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CPU Softwarehouse Annual Report 2013

Sep 9, 2014

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Annual Report

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Publication

CPU Softwarehouse AG

Augsburg

Geschäftsbericht der CPU Softwarehouse AG - 2013

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

die CPU-Gruppe hat sich im zurückliegenden Bilanzjahr 2013 behauptet und das Geschäftsvolumen stabilisiert. Der Konzernumsatz hielt sich mit 5,6 Millionen Euro annähernd auf Vorjahresniveau, während er 2012 noch um sieben Prozent gesunken war. Beim EBIT erreichten wir wie im Vorjahr wieder eine "schwarze Null", die 2013 aber dank strenger Kostendisziplin etwas mehr in Richtung Gewinnzone tendierte als 2012.

Trotz dieser Verbesserungen können wir nach wie vor unsere Geschäftsentwicklung nur als verhalten bezeichnen. Wir sind noch nicht auf dem Umsatz- und Ertragsniveau, das wir uns selbst als mittelfristiges Ziel gesetzt haben. Hauptgrund dafür ist die Situation in unserer wichtigsten Kundenbranche der Banken und Finanzdienstleister in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Geldinstitute stehen vor komplexen Herausforderungen: Das Zins- und Provisionsniveau ist historisch niedrig, was insbesondere in den nächsten Jahren spürbar die Erträge belastet. Gleichzeitig steigt der Wettbewerb, sodass weitere, vor allem kleine und mittelgroße Banken sich aus Effizienz- und Synergiegründen zusammenschließen werden. Außerdem kommen seitens der Politik immer strengere Regularien auf die Branche zu. Diese bringen zwar ein Mehr an Verbraucherschutz und Krisenvorsorge, kosten die Geldhäuser aber auch zusätzliche Ressourcen.

All diese Entwicklungen in unserer Kundenbranche haben grundsätzlich das Potential, ein Katalysator für unser Geschäft zu sein. CPU unterstützt mit Softwarelösungen die strategischen und operativen Ziele einer Bank in der Kundenberatung und in der Bearbeitung von Kreditgeschäften, im Bereich der Anlageberatung und Wertpapierberatung sowie im Bankcontrolling. Kurz gesagt: Wir helfen Banken dabei, bestehende Geschäfte besser zu managen und zu bewerten sowie neue Geschäfte effizienter anzubahnen und umzusetzen. Die hohe Zufriedenheit und große Treue unserer Bestandskunden belegen, dass unsere Lösungen bedarfsgerecht sind. Dennoch zeigen die Ergebnisse unseres Produktbereichs auch: Die Banken haben ihre Investitionszurückhaltung im IT-Bereich noch immer nicht aufgegeben. Wettbewerbs- und Regulationsdruck werden zwar zwangsläufig dazu führen, dass die Geldhäuser ihre IT-Infrastruktur ausbauen. Wann genau dies aber der Fall sein wird und sich für CPU in konkretem Geschäft niederschlägt, ist offen.

Wir haben deswegen bereits 2012 damit begonnen, neue Schwerpunkte in der CPU-Gruppe zu setzen. Dies wurde 2013 mit Erfolg fortgeführt. CPU ist zunehmend gefragter Partner, wenn sich bei Banken IT-Prozesse verändern oder neu aufgesetzt werden. Die dann anfallenden Aufgaben -etwa für Migration oder den Wechsel des Rechenzentrums -unterstützen wir vor allem im Projektmanagement und im Qualitätsmanagement. Was CPU dabei von anderen Dienstleistern unterscheidet: Wir bieten eine einzigartige Kombination aus IT- und Bank-Fachwissen, die genau so verstärkt verlangt wird. Um die steigende Nachfrage zu bedienen, investieren wir gezielt in qualifiziertes Personal: Während Anfang 2013 im Bereich "Professional Services" 32 eigene Mitarbeiter und Freelancer tätig waren, besteht unser Team aktuell schon aus 39 Experten - Tendenz weiter steigend. Das im ersten Halbjahr 2013 begonnene Recruiting trägt durch die gelungen Stellenneubesetzungen erste Früchte und wird 2014 noch intensiviert. Zudem sind wir seit Anfang des Jahres 2013 dazu übergegangen, Bank-IT-Fachleute nicht nur auf Nachfrage, sondern stärker proaktiv im Markt beim Kunden zu positionieren. Mittelfristig wird etwa zwei Drittel unseres Umsatzes mit unserem Dienstleistungsbereich "Professional Services" erzielt werden, nur noch ein Drittel des Umsatzes dürfte dann auf den Produktbereich entfallen.

Der Trend hin zur Dienstleistung wird sich 2014 auch in den Zahlen zeigen. Der Umsatz von "Professional Services", der bereits 2013 um elf Prozent auf 3,5 Millionen Euro gestiegen war, soll 2014 um voraussichtlich weitere 25 Prozent auf dann mehr als vier Millionen Euro wachsen. Da Dienstleistungen eine bessere Auslastung garantieren als das schwankungsanfälligere Produktgeschäft, wird sich diese Entwicklung auch vorteilhaft auf die Ertragslage der CPU-Gruppe auswirken. Wir planen bei einem gesamten Konzernumsatz von etwa sechs Millionen Euro ein deutlich positives EBIT für 2014. Die Umsatzrendite im Konzern soll auf mittlere Sicht wieder bei drei bis fünf Prozent liegen.

Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres stimmt uns sehr zuversichtlich: "Professional Services" hat bereits heute einen Auftragseingang von 2,1 Millionen Euro in den Büchern -in etwa der halbe prognostizierte Jahresumsatz. Parallel zum Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts wird CPU aber auch seinen Produktbereich auf hohem Niveau weiterentwickeln, Wartungsverpflichtungen erfüllen und Forschung betreiben. Zusammen mit unseren Vertriebspartnern sind wir jederzeit in der Lage, Banken bei entsprechender Nachfrage mit erstklassiger Software zu beliefern.

Der scheidende Vorstand hat wichtige Weichen gestellt, dass sich die CPU-Gruppe weiter in die richtige Richtung entwickelt. Der neue Vorstand übernimmt ein Unternehmen mit hochwertigen Produktlösungen sowie qualifiziertem und motiviertem Fachpersonal. Die bisherigen Vorstände Werner Binder, der in den Ruhestand geht, und Sven Wollenhaupt, der sich neuen Herausforderungen zuwendet, danken allen Kunden für die teils langjährige Zusammenarbeit, den Aktionären für ihr Vertrauen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Leistungen. Der künftige Alleinvorstand Roger Heinz, der seit dem 10. März im Unternehmen tätig ist, freut sich auf die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kunden, Anteilseignern, festen und freien Mitarbeitern sowie Geschäftspartnern.

Augsburg, im März 2014

Der Vorstand

Werner Binder, Sprecher des Vorstands

Roger Heinz, Mitglied des Vorstands

Sven Wollenhaupt, Mitglied des Vorstands

CPU Gruppe / Unsere Leistungen

Die CPU Gruppe

CPU ist ein zukunftsorientiertes Softwarehouse für das Bankwesen. Alle Unternehmen der CPU Gruppe richten ihre Kernkompetenzen auf die strategischen und operativen Ziele der Banken in der Beratung und Bearbeitung von Kredit- und Wertpapiergeschäften sowie im Bankcontrolling aus. Dazu plant, entwickelt, implementiert und betreut die CPU anwenderspezifische Lösungen zur Organisation und Optimierung traditioneller und zukünftiger Kundenprozesse. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Deutschland, Österreich und die Schweiz.

CPU konzentriert sich auf das mittlere Bankensegment und deckt dessen Bedürfnisse durch ihre IT-Kompetenz und ihr Bank-Know-how optimal und zu einem fairen Preis ab. Ausgehend von den Erfahrungen der letzten 20 Jahre steht CPU bei den Kunden und im Bankenumfeld für eine hohe Qualität von Softwareprogrammen, die durch die Kombination aus fachlicher Beratung und technischer Umsetzung erzielt wird.

CPU hat sich durch ihre Leistungen eine langjährige, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihren Kunden erarbeitet.

Unsere Leistungen

Software für das Kreditgeschäft

Software für Beratung und Betreuung von Vermögensanlagen

Software für das betriebliche Rechnungswesen, Unternehmensplanung, Vertriebscontrolling und Erfolgsmessung

Unterstützung in der Projektarbeit, Qualitätsmanagement und Entwicklung von individuellen Softwarelösungen

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013

der CPU Softwarehouse AG, Augsburg

Grundlagen des Konzerns

Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg (Konzernobergesellschaft) konzentriert sich als Holding auf die Führung, Verwaltung und strategische Ausrichtung ihrer Tochtergesellschaften und erbringt für diese interne Dienstleistungen. Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklung. Die operative Geschäftstätigkeit im Konzern liegt bei den Tochtergesellschaften.

Der CPU-Konzern (CPU) ist ein Softwarehaus für Kunden aus der Bankenbranche. CPU liefert Banken anwenderspezifischen Lösungen für die Abbildung deren internen Bearbeitungs- sowie Kundenprozesse -von der Entwicklung der Software über die Einrichtung bis zur laufenden Betreuung - und erbringt IT-Dienstleistungen im Bankenumfeld. Das zentrale Know-how von CPU liegt in der softwaretechnischen Umsetzung bei den Fachthemen Kredit, Anlageberatung und Bankcontrolling. Bei den IT-Dienstleistungen deckt CPU insbesondere den Bereich der Qualitätssicherung und des Projektmanagements ab. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CPU Softwarehouse AG wird wesentlich von den Ergebnissen der Konzerngesellschaften bestimmt.

Der Konzern ist in Deutschland und in der Schweiz an insgesamt vier Standorten vertreten und betreut Kunden im Bankenumfeld in den Zielmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Rechnungslegung der CPU Softwarehouse AG erfolgt im Einzelabschluss nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB). Darüber hinaus erstellt die CPU Softwarehouse AG als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB einen freiwilligen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht, ohne jedoch die Größenkriterien des § 293 Abs. 1 HGB zu überschreiten.

Die Aktien der CPU Softwarehouse AG notieren an der Börse München im Freiverkehr (m:access).

Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden im Produktbereich für die Leistungslinien CPU KREDIT (Software für das Kreditgeschäft), INVESTMENT ADVISOR (Software für die Anlageberatung) und VALUE MIRROR (Software für das Bankcontrolling) erbracht.

Von den gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vj.: 0,3 Mio. Euro) sind entsprechend des Vorjahres gerundet 0,1 Mio. Euro in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst. Etwas mehr als 0,1 Mio. Euro selbst erstellte Software wurde aktiviert (Vj.: 0,2 Mio. Euro). In dem Rückgang von 0,1 Mio. Euro spiegelt sich wieder, dass einerseits die Hauptleistungen an Neuentwicklungen bereits in den vergangenen Jahren erbracht sind und andererseits aufgrund der insgesamt noch verhaltenden Nachfrage die F&E-Aktivitäten gedrosselt wurden.

Schwerpunkt der Softwareprogrammierung war die Neuentwicklung eines Zinsrechenkerns für das Bankcontrolling. Damit wird CPU von Fremdsoftware unabhängig und kann den Kunden kostengünstigere Nutzungsmöglichkeiten bieten, was sich sowohl in der einfacheren Implementierung als auch in geringeren Betriebskosten für den Kunden auswirkt. Darüber hinaus wurde die Programmierung der CPU KREDIT Basisberatung abgeschlossen. Nach Abschluss der durchzuführenden Test- und Fehlerbereinigung verfügt CPU am Markt über eine sehr moderne, workflowgesteuerte Beratungssoftware, die auch für bestehende Kunden eine interessante Migrationsmöglichkeit auf die neue CPU KREDIT Basisplattform darstellt.

Wirtschaftsbericht

Konjunkturelle Entwicklung im Geschäftsjahr 2013

Nach verhaltenem Start hat die Weltwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2013 zwar deutlich an Schwung gewonnen, auf Jahressicht blieb das globale Bruttoinlandsprodukt hinter der Wachstumsrate des Vorjahres jedoch leicht zurück. Dabei fiel die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsregionen sehr unterschiedlich aus. In den etablierten Volkswirtschaften sanken die Zuwachsraten vor allem wegen der spürbar schwächeren Entwicklung in den USA im Vergleich zum Vorjahr. So belasteten vor allem die Unsicherheiten durch den Haushaltsstreit und die daraus resultierende finanzpolitische Straffung die Entwicklung. Im Euro-Raum wirkte sich noch immer die Verschuldungsproblematik einzelner EU-Staaten negativ aus. Zwar gelang es, in der zweiten Jahreshälfte die Rezession zu überwinden, die sich anschließende konjunkturelle Erholung fiel jedoch noch zaghaft aus.

In Deutschland hat die Wirtschaft im Jahresverlauf 2013 der zum Jahresbeginn noch anhaltenden Rezession einzelner EU-Länder getrotzt. Laut dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf Jahressicht mit 0,4 Prozent zwar etwas schwächer als im Vorjahr -da waren es 0,7 Prozent -blieb aber im europäischen Vergleich deutlich über dem Durchschnitt von minus 0,4 Prozent. Gestützt wurde das Wachstum überwiegend durch die anhaltend positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, gestiegene Konsumausgaben der privaten Haushalte und eine höhere Wirtschaftsleistung in den Dienstleistungsbereichen. In den USA stieg das Bruttoinlandsprodukt wegen des lang anhaltenden Haushaltsstreits und des schwachen Arbeitsmarktes schwächer als im Vorjahr. Gemäß des Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug der Zuwachs 1,9 Prozent, nach 2,8 Prozent im Jahr zuvor.

Neben Deutschland zählen Österreich und die Schweiz zu den wichtigsten Absatzmärkten für CPU. Laut der Wirtschaftskammer Österreich blieb die Alpenrepublik 2013 mit einem BIP-Plus von 0,3 Prozent hinter dem Vorjahreswachstum von 0,9 Prozent und der Entwicklung in Deutschland zurück. Dagegen erreichte die Schweiz nach Berechnungen des Staatssekretariats für Wirtschaft ein BIP-Wachstum von 1,9 Prozent.

Konjunkturausblick für 2014

Nach einer Einschätzung der Weltbank sind die konjunkturellen Aussichten für die Weltwirtschaft im Jahr 2014 sehr positiv. So prognostizieren die Volkswirte, dass nach Beendigung der mehrjährigen Krise in den Industriestaaten das globale Wachstum 3,2 Prozent betragen wird. Mit einem Plus von 2,8 Prozent beim BIP werden die USA demnach wieder zur Wachstumslokomotive der Industriestaaten. Das stärkere Wachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften soll auch die Entwicklung in den Schwellenländern voranbringen. Hier wird mit einem Zuwachs von 5,7 Prozent gerechnet. Allerdings warnen die Ökonomen der Weltbank zugleich vor der Gefahr steigender Zinsen durch eine strengere Geldpolitik, die dann besonders aufstrebenden Ländern Probleme bereiten könnte. Für die Euro-Zone gibt die Weltbank einen optimistischen Ausblick und nennt Zuwachsraten von 1,1 Prozent.

In den für CPU relevanten Kernmärkten wird ebenfalls mit steigenden Wachstumsraten gerechnet. Das Bundesfinanzministerium erwartet für die Wirtschaft in Deutschland einen Zuwachs von 1,8 Prozent. Laut der Wirtschaftskammer Österreich wird die Konjunktur in Österreich um 1,7 Prozent wachsen und für die Schweiz schätzt das Staatssekretariat für Wirtschaft ein Plus von 2,3 Prozent. Damit lägen die CPU-Kernmärkte über dem Durchschnittswert der Euro-Zone.

Branchenumfeld

Volkswirte erwarten, dass sich die Lage der europäischen Banken 2014 wieder etwas aufhellt. So soll der Druck, die Kapitalquoten zu steigern, wegen der erheblichen Fortschritte in den vergangenen beiden Jahren abnehmen. Dennoch werden die Institute weiter an einer Verbesserung der Ertragslage arbeiten müssen. Erschwert wird diese Aufgabe jedoch vom historisch niedrigen Zinsniveau. Es ist davon auszugehen, dass der Wettbewerbsdruck in der Branche weiter steigt und es zu Zusammenschlüssen, vorrangig von kleineren und mittelgroßen Banken, kommt. Seitens der Politik ist mit stärkeren Regularien für die Finanzbranche zu rechnen.

Aus diesem Szenario ergeben sich mittelfristig sicherlich wieder Chancen für CPU: Als Partner von Banken in Deutschland, Österreich und der Schweiz für professionelle Softwareanwendungen entwickelt und vertreibt CPU Softwarelösungen, mit denen Kreditinstitute ihre Effizienz steigern und so ihr Geschäft ertragreicher gestalten können. Darüber hinaus steigen durch neue Anforderungen auch der Bedarf an IT-Dienstleistungen im Zuge der Einführung bzw. Implementierung und dem Betrieb von neuen Softwarelösungen. Demnach könnte die CPU auch im Bereich Professional Services an diesen Entwicklungen partizipieren. Zudem schreiten die Vorbereitungen zum Start der EU-Bankenunion voran. CPU würde dabei einerseits von einer generellen Stärkung des Bankensektors und andererseits von steigendem Dokumentationsaufwand durch neue Bestimmungen profitieren.

Für die Software-Branche insgesamt ist der Ausblick positiv. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) prognostiziert, dass die Ausgaben für Software im Jahr 2014 um 5,1 Prozent auf 19,0 Mrd. Euro steigen. Im Vorjahr lag die Wachstumsrate bei 4,9 Prozent. Der Markt für IT-Services soll mit 3,2 Prozent nochmals stärker als im Jahr 2013 (2,4 Prozent) wachsen. Das Marktvolumen für IT-Services wird demnach ein Gesamtvolumen von 36,8 Mrd. Euro im Jahr 2014 erreichen.

Geschäftsverlauf und Ertragslage 2013

Auch im Geschäftsjahr 2013 zeichnet sich der Bankenmarkt durch eine hohe Investitionszurückhaltung aus. Nach wie vor müssen sich Kreditinstitute durch das anhaltend niedrige Zinsniveau weiter auf sinkende Margen einstellen. Deshalb bewegt sich die CPU Softwarehouse AG und deren Tochtergesellschaften auch weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld. Dies bekommt im Konzern vor allem der Produktbereich mit seinen Leistungslinien Kredit, Anlage und Bankcontrolling zu spüren. Im Dienstleistungsbereich zeichnet sich demgegenüber im Vergleich zu den letzten Jahren eine nachhaltige Erholung ab.

Dementsprechend entwickelten sich die Umsätze und Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern (vor Konsolidierung auf Konzernebene). Während im Produktbereich die Umsätze um rd. 10% auf 2,6 Mio. Euro (Vj.: Gerundet 3,0 Mio. Euro) sanken konnten sie im Dienstleistungsbereich um etwas mehr als 10% auf 3,5 Mio. Euro gesteigert werden. Somit verblieb der Gesamtumsatz im Konzern nahezu unverändert bei 5,7 Mio. Euro; der Rückgang betrug hier lediglich 0,5%. Erfreulich verlief der Auftragseingang mit insgesamt 5,7 Mio. Euro (Vj.: 4,8 Mio. Euro). Sowohl im Produktbereich als auch im Dienstleistungsbereich konnten Steigerungen erzielt werden, so dass sich im Konzern ein Plus von rd. 20% oder fast einer Millionen Euro ergab.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz betrug 1,5 Mio. Euro oder 26,7% (Vj.: 1,6 Mio. Euro oder 28,8%). Der Rückgang der Marge ist im Wesentlichen auf den Dienstleistungsbereich insbesondere infolge von einem höheren Freelanceranteil am Umsatz zurückzuführen.

Die Kostenstruktur hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert, insbesondere dadurch, dass sich in der CPU Softwarehouse AG weitere Sachkosteneinsparungen in Höhe von rd. 0,1 Mio. Euro erzielen ließen. Diese reduzierten anteilig Herstellungskosten, Vertriebs- und Verwaltungskosten und trugen zu verbesserten Ergebniswerten bei.

Das EBIT im Konzern blieb in etwa auf Vorjahresniveau; der Ergebnisbeitrag der einzelnen Geschäftsfelder verlief jedoch entsprechend der Umsatzentwicklung unterschiedlich. Während im Produktbereich sich das EBIT um rd. 29% auf 0,1 Mio. Euro reduzierte, konnte das EBIT im Dienstleistungsbereich um rd. 21% gesteigert werden. Nach Steuern und Zinsen ergab sich wieder wie im Vorjahr ein kleiner Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 24 (Vj.: 35 TEUR).

Insgesamt stellt sich der Geschäftsverlauf nicht zufriedenstellend dar. Zwar war eine deutliche Erhöhung des Umsatzes und des Ergebnisses im Dienstleistungsbereich zu verzeichnen, jedoch ist der Rückgang von Umsatz und Ergebnis des Produktgeschäfts mit seinen tendenziell höheren Margen leider nicht gestoppt worden, da entgegen der Erwartung weder aus dem Partnergeschäft noch aus der eigenen Kundenbetreuung bzw. Neukundenakquise wesentliche Impulse gesetzt werden konnten. Erfreulicher entwickelt sich dagegen der Dienstleistungsbereich, bei dem auch für das kommende Jahr von Umsatz- und Ergebnissteigerungen ausgegangen werden kann.

Für das kommende Geschäftsjahr 2014 dürfte sich dieser Trend fortsetzen. Da jedoch im Produktgeschäft Kapazitätsverlagerung vorgenommen und Personal reduziert wurde, ist mit einem leicht besseren Ergebnisbeitrag aus diesem Bereich zu rechnen. Sofern auch die Kostenstruktur der Holding annähernd auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2013 gehalten werden kann und weiter steigenden Dienstleistungsumsätze zu verzeichnen sind, ist ein leicht verbesserter Konzernjahresüberschuss zu erwarten.

Vermögens-, Kapitalstruktur und Liquidität

Auf der Aktivseite sind die größten Bilanzposten im Umlaufvermögen weiterhin die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit insgesamt rd. 1,1 Mio. Euro (Vj. 1,2 Mio. Euro). Das entspricht 40% (Vj. 43%) der Bilanzsumme. Darin enthalten sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistung in Höhe von 0,6 Mio. Euro (Vj. 0,8 Mio. Euro) oder rd. 23% (Vj. 27%) der Bilanzsumme sowie die sonstigen Vermögensgegenständen von insgesamt 0,5 Mio. Euro (Vj. 0,4 Mio. Euro) oder 17% (Vj. 16%). Der größte Einzelposten innerhalb dieser Position ist dabei die Rückdeckungsversicherung. Das Anlagevermögen beträgt insgesamt rund 0,7 Mio. Euro (Vj. 0,7 Mio. Euro) oder rund 26% (Vj. 24%) und hat sich durch die Aktivierung selbst erstellter Software erhöht. Die langfristigen Vermögensgegenstände sind vollständig über das Eigenkapital gedeckt.

Das Gezeichnete Kapital beträgt 4,1 Mio. Euro (Vj. 4,1 Mio. Euro). Insgesamt belief sich das bilanzielle Eigenkapital gerundet auf nunmehr 1,1 Mio. Euro oder rd. 43% der Bilanzsumme (Vj. 1,2 Mio. Euro oder 42%).

Auf der Passivseite der Bilanz betragen die Rückstellungen rd. 0,8 Mio. Euro (Vj. 0,8 Mio. Euro) oder rd. 30% (Vj. 28%) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten haben sich um rd. 0,1 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro reduziert und betragen 18% der Bilanzsumme (Vj. 0,6 Mio. Euro oder 22%). Die Rechnungsabgrenzungsposten über 0,2 Mio. Euro sind weitgehend unverändert geblieben und enthalten im Wesentlichen vorausbezahlte Softwarewartungserlöse.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit rd. 0,2 Mio. Euro positiv (Vj. minus 0,3 Mio. Euro). Durch die Aktivierung selbst erstellter Software sowie durch Investitionen in andere Vermögenswerte resultiert ein Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von rd. 0,2 Mio. Euro (Vj. 0,2 Mio. Euro). Dieser finanzierte sich aus der operativen Geschäftstätigkeit. Durch die Tilgungsleistungen von einem Bankdarlehen ergab sich ein leicht negativer Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von unter 0,1 Mio. Euro. Im Vorjahr war im positiven Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit noch der Zufluss aus der Kapitalerhöhung enthalten. Die Liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag unverändert 0,8 Mio. Euro (Vj. 0,8 Mio. Euro). Die interne Steuerungsgröße "Liquiditätsreserve" (in Monaten), die sich aus den sicheren Zahlungszuflüssen aus dem Auftragsbestand und den liquiden Mitteln dividiert durch die künftigen monatlichen Fixkosten ergibt, beträgt zum Bilanzstichtag 4,6 Monate (Vj.: 4,6 Monate).

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag haben sich nicht ereignet. Nach heutigem Kenntnisstand sind keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Unternehmensentwicklung nach sich ziehen könnten. Zum 10. März 2014 wurde Herr Roger Heinz zum ordentlichen Vorstandsmitglied der CPU Softwarehouse AG bestellt. Herr Heinz wird ab dem 01. April 2014 als Alleinvorstand die Geschicke der CPU Softwarehouse AG und der Tochtergesellschaften leiten.

Personalbericht

Im Geschäftsjahr 2013 beschäftigte der Konzern durchschnittlich rd. 41 Mitarbeiter (Vj. 43). In dieser Summe sind Teilzeitkräfte enthalten. Die Fluktuationsrate erhöhte sich von rd. 13,9% im Vorjahr auf rd. 18,3% im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Aktienkapital

Das Grundkapital der CPU Softwarehouse AG beträgt 4.093.953,00 Euro und ist in 4.093.953 nennwertlose Stückaktien (Vj.: 4.093.953 Stückaktien) eingeteilt. Jede Satzungsänderung bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung. Der Beschluss der Hauptversammlung erfordert eine Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals beträgt.

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind nicht bekannt. Es bestehen keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Die Rechte und Pflichten aus den Aktien entsprechen den gesetzlichen Regelungen.

Es sind keine Arbeitnehmer der CPU Softwarehouse AG und deren Konzerngesellschaften derart am Kapital beteiligt, dass eine unmittelbare Ausübung der Kontrollrechte durch die Arbeitnehmer stattfände. Da es sich bei den begebenen Anteilscheinen um Inhaberaktien handelt, liegen der Gesellschaft aber keine verlässlichen Angaben über Aktionäre und damit einen eventuell privaten Anteilsbesitz von Arbeitnehmern vor.

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. August 2017 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu 2.046.976,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats.

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 ist ferner das Grundkapital bis zum 31. August 2017 um bis zu EUR 2.046.976,00 durch Ausgabe auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Das bedingte Kapital dient der Ausübung von Wandel- bzw. Optionsrechten. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Inhaber von Wandel- oder Optionsrechten aus den aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 31. August 2012 bis zum 31. August 2017 von der CPU Softwarehouse AG zu begebenden Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandel- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Darüber hinaus entsprechen die Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf eigener Aktien den gesetzlichen Regelungen. Eine Ermächtigung zum Rückkauf liegt nicht vor. Vereinbarungen der Gesellschaft im Fall eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes wurden nicht getroffen.

Chancen- und Risikobericht

Aktives Risikomanagement erfordert die frühzeitige, systematische Identifikation unternehmerischer Chancen und Risiken, um auf die geänderten Rahmenbedingungen adäquat und rechtzeitig reagieren zu können. Die CPU Softwarehouse AG setzt deshalb seit Jahren ein für die Unternehmensgröße geeignetes Risikomanagementsystem ein, welches für den gesamten Konzern angewendet wird. Dementsprechend steuert und koordiniert die CPU Softwarehouse AG im Rahmen des Risikomanagements das konzernweite interne Berichtswesen.

Die CPU Softwarehouse AG ist von der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften abhängig. Deshalb stellen die im Folgenden beschriebenen Chancen und Risiken der Tochtergesellschaften bzw. die Chancen und Risiken der jeweiligen Geschäftsfelder gegebenenfalls mittelbar auch wesentliche Chancen und Risiken der Muttergesellschaft bzw. des Konzerns dar.

Aus diesem Grund kommt der Konzernsteuerung eine besondere Bedeutung zu. Verschlechterungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei Tochtergesellschaften können sich bei der CPU Softwarehouse AG in der Beteiligungsbewertung, der Bewertung der Konzernforderungen und unmittelbar in der Liquiditätssituation niederschlagen. Seit Jahren verwendet die CPU Softwarehouse AG für den Konzern Steuerungsinstrumente und Kennzahlen in den Bereichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Angebots- und Projektsteuerung sowie bei Liquidität und Personal.

Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem der CPU definiert und umfasst die Steuerung und Kontrolle aller für den Bestand und die Unternehmensentwicklung wichtigen Unternehmensbereiche und Prozesse. Zum Risikomanagement gehören insbesondere die strategische Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen sowie die Risikoinventur mit dem internen Kontrollsystem und einem kennzahlengestützten Früherkennungssystem.

Die Verantwortung und Umsetzung für das Risikomanagement liegt grundsätzlich beim Vorstand. Der Aufsichtsrat berät ebenfalls über das Risikomanagement und ist vor dem Hintergrund des § 107 Abs. 3 AktG in der Fassung des BilMoG explizit mit der Überwachung der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems, der internen Kontrollsysteme, des Rechnungslegungsprozesses und der Abschlussprüfung, insbesondere deren Unabhängigkeit, befasst.

Die strategische Unternehmensplanung gibt die grundsätzliche strategische Ausrichtung mit den für jedes Segment bzw. Geschäftsfeld beschriebenen Positionierungen und Maßnahmen vor. Dies soll langfristig gewährleisten, dass Wettbewerbsvorteile erkannt und genutzt werden können und eine effiziente Allokation von Ressourcen erfolgt. Im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung werden für alle Geschäftsfelder die Positionierungen und Segmentstrategien entwickelt, aus denen sich Maßnahmen und Handlungsanweisungen für die kommenden Jahre ableiten. Eine grundsätzliche Überarbeitung der strategischen Unternehmensplanung erfolgt ca. alle drei Jahre. Auf Geschäftsfeldebene werden jedoch jährlich bei Strategietreffen mit den Führungskräften des Konzerns die grundlegenden Parameter und Annahmen überprüft. Diese Strategietreffen stellen auch die Basis für die Etatplanung des künftigen Geschäftsjahres der CPU Gruppe dar.

Für die Analyse der Umsatz- und Ergebnisentwicklung erfolgt konzernweit ein einheitliches Reporting auf Basis monatlicher Meldungen und Quartalsabschlüsse sowie von Umsatz- und Ertragsprognosen bzw. Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr. Im Rahmen der Projektsteuerung besteht ebenso ein einheitliches monatliches Reporting und Beurteilungssystem, um die Effizienz bzw. die Chancen und Risiken aus den Projekten einschätzen zu können.

Das interne Berichtswesen steuert und kontrolliert kurzfristig alle relevanten Vorgänge des laufenden Geschäftsjahres. Dies erfolgt auf Geschäftsfeldebene bzw. auf Ebene der Tochtergesellschaften durch das Monatsreporting, welches im Wesentlichen die Erlös- und Kostenstrukturen wiedergibt. Die Zusammenfassung des Monatsreportings erfolgt auf Konzernebene quartalsweise, bei Bedarf jedoch auch ad-hoc.

Die Risikoinventur deckt systematisch ein ausreichend großes Spektrum an Risikofeldern der CPU-Gruppe ab. Sie ermittelt und bewertet alle für die Konzernunternehmen kritischen Bereiche. Die Bewertung der Risiken erfolgt unter Berücksichtigung einer Eintrittswahrscheinlichkeit und einer geschätzten Schadenshöhe. Die regelmäßige Überwachung der Risiken erstreckt sich sowohl auf kurzfristige Risiken als auch auf lang- und mittelfristige Risikobereiche. Das System berücksichtigt sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensspezifische Besonderheiten als auch die relevanten gesetzlichen Vorschriften und überprüft, welche gesetzlichen Vorschriften und internen Richtlinien eingehalten und überwacht werden müssen (Compliance).

Aus der Bewertung der Risiken werden Maßnahmen abgeleitet, die das Risiko reduzieren sollen. Im Rahmen von regelmäßigen Reviews wird der Status der aufgrund der Risikoinventur eingeleiteten Maßnahmen vom Vorstand überwacht. Wenn erforderlich, werden weitere Maßnahmen zur Risikovermeidung festgelegt und nachgehalten.

Das interne Kontrollsystem unterstützt die Steuerung und Kontrolle der Unternehmen durch die konzernweit einheitliche organisatorische Implementierung von Prozessen und Strukturen. Dazu gehört u. a. die Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Regeln.

Der Aufsichtsrat lässt sich vom Abschlussprüfer in der Bilanzsitzung über die im Rahmen der Abschlussprüfung festgestellten Kontrollschwächen, soweit vorhanden, berichten. Der Aufsichtsrat wird regelmäßig und umfassend durch den Vorstand informiert, plausibilisiert die getroffenen Annahmen und überprüft auf diesen Grundlagen die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen. Die turnusmäßige Berichterstattung erfolgt in Abhängigkeit der Themen zu jeder Aufsichtsratssitzung bzw. monatlich und quartalsweise.

Besondere Geschäftsrisiken

Die Investitionsbereitschaft der Bankenbranche bestimmt wie in den Vorjahren, als kritischer und nicht beeinflussbarer Erfolgsfaktor, die Umsatzentwicklung der CPU. Insbesondere vor dem Hintergrund der mittlerweile nun lang anhaltenden Niedrigzinsphase besteht bei fast allen Banken ein erheblicher Kostendruck, da die Margen aus den Bankgeschäften sinken und damit weniger zur Abdeckung der Fixkosten beitragen. Des Weiteren erhöht sich seit Jahren die Regulationsdichte und die Anzahl der zu beachtenden Vorschriften. Dies führt tendenziell auch zur einer geringeren Investitionsneigung, die sich insbesondere bei der CPU in einem rückläufigen Produktgeschäft bemerkbar macht. Umgekehrt besteht die Chance, dass sich der erhöhte Kostendruck mittelfristig auch wieder in einer höheren Nachfrage nach Softwareprodukten niederschlagen kann, um effizienter die Workflows abbilden zu können.

Ferner verbleibt als Risiko, dass sich Besonderheiten des Zielmarktes, z. B. ein noch stärkerer Konzentrationsprozess bei den Banken oder die Verlagerung von IT-Infrastruktur auf Rechenzentren, negativ auswirken können. Damit wächst die Gefahr, dass Bestandskunden verloren gehen und Neukunden sich nur vereinzelt gewinnen lassen. CPU versucht, dieser Entwicklung durch Kooperationen und Vertriebs- und Implementierungspartnerschaften entgegen zu wirken. Damit besteht die Chance neue, für CPU bisher nicht erreichbare Marktpotentiale zu erschließen. Sofern diese neue, vertriebliche Vorgehensweise jedoch nicht greift besteht das Risiko, dass die notwendige Neukundengewinnung mit eigenen Kräften nur unzureichend erfolgen kann.

Nach wie vor besteht ein Risiko aufgrund der schwankenden Investitionsbereitschaft in der Bankbranche und der immer noch schmalen Projekt- und Kundenbasis. Bei Wegfall einzelner Aufträge oder Verzögerung fest in Aussicht gestellter Aufträge können relativ kurzfristig die Umsatz- und Ergebnisprognosen nicht eingehalten werden. Deshalb ist CPU auf einen bestimmten Anteil an Neukundengewinnung angewiesen, um ein die Existenz sicherndes Umsatzvolumen zu erzielen.

Des Weiteren besteht wegen der momentanen Größe der Gesellschaften die Gefahr, dass bei vollständigem Verlust von größeren Bestandskunden notwendige Kapazitätsanpassungen nicht mehr in ausreichendem Maße durchgeführt werden können, um die aus dem Umsatzrückgang resultierenden Einnahmenverluste abzufangen. Außerdem besteht das Risiko, dass sich die Abhängigkeit von einzelnen Kunden erhöht.

In vielen Projekten haben die Kunden im Testmanagement bzw. in der Durchführung der Tests Kapazitätsengpässe. Zudem bestehen zum Teil zunehmend Abhängigkeiten von anderen Projektbeteiligten und Zuliefersystemen. Dies kann insbesondere die für die kaufmännische Abrechnung von Projekten entscheidende Abnahme verzögern. CPU versucht, durch Unterstützung der Kunden im Abnahmeprozess und durch strukturiertes Vorgehen solche Verzögerungen zu vermeiden. Dennoch verbleibt ein nur bedingt steuerbares Restrisiko, dass sich kundenseitig die Abnahmen und Zulieferleistungen verzögern, sich nicht verrechenbare Zusatzaufwendungen ergeben und sich somit die geplanten Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsbeiträge bei der CPU Softwarehouse AG und im Konzern verschieben können.

Nachdem erfolglos versuchte wurde, ausstehende Forderungen aus einem Projektvertrag in Höhe von 0,4 Mio. Euro zu erhalten, musste eine Konzerngesellschaft bereits in 2011 im Klageweg diese Forderungen geltend machen. Die Beklagte ihrerseits hat 4 Monate nach Klageerhebung bzw. 18 Monate nach Abnahme Widerklage erhoben, möchte vom Vertrag zurücktreten und macht Forderungen über 1,4 Mio. Euro geltend. Die Aussichten auf Erfolg der Widerklage werden jedoch mehr als gering eingeschätzt.

Einerseits besteht durch unzureichende Jahresergebnisse die Gefahr, dass die operativen Gesellschaften nicht die notwendigen Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vornehmen können und diese damit ihre Konkurrenzfähigkeit und den Anschluss an den technologischen Fortschritt verlieren. Andererseits besteht für die umgesetzten Produktneuentwicklungen das Risiko, dass diese nicht den erwarteten Geschäftserfolg bringen und sich somit als Fehlinvestitionen herausstellen. CPU versucht deshalb, zumindest teilweise Kunden im Rahmen von Projekten in die Entwicklung einzubinden.

Aus der Rechtsform und Börsennotierung entstehen noch immer jährliche Kosten von über 0,1 Mio. Euro, die von den operativen Tochtergesellschaften erwirtschaftet werden müssen und im Verhältnis zur momentanen Größe des Konzerns unangemessen hoch sind. Bei der derzeitigen Größe des Unternehmensverbundes und der unterschiedlichen Ergebnissituation in den Geschäftsfeldern ist es unabdingbar, dass alle Tochtergesellschaften zumindest kostendeckend und die Mehrzahl der Gesellschaften profitabel arbeiten, um den Liquiditätsbedarf der CPU Softwarehouse AG decken zu können.

Durch die zum Teil abnehmenden bzw. stagnierenden Geschäftsvolumina und Mitarbeiterzahlen bei den Konzerngesellschaften konzentriert sich das Wissen über Kunden, Produkte und Unternehmensabläufe zum Teil auf wenige Mitarbeiter. Damit besteht das Risiko, dass Know-how-Träger in der Fach- und Führungsebene die Tochterunternehmen verlassen und der hiermit einhergehende Wissensverlust nur bedingt oder nur durch einen erheblichen Investitionsaufwand aufgefangen werden kann. Es ist daher eine gleichbleibend wichtige Aufgabe, durch geeignete Personalentwicklung und leistungsbezogene Vergütungssysteme die Mitarbeiter weiter an die Gesellschaften zu binden. Es wird in den nächsten Jahren eine Herausforderung bleiben, gemeinsam mit den Mitarbeitern auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren und eine hohe Mitarbeiterbindung zu erreichen.

Bei annähernder Erreichung der Ertragsziele besteht auch weiterhin kein existenzbedrohendes Risiko in der Ertrags- und Liquiditätssituation für Konzern und Holding.

Prognosebericht

CPU ist auf Bankensoftware spezialisiert und somit maßgeblich von der Entwicklung und der Investitionsbereitschaft im Finanzsektor abhängig. Die Branche gewann weltweit weiter an Stabilität, verfügte über durchschnittliche Tier-1-Kapitalquoten im zweistelligen Prozentbereich und verbesserte insgesamt die Profitabilität. Grund hierfür waren aber überwiegend die geringeren Sonderbelastungen und weniger eine Verbesserung bei den Erträgen oder den Ausgaben.

Durch das anhaltend niedrige Zinsniveau blieben die Zins- und Provisionsmargen unter Druck. Hinzu kamen die Auswirkungen der anhaltenden Schuldenkrise in einigen EU-Staaten, wodurch europäische Banken und Finanzdienstleister teilweise unter noch stärkerem Ertragsdruck als ihre Wettbewerber außerhalb von Europa litten. In der Folge wurden Investitionen -darunter auch Ausgaben für Informationstechnologie -zurückgehalten.

An diesem Szenario wird sich auch in den kommenden zwei Jahren für die CPU Softwarehouse AG und deren operativen Tochtergesellschaften wenig ändern. Die Hoffnung, dass der Kostendruck und die Regulationsflut Investitionen in Software notwendig machen würde, hat sich für CPU im Produktbereich nur bedingt erfüllt. Hier ergaben sich Rückgänge beim Umsatz und Ertrag. Die Umsatzrendite, d.h. das Verhältnis aus EBIT zu Umsatzerlösen sank im Vergleich zum Vorjahr von 5,4% auf 4,3%. Im Bereich der IT-Dienstleistungen wurden dagegen Zuwächse beim Umsatz und Ertrag erzielt. Hier stiegen Umsatz und EBIT wieder an. Die Umsatzrendite betrug hier 7,0% (Vj. 6,4%). Diese Verbesserung ist u. a. die Folge einer grundlegenden Änderung der vertrieblichen Vorgehensweise im Dienstleistungsbereich und einer aktiveren Rolle bei der Akquise und Besetzung von Neuaufträgen.

Für das kommende Geschäftsjahr 2014 ergibt sich deshalb, wie schon im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013, eine noch stärkere Fokussierung und Intensivierung der Aktivitäten auf den Dienstleistungsbereich. Im Produktbereich wird CPU vorerst etwas zurückhaltender agieren und überschüssige Kapazitäten in den Dienstleistungsbereich verlagern. Sollte sich mittelfristig wieder die Chance für ein stärkeres Wachstum im Produktbereich ergeben, so besteht dort jederzeit die Möglichkeit, die Nachfrage im Markt mit moderner Software bedienen zu können.

Insgesamt wird sich der Trend der letzten Jahre fortsetzen, durch den im Konzern der Anteil der Dienstleistungserlöse am Gesamtumsatz stetig steigt. Für das kommende Geschäftsjahr 2014 wird mit einem 2/3 - Anteil an den leicht steigenden Gesamterlösen gerechnet. Das EBIT im Dienstleistungsbereich wird im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht steigen. Im Produktbereich gehen wir von leicht sinkenden Umsätzen und einem ebenfalls leicht sinkendem EBIT aus.

CPU hält an dem Ziel fest, im Konzern ein ausreichendes Ertragsniveau zu erreichen, das alle operativen Gesellschaften in die Lage versetzt, die notwendigen Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vorzunehmen. Die Umsatzrendite bei CPU im Konzern soll auf mittlere Sicht wieder bei drei bis fünf Prozent liegen.

Für das kommende Jahr wird mit einer Umsatzrendite zwischen einem und zwei Prozent gerechnet. Das EBIT sollte wieder leicht positiv sein.

Augsburg, 28.03.2014

Werner Binder, Sprecher des Vorstands

Roger Heinz, Mitglied des Vorstands

Sven Wollenhaupt, Mitglied des Vorstands

Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand Aufsichtsrat
Werner Binder - Sprecher - Vertrieb und Marketing Dr. Heiko Frank, Friedberg Aufsichtsratsvorsitzender Vorstandsmitglied IMAP M&A Consultants AG, Mannheim
Roger Heinz Vertrieb und Marketing
Sven Wollenhaupt Finanzen und Administration Oliver Gosemann, Forst Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Geschäftsführender Gesellschafter der GOSFAM Investments GmbH, Forst
Reinhard Ender Aufsichtsratsmitglied Unternehmensberater, Köln

CPU Aktie

Die CPU-Aktie auf einen Blick

Die Aktie der CPU Softwarehouse AG notiert im Freiverkehr (m:access) der Börse München.

Folgende Kennzahlen ergeben sich für die CPU-Aktie in 2013:

Notierung in München vom 01.01.2013 bis 31.12.2013:

Wertpapierkennnummer (WKN) A0WMPN
Börsenkürzel CPU2
Höchstkurs 1,360 Euro
Tiefstkurs 0,850 Euro
Jahresabschlusskurs 0,985 Euro
Marktkapitalisierung 4.032.543,705 Euro
Anzahl der Aktien 4.093.953
Erstnotierung 19.04.1999 (Deutsche Börse Frankfurt)

(Aktien - Werte - Börsenplatz München, variabler Handel)

Kontakt

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E-Mail: [email protected]

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionäre,

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 konnten sich die CPU Softwarehouse AG und ihre Tochtergesellschaften in dem anhaltend schwierigen Branchenumfeld behaupten. So konnte ein weiterer, wesentlicher Umsatzrückgang vermieden werden, im EBIT wurde eine schwarze Null geschrieben. Dabei zeichnet sich mit dem Jahr 2013 eine gravierende Änderung bei der CPU ab, die sich in den kommenden zwei Jahren sicherlich noch verstärken wird.

Während das Produktgeschäft aufgrund der nach wie vor geringen Investitionsbereitschaft Umsatzrückgänge verkraften musste, die einen Abwertungsbedarf im Einzelabschluss zur Folge hatten, wächst der Dienstleistungsbereich kontinuierlich und profitabel an. Deshalb hatte CPU folgerichtig auf die geänderten Rahmenbedingungen reagiert und sich schon zu Beginn des letzten Jahres immer stärker auf den Dienstleistungsbereich fokussiert. Mittelfristig dürfte der Anteil der Dienstleistungen am Gesamtumsatz auf über Zweidrittel anwachsen.

CPU bleibt weiterhin mit modernen und fachlich ausgereiften Banksoftware-Produkten im Markt und wird diese verstärkt vertreiben, sobald die Nachfrage anzieht. Von einer mittelfristig steigenden Nachfrage darf ausgegangen werden, da die zunehmende rechtliche Regulationsflut Investitionen in effizienzsteigernde Software-Produkte notwendig machen wird.

Eine weitere Änderung, die sich im Geschäftsjahr 2013 ergeben hat, betrifft den Vorstand der CPU Softwarehouse AG. Beide Herren des Vorstands haben dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass sie aus Altersgründen bzw. persönlichen Gründen für eine weitere Amtsperiode ab April 2014 nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Aufsichtsrat bedauert diese Entscheidung und dankt den Herren Binder und Wollenhaupt für die geleistete Arbeit und die sehr gute Zusammenarbeit. Als neuer Vorstandsvorsitzender wurde zum 10. März 2014 Herr Roger Heinz bestellt. Als ausgewiesener Experte im Bereich Informationstechnologie und Banken hat Roger Heinz mehr als 25 Jahre national und international Führungsaufgaben bei mittelständischen Unternehmen und Konzernen wahrgenommen.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013 sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat sich in seinen sechs Sitzungen im vergangenen Jahr ausführlich mit der Geschäftsentwicklung der Einzelgesellschaften und des Konzerns auseinander gesetzt. Die Präsenz in den Aufsichtsratssitzungen betrug wie im Vorjahr 100%. Der Aufsichtsrat sieht es als seine besondere Aufgabe an, den Vorstand beratend und unterstützend zu begleiten, um die Gesellschaft trotz ungünstiger Rahmenbedingungen erfolgreich am Markt und zukunftssicher zu positionieren. Der Aufsichtsrat hat gemeinsam mit dem Vorstand organisatorische und strukturelle Änderungen angestoßen, die zu deutlichen Kosteneinsparungen führen ohne dabei die Ausweitung des Geschäftsvolumens zu gefährden. In der Erfüllung seiner gesetzlichen Kontrollpflicht hat der Aufsichtsrat die geplanten geschäftspolitischen Maßnahmen kritisch hinterfragt und auf Plausibilität getestet.

Der Aufsichtsrat wurde in alle wesentliche Entscheidungen eingebunden und durch den Vorstand im Rahmen schriftlicher und mündlicher Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über die Entwicklung der Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns einschließlich der Risikoeinschätzung sowie über das Risikomanagement informiert.

Der Vorstand berichtete in den Aufsichtsratssitzungen über die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Entwicklungen der CPU. In der Bilanzsitzung wurden der Jahresabschluss der CPU Softwarehouse AG, der Konzernabschluss sowie der Lagebericht und Konzernlagebericht in Gegenwart des Abschlussprüfers besprochen. Wie in jedem Jahr standen auch Themen der Grundausrichtung bzw. Positionierung, der strategischen Optionen sowie der Risikobericht des Vorstandes auf der Tagesordnung einer Aufsichtsratssitzung. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit der Nachfolgesuche für den ausscheidenden Vorstand beschäftigt. In der letzten Sitzung des Geschäftsjahres wurde der Etat für das Geschäftsjahr 2014 verabschiedet. Der Vorstand hat mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden über die Sitzungen des Aufsichtsrates hinaus regelmäßig Gespräche geführt und ihn über laufende Sachthemen in Kenntnis gesetzt.

Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag der CPU Softwarehouse AG an die KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft, München, erteilt. Die KPMG hat Rechnungslegung, Buchführung, Jahresabschluss sowie Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Konzernabschluss wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die KPMG hat den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Hierbei wurden die vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen (IDW PS 900) beachtet. Demnach sind keine Sachverhalte festgestellt worden, die nicht in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften stehen oder ein unzutreffendes Bild von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermitteln.

Die Berichte der Abschlussprüfer wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt. Die Abschlussprüfer haben in der Sitzung vom 16. April 2014 ihre Feststellungen persönlich und detailliert vorgestellt. Der Aufsichtsrat stimmte am 16. April 2014 nach eingehender Beratung und Prüfung des vorgelegten Jahresabschlusses der CPU Softwarehouse AG und des Konzernabschlusses sowie der Prüfung des Lageberichtes und des Konzernlageberichtes dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu und billigte den Jahres- und Konzernabschluss. Somit ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Herren des Vorstands, den Unternehmensleitungen in den Tochtergesellschaften und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die engagierte Arbeit im Geschäftsjahr 2013. Alle haben zu einem für die CPU Softwarehouse AG erfolgreichen Jahr beigetragen. Der Aufsichtsrat freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem künftigen Alleinvorstand Herrn Roger Heinz und wünscht ihm für seine künftige Arbeit alles Gute und viel Erfolg.

Augsburg, 16. April 2014

Dr. Heiko Frank, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013

Aktivseite

31.12.2013

TEUR
Vorjahr

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 563 516
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72 100
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 1
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35 40
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 14 15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 94 83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 601 756
2. sonstige Vermögensgegenstände 454 433
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 793 800
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7 18
2.634 2.762
Passivseite
31.12.2013

TEUR
Vorjahr

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.094 4.094
II. Währungsumrechnungsdifferenzen -153 -167
III. Bilanzverlust -2.794 -2.770
1.147 1.157
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 426 393
2. sonstige Rückstellungen 352 388
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75 113
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 62 40
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 175 238
4. sonstige Verbindlichkeiten 159 219
davon aus Steuern 116 TEUR (Vj. 132 TEUR)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 28 TEUR (Vj. 67 TEUR)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 238 214
2.634 2.762

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013

2013

TEUR
2012

TEUR
1. Umsatzerlöse 5.639 5.670
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -4.140 -4.035
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 1.499 1.635
4. Vertriebskosten -556 -621
5. Allgemeine Verwaltungskosten -952 -995
6. Forschungs- und Entwicklungskosten -48 -72
7. Sonstige betriebliche Erträge 88 64
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -20 -11
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 2
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -36 -36
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -23 -34
12. Sonstige Steuern -1 -1
13. Konzernjahresfehlbetrag -24 -35
14. Verlustvortrag -2.770 -2.735
15. Bilanzverlust -2.794 -2.770

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013

2013

TEUR
2012

TEUR
Konzernjahresfehlbetrag -24 -35
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 152 89
Zu- / Abnahme Rückstellungen -3 59
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0 -14
Zu- / Abnahme der Vorräte und Forderungen 123 46
Zu- / Abnahme von Verbindlichkeiten -101 -419
Zu- / Abnahme anderer Aktiva 11 -25
Zu- / Abnahme anderer Passiva 24 33
Währungseffekte und Konsolidierungen 27 -11
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 209 -277
Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens -161 -225
Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens -13 -14
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -174 -239
Auszahlung aus der Tilgung von Krediten -38 -38
Einzahlung aus Kapitalerhöhung 0 585
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -38 547
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3 31
Wechselkurs, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -4 3
Finanzmittelfonds am 01.01. 800 766
Finanzmittelfonds am 31.12. 793 800

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Gezeichnetes Kapital

TEUR
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital

TEUR
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

TEUR
Konzerneigenkapital

TEUR
Stand am 01.01.2012 3.509 -2.735 -159 615
Periodenergebnis 0 -35 0 -35
Ausgabe von Anteilen 585 0 0 585
übrige Veränderungen 0 0 -8 -8
Stand am 31.12.2012 4.094 -2.770 -167 1.157
Periodenergebnis 0 -24 0 -24
übrige Veränderungen 0 0 14 14
Stand am 31.12.2013 4.094 -2.794 -153 1.147

Konzernanhang 2013

der CPU Softwarehouse AG, Augsburg

I. Allgemeine Angaben

Die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, ist ein Unternehmen, dessen Aktien im Freiverkehr (m:access) der Börse München notieren.

Die CPU Softwarehouse AG ist eine eingetragene Aktiengesellschaft deutschen Rechts mit Sitz in Augsburg. Sie ist in den Geschäftsbereichen Softwareentwicklung, -Lizenzierung, -Wartung sowie IT-Dienstleistungen tätig. Die Gesellschaft sowie ihre Tochterunternehmen entwickeln und vertreiben Software und realisieren Softwareprojekte für das Aktiv- und Passivgeschäft von Banken.

Die CPU Softwarehouse AG ist als Mutterunternehmen nach § 290 HGB grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, gem. § 293 Nr. 1 HGB jedoch befreit. Demnach erstellt die CPU Softwarehouse AG freiwillig einen Konzernabschluss auf der Basis der Regelungen des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes.

Die Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren dargestellt. Dem Konzernabschluss liegt die nach § 297 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebene Einheitstheorie zugrunde. Der Konzernabschluss der CPU Softwarehouse AG wird, soweit nichts anderes angegeben ist, in TEUR dargestellt.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der CPU Softwarehouse AG um 31.12.2013 sind neben der CPU AG alle wesentlichen operativ tätigen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die CPU AG beherrschenden Einfluss nach § 290 Abs. 2 HGB hat. Dieser wird grundsätzlich angenommen, wenn der CPU AG unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen.

Der Konsolidierungskreis zum 31.12.2013 umfasst zwei inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bestanden nicht. Der Kreis der konsolidierten Unternehmen hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2012 nicht geändert.

Anteilsbesitz % 2013 Anteilsbesitz % 2012
Vollkonsolidierte Unternehmen
CPU Bankensoftware GmbH, Augsburg 100% 100%
ISMC Information System Management & Consulting GmbH, Waldbronn 100% 100%
CPU Bankensoftware AG, St. Gallen 100% 100%
Nichtkonsolidierte Unternehmen
CPU Softwarehouse s.r.o. i.L., Prag 100% 100%

Das nicht konsolidierte Unternehmen ist vollständig von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des CPU Konzerns.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Anstelle der Beteiligungsbuchwerte werden in der Konzernbilanz die Vermögensgegenstände und Schulden der Tochtergesellschaften angesetzt. Die Anschaffungskosten der Beteiligungen werden mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der Erstkonsolidierung verrechnet. Sind die Anschaffungskosten höher als das anteilige Eigenkapital, wird die Differenz den Vermögensgegenständen bzw. Schulden des Tochterunternehmens zugeordnet. Darüber hinaus gehende bzw. verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge stellen den Geschäfts- oder Firmenwert dar.

Anteile konzernfremder Dritter am Eigenkapital der konsolidierten Gesellschaften werden grundsätzlich als Anteile in Fremdbesitz ausgewiesen.

Weitere Konsolidierungen betreffen die Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die anzugebenden Haftungsverhältnisse gegenüber bzw. zugunsten einbezogener Unternehmen. Konzerninterne Umsätze und sonstige Ertragsposten werden gegen die entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Währungskursdifferenzen auf Zwischengewinne werden erfolgswirksam behandelt.

Alle konzerninternen Gewinne und Verluste, Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden grundsätzlich gem. § 306 HGB latente Steuern abgegrenzt.

IV. Währungsumrechnung

Die Umrechnung auf fremde Währung lautende Abschlüsse erfolgt entsprechend des § 308a HGB. Die Währungsumrechnung der Abschlüsse ausländischer Konzernunternehmen erfolgt für die Posten der Konzernbilanz einschließlich des Jahresergebnisses zum Stichtagskurs. Die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden zu den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet.

Soweit sich aus der erfolgswirksamen Währungsumrechnung passive latente Steuern ergeben, werden diese soweit als möglich mit aktiven latenten Steuern aus vorhandenen Verlustvorträgen verrechnet.

Sämtliche erfolgsneutrale Währungskursdifferenzen werden im Posten Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.

V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Methodenabweichungen gemäß §§ 284 Abs. 2 Nr. 3, 313 Abs. 1 Nr. 3 HGB sind nicht vorgekommen.

Selbst geschaffene, immaterielle Vermögensgegenstände werden entsprechend den Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ab 2010 mit den Herstellungskosten angesetzt und planmäßig über sechs Jahre abgeschrieben. Soweit eine Aktivierung erfolgt, werden passive latente Steuern auf den aktivierten Betrag gebildet und wenn möglich mit aktiven latenten Steuern aus den Verlustvorträgen verrechnet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Herstellungskosten beinhalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nennwerten angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko sowie zur Abdeckung von Zinsverlusten wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die liquiden Mittel sind mit den Nominalwerten ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellung ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Richttafeln von 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet und wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Aktive und Passive Rechnungsabgrenzungsposten stellen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind. Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich für sämtliche zeitliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet.

Aktive Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei Geschäfts- und Firmenwerten zwischen Handels- und Steuerbilanzen sowie bei den steuerlichen Verlustvorträgen. Latente Steuern auf ertragsteuerliche Verlustvorträge werden nur insoweit erfasst, als diese mit passiven latenten Steuern verrechnet werden können.

Für passive latente Steuern besteht eine Passivierungspflicht. Die passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen aus den immateriellen Vermögensgegenständen. Eine Verrechnung von aktiven latenten Steuern mit passiven latenten Steuern erfolgt wie oben angegeben entsprechend der Vorschriften der §§ 274 und 306 HGB.

Die Ermittlung der erwarteten Steuerbe- bzw. -entlastung für nachfolgende Geschäftsjahre erfolgt mit den Steuersätzen, deren Gültigkeit für die Periode der voraussichtlichen Realisation erwartet wird. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Dabei werden Steuersätze verwendet, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Für die deutschen Einheiten wird die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag mit 15,825% abgegrenzt. Für die Gewerbesteuer werden aufgrund unterschiedlicher Hebesätze Steuersätze zwischen ca. 15-17% verwendet. Die von der CPU verwendeten Steuersätze zur Berechnung der latenten Steuern betragen für die Schweiz 16,88%.

VI. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 ist entsprechend § 268 Abs. 2 HGB dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten selbst erstellte sowie entgeltlich erworbene Softwareprogramme sowie die aktivierungsfähigen Aufwendungen der Eintragung gewerblicher Schutzrechte.

Für die Abschreibungen der selbst erstellten Software wird eine Nutzungsdauer von sechs Jahren, für gekaufte Softwareprogramme wird eine Nutzungsdauer von vier Jahren zugrunde gelegt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Die Abschreibungen für die gewerblichen Schutzrechte erfolgen über die Laufzeit des gewährten Schutzes.

Bei dem Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um angeschaffte EDV-Hardware und Büroausstattung. Die Nutzungsdauer der Sachanlagegüter beträgt zwischen vier und zehn Jahren. Die Abschreibung erfolgt linear, im Jahr des Zugangs zeitanteilig über die Monate der Nutzung (pro rata temporis).

Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wenn der Wert des einzelnen Wirtschaftsgutes EUR 150,00 nicht übersteigt. Für die Anlagegüter, die einen Wert von EUR 150,00 im Einzelnen übersteigen, aber nicht EUR 1.000,00, wird entsprechend § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Sachanlagevermögen ausgewiesen und im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den vier folgenden Wirtschaftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Scheidet ein Wirtschaftsgut des Sammelpostens aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Entwicklung des Anlagevermögens:

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2013

TEUR
Währungsumrechnung

TEUR
Zugänge

TEUR
Abgänge

TEUR
Umbuchungen

TEUR
31.12.2013

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 590 -6 157 0 0 741
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 834 -1 4 4 0 833
1.424 -7 161 4 0 1.574
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3 0 0 0 0 3
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 982 -6 13 267 0 722
985 -6 13 267 0 725
FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 21 0 0 1 0 20
21 0 0 1 0 20
2.430 -13 174 272 0 2.319
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2013

TEUR
Währungsumrechnung

TEUR
Zuführungen

TEUR
Zuschreibung

TEUR
Abgänge

TEUR
Umbuchungen

TEUR
31.12.2013

TEUR
--- --- --- --- --- --- --- ---
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 74 -1 105 0 0 0 178
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 734 0 30 0 3 0 761
808 -1 135 0 3 0 939
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2 0 0 0 0 0 2
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 942 -5 17 0 267 0 687
944 -5 17 0 267 0 689
FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 6 0 0 0 0 0 6
6 0 0 0 0 0 6
1.758 -6 152 0 270 0 1.634
NETTOBUCHWERTE
31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
--- --- ---
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 563 516
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72 100
635 616
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 1
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35 40
36 41
FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 14 15
14 15
685 672

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des CPU Konzerns beinhalten:

2013

TEUR
Davon Restlaufzeit über ein Jahr

TEUR
2012

TEUR
Davon Restlaufzeit über ein Jahr

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 601 0 756 0
Sonstige Vermögensgegenstände 454 372 433 349
1.055 372 1.189 349

CPU hat in 2011 in einem Fall Klage gegen einen Kunden auf Zahlung von Forderungen erheben müssen. Zum 31.12.2013 wurden TEUR 211 bilanziert. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dieser Betrag im Minimum realisiert werden kann. Der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Aktivwert aus der Rückdeckung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 372 (Vorjahr: TEUR 346) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 4.093.953,00 (Vorjahr: EUR 4.093.953,00) und ist in 4.093.953 (Vorjahr: 4.093.953) nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit gleichen Rechten eingeteilt.

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. August 2017 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu EUR 2.046.976,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

a) für Spitzenbeträge;

b) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt EUR 409.395,00, sofern die neuen Aktien gegen Bareinlage zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, welcher den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz);

c) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt EUR 2.046.976,00, sofern die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden, um Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben.

Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates.

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 ist ferner das Grundkapital bis zum 31. August 2017 um bis zu EUR 2.046.976,00 durch Ausgabe auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Das bedingte Kapital dient der Ausübung von Wandel- bzw. Optionsrechten. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Inhaber von Wandel- oder Optionsrechten aus den aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 31. August 2012 bis zum 31. August 2017 von der CPU Softwarehouse AG zu begebenden Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandel- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen.

Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

In der Rücklage aus der Währungsumrechnung werden die erfolgsneutralen Währungskursdifferenzen ausgewiesen.

Bilanzverlust

Der Bilanzverlust hat sich wie folgt entwickelt:

TEUR
Verlustvortrag zum 1. Januar 2013 2.770
Konzernjahresfehlbetrag 24
Bilanzverlust zum 31. Dezember 2013 2.794

Pensionsrückstellungen

Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25. Mai 2009 sind die handelsrechtlichen Vorschriften zur Bewertung und Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen für Geschäftsjahre ab 2010 geändert worden. Pensionsrückstellungen sind seither nach Maßgabe des notwendigen Erfüllungsbetrages und entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit einem durch die Deutsche Bundesbank bekannt gemachten Diskontierungssatz zu ermitteln. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgte in Übereinstimmung mit IDW RS HFA 30 nach einem Anwartschaftsbarwertverfahren. Die versicherungsmathematischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck und folgenden Bewertungsparametern:

2013 2012
Rechnungszins: 4,89% 5,05%
Rententrend ab Pensionierungsalter: 2,00% p.a. 2,00% p.a.
Zinsaufwand: 29 TEUR 24 TEUR

Die sonstigen Rückstellungen im CPU Konzern beinhalten:

2013

TEUR
2012

TEUR
Personalrückstellungen 194 210
Rechts- u. Beratungskosten 80 86
Ausstehende Rechnungen 7 23
Sonstige 71 69
352 388

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Kosten für die Erstellung sowie Prüfung der Abschlüsse und deren Veröffentlichung, Archivierungskosten und Kosten für Schönheitsreparaturen für die angemieteten Räumlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten des CPU Konzerns haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag

TEUR
bis zu 1 Jahr

TEUR
zwischen 1 und 5 Jahren

TEUR
größer 5 Jahre

TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75 38 37 0
(Vorjahr) (113) (38) (75) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 62 62 0 0
(Vorjahr) (40) (40) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 175 175 0 0
(Vorjahr) (238) (238) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 159 159 0 0
(Vorjahr) (219) (219) (0) (0)
471 434 37 0
(Vorjahr) (610) (535) (75) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Globalzession abgesichert.

VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des CPU Konzerns entfallen auf folgende Tätigkeitsbereiche und Regionen:

2013

TEUR
2012

TEUR
Erlöse Softwareprogramme 803 576
Dienstleistung 3.440 3.591
Erlöse Softwarewartung 1.396 1.503
5.639 5.670

Von den TEUR 5.639 wurden TEUR 4.061 in Deutschland, TEUR 1.579 in der Schweiz und Österreich erzielt.

In den Herstellungskosten des Umsatzes, den Vertriebs- und Verwaltungskosten, sowie in den Forschungs- und Entwicklungskosten sind die auf den Funktionsbereich entfallenden Personal- und Materialkosten enthalten. Von den Forschungs- und Entwicklungskosten über insgesamt TEUR 205 wurden TEUR 157 aktiviert.

Der Materialaufwand belief sich im Konzern auf TEUR 1.641 (Vorjahr: TEUR 1.129) und enthält zum ganz überwiegenden Teil die Kosten für bezogene Leistungen im Dienstleistungsbereich.

Personalaufwand des Geschäftsjahres:

2013

TEUR
2012

TEUR
Löhne und Gehälter 2.675 2.938
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 516 517
(Davon für Altersversorgung) (155) (158)
3.191 3.455

In den sonstigen betrieblichen Erträgen der CPU AG sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, erfolgswirksam gebuchten Währungsgewinne, die Erträge aus der Erhöhung der Rückdeckungsversicherung enthalten. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Währungskursdifferenzen bedingt durch das Umsatzkostenverfahren teilweise verteilt. Insgesamt fielen TEUR 1 Währungskursgewinne (Vorjahr: TEUR 8) in den sonstigen betrieblichen Erträgen und TEUR 21 Währungskursverluste (Vorjahr: TEUR 7) in den jeweiligen Funktionskosten an.

VIII. Sonstige Angaben

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. Dabei sind die Zahlungsströme nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und Bankguthaben.

Ausgewählte Kennzahlen aus den Geschäftsfeldern

Nachfolgend sind Kennzahlen des Produktbereichs sowie des Dienstleistungsbereichs dargestellt. Konzerninterne Erträge und Aufwendungen (Konsolidierungen) sowie die Erträge und Aufwendungen der Holding werden in einer separaten Spalte gezeigt.

01.01. bis 31.12.2013

in TEUR Produkt Dienstleistung Konsolidierung/ Überl. Zentrale Konzern
Auftragseingang 2.731 3.461 -479 5.713
Umsatzerlöse 2.643 3.475 -479 5.639
EBIT 114 246 -350 10

01.01. bis 31.12.2012

in TEUR Produkt Dienstleistung Konsolidierung/ Überl. Zentrale Konzern
Auftragseingang 2.061 3.115 -421 4.755
Umsatzerlöse 2.954 3.137 -421 5.670
EBIT 162 203 -365 0

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2013 waren im CPU Konzern inklusive der Geschäftsleitungsorgane durchschnittlich 43 Arbeitnehmer (Vorjahr: 45) beschäftigt .

Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag lagen keine Derivativen Finanzinstrumente vor. Im Vorjahr bestand ein Devisentermingeschäft über den Verkauf von TCHF 300. Der positive Zeitwert betrug im Vorjahr weniger als TEUR 1.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des CPU Konzerns betragen für die Geschäftsjahre ab 2013:

2014

TEUR
2015

TEUR
2016

TEUR
2017

TEUR
2018 und später

TEUR
Gesamt

TEUR
Miete 117 82 2 0 0 201
Leasing 55 25 5 0 0 85
172 107 7 0 0 286

Weitere angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Honorare Abschlussprüfer

Die Honorare des Abschlussprüfers betragen im Geschäftsjahr 2013 für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 24, für Bestätigungsleistungen TEUR 10 sowie für Steuerberatungsleistungen TEUR 5 und damit insgesamt TEUR 39.

Angaben zu den Organen

Vorstand:

Werner Binder, Augsburg

Sprecher des Vorstands

Roger Heinz, Augsburg (ab 10.03.2014)

Vorstand Vertrieb und Marketing

Sven Wollenhaupt, Augsburg

Vorstand Finanzen und Administration

Hinsichtlich der Vergütungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog Gebrauch gemacht.

Aufsichtsrat:

Dr. Heiko Frank, Friedberg

Vorstandsmitglied IMAP M&A Consultants AG, Mannheim

Aufsichtsratsvorsitzender

Oliver Gosemann, Forst

Geschäftsführender Gesellschafter der GOSFAM Investments GmbH, Forst

Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

Reinhard Ender

Unternehmensberater, Köln

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 45.

Augsburg, den 28. März 2014

Werner Binder, Sprecher des Vorstands

Roger Heinz, Mitglied des Vorstands

Sven Wollenhaupt, Mitglied des Vorstands

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 (Auszug)

der CPU Softwarehouse AG

Einzelabschluss der CPU Softwarehouse AG

Allgemeine Angaben

Die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, ist ein Unternehmen, dessen Aktien im Freiverkehr (m:access) der Börse München notieren.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 der CPU Softwarehouse AG (CPU AG) wird in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die CPU Softwarehouse AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Dementsprechend übt sie aus Vereinfachungsgründen bei der Abschlusserstellung die gesetzlichen Wahlrechte (größenabhängigen Erleichterung gem. § 274a HGB) zur Angabe bzw. Nichtangabe bestimmter Vermerkpflichten aus. Auch von den Anhangsangaben gem. § 285 HGB Nr. 2, Nr. 3, Nr. 3a, Nr. 6, Nr. 9 a) und b), Nr. 11, Nr. 17, Nr. 19 und Nr. 29 wurde entsprechend der gesetzlichen Vorschriften der §§ 286 Abs. 3 Nr. 2 und 288 Abs. 1 HGB sowie des § 285 Nr. 10 HGB hinsichtlich der Angaben für börsennotierte Gesellschaften abgesehen. Die Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren dargestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2013

der CPU Softwarehouse AG

Aktivseite

31.12.2013

TEUR
Vorjahr

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11 13
II. Sachanlagen
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 1
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16 22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.061 5.818
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0
3. sonstige Ausleihungen 14 15
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 633 1.134
2. sonstige Vermögensgegenstände 373 352
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 57 120
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3 4
6.168 7.479
Passivseite
31.12.2013

TEUR
Vorjahr

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.094 4.094
II. Kapitalrücklage 2.100 2.100
III. Bilanzgewinn/-verlust -668 632
5.526 6.826
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 426 393
2. sonstige Rückstellungen 86 85
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 75 113
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 19 23
3. sonstige Verbindlichkeiten 36 39
davon aus Steuern 35 TEUR (Vj. 38 TEUR)
6.168 7.479

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013

der CPU Softwarehouse AG

2013

TEUR
Vorjahr

TEUR
1. Vertriebskosten -146 -151
2. Allgemeine Verwaltungskosten -621 -715
3. Sonstige betriebliche Erträge 453 502
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -491 -7
5. Erträge aus Gewinnabführung 293 225
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39 41
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen -792 -839
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -35 -31
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.300 -975
10. Sonstige Steuern 0 -1
11. Jahresfehlbetrag -1.300 -976
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 632 1.608
13. Bilanzgewinn/-verlust -668 632

Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 4.093.953,00 (Vorjahr: EUR 4.093.953,00) und ist in 4.093.953 (Vorjahr: 4.093.953) nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit gleichen Rechten eingeteilt.

Die Aufteilung der Kapitalrücklage stellt sich wie folgt dar:

Stand 31.12.

EUR
gebundene Rücklagen nach § 272 (2) Nr. 1 HGB und § 237 (5) AktG 1.052.732,00
freie Rücklagen nach § 272 (2) Nr. 4 HGB 1.046.863,64
2.099.595,64

Bilanzgewinn/-verlust

Der Posten hat sich wie folgt entwickelt:

EUR
Gewinnvortrag zum 1. Januar 2013 632.733,47
Jahresfehlbetrag 2013 -1.300.097,18
Bilanzverlust zum 31. Dezember 2013 -667.363,71

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. August 2017 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu EUR 2.046.976,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

d) für Spitzenbeträge;

e) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt EUR 409.395,00, sofern die neuen Aktien gegen Bareinlage zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, welcher den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz);

f) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt EUR 2.046.976,00, sofern die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden, um Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben.

Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates.

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 ist ferner das Grundkapital bis zum 31. August 2017 um bis zu EUR 2.046.976,00 durch Ausgabe auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Das bedingte Kapital dient der Ausübung von Wandel- bzw. Optionsrechten. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Inhaber von Wandel- oder Optionsrechten aus den aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 31. August 2012 bis zum 31. August 2017 von der CPU Softwarehouse AG zu begebenden Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandel- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen.

Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1.300.097,18 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 632.733,47 auf neue Rechnung vorgetragen. Damit ergibt sich ein Bilanzverlust von EUR 667.363,71.

Konzernkennzahlen

Konzernkennzahlen (2009 - 2013)

01.01. -31.12.2013

Mio. EUR
01.01. -31.12.2012

Mio. EUR
01.01. -31.12.2011

Mio. EUR
01.01. - 31.12.2010

Mio. EUR
01.01. - 31.12.2009

Mio. EUR*
Umsatzerlöse 5,6 5,7 6,1 6,9 7,5
Personalaufwand 3,2 3,5 3,9 4,4 4,5
Abschreibungen 0,2 0,1 0,1 0,1 0,1
F&E 0,2 0,3 0,3 0,2 0,3
EBITDA 0,1 0,1 0,1 0,4 0,4
EBIT 0,0 0,0 0,0 0,4 0,3
Konzernergebnis 0,0 0,0 0,0 0,4 0,3
Ergebnis je Aktie in Euro 0,0 0,0 0,0 0,1 0,07
Bilanzsumme 2,6 2,8 2,6 2,4 3,4
Eigenkapitalquote 44% 42% 24% 28% 63%
Beschäftigte per 31.12. 43 46 49 54 61

* Werte nach IFRS

CPU Softwarehouse AG

August-Wessels-Straße 27

D-86156 Augsburg

Telefon: +49(821)46 02-0

Telefax: +49(821)46 02-179

[email protected]

www.cpu-ag.com