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Continental AG

Quarterly Report May 4, 2016

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Quarterly Report

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Continental AG

Hannover

Finanzbericht zum 31. März 2016

Continental-Aktie und -Anleihen

Aktienmärkte mit schwachem Jahresauftakt

Der sich im Januar fortsetzende Preisverfall vieler Rohstoffe, insbesondere von Rohöl, ließ zu Beginn des Jahres 2016 die Sorgen um die Weltkonjunktur wieder aufleben und löste weltweit eine Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten aus. Im Zuge des Preissturzes von Rohöl - bis zum 20. Januar 2016 um rund 25 % gegenüber dem Jahresbeginn - gaben die Leitindizes der Börsen in Europa, den USA und in Asien um über 10 % nach. Die asiatischen Börsen wurden zudem von schwächer als erwarteten Wirtschaftsdaten aus China belastet.

Ab dem 21. Januar 2016 führte die Erholung der Rohölpreise auch zu einer Stabilisierung der Aktienmärkte. Unterstützend wirkten wachsende Hoffnungen der Investoren auf zusätzliche expansive Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB), die für März 2016 angedeutet wurden.

Etwas vorsichtigere Aussagen der US-amerikanischen Notenbank (Fed) mehrten Ende Januar die Zweifel vieler Anleger an der Stabilität der Erholung der US-Wirtschaft und damit an einer weiteren US-Leitzinsanhebung im März 2016. Zusammen mit schwächeren Wirtschaftsdaten aus den USA und China führte dies Anfang Februar zu erneuten Konjunktursorgen und sinkenden Aktienkursen. Verstärkt wurde die Abwärtsbewegung durch wieder sinkende Rohölpreise, nachdem sich führende rohölexportierende Länder nicht auf eine Kürzung der Fördermengen einigen konnten. Zudem gerieten verschiedene europäische Bankaktien aufgrund befürchteter Kreditausfälle im Energiesektor unter Verkaufsdruck. Die Aussagen der Fed bewirkten ferner eine Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro um rund 5 %, wodurch europäische Exportwerte zusätzlich belastet wurden. Der DAX sank vor diesem Hintergrund bis zum 11. Februar 2016 auf rund 8.700 Punkte - ein Minus von 19 % gegenüber seinem Jahresendwert 2015 von 10.743,01 Punkten.

Ab Mitte Februar 2016 begann an den Märkten eine Erholungsphase für Rohöl und andere Rohstoffe, wovon insbesondere rohstofflastige Aktien profitierten. Sehr schwache Außenhandelszahlen aus China dämpften in der ersten Märzhälfte jedoch wieder die Stimmung.

Die Bekanntgabe der Ausweitung der EZB-Maßnahmen - Absenkung des Leitzinses auf 0,0 % und des Einlagenzinses auf -0,4 % sowie Ausweitung der monatlichen Anleiheankäufe von 60 Mrd € auf 80 Mrd € bis März 2017 - blieb Mitte März ohne nennenswerte positive Auswirkung auf die Aktienmärkte. Stattdessen zeigte sich eine zunehmende Verunsicherung der Anleger über die konjunkturelle Situation. Auch die abwartende Haltung der Fed und die Aufschiebung der für März erwarteten Zinserhöhung in den USA verstärkten die Sorgen um die Wirtschaftslage in den USA und anderen Regionen der Welt.

Während der Dow Jones-Index in der zweiten Quartalshälfte seine Verluste wieder ausglich und das erste Quartal 2016 knapp im Plus abschloss, beendeten der DAX und der EURO STOXX 50 das Quartal in der Verlustzone: Der DAX notierte Ende März 7,2 % im Minus bei 9.965,51 Punkten, der EURO STOXX 50 sank um 8,0 % auf 3.004,93 Punkte.

Performance der Continental-Aktie analog zum Sektor

Die Continental-Aktie folgte während des ersten Quartals 2016 im Wesentlichen dem Kursverlauf des Index für europäische Autowerte, dem EURO STOXX Automobiles & Parts.

Neben der Verschlechterung der allgemeinen Stimmung an den Märkten wurde der europäische Autosektor im Quartalsverlauf zusätzlich durch Sorgen um die Pkw-Nachfrage in den USA und in China sowie die Eintrübung der Exportaussichten infolge der Euroaufwertung beeinträchtigt.

Kursentwicklung der Continental-Aktie im ersten Quartal 2016 im Vergleich zu ausgewählten Indizes

indexiert auf den 1. Januar 2016

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in % gegenüber
31.03.2016 31.12.2015
--- --- ---
Continental-Aktie (XETRA-Kurs) 200,00 -10,9
DAX 9.965,51 -7,2
EURO STOXX 50 3.004,93 -8,0
EURO STOXX Automobiles & Parts 481,59 -11,2

Den Tiefstwert im Berichtszeitraum markierte die Continental-Aktie im Tagesverlauf des 11. Februar 2016 bei 175,60 €. In den darauffolgenden Wochen stieg sie wieder und notierte am 3. März 2016 - nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2015 - kurzzeitig wieder über der Marke von 200 €. Sie beendete das erste Quartal 2016 bei 200,00 € und notierte damit 10,9 % unter ihrem Jahresendwert 2015. Der EURO STOXX Automobiles & Parts verlor 11,2 % im ersten Quartal 2016.

Euro-Anleihen mit stabiler Kursentwicklung

Die vier Continental-Euro-Anleihen verharrten im Verlauf des ersten Quartals 2016 auf niedrigem Renditeniveau und zeigten eine relativ stabile Kursentwicklung.

Geringfügige Kursabschläge verzeichneten dabei die kürzer laufenden Continental-Euro-Anleihen: Die am 20. März 2017 fällige 2,5 %-Euro-Anleihe sank um 32,7 Basispunkte unter ihren Schlusskurs des Jahres 2015 und notierte Ende März 2016 bei 102,352 %. Die am 16. Juli 2018 fällige 3,0 %-Euro-Anleihe veränderte sich im Quartalsverlauf nur marginal, ihr Kurs sank bis Ende März um 10,4 Basispunkte auf 106,578 %.

Die länger laufenden Continental-Euro-Anleihen profitierten im ersten Quartal 2016 vom sinkenden Zinsniveau für Unternehmensanleihen im Euroraum. Ursächlich hierfür war die im März 2016 von der EZB beschlossene Ausweitung ihrer Anleiheankäufe auf in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment Grade-Rating. Die am 19. Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe stieg bis Ende März 2016 um 69,7 Basispunkte auf 100,973 %. Die am 9. September 2020 fällige 3,125 %-Euro-Anleihe gewann 138,1 Basispunkte und notierte am Quartalsende bei 112,179 %.

Volatile Entwicklung der Continental-CDS-Prämie

Die Turbulenzen an den Rohstoff- und Aktienmärkten zu Beginn des ersten Quartals 2016 bewirkten steigende Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit Default Swap, CDS). Die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental verteuerte sich von 63,400 Basispunkten am Jahresende 2015 um über 40 Basispunkte bis zum 12. Februar 2016.

Mit zunehmenden Erwartungen vieler Marktteilnehmer an die für März 2016 angedeutete Ausweitung der EZB-Maßnahmen sanken das Zinsniveau im Euroraum wie auch die CDS-Prämien der Euro-Unternehmensanleihen wieder. Nach Bekanntgabe der EZB-Maßnahmen notierte die Continental-CDS-Prämie bei rund 54 Basispunkten. Am Ende des ersten Quartals 2016 lag sie bei 59,705 Basispunkten. Der Spread gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe belief sich am 31. März 2016 auf -13,050 Basispunkte (31. Dezember 2015: -16,466 Basispunkte).

Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im ersten Quartal 2016

Continental-Kreditrating unverändert

Die drei großen Ratingagenturen behielten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental AG im Verlauf des ersten Quartals 2016 unverändert bei.

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31.03.2016 Rating Ausblick
Standard & Poor's1 BBB positive
Fitch2 BBB positive
Moody's3 Baa1 stable

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31.12.2015 Rating Ausblick
Standard & Poor's1 BBB positive
Fitch2 BBB positive
Moody's3 Baa1 stable

1 Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.

2 Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.

3 Kein Vertragsverhältnis seit 1. Februar 2014.

Weitere Informationen zur Continental-Aktie, den Continental-Anleihen und zum Kreditrating wie auch zu unserer Investor Relations App sind im Internet unter www.continental-ir.com abrufbar.

Ferner sind seit Ende Februar 2016 aktuelle Informationen zur Continental-Aktie über Twitter unter @Continental_IR verfügbar.

Kennzahlen Continental-Konzern

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatz 9.850,7 9.568,9
EBITDA 1.505,5 1.403,2
in % vom Umsatz 15,3 14,7
EBIT 1.040,7 977,9
in % vom Umsatz 10,6 10,2
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 733,9 656,7
Ergebnis pro Aktie in € 3,67 3,28
Umsatz bereinigt1 9.710,3 9.568,9
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)2 1.095,0 1.010,2
in % des bereinigten Umsatzes 11,3 10,6
Free Cashflow 489,0 -271,3
Netto-Finanzschulden (zum 31.03.) 3.083,3 4.098,7
Gearing Ratio in % 23,1 33,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)3 212.417 202.496

1 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

2 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

3 Ohne Auszubildende.

Kennzahlen Kerngeschäftsfelder

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1. Januar bis 31. März
Automotive Group in Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatz 6.011,0 5.912,1
EBITDA 699,0 727,4
in % vom Umsatz 11,6 12,3
EBIT 439,8 502,5
in % vom Umsatz 7,3 8,5
Abschreibungen1 259,2 224,9
davon Wertminderungen2 3,3 -
Investitionen3 201,7 204,7
in % vom Umsatz 3,4 3,5
Operative Aktiva (zum 31.03.) 11.595,3 10.829,9
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 119.161 111.432
Umsatz bereinigt5 5.971,9 5.912,1
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 456,3 505,3
in % des bereinigten Umsatzes 7,6 8,5

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1. Januar bis 31. März
Rubber Group in Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatz 3.851,7 3.669,3
EBITDA 834,2 708,9
in % vom Umsatz 21,7 19,3
EBIT 628,7 508,9
in % vom Umsatz 16,3 13,9
Abschreibungen1 205,5 200,0
davon Wertminderungen2 3,4 -
Investitionen3 195,9 151,8
in % vom Umsatz 5,1 4,1
Operative Aktiva (zum 31.03.) 8.366,3 8.798,6
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 92.858 90.680
Umsatz bereinigt5 3.750,4 3.669,3
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 666,5 538,4
in % des bereinigten Umsatzes 17,8 14,7

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Konzern-Zwischenlagebericht

Continental lädt auf 2025AD.com zum weltweiten Dialog über automatisiertes Fahren ein

Im Januar 2016 haben wir mit 2025AD.com eine öffentliche und unabhängige Dialogplattform im Internet zum automatisierten Fahren gestartet. Experten und Verbraucher erhalten auf 2025AD.com gleichermaßen die Möglichkeit zum Austausch zu allen technischen, juristischen und gesellschaftlichen Aspekten der Mobilität der Zukunft. Die Seite bietet herstellerunabhängige Informationen sowie leicht verständliche Grafiken und Fakten rund um das automatisierte Fahren. Internationale Gastautoren teilen ihren jeweiligen Blickwinkel in zahlreichen Beiträgen. Ein multimedialer Zeitstrahl verdeutlicht, wann mit welchen Funktionen zu rechnen ist und welche Technik bereits heute serienmäßig eingesetzt wird. Auf 2025AD.com wird über die neuesten Entwicklungen berichtet und auch über andere Online-Kanäle wie Facebook, Twitter sowie LinkedIn wird zum Dialog eingeladen.

Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter erneut erhöht

Der Continental-Konzern hat die Erfolgsbeteiligung für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit erneut erhöht. Für das Geschäftsjahr 2015 hat das Unternehmen eine Rekordsumme in Höhe von rund 150 Mio € an die anspruchsberechtigten Beschäftigten ausgeschüttet. Die Erfolgsbeteiligung ist seit Jahren kontinuierlich gestiegen. Grundlage für das Programm ist die Wertschöpfung des Unternehmens. Die Berechnungsgrundlage für die ausgeschütteten Beträge variiert von Land zu Land. Dabei werden rechtliche Vorschriften ebenso berücksichtigt wie das lokale Preis- und Lohnniveau. Auf dieser Basis liegt die Summe pro Mitarbeiter je nach Land bei rund 600 € bzw. 1.200 €. Das bedeutet für die Beschäftigten eine Steigerung von rund 20 % im Vergleich zum Vorjahr.

Start der lokalen Produktion der Fahrsicherheitstechnologien ABS und ESC in Indien

Im Januar 2016 haben wir den für dieses Jahr bevorstehenden Start der Produktion von Antiblockiersystemen (ABS) und ESC-Einheiten (elektronische Stabilitätskontrolle, ESC) in Indien bekannt gegeben. Im Werk in Gurgaon ist eine neue Montagelinie geplant, auf der ABS und ESC für Personenkraftwagen und später auch ABS für Zweiräder hergestellt werden sollen. Ende 2016 werden die ersten in Indien produzierten ABS/ESC-Einheiten an einen führenden Fahrzeughersteller geliefert. Der indische Markt ist einer der weltweit größten Märkte für Kompaktwagen und Zweiräder. Durch das an die lokalen Bedürfnisse angepasste Design dieser Systeme passen wir unser Portfolio an und produzieren lokal.

Continental wählt Standort im US-Bundesstaat Mississippi für ein künftiges Reifenwerk

Im Februar 2016 haben wir den Standort im US-Bundesstaat Mississippi für die Errichtung eines neuen Reifenwerks bekannt gegeben, von dem in Zukunft der nordamerikanische Markt zusätzlich bedient werden soll. Continental hat sich mit dem amerikanischen Bundesstaat auf den Kauf eines unbebauten Geländes nahe der Stadt Clinton geeinigt, auf dem in einem ersten Schritt eine Fabrik zur Produktion von Nutzfahrzeugreifen gebaut werden soll. Continental hat dabei bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts eine langfristige Investition im Gesamtwert von rund 1,4 Mrd US-Dollar und die Schaffung von 2.500 Arbeitsplätzen verkündet. Über die Produktion von Nutzfahrzeugreifen hinaus können Pkw- und Spezialreifen gefertigt werden. Das Projekt ist Teil unserer globalen Wachstumsstrategie.

Werk in China eröffnet

Nach einem Jahr Bauzeit wurde im März 2016 ein neues Werk zur Herstellung der umweltfreundlichen, emissionsarmen und allergiefreien Kfz-Innenraummaterialien Acella Eco und Acella Eco green im chinesischen Changzhou eröffnet. Die Serienproduktion läuft seit Ende 2015 mit derzeit ca. 100 Mitarbeitern, 50 weitere Arbeitsplätze sollen in den nächsten Monaten dazukommen. Rund 40 Mio € wurden in die erste Ausbaustufe investiert. Mit dem Neubau verdoppeln wir unsere Kapazität für Acella in China und sind nun gut aufgestellt, um auf die große Nachfrage der chinesischen Automobilindustrie nach hochwertigen und umweltfreundlichen Oberflächenmaterialien zu reagieren.

Neue Radio-Plattform entwickelt

Moderne Autoradios müssen viele Funktionen bereithalten, wie digitalen und analogen Empfang, Vernetzung mit Smartphones und weiteren Audioquellen, großflächige Touchscreens, Sprachsteuerung und die Integration von Smartphone-Apps. Auch in kostengünstigeren Fahrzeugen hat sich das Radio vom einfachen Abspielgerät zum Unterhaltungszentrum entwickelt. Für weiter steigende Komplexität sorgen zunehmende Fahrzeugvernetzung sowie verschiedene Standards und Betriebssysteme der Unterhaltungselektronik. Um diese Herausforderungen zu meistern, hat Continental eine neue Fahrzeug-Radio-Plattform entwickelt, die dem Fahrer die Kontrolle zahlreicher individueller Funktionen in einem System ermöglicht und den Platzbedarf der Hardware auf ein Minimum reduziert.

Continental stellt erstmals einen 48-Volt-Mildhybrid mit connected Energy Management vor

Dynamische Daten über die aktuelle Verkehrssituation bilden die digitale Eingangsgröße für das connected Energy Management (cEM). Erstmals haben wir das System in einem Demonstrationsfahrzeug bei der Consumer Electronics Show in Las Vegas, USA, vorgestellt. Im Fahrzeug ist ein Mildhybridmotor, der mit dem 48-Volt Eco Drive von Continental ausgerüstet ist, verbaut. Im Vergleich zum Basismodell Golf VI mit 1,2 l TSI Motor und 12-Volt-Start-Stopp-Automatik können damit bis zu 21 % Kraftstoff eingespart werden. Das cEM weitet die Segel- und Rekuperationsphasen im 48-Volt-Hybrid weiter aus, bei denen der Verbrennungsmotor abgestellt und vom Antriebsstrang abgekoppelt ist, und ermöglicht weitere 3 % bis 4 % Verbrauchs- und somit CO2- Einsparungen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wird im ersten Quartal 2016 voraussichtlich etwas geringer als ursprünglich erwartet ausfallen. Aktuelle Daten für Januar und Februar 2016 zeigen ein gemischtes Bild: Während die Industrieproduktion sowie der private als auch der öffentliche Konsum weiter zunahmen, zeigte sich der Außenhandel nur wenig verändert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte in seinem World Economic Outlook vom April 2016 die Wachstumserwartung an das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands um 0,2 Prozentpunkte auf 1,5 % für 2016. Auch die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrem aktuellen Frühjahrsgutachten mit 1,6 % für das laufende Jahr ein Wachstum in nahezu gleichem Umfang.

Die Eurozone dürfte sich im ersten Quartal 2016 ähnlich wie die deutsche Wirtschaft entwickelt haben. In den meisten Ländern zeigte sich eine leichte Zunahme des privaten Konsums und der Industrieproduktion. Verschiedene Stimmungsindikatoren trübten sich im Quartalsverlauf jedoch leicht ein. Unterstützend wirkte weiterhin die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die im März 2016 ihre expansiven Maßnahmen nochmals verstärkte. Der IWF reduzierte im April seine Schätzung für das BIP-Wachstum des Euroraums ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte auf 1,5 % für 2016.

In den USA schwächten sich im ersten Quartal 2016 verschiedene Stimmungsindikatoren leicht ab. Zudem stagnierte überraschend der private Konsum. Mehrere Volkswirte verringerten daraufhin ihre Erwartungen an das BIP-Wachstum der USA für die ersten drei Monate des laufenden Jahres von 1,5 % auf 1,0 %. Die US-amerikanische Notenbank (Fed) verhielt sich im Quartalsverlauf ebenfalls vorsichtiger und verschob die ursprünglich für März 2016 erwartete Leitzinsanhebung. Der IWF senkte im April 2016 seine Erwartung an das BIP-Wachstum der USA um 0,2 Prozentpunkte auf 2,4% im laufenden Jahr.

Die japanische Wirtschaft wurde im ersten Quartal 2016 durch die Aufwertung des japanischen Yen gebremst. Die Einführung eines Negativzinses von 0,1 % seitens der japanischen Notenbank auf Teile der Einlagen von Geschäftsbanken hatte Ende Januar 2016 nur kurzfristig einen währungsabwertenden Effekt. Neben dem Export schwächte sich auch die Industrieproduktion ab, da sich die Binnennachfrage nicht belebte. Der IWF halbierte in seiner April-Prognose seine Wachstumserwartung für Japan um 0,5 Prozentpunkte auf 0,5 % für 2016.

Aufgrund der verschlechterten Konjunkturaussichten für rohstoffexportierende Länder infolge des Preisverfalls an den Rohstoffmärkten senkte der IWF seine Prognose im April auch für die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Nach zuvor 4,3 % erwartet der IWF hier nun ein Wachstum von 4,1 % für 2016. China und Indien bleiben dabei die wesentlichen Treiber: Für China, das für das erste Quartal 2016 ein BIP-Wachstum von 6,7 % auswies, hob der IWF seine Schätzung im April um 0,2 Prozentpunkte auf 6,5% für das Gesamtjahr 2016 an. Für Indien behielt der IWF seine BIP-Prognose für 2016 von 7,5 % unverändert bei. Dagegen nahm er aufgrund schwächerer Konjunkturdaten für das erste Quartal seine BIP-Prognose für 2016 für Brasilien um 0,3 Prozentpunkte auf -3,8 % und für Russland um 0,8 Prozentpunkte auf -1,8 % zurück.

Für die Weltwirtschaft nahm der IWF in seiner April-Prognose seine Wachstumserwartung ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 % für das laufende Jahr zurück. Chancen sieht der IWF weiterhin für rohölimportierende Länder durch stärkere Wachstumsimpulse aufgrund gesunkener Rohölpreise. Zugleich weist er auf das Risiko weiterer Währungsabwertungen in Schwellen- und Entwicklungsländern hin, die sich entsprechend negativ auf die lokale Nachfrage auswirken würden. Darüber hinaus sieht der IWF das Risiko einer Wachstumsabschwächung in entwickelten Volkswirtschaften und empfiehlt neben expansiven geldpolitischen Maßnahmen auch strukturelle Reformen und fiskalpolitische Maßnahmen einzuleiten.

Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen

Die Pkw-Nachfrage in Europa (EU28 + EFTA) nahm im ersten Quartal 2016 weiter zu. Gegenüber dem Vorjahresquartal stiegen die Pkw-Neuzulassungen auf Basis vorläufiger Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) um 8 % auf 3,9 Mio Einheiten. Ursächlich hierfür waren neben der sich fortsetzenden konjunkturellen Erholung das niedrige Zinsniveau und ein relativ hoher Ersatzbedarf. Dieser zeigte sich innerhalb der großen Märkte insbesondere in Italien mit einem Zuwachs von 21 % im Berichtszeitraum. Frankreich und Spanien wiesen Zuwächse von 8 % bzw. 7 % aus. Im Vereinigten Königreich stieg die Nachfrage um 5 % und in Deutschland um über 4 %.

In den USA nahm im ersten Quartal 2016 die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups, aufgrund der niedrigen Kraftstoffpreise und günstigen Kreditzinsen um 10 % im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Dagegen sank die Pkw-Nachfrage um 5 %. Insgesamt ergab sich ein Zuwachs der Neuzulassungen um 3 % auf knapp 4,1 Mio Einheiten - der absatzstärkste Jahresauftakt in den USA seit 2001.

In Japan führten im ersten Quartal 2016 die gedämpfte konjunkturelle Lage und das schwache Vertrauen der Verbraucher zu einem Rückgang der Pkw-Nachfrage um 7 % auf rund 1,2 Mio Einheiten.

Weiterhin positiv wirkte im Berichtszeitraum in China die Halbierung der Verkaufssteuer für den Kauf von Pkw mit einem Hubraum von bis zu 1,6 l, welche zu Beginn des vierten Quartals 2015 gesenkt worden war. Nach Angaben des VDA erhöhte sich der Pkw-Absatz in den ersten drei Monaten 2016 um 9 % auf 5,5 Mio Einheiten und markierte einen neuen Rekordwert für ein erstes Quartal. In den übrigen BRIC-Ländern entwickelte sich die Nachfrage entsprechend der jeweiligen gesamtwirtschaftlichen Situation: Während der Absatz in Indien im ersten Quartal 2016 nochmals um 2 % zulegte, brach er in Brasilien um 28 % und in Russland um 17 % ein.

Weltweit erhöhten sich im ersten Quartal 2016 die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach vorläufigen Daten um 1,5 % auf 22,1 Mio Einheiten.

Neuzulassungen/Verkäufe von Pkw

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in Mio Stück 1. Quartal 2016 1. Quartal 2015 Veränderung
Europa (EU28 + EFTA) 3,9 3,6 8 %
USA 4,1 3,9 3 %
Japan 1,2 1,3 -7 %
Brasilien 0,5 0,6 -28 %
Russland 0,3 0,4 -17 %
Indien 0,7 0,7 2 %
China 5,5 5,0 9 %
Weltweit 22,1 21,7 1 %

Quelle: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit).

Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

Im Berichtszeitraum zeigte sich in Europa erneut eine zweigeteilte Situation: In Westeuropa bewirkte der Anstieg der Pkw-Nachfrage ebenfalls eine höhere Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t. Insbesondere Hersteller mit Werken in Frankreich, Spanien und Italien profitierten davon, während in Deutschland die Produktion nach Angaben des VDA um 1 % sank. Ursächlich hierfür waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch die geringere Anzahl an Arbeitstagen und der im Vergleich zum Vorjahr frühere Beginn der Osterferien. In Osteuropa dagegen führte die weiter sinkende Nachfrage in Russland zu entsprechend rückläufigen Produktionszahlen. Nach vorläufigen Daten und Schätzungen stieg die Pkw-Produktion in Europa insgesamt im ersten Quartal 2016 um rund 2 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 %.

In der NAFTA-Region wurde im ersten Quartal 2016 dank der gestiegenen Nachfrage die Produktion von leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups, ausgeweitet, wohingegen die Pkw-Fertigung im Vorjahresvergleich sank. Die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen insgesamt erhöhte sich im Berichtszeitraum auf Basis vorläufiger Zahlen um 4 %. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen wir aufgrund des erreichten hohen Produktionsniveaus und der steigenden Vergleichsbasis weiterhin mit einem stagnierenden Produktionsvolumen.

Auch in Asien zeigte sich im Berichtszeitraum ein zweigeteiltes Bild im Vergleich zum Vorjahr: Insbesondere in China sowie in Indien stieg die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen nachfragebedingt weiter an. Dagegen sank das Produktionsvolumen in Japan, Südkorea und den ASEAN-Staaten. Für Asien insgesamt ergibt sich auf Basis vorläufiger Daten ein Fertigungszuwachs im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr von 1 %. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir für Asien aufgrund der etwas besser als erwarteten chinesischen Produktionsvolumina nun einen Zuwachs von 3 % anstatt zuvor 2 %.

In Südamerika führte der erneute Nachfrageeinbruch zu einem weiteren Rückgang der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Nach vorläufigen Daten sank das Produktionsvolumen im ersten Quartal 2016 um 27 %. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir daher nun einen deutlicheren Rückgang der Produktion um 15 % nach zuvor 5 %.

Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wuchs auf Basis vorläufiger Zahlen im ersten Quartal 2016 um 1 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 2016 behalten wir unsere Prognose von 1,5 % bei.

Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen

In Europa stieg die Produktion von Nutzfahrzeugen > 6 t auf Basis erster Daten vor allem in Westeuropa. Die Zunahme des Straßengüterverkehrs zeigte sich hier auch in einem erhöhten Lkw-Bedarf. Für 2016 insgesamt erwarten wir für Europa unverändert eine um 4 % zunehmende Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge.

In der NAFTA-Region sank wie erwartet die Nutzfahrzeugproduktion im Berichtszeitraum nach vorläufigen Zahlen um 12 % im Vorjahresvergleich. Ursächlich hierfür war der Einbruch der Auftragseingänge im vierten Quartal 2015. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen wir weiterhin mit einem Produktionsrückgang um 10 %.

In China hat sich, nach dem deutlichen Rückgang im Vorjahr, die Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge im laufenden Jahr bereits etwas erholen können. Auf Basis vorläufiger Daten stieg sie um 3 % im ersten Quartal an. Auch für Indien rechnen wir mit steigenden Produktionsvolumina. Dagegen dürfte die Fertigung in den ASEAN-Staaten 2016 eher rückläufig sein. Für Asien insgesamt gehen wir nach wie vor von einem Anstieg der Nutzfahrzeugproduktion um knapp 2 % im Jahr 2016 aus.

Südamerika verzeichnete im ersten Quartal 2016 nach vorläufigen Daten nochmals einen abrupten Rückgang der Produktion von Nutzfahrzeugen um über 30 %. Diese Dynamik sollte jedoch in den folgenden Quartalen aufgrund der niedrigeren Vergleichsbasis nachlassen. Für 2016 insgesamt senken wir unsere Prognose für die Nutzfahrzeugproduktion in Südamerika von -3 % auf -15 %.

Aufgrund der Absenkung der Prognose für Südamerika reduzieren wir auch unsere Prognose der globalen Nutzfahrzeugproduktion von -0,5 % auf -1 %.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

In Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t, setzte sich die im Vorjahr begonnene Nachfragebelebung auch im ersten Quartal 2016 fort. Nach vorläufigen Daten stieg im Berichtsquartal der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um 2 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch für die folgenden Quartale rechnen wir mit leicht steigenden Volumina und für das Gesamtjahr unverändert mit einem Marktwachstum von knapp 2 %.

In der NAFTA-Region zeigte sich im Berichtszeitraum ein Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um 5 %. Dies stellt jedoch lediglich eine Normalisierung des Reifenabsatzes dar, da dieser im Vorjahresquartal um 6 % infolge der Verhängung von Importzöllen für Reifenimporte aus China in die USA zurückgegangen war. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir einen wachsenden Ersatzreifenbedarf aufgrund der gestiegenen Anzahl gefahrener Kilometer. Für das Gesamtjahr behalten wir infolge der steigenden Vergleichsbasis unsere Prognose von 2 % Wachstum bei.

Asien weist nach ersten Zahlen einen weiter steigenden Bedarf an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge auf. Insbesondere in China, dem wichtigsten asiatischen Markt, wuchs die Nachfrage im ersten Quartal 2016 nach vorläufigen Daten um 9 %. In Indien dürfte die wachsende Wirtschaft für einen steigenden Ersatzreifenabsatz gesorgt haben. Dagegen rechnen wir für Japan, Südkorea und die ASEAN-Staaten mit einer eher stagnierenden Nachfrage. Für Asien insgesamt erwarten wir für 2016 einen Zuwachs der Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von unverändert 5 %.

In Südamerika bewirkte die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage im Berichtszeitraum nach vorläufigen Zahlen einen Nachfragerückgang nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um 5 %. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir aufgrund der verschlechterten wirtschaftlichen Lage nun einen Rückgang der Volumina um 7 % nach zuvor 3 %.

An unserer Gesamtprognose eines Wachstums des weltweiten Bedarfs an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 2 % im Jahr 2016 halten wir fest.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge

In Europa stieg im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um 2 %. Während sie in Westeuropa um 3 % zulegte, stagnierte sie in den meisten Ländern Osteuropas. Für das Gesamtjahr rechnen wir für Europa insgesamt weiterhin mit einer Nachfragebelebung von 3 %.

In der NAFTA-Region wuchs die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge im ersten Quartal 2016 nach vorläufigen Daten um 4 %. Für 2016 insgesamt erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 % aufgrund der steigenden Vergleichsbasis.

In Asien dürfte die Nachfrage der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder folgen. Für Asien insgesamt rechnen wir für 2016 weiterhin mit einem Zuwachs des Bedarfs an Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge von 2 %.

In Südamerika nahm im Berichtszeitraum aufgrund der gesunkenen wirtschaftlichen Aktivität auch die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge ab. Für das Gesamtjahr nehmen wir daher unsere Prognose von -4 % auf -9 % zurück.

Infolgedessen passen wir auch unsere Prognose für das Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge an und erwarten nun für das Gesamtjahr 2016 noch einen Zuwachs von 1 % statt bislang 2 %.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2016 2015
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Umsatz 9.850,7 9.568,9
EBITDA 1.505,5 1.403,2
in % vom Umsatz 15,3 14,7
EBIT 1.040,7 977,9
in % vom Umsatz 10,6 10,2
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 733,9 656,7
Ergebnis pro Aktie in € 3,67 3,28
Forschungs- und Entwicklungskosten 716,1 643,0
in % vom Umsatz 7,3 6,7
Abschreibungen1 464,8 425,3
davon Wertminderungen2 6,7 -
Investitionen3 397,8 356,8
in % vom Umsatz 4,0 3,7
Operative Aktiva (zum 31.03.) 19.882,2 19.538,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 212.417 202.496
Umsatz bereinigt5 9.710,3 9.568,9
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.095,0 1.010,2
in % des bereinigten Umsatzes 11,3 10,6
Netto-Finanzschulden (zum 31.03.) 3.083,3 4.098,7
Gearing Ratio in % 23,1 33,5

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Ertragslage

Umsatzanstieg um 2,9 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 3,6 %

Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 % auf 9.850,7 Mio € (Vj. 9.568,9 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 3,6 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 8,4 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns stieg während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 84,8 Mio € bzw. 8,4 % auf 1.095,0 Mio € (Vj. 1.010,2 Mio €) und entspricht 11,3 % (Vj. 10,6 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 6,4 %

Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 62,8 Mio € bzw. 6,4 % auf 1.040,7 Mio € (Vj. 977,9 Mio €). Die Umsatzrendite stieg auf 10,6 % (Vj. 10,2 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2016

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von insgesamt 3,3 Mio €.

Für die Division Powertrain ergab sich ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,2 Mio €.

Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland, führte in der Division ContiTech zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 10,6 Mio €, wovon 3,4 Mio € auf Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen.

Für die Division ContiTech ergab sich darüber hinaus ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,8 Mio €.

Für den Konzern beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2016 insgesamt 14,9 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2015

Aus kleineren Sondereffekten entstand in der Division Reifen ein Ertrag in Höhe von 0,1 Mio € und in der Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von 0,3 Mio €.

Für den Konzern ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2015 in Höhe von insgesamt 0,2 Mio €.

Aufwand für Forschung und Entwicklung

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,4 % auf 716,1 Mio € (Vj. 643,0 Mio €), entsprechend 7,3 % des Umsatzes (Vj. 6,7 %). Davon entfielen auf die Automotive Group 625,4 Mio € (Vj. 557,3 Mio €), entsprechend 10,4 % des Umsatzes (Vj. 9,4 %), und auf die Rubber Group 90,7 Mio € (Vj. 85,7 Mio €), entsprechend 2,4 % des Umsatzes (Vj. 2,3 %).

Zinsergebnis

Das negative Zinsergebnis verbesserte sich im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21,9 Mio € auf 33,8 Mio € (Vj. 55,7 Mio €).

Der Zinsaufwand - ohne die Effekte aus der Fremdwährungsumrechnung, aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten - belief sich in den ersten drei Monaten 2016 auf 75,2 Mio € (Vj. 90,4 Mio €). Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 34,4 Mio € um 13,7 Mio € unter dem Vorjahreswert von 48,1 Mio €. Der wesentliche Anteil entfiel mit 21,3 Mio € (Vj. 27,6 Mio €) auf den Aufwand aus den von der Continental AG, der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, sowie der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen und mit 2,8 Mio € (Vj. 5,4 Mio €) auf die Ausnutzung des syndizierten Kredits.

Aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte in den ersten drei Monaten 2016 ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 40,8 Mio € (Vj. 42,3 Mio €). Hierin ist die Aufzinsung bezogen auf Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen nicht enthalten.

Die Zinserträge im ersten Quartal 2016 reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Mio € auf 24,8 Mio € (Vj. 27,8 Mio €). Davon entfielen auf erwartete Erträge aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds insgesamt 18,4 Mio € (Vj. 19,1 Mio €). Hierin sind die Zinserträge bezogen auf das Fondsvermögen der Pensionskassen nicht enthalten.

Die Bewertungseffekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus der Entwicklung der Währungskurse führten im Gegensatz zum Vorjahr in den ersten drei Monaten 2016 insgesamt zu einem positiven Ergebnisbeitrag in Höhe von 16,6 Mio € (Vj. negativer Effekt in Höhe von 2,4 Mio €). Aus den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten ergab sich im ersten Quartal 2016 kein nennenswerter Effekt (Vj. positiver Effekt in Höhe von 9,3 Mio €).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 2016 beliefen sich auf 255,8 Mio € (Vj. 244,4 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 25,4 % nach 26,5 % für den entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich um 11,8 % auf 733,9 Mio € (Vj. 656,7 Mio €) und das Ergebnis pro Aktie auf 3,67 € (Vj. 3,28 €).

Finanzlage

Cashflow-Überleitung

Das EBIT erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 um 62,8 Mio € auf 1.040,7 Mio € (Vj. 977,9 Mio €).

Die insbesondere aus den Anleihen resultierenden Zinszahlungen verringerten sich um 25,3 Mio € auf 46,4 Mio € (Vj. 71,7 Mio €).

Die Auszahlungen für Ertragsteuern sanken um 52,0 Mio € auf 217,4 Mio € (Vj. 269,4 Mio €).

Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 31. März 2016 mit 493,5 Mio € um 38,0 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert von 531,5 Mio €.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 31. März 2016 mit 970,8 Mio € um 287,2 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 683,6 Mio €.

Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten drei Monaten 2016 ein Mittelabfluss in Höhe von 481,8 Mio € (Vj. 954,9 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und Software, ohne Berücksichtigung von Finanzierungsleasing und aktivierten Fremdkapitalkosten, erhöhten sich um 41,0 Mio € von 356,8 Mio € auf 397,8 Mio €. Aus dem Anteilserwerb und dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 77,7 Mio € (Vj. 591,1 Mio €).

Der im ersten Quartal 2016 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelzufluss in Höhe von 489,0 Mio € (Vj. Mittelabfluss in Höhe von 271,3 Mio €) und erhöhte sich damit um 760,3 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Finanzierung und Finanzschulden

Zum 31. März 2016 reduzierten sich die Netto-Finanzschulden des Konzerns gegenüber dem Vorjahr deutlich um 1.015,4 Mio € auf 3.083,3 Mio € (Vj. 4.098,7 Mio €). Dieser Abbau ist im Wesentlichen auf den sehr guten Free Cashflow zum Jahresende 2015 zurückzuführen, der über die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2014 hinaus auch die Reduzierung insbesondere von langfristigen verzinslichen Anlagen überkompensieren konnte. Diese Reduzierung ist Folge der im Geschäftsjahr 2015 aufgrund von Satzungsänderungen erreichten Wiederherstellung der Planvermögenseigenschaft eines Teils des Deckungsvermögens des Continental Pension Trust e. V., welche zu einer Saldierung der langfristigen verzinslichen Anlagen mit den zugehörigen Verpflichtungen führte. Zum Ende des ersten Quartals 2016 wurden damit 344,6 Mio € mit den zugehörigen Verpflichtungen saldiert ausgewiesen.

Die Netto-Finanzschulden des Konzerns lagen zum 31. März 2016 um 458,6 Mio € unter dem Wert zum 31. Dezember 2015 von 3.541,9 Mio €. Die Gearing Ratio verbesserte sich zum Ende des ersten Quartals 2016 auf 23,1 % (Vj. 33,5 %).

Im Bestand der Anleihen erfolgte im zweiten Halbjahr 2015 eine Veränderung: Die von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, im September 2012 ausgegebene US-Dollar-Anleihe mit einem Volumen von 950,0 Mio US-Dollar und einem Festzins von 4,5 % p. a. wurde zum 15. September 2015, d. h. vier Jahre vor ihrer Fälligkeit im September 2019, vorzeitig zurückgezahlt. Der Rückzahlungspreis lag bei 102,25 %. Am 1 2. November 2015 hat die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, unter dem Rahmen-Emissionsprogramm für Anleiheemissionen von Continental (Debt Issuance Programme, DIP) eine Euro-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 500,0 Mio € platziert. Der Ausgabekurs lag bei 99,739 %. Die neue Anleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten und einen Festzinssatz von 0,5 % p. a. Durch Abschluss von Zins-Währungsswaps werden zum einen die Währungsrisiken aus der Denominierung der Anleihe in Euro gesichert, zum anderen wird der Euro-Festzins von 0,5 % p. a. in einen US-Dollar-basierten Festzinssatz von durchschnittlich 2,365 % p. a. getauscht.

Der im April 2014 mit einem zugesagten Volumen von 4,5 Mrd € neu abgeschlossene syndizierte Kredit bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem im April 2016 fälligen Festdarlehen über 1,5 Mrd € und einer bis April 2019 eingeräumten revolvierenden Kreditlinie über 3,0 Mrd €. Bezogen auf die revolvierende Tranche wurde im April 2015 eine Vertragsanpassung vorgenommen. Alle beteiligten Banken hatten einer Laufzeitverlängerung um ein Jahr zugestimmt. Damit stand Continental diese Finanzierungszusage bis April 2020 zur Verfügung. Das Festdarlehen (Vj. 1,5 Mrd €) wurde bis Ende März 2016 vollständig vorzeitig zurückgezahlt. Bereits im vierten Quartal 2015 erfolgten vorzeitige Teilrückzahlungen in Höhe von insgesamt 1.150,0 Mio €. Die damit verbliebene Inanspruchnahme von nur noch 350,0 Mio € wurde Ende März 2016 zurückgezahlt. Das zugesagte Volumen des syndizierten Kredits, der nur noch aus der revolvierenden Tranche besteht, hat sich damit gleichermaßen um 1,5 Mrd € auf 3,0 Mrd € zum 31. März 2016 reduziert. Die revolvierende Kreditlinie wurde Ende März 2016 von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, in Höhe von 65,9 Mio € (Vj. 279,4 Mio €) ausgenutzt. Darüber hinaus wurde im April 2016 eine Vertragsanpassung vorgenommen. Alle beteiligten Banken haben einer Laufzeitverlängerung um ein Jahr zugestimmt. Damit steht Continental diese Finanzierungszusage bis April 2021 zur Verfügung.

Zum 31. März 2016 verfügt Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 5.453,8 Mio € (Vj. 6.661,6 Mio €), davon 1.693,8 Mio € (Vj. 2.372,3 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3.760,0 Mio € (Vj. 4.289,3 Mio €).

Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können, sind auch sämtliche bestehende Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen. Im Continental-Konzern sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 31. März 2016 betragen die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt 1.285,1 Mio € (Vj. 2.101,9 Mio €).

Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschulden

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2016 2015
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Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 970,8 683,6
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -481,8 -954,9
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 489,0 -271,3
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -0,7 -1,9
Nicht zahlungswirksame Veränderungen -20,2 29,9
Sonstiges -4,9 -1.032,6
Währungskurseffekte -4,6 0,7
Veränderung der Netto-Finanzschulden 458,6 -1.275,2

Investitionen (Bilanzzugang)

Im ersten Quartal 2016 wurden 397,8 Mio € (Vj. 356,8 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach drei Monaten 4,0 % (Vj. 3,7 %).

Auf die Automotive Group entfielen 201,7 Mio € (Vj. 204,7 Mio €) der Investitionen, dies entspricht 3,4 % des Umsatzes (Vj. 3,5 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden verstärkt Fertigungskapazitäten an Niedrigkostenstandorten aus- und aufgebaut. In der Division Chassis & Safety entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Erweiterung der Produktionsanlagen für die Geschäftsbereiche Hydraulic Brake Systems und Vehicle Dynamics. Es wurden insbesondere die Fertigungskapazitäten für elektronische Bremssysteme ausgebaut. Die Division Powertrain investierte im Wesentlichen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Geschäftsbereiche Engine Systems, Fuel & Exhaust Management und Sensors & Actuators. In der Division Interior wurden die Kapazitäten in den Geschäftsbereichen Instrumentation & Driver HMI und Body & Security erweitert.

Die Rubber Group investierte 195,9 Mio € (Vj. 151,8 Mio €), entsprechend 5,1 % des Umsatzes (Vj. 4,1 %). In der Division Reifen wurden die Fertigungskapazitäten in Nordamerika sowie an den europäischen Niedrigkostenstandorten ausgebaut. Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Werkerweiterungen in Sumter, USA; Puchov, Slowakei; Hefei, China; und Lousado, Portugal. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt. In der Division ContiTech entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Ausweitung von Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems, Benecke-Kaliko Group und Conveyor Belt Group. In allen Geschäftsbereichen wurden Investitionen zur Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe durchgeführt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich zum 31. März 2016 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 738,3 Mio € auf 33.605,9 Mio € (Vj. 34.344,2 Mio €). Die Erhöhung des Goodwill um 402,1 Mio € auf 6.600,9 Mio € (Vj. 6.198,8 Mio €) sowie der sonstigen immateriellen Vermögenswerte um 104,6 Mio € auf 1.298,7 Mio € (Vj. 1.194,1 Mio €) resultierte hauptsächlich aus der Akquisition von Elektrobit Automotive. Die Sachanlagen erhöhten sich um 83,4 Mio € auf 9.434,9 Mio € (Vj. 9.351,5 Mio €). Die Vorräte reduzierten sich um 84,1 Mio € auf 3.523,0 Mio € (Vj. 3.607,1 Mio €). Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 211,6 Mio € auf 7.185,1 Mio € (Vj. 7.396,7 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit 1.693,8 Mio € um 678,5 Mio € geringer als in der Vorperiode (Vj. 2.372,3 Mio €).

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum 31. März 2015 um 1.140,1 Mio € auf 13.361,9 Mio € (Vj. 12.221,8 Mio €). Dies resultierte insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.154,8 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -949,9 Mio € auf -1.940,2 Mio € (Vj. -990,3 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich, trotz der Akquisition von Elektrobit Automotive, von 33,5 % auf 23,1 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf 39,8 % (Vj. 35,6 %).

Im Vergleich zum 31. Dezember 2015 hat sich die Bilanzsumme um 770,2 Mio € auf 33.605,9 Mio € (Vj. 32.835,7 Mio €) erhöht. Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies bedingt durch den Anstieg der aktiven latenten Steuern um 145,3 Mio € auf 1.815,0 Mio € (Vj. 1.669,7 Mio €), die Erhöhung der Vorräte um 162,9 Mio € auf 3.523,0 Mio € (Vj. 3.360,1 Mio €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 462,2 Mio € auf 7.185,1 Mio € (Vj. 6.722,9 Mio €). Gegenläufig wirkte die Reduzierung der Sachanlagen um 104,0 Mio € auf 9.434,9 Mio € (Vj. 9.538,9 Mio €) aufgrund von Währungskurseffekten.

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2015 um 148,0 Mio € auf 13.361,9 Mio € (Vj. 13.213,9 Mio €). Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt sich ein Anstieg in Höhe von 733,9 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -577,1 Mio € auf -1.940,2 Mio € (Vj. -1.363,1 Mio €). Die Gearing Ratio reduzierte sich von 26,8 % auf 23,1 %.

Mitarbeiter

Zum Ende des ersten Quartals 2016 waren im Konzern 212.417 Mitarbeiter beschäftigt, das entspricht einem Anstieg um 4.518 Personen im Vergleich zum Jahresende 2015. Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und Entwicklung erhöhte sich die Mitarbeiterzahl in der Automotive Group um 3.273. In der Rubber Group führten der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um 1.255. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 9.921.

Entwicklung der Divisionen

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1. Januar bis 31. März
Chassis & Safety in Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatz 2.201,8 2.136,0
EBITDA 302,8 297,3
in % vom Umsatz 13,8 13,9
EBIT 213,2 214,9
in % vom Umsatz 9,7 10,1
Abschreibungen1 89,6 82,4
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 82,6 72,3
in % vom Umsatz 3,8 3,4
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.380,8 4.145,3
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 40.764 38.607
Umsatz bereinigt5 2.201,8 2.136,0
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 215,7 215,2
in % des bereinigten Umsatzes 9,8 10,1

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Chassis & Safety

Absatz

Im Geschäftsbereich Vehicle Dynamics lag das Absatzvolumen von elektronischen Bremssystemen in den ersten drei Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 6,1 Mio Einheiten. Der Absatz von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems verringerte sich im Vorjahresvergleich um 3,5 %. Der Absatz von Bremssätteln lag um 8,4 % unter dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics sank der Absatz leicht bei Airbagsteuergeräten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich die Verkaufszahlen um rund 51 %.

Umsatzanstieg um 3,1 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 3,9 %

Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Umsatz der Division Chassis & Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 % auf 2.201,8 Mio € (Vj. 2.136,0 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 3,9 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 0,2 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety stieg während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio € bzw. 0,2 % auf 215,7 Mio € (Vj. 215,2 Mio €) und entspricht 9,8 % (Vj. 10,1 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 0,8 %

Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Mio € bzw. 0,8 % auf 213,2 Mio € (Vj. 214,9 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 9,7 % (Vj. 10,1 %).

Sondereffekte

Sowohl für das erste Quartal 2016 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in der Division Chassis & Safety keine Sondereffekte.

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1. Januar bis 31. März
Powertrain in Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatz 1.813,5 1.826,5
EBITDA 158,8 177,2
in % vom Umsatz 8,8 9,7
EBIT 66,5 96,7
in % vom Umsatz 3,7 5,3
Abschreibungen1 92,3 80,5
davon Wertminderungen2 3,3 -
Investitionen3 60,9 66,7
in % vom Umsatz 3,4 3,7
Operative Aktiva (zum 31.03.) 2.812,1 2.710,1
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 36.961 35.593
Umsatz bereinigt5 1.809,4 1.826,5
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 72,6 98,8
in % des bereinigten Umsatzes 4,0 5,4

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Powertrain

Absatz

In den ersten drei Monaten 2016 stieg das Absatzvolumen von Turboladern und Pumpen im Geschäftsbereich Engine Systems gegenüber dem Vorjahresniveau, während der Absatz von Motorsteuergeräten und Injektoren unter Vorjahresniveau blieb. Der Geschäftsbereich Sensors & Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch eine verschärfte Abgasgesetzgebung werden insbesondere bei den Abgassensoren höhere Absatzzahlen erzielt. Im Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle erreichten die Verkaufszahlen von Leistungselektronik und Batterie- und Bordnetzsystemen nicht das Vorjahresniveau. Das Absatzvolumen des Geschäftsbereichs Transmission lag, bedingt durch Programmumstellungen zum Ende des Geschäftsjahres 2015, im ersten Quartal 2016 leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Fuel & Exhaust Management erhöhte sich das Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum.

Umsatzrückgang um 0,7 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 0,7 %

Während der ersten drei Monate 2016 verringerte sich der Umsatz der Division Powertrain im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 % auf 1.813,5 Mio € (Vj. 1.826,5 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 0,7 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 26,5 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain verringerte sich während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 26,2 Mio € bzw. 26,5 % auf 72,6 Mio € (Vj. 98,8 Mio €) und entspricht 4,0 % (Vj. 5,4 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 31,2 %

Die Division Powertrain verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 30,2 Mio € bzw. 31,2 % auf 66,5 Mio € (Vj. 96,7 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 3,7 % (Vj. 5,3 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2016

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 3,3 Mio €.

Zudem ergab sich ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,2 Mio €.

Für die Division Powertrain beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2016 insgesamt 3,5 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2015

Für das erste Quartal 2015 ergaben sich für die Division Powertrain keine Sondereffekte.

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1. Januar bis 31. März
Interior in Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatz 2.023,0 1.975,2
EBITDA 237,4 252,9
in % vom Umsatz 11,7 12,8
EBIT 160,1 190,9
in % vom Umsatz 7,9 9,7
Abschreibungen1 77,3 62,0
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 58,2 65,7
in % vom Umsatz 2,9 3,3
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.402,4 3.974,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 41.436 37.232
Umsatz bereinigt5 1.987,7 1.975,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 168,0 191,3
in % des bereinigten Umsatzes 8,5 9,7

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Interior

Absatz

Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Security lag im ersten Quartal 2016 deutlich über Vorjahresniveau. Eine Erhöhung war besonders in den Regionen NAFTA und Asien zu verzeichnen. Im Geschäftsbereich Infotainment & Connectivity lag der Absatz vor allem wegen auslaufender Serien in Europa und Amerika bei Multimedia- und Connectivitysystemen sowie in Europa bei Radiosystemen unter Vorjahresniveau. Dieser Rückgang konnte durch Neuanläufe und den deutlich gestiegenen Absatz in Asien nur teilweise ausgeglichen werden. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Aftermarket lagen unter dem Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen im Bereich Nutzfahrzeuge auf den schwächeren Markt des Tachographengeschäfts in Russland und Brasilien zurückzuführen. Das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft konnte seinen Vorjahreswert aufgrund stabiler Nachfrage im Bremsengeschäft halten. Die Verkaufszahlen im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI lagen in den ersten drei Monaten 2016 über dem Vorjahr. Hierfür waren vor allem Neuanläufe und eine gestiegene Nachfrage in Europa ausschlaggebend.

Umsatzanstieg um 2,4 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 2,6 %

Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 % auf 2.023,0 Mio € (Vj. 1.975,2 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 2,6 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 12,2 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior verringerte sich während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 23,3 Mio € bzw. 12,2 % auf 168,0 Mio € (Vj. 191,3 Mio €) und entspricht 8,5 % (Vj. 9,7 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 16,1 %

Die Division Interior verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 30,8 Mio € bzw. 16,1 % auf 160,1 Mio € (Vj. 190,9 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 7,9 % (Vj. 9,7 %).

Sondereffekte

Sowohl für das erste Quartal 2016 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in der Division Interior keine Sondereffekte.

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1. Januar bis 31. März
Reifen in Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatz 2.512,7 2.419,8
EBITDA 658,1 579,7
in % vom Umsatz 26,2 24,0
EBIT 530,0 454,0
in % vom Umsatz 21,1 18,8
Abschreibungen1 128,1 125,7
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 146,7 100,9
in % vom Umsatz 5,8 4,2
Operative Aktiva (zum 31.03.) 5.366,0 5.380,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 50.357 48.281
Umsatz bereinigt5 2.504,2 2.419,8
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 533,0 455,6
in % des bereinigten Umsatzes 21,3 18,8

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Reifen

Absatz

Die Verkaufszahlen lagen nach den ersten drei Monaten 2016 sowohl im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft als auch im Pkw-Reifenersatzgeschäft über dem Vorjahresniveau. Die Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen mit rund 7 % ebenfalls über dem Vorjahreswert.

Umsatzanstieg um 3,8 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 6,7 %

Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Umsatz der Division Reifen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 % auf 2.512,7 Mio € (Vj. 2.419,8 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 6,7 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 17,0 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen stieg während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 77,4 Mio € bzw. 17,0 % auf 533,0 Mio € (Vj. 455,6 Mio €) und entspricht 21,3 % (Vj. 18,8 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 16,7 %

Die Division Reifen verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 76,0 Mio € bzw. 16,7 % auf 530,0 Mio € (Vj. 454,0 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 21,1 % (Vj. 18,8 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2016

Für das erste Quartal 2016 entstanden in der Division Reifen keine Sondereffekte.

Sondereffekte im ersten Quartal 2015

Im ersten Quartal 2015 ergab sich in der Division Reifen eine Entlastung durch Sondereffekte in Höhe von insgesamt 0,1 Mio €.

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1. Januar bis 31. März
ContiTech in Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatz 1.359,1 1.268,3
EBITDA 176,1 129,2
in % vom Umsatz 13,0 10,2
EBIT 98,7 54,9
in % vom Umsatz 7,3 4,3
Abschreibungen1 77,4 74,3
davon Wertminderungen2 3,4 -
Investitionen3 49,2 50,9
in % vom Umsatz 3,6 4,0
Operative Aktiva (zum 31.03.) 3.000,3 3.418,2
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 42.501 42.399
Umsatz bereinigt5 1.266,3 1.268,3
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 133,5 82,8
in % des bereinigten Umsatzes 10,5 6,5

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

ContiTech

Umsatzanstieg um 7,2 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 2,7 %

Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 % auf 1.359,1 Mio € (Vj. 1.268,3 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 2,7 %. Positiv verläuft die Umsatzentwicklung bei Mobile Fluid Systems. Auch der Umsatz im Automotive-Geschäft der Geschäftsbereiche Power Transmission Group sowie Benecke-Kaliko Group konnten das Vorjahresniveau übertreffen. Insbesondere im Geschäftsbereich Conveyer Belt Group blieb der Umsatz aufgrund der deutlichen Investitionsschwäche der Bergbauunternehmen hinter den Erwartungen zurück. Im Geschäftsbereich Industrial Fluid Systems ist der Umsatz mit Kunden der ölfördernden Industrien aufgrund des aktuell niedrigen Ölpreisniveaus geringer ausgefallen.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 61,2 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech erhöhte sich während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 50,7 Mio € bzw. 61,2 % auf 133,5 Mio € (Vj. 82,8 Mio €) und entspricht 10,5 % (Vj. 6,5 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 79,8 %

Die Division ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 43,8 Mio € bzw. 79,8 % auf 98,7 Mio € (Vj. 54,9 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 7,3 % (Vj. 4,3 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2016

Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland, führte zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 10,6 Mio €, wovon 3,4 Mio € auf Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen.

Darüber hinaus ergab sich ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,8 Mio €.

Für die Division ContiTech beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2016 insgesamt 11,4 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2015

Im ersten Quartal 2015 ergab sich in der Division ContiTech eine Belastung durch Sondereffekte in Höhe von insgesamt 0,3 Mio €.

Risiko- und Chancenbericht

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen. Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2015.

Prognosebericht und Ausblick

Nach dem gelungenen Start in das Geschäftsjahr 2016 in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld bestätigen wir unseren Ausblick für den Umsatz des Konzerns für das Gesamtjahr von rund 41 Mrd € bei konstanten Währungskursen. Unser Ziel, ein organisches Wachstum von 4 % bis 5 % zu erreichen, behalten wir trotz des geringeren Zuwachses von 3,6 % im ersten Quartal 2016 bei. Unsere Umsatzprognose für die Automotive Group belassen wir unverändert bei rund 25 Mrd € und für die Rubber Group bei mehr als 16 Mrd €.

Aufgrund der Erwartung, dass sich die operative Entwicklung der Automotive Group, nach dem erwartet schleppenden Produktionsstart unserer Hauptkunden und dem Anlauf vieler Neuprojekte im weiteren Jahresverlauf, sukzessive verbessert und weil wir davon ausgehen, dass sich die sehr erfreuliche operative Entwicklung in der Rubber Group fortsetzt, heben wir unseren Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge von mehr als 10,5 % auf rund 11 % an. Für die Automotive Group bestätigen wir unsere Prognose für die bereinigte EBIT-Marge in Höhe von mindestens 8,5 %. Für die Rubber Group heben wir unsere Erwartung für die bereinigte EBIT-Marge von rund 15,5 % auf mehr als 16 % an.

Als Entlastungseffekt aus geringeren Rohstoffkosten für die Rubber Group für das Jahr 2016 erwarten wir weiterhin rund 100 Mio €. Unsere Schätzung für den Durchschnittskurs von Naturkautschuk (TSR 20) für das Jahr 2016 belassen wir bei 1,50 US-Dollar/kg, den für den Synthesekautschukgrundstoff Butadien bei 0,90 US-Dollar/kg.

Ferner bestätigen wir folgende Bestandteile unserer am 3. März 2016 aufgestellten Prognose: Wir rechnen weiterhin mit negativen Sondereffekten in Höhe von rund 100 Mio €. Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokation, die im Wesentlichen aus den Erwerben von Veyance Technologies und Elektrobit Automotive stammen, werden voraussichtlich bei rund 150 Mio € liegen. Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden im Geschäftsjahr 2016 rund 6 % vom Umsatz ausmachen. Das negative Zinsergebnis wird besser als 250 Mio € sein und die Konzern-Steuerquote wird bei etwa 30 % liegen.

Den Ausblick für den Free Cashflow vor Akquisitionen, der bereits im ersten Quartal 2016 bei 567 Mio € lag, heben wir von mindestens 1,8 Mrd € auf mindestens 2 Mrd € für das laufende Geschäftsjahr an.

Konzern-Zwischenabschluss

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2016 2015
--- --- ---
Umsatzerlöse 9.850,7 9.568,9
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -7.249,6 -7.146,1
Bruttoergebnis vom Umsatz 2.601,1 2.422,8
Forschungs- und Entwicklungskosten -716,1 -643,0
Vertriebs- und Logistikkosten -548,0 -520,9
Allgemeine Verwaltungskosten -243,7 -214,5
Sonstige Aufwendungen und Erträge -69,0 -77,7
Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen 16,4 11,2
Übriges Beteiligungsergebnis - 0,0
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern 1.040,7 977,9
Zinserträge 24,8 27,8
Zinsaufwendungen -58,6 -83,5
Zinsergebnis -33,8 -55,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.006,9 922,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -255,8 -244,4
Konzernergebnis 751,1 677,8
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -17,2 -21,1
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 733,9 656,7
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 3,67 3,28
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 3,67 3,28

Konzerngesamtergebnisrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2016 20151
--- --- ---
Konzernergebnis 751,1 677,8
Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne2 -364,3 -288,4
Zeitwertveränderungen2 -554,2 -361,7
Währungsumrechnung2 13,7 -45,1
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen 176,2 118,4
Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten
Währungsumrechnung2 -210,2 744,4
Effekte aus Währungsumrechnung2 -210,2 744,4
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 0,1 -3,9
Zeitwertveränderungen 0,1 5,4
Erfolgswirksame Umgliederung 0,0 -9,3
Cashflow Hedges -3,3 -
Zeitwertveränderungen 15,7 -
Erfolgswirksame Umgliederung -19,0 -
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen -2,5 6,3
Sonstiges Ergebnis -580,2 458,4
Gesamtergebnis 170,9 1.136,2
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis -10,6 -70,0
Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 160,3 1.066,2

1 Die Vorjahresvergleichswerte sind entsprechend der aktuellen Struktur angepasst dargestellt.

2 Inklusive Fremdanteile.

Konzernbilanz

Die Struktur der Passivseite wird ab dem Berichtsjahr 2016 zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der Leistungen an Arbeitnehmer geändert. Alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden sind entsprechend angepasst ausgewiesen.

Aktiva

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in Mio € 31.03.2016 31.12.2015 31.03.2015
Goodwill 6.600,9 6.640,6 6.198,8
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 1.298,7 1.336,4 1.194,1
Sachanlagen 9.434,9 9.538,9 9.351,5
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 15,8 16,0 17,6
Anteile an at-equity bilanzierten Unternehmen 354,6 345,8 299,4
Sonstige Finanzanlagen 39,7 14,1 12,5
Aktive latente Steuern 1.815,0 1.669,7 1.894,2
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 16,7 18,9 3,1
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 31,5 17,1 289,4
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 49,4 47,6 37,3
Langfristige sonstige Vermögenswerte 22,8 21,5 21,9
Langfristige Vermögenswerte 19.680,0 19.666,6 19.319,8
Vorräte 3.523,0 3.360,1 3.607,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.185,1 6.722,9 7.396,7
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 465,0 434,7 423,9
Kurzfristige sonstige Vermögenswerte 837,5 803,9 873,7
Ertragsteuerforderungen 141,8 149,7 131,0
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 69,4 64,3 166,0
Flüssige Mittel 1.693,8 1.621,5 2.372,3
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 10,3 12,0 53,7
Kurzfristige Vermögenswerte 13.925,9 13.169,1 15.024,4
Bilanzsumme 33.605,9 32.835,7 34.344,2

Passiva

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in Mio € 31.03.2016 31.12.2015 31.03.2015
Gezeichnetes Kapital 512,0 512,0 512,0
Kapitalrücklage 4.155,6 4.155,6 4.155,6
Kumulierte einbehaltene Gewinne 10.215,8 9.481,8 8.061,0
Erfolgsneutrale Rücklagen -1.940,2 -1.363,1 -990,3
Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital 12.943,2 12.786,3 11.738,3
Anteile in Fremdbesitz 418,7 427,6 483,5
Eigenkapital 13.361,9 13.213,9 12.221,8
Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 4.306,4 3.696,5 4.232,3
Passive latente Steuern 367,6 361,2 256,9
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 179,0 171,8 200,6
Langfristige Finanzschulden 2.418,8 3.175,0 4.273,0
Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 45,7 94,9 71,0
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 20,7 21,6 14,2
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 7.338,2 7.521,0 9.048,0
Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 1.484,2 1.269,4 1.389,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.707,3 5.493,8 5.775,2
Ertragsteuerverbindlichkeiten 736,9 719,8 707,9
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 793,4 845,5 827,2
Kurzfristige Finanzschulden 2.459,2 2.069,8 2.653,4
Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.017,5 1.066,4 963,9
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 706,8 634,1 737,7
Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten 0,5 2,0 19,9
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 12.905,8 12.100,8 13.074,4
Bilanzsumme 33.605,9 32.835,7 34.344,2

Konzern-Kapitalflussrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2016 20151
--- --- ---
Konzernergebnis 751,1 677,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 255,8 244,4
Zinsergebnis 33,8 55,7
EBIT 1.040,7 977,9
Gezahlte Zinsen -46,4 -71,7
Erhaltene Zinsen 5,4 8,7
Gezahlte Ertragsteuern -217,4 -269,4
Erhaltene Dividenden 15,0 17,2
Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen 464,8 425,3
Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen -16,4 -11,2
Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen -1,3 -6,1
Veränderungen der
Vorräte -199,5 -180,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -575,3 -855,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 281,3 504,5
Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen 241,2 275,1
übrigen Aktiva und Passiva -21,3 -130,7
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 970,8 683,6
Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 4,2 10,2
Investitionen in Sachanlagen und Software -397,8 -356,8
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige -10,5 -17,2
Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen - -1,7
Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -77,7 -589,4
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -481,8 -954,9
Summe des Cashflow vor Finanzierungstätigkeit 489,0 -271,3
Veränderung der Finanzschulden -380,0 -768,7
Sukzessive Erwerbe -2,2 -
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -0,7 -1,9
Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis 0,6 -
Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit -382,3 -770,6
Veränderung der flüssigen Mittel 106,7 -1.041,9
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 1.621,5 3.243,8
Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel -34,4 170,4
Flüssige Mittel am Ende der Periode 1.693,8 2.372,3

1 Die Vorjahresvergleichswerte sind entsprechend der aktuellen Struktur angepasst dargestellt.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Unterschiedsbetrag aus
Mio € Gezeichnetes Kapital1 Kapitalrücklage Kumulierte einbehaltene Gewinne Sukzessive Erwerbe2 Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne Währungsumrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 01.01.2015 512,0 4.155,6 7.404,3 -19,4 -1.339,6 -51,1
Konzernergebnis - - 656,7 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - - - -287,9 699,6
Konzerngesamtergebnis - - 656,7 - -287,9 699,6
Gezahlte/beschlossene Dividende - - - - - -
Sonstige Veränderung4 - - - - - -
Stand 31.03.2015 512,0 4.155,6 8.061,0 -19,4 -1.627,5 648,5
Stand 01.01.2016 512,0 4.155,6 9.481,8 -39,8 -1.420,6 101,0
Konzernergebnis - - 733,9 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - 0,1 - -364,6 -204,6
Konzerngesamtergebnis - - 734,0 - -364,6 -204,6
Gezahlte/beschlossene Dividende - - - - - -
Sukzessive Erwerbe - - - -3,6 - -
Sonstige Veränderung4 - - - 0,2 - -
Stand 31.03.2016 512,0 4.155,6 10.215,8 -43,2 -1.785,2 -103,6

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Unterschiedsbetrag aus
Mio € Finanzinstrumenten3 Summe Anteile in Fremdbesitz Gesamt
--- --- --- --- ---
Stand 01.01.2015 10,3 10.672,1 352,5 11.024,6
Konzernergebnis - 656,7 21,1 677,8
Veränderungen übriges Eigenkapital -2,2 409,5 48,9 458,4
Konzerngesamtergebnis -2,2 1.066,2 70,0 1.136,2
Gezahlte/beschlossene Dividende - - -16,7 -16,7
Sonstige Veränderung4 - - 77,7 77,7
Stand 31.03.2015 8,1 11.738,3 483,5 12.221,8
Stand 01.01.2016 -3,7 12.786,3 427,6 13.213,9
Konzernergebnis - 733,9 17,2 751,1
Veränderungen übriges Eigenkapital -4,5 -573,6 -6,6 -580,2
Konzerngesamtergebnis -4,5 160,3 10,6 170,9
Gezahlte/beschlossene Dividende - - -18,7 -18,7
Sukzessive Erwerbe - -3,6 -0,8 -4,4
Sonstige Veränderung4 - 0,2 - 0,2
Stand 31.03.2016 -8,2 12.943,2 418,7 13.361,9

1 Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.

2 Der Betrag in der Berichtsperiode resultierte aus dem sukzessiven Erwerb von Anteilen eines vollkonsolidierten Unternehmens, einer nachträglichen Kaufpreisanpassung sowie aus der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht konsolidierter Tochterunternehmen.

3 Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung von latenten Steuern, resultierte im Wesentlichen aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Cashflow Hedges von -4,5 Mio € (Vj. -) zur Zins- und Währungssicherung sowie aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 0,0 Mio € (Vj. -2,2 Mio €).

4 Sonstige Veränderungen der Fremdanteile durch Konsolidierungskreisveränderungen sowie Kapitalerhöhungen.

Erläuternde Angaben zum Konzernanhang

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 31. März 2016

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/ Konsolidierung
Außenumsatz 2.194,9 1.792,9 2.020,4 2.507,9 1.334,6 -
Konzerninterner Umsatz 6,9 20,6 2,6 4,8 24,5 -59,4
Umsatz (Gesamt) 2.201,8 1.813,5 2.023,0 2.512,7 1.359,1 -59,4
EBIT (Segmentergebnis) 213,2 66,5 160,1 530,0 98,7 -27,8
in % vom Umsatz 9,7 3,7 7,9 21,1 7,3 -
Abschreibungen1 89,6 92,3 77,3 128,1 77,4 0,1
davon Wertminderungen2 - 3,3 - - 3,4 -
Investitionen3 82,6 60,9 58,2 146,7 49,2 0,2
in % vom Umsatz 3,8 3,4 2,9 5,8 3,6 -
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.380,8 2.812,1 4.402,4 5.366,0 3.000,3 -79,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 40.764 36.961 41.436 50.357 42.501 398
Umsatz bereinigt5 2.201,8 1.809,4 1.987,7 2.504,2 1.266,3 -59,1
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 215,7 72,6 168,0 533,0 133,5 -27,8
in % des bereinigten Umsatzes 9,8 4,0 8,5 21,3 10,5 -

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Mio € Continental-Konzern
Außenumsatz 9.850,7
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (Gesamt) 9.850,7
EBIT (Segmentergebnis) 1.040,7
in % vom Umsatz 10,6
Abschreibungen1 464,8
davon Wertminderungen2 6,7
Investitionen3 397,8
in % vom Umsatz 4,0
Operative Aktiva (zum 31.03.) 19.882,2
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 212.417
Umsatz bereinigt5 9.710,3
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.095,0
in % des bereinigten Umsatzes 11,3

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 31. März 2015

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/ Konsolidierung
Außenumsatz 2.128,6 1.808,2 1.973,0 2.414,5 1.244,6 -
Konzerninterner Umsatz 7,4 18,3 2,2 5,3 23,7 -56,9
Umsatz (Gesamt) 2.136,0 1.826,5 1.975,2 2.419,8 1.268,3 -56,9
EBIT (Segmentergebnis) 214,9 96,7 190,9 454,0 54,9 -33,5
in % vom Umsatz 10,1 5,3 9,7 18,8 4,3 -
Abschreibungen1 82,4 80,5 62,0 125,7 74,3 0,4
davon Wertminderungen2 - - - - - -
Investitionen3 72,3 66,7 65,7 100,9 50,9 0,3
in % vom Umsatz 3,4 3,7 3,3 4,2 4,0 -
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.145,3 2.710,1 3.974,5 5.380,5 3.418,2 -90,1
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 38.607 35.593 37.232 48.281 42.399 384
Umsatz bereinigt5 2.136,0 1.826,5 1.975,2 2.419,8 1.268,3 -56,9
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 215,2 98,8 191,3 455,6 82,8 -33,5
in % des bereinigten Umsatzes 10,1 5,4 9,7 18,8 6,5 -

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Mio € Continental-Konzern
Außenumsatz 9.568,9
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (Gesamt) 9.568,9
EBIT (Segmentergebnis) 977,9
in % vom Umsatz 10,2
Abschreibungen1 425,3
davon Wertminderungen2 -
Investitionen3 356,8
in % vom Umsatz 3,7
Operative Aktiva (zum 31.03.) 19.538,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 202.496
Umsatz bereinigt5 9.568,9
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.010,2
in % des bereinigten Umsatzes 10,6

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Überleitung EBIT zum Konzernergebnis

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2016 2015
--- --- ---
Chassis & Safety 213,2 214,9
Powertrain 66,5 96,7
Interior 160,1 190,9
Reifen 530,0 454,0
ContiTech 98,7 54,9
Sonstiges/Konsolidierung -27,8 -33,5
EBIT 1.040,7 977,9
Zinsergebnis -33,8 -55,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.006,9 922,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -255,8 -244,4
Konzernergebnis 751,1 677,8
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -17,2 -21,1
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 733,9 656,7

Segmentberichterstattung

Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst. Diese zeigt sich insbesondere bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen und Distributionskanälen.

Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2016.

Grundsätze der Rechnungslegung

Dieser Zwischenbericht wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretation Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) aufgestellt. Die Erstellung des Zwischenberichts erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung. Im Zwischenbericht werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2015 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2015 ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 31. März 2016 verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neu-regelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neu-regelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2015.

Die zum 31. März 2016 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.

Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen sind, werden dabei berücksichtigt.

Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 504 inländische und ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10 einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 388 vollkonsolidiert und 116 nach der Equity-Methode bilanziert.

Gegenüber dem 31. Dezember 2015 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt zwei Gesellschaften erhöht. Eine Gesellschaft wurde erworben, eine neu gegründet und eine bislang nicht konsolidierte Einheit wurde erstmals konsolidiert. Zusätzlich reduzierte sich der Konsolidierungskreis um eine Gesellschaft aufgrund einer Verschmelzung.

Gegenüber dem 31. März 2015 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um elf Gesellschaften erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb von Elektrobit Automotive. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend auf Verschmelzungen zurückzuführen.

Erwerbe und Veräußerungen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen

Im Segment Reifen erfolgte ein Share Deal. Der Kaufpreis in Höhe von 11,3 Mio € wurde aus Barmitteln beglichen. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation resultierten ein Goodwill in Höhe von 8,0 Mio € und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,6 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2016.

Im Segment Powertrain erfolgte ein Asset Deal mit einem Kaufpreis von 26,7 Mio €. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation resultierten ein Goodwill in Höhe von 0,5 Mio € sowie immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 33,4 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2016.

Im Berichtszeitraum wurde ein Minderheitsanteilserwerb vollzogen. Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem Wert der erworbenen Anteile in Höhe von 0,2 Mio € wurde in den erfolgsneutralen Rücklagen ausgewiesen.

Außerplanmäßige Abschreibungen

Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit von sonstigen immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie von Finanzanlagen und auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden (Triggering Event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen keine wesentlichen Wertminderungen an.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 2016 beliefen sich auf 255,8 Mio € (Vj. 244,4 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 25,4 % nach 26,5 % für den entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Angepasste Darstellung der Struktur der Passivseite

Zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der Leistungen an Arbeitnehmer wird die Struktur der Passivseite ab dem Berichtsjahr 2016 geändert. Dadurch wurden von den Vergleichswerten zum 31. Dezember 2015 Beträge in Höhe von 129,7 Mio € aus den langfristigen Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen sowie in Höhe von 34,1 Mio € aus den langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten innerhalb der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer ausgewiesen. Zum 31. März 2015 wurden Beträge in Höhe von 126,3 Mio € aus den langfristigen Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen sowie in Höhe von 42,0 Mio € aus den langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten innerhalb der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer ausgewiesen.

Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer

Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 31. März 2016 ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 eine Reduzierung der erfolgsneutralen Rücklagen um 382,0 Mio €, die aus dem Rückgang der Diskontierungszinssätze resultierte. Der entsprechenden Reduzierung des Eigenkapitals stand ein Aufbau der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 556,0 Mio € gegenüber.

Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge

Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2016 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns 8,2 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 4,9 Mio €).

Die Planvermögenseigenschaft eines Teils des Deckungsvermögens des Continental Pension Trust e. V. konnte im Geschäftsjahr 2015 aufgrund von Satzungsänderungen der entsprechenden Treuhandverträge wiederhergestellt werden. Damit wurden zum Ende des ersten Quartals 2016 Vermögenswerte in Höhe von 344,6 Mio € mit den zugehörigen Verpflichtungen saldiert ausgewiesen.

Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2016 auf insgesamt 51,0 Mio € (Vj. 51,7 Mio €), die Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 4,0 Mio € (Vj. 3,9 Mio €).

Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 31. März 2016
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 37,1 1,4 0,5 1,1 5,6 45,7
Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen 21,9 13,0 1,4 3,4 2,2 41,9
Erwartete Erträge des Pensionsfonds -6,0 -9,4 -1,3 -3,5 -1,1 -21,3
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert - 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen - 0,5 0,1 0,0 0,0 0,6
Netto-Pensionsaufwendungen 53,0 5,5 0,7 1,0 6,7 66,9

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1. Januar bis 31. März 2015
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 37,7 0,0 0,1 1,2 5,0 44,0
Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen 20,2 11,2 0,8 3,5 2,0 37,7
Erwartete Erträge des Pensionsfonds -1,8 -8,0 -0,7 -3,5 -0,8 -14,8
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert - 0,0 0,0 0,0 0,1 0,1
Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen - 0,4 0,0 0,0 0,1 0,5
Netto-Pensionsaufwendungen 56,1 3,6 0,2 1,2 6,4 67,5

Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2016 2015
--- --- ---
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 0,5 0,4
Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen 2,5 2,2
Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen 3,0 2,6

Finanzschulden

Der im April 2014 mit einem zugesagten Volumen von 4,5 Mrd € neu abgeschlossene syndizierte Kredit bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem im April 2016 fälligen Festdarlehen über 1,5 Mrd € und einer bis April 2019 eingeräumten revolvierenden Kreditlinie über 3,0 Mrd €. Bezogen auf die revolvierende Tranche wurde im April 2015 eine Vertragsanpassung vorgenommen. Alle beteiligten Banken haben einer Laufzeitverlängerung um ein Jahr zugestimmt. Damit steht Continental diese Finanzierungszusage bis April 2020 zur Verfügung. Das Festdarlehen (Vj. 1,5 Mrd €) wurde bis Ende März 2016 vollständig vorzeitig zurückgezahlt. Bereits im vierten Quartal 2015 erfolgten vorzeitige Teilrückzahlungen in Höhe von insgesamt 1.150,0 Mio €. Die damit verbliebene Inanspruchnahme von nur noch 350,0 Mio € wurde Ende März 2016 zurückgezahlt. Das zugesagte Volumen des syndizierten Kredits, der nur noch aus der revolvierenden Tranche besteht, hat sich damit gleichermaßen um 1,5 Mrd € auf 3,0 Mrd € zum 31. März 2016 reduziert. Die revolvierende Kreditlinie wurde Ende März 2016 von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, in Höhe von 65,9 Mio € (Vj. 279,4 Mio €) ausgenutzt.

Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Zinsergebnis verweisen wir zudem auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2016.

Finanzinstrumente

Die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, aufgegliedert nach den Klassen der Bilanz sowie lang- und kurzfristige Positionen zusammengefasst, stellen sich wie folgt dar:

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Mio € Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert 31.03.2016 Beizulegender Zeitwert 31.03.2016 Buchwert 31.12.2015 Beizulegender Zeitwert 31.12.2015
Sonstige Finanzanlagen AfS 39,7 39,7 14,1 14,1
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen
Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 26,8 26,8 4,2 4,2
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 36,1 36,1 43,4 43,4
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 16,1 16,1 16,7 16,7
Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter LaR 21,9 21,9 17,1 17,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 7.185,1 7.185,1 6.722,9 6.722,9
Sonstige finanzielle Vermögenswerte LaR 514,4 514,4 482,3 482,3
Flüssige Mittel
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 1.672,3 1.672,3 1.600,5 1.600,5
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 21,5 21,5 21,0 21,0
Finanzielle Vermögenswerte 9.533,9 9.533,9 8.922,2 8.922,2
Finanzschulden
Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. - - 0,9 0,9
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 22,7 22,7 12,0 12,0
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 39,4 43,7 40,7 44,8
Sonstige Finanzschulden OL 4.815,9 5.017,3 5.191,2 5.381,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen OL 5.707,3 5.707,3 5.493,8 5.493,8
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten OL 1.063,2 1.062,7 2.063,6 2.062,8
Finanzielle Verbindlichkeiten 11.648,5 11.853,7 12.802,2 12.995,3
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39:
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (HfT) 36,1 43,4
Kredite und Forderungen (LaR) 9.393,7 8.822,8
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) 77,3 51,8
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (HfT) 22,7 12,0
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten (OL) 11.586,4 12.748,6

Erläuterungen der Abkürzungen:

AfS, available for sale, zur Veräußerung verfügbar
HfT, held for trading, zu Handelszwecken gehalten
LaR, loans and receivables, Kredite und Forderungen
n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen
OL, other liability, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten

Die nachstehende Tabelle zeigt die beizulegenden Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten sowie die jeweils für die Ermittlung der Zeitwerte relevanten Stufen der Fair Value-Hierarchie nach IFRS 13.

Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente.
Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.
Stufe 3: Bewertungsmethode, bei welcher die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Neben den Zeitwerten der Finanzinstrumente, die nach IAS 39 zum Zeitwert zu bilanzieren sind, enthält die Tabelle auch Finanzinstrumente, welche zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden und einen hiervon abweichenden Zeitwert besitzen. Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte Finanzinstrumente, deren Buchwerte näherungsweise ihrem Zeitwert entsprechen, werden nicht in der Tabelle dargestellt.

Für eine ausführliche Beschreibung der für die einzelnen Finanzinstrumente angewandten Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015.

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Mio € 31.03.2016 Stufe 1 Stufe 2 Anschaffungskosten
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 37,6 29,4 8,2 0,0
Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 26,8 - 26,8 -
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 36,1 - 36,1 -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 100,5 29,4 71,1 0,0
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 22,7 - 22,7 -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 22,7 - 22,7 -
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 43,7 - 43,7 -
Sonstige Finanzschulden OL 5.017,3 2.917,3 880,7 1.219,3
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten OL 1.062,7 - 28,3 1.034,4
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 6.123,7 2.917,3 952,7 2.253,7

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Mio € 31.12.2015 Stufe 1 Stufe 2 Anschaffungskosten
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 37,7 28,8 8,9 0,0
Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 4,2 - 4,2 -
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 43,4 - 43,4 -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 85,3 28,8 56,5 0,0
Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 0,9 - 0,9 -
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 12,0 - 12,0 -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 12,9 - 12,9 -
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 44,8 - 44,8 -
Sonstige Finanzschulden OL 5.381,0 2.907,0 1.329,2 1.144,8
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten OL 2.062,8 - 34,7 2.028,1
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 7.488,6 2.907,0 1.408,7 3.172,9

Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüche

Im Verfahren gegen die Continental Automotive Electronics LLC, Bugan-myeon, Südkorea (CAE), und andere Unternehmen wegen des Verdachts der Beteiligung an Kartellrechtsverstößen im Geschäft mit Kombi-Instrumenten hat der koreanische Supreme Court am 24. März 2016 das Rechtsmittel der CAE abgewiesen, das sich gegen das von einem Strafgericht verhängte Bußgeld in Höhe von 200 Mio KRW (rund 154.000 €) gerichtet hatte, welches auf die Berufung der CAE auf 100 Mio KRW (rund 77.000 €) reduziert worden war. Im Berichtszeitraum gab es ansonsten keine wesentlichen neuen Erkenntnisse hinsichtlich Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen. Wir verweisen auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2015.

Eventualschulden und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2015 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 31. März 2016 keine wesentlichen Veränderungen.

Gewinnverwendung

Zum 31. Dezember 2015 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.014,2 Mio € (Vj. 749,2 Mio €) aus. Der Hauptversammlung, die am 29. April 2016 in Hannover stattfindet, wird vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 3,75 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme beträgt somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien 750.022.436,25 €. Der verbleibende Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Im Jahr 2015 erfolgte für das Jahr 2014 die Ausschüttung einer Dividende durch die Continental AG in Höhe von 3,25 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG. Die Ausschüttungssumme lag somit für 200.005.983 dividendenberechtigte Aktien bei 650.019.444,75 €. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Ergebnis pro Aktie

Nach den ersten drei Monaten 2016 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 3,67 € (Vj. 3,28 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Transaktionen mit nahestehenden Personen

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden Personen gegenüber dem 31. Dezember 2015. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2015.

Deutscher Corporate Governance-Kodex

Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance-Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere Erklärungen nach § 161 AktG.

Prüferische Durchsicht

Der Konzern-Zwischenlagebericht und der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen.

Wesentliche Ereignisse nach dem 31. März 2016

Für den nur noch aus der revolvierenden Tranche bestehenden syndizierten Kredit über 3,0 Mrd € wurde im April 2016 eine Vertragsanpassung vorgenommen. Alle beteiligten Banken haben einer Laufzeitverlängerung um ein Jahr zugestimmt. Damit steht Continental diese Finanzierungszusage bis April 2021 zur Verfügung.

Bei dem am 16. April 2016 stattgefundenen Erdbeben in der Präfektur Kumamoto, Japan, wurden Produktionskapazitäten eines der global größten Halbleiterproduzenten, Renesas Electronics, erheblich beschädigt. Auswirkungen auf die Lieferkette für die schwer substituierbaren Halbleiterprodukte sind derzeit noch nicht verlässlich abschätzbar.

Hannover, 21. April 2016

Continental Aktiengesellschaft

Der Vorstand

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