aufwand berücksichtigt. Bereits erhaltene Anzahlungen werden von den Fertigungsaufträgen abgesetzt. Soweit keine verlässliche Schätzung des Ergebnisses möglich ist, werden die angefallenen Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Ein zu erwartender Verlust wird als Aufwand berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Gesamterlöse werden neben ursprünglich im Vertrag vereinbarten Erlösen auch Zahlungen für Change Requests zugrundegelegt.

Kathrin Wolf, Referentin Service Management DATAGROUP Stuttgart GmbH

Edgar Knubben, ITSM-Consultant DATAGROUP Köln GmbH

Finanzinstrumente

Finanzinstrumente sind Verträge, die bei einem Unternehmen zu finanziellen Vermögenswerten und bei einem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Schuld oder einem Eigenkapitalinstrument führen. Zu den Finanzinstrumenten zählen einerseits originäre Finanzinstrumente wie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oder auch Finanzforderungen und Finanzschulden. Andererseits gehören hierzu auch derivative Finanzinstrumente wie Optionen, Termingeschäfte sowie Zins- und Währungsswaps. Finanzielle Vermögenswerte und Schulden werden wie folgt kategorisiert:

    1. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bilanziert werden
    1. Vermögenswerte, die zur Veräußerung verfügbar sind
    1. Vermögenswerte, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden
    1. Kredite und Forderungen
    1. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der ersten Kategorie werden zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Marktwertschwankungen sind erfolgswirksam zu behandeln.

Die Bewertung der Vermögenswerte, die zur Veräußerung verfügbar sind, erfolgt gleichermaßen zum beizulegenden Zeitwert. Veränderungen im Marktwert werden grundsätzlich erfolgsneutral direkt mit dem Eigenkapital – unter Ausweis in der Gesamtergebnisrechnung – verrechnet. Ausschließlich dauerhafte Wertminderungen sowie Währungskurseffekte sind erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Mit dem Abgang des Vermögenswertes werden die im Eigenkapital erfolgsneutral angesammelten kumulierten Bewertungsunterschiede erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

Vermögenswerte, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden, sowie Kredite und Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten (Nennwert) oder unter Anwendung der Effektivzinsmethode zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt, deren Bildung und Auflösung erfolgswirksam erfolgt. Letzteres gilt insbesondere für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, für die Wertberichtigungen sowohl zur Berücksichtigung erkennbarer Einzelrisiken als auch für das allgemeine Kreditrisiko gebildet werden. Sobald die Ursachen für die in Vorjahren vorgenommenen Wertminderungen nicht mehr gegeben sind, wird eine entsprechende Zuschreibung höchstens bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Gemäß IFRS 7.25 ist für jede Kategorie an Finanzinstrumenten der beizulegende Zeitwert anzugeben.

Die für jede einzelne Finanzinstrumente-Kategorie anzugebenden beizulegenden Zeitwerte entsprechen durchweg den Buchwerten. Dies gilt unmittelbar für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Kategorien 1 und 2 (Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, sowie Vermögenswerte, die zur Veräußerung verfügbar sind). Für Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Kategorien 3 bis 5 (Vermögenswerte, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden, Kredite und Forderungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten) ist der Buchwert als ein hinreichender Annäherungswert an den beizulegenden Zeitwert anzusehen.

Derivative Finanzinstrumente

Sowohl die erstmalige Bilanzierung als auch die Folgebewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Änderung der beizulegenden Zeitwerte kann erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung oder erfolgsneutral durch eine Verrechnung im Eigenkapital – unter Ausweis in der Gesamtergebnisrechnung – erfasst werden. Hierbei ist entscheidend, ob das derivative Finanzinstrument in eine wirksame Sicherungsbeziehung eingebunden ist. Besteht zwischen dem Sicherungsgeschäft und dem gesicherten Grundgeschäft keine wirksame Sicherungsbeziehung, wird die Wertänderung der beizulegenden Zeitwerte erfolgswirksam berücksichtigt. Im DATAGROUP-Konzern wurden keine Sicherungsgeschäfte abgeschlossen und keine derivativen Finanzinstrumente erworben.

Sonstige Vermögenswerte

Sonstige Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Barwerten bilanziert. Bei diesen Posten wird allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Ausfallrisiko durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Konkrete Ausfälle führen zur Ausbuchung der Forderung.

Rückstellungen für Pensionen

Rückstellungen für leistungsorientierte Pläne werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren in Übereinstimmung mit IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" ermittelt. Die Versorgungsverpflichtung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet und berücksichtigt dabei auch künftig wahrscheinliche Erhöhungen von Renten und Gehältern. Das Planvermögen wird zu Marktwerten mit der Versorgungsverpflichtung saldiert. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden nach Berücksichtigung von latenten Steuern ergebnisneutral im Eigenkapital – unter Ausweis in der Gesamtergebnisrechnung – erfasst.

Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen werden für gegenwärtige aufgrund eines vergangenen Ereignisses begründete ungewisse Verpflichtungen gebildet, wenn diese Verpflichtungen wahrscheinlich zu einem zukünftigen Ressourcenabfluss führen werden. Der Betrag der Verpflichtung muss verlässlich ermittelbar sein und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken. Die Bewertung erfolgt mit der bestmöglichen Schätzung des Erfüllungsbetrages, wobei eventuell vorhandene Rückgriffsansprüche nicht verrechnet werden. Langfristige Rückstellungen werden, sofern der Effekt wesentlich ist, mit ihrem laufzeitadäquat abgezinsten Barwert angesetzt. Soweit eine zuverlässige Schätzung nicht möglich ist, wird keine Rückstellung bilanziert, sondern eine Eventualverbindlichkeit im Anhang angegeben.

Sonstige Verbindlichkeiten

Sonstige Verbindlichkeiten werden erstmalig zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Transaktionskosten erfasst und anschließend unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Steuern

Der tatsächliche Ertragssteueraufwand wird auf der Basis des zu versteuernden Einkommens und unter Heranziehung der für das einzelne Unternehmen anzuwendenden Steuersätze ermittelt. Tatsächliche Steuererstattungsansprüche und tatsächliche Steuerverbindlichkeiten werden mit dem Betrag angesetzt, der zu erwarten ist.

Sebastian Hein, Vertriebsleiter Service Management DATAGROUP Hamburg GmbH

Latente Steuern werden nach IAS 12 "Ertragsteuern" unter Anwendung der bilanzorientierten Liability-Methode auf temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Steuerbilanz und in der Konzernbilanz errechnet. Ferner werden latente Steueransprüche auf noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge gebildet, sofern es wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen erwirtschaftet werden wird, gegen das die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste verwendet werden können. Bei der Ermittlung der latenten Steuern auf temporäre und quasi-permanente Differenzen wird der unternehmensindividuelle Steuersatz verwendet. Dieser Steuersatz entspricht dem erwarteten Steuersatz für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert oder eine Schuld beglichen wird. Eine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt nur insoweit, als dass eine Identität der Steuergläubiger besteht.

Leasingverhältnisse

Das wirtschaftliche Eigentum an geleasten Vermögenswerten wird nach IAS 17 "Leasingverhältnisse" demjenigen Vertragspartner zugeordnet, der die wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen trägt. Leasingverhältnisse werden insofern in Operating Lease und in Finance Lease eingestuft.

Trägt der Leasinggeber alle wesentlichen Chancen und Risiken (Operating Lease), so wird der Vermögenswert in der Bilanz des Leasinggebers aktiviert. Zahlungen für Leasingverträge, die als Operating Leases klassifiziert werden, werden beim Leasingnehmer über die Laufzeit des Leasingvertrages aufwandswirksam erfasst. Beim Leasinggeber erfolgt die Verbuchung der eingehenden Leasingraten in gleicher Weise, nämlich über die Laufzeit verteilt.

Soweit der Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken aus dem Vertrag übernimmt, erfolgt die Bilanzierung des Vermögenswertes beim Leasingnehmer (Finance Lease). Bei Finanzierungs-Leasingverhältnissen setzt der Leasingnehmer zu Beginn der Laufzeit des Leasingvertrages Vermögenswerte und Schulden in gleicher Höhe, nämlich zum beizulegenden Zeitwert des Leasinggegenstandes bzw. zum niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen an. In nachfolgenden Perioden werden für die Ermittlung des bilanzierten Darlehens die Leasingzahlungen in einen Zins- und einen Tilgungsanteil zerlegt. Die Finanzierungskosten sind so über die Laufzeit des Vertrages zu verteilen, dass ein konstanter Zinssatz auf die jeweils verbleibende Restschuld entsteht. Der Wert, mit dem der Vermögenswert zu Beginn aktiviert wird, wird unter Berücksichtigung eines möglicherweise vereinbarten Restwertes linear über die Laufzeit des Vertrages abgeschrieben. Beim Leasinggeber wird zu Beginn des Leasingvertrages eine Forderung in Höhe des Barwertes der Mindestleasingzahlungen aktiviert. Die eingehenden Leasingraten werden in gleicher Weise wie beim Leasingnehmer in einen Zins- und Tilgungsanteil aufgesplittet.

Zuwendungen der öffentlichen Hand

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden grundsätzlich in der Periode erfolgswirksam als sonstige betriebliche Erträge erfasst, in der die Aufwendungen anfallen, für deren Kompensation die Zuwendungen bereitgestellt werden. Eine Erfassung als Ertrag unterbleibt, soweit nicht mit hinreichender Sicherheit gewährleistet werden kann, dass die für die Gewährung der Zuwendung zu erfüllenden Bedingungen auch erreicht werden können.

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

5. abschreibungen

Die Abschreibungen beziehen sich auf nachfolgende Vermögenswerte:

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte werden in starkem Maße durch die Unternehmenserwerbe hervorgerufen: Die im Rahmen von Unternehmenserwerben anzusetzenden Vermögenswerte wie Marke, Auftragsbestand und Kundenstamm belasten in den Folgejahren das Ergebnis. Im Geschäftsjahr belaufen sich die Abschreibungen aus Unternehmenserwerben auf EUR 2.899.678,29 nach EUR 3.296.818,76 im Vorjahr.

6. sonstige betriebliche aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zeigen folgendes Bild:

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind dem DATAGROUP-Konzern im Geschäftsjahr in überschaubarem Umfang entstanden. Hinsichtlich der Entwicklungsaktivitäten des DATAGROUP-Konzerns sei verwiesen auf die Ausführungen unter Konzernlagebericht Abschnitt 9. Sonstige Angaben – Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Im Geschäftsjahr als Aufwand verbuchte, direkt zurechenbare Aufwendungen sind nicht entstanden.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

Das Auslandsgeschäft spielt für den DATAGROUP-Konzern nur eine untergeordnete Rolle, 99,2 % (im Vorjahr 99,4 %) der Umsätze wurden in Deutschland erzielt.

Im Geschäftsjahr steigt der Dienstleistungsanteil an den Umsatzerlösen weiter, nämlich auf 75,1 % nach 74,0 % im Vorjahr. Das Segment "Solutions und Consulting" hat 41,4 % der Umsatzerlöse (nach 41,3 % im Vorjahr) erwirtschaftet. Weitere ausführliche Informationen zu der Entwicklung der Umsatzerlöse befinden sich im Lagebericht unter Abschnitt 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des DATAGROUP-Konzerns.

2. sonstige betriebliche erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

3. materialaufwand / aufwand für bezogene Leistungen

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Dienstleistung und Wartung 114.413.308,82 116.081.676,15
Handel 37.707.087,77 40.540.699,25
Sonstige 259.402,61 312.995,46
Umsatzerlöse 152.379.799,20 156.935.370,86
Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Materialaufwand 32.343.384,85 36.591.886,49
Aufwand für bezogene Leistungen 22.646.316,06 20.001.292,65
Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen 54.989.700,91 56.593.179,14
Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Löhne und Gehälter 61.001.824,50 63.453.386,84
Soziale Abgaben 10.313.116,96 10.694.681,69
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 191.633,74 252.617,02
Personalaufwand 71.506.575,20 74.400.685,55
Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Reise- und Fahrzeugkosten 4.883.950,38 5.258.941,05
Raumkosten 3.890.362,90 3.612.926,19
Personalnebenkosten 2.447.240,29 2.126.859,55
Verwaltungsaufwendungen 2.534.641,64 2.995.631,09
Werbekosten 1.312.354,85 1.356.104,41
Rechts-, Gerichts- und Beratungskosten 1.022.806,23 748.956,04
Versicherungs- und sonstige Beiträge, Gebühren und Bankspesen 860.732,26 826.503,20
Sonstige 370.960,82 641.929,58
Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.323.049,37 17.567.851,11
Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
auf immaterielle Vermögenswerte
selbst erstellt 229.997,37 176.283,06
entgeltlich erworben 3.373.258,65 3.862.192,73
auf Sachanlagen 1.869.438,11 2.423.642,18
Abschreibungen 5.472.694,13 6.462.117,97
Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Erträge aus der Verrechnung von Sachbezügen 1.328.411,50 1.429.062,97
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten 613.060,20 684.851,90
Erträge aus Umbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten 47.860,98 549.316,01
Mieterträge 201.510,60 205.452,87
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 155.904,24 90.192,32
Übrige 652.247,72 799.234,20
Sonstige betriebliche Erträge 2.998.995,24 3.758.110,27

7. restrukturierungsaufwendungen

Die Restrukturierungsaufwendungen fallen im Zusammenhang mit der Strategie des DATAGROUP-Konzerns, die Umsatzqualität hin zu höherwertigen Dienstleistungen zu verbessern, an. Damit einher geht ein bewusster Abbau von niedrigmargigen Umsätzen, die nicht mehr zum Kernportfolio gehören. Die Restrukturierung wird bereits im Geschäftsjahr 2014 / 2015 zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.

8. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis ergibt sich wie folgt:

Der Anstieg der Finanzierungsaufwendungen ist durch einen "Aufwand" aus der Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen bedingt. Der Rückgang der Finanzerträge gegenüber dem Vorjahr betrifft im Wesentlichen die "Erträge" aus der Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen im Vorjahresabschluss. Darüber hinaus sind die Zinserträge und Zinsaufwendungen aus Finance Leases jeweils deutlich zurückgegangen.

9. ertragsteuern

Als Ertragsteuern werden neben den tatsächlich zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auch die latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen:

Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Finanzierungserträge
Beteiligungserträge 74.737,44 86.402,97
Zinserträge aus
Finance Lease 245.143,77 436.760,54
Sonstige 150.446,62 129.228,72
Neubewertung Earn Out-Verpflichtungen 0,00 389.000,00
Sonstige Finanzerträge 939,44 1.708,75
471.267,27 1.043.100,98
Finanzierungsaufwand
Bankdarlehen 1.187.405,08 1.116.524,72
Finance Lease 329.768,78 575.103,33
Effektivzinsmethode 497.713,19 642.306,86
Factoring 300.150,53 387.229,51
Neubewertung Earn Out-Verpflichtungen 524.700,00 0,00
Sonstige 87.974,61 174.497,42
2.927.712,19 2.895.661,84
Finanzergebnis – 2.456.444,92 – 1.852.560,86

In den latenten Steuern aus zeitlichen Bewertungsunterschieden sind Steuern, die auf Abschreibungen für im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierten Vermögensgegenständen entfallen, in Höhe von EUR 827.752,89 (im Vorjahr EUR 1.044.931,22) enthalten. Diese führen zu einer Verminderung der Steuerbelastung.

Steuern vom Einkommen und Ertrag werden von den DATAGROUP-Unternehmen ausschließlich in Deutschland gezahlt. Die individuellen Steuersätze liegen – abhängig von den Hebesätzen der verschiedenen Gemeinden – wie im Vorjahr zwischen 27,725 % und 32,450 %. Der konzerneinheitliche Steuersatz wurde als Mittelwert daraus mit 32,5 % (im Vorjahr 31,2 %) ermittelt. Bei im Wesentlichen unveränderten Steuersätzen der einzelnen Unternehmen ist die Erhöhung des Konzernsteuersatzes darauf zurückzuführen, dass im Geschäftsjahr Konzerngesellschaften mit vergleichsweise hohen Steuersätzen in größerem Umfang zum Ergebnis (EBT = Ergebnis vor Steuern) beitragen als im Vorjahr 2012 / 2013. Ausgehend von diesem konzerneinheitlichen Steuersatz kann der rechnerisch zu erwartende Steueraufwand auf das tatsächliche Steuerergebnis wie folgt übergeleitet werden:

Die tatsächliche Steuerquote beträgt im Geschäftsjahr 2013 / 2014 53,72 %. Dies resultiert im Wesentlichen aus der nicht der Versteuerung unterliegenden Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen, aus der Neubewertung von Verlustvorträgen sowie aus nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben und gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen. Ohne die aus der Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen und Verlustvorträgen hervorgerufenen Sondereffekte würde die Steuerquote 39,3 % betragen.

Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Tatsächliche Steuern 1.849.881,21 1.311.643,86
Latente Steuern
aus zeitlichen Bewertungsunterschieden – 1.012.348,80 – 857.957,94
aus Verlustvorträgen 428.957,00 128.781,00
– 583.391,80 – 729.176,94
Ertragsteuern 1.266.489,41 582.466,92
Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Ergebnis vor Steuern 2.357.643,28 2.481.544,83
Konzernsteuersatz: 32,50 % (Vorjahr 31,20 %)
Erwarteter Steueraufwand 766.234,07 769.661,39
Steueraufwand und -ertrag früherer Jahre – 130.329,34 80.158,78
Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben sowie
gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen 199.023,47 211.243,02
Nicht gebuchte latente Steuern auf permanente Differenzen 154.449,95 – 274.218,83
Steuersatzänderung auf latente Steuern 82.707,07 – 26.399,97
Unterschiede zu lokalen Steuersätzen 8.157,38 64.845,64
Auswirkung aus der Neubewertung von Verlustvorträgen 186.246,80 – 242.823,10
Tatsächlicher Steueraufwand 1.266.489,41 582.466,92
Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Ergebnis vor Steuern 2.357.643,28 2.481.544,83
Konzernsteuersatz: 32,50 % (Vorjahr 31,20 %)
Erwarteter Steueraufwand 766.234,07 769.661,39
Steueraufwand und -ertrag früherer Jahre – 130.329,34 80.158,78
Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben sowie
gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen 199.023,47 211.243,02
Nicht gebuchte latente Steuern auf permanente Differenzen 154.449,95 – 274.218,83
Steuersatzänderung auf latente Steuern 82.707,07 – 26.399,97
Unterschiede zu lokalen Steuersätzen 8.157,38 64.845,64
Auswirkung aus der Neubewertung von Verlustvorträgen 186.246,80 – 242.823,10
Tatsächlicher Steueraufwand 1.266.489,41 582.466,92

Tatsächliche Steuerquote: 53,72 % (Vorjahr 23,47 %) (entspricht dem Verhältnis des tatsächlichen Steueraufwands zum Ergebnis vor Steuern)

III. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. geschäfts- und Firmenwert

Der Geschäfts- und Firmenwert unterlag im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keiner Veränderung. Er setzt sich wie folgt zusammen:

2. Übrige immaterielle Vermögenswerte

Die übrigen immateriellen Vermögenswerte setzen sich im Vergleich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

Im Vorjahr war ausschließlich die Marke "BGS" aktiviert. Die übrigen im Rahmen von Unternehmenserwerben identifizierten Marken sind entweder mit einem Wert von EUR 0,00 angesetzt oder mangels wirtschaftlichen Nutzens vollständig abgeschrieben worden. Dies ist im Wesentlichen auf die Dachmarkenstrategie zurückzuführen, in deren Rahmen in der Regel eine Umfirmierung der vom DATAGROUP-Konzern erworbenen Unternehmen erfolgt. Die Marke "BGS" wurde auf drei Jahre abgeschrieben.

Für die aktivierten Auftragsbestände wurde eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei Jahren festgelegt, die Kundenbeziehungen unterliegen Nutzungsdauern von drei bis acht Jahren. Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte werden in der Regel innerhalb von drei Jahren abgeschrieben, in Ausnahmefällen auch innerhalb von bis zu fünfzehn Jahren.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind dem DATAGROUP-Konzern im Geschäftsjahr in überschaubarem Umfang entstanden. Hinsichtlich der Entwicklungsaktivitäten des DATAGROUP-Konzerns sei verwiesen auf die Ausführungen im Konzernlagebericht Abschnitt 9. Sonstige Angaben – Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Im Geschäftsjahr als Aufwand verbuchte, direkt zurechenbare Aufwendungen sind nicht entstanden.

Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Services 16.325.268,29 16.325.268,29
Solutions und Consulting 18.459.247,17 18.459.247,17
Sonstige (Holding) 8.828,75 8.828,75
Geschäfts- und Firmenwert 34.793.344,21 34.793.344,21
Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Marken 0,00 16.916,34
Auftragsbestand / Kundenbeziehungen 9.282.795,00 11.958.906,45
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte
Software 926.475,00 1.029.159,00
Erworbene immaterielle Vermögenswerte 1.483.579,80 1.756.110,57
Übrige immaterielle Vermögenswerte 11.692.849,80 14.761.092,36

3. sachanlagen

Unter Betriebs- und Geschäftsausstattung sind im Rahmen von Finance Lease-Verträgen erworbene Vermögenswerte im Wert von EUR 917.477,45 (im Vorjahr EUR 1.300.884,65) ausgewiesen.

Die Sachanlagen unterliegen Nutzungsdauern zwischen einem und 33 Jahren.

4. Langfristige sowie kurzfristige Finanzanlagen

Die Finanzanlagen setzen sich wie folgt zusammen:

5. sonstige langfristige Vermögenswerte

Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Technische Anlagen 29.090,00 34.453,00
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.889.230,56 4.617.438,85
Sachanlagen 3.918.320,56 4.651.891,85
30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013
Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Beteiligungen 0,00 0,00 66.546,88 66.546,88
Wertpapiere 210.702,76 0,00 0,00 210.702,76
Forderungen aus Finance Lease 2.139.887,53 4.095.060,09 0,00 6.234.947,62
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 2.500,00 2.500,00
Finanzanlagen 2.350.590,29 4.095.060,09 69.046,88 6.514.697,26
30.09.2014
Summe
146.546,88
222.110,00
5.392.978,99
748.267,50
6.509.903,37
Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Forderungen an Steuerbehörden 68.201,41 358.819,72
Kautionen 34.268,73 53.751,41
Sonstige 59.290,62 56.087,87
Sonstige Vermögenswerte 161.760,76 468.659,00

Ernst Schönberner, Leiter Niederlassung München DATAGROUP Köln GmbH

6. Latente steuern

Latente Steuern wurden auf folgende Aktiv- und Passivposten gebildet:

Die latenten Steuern auf Verlustvorträge unterliegen einer regelmäßigen, mindestens quartalsweise durchgeführten Werthaltigkeitsprüfung. Es wird untersucht, ob bzw. in welchem Umfang in den nächsten fünf Jahren damit zu rechnen ist, dass die bestehenden Verlustvorträge durch positive Ergebnisse der einzelnen Konzerngesellschaft in Anspruch genommen werden können. Im Geschäfts- und Vorjahr konnten die auf Verlustvorträge aktivierten latenten Steuern im Wesentlichen ohne Wertberichtigungsbedarf angesetzt werden.

Von den in der Bilanz erfassten latenten Steuern wurden EUR 404.892,70 eigenkapitalerhöhend (im Vorjahr EUR 16.627,86 eigenkapitalmindernd) erfasst, ohne die Gewinn- und Verlustrechnung zu beeinflussen. Sie betreffen das versicherungsmathematische Ergebnis aus der Pensionsrückstellung.

Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Aktive latente Steuern auf
steuerliche Verlustvorträge 1.995.810,00 2.424.767,00
Finanzanlagen 298.836,58 138.931,57
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.910,00 12.910,00
Fertigungsaufträge 0,00 495.607,94
sonstige Vermögenswerte 77.202,34 0,00
Rückstellungen 1.958.723,35 1.622.009,33
Finanzverbindlichkeiten 1.902.281,58 2.134.228,87
sonstige Verbindlichkeiten 113.263,87 91.965,16
6.359.027,72 6.920.419,87
Saldierung – 4.250.251,30 – 5.000.662,92
Aktive latente Steuern 2.108.776,42 1.919.756,95
Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Passive latente Steuern auf
übrige immaterielle Vermögenswerte 3.381.994,13 4.236.856,07
Sachanlagen 165.245,70 256.442,73
Finanzanlagen 1.722.145,17 1.864.829,95
Fertigungsaufträge 135.889,33 0,00
sonstige Vermögenswerte 0,00 – 103.723,43
sonstige Verbindlichkeiten 102.877,16 803.421,96
5.508.151,49 7.057.827,28
Saldierung – 4.250.251,30 – 5.000.662,92
Passive latente Steuern 1.257.900,19 2.057.164,36

Unter den Vorräten werden folgende Vermögenswerte ausgewiesen:

Es handelt es sich im Wesentlichen um Hard- und Software. Von den Vorräten waren EUR 247.265,48 (im Vorjahr EUR 258.014,62) als Sicherheit für Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verpfändet.

8. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellten sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:

Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Fertige Erzeugnisse und Waren brutto 1.083.230,28 1.517.019,11
Wertminderungen – 4.000,00 – 4.000,00
Vorräte 1.079.230,28 1.513.019,11
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.801.207,60 13.914.373,53
Wertberichtigungen – 207.967,50 – 345.357,64
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen brutto 13.009.175,10 14.259.731,17
Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.801.207,60 13.914.373,53
Wertberichtigungen – 207.967,50 – 345.357,64
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen brutto 13.009.175,10 14.259.731,17

Yvonne Jurcic, Prokuristin, Leitung Finanzen DATAGROUP Hamburg GmbH

Die Wertberichtigung hat sich im Laufe des Geschäftsjahres wie folgt entwickelt:

Mit Ausnahme des geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalts – zum Teil im Handelsgeschäft vereinbart – sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht besichert. Damit unterliegt der DATAGROUP-Konzern dem Risiko, dass es in Höhe der Buchwerte zu Forderungsausfällen kommen kann. Dem wurde durch die Bildung angemessener – auch pauschalierter – Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der DATAGROUP-Konzern hat keine Forderungen im Bestand, die überfällig, aber nicht wertgemindert sind.

9. Fertigungsaufträge

Die Fertigungsaufträge schlagen sich unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen auf der Aktiv- und Passivseite der Bilanz wie folgt nieder:

In den Fertigungsaufträgen sind Auftragskosten von EUR 2.099.252,54 (im Vorjahr EUR 3.976.736,64) enthalten. Die ausgewiesenen Gewinne betragen EUR 379.805,15 (im Vorjahr EUR 254.139,43).

Im Geschäftsjahr sind an Auftragserlösen EUR 7.447.872,87 (im Vorjahr EUR 4.738.378,12) angefallen.

10. sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die sonstigen, unter den kurzfristigen Aktiva ausgewiesenen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

11. zahlungsmittel

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente enthalten ausschließlich Sichtguthaben bei Banken und Kassenbestände:

12. eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals kann aus den Übersichten der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung entnommen werden.

gezeichnetes kaPitaL

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 7.590.000,00 und ist in 7.590.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Der anteilige Betrag des Grundkapitals beträgt EUR 1,00 je Stückaktie.

Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Bankguthaben 9.434.862,11 11.379.640,91
Kassenbestände 12.932,24 19.016,24
Zahlungsmittel 9.447.794,35 11.398.657,15
30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Angaben in EUR Einzelwert
berichtigung
Pauschalierte
Einzelwert
berichtigung
Summe
Anfangsbestand 229.057,64 116.300,00 345.357,64
Verbrauch 145.290,14 6.000,00 151.290,14
Zuführungen 7.700,00 6.200,00 13.900,00
Endbestand 91.467,50 116.500,00 207.967,50
Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Fertigungsaufträge, brutto 2.479.057,69 4.230.876,07
Erhaltene Anzahlungen 1.743.873,64 2.965.994,18
Fertigungsaufträge, netto 735.184,05 1.264.881,89
Aktivischer Überhang 901.842,80 1.264.881,89
Passivischer Überhang 166.658,75 0,00
Fertigungsaufträge, netto 735.184,05 1.264.881,89
Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 24.123,53 168.440,85
Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 287.200,00 596.433,29
Forderungen gegenüber dem Finanzamt 1.454.745,43 331.123,46
Forderungen aus Factoring 2.202.182,76 2.539.952,01
Sonstige 2.350.604,30 1.512.026,80
Sonstige Vermögenswerte 6.318.856,02 5.147.976,41

Reiner Koch, Leiter Niederlassung Frankfurt DATAGROUP Köln GmbH

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20.03.2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19.03.2018 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmalig um bis zu nominal EUR 3.036.000,00 gegen Bar- und / oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I 2013).

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20.03.2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19.03.2018 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmalig um bis zu nominal EUR 759.000,00 gegen Bar- und / oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II 2013).

Bedingtes Kapital

Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 24.02.2010 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 23.02.2015 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber lautende Options- oder Wandelanleihen, Genussrechte oder Gewinnschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 12.000.000,00 auszugeben und den Inhabern von Optionsanleihen bzw. Optionsgenussrechten oder Optionsgewinnschuldverschreibungen Optionsrechte und -pflichten bzw. den Inhabern von Wandelanleihen bzw. Wandelgenussrechten oder Wandelgewinnschuldverschreibungen Wandlungsrechte oder -pflichten auf neue auf den Inhaber lautende Aktien der DATAGROUP AG mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 2.500.000,00 zu gewähren bzw. den Inhabern der Schuldverschreibungen aufzuerlegen. Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher keinen Gebrauch gemacht.

erWirtschaFtetes konzerneigenkaPitaL

In der Hauptversammlung vom 09.04.2014 wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2012 / 2013 eine Dividende von EUR 0,20 je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten. Der Auszahlungsbetrag belief sich für 7.572.459 Stückaktien auf EUR 1.514.491,80.

Der Vorstand schlägt vor, für das Geschäftsjahr 2013 / 2014 eine Dividende von EUR 0,20 je dividendenberechtigter Stückaktie zu zahlen.

kumuLiertes sonstiges konzernergebnis

Über den im Geschäftsjahr erwirtschafteten Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 1.091.153,87 (im Vorjahr EUR 1.897.777,85) hinaus wurde EUR – 823.573,70 (im Vorjahr EUR 23.719,13) an sonstigem Ergebnis erzielt. Das sonstige Ergebnis betrifft die versicherungsmathematischen Gewinne aus der Bewertung der Pensionsrückstellung mit EUR – 1.228.466,40, die durch darauf entfallende latente Steuern über EUR – 404.892,70 gemindert werden.

Weitere, das kumulierte sonstige Konzernergebnis betreffende Effekte waren im Geschäftsjahr 2013 / 2014 nicht zu verzeichnen.

Zusammengefasst lässt sich die Entwicklung des kumulierten sonstigen Konzernergebnisses im Geschäftsjahr 2013 / 2014 im Vergleich zum Vorjahr 2012 / 2013 wie folgt darstellen:

kaPitaLrÜckzahLung / eigene anteiLe

Die Gesellschaft wurde durch die Hauptversammlung vom 09.05.2012 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung zum 09.05.2012 oder – falls dieser Wert geringer ist – des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, die die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr gemäß den §§ 71d und 71e Aktiengesetz zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals entfallen.

Der Kauf eigener Anteile erfolgt insbesondere, um diese im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Aktien oder sonstigen Beteiligungen an Unternehmen als Gegenleistung zu gewähren.

Der Bestand der Gesellschaft an eigenen Anteilen blieb im Geschäftsjahr unverändert bei 17.541 Stück bzw. nominal EUR 17.541,00. Dies entspricht 0,23 % des Grundkapitals.

Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Stand zum 01.10. – 2.524.933,30 – 2.013.652,43
Sonstiges Ergebnis – 823.573,70 23.719,13
Kauf von Anteilen an vollkonsolidierten Unternehmen 0,00 – 535.000,00
Stand zum 30.09. – 3.348.507,00 – 2.524.933,30

Christine Koke, Service Managerin DATAGROUP Hamburg GmbH

13. minderheitenanteile

Unter den Minderheitenanteilen war ein 25,2 %-Anteil außenstehender Dritter an der DATAGROUP Consulting Köln GmbH ausgewiesen. Der Minderheitenanteil wurde im Laufe des Vorjahres 2012 / 2013 von der DATAGROUP AG in voller Höhe erworben. Der Kaufpreis in Höhe von EUR 535.000,00 wurde direkt mit dem Eigenkapital verrechnet. Zu den Bilanzstichtagen 30.09.2014 und 30.09.2013 bestanden keine Minderheitenanteile mehr.

14. Langfristige sowie kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Zusammensetzung und Fälligkeitsstruktur der Finanzverbindlichkeiten zum 30.09.2014 und zum 30.09.2013:

Im Zusammenhang mit dem Kauf der DATAGROUP Business Solutions-Gruppe (vormals Consinto) wurden Earn Out-Verpflichtungen eingegangen, die zum 30.09.2014 vollständig gezahlt sind. Aus der Neubewertung der Earn Out-Verpflichtung vor deren Zahlung an den Verkäufer entstand ein negatives Ergebnis von EUR 468.000,00, das im Finanzergebnis gezeigt wird.

Die mit dem Kauf der PC-Feuerwehr Franchise & Interactive Media GmbH eingegangenen Earn Out-Verpflichtungen valutieren mit EUR 94.500,00. Aus der Neubewertung zum Bilanzstichtag fiel ein negatives, ebenfalls im Finanzergebnis ausgewiesenes Ergebnis über EUR 56.700,00 an.

Da die passivierten Earn Out-Verpflichtungen kurzfristiger Natur sind, erfolgte die Bewertung mit dem Nominalbetrag.

30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 4.132.600,00 17.212.251,02 9.692.292,73 31.037.143,75
Verbindlichkeiten aus Finance Lease 3.256.355,87 3.044.890,68 0,00 6.301.246,55
Verbindlichkeiten für den Earn Out aus
dem Kauf von Tochterunternehmen 94.500,00 0,00 0,00 94.500,00
Finanzverbindlichkeiten 7.483.455,87 20.257.141,70 9.692.292,73 37.432.890,30
30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013
Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 3.240.400,00 21.257.485,72 9.692.292,73 34.190.178,45
Verbindlichkeiten aus Finance Lease 2.686.897,59 4.900.767,52 0,00 7.587.665,10
Verbindlichkeiten für den Earn Out aus
dem Kauf von Tochterunternehmen 1.724.900,00 17.826,63 0,00 1.742.726,63
Finanzverbindlichkeiten 7.652.197,59 26.176.079,87 9.692.292,73 43.520.570,18

15. Langfristige sowie kurzfristige rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Die Rückstellungen aus ungünstigen Vertragsverhältnissen betreffen eine überhöhte Mietverpflichtung.

Unter den Rückstellungen für sonstige Personalkosten ist eine Rückstellung über EUR 317.700,00 enthalten, die Zuwendungen der öffentlichen Hand für die Errichtung einer Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern betrifft. Die im Geschäftsjahr erhaltenen Zuwendungen wurden in voller Höhe passiviert, da die Bedingungen für deren Gewährung noch nicht in vollem Umfang erfüllt sind.

30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2013
Angaben in EUR Kurzfristanteil Langfristanteil Summe Summe
Rückstellungen für Pensionen 0,00 11.944.807,58 11.944.807,58 10.674.922,58
Sonstige Rückstellungen
aus ungünstigen Vertragsverhältnissen 84.260,00 406.480,00 490.740,00 554.720,00
für Restrukturierung 137.264,85 0,00 137.264,85 758.300,00
für sonstige Personalkosten 390.715,39 302.465,77 693.181,16 322.680,46
für Gewährleistungen 103.668,64 0,00 103.668,64 110.700,00
für übrige Verpflichtungen 1.925.934,26 151.196,77 2.077.131,03 1.878.433,47
Rückstellungen 2.641.843,14 12.804.950,12 15.446.793,26 14.299.756,51

Daniel Schmidt, Leiter Service Desk DATAGROUP Köln GmbH

Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

rÜcksteLLungen FÜr Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden zur Abdeckung von leistungsorientierten Versorgungszusagen gegenüber einzelnen – z.T. ehemaligen – Mitarbeitern der DATAGROUP Business Solutions GmbH sowie der DATAGROUP Stuttgart GmbH gebildet. Für die Pensionsverpflichtungen der DATAGROUP Business Solutions GmbH bestehen Rückdeckungsversicherungen.

Die DATAGROUP-Gesellschaften tragen sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Versorgungsverpflichtungen.

Beitragsorientierte Verpflichtungen bestehen ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht. Im DATAGROUP-Konzern wurden im Geschäftsjahr 2013 / 2014 rund EUR 4.900.000,00 (im Vorjahr ca. EUR 5.100.000,00) an Rentenversicherungsbeiträgen als Arbeitgeberanteil entrichtet.

Die leistungsorientierten Verpflichtungen beruhen auf einzelvertraglichen Versorgungszusagen, die zum Teil durch Betriebsübergang nach § 613a BGB erworben wurden. Es handelt sich durchweg um geschlossene Versorgungssysteme; es ist derzeit nicht vorgesehen, dass weitere aktive Mitarbeiter Ansprüche erwerben können. Verpflichtungen bestehen gegenüber Beschäftigten, Versorgungsempfängern und auch gegenüber einzelnen ausgeschiedenen Mitarbeitern mit unverfallbaren Versorgungsansprüchen.

Auf Grundlage der bestehenden Versorgungsordnungen werden Altersrenten, Invaliditätsrenten sowie Witwenund Waisenrenten gewährt. Die Höhe der Versorgungsansprüche ist in der Regel abhängig von der Anzahl der zurückgelegten Dienstjahre und vom Gehalt der Anspruchsberechtigten. Für einen Teil der Versorgungszusagen wird eine einmalige Todesfall-Leistung gewährt, soweit der Todesfall noch vor dem Erreichen des Rentenalters eintritt. Im sogenannten Erlebensfall, also bei Erreichen des Rentenalters, kann der Versorgungsempfänger zwischen einer Rente und einer Kapitalzahlung wählen.

Zur Abdeckung der Versorgungverpflichtungen wurden zum Teil Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen werden, soweit sie an die Versorgungsberechtigten verpfändet worden sind, mit den Pensionsrückstellungen saldiert.

Die Rückstellung wird nach Maßgabe der Projected Unit Credit Method auf Grundlage der Heubeck'schen Sterbetafeln 2005 G unter Verwendung folgender Parameter berechnet:

Die Pensionsverpflichtungen der DATAGROUP Stuttgart GmbH sind nicht gehaltsabhängig.

01.10.2013 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 30.09.2014
Angaben in EUR Stand Verbrauch Auflösung Zinszuführung Zuführung Stand
Rückstellungen für Pensionen 10.674.922,58 380.322,40 2.780,00 397.268,00 1.255.719,40 11.944.807,58
Sonstige Rückstellungen
aus ungünstigen Vertragsverhältnissen 554.720,00 94.550,00 0,00 30.570,00 0,00 490.740,00
für Restrukturierung 758.300,00 655.035,15 0,00 0,00 34.000,00 137.264,85
für sonstige Personalkosten 322.680,46 383.688,45 20.734,02 0,00 774.923,17 693.181,16
für Gewährleistungen 110.700,00 51.400,00 6.500,00 0,00 50.868,64 103.668,64
für übrige Verpflichtungen 1.878.433,47 717.180,94 219.949,38 0,00 1.135.827,88 2.077.131,03
Rückstellungen 14.299.756,51 2.282.176,94 249.963,40 427.838,00 3.251.339,09 15.446.793,26
2013 / 2014 2013 / 2014 2012 / 2013 2012 / 2013
Angaben in % DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
DATAGROUP
Stuttgart GmbH
DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
DATAGROUP
Stuttgart GmbH
Rechnungszins 3,00 3,00 3,80 3,50
Rententrend 1,75 1,75 1,75 2,00
Entgelttrend 2,00 0,00 2,00 0,00

Anwartschaftsbarwerte der leistungsorientierten Verpflichtungen und beizulegende Zeitwerte des Planvermögens aus den Rückdeckungsversicherungen lassen sich über die Jahre wie folgt überleiten:

Der Anwartschaftsbarwert für die Pensionsverpflichtungen hat sich im Laufe des Geschäftsjahres wie folgt entwickelt:

Die Anwartschaftsbarwerte betreffen die Anspruchsberechtigten wie folgt:

Angaben in EUR 30.09.2014 30.09.2013 30.09.2012 30.09.2011 30.09.2010 30.09.2009
Anwartschaftsbarwert der leistungsorientierten Verpflichtung 13.702.557,00 12.439.902,00 12.422.098,00 260.700,00 291.300,00 249.500,00
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 1.757.749,42 1.764.979,42 1.773.157,42 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für Pensionen 11.944.807,58 10.674.922,58 10.648.940,58 260.700,00 291.300,00 249.500,00
2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2012 / 2013 2012 / 2013 2012 / 2013
Angaben in EUR DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
DATAGROUP
Stuttgart GmbH
Summe DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
DATAGROUP
Stuttgart GmbH
Summe
Aktive Anwärter 1.193.689,00 57.866,00 1.251.555,00 1.197.313,00 49.801,00 1.247.114,00
Ausgeschiedene Mitarbeiter mit unverfallbarer Anwartschaft 4.496.049,00 64.030,00 4.560.079,00 3.819.742,00 58.228,00 3.877.970,00
Rentenempfänger 7.680.042,00 210.881,00 7.890.923,00 7.102.347,00 212.471,00 7.314.818,00
Anwartschaftsbarwert zum 30.09. 13.369.780,00 332.777,00 13.702.557,00 12.119.402,00 320.500,00 12.439.902,00
2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2012 / 2013 2012 / 2013 2012 / 2013
DATAGROUP DATAGROUP
Business DATAGROUP Business DATAGROUP
Angaben in EUR Solutions GmbH Stuttgart GmbH Summe Solutions GmbH Stuttgart GmbH Summe
Anwartschaftsbarwert zum 01.10. 12.119.402,00 320.500,00 12.439.902,00 12.094.598,00 327.500,00 12.422.098,00
Laufender Dienstzeitaufwand 35.808,00 1.966,00 37.774,00 43.156,00 1.948,40 45.104,40
Geleistete Pensionszahlungen 459.834,00 12.827,40 472.661,40 454.535,00 12.827,40 467.362,40
Zinsaufwand 451.800,00 10.993,00 462.793,00 450.959,00 10.915,00 461.874,00
Erwarteter Anwartschaftsbarwert zum 30.09. 12.147.176,00 320.631,60 12.467.807,60 12.134.178,00 327.536,00 12.461.714,00
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste
aus Änderung finanzmathematischer Annahmen 1.285.749,00 14.925,40 1.300.674,40 0,00 – 4.873,00 – 4.873,00
aus erfahrungsbedingten Anpassungen – 63.145,00 – 2.780,00 – 65.925,00 – 14.776,00 – 2.163,00 – 16.939,00
Summe 1.222.604,00 12.145,40 1.234.749,40 – 14.776,00 – 7.036,00 – 21.812,00
Anwartschaftsbarwert zum 30.09. 13.369.780,00 332.777,00 13.702.557,00 12.119.402,00 320.500,00 12.439.902,00

Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Das Planvermögen betrifft ausschließlich Ansprüche aus Versicherungsverträgen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung schlagen sich die Pensionsaufwendungen wie folgt nieder:

Zur Verdeutlichung der möglichen Schwankungsbreite für die Höhe der Rückstellung, die sich aus einer Veränderung der der Berechnung zugrundeliegenden Parameter ergibt, wurde eine Sensitivitätsanalyse mit verschiedenen Szenarien durchgeführt. Hierbei wurden die wichtigsten Parameter für die Berechnung der Rückstellung jeweils in zwei Richtungen verändert. Es wurde bei jedem einzelnen Szenario jeweils nur ein Parameter angepasst, die übrigen blieben unverändert. Die Anpassung der wichtigsten Parameter führt zu nachfolgenden Ergebnissen:

Frank Reimann, Leiter Human Resources DATAGROUP Köln GmbH

2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2012 / 2013
Angaben in EUR DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
DATAGROUP
Stuttgart GmbH
Summe DATAGROUP
Business
Solutions GmbH
= Summe
Beizulegender Zeitwert des
Planvermögens zum 01.10. 1.764.979,42 0,00 1.764.979,42 1.773.157,32
Zuführungen zum Planvermögen 13.301,00 0,00 13.301,00 0,00
Zahlungen aus dem Planvermögen 92.339,00 0,00 92.339,00 92.339,00
Erwarteter Ertrag bzw. Aufwand
aus dem Planvermögen 65.525,00 0,00 65.525,00 65.626,10
Erwarteter beizulegender Zeitwert
des Planvermögens zum 30.09. 1.751.466,42 0,00 1.751.466,42 1.746.444,42
Versicherungsmathematische
Gewinne und Verluste 6.283,00 0,00 6.283,00 18.535,00
Beizulegender Zeitwert des
Planvermögens zum 30.09. 1.757.749,42 0,00 1.757.749,42 1.764.979,42
Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Laufender Dienstzeitaufwand = Personalaufwand 37.774,00 45.104,40
Zinsertrag 65.525,00 65.626,10
Zinsaufwand 462.793,00 461.874,00
Erhöhung bzw. Sinken des
Anwartschaftsbarwertes
Zins – 0,5 % 6,88 %
Zins + 0,5 % – 6,21 %
Rententrend – 0,5 % – 5,53 %
Rententrend + 0,5 % 6,03 %
Lebenserwartung – 1 Jahr – 2,86 %
Lebenserwartung + 1 Jahr 2,82 %

Im nachfolgenden Geschäftsjahr ist mit folgenden Zahlungszuflüssen und -abflüssen für Pensionsverpflichtungen zu rechnen (– = Zuflüsse):

Die durchschnittliche Restlaufzeit der Verpflichtungen beträgt rund 14 Jahre.

16. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in voller Höhe als kurzfristig einzustufen. Soweit die Verbindlichkeiten Lieferungen betreffen, unterliegen diese zum Teil branchenüblichen Eigentumsvorbehalten.

Angaben in EUR 2014 / 2015
Pensionszahlungen 479.682,40
Rentenzahlungen aus dem Planvermögen – 92.339,00
Arbeitgeberbeiträge für das Planvermögen 13.681,00
Summe 401.024,40

17. sonstige Verbindlichkeiten

Die Sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

klassifizierung der Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente des DATAGROUP-Konzerns lassen sich wie folgt den Kategorien zuordnen:

IV. Ergänzende Angaben zu Finanzinstrumenten

Stefanie Schirmer, Service Managerin DATAGROUP Köln GmbH

30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Kategorie I II III
Angaben in EUR Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete
Vermögenswerte
Kredite und
Forderungen
Verbindlich
keiten
Summe
AKTIVA
Forderungen aus Finance Lease-Verträgen 0,00 5.392.978,98 5.392.978,98
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 12.801.207,60 12.801.207,60
Zahlungsmittel 0,00 9.447.794,35 9.447.794,35
Sonstige Vermögenswerte 222.110,00 3.855.174,05 4.077.284,05
Finanzforderungen 222.110,00 31.497.154,98 31.719.264,98
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 0,00 6.301.246,55 6.301.246,55
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 3.328.094,62 3.328.094,62
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 31.037.143,75 31.037.143,75
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 2.336.158,66 2.336.158,66
Finanzverbindlichkeiten 0,00 43.002.643,58 43.002.643,58
30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2013
Angaben in EUR Kurzfristanteil Langfristanteil Summe Summe
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 69.457,53 0,00 69.457,53 27.935,64
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 1.724.152,27 0,00 1.724.152,27 1.422.376,21
Erhaltene Anzahlungen 289.446,48 0,00 289.446,48 1.449.197,53
Verbindlichkeiten gegenüber
dem Finanzamt 2.026.765,20 0,00 2.026.765,20 2.228.815,04
Verbindlichkeiten gegenüber dem Personal 6.527.811,54 0,00 6.527.811,54 5.514.835,72
Verbindlichkeiten aus
ausstehenden Rechnungen 1.695.979,95 0,00 1.695.979,95 809.651,58
Darlehen 180.000,00 15.000,00 195.000,00 375.000,00
Übrige Verbindlichkeiten 1.470.256,30 29.000,00 1.499.256,30 1.623.299,74
Sonstige Verbindlichkeiten 13.983.869,27 44.000,00 14.027.869,27 13.451.111,46
30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013
Kategorie I II III
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete Kredite und Verbindlich
Angaben in EUR Vermögenswerte Forderungen keiten Summe
AKTIVA
Forderungen aus Finance Lease-Verträgen 0,00 6.234.947,61 6.234.947,61
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 13.914.373,53 13.914.373,53
Zahlungsmittel 0,00 11.398.657,15 11.398.657,15
Sonstige Vermögenswerte 210.702,76 3.887.308,82 4.098.011,58
Finanzforderungen 210.702,76 35.435.287,11 35.645.989,87
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 0,00 7.587.665,10 7.587.665,10
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 4.993.641,94 4.993.641,94
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 34.190.178,45 34.190.178,45
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 3.748.100,44 3.748.100,44
Finanzverbindlichkeiten 0,00 50.519.585,93 50.519.585,93
30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013
Kategorie I II III
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete
Kredite und Verbindlich
Angaben in EUR Vermögenswerte Forderungen keiten Summe
AKTIVA
Forderungen aus Finance Lease-Verträgen 0,00 6.234.947,61 6.234.947,61
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 13.914.373,53 13.914.373,53
Zahlungsmittel 0,00 11.398.657,15 11.398.657,15
Sonstige Vermögenswerte 210.702,76 3.887.308,82 4.098.011,58
Finanzforderungen 210.702,76 35.435.287,11 35.645.989,87
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 0,00 7.587.665,10 7.587.665,10
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 4.993.641,94 4.993.641,94
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 34.190.178,45 34.190.178,45
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 3.748.100,44 3.748.100,44
Finanzverbindlichkeiten 0,00 50.519.585,93 50.519.585,93

Moritz Schirmbeck, Syndikusanwalt DATAGROUP AG

Der Kategorie I "Erfolgswirksam zum Fair Value bewertete Vermögenswerte" sind ausschließlich auf den Inhaber lautende festverzinsliche Wertpapiere zugeordnet. Diese werden zum Zeitwert angesetzt. Da sämtliche Wertpapiere börsennotiert sind, entspricht der Zeitwert dem Börsenkurs am jeweiligen Bilanzstichtag. Derivative Finanzinstrumente werden vom DATAGROUP-Konzern nicht eingesetzt.

Die den beiden weiteren Kategorien zugeordneten Finanzinstrumente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Dieser Wertansatz ist als hinreichender Annäherungswert an den beizulegenden Zeitwert anzusehen; eine Zeitwertangabe erübrigt sich entsprechend.

Die in der Berichtsperiode festzustellenden Kursschwankungen (Kategorie I) bzw. Zu- und Abschreibungen sowie die Bildung und Auflösung von Wertberichtigungen (Kategorien II und III) werden in vollem Umfang erfolgswirksam verbucht. Das Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten setzt sich wie folgt zusammen:

Der Rückgang der Zinsaufwendungen ist auf die Verminderung der Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Unter den Wertberichtigungen auf Finanzverbindlichkeiten sind "Aufwendungen" für die Neubewertung von Earn Out-Verpflichtungen über EUR 524.700,00 (im Vorjahr "Erträge" über EUR 389.000,00) enthalten.

2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete
Vermögenswerte
Kredite und
Forderungen
Verbindlich
keiten
Summe
Angaben in EUR
Nettoergebnis
Zinsergebnis 9.455,00 322.527,74 – 1.899.298,85 – 1.567.316,11
Währungsumrechnung 0,00 – 823,62 0,00 – 823,62
Ergebnis aus der erfolgswirksamen
Bewertung zum Fair Value 939,44 0,00 0,00 939,44
Wertberichtigung 0,00 – 19.926,50 – 519.809,81 – 539.736,31
Finanzverbindlichkeiten 10.394,44 301.777,62 – 2.419.108,66 – 2.106.936,60
2012 / 2013 2012 / 2013 2012 / 2013 2012 / 2013
Erfolgswirksam
zum Fair Value
bewertete Kredite und Verbindlich
Angaben in EUR Vermögenswerte Forderungen keiten Summe
Nettoergebnis
Zinsergebnis 9.241,43 483.613,60 – 2.370.804,70 – 1.877.949,67
Währungsumrechnung 0,00 – 3.317,07 0,00 – 3.317,07
Ergebnis aus der erfolgswirksamen
Bewertung zum Fair Value 1.708,75 0,00 0,00 1.708,75
Wertberichtigung 0,00 128.440,58 649.217,93 777.658,51
Finanzverbindlichkeiten 10.950,18 608.737,11 – 1.721.586,77 – 1.101.899,48

risikomanagement

Der DATAGROUP-Konzern unterliegt – bezogen auf die Finanzinstrumente – im Wesentlichen dem Ausfall-, Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiko. Das Währungsrisiko spielt praktisch keine Rolle, da sämtliche Unternehmen des Konzerns ihren Sitz in Deutschland haben und nur in zu vernachlässigendem Umfang aus Nicht-Euro-Ländern Waren und Dienstleistungen beziehen bzw. in Nicht-Euro-Länder Waren und Dienstleistungen liefern.

Das zentrale Werkzeug zur Steuerung der finanzwirtschaftlichen Chancen und Risiken des DATAGROUP-Konzerns ist ein so genanntes "rolling forecast"-System zur Vertriebsplanung und Nachverfolgung der Umsätze und Deckungsbeiträge. Dieses System ermöglicht im Zusammenhang mit einer monatlichen Gewinn- und Verlustrechnung eine sehr genaue, ständig aktuelle Aussage über die Erlössituation. Auf Basis dieser monatlich ermittelten Daten werden laufende Kosten und Investitionen entsprechend justiert, um die geplanten Unternehmensergebnisse einhalten zu können. Zudem wird monatlich eine vereinfachte Konzernbilanz erstellt.

Eine wöchentlich konzernweit erstellte Liquiditätsplanung dient der Bestandsaufnahme der im DATAGROUP-Konzern und bei den einzelnen Konzerngesellschaften festzustellenden Liquiditätsstände sowie der Steuerung der zu erwartenden Liquiditätsentwicklung. Die wöchentliche Liquiditätsplanung ist auf einen Planungshorizont bis zum 30.09. des laufenden Geschäftsjahres, mindestens aber auf die nachfolgenden fünf Wochen ausgerichtet. Darüber hinausgehende mittelfristig aufgesetzte Finanzmittelplanungen werden je nach Bedarf erstellt.

Bezüglich einer umfassenderen Beschreibung der finanzwirtschaftlichen Risiken des DATAGROUP-Konzerns verweisen wir auf den Konzernlagebericht, Abschnitt 5. Risikobericht.

Liquiditätsrisiken

Unter Liquiditätsrisiko wird das Risiko verstanden, Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommen zu können bzw. benötigte Zahlungsmittel nicht beschaffen zu können. Die wichtigste Einflussgröße für die Minimierung des Liquiditätsrisikos ist die Ertragskraft des DATAGROUP-Konzerns, also die Fähigkeit, immer einen ausreichenden operativen Cashflow erwirtschaften zu können, siehe hierzu die Konzern-Kapitalflussrechnung. Die Zahlungsüberschüsse aus dem Geschäftsbetrieb der DATAGROUP-Gesellschaften sind Grundlage für die Bedienung der in Zukunft zu erbringenden Zins- und Tilgungsleistungen insbesondere aus bestehenden Darlehens- und Finance Lease-Verträgen. Die Zins- und Tilgungsleistungen können zum Bilanzstichtag 30.09.2014 – auch im Vergleich zum Vorjahresstichtag 30.09.2013 – wie folgt zusammengefasst werden:

Ausdruck dafür, dass das Liquiditätsrisiko des Konzerns überschaubar ist, ist die Tatsache, dass die zum Stichtag eingeräumten Kontokorrentkreditlinien nicht in Anspruch genommen worden sind.

Buchwert Cashflow Cashflow Cashflow Cashflow Cashflow
Angaben in EUR 30.09.2014 2014 / 2015 2015 / 2016 2016 / 2017 2017 / 2018 2018 / 2019 ff.
Gesamt (Zins- und Tilgungszahlungen)
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 6.301.246,55 3.445.844,43 2.252.301,41 766.284,25 97.328,89 6.493,65
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.328.094,62 3.328.094,62 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.037.143,75 5.033.438,48 9.594.813,13 886.853,13 8.873.603,11 10.230.413,69
Sonstige Verbindlichkeiten 2.336.158,66 2.297.896,16 45.073,37 0,00 0,00 0,00
43.002.643,58 14.105.273,69 11.892.187,91 1.653.137,38 8.970.932,00 10.236.907,34
davon Zinszahlungen
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 189.488,56 62.559,06 13.512,75 1.391,41 54,31
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 808.794,73 844.813,13 636.853,13 623.603,11 667.913,69
Sonstige Verbindlichkeiten 5.737,50 1.073,37 0,00 0,00 0,00
1.004.020,79 908.445,56 650.365,87 624.994,52 667.968,00
Buchwert Cashflow Cashflow Cashflow Cashflow Cashflow
Angaben in EUR 30.09.2013 2013 / 2014 2014 / 2015 2015 / 2016 2016 / 2017 2017 / 2018 ff.
Gesamt (Zins- und Tilgungszahlungen)
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 7.587.665,10 2.983.284,10 2.939.521,92 1.659.690,09 441.064,87 70.253,31
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.993.641,94 4.993.641,94 0,00 0,00
0,00
0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.190.178,45 4.275.010,04 5.031.768,12 9.544.840,63 886.853,13 19.104.016,81
Sonstige Verbindlichkeiten 3.748.100,45 3.520.111,32 233.637,50 15.000,00 0,00 0,00
50.519.585,94 15.772.047,40 8.204.927,54 11.219.530,72 1.327.917,99 19.174.270,12
davon Zinszahlungen
Verbindlichkeiten aus Finance Lease-Verträgen 296.386,51 155.888,80 44.314,17 8.623,31 936,39
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.029.931,59 899.168,12 794.840,63 636.853,13 1.291.516,81
Sonstige Verbindlichkeiten 13.837,50 6.810,87 0,00
0,00
0,00
1.340.155,60 1.061.867,78 839.154,80 645.476,44 1.292.453,20

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Finanzmittelfonds) während der Berichtsperiode. Der Finanzmittelfonds umfasst Barmittel und Sichteinlagen sowie kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die jederzeit in Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen. Eine Finanzinvestition wird nur dann dem Finanzmittelfonds zugerechnet, wenn eine Restlaufzeit von nicht mehr als drei Monaten gegeben ist. Kontokorrentkredite, die auf Anforderung rückzahlbar sind und einen integralen Bestandteil der Zahlungsmitteldisposition des Unternehmens bilden, sind ebenfalls dem Finanzmittelfonds zugerechnet. Die Ermittlung der Cashflows erfolgt nach der indirekten Methode.

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung wurde in Ausübung des Wahlrechtes für den Ausweis der Zinszahlungen nach IAS 7.31 angepasst. In Zukunft werden die erhaltenen Zinsen verursachungsgerecht im Cashflow aus Investitionstätigkeit, die bezahlten Zinsen im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gezeigt. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend angepasst.

Alexandra Dauscher, Leiterin IT Operations DATAGROUP Köln GmbH

zinsänderungsrisiken

Der DATAGROUP-Konzern unterliegt dem Risiko, bei steigendem Zinsniveau in Zukunft höhere Kapitalkosten für die Beschaffung der benötigten Darlehen aufbringen zu müssen. Der Finanzierungsbedarf des Konzerns entsteht sowohl aus laufendem Geschäft als auch aus der Akquisitionstätigkeit.

Zur Minimierung des Risikos wird der mittelfristig zu erwartende Liquiditätsbedarf – nicht nur aus der Ausweitung des Konzernkreises – durch den Abschluss mittelfristiger Darlehensverträge mit in der Regel verbindlich festgelegten Zinssätzen finanziert. Im Vorjahr 2012 / 2013 wurden zudem Schuldscheindarlehen in einem Gesamtvolumen von EUR 23.500.000,00 mit Laufzeiten zwischen drei und sieben Jahren und im Wesentlichen einer festen Verzinsung platziert. Bei überschaubaren Kosten für die Zinssicherung wird so eine hinreichende Eingrenzung des Zinsänderungsrisikos erreicht. Bei einem Anstieg bzw. einer Verminderung der Verzinsung um 100 Basispunkte hätte sich das Vorsteuerergebnis des DATAGROUP-Konzerns um EUR 80.000,00 (im Vorjahr um EUR 200.000,00) verbessert bzw. verschlechtert. Eine erfolgsneutrale Auswirkung auf das Eigenkapital ergibt sich nicht.

ausfallrisiken

DATAGROUP ist dem Risiko ausgesetzt, berechtigte Forderungen insbesondere aus dem operativen Geschäft nicht durchsetzen zu können. Das Risiko ist darin zu sehen, dass einzelne Kunden zahlungsunfähig werden könnten. Diesem Risiko wird durch eine breite Streuung des Kundenkreises sowie durch regelmäßig insbesondere bei Aufnahme des Geschäftes durchgeführte Bonitätsprüfungen Rechnung getragen.

Die Wertberichtigungen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Unter Berücksichtigung der Veränderung der Wertberichtigungen ist dem DATAGROUP-Konzern im Geschäftsjahr ein Netto-Forderungsausfall für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 19.279,30 (im Vorjahr EUR 43.972,65) entstanden. Dies entspricht 0,01 % der Umsatzerlöse nach 0,03 % im Vorjahr.

Der DATAGROUP-Konzern hat keine Forderungen im Bestand, die überfällig, aber nicht wertgemindert sind.

30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Forderungen aus
Pauschalierte Lieferungen
Einzelwert Einzelwert und Leistungen
Angaben in EUR berichtigung berichtigung Summe – brutto
Anfangsbestand 229.057,64 116.300,00 345.357,64 14.259.731,17
Verbrauch 145.290,14 6.000,00 151.290,14
Zuführungen 7.700,00 6.200,00 13.900,00
Endbestand 91.467,50 116.500,00 207.967,50 13.009.175,10

V. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Christoph Leitung Service DATAGROUP Stuttgart GmbH

Im DATAGROUP-Konzern sind die operativen Tochtergesellschaften in zwei Segmenten "Services" und "Solutions und Consulting" angeordnet. Diese Segmente folgen dem Leistungsportfolio, das die jeweiligen Gesellschaften schwerpunktmäßig erbringen:

Das Segment "Services" beinhaltet alle Tochtergesellschaften, die primär IT-Dienstleistungen erbringen. Zu diesen IT-Services gehören insbesondere die Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen (Auswahl und Beschaffung, Inbetriebnahme vor Ort, Austausch und Entsorgung von Altgeräten), Rechenzentrumsleistungen unserer zertifizierten DATAGROUP Data Center sowie Service Desk-Leistungen.

Das Segment "Solutions und Consulting" umfasst die Konzerngesellschaften, deren Leistungsangebot aus hoch qualifizierten und spezialisierten Technologie- und Lösungsberatern sowie Software-Entwicklern besteht.

Die DATAGROUP-Gesellschaften haben Firmensitz und Niederlassungen ausschließlich in Deutschland. Aus diesem Grund ist eine regionale Berichterstattung nur in eingeschränktem Umfang hilfreich.

Die Segmentberichterstattung wurde nach IFRS 8 "Geschäftssegmente" erstellt und folgt dem sogenannten "Management Approach", also der Orientierung an der internen Berichterstattung im DATAGROUP-Konzern. Die monatlich aktualisierte interne Berichterstattung unterliegt genau den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wie die externe Berichterstattung im Konzernabschluss. Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation werden ausschließlich auf Gesamtunternehmensebene abgebildet und nicht einzelnen Segmenten zugerechnet. Die zwischen den Segmenten abgewickelten Geschäfte werden zu Marktpreisen berechnet.

VI. Segmentinformationen

cashflow aus betrieblicher geschäftstätigkeit

Der Cashflow hat sich im Geschäftsjahr 2013 / 2014 gegenüber dem Vorjahr 2012 / 2013 um EUR 1.637.357,18 auf EUR 7.951.997,83 vermindert. Dies ist im Wesentlichen den im Geschäftsjahr angefallenen Restrukturierungsaufwendungen geschuldet.

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit verminderte sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um EUR 1.660.767,60 auf EUR 9.286.429,86 (im Vorjahr EUR 10.947.197,46).

Im Berichtsjahr stehen geleisteten Steuerzahlungen in Höhe von EUR 2.621.989,57 (im Vorjahr EUR 860.085,93) einem Zahlungsmittelzufluss aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von EUR 661.027,42 (im Vorjahr EUR 356.096,61) gegenüber. Die Erhöhung der geleisteten Steuerzahlungen betrifft die abgeführte Kapitalertragsteuer aus konzerninternen Dividendenausschüttungen.

cashflow aus investitionstätigkeit

Die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeiten betrugen im Berichtsjahr EUR 4.300.506,95 (im Vorjahr EUR 5.209.476,51). Die im Rahmen der Expansionsstrategie getätigten Unternehmenserwerbe führten zu Auszahlungen für Investitionen in vollkonsolidierte Unternehmen in Höhe von EUR 2.174.000,00 (im Vorjahr EUR 2.960.900,00). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von EUR 2.239.180,36 (im Vorjahr EUR 3.053.749,41) stellen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen dar und bewegen sich in einem für DATAGROUP üblichen Rahmen.

cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Die Netto-Mittelabflüsse aus Finanzierungstätigkeit betrugen im Berichtsjahr EUR 6.936.785,71 (im Vorjahr Netto-Mittelzuflüsse über EUR 2.777.976,71). Bestehende Darlehen konnten im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 3.240.400,00 planmäßig getilgt werden. Im Vorjahr erfolgte eine Neustrukturierung der bestehenden Kreditengagements unter Neuausrichtung auf längere Darlehenslaufzeiten: Einer Ablösung bzw. planmäßigen Tilgung von Bankdarlehen über EUR 15.411.463,67 stand die Aufnahme von Schuldscheindarlehen über EUR 23.500.000,00 gegenüber. Die Dividendenausschüttung belief sich im Berichtsjahr auf EUR 1.514.491,80 (im Vorjahr EUR 1.516.491,80). Aus Finance Lease-Verträgen entstanden im Geschäftsjahr Netto-Zahlungsmittelabflüsse über EUR 569.819,92 (im Vorjahr Netto-Abflüsse über EUR 2.036.321,87). Eigene Anteile wurden im Geschäftsjahr 2013 / 2014 weder gekauft noch verkauft; im Vorjahr flossen für den Kauf eigener Anteile EUR 58.500,00 ab.

segmentberichterstattung nach geschäFtsbereichen

segmentberichterstattung nach geograFischen bereichen

Das Segment Services hat im Geschäftsjahr Umsätze von EUR 93.237.438,48 erwirtschaftet. Dies sind EUR 1.623.359,22 oder 1,7 % weniger als im Geschäftsjahr 2012 / 2013. Das EBITDA betrug vor Restrukturierungsaufwendungen EUR 8.979.677,22. Die EBITDA-Marge belief sich auf 9,6 % nach 9,4 % im Vorjahr.

Im Segment Solutions und Consulting sanken die Umsatzerlöse um 2,7 % auf EUR 63.014.849,28. Die EBITDA-Marge dieses Segmentes erreichte wie im Vorjahr 8,8 %.

2012/2013
156.935.370,86
0.00
156.935.370,86
56.593.179,14
74.400.685,55
6.462.117,97
4.334.105,69
954.989,26
2.892.440,65
2.481.544,83
582.466,92
1.899.077,91
1.282
8.591.479,09
0,00
149.806.719,88
-48.107.973,33
101.698.746,55
92.578.836,34
-13.391.322,64
79.187.513,70
Summe
2012/2013
156.935.370,86
Services Solutions &
Consulting
Sonstiges &
Konsolidierung
Summe Services Solutions &
Consulting
Sonstiges &
Konsolidierung
Summe
Angaben in EUR 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2012 / 2013 2012 / 2013 2012 / 2013 2012 / 2013
Umsatzerlöse mit externen Kunden 91.277.742,21 60.915.433,77 186.623,22 152.379.799,20 92.965.959,76 63.790.644,47 178.766,63 156.935.370,86
Umsatzerlöse mit anderem Segment 1.959.696,27 2.099.415,51 – 4.059.111,78 0,00 1.894.837,94 982.662,59 – 2.877.500,53 0,00
Umsatzerlöse des Segments 93.237.438,48 63.014.849,28 – 3.872.488,56 152.379.799,20 94.860.797,70 64.773.307,06 – 2.698.733,90 156.935.370,86
Materialaufwand / Aufwand für
bezogene Leistungen
40.058.607,83 18.170.315,43 – 3.239.222,35 54.989.700,91 40.065.715,48 18.558.373,89 – 2.030.910,23 56.593.179,14
Personalaufwand 37.035.764,74 31.379.621,80 3.091.188,66 71.506.575,20 38.936.560,36 32.789.489,31 2.674.635,88 74.400.685,55
Planmäßige Abschreibungen
und Amortisation
652.185,05 1.538.687,58 3.281.821,50 5.472.694,13 634.151,24 2.170.886,61 3.657.080,12 6.462.117,97
Betriebsergebnis 6.927.492,17 3.980.678,62 – 6.094.082,59 4.814.088,20 7.865.098,70 2.179.344,83 – 5.710.337,84 4.334.105,69
Zinserträge 395.590,39 954.989,26
Zinsaufwendungen 2.402.364,99 2.892.440,65
Ergebnis vor Steuern 2.357.643,28 2.481.544,83
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.266.489,41 582.466,92
Periodenüberschuss 1.091.153,87 1.899.077,91
Mitarbeiteranzahl zum Stichtag 701 444 18 1.163 818
447
17 1.282
Investitionen 2.264.846,30 1.442.363,06 424.880,22 4.132.089,58 2.924.028,29 5.344.006,38 323.444,42 8.591.479,09
Investitionen durch Veränderung
des Konsolidierungskreises
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00
0,00 0,00
Gesamtsegment-Vermögenswerte 31.917.997,82 28.535.331,04 84.417.838,41 144.871.167,27 40.668.684,73 40.889.192,50 68.248.842,65 149.806.719,88
intersegmentäre Konsolidierung – 4.471.454,11 – 5.864.364,75 – 39.436.872,95 – 49.772.691,81 – 4.677.963,82 – 3.919.042,82 – 39.510.966,69 – 48.107.973,33
Vermögenswerte 27.446.543,71 22.670.966,29 44.980.965,46 95.098.475,46 35.990.720,91 36.970.149,68 28.737.875,96 101.698.746,55
Gesamtsegment-Verbindlichkeiten 13.153.590,21 25.586.746,66 50.320.385,40 89.060.722,27 19.563.238,68 27.823.521,35 45.192.076,31 92.578.836,34
intersegmentäre Konsolidierung – 738.843,48 4.139.738,12 – 18.627.462,67 – 15.226.568,03 – 937.147,98 2.039.241,13 – 14.493.415,79 – 13.391.322,64
Verbindlichkeiten 12.414.746,73 29.726.484,78 31.692.922,73 73.834.154,24 18.626.090,70 29.862.762,48 30.698.660,52 79.187.513,70
Inland EU-Ausland Drittland Summe Inland EU-Ausland Drittland Summe
Angaben in EUR 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2013 / 2014 2012 / 2013 2012 / 2013 2012 / 2013 2012 / 2013
Umsatzerlöse mit externen Kunden 151.082.059,31 631.174,65 666.565,24 152.379.799,20 155.959.114,20 376.249,78 600.006,88 156.935.370,86

Die DATAGROUP AG hat mit Kaufvertrag vom 30.09.2014 100 % der Aktien an der Excelsis Business Technology AG erworben. Die Anschaffung erfolgte mit Wirkung ab dem 01.10.2014. Im Zuge der Transaktion kaufte die DATAGROUP AG zudem die 100 %-Tochtergesellschaft der Excelsis Business Technology AG, die Excelsis Informationssysteme GmbH (Excelsis).

Excelsis betreibt High-end-Lösungen für mobile Anwendungen von B2B- und B2C-Unternehmen. Dazu gehören beispielsweise intuitiv bedienbare Tablet- und Smartphone-Anwendungen für Warenwirtschaft und Vertrieb, die den Kunden signifikante Effizienzsteigerungen ermöglichen. DATAGROUP ergänzt mit dieser Übernahme ihr Dienstleistungsangebot ideal, denn die Nachfrage nach mobilen IT-Anwendungen wächst angesichts der zunehmenden Mobilisierung der Arbeitswelt stark. Excelsis bringt einen nahezu vollständig komplementären Kundenstamm in den DATAGROUP-Konzern ein, so dass die Akquisition zahlreiche Cross-Selling-Potenziale mit sich bringt.

Der Initial-Kaufpreis beträgt in Abhängigkeit von dem noch festzustellenden Periodenergebnis für den Zeitraum vom 01.01. bis zum 30.09.2014 ca. EUR 5.700.000,00. Zusätzlich sind für die Jahre 2015 und 2016 Earn Out-Zah-

VII. Erwerb der Geschäftsanteile an der Excelsis Business Technology AG

01.10.2014
Angaben in EUR Buchwerte
Vermögenswerte
Langfristige Vermögenswerte
Übrige immaterielle Vermögenswerte 109.244,26
Sachanlagen 223.491,75
Langfristige Finanzanlagen 6.850,00
Sonstige Vermögenswerte 35.739,08
Latente Steuern 70.340,00
445.665,09
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 947.413,35
Fertigungsaufträge 311.133,25
Sonstige Vermögenswerte 64.848,11
Zahlungsmittel 1.743.671,31
3.067.066,02
Summe der Vermögenswerte 3.512.731,11
Schulden
Langfristige Verbindlichkeiten
Latente Steuern 96.078,52
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 287.128,26
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 111.674,60
Passivischer Überhang aus Fertigungsaufträgen 0,00
Ertragsteuerverbindlichkeiten 2.864,84
Sonstige Verbindlichkeiten 348.824,02
750.491,72
Summe der Schulden 846.570,24
Summe des identifizierbaren Nettovermögens 2.666.160,87
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Fertigungsaufträge
Sonstige Vermögenswerte
Zahlungsmittel

lungen in Abhängigkeit von der Ergebnisentwicklung als zusätzliche Kaufpreisbestandteile vereinbart. Bis zum Zeitpunkt der Genehmigung der Veröffentlichung des vorliegenden Konzernabschlusses war die im Rahmen des Erwerbs der Excelsis Business Technology AG durchzuführende Kaufpreisallokation noch nicht fertiggestellt, weshalb insbesondere zu etwaigen bisher nicht bilanzierten immateriellen Vermögenswerten oder einem etwaigen Goodwill aus dieser Transaktion keine Angaben gemacht werden können. Auf Basis des vorläufigen IFRS-Teilkonzern-Zwischenabschlusses zum 30.09.2014 der Excelsis Business Technology AG kann das identifizierbare Nettovermögen vor Purchase Price Allocation wie folgt hergeleitet werden:

Knut Krummnacker, Manager ITSM-Consulting DATAGROUP Köln GmbH

1. arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2013 / 2014 waren 1.186 (im Vorjahr 2012 / 2013 1.298) Arbeitnehmer beschäftigt. Zum 30.09.2014 lag die Zahl der Mitarbeiter bei 1.163 (zum 30.09.2013 1.282). Unter zusätzlicher Berücksichtigung der Geschäftsführer und der Auszubildenden betrug die Mitarbeiterzahl zum 30.09.2014 1.258. Zum 30.09.2014 waren bei DATAGROUP 55 Auszubildende angestellt.

2. Vorstand

Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sind:

herr maX h.-h. schaber Vorstandsvorsitzender (Chief Executive Officer – CEO) Vorstand Finanzen / Personal / Organisation

herr Dirk Peters Chief Operating Officer (COO) Vorstand Servicemanagement

3. aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft sind:

herr heinz hiLgert Geschäftsführer TransVise GmbH, Frankfurt a.M. Vorsitzender

herr karLheinz eisemann Unternehmensberater, Stuttgart stellvertretender Vorsitzender

herr Dr. VoLkmar Weckesser Vorsitzender der Geschäftsführung der Gothaer Systems GmbH, Molfsee

4. gesamtbezüge der mitglieder des Vorstands

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands beliefen sich auf EUR 1.550.395,68. Darin sind variable Vergütungen in Höhe von EUR 927.446,00 enthalten.

VIII. Sonstige Angaben In den Gesamtbezügen sind Vergütungen für die operative Geschäftsführung bei Tochterunternehmen in Höhe von EUR 429.751,16 (davon EUR 293.446,00 variabel) enthalten.

5. gesamtbezüge der mitglieder des aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 61.000,00.

6. an Vorstandsmitglieder gewährte Vorschüsse

Einem Mitglied des Vorstands wurde im Laufe des Geschäftsjahres ein unverzinslicher Gehaltsvorschuss in Höhe von bis zu EUR 200.000,00 gewährt. Zum 30.09.2014 valutierten noch EUR 180.000,00, die mit Tantiemeansprüchen im Geschäftsjahr 2014 / 2015 verrechnet werden.

7. geschäfte mit verbundenen und nahestehenden unternehmen bzw. Personen

Als verbundene und nahestehende Unternehmen bzw. Personen wurden die Vorstände und Geschäftsführer der einzelnen DATAGROUP-Gesellschaften sowie deren nahe Familienangehörige, die HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (HHS) und deren Tochterunternehmen identifiziert.

Geschäfte mit verbundenen sowie nahestehenden Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen den Verrechnungsverkehr, Kontokorrent- und Darlehensbeziehungen sowie Dienstleistungsverträge.

Für die Erbringung von Dienstleistungen durch die DATAGROUP AG für die HHS und deren Tochterunternehmen hat die DATAGROUP AG an die HHS eine Konzernumlage von EUR 175.200,00 (im Vorjahr EUR 175.200,00) verrechnet. Darüber hinaus erbrachte die DATAGROUP AG für die HHS sonstige Dienstleistungen im Wert von EUR 19.026,31. Die DATAGROUP AG bezog von der HHS im Geschäftsjahr Waren und Dienstleistungen in Höhe von EUR 191.710,71 (im Vorjahr EUR 360.172,68).

Im Berichtsjahr bezog die DATAGROUP AG keine Waren oder Dienstleistungen von Tochterunternehmen der HHS (im Vorjahr zu EUR 171,83). Die DATAGROUP AG erbrachte im Berichtsjahr Dienstleistungen gegenüber verschiedenen Tochterunternehmen der HHS über EUR 5.562,95 (im Vorjahr EUR 3.232,26).

Die DATAGROUP AG gewährte der HHS im Geschäftsjahr ein Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 2.210.000,00, das zum Berichtszeitpunkt noch mit einem Betrag von EUR 745.767,50 valutierte. Das Darlehen ist bis zum 31.12.2014 befristet. Im Geschäftsjahr fielen Zinserträge in Höhe von EUR 45.767,50 an.

Alle diese Geschäfte wurden jeweils zu marktgerechten Konditionen abgewickelt.

Wartungsdienstleistungen auch Finanzierungslösungen für die Beschaffung ihrer IT-Infrastruktur an. Die Refinanzierung erfolgt über professionelle Leasinganbieter, zum Teil über die Leasinggesellschaften der Lieferanten. Als Finance Leases werden die Leasinggeschäfte mit IT-Lösungen, gleich ob DATAGROUP als Leasinggeber oder Leasingnehmer auftritt, eingestuft. Die übrigen Miet- und Leasingverträge werden IAS 17 folgend im Jahresabschluss als Operating Leases behandelt.

Buchwerte = Barwerte sowie Mindestleasingzahlungen können wie folgt dargestellt werden:

Nicht garantierte Restwerte wurden in Verträgen mit Kunden (mit DATAGROUP-Gesellschaften als Leasinggeber) nicht vereinbart.

Die Laufzeiten der Finance Leasing-Verträge – sowohl mit DATAGROUP-Gesellschaften als Leasingnehmer als auch als Leasinggeber – betragen in der Regel zwischen 36 und 72 Monaten. In Einzelfällen ist auch eine Laufzeit unter 36 Monaten, aber nicht unter 20 Monaten vereinbart. Die den Leasingverhältnissen zugrundeliegenden kalkulierten internen Zinssätze betragen im Wesentlichen zwischen 2 % und 4,5 %.

Die Leasingvereinbarungen aus Operating Leasing sind – bedingt durch die unterschiedlichen zugrundeliegenden Sachverhalte – sehr facettenreich ausgestaltet. Die Laufzeit der Kfz-Leasingverträge beträgt in der Regel drei Jahre.

8. haftungsverhältnisse

Es bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse nach § 133 Abs.1 UmwG:

Die DATAGROUP GmbH, die nunmehr unter HHS Beteiligungsgesellschaft mbH firmiert (HHS), hat mit Einbringungsverträgen vom 12.05.2011 Vermögenswerte und Schulden als Teilbetriebe in die Gesellschaften DATAGROUP IT Solutions GmbH und DATAGROUP Consulting GmbH eingebracht. Die beiden Gesellschaften sind in einem zweiten Schritt per Sachkapitalerhöhung vom 14.09.2011 in die DATAGROUP AG eingebracht worden. Die Gesellschaften DATAGROUP IT Solutions GmbH und DATAGROUP Consulting GmbH haften für Verbindlichkeiten der HHS, soweit diese am 12.05.2011 bestanden haben, für fünf Jahre nach.

9. Leasingverhältnisse

Das wirtschaftliche Eigentum an geleasten Vermögenswerten wird demjenigen Vertragspartner zugeordnet, der die wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen trägt. Leasingverhältnisse werden insofern in Operating Lease und in Finance Lease eingestuft. Der DATAGROUP-Konzern hat sowohl Operating Lease- als auch Finance Lease-Verträge abgeschlossen und tritt sowohl als Leasinggeber als auch als Leasingnehmer auf.

Miet- und Leasingverträge haben die DATAGROUP-Gesellschaften insbesondere für die Nutzung bzw. Finanzierung von Rechenzentren, für Hard- und Software sowie für Gebäude und Kraftfahrzeuge abgeschlossen. Verschiedene Unternehmen des DATAGROUP-Konzerns bieten zudem den Großkunden im Gesamtpaket mit Service- und

Tobias Großhans, Vertrieb DATAGROUP Stuttgart GmbH

30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014 30.09.2014
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Leasingverpflichtungen
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 3.445.844,43 3.122.408,20 0,00 6.568.252,63
Barwert 3.256.355,87 3.044.890,68 0,00 6.301.246,55
Operating Lease
Mindestleasingzahlungen 4.378.734,92 7.553.807,02 1.147.759,32 13.080.301,26
Leasingansprüche
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 2.975.260,65 2.624.204,28 0,00 5.599.464,93
Barwert 2.827.815,57 2.565.163,42 0,00 5.392.978,99
30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Leasingverpflichtungen
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 2.983.284,10 5.110.530,19 0,00 8.093.814,29
Barwert 2.686.897,59 4.900.767,52 0,00 7.587.665,10
Operating Lease
Mindestleasingzahlungen 6.054.424,48 6.015.072,61 1.005.363,06 13.074.860,15
Leasingansprüche
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 2.361.497,40 4.251.125,89 0,00 6.612.623,29
Barwert 2.139.887,53 4.095.060,08 0,00 6.234.947,61
30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013 30.09.2013
Angaben in EUR bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
Leasingverpflichtungen
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 2.983.284,10 5.110.530,19 0,00 8.093.814,29
Barwert 2.686.897,59 4.900.767,52 0,00 7.587.665,10
Operating Lease
Mindestleasingzahlungen 6.054.424,48 6.015.072,61 1.005.363,06 13.074.860,15
Leasingansprüche
Finance Lease
Mindestleasingzahlungen 2.361.497,40 4.251.125,89 0,00 6.612.623,29
Barwert 2.139.887,53 4.095.060,08 0,00 6.234.947,61

10. nicht in der bilanz enthaltene geschäfte

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte wurden nicht betrieben.

11. ereignisse nach dem bilanzstichtag

Hinsichtlich der Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sei auf die Ausführungen im Konzernlagebericht unter Abschnitt 6. Nachtragsbericht verwiesen.

12. honorar des abschlussprüfers

Mit der Prüfung des Jahresabschlusses der DATAGROUP AG wurde die BANSBACH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, (BANSBACH) beauftragt. Im Konzernabschluss sind die nachfolgenden Aufwendungen für Leistungen von BANSBACH enthalten:

Von diesem Aufwand waren zum Bilanzstichtag EUR 247.503,00 (im Vorjahr EUR 224.800,00) zurückgestellt. Die Verminderung der Steuerberatungsleistungen ist auf eine im Vorjahr durchgeführte Betriebsprüfung durch die Finanzbehörden zurückzuführen. Das Ergebnis aus der Abwicklung der im Vorjahr gebildeten Rückstellung betrug EUR 19.707,05 (im Vorjahr EUR 4.503,25).

13. einbeziehung in konzernabschluss der hhs beteiligungsgesellschaft mbh

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HHS Beteiligungsgesellschaft mbH, Pliezhausen, zum 30.09.2014 einbezogen werden. Diese ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 353224 eingetragen. Der Konzernabschluss zum 30.09.2014 soll zum elektronischen Bundesanzeiger eingereicht werden.

14. anteilsmeldung von aktionären (nach § 20 abs. 4 aktg)

Die HHS Beteiligungsgesellschaft mbH (vormals DATAGROUP GmbH), Pliezhausen, hat der DATAGROUP AG (vormals DATAGROUP IT Services Holding AG), Pliezhausen, mit Schreiben vom 22.01.2006 folgende Mitteilung gemacht: "Gemäß § 20 Abs. 1, Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 1 AktG teilt die DATAGROUP GmbH, Sitz Pliezhausen, mit, dass der Gesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung an der DATAGROUP IT Services Holding AG unmittelbar gehört."

15. inanspruchnahme der befreiung nach § 264 abs. 3 hgb

In Gesellschafterversammlungen der DATAGROUP Stuttgart GmbH, der DATAGROUP Bremen GmbH, der DATAGROUP Ludwigsburg GmbH, der DATAGROUP IT Solutions GmbH und der DATAGROUP Consulting GmbH wurde jeweils beschlossen, von der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch zu machen und auf Aufstellung und Veröffentlichung von Anhang und Lagebericht zum 30.09.2014 zu verzichten. Die Beschlüsse wurden gemäß § 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

16. Vorschlag zur Verwendung des ergebnisses

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.334.547,31 eine Dividende von EUR 0,20 pro dividendenberechtigte Stückaktie auszuschütten. Der verbleibende Restbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

17. genehmigung zur offenlegung des Vorjahres-konzernabschlusses

Die Genehmigung zur Offenlegung des Vorjahres-Konzernabschlusses zum 30.09.2013 wurde durch den Vorstand am 24.01.2014 erteilt. Die Offenlegung erfolgte zeitgerecht auf unserer Homepage Ende Januar 2014, im elektronischen Handelsregister am 29.10.2014.

Pliezhausen, den 16. Januar 2015 DATAGROUP AG

Der Vorstand

Max H.-H. Schaber Dirk Peters

genehmigung zur offenlegung des konzernabschlusses

Der Vorstand hat am 21.01.2015 beschlossen, den Konzernabschluss der DATAGROUP AG mit dem Stichtag vom 30.09.2014 für die Veröffentlichung freizugeben.

Angaben in EUR 2013 / 2014 2012 / 2013
Abschlussprüfungsleistungen 177.419,31 195.597,14
Steuerberatungsleistungen 40.203,41 71.974,09
Sonstige Leistungen 100.573,48 47.078,75
Honorar der Abschlussprüfer 318.196,20 314.649,98

"Wir haben den von der DATAGROUP AG, Pliezhausen, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang inklusive Segmentberichterstattung – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der DATAGROUP AG, Pliezhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014 den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Stuttgart, den 19. Januar 2015

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

gez. Dr. Neubert Wirtschaftsprüfer

gez. Tiemann Wirtschaftsprüfer

BANSBACH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Impressum

herausgeber

DATAGROUP AG Wilhelm-Schickard-Straße 7 D-72124 Pliezhausen Fon: +49 7127 970-000 Fax: +49 7127 970-033 E-Mail: [email protected] www.datagroup.de

inVestor reLations

DATAGROUP AG Dr. Michael Klein Wilhelm-Schickard-Straße 7 D-72124 Pliezhausen Fon: +49 7127 970-059 Fax: +49 7127 970-033 E-Mail: [email protected]

konzePtion unD gestaLtung

Ulla Sachs Visuelle Kommunikation, Ostfildern / Stuttgart www.ullasachs.de

FotograFie

Klaus Mellenthin, Stuttgart / Berlin Sina Preikschat, Hamburg DATAGROUP

Druck

Leibfarth & Schwarz GmbH & Co.KG Dettingen / Erms

Erschienen im Februar 2015

Wir denken anders. Wir arbeiten anders.

Wir finden bessere Lösungen.