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Continental AG

Quarterly Report Apr 29, 2008

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Quarterly Report

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Finanzbericht zum 31. März 2008

Entwicklung der Continental-Aktie

Im ersten Quartal 2008 war die Stimmung an den Aktienmärkten weltweit von den negativen Auswirkungen der US-Hypothekenmarktkrise auf die wirtschaftliche Entwicklung der USA und deren Einfluss auf das globale Wirtschaftswachstum geprägt. In diesem Zusammenhang wurden im Bankensektor weitere Wertberichtigungen in Milliardenhöhe vorgenommen, was nicht nur zu einer eingeschränkten Kreditvergabe sondern auch zu einer Konsumzurückhaltung der US-Verbraucher führte. Dies resultierte in einem weiteren Schritt in zum Teil deutlichen Revisionen der Wachstumsprognosen für die Wirtschaftsentwicklung in den USA und Europa. Im Zuge dessen verlor der DAX seit Jahresbeginn 1.885 Punkte (23,4 %) und notierte am 17. März 2008 auf dem aktuellen Jahrestiefstand von 6.182 Punkten. Wesentlich stärker als der DAX geriet die Continental-Aktie unter Druck. Ein Grund hierfür kann darin gesehen werden, dass sich durch die Akquisition der Siemens VDO Automotive AG wesentliche Verschuldungskennzahlen deutlich verschlechtert haben und generell Werte aus dem Automobilsektor besonders deutlich unter Druck standen.

Am 17. März schloss die Continental-Aktie mit 51,89 € auf dem niedrigsten Stand seit Januar 2005. Nach einer erneuten Leitzinssenkung durch die US-Notenbank am 18. März auf 2,25 % (seit Dezember 2007 um 200 Basispunkte) und weiteren konzertierten Aktionen anderer Notenbanken zur Verbesserung der Liquiditätssituation an den Kreditmärkten, setzte eine Erholung an den Aktienmärkten ein und der DAX notierte zum 31. März bei 6.535 Punkten. Im Zuge dieser Erholung konnte sich der Kurs der Continental-Aktie bis zum 31. März 2008 auf 64,59 € verbessern, was gegenüber dem Tiefstand einer Kurssteigerung von 24,5 % entspricht. Auf Sicht des ersten Quartals verlor die Aktie dennoch 27,4 % an Wert und blieb damit um 8,4 Prozentpunkte hinter der Entwicklung des DAX und 13,2 Prozentpunkte hinter der Entwicklung des europäischen Branchenindex für den Automobilsektor zurück. Im weiteren Verlauf des April konnte die Continental-Aktie die seit dem 17. März einsetzende Erholung fortsetzen.

Kursentwicklungen

Zwischenlagebericht zum 31. März 2008

Continental-Konzern Umsatzanstieg um 67,5 %

Während der ersten drei Monate 2008 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um

67,5 % auf 6.639,4 Mio € (Vj. 3.964,8 Mio €). Diese Erhöhung resultiert sowohl aus organischem Wachstum als auch aus Konsolidierungskreisveränderungen, insbesondere durch den Erwerb der Siemens VDO. Währungskursveränderungen wirkten sich gegenläufig aus.

Anstieg des EBITDA um 44,1%

Das EBITDA des Konzerns verbesserte sich im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 270,4 Mio € bzw. 44,1 % auf 884,0 Mio € (Vj. 613,6 Mio €). Das EBITDA in % vom Umsatz erreichte 13,3 % (Vj. 15,5 %).

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) um 32,8 %

Die Abschreibungen für materielle Vermögenswerte aus PPA (Purchase Price Allocation, Kaufpreisallokation) sind für Siemens VDO und für die anderen in der Vergangenheit getätigten Akquisitionen nicht mehr separat identifizierbar. Aus diesem Grund wurde für Siemens VDO auf Basis des zum 30. November 2007 ermittelten Euro-Wertes eine grobe Abschätzung vorgenommen. Es ergibt sich für das erste Quartal 2008 für den Konzern eine Abschreibung für materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) in Höhe von 18,7 Mio €.

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) des Konzerns stieg im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 145,4 Mio € bzw. 32,8 % auf 588,2 Mio € (Vj. 442,8 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) in % vom Umsatz beträgt 8,9 % (Vj. 11,2 %).

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA um 28,6 %

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA des Konzerns stieg im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 126,7 Mio € bzw. 28,6 % auf 569,5 Mio € (Vj. 442,8 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA in % vom Umsatz beträgt 8,6 % (Vj. 11,2 %).

Operative Ergebnisverbesserung (EBIT) um 4,6%; Anstieg des um Sondereffekte bereinigten EBIT um 2,4 %

Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,9 Mio € bzw. 4,6 % auf 456,7 Mio € (Vj. 436,8 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 6,9 % (Vj. 11,0 %). Bereinigt um Sondereffekte ergibt sich eine Verbesserung des EBIT um 10,8 Mio € bzw. 2,4 % auf 456,9 Mio € (Vj. 446,1 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 6,9 % (Vj. 11,3 %).

Der Anstieg der Rohstoffpreise belastete den Konzern in den ersten drei Monaten 2008 mit rund 38 Mio € im Vergleich zu den Preisen der ersten drei Monate 2007.

Der Monat März beinhaltete 2008 das Osterfest, was zu einer geringeren Anzahl von Arbeitstagen im Vergleich zum März 2007 führte.

Sondereffekte während des ersten Quartals 2008

Für Roulunds, Dänemark, entstanden im Berichtszeitraum Restrukturierungsaufwendungen in der Division ContiTech bzw. insgesamt im Konzern in Höhe von 0,2 Mio €.

Sondereffekte während des ersten Quartals 2007

Im Rahmen der fortschreitenden Integration des Automobilelektronik-Geschäfts von Motorola entstanden in den ersten drei Monaten 2007 Aufwendungen in Höhe von 5,2 Mio € und Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,5 Mio €.

Im ersten Quartal 2007 fielen in der Division ContiTech Restrukturierungsaufwendungen, im Wesentlichen für Roulunds, Dänemark, in Höhe von 1,6 Mio € an.

Für den Konzern betrug die Belastung durch Sondereffekte während der ersten drei Monate 2007 insgesamt 9,3 Mio €.

Aufwand für Forschung und Entwicklung

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung stieg im Vergleich zum 31. März 2007 um 124,2 % auf 415,2 Mio € (Vj. 185,2 Mio €), entsprechend 6,3% vom Umsatz (Vj. 4,7 %). Hauptsächlicher Grund für den Anstieg ist die Konsolidierungskreisveränderung durch den Erwerb der Siemens VDO.

Zinsergebnis

Das Zinsergebnis erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 190,2 Mio € auf 206,8 Mio € (Vj. 16,6 Mio €).

Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf den Erwerb der Siemens VDO zurückzuführen. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr auf 178,5 Mio. Euro Darüber hinaus wirkten sich teilweise nicht zahlungswirksame Währungskurseffekte in Höhe von 48,6 Mio € negativ aus.

Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen

Das Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen verringerte sich um 38,3 % auf 166,8 Mio € (Vj. 270,5 Mio €) und das Ergebnis pro Aktie auf 1,03 € (Vj. 1,85 €).

Cashflow und Netto-Finanzschulden

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit per 31. März 2008 liegt mit 19,1 Mio € um 47,5 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert von 66,6 Mio €. Im ersten Quartal 2008 ergab sich ein Free Cashflow in Höhe von -316,7 Mio € (Vj. -119,8 Mio €), im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang in Höhe von 196,9 Mio €. Dies ist zum Teil auf das unterjährig saisonbedingt durchschnittlich höhere Working Capital im Vergleich zum Jahresende 2007 zurückzuführen. Hieraus resultiert im Vergleich der ersten drei Monate beider Jahre ein Effekt von -172,2 Mio €. Die Kaufpreisfinanzierung für den Erwerb der Siemens VDO führte im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahresquartal zu deutlich höheren Zinszahlungen. Das EBIT liegt, nicht zuletzt bedingt durch die gestiegenen Abschreibungen, mit 456,7 Mio € nur leicht über dem Vorjahresvergleichszeitraum (Vj. 436,8 Mio €). Aus der Investitionstätigkeit resultierte im ersten Quartal 2008 ein Mittelabfluss in Höhe von 335,8 Mio € (Vj. 186,4 Mio €). Die Netto-Finanzschulden erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2007 um 364,7 Mio € und im Vergleich zum 31. März 2007 um 9.898,8 Mio € auf 11.221,1 Mio €. Die Gearing Ratio erhöhte sich auf 162,3 % (Vj. 26,6 %).

Investitionen (Bilanzzugang)

Während der ersten drei Monate 2008 wurden 352,1 Mio € (Vj. 160,1 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert. Das entspricht einer Investitionsquote von 5,3 % (Vj. 4,0 %). Hauptsächlicher Grund für den Anstieg ist die Konsolidierungskreisveränderung durch den Erwerb der Siemens VDO.

Die Automotive-Divisionen investierten in Produktionsanlagen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden verstärkt Fertigungskapazitäten an Niedrigkostenstandorten aufgebaut. Darüber hinaus wurde in die Errichtung eines neuen Werks in China investiert. In den Reifen-Divisionen wurde der Kapazitätsaufbau an den Niedrigkostenstandorten fortgesetzt. Investitionsschwerpunkte bildeten sowohl der weitere Ausbau des Reifenwerks in Brasilien, als auch die Erweiterung der Fertigungskapazitäten in der Slowakei und Portugal. Darüber hinaus wurde in den USA Produktionskapazität aufgebaut. ContiTech investierte in die Rationalisierung der Produktionsabläufe und in neue Produkte.

Mitarbeiter

Zum 31. März 2008 beschäftigte Continental 153.587 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das entspricht einem Anstieg um 1.933 Personen im Vergleich zum Jahresende 2007. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus steigenden Produktionsvolumina in allen Divisionen. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter um 66.303 Personen.

Kennzahlen Continental-Konzern

Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
Umsatz 6.639,4 3.964,8
EBITDA 884,0 613,6
in % vom Umsatz 13,3 15,5
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA 569,5 442,8
in % vom Umsatz 8,6 11,2
EBIT 456,7 436,8
in % vom Umsatz 6,9 11,0
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 166,8 270,5
Ergebnis pro Aktie (in €) 1,03 1,85
Forschungs- und Entwicklungskosten 415,2 185,2
Abschreibungen1 427,3 176,8
Investitionen2 352,1 160,1
Mitarbeiter zum 31. März (Anzahl)3 153.587 87.284
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt4 569,7 452,1
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt in %
vom Umsatz
8,6 11,4
EBIT bereinigt4 456,9 446,1
EBIT bereinigt in % vom Umsatz 6,9 11,3
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor
Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) 588,2 442,8
in % vom Umsatz 8,9 11,2
Netto-Finanzschulden zum 31. März 11.221,1 1.322,3
Gearing Ratio in % 162,3 26,6

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Investitionen in Sachanlagen und Software.

3 Ohne Auszubildende.

4 Bereinigt um Sondereffekte.

Überleitung der Konzern-Kapitalflussrechnung auf die Veränderung der Netto-Finanzschulden

1. Januar bis 31. März
Mio € 2008 2007
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 19,1 66,6
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit - 335,8 - 186,4
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) - 316,7 - 119,8
Dividendenzahlung
Gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter - 4,6 - 1,9
Ausgabe von Aktien 0,2 0,1
Nicht zahlungswirksame Veränderungen - 38,7 - 16,8
Sonstiges 2,8 - 1,8
Währungskurseffekte - 7,7 - 1,1
Veränderung der Netto-Finanzschulden - 364,7 - 141,3
Chassis & Safety in Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
Umsatz 1.452,9 1.191,6
EBITDA 224,1 191,2
in % vom Umsatz 15,4 16,0
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA 154,3 136,2
in % vom Umsatz 10,6 11,4
EBIT 141,1 135,7
in % vom Umsatz 9,7 11,4
Abschreibungen1 83,0 55,5
Investitionen2 62,6 50,6
Mitarbeiter zum 31. März (Anzahl)3 28.545 20.708
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt4 154,3 136,2
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt in %
vom Umsatz
10,6 11,4
EBIT bereinigt4 141,1 135,7
EBIT bereinigt in % vom Umsatz 9,7 11,4
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor
Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) 154,2 136,2
in % vom Umsatz 10,6 11,4
1

2 Investitionen in Sachanlagen und Software.

3 Ohne Auszubildende.

4 Bereinigt um Sondereffekte.

Chassis & Safety

Absatz

Im Geschäftsbereich Elektronische Bremssysteme erhöhte sich der Verkauf im ersten Quartal 2008 um 4 % auf 4,1 Mio elektronische Bremssysteme.

Auch im Geschäftsbereich Hydraulische Bremssysteme erreichten wir überwiegend Verkaufssteigerungen. Bei Bremskraftverstärkern konnten wir das Absatzvolumen in den ersten drei Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,7 % auf 3,6 Mio Stück erhöhen. Bei Bremssätteln verringerte sich der Absatz um 2,9 % auf 8,9 Mio Einheiten.

Umsatzanstieg um 21,9 %

Die Division Chassis & Safety steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21,9 % auf 1.452,9 Mio € (Vj. 1.191,6 Mio €). Diese Erhöhung resultiert sowohl aus organischem Wachstum als auch aus Konsolidierungskreisveränderungen, insbesondere durch den Erwerb der Siemens VDO. Währungskursveränderungen wirkten sich gegenläufig aus.

Anstieg des EBITDA um 17,2%

Das EBITDA der Division Chassis & Safety verbesserte sich in den ersten drei Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 32,9 Mio € bzw. 17,2 % auf 224,1 Mio € (Vj. 191,2 Mio €) und entspricht 15,4 % (Vj. 16,0 %) vom Umsatz.

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) um 13,2 %

Die Abschreibungen für materielle Vermögenswerte aus PPA sind für Siemens VDO und für die anderen in der Vergangenheit getätigten Akquisitionen nicht mehr separat identifizierbar. Aus diesem Grund wurde für Siemens VDO auf Basis des zum 30. November 2007 ermittelten Euro-Wertes eine grobe Abschätzung vorgenommen. Es ergibt sich für das erste Quartal 2008 für die Division Chassis & Safety eine reduzierte Abschreibung für materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) in Höhe von 0,1 Mio €.

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) der Division Chassis & Safety verbesserte sich im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 18,0 Mio € bzw. 13,2 % auf 154,2 Mio € (Vj. 136,2 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) in % vom Umsatz erreichte 10,6 % (Vj. 11,4 %).

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA um 13,3 % Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA der Division Chassis & Safety verbesserte sich im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 18,1 Mio € bzw. 13,3 % auf 154,3 Mio € (Vj. 136,2 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA in % vom Umsatz erreichte 10,6 % (Vj. 11,4 %).

Operative Ergebnisverbesserung (EBIT) um 4,0%; Anstieg des bereinigten EBIT um 4,0 %

Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Mio € bzw. 4,0 % auf 141,1 Mio € (Vj. 135,7 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 9,7 % (Vj. 11,4 %).

Sondereffekte

Sowohl für das erste Quartal 2008 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden keine Sondereffekte.

Powertrain in Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
Umsatz 1.294,4 221,7
EBITDA 121,8 19,5
in % vom Umsatz 9,4 8,8
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA 33,3 8,5
in % vom Umsatz 2,6 3,8
EBIT - 10,1 6,5
in % vom Umsatz - 0,8 2,9
Abschreibungen1 131,9 13,0
Investitionen2 111,8 13,2
Mitarbeiter zum 31. März (Anzahl)3 31.968 4.774
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt4 33,3 12,4
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt in %
vom Umsatz
2,6 5,6
EBIT bereinigt4 - 10,1 10,4
EBIT bereinigt in % vom Umsatz - 0,8 4,7
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor
Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) 43,3 8,5
in % vom Umsatz 3,3 3,8

2 Investitionen in Sachanlagen und Software.

3 Ohne Auszubildende.

4 Bereinigt um Sondereffekte.

Powertrain

Im Rahmen der Neuausrichtung der Division Powertrain wurde am 27. März 2008 beschlossen, weltweit Restrukturierungsmaßnahmen mit dem Ziel vorzunehmen, innerhalb von rund zwei Jahren die Produktion zu optimieren und eine ausgewogenere Balance zwischen Hochkosten- und Niedrigkostenstandorten als bisher zu erreichen. Die neue Organisation der Division Powertrain unter Leitung von Dr. Karl-Thomas Neumann sieht vor, drei Geschäftseinheiten, die Business Units Diesel Systems, Gasoline Systems und Electronics, zu einer neuen Einheit, dem Geschäftsbereich Engine Systems, zusammenzufassen.

Absatz

Im neuen Geschäftsbereich Engine Systems konnten wir das Absatzvolumen insgesamt steigern. Bei Low Pressure-Injektoren erreichten die Verkaufszahlen 10,2 Mio Stück und erhöhten sich somit deutlich. Der Absatz von elektronischen Steuereinheiten für Diesel- und Benzinmotoren konnte ebenfalls deutlich gesteigert werden. Der Geschäftsbereich Sensorics verzeichnete aufgrund des schwachen Marktumfelds in Nordamerika Absatzrückgänge.

Umsatzanstieg um 483,9%

Die Division Powertrain steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 483,9 % auf 1.294,4 Mio € (Vj. 221,7 Mio €). Diese Erhöhung resultiert sowohl aus organischem Wachstum als auch aus Konsolidierungskreisveränderungen, insbesondere durch den Erwerb der Siemens VDO. Währungskursveränderungen wirkten sich gegenläufig aus.

Anstieg des EBITDA um 524,6%

Das EBITDA der Division Powertrain verbesserte sich in den ersten drei Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 102,3 Mio € bzw. 524,6 % auf 121,8 Mio € (Vj. 19,5 Mio €). Das EBITDA in % vom Umsatz erreichte 9,4 % (Vj. 8,8 %).

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) um 409,4 %

Die Abschreibungen für materielle Vermögenswerte aus PPA sind für Siemens VDO und für die anderen in der Vergangenheit getätigten Akquisitionen nicht mehr separat identifizierbar. Aus diesem Grund wurde für Siemens VDO auf Basis des zum 30. November 2007 ermittelten Euro-Wertes eine grobe Abschätzung vorgenommen. Es ergibt sich für das erste Quartal 2008 für die Division Powertrain eine Abschreibung für materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) in Höhe von 10,0 Mio €.

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) der Division Powertrain verbesserte sich im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 34,8 Mio € bzw. 409,4 % auf 43,3 Mio € (Vj. 8,5 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) in % vom Umsatz erreichte 3,3 % (Vj. 3,8 %).

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA um 291,8 % Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermö-

genswerte aus PPA der Division Powertrain stieg im

ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 24,8 Mio € bzw. 291,8 % auf 33,3 Mio € (Vj. 8,5 Mio €). Dies entspricht 2,6 % (Vj. 3,8 %) vom Umsatz.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 255,4 %; Rückgang des bereinigten EBIT um 197,1%

Die Division Powertrain verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,6 Mio € bzw. 255,4 % auf -10,1 Mio € (Vj. 6,5 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf -0,8 % (Vj. 2,9 %). Bereinigt um Sondereffekte ergibt sich ein Rückgang des EBIT um 20,5 Mio € bzw. 197,1 % auf -10,1 Mio € (Vj. 10,4 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt -0,8 % (Vj. 4,7 %).

Sondereffekte während des ersten Quartals 2008

Für das erste Quartal 2008 ergaben sich keine Sondereffekte für die Division Powertrain.

Sondereffekte während des ersten Quartals 2007

Im Rahmen der fortschreitenden Integration des Automobilelektronik-Geschäfts von Motorola entstanden während der ersten drei Monate 2007 in der Division Powertrain Aufwendungen in Höhe von 2,4 Mio € und Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1,5 Mio €.

Für das erste Quartal 2007 betrug die Belastung durch Sondereffekte für die Division Powertrain insgesamt 3,9 Mio €.

Interior in Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
Umsatz 1.656,6 324,0
EBITDA 192,3 44,7
in % vom Umsatz 11,6 13,8
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA 135,7 33,6
in % vom Umsatz 8,2 10,4
EBIT 81,0 31,4
in % vom Umsatz 4,9 9,7
Abschreibungen1 111,3 13,3
Investitionen2 59,9 8,6
Mitarbeiter zum 31. März (Anzahl)3 33.688 5.441
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt4 135,7 37,4
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt in %
vom Umsatz
8,2 11,5
EBIT bereinigt4 81,0 35,2
EBIT bereinigt in % vom Umsatz 4,9 10,9
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor
Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) 144,5 33,6
in % vom Umsatz 8,7 10,4
1

2 Investitionen in Sachanlagen und Software.

3 Ohne Auszubildende.

4 Bereinigt um Sondereffekte.

Interior

Absatz

Im Geschäftsbereich Connectivity konnten die Verkaufszahlen für Embedded-Telematics erhöht werden. Im Geschäftsbereich Instrumentierung & Displays erreichten wir ein Absatzvolumen für Instrument Clusters in Höhe von 4,4 Mio Einheiten. Auch im Geschäftsbereich Commercial Vehicles und Aftermarket konnten wir die Verkaufszahlen für digitale Tachographen deutlich steigern.

Umsatzanstieg um 411,3%

Die Division Interior steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 411,3 % auf 1.656,6 Mio € (Vj. 324,0 Mio €). Diese Erhöhung resultiert sowohl aus organischem Wachstum als auch aus Konsolidierungskreisveränderungen, insbesondere durch den Erwerb von Siemens VDO. Währungskursveränderungen wirkten sich gegenläufig aus.

Anstieg des EBITDA um 330,2%

Das EBITDA der Division Interior verbesserte sich in den ersten drei Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 147,6 Mio € bzw. 330,2 % auf 192,3 Mio € (Vj. 44,7 Mio €) und beträgt 11,6 % (Vj. 13,8 %) vom Umsatz.

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) um 330,1 %

Die Abschreibungen für materielle Vermögenswerte aus PPA sind für Siemens VDO und für die anderen in der Vergangenheit getätigten Akquisitionen nicht mehr separat identifizierbar. Aus diesem Grund wurde für Siemens VDO auf Basis des zum 30. November 2007 ermittelten Euro-Wertes eine grobe Abschätzung vorgenommen. Es ergibt sich für das erste Quartal 2008 für die Division Interior eine Abschreibung für materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) in Höhe von 8,8 Mio €.

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) der Division Interior verbesserte sich im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 110,9 Mio € bzw. 330,1 % auf 144,5 Mio € (Vj. 33,6 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA und vor Abschreibungen auf materielle Vermögenswerte aus PPA (nur Siemens VDO) in % vom Umsatz erreichte 8,7 % (Vj. 10,4 %).

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf

immaterielle Vermögenswerte aus PPA um 303,9 % Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA der Division Interior verbesserte sich im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 102,1 Mio € bzw. 303,9 % auf 135,7 Mio € (Vj. 33,6 Mio €) und entspricht 8,2 % (Vj. 10,4 %) vom Umsatz.

Operative Ergebnisverbesserung (EBIT) um 158,0%; Anstieg des bereinigten EBIT um 130,1 %

Die Division Interior verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49,6 Mio € bzw. 158,0 % auf 81,0 Mio € (Vj. 31,4 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 4,9% (Vj. 9,7 %). Bereinigt um Sondereffekte ergibt sich ein Anstieg des EBIT um 45,8 Mio € bzw. 130,1 % auf 81,0 Mio € (Vj. 35,2 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 4,9 % (Vj. 10,9 %).

Sondereffekte während des ersten Quartals 2008

Für das erste Quartal 2008 entstanden für die Division Interior keine Sondereffekte.

Sondereffekte während des ersten Quartals 2007

Im Rahmen der fortschreitenden Integration des Automobilelektronik-Geschäfts von Motorola entstanden in den ersten drei Monaten 2007 in der Division Interior Aufwendungen in Höhe von 2,8 Mio € und Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1,0 Mio €.

Für das erste Quartal 2007 betrug die Belastung durch Sondereffekte für die Division Interior insgesamt 3,8 Mio €.

Pkw-Reifen in Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
Umsatz 1.202,9 1.147,8
EBITDA 197,7 208,0
in % vom Umsatz 16,4 18,1
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA 142,8 157,4
in % vom Umsatz 11,9 13,7
EBIT 142,2 157,1
in % vom Umsatz 11,8 13,7
Abschreibungen1 55,5 50,9
Investitionen2 61,4 49,1
Mitarbeiter zum 31. März (Anzahl)3 26.740 24.665
Umsatz bereinigt4 1.151,9 1.147,8
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt5 142,6 157,4
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt in %
vom Umsatz 12,4 13,7
EBIT bereinigt5 142,0 157,1
EBIT bereinigt in % vom Umsatz 12,3 13,7

2 Investitionen in Sachanlagen und Software.

3 Ohne Auszubildende.

4 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

Pkw-Reifen

Absatz

Im Ersatzgeschäft The Americas steigerten wir die Verkaufszahlen im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Im Ersatzgeschäft Europa lag der Absatz ebenfalls über dem Vorjahresniveau. Die Absatzzahlen im weltweiten Erstausrüstungsgeschäft verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr, wobei planmäßige Absatzrückgänge im NAFTA-Raum durch den Volumenanstieg in Europa überkompensiert wurden.

Umsatzanstieg um 4,8%

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 3,6 %

Die Division Pkw-Reifen steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 % auf 1.202,9 Mio € (Vj. 1.147,8 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen beträgt der Anstieg 3,6 %. Dieser wurde trotz der Osterfeiertage im Monat März und der damit verbundenen geringeren Anzahl von Arbeitstagen im Vergleich zum März 2007 erreicht.

Rückgang des EBITDA um 5,0%

Das EBITDA der Division Pkw-Reifen verringerte sich während der ersten drei Monate 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Mio € bzw. 5,0 % auf 197,7 Mio € (Vj. 208,0 Mio €). Das EBITDA in % vom Umsatz erreichte 16,4 % (Vj. 18,1 %).

Rückgang des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA um 9,3 %

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA der Division Pkw-Reifen verringerte sich im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 14,6 Mio € bzw. 9,3 % auf 142,8 Mio € (Vj. 157,4 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA in % vom Umsatz beträgt 11,9 % (Vj. 13,7 %).

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 9,5%; Rückgang des bereinigten EBIT um 9,6%

Die Division Pkw-Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,9 Mio € bzw. 9,5 % auf 142,2 Mio € (Vj. 157,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 11,8 % (Vj. 13,7 %). Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen ergibt sich ein Rückgang des bereinigten EBIT um 15,1 Mio € bzw. 9,6 % auf 142,0 Mio € (Vj. 157,1 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite verringerte sich auf 12,3 % (Vj. 13,7 %).

Der EBIT-Rückgang des ersten Quartals 2008 wird durch das saisonal stärkere Geschäft im April bereits teilweise ausgeglichen.

Der Anstieg der Rohstoffpreise belastete die Division Pkw-Reifen in den ersten drei Monaten 2008 mit rund 17 Mio € im Vergleich zu den Preisen der ersten drei Monate 2007.

Sowohl für das erste Quartal 2008 als auch für den Vorjahreszeitraum ergaben sich keine Sondereffekte.

Nfz-Reifen in Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
Umsatz 328,3 344,5
EBITDA 31,6 47,6
in % vom Umsatz 9,6 13,8
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA 12,4 28,2
in % vom Umsatz 3,8 8,2
EBIT 12,2 28,1
in % vom Umsatz 3,7 8,2
Abschreibungen1 19,4 19,5
Investitionen2 19,6 16,8
Mitarbeiter zum 31. März (Anzahl)3 8.423 8.199
Umsatz bereinigt4 312,3 328,9
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt5 11,9 28,7
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt in %
vom Umsatz
3,8 8,7
EBIT bereinigt5 11,7 28,6
EBIT bereinigt in % vom Umsatz 3,7 8,7

2 Investitionen in Sachanlagen und Software.

3 Ohne Auszubildende.

4 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

Nfz-Reifen

Absatz

In Europa lagen die Verkaufszahlen im Erstausrüstungsgeschäft über dem Vorjahr, während sie im Ersatzgeschäft das Vorjahresniveau aufgrund der rückläufigen Marktentwicklung nicht erreichten. Auch im Geschäftsbereich The Americas führte die rückläufige Marktentwicklung zu Absatzzahlen unter dem Vorjahresniveau.

Umsatzrückgang um 4,7%; Rückgang des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 1,2 %

Die Division Nfz-Reifen verzeichnete einen Umsatzrückgang im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 % auf 328,3 Mio € (Vj. 344,5 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen beträgt der Rückgang 1,2%. Ein Grund für diesen Rückgang liegt darin, dass die Osterfeiertage dieses Jahr im Monat März lagen und zu einer geringeren Anzahl von Arbeitstagen im Vergleich zum März 2007 führten.

Rückgang des EBITDA um 33,6%

Das EBITDA der Division Nfz-Reifen verringerte sich während der ersten drei Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 16,0 Mio € bzw. 33,6 % auf 31,6 Mio € (Vj. 47,6 Mio €) und beträgt 9,6 % (Vj. 13,8 %) vom Umsatz.

Rückgang des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA um 56,0 %

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA der Division Nfz-Reifen verringerte sich im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 15,8 Mio € bzw. 56,0 % auf 12,4 Mio € (Vj. 28,2 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA in % vom Umsatz beträgt 3,8 % (Vj. 8,2 %).

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 56,6%; Rückgang des bereinigten EBIT um 59,1 %

Die Division Nfz-Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,9 Mio € bzw. 56,6 % auf 12,2 Mio € (Vj. 28,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 3,7 % (Vj. 8,2 %). Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen ergibt sich ein Rückgang des bereinigten EBIT um 16,9 Mio € bzw. 59,1 % auf 11,7 Mio € (Vj. 28,6 Mio €) und der bereinigten Umsatzrendite auf 3,7% (Vj. 8,7 %).

Der Anstieg der Rohstoffpreise belastete die Division Nfz-Reifen in den ersten drei Monaten 2008 mit rund 16 Mio € im Vergleich zu den Preisen der ersten drei Monate 2007.

Sowohl für das erste Quartal 2008 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden keine Sondereffekte.

ContiTech in Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
Umsatz 798,4 780,9
EBITDA 125,6 116,6
in % vom Umsatz 15,7 14,9
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA 101,0 92,9
in % vom Umsatz 12,7 11,9
EBIT 100,4 92,0
in % vom Umsatz 12,6 11,8
Abschreibungen1 25,2 24,6
Investitionen2 21,0 21,7
Mitarbeiter zum 31. März (Anzahl)3 23.963 23.306
Umsatz bereinigt4 787,4 780,9
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt5 100,5 94,5
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt in %
vom Umsatz 12,8 12,1
EBIT bereinigt5 99,9 93,6
EBIT bereinigt in % vom Umsatz 12,7 12,0

2 Investitionen in Sachanlagen und Software.

3 Ohne Auszubildende.

4 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

ContiTech

Umsatzanstieg um 2,2%

Die Division ContiTech steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,2 % auf 798,4 Mio € (Vj. 780,9 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen beträgt der Anstieg 2,4 %. Dieser wurde trotz der Osterfeiertage im Monat März und der damit verbundenen geringeren Anzahl von Arbeitstagen im Vergleich zum März 2007 erreicht.

Zu der Umsatzerhöhung haben insbesondere die Geschäftsbereiche Elastomer Coatings, Conveyor Belt Group, Fluid Technology und Air Spring Systems beigetragen. Wie bereits im Vorjahr zeigten die nicht automobilabhängigen Segmente einen deutlicheren Anstieg als die der Automobilindustrie.

Anstieg des EBITDA um 7,7%

Das EBITDA der Division ContiTech verbesserte sich während der ersten drei Monate 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,0 Mio € bzw. 7,7 % auf 125,6 Mio € (Vj. 116,6 Mio €) und erreichte 15,7 % (Vj. 14,9 %) vom Umsatz.

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA um 8,7 %

Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA der Division ContiTech stieg im ersten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Mio € bzw. 8,7 % auf 101,0 Mio € (Vj. 92,9 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA in % vom Umsatz beträgt 12,7 % (Vj. 11,9 %).

Operative Ergebnisverbesserung (EBIT) um 9,1%; Anstieg des bereinigten EBIT um 6,7 %

Die Division ContiTech erhöhte das operative Ergebnis (EBIT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,4 Mio € bzw. 9,1 % auf 100,4 Mio € (Vj. 92,0 Mio €). Die Umsatzrendite stieg auf 12,6 % (Vj. 11,8 %). Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte ergibt sich eine Verbesserung des bereinigten EBIT um 6,3 Mio € bzw. 6,7 % auf 99,9 Mio € (Vj. 93,6 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 12,7 % (Vj. 12,0 %).

Sondereffekte während des ersten Quartals 2008 Für Roulunds, Dänemark, entstanden im Berichtszeitraum Restrukturierungsaufwendungen in der Division ContiTech in Höhe von 0,2 Mio €.

Sondereffekte während des ersten Quartals 2007 Im ersten Quartal 2007 fielen in der Division ContiTech Restrukturierungsaufwendungen, im Wesentlichen für Roulunds, Dänemark, in Höhe von 1,6 Mio €.

Der Anstieg der Rohstoffpreise belastete die Division ContiTech in den ersten drei Monaten 2008 mit rund 5 Mio € im Vergleich zu den Preisen der ersten drei Monate 2007.

Ausblick

Nach dem Verlauf des ersten Quartals sehen wir unsere Gesamtjahresprognose für das Jahr 2008 bestätigt. Wir gehen weiterhin davon aus, einen Umsatz von mehr als 26,4 Mrd € zu erreichen. Hierzu werden alle Divisionen beitragen. Auch für die EBIT-Marge bestätigen wir unser Ziel, den pro forma adjustierten Wert aus dem Jahr 2007 in Höhe von 9,3 % übertreffen zu wollen. Dabei ist die angestrebte EBIT-Marge im Jahr 2008 um Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation sowie Restrukturierungsund Integrationsaufwendungen zu bereinigen. Die vorläufigen Daten über den Verlauf des Monats April bestätigen, dass wir das im März durch die Osterfeiertage verlorene Geschäft im April weitgehend aufholen werden.

In Bezug auf die Belastungen aus gestiegenen Rohstoffkosten rechnen wir damit, diese durch Preiserhöhungen, Mixverbesserungen und Effizienzsteigerungen im Jahresverlauf kompensieren zu können.

Für das Gesamtjahr 2008 gehen wir von einer Investitionsquote in Höhe von 6 % vom Umsatz aus. Der Verkauf der Elektromotoren-Aktivitäten an Brose für 240,0 Mio € (Enterprise Value) zum 1. April 2008 wirkt sich positiv auf den Cashflow aus.

Aufgrund der eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen in den Divisionen Interior (Wetzlar) und Powertrain ist in den kommenden Quartalen mit Restrukturierungsaufwendungen zu rechnen. Diese werden aber weiterhin in dem kommunizierten Rahmen von einem kumulierten niedrigen dreistelligen Millionenbetrag für die beiden Geschäftsjahre 2008 und 2009 liegen.

Wesentliche Ereignisse nach dem 31. März 2008

Mit Wirkung zum 1. April 2008 wurde nach Freigabe durch die Kartellbehörden der Verkauf der Elektromotoren-Aktivitäten an die Brose-Unternehmensgruppe – überwiegend im Rahmen eines Asset-Deals – für einen Erlös von insgesamt 240,0 Mio € (Enterprise Value) vollzogen. Das Segment umfasst vor allem Motoren für Antiblockiersysteme, Fensterheber, Heizung/Lüftung, Motorkühlung und elektrische Servolenkungen sowie Entwicklungsbüros und beinhaltet auch die im Rahmen des Kaufes der Siemens VDO erworbenen Motorenaktivitäten. Entsprechende Bilanzwerte wurden unter "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" und "Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten" ausgewiesen.

Die amerikanische Reifengesellschaft Continental Tire North America (CTNA) hatte 2006 die Beteiligung des Unternehmens an Gesundheitsvorsorgekosten für bestimmte Pensionäre geändert. Einer gegen diese Maßnahme eingereichten Sammelklage hatte das zuständige erstinstanzliche Gericht in einem Zwischenbescheid insoweit Recht gegeben, dass die Umsetzung der Änderungen im Vorsorgeplan nicht einseitig hätte erfolgen dürfen. Am 11. April 2008 haben die Parteien einer einvernehmlichen Lösung mit der Dotierung eines externen Fondsträgers zugestimmt. Im Rahmen dieser Verständigung bleiben die bisherigen Planänderungen bestehen. In diesem Zusammenhang wird eine Dotierung des Fonds durch eine Einmalzahlung in Höhe von 40,0 Mio US-Dollar, eine Kompensationszahlung von 3,0 Mio US-Dollar an die betroffenen Pensionäre und die weitere Dotierung des Fonds mit 21,0 Mio US-Dollar über einen Zeitraum von sieben Jahren erfolgen. Zudem hat CTNA medizinische Vorsorgeleistungen unter dem derzeitigen Plan zugesagt, indem Zahlungen für einen Zeitraum von 20 Jahren mit einem Barwert von ca. 94,0 Mio US-Dollar an den externen Fonds geleistet werden. Die Vereinbarung bedarf noch der Zustimmung des Gerichts.

Am 21. April 2008 wurde beschlossen, die Produktion von Navigationssystemen der Division Interior im Werk Wetzlar einzustellen.

Zwischenabschluss zum 31. März 2008

Grundsätze der Rechnungslegung

Dieser Zwischenbericht wurde gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Geschäftsbericht 2007 ausführlich erläutert. Abweichend zum Konzernabschluss für das Gesamtjahr wird unterjährig keine Anpassung in der Abgrenzung bestimmter Fixkosten vorgenommen; dies betrifft im Wesentlichen die im Bestand zu aktivierenden Fixkostenarten für fertige und unfertige Erzeugnisse sowie Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche der Lohn- und Gehaltsempfänger.

Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird, unter Berücksichtigung der steuerlichen Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen sind.

Der Zwischenabschluss wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Auswirkungen auf die Quartalsberichte

Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der konsolidierten Quartalsabschlüsse insgesamt davon unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden Periode sind in der Zusammenfassung des Zwischenberichts oder in den nachfolgenden Erklärungen enthalten. Es gab keine wesentlichen Änderungen von Schätzungen oder ungewissen Verpflichtungen zwischen dem Geschäftsbericht 2007 und den vergleichenden Zwischenberichtsperioden, die zu wesentlichen Anpassungen der aktuellen Zwischenberichtsperiode geführt haben.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
Umsatzerlöse 6.639,4 3.964,8
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen - 5.252,6 - 2.964,1
Bruttoergebnis vom Umsatz 1.386,8 1.000,7
Forschungs- und Entwicklungskosten - 415,2 - 185,2
Vertriebs- und Logistikkosten - 296,9 - 217,5
Allgemeine Verwaltungskosten - 194,3 - 109,0
Sonstige Erträge und Aufwendungen - 44,1 - 62,5
Ergebnis assoziierter Unternehmen 16,1 5,0
Übriges Beteiligungsergebnis 4,3 5,3
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern 456,7 436,8
Zinserträge 20,3 9,6
Zinsaufwendungen - 227,1 - 26,2
Zinsergebnis - 206,8 - 16,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 249,9 420,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 70,0 - 142,9
Konzernergebnis 179,9 277,3
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn - 13,1 - 6,8
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 166,8 270,5
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 1,03 1,85
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 1,00 1,77

Konzernbilanz

Aktiva in Mio € 31.03.2008 31.12.2007 31.03.2007
Goodwill 7.254,1 7.289,2 1.724,8
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 2.827,6 2.979,8 221,8
Sachanlagen1 5.920,2 5.968,6 3.521,9
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien1 29,3 29,5 12,6
Assoziierte Unternehmen 796,6 766,4 124,1
Sonstige Finanzanlagen 17,9 23,8 15,4
Aktive latente Steuern 168,9 162,6 139,9
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 77,4 77,5 47,4
Langfristige Derivate und verzinsliche Anlagen 30,7 19,5 19,1
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 48,7 48,0 44,2
Sonstige Vermögenswerte 18,9 19,0 2,2
Langfristige Vermögenswerte 17.190,3 17.383,9 5.873,4
Vorräte 2.678,1 2.535,9 1.750,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.395,5 3.943,6 2.853,0
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 170,0 190,3 123,4
Sonstige Vermögenswerte 589,1 577,3 289,4
Ertragsteuerforderungen 205,2 257,9 27,6
Kurzfristige Derivate und verzinsliche Anlagen 117,2 51,5 3,0
Flüssige Mittel 967,7 2.199,4 803,9
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 597,1 597,8 27,1
Kurzfristige Vermögenswerte 9.719,9 10.353,7 5.877,4
Bilanzsumme 26.910,2 27.737,6 11.750,8
Passiva in Mio € 31.03.2008 31.12.2007 31.03.2007
Gezeichnetes Kapital 414,0 414,0 375,2
Kapitalrücklage 2.815,6 2.808,7 1.344,8
Kumulierte einbehaltene Gewinne 3.781,2 3.614,4 3.157,4
Kumuliertes übriges Eigenkapital - 382,9 - 253,9 - 150,0
Anteile in Fremdbesitz 284,4 272,9 243,4
Eigenkapital 6.912,3 6.856,1 4.970,8
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 681,0 688,6 520,2
Rückstellungen für latente Steuern 500,8 525,2 171,4
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken 458,9 466,0 333,8
Langfristiger Anteil der Finanzschulden 9.907,0 9.872,6 1.013,1
Langfristige übrige finanzielle Verbindlichkeiten 73,5 73,5
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 43,7 42,4 38,1
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 11.664,9 11.668,3 2.076,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.730,9 2.758,9 1.555,4
Ertragsteuerverbindlichkeiten 528,9 532,7 430,9
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken 805,8 842,6 551,2
Finanzschulden 2.429,7 3.254,2 1.135,2
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 875,7 902,9 587,6
Sonstige Verbindlichkeiten 739,9 679,1 443,1
Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten 222,1 242,8
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 8.333,0 9.213,2 4.703,4
Bilanzsumme 26.910,2 27.737,6 11.750,8
Gearing Ratio in % 162,3 158,3 26,6

1) Die Vergleichswerte zum 31.12.2007 und 31.03.2007 der Sachanlagen wurden um die "Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien" angepasst dargestellt.

Konzern-Kapitalflussrechnung

Mio € 1. Januar bis 31. März
2008 2007
EBIT 456,7 436,8
Gezahlte Zinsen - 154,1 - 19,0
Erhaltene Zinsen 17,6 8,7
Gezahlte Ertragsteuern - 57,0 - 109,3
Erhaltene Dividenden 4,8 8,2
Abschreibungen 427,3 176,8
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen - 20,4 - 10,3
Verluste/Gewinne aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und
Geschäftsbereichen
2,9 - 1,9
Veränderungen der
Vorräte - 197,1 - 154,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - 555,2 - 511,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14,8 88,7
Pensionsrückstellungen 16,7 - 3,7
übrigen Aktiva und Passiva 62,1 157,3
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 19,1 66,6
Erlöse aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 25,8 4,6
Investitionen in Sachanlagen und Software - 352,1 - 160,1
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten - 1,2 - 0,4
Erlöse aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen inkl. abgehender
flüssiger Mittel
9,2 0,0
Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen inkl. übernommener flüssiger
Mittel
- 23,2 - 40,0
Verzinsliche Ausleihungen 5,7 9,5
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit - 335,8 - 186,4
Summe des Cashflow vor Finanzierungstätigkeit - 316,7 - 119,8
Veränderung der Finanzschulden - 887,9 356,6
Ausgabe von Aktien 0,2 0,1
Gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter - 4,6 - 1,9
Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit - 892,3 354,8
Veränderung der flüssigen Mittel - 1.209,0 235,0
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 2.199,4 571,1
Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel - 22,7 - 2,2
Flüssige Mittel am Ende der Periode 967,7 803,9

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Anzahl Gezeich
netes
Kapital Kumulierte
einbe
haltene
Anteile in
Fremd
Aktien Kapital rücklage Gewinne Kumuliertes übriges Eigenkapital Summe
Unterschiedsbetrag
aus
besitz Gesamt
Mio € in
1.000
Stück
Suk
zessive
Erwerbe
Währungs
umrech
nung
Finanz
instru
menten1
Stand am
01.01.2007
146.529 375,1 1.340,1 2.886,8 - 22,9 - 107,5 - 0,8 4.470,8 239,1 4.709,9
Konzernergebnis 270,5 270,5 6,8 277,3
Veränderungen
übriges Eigenkapital
- 18,9 - 18,9 0,1 - 18,8
Konzerngesamt
ergebnis
270,5 - 18,9 251,6 6,9 258,5
Gezahlte Dividende - 1,9 - 1,9
Ausgabe von Aktien2 27 0,1 4,7 0,1 4,9 4,9
Sukzessiver Erwerb von
Anteilen vollkonsolidierter
Unternehmen
0,1 0,1 - 0,7 - 0,6
Stand am
31.03.2007
146.556 375,2 1.344,8 3.157,4 - 22,8 - 126,4 - 0,8 4.727,4 243,4 4.970,8
Stand am
01.01.2008
161.712 414,0 2.808,7 3.614,4 - 35,6 - 218,5 0,2 6.583,2 272,9 6.856,1
Konzernergebnis 166,8 166,8 13,1 179,9
Veränderungen
übriges Eigenkapital
- 141,9 12,9 - 129,0 1,3 - 127,7
Konzerngesamt
ergebnis
166,8 - 141,9 12,9 37,8 14,4 52,2
Gezahlte Dividende - 4,6 - 4,6
Ausgabe von Aktien2 12 0,0 6,9 6,9 6,9
Veränderung der
Fremdanteile durch
Konsolidierungskreis
änderungen oder
Kapitalerhöhungen
1,7 1,7
Stand am
31.03.2008
161.724 414,0 2.815,6 3.781,2 - 35,6 - 360,4 13,1 6.627,9 284,4 6.912,3

1 Nach Berücksichtigung von latenten Steuern.

2 Beinhaltet den Aufwand sowie die Ausübung aus Aktienoptionsplänen als auch Effekte aus Wandlungen.

Zusätzliche Angaben

Die Netto-Pensionsaufwendungen der Pensionsrückstellungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

Mio € 01.01. bis 31.03.2008 01.01. bis 31.03.2007
D USA/
CAN
UK Übrige Gesamt D USA/
CAN
UK Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im
Berichtszeitraum erworbenen
Ansprüche
19,0 10,8
Aufzinsung der erwarteten
Pensionsverpflichtungen
13,9
20,8
2,1
12,1
1,0
2,9
2,0
2,0
37,8 8,1
15,4
0,6
9,3
1,1
2,2
1,0
1,0
27,9
Erwartete Erträge des
Fondsvermögens
- 15,8 - 16,1 - 3,7 - 1,4 - 37,0 - 8,5 - 12,5 - 2,6 - 0,4 - 24,0
Aufwand aus Plananpassungen 0,0 0,0
Amortisationsbeträge ver
sicherungsmathematischer
Verluste und Gewinne sowie
sonstiger Aufwendungen
0,0 0,1 0,0 0,0 0,1 1,0 0,1 0,0 0,1 1,2
Auswirkungen der Begrenzung des
Vermögenswertes
0,5 0,0 0,5
Netto-Pensionsaufwendungen 18,9 - 1,3 0,2 2,6 20,4 16,0 - 2,5 0,7 1,7 15,9

Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:

Mio € 01.01. bis 31.03.2008 01.01. bis 31.03.2007
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 1,1 0,4
Aufzinsung der erwarteten Zuschussverpflichtung 2,8 2,6
Amortisationsbeträge versicherungsmathematischer Verluste und Gewinne
sowie sonstiger Aufwendungen - 0,1 - 0,4
Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen 3,8 2,6

Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge

Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsrückstellungen, insbesondere in Deutschland, den USA/Kanada und UK, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Im Berichtszeitraum haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns 3,9 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 1,8 Mio €). Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen betrugen im Berichtszeitraum insgesamt 39,6 Mio € (Vj. 39,8 Mio €). Die Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen betrugen im selben Zeitraum insgesamt 3,3 Mio € (Vj. 3,8 Mio €).

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 376 inländische und ausländische Gesellschaften, an denen die Continental AG direkt oder indirekt mit mindestens 20 % der Stimmrechte beteiligt ist. Davon werden 322 Gesellschaften voll konsolidiert und 54 nach der Equity-Methode bilanziert. Gegenüber dem 31. Dezember 2007 hat sich der Konsolidierungskreis um fünf Gesellschaften erweitert. Es wurden drei Gesellschaften gegründet und eine Gesellschaft wurde erstkonsolidiert, sowie eine Gesellschaft erworben. Gegenüber dem 31. März 2007 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um 95 Gesellschaften erweitert. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen die Erwerbe der Siemens VDO Automotive AG und der Matador Rubber s.r.o. mit den jeweils dazugehörigen Beteiligungsunternehmen.

Unternehmenserwerbe

Die Anteilserwerbe im Jahr 2008 betreffen insbesondere nachträgliche Anschaffungskosten im Rahmen der Akquisition der Siemens VDO, den Kauf von Anteilen am assoziierten Unternehmen Alphapeak Ltd, UK, den Erwerb weiterer Aktien der ContiTech AG aufgrund des Abfindungsangebots an deren außenstehende Aktionäre sowie eine erste Kaufpreiszahlung im Rahmen des Erwerbs des Kfz-Foliengeschäftes der Alkor GmbH.

Transaktionen mit nahe stehenden Personen

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahe stehenden Personen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Termine

21. Februar
21. Februar
25. April
29. April
31. Juli
30. Oktober
2009
Jahrespressekonferenz Februar
Analystenkonferenz Februar
Hauptversammlung 23. April
Zwischenbericht zum 31. März 2009 Mai
Zwischenbericht zum 30. Juni 2009 August
Zwischenbericht zum 30. September 2009 Oktober

Continental Aktiengesellschaft, Postfach 169, D- 30001 Hannover Vahrenwalder Straße 9, D- 30165 Hannover Telefon +49 511 938 -01, Telefax +49 511 938 -81770, [email protected], www.continental-corporation.com

Die Continental AG ist ein Offizieller Sponsor der UEFA EURO 2008™.

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