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Commerzbank AG Interim / Quarterly Report 2021

Nov 4, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 29195419

Commerzbank Aktiengesellschaft

Frankfurt am Main

Zwischenmitteilung zum 30. September 2021

Die Bank an Ihrer Seite

Kennzahlen

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Gewinn-und Verlust-Rechnung 1.1.-30.9.2021 1.1.-30.9.2020 1
Operatives Ergebnis (Mio. €) 1 042 94
Operatives Ergebnis je Aktie (€) 0,83 0,08
Konzernergebnis 2 (Mio. €) -131 -216
Ergebnis je Aktie (€) -0,10 -0,17
Operative Eigenkapitalrendite auf Basis CET1 3 (%) 5,8 0,5
Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis 3,8 (%) -0,7 -1,2
Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) 73,2 73,9
Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) 79,6 81,1

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Bilanz 30.9.2021 31.12.2020 1
Bilanzsumme (Mrd. €) 541,3 506,6
Risikoaktiva (Mrd. €) 175,2 178,6
Bilanzielles Eigenkapital (Mrd. €) 29,8 28,6
Bilanzielle Eigenmittel (Mrd. €) 36,8 36,6

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Regulatorische Kennzahlen 30.9.2021 31.12.2020
Kernkapitalquote (%) 15,5 15,0
Harte Kernkapitalquote 4 (%) 13,5 13,2
Gesamtkapitalquote (%) 18,4 17,7
Verschuldungsquote (%) 4,6 4,9

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Mitarbeiter nach VZK (Stammpersonal und Nachwuchs) 30.9.2021 30.6.2021
Inland 27 374 27 591
Ausland 11 057 11 080
Gesamt 38 432 38 671

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Ratings 5 30.9.2021 30.6.2021
Moody's Investors Service, New York 6 A1/​A1/​P-1 A1/​A1/​P-1
S&P Global, New York 7 A-/​BBB+/​A-2 A-/​BBB+/​A-2

1 Anpassung Vorjahr.

2 Soweit den Commerzbank-Aktionären zurechenbar.

3 Auf das Jahr hochgerechnet.

4 Die harte Kernkapitalquote berechnet sich als Quotient aus dem harten Kernkapital (im Wesentlichen Gezeichnetes Kapital, Rücklagen und Abzugsposten) und der gewichteten Risikoaktiva. In der fully-loaded-Betrachtung wird die vollständige Anwendung der entsprechenden Neuregelungen vorweggenommen.

5 Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite unter www.commerzbank.de.

6 Kontrahenten- und Einlagenrating/​Emittentenrating/​kurzfristige Verbindlichkeiten.

7 Kontrahentenrating/​Einlagenrating und Emittentenrating/​kurzfristige Verbindlichkeiten.

8 Quotient aus Commerzbank-Aktionären zurechenbarem Konzernergebnis nach Abzug des potentiellen (komplett diskretionären) AT-1-Kupons und durchschnittlichem IFRS-Eigenkapital nach Abzug Immaterieller Anlagewerte ohne zusätzliche Eigenkapitalbestandteile und Nicht beherrschende Anteile.

Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.

Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 30. September 2021

Kernaussagen

Bei der Umsetzung der "Strategie 2024" ist die Commerzbank im bisherigen Jahresverlauf gut vorangekommen, vor allem beim Umbau zur digitalen Beratungsbank: Im Oktober 2021 haben die ersten temporären Remote-Center ihren Betrieb aufgenommen. Von den drei Standorten in Berlin, Quickborn und Düsseldorf aus sollen bis Jahresende rund 750 000 Kunden aus dem Einzugsgebiet geschlossener Filialen betreut werden. Im Firmenkundensegment startete die Einführung eines elektronischen Signaturverfahrens, das nun schrittweise ausgeweitet wird. Ihren starken Kundenfokus bestätigte die Commerzbank mit der erneuten Spitzenposition als führender Handelsfinanzierer für deutsche Unternehmen. Das strategische Ziel einer höheren Profitabilität verfolgt die Bank konsequent und hat dabei weitere Meilensteine erreicht. Nach dem erfolgreichen Start des Freiwilligenprogramms wurde bereits mehr als die Hälfte des notwendigen Stellenabbaus sozialverträglich geregelt.

Vor dem Hintergrund der guten Geschäftsentwicklung der Commerzbank in den ersten neun Monaten 2021, die von einem guten Kundengeschäft und einem niedrigen Risikoergebnis profitierte, erwartet die Commerzbank für das Gesamtjahr 2021 ein positives Konzernergebnis. Nachfolgend die Eckdaten der Geschäftsentwicklung im Berichtszeitraum:

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Insgesamt hat die Commerzbank im Berichtszeitraum ein Operatives Ergebnis in Höhe von 1 042 Mio. Euro erzielt, nach 94 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Das Risikoergebnis im Konzern war mit -257 Mio. Euro auszuweisen, das ist ein deutlicher Rückgang um 75,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Non-Performing-Exposure-(NPE-)Quote lag bei 0,8 %.
Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten ohne die im zweiten Quartal 2021 angefallene Belastung aus der Ausbuchung eines immateriellen Vermögenswertes einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bedingt durch diese Sonderbelastung in Höhe von 200 Mio. Euro war eine Steigerung um 2,4 % auf 4 658 Mio. Euro auszuweisen. Die separat ausgewiesenen Pflichtbeiträge lagen mit 402 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau.
In den ersten neun Monaten 2021 hat die Bank im Zusammenhang mit der Umsetzung der "Strategie 2024" Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 1 052 Mio. Euro gebucht.
Das den Commerzbank-Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbare Konzernergebnis betrug 9 Mio. Euro, nach - 168 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Common-Equity-Tier-1-Quote ist gegenüber dem Jahresultimo 2020 auf 13,5 % gestiegen, die Leverage Ratio lag bei 4,6 % (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen).
Die Operative Eigenkapitalrendite betrug 5,8 %, nach 0,5 % im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite auf das Konzernergebnis (abzüglich immaterieller Vermögenswerte und AT-1-bezogener Posten) lag bei - 0,7 %, nach - 1,2 % im Vorjahr. Die Aufwandsquote ohne Pflichtbeiträge lag bei 73,2 %, inklusive Pflichtbeiträgen betrug die Aufwandsquote 79,6 %. Die entsprechenden Vorjahreswerte lagen bei 73,9 % beziehungsweise bei 81,1 %.

Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse nach Ende des letzten Berichtszeitraums

Commerzbank verstärkt Vorstand

Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat in seiner Sitzung vom 15. September 2021 Personalentscheidungen getroffen, um das Vorstandsteam für die eingeleitete tiefgreifende Transformation im Rahmen der "Strategie 2024" aufzustellen.

Thomas Schaufler, derzeit Vorstandsmitglied für Retail Banking bei der österreichischen Erste Group Bank AG, wird zum 1. Januar 2022 die Verantwortung für Privat- und Unternehmerkunden der Commerzbank übernehmen. Die Berufung von Thomas Schaufler in den Vorstand steht noch unter dem üblichen Vorbehalt der Zustimmung der Aufsicht. Wie bereits im Juni angekündigt, wird sich Sabine Schmittroth wieder voll auf ihre Aufgabe als Arbeitsdirektorin konzentrieren. Im Rahmen der Transformation und der damit verbundenen personalwirtschaftlichen Umsetzung kommt dieser Aufgabe eine besonders hohe Bedeutung zu.

Weiterhin hat der Aufsichtsrat Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz als neuen Chief Operating Officer (COO) in den Vorstand berufen. Die Bestellung von Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz steht ebenfalls noch unter dem üblichen Vorbehalt der Zustimmung der Aufsicht. Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz hat bereits zum 1. Oktober 2021 als Generalbevollmächtigter die Leitung des COO-Ressorts und damit die Nachfolge von Jörg Hessenmüller, der die Bank zum 30. September 2021 verlassen hat, übernommen.

Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass das neu formierte Vorstandsteam langjährige Managementerfahrung mit profunder Fachexpertise verbindet und darüber hinaus den notwendigen Fokus auf die Umsetzung der "Strategie 2024" sichert.

Commerzbank setzt sich ambitionierte Nachhaltigkeitsziele und startet Nachhaltigkeitsdialog

Neben "Kundenorientiert", "Digital" und "Profitabel" ist "Nachhaltig" eine der vier Säulen unserer "Strategie 2024". Die nachhaltige Transformation sehen wir als Verpflichtung und als Chance. Denn auch für unsere Kunden spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle, ebenso wie für Investoren. Wir gehen selbst mit gutem Beispiel voran und unterstützen unsere Kunden auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Denn wir sind überzeugt: Gemeinsam mit unseren Kunden können wir am meisten für das Erreichen der Klimaziele tun. Im Rahmen des am 17. September 2021 erstmals stattgefundenen "Nachhaltigkeitsdialogs" hat die Bank die ambitionierten Eckpunkte ihrer Nachhaltigkeitsstrategie erläutert.

Kern der Nachhaltigkeitsagenda ist die Verpflichtung zu "Net Zero". Die Commerzbank bekennt sich ausdrücklich zum Pariser Klimaabkommen. Deshalb hat sich die Bank selbst dazu verpflichtet, den CO2-Ausstoß ihres kompletten Kredit- und Investmentportfolios bis spätestens 2050 auf netto null zu stellen. Die Bank will dazu beitragen, mehr Kapital in nachhaltige wirtschaftliche Tätigkeiten zu lenken, um so die Folgen des Klimawandels abzuschwächen. Unser wichtigstes Ziel ist es deshalb, unsere Kunden bei ihrer Transformation zu nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen zu unterstützen. Dazu wird die Bank bis 2025 rund 300 Mrd. Euro mobilisieren. Das entspricht einer Verdreifachung des nachhaltigen Geschäftsvolumens gegenüber Ende 2020. Als Bank sind wir Finanzierer der grünen Transformation und Nachhaltigkeit wird somit zu einer tragenden Säule unseres Geschäftsmodells.

Nachhaltiges Geschäftsvolumen soll bis 2025 auf 300 Mrd. Euro verdreifacht werden

Welche Produkte in das nachhaltige Geschäftsvolumen eingerechnet werden, hat die Commerzbank im "Sustainable Finance Framework" transparent gemacht, das sie im April 2021 veröffentlicht hat. Im Firmenkundengeschäft zählen dazu unter anderem das Begleiten von nachhaltigkeitsbezogenen Konsortialkrediten und Schuldscheindarlehen sowie Emissionen von nachhaltigkeitsbezogenen Anleihen. Im Privatkundengeschäft sollen etwa die Vermögensverwaltung sowie die grüne Baufinanzierung zum Wachstum des nachhaltigen Geschäftsvolumens beitragen.

Kohleportfolio innerhalb von zwei Jahren auf rund 1 Mrd. Euro halbiert

Bereits seit 2016 hat die Commerzbank eine verbindliche Kohlerichtlinie. Diese legt unter anderem fest, dass die Bank keine neuen Kohlekraftwerke oder -minen finanziert. Allein in den vergangenen zwei Jahren hat sich das Kohleengagement der Bank auf rund 1 Mrd. Euro halbiert. Das entspricht etwa 0,2 % des Gesamtportfolios. Derzeit arbeitet die Bank daran, die Richtlinie um Gas und Öl zu erweitern. Sie soll zum 1. Januar 2022 in Kraft treten.

Messung des CO₂-Fußabdrucks des Kredit- und Anlageportfolios in Vorbereitung

Für die CO 2-Reduktion des gesamten Kredit- und Investmentportfolios wird die Bank bis August 2022 konkrete CO 2-Abbauziele gemäß den Vorgaben der "Science-based Targets Initiative" definieren. Die Initiative stellt eine wissenschaftlich fundierte Methodik zur Messung der CO 2-Intensität bereit. Die Commerzbank ist ihr bereits vor einem Jahr beigetreten, als bisher einzige deutsche Bank unter mehr als 50 europäischen Unternehmen der Finanzbranche.

Derzeit arbeitet die Bank daran, den CO 2-Fußabdruck ihres Kreditportfolios messbar zu machen und Maßnahmen abzuleiten, die zum Erreichen der Klimaziele notwendig sind. Dabei konzentriert sie sich im ersten Schritt auf CO 2-intensive Sektoren wie die Energieerzeugung. Erste Testrechnungen zeigen, dass in diesem Portfolio bis 2030 eine Reduktion der CO 2-Intensität von mehr als 50 % notwendig sein wird, um die vorläufigen Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Für "Net Zero" wird eine noch höhere Reduktion erforderlich sein. Für den Energiesektor will die Bank bereits bis Jahresende 2021 konkrete CO 2-Ziele definieren.

Mit Blick auf den eigenen Bankbetrieb strebt die Commerzbank bereits bis spätestens 2040 an, die CO 2-Emissionen auf netto null zu senken. Seit 2007 hat sie die eigenen CO 2-Emissionen um 70 % reduziert, seit 2015 ist der inländische Bankbetrieb klimaneutral. Bis 2025 sollen weitere 30 % der CO 2-Emissionen eingespart werden, das entspricht rund 36 000 Tonnen CO 2. Wesentliche Maßnahmen dafür sind unter anderem die zunehmende Beschränkung von Flügen im Rahmen von Geschäftsterminen sowie die weitere energetische Sanierung von Immobilien.

Mit der neuen Onlineveranstaltung "Nachhaltigkeitsdialog" wird die Bank in Zukunft regelmäßig über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Eine Beschreibung der zum 30. September 2021 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Informationen zu Anpassungen der Vorjahreszahlen finden sich unter "Zusätzliche Informationen" auf Seite 20 f.

Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns

Die Commerzbank erzielte in den ersten neun Monaten 2021 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen, einer Belastung aus der Ausbuchung eines immateriellen Vermögenswertes und hoher Restrukturierungsaufwendungen mit 9 Mio. Euro ein leicht positives Konzernergebnis. Das Operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum 2021 bei 1 042 Mio. Euro, nach 94 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Die wesentlichen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:

Der Zinsüberschuss lag im Berichtszeitraum mit 3 549 Mio. Euro um 7,2 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden standen deutlichen Ertragszuwächsen infolge des gestiegenen Kreditgeschäfts im Inland, insbesondere bei privaten Baufinanzierungen und Individualkrediten, weiterhin niedrige Zinserträge aus dem Einlagengeschäft gegenüber. Bei der mBank lag der Zinsüberschuss aufgrund der Zinssenkungen in Polen 2020 trotz Volumenwachstums sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft unter dem Vorjahr. Im Segment Firmenkunden lag der Zinsüberschuss ebenfalls leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der deutliche Rückgang des Zinsüberschusses im Bereich Sonstige und Konsolidierung beruhte vor allem auf rückläufigen Zinserträgen von Group Treasury mit entsprechend gegenläufigen Effekten im Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. Die Vereinnahmung von Zinsvergünstigungen aus gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing Operations) mit der Europäischen Zentralbank (EZB) konnte den Rückgang des Zinsüberschusses nur zum Teil kompensieren.

Der Provisionsüberschuss erhöhte sich gegenüber den ersten neun Monaten 2020 um 8,5 % auf 2 692 Mio. Euro. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden war der Provisionsüberschuss weiterhin stärkster Ertragstreiber. Der Anstieg im Inland beruhte vorwiegend auf den unvermindert sehr lebhaften Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft, was in erheblich gewachsenen Depot- und Transaktionsvolumina zum Ausdruck kommt. Bei der mBank resultierte der ebenfalls deutliche Anstieg unter anderem aus Preisanpassungen im Privat- und Firmenkundengeschäft, insbesondere einer erhöhten Einlagengebühr bei Firmenkunden sowie höheren Gebühren im Kreditgeschäft und bei Fremdwährungstransaktionen.

Im Segment Firmenkunden lag der Provisionsüberschuss leicht über dem Niveau der ersten neun Monate des Vorjahres.

Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten lag im Berichtszeitraum bei 645 Mio. Euro, nach -116 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der signifikante Anstieg beruhte im Wesentlichen auf positiven Bewertungseffekten, unter anderem aus Beteiligungen, während der Vorjahreszeitraum durch Bewertungsschwankungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie belastet war.

Im Sonstigen Ergebnis in Höhe von - 478 Mio. Euro spiegeln sich insbesondere Zuführungen zu Rückstellungen wider. Diese betreffen unter anderem Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs zu Preisanpassungen mit Privatkunden, Rückstellungen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank, zusätzliche Rückstellungen im Hinblick auf mögliche Steuerrückzahlungsansprüche sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Projektstopp zur Auslagerung der Wertpapierabwicklung an die HSBC Transaction Services GmbH.

Das Risikoergebnis lag mit - 257 Mio. Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von - 1 067 Mio. Euro. Im Risikoergebnis der ersten neun Monate des Vorjahres war ein sogenanntes Top-Level-Adjustment (TLA) in Höhe von - 170 Mio. Euro enthalten, das aufgrund der Corona-Pandemie gebildet wurde. Darüber hinaus belastete der Ausfall eines größeren Einzelengagements das Risikoergebnis des Vorjahres. Sowohl im Segment Privat- und Unternehmerkunden als auch im Segment Firmenkunden blieb die für die ersten neun Monate 2021 erforderliche Risikovorsorge deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund der Belastung aus der Ausbuchung eines immateriellen Vermögenswertes im Zusammenhang mit dem Projektstopp zur Auslagerung der Wertpapierabwicklung an die HSBC Transaction Services GmbH um 2,4 % auf 4 658 Mio. Euro. Bei den Personalkosten, die mit 2 602 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau lagen, konnten Effekte aus dem Abbau von Vollzeitkräften gegenläufige Effekte, darunter insbesondere Gehaltsanpassungen und eine höhere variable Vergütung, nahezu vollständig kompensieren. Demgegenüber nahmen die Sachaufwendungen einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte um 5,3 % auf 2 056 Mio. Euro zu. Ohne die Sonderbelastung war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, der in erster Linie aus geringeren Aufwendungen für Werbung, Reisetätigkeiten und planmäßige Abschreibungen resultierte.

Die Belastung aus den separat ausgewiesenen Pflichtbeiträgen lag mit 402 Mio. Euro um 43 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Im Berichtszeitraum belasteten Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung des neuen Strategieprogramms in Höhe von 1 052 Mio. Euro die Ergebnisentwicklung.

Das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern betrug - 10 Mio. Euro, nach - 106 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für den Berichtszeitraum war ein positiver Steuereffekt in Höhe von 49 Mio. Euro auszuweisen. Dieser resultierte im Wesentlichen aus Steuererträgen aus der Nachaktivierung latenter Steuerforderungen auf Verlustvorträge, denen insbesondere laufende Steueraufwendungen des mBank-Teilkonzerns für die Berichtsperiode sowie aperiodische Steueraufwendungen, die sich aus der zusätzlichen Bildung von Rückstellungen für Steuerrisiken ergeben, entgegenstehen. Das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen nach Steuern belief sich auf 39 Mio. Euro, gegenüber - 171 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Nach Berücksichtigung der nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionären und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile für den Berichtszeitraum 2021 ein Konzernergebnis von 9 Mio. Euro zuzurechnen, nach - 168 Mio. Euro im Vorjahr.

Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,83 Euro, das Ergebnis je Aktie - 0,10 Euro. Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 0,08 Euro beziehungsweise auf - 0,17 Euro.

Bilanz des Commerzbank-Konzerns

Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 30. September 2021 bei 541,3 Mrd. Euro. Gegenüber dem Jahresultimo 2020 war dies ein Anstieg um 34,6 Mrd. Euro. Der deutliche Zuwachs um 6,8 % resultierte insbesondere aus dem Anstieg der Zentralbankguthaben, der Ausweitung der besicherten Geldmarktgeschäfte sowie dem gestiegenen Kreditgeschäft mit Privatkunden.

Eigenkapital

Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 30. September 2021 ausgewiesene den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital lag mit 25,5 Mrd. Euro leicht um 0,7 Mrd. Euro über dem Niveau zum Jahresende 2020. Weitere Informationen zur Eigenkapitalveränderung finden sich auf Seite 18 f.

Die Risikoaktiva per 30. September 2021 lagen bei 175,2 Mrd. Euro und damit um 3,4 Mrd. Euro niedriger als zum Jahresende 2020. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf Effekte aus den risikogewichteten Aktiva des Marktrisikos zurückzuführen. Die deutliche Reduktion wurde sowohl durch das Herausfallen von Corona-Hochrisikoszenarien aus der Berechnung als auch durch Positionsveränderungen hervorgerufen. Verstärkend wirkten risikogewichtete Aktiva aus dem Kreditrisiko, deren Reduktion im Wesentlichen durch das aktive strategische Risikoaktiva-Effizienz-Management geprägt war. Teilweise gegenläufig wirkten hier vor allem Anstiege bei der mBank, die Umsetzung der neuen regulatorischen Anforderungen (Capital Requirements Regulation, CRR 2), die Modellanpassung für regulatorische Gegenpartei-Risiken sowie Fremdwährungseffekte.

Die gestiegenen Risikoaktiva aus operationellen Risiken, aufgrund der Vorwegnahme des Umstellungseffekts des Wechsels vom internen Modell in den Standardansatz im vierten Quartal, wirkten leicht kompensierend.

Das aufsichtsrechtlich anrechenbare harte Kernkapital (Common Equity Tier 1) betrug zum Berichtsstichtag 23,7 Mrd. Euro, gegenüber 23,6 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2020. Ausschlaggebend für den leichten Anstieg waren die versicherungsmathematischen Gewinne der Pensionspläne sowie die Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung. Diese positiven Effekte wurden teilweise durch höhere regulatorische Kapitalabzüge kompensiert. Die harte Kernkapitalquote betrug somit 13,5 %. Die Kernkapitalquote (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen) betrug zum Berichtsstichtag 15,5 %, gegenüber 15,0 % zum Jahresende 2020. Ursächlich für den Anstieg der Kernkapitalquote war die Emission einer AT-1-Anleihe im ersten Halbjahr 2021. Auf Ebene der Tier-2-Kapitalin-strumente waren aufgrund regulatorischer Übergangsbestimmungen bestandsgeschützte Ergänzungskapitalinstrumente nicht mehr anrechenbar, jedoch konnte dieser Rückgang durch die Emission einer Nachranganleihe über nominal 500 Mio. Euro kompensiert werden. Die Gesamtkapitalquote (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen) betrug zum Berichtsstichtag 18,4 %.

Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Ratio Exposure zeigt, lag auf Grundlage der zum Berichtsstichtag gültigen Regelung der CRD IV/​CRR bei 4,6 % (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen).

Die Bank hält alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein.

Refinanzierung und Liquidität

Die Commerzbank hatte im Berichtszeitraum jederzeit Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt; Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Bank waren jederzeit gegeben. Darüber hinaus ist das Liquiditätsmanagement der Bank stets in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie ist die Liquiditätssituation der Bank komfortabel und erfüllt die internen Limite sowie die gültigen regulatorischen Anforderungen.

Der Commerzbank-Konzern hat in den ersten neun Monaten 2021 langfristige Refinanzierungsmittel von insgesamt 2,3 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen.

Im September hat die Commerzbank Aktiengesellschaft eine Nachranganleihe (Tier 2) über 500 Mio. Euro emittiert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 10,25 Jahren mit einem frühestmöglichen Kündigungstermin im Zeitraum von September bis Dezember 2026 und einen festen Kupon in Höhe von 1,375 % jährlich. Im Juni wurde eine AT-1-Anleihe aus dem Emissionsprogramm für zusätzliches Kernkapital mit einem Volumen von 500 Mio. Euro und einem festen Kupon von 4,25 % pro Jahr begeben. Das Kapital hat eine unbestimmte Laufzeit und der frühestmögliche Kündigungstermin liegt im Zeitraum von Oktober 2027 bis April 2028. Die Anleihebedingungen der Emission sehen ein zeitweiliges Herabschreiben für den Fall vor, dass die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) der Bank unter die Marke von 5,125 % fällt. Mit der Ausgabe der Anleihen stärkt und optimiert die Commerzbank ihre Kapitalstruktur weiter.

Im März wurde eine Preferred-Senior-Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. Euro begeben. Die Benchmarkanleihe hat eine Laufzeit von viereinhalb Jahren, der Re-offer Spread lag bei 48 Basispunkten über dem Sechs-Monats-Euribor. Daneben wurden rund 0,2 Mrd. Euro Preferred-Senior-Anleihen als Privatplatzierungen begeben. Die durchschnittliche Laufzeit der vorrangig unbesicherten Senior-unsecured-Emissionen lag bei rund fünf Jahren.

Die mBank hat im September erstmals mit einer 500-Mio.-Euro-Benchmark-Transaktion eine grüne Non-Preferred-Senior-Anleihe aus Polen begeben. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sechs Jahren mit einem Kündigungsrecht nach fünf Jahren.

Die Bank wies zum Berichtsstichtag eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 116,9 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.

Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Berichtsstichtag 6,1 Mrd. Euro.

Die Commerzbank hat mit 147,6 % (Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte) die geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl "Liquidity Coverage Ratio" (LCR) in Höhe von 100 % deutlich überschritten. Damit war die Liquiditätssituation der Commerzbank zum Quartalsultimo aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie komfortabel.

Entwicklung der Segmente

Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten neun Monate 2021 basiert auf der im Geschäftsbericht 2020 auf den Seiten 89 und 276 ff. beschriebenen Segmentstruktur.

Übersichten zur Ergebnisentwicklung der Segmente finden sich unter "Zusätzliche Informationen" auf Seite 23 f.

Privat- und Unternehmerkunden

Das Segment Privat- und Unternehmerkunden hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 in einem für den Bankensektor unverändert sehr anspruchsvollen Umfeld bei maßgeblichen Ergebniskomponenten Fortschritte erzielt. Stabile Erträge sowie ein stark rückläufiges Risikoergebnis resultierten zusammen mit etwas verringerten Verwaltungsaufwendungen und Pflichtbeiträgen in einem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 350 Mio. Euro auf 687 Mio. Euro mehr als verdoppelten Operativen Ergebnis.

Mit 3 634 Mio. Euro lagen die gesamten Segmenterträge vor Risikoergebnis im Berichtszeitraum auf dem Vorjahresniveau. Der Zinsüberschuss verzeichnete einen Rückgang um 62 Mio. Euro auf 1 886 Mio. Euro. Deutlichen Ertragszuwächsen infolge des gestiegenen Kreditgeschäfts im Inland, insbesondere bei privaten Baufinanzierungen und Individualkrediten, standen weiterhin niedrige Zinserträge aus dem Einlagengeschäft gegenüber. Bei der mBank lag der Zinsüberschuss aufgrund der Zinssenkungen in Polen 2020 trotz Volumenwachstums sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft unter dem Vorjahr.

Der Provisionsüberschuss blieb nach drei Quartalen mit einer deutlichen Zunahme um 207 Mio. Euro auf 1 810 Mio. Euro der stärkste Ertragstreiber. Der Anstieg im Inland beruhte vorwiegend auf den unvermindert sehr lebhaften Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft, was in erheblich gewachsenen Depot- und Transaktionsvolumina zum Ausdruck kommt. Bei der mBank resultierte der ebenfalls deutliche Anstieg unter anderem aus Preisanpassungen im Privat- und Firmenkundengeschäft, insbesondere einer erhöhten Einlagengebühr bei Firmenkunden sowie höheren Gebühren im Kreditgeschäft und bei Fremdwährungstransaktionen.

Unter den übrigen Ergebniskomponenten erhöhte sich das Fair-Value-Ergebnis um 27 Mio. Euro auf 183 Mio. Euro, unter anderem bedingt durch positive Bewertungseffekte bei der mBank. Das mit -269 Mio. Euro negative Sonstige Ergebnis, nach - 99 Mio. Euro im Vorjahr, spiegelt maßgeblich zwei Effekte wider: Zum einen wurden Rückstellungen im Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank erhöht. Zum anderen wurden hier Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs zu Preisanpassungen mit Privatkunden gebucht.

Das Risikoergebnis sank per Ende September substanziell auf - 125 Mio. Euro, nach - 444 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Anders als im vergangenen Jahr, als hohe Kreditvorsorgen im Zusammenhang mit Effekten aus der Corona-Pandemie gebildet wurden, fiel im bisherigen Jahresverlauf, vor allem im Inland, nur in einem erheblich verringerten Ausmaß Risikovorsorge für Kreditverluste an.

Der Verwaltungsaufwand sank im Berichtszeitraum per saldo um 28 Mio. Euro auf 2 568 Mio. Euro. Leichten Kostensenkungen im Inland stand ein etwas höherer Aufwand bei der mBank gegenüber. Auch der gesamte Aufwand für Pflichtbeiträge, der sich auf 254 Mio. Euro belief, nach 268 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, konnte verringert werden.

Insgesamt wies das Segment Privat- und Unternehmerkunden im Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 687 Mio. Euro aus, nach 337 Mio. Euro im Vorjahr.

Firmenkunden

Die Geschäftsentwicklung des Segments Firmenkunden war in den ersten neun Monaten 2021 von anhaltenden schwierigen Rahmenbedingungen geprägt. Neben den wirtschaftlichen Abhängigkeiten und Folgen der Corona-Pandemie lastete weiter das Negativzinsumfeld auf den Zinsmargen, die insbesondere im deutschen Kundengeschäft zu erzielen waren. In den ersten neun Monaten 2021 belief sich das Operative Ergebnis im Segment Firmenkunden auf 561 Mio. Euro, nach - 123 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, in dem hohe Wertberichtigungen für Kreditrisiken und negative Bewertungseffekte enthalten waren.

Der Bereich Mittelstand zeigte gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine insgesamt leicht positive Ertragsentwicklung. Während die Erträge aus dem Kreditgeschäft rückläufig waren, legte das Kapitalmarktgeschäft erfreulich zu. Hingegen verzeichnete der Bereich International Corporates rückläufige Erträge, insbesondere aus dem Kapitalmarktgeschäft sowie dem strategisch bedingt abnehmenden Kreditgeschäft im Rahmen der Refokussierung. Gestiegene Erträge aus dem Transaction Banking konnten dies nur zum Teil ausgleichen. Auch im Bereich Institutionals zeigte sich eine Entwicklung mit geringeren Erträgen im Kredit- und Kapitalmarktgeschäft. Demgegenüber profitierte der Bereich im Cash Management insbesondere von gestiegenen Zahlungsverkehrserträgen sowie höheren Einlagenentgelten. Der Bereich Others, der insbesondere Bewertungseffekte enthält, entwickelte sich positiv gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Erträge vor Risikoergebnis lagen in den ersten neun Monaten 2021 mit 2 377 Mio. Euro um 80 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres. Mit 1 242 Mio. Euro lag der Zinsüberschuss um 58 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau, während der Provisionsüberschuss mit 928 Mio. Euro das Vorjahresniveau um 19 Mio. Euro übertraf. Deutlich verbessert zeigte sich das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, das mit 218 Mio. Euro um 113 Mio. Euro deutlich über dem Wert der ersten neun Monate des Vorjahres lag.

Das Risikoergebnis des Segments Firmenkunden war im Berichtszeitraum mit - 68 Mio. Euro auszuweisen, nach - 575 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, der durch die Corona-Pandemie sowie den Ausfall eines größeren Einzelengagements belastet war.

Der Verwaltungsaufwand lag mit 1 652 Mio. Euro um 82 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultierte sowohl aus geringeren Personal- als auch Sachkosten im Zusammenhang mit dem strikten Kostenmanagement. Die ausgewiesenen Pflichtbeiträge in Höhe von 95 Mio. Euro stehen insbesondere in Verbindung mit der Europäischen Bankenabgabe; im Vorjahr beliefen sich die Pflichtbeiträge auf 110 Mio. Euro.

Insgesamt lag das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern bei 561 Mio. Euro, gegenüber - 123 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Sonstige und Konsolidierung

Im Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen sowie übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt. Unter Konsolidierung wird von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen auf den Konzernabschluss nach Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) übergeleitet. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung enthält des Weiteren die Unterstützungs-, Stabs- und Steuerungseinheiten, die ebenfalls auf die Segmente verrechnet werden. Für diese Einheiten stellen Restrukturierungsaufwendungen eine Ausnahme in der Verrechnung dar, da diese Kosten im Bereich zentral ausgewiesen werden.

Das Operative Ergebnis des Bereichs Sonstige und Konsolidierung belief sich in den ersten neun Monaten 2021 auf - 206 Mio. Euro, gegenüber - 120 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Rückgang beruhte in erster Linie auf Ergebnisbelastungen aus der Beendigung des Projektes zur Auslagerung der Wertpapierabwicklung an die HSBC Transaction Services GmbH. Daneben wirkten sich per saldo belastende Effekte aus der Bildung und Auflösung von Rückstellungen, aus einer höheren Nettorisikovorsorge für ein Restportfolio des aufgelösten Segments Asset & Capital Recovery sowie aus Konsolidierungssachverhalten ergebnisreduzierend aus. Dies wurde teilweise kompensiert durch die positive Entwicklung des Ergebnisses von Group Treasury, das im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2020 von gestiegenen Erträgen aus Investitionen in Wertpapiere und aus Bondverkäufen des Liquiditätsportfolios profitierte; hinzu kamen positive Bewertungseffekte sowohl aus Bankbuchbeständen aus der Anwendung des Hedge Accounting als auch aus verbesserten Kontrahentenrisiken im nicht strategischen Altportfolio. Daneben wirkten sich im Bereich Sonstige und Konsolidierung vor allem die Abgrenzung von Erträgen aus gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing Operations) mit der EZB sowie per saldo positive Bewertungseffekte ergebniserhöhend aus.

Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung in den ersten neun Monaten 2021 betrug - 1 258 Mio. Euro, nach - 320 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1 052 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Umsetzung des neuen Strategieprogramms der Commerzbank.

Prognosebericht

Künftige gesamtwirtschaftliche Situation

Im Vergleich zu unseren im Halbjahresbericht getroffenen Erwartungen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2021 haben die Risiken für den weiteren Konjunkturverlauf nochmals zugenommen. Der zunehmende Mangel an Vorprodukten, insbesondere in der Automobilindustrie, sowie die globalen Lieferengpässe dürften bis weit ins kommende Jahr andauern. Zusammen mit einer starken Verteuerung von Rohstoffen und steigenden Energiekosten wird dies die Verbraucherpreise weiter ansteigen lassen.

In China verschärft die Abkühlung am Immobilienmarkt die strukturellen Probleme. Es ist aber wohl davon auszugehen, dass die chinesische Regierung gewillt ist, eine systemische Krise zu verhindern. Darüber hinaus lässt die Corona-Pandemie noch immer keine Rückkehr zur Normalität zu, was auch auf den weiteren Verlauf der Konjunktur Einfluss haben wird.

Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität

Der kurzfristige Repomarkt mit Wertpapieren hoher Qualität wie Staatsanleihen, Agencies sowie Pfandbriefen (High Quality Liquid Assets, HQLA) funktioniert nach wie vor auch während der Corona-Pandemie und spielt eine wichtige Rolle in der Bedienung der Bondmärkte sowie in der Finanzierung von Portfolios. Das Eurosystem und sein Wertpapierleiheprogramm für Bestände unter dem Asset Purchase Programme (APP) und Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) nehmen eine große Bedeutung im Handelsgeschehen ein, um den Collateral-Bedarf zu bedienen, insbesondere bei deutschen Staatsanleihen. Im Rahmen des APP-Programms beabsichtigt die EZB, weiterhin monatlich rund 20 Mrd. Euro an Nettokäufen vorzunehmen und diese erst kurz vor der nächsten Leitzinserhöhung zu beenden. Für das PEPP-Programm sollen die Nettokäufe ab dem vierten Quartal 2021 bis zum ersten Quartal 2022 moderat niedriger erfolgen. Die zukünftige Verfahrensweise danach ist für die EZB abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie.

Neben der Besicherung des TLTRO ist ein weiterer wichtiger Treiber der HQLA-Collateral-Märkte die Nachfrage aufgrund der verbindlichen Besicherungspflicht für Over-the-Counter-(OTC-)Derivate im Rahmen der Bilateral-Initial-Margin-Anforderungen sowie Margin-Leistungen für über Zentrale Kontrahenten abgewickelte Derivate und Repos. Unter Berücksichtigung der TLTRO-Aufstockung im März 2021 bleiben zentralbankfähige Sicherheiten weiterhin gesucht, sodass die Eurorepomärkte in HQLA weiterhin teurer als die EZB-Einlagenfazilität handeln werden. Wir rechnen weiterhin mit einer Entwicklung des Marktes auf diesem Niveau, solange die Unterstützung der EZB durch die geldpolitischen Maßnahmen anhält. Investoren sind generell weniger bereit, ihr Collateral über einen mittelfristigen Zeitraum (länger als drei Monate) zur Verfügung zu stellen. Insofern ist der Markt für Term-Repos nach wie vor eingeschränkt liquide, besonders über bedeutende Berichtsstichtage.

Die Situation an den Bondmärkten ist ebenso durch das Wertpapierankaufprogramm der EZB sowie die hohe Überschussliquidität geprägt. Die vor diesem Hintergrund bereits deutlich reduzierte Liquidität in den Sekundärmärkten wird somit niedrig bleiben. Wir rechnen trotz der steigenden Staatsverschuldung weiterhin mit sehr niedrigen Bundrenditen auch im langfristigen Bereich (aktuell sind die Bundrenditen bis zehn Jahre negativ), hervorgerufen im Wesentlichen durch die anhaltend hohe Nachfrage seitens der EZB. Die Nachfrage von Finanzinvestoren nach Rendite wird ebenfalls sehr ausgeprägt bleiben mit in der Folge weiterhin engen Credit Spreads.

Das für 2021 insgesamt geplante Fundingvolumen wird wie erwartet bei unter 3 Mrd. Euro liegen.

Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns

Unsere im Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Ergebnisentwicklung des Commerzbank-Konzerns im Geschäftsjahr 2021 haben wir aufgrund der Ergebnisentwicklung im dritten Quartal 2021 teilweise angepasst.

Für das Gesamtjahr 2021 gehen wir davon aus, dass die Erträge über denen des Geschäftsjahres 2020 liegen werden. Die Operativen Kosten werden sich auf rund 6,5 Mrd. Euro belaufen, zuzüglich des Aufwands für die zum Halbjahr 2021 angefallene Ausbuchung eines immateriellen Vermögenswertes. Basierend auf den bis zum Berichtsstichtag angefallenen Vorsorgenotwendigkeiten für Kreditrisiken haben wir unsere Erwartungen für das Risikoergebnis angepasst. Für das Gesamtjahr 2021 rechnen wir mit Belastungen durch das Risikoergebnis von weniger als - 0,7 Mrd. Euro. Dies sind rund 0,3 Mrd. Euro weniger als noch zum Halbjahr prognostiziert. Insgesamt rechnet die Bank für das Geschäftsjahr 2021 mit einem positiven Operativen Ergebnis sowie einem entgegen unseren bisherigen Erwartungen auch leicht positiven Konzernergebnis.

Zum Jahresende 2021 erwartet die Bank eine CET-1-Quote von rund 13,5 %, die damit klar über dem angestrebten Puffer zur regulatorischen Mindestanforderung (MDA-Schwelle) liegt.

Der Ausblick basiert weiter auf der Annahme, dass es keine substanzielle Veränderung in Bezug auf das Kreditportfolio der mBank in Schweizer Franken geben wird.

Risikolage

Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit erfolgen monatlich auf Ebene des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt. In den ersten drei Quartalen 2021 lag die RTF-Quote stets über 100 % und betrug 178 % per 30. September 2021. Der Rückgang des ökonomisch erforderlichen Kapitals gegenüber Dezember 2020 ist im Wesentlichen auf den Rückgang des Marktrisikos aufgrund geringerer Marktvolatilitäten zurückzuführen. Die RTF-Quote liegt weiterhin deutlich über dem Mindestanspruch.

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Risikotragfähigkeit Konzern | Mrd. € 30.9.2021 31.12.2020
Ökonomisches Risikodeckungspotenzial 22 22
Ökonomisch erforderliches Kapital 1 13 14
davon für Adressenausfallrisiko 9 10
davon für Marktrisiko 2 4 4
davon für operationelles Risiko 1 1
davon Diversifikationseffekte - 2 - 2
RTF-Quote (%) 3 178 159

1 Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen und Risikopuffer für Reserverisiko und für die Quantifizierung potenzieller Wertschwankungen von Intangibles.

2 Einschließlich Einlagenmodellrisiko.

3 RTF-Quote = ökonomisches Risikodeckungspotenzial/​ökonomisch erforderliches Kapital (inklusive Risikopuffer).

Die Corona-Pandemie lässt noch immer eine Rückkehr zur Normalität nicht zu, was auch auf den weiteren Verlauf der Konjunktur Einfluss haben wird. Im Herbst dürften die Neuinfektionen wieder deutlich steigen und für Verunsicherung sorgen.

Adressenausfallrisiken

Der Entwicklung der Corona-Pandemie wird bei den Adressenausfallrisiken im Jahr 2021 weiterhin mit einem Top-Level-Adjustment (TLA) im Risikoergebnis Rechnung getragen. In den restlichen Risikokennzahlen ist die erwartete unsichere Entwicklung größtenteils noch nicht ablesbar, da sie sich hier erst zeitverzögert im kommenden Jahr bemerkbar machen wird.

Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 stellten sich zum Stichtag 30. September 2021 wie folgt dar:

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30.9.2021
Kreditrisikokennzahlen Exposure at Default Expected Loss Risikodichte CVaR
--- --- --- --- ---
Mrd. € Mio. € Bp. Mio. €
--- --- --- --- ---
Privat- und Unternehmerkunden 203 438 22 2 208
Firmenkunden 176 366 21 4 278
Sonstige und Konsolidierung 1 106 119 11 2 203
Konzern 485 922 19 8 689

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31.12.2020
Kreditrisikokennzahlen Exposure at Default Expected Loss Risikodichte CVaR
--- --- --- --- ---
Mrd. € Mio. € Bp. Mio. €
--- --- --- --- ---
Privat- und Unternehmerkunden 190 401 21 2 025
Firmenkunden 180 430 24 4 647
Sonstige und Konsolidierung 1 96 141 15 2 721
Konzern 466 971 21 9 393

1 Im Wesentlichen handelt es sich um Liquiditätsportfolios des Treasury.

Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil von 86 % in den internen Ratingklassen 1und 2, die den Investmentbereich abdecken.

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30.9.2021
Ratingverteilung EaD | % 1,0-1,8 2,0-2,8 3,0-3,8 4,0-4,8 5,0-5,8
--- --- --- --- --- ---
Privat- und Unternehmerkunden 32 54 12 2 1
Firmenkunden 19 61 15 4 2
Sonstige und Konsolidierung 52 45 3 0 0
Konzern 31 55 11 2 1

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31.12.2020
Ratingverteilung EaD | % 1,0-1,8 2,0-2,8 3,0-3,8 4,0-4,8 5,0-5,8
--- --- --- --- --- ---
Privat- und Unternehmerkunden 32 52 13 3 1
Firmenkunden 20 59 16 4 2
Sonstige und Konsolidierung 56 41 3 0 0
Konzern 32 53 12 2 1

Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider.

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30.9.2021 31.12.2020
Konzernportfolio nach Regionen Exposure at Default Expected Loss Risikodichte Exposure at Default Expected Loss Risikodichte
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Mrd. € Mio. € Bp. Mrd. € Mio. € Bp.
--- --- --- --- --- --- ---
Deutschland 254 378 15 248 415 17
Westeuropa 101 194 19 102 238 23
Mittel- und Osteuropa 54 245 45 51 207 41
Nordamerika 44 43 10 33 46 14
Asien 21 26 13 24 34 15
Sonstige 11 38 35 10 31 31
Konzern 485 922 19 466 971 21

Risikoergebnis

Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich zum 30. September 2021 auf - 257 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: - 1 067 Mio. Euro) und liegt damit auf niedrigem Niveau.

Der im Jahresabschluss 2020 berücksichtigte TLA-Betrag für die Corona-Pandemie wurde im dritten Quartal 2021 überprüft und neu ermittelt. Das TLA belief sich für das dritte Quartal 2021 auf - 496 Mio. Euro, was zu einer Zuführung zum TLA von - 1 Mio. Euro führte.

Der allgemeine Ansatz und die Methodik für die Berechnung des TLA ist identisch zum Vorgehen im vierten Quartal 2020. Die Neuberechnung des TLA gewährleistet eine angemessene Betrachtung des aktualisierten makroökonomischen Szenarios, der verbleibenden Unsicherheit über die Entwicklung der Pandemie und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft sowie der pandemiebedingten sekundären Auswirkungen auf ausgewählte Wirtschaftszweige, insbesondere infolge knapper Ressourcen.

Aufgrund der positiven Entwicklung des Risikoergebnisses in den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 und unter unveränderter Berücksichtigung bleibender Unsicherheit über die Auswirkung der Corona-Pandemie ist ein Wert von kleiner - 700 Mio. Euro wahrscheinlich.

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30.9.2021
Risikoergebnis | Mio. € Stage 1 Stage 2 1 Stage 3 1 Gesamt
--- --- --- --- ---
Privat- und Unternehmerkunden - 29 60 - 156 - 125
Firmenkunden 25 - 11 - 83 - 68
Sonstige und Konsolidierung 8 - 2 - 69 - 63
Konzern 3 47 - 307 - 257

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30.9.2020
Risikoergebnis | Mio. € Stage 1 Stage 2 1 Stage 3 1 Gesamt
--- --- --- --- ---
Privat- und Unternehmerkunden - 8 - 144 - 291 - 444
Firmenkunden - 9 - 49 - 516 - 575
Sonstige und Konsolidierung - 3 9 - 55 - 49
Konzern - 20 - 184 - 863 - 1067

1 Stage 2 und 3 inklusive POCI (POCI - Purchased or Originated Credit-impaired).

Default-Portfolio

Das Default-Portfolio des Konzerns ist in den ersten neun Monaten um 524 Mio. Euro gesunken und lag zum 30. September 2021 bei 4 271 Mio. Euro.

Marktrisiken

Die Entwicklung in den ersten neun Monaten 2021 ist geprägt von rückläufigen Value-at-Risk-(VaR-)Zahlen, nachdem die Corona-bedingten Extremszenarien des Vorjahres die Zeitreihen für die VaR-Berechnung verlassen haben und den VaR somit nicht mehr beeinflussen.

Der VaR im Handelsbuch ging bis Ende September 2021 von 12 Mio. Euro auf 4 Mio. Euro zurück.

Der Stressed VaR ging leicht von 28 Mio. Euro per Ende 2020 auf 27 Mio. Euro per Ende des dritten Quartals 2021 zurück.

Für die Anlagebücher des Konzerns werden nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Als Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 30. September 2021 ein potenzieller ökonomischer Verlust von 2 803 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 2 776 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Verlust) und im Szenario -200 Basispunkte ein potenzieller ökonomischer Gewinn von 707 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 343 Mio. Euro potenzieller ökonomischer Gewinn) ermittelt.

Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches (ohne Pensionsfonds) beliefen sich zum 30. September 2021 auf 8,8 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 9,0 Mio. Euro) pro Basispunkt rückläufiger Zinsen.

Liquiditätsrisiken

Die dem Liquiditätsrisikomodell zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise. Im 1-Monats- beziehungsweise 3-Monats-Zeit-raum verbleibt für das kombinierte Stressszenario per Quartalsultimo September 2021 eine Nettoliquidität von 19,5 Mrd. Euro beziehungsweise 18,9 Mrd. Euro. Die Bank wies zum Quartalsultimo September 2021 eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in Höhe von 116,9 Mrd. Euro aus.

Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Quartalsultimo September 2021 6,1 Mrd. Euro.

Im abgelaufenen dritten Quartal 2021 wurde die geforderte Mindestquote in Höhe von 100 % durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich überschritten. Zum Quartalsultimo September 2021 lag der Durchschnitt der LCR der jeweils letzten 12 Monatsendwerte bei 147,6 %.

Operationelle Risiken

Die Commerzbank misst das regulatorische und ökonomische Kapital für operationelle Risiken mittels des Advanced Measurement Approaches (AMA). Zum Ende des vierten Quartals 2021 wird die Commerzbank für die Ermittlung des regulatorischen Kapitals auf den Standardansatz wechseln. Um dem Rechnung zu tragen, wurde zum Ende des dritten Quartals 2021 antizipativ ein entsprechender RWA-Puffer gebildet. Der Wechsel wird keinen Einfluss auf das ökonomisch erforderliche Kapital haben. Die Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende des dritten Quartals 2021 auf dieser Basis 19,8 Mrd. Euro (31. Dezember 2020: 18,3 Mrd. Euro). Das ökonomisch erforderliche Kapital belief sich auf 1,5 Mrd. Euro (31. Dezember 2020: 1,5 Mrd. Euro).

Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des dritten Quartals 2021 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund 356 Mio. Euro (Gesamtjahr 2020: 345 Mio. Euro). Die Ereignisse waren im Wesentlichen durch Schäden in der Kategorie "Produkte und Geschäftspraktiken" geprägt.

Sonstige Risiken

Bezüglich aller sonstigen Risiken gab es im dritten Quartal 2021 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem im Konzernrisikobericht 2020 beziehungsweise Zwischenrisikobericht zum 30. Juni 2021 dargestellten Stand mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Details zu den aktuellen Entwicklungen bei den Rechtsrisiken:

In der gegen eine Tochtergesellschaft der Commerzbank in Polen anhängigen Sammelklage wegen angeblicher Unwirksamkeit von Indexklauseln in Darlehensverträgen in Schweizer Franken (CHF) ist ein Verhandlungstermin für Januar 2022 anberaumt worden; aufgrund geänderter Risikoeinschätzung ist die hierfür gebildete Rückstellung um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag erhöht worden.

Unabhängig davon klagen zahlreiche Darlehensnehmer aus den gleichen Gründen im Wege von Einzelklagen. Gegenüber dem Stand zum 30. Juni 2021 hat sich die Anzahl der anhängigen Einzelverfahren, der rechtskräftigen Urteile sowie die Anzahl der Verfahren, die wegen der beim polnischen Obersten Gerichtshof und beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) liegenden Fragen ausgesetzt wurden, leicht erhöht.

Die Sitzung der Zivilkammer des polnischen Obersten Gerichtshofs zu Darlehensverträgen in Schweizer Franken mit Indexklauseln hat am 2. September 2021 stattgefunden. Die durch seine Präsidentin vorgelegten Fragen wurden nicht beantwortet; stattdessen wurden dem EuGH Fragen zur Rechtmäßigkeit des Prozesses zur Ernennung neuer Richter vorgelegt. Der weitere Verfahrensverlauf und das Ergebnis sind offen.

Zum 30. September 2021 beläuft sich die Vorsorge für Einzelklagen auf 448,1 Mio. Euro. Insbesondere Entscheidungen der polnischen Gerichte können dazu führen, dass die Vorsorge zukünftig der Höhe nach wesentlich angepasst werden muss.

Die Bank hat die vielfältigen Auswirkungen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs über den sogenannten AGB-Änderungsmechanismus auf ihre Geschäftsbereiche und Produkte analysiert. Aufgrund des AGB-Änderungsmechanismus eingeführte oder erhöhte Entgelte für Verbraucher können möglicherweise unwirksam sein. Die Bank hat hierfür entsprechende Rückstellungen gebildet.

Die Bank hat ein Auslagerungsprojekt vorzeitig beendet. Die Bedingungen der Rückabwicklung sind gegenwärtig Gegenstand der Verhandlung zwischen den Vertragspartnern.

Disclaimer

Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling und durch die interne Revision sowie durch die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben.

Gesamtergebnisrechnung

Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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Mio. € 30.9.2021 30.9.2020 1 Veränd. in %
Zinserträge nach der Effektivzinsmethode berechnet 4 447 5 108 -12,9
Zinserträge nicht nach der Effektivzinsmethode berechnet 907 719 26,2
Zinserträge 5 354 5 827 -8,1
Zinsaufwendungen 1 805 2 003 -9,9
Zinsüberschuss 3 549 3 824 -7,2
Dividendenerträge 10 27 -63,2
Risikoergebnis -257 -1 067 -75,9
Provisionserträge 3 157 2 919 8,1
Provisionsaufwendungen 464 438 5,9
Provisionsüberschuss 2 692 2 481 8,5
Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten 645 -116 .
Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen -84 152 .
Sonstiges übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 44 21 .
Ergebnis aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet -23 -45 -49,1
Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 21 -24 .
Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen 4 5 -7,6
Sonstiges Ergebnis -478 -191 .
Verwaltungsaufwendungen 4 658 4 551 2,4
Pflichtbeiträge 402 445 -9,6
Restrukturierungsaufwendungen 1 052 201 .
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern -10 -106 -90,6
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -49 65 .
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen nach Steuern 39 -171 .
Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich nach Steuern - 40 .
Konzernergebnis 39 -132 .
den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Konzernergebnis 30 36 - 15,6
den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Konzernergebnis 9 -168 .

1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).

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30.9.2021 30.9.2020 1 Veränd. in %
Ergebnis je Aktie - 0,10 - 0,17 - 39,5

1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).

Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine Wandel oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem unverwässerten identisch.

Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung

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Mio. € 1.1-30.9.2021 1.1-30.9.2020 1 Veränd. in %
Konzernergebnis 39 -132 .
Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 823 287 .
Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR)
Umbuchung in die Gewinnrücklage - -1 .
Erfolgsneutrale Wertänderung - -3 .
Erfolgsneutrale Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO -23 36 .
Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden 2 - .
Nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten 803 318 .
Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR)
Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung -55 -16 .
Erfolgsneutrale Wertänderung -30 42 .
Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges
Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung 2 1 25,6
Erfolgsneutrale Wertänderung -77 75 .
Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung
Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung - 1 .
Erfolgsneutrale Wertänderung 123 -416 .
Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge
Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung - - .
Erfolgsneutrale Wertänderung -4 - .
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen
Umbuchung in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung - - .
Erfolgsneutrale Wertänderung - - .
Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen -1 0 .
In die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umbuchbare Posten - 42 - 313 - 86,5
Sonstiges Periodenergebnis 760 5 .
Gesamtergebnis 800 - 127 .
den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbares Gesamtergebnis -28 - 5 .
den Commerzbank-Aktionären und den Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile zurechenbares Gesamtergebnis 827 -121 .

1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).

Bilanz

Aktiva

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Aktiva 1 | Mio. € 30.9.2021 31.12.2020 2 Veränd. in %
Kassenbestand und Sichtguthaben 103 252 75 603 36,6
Finanzielle Vermögenswerte - Amortised Cost 295 987 292 142 1,3
darunter: als Sicherheit übertragen 1 299 1 037 25,3
Finanzielle Vermögenswerte - Fair Value OCI 40 170 42 862 -6,3
darunter: als Sicherheit übertragen 3 283 2 299 42,8
Finanzielle Vermögenswerte - Mandatorily Fair Value P&L 40 123 28 677 39,9
darunter: als Sicherheit übertragen - - .
Finanzielle Vermögenswerte - Held for Trading 48 587 52 176 -6,9
darunter: als Sicherheit übertragen 2 524 715 .
Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges 534 1 752 -69,5
Positive Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 919 1 878 -51,1
Anteile an at-Equity-bewerteten Unternehmen 173 169 1,9
Immaterielle Vermögenswerte 1 210 1 420 -14,8
Sachanlagen 2 991 3 208 -6,8
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 41 13 .
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen 1 368 2 040 -32,9
Tatsächliche Ertragsteueransprüche 199 130 52,6
Latente Ertragsteueransprüche 2 698 2 693 0,2
Sonstige Aktiva 3 006 1 851 62,4
Gesamt 541 258 506 613 6,8

1 In der Aktiva sind Darlehen & Forderungen in Höhe von 300 041 Mio. Euro (Vorjahr: 285 008 Mio. Euro) enthalte

2 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).

Passiva

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Passiva 1 | Mio. € 30.9.2021 31.12.2020 2 Veränd. in %
Finanzielle Verbindlichkeiten - Amortised Cost 424 485 397 725 6,7
Finanzielle Verbindlichkeiten - Fair Value Option 34 783 20 104 73,0
Finanzielle Verbindlichkeiten - Held for Trading 34 768 42 843 -18,8
Wertanpassung aus Portfolio Fair Value Hedges 671 1 412 -52,5
Negative Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten 5 699 5 893 -3,3
Rückstellungen 3 756 3 119 20,4
Tatsächliche Ertragsteuerschulden 557 448 24,4
Latente Ertragsteuerschulden 19 10 .
Verbindlichkeiten aus Veräußerungsgruppen 1 432 2 051 -30,2
Sonstige Passiva 5 335 4 434 20,3
Eigenkapital 29 754 28 574 4,1
Gezeichnetes Kapital 1 252 1 252 -
Kapitalrücklage 11 484 11 484 -
Gewinnrücklagen 13 272 12 576 5,5
Andere Rücklagen (mit Recycling) -460 -476 -3,5
Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital 25 548 24 836 2,9
Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile 3 114 2 619 18,9
Nicht beherrschende Anteile 1 091 1 119 -2,5
Gesamt 541 258 506 613 6,8

1 In der Passiva sind Einlagen in Höhe von 417 208 Mio. Euro (Vorjahr: 373 760 Mio. Euro) enthalten. Die Begebenen Schuldverschreibungen betragen 42 060 Mio. Euro (Vorjahr: 44 069 Mio. Euro).

2 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).

Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen 1 Andere Rücklagen
Neubewertungsrücklage Rücklage aus Cashflow- Hedges Rücklage aus der Währungs-

umrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
Eigenkapital zum 31.12.2019 (vor Anpassungen) 1 252 17 192 10 211 10 -5 -174
Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen - - -193 - - -
Eigenkapital zum 1.1.2020 1 252 17 192 10 018 10 -5 -174
Gesamtergebnis - - 151 15 53 -340
Konzernergebnis - - -168 - - -
Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO 36
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 287
Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden -
Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) -4 -
Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) - - - 15 - -
Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges - 53 -
Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung - -341
Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen
Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen - - 0
Dividendenausschüttung - -
Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals -48
Veränderungen im Anteilsbesitz -113 - -
Sonstige Veränderungen -4 - -
Eigenkapital zum 30.9.2020 1 252 17 192 10 004 25 48 -514

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Mio. € Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital 1 Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile 2 Nicht beherrschende Anteile 1 Eigenkapital 1
Eigenkapital zum 31.12.2019 (vor Anpassungen) 28 487 885 1 296 30 667
Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen -193 - - -193
Eigenkapital zum 1.1.2020 28 294 885 1 296 30 474
Gesamtergebnis -121 - -5 -127
Konzernergebnis -168 - 36 -132
Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO 36 - 36
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 287 -0 287
Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden - - -
Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) -4 -1 -5
Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) 15 - 12 26
Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges 53 - 23 76
Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung -341 - -75 -415
Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen
Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen 0 - - 0
Dividendenausschüttung - -0 -0
Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals -48 -48
Veränderungen im Anteilsbesitz -113 -61 -174
Sonstige Veränderungen -4 1 738 2 1 736
Eigenkapital zum 30.9.2020 28 007 2 622 1 231 31 860

1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).

2 Beinhaltet die zusätzlichen Tier-1-Anleihen (AT1-Anleihe), die unbesicherte und nachrangige Anleihen darstellen und nach IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind.

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Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Andere Rücklagen
Neubewertungsrücklage Rücklage aus Cashflow-Hedges Rücklage aus der Währungs-

umrechnung
--- --- --- --- --- --- ---
Eigenkapital zum 31.12.2020 1 252 11 484 12 602 96 42 -614
Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen - - -26 - - -
Eigenkapital zum 1.1.2021 1 252 11 484 12 576 96 42 -614
Gesamtergebnis 811 -66 -50 133
Konzernergebnis 9
Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO -23
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 823
Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden 2
Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) - -
Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) -66
Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges - - - - -50 -
Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung 138
Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge -4
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen - -
Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen -1
Dividendenausschüttung
Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals -140
Veränderungen im Anteilsbesitz -
Sonstige Veränderungen 25
Eigenkapital zum 30.9.2021 1 252 11 484 13 272 30 -8 -482

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Mio. € Commerzbank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital 1 Zusätzliche Eigenkapitalbestandteile Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital
Eigenkapital zum 31.12.2020 24 862 2 619 1 119 28 600
Veränderung aufgrund retrospektiver Anpassungen -26 - - -26
Eigenkapital zum 1.1.2021 24 836 2 619 1 119 28 574
Gesamtergebnis 827 - -28 800
Konzernergebnis 9 30 39
Veränderung aus Own Credit Spread bei Verbindlichkeiten FVO -23 - -23
Veränderung aus der Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 823 0 823
Erfolgsneutrale Veränderung aus der Neubewertung von Grundstücken und Gebäuden 2 1 2
Veränderung aus der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten (FVOCIoR) - - -
Veränderung aus der Neubewertung von Schuldinstrumenten (FVOCImR) -66 -19 -85
Veränderung der Rücklage aus Cashflow-Hedges -50 - -25 -75
Veränderung der Rücklage aus der Währungsumrechnung 138 -15 123
Bewertungseffekt aus Net Investment Hedge -4 - -4
Veränderung aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten oder Veräußerungsgruppen - - - -
Veränderung bei at-Equity-bewerteten Unternehmen -1 - - -1
Dividendenausschüttung - -1 -1
Ausschüttung an Instrumente des zusätzlichen aufsichtsrechtlichen Kernkapitals -140 - -140
Veränderungen im Anteilsbesitz - - -
Sonstige Veränderungen 25 496 1 521
Eigenkapital zum 30.9.2021 25 548 3 114 1 091 29 754

1 Beinhaltet die zusätzlichen Tier-1-Anleihen (AT1-Anleihe), die unbesicherte und nachrangige Anleihen darstellen und nach IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind.

Zusätzliche Informationen

Allgemeine Grundlagen

Gegenstand dieser Konzernfinanzinformationen zum 30. September 2021 sind die Commerzbank Aktiengesellschaft und ihre Tochterunternehmen. Die Bestandteile, "Gesamtergebnisrechnung", "Bilanz" und "Eigenkapitalveränderungsrechnung" sind in Übereinstimmung mit den hierfür anwendbaren Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätzen der IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden sind, erstellt worden. Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden entsprechen denen, die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 sowie im Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 zur Anwendung kamen. Bei der Konzernfinanzinformation handelt es sich nicht um einen vollständigen Zwischenabschluss in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung. Die Ertragsteueraufwendungen werden in den Zwischenberichtsperioden auf Grundlage des aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes von der Commerzbank für das Gesamtjahr ermittelt. Die Finanzinformationen wurden am 1. November 2021 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.

Neue und geänderte Standards

Die Corona-Pandemie bedingte Änderung des IFRS 16 soll den Leasingnehmern die Bilanzierung von Zugeständnissen, die in Verbindung mit der Corona-Pandemie stehen, bei Stundung von Mietraten und Mietpreisnachlässen erleichtern. Der Anwendungszeitraum dieser Erleichterungen wurde verlängert. Aus dieser Änderung ergibt sich keine materielle Auswirkung auf den Konzernabschluss. Der überarbeitete Standard inklusive des Verlängerungszeitraums ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. April 2021 beginnen. Das Endorsement erfolgte am 30. August 2021.

Neben dieser Änderung lagen im dritten Quartal 2021 keine für den Commerzbank Konzern wesentlichen neuen oder geänderten Standards vor. Für weitere Informationen zu neuen und geänderten Standards verweisen wir auf unseren Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 Seite 46 f sowie unseren Geschäftsbericht 2020 Seite 177.

Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Schätzungsänderungen

Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 sowie im Vorjahr die deutsche Wirtschaft sowie die gesamte Weltwirtschaft stark beeinflusst und hat somit auch Auswirkungen auf die Zwischenmitteilung des Commerzbank Konzerns. In verschiedenen Arbeitsgruppen und Projekten wurden die Auswirkungen der Pandemie für die verschiedenen Bereiche des Commerzbank Konzerns geprüft und entsprechende Maßnahmen beschlossen. Neben den Ausführungen im Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2021 (siehe Seite 8 ff.) finden sich detaillierte Beschreibungen zu den Auswirkungen der Pandemie sowie zur Ermittlung des TLA im Wesentlichen im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 (siehe Note 32) sowie im Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 (siehe Note 27) sowie in der Note Eigenkapitalveränderungsrechnung.

Konsistent zur bisherigen Ermittlung des pandemiebedingten TLA-Betrages erfolgte eine Überprüfung der Annahmen und eine Neuberechnung des TLA im dritten Quartal 2021.

Sonstige Änderungen

In dieser Zwischenmitteilung wenden wir die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie in unserem Zwischenabschluss zum 30. Juni 2021 und unserem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 an (siehe Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 Seite 51 und Geschäftsbericht 2020 Seite 178 ff.).

Anpassungen

Bei einer als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft haben sich durch die im Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 in Note 38 "Rückstellungen" beschriebene Methodenänderung im Zusammenhang mit Darlehensverträgen in Schweizer Franken (CHF) mit Indexklauseln die Darlehen und Forderungen der Kategorie Amortised Cost und die Rückstellungen zum 31. Dezember 2020 um 277 Mio. Euro verringert. Auswirkungen auf die Gesamtergebnisrechnung und das Ergebnis je Aktie ergaben sich nicht.

Es ergab sich eine Fehlerkorrektur bei den latenten Steuern für eine nachrangige Anleihe. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 69 Mio. Euro.

Eine weitere Fehlerkorrektur ergab sich bei den latenten Steuern aufgrund von Anpassungen des steuerlichen Ausgleichspostens im Zusammenhang mit Drohverlustrückstellungen. Dabei erhöhten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag zum 30. September 2020 um 7 Mio. Euro. Korrespondierend dazu verminderte sich das Gesamtergebnis in gleicher Höhe. Das Ergebnis je Aktie verminderte sich zum 30. September 2020 um 0,00 Euro. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 106 Mio. Euro. Durch die Anpassungen und die Neukalkulation der Wertberichtigungen verminderten sich auch die erfolgsneutralen latenten Steuern auf die Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 30. September 2020 um 19 Mio. Euro.

Darüber hinaus wurde aufgrund von doppelt erfassten Bereitstellungszinsen in den Vorjahren eine retrospektive Anpassung der Gewinnrücklagen vorgenommen. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 9 Mio. Euro. Durch diese Anpassungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis je Aktie.

Bei einer als Investmentfondsgesellschaft in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft wurde eine retrospektive Anpassung in den latenten Steuern vorgenommen. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 25 Mio. Euro.

Es ergab sich eine Fehlerkorrektur bei den- Wertberichtigungen für Risiken aus Darlehen und Forderungen - Amortised Cost aufgrund der systematischen Berücksichtigung von zu langen Laufzeiten für Forderungen aus Akkreditiven. Dabei verminderten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag zum 30. September 2020 um 1 Mio. Euro. Korrespondierend dazu erhöhte sich das Gesamtergebnis in gleicher Höhe. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich zum 30. September 2020 um 0,00 Euro. Durch diese Anpassung erhöhten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 42 Mio. Euro.

Es wurde eine Fehlerkorrektur im Ausweis von Valutaverschiebungen zwischen Buchungs- und Valutadatum vorgenommen, durch den sich der Saldo auf einem Verrechnungskonto auf 26 Mio. Euro erhöhte. Nach umfangreichen Analysen wurde festgestellt, dass dieser Saldo auf fehlerhafte Initialisierungs- und Buchungsvorgänge in der Vergangenheit zurückzuführen ist und es sich daher um einen nicht werthaltigen Vermögensgegenstand in den Sonstigen Aktiva handelt, der in Zeiträumen vor 2020 aktiviert wurde.

Entsprechend wurde eine Wertberichtigung vorgenommen, wodurch sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 26 Mio. Euro verminderten. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis, die Gesamtergebnisrechnung und auf das Ergebnis je Aktie.

Ausgewählte regulatorische Angaben

Das folgende Bild zeigt die Zusammensetzung der Eigenmittel und risikogewichteten Aktiva sowie die Eigenmittelquoten im Commerzbank-Konzern gemäß CRR einschließlich angewendeter Übergangsregelungen.

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30.9.2021 31.12.2020 Veränd. in %
Hartes Kernkapital (CET 1) 1 (Mio. €) 23 666 23 611 0,2
Kernkapital (Tier 1) (Mio. €) 27 141 26 790 1,3
Eigenmittel 1 (Mio. €) 32 174 31 603 1,8
Risikogewichtete Aktiva (Mio. €) 175 217 178 581 -1,9
davon: Kreditrisiko 146 691 147 960 -0,9
davon: Marktrisiko 2 8 731 12 333 -29,2
davon: Operationelles Risiko 19 795 18 287 8,2
Harte Kernkapitalquote (CET- 1-Ratio, %) 13,5 13,2 2,3
Kernkapitalquote (Tier- 1-Ratio, %) 15,5 15,0 3,3
Gesamtkapitalquote (%) 18,4 17,7 4,0

1 Die Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare und regulatorisch anrechnungsfähige Konzernergebnis.

2 Einschließlich der Risiken einer Anpassung der Kreditbewertung (sogenanntes Credit Valuation Adjustment Risk).

Die Leverage Ratio (Verschuldungsquote) setzt das Kernkapital (Tier-1-Kapital) gemäß CRR einschließlich angewendeter Übergangsregelungen ins Verhältnis zum Leverage Ratio Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen besteht.

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30.9.2021 31.12.2020 Veränd. in %
Leverage Ratio Exposure (Mio. €) 589 100 541 412 8,8
Leverage Ratio (%) 4,6 4,9 -6,1

Die NPE Ratio wird aus den notleidenden Forderungen im Verhältnis zu den Gesamtforderungen gemäß EBA Risk Dashboard ermittelt.

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30.9.2021 31.12.2020 Veränd. in %
NPE-Ratio (%) 0,8 1,0 -20,0

Segmentberichterstattung

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1.1.-30.9.2021 | Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Konzern
Zinsüberschuss 1 886 1 242 421 3 549
Dividendenerträge 7 2 0 10
Risikoergebnis - 125 - 68 - 63 - 257
Provisionsüberschuss 1 810 928 - 45 2 692
Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten 183 218 244 645
Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen - 3 - 4 - 77 - 84
Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 20 - 7 8 21
Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen 0 4 - 0 4
Sonstiges Ergebnis - 269 - 7 - 203 - 478
Erträge vor Risikoergebnis 3 634 2 377 349 6 360
Erträge nach Risikoergebnis 3 509 2 308 286 6 103
Verwaltungsaufwendungen 2 568 1 652 439 4 658
Pflichtbeiträge 254 95 53 402
Operatives Ergebnis 687 561 - 206 1 042
Restrukturierungsaufwendungen - - 1 052 1 052
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern 687 561 - 1 258 - 10
Aktiva 165 238 150 067 225 953 541 258
davon: nicht fortgeführte Aktiva - 1 368 - 1 368
Passiva 201 007 178 381 161 870 541 258
davon: nicht fortgeführte Passiva - 1 432 - 1 432
Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen 28 144 1 173
Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (aus fortzuführenden Geschäftsbereichen) (auf Basis CET1) 1 6 106 9 990 7 655 23 751
Operative Eigenkapitalrendite (%) 2 15,0 7,5 5,8
Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) 70,7 69,5 73,2
Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) 77,7 73,5 79,6

1 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.

2 Auf das Jahr hochgerechnet.

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1.1.-30.9.2020 1 | Mio. € Privat- und Unternehmerkunden Firmenkunden Sonstige und Konsolidierung Konzern
Zinsüberschuss 1 947 1 300 576 3 824
Dividendenerträge 24 3 1 27
Risikoergebnis - 444 - 575 - 49 - 1 067
Provisionsüberschuss 1 603 909 - 31 2 481
Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten 156 105 - 377 - 116
Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen 2 11 140 152
Übriges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 11 - 27 - 9 - 24
Laufendes Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen - 1 5 - 0 5
Sonstiges Ergebnis - 99 - 9 - 83 - 191
Erträge vor Risikoergebnis 3 644 2 297 217 6 158
Erträge nach Risikoergebnis 3 201 1 722 168 5 091
Verwaltungsaufwendungen 2 596 1 734 221 4 551
Pflichtbeiträge 268 110 67 445
Operatives Ergebnis 337 - 123 - 120 94
Restrukturierungsaufwendungen - - 201 201
Ergebnis vor Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern 337 - 123 - 320 - 106
Aktiva 158 667 172 080 213 283 544 030
davon: nicht fortgeführte Aktiva - 2 167 - 2 167
Passiva 195 332 186 891 161 807 544 030
davon: nicht fortgeführte Passiva - 3 066 - 3 066
Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen 28 140 1 169
Durchschnittlich gebundenes Eigenkapital (aus fortzuführenden Geschäftsbereichen) (auf Basis CET1) 2 5 675 11 418 7 508 24 601
Operative Eigenkapitalrendite (%) 3 7,9 - 1,4 0,5
Aufwandsquote im operativen Geschäft (exkl. Pflichtbeiträge) (%) 71,2 75,5 73,9
Aufwandsquote im operativen Geschäft (inkl. Pflichtbeiträge) (%) 78,6 80,3 81,1

1 Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements.

2 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.

3 Auf das Jahr hochgerechnet.

Wesentliche Konzerngesellschaften

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Inland Ausland
Commerz Real AG, Wiesbaden Commerzbank Brasil S.A. - Banco Múltiplo, São Paulo
Commerzbank (Eurasija) AO, Moskau
Commerzbank Finance & Covered Bond S.A., Luxemburg
Commerzbank Zrt., Budapest
Commerz Markets LLC, New York
mBank S.A., Warschau

Operative Auslandsniederlassungen

Amsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Paris, Peking, Prag, Schanghai, Singapur, Tokio, Wien, Zürich

Repräsentanzen und Financial Institutions Desks

Abidjan, Addis Abeba, Almaty, Aschgabat, Bangkok, Beirut, Belgrad, Brüssel (Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Caracas, Dhaka, Dubai (FI-Desk), Ho-Chi-Minh-Stadt, Hongkong (FI-Desk), Istanbul, Johannesburg, Kairo, Kiew, Lagos, Luanda, Mailand (FI-Desk), Melbourne, Minsk, Moskau (FI-Desk), Mumbai, New York (FI-Desk), Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), São Paulo (FI-Desk), Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tiflis, Tokio (FI-Desk), Zagreb

Disclaimer

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Zwischenmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren.

Finanzkalender 2022

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17. Februar 2022 Bilanzpressekonferenz
Ende März 2022 Geschäftsbericht 2021
11. Mai 2022 Hauptversammlung
12. Mai 2022 Zwischenmitteilung zum 31. März 2022
3. August 2022 Zwischenbericht zum 30. Juni 2022
9. November 2022 Zwischenmitteilung zum 30. September 2022

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