AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Continental AG

Interim / Quarterly Report Aug 7, 2024

83_rns_2024-08-07_c29af53e-2287-4444-a104-7efc4825d804.html

Interim / Quarterly Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

Finanzbericht: 34814202

Continental Aktiengesellschaft

Hannover

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.2024

Continental-Aktie und -Anleihen

Kursentwicklung der Continental-Aktie im Jahr 2024 im Vergleich zu ausgewählten Indizes

Aktienmärkte mit positiver Entwicklung

Im ersten Halbjahr 2024 erlebten die Aktienmärkte eine volatile, aber letztlich leicht positive Entwicklung, insbesondere geprägt durch makroökonomische Veränderungen. Nach einer anfänglichen Unsicherheit zu Jahresbeginn, bedingt durch geopolitische Spannungen und anhaltende Inflationsbefürchtungen, stabilisierten sich die Märkte dank robuster Unternehmensgewinne und einer Lockerung der Geldpolitik in vielen großen Volkswirtschaften. Zinserhöhungen der US-amerikanischen Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank EZB, die Ende 2023 eingeleitet wurden, zeigten ihre Wirkung auf die Inflation. Dies stärkte Investorenvertrauen und führte zu einem Anstieg der Aktienkurse.

Technologieaktien im Bereich von künstlicher Intelligenz und Halbleitern zeigten eine starke Performance, unterstützt durch stabilere Lieferketten und sinkende Kosten für Rohstoffe. Finanzwerte hingegen erlebten eine uneinheitliche Entwicklung, beeinflusst von den Zinserhöhungen und Befürchtungen vor einer Bankenkrise. Insgesamt beendeten die wichtigsten Indizes das Halbjahr höher als zu Jahresbeginn. Die Erholung war jedoch nicht gleichmäßig, da Sorgen vor einer möglichen Rezession und internationalen Konflikten weiterhin für Unsicherheit sorgten.

Der DAX schloss das erste Halbjahr 2024 bei 18.235,45 Punkten, was einem Anstieg von 8,9 % gegenüber dem Jahresendstand 2023 von 16.751,64 Punkten entspricht. Der EURO STOXX 50 verzeichnete eine ähnliche Entwicklung und stieg im gleichen Zeitraum um 8,2 %, sodass er Ende Juni bei 4.894,02 Punkten lag.

Heterogenität unter den Automobilwerten

Im ersten Halbjahr 2024 zeigten die Automobilwerte an der Börse eine uneinheitliche Entwicklung. Während einzelne Unternehmen von einer erhöhten Nachfrage nach technologischen Innovationen profitierten und ihre Aktienkurse teilweise deutlich steigerten, kämpften andere Hersteller mit Produktionsproblemen und schwachen Absatzmärkten, was ihre Kursentwicklung drückte.

Die zunächst leicht bessere Entwicklung gegenüber den allgemeinen Aktienindizes wurde im Laufe des zweiten Quartals bei den Automobilwerten aufgrund der politischen Diskussionen um Strafzölle zwischen China und Europa getrübt.

Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts fiel im ersten Halbjahr 2024 leicht um 0,4 % gegenüber dem Jahresende 2023 auf 625,48 Punkte.

Continental-Aktie mit wechselhafter Performance

Im ersten Quartal 2024 wurde die Kursentwicklung der Continental-Aktie von einer insgesamt negativen Entwicklung der Automobilindustrie geprägt. Die Aktie verlor nach einem weitgehend konstanten Jahresauftakt überproportional zum Ende des ersten Quartals. Im zweiten Quartal war die Kursentwicklung weiter rückläufig, bedingt durch die gedämpften Erwartungen in der Automobilindustrie und die Effekte aus der Inflation. Der Aktienkurs fiel von 66,90 € am Ende des ersten Quartals auf 52,90 € zum Ende des ersten Halbjahres. Am 29. April 2024 erfolgte der Abschlag der von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende von 2,20 € für das Geschäftsjahr 2023.

Ende Juni 2024 notierte die Continental-Aktie bei 52,90 €. Gegenüber dem Jahresendkurs 2023 von 76,92 € ergab sich ein Rückgang von 31,2 % bzw. von 29,6 % unter Berücksichtigung einer Reinvestition der gezahlten Dividende am Tag der Ausschüttung.

Continental-Anleihen mit Kursgewinnen

Die Zinssätze für europäische Unternehmensanleihen sind im Berichtszeitraum weiterhin hoch, wodurch sich die Anleihekurse positiv entwickelten. Die ausstehenden Continental-Anleihen mit mehr als zwei Jahren Laufzeit notierten Ende Juni 2024 leicht unter ihren Kursen zum Jahresende 2023, Anleihen mit kürzerer Laufzeit schlossen oberhalb ihrer Jahresendkurse 2023.

Ausstehende wesentliche Continental-Anleihen zum 30. Juni 2024

scrollen

WKN/​ISIN Kupon p. a. Fälligkeit Volumen

in Mio €
Emissionskurs Kurs am

30.06.2024
Kurs am

31.12.2023
A28YEC/​XS2193657561 1,125 % 25. September 2024 625,0 99,589 % 99,334 % 98,016 %
A2YPAE/​XS2056430874 0,375 % 27. Juni 2025 600,0 99,802 % 96,856 % 96,117 %
A28XTR/​XS2178586157 2,500 % 27. August 2026 750,0 98,791 % 98,220 % 98,922 %
A35138/​XS2672452237 4,000 % 1. März 2027 500,0 99,658 % 101,381 % 102,347 %
A30VQ4/​XS2558972415 3,625 % 30. November 2027 625,0 100,000 % 100,468 % 101,708 %
A351PU/​XS2630117328 4,000 % 1. Juni 2028 750,0 99,445 % 101,634 % 103,346 %

Kreditrating der Continental AG

scrollen

30.06.2024 31.12.2023
Standard & Poor's 1
Langfristig BBB BBB
Kurzfristig A-2 A-2
Ausblick stabil stabil
Fitch 2
Langfristig BBB BBB
Kurzfristig F2 F2
Ausblick stabil stabil
Moody's 3
Langfristig Baa2 Baa2
Kurzfristig P-2 P-2
Ausblick stabil stabil

1 Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.

2 Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.

3 Vertragsverhältnis seit 1. Januar 2019.

Kreditrating der Continental AG unverändert

Die Ratingagenturen Standard & Poor's, Fitch und Moody's behielten im Berichtszeitraum ihr jeweiliges Kreditrating unverändert bei.

Investor Relations online

Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen und zum Kreditrating sind unter → www.continental-ir.de im Internet abrufbar.

Konzern-Zwischenlagebericht

Olaf Schick neuer Finanzvorstand von Continental

Der Aufsichtsrat der Continental AG hat Olaf Schick mit Wirkung zum 1. Juli 2024 zum neuen Finanzvorstand bestellt. Neben Group Finance and Controlling verantwortet Olaf Schick weiterhin die in seinem bisherigen Ressort Integrität und Recht gebündelten Bereiche Group Law and Intellectual Property, Group Compliance, Group Internal Audit, Group Quality, Technical Compliance, Continental Business System and Environment sowie Group Risks and Controls. Die Verantwortung für den Bereich Group Information Technology hat Nikolai Setzer, Vorstandsvorsitzender von Continental, übernommen. Olaf Schick hat das Finanzressort von Katja Garcia Vila übernommen, die - wie das Unternehmen am 11. März 2024 bekannt gegeben hat - für eine Vertragsverlängerung nicht zur Verfügung steht. Ihr Vertrag läuft wie angekündigt zum Jahresende aus. Der Continental-Vorstand reduziert sich damit von sieben auf sechs Vorstandsmitglieder.

Continental setzt ersten domänenübergreifenden Hochleistungsrechner in Fahrzeug ein

Continental hat den ersten domänenübergreifenden Hochleistungsrechner in einem Fahrzeug implementiert und auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas als Prototyp präsentiert. Erstmals ist es möglich, Cockpit- und zusätzliche Fahrzeugfunktionen, wie Fahrsicherheit und automatisiertes Parken inklusive ganzheitlicher Bewegungssteuerung, in einer realen Fahrzeuganwendung zu realisieren. Dies wurde durch die technische Zusammenarbeit mit Qualcomm Technologies, Inc. ermöglicht und ist ein Beispiel dafür, wie die Entwicklung von softwaredefinierten Fahrzeugen aussehen kann.

Mit Zonensteuergeräten treibt Continental serverbasierte Fahrzeugarchitekturen voran

Mit der Serieneinführung sogenannter Zonensteuergeräte hat Continental neben Hochleistungsrechnern einen weiteren wesentlichen Baustein serverbasierter Architekturen umgesetzt. Das Technologieunternehmen hat zahlreiche Kundenaufträge für Zonensteuergeräte von Automobilherstellern weltweit erhalten. So treiben die Elektronikspezialisten von Continental die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge weltweit voran. Zonensteuergeräte bilden die mittlere Ebene der serverbasierten Elektrik- und Elektronikarchitektur (E/​E) in softwaredefinierten Fahrzeugen. Zwischen den Ebenen der Sensoren und Aktoren sowie dem Hochleistungsrechner teilen sie die Fahrzeugarchitektur neu auf und sorgen domänenübergreifend für ein reibungsloses Zusammenspiel der Elektronik. Sie reduzieren Komplexität und sind Schlüssel für Over-the-Air-Software-Updates im Fahrzeug.

Continental und Telematik-Anbieter Samsara kooperieren bei datengetriebenen Flottenlösungen

Continental ist eine Partnerschaft mit Samsara, einem globalen Telematik-Anbieter, eingegangen. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, umfassende datenbasierte Flottenmanagementlösungen mit Schwerpunkt auf Lkw-Anhängern anzubieten. Zu diesem Zweck werden die beiden Unternehmen Datenpunkte austauschen, um den Kunden Zugang zu einer breiten Palette von Anhängerdaten zu bieten. Dazu gehören auch Daten von Continental-Reifensensoren, wie zum Beispiel Reifendruck und Laufleistung. Gemeinsam wollen Samsara und Continental eine Kooperation aufbauen, die es Flotten ermöglicht, die Sicherheit zu erhöhen, Produktivität und Wartungsintervalle zu verbessern, die Zuweisung und Planung von Anhängern zu optimieren und einen umfassenden Überblick über den Anhänger als Ganzes zu erhalten.

Rund 90 Mio US-Dollar Investition in Mexiko für neue Hydraulikschlauch-Produktionsanlage von Continental

Der Unternehmensbereich ContiTech hat den Bau eines neuen Hydraulikschlauchwerks für industrielle Anwendungen in Aguascalientes, Mexiko, angekündigt. Diese Investitionsentscheidung ist eine der größten für den Unternehmensbereich ContiTech im Jahr 2024. Der Baubeginn der Anlage ist für die zweite Jahreshälfte 2024, die Inbetriebnahme für die zweite Jahreshälfte 2025 geplant.

Oberflächen von Continental - neues Door Panel Concept für den Fahrzeuginnenraum

Mit dem sogenannten Door Panel Concept macht Continental ihre vielfältige Oberflächenkompetenz in Form einer Türverkleidung aus fünf verschiedenen Funktionsflächen sichtbar und erlebbar. Das Türverkleidungskonzept kommt nicht nur bei den Kunden gut an, sondern wurde auch mit dem CMF (Color, Material, Finishing, Pattern) Design Award 2023 in Shenzhen, China, ausgezeichnet.

Auch Elemente des Designkonzepts SPACE D, das auf der IAA MOBILITY 2023 erstmals vorgestellt wurde, stecken in der neuen Technologie. SPACE D ist ein Designkonzept, in dem die Oberflächenexperten des Unternehmensbereichs ContiTech die Funktionalität des zukünftigen Fahrzeuginnenraums entwickeln. So werden im SPACE D die Funktionen Wohnen, Fahren und Arbeiten in einem Fahrzeuginnenraum verbunden.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das weltweite Wirtschaftswachstum wird 2024 nach aktueller Prognose der Weltbank vorrausichtlich 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr betragen. Trotz geopolitischer Spannungen und hoher Zinsen wird somit ein Wachstum auf Vorjahresniveau erwartet. Die Zentralbanken haben begonnen, ihre restriktive Geldpolitik zur Inflationsbekämpfung zu lockern. Die Grundlage dafür bilden die langsam sinkenden Inflationsraten. In Schwellen- und Entwicklungsländern kommt dieser Effekt deutlich verlangsamt zum Tragen.

Insbesondere die USA und Europa profitieren von einer stabilen Binnennachfrage. In Schwellen- und Entwicklungsländern wird die positive Entwicklung im Jahr 2024 leicht abnehmen, ebenso in China. Dennoch tragen viele dieser Länder weiterhin wesentlich zum globalen Wachstum bei. Auf dieser Basis ist zu erwarten, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte auf dem gleichen Niveau fortsetzen kann. Eine Unsicherheit dabei bleibt die Effektivität der geldpolitischen Maßnahmen. Weitere Risiken für das Wirtschaftswachstum sind unverändert die geopolitischen Spannungen sowie Handelskonflikte und politische Unsicherheiten in der Welt.

Prognostiziertes Wirtschaftswachstum (BIP) 2024

scrollen

Juni 2024 1 April 2024 2 Januar 2024 3
Europa
Deutschland 0,3 % 4 0,2 % 0,5 %
Euroraum 0,7 % 0,8 % 0,9 %
Vereinigtes Königreich 0,8 % 5 0,5 % 0,6 %
Russland 2,9 % 3,2 % 2,6 %
Amerika
USA 2,5 % 2,7 % 2,1 %
Brasilien 2,0 % 2,2 % 1,7 %
Asien
China 4,8 % 4,6 % 4,6 %
Japan 0,7 % 0,9 % 0,9 %
Indien 6,6 % 6,8 % 6,5 %
Welt 2,6 % 3,2 % 3,1 %

Quellen:

1 Weltbank, Global Economic Prospects, Juni 2024.

2 Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, April 2024.

3 IWF, World Economic Outlook Update, Januar 2024.

4 Deutsche Bundesbank, Juni 2024.

5 BCC - British Chambers of Commerce, Juni 2024.

Entwicklung wesentlicher Abnehmerbranchen und Absatzregionen

Die Automobilindustrie - mit Ausnahme des Ersatzgeschäfts - bildet mit einem Anteil von 63 % (Vj. 65 %) am Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2024 den bedeutendsten Kundenkreis für Continental. Den wesentlichen Anteil steuerte hierzu der Unternehmensbereich Automotive bei, aber auch die Unternehmensbereiche Tires und ContiTech erwirtschafteten in diesem Marktsegment signifikante Umsatzerlöse.

Das zweitgrößte Marktsegment für Continental ist mit 25 % (Vj. 24 %) vom Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2024 das weltweite Ersatzreifengeschäft. Wegen des deutlich höheren Anteils von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen am Ersatzreifengeschäft ist dessen Entwicklung von besonderer Bedeutung für unseren wirtschaftlichen Erfolg.

Das drittgrößte Marktsegment für Continental ist mit rund 9 % (Vj. 9 %) vom Gesamtumsatz im ersten Halbjahr 2024 das weltweite Geschäft mit Industriekunden und Ersatzteilen des Unternehmensbereichs ContiTech.

Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

scrollen

H1 2024 2024
Europa -4 % -6 % bis -4 %
Nordamerika 2 % 0 % bis 2 %
China 5 % 0 % bis 2 %
Weltweit 0 % -3 % bis -1 %

Quelle: S&P Global

Europa mit West-, Zentral- und Osteuropa inkl. Russland und Türkei.

Vorläufige Zahlen und eigene Schätzungen.

Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen hat sich in der der ersten Jahreshälfte 2024 unverändert im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 gezeigt. Die Gründe dafür sind insbesondere die weiterhin schwache Nachfrage sowie verzögerte Produktionsanläufe und eine teilweise regionale Unsicherheit der Konsumenten bei der Wahl der Antriebstechnologie. Insbesondere Europa zeigt sich schwach, mit einem Rückgang von 4 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Dem gegenüber hat sich die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in Nordamerika mit einem Anstieg von 2 % und in China mit 5 % positiv entwickelt.

Für das Gesamtjahr rechnet Continental nun damit, dass sich die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen aufgrund eines voraussichtlich schwächer als erwarteten Verlaufs in Europa und China mit einer Entwicklung von -3 % bis -1 % (zuvor -1 % bis 1 %) unter dem Vorjahresniveau bewegen wird.

Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen

scrollen

H1 2024 2024
Europa 0 % -14 % bis -12 %
Nordamerika -4 % -4 % bis -2 %

Quelle: S&P Global (Europa mit West-, Zentral- und Osteuropa inkl. Russland und Türkei).

Vorläufige Zahlen und eigene Schätzungen.

Die Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen > 6 t entwickelte sich im ersten Halbjahr 2024 in Europa konstant. In Nordamerika, unserem zweiten Kernmarkt, war sie rückläufig. Grund dafür waren u. a. die schwachen Konjunkturaussichten.

Für das Gesamtjahr erwarten wir aktuell eine deutliche Abschwächung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen > 6 t in Europa im Vergleich zum Vorjahr. In Nordamerika ist ebenfalls mit einer rückläufigen Entwicklung zu rechnen, bedingt durch wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Spannungen.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

scrollen

H1 2024 2024
Europa 3 % 0 % bis 3 %
Nordamerika 4 % -1 % bis 2 %
China 5 % 2 % bis 5 %
Weltweit 3 % 0 % bis 3 %

Quelle: vorläufige Zahlen und eigene Schätzungen.

Im Berichtszeitraum erhöhte sich der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge > 6 t in allen drei Kernregionen gegenüber dem Vorjahrjahresvergleichswert. Nach einem guten ersten Quartal 2024 erholte sich die Nachfrage in Europa im zweiten Quartal weiter, was auch auf den Abbau der Lagerbestände im Jahr 2023 zurückzuführen ist. Der Markt in Nordamerika entwickelte sich nach einem starken ersten Quartal im zweiten Quartal nur moderat. Der Ersatzreifenmarkt in China bewegt sich nach einem starken Jahr 2023 weiterhin auf einem hohen Niveau.

Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir eine leicht rückläufige Nachfrage gegenüber dem ersten Halbjahr sowie eine zunehmende Absatzunsicherheit insbesondere für den nordamerikanischen Markt. Für das Gesamtjahr rechnen wir unverändert mit einer insgesamt leicht positiven Absatzentwicklung knapp über Vorjahresniveau.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge

scrollen

H1 2024 2024
Europa -2 % -1 % bis 1 %
Nordamerika 16 % 2 % bis 4 %

Quelle: vorläufige Zahlen und eigene Schätzungen.

Aufgrund des anhaltend schwachen Markts für Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge > 6 t lag die Nachfrage in unserem Kernmarkt Europa weiterhin unterhalb des Vorjahresniveaus. Die starke Zunahme der Nachfrage in Nordamerika war vor allem auf die hohe Anzahl an Reifenimporten aus Asien zurückzuführen.

Während wir für den europäischen Markt eine leichte Verbesserung der Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte erwarten, wird sich in Nordamerika die Nachfrage im zweiten Halbjahr voraussichtlich normalisieren. Für das Gesamtjahr 2024 rechnen wir in Europa mit einer Absatzentwicklung auf Vorjahresniveau. In Nordamerika gehen wir insgesamt von einem Anstieg der Nachfrage von 2 % bis 4 % aus.

Entwicklung der Industrieproduktion

scrollen

Q1 2024 Q2 2024 2024
Euroraum -3,6 % -1,5 % -2 % bis 0 %
USA -0,5 % 0,0 % -1 % bis 1 %
China 4,5 % 6,2 % 4 % bis 6 %

Quelle: Bloomberg, vorläufige Zahlen und eigene Schätzungen.

Neben der Fahrzeugproduktion und dem Ersatzgeschäft für die Automobilindustrie ist die Entwicklung verschiedener weiterer Industrien entscheidend für den Erfolg unseres Unternehmensbereichs ContiTech. Produkte von ContiTech werden insbesondere in Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen für den Schienenverkehr, den Bergbau, die Agrarindustrie sowie für weitere wichtige Schlüsselindustrien verwendet. Als übergeordneter Indikator für die Entwicklung des ContiTech-Geschäfts mit Industriekunden wird daher neben der allgemeinen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts insbesondere die Entwicklung der Industrieproduktion angesehen.

Im ersten Halbjahr 2024 verschlechterte sich die Industrieproduktion im Euroraum. Im zweiten Quartal verbesserte sie sich jedoch gegenüber den ersten drei Monaten des Berichtsjahres. In den USA hingegen entwickelte sie sich im ersten Halbjahr konstant und lag nur leicht unter dem Vorjahresniveau. In China lag die Industrieproduktion deutlich über dem Wert des Vorjahres.

Für das zweite Halbjahr 2024 erwarten wir eine langsam einsetzende Verbesserung der Industrieproduktion im Euroraum, für China eine weiter positive Entwicklung des Wachstums und für die USA rechnen wir mit einer konstanten Entwicklung, mit leichtem Wachstumspotenzial zum Jahresende.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Continental-Konzern in Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Umsatz 19.791 20.732 10.003 10.426
EBITDA 1.756 1.990 1.095 920
in % vom Umsatz 8,9 9,6 10,9 8,8
EBIT 663 908 544 377
in % vom Umsatz 3,3 4,4 5,4 3,6
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 252 591 305 209
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 1,26 2,95 1,52 1,04
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 1,26 2,95 1,52 1,04
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 1.628 1.548 803 757
in % vom Umsatz 8,2 7,5 8,0 7,3
Abschreibungen 1 1.093 1.082 550 543
davon Wertminderungen 2 10 9 7 8
Investitionen 3 909 940 477 511
in % vom Umsatz 4,6 4,5 4,8 4,9
Operative Aktiva (zum 30.06.) 20.216 21.265
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 197.622 203.746
Umsatz bereinigt 5 19.753 20.697 9.991 10.411
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 900 1.075 704 501
in % des bereinigten Umsatzes 4,6 5,2 7,0 4,8
Free Cashflow -940 -1.089 143 -137
Netto-Finanzschulden (zum 30.06.) 5.601 6.076
Gearing Ratio in % 39,6 43,7

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Ertragslage

Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung

Während der ersten sechs Monate 2024 reduzierte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 % auf 19.791 Mio € (Vj. 20.732 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Rückgang um 3,2 %. Hauptgrund für die negative Entwicklung ist das schwache wirtschaftliche Umfeld in den relevanten Automobil- und Industriemärkten, besonders im Kernmarkt Europa.

Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns reduzierte sich während der ersten sechs Monate 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 174 Mio € bzw. 16,2 % auf 900 Mio € (Vj. 1.075 Mio €) und entspricht 4,6 % (Vj. 5,2 %) des bereinigten Umsatzes.

Operatives Ergebnis (EBIT)

Das operative Konzernergebnis (EBIT) verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 245 Mio € bzw. 27,0 % auf 663 Mio € (Vj. 908 Mio €) und die Umsatzrendite reduzierte sich auf 3,3 % (Vj. 4,4 %). Die Herstellungskosten verringerten sich um 662 Mio € auf 15.583 Mio € (Vj. 16.245 Mio €). Das operative Konzernergebnis wird dabei vom schwachen Marktumfeld belastet, das sich in einem Umsatzrückgang in allen Unternehmensbereichen bemerkbar macht. Ergänzend wirkten insbesondere die höheren Restrukturierungsaufwendungen im ersten Halbjahr 2024 negativ.

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2024

Für den Konzern ergab sich insgesamt eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten 2024 in Höhe von 183 Mio €. Hiervon entfielen 145 Mio € auf Automotive, 18 Mio € auf Tires, 18 Mio € auf ContiTech und 2 Mio € auf die Holding.

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen ergaben sich Aufwendungen in Höhe von insgesamt 8 Mio € im Unternehmensbereich Automotive. In diesen Werten sind Wertminderungen und Wertaufholungen, die im Rahmen von Restrukturierungen entstanden sind, nicht enthalten.

Aus Abfindungen entstand ein negativer Sondereffekt in Höhe von insgesamt 32 Mio € (Automotive 17 Mio €, Tires 4 Mio €, ContiTech 10 Mio €, Holding 2 Mio €).

Im Unternehmensbereich Automotive ergaben sich Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 136 Mio €, die im Wesentlichen im Bereich der Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen sind. In den Restrukturierungsaufwendungen sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 1 Mio € enthalten. Darüber hinaus resultierten Erträge aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 4 Mio €.

Im Unternehmensbereich Tires entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1 Mio €, die vollständig auf Wertminderungen auf Sachanlagen zurückzuführen sind.

Im Unternehmensbereich ContiTech entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 10 Mio €. Darüber hinaus resultierten Erträge aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 12 Mio €.

Aus restrukturierungsbezogenen Belastungen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 20 Mio € (Automotive 8 Mio €, Tires 12 Mio €, ContiTech 1 Mio €).

Infolge eines Beherrschungsverlusts bei einer Unternehmensbeteiligung und der daraus folgenden Änderung der Konsolidierungsmethode von Vollkonsolidierung zur Equity-Methode ergab sich im Unternehmensbereich Automotive ein Ertrag in Höhe von 19 Mio €.

Aus der Veräußerung der Spikes-Aktivitäten des Unternehmensbereichs Tires ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 3 Mio €.

Im Unternehmensbereich Tires ergab sich aus einem Unternehmenserwerb ein Ertrag in Höhe von 1 Mio €.

Im Unternehmensbereich ContiTech wird das Geschäftsfeld Original Equipment Solutions (OESL) organisatorisch unabhängig aufgestellt. In diesem Zusammenhang entstanden Aufwendungen in Höhe von 9 Mio €.

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2023

Für den Konzern ergab sich insgesamt eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten 2023 in Höhe von 114 Mio €. Hiervon entfielen 1 Mio € auf Automotive, 109 Mio € auf Tires, 4 Mio € auf ContiTech und 1 Mio € auf die Holding.

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen ergaben sich Aufwendungen in Höhe von insgesamt 10 Mio € (Automotive 5 Mio €, Tires 5 Mio €). In diesen Werten sind Wertminderungen und Wertaufholungen, die im Rahmen von Restrukturierungen entstanden sind, nicht enthalten.

Aus Abfindungen entstand ein negativer Sondereffekt in Höhe von insgesamt 20 Mio € (Automotive 6 Mio €, Tires 8 Mio €, ContiTech 5 Mio €, Holding 1 Mio €).

Im Unternehmensbereich Automotive ergaben sich Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1 Mio €. Darüber hinaus resultierten Erträge aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 1 Mio € sowie aus dem Verkauf eines Gebäudes in Zusammenhang mit einer Restrukturierung in Höhe von 18 Mio €.

Im Unternehmensbereich Tires entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1 Mio €. Darüber hinaus ergab sich ein Ertrag im Zusammenhang mit Restrukturierungen in Höhe von 2 Mio €, der vollständig auf eine Wertaufholung auf Sachanlagen zurückzuführen ist.

Im Unternehmensbereich ContiTech entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1 Mio €.

Aus restrukturierungsbezogenen Belastungen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 22 Mio € (Automotive 8 Mio €, Tires 13 Mio €, ContiTech 1 Mio €).

Aus dem Verkauf von sämtlichen russischen Aktivitäten des Unternehmensbereichs Tires und von Teilaktivitäten des Unternehmensbereichs ContiTech in Russland ergaben sich bei Tires Aufwendungen in Höhe von 72 Mio € und bei ContiTech Erträge in Höhe von 6 Mio €.

Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Forderungsverzichte in Verbindung mit dem oben erläuterten Verkauf der russischen Aktivitäten führten zudem zu Aufwendungen in Höhe von insgesamt 14 Mio € (Tires 12 Mio €, ContiTech 2 Mio €).

Forschung und Entwicklung

Die Kosten für Forschung und Entwicklung (netto) erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 % auf 1.628 Mio € (Vj. 1.548 Mio €), entsprechend 8,2 % des Umsatzes (Vj. 7,5 %). Davon entfiel der wesentliche Anteil auf Automotive mit 1.363 Mio € (Vj. 1.291 Mio €), entsprechend 14,0 % des Umsatzes (Vj. 12,7 %).

Finanzergebnis

Das negative Finanzergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 137 Mio € auf 194 Mio € (Vj. 56 Mio €). Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahreswert ergab sich im Wesentlichen aus der Entwicklung der Effekte aus Währungsumrechnung.

Die Zinserträge erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2024 gegenüber dem Vorjahr um 4 Mio € auf 51 Mio € (Vj. 47 Mio €).

Die Zinsaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2024 auf insgesamt 214 Mio € und lagen damit um 15 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 199 Mio €. Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer und erwartete Erträge aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds führten im ersten Halbjahr insgesamt zu einem Aufwand in Höhe von 44 Mio € (Vj. 42 Mio €). In diesen Zinseffekten sind die Zinserträge auf das Fondsvermögen der Pensionskassen und der Aufwand aus der Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen nicht enthalten. Der Zinsaufwand, der im Wesentlichen aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag bei 170 Mio € (Vj. 157 Mio €).

Die von der Continental AG und der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, begebenen Anleihen führten zu Aufwendungen in Höhe von 54 Mio € (Vj. 40 Mio €). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Emission von zwei Euro-Anleihen im zweiten und dritten Quartal 2023 durch die Continental AG im Gesamtvolumen von 1.250 Mio €; beide Anleihen sind mit einem Festzins von 4,000 % p. a. ausgestattet. Gegenläufig wirkte die Rückzahlung von zwei Euro-Anleihen im zweiten Halbjahr 2023 über ebenfalls 1.250 Mio €. Die 500-Mio-€-Anleihe der Continental AG hatte einen Festzinssatz von 0,000 % p. a. und wurde im dritten Quartal 2023 zurückgezahlt, die mit 2,125 % p. a. festverzinste 750-Mio-€-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, wurde im vierten Quartal 2023 zurückgezahlt.

Die Effekte aus Währungsumrechnung führten im ersten Halbjahr 2024 zu einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 10 Mio € (Vj. positiver Ergebnisbeitrag in Höhe von 107 Mio €). Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte führten zu einem Aufwand von insgesamt 21 Mio € (Vj. 11 Mio €). Hiervon entfiel auf sonstige Bewertungseffekte im Berichtszeitraum ein Aufwand in Höhe von 10 Mio € (Vj. 13 Mio €). Wird die Summe der Effekte aus Währungsumrechnung und aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten betrachtet, ergab sich im ersten Halbjahr 2024 eine Ergebnisbelastung in Höhe von 21 Mio € (Vj. Ergebnisentlastung in Höhe von 109 Mio €).

Der Vorjahreseffekt resultierte im Wesentlichen aus der Entwicklung des chinesischen Renminbi gegenüber dem Euro.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag für das erste Halbjahr 2024 beliefen sich auf 207 Mio € (Vj. 238 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 44,2 % (Vj. 28,0 %). Dies ist im Wesentlichen rechnerisch bedingt aufgrund des unterschiedlichen Ländermix im Verhältnis zum Konzernergebnis.

Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis verringerte sich um 57,4 % auf 252 Mio € (Vj. 591 Mio €). Nach den ersten sechs Monaten 2024 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 1,26 € (Vj. 2,95 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Finanzlage

Cashflow-Überleitung

Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 30. Juni 2024 mit 155 Mio € um 41 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert (Vj. 195 Mio €). Der Mittelabfluss wurde wie angekündigt im ersten Halbjahr 2024 durch die Auszahlung für den Rückkauf von Anteilen an der ContiTech AG (nunmehr firmierend unter ContiTech Deutschland GmbH) in Höhe von 476 Mio € stark belastet. Dem Zugang zum Planvermögen im Jahr 2022, welches mit den dazugehörigen Verpflichtungen an Arbeitnehmer nach IAS 19, Leistungen an Arbeitnehmer, saldiert dargestellt wurde, stand eine Verbindlichkeit gegenüber, die im ersten Halbjahr 2024 zur Auszahlung gekommen ist (zu weiteren Erläuterungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2022 Kapitel 29 und 34). Da Veränderungen der Leistungen an Arbeitnehmer in der Kapitalflussrechnung dem Mittelabfluss/​-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit zugeordnet sind, wurde die Zahlung der Verbindlichkeit ebenfalls dem Mittelabfluss/​-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit zugeordnet und in den Veränderungen der übrigen Aktiva und Passiva sowie weiterer nicht zahlungswirksamer Effekte dargestellt.

Das EBIT verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2024 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 um 245 Mio € auf 663 Mio € (Vj. 908 Mio €). Der zahlungsmittelwirksame Aufbau des Working Capital führte zu einem Mittelabfluss in Höhe von 641 Mio € (Vj. 1.540 Mio €).

Die Zinszahlungen stiegen um 60 Mio € auf 185 Mio € (Vj. 125 Mio €). Die Auszahlungen für Ertragsteuern erhöhten sich um 12 Mio € auf 363 Mio € (Vj. 351 Mio €).

Die Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen stiegen um 11 Mio € auf 1.093 Mio € (Vj. 1.082 Mio €).

Zudem führte die Zahlung aus Bußgeldverfahren zu einem Mittelabfluss in Höhe von 100 Mio € im zweiten Quartal des laufenden Jahres.

Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten sechs Monaten 2024 ein Mittelabfluss in Höhe von 785 Mio € (Vj. 894 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und Software, ohne Berücksichtigung von Leasing und aktivierten Fremdkapitalkosten, verringerten sich um 14 Mio € von 817 Mio € auf 803 Mio €.

Aus dem Anteilserwerb und dem Verkauf von Gesellschaften resultierte insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 1 Mio € (Vj. 125 Mio €).

Im ersten Halbjahr 2024 ergab sich ein Free Cashflow in Höhe von -940 Mio € (Vj. -1.089 Mio €). Damit erhöhte er sich um 149 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Finanzierung und Finanzschulden

Zum 30. Juni 2024 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns bei 5.601 Mio €. Sie reduzierten sich um 475 Mio € gegenüber dem Vorjahresniveau von 6.076 Mio € und erhöhten sich um 1.563 Mio € gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2023 von 4.038 Mio €. Die Erhöhung gegenüber dem Jahresende 2023 ist im Wesentlichen auf den negativen Free Cashflow in Höhe von 940 Mio € sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 440 Mio € im Mai 2024 zurückzuführen. Zur Deckung des Finanzierungsbedarfs wurden u. a. flüssige Mittel wie auch andere Finanzierungsinstrumente wie die Begebung von Commercial Paper oder die Inanspruchnahme des syndizierten Kredits eingesetzt. Die Gearing Ratio verbesserte sich zum ersten Halbjahr 2024 auf 39,6 % (Vj. 43,7 %).

Der im Dezember 2019 vorzeitig erneuerte syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche in Höhe von 4.000 Mio € mit einer ursprünglichen Laufzeit von fünf Jahren. Im November 2021 hat Continental die zweite und auch letzte Option auf Verlängerung der Laufzeit um ein Jahr ausgeübt. Die kreditgebenden Banken haben daraufhin diese Finanzierungszusage bis Dezember 2026 zu unveränderten Konditionen verlängert. Dieser revolvierende Kredit wurde am 30. Juni 2024 von der Continental AG in Höhe von 350 Mio € (Vj. 300 Mio €) und der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, in Höhe von 374 Mio € (Vj. -) in Anspruch genommen. Bezüglich weiterer Details zu dem syndizierten Kredit verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2023. Aufgrund der seit 1. Januar 2024 verpflichtend neu anzuwendenden Änderungen des IAS 1, Darstellung des Abschlusses, wird der in Anspruch genommene syndizierte Kredit zum 30. Juni 2024 in den langfristigen Finanzschulden ausgewiesen. Die Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst; hierzu verweisen wir auf den Abschnitt Grundsätze der Rechnungslegung im Konzern-Zwischenabschluss.

In den Finanzschulden sind Begebungen von Commercial Paper mit einem Buchwert von 865 Mio € (Vj. 678 Mio €) enthalten.

Unter dem Rahmen-Emissionsprogramm (Debt Issuance Programme, DIP) hat die Continental AG am 31. August 2023 eine börsennotierte Euro-Anleihe mit einem Emissionsvolumen in Höhe von 500 Mio € emittiert. Der Ausgabekurs dieser Anleihe mit einer Laufzeit von dreieinhalb Jahren und einem festen Zinssatz von 4,000 % p.a. lag bei 99,658 %. Zudem wurden im zweiten Halbjahr 2023 die am 12. September und am 27. November 2023 fälligen Euro-Anleihen der Continental AG und der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, über 500 Mio € und 750 Mio € zu einem Kurs von 100,000 % zurückgezahlt. Die 500-Mio-€-Anleihe wurde mit 0,000 % p. a. verzinst und hatte eine Laufzeit von vier Jahren. Die 750-Mio-€-Anleihe wurde mit 2,125 % p. a. verzinst und hatte eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren.

Zum 30. Juni 2024 verfügte der Continental-Konzern über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 6.361 Mio € (Vj. 6.861 Mio €), davon 2.167 Mio € (Vj. 2.272 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 4.194 Mio € (Vj. 4.589 Mio €). Von den vorab genannten flüssigen Mitteln sind zum 30. Juni 2024 insgesamt 1.905 Mio € (Vj. 1.772 Mio €) unbeschränkt verfügbar. Die Beurteilung der flüssigen Mittel hinsichtlich etwaiger Beschränkungen erfolgt zum jeweiligen Stichtag. Bezüglich der Definition unbeschränkt verfügbarer flüssiger Mittel verweisen wir auf die Ausführungen im Glossar des letzten Geschäftsberichts.

Herleitung der Netto-Finanzschulden

scrollen

Mio € 30.06.2024 31.12.2023 30.06.2023
Langfristige Finanzschulden 1 4.261 4.528 4.750
Kurzfristige Finanzschulden 1 3.731 2.642 3.824
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -81 -89 -100
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -144 -120 -127
Flüssige Mittel -2.167 -2.923 -2.272
Netto-Finanzschulden 5.601 4.038 6.076

1 Aufgrund der Änderungen des IAS 1, Darstellung des Abschlusses, wird ab dem Berichtsjahr 2024 der Ausweis von lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten neu geregelt. Die Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst.

Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschulden

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Netto-Finanzschulden am Anfang der Periode 4.038 4.499 5.205 5.539
Mittelabfluss/​-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit -155 -195 557 399
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -785 -894 -414 -536
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) -940 -1.089 143 -137
Gezahlte Dividende -440 -300 -440 -300
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus

Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern
-16 -20 -16 -16
Nicht zahlungswirksame Veränderungen -126 -137 -41 -60
Sonstiges -3 -1 -3 -1
Wechselkurseffekte -38 -29 -39 -22
Veränderung der Netto-Finanzschulden -1.563 -1.576 -396 -537
Netto-Finanzschulden am Ende der Periode 5.601 6.076 5.601 6.076

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

Investitionen (Bilanzzugang)

Im ersten Halbjahr 2024 wurden 909 Mio € (Vj. 940 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert. Zur Reduzierung in Höhe von 31 Mio € hat insbesondere der Unternehmensbereich Automotive beigetragen. Die Investitionsquote beträgt nach sechs Monaten 4,6 % (Vj. 4,5 %).

Auf den Unternehmensbereich Automotive entfielen 436 Mio € (Vj. 515 Mio €) der Investitionen, dies entspricht 4,5 % (Vj. 5,1 %) des Umsatzes. Investiert wurde hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden die Fertigungskapazitäten an den europäischen Niedrigkostenstandorten sowie in Deutschland, Mexiko, China und den USA erweitert. Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Errichtung neuer Fertigungsanlagen für elektronische Bremssysteme, innovative Anzeige- und Bedienlösungen, Radar- und Kameralösungen sowie für Fahrzeugelektronik. In Novi Sad, Serbien, und Kaunas, Litauen, wurde in den Ausbau neuer Fertigungsstandorte investiert.

Der Unternehmensbereich Tires investierte 355 Mio € (Vj. 324 Mio €), entsprechend 5,3 % (Vj. 4,7 %) des Umsatzes. Es wurde in die Erweiterung der Fertigungskapazitäten bestehender Werke an den europäischen Niedrigkostenstandorten, in den USA, China und Deutschland investiert. Wesentliche Bilanzzugänge entstanden im Zusammenhang mit dem Ausbau des Produktionsstandorts Hefei, China. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt.

Auf den Unternehmensbereich ContiTech entfielen 106 Mio € (Vj. 87 Mio €) der Investitionen, dies entspricht 3,2 % (Vj. 2,5 %) des Umsatzes. Es wurden die Fertigungskapazitäten in Deutschland, China, den USA und Brasilien ausgebaut. Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Ausweitung von Fertigungskapazitäten in ausgewählten Wachstumsmärkten für die Geschäftsfelder Surface Solutions, Industrial Solutions Americas, Industrial Solutions EMEA und Original Equipment Solutions. Darüber hinaus wurden in allen Geschäftsfeldern Investitionen zur Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe durchgeführt.

Der Unternehmensbereich Contract Manufacturing investierte 1 Mio € (Vj. 2 Mio €), entsprechend 1,1% (Vj. 0,8 %) des Umsatzes.

Vermögenslage

Gegenüber dem 30. Juni 2023 reduzierte sich der Goodwill um 2 Mio € auf 3.202 Mio € (Vj. 3.204 Mio €). Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte sanken um 167 Mio € auf 740 Mio € (Vj. 906 Mio €). Die Sachanlagen stiegen um 157 Mio € auf 11.580 Mio € (Vj. 11.423 Mio €). Die aktiven latenten Steuern erhöhten sich um 274 Mio € auf 2.485 Mio € (Vj. 2.212 Mio €). Die Vorräte sanken um 526 Mio € auf 6.539 Mio € (Vj. 7.065 Mio €) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 746 Mio € auf 7.524 Mio € (Vj. 8.270 Mio €). Die flüssigen Mittel waren mit 2.167 Mio € (Vj. 2.272 Mio €) um 105 Mio € niedriger als am entsprechenden Vorjahresstichtag. Die Bilanzsumme reduzierte sich zum 30. Juni 2024 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 1.032 Mio € auf 37.224 Mio € (Vj. 38.256 Mio €).

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum 30. Juni 2023 um 226 Mio € auf 14.141 Mio € (Vj. 13.914 Mio €). Die erfolgsneutralen Rücklagen reduzierten sich um 137 Mio € auf -1.538 Mio € (Vj. -1.400 Mio €). Gegenläufig wirkte der Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 377 Mio €. Die langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer erhöhten sich um 19 Mio € auf 2.762 Mio € (Vj. 2.743 Mio €). Die kurzfristigen Finanzschulden reduzierten sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 92 Mio € auf 3.731 Mio € (Vj. 3.824 Mio €).

Die Gearing Ratio veränderte sich von 43,7 % zum 30. Juni 2023 auf 39,6 % zum 30. Juni 2024. Die Eigenkapitalquote stieg auf 38,0 % (Vj. 36,4 %).

Im Vergleich zum 31. Dezember 2023 reduzierte sich die Bilanzsumme um 529 Mio € auf 37.224 Mio € (Vj. 37.753 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der flüssigen Mittel um 757 Mio € auf 2.167 Mio € (Vj. 2.923 Mio €) und die Zunahme der Vorräte um 263 Mio € auf 6.539 Mio € (Vj. 6.276 Mio €). Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz stieg im Vergleich zum Jahresende 2023 um 16 Mio € auf 14.141 Mio € (Vj. 14.125 Mio €). Die erfolgsneutralen Rücklagen erhöhten sich um 221 Mio € auf -1.538 Mio € (Vj. -1.759 Mio €). Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden Konzernergebnis ergab sich ein Anstieg in Höhe von 252 Mio €. Die Gearing Ratio veränderte sich von 28,6 % zum 31. Dezember 2023 auf 39,6 % zum 30. Juni 2024.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Zum Ende des zweiten Quartals 2024 waren im Konzern 197.622 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Rückgang um 5.141 Personen im Vergleich zum Jahresende 2023. Aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen sowie Kapazitätsanpassungen sank die Anzahl der Beschäftigten im Unternehmensbereich Automotive in Summe um 3.759 Personen. Im Unternehmensbereich Tires stieg die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund der Anpassung an eine bedarfsgerechte Produktion insgesamt um 679 Personen. Anpassungen an das Auftragsvolumen sowie die Umsetzung von Strukturveränderungen führten im Unternehmensbereich ContiTech zu einem Rückgang der Anzahl der Beschäftigten um 1.412 Personen. Im Unternehmensbereich Contract Manufacturing reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 609 Personen.

Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 6.124 Personen.

Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2024

scrollen

Mio € Automotive Tires ContiTech Contract

Manufacturing
Sonstiges/​

Holding/​

Konsolidierung
Konzern
Summe Aktiva/​Bilanzsumme 15.669 10.601 4.694 151 6.109 37.224
Flüssige Mittel - - - - 2.167 2.167
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - 224 224
Andere finanzielle Vermögenswerte 52 32 4 0 18 106
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 52 32 4 0 2.409 2.497
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte -78 1 17 0 492 433
Aktive latente Steuern - - - - 2.485 2.485
Ertragsteuerforderungen - - - - 383 383
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - 2.869 2.869
Segmentvermögen 15.695 10.568 4.673 151 339 31.426
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 8.243 3.797 1.944 122 8.977 23.083
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - 7.992 7.992
Andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - 11 11
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - 8.003 8.003
Passive latente Steuern - - - - 99 99
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - 544 544
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - 643 643
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.733 714 563 30 189 3.228
Segmentschulden 6.511 3.084 1.380 92 142 11.209
Operative Aktiva 9.185 7.484 3.292 58 197 20.216

Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2023

scrollen

Mio € Automotive Tires ContiTech Contract

Manufacturing
Sonstiges/​

Holding/​

Konsolidierung
Konzern
Summe Aktiva/​Bilanzsumme 16.051 10.698 4.945 678 5.883 38.256
Flüssige Mittel - - - - 2.272 2.272
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - 227 227
Andere finanzielle Vermögenswerte 55 32 9 0 19 116
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 55 32 9 0 2.517 2.614
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte -102 13 10 0 529 451
Aktive latente Steuern - - - - 2.212 2.212
Ertragsteuerforderungen - - - - 316 316
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - 2.527 2.527
Segmentvermögen 16.098 10.652 4.926 678 310 32.664
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 8.069 3.597 2.015 222 10.438 24.341
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - 8.574 8.574
Andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - 499 499
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - 9.073 9.073
Passive latente Steuern - - - - 90 90
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - 497 497
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - 587 587
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.425 655 523 43 636 3.282
Segmentschulden 6.644 2.942 1.492 179 142 11.399
Operative Aktiva 9.454 7.710 3.434 499 168 21.265

Entwicklung der Unternehmensbereiche

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Automotive in Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Umsatz 9.770 10.148 4.956 5.133
EBITDA 293 487 281 218
in % vom Umsatz 3,0 4,8 5,7 4,2
EBIT -246 -24 9 -39
in % vom Umsatz -2,5 -0,2 0,2 -0,8
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 1.363 1.291 675 629
in % vom Umsatz 14,0 12,7 13,6 12,2
Abschreibungen 1 539 511 271 258
davon Wertminderungen 2 9 5 6 5
Investitionen 3 436 515 206 294
in % vom Umsatz 4,5 5,1 4,2 5,7
Operative Aktiva (zum 30.06.) 9.185 9.454
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 98.654 102.106
Umsatz bereinigt 5 9.770 10.148 4.956 5.133
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 -72 11 133 -28
in % des bereinigten Umsatzes -0,7 0,1 2,7 -0,5

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Automotive

Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung

Der Absatz im Unternehmensbereich Automotive lag in den ersten sechs Monaten 2024 insbesondere bedingt durch die rückläufige Fahrzeugproduktion in Europa leicht unter dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Im Geschäftsfeld Safety and Motion sanken die Verkaufszahlen von Bremssystemen sowie Airbagsteuergeräten, während der Absatz von Radsensoren stieg. In den Geschäftsfeldern Architecture and Networking und Autonomous Mobility lag das Absatzvolumen von nahtlosen Vernetzungstechnologien und Hochleistungsrechnern sowie im Nutzfahrzeugbereich über dem Vorjahresniveau.

Im Geschäftsfeld User Experience verringerten sich die Verkaufszahlen von Displaylösungen deutlich, insbesondere durch die zeitliche Verschiebung von Neuanläufen.

Trotz der schwachen Volumenentwicklung wirkten sich die mit den Kunden erzielten Vereinbarungen über Preisanpassungen sowie zum Ausgleich inflationsbedingter Effekte positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Während der ersten sechs Monate 2024 reduzierte sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Automotive im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,7 % auf 9.770 Mio € (Vj. 10.148 Mio €).

Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Rückgang um 2,3 %.

Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Unternehmensbereichs Automotive reduzierte sich während der ersten sechs Monate 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 83 Mio € bzw. 767,4 % auf -72 Mio € (Vj. 11 Mio €) und entspricht -0,7 % (Vj. 0,1 %) des bereinigten Umsatzes.

Operatives Ergebnis (EBIT)

Der Unternehmensbereich Automotive verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 222 Mio € bzw. 931,3 % auf -246 Mio € (Vj. -24 Mio €). Die Umsatzrendite reduzierte sich auf -2,5 % (Vj. -0,2 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2024 und 2023 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 7f.

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Tires in Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Umsatz 6.689 6.922 3.399 3.459
EBITDA 1.257 1.236 687 576
in % vom Umsatz 18,8 17,9 20,2 16,7
EBIT 863 831 489 373
in % vom Umsatz 12,9 12,0 14,4 10,8
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 176 168 88 84
in % vom Umsatz 2,6 2,4 2,6 2,4
Abschreibungen 1 393 405 198 203
davon Wertminderungen 2 1 4 0 3
Investitionen 3 355 324 216 163
in % vom Umsatz 5,3 4,7 6,4 4,7
Operative Aktiva (zum 30.06.) 7.484 7.710
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 57.028 56.727
Umsatz bereinigt 5 6.689 6.887 3.399 3.445
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 884 931 498 471
in % des bereinigten Umsatzes 13,2 13,5 14,7 13,7

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Tires

Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung

Die Verkaufszahlen im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft lagen in den ersten sechs Monaten 2024 bedingt durch die schwache Fahrzeugproduktion deutlich unter dem Vorjahr. Demgegenüber lag der Absatz im Pkw-Reifenersatzgeschäft, insbesondere in Europa und der Region Asien-Pazifik, über dem Vorjahresniveau. Im Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen die Verkaufszahlen im Berichtszeitraum unter dem Vorjahr.

Während der ersten sechs Monate 2024 reduzierte sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Tires im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,4 % auf 6.689 Mio € (Vj. 6.922 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Rückgang um 1,2 %. Dies ist im Wesentlichen auf negative Volumen-, Preis/​Mix- und Wechselkurseffekte zurückzuführen.

Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Unternehmensbereichs Tires reduzierte sich während der ersten sechs Monate 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 47 Mio € bzw. 5,0 % auf 884 Mio € (Vj. 931 Mio €) und entspricht 13,2 % (Vj. 13,5 %) des bereinigten Umsatzes.

Operatives Ergebnis (EBIT)

Der Unternehmensbereich Tires verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 32 Mio € bzw. 3,9 % auf 863 Mio € (Vj. 831 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 12,9 % (Vj. 12,0 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2024 und 2023 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 7f.

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
ContiTech in Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Umsatz 3.294 3.473 1.646 1.742
EBITDA 311 346 164 174
in % vom Umsatz 9,4 10,0 10,0 10,0
EBIT 162 194 89 98
in % vom Umsatz 4,9 5,6 5,4 5,6
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 90 89 40 45
in % vom Umsatz 2,7 2,6 2,4 2,6
Abschreibungen 1 149 152 75 76
davon Wertminderungen 2 0 0 0 0
Investitionen 3 106 87 49 46
in % vom Umsatz 3,2 2,5 3,0 2,6
Operative Aktiva (zum 30.06.) 3.292 3.434
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 40.537 42.686
Umsatz bereinigt 5 3.255 3.473 1.635 1.742
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 203 225 116 113
in % des bereinigten Umsatzes 6,2 6,5 7,1 6,5

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

ContiTech

Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung

Während der ersten sechs Monate 2024 reduzierte sich der Umsatz des Unternehmensbereichs ContiTech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 % auf 3.294 Mio € (Vj. 3.473 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Rückgang um 5,5 %. Der Umsatz in der Automobilerstausrüstung ging dabei gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % zurück, während er im Industrie- und Ersatzgeschäft um 5,5 % unter dem Vorjahreswert lag. Hauptgrund sind im Automobilerstausrüstungsgeschäft die geringeren Produktionsvolumina sowie die bewussten Produktportfoliomaßnahmen im Geschäftsbereich OESL. Das Industrie- und Ersatzgeschäft leidet insbesondere unter der schwachen Nachfrage in den Bereichen Off-Highway- sowie Nutzfahrzeuge, Bauwirtschaft und Druckindustrie, während sich das Öl- und Gasgeschäft ebenso wie das Automobilersatzgeschäft stabil entwickelt hat.

Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Unternehmensbereichs ContiTech reduzierte sich während der ersten sechs Monate 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 22 Mio € bzw. 9,7 % auf 203 Mio € (Vj. 225 Mio €) und entspricht 6,2 % (Vj. 6,5 %) des bereinigten Umsatzes.

Operatives Ergebnis (EBIT)

Der Unternehmensbereich ContiTech verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 32 Mio € bzw. 16,7 % auf 162 Mio € (Vj. 194 Mio €). Die Umsatzrendite reduzierte sich auf 4,9 % (Vj. 5,6 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2024 und 2023 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 7f.

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Contract Manufacturing in Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Umsatz 135 291 55 136
EBITDA 8 29 4 13
in % vom Umsatz 6,2 10,0 7,4 9,2
EBIT 2 15 1 6
in % vom Umsatz 1,5 5,3 2,5 4,3
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 0 0 0 0
in % vom Umsatz 0,0 0,0 0,0 0,0
Abschreibungen 1 6 14 3 7
davon Wertminderungen 2 0 - 0 -
Investitionen 3 1 2 1 1
in % vom Umsatz 1,1 0,8 1,2 0,9
Operative Aktiva (zum 30.06.) 58 499
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 869 1.692
Umsatz bereinigt 5 135 291 55 136
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 2 15 1 6
in % des bereinigten Umsatzes 1,6 5,3 2,6 4,4

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Contract Manufacturing

Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung

Im Unternehmensbereich Contract Manufacturing sank das Absatzvolumen in den ersten sechs Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies entspricht dem vertraglich vereinbarten Vorgehen zwischen Continental und Vitesco Technologies.

Während der ersten sechs Monate 2024 reduzierte sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Contract Manufacturing im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 53,5 % auf 135 Mio € (Vj. 291 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Rückgang um 53,0 %.

Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Unternehmensbereichs Contract Manufacturing reduzierte sich während der ersten sechs Monate 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Mio € bzw. 86,3 % auf 2 Mio € (Vj. 15 Mio €) und entspricht 1,6 % (Vj. 5,3 %) des bereinigten Umsatzes.

Operatives Ergebnis (EBIT)

Der Unternehmensbereich Contract Manufacturing verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Mio € bzw. 86,8 % auf 2 Mio € (Vj. 15 Mio €). Die Umsatzrendite reduzierte sich auf 1,5 % (Vj. 5,3 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2024 und 2023 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 7f.

Risiko- und Chancenbericht

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld sowie der allgemein angespannten geopolitischen Lage besteht weiterhin das Risiko wesentlicher negativer Effekte auf die Absatz- und Beschaffungsmärkte des Continental-Konzerns. Aufgrund der dadurch zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen können sich negative Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ergeben.

Zu den Details der weiteren wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2023.

Prognosebericht und Ausblick

Wie im Wirtschaftsbericht auf Seite 4 f. dargelegt, geht Continental für 2024 von einem Rückgang der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen gegenüber dem Vorjahr aus. Für das Reifenersatzgeschäft erwarten wir im zweiten Halbjahr 2024 eine leicht rückläufige Nachfrage im Vergleich zum ersten Halbjahr. Für das Industriegeschäft rechnen wir weltweit sukzessive mit einer langsamen Erholung im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres.

Auf Basis aller genannten Annahmen und der aktuellen Wechselkurse erwartet Continental nun folgende Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2024:

scrollen

Für den Continental-Konzern erwarten wir einen Umsatz in einer Bandbreite von rund 40,0 Mrd € bis 42,5 Mrd € (zuvor rund 41,0 Mrd € bis 44,0 Mrd €) und eine bereinigte EBIT-Marge von unverändert rund 6,0 % bis 7,0 %.
Für unseren Unternehmensbereich Automotive rechnen wir mit einem Umsatz von rund 19,5 Mrd € bis 21,0 Mrd € (zuvor rund 20,0 Mrd € bis 22,0 Mrd €). Die bereinigte EBIT-Marge erwarten wir bei rund 2,5 % bis 3,5 % (zuvor 3,0 % bis 4,0 %).
Für unseren Unternehmensbereich Tires erwarten wir einen Umsatz von rund 13,5 Mrd € bis 14,5 Mrd € (zuvor rund 14,0 Mrd € bis 15,0 Mrd €) und eine bereinigte EBIT-Marge von unverändert rund 13,0 % bis 14,0 %.
Für unseren Unternehmensbereich ContiTech rechnen wir unverändert mit einem Umsatz von rund 6,6 Mrd € bis 7,0 Mrd € und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 6,5 % bis 7,0 % (zuvor rund 6,5 % bis 7,5 %).
Für unseren Unternehmensbereich Contract Manufacturing prognostizieren wir unverändert einen Umsatz von rund 200 Mio € bis 300 Mio € und eine bereinigte EBIT-Marge von rund 0 %.
Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen werden für den Konzern unverändert voraussichtlich bei rund 100 Mio € liegen und hauptsächlich die Unternehmensbereiche Automotive und ContiTech betreffen.
Außerdem rechnen wir mit negativen Sondereffekten in Höhe von rund 350 Mio € (zuvor rund 450 Mio €).
Das negative Finanzergebnis vor Effekten aus Währungsumrechnung sowie vor Effekten aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstigen Bewertungseffekten erwarten wir für 2024 unverändert bei rund 350 Mio €.
Die Steuerquote sollte bei rund 27 % liegen.
Die Investitionen vor Finanzinvestitionen sollten im Geschäftsjahr 2024 bei rund 6,0 % bis 7,0 % vom Umsatz liegen.
Wir planen, im Jahr 2024 einen bereinigten Free Cashflow von nunmehr rund 0,6 Mrd € bis 1,0 Mrd € (zuvor rund 0,7 Mrd € bis 1,1 Mrd €) zu erreichen.

Konzern-Zwischenabschluss

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 19.791 20.732 10.003 10.426
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse

erbrachten Leistungen
-15.583 -16.245 -7.732 -8.209
Bruttoergebnis vom Umsatz 4.208 4.487 2.271 2.217
Forschungs- und Entwicklungskosten -2.104 -2.032 -1.065 -1.003
Vertriebs- und Logistikkosten -1.323 -1.253 -669 -630
Allgemeine Verwaltungskosten -637 -627 -320 -322
Sonstige Erträge 815 734 454 373
Sonstige Aufwendungen -318 -414 -140 -268
Ergebnis von nach der Equity-Methode

bilanzierten Unternehmen
22 13 13 9
Übriges Beteiligungsergebnis 0 1 0 1
EBIT 663 908 544 377
Zinserträge 51 47 27 24
Zinsaufwendungen -214 -199 -110 -113
Effekte aus Währungsumrechnung -10 107 -3 78
Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von

derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte
-21 -11 -8 -11
Finanzergebnis -194 -56 -95 -22
Ergebnis vor Ertragsteuern 469 852 450 355
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -207 -238 -137 -134
Konzernergebnis 262 613 313 221
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -10 -23 -8 -12
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 252 591 305 209
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 1,26 2,95 1,52 1,04
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 1,26 2,95 1,52 1,04

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Konzernergebnis 262 613 313 221
Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne 1 384 -60 255 -33
Zeitwertveränderungen 1 395 -63 258 -31
Währungsumrechnung 1 -11 3 -3 -2
Sonstige Finanzanlagen 0 -51 0 -2
Zeitwertveränderungen 1 1 -52 0 -2
Währungsumrechnung 1 0 0 0 0
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen -112 22 -72 9
Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam

umgegliedert werden könnten
Währungsumrechnung 1 -58 -24 -217 -29
Effekte aus Währungsumrechnung 1 -63 -95 -222 -100
Erfolgswirksame Umgliederung 5 71 5 71
Sonstiges Ergebnis 214 -113 -34 -55
Gesamtergebnis 475 500 278 166
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis -3 9 -7 15
Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 473 509 272 181

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Inklusive Fremdanteile.

Konzernbilanz

Aktiva

scrollen

Mio € 30.06.2024 31.12.2023 30.06.2023
Goodwill 3.202 3.187 3.204
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 740 820 906
Sachanlagen 11.580 11.722 11.423
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 13 11 11
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 348 299 313
Sonstige Finanzanlagen 124 118 131
Aktive latente Steuern 2.485 2.512 2.212
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 119 111 97
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 81 89 100
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 259 272 256
Langfristige sonstige Vermögenswerte 19 24 68
Langfristige Vermögenswerte 18.971 19.165 18.722
Vorräte 6.539 6.276 7.065
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.524 7.569 8.270
Kurzfristige Vertragsvermögenswerte 144 103 142
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 130 136 143
Kurzfristige sonstige Vermögenswerte 1.214 1.144 1.200
Ertragsteuerforderungen 383 305 316
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 144 120 127
Flüssige Mittel 2.167 2.923 2.272
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 9 11 -
Kurzfristige Vermögenswerte 18.253 18.588 19.534
Bilanzsumme 37.224 37.753 38.256

Passiva

scrollen

Mio € 30.06.2024 31.12.2023 30.06.2023
Gezeichnetes Kapital 512 512 512
Kapitalrücklage 4.156 4.156 4.156
Kumulierte einbehaltene Gewinne 10.579 10.767 10.201
Erfolgsneutrale Rücklagen -1.538 -1.759 -1.400
Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital 13.708 13.776 13.468
Anteile in Fremdbesitz 432 449 446
Eigenkapital 14.141 14.125 13.914
Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 2.762 3.148 2.743
Passive latente Steuern 99 72 90
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 679 703 616
Langfristige Finanzschulden 1 4.261 4.528 4.750
Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 9 8 10
Langfristige Vertragsverbindlichkeiten 10 6 7
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 24 28 25
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1 7.843 8.494 8.242
Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 1.387 1.391 1.273
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.386 6.875 6.941
Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten 176 195 189
Ertragsteuerverbindlichkeiten 544 541 497
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 1.003 1.081 963
Kurzfristige Finanzschulden 1 3.731 2.642 3.824
Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.130 1.670 1.604
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 883 739 810
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1 15.240 15.134 16.099
Bilanzsumme 37.224 37.753 38.256

1 Aufgrund der Änderungen des IAS 1, Darstellung des Abschlusses, wird ab dem Berichtsjahr 2024 der Ausweis von lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten neu geregelt. Die Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst.

Konzern-Kapitalflussrechnung

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Konzernergebnis 262 613 313 221
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 207 238 137 134
Finanzergebnis 194 56 95 22
EBIT 663 908 544 377
Gezahlte Zinsen -185 -125 -96 -71
Erhaltene Zinsen 55 56 27 24
Gezahlte Ertragsteuern -363 -351 -175 -183
Erhaltene Dividenden 2 1 1 1
Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen 1.093 1.082 550 543
Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten

Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen

inkl. Wertminderungen und -aufholungen
-22 -14 -13 -9
Gewinne/​Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten,

Gesellschaften und Geschäftsbereichen
-28 39 -28 42
Veränderungen der
Vorräte -274 -342 -135 125
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 105 -507 301 126
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -472 -692 -152 -401
Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen -149 -75 -305 -216
übrigen Aktiva und Passiva sowie weitere

nicht zahlungswirksame Effekte 1
-579 -178 37 42
Mittelabfluss/​-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit -155 -195 557 399
Investitionen in Sachanlagen und Software -803 -817 -427 -456
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte

aus Entwicklungsprojekten und Sonstige
-11 -13 -3 -6
Veräußerung von Sachanlagen und

immateriellen Vermögenswerten
30 62 21 48
Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -5 -165 -4 -163
Veräußerung von Gesellschaften und Geschäftsbereichen 4 40 - 40
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -785 -894 -414 -536
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) -940 -1.089 143 -137
Aufnahme von Anleihen - 750 - 750
Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -157 -154 -76 -77
Veränderung der sonstigen Finanzschulden 848 182 231 -160
Veränderung der derivativen Finanzinstrumente

und verzinslichen Anlagen
-20 -23 13 2
Sonstige zahlungswirksame Veränderungen -3 -7 -1 -3
Gezahlte Dividende -440 -300 -440 -300
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und

Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen

bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern
-16 -20 -16 -16
Mittelabfluss/​-zufluss aus Finanzierungstätigkeit 211 428 -288 196
Veränderung der flüssigen Mittel -729 -661 -145 59
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 2.923 2.988 2.349 2.252
Abgang flüssiger Mittel aus Veränderungen

des Konsolidierungskreises
-3 - -3 -
Wechselkursbedingte Veränderungen

der flüssigen Mittel
-25 -56 -34 -40
Flüssige Mittel am Ende der Periode 2.167 2.272 2.167 2.272

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Hierin enthalten sind im Wesentlichen der Mittelabfluss aus der Zahlung der im Jahr 2022 erworbenen Anteile an der ContiTech AG (nunmehr firmierend unter ContiTech Deutschland GmbH) in Höhe von 476 Mio €. Dem Zugang zum Planvermögen im Jahr 2022, welches mit den dazugehörigen Verpflichtungen an Arbeitnehmer saldiert dargestellt wurde, stand eine Verbindlichkeit gegenüber, die im ersten Halbjahr 2024 ausgezahlt wurde (wir verweisen auf den Geschäftsbericht 2022 Kapitel 29 und 34). Da Veränderungen der Leistungen an Arbeitnehmer in der Kapitalflussrechnung dem Mittelabfluss/​-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit zugeordnet sind, wurde die Zahlung der Verbindlichkeit ebenfalls diesem Posten zugeordnet und in den Veränderungen der übrigen Aktiva und Passiva sowie weiterer nicht zahlungswirksamer Effekte dargestellt.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

scrollen

Unterschiedsbetrag aus
Mio € Gezeichnetes

Kapital 1
Kapitalrücklage Kumulierte

einbehaltene

Gewinne
Sukzessive

Erwerbe
Neubewertung

leistungsorientierter

Versorgungspläne
Währungs-

umrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 01.01.2023 512 4.156 9.911 -312 -774 -296
Konzernergebnis - - 591 - - -
Sonstiges Ergebnis - - - - -41 8
Konzerngesamtergebnis - - 591 - -41 8
Gezahlte/​Beschlossene Dividende - - -300 - - -
Sonstige Veränderungen 3 - - - 0 - -
Stand 30.06.2023 512 4.156 10.201 -312 -815 -288
Stand 01.01.2024 512 4.156 10.767 -311 -993 -456
Konzernergebnis - - 252 - - -
Sonstiges Ergebnis - - - - 271 -51
Konzerngesamtergebnis - - 252 - 271 -51
Gezahlte/​Beschlossene Dividende - - -440 - - -
Sonstige Veränderungen 3 - - - - - -
Stand 30.06.2024 512 4.156 10.579 -311 -722 -507

scrollen

Unterschiedsbetrag aus
Mio € Finanzinstrumenten 2 Summe Anteile in

Fremdbesitz
Gesamt
--- --- --- --- ---
Stand 01.01.2023 63 13.259 476 13.735
Konzernergebnis - 591 23 613
Sonstiges Ergebnis -48 -81 -32 -113
Konzerngesamtergebnis -48 509 -9 500
Gezahlte/​Beschlossene Dividende - -300 -20 -321
Sonstige Veränderungen 3 - 0 - 0
Stand 30.06.2023 14 13.468 446 13.914
Stand 01.01.2024 1 13.676 449 14.125
Konzernergebnis - 252 10 262
Sonstiges Ergebnis 0 221 -7 214
Konzerngesamtergebnis 0 473 3 475
Gezahlte/​Beschlossene Dividende - -440 -21 -461
Sonstige Veränderungen 3 - - 1 1
Stand 30.06.2024 1 13.708 432 14.141

1 Eingeteilt in 200.005.983 (Vj. 200.005.983) dividenden- und stimmberechtigte im Umlauf befindliche Stückaktien.

2 Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung von latenten Steuern, resultierte aus sonstigen Finanzanlagen in Höhe von rund 0 Mio € (Vj. -48 Mio €).

3 Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen sowie Kapitalerhöhungen.

Erläuternde Angaben zum Konzern-Zwischenabschluss

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 30. Juni 2024

scrollen

Mio € Automotive Tires ContiTech Contract

Manufacturing
Sonstiges/​

Holding/​

Konsolidierung
Konzern
Außenumsatz 9.761 6.642 3.253 135 - 19.791
Konzerninterner Umsatz 8 47 40 0 -96 0
Umsatz (gesamt) 9.770 6.689 3.294 135 -96 19.791
EBIT (Segmentergebnis) -246 863 162 2 -119 663
in % vom Umsatz -2,5 12,9 4,9 1,5 - 3,3
Abschreibungen 1 539 393 149 6 6 1.093
davon Wertminderungen 2 9 1 0 0 - 10
Investitionen 3 436 355 106 1 10 909
in % vom Umsatz 4,5 5,3 3,2 1,1 - 4,6
Operative Aktiva (zum 30.06.) 9.185 7.484 3.292 58 197 20.216
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 98.654 57.028 40.537 869 534 197.622
Umsatz bereinigt 5 9.770 6.689 3.255 135 -96 19.753
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 -72 884 203 2 -117 900
in % des bereinigten Umsatzes -0,7 13,2 6,2 1,6 - 4,6

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 30. Juni 2023

scrollen

Mio € Automotive Tires ContiTech Contract

Manufacturing
Sonstiges/​

Holding/​

Konsolidierung
Konzern
Außenumsatz 10.144 6.867 3.431 290 - 20.732
Konzerninterner Umsatz 4 55 42 1 -101 0
Umsatz (gesamt) 10.148 6.922 3.473 291 -101 20.732
EBIT (Segmentergebnis) -24 831 194 15 -109 908
in % vom Umsatz -0,2 12,0 5,6 5,3 - 4,4
Abschreibungen 1 511 405 152 14 1 1.082
davon Wertminderungen 2 5 4 0 - - 9
Investitionen 3 515 324 87 2 12 940
in % vom Umsatz 5,1 4,7 2,5 0,8 - 4,5
Operative Aktiva (zum 30.06.) 9.454 7.710 3.434 499 168 21.265
Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 102.106 56.727 42.686 1.692 535 203.746
Umsatz bereinigt 5 10.148 6.887 3.473 291 -101 20.697
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 11 931 225 15 -108 1.075
in % des bereinigten Umsatzes 0,1 13,5 6,5 5,3 - 5,2

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Ohne Auszubildende.

5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 30. Juni 2024

scrollen

Mio € Automotive Tires ContiTech Contract

Manufacturing
Sonstiges/​

Holding/​

Konsolidierung
Konzern
Umsatz 9.770 6.689 3.294 135 -96 19.791
Konsolidierungskreisveränderungen 1 - - -38 - - -38
Umsatz bereinigt 9.770 6.689 3.255 135 -96 19.753
EBITDA 293 1.257 311 8 -113 1.756
Abschreibungen 2 -539 -393 -149 -6 -6 -1.093
EBIT -246 863 162 2 -119 663
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 28 3 24 - - 55
Konsolidierungskreisveränderungen 1 - 0 0 - - 0
Sondereffekte
Wertminderungen auf Goodwill - - - - - -
Wertminderungen 3 8 - 0 0 - 8
Restrukturierungen 4 132 1 -2 0 - 130
Restrukturierungsbezogene Belastungen 8 12 1 - - 20
Abfindungen 17 4 10 0 2 32
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen 5 -19 3 - - - -16
Sonstiges 6 0 -1 9 - - 8
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) -72 884 203 2 -117 900

1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.

2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. Darin nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen und Goodwill.

4 Hierin sind auch restrukturierungsbedingte Wertminderungen in Höhe von insgesamt 2 Mio € (Automotive 1 Mio €, Tires 1 Mio €) enthalten.

5 Hierin ist auch ein Ertrag in Höhe von 19 Mio € infolge eines Beherrschungsverlusts bei einer Unternehmensbeteiligung und der daraus folgenden Änderung der Konsolidierungsmethode von Vollkonsolidierung zur Equity-Methode im Unternehmensbereich Automotive enthalten.

6 Unter Sonstiges werden im Wesentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der organisatorisch unabhängigen Aufstellung des Geschäftsfelds Original Equipment Solutions ausgewiesen.

Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 30. Juni 2023

scrollen

Mio € Automotive Tires ContiTech Contract

Manufacturing
Sonstiges/​

Holding/​

Konsolidierung
Konzern
Umsatz 10.148 6.922 3.473 291 -101 20.732
Konsolidierungskreisveränderungen 1 0 -34 0 - - -35
Umsatz bereinigt 10.148 6.887 3.473 291 -101 20.697
EBITDA 487 1.236 346 29 -108 1.990
Abschreibungen 2 -511 -405 -152 -14 -1 -1.082
EBIT -24 831 194 15 -109 908
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 30 3 27 - - 60
Konsolidierungskreisveränderungen 1 4 -12 1 - - -7
Sondereffekte
Wertminderungen auf Goodwill - - - - - -
Wertminderungen 3 5 5 - - - 10
Restrukturierungen 4 -18 -1 1 - - -18
Restrukturierungsbezogene Belastungen 8 13 1 - - 22
Abfindungen 6 8 5 0 1 20
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen - 72 -6 - - 66
Sonstiges 5 - 12 2 - - 14
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 11 931 225 15 -108 1.075

1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.

2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.

3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. Darin nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen und Goodwill.

4 Hierin sind restrukturierungsbedingte Wertaufholungen im Segment Tires in Höhe von 2 Mio € enthalten.

5 Unter Sonstiges werden Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Forderungsverzichte aus dem Verkauf von sämtlichen russischen Aktivitäten im Segment Tires und von Teilaktivitäten im Segment ContiTech in Russland ausgewiesen.

Überleitung EBIT zum Konzernergebnis

scrollen

1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2024 2023 2024 2023
--- --- --- --- ---
Automotive -246 -24 9 -39
Tires 863 831 489 373
ContiTech 162 194 89 98
Contract Manufacturing 2 15 1 6
Sonstiges/​Holding/​Konsolidierung -119 -109 -44 -61
EBIT 663 908 544 377
Finanzergebnis -194 -56 -95 -22
Ergebnis vor Ertragsteuern 469 852 450 355
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -207 -238 -137 -134
Konzernergebnis 262 613 313 221
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -10 -23 -8 -12
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 252 591 305 209

Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

Segmentberichterstattung

Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der vier Segmente bzw. Unternehmensbereiche des Continental-Konzerns verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2024.

Grundsätze der Rechnungslegung

Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung, in verkürzter Form. Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2023 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2023 ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 30. Juni 2024 verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2023.

Auswirkungen ergaben sich in der Berichtsperiode durch die erstmalige Anwendung der Änderungen an IAS 1, Darstellung des Abschlusses. Im Geschäftsbericht 2023 wurden die seit 1. Januar 2024 verpflichtend neu anzuwendenden Änderungen des IAS 1 ausführlich beschrieben. Aus den Änderungen resultieren folgende wesentliche Auswirkungen auf den Konzern-Zwischenabschluss 2024 und die dargestellten Vergleichsperioden: Zum 30. Juni 2024 wird der in Höhe von 724 Mio € in Anspruch genommene syndizierte Kredit in den langfristigen Finanzschulden ausgewiesen. Ohne die Änderungen des IAS 1 wäre ein Ausweis in den kurzfristigen Finanzschulden erfolgt. Da die Änderungen des IAS 1 im Hinblick auf eine vergleichbare Darstellung der Vergleichsperioden retrospektiv anzuwenden sind, wurde der Ausweis der Inanspruchnahme des syndizierten Kredits in der Vergleichsperiode zum 31. Dezember 2023 und 30. Juni 2023 angepasst. In der Vergleichsperiode zum 31. Dezember 2023 wurde gegenüber dem veröffentlichten Konzernabschluss 2023 die Inanspruchnahme des syndizierten Kredits in Höhe von 316 Mio € aus den kurzfristigen Finanzschulden in die langfristigen Finanzschulden umgegliedert. In der Vergleichsperiode zum 30. Juni 2023 wurde gegenüber dem veröffentlichten Konzern-Zwischenabschluss 2023 die Inanspruchnahme des syndizierten Kredits in Höhe von 300 Mio € aus den kurzfristigen Finanzschulden in die langfristigen Finanzschulden umgegliedert. Alle anderen zum 30. Juni 2024 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Konzerns.

Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen sind, werden dabei berücksichtigt.

Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der konsolidierten Finanzberichte davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

Auswirkungen der geopolitischen Lage auf die Rechnungslegung im Berichtszeitraum

Continental überprüft fortlaufend auf Basis der im Berichtszeitraum zur Verfügung stehenden Informationen die Auswirkungen des anhaltenden Kriegs in der Ukraine, des Konflikts im Nahen Osten und der unklaren Entwicklung der geopolitischen Lage in der Berichtsperiode. Im Berichtszeitraum führte diese Überprüfung nicht zu wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Konzerns.

Auswirkungen des makroökonomischen Umfelds und klimabezogener Aspekte auf die Rechnungslegung im Berichtszeitraum

Im Berichtszeitraum wurden fortlaufend auf Basis der zur Verfügung stehenden Informationen die Auswirkungen des gegenwärtigen makroökonomischen Umfelds auf die Rechnungslegung des Continental-Konzerns überprüft. Das makroökonomische Umfeld war im Berichtszeitraum insbesondere geprägt durch eine weiterhin hohe Inflation und hohe Zinsen. Im Berichtszeitraum hatte dies keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Konzerns.

Im Berichtszeitraum konnten auch keine wesentlichen Einflüsse klimabezogener Risikofaktoren auf die Berichterstattung identifiziert werden. Herauszustellende wesentliche Effekte auf Einzelsachverhalte gab es im Berichtszeitraum ebenfalls nicht. Zur ausführlichen Beschreibung der identifizierten Bereiche, auf die klimabezogene Sachverhalte Auswirkungen entfalten können, verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2023.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 457 (Vj. 478) inländische und ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10, Konzernabschlüsse, einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 384 (Vj. 402) vollkonsolidiert und 73 (Vj. 76) nach der Equity-Methode bilanziert.

Gegenüber dem 31. Dezember 2023 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe nicht verändert. Eine Gesellschaft wurde erworben, zudem wurden vier Gesellschaften gegründet. Fünf Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind auf Verschmelzungen, Verkäufe und Liquidationen zurückzuführen.

Gegenüber dem 30. Juni 2023 hat sich der Konsolidierungskreis insgesamt um 21 Gesellschaften verringert. Vier Gesellschaften wurden neu gegründet, darüber hinaus wurden drei Gesellschaften erworben. Vier Gesellschaften wurden verkauft und 19 Gesellschaften wurden verschmolzen. Zudem führten fünf Liquidationen zu einer Reduzierung des Konsolidierungskreises.

Bei einer Gesellschaft änderte sich die Konsolidierungsmethode infolge eines Beherrschungsverlusts von Vollkonsolidierung zur Equity-Methode. Dies führte zu einem Ansatz einer Equity-Beteiligung zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von 27 Mio € und einem Ertrag von 19 Mio €, der innerhalb der sonstigen Erträge erfasst wurde.

Erwerbe und Veräußerungen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen

Im Segment Tires erfolgte ein Share Deal. Der Kaufpreis von rund 0 Mio € wurde aus Barmitteln beglichen. Aus der Kaufpreisallokation resultierte ein vorläufiger negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von 1 Mio €, der ergebniswirksam innerhalb der sonstigen Erträge erfasst wurde. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2024.

Im Segment ContiTech erfolgte aus der finalen Kaufpreisermittlung für den Erwerb der Printing Solutions Sweden Holding AB, Trelleborg, Schweden, aus dem Jahr 2023 eine Reduzierung des Kaufpreises um 1 Mio €. Aus der finalen Kaufpreisallokation ergab sich dadurch eine Reduzierung des Goodwill um 1 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2024.

Im Segment Tires wurden Teilaktivitäten des Geschäftsfelds Replacement Tires EMEA veräußert. Aus der Transaktion resultierte ein Aufwand in Höhe von 3 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2024.

Erlöse aus Verträgen mit Kunden

Die folgenden Tabellen zeigen die Aufgliederungen der Umsatzerlöse nach IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, nach geografischen Hauptmärkten, Segmenten, Kundengruppen und Produktarten:

Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar bis 30. Juni 2024

scrollen

Mio € Automotive Tires ContiTech Contract

Manufacturing
Sonstiges/​

Holding/​

Konsolidierung
Konzern
Deutschland 2.464 857 564 42 -43 3.884
Europa ohne Deutschland 2.470 2.563 872 84 -24 5.965
Nordamerika 2.235 1.996 1.022 7 -23 5.237
Asien-Pazifik 2.353 936 614 2 -3 3.901
Übrige Länder 248 338 222 0 -4 804
Umsatz nach Regionen 9.770 6.689 3.294 135 -96 19.791
Automobilerstausrüstungsgeschäft 9.148 1.701 1.452 133 -28 12.407
Industrie-/​Ersatzgeschäft 621 4.988 1.841 2 -68 7.384
Umsatz nach Kundengruppen 9.770 6.689 3.294 135 -96 19.791
Güter 9.603 6.277 3.237 135 -91 19.160
Dienstleistungen 73 411 51 - -4 531
Projektgeschäft 94 - 6 - 0 100
Umsatz nach Produktart 9.770 6.689 3.294 135 -96 19.791

Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar bis 30. Juni 2023

scrollen

Mio € Automotive Tires ContiTech Contract

Manufacturing
Sonstiges/​

Holding/​

Konsolidierung
Konzern
Deutschland 2.493 856 637 83 -47 4.023
Europa ohne Deutschland 2.585 2.638 895 124 -20 6.223
Nordamerika 2.264 2.067 1.104 74 -23 5.485
Asien-Pazifik 2.567 953 604 9 -4 4.129
Übrige Länder 240 408 232 0 -8 872
Umsatz nach Regionen 10.148 6.922 3.473 291 -101 20.732
Automobilerstausrüstungsgeschäft 9.574 1.927 1.662 280 -27 13.416
Industrie-/​Ersatzgeschäft 574 4.995 1.811 11 -75 7.316
Umsatz nach Kundengruppen 10.148 6.922 3.473 291 -101 20.732
Güter 9.949 6.534 3.334 291 -95 20.012
Dienstleistungen 120 388 65 0 -5 568
Projektgeschäft 79 - 73 - 0 152
Umsatz nach Produktart 10.148 6.922 3.473 291 -101 20.732

Außerplanmäßige Abschreibungen

Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden (triggering event).

Im Zuge der Auflösung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Smart Mobility zum 1. Januar 2024 wurde der Goodwill in Höhe von 784 Mio € auf die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Autonomous Mobility (420 Mio €), Architecture and Networking (111 Mio €) sowie auf die neu identifizierte zahlungsmittelgenerierende Einheit Automotive Aftermarket (254 Mio €) allokiert.

Ist der Buchwert des Netto-Vermögens anhaltend größer als die Marktkapitalisierung, ist dies ein Hinweis auf eine mögliche Wertminderung und stellt ein Triggering Event dar. Aufgrund dieses Triggering Event und der weiteren wesentlichen Annahmen für die Ermittlung des Nutzungswerts einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit wie der Free Cashflows, der Diskontierungszinssätze, deren Parameter sowie nachhaltiger Wachstumsraten, ergab sich kein Impairment-Bedarf.

Der erwartete Cashflow der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird aus deren Langfristplanung abgeleitet, die einen Zeithorizont von fünf Jahren umfasst. Für diesen unterjährigen Impairment-Test wurden die Cashflows der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten der Segmente Automotive und Contract Manufacturing mit einem Zinssatz vor Steuern in Höhe von 12,6 % (31. Dezember 2023: 13,1 %) diskontiert, die des Segments Tires mit einem Zinssatz von 11,4 % (31. Dezember 2023: 11,5 %) und die des Segments ContiTech mit einem Zinssatz von 11,7 % (31. Dezember 2023: 11,9 %). Diesen Vorsteuer-WACC lag zum Durchführungszeitpunkt die Kapitalstruktur der jeweils relevanten Peergroup im Durchschnitt der letzten fünf Jahre zugrunde. Der risikofreie Zinssatz belief sich einheitlich auf 2,59 % (31. Dezember 2023: 2,62 %) und die Marktrisikoprämie einheitlich auf 7,0 % (31. Dezember 2023: 7,0 %). Die Fremdkapitalkosten wurden als Summe des risikolosen Zinssatzes zuzüglich der Credit Spreads der von Standard & Poor's, Moody's oder Fitch eingestuften Peergroup-Unternehmen ermittelt.

Im Durchschnitt belief sich die Wachstumsrate im Detailplanungszeitraum für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten der Segmente Automotive auf 11,1% (31. Dezember 2023: 8,8 %), Tires auf 7,0 % (31. Dezember 2023: 5,6 %) und ContiTech auf 6,6 % (31. Dezember 2023: 4,9 %). Im Segment Contract Manufacturing wird die Auftragsfertigung für Vitesco Technologies ausgewiesen, die zum Ende des Detailplanungszeitraums beendet sein wird. Die nachhaltige Wachstumsrate für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Segments Automotive lag bei 1,0 % (31. Dezember 2023: 1,0 %), der Segmente Tires und ContiTech bei 0,5 % (31. Dezember 2023: 0,5 %) und die des Segments Contract Manufacturing bei 0,0 % (31. Dezember 2023: 0,0 %). Diese Wachstumsraten übersteigen nicht die langfristigen durchschnittlichen Wachstumsraten der Märkte, in denen die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten tätig sind.

Die Unterstellung eines um 0,5 Prozentpunkte angestiegenen Diskontierungszinssatzes würde weder zu einem Goodwill Impairment noch zu einem Asset Impairment führen. Die Reduzierung der nachhaltigen Wachstumsrate um jeweils 0,5 Prozentpunkte würde zu keinem Goodwill Impairment führen. Ein Asset Impairment würde sich nicht ergeben. Würde sich der Umsatz in der ewigen Rente um 5,0 % verringern und sich in der Folge der Free Cashflow als wesentlicher Planungsparameter reduzieren, würde dies zu keinem Goodwill Impairment führen. Ein Asset Impairment würde sich nicht ergeben.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag für das erste Halbjahr 2024 beliefen sich auf 207 Mio € (Vj. 238 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 44,2 % (Vj. 28,0 %). Dies ist im Wesentlichen rechnerisch bedingt aufgrund des unterschiedlichen Ländermix im Verhältnis zum Konzernergebnis.

Leasingverhältnisse

Die folgende Tabelle stellt die zum 30. Juni 2024 ausgewiesenen Nutzungsrechte dar:

scrollen

Mio € 30.06.2024 31.12.2023
Grundstücke und Bauten 975 1.044
Technische Anlagen und Maschinen 3 4
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83 77
Summe Nutzungsrechte 1.061 1.124

Die Leasingverbindlichkeiten zum 30. Juni 2024 sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

scrollen

Mio € 30.06.2024 31.12.2023
Leasingverbindlichkeiten 1.147 1.202
Kurzfristig 285 286
Langfristig 863 916

Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer

Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 30. Juni 2024 ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2023 eine Erhöhung der erfolgsneutralen Rücklagen nach Berücksichtigung von latenten Steuern um 269 Mio € (Vj. Reduzierung um 44 Mio €), die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte. Der entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand eine Reduzierung der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 376 Mio € (Vj. Erhöhung von 64 Mio €) gegenüber. Die für die Neubewertung verwendeten Diskontierungszinssätze für die wesentlichen Länder zum 30. Juni 2024 betragen dabei 3,59 % in Deutschland (31. Dezember 2023: 3,14 %), 5,64 % in den USA (31. Dezember 2023: 5,15 %), 5,25 % im Vereinigten Königreich (31. Dezember 2023: 4,68 %) und 3,60 % in Frankreich (31. Dezember 2023: 3,17 %).

Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge

Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Diese Pensionsfonds qualifizieren sich als Planvermögen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2024 haben die Gesellschaften des Konzerns 22 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 11 Mio €).

Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2024 auf insgesamt 131 Mio € (Vj. 123 Mio €), die Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 7 Mio € (Vj. 7 Mio €).

Die Netto-Pensionsaufwendungen in der Berichtsperiode setzen sich wie folgt zusammen:

scrollen

1. Januar bis 30. Juni 2024
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtsjahr erworbenen Ansprüche 59 1 0 1 11 72
Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen 65 20 1 7 10 101
Erwartete Erträge der Pensionsfonds -27 -20 -1 -8 -4 -60
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert - - - - 0 0
Übrige Pensionserträge/​-aufwendungen - 1 0 - 0 1
Netto-Pensionsaufwendungen 96 0 0 0 17 114

scrollen

1. Januar bis 30. Juni 2023
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
--- --- --- --- --- --- ---
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtsjahr erworbenen Ansprüche 53 1 1 1 10 65
Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen 66 22 1 6 9 104
Erwartete Erträge der Pensionsfonds -31 -23 -1 -7 -4 -66
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert - - - - 0 0
Übrige Pensionserträge/​-aufwendungen - 1 0 - 0 1
Netto-Pensionsaufwendungen 88 1 1 -1 15 105

Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen des Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:

scrollen

1. Januar bis 30. Juni
Mio € 2024 2023
--- --- ---
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtsjahr erworbenen Ansprüche 0 0
Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen 3 3
Netto-Aufwendungen 3 4

Restrukturierungen

Für die im Nachtragsbericht des Geschäftsberichts 2023 kommunizierte Restrukturierungsmaßnahme wurden innerhalb des Segments Automotive Zuführungen zu den Personalrestrukturierungsrückstellungen in Höhe von 117 Mio € vorgenommen. Diese betreffen im Wesentlichen Standorte in Deutschland, Frankreich, Mexiko und den USA. Ziel dieses Programms ist die Steigerung der Effizienz von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch Reduzierung der Komplexität. Dafür werden die Forschungs- und Entwicklungsstandorte verschlankt, bestehende Infrastrukturen durch die Bündelung von Entwicklungseinheiten besser ausgelastet und Synergien in den Arbeitsprozessen gehoben. Die Umsetzung soll bis Ende 2025 schrittweise erfolgen.

Finanzierung und Finanzschulden

Zum 30. Juni 2024 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns bei 5.601 Mio €. Sie reduzierten sich um 475 Mio € gegenüber dem Vorjahresniveau von 6.076 Mio € und erhöhten sich um 1.563 Mio € gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2023 von 4.038 Mio €. Die Erhöhung gegenüber dem Jahresende 2023 ist im Wesentlichen auf den negativen Free Cashflow in Höhe von 940 Mio € sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 440 Mio € im Mai 2024 zurückzuführen. Zur Deckung des Finanzierungsbedarfs wurden u. a. flüssige Mittel wie auch andere Finanzierungsinstrumente wie die Begebung von Commercial Paper oder die Inanspruchnahme des syndizierten Kredits eingesetzt. Die Gearing Ratio verbesserte sich zum ersten Halbjahr 2024 auf 39,6 % (Vj. 43,7 %).

Der im Dezember 2019 vorzeitig erneuerte syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche in Höhe von 4.000 Mio € mit einer ursprünglichen Laufzeit von fünf Jahren. Im November 2021 hat Continental die zweite und auch letzte Option auf Verlängerung der Laufzeit um ein Jahr ausgeübt. Die kreditgebenden Banken haben daraufhin diese Finanzierungszusage bis Dezember 2026 zu unveränderten Konditionen verlängert. Dieser revolvierende Kredit wurde am 30. Juni 2024 von der Continental AG in Höhe von 350 Mio € (Vj. 300 Mio €) und der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, in Höhe von 374 Mio € (Vj. -) in Anspruch genommen. Bezüglich weiterer Details zu dem syndizierten Kredit verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2023. Aufgrund der seit 1. Januar 2024 verpflichtend neu anzuwendenden Änderungen des IAS 1, Darstellung des Abschlusses , wird der in Anspruch genommene syndizierte Kredit zum 30. Juni 2024 in den langfristigen Finanzschulden ausgewiesen. Die Vergleichsperioden wurden entsprechend angepasst; hierzu verweisen wir auf den Abschnitt Grundsätze der Rechnungslegung im Konzern-Zwischenabschluss.

In den Finanzschulden sind Begebungen von Commercial Paper mit einem Buchwert von 865 Mio € (Vj. 678 Mio €) enthalten.

Unter dem Rahmen-Emissionsprogramm (Debt Issuance Programme, DIP) hat die Continental AG am 31. August 2023 eine börsennotierte Euro-Anleihe mit einem Emissionsvolumen in Höhe von 500 Mio € emittiert. Der Ausgabekurs dieser Anleihe mit einer Laufzeit von dreieinhalb Jahren und einem festen Zinssatz von 4,000 % p.a. lag bei 99,658 %. Zudem wurden im zweiten Halbjahr 2023 die am 12. September und am 27. November 2023 fälligen Euro-Anleihen der Continental AG und der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, über 500 Mio € und 750 Mio € zu einem Kurs von 100,000 % zurückgezahlt. Die 500-Mio-€-Anleihe wurde mit 0,000 % p. a. verzinst und hatte eine Laufzeit von vier Jahren. Die 750-Mio-€-Anleihe wurde mit 2,125 % p. a. verzinst und hatte eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren.

Zum 30. Juni 2024 verfügte der Continental-Konzern über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 6.361 Mio € (Vj. 6.861 Mio €), davon 2.167 Mio € (Vj. 2.272 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 4.194 Mio € (Vj. 4.589 Mio €). Von den vorab genannten flüssigen Mitteln sind zum 30. Juni 2024 insgesamt 1.905 Mio € (Vj. 1.772 Mio €) unbeschränkt verfügbar. Die Beurteilung der flüssigen Mittel hinsichtlich etwaiger Beschränkungen erfolgt zum jeweiligen Stichtag. Bezüglich der Definition unbeschränkt verfügbarer flüssiger Mittel verweisen wir auf die Ausführungen im Glossar des letzten Geschäftsberichts.

Finanzinstrumente

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und kurzfristige Bilanzposten zusammengefasst werden. Zudem werden die relevanten Bewertungskategorien nach IFRS 9, Finanzinstrumente, sowie die jeweils für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts relevanten Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13, Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, dargestellt.

scrollen

Mio € Bewertungs-

kategorie

nach IFRS 9
Buchwert

30.06.2024
Beizulegender

Zeitwert

30.06.2024
davon

Stufe 1
davon

Stufe 2
davon

Stufe 3
Sonstige Finanzanlagen 1 FVOCIwoR 101 101 2 - 100
Derivative Finanzinstrumente

und verzinsliche Anlagen
Derivative Finanzinstrumente

ohne effektive Hedge-Beziehung
FVPL 11 11 - 11 -
Schuldinstrumente FVPL 87 87 87 - -
Schuldinstrumente At cost 127 127 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

ohne Leasingforderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen At cost 7.328 7.328 - - -
Wechselforderungen FVOCIwR 179 179 - 179 -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen FVPL 14 14 - 14 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte

ohne Leasingforderungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte FVPL 121 121 0 120 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte At cost 257 257 - - -
Flüssige Mittel
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente At cost 2.089 2.089 - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente FVPL 78 78 78 - -
Finanzielle Vermögenswerte ohne Leasingforderungen 10.390 10.390 167 324 100
Finanzschulden ohne Leasingverbindlichkeiten
Derivative Finanzinstrumente

ohne effektive Hedge-Beziehung
FVPL 10 10 - 10 -
Sonstige Finanzschulden At cost 6.835 6.832 3.836 902 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen
At cost 6.386 6.386 - - -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten At cost 1.138 1.138 - - -
Finanzielle Verbindlichkeiten

ohne Leasingverbindlichkeiten
14.369 14.366 3.836 911 -
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien

nach IFRS 9
Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) 179
Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) 101
Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) 310
Finanzielle Vermögenswerte (At cost) 9.800
Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) 10
Finanzielle Verbindlichkeiten (At cost) 14.359

1 Ohne Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen.

scrollen

Mio € Bewertungs-

kategorie

nach IFRS 9
Buchwert

31.12.2023
Beizulegender

Zeitwert

31.12.2023
davon

Stufe 1
davon

Stufe 2
davon

Stufe 3
Sonstige Finanzanlagen 1 FVOCIwoR 95 95 1 - 93
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 19 19 - 19 -
Schuldinstrumente FVPL 78 78 78 - -
Schuldinstrumente At cost 112 112 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Leasingforderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen At cost 7.388 7.388 - - -
Wechselforderungen FVOCIwR 166 166 - 166 -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen FVPL 12 12 - 12 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Leasingforderungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte FVPL 132 132 1 131 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte At cost 265 265 - - -
Flüssige Mittel
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente At cost 2.560 2.560 - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente FVPL 363 363 363 - -
Finanzielle Vermögenswerte ohne Leasingforderungen 11.189 11.189 443 328 93
Finanzschulden ohne Leasingverbindlichkeiten
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 8 8 - 8 -
Sonstige Finanzschulden At cost 5.960 5.978 3.854 519 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen At cost 6.875 6.875 - - -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten At cost 1.678 1.678 - - -
Finanzielle Verbindlichkeiten ohne Leasingverbindlichkeiten 14.522 14.540 3.854 528 -
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9
Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) 166
Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) 95
Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) 603
Finanzielle Vermögenswerte (At cost) 10.325
Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) 8
Finanzielle Verbindlichkeiten (At cost) 14.514

1 Ohne Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen.

Erläuterungen der Abkürzungen:

scrollen

At cost, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVOCIwR, Fair Value through other comprehensive income with reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, mit Reklassifizierung
FVOCIwOR, Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung
FVPL, Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet

Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13, Bemessung des beizulegenden Zeitwerts:

scrollen

Stufe 1: notierte Preise in aktiven Märkten für identische Instrumente
Stufe 2: notierte Preise in aktiven Märkten für ähnliche Instrumente oder Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen
Stufe 3: Bewertungsmethoden, bei denen die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

Für zum FVOCIwoR bilanzierte Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise in aktiven Märkten für identische Instrumente (Stufe 1) oder für ähnliche Instrumente vorliegen oder keine Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 2), anwendbar sind, ist der Zeitwert mit einer Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 3), zu ermitteln. Sofern externe Bewertungsgutachten oder Informationen aus weiteren Finanzierungsrunden vorliegen, werden sie herangezogen. Liegen derartige Informationen nicht vor, erfolgt die Bewertung nach dem Bewertungsverfahren, das im jeweiligen Fall als angemessen und umsetzbar erachtet wird, z. B. nach der Discounted-Cashflow-Methode oder per Multiplikatoren-Verfahren mit auf Kaufpreisen bei vergleichbaren Transaktionen basierenden Verhältniszahlen. Nur wenn nicht genügend neue Informationen zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts vorliegen, werden die Anschaffungskosten als die beste Schätzung des beizulegenden Zeitwerts angesehen. Die zum FVOCIwoR bilanzierten Finanzinstrumente werden hinsichtlich etwaiger Änderungen der wesentlichen nicht beobachtbaren Input-Faktoren zentral überwacht und kontinuierlich auf Wertschwankungen überprüft.

In der folgenden Tabelle werden die Änderungen der Finanzinstrumente in Stufe 3 dargestellt:

scrollen

Mio € Sonstige

Finanzanlagen
Stand 01.01.2023 156
Im sonstigen Ergebnis (OCI) erfasste Bewertungseffekte -50
Zugänge 2
Wechselkurseffekte -1
Stand 30.06.2023 106
Stand 01.01.2024 93
Im sonstigen Ergebnis (OCI) erfasste Bewertungseffekte 1
Zugänge 4
Umgliederung 1
Wechselkurseffekte 1
Stand 30.06.2024 100

Innerhalb der in Stufe 3 verbliebenen Finanzinstrumente bestanden zum Stichtag keine Hinweise auf eine signifikante Wertänderung der Finanzanlagen. Auf eine Sensitivitätsanalyse wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüche

Die Staatsanwaltschaft Hannover führt seit dem Jahr 2020 ein Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehemalige Organmitglieder der Continental AG wegen des Verdachts von Straftaten und Aufsichtspflichtverletzungen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Verwendung von unzulässigen Abschalteinrichtungen in Diesel- und Benzinmotoren mehrerer Automobilhersteller. Das in diesem Zusammenhang gegen die Continental AG und weitere Konzerngesellschaften geführte Bußgeldverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover konnte im zweiten Quartal 2024 durch Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von insgesamt 100 Mio € rechtskräftig abgeschlossen werden. Das Unternehmen hatte bereits Rückstellungen gebildet.

Die Vitesco Technologies Group AG ist verpflichtet, die Continental AG und die jeweils betroffenen Gesellschaften des Continental-Konzerns auf Basis und nach Maßgabe vertraglicher Regelungen, insbesondere aus dem im Rahmen der Abspaltung geschlossenen Konzerntrennungsvertrag, von allen etwaigen Kosten und Verbindlichkeiten freizustellen. Dies entspricht der Vereinbarung zwischen den Parteien, dass sämtliche Chancen, aber auch Risiken aus dem übertragenen Geschäft auf die Vitesco Technologies Group AG und die Gesellschaften von Vitesco Technologies übergehen sollen. Weitergehende Angaben zu den Verfahren und den damit verbundenen Maßnahmen sowie zu etwaigen Eventualforderungen gegen die Vitesco Technologies Group AG unterbleiben nach IAS 37.92 bzw. DRS 20.154, um die Interessen des Unternehmens nicht zu beeinträchtigen.

Aufgrund von 2014 bekannt gewordenen Untersuchungen hat die Europäische Kommission am 21. Februar 2018 gegen die Continental AG, die Continental Teves AG & Co. oHG, Frankfurt a. M., Deutschland, und die Continental Automotive GmbH, Hannover, Deutschland, ein Bußgeld in Höhe von 44 Mio € wegen eines rechtswidrigen Informationsaustauschs verhängt. Betroffen davon waren bestimmte Bremskomponenten. Continental hat dieses Bußgeld bezahlt. Zwischenzeitlich haben sich Kunden an Continental gewandt und Schadenersatzansprüche behauptet bzw. vereinzelt auch beziffert. Die Mercedes-Benz Group AG hat im Dezember 2022 eine Feststellungsklage gegen die Continental AG und zwei weitere Gesellschaften des Continental-Konzerns vor dem Landgericht Hannover eingereicht, die sich zunächst nur auf Ansprüche aus Bezügen in den Jahren 2008/​09 bezog. Diese Feststellungsklage wurde im April 2024 auf eine Leistungsklage umgestellt. Im April 2023 haben mehrere Gesellschaften der Stellantis-Gruppe und auch mehrere Gesellschaften der Renault-Gruppe jeweils eine zivilrechtliche Klage gegen die Continental AG und zwei weitere Gesellschaften des Continental-Konzerns sowie gegen mehrere ZF- und Bosch-Gesellschaften vor dem High Court in London, Vereinigtes Königreich, erhoben. Sowohl die Klage der Stellantis-Gruppe als auch die der Renault-Gruppe sind bislang nicht beziffert und wurden im Einvernehmen mit Continental auch noch nicht zugestellt. Zudem wurden in Kanada zwei Sammelklagen gegen die Continental AG und mehrere ihrer Tochtergesellschaften eingereicht. Continental ist der Auffassung, dass diese Ansprüche und Klagen unbegründet sind. Sollten die Klagen jedoch zum Nachteil von Continental entschieden werden, könnten die entstehenden Aufwendungen substanziell sein und die dafür gebildete Vorsorge überschreiten. Weitergehende Angaben zu den Verfahren und den damit verbundenen Maßnahmen unterbleiben nach IAS 37.92 bzw. DRS 20.154, um die Interessen des Unternehmens nicht zu beeinträchtigen.

Im Zuge von branchenweiten Durchsuchungen durchsuchte die Europäische Kommission beginnend mit dem 30. Januar 2024 Räumlichkeiten der Continental AG wegen angeblicher kartellrechtswidriger Verhaltensweisen. Am gleichen Tag durchsuchte ferner das deutsche Bundeskartellamt Räumlichkeiten der TON Tyres Over Night Trading GmbH, Schondra-Schildeck, Deutschland, eines Tochterunternehmens der Continental, ebenfalls wegen angeblicher branchenweiter kartellrechtswidriger Verhaltensweisen. Beide Verfahren befinden sich in einem frühen Stadium. Sollte Continental für einen Verstoß verantwortlich sein, könnten die Europäische Kommission sowie das deutsche Bundeskartellamt jeweils Geldbußen in beträchtlicher Höhe verhängen. Ferner könnten Kunden, die angeblich vom vorgeworfenen Verhalten betroffen sind, Schadenersatzansprüche geltend machen. In diesem Zusammenhang sind in den USA und in Kanada bereits Sammelklagen eingereicht worden, die sich gegen Continental und andere Reifenhersteller richten. Weitergehende Angaben zu den Verfahren und den damit verbundenen Maßnahmen unterbleiben nach IAS 37.92 bzw. DRS 20.154, um die Interessen des Unternehmens nicht zu beeinträchtigen.

Eine derzeit noch unbestimmte Anzahl von Konzerngesellschaften ist Gegenstand von Ermittlungen italienischer Behörden wegen der möglichen Nichtabgabe von Steuererklärungen für die Steuerzeiträume ab dem Jahr 2016. Continental kooperiert mit den ermittelnden Behörden und klärt den Sachverhalt derzeit intern auf. Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine verlässlichen Angaben über mögliche finanzielle Belastungen gemacht werden. Weitergehende Angaben unterbleiben nach IAS 37.92 bzw. DRS 20.154, um die Interessen des Unternehmens nicht zu beeinträchtigen.

Darüber hinaus gab es zu den im Geschäftsbericht 2023 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen im Berichtszeitraum keine wesentlichen neuen Erkenntnisse und Sachverhalte.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2023 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 30. Juni 2024 keine wesentlichen Veränderungen.

Gewinnverwendung

Zum 31. Dezember 2023 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 2.412 Mio € (Vj. 3.135 Mio €) aus. Am 26. April 2024 hat die Hauptversammlung beschlossen, eine Dividende in Höhe von 2,20 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme beläuft sich somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien auf 440.013.162,60 €. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Ergebnis pro Aktie

Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie lag im ersten Halbjahr 2024 bei 1,26 € (Vj. 2,95 €) und für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2024 bei 1,52 € (Vj. 1,04 €). Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Transaktionen mit nahestehenden Personen

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen inhaltlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden Personen gegenüber dem 31. Dezember 2023. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2023.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite des Continental-Konzerns dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere Erklärungen nach § 161 AktG.

Wesentliche Ereignisse nach dem 30. Juni 2024

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag zum 30. Juni 2024 vor.

Hannover, 26. Juli 2024

Continental Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Hannover, 26. Juli 2024

Continental Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die Continental Aktiengesellschaft, Hannover

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie erläuternden Angaben zum Konzern-Zwischenabschluss - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Continental Aktiengesellschaft, Hannover, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2024, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische

Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Hannover, 1. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

scrollen

Harald Wimmer

Wirtschaftsprüfer
Dr. Arne Jacobi

Wirtschaftsprüfer

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.