Quarterly Report • Nov 8, 2018
Quarterly Report
Open in ViewerOpens in native device viewer

Nach dem Jahreswechsel setzten die US-Leitindizes ihren mehrjährigen Aufwärtstrend dank guter US-Wirtschaftsdaten fort und erreichten im Verlauf des Januars 2018 fast täglich neue Rekordwerte. Die Rallye an den US-Börsen ließ auch in Europa und Asien die Aktienkurse steigen. Ende Januar 2018 führte allerdings die Andeutung der US-amerikanischen Notenbank Fed, im laufenden Jahr sowie 2019 jeweils drei Zinsschritte umsetzen zu wollen, zunehmend zu Sorgen über steigende Zinsen und bewirkte rückläufige Kurse an den US-Anleihemärkten. Auch die Kurse an den Aktienmärkten in den USA, in Europa und Asien verzeichneten infolgedessen kräftige Verluste von bis zu einem Zehntel. Nach einer zeitweiligen Stabilisierung in der zweiten Februarhälfte bewirkten Anfang März sowie Ende März die Ankündigungen der USA, Importzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte sowie auf verschiedene chinesische Produkte zu verhängen, erneut sinkende Kurse an den Aktienmärkten. Zudem belasteten abermals Zinssorgen aufgrund der gestiegenen Inflation in den USA die Kapitalmärkte. Der DAX pendelte Ende März um die Marke von 12.000 Punkten. Das erste Quartal 2018 schloss er bei 12.096,73 Punkten, 6,4 % unterhalb seines Jahresendwerts 2017. Der EURO STOXX 50 sank im ersten Quartal um 4,1 % auf 3.361,50 Punkte.
Anfang April 2018 leiteten Berichte über die Bereitschaft der US-Regierung und der chinesischen Regierung zu Verhandlungen im Handelskonflikt eine Erholungsphase an den Aktienmärkten ein. Ende Mai überraschte die Ankündigung der US-Regierung, Importzölle auf Autos zu prüfen, die Aktienmärkte weltweit und belastete insbesondere die Aktienkurse von Automobilherstellern. Zudem weckte das Scheitern der Regierungsbildung in Italien Ängste vor einer neuen Eurokrise. Anfang Juni bewirkte eine erneute Hausse US-amerikanischer Technologietitel auch eine Aufhellung der allgemeinen Stimmung an den Märkten. Europäische Aktien profitierten außerdem von der Aussage der Europäischen Zentralbank (EZB), ihren Leitzins bis weit ins Jahr 2019 hinein unverändert bei 0,0 % zu halten und lediglich das Ankaufvolumen von Anleihen deutlich einzuschränken. In der zweiten Junihälfte verunsicherte jedoch die Ankündigung der US-Regierung, im dritten Quartal umfangreiche Importzölle auf chinesische Waren in Kraft zu setzen, erneut die Aktienmärkte. Dies belastete insbesondere die chinesischen Aktienmärkte, die im Juni um über 10 % einbrachen und damit seit Ende Januar Kursverluste von rund 20 % aufwiesen. Die europäischen Aktienmärkte beendeten dagegen das zweite Quartal überwiegend auf dem Niveau zu Anfang des Quartals. Der EURO STOXX 50 wies Ende Juni für das zweite Quartal ein Plus von 1,0 % auf 3.395,60 Punkte aus. Der DAX erreichte im zweiten Quartal 2018 einen Zuwachs von 1,7 % und notierte Ende Juni bei 12.306,00 Punkten.
Im Juli 2018 stabilisierten sich die Aktienmärkte in den USA und in Europa dank guter Konjunkturdaten. Positiv wirkte Ende Juli auch die vorläufige Verständigung zwischen den USA und der EU, auf neue Importzölle zu verzichten und bestehende künftig abbauen zu wollen. Ende August kam das neue Handelsabkommen zwischen den USA und Mexiko hinzu, das später auch die Zustimmung Kanadas fand. Im Verlauf des Quartals erreichten die US-Börsen wieder neue Rekordwerte, gestützt von der anhaltenden Hausse US-amerikanischer Technologietitel. Die europäischen Börsen wurden dagegen in den Monaten August und September durch schwächere Konjunkturdaten, neue Sorgen über die Haushaltspolitik Italiens, die zunehmende Abwertung der Währungen mehrerer Schwellenländer, insbesondere der Türkei, sowie die weitere Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China belastet. Der DAX schwankte im Quartalsverlauf zwischen 11.900 und 12.900 Punkten. Ende September notierte er bei 12.246,73 Punkten. Damit verlor er 0,5 % im dritten Quartal 2018 und insgesamt 5,2 % seit Jahresanfang. Der EURO STOXX 50 bewegte sich im dritten Quartal in einer Bandbreite von 3.300 bis 3.550 Punkten. Er schloss Ende September bei 3.399,20 Punkten, d. h. 0,1 % höher als Ende Juni bzw. 3,0 % tiefer als zu Jahresbeginn.
Im Oktober 2018 führten zunehmende Ängste vor steigenden Zinsen, insbesondere in den USA, die weitere Eskalation der Handelskonflikte sowie schwächere Konjunkturdaten und -erwartungen für Europa, China und Südamerika zu deutlichen Kursrückgängen an den Aktienmärkten weltweit. In Europa brachen zudem die Kurse von italienischen und griechischen Banktiteln ein, da vor dem Hintergrund hoher Verschuldung und steigender Zinsen auch die Sorgen um die Kreditrisiken in Italien und Griechenland zunahmen. Auch andere europäische Banktitel und die europäischen Aktienmärkte insgesamt wurden hierdurch belastet. Zum Berichtsschluss am 22. Oktober 2018 notierte der DAX bei 1 1.524,34 Punkten. Der EURO STOXX 50 sank auf 3.190,09 Punkte.

scroll
| 30.09.2018 | in % gegenüber 31.12.2017 | |
|---|---|---|
| Continental-Aktie (Xetra-Kurs) | 149,95 | -33,4 |
| DAX | 12.246,73 | -5,2 |
| EURO STOXX 50 | 3.399,20 | -3,0 |
| EURO STOXX Automobiles & Parts | 511,57 | -13,8 |
Europäische Automobil- und Zuliefererwerte profitierten im Januar 2018 von der allgemein positiven Marktstimmung sowie von mehreren Kaufempfehlungen verschiedener Analysten. Auch erste Geschäftszahlen der Unternehmen zum vierten Quartal 2017 wirkten unterstützend. Im Verlauf des ersten Quartals belasteten neben den allgemeinen Marktturbulenzen auch rückläufige Absatz- und Produktionszahlen für den US-amerikanischen und den europäischen Pkw-Markt sowie drohende Fahrverbote für Diesel-Pkw die Werte des europäischen Automobilsektors. Nachdem der EURO STOXX Automobiles & Parts im Januar 2018 um rund 10 % auf über 650 Punkte gestiegen war, schloss er Ende März bei 599,25 Punkten. Dies entsprach gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres einem Anstieg von 1,0 % im ersten Quartal 2018.
Im zweiten Quartal profitierte der Autosektor zunächst von der allgemeinen Kurserholung und der Mitteilung der chinesischen Regierung, ihre Importzölle für ausländische Autohersteller ab Juli von 25 % auf 15 % zu senken. Die Ankündigung der US-Regierung, Importzölle auf Autos zu prüfen, beendete die Erholungsphase und sorgte Ende Mai weltweit für fallende Aktienkurse von Automobilherstellern und -zulieferern. In der zweiten Junihälfte sorgten -neben der Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China - Meldungen von deutschen Automobilherstellern über Einschränkungen ihrer Produktion aufgrund der Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) sowie mehrere Gewinnwarnungen deutscher Automobilwerte für einen Einbruch des Sektors um rund 10 %. Der EURO STOXX Automobiles & Parts verlor im zweiten Quartal 2018 insgesamt 12,6 %.
Im Juli erholten sich zunächst die Werte des europäischen Autosektors infolge der allgemeinen Marktstabilisierung und dank der Abwendung von US-Importzöllen auf europäische Autos. Im weiteren Verlauf des Quartals sorgten jedoch weitere Gewinnwarnungen im Automobilsektor für rückläufige Kurse. Als wesentliche Ursachen wurden zumeist niedrigere Produktionsvolumina in Europa infolge der WLTP-Umstellung sowie rückläufige Absatz- und Produktionsvolumina in China genannt. Der EURO STOXX Automobiles & Parts verlor im dritten Quartal 2018 nochmals 2,3 %. Für die ersten neun Monate 2018 ergab sich insgesamt ein Kursrückgang von 13,8 % auf 511,57 Punkte.
In den ersten Handelstagen des Jahres 2018 zog die Continental-Aktie infolge mehrerer Kaufempfehlungen von Analysten von 225,05 € zum Jahresende 201 7 auf über 230 € an. Medienberichte über einen größeren Umbau des Continental-Konzerns sorgten im Tagesverlauf des 9. Januar 2018 für einen sprunghaften Anstieg der Continental-Aktie bis auf 257,40 €, womit zugleich ein neues Allzeithoch erreicht wurde. Noch am selben Tag wurde seitens Continental bestätigt, dass man sich in einem frühen Analysestadium befinde und dass noch völlig offen sei, ob bzw. welche Änderungen sich aus den verschiedenen Szenarien ergeben könnten. Die Continental-Aktie sank in den folgenden Handelstagen zunächst bis auf 240 €, bevor erneut Kaufempfehlungen und Kurszielanhebungen mehrerer Analysten den Kurs wieder bis auf rund 250 € ansteigen ließen. Im Februar und März 2018 bewegte sich die Continental-Aktie weitgehend analog zum Automobilsektor. Das erste Quartal 201 8 beendete sie bei 224,30 € und lag damit 0,3 % unter ihrem Jahresschlusskurs 2017 von 225,05 €.
Auch im zweiten Quartal folgte die Continental-Aktie zumeist dem Trend des europäischen Automobilsektors. Die Anpassung der Jahresprognose 2018 für den Continental-Konzern am 18. April 2018 belastete den Kurs der Continental-Aktie nur vorübergehend. Sie schloss Ende Juni 2018 bei 195,55 € und verlor damit im zweiten Quartal 12,8 % an Wert.
Zu Beginn des dritten Quartals profitierte auch die Continental-Aktie von der leichten Erholung der Automobilwerte in Europa. Die Bekanntgabe der Neuorganisation der Continental AG und der Verselbstständigung der Division Powertrain am 18. Juli führte zu leicht rückläufigen Kursen der Continental-Aktie in den darauffolgenden Tagen. Die erneute Anpassung der Jahresprognose 2018 für den Continental-Konzern bewirkte am 22. August einen Kurseinbruch der Continental-Aktie um 13,2 %. Infolge sich verschlechternder Marktdaten, insbesondere aus China, und weiterer Gewinnwarnungen aus dem Sektor sank der Kurs in den darauffolgenden Wochen weiter ab. Ende September notierte die Continental-Aktie bei 149,95 €. Dies entsprach einem Minus von 23,3 % im dritten Quartal. Im Vergleich zu ihrem Jahresendwert 2017 belief sich der Kursverlust im Berichtszeitraum auf 33,4 %.
Im Oktober 2018 belasteten die Verschärfung der EU-Abgasgrenzwerte ab 2030 sowie abermals Gewinnwarnungen von Herstellern und Zulieferern die Werte des europäischen Automobilsektors. Auch die Continental-Aktie verzeichnete weitere Kursverluste. Zum Berichtsschluss am 22. Oktober 2018 beendete sie den Handel bei 133,30 €.

Wie im Vorjahr verharrten die Continental-Anleihen auch während der ersten neun Monate 2018 auf niedrigem Renditeniveau. Die Schwankungen an den Anleihemärkten und das leicht steigende Zinsniveau für Unternehmensanleihen beeinflussten die Kurse der Continental-Anleihen nur marginal. Die am 19. Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe notierte Ende September 2018 bei 100,244 % und damit 53,2 Basispunkte niedriger als zum Jahresende 2017. Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe bewegte sich im Berichtszeitraum knapp oberhalb der 100 %-Marke. Am 30. September 2018 notierte sie bei 100,1 27 % und damit 10,0 Basispunkte unter dem Jahresendkurs 201 7. Die am 9. September 2020 fällige 3,125 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum durch die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 243,3 Basispunkte und notierte Ende September 2018 bei 105,839 %.
Der Kurs der am 16. Juli 2018 fälligen 3,0 %-Euro-Anleihe der Continental AG sank während des Berichtszeitraums weiter in Richtung der 100 %-Marke. Am Tag der Fälligkeit erfolgte die Rückzahlung zum Nominalwert in Höhe von 750,0 Mio €.
Die Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit Default Swap, CDS) blieben im Januar 2018 noch weitgehend unverändert auf sehr niedrigem Niveau. Parallel zu den steigenden Zinsen an den Anleihemärkten und den Turbulenzen an den Aktienmärkten erhöhten sich in den folgenden Monaten auch die CDS-Prämien für Unternehmensanleihen. Der Markit iTraxx Europe stieg im Berichtszeitraum um 24 Basispunkte auf 68,806 Basispunkte am 30. September 2018 (31. Dezember 2017: 44,776 Basispunkte).
Die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental sank von 32,563 Basispunkten Ende 2017 bis Ende Januar 2018 kurzzeitig unter 30 Basispunkte. Im weiteren Verlauf des Berichtszeitraums stieg sie analog zu ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe wieder an. Im September erhöhten sich die Risikoprämien für Automobilwerte infolge der Sektorschwäche weiter. Ende September überstieg die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental erstmals seit drei Jahren wieder ihren Referenzindex und lag mit 75,515 Basispunkten um 43 Basispunkte über ihrem Jahresendwert 201 7. Der Spread gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe belief sich zum 30. September 2018 auf 6,709 Basispunkte (31. Dezember 2017: -12,213 Basispunkte).
Die drei großen Ratingagenturen bestätigten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental AG im Verlauf des Berichtszeitraums bzw. behielten es unverändert bei.
scroll
| 30.09.2018 | Rating | Ausblick |
|---|---|---|
| Standard & Poor's1 | BBB+ | stable |
| Fitch2 | BBB+ | stable |
| Moody's3 | Baa1 | stable |
scroll
| 31.12.2017 | Rating | Ausblick |
|---|---|---|
| Standard & Poor's1 | BBB+ | stable |
| Fitch2 | BBB+ | stable |
| Moody's3 | Baa1 | stable |
1 Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.
2 Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.
3 Kein Vertragsverhältnis seit 1. Februar 2014.
Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen und zum Kreditrating sind im Internet abrufbar unter: www.continental-ir.de
Zudem sind aktuelle Informationen zu Continental auch auf Twitter unter @Continental_IR verfügbar.
Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode bei der erstmaligen Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, zum 1. Januar 2018 sind alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden nicht angepasst dargestellt.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 33.174,3 | 32.725,6 | 10.787,8 | 10.692,7 |
| EBITDA | 4.624,2 | 4.873,1 | 1.411,8 | 1.582,2 |
| in % vom Umsatz | 13,9 | 14,9 | 13,1 | 14,8 |
| EBIT | 2.989,8 | 3.304,9 | 851,6 | 1.037,5 |
| in % vom Umsatz | 9,0 | 10,1 | 7,9 | 9,7 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.185,8 | 2.224,1 | 626,1 | 729,1 |
| Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert | 10,93 | 11,12 | 3,13 | 3,64 |
| Ergebnis pro Aktie in €, verwässert | 10,93 | 11,12 | 3,13 | 3,64 |
| Umsatz bereinigt1 | 33.065,9 | 32.704,7 | 10.778,6 | 10.678,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)2 | 2.992,0 | 3.435,1 | 771,8 | 1.104,4 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,0 | 10,5 | 7,2 | 10,3 |
| Free Cashflow | -4,9 | 472,0 | -127,3 | 180,2 |
| Netto-Finanzschulden (zum 30.09.) | 2.995,1 | 3.297,9 | ||
| Gearing Ratio in % | 16,9 | 21,0 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)3 | 244.582 | 233.270 |
1 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
2 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
3 Ohne Auszubildende.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Automotive Group in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 20.203,4 | 19.759,7 | 6.411,2 | 6.344,3 |
| EBITDA | 2.396,1 | 2.428,5 | 692,7 | 774,7 |
| in % vom Umsatz | 11,9 | 12,3 | 10,8 | 12,2 |
| EBIT | 1.445,5 | 1.531,1 | 364,2 | 451,6 |
| in % vom Umsatz | 7,2 | 7,7 | 5,7 | 7,1 |
| Abschreibungen1 | 950,6 | 897,4 | 328,5 | 323,1 |
| davon Wertminderungen2 | 12,1 | 30,9 | 8,4 | 28,3 |
| Investitionen3 | 1.229,8 | 1.079,6 | 523,8 | 405,6 |
| in % vom Umsatz | 6,1 | 5,5 | 8,2 | 6,4 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 14.392,4 | 12.970,8 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 141.037 | 132.156 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 20.193,8 | 19.750,1 | 6.407,2 | 6.334,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.381,1 | 1.602,3 | 257,5 | 491,4 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 6,8 | 8,1 | 4,0 | 7,8 |
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Rubber Group in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 13.011,8 | 13.003,3 | 4.390,0 | 4.361,1 |
| EBITDA | 2.323,4 | 2.538,7 | 750,2 | 845,7 |
| in % vom Umsatz | 17,9 | 19,5 | 17,1 | 19,4 |
| EBIT | 1.641,9 | 1.869,0 | 519,4 | 624,5 |
| in % vom Umsatz | 12,6 | 14,4 | 11,8 | 14,3 |
| Abschreibungen1 | 681,5 | 669,7 | 230,8 | 221,2 |
| davon Wertminderungen2 | 0,2 | 0,1 | 0,1 | |
| Investitionen3 | 714,1 | 713,2 | 254,8 | 230,1 |
| in % vom Umsatz | 5,5 | 5,5 | 5,8 | 5,3 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 9.846,6 | 9.489,4 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 103.103 | 100.680 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 12.913,0 | 12.992,0 | 4.384,8 | 4.356,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.708,5 | 1.928,0 | 546,3 | 651,6 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 13,2 | 14,8 | 12,5 | 15,0 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Am 27. September 2018 hat der Aufsichtsrat der Continental AG die Bestellung des amtierenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Elmar Degenhart für weitere fünf Jahre bis 11. August 2024 erneuert. Darüber hinaus wurde das Mandat von Vorstandsmitglied Jose A. Avila zum 30. September 2018 einvernehmlich aufgehoben. Jose A. Avila übernimmt bis zum Ende seiner regulären Vertragslaufzeit am 31. Dezember 2019 beratende Aufgaben. Zu diesen zählt vor allem die Weiterentwicklung und Umsetzung der Continental-Strategie auf den Gebieten Batterietechnik und Elektrifizierungstechnologien. In dieser Funktion berichtet er direkt an den Vorstandsvorsitzenden.
Am 18. Juli 2018 gaben wir bekannt, dass sich Continental für die Mobilität der Zukunft neu aufstellen wird. Unter der neuen Dachmarke "Continental Group" wird eine Holding-Struktur der Continental AG gebildet. Sie wird von drei geschäftlichen Säulen mit der Bezeichnung "Unternehmensbereiche" getragen. Dazu zählen "Continental Rubber", "Continental Automotive" und "Powertrain". Die Berichtsstruktur und die neuen Bezeichnungen sollen ab 2020 angewendet werden.
Außerdem werden bis Anfang 2020 die Divisionen Chassis & Safety und Interior neu formiert. Aus ihnen werden zwei Geschäftsfelder unter den neuen Bezeichnungen "Autonomous Driving Technologies" und "Vehicle Networking Technologies" hervorgehen. Ihre Geschäftsverläufe werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Automotive" berichtet. Unterstützt werden beide durch eine neu geschaffene, zentrale "Forschung und Entwicklung Automotive".
Die beiden heutigen Divisionen Reifen (zukünftig "Tire Technologies") und ContiTech bleiben in ihren eigenständigen Organisationsformen unverändert bestehen. Ihre Geschäftsverläufe werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Rubber" berichtet.
Im Rahmen der Neuausrichtung erfolgt die Verselbstständigung der heutigen Division Powertrain unter neuer Firmierung Anfang 2019. Zu den künftigen Aufgaben von "Powertrain" zählen wie bisher neben dem Geschäft mit Verbrennungsantrieben auch das komplette Zukunftsgeschäft mit Hybrid- und Elektroantrieben sowie alle laufenden Batterieaktivitäten. Gleichzeitig bereiten wir für das neue Powertrain-Unternehmen einen Teilbörsengang vor, der ab Mitte 2019 stattfinden könnte. Continental beabsichtigt jedoch mittel- bis langfristig nicht, die Kontrolle über das Powertrain-Geschäft abzugeben.
Am 20. Juli 201 8 feierten wir die Grundsteinlegung für das erste Werk im litauischen Kaunas. Ab der zweiten Jahreshälfte 2019 werden im neuen Werk Elektronikkomponenten für den europäischen Markt gefertigt.
Am 30. Juli 2018 gaben wir die Erweiterung unseres internationalen Netzwerks für Künstliche Intelligenz (KI) auf das Silicon Valley bekannt. Nach der Kooperation mit der Universität von Oxford, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und anderen wurde jetzt ein Fünf-Jahresvertrag mit der KI-Forschungsgruppe Berkeley DeepDrive (BDD) an der University of California geschlossen. Im Fokus der gemeinsamen Arbeit stehen u. a. die Optimierung der Geschwindigkeit von neuronalen Netzen im Auto sowie die Absicherung von KI-Systemen in sicherheitskritischen Anwendungen.
Am 13. August 2018 gaben wir die Übernahme eines der größten australischen Reifen- und Autoteileanbieter Kmart Tyre and Auto Service (KTAS) zu einem Kaufpreis von 350 Mio australischen Dollar bekannt. Damit verstärken wir unser Händlernetz in Australien deutlich. Verkäufer ist die australische Wesfarmers Limited. KTAS ist derzeit mit 258 Niederlassungen vor allem an den bevölkerungsreichen Küsten des Kontinents vertreten. Der Hauptsitz des mehr als 1.200 Mitarbeiter zählenden Unternehmens ist Sydney. Das Kerngeschäft umfasst den Vertrieb von Pkw- und Transporterreifen, Reifenservice, Inspektionen und Wartungen.
Am 19. September 2018 wurde unsere Partnerschaft mit der Knorr-Bremse AG, München, zur Entwicklung einer kompletten Systemlösung für das hochautomatisierte Fahren (HAF) bei Nutzfahrzeugen bekanntgegeben. Damit wird es in Zukunft ein Angebot an HAF-Lösungen für Lkw-Serienproduktionen jeglicher Größenordnung geben. Die Zusammenarbeit umfasst alle Funktionen für Fahrerassistenz und das hochautomatisierte Fahren. Zum System gehören die Umfelderkennung, Fahrplanung und -entscheidung sowie die Steuerung der beteiligten Aktuatorsysteme wie Lenkung und Bremssystem im Fahrzeug und die Mensch-Maschine-Interaktion für den Informationsaustausch zwischen Mensch und Fahrzeug.
Im September 2018 präsentierten wir auf der 67. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover u. a. Lösungen für eine hochwirksame Abgasnachbehandlung in Lkw. Ziel der Technologien ist es, die Wirksamkeit der Stickoxidumwandlung (NOx-Umwandlung) in harmlose Abgasbestandteile zu verbessern. Die Herausforderung liegt darin, die Abgasnachbehandlung schnell nach dem Motorstart auf eine wirksame Temperatur zu bringen und dort zu halten. Die Rahmenbedingungen für die Integration von Katalysatoren und Filtern im Fahrzeug sind jedoch sehr unterschiedlich. Wo bei einem Fahrzeugtyp eine motornahe Platzierung von Katalysator und Filter gelingt, kann dies in einem anderen Modell auf Jahre hinaus unmöglich sein, weil der Rahmen schwerer Lkw langfristig definiert ist. Deshalb hat Continental Lösungen entwickelt, mit denen sich in beiden Situationen weitere Fortschritte bei der NOx-Umwandlung erzielen lassen.
In den diesjährigen Tests der Fachzeitschriften schnitten Continental-Produkte wieder sehr gut ab. So wurde der WinterContact TS 860 für die Mittel- und Kompaktklasse Sieger beim Test des ADAC mit den Größen 175/65 R1 4 und 205/55 R16. Der WinterContact TS 850 P für sportliche Pkw wurde mit der Größe 245/40 R18 Testsieger bei den Fachzeitschriften Sportauto und Sportcars. Beim Test der AutoBild Allrad wurde er mit der Größe 225/55 R1 7 mit "vorbildlich" bewertet. Der Transporterreifen VanContact mit der Größe 225/70 R15 erhielt von der Fachzeitschrift Promobil als einziges Produkt die Note "empfehlenswert".
Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahresverlauf ein solides Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nach neusten Daten im ersten Quartal 2018 um 2,1 % und im zweiten Quartal um 2,0 %, jeweils gegenüber der Vorjahresperiode. Vor allem die privaten Investitionen stiegen an, während die Ausgaben der privaten und der öffentlichen Haushalte unterdurchschnittlich zunahmen. Die Aufwertung des Euro und die Abkühlung des Welthandels wirkten jedoch dämpfend auf die deutschen Exporte und den Überschuss des deutschen Außenhandels. Für das dritte und vierte Quartal erwarten Volkswirte aktuell daher ein verlangsamtes Wachstum. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte im Oktober in seinem World Economic Outlook seine Schätzung für das BIP-Wachstum in Deutschland um 0,3 Prozentpunkte und prognostiziert nun einen Zuwachs von 1,9 % für 2018.
In der Eurozone wuchs das BIP nach aktuellen Daten um 2,4 % im ersten Quartal 2018 und um 2,1 % im zweiten Quartal, jeweils gegenüber der Vorjahresperiode. Für das dritte und vierte Quartal gehen Experten mittlerweile auch von einer leichten Wachstumsverlangsamung in der Eurozone aus. Unterstützend wirkte weiterhin die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die im Berichtszeitraum an ihren expansiven Maßnahmen trotz des gestiegenen Preisniveaus unverändert festhielt. Allerdings versicherte sie im September, ihr Anleiheankaufprogramm Ende 2018 zu beenden, sofern verfügbare Daten die mittelfristigen Inflationsaussichten bestätigen. Der IWF reduzierte im Oktober seine Schätzung für das BIP-Wachstum des Euroraums von zuvor 2,2 % auf 2,0 % für 2018.
Die US-Wirtschaft erreichte im ersten Quartal 2018 ein Wachstum von 2,6 % im Vergleich zur Vorjahresperiode. Angetrieben wurde das Wachstum vor allem durch erhöhte private Investitionen infolge der Senkung der Unternehmenssteuern im Vorjahr. Im zweiten Quartal belebte sich zudem der private Konsum. Auch die Staatsausgaben sowie die Exporte nahmen zu. Für das dritte und das vierte Quartal erwarten Volkswirte nach wie vor eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Entwicklung. Die US-amerikanische Notenbank Fed nahm vor diesem Hintergrund im März, Juni und September erneut Leitzinsanhebungen vor und stellte für Dezember sowie auch für 2019 weitere Anhebungen in Aussicht. Der IWF bestätigte im Oktober 2018 mit 2,9 % seine Schätzung für das BIP-Wachstum der USA für das laufende Jahr.
In Japan nahm das BIP im ersten Quartal 2018 um 1,0 % gegenüber der Vorjahresperiode zu, gestützt von privaten Investitionen und dem positiven Saldo des Außenhandels. Im zweiten Quartal erhöhte sich das Wachstum auf 1,3 %. Insbesondere die privaten Investitionen stiegen weiter an, aber auch der private Konsum nahm zu. Für das dritte und das vierte Quartal rechnen Experten jedoch mit einer Verlangsamung des Wachstums infolge der Abkühlung des Welthandels. Der IWF erhöhte im Oktober seine BIP-Prognose für Japan infolge der besseren Entwicklung des zweiten Quartals von 1,0 % auf 1,1 % für 2018.
Die chinesische Wirtschaft profitierte im Berichtszeitraum vor allem von der kräftigen Ausweitung des privaten Konsums. Dagegen sank infolge der Eskalation des Handelskonflikts mit den USA der positive Saldo des Außenhandels. Nach 6,8 % für das erste Quartal 2018 und 6,7 % für das zweite Quartal wurde für das dritte Quartal ein BIP-Wachstum von 6,5 % gegenüber der Vorjahresperiode ausgewiesen. Für das Gesamtjahr schätzt der IWF im Oktober unverändert ein Wachstum von 6,6 %.
In Indien erhöhte sich - nach den Wirtschaftsreformen des vergangenen Jahres - im ersten Quartal 2018 das BIP im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,7 %. Aufgrund des vergleichsweise schwächeren Vorjahresquartals erhöhte sich der Anstieg im zweiten Quartal auf 8,2 %. Auch für die folgenden Quartale wird ein Anstieg von über 7 % erwartet. Der IWF behielt im Oktober seine BIP-Prognose für Indien von 7,3 % für 2018 unverändert bei. Auch für Russland erwartet der IWF weiterhin ein BIP-Wachstum von 1,7 % für 2018. Für Brasilien senkte er seine BIP-Prognose von 1,8 % auf 1,4 % nochmals ab. Für die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer reduzierte der IWF im Oktober seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 4,9 % auf 4,7 %.
Auch für die Weltwirtschaft senkte der IWF infolgedessen in seiner Oktober-Schätzung seine Wachstumserwartung um 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 % für 2018. Der IWF weist darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum in mehreren Volkswirtschaften seinen Höhepunkt überschritten hat. Risiken sieht der IWF u. a. in einer Verschärfung der verschiedenen Handelskonflikte mit Beteiligung der USA und in einer höheren Inflation, die eine stärkere als die erwartete Straffung der expansiven Geldpolitik vieler Notenbanken erforderlich machen würde. Verschärfte Finanzierungsbedingungen könnten zu weiteren Währungsturbulenzen und Kapitalrückflüssen aus Schwellenländern führen. Angesichts der zunehmenden Risiken empfiehlt der IWF den Ländern, haushaltspolitische Reserven aufzubauen, um ihre finanzielle Widerstandsfähigkeit für ein Umfeld mit höheren Marktvolatilitäten zu stärken.
Die Pkw-Nachfrage in Europa (EU-28 und EFTA) erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf Basis vorläufiger Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) um 2 %. Ein hoher Ersatzbedarf mit Zuwachsraten von über 10 % zeigte sich in Griechenland, den Niederlanden, in Spanien und mehreren Ländern Osteuropas. In Frankreich erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen um knapp 7 %, in Deutschland um 2 %. Dagegen wies das Vereinigte Königreich einen Rückgang um rund 8 % auf. Auch in Italien, Irland, Norwegen und der Schweiz lag der Absatz leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Innerhalb des dritten Quartals 2018 kam es in den Monaten Juli und August zu einem deutlichen Anstieg der Neuzulassungen von Fahrzeugen, die noch nach dem bis zum 31. August 2018 gültigen Abgastestverfahren NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) produziert und zugelassen werden durften. Aufgrund des Rückgangs im September blieb für das dritte Quartal in Europa in der Summe der Neuzulassungen noch ein Plus von 1 %.
In den USA hielt die Präferenz der Konsumenten für leichte Nutzfahrzeuge und Pick-ups auch im dritten Quartal an. Deren Nachfrage konnte trotz steigender Kraftstoffpreise und Kreditzinsen noch um rund 5 % zulegen. Dagegen sank die Nachfrage nach Limousinen um 18 %. Innerhalb des Berichtszeitraums glich die Zunahme von Pick-ups und leichten Nutzfahrzeugen den Rückgang bei den Limousinen aus, wodurch sich die Neuzulassungen in Summe auf dem Vorjahresniveau bewegten.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio Stück | 2018 | 2017 | Veränderung | 2018 | 2017 | Veränderung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Europa (EU-28 und EFTA) | 12,3 | 12,0 | 2 % | 3,6 | 3,6 | 1 % |
| USA | 12,8 | 12,8 | 0 % | 4,3 | 4,4 | -3 % |
| Japan | 3,4 | 3,4 | -1 % | 1,1 | 1,1 | 1 % |
| Brasilien | 1,8 | 1,6 | 13 % | 0,7 | 0,6 | 12 % |
| Russland | 1,3 | 1,1 | 15 % | 0,4 | 0,4 | 9 % |
| Indien | 2,6 | 2,4 | 7 % | 0,9 | 0,9 | -4 % |
| China | 16,9 | 16,7 | 1 % | 5,4 | 5,8 | -7 % |
| Weltweit | 69,7 | 68,5 | 2 % | 22,1 | 22,9 | -3 % |
Quellen: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit).
In Japan lag der Pkw-Absatz im Berichtszeitraum mit 3,4 Mio Einheiten auf dem durchschnittlichen Niveau der vergangenen vier Jahre. Gegenüber dem Vorjahreswert ergab sich ein leichter Rückgang der Pkw-Nachfrage um 1 %.
Der Pkw-Bedarf in China stieg nach Angaben des VDA im ersten Halbjahr 2018 aufgrund der guten konjunkturellen Lage um 6 % an. Der eskalierende Handelskonflikt mit den USA und die damit einhergehende Verunsicherung der Konsumenten sorgten jedoch im dritten Quartal für einen Rückgang der Pkw-Nachfrage um 7 %. In Summe verzeichnete China im Berichtszeitraum einen Anstieg des Pkw-Absatzes um 1 %. Die übrigen BRIC-Länder wiesen in den ersten neun Monaten 2018 sehr kräftige Nachfragezuwächse aus. In Russland und Brasilien setzte sich die Erholung der Nachfrage im Vergleich zum schwachen Vorjahreszeitraum mit einem Anstieg um 15 % bzw. 1 3 % weiter fort. In Indien erhöhten sich die Neuzulassungen um 7 %.
Weltweit stiegen nach vorläufigen Daten die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal 2018 um knapp 3 % und im zweiten Quartal um fast 6 %. Dagegen sanken sie im dritten Quartal um 3 %. Insgesamt ergab sich für die ersten neun Monate 2018 ein Zuwachs von rund 2 % auf 69,7 Mio Einheiten.
In der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t kam es in Europa - nach einem verhaltenen ersten Quartal und einem dank zusätzlicher Arbeitstage starken zweiten Quartal - nach vorläufigen Daten im dritten Quartal zu einem Einbruch um rund 6 %. Die Ursache war die Einführung des neuen Abgastestverfahrens WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) zum 1. September 2018 für neu zugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Insbesondere bei deutschen Herstellern waren dadurch erhebliche Umstellungen in der Produktion nötig, da nicht alle Modelle mit ihren Motorenvarianten im Vorfeld nach WLTP getestet werden konnten. Hierdurch brach im dritten Quartal in Deutschland die Pkw-Produktion um fast 20 % ein, auch andere Länder verzeichneten zweistellige Rückgänge. Dagegen erhöhten Werke in Frankreich, Portugal, Rumänien, Russland und der Slowakei in allen drei Quartalen ihre Produktion. Im Vereinigten Königreich und in der Türkei bewirkte v. a. die niedrigere Nachfrage ebenfalls eine rückläufige Fertigung im Berichtszeitraum. In Summe stagnierte in Europa die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den ersten neun Monaten 2018. Für das Gesamtjahr erwarten wir - statt eines Anstiegs um 2 % - aktuell nur noch ein Produktionsvolumen von auf Vorjahresniveau.
In Nordamerika zeigte sich - nach dem Rückgang der Produktion im ersten und zweiten Quartal - im dritten Quartal 2018 ein leichter Anstieg der Fertigung. Im Berichtszeitraum insgesamt sank die Fertigung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf Basis vorläufiger Zahlen um 1 %. Für das Gesamtjahr 2018 heben wir unsere Prognose von -2 % auf -1 % an.
In Südamerika nahm die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im dritten Quartal deutlich schwächer als erwartet zu. Nach vorläufigen Daten wuchs die Fertigung im Berichtszeitraum insgesamt um 7 % gegenüber dem Vorjahr. Für 2018 insgesamt nehmen wir unsere Prognose für den Anstieg der Produktion von 10 % auf 5 % zurück.
In Asien verlief die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im Berichtszeitraum sehr unterschiedlich. Im zweiten Quartal verzeichneten insbesondere China und Indien hohe nachfragebedingte Volumenzuwächse. Dagegen sank die Produktion im dritten Quartal in China, im Iran und in Japan. Auf den Philippinen, in Südkorea und in Taiwan kam es in allen drei Quartalen zu Fertigungsrückgängen. Für Asien insgesamt ergibt sich in den ersten neun Monaten 2018 auf Basis vorläufiger Daten ein Produktionszuwachs gegenüber dem Vorjahr von rund 1 %. Für das vierte Quartal erwarten wir derzeit eine leicht rückläufige Fertigung wie im dritten Quartal 2018. Für das Gesamtjahr rechnen wir statt mit einem Zuwachs von 2 % nur noch mit einem Produktionsvolumen auf der Höhe des Vorjahres.
Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wuchs auf Basis vorläufiger Zahlen in den ersten neun Monaten 2018 um rund 1 % gegenüber dem Vorjahreswert. Aufgrund der schwächeren Entwicklung in Asien und Europa senken wir unsere Prognose für das Gesamtjahr 2018 auf 0 %. Bislang erwarteten wir einen Anstieg von mehr als 1 %.
In Europa führte die anhaltend positive Entwicklung der Konjunktur zu einem Zuwachs des Straßengüterverkehrs. Die Produktion von Nutzfahrzeugen > 6 t stieg auf Basis vorläufiger Daten im Berichtszeitraum um 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Daher erhöhen wir unsere Prognose eines Zuwachses für die Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge in Europa für das Gesamtjahr 2018 von 2 % auf 4 %.
In Nordamerika setzte sich in den ersten neun Monaten 2018 der deutliche Zuwachs der Nutzfahrzeugproduktion dank des starken Wirtschaftswachstums weiter fort. Die Nutzfahrzeugproduktion stieg um 16 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr erwarten wir in Nordamerika infolge hoher Auftragseingänge im dritten Quartal nun für das Gesamtjahr einen Zuwachs der Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge von 15 % nach zuvor 9 %.
In Südamerika normalisierte sich im Berichtszeitraum dank der konjunkturellen Erholung Brasiliens die Produktion von Nutzfahrzeugen und erreichte nach vorläufigen Daten einen Anstieg von mehr als 50 % gegenüber dem schwachen Vorjahreswert. Aufgrund der starken Zunahme im Berichtszeitraum heben wir unsere Prognose für den Anstieg der Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge in Südamerika von 15 % auf über 40 % an.
In Asien bewegte sich die Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge in den ersten neun Monaten 2018 nach derzeit verfügbaren Daten etwa 5 % unterhalb des Vorjahresniveaus. Wie im dritten Quartal dürfte die Fertigung auch im vierten Quartal deutlich unter der hohen Vorjahresbasis liegen. Für das Gesamtjahr 2018 gehen wir aktuell für Asien von einem Rückgang der Nutzfahrzeugproduktion um rund 8 % anstelle von bislang 3 % aus.
Weltweit wuchs die Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen im Berichtszeitraum um rund 1 %. Für das Gesamtjahr senken wir unsere Prognose auf -1 %. Zuvor erwarteten wir eine Fertigung auf Vorjahresniveau.
In Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t, stieg nach vorläufigen Daten im Berichtszeitraum der Absatz um 2 % gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum wurde insbesondere durch die starke Zunahme der Nachfrage in Russland hervorgerufen. Für das Gesamtjahr bestätigen wir unsere Absatzprognose von 2 %.
In Nordamerika zeigte der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 ebenfalls ein Wachstum. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Reifenabsatz im Berichtszeitraum um 3 %. Grund hierfür waren u. a. vorgezogene Käufe aufgrund angekündigter Preiserhöhungen einiger Hersteller. Für das vierte Quartal erwarten wir einen leicht rückläufigen Ersatzreifenbedarf. Für das Gesamtjahr behalten wir unsere Prognose von 2 % Wachstum unverändert bei.
In Südamerika führten im dritten Quartal 2018 die unsichere politische Lage und die Abschwächung der konjunkturellen Erholung zu einem spürbaren Rückgang der Händlernachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Im gesamten Berichtszeitraum lag der Absatz nach vorläufigen Zahlen etwa 7 % unter dem Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr 2018 senken wir infolgedessen unsere Wachstumsprognose für Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 4 % auf -7 %.
Asien verzeichnete nach dem sehr starken Wachstum in den ersten neun Monaten des Vorjahres im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten nur einen leichten Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um 1 %. Im dritten Quartal führte in China ein Lagerabverkauf der Reifenhändler zu einem deutlichen Absatzeinbruch. Auch in Japan verringerte sich der Reifenabsatz. Für das Gesamtjahr reduzieren wir unsere Erwartung für das Wachstum der Nachfrage in Asien von 3 % auf 0 %.
Der weltweite Bedarf an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge stieg in den ersten neun Monaten 2018 um 1 %. Für das Gesamtjahr senken wir unsere Prognose auf knapp 1 % von zuvor 2 %.
In Europa erhöhte sich im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um 1 %. Für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir für Europa daher nun ein Marktwachstum in Höhe von 1 % statt 2 %.
Nach einem verhaltenen Start in das Jahr 2018 entwickelte sich in Nordamerika ein solider Wachstumstrend. In den ersten neun Monaten stieg der Absatz von Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Daten um 6 %. Für das Gesamtjahr heben wir unsere Prognose von 4 % auf 5 % an.
Südamerika verzeichnete im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten, trotz eines volatilen wirtschaftlichen Umfelds, ein Wachstum der Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge von 3 %. Allerdings dürfte der Absatz im vierten Quartal unterhalb der hohen Vorjahresbasis liegen. Für das Gesamtjahr nehmen wir unsere Erwartung von 4 % auf 0 % zurück.
In Asien verringerte sich der Absatz von Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 nach vorläufigen Zahlen um 2 %. Für das Gesamtjahr rechnen wir für Asien aktuell mit einem Rückgang des Bedarfs um 3 % anstatt bislang mit einer Zunahme um 1 %.
Global zeigte sich im Berichtszeitraum ein Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Daten von rund 1 %. Für das Gesamtjahr 2018 reduzieren wir unsere Prognose von 2 % auf -1 %.
Zur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 33.174,3 | 32.725,6 | 10.787,8 | 10.692,7 |
| EBITDA | 4.624,2 | 4.873,1 | 1.411,8 | 1.582,2 |
| in % vom Umsatz | 13,9 | 14,9 | 13,1 | 14,8 |
| EBIT | 2.989,8 | 3.304,9 | 851,6 | 1.037,5 |
| in % vom Umsatz | 9,0 | 10,1 | 7,9 | 9,7 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.185,8 | 2.224,1 | 626,1 | 729,1 |
| Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert | 10,93 | 11,12 | 3,13 | 3,64 |
| Ergebnis pro Aktie in €, verwässert | 10,93 | 11,12 | 3,13 | 3,64 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) | 2.534,3 | 2.356,9 | 821,4 | 777,5 |
| in % vom Umsatz | 7,6 | 7,2 | 7,6 | 7,3 |
| Abschreibungen1 | 1.634,4 | 1.568,2 | 560,2 | 544,7 |
| davon Wertminderungen2 | 12,3 | 31,0 | 8,4 | 28,4 |
| Investitionen3 | 1.956,2 | 1.794,9 | 781,8 | 636,8 |
| in % vom Umsatz | 5,9 | 5,5 | 7,2 | 6,0 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 24.209,6 | 22.431,9 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 244.582 | 233.270 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 33.065,9 | 32.704,7 | 10.778,6 | 10.678,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 2.992,0 | 3.435,1 | 771,8 | 1.104,4 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,0 | 10,5 | 7,2 | 10,3 |
| Netto-Finanzschulden (zum 30.09.) | 2.995,1 | 3.297,9 | ||
| Gearing Ratio in % | 16,9 | 21,0 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Während der ersten neun Monate 2018 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 % auf 33.174,3 Mio € (Vj. 32.725,6 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 4,3 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns verringerte sich während der ersten neun Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 443,1 Mio € bzw. 12,9 % auf 2.992,0 Mio € (Vj. 3.435,1 Mio €) und entspricht 9,0 % (Vj. 10,5 %) des bereinigten Umsatzes.
Das operative Konzernergebnis (EBIT) reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 315,1 Mio € bzw. 9,5 % auf 2.989,8 Mio € (Vj. 3.304,9 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 9,0 % (Vj. 10,1 %).
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen in der Division Chassis & Safety entstand ein Aufwand in Höhe von 1,5 Mio €.
In der Division Powertrain ergab sich ein Restrukturierungsaufwand für den Standort Roding, Deutschland, in Höhe von 12,9 Mio €. Darin enthalten sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 3,3 Mio €.
Zudem resultierte aus Wertminderungen auf Sachanlagen in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von 9,9 Mio €.
Nach erfolgreichem Abschluss aller Verhandlungen und Erteilung der notwendigen Fusionskontrollfreigaben nahm die OSRAM Continental GmbH, München, am 2. Juli 2018 weltweit den Betrieb auf. In der Division Interior ergab sich infolge dieses Anteilserwerbs an dem assoziierten Unternehmen ein Ertrag in Höhe von 172,8 Mio € aus der Marktwertanpassung der zuvor gehaltenen Anteile.
Des Weiteren entstand in der Division Interior ein Aufwand aus dem Verkauf einer Gesellschaft in Höhe von 28,9 Mio €.
Darüber hinaus resultierte aus einer Wertminderung auf Sachanlagen ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio € in der Division Interior.
Im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich in der Division Interior eine Wertaufholung auf Sachanlagen in Höhe von 2,8 Mio €.
Ein Asset Deal führte in der Division Interior zu einem Ertrag in Höhe von 2,9 Mio €.
Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich für die Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €.
Des Weiteren entstand in der Division ContiTech ein Ertrag aus dem Verkauf einer Gesellschaft in Höhe von 0,3 Mio €.
Für den Konzern beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2018 insgesamt 125,2 Mio €.
Die Auflösung einer Restrukturierungsrückstellung führte in der Division Chassis & Safety zu einem Ertrag in Höhe von 0,1 Mio €.
Daneben ergab sich für die Division Chassis & Safety ein Ertrag aus einer Wertaufholung auf Sachanlagen in Höhe von 0,1 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von insgesamt 7,9 Mio €.
Daneben ergab sich in der Division Powertrain ein Ertrag aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von insgesamt 0,3 Mio €.
In der Division Interior wurde Goodwill in Höhe von insgesamt 23,1 Mio € wertberichtigt, der im Zusammenhang mit zwei Unternehmenserwerben zum Ausbau unserer Mobility-Services-Strategie entstanden war.
Des Weiteren ergab sich in der Division Interior infolge des Restanteilserwerbs an einem Joint Venture ein Ertrag in Höhe von 1,9 Mio € aus der Marktwertanpassung der zuvor gehaltenen Anteile.
Die Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen führte in der Division Interior zu einem Ertrag in Höhe von 0,4 Mio €.
In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen insgesamt ein Ertrag in Höhe von 14,0 Mio €.
Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio € in der Division Reifen.
Die Auflösung einer nicht mehr benötigten Restrukturierungsrückstellung führte in der Division Reifen zu einem Ertrag in Höhe von 10,0 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Reifen ein Aufwand in Höhe von 0,1 Mio €.
In der Division ContiTech entstand aus Restrukturierungsaufwendungen sowie der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen insgesamt ein Ertrag in Höhe von 0,2 Mio €.
Außerdem ergab sich ein Ertrag aus dem Abgang von Gesellschaften und Vermögenswerten in Höhe von insgesamt 0,4 Mio € in der Division ContiTech.
Für den Konzern ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2017 in Höhe von insgesamt 3,2 Mio €.
Die Kosten für Forschung und Entwicklung (netto) erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5 % auf 2.534,3 Mio € (Vj. 2.356,9 Mio €), entsprechend 7,6 % des Umsatzes (Vj. 7,2 %). Davon entfielen auf die Automotive Group 2.196,2 Mio € (Vj. 2.036,4 Mio €), entsprechend 1 0,9 % des Umsatzes (Vj. 10,3 %), und auf die Rubber Group 338,1 Mio € (Vj. 320,5 Mio €), entsprechend 2,6 % des Umsatzes (Vj. 2,5 %).
Das negative Finanzergebnis reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 69,5 Mio € auf 150,1 Mio € (Vj. 219,6 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf die Summe der Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus Währungsumrechnung zurückzuführen.
Die Zinserträge erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Mio € auf 69,2 Mio € (Vj. 68,0 Mio €). Davon entfielen insgesamt 43,1 Mio € (Vj. 48,7 Mio €) auf erwartete Erträge aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds. Hierin sind die Zinserträge auf das Fondsvermögen der Pensionskassen nicht enthalten.
Die Zinsaufwendungen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2018 auf insgesamt 196,2 Mio € (Vj. 207,2 Mio €). Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 89,5 Mio € um 6,3 Mio € unter dem Vorjahreswert von 95,8 Mio €. Der wesentliche Anteil entfiel mit 44,3 Mio € (Vj. 54,2 Mio €) auf den Aufwand aus den von der Continental AG sowie der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen. Der Rückgang des Aufwands gegenüber dem Vorjahr ist auf die Rückzahlung von zwei Anleihen zu ihrer jeweiligen Fälligkeit zurückzuführen. Am 20. März 2017 erfolgte die Rückzahlung der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, über 750,0 Mio €. Die 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a. verzinst. Am 16. Juli 2018 wurde die Euro-Anleihe der Continental AG über 750,0 Mio € zurückgezahlt. Die fünfjährige Anleihe wurde mit 3,0 % p. a. verzinst. Aus der Aufzinsung der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte in den ersten neun Monaten 2018 ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 106,7 Mio € (Vj. 111,4 Mio €). Hierin ist die Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen nicht enthalten.
Die Effekte aus Währungsumrechnung führten in den ersten neun Monaten 2018 zu einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 27,3 Mio € (Vj. 1 01,5 Mio €). Gegenläufig wirkten die Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte mit einem Ertrag in Höhe von insgesamt 4,2 Mio € (Vj. 21,1 Mio €). Davon entfielen auf sonstige Bewertungseffekte 0,1 Mio € (Vj. 1,5 Mio €). Wird die Summe der Effekte aus Währungsumrechnung und aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten betrachtet, ergab sich in den ersten neun Monaten 2018 eine Ergebnisbelastung in Höhe von 23,2 Mio € (Vj. 81,9 Mio €). Dies resultierte in den ersten neun Monaten 2018 im Wesentlichen aus der Entwicklung des brasilianischen Real gegenüber dem Euro und dem US-Dollar. Im Vorjahr hingegen waren die Effekte im Wesentlichen auf die Entwicklung des mexikanischen Peso gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten neun Monate 201 8 beliefen sich auf 616,2 Mio € (Vj. 817,7 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 21,7 % (Vj. 26,5 %). Dazu trugen ein veränderter Ländermix sowie die Unternehmenssteuerreform in den USA wesentlich bei.
Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis verringerte sich um 1,7 % auf 2.185,8 Mio € (Vj. 2.224,1 Mio €). Nach den ersten neun Monaten 2018 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 10,93 € (Vj. 11,12 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.
Das EBIT verringerte sich in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 um 315,1 Mio € auf 2.989,8 Mio € (Vj. 3.304,9 Mio €).
Die zum großen Teil aus den Anleihen resultierenden Zinszahlungen reduzierten sich um 18,7 Mio € auf 98,0 Mio € (Vj. 116,7 Mio €).
Die Auszahlungen für Ertragsteuern verringerten sich um 251,2 Mio € auf 619,9 Mio € (Vj. 871,1 Mio €).
Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 30. September 2018 mit 1.291,3 Mio € um 241,7 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert von 1.533,0 Mio €.
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 30. September 2018 mit 2.175,8 Mio € um 393,9 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 2.569,7 Mio €.
Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten neun Monaten 2018 ein Mittelabfluss in Höhe von 2.180,7 Mio € (Vj. 2.097,7 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und Software, ohne Berücksichtigung von Finanzierungsleasing und aktivierten Fremdkapitalkosten, erhöhten sich um 161,3 Mio € von 1.794,9 Mio € auf 1.956,2 Mio €. Aus dem Anteilserwerb und dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 181,2 Mio € (Vj. 252,4 Mio €).
Der in den ersten drei Quartalen 2018 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelabfluss in Höhe von 4,9 Mio € (Vj. Mittelzufluss 472,0 Mio €) und verringerte sich damit um 476,9 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zum 30. September 2018 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns mit 2.995,1 Mio € um 302,8 Mio € unter dem Vorjahresniveau von 3.297,9 Mio €. Gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2017 von 2.047,6 Mio € erhöhten sie sich um 947,5 Mio €. Die Gearing Ratio verbesserte sich zum Ende des dritten Quartals 2018 auf 16,9 % (Vj. 21,0 %).
Die am 16. Juli 2018 fällige Euro-Anleihe der Continental AG über 750,0 Mio € wurde zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Die fünfjährige Anleihe wurde mit 3,0 % p. a. verzinst.
Der syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende September 2018 von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, und der Continental AG in Höhe von insgesamt 538,6 Mio € in Anspruch genommen. Im Vorjahr erfolgte die Ausnutzung in Höhe von 237,0 Mio € nur durch die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA.
Zum 30. September 2018 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 4.71 2,7 Mio € (Vj. 5.164,1 Mio €), davon 1.621,7 Mio € (Vj. 1.530,9 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3.091,0 Mio € (Vj. 3.633,2 Mio €).
Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können, sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen. Im Continental-Konzern sind die zuvor genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. September 2018 beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.458,0 Mio € (Vj. 1.346,4 Mio €).
scroll
| Mio € | 30.09.2018 | 31.12.2017 | 30.09.2017 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Finanzschulden | 1.452,1 | 2.017,8 | 2.010,4 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 3.356,7 | 2.072,2 | 2.950,5 |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | -38,6 | -113,3 | -84,4 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | -153,4 | -47,6 | -47,7 |
| Flüssige Mittel | -1.621,7 | -1.881,5 | -1.530,9 |
| Netto-Finanzschulden | 2.995,1 | 2.047,6 | 3.297,9 |
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Netto-Finanzschulden am Anfang der Periode | 2.047,6 | 2.797,8 | 2.858,1 | 3.468,6 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.175,8 | 2.569,7 | 708,3 | 864,9 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -2.180,7 | -2.097,7 | -835,6 | -684,7 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | -4,9 | 472,0 | -127,3 | 180,2 |
| Gezahlte Dividende | -900,0 | -850,0 | - | - |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern | -29,3 | -29,6 | -1,8 | -2,7 |
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | 30,2 | 2,6 | 2,3 | -15,3 |
| Sonstiges | -1,2 | -150,1 | 1,3 | 0,2 |
| Wechselkurseffekte | -42,3 | 55,0 | -11,5 | 8,3 |
| Veränderung der Netto-Finanzschulden | -947,5 | -500,1 | -137,0 | 170,7 |
| Netto-Finanzschulden am Ende der Periode | 2.995,1 | 3.297,9 | 2.995,1 | 3.297,9 |
In den ersten drei Quartalen 2018 wurden 1.956,2 Mio € (Vj. 1.794,9 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach neun Monaten 5,9 % (Vj. 5,5 %).
Auf die Automotive Group entfielen 1.229,8 Mio € (Vj. 1.079,6 Mio €) der Investitionen, dies entspricht 6,1 % des Umsatzes (Vj. 5,5 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden Fertigungskapazitäten in Deutschland sowie in China, den USA, Mexiko und an den europäischen Niedrigkostenstandorten erweitert. In der Division Chassis & Safety wurden die Produktionsanlagen für alle Geschäftsbereiche ausgebaut. Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Erweiterung der Fertigungskapazitäten für elektronische Bremssysteme. In der Division Powertrain lag der Investitionsschwerpunkt auf der Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Geschäftsbereiche Engine Systems und Sensors & Actuators. In der Division Interior wurden insbesondere die Kapazitäten in den Geschäftsbereichen Instrumentation & Driver HMI und Body & Security erweitert.
Die Rubber Group investierte 714,1 Mio € (Vj. 713,2 Mio €), entsprechend 5,5 % des Umsatzes (Vj. 5,5 %). Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Werkneubauten in Rayong, Thailand, und Clinton, USA. Darüber hinaus wurden die Fertigungskapazitäten bestehender Werke in Sumter, USA, und Hefei, China, ausgebaut. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt. In der Division ContiTech entfielen wesentliche Investitionen auf die Ausweitung von Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems, Benecke-Hornschuch Surface Group und Power Transmission Group. In allen Geschäftsbereichen wurde zudem in die Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe investiert.
Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. September 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 2.273,0 Mio € auf 39.634,3 Mio € (Vj. 37.361,3 Mio €). Der Goodwill in Höhe von 7.037,6 Mio € ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 6.818,8 Mio € um 218,8 Mio € gestiegen. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 21,2 Mio € auf 1.503,0 Mio € (Vj. 1.481,8 Mio €). Die Sachanlagen stiegen um 942,3 Mio € auf 11.665,7 Mio € (Vj. 10.723,4 Mio €). Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich um 213,6 Mio € auf 1.527,7 Mio € (Vj. 1.741,3 Mio €). Die Vorräte nahmen um 334,1 Mio € auf 4.690,0 Mio € (Vj. 4.355,9 Mio €) zu. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 178,4 Mio € auf 8.401,1 Mio € (Vj. 8.222,7 Mio €). Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen erhöhten sich um 105,7 Mio € auf 153,4 Mio € (Vj. 47,7 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit 1.621,7 Mio € (Vj. 1.530,9 Mio €) um 90,8 Mio € höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag.
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum 30. September 2017 um 1.981,9 Mio € auf 17.680,5 Mio € (Vj. 15.698,6 Mio €). Dies resultierte insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.076,9 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -113,2 Mio € auf -2.437,9 Mio € (Vj. -2.324,7 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich von 21,0 % auf 16,9 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf 44,6 % (Vj. 42,0 %).
Im Vergleich zum 31. Dezember 201 7 erhöhte sich die Bilanzsumme um 2.1 93,8 Mio € auf 39.634,3 Mio € (Vj. 37.440,5 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 463,6 Mio € auf 11.665,7 Mio € (Vj. 1 1.202,1 Mio €), die Erhöhung der Vorräte um 561,8 Mio € auf 4.690,0 Mio € (Vj. 4.128,2 Mio €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 731,8 Mio € auf 8.401,1 Mio € (Vj. 7.669,3 Mio €).
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 1.390,2 Mio € auf 1 7.680,5 Mio € (Vj. 16.290,3 Mio €). Eigenkapitalmindernd wirkte die Zahlung der von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende in Höhe von 900,0 Mio €. Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt sich ein Anstieg in Höhe von 2.185,8 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 70,6 Mio € auf -2.437,9 Mio € (Vj. -2.508,5 Mio €). Die Gearing Ratio veränderte sich von 12,6 % auf 16,9 %.
Zum Ende des dritten Quartals 2018 waren im Konzern 244.582 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg um 9.109 Personen im Vergleich zum Jahresende 2017. Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und Entwicklung erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in der Automotive Group um 6.751. In der Rubber Group führte der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um 2.354. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 11.312.
scroll
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe Aktiva/Bilanzsumme | 7.651,9 | 5.792,4 | 8.399,5 | 9.187,2 | 4.508,1 | 4.095,2 |
| Flüssige Mittel | - | - | - | - | - | 1.621,7 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | - | - | - | - | - | 192,0 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 12,7 | 53,1 | 26,3 | 19,7 | 7,1 | 3,8 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 12,7 | 53,1 | 26,3 | 19,7 | 7,1 | 1.817,5 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 1,0 | 2,8 | -37,9 | -3,6 | 6,1 | 494,5 |
| Aktive latente Steuern | - | - | - | - | - | 1.527,7 |
| Ertragsteuerforderungen | - | - | - | - | - | 208,3 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | - | - | - | - | - | 1.736,0 |
| Segmentvermögen | 7.638,2 | 5.736,5 | 8.411,1 | 9.171,1 | 4.494,9 | 47,2 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 3.767,5 | 2.941,8 | 3.285,3 | 3.248,8 | 1.878,5 | 6.831,9 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | - | - | - | - | - | 4.808,8 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 68,5 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 4.877,3 |
| Passive latente Steuern | - | - | - | - | - | 378,9 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 912,5 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | - | - | - | - | - | 1.291,4 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten | 1.109,3 | 837,1 | 654,8 | 768,9 | 539,0 | 586,6 |
| Segmentschulden | 2.658,2 | 2.104,7 | 2.630,5 | 2.479,9 | 1.339,5 | 76,6 |
| Operative Aktiva | 4.980,0 | 3.631,8 | 5.780,6 | 6.691,2 | 3.155,4 | -29,4 |
scroll
| Mio € | Continental-Konzern |
|---|---|
| Summe Aktiva/Bilanzsumme | 39.634,3 |
| Flüssige Mittel | 1.621,7 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | 192,0 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 122,7 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 1.936,4 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 462,9 |
| Aktive latente Steuern | 1.527,7 |
| Ertragsteuerforderungen | 208,3 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | 1.736,0 |
| Segmentvermögen | 35.499,0 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 21.953,8 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | 4.808,8 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | 68,5 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | 4.877,3 |
| Passive latente Steuern | 378,9 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 912,5 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | 1.291,4 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten | 4.495,7 |
| Segmentschulden | 11.289,4 |
| Operative Aktiva | 24.209,6 |
scroll
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe Aktiva/Bilanzsumme | 7.318,0 | 5.341,8 | 7.302,8 | 8.767,5 | 4.436,7 | 4.194,5 |
| Flüssige Mittel | - | - | - | - | - | 1.530,9 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | - | - | - | - | - | 132,1 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 11,2 | 48,4 | 16,2 | 18,4 | 7,7 | 4,7 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 11,2 | 48,4 | 16,2 | 18,4 | 7,7 | 1.667,7 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 0,0 | 0,4 | -38,9 | -16,8 | 14,3 | 535,5 |
| Aktive latente Steuern | - | - | - | - | - | 1.741,3 |
| Ertragsteuerforderungen | - | - | - | - | - | 224,0 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | - | - | - | - | - | 1.965,3 |
| Segmentvermögen | 7.306,8 | 5.293,0 | 7.325,5 | 8.765,9 | 4.414,7 | 26,0 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 3.979,6 | 2.735,4 | 3.006,5 | 3.315,1 | 1.811,4 | 6.814,7 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | - | - | - | - | - | 4.960,9 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 71,2 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 5.032,1 |
| Passive latente Steuern | - | - | - | - | - | 465,0 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 802,1 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | - | - | - | - | - | 1.267,1 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten | 1.234,2 | 837,2 | 695,6 | 912,7 | 522,6 | 461,2 |
| Segmentschulden | 2.745,4 | 1.898,2 | 2.310,9 | 2.402,4 | 1.288,8 | 54,3 |
| Operative Aktiva | 4.561,4 | 3.394,8 | 5.014,6 | 6.363,5 | 3.125,9 | -28,3 |
scroll
| Mio € | Continental-Konzern |
|---|---|
| Summe Aktiva/Bilanzsumme | 37.361,3 |
| Flüssige Mittel | 1.530,9 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | 132,1 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 106,6 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 1.769,6 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 494,5 |
| Aktive latente Steuern | 1.741,3 |
| Ertragsteuerforderungen | 224,0 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | 1.965,3 |
| Segmentvermögen | 33.131,9 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 21.662,7 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | 4.960,9 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | 71,2 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | 5.032,1 |
| Passive latente Steuern | 465,0 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 802,1 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | 1.267,1 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten | 4.663,5 |
| Segmentschulden | 10.700,0 |
| Operative Aktiva | 22.431,9 |
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Chassis & Safety in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatz | 7.214,0 | 7.243,0 | 2.247,6 | 2.307,8 |
| EBITDA | 901,1 | 964,1 | 219,7 | 300,3 |
| in % vom Umsatz | 12,5 | 13,3 | 9,8 | 13,0 |
| EBIT | 581,7 | 666,3 | 110,6 | 200,0 |
| in % vom Umsatz | 8,1 | 9,2 | 4,9 | 8,7 |
| Abschreibungen1 | 319,4 | 297,8 | 109,1 | 100,3 |
| davon Wertminderungen2 | 1,5 | -0,1 | 1,5 | -0,1 |
| Investitionen3 | 454,0 | 404,2 | 190,5 | 165,1 |
| in % vom Umsatz | 6,3 | 5,6 | 8,5 | 7,2 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 4.980,0 | 4.561,4 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 49.689 | 46.637 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 7.214,0 | 7.243,0 | 2.247,6 | 2.307,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 583,2 | 666,1 | 112,1 | 199,8 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,1 | 9,2 | 5,0 | 8,7 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Im Geschäftsbereich Vehicle Dynamics erhöhte sich das Absatzvolumen von elektronischen Bremssystemen in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1 %. Die Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems stiegen um 2 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Der Absatz der Bremssättel mit integrierter elektrischer Parkbremse erhöhte sich um 19 % gegenüber dem Vorjahr und überkompensierte damit den Rückgang der Verkaufszahlen von konventionellen Bremssätteln, die um 10 % unter dem Vorjahresniveau lagen. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics stieg der Absatz bei Airbagsteuergeräten um 2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich die Verkaufszahlen um 32 %.
Während der ersten neun Monate 2018 reduzierte sich der Umsatz der Division Chassis & Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,4 % auf 7.214,0 Mio € (Vj. 7.243,0 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 2,7 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety reduzierte sich während der ersten neun Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 82,9 Mio € bzw. 12,4 % auf 583,2 Mio € (Vj. 666,1 Mio €) und entspricht 8,1 % (Vj. 9,2 %) des bereinigten Umsatzes.
Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 84,6 Mio € bzw. 1 2,7 % auf 581,7 Mio € (Vj. 666,3 Mio €). Die Umsatzrendite reduzierte sich auf 8,1 % (Vj. 9,2 %).
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen in der Division Chassis & Safety entstand ein Aufwand in Höhe von 1,5 Mio €.
Die Auflösung einer Restrukturierungsrückstellung führte zu einem Ertrag in Höhe von 0,1 Mio €.
Daneben ergab sich ein Ertrag aus einer Wertaufholung auf Sachanlagen in Höhe von 0,1 Mio €.
Für die Division Chassis & Safety ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2017 in Höhe von insgesamt 0,2 Mio €.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Powertrain in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 5.824,0 | 5.760,8 | 1.853,2 | 1.810,5 |
| EBITDA | 457,2 | 615,7 | 30,7 | 187,4 |
| in % vom Umsatz | 7,9 | 10,7 | 1,7 | 10,4 |
| EBIT | 123,0 | 314,3 | -87,1 | 83,1 |
| in % vom Umsatz | 2,1 | 5,5 | -4,7 | 4,6 |
| Abschreibungen1 | 334,2 | 301,4 | 117,8 | 104,3 |
| davon Wertminderungen2 | 13,2 | 7,9 | 6,8 | 5,3 |
| Investitionen3 | 428,7 | 393,0 | 175,5 | 148,2 |
| in % vom Umsatz | 7,4 | 6,8 | 9,5 | 8,2 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 3.631,8 | 3.394,8 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 43.117 | 40.382 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 5.824,0 | 5.760,8 | 1.853,2 | 1.810,5 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 154,4 | 330,9 | -68,0 | 91,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 2,7 | 5,7 | -3,7 | 5,0 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Im Geschäftsbereich Engine Systems stieg in den ersten neun Monaten 2018 das Absatzvolumen von Motorsteuergeräten, Injektoren, Pumpen und Turboladern. Der Geschäftsbereich Sensors & Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch die Abgasgesetzgebung erhöhten sich insbesondere die Verkaufszahlen von Abgassensoren. Im Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle lief der Absatz von 48-Volt-Antriebssystemen an. Das Absatzvolumen von Leistungselektronik lag über dem Vorjahr, während das der Batteriesysteme und Bordnetzsysteme leicht unter dem Vorjahr lag. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Transmission stiegen in den ersten neun Monaten 2018 leicht über das Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Fuel & Exhaust Management erhöhte sich das Absatzvolumen von Fördereinheiten, elektronischen Steuerungen für Fördereinheiten, Katalysatoren und SCR-Systemen gegenüber dem Vorjahr.
Während der ersten neun Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Powertrain im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,1 % auf 5.824,0 Mio € (Vj. 5.760,8 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 3,6 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain reduzierte sich während der ersten neun Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1 76,5 Mio € bzw. 53,3 % auf 154,4 Mio € (Vj. 330,9 Mio €) und entspricht 2,7 % (Vj. 5,7 %) des bereinigten Umsatzes.
Die Division Powertrain verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 191,3 Mio € bzw. 60,9 % auf 123,0 Mio € (Vj. 314,3 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 2,1 % (Vj. 5,5 %).
Für den Standort Roding, Deutschland, ergab sich ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 12,9 Mio €. Darin enthalten sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 3,3 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von 9,9 Mio €.
Für die Division Powertrain beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2018 insgesamt 22,8 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von insgesamt 7,9 Mio €.
Daneben ergab sich ein Ertrag aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von insgesamt 0,3 Mio €.
Für die Division Powertrain ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2017 in Höhe von insgesamt 7,6 Mio €.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Interior in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 7.292,9 | 6.881,3 | 2.351,9 | 2.269,0 |
| EBITDA | 1.037,8 | 848,7 | 442,3 | 287,0 |
| in % vom Umsatz | 14,2 | 12,3 | 18,8 | 12,6 |
| EBIT | 740,8 | 550,5 | 340,7 | 168,5 |
| in % vom Umsatz | 10,2 | 8,0 | 14,5 | 7,4 |
| Abschreibungen1 | 297,0 | 298,2 | 101,6 | 118,5 |
| davon Wertminderungen2 | -2,6 | 23,1 | 0,1 | 23,1 |
| Investitionen3 | 347,1 | 282,4 | 157,8 | 92,3 |
| in % vom Umsatz | 4,8 | 4,1 | 6,7 | 4,1 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 5.780,6 | 5.014,6 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 48.231 | 45.137 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 7.283,3 | 6.871,7 | 2.347,9 | 2.259,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 643,5 | 605,3 | 213,4 | 200,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,8 | 8,8 | 9,1 | 8,9 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Security lag in den ersten drei Quartalen 2018 auf Vorjahresniveau. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity überstiegen deutlich den Vorjahresvergleichswert. Die Zuwächse waren in den Bereichen Multimedia und Connectivity zu verzeichnen. Der Absatz des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Aftermarket lag insgesamt über dem Vorjahresniveau. Während der Bereich Nutzfahrzeuge leicht unter dem Vorjahreswert blieb, konnte das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft die Vorjahreswerte deutlich übertreffen. Im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI lag der Absatz über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.
Während der ersten neun Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,0 % auf 7.292,9 Mio € (Vj. 6.881,3 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 8,5 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior erhöhte sich während der ersten neun Monate 201 8 im Vergleich zum Vorjahr um 38,2 Mio € bzw. 6,3 % auf 643,5 Mio € (Vj. 605,3 Mio €) und entspricht 8,8 % (Vj. 8,8 %) des bereinigten Umsatzes.
Die Division Interior verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 190,3 Mio € bzw. 34,6 % auf 740,8 Mio € (Vj. 550,5 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 10,2 % (Vj. 8,0 %).
Nach erfolgreichem Abschluss aller Verhandlungen und Erteilung der notwendigen Fusionskontrollfreigaben nahm die OSRAM Continental GmbH, München, am 2. Juli 2018 weltweit den Betrieb auf. Infolge dieses Anteilserwerbs an dem assoziierten Unternehmen ergab sich ein Ertrag in Höhe von 172,8 Mio € aus der Marktwertanpassung der zuvor gehaltenen Anteile.
Des Weiteren entstand ein Aufwand aus dem Verkauf einer Gesellschaft in Höhe von 28,9 Mio €.
Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €.
Im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich eine Wertaufholung auf Sachanlagen in Höhe von 2,8 Mio €.
Darüber hinaus führte ein Asset Deal zu einem Ertrag in Höhe von 2,9 Mio €.
Für die Division Interior beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2018 insgesamt 1 49,4 Mio €.
Im Zusammenhang mit zwei Unternehmenserwerben zum Ausbau unserer Mobility-Services-Strategie wurde Goodwill in Höhe von insgesamt 23,1 Mio € wertberichtigt.
Des Weiteren ergab sich infolge des Restanteilserwerbs an einem Joint Venture ein Ertrag in Höhe von 1,9 Mio € aus der Marktwertanpassung der zuvor gehaltenen Anteile.
Die Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen führte zu einem Ertrag in Höhe von 0,4 Mio €.
Für die Division Interior ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2017 in Höhe von insgesamt 20,8 Mio €.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Reifen in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 8.289,0 | 8.387,4 | 2.851,9 | 2.815,4 |
| EBITDA | 1.794,4 | 1.987,8 | 603,6 | 661,7 |
| in % vom Umsatz | 21,6 | 23,7 | 21,2 | 23,5 |
| EBIT | 1.339,1 | 1.547,0 | 450,0 | 515,0 |
| in % vom Umsatz | 16,2 | 18,4 | 15,8 | 18,3 |
| Abschreibungen1 | 455,3 | 440,8 | 153,6 | 146,7 |
| davon Wertminderungen2 | - | 0,1 | - | 0,1 |
| Investitionen3 | 538,6 | 569,8 | 196,4 | 179,1 |
| in % vom Umsatz | 6,5 | 6,8 | 6,9 | 6,4 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 6.691,2 | 6.363,5 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 55.175 | 54.250 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 8.282,0 | 8.387,4 | 2.849,3 | 2.815,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.352,1 | 1.536,8 | 454,6 | 519,8 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 16,3 | 18,3 | 16,0 | 18,5 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Die Verkaufszahlen lagen nach den ersten neun Monaten 2018 im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft leicht unter und im Pkw-Reifenersatzgeschäft auf dem Vorjahresvergleichswert. Die Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen 3 % über dem Vorjahresniveau.
Während der ersten neun Monate 2018 verringerte sich der Umsatz der Division Reifen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,2 % auf 8.289,0 Mio € (Vj. 8.387,4 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 2,8 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen verringerte sich während der ersten neun Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 184,7 Mio € bzw. 12,0 % auf 1.352,1 Mio € (Vj. 1.536,8 Mio €) und entspricht 16,3 % (Vj. 18,3 %) des bereinigten Umsatzes.
Die Division Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 207,9 Mio € bzw. 13,4 % auf 1.339,1 Mio € (Vj. 1.547,0 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 16,2 % (Vj. 18,4 %).
In den ersten neun Monaten 2018 fielen in der Division Reifen keine Sondereffekte an.
Aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen entstand insgesamt ein Ertrag in Höhe von 14,0 Mio €.
Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio €.
Die Auflösung einer nicht mehr benötigten Restrukturierungsrückstellung führte zu einem Ertrag in Höhe von 10,0 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von 0,1 Mio €.
Für die Division Reifen ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2017 in Höhe von insgesamt 24,4 Mio €.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| ContiTech in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 4.790,0 | 4.677,2 | 1.558,4 | 1.568,3 |
| EBITDA | 529,0 | 550,9 | 146,6 | 184,0 |
| in % vom Umsatz | 11,0 | 11,8 | 9,4 | 11,7 |
| EBIT | 302,8 | 322,0 | 69,4 | 109,5 |
| in % vom Umsatz | 6,3 | 6,9 | 4,5 | 7,0 |
| Abschreibungen1 | 226,2 | 228,9 | 77,2 | 74,5 |
| davon Wertminderungen2 | 0,2 | - | - | - |
| Investitionen3 | 175,5 | 143,4 | 58,4 | 51,0 |
| in % vom Umsatz | 3,7 | 3,1 | 3,7 | 3,3 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 3.155,4 | 3.125,9 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 47.928 | 46.430 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 4.698,2 | 4.665,9 | 1.555,8 | 1.564,0 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 356,4 | 391,2 | 91,7 | 131,9 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 7,6 | 8,4 | 5,9 | 8,4 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Während der ersten neun Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 % auf 4.790,0 Mio € (Vj. 4.677,2 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 4,3 %. Die Geschäftsbereiche Industrial Fluid Solutions, Air Spring Systems sowie Conveyor Belt Group verzeichneten starke Umsatzanstiege im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Moderates Umsatzwachstum realisierten die Bereiche Power Transmission Group und Benecke-Hornschuch Surface Group.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech verringerte sich während der ersten neun Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 34,8 Mio € bzw. 8,9 % auf 356,4 Mio € (Vj. 391,2 Mio €) und entspricht 7,6 % (Vj. 8,4 %) des bereinigten Umsatzes.
Die Division ContiTech verzeichnete eine Verringerung des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 19,2 Mio € bzw. 6,0 % auf 302,8 Mio € (Vj. 322,0 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 6,3 % (Vj. 6,9 %).
Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €.
Außerdem ergab sich ein Ertrag aus dem Verkauf einer Gesellschaft in Höhe von 0,3 Mio €.
Für die Division ContiTech beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2018 insgesamt 0,1 Mio €.
Aus Restrukturierungsaufwendungen sowie der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen ergab sich insgesamt ein Ertrag in Höhe von 0,2 Mio €.
Außerdem entstand ein Ertrag aus dem Abgang von Gesellschaften und Vermögenswerten in Höhe von insgesamt 0,4 Mio €.
Für die Division ContiTech ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten 2017 in Höhe von insgesamt 0,6 Mio €.
Aufgrund der aktuell weltweit verstärkten protektionistischen Tendenzen sieht sich Continental dem Risiko von zusätzlichen bzw. steigenden Zöllen auf Automobile sowie Produkte, Komponenten und Rohmaterialien, die Continental liefert oder einkauft, ausgesetzt. Diese könnten zu einem Rückgang der Verkaufszahlen von Fahrzeugen und damit zu einem Rückgang der Nachfrage nach Produkten von Continental bzw. zu Kostensteigerungen führen.
Darüber hinaus gab es im Berichtszeitraum keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen. Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2017.
Wie in der Ad-hoc-Mitteilung vom 18. April 2018 berichtet, führten Wechselkurs- und Bestandsbewertungseffekte im ersten Halbjahr 2018 zu einer Ergebnisbelastung von rund 150 Mio €. Sie betraf größtenteils die Division Reifen.
Aufgrund dieser Effekte wurde der Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge der Rubber Group von rund 15 % auf mehr als 14 % für das Jahr 2018 gesenkt. Auf Konzernebene ergab sich daraus eine Absenkung der Prognose für die bereinigte EBIT-Marge von rund 10,5 % auf mehr als 10 %.
Am 18. Juli 2018 hat Continental den Umbau der Konzernstruktur angekündigt. Im Zuge dieser Neuorganisation wird die heutige Division Powertrain bis zum Anfang des Jahres 2019 rechtlich und organisatorisch verselbstständigt. Diese Verselbstständigung führt voraussichtlich zu operativen Kosten in Höhe von rund 350 Mio €. Der überwiegende Teil dieser Kosten wird voraussichtlich in den Jahren 2018 und 2019 anfallen. Zusätzlich entstehen voraussichtlich steuerliche Nachteile, die rund 100 Mio € betragen und im Wesentlichen im Jahr 2019 anfallen werden. Der Ausblick des Continental-Konzerns für die bereinigte EBIT-Marge für das Jahr 2018 bleibt hiervon unberührt.
In der Division Interior hat sich im dritten Quartal 2018 ein positiver Sondereffekt von rund 173 Mio € ergeben. Dieser ist auf die Gründung der OSRAM Continental GmbH, München, zurückzuführen.
Aufgrund der Änderung der US-Steuergesetzgebung ergab sich für den Konzern die Möglichkeit, die meisten Planvermögen für Pensionen in den USA steuerlich begünstigt zu dotieren. Das führt im Jahr 2018, einschließlich der damit verbundenen Steuererstattungen, zu einem einmaligen Liquiditätsabfluss in Höhe von rund 165 Mio €. Die für den Konzern ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen werden somit gemindert, die entsprechenden Pläne sind damit nahezu vollständig dotiert.
Wie am 22. August 2018 mitgeteilt, haben im Verlauf des dritten Quartals reduzierte Umsatzerwartungen, Kostensteigerungen und Gewährleistungsfälle erneut eine Anpassung der Prognose für das Jahr 2018 notwendig gemacht. Die Prognose für den Konzernumsatz im Jahr 2018 wurde auf rund 45 Mrd € zurückgenommen und die bereinigte operative Konzernergebnis-Marge (bereinigte EBIT-Marge) auf mehr als 9 % abgesenkt. Die Erwartung für den Umsatz der Automotive Group wurde auf rund 27,5 Mrd € reduziert; die bereinigte EBIT-Marge auf rund 7 %. Die Prognose für den Umsatz der Rubber Group wurde auf rund 17,5 Mrd € zurückgenommen; die bereinigte EBIT-Marge auf mehr als 13 % angepasst. Die Erwartung für den Free Cashflow vor Akquisitionen und vor dem Abfluss der Pensionsdotierung wurde für das laufende Jahr auf rund 1,6 Mrd € verringert.
Auf Basis unserer geänderten Marktannahmen erwarten wir für die Rubber Group derzeit weiterhin einen Umsatz von rund 17,5 Mrd € und eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 13 %. Für die Automotive Group rechnen wir, nach der jüngsten Anpassung der Prognose für die Produktionsvolumina in Europa und Asien, mit einem Umsatzanstieg auf rund 27 Mrd € und weiterhin mit einer bereinigten EBIT-Marge von rund 7 %.
Hieraus ergibt sich für den Continental-Konzern für das Jahr 2018 ein Umsatz von rund 44,5 Mrd €. Darin enthalten sind negative Wechselkurseffekte in Höhe von etwa 1,2 Mrd €. In den ersten neun Monaten 2018 ergab sich aufgrund von Wechselkursveränderungen ein negativer Umsatzeffekt von 1,1 Mrd €.
Für die Rubber Group errechnet sich je 10 US-Dollar Steigerung des Durchschnittspreises für Rohöl ein jährlicher negativer Bruttoeffekt von rund 50 Mio US-Dollar auf das operative Ergebnis. Der Durchschnittspreis für die Nordseesorte Brent lag im Jahr 2017 bei rund 54 US-Dollar und belief sich nach den ersten neun Monaten 2018 auf 72 US-Dollar. Für Ruße und andere Chemikalien rechnen wir aufgrund dessen mit Kostensteigerungen von mehr als 20 % im Vergleich zu den Durchschnittspreisen des Jahres 2017. Für den Synthesekautschukgrundstoff Butadien senken wir unsere Erwartung für den Jahresdurchschnittspreis von 1,60 US-Dollar/kg auf 1,45 US-Dollar/kg. Der Jahresdurchschnittspreis für Naturkautschuk wird aus heutiger Sicht unter dem Wert des Vorjahres liegen (2017: 1,67 US-Dollar/kg für TSR 20). Wir senken deshalb unsere Prognose abermals von 1,44 US-Dollar/kg auf 1,39 US-Dollar/kg. Für das Gesamtjahr 2018 rechnen wir, wegen des Ölpreisanstiegs und der gestiegenen Preise für Synthesekautschuk, mit einer Belastung von rund 100 Mio € in der Rubber Group, nachdem wir zuvor von einer Belastung von mehr als 50 Mio € ausgingen.
Das negative Finanzergebnis vor Effekten aus Währungsumrechnung sowie vor Effekten aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstigen Bewertungseffekten erwarten wir für 2018 unverändert bei weniger als 180 Mio €. Die Steuerquote sollte u. a. wegen des Steuervorteils aus der Dotierung der US-Pensionspläne im Jahr 2018 bei rund 24 % liegen (nach bisheriger Annahme rund 25 %).
Für 2018 rechnen wir damit, dass sich die negativen und positiven Sondereffekte für den Konzern ausgleichen werden. Hierin sind neben den beschriebenen Carve-out-Kosten der Division Powertrain und des positiven Sondereffekts in der Division Interior nunmehr laufende negative Sondereffekte in Höhe von rund 50 Mio € (bisher 100 Mio €) enthalten.
Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen, die im Wesentlichen aus den Erwerben von Veyance Technologies (Erwerb 2015), Elektrobit Automotive (Erwerb 2015) und der Hornschuch Gruppe (Erwerb 201 7) resultieren, werden unverändert voraussichtlich bei rund 180 Mio € liegen und hauptsächlich die Divisionen ContiTech und Interior betreffen.
Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden wie angekündigt im Geschäftsjahr 2018 steigen und unverändert bei rund 7 % vom Umsatz liegen. Die Verteilung zwischen der Automotive Group und der Rubber Group wird etwa 65 % zu 35 % betragen. Für das Jahr 2018 planen wir einen Free Cashflow vor Akquisitionen und vor dem Abfluss für die US-Pensionsplandotierung von rund 1,6 Mrd €.
Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode bei der erstmaligen Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, zum 1. Januar 2018 sind alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden nicht angepasst dargestellt.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 33.174,3 | 32.725,6 | 10.787,8 | 10.692,7 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -24.827,3 | -24.286,6 | -8.170,5 | -7.948,3 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 8.347,0 | 8.439,0 | 2.617,3 | 2.744,4 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten1 | -3.188,4 | -2.356,9 | -1.084,5 | -777,5 |
| Vertriebs- und Logistikkosten | -1.844,7 | -1.797,2 | -609,5 | -588,3 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -842,9 | -866,1 | -268,8 | -269,7 |
| Sonstige Erträge1 | 1.152,3 | 305,5 | 547,1 | 74,4 |
| Sonstige Aufwendungen | -678,2 | -470,0 | -353,6 | -160,1 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 44,2 | 50,2 | 3,6 | 14,1 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0,5 | 0,4 | - | 0,2 |
| EBIT | 2.989,8 | 3.304,9 | 851,6 | 1.037,5 |
| Zinserträge | 69,2 | 68,0 | 24,6 | 21,4 |
| Zinsaufwendungen | -196,2 | -207,2 | -64,7 | -66,6 |
| Effekte aus Währungsumrechnung | -27,3 | -101,5 | 13,6 | 5,4 |
| Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte |
4,2 | 21,1 | -12,5 | -16,0 |
| Finanzergebnis | -150,1 | -219,6 | -39,0 | -55,8 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 2.839,7 | 3.085,3 | 812,6 | 981,7 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -616,2 | -817,7 | -176,4 | -240,0 |
| Konzernergebnis | 2.223,5 | 2.267,6 | 636,2 | 741,7 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -37,7 | -43,5 | -10,1 | -12,6 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.185,8 | 2.224,1 | 626,1 | 729,1 |
| Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert | 10,93 | 11,12 | 3,13 | 3,64 |
| Ergebnis pro Aktie in €, verwässert | 10,93 | 11,12 | 3,13 | 3,64 |
1 Zu den Veränderungen dieser Posten aufgrund der erstmaligen Anwendung neuer IFRS-Standards verweisen wir auf unsere Erläuterungen im Abschnitt Erlöse aus Verträgen mit Kunden.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 2.223,5 | 2.267,6 | 636,2 | 741,7 |
| Ergebnisneutrale Umgliederung innerhalb des Eigenkapitals | -0,3 | - | -0,3 | - |
| Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden | ||||
| Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne1 | 84,0 | 164,6 | 51,1 | 20,0 |
| Zeitwertveränderungen1 | 93,7 | 183,5 | 52,4 | 13,5 |
| Umgliederungen aus Abgängen der Pensionsverpflichtungen | 0,3 | - | 0,3 | - |
| Währungsumrechnung1 | -10,0 | 31,9 | -1,6 | 9,7 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | n. a. | -50,8 | n. a. | -3,2 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | -27,5 | n. a. | -15,5 | n. a. |
| Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten | ||||
| Währungsumrechnung1 | 22,4 | -561,4 | -22,0 | -245,0 |
| Effekte aus Währungsumrechnung1 | 12,9 | -558,4 | -31,3 | -242,0 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | 15,2 | - | 15,0 | - |
| Anteil von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen2 | -5,7 | -3,0 | -5,7 | -3,0 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | n. a. | 1,2 | n. a. | 0,2 |
| Zeitwertveränderungen | n. a. | 2,7 | n. a. | 0,6 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | n. a. | -1,5 | n. a. | -0,4 |
| Cashflow Hedges | -1,2 | -1,2 | -1,1 | 1,7 |
| Zeitwertveränderungen | -15,9 | 57,5 | -0,5 | 22,6 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | 14,7 | -58,7 | -0,6 | -20,9 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | 0,3 | -23,6 | -0,4 | -2,4 |
| Sonstiges Ergebnis | 78,0 | -420,4 | 12,1 | -225,5 |
| Gesamtergebnis | 2.301,2 | 1.847,2 | 648,0 | 516,2 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis | -36,8 | -14,2 | -2,7 | -1,3 |
| Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.264,4 | 1.833,0 | 645,3 | 514,9 |
1 Inklusive Fremdanteile.
2 Inklusive Steuern.
scroll
| in Mio € | 30.09.2018 | 31.12.2017 | 30.09.2017 |
|---|---|---|---|
| Goodwill | 7.037,6 | 7.010,1 | 6.818,8 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.503,0 | 1.607,3 | 1.481,8 |
| Sachanlagen | 11.665,7 | 11.202,1 | 10.723,4 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 11,0 | 10,5 | 10,7 |
| Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 635,8 | 414,8 | 404,6 |
| Sonstige Finanzanlagen | 196,9 | 51,0 | 47,3 |
| Aktive latente Steuern | 1.527,7 | 1.517,2 | 1.741,3 |
| Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung | 29,7 | 16,0 | 36,1 |
| Langfristige Vertragsvermögenswerte | 0,1 | n. a. | n. a. |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 38,6 | 113,3 | 84,4 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 72,6 | 68,8 | 64,5 |
| Langfristige sonstige Vermögenswerte | 25,8 | 27,3 | 26,9 |
| Langfristige Vermögenswerte | 22.744,5 | 22.038,4 | 21.439,8 |
| Vorräte | 4.690,0 | 4.128,2 | 4.355,9 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.401,1 | 7.669,3 | 8.222,7 |
| Kurzfristige Vertragsvermögenswerte | 84,6 | n. a. | n. a. |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte1 | 476,4 | 297,0 | 292,5 |
| Kurzfristige sonstige Vermögenswerte1 | 1.252,4 | 1.186,8 | 1.244,9 |
| Ertragsteuerforderungen | 208,3 | 178,2 | 224,0 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 153,4 | 47,6 | 47,7 |
| Flüssige Mittel | 1.621,7 | 1.881,5 | 1.530,9 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 1,9 | 13,5 | 2,9 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 16.889,8 | 15.402,1 | 15.921,5 |
| Bilanzsumme | 39.634,3 | 37.440,5 | 37.361,3 |
1 Zwischen diesen Bilanzposten werden ab dem Berichtsjahr 2018 zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen aus den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten in die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte umgegliedert. Die Werte der Vergleichsperioden sind entsprechend angepasst dargestellt.
scroll
| in Mio € | 30.09.2018 | 31.12.2017 | 30.09.2017 |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 512,0 | 512,0 | 512,0 |
| Kapitalrücklage | 4.155,6 | 4.155,6 | 4.155,6 |
| Kumulierte einbehaltene Gewinne | 14.985,7 | 13.669,3 | 12.908,8 |
| Erfolgsneutrale Rücklagen | -2.437,9 | -2.508,5 | -2.324,7 |
| Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital | 17.215,4 | 15.828,4 | 15.251,7 |
| Anteile in Fremdbesitz | 465,1 | 461,9 | 446,9 |
| Eigenkapital | 17.680,5 | 16.290,3 | 15.698,6 |
| Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 4.186,6 | 4.394,1 | 4.288,1 |
| Passive latente Steuern | 378,9 | 348,5 | 465,0 |
| Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 168,1 | 139,6 | 181,8 |
| Langfristige Finanzschulden | 1.452,1 | 2.017,8 | 2.010,4 |
| Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 34,7 | 36,1 | 41,5 |
| Langfristige Vertragsverbindlichkeiten | 16,6 | n. a. | n. a. |
| Langfristige sonstige Verbindlichkeiten | 14,6 | 25,4 | 15,0 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 6.251,6 | 6.961,5 | 7.001,8 |
| Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 1.523,4 | 1.490,6 | 1.479,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.685,0 | 6.798,5 | 6.369,8 |
| Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten | 1.126,7 | n. a. | n. a. |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 912,5 | 889,7 | 802,1 |
| Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 921,1 | 943,0 | 959,2 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 3.356,7 | 2.072,2 | 2.950,5 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 406,3 | 1.276,8 | 1.244,8 |
| Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten | 770,5 | 717,9 | 855,0 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 15.702,2 | 14.188,7 | 14.660,9 |
| Bilanzsumme | 39.634,3 | 37.440,5 | 37.361,3 |
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 2.223,5 | 2.267,6 | 636,2 | 741,7 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 616,2 | 817,7 | 176,4 | 240,0 |
| Finanzergebnis | 150,1 | 219,6 | 39,0 | 55,8 |
| EBIT | 2.989,8 | 3.304,9 | 851,6 | 1.037,5 |
| Gezahlte Zinsen | -98,0 | -116,7 | -57,0 | -55,4 |
| Erhaltene Zinsen | 25,1 | 19,2 | 9,2 | 5,7 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -619,9 | -871,1 | -169,8 | -273,2 |
| Erhaltene Dividenden | 22,6 | 24,2 | 7,0 | 3,2 |
| Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen | 1.634,4 | 1.568,2 | 560,2 | 544,7 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen |
-44,7 | -50,6 | -3,6 | -14,3 |
| Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen |
-155,2 | -26,7 | -146,3 | -3,2 |
| Veränderungen der | ||||
| Vorräte | -562,7 | -688,1 | -160,2 | -183,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -620,6 | -1.119,6 | -102,2 | -416,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -108,0 | 274,7 | -193,2 | -164,9 |
| Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen | -169,9 | 80,6 | -15,1 | 174,2 |
| übrigen Aktiva und Passiva | -117,1 | 170,7 | 127,7 | 210,1 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.175,8 | 2.569,7 | 708,3 | 864,9 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
43,0 | 30,6 | 7,2 | 6,9 |
| Investitionen in Sachanlagen und Software | -1.956,2 | -1.794,9 | -781,8 | -636,8 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige |
-86,3 | -81,0 | -53,8 | -21,1 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen |
8,9 | 20,8 | 9,1 | 0,6 |
| Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -190,1 | -273,2 | -16,3 | -34,3 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -2.180,7 | -2.097,7 | -835,6 | -684,7 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | -4,9 | 472,0 | -127,3 | 180,2 |
| Veränderung der Finanzschulden | 701,7 | -87,2 | -362,5 | -432,8 |
| Sukzessive Erwerbe | -2,7 | -0,7 | -0,1 | 0,1 |
| Gezahlte Dividende | -900,0 | -850,0 | - | - |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern |
-29,3 | -29,6 | -1,8 | -2,7 |
| Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis |
2,0 | 0,7 | 1,5 | 0,1 |
| Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit | -228,3 | -966,8 | -362,9 | -435,3 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | -233,2 | -494,8 | -490,2 | -255,1 |
| Flüssige Mittel am Anfang der Periode | 1.881,5 | 2.107,0 | 2.131,5 | 1.806,4 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel | -26,6 | -81,3 | -19,6 | -20,4 |
| Flüssige Mittel am Ende der Periode | 1.621,7 | 1.530,9 | 1.621,7 | 1.530,9 |
scroll
| Unterschiedsbetrag aus | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio € | Gezeichnetes Kapital1 | Kapitalrücklage | Kumulierte einbehaltene Gewinne | Sukzessive Erwerbe2 | Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne | Währungsumrechnung3 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.01.2017 | 512,0 | 4.155,6 | 11.534,7 | -181,9 | -1.783,8 | 30,0 |
| Konzernergebnis | - | - | 2.224,1 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | - | - | 164,4 | -554,8 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 2.224,1 | - | 164,4 | -554,8 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | - | -850,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -1,3 | - | - |
| Sonstige Veränderung5 | - | - | - | 0,0 | - | - |
| Stand 30.09.2017 | 512,0 | 4.155,6 | 12.908,8 | -183,2 | -1.619,4 | -524,8 |
| Stand 01.01.2018 | 512,0 | 4.155,6 | 13.669,3 | -183,3 | -1.720,7 | -610,2 |
| Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)6 | 30,8 | |||||
| Stand 01.01.2018 angepasst | 512,0 | 4.155,6 | 13.700,1 | -183,3 | -1.720,7 | -610,2 |
| Konzernergebnis | - | - | 2.185,8 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | -0,2 | - | 56,2 | 23,9 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 2.185,6 | - | 56,2 | 23,9 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | - | -900,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -4,4 | - | - |
| Sonstige Veränderung5 | - | - | - | -0,4 | - | - |
| Stand 30.09.2018 | 512,0 | 4.155,6 | 14.985,7 | -188,1 | -1.664,5 | -586,3 |
scroll
| Unterschiedsbetrag aus | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio € | Finanzinstrumenten4 | Summe | Anteile in Fremdbesitz | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 01.01.2017 | 3,4 | 14.270,0 | 464,8 | 14.734,8 |
| Konzernergebnis | - | 2.224,1 | 43,5 | 2.267,6 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -0,7 | -391,1 | -29,3 | -420,4 |
| Konzerngesamtergebnis | -0,7 | 1.833,0 | 14,2 | 1.847,2 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | -850,0 | -33,1 | -883,1 |
| Sukzessive Erwerbe | - | -1,3 | 0,5 | -0,8 |
| Sonstige Veränderung5 | - | 0,0 | 0,5 | 0,5 |
| Stand 30.09.2017 | 2,7 | 15.251,7 | 446,9 | 15.698,6 |
| Stand 01.01.2018 | 5,7 | 15.828,4 | 461,9 | 16.290,3 |
| Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)6 | -3,4 | 27,4 | -0,1 | 27,3 |
| Stand 01.01.2018 angepasst | 2,3 | 15.855,8 | 461,8 | 16.317,6 |
| Konzernergebnis | - | 2.185,8 | 37,7 | 2.223,5 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -1,3 | 78,6 | -0,9 | 77,7 |
| Konzerngesamtergebnis | -1,3 | 2.264,4 | 36,8 | 2.301,2 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | -900,0 | -33,4 | -933,4 |
| Sukzessive Erwerbe | - | -4,4 | 0,3 | -4,1 |
| Sonstige Veränderung5 | - | -0,4 | -0,4 | -0,8 |
| Stand 30.09.2018 | 1,0 | 17.215,4 | 465,1 | 17.680,5 |
1 Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2 Beinhaltet einen Anteil von -4,1 Mio € (Vj. -0,3 Mio €) aus sukzessiven Erwerben von Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen, im Vorjahr einen Anteil von 0,0 Mio € aus einer nachträglichen Kaufpreisanpassung sowie einen Anteil von -0,4 Mio € (Vj. 0,0 Mio €) aus Effekten infolge der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht konsolidierter Tochterunternehmen. Die Berichtsperiode beinhaltet zudem die Wertänderung einer Put-Option von -0,3 Mio € (Vj. -1,0 Mio €) für den Erwerb von Restanteilen einer vollkonsolidierten Gesellschaft.
3 Beinhaltet einen Anteil von -5,7 Mio € (Vj. -3,0 Mio €) des Anteilseigners an der Währungsumrechnung von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen.
4 Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung von latenten Steuern, resultierte im Wesentlichen aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Cashflow Hedges von -1,3 Mio € (Vj. -1,7 Mio €) zur Zins- und Währungssicherung sowie im Vorjahr aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 1,0 Mio €.
5 Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen sowie Kapitalerhöhungen.
6 Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Abschnitt Erlöse aus Verträgen mit Kunden und im Abschnitt Finanzinstrumente.
scroll
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 7.190,8 | 5.728,6 | 7.269,0 | 8.263,3 | 4.722,6 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 23,2 | 95,4 | 23,9 | 25,7 | 67,4 | -235,6 |
| Umsatz (Gesamt) | 7.214,0 | 5.824,0 | 7.292,9 | 8.289,0 | 4.790,0 | -235,6 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 581,7 | 123,0 | 740,8 | 1.339,1 | 302,8 | -97,6 |
| in % vom Umsatz | 8,1 | 2,1 | 10,2 | 16,2 | 6,3 | - |
| Abschreibungen1 | 319,4 | 334,2 | 297,0 | 455,3 | 226,2 | 2,3 |
| davon Wertminderungen2 | 1,5 | 13,2 | -2,6 | - | 0,2 | - |
| Investitionen3 | 454,0 | 428,7 | 347,1 | 538,6 | 175,5 | 12,3 |
| in % vom Umsatz | 6,3 | 7,4 | 4,8 | 6,5 | 3,7 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 4.980,0 | 3.631,8 | 5.780,6 | 6.691,2 | 3.155,4 | -29,4 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 49.689 | 43.117 | 48.231 | 55.175 | 47.928 | 442 |
| Umsatz bereinigt5 | 7.214,0 | 5.824,0 | 7.283,3 | 8.282,0 | 4.698,2 | -235,6 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 583,2 | 154,4 | 643,5 | 1.352,1 | 356,4 | -97,6 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,1 | 2,7 | 8,8 | 16,3 | 7,6 | - |
scroll
| Mio € | Continental-Konzern |
|---|---|
| Außenumsatz | 33.174,3 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 33.174,3 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 2.989,8 |
| in % vom Umsatz | 9,0 |
| Abschreibungen1 | 1.634,4 |
| davon Wertminderungen2 | 12,3 |
| Investitionen3 | 1.956,2 |
| in % vom Umsatz | 5,9 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 24.209,6 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 244.582 |
| Umsatz bereinigt5 | 33.065,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 2.992,0 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,0 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
scroll
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 7.220,9 | 5.668,1 | 6.860,5 | 8.372,2 | 4.603,9 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 22,1 | 92,7 | 20,8 | 15,2 | 73,3 | -224,1 |
| Umsatz (Gesamt) | 7.243,0 | 5.760,8 | 6.881,3 | 8.387,4 | 4.677,2 | -224,1 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 666,3 | 314,3 | 550,5 | 1.547,0 | 322,0 | -95,2 |
| in % vom Umsatz | 9,2 | 5,5 | 8,0 | 18,4 | 6,9 | - |
| Abschreibungen1 | 297,8 | 301,4 | 298,2 | 440,8 | 228,9 | 1,1 |
| davon Wertminderungen2 | -0,1 | 7,9 | 23,1 | 0,1 | - | - |
| Investitionen3 | 404,2 | 393,0 | 282,4 | 569,8 | 143,4 | 2,1 |
| in % vom Umsatz | 5,6 | 6,8 | 4,1 | 6,8 | 3,1 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 4.561,4 | 3.394,8 | 5.014,6 | 6.363,5 | 3.125,9 | -28,3 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 46.637 | 40.382 | 45.137 | 54.250 | 46.430 | 434 |
| Umsatz bereinigt5 | 7.243,0 | 5.760,8 | 6.871,7 | 8.387,4 | 4.665,9 | -224,1 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 666,1 | 330,9 | 605,3 | 1.536,8 | 391,2 | -95,2 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,2 | 5,7 | 8,8 | 18,3 | 8,4 | - |
scroll
| Mio € | Continental-Konzern |
|---|---|
| Außenumsatz | 32.725,6 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 32.725,6 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 3.304,9 |
| in % vom Umsatz | 10,1 |
| Abschreibungen1 | 1.568,2 |
| davon Wertminderungen2 | 31,0 |
| Investitionen3 | 1.794,9 |
| in % vom Umsatz | 5,5 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 22.431,9 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 233.270 |
| Umsatz bereinigt5 | 32.704,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 3.435,1 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,5 |
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
scroll
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 7.214,0 | 5.824,0 | 7.292,9 | 8.289,0 | 4.790,0 | -235,6 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | -9,6 | -7,0 | -91,8 | - |
| Umsatz bereinigt | 7.214,0 | 5.824,0 | 7.283,3 | 8.282,0 | 4.698,2 | -235,6 |
| EBITDA | 901,1 | 457,2 | 1.037,8 | 1.794,4 | 529,0 | -95,3 |
| Abschreibungen2 | -319,4 | -334,2 | -297,0 | -455,3 | -226,2 | -2,3 |
| EBIT | 581,7 | 123,0 | 740,8 | 1.339,1 | 302,8 | -97,6 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 0,0 | 8,6 | 38,2 | 13,4 | 67,9 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | 13,9 | -0,4 | -14,2 | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen3 | 1,5 | 9,9 | 0,2 | - | - | - |
| Restrukturierung4 | - | 12,9 | -2,8 | - | 0,2 | - |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - | - | -143,9 | - | -0,3 | - |
| Sonstiges | - | - | -2,9 | - | - | - |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 583,2 | 154,4 | 643,5 | 1.352,1 | 356,4 | -97,6 |
scroll
| Mio € | Continental-Konzern |
|---|---|
| Umsatz | 33.174,3 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -108,4 |
| Umsatz bereinigt | 33.065,9 |
| EBITDA | 4.624,2 |
| Abschreibungen2 | -1.634,4 |
| EBIT | 2.989,8 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 128,1 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -0,7 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen3 | 11,6 |
| Restrukturierung4 | 10,3 |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -144,2 |
| Sonstiges | -2,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 2.992,0 |
1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4 Hierin sind Wertminderungen in den Segmenten Powertrain (3,3 Mio €) und ContiTech (0,2 Mio €) sowie eine Wertaufholung im Segment Interior (2,8 Mio €) enthalten.
scroll
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 7.243,0 | 5.760,8 | 6.881,3 | 8.387,4 | 4.677,2 | -224,1 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | -9,6 | - | -11,3 | - |
| Umsatz bereinigt | 7.243,0 | 5.760,8 | 6.871,7 | 8.387,4 | 4.665,9 | -224,1 |
| EBITDA | 964,1 | 615,7 | 848,7 | 1.987,8 | 550,9 | -94,1 |
| Abschreibungen2 | -297,8 | -301,4 | -298,2 | -440,8 | -228,9 | -1,1 |
| EBIT | 666,3 | 314,3 | 550,5 | 1.547,0 | 322,0 | -95,2 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 0,0 | 9,0 | 34,6 | 14,2 | 70,2 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | -0,6 | - | -0,4 | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen3 | -0,1 | 7,9 | 23,1 | 0,1 | - | - |
| Restrukturierung | -0,1 | -0,3 | -0,4 | -10,0 | -0,2 | - |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - | - | - | -14,0 | -0,4 | - |
| Sonstiges | - | - | -1,9 | -0,5 | - | - |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 666,1 | 330,9 | 605,3 | 1.536,8 | 391,2 | -95,2 |
scroll
| Mio € | Continental-Konzern |
|---|---|
| Umsatz | 32.725,6 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -20,9 |
| Umsatz bereinigt | 32.704,7 |
| EBITDA | 4.873,1 |
| Abschreibungen2 | -1.568,2 |
| EBIT | 3.304,9 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 128,0 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -1,0 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen3 | 31,0 |
| Restrukturierung | -11,0 |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -14,4 |
| Sonstiges | -2,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 3.435,1 |
1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
scroll
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Chassis & Safety | 581,7 | 666,3 | 110,6 | 200,0 |
| Powertrain | 123,0 | 314,3 | -87,1 | 83,1 |
| Interior | 740,8 | 550,5 | 340,7 | 168,5 |
| Reifen | 1.339,1 | 1.547,0 | 450,0 | 515,0 |
| ContiTech | 302,8 | 322,0 | 69,4 | 109,5 |
| Sonstiges/Konsolidierung | -97,6 | -95,2 | -32,0 | -38,6 |
| EBIT | 2.989,8 | 3.304,9 | 851,6 | 1.037,5 |
| Finanzergebnis | -150,1 | -219,6 | -39,0 | -55,8 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 2.839,7 | 3.085,3 | 812,6 | 981,7 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -616,2 | -817,7 | -176,4 | -240,0 |
| Konzernergebnis | 2.223,5 | 2.267,6 | 636,2 | 741,7 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -37,7 | -43,5 | -10,1 | -12,6 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.185,8 | 2.224,1 | 626,1 | 729,1 |
Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst. Dies zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen und Distributionskanälen.
Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. September 2018.
Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung. Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2017 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2017 ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 30. September 2018 verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2017.
Auswirkungen ergaben sich in der Berichtsperiode durch die erstmalige Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden. Im Geschäftsbericht 2017 wurden die im Geschäftsjahr 2018 verpflichtend neu anzuwendenden Standards IFRS 9 und IFRS 15 ausführlich beschrieben. Die entsprechenden Wahlrechte sind, wie im Geschäftsbericht 2017 erläutert, ausgeübt worden. Erwartete Auswirkungen aus der Auslegung der Standards auf die im Konzern vorhandenen Geschäftsmodelle sind entsprechend eingetreten. Zu den konkreten Auswirkungen in der Berichtsperiode wird auf die Abschnitte Finanzinstrumente und Erlöse aus Verträgen mit Kunden verwiesen.
Alle anderen zum 30. September 2018 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.
Im Geschäftsbericht 201 7 wurde der ab dem Geschäftsjahr 2019 verpflichtend neu anzuwendende Standard IFRS 16, Leasingverhältnisse, ausführlich beschrieben. Aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 werden weiterhin die im Geschäftsbericht 2017 erläuterten Effekte erwartet. Bislang wurde als wesentlichste Auswirkung identifiziert, dass Continental als Leasingnehmer Vermögenswerte und Schulden für ihre Operating-Leasingverhältnisse über Verwaltungs-, Produktions- und Lagergebäude erfassen wird. In geringem Umfang wird Continental als Leasingnehmer Vermögenswerte und Schulden für Operating-Leasingverhältnisse über andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung erfassen. Darüber hinaus werden Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung entstehen, da die linearen Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse durch einen Abschreibungsaufwand für die Nutzungsrechte und Zinsaufwendungen aus der Bewertung der Leasingverbindlichkeiten ersetzt werden. Infolgedessen ist eine positive Auswirkung auf das EBIT zulasten des Finanzergebnisses zu erwarten. Aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 ergibt sich voraussichtlich ein wesentlicher Effekt. Es werden sich quantitative Auswirkungen auf die Vermögenslage von bis zu 1,9 Mrd € ergeben.
Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen sind, werden dabei berücksichtigt.
Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 544 inländische und ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10, Konzernabschlüsse, einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 41 2 vollkonsolidiert und 1 32 nach der Equity-Methode bilanziert.
Gegenüber dem 31. Dezember 2017 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt 17 Gesellschaften erhöht. 13 Gesellschaften wurden erworben, 14 neu gegründet und drei bislang nicht konsolidierte Einheiten wurden erstmals konsolidiert. Zusätzlich reduzierte sich der Konsolidierungskreis um 13 Gesellschaften aufgrund von vier Verschmelzungen, zwei Verkäufen und sieben Liquidationen.
Gegenüber dem 30. September 2017 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um 18 Gesellschaften erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen aus Neugründungen und Erwerben der Automotive Group. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend auf Liquidationen und Verschmelzungen zurückzuführen.
Im Segment Reifen erfolgten zwei Asset Deals. Die Kaufpreise in Höhe von insgesamt 2,9 Mio € wurden in Höhe von 2,7 Mio € aus Barmitteln beglichen. Zudem besteht noch eine Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von 0,2 Mio €. Aus der Kaufpreisallokation resultierten immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 2,1 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. September 2018.
Im Segment Reifen erfolgte ein Share Deal. Der Kaufpreis in Höhe von 10,7 Mio € wurde aus Barmitteln beglichen. Aus der Kaufpreisallokation resultierte Goodwill in Höhe von 6,2 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. September 2018.
Im Segment Interior erfolgte ein Asset Deal. Der Kaufpreis von 0,0 Mio € wurde aus Barmitteln beglichen. Aus der Kaufpreisallokation resultierte ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von 2,9 Mio €, der ergebniswirksam innerhalb der sonstigen Erträge erfasst wurde. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. September 2018.
Im Segment ContiTech erfolgte ein Restanteilserwerb für einen Kaufpreis von 2,6 Mio €. Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem Buchwert der erworbenen Anteile in Höhe von 2,5 Mio € wurde in den erfolgsneutralen Rücklagen ausgewiesen.
Im Segment Interior wurde eine Teilaktivität des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Aftermarket veräußert. Aus dieser Transaktion resultierte ein Aufwand von 28,9 Mio €.
Im Segment ContiTech entstand ein Ertrag aus dem Verkauf einer Gesellschaft in Höhe von 0,3 Mio €.
Im Segment Interior nahm, nach erfolgreichem Abschluss aller Verhandlungen und Erteilung der notwendigen Fusionskontrollfreigaben, die OSRAM Continental GmbH, München, am 2. Juli 2018 weltweit den Betrieb auf. Die OSRAM Continental GmbH ist ein assoziiertes Unternehmen von Continental, an dem die Continental Automotive GmbH, Hannover, und die OSRAM GmbH, München, zu jeweils 50 % beteiligt sind. Continental bilanziert die Beteiligung nach der Equity-Methode. Continental wird voraussichtlich Netto-Vermögen, inklusive immaterieller Vermögenswerte, mit einem vorläufigen Wert von etwa 400 Mio € in die OSRAM Continental GmbH einbringen. Aus der Einbringung erzielt Continental einen Einmalertrag von vorläufig etwa 172,8 Mio €. Darüber hinaus erhielt Continental in diesem Zusammenhang Ausgleichszahlungen von der OSRAM GmbH in Höhe von 37,5 Mio €.
Aus der Erstanwendung des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, ergaben sich folgende Effekte auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:
| ― | Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode wurde der kumulierte Effekt der erstmaligen Anwendung des IFRS 15 in Höhe von 30,3 Mio € vor Steuern (nach Steuern 21,9 Mio €) zum Zeitpunkt der Erstanwendung als Erhöhung des Eröffnungsbilanzwerts der kumulierten einbehaltenen Gewinne erfasst. Die Werte der Vergleichsperioden basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des IAS 18, Umsatzerlöse, und des IAS 11, Fertigungsaufträge, und sind nicht angepasst dargestellt. |
Ohne Anwendung des IFRS 15 hätten sich auf Basis der Anwendung dieser bisherigen Vorschriften folgende Effekte in der aktuellen Berichtsperiode ergeben:
| ― | Das Konzernergebnis hätte sich auf 2.144,2 Mio € belaufen (mit IFRS 15-Anwendung 2.223,5 Mio €). |
| ― | Die Umsatzerlöse hätten 33.131,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwen-dung 33.174,3 Mio €) betragen und die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen hätten sich auf 24.813,0 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 24.827,3 Mio €) belaufen. |
| ― | Die Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) betragen 2.534,3 Mio €. Mit IFRS 15-Anwendung betragen die Forschungs- und Entwicklungskosten 3.188,4 Mio €. In diesen Werten ist die Aktivierung von Entwicklungskosten in den Vorräten in Höhe von 83,7 Mio € berücksichtigt. Demgegenüber hätten sich die sonstigen Erträge auf 498,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 1.152,3 Mio €) belaufen. |
| ― | Die Steuern vom Einkommen und Ertrag hätten 583,0 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 616,2 Mio €) betragen. |
| ― | Ohne Vertragsvermögenswerte (contract assets) wären Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.413,9 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 8.401,1 Mio €) und Vorräte in Höhe von 4.618,5 Mio € ohne Berücksichtigung der Aktivierung von Entwicklungskosten (mit IFRS 15-Anwendung 4.690,0 Mio €) berichtet worden. |
| ― | Die Vertragsverbindlichkeiten (contract liabilities) in Höhe von 1.143,3 Mio € wären in Höhe von 134,9 Mio € unter sonstigen Verbindlichkeiten und in Höhe von 1.008,4 Mio € unter sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen worden. In Summe ergäben sich somit sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 920,0 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 785,1 Mio €) und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 1.449,4 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 441,0 Mio €). |
| ― | Das Konzerneigenkapital hätte 17.578,8 Mio € ohne Anwendung des IFRS 15 (mit IFRS 15-Anwendung 17.680,5 Mio €) betragen. |
scroll
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 1.491,6 | 1.108,5 | 1.998,3 | 1.236,0 | 1.063,6 | -129,9 |
| Europa ohne Deutschland | 1.601,9 | 1.606,0 | 1.930,7 | 3.417,9 | 1.264,5 | -46,2 |
| Nordamerika | 1.670,6 | 1.342,8 | 1.643,1 | 2.148,6 | 1.316,7 | -34,2 |
| Asien | 2.339,8 | 1.675,1 | 1.493,0 | 948,0 | 848,4 | -20,2 |
| Übrige Länder | 110,1 | 91,6 | 227,8 | 538,5 | 296,8 | -5,1 |
| Umsatz nach Regionen | 7.214,0 | 5.824,0 | 7.292,9 | 8.289,0 | 4.790,0 | -235,6 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 6.887,5 | 5.760,4 | 6.578,7 | 2.376,4 | 2.439,6 | -183,6 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 326,5 | 63,6 | 714,2 | 5.912,6 | 2.350,4 | -52,0 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 7.214,0 | 5.824,0 | 7.292,9 | 8.289,0 | 4.790,0 | -235,6 |
scroll
| Mio € | Continental-Konzern |
|---|---|
| Deutschland | 6.768,1 |
| Europa ohne Deutschland | 9.774,8 |
| Nordamerika | 8.087,6 |
| Asien | 7.284,1 |
| Übrige Länder | 1.259,7 |
| Umsatz nach Regionen | 33.174,3 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 23.859,0 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 9.315,3 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 33.174,3 |
Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit der sonstigen immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie der Finanzanlagen und auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden (triggering event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen keine wesentlichen Wertminderungen an.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten neun Monate 201 8 beliefen sich auf 616,2 Mio € (Vj. 817,7 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 21,7 % (Vj. 26,5 %). Dazu trugen ein veränderter Ländermix sowie die Unternehmenssteuerreform in den USA wesentlich bei.
Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 30. September 2018 ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 eine Erhöhung der erfolgsneutralen Rücklagen um 73,2 Mio €, die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte. Der entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand ein Abbau der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 100,0 Mio € gegenüber.
Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Diese Pensionsfonds qualifizieren sich als Planvermögen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2018 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns 80,1 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 81,4 Mio €).
Aufgrund der Änderung der US-Steuergesetzgebung ergab sich für den Konzern die Möglichkeit, die meisten Planvermögen für Pensionen in den USA steuerlich begünstigt zu dotieren. Am 11. Juli 2018 wurden die entsprechenden Planvermögen mit 209,2 Mio € dotiert.
Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2018 auf insgesamt 154,0 Mio € (Vj. 159,7 Mio €), die Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 10,8 Mio € (Vj. 12,1 Mio €).
Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
scroll
| 1. Januar bis 30. September 2018 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 167,4 | 3,8 | 1,2 | 1,8 | 16,6 | 190,8 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 58,9 | 28,9 | 2,7 | 7,1 | 7,1 | 104,7 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -16,8 | -20,2 | -2,2 | -7,1 | -3,7 | -50,0 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - | - | - | - | 0,1 | 0,1 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 0,9 | 0,3 | - | -0,1 | 1,1 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 209,5 | 13,4 | 2,0 | 1,8 | 20,0 | 246,7 |
scroll
| 1. Januar bis 30. September 2017 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 167,4 | 4,2 | 1,1 | 2,1 | 17,7 | 192,5 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 58,8 | 36,5 | 4,1 | 7,6 | 5,3 | 112,3 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -14,9 | -26,2 | -3,7 | -7,6 | -2,0 | -54,4 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - | - | 0,1 | - | 0,1 | 0,2 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 1,0 | 0,4 | - | 0,0 | 1,4 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 211,3 | 15,5 | 2,0 | 2,1 | 21,1 | 252,0 |
Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:
scroll
| 1. Januar bis 30. September | ||
|---|---|---|
| Mio € | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 1,1 | 1,2 |
| Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen | 5,4 | 6,6 |
| Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen | 6,5 | 7,8 |
Die am 16. Juli 2018 fällige Euro-Anleihe der Continental AG über 750,0 Mio € wurde zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Die fünfjährige Anleihe wurde mit 3,0 % p. a. verzinst.
Der syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende September 2018 von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, und der Continental AG in Höhe von insgesamt 538,6 Mio € in Anspruch genommen. Im Vorjahr erfolgte die Ausnutzung in Höhe von 237,0 Mio € nur durch die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA.
Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Finanzergebnis verweisen wir zudem auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. September 2018.
Aus der Erstanwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, ergaben sich folgende Effekte auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:
| ― | Continental wendet in diesem Zusammenhang die modifizierte retrospektive Übergangsmethode an. Der kumulierte Effekt der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 in Höhe von 10,9 Mio € vor Steuern (nach Steuern 8,9 Mio €) zum Zeitpunkt der Erstanwendung wurde als Erhöhung des Eröffnungsbilanzwerts der kumulierten einbehaltenen Gewinne erfasst. Der kumulierte Effekt ergab sich aus folgenden Sachverhalten: |
| ― | Die im Eigenkapital in den erfolgsneutralen Rücklagen angesammelten Gewinne in Höhe von 3,4 Mio € einschließlich darauf entfallender latenter Steuereffekte aus der bisherigen Bewertungskategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" wurden in die kumulierten einbehaltenen Gewinne umgegliedert. |
| ― | In den flüssigen Mitteln ergab sich aus Finanzinstrumenten, die nach IAS 39, Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet waren und nach IFRS 9 als FVPL (Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet) klassifiziert werden, ein Effekt von -0,1 Mio €. |
| ― | Der Stand der Wertminderungen auf Finanzinstrumente hat sich um insgesamt 7,6 Mio € vor Steuern verringert. Dies resultiert zum einen aus der Erhöhung der Wertminderungen aufgrund des nach den Vorgaben des IFRS 9 implementierten Wertminderungsmodells, das erwartete Verluste berücksichtigt. Zum anderen wurden Wertminderungen ausgebucht, die nach IAS 39 auf Basis von Portfoliowertberichtigungen anhand von Erfahrungswerten zum 31. Dezember 2017 gebildet waren. |
Die neuen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsbeziehungen nach IFRS 9, die grundsätzlich prospektiv anzuwenden sind, wurden auf die zum 31. Dezember 2017 nach IAS 39 bestehenden Cashflow Hedges angewendet. Die nach IFRS 9 erforderliche Erfüllung von Bedingungen zur Hedge-Effektivität wurde hierfür prospektiv nachgewiesen. Die Ermittlung der Effektivität erfolgt durch Gegenüberstellung der Entwicklungen der Barwerte der Grundgeschäfte und der Entwicklungen der beizulegenden Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte. Ineffektivitäten ergeben sich hierbei grundsätzlich aus der unterschiedlichen Berücksichtigung des Kreditrisikos und von Währungsbasisspreads. Eine bilanzielle Auswirkung zum Übergangszeitpunkt am 1. Januar 2018 hat sich nicht ergeben.
Anpassungen an Systeme, Prozesse und Kontrollabläufe sind aufgrund der nicht wesentlichen Auswirkungen des IFRS 9 ebenfalls unwesentlich.
Zum 1. Januar 2018 hat der Continental-Konzern die sonstigen Finanzanlagen als zum FVOCIwoR (Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung) bewertet und entsprechend eingestuft, da diese Finanzanlagen langfristig zu strategischen Zwecken gehalten werden. 2017 waren die sonstigen Finanzanlagen als AfS (available for sale, zur Veräußerung verfügbar) klassifiziert.
Die Werte der Vergleichsperioden basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des IAS 39 und sind nicht angepasst dargestellt.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die originären Bewertungskategorien nach IAS 39 und die neuen Bewertungskategorien nach IFRS 9 für jede angepasste Klasse von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2018 in Mio €.
scroll
| Klasse nach IAS 39 | Klasse nach IFRS 9 | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert nach IAS 39 | Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert nach IFRS 9 |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Sonstige Finanzanlagen | Sonstige Finanzanlagen | AfS | 51,0 | FVOCIwoR | 51,0 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | ||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 51,5 | n. a. | 51,5 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 18,5 | FVPL | 18,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | Schuldinstrumente zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung |
AfS | 37,8 | FVPL | 37,8 |
| Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter | Schuldinstrumente zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert |
LaR | 53,1 | At cost | 53,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert | LaR | 7.469,4 | At cost | 7.473,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Wechselforderungen | LaR | 193,2 | FVOCIwR | 193,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung | LaR | 6,7 | FVPL | 6,7 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 | Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 | LaR | 365,8 | At cost | 365,7 |
| Flüssige Mittel | Flüssige Mittel | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert | LaR | 1.682,1 | At cost | 1.618,0 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung | AfS | 199,4 | FVPL | 263,6 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 16,9 | FVPL | 16,9 |
1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten.
| ― | AfS, available for sale, zur Veräußerung verfügbar |
| ― | At cost, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet |
| ― | FVOCIwR, Fair Value through other comprehensive income with reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, mit Reklassifizierung |
| ― | FVOCIwoR, Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung |
| ― | FVPL, Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet |
| ― | HfT, held for trading, zu Handelszwecken gehalten |
| ― | LaR, loans and receivables, Kredite und Forderungen |
| ― | OL, other liability, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten |
| ― | n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen |
| ― | Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente |
| ― | Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen |
| ― | Stufe 3: Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen |
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und kurzfristige Bilanzposten zusammengefasst werden. Die Struktur der Vorjahrestabelle gemäß IAS 39 wurde an das neue Format angepasst.
scroll
| Mio € | Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert 30.09.2018 | Beizulegender Zeitwert 30.09.2018 | davon Stufe 1 | davon Stufe 2 | davon Stufe 3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Finanzanlagen | FVOCIwoR | 196,9 | 196,9 | - | - | 196,9 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 36,9 | 36,9 | - | 36,9 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 11,6 | 11,6 | - | 11,6 | - |
| Schuldinstrumente | FVPL | 36,7 | 36,7 | 26,5 | 10,2 | - |
| Schuldinstrumente | At cost | 106,8 | 106,8 | - | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | At cost | 8.069,0 | 8.069,0 | - | - | - |
| Wechselforderungen | FVOCIwR | 324,5 | 324,5 | - | 324,5 | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | FVPL | 7,6 | 7,6 | - | 7,6 | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | FVPL | 0,4 | 0,4 | - | 0,4 | - |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte1 | At cost | 548,6 | 548,6 | - | - | - |
| Flüssige Mittel | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | At cost | 1.609,0 | 1.609,0 | - | - | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | FVPL | 12,7 | 12,7 | 12,7 | - | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | 10.960,7 | 10.960,7 | 39,2 | 391,2 | 196,9 | |
| Finanzschulden | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 7,2 | 7,2 | - | 7,2 | - |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 13,1 | 13,1 | - | 13,1 | - |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 4.788,5 | 4.851,2 | 1.895,8 | 827,6 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | OL | 6.685,0 | 6.685,0 | - | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing | n. a. | 7,0 | 6,6 | - | 6,6 | - |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 434,0 | 433,9 | - | 2,4 | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 11.934,8 | 11.997,0 | 1.895,8 | 856,9 | - | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9: | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) | 324,5 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) | 196,9 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | 69,0 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (At cost) | 10.333,4 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) | 7,2 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (OL) | 11.907,5 |
1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten.
scroll
| Mio € | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert 31.12.2017 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2017 | davon Stufe 1 | davon Stufe 2 |
|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Finanzanlagen | AfS | 51,0 | 51,0 | - | - |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | |||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 51,5 | 51,5 | - | 51,5 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 18,5 | 18,5 | - | 18,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 37,8 | 37,8 | 28,3 | 9,5 |
| Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter | LaR | 53,1 | 53,1 | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 7.669,3 | 7.669,3 | - | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 | LaR | 365,8 | 365,8 | - | - |
| Flüssige Mittel | |||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 1.682,1 | 1.682,1 | - | - |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 199,4 | 199,4 | 199,4 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | 10.128,5 | 10.128,5 | 227,7 | 79,5 | |
| Finanzschulden | |||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 16,9 | 16,9 | - | 16,9 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 16,4 | 16,6 | - | 16,6 |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 4.056,7 | 4.155,3 | 2.680,6 | 298,9 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | OL | 6.798,5 | 6.798,5 | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing | n. a. | 7,3 | 7,1 | - | 7,1 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 1.305,6 | 1.305,5 | - | 4,9 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 12.201,4 | 12.299,9 | 2.680,6 | 344,4 | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IAS 39: | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (HfT) | 18,5 | ||||
| Kredite und Forderungen (LaR) | 9.770,3 | ||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) | 288,2 | ||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (HfT) | 16,9 | ||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten (OL) | 12.160,8 |
1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten. Die Werte zum 31. Dezember 2017 sind entsprechend angepasst dargestellt.
Für sonstige Finanzanlagen, für die keine notierten Preise am aktiven Markt für identische Instrumente (Stufe 1) oder für ein ähnliches Instrument vorliegen oder keine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 2), anwendbar ist, wird der Zeitwert mit einer Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 3), ermittelt. Die Bewertung erfolgt nach dem Bewertungsverfahren, das im jeweiligen Fall als sachgerecht erachtet wird.
Wie im Geschäftsbericht 201 7 ausführlich erläutert, sind im Zusammenhang mit Beschlüssen der Hauptversammlung der ContiTech AG, Hannover, am 22. August 2007 über die Zustimmung zum Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen dieser Gesellschaft als beherrschtem Unternehmen mit der ContiTech-Universe Verwaltungs-GmbH, Hannover, als herrschendem Unternehmen und über den sogenannten Squeeze-out der außenstehenden Aktionäre nach wie vor Spruchverfahren über die Angemessenheit von Abfindung und Ausgleichszahlung nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und der Abfindung aufgrund des Squeeze-out anhängig. In diesen Verfahren waren 2012 vor dem Landgericht Hannover Teil-Verfahrensvergleiche protokolliert worden. In diesen Vergleichen wurden eine Zuzahlung von je 3,50 € nebst Zinsen pro Aktie auf die Abfindungen nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und aufgrund des Squeeze-out sowie - nur deklaratorisch - eine erhöhte Ausgleichszahlung nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vereinbart. Die Abfindungen erhöhten sich dadurch auf 28,33 € je Aktie. Das Landgericht Hannover hatte im Oktober 2012 in diesen Verfahren Zuzahlungen in gleicher Höhe durch Beschluss zugesprochen. Auf die Beschwerde einzelner Antragsteller hatte das Oberlandesgericht Celle die Beschlüsse am 17. Juli 201 3 aufgehoben und zur Neuverhandlung und Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen. Am 19. September 2018 hat das Landgericht Hannover nun durch Beschluss die Abfindungen nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und aufgrund des Squeeze-out neu auf 26,70 € je Aktie sowie die Ausgleichszahlung nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ebenfalls - nur deklaratorisch - neu festgesetzt. Die Beschlüsse sind nicht rechtskräftig. Im Übrigen gab es zu den im Geschäftsbericht 2017 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen im Berichtszeitraum keine wesentlichen neuen Erkenntnisse und Sachverhalte.
Gegenüber den im Geschäftsbericht 2017 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 30. September 2018 keine wesentlichen Veränderungen.
Zum 31. Dezember 2017 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.470,4 Mio € (Vj. 1.103,1 Mio €) aus. Am 27. April 2018 hat die Hauptversammlung in Hannover beschlossen, eine Dividende in Höhe von 4,50 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme belief sich somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien auf 900.026.923,50 €. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie reduzierte sich während der ersten neun Monate 2018 auf 10,93 € (Vj. 11,12 €) und für den Zeitraum 1. Juli bis 30. September 2018 auf 3,1 3 € (Vj. 3,64 €). Es entspricht jeweils dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden Personen gegenüber dem 31. Dezember 201 7. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 201 7.
Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere Erklärungen nach § 161 AktG.
Der Konzern-Zwischenlagebericht und der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen.
Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem 30. September 2018 vor.
Hannover, 22. Oktober 2018
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.