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CPU Softwarehouse Annual Report 2011

Jun 1, 2012

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Annual Report

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Publication

CPU Softwarehouse AG

Augsburg

Jahresabschluss und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Geschäftsbericht 2011

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem positiven Start in das Geschäftsjahr 2011 wurde die Entwicklung der CPU-Gruppe von der eskalierenden Schuldenkrise in Europa jäh abgebremst. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz um rund elf Prozent auf 6,1 Mio. Euro zurück. Unsere Kernmärkte Deutschland, Österreich und die Schweiz erzielten zwar insgesamt ein höheres Wirtschaftswachstum als Europa im Durchschnitt, unsere Hauptkundenbranche der Banken übte jedoch eine stärkere Investitionszurückhaltung als erwartet aus. Deswegen konnten wir unsere Umsatzprognose nicht erfüllen. Dementsprechend wurde nur noch ein EBIT von 0,0 Mio. Euro erreicht nach 0,4 Mio. Euro im Vorjahr.

Sowohl unser Produktgeschäft als auch das Dienstleistungsgeschäft verzeichneten angesichts der schwierigen Marktbedingungen Einbußen. Im Produktbereich entwickelte sich die CPU KREDIT-Net-Basisplattform aussichtsreich, während andere Lösungen eher schleppend Absatz fanden. Unsere 2010 neu eingeführte Partnerstrategie haben wir im Geschäftsjahr 2011 ausgebaut. Wegen der Schulden- und Finanzmarktkrise konnte sie ihr volles Potenzial aber noch nicht entfalten, da die Banken wegen hoher Abschreibungsrisiken und verschärfter Eigenkapitalvorschriften Neubeauftragungen zurückhielten. Auch der CPU-Dienstleistungsbereich litt unter spürbarer Nachfrageschwäche, u. a. weil einige Kunden unter Sparzwängen versuchen, IT-Projekte stärker mit Bordmitteln zu bewältigen.

CPU hält dennoch an seiner grundlegenden strategischen Ausrichtung fest: Wir beliefern Banken zum einen mit erstklassiger Software für den Kreditbereich, die Wertpapierberatung und das Controlling. Zum anderen sind wird langjährig erfahrener Partner für die Planung, Durchführung und Qualitätssicherung von IT-Projekten. Mit beidem unterstützen wir Banken in Kernthemen ihrer Zukunftsgestaltung - zum Beispiel kundenorientierte Beratung, Refinanzierung oder Business Intelligence. Hierfür haben wir 2011 in unserem Angebotsportfolio wesentliche Innovationen begonnen, fortgeführt oder am Markt eingeführt. Neue Produkte auf der Basisplattform .Net stellten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis und konnten unsere Kunden überzeugen. So unterstützen beispielsweise das "Refinanzierungsregister" bei der immer wichtigeren effizienten Mittelbeschaffung auf der Passivseite einer Bank. Für unser Controlling-Flagschiffprodukt "Value Mirror" wird 2013 das neue Release 3.0 fertig sein, mit dem Banken ihre Unternehmensdaten noch besser in steuerungsrelevante Informationen transformieren und so Geschäftsabläufe profitabler gestalten, Kosten senken, Risiken minimieren und die Wertschöpfung vergrößern können. Entsprechend sehen wir hier hohes Wachstumspotenzial in allen drei Zielmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Auch unsere Partnerstrategie kommt voran. Nach der Schweiz verfügen wir seit August 2011 nun auch in Österreich über einen starken Vertriebspartner, und in Deutschland erwarten wir für 2012 den Start der gemeinsamen Marktdurchdringung mit einem geeigneten Partnerunternehmen. Wie schnell allerdings die Kundenansprache - ob von CPU direkt oder über Partner - in konkrete Vertragsabschlüsse mündet, ist angesichts der anhaltenden Schulden- und Finanzmarktkrise sehr schwer vorherzusagen. Noch stehen die Ampeln für IT-Budgets in vielen Kreditinstituten auf Gelb oder sogar auf Rot. Das gilt nicht nur für die international stark verflochtenen Großbanken, sondern auch für die von CPU überwiegend belieferten mittelständischen Institute. Mit der Verzögerungen von sicher geglaubten Aufträgen müssen wir daher auch in Zukunft rechnen, zumal Konjunkturexperten für Deutschland, Österreich und die Schweiz eine deutliche Abschwächung der Wirtschaft erwarten. Gleichwohl registrieren wir im aktuell laufenden Geschäftsjahr 2012 im Produktbereich eine Belebung im Wertpapiergeschäft sowie eine anhaltend erfreuliche Nachfrage für Lösungen auf der. Net-Plattform. Grundsätzlich können Banken die zunehmenden gesetzlichen Regulierungen ohnehin nur im Rahmen von neuen oder optimierten Softwarelösungen effizient abbilden.

Insgesamt hält CPU am Ziel fest, im Konzern ein ausreichendes Ertragsniveau zu erreichen, damit alle operativen Gesellschaften die notwendigen Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vornehmen können. Die Umsatzrendite im Konzern soll auf mittlere Sicht wieder bei drei bis fünf Prozent liegen. Ob dies angesichts der derzeitigen Verwerfungen auf den Finanzmärkten schon in den nächsten zwei Jahren erreicht werden kann, muss offen bleiben.

Der Vorstand dankt allen Kunden und Aktionären für ihr Vertrauen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihre überdurchschnittlichen Leistungen.

Augsburg, im April 2012

Werner Binder, Sprecher des Vorstands

Sven Wollenhaupt, Vorstand

CPU Gruppe / Unsere Leistungen

Die CPU Gruppe

CPU ist ein zukunftsorientiertes Softwarehouse für das Bankwesen. Alle Unternehmen der CPU Gruppe richten ihre Kernkompetenzen auf die strategischen und operativen Ziele der Banken in der Beratung und Bearbeitung von Kredit- und Wertpapiergeschäften sowie im Bankcontrolling aus. Dazu plant, entwickelt, implementiert und betreut die CPU anwenderspezifische Lösungen zur Organisation und Optimierung traditioneller und zukünftiger Kundenprozesse. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Deutschland, Österreich und die Schweiz.

CPU konzentriert sich auf das mittlere Bankensegment und deckt dessen Bedürfnisse durch ihre IT-Kompetenz und ihr Bank-Know-how optimal und zu einem fairen Preis ab. Ausgehend von den Erfahrungen der letzten 20 Jahre steht CPU bei den Kunden und im Bankenumfeld für eine hohe Qualität von Softwareprogrammen, die durch die Kombination aus fachlicher Beratung und technischer Umsetzung erzielt wird.

CPU hat sich durch ihre Leistungen eine langjährige, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihren Kunden erarbeitet.

Unsere Leistungen

CPU CREDIT

Software für das Kreditgeschäft

INVESTMENT ADVISOR

Software für Beratung und Betreuung von Vermögensanlagen

VALUE MIRROR

Software für das betriebliche Rechnungswesen, Unternehmensplanung, Vertriebscontrolling und Erfolgsmessung

PROFESSIONAL SERVICES

Unterstützung in der Projektarbeit, Qualitätsmanagement und Entwicklung von individuellen Softwarelösungen

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011

der CPU Softwarehouse AG, Augsburg

Konzernstruktur, Tätigkeitsschwerpunkte und rechtliche Rahmenbedingungen

Der CPU-Konzern (CPU) ist ein Softwarehaus für Kunden aus der Bankbranche. Der Konzern ist in Deutschland und in der Schweiz an insgesamt vier Standorten vertreten und betreut Kunden in den Zielmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das zentrale Know-how von CPU liegt in der Erstellung von Software für den Kreditbereich und die Wertpapierberatung sowie das Controlling. Darüber hinaus verfügt CPU über langjährige Erfahrung im Management und der Qualitätssicherung von Projekten im Geschäftsfeld Professional Service. Banken erhalten von CPU anwenderspezifische Lösungen für Kundenprozesse - von der Entwicklung über die Einrichtung bis zur laufenden Betreuung. Dabei bietet CPU integrierte, bedarfsgerechte Lösungen, die sich aus eigenen Leistungen und Fremdkomponenten zusammensetzen.

Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist Muttergesellschaft des Konzerns. Als Holding konzentriert sie sich auf die Führung und Verwaltung der Tochtergesellschaften und erbringt Unterstützungsleistungen im Konzern. Die Aktien der CPU Softwarehouse AG notieren an der Börse München im Freiverkehr (m:access).

Die CPU Softwarehouse AG ist als Mutterunternehmen nach § 290 HGB grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, gem. § 293 Abs. 1 HGB jedoch befreit. Demnach erstellt die CPU Softwarehouse AG, ohne gesetzlich dazu verpflichtet zu sein, einen Konzernabschluss auf der Basis der Regelungen des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes.

Das Geschäftsfeld "Produkt" mit den Front-End-Applikationen "CPU KREDIT" und "INVESTMENT ADVISOR" bietet Banken zum einen die Möglichkeit im Kredit und Wertpapierbereich, softwaregestützte Kundenberatungen durchzuführen sowie die Ergebnisse der Beratung im BackOffice weiterzuverarbeiten. Zum anderen können Banken mit der "VALUE MIRROR" Produktfamilie Business Intelligence und Data Warehousing im Rahmen einer umfassenden Controlling Lösung standardisiert und professionell umsetzen.

Das Geschäftsfeld "Produkt" bzw. Professional Service vereint IT Kompetenz, professionelles Projektmanagement und fundiertes Qualitäts- und Testmanagement unter einem Dach. Kunden erhalten eine sachverständige Einschätzung, Bewertung und Abwicklung von Projekten einschließlich Qualitätssicherung sowie Beratung für nutzenoptimierte IT-Lösungen.

Wirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft konnte 2011 nicht auf dem Erholungspfad bleiben, den sie 2010 nach dem Rezessionsjahr 2009 vorübergehend eingeschlagen hatte. Nach aussichtsreichem Start wirken sich im Jahresverlauf 2011 die Euro-Schuldenkrise, die restriktivere Zins- und Geldpolitik einiger Schwellenländer sowie punktuell auch die Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan dämpfend aus. Es zeigte sich vor allem, dass wichtige Wirtschaftszentren wie Europa und die USA ihre strukturellen Probleme noch immer nicht im Griff haben. Viele Länder der Eurozone kämpfen um eine Stabilisierung der öffentlichen Haushalte, riskieren dabei aber, den stockenden Wachstumsmotor völlig abzuwürgen.

Die USA waren mit einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit konfrontiert und mussten wegen der hohen Staatsverschuldung zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg die Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poor's hinnehmen. Wesentliche Gegenmaßnahmen wurden wegen der politischen Blockadesituation zwischen Demokraten und Republikanern nicht eingeleitet, was vermutlich bis zur Präsidentschaftswahl Ende 2012 so bleiben wird.

Deutschland entwickelte sich 2011 positiv, was sowohl einer soliden Binnennachfrage als auch einem sehr kräftigen Export zu verdanken war. Die Binnenkonjunktur profitierte von einer Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand: Zuletzt suchten vor 20 Jahren so wenige Menschen wie heute eine Stelle. Die deutschen Ausfuhren erreichten den Rekordwert von 1060 Milliarden Euro, das waren laut Statistischem Bundesamt 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Als zweitgrößte Exportnation der Welt profitierte Deutschland vor allem von lebhafter Nachfrage aus China und Osteuropa. Im Dezember 2011 schwächte sich der Außenhandel allerdings durch die schlechtere Konjunktur der Weltwirtschaft deutlich ab.

Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) stieg die deutsche Wirtschaftsleistung 2011 um 3,0 Prozent nach 3,6 Prozent im Jahr zuvor. Damit war die deutsche Konjunktur deutlich dynamischer als die in der gesamten Euro-Währungszone, die ein Wachstum von 1,6 Prozent verzeichnete. Die neben Deutschland für CPU wichtigen Absatzmärkte Österreich und die Schweiz blieben 2011 mit 2,9 bzw. 1,8 Prozent Plus hinter der Bundesrepublik zurück, waren aber wachstumsstärker als der EU-Durchschnitt. Die US-amerikanische Wirtschaftsleistung expandierte 2011 nach IWF-Berechnungen um 1,8 Prozent, die Weltwirtschaft insgesamt um 3,8 Prozent. Getragen wurde diese Entwicklung von dem anhaltend starken Aufschwung in China (9,2 Prozent Wachstum) und Indien (7,4 Prozent), während Japan wegen der Katastrophenbewältigung ein um 0,9 Prozent kleineres Bruttoinlandsprodukt erwirtschaftete.

Die Wertpapiermärkte waren unter dem Eindruck von Japan-Katastrophe, Euro-Krise und anhaltenden politischen Unsicherheiten im arabisch-islamischen Raum in überwiegend stagnierender bis schwacher Verfassung. Von 30 Werten des deutschen Leitindex DAX verzeichneten 23 im Börsenjahr 2011 einen Kursrückgang. Wer zu Beginn des Jahres in einen DAX-Fonds investiert hat, musste bis Dezember 14,7 Prozent Verlust hinnehmen. Der New Yorker Börsenindex Standard & Poor's 500 schloss am letzten Handelstag des Jahres 2011 nahezu auf dem Niveau des Jahresbeginns, der technologieorientierte Nasdaq Composite verlor binnen Jahresfrist 1,8 Prozent, während der Dow Jones Industrial Average 5,5 Prozent Zugewinn verbuchte.

Für 2012 rechnen Konjunkturexperten mit einer stark nachlassenden Dynamik der Weltwirtschaft; auch eine Rezession in manchen Ländern ist nicht ausgeschlossen. Dabei ist die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsregionen äußerst unterschiedlich. Während der IWF für China und Indien anhaltend hohe Wachstumsraten von 8,2 bzw. 7,0 Prozent prognostiziert, geht er für die Eurozone insgesamt von einem 0,5-prozentigen Konjunkturrückgang aus. Im Detail gesehen kann sich Deutschland mit einer Wachstumsprognose von 0,3 Prozent jedoch gerade noch in der Pluszone behaupten, während der IWF für Länder wie Spanien und Italien BIP-Rückgänge von über zwei Prozent erwartet. Die CPU-Kernmärkte Österreich und Schweiz können nach den von den Wirtschaftskammern Österreich aggregierten Zahlen 2012 mit 0,9 bzw. 0,8 Prozent Wirtschaftswachstum rechnen.

CPU als Spezialist für Bankensoftware ist nicht nur den allgemeinen Konjunktureinflüssen ausgesetzt, sondern hängt insbesondere von der Situation der Bankenbranche ab. Für die Finanzinstitute im deutschsprachigen Raum brachte das Jahr 2011 Licht und Schatten. Den Vorteilen einer vor allem in Deutschland dynamischen Konjunktur und einer Zentralbankpolitik des billigen Geldes standen hohe Risiken gegenüber. Viele Institute führen noch milliardenschwere Anleihen angeschlagener Euroländer wie Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien in den Büchern. Zudem zwingen schärfere Anforderungen von Regulatoren und Politik die Banken, dickere Eigenkapitalpolster zu bilden ("Basel III").

In Deutschland trat 2011 zudem die Bankenabgabe in Kraft, mit der die Geldinstitute künftig Restrukturierungs- und Abwicklungsmaßnahmen von in Schieflage geratenen systemrelevanten Banken selbst finanzieren sollen. Hierfür sollen die Institute pro Jahr etwa eine Milliarde Euro in einen Fonds einbringen. Die 2011er Gewinne vieler Banken sind in diesem Umfeld geringer ausgefallen als zu Jahresbeginn prognostiziert, so u. a. bei Deutscher Bank, Commerzbank und der Schweizer UBS. Experten sehen auch die Aussichten der Bankbranche durchwachsen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt, dass den Banken wegen der Euroschuldenkrise bis zu 200 Milliarden Euro an Kapital fehlen könnten und forderte die europäischen Staaten auf, ihre Banken mit frischem Kapital zu unterstützen.

Günstiger sind die Aussichten für die Softwarebranche. Die Nachfrage nach Software wird laut einer Prognose des European Information Technology Observatory (EITO) den IT-Markt insgesamt sehr beleben. Für 2012 berechnet EITO Umsätze mit System- und Anwendungssoftware in Europa im Volumen von 73 Milliarden Euro voraus, 4,5 Prozent mehr als 2011.

Geschäftsentwicklung 2011

Geschäftsverlauf und Ertragslage des Konzerns

Die positiven Impulse im ersten Halbjahr 2011 wurden durch die einsetzende Schuldenkrise in Europa abrupt unterbrochen. In Folge dessen blieb die Geschäftsentwicklung der CPU im Jahr 2011 hinter den Erwartungen zurück. Der Umsatz im Berichtsjahr erreichte 6,1 Mio. Euro und lag damit um rd. 11% unter dem Vorjahreswert von 6,9 Mio. Euro.

Das Produktgeschäft entwickelte sich im Jahr 2011 sehr uneinheitlich. Während sich bei der CPU Kredit-Net-Basisplattform aussichtsreiche Entwicklungen im Heimatmarkt Deutschland ergaben, verlief das Geschäft in anderen Bereichen eher verhalten. Die Ende 2010 neu eingeführte Partnerstrategie kam im Geschäftsjahr 2011 zwar weiter voran, wurde jedoch von der Schulden- und Finanzmarktkrise beeinträchtigt, da sich potentielle Kunden mit Neubeauftragungen in dem erschwerten Umfeld zurückhalten und die verschärften Eigenkapitalvorschriften die Banken zu besonderer Zurückhaltung zwang. Dementsprechend sank der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr deutlich von 4,0 Mio. Euro auf gerundet 2,6 Mio. Euro, auch dann, wenn man das Vorjahr um einzelne größere Aufträge bereinigt. Der Umsatz betrug 3,1 Mio. Euro (Vj. 3,3 Mio. Euro).

Auch der Dienstleistungsbereich litt unter deutlichen Umsatzrückgängen. Auftragseingang und Umsatz sanken jeweils um rd. 0,4 Mio. Euro auf 3,3 Mio. Euro (Vj. 3,7 Mio. Euro).

Die Bruttomarge im Konzern verringerte sich insgesamt um 0,4 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro (Vj. 2,3 Mio. Euro). Da im Bereich der Erlöse und Kosten die Rückgänge bzw. Einsparungen per Saldo keine Ergebnisverbesserung ergaben, schlug sich folglich die Verringerung der Bruttomarge voll im EBIT nieder. Dementsprechend konnte nur ein ausgeglichener EBIT von 0,0 Mio. Euro (Vj. 0,4 Mio. Euro) erzielt werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge, die im Wesentlichen auf der Konzernebene bzw. bei der Holding anfallen, enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Währungskursgewinne. Größtenteils bedingt durch einen Einmaleffekt bei den Pensionsrückstellungen aus dem Vorjahr, der im Berichtsjahr nicht mehr angefallen ist und geringeren Veränderungen bei den Wechselkursparitäten sanken diese gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. Euro.

Bei den Vertriebsaufwendungen und bei den sonstigen Aufwendungen erzielte das Unternehmen Einsparungen von insgesamt 0,2 Mio. Euro. Bei den Forschungs- und Entwicklungskosten ergab sich, auch unter Berücksichtigung der aktivierten Leistungen, ein Rückgang von rd. 0,1 Mio. Euro.

Nach Zinsen und Steuern wurde ein Konzernjahresfehlbetrag nahe der schwarzen Null erreicht (Vj. Konzernjahresüberschuss 0,4 Mio. Euro).

Für das kommende Geschäftsjahr 2012 ist nicht absehbar, in wie weit die gesamtwirtschaftliche Lage angespannt bleibt und weiterhin eine abwartende Haltung der Bankinstitute bei Beauftragungen nach sich zieht. Im Produktbereich ist bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses eine Belebung im Wertpapiergeschäft zu verspüren sowie eine anhaltend erfreuliche Nachfrage in der Produktentwicklung auf der .Net Plattform. Im Bankcontrolling bleibt abzuwarten, ob bereits in dem Geschäftsjahr 2012 erste positive Effekte durch die Partnerstrategie verzeichnet werden können. Im Dienstleistungsbereich hat sich die Nachfrage stabilisiert, und es kann von Umsätzen auf Vorjahresniveau ausgegangen werden. Durch die Anpassung der Personalstruktur an die gesunkenen Umsätze ist im kommenden Geschäftsjahr auch bei nur gleichbleibenden Umsätzen zumindest wieder von einem ausgeglichenen Ergebnis auszugehen.

Vermögens-, Kapitalstruktur und Liquidität

Die Bilanzrelationen sind im Vergleich zum Vorjahr teilweise verändert. Auf der Aktivseite sind die größten Bilanzposten im Umlaufvermögen weiterhin die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände über insgesamt rd. 1,1 Mio. Euro (Vj. 1,4 Mio. Euro). Das entspricht 44% (Vj. 58%) der Bilanzsumme. Darin enthalten sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro (Vj. 1,0 Mio. Euro) oder rd. 28 % (Vj. 42%) der Bilanzsumme sowie die sonstigen Vermögensgegenstände von insgesamt 0,4 Mio. Euro (Vj. 0,4 Mio. Euro) oder 16% (Vj. 16%). Der größte Einzelposten innerhalb dieser Position ist dabei die Rückdeckungsversicherung. Das Anlagevermögen beträgt insgesamt rund 0,5 Mio. Euro (Vj. 0,3 Mio. Euro) oder rund 20% (Vj. 12%) und hat sich durch die Aktivierung selbst erstellter Software erhöht.

Auf der Passivseite der Bilanz sind die Rückstellungen um 0,2 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro (Vj. 0,9 Mio. Euro) oder 28% (Vj. 39%) der Bilanzsumme gesunken. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie der Erhöhung der Verbindlichkeiten. Damit sind die Verbindlichkeiten größter Passivposten, die in der Summe um 0,4 Mio. Euro auf knapp 1,1 Mio. Euro gestiegen sind. Das entspricht 41% (Vj. 28%) der Bilanzsumme.

Das Eigenkapital des Konzerns beträgt rd. 24% der Bilanzsumme (Vj. 28%). Die langfristigen Vermögenswerte sind vollständig über das Eigenkapital gedeckt.

Aus der betrieblichen Tätigkeit flossen der CPU rd. 0,4 Mio. Euro zu (Vj. 0,2). Durch die Aktivierung selbst erstellter Software sowie durch Investitionen in andere Vermögenswerte resultiert ein Mittelabfluss in Höhe von rd. 0,3 Mio. Euro (Vj. 0,2 Mio. Euro). Zur Finanzierung der Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurde ein Darlehen über gerundet 0,2 Mio. Euro aufgenommen. Die Liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag gerundet 0,8 Mio. Euro (Vj. 0,5 Mio. Euro).

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag haben sich nicht ereignet. Nach heutigem Kenntnisstand sind keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Konzernentwicklung nach sich ziehen könnten.

Personalbericht

Im Geschäftsjahr 2011 beschäftigte der Konzern durchschnittlich rd. 49 Mitarbeiter (Vj. 52). In dieser Summe sind Teilzeitkräfte enthalten. Die im Vorjahr bereits erfolgte Konzentration von Entwicklungskapazitäten hat zu Verbesserungen der Auslastung und damit zur Verbesserung der Effizienz beigetragen, auch wenn zu Beginn die durch den Know-how-Transfer notwendigen Einarbeitungszeiten berücksichtigt werden mussten.

Die Fluktuationsrate verringerte sich von rd. 14 % im Vorjahr auf rd. 13% im abgelaufenen Geschäftsjahr und liegt damit besser als der Branchendurchschnitt.

Forschung und Entwicklung

Auch im Geschäftsjahr 2011 wurden wesentliche Neuentwicklungen begonnen, fortgeführt und zum Abschluss gebracht. Neue Produkte auf der Basisplattform. Net wie das "Refinanzierungsregister" oder das "Rating" konnten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Im Value Mirror wird im kommenden Jahr das neue Release 3.0 eingeführt werden können, mit dem eine fortschrittliche, gut erweiterbare Standard Controlling Lösung für den Einsatz in allen Zielmärkten zur Verfügung steht.

Ferner wurden im Bereich Forschung und Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr auch weitere, funktionale Verbesserungen bei allen Produkten durchgeführt, die notwendig waren, um den Stand der Technik zu wahren oder die Wartbarkeit zu erhöhen. Auch damit konnte das Produktportfolio abgerundet werden. Darüber hinaus wurde auch Software eingekauft und angepasst, die eine wesentliche Erweiterung der bestehenden Produktpalette darstellt und die Möglichkeit eröffnen kann, die Erschließung neuer Märkte schneller voranzubringen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten liegen etwas unter dem Vorjahresniveau. Von den gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von gerundet 0,3 Mio. Euro (Vj. 0,4 Mio.) sind rd. 0,1 Mio. Euro in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst. Etwa 0,2 Mio. Euro gekaufte bzw. selbst erstellte Software wurde aktiviert (Vj. 0,2 Mio. Euro).

Aktienkapital und Gesellschafterstruktur

Das Grundkapital der CPU Softwarehouse AG beträgt unverändert 3.509.103 Euro und ist in 3.509.103 nennwertlose Stückaktien (Vj. 3.509.103 Stückaktien) eingeteilt. Jede Satzungsänderung bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung. Der Beschluss der Hauptversammlung bedarf einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen sind nicht bekannt. Es bestehen keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Die Rechte und Pflichten aus den Aktien entsprechen den gesetzlichen Regelungen.

Es sind keine Arbeitnehmer der CPU und deren Konzerngesellschaften derart am Kapital beteiligt, dass eine unmittelbare Ausübung der Kontrollrechte durch die Arbeitnehmer stattfände. Aufgrund der Inhaberaktien liegen der Gesellschaft aber keine verlässlichen Angaben über Aktionäre und damit einen eventuell privaten Anteilsbesitz von Arbeitnehmern vor.

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 3. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 3. Juli 2012 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu 2.631.000 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats. Darüber hinaus entsprechen die Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf eigener Aktien den gesetzlichen Regelungen. Eine Ermächtigung zum Rückkauf liegt nicht vor. Vereinbarungen der Gesellschaft im Fall eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes wurden nicht getroffen.

Risikobericht

Aktives Risikomanagement erfordert frühzeitige systematische Identifikation und Bewertung von unternehmerischen Chancen und Risiken. Die CPU Softwarehouse AG setzt deshalb seit Jahren ein auf die Unternehmensgröße angepasstes Risikomanagementsystem ein, welches konzernweit Anwendung findet. Sie steuert und koordiniert im Rahmen des Risikomanagements auch das konzernweite interne Berichtswesen.

Die CPU Softwarehouse AG ist von der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften abhängig. Deshalb stellen die im Folgenden beschriebenen Chancen und Risiken der Tochtergesellschaften bzw. die Chancen und Risiken der jeweiligen Geschäftsfelder gegebenenfalls mittelbar auch wesentliche Chancen und Risiken der Muttergesellschaft dar.

Aus diesem Grund kommt der Konzernsteuerung eine besondere Bedeutung zu. Verschlechterungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei Tochtergesellschaften können sich bei der CPU Softwarehouse AG in der Beteiligungsbewertung, der Bewertung der Konzernforderungen und unmittelbar in der Liquiditätssituation niederschlagen. Seit Jahren verwendet die CPU im Konzern Steuerungsinstrumente und Kennzahlen in den Bereichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Angebots- und Projektsteuerung sowie bei Liquidität und Personal.

Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem der CPU definiert und umfasst die Steuerung und Kontrolle aller für den Bestand und die Unternehmensentwicklung wichtigen Unternehmensbereiche und Prozesse. Zum Risikomanagement gehören insbesondere die strategische Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen sowie die Risikoinventur mit dem internen Kontrollsystem und einem kennzahlengestützten Früherkennungssystem.

Die Verantwortung und Umsetzung für das Risikomanagement liegt grundsätzlich beim Vorstand. Der Aufsichtsrat berät ebenfalls über das Risikomanagement und ist vor dem Hintergrund des § 107 Abs. 3 AktG in der Fassung des BilMoG explizit mit der Überwachung der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems, der internen Kontrollsysteme, des Rechnungslegungsprozesses und der Abschlussprüfung, insbesondere deren Unabhängigkeit, befasst.

Die strategische Unternehmensplanung gibt die grundsätzliche strategische Ausrichtung mit den für jedes Segment bzw. Geschäftsfeld beschriebenen Positionierungen und Maßnahmen vor. Dies soll langfristig gewährleisten, dass Wettbewerbsvorteile erkannt und genutzt werden können und eine effiziente Allokation von Ressourcen erfolgt. Im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung werden für alle Geschäftsfelder die Positionierungen und Segmentstrategien entwickelt, aus denen sich Maßnahmen und Handlungsanweisungen für die kommenden Jahre ableiten. Eine grundsätzliche Überarbeitung der strategischen Unternehmensplanung erfolgt ca. alle drei Jahre. Auf Geschäftsfeldebene werden jedoch jährlich bei Strategietreffen mit den Führungskräften des Konzerns die grundlegenden Parameter und Annahmen überprüft. Diese Strategietreffen stellen auch die Basis für die Etatplanung des künftigen Jahres der CPU Gruppe dar.

Für die Analyse der Umsatz- und Ergebnisentwicklung erfolgt konzernweit ein einheitliches Reporting auf Basis monatlicher Meldungen und Quartalsabschlüsse sowie von Umsatz- und Ertragsprognosen bzw. Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr. Im Rahmen der Projektsteuerung besteht ebenso ein einheitliches monatliches Reporting und Beurteilungssystem, um die Effizienz bzw. die Chancen und Risiken aus den Projekten einschätzen zu können.

Das interne Berichtswesen steuert und kontrolliert kurzfristig alle relevanten Vorgänge des laufenden Geschäftsjahres. Dies erfolgt auf Geschäftsfeldebene bzw. auf Ebene der Tochtergesellschaften durch das Monatsreporting, welches im Wesentlichen die Erlös- und Kostenstrukturen wiedergibt. Die Zusammenfassung des Monatsreportings erfolgt auf Konzernebene quartalsweise, bei Bedarf jedoch auch ad-hoc.

Die Risikoinventur deckt systematisch ein ausreichend großes Spektrum an Risikofeldern der CPU-Gruppe ab. Sie ermittelt und bewertet alle für die Konzernunternehmen kritischen Bereiche. Die Bewertung der Risiken erfolgt unter Berücksichtigung einer Eintrittswahrscheinlichkeit und einer geschätzten Schadenshöhe. Die regelmäßige Überwachung der Risiken erstreckt sich sowohl auf kurzfristige Risiken als auch auf lang- und mittelfristige Risikobereiche. Das System berücksichtigt sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensspezifische Besonderheiten als auch die relevanten gesetzlichen Vorschriften und überprüft, welche gesetzlichen Vorschriften und internen Richtlinien eingehalten und überwacht werden müssen (Compliance).

Aus der Bewertung der Risiken werden Maßnahmen abgeleitet, die das Risiko reduzieren sollen. Im Rahmen von regelmäßigen Reviews wird der Status der aufgrund der Risikoinventur eingeleiteten Maßnahmen vom Vorstand überwacht. Wenn erforderlich, werden weitere Maßnahmen zur Risikovermeidung festgelegt und nachgehalten.

Das interne Kontrollsystem unterstützt die Steuerung und Kontrolle der Unternehmen durch die konzernweit einheitliche organisatorische Implementierung von Prozessen und Strukturen. Dazu gehört u. a. die Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Regeln.

Der Aufsichtsrat lässt sich vom Abschlussprüfer in der Bilanzsitzung über die im Rahmen der Abschlussprüfung festgestellten Kontrollschwächen, soweit vorhanden, berichten. Der Aufsichtsrat wird regelmäßig und umfassend durch den Vorstand informiert, plausibilisiert die getroffenen Annahmen und überprüft auf diesen Grundlagen die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen. Die turnusmäßige Berichterstattung erfolgt in Abhängigkeit der Themen zu jeder Aufsichtsratssitzung bzw. monatlich und quartalsweise.

Besondere Geschäftsrisiken

Eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit im Konzern, insbesondere im Dienstleistungsbereich, bedarf höherer finanzieller Vorleistungen. Grundsätzlich ist die CPU mit einer ausreichenden Liquidität ausgestattet, um das vorhandene und gegebenenfalls etwas höhere Geschäftsvolumen finanzieren zu können. Die Verzögerung von Projekten oder Zahlungsverzögerungen bei Kunden können jedoch zu Liquiditätsengpässen führen, die nur begrenzt ausgeglichen werden können.

Weiterhin verbleibt als Risiko, dass sich Spezifika des Zielmarktes, z. B. ein noch stärkerer Konzentrationsprozess bei den Banken oder die Verlagerung von IT-Infrastruktur auf Rechenzentren, negativ auswirken können. Damit wächst die Gefahr, dass Bestandskunden abwandern und Neukunden sich nur vereinzelt gewinnen lassen. CPU versucht, dieser Entwicklung durch Kooperationen und Vertriebs- und Implementierungspartnerschaften entgegen zu wirken. Damit besteht die Chance neue, für CPU bisher nicht erreichbare Marktpotentiale zu erschließen. Sofern diese neue, vertriebliche Vorgehensweise jedoch nicht greift, besteht das Risiko, dass die notwendige Neukundengewinnung mit eigenen Kräften nur unzureichend erfolgen kann.

Nach wie vor besteht ein Risiko aufgrund der wechselhaften Investitionsbereitschaft in der Bankbranche und der immer noch schmalen Projekt- und Kundenbasis. Bei Wegfall einzelner Aufträge oder Verzögerung fest in Aussicht gestellter Aufträge könnten relativ kurzfristig die Umsatz- und Ergebnisprognosen nicht eingehalten werden. Deshalb ist CPU auf einen bestimmten Anteil an Neukundengewinnung angewiesen, um ein die Existenz sicherndes Umsatzvolumen zu erzielen. Außerdem besteht das Risiko, dass sich die Abhängigkeit von einzelnen Kunden erhöht.

Des Weiteren besteht aufgrund der momentanen Größe der Gesellschaften die Gefahr, dass bei vollständigem Verlust von größeren Bestandskunden notwendige Kapazitätsanpassungen nicht mehr in ausreichendem Maß durchgeführt werden können, um die aus dem Umsatzrückgang resultierenden Einnahmenverluste abzufangen.

In vielen Projekten haben die Kunden im Testmanagement bzw. in der Durchführung der Tests Kapazitätsengpässe. Zudem bestehen zum Teil zunehmend Abhängigkeiten von anderen Projektbeteiligten und Zuliefersystemen. Dies kann insbesondere die für die kaufmännische Abrechnung von Projekten entscheidende Abnahme verzögern. CPU versucht, durch Unterstützung der Kunden im Abnahmeprozess und durch strukturiertes Vorgehen solche Verzögerungen zu vermeiden. Es bleibt aber ein nur bedingt steuerbares Restrisiko, dass sich kundenseitig die Abnahmen und Zulieferleistungen verzögern, dass sich nicht verrechenbare Zusatzaufwendungen ergeben und sich die geplanten Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsbeiträge bei der CPU AG und im Konzern verschieben können.

Nachdem ein Jahr erfolglos versuchte wurde, ausstehende Forderungen aus einem Projektvertrag in Höhe von 0,4 Mio. Euro zu erhalten, musste CPU im Klageweg diese Forderungen geltend machen. Die Beklagte ihrerseits hat 4 Monate nach Klageerhebung bzw. 18 Monate nach Abnahme Widerklage erhoben, möchte vom Vertrag zurücktreten und macht Forderungen über 1,4 Mio. Euro geltend. Die Aussichten auf Erfolg der Widerklage werden jedoch als gering eingeschätzt.

Durch die zum Teil abnehmenden bzw. stagnierenden Geschäftsvolumina und Mitarbeiterzahlen bei den Konzerngesellschaften hat sich das Wissen über Kunden, Produkte und Unternehmensabläufe zum Teil auf wenige Mitarbeiter konzentriert. Damit besteht das Risiko, dass Know-how-Träger in der Fach- und Führungsebene die Unternehmen verlassen und der Wissensverlust nur bedingt oder nur durch einen erheblichen Investitionsaufwand aufgefangen werden kann. Es ist daher eine gleichbleibend wichtige Aufgabe, durch geeignete Personalentwicklung und leistungsbezogene Vergütungssysteme die Mitarbeiter weiter an die Gesellschaften zu binden. Es wird in den nächsten Jahren eine Herausforderung bleiben, gemeinsam mit den Mitarbeitern auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren und eine hohe Mitarbeiterbindung zu erreichen.

Einerseits besteht durch unzureichende Jahresergebnisse die Gefahr, dass die operativen Gesellschaften nicht die notwendigen Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vornehmen und damit Konkurrenzfähigkeit sowie den Anschluss an den technologischen Fortschritt verlieren. Andererseits besteht für die umgesetzten Produktneuentwicklungen das Risiko, dass diese nicht den erwarteten Geschäftserfolg bringen und sich als Fehlinvestitionen herausstellen.

Aus der Rechtsform und Börsennotierung entstehen jährliche Kosten von ca. 0,2 Mio. Euro, die von den operativen Tochtergesellschaften erwirtschaftet werden müssen und im Verhältnis zur momentanen Größe des Konzerns unangemessen hoch sind. Bei der momentanen Größe des Unternehmensverbundes und der unterschiedlichen Ergebnissituation in den Geschäftsfeldern ist es unabdingbar, dass alle Tochtergesellschaften zumindest kostendeckend und die Mehrzahl der Gesellschaften profitabel arbeiten, um den Liquiditätsbedarf der CPU decken zu können.

Bei annähernder Erreichung der Ertragsziele besteht auch weiterhin kein existenzbedrohendes Risiko in der Ertrags- und Liquiditätssituation für Konzern und Holding.

Zukünftige Unternehmensentwicklung (Prognosebericht)

Die europäische Schulden- und Finanzmarktkrise hat seit Mitte des Geschäftsjahres 2011 in unseren Zielmärkten zu einer großen Verunsicherung und somit zur Verschiebung von Investitionen geführt. Das betrifft besonders die Budgets der Kreditinstitute für Informationstechnologie. Die Auswirkungen dieser Krise auf die Folgejahre lassen sich nur sehr schwer abschätzen, was wiederum eine Geschäftsprognose für die zukünftige Entwicklung erschwert.

Zwar bedient CPU vor allem mittelständische Bankklientel, die von den Verwerfungen an den internationalen Märkten nicht so stark betroffen sind wie weltweit agierende Universalbanken. Wegen der vorgezogenen, schärferen Regeln der Finanzmarktaufsicht überdenken jedoch auch mittelständisch geprägte Geldhäuser ihre Strategien und Investitionen. Dies kann zu Verzögerungen oder gar zur Stornierung von sicher geglaubten Aufträgen führen.

Für das kommende Geschäftsjahr 2012 ist deshalb eher von einer zurückhaltenden Auftragsvergabe auszugehen, obwohl im Berichtsjahr trotz der internationalen Krisensituation im Produktbereich und im Dienstleistungsbereich neue Kunden gewonnen und neue Produkte platziert werden konnten. Es bleibt dennoch abzuwarten, ob es gelingt, die erweiterte Kundenbasis noch auszubauen.

Zudem kann aus heutiger Sicht nur schwer beurteilt werden ob und wenn ja wie schnell vor dem Hintergrund des eingetrübten Geschäftsumfeldes die neue Partnerstrategie greifen wird. Eine Markterschließung und Marktbearbeitung ist nur mit Hilfe der Partner möglich. Zwar konnten schon mehrere Vertriebs- und Implementierungskooperationen aufgebaut werden, der Gesamtmarktentwicklung können sich unsere Partner und deren Kunden aber auch nicht entziehen.

Nach wie vor gilt, dass im Produktbereich die Value-Mirror-Produktfamilie hohes Wachstumspotenzial mit Perspektiven in allen drei Zielmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz besitzt. Value Mirror unterstützt Banken in ihrer Effizienzsteigerung und wird in eher weniger regulierten Bereichen eingesetzt. Mit dem "CPU Refinanzierungsregister", das bereits Anfang 2012 bei einem Neukunden in Produktion geht, wurde eine neue Produktlinie entwickelt, von der eine höhere Nachfrage erwartet werden kann. Damit wurde erneut die Leistungsfähigkeit der CPU Basisplattform unter Beweis gestellt.

Bei den anderen beiden Produktfamilien "Kredit" und "Anlage", die im Frontend-Bereich der Banken angesiedelt sind und in der Kundenberatung eingesetzt werden, üben die Banken noch tendenziell Investitionszurückhaltung. Trotz eines hohen grundsätzlichen Bedarfs, z. B. in der Wertpapierberatung und EDV-gestützter Workflows, ist mit einer grundsätzlichen Änderung der Situation vorerst nicht zu rechnen. Dies gilt, obwohl Banken die zunehmenden gesetzlichen Regelungen vom Grundsatz her nur im Rahmen von neuen oder optimierten Softwarelösungen effizient abbilden können.

Im Dienstleistungsbereich bzw. Professional Service ist es gelungen, sich bei einem weiteren, größeren Kunden zu etablieren, der auf die Qualität und das Know-how der CPU setzt. Die bestehenden Kundenbeziehungen müssen im nächsten Jahr ausgebaut werden, um die Wachstumsraten vergangener Jahre erreichen zu können. Hierzu bedarf es auch in hohem Maße weiterer Neukundenakquise, wobei CPU sich gegen die größeren Dienstleistungsunternehmen in ausgewählten Bereichen profilieren muss.

CPU hält an dem obersten Ziel fest, im Konzern ein ausreichendes Ertragsniveau zu erreichen, was alle operativen Gesellschaften in die Lage versetzt, die notwendigen Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vorzunehmen. Die Umsatzrendite bei CPU soll auf mittlere Sicht wieder bei drei bis fünf Prozent liegen. Ob angesichts der derzeitigen Verwerfungen auf den Finanzmärkten dieses Ziel schon in den nächsten zwei Jahren erreicht werden kann, muss offen bleiben, bis sich die Märkte wieder stabilisiert haben.

Augsburg, 16. März 2012

Werner Binder, Sprecher des Vorstands

Sven Wollenhaupt, Mitglied des Vorstands

Vorstand

Werner Binder - Sprecher -

Vertrieb und Marketing

Sven Wollenhaupt

Finanzen und Administration

Aufsichtsrat

Dr. Heiko Frank Aufsichtsratsvorsitzender

Vorstandsvorsitzender der Tefen AG, Augsburg

Oliver Gosemann Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender

Vorsitzender der Geschäftsführung der Talis Management Holding GmbH, Heidenheim an der Brenz

Peter A. Koch Aufsichtsratsmitglied

Mitglied des Vorstands der IMAP M&A

Consultants AG,

Mannheim

Die CPU-Aktie auf einen Blick

Die Aktie der CPU Softwarehouse AG notiert im Freiverkehr (m:access) der Börse München.

Folgende Kennzahlen ergeben sich für die CPU-Aktie in 2011:

Notierung in München vom 01.01.2011 bis 31.12.2011:

Wertpapierkennnummer (WKN) A0WMPN
Börsenkürzel CPU2
Höchstkurs 2,83 Euro
Tiefstkurs 1,04 Euro
Jahresabschlusskurs 1,23 Euro
Marktkapitalisierung 4.316.196,69 Euro
Anzahl der Aktien 3.509.103
Erstnotierung 19.04.1999 (Deutsche Börse Frankfurt)

(Aktien - Werte - Börsenplatz München, variabler Handel)

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Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrte Aktionäre,

Das abgelaufene Geschäftsjahr stand ganz unter dem Einfluss der Mitte des Jahres 2011 unerwartet hereinbrechenden Schulden- und Finanzmarktkrise. Damit konnte auch die CPU die für das Geschäftsjahr gesteckten Ziele nicht erreichen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte bei reduzierten Umsätzen nur noch ein ausgeglichenes EBIT erreicht werden. Das Jahresergebnis war leicht negativ. Dies soll die CPU jedoch nicht davon abhalten, den eingeschlagenen Weg der vertrieblichen Neuausrichtung weiter fortzusetzen.

Mit dem im letzten Jahr beschlossenen Strategiewechsel, die Marktbearbeitung über eine erweiterte Partnerstrategie durchzuführen, darf für die Zukunft ein größeres Akquisepotential erwartet werden. Insbesondere die Value Mirror - Produktlinie bietet hier gute Ansatzpunkte für eine breitere Markterschließung als bisher. So freut es uns, dass im August des Geschäftsjahres 2011 mit einem österreichischen Kooperationspartner eine Vereinbarung für den dortigen Markt unterzeichnet werden konnte. Damit verfügt CPU bereits in der Schweiz und Österreich über Kooperationspartner. Deutschland dürfte folgen, da hier erfolgversprechende Termine bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 stattgefunden haben, die erfolgreich in 2012 abgeschlossen werden sollen.

Daneben gibt es auch andere erfreuliche Entwicklungen zu berichten. So konnte im Jahr 2011 erstmals ein Auftrag auf Basis der neuen. Net-Basisplattform gewonnen werden. Auf dieser Basis wurde das Produkt "Refinanzierungsregister" entwickelt. Mit Produktivsetzung beim Kunden zu Beginn des zweiten Quartals 2012 wird die CPU damit über eine weitere, zukunftsträchtige Applikation in einem noch recht jungen Marktumfeld verfügen.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2011 sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Führung des Unternehmens durch regelmäßige Beratungen unterstützt und seine Geschäftsführung überwacht. Die Beratungen erstreckten sich auf die wirtschaftliche Lage der CPU Softwarehouse AG und deren Tochtergesellschaften. Sämtliche für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge wurden auf Basis der Berichte des Vorstands im Aufsichtsrat ausführlich erörtert. Über die Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie der Tochtergesellschaften einschließlich der Risikoeinschätzung wurde zeitnah informiert. Der Vorstand hat mit dem Aufsichtsrat die strategische Ausrichtung des Unternehmens abgestimmt.

Der Aufsichtsrat wurde in alle wesentlichen Entscheidungen eingebunden und durch den Vorstand im Rahmen schriftlicher und mündlicher Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert. Alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, die Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen wurden im Einzelnen erläutert und durch den Aufsichtsrat anhand der vorgelegten Unterlagen geprüft. Der Vorstand hat mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden über die Sitzungen des Aufsichtsrates hinaus regelmäßig Gespräche geführt und ihn über laufende Sachthemen in Kenntnis gesetzt.

Im Geschäftsjahr 2011 haben insgesamt acht Sitzungen stattgefunden, teilweise auch per Telefonkonferenz. Die Präsenz in den Aufsichtsratssitzungen betrug wie im Vorjahr 100%. Die Unterlagen für die Sitzungen sind zur Vorbereitung rechtzeitig an alle Mitglieder verteilt worden. Eine Effizienzprüfung des Aufsichtsrates wurde durchgeführt.

Die in den Sitzungen behandelten Themen betrafen neben der laufenden Berichtserstattung des Vorstandes, aktuelle Entwicklungen in den jeweiligen Märkten und bei Kunden, der Stand der Umsetzung der erweiterten Partnerstrategie. In seiner Bilanzsitzung standen der Jahres- und Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2010 sowie die Berichterstattung des Abschlussprüfers auf der Tagesordnung. Ferner fand wie in jedem Jahr eine gemeinsame, zweitätige Strategiesitzung mit Vorstand und Aufsichtsrat statt. In seiner letzten Sitzung des Geschäftsjahres 2011 wurden der Etat für das neue Geschäftsjahr 2012 verabschiedet.

Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag der CPU Softwarehouse AG an die KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft, München erteilt. Die KPMG hat Rechnungslegung, Buchführung, Jahresabschluss sowie Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Konzernabschluss wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die KPMG hat den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Hierbei wurden die vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen (IDW PS 900) beachtet. Demnach sind keine Sachverhalte festgestellt worden, die nicht in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften stehen oder ein unzutreffendes Bild von der Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermitteln.

Die Berichte der Abschlussprüfer wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt. Die Abschlussprüfer haben in der Sitzung vom 19. April 2012 ihre Feststellungen persönlich und detailliert vorgestellt. Der Aufsichtsrat stimmte am 19. April 2012 nach eingehender Beratung und eigener Prüfung des vorgelegten Jahresabschlusses der CPU Softwarehouse AG und des Konzernabschlusses sowie der Prüfung des Lageberichtes und des Konzernlageberichtes dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu und billigte den Jahres- und Konzernabschluss. Somit ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Unternehmensleitungen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die engagierte Arbeit in dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2011.

Augsburg, 19. April 2012

Dr. Heiko Frank, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2011

Aktivseite

31.12.2011

TEUR
Vorjahr

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 352 147
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108 62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 1
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45 72
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 1 1
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 166 191
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 719 1.000
2. sonstige Vermögensgegenstände 409 391
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 766 542
17 2
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.584 2.409
Passivseite
31.12.2011

TEUR
Vorjahr

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.509 3.509
II. Währungsumrechnungsdifferenzen -159 -127
III. Bilanzverlust -2.735 -2.706
B. Rückstellungen 615 676
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 365 344
2. sonstige Rückstellungen 357 585
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 150 0
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 54 144
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 524 372
4. sonstige Verbindlichkeiten 338 166
davon aus Steuern 174 TEUR (Vj. 61 TEUR)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 81 TEUR (Vj. 32 TEUR)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 181 122
2.584 2.409

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

2011

TEUR
2010

TEUR
1. Umsatzerlöse 6.110 6.880
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -4.217 -4.542
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 1.893 2.338
4. Vertriebskosten -812 -895
5. Allgemeine Verwaltungskosten -1.144 -1.153
6. Forschungs- und Entwicklungskosten -92 -247
7. Sonstige betriebliche Erträge 197 455
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -38 -114
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3 5
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 -1
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -34 -33
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -27 355
13. Sonstige Steuern -2 1
14. Konzernjahresfehlbetrag /-überschuss -29 356
15. Verlustvortrag -2.706 -3.062
16. Bilanzverlust -2.735 -2.706

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

2011

TEUR
2010

TEUR
Konzernjahresfehlbetrag (Vj. -überschuss) -29 356
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 88 54
Zu- / Abnahme Rückstellungen -137 -80
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge
Zu- / Abnahme der Vorräte und Forderungen 288 -221
Zu- / Abnahme von Verbindlichkeiten 164 60
Zu- / Abnahme anderer Aktiva -15 81
Zu- / Abnahme anderer Passiva 59 63
Währungseffekte und Konsolidierungen -41 -132
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 377 181
Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens -316 -184
Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Sachanlagevermögens 0 -47
Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 4 5
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -312 -226
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 150 0
Auszahlung aus der Tilgung von Krediten 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 150 0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 215 -45
Wechselkurs, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 9 19
Finanzmittelfonds am 01.01. 542 568
Finanzmittelfonds am 31.12. 766 542

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Gezeichnetes Kapital

TEUR
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital

TEUR
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

TEUR
Konzern- Eigenkapital

TEUR
Stand am 01.01.2010 3.509 -3.062 -14 433
Periodenergebnis 0 356 0 356
übrige Veränderungen 0 0 -113 -113
Stand am 31.12.2010 3.509 -2.706 -127 676
Periodenergebnis 0 -29 0 -29
übrige Veränderungen 0 0 -32 -32
Stand am 31.12.2011 3.509 -2.735 -159 615

Konzernanhang 2011

der CPU Softwarehouse AG, Augsburg

I. Allgemeine Angaben

Die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, ist ein Unternehmen, dessen Aktien im Freiverkehr (m:access) der Börse München notieren.

Die CPU Softwarehouse AG ist eine eingetragene Aktiengesellschaft deutschen Rechts mit Sitz in Augsburg. Sie ist in den Geschäftsbereichen Softwareentwicklung, -Lizenzierung, -Wartung sowie IT-Dienstleistungen tätig. Die Gesellschaft sowie ihre Tochterunternehmen entwickeln und vertreiben Software und realisieren Softwareprojekte für das Aktiv- und Passivgeschäft von Banken.

Die CPU Softwarehouse AG ist als Mutterunternehmen nach § 290 HGB grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, gem. § 293 Nr. 1 HGB jedoch befreit. Demnach erstellt die CPU Softwarehouse AG freiwillig einen Konzernabschluss auf der Basis der Regelungen des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes.

Die Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren dargestellt. Dem Konzernabschluss liegt die nach § 297 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebene Einheitstheorie zugrunde. Der Konzernabschluss der CPU Softwarehouse AG wird, soweit nichts anderes angegeben ist, in TEUR dargestellt.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der CPU zum 31.12.2011 sind neben der CPU AG alle wesentlichen operativ tätigen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die CPU AG beherrschenden Einfluss nach § 290 Abs. 2 HGB hat. Dieser wird grundsätzlich angenommen, wenn der CPU AG unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen.

Der Konsolidierungskreis zum 31.12.2011 umfasst zwei inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bestanden nicht. Der Kreis der konsolidierten Unternehmen hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2010 nicht geändert.

Vollkonsolidierte Unternehmen Anteilsbesitz 2011

%
Anteilsbesitz 2010

%
CPU Bankensoftware GmbH, Augsburg 100% 100%
ISMC Information System Management & Consulting GmbH, Waldbronn 100% 100%
CPU Bankensoftware AG, St. Gallen 100% 100%
Nichtkonsolidierte Unternehmen
CPU Softwarehouse s.r.o. i.L., Prag 100% 100%
CPU Inexsys Bankensoftware AG i. L., Zürich 99% 99%

Die nicht konsolidierten Unternehmen sind vollständig von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens,- Finanz- und Ertragslage des CPU-Konzerns.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Anstelle der Beteiligungsbuchwerte werden in der Konzernbilanz die Vermögensgegenstände und Schulden der Tochtergesellschaften angesetzt. Die Anschaffungskosten der Beteiligungen werden mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der Erstkonsolidierung verrechnet. Sind die Anschaffungskosten höher als das anteilige Eigenkapital, wird die Differenz den Vermögensgegenständen bzw. Schulden des Tochterunternehmens zugeordnet. Darüber hinaus gehende bzw. verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge stellen den Geschäfts- oder Firmenwert dar.

Anteile konzernfremder Dritter am Eigenkapital der konsolidierten Gesellschaften werden grundsätzlich als Anteile in Fremdbesitz ausgewiesen.

Weitere Konsolidierungen betreffen die Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die anzugebenden Haftungsverhältnisse gegenüber bzw. zugunsten einbezogener Unternehmen. Konzerninterne Umsätze und sonstige Ertragsposten werden gegen die entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Währungskursdifferenzen auf Zwischengewinne werden erfolgswirksam behandelt.

Alle konzerninternen Gewinne und Verluste, Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden grundsätzlich gem. § 306 HGB latente Steuern abgegrenzt.

IV. Währungsumrechnung

Die Umrechnung auf fremde Währung lautende Abschlüsse erfolgt entsprechend des § 308a HGB. Die Währungsumrechnung der Abschlüsse ausländischer Konzernunternehmen erfolgt für die Posten der Konzernbilanz einschließlich des Jahresergebnisses zum Stichtagskurs. Die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden zu den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet.

Soweit sich aus der erfolgswirksamen Währungsumrechnung passive latente Steuern ergeben, werden diese soweit als möglich mit aktiven latenten Steuern aus vorhandenen Verlustvorträgen verrechnet.

Sämtliche Währungskursdifferenzen werden im Posten Eigenkapitaldifferenz aus (der) Währungsumrechnung ausgewiesen.

V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Methodenabweichungen gemäß §§ 284 Abs. 2 Nr. 3, 313 Abs. 1 Nr. 3 HGB sind nicht vorgekommen.

Selbst geschaffene, immaterielle Vermögensgegenstände werden entsprechend den Regelungen des Bilanzmodernisierungsgesetzes ab 2010 mit den Herstellungskosten angesetzt und planmäßig über sechs Jahre abgeschrieben. Soweit eine Aktivierung erfolgt, werden passive latente Steuern auf den aktivierten Betrag gebildet und wenn möglich mit aktiven latenten Steuern aus den Verlustvorträgen verrechnet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nennwerten angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko sowie zur Abdeckung von Zinsverlusten wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Herstellungskosten beinhalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die liquiden Mittel sind mit den Nominalwerten ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellung ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Richttafeln von 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet und wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Aktive und Passive Rechnungsabgrenzungsposten stellen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind. Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich für sämtliche zeitliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet.

Aktive Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts der § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen auf temporären Differenzen bei den steuerlichen Verlustvorträgen sowie Geschäfts- und Firmenwerten in Steuerbilanzen. Latente Steuern auf ertragsteuerliche Verlustvorträge werden nur insoweit erfasst, als diese mit passiven Latenzen verrechnet werden können.

Für passive latente Steuern besteht eine Passivierungspflicht. Die passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen aus den immateriellen Vermögensgegenständen. Eine Verrechnung von aktiven latenten Steuern mit passiven latenten Steuern erfolgt wie oben angegeben entsprechend der Vorschriften der §§ 274 und 306 HGB.

Die Ermittlung der erwarteten Steuerbe- bzw. -entlastung für nachfolgende Geschäftsjahre erfolgt mit den Steuersätzen, deren Gültigkeit für die Periode der voraussichtlichen Realisation erwartet wird. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Dabei werden Steuersätze verwendet, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Für die deutschen Einheiten wird die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag mit 15,825% abgegrenzt. Für die Gewerbesteuer werden aufgrund unterschiedlicher Hebesätze Steuersätze zwischen ca. 15-17% verwendet. Die von der CPU verwendeten Steuersätze zur Berechnung der latenten Steuern betragen für die Schweiz 16,88 %.

VI. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 ist entsprechend § 268 Abs. 2 HGB dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten selbst erstellte sowie entgeltlich erworbene Softwareprogramme sowie die aktivierungsfähigen Aufwendungen der Eintragung gewerblicher Schutzrechte.

Für die Abschreibungen der selbst erstellten Software wird eine Nutzungsdauer von sechs Jahren, für gekaufte Softwareprogramme wird eine Nutzungsdauer von vier Jahren zugrunde gelegt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Die Abschreibungen für die gewerblichen Schutzrechte erfolgen über die Laufzeit des gewährten Schutzes.

Bei dem Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um angeschaffte EDV-Hardware und Büroausstattung. Die Nutzungsdauer der Sachanlagegüter beträgt zwischen vier und zehn Jahren. Die Abschreibung erfolgt linear, im Jahr des Zugangs zeitanteilig über die Monate der Nutzung (pro rata temporis).

Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wenn der Wert des einzelnen Wirtschaftsgutes 150 EUR nicht übersteigt. Für die Anlagegüter, die einen Wert von 150 EUR im Einzelnen übersteigen, aber nicht 1.000 EUR, wird entsprechend § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Sachanlagevermögen ausgewiesen und im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den vier folgenden Wirtschaftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Scheidet ein Wirtschaftsgut des Sammelpostens aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Entwicklung des Anlagevermögens:

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2011

TEUR
Währungsumrechnung

TEUR
Zugänge

TEUR
Abgänge

TEUR
Umbuchungen

TEUR
31.12.2011

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 147 6 232 0 0 385
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 735 3 74 0 0 812
882 9 306 0 0 1.197
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3 0 0 0 0 3
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0
981 9 10 32 0 968
984 9 10 32 0 971
FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 21 0 0 0 0 21
21 0 0 0 0 21
1.887 18 316 32 0 2.189
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN NETTOBUCHWERTE
01.01.2011

TEUR
Währungsumrechnung

TEUR
Zuführungen

TEUR
Abgänge

TEUR
Umbuchungen

TEUR
31.12.2011

TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 1 32 0 0 33
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 673 0 31 0 0 704
673 1 63 0 0 737
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2 0 0 0 0 2
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
909 9 25 20 0 923
911 9 25 20 0 925
FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 20 0 0 0 0 20
20 0 0 0 0 20
1.604 10 88 20 0 1.682
NETTOBUCHWERTE
31.12.2011

TEUR
31.12.2010

TEUR
--- --- ---
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 352 147
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108 62
460 209
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 1
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
45 72
46 73
FINANZANLAGEN
Sonstige Ausleihungen 1 1
1 1
507 283

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des CPU Konzerns beinhalten:

2011

TEUR
Davon Restlaufzeit über ein Jahr

TEUR
2010

TEUR
Davon Restlaufzeit über ein Jahr

TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 719 0 1.000 0
Sonstige Vermögensgegenstände 409 327 391 304
1.128 327 1.391 304

CPU hat in 2010 in einem Fall Klage gegen einen Kunden auf Zahlung von Forderungen erheben müssen. Zum 31.12.2011 wurden TEUR 213 bilanziert. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dieser Betrag im Minimum realisiert werden kann. Der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Aktivwert aus der Rückdeckung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 323 TEUR (Vorjahr: 300 TEUR) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio von TEUR 5 enthalten.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Muttergesellschaft beträgt EUR 3.509.103 (Vorjahr: EUR 3.509.103) und ist in 3.509.103 (Vorjahr: 3.509.103) nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit gleichen Rechten eingeteilt.

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 03. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 03. Juli 2012 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu 2.631.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

a) für Spitzenbeträge;

b) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt 1.052.730,00 Euro, sofern die neuen Aktien gegen Bareinlage zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, welcher den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz);

c) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt 2.631.000,00 Euro, sofern die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden, um Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben.

Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates.

Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

In der Rücklage aus der Währungsumrechnung werden die erfolgsneutralen Währungskursdifferenzen ausgewiesen.

Bilanzverlust

Der Bilanzverlust hat sich wie folgt entwickelt:

TEUR
Verlustvortrag zum 1. Januar 2011 2.706
Konzernjahresfehlbetrag 29
Bilanzverlust zum 31. Dezember 2011 2.735

Pensionsrückstellungen

Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25. Mai 2009 sind die handelsrechtlichen Vorschriften zur Bewertung und Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen für Geschäftsjahre ab 2010 geändert worden. Pensionsrückstellungen sind seither nach Maßgabe des notwendigen Erfüllungsbetrages und entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit einem durch die Deutsche Bundesbank bekannt gemachten Diskontierungssatz zu ermitteln.

Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgte in Übereinstimmung mit IDW RS HFA 30 nach einem Anwartschaftsbarwertverfahren. Die versicherungsmathematischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck und folgenden Bewertungsparametern:

2011 2010
Rechnungszins: 5,14% 5,16%
Rententrend ab Pensionierungsalter: 2,00% p.a. 2,00% p.a.
Zinsaufwand 19 TEUR 28 TEUR

Die sonstigen Rückstellungen im CPU Konzern beinhalten:

2011

TEUR
2010

TEUR
Personalrückstellungen 189 350
Rechts- u. Beratungskosten 88 104
Ausstehende Rechnungen 10 22
Sonstige 70 109
357 585

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, sowie Kosten für die Erstellung sowie Prüfung der Abschlüsse und deren Veröffentlichung, Archivierungskosten und Kosten für Schönheitsreparaturen für die angemieteten Räumlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten des CPU Konzerns haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag

TEUR
bis zu 1 Jahr

TEUR
zwischen 1 und 5 Jahren

TEUR
größer 5 Jahre

TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 150 38 112 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Erhaltene Anzahlungen 54 54 0 0
(Vorjahr) (144) (144) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 524 524 0 0
(Vorjahr) (372) (372) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 338 338 0 0
(Vorjahr) (166) (166) (0) (0)
1.066 954 112 0
(Vorjahr) (682) (682) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Globalzession abgesichert.

VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des CPU Konzerns entfallen auf folgende Tätigkeitsbereiche und Regionen:

2011

TEUR
2010

TEUR
Erlöse Softwareprogramme 751 1.104
Dienstleistung 4.012 4.408
Erlöse Softwarewartung 1.347 1.368
6.110 6.880

Von den 6.110 TEUR wurden 4.262 TEUR in Deutschland, 1.848 TEUR in der Schweiz und Österreich erzielt.

In den Herstellungskosten des Umsatzes, den Vertriebs- und Verwaltungskosten, sowie in den Forschungs- und Entwicklungskosten sind die auf den Funktionsbereich entfallenden Personal-, Materialkosten enthalten. Von den Forschungs- und Entwicklungskosten über insgesamt 326 TEUR wurden TEUR 234 aktiviert.

Der Materialaufwand belief sich im Konzern auf TEUR 1.295 (Vj. TEUR 1.406) und enthält zum ganz überwiegenden Teil die Kosten für bezogene Leistungen im Dienstleistungsbereich.

Personalaufwand des Geschäftsjahres:

2011

TEUR
2010

TEUR
Löhne und Gehälter 3.340 3.785
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 555 609
(davon für Altersversorgung) (173) (173)
3.895 4.394

In den sonstigen betrieblichen Erträgen der CPU AG sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, erfolgswirksam gebuchten Währungsgewinnen sowie die Erträge aus der Erhöhung der Rückdeckungsversicherung enthalten. Die Währungskursgewinne betrugen 58 TEUR. Währungskursverluste aus der Schuldenkonsolidierung fielen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 32 TEUR an.

VIII. Sonstige Angaben

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. Dabei sind die Zahlungsströme nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und Bankguthaben.

Ausgewählte Kennzahlen aus den Geschäftsfeldern

Nachfolgend sind Kennzahlen des Produktbereichs sowie des Dienstleistungsbereichs dargestellt. Konzerninterne Erträge und Aufwendungen (Konsolidierungen) sowie die Erträge und Aufwendungen der Holding werden in einer separaten Spalte gezeigt.

01.01. bis 31.12.2011

in TEUR Produkt Dienstleistung Konsolidierung/ Überl. Zentrale Konzern
Auftragseingang 2.555 3.318 -338 5.535
Umsatzerlöse 3.141 3.307 -338 6.110
EBIT 130 250 -376 4

01.01. bis 31.12.2010

in TEUR Produkt Dienstleistung Konsolidierung/ Überl. Zentrale Konzern
Auftragseingang 4.020 3.742 -210 7.552
Umsatzerlöse 3.330 3.760 -210 6.880
EBIT 132 435 -183 384

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2011 waren im CPU Konzern inklusive der Geschäftsleitungsorgane durchschnittlich 51 Arbeitnehmer (Vorjahr: 54) beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des CPU Konzerns betragen für die Geschäftsjahre ab 2012:

2012

TEUR
2013

TEUR
2014

TEUR
2015 und später

TEUR
Gesamt

TEUR
Miete 150 70 3 0 223
Leasing 65 32 0 0 97
215 102 3 0 320

Weitere angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Honorare Abschlussprüfer

Die Honorare des Abschlussprüfers betragen im Geschäftsjahr 2011 für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 22, für Bestätigungsleistungen TEUR 10 sowie für Steuerberatungsleistungen TEUR 8 und damit insgesamt TEUR 40.

Angaben zu den Organen

Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes sind Mitglied in folgenden anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (a.) und Kontrollgremien gemäß § 125 Abs. 1 S.3 AktG (b.):

Vorstand:

Werner Binder, Augsburg

Vorstand Vertrieb und Marketing

b. Präsident des Verwaltungsrates CPU Bankensoftware AG, St. Gallen

Sven Wollenhaupt, Augsburg

Vorstand Finanzen und Administration

b. Verwaltungsratsmitglied CPU Bankensoftware AG, St. Gallen

Hinsichtlich der Vergütungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog Gebrauch gemacht.

Aufsichtsrat:

Dr. Heiko Frank, Friedberg

Vorstandsvorsitzender der Tefen AG, Augsburg

Aufsichtsratsvorsitzender

a. Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender SchwabenMobil Nahverkehr Service GmbH, Bobingen

a. Aufsichtsratsmitglied A3 (hoch3) Innovationsfonds GmbH, Augsburg

b. Beiratsmitglied Göppel Bus GmbH, Ehrenhain

b. Beiratsmitglied CCM (Cross Content Media GmbH, München)

b. Beiratsmitglied Your Coach 24-7, München (ab 12.05.2011)

b. Beiratsvorsitzender der Alphasystems, Augsburg

Oliver Gosemann, Forst

Vorsitzender der Geschäftsführung der Talis Management Holding GmbH, Heidenheim an der Brenz

a. Aufsichtsratsvorsitzender der inge watertechnologies AG, Greifenberg (bis 11.08.2011)

a. Aufsichtsratsmitglied der Phoenix Solar AG, Sulzemoos

Alfred Möckel, Berlin

Bankkaufmann, Dipl. Kfm.

a. Aufsichtsratsmitglied eSolve AG, München

a. Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Prime Capital Asset Management AG, Frankfurt

b. Mitglied des Beirats der ARIAD Asset Management GmbH, Hamburg

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 45.

Augsburg, den 16. März 2012

Werner Binder, Sprecher des Vorstands

Sven Wollenhaupt, Mitglied des Vorstands

Einzelabschluss der CPU Softwarehouse AG

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 (Auszug)

der CPU Softwarehouse AG

Allgemeine Angaben

Die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, ist ein Unternehmen, dessen Aktien im Freiverkehr (m:access) der Börse München notieren.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 der CPU Softwarehouse AG (CPU AG) wird in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die CPU Softwarehouse AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Dementsprechend übt sie aus Vereinfachungsgründen bei der Abschlusserstellung die gesetzlichen Wahlrechte (größenabhängigen Erleichterung gem. § 274a HGB) zur Angabe bzw. Nichtangabe bestimmter Vermerkpflichten aus. Auch von den Anhangsangaben gem. § 285 HGB Nr. 2, Nr. 3, Nr. 3a, Nr. 6, Nr. 9 a) und b), Nr. 11, Nr. 17, Nr. 19 und Nr. 29 wurde entsprechend der gesetzlichen Vorschriften der §§ 286 Abs. 3 Nr. 2 und 288 Abs. 1 HGB abgesehen. Die Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren dargestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2011

der CPU Softwarehouse AG

Aktivseite

31.12.2011

TEUR
Vorjahr

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8 9
II. Sachanlagen
1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 1
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20 32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.149 6.149
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 470 499
3. sonstige Ausleihungen 1 1
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 125 118
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 763 631
3. sonstige Vermögensgegenstände 332 307
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 83 33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5 0
7.957 7.780
Passivseite
31.12.2011

TEUR
Vorjahr

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.509 3.509
II. Kapitalrücklage 2.100 2.100
III. Bilanzgewinn 1.608 1.608
B. Rückstellungen 7.217 7.217
1. Rückstellungen für Pensionen 365 344
2. sonstige Rückstellungen 84 170
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 150 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35 25
3. sonstige Verbindlichkeiten 106 24
davon aus Steuern 37 TEUR (Vj. 23 TEUR)
7.957 7.780

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011

der CPU Softwarehouse AG

2011

TEUR
Vorjahr

TEUR
1. Umsatzerlöse 560 455
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -560 -455
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 0 0
4. Vertriebskosten -150 -149
5. Allgemeine Verwaltungskosten -755 -898
6. Sonstige betriebliche Erträge 548 705
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -63 -40
8. Erträge aus Gewinnabführung 419 565
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43 46
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -19 0
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22 -29
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1 200
13. Sonstige Steuern -1 0
14. Jahresüberschuss 0 200
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.608 1.408
16. Bilanzgewinn 1.608 1.608

Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 3.509.103 (Vorjahr: EUR 3.509.103) und ist in 3.509.103 (Vorjahr: 3.509.103) nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit gleichen Rechten eingeteilt.

Die Aufteilung der Kapitalrücklage stellt sich wie folgt dar:

Stand 31.12.

EUR
gebundene Rücklagen nach § 272 (2) Nr. 1 HGB und § 237 (5) AktG 1.052.732,00
freie Rücklagen nach § 272 (2) Nr. 4 HGB 1.046.863,64
2.099.595,64

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

EUR
Gewinnvortrag zum 1. Januar 2011 1.608.114,68
Jahresüberschuss 2011 90,75
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2011 1.608.205,43

Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 03. Juli 2007 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 03. Juli 2012 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu 2.631.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

a) für Spitzenbeträge;

b) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt 1.052.730,00 Euro, sofern die neuen Aktien gegen Bareinlage zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden, welcher den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz);

c) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt 2.631.000,00 Euro, sofern die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden, um Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben.

Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates.

Ergebnisverwendung

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 90,75 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.608.114,68 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernkennzahlen (2007 - 2011)

01.01. -31.12.2011

Mio. EUR
01.01.-31.12.2010

Mio. EUR
01.01.-31.12.2009

Mio. EUR*
01.01.-31.12.2008

Mio. EUR*
01.01.-31.12.2007

Mio. EUR*
Umsatzerlöse 6,1 6,9 7,5 6,3 6,5
Personalaufwand 3,9 4,4 4,5 3,9 3,6
Abschreibungen 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
F&E 0,2 0,2 0,3 0,1 0,2
EBITDA 0,1 0,4 0,4 0,1 0,4
EBIT 0,0 0,4 0,3 0,0 0,2
Konzernergebnis 0,0 0,4 0,3 0,1 0,3
Ergebnis je Aktie in Euro 0,0 0,1 0,07 0,03 0,07
Bilanzsumme 2,6 2,4 3,4 3,3 3,4
Eigenkapitalquote 24% 28% 63% 57% 52%
Beschäftigte per 31.12. 49 54 61 59 47

* Werte nach IFRS

CPU Softwarehouse AG

August-Wessels-Straße 27

D-86156 Augsburg

Telefon: +49 (821) 46 02-0

Telefax: +49 (821) 46 02-179

[email protected]

www.cpu-ag.com