AI assistant
Commerzbank AG — Interim / Quarterly Report 2023
May 17, 2023
81_10-q_2023-05-17_a950be8f-c38d-4dcb-a020-a7a660372f17.pdf
Interim / Quarterly Report
Open in viewerOpens in your device viewer
Zwischenmitteilung zum 31. März
Die Bank an Ihrer Seite
Kennzahlen
| Gewinn-und Verlust-Rechnung | 1.1.–31.3.2023 | 1.1.– 31.3.2022 |
|---|---|---|
| Operatives Ergebnis (Mio. €) | 875 | 544 |
| Operatives Ergebnis je Aktie (€) | 0,70 | 0,43 |
| Konzernergebnis¹ (Mio. €) | 580 | 298 |
| Ergebnis je Aktie (€) | 0,46 | 0,24 |
| Operative Eigenkapitalrendite auf Basis CET1² (%) | 14,7 | 9,2 |
| Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis², ³ (%) | 8,3 | 4,0 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) | 54,9 | 51,5 |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) | 64,6 | 63,9 |
| Bilanz | 31.3.2023 | 31.12.2022 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme (Mrd. €) | 497,4 | 477,4 |
| Risikoaktiva (Mrd. €) | 171,5 | 168,7 |
| Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) | 31,8 | 30,9 |
| Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) | 38,8 | 37,8 |
| Regulatorische Kennzahlen | 31.3.2023 | 31.12.2022 |
|---|---|---|
| Kernkapitalquote (%) | 16,1 | 16,0 |
| Harte Kernkapitalquote⁴ (%) | 14,2 | 14,1 |
| Gesamtkapitalquote (%) | 18,9 | 18,9 |
| Verschuldungsquote (%) | 4,8 | 4,9 |
| Mitarbeiter nach VZK (Stammpersonal und Nachwuchs) | 31.3.2023 | 31.12.2022 |
|---|---|---|
| Inland | 25 214 | 25 734 |
| Ausland | 12 303 | 12 118 |
| Gesamt | 37 516 | 37 852 |
| Ratings⁵ | 31.3.2023 | 31.12.2022 |
|---|---|---|
| Moody's Investors Service, New York⁶ | A1/A2/P–1 | A1/A2/P–1 |
| S&P Global, New York⁷ | A/A–/A–2 | A–/BBB+/A–2 |
¹ Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.
2 Auf das Jahr hochgerechnet.
⁴ Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (im Wesentlichen Gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Abzugsposten) und der gewichteten Risikoaktiva.
⁵ Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite unter www.commerzbank.de.
⁶ Kontrahenten- und Einlagenrating/Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten.
⁷ Kontrahentenrating/Einlagenrating und Emittentenrating/kurzfristige Verbindlichkeiten.
³ Quotient aus Commerzbank-Aktionären zurechenbarem Konzernergebnis nach Abzug des potenziellen (komplett diskretionären) AT-1-Kupons und durchschnittlichem IFRS-Eigenkapital nach Abzug Immaterieller Anlagewerte ohne zusätzliche Eigenkapitalbestandteile und Nicht beherrschende Anteile.
Inhalt
- 4 Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 31. März 2023
- 6 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
- 8 Entwicklung der Segmente
- 9 Prognosebericht
- 11 Risikolage
- 15 Gewinn-und-Verlust-Rechnung
- 16 Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
- 17 Bilanz
- 18 Eigenkapitalveränderungsrechnung
- 20 Zusätzliche Informationen
Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 31. März 2023
Kernaussagen
Die Commerzbank ist sehr gut in das Geschäftsjahr 2023 gestartet. Trotz der Turbulenzen an den Kapitalmärkten und erneuter Belastungen durch die Schweizer-Franken-Kredite der mBank steigerte die Commerzbank ihr Operatives Ergebnis im ersten Quartal um mehr als 60 %. Ihr Konzernergebnis konnte sie nahezu verdoppeln. Die Bank profitierte weiter von der Zinswende und einem guten Provisionsgeschäft. Bei den Kosten blieb die Commerzbank trotz des hohen Inflationsdrucks auf Kurs. Sehr positiv zeigte sich, ungeachtet der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage, das Risikoergebnis. Bei einer weiterhin komfortablen Kapitalquote bildete die Bank im ersten Quartal eine Abgrenzung für die angestrebte Ausschüttungsquote von 50 %.
Nachfolgend die Eckdaten der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2023:
- Insgesamt hat die Commerzbank im Berichtszeitraum ihr Operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich um 332 Mio. Euro auf 875 Mio. Euro gesteigert.
- Das Risikoergebnis im Konzern war mit 68 Mio. Euro auszuweisen, das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Top-Level-Adjustment (TLA) für Sekundäreffekte besteht weiterhin und liegt nahezu unverändert bei –483 Mio. Euro. Die Non-Performing-Exposure-(NPE-)Quote lag bei 1,1%.
- Die Verwaltungsaufwendungen stiegen insbesondere aufgrund einer höheren Abgrenzung für die ergebnisabhängige variable Vergütung – gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 1,8% auf 1 464 Mio. Euro. Die separat ausgewiesenen Pflichtbeiträge lagen mit 260 Mio. Euro um rund ein Viertel unter dem Vorjahresniveau.
- Das den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzernergebnis betrug 580 Mio. Euro, nach 298 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
- Die Common-Equity-Tier-1-Quote erhöhte sich zum Stichtag 31. März 2023 weiter leicht auf 14,2%, die Leverage Ratio betrug 4,8%.
- Die operative Eigenkapitalrendite betrug 14,6%, nach 9,2% im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis (abzüglich immaterieller Vermögenswerte und AT-1-bezogener Posten) lag insbesondere aufgrund des niedrigeren Risikoergebnisses bei 8,3%, nach 4,0% im Vorjahr. Die Aufwandsquote ohne Pflichtbeiträge lag bei 54,9%, inklusive Pflichtbeiträge betrug die Aufwandsquote 64,6%. Die entsprechenden Vorjahreswerte lagen bei 51,5% beziehungsweise bei 63,9%.
Wichtige geschäftspolitische Ereignisse nach Ende des letzten Berichtszeitraums
Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigt ambitionierte CO2-Reduktionsziele der Commerzbank
Im September 2020 ist die Commerzbank als erste deutsche Bank der SBTi beigetreten und hat sich dazu verpflichtet, die Steuerung ihrer Portfolios auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen. Die SBTi ist ein globales Gremium, das es Unternehmen ermöglicht, ihre Emissionsreduktionsziele im Einklang mit den neuesten klimawissenschaftlichen Erkenntnissen festzulegen. SBTi unterstützt Unternehmen dabei, ihre CO2-Emissionen bis 2030 deutlich zu senken und bis 2050 Net-Zero zu werden.
Ende März 2023 sind unsere ambitionierten CO2-Reduktionsberechnungen von der Science Based Targets Initiative, einem der führenden internationalen Standardsetzer, geprüft und bestätigt worden. Die Commerzbank ist das erste deutsche Kreditinstitut mit einem Prüfsiegel der SBTi für seine CO2-Abbauziele.
Die SBTi-Ziele sind ein Kernelement der Nachhaltigkeitsstrategie der Commerzbank. Dazu gehört die Verpflichtung, bis 2050 gemäß dem 1,5-Grad-Pfad die Treibhausgasemissionen auf netto null zu reduzieren. Bereits heute sind rund 85% der von der Commerzbank finanzierten Emissionen von der Portfoliosteuerung nach SBTi erfasst. Dabei hat die Bank unter anderem für sieben emissionsintensive Sektoren mit einem Kredit- und Investitionsvolumen von insgesamt 112 Mrd. Euro spezifische CO2-Reduktionsziele definiert. Im Einzelnen sind das: Energieerzeugung, private Baufinanzierung, gewerbliche Immobilienfinanzierung, Automobilherstellung, Luftfahrt, Zement sowie Eisen und Stahl.
Zustimmung zum beantragten Aktienrückkauf durch die Europäische Zentralbank
Ende April 2023 haben die Europäische Zentralbank und die Finanzagentur das erste Aktienrückkaufprogramm der Commerzbank in Höhe von 122 Mio. Euro genehmigt. Es ergänzt die 0,20 Euro je Aktie, die der Hauptversammlung am 31. Mai als Dividende vorgeschlagen werden. Im Einklang mit ihrer Kapitalrückgaberichtlinie schüttet die Commerzbank – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung – damit 30% des letztjährigen Konzernergebnisses nach Abzug der AT-1-Kupons aus.
S&P Global Ratings (S&P) hebt Rating der Commerzbank an
Im März 2023 hat S&P das Einlagen-/Emittentenrating (= Preferred Senior Rating) der Commerzbank um eine Stufe auf "A–" mit stabilem Ausblick angehoben. Gleichzeitig wurde auch das Kontrahentenrating (Resolution Counterparty Rating) um eine Stufe auf "A" erhöht.
Getrieben wurde die Ratingmaßnahme von einem starken verlustabsorbierenden Puffer, der vorrangigen Gläubigern in einem hypothetischen Abwicklungsszenario weiteren Schutz bietet. Im Jahr 2022 überschritt die sogenannte Additional Loss Absorbing Capacity (ALAC) mit 6,5% den S&P-modelltheoretisch relevanten Schwellenwert von 6%. Dadurch wird eine Anhebung der Unterstützung um zwei Stufen (bisher eine Stufe) auf das standalone Rating "bbb" erreicht. S&P geht davon aus, dass die Commerzbank die Schwelle von über 6% auch in den nächsten Jahren halten beziehungsweise überschreiten kann.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Eine Beschreibung der zum 31. März 2023 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden sich unter "Zusätzliche Informationen" auf Seite 20.
Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns
Die Commerzbank erzielte in den ersten drei Monaten 2023 trotz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegenen Belastungen aus Vorsorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank sowie im Vorjahreszeitraum enthaltenen Erträgen aus gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing Operations) mit der Europäischen Zentralbank (EZB) ein den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis in Höhe von 580 Mio. Euro, nach 298 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum bei 875 Mio. Euro, nach 544 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die wesentlichen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Der Zinsüberschuss stieg im Berichtszeitraum um 38,9% auf 1 947 Mio. Euro deutlich. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden war aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus sowohl im Inland – insbesondere getrieben durch das Einlagengeschäft – als auch bei der mBank ein deutlicher Anstieg des Zinsüberschusses zu verzeichnen. Im Segment Firmenkunden lag der Zinsüberschuss ebenfalls deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, auch hier maßgeblich getrieben durch gestiegene Einlagenerträge.
Der Provisionsüberschuss zeigte mit Blick auf die Vorjahresquartale insgesamt eine gute Entwicklung. Mit 915 Mio. Euro lag er nur um knapp 6% unter dem außergewöhnlich starken Ergebnis der ersten drei Monate 2022. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden war im Inland die für das umsatzabhängige Geschäft wichtige Marktvolatilität geringer als im entsprechenden Vorjahresquartal, was sich in rückläufigen Provisionserträgen bemerkbar machte. Dies konnte durch höhere Erträge vor allem aus dem Zahlungsverkehr und dem sonstigen provisionstragenden Geschäft nur zum Teil kompensiert werden. Auch bei der mBank war im Provisionsüberschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang zu verzeichnen. Im Segment Firmenkunden lag der Provisionsüberschuss knapp unter dem Wert der ersten drei Monate des Vorjahres. Hier konnten gestiegene Erträge aus dem Anleiheemissionsgeschäft die rückläufigen Erträge aus dem Fremdwährungsgeschäft fast vollständig kompensieren.
Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten lag im Berichtszeitraum bei – 72 Mio. Euro und damit signifikant unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Ursächlich für den Rückgang waren negative Zinseffekte aus Bankbuchderivaten aufgrund des deutlichen Zinsanstiegs – mit entsprechend gegenläufigem Effekt im Zinsüberschuss – sowie negative Bewertungseffekte aus Fremdwährungs-Basisspreads und ein niedrigeres Bewertungsergebnis in den Auslandslokationen.
Im Sonstigen Ergebnis in Höhe von – 123 Mio. Euro sind unter anderem Vorsorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank in Höhe von – 173 Mio. Euro enthalten.
Das Risikoergebnis lag mit – 68 Mio. Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums in Höhe von – 464 Mio. Euro. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden stieg die für die ersten drei Monate 2023 erforderliche Risikovorsorge um – 56 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal insbesondere aufgrund von Zuführungen aus der Überprüfung des Sekundäreffekte-TLAs sowie aufgrund von Ratingdowngrades. Demgegenüber wies die mBank im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres niedrigere Risikokosten aus. Im Segment Firmenkunden konnte für das erste Quartal 2023 ein positives Risikoergebnis in Höhe von 54 Mio. Euro ausgewiesen werden, nach Belastungen in Höhe von – 286 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dies resultierte zum Teil aus Rückzahlungen und der damit verbundenen Risikovorsorgeauflösung im Non-Performing-Exposure-Portfolio sowie Entlastungen aus der Überprüfung des Sekundäreffekte-TLAs.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum bei 1 464 Mio. Euro und damit um 1,8% höher als im Vorjahreszeitraum. Bei den Personalkosten, die mit 899 Mio. Euro um 4,6% über dem Vorjahresniveau lagen, konnten Effekte aus dem Abbau von Vollzeitkräften gegenläufige Effekte, darunter insbesondere eine höhere Abgrenzung für die ergebnisabhängige variable Vergütung, nicht vollständig kompensieren. Demgegenüber konnten die Sachaufwendungen einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte um 2,3% auf 566 Mio. Euro reduziert werden, insbesondere aufgrund geringerer IT-Aufwendungen, rückläufiger Abschreibungen auf Software sowie der Verschlankung des Filialnetzes.
Die Belastungen aus den separat ausgewiesenen Pflichtbeiträgen reduzierten sich um 87 Mio. Euro auf 260 Mio. Euro. Der Rückgang um rund ein Viertel resultierte insbesondere aus einer geringeren europäischen Bankenabgabe aufgrund der Entscheidung des Einheitlichen Abwicklungsfonds der Bankenunion, das Zielvolumen für 2023 aufgrund geringer steigenden gedeckten europäischen Einlagen zu reduzieren.
Im Berichtszeitraum beliefen sich die Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der "Strategie 2024" auf 4 Mio. Euro, nach 15 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Das Ergebnis vor Steuern betrug 871 Mio. Euro, nach 529 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für den Berichtszeitraum war ein Steueraufwand in Höhe von 279 Mio. Euro auszuweisen. Dieser resultierte im Wesentlichen aus laufendem Steueraufwand und latentem Steueraufwand aus dem Verbrauch von Verlustvorträgen. Hinzu kam, dass außerordentliche Belastungen aus Bankabgaben sowie Vorsorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank steuerlich nicht abzugsfähig waren. Diese konnten teilweise durch eine niedrigere Besteuerung ausländischer Einkünfte ausgeglichen werden. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 592 Mio. Euro, gegenüber 330 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Nach Berücksichtigung der nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile für den Berichtszeitraum 2023 ein Konzernergebnis von 580 Mio. Euro zuzurechnen, nach 298 Mio. Euro im Vorjahr.
Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,70 Euro, das Ergebnis je Aktie 0,46 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 0,43 Euro beziehungsweise auf 0,24 Euro.
Bilanz des Commerzbank-Konzerns
Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. März 2023 bei 497,4 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahresultimo 2022 war dies ein Anstieg um 19,9 Mrd. Euro. Der Zuwachs um 4,2% resultierte insbesondere aus dem Anstieg der Sichtguthaben bei Zentralbanken sowie einem Anstieg der besicherten Wertpapierpensionsgeschäfte nach dem saisonalen Rückgang im Rahmen der Ressourcensteuerung zum Vorjahresende.
Eigenkapital
Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. März 2023 ausgewiesene den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären zurechenbare Eigenkapital lag mit 27,7 Mrd. Euro um 0,8 Mrd. Euro über dem Niveau zum Jahresende 2022. Weitere Informationen zur Eigenkapitalveränderung finden sich auf Seite 18 f.
Die Risikoaktiva per 31. März 2023 lagen bei 171,5 Mrd. Euro und damit um 2,8 Mrd. Euro höher im Vergleich zum Jahresende 2022. Diese Entwicklung ist primär auf einen Anstieg der Risikoaktiva aus Kreditrisiken zurückzuführen. Für das höhere Kreditrisiko sind im Wesentlichen Anstiege aus der Vorwegnahme antizipierter Effekte aus Modellanpassungen im Kontext des von der Bankenaufsicht aufgesetzten Programms "IRB Repair" verantwortlich sowie ein höheres Volumen bei Derivaten, Repos und Wertpapierpositionen. Teilweise gegenläufig wirkten vor allem Wechselkurseffekte und eine neue Verbriefungstransaktion. Leicht höhere Risikoaktiva aus Marktrisiken resultierten hauptsächlich aus Positionsveränderungen. Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken lagen auf dem Niveau zum Jahresende 2022.
Das aufsichtsrechtlich anrechenbare harte Kernkapital (Common Equity Tier 1) betrug zum Berichtsstichtag 24,4 Mrd. Euro, gegenüber 23,9 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2022. Der Anstieg um 0,5 Mrd. Euro resultierte im Wesentlichen aus dem Konzernergebnis der ersten drei Monate 2023 (unter Berücksichtigung der Abgrenzungen für Dividende und AT-1-Zinsen), einem Anstieg der versicherungsmathematischen Gewinne und einer positiven Entwicklung der Neubewertungsrücklage. Die harte Kernkapitalquote betrug 14,2%, gegenüber 14,1% zum Jahresende 2022. Die Kernkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 16,1%, gegenüber 16,0% zum Jahresende 2022. Das Ergänzungskapital erhöhte sich aufgrund einer Neuemission um 0,2 Mrd. Euro, während Amortisations- und Währungseffekte das Ergänzungskapital um 0,2 Mrd. Euro reduzierten. Die Gesamtkapitalquote (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen) betrug zum Berichtsstichtag 18,9% und veränderte sich nicht im Vergleich zum Jahresende 2022. Die Eigenmittel erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresultimo um 0,6 Mrd. Euro und lagen zum 31. März 2023 bei 32,5 Mrd. Euro.
Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Ratio Exposure zeigt, lag bei 4,8%.
Refinanzierung und Liquidität
Im Berichtszeitraum waren die Geld- und Kapitalmärkte weiterhin vom Russland-Ukraine-Krieg, hohen Energie- und Rohstoffpreisen, anhaltend hoher Inflation, steigenden Zinsen und der zunehmend restriktiveren Geldpolitik der EZB beeinflusst. Auch die in den letzten Wochen zu verzeichnenden Schwierigkeiten einzelner Banken in den USA und die Ereignisse rund um die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS haben zu zeitweisen Unsicherheiten an den Märkten geführt. Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Commerzbank waren jederzeit gegeben. Darüber hinaus ist das Liquiditätsmanagement der Bank stets in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren.
Der Commerzbank-Konzern hat im ersten Quartal 2023 langfristige Refinanzierungsmittel von insgesamt 2,6 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Davon entfielen 1 Mrd. Euro auf Pfandbriefe und 1,6 Mrd. Euro auf unbesicherte Emissionen.
Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat im Januar einen Hypotheken-Pfandbrief mit einem Volumen von 1 Mrd. Euro und einer Laufzeit von 3,25 Jahren emittiert. Der Re-offer Spread lag drei Basispunkte unter der Swapmitte.
Als Non-preferred-Senior-Anleihen wurden 750 Mio. Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren, kündbar nach sechs Jahren und einem Re-offer Spread von 240 Basispunkten über der Swapmitte sowie 200 Mio. Schweizer Franken mit einer vierjährigen Laufzeit emittiert. Außerdem wurde eine Nachrang-Tier-2-Anleihe über 300 Mio. Singapur-Dollar mit Fälligkeit im Mai 2033 und einem Kündigungsrecht von Februar 2028 bis Mai 2028 und fester Verzinsung von 5,7% bis zum letzten Wahlrückzahlungstermin im Mai 2028 emittiert. Des Weiteren wurden rund 450 Mio. Euro Privatplatzierungen in besicherten und unbesicherten Emissionen begeben.
Die Commerzbank hat den Großteil der Gelder aus dem Targeted-Longer-Term-Refinancing-Operations-III-Programm (TLTRO III) zurückgezahlt. Per Ende März 2023 verfügte die Commerzbank noch über 9 Mrd. Euro an TLTRO-III-Geldern.
Die Einlagen im März 2023 gegenüber Dezember 2022 auf Basis des Monatsdurchschnitts zeigen einen stabilen beziehungsweise leicht positiven Verlauf. Bei Privat- und Unternehmerkunden beliefen sich die Einlagen im März 2023 auf 188 Mrd. Euro (Dezember 2022: 186 Mrd. Euro), wobei die Einlagen im Inland zu mehr als 90% gesichert sind. Im Bereich Firmenkunden lagen die Einlagen im März 2023 bei 98 Mrd. Euro (Dezember 2022: 94 Mrd. Euro) und die Besicherung bei mehr als 60%.
Die Bank wies zum Berichtsstichtag eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 113,8 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Berichtsstichtag 6,1 Mrd. Euro.
Die Commerzbank hat mit 141,3% (Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte) die geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl "Liquidity Coverage Ratio" (LCR) in Höhe von 100% deutlich überschritten. Damit war die Liquiditätssituation der Commerzbank zum Berichtsultimo aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie komfortabel und erfüllte die internen und externen Limits sowie die gültigen regulatorischen Anforderungen.
Entwicklung der Segmente
Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten drei Monate 2023 basiert auf der im Geschäftsbericht 2022 auf den Seiten 75 und 262 ff. beschriebenen Segmentstruktur.
Übersichten zur Ergebnisentwicklung der Segmente finden sich unter "Zusätzliche Informationen" auf Seite 22 f.
Privat- und Unternehmerkunden
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden hat im ersten Quartal 2023 die Operativen Erträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Trotz eines deutlich höheren Risikoergebnisses, höheren Vorsorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank und leicht gestiegener Gesamtkosten ist sowohl das Operative Ergebnis als auch das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem Vergleichsquartal 2022 nur leicht um 14 Mio. Euro auf 390 Mio. Euro gesunken.
Die Erträge vor Risikoergebnis legten im Berichtszeitraum um 36 Mio. Euro auf 1 503 Mio. Euro zu, maßgeblich getragen von einem sehr starken Zinsergebnis. Der Zinsüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr signifikant um 284 Mio. Euro auf 1 092 Mio. Euro. Für diesen kräftigen Ertragszuwachs ist insbesondere das gestiegene Leitzinsniveau sowohl in Deutschland als auch in Polen verantwortlich. Im Inland ist der Zinsüberschuss aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus deutlich angestiegen – insbesondere getrieben durch das Einlagengeschäft. Auch der Zinsüberschuss der mBank ist aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus weiter kräftig angestiegen.
Der Provisionsüberschuss gab in den ersten drei Monaten 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 48 Mio. Euro auf 592 Mio. Euro nach. Im Inland war im ersten Quartal 2023 die für das umsatzabhängige Geschäft wichtige Marktvolatilität geringer als im entsprechenden Vorjahresquartal, was sich in rückläufigen Provisionserträgen bemerkbar machte. Dies konnte durch höhere Erträge vor allem aus dem Zahlungsverkehr und dem sonstigen provisionstragenden Geschäft nur zum Teil kompensiert werden. Auch bei der mBank war im Provisionsüberschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang zu verzeichnen.
Die übrigen Ertragskomponenten beliefen sich insgesamt auf – 181 Mio. Euro, nach 19 Mio. Euro im Vorjahr. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich höheren Vorsorgen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank sowie aus einem negativen Fair-Value-Ergebnis.
Das Risikoergebnis des Segments Privat- und Unternehmerkunden verzeichnete mit – 128 Mio. Euro einen Anstieg um – 56 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal. Im Inland ist das Risikoergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal insbesondere aufgrund von Zuführungen aus der Überprüfung des Sekundäreffekte-TLAs sowie aus Ratingdowngrades deutlich angestiegen, während die Risikokosten bei der mBank rückläufig waren.
Der Verwaltungsaufwand ist im Berichtszeitraum insgesamt um 26 Mio. Euro auf 846 Mio. Euro angestiegen. Während im Inland die Personalaufwendungen insbesondere aufgrund einer höheren Abgrenzung für die ergebnisabhängige variable Vergütung um 2,4% angestiegen sind, konnten die Sachaufwendungen stabil gehalten werden. Der Verwaltungsaufwand der mBank lag ebenfalls über dem Niveau des Vergleichsquartals im Vorjahr.
Der Aufwand für Pflichtbeiträge ist gegenüber dem Vorjahresquartal um 31 Mio. Euro auf 140 Mio. Euro zurückgegangen, was insbesondere aus einer geringeren europäischen Bankenabgabe resultierte.
Firmenkunden
Die Geschäftsentwicklung des Segments Firmenkunden war in den ersten drei Monaten 2023 auch unter den anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen positiv. Die gestiegene Inflation und das hohe Niveau der Energie- und Rohstoffpreise sowie der Zinsanstieg wirken sich weiterhin auf die Finanzen der Unternehmen aus. In diesem herausfordernden Umfeld begleiten wir unsere Firmenkunden bei allen Herausforderungen und Chancen.
Für den Berichtszeitraum belief sich sowohl das Operative Ergebnis als auch das Ergebnis vor Steuern im Segment Firmenkunden auf 539 Mio. Euro, nach – 7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Zu dem Ergebnisanstieg um 546 Mio. Euro haben alle operativen Kundenbereiche des Segments beigetragen.
Der Bereich Mittelstand zeigte gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine deutlich positive Ertragsentwicklung. Während im Kreditgeschäft die Erträge leicht zurückgingen, profitierte der Bereich im Cash-Management und in Financial Markets von deutlich gestiegenen Einlagenerträgen. Der Bereich International Corporates verzeichnete insbesondere höhere Erträge aus dem Kredit- und Einlagengeschäft. Der Bereich Institutionals zeigte einen deutlichen Ertragszuwachs, ebenfalls aus dem Einlagengeschäft sowie aus dem Anleiheemissionsgeschäft. Die im Bereich Others ausgewiesenen Erträge, die insbesondere Hedging- und Bewertungseffekten zuzuordnen sind, waren weiterhin positiv, wenn auch deutlich niedriger als im Vorjahreszeitraum.
Die Erträge vor Risikoergebnis lagen in den ersten drei Monaten 2023 mit 1 078 Mio. Euro um 152 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres. Mit 626 Mio. Euro lag der Zinsüberschuss um 167 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau, während der Provisionsüberschuss mit 335 Mio. Euro das entsprechende Vorjahresergebnis nicht ganz erreichte. Gestiegene Erträge aus dem Anleiheemissionsgeschäft konnten hier die rückläufigen Erträge aus dem Fremdwährungsgeschäft fast vollständig kompensieren. Verbessert zeigte sich zudem das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, das mit 132 Mio. Euro um 15,1% über dem Wert des Vorjahres lag.
Für das erste Quartal 2023 konnte ein positives Risikoergebnis in Höhe von 54 Mio. Euro ausgewiesen werden, nach Belastungen in Höhe von – 286 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dies resultierte zum Teil aus Rückzahlungen und der damit verbundenen Risikovorsorgeauflösung im Non-Performing-Exposure-Portfolio sowie Entlastungen aus der Überprüfung des Sekundäreffekte-TLAs.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 514 Mio. Euro um 17 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultierte insbesondere aus geringeren Kostenallokationen aus den Service- und Betriebseinheiten, während die Personalkosten im Zusammenhang mit einer höheren Abgrenzung für die ergebnisabhängige variable Vergütung um 4,8% angestiegen sind. Der Rückgang der ausgewiesenen Pflichtbeiträge von 115 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 78 Mio. Euro steht insbesondere in Verbindung mit der europäischen Bankenabgabe.
Sonstige und Konsolidierung
Im Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, die nicht in die Verantwortungsbereiche der beiden Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen sowie übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt. Unter Konsolidierung wird von den in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Ergebnisgrößen auf den Konzernabschluss nach Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) übergeleitet. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung enthält des Weiteren die Kosten der Unterstützungs-, Stabs- und Steuerungseinheiten, die anschließend auf die Segmente verrechnet werden. Außerdem werden die Restrukturierungsaufwendungen für den Konzern zentral in diesem Bereich ausgewiesen.
Das Operative Ergebnis des Bereichs Sonstige und Konsolidierung belief sich im ersten Quartal 2023 auf – 54 Mio. Euro, gegenüber 147 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Ergebnisentwicklung beruhte in erster Linie auf einem geringeren positiven Ergebnis von Group Treasury, hauptsächlich aufgrund negativer Bewertungseffekte aus Fremdwährungs-Basisspreads und einem niedrigeren Bewertungsergebnis in den Auslandslokationen. Im restlichen Bereich Sonstige und Konsolidierung trugen vor allem per saldo geringere Bewertungseffekte, die im Vorjahr angefallenen Erträge aus gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing Operations) mit der EZB sowie eine Nettobelastung aus der Bildung und Auflösung von Rückstellungen zum Ergebnisrückgang bei. Teilweise kompensierend wirkte der Wegfall der im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Risikoergebnis stammenden Ergebnisbelastung aus dem Restportfolio des aufgelösten Segments Asset & Capital Recovery. Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung im ersten Quartal 2023 betrug – 58 Mio. Euro. Darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 4 Mio. Euro, die im Zusammenhang mit der Umsetzung der "Strategie 2024" standen.
Prognosebericht
Künftige gesamtwirtschaftliche Situation
Die Finanzmarktturbulenzen Ende März haben die Notenbanken nicht davon abgehalten, die Zinsen wegen der noch immer hohen Inflation weiter anzuheben. Die weitere Entwicklung in den nächsten Monaten wird auch vom Grad der Unsicherheit an den Märkten abhängen.
Aufgrund der anhaltend hohen Inflation und der vermutlich wieder abklingenden Marktturbulenzen dürfte die EZB ihren Einlagensatz im Juni noch einmal um 25 Basispunkte auf dann 3,50% anheben. In den USA dürfte der Zinsgipfel erreicht sein. Die US- Notenbank wird den Korridor für den Leitzins wohl bis Ende des Jahres bei 5,0% bis 5,25% belassen.
Was den weiteren Konjunkturausblick betrifft, so zeigen die aktuellen Turbulenzen, dass die restriktivere Geldpolitik zumindest Teile der Wirtschaft belastet. Ihre volle Auswirkung auf die Konjunktur dürfte sie aber wohl erst im Herbst entfalten. Die prognostizierte milde Rezession in den USA, im Euroraum und in Deutschland erwarten wir nun im späteren Verlauf des Jahres.
Hierfür sprechen zum einen die wieder gesunkenen Energiepreise und die abnehmenden Probleme in den Lieferketten. Zum anderen dürften die Unternehmen wegen soliderer Bilanzen heute resilienter sein als früher. Deshalb dürften sie auch beim Abbau von Arbeitsplätzen deutlich vorsichtiger zu Werke gehen, zumal viele von ihnen zuletzt unter einem Mangel an Arbeitskräften gelitten haben.
Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität
Der kurzfristige Repomarkt mit Wertpapieren hoher Qualität (High-Quality Liquid Assets, HQLA) wie Staatsanleihen, Agency-Wertpapieren (von quasi-staatlichen US-Emittenten begeben) sowie Pfandbriefen spielt weiterhin eine wichtige Rolle in der Bedienung der Bondmärkte sowie in der Finanzierung von Portfolios.
Die Liquiditätsausstattung der Bank ist unverändert hoch, so dass nahezu keine Notwendigkeit besteht, eigene Portfolios zu refinanzieren. Somit ist die Commerzbank als Cash Provider beziehungsweise opportunistisch auch als Collateral Provider im Repomarkt aktiv.
Das Eurosystem und sein Wertpapierleiheprogramm für Bestände unter dem Asset Purchase Programme (APP) und Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) nehmen weiterhin eine große Bedeutung im Handelsgeschehen ein, um den Collateralbedarf zu bedienen, insbesondere bei deutschen Staatsanleihen. Die Wiederanlage fälliger Wertpapiere unter diesen Programmen erfolgt nach wie vor zur ausreichenden Liquiditätsversorgung der Märkte sowie um eine Beeinträchtigung des angemessenen geldpolitischen Kurses zu vermeiden. Unter Berücksichtigung des noch ausstehenden TLTRO-Volumens sowie der umfangreichen Wertpapierbestände der EZB im Rahmen des APP und des PEPP bleiben zentralbankfähige Sicherheiten weiterhin gesucht. Wir rechnen damit, dass Repos in HQLA auch auf absehbare Zeit nahe der Einlagenfazilität handeln, da auch zukünftig eine hohe Nachfrage bestehen wird. Dies wird auch durch die Wiederanlage fälliger Wertpapiere aus den Programmen der EZB gestützt.
Wir rechnen somit trotz der allgemein steigenden Staatsverschuldung weiterhin mit – im historischen Kontext – relativ niedrigen Bundrenditen auch im langfristigen Bereich, insbesondere hervorgerufen durch weiterhin anhaltende Re-Investitionen seitens der EZB. Die Nachfrage von Finanzinvestoren nach sicheren Anlagen wird ebenfalls sehr ausgeprägt bleiben, mit in der Folge stabilen Credit Spreads. Insgesamt ist keine Verschlechterung der Liquiditätssituation zu erkennen.
Die Mittelaufnahme der Commerzbank am Kapitalmarkt ist von der Geschäftsentwicklung beziehungsweise -planung und der Entwicklung der risikogewichteten Aktiva beeinflusst. Im Zusammenhang mit der zusätzlichen Stärkung der Liquiditätssituation der Commerzbank durch die geplante Emission weiterer Pfandbriefe wurde der Fundingplan 2023 auf ein Volumen zwischen 8 Mrd. Euro und 10 Mrd. Euro erhöht.
Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der für das Liquiditätsmanagement und den langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen wird die Commerzbank den Veränderungen des Marktumfeldes und der Geschäftsentwicklung weiterhin Rechnung tragen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene Refinanzierungsstruktur gewährleisten.
Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns
An unseren im Geschäftsbericht 2022 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Ergebnisentwicklung des Commerzbank-Konzerns im Geschäftsjahr 2023 halten wir vor dem Hintergrund der positiven Ertragsentwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres weiterhin fest.
Aufgrund der Zinsentwicklung rechnet die Bank nun mit einem Anstieg des Zinsüberschusses auf rund 7 Mrd. Euro mit einem zusätzlichen Aufwärtspotenzial abhängig von der Zinsweitergabe auf der Einlagenseite. Der Provisionsüberschuss wird in etwa auf Vorjahresniveau erwartet. Die Bank strebt trotz hoher Inflation weiter eine Reduktion der Verwaltungsaufwendungen inklusive Pflichtbeiträge auf 6,3 Mrd. Euro an; die entscheidende Steuerungsgröße bleibt aber die Aufwandsquote mit dem Mittelfristziel von 60%. Zudem bestätigt die Bank den Ausblick für das Risikoergebnis von weniger als – 900 Mio. Euro. Diese Erwartung berücksichtigt eine zumindest teilweise Nutzung des TLA. Die CET-1-Quote wird unverändert bei rund 14% erwartet. Für das Geschäftsjahr 2023 geht die Commerzbank weiter davon aus, das den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzernergebnis deutlich zu übertreffen. Zudem hält der Vorstand an seinem Ziel einer Ausschüttungsquote von 50% des Konzerngewinns nach Abzug der AT-1-Kuponzahlungen fest.
Die Erwartungen basieren auf der Annahme einer milden Rezession im Jahr 2023 und sind weiterhin abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Schweizer-Franken-Belastungen bei der mBank.
Risikolage
Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit (RTF) erfolgen monatlich auf Ebene des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100% liegt. In den ersten drei Monaten 2023 lag die RTF-Quote stets über 100% und betrug 165% per 31. März 2023. Der Anstieg des ökonomisch erforderlichen Kapitals für Marktrisiko reflektiert insbesondere die gestiegenen Marktvolatilitäten. Die RTF-Quote liegt weiterhin deutlich über dem Mindestanspruch.
| Ökonomisches Risikodeckungspotenzial 22 Ökonomisch erforderliches Kapital1 14 davon für Adressenausfallrisiko2 8 8 davon für Marktrisiko3 5 4 davon für operationelles Risiko 2 2 |
Risikotragfähigkeit Konzern Mrd. € | 31.3.2023 | 31.12.2022 |
|---|---|---|---|
| 22 | |||
| 13 | |||
| davon Diversifikationseffekte – 2 165 RTF-Quote (%)4 |
– 2 163 |
1 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Risikopuffer für Reserverisiko, für die Quantifizierung potenzieller Wert-
schwankungen von Intangibles sowie für Klima- und Umweltrisiken. 2 Einschließlich Puffer für geplante Methodenänderungen.
3 Einschließlich Einlagenmodellrisiko. 4 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/ökonomisch erforderliches Kapital (inklusive Risikopuffer). Änderung der Quote zum 31. Dezember 2022 aufgrund geänderter Marktrisikozahlen.
Adressenausfallrisiken
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 wurde eine Anpassung des IFRS-9-ECL-Modellergebnisses mittels Top-Level-Adjustment (TLA) als notwendig erachtet, da die in den entsprechenden Modellen verwendeten Parameter die aufgrund der krisen- und konjunkturbedingten Unsicherheit erwartete Entwicklung nicht vollständig reflektieren. Dies betrifft neben der unverändert fortbestehenden Lieferkettenproblematik insbesondere Unsicherheiten aus gestiegenen Energiepreisen sowie der weiteren Zins- und Inflationsentwicklung.
Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 stellten sich zum Stichtag 31. März 2023 wie folgt dar:
| 31.3.2023 | 31.12.2022 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kreditrisikokennzahlen | Exposure at Default |
Expected Loss |
Risiko dichte |
CVaR | Exposure at Default |
Expected Loss |
Risiko dichte |
CVaR |
| Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | Mrd. € | Mio. € | Bp. | Mio. € | |
| Privat- und Unternehmerkunden | 205 | 437 | 21 | 1 989 | 204 | 431 | 21 | 2 088 |
| Firmenkunden | 176 | 379 | 21 | 4 505 | 177 | 378 | 21 | 4 299 |
| Sonstige und Konsolidierung1 | 147 | 91 | 6 | 1 300 | 137 | 65 | 5 | 1 184 |
| Konzern | 528 | 907 | 17 | 7 795 | 517 | 874 | 17 | 7 571 |
1 Im Wesentlichen handelt es sich um Liquiditätsportfolios der Treasury.
Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 87% in den internen Ratingklassen 1 und 2, die den Investmentbereich abdecken.
| 31.3.2023 | 31.12.2022 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ratingverteilung EaD % | 1,0-1,8 | 2,0-2,8 | 3,0-3,8 | 4,0-4,8 | 5,0-5,8 | 1,0-1,8 | 2,0-2,8 | 3,0-3,8 | 4,0-4,8 | 5,0-5,8 |
| Privat- und Unternehmerkunden | 30 | 55 | 11 | 2 | 1 | 30 | 56 | 11 | 2 | 1 |
| Firmenkunden | 20 | 61 | 14 | 4 | 2 | 19 | 61 | 14 | 4 | 2 |
| Sonstige und Konsolidierung | 81 | 17 | 2 | 0 | 0 | 77 | 22 | 2 | 0 | 0 |
| Konzern | 41 | 47 | 10 | 2 | 1 | 38 | 49 | 10 | 2 | 1 |
Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider.
| 31.3.2023 | 31.12.2022 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzernportfolio nach Regionen |
Exposure at Default Mrd. € |
Expected Loss Mio. € |
Risiko dichte Bp. |
Exposure at Default Mrd. € |
Expected Loss Mio. € |
Risiko dichte Bp. |
| Deutschland | 324 | 400 | 12 | 312 | 390 | 12 |
| Westeuropa | 86 | 167 | 19 | 85 | 133 | 16 |
| Mittel- und Osteuropa | 51 | 247 | 49 | 53 | 261 | 49 |
| Nordamerika | 40 | 38 | 9 | 40 | 38 | 10 |
| Asien | 15 | 22 | 14 | 16 | 22 | 14 |
| Sonstige | 12 | 33 | 28 | 11 | 30 | 27 |
| Konzern | 528 | 907 | 17 | 517 | 874 | 17 |
Risikoergebnis Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich zum 31. März 2023 auf – 68 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: – 464 Mio. Euro). Die hohen Belastungen im Vorjahreszeitraum resultieren aus Ratingdowngrades sowie der Bildung eines Top-Level-Adjustments vor dem Hintergrund des zum damaligen Zeitpunkt neu aufkommenden Russland-Ukraine-Kriegs. Das im Vergleich zur Vorperiode deutlich reduzierte Ergebnis im ersten Quartal 2023 wird im Wesentlichen durch Belastungen im Privatund Unternehmerkundensegment getrieben. Hierbei resultiert knapp ein Drittel des Risikoergebnisses aus der mBank. Weitere Zuführungen ergeben sich aus der Überprüfung des Sekundäreffekte-TLAs sowie aus Ratingdowngrades und Ausfällen innerhalb des Portfolios. Entlastungen innerhalb des Firmenkundensegments kompensieren die Belastungen des Privatkundensegments anteilig. Das Risikoergebnis im Firmenkundensegment wird hierbei zum Teil durch Rückzahlungen und der damit verbundenen Risikovorsorgeauflösung im NPE-Portfolio (inklusive non-performing POCI-Geschäfte) getrieben. Zusätzlich ergeben sich aus der Überprüfung des Sekundäreffekte-TLAs ebenfalls anteilig Entlastungen.
Das Sekundäreffekte-TLA auf Konzernebene beläuft sich per 31. März 2023 nahezu unverändert auf – 483 Mio. Euro. Die Methodik zur Ermittlung des Anpassungsbedarfs des ECL-Modellergebnisses entspricht der Methodik zur Ermittlung des Sekundäreffekte-TLA zum Jahresende 2022.
| 31.3.2023 | 31.3.2022 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Risikoergebnis Mio. € | Stage 1 | Stage 2 | Stage 3 | POCI1 | Gesamt | Stage 1 | Stage 2 | Stage 3 | POCI1 | Gesamt |
| Privat- und Unternehmerkunden | – 2 | – 58 | – 72 | 4 | – 128 | – 6 | – 2 | – 65 | 0 | – 72 |
| Firmenkunden | – 5 | 54 | – 25 | 31 | 54 | – 20 | – 320 | 54 | 1 | – 286 |
| Sonstige und Konsolidierung | 6 | 1 | – 2 | 1 | 6 | 3 | – 45 | – 63 | 0 | – 106 |
| Konzern | – 1 | – 3 | – 99 | 35 | – 68 | – 23 | – 367 | – 74 | 0 | – 464 |
1 POCI – Purchased or Originated Credit-impaired.
Default-Portfolio Das Default-Portfolio des Konzerns ist in den ersten drei Monaten 2023 um 192 Mio. Euro gesunken und lag zum 31. März 2023 bei 5 466 Mio. Euro.
Marktrisiken
Der VaR im Handelsbuch ging in den ersten drei Monaten 2023 von 13 Mio. Euro auf 12 Mio. Euro zurück.
Der Stressed VaR stieg von 25 Mio. Euro per Ende 2022 auf 29 Mio. Euro per Ende des ersten Quartals 2023 an. Ursache hierfür sind Positionsveränderungen im Geschäftsbereich Firmenkunden.
Für die Anlagebücher des Konzerns werden nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 31. März 2023 ein potenzieller ökonomischer Verlust von 1 951 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 2 062 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Verlust) und im Szenario – 200 Basispunkte ein potenzieller ökonomischer Gewinn von 839 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1 133 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Gewinn) ermittelt.
Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches (ohne Pensionsfonds) beliefen sich zum 31. März 2023 auf 0,8 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 2,4 Mio. Euro) pro Basispunkt rückläufiger Zinsen. Der Rückgang resultierte vor allem aus einer reduzierten Zinsposition in der Treasury.
Liquiditätsrisiken
Die dem Liquiditätsrisikomodell zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Zum 1-Monats- beziehungsweise 3-Monats-Punkt verbleibt für das kombinierte Stressszenario per Quartalsultimo März 2023 eine Nettoliquidität von 23,4 Mrd. Euro beziehungsweise 21,3 Mrd. Euro. Die Bank wies zum Quartalsultimo März 2023 eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 113,8 Mrd. Euro aus.
Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Quartalsultimo März 2023 6,1 Mrd. Euro.
Im abgelaufenen ersten Quartal 2023 wurde die geforderte Mindestquote in Höhe von 100 % durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich überschritten. Zum Quartalsultimo März 2023 lag der Durchschnitt der LCR der jeweils letzten 12 Monatsendwerte bei 141,3 %.
Operationelle Risiken
Die Commerzbank misst seit dem vierten Quartal 2021 das regulatorische Kapital mittels des Standardansatzes (SA) und das ökonomische Kapital für operationelle Risiken weiterhin mittels eines dedizierten internen Modells. Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des ersten Quartals 2023 auf dieser Basis 21,1 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 21,2 Mrd. Euro). Das ökonomisch erforderliche Kapital belief sich auf 2,2 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 2,3 Mrd. Euro). Das hierfür verwendete interne Modell baut auf dem vorherigen fortgeschrittenen Messansatz (Advanced Measurement Approach – AMA) auf.
Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des ersten Quartals 2023 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund 173 Mio. Euro (Gesamtjahr 2022: 951 Mio. Euro). Die Ereignisse waren im Wesentlichen durch Schäden in der Kategorie "Produkte und Geschäftspraktiken" geprägt.
Sonstige Risiken
Bezüglich aller sonstigen Risiken gab es im ersten Quartal 2023 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem im Konzernrisikobericht 2022 dargestellten Stand mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Details zu den aktuellen Entwicklungen bei den Rechtsrisiken:
Bei einer Tochtergesellschaft in Polen ergeben sich wegen angeblicher Unwirksamkeit von Indexklauseln in Darlehensverträgen in Schweizer Franken (CHF) zahlreiche juristische Einzelsachverhalte. In einer gegen die Tochtergesellschaft anhängigen Sammelklage hat das Gericht die Klage im ersten Quartal 2022 abgewiesen; die Kläger haben Rechtsmittel eingelegt.
Unabhängig davon klagen zahlreiche Darlehensnehmer aus den gleichen Gründen im Wege von Einzelklagen. Neben der Sammelklage sind zum 31. März 2023 18 840 Einzelverfahren (31. Dezember 2022: 17 627) anhängig. Die Tochtergesellschaft tritt den Klagen entgegen.
Zum 31. März 2023 lagen 2 605 rechtskräftige Urteile in Einzelverfahren gegen die Tochtergesellschaft vor, von denen 106 zugunsten der Tochtergesellschaft und 2 499 zuungunsten der Tochtergesellschaft entschieden wurden.
Die dem EuGH vorgelegten Fragen des polnischen Obersten Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit des Prozesses zur Ernennung neuer Richter am polnischen Obersten Gerichtshof sowie der weitere Verfahrensverlauf und das Ergebnis sind offen.
Am 16. Februar 2023 wurden in der Rechtssache C-520/21 in einem Verfahren gegen eine andere Bank die Schlussanträge des Generalanwalts des EuGH vorgelegt, in denen es darum geht, ob die Vertragsparteien im Falle der Nichtigkeit eines Kreditvertrags vom Vertragspartner über die Rückerstattung der erbrachten Geldleistungen hinausgehende Ansprüche, insbesondere auf Vergütung, geltend machen können.
Der Generalanwalt weist darauf hin, es sei "Sache des vorlegenden Gerichts, nach Maßgabe seines innerstaatlichen Rechts zu bestimmen, ob Verbraucher zur Geltendmachung derartiger Ansprüche berechtigt sind und gegebenenfalls über deren Begründetheit zu entscheiden". Wenn das vorlegende Gericht der Ansicht ist, dass das nationale Recht den Verbraucher berechtigt, zusätzliche Leistungen von der Bank zu verlangen, schließt die Richtlinie 93/13 dies nicht aus. Die nationalen Gerichte können auch dazu befugt sein, solche Klagen abzuweisen, wenn sie rechtsmissbräuchlich sind.
Im Hinblick auf die Ansprüche der Bank gegen den Verbraucher weist der Generalanwalt auch darauf hin, es sei "grundsätzlich Sache des nationalen Gerichts, nach Maßgabe des innerstaatlichen Rechts zu bestimmen, ob eine Bank (...) Ansprüche gegen einen Verbraucher hat, die über die Rückerstattung des überlassenen Darlehenskapitals und die Zahlung von Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe hinausgehen".
Der Generalanwalt ist jedoch der Auffassung, dass die Richtlinie 93/13, selbst wenn dies nach nationalem Recht zulässig wäre, diese Ansprüche ausschließt, da aus ihrer allgemeinen Systematik hervorgeht, dass sie weniger darauf abzielt, ein vertragliches Gleichgewicht zwischen den Rechten und Pflichten der Vertragsparteien sicherzustellen, als darauf, zu vermeiden, dass zwischen diesen Rechten und Pflichten ein Ungleichgewicht zu Lasten der Verbraucher entsteht. Darüber hinaus kann der Bank kein wirtschaftlicher Vorteil aus einer Situation entstehen, die sie durch eigenes rechtswidriges Verhalten herbeigeführt hat. Die Sanktion von kostenlosen Krediten ist die normale Folge aus der ex tunc erfolgenden Nichtigerklärung des Darlehensvertrages durch Wegfall seiner missbräuchlichen Klauseln.
Die Schlussanträge des Generalanwalts sind für den EuGH nicht bindend, ebenso wenig für die ordentlichen Gerichte und den Polnischen Obersten Gerichtshof. Der EuGH kann die Position des Generalanwalts teilen, aber er kann auch anders entscheiden und die Richtlinie 93/13 anders auslegen. Mit einer Entscheidung wird Mitte 2023 gerechnet.
Die Tochtergesellschaft wird das Urteil des EuGH und die anschließende Entwicklung der polnischen Rechtsprechung abwarten. Das Urteil wird von erheblicher Bedeutung für die Gestaltung der Rechtsprechung zu Fragen indexierter Fremdwährungskredite sein. Es wird sich auch in den Parametern des Modells, wie der Verteilung der erwarteten Gerichtsurteile oder Szenarien widerspiegeln, und das Verhalten der Kreditnehmer in Bezug auf Vergleichsbereitschaft und Klageverhalten beeinflussen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass solche zukünftigen Ereignisse in Zukunft erhebliche negative Auswirkungen auf die Schätzung des rechtlichen Risikos im Zusammenhang mit Hypothekendarlehen in CHF haben können.
In den Vorabentscheidungsersuchen polnischer Gerichte an den EuGH in Verfahren der Tochtergesellschaft, die Kernfragen im Umgang mit indexierten Darlehen aufwerfen (C-139/22 und C-140/22), wurde ein Anhörungs- oder Verkündungstermin noch nicht bestimmt.
Die Tochtergesellschaft hat ab dem vierten Quartal 2022 ein Programm aufgelegt, in welchem den Kunden angeboten wird, ihre Darlehen in Zloty-Darlehen mit einem festen oder variablen Zinssatz umzuwandeln, sowie einen individuell zu verhandelnden Teil der noch ausstehenden Darlehensvaluta zu erlassen. Die Tochtergesellschaft hat für das Vergleichsprogramm zum Stichtag eine Vorsorge in Höhe von 154 Mio. Euro getroffen.
Das zum 31. März 2023 bestehende Portfolio von nicht vollständig zurückgeführten Darlehen in CHF hatte einen Buchwert von 5 Mrd. polnischen Zloty; das bereits zurückgezahlte Portfolio betrug bei Ausreichung 8 Mrd. polnischen Zloty.
Insgesamt bestand im Konzern für die aus dem Komplex entstehenden Risiken, einschließlich potenzieller Vergleichszahlungen und der Sammelklage, zum 31. März 2023 eine bilanzielle Vorsorge in Höhe von 1,4 Mrd. Euro (31. Dezember 2022: 1,4 Mrd. Euro). Die Methodik zur Ermittlung der Vorsorge basiert auf Parametern, welche vielfältig, ermessensbehaftet und zum Teil mit erheblichen Unsicherheiten verbunden sind. Insbesondere Entscheidungen der polnischen Gerichte und des EuGH können dazu führen, dass die Vorsorge zukünftig der Höhe nach wesentlich angepasst werden muss.
Disclaimer Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling und durch die interne Revision sowie durch die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
| Mio. € | 31.3.2023 | 31.3.20221 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet | 3 340 | 1 638 | |
| Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet | 451 | 348 | 29,6 |
| Zinserträge | 3 791 | 1 986 | 90,9 |
| Zinsaufwendungen | 1 845 | 585 | |
| Zinsüberschuss | 1 947 | 1 401 | 38,9 |
| Dividendenerträge | –0 | –0 | –7,9 |
| Risikoergebnis | –68 | –464 | –85,3 |
| Provisionserträge | 1 073 | 1 134 | –5,4 |
| Provisionsaufwendungen | 158 | 164 | –3,8 |
| Provisionsüberschuss | 915 | 970 | –5,6 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
–72 | 353 | |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | –3 | 13 | |
| Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | –7 | 27 | |
| Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortge führten Anschaffungskosten bewertet |
10 | –1 | |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | 3 | 26 | –89,0 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | 0 | |
| Sonstiges Ergebnis | –123 | 30 | |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 464 | 1 438 | 1,8 |
| Pflichtbeiträge | 260 | 347 | –25,1 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 4 | 15 | –72,1 |
| Ergebnis vor Steuern | 871 | 529 | 64,8 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 279 | 199 | 40,3 |
| Konzernergebnis | 592 | 330 | 79,5 |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis | 12 | 32 | – 61,6 |
| den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis |
580 | 298 | 94,8 |
1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Korrekturen nach IAS 8).
| € | 31.3.2023 | 31.3.2022 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | 0,46 | 0,24 | 94,8 |
Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch.
Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
| Mio. € | 1.1.-31.3.2023 | 1.1.-31.3.2022 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 592 | 330 | 79,5 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsori entierten Versorgungsplänen |
118 | – 18 | |
| Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) |
|||
| Umbuchung in die Gewinnrücklage | – | – | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | – | – | |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlich keiten FVO |
30 | 57 | – 47,3 |
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstü cken und Gebäuden |
– | – | |
| Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 148 | 39 | |
| Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) |
|||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 5 | – 23 | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 119 | – 226 | |
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 0 | 1 | – 39,5 |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | 30 | – 69 | |
| Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung |
|||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | – | – 0 | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | – 60 | – 5 | |
| Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge | |||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | – | – | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | – 2 | – 0 | |
| Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermö genswerten oder Veräußerungsgruppen |
|||
| Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung | – | – | |
| Erfolgsneutrale Wertänderung | – | – | |
| Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen | 1 | –0 | |
| In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten | 92 | – 323 | |
| Sonstiges Periodenergebnis | 239 | – 285 | |
| Gesamtergebnis | 831 | 45 | |
| den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Gesamtergebnis | 41 | – 21 | |
| den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Gesamtergebnis |
790 | 66 |
Bilanz
| Aktiva Mio. € | 31.3.2023 | 31.12.20221 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Kassenbestand und Sichtguthaben | 87 611 | 75 233 | 16,5 |
| Finanzielle Vermögenswerte – Amortised Cost | 298 490 | 296 192 | 0,8 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 3 023 | 3 282 | – 7,9 |
| Finanzielle Vermögenswerte – Fair Value OCI | 36 709 | 34 887 | 5,2 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 7 665 | 5 335 | 43,7 |
| Finanzielle Vermögenswerte – Mandatorily Fair Value P&L | 36 826 | 29 912 | 23,1 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | – | – | |
| Finanzielle Vermögenswerte – Held for Trading | 30 049 | 33 573 | – 10,5 |
| darunter: als Sicherheit übertragen | 2 326 | 1 325 | 75,5 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | – 3 624 | – 3 935 | – 7,9 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 1 561 | 1 729 | – 9,7 |
| Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen | 167 | 182 | – 8,0 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1 305 | 1 289 | 1,3 |
| Sachanlagen | 2 405 | 2 426 | – 0,9 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 57 | 57 | 0,1 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und | |||
| Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen | 64 | 156 | – 59,2 |
| Tatsächliche Ertragsteueransprüche | 164 | 178 | – 7,7 |
| Latente Ertragsteueransprüche | 2 914 | 3 113 | – 6,4 |
| Sonstige Aktiva | 2 659 | 2 436 | 9,2 |
| Gesamt | 497 357 | 477 428 | 4,2 |
1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Korrekturen nach IAS 8).
| Passiva Mio. € | 31.3.2023 | 31.12.20221 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Finanzielle Verbindlichkeiten – Amortised Cost | 402 203 | 390 385 | 3,0 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten – Fair Value Option | 34 855 | 25 018 | 39,3 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten – Held for Trading | 20 832 | 24 759 | – 15,9 |
| Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges | – 4 347 | – 4 840 | – 10,2 |
| Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten | 3 318 | 3 113 | 6,6 |
| Rückstellungen | 3 571 | 3 479 | 2,6 |
| Tatsächliche Ertragsteuerschulden | 865 | 826 | 4,8 |
| Latente Ertragsteuerschulden | 6 | 6 | – 0,3 |
| Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen | – | – | |
| Sonstige Passiva | 4 288 | 3 749 | 14,4 |
| Eigenkapital | 31 766 | 30 934 | 2,7 |
| Gezeichnetes Kapital | 1 252 | 1 252 | – |
| Kapitalrücklage | 10 075 | 10 075 | – |
| Gewinnrücklagen | 17 223 | 16 495 | 4,4 |
| Andere Rücklagen (mit Recycling) | – 828 | – 891 | – 7,0 |
| Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital | 27 722 | 26 931 | 2,9 |
| Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile | 3 114 | 3 114 | – |
| Nicht beherrschende Anteile | 929 | 888 | 4,7 |
| Gesamt | 497 357 | 477 428 | 4,2 |
1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Korrekturen nach IAS 8).
Eigenkapitalveränderungsrechnung
| Mio. € | Gezeich netes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinn rück lagen1 |
Neu bewer tungs rück lage |
Andere Rücklagen Rücklage aus Cashflow Hedges |
Rücklage aus der Währungs umrechnung |
Commerz bank Aktionären zurechen bares Eigen kapital1 |
Zusätz liche Eigen kapital bestand teile2 |
Nicht beherr schende Anteile |
Eigen kapital1 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 31.12.2022 |
1 252 | 10 075 | 16 466 | – 447 | – 117 | – 327 | 26 903 | 3 114 | 888 | 30 905 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen |
– | – | 28 | – | – | – | 28 | – | – | 28 |
| Eigenkapital zum 1.1.2023 | 1 252 | 10 075 | 16 495 | – 447 | – 117 | – 327 | 26 931 | 3 114 | 888 | 30 934 |
| Gesamtergebnis | – | – | 727 | 106 | 21 | –64 | 790 | – | 41 | 831 |
| Konzernergebnis | 580 | 580 | 12 | 592 | ||||||
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO |
30 | 30 | – | 30 | ||||||
| Veränderung aus der Neube wertung von leistungsorien tierten Versorgungsplänen |
118 | 118 | – 0 | 118 | ||||||
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden |
– | – | – | |||||||
| Veränderung aus der Bewer tung von Eigenkapitalinstru menten (FVOCIoR) |
– | – | – | |||||||
| Veränderung aus der Neube wertung von Schuldinstru menten (FVOCImR) |
106 | 106 | 17 | 124 | ||||||
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges |
21 | 21 | 9 | 30 | ||||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungs umrechnung |
– 63 | – 63 | 3 | – 60 | ||||||
| Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge |
– 2 | – 2 | – | – 2 | ||||||
| Veränderung aus zur Veräu ßerung gehaltenen langfristi gen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
– | – | – | |||||||
| Veränderung bei at-Equity bewerteten Unternehmen |
1 | 1 | – | 1 | ||||||
| Dividendenausschüttung | – | – 0 | – 0 | |||||||
| Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichts rechtlichen Kernkapitals |
– | – | – | |||||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz |
– | – | – | |||||||
| Sonstige Veränderungen | 1 | 1 | 0 | 1 | ||||||
| Eigenkapital zum 31.3.2023 | 1 252 | 10 075 | 17 223 | – 341 | – 96 | – 391 | 27 722 | 3 114 | 929 | 31 766 |
1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Korrekturen nach IAS 8).
2 Beinhaltet die zusätzlichen Tier-1-Anleihen (AT1-Anleihen), die unbesicherte und nachrangige Anleihen darstellen
und nach IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind. Es lagen keine Rückkäufe vor.
| Mio. € | Gezeich netes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinn rück lagen1 |
Neu bewer tungs rück lage |
Andere Rücklagen Rücklage aus Cashflow Hedges |
Rücklage aus der Währungs umrechnung |
Commerz bank Aktionären zurechen bares Eigen kapital1 |
Zusätz liche Eigen kapital bestand teile2 |
Nicht beherr schende Anteile |
Eigen kapital1 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital zum 31.12.2021 (vor Korrekturen nach IAS 8) |
1 252 | 10 075 | 14 979 | – 86 | – 88 | – 396 | 25 738 | 3 114 | 975 | 29 827 |
| Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen |
– | – | 28 | – | – | – | 28 | – | – | 28 |
| Eigenkapital zum 1.1.2022 | 1 252 | 10 075 | 15 008 | – 86 | – 88 | – 396 | 25 766 | 3 114 | 975 | 29 855 |
| Gesamtergebnis | – | – | 336 | – 230 | – 46 | 6 | 66 | – | – 21 | 45 |
| Konzernergebnis | 298 | 298 | 32 | 330 | ||||||
| Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO |
57 | 57 | – | 57 | ||||||
| Veränderung aus der Neube wertung von leistungsorien tierten Versorgungsplänen |
– 18 | – 18 | 0 | – 18 | ||||||
| Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden |
– | – | – | |||||||
| Veränderung aus der Bewer tung von Eigenkapitalinstru menten (FVOCIoR) |
– | – | – | |||||||
| Veränderung aus der Neube wertung von Schuldinstru menten (FVOCImR) |
– 230 | – 230 | – 19 | – 249 | ||||||
| Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges |
– 46 | – 46 | – 22 | – 69 | ||||||
| Veränderung der Rücklage aus der Währungs umrechnung |
7 | 7 | – 12 | – 5 | ||||||
| Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge |
– 0 | – 0 | – | – 0 | ||||||
| Veränderung aus zur Veräu ßerung gehaltenen langfristi gen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen |
– | – | – | |||||||
| Veränderung bei at-Equity bewerteten Unternehmen |
– 0 | – 0 | – | – 0 | ||||||
| Dividendenausschüttung | – | – | – | |||||||
| Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichts rechtlichen Kernkapitals |
– | – | – | |||||||
| Veränderungen im Anteilsbesitz |
– | – | – | |||||||
| Sonstige Veränderungen | 13 | 13 | – 0 | 13 | ||||||
| Eigenkapital zum 31.3.2022 | 1 252 | 10 075 | 15 357 | – 315 | – 134 | – 389 | 25 846 | 3 114 | 953 | 29 913 |
1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Korrekturen nach IAS 8).
2 Beinhaltet die zusätzlichen Tier-1-Anleihen (AT1-Anleihen), die unbesicherte und nachrangige Anleihen darstellen
und nach IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind. Es lagen keine Rückkäufe vor.
Zusätzliche Informationen
Aufstellungsgrundsätze
Gegenstand dieser Zwischenmitteilung zum 31. März 2023 sind die Commerzbank Aktiengesellschaft und ihre Tochterunternehmen. Die Bestandteile "Gewinn- und- Verlust-Rechnung", ,,Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung", "Bilanz" und "Eigenkapitalveränderungsrechnung" sind in Übereinstimmung mit den hierfür anwendbaren Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätzen der IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden sind, erstellt worden. Bei der Zwischenmitteilung handelt es sich nicht um einen vollständigen Zwischenabschluss in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung. Die Ertragsteueraufwendungen werden in den Zwischenberichtsperioden auf Grundlage des aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes von der Commerzbank für das Gesamtjahr ermittelt. Die Zwischenmitteilung wurde am 11. Mai 2023 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.
Neue und geänderte Standards
Im ersten Quartal 2023 lagen keine für den Commerzbank Konzern anzuwendenden wesentlichen neuen oder geänderten Standards vor. Für weitere Informationen zu neuen und geänderten Standards verweisen wir auf unseren Geschäftsbericht 2022 Seite 163 ff.
Bilanzierungs- und Bewertungs-
methoden sowie Schätzungsänderungen
In dieser Zwischenmitteilung wenden wir die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Konsolidierungsmethoden wie in unserem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 an (vergleiche Geschäftsbericht 2022 Seite 165 ff.).
Korrekturen nach IAS 8
In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zum 31. März 2022 wurden 2 Mio. Euro aus den Verwaltungsaufwendungen in die Provisionsaufwendungen umgegliedert, da diese Aufwendungen Provisionen an Versicherungsunternehmen betreffen, für die aus ausgegebenen Kreditkarten entsprechende Provisionserträge erzielt werden. Durch diese Korrekturen ergaben sich keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis, die Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung und das Ergebnis je Aktie zum 31. März 2022. Über diese Anpassung wurde bereits im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2022 berichtet.
Des Weiteren ergab sich eine Methodenänderung für Wertberichtigungen (Rückstellungen) von bestimmten außerbilanziellen Geschäften, die keine Finanzgarantien im Sinne des IFRS 9 darstellen. Die pauschale Wertberichtigung mittels Lifetime Expected Credit Loss wird durch die Aufnahme dieser Instrumente in das IFRS 9 Stage-Model abgelöst. Durch diese Anpassung verringerten sich zum 1. Januar 2022 die Rückstellungen um 38 Mio. Euro und die Latenten Ertragsteueransprüche um 10 Mio. Euro. Dagegen erhöhten sich die Gewinnrücklagen um 28 Mio. Euro. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis, die Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung und auf das Ergebnis je Aktie.
Ausgewählte regulatorische Angaben
Das folgende Bild zeigt die Zusammensetzung der Eigenmittel und risikogewichteten Aktiva sowie die Eigenmittelquoten im Commerzbank-Konzern gemäß CRR einschließlich angewendeter Übergangsregelungen.
| 31.3.2023 | 31.12.2022 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Hartes Kernkapital (CET 1)1 (Mrd.€) | 24,4 | 23,9 | 2,2 |
| Kernkapital (Tier 1)1 (Mrd. €) | 27,6 | 27,1 | 1,9 |
| Eigenmittel1 (Mrd. €) | 32,5 | 31,9 | 1,8 |
| Risikogewichtete Aktiva (Mrd. €) | 171,5 | 168,7 | 1,7 |
| davon : Kreditrisiko2 | 142,9 | 140,5 | 1,7 |
| davon : Marktrisiko3 | 7,6 | 7,1 | 7,5 |
| davon : Operationelles Risiko | 21,1 | 21,2 | –0,6 |
| Harte Kernkapitalquote (CET-1-Ratio, %) | 14,2 | 14,1 | 0,5 |
| Kernkapitalquote (Tier-1-Ratio, %) | 16,1 | 16,0 | 0,3 |
| Gesamtkapitalquote (%) | 18,9 | 18,9 | 0,1 |
1 Die Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank‐Aktionären zurechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis.
2 Einschließlich Abwicklungs‐ und Lieferrisiken
3 Einschließlich der Risiken einer Anpassung der Kreditbewertung (sogenanntes Credit Valuation Adjustment Risk).
Die Leverage Ratio (Verschuldungsquote) setzt das Kernkapital (Tier-1-Kapital) gemäß CRR einschließlich angewendeter Übergangsregelungen ins Verhältnis zum Leverage Ratio Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen besteht.
| 31.3.2023 | 31.12.2022 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Leverage Ratio Exposure (Mrd. €) | 572 | 548 | 4,4 |
| Leverage Ratio (%) | 4,8 | 4,9 | –2,4 |
Die Non-Performing-Exposure-Ratio (NPE Ratio) wird aus den notleidenden Forderungen im Verhältnis zu den Gesamtforderungen gemäß EBA Risk Dashboard ermittelt.
| 31.3.2023 | 31.12.2022 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| NPE-Ratio (%) | 1,1 | 1,1 | – |
Als Kreditinstitut ist die Commerzbank Aktiengesellschaft verpflichtet, einen Offenlegungsbericht gemäß CRR quartalsweise zu erstellen. Hinsichtlich des Kapitalmanagements sowie weiterer Informationen zum Eigenkapital verweisen wir auf den jeweils aktuellen veröffentlichten Offenlegungsbericht gemäß CRR.
Segmentberichterstattung
| 1.1.-31.3.2023 Mio. € | Privat- und Firmenkunden Unternehmerkunden |
Sonstige und Konsolidierung |
Konzern | |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 1 092 | 626 | 229 | 1 947 |
| Dividendenerträge | 0 | 0 | – 1 | – 0 |
| Risikoergebnis | – 128 | 54 | 6 | – 68 |
| Provisionsüberschuss | 592 | 335 | – 11 | 915 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
– 34 | 132 | – 170 | – 72 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | – 0 | – 0 | – 2 | – 3 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | – 12 | – 2 | 16 | 3 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen |
– 0 | 1 | – | 1 |
| Sonstiges Ergebnis | – 134 | – 14 | 26 | – 123 |
| Erträge vor Risikoergebnis | 1 503 | 1 078 | 86 | 2 668 |
| Erträge nach Risikoergebnis | 1 375 | 1 132 | 92 | 2 599 |
| Verwaltungsaufwendungen | 846 | 514 | 104 | 1 464 |
| Pflichtbeiträge | 140 | 78 | 42 | 260 |
| Operatives Ergebnis | 390 | 539 | – 54 | 875 |
| Restrukturierungsaufwendungen | – | – | 4 | 4 |
| Ergebnis vor Steuern | 390 | 539 | – 58 | 871 |
| Aktiva | 172 229 | 135 005 | 190 123 | 497 357 |
| Passiva | 208 604 | 161 845 | 126 908 | 497 357 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen |
31 | 137 | – | 167 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (auf Basis CET1)1 |
6 804 | 10 393 | 6 851 | 24 048 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%)2 | 22,9 | 20,8 | 14,6 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) |
56,3 | 47,7 | 54,9 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) |
65,6 | 55,0 | 64,6 |
1 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
2 Auf das Jahr hochgerechnet.
| 1.1.-31.3.2022 Mio. €1 | Privat- und Unternehmerkunden |
Firmenkunden | Sonstige und Konsolidierung |
Konzern |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 808 | 459 | 134 | 1 401 |
| Dividendenerträge | 0 | 0 | – 1 | – 0 |
| Risikoergebnis | – 72 | – 286 | – 106 | – 464 |
| Provisionsüberschuss | 640 | 340 | – 11 | 970 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
55 | 115 | 183 | 353 |
| Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen | – 0 | – 9 | 22 | 13 |
| Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | – 5 | – 2 | 33 | 26 |
| Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen |
– 1 | 1 | – 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | – 30 | 21 | 39 | 30 |
| Erträge vor Risikoergebnis | 1 467 | 926 | 399 | 2 793 |
| Erträge nach Risikoergebnis | 1 395 | 640 | 294 | 2 329 |
| Verwaltungsaufwendungen | 821 | 532 | 86 | 1 438 |
| Pflichtbeiträge | 171 | 115 | 61 | 347 |
| Operatives Ergebnis | 404 | – 7 | 147 | 544 |
| Restrukturierungsaufwendungen | – | – | 15 | 15 |
| Ergebnis vor Steuern | 404 | – 7 | 132 | 529 |
| Aktiva | 168 321 | 137 696 | 213 305 | 519 322 |
| Passiva | 203 033 | 161 361 | 154 928 | 519 322 |
| Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen |
29 | 147 | 1 | 176 |
| Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (auf Basis CET1)2 |
6 661 | 10 034 | 7 060 | 23 755 |
| Operative Eigenkapitalrendite (%)3 | 24,2 | – 0,3 | 9,2 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) |
55,9 | 57,5 | 51,5 | |
| Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) |
67,6 | 69,9 | 63,9 |
1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Korrekturen nach IAS 8 sowie Note 4 im Geschäftsbericht 2022).
2 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
3 Auf das Jahr hochgerechnet.
Wesentliche Konzerngesellschaften
Inland
Commerz Real AG, Wiesbaden
Ausland
Commerzbank (Eurasija) AO, Moskau
Commerzbank Finance & Covered Bond S.A., Luxemburg
Commerz Markets LLC, New York
mBank S.A., Warschau
Operative Auslandsniederlassungen
Amsterdam, Brünn (Office), London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Paris, Peking, Prag, Schanghai, Singapur, Tokio, Wien, Zürich
Repräsentanzen und Financial Institutions Desks
Abidjan, Addis Abeba, Almaty, Aschgabat, Bangkok, Beirut, Brüssel (Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Caracas, Dhaka, Dubai, Ho-Chi-Minh-Stadt, Istanbul, Johannesburg, Kairo, Kiew, Lagos, Luanda, Melbourne, Moskau (FI-Desk), Mumbai, New York (FI-Desk), Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), São Paulo, Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tokio (FI-Desk), Zagreb
Disclaimer
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Zwischenmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren.
| Finanzkalender 2023 | |
|---|---|
| 31. Mai 2023 | Hauptversammlung |
| 4. August 2023 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2023 |
| 8. November 2023 | Zwischenmitteilung zum 30. September 2023 |
Commerzbank AG
Zentrale Kaiserplatz Frankfurt am Main www.commerzbank.de
Postanschrift 60261 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 136-20 [email protected]
Investor Relations https://investor-relations.commerzbank.com/de [email protected]