AI assistant
CPU Softwarehouse — Annual Report 2006
Apr 19, 2007
5377_10-k_2007-04-19_50aa929b-72a7-41a7-9251-46ae5c1f8b34.pdf
Annual Report
Open in viewerOpens in your device viewer
Geschäftsbericht 2006
CPU Softwarehouse AG
Geschäftsbericht 2006
Vorwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
die CPU-Gruppe hat 2006 die Erwartungen für Umsatz und Ergebnis nicht erfüllt. Die erfolgreiche Entwicklung des Jahres 2005 konnte nicht fortgesetzt werden. Insbesondere die Integration erworbener Unternehmen, wie etwa der FINSys AG in St. Gallen, belastete den Gesamtkonzern. Auch vom Markt kam eine geringere Dynamik, da infolge von Änderungen bei gesetzlichen Rahmenbedingungen die Kunden Projekte verzögerten oder gar nicht vergaben.
Die Geschäftsentwicklung des zurückliegenden Jahres stellt uns alles andere als zufrieden. Nach unserer Bestellung zum Vorstand im November 2006 reichte die Zeit allerdings nicht mehr aus, um für 2006 eine wesentliche Änderung bewirken zu können. In Zukunft werden wir alle Kräfte auf ein Ziel hin bündeln: CPU soll wieder eine sichere Zukunftsperspektive bekommen und aktiv die technologischen Innovationen des Marktes für Bankensoftware mitgestalten.
Dafür richten wir 2007 das Augenmerk voll auf Vertrieb und Kundendialog. Unsere neue Strategie verfolgt stärker konzernübergreifende und produktunabhängige Ansätze. So können wir unsere Kunden ganzheitlich im Sinne eines Key-Account-Managements betreuen.
Unsere Mitarbeiter und insbesondere die Führungskräfte erhalten für diese Marschroute klarere Zielvorgaben und Leistungsanreize, damit die CPU-Tochtergesellschaften sich stärker als bisher verzahnen, Informationen austauschen und Synergien heben.
Unsere Ausgangsposition ist alles andere als schlecht. Vor allem die langjährigen und vertrauensvollen Beziehungen zu wichtigen Kunden sind ein Pfund, mit dem wir wuchern können. So zeigte CPU 2006 seine bewährte Stärke im termingerechten Abschluss großer Kundenprojekte, die 2005 begonnen wurden.
Auch massive Projektverschiebungen in strategisch wichtigen Großprojekten wurden in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Kunden und mit höchstem Einsatz der verantwortlichen Mitarbeiter wieder konsolidiert. Neubeauftragungen und die kontinuierliche Fortführung von Projekten im Beratungsumfeld zeigen, über welche großen Chancen die CPU verfügt.
Dennoch bleibt noch viel zu tun und zu verbessern. CPU braucht strategische Wachstumsszenarien, die für die nahe Zukunft den Weg aus dem momentanen Grenzbereich der Wirtschaftlichkeit weisen. Denn eine sichere Unternehmensperspektive ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor in unserem angestammten Markt für Bank- und Finanzdienstleistungen, wo Kunden ein hohes Bedürfnis an Investitionssicherheit haben.
Für 2007 sieht die Planung vor, die CPU-Gruppe wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zu bringen. Der Konzern soll beim Umsatz mindestens wieder in die Größenordnung des Jahres 2005 gelangen und die Break-Even-Schwelle erreichen. So soll gewährleistet werden, dass alle Konzerngesellschaften die notwendigen Investitionen in Personal und Produktinnovationen tätigen können.
Augsburg, im März 2007 Der Vorstand
- Sprecher -
Werner Binder Sven Wollenhaupt
| Wer wir sind | 7 |
|---|---|
| Unsere Vision | 11 |
| Konzernlagebericht | 12 |
| Konzernstruktur, Tätigkeitsschwerpunkt, rechtliche Rahmenbedingungen | 12 |
| Geschäftsentwicklung 2006 | 16 |
| Zukünftige Unternehmensentwicklung | 24 |
| Vorstand, Aufsichtsrat | 26 |
| CPU-Aktie | 27 |
| Bericht des Aufsichtsrates | 28 |
| Corporate Governance Bericht | 32 |
| Konzernabschluss 2006 39 | |
| Konzerngewinn- und Verlustrechnung 40 | |
| Konzernbilanz 41 | |
| Konzernkapitalflussrechnung 42 | |
| Entwicklung des Konzerneigenkapitals 43 | |
| Konzernanhang | 44 |
| Bestätigungsvermerk | 87 |
| Konzernkennzahlen | 88 |
Die CPU Softwarehouse AG ist ein zukunftsorientiertes Softwarehaus für die Finanzdienstleistungsbranche. Das Unternehmen richtet seine Kernkompetenzen auf die strategischen und operativen Ziele der Finanzdienstleister aus.
Wir sind gleichermaßen Berater und Partner des auftraggebenden Fachressorts, der IT-Abteilung sowie für die Ebene der Unternehmenssteuerung und gewährleisten damit den notwendigen Konsens zwischen betriebswirtschaftlichem Anspruch und technischer Umsetzung.
Die CPU hat heute ihre Zielmärkte in erster Linie in den Ländern mit Euro-Währung, der Schweiz sowie den Beitrittsländern zur Europäischen Union.
Der CPU - Konzern
Der CPU-Konzern fokussiert seine Kernkompetenz auf integrative Anwendungen für das Anlage-, Kredit- und Projektgeschäft sowie auf das Thema Bankcontrolling. Ergänzt wird das Angebot durch bereichsübergreifende Consultingleistungen.
Unser Ziel ist es, den innovativen Vorsprung der CPU Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden zu nutzen. Dazu haben wir heute die Strukturen, Prozesse und Lösungen von morgen vorausgedacht. Eine "innovative" Forschungs- und Entwicklungsarbeit garantiert das schnelle und effiziente Anpassen der CPU Systeme und Tools an neue Technologien. So kommt die CPU ihrem Ziel, die Potenziale neuer Technologien auszuschöpfen und für Ihre Kunden in echte Marktvorteile zu transformieren, einen beträchtlichen Schritt näher.
CPU Softwarehouse AG
Die 1982 gegründete und seit 1999 an der Frankfurter Wertpapierbörse notierte CPU Softwarehouse AG agiert als Dachgesellschaft des CPU-Konzerns und zeichnet in dieser Funktion für die strategische und operative Ausrichtung der Holding verantwortlich. Der CPU-Konzern ist in Deutschland in Augsburg, Gelnhausen, München und Waldbronn sowie in der Schweiz in Zürich und St. Gallen vertreten.
inexsys AG
Die 1985 in der Schweiz gegründete inexsys AG, Gesellschaft für Informatik und Expertensysteme, ist auf die Konzeption, die Entwicklung und den Betrieb von Standardsoftware für das Anlagegeschäft fokussiert, wobei die Übernahme und Unterstützung von Projektmanagement Aufgaben sowie die Modellierung und Implementierung einheitlicher Beratungsprozesse im Anlagegeschäft das Angebotsspektrum abrunden.
CPUsoftware Lab GmbH
Die CPUsoftware Lab GmbH zeichnet mit den Produktlösungen für die Konzeption und den Betrieb von Standardsoftware für das Kreditgeschäft verantwortlich und verfügt in den Themenbereichen des Kreditgeschäfts und Projektabwicklung über besondere Markt- und Fachkompetenz, mit der Tendenz verstärkt fachliche und projektabwicklungstechnische Beratungsunterstützung anzubieten, insbesondere bei Kunden, die im engen Verbund mit eigenen Rechenzentren stehen.
ISMC GmbH
Die ISMC GmbH versteht sich als Dienstleistungsunternehmen der Informatikbranche. Das Leistungsspektrum der ISMC GmbH reicht von der Unterstützung in der Projektvorbereitung und -durchführung über die komplette Planung, Steuerung und Kontrolle von IT-Projekten bis hin zur Entwicklung individueller auf spezifische Kundenanforderungen zugeschnittener Softwarelösungen sowie deren Wartung und Pflege.
FINSys AG
Die FINSys AG ist der Spezialist für Komplettlösungen aus einer Hand zum Thema Bankcontrolling. Die vielfältigen Themenprodukte lösen komplexe betriebswirtschaftliche Aufgaben in diesem Fachgebiet von der Erarbeitung der Aufgabenstellung für die technische und organisatorische Integration bis hin zur Darstellung der Entscheidungsgrundlage.
Der CPU Konzern hat die Vision, einer der marktführenden Anbieter von spezifischer Software für Finanzdienstleister in den Ländern mit Euro-Währung, der Schweiz sowie in den Beitrittsländern zur Europäischen Union zu sein.
Mit unserer Markt-, Fach- und Lösungskompetenz optimieren wir Kundenprozesse auf allen Wertschöpfungsstufen. Die klare Ausrichtung auf die Kernkompetenzen garantiert zukunftsfähige und dem Anpassungsbedarf gerecht werdende Produkte. Ausgewählte Partnerschaften sichern bei komplexen IT-Projekten das effiziente Vernetzen durch die Planung und Realisierung notwendiger Schnittstellen.
Damit erschließen wir das Rationalisierungs- und Differenzierungspotenzial, das unseren Kunden mehr Effizienz und damit den notwendigen Zusatznutzen bringt.
Konzernlagebericht der CPU Softwarehouse AG, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Konzernstruktur, Tätigkeitsschwerpunkte und rechtliche Rahmenbedingungen
Die CPU Softwarehouse AG ist seit April 1999 ein börsennotiertes Unternehmen, das im Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) gehandelt wird.
Die CPU Softwarehouse AG konzentriert sich seit Beginn des Geschäftsjahres 2002 als Holding auf die Führung und Verwaltung der Konzerngesellschaften und erbringt interne Dienstleistungen. Die operative Geschäftstätigkeit wurde auf eigenständig agierende Tochtergesellschaften übertragen, welche die vier Geschäftsfelder Anlage, Kredit, Projektgeschäft und Bankcontrolling repräsentieren. Die Ertragslage des Konzerns sowie der CPU Softwarehouse AG ist wesentlich durch die Ergebnisse der Tochtergesellschaften beeinflusst.
Der Konzern ist in Deutschland und in der Schweiz an insgesamt sechs Standorten vertreten und betreut Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Rechnungslegung für den Konzernabschluss der CPU Softwarehouse AG erfolgt nach den International Financial Reporting Standards (IFRS).
Der CPU-Konzern ist ein Softwarehaus für Kunden aus der Finanzdienstleistungsbranche. Banken erhalten von CPU anwenderspezifische Lösungen für Kundenprozesse – von der Entwicklung über die Einrichtung bis zur laufenden Betreuung. Dabei bieten die CPU-Konzerngesellschaften ihren Kunden integrierte, bedarfsgerechte Lösungen, die sich aus eigenen Leistungen sowie Fremdkomponenten zusammensetzen.
Das zentrale Know-how von CPU liegt traditionell in den Bereichen Kredit, Wertpapierberatung, Internetapplikationen und Bankcontrolling. Hinzu kommt profunde Erfahrung im Management von Projekten zur Entwicklung von hochkomplexen und sicherheitskritischen Anwendungen.
Im Geschäftsfeld Kredit stellt die CPUsoftware Lab GmbH mit den Produkten "CPU C5" und "CPU C6" regelbasierte Systemlösungen für die Beratung und Sachbearbeitung im gesamten Kreditgeschäft zur Verfügung. Damit bieten die Softwareprodukte Lösungen für das Privatkunden- und Firmenkundengeschäft in Client-Server-Technologie oder als Web-Technologie in Abhängigkeit von der vorhandenen oder gewünschten technischen Infrastruktur.
Bei Banken im Geschäftsfeld Anlage unterstützt das Softwarepaket und Expertensystem "INA" den Portefeuillebau für Anlagekunden im Retail- sowie im Privatkundensegment am Point of Sales. "INA" liefert auf den Bankkunden zugeschnittene, fertige Portefeuille- oder Umschichtungsvorschläge. Abgestimmt auf die Depotgröße und die, dem Kundenprofil entsprechende Asset Allocation, stellt "INA" ein Portefeuille aus dem Anlagesortiment eines Finanzdienstleisters zusammen.
Mit der Standardsoftware "ValueMirror" des Geschäftsfeldes Bankcontrolling lassen sich im Unternehmen Business Intelligence und Data Warehousing praktisch umsetzen. Die einzelnen Produktmodule unterstützen in den Prozessen der Datensammlung, Aufbereitung, Kalkulation und Darstellung. Somit erhält man ein effizientes und nützliches Werkzeug zur umfassenden Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen im Controllingbereich und in der Unternehmenssteuerung.
Wirtschaftliches Umfeld
Der anhaltende Konjunkturaufschwung sowie die starke Verfassung wichtiger internationaler Kapitalmärkte bescherten den Geldinstituten 2006 steigende Gewinne. Auch für 2007 überwiegt Optimismus. "2006 war gut, und 2007 hat sicher das Zeug, noch ein Stückchen besser zu laufen", ließ sich der amtierende Präsident des Bundesverbandes Deutscher Banken (BdB), der Commerzbank-Vorstandsvorsitzende Klaus-Peter Müller Anfang 2007 im "Handelsblatt" zitieren.
Auch nach Einschätzung von Unternehmensanalysten werden die Banken im laufenden Jahr endgültig die negativen Folgen bewältigen, die die Krisenperiode 2000 bis 2003 nach sich zog. Inzwischen haben vor allem die deutschen Großinstitute Zehntausende von Stellen abgebaut und sich durch Übernahmen oder Konzernanbindungen gestärkt.
Dennoch bleiben in der Bank- und Finanzdienstleistungsbranche noch zahlreiche strategische und strukturelle Hausaufgaben zu erledigen, aus denen spezialisierten Dienstleistern wie CPU Geschäfts- und Wachstumschancen erwachsen.
Das angestammte deutsche Drei-Säulen-Modell aus Privat- und Genossenschaftsbanken sowie öffentlichen Sparkassen steht unter wachsendem Druck der Europäischen Union. In Brüssel sehen viele diese für Deutschland typische Struktur als Wettbewerbshindernis und Verstoß gegen den EU-Binnenmarkt. Sollte es mittelfristig zu einer verstärkten Privatisierung der Sparkassen und dem Zusammenschluss mit privaten Geldinstituten kommen, stehen insbesondere die IT-Verantwortlichen der beteiligten Häuser vor großen Integrationsaufgaben.
Die Finanzdienstleistungsbranche muss eine immer größere Fülle von Gesetzen, Bestimmungen und EU-Verordnungen erfüllen. Zwei aktuelle Großprojekte sind die Umsetzung der EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) und die Einführung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA). Spezialisten wie CPU sorgen dafür, dass Standard- und Projektsoftware sowie das Bankcontrolling für diese neuen Aufgaben "fit" gemacht werden.
Wie wichtig eine regelkonforme und kundenfreundliche Durchführung eines Beratungsvorgangs für Geschäftserfolg und Reputation ist, zeigt eine aktuelle Stichprobe der Stiftung Warentest vom Januar 2007: Viele Banken bekamen für Kreditprozess und -beratung nur mäßige bis schlechte Noten. Der Imageschaden ist beträchtlich.
Die privaten Banken, Genossenschaften und Sparkassen bleiben allesamt unter hohem Kostendruck. Das heißt insbesondere für interne Abläufe, Standards und die Informationstechnologie: Sie müssen noch schneller, effizienter und messbar nutzbringender werden. Hauptgrund für den Kostendruck neben der allgemeinen Renditeorientierung: Die Geldinstitute brauchen Kapital für ihre Investitionen in den Vertrieb. Denn nachdem Privatkunden jahrelang nicht im Fokus vieler Häuser standen, erfährt das Retailgeschäft derzeit eine Renaissance. Filialen werden ausgebaut und sogar Samstagsöffnung diskutiert.
Zusätzlich entstehen mobile Vertriebseinheiten, die den Kunden zur gewünschten Zeit zu Hause besuchen. Und alle Sparten bauen ihre Onlineangebote aus – wenn auch die Sparkassen und Genossenschaftsbanken erst zögerlich. Umso wichtiger ist es, dass die Branche den Spagat schafft, trotz Wachstumsplänen ihre Kosten in den Griff zu bekommen. Denn ungeachtet der zuletzt erreichten Rekordgewinne sind die Kostenquoten der Banken im internationalen Vergleich zu hoch, eine weitere Industrialisierung der Prozesse unerlässlich.
Parallel zum Boom beim Internetbanking wollen die Banken die persönliche Kundenberatung forcieren. Nach einer Studie der Steria Mummert Consulting AG plant die Mehrheit der Kreditinstitute bis 2009, einen Großteil ihres Vertriebsbudgets in den individuellen Kundenkontakt zu investieren. Dabei sollen vor allem der mobile Vertrieb und die Filiale gestärkt werden. Softwarelösungen von CPU tragen dazu bei, Bankberater optimal für den Kundenkontakt und die Kundenberatung zu rüsten.
Wie wichtig Kundenbindung ist, zeigen Zahlen zur Wechselbereitschaft der Bankkunden: Laut einer Erhebung von McKinsey kaufen die Bundesbürger jährlich rund 25 Millionen Finanzprodukte – und dabei rund 15 Millionen von einem Institut, das bislang nicht ihre wichtigste Bank gewesen ist. Bankberater haben auch zunehmend ein ganz persönliches Interesse daran, ihre Kunden – u. a. mit einer professionellen, softwaregestützten Beratung und Geschäftsabwicklung – zufrieden zu stellen: Als erste Bank hat die HypoVereinsbank einen Teil des Einkommens ihrer Beschäftigten von der Neukundengewinnung und der Kundenzufriedenheit abhängig gemacht.
Forschung und Entwicklung
Der CPU-Konzern hat nach den hohen Forschungs- und Entwicklungsleistungen in den Jahren 2002 und 2003 in den letzten Jahren keine grundsätzlichen Produktneuentwicklungen begonnen. Die vorhandene Produktpalette des CPU-Konzerns deckt die Anforderungen des Marktes im Rahmen der Angebote der Geschäftsfelder weitgehend ab.
Der ausgewiesene Forschungs- und Entwicklungsaufwand bezieht sich im Wesentlichen auf Maßnahmen, die zur funktionalen Produktabrundung erfolgten, und auf Anpassungen, die wegen geänderten, gesetzlichen Erfordernissen notwendig waren. Auch für das nächste Jahr dürfte sich keine wesentliche Änderung bei diesen F&E-Aktivitäten ergeben.
Geschäftsentwicklung 2006
Geschäftsverlauf und Ertragslage des Konzerns
Die Berichtsperiode 2006 ist durch die unterschiedliche Entwicklung der Tochtergesellschaften geprägt, die sich aus dem entsprechenden Geschäftsverlauf in den einzelnen Geschäftsfeldern des Konzerns ergaben.
Während im Geschäftsfeld Kredit und Projektgeschäft die Umsatz- und Ertragsprognosen eingehalten und sogar übertroffen wurden, mussten in den Geschäftsfeldern Anlage und Bankcontrolling ungeplante Verluste hingenommen werden.
Demzufolge sank im Vergleich zum Vorjahr der Konzernumsatz um 0,4 Mio. Euro
auf 6,0 Mio. Euro (Vj. 6,4 Mio. Euro); das Betriebsergebnis auf EBIT-Basis verschlechterte sich, insbesondere auch infolge der notwendigen Firmenwertabschreibungen in Höhe von 1,3 Mio. Euro (Vj. 0,3 Mio. Euro), auf minus 1,6 Mio. Euro (Vj. minus 0,2 Mio. Euro). Insgesamt ergab sich ein Konzernjahresfehlbetrag von minus 1,5 Mio. Euro (Vj. minus 0,2 Mio. Euro). Der Auftragsbestand zum Stichtag verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. Euro auf 1,8 Mio. Euro (Vj. 2,6 Mio. Euro).
Im Geschäftsjahr wurde die Konzernstruktur weiter vereinfacht. So wurde erneut die Anzahl der nicht operativen Gesellschaften reduziert und Verschmelzungen entsprechend des § 62 UmwG auf die CPU AG vorbereitet, so dass bei den nicht operativen Mantelgesellschaften mit Beginn des Geschäftsjahres 2007 nur noch zwei ausländische Gesellschaften existieren, deren Liquidation in die Wege geleitet ist.
Segmentberichterstattung
Die Segmentberichterstattung entspricht den Zuständigkeitsbereichen der einzelnen Tochtergesellschaften, unterteilt in Holding, Kredit, Projektgeschäft, Anlage und Bankcontrolling. Die Darstellung erfolgt nach IFRS entsprechend der Angaben im Konzernanhang nach Verwaltungskostenumlagen. Die Segmenteinteilung erfolgt entsprechend der internen Steuerung und des Berichtswesens.
Holding (CPU Softwarehouse AG)
Das positive Segmentergebnis auf EBIT-Basis ist durch den Ausweis der Zuschreibungen im Finanzanlagevermögen in Höhe von rd. 0,5 Mio. Euro positiv beeinflusst, während die vorgenommenen Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von rd. 3,0 Mio. Euro erst unterhalb des EBIT gezeigt werden. Periodenfremde Erträge, im Wesentlichen aus einer Vergleichsvereinbarung sowie aus einer Umsatzsteuererstattung und aus der Auflösung von Rückstellungen über insgesamt 0,7 Mio. Euro, verbesserten das Segment- und Konzernergebnis. Insgesamt war das Segmentergebnis jedoch mit minus 2,0 Mio. Euro negativ (Vj. 1,1 Mio. Euro).
Kredit
Der Umsatz im Segment Kredit (CPUsoftware Lab GmbH, Augsburg) verringerte sich um rd. 10% auf 2,0 Mio. Euro (Vj. 2,3 Mio. Euro). Dies ist vor allem auf eine geringere Vertriebsleistung im Neukundengeschäft zurückzuführen. Das EBIT belief sich auf rd. 0,5 Mio. Euro (Vj. rd. 0,4 Mio. Euro). Die Ergebnisverbesserung auf EBIT-Basis betrug damit rd. 0,1 Mio. Euro bzw. 12%. Auch die Umsatzrendite erhöhte sich in Folge von weiteren Effizienzsteigerungen im Kostenbereich und lag bei rd. 23% (Vj. rd. 19%).
Projektgeschäft
Die Umsätze des Segments Projektgeschäft (ISMC GmbH, Waldbronn) erhöhten sich erneut im Vergleich zum Vorjahr. Sie stiegen um 0,6 Mio. Euro oder 42% und betrugen rd. 2,0 Mio. Euro (Vj. rd. 1,4 Mio. Euro). Das EBIT belief sich auf rd. 0,3 Mio. Euro (Vj. 0,1 Mio. Euro) und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mio. Euro. Es wurde eine Umsatzrendite von rd. 13% (Vj. 7%) erzielt.
Anlage
Im Segment Anlage (inexsys AG, Zürich) waren infolge von Projektverschiebungen und einer eingeschränkten Vertriebsleistung wesentlich Umsatzeinbußen zu verzeichnen, welche in der Geschäftsplanung für 2006 nicht erwartet worden waren. Der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 1,2 Mio. Euro oder rd. 69% auf rd. 0,6 Mio. Euro (Vj. rd. 1,8 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis auf EBIT-Basis verschlechterte sich um rd. 0,5 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr auf minus 0,6 Mio. Euro (Vj. minus 0,1 Mio. Euro).
Insgesamt waren in diesem Geschäftsfeld unerwartete und lange Zeiten bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigen, auf die nicht unmittelbar mit Kostenanpassungen reagiert wurde. Außerdem sind in den Kosten nicht aktivierbare Entwicklungsaufwendungen und Vorleistungen für Kundenaufträge in Höhe von rd. 0,2 Mio. Euro enthalten, für die eine Auftragsvergabe bisher nicht erfolgte.
Bankcontrolling
Das Segment Bankcontrolling (FINSys AG, St. Gallen und FINSys Software GmbH, München) wurde im Geschäftsjahr 2005 zum 25.05.2005 erstmalig in den Konzernabschluss der CPU einbezogen. Dementsprechend betreffen im Abschluss die Zahlen des Vorjahres nur anteilige Werte.
Das Segment war im Geschäftsjahr 2006 durch Projektverzögerungen und aus der Abarbeitung von in Vorjahren zugesicherten, aber nicht adäquat vergütete Leistungen stark belastet. Die Verzögerungen waren in der Geschäftsplanung für 2006 nicht erwartet worden.
Es wurden Umsätze in Höhe von rd. 1,6 Mio. Euro (Vj. 1,0 Mio. Euro) erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen betrug gerundet minus 0,3 Mio. Euro (Vj. minus 0,1 Mio. Euro).
Das EBIT enthält die im Geschäftsjahr 2006 notwendig gewordene Firmenwertabschreibung in Höhe von rd. 1,3 Mio. Euro (Vj. 0,3 Mio. Euro) und beträgt damit rd. minus 1,6 Mio. Euro (Vj. minus 0,5 Mio. Euro). Der verbleibende Firmenwert beläuft sich auf rd. 0,7 Mio. Euro.
Vermögens-, Kapitalstruktur und Liquidität
Die Vermögensstruktur des Konzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Innerhalb des Eigenkapitals wurde der Verlustvortrag mit den Kapitalrücklagen soweit als möglich verrechnet.
Die Aktivseite enthält im Wesentlichen die Flüssigen Mittel über 1,3 Mio. Euro (Vj. 2,1 Mio. Euro), Forderungen über insgesamt 0,6 Mio. Euro (Vj. 1,2 Mio. Euro) sowie die Firmenwerte in Höhe von 1,1 Mio. Euro (Vj 2,1 Mio. Euro). Auf der Passivseite sind die wesentlichen Bilanzpositionen die Rückstellungen über 1,0 Mio. Euro (Vj. 1,1 Mio. Euro), die Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen und erhaltenen Anzahlungen über 0,3 Mio. Euro (Vj. 0,7 Mio. Euro) sowie das Eigenkapital in Höhe von 1,5 Mio. Euro (Vj. 3,1 Mio. Euro).
Langfristige Aktivpositionen sind vollständig über das Eigenkapital gedeckt. Das bilanzielle Eigenkapital des Konzerns betrug zum Geschäftsjahresende 31.12.2006 rd. 1,5 Mio. Euro (Vj. 3,1 Mio. Euro) oder rd. 50% der Bilanzsumme (Vj. 50%). Der Konzern ist mit Ausnahme der geschäftsnotwendigen bzw. geschäftsüblichen Verbindlichkeiten und Rückstellungen vollständig eigenkapitalfinanziert.
Aufgaben und Ziele des Finanzmanagements bestehen in erster Linie in der Sicherstellung der Liquidität in allen Gesellschaften bei gleichzeitig möglichst optimaler Ressourcenallokation. Das Finanzmanagement des CPU-Konzerns wird im Wesentlichen dezentral durch die einzelnen Tochtergesellschaften wahrgenommen. Hierbei unterstützt jedoch die CPU Softwarehouse AG beratend das Management der Tochtergesellschaft.
Der Cash-Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit betrug minus 0,4 Mio. Euro (Vj. 0,1 Mio. Euro). Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrug insbesondere infolge der Aufstockung von Anteilen an der inexsys AG, Zürich, minus 0,3 Mio. Euro (Vj. 0,1 Mio. Euro). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit betrug infolge der Schlusszahlung für ein Darlehen minus 0,1 Mio. Euro. Im Vorjahr waren rd. 1,3 Mio. Euro an Darlehensrückzahlungen erfolgt. Weitere Darlehen oder Kredite bestehen nicht. Die verfügbaren, liquiden Mittel betragen konzernweit rd. 1,3 Mio. Euro (Vj. 1,7 Mio. Euro). Eine erneute Kreditaufnahme im Geschäftsjahr 2007 und auch in den Folgejahren ist nicht vorgesehen.
Nachtragsbericht
Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag haben sich nicht ereignet. Nach heutigem Kenntnisstand sind keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Unternehmensentwicklung nach sich ziehen könnten.
Personalbericht
Im Geschäftsjahr 2006 waren konzernweit durchschnittlich insgesamt 46 Mitarbeiter incl. Teilzeitkräften beschäftigt. In Deutschland waren im Jahresdurchschnitt 29 Mitarbeiter tätig, in der Schweiz waren es 17 Mitarbeiter.
Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit betrug 6,1 Jahre, wobei 43,1% bis fünf Jahre, 38,5% bis zu zehn Jahren und 18,5% über zehn Jahre im Konzern tätig waren. Mit 64,6% entfiel der Hauptteil der Tätigkeiten auf die Entwicklung und Projektleitung, gefolgt von der Verwaltung mit 26,2% und dem Vertrieb mit 9,2%. Über einen Hochschulabschluss verfügen 49,2% der Beschäftigten, eine bankfachliche Ausbildung haben 12,3% absolviert.
Der einzige, wesentliche, nichtfinanzielle Leistungsindikator betrifft die Mitarbeiterfluktuation, da mit jedem Wechsel in der Belegschaft auch ein gewisses Maß an Know-How verloren geht. Die Fluktuationsrate des Gesamtjahres bewegt sich mit 6,5% auf annähernd gleichem Niveau wie im Jahr 2005.
Die Unternehmensphilosophie ist geprägt von Kooperation und Kommunikation im Umgang mit den Mitarbeitern, um einen interaktiven Informationsaustausch zu fördern. Die Belegschaft wurde umfassend und zeitnah über Unternehmensentwicklungen und -veränderungen informiert.
Vergütungsbericht
Für das Geschäftsjahr 2006 weist die CPU erstmals einen Vergütungsbericht als Teil des Lageberichts aus. Darin werden die Grundsätze für die Festlegung der Vergütung des Vorstandes und des Aufsichtsrates beschrieben. Der Bericht orientiert sich an den Empfehlungen des Corporate-Governance-Kodex und entspricht den gesetzlichen Regelungen des HGB.
Laut Satzung und gesetzlicher Vorschriften werden die Mitglieder des Vorstands vom Aufsichtsrat bestellt oder abberufen. Die Zahl der Mitglieder wird durch den Aufsichtsrat festgesetzt. Der Vorstand kann auch aus einer Person bestehen.
Über die Festlegung der Vorstandsvergütung entscheidet gemeinschaftlich der Aufsichtsrat der CPU Softwarehouse AG. Einen Personalausschuss gibt es nicht. Die Vergütung teilt sich in einen fixen und einen variablen Anteil auf. Bestimmend für das Festgehalt sind die Erfahrungen des Vorstandmitglieds, der Umfang seines Verantwortungsbereiches, die Größe des Unternehmens, die wirtschaftliche Situation bzw. Stellung im Markt sowie die Anforderungen einer Börsennotierung.
Im Geschäftsjahr 2006 beinhalteten die fixen Vergütungen zeitanteilig die Übernahme von Vorstandsaufgaben, unabhängig von einer formellen Bestellung sowie variable Gehaltsansprüche aus Dienstverträgen in den Tochtergesellschaften, die nach den Bestellungen nicht mehr zur Auszahlung gekommen sind.
Die variable Vergütung war bis zum Ende des Geschäftsjahres 2006 von den persönlichen Leistungen des Vorstandsmitglieds abhängig, über die der Aufsichtsrat befand. Die variable Vergütung für 2006 in Höhe von 75.000 Euro sowie ein Teil der fixen Vergütung in Höhe von 58.278 Euro ist Bestandteil der Aufhebungsvereinbarung mit Herrn Manfred W. Köhler.
Ab dem Geschäftjahr 2007 ist die variable Vergütung vom Erreichen bestimmter Ergebnisziele, ab 2008 vom Erreichen bestimmter Umsatz- und Ergebnisziele abhängig. Aktienbasierte Vergütungen oder Aktienoptionen werden nicht gewährt. Tätigkeiten als Organe von Konzerngesellschaften werden nicht vergütet. Für ein ehemaliges Organmitglied besteht seit 1995 eine Versorgungszusage. Die ausgewiesene Pensionsrückstellung betrug unter Verrechnung der hierfür vorgesehenen Rückdeckungsversicherung 184.490 Euro. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung betrug 13.614 Euro.
Für die Mitglieder des Vorstandes wurden im Geschäftsjahr folgende Bezüge gewährt:
| fix | variabel | gesamt | |
|---|---|---|---|
| Manfred W. Köhler (bis 29.09.2006) | 201.871 | 75.000 | 276.871 |
| Werner Binder (ab 20.11.2006) | 64.467 | 0 | 64.467 |
| Sven Wollenhaupt (ab 20.11.2006) | 56.837 | 0 | 56.837 |
In den Fixgehältern sind Beiträge zu Direktversicherungen im Rahmen der steuerlichen Höchstbeträge und der Privatanteil der Pkw-Nutzung enthalten.
Die Vergütung des Aufsichtsrates ist durch die Satzung der CPU Softwarehouse AG festgelegt. Sie umfasst eine fixe Aufwandsentschädigung von 6.500 Euro pro Jahr. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Eineinhalbfache, der Aufsichtsratsvorsitzende das Doppelte dieser Vergütung. Mitgliedern des Aufsichtsrates werden sämtliche im Zusammenhang mit ihrer Aufsichtsratstätigkeit verbundenen Reisekosten und Auslagen ersetzt.
Geschäfte mit nahe stehenden Personen sind durch gesetzliche Regelungen in Deutschland genehmigungspflichtig. Dementsprechend wurde eine einmalige Beratungsleistung über 4.950 Euro, die die CPU Softwarehouse AG von der Firma Consultatio Venture Consulting AG, Augsburg, erhalten hat, durch den Aufsichtsrat genehmigt. Darüber hinaus hat der Verwaltungsratspräsident der inexsys AG, Zürich, und FINSys AG, St. Gallen, als Interimsmanager in der Schweiz, Dienstleistungen in Höhe von 53.291 Euro mit Zustimmung der CPU Softwarehouse AG erbracht.
Für Vorstand und Aufsichtsrat besteht eine Vermögenschadenshaftpflichtversicherung (D&O) über 2,5 Mio. Euro sowie eine Exzendentenversicherung im gleichen Umfang. Ein Selbstbehalt ist nicht vereinbart. Für diese Versicherungen wurden im Geschäftsjahr 21 TEUR aufgewandt.
Weder an Mitglieder des Vorstandes und Verwaltungsrates noch an Mitglieder des Aufsichtsrates wurden Kredite gewährt.
Aktienkapital und Gesellschafterstruktur
Das Grundkapital der CPU Softwarehouse AG beträgt unverändert 10.527.310 Euro und ist in 10.527.310 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Jede Satzungsänderung bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung. Der Beschluss der Hauptversammlung bedarf einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst.
Die Aktionärsstruktur der CPU Softwarehouse AG und die Kapitalanteile der Aktionäre haben sich durch zwei zurückliegende Kapitalerhöhungen im Jahr 2005 und den damit verbundenen Eintritt eines neuen strategischen Investors wesentlich verändert. Zum 31.12.2006 ergab sich nach den der Gesellschaft vorliegenden Informationen folgende Aktionärsstruktur:
Als größter Einzelaktionär hielt die msg systems AG, Ismaning, rd. 20,8% der Anteile. Des Weiteren lagen rd. 15,7% der Anteile bei der Argon Finance AG, Wiesbaden. Demnach betrug der Streubesitz rd. 63,5%.
Die Meldungen nach dem Wertpapierhandelsgesetz sowie deren Veröffentlichung sind form- und fristgerecht erfolgt.
Deutscher Corporate-Governance-Kodex
Die Erklärung zur Erfüllung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ist auf der Internetseite der CPU Softwarehouse AG abrufbar (www.cpu-ag.com).
Risikobericht
Aktives Risikomanagement erfordert die frühzeitige, systematische Identifikation und Bewertung von unternehmerischen Chancen und Risiken. Da die CPU Softwarehouse AG als Holding von der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften abhängig ist, kommt der Konzernsteuerung eine besondere Bedeutung zu.
Die CPU Softwarehouse AG bedient sich deshalb seit Jahren geeigneter Steuerungsinstrumente und Kennzahlen in den Bereichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Projektsteuerung sowie Liquidität und Personal. Insbesondere für die Analyse der Umsatz- und Ergebnisentwicklung erfolgt konzernweit ein einheitliches Reporting auf Basis monatlicher Meldungen und Quartalsabschlüssen sowie Umsatz- und Ertragsprognosen für das laufende Geschäftsjahr. Die CPU sieht sich deshalb in der Lage, wesentliche Entwicklungen konzernweit rechtzeitig zu erkennen und Entscheidungsgrundlagen zu erhalten.
Wesentliche Einflussgröße auf die Geschäftsentwicklung bleibt die Investitionsbereitschaft der Banken. Ein besonderes Risikomerkmal der CPU-Geschäftstätigkeit ist der verzögerte Eingang fest in Aussicht gestellter Aufträge, insbesondere deshalb, weil infolge möglicher Verzögerungen Kostenanpassungen nicht unmittelbar wirken können. Dies bedeutet eine grundlegende Planungsunsicherheit, die sich auf die Umsatzund Ergebnisziele negativ auswirken kann.
Ferner besteht das Risiko aus dem wirtschaftlichen Umfeld, dass sich andere Trends im Zielmarkt fortsetzen, z. B. ein noch stärkerer Konzentrationsprozess bei den Rechenzentren. Dadurch wächst die Gefahr, dass Bestandskunden abwandern und Neukunden sich nur noch vereinzelt gewinnen lassen. Des Weiteren besteht aufgrund der momentanen Größe der Gesellschaft die Gefahr, dass bei vollständigem Verlust von größeren Bestandskunden, notwendige Kapazitätsanpassungen nicht mehr in ausreichendem Maß durchgeführt werden können, um die aus dem Umsatzrückgang resultierenden Verluste abzufangen.
Durch abnehmende Geschäftsvolumina und Mitarbeiterzahlen bei den Konzerngesellschaften hat sich das Wissen über Kunden, Produkte und Unternehmensabläufe auf wenige Mitarbeiter konzentriert. Dies erhöht das Risiko von Know-how-Verlust, wenn Mitarbeiter der Fach- und Führungsebene das Unternehmen verlassen. Es ist daher eine zunehmend wichtige Aufgabe, durch geeignete Personalentwicklung und leistungsbezogene Vergütungssysteme die Mitarbeiter weiter an die Gesellschaften zu binden.
Ferner besteht durch unzureichende Jahresergebnisse und fehlende Investitionsspielräume die Gefahr, dass das Unternehmen den Anschluss an den technologischen Fortschritt verliert.
Aus der Börsennotierung und Rechtsform entstehen jährliche Kosten von rd. 0,3 Mio. Euro, die von den operativen Tochtergesellschaften erwirtschaftet werden müssen.
Bei der momentanen Größe des Unternehmensverbundes und der unterschiedlichen Ergebnissituation in den Geschäftsfeldern ist es unabdingbar, dass alle Tochtergesellschaften zumindest kostendeckend und die Mehrzahl der Gesellschaften profitabel arbeiten.
Bei annähernder Erreichung der unternehmensweiten Zielvorgaben im Ertrag besteht jedoch auch weiterhin kein existenzbedrohendes Risiko in der Ertrags- und Liquiditätssituation für Konzern und Holding.
Zukünftige Unternehmensentwicklung (Prognosebericht)
Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2006 stellt den Vorstand der Gesellschaft nicht zufrieden. Die sich 2005 andeutende Trendwende konnte zunächst nicht fortgesetzt werden. Auch die notwendige Integration von Tochtergesellschaften in den Konzernverbund kam nur unzureichend voran. Vom Markt kam 2006 eine geringere Dynamik, da infolge von Änderungen bei gesetzlichen Rahmenbedingungen Kunden Projekte verzögerten oder gar nicht vergaben.
2007 liegt deshalb das Augenmerk auf einer Intensivierung des Vertriebs. Hierzu wurden bereits konzeptionelle, personelle und organisatorische Voraussetzungen geschaffen. Ziel der CPU ist es, trotz beschränkter finanzieller Ressourcen auf Marktschwankungen in Zukunft robuster zu reagieren. Insbesondere wollen wir durch eine intensivere Marktbearbeitung und Verstärkung des Vertriebs in die Lage kommen, Auftragsverzögerungen oder -verluste in einem Bereich an anderen Stellen auszugleichen.
Auf Basis einer besseren Kostenstruktur sollen alle Tochtergesellschaften 2007 wieder operativ die Break-Even-Schwelle erreichen bzw. einen Gewinnbeitrag leisten, so dass die Holdingkosten insgesamt gedeckt sind. 2007 wird von der zentralen Aufgabe geprägt sein, die CPU-Gruppe nachhaltig und verlässlich auf einen profitablen Wachstumskurs zu bringen. Der CPU-Konzern soll 2007 beim Umsatz mindestens wieder in die Größenordnung des Jahres 2005 gelangen und die Break-Even-Schwelle erreichen.
Das Erreichen dieser Schwelle gewährleistet, dass alle Konzerngesellschaften die notwendigen Investitionen in Personal und Produktinnovationen tätigen können. Diesem Ziel haben alle Aktivitäten zu dienen. Eine sichere Unternehmensperspektive ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor im angestammten Markt für Bank- und Finanzdienstleistungen, da Kunden ein hohes Bedürfnis an Investitionssicherheit haben.
Im Segment Kredit und Projekt bestehen traditionell ausgeprägte, partnerschaftliche Kundenbeziehungen. Darüber hinaus muss jedoch eine wesentlich stärkere Neukundenakquise stattfinden, um die Möglichkeit einer breiteren Leistungserbringung zu realisieren. Dies eröffnet auch eine größere Sicherheit für folgende Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die auf eine größere Kundenbasis verteilt werden können. Damit dürften sich mittelfristig leichte Wachstumsimpulse ergeben, die sich in Umsatz und Ergebnis niederschlagen sollten.
Der Anlagebereich verfügt über ein ausreichendes Bestandskundengeschäft und -potenzial. Darüber hinaus weist das Geschäftsfeld im Durchschnitt der letzten Jahre die erfolgreichste Neukundenakquise im Konzern aus. Die Herausforderung besteht für das Geschäftsjahr 2007 darin, die Kapazitätsschwankungen besser zu steuern und im Vergleich zum Vorjahr eine vernünftige Kostenstruktur bei einem erhöhten Umsatzniveau zu erreichen.
Im Bankcontrolling ist in erster Linie die erfolgreiche Abwicklung von laufenden Projekten notwendig, bei denen ein konsequentes Projektmanagement in enger Zusammenarbeit mit den Kunden und Partnern erfolgen muss, um hier mehr als eine Break-Even-Situation herbeizuführen.
Die größte Herausforderung für 2007 liegt darin, die neue Vertriebsstrategie umzusetzen. Sie verfolgt stärker konzernübergreifende und produktunabhängige Ansätze. Ziel ist die ganzheitliche Kundenbetreuung im Sinne eines Key-Account-Managements. Hierbei wird die Holding die Tochtergesellschaften unterstützen und konzernübergreifend Themen vorantreiben.
Ebenso notwendig sind klare vertriebliche Zielvorgaben und Leistungsanreize, die es neu zu definieren gilt. Weiterhin wird es die Aufgabe der Holding sein, konzernübergreifende Kapazitätsauslastung zu ermöglichen und zu forcieren, um derzeit noch ungenutzte Synergien zu heben.
Diese Aufgaben setzen eine veränderte Kommunikationsstruktur innerhalb des Konzerns voraus. Sämtliche Führungskräfte des Konzerns müssen stärker als bisher Informationen austauschen, denn nur so können Bedürfnisse und Geschäftschancen der jeweiligen Tochtergesellschaften auch in den anderen Bereichen erkannt und beantwortet werden. Besonders wichtig hierfür ist die stärkere Einbindung der bisher weitgehend wirtschaftlich entkoppelten Schwestergesellschaften in die Geschäftstätigkeit der jeweils anderen Gesellschaften, ohne dass Verantwortlichkeit und Eigenständigkeit verloren gehen.
Des Weiteren sind strategische Wachstumsszenarien für die kommenden Jahre zu formulieren, die für die nahe Zukunft den Weg weisen, um die CPU aus dem momentanen Grenzbereich der Wirtschaftlichkeit herauszuführen. Für das Geschäftsjahr 2008 sind bei Erreichen der für 2007 gesteckten Ziele weitere Umsatz- und Ergebnissteigerungen zu erwarten.
Augsburg, 19. März 2007
Werner Binder Sven Wollenhaupt Sprecher des Vorstandes Mitglied des Vorstandes
Werner Binder - Sprecher - Vertrieb und Marketing
Sven Wollenhaupt
Finanzen und Administration
Vorstand Aufsichtsrat
Dr. Heiko Frank Aufsichtsratsvorsitzender Vorstandsvorsitzender der Consultatio Venture Consulting AG, Augsburg Friedberg
Egbert Becker Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender CEO, Argon Finance AG, Wiesbaden Wiesbaden
Oliver Gosemann Aufsichtsratsmitglied (seit 30.01.2007) Vorstandsvorsitzender der Knürr AG, Arnstorf
Dr. Erwin Herrestahl Aufsichtsratsmitglied Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Mainz
Forst
Alfred Möckel Aufsichtsratsmitglied Bankkaufmann / Dipl.-Kfm., Berlin
Die CPU-Aktie auf einen Blick
| Wertpapierkennnummer | (WKN) 545 430 |
|---|---|
| Börsenkürzel | CPU |
| Höchstkurs | 1,02 Euro |
| Tiefstkurs | 0,45 Euro |
| Jahresabschlusskurs | 0,51 Euro |
| Marktkapitalisierung | 5.368.928 Euro |
| Anzahl der Aktien | 10.527.310 |
| Erstnotierung | 19.04.1999 |
(Aktien – Werte – Börsenplatz XETRA)
Investor Relations Termine
| Freitag, | 30.03.2007 | Veröffentlichung Geschäftsbericht für 2006 |
|---|---|---|
| Freitag, | 18.05.2007 | Veröffentlichung der Zwischenmitteilung für das erste Quartal |
| Dienstag, 03.07.2007 | Hauptversammlung | |
| Freitag, | 31.08.2007 | Veröffentlichung des Zwischenberichtes für das erste Halbjahr |
| Freitag, | 16.11.2007 | Veröffentlichung der Zwischenmitteilung für das dritte Quartal |
IR-Kontakt
Bei Fragen im Bereich Investor Relation erreichen Sie uns unter: E-Mail: [email protected]
Bericht des Aufsichtsrates
Sehr geehrte Aktionäre,
der Aufsichtsrat der CPU Softwarehouse AG hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben und Bestimmungen im Geschäftsjahr wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten, unterstützt, Beschlüsse gefasst und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht.
In wesentliche Entscheidungen war der Aufsichtsrat eingebunden und wurde vom Vorstand auch im Rahmen schriftlicher und mündlicher Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage sowie über das Risikomanagement informiert. Hierbei wurden Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen im Einzelnen erläutert und durch den Aufsichtsrat anhand der vorgelegten Unterlagen geprüft.
Die strategische Ausrichtung des Unternehmens hat der Vorstand mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Sämtliche für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge wurden auf Basis der Berichte des Vorstandes im Aufsichtsrat ausführlich erörtert. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, insbesondere bei einzelnen Tochtergesellschaften in der Schweiz. Darüber hinaus wurde die vertriebliche Vorgehensweise der Gruppe erörtert, und eine durch den Vorstand entwickelte, vertriebliche Neuausrichtung gebilligt.
Der Aufsichtsrat hat zu den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstandes, soweit dies nach den gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen erforderlich war, nach gründlicher Prüfung und Beratung sein Votum abgegeben.
Dazu zählen insbesondere die im Geschäftsjahr vorgenommenen bzw. in die Wege geleiteten, rechtlichen Umstrukturierungen und Konzernvereinfachungen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende selbst stand auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen mit dem Vorstand in regelmäßigem Kontakt.
Im Geschäftsjahr 2006 fanden neun Aufsichtsratssitzungen statt. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen über die Projekte und Vorhaben informiert, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren. Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat hierzu Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst.
Das Geschäftsjahr 2006 war ein bewegtes Jahr, insbesondere durch die Veränderungen in Vorstand, Aufsichtsrat und den Änderungen in der Organisation. Es war stets die Aufgabe des Aufsichtsrats, der Unternehmensleitung in Entscheidungen beratend und unterstützend zur Seite zu stehen. Die maßgeblichen Strukturen für eine erfolgreiche Zukunft sind vom Vorstand auf Anregungen des Aufsichtsrats erstellt worden. Sie werden maßgeblich die Erfolge im kommenden Geschäftsjahr 2007 beeinflussen und die Geschäftstätigkeiten unterstützen, sofern sie weiter konkretisiert und erfolgreich umgesetzt werden.
Corporate Governance und Entsprechenserklärung
Der Aufsichtsrat hat die Weiterentwicklung der Corporate Governance Standards fortlaufend beobachtet. Über die Corporate Governance bei der CPU Softwarehouse AG berichtet der Vorstand zugleich auch für den Aufsichtsrat gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 27. März 2007 eine aktualisierte Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und diese den Aktionären auf der Webseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Die CPU Softwarehouse AG entspricht auch nach der aktuellen Fassung des Kodex vom 12. Juni 2006 mit Ausnahme der in der Entsprechenserklärung genannten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex.
Veränderungen des Aufsichtsrats
Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 22. August 2006 trat der bis dahin amtierende Aufsichtsratsvorsitzende der CPU Softwarehouse AG, Herr Andreas Witte, mit sofortiger Wirkung zurück. Die Aufsichtsratsmitglieder Frau Beate Kremin-Buch, Herr Dr. Wolfgang Metz und Herr J.-Wolfgang Posselt legten zum 25. September 2006 ihr Mandat nieder.
Die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Herr Egbert Becker, der interimistisch das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden übernahm, und Herr Alfred Möckel verblieben im Aufsichtsrat.
Zu neuen Aufsichtsratsmitgliedern wurden Herr Dr. Heiko Frank und Herr Dr. Erwin Herresthal sowie Herr Oliver Gosemann durch das Registergericht bestellt. Herr Dr. Frank ist Vorstandsvorsitzender der Consultatio Venture Consulting AG, Augsburg, und Mitglied im Vorstand der Venture Consulting Gruppe. Des Weiteren Handelsrichter am Landgericht Augsburg und Aufsichtsratsmitglied mehrerer mittelständischer Unternehmen. Herr Dr. Herresthal ist seit vielen Jahren als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Wiesbaden in seiner eigenen Kanzlei tätig. Herr Gosemann ist Vorstandsvorsitzender der in Arnstorf ansässigen Knürr AG.
In seiner Sitzung am 29. September 2006 wählte der Aufsichtsrat Herrn Dr. Heiko Frank zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats und Herrn Egbert Becker zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats.
Veränderungen im Vorstand
Im Zuge des Ausscheidens von Herrn Manfred W. Köhler berief der Aufsichtsrat am 20. November 2006 Herrn Werner Binder und Herrn Sven Wollenhaupt in den Vorstand der CPU Softwarehouse AG. Beide verfügen aufgrund ihrer umfangreichen Vorkenntnisse über exzellente Markt- und Fachkenntnisse und eine umfangreiche Praxiserfahrung. Mit der Berufung der neuen Vorstände sollen vor allem eine konsequente Kundenorientierung sowie stärkere Vertriebsaktivitäten und eine dynamische Mitgestaltung des nächsten Wachstumsabschnitts erreicht werden.
Herr Binder ist als Sprecher des Vorstandes für die Bereiche Vertrieb und Marketing zuständig. Seit 1998 gehört er dem CPU-Konzern an und war zuletzt Vertriebsdirektor bei der inexsys AG in Zürich und Delegierter des Verwaltungsrates der FINSys AG in St. Gallen, beides Tochterunternehmen der CPU Softwarehouse AG.
Herr Wollenhaupt ist als Vorstand für die Bereiche Administration und Finanzen zuständig. Ebenfalls seit 1998 leitet Herr Wollenhaupt den Bereich Finanzen in der CPU Softwarehouse AG. Außerdem ist er seit 2005 Geschäftsführer der CPUsoftware Lab GmbH in Augsburg.
Feststellung der Abschlüsse
Die Rechnungslegung, Buchführung, der Jahresabschluss sowie Lagebericht und Konzernlagebericht der CPU Softwarehouse AG für das Geschäftsjahr 2006 sind von der AWT Horvath GmbH, München, geprüft und jeweils mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk testiert worden. Der Konzernabschluss wurde dabei im Einklang mit den Rechnungslegungsvorschriften der IFRS (International Financial Reporting Standards) geprüft.
In Anwesenheit des Abschlussprüfers hat der Vorstand in seiner Sitzung vom 27. März 2007 von den Prüfungsergebnissen zustimmend Kenntnis genommen. Der Bericht hierüber sowie die erläuterten Abschlussunterlagen wurden an alle Aufsichtsratsmitglieder versendet und lagen diesen vor. Nach eingehender Prüfung durch den Aufsichtsrat in der Sitzung vom 27. März 2007 hat dieser unter Beisein des Wirtschaftsprüfers daraufhin dem Ergebnis der Abschlussprüfung seine Zustimmung erteilt und den Jahresabschluss und Konzernabschluss zum 31.12.2006 sowie den Lagebericht und Konzernlagebericht der CPU Softwarehouse AG gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2006 festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Unternehmensleitungen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die engagierte Arbeit im Geschäftsjahr 2006.
Augsburg, den 27. März 2007
Dr. Heiko Frank - Vorsitzender des Aufsichtsrates -
CORPORATE GOVERNANCE BERICHT 2006
Wie für alle börsennotierten Aktiengesellschaften sind auch für die CPU Softwarehouse AG die Rahmenbedingungen durch die gesetzlichen Regelungen insbesondere des Aktiengesetzes bzw. anderer nationaler Vorschriften sowie der börsenrechtlichen Vorschriften vorgegeben und werden durch den Corporate Governance Kodex ergänzt.
Der Corporate Governance Kodex stellt anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung dar. Dementsprechend berichten Vorstand und Aufsichtsrat der CPU Softwarehouse AG wie die Umsetzung dieser Standards bei der Gesellschaft und im Konzern erfolgen.
Darüber hinaus orientiert sich die CPU an dem Stakeholder-Prinzip, welches bei den unternehmerischen Entscheidungen die Belange der Aktionäre, der Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten berücksichtigt.
Der Corporate Governance Bericht erfolgt gemäß Ziffer 3.10 des Corporate Governance Kodex und ist durch den Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft gemeinsam verabschiedet. Begrifflichkeiten werden im Sinne des Kodex verwendet.
Vorstand und Aufsichtsrat haben die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben, die auf der Homepage der Gesellschaft eingestellt ist. Nachfolgend wird zu den wichtigsten Empfehlungen und Anregungen des Kodex eingegangen:
Aktionäre und Hauptversammlung
Durch einen Freefloat von 63 Prozent und der damit vorhandenen breiten Streuung ihrer Aktien ist die CPU Softwarehouse AG insbesondere aufgefordert, transparent und fair über die aktuelle und zukünftige Entwicklung zu berichten. Dies geschieht nicht nur durch die regelmäßigen Veröffentlichungen, sondern auch durch die jährliche Hauptversammlung. Eine Übertragung der Hauptversammlung über Internet wird unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten jedoch nicht erfolgen.
Um jedem Aktionär die Möglichkeit zu geben, die Wahrnehmung seiner persönlichen Rechte zu erleichtern, stellt die Gesellschaft sämtliche, notwendigen Informationen auf ihrer Homepage zeitnah zur Verfügung. Darüber hinaus werden sämtliche Anfragen schriftlich über das Internet per E-Mail beantwortet.
Für die Ausübung seiner Stimme hat die Gesellschaft einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter benannt, der auch während der Hauptversammlung anwesend ist und entsprechend der vorgegebenen Weisung abstimmt.
Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat
Vorstand und Aufsichtsrat beachten die Regeln einer ordnungsmäßigen Unternehmensführung und arbeiten eng zusammen. Dies geschieht regelmäßig in den ordentlichen Sitzungen des Aufsichtsrates. Dies kann auch im Rahmen von Telefonkonferenzen erfolgen.
Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah, umfassend und schriftlich über die Geschäftsentwicklung und die Risikolage und gegebenenfalls bei wesentlichen Sachverhalten unverzüglich und
außerhalb der Regelberichte. Im Berichtsjahr fanden neun Aufsichtsratssitzungen statt. Darüber hinaus besteht ein intensiver Informationsaustausch zwischen Vorstand und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates. Darüber hinaus wird der Vorsitzende des Aufsichtsrates vorab bei wesentlichen Sachverhalten bzw. Entwicklungen kommunikativ eingebunden, so dass er die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates informieren und gegebenenfalls eine außerordentliche Sitzung einberufen kann.
Die Gesellschaft hat entsprechend der Satzung eine für Vorstand und Aufsichtsrat angemessene D&O Versicherung abgeschlossen, die auch die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften mit einschließt. Einen Selbstbehalt halten wir in Anbetracht der Höhe der Vergütungen der Organe der Gesellschaft für nicht angemessen.
Vorstand
Der Vorstand leitet das Unternehmen operativ und in eigener Verantwortung. Hierbei werden im Rahmen einer ordnungsmäßigen Unternehmensführung die gesetzlichen Vorschriften, die Satzung sowie die durch den Aufsichtsrat vorgegebene Geschäftsordnung beachtet. Der Vorstand hat keine Nebentätigkeiten, insbesondere Aufsichtsratsmandate, außerhalb des Unternehmens übernommen.
Der Vorstand der Gesellschaft bestand seit fünf Jahren aus einer Person. Mit der Bestellung von zwei neuen Vorständen ab dem 20.11.2006 im Zuge der Nachfolgeregelung sind die Empfehlungen des Kodex eingehalten. Die Vergütung des Vorstandes wird im Rahmen des Vergütungsberichtes erläutert. Eine Altersgrenze für Vorstände ist im Moment nicht vorgegeben.
Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat bei der CPU besteht entsprechend der Satzung grundsätzlich aus sechs Mitgliedern, die alle vom Unternehmen und Vorstand unabhängig sind. Der Aufsichtsrat erfüllt die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben. Er berät und überwacht den Vorstand und ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsrat arbeitet auf der Basis seiner Geschäftsordnung.
Die Aufsichtsratsmitglieder nehmen keine Organfunktion oder Beratungstätigkeit bei wesentlichen Wettbewerbern war, oder haben ähnliche Interessenkonflikte, die die Unabhängigkeit in Frage stellen könnten. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind aufgefordert, Interessenkonflikte zu vermeiden und gegebenenfalls den Aufsichtsratsvorsitzenden über Interessenkonflikte zu informieren. Interessenkonflikte werden offen gelegt und in der Hauptversammlung erläutert.
Die Mitglieder sind entsprechend der Satzung für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über ihre Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt. Die letzten Wahlen zum Aufsichtsrat fanden in der Hauptsversammlung am 23. August 2005 statt. Ersatzmitglieder sind nicht gewählt; eine kürzere Amtszeit wurde nicht bestimmt.
Durch das Ausscheiden von vier Mitgliedern im Geschäftsjahr 2006 war jedoch eine gerichtliche Bestellung von neuen Aufsichtsratsmitgliedern notwendig, um insbesondere die satzungsmäßige Beschlussfähigkeit sicher zu stellen.
Es ist im Rahmen der Hauptversammlung vorgesehen, gerichtlich bestellte Mitglieder durch die Aktionärsversammlung in den Aufsichtsrat wählen zu lassen. Kandidatenvorschläge für den Aufsichtsratsvorsitz werden den Aktionären bekannt gegeben.
Die Wahlen zum Aufsichtsrat wurden bisher immer traditionell als Blockwahl durchgeführt. Bei zukünftigen Wahlen ist beabsichtigt, den Empfehlungen des Kodex zu entsprechen. Eine altersmäßige Begrenzung für Mitglieder des Aufsichtsrates besteht nicht.
Aufsichtsratsausschüsse werden grundsätzlich nicht gebildet, da diese bei Unternehmen in der Größenordnung der CPU und bei Aufsichtsräten mit nur sechs Mitgliedern einen unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand und Kosten verursachen. Dies vermeidet unnötige Abstimmungen und erhöht die Effizienz der Aufsichtsratstätigkeit.
Die Vergütungen der Aufsichtsräte richten sich ausschließlich nach der Satzung, welche auf der Homepage der Gesellschaft eingestellt ist. Die Aufsichtsratsvergütungen enthalten keine variablen Bestandteile.
Die Vergütungen werden genauer im Rahmen des Vergütungsberichtes dargestellt. Die Aufsichtsratsvergütung ist vergleichsweise nieder bemessen. Eine Erhöhung der Festvergütung durch eine variable Vergütung ist derzeit nicht vorgesehen.
Vergütungsbericht
Für das Geschäftsjahr 2006 weist die CPU erstmals einen Vergütungsbericht aus. Darin werden die Grundsätze für die Festlegung der Vergütung des Vorstandes und des Aufsichtsrates beschrieben.
Laut Satzung und gesetzlicher Vorschriften werden die Mitglieder des Vorstands vom Aufsichtsrat bestellt oder abberufen. Die Zahl der Mitglieder wird durch den Aufsichtsrat festgesetzt. Der Vorstand kann auch aus einer Person bestehen.
Über die Festlegung der Vorstandsvergütung entscheidet gemeinschaftlich der Aufsichtsrat der CPU Softwarehouse AG. Einen Personalausschuss besteht nicht. Die Vergütung teilt sich in einen fixen und einen variablen Anteil auf. Bestimmend für das Festgehalt sind die Erfahrungen des Vorstandmitglieds, der Umfang seines Verantwortungsbereiches, die Größe des Unternehmens, die wirtschaftliche Situation bzw. Stellung im Markt sowie die Anforderungen einer Börsennotierung.
Im Geschäftsjahr 2006 beinhalteten die fixen Vergütungen zeitanteilig die Übernahme von Vorstandsaufgaben, unabhängig von einer formellen Bestellung, sowie variable Gehaltsansprüche aus Dienstverträgen in den Tochtergesellschaften, die nach den Bestellungen nicht mehr zur Auszahlung gekommen sind.
Die variable Vergütung war bis zum Ende des Geschäftsjahres 2006 von den persönlichen Leistungen des Vorstandsmitglieds abhängig, über die der Aufsichtsrat befand. Die variable Vergütung für 2006 in Höhe von 75.000 Euro sowie ein Teil der fixen Vergütung in Höhe von 58.278 Euro ist Bestandteil der Aufhebungsvereinbarung mit Herrn Manfred W. Köhler.
Ab dem Geschäftjahr 2007 ist die variable Vergütung vom Erreichen bestimmter Ergebnisziele, ab 2008 vom Erreichen bestimmter Umsatz- und Ergebnisziele abhängig. Aktienbasierte Vergütungen oder Aktienoptionen werden nicht gewährt. Tätigkeiten als Organe von Konzerngesellschaften werden nicht vergütet.
Für ein ehemaliges Organmitglied besteht seit 1995 eine Versorgungszusage. Die ausgewiesene Pensionsrückstellung betrug unter Verrechnung der hierfür vorgesehenen Rückdeckungsversicherung 184.490 Euro. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung betrug 13.614 Euro.
Für die Mitglieder des Vorstandes wurden im Geschäftsjahr 2006 folgende Bezüge gewährt:
| fix | variabel | gesamt | |
|---|---|---|---|
| Manfred W. Köhler | 201.871 | 75.000 | 276.871 |
| Werner Binder | 64.467 | 0 | 64.467 |
| Sven Wollenhaupt | 56.837 | 0 | 56.837 |
In den Fixgehältern sind Beiträge zu Direktversicherungen im Rahmen der steuerlichen Höchstbeträge und der Privatanteil der Pkw-Nutzung enthalten.
Die Vergütung des Aufsichtsrates ist durch die Satzung der CPU Softwarehouse AG festgelegt. Sie umfasst eine fixe Aufwandsentschädigung von 6.500 Euro pro Jahr. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Eineinhalbfache, der Aufsichtsratsvorsitzende das Doppelte dieser Vergütung. Mitgliedern des Aufsichtsrates werden sämtliche im Zusammenhang mit ihrer Aufsichtsratstätigkeit verbundenen Reisekosten und Auslagen ersetzt.
Geschäfte mit nahe stehenden Personen sind durch gesetzliche Regelungen in Deutschland genehmigungspflichtig. Dementsprechend wurde eine einmalige Beratungsleistung über 4.950 Euro, die die CPU Softwarehouse AG von der Firma Consultatio Venture Consulting AG, Augsburg, erhalten hat, durch den Aufsichtsrat genehmigt. Darüber hinaus hat der Verwaltungsratspräsident der inexsys AG, Zürich, und FINSys AG, St. Gallen, als Interimsmanager in der Schweiz, Dienstleistungen in Höhe von 53.291 Euro mit Zustimmung der CPU Softwarehouse AG erbracht.
Für Vorstand und Aufsichtsrat besteht eine Vermögenschadenshaftpflichtversicherung (D&O) über 2,5 Mio. Euro sowie eine Exzendentenversicherung im gleichen Umfang. Ein Selbstbehalt ist nicht vereinbart. Für diese Versicherungen wurden im Geschäftsjahr 21 TEUR aufgewandt.
Weder an Mitglieder des Vorstandes und Verwaltungsrates, noch an Mitglieder des Aufsichtsrates wurden Kredite gewährt. Das Vergütungssystem wird im Rahmen des Corporate Governance Berichtes auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht werden.
Transparenz
Die Gesellschaft erfüllt die gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf ihre Veröffentlichungspflichten, insbesondere die Mitteilungen nach dem WpHG und versucht, durch die unverzügliche Veröffentlichung sämtlicher, kapitalmarktrelevanter Informationen eine Gleichbehandlung aller Aktionäre zu erreichen.
Darüber hinaus wird grundsätzlich über wesentliche Transaktionen in Aktien der Gesellschaft oder sich darauf beziehender Finanzinstrumente von Vorstand, Aufsichtsratsmitglieder oder sonstigen Personen mit Führungsaufgaben sowie mit ihnen in einer engen Beziehung stehenden Personen berichtet. Nach den Erkenntnissen der Gesellschaft war eine Berichterstattung im Geschäftsjahr 2006 nicht geboten.
Ebenso wird über die Besitzverhältnisse an Aktien von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern berichtet, sofern die Schwelle von 1% überschritten wird. Nach den Erkenntnissen der Gesellschaft halten keine Mitglieder des Vorstandes oder Aufsichtsrates direkt Aktien der Gesellschaft. Da die Argon Finance AG, Wiesbaden, jedoch im Sinne des Corporate Governance Kodex als nahe stehende Person zu Herrn Egbert Becker zu werten ist, werden demzufolge mittelbar 15,7% der Anteile von einem Aufsichtsratsmitglied gehalten.
Sämtliche o. g. Angaben sind über die Homepage der Gesellschaft und soweit gesetzlich oder satzungsmäßig vorgeschrieben, in den jeweiligen Pflichtblättern veröffentlicht. Alle wesentlichen Termine der Gesellschaft werden im Unternehmenskalender auf der Homepage bekannt gegeben. Eine Zusammenstellung der Pflichtveröffentlichungen ist im Rahmen des "Jährlichen Dokuments" auf der Homepage der Gesellschaft eingestellt. Ebenso sind sämtliche Pressemitteilungen über die Homepage abrufbar.
Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Rechnungslegung
Die Gesellschaft bilanziert seit dem Geschäftsjahr 2005 auf Konzernebene nach den International Financial Reporting Standards (IFRS). Der Einzelabschluss des Mutterunternehmens wird nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) aufgestellt.
Der Jahresabschluss der CPU Softwarehouse AG sowie der Geschäftsbericht mit dem Konzernabschluss werden zum 31. März jedes Jahres auf der Homepage der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr werden in der Regel bis Ende August eines Geschäftsjahres auf der Homepage der Gesellschaft eingestellt.
Die CPU hat im Jahr 2001 das bis dahin bestehende Aktienoptionsprogramm geändert und fortgeführt. Insgesamt wurden 142.347 Optionen gezeichnet. Die Ausübungspreise liegen bei 2,04 bzw. 1,05 Euro. Das Optionsprogramm war bis zum 31. Dezember 2005 befristet und wurde nicht verlängert. Bis zum 31. Dezember 2006 waren 109.355 Optionen erloschen. Weitere Angaben finden sich auf Seite 78 im Geschäftsbericht der Gesellschaft bei "Aktienorientierte Vergütung".
Abschlussprüfung
Die Hauptversammlung vom 22. August 2006 hat die AWT Horvath GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2006 gewählt.
Die AWT hat uns bestätigt, dass sämtliche Anforderungen des Corporate Governance Kodex zur Unabhängigkeit des Abschlussprüfers beachtet werden. Die Abschlussprüfungen beinhalten nicht die Prüfung der Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex.
Der Abschlussprüfer hat an der Sitzung des Aufsichtsrates zur Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft teilgenommen und dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung unterrichtet.
Augsburg, den 27. März 2007
Für den Aufsichtsrat Für den Vorstand
Dr. Heiko Frank Werner Binder
- Vorsitzender des Aufsichtsrates - - Sprecher des Vorstandes -
Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2006
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006
| Note | 01.01.-31.12.2006 | 01.01.-31.12.2005 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Umsatzerlöse | (1) | 5.965 | 6.414 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -3.677 | -3.639 | |
| Bruttoergebnis | 2.288 | 2.775 | |
| Vertriebskosten | -801 | -663 | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -2.076 | -1.876 | |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -233 | -399 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (2) | 821 | 711 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -273 | -371 | |
| Firmenwertabschreibung | (13) | -1.291 | -348 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | -1.565 | -171 | |
| Zinsen und ähnliche Erträge | (6) | 78 | 16 |
| Abschreibungen aus Finanzanlagen | 0 | -4 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (7) | -29 | -69 |
| Ergebnis vor Steuen | -1.516 | -228 | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | (5) | 0 | -10 |
| Konzernjahresergebnis | -1.516 | -238 | |
| Davon für Aktionäre der CPU Softwarehouse AG | -1.494 | -221 | |
| Davon für Minderheitengesellschafter | -22 | -17 | |
| Ergebnis je Aktie in EURO | (8) | -0,14 | -0,02 |
| Ergebnis je Aktie in EURO (verwässert) | (8) | n.a. | n.a. |
| Ergebnis je Aktie in EURO (ohne Wertminderung auf Firmenwert) |
(8) | -0,02 | 0,01 |
| Ergebnis je Aktie in EURO (ohne Wertminderung auf Firmenwert - verwässert) |
(8) | n.a. | n.a. |
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006
| TEUR TEUR AKTIVA Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (9) 1.278 2.068 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (10) 503 824 Forderungen aus Fertigungsaufträgen (11) 20 62 Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (10) 25 1 Sonstige Vermögenswerte (10) 77 272 Rechnungsabgrenzungsposten (12) 25 46 Kurzfristig gebundenes Vermögen 1.928 3.273 Firmenwerte (13) 1.062 2.119 Immaterielle Vermögenswerte (14) 21 32 Sachanlagen (15) 171 242 Finanzanlagen (16) 41 73 Rechnungsabgrenzungsposten (12) 1 6 Langfristig gebundenes Vermögen 1.296 2.472 Summe Aktiva 3.224 5.745 PASSIVA Kurzfristige Bankverbindlichkeiten (18) 0 96 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (18) 135 363 (19) Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen 328 327 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (18) 0 4 Sonstige Verbindlichkeiten (18) 182 344 Erhaltene Anzahlungen (18) 0 363 Steuerrückstellungen (20) 0 10 Sonstige Rückstellungen (20) 850 854 Rechnungsabgrenzungsposten (21) 3 30 Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.498 2.391 Pensionsrückstellungen (20) 184 208 Summe Verbindlichkeiten 1.682 2.599 Gezeichnetes Kapital (22) 10.527 10.527 Kapitalrücklage (22) 1.053 107.960 Währungsumrechnungsdifferenzen -73 -39 Kumuliertes Other Comprehensive Income 0 0 Verlustvortrag -8.471 -115.157 Konzernjahresergebnis -1.494 -221 Eigenkapitalanteil des Konzerns 1.542 3.070 Minderheitenanteile 0 76 Summe Eigenkapital 1.542 3.146 Summe Passiva 3.224 5.745 |
Note 31.12.2006 |
31.12.2005 | ||
|---|---|---|---|---|
| Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1.1.2006 bis 31.12.2006 |
|---|
| ---------------------------------------------------------------------- |
| in TEUR | 1.1.-31.12.2006 | 1.1.-31.12.2005 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis | -1.516 | -238 |
| Ertragsteuern | 0 | 9 |
| Zinsergebnis incl. Zu- / Abschreibung Finanzanlagevermögen | -49 | 16 |
| Zu- / Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 1.394 | 470 |
| Zu- / Abnahme Rückstellungen | -41 | -487 |
| Zu- / Abnahme anderer Aktiva | 502 | 142 |
| Zu- / Abnahme anderer Passiva | -716 | 137 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -8 | 0 |
| Gezahlte Zinsen | -11 | -53 |
| Erhaltene Zinsen | 78 | 81 |
| Gewinne / Verluste Anlagenverkäufe | -6 | 0 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -373 | 77 |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||
| immaterielle Vermögensgegenstände | -33 | -61 |
| Einzahlung aus Erwerb Liquider Mittel FINSys | 0 | 314 |
| Auszahlungen für Aufstockung Mehrheitsbeteiligung | -325 | 0 |
| Auszahlungen für Anschaffungsnebenkosten FINSys | 0 | -184 |
| Einzahlungen aus Anlagenverkäufen | 47 | 18 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -311 | 87 |
| Einzahlungen aus Kapitalerhöhung | 0 | 420 |
| Kosten Kapitalerhöhungen | 0 | -187 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 0 | 270 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten | -96 | -1.314 |
| Veränderung Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0 | 1.659 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -96 | 848 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -780 | 1.012 |
| Veränderung Finanzmittelfonds durch Wechselkursänderungen | -10 | -70 |
| Finanzmittelfonds am 01.01. | 2.068 | 1.126 |
| Finanzmittelfonds am 31.12. | 1.278 | 2.068 |
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
| in TEUR | Gez. Kapital |
Kapital rücklage |
Wäh rungs umrech nung |
Kumuliertes Other Comprehensive Income |
erwirtschaftetes Konzern eigenkapital |
Eigenkapital Mutter unternehmen |
Anteile Minderheiten gesellschafter |
Konzern eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 01.01.2005 | 8.175 | 108.147 | -11 | 61 | -115.157 | 1.215 | 104 | 1.319 |
| Periodenergebnis | -221 | -221 | -17 | -238 | ||||
| Währungsdifferenzen | -28 | -28 | -2 | -30 | ||||
| Kapitalerhöhung | 2.352 | 2.352 | 2.352 | |||||
| Transaktionskosten | -187 | -187 | -187 | |||||
| +/- available for sale | -61 | -61 | -61 | |||||
| Übrige Veränderungen | 0 | -9 | -9 | |||||
| Stand am 31.12.2005 | 10.527 | 107.960 | -39 | 0 | -115.378 | 3.070 | 76 | 3.146 |
| Stand am 01.01.2006 | 10.527 | 107.960 | -39 | 0 | -115.378 | 3.070 | 76 | 3.146 |
| Periodenergebnis | -1.494 | -1.494 | -22 | -1.516 | ||||
| Währungsdifferenzen Entnahme aus |
-34 | -34 | -5 | -39 | ||||
| Kapitalrücklage | -106.907 | 106.907 | 0 | 0 | ||||
| Transaktionskosten | 0 | 0 | ||||||
| +/- available for sale | 0 | 0 | ||||||
| Übrige Veränderungen | 0 | -49 | -49 | |||||
| Stand am 31.12.2006 | 10.527 | 1.053 | -73 | 0 | -9.965 | 1.542 | 0 | 1.542 |
Konzernanhang 2006
der CPU Softwarehouse AG
Augsburg
I. Allgemeine Grundsätze
Grundlagen der Rechnungslegung
Die CPU Softwarehouse AG (die "Gesellschaft" oder "CPU"), Augsburg, Deutschland, wurde am 16. November 1982 gegründet. Seit April 1999 ist sie ein börsennotiertes Unternehmen, das im Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) gehandelt wird.
Die Gesellschaft sowie ihre Tochterunternehmen entwickeln und vertreiben Software und realisieren Softwareprojekte für das Aktiv- und Passivgeschäft von Banken.
Die CPU Softwarehouse AG ist eine eingetragene Aktiengesellschaft deutschen Rechts mit Sitz in Augsburg. Sie ist in den Geschäftsbereichen Softwareentwicklung, -lizenzierung, -wartung sowie IT-Dienstleistungen tätig.
Die CPU Softwarehouse AG ist als Mutterunternehmen nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Als börsennotiertes Unternehmen ist die Gesellschaft nach § 315a HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss nach internationalen Rechnungslegungsstandards aufzustellen.
Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 der CPU Softwarehouse AG, Augsburg, ist pflichtgemäß nach der EU-Verordnung Nr. 1606/2002 vom 19. Juli 2002, in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des International Accounting Standards Board (IASB) – den International Financial Reporting Standards (IFRS) – aufgestellt. Hierbei wurden die zum 31. Dezember 2006 anzuwendenden IAS, IFRS und die entsprechenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC, SIC) beachtet.
Der Konzernabschluss der CPU Softwarehouse AG wird – soweit nichts anders angegeben – in TEUR dargestellt.
Auswirkungen von neuen Rechnungslegungsstandards
a) Im Geschäftsjahr erstmalig anzuwendende Rechnungslegungsvorschriften
Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2006 bis 31.12.2006 entspricht sämtlichen im Rahmen des sog. "Improvements"-Projektes des IASB überarbeiteten Standards. Diese wurden bereits im Vorjahr angewendet.
Neben den bereits im Vorjahresabschluss angewendeten Standards, die im Rahmen des Improvements Projects des IASB überarbeitet wurden, hatte der Konzern in diesem Geschäftsjahr erstmalig folgende Standards und Interpretationen anzuwenden:
- IFRS 6 "Erkundung und Bewertung von mineralischen Ressourcen" sowie Änderungen von IFRS 1 und IFRS 6
- Änderungen von IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer"
- Änderung von IAS 21 "Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse"
- Änderungen von IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung": Absicherung von Zahlungsströmen für mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden künftigen konzerninternen
- Änderungen von IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung": Wahlrecht der Bewertung zum Transaktionen beizulegenden Zeitwert
- Änderungen von IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" und IFRS 4 "Versicherungsverträge" – Finanzgarantien und Kreditzusagen
- IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält"
- IFRIC 5 "Rechte auf Anteile an Fonds für Entsorgung, Wiederherstellung und Umweltsanierung"
- IFRIC 6 "Verbindlichkeiten, die sich aus einer Teilnahme an einem spezifischen Markt ergeben Elektro- und Elektronik-Altgeräte":
Hieraus ergaben sich mit Ausnahme der erweiterten Anhangsangabe nach IAS 19.120A(p) keine Auswirkungen auf den Abschluss.
b) Herausgegebene, noch nicht verpflichtend anzuwendende Rechnungslegungsvorschriften
Folgende herausgegebene, aber zum 31.12.2006 noch nicht verpflichtend anzuwendende Rechnungslegungsvorschriften des IASB wurden nicht vorzeitig angewendet:
IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben":
IFRS 7 regelt die Angabepflichten über Finanzinstrumente sowohl von Industrieunternehmen als auch von Banken und ähnlichen Finanzinstitutionen. IFRS 7 ersetzt IAS 30 "Angaben im Abschluss von Banken und ähnlichen Finanzinstitutionen" sowie die in IAS 32 "Finanzinstrumente: Angaben und Darstellung" enthaltenen Angabepflichten. IFRS 7 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen. Die Neuregelung wird zu einer Ausweitung der Anhangangaben zu Finanzinstrumenten in unserem Konzern führen.
IFRS 8 "Operative Segmente":
IFRS 8 verlangt von den Unternehmen den sog. "Management Approach" anstelle des bisherigen sog. "Risk and Reward Approach" für Zwecke der Berichterstattung über die finanzielle Performance seiner operativen Segmente einzuführen. IFRS 8 ersetzt IAS 14 "Segmentberichterstattung". IFRS 8 ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01. Januar 2009 beginnen.
Änderungen von IAS 1 "Darstellung des Abschlusses":
Die Änderungen werden zu einer Ausweitung der Anhangangaben zum Eigenkapital führen. Die Änderung ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen, anzuwenden.
IFRIC 7 "Anwendung des "Restatement Approach" von IAS 29 "Rechnungslegung in Hochinflationsländern": Diese Interpretation ist erstmals für das am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden.
IFRIC 8 "Anwendungsbereich von IFRS 2":
Die Änderungen sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Mai 2006 beginnen.
IFRIC 9 "Erneute Beurteilung von eingebetteten Derivaten":
Diese Interpretation ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juni 2006 beginnen.
IFRIC 10 "Zwischenberichterstattung und Wertminderung":
Diese Interpretation ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. November 2006 beginnen.
IFRIC 11 "IFRS 2 Geschäfte mit eigenen Aktien und Aktien von Konzernunternehmen":
Diese Interpretation ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01. März 2007 beginnen.
IFRIC 12 "Dienstleistungskonzessionen":
Diese Interpretation ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01. Januar 2008 beginnen.
Die CPU untersucht derzeit die Auswirkungen der neuen Standards und Interpretationen auf seine Rechnungslegung. Nach derzeitiger vorläufiger Einschätzung sind keine oder keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu erwarten.
Konsolidierungskreis
Der Konzernabschluss enthält die Jahresabschlüsse der CPU Softwarehouse AG und ihrer Tochterunternehmen.
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bestanden zu den Stichtagen nicht. Unternehmen, auf die die Gesellschaft keinen Einfluss ausübt, sind unter den Finanzanlagen ausgewiesen und wurden zu Anschaffungskosten bilanziert.
Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2005 durch die Einbringung der
CPUsoftware Lab GmbH & Co. KG, Augsburg, in die CPUsoftware Lab GmbH, Augsburg (vormals CPU Verwaltungsgesellschaft mbH, Augsburg), verändert. Da es sich bei der CPU Verwaltungsgesellschaft mbH um die nicht operativ tätige Komplementär-GmbH der CPUsoftware Lab GmbH & Co. KG handelte, haben sich durch die erstmalige Einbeziehung der CPU Verwaltungsgesellschaft mbH keine nennenswerten Änderungen ergeben; der Erstkonsolidierungserfolg gemäß IFRS 3.56 in Höhe von 2 TEUR ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die im Vorjahr voll konsolidierte inexsys GmbH & Co. KG, Augsburg, wurde im Geschäftsjahr 2006 auf die CPU verschmolzen. Die Mehrheitsbeteiligung an der inexsys AG, Zürich, haben wir durch mehrere unterjährige Aktienkäufe zu einem Kaufpreis von insgesamt 325 TEUR um 9,62% auf 95,65% aufgestockt; daraus resultiert ein Firmenwert in Höhe von 276 TEUR. Der Erwerb dieser zusätzlichen Anteile an einem bereits voll konsolidierten Tochterunternehmen erfolgte nach der sog. "parent-entity-extension"-Methode. Mit Ausnahme der erstmaligen Einbeziehung der CPU Verwaltungsgesellschaft mbH haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2005 keine Änderungen des Konsolidierungskreises ergeben.
Alle operativ tätigen oder wesentlichen Tochterunternehmen, die von der CPU Softwarehouse AG gemäß IAS 27 direkt oder indirekt beherrscht werden, sind in den Konzernabschluss einbezogen.
Der Konsolidierungskreis umfasst drei (Vj. vier) inländische und zwei (Vj. zwei) ausländische Tochterunternehmen. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns wird beim Handelsregister des Amtsgerichtes Augsburg unter der Nummer HRB 2005 hinterlegt.
| Konsoldierte Unternehmen | Anteilsbesitz % |
|---|---|
| a) inländische Gesellschaften | |
| CPUsoftware Lab GmbH, Augsburg ISMC Information System Management & Consulting GmbH, Waldbronn FINSys Software GmbH, München |
100% 100% 100% |
| b) ausländische Gesellschaften | |
| inexsys AG, Zürich FINSys AG, St. Gallen |
95,65% 100% |
| Nicht konsolidierte Unternehmen | |
| a) inländische Gesellschaften | |
| inexsys Verwaltungsgesellschaft mbH, Augsburg T&R Gesellschaft für DV Organisation und Beratung mbH & Co. KG, Augsburg |
100% 100% |
| b) ausländische Gesellschaften | |
| ISMC AG, Zürich CPU Softwarehouse s.r.o. i.L., Prag |
100% 100% |
Konsolidierungsgrundsätze
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen, den IFRS entsprechenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen, auf den Stichtag des Konzernabschlusses (31. Dezember 2006) aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt bei Unternehmenszusammenschlüssen nach der Erwerbsmethode. Dabei werden zum Erwerbszeitpunkt die Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses verteilt, indem die identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens zu ihren, zu diesem Zeitpunkt gültigen beizulegenden Zeitwerten angesetzt werden. Langfristige Vermögenswerte oder Veräußerungsgruppen, die zur Veräußerung bestimmt sind, werden zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Der Firmenwert wird zum Erwerbszeitpunkt zu seinen Anschaffungskosten angesetzt und bewertet, der sich als der Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den nach IFRS angesetzten Anteil an den beizulegenden Nettozeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden darstellt.
Beim Erwerb zusätzlicher Anteile an einem bereits voll konsolidierten Tochterunternehmen erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der sog. "parent-entity-extension"-Methode, nach der ein positiver oder negativer Geschäfts- und Firmenwert in Höhe der Differenz zwischen Kaufpreis und anteiligem Vermögen (nach IFRS-Buchwerten) ermittelt wird. In der Folge werden die positiven oder negativen Geschäfts- und Firmenwerte analog zu den aus Unternehmenszusammenschlüssen entstehenden bilanziert.
Die Erstkonsolidierung der vor dem 31. Dezember 2003 erstkonsolidierten Gesellschaften wurde auf Basis der Neubewertungsmethode nach § 301 Abs. 1 Nr. 2 HGB durchgeführt. Dabei wurde der Konzernanteil des Eigenkapitals der konsolidierten Tochtergesellschaften mit den Anschaffungs-/Gründungskosten verrechnet. Für die Erstkonsolidierung, ab dem Zeitpunkt des Übergangs auf die IFRS-Bilanzierung, dem 01. Januar 2004, wurden die Regelungen des IFRS 3 angewandt. Die Folgekonsolidierung wurde aus der Erstkonsolidierung abgeleitet.
Die Gesellschaft behält gemäß dem Wahlrecht des IFRS 1.15 die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen nach HGB und die sich daraus zum Zeitpunkt der Umstellung auf neue IFRS Rechnungslegung ergebenden Geschäfts- und Firmenwerte bei.
Die zuvor nach handelsrechtlicher Bilanzierung aktivierten Firmenwerte waren zum Transformationszeitpunkt von HGB auf IFRS bereits voll abgeschrieben.
Die Bewertung der Firmenwerte erfolgte nach den Regelungen des IAS 36. Danach wird die Werthaltigkeit des Firmenwertes einmal jährlich durch einen Impairmenttest überprüft und bei Vorliegen einer Wertminderung abgeschrieben.
Alle konzerninternen Gewinne und Verluste, Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gemäß IAS 12 abgegrenzt. Auf Minderheitsgesellschafter entfallende Anteile am konsolidierten Eigenkapital und am konsolidierten Jahresergebnis werden getrennt von dem auf die Muttergesellschaft entfallenden Anteil ausgewiesen.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der Geschäftstätigkeiten der Gesellschaften außerhalb Deutschlands ist die Währung des jeweiligen Landes. Da die Gesellschaften der CPU Softwarehouse AG ihre Geschäfte selbständig betreiben, sind sie als ausländische Geschäftsbetriebe im Sinne von IAS 21 berücksichtigt. Entsprechend werden alle Vermögenswerte und Schulden außerhalb Deutschlands unter Verwendung des Stichtagskurses am Jahresende in Euro umgerechnet. Umsätze und Aufwendungen werden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Kumulierte Umrechnungsgewinne und -verluste werden als separate Eigenkapitalkomponente ausgewiesen.
Währungsgewinne und -verluste aus laufenden Geschäftsvorfällen in Fremdwährung werden in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung ergebniswirksam erfasst.
Das jeweilige Eigenkapital der Tochtergesellschaften wird zu historischen Kursen umgerechnet. Der Unterschiedsbetrag aus der eigenkapitalbezogenen Währungsumrechnung wird ergebnisneutral mit dem Eigenkapital verrechnet und ist in der Spalte Währungsumrechnung des Eigenkapitalspiegels enthalten.
In den Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften werden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam berücksichtigt und in den GuV-Positionen sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen ausgewiesen. Soweit es sich bei den Forderungen um Nettoinvestitionen in einen ausländischen Geschäftsbetrieb handelt, werden diese im Konzernabschluss zunächst als separater Bestandteil des Eigenkapitals und bei Veräußerung im Ergebnis erfasst.
Im Anlagenspiegel werden der Stand zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres zum jeweiligen Stichtagskurs und die übrigen Positionen zu Durchschnittskursen umgerechnet. Ein sich aus Wechselkursänderungen ergebender Unterschiedsbetrag wird sowohl bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in einer separaten Spalte als Kursdifferenz gezeigt. Die Darstellung des Rückstellungsspiegels erfolgt analog dem Anlagenspiegel.
Die für die Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse der wichtigsten Währungen haben sich im Verhältnis zum Euro gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert:
| Stichtagskurs (1 Euro) | 31.12.2006 | 31.12.2005 | Veränderung der Fremdwährung in % |
|---|---|---|---|
| Schweizer Franken | 1,6069 | 1,5551 | 3,33% |
| Durchschnittskurs (1 Euro) | 2006 | 2005 | Veränderung der Fremdwährung in % |
| Schweizer Franken | 1,5729 | 1,5483 | 1,59% |
Verwendung von Schätzwerten
Die Aufstellung von Jahresabschlüssen in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsgemäßer Rechnungslegung erfordert Prognosen und Annahmen durch die Geschäftsführung der Gesellschaft, die die Höhe der ausgewiesenen Vermögenswerte und Schulden, den Ausweis von schwebenden Vermögenswerten und Schulden zum Zeitpunkt des Abschlusses sowie die ausgewiesenen Umsatzerlöse und Aufwendungen während des Geschäftsjahres beeinflussen. Dies betrifft insbesondere die Höhe der Pensionsverpflichtungen, der sonstigen Rückstellungen, der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen sowie die in der Bilanz ausgewiesenen Firmenwerte. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Prognosen abweichen. Veränderungen der ursprünglichen Schätzungsgrundlage werden erfolgswirksam erfasst.
Insbesondere die ausgewiesenen Firmenwerte beinhalten größere Unsicherheiten bei der Schätzung. Die dem Firmenwert zugrunde liegenden Planungsannahmen erstrecken sich über mehrere Jahre und unterstellen positive Cashflows. Insofern besteht ein beträchtliches Risiko, dass innerhalb der nächsten Jahre erneut Anpassungen vorgenommen werden müssen, wenn die Planungsannahmen sich nicht bestätigen.
Darüber hinaus besteht im Rahmen der Bewertung von Fertigungsaufträgen gemäß IAS 11.32-34 in Einzelfällen ein Risiko, dass die noch zu erbringenden Leistungen mit höheren Kosten verbunden sein werden, als zum Abschlussstichtag angenommen.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Umsatzerlöse
Die Gesellschaft erzielt Umsätze aus der Lizenzierung von Software, deren Anpassung sowie Dienstleistungen und aus Wartungsverträgen.
Umsatz aus Lizenzverträgen wird gebucht, wenn ein unwiderruflicher Lizenzvertrag unterschrieben wurde, das Softwareprodukt geliefert wurde, keine Unsicherheit bezüglich der Annahme des Produktes besteht, die Lizenzgebühr feststeht und der Zahlungseingang als wahrscheinlich angesehen wird.
Umsatzerlöse und Aufwendungen aus Dienstleistungsverträgen sowie Werkleistungs- und Werklieferverträgen bei denen ein Festpreis vereinbart wurde, werden gemäß IAS 11 bzw. IAS 18 entsprechend dem Leistungsfortschritt realisiert (Percentage of Completion Method "PoC"), wenn die Höhe der Erträge verlässlich bemessen werden kann und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen aus dem Geschäft der CPU Softwarehouse AG zufließen wird, und die für das Geschäft angefallenen Kosten sowie die bis zu seiner vollständigen Abwicklung zu erwartenden Kosten verlässlich ermittelt werden können. Hierbei wird der Fertigstellungsgrad ermittelt, indem die angefallenen Kosten in das Verhältnis zu den geplanten Gesamtkosten gesetzt werden ("cost-to-cost"). Kann das Ergebnis nicht verlässlich geschätzt werden, wird der Erlös gemäß IAS 11.32 nur in Höhe der Auftragskosten erfasst, die wahrscheinlich einbringbar sind.
Umsätze aus Miet- und Wartungsverträgen werden gleichmäßig über die Laufzeit des Vertrages realisiert.
Dienstleistungsverträge, bei denen eine Abrechnung auf Basis der geleisteten Stunden erfolgt, werden in Abhängigkeit der erbrachten Leistungen gemäß IAS 18 realisiert.
Zu erwartende Auftragsverluste werden durch Abwertung beziehungsweise Rückstellungen gedeckt. Sie werden unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken ermittelt.
Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt abzüglich Skonti, Preisnachlässen, Kundenboni und Rabatten.
Herstellungskosten des Umsatzes
Die Herstellungskosten umfassen produktionsbezogene Vollkosten auf der Grundlage einer normalen Kapazitätsauslastung. Im Einzelnen sind in den Herstellungskosten der Aufträge die direkt zurechenbare Einzelkosten sowie fixe bzw. variable Gemeinkosten enthalten. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Nach IAS 38 sind Forschungskosten nicht, und Entwicklungskosten nur bei Vorliegen bestimmter, genau bezeichneter Voraussetzungen aktivierungsfähig. Eine Aktivierung ist demnach immer dann erforderlich, wenn die Entwicklungstätigkeit mit hinreichender Sicherheit zu künftigen Finanzmittelzuflüssen führt, die über die normalen Kosten hinaus auch die entsprechenden Entwicklungskosten abdecken. Zusätzlich müssen hinsichtlich des Entwicklungsprojekts und des zu entwickelnden Produkts oder Verfahrens verschiedene Kriterien kumulativ erfüllt sein. Diese Voraussetzungen sind wie in den Vorjahren nicht gegeben. Deshalb werden neben den Forschungs- auch die Entwicklungskosten sofort aufwandswirksam erfasst. Die Forschungs- und Entwicklungskosten sind in der Gewinn- und Verlustrechnung in einer separaten Position ausgewiesen.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Bargeldbestände, Bankeinlagen mit einer Fälligkeit von weniger als drei Monaten zum Zeitpunkt der Anlage und äußerst liquide Geldmarktfonds, die nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen. Die Bargeldbestände und Bankeinlagen werden in der Bilanz zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Geldmarkfonds werden zu Marktpreisen bewertet, wobei die unrealisierten Gewinne und Verluste unter Berücksichtigung latenter Steuern als Bestandteil des Kumulierten Other Comprehensive Income (Loss) ausgewiesen werden.
Wertpapiere
Wertpapiere werden mit Marktpreisen bewertet, sofern diese verfügbar sind. Unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Marktbewertung von Wertpapieren, die zum Zweck des Eigenhandels zur kurzfristigen Veräußerung bestimmt sind (Handelsbestand oder "trading"-Papiere), werden ergebniswirksam erfasst. Trading-Papiere sind zu den Bilanzstichtagen nicht vorhanden. Unrealisierte Gewinne und Verluste aus allen anderen zu Marktpreisen bewerteten Wertpapieren (Anlagebestand oder "available-for-sale"-Papiere) werden, unter Berücksichtigung von Steuern, als Bestandteil des Kumulierten Other Comprehensive Income (Loss) ausgewiesen.
Forderungen und Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen
In diesen Positionen werden kundenspezifische Fertigungsaufträge ausgewiesen, die gemäß IAS 11 entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad, bzw. in Höhe ihrer angefallenen und wahrscheinlich einbringbaren Auftragskosten realisiert werden. Der Ausweis erfolgt für Aufträge, bei denen die Auftragskosten incl. der ausgewiesenen Ergebnisse die Teilabrechnungen an den Kunden übersteigen, unter den Forderungen. Unter den Verbindlichkeiten werden diejenigen Aufträge ausgewiesen, bei denen die Teilabrechnungen die Auftragskosten incl. ausgewiesener Ergebnisse übersteigen.
Die Auftragskosten umfassen die direkten Kosten in Verbindung mit dem bestimmten Vertrag, alle indirekten und allgemein dem Vertrag zurechenbaren Kosten sowie sonstige Kosten, die dem Kunden vertragsgemäß gesondert in Rechnung gestellt werden können.
Im Geschäftsjahr wurden Anpassungen der Postenbezeichnungen an die Termini des IAS 11 vorgenommen und die Vorjahreswerte umgegliedert.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Zeitwert der Realisation des Umsatzes ausgewiesen und mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen bewertet.
Forderungen aus der Vergabe von Softwarelizenzen werden erst dann bilanziert, wenn ein unterzeichneter Vertrag mit dem Kunden vorliegt, eventuell eingeräumte Rückgaberechte verstrichen sind und die Software entsprechend dem Vertrag zur Verfügung gestellt wurde.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt, soweit nicht Einzelabwertungen wegen Ausfallrisiken erforderlich waren.
Sonstige Vermögenswerte
Die Bewertung der sonstigen Vermögenswerte erfolgt zu Anschaffungskosten. Abwertungen auf den jeweiligen beizulegenden Zeitwert werden vorgenommen.
Firmenwert
Firmenwerte aus der Konsolidierung werden gemäß IFRS 3 nicht planmäßig abgeschrieben, sondern unterliegen einem jährlichen Impairmenttest.
Immaterielle Vermögenswerte – mit Ausnahme Firmenwert
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert und jeweils über eine Nutzungsdauer von bis zu vier Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Immaterielle Vermögenswerte mit einer unbestimmten Nutzungsdauer bestehen im CPU-Konzern nicht.
Sachanlagen
Sachanlagen werden zu ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bilanziert. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear.
Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
Sobald Wertminderungen bei den immateriellen Vermögenswerten oder Sachanlagen vorliegen, werden erfolgswirksame Abschreibungen vorgenommen.
Wertminderungen werden innerhalb der Kosten des jeweiligen Funktionsbereichs bzw. in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei objektiven Hinweisen auf eine Wertminderung wird, den Vorgaben des IAS 39 folgend, ggf. ein niedriger beizulegender Zeitwert ermittelt und dieser angesetzt.
Latente Steuern
Latente Steuern werden gemäß IAS 12 für Bewertungsunterschiede zwischen den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften und dem Konzernabschluss gebildet. Ferner werden aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet. Wertberichtigungen auf aktive latente Steuern werden gebildet, wenn es nicht hinreichend wahrscheinlich ist, dass ein Steuervorteil realisiert werden wird.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bzw. zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.
Rückstellungen
Rückstellungen werden gebildet, soweit eine gegenwärtige, aus einem vergangenen Ereignis resultierende, rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Vermögensabfluss führt, und sich diese Vermögensbelastung zuverlässig schätzen lässt. Es erfolgt eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Schätzungen.
Sofern der Zinseffekt wesentlich ist, erfolgt der Ansatz zum Barwert der zur Erfüllung der Verpflichtung voraussichtlich notwendigen Ausgaben.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected unit credit method) unter Berücksichtigung künftiger Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen. Verpfändete Rückdeckungsversicherungen werden zum Fair Value bewertet und mit der Pensionsverpflichtung saldiert. Die versicherungsmathematischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2005G nach Dr. Klaus Heubeck.
III. Erläuterung zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung
(1) Umsatzerlöse
Die Umsätze verteilen sich wie folgt:
| in TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Produktbezogenes Projektgeschäft | 1.690 | 3.158 |
| Dienstleistungen | 3.061 | 1.760 |
| Miete und Wartung | 1.214 | 1.496 |
| Summe | 5.965 | 6.414 |
Die Umsatzerlöse aus dem Produktbezogenen Projektgeschäft spiegeln die Umsatzerlöse aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen wider.
(2) Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Jahr 2006 im Wesentlichen Erträge aus einer Vergleichsvereinbarung in Höhe von 304 TEUR (Vj. 0 TEUR), der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 200 TEUR (Vj. 156 TEUR) und der Erstattung von bisher strittiger Umsatzsteuer aus den Jahren 1998 bis 2000 in Höhe von 146 TEUR (Vj. 0 TEUR) enthalten. Aus der Realisierung von Kursgewinnen sind im Geschäftsjahr nur noch 1 TEUR (Vj. 97 TEUR) angefallen. Im Vorjahr waren darüber hinaus 279 TEUR aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen aufgrund einer Planabgeltung enthalten.
(3) Materialaufwand
Der Materialaufwand beträgt im Geschäftsjahr insgesamt 1.011 TEUR (Vj. 962 TEUR) und beinhaltete 982 TEUR (Vj. 857 TEUR) bezogene Leistungen und 29 TEUR (Vj. 105 TEUR) bezogene Waren.
(4) Personalaufwand
| in TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und |
3.411 | 3.361 |
| Unterstützung | 650 | 646 |
| (- davon für Altersversorgung) | (237) | (253) |
| Summe | 4.061 | 4.007 |
(5) Ertragsteuern
Nach ihrer Herkunft gliedern sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Konzerns wie folgt:
| in TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern Inland | 0 | -10 |
| Laufende Steuern Ausland | 0 | 0 |
| 0 | -10 | |
| Latente Steuern Inland | 0 | 0 |
| Latente Steuern Ausland | 0 | 0 |
| 0 | 0 | |
| Summe | 0 | -10 |
Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der Rechtslage zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses in den einzelnen Ländern zu den erwarteten Realisierungszeitpunkten gelten. In Deutschland gilt ein einheitlicher Körperschaftsteuersatz von 25 Prozent. Unter Berücksichtigung eines Gewerbesteuerhebesatzes von 445 bzw. 490 Prozent (Vj. 455 bzw. 490 Prozent) sowie des Solidaritätszuschlags von 5,5 Prozent zur Körperschaftsteuer ermittelt sich für die inländischen Unternehmen ein Ertragsteuersatz von 39,78 bzw. 40,86 Prozent (Vj. 40,02 bzw. 40,86 Prozent). Der Steuersatz im Ausland beträgt 21,29 Prozent (Vj. 21,29 Prozent).
Der ausgewiesene Ertrag aus Ertragsteuern im Geschäftsjahr 2006 in Höhe von 0 TEUR (Vj. -10 TEUR) ist um 603 TEUR niedriger als der erwartete Ertrag aus Ertragsteuern in Höhe von 603 TEUR (Vj. 92 TEUR), der sich bei Anwendung des inländischen Steuersatzes von 39,78 Prozent (Vj. 40,02 Prozent) auf Konzernebene ergeben würde. Der Unterschied zwischen erwartetem und tatsächlichem Ertrag aus Ertragsteuern ist auf folgende Ursachen zurückzuführen:
| in TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | -1.516 | -228 |
| Erwartete Ertragsteuererstattung | 603 | 92 |
| Steuersatzbedingte Abweichungen | -139 | 1 |
| Steuerminderungen (+)/Steuermehrungen (-) aufgrund steuerfreier | ||
| Erträge bzw. steuerlich nicht abzugsfähiger Aufwendungen | -776 | -170 |
| Auswirkung von Steuersatzänderungen | -242 | -375 |
| Auswirkung aufgrund Konsolidierungskreisänderungen | 0 | 149 |
| Anpassung Wertberichtigung auf aktive latente Steuern | 577 | 301 |
| Sonstige Abweichungen | -23 | -8 |
| Ausgewiesener Ertragsteueraufwand | 0 | -10 |
(6) Zinserträge
Die Zinserträge belaufen sich auf 78 TEUR (Vj. 16 TEUR). Davon betreffen 2 TEUR (Vj. 0 TEUR) verbundene Unternehmen.
(7) Zinsaufwendungen
Die Zinsaufwendungen des Konzerns betragen 29 TEUR (Vj. 69 TEUR). Gegen verbundene Unternehmen wurden in beiden Berichtszeiträumen keine Zinsen aufgewandt.
(8) Ergebnis je Aktie
Die folgende Tabelle zeigt die Ermittlung des Verlustes pro Aktie für das Geschäftsjahr bis zum 31. Dezember 2006 (in Tausend außer den pro Aktie-Beträgen):
| in Tausend | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Nettoverlust (der Stammaktionäre des Mutterunternehmens) | -1.494 | -221 |
| Nettogewinn/ -verlust ohne Firmenwertabschreibungen | -203 | 127 |
| Durchschnittliche gewichtete Anzahl der Aktien | 10.527 | 9.554 |
| Durchschnittliche gewichtete Anzahl der Aktien (inkl. potenzieller Aktienoptionen) |
10.560 | 9.607 |
| Ergebnis pro Aktie | -0,14 | -0,02 |
| Ergebnis pro Aktie (ohne Firmenwertabschreibung) | -0,02 | 0,01 |
| Verwässertes Ergebnis pro Aktie | n.a. | n.a. |
| Verwässertes Ergebnis pro Aktie (ohne Firmenwertabschreibungen) |
n.a. | n.a. |
Da aufgrund der Ausübungshürden der Aktienoptionspläne (33 Tausend Stück) derzeit nicht mit der Ausgabe neuer Aktien gerechnet wird, entspricht das verwässerte Ergebnis je Aktie dem unverwässerten Ergebnis je Aktie.
IV. Erläuterungen zur Konzernbilanz
(9) Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Diese Positionen umfassen neben Bargeldbeständen und Bankeinlagen mit einer Fälligkeit von weniger als drei Monaten zum Zeitpunkt der Anlage auch äußerst liquide Geldmarktfonds.
(10) Forderungen und sonstige Vermögenswerte
| 2006 TEUR |
davon Rest- laufzeit über ein Jahr TEUR |
2005 TEUR |
davon Rest laufzeit über ein Jahr TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
503 | 0 | 824 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
25 | 0 | 1 | 0 |
| Sonstige Vermögenswerte | 77 | 0 | 272 | 0 |
| 605 | 0 | 1.097 | 0 |
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden alle erkennbaren Risiken für die Uneinbringlichkeit durch die Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen, bei denen die Uneinbringlichkeit feststeht, werden abgeschrieben. Die Gesellschaft bildet Wertberichtigungen grundsätzlich nach dem Prinzip der Einzelbewertung. Hierbei erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung der aktuell verfügbaren Informationen, Erfahrungswerte und Einschätzung des Managements. Im Geschäftsjahr waren keine Einzelabwertungen zu erfassen (Vj. 65 TEUR).
Bei den Forderungen gegen nicht konsolidierte verbundene Unternehmen, die nicht konsolidiert wurden, handelt es sich im Wesentlichen um Verrechnungskonten. Es bestehen Wertberichtigungen in Höhe von 5.940 TEUR (Vj. 5.907 TEUR).
Die sonstigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Mietkautionen, aus Steuerüberzahlungen und gegen Sozialversicherungsträger. Der Vorjahreswert beinhaltete darüber hinaus im Wesentlichen den Aktivwert aus einer Rückdeckungsversicherung.
Im Geschäftsjahr wurden 5 TEUR (Vj. -7 TEUR) Währungsumrechungsdifferenzen erfolgswirksam erfasst.
(11) Forderungen aus Fertigungsaufträgen
| 2006 | 2005 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Auftragskosten incl. erfasster Ergebnisse Teilabrechnungen |
65 -45 |
82 -20 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 20 | 62 |
Die Forderungen aus Fertigungsaufträgen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Summe der aktivisch und passivisch unter den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen ausgewiesenen Auftragskosten einschließlich erfasster Ergebnisse für Fertigungsaufträge beläuft sich auf 708 TEUR (Vj. 562 TEUR). Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 1.016 TEUR (Vj. 827 TEUR) erhaltene Teilabrechnungen bei den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen verrechnet.
(12) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
In dem kurzfristigen Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen enthalten, die Aufwand für das nächste Geschäftsjahr darstellen. Die langfristigen Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen Aufwand für den Zeitraum Januar und Februar 2008 dar.
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006
| in TEUR | Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2006 |
Währungs differenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2006 |
|
| Immaterielle Vermögenswerte | |||||
| Firmenwerte | 17.754 | -80 | 276 | 0 | 17.950 |
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie |
|||||
| Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.459 | -1 | 6 | 591 | 873 |
| 19.213 | -81 | 282 | 591 | 18.823 | |
| Sachanlagen | |||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten |
|||||
| und fremden Grundstücken Andere Anlagen, Betriebs |
6 | 0 | 0 | 0 | 6 |
| und Geschäftsausstattung | 2.054 | -22 | 43 | 76 | 1.999 |
| 2.060 | -22 | 43 | 76 | 2.005 | |
| Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 28.023 | 0 | 0 | 28 | 27.995 |
| Sonstige Ausleihungen | 112 | 0 | 0 | 32 | 80 |
| 28.135 | 0 | 0 | 60 | 28.075 | |
| Summe | 49.408 | -103 | 325 | 727 | 48.903 |
| Aufgelaufene Abschreibungen | Nettobuchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2006 |
Währungs differenzen |
Zufüh rungen |
Abgänge | Stand 31.12.2006 |
31.12.2006 | 31.12.2005 |
| 15.635 | -38 | 1.291 | 16.888 | 1.062 | 2.119 | |
| 1.427 | -2 | 17 | 590 | 852 | 21 | 32 |
| 17.062 | -40 | 1.308 | 590 | 17.740 | 1.083 | 2.151 |
| 2 | 0 | 2 | 4 | 2 | 4 | |
| 1.816 | -20 | 85 | 51 | 1.830 | 169 | 238 |
| 1.818 | -20 | 87 | 51 | 1.834 | 171 | 242 |
| 28.023 39 |
28 0 |
27.995 39 |
0 41 |
0 73 |
||
| 28.062 | 0 | 0 | 28 | 28.034 | 41 | 73 |
| 46.942 | -60 | 1.395 | 669 | 47.608 | 1.295 | 2.466 |
(13) Firmenwert
Die Firmenwerte betragen insgesamt 1.062 TEUR (Vj. 2.119 TEUR). Davon entfallen auf das Segment Bankcontrolling 658 TEUR (Vj. 1.986 TEUR) und 404 TEUR (Vj. 133 TEUR) auf das Segment Anlagegeschäft.
Die Werthaltigkeit der Firmenwerte ist mindestens einmal jährlich im Rahmen eines Impairmenttest zu überprüfen. Hierbei werden die Buchwerte der Segmente (Cash-Generating Units), denen ein Firmenwert zugeordnet ist, mit den jeweiligen Nutzungswerten verglichen. Eine Wertminderung liegt vor, wenn der Nutzungswert kleiner ist als der Buchwert einschließlich des zugeordneten Firmenwertes.
Die Ermittlung des Nutzungswertes erfolgt anhand eines Unternehmensbewertungsmodells auf Basis der Discounted-Cashflow-Methode. Dabei werden unter Berücksichtigung der bisherigen Erfahrungen sowie der Umsatzerwartungen für jedes Segment die erwarteten Cashflows auf Basis der genehmigten Budgets für einen Drei-Jahres-Zeitraum fortgeschrieben und mit einer Wachstumsrate von 5% geplant.
Die Abzinsung der Cashflows erfolgt mit Diskontierungssätzen in Abhängigkeit von den jeweilig erwarteten Markt-, Produkt und Unternehmensentwicklungen zwischen 13% und 18% (Vj. zwischen 11% und 14%).
Die auf Ebene der Cash-Generating Units durchgeführten Impairmenttests führten im Segment Bankcontrolling zu einer Wertminderung in Höhe von 1.291 TEUR (Vj. 348 TEUR), da Projektverzögerungen zu Verlusten in dem Segment führten und eine, im Vergleich zum Vorjahr, verminderte Ergebniserwartung zur Folge hatten. Der Firmenwert beträgt damit, nach Währungsdifferenzen über -37 TEUR, 658 TEUR. Für das Segment Anlagegeschäft ergab sich keine außerplanmäßige Abschreibung. Damit beträgt der Firmenwert nach einem Zugang in Höhe von 276 TEUR aufgrund der Aufstockung der Mehrheitsbeteiligung und Währungsdifferenzen in Höhe von -5 TEUR nunmehr 404 TEUR.
(14) Immaterielle Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen erworbene Software, die über einen Zeitraum von bis zu 4 Jahren linear abgeschrieben wird. Die Abgänge resultieren aus nicht mehr genutzten Programmen einer Tochtergesellschaft.
(15) Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen Büroausstattung, Fahrzeuge und EDV-Hardware. Die Nutzungsdauer der Sachanlagegüter beträgt zwischen vier und zehn Jahren. Die Abschreibung erfolgt linear.
(16) Finanzanlagen
Die Finanzanlagen beinhalten im Geschäftsjahr die Darlehen an Mitarbeiter bzw. ausgeschiedene Mitarbeiter. Die Abgänge in den Anteilen an verbunden Unternehmen betreffen die im Geschäftsjahr erstmals konsolidierte CPU Verwaltungsgesellschaft mbH, Augsburg.
(17) Aktive und passive latente Steuern
Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern, die nach der Verbindlichkeitenmethode ermittelt wurden, ergibt sich für die einzelnen Bilanzpositionen aus nachfolgender Aufstellung:
| Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2006 | 2005 | 2006 | 2005 |
| Wertpapiere | 9 | 0 | 0 | 0 |
| Fertigungsaufträge | 2 | 0 | 9 | 0 |
| Umlaufvermögen | 0 | 55 | 5 | 0 |
| Steuerliche Geschäfts- und Firmen- werte aus Steuer- und Ergänzungsbilanzen |
6.754 | 7.572 | 0 | 0 |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 25 | 26 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 4 | 12 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 35.135 | 34.785 | 0 | 0 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 0 | 69 | 0 | 4 |
| Pensionsrückstellungen | 54 | 59 | 0 | 0 |
| Summe | 41.979 | 42.566 | 18 | 16 |
| Saldierung | -18 | -16 | -18 | -16 |
| Abwertung | -41.961 | -42.550 | 0 | 0 |
| Summe | 0 | 0 | 0 | 0 |
Die aktiven latenten Steuern aus Geschäfts- und Firmenwerten in Höhe von 6.754 TEUR (Vj. 7.572 TEUR) betreffen ausschließlich Firmenwerte aus Ergänzungsbilanzen, die steuerlich auf 15 Jahre abgeschrieben werden.
Eine Abwertung auf aktive latente Steuern wird vorgenommen, wenn die Realisierbarkeit nicht hinreichend wahrscheinlich ist. Zur Bestimmung dieser Abwertung werden alle positiven und negativen Einflussfaktoren auf die zukünftigen steuerlichen Ergebnisse berücksichtigt. Die dabei vorzunehmenden Einschätzungen können in Abhängigkeit von künftigen Entwicklungen Änderungen unterliegen.
Der von der Gesellschaft errechnete, in Deutschland unbegrenzt vortragsfähige körperschaftsteuerliche Verlustvortrag zum 31. Dezember 2006 beträgt ca. 89.289 TEUR (Vj. 88.258 TEUR), der gewerbesteuerliche Verlustvortrag zum 31. Dezember 2006 beläuft sich auf ca. 80.213 TEUR (Vj. 79.737 TEUR). Für die Schweiz ermittelte die Gesellschaft einen auf sieben Jahre begrenzten vortragsfähigen Verlust für die Bundessteuern sowie für die Staats- und Gemeindesteuern mit ca. 3.947 TEUR (Vj. 2.950 TEUR). Für die hierauf entfallenden aktiven latenten Steuern wurde kein Steueranspruch aktiviert.
Die Anpassung der Wertberichtigung ist im Wesentlichen auf die Nutzung von temporären Differenzen und die Auswirkungen der Steuersatzänderungen zurückzuführen.
| in TEUR | Gesamtbetrag | bis zu 1 Jahr |
zwischen 1 und 5 Jahren |
größer 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Bankverbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (96) | (96) | (0) | (0) |
| Erhaltene Anzahlungen (Vorjahr) Verbindlichkeiten aus |
0 (363) |
0 (363) |
0 (0) |
0 (0) |
| Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) Verbindlichkeiten gegenüber |
135 (363) |
135 (363) |
0 (0) |
0 (0) |
| verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (4) | (4) | (0) | (0) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 182 | 182 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (344) | (344) | (0) | (0) |
| Summe | 317 | 317 | 0 | 0 |
| (Vorjahr) | (1.170) | (1.170) | (0) | (0) |
(18) Verbindlichkeiten
Die erhaltenen Anzahlungen betreffen Vorauszahlungen für Kundenprojekte. Der Vorjahresbetrag beinhaltet 83 TEUR für Fertigungsaufträge.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt, die im Wesentlichen den Zeitwerten entsprechen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sie umfassen eine Vielzahl von Einzelposten. Sie enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Umsatz- und Lohnsteuer.
(19) Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen
| 2006 TEUR |
2005 TEUR |
|
|---|---|---|
| Auftragskosten incl. erfasster Ergebnisse Teilabrechnungen |
-643 971 |
-480 807 |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | 328 | 327 |
Die Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
(20) Rückstellungen
Entwicklung der sonstigen Rückstellungen im Geschäftsjahr 2006
| in TEUR | Buchwert 01.01.2006 |
Währungs umrechnung |
Zuführung | Inanspruch nahme |
Auflösung | Buchwert 31.12.2006 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Rückstellungen | ||||||
| Personalrückstellungen | 339 | -5 | 255 | 288 | 32 | 269 |
| Rechts- u. Beratungskosten Gewährleistungen und |
106 | -1 | 178 | 90 | 11 | 182 |
| Drohverluste | 137 | 0 | 9 | 13 | 1 | 132 |
| Sonstiges | 272 | -1 | 206 | 54 | 156 | 267 |
| Summe sonstige | ||||||
| Rückstellungen | 854 | -7 | 648 | 445 | 200 | 850 |
Die sonstigen Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.
Die zum Bilanzstichtag bestehenden Steuerrückstellungen in Höhe von 0 TEUR (Vj. 10 TEUR) haben sich durch Inanspruchnahme in Höhe von 8 TEUR und eine Auflösung in Höhe von 2 TEUR ergeben.
Bei der Pensionsrückstellung handelt es sich um eine fixe Pensionszusage an ein bereits ausgeschiedenes Organmitglied der Gesellschaft in Deutschland.
Diese leistungsorientierte Zusage ist durch eine, zu Gunsten des Pensionsberechtigten verpfändete, Rückdeckungs-Lebensversicherung abgesichert, welche hier aufgeführt wird und den Rückstellungsbetrag vermindert.
Parameter
| in % | Inländische Pläne | ||
|---|---|---|---|
| 2006 | 2005 | ||
| Rechnungszins | 4,5 | 4,5 | |
| Erwartete Rendite des Planvermögens | 4,2 | 4,2 | |
| Rentensteigerungsrate | 1,5 | 1,5 |
Die Veränderungen des Anwartschaftsbarwertes und des Fondsvermögens stellen sich wie folgt dar:
Veränderungen des Anwartschaftsbarwertes
| Inländische Pensionspläne | ||
|---|---|---|
| In TEUR | 2006 | 2005 |
| Anwartschaftsbarwert 01.01. | 396 | 833 |
| Zugang zum Konsolidierungskreis | 0 | 39 |
| Dienstzeitaufwand | 0 | 0 |
| Zinsaufwand | 18 | 16 |
| Auswirkungen von Kürzungen oder Abgeltungen | 0 | -279 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/ Verluste (+) | -20 | 22 |
| Abfindung von Pensionsansprüchen | 0 | -235 |
| Anwartschaftsbarwert 31.12. | 394 | 396 |
Veränderungen des Planvermögens
| Inländische Pensionspläne | ||
|---|---|---|
| In TEUR | 2006 | 2005 |
| Planvermögen zum Zeitwert 01.01. | 188 | 167 |
| erwartete Erträge des Planvermögens | 8 | 7 |
| Beiträge durch die Arbeitgeber | 20 | 15 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (+)/ Verluste (-) | -6 | -1 |
| Planvermögen zum Zeitwert 31.12. | 210 | 188 |
| Rückstellungen für Pensionen | 184 | 208 |
Die Anwartschaftsbarwerte, die Zeitwerte des Planvermögens und die daraus resultierenden Rückstellungen für die leistungsorientierte Pensionszusage stellen sich seit der erstmaligen Anwendung der IFRS auf die Eröffnungsbilanz per 01.01.2004 wie folgt dar:
| In TEUR | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 |
|---|---|---|---|---|
| Anwartschaftsbarwert 31.12. | 394 | 396 | 833 | 938 |
| Planvermögen zum Zeitwert 31.12. | 210 | 188 | 167 | 375 |
| Rückstellung für Pension 31.12. | 184 | 208 | 666 | 563 |
Erfahrungsbedingte Anpassungen haben sich, seit der erstmaligen Anwendung der IFRS auf die Eröffnungsbilanz per 01.01.2004, für den Anwartschaftsbarwert und das Planvermögen wie folgt ergeben:
| In TEUR | 2006 | 2005 | 2004 |
|---|---|---|---|
| Anwartschaftsbarwert | 20 | -22 | -35 |
| Planvermögen | -6 | -1 | 0 |
[ Verluste (-), Gewinne (+)]
Die Versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden jährlich in voller Höhe ergebniswirksam erfasst.
Die Anwartschaftsbarwerte sind durch Rückdeckungs-Lebensversicherungen gedeckt. Die Höhe der Rückdeckung ergibt sich aus dem oben angeführten Wert des Planvermögens. Die tatsächlichen Erträge aus der Rückdeckungsversicherung belaufen sich auf 2 TEUR (Vj. 2 TEUR).
Die erwarteten Beiträge des Konzerns an das Planvermögen für das Geschäftsjahr 2007 betragen 20 TEUR.
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchte Aufwand und Ertrag bezüglich der Pensionsverpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2006 | 2005 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand | 0 | 0 |
| Zinsaufwand | 18 | 16 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-) / | ||
| Verluste (+) | -14 | 21 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -8 | -7 |
| Abfindungen, Übertragungen und Kürzungen | 0 | -279 |
| Summe | -4 | -249 |
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Aufwand, soweit er nicht Zinsaufwand betraf, in den Allgemeinen Verwaltungskosten erfasst. Die Erträge wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.
Die versicherungsmathematischen Gewinne im Geschäftsjahr sind in einem nicht eingetretenen vorzeitigen Versorgungsfall begründet.
(21) Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Vorauszahlungen von Kunden im Zusammenhang mit Erlösen aus Wartungsverträgen. Die Auflösung der Abgrenzung und Ertragserfassung erfolgt in der Periode, in der die Leistung erbracht wird.
(22) Eigenkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 10.527.310 Euro und ist in 10.527.310 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückaktien mit gleichen Rechten eingeteilt. Es ist voll eingezahlt.
Zum 31. Dezember 2006 sind 10.527.310 Stück (Vj. 10.527.310 Stück) Aktien ausgegeben. Davon befinden sich 10.527.310 Stück (Vj. 10.527.310 Stück) im Umlauf.
Das Grundkapital ist um bis zu 500.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 500.000 Stück Aktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Optionsrechten an Mitarbeiter der Gesellschaft (einschließlich leitender Angestellter) und Mitgliedern des Vorstandes der Gesellschaft nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 12. April 1999. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Optionsrechten von ihrem Recht Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand der Gesellschaft wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen, es sei denn, es sollen Optionsrechte an Mitglieder des Vorstandes ausgegeben werden; in diesem Fall legt der Aufsichtsrat die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung fest.
Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.
Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld aus der Ausgabe von Aktien durch die CPU. Aus der Kapitalrücklage in Höhe von 107.959.832,69 Euro wurden im Geschäftsjahr 106.907.101,69 Euro zum Ausgleich des Verlustvortrags entnommen; sie beträgt jetzt 1.052.731,00 Euro.
Das Kumulierte Other Comprehensive Income umfasst die Rücklagen aus der Marktbewertung von Wertpapieren, welche die Entwicklung der unrealisierten Gewinne und Verluste, gegebenenfalls abzüglich latenter Steuern, aus "available-for-sale"-Papieren zeigt.
(23) Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung
In den Finanzmittelfonds (1.278 TEUR) ist die Bilanzposition Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente enthalten. In dieser Position sind außer Bargeldbeständen und Bankeinlagen ausschließlich kurzfristige, äußerst liquide Geldmarktfonds, die nur geringen Kursschwankungen unterliegen, ausgewiesen. Hiervon sind 1.257 TEUR frei verfügbar.
V. Erläuterung zur Segmentberichterstattung
Der Vorstand der Gesellschaft verwendet die Segment-Umsatzinformation zur Analyse der Geschäftstätigkeit und zur Beschlussfassung hinsichtlich Ressourceneinsatz und Erschließung neuer Geschäftsfelder. Die Bewertungsgrundsätze sind identisch mit den in den aufgeführten Anhangsangaben beschriebenen Grundsätzen. Die Segmentberichterstattung ist nach IAS 14 (Segment Reporting) aufgestellt.
Die Gesellschaft war im Wesentlichen in den folgenden Berichtssegmenten tätig:
Holding: Dieses Segment beinhaltet die CPU Softwarehouse AG, welche sich als Holding auf die Führung und Verwaltung der Konzerngesellschaften konzentriert und Dienstleistungen für die Tochtergesellschaften erbringt.
Kredit: Hier bietet CPU regelbasierte Systemlösungen für Beratung und Sachbearbeitung im gesamten Kreditgeschäft an.
Anlage: Dieses Segment liefert unseren Kunden Software- und Expertensysteme für den Portefeuillebau von Anlagekunden im Retail- und Privatkundensegment.
Projekt: Unter diesem Segment bietet CPU ihren Kunden als Dienstleistungsunternehmen Unterstützung bei Projektvorbereitung, -durchführung und -planung genauso wie Steuerung und Kontrolle von IT-Projekten, bis hin zur Entwicklung individuell zugeschnittener Softwarelösungen.
Bankcontrolling: Dieses Segment bietet Komplettlösungen zum Thema Bankcontrolling zur Lösung komplexer betriebswirtschaftlicher Aufgaben. Das Segment gehört seit dem 25.05.2005 zum Konzern, dementsprechend sind die Zahlen des Vorjahres nur anteilig im Abschluss enthalten.
Die Transaktionen zwischen den Segmenten erfolgten zu marktüblichen Konditionen.
Das Vermögen entspricht der konsolidierten Bilanzsumme der Unternehmensbereiche, in welcher, um der Besonderheit des Segmentes Holding gerecht zu werden, auch Beteiligungsbuchwerte (4.783 TEUR, Vj. 7.189 TEUR) und verzinsliche Forderungen gegenüber Konzernunternehmen (321 TEUR, Vj. 1.060 TEUR) enthalten sind. Die Schulden ergeben sich aus dem Vermögen abzüglich des Eigenkapitals, wobei in den Segmenten Anlage (15 TEUR, Vj. 0 TEUR), Bankcontrolling (306 TEUR, Vj. 0 TEUR) und Kredit (0 TEUR, Vj. 1.060 TEUR) konzerninterne, verzinsliche Verbindlichkeiten enthalten sind. Die Anlagenzugänge beinhalten die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen enthalten mit Ausnahme der planmäßigen Abschreibung die wesentlichen, nicht zahlungswirksamen Aufwendungen.
Nachdem Anfang des Jahres die Konzernverrechnungspreisrichtlinie unter Einbeziehung des im Vorjahr neu erworbenen Segments Bankcontrolling neu gestaltet wurde, und damit eine aufwandsadäquatere Verteilung der bei der Holding anfallenden Verwaltungskosten gegeben ist, wurden im Geschäftsjahr erstmals auch die umgelegten Verwaltungskosten den Segmenten zugeordnet. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend erweitert und angepasst.
Die Geschäftssegmente stellen sich wie folgt dar:
Segmentberichterstattung vom 01.01. bis 31.12.2006
| in TEUR | Holding | Kredit | Anlage | Projekt | Bank controlling |
Konsoli dierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 0 | 1.950 | 494 | 1.915 | 1.606 | 0 | 5.965 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 0 | 96 | 52 | 54 | 29 | -231 | 0 |
| Umsatzerlöse | 0 | 2.046 | 546 | 1.969 | 1.635 | -231 | 5.965 |
| Herstellungskosten | 0 | -940 | -414 | -1.421 | -1.152 | 250 | -3.677 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 0 | 1.106 | 132 | 548 | 483 | 19 | 2.288 |
| Vertriebskosten | -30 | -181 | -311 | -115 | -214 | 50 | -801 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -1.199 | -175 | -284 | -78 | -413 | 73 | -2.076 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -38 | -176 | -19 | -233 | |||
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.813 | 78 | 100 | 5 | 35 | -1.210 | 821 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -383 | -314 | -117 | -100 | -169 | 810 | -273 |
| Erträge aus Ergebnisabführung | 705 | -705 | 0 | ||||
| Firmenwertabschreibung | -1.291 | -1.291 | |||||
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 906 | 476 | -656 | 260 | -1.588 | -963 | -1.565 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 104 | 16 | 1 | -43 | 78 | ||
| Abschreibungen aus Finanzanlagen | -3.004 | 3.004 | 0 | ||||
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -29 | -32 | -7 | 39 | -29 | ||
| Ergebnis vor Steuern | -2.023 | 460 | -656 | 261 | -1.595 | 2.037 | -1.516 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | ||||||
| Ergebnisabführung | -444 | -261 | 705 | 0 | |||
| Konzernjahresergebnis | -2.023 | 16 | -656 | 0 | -1.595 | 2.742 | -1.516 |
| Vermögen | 6.391 | 625 | 619 | 480 | 1.238 | -6.129 | 3.224 |
| Schulden | 658 | 605 | 354 | 390 | 1.219 | -1.544 | 1.682 |
| Anlagenzugänge (Investitionen) | 6 | 26 | 276 | 7 | 10 | 325 | |
| planmäßige Abschreibung | 26 | 22 | 19 | 11 | 26 | 104 | |
| nicht zahlungswirksame Aufwendungen | 3.555 | 47 | 75 | 78 | 1.443 | -4.499 | 699 |
(Der Forderungsverzicht der Muttergesellschaft (Holding) gegenüber dem Segment Kredit wurde auf Segmentebene verrechnet. Die Ergebnisabführung wurde entspechend angepasst.)
Segmentberichterstattung vom 01.01. bis 31.12.2005
| in TEUR | Holding | Kredit | Anlage | Projekt | Bank controlling |
Konsoli dierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 0 | 2.269 | 1.759 | 1.390 | 996 | 0 | 6.414 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse | 0 | 2.269 | 1.759 | 1.390 | 996 | 0 | 6.414 |
| Herstellungskosten | 0 | -1.275 | -997 | -977 | -534 | 144 | -3.639 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 0 | 994 | 762 | 413 | 462 | 144 | 2.775 |
| Vertriebskosten | -16 | -145 | -315 | -94 | -98 | 5 | -663 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -1.207 | -211 | -274 | -53 | -309 | 178 | -1.876 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 0 | -58 | -8 | 0 | -333 | -399 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.308 | 13 | 16 | 12 | 166 | -2.804 | 711 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -163 | -167 | -307 | -177 | -21 | 464 | -371 |
| Erträge aus Ergebnisabführung | 92 | -92 | 0 | ||||
| Firmenwertabschreibung | -348 | -348 | |||||
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern | 2.014 | 426 | -126 | 101 | -481 | -2.105 | -171 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 55 | 3 | 5 | 1 | 1 | -49 | 16 |
| Abschreibungen aus Finanzanlagen | -876 | 872 | -4 | ||||
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -74 | -40 | 45 | -69 | |||
| Ergebnis vor Steuern | 1.119 | 389 | -121 | 102 | -480 | -1.237 | -228 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 1 | -10 | -1 | -10 | |||
| Ergebnisabführung | -92 | 92 | 0 | ||||
| Konzernjahresergebnis | 1.120 | 389 | -121 | 0 | -481 | -1.145 | -238 |
| Vermögen | 9.596 | 563 | 883 | 718 | 2.465 | -8.480 | 5.745 |
| Schulden | 880 | 1.336 | 206 | 628 | 839 | -1.290 | 2.599 |
| Anlagenzugänge (Investitionen) | 8 | 12 | 27 | 6 | 2.452 | 0 | 2.505 |
| planmäßige Abschreibung | 45 | 16 | 29 | 10 | 22 | 0 | 122 |
| nicht zahlungswirksame Aufwendungen | 1.455 | 161 | 111 | 43 | 500 | -1.439 | 831 |
Die geografischen Segmente stellen sich wie folgt dar:
Segmentberichterstattung vom 01.01. bis 31.12.2006 nach geografischen Segmenten
| in TEUR | Deutschland Schweiz |
Österreich Konsolidierung |
Konzern | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse mit externen Kunden | 3.702 | 1.481 | 782 | 0 | 5.965 |
| Vemögen | 1.517 | 1.707 | 0 | 3.224 | |
| Anlagenzugänge (Investitionen) | 41 | 284 | 325 |
Die Segmente Holding, Kredit und Projekt sind in Deutschland ansässig, und tätigten Ihre Umsätze 2005 im Wesentlichen in Deutschland. Die Segmente Anlage und Bankcontrolling sind in der Schweiz ansässig und tätigten Ihre Umsätze im Vorjahr im Wesentlichen in Österreich und der Schweiz. Das in 2005 unter Konsolidierung dargestellte Vermögen betrifft fast ausschließlich Deutschland.
VI. Sonstige Angaben
(1) Marktrisiken und der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten
Als im europäischen Wirtschaftsraum operierendes Unternehmen ist die CPU Softwarehouse AG in nur geringem Umfang unterschiedlichen Wechselkursrisiken ausgesetzt.
Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten ist deshalb nicht notwendig.
(2) Rechtsverfahren
Zur Zeit bestehen keine Rechtstreitigkeiten, die nicht bilanziert sind.
(3) Sonstige finanziellen Verpflichtungen
Im Konzern bestehen im Wesentlichen Miet- bzw. Operating Leasingverträge für Geschäftsgebäude und Kraftfahrzeuge. Die Laufzeiten der Mietverträge für Geschäftsgebäude betragen zwischen 2 und 6 Jahren und haben teilweise Verlängerungsoptionen von 1-2 Jahren. Die Laufzeiten des Pkw-Leasings betragen im Wesentlichen 36 Monate, es bestehen keine Kaufoptionen. Die Leasingzahlungen aus Operating Leasingverträgen werden als Aufwand über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst. Im Geschäftsjahr wurden 330 TEUR (Vj. 382 TEUR) aus Miet- und Leasingverträgen als Aufwand erfasst und 11 TEUR (Vj. 19 TEUR) als Ertrag aus Untermietverträgen.
| in TEUR | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | > 5 Jahre | gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Miete | 232 | 305 | 0 | 537 |
| Leasing | 69 | 71 | 0 | 140 |
| 301 | 376 | 0 | 677 |
(4) Haftungsverhältnisse
Es wurden in 2003 steuerliche Haftungsbescheide in Höhe von 20 TEUR erlassen. Eine Inanspruchnahme ist bis heute nicht erfolgt und in dieser Höhe auch nicht wahrscheinlich.
Weitere angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
(5) Beschäftigte
Im Geschäftsjahr 2006 waren durchschnittlich 46 Arbeitnehmer (Vj. 49 Arbeitnehmer) beschäftigt.
| 2006 | 31.12.2006 | 2005 | 31.12.2005 | |
|---|---|---|---|---|
| Geschäftsleitung | 6 | 7 | 4 | 5 |
| Entwicklung | 33 | 28 | 35 | 38 |
| Verwaltung | 8 | 7 | 8 | 8 |
| Vertrieb/Consulting | 5 | 4 | 6 | 6 |
| Summe | 52 | 46 | 53 | 57 |
(6) Aktienorientierte Vergütung
Die ordentliche Hauptversammlung der Aktionäre der Gesellschaft vom 19. Juni 2001 hat den Vorstand unter Abänderung des Beschlusses vom 12. April 1999 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft (Gruppe 1), an die Mitglieder der Vorstände bzw. Geschäftsführer von im Sinne der § 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (Gruppe 2) und an Mitarbeiter der Gesellschaft und verbundener Unternehmen im Sinne der §§ 15 ff. AktG (Gruppe 3) bis zum Ende des Jahres 2005 in bis zu vier Tranchen insgesamt Stück 360.000 Optionsrechte zur Zeichnung anzubieten (im nachfolgenden: "Optionsrechte"). Das Gesamtvolumen der Optionsrechte verteilt sich auf die drei Gruppen wie folgt: Die Bezugsberechtigten der Gruppe 1 erhalten zusammen höchstens 10% der Bezugsrechte, die Bezugsberechtigten der Gruppe 2 höchstens 30% der Bezugsrechte und die Bezugsberechtigten der Gruppe 3 höchstens 60% der Bezugsrechte. Nicht ausgeübte Optionsrechte erlöschen mit Ausscheiden oder schriftlicher Kündigung der Optionsvereinbarung, spätestens aber fünf Jahre nach ihrer Gewährung.
Den Optionsberechtigten wurden in einer ersten Tranche im Jahre 1999 insgesamt 180.000 Optionsrechte zur Zeichnung angeboten. Die Optionsrechte wurden nicht ausgeübt. Nicht ausgeübte Optionsrechte der ersten Tranche sind gemäß § 8 der Optionsbedingungen aus dem Jahre 1999 im Jahre 2004 erloschen, da der Optionsplan nur bis 2004 gültig war. Eine Ausübung ist daher nicht mehr möglich.
Gemäß § 3 der Optionsbedingungen aus dem Jahre 2001 kann der Vorstand bzw. der Aufsichtsrat 360.000 Optionsrechte bis zum Ende des Jahres 2005 den Bezugsberechtigten zur Zeichnung anbieten. Am 28. Juni 2001 beschloss der Vorstand der Gesellschaft, in einer zweiten Tranche sämtlichen Begünstigten pro Person 1.000 Optionsrechte zur Zeichnung anzubieten. Daraufhin wurden im Geschäftsjahr 2001 63.215 Optionen von Angestellten gezeichnet und ausgegeben. Der Aufsichtsrat hat ordnungsgemäß die 1.000 Optionen an den Vorstand gewährt. Im Geschäftsjahr 2002 wurden weitere 78.132 Optionen von Angestellten gezeichnet. Jedes Optionsrecht gewährt das Recht, nach näherer Bestimmung der Optionsbedingungen von der Gesellschaft eine auf den Inhaber lautende Stückaktie der Gesellschaft mit einem rechnerischen Nennwert von 1,00 EUR je Aktie zu erwerben.
Die gewährten Optionsrechte können vor dem Ablauf einer Sperrfrist von zwei Jahren nach der Gewährung nicht ausgeübt werden. Danach ist die Ausübung der gewährten Optionsrechte ab dem folgenden Tag möglich:
| Anteil der ausübbaren Optionsrechte | Ausübung möglich ab |
|---|---|
| 1/3 | Erster Bankarbeitstag nach Ablauf der Sperrfrist |
| Weiteres 1/3 | Erster Bankarbeitstag nach Ablauf eines Jahres nach Ablauf der Sperrfrist |
| Weiteres 1/3 | Erster Bankarbeitstag nach Ablauf von zwei Jahren nach Ablauf der Sperrfrist |
Diese ausübbaren Optionsrechte können vorbehaltlich der Regelungen im nachfolgenden Abschnitt nur innerhalb von 10 Bankarbeitstagen alternativ nach Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung der CPU, der Veröffentlichung des Berichts über das zweite oder dritte Quartal eines Geschäftsjahres sowie innerhalb der letzten 30 Bankarbeitstage vor dem Verfall der Bezugsrechte am Laufzeitende ausgeübt werden.
Optionsrechte können nur ausgeübt werden, wenn der Schlusskurs der Aktien der CPU im Xetra-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an mindestens einem Handelstag während der jeweiligen Laufzeit der Bezugsrechte 125% des Ausübungspreises erreicht hat.
- 80 - Der Optionspreis darf den auf die einzelne CPU-Aktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 EUR nicht unterschreiten. Sofern dies gegeben ist, wird der Optionspreis um den Betrag ermäßigt, der dem Durchschnittskurs des den Aktionären gewährten Bezugsrechts am Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse entspricht. Eine Ermäßigung entfällt, wenn den Inhabern der Optionsrechte ein Bezugsrecht eingeräumt wird, dessen Wert dem Bezugsrecht der Aktionäre entspricht. Die Optionen haben recht eingeräumt wird, dessen Wert dem Bezugsrecht der Aktionäre entspricht. Die Optionen haben einen vertraglichen Optionszeitraum von fünf Jahren bzw. bei Ausscheiden des Optionsberechtigten als Mitarbeiter oder Mitglied des Vorstandes. CPU hat keinerlei gesetzliche oder faktische Verpflichtung zum Rückkauf bzw. zum Barausgleich der Optionen.
Änderungen in der Anzahl der ausstehenden Aktienoptionen und der betreffenden gewichteten durchschnittlichen Ausübungspreise sind in der folgenden Übersicht dargestellt:
| 2006 | 2005 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| durchschnittlicher Ausübungspreis je Aktie (in EUR) |
Optionen | durchschnittlicher Ausübungspreis je Aktie (in EUR) |
Optionen | ||
| Stand 1. Januar | 53.032 | 67.841 | |||
| Gewährt | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Verfallen | 0 | 20.040 | 0 | 14.809 | |
| Ausgeübt | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Abgelaufen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Stand 31. Dezember | 32.992 | 53.032 |
Von den 32.992 ausstehenden Optionen (2005: 53.032), sind 0 Optionen (2005: 0) ausübbar. Optionen, die 2006 ausgeübt wurden, führten zu keiner Ausgabe von Aktien (2005: 0 Aktien). Der gewichtete durchschnittliche Aktienkurs zum Ausübungszeitpunkt belief sich auf 0 EUR (2005: 0 EUR). Die dazugehörigen Transaktionskosten beliefen sich auf 0 EUR (2005: 0 EUR) und wurden mit den erhaltenen Erlösen verrechnet.
Die am Ende des Jahres ausstehenden Aktienoptionen (in Tausend) haben die folgenden Verfallsdaten und Ausübungspreise:
| Verfallsdatum | Ausübungspreis | Aktien | ||
|---|---|---|---|---|
| 2006 | 2005 | |||
| 2005 | ||||
| 2006 | 2,04 | 20.040 | ||
| 2007 | 1,05 | 32.992 | 32.992 | |
| 32.992 | 53.032 |
Die Gewährung aller Zusagen erfolgte vor November 2002, somit war kein Aufwand zu erfassen.
(7) Organbezüge
Die Organbezüge für das Geschäftsjahr 2006 setzten sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | fixe Vergütung |
variable Vergütung |
andere langfristig fällige Leistungen |
Abfindungen | gesamt | gewährte Aktienoptionen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Management | 709 | 15 | 189 | 18 | 931 | 0 |
| Aufsichtsrat | 45 | 0 | 0 | 0 | 45 | 0 |
Die oben aufgeführten Bezüge des Managements enthalten neben den Vergütungen des Vorstands der CPU Softwarehouse AG auch die Vergütungen der konsolidierten Tochtergesellschaften für Geschäftsführung und Verwaltungsrat (Schweiz). Die Vergütungen enthalten die Sozialversicherungsbeiträge.
Im Geschäftsjahr wurden 21 TEUR für eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O) und eine Exzendentenversicherung aufgewandt.
Die individualisierte Darstellung der, in den Organbezügen enthaltenen, Bezüge des Vorstands der CPU Softwarehouse AG in Höhe von 265 TEUR erfolgt unter Nutzung des Wahlrechts nach § 315 (2) Nr. 4 HGB im Lagebericht des Konzerns. Nach Beendigung der Organstellung wurden einem Vorstandsmitglied der CPU Softwarehouse AG im Geschäftsjahr 133 TEUR an Gesamtbezüge gewährt, die unter der Position andere langfristig fällige Leistungen an das Management ausgewiesen sind.
Die angegebenen Bezüge des Aufsichtsrats enthalten die Vergütungen für die unter Nr. 13 aufgeführten Mitglieder des Aufsichtsrats der CPU Softwarehouse AG.
(8) Beziehungen zu nahe stehende Personen und Unternehmen
Der Konzern bezog von nahe stehenden Unternehmen zweier Organmitglieder in der Schweiz und Deutschland Dienstleistungen in Höhe von 58 TEUR (Vj. 0 TEUR), aus denen sich zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von 7 TEUR ergaben.
(9) Honorar Abschlussprüfer
Für die Prüfung der Jahresabschlüsse des Konzerns der CPU AG wurden Aufwendungen in Höhe von 52 TEUR berücksichtigt. Weitere Honorare sind für die, den Jahres- und Konzernabschluss prüfende AWT Horwath GmbH, München, nicht angefallen.
(10) Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Die Gesellschaft hat die nach § 161 AktG erforderliche Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex auf der Homepage der CPU Softwarehouse AG unter www.cpu-ag.com eingestellt.
(11) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach dem 31. Dezember 2006 ergaben sich keine Ereignisse, über die nach IAS 10 berichtet werden muss.
(12) Zeitpunkt und Freigabe der Veröffentlichung
Der Vorstand der CPU Softwarehouse AG hat den Konzernabschluss am 19. März 2007 genehmigt.
(13) Mitglieder des Aufsichtsrats:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind Mitglied in folgenden anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (a.) und Kontrollgremien gemäß § 125 Abs. 1 S.3 AktG (b.):
Dr. Heiko Frank, Friedberg (seit 26.09.2006) Vorstandsvorsitzender der Consultatio Venture Consulting AG, Augsburg Aufsichtsratsvorsitzender
a. Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender SchwabenMobil Nahverkehr Service GmbH, Bobingen
- a. Aufsichtsratsmitglied Augsburg AG, Augsburg
- a. Aufsichtsratsmitglied Franz Industrie Beteiligungs AG, Augsburg
Egbert Becker, Wiesbaden CEO der Argon Finance AG, Wiesbaden Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
a. Aufsichtsratsmitglied MIL AG, Köln
Oliver Gosemann, Forst (seit 30.01.2007) Vorstandsvorsitzender der Knürr AG, Arnstorf
b. Verwaltungsratspräsident der Knürr AG, Fälladen, Schweiz,
Dr. Erwin Herresthal, Mainz (seit 26.09.2006) Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
a. Aufsichtsratsmitglied WK Vermögensverwaltung AG, Wiesbaden
Prof. Dr. Beate Kremin-Buch, Ludwigshafen/Rhein (bis 25.09.2006) Hochschullehrerin
keine
Konzernanhang
Dr. Wolfgang Metz, Rößrath (bis 25.09.2006) Geschäftsführer und Komplementär der Creditreform Gummersbach Dr. Metz KG, Gummersbach
a. Aufsichtsratsmitglied Much-Net AG, Bonn
a. Aufsichtsratsmitglied Europäischer Wirtschaftssenat e. V., München
Alfred Möckel, Berlin Bankkaufmann, Dipl.-Kfm.
- a. Aufsichtsratsmitglied Reutax AG, Heidelberg
- b. Mitglied des Beirats der ARIAD Asset Management GmbH, Hamburg
- b. Mitglied des Beirats der Cardiologix GmbH, Hamburg
J.-Wolfgang Posselt, Remagen (bis 25.09.2006) Managing Partner, Aurelia Private Equity GmbH, Frankfurt/Main
keine
Andreas Witte, München (bis 29.08.2006) selbständiger Rechtsanwalt
keine
(14) Vorstand:
Die Mitglieder des Vorstands sind Mitglied in folgenden anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (a.) und Kontrollgremien entsprechend § 125 Abs. 1 S.3 AktG (b.):
Manfred W. Köhler, Augsburg Alleinvorstand bis 29.09.2006
b. Mitglied des Verwaltungsrates inexsys AG, Zürich (CH) b. Mitglied des Verwaltungsrates der FINSys AG, St. Gallen (CH)
Werner Binder, Augsburg Vorstand für Vertrieb und Marketing ab 20.11.2006
keine
Sven Wollenhaupt, Augsburg Vorstand für Finanzen und Administration ab 20.11.2006
keine
Augsburg, den 19. März 2007
Werner Binder Sven Wollenhaupt Sprecher des Vorstandes Mitglied des Vorstandes
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Wir haben den von der CPU Softwarehouse AG, Augsburg, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unser Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der CPU Softwarehouse AG den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 23. März 2007
AWT Horwath GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ppa. E. Jarraß G. Wörl
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Konzernkennzahlen
| 01.01.- 31.12.2006 Mio. EUR |
01.01.- 31.12.2005 Mio. EUR |
01.01.- 31.12.2004 Mio. EUR |
01.01.- 31.12.2003 Mio. EUR |
01.01.- 31.12.2002 Mio. EUR |
01.01.- 31.12.2001 Mio. EUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 6,0 | 6,4 | 4,5 | 5,6 | 6,3 | 12,3 |
| Personalaufwand | 4,0 | 4,0 | 3,6 | 5,1 | 5,4 | 11,2 |
| Abschreibungen davon Goodwill, |
1,4 | 0,5 | 0,2 | 0,4 | 1,2 | 9,8 |
| Beteiligungswerte und sonstige außerplanmäßige Abschreibungen |
1,3 | 0,4 | 0,0 | 0,2 | 0,6 | 8,8 |
| F&E | 0,2 | 0,4 | 0,3 | 1,8 | 1,4 | 1,1 |
| EBITDA | -0,2 | 0,3 | -0,3 | -1,0 | -2,4 | -6,7 |
| EBIT | -1,6 | -0,2 | -0,4 | -1,4 | -3,6 | -16,5 |
| Konzernjahresergebnis | -1,5 | -0,2 | -0,4 | -1,6 | -5,5 | -19,2 |
| Ergebnis je Aktie | -0,14 | -0,02 | -0,04 | -0,19 | -0,73 | -2,40 |
| Cash Flow (operativ) | -0,4 | 0,1 | -1,6 | -1,9 | -3,4 | -4,8 |
| Bilanzsumme | 3,2 | 5,7 | 4,4 | 8,3 | 11,0 | 18,5 |
| Eigenkapitalquote | 48% | 55% | 30% | 25% | 30% | 48% |
| Personal per 31.12. | 46 | 57 | 48 | 43 | 76 | 100 |
| Personal im Jahresdurchschnitt |
52 | 53 | 46 | 59 | 82 | 130 |
Jahre 2002 und 2003 nach HBG, 2001 nach US-GAAP
August-Wessels-Straße 27 86156 Augsburg
Telefon: +49 (821) 46 02 0 Telefax: +49 (821) 46 02 179 E-Mail: [email protected] URL: http://www.cpu-ag.com